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29 Mar 20:19

Exchange Online reconnect script v2

by Jos

A few weeks ago I posted a script that would automatically, periodically, reconnect to Exchange Online. In field testing it would still prompt for credentials after 1-2 days, whatever I did.

So I took a different route and am now rewriting Microsofts’ module on the fly to no longer prompt for credentials. If you use below function to connect to Exchange Online, you should never receive reconnect prompts 🙂

disclaimer: don’t overwrite $o365Creds with invalid creds elsewhere in your script as those are used globally.


function buildResilientExchangeOnlineSession {
    Param(
        [Parameter(Mandatory=$true)]$o365Creds,
        $commandPrefix
    )
    Write-Verbose "Connecting to Exchange Online"
    Set-Variable -Scope Global -Name o365Creds -Value $o365Creds -Force
    $Session = New-PSSession -ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://outlook.office365.com/powershell-liveid/ -Credential $o365Creds -Authentication Basic -AllowRedirection
    Import-PSSession $Session -AllowClobber -DisableNameChecking
    Write-Verbose "Connected to Exchange Online, exporting module..."
    $temporaryModulePath = (Join-Path $Env:TEMP -ChildPath "temporaryEXOModule")
    $res = Export-PSSession -Session $Session -CommandName * -OutputModule $temporaryModulePath -AllowClobber -Force
    $temporaryModulePath = Join-Path $temporaryModulePath -ChildPath "temporaryEXOModule.psm1"
    Write-Verbose "Rewriting Exchange Online module, please wait a few minutes..."
    [String]$newContent
    $found = $False
    (Get-Content $temporaryModulePath) | % {
        if(!$found -and $_.IndexOf("host.UI.PromptForCredential(") -ge 0){
            $line = "-Credential `$global:o365Creds ``"
            if($line){
                $found = $True
            }
        }
        if($line){
            $newContent += $line
            $line=$Null
        }else{
            $newContent += $_
        }
        $newContent += "`r`n"
    }
    $newContent | Out-File -FilePath $temporaryModulePath -Force -Confirm:$False -ErrorAction Stop
    $Session | Remove-PSSession -Confirm:$False
    Write-Verbose "Module rewritten, re-importing..."
    if($commandPrefix){
        Import-Module -Name $temporaryModulePath -Prefix $commandPrefix -DisableNameChecking -WarningAction SilentlyContinue -Force
        Write-Verbose "Module imported, you may now use all Exchange Online commands using $commandPrefix as prefix"
    }else{
        Import-Module -Name $temporaryModulePath -DisableNameChecking -WarningAction SilentlyContinue -Force
        Write-Verbose "Module imported, you may now use all Exchange Online commands"
    }
    return $temporaryModulePath
}

download: https://gitlab.com/Lieben/assortedFunctions/blob/master/buildResilientExchangeOnlineSession.ps1

 

05 Feb 16:17

Enfission JV to commercialise Lightbridge metallic fuel

by Claire Louise Isted
Enfission_JV_signing_(FramatomeUS)-48Lightbridge's innovative metallic nuclear fuel technology is the most cost-effective way to add clean power to the grid, and is less expensive than wind, solar or natural gas, the company's CEO Seth Grae said yesterday. He was speaking at the launch of Enfission, the joint venture set up with Framatome to develop, license and sell nuclear fuel assemblies based on the Lightbridge-designed technology.
05 Feb 16:16

Sachgerechte Vorbereitung des weiteren Vorgehens

by Udo Vetter

Aus einem Schreiben des Gerichts:

In der Strafsache gegen N. wird zur sachgerechten Vorbereitung des weiteren Vorgehens um Angabe der Dienstagstermine in den Monaten April, Mai und Juni 2018 gebeten, an denen nicht verteidigt werden kann.

Welch wohltönende Formulierung, jedenfalls fĂŒr Juristenohren.

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01 Feb 21:13

Neuer Webinar-Download: ‘Microsoft-Cloud-Basics fĂŒr Entscheider: Weichen stellen mit SharePoint & Office 365’

by Wolfgang Miedl
Office 365 prĂ€sentiert sich von den Funktionen her als große ‘Microsoft WundertĂŒte’, prall gefĂŒllt mit dutzenden ProduktivitĂ€ts-Tools fĂŒr den digitalen Arbeitsplatz. Doch was mĂŒssen Entscheider wissen, wenn sie eine Strategie [...]

[Den vollstÀndigen Beitrag finden Sie auf der Website]
01 Feb 21:12

NatĂŒrliche Gegebenheiten

by Udo Vetter

Wer im Herbst sein Auto unter einem Walnussbaum parkt, muss damit rechnen, dass WalnĂŒsse und – bei starkem Wind – auch ganze Äste herunterfallen. Der Baumbesitzer muss fĂŒr dieses „natĂŒrliche“ Verhalten seines Baumes keinen Schadensersatz leisten, so sieht es zumindest das Amtsgericht Frankfurt am Main.

Der geschĂ€digte Autofahrer war der Meinung, der Baumbesitzer habe eine Gefahrenquelle geschaffen, weil der Baum 1,5 Meter auf die AbstellflĂ€che des Autos ragte. Das Gericht folgte dieser EinschĂ€tzung nicht. Es entschied, dass der KlĂ€ger im Herbst bei einem Walnussbaum mit dem Herabfallen von NĂŒssen rechnen musste, denn ein solches sei eine „natĂŒrliche Gegebenheit“.

Anhaltspunkte dafĂŒr, dass der Baum krank gewesen sei, habe es nicht gegeben. Außerdem hatte der Besitzer den Baum regelmĂ€ĂŸig zurĂŒckgeschnitten. Auch eine allgemeine Anmerkung erlaubt sich das Amtsgericht. WalnussbĂ€ume seien im Interesse der Allgemeinheit wĂŒnschenswert, gerade auch in StĂ€dten. Da gehe es nicht, das allgemeine Lebensrisiko auf andere abzuwĂ€lzen.

Der Autobesitzer bleibt auf seinem Schaden – immerhin 3.000 Euro – sitzen (Aktenzeichen 32 C 365/17 (72)).

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01 Feb 21:12

Prof. Dr. Nir Shaviv: Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima – Teil 1 (IKEK-11) 323 Aufrufe

by Admin

Teil I: Prof. Dr. Nir Shaviv Racah Institute of Physics, The Hebrew University of Jerusalem (hier Teil I)

Video des Vortrags von Prof. Dr. Nir Shaviv anlĂ€sslich der 11. IKEK in DĂŒsseldorfProf. Dr. Shaviv erklĂ€rt, weshalb die Hauptargumente der sogenannten „Klimaalarmisten“ entweder falsch oder irrelevant sind und erlĂ€utert weitere Probleme mit Szenarien dieser Klimaalarmisten. Er erklĂ€rt den Zusammenhang von Sonne und Klima und wie diese Auswirkungen auf vergangene Klimawandel hatte und auf zukĂŒnftige haben wird. Im 2. Teil geht Prof. Dr. Henrik Svensmark auf die Auswirkungen der atmosphĂ€rischen Ionisation auf das Wachstum von Wolkenkondensationskerne ein.
01 Feb 21:11

Mehr E-Autos sind kein Problem, denn wir forschen bereits am Lastab­wurf-Manage­ment

by Chris Frey

Mit „flĂ€chendeckenden StromausfĂ€llen“ ist zu rechnen

AZ MĂŒnchen 23.01.2018: [1] Schwaches Stromnetz: Blackout durch Elektroautos?

 Boom auf Strom-Autos
Doch ist das Netz auf den zu erwartenden Boom bei den Strom-Autos vorbereitet? Keinesfalls. Sollten keine Maßnahmen ergriffen werden, sei ab einer E-Wagen-Quote von 30 Prozent auf Deutschlands Straßen mit „flĂ€chendeckenden StromausfĂ€llen“ zu rechnen, wie das „Handelsblatt“ nun berichtet. Die Zeitung beruft sich auf eine Untersuchung der TU MĂŒnchen mit der Unternehmensberatung Oliver Wyman. In Gebieten rund um MĂŒnchen könnten „schon in den kommenden fĂŒnf bis zehn Jahren VersorgungsengpĂ€sse entstehen“, heißt es.

 Problematisch wird bei Millionen neuer E-Autos nicht der zusĂ€tzliche Bedarf an Strom, sondern die höheren Spitzenlasten im Niederspannungsnetz – der Teil bis zum Anschluss der Kunden.

Die MĂŒnchner werden sich freuen. Nicht die von einem BĂŒrgerentscheid geforderte Abschaltung ihres Kohlekraftwerkes wird der (alleinige) Grund fĂŒr kĂŒnftige Blackouts werden, sondern auch die Infrastruktur. Und gegen die haben sie ja nicht entschieden.

So langsam werden die BĂŒrger auf die Kosten vorbereitet

Inzwischen meint man wirklich, Deutschlands Westen wĂ€re eine bisher „unentdeckte“, ehemalige Kolonie der untergegangenen DDR“. Auf einmal soll unser Stromnetz so verrottet sein, wie das damalige „DrĂŒben“.

