Arndt Dibi
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Doug Field: Teslas Chefingenieur geht zu Apple zurück
Nachdem er Tesla den Rücken zugekehrt hat, geht Ex-Chefingenieur Doug Field zu Apple zurück, um am Projekt Titan mit Bob Mansfield zu arbeiten. (Tesla, Elektroauto) Kontrollgrund entfallen
Personenkontrollen nur wegen der Hautfarbe – das ist ja seit dem gestrigen Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster wieder ein Thema. Auch hier im Blog. Ich möchte noch einen Erfahrungsbericht nachreichen, den mir heute ein Leser geschickt hat:
Ich selbst bin (zu zweifelhaftem Glück?!) von solchen Kontrollen nicht betroffen. Allerdings wohne ich in der Grenzstadt Frankfurt (Oder), die Züge nach Berlin kontrolliert die Bundespolizei regelmäßig. Ich wurde, abgesehen von einer Situation, an die ich mich erinnere, immer nur dann kontrolliert, wenn ich in Begleitung einer meiner damaligen Mitbewohnerinnen (dunkle Hautfarbe) reiste. Sonst nie allein.
Die Situation: Ich reiste mit sehr, sehr viel Gepäck. Ungefähr soviel, wie ich selbst gerade noch tragen konnte. Ich telefonierte, hörte aber gerade zu, weswegen ich selbst nicht sprach. Der Polizist sprach mich an, er wolle meinen Ausweis sehen. Als ich meinen Gesprächspartner am Telefon unterbrach, um mitzuteilen, dass ich von der Polizei kontrolliert würde und ich später zurückmelden wollte, winkte der Polizist bereits ab, er brauche den Ausweis nicht zu sehen. Auch hier hat Deutsch als Muttersprache wohl den Kontrollgrund entfallen lassen.
Hinsichtlich des Doktortitels: Ein (promovierter) Kollege von mir hat ein recht wandlungsfähiges Äußeres. Je nach Frisur und insb. Bartlänge geht er als „Biodeutscher“ (furchtbarer Begriff) oder Südeuropäer, Türke oder Araber durch. Das geht so weit, dass ihm eine italienische Delegation auf einer Tagung im Ausland nicht abnehmen wollte, dass seine Familie schon immer aus Deutschland stammt oder er in Berlin auf Türkisch oder Arabisch angesprochen wird und Verwunderung dafür erntet, dass er diese Sprachen nicht spricht.
Jedenfalls beobachtet er selbst, dass er je nach Haar- und Barttracht, tlw. Kleidungsstil, öfter und auch anders kontrolliert wird. Seit sein Doktortitel im Ausweis steht, unterscheidet sich das Verhalten der Einsatzkräfte ihm gegenüber nach dem Lesen des Ausweises deutlich vom Verhalten vor Lesen des Ausweises.
Ich veröffentliche auch gern noch weitere Erlebnisberichte mit Personenkontrollen, sofern hieran Interesse besteht. Aber bitte keine anonymen Einsendungen, damit ich ggf. wegen der Authentizität rückfragen kann. Das bedeutet natürlich nicht, dass der Name dann hier im Blog genannt wird.
Den Ausweis, Herr Anwalt
Ich bin jetzt 23 Jahre als Anwalt tätig, und ich bin schon schon sehr oft zu Festgenommenen ins Polizeigewahrsam gerufen worden. Das war nun mal wieder der Fall, es geht um den Vorwurf einer sehr, sehr schweren Straftat.
Abgesehen vom Anlass lief zunächst alles ganz okay. Nachdem ich in der Arrestzelle länger mit dem Mandanten gesprochen hatte, machte ich mich nach Absprache mit dem zuständigen Beamten noch auf den Weg zum Sitz der Ermittlungskommission. Ist ja nie schlecht, wenn man sich mal kennenlernt. Das Kennenlernen war zwar freundlich, bot aber in einem Detail eine Besonderheit.
Dem Beamten reichte es nicht, dass ich die schriftliche Vollmacht meines Mandanten überreichte. Nein, er wollte auch noch meinen Anwaltsausweis sehen. Ich widerstand kurz der Versuchung, dann auch seinen sehen zu wollen. Stattdessen legte ich ihm das Plastikkärtchen kommentarlos hin, als wäre es das Normalste der Welt. Der Ausweis wurde, glücklicherweise, als echt akzeptiert.
