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29 Mar 20:11

Weil´s dann stinkt, wenn´s verheimlicht wird…

by Admin

Der rbb (Rundfunk Berlin Brandenburg) echauffiert sich gern für seine Zuhörer und Zuschauer. Besonders bei Umweltthemen, wie dem derzeit aktuellen Grenzwertskandal mit dem man dem Dieselmotor den Garaus machen möchte, haut der rbb mächtig auf die Pauke, und sendet auf allen Kanälen und immer wieder vermeintlich Erschröckliches weil Gefährliches, ohne sich lange mit der Wahrheit, bzw. der Sinnhaftigkeit dessen, was als große Gefahr verkündet werden soll, aufzuhalten.

Bei der Darstellung dessen, über das sich der Sender aufregt und über das tunlichst sich auch alle Hörer wie Zuschauer aufregen sollen, wird jedoch nicht offen gelogen, sondern man verwendet die schon von alters her bekannte Kunst des Lügens durch Weglassen. So auch beim bekannten Klimathema. Nur ein Beispiel dafür ist die Sendung „Kontraste“ vom 18. Januar des Jahre. Ich war einer der darin gezeigten „Interviewten“.

Videoausschnitt der Kontraste Sendung vom 18.1.18

Über sich selbst und ihr Tun findet man bei der Redaktion von Kontraste die folgende Beschreibung (Hervorhebungen von mir):

KONTRASTE – das kritische Magazin aus Berlin. KONTRASTE bringt Gegensätze auf den Punkt. Keine Politikerphrasen, kein Infotainment: Das Magazin geht den Dingen auf den Grund, neugierig und mit sorgfältiger Recherche. KONTRASTE deckt Hintergründe auf, erklärt Zusammenhänge und bezieht Stellung. KONTRASTE steht für seriöse Information des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: investigativ, analytisch, kritisch

..KONTRASTE vermittelt Hintergrundinformationen, die von der aktuellen Berichterstattung nicht geboten werden können. Die Berichte lenken den Blick der Öffentlichkeit auf bisher unbekannte oder unzureichend betrachtete Probleme. KONTRASTE stößt mit kontroversen Thesen politische Diskussionen an und liefert neue Argumente.

KONTRASTE setzt seine Themen in unterschiedlicher Form um. Dazu gehören sowohl exklusiv recherchierte, investigative Beiträge und Hintergrundberichte über politische und gesellschaftliche Strukturen als auch Reportagen, Portraits oder Glossen. Die Länge der Beiträge variiert. Sie reicht von Spots bis zu 12 Minuten langen Berichten.

Um diese hehren Vorsätze an die Zuschauer zu bringen wird Kontraste in 3 wöchigem Turnus, abends zu besten Sendezeit, abwechselnd mit anderen ARD Anstalte,  ausgestrahlt.

Ein Beispiel dafür war die Sendung vom 1. Juni 2017, in der man sich bemüßigt fühlte, die Entscheidung von US Präsident Donald Trump das Pariser Klimaabkommen zu verlassen „kritisch“ unter die Lupe zu nehmen.

Schon der damals gewählte Titel erklärte die Absicht der Macher. Er lautete:

„Der US-Präsident als Verschwörungstheoretiker“.

Und bemühte sich dann unter Verwendung vieler Halb- und mancher Unwahrheit den US Präsidenten als einen von Verschwörungstheorie befallenen gefährlichen Trottel darzustellen. Beschwerden (hier und hier) bei den Verantwortlichen incl. Intendantin Patricia Schlesinger verpufften wirkungslos.

Einer der Macher dieses Beitrages war ein gewisser Markus Pohl. Und dieser Markus Pohl wurde dann ausersehen einen investigativen und exklusiv recherchierten Hintergrundbericht über „die Klimaleugner in der AfD“ zu produzieren, mit dem vielsagenden Titel

„Aus der Nische in den Bundestag“.

Um die „Einordnung“ für die Zuschauer zu erleichtern, schrieben die Kontraste Macher auf ihrer Mediathekseite ..

Sie leugnen die vom Menschen verursachte Erderwärmung, bestreiten den Treibhauseffekt und den aktuellen Forschungsstand zum Thema „Klimawandel“. Was bislang eher in abseitigen Winkeln des Internets diskutiert wurde, bekam mit US-Präsident Trump plötzlich ungeahnten Aufwind. Jetzt sind die Klimaleugner auch in Deutschland Teil des politischen Alltags, mit der AfD haben sie eine Stimme im Bundestag.

So eingestimmt erlebten dann die Zuschauer eine rd. achtminütige Show über rechte Klimaleugner, denen man eigentlich überhaupt nichts glauben darf, weil ja alles ganz, ganz anders ist, nämlich genauso wie es von staatlicher Seite seit Jahrzehnten verkündet wird.

Aber das soll hier nicht mein Thema sein, denn darüber habe ich ja ausführlich am 20.1.18 berichtet. (hier). Mein Thema ist heute, was sich während des Interviews abspielte, und wie die Vor- und Nachgeschichte dazu war.

Markus Pohl wollte also mit mir – wie er in der ersten Email schrieb- ein längeres Interview führen und rückte am 29. November 2017 – nach längerem Hin- und Her- auch mit Kameramann und Ton-Ing bei mir an.

