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20 Feb 19:45

So sieht Deutschlands Zukunft aus

by Admin
Deutschland nach Erfüllung der Träume der Windkraft-Lobby, Bild Vernunftkraft.de

Vernunftkraft.de hat die Wunschträume der Windkraftlobby in einer Montage bei Facebook (hier) bildlich dargestellt.

20 Feb 19:37

Klimapfade für Deutschland (BDI-Studie)“ – eine erschreckende Unkenntnis hinsichtlich
 der Verfügbarkeit von Wind- und Solaranlagen

by Admin

Die Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) wurde im Auftrage des BDI von fast 200 Experten von den Beratungsgesellschaften Boston Consulting Group (BCG) und Prognos, dem BDI sowie rd. 70 Unternehmen und Verbände in 7 Monaten durchgeführt und umfaßt 300 Seiten. (1)
Ziel der Studie war es, volkswirtschaftlich kosteneffiziente Wege zur Erreichung der Klimaziele bis 2050 aufzuzeigen.
Die Ziele wurden differenziert betrachtet:
1. Fortführung der derzeitigen Anstrengungen, die bis 2050 jedoch nur einen Abbau der Treibhausgas(THG)-Reduktionen von rd. 61% bringen würden
2. THG-Reduktion bis 2050 von 80%. Die hierzu erforderlichen Maßnahmen nehmen einen breiten Raum ein: Gebäudemaßnahmen, 26 Mio. E-Autos, 14 Mio. Wärmepumpen, jährlicher Ausbau der erneuerbaren Energien von 4,7 GW Nettozukauf/Jahr, Gaskraftwerke an Stelle von Kohlekraftwerken, Ausgleich Fluktualität der Wind-und Solaranlagen über Speicher, Flexibilisierung neuer Stromverbraucher, Power-to-X-Anwendungen, etc.
Das regierungsamtliche Ziel einer CO2-Minderung von 80% bis 2050 soll technisch machbar sein und volkswirtschaftlich verkraftbar, immerhin mit Investitionen von 1,5 Billionen €.
3. THG-Reduktion bis 2050 von 95%. Die hier genannten Maßnahmen erfordern Nullemissionen für weite Teile der Volkswirtschaft wie Energie, Verkehr, Gebäude und industrielle Wärmeerzeugung, außerdem vermehrte Power- to-X-Anwendungen, CCS, etc. Die Differenz zu 100% basiert auf nicht ausreichend abbaubaren THG-Minderungen in der Landwirtschaft (Tierbestand).
Die erforderlichen Investitionen werden mit 2,3 Billionen angegeben, die Machbarkeit wird von den Verfassern eher als grenzwertig bezeichnet.

Damit gehen viele Botschaften an die Politik wie staatliche Förderungen auf dem Wege der Dekarbonisierung. .
Zur Zeit erzeugen die alternativen Energien im Mittel etwa 1/3 des deutschen Strombedarfes bei einer installierten Leistung von etwa 100 Gigawatt (GW), wobei durch die stochastische Stromerzeugung über Wind und Sonne die gelieferte Leistung praktisch zwischen Null (z.B. nachts bei Windstille) und nahe der installierten Leistung schwankt.
Nun soll nach der Studie das Ziel der CO2-Minderung von 80% mit einem Zubau von netto 4,5 GW/a bis 2050 oder 144 GW über alternative Energien erreicht werden, Kohlekraftwerke „graduell“ durch Gaskraftwerke ersetzt werden.
Auswertungen der Jahre 2011-2016 haben jedoch nur einen mittleren Nutzungsgrad der Wind- und Solaranlagen von knapp 15% ergeben, d.h. von den installierten 100 + 144 = 244 GW kommen bei den Verbrauchern im Mittel nur etwa 47 GW an (unter Berücksichtigung der nicht fluktuierenden etwa 10 GW über Biomasse, Wasser, etc.), was im Winter im Mittel gerade zur Deckung der Hälfte des geforderten Strombedarfes von mindestens 80 GW reichen würde. (2,3) Diese bis mindestens 80 GW fehlende Leistung müßte dann über Gaskraftwerke abgedeckt werden.
Aber da gibt es auch noch die sog. „Dunkelflauten“ im Winter, in denen teilweise über 14 Tage den Wind- und Solaranlagen kaum Strom zu entlocken ist, die aber auch der Stromdeckung bedürfen – mindestens 80 GW (ohne Stromspeicher etwa 210 Gaskraftwerke, denn die Frage der technisch durchführbaren und bezahlbaren Stromspeicher ist eher fraglich).
Die einzig mögliche Lösung zur Deckung von mindestens 80 GW wäre eine Aufstockung der Wind- und Solaranlagen auf insgesamt etwa 470 GW (bei einer mittleren Nutzung der Wind- und Solaranlagen von knapp 15% und unter Berücksichtigung der nicht fluktuierenden Stromerzeugung über Biomasse, Wasser, etc.), wobei gleichzeitig eine Stromspeicherkapazität von ertwa 35 GW erforderlich wäre, um den fluktuierenden Strom  über dem Mittelwert aufzufangen, um die gleiche Leistung bei Werten unterhalb des Mittelwertes wieder zur Verfügung zu stellen, wozu z.B. knapp 100 Pumpspeicherwerke der Goldisthalgröße erforderlich wären – bei der Topographie Deutschlands natürlich nicht machbar (Goldisthal ist das größte deutsche Pumpspeicherwerk). Diese Überlegungen verstehen sich bei gleichbleibendem Stromverbrauch und ohne den Stromverbrauch für Elektrofahrzeuge.
Die in der Studie des BDI angedachten Stromspeicher (Batteriespeicher, Technologien zur Wandlung von Ökostrom in Wasserstoff, etc.) in dieser Größenordnung sind bei den niedrigen Wirkungsgraden dieser Anlagen weit von einer technischen und bezahlbaren Realisierbarkeit entfernt, die zudem noch lange im Versuchsstadium verharren werden.

Diese Überlegungen müssen zudem noch vor dem Hintergrund gesehen werden, dass die mögliche Verminderung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre durch eine funktionierende deutsche Energiewende in einem nicht mehr meßbaren niedrigen Prozentgehalt liegt, ohne die Wirkung von CO2 auf das Klima hier vertiefen zu wollen.

Somit entbehrt die im Auftrage des BDI durchgeführte Studie einfachster technischer Erkenntnisse. Anstatt eine gründliche Recherche zur möglichen Verfügbarkeit von Wind- und Solaranlagen als unabdingbare Vorraussetzung für die Aussage einer solchen Studie vorrauszuschicken, bekennt sich der BDI nun zu einem preistreibenden Klimaschutzplan und sitzt nun mit den Klima-NGOs in einem Boot mit der Zielsetzung einer angestrebten ökologischen Transformation der Wirtschaft/Gesellschaft, anstatt seine Entscheidungen auf Fakten zu basieren.

Quellen

1. BFI-Studie: Klimapfade für Deutschland
2. Schuster, R.: Mitteilung vom 03.12.2016
3. Beppler,E.: „Die Vorstellungen der Regierung/Parteien zur Absenkung des CO2-Ausstoßes im Lichte einer technischen Analyse“, EIKE, 27.12.2017

20 Feb 19:37

Why I don't use my real photo when messaging with customers on my website

20 Feb 19:37

Die Landflächen der Pazifikinseln nehmen zu – trotz steigendem Meeresspiegel

by Andreas Demmig

Forscher aus Neuseeland untersuchten in den letzten vier Jahrzehnten Luftbilder und Satellitenbilder von Inseln in Tuvalu’s neun Atollen und 101 Riffinseln. Acht der Atolle und drei Viertel der Riffinseln wuchsen während dieser Zeit. Diese Studie wurde von der University of Auckland erstellt.

„Die Ergebnisse der Studie scheinen dem [behaupteten] Trend zu widersprechen, wenn man bedenkt, dass der Meeresspiegel in der Region in den letzten 50 Jahren gestiegen ist. Aber die vorherrschende Form der Veränderung in Tuvalu war die Expansion, nicht Erosion. Obwohl wir anerkennen, dass zur Bewohnbarkeit eine Reihe von Faktoren passen müssen, ist der Verlust von Land wahrscheinlich kein Faktor, der die Abwanderung von Tuvalu erzwingt.“
so Leitautor Paul Kench gegenüber AFP,

Insgesamt nahm die Gesamtfläche von Tuvalu zwischen 1971 und 2014 trotz des steigenden Meeresspiegels um fast 3 Prozent zu. Kenchs Studie widerspricht Vorhersagen von wissenschaftlichen Gremien und Aktivisten, dass Tuvalu und andere pazifische Inseln vom steigenden Meeresspiegel verschlungen würden, angetrieben durch die vom Menschen verursachte globale Erwärmung,

Es ist nicht das erste Mal, dass Kench und seine Kollegen Ergebnisse entdeckt haben, die den Erwartungen der globalen Erwärmung widersprechen. Kench fand 2016 heraus, dass tief liegende Pazifikinseln, einschließlich Tuvalu und Kiribati, aufgrund von “ ‚coral debris‘ [~ Korallen-Trümmern; – resten], Landgewinnung und Sedimenten“ gewachsen sind, wie in ABC Australia berichtet.

Kench war auch der Hauptautor einer Studie aus dem Jahr 2015, in der festgestellt wurde, dass das weitere 29-Inseln des Funafuti-Atoll im Pazifiks ebenfalls gewachsen waren. Er fand, dass trotz „einiger der höchsten Raten des Meeresspiegelanstiegs … in den letzten 60 Jahren … keine Inseln verloren gegangen sind, die Mehrheit hat sich vergrößert und die Netto-Inselfläche hat im Jahrhundert um 7,3 Prozent zugenommen.“

„Es gibt keine Anzeichen für eine verstärkte Erosion in den letzten 50 Jahren, als sich der Meeresspiegelanstieg beschleunigte“, fand Kenchs Studie von 2015 heraus.

Kenchs Forschung zeigt eine ganz andere Perspektive für die pazifischen Inseln als das, was allgemein in den Nachrichten berichtet wird.

Im Jahr 2004 fragte das Smithsonian Magazin, ob Tuvalu wegen der globalen Erwärmung „in der See verschwinden“ würde. In den Jahren danach wurden Tuvalu und andere Inselnationen zu Aushängeschilder für die Bekämpfung der globalen Erwärmung.

Die Vereinten Nationen warnten davor, dass die pazifischen Inselbewohner zu „Klimaflüchtlingen“ werden könnten, weil sie ihre Häuser verlassen müssten, wenn der Meeresspiegel ansteigt. Tuvalu hat sogar internationale Gesetze angeschoben, damit solche Flüchtlinge geschützt werden.