AZ MĂŒnchen: [1] Kabeltausch wichtig und notwendig

 Ohne Milliarden-Investitionen in die stellenweise völlig veraltete elektrische Infrastruktur wird es laut der Netzbetreiber Innogy oder Eon zum Blackout kommen. Teils liegen Kabel 80 Jahre unter der Erde und mĂŒssen ausgetauscht werden. Oliver Wyman rechnet mit Kosten von bis zu elf Milliarden Euro, um das Stromnetz fit fĂŒr das E-Auto-Zeitalter zu machen.
Der sĂŒndhaft teure Netzausbau ließe sich mit flexiblem Laden verhindern. Die E-Autos dĂŒrften nicht dann mit Strom versorgt werden, wenn der Nutzer sie an die Steckdose anschließt, sondern erst zu einem spĂ€teren Zeitpunkt. Die Probleme dabei: Noch fehlt’s an einer intelligenten Software-Lösung und Netzbetreiber sind nicht ermĂ€chtigt, auf E-LadesĂ€ulen zuzugreifen.

Dabei ist der „sĂŒndhaft teure“ Netzausbau nur erforderlich, weil man fĂŒr die (frĂŒher nicht vorkommenden) Spitzenlasten, StrommĂ€ngel und unvorhersehbaren EEG-Einspeisespitzen keine Lösung kennt, beziehungsweise die richtige (den EEG-Wahn reduzieren) ideologisch verbaut ist.
Umschrieben wird es deshalb mit „Intelligenz“, welche das Netz nun zusĂ€tzlich benötigen wĂŒrde. Dabei besteht die „Intelligenz“ nur darin, bei Dunkelflauten und nun auch noch erhöhtem Strombedarf durch Elektroautos den ĂŒbrigen Verbrauchern flĂ€chendeckend den Strom abzuschalten [2]:
[3] EIKE 10.09.2016: Radio Eriwan: Ist die Versorgung mit EEG-Strom möglich? Im Prinzip ja, sofern sie auf den Strom verzichten

Ich finde das total sexy

zinvest.eu: Strom ist sexy Darum sollten Anleger bei Eon, Uniper und RWE einsteigen

 StromausfĂ€lle sind fĂŒr uns mittlerweile gefĂ€hrlicher als Naturkatastrophen, Vorkehrungen zur Sicherheit dieser Infrastruktur sind entscheidend wichtig. Und der Verbrauch steigt trotz aller EinsparbemĂŒhungen, da immer mehr Leistungen erbracht werden sollen. Das alleine wĂŒrde genĂŒgen um die Versorger zumindest auf lange Sicht als attraktives Investment zu sehen.
Dazu kommt aber auch, dass jetzt noch der gesamte Bereich der MobilitĂ€t auf Strom umgestellt werden soll, kann, wird, muss
 Angesichts des immensen Energiebedarfs dieses Bereichs ist davon auszugehen, dass die Bedeutung und damit auch die UmsĂ€tze mit Strom in den kommenden Jahren enorm steigen werden. Und das spielt jedem in die Karten, der Strom herstellt. Eon, Uniper und RWE haben also die Möglichkeit, zum ersten Mal seit Jahren nicht nur mitzuhalten an der Börse sondern den Dax outzuperformen. Eine gute Einstiegschance also

Kein Wunder, dass E.on Chef Teyssen das befĂŒrwortet „ 
 Aber wir entwickeln fĂŒr unsere Netze immer neue Lösungen, etwa um noch mehr Ökostrom transportieren zu können. Ich finde das total sexy 
“ [4] und sexy findet.
Ist es nicht auch ein herrliches GeschĂ€ftsmodell? Man lĂ€sst sich die konventionelle – weltweit stabilste und dazu noch billige Stromversorgung – praktisch widerstandslos von der Politik kaputt machen, schwenkt den Betrieb auf unstabile EEG-Versorgung um und kann sein GeschĂ€ftsgebiet gleich verdoppeln, indem man zusĂ€tzlich Lösungen zur Lösung der eigenen, unstabilen Einspeisung anbietet. NatĂŒrlich vollkommen risikolos, denn wenn es nicht funktioniert, darf man es problemlos die Kunden ausbaden lassen:
EIKE 02.11.2016: Verwundert, weil ihr Stadtteil dank EEG zeitweise keinen Strom bekommt? Auf unserer Homepage wurde doch darĂŒber informiert!
Wobei mit dem „Ausbaden“ natĂŒrlich gemeint ist, dass das Liefern immer teureren, dafĂŒr instabilen Stromes mit kommenden Abschaltungen – neudeutsch: intelligent-flexibel lastoptimiert – mindestens einem immer Geld bringt, nur niemals dem konventionellen Stromkunden.

Interview: Es gibt keinen Grund schwarzzusehen

Die Lokalzeitung des Autors hat sich ebenfalls dem Thema angenommen und den stellvertretenden GeschĂ€ftsfĂŒhrer des lokalen Versorgers befragt. Seine Antwort: „In der Studie steht, diese Gefahr könne bei einer E-Auto-Quote von 30 Prozent bestehen. Auch wenn der ElektromobilitĂ€t ganz gewiss die Zukunft gehört, sind wir davon noch weit entfernt. Bis dahin bleibt also noch viel Zeit, um weiterhin in die Sicherheit der Stromnetzte zu investieren, damit sie diesen Herausforderungen gewappnet sind. NatĂŒrlich benötigt man bei mehr E-autos auch ein modernes Lastmanagement, aber auch daran forschen wir bereits. Es gibt also keinen Grund, schwarzzusehen.
Man merkt, dass unsere „Elite“ inzwischen im Ausdruck geschult wird. So herrlich den Sachverhalt umschreiben, will geĂŒbt sein. Einem von Kenntnis unbelastetem Lokalredakteur muss man das erst ĂŒbersetzten.

Das nicht gehaltene, „vollstĂ€ndige“ Interview

Der Autor hat die Antwort des stellvertretenden GeschĂ€ftsfĂŒhrers anbei â€žĂŒbersetzt“ und um Weglassungen, welche der GeschĂ€ftsfĂŒhrer in dem sehr kurzen Interview nicht gesagt hat, bei einem lĂ€ngeren jedoch vielleicht gesagt haben könnte, ergĂ€nzt (diese sind natĂŒrlich nicht autorisiert und auch keinesfalls bestĂ€tigt):
„VollstĂ€ndiges“ Interview: 
 Ich weiß, dass die Studie recht hat. Zum GlĂŒck merken es unsere Kunden nicht sofort, da flĂ€chendeckend auftretende Probleme noch eine Zeit lang dauern werden. Erwarte aber niemand, dass wir dagegen opponieren (unser BĂŒrgermeister, der mit im Aufsichtsrat sitzt, ginge mir „an die Gurgel“, wenn ich meine technischen EinwĂ€nde öffentlich publik machen wĂŒrde). Im Gegenteil, auf Anordnung (Wunsch des BĂŒrgermeisters: Ich stelle mir vor, dass in der gesamten Stadt nur noch elektrisch gefahren wird) mĂŒssen wir als Stadtwerke ĂŒberall teure LadesĂ€ulen – und die Zuleitungen dazu – setzen. Wenn spĂ€ter bidirektionale Ladung erforderlich wird [2], können wird diese dann alle wegschmeißen. Die Kosten der Lade-Infrastruktur sind durch die GebĂŒhren nie mehr hereinzubringen, aber man kann es ja auf alle Kunden umlegen. Ein GlĂŒck, dass solche Quersubventionierungen nur der Privatwirtschaft verboten sind.
Inzwischen kratzen wir alles restliche Geld zusammen, um unser Netz wenigstens so weit hochzurĂŒsten, dass Schlimmstes (bei uns) so lange abgewendet werden kann, bis es ĂŒberall im Netzt kracht und damit „zum Standard“ erklĂ€rt ist. Den Strompreis können wir derzeit leider (noch) nicht adĂ€quat erhöhen, denn wir sind sowieso schon einer der teuersten Anbieter. WĂŒrden unsere Kunden wechseln, wie es ihnen ĂŒberall vorgeschlagen wird, mĂŒssten wir aufgeben. Noch kann man es aber dank unwissender (und darĂŒber ausschließlich positiv berichtender lokaler) Medien als „innovativ“ verkaufen.
Den StadtbĂŒrgern ist noch gar nicht klar, dass ihre normalen ParkplĂ€tze wegen dem E-Auto-Vorrang bald rigoros verschwinden. Die StĂ€dte werden dann ja aussehen, wie auf die Straßen ausgelagerte Rotkreuz-Blutspendestationen fĂŒr BlechbĂŒrger – ĂŒbrigens eine gute Analogie fĂŒr den dann eingetretenen Stand unserer Energieversorgung. Fast schon ein GlĂŒcksfall, dass NGOs Fahrverbote einklagen. Damit fĂ€llt nicht auf, dass es die Politik auch machen wollte und zudem „kann“ die Stadt sich bei den notwendigen Verboten fĂŒr alle nicht-E-Autos auf von „besorgten BĂŒrgern und VerbĂ€nden“ initiierte Gerichtsentscheide berufen.
Das fĂŒr jeden Haushalt kĂŒnftig zwingend erforderliche Lastmanagement – um die privaten Verbraucher bei den kommenden StromengpĂ€ssen schnell genug vom Netz werfen zu können – rĂŒsten wir (Dank an die Politik, welche den gesetzlichen Zwang dafĂŒr schon geschaffen hat) laufend ein. Dauert aber seine Zeit und ließe sich auch noch nicht nutzten, da uns die IT-Infrastruktur und vor allem geeignete Applikationen fehlen. Wie bekannt, gibt es dazu auch noch viele Probleme zu lösen (Sie sollten einfach mal danach googeln, dann wĂŒrden Sie einen Schreck bekommen). Aber es besteht ja der Zwang dazu und irgendwann wird schon etwas Brauchbares herauskommen. Dass IT zu UnstabilitĂ€ten neigt und stĂ€ndig upgedatet werden muss, kennen die meisten Menschen, von ihrem PC und Internet. Wenn ein Teil der kĂŒnftigen NetzzusammenbrĂŒche dann damit erklĂ€rt werden kann, hat es zumindest dafĂŒr etwas Gutes.
Ich wĂŒrde mir jedoch sowieso keine Gedanken machen: Einmal hat es keinen Sinn, denn es ist politisch gewollt und so beschlossen. Wer Geld hat oder stabilen Strom benötigt, kauft sich eben eine Notstromversorgung (zum Beispiel in unserem Zweigbetrieb). Kann teuer werden, wenn mehrere Tage ĂŒberbrĂŒckt werden mĂŒssen, aber so ist es eben. Wer kein Geld hat, sollte genĂŒgend Kerzen und mindestens einen kleinen Propanofen besorgen, sonst kann es schon mal bitter werden – die Heizungen funktionieren ohne Strom ja auch nicht.