Schon damals dachte ich zwar schon, dass Pohl nicht neutral berichten würde, aber glaubte, dass es sich wirklich um ein längeres Interview handeln würde, denn nur dieses Format würde dem komplexen Thema Klima wenigstens ein bisschen gerecht. Andernfalls, wenn das aus Produktionsgründen nicht möglich wäre, wollten wir das Klimathema nicht berühren. Doch es kam anders. Das Klimathema war dominierend und es wurde entgegen der Absprache extrem gekürzt.

Es wurde ein längeres Interview – ein sehr langes sogar- von rd. 80 Minuten Dauer, von dem Pohl allerdings nur 41 Sekunden für sendenswert erachtete.

Und Interview ist auch nicht das richtige Wort, denn über lange Strecken wurde es ein Verhör geführt, über weitere Strecken dann als Diskussion, die aber auch mehr über den Interviewer preisgab, als es diesem im Nachhinein lieb war.

Zuvor – weil gewitzt durch die schlechten Erfahrungen, die ich bereits mit seiner Kollegin Katja Sodomann vom Hessischen Rundfunk gemacht hatte- hatte ich mit Pohl vereinbart, dass ich das Interview zur Sicherheit aufzeichnen würde. Allerdings nur als Tondokument. Das geschah dann auch.

Nach Erscheinen der – obwohl so erwartet- völlig entstellenden Kontraste Sendung am 18. Januar 2018 verteilte ich diese Aufzeichnung an einige Freunde und Bekannte, die es wohl ihrerseits an weitere Bekannte weitergaben.

Jedenfalls erfuhr ich vor einigen Tagen, dass es wohl bald bei Youtube ins Netz gestellt werden würde. Also wollte ich Herrn Pohl Gelegenheit geben Stellung zu nehmen, ggf auch ergänzende Bemerkungen zu machen.

Doch statt darauf einzugehen, gelebte Transparenz sozusagen, untersagte mir Herr Pohl das Interview ins Netz zu stellen. Und dies, obwohl er – als Journalist, wie er im Interview betonte- so vehement für Transparenz eintritt.

Denn Pohl sagte am Ende des Interviews wörtlich (ab Minute1:12:08)

.. „Es wird dann ein Bohay, wenn es nicht transparent gemacht wird, und etwas weiter „…eher wird´s interessant, wenn´s verheimlicht wird….weil´s dann stinkt, wenn´s verheimlicht wird“.

Nun, seinen eigenen Beitrag an diesem „Interview“ zu verheimlichen, schien ihm aber dann genau die angemessene Reaktion. Transparenz bei anderen zu fordern, „weil´s sonst stinkt“ ist eben nur bei anderen wohlfeil.

Also das übliche: „Wasser predigen und Wein trinken“.

Dieses Messen mit zweierlei Maß ist bei manchen Gutmenschen, die sich auf der moralisch richtigen Seite wähnen, leider gar nicht gar so selten.

Doch es hat wohl nichts genutzt, denn seit einigen Tagen ist das Interview online.

Darin wird die trockene Sprache mit vielen Graphiken und Erläuterungen angereichert, die zu zeigen, eigentlich Aufgabe des Herrn Pohl in seinem Beitrag bei Kontraste gewesen wäre. Da sie aber seine fast immer apodiktischen und oft auch unlogischen jedoch immer insistierende Behauptungen widerlegt hätten, wählte Markus Pohl vermutlich die Verkürzung auf die dann von ihm extrahierten 41 Sekunden.

Auf diese Weise kann man eben den unbedarften Zuschauer leichter auf die Rolle nehmen und zeigen wie blöd der Interviewte doch in Wirklichkeit ist. Exakt nach der Beschreibung des erfahrenen Journalisten und früheren Chefredakteurs der Welt, Roger Köppel, jetzt Inhaber und Chefredakteur der schweizerischen Weltwoche (ab Minute 7:10) :

„FakeNews ist ja nichts was die Journalisten einfach erfinden, irgend eine Lüge, sondern sie nehmen etwas was einer gesagt hat, nehmen es aus dem Kontext heraus, verdrehen es um dem einen ganz neuen Sinn beizulegen, mit dem Ziel dem Absender dieser Worte unmöglich zu machen“

Hochgeladen hat die Tonspur übrigens ein gewisser Pan Tau- über den Wikipedia schreibt

„Pan Tau“ deutsch „Herr Tau“ ist eine moderne Märchenfigur der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts“

Das mag in diesem Fall stimmen, oder auch nicht. Doch da mir untersagt wurde den Mitschnitt zu veröffentlichen, begnüge ich mich mit dem link, (hier) der zeigt, wo ihn der geneigte Leser finden kann.

Wegen der Dauer von 82 Minuten ist es nicht unbedingt ein kurzes Vergnügen es anzuhören. Aber wir sind ja nicht zum Vergnügen hier. Geduld ist daher gefragt.

Doch als Zeitdokument über die Arbeitsweise so mancher Journalisten, die sich nicht scheuen – obwohl sie sich selber den Guten zurechnen- Leute mit unliebsamer Meinung nach allen Regeln der Kunst in die Pfanne zu hauen, ist es meiner unbedeutenden Meinung nach, hoch interessant.