Kenchs Arbeit zeigt, dass von den dortigen Menschen unternommene Anstrengungen, wie Ufermauern und Landgewinnung, die Küstenerosion eingedämmt haben, aber er wies auch darauf hin, dass Wellenmuster [wave patterns?] und durch Stürme angeschwemmte Sedimente ebenfalls eine Rolle spielen können.

„Wir denken, pazifische Atolle wären statische Landformationen, die einfach überflutet werden, wenn der Meeresspiegel steigt, aber es gibt immer mehr Beweise, dass diese Inseln geologisch dynamisch sind und sich ständig verändern“.

Erschienen auf The Daily Caller am 09.02.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/02/09/study-pacific-islands-getting-bigger-despite-rising-seas/

 

* * *

Ergänzung:

Auf Eike wurden Sie schon öfter über steigende Meeresspiegel und versinkende Pazifik Inseln informiert (suchen Sie nach „Tuvalu“ oder „Maledivien“)

Hier eine kleine Auswahl davon:

Tuvalu versinkt mal wieder– rechtzeitig zum Klimagipfel in Marrakesch

Bild von einem u.g. Beitrag: Die besprochene Pazifikregion (ohne Malediven). Quelle: Australien Pacific Sea Level Monitoring Project

Crashinfor­mation zu den „unter­gehenden“ Pazifik­inseln, Teil 1: Pegel­informationen

Crashinfor­mation zu den „unter­gehenden“ Pazifik­inseln, Teil 2: Zusatzin­formationen

Änderungen des Meeres­spiegels und Klima auf Fidschi: totale Falsch­informa­tionen von COP23

 

Der Tourismus auf den Maledieven wurde ausgebaut:

(2009 war die Unterwasserkonferenz auf bzw. bei den Malediven)

http://www.maldivestourismupdate.com/2009/07/11-new-airports-to-be-constructed-in.html

https://www.mapsofworld.com/international-airports/asia/maldives.html

Maldives New and Upcoming Resorts Opening in 2016

Hier die Webcam

https://www.skylinewebcams.com/en/webcam/maldives/north-male-atoll/meerufenfushi/meeru-island.html?timelapse=1

 

 

15 Feb 22:08

Dumm gelaufen….

by Admin

Seit fast drei Jahrzehnten hat sich die Welt der Klimarettung mittels „Klimaschutz“ verschrieben. Das Mittel dazu sollte die Umstellung der Energienutzung von fossilen Energieträgern auf sogenannte Erneuerbare sein. Heute verwendet man dafür den wissenschaftlich klingenden Begriff „Dekarbonisierung“.

Deutschland, als der ewig auf Vergebung der Sünden seiner Vorväter hoffende Musterknabe, wollte unbedingt „Vorreiter“ dieser Bewegung sein. Dazu führte die rot-grüne Regierung im Jahre 2000 das sog. Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) ein, sowie eine Fülle von Vorschriften, Gesetzen und Subventionen – heute euphemistisch „Anreize“ genannt- ein, die auch auf den wichtigen Feldern wie Heizung und Transport zu einer Verminderung des Verbrauchs dieser – so wurde und wird behauptet- für das „Weltklima“ so wichtigen CO2 Emittenten – also fossiler Energieträger, führen sollten.

Denn eines war allen klar, je mehr davon verbraucht wird, desto mehr CO2 entsteht und, auch das ist wahr, je besser die Verbrennung, also je effizienter die chemische Energie in Wärme oder Bewegungsenergie umgewandelt wird, desto mehr CO2 entsteht.

Nun, nach fast zwanzig Jahren Wirksamkeit dieses EEG, der sog. Wärmedämmverordnung EnEV und hunderter anderer kostspieliger Gesetzen, Verordnungen, Subventionen wie bspw. der zwanghaften Beimischung von Biosprit in den Kraftstoff, und nach fast 30 Jahren intensiver weltweiter Klimadiplomatie, ist es an der Zeit sich mal anzuschauen, wie die Welt auf diese teuerste Rettungsaktion die es je gab, eines rein statistischen Konstruktes namens Weltklima, reagiert hat.

Drei Meldungen aus jüngster Zeit sollten uns genügen, um eine erste Schlussfolgerung (siehe ganz unten) zu ziehen.

1. Das Wachstum des Verbrauchs fossiler Brennstoffe hält unvermindert an. Mit durchgängig 1,6 % Anstieg p.a. (Quelle hier)

Abbildung 1: Wie oben stehende Grafik zeigt hat der Verbrauch fossiler Brennstoffe – seit Beginn (1992) der weltweiten Klimadiplomatie- um 57 % zugenommen.

Zitat: „Der Anstieg ist identisch mit dem der vor der weltweiten Klimadiplomatie zu beobachten war, nämlich ebenfalls 1,6 % p.a.

Um den Verbrauch fossiler Treibstoffe um 90% oder mehr bis zum Jahr 2050 zu reduzieren, ist folglich eine Reduktion dieses Verbrauchs von ~1 Mio toe pro Tag erforderlich, jeden Tag bis 2050. –

Was entspricht 1 Mio toe?

  1. a) ~1,5 x 1 GW Kernkraftwerk,
  2. b) 1500 x 2 MW Windturbinen,
  3. c) 14 Millionen x 295 W Solarpaneele. –

Dies ist das Äquivalent zu den fossilen Treibstoffen, die jeden Tag ersetzt werden müssten“.

Diese Graphik des globalen Verbrauchs fossiler Treibstoffe sagt eigentlich alles: Die Bemühungen der Grünen aller Parteien zur Reduktion fossiler Treibstoffe sind ohne jede Auswirkung und damit völlig erfolglos geblieben. Mit der Zunahme des Verbrauchs fossiler Treibstoffe um 57% seit 1992 waren deren gesamte Bemühungen umsonst.

Und – noch schlimmer aus Sicht der Klimaalarmisten- muss sein, dass auch das bis etwa 2010 gern gebrauchte Hilfsargument vom „baldigen Ende“ dieser Ressource nicht mehr zieht, weil immer mehr Anbieter von Öl, Kohle und Gas auf den Weltmarkt drängen und sowohl die Preise ins Rutschen brachten, aber auch die Versorgungssicherheit drastisch verbessern. Ausgedrückt wird das in dieser Schlagzeile (Quelle hier)

 

2. US-Ölproduktion erreicht historischen Meilenstein – 10 Millionen Barrel pro Tag

Im zugehörigen Artikel kann man nachlesen, dass die USA sich anschicken Saudi Arabien als weltgrößten Erdölproduzenten abzulösen. Bloomberg titelt:

OPEC’s Oil Price Nightmare Is Coming True

Zitat

In nur wenigen Jahren sind die USA in der Lage, Saudi-Arabien als zweitgrößten Ölproduzenten der Welt zu überholen. Analysten gehen davon aus, dass die US-Ölproduktion nächstes Jahr 11 Millionen Barrel pro Tag übersteigen könnte. Die saudische Produktion liegt derzeit bei 10,6 Millionen Barrel pro Tag.

„Die USA könnten ihre Förderung bis Ende 2019 noch um mehr als 2 Millionen Barrel pro Tag steigern, von dem Niveau aus, wo wir heute sind“, sagte Yergin.

3. Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten

Offensichtlich haben auch die Investoren die Zeichen der Zeit erkannt, denn sie fahren ihre hohen Investitionen in „Erneuerbare“ merklich zurück. Vielleicht auch weil sie merken, dass die Verbraucher nicht mehr lange gewillt sein werden, die irrsinnig hohen Kosten der Flatterstromerzeugung zu bezahlen denn, so eine weitere Schlagzeile aus diesen Tagen:

Globale Investitionen in erneuerbare Energien sind ins Stocken geraten

Abbildung 2: Von 2011 bis 2017 wuchs die globale grüne Energie-Investition nur um 0,7 Prozent pro Jahr. Laut Bloomberg New Energy Finance stiegen die Investitionen in erneuerbare Energien in den USA nur um 1 Prozent, in Japan um 16 Prozent, in Indien um 20 Prozent, in Deutschland um 26 Prozent und in Großbritannien um 56 Prozent. Die Investitionen in China stiegen um 26 Prozent und trugen dazu bei, dass 2017 ein geringes Wachstum von 3 Prozent für erneuerbare Energien möglich wurde.

Quelle: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/02/10/globale-investitionen-in-erneuerbare-energien-sind-ins-stocken-geraten/

 

Fazit

Dem „Weltklima“ hat diese künstlich angeheizte Investitionsblase nichts gebracht. Was auch nicht zu erwarten war, wie jeder, der es wissen will, auch weiß. Es gab keine Senkung der weltweiten Emissionen (Details hier). Sie stiegen – nach einer kurzfristigen Stagnation – im letzten Jahr auf 41 Mrd. t weiter an.

Ebenso wenig ist die Treibhausgas-Konzentration gesunken. Sie steigt weiter mit rd 2 ppm pro Jahr an.

Was es allerdings gebracht hat, ist eine ebenfalls noch nie dagewesene Umverteilung des Vermögens der Welt. Und zwar von den Armen zu den Reichen.   Nämlich überall dort, wo die Verbraucher über Steuern und andere Zwangsabgaben diese „Investitionen“ dank der Weisheit ihrer Regierungen zu bezahlen haben.

Dass alles muss auch jeder, der klar im Kopf geblieben ist, erwartet haben, denn

  1. werden die Generatoren der „Erneuerbaren“ mittels billiger fossiler Energie erzeugt, und
  2. ist ihr Anteil am globalen Energieverbrauch – erfreulicherweise möchte ich hinzufügen- immer noch verschwindend gering, wie die folgende Grafik zeigt.

Abbildung 3: Quelle British Petrol, world-energy-consumption-1965-2016: Zitat (hier) Seit dem Jahr 1965 hat sich der weltweite Energieverbrauch auf 13,3 Milliarden Tonnen Öläquivalent mehr als verdreifacht, nach dem BP Statistical Review of World Energy. Im Jahr 2016 lieferten Wind und Sonne etwa zwei Prozent davon. Jedes Jahr erhöht die Welt ihren Energieverbrauch um die Menge, die allein das Vereinigte Königreich benötigt. Wind- und Solarenergie können nicht einmal das jährliche Wachstum der Weltnachfrage liefern, geschweige denn unsere traditionellen Energiequellen ersetzen.

 

Die Konsequenz für Deutschland

Nur bei den Verhandlern der kleinsten Großen Koalition, die es je in Deutschland gab, scheinen diese Erkenntnisse bisher nicht wahrgenommen zu werden, denn im Koalitionsvertrag wird feierlich gelobt:

Wir machen Deutschland zur energieeffizientesten Volkswirtschaft der Welt.

