Keine Ahnung, welche Zeitung das aufdecken konnte, aber es würde so einiges erklären.

(via Wolfgang Nothard)
Keine Ahnung, welche Zeitung das aufdecken konnte, aber es würde so einiges erklären.

(via Wolfgang Nothard)

(Foto: Frederike M., via Mannheim Streetart)
GSKrass.
Bei dem Video “Shanghai Towers (650 Meters)” der zwei Extremkletterer Vadim Makhorov und Vitaliy Raskalov, die vor ein paar Monaten bereits den Kölner Dom bestiegen, bleiben garantiert nicht die Hände trocken und auch Übelkeit kann auftreten. Die tollen Fotos geben dir den Rest. WAHNSINN! Der Shanghai Tower ist das zweithöchste Gebäude auf der Welt.
Today we will show you how to climb on second tallest building in the world. Shanghai Tower, China.
(via alle)
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Atemberaubende Bilder von der Spitze des Kölner Doms
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Beyoncés 129 m Base-Jump in Auckland
Immer mehr Menschen verzichten auf Geld. Tauschen anstatt kaufen und glücklich ohne Geld leben sind die Stichwörter. Nicht immer muss man jedoch gleich in den Geldstreik gehen, um die oder andere Dienstleistung umsonst kostenlos zu bekommen. In Hamburg bekommt man z.B. Elektroarbeiten gegen Sex.

(Danke Jan, gesehen in der Schützenstr. in Hamburg Altona)
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Hamburg Pillowfight Day 2009
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Wohnungssuche in Hamburg ist einfach nur schrecklich
Deutschland hat sich auf Weisung der Kanzlerin bei der Frage zur Zulassung von Genmais in der EU enthalten. Die Folge: zu wenig Gegenstimmen, um die Genehmigung zu verhindern. Angela Merkel hat so ihr MAISterstück abgeliefert: Nicht Ja sagen, nicht Nein sagen – und trotzdem was bewirken. Auch wenn die beiden Koalitionspartner SPD und CSU dagegen sind.
Montage: extra 3
GSSo cool.

Wir erinnern uns alle an Felix Baumgartners Sprung im Oktober 2012 aus fast 40.000 Metern Höhe. Jetzt erst hat GoPro ein Video zum Red Bull Stratos-Projekt veröffentlicht, welches in atemberaubenden Bildern diesen Sprung aus der Ego-Perspektive aufzeigt. Selbst wenn ihr den Sprung schon mehrfach gesehen habt, die neuen Bilder die in “Red Bull Stratos – The Full Story” gezeigt werden, sind der Hammer. Und vergesst das Anschnallen nicht.
(via Mobile Geeks)
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Zum Thema:
Felix Baumgartners Freefall in Lego
Heute, 14:30 Uhr: Felix Baumgartners Supersonic Freefall aus 36 km Höhe live
Red Bull Stratos FULL POV
Am Anfang des Videos geht eine junge Frau durch den Flur ihrer Schule. Traurige Klavierklänge untermalen die Szene. "Sie sagten, Heroin sei das beste High, das ich je hatte", erzählt sie aus dem Off. Dann sieht man, wie sie zu Hause schreiend einen Fernseher an die Wand schmeißt, Regale umwirft, dann in der Stadt neue Drogen kauft, sich vor der Polizei versteckt und schließlich in den Armen ihrer Mutter zusammenbricht. "Erfahren Sie die Wahrheit über Heroin", sagt sie am Ende in die Kamera, und eine Internetadresse wird eingeblendet.
Das Video ist ein Werbefilm für die Kampagne "Sag NEIN zu Drogen — Sag JA zum Leben". Es ist vergangene Woche bei Bild.de erschienen, in einem Artikel über den steigenden Heroin-Konsum in den USA.