Der geneigte Leser möge es selber herausfinden.

 

29 Mar 20:11

Bild, Diesel, manipulierte Daten und die Wut der Leser

by Admin
 Jetzt wird es also ernst. Jetzt schlägt auch die Bild-Zeitung zu: „Kein einziger Diesel-Toter wirklich nachweisbar“ schreibt sie in dicken Lettern ziemlich genervt von den Märchen Maria Krautzbergers, der Noch-Präsidentin des Umweltbundesamtes.

Jetzt fällt auch Bild der himmelschreiende Unsinn auf, den das Umweltbundesamt verbreitet. Das ist bekanntlich mit der Zahl von 6.000 Toten pro Jahr an die Öffentlichkeit getreten, die durch Stickoxidemissionen der Dieselfahrzeuge vorzeitig sterben würden. Fast alle Medien verbreiteten die Schreckensnachricht kritiklos und legten sogar noch drauf wie die Frankfurter Rundschau: „Auch Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfälle und Asthma stehen laut der Studie im Zusammenhang mit der Reizgas-Konzentration. So seien acht Prozent der Erkrankungen mit Diabetes mellitus in Deutschland 2014 auf Stickstoffdioxid in der Außenluft zurückzuführen: ‚Dies entspricht etwa 437.000 Krankheitsfällen‘, sagte Myriam Tobollik, Gesundheitswissenschaftlerin des Umweltbundesamtes.“

Die „Gesundheitswissenschaftlerin“ hat wohl mal auf ihrem Computer zu viel rumgespielt, heraus fielen die 6.000 Todesfälle, und damit ruinierte sie endgültig den Ruf dieses 1.500 Mitarbeiter großen Behördenmolochs.

Bild weiter: „Tatsächlich kann man keinen einzigen Toten klar dem Abgas von Dieseln zuschreiben“ und zitiert Prof. Dr. Joachim Heinrich von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP): „Ist eine Person an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung gestorben, kann dies nicht eindeutig etwa auf eine Belastung mit Stickstoffdioxid zurückgeführt werden.“

 

Bild kommentiert: „Wenn man etwas nicht genau weiß, ist es besser, nichts zu sagen – Diesel-Tote für politische Zwecke zu erfinden, ist krank!“ Bild drückt die Wut seiner Leser aus, die ihrerseits mit erheblichen Wertverlusten ihrer Diesel-Fahrzeuge aufgrund solcher Horrordiskussionen zu kämpfen haben:G. Lauterbach, Alsterbach-Hähnlein (Hessen)
„Der wahre Betrug geschieht nicht nur in Wolfsburg, sondern bei den Umweltverbänden und Ministerien, die nur so mit falschen und nicht bewiesenen Behauptungen um sich schmeißen.“

S. Stulle, Steinheim a. d. Murr (Baden-Württemberg)
„Die unverantwortliche Aussage des Umweltbundesamtes (angeblich 6000 Tote wegen Stickoxid) ist ein Skandal! Die Präsidentin des UBA sollte wegen Desinformation ihren Hut nehmen!“

Wolfgang Bügener, Oberhausen (NRW)
„Es ist doch eigenartig, wie unsere Politiker ihre Wähler veräppeln und belügen. Sie halten sich noch nicht einmal, wenn auch nur vor statistischen, Toten zurück.“

Bild ruft sogar dazu auf, stolz auf den Diesel als effektiver und sparsamer Antrieb zu sein und zitiert (was TE schon seit langem macht) aus den Statistiken des Umweltbundesamtes: „Der Ausstoß von Stickoxiden (und dazu zählen auch Industrie, Schiffe usw.) ist bundesweit von 2,9 Millionen Tonnen im Jahr 1990 auf 1,2 Millionen Tonnen 2015 gesunken – Tendenz weiter sinkend.“

Solche staatlichen Horrormeldungen bilden auch die geeignete Geschäftsgrundlage für die windigen Geschäftemacher der Deutschen Umwelthilfe. Die berufen sich formal auf Grenzwerte, die, wie sich im Falle Stuttgarts herausstellt, gerade mal an drei Tagen um einen geringen Betrag überschritten wurden. Die generellen Kurven weisen seit 25 Jahren stetig nach unten, die Luft in unseren Städten wird immer besser. Dies, obwohl die Position der Messstationen heftig in die Kritik geraten ist. Steht die Messstelle dicht am Straßenrand oder eher weiter entfernt? Das hat erheblichen Einfluß auf die gemessenen Werte.Bild findet auch deutliche Worte zum dubiosen Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe:
„Ein Abmahnverein, der Geld damit verdient, Rechnungen für nicht eingehaltene Vorschriften zu schreiben. Natürlich ist das nicht verboten. Aber Jürgen Resch, der Vorsitzende, der für eine Taxistudie von Toyota finanziell unterstützt wird (und einen von Toyota bezahlten Hybrid-Prius fährt), kämpft nicht für bedrohte Vögel, sondern gegen den Diesel. Hat Toyota das nötig, ein Weltkonzern, der in Europa mehr als eine Million Autos verkauft, der gefeierte Schrittmacher für Hybrid-Fahrzeuge, der zuletzt aber nur noch 13 Prozent Diesel verkaufte?“

Zum nächsten Konflikt könnte es in Düsseldorf kommen, wo der neue CDU-Ministerpräsident Armin Laschet Dieselfahrverbote notfalls mit seinem Weisungsrecht verhindern will. Er hält Diesel-Fahrverbote für unverhältnismäßig und somit rechtswidrig. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte bei seinem Urteil, ob Städte Fahrverbote verhängen dürften, auf die zu prüfende Verhältnismäßigkeit hingewiesen. Die Deutsche Umwelthilfe hält das für einen Rechtsbruch und droht mit einem erneuten Gang vor Gericht.

