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29 Mar 20:19

Murmeltier-Tag

by Udo Vetter

Zugegeben, es ist eine traurige Angelegenheit. Es geht um einen seit Jahren ungeklärten Mordfall in München. Das einzige, was mein Mandant damit zu tun hat: Er hielt sich zum fraglichen Zeitpunkt beruflich in der bayerischen Landeshauptstadt auf. Von dem Aufenthalt weiß die Polizei, weil sie wohl Unmengen an Handydaten aus München ausgewertet und alle Anschlussinhaber darauf abgeglichen hat, ob sie altersmäßig in ein bestimmtes Raster passen.

Schon vor einigen Jahren hatte sich die Polizei an meinen Mandanten gewandt und ihn zu einer DNA-Probe aufgefordert. Das lehnte der Betroffene ab, und zwar auch mit dem Hinweis, dass er über seinen Aufenthalt in München schon Angaben gemacht hat – obwohl er dazu gar nicht verpflichtet war. Eine DNA-Probe mochte er nicht abgeben, weil er kein sonderliches Vertrauen darin hat, dass mit den Daten korrekt umgegangen wird.

Nun ja, nach einigen Jahren Ruhe kommt jetzt der nächste Versuch. Mein Mandant soll bei seiner örtlichen Wache erscheinen, zwecks „Vernehmung als Zeuge und Abgabe einer DNA-Probe“. Ich habe zurückgeschrieben, dass mein Mandant aus den bekannten Gründen nicht zu dem Termin erscheinen wird. Und gebeten, dem Mandanten vorab rechtliches Gehör zu gewähren, sollte jetzt wider Erwarten nach so langer Zeit versucht werden, an einen richterlichen Beschluss zu gelangen, der sich konkret auf meinen Mandanten bezieht.

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07 Feb 21:07

Nur vier Schulen in SH behalten G8

Die meisten Gymnasien in Schleswig-Holstein bieten ab 2019 nur noch das Abitur nach 13 Schuljahren an.
07 Feb 21:07

Repairing the card reader for a 1960s mainframe: cams, relays and a clutch

07 Feb 20:26

How One Jira Ticket Made My Employer $1MM/Month: 7 Metrics That Actually Matter

07 Feb 20:23

Testing multiple languages in SharePoint Online and forcing a modern site’s language

by Mikael Svenson

An office desk of a designer showing desktop screen, mouse, iphone and other things.

Image by taner ardalı at Unsplash

More often than not I encounter the following scenario (and I suspect this is quite common in a lot of European countries): When a company’s tenant was created they chose their locale as the default language. This might not be an issue, until they remember that the official language should be for example English, which differs from the locale.

A good example is a tenant which was created in Norwegian. This often(*) leads to sites and Office 365 Group modern sites to have Norwegian as the default language, while having it in English would be ideal.

This post cover how to test multiple languages, and also how to force one particular language – as you might want to force different languages for different users. And, you cannot really force the language per site, unless for site collections and communications sites when you create them via an API.

(*) depending on how the site was created

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07 Feb 20:23

The Real Causes of Depression Have Been Discovered

07 Feb 20:20

Appending field values into a string in Microsoft Flow

by Mikael Svenson

An aerial shot of brightly-colored jigsaw puzzle pieces

Photo by Hans-Peter Gauster on Unsplash

I’m working on implementing a Flow which triggers on a SharePoint list. This list has a managed metadata column where you can select multiple terms. In my Flow I want to append the terms into a single string which I’m persisting on my Microsoft Graph schema extension techmikael_GenericSchema.

The approach I’ll outline does not only apply to taxonomy fields, but for any input which has an array of objects. Below is a sample object array.

[
{
"TermGuid": "74c34307-80e8-4e21-a63b-81337e369a5c",
"WssId": 29,
"Label": "Term A",
"Path": null,
"Value": "Term A|74c34307-80e8-4e21-a63b-81337e369a5c"
},
{
"TermGuid": "db79ec09-34ad-4c60-8f4c-d41248ee09ac",
"WssId": 450,
"Label": "Term B",
"Path": null,
"Value": "Term B|db79ec09-34ad-4c60-8f4c-d41248ee09ac"
}
]

The output should pick the Value property and join them together with a semicolon like this:

Term A|74c34307-80e8-4e21-a63b-81337e369a5c;Term B|db79ec09-34ad-4c60-8f4c-d41248ee09ac

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07 Feb 20:18

Smominru: Riesiges Botnetz missbraucht Windows-Server für Kryptomining

Über eine halbe Million Windows-Server sollen von einer Malware befallen sein, mit deren Hilfe in großem Stil die Kryptowährung Monero geschürft wird. Die Täter verdienen damit offenbar bis zu 8.500 US-Dollar pro Tag. (Kryptomining, Virus)
07 Feb 20:10

// If this happens, I am going to quit and become a barista

07 Feb 20:10

Making Olympic Snow and Ice

07 Feb 19:53

Beginner | Flow of the Week: How to Extract Email Data and Send to SharePoint List

We are excited to share today's Flow of the Week co-authored by Courtenay from Parserr.com. In this tutorial, she walks us through how to use Microsoft Flow to extract email (and attachment) data and send it directly to a SharePoint list. Our Flow community is constantly innovating on how they use Flow to solve their business needs. We are so excited for opportunities like this to share their creative work with the larger Flow community!
07 Feb 19:53

Klimawissen­schaft und der Prozess orthodoxen Verstärkung

by Chris Frey

Als Beispiele relativ ausgewogener Kommentare zu diesem Punkt möchte ich hier zwei von einem Mann namens Steven Wangsness hervorheben. Auszüge:

Ich würde gerne wissen, warum 95% oder mehr der Klimawissenschaftler weltweit, von denen die meisten Benzinfahrzeuge fahren und möglicherweise Ölaktien besitzen, in eine massive, weltweite Konspiration verwickelt sind, um das Narrativ der globalen Erwärmung voranzutreiben. Welchen Anreiz gibt es für all diese vermutlich ganz normalen, gut gebildeten Leute, um sich in einem solchen verderblichen Betrug zu engagieren? …

Sie schreiben außerdem, dass Tausende von Ph.D.s auf der ganzen Welt in eine massive Konspiration verwickelt sind und dass nicht einer von ihnen ausgebrochen ist und den Betrug offengelegt hat.

Es scheint für Mr. Wangsness – und auch viele andere – einfach unvorstellbar zu sein, dass eine solche „Konspiration“ überhaupt zustande kommen kann. Aber dann denke man einmal an die Prozesse, mittels welcher Orthodoxien erzeugt und verstärkt werden. Es gibt viele, viele Beispiele unter den Menschen mit einer großen Anzahl von Menschen – sogar bis zu Milliarden – die bis ins Detail einem komplexen Glaubenssystem folgen, allgemein Orthodoxie genannt. Eindeutig ist, dass der Prozess auch spezielle Belohnungen oder Bestrafungen vorsieht, verhängt von den Betreibern der Orthodoxie. Aber ich habe den Eindruck, dass ein weit größerer Teil dessen, was Orthodoxien am Leben hält, der universelle Wunsch der Menschen ist, einfach akzeptiert zu werden. Wenn man nicht mit unserem offiziellen Glaubenssystem konform geht, werden wir Sie ächten!

Man denke einmal über das nach, was unzweifelhaft ein archetypisches Beispiel eines strikt durchgesetzten Orthodoxie-System ist, nämlich die katholische Kirche. Hier sollte ich erwähnen, dass ich als Katholik aufgewachsen bin. Ich habe nach wie vor viele Freunde, die praktizierende Katholiken sind, und ich respektiere sie sowohl als Mensch als auch für ihren Glauben. Ich habe auch Hochachtung vor der katholischen Kirche als Institution (nicht so sehr jedoch für das derzeitige Oberhaupt). Ich halte Katholiken nicht für dumm oder böse, nur weil sie sich der Orthodoxie der Kirche verschrieben haben. Aber hier haben wir – was absolut eindeutig ist und dem man zustimmen muss – eine irgendwie eigenartige Orthodoxie, der sich rund 1,2 Milliarden Menschen bis ins Detail verschrieben haben.

Die Bischöfe der Anfänge der katholischen Kirche kamen im Jahre 325 in Nicäa zusammen und vereinbarten etwas, das man Glaubensbekenntnis nennt und dass die fundamentalen Glaubensgrundsätze der Religion festlegt. Mit einigen kleinen Modifikationen in späteren Jahren (zumeist im Jahre 384) rezitiert jeder Katholik diese Liste der Glaubensgrundsätze in jeder Messe unter der Leitung eines Pfarrers. Glauben all diese Menschen wirklich jedes Detail dieser Festschreibung? Sie sagen mit Sicherheit, dass sie das tun, mindestens einmal pro Woche. Es ist eine grundlegende Erfordernis, wenn man praktizierender Katholik ist.

Für alle Nicht-Katholiken möchte ich hier einige Beispiele aus dem Glaubensbekenntnis nennen. Ich nenne auch den relevanten lateinischen Text ebenso wie die englische Übersetzung [die im Folgenden durch die deutsche Übersetzung ersetzt wird, Anm. d. Übers.]:

„Ich glaube an den einen Gott“ (Credo in unum Deum). Das ist eine monotheistische Religion.

Oh, es ist aber ein Gott in drei Manifestationen, Heiligen Dreieinigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ist das ein Widerspruch? Wir alle stimmen überein, dass das nicht der Fall ist.

Der Sohn war ursprünglich „geboren von dem Vater (ex patre natum) zu einer Zeit „vor allen Zeiten“ (ante omnia saecula) durch einen Prozess beschrieben als „ohne Zeugung“ (genitum non factum).

Später wurde der Sohn „Fleisch“ ([flesh] incarnatus est) durch einen Prozess, in welchem der Heilige Geist eine Jungfrau befruchtet (de Spritu Sanctu ex Maria Virgine).

Der Heilige Geist „geht nicht nur vom Vater aus“, sondern auch vom Sohn. (Et in Spiritum Sanctum … qui ex Patre Filioque procedit). Das Diktum über den Heiligen Geist, der „auch vom Sohn“ ausgeht, ist die Grundlage der Spaltung zwischen der römisch-katholischen und der ost-orthodoxen Kirche. Der Osten besteht darauf, dass der Heilige Geist nur vom Vater „ausgeht“.

Es gibt noch viele andere Dinge. Versteht und glaubt jeder Katholik in vollem Umfang jeden dieser Grundsätze? Es spielt eigentlich keine Rolle. Als Belohnung, diesem Glauben regelmäßig Ausdruck zu verleihen, dürfen sie an dieser Religion teilhaben, einschließlich Mitglied in einer Gemeinschaft von Familien, Freunden und Gönnern zu sein, an Zeremonien und Sakramenten teilnehmen zu dürfen und des Versprechens eines glücklichen Daseins im Jenseits.

Die Belohnungen sind fast ausschließlich mentaler und geistiger Natur, nicht materiell. Und auf dieser Basis folgen ihr etwa 1,2 Milliarden Menschen. Im Falle der Pfarrer wird die Befolgung der Orthodoxie verstärkt durch eine Hierarchie, welche Zugang zu Arbeitsplätzen ebenso wie Beförderungen zu Bischöfen, Erzbischöfen usw. kontrolliert. Falls man eine Änderung des Glaubensbekenntnisses fordert, kann man kein Pfarrer sein. Punkt!

Die katholische Kirche ist ja nur ein Beispiel einer detaillierten Orthodoxie, der eine riesige Menschenmenge folgt. Der Islam ist ein anderes Beispiel vergleichbarer Größenordnung, aber ich kenne nicht die Details, welche die Muslime als ihre Orthodoxie festgelegt haben.

Jetzt wollen wir einmal die Prinzipien der Orthodoxie, nämlich Schöpfung und Durchsetzung [enforcement] auf den Bereich „Klimawissenschaft“ übertragen. Ein Kommentator zu Wangsness brachte es so auf den Punkt: „Die Antwort ist einfach. Man folge dem Geld!“ Ich sage nicht, dass da nichts dran ist, aber man beachte, dass im Falle der katholischen Kirche (und in dieser Hinsicht auch des Islam oder jeder anderen Religion) Geld wenig oder gar nichts damit zu tun hat, warum die Menschen ihr folgen, und das in riesigen Massen. Die Hauptfaktoren sind reiner Druck und Akzeptanz; ein weiterer Hauptfaktor ist der zwangsweise Ausschluss von Häretikern. Also überlege man sich, was einen umgibt, wenn man sich heute im Bereich „Klimawissenschaft“ tummelt:

Um überhaupt anfangen zu können, muss man einen Job an einer akademischen Institution bekommen. Falls dieser Institution bekannt wird, dass man auch nur geringfügig skeptisch bzgl. der „Klimawissenschaft“ ist, wird man als Häretiker gebrandmarkt und aller Wahrscheinlichkeit nach nie eine Anstellung bekommen.