So was ist mir allerdings noch nie passiert. Ich frage mich, ob ich vielleicht etwas an meinem Auftritt feilen muss. Vielleicht etwas mehr Rolex, Cowboystiefel zu Cordhosen, ein Pferdeschwänzchen oder gepiercte Nasenscheidewände. Um nur mal einige Stilmittel zu nennen, die andere Strafverteidiger so pflegen. Aber auf der anderen Seite: Es gibt halt immer mal wieder Leute mit Marotten, so vielleicht auch diesen Kommissar.
Ich mache mir also besser erst Sorgen, wenn ich demnächst in so einer Situation wieder nach meinem Ausweis gefragt werde. Dann bestelle ich mir aber die Dodge Viper.
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IBM sucht viele Experten im Bereich KI, Blockchain und Internet der Dinge. Nach massivem Stellenabbau sei es laut Verdi an der Zeit, auch mit den bestehenden Beschäftigten diese Kompetenzen aufzubauen. (IBM, Softwareentwicklung) Navya: Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
Stehen Passagiere Schlange? Oder pendelt der Bus leer am Mainzer Winterhafen auf und ab? Der Verkehrsbetrieb Mainzer Mobilität probiert es aus und lässt vier Wochen lang einen autonom fahrenden Elektrobus am Rhein entlangfahren. (Autonomes Fahren, Technologie) Vereinigung Cockpit: Auch deutsche Ryanair-Piloten streiken am Freitag
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Sehr heißes Wasser
Die Sekretärin hat Brückentag, Besprechungen stehen nicht an, Kollegin ist auch nicht da. Was für ein Glück.
So kann ich wenigstens ohne Hose durchs Büro laufen.
Eine kleine Erklärung für alle, die jetzt gleich auf schräge Gedanken kommen. Ich habe vor einigen Tagen für Eistee kochendes Wasser in eine Karaffe gefüllt, die kurz vorher noch im Kühlschrank stand. Das Gefäß ist mit lautem Knall geplatzt, der Inhalt hat zielsicher den Weg auf meinem linken Oberschenkel gefunden.
Die Blasen und offenen Stellen heilen am besten, wenn ich ein Gel auftrage und das Bein innerhalb geschlossener Räume nicht mit einem Verband bedecke. Sagt der Hausarzt – und scheint mir damit recht zu haben.
Falls nachher noch Laufkundschaft oder der Paketbote klingeln oder ein Videotelefonat dazwischen kommt, sollte ich aber unbedingt an die Hose denken.
Ein Blitzer, der gar keiner ist
Im Landkreis Wittlich gibt es einen Blitzer, von dem bislang nicht mal die Polizei was wusste. Der sehr modern gestaltete Blitzer sieht so aus:
Die Trierer Polizei postete das Bild auf Facebook mit folgendem Text:
Unsere Blitzeranlagen scheinen derart beliebt zu sein, dass ein begabter Bürger aus der Eifel sein Grundstück mit einem täuschend echten Nachbau schmückt. Blitzen darf er damit nicht. Aber die Aufmerksamkeit der Vorbeifahrenden ist ihm sicher!
Erlaubt ist in diesem Fall übrigens, was gefällt. Nach Abstimmung mit unseren Verkehrsexperten sind Blitzer-Attrappen auf einem Privatgrundstück nicht zu beanstanden.
Sehr klare Aussage. Ich habe allerdings gewisse Zweifel, ob die Rechtslage wirklich so eindeutig ist. Was ist, wenn Autofahrer erschrocken bremsen und es zu Unfällen kommt? Da ist der Weg aber nicht mehr weit, bis sich eine „Gefahr für die öffentliche Sicherheit“ bejahen lässt und dementsprechend eine Ordnungsverfügung ergehen kann. Dabei spielt die Frage Privatgrundstück ja oder nein auch nur eine untergeordnete Rolle.
Von daher wäre es wirklich mal von Interesse, welche Halbwertszeit der private „Blitzer“ tatsächlich hat.
Kein Pflichtverteidiger für Ali B.? So simpel ist das alles nicht
Der Fall um den mutmaßlichen Mörder Ali B. hat ja schon einige interessante juristische Facetten hervorgebracht. Die denkwürdige „Rückführung“ aus dem Irak, die eindeutig ohne Zustimmung der zuständigen Regierung in Bagdad erfolgte, scheint nur der Auftakt gewesen zu sein. Jetzt wird bekannt, dass Ali B. weder bei seiner Vernehmung bei der Polizei noch bei seiner Vorführung vor der Haftrichterin einen Verteidiger hatte.