 

Auch keine Frage: Luftkurorte sind Hauptverkehrsadern in den Städten nicht. Hier wären die Stadtverwaltungen gefragt, für flüssigeren Verkehr zu sorgen. Der vermindert die Luftbelastung. Tempo 30 sorgt für zusätzliche Abgase, denn die Motoren müssen dann meist in einem anderen Gang höher drehen. Die Stadtverwaltungen machen in der Praxis das Gegenteil. Der ehemalige Wiener Verkehrsplaner Hermann Knoflacher hat jetzt in einem Spiegel-Interview offen die Schikanen für Autofahrer zugegeben: „Wir haben die Autofahrer genervt. Wir haben Straßen verengt und systematisch Stau erzeugt.“Der Spiegel wundert sich: „Herr Knoflacher, haben die Deutschen ein gestörtes Verhältnis zum Auto?
Knoflacher: Die Deutschen sind extrem. Es gibt immer noch kein allgemeines Tempolimit, die Autoindustrie darf ja fast alles machen, was sie will. Das Auto tötet Menschen – und erst ein Gericht ist in der Lage, diesen Wahnsinn zu stoppen. Das Problem liegt aber tiefer. Nicht der Deutsche ist irre, was das Auto angeht, es ist der Mensch überhaupt.“

Koflacher beschreibt wohl nach einem kräftigen Besuch beim Heurigen in Wien seine merkwürdige Sicht des grünen „Verkehrswissenschaftlers“: „Der Autofahrer hat mit einem Menschen, der zu Fuß geht, weniger gemeinsam als ein Mensch mit einem Insekt. Kein Insekt würde den Lebensraum seiner Nachkommen selbst systematisch vergiften. Der Autofahrer tut das.“ Demnach werde der Autofahrer erst wieder zum Menschen, wenn er aus dem Auto steigt.

Anstelle von flüssigem Verkehr mit entsprechend geringerer Belastung der Luft zu sorgen, schaffen sie Chaos, Baustellen und lassen Straßen und Brücken verwahrlosen. Ob sie sich dafür besonders anstrengen müssen, kann man sehr bezweifeln.

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

15 Mar 17:47

Vodafone: Alle 6 Stunden eine neue LTE-Station

Blick auf eine Vodafone LTE-BasisstationVodafone treibt seinen bundesweiten LTE-Ausbau voran. Als Ziel sollen 98 Prozent der besiedelten Fläche in Deutschland versorgt werden.
15 Mar 17:41

Die gute Tat für heute

by Udo Vetter

Post vom Insolvenzverwalter. Diesmal hat eine frühere Mandantin den Gang ins Insolvenzverfahren angetreten. Natürlich auch wieder eine jener Personen, bei denen man an sich nie denken würde, dass die finanziellen Möglichkeiten nicht mehr für die bescheidenen Gebühren eines Rechtsvertreters reichen.

Bevor ich mich mit den Formularen des Insolvenzverwalters rumärgere und kurz vor meiner Rente in etlichen Jahren dann mal 3,87 Euro bezahlt werden, von denen ich dann schon gar nicht mehr weiß, in welche Akte sie eigentlich gehören, schreibe ich das Honorar halt ab. Sozusagen eine ebenso freiwillige wie vorweggenommene Restschuldbefreiung. Meine gute Tat für heute.

Wer mich nach ernsthafter juristischer Unterstützung ohne Vorkasse fragen möchte, sollte jetzt aber besser zwei oder drei Monate warten. Dann habe ich den aktuellen Reinfall wahrscheinlich so verdrängt, dass ich vielleicht auch mal wieder schwach werde.

15 Mar 17:41

An Unglücksstellen besser nicht fotografieren

by Udo Vetter

In Schwabach (Bayern) hat ein Passant aus etwa fünf Metern Entfernung eine verunglückte Frau fotografiert, während sich Rettungskräfte um sie kümmerten. Der Mann soll sogar dann nicht mit dem Fotografieren aufgehört haben, als ihn Polizisten dazu aufforderten. Einzelheiten stehen bei Spiegel Online.

Früher wäre so ein Verhalten kaum zu ahnden gewesen. Mittlerweile gibt es hierfür aber einen eigenen Straftatbestand, nämlich § 201a Abs. 1 Ziff. 2 StGB. Danach darf man eine hilflose Person jedenfalls nicht in der Weise fotografieren, dass dadurch ihre Hilflosigkeit zur Schau gestellt wird. Ein Verstoß kann mit Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden.