Um in der Akademia voranzukommen, muss man Artikel in angesehenen akademischen Journalen veröffentlicht haben. Die prestigeträchtigsten Journale im Bereich Wissenschaft sind Science und Nature. Während der letzten Jahre wurden diese beiden Journale kontrolliert von Zeloten der globalen Erwärmung, die es sich zur zentralen Aufgabe gemacht haben zu verhindern, dass auch nur geringfügig skeptische Artikel im Bereich Klima veröffentlicht werden. Von 2013 bis 2016 war die Wissenschafts-Redakteurin von Science eine gewisse Marcioa McNutt. Sie veröffentlichte 2015 in ihrem Magazin ein Editorial, worin es über Klimawissenschaft heißt: „Die Zeit für Diskussionen ist zu Ende. Maßnahmen sind dringend erforderlich … Entwickelte Nationen müssen ihre Pro-Kopf-Emissionen aus fossilen Treibstoffen noch weiter reduzieren …“. Im Jahre 2016 wurde Mc Nutt zur Leiterin der National Academies of Science gewählt. Wie will man als junger, skeptischer Klimawissenschaftler gegen so etwas ankommen?

Weitere Beispiele einer rücksichtslosen Durchsetzung der Orthodoxie bzgl. Klimawandel in der akademischen Welt finden sich in einem Beiträgen hier und hier.

Aber an dieser Stelle kommt etwas Erstaunliches ins Spiel: Angesichts des unablässigen immensen Drucks, mit der Klimawissenschaft konform zu gehen und dem rücksichtslosen Ausschluss von Häretikern von Veröffentlichungen und von Auszeichnungen und Anerkennung in dem Bereich liegt das Level der Nachfolge der Klima-Orthodoxie unter den Menschen in relevanten Bereichen weit unter den 95%, die Wangsness erwähnt. Die immer wieder zu hörende Behauptung über einen „97%-Konsens“ unter den Klimawissenschaftlern hat seinen Ursprung in einem Artikel von Cook et al. 2013, was aber gleich darauf an vielen Stellen widerlegt worden ist, beispielsweise hier und hier.

Wenn Wangsness sagt, dass „keiner von ihnen ausgebrochen ist und den Betrug offengelegt hat“, dann hat er unrecht. Es gibt viele Top-Wissenschaftler in relevanten Bereichen wie atmosphärischer Physik und Meteorologie, welche ausgebrochen sind und täglich so laut es ihnen möglich war gerufen haben, dass hinter diesem Alarm gar nichts steckt. Erst im vorigen Oktober war ich involviert, einen Brief an die EPA zu schicken, unterschrieben von 65 Top-Wissenschaftlern, in welchem wir forderten, das „Endangerment Finding“ der EPA zu überarbeiten, und zwar wegen des Fehlens jeder wissenschaftlichen Grundlage für Klima-Alarm. Die Liste der Skeptiker unter den Spitzenleuten der Physik enthält u. A. die Namen Freeman Dyson („Meine erste Häresie lautet, dass all das Tamtam um die globale Erwärmung erheblich übertrieben ist. Hier stehe ich gegen die heilige Bruderschaft der Klimamodell-Experten und gegen die Masse der irregeführten Bürger, welche den von den Computermodellen prophezeiten Zahlen glauben“), sowie Will Happer von Princeton, Richard Lindzen vom MIT und Ivar Giaever vom RPI. Es ist unglaublich im Bereich Journalismus, dass ein relativ gut informierter Bürger wie Mr. Wangsness das nicht weiß.

Übernommen von: http://manhattancontrarian.com/blog/2018/1/14/climate-science-and-the-process-of-orthodoxy-enforcement

Video Michael Crichton:

https://youtu.be/MDCCvOv3qZY (wegen unklarer Urheberrechte hier nicht eingebettet)

Link des ganzen Beitrags incl. Video: http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool vom 26. Januar 2018

Übersetzt von Chris Frey EIKE

07 Feb 19:53

Nach dem Diesel jetzt auch Benziner unter Beschuss

by Admin

Die nächsten Fahrverbote drohen! Nicht mehr nur für den Diesel, jetzt sollen auch noch die Benziner dran glauben. Zwar nur solche mit sogenannter Direkteinspritzung, aber das haben mittlerweile fast alle Motoren. Die stoßen auch Abgase aus, die lebensgefährlich sein sollen. Deshalb: Stop! Fordert, na, wer schon? Am lautesten die Vertreter der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

Die EU hat 2007 auch neue Abgasnormen für Benzinmotoren beschlossen. Sie tritt ab September dieses Jahres, 2018 in Kraft. Im Prinzip gelten dann für Diesel- und Benzinmotoren dieselben Werte für Partikel. Benzinmotoren durften noch das Zehnfache eines Dieselmotors aus dem Auspuff stoßen, jetzt nur noch 6 x 1011 Partikel pro Kilometer. Das sind sehr wenig Teilchen; so werden sowohl aus Diesel- als auch aus Benzinmotoren praktische keine Partikel mehr herauskommen. Solche Werte erreichen Benziner mit Direkteinspritzung in der Regel nicht.

Hintergrund: Auch in einem Benzinmotor findet eine Verbrennung statt. Auch dabei entstehen Abgase. Die Motorenbauer haben auch wie beim Diesel versucht, die Ausbeute zu erhöhen, also mehr Leistung aus dem Kraftstoff zu holen, um damit die Abgase zu reduzieren. Vorrangiges Ziel bei der Entwicklung von Motoren ist die Vermeidung von CO2, das in jenem menschengemachten Märchen von der menschengemachten Klimakatastrophe zum Schadstoff Nummer 1 erklärt wurde. Das hat zur Folge, dass andere Gefahrenstoffe erhöht werden.

Der Kraftstoff muss mit Luft in einem bestimmten Verhältnis vermischt werden. Nur dann zündet das Gemisch. Um noch sparsamer mit dem Kraftstoff umzugehen, also weniger CO2 auszustoßen, entwickelten die Konstrukteure eine Einspritzpumpe. Die bläst ein paar Tröpfchen Kraftstoff in den Brennraum; eine Zündkerze entzündet dann das Kraftstoff-Luft-Gemisch. Das funktioniert allerdings nur gut bei einem bestimmten Anteil von Kraftstoff und Luft. Zudem sitzt hinter dem Motor seit langem ein Katalysator, der die Abgase reinigt. Der aber arbeitet nur bei einem exakten Kraftstoff-Luft-Mischungsverhältnis (Lambda 1), sonst wird er zerstört.
Allerdings bleibt diesem Gemisch nicht immer genügend Zeit, damit alle Benzintröpfchen verbrennen. Die fliegen dann als Rußpartikel durch die Auspuffanlage ins Freie. Gerade bei höheren Drehzahlen werden auch mehr Rußpartikel ausgeblasen.Sie sollen sich in den Atemwegen festsetzen können. Eigene Untersuchungen, wie hoch die Belastung durch Partikel bei Benzinern in den Städten ist, gibt es bisher nicht oder sie sind nicht bekannt.

Diese winzigen Partikel kann man nur noch mit einem Partikelfilter auffangen, der ebenso wie der Katalysator im Abgasstrang sitzt. Anders als beim Dieselmotor gibt es hier nicht solch erhebliche Probleme, den Filter zu reinigen oder „regenerieren“.

Beim Dieselmotor wird in bestimmten Abständen die Temperatur im Partikelfilter erhöht, dabei verbrennen die eingesammelten Rußpartikel, der Filter wird wieder einigermaßen frei. Kurzstrecken sind allerdings Gift. Der Dieselfahrer muss also immer wieder auf die Autobahn, damit der Partikelfilter freigeblasen wird.

Solche Probleme hat der Partikelfilter für den Ottomotor nicht. Hier kommen die Abgase mit hohen Temperaturen aus dem Motor, der Filter soll sich selbst reinigen.

Bisher ist nur Mercedes auf die Bühne getreten und bietet seine S-Klasse serienmäßig mit Partikelfilter an. Hier spielen sowohl die Kosten als auch der Platz für den Einbau keine große Rolle. Erfahrungen bei anderen, vor allem kleineren Fahrzeugen liegen nicht vor. Zu erwarten ist aber, dass es auch wie beim Dieselmotor zu erheblichen technischen Problemen mit den entsprechenden Kosten führt.

Die Fahrzeughersteller rüsten ihre Fahrzeuge mit Partikelfiltern aus. Die Hersteller der Filter allerdings kommen mit ihrer Lieferung in der gewünschten Qualität nicht nach. BMW hat gerade die Auslieferung des M550i gestoppt, weil Motor und Filter zusammen nicht funktionieren. Doch erhebliche Zweifel tauchten schon in der heftigen Auseinandersetzung um die Dieselabgase auf, welchen Anteile sie am Feinstaub haben.

Nur ein geringer Teil der Feinstaubbelastung in den Städten stammt aus dem Verkehr, sagt jedenfalls das Umweltbundesamt in seinen Daten. In den Texterklärungen klingt das wesentlich dramatischer. Dieser sinkt ebenso wie die Stickoxide in den Städten erheblich, wie die Daten des Umweltbundesamtes zeigen. Sie belegen, dass der Verkehr nur zu einem geringen Teil am Feinstaubaufkommen beteiligt ist.

Prof. Matthias Klingner, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden, hat erhebliche Zweifel, woher der Feinstaub tatsächlich kommt. Er hat in seinem Institut jahrelang große Datenmengen von Messungen ausgewertet und festgestellt, dass es viele andere Einflussfaktoren wie zum Beispiel die Wetterlage gibt.

So kosten Wertvernichtung der Autos und Fahrverbote nur viel Geld, ohne dass sie viel nutzen. Es muss also dringend über andere Grenzwerte diskutiert werden, fordert Klingner. Klar ist, je weniger Feinstaub, desto besser. Die Frage ist jedoch, in welchem Verhältnis stehen Aufwand und Ertrag. Ist jene gigantische Wertvernichtung angebracht, die gerade stattfindet? Autos werden wertlos, weil vor allem Grüne, die sich derzeit in vielen Rathäusern eingerichtet haben, Verbotszonen ausweisen. Für Anwohner und Lieferanten eine unverträgliche Situation wie zum Beispiel in Hannover.

Ganze Stadtbereiche zu sperren, ergäbe unschöne Bilder, daher wenden die Verwaltungen Salamitaktik an: einzelne Teilbereiche zu sperren. In Stuttgart versuchen die Stadtverwaltung beispielsweise, Halteverbotszonen rund um U-Bahnhaltestellen einzurichten, damit Autofahrer nicht mehr mit dem Auto zur U-Bahn fahren, und dann weiter mit ihr in die Innenstadt. Klar, dass dafür auch Personal abgestellt wird, das entsprechend zu kontrollieren.

Wir sehen: Das Geschäftsmodell „Ausplünderung“ ist ergiebig. Jener dubiose Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ wird jetzt auch noch ausgerechnet von jenem zweifelhaften Verein unterstützt, der es mit seinen Manipulationen vor ein paar Jahren so übertrieben hatte, dass dieser hinten runterfiel. Der ADAC hatte bei seiner Wahl zum Autopreis „Gelber Engel“ kurzerhand die Stimmzettel der Leser manipuliert. Das ging über viele Jahre hinweg. Der Verein, der sich noch immer nicht von seinen Betrügereien erholt hat, will jetzt auch ein Wörtchen in Sachen „Auto und Umwelt“ mitmischen; noch reinere als reine Autos fordern, sprich am Auto-Bashing-Hype mit zu verdienen.

Mitverdienen wollen übrigens auch jene beiden Staatskabarettisten, die in der ZDF Sendung „Neues aus der“Anstalt“ so scheinbar kritisch grüne Propaganda verbreiten. Die angeblich so kritischen Staatslacherzeuger beweihräuchern den Chef der Umwelthilfe mit Sprüchen wie „Leute, die mit Engagement und Herzblut zur Sache gehen“. Die Anstalts-Propagandisten rufen die Bürger direkt auf: „Mit ein paar Euro ist man dabei.“ Geld her für die Umwelthilfe – wir vertreten Ihre Interessen.

Ob die Millionen von Autofahrern, die gerade fassungslos eine ungeheure Wertvernichtung ihrer Autos erleben müssen, dies auch so sehen, dürfte ziemlich zweifelhaft sein.