Die Behörden sagen dazu: Wir haben Ali B. über seine Rechte belehrt. Aber er wollte ja keinen Anwalt (Bericht auf Spiegel Online). Das kann man natürlich glauben. Man kann aber auch mal fragen, in was für einer Situation sich Ali B. befunden haben mag. Er wurde auf dubiose Art und Weise im Irak abgeholt, nach Deutschland geflogen, vom SEK vollversorgt – martialische Bilder gibt es hierzu ja einige.
Sicher war Ali B. in der Situation ausgeschlafen, entspannt und in jedem Augenblick in der Lage, die Tragweite der Belehrungen zu verstehen und sich wirklich frei zu entscheiden. Das kann man natürlich glauben. Wer dies tut, braucht eigentlich nicht weiter zu lesen, denn es ist ja alles ganz klar.
Ist es keineswegs. Zunächst mal scheint bei der Erklärung, wieso Ali B. keinen Anwalt beigeordnet erhielt, den Behörden ein kleiner Fehler unterlaufen zu sein. Sie sagen, einen Pflichverteidiger sehe das Gesetz erst ab „Vollzug der Untersuchungshaft“ vor, das heißt nach der Entscheidung der Haftrichterin (seine Aussagen bei der Polizei und der Richterin hat Ali B. natürlich vorher gemacht).
Ja, so war das auch mal, sogar viele Jahrzehnte. Richtig ist aber auch: Das Verfahrensrecht wird quasi im Jahrestakt im Interesse der Verfahrensoptimierung verschärft. Aber zu sehr sollte man sich nicht darauf verlassen, dass alles nur heftiger wird, denn mitunter finden auch sinnvolle Regelungen Eingang ins Gesetz, welche – man glaubt es kaum – die Rechtslage des Beschuldigten verbessern. Die Vorschrift, die uns hier interessiert, ist seit letztem Sommer in Kraft. § 141 Abs. 3 S. 4 StPO lautet nun:
Das Gericht, bei dem eine richterliche Vernehmung durchzuführen ist, bestellt dem Beschuldigten einen Verteidiger, wenn die Staatsanwaltschaft dies beantragt oder wenn die Mitwirkung eines Verteidigers aufgrund der Bedeutung der Vernehmung zur Wahrung der Rechte des Beschuldigten geboten erscheint.
Das ist ganz neu – und anscheinend noch nicht so richtig bekannt. Früher lag die Beiordnung eines Pflichtverteidigers weitgehend im Ermessen der Staatsanwaltschaft. Stellte diese keinen Antrag (wozu sie natürlich in der Regel keine Lust hat), gab es frühestens mit Beginn der Untersuchungshaft einen Pflichtverteidiger. Nun muss das Gericht aber selbst eine Prüfung vornehmen, wenn die richterliche Vernehmung ansteht. Das heißt, der Ermittlungsrichter muss prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Beiordnung gegeben sind – bevor er mit dem Beschuldigten spricht.
Die einzige Frage, die sich gemäß dem Gesetzeswortlaut bei der Vorführung Ali B.s stellte, war folgende: Ist die Mitwirkung eines Verteidigers aufgrund der Bedeutung der Vernehmung zur Wahrung der Rechte des Beschuldigten geboten?
Der Tatvorwurf lautete auf Mord. Mehr geht ja kaum. Dazu die Art und Weise, wie die deutschen Behörden Ali B.s habhaft geworden sind. Der mediale Druck. Seine offensichtliche Isolation in Deutschland (die Familie soll ja nach wie vor im Irak sein). Wie will man ernsthaft sagen, hier bedurfte es keines Verteidigers?
Aber angeblich hat Ali B. ja total freiwillig auf einen Anwalt verzichtet. Die Frage ist nicht nur, ob das so stimmt, sondern auch, ob das überhaupt eine Rolle spielt. Laut der neuen Vorschrift muss der Richter eigenständig objektiv bewerten, ob die Mitwirkung eines Verteidigers geboten ist. Er muss dem Beschuldigten dann im Zweifel einen Anwalt beiordnen – möglicherweise sogar gegen dessen Willen.
Ganz so simpel, wie sie in der Presse dargestellt wird, ist die Sache also nicht. Richtig aussagekräftige Entscheidungen zu der neuen Rechtslage gibt es allerdings auch noch nicht. Mein Kollege Detlef Burhoff meint in seinem Blog, der Fall Ali B. werde die Gerichte noch lange beschäftigen. Mit dem Risiko, dass die Sache am Ende „hoch geht“.