 

und etwas später im Text

 

Wir führen die Energiewende sauber, sicher und bezahlbar fort: Zielstrebiger, effizienter, netzsynchroner und zunehmend marktorientierter Ausbau der Erneuerbaren Energien. Unter diesen Voraussetzungen: Steigerung des Anteils Erneuerbarer Energien auf 65 Prozent bis 2030. Modernisierung der Stromnetze.

Und fürs Klima geloben sich die Akteure feierlich:

Wir bleiben Vorreiter beim Klimaschutz: Bekenntnis zu den nationalen, europäischen und internationalen Klimazielen 2020, 2030 und 2050. Handlungslücke beim Klimaschutz bis 2020 verkleinern. Gesetz zur Einhaltung der Klimaziele 2030

Mit dem Euphemismus „Handlungslücke“ wird das blamable, weil massive Unterschreiten des „Klimazieles“ 2020 um fast 30 % umschrieben. Wohl dem, der solche tollen Wortschöpfer in der Regierung hat.

Zur Erreichung dieser hehren Ziele darf auch der kleine Mann, die kleine Frau nicht vergessen werden, denn in Zeile 5211 finden wir den lieben Satz:

„Die Einführung einer Klimakomponente beim Wohngeld erfolgt nach Vorlage eines mit den Ländern inhaltlich und finanziell abgestimmten Modells.“

Bisher hat uns Verbraucher, insbesondere die kleinen Leute, allein das EEG, die stolze Summe von 236 Mrd. €[1] gekostet. Für Nichts! Die Reichen wurden reicher gemacht, die Armen durfte es bezahlen, die Landschaft kommt unter die Windräder und Solarpaneele. Und die GroKo will so weiter machen sie bisher. Nur mehr davon.

Deutschland ist zwar Weltmeister in der Prokopf-Produktion von Zappelstrom, aber für eine Emissionsabsenkung hat all das offensichtlich nicht geführt.

Das Klima merkt auch deshalb davon nichts.

Wer also wollte Einstein widersprechen wenn er feststellt:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

 

 

 

 

 

 

[1] Quelle: http://strom-report.de/download/netzentgelte/

15 Feb 22:03

Schauspieler sicher: „Der Steckdosen-Schatz gehörte meinem Freund“

by Johannes Heininger
Die hinter einer Steckdose in einer Haidhausener Wohnung gefundenen Geldscheine warten noch immer auf einen Besitzer. Ist der bereits verstorben?
15 Feb 22:02

New chip reduces neural networks’ power consumption

15 Feb 21:57

Groundbreaking Study Shows Shielding EMF Improves Autoimmune Disease

15 Feb 21:56

Many medical devices on the market have undergone no clinical testing

15 Feb 21:55

How to find hidden cameras (2002) [pdf]

15 Feb 21:53

Cem Özdemir: "Es gab Watschen, da flogen Schlüsselbunde"

by ZEIT ONLINE: leben - Louis Lewitan
50 Fehler im Diktat, das war rekordverdächtig: Grünen-Politiker Cem Özdemir hatte miserable Noten in Deutsch, Lehrer schlugen ihn. Dann trat Frau Naumann in sein Leben.
15 Feb 21:52

Stanford researchers develop new method for waking up small electronic devices

15 Feb 21:52

ITER is a showcase for the drawbacks of fusion energy

15 Feb 21:50

Diesel-Verteufelung: Krieg gegen das eigene Volk Diesel: Die Lückenmedien im Glashaus (11)

by Admin

Bild 1 (oben). Der Blick „unter die Haube“ eines älteren V8-Dieselmotors offenbart die komplexe Technologie dieser energieeffizienten Kraftpakete

In den bisherigen Teilen dieses Aufsatzes wurde nachgewiesen, dass die NO2-Belastung der Luft in ganz Deutschland und auch an den sogenannten „Hotspots“ in den Städten auf im Prinzip unbedeutende Werte zurückgegangen ist. Wichtiger Grund hierfür ist die stetige Ablösung älterer durch jüngere Fahrzeuge mit besseren Abgasbehandlungssystemen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch wurde aufgedeckt, wie fragwürdig die Messmethoden sind und welche Tricks und Manipulationen zum Einsatz kommen. Im dritten Teil wurden die teils grotesk übertriebenen Behauptungen über die gesundheitlichen Auswirkungen von Stickstoffdioxid sowie die offensichtliche Parteilichkeit sowohl der öffentlich-rechtlichen Medien als auch industriefeindlicher Behörden behandelt. Im vierten Teil wurde festgestellt, dass das Auto auch in der Stadt der Zukunft unverzichtbar bleibt und Elektromobilität zurzeit nicht realisierbar ist. Außerdem wurden Widersprüche in den Aussagen des Umweltbundesamtes beleuchtet und anrüchige Querverbindungen zwischen der Deutschen Umwelthilfe sowie Ministerien und Behörden thematisiert. Im fünften Teil wurde gezeigt, dass an der angeblichen Gesundheitsgefährdung selbst durch geringste NO2-Konzentrationen nichts dran ist und die Horror-Stories über zigtausende Tote durch Dieselabgase nicht wissenschaftlich fundiert sind. Zahlreiche Studien basieren sogar auf gefälschten Zahlenwerten. Im sechsten Teil wurden grobe Mängel bei den Studien der US-Umweltschutzbehörde EPA und der WHO dargelegt, mit denen behauptete Gesundheitsgefahren von Stickoxiden „belegt“ werden sollen. Im siebten Teil wird anhand von umfassenden Abgasuntersuchungen in bayrischen Großstädten nachgewiesen, dass selbst an den „Brennpunkten“ des Abgasgeschehens keinerlei Gründe für Fahrverbote für Diesel-PKW vorliegen. Anschließend wurde im achten Teil nachgewiesen, dass die Grenzwertüberschreitungen der Luft punktuell extrem beschränkt sind und der Anteil der betroffenen Bewohner selbst an den Brennpunkten im Zehntel-Promille-Bereich liegt.

Bild 2. Einige der typischen Horrormeldungen in den Medien zum Thema Diesel-Abgase

 

Der neunte Teil zeigte, wie gering die Beaufschlagung der Anwohner einer Straße mit über dem Grenzwert liegenden NO2-Konzentrationen in Wirklichkeit ist. Im zehnten Teil wurde gezeigt, dass die NO2-Beaufschlagung im eigenen Wohnbereich teilweise sehr viel höher liegt als selbst an den am stärksten befrachteten Brennpunkten des Autoverkehrs. Im vorliegenden elften Teil werfen wir einen kritischen Blick auf die Glaubwürdigkeit einiger Epidemiologinnen, die sich in Deutschland als Anti-Diesel-Aktivistinnen hervortun.

 

Eine unbequeme Wahrheit….

Im Juni 2017 erschien der Bericht des ein Jahr zuvor eingesetzten Diesel-Untersuchungsausschusses, in dessen Verlauf Abgeordnete der im Bundestag vertretenen Parteien Stellungnahmen und Eingaben der vom Thema betroffenen gesellschaftlichen Kräfte sowie einer Reihe führender Wissenschaftler angehört und bewertet hatten. Zu diesen Wissenschaftlern gehörten auch führende Mediziner und Epidemiologen. In seinem abschließenden Bericht hält der Ausschuss auf den Seiten 491 ff u.a. folgende entscheidenden Aussagen fest:

– In Deutschland bestehen keine toxikologisch bedenklichen NO2-Werte in öffentlich zugänglichen Bereichen.

– Es gibt keine wissenschaftlich erwiesenen Zahlen dazu, wie viele Menschen aufgrund grenzwertüberschreitender NO2-Expositionen erkrankt oder gar gestorben sind, Bild 3.

Bild 3. Nach intensiver Recherche kam der Diesel-Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages zu dem Schluss, dass die Meldungen über Tote durch Dieselabgase unbegründet sind [BUTA]

 

…führte zu wütenden Protesten

Wie bereits in früheren Teilen dieser Untersuchung ausgeführt, gibt es zu diesem Thema gegensätzliche Haltungen von Medizinern bzw. Toxikologen einerseits und Epidemiologen andererseits. Erstere stützen sich auf durch Tests klar nachgewiesene Ursache-Wirkungsbeziehungen, während Epidemiologen statistische Untersuchungen an größeren Bevölkerungsgruppen durchführen, um auf diese Weise Hinweise auf Gesundheitsgefährdungen zu erhalten. Bei dieser Methodik sollte man jedoch die Voraussetzungen der Untersuchung sehr penibel auf mögliche Stör- und Quereinflüsse hin abprüfen und die Grundlagen der statistischen Auswertung beherrschen.

Bild 4. Vergleich gesundheitlicher Risikofaktoren. Man beachte, dass unter „Umwelt“ eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren zusammengefasst ist, von denen NO2 lediglich einen (eher unbedeutenden) Anteil ausmacht (Ministerium f. Umwelt, Gesundheit + Verbraucherschutz)

 

Unsaubere Arbeitsweise führt sonst zu Scheinkorrelationen [SCHKO] und damit zu falschen Schlüssen. Der wichtigste Fehler liegt in der Regel darin, dass die Abgrenzung der Einflüsse bei der Auswahl der untersuchten Gruppen („Kohorten“) nicht sauber durchgeführt wird.

Bereits in früheren Folgen dieser Artikelserie wurde darauf hingewiesen, dass ein erheblicher Teil der von Epidemiologen präsentierten Studien über den Zusammenhang von NO2-Emissionen und Gesundheitsbeeinträchtigungen wegen methodischer Fehler als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden sollte [RUHR5, RUHR6RUHR5]. Teilweise wurde sogar offen gefälscht, um Fördergelder zu erhalten [DUKE]. Dies gilt auch für die Studien, die in zusammenfassenden Dokumentationen der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA [EPA] sowie der Weltgesundheitsorganisation WHO [WHO2] aufgeführt werden.

 

Profiteure des Abgas-Alarmismus

In den letzten Jahren hat sich in den westlichen Nationen sowie im Dunstkreis der WHO ein Filz aus universitären und „ökologischen“ – also im Prinzip kommerziellen – Institutionen herausgebildet, die davon abhängen, dass staatliche Stellen sie mit immer neuen Forschungsaufträgen u.a. zu Abgasthemen alimentieren. Das hat zur Ausbildung von Abhängigkeiten geführt und damit zu einer „Marktsicherung“-Haltung geführt. Den beteiligten Instituten ist schließlich klar, dass die Nachfrage nach ihren Forschungsdienstleistungen zurückgehen würde, falls in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehen würde, dass die Gefahr von Auto- und insbesondere Dieselabgasen nicht gar so groß ist wie vielfach behauptet.