Denken Sie positiv: Wie viele Menschen auf der Erde haben noch schlimmere Probleme. Wer meinte, nur weil wir ca. 50 Jahre keine solchen hatten, mĂŒsste dies ewig so bleiben, war einfach ein Illusionist.

Gebremst

Parallel kam in der SZ vom 20.21. Januar eine kleine Information „am Rande“: GĂŒnther Schuh (Anmerkung E-Auto-Forscher an der RWTH Aachen): 
 hĂ€lt nicht viel von der Euphorie um E-Autos. Sie seien zu teuer und leisten zu wenig: „Ich werde niemals mit rein batteriegetriebenen Elektroautos wirtschaftlich weit und schnell fahren können – weder in fĂŒnf noch in zehn Jahren“, sagte er der Zeitschrift Auto, Motor und Sport 
 „2015 sind 70 % der Modelle Hybride“.

Herr Schuh wird wahrscheinlich recht behalten. Die Hybride benötigt der „normale BĂŒrger“, weil bis dahin die Gerichte auf Anweisung unserer Weltverbesserungs-NGOs die StĂ€dte gezwungen haben (werden), Fahrverbote fĂŒr Diesel und Benziner zu erlassen. Da unsere Politiker ihre selbst gemachten Gesetze den Untertanen als „gottgegeben“ hinstellen (außer eine Änderung bringt ihnen einen Vorteil, dann geht es heimlich und sofort), werden sicher nicht diese angepasst, sondern die Autos.

Quellen

[1] AZ MĂŒnchen 23.01.2018: Schwaches Stromnetz: Blackout durch Elektroautos?

[2] EIKE 2. Januar 2018: Das Elektroauto erzeugt nur Gewinner – und man verdient sogar Geld damit

[3] EIKE 10.09.2016: Radio Eriwan: Ist die Versorgung mit EEG-Strom möglich? Im Prinzip ja, sofern sie auf den Strom verzichten

[4] DERWESTEN 09.07.2016: Eon-Chef Teyssen: Ökostrombranche muss „raus aus dem Streichelzoo“

01 Feb 21:11

Der doppelte Beschuldigte

by Udo Vetter

Vor Gericht und auf hoher See
 Die altbekannte Weisheit habe ich jetzt mal wieder eindrucksvoll bestÀtigt erhalten.

Ein Herr P. hatte Strafanzeige gegen meinen Mandanten erstattet. Die Anzeige ging als Brief bei der Staatsanwaltschaft ein – und am Tag zuvor auch als Fax. Bei der Zuordnung hat jemand offensichtlich nicht aufgepasst. Also wurden zwei rote Akten angelegt und der doppelte Fall, der eigentlich nur einer ist, landete in zweifacher Ausfertigung auf den Tischen verschiedener StaatsanwĂ€lte.

Normalerweise fĂ€llt so was auf, wenn ein Mitarbeiter in das sogenannte Verfahrensregister guckt. Da gibt es dann nĂ€mlich eine Überschneidung bei den Daten, die frĂŒher oder spĂ€ter stutzig machen sollte. Nicht hier, denn bei der zweiten Eingabe des Geburtsdatums meines Mandanten schlich sich ein Zahlendreher ein. Im Behördencomputer dĂŒrfte er von diesem Augenblick an doppelt existiert haben.

Wie auch immer, von einem Verfahren erlangten wir Kenntnis. Ich habe Akteneinsicht genommen, anderthalb DIN-A-Seiten zu den VorwĂŒrfen geschrieben. Ganz dummes Zeug kann es nicht gewesen ein. Es kam nĂ€mlich postwendend eine Einstellung mangels Tatverdachts. Diese ĂŒbermittelte ich auch freudig dem Mandanten.

Die schlechte Nachricht folgte einige Wochen spĂ€ter. In Form einer Anklageschrift, und zwar in der anderen Sache, von der wir gar nichts wussten. Die Anklage ging zum Schöffengericht. Das Ganze ist insoweit interessant, weil man daran sieht, wie sehr die Bewertung einer Angelegenheit vom jeweiligen Staatsanwalt abhĂ€ngen kann. (Und ein klein bisschen sicher auch davon, was ein Anwalt fĂŒr den Mandanten dazu zu sagen hat.)

Jetzt stellt sich natĂŒrlich die Frage, ob die Staatsanwaltschaft an der Anklage festhalten möchte. Das ist witzigerweise die Akte mit dem Fehler im Geburtsdatum. So weit ich ĂŒberdies herausfinden konnte, war zum GlĂŒck dieser Staatsanwalt wohl eher nicht fĂŒr den Fall zustĂ€ndig. Sondern eigentlich sein Kollege, der uns mit der Einstellung erfreut hat.

Mal schauen, wie sie bei der Behörde die Kuh vom Eis kriegen. Ein Telefonat mit dem stellvertretenden Behördenleiter klang schon mal vielversprechend, aber man will sich natĂŒrlich Zeit nehmen, um die Sache zu prĂŒfen. Leidtragender ist natĂŒrlich der Mandant, der momentan die Welt nicht mehr versteht.

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01 Feb 21:10

How to Use and Interpret Data from Strava’s Activity Map

by Aric Toler

Recently, the fitness app Strava published a “heatmap” of trillion of data points visualizing the information of users who submitted or synchronized their fitness activity to their servers. This data includes both fitness information recorded directly on the fitness app and data synchronized with the app from a number of physical fitness trackers, such as a Fitbit.

The purpose of this heatmap was to show the most active areas for Strava users, including paths for jogging or cycling. However, the heatmap also visualized the data of individual users. In other words, the path of millions of jogs in Central Park in New York City are visualized on the map, but the patrol path of a single soldier on a military base, assuming he or she was recording data on the Strava app, is also present.

Nathan Ruser was the first person to notice the potential use of the Strava heatmap to identity military sites.

As The Verge wrote, you can already find most of these military sites with satellite imagery, but the heatmap reveals human activity, such as “how people are moving along those areas, and how frequently, a potential security threat to personnel.” As Jeffrey Lewis noted, the data held by Strava, both in its heatmap and elsewhere in its databases, is invaluable.

However, the map alone is sometimes inadequate to provide useful analysis. In this guide, we will outline some of the complementary methods and tools to analyze the unusual data you may find on the Strava heatmap, and a consideration of some of the limits of the recorded activity.

Limits and considerations of Strava’s data

Since Nathan’s tweet, a number of interesting findings from this heatmap have been shared on Twitter, mostly related to secret military and detention sites. However, these locations are far more often open secrets rather than actual secrets, as local reports have revealed the presence of most, if not all, of these “secret” locations. For example, Jeffrey Lewis wrote for the Daily Beast how the Strava heatmap shows the location of a missile command headquarters in Taiwan. Though personnel at this base would cringe at the idea that possible patrol routes are visible on the heatmap, the location of the headquarters itself has long been an open secret after local reporters investigated faux-delivery trucks transporting missiles.