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

07 Feb 19:32

Wissenschaftler klagt gegen die Universität, die Fakten als unkollegial beanstandete

by Andreas Demmig

Die James-Cook-Universität, an der Ridd arbeitet, schoss eine „finale Kritik“ gegen den Geophysiker, weil er in einem Interview mit Sky News im August nicht „kollegial“ nach den „Qualitätsstandards der Wissenschaft zum Great Barrier Reef gehandelt habe.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Ridd  von der James Cook Universität getadelt wurde. Ridd ist kritisch gegenüber Wissenschaftlern eingestellt, die den „Tod“ des Great Barrier Reef aufbauschen. Aber diesmal kämpft Ridd zurück. [New York Times: Große Teile von Australiens Great Barrier Reef sind jetzt tot, fanden Wissenschaftler]

Lesen Sie auch: Universität zensiert Wissenschaftler, weil er die Fakten der Behauptung globaler Erwärmung überprüft:

Was war Ridds Verbrechen? Er fand heraus, dass zwei der weltweit führenden Organisationen, die Korallenriffe studierten, irreführende Fotografien benutzten, um zu erklären, dass die globale Erwärmung ein Massensterben der Riffe verursacht habe. Ridd wurde nicht belohnt, dass er die Fakten überprüft und die irreführenden Wissenschaftler bloßgestellt hat. Stattdessen tadelte ihn die James Cook Universität und drohte, ihn wegen der Infragestellung der Orthodoxie der globalen Erwärmung zu entlassen.

 „Diese Fotografien sind eine große Sache, da sie über das Internet gepflastert und sehr weit verbreitet sind, um [damit] Schadenersatz zu fordern“, sagte Ridd der australischen Zeitung The Weekend.

Ridd hat Klage gegen seinen Arbeitgeber eingereicht, argumentierend, dass sie seine akademische Freiheit verletzen. Ridd sagte, der Tadel sei „inakzeptabel“ und „verfalle angesichts meines Instinkts für Wahrheit und Ehrlichkeit und meiner akademischen Freiheit“ laut einer GoFundMe.com- Seite, um Geld für seinen legalen Kampf zu sammeln.

Die ganze Kontroverse begann im Jahr 2016, als ein starkes El Nino Erwärmungsereignis die Wassertemperaturen rund um das Great Barrier Reef anheizte und eine massive Bleiche verursachte, die sich über einen Großteil seiner nördlichen Regionen erstreckte.

Wissenschaftler, die das Riff studiert haben, kamen mit der Behauptung an die Öffentlichkeit, das von der Bleiche 93 Prozent des Riffs betroffen waren, und Folgestudien behaupten, 67 Prozent des nördlichen flachen Riffen wären gestorben. Die Berichterstattung in den Nachrichten erhöhte nur den Alarm und wies mit dem Finger auf die vom Menschen verursachte globale Erwärmung.

Das ARC (Australian Research) Center of Excellence für Korallenriff-Studien veröffentlichte einige der alarmierendsten Studien über das Riff, welche am häufigsten in den Medien erwähnt wurde. Der ARC-Riff-Experte Terry Hughes wurde in vielen Zeitungen zitiert, in denen vor den Auswirkungen der globalen Erwärmung gewarnt wurde.

„Der Klimawandel ist keine Bedrohung für die Zukunft“, sagte Hughes der New York Times im vergangenen Jahr. „Am Great Barrier Reef passiert es seit 18 Jahren.“

Ridd kritisierte die Qualität der ARC-Forschung in einem Interview mit Sky News im August 2017. Ridd war eingeladen, um ein Kapitel zu diskutieren, das er für das Buch „Climate Change: The Facts 2017“ hatte und das vom Institute of Public Affairs veröffentlicht wurde, eine australische Denkfabrik.

„Das grundlegende Problem ist, dass wir den wissenschaftlichen Organisationen wie dem Australian Institute of Marine Science nicht mehr vertrauen können, nicht einmal dem ARC Center of Excellence für Korallenriff-Studien. Vieles wird von diesen Organisationen veröffentlich, die Wissenschaft dazu ist weder richtig geprüft, noch getestet oder repliziert und das ist eine große Schande, weil wir wirklich in der Lage sein müssen, unseren wissenschaftlichen Institutionen zu vertrauen und die Tatsache ist, dass ich das nicht mehr kann „, sagte Ridd gegenüber Sky News.

„Ich denke, dass die meisten Wissenschaftler, die dieses Zeug ausstoßen, wirklich glauben, dass es Probleme mit dem Riff gib. Ich denke nur nicht, dass sie sehr objektiv in Bezug auf die Wissenschaft sind, die sie machen. Ich denke, sie sind emotional an ihr Thema gebunden sind und Sie wissen, dass Sie es ihnen nicht verdenken können, das Riff ist eine schöne Sache.“

Die James-Cook-Universität sagte, Ridds Kommentare verunglimpften den Ruf der Universität, obwohl kein einzelner Forscher erwähnt wurde, oder dass Ridd für die Schule arbeitete.

„Zu keinem Zeitpunkt in meinem Interview mit Sky News habe ich die Universität genannt, in der ich arbeite, oder einen meiner Kollegen. Ich habe auch keine Aussagen gemacht, die ich für unwahr halte“, schrieb Ridd auf seiner Fundraising-Seite.

Ridd sagte, seine Kommentare im Interview basierten auf der Peer-Reviewed-Forschung die er veröffentlicht und die von anderen Experten auf diesem Gebiet geteilt wird.

„Mein Interview drehte sich über die akademische Integrität und wissenschaftliche Forschung, die ich unter den Bestimmungen der intellektuellen Freiheit meines Arbeitsvertrags machen darf“, sagte Ridd.

Erschienen auf The Daily Caller am 01.201.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/02/01/peter-ridd-james-cook-university-great-barrier-reef/

07 Feb 19:32

Why Paper Jams Persist

07 Feb 19:29

Der Altbundespräsident im Supermarkt

by Udo Vetter

„Wer Bettina liebt, der schiebt!“ So war ein Artikeln in der Illustrierten „Neue Post“ überschrieben. Ein Foto zeigte den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff beim Einkauf im Supermarkt. Kurz vorher hatte Wulff das „Liebes-Comeback“ mit seiner Ehefrau Bettina bestätigt. Vor Gericht wurde später heftig darüber gestritten, ob die „Neue Post“ und das Magazin „People“ Bilder aus Wulffs Privatleben zeigen durften, etwa bei einer Autofahrt. Das letzte Wort hatte jetzt der Bundesgerichtshof.

Die Richter bejahen ein Recht der Presse, auch über Wulffs Rolle als „fürsorgender Familienvater“ zu berichten. Wulff kann sich insbesondere nicht darauf berufen, er sei (nur) ein ehemaligen Bundespräsident. Das Interesse an seiner Person wirkt nämlich auch noch nach dem Ausscheiden aus dem Amt. Denn Wulff bleibe nun mal „Altbundespräsident“, der zahlreichen politischen und gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommt. Von daher sei es auch von öffentlichem Interesse, wen der Bundespräsident liebt und wie er seine Familie organisiert.

Der Bundesgerichtshof weist außerdem darauf hin, dass Wulff selbst sein Privatleben früher gern öffentlich gemacht hat. Wer sich bei derartiger Prominenz ins Rampenlicht begibt, muss später auch damit leben, dass ohne sein Einverständnis berichtet wird.

Die Vorinstanzen (mal nicht Hamburg, sondern Köln) hatten die Zeitschriften noch zur Unterlassung verurteilt (Aktenzeichen VI ZR 76/17).

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07 Feb 19:28

Namensschilder auf der Anklagebank

by Udo Vetter

Heute begann ein größerer Prozess mit fünf Angeklagten, verbunden mit einiger Medienöffentlichkeit. Mein Mandant hatte für sich entschieden, dass er beim Gang in den Gerichtssaal sein Gesicht nicht vor den Kameras verbirgt. Von daher dürften ihn auch die Platzkarten weniger gestört haben, die das Gericht für alle Verfahrensbeteiligten auf den Tischen angebracht hatte.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir über diese Namensschilder, die in größeren Prozessen ja üblich sind, noch nie Gedanken gemacht habe. Ein Anwaltskollege aber schon, und zwar aus gegebenem Anlass. Dessen Mandant wollte sich nicht filmen lassen. Er hielt sich einen Aktenordner vors Gesicht, so lange Kameras im Saal waren. Das ist sein gutes Recht. Aber konterkariert wird dieses Recht natürlich, wenn später im Fernsehen und Presseberichten das Gesicht des Angeklagten nicht sichtbar ist, das vor ihm stehende Namensschild aber schon.

Der Verteidiger wies ganz sachlich darauf hin, dass in der Strafprozessordnung nirgends was von Namensschildern steht und sich sein Mandant in seinen Persönlichkeitsrechten beeinträchtigt sieht. Groß Popcorn verteilen lohnte sich allerdings nicht. Die Vorsitzende Richterin erwiderte, dass sie die Namensschilder bei mehreren Angeklagten, diversen Verteidigern, Sachverständigen etc. am Anfang des Verfahrens für sinnvoll hält. Einfach, weil es dann zu weniger Verwechslungen kommt.

Andererseits zwinge das Gericht aber keinem Angeklagten auf, dass sein Name von der Zuschauertribüne aus gelesen werden kann. Kurz gesagt: „Wir wehren uns nicht dagegen, wenn die Schilder umgedreht oder entfernt werden.“ Damit dürften dann wohl alle Seiten leben können.

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07 Feb 19:27

Demystifying Hybrid Free/Busy: what are the moving parts?

by The Exchange Team

Hybrid Free/Busy is one of those things that many people do not fully understand. If everything works well, the complexity is hidden from view and people working in various parts of organization can seamlessly work together. But if things go wrong… you will appreciate deeper understanding of what makes it work. This is why we wanted to create the blog post series on the subject.

In this article, we will discuss how Free/Busy works in an Exchange Hybrid configuration. In next blog post, you will learn what we (Microsoft Support) see as the most common problems along with how we go about diagnosing those (often) complex issues. Hope you like reading, because there is a lot to cover!

So, what is Free/Busy? Free/Busy is a feature that allows you to see when others are free (their calendar shows availability), busy (their calendar shows them as busy), or even Out of Office, or Something Else (tentative or working away) so that you can find an appropriate time for your meetings. Calling it all “Free/Busy/OOF/Something-Else” didn’t sound so cool to marketing hence “Free/Busy”. In a Hybrid deployment, we usually have some mailboxes in Exchange On-Premises and some mailboxes in Exchange Online (users are in different premises) and this has to work there too.

One of the most important parts in Hybrid Configurations is the Federation Trust and many features, including Free/Busy can rely upon this.

A quick overview of a hybrid deployment with a focus on Federation Trust components

HFB1

In Contoso – On-Premises side we have on-premises Exchange Servers and mailboxes.

We also have a federation trust with the Microsoft Federated Gateway (MFG) - now called Azure Authentication System. A Federation trust is not set by default for Exchange On-Premises organizations and we can either create it manually or run the Hybrid Configuration Wizard (HCW) which will do this for us. If you don’t have already a federation trust established on-premises (usually for purposes to share F/B with another on-premises organization) and you plan for a Hybrid deployment, then we strongly recommend you run HCW to automatically create the Federation Trust.

In Contoso – Cloud Side there are Office 365 Exchange Online servers, your Office 365 tenant and mailboxes migrated from on-premises. A Federation trust with the MFG is automatically created for cloud-only-based Exchange organizations whom do not have a Hybrid relationship to an on-premises organization. If you run Get-FederationTrust cmdlet in Exchange Online PowerShell (see here how to connect to Exchange Online PowerShell) you would see two trusts: “WindowsLiveId” (Consumer Instance of Microsoft Federation Gateway) and “MicrosoftOnline” (Business Instance of Microsoft Federation Gateway) .

Note: As a troubleshooting tip, you might want to make sure the Application Identifier is “260563” and the Application Uri is “outlook.com” for both; in case you have a different App ID (292841) and a different App URI (outlook.live.com) for a Cloud trust, this means your tenant has an old reference pointing to MFG and most probably Free/Busy from on-premises to cloud would fail with a quite generic 401 Unauthorized error. If you were to find yourself in a such situation, please open a support case with Microsoft to get it resolved.

About Free/Busy lookup directionality

To guide you to the correct troubleshooting steps we first need to determine what direction Free/Busy queries are failing in. Understanding how Free/Busy works in general and the direction that lookups are failing can greatly simplify the troubleshooting steps.

Simply said, there are 2 possible Free/Busy directions (referring to our example above):

When Joe looks up Jane’s Free/Busy, the Free/Busy direction is On-premises to Cloud.

HFB2

When Jane looks up Joe’s Free/Busy, the Free/Busy direction is Cloud to On-Premises

HFB3

Now that you are familiar with the Free/Busy directions, we should take a moment to discuss how it all works.

Let me set the stage for the below diagram: joe@contoso.com has his mailbox in Exchange on-premises and jane@contoso.com has been moved to Exchange Online.