Auf den ersten Blick ist daran nichts auszusetzen, immerhin unterstützt Bild.de damit eine gemeinnützige Kampagne, die sich der Drogenaufklärung verschrieben hat.
So scheint es zumindest.
In Wahrheit steckt hinter der so gutmütig wirkenden Anti-Drogen-Organisation aber ein bisschen mehr. Sie gehört nämlich zu Scientology.
Schon vor einem Jahr warnte der Verfassungsschutz Baden-Württemberg davor, dass Scientology zunehmend versuche, über das Internet neue Mitglieder zu gewinnen. Rainhard Hoffmann vom Stuttgarter Landesamt für Verfassungsschutz sagte der dpa, in Deutschland könne man über 100 Webseiten Scientology oder nahestehenden Organisationen zurechnen. Über Nebenorganisationen wie "Jugend für Menschenrechte" oder "Sag NEIN zu Drogen — Sag JA zum Leben" versuche die Scientology-Organisation, junge Leute zu ködern.
Und Bild.de hat sie dabei unterstützt.
Ohne Absicht, vermutlich, denn normalerweise steht das Portal der Organisation eher kritisch gegenüber, bezeichnete sie unlängst als eine der "gefährlichsten Sekten der Welt". Nichtsdestotrotz hätten die Bild.de-Leute wissen können, für wen sie da gerade Werbung machen. Denn erstens wird auf der Seite der Anti-Drogen-Kampagne (wenn auch etwas versteckt) auf die Verbindung zu Scientology hingewiesen. Zweitens steht es in der Wikipedia. Und drittens hat Bild.de vor einem Jahr selbst darüber berichtet:
"Soziale Netzwerke spielen [für Scientology] eine immer wichtigere Rolle, um Mitglieder zu gewinnen", sagte [Rainhard Hoffmann vom Verfassungsschutz]. Über Nebenorganisationen wie "Jugend für Menschenrechte" oder "Sag nein zu Drogen, sag ja zum Leben" sollten junge Leute gebunden werden. "Das sind auf den ersten Blick harmlose Themen mit denen die jungen Menschen geködert werden. Da erwartet man auf den ersten Blick nichts schlimmes dahinter." Die Werbung sei bewusst auf die junge Generation zugeschnitten, ohne dass einem zunächst bewusst werde, wer dahinter stecke.
Das alles hatten die Leute von Bild.de blöderweise schon wieder vergessen, als sie vergangene Woche das Video in den Artikel einbauten.
Und noch blödererweise haben sie auch bei den fünfzehn anderen Videos nicht mehr daran gedacht:

All diese Videos sind auf Bild.de erschienen, Rubrik "TOP-VIDEOS". Am Ende jedes Clips erscheint die Internetadresse der Scientology-Organisation.
Wir haben beim Pressesprecher der Axel Springer AG nachgefragt, warum die Videos veröffentlicht wurden, obwohl sie bei Bild.de hätten wissen müssen, dass Scientology dahintersteckt. Wir haben auch gefragt, ob Bild.de Geld für die Videos gezahlt hat und wenn ja, an wen.
Antworten auf diese Fragen haben wir leider nicht bekommen. Aber immerhin hat sich der Sprecher im Namen der Redaktion "herzlich" bei uns für den Hinweis bedankt. Wie es zu der Einbindung kommen konnte, werde jetzt "redaktionsintern geprüft". Kurz nach unserer Anfrage hat Bild.de sämtliche Videos gelöscht.
Mit Dank an Franzi, Lars und den anonymen Hinweisgeber.

Werner Helfen von der Gebietsverkehrswacht Freiberg klärt auf und besser hätte es wohl nicht laufen können.
via Extra3
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“Mädels, wenn ein Mann sagt, er repariert das, dann repariert er das. Man muss ihn nicht alle sechs Monate daran erinnern.”
(Danke Lars)
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Zum Thema:
TV-Tipp: Ein Mann, ein Fjord!
Der schnellste Mann von Mexiko
Stoecker Stereo “Der Mann mit zwei Händen”
So schaut die Schweizer Fussballnationalmannschaft nach der Zustimmung für die “Abschottung” aus. Zumindest im Fußball ändert das Abstimmungsergebnis nichts. Die Mannschaft hätte vermutlich eh verloren.
(via SRF 3, danke Barbara)
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Zum Thema:
Deutschland – Spanien 0:1
Schweizer Pornofilm Sychronisation
Holen die Niederlande den Titel?
Relativ überzeugend. Nur durch das Ziehen von zwei Balken in den Bildschirm, lässt sich ein 3D Effekt erstellen, wie man an diesen GIFs sehen kann. Verstärken kann man das ganze durch einen Weichzeichner, der auf den “Hintergrund” des Bildes gelegt wird. Eigentlich ganz clever.
Das Blöde daran, sind allerdings diese verfluchten weissen Balken.