Additionally, the information visualized in the heatmap is largely, though not entirely, restricted to the activity of particular countries. For example, Nathan Ruser found a series of forward operating bases (FOBs) in Afghanistan, likely manned by American and NATO Coalition soldiers.

Even in relatively small American bases, we can find activity on the Strava heatmap. However, when examining one of the largest Russian military camps on the Ukrainian border, the Kuzminsky firing range, we can find only a small amount of activity, despite the fact that thousands of Russian soldiers have moved through this location over the past three years (click for full size of visual below).

When searching for geotagged photographs on particular social networks, we will find far more activity in the post-Soviet space for Vkontakte, and more posts in the United States for the Foursquare service. This heatmap works in a similar fashion, where we will find a disproportional amount of activity on the Strava heatmap with, for example, Americans rather than Russians.

How to interpret heatmap activity

Cross-reference with historical satellite imagery

The majority of discoveries surrounding the Strava heatmap have been military locations, due to the presence of American and other Western soldiers in a number of Middle Eastern and South Asian states with large swaths of depopulated area. Though obviously, not all of the activity in these military locations is necessarily from Western military personnel. For example, @LostWeapons identified Strava activity in Aden, Yemen, where the UAE has deployed Patriot missile systems, as Chris Biggers reported in January 2017.

Finding this site is easy when looking around Yemen, as this reported Patriot missile site is the only place in Aden with any noticeable Strava activity.

Once we located a potentially interesting site on Strava, we should cross-reference the site with the historical imagery on Google Earth. Doing so for this location in Aden shows rapid construction since 2014.

Reported missile site in Aden, Yemen in 2014 (left) and 2017 (right)

Cross-reference with Wikimapia

Wikimapia is also an excellent, though not always completely reliable, tool to cross-reference sites that light up on the heatmap. The descriptions of locations in Wikimapia are user-generated, including from a number of active open source investigators. However, due to the user-generated nature of the system, the information provided for particular locations should be cross-checked with other sources of information.

We can use Wikipedia to identify an unusual location in Syria that resembles an oasis of Strava activity.

If we cross-reference this spot with Wikimapia, we see that it is apparently an oil well with a nearby gas pipeline, meaning that one or more people with their Strava data tracking enabled apparently took a regular jogging or patrol path along the roads near the wells and pipeline.

Spoofed locations

We should keep in mind that not every data point in the heatmap is accurate, as GPS activity can easily be spoofed, and users can intentionally falsify data to their liking. The clearest example of this is by looking at the activity of the GPS coordinates  0.000, 0.000, in the Atlantic Ocean due south of Ghana. It is extremely unlikely that there has ever been genuine Strava activity from this spot, but GPS coordinates can be spoofed to a particular location either by state actors or individuals. For example, GPS coordinates near the Kremlin have been reported to be spoofed to the Vnukovo Airport. With this location at coordinates that are so easy to input, it is no surprise that there is an island of activity in the middle of the ocean.

Don’t jump to conclusions

But not every instance of Strava activity in the desert is from mysterious military activity. At first, this strange geometrical pattern in the desert of Nevada seems like it could be a secret nuclear missile site or underground base that is modeled after the Pentagon.

The answer is much less sinister — it’s the Burning Man festival, where thousands of people who likely have Fitbits or other fitness trackers visit a temporary city that is created each year in the remote Nevada desert.

Conclusion

In the coming weeks, there will be additional findings from both open source investigators and professional journalists in sensitive locations around the world. For example, Pulitzer Prize-winning journalist Charlie Savage has already updated his previous research into Camp 7 of the Guantanamo Bay prison using Strava’s heatmap. Bellingcat will continue to publish information on many of these findings, with an eye on methods to utilize Strava heatmap, and also assisting in crowdsourcing the analysis of particularly mysterious locations with unusual activity.

If you have any additional tips on using the Strava data, or discovered any pitfalls for faulty analysis, please leave ideas in the comments, or send them to use via Twitter or Facebook and we will add them to this post, with proper credit.

The post How to Use and Interpret Data from Strava’s Activity Map appeared first on bellingcat.

01 Feb 21:09

New ways to use apps and get more done in Microsoft Teams

by the Office 365 team

New features in Microsoft Teams make it an even more powerful hub for teamwork by enabling you to use apps in new ways—including the ability to command apps and take quick actions from the command box, as well as include content from an app in a conversation. This marks the biggest single release of new functionality since Teams launched last March.

Screenshot displays how you can now include content from apps—like a news article—directly in a conversation in Microsoft Teams.

You can now include content from apps—like a news article—directly in a conversation.

Use your favorite apps in new ways in Teams

Teams brings together everything a team needs in one place. You can integrate the apps and services you need, including Office 365 apps like Excel, and ones from our partners, including Trello, InVision, and SurveyMonkey.

Today, we’re introducing new ways you can use apps in Teams:

Include information from an app in a conversation—Now you can have a conversation about content from an app without the need to include a screenshot or a hyperlink to the information. In the same way that you can add an emoji or GIF, you can now bring information from apps into a chat or channel message with a simple click. For example, you can search for a specific task in Trello, a work item in Wrike, or a weather forecast, and include an interactive card with that information into a message.

Animated screenshot displays how you can include information from an app, like Wrike, in your Microsoft Teams conversations.

Include information from an app, like Wrike, in your conversations.

Access a personal view of your apps—The new personal apps space makes it easy for you to access the apps you care about and see all the items that you have been assigned to across apps, like tasks in Planner, issues in Jira Cloud, or your filters or pull requests in Bitbucket Cloud. You can also easily see items you have recently accessed, such as OneNote notebooks or videos from Microsoft Stream.

Here you will also find Who—a new app powered by the Microsoft Graph—which allows you to search for people in your organization by name or topic. To access your personal apps space, click the 
 in the left navigation menu.

Animated screenshot displays how you can access your personal apps space in Microsoft Teams.

Access your personal apps space in Teams.

Animated screenshot displays how you can add Microsoft Stream to your personal apps space to watch videos uploaded by your coworkers, in Microsoft Teams.

Add Microsoft Stream to your personal apps space to watch videos uploaded by your coworkers.

Discover apps for Teams in the new Store—We made it easier to search and discover apps and services available in Teams in the new Store. Now you can search for apps by name, category (such as Project management or Analytics and BI), or integration type (such as Bots, Tabs, or Connectors), and then choose to surface in your personal app view or in a specific channel in Teams.

Screenshot displays how you can discover apps and integrations for Microsoft Teams in the new Store.

Discover apps and integrations in the new Store.

Command apps, take quick actions, and search—all from the command box

Search is one key way people navigate Teams to get to the information they’re looking for. We integrated commanding with search and moved the command box to the top of the screen, so you can now command apps and take quick actions right from the box, in addition to searching across people, messages, files, and apps.

Command apps from the command box—We’re rolling out the ability to query or command an app right from the command box. Starting today, you can search for information in an app, such as an image in Adobe Creative Cloud or a news article, and easily insert a specific result into a chat or channel conversation. Over time, we’ll add more command functionality, like the ability to create a task in your project management app or start a build in Visual Studio Team Services. Simply type @ into the command box to display the list of apps you can query and command.

Take quick actions with slash commands—Slash commands are shortcuts you can type in the command box to quickly perform tasks or navigate Teams. For example, you can use a slash command to set your status to “away,” add a user to a team, or call a coworker. To get started with slash commands, type / to see the list of commands currently available.

Use slash commands to take action quickly in Teams.

Let us know what you think!

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—The Microsoft Teams team

The post New ways to use apps and get more done in Microsoft Teams appeared first on Office Blogs.

01 Feb 21:07

Introducing Flow Integration in Microsoft Teams

Flow is now integrated in Microsoft Teams! With this integration, from Teams, you can create and manage flows, review your received and sent approvals, and launch flows directly within the Teams desktop app or on teams.microsoft.com. Learn more about this new integration.
01 Feb 21:04

Advanced Denanonymization through Strava

01 Feb 21:04

Options to access logos of Office 365 Groups while in SharePoint

by Mikael Svenson


Image by Jon Moore on Unsplash

I’m creating a couple of solution these days which will list Office 365 Groups, both public and private, as well as Groups you don’t have access to. Much like the discover function you have in Outlook, except with added filtering on custom metadata for the groups.

Querying for Office 365 Groups using the Microsoft Graph is quite easy, but retrieving an image URL for the groups logo, is inherently hard, especially if you don’t have access to the group.

Read more »
01 Feb 21:03

Ihr FrĂŒhstĂŒckssandwich heizt die globale ErwĂ€rmung an

by Andreas Demmig

Die Forscher verfolgten den gesamten Lebenszyklus eines Sandwichs, einschließlich der Herstellung von Zutaten und deren Verpackung, sowie LebensmittelabfĂ€llen. Speck, Schinken und WĂŒrstchen tragen am meisten zum CO2-„Fußabdruck“ eines Sandwiches bei.