Ich stimme zu und ergänze: Das juristische Risiko hätte man sich sparen können, wenn Ali B. sofort einen Verteidiger bekommen hätte. Und aus rechtsstaatlicher Sicht hätte es auch deutlich besser gewirkt.
Ungezählte Druckverschlusstüten
Die Anklageschrift in einem Betäubungsmittelverfahren zählt unter anderem folgende Beweismittel auf:
1 Grow-Zelt nebst Gestänge
ungezählte Druckverschlusstüten
1 Dünger-Anleitung
ungezählte Gelbtafeln
1 Mülleimer
Ich überlege noch, wie ich die ungezählten – vielleicht sind ja auch unzählige gemeint – Gegenstände juristisch instrumentalisieren kann. Wenn ich reichlich formalistisch mit Zwangs-Zählerei drohe, gibt’s nach späterem Verzicht am Ende ja vielleicht einen kleinen Strafrabatt.
Über den Mülleimer denke ich dann morgen nach…
Ohne Anwalt ist schlecht
Ich habe ans Amtsgericht geschrieben:
… habe ich von den Angeklagten J. und S. wenige Tage vor dem Verhandlungstermin erfahren, dass diese bislang keine Verteidiger haben.
Aus meiner Sicht handelt es sich um einen Fall der notwendigen Verteidigung, schon wegen der Anklage zum Schöffengericht. Hinzu kommt, dass zwei der Angeklagten – darunter mein Mandant – verteidigt sind, zwei dagegen nicht. Weiter ist auf den Beschluss des Gerichts zu verweisen, der dem Nebenkläger Akteneinsicht verwehrt. Bei der dort ausdrücklich festgestellten Aussage-gegen-Aussage-Konstellation wird eine notwendige Verteidigung vorliegen (KG StV 2015,16).
Ich weise auf diese Situation lediglich hin, weil spätestens in der Hauptverhandlung damit zu rechnen ist, dass die nicht verteidigten Angeklagten das Thema aufbringen. Einer der nicht verteidigten Angeklagten hat mir auch gesagt, dass er keinesfalls ohne Anwalt sein will, sofern er Anspruch auf einen Pflichtverteidiger hat.
Wie nicht anders zu erwarten, hat das Gericht den Verhandlungstermin auf diesen freundlichen Hinweis hin aufgehoben. Die beiden Angeklagten, die bislang ohne Anwalt sind, können sich jetzt erst mal Verteidiger suchen. Weiter geht’s dann zwischen November 2018 und Februar 2019. Für diesen Zeitraum hat sich das Gericht jedenfalls nach freien Termine erkundigt.
Eine Begründung wäre nett
Manche Urteile sind schon ein wenig gruselig. Zum Beispiel die Entscheidung eines Amtsrichters, der dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von exakt 12 Monaten aufs Auge drückt. Das ist sicher kein „krummes“ Strafmaß, aber halt auf den Tag exakt die Strafe, ab der ein Beamter seine komplette berufliche Existenz verliert. Er wird nämlich zwingend aus dem Dienst entlassen, auch die Rentenansprüche sind weg.
Dabei ist eigentlich anerkannt, dass ungewöhnliche Tatfolgen bei der Strafzumessung zu berücksichtigen sind. Dazu gehört auch der Verlust des Beamtenstatus; das hat der Bundesgerichtshof schon mehrfach klargestellt. Dass ein Amtsrichter sich angesichts dessen jedes Wort dazu spart, wie er ausgerechnet zu einer Strafe von 12 Monaten kommt, lässt eigentlich nur zwei Schlüsse zu: Der Richter hat sich schlicht und einfach keine Gedanken gemacht. Oder er wollte dem Angeklagten richtig eine reinwürgen, wobei ihm allerdings dann der Mut fehlte, die Gründe hierfür auch belastbar zu Papier zu bringen.
Ich habe das Urteil 1. Instanz nicht zu verantworten, sondern die Sache erst jetzt im Berufungsverfahren übernommen. Auch wenn es gerade beim Beamtenstatus um einiges geht, bin ich doch bedingt optimistisch. Das merkwürdige Schweigen des Urteils zu dieser wichtigen Frage wird ja auch der nächsten Instanz nicht verborgen bleiben.