via wikitree
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Zum Thema:
Generation Facebook
Musik und Wissenschaft: “Der Gänsehaut-Effekt”
20 Jahre Kolchose beim Hip Hop Open 2012
Dürfte wohl so Mitte der 90er als Sonderpreis im Glücksrad angepriesen worden sein. Damals eine echte Hi-End Maschine. Mit einem Preis von 3700 DM auch alles andere als ein Schnäppchen, aber wer dicke Rechnerleitung haben wollte, musste schon damals ordentlich dafür zu zahlen bereit sein. Maxdata präsentiert den Super Sync 2a!
(Direktlink, via Facebook)
Entweder sitzen beim Alles Gute Verlag die coolsten Säue der Welt, denen alles einfach völlig wurscht ist. Oder der Laden ist voll von Ignoranten.
Im Mai vergangenen Jahres erschien diese Geschichte über Angela Merkel:

Wir bloggten darüber, schickten den Artikel zum Deutschen Presserat, und der Alles Gute Verlag kassierte eine Rüge, weil der Presserat in der Schlagzeile eine grobe Irreführung der Leser sah.
Und jetzt bringt ein anderes Blatt desselben Verlags diese Geschichte:

Kurz zusammengefasst, geht’s hierum:
Wenn bei ihr [Angela Merkel] alles so generalstabsmäßig durchgestylt ist, warum zeigt sie sich dann immer seltener an der Seite ihres Mannes, dem Chemieprofessor Joachim Sauer (64)? Es gibt Stimmen in Berlin, die wittern gar ein Ehe-Drama …
Ist ja auch logisch, denn:
Immer seltener jedenfalls wird das Ehepaar Merkel/Sauer auch im Berliner Promi-Restaurant “Borchardt” gesichtet.
Na, dann ist die Sache ja klar wie die Kloßbrühe im “Borchardt”.
Interessant ist, dass der Alles Gute Verlag aber nicht nur Müll produziert, sondern ihn auch recycelt. Vergleicht man den gerügten Artikel aus der “Meine Freizeit” (Mai 2013) mit dem neuen aus der “Freizeit heute” (Februar 2014), kommen einem manche Passagen, nun ja, bekannt vor:
| “Meine Freizeit” (Nr. 5/2013) | “Freizeit heute” (Nr. 2/2014) |
|---|---|
| “Sie ist verschlossen wie eine Auster.” | “Die Kanzlerin gilt als verschlossen wie eine Auster.” |
| “Ein nicht zu knackender Safe: Angela Merkel (58).” | “Ihre Gesichtszüge — verschlossen wie ein Safe. Angela Merkel (59).” |
| “[D]ie Zeitung ‘Die Welt’ nannte den Kanzlerinnen-Gatten kürzlich gar ‘das Phantom an Merkels Seite’.” | “Die Zeitung ‘Die Welt’ nannte den Kanzlerinnen-Gatten gar ‘das Phantom an Merkels Seite’.” |
| “Und zu beruflichen Auslandsreisen begleitet er sie so gut wie nie. Auch jetzt im Wahlkampf kann Angela Merkel nicht auf ihren Mann zählen. Joachim Sauer macht sich rar. Über Politik äußert er sich niemals öffentlich. Zu Hause hingegen wohl schon. Es heißt, er schaue gelegentlich die Redemanuskripte seiner Frau durch oder merke nach einer ihrer Reden im Bundestag kritisch an, sie haben ihren Zeigefinger wieder ständig gehoben. Unlängst gab sie zu — und das ist ungewöhnlich für diese verschwiegene Frau — sie habe sich bei einer dieser Diskussionen fürchterlich mit ihrem Mann gestritten. Und dabei gebe es ‘auch schon mal Tränen’. Welch ungewohnt menschliche Regung!” | “Zu Auslandsreisen begleitet er sie so gut wie nie. Und auch im Wahlkampf konnte Angela Merkel nicht auf ihren Mann zählen. Joachim Sauer macht sich rar. Zu Politik äußert er sich niemals öffentlich. Zu Hause hingegen wohl schon. Es heißt, er schaue gelegentlich ihre Redemanuskripte durch oder merke nach einer ihrer Reden im Bundestag kritisch an, sie habe ihren Zeigefinger wieder ständig erhoben. Unlängst gab sie zu — und das ist ungewöhnlich für diese verschlossene Frau –, sie habe sich bei einer dieser Diskussionen fürchterlich mit ihrem Mann gestritten. Und dabei gebe es ‘auch schon mal Tränen.’ Hoppla, eine menschliche Regung …” |
| “1977 heiratet die Studentin Angela Ulrich Merkel. 1981 folgt die Trennung” | “1977 heiratet die Studentin Ulrich Merkel. Das Paar trennt sich 1981″ |
Den gröbsten Stuss über die “Verheimlichte Scheidungs-Tragödie” hat die Redaktion dieses Mal immerhin rausgelassen. Doch das, was sie über das “verheimlichte Ehe-Drama” Merkels dazugedichtet hat, kann mit der alten Geschichte ohne Probleme mithalten.
Irgendwie haben wir das Gefühl, dass sich bald mal wieder eine Mail an den Presserat lohnen könnte.
Nachtrag, 6. Februar 2014, 15:37 Uhr:
Nachdem wir uns gestern für einen anderen Blogeintrag etwas tiefer in unser Regenbogenarchiv gegraben haben, fanden wir diese Ausgabe der “Freizeit Blitz” — ebenfalls vom Alles Gute Verlag — vom April/Mai 2013:

Es handelt sich um ein besonders schönes Ergebnis der Copy/Paste-Arbeitsweise im Alles Gute Verlag. Sowohl optisch …

(“Freizeit heute”)

(“Freizeit Blitz”)
… als auch inhaltlich haben sich die redaktionellen Kopierer keine ganz viel Mühe gegeben, einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen:
| “Meine Freizeit” (Nr. 5/2013) |
“Freizeit Blitz” (Nr. 3/2013) |
“Freizeit heute” (Nr. 2/2014) |
|---|---|---|
| “Sie ist verschlossen wie eine Auster.” | “Die Kanzlerin gilt als verschlossen wie eine Auster.” | |
| “Ein nicht zu knackender Safe: Angela Merkel (58).” | “Ernst sind ihre Gesichtszüge, verschlossen wie ein Safe. Angela Merkel (58).” | “Ihre Gesichtszüge — verschlossen wie ein Safe. Angela Merkel (59).” |
| “Kein Wunder, dass in ihrem Umfeld viele sagen, sie verberge alles. Jeden privaten Kontakt, ihren Mann, einfach alles. Sie könne nicht einmal ohne Argwohn die Frage beantworten, wie es ihr heute gehe. Ja, unsere Kanzlerin ist ein Mensch, der nichts dem Zufall überlässt. Schon gar nicht ihr öffentliches Bild. So gesehen kann es auch kein Zufall sein, dass sie sich immer seltener an der Seite ihres Mannes zeigt, dem Chemieprofessor Joachim Sauer (63). Doch was steckt dahinter? Womöglich ein verheimlichtes Ehe-Drama? Eine Frage, die uns Deutsche im Wahljahr 2013 bewegt: Regieren und gleichzeitig lieben, geht das? Ist ein funktionierendes Eheleben möglich, während eigentlich zu hundert Prozent ein Amt gefordert wird? Oder verhält es sich beim Duo Merkel/Sauer so ähnlich wie bei Bill und Hillary Clinton, bei denen die Zeitung ‘U.S. News’ sich neulich fragte: ‘Warum sind die eigentlich noch verheiratet?’” | “Kein Wunder, dass in ihrem Umfeld viele sagen, sie verberge alles. Jeden privaten Kontakt, ihren Mann, einfach alles. Sie könne nicht einmal ohne Argwohn die Frage beantworten, wie es ihr heute gehe. Sie sei eine Frau, sagen Vertraute, die nichts dem Zufall überlässt. Schon gar nicht ihr öffentliches Bild. Indes: Wenn bei ihr alles so generalstabsmäßig durchgestylt ist, warum zeigt sie sich dann immer seltener an der Seite ihres Mannes, dem Chemieprofessor Joachim Sauer (64)? Es gibt Stimmen in Berlin, die wittern gar ein Ehe-Drama … Eine Frage, die auch Merkel-Fans immer wieder mal bewegt: Regieren und gleichzeitig lieben, geht das? Ist ein funktionierendes Eheleben möglich, während man zu hundert Prozent durch das aufreibende Amt gefordert wird? Oder verhält es sich beim Duo Merkel/Sauer so ähnlich wie bei Bill und Hillary Clinton, bei denen die Zeitung ‘U.S. News’ sich neulich fragte: ‘Warum sind die eigentlich noch verheiratet?’” | |
| “[D]ie Zeitung ‘Die Welt’ nannte den Kanzlerinnen-Gatten kürzlich gar ‘das Phantom an Merkels Seite’. Zu Recht!” | “Die Zeitung ‘Die Welt’ nannte den Kanzlerinnen-Gatten gar ‘das Phantom an Merkels Seite.’ Zu Recht!” | “Die Zeitung ‘Die Welt’ nannte den Kanzlerinnen-Gatten gar ‘das Phantom an Merkels Seite’.” |