Deshalb nimmt es nicht wunder, dass manche Exponenten aus diesem Umfeld sich auch in Deutschland als „Anti-Diesel-Aktivisten“ hervortun. Schließlich waren das von Trittin mit grünlinken Parteigängern gespickte Umweltministerium samt des ihm unterstellten Umweltbundesamtes wesentliche Auftraggeber. Drei der profiliertesten dieser Aktivistinnen nahmen das Ergebnis des Diesel-Untersuchungsausschusses zum Anlass, hierzu eine geharnischten Protestnote [EPIDE] veröffentlichen zu lassen.

 

Unter dem Deckmantel „der Wissenschaft“…

Entlarvend ist bereits der einleitende Satz nach der Zwischenüberschrift „Widerspruch aus der Wissenschaft“: „Nicht nur bei den Linken und Grünen, die der Regierung Versagen vorwerfen, stößt der Bericht auf Kritik. Auch Experten aus den Bereichen Luftverschmutzung und Gesundheit widersprechen den Schlussfolgerungen des Berliner Diesel-Untersuchungsausschusses“. Damit haben sich sowohl das sogenannte Hauptstadtnetzwerk als auch besagte Akademikerinnen bereits bezüglich ihrer ideologischen Positionen eindeutig positioniert. Dass man sich dabei nicht scheut, auch verbal grobes Geschütz aufzufahren, dokumentiert sich in dem einleitenden Absatz: „Der Diesel-Untersuchungsausschuss will keine tödlichen Gefahren von Diesel-Abgaben gefunden haben. Wissenschaftler halten das für absurd“. Eine solche Aussage in diesem Zusammenhang lässt einiges an Chuzpe erkennen, haben doch vor dem Untersuchungsausschuss mehrere hochrangige Experten auf dem Gebiet ausgesagt. Auch gibt es in Deutschland mit der MAK-Kommission und dem Ausschuss für Innenraumrichtwerte gleich zwei hochkarätig besetzte Expertengremien, die zu anderen Schlussfolgerungen kommen. Auch in den USA hat das EPA erst im letzten Jahr bekräftigt, dass es NO2-Konzentrationen unterhalb von 100 µg/m3 für gesundheitlich völlig unbedenklich hält [NAAQS].

Bild 5. Zitat aus dem Bericht des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Dieselaffäre. Prof. Dr. med. Helmut Greim war Leiter des Instituts für Toxikologie und Umwelthygiene der TU München und langjähriger Vorsitzender der MAK-Kommission (Quelle: [BUTA])

 

…wird Wissenschaft missbraucht

Der Bericht des Untersuchungsausschusses, so die Stellungnahme der drei Akademikerinnen, habe „eine ganze Reihe wichtiger, weltweiter Studien, ignoriert“. Diese Aussage ist gleichbedeutend mit einem Frontalangriff gegen eine Vielzahl anderer Wissenschaftler auf dem Gebiet, darunter renommierte Vertreter der Toxikologie oder der Lungenheilkunde, denen man vorwirft, sie seien bezüglich des Standes der Wissenschaft und Forschung nicht ausreichend informiert.

Bild 6. Auszug aus einer privaten Mail eines Pathologieprofessors an Prof. Dr. Thomas Koch [KOCH]

 

Und dann lassen die Damen die Katze aus dem Sack, indem sie behaupten: „Epidemiologische Befunde belegen negative gesundheitliche Wirkungen von Stickstoffdioxid bereits bei Konzentrationen von 20 µg/m3 im Jahresmittel oder darunter. Stickoxide haben auch als Vorläufer von Feinstaub und Ozon gesundheitliche Relevanz.“ Damit verlässt das Trio jeglichen „Konsens der Wissenschaft“ ihres Fachgebiets, denn diese Hypothese geht über alles, was WHO und EPA, die EU und selbst das UBA für unbedenklich halten, weit hinaus. Die drei Damen repräsentieren keinesfalls mehr die Positionen „der Wissenschaft“, sondern vertreten eine Extremposition, die man auch als sektiererisch charakterisieren könnte.

Bild 7. Prof. Dr. Andrea Hartwig, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Angewandte Biowissenschaften (IAB) und Leitung der Abteilung Lebensmittelchemie und Toxikologie beim Karlsruhe Institut für Technik, Mitglied und seit 2007 Vorsitzende der MAK-Kommission, Mitglied in zahlreichen nationalen wie auch internationalen Beratergremien ([HARTW])

Nun ist es das gute Recht jedes Wissenschaftlers, eine von der Mehrheit abweichende These zu vertreten. Berufskollegen jedoch so massiv Ignoranz, Absurdität und unzureichende Kenntnis des Stands der Wissenschaft vorzuwerfen, entspricht nicht so ganz der feinen englischen Art. Die Damen dürfen sich daher nicht darüber beschweren, wenn ihre Hypothese im Folgenden ebenfalls einer kritischen Prüfung unterzogen wird.

 

Wie beeinflusst die NO2-Befrachtung der Luft im Freien die Lebensdauer?

Die Europäische Umweltagentur EEA behauptet, dass Stickoxide in deutschen Großstädten angeblich jährlich über 10.000 Tote verursachen. Prof. Hoffmann hält diese Studie laut Aussage in einem Interview mit der Landesrundfunkanstalt Berlin-Brandenburg „unterm Strich für seriös“ [RBBHO]. Sie basiere „auf solider Wissenschaft“. Zur nächsten Frage über Stickoxidmesswerte an verkehrsreichen Straßen sagte sie: „Im Mittel leben wir alle durch die Belastung durch Feinstaub und Stickoxide zehn Monate kürzer….Wer mit…einer gesunden Lebensweise im Grünen lebt, hat aber im statistischen Durchschnitt ein längeres Leben“. Der „kleine Trick“ bei dieser Aussage bestand übrigens darin, dass sie hier Feinstaub – den moderne Dieselmotoren dank ihres Rußpartikelfilter gar nicht erst ausstoßen – und NO2 zusammenwürfelte. Allein schon diese Argumentationsweise lässt Rückschlüsse auf die Integrität und wissenschaftliche Seriosität von Prof. Hoffmann zu. Deshalb wollen wir uns diese Aussage einmal am Beispiel Deutschlands ansehen.

Bild 8. Zitat aus dem Bericht des Bundestags-Untersuchungsausschusses zur Dieselaffäre. Prof. Dr. Peters ist Direktorin des Instituts Epidemiologie II am Helmholtz Zentrum München (Quelle: [BUTA])

 

Für die Überprüfung der Hypothese von Prof. Hoffmann ist es am naheliegendsten, die Lebenserwartung von Bevölkerungsgruppen zu vergleichen, die in Gegenden mit unterschiedliche hohen Abgasimmissionen (und somit auch NO2-Gehalten) leben. Als Datenbasis nehmen wir die vom UBA erstellte Deutschlandkarte mit den NO2-Jahremittelwerten für das Jahr 2010 (Bild 6), da für diesen Zeitpunkt auch regionale Daten zur Lebenserwartung der Bevölkerung verfügbar sind.

Bild 9. Vom Umweltbundesamt erstellte Karte mit den 2010 in Deutschland gemessenen Jahresmittelwerten der NO2-Konzentrationen (Grafik: UBA)

 

In Deutschland wurden 2010 NO2-Jahresmittelwerte zwischen etwa 3-10 µg/m3 in ländlichen Regionen und 90-100 µg/m3 in einigen Großstadt-Hotspots gemessen. Die Farbverteilung auf der Karte weist Mecklenburg-Vorpommern als die am wenigsten durch Abgase belastete deutsche Region aus. Hier sollte man bei Gültigkeit der Hypothese auch die höchsten Lebenserwartungen finden, während die Städter in den industriellen Ballungszentren des Westens – Nordrhein-Westfalen, Rhein-Main-Region sowie der Industriegürtel von Stuttgart bis München – erheblich schlechtere Luft atmen müssen. Die ausgewiesenen NO2-Gehalte sind gleichzeitig auch ein Indikator für alle anderen Abgasbestandteile wie z.B. Feinstaub. Zwischen Regionen mit hohen Abgaswerten und Mecklenburg-Vorpommern müsste sich demnach ein deutliches Gefälle der Lebenserwartung nachweisen lassen. In die Auswertung wurden alle Regionen von Mecklenburg-Vorpommern – Städte ebenso wie ländliche Regionen – sowie das „deckigste Dutzend“ der am stärksten mit NO2 befrachteten westdeutschen Großstädte einbezogen, Bild 10.

Bild 10. Einfluss der NO2-Jahresmittelwerte der Luft im Freien auf die Lebenserwartung bei Geburt (e0) für Mecklenburg-Vorpommern sowie das „dreckigste Dutzend“ der deutschen Großstädte (Daten: [UBA, LEBE])

 

Die Auswertung zeigt jedoch das völlige Gegenteil: Statt mit zunehmender Abgasbelastung abzunehmen, steigt die Lebenserwartung sogar an. Sowohl Männer als auch Frauen leben offensichtlich dort deutlich länger, wo die Luft am stärksten mit Abgasen und NO2 befrachtet ist. Die Steigung der linearen Funktion, die angibt, um wieviele Lebensjahre man in belasteter Luft pro zusätzlichem µg/m3 NO2 länger leben dürfte, liegt für Männer bei +0,059 Lebensjahren pro zusätzlichem µg NO2/m3. Bei Frauen ist er etwas niedriger und erreicht lediglich +0,032 Lebensjahre pro zusätzlichem µg NO2/m3.

Anders ausgedrückt bedeutet dies, dass ein Mann in München oder Stuttgart ein um rund fünf Jahre längeres Leben erwarten darf als jemand, der in ländlichen Regionen in MP wie Göhlen, Löcknitz oder Gülzow wohnt. Bei Frauen ist der Unterschied geringer, doch erfreuen auch sie sich einer um fast drei Lebensjahre längeren Lebenserwartung.

Angesichts dieses Ergebnisses kann man natürlich argumentieren, dieser offensichtliche Widerspruch habe andere Ursachen, beispielsweise negative Einflüsse aus den Mangeljahren in der DDR-Zeit bei den Einwohnern von Mecklenburg-Vorpommern. Um dies zu überprüfen, wurde die gleiche statistische Auswertung ausschließlich für dieses Bundesland durchgeführt, Bild 11.

Bild 11. Einfluss der NO2-Jahresmittelwerte der Luft im Freien auf die Lebenserwartung bei Geburt (e0) für unterschiedliche Wohnorte innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern (Daten: (Daten: [UBA, LEBE])

 

Innerhalb von Mecklenburg-Vorpommern mit seinen deutlich kleineren Städten in einem ansonsten weitgehend ländlich geprägten Umfeld sind die absoluten Unterschiede mit einer Spanne von 8 bis 44 µg/m3 NO2 natürlich erheblich geringer. Dennoch bleibt nicht nur der grundlegende Trend erhalten, auch die Faktoren passen sowohl bei Männern (+0,0496 Lebensjahre pro zusätzlichem µg NO2/m3) als auch bei Frauen (+0,059 Lebensjahre pro zusätzlichem µg NO2/m3) erstaunlich gut zu denen aus der Analyse für die gesamte BRD. Auch in Mecklenburg-Vorpommern lebt man in „dreckiger“, abgasbeladener Stadtluft erkennbar länger als beim ständigen Genuss reiner Landluft.