„Wir mĂŒssen die Kennzeichnung von Lebensmitteln Ă€ndern, das Haltbarkeitsdatum erhöhen, da diese normalerweise ziemlich konservativ sind. Kommerzielle Sandwiches werden strengen Haltbarkeitsuntersuchungen unterzogen und sind normalerweise fĂŒr den Verzehr auch nach dem auf dem Etikett angegebenen Verfallsdatum sicher.” so Frau Professor Adisa Azapagic, der University of Manchester am 18.Jan. 2018. Sie leitet die Gruppe “nachhaltige Industriesysteme”

„Angesichts der Tatsache, dass Sandwiches ein Hauptbestandteil der britischen ErnĂ€hrung darstellen, sowie ihres bedeutenden Marktanteils im Lebensmittelsektor, ist es wichtig, den Beitrag dieses Sektors zu den Treibhausgasemissionen zu verstehen“.

Die Forscher schĂ€tzen, dass ein FrĂŒhstĂŒckssandwich 1441 Gramm KohlendioxidĂ€quivalent (COÂČ eq.) entspricht, was dem Fahren eines Autos zum Supermarkt und zurĂŒck gleichkommt. Der Genuß von 11,5 Milliarden Sandwiches pro Jahr in Großbritannien erzeugt etwa 9,5 Millionen Tonnen COÂČ e, was dem jĂ€hrlichen Verbrauch von 8,6 Millionen Autos entspricht.

Die Forscher empfehlen außerdem, bestimmte Inhaltsstoffe, die einen höheren CO2-Fußabdruck haben, wie zum Beispiel Salat, Tomaten, KĂ€se und Fleisch, drastisch zu reduzieren. Die Reduzierung von KĂ€se und Fleisch auf Sandwich-Toppings wĂŒrde auch die Anzahl der Kalorien reduzieren und die Menschen gesĂŒnder machen.

Das Sandwich mit dem geringsten KohlenstoffemissionsĂ€quivalent ist der einfache und  hausgemachte mit Schinken und KĂ€se. Die Studie ergab auch, dass die Herstellung von Sandwiches zu Hause die CO2-Emissionen im Vergleich zu gebrauchsfertigen Äquivalenten um die HĂ€lfte reduzieren könnte.

Nach Angaben der British Sandwich Association (BSA) werden allein im Vereinigten Königreich jĂ€hrlich mehr als 11,5 Milliarden Sandwiches verbraucht. Etwa die HĂ€lfte davon wird zu Hause hergestellt und die andere HĂ€lfte in GeschĂ€ften, SupermĂ€rkten und Tankstellen im ganzen Land gekauft. Das bedeutet, dass das Vereinigte Königreich fast 8 Milliarden Pfund pro Jahr fĂŒr den abwechslungsreichen Snack ausgibt, zu durchschnittlichen Kosten von 2 Pfund pro Snack.

Die BSA schĂ€tzt außerdem, dass eine VerlĂ€ngerung der Haltbarkeit von Sandwiches durch die Lockerung solcher Daten dazu beitragen wĂŒrde, jĂ€hrlich mindestens 2000 Tonnen Sandwichabfall zu sparen.

Die Studie suggestiert auch, dass die Emissionen um 50 Prozent reduziert werden könnten, wenn Änderungen an den Rezepten, der Verpackung und der Abfallentsorgung vorgenommen wĂŒrden.

Erschienen auf The Daily Caller am

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/01/25/climate-scientists-target-sandwiches-in-battle-against-global-warming/

01 Feb 21:03

„Gegen Fehlblatt entheftet“

by Udo Vetter

Vor kurzem habe ich erzĂ€hlt, wie die Polizei bei Auswertung eines beschlagnahmten E-Mail-Postfachs auf Korrespondenz gestoßen ist, die der Beschuldigte mit AnwĂ€lten gefĂŒhrt hat, bei denen er Rechtsrat in genau dieser Strafsache einholen wollte. Da konnte er zwar schon ahnen, dass mal was passiert. Sonst hĂ€tte er die AnwĂ€lte ja auch nicht fĂŒr ihre Dienste befragt.

Selbst schuld, könnte man sagen. Bei Korrespondenz mit dem Strafverteidiger ist das aber nicht so einfach. Die Nachrichten sind juristisch privilegiert. Kurz gesagt, sie hĂ€tten nie ausgewertet und schon gar nicht zur Akte genommen werden dĂŒrfen.

Das hat mittlerweile auch die Staatsanwaltschaft eingesehen. Heute kriegte ich auf mein zweites Anschreiben in dieser Sache folgende Mitteilung:

Es wird mitgeteilt, dass Bd. I Bl. 137a – 147 d.A. aus dieser gegen Fehlblatt entheftet worden sind.

Die E-Mails mit den AnwĂ€lten werden also nicht mehr Gegenstand der Entscheidungsfindung sein. NatĂŒrlich kann die zustĂ€ndige StaatsanwĂ€ltin ihre Existenz nicht aus dem GedĂ€chtnis bannen. Aber wenn sie korrekt arbeitet, wird sie genau dies jedenfalls so weit wie möglich versuchen.

Bei meiner Überzeugungsarbeit hat mir ĂŒbrigens auch ein neues Urteil des EuropĂ€ischen Gerichtshofs fĂŒr Menschenrechte geholfen. Der hat im November 2017 in der Rechtssache 37717/05 festgestellt, dass Nachrichten zwischen Betroffenem und Anwalt auch dann geschĂŒtzt sind, wenn ein VerteidigungsverhĂ€ltnis noch nicht besteht (was ja bei einem reinen Beratungsmandat im Vorfeld möglicherweise auch hier der Fall gewesen ist).

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01 Feb 21:03

Deutschland hat in Europa einen neuen Spitzen­platz erklommen – beim Strom­preis

by Chris Frey

Stromvergleich.com: [1] Strompreise in Europa
Die deutschen Strompreise liegen im Vergleich schon lange weit ĂŒber dem europĂ€ischen Durchschnitt. 2017 hat Deutschland nun auch den ersten Platz des Eurostat Rankings erreicht. Mit einem durchschnittlichen Strompreis von 30,5 Cent pro Kilowattstunde [Cent|kWh] zahlen deutsche Verbraucher nun genau so viel wie der langjĂ€hrige Spitzenreiter DĂ€nemark. Nur der Anteil „Steuern und Abgaben“ ist im Nachbarland mit 67% etwas höher als hierzulande [55%].
Der europĂ€ischen Statistik zufolge mĂŒssen Stromkunden in Deutschland mehr als doppelt so viel bezahlen wie ihre Nachbarn in Tschechien [14,4 Cent] und in Polen [14,6 Cent]. Aber auch Frankreich ist mit 16,9 Cent|kWh im Vergleich sehr gĂŒnstig gefolgt von Österreich mit 19,9 Cent.

Aus dem tagesspiegel vom 9.1.18:

Wer erinnert sich noch an die Zeiten, als die folgenden GerĂŒchte mit ihren ganz bestimmt eintreffenden Zukunftsvisionen kursierten:
Damaliger Umweltminister Trittin (GRÜNE): 
 „Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“ – Bundesministerium fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Pressemitteilung 231/04, Berlin, 30.07.2004, www.bmu.de
Franz Alt: Die Sonne schickt uns keine Rechnung: Neue Energie, neue Arbeit, neue MobilitĂ€t Taschenbuch – 1. Oktober 2009

KLIMARETTER.INFO, 06. Juni 2013: Strompreis auf Vier-Jahres-Tief Der Strompreis an der Strombörse ist weiterhin auf Talfahrt.

Dass diese nicht eintreffen wĂŒrden, stimmt natĂŒrlich nicht: Versprochen ist versprochen. Ein Ziel kann man nur erreichen, wenn man es verfolgt, ohne sich ablenken zu lassen. Unsere (bald wieder) herrschenden Parteien verfolgen diesen Weg zum versprochenen Ziel deshalb unbeirrt und zielorientiert weiter.
[3] Aus dem Berliner Tagesspiegel vom 09.01.2018

Leider hat es Begleiterscheinungen, wie in noch bestehenden, aber auch schon aufgelösten Staaten auf dem Weg ins sichere Arbeiterparadies
Frankfurter Allgemeine 22.10.2017: Rechnung nicht gezahlt: 330.000 Haushalten wurde der Strom abgestellt
Die Stromrechnung nicht bezahlt, die Mahnung ignoriert: Stromsperren bleiben im reichen Deutschland ein MassenphÀnomen.
Doch in der bisherigen Geschichte hat noch keine deutsche Regierung bei einer ihrer „Weltrettungsmaßnahmen“ RĂŒcksicht auf die schon lĂ€nger im Land lebenden Untertanen genommen.