| “Und zu beruflichen Auslandsreisen begleitet er sie so gut wie nie. Auch jetzt im Wahlkampf kann Angela Merkel nicht auf ihren Mann zählen. Joachim Sauer macht sich rar. Über Politik äußert er sich niemals öffentlich. Zu Hause hingegen wohl schon. Es heißt, er schaue gelegentlich die Redemanuskripte seiner Frau durch oder merke nach einer ihrer Reden im Bundestag kritisch an, sie haben ihren Zeigefinger wieder ständig gehoben. Unlängst gab sie zu — und das ist ungewöhnlich für diese verschwiegene Frau — sie habe sich bei einer dieser Diskussionen fürchterlich mit ihrem Mann gestritten. Und dabei gebe es ‘auch schon mal Tränen’. Welch ungewohnt menschliche Regung!” | “Denn zu Auslandsreisen begleitet er sie so gut wie nie. Und auch jetzt im Wahlkampf kann Angela Merkel nicht auf ihren Mann zählen. Joachim Sauer macht sich rar. Zu Politik äußert er sich niemals öffentlich. Zu Hause hingegen wohl schon. Es heißt, er schaue gelegentlich die Redemanuskripte seiner Frau durch oder merke nach einer ihrer Reden im Bundestag kritisch an, sie habe ihren Zeigefinger wieder ständig erhoben. Unlängst gab sie zu — und das ist ungewöhnlich für diese verschwiegene Frau — sie habe sich bei einer dieser Diskussionen fürchterlich mit ihrem Mann gestritten. Und dabei gebe es ‘auch schon mal Tränen. Welch menschliche Regung!’” | “Zu Auslandsreisen begleitet er sie so gut wie nie. Und auch im Wahlkampf konnte Angela Merkel nicht auf ihren Mann zählen. Joachim Sauer macht sich rar. Zu Politik äußert er sich niemals öffentlich. Zu Hause hingegen wohl schon. Es heißt, er schaue gelegentlich ihre Redemanuskripte durch oder merke nach einer ihrer Reden im Bundestag kritisch an, sie habe ihren Zeigefinger wieder ständig erhoben. Unlängst gab sie zu — und das ist ungewöhnlich für diese verschlossene Frau –, sie habe sich bei einer dieser Diskussionen fürchterlich mit ihrem Mann gestritten. Und dabei gebe es ‘auch schon mal Tränen.’ Hoppla, eine menschliche Regung …” |
| “Immerhin: Streit bedeutet Auseinandersetzung. Doch die hat Angela Merkel nur allzu selten mit ihrem Mann. Zwar tut sie viel, um so etwas wie Normalität aufrechtzuerhalten — so setzt sie zum Beispiel alles daran, spätestens um 22.30 Uhr in ihrer Privatwhnung zu sein und nutzt (anders als Gerhard Schröder) den Schlafraum des Kanzleramts nie. Wenn möglich hält sie auch den Terminkalender ab Samstagnachmittag frei — bis Sonntagnachmittag. Das sind gerade mal 24 Stunden pro Woche für eine Ehe.” | “Immerhin: Streit bedeutet Auseinandersetzung. Aber die hat Angela Merkel nur allzu selten mit ihrem Mann. Wenngleich sie viel tut, um so was wie Normalität aufrechtzuerhalten. Setzt zum Beispiel alles daran, spätestens gegen 22.30 Uhr in ihrer Privatwohnung zu sein. Den Schlafraum im Kanzleramt nutzt sie (anders als Gerhard Schröder) so gut wie nie, höchstens als Schminkzimmer vor öffentlichen Auftritten. Wenn möglich, hält sie auch den Terminkalender ab Samstagnachmittag frei — bis Sonntagnachmittag. Gerade mal 24 Stunden pro Woche für die Ehe.” | |