 

Die Hypothese zerschellt an der Realität

Diese auf die Schnelle durchgeführte Untersuchung ist zugegebenermaßen recht grob, weshalb in den Grafiken auch ausdrücklich von einem scheinbaren Einfluss die Rede ist. Kein vernünftiger Mensch würde behaupten, dass das Einatmen von Abgasen der Gesundheit zuträglich ist. Es schadet aber ganz offensichtlich bei weitem nicht in dem Umfang, wie es die meisten Medien unterstellen. Unrühmliches aber leider nicht einziges Beispiel ist der Starreporter Jürgen Döschner mit seiner Behauptung: „Deutsche Automafia vergast jedes Jahr 10.000 Unschuldige“ [DOESCH].

Wie auch immer man die Ergebnisse der Analyse interpretieren mag, es bleibt als Tatsache, dass die Hypothese der EEA sowie Prof. Hoffmann schon bei diesem grundlegenden Faktencheck nicht gut davonkommt. Das Vorzeichen stimmt nun einmal nicht, und das ist ein gravierender Mangel, denn es bedeutet zumeist, dass die Hypothese selbst durch aufwendiges Modellieren, Herumrechnen und Simulieren nur zu retten wäre, wenn sich die Effekte sehr scharf trennen ließen. Die entsprechenden Nachweise sind in der Praxis kaum zu erbringen, Bild 12.

Bild 12. Dr. med. Tillmann Jahn, Oberarzt der Klinik für Thoraxchirurgie der St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe (Quelle: [JAHN])

 

Das ist auch nicht verwunderlich, denn andere Faktoren – insbesondere die sozioökonomische Situation – haben offensichtlich eine viel stärkere Auswirkung als Autoabgase. Diese dominierenden Einflüsse auf die Lebensdauer sind seit langem bekannt und bestens dokumentiert: Rauchen, Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes und Bewegungsmangel, siehe auch Bild 4. Diese sind wiederum eng mit der sozioökonomischen Situation verknüpft. Das präzise Herausfiltern einer – wenn überhaupt – dann ziemlich schwachen Einflussgröße wie Autoabgase setzt eine äußerst sorgfältige Selektion der untersuchten Personengruppen voraus. Im Prinzip müssten alle relevanten Faktoren wie das individuelle Verhalten sowie die tatsächliche Jahresbelastung mit allen relevanten Lungenschadstoffen (Innen- und Außenluft) am Wohnort wie auch am Arbeitsplatz ganzheitlich, langzeitig und mit engem Zeitraster untersucht werden. Eine exakte getrennte Erfassung von NO2 und anderen Faktoren wie Feinstaub wären unabdingbar. Dies ist bei den weitaus meisten epidemiologischen Studien nicht der Fall. Wird die Statistik jedoch mit Kuddelmuddel statt mit sauber getrennten Eingangsdaten betrieben, so kommt es zu „mathematischen Zombiezahlen“ wie in den Berechnungen der Europäischen Umweltagentur.

Bild 13. Prof. Dr. med. Helmut Greim war Leiter des Instituts für Toxikologie und Umwelthygiene der TU München und langjähriger Vorsitzender der MAK-Kommission (Quelle: [GREIM])

 

Dieser grundlegende Mangel kann auch durch sogenannte Metaanalysen – die Zusammenfassung und statistische Untersuchung der Ergebnisse zahlreicher unterschiedlicher Studien – nicht behoben werden. Die allzu häufig unsaubere Trennung der Einflussfaktoren ist ein entscheidender und nicht mehr zu korrigierender Mangel. Unter US-Wissenschaftlern gibt es hierzu eine kurze und sehr treffende Charakterisierung: Shit in, shit out. Auf eine Übersetzung sei hier verzichtet.

 

Eine wissenschaftliche Selbstdemontage…

Die Position der drei Epidemiologinnen um Prof. Hoffmann kann somit als auch unter Medizinern kaum glaubwürdig eingestuft werden. Umso verwunderlicher ist es, dass sie dennoch mit derartiger Verve an die Öffentlichkeit drängen und zugleich Fachkollegen derart heftig und teils unter der Gürtellinie („absurd“) attackieren. Zudem nutzen sie die gleichen PR-Netzwerke ökosozialistisch geprägter Journalisten wie die Autofeinde von der Deutschen Umwelthilfe, um sich wo immer möglich als „Stimme der Wissenschaft“ zu gerieren. Statt wie unter Wissenschaftlern üblich ihre Positionen im Rahmen von Veröffentlichungen und Tagungsvorträgen zu vertreten, bevorzugt Fr. Prof. Hoffmann augenscheinlich das Megaphon der Medien. Leider zeigt die Erfahrung, dass man damit in unserer mediendominierten Öffentlichkeit leichter Karriere machen kann als mit seriöser wissenschaftlicher Betätigung: „Wer lauter schreit, bekommt leider Recht“. Insbesondere der RBB fällt dadurch auf, dass er Prof. Hoffmann ungeachtet ihrer eindeutig nicht repräsentativen Positionen in Sendungen bzw. Interviews als einzige „Vertreterin der Wissenschaft“ zu Wort kommen lässt. Im Prinzip wäre dies ein Fall für den Rundfunkrat.

Das traurige an dieser unangemessenen und den Gepflogenheiten der Wissenschaft widersprechenden Verhaltensweise ist, dass dies auf Dauer nachteilige Auswirkungen auf das gesamte Fachgebiet haben dürfte. Dabei besteht an der Notwendigkeit epidemiologischer Forschung an sich keinerlei Zweifel, sofern sie wissenschaftlichen Kriterien genügt. Nimmt jedoch die wissenschaftliche Reputation des Fachgebiets durch die beschriebenen Eskapaden Schaden, so kann sich dies nachteilig auch auf die Bereitschaft zur Forschungsförderung auswirken.

 

Fakten und „Faktenfinder“

Die hier dargelegten Probleme wurden bisher von den Medien ignoriert. Stattdessen hat man sich dort einen regelrechten Wettbewerb in der Frage geliefert, wer am tollsten auf den Dieselmotor und die Individualmobilität eindreschen konnte, wie sich ja auch kürzlich bei der perfiden Diffamierungskampagne gegen Wissenschaftler der medizinischen Fakultät an der RWTH Aachen gezeigt hat.

Bisher hat man sich dort alles andere als kritisch-investigativ mit dem Thema NO2-Belastung des Bürgers beschäftigt. Stattdessen übernimmt man einfach die Positionen von Hendricks und dem UBA, als seien deren Ansichten der Weisheit letzter Schluss. Eine eigenständige kritische Wertung von Daten und Hintergründen ist nicht einmal in Ansätzen erkennbar. Dies bestätigt die bereits bisher gemachte Erfahrung, dass die Mehrzahl der Medien – allen voran die Fernsehanstalten ARD, ZDF und ihre Landesdependancen – beim sogenannten „Diesel-Skandal“ einseitig, parteiisch und irreführend berichtet. Statt um Ausgewogenheit und Sorgfalt bemüht man sich offenkundig eher darum, das Thema so darzustellen, wie bestimmte Bundesbehörden sowie die etablierten Parteien es gerne haben möchten. Abweichende Meinungen von Fachleuten, Medien, Journalisten oder Bloggern werden ignoriert. So leistet man dem ideologischen Ziel der Deindustrialisierung Deutschlands durch „Dekarbonisierung der Volkswirtschaft“ Vorschub. Der Diesel ist dabei nur das erste Opfer. Die Vernichtung der deutschen Automobilindustrie wird anschließend auch beim Benziner weitergehen, und zwar alternativlos. Die jetzt wohl unausweichliche „GroKo“ ist für Deutschland ein sehr schlechtes Omen.

Fred F. Mueller

 

Demnächst folgt Teil 12

 

Quellen

[BUTA] Drucksache 18/12900 – 492 – Deutscher Bundestag – 18. Wahlperiode

[DOESCH] https://www.welt.de/vermischtes/article167196737/Am-Ende-loescht-der-ARD-Reporter-den-geschmacklosen-Tweet.html

[DUKE] http://dailycaller.com/2017/07/03/epa-funded-research-lab-accused-of-fabricating-data-on-respiratory-illnesses/

[EPA] https://www.epa.gov/isa/integrated-science-assessment-isa-nitrogen-dioxide-health-criteria

[EPIDE] https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/wissenschaftler-widersprechen-berliner-diesel-untersuchungsausschuss-11501/

[FAKT] http://faktenfinder.tagesschau.de/inland/stickstoffdioxid-111.html

[GREIM] https://m.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/dieselpanik-wegen-grenzwertluege-politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm_id_7378545.html

[HARTW] http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_magazin/forschungspolitik/gesundheitsschutz/cv_hartwig_de.pdf

[JAHN] Jahn, T.: Vortrag Wunderwerk Lunge – eine Analyse der Gefährdungspotentiale. Tagung Motorische Stickoxidbildung NOx, Ettlingen. 2018

[KOCH] https://www.ifkm.kit.edu/downloads/Focus_Antworten_v2.0.pdf

[LEBE] http://www.lebenserwartung.info/index-Dateien/regdiff.htm

[NAAQS] https://www.epa.gov/no2-pollution/primary-national-ambient-air-quality-standards-naaqs-nitrogen-dioxide

[RBBHO] https://www.rbb24.de/politik/thema/2017/abgasalarm/beitraege/interview-umweltmedizinerin-barbara-hoffmann.html

[RUHR5] http://ruhrkultour.de/diesel-verteufelung-krieg-gegen-das-eigene-volk/

[RUHR6] http://ruhrkultour.de/die-lueckenmedien-im-glashaus-6/

[SCHKO] https://scheinkorrelation.jimdo.com/

[UBA] https://www.umweltbundesamt.de

[WHO2] http://www.euro.who.int/en/health-topics/environment-and-health/air-quality/publications/2013/review-of-evidence-on-health-aspects-of-air-pollution-revihaap-project-final-technical-report

 

 

15 Feb 21:48

IT-Jobmarkt: Ältere IT-Experten bekommen kaum noch Jobangebote

Trotz großer Nachfrage nach IT-Experten bekommen Ältere nur schwer einen Job, das zeigt auch die Nutzerstatistik des IT-Jobportals 4Scotty. Doch es gibt noch einige Gründe mehr für Arbeitslosigkeit in der IT-Branche. (4scotty, Studie)
15 Feb 21:48

Deutscher Gewerkschaftsbund: Zwei Drittel der Beschäftigten gehen krank zur Arbeit

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Laut einer Studie des DGB gehen die meisten Angestellten trotz gesundheitlicher Probleme ins Büro. Dieser "Präsentismus" ist teuer für die Arbeitgeber.
15 Feb 21:47

Accidentally Turing-Complete

15 Feb 21:46

Openschufa: Reverse-Engineering der Schufa geplant

Wie genau kommt der Schufa-Score eigentlich zustande? Das wollen Algorithm Watch und die Open Knowledge Foundation zusammen herausfinden und bitten dafür um Geld - und später um Daten. (Datenschutz, OCR)
15 Feb 21:40

Entwarnung für Berlin: Der Monat Januar zeigt in den letzten 260 Jahren keine Klimaer­wärmung.

by Chris Frey

Wir betrachten diesen Hochwintermonat in diesem Artikel über einen sehr langen Zeitraum. Mit Berlin-Tempelhof haben wir in Deutschland eine Klimastation, die 300 Jahre zurückreicht. Allerdings sind die Werte erst ab 1756 zuverlässig erhoben worden. Natürlich hat sich der Standort der Wetterstation seitdem öfters wärmend verändert. Einst hing das Thermometer in 2 m Höhe bei einem herrschaftlichen Gutshof – daher wohl der Name Tempelhof – vor den Toren des damaligen Berlins. Die Wetterstation war vor über 200 Jahren eine typisch ländlicher Standort.