Bild Strompreise in Europa [1]
Quellen

[1] Stromvergleich.com: Strompreise in Europa

[2] vernunftkraft.de: Strompreis-Europameister

[3] vernunftkraft.de: FAKE – News prĂ€gen “GroKo” – Sondierungen

28 Jan 16:39

An animated introduction to the Fourier Transform [video]

28 Jan 16:39

Micro Soldering Microscopes

28 Jan 14:00

Using Self-Organizing Maps to Solve the Traveling Salesman Problem

28 Jan 13:59

Pentagon entfernt „Klima­wandel“ aus der Bedrohungs­liste der nationalen Gefahren fĂŒr die USA

by Chris Frey

In der 11 Seiten starken Zusammenfassung der neuen National Defense Strategy kommen die Termini „globale ErwĂ€rmung“ oder „Klimawandel“ nicht mehr vor. Auch die Begriffe „Klima“, „ErwĂ€rmung“, „Planet“, „Meeresspiegel“ oder sogar „Temperatur“ sind nicht mehr enthalten. Alle 22 Male, in denen das Wort „Umwelt“ auftaucht, bezieht es sich auf Strategie und Sicherheit.

Das Dokument (PDF) steht hier.

Die National Defense Strategy, unterzeichnet von Verteidigungsminister James Mattis, sagt nicht viel zu Energiebelangen, außer dass die USA „einen stabilen und sicheren Nahen Osten stĂŒtzen wĂŒrden“ und „zu stabilen globalen EnergiemĂ€rkten und sicheren Handelswegen beitragen wollen“.

Das Pentagon veröffentlichte die neue Strategie vor ein paar Tagen, und die FunktionĂ€re Ă€ußerten sich eindeutig, dass die globale ErwĂ€rmung darin nicht erwĂ€hnt werde. Die Bush-Regierung fĂŒgte globale ErwĂ€rmung der Verteidigungs-Strategie im Jahre 2008 hinzu, aber erst unter der Obama-Regierung erreichte dieses Thema oberste PrioritĂ€t.

Die Trump-Regierung ihrerseits veröffentlichte im Dezember ihre Sicherheits-Strategie, in welcher gefordert wird, „diese reichlichen Energie-Ressourcen zu nutzen – Kohle, Erdgas, Petroleum, Erneuerbare und Kernkraft“, um die Wirtschaft anzukurbeln und den Alliierten der USA zu helfen.

Jener Plan empfahl ausdrĂŒcklich, sich von einer Politik zur BekĂ€mpfung des vom Menschen verursachten Klimawandels abzuwenden, was eine vollstĂ€ndige 180°-Kehrtwende der Politik zur nationalen Sicherheit unter der Obama-Regierung darstellt. „Klimapolitik wird weiterhin das globale Energiesystem gestalten“, heißt es darin.

„Die FĂŒhrung der USA ist unabdingbar, um der Anti-Wachstum-Energie-Agenda entgegen zu treten, welche den ökonomischen und Energiesicherheits-Interessen der USA diametral zuwider lĂ€uft“, heißt es weiter in dem Plan. „Angesichts des zukĂŒnftigen globalen Energiebedarfs werden die EntwicklungslĂ€nder viel fossilen Treibstoff brauchen, ebenso wie andere Formen von Energie, um ihre Wirtschaft zu befeuern und ihre Bevölkerung aus der Armut zu holen“.

Quellen fĂŒr diesen Beitrag waren der Daily Caller und die Huffington Post.

Der folgende Cartoon ist diesbezĂŒglich Ă€ußerst treffend:

[Bitte im Original schauen! Urheberrecht
]

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/01/20/pentagon-erases-climate-change-from-the-national-defense-threat-list/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

28 Jan 13:59

Ozeane haben sich die letzten 3 Jahre abgekĂŒhlt

by Chris Frey
Verteilung der Wassertemperatur-Messpunkte

Die folgende Graphik zeigt monatliche Anomalien der SST von 2015 bis Dezember 2017, wie sie aus HadSST3 hervorgehen:

Nach einer Spitze im Oktober hat sich der AbwĂ€rtstrend verstĂ€rkt. Wie weiter unten in der Analyse gezeigt werden wird, betrug die globale mittlere Anomalie seit 1995 0,4°C, und im Dezember liegt sie jetzt mit 0,325°C niedriger. Auf der NordhemisphĂ€re erfolgte der RĂŒckgang in den Tropen ruckartig, auf der SĂŒdhalbkugel blieb die Temperatur konstant ohne die Spitze im Oktober. In allen Ozeangebieten liegt die Temperatur eindeutig niedriger als zu irgendeiner Zeit wĂ€hrend der letzten drei Jahre.

Referenz:

Globale SSTs sind die niedrigsten seit MĂ€rz 2013

SSTs auf der NordhemisphÀre sind die niedrigsten seit MÀrz 2014

SSTs auf der SĂŒdhemisphĂ€re sind die niedrigsten seit Januar 2012

die SSTs in den Tropen sind die niedrigsten seit MĂ€rz 2012

SSTs in einem lÀngeren Zeitraum

Die Graphik unten ist von Rauschen gekennzeichnet, aber die Dichte ist erforderlich, um jahreszeitliche Abfolgen der ozeanischen Fluktuationen deutlich zu machen. FrĂŒhere BeitrĂ€ge konzentrierten sich auf die Bildung und den Verfall des jĂŒngsten El Nino mit Beginn im Jahre 2015. In diesem Betrag wird die Betrachtung eines lĂ€ngeren Zeitraumes hinzugefĂŒgt unter Einschluss des bedeutenden El Nino 1998. Globale, tropische, nord- und sĂŒdhemisphĂ€rische Anomalien sind verschiedenfarbig dargestellt. Trotz des lĂ€ngeren Zeitrahmens habe ich die monatliche Darstellung beibehalten (anstatt jĂ€hrlicher Mittelwerte) wegen der interessanten Verschiebungen zwischen Januar und Juli.

1995 ist ein geeigneter Startpunkt vor dem ersten El Nino. Der scharfe Anstieg in den Tropen mit seinem Höhepunkt im Jahre 1998 beherrscht die Aufzeichnung. Er begann im Januar 1997 und ließ die SST einheitlich steigen, bevor sie im Januar 1999 wieder auf das vorherige Niveau sank. WĂ€hrend der folgenden 2 Jahre verharrte die Temperatur auf diesem Niveau, und die SST der Ozeane lag konstant um rund 0,2°C ĂŒber dem Mittel der Jahre 1961 bis 1999.

Danach kam es zu einem 2 Jahre langen Anstieg bis zu einem schwĂ€cheren Höhepunkt im Januar 2003, was aber erneut die SST in allen Ozeanen um rund 0,4°C steigen ließ. WĂ€hrend der folgenden 4 Jahre bis Januar 2007 durchlief die tropische SST mehrere Höhen und Tiefen, wobei die NH hauptsĂ€chlich steigende, die SH zumeist sinkende Temperaturen zeigte. Als Folge fluktuierte das globale Mittel um die gleichen 0,4°C, was sich auch als das Mittel der gesamten Aufzeichnung seit 1995 herausstellte.

Das Jahr 2007 stach hervor mit einem scharfen TemperaturrĂŒckgang, so dass im Januar 2008 das Minimum wie im Januar 1999 erreicht wurde, jedoch ausgehend von einem geringeren Maximum. Auch die SST in den Ozeanen sank bis etwa zum Jahr 2010.

Danach bis jetzt erschien wieder eine andere Verteilung. In den Tropen kĂŒhlte es scharf ab bis Januar 2011, um wĂ€hrend der nachfolgenden 4 Jahre bis Januar 2015 stetig zu steigen. An diesem Punkt begann der jĂŒngste große El Nino. Aber dieses Mal kam es auf der NordhemisphĂ€re im Gegensatz zu den Jahren 1997 bis 1999 in jedem Sommer zu Spitzenwerten, was das globale Mittel anhob. TatsĂ€chlich traten diese Spitzenwerte auf der NH in jedem Juli mit Beginn im Jahre 2003 auf. Die Spitzenwerte stiegen immer weiter und erreichten 3 massive Höhepunkte wĂ€hrend der Jahre 2014, 2015 und 2016; im Juli 2017 lag der Spitzenwert geringfĂŒgig niedriger. Man beachte aber auch, dass ab dem Jahr 2014 die SH eine abschwĂ€chende Rolle spielte und einen Ausgleich der Warm-Impulse der NH darstellte. (Anmerkung: Dies sind hohe Anomalien ĂŒber den höchsten absoluten Temperaturen auf der NH).