| “Und angesichts des Wahlkampfs und der vielen Reisen, die sie jetzt durch Europa unternimmt, darf bezweifelt werden, ob sie selbst diese Wochenendregelung durchhält. Immer seltener jedenfalls wird das Ehepaar Merkel/Sauer auch im Berliner Promi-Restaurant ‘Borchardt’ gesichtet. Und Urlaub? Merkel ist keine, die sich ihren Ferien entgegensehnt. Urlaub bedeutet für sie, mit der vorgeschriebenen Panzer-Limousine und fünf Bodyguards zuerst nach Bayreuth zu fahren, zu den Wagner-Festspielen. Manchmal nimmt sie auch ihr Dienstflugzeug — während ihr Mann separat anreisen muss. Danach geht’s weiter nach Südtirol. Wandern. Doch auch hier gilt: Die Leibwächter sind immer dabei — wenn auch mit 200 Meter Distanz. Intimität, Romantik sind da sicher kaum möglich! Unter diesen Umständen ist die Liebe ein [sic!] schwierige Sache. Doch Romantik war für Angela Merkel auch früher schon, in ihrer ersten Ehe, kaum ein Thema. Während sie sich an der Berliner Akademie der Wissenschaften dem Doktortitel entgegenrechnete, verliebte sie sich in den bedächtigen Kommilitonen Ulrich Merkel und trat im September 1977 vor den Traualtar. ‘Wir haben geheiratet, weil damals irgendwie alle geheiratet haben’, sagt sie später. Von Ulrich entfernt sie sich jeden Tag ein Stückchen mehr. Viereinhalb Jahre später packt sie einzig die Waschmaschine ein — Waschmaschinen sind Gold wert in der DDR! — und verlässt Ulrich von einem Tag auf den anderen. Sachlich, nüchtern, pragmatisch. Deutlich länger — seit dem 30. Dezember 1998 — hält nun schon ihre Ehe mit Joachim Sauer, der zwei erwachsene Söhne mitbrachte; einer davon hat ‘Mutti’ inzwischen zur Omi gemacht. Eine Begebenheit gibt es, die viel erzählt über die Qualität ihrer Ehe: Sogar bei der Vereidigung seiner Frau zur Bundeskanzlerin im Bundestag glänzte Joachim Sauer durch Abwesenheit — er arbeitete zu dem Zeitpunkt, gratulierte ihr am Telefon! Und auch als sie 2011 ihren Vater zu Grabe trug, war er nicht an ihrer Seite. Sieht so wahre Liebe aus? Vielleicht hätten gemeinsame Kinder mehr Verbundenheit geschaffen. Merkel: ‘Es hat sich in meinem Leben nun mal nicht ergeben. Und dann wäre ich heute keine Politikerin.’ Wie sachlich! Wie kühl! Bleibt zu hoffen, dass die studierte Physikerin als Ehefrau mehr Emotionen zeigt …” | “Zweifel sind angebracht, ob sie diese Wochenend-Regelung durchhält. Immer seltener jedenfalls wird das Ehepaar Merkel/Sauer im Berliner Promi-Restaurant ‘Borchardt’ gesichtet. Und Urlaub? Merkel ist keine, die sich ihren Ferien entgegensehnt. Urlaub bedeutet für sie, mit der vorgeschriebenen Panzer-Limousine und fünf Bodyguards zuerst nach Bayreuth zu fahren, zu den Wagner-Festspielen. Manchmal nimmt sie ihr Dienstflugzeug — während ihr Mann separat anreisen muss. Danach geht’s meist weiter nach Südtirol. Wandern. Im Schlepptau immer die Leibwächter — überaus romantisch. Immerhin hat Angela Merkel eine Mindestdistanz von 200 Metern durchgesetzt … Die Liebe — unter diesen Umständen ein schwierig Ding. Aber Zuckerguss-Sentimentalität war nie Angela Merkels Sache, auch in ihrer ersten Ehe nicht. Während sie sich an der Berliner Akademie der Wissenschaften dem Doktortitel entgegenrechnete, verliebte sie sich in den bedächtigen Kommilitonen Ulrich Merkel und trat