In Exchange on-premises, joe@contoso.com is a Mailbox User. Because Directory Synchronization is a requirement for Hybrid Deployments, joe@contoso.com (mailbox) is synced to the cloud and represented as a Mail Enabled User (MEU) object in Cloud with Target Address (TA) of joe@contoso.com.

jane@contoso.com was once a Mailbox User in Exchange on-premises. Her mailbox was then migrated to Exchange Online. Jane now has a Mailbox User in Exchange Online and is represented as a Remote Mailbox (RM) object in Exchange On-Premises.

Jane has a Primary SMTP address (SMTP: jane@contoso.com) and a secondary smtp address (smtp: jane@contoso.mail.onmicrosoft.com). Notice how we refer to a primary email address (SMTP) and to a secondary email address (smtp). According to TechNet, the difference between primary and secondary addresses is that the primary address serves as the return e-mail address. When mail is received from a recipient, the primary address determines which address the mail appears to have come from. Recipients can receive mail sent to any of the addresses associated with them (primary or secondary).

The Target Address (TA) of the on-premises Remote Mailbox object is represented as jane@tenant.mail.onmicrosoft.com (secondary smtp) and this is crucial for Autodiscover and email routing from on-premises to cloud. A successful Autodiscover query is important in the Free/Busy process as it provides us with the Availability Service URL of the user which is the External EWS URL of an Exchange Organization.

This TechNet article gives us more information on this <domain>.mail.onmicrosoft.com secondary email address:

The wizard (HCW) adds an accepted domain to the on-premises organization for hybrid mail flow and Autodiscover requests for the cloud organization. This domain, referred to as the coexistence domain, is added as a secondary proxy domain (contoso.mail.onmicrosoft.com) to any email address policies which have PrimarySmtpAddress templates for domains selected in the Hybrid Configuration wizard(contoso.com). By default, this domain is <domain>.mail.onmicrosoft.com.

Table below illustrates the hybrid user objects discussed above as well as how to look them up.

Typical Hybrid user objects configuration

On-premises commands On-premises objects Corresponding cloud objects Cloud commands
ON-PREM MAILBOX USER MAIL ENABLED USER IN CLOUD
Get-mailbox Joe@contoso.com | FT PrimarySMTPaddress On-premises mailbox user with SMTP: Joe@contoso.com Cloud mail enabled user with SMTP: Joe@contoso.com Get-MailUser Joe@contoso.com | FT PrimarySMTPAddress
(Get-mailbox Joe@contoso.com).
EmailAddresses
On-premises mailbox user has a secondary smtp address of @contoso.mail.
onmicrosoft.com configured by HCW (Email Address Policies)
Cloud mail enabled user has this secondary smtp Joe@contoso.mail.
onmicrosoft.com
(Get-mailuser Joe@contoso.com).
EmailAddresses
(Get-mailbox Joe@contoso.com).
EmailAddresses
On-premises mailbox user has a secondary smtp Joe@contoso.mail.
onmicrosoft.com
Cloud mail enabled user has an ExternalEmailAddress Joe@contoso.com Get-MailUser Joe@contoso.com |FT ExternalEmailAddress
REMOTE MAILBOX ON-PREM MAILBOX USER IN CLOUD
Get-RemoteMailbox Jane@contoso.com |FT primarySMTPaddress Remote mailbox SMTP: Jane@contoso.com Mailbox User SMTP: Jane@contoso.com Get-Mailbox Jane@contoso.com |FT PrimarySMTPAddress
Get-RemoteMailbox Jane@contoso.com | FT RemoteRoutingAddress Remote mailbox TargetAddress: Jane@contoso.mail.
onmicrosoft.com
Mailbox User smtp: Jane@contoso.mail.
onmicrosoft.com
(Get-Mailbox Jane@contoso.com).
EmailAddresses

Now that we understand user objects and their relevant properties, we should come back to Free/Busy directions.

Between the on-premises organization and cloud organization there are bidirectional Organization Relationships and/or bidirectional Intra Organization Connectors (for Exchange 2013 or later) that are created during Hybrid Configuration. The source of these Relationships / Connectors plays an important role in the F/B directionality.

The Free/Busy directions are:

Direction On-premises to Cloud

You are logged in to Outlook on the Web or Outlook on Windows as an on-premises user (joe@contoso.com), you’re your mailbox hosted on your on-premises Exchange server. As an on-premises user you wish to have a meeting with the cloud user (jane@contoso.com) but will first have to check their availability for the meeting. Let’s walk through the process:

1. Joe creates a meeting request and adds Jane as an attendee.

2. The on-premises Exchange server in Contoso determines (usually based on Target Address of the mail-enabled user) that Jane is not a local mailbox and has a different domain name of contoso.mail.onmicrosoft.com set as the Target Address.

3. The Availability Service on the on-premises Exchange server (Client Access Server if Ex2010 or Mailbox Server if 2013/2016) in Contoso then checks to see if there is a path to query Jane’s Free/Busy information for Contoso’s cloud side.

  • First, we check if we have an Intra-Organization Connector (1) with the domain name of contoso.mail.onmicrosoft.com (assuming the Exchange server is version 2013 or later).
  • If an IOC does not exist, then we look to see if an Organization Relationship (2) is configured by looking for the domain name of contoso.mail.onmicrosoft.com in the list of any existing Organization Relationships.
  • If neither an IOC nor an Organization Relationship for the domain contoso.mail.onmicrosoft.com exists, then we look for the domain name contoso.mail.onmicrosoft.com as an Availability Address Space (3).

4. Assuming we would have an Exchange 2010-only environment in the on-premises and we’ve ran HCW successfully, we should expect to see both an Organization Relationship as well as a Federation Trust which combined is the second option from step #3. The Target ApplicationURI in the Contoso on-premises Organization Relationship is set to outlook.com, which is an identifier for the Contoso Cloud organization trust in the Azure Authentication System. A request is then made to the Azure Authentication System for a delegation token that will be accepted by Contoso Cloud Organization.

5. Once the delegation token is received back from the Azure Authentication System, the Exchange server in Contoso on-premises sends an Autodiscover request to Exchange Online, and upon a successful Autodiscover response will send an EWS request to Exchange Online for Jane’s availability information.

6. The Exchange Online server validates the token provided by the Azure Authentication System and once confirmed, returns the requested Free/Busy data for Jane’s mailbox.

Here is a flowchart which illustrates the Free/Busy lookup process:

HFB5

Direction Cloud to on-premises

You are logged in to Outlook on the Web or Outlook on Windows as a cloud user (jane@contoso.com), whose mailbox is in Exchange Online. Jane wants to have a meeting with an on-premises user (joe@contoso.com), but must first check their availability for the meeting.

1. Jane creates a meeting request and adds Joe as an attendee

2. The Exchange Online servers in Contoso-cloud side organization determine (usually based on target address of a mail-enabled user) that Joe is not a local mailbox and has a domain name of contoso.com set as the target address.

3. The Availability Service on Exchange Online servers checks to see if there is a path for it to find the Free/Busy information for Contoso on-premises side organization.

  • First, we check if we have an Intra-Organization Connector (1) with the domain name of contoso.com (assuming the Exchange server is 2013 or later on-premises).
  • If an IOC does not exist, then we look to see if an Organization Relationship (2) is configured by looking for the domain name of contoso.com in the list of any existing Organization Relationships.
  • If neither an IOC nor an Organization Relationship for the domain contoso.com exists, then we then look for the domain name contoso.com as an Availability Address Space (3).

4. Assuming we would have an Exchange 2010-only environment in the on-premises and we’ve ran HCW successfully, we should expect to see both an Organization Relationship as well as a Federation Trust which combined is the second option from step #3. The Target ApplicationURI in the Contoso Cloud Organization Relationship is set to FYDIBOHF25SPDLT.contoso.com, which is an identifier for the Contoso on-premises organization trust in the Azure Authentication System. A request is then made to the Azure Authentication System for a delegation token which will be accepted by Contoso on-premises organization.

5. Once the delegation token is received back from the Azure Authentication System, the Exchange Online server in Contoso cloud sends an Autodiscover request to the on-premises Exchange Servers and upon receipt of a successful Autodiscover response it will then send an EWS request for Joe’s availability.

6. The Contoso on-premises Exchange server validates the token provided by the Azure Authentication System and once confirmed, returns the requested Free/Busy data for Joe’s mailbox.

Hybrid Free/Busy lookup order

To summarize, the following order would be used when processing for Free/Busy lookups from cloud to on-premises:

  1. Look for IntraOrganizationConnector (OAUTH)
  2. If there is no IntraOrganizationConnector or if it is disabled, then look for Organization Relationship (DAUTH)
  3. If neither of these are found or they’re disabled, then look for Availability Address Space. Availability Address Space is normally only used for Lotus Notes organizations. If Free/Busy lookup is getting all the way down to using the final Availability Address Space option for cloud to on-premises lookups in a hybrid deployment, then this would suggest there are configuration issues which must be repaired.

The order for Free/Busy lookups from on-premises to cloud is almost the same with some exceptions:

  1. If we have Exchange 2007 servers in coexistence with Exchange 2010/2013, we use Availability Address Space from Exchange 2007 to Exchange 2010/2013 and then Exchange 2010/2013 will use Org Relationship (Ex2010) or IntraOrganization Connector (Ex2013) to Cloud.
  2. If we have Exchange 2010 with Exchange 2013/2016 and OAuth is enabled, Exchange 2010 will use Availability Address Space to Exchange 2013/2016 and then 2013/2016 will use the IntraOrganization Connector to Cloud.
  3. If we have Exchange 2010 with Exchange 2013/2016 and OAuth is not enabled, Exchange 2010 will not send the request to the Exchange 2013/2016. Instead Exchange 2010 will use Organization Relationship to Cloud for Free/Busy.

Exchange 2013 Cu5+ and Exchange 2016 organizations without coexisting with legacy Exchange servers will use by default IntraOrganization Connectors from On-Premises to Cloud (normal process)

This table summarizes which components (Get-IntraorganizationConnector / Get-OrganizationRelationship / Get-AvailabilityAddressSpace) are present (YES) or not (NO) in the Exchange Organization depending on the Exchange Server versions on-premises in a Hybrid deployment.

Free/Busy component matrix

Exchange Hybrid Environment Intra Organization Connector (IOC) Organization Relationship Availability Address Space
Pure Exchange 2016 Hybrid YES (created automatically by HCW) YES YES
Pure Exchange 2013 (CU5+) Hybrid YES (created automatically by HCW) YES YES
Pure Exchange 2010 Hybrid NO YES YES
Mixed Exchange 2007 + Exchange 2010 Hybrid NO - Ex2010

NO - Ex2007

YES - Ex2010

NO - Ex2007

YES - Ex2010

YES - Ex2007

Mixed Exchange 2007 + Exchange 2013 Hybrid YES - Ex2013 (if created manually)

NO - Ex2007

YES - Ex2013

NO - Ex2007

YES - Ex2013

YES - Ex2007

Mixed Exchange 2010 + Exchange 2013 Hybrid YES - Ex2013 (if created manually)

NO - Ex2010

YES - Ex2013

YES - Ex2010

YES - Ex2013

YES - Ex2010

Mixed Exchange 2010 + Exchange 2016 Hybrid YES - Ex2016 (if created manually)

NO - Ex2010

YES - Ex2016

YES - Ex2010

YES - Ex2016

YES - Ex2010

Mixed Exchange 2013 + Exchange 2016 Hybrid YES - Ex2016 (created automatically by HCW)

YES - Ex2013

YES - Ex2016

YES - Ex2013

YES - Ex2016

YES - Ex2013

Note: OAuth is by default configured by HCW in Exchange 2013 CU5 and above (including Exchange 2016) organizations. If Exchange 2013 / Exchange 2016 servers coexist with Exchange 2010 or older then OAUTH is not configured by default by the HCW but can be manually configured.

Note: Exchange 2013 CU5 is considered old and unlike wine, the finest CU is always the most recent one. You probably have heard about our n and n-1 supported version statement in Hybrid Deployments and can read more about it here and here.

Which Free/Busy lookup method are you using?

I won't go into all the details about the two types of authentication (OAUTH vs DAUTH) in this post, but I recommend reading this blog post at bedtime: Deep Dive: How Hybrid Authentication Really Works. As explained there, OAuth is an open-standards based model which is more preferred to a customized model.

You can quickly determine if you are using OAuth or not by running: Get-IntraOrganizationConnector cmdlet in Exchange Management Shell (for F/B direction On-Premises to Cloud) and in Exchange Online PowerShell (for F/B direction Cloud to On-Premises). If you see Enabled = True, then you are using OAuth or the system should at least be trying to.

Note: We also need to make sure that the Target Domain is present on the Intra Organization Connector or Organization Relationship when deciding if using OAUTH or DAUTH.