„… nicht meine Aufgabe“
Vor einigen Monaten wurde in einem größeren Prozess die Ermittlungsführerin als Zeugin vernommen. Das ist die Polizistin, bei der in einem Ermittlungsverfahren alle Fäden zusammenlaufen, welche die Arbeit innerhalb der Ermittlungskommission verteilt und Kontakt zum Staatsanwalt hält. Und jene, die den sogenannten Abschlussbericht verfasst. Oder zumindest unterschreibt.
Bei der Befragung der Zeugin ging es seinerzeit hoch her. Einfach, weil sich an jeder Ecke Pannen und Versäumnisse zeigten. Als Krönung empfand ich die Reaktion der Polizistin auf die Frage, warum eine Nachfrage bzw. Recherche bei einem Sachverhalt unterblieb, obwohl diese sich eigentlich aufdrängte. Es war da nämlich schon klar, dass sich die Sache nicht ganz so zugetragen haben kann, wie es die Polizei gerne gehabt hätte. Die Ermittungsführerin sagte:
Es ist nicht meine Aufgabe, Entlastendes zu ermitteln.
Heute kam die Sache noch mal aus anderem Grund zur Sprache. Dabei stellte die Vorsitzende Richterin klar, die Ermittlungsführerin habe das wirklich gesagt. Aber sie habe es so verstanden, dass die Dame erst mal nur sich meint und nicht ihre Kollegen.
Eine sicher wohlwollende Auslegung, wir reden ja nicht über eine nachgeordnete Mitarbeiterin im Polizeipräsidium. Jedenfalls ist nun klar, dass auch dem Gericht dieser Satz in lebhafter Erinnerung geblieben ist.
Sicher nicht ohne Grund.
Erster Jailbreak für die Apple Watch veröffentlicht
Unter der Bezeichnung jekbreakTime ist ein erster Jailbreak für die Apple Watch veröffentlicht worden. Theoretisch lassen sich so inoffizielle Apps auf der Uhr installieren.
Power Worth Less Than Zero Spreads as Green Energy Floods the Grid
Florida Man Arrested in SIM Swap Conspiracy
Police in Florida have arrested a 25-year-old man accused of being part of a multi-state cyber fraud ring that hijacked mobile phone numbers in online attacks that siphoned hundreds of thousands of dollars worth of bitcoin and other cryptocurrencies from victims.
On July 18, 2018, Pasco County authorities arrested Ricky Joseph Handschumacher, an employee of the city of Port Richey, Fla, charging him with grand theft and money laundering. Investigators allege Handschumacher was part of a group of at least nine individuals scattered across multiple states who for the past two years have drained bank accounts via an increasingly common scheme involving mobile phone “SIM swaps.”

A SIM card is the tiny, removable chip in a mobile device that allows it to connect to the provider’s network. Customers can legitimately request a SIM swap when their existing SIM card has been damaged, or when they are switching to a different phone that requires a SIM card of another size.
But SIM swaps are frequently abused by scam artists who trick mobile providers into tying a target’s service to a new SIM card and mobile phone that the attackers control. Unauthorized SIM swaps often are perpetrated by fraudsters who have already stolen or phished a target’s password, as many banks and online services rely on text messages to send users a one-time code that needs to be entered in addition to a password for online authentication.
In some cases, fraudulent SIM swaps succeed thanks to lax authentication procedures at mobile phone stores. In other instances, mobile store employees work directly with cyber criminals to help conduct unauthorized SIM swaps, as appears to be the case with the crime gang that allegedly included Handschumacher.
A WORRIED MOM
According to court documents, investigators first learned of the group’s activities in February 2018, when a Michigan woman called police after she overheard her son talking on the phone and pretending to be an AT&T employee. Officers responding to the report searched the residence and found multiple cell phones and SIM cards, as well as files on the kid’s computer that included “an extensive list of names and phone numbers of people from around the world.”
The following month, Michigan authorities found the same individual accessing personal consumer data via public Wi-Fi at a local library, and seized 45 SIM cards, a laptop and a Trezor wallet — a hardware device designed to store crytpocurrency account data. In April 2018, the mom again called the cops on her son — identified only as confidential source #1 (“CS1”) in the criminal complaint — saying he’d obtained yet another mobile phone.
Once again, law enforcement officers were invited to search the kid’s residence, and this time found two bags of SIM cards and numerous driver’s licenses and passports. Investigators said they used those phony documents to locate and contact several victims; two of the victims each reported losing approximately $150,000 in cryptocurrencies after their phones were cloned; the third told investigators her account was drained of $50,000.