mit ihm im September 1977 vor den Traualtar. ‘Wir haben geheiratet, weil damals irgendwie alle geheiratet haben’, sagte sie später. Von Ulrich entfernte sie sich jeden Tag ein Stückchen mehr. Viereinhalb Jahre später packte sie einzig die Waschmaschine ein — Waschmaschinen waren Gold wert in der DDR! — und verließ Ulrich von einem Tag auf den anderen. Sachlich, nüchtern, pragmatisch. Deutlich länger — seit dem 30. Dezember 1998 — hält schon ihre Ehe mit Joachim Sauer, der zwei erwachsene Söhne mitbrachte; einer davon hat ‘Mutti’ inzwischen zur Omi gemacht. Eine Begebenheit gibt es, die viel erzählt über die Qualität ihrer Ehe: Sogar bei der Vereidigung seiner Frau zur Bundeskanzlerin im November 2005 glänzte Joachim Sauer durch Abwesenheit — er arbeitete zu dem Zeitpunkt, gratulierte ihr am Telefon. Und auch als sie 2011 ihren Vater zu Grabe trug, war er nicht an ihrer Seite. Vielleicht hätten gemeinsame Kinder mehr Verbundenheit geschaffen. Merkel: ‘Es hat sich in meinem Leben nun mal nicht ergeben. Und dann wäre ich heute keine Politikerin.’ Wie sachlich. Wie kühl. Kann man nur hoffen, dass die studierte Physikerin als Ehefrau mehr Emotionen zeigt …” | |
| “1977 heiratet die Studentin Angela Ulrich Merkel. 1981 folgt die Trennung” | “1977 heiratet die Studentin Ulrich Merkel. Das Paar trennt sich 1981″ | “1977 heiratet die Studentin Ulrich Merkel. Das Paar trennt sich 1981″ |
Sagt mal, Mitarbeiter vom Alles Gute Verlag: Wer kommt sich bei so einer Arbeit eigentlich mehr verarscht vor — Eure Leser oder Ihr selbst?
Es gibt eine Reihe von Mitgliedern der europäischen Königshäuser, auf die die Regenbogenhefte besonders gern einprügeln. Letizia von Spanien zum Beispiel. Sie könnte in einer von ihr selbst gegründeten Aufzuchtstation für verletzte Baby-Delfine die süßen Tiere eigenhändig mit der Flasche wieder aufpäppeln — und trotzdem würden die Blätter in der nächsten Woche ein Foto von Letizia mit Glas in der Hand raussuchen und fragen, ob sie ein Alkoholproblem habe.
Momentan ebenfalls hoch im Hau-Drauf-Kurs: Mette-Marit. Nun stellt sich für jede Redaktion dasselbe Problem, will sie eine Negativgeschichte über Norwegens Kronprinzessin bringen: Auf den meisten Fotos sieht sie so gar nicht traurig/betrunken/verletzt/depressiv aus.
Doch auf eine Fotoserie stoßen die Redakteure immer wieder bei ihrer Suche nach Bildern, die zu ihren Niedermachertexten passen.
Zum Beispiel die “Freizeit Vergnügen”:
![Kronprinzessin Mette-Marit - Familien-Tragödie - Nimmt der Hof ihr die Kinder weg? [Anm.: Auf dem Foto weint Mette-Marit.]](http://www.topfvollgold.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/mette-marit_kinder_freizeit-vergnuegen.jpg)
Oder die “Neue Freizeit”:
![Dabei sehnt sie sich nur nach Geborgenheit - Prinzessin Mette-Marit - Psycho-Kollaps - Sie steht vor den Scherben ihres Glücks - Jetzt kann nur noch ihre beste Freundin helfen [Anm.: Auf dem Foto weint Mette-Marit.]](http://www.topfvollgold.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/mette-marit_psycho-kollaps.jpg)
Oder die “Prima Woche”:

Diese Fotos haben mit dem jeweiligen Inhalt der drei Regenbogengeschichten nicht im Geringsten was zu tun. Mette-Marit weint nicht, weil der Hof ihr angeblich möglicherweise die Kinder wegnimmt. Nicht, weil hinter ihrem Bandscheibenvorfall ein “Psycho-Kollaps” stecken könnte. Und auch nicht, “weil ihr Sohn seinen eigenen Weg geht”.
Die norwegische Kronprinzessin weint auf diesen Fotos, weil sie um die 77 Opfer trauert, die bei den Anschlägen in Norwegen am 22. Juli 2011 ums Leben kamen. Darunter auch Mette-Marits Stiefbruder, der auf der Insel Utøya von Attentäter Anders Breivik erschossen wurde. Die Fotos wurden bei einer Trauerfeier aufgenommen.
Hört mal, Mitarbeiter des Alles Gute Verlags, des Deltapark Verlags und auch aller anderen Regenbogenverlage, eine kleine Idee: Wenn ihr das nächste Mal nicht das passende Foto zu Eurem Schund-Artikel habt, dann lasst doch einfach die ganze Geschichte bleiben.
Vielen Dank an Tina A. für den Hinweis!
Aus dem Ressort "Unterhaltung":
Larissa hat die Krone nicht geholt.
***
Schiri Weiner lag nicht richtig.
***
Aus dem Ressort "Regionales":![Mord auf Juist - Dieser Milchbubi brachte A[...] um [Auf dem Foto sind der mutmaßliche Täter [anonymisiert] und das angebliche Opfer [nicht anonymisiert] zu sehen.]](http://www.bildblog.de/wp-content/uploads/2014/02/bildde_mord.jpg)
Das sind nicht A. und ihr mutmaßlicher Mörder, sondern der Täter und das Opfer eines ganz anderen Mordes. Von Ziffer 8 des Pressekodex fangen wir gar nicht erst an.
Mit Dank an Manuel L., Bene F., Martin, Felix S., Marcus und Alexander K.
GSIst ja schon nett...
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(via Like Cool)
Nachdem das Landgericht Köln vor kurzem bei den Porno-Abmahnungen in Sachen Redtube auf die Nase fiel, sorgt jetzt ein aktuelles Urteil für erneute massive Verwirrung.
Es geht darum, wie Webseiten die Quellen fremder Fotos kenntlich machen müssen. Im entschiedenen Fall hatte der Betreiber einer Seite eigentlich alles richtig gemacht – zumindest nach bisherigem Stand. Er nutzte ein Bild von der Fotoplattform Pixelio. Auf seiner Seite brachte er ordnungsgemäß den Quellenvermerk an, den die Pixelio-Lizenz verlangt.
Dem Fotografen, der das Bild auf Pixelio anbot, reichte dies jedoch nicht. Er monierte, der Quellenvermerk fehle, wenn man das Vollbild via Direktlink aufrufe. Das Landgericht Köln sieht darin in der Tat eine Verletzung des Urheberrechts. Auch wenn, wie das Gericht selbst einräumt, ein eigener Urhebervermerk, der bei Aufruf des Direktlinks zum Bild erscheint, heute absolut unüblich ist.
Das Gericht hält die Rechtslage allerdings für eindeutig. Bei jedem Aufruf eines geschützten Fotos müsse der Urheber ordnungsgemäß benannt sein. Technische Probleme sieht das Landgericht Köln nur wenige. Wörtlich:
Vielmehr hätte der Nutzer in diesem Fall entweder technische Möglichkeiten ergreifen müssen, um eine solche isolierte Anzeige und Auffindbarkeit über eine Internetsuchmaschine gänzlich zu unterbinden oder aber den Urhebervermerk im Bild selbst anbringen müssen, wie es nach dem eigenen Kenntnisstand der Kammer auch mit einer Standardbildbearbeitungssoftware jedem durchschnittlichen Internetnutzer ohne weiteres möglich ist.
Über das Urteil kann man nur den Kopf schütteln. Es ist nicht nur technisch unbedarft (was andere besser beurteilen können), sondern auch juristisch. Nur einer von vielen Aspekten: Der angeblich so simple Urhebervermerk auf dem Bild wäre juristisch auch höchst problematisch. Gerade so Leute wie der klagende Fotograf können in der Veränderung des Bildes eine unberechtigte Veränderung ihres Werkes sehen – was wiederum das Urheberrecht verletzten kann.
Zum jetzigen Zeitpunkt eröffnet das Urteil jedenfalls einen gigantischen Abmahnmarkt. Der Prozentsatz von Webseiten, die heute den Anforderungen des Gerichts genügen, dürfte nämlich verschwindend gering sein. Das Urteil birgt also ganz konkrete Gefahren.
Und das nicht nur für jeden einzelnen Seitenbetreiber, der sich an sich redlich bemüht, dem Urheberrecht zu genügen. Sondern auch für den Internetstandort Deutschland. Es wird wohl nur Stunden dauern, bis die restliche Welt mal wieder über uns lacht.
Link zum Urteil / Markus Kompa zum gleichen Thema
Nachtrag: Das Landgericht Köln bemüht sich offenbar gerade darum, die eigene Webseite umzubauen. Auch das Gericht verwendet nämlich Bilder von Pixelio. Abmahnfähig ist – Stand 15.20 Uhr – jedenfalls noch das Wegweiserschild auf dieseer Seite. Da fehlt nämlich jeder Quellenvermerk, wenn man das Bild selbst aufruft.