Wer die Vorschrift aufmerksam liest, wird ein weiteres Tatbestandsmerkmal sehen. Die Tat muss den „höchstpersönlichen Lebensbereich“ des Opfers verletzen. Der Begriff ist wohl aber nicht so gemeint, dass sich die Tat zu Hause bei dem Opfer zugetragen hat. Vielmehr tragen wir alle wohl unseren höchstpersönlichen Lebensbereich, so jedenfalls die Kommentierungen des noch ziemlich neuen Gesetzes, irgendwie mit uns herum. So können wir im Falle unserer Hilflosigkeit an jedem Ort taugliches Opfer sein.

Jedenfalls ist das Fotografieren hilfloser Menschen aktuell sehr schnell strafbar. Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, ob Rettungs- oder sonstige Einsatzkräfte behindert wurden.

15 Mar 17:40

Intel is redesigning its processors to guard against Meltdown and Spectre

by Dan Thorp-Lancaster

Intel is going down to the hardware level to guard against Spectre with its upcoming processors.

Intel announced today that it is redesigning its upcoming processors to protect against the recently disclosed Spectre flaw at the hardware level.

15 Mar 12:19

Astronaut’s DNA No Longer Matches His Identical Twin’s After Year Spent in Space

15 Mar 12:05

Elektrofischerei: Nordsee unter Strom

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Elisabeth Kagermeier
Die EU will das Fischen mit Stromschlägen wieder verbieten – Krabbenfischer wie Jan Voss blieben auf Schulden sitzen. Doch so schädlich ist die neue Fangart gar nicht.
15 Mar 12:03

STICKOXIDE und der DIESELMOTOR (2)

by Klaus-eckart Puls

Reinhard Marx

Wir betrachten wieder die Verbrennung von Cetan mit einem Luftüberschuß von 40 %, λ = 1,4, wie in meinen Beitrag Stickoxide und der Dieselmotor (1)“ bereits gezeigt.

Das Abgas enthält:

_______________________________________________________

75,3 %vol Stickstoff 73,4 %gew N2 1,251 g/l

  5,6 %vol Sauerstoff 6,3 %gew O2 1,429 g/l

  9,2 %vol Kohlendioxid 14,1 %gew CO2 1,977 g/l

  9,8 %vol Wasserdampf 6,1 %gew H2O 0,894 g/l

  0,08 %vol Stickstoffmonoxid 0,08 %gew NO 1,34   g/l

         100,0 %            100,0 % 1,22   g/l

_______________________________________________________

Seine Menge beträgt 18,1 Nm3/kg Kraftstoff oder 15,2 Nm3/l; es kann mit einer Dichte von ρ = 1,22 g/l bei Normalbedingungen (0°C und 760 Torr) gerechnet werden, allerdings ohne Wasserkondensation.

Wenn jetzt die Betrachtungsweise einer spezifischen Emission von CO2 und NO je Kilometer eingeführt wird, wie es leider üblich geworden ist, müssen zunächst Fahrbedingungen festgelegt werden.

Das Fahrzeug habe einen Verbrauch von 6.000 ml/100 km, dann werden je km 60 ml ( ̴50 g) verbrannt; diese ergeben eine Abgasmenge von 15,2 dm3/ml x 60 ml/km = 912 dm3/km, also einen knappen Kubikmeter, der 1,1 kg wiegt. Entsprechend den oben angeführten Gewichtsanteilen ergibt sich nun eine spezifische Emission je Kilometer von 156 g CO2 und 890 mg NO. Letzteres würde sich allerdings in der Kälte zu NO2 oxidieren, wodurch das Gewicht auf 1365 mg/km anwüchse. Das entspräche einer Emissionskonzentration von 1.230 ppm NO2 oder 800 ppm NO, wovon ja die Betrachtung ausgegangen war. Die Zahlen ändern sich entsprechend, wenn mehr oder weniger Kraftstoff je Fahrstrecke verbraucht wird.

Bei dieser Rechnung wurde also angenommen, dass das Abgas bei 700°C etwa die 800 ppm NO enthält; die Angaben des TÜV-Essen sprechen aber von 600-800 ppm, was sowohl über- als auch unterschritten werden könnte. Ähnlich ungenau sind dann auch die obigen Angaben.

Was bisher aber noch gar nicht berücksichtigt wurde, ist die Tatsache, dass NO mit abgefangenem Ruß im Partikelfilter des Abgassystems reagiert, denselben zu CO2 oxidiert, das Filter dabei reinigt und selbst zu Stickstoff wird – die Größenordnung dieses Einflusses ist mir momentan nicht bekannt. Wohl aber weiß man, dass die Harnstoffeinspritzung nach dem Partikelfilter (bei > 180°C) zu einer weiteren starken Herabsetzung des NO-Gehaltes führt; man kann nach einer solchen Behandlung mit 100-300 mg NOx/km rechnen. Die weitere Entwicklung der Harnstoffbehandlung lässt auf noch geringere Werte in der Zukunft hoffen, die in der Größenordnung von 50 mg/km liegen könnte (Prof. Koch, TH Karlsruhe).