CS1 later told investigators he routinely conducted the phone cloning and cashouts in conjunction with eight other individuals, including Handschumacher, who allegedly used the handle “coinmission” in the group’s daily chats via Discord and Telegram. Search warrants revealed that in mid-May 2018 the group worked in tandem to steal 57 bitcoins from one victim — then valued at almost $470,000 — and agreed to divide the spoils among members.
GRAND PLANS
Investigators soon obtained search warrants to monitor the group’s Discord server chat conversations, and observed Handschumacher allegedly bragging in these chats about using the proceeds of his alleged crimes to purchase land, a house, a vehicle and a “quad vehicle.” Interestingly, Handschumacher’s public Facebook page remains public, and is replete with pictures that he posted of recent new vehicle aquisitions, including a pickup truck and multiple all-terrain vehicles and jet skis.
The Pasco County Sheriff’s office says their surveillance of the Discord server revealed that the group routinely paid employees at cellular phone companies to assist in their attacks, and that they even discussed a plan to hack accounts belonging to the CEO of cryptocurrency exchange Gemini Trust Company. The complaint doesn’t mention the CEO by name, but the current CEO is bitcoin billionaire Tyler Winklevoss, who co-founded the exchange along with his twin brother Cameron.
“Handschumacher and another co-conspirator talk about compromising the CEO of Gemini and posted his name, date of birth, Skype username and email address into the conversation,” the complaint reads. “Handschumacher and the co-conspirators discuss compromising the CEO’s Skype account and T-Mobile account. The co-conspirator states he will call his ‘guy’ at T-Mobile to ask about the CEO’s account.”
Court documents state that the group used Coinbase.com and multiple other cryptocurrency exchanges to launder the proceeds of their thefts in a bid to obfuscate the source of the stolen funds. Subpoenas to Coinbase revealed Handschumacher had a total of 82 bitcoins sold from or sent to his account, and that virtually all of the funds were received via outside sources (as opposed to being purchased through Coinbase).
Neither Handschumacher nor his attorney responded to requests for comment. The complaint against Handschumacher says that following his arrest he confessed to his involvement in the group, and that he admitted to using his cell phone to launder cryptocurrency in amounts greater than $100,000.
But on July 23, Handschumacher’s attorney entered a plea of “not guilty” on behalf of his client, who is now facing charges of grand larceny, money laundering, and accessing a computer or electronic device without authorization.
Handschumacher’s arrest comes on the heels of an apparent law enforcement crackdown on individuals involved in SIM swap schemes. As first reported by Motherboard.com earlier this month, on July 12, police in California arrested Joel Ortiz — a 20-year-old college student accused of being part of a group of criminals who hacked dozens of cellphone numbers to steal more than $5 million in cryptocurrency.
The Motherboard story notes that Ortiz allegedly was an active member of OGusers[dot]com, a marketplace for Twitter and Instagram usernames that SIM swapping hackers use to sell stolen accounts — usually one- to six-letter usernames. Short usernames are something of a prestige or status symbol for many youngsters, and some are willing to pay surprising sums of money for them.
Sources familiar with the investigation tell KrebsOnSecurity that Handschumacher also was a member of OGUsers, although it remains unclear how active he may have been there.
WHAT YOU CAN DO
All four major U.S. mobile phone companies allow customers to set personal identification numbers (PINs) on their accounts to help combat SIM swaps, as well as another type of phone hijacking known as a number port-out scam. But these precautions may serve as little protection against crooked insiders working at mobile phone retail locations. On May 18, KrebsOnSecurity published a story about a Boston man who had his three-letter Instagram username hijacked after attackers executed a SIM swap against his T-Mobile account. According to T-Mobile, that attack was carried out with the help of a rogue company employee.
SIM swap scams illustrate a crucial weak point of multi-factor authentication methods that rely on a one-time code sent either via text message or an automated phone call. If an online account that you value offers more robust forms of multi-factor authentication — such as one-time codes generated by an app, or better yet hardware-based security keys — please consider taking full advantage of those options.
If, however, SMS-based authentication is the only option available, this is still far better than simply relying on a username and password to protect the account. If you haven’t done so lately, head on over to twofactorauth.org, which maintains probably the most comprehensive list of which sites support multi-factor authentication, indexing each by type of site (email, gaming, finance, etc) and the type of added authentication offered (SMS, phone call, software/hardware token, etc.).