Was bedeutet all das nun? Diese ganzen AblĂ€ufe zeigen, dass zusĂ€tzlich zu den El Ninos im Pazifik, welche die tropischen SSTs dominierten, noch etwas anderes auf der NH vor sich geht. Der offensichtlich Verantwortliche hierfĂŒr ist der Nordatlantik, seit ich diese Art des Pulsierens zuvor gesehen habe. Nach der LektĂŒre einiger Studien von David Dilley bestĂ€tigte ich seine Beobachtung der atlantischen Impulse in die Arktis alle 8 bis 10 Jahre, wie in dieser Graphik ersichtlich:

Die Daten sind die jĂ€hrlichen Mittelwerte der im Nordatlantik gemessenen SSTs. Die Bedeutung der Impulse fĂŒr die Wettervorhersage wird diskutiert in AMO: Atlantic Climate Pulse.

Aber die Spitzenwerte in fast jedem Juli in den HadSST zeichnen ein anderes Bild. Betrachten wir den August, den wĂ€rmsten Monat im Nordatlantik im Kaplan-Datensatz. Dann erscheint die Verschiebung des Regimes deutlich. Mit Beginn im Jahre 2003 stieg die Temperatur im August ĂŒber 23,6°C, also ĂŒber ein Niveau das vor dem Jahr 1998 nur einmal registriert worden ist, nĂ€mlich im Jahr 1937.

Zusammenfassung

Die Ozeane treiben die ErwĂ€rmung in diesem Jahrhundert. Die SST stieg um eine Stufe mit dem El Nino von 1998 und verharrte dort mit Hilfe aus dem Nordatlantik und in noch jĂŒngerer Zeit durch den „Blob“ im Nordpazifik. Die OberflĂ€chen der Ozeane setzen viel Energie frei, was die Luft erwĂ€rmt, womöglich aber einen abkĂŒhlenden Effekt hat. Der RĂŒckgang nach 1937 war vergleichsweise rapide, so dass man sich jetzt fragt: Wie lange bleibt es in den Ozeanen noch so?

Link: https://rclutz.wordpress.com/2018/01/18/oceans-cool-off-previous-3-years/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Irgendwie scheint mir der Beitrag in sich nicht stimmig, oder sehe ich das nur als Laie so? Werden die Ozeane nun kĂ€lter oder wĂ€rmer? Ich möchte das hier zur Diskussion stellen.

28 Jan 13:59

Deutsche Umwelthilfe (DUH): Gescheiterte Klage in DĂŒsseldorf

by Admin

Das Urteil ist eindeutig: Diesel-Fahrer in DĂŒsseldorf haben erst einmal Ruhe vor selbsternannten Umweltrettern. Der Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist vor Gericht gescheitert. Die DUH-GeschĂ€ftsleute wollten erreichen, dass kein Fahrer mit einem vom Abgas-Skandal betroffenen VW-Diesel ĂŒber DĂŒsseldorfer Straßen mehr fĂ€hrt.

Dieser gewaltigen Wertvernichtung hat das DĂŒsseldorfer Verwaltungsgericht jetzt einen Riegel vorgeschoben. Es stufte die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) als unzulĂ€ssig und unbegrĂŒndet ein. Denn UmweltverbĂ€nde wie die DUH – ĂŒbrigens von Konkurrent Toyota krĂ€ftig unterstĂŒzt – dĂŒrften nicht gegen schon genehmigte Produkte klagen. So hatten auch schon die AnwĂ€lte des VW-Konzerns argumentiert.

Interessant ist die BegrĂŒndung des Gerichts: Auch inhaltlich wĂ€re die Klage gescheitert. Die Zulassung der VW-Dieselfahrzeuge sei trotz Abschaltsystems rechtmĂ€ĂŸig. Die vom Kraftfahrt-Bundesamt angeordnete NachrĂŒstung durch ein Software-Update sei nicht zu beanstanden. „Die Betriebserlaubnis erlischt nur, wenn die NachrĂŒstung nicht erfolgt.“ So das Gericht in DĂŒsseldorf.

Das bedeutet immerhin noch, dass betroffene Autofahrer sich eine neue Software aufspielen lassen mĂŒssen. Bisher berichten Autofahrer von einer leicht verminderten Leistung und erhöhtem Kraftstoffverbrauch. VerstĂ€ndlich, denn ein eine Motorsteuerung ist ein sehr kompliziertes Zusammenspiel verschiedener Komponenten und AblĂ€ufe. Viel Entwicklungsarbeit und Tests sind notwendig, und die wiederum benötigen Zeit; Zeit, die die Entwickler bei VW nicht hatten.

Nicht umsonst warnte gelegentlich des Diesel-Gipfels im vergangenen Sommer der VW-Chef vor NachrĂŒstungsbegehren. Das seien rausgeworfene Kosten, er wĂŒrde das Geld viel lieber in kĂŒnftige Entwicklung investieren. Womit der Mann recht hat.

Wirr wirkt wiederum das jĂŒngste Vorpreschen der VW-Spitze. VW-Chef MĂŒller bot eine Hardware-NachrĂŒstung an, neue Abgasreinigungssystem, das in der Abgasstrang eingebaut werden könne. NachtrĂ€glich eingebaute Systeme sind allerdings immer kritisch, weil sie die sorgsam austarierten Strömungs-, Druck- und TemperaturzustĂ€nde durcheinander bringen. Fraglich, wieviel Zeit hier die Entwickler hatten, eine saubere Lösung zu konstruieren.

Von einem Nutzen fĂŒr die Umwelt kann man nicht sprechen. Ein Blick in die Daten des Umweltbundesamtes zeigt, wie sehr sich die LuftqualitĂ€t in den StĂ€dten verbessert hat. Wovon reden wir hier eigentlich?

Seit 1995 sind die Stickoxidemissionen aus dem Straßenverkehr um fast dreiviertel gesunken. Nebenbei bemerkt eine ziemlich beispiellose Leistungssteigerung, die die Autokonstrukteure geschafft haben. Sie findet man nicht so hĂ€ufig in der Geschichte der Technik. Dennoch haben Motoreningenieure fast willkĂŒrlich von NGO getriebener Politik festgesetzte Grenzwerte erreicht.

Über Normen, so haben wir hier immer wieder geschrieben, kann man leicht alles zerstören. Jetzt mĂŒssen Grenzwerte ins Blickfeld rĂŒcken. Wie sinnvoll sind sie? Was sagen sie aus? Zumal feststeht, dass der Autoverkehr nur einen kleinen Teil der Werte ausmacht, wie die Grafik des Umweltbundesamtes deutlich zeigt.

Pure Propaganda lĂ€ĂŸt die DUH-Truppe vom Stapel. Jedes Jahr wĂŒrden 10.000 oder 13.000 Menschen an den Stickoxiden aus Dieselfahrzeugen sterben, betont DUH-Chef und Vielflieger JĂŒrgen Resch immer wieder. Eine Zahl, die durch nichts belegt und nicht einmal zulĂ€ssig ist. Niemand kann eine solche Aussage treffen. Es sind statistische Rechenspiele ohne realen Bezug. Peter Heller hat das hier bei TE sehr schön nachvollziehbar dargestellt.

Damit versuchen NGOs, in bester Manier Angst und Schrecken hervorzurufen, auf dass die Spenden krĂ€ftiger fließen. Eigentlich hĂ€tten Hunderttausende alle schon in den 70er Jahren „den Abgang“ machen mĂŒssen. Damals war es tatsĂ€chlich angebracht, heftig gegen die schlechten Luftbedingungen in unseren InnenstĂ€dten vorzugehen. Sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren bliesen um ein Vielfaches höhere Werte aus dem Auspuff, darunter ziemlich viel wirklich gefĂ€hrliche Bestandteile der Verbrennung.

Solche Aktionen sind weder technisch sinnvoll noch bringen sie Lösungen. Sie kosten Geld. Geld, mit dem zum Beispiel StĂ€dten der Dritten Welt tatsĂ€chlich geholfen werden könnte. Doch dabei wĂŒrde eine NGO wie die DUH nichts verdienen.

Aber das ist doch das Geld der Konzerne, die sollen bluten, sagen die GrĂŒnen immer wieder gern und vergessen dabei, dass es die KĂ€ufer der Autos sind, die den Schwindel ĂŒber höhere Preise bezahlen und die Kosten fĂŒr Fahrverbote. Ganz zu schweigen von den wirtschaftlichen Dramen, die sich bei AutohĂ€ndlern abspielen. Deren Höfe stehen mit unverkĂ€uflichen Dieselfahrzeugen voll. Es ist Otto Normalkunde, der von windigen Organisationen wie der DUH geprellt wird.

Klartext geredet werden muss so bald wie möglich ĂŒber Normen. Sie sind das Mittel, mit dem in der Vergangenheit Industrien problemlos zerstört, aber auch neue aufgebaut werden konnten. LĂ€nder schotten sich ĂŒber Normen gegen Importe ab. In EU-Gremien in BrĂŒssel werden Grenzwerte so willkĂŒrlich festgesetzt, dass sie nicht oder nur mit sehr hohen Kosten eingehalten werden können. Wir haben das bei TE immer wieder detailliert nachgezeichnet.