Heute ist Tempelhof ein Stadtteil von Berlin mit über 60 000 Einwohnern. Damit trug die Stadtentwicklung viel Zusatzwärme in die Messung ein, bei den Wintermonaten ist der Wärmeinseleffekt jedoch nicht so hoch wie im Sommer, weil die Sonne schwächer ist und den Beton der Stadt nicht wirklich aufheizen kann. Wir vergleichen somit die erhobenen Januarwerte direkt, ohne eine Wärmeinselkorrektur durchgeführt zu haben.

Und schon der direkte Standort-Vergleich des Januars 1756 mit 2018 bringt auch ohne WI-Korrekturfaktor die erste Überraschung: Temperaturen 1756: 5°C, Januartemperatur 2018: 3,7°C.

Abb.1: Der Januarverlauf in Berlin über die letzten 263 Januarmonate. Am wärmsten war der Januar 1796 mit 6,2 C. Am kältesten der Januar 1823 mit -11,6 C. Keinesfalls war der Januar 2018 der wärmste in Berlin, er gehörte aber zu den recht milden in den Monatsreihen.

Zur Einschätzung: Mozart ist im Jahre 1756, also zu Grafikbeginn geboren, und Goethe wurde 7 Jahre alt. Friedrich der Große war bereits 16 Jahre König von Preußen und rüstete sich nach dem warmen Januar 1756 zum Siebenjährigen Krieg gegen Österreich. Bereits am 16. Januar schloss Preußen eine Art Beistandspakt mit England.

Besprechung der Grafik: Nach 1756 wurde der Monat Januar die ersten 60 Jahre nach Betrachtungsbeginn erst einmal kälter. Als guter Naturbeobachter mag der deutsche Dichterfürst Goethe das mitbekommen haben, allerdings ist uns keine schriftliche Hervorhebung bekannt. Wir gehen davon aus, dass die Januarmonate in Weimar sich nicht grundsätzlich im Verlauf von Berlin unterschieden haben.

Kurz vor seinem Tode wurden die Januarmonate etwa 60 Jahre lang wieder wärmer. In der Grafik ist das weniger an den Ausreißern nach oben erkennbar, sondern vielmehr an den nun fehlenden sehr kalten Jahren. Ab 1940 wurde der Januar dann in Berlin wieder kälter, diesmal erkennbar an den fehlenden milden Januarmonaten. Das derzeitige höhere Niveau wurde dann durch einen Temperatursprung in den Jahren 1974 bis 1988 erreicht, in welches sich auch der Januar 2018 mit seinen 3,7 C einordnet. Wir befinden uns derzeit wieder auf einem oberen Temperaturniveau der langen Temperaturreihe. Und wie es weitergeht? Nur der Koalitionsvertrag ist sich sicher, dass es wärmer wird. Das wird per Abstimmung so abgesegnet werden.

Wieder fragen wir den Leser: Wo ist die Januarerwärmung in Berlin in diesen letzten 263 Jahren? Die Grafik zeigt nichts an Erwärmung, wovor man sich fürchten müsste. Es gab Jahrzehnte in denen der Januar kälter war, aber auch Jahrzehnte, in welchen die Januare den heutigen glichen.

Ergebnis 1: Der Januar zeigt über die letzten 263 Jahre in Berlin keine Klimaerwärmung. Gerade daran erkennt man den geringen Einfluss von CO2 auf die Temperaturreihen. Deshalb wissen wir auch nicht, wie sich der Monat in den nächsten 30 Jahren weiter entwickeln wird, zumal die Zusatzwärme durch weitere Bautätigkeiten auch ein Ende finden werden.

Ein Blick nach England: Betrachtungsbeginn in der Kleinen Eiszeit.

Etwas anders sieht die relativ verlässliche Januar- Reihe von Zentralengland (CET) aus, welche bis 1659, also fast 100 Jahre weiter zurückreicht wie die von Berlin. Seitdem gab es dort eine moderate Januar- Erwärmung um etwa 1,8 Kelvin; allerdings erkennt man, dass die Erwärmung dort schon kurz nach 1700 begann, lange vor der Industrialisierung. Und auch lange nach Beginn der Industrialisierung gab es immer wieder Abkühlungsphasen bei gleichzeitig steigender CO2- Konzentration. Man kann vermuten, dass die Erwärmung hauptsächlich der Erholungsphase nach dem Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“ geschuldet ist; und diese ist vor allem eine Folge der bis etwa zum Ende des 20. Jahrhunderts steigenden Sonnenaktivität:

Abb. 2: Moderate langfristige Januar- Erwärmung in Zentralengland seit fast 360 Jahren. Mit etwa 0,5K/Jahrhundert fiel diese sehr moderat aus; eine Beschleunigung der Erwärmung seit dem 20. Jahrhundert ist nicht erkennbar, und die allerwärmsten Januare (dort solche mit mehr als 7°C) liegen schon mehr als einhundert Jahre zurück.

Im Folgenden betrachten wir nun kürzere Abschnitte: 1866 bis heute

1866 war der preußisch-österreichische Krieg um die Vorherrschaft im Deutschen Bund. Bismarck hieß der preußische Kanzler, von ihm ist nicht bekannt, dass er sich über ein Kälter- oder Wärmer werden des Hochwintermonates geäußert hätte. Demnach ist den Leuten nichts Außergewöhnliches aufgefallen, was auch die Grafik 2 zeigt.

Abb.3: In den letzten 152 Jahren wurde der Januar in Berlin etwas wärmer, siehe leicht ansteigende Trendlinie. Ob dies die Folgen einer globalen Erwärmung aufgrund einer CO2-Konzentrationszunahme sind oder ob der Verlauf nur die städtische Wärmeinselentwicklung widergibt, überlassen wir dem Urteil des Lesers.

Wie man aus der Grafik erkennt, folgte 1975 erstmals ein eindeutig milder Januar, dem sich in den nächsten Jahren noch weitere anschlossen, allerdings immer wieder unterbrochen durch sehr kalte Januarmonate. Ab 1988 bildete sich dann das heutige Plateau, dem wieder die sehr kalten Ausreißer nach unten fehlen.

Ergebnis 2: Aufgrund der allmählich einsetzenden städtischen Entwicklung, deren Bautätigkeit in Berlin heute noch anhält und der damit verbundenen zusätzlichen Stadtwärme, zeigt die Grafik trotzdem keinen signifikanten Temperaturanstieg seit 1866.

Dritter Betrachtungsabschnitt von Berlin: 1988 bis 2018

Die Mehrzahl der heute in Berlin lebenden Menschen haben diesen Abschnitt selbst miterlebt und müssten deshalb alle Fachleute sein. Jedoch speichert unser Gehirn Fakten nicht wie ein Computer ab, die Wahrnehmung und Speicherung wird sehr stark von der veröffentlichten Meinung und der erzählten Propaganda beeinflusst.

Ob die Berliner das so in Erinnerung haben wie die beim DWD gespeicherten Daten der Berliner Messstation? Wenn nicht, dann sind die Berliner ein Opfer der Erwärmungspropaganda.

Abb. 4: Wie bei allen deutschen Wetterstationen wurde auch in Berlin der Januar in den letzten 3 Jahrzehnten kälter. Natürlich sind in Berlin die CO2-Konzentrationen besonders stark gestiegen wie überall auf der Welt. Gilt etwa die Regel: Mehr CO2 = fallende Temperaturen? Auch in Zentralengland zeigt sich übrigens seit 30 Jahren eine Januar- Abkühlung.

Ob die Berliner wissen, dass ihr Januar seit 1988 so deutlich kälter wurde in der Hauptstadt? Was glauben die Politiker, insbesondere die Leute im Umweltministerium? Interessant wäre eine Straßenumfrage in Berlin. Denn auch den Berlinern wird wie überall in Deutschland den Menschen niemals eine Grafik gezeigt, sondern nur behauptet, der Januar, bzw. die Winter wären wärmer geworden. Wir fordern unsere Leser auf, mittels dieser Grafik eine kleine Umfrage in der Hauptstadt durchzuführen und die Berliner schätzen lassen wie sich der Januar in der Hauptstadt gerade in den letzten 30 Jahren entwickelt hat. Wir sind jedenfalls gespannt auf die Antworten in der Kommentarfunktion.

Ergebnis 3: In den letzten 30 Jahren ist in Berlin trotz reger Bautätigkeit der Monat Januar eindeutig kälter geworden

Gesamt: Der Monat Januar zeigt in Berlin über einen langen Zeitraum von 263 Jahren trotz intensiven Wachstums Tempelhofs -vom Gutshof zu einem Stadtteil – keine Klimaerwärmung.

Gedankenfrage. Wie sähe die Trendlinie aus, wenn sich seit 1756 keine Änderungen in der Stadtentwicklung ergeben hätten?