WPF Menu Displays to the Left of the Window
I remember the first time I used WPF. It was a while ago. So long ago, if I am remembering correctly, that there was no text box control. No, I am not joking. Microsoft stated that the workaround was to simply create your own textbox using WPF because it was so easy and awesome. I distinctly remember thinking to myself, WTF? It got better, but I’ve always found WPF confusing and was really wanting to write a book about WPF so I could title it “WTF with WPF” — alas, it never came about.
The other day I found myself making a tool using a WinForms app as the UI, but I ran into an issue with dynamically adding controls to a scrolling panel. I thought, you know, WPF is a LOT better at handling stuff like this, so I’ll just bite the bullet and port the code over to WPF. About 5 minutes in, I decided to add a menu to the form and was promptly greeted with the following:

WTF? Seriously? A menu is about as basic as it gets, and there it was floating off to the left of the window. It looked like some half-wit coder who had no idea what he was doing put it together. And although that aptly describes my skills with WPF, I was bothered none-the-less. After some searching, I found that this is actually by design, and it’s makes sense once you understand it. If you are using a tablet, and you are right handed, the menu appears to the left of where you touched so your hand doesn’t block the menu. Cool! Except I’m not using a tablet. And none of my other menus work this way.
I quickly found a number of “workarounds” but they all involved changing a windows setting to say you are left handed instead of right handed. This moves the menu back to the “normal” position, but it seems rather heavy handed to require your users to change a windows settings to get your application working correctly. And I think the instructions began by saying something like “go into the registry” which is, of course, exactly what we want all users doing. Because nobody has ever hosed a machine completely in the registry editor before. Anyway, a bit more searching resulted in this Stack Overflow question.
I took the liberty of pairing it down a bit into the following:
var menuDropAlignmentField = typeof(SystemParameters).GetField("_menuDropAlignment", BindingFlags.NonPublic | BindingFlags.Static);
Action setAlignmentValue = () => {
if (SystemParameters.MenuDropAlignment && menuDropAlignmentField != null) menuDropAlignmentField.SetValue(null, false);};
setAlignmentValue();
SystemParameters.StaticPropertyChanged += (sender, e) => { setAlignmentValue(); };
Although the example showed this code in the static constructor of the form, I don’t believe it has anything to do explicitly with the form itself. You should be able to run this anywhere and the menus in your application will start showing up like they normally do.
The post WPF Menu Displays to the Left of the Window appeared first on Simple Talk.
Handarbeit pur: So funktioniert Alex Zanardis BMW M4 DTM
Das Lenkrad spielt in jedem Rennwagen eine außerordentlich wichtige Rolle, aber im Vergleich zum BMW M4 DTM von Alex Zanardi ist das Lenkrad anderer Rennwagen geradezu profan. Für den Gaststart bei der DTM in Misano wurde der Rennwagen für den Italiener komplett umgebaut, damit er auch ohne Pedalerie bedient werden kann. Die Umbauten sind darauf ausgelegt, dass Zanardi den M4 auch ohne Bein-Prothesen am Limit bewegen kann.
Die größte Änderung zu früheren Umbauten für den BMW Markenbotschafter betrifft die Bremse, denn im BMW M4 DTM wird Zanardi auch die Bremskraft mit den Händen regeln. Das neue Hand-Bremssystem erfordert deutlich weniger Kraftaufwand als die bisherige Lösung mit fixierter Beinprothese und ist daher besser dosierbar. Aber es ist nur eine von fünf großen Funktionen, die Zanardi mit den Händen steuert: Natürlich muss Zanardi in Misano auch Gas geben, kuppeln, schalten – und nicht zuletzt lenken!
Funktion 1: Das Hand-Bremssystem
Bei seinem DTM-Gaststart in Misano steht Zanardi zum ersten Mal ein neu entwickeltes Handbremssystem zur Verfügung. Es löst die Kombination aus Bremspedal mit daran fixierter Beinprothese ab, mit der Zanardi bei seinen bisherigen Einsätzen in BMW Rennfahrzeugen gebremst hat. Vorteil des neuen Systems ist, dass es weniger Kraftaufwand erfordert und somit deutlich leichter zu handhaben ist.