Es gilt natĂŒrlich zu unterscheiden. Es gibt Stoffe, die auch in geringsten Mengen gefĂ€hrlich werden können. Doch diese Diskussion muss jenseits der Ideologie gefĂŒhrt werden. Auch muss das Verbandsklagerecht auf den PrĂŒfstand. Das von GrĂŒnen durchgesetzte Gesetz erweist sich als großer Fehler, denn es öffnete windigen GeschĂ€ftemachern TĂŒr und Tor und verschaffte windigen Abmahnvereinen eine wunderbare GeschĂ€ftstĂ€tigkeit.

Die Frage stellt sich: Wie weit schafft es eine zu allem entschlossene Organisation, einer gewaltige Wertvernichtung unter dem verlogenen Siegel des Gesundheitsschutzes anzuzetteln? Was, wenn Kunden erkennen, welch faules Ei ihnen gelegt wurde? Was, wenn die VW-Fahrer realisieren, wer ihnen auf welcher wackligen Grundlage horrende Wertverluste beschert hat?

Der Tanz ist nicht zu Ende. Weitere beklagte StĂ€dte sind laut Deutscher Umwelthilfe Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Mainz, MĂŒnchen, Stuttgart und Wiesbaden.

Interessant wird jetzt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. Dort klagt die prozessgierige DUH ebenso. Die Entscheidung soll im Februar fallen.

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

28 Jan 13:59

Verlust von FischgrĂŒnden durch Offshore Windparks

by Andreas Demmig

[Aufmacherbild: Siemens Pressebild-Middelgrunden offshore wind farm, Quelle: www.siemens.com/presse.
Vor der KĂŒste von DĂ€nemark , beim Windrad rechts, kann man die aktuelle Energieabgabe anfordern]

„Haben Sie schon einmal ein Radarbild eines Windparks gesehen?  Es ist im Grunde genommen nur ein großer Fleck“, erzĂ€hlt der Besitzer eines Fischerbootes aus Massachusetts, Eric Hansen, dem AP. „Die Durchfahrt wird fast unmöglich sein, besonders bei starkem Wind und Nebel.“

VorschlĂ€ge fĂŒr Offshore – Windparks sind nie ĂŒber den Ideenstatus hinausgekommen, bis tatsĂ€chlich der erste US – Windpark vor der KĂŒste von Rhode Island im Herbst 2016 gebaut wurde. Es sind fĂŒnf WindkrafttĂŒrme aufgestellt. Die Förderung der Windenergie habe die hohen Kosten und regulatorischen HĂŒrden ĂŒberwunden, die die Entwicklung belastet hĂ€tten, berichtete die New York Times.

Jetzt, da sich neue BauantrĂ€ge hĂ€ufen, fĂŒrchten die Fischer der OstkĂŒste, das die vordringenden Windanlagen das Ende der Zukunft der Fischereiindustrie bedeuten werden. Eine Handelsgruppe hat das Bureau of Ocean Energy Management verklagt, um zu verhindern, dass vor New Yorks Long Island ein Windpark mit 200 Turbinen gebaut wird.

[[zusÀtzlicher Inhalt der vorstehend verlinkten Webseite: National Wind Watch, Fischer gegen 



 „Wir sind nicht gegen Windparks“, sagte Gilbert letzte Woche. „Aber wir wollen nicht eine erneuerbare Ressource – Fisch – fĂŒr eine andere – Wind, eintauschen. Sie können beide existieren. „
. „Was wir verlangen ist, dass er verlagert wird“, 
.]]

„Die Fischer verlieren immer mehr an nutzbaren FischgrĂŒnden“, sagt Connecticuts Fischereibesitzer Joseph Gilbert, dessen Boote von Virginia bis Maine ausfahren. „Letztendlich summiert sich das zu einem sehr großen Teil von Verlusten.“

Windpark BefĂŒrworter sagen, die Fischer profitieren mehr von der Energie, die von den neuen Windparks erzeugt wird, als durch die Verluste der neuen Entwicklungen und AktivitĂ€ten. Sie verweisen auf Studien zu den Windparks in Europa und Rhode Island, in denen behauptet wird, dass Fischer die Auswirkungen ĂŒbertreiben.

Edward Anthes-Washburn, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Hafens von New Bedford , Massachusetts, sagt, dass die Windparks mehr [andere] ArbeitsplĂ€tze und [andere] Möglichkeiten fĂŒr Fischer schaffen werden, so wie zum Beispiel den Bau einer neuen Werft.

„Es gibt viel mehr Gemeinsamkeiten zwischen diesen Industrien, als sie voneinander trennen“, sagte Anthes-Washburn der The Associated Press.

Erschienen auf The Daily Caller am 25.12.2017

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2017/12/25/u-s-fisherman-are-losing-ground-to-massive-offshore-wind-farms/

 

Sie lasen bereits frĂŒher auf Eike zu diesem Thema

https://www.eike-klima-energie.eu/2012/09/03/der-offshore-bluff/

Weiterhin offshore & Windpark in das Suchfeld eingeben.

 

FundstĂŒck:

Interessant, dass Greenpeace sich fĂŒr die lokalen Fischer einsetzt, das war aber in 2006

https://www.greenpeace.de/themen/meere/pazifik

28 Jan 13:59

Schreckgespenst Negativzinsen: FĂŒr Banken wird es nicht so einfach

by Udo Vetter

Auch wenn die Zinsen gegen Null gehen, unter diese Marke fallen dĂŒrfen sie nicht. Zumindest nicht bei laufenden Geldanlagen. Das Landgericht TĂŒbingen untersagt es deshalb der Volksbank Reutlingen, mittels geĂ€nderter GeschĂ€ftsbedingungen ihre Kunden mit Negativzinsen zu belegen.

Die Volksbank Reutlingen teilte ihren Kunden per Preisaushang mit, dass fĂŒr bestimmte Angebote kĂŒnftig negative Zinsen fĂ€llig wĂŒrden. Sie begrĂŒndete ihr Verhalten wie folgt: „Dies geschieht, um die mittlerweile anfallenden Kosten fĂŒr die Annahme und Verwahrung großer Guthaben nicht auf alle Kunden umzulegen.“ Minuszinsen wĂŒrden beim Tagesgeld bereits ab 10.000 Euro und bei Termin- und KĂŒndigungsgeld ab 25.000 Euro fĂ€llig werden.

Hiergegen klagte die Verbraucherzentrale – erfolgreich. Über das Kleingedruckte können nach Auffassung des Gerichts keine Negativzinsen erhoben werden. Die Richter begrĂŒnden das nachvollziehbar mit dem Hinweis, dass der Vertrag ĂŒber eine Geldanlage nicht in etwas völlig anderes verwandelt werden dĂŒrfe. NĂ€mlich einen Verwahrungsvertrag, der noch dazu kostenpflichtig ist (Aktenzeichen 4 O 187/17).

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28 Jan 13:59

Wildwest-Methoden auf dem Wohnungsmarkt

by Udo Vetter

Gegen rabiate Vermieter, die bei Verzug des Mieters selbst die Wohnung rĂ€umen, dĂŒrfen Mieter sich ebenso tatkrĂ€ftig wehren. Das Amtsgericht MĂŒnchen gab einem Mieter recht, der sich nach der eigenmĂ€chtigen RĂ€umung seiner Wohnung wieder Zugang verschaffte, indem er die neu angebrachten Schlösser aufbrach. Solche Selbsthilfe hĂ€lt das Gericht fĂŒr zulĂ€ssig – sofern der Mieter „sofort“ reagiert.

Der Streit drehte sich um einen befristeten Mietvertrag. Nach Vertragsende war der Mieter nicht ausgezogen, außerdem fĂŒrchtete die Vermieterin, dass die Arge die Miete nicht weiter zahlt. „Ich schmeiß‘ Sie raus! Ich rĂ€ume Sie!“, soll die Vermietern gedroht haben. Dabei blieb es nicht. Sie wechselte die Schlösser und bestellte Umzugshelfer, die die Wohnung leerrĂ€umen sollten. Nachdem es keine Einigung gab, brach der Mieter nachts um eins die WohnungstĂŒr auf.

Das Gericht verweist auf § 859 BGB. Danach darf sich der Besitzer einer Sache (hier der Mieter) gegen verbotene Eigenmacht wehren. Dieses Abwehrrecht gilt grundsĂ€tzlich auch gegenĂŒber dem EigentĂŒmer (hier die Vermieterin). Die Frage war nur, ob der Mieter „sofort“ im Sinne des Gesetzes gehandelt hat. Der Mieter habe sich nicht auf eine körperliche Auseinandersetzung mit den Angestellten der Vermieterin einlassen mĂŒssen, so das Gericht. Er habe deshalb einige Stunden warten dĂŒrfen, bis die Wohnung unbewacht war. Auch Vermieter mĂŒssten den Rechtsweg einhalten. Gerade auf dem MĂŒnchner Wohnungsmarkt dĂŒrfe so ein Verhalten nicht geduldet werden (Aktenzeichen 461 C 9942/17).

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