Statt 1230 ppm hätten wird nun also noch ca. 180 ppm und liegen damit um den Faktor 7 unter dem unbehandelten Abgas; dieser wird sich nochmals um das Vierfache verbessern lassen, so dass sich letztlich eine praktisch 30-fache Erniedrigung ergeben wird.

Wenn zur Erreichung des vorgeschriebenen Immissionswertes von 40 µg/m3 früher eine Verdünnung um den Faktor 25.000 als erforderlich errechnet war, wird es jetzt nur noch etwa das 800-fache sein. Da die geforderte Immission bisher nur maximal um den Faktor 2 überschritten wurde, dürften die geplanten Nachrüstungen mit Hardware mehr als genug sein – die Verbesserung nur durch eine optimierte Software bestehender Motore wäre wahrscheinlich auch bereits ausreichend.

Soviel zur Emission eines Dieselmotors.

Es sei nun etwas zu den festgesetzten maximalen Grenzkonzentrationen der Schadstoffe gesagt.

Der Immissionswert für NO2 von 40 µg/m3 wurde schon in meinem ersten Bericht als übertrieben tief bezeichnet.

In der Zwischenzeit sind andere Berichte veröffentlicht, die die Gefährlichkeit von Stickoxiden (und auch Feinstaub) in der genannten Höhe in keiner Weise bestätigen und hundertfache (!) Konzentrationen noch für unbedenklich erachten (Prof. Köhler, Lungenfacharzt, vormals Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie). Damit käme man in den Bereich der für NO2 aufgestellten MAK- oder, wie es jetzt heißt, AGW-Werte. Dieser betrug in Deutschland für NO2 bis zum Jahr 2004 noch 9.500 µg/m3. Die Bearbeitungskommission für solche Grenzwerte befürwortete damals, den Wert um eine Zehnerpotenz zu erniedrigen, also 950 µg/m3 zu fordern; allerdings war diese Zahl lange Jahre noch nicht rechtsverbindlich, erst 2014, also 10 Jahre später, erfolgte diese Einstufung endgültig – die Kommission hat es sich also nicht leicht gemacht und lange daran geforscht.

In der Schweiz gilt immer noch ein hoher Grenzwert für MAK von NO2: 6.000 µg/m3.

In den USA hat das EPA eine Immissionskonzentration von 100 µg/m3 festgelegt, wobei vereinzelte Stundenwerte bis zu 190 µg/m3 auftreten dürfen – auch in Deutschland sind kurzzeitige Erhöhungen bis 200 µg/m3 erlaubt. Insgesamt ist dort aber generell das 2½-fache gegenüber Deutschland erlaubt; das bedeutet, hätten wir auch diesen Grenzwert, gäbe es überhaupt kein Problem mit den Dieselabgasen in unserem Land !

Ich hatte in meinem ersten Bericht gesagt, dass das unverdünnte und unbehandelte Abgas mit 0,08vol % NO und 9,2 %vol CO2 absolut toxisch sei, wenn man es einatmete. Ein Leser fand diese Bemerkung übertrieben – ich möchte dazu noch etwas ausführen:

Ein Gehalt von 0,08 % NO würde in der Tat bei kurzer Exposition kaum gefährlich sein, wenn man den früher sehr hohen MAK-Wert und die Bewertung von Herrn Professor Köhler betrachtet. Anders ist es mit dem CO2; das aus der Lunge ausgeatmete Gas enthält etwa 4 % davon. Eine eingeatmete Luft mit 8 % CO2 wirkt in kurzer Zeit tödlich („erstickend“), so dass unsere 9,2 % wirklich sehr gefährlich sind, das Abgas muss schnell verdünnt werden, um in erträgliche Konzentrationen zu kommen. Diese liegen bei 9 g/m3 oder 0,7 %gew in Deutschland (MAK-Wert), so dass eine mehr als 10-fache Verdünnung schnell erfolgen muss, was aber kein praktisches Problem darstellt.

Wenn in einem kleinen, unbelüfteten Raum sich viele Personen längere Zeit aufhalten, entsteht „dicke Luft“, man sagt, es fehle Sauerstoff und belüftet. Der Sauerstoff fehlt aber gar nicht, sondern es ist das ausgeatmete CO2 der Anwesenden, das das Wohlbefinden beeinträchtigt, und wird dann durch die Belüftung ausgetrieben.

Könnte es nicht auch sein, dass in unseren Großstädten mit viel Verkehr und bei Windstille die „schlechte Luft“, die ja wirklich zu bemerken ist, mehr dem CO2 als allen anderen Beimengungen zuzuschreiben ist ?? Das CO2 riecht zwar nicht, was von anderen Verbrennungsrückständen aber doch zu sagen ist, auch wenn sie in unschädlichen Mengen vorkommen. Und CO2 kommt gleichermaßen von allen Verbrennungsmotoren, nicht nur vom Dieselmotor !

Manche Verwaltungen von Großstädten, in denen die geographische Lage und eine ungünstige Wettersituation zu gesundheitlichen Problemen geführt hat, halfen sich dadurch, dass Fahrverbote dergestalt verhängt wurden, dass täglich abwechselnd Fahrzeuge mit geraden oder ungeraden Zulassungsnummern fahren durften – unabhängig von der Art und Größe ihres Antriebsmotors.