Der Bremshebel befindet sich rechts neben dem Fahrer im Bereich der Mittelkonsole. Die Bremsleitungen wurden verlängert und vom Fußraum dorthin verlegt, wodurch die Pedalbox mit Gas-, Brems- und Kupplungspedal wegfällt. Der Fußraum in Zanardis BMW M4 DTM ist leer. Die Größe der Bremszylinder wurde leicht angepasst, damit Zanardi mit der Hand nicht genauso viel Druck aufbringen muss wie ein gewöhnlicher DTM-Fahrer mit dem Fuß, um die erforderliche Bremswirkung zu erzielen. Drückt ein gewöhnlicher Fahrer 100 bis 120 Kilogramm, reichen bei Zanardi maximal 70 Kilogramm aus. Neben der Größe der Bremszylinder erleichtert auch die bessere Hebelwirkung des Handbremshebels den Bremsvorgang.
Damit das neue System funktioniert, haben die BMW Motorsport Ingenieure die Funktionsweise der Bremszylinder umgekehrt. Während das Bremspedal in einem normalen BMW M4 DTM Zugkraft auf den Bremszylinder ausübt, erzeugt der Handbremshebel in Zanardis Fahrzeug Druck auf den Zylinder.
Wie in jedem anderen BMW M4 DTM gibt es auch in Zanardis Fahrzeug eine Feststellbremse, die dazu genutzt wird, um für einen möglichst schnellen Start Vorspannung aufzubauen. Zanardi kann diese Feststellbremse wie all seine BMW Fahrerkollegen über einen Knopf am Lenkrad betätigen. Er hat aber zusätzlich die Möglichkeit, sie über einen Hebel an seiner Handbremse mechanisch festzustellen und wieder zu lösen. Außerdem kann er damit das Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Funktion 2: Die Fliehkraftkupplung
In einem gewöhnlichen DTM-Fahrzeug nutzen die Fahrer für den Rennstart und das Anfahren aus der Box oder den Boxenstopp eine hydraulische Kupplung. In Zanardis Fahrzeug kommt dagegen eine vollautomatische Fliehkraftkupplung zum Einsatz. Diese öffnet und schließt bei bestimmten Drehzahlen automatisch und muss nicht mehr vom Fahrer betätigt werden. Die passenden Drehzahlen werden von den BMW Motorsport Ingenieuren in akribischer Abstimmungsarbeit festgelegt. Für Zanardi hat das System den großen Vorteil, dass er mit einer seiner beiden Hände nicht auch noch einen Kupplungshebel bedienen muss.
Erste Tests mit der Fliehkraftkupplung verliefen sehr positiv. Sowohl das langsame Anfahren aus der Garage klappt problemlos als auch das schnelle Losfahren am Start oder nach einem Boxenstopp. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist mit der Fliehkraftbremse vergleichbar schnell wie mit dem herkömmlichen System.
Funktion 3: Die Schaltung
Grundsätzlich kann Zanardi die Gänge im BMW M4 DTM genauso über die Schaltwippen am Lenkrad wechseln wie seine Fahrerkollegen. Dazu ist in keinem modernen DTM-Fahrzeug das Betätigen einer Kupplung mehr erforderlich. Zum Hochschalten der Gänge nutzt Zanardi wie alle anderen Fahrer die Schaltwippe auf der rechten Seite des Lenkrads.
Runterschalten kann er bei Bedarf ebenfalls ganz normal an der entsprechenden Schaltwippe. Da dieser Vorgang allerdings in der Regel mit einer Bremsung verbunden ist, für die er die rechte Hand benötigt, kann Zanardi zudem über eine Schaltwippe am Kopf des Bremshebels durch die Gänge herunterschalten.
Funktion 4: Der Gasring
Das System, mit dem Zanardi im BMW M4 DTM Gas gibt, wurde aus den GT-Fahrzeugen, die zuvor für ihn umgebaut worden waren, übernommen. Die Beschleunigung erfolgt über das Ziehen mit den Fingern an einem Gasring auf der Rückseite des Lenkrads. Der durchgehende Ring kann mit beiden Händen bedient werden oder nur mit links oder rechts. Das spielt für das Funktionieren des Systems keine Rolle. Der Gasring wird über die gleichen Sensoren gesteuert wie das normale Gaspedal.
Funktion 5: Das Lenkrad
Das Lenkrad inklusive des Gasrings ist im Prinzip das gleiche, das in den GT-Fahrzeugen, die Zanardi bereits gefahren ist, eingesetzt wurde. Für das DTM-Gastspiel wurde lediglich die Belegung der Knöpfe angepasst. Es kam zum Beispiel ein DRS-Knopf hinzu, dafür haben die Drehknöpfe im unteren Bereich, über die im GT-Fahrzeug Fahrhilfen wie ABS eingestellt werden, im BMW M4 DTM keine Funktion.