I have created two flowcharts to show you the logic of using OAUTH vs DAUTH in a F/B lookup process for each F/B direction.

The user’s setup remains still the same as shown in previous examples and I am reposting the diagram here so that you don’t need to scroll up.

1. Joe’s Exchange server deciding whether to use Oauth or Dauth :

HFB7

2. Jane’s Exchange Online server deciding whether to use Oauth or Dauth

HFB8

Now that you know which method is being used (or at least which should be attempted) and we know the direction Free/Busy is failing, we can see if you have everything configured correctly. In most cases these configurations are handled by the HCW and should be accurate and you can re-run the HCW to get things back to a good configuration.

  • If Exchange On-Premises > Exchange Online Free/Busy is failing for all users, you would first check Intra Organization Connector or the Organization Relationship from on-premises.
  • If Exchange Online > Exchange On-Premises Free/Busy is failing for all users, you would first check Intra Organization Connector or the Organization Relationship from Exchange Online.

Below, you will see a sample of the expected configuration for Intra Organization Connectors and Org Relationships from both sides (on-premises and cloud). This Baseline configuration was documented by my co-worker Ray Fong (Support Escalation Engineer) and I am very happy to have it when I troubleshoot Free/Busy issues.

Exchange Online side

Use this article to connect to Exchange Online PowerShell.

INTRA ORGANIZATION CONNECTOR IN CLOUD

Get-IntraOrganizationConnector | fl TargetAddressDomains,DiscoveryEndpoint,Enabled
TargetAddressDomains : {contoso.com}
DiscoveryEndpoint    : https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc *
Enabled              : True

Note: In practice, the On-Premises Discovery Endpoint (Autodiscover) is more likely to be found in the format https://mail.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc because of the EWS External URL, so pay attention to this Autodiscover URL and replace it if needed with the autodiscover.yourdomain.tld on the IOC present in the Cloud Side (Reference Set-IntraOrganizationConnector)

Get-IntraOrganizationConfiguration | fl OnPremiseTargetAddresses
OnPremiseTargetAddresses : {contoso.com}

  • TargetAddressDomains - This should be your federated domains. Example: contoso.com
    • You can find the domains name by cross-checking Exchange Online's (Get-IntraOrganizationConfiguration).OnPremiseTargetAddresses
  • TargetDiscoveryEndpoint - This should be the address of the On-Premises Autodiscover Endpoint. Example: https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc/.If you paste the URL in IE, you should receive a regular windows authentication security prompt
  • Enabled - This must be True.

Exchange On-Premises side (use Exchange Management Shell)

INTRA ORGANIZATION CONNECTOR IN ON-PREM

Get-IntraOrganizationConnector | fl Name,TargetAddressDomains,DiscoveryEndpoint,Enabled
Name                 : ExchangeHybridOnPremisesToOnline
TargetAddressDomains : {contoso.mail.onmicrosoft.com}
DiscoveryEndpoint    : https://outlook.office365.com/autodiscover/autodiscover.svc
Enabled              : True

  • TargetAddressDomains - This should be your tenant.mail.onmicroosft.com name. Example: 'contoso.mail.onmicrosoft.com'
  • TargetDiscoveryEndpoint - This should be the address of EXO Autodiscover endpoint. Example: https://outlook.office365.com/autodiscover/autodiscover.svc
  • Enabled - This must be True.

Exchange Online side

Use this article to connect to Exchange Online PowerShell.

ORGANIZATION RELATIONSHIP IN CLOUD

Get-OrganizationRelationship "Exchange Online to on premises Organization Relationship" | fl DomainNames,FreeBusy*,Target*,Enabled
DomainNames           : {contoso.com}
FreeBusyAccessEnabled : True
FreeBusyAccessLevel   : LimitedDetails
FreeBusyAccessScope   :
TargetApplicationUri  : FYDIBOHF25SPDLT.contoso.com
TargetSharingEpr      :
TargetOwaURL          :
TargetAutodiscoverEpr : https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc/WSSecurity
Enabled               : True

  • DomainNames - This should be your federated domains. Example: contoso.com
    • You can find the domains name by cross-checking On-Premises' (Get-FederatedOrganizationIdentifier).Domains
  • TargetAutodiscoverEPR - This should be the address of the On-Premises Autodiscover Endpoint. Example: https://autodiscover.contoso.com/autodiscover/autodiscover.svc/WSSecurity. If you paste the URL in IE, you should receive a regular windows authentication security prompt
  • TargetSharingEPR - Ideally this is blank. If it is set, it should be the On-Premises Exchange servers EWS ExternalUrl endpoint. Example: https://server.contoso.com/EWS/Exchange.asmx
    • You can find the URL by cross-checking On-Prem's Get-WebServicesVirtualDirectory ExternaUrl. If you paste the URL in IE with /WSSecurity at the end (https://server.contoso.com/EWS/Exchange.asmx/WSSecurity), you should receive a regular windows authentication security prompt
  • TargetApplicationURI - This must match the ApplicationUrI from On-Prem. Example: FYDIBOHF25SPDLT.contoso.com
    • You can find the value by cross-checking On-Prem's (Get-FederationTrust).ApplicationUri
  • FreeBusyAccessEnabled - This must be True.
  • FreeBusyAccessLevel - This should be either AvailabilityOnly or LimitedDetails.
    • AvailabilityOnly: Free/Busy access with time only
    • LimitedDetails: Free/Busy access with time, subject, and location
  • FreeBusyAccessScope - This is typically blank. The FreeBusyAccessScope parameter specifies a security distribution group in the internal organization that contains users that can have their Free/Busy information accessed by an external organization.
  • Enabled - This must be True.

Exchange On-Premises side (use Exchange Management Shell)

ORGANIZATION RELATIONSHIP IN ON-PREM

Get-OrganizationRelationship "On Premises to Exchange Online Organization Relationship" | fl DomainNames,FreeBusy*,Target*,Enabled
DomainNames           : {contoso.mail.onmicrosoft.com}
FreeBusyAccessEnabled : True
FreeBusyAccessLevel   : LimitedDetails
FreeBusyAccessScope   :
TargetApplicationUri  : Outlook.com
TargetSharingEpr      :
TargetOwaURL          : https://outlook.com/owa/contoso.onmicrosoft.com
TargetAutodiscoverEpr : https://autodiscover-s.outlook.com/autodiscover/autodiscover.svc/WSSecurity
Enabled               : True

  • DomainNames - This should be your tenant.mail.onmicrosoft.com name. Example: contoso.mail.onmicrosoft.com
  • TargetAutodiscoverEpr - This should be a valid Exchange Online Autodiscover endpoint. Example: https://autodiscover-s.outlook.com/autodiscover/autodiscover.svc/WSSecurity or https://pod51038.outlook.com/autodiscover/autodiscover.svc/WSSecurity [<-- A pod address]
    • You can find the value from TargetAutodiscoverEpr of Get-FederationInformaiton -DomainName tenantname.mail.onmicrosoft.com -BypassAdditionalDomainValidation | fl
  • TargetSharingEPR - Ideally this is blank. If it is set, it should be Office 365 EWS endpoint. Example: https://outlook.office365.com/EWS/Exchange.asmx
  • TargetApplicationURI - This must be outlook.com if this is for organization relationship of the cloud tenant. For non-cloud organization relationship, this must match (Get-FederationTrust).ApplicationUri of the On-Prem trust of the other organization.
  • FreeBusyAccessEnabled - This must be True.
  • FreeBusyAccessLevel - This should be either AvailabilityOnly or LimitedDetails.
    • AvailabilityOnly: Free/Busy access with time only
    • LimitedDetails: Free/Busy access with time, subject, and location
  • FreeBusyAccessScope - This is typically blank. The FreeBusyAccessScope parameter specifies a security distribution group in the internal organization that contains users that can have their Free/Busy information accessed by an external organization.
  • Enabled - This must be True.

Both Autodiscover and EWS virtual directories must be enabled for WSSecurity authentication and/or OAuth.

For example, if using OAuth, you should have OAuth listed as Authentication Methods, whereas if using only DAuth (Exchange 2010 for example), you would see only WSSecurity.

Example of virtual directories authentication methods for an Exchange 2013 Hybrid Organization:

Get-AutodiscoverVirtualDirectory -Server SERVER01 | fl Name,AdminDisplayVersion,*authentication*
Name                          : Autodiscover (Default Web Site)
AdminDisplayVersion           : Version 15.0 (Build 1044.25)
InternalAuthenticationMethods : {Basic, Ntlm, WindowsIntegrated, WSSecurity, OAuth}
ExternalAuthenticationMethods : {Basic, Ntlm, WindowsIntegrated, WSSecurity, OAuth}

Get-WebServicesVirtualDirectory -Server server01| fl Name,AdminDisplayVersion,*Authentication*
Name                          : EWS (Default Web Site)
AdminDisplayVersion           : Version 15.0 (Build 1044.25)
InternalAuthenticationMethods : {Ntlm, WindowsIntegrated, WSSecurity, OAuth}
ExternalAuthenticationMethods : {Ntlm, WindowsIntegrated, WSSecurity, OAuth}

As explained earlier, there are some situations where Free/Busy from on-premises to cloud is going via Availability Address Space. This would be the expected configuration for Availability Address Space in Exchange on-premises (Exchange Management Shell):

Get-AvailabilityAddressSpace contoso.mail.onmicrosoft.com | fl ForestName, UserName, UseServiceAccount, AccessMethod, ProxyUrl, Name
ForestName        : contoso.mail.onmicrosoft.com
UserName          :
UseServiceAccount : True
AccessMethod      : InternalProxy
ProxyUrl          : https://server01.contoso.com/EWS/Exchange.asmx
Name              : contoso.mail.onmicrosoft.com

  • ForestName - The should be the tenant.mail.onmicrosoft.com domain name. This should also match the domain name of RemoteRoutingAddress of remote mailboxes. Example: contoso.mail.onmicrosoft.com
  • UserName - This should be blank.
  • UserServiceAccount - This must be True.
  • AccessMethod - This should be InternalProxy.
  • ProxyUrl - This should be the Exchange 2013/2016 Exchange Web Services Virtual Directory URL. The address could be the internal FQDN or load balancing EWS URL. Example: https://server01.contoso.com/EWS/Exchange.asmx

We recommend you check the following requirements for inbound/outbound connectivity to and from Exchange servers in a Hybrid Deployment:

If you have read this far – thank you! This concludes the Part 1 of this blog series. Onto troubleshooting next!

Huge thanks to all that contributed to this blog post: Ray Fong, Nino Bilic, Tim Heeney, Greg Taylor and Brian Day.

Mirela Buruiana

07 Feb 19:24

In Zukunft sorgt die EU für die Sicher­heit von Deutsch­lands Stromver­sorgung

by Chris Frey

Der „Blick nach vorne“ soll die Fehler der Vergangenheit lösen

Auch wenn es nicht gesagt werden darf, machen sich unsere politischen Führungskräfte wohl doch Sorgen um das EEG [3]. Zumindest für ein Ministerium war es wohl der Anlass, darüber zu diskutieren und das Ergebnis in einer Publikation zu fassen [5].
Beschrieben ist darin, wie man mit „dem Blick nach vorne“ (wohl eine Anlehnung an Maos „großen Sprung nach vorn“ der im totalen Desaster endete) ein Problem lösen will, welches man selbst verursacht hat, dessen Ursachen – falsche Basisentscheidungen – aber nicht korrigiert werden dürfen.

BMWi Homepage: [5] „Strom 2030 – Langfristige Trends, Aufgaben für die kommenden Jahre“
Schon heute sind erneuerbare Energien unsere wichtigste Stromquelle. Spätestens 2050 wollen wir unser Land weitgehend mit sauberer Energie versorgen. Diese Modernisierungsstrategie nennen wir „Energiewende“. Mit der Energie wende beschreiten wir den Weg in eine sichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Zukunft der Energieversorgung und tragen damit zu Wachstum und Beschäftigung bei. Wir wollen die Klimaschutzziele erreichen und die Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten vermindern …

Und wieder muss man daran erinnern: Der Hauptgrund ist alleine der sich selbst auferlegte – inzwischen hysterisch betriebene – Zwang zur CO2-Vermeidung (Frau Merkel und Frau Hendricks, ihr habt es angeordnet, wir folgen euch [6]) und die ebenfalls selbst veranlasste Abschaltung der grundlastfähigen, konventionellen Kraftwerke.