Es wird endlich Zeit, dass in der Politik Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Saubere Luft, saubere Nahrungsmittel, sowie sauberes Wasser für alle Menschen sollten ein Grundrecht sein. Der Monat Januar braucht keinen Klimaschutz, weil er überhaupt nicht wärmer wurde. Eine CO2-Einsparung ist eh nicht nötig, weil CO2 nichts erwärmt, aber positiv und kostenlos das Wachstum der Pflanzen fördert und somit den Hunger in der Welt bekämpft. CO2-Einsparung bedeutet, den Hunger in der Welt vergrößern.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

15 Feb 21:39

Neural network AI is simple. So… Stop pretending you are a genius

15 Feb 21:39

Diesel-Nachprüfung: KBA und BMW kritisieren DUH-Test

by Sebastian

Früher als gedacht hat das KBA die Ergebnisse seiner Nachprüfung des BMW Diesel-Motors im 320d veröffentlicht. Die Nachprüfung wurde durch einen “Test” der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ausgelöst, bei dem erhöhte Emissionen festgestellt wurden. Unmissverständlich heißt es im kurzen Statement der Bundesbehörde: “Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat das Modell BMW 320d Euro 6 untersucht und eigene Messungen durchgeführt. Die Abgasemissionen auf dem Rollenprüfstand und auch auf der Straße sind unter normalen Betriebsbedingungen nicht zu beanstanden. Es konnten keine unzulässigen Abschalteinrichtungen festgestellt werden. Die von der Deutschen Umwelthilfe ermittelten Ergebnisse mit erhöhten NOx-Emissionen sind auf nicht normale Betriebsbedingungen zurückzuführen. Daher besteht keine Veranlassung zur Einleitung von Maßnahmen.”

Mit anderen Worten: Die Vorwürfe der DUH in Richtung BMW entbehren jeder Grundlage. Was das KBA “nicht normale Betriebsbedingungen” nennt, war nichts anderes als das Provozieren skandalträchtiger Schlagzeilen, um BMW zu schaden. Auf seriösem Weg lassen sich dem BMW 320d und der Diesel-Abgasreinigung des B47-Motors allem Anschein nach keine Verfehlungen nachweisen. Die DUH hat damit ein weiteres Mal unter Beweis gestellt, mit wieviel Vorsicht ihre vermeintlichen Tests und Untersuchungen zu genießen sind.

BMW selbst hat ebenfalls eine Stellungnahme zur Nachprüfung durch das KBA veröffentlicht und stellt nüchtern fest:

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat heute das Ergebnis der Prüfung des BMW 320d veröffentlicht, dessen Abgasverhalten von der Deutschen Umwelthilfe im Dezember 2017 kritisiert worden war. Nach Prüfung durch das KBA steht fest: Das getestete Fahrzeug erfüllt die rechtlichen Vorgaben vollumfänglich.
Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der aktuellen KBA-Untersuchungen bestätigen einmal mehr, was auch eine Vielzahl behördlicher Nachprüfungen weltweit belegt haben: Es gibt bei der BMW Group keinerlei illegalen Aktivitäten und technische Vorkehrungen, um den Prüfmodus zur Erhebung von Emissionen zu beeinflussen.
Das gilt selbstverständlich auch für den jüngst kritisierten BMW 320d. Ergebnisse umfangreicher Prüfstands- und Straßen-Testserien belegen das. Der TÜV Süd bestätigte bereits 2015 hinsichtlich der Fahrzeuge der BMW Group: „Alle getesteten Fahrzeuge liegen bei den NOx-Werten (…) innerhalb der technisch erklärbaren sowie erwarteten Toleranz und zeigen aus TÜV SÜD Sicht ein sehr robustes Abgasverhalten.“ Konkret bedeutet dies: Die für die Abgasbehandlung erforderlichen Emissionskontrollsysteme decken in ihrer Wirksamkeit die typische Kundenfahrweise vollumfänglich ab. Es liegen keinerlei Eingriffe („Manipulation“) vor, die Auswirkungen auf die Emissionen des Fahrzeugs hätten.
Die KBA-Testergebnisse lassen darüber hinaus darauf schließen, dass die von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bemängelten Abgaswerte durch erzwungene Fahrsituationen und fehlerhafte Versuchsdurchführung zustande kamen. Diese sind nicht repräsentativ.

BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich ergänzt: “Grundsätzlich gilt: Fahrzeuge der BMW Group werden nicht manipuliert. Unsere Dieselmotoren sind sauber. Darauf können sich Öffentlichkeit und Politik, vor allem aber unsere Kunden und Mitarbeiter verlassen. Die KBA-Testergebnisse zeigen in aller Deutlichkeit: Das geprüfte Fahrzeug wurde nicht manipuliert. Das Vorgehen der DUH halten wir deshalb für unseriös und ohne jegliche Aussagekraft.”

(Foto: KBA)

14 Feb 22:35

Pyeongchang: Olympic Destroyer ist eine lernende Malware

Die bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang eingesetzte Malware kann lernen - und gibt ihr Wissen an andere Installationen weiter. Die Schadsoftware ist darauf ausgerichtet, Windows-Systeme unbenutzbar zu machen. (Olympia, Virus)
14 Feb 22:34

Meeresspiegel-Hysterie: Spekulationen vs. Fakten

by Klaus-eckart Puls

Klaus-Eckart Puls

    Zu den Messungen und Fakten:

(1) Satelliten-Messungen

Seit 1993 werden diejenigen Satelliten-Daten publiziert [4], auf welche sich aktuell die Medien und letztlich die Original-Publikation [5] berufen. Diese Daten zeigen zwar einen fortgesetzten Anstieg von ca. 3 mm/yr, allerdings in einer linearen Regression (Abb.1) :

                                                                         Abb.1 SAT-Daten AVISO [4]

Von einer Beschleunigung des Anstieges findet sich darin keine Spur! Im Gegenteil: Im Zeitraum der letzten 2 Jahre – Aug. 2015 bis Nov. 2017 – zeigen die Daten sogar nahezu eine Stagnation des Anstieges (==> geglättete Kurve ganz unten!).

(2) Pegel-Messungen

In den letzten Jahren sind eine Fülle von peer-reviewten Publikationen erschienen, die sich mit Auswertungen von Pegel-Messungen beschäftigen – weltweit. Eine umfangreiche Literatur-Zusammenstellung dazu [6] sowie zugleich die dortige Auswertung und Ergebnis-Übersicht kommt zu folgenden Ergebnissen:

„Zahlreiche Auswertungen von Küsten-Pegel-Messungen über 200 Jahre sowie neuerdings von Schwere-Messungen der GRACE-Satelliten ergeben immer wieder einen Meeres-Anstieg von etwa 1,6 mm/yr. Dagegen stehen die seit 1992 publizierten Altimeter-Messungen mit den Satelliten-Systemen TOPEX/POSEIDON/JASON mit doppelt so hohen Werten von 3,2 mm/yr. Die erhebliche Diskrepanz ist bis heute ungeklärt. Dabei stimmen jedoch immerhin die Trends überein: Der Meeres-Anstieg verläuft seit wenigstens 100 Jahren linear, es gibt keine Beschleunigung des Anstieges. Ein Signal durch anthropogenes CO2 (AGW) ist nirgends erkennbar. Das alles steht in krassem Widerspruch zu den Verlautbarungen und insbesondere zu den alarmistischen Prognosen des Klimarates IPCC und einiger Klima-Institute.“

u.w.a.a.O. :

„Die ständigen Alarm-Meldungen zu angeblich dramatischen Meeres-Spiegel-Anstiegen in Gegenwart und Zukunft können durch Messungen nicht bestätigt werden, sondern werden durch die Meß-Daten sogar widerlegt. Weltweit zeigen weder die Pegel-Daten (200 Jahre) noch die Satelliten-Daten (20 Jahre) eine Beschleunigung des Meeres-Anstieges. Dazu in krassem Widerspruch stehen alle bisherigen und derzeitigen Aussagen vom Klimarat IPCC, von einigen Klima-Instituten sowie die der Klima-Modelle. Darüber hinaus gibt es Anhalts-Punkte dafür, daß die Satelliten-Daten zu höheren Beträgen hin erheblich „über-korrigiert“ wurden [7] : „Anstatt die Satellitendaten nun an die real am Boden gemessenen Daten anzupassen und nach unten zu korrigieren, besteht die Diskrepanz zwischen Pegel- und Satellitenmessungen aber leider bis heute weiter. Und es scheint irgendwie auch niemanden zu stören. Ein mysteriöser Fall.“

(3) Dramatische Eisschmelze ?

Ein Beschleunigung des Meeres-Anstieges kann es nur geben, wenn die großen Eisschilde der Erde schmelzen, oder wenigstens im Ansatz damit beginnen [1] :

Verantwortlich für den Anstieg ist zum einen das Abschmelzen der Eisschilde, zum anderen der Umstand, daß Wasser sich bei Erwärmung ausdehnt.“

Jedoch: Auch das ist in den Messungen nicht zu finden. Eine jüngst dazu gegebene Übersicht kommt zu folgendem Ergebnis [8] :

„Die Arktis wird wärmer, die Antarktis wird kälter; das Arktis-Eis schmilzt, das Antarktis-Eis wächst – Eine „Klima – Katastrophe“ ist weder das Eine noch das Andere !“

Einige Graphiken mögen das verdeutlichen:

Bei den derzeitigen Prozessen an der AA-Halbinsel und der Westantarktis (Abb.2)Erwärmung und Eis-Abbruch – ist zu beachten, daß es sich dabei nicht um „irgend eine Klimakatastrophe“ handelt, sondern um das Witterungs-Phänomen der Antarktischen Oszillation (AAO ==> Abb.4), deren Intensivierung der letzten 2 Jahrzehnte auch wieder „zurück schwingen“ wird :

(4) Dramatische Meeres-Erwärmung ?

Und nochmals zum o.a. Zitat :

„Verantwortlich für den Anstieg ist zum einen das Abschmelzen der Eisschilde, zum anderen der Umstand, daß Wasser sich bei Erwärmung ausdehnt.“

Nur eben:

Diese Meeres-Erwärmung ist nicht zu finden, zumindest nicht in einem nennenswerten Ausmaß !

Die Messungen zeigen im Langzeittrend über 40 Jahre nur wenige Zehntel Grad Anstieg (Abb.5), folglich keine dramatische Erwärmung, und in den der letzten 2 Jahren sogar eine Abkühlung der Meere :

Mit derart geringen Temperatur-Änderungen ist kein „Thermischer Meeresanstieg“ zu „machen“ – der Rest ist wilde Spekulation !

(5) Zusammenfassung

Zusammenfassend

auch für die vorstehenden Ausführungen, sei hier das Abstract einer soeben erschienen peer-reviewten Publikation des international renommierten Meeres-Forschers Niels-Axel Mörner – zugleich Direktor des Instituts Paleogeophysics & Geodynamics Stockholm – zitiert [9] :

Abstract : Sea level changes is a key issue in the global warming scenario. It has been widely claimed that sea is rising as a function of the late 20th’s warming pulse. Global tide gauge data sets may vary between +1.7 mm/yr to +0.25 mm/yr depending upon the choice of stations. At numerous individual sites, available tide gauges show variability around a stable zero level. Coastal morphology is a sharp tool in defining ongoing changes in sea level. A general stability has been defined in sites like the Maldives, Goa, Bangladesh and Fiji.