Schluß-Bemerkung

Armes Kohlendioxid !

Erst schreit die halbe Welt, dass Du das Klima schlecht machst – Du seist ein „Klimakiller“ (eine Unmöglichkeit per se),

 im Gegenteil, Du ermöglichst das Pflanzenwachstum und beschleunigst es – und jetzt hänge ich Dir noch an, Du würdest die Luft in den Städten ungenießbar machen!

 

15 Mar 12:02

Serie: Workflows erstellen mit dem SharePoint Designer – Beispiel Genehmigungs-Workflow (Teil 2)

by Wolfgang Miedl
Im ersten Teil dieser Serie über Grundlagen von Workflows mit SharePoint ging es um die Einrichtung eines kleinen Beispielworkflows. In diesem zweiten Teil wird es nun konkreter, anhand eines Beispiels [...]Ähnliche Beiträge:Serie: Workflows erstellen mit dem SharePoint Designer – die…Webpart für Inhaltssuche – Teil 2: Abfragen erstellen mit KQLWebparts für Inhaltssuche, Teil 4: Vordefinierte Suchen erstellenGrundlagenwissen SharePoint-Berechtigungen (5): Berechtigungsstufen klar…Was kann man in SharePoint alles berechtigen? Elemente? Ansichten? Spalten?

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
15 Mar 11:59

So macht die Deutsche Bahn in München gegen Bettler mobil

Sie sitzen auf dem Bahnhofsvorplatz, blockieren Fußwege und treten vermehrt in Zügen der Bahn auf: Die Rede ist von Bettlern, die zwar keine nennenswerten Straftaten begehen, bei Reisenden aber für Unsicherheit sorgen.
15 Mar 11:59

Japan: Gericht verurteilt Regierung wegen Fukushima-Unglück

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Der Staat und die Betreiberfirma Tepco müssen Anwohner rund um das havarierte Atomkraftwerk entschädigen. Das Risiko eines Tsunami sei zu einem Teil vorhersehbar gewesen.
15 Mar 11:58

Webmailer: Squirrelmail-Sicherheitslücke bleibt vorerst offen

Bei der Untersuchung einer Security-Appliance von Check Point haben Sicherheitsforscher eine Lücke im Webmail-Tool Squirrelmail gefunden, mit der sich unberechtigt Dateien des Servers auslesen lassen. Einen offiziellen Fix gibt es bislang nicht, Golem.de stellt aber einen vorläufigen Patch bereit. Von Hanno Böck (E-Mail, PHP)
15 Mar 11:58

Umweltverschmutzung: Mikroplastik schwimmt in allen deutschen Gewässern

by ZEIT ONLINE: Umwelt -
Winzige Plastikpartikel strömen in die Meere und hinein in die Tiefsee. Auch in Binnengewässern ist die Konzentration der Teilchen nun hoch. Die Folgen sind ungewiss.
15 Mar 08:51

SRI confirms nuclear fusion startup's reactors are producing excess energy

15 Mar 08:50

Todesstrafe: Oklahoma will Hinrichtungen mit Stickstoff vollstrecken

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Weil die für Giftinjektionen nötigen Mittel schwer zu bekommen sind, will der US-Bundesstaat Todesstrafen mit Stickstoffgas vollstrecken. Eine unerprobte Methode.
14 Mar 21:22

New Mail, Calendar, and People experiences coming to Outlook.com

by the Outlook team

Last year, we launched the Outlook.com beta to bring you a faster, smarter, and more personalized inbox. We’d like to thank the millions of people who opted into the beta over the last six months and provided valuable feedback. We’re wrapping up the first phase of the beta by rolling out the new Mail experience to all Outlook.com users and launching new beta experiences in Calendar and People.

Let’s look at what you can expect to see in Outlook.com in the coming weeks:

  • Mail—The fresh new look of the Mail experience will now be standard for all users—no need to toggle in! You’ll get a speedier performance, improved Skype integration, new ways to access your favorite add-ins—such as Boomerang, Evernote, and PayPal—and easier ways to categorize and filter your emails. We’re rolling out this Mail experience to all Outlook.com users over the next few weeks.
  • Calendar—All Outlook.com users can now try out new beta experiences in the Calendar. This includes a more responsive interface, the ability to add an event in just a few clicks, and icons to help you identify your events faster.
  • People—You can also try out beta experiences in the People section of Outlook.com, including a new look, quicker access to your favorite people, and easier ways to view, edit, and create contacts.

New look for Mail

All Outlook.com users now get the benefits of a faster email experience, a smarter inbox, and better personalization. In addition to features we announced when the beta began, we recently added better Skype integration, easier ways to categorize your emails, quicker access to settings, and more streamlined ways to access your favorite add-ins.

Updated Skype integration—With improved Skype integration, it’s easier than ever to chat in real-time right from your Outlook.com inbox and see all your contacts. Start an instant message or a free video call and participate in multiple chats at once. Just select the person you want to talk to and your conversation appears in its own chat window.

Chat and start a free video call right inside your inbox.