BMWi Strategiepapier Strom 2030

BMWi, Publikation: [1] „Strom 2030 – Langfristige Trends, Aufgaben für die kommenden Jahre“
Deutschland hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2050 wollen wir Treibhausgasemissionen weitgehend vermeiden. Auf diesem Weg ist die Zeit bis 2030 entscheidend. Mit „Strom 2030“ hat das BMWi daher den Blick nach vorne gerichtet und eine Diskussion geführt, welche energiepolitischen Aufgaben anstehen, um langfristig die Klimaziele zu erreichen und eine sichere und kostengünstige Stromversorgung zu gewährleisten.
Im Ergebnispapier „Strom 2030“ zieht das BMWi in Texten und Grafiken Schlussfolgerungen aus der Diskussion …

Diese Publikation liest sich (für den Autor) wie eine Weihnachtswunschkarte elektrotechnisch Unbedarfter, unter dem Einfluss daran partizipierender – ansonsten skrupelloser – Interessenvertreter.

In der Not wird fabuliert, zur Energieversorgung Deutschlands die EU verantwortlich zu machen …

In der erkennbaren Not wird zum Beispiel fabuliert, zur Energieversorgung Deutschlands die EU verantwortlich zu machen: Ein Wunsch, der dem Versuch, die EU in das EEG zu zwingen [9], diametral entgegensteht.
BMWi: [1] … Erzeugungskapazitäten in den Nachbarstaaten darauf zu überprüfen sind, ob sie im Ernstfall auch für die nationale Versorgungssicherheit grenzübergreifend zur Verfügung stehen …

… Wind ausgleicht und Wasserkraft Grundlast und Speicher ersetzt

Was trotz Aussagen angeblicher „Experten“ wettertechnisch nicht funktioniert: Der Windkraft Grundlastfähigkeit „beizubringen“ [5] [6], soll nun als Lösung im großen Stil „in den Sand gesetzt“ werden.
BMWi: [1] … Wenn der Wind in Norddeutschland schwach ist, kann es etwa einen Ausgleich mit kräftigeren Windverhältnissen in anderen europäischen Ländern geben …
Dazu die Vorstellung, dass der Grundlast- und Speicherbedarf so nebenbei durch Wasserkraft gelöst werden könnte und das Ausland dafür bereitsteht.
… Die großen Wasser- und Pumpspeicherwerke in Deutschland, den Alpen und Skandinavien können den Strom bedarfsgerecht ein- und ausspeisen.

Zitate aus dem BMWi Strategiepapier

Die konkreten Ziele der Bundesregierung für den Energiesektor

… Bis 2050 sollen die Treibhausgasemissionen um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 und der Primärenergieverbrauch um 50 Prozent gegenüber 2008 zurückgehen.

Der Weg dahin: Mehr Wind und Sonne, mehr Flexibilität, mehr Europa

… Europäische Kapazitäten gewährleisten Versorgungssicherheit gemeinsam. Aus diesem Grund wird der Austausch von Strom zwischen den europäischen Staaten immer wichtiger. Deshalb müssen wir Versorgungssicherheit europäisch – und nicht mehr nur national – buchstabieren.

Strom aus Wind und Sonne senkt die CO2-Emissionen von Fahrzeugen, Gebäuden und Industrie

… Für Wärme, Verkehr und in der Industrie werden heute noch überwiegend fossile Energiequellen wie Öl oder Gas eingesetzt. Um unsere Klimaziele zu erreichen, ist es unerlässlich, dass auch diese Sektoren weniger CO2-Emissionen verursachen …

Stromnetze, flexible Kraftwerke, flexible Verbraucher und Speicher gleichen die wetterabhängige Einspeisung aus Wind und Sonne kostengünstig aus

Wie viel Strom aus Wind und Sonne zur Verfügung steht, hängt vom Wetter ab. Ihre Einspeisung schwankt deshalb im Tagesverlauf und innerhalb des Jahres. Trotz dieser Schwankungen muss die Stromversorgung immer sicher und bezahlbar bleiben – bei steigenden Anteilen erneuerbarer Energien eine zunehmende Herausforderung. Welche Möglichkeiten gibt es, die Schwankungen flexibel auszugleichen? Stromnetze sorgen dafür, dass etwa kostengünstiger Windstrom aus Nord- und Ostdeutschland oder Dänemark die Nachfrage in den großen Verbrauchszentren in Süddeutschland deckt. Großes Potenzial liegt zudem auf der Verbrauchsseite, die sich an die Schwankungen flexibel anpassen kann. Großverbraucher in der Industrie oder Kühlhäuser können – wenn es für sie betriebswirtschaftlich sinnvoll ist – bei einer Windflaute ihren Strombedarf verschieben. Daneben können auch flexible Kraftwerke und Speicher die Schwankungen ausgleichen. Die Kraftwerke reagieren flexibel und werden je nach Verfügbarkeit von Wind- und Sonnenstrom hoch- oder herunterfahren. Die großen Wasser- und Pumpspeicherwerke in Deutschland, den Alpen und Skandinavien können den Strom bedarfsgerecht ein- und ausspeisen.

Grüne Technologien „Made in Germany“ eröffnen Export- und Wachstumschancen

Die Energiewende eröffnet der deutschen Wirtschaft neue Chancen. Sie ist das Schaufenster für innovative, grüne Technologien aus Deutschland.

Europäische Märkte weiter integrieren und flexibilisieren

Mehr europäischer Wettbewerb an den Strommärkten sorgt für geringere Preise. Darum ist es richtig, die Integration des europäischen Stromgroßhandels zügig zu vollenden. Regionale Kooperationen bringen die Integration der europäischen Strommärkte voran. Flexible europäische Strommärkte reagieren auf die fluktuierende Einspeisung von Wind und Sonne. Wenn der Wind in Norddeutschland schwach ist, kann es etwa einen Ausgleich mit kräftigeren Windverhältnissen in anderen europäischen Ländern geben.

Versorgungssicherheit europäisch bewerten

In den letzten Jahren haben wir große Fortschritte bei der Bewertung von Versorgungssicherheit gemacht. Die zunehmende europäische Vernetzung macht klar: Rein nationale Analysen sind im Strom-Binnenmarkt nicht mehr zeitgemäß. Darum ist es konsequent, Versorgungssicherheit „state of the art“ zu bewerten, das heißt europäisch. Umgekehrt ist es aber auch so, dass in diesem Rahmen Erzeugungskapazitäten in den Nachbarstaaten darauf zu überprüfen sind, ob sie im Ernstfall auch für die nationale Versorgungssicherheit grenzübergreifend zur Verfügung stehen.

Forscher fordern Umerziehungsprogramme und staatliche Agenten

Man kann seelenruhig abwarten, wie die vom BMWi diskutierte EEG-Strategie an der Physik, am Wetter und an der EU scheitern wird und rigorose Maßnahmen erforderlich werden.
Nun ist nicht nur Deutschland verrückt geworden. Die Schweiz als Insel in der EU ist inzwischen auch vom Nachhaltigkeits- und damit auch dem EEG-Virus befallen. Und man lache nicht, Deutschland dabei in manchen Dingen schon voraus.
In der Schweiz wurde vorausschauend bereits das Thema „Energienot“ beleuchtet und nicht physische, sondern psychische Lösungen (mit bekanntem Strickmuster) gefunden (Anm.: Auf EIKE in [7] bereits kurz dargestellt).
Basler Zeitung 29.01.2018: [7] Das dicke Ende der Energiewende, Forscher, deren Arbeit vom Bund finanziert wird, fordern Umerziehungsprogramme und staatliche Agenten
Wie die über 550 zwischenzeitlichen Kommentare dazu zeigen, scheint es einigen Schweizer Bürgern nicht wirklich zu gefallen. Man kann aber davon ausgehen, dass sich damit ein Trend vorzeichnet, den China inzwischen begonnen hat:
Frankfurter Allgemeine: [8] Nationales Punktesystem : China plant die totale Überwachung,
und von dem unsere Politikkaste in Berlin zur „Rettung“ ihres EEG-Systems sicher Anleihen übernehmen wird.

Der Bürger hat gar kein Anrecht auf individuelle Energie

Vor allem das Postulat, dass der einzelne Bürger gar kein Anrecht auf individuelle Energie hat, öffnet den Weg für „Lösungen“ und ergänzt den Gedanken der „großen Transformation“:
EIKE 03.02.2017: Die große Transformation – wo sie heute schon gelebt wird! Oder..

Anbei Zitierungen aus dem Originalartikel der Basler Zeitung:
Basler Zeitung 29.01.2018: [7] Das dicke Ende der Energiewende,
… Vor wenigen Tagen hat nun eine Gruppe von Psychologen, Ökonomen und Marketingforschern ein sogenanntes Weisspapier veröffentlicht, in dem sie Empfehlungen geben, wie der Energiekonsum von Haushalten durch gezielte Beeinflussung der Bevölkerung verringert werden kann …
… Die bisher unternommenen Bemühungen zur Effizienzsteigerung reichen (…) nicht aus, um eine substanzielle Reduktion des Energieverbrauchs zu erzielen …
… Um die Ziele der Energiestrategie zu erreichen, seien darum Anstrengungen notwendig, «die weit über diejenigen hinausgehen, die bisher im Gesetz formuliert sind». Die Schweiz müsse auf «Reduktionsprogramme» setzen, wird im Papier gefordert. Es werden Möglichkeiten diskutiert, um die Bevölkerung zu manipulieren, damit sie Energie spart …
… Es gebe «Grenzen» punkto individueller Lebensweisen, denn die Energieversorgung sei «wenigstens partiell ein öffentliches Gut». Das legitimiere den Staat, auf eine Reduktion des Energieverbrauchs in den Haushalten hinzuwirken, steht im Papier …

Wer nicht schon reich ist, darf vom Staat daran gehindert werden, Begründung: Es macht nicht wirklich glücklicher

Basler Zeitung: [7] …Mit der Reduktion des Verbrauchs verringere sich «nicht zwingend» die Lebensqualität, schreiben die Autoren … Zudem zeige die Forschung, «dass ein Mehr an monetärer bzw. materieller Ausstattung ab einem gewissen Niveau die Menschen nicht wirklich glücklicher macht»…

Der Staat wiederholt es so lange, bis er es umsetzen kann

Basler Zeitung: [7] ..Vielleicht ist die Warnung der Gegner des Energiegesetzes, nach einem Ja könnte der energieintensive Import von Bananen verboten werden, doch nicht aus der Luft gegriffen.
Es handelt sich beim Weisspapier nicht um den ersten Versuch, die Umerziehung der Bevölkerung mit Bundesmitteln zu propagieren. Vor drei Jahren hat der Schweizerische Nationalfonds auf Geheiss des Bundesrats das millionenschwere Nationale Forschungsprogramm «Steuerung des Energieverbrauchs» (NFP 71) gestartet. Auch dort wird «erforscht», mit welchen Psychotricks die Bevölkerung dazu gebracht werden kann, Energie zu sparen. Es geht im NFP 71 unter anderem um Informationskampagnen, preisliche Anreize und den Einsatz von Gruppendruck.

Den Weg dahin zeigen unsere „Eliten“ ebenfalls bereits auf, beziehungsweise fordern ihn schon:
[4] EIKE: Den Klimaschutz vorantreiben und gleichzeitig den Industriestandort Deutschland stärken

Quellen

[1] BMWi, Publikation: „Strom 2030 – Langfristige Trends, Aufgaben für die kommenden Jahre“

[2] Basler Zeitung 29.01.2018: Das dicke Ende der Energiewende, Forscher, deren Arbeit vom Bund finanziert wird, fordern Umerziehungsprogramme und staatliche Agenten.

[3] EIKE: Zu viel Strom ist eines der Kernprobleme der Energiewende

[4] EIKE: Den Klimaschutz vorantreiben und gleichzeitig den Industriestandort Deutschland stärken

[5] EIKE 27.12.2017: Offshore lieferte jeden Tag Strom und onshore gab es im Jahr 2016 deutschlandweit keine einzige Stunde ohne Windstromerzeugung

[6] EIKE 11.01.2017: Der Wind weht überhaupt nicht immer irgendwo: Ein Nachtrag zum Märchen von der Wind-Grundlastfähigkeit

[7] EIKE: Schweiz: Das dicke Ende der Energiewende

[8] Frankfurter Allgemeine 22.11.2017: Nationales Punktesystem : China plant die totale Überwachung

[9] TICHYS EINBLICK 6. Januar 2018: Augen zu und durch EU – Energierat hat beschlossen: Planwirtschaft

07 Feb 19:22

Designing Windows 95’s User Interface (2018)

07 Feb 19:12

Martin Schulz wird Minister für Verarsche, Wortbruch und Wählerbetrug

by noreply@blogger.com (Der Postillon)
Berlin (dpo) - Nach zähen Verhandlungen zur Großen Koalition werden nun erste Details zur Postenvergabe bekannt. SPD-Chef Schulz konnte sich das prestigeträchtige Ministerium für Verarsche, Wortbruch und Wählerbetrug sichern. Damit sind die drei Ressorts erstmals in einem Superministerium vereint. mehr...