In contrast to all those observations, satellite altimetry claim there is a global mean rise in sea level of about 3.0 mm/yr. In this paper, it is claimed that the satellite altimetry values have been “manipulated”. In this situation, it is recommended that we return to the observational facts, which provides global sea level records varying between ±0.0 and +1.0 mm/yr; i.e. values that pose no problems in coastal protection.“

F a z i t :

Man gewinnt bei der neuerlich durch die Öffentlichkeit gejagten Meeresspiegel-Hysterie den Eindruck : Die Klima-Alarmisten an den Instituten und in den Medien sind erkrankt – an ADS, dem „Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom“. Das Klima-Thema begann sich zu erschöpfen, daher muß wohl die „alarm-therapeutische Dosis“ erhöht werden.

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Anmerkung der Redaktion: Durch heftiges Foltern von Daten gestehen diese heute alles was man von ihnen verlangt. Ein besonders übles Beispiel dafür ist das Quälen von Meeresspiegeldaten durch das Team von Steve Nerem. Kurz zusammen gefasst lautet das Rezept „mach die Vergangenheit flacher, dann wirkt die Gegenwart steiler“! Unser Autor Kip Hansen hatte sich dessen Kunstfertigkeit in dieser Sache vor kurzem im Artikel

Meeres­spiegel – steigen und fallen: Wie man einen Anstieg aus Nichts erzeugt

angenommen. Details dazu hier

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A n l a g e n   (ggf. öffnen und download) :

(1) vorstehender Artikel Meeresspiegel kompl. als PDF:  Puls.MeerSp.180214

(2) PDF zu [8]: Die bi-polare Klimaschaukel: Thermale Gegen-Koppelung zwischen Arktis und Antarktis

 Puls27.IKEK2017.DL.K-Wippe

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Q u e l l e n :

[1] „Meeresspiegel steigt immer schneller“ 12.02.2018

https://www.n-tv.de/wissen/Meeresspiegel-steigt-immer-schneller-article20281234.html

[2] „Meeresspiegel steigt zunehmend schneller“ 13.02.2018

https://www.focus.de/wissen/diverses/wissenschaft-meeresspiegel-steigt-zunehmend-schneller_id_8457474.html

[3]   „Meeresspiegel steigt schneller als gedacht“ FAZ, 13.02.2018

http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/meeresspiegel-steigt-schneller-an-als-bisher-bekannt-15446016.html

[4] https://www.aviso.altimetry.fr/en/data/products/ocean-indicators-products/mean-sea-level/products-images.html

[5] Steve Nerem et al.; University of Colorado, „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS).

[6] Säkularer und Aktueller Meeres-Anstieg: Pegel (1.6 mm/Jahr) oder SAT-Altimeter (3.2 mm/Jahr) – WAS ist richtig ?

(a) http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/saekularer-und-aktueller-meeres-anstieg-pegel-16-mmjahr-oder-sat-altimeter-32-mmjahr-was-ist-richtig/ 08.07.2014

(b) http://www.kaltesonne.de/?p=19280 14. Juli 2014

[7] Nachträgliche Korrekturen der Satelliten-Meeresspiegeldaten: Was nicht passt wird passend gemacht? ; http://www.kaltesonne.de/?p=4544 ; 14. Juli 2012

[8] Die bi-polare Klimaschaukel: Thermale Gegen-Koppelung zwischen Arktis und Antarktis

https://www.eike-klima-energie.eu/2018/01/18/klaus-eckart-puls-die-bi-polare-klimaschaukel-arktis-und-antarktis-ikek-11/ 18.01.2018

[9] Nils-AxelMörner : Sea Level Manipulation ;  Intern. J. Engineering Science Invention, ISSN (Online): 2319 – 6734, ISSN (Print): 2319 – 6726, www.ijesi.org ||Volume 6 Issue 8|| August 2017 || PP. 48-51, www.ijesi.org 48 | Page 48-51, Paleogeophysics & Geodynamics, Stockholm, Sweden.

 

14 Feb 22:31

Bundeswehr: Deutschland errichtet neues Nato-Hauptquartier

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Die Bundeswehr baut eine der zwei geplanten neuen Nato-Kommandozentralen. Mit der Aufrüstung will sich das Militärbündnis gegen Russland wappnen.
14 Feb 22:31

Surface Phone: Andromeda offiziell im Windows 10 SDK gelistet

by Albert Jelica

Das Software Development Kit für Windows 10 Build 17095 wurde vor Kurzem für Entwickler ausgerollt und dieses enthält einmal mehr die Erwähnung eines Begriffs, der im Zusammenhang mit mobiler Hardware aus dem Hause Microsoft steht.

Im neuesten SDK ist Andromeda ebenfalls erwähnt, nachdem bereits im Dateisystem von Windows 10 Redstone 4 Verweise darauf gefunden worden waren. Andromeda wird in die neue Windows 10-Version integriert und selbst im Microsoft Store wurde ein entsprechender Verweis darauf gesichtet.

Immer wieder scheint der Begriff Andromeda auf, allerdings hat Microsoft bislang nicht definiert, worum es sich hierbei handelt. Informationen von zuverlässigen Microsoft-Insidern zufolge handelt es sich bei Andromeda um ein Projekt, das Hard- und Software für einen neuen Formfaktor beinhaltet. Bei der Hardware soll es sich um ein faltbares Tablet handeln, welches zusammengeklappt wie ein Smartphone genutzt werden kann. Es gibt eine Reihe Vermutungen zur Hardware, darunter die geplante Nutzung eines Snapdragon 845, allerdings waren das bislang nur unverifizierte Gerüchte.

Einige Journalisten gehen davon aus, dass das Gerät bis Ende dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Von Microsoft gibt es hierzu bislang keinerlei Infos, unterliegt dieses Projekt doch strengster Geheimhaltung. Alle Infos zu Andromeda findet ihr in den folgenden Artikeln.

> Alle Infos zu Windows Core OS

> Andromeda OS

> Alle Artikel zum Thema Surface Phone


via mspu

Der Beitrag Surface Phone: Andromeda offiziell im Windows 10 SDK gelistet erschien zuerst auf WindowsArea.de.

14 Feb 22:30

Verbraucherschützer gehen gegen Paypal-AGB vor

Wer sich für den Online-Bezahldienst Paypal registriert, muss sich durch etwa 80 Seiten AGB wühlen.
14 Feb 22:28

Briefermittlung: Adresse falsch, Absender unbekannt

by ZEIT ONLINE: Arbeit - Felicitas Wilke
Wenn ein Brief nicht zugestellt werden kann, landet er bei Raina Vogel und ihren Kollegen. Ein Gespräch mit der Frau, die Ihre Post lesen darf – natürlich rein beruflich.
14 Feb 22:24

Abrechnung im Viertelstundentakt

by Udo Vetter

Ich kenne gar nicht wenige Anwälte, die ihr Zeithonorar gegenüber den Mandanten im Viertelstundentakt abrechnen. Die Kollegen werden sich nicht unbedingt über das freuen, was das Landgericht Köln – wie schon andere Gerichte zuvor – entschieden hat: Eine Abrechnung im Viertelstundentakt ist nicht zulässig.

In dem Verfahren ging es um eine mehrseitige Honorarvereinbarung, die ein Anwaltsbüro seine Klienten unterschreiben ließ. Zur Abrechnung im Viertelstundentakt heißt es in dem Beschluss:

(Bei dieser Regelung) kann es aber entgegen der vereinbarten Preisberechnung pro Stunde dazu kommen, dass auch im Falle einer Tätigkeit von 4 x 1 Minute – sofern diese Tätigkeiten jeweils außerhalb eines 15-Minuten-lntervalles liegen – der komplette Stundensatz (von 190 Euro pro Stunde) fällig wird.

Einschränkungen betreffend die Abrechnung sind nicht vorhanden, so dass bei jeder anwaltlichen Tätigkeit, auch wenn diese nur einige Sekunden andauert, für den Mandanten Kosten von je 47,50 € anfallen. In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass die typische Bearbeitung eines Mandates durch einen Rechtsanwalt bei einer derartigen 15-Minuten-lntervall-Abrechnung zu einer erheblichen Mandantenbenachteiligung führt. Regelmäßig erfordert die anwaltliche Tätigkeit neben aufwändiger rechtlicher Prüfung, und zeitintensiver Wahrnehmung von Gerichtsterminen oder Mandantenbesprechungen auch kurze Telefonate, die Anfertigung von Notizen oder Vermerken u.s.w., so dass in einer Vielzahl von Fällen die Vergütung der Beklagten, gerechnet auf die Minute, deutlich über dem Stundensatz von 190,00 € liegt.

Im Hinblick auf die Möglichkeiten moderner Zeiterfassung ist eine genauere Zeittaktung auch zumutbar und möglich. Für die Beklagte ergibt sich zudem der Anreiz, Tätigkeiten über den Tag zu verteilen, anstatt diese innerhalb eines zusammenhängenden Zeitraumes zu erbringen.

Ich selbst rechne Zeithonorare seit jeher minutengenau ab. Es gibt auch aus meiner Sicht keinen vernünftigen Grund für den Viertelstundentakt (Aktenzeichen 26 O 453/16).

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14 Feb 22:24

Zum Einschlafen PayPal lesen

by Udo Vetter

Wenn man die neuen Geschäftsbedingungen des Bezahldiensets PayPal ausdruckt, verbraucht man 80 Seiten Papier. Nutzer einer Smartphone-App müssen 330 Mal den Bildschirm herunter scrollen, um ans Ende des Textes zu gelangen. Einen derartigen Packen „Kleingedrucktes“ hält der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für wettbewerbswidrig. PayPal wurde deswegen förmlich abgemahnt.

„Hier liegt nach unserer Auffassung nicht nur wegen formaler Unverständlichkeit der AGB, sondern gerade auch wegen des erforderlichen Zeitumfangs, um das vollständige Regelwerk lesen und verstehen zu können, ein Wettbewerbsverstoß vor“, sagt die zuständige Rechtsreferentin des vzbv. Selbst ein zügiger Leser brauche rund 80 Minuten, um die AGB zu verstehen. Wobei das mit dem Tempo so eine Sache ist. Der längste Satz in den PayPal-Bedingungen umfasst 111 Wörter, sehr viele weitere sind nicht wesentlich kürzer.

Den PayPal-Bedingungen fehle nicht nur jede Transparanz, sie seien auch schlicht unzumutbar. Mit diesen Bedingungen verschaffe sich PayPal einen Wettbewerbsvorteil, argumentieren die Verbraucherschützer. Sollte PayPal seine Bedingungen nicht ändern, will der Verbraucherzentrale Bundesverband klagen.

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14 Feb 22:24

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