Kompletten Artikel auf www.der-postillon.com lesen.
07 Feb 19:11

Über die Kosten von Offshore-Windparks

by Chris Frey

In der vorigen Woche warnte Lamprell Plc, eine internationale Konstruktions-Firma, die Märkte, dass man einen Verlust von etwa 80 Millionen Dollar erwarte (hier) hinsichtlich des Anteils dieser Firma an der Errichtung der ScottishPower Renewables, dem East Anglia ONE Offshore Wind-Projekt, welches gerade in den britischen Gewässern vor der Küste von Suffolk im Gange ist.

Der Verlust ist groß genug, um das Unternehmen insgesamt zu treffen, was auch unumwunden in der Ankündigung ausgesprochen wird, ebenso wie in der nachfolgenden Diskussion, um Marktängste abzumildern:

„Wie die Dinge laufen hinsichtlich des EA1-Projektes wird die Profitabilität der Gruppe im Jahre 2017 signifikant beeinträchtigt, wobei sich der Gesamtverlust des EA1-Projektes bis zur Vollendung auf etwa 80 Millionen Dollar belaufen wird. Die zusätzlichen Kosten des Projektes wurden verursacht durch eine Anzahl variabler Faktoren einschließlich Investitionen in weitere, nicht geplante Erweiterungen der Arbeitskräfte und der Ausrüstung ebenso wie bedeutende Zusatzkosten für Transport und Subunternehmer. In diesen vorhergesagten Verlust bzgl. des Projektes gehen noch nicht irgendwelche potentielle Abwicklungs-Kosten ein. Wir bleiben in konstruktiven Gesprächen mit unserem Kunden und sind zuversichtlich, dessen Erwartungen hinsichtlich der Lieferungsverpflichtungen zu erfüllen“.

Die Schwierigkeiten waren zwar kaum vorherzusehen, sind aber beileibe keine Überraschung. East Anglia ONE will 102 Windturbinen mit einer Gesamt-Kapazität von 714 MW liefern, was die Turbinen zu den größten derzeit verfügbaren Turbinen macht. Jede einzelne Turbine hat eine Kapazität von 7 MW, eine Höhe von insgesamt 197 Metern und einem Durchmesser der Rotoren von 154 Metern. Die Fundamente allein sind jeweils 65 Meter hoch und wiegen 845 Tonnen. Dies ist Bauingenieurswesen in einem extrem großen Maßstab und unter sehr schwierigen maritimen Bedingungen. Irgendetwas kann dabei immer schwer schief gehen und wird auch schief gehen (Daten von 4C Offshore.)

Eindeutig hat dies Implikationen für die Schätzungen der Kapitalkosten des Windparks, dem Vernehmen nach 2,7 Milliarden Pfund, aber die Größenordnung der Unterschätzung ist bis jetzt unklar. Lamprell ist nicht für das gesamte Projekt verantwortlich, sondern den Kosten nach vielleicht nur zu einem Viertel, und bislang hat noch kein anderer Subunternehmer Schwierigkeiten hinsichtlich dieses oder irgendwelcher anderer Projektes vermeldet. Aber der kürzlich erfolgte Kollaps von Carillion gibt Grund, sich zu fragen, ob Lamprell einfach nur ehrlicher ist als andere Unternehmen in diesem Bereich.

Tatsächlich war Carillion selbst bis zu seinem Kollaps ein bedeutender Teilnehmer am Offshore-Windsektor. Es war verantwortlich für die Front-End Engineering Design (FEED)-Studien hinsichtlich der Verkabelung der Offshore-Windparks und Anderes, was damit im Zusammenhang steht. Zum Beispiel war es vertraglich verpflichtet, die Netzanbindung zu konstruieren für das 1,3 Milliarden Pfund teure Rampion Offshore-Windprojekt (hier), ebenso wie für einen 30 Millionen Pfund-Vertrag bezüglich des Dudgeon Offshore-Windparks, welcher im November 2017 in Betrieb ging. Natürlich war Carillion auch in anderen Bereichen aktiv. U. A. war es involviert in drei großen Arbeiten für das nationale Netz (hier) einschließlich einer Netzverbindung für das Horizon-Kernkraftwerk in Wylfa. Eines der vielen interessanten Dinge, die sich aus der Carillion-Untersuchung ergeben könnten wird sein, ob eine aggressive und unrealistische Unterbietung der Netz-Infrastruktur in Relation zu Offshore-Windprojekten Teil der Schwierigkeiten war, und falls ja, was das für die allgemein optimistischen Abschätzungen der Kosten bedeutet, UK mit neuen Fernleitungen zu überziehen, um einen hohen Anteil an Wind- und Solarenergie aufzunehmen.

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass eine Unterschätzung der Kosten und damit ein unrealistisches Angebot ein drückendes und sehr reales Problem für Lamprell ist, so dass einige von dessen Anteilseignern, bisher nur eine kleine Gruppe, fragt, ob die Kapitalkosten für Offshore-Wind wirklich rückläufig sind (hier). Es wäre interessant zu erfahren, was ScottishPower Renewables daraus macht, aber vielleicht misst man dem dort nicht so viel Bedeutung bei. Wie das Beispiel der notwendigen Erwähnung „potentieller Abwicklungs-Schäden“ und der hoffnungsvollen Erwähnung „konstruktiver Diskussionen mit unserem Kunden“ seitens Lamprell zeigt, können Dinge wie Kostenexplosionen und verspätete Zulieferung, soweit es den Entwickler betrifft, die Probleme Anderer sein.

Link: https://www.thegwpf.com/lamprell-carillion-and-offshore-wind-costs/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

07 Feb 19:00

Satelliten: Stärkster Temperaturrückgang in den Tropen seit Jahren

by Chris Frey

„Man beachte, dass die La Nina-Abkühlung in den Tropen jetzt auf die Troposphäre rückwirkt mit einer Temperaturabweichung von -0,12°C vom Mittel“, schrieben die Atmosphärenwissenschaftler John Christy und Roy Spencer. Sie archivieren Satellitendaten an der University of Alabama in Huntsville, Texas (UAH).

Satellitendaten, welche den Großteil der irdischen Atmosphäre vermessen, zeigen Temperaturanomalien, welche von 0,41°C im Dezember auf 0,26°C im Januar gefallen waren. Ursache der Abkühlung war ein La Nina-Abkühlungsereignis in den Tropen.

La Nina sorgte für einen Rückgang der Temperaturen in den Tropen von +0,26°C im Dezember auf -0,12°C im Januar, das ist der drittgrößte Rückgang der Temperaturen in den Tropen seit Beginn der Satelliten-Aufzeichnungen.

„Das letzte Mal, dass die Tropen kühler waren als derzeit, war im Juni 2012“, schrieben die Wissenschaftler. „Während der 470 Monate langen Satelliten-Aufzeichnungen war der Rückgang von 0,38°C der drittgrößte nach Oktober 1991 (0,51°C) und August 2014 (0,41°C)“.

Jetzt ansehen:

<iframe src=’//players.brightcove.net/5107476400001/B1xUkhW8i_default/index.html?videoId=5227161865001′ allowfullscreen frameborder=0></iframe>

[Falls das Einbetten nicht klappt, bitte in das Original klicken. Es ist KEIN Youtube-Video.]

La Nina setzte Ende 2017 in vollem Umfang ein, wobei kühlere Gewässer vor Südamerika die östlichen pazifischen Inseln erreichte. Es ist das Gegenstück zu Erwärmungsereignissen im Zuge eines El Nino.

Quelle: National Oceanic and Atmospheric Administration

Christy und Spencer weiter: „ Das letzte Mal, dass es auf der Südhemisphäre so kühl war (+0,06°C), war Juli 2015 (+0,04°C). Der lineare Temperaturtrend der globalen mittleren Temperaturanomalien in der unteren Troposphäre von Januar 1979 bis Januar 2018 bleibt bei +0,13°C pro Dekade“.

Link: http://dailycaller.com/2018/02/02/satellites-tropical-temperature-drop-la-nina/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

06 Feb 07:49

Conquer time with new features in Microsoft Planner

by the Planner team

Teams and individuals depend on Microsoft Planner to get organized quickly, work together effortlessly, and stay on the same page—no matter how large or small the project. Four new features for Planner will give you greater visibility into project schedules, let you group and filter tasks, allow you to receive notifications of upcoming deadlines, and soon you will be able to publish tasks to your Outlook calendar.

Here is an overview of the four new features.

  • Schedule view—Meet deadlines, plan ahead, and understand project status with the ability to view your task schedule. In addition, weekly and monthly task views allow drag-and-drop scheduling. Read the support article for more details.

Screenshot displays the Schedule view in Microsoft Planner.

  • Group and Filter options—The Group and Filter options in Planner give you deeper insights into your tasks to help you meet key deadlines. For example, filter your tasks by due date to better understand approaching deadlines. Or use the Group feature to view tasks that have not been started, so you can prioritize your work.

Screenshot displays the Filter dropdown in Microsoft Planner.

  • Due date notifications—Receive an email notification summarizing tasks due in the coming week—and stay on top of your approaching deliverables.

Screenshot displays Due date notifications in Microsoft Planner.

  • iCalendar format feed (coming soon)—Make better scheduling and time-management decisions by publishing tasks to your calendar. By adding your tasks to your Outlook calendar, you’ll never lose track of current and upcoming tasks—helping you meet your deliverables.

Screenshot displays the iCalendar format feed Publish prompt in Microsoft Planner.

These features have been among the top requests on the Planner UserVoice forum. Schedule view, Group and Filter, and Due date notifications are now available to all Office 365 subscribers. Outlook calendar integration via the iCalendar format feed is rolling out soon. We look forward to your comments and feedback. Feel free to submit feedback through the Planner UserVoice forum. Visit Planner now!

New to Planner?

There’s never been a better time to start using Planner! With these new capabilities, Planner is a complete solution for task and work management. Planner is part of the Office 365 productivity suite and is fully integrated with the other Office 365 applications. And if you’re already using Microsoft Teams, you can host a Planner Plan inside your Teams workspace, so everybody can collaborate in one place. You can also link a Planner Plan to a task in Microsoft Project Online, so your team can track tasks and work details in Planner even when that work is part of a larger Project plan being tracked in Project Online. Visit Planner to learn more.

—The Planner team

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06 Feb 07:44

Getting rid of start menu ads in Windows 10 Modern Management using Intune PS script

by Jos

On a clean install, Windows 10 has ‘suggestions’ in the start menu luring your users into installing stuff like Candy Crush.

If you want to prevent this, put the following PS snippet into a file:


New-ItemProperty -Path "HKCU:\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ContentDeliveryManager" -Name "SystemPaneSuggestionsEnabled" -Value 0 -PropertyType DWORD -Force | Out-Null
New-ItemProperty -Path "HKCU:\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\ContentDeliveryManager" -Name "SubscribedContent-338388Enabled" -Value 0 -PropertyType DWORD -Force | Out-Null

Then head to the Intune Console, go into device configuration and add the above file:

Make sure you let it run in the user’s context:

And finally, assign it to a group (or groups) containing your users.

If you’re using Windows 10 Enterprise or higher Sku’s, you can also use ADMX backed policies as per RKast’s suggestion in the comments below 🙂

05 Feb 16:15

Die Kunst, Wirkungsnetzwerke zu zeichnen

by Peter Addor

Im letzten Beitrag befasste ich mich mit sogenannten „Causal Loop Diagrams“ (CLD) – Deutsch etwa mit „Wirkungsnetzwerke“ übersetzt – als systemische Darstellungsmittel. Ich habe den Eindruck, dass es im systemischen Umfeld wohl kaum ein zweites, derart missverstandenes und missbrächlich eingesetztes Hilfsmittel gibt, als CLD. Das kommt vielleicht daher, dass es sehr einfach aussieht und daher jeder Berater unreflektiert darauf zurückgreift.

Wirkungen wirken auf die Ursachen zurück

Ein lineares Ursache-Wirkungsdiagramm (oft auch als Fischgrät-Diagramm bezeichnet)  listet die Ursachen für ein Problem auf. Ein CLD integriert das Problem und seine Lösung in ein Gesamtsystem und fragt nach Problemursachen, die sich aus der Lösung ergeben.

Ein CLD ist ein bewerteter Digraph und eine dazugehörende Story. Die Werte der Kanten stammen aus der Menge {-1,0,1}. Ein Pfeil mit dem Wert +1 hat positive Polarität, ein Pfeil mit dem Wert -1 hat negative Polarität. Dann gibt es auch Pfeile, denen keine Polarität zugeordnet werden kann.

Soweit kann es zwei CLD mit derselben Struktur geben, wie Kim Warren in The Ambiguity of Causal Loop Diagrams and Archetypes festgestellt hat.  Deshalb gehört zu einem CLD stets eine Story, die die spezielle Bedeutung des CLD erzählt. Da CLD rein qualitativ sind, lassen sich quantitative Unterschiede nicht darstellen, wie etwa Nichtlinearität gegenüber linearen Verhältnissen. Solche Unterscheidungen übernimmt die Story. Die online-Software insightmaker.com unterstützt Storytelling bei CLD.

Das CLD heisst deshalb „Causal Loop Diagram“, weil ein guter CLD-Entwickler darauf achtet, die Pfeile stets in einem Kreis anzuordnen, z.B. so:

Ein CLD soll aufzeigen, dass Wirkungen oftmals zu Ursachen der Ursachen werden können. Zwar ist ein hoher Marktanteil die Ursache für eine hohe Nachfrage, aber die Nachfrage wird via Verkäufe und Investitionen zu der Ursache für den hohen Marktanteil. Die Einsicht in solche Rückkopplungsschleifen ist gerade das Systemische am CLD. Die kollaborative Modellierungssoftware insightmaker.com hat deswegen ihren Namen.

Der folgende Ausschnitt eines CLD ist ein Ausschnitt aus einem abschreckenden Beispiel. Es werden Grössen beliebig miteinander verbunden, ohne dass die entstandenen Loops klar dargestellt werden.

Es gibt durchaus Loops, z.B.

job structure flexibility –> social & economical security –> citizen wealth –> citizen social & economical well-being –> freedom of action –> job structure flexibility

Vielleicht wäre das CLD aussagekräftiger, wenn es diesen Loop in das Zentrum stellen und sich darauf konzentrieren würde. CLD, die viele Grössen mit vielen Pfeilen wild verbinden, sind nicht nur schweirig zu lesen, sondern auch unnütz.

Warum sind Pfeilpolaritäten wichtig?

In System Dynamics hat es sich eingebürgert, dass man sagt, ein Pfeil A –> B habe eine positive Polarität, wenn gilt:

Je mehr/grösser/besser/höher A, desto mehr/grösser/besser/höher B

und

Je weniger/kleiner/schlechter/niedriger A, desto weniger/kleiner/ schlechter/niedriger B

Das ist aber einfach eine saloppe Sprechweise für eine monoton steigende Funktion. Der Pfeil A –> B ist eine Funktion, die jedem Wert von A einen Wert von B zuordnet.

Ein Pfeil A –> B hat eine negative Polarität, wenn gilt:

Je mehr/grösser/besser/höher A, desto weniger/kleiner/ schlechter/niedriger B

und

Je weniger/kleiner/schlechter/niedriger A, desto mehr/grösser/ besser/höher B

Ein Loop, der aus lauter Pfeilen mit positiver Polarität besteht, schaukelt sich auf, bzw. kollabiert. Man nennt solche Loops auf English reinforcing. Ein Loop, in dem eine ungerade Anzahl Pfeile negativer Polarität vorkommt, pendelt sich auf einem bestimmten Niveau ein. Solche Loops werden auf Englisch balancing – in Deutsch auch zielsuchend – genannt.

Das sind zwei verschiedene Verhaltensdynamiken. Die Hauptaufgabe eines CLD ist es, Aussagen über das dynamische Verhalten eines Systems zu machen, die aus dem Zusammenwirken seiner reinforcing und balancing loops abgelesen werden kann.

Polaritäten sind Funktionsmonotonien

Da ein CLD ein Graph ist, kann es nicht zwischen Fluss- und Bestandesgrössen unterscheiden. Betrachte das CLD

Der Pfeil Kapital –> Zinsbetrag hat eindeutig eine positive Polarität, d.h. je höher das Kapital, desto höher der Zinsbetrag und je kleiner das Kapital, desto kleiner der daraus resultierende Zinsbetrag.

Auch der Pfeil Zinsbetrag –> Kapital ist monoton steigend. Wenn z1 < z2 zwei Zinsbeträge sind und K das Anfangskapital, dann ist natürlich K+z1 < K+z2. Das heisst: je höher der Zinsbetrag, desto höher das resultierende Kapital und je niedriger der Zinsbetrag, desto kleiner das daraus resultierende Kapital. Der Loop Zinsbetrag <–> Kapital ist klar aufschaukelnd.

Hier zeigt es sich, wie salopp die Sprechweise je kleiner der Zins, desto kleiner das Kapital ist. Selbstverständlich sinkt das Kapital nie unter seinen Anfangsbetrag. Wird kein Zins ausgeschüttet, bleibt das Kapital einfach konstant.

Dasselbe gilt für Abflüsse. Z.B. können Sie eine Investition abschreiben und erhalten ein duales CLD

Der Pfeil Investitionswert –> Abschreibungsbetrag hat positive Polarität. Die Funktion Abschreibung –> Investitionswert ist monoton fallend, der Loop Investitionswert <–> Abschreibung ist daher zielsuchend: der Investitionswert nähert sich dem Wert 0.

Alle diese Diagramme sind mit insightmaker gezeichnet worden, ein freies online Tool, mit dem Sie kollaborativ System Dynamics Modelle entwickeln können.

Conny Dethloff hat in seinem Beitrag Drei Stolperfallen der qualitativen Modellierung gefordert, dass schon in einem CLD zwischen Fluss- und Bestandesgrössen unterschieden werden muss und dies in einer Reihe von Kommentaren begründet. Auch George P. Richardson bemängelt dasselbe wie Dethloff in A problem with causal-loop diagrams (System Dynamics Review, Juni 1986). Dabei wird klar, dass er gedanklich kaum zwischen CLD und Bestand-Fluss-Modell unterscheidet. Er denkt schon beim Erstellen eines CLD so, als wäre ein Bestand-Fluss-Modell das Ziel. Das ist selber eine Denkfalle. Ein CLD ist bloss ein bewerteter Graph, in welchem es nur eine einzige Art von Knoten gibt. Es gibt keine Unterscheidung von Fluss- und Bestandesgrössen, keine versteckten Pfeile oder gar versteckte Feedbackschleifen. Das sind alles Dinge, die erst im Bestand-Fluss-Modell zu Tage treten.

Dethloff meint, dass sich Fehler einschleichen können, wenn der Modellierer nicht aufpasst. Das ist zwar richtig, aber Fehler können sich aber auch in einem Bestand-Fluss-Modell einschleichen. Systemische Modelle entdecken nichts Neues. Wenn der Modellierer falsch denkt, ist auch sein noch so exaktes Modell falsch.

Stolperfalle in suggestiven Bezeichnungen

Es kann sogar Pfeile geben, denen überhaupt keine Polarität zugeordnet werden kann. Das Yerkes-Dodson-Gesetz beschreibt die Leistungsfähigkeit eines Menschen in Abhängigkeit von allgemeinen nervösen Erregungsniveaus und besagt, dass zwischen Erregung und Leistung ein Zusammenhang besteht. Solange eine Aufgabe freiwillig ist, werden Sie sich per Gelegenheit darum kümmern. Besteht ein gewisser Druck und betrifft die Aufgabe Ihre aktuelle Haupttätigkeit, dann werden Sie sie als wichtig und dringend einstufen und sich sorgfältig ihrer annehmen. Steht ein Berg offener Arbeiten an und tadelt man Sie wegen Schlamperei, dann werden Sie lustlos resignieren. Das heisst, die Leistung nimmt bei zunehmender Erregung zunächst ebenfalls zu, fällt dann aber bei Übererregung wieder ab. Dem Pfeil

Erregungsniveau –> Leistungsfähigkeit

kann keine Polarität zugeordnet werden. Dennoch kann er in einem CLD vorkommen.

Ich sehe die Stolperfallen nicht so sehr in der Kategorisierung der Grössen und Pfeile, sondern vielmehr in suggestiven Bezeichnungen der Grössen. Ein typischer Anfängerfehler! Da die meisten Berater, die CLD einsetzen, keine Gedanken über die Methode verlieren, kommen sie nie über dieses Niveau hinaus und präsentieren ihren Kunden unnütze CLD.

Ein CLD soll die Dynamik einer Situation beschreiben. Der Pfeil

Gute Qualität –> Zufriedene Kunden

ist statisch. Die Qualität ist auf dem Niveau „gut“ fixiert und kann keine Dynamik zwischen grottenschlecht und hervorragend gut erfahren. Dadurch sind auch die Kunden einfach immer nur zufrieden, was nicht der Beobachtung entspricht. Der CLD-Entwickler wollte damit zeigen, dass gute Qualität zu zufriedenen Kunden führt. Solche plakativen Behauptungen sind aber nicht Aufgabe eines CLD. Soll ein CLD die beobachtete Dynamik abbilden, müsste der Pfeil so dargestellt sein:

Qualitätniveau –> Kundenzufriedenheit

Ist das Qualitätsniveu hoch, ist auch die Kundenzufriedenheit hoch. Ist die Qualität niedrig, ist die Kundenzufriedenheit niedrig. Der Pfeil hat eindeutig positive Polarität. Hier leitet sich die Behauptung, dass hohe Qualität zu guter Kundenzufriedenheit führt, von selber ab. Gleichzeitig erhält der Leser des CLD auch die Einsicht, dass niedrige Qualität die Kunden vertreibt.

Genauso falsch wäre es, das Yerkes-Dodson-Gesetz so zu formulieren:

Hohe Erregung –> Gute Leistung,

nur um zu zeigen, wie wichtig ein gewisses Erregungsniveau zur Motivation von Menschen ist.  Hier sieht man besonders gut, wohin solche Bezeichnungen führen. Es ist eben nicht so, dass je höher die Erregung, desto höher die Leistung, da die Funktion nicht monoton ist.

Causal Loop Diagrams sind linearen Ursache-Wirkungsdiagrammen, wie z.B. Fischgrätdiagrammen, in jedem Fall überlegen. Der erfolgreiche Einsatz von CLD setzt allerdings einige Kenntnisse und Fähigkeiten voraus, die der Einsatz von linearen Ursache-Wirkungsdiagramme nicht benötigt. Das dürfte der Grund sein, weshalb sich nichtsystemische Fischgrät-Diagrammen grösserer Beliebtheit erfreuen.

05 Feb 12:03

Baukosten: Tesla muss mit seinen Kunden Lkw-Ladestationen bauen

Teslas Kunden scheinen sich am Bau der Ladestationen beteiligen zu müssen, mit denen die Elektro-Lkw geladen werden. Tesla soll mit Anheuser-Busch, Pepsi Co und United Parcel Service vor Ort Ladestationen an ihren Standorten bauen. (Tesla, Technologie)
05 Feb 12:02

Unerfreuliche Funde

by Udo Vetter

Anfrage:

Ein Kollege hat bei der Suche nach Tom und Jerry Comics in P2P Netzwerken Kinderpornografie entdeckt. Und will das der Polizei melden, ohne selbst wegen Besitz ins Visier zu geraten. Gibt es eine Anleitung, wie er das tun kann, damit sich ein LKA der Sache annimmt?

Meine Antwort:

Ich kann aus der leidvollen Erfahrung, die einige meiner Mandanten schon machen mussten, in solchen Fällen nicht empfehlen, den eigenen Namen zu nennen oder sich sonstwie ermittelbar zu machen. Meldern wird mitunter quasi automatisch unterstellt, dass sie gezielt nach solchem Material gesucht haben oder zumindest daran interessiert sind.

Das kann durchaus reichen, um bei gewissen Staatsanwaltschaften einen Anfangsverdacht zu begründen. Folge: Hausdurchsuchung. Wenn also Anzeige, dann vielleicht quasi-anonym über eine Internetwache der Polizei.

Dabei muss man allerdings beachten, dass dort meistens alle greifbaren Daten (IP-Adresse, verwendeter Browser, eingegebene Formulardaten zum Absender etc.) gespeichert werden. Man sollte also entsprechende technischen Maßnahmen ergreifen, wenn man dies nicht möchte.

Im Zweifel gibt es auch noch den guten alten Brief.

Ein Internetnutzer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, solche unerfreulichen Funde im Internet zu melden. Es gibt für Delikte aus diesem Bereich keine Anzeigepflicht.

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05 Feb 11:59

Telefónica: VoLTE und WiFi Calling für alle Kunden

VoLTE und WLAN Call bei Telefónica für alle KundenTelefónica will als erster deutscher Mobilfunk-Netzbetreiber VoLTE und WiFi Calling für alle Kunden freischalten. Dabei spielt es keine Rolle. welche Marke der Kunde nutzt.
05 Feb 10:09

Mumifizierte Leiche aus Haidhausen: So brutal wurde die Obdachlose getötet

by Dpa Deutsche Presse-Agentur
Fünf Männer stehen am Montag vor Gericht: Sie sollen gemeinsam eine Frau nach einem Streit um Essen brutal getötet und beseitigt haben. Ihre Leiche wurde 2016 bei Bauarbeiten gefunden.