Improved category organization—Categories can be a great way to organize your mailbox in a way that suits your unique style. Now you can assign a name and color to each category and apply multiple categories to a single message, for those situations when emails belong in many buckets. Filtering messages by category is now easier than ever—just type the category name in the search bar or add a favorite category to the very top of your left sidebar and your most important messages will be one click away.

Assign multiple categories and colors to an email.

Personalized inbox—With Quick settings you can access the most popular ways to personalize your inbox in one click. You can change the theme of your inbox, the way conversations are displayed, and manage your Focused Inbox. Click the gear icon on the top right corner of your inbox to display Quick settings.

Quick settings give you one-click access to our more popular features.

Simplified add-in experience—With the new Mail experience, we’ve simplified the way you access add-ins, while giving you more control. Outlook add-ins bring your favorite apps right to your inbox, so you can accomplish tasks faster—including saving an email directly to your notebook, translating emails on the fly, paying your friends, or sending them a gift of coffee. With Outlook.com, you can access popular apps and services like Boomerang, Evernote, GIPHY, Gfycat, Microsoft Translator, MojiLaLa, PayPal, Trello, and more right from your inbox.

If you were using add-ins in the classic Outlook.com experience, they will show up pinned next to mail actions or in the drop-down menu once you open an email in the new experience. You can also install more add-ins from the Office Store—simply open an email, click the drop-down menu, and select Get Add-ins. Once installed, add-ins will show up in the drop-down menu. You can also choose to pin frequently used add-ins.

Find add-ins by clicking the drop-down menu inside an email.

Improved Calendar features

We are bringing an updated look to the beta experience of Calendar and new features that make it easier for you to manage and stay on top of your time. Let’s look at a few highlights.

Updated Calendar look and feel—The new look brings the best designs and learnings from the Mail experience to the Calendar. You’ll enjoy a modern design that reduces visual clutter and gives you faster ways to navigate your calendar. It’s also easier to find interesting calendars for your favorite activities—from TV shows to sports teams and events. We expanded our collection of event icons and updated the look and feel of existing ones—and we now automatically add relevant icons to your events, so you can easily see what is going on at a glance.

Toggle into the beta to see the new look for Calendar.

Simplified event creation—You can now quickly add events and details right from the Calendar without opening a new window. Simply click New event and add details to your event in a few clicks. Or click the calendar surface on the day you want to add an event and start typing to access the quick entry form. You can set up repeating events for all your routines to stay on top of your schedule.

Now you can easily see, create, and edit new events and details.

New People experience

Refreshed profile card—The new beta experience for People makes it easier to create, view, and edit your contacts and contact lists. We updated the look and feel of the People view to match the new profile cards, which are also being introduced across Microsoft products. Now, in every app where your contacts appear, you can hover over a person’s name or photo to see the new profile card.

The new profile card gives you quick access to your contacts’ information across Outlook.

Expanded contact information—Sometimes you want some extra information about your contacts, so we made it easier to add or edit birthdays and personal notes. To add a personal touch, you can now assign a photo to your contact using the new photo control.

Add a personal touch by uploading a photo of your contact.

Enriched People and Mail integration—It’s also now easier to send an email or start a chat directly from the People view. You can find recent conversations and attachments from a specific contact and see all the photos they have emailed you at a glance.

You can also mark contacts as favorites to let you more quickly access them from the Favorites folder. Contacts you add as favorites in People will also show up under favorites in Mail, and the other way around.

When you add a contact to your favorites in People, you can also see them in Mail.

Opt in to the beta

To try out these new experiences in Calendar and People, you can opt in to the beta by switching the Try the beta toggle on the top right of your inbox.

We hope you enjoy these new experiences we’ve brought to Outlook.com. There is more to come, and we need your help as we work to make Outlook.com better and better. Your feedback so far has been amazing, and we love reading and implementing it, so please keep writing to us in our UserVoice channel with your suggestions and ideas.

—The Outlook team

 

Frequently asked questions

Q. When will the new Mail experience show up?

A. The new Mail experience will become the standard experience for all Outlook.com users over the course of the next few weeks. If you want to try it out earlier, just slide the Try the beta toggle on the top right of your inbox.

Q. Why isn’t the toggle in the Mail experience switching me back to the classic experience?

A. As the new Mail experience becomes the default for all Outlook.com users, the toggle will no longer switch back to a classic experience. It will give users access to additional beta features we’ll try out in the Mail experience over time.

Q. How do I try the beta experience in Calendar and People?

A. The Outlook.com beta experience is controlled by a universal toggle that can be accessed from multiple pages. To access the beta experience for Calendar and People, just switch the Try the beta toggle in the top right of any screen in Outlook.com. You’ll see new beta features whenever you interact with Calendar and People. You can use the same toggle to go back to the classic experience.

Q. How do I pin add-ins in the new Mail experience?

A. To pin frequently used add-ins, click the gear icon > View full settings > Mail > Customize actions and then select the add-ins you want.

The post New Mail, Calendar, and People experiences coming to Outlook.com appeared first on Office Blogs.

14 Mar 21:19

Airbus stellt 130.000 Mitarbeiter von Office auf Google G-Suite um

by Albert Jelica

Der Flugzeugbauer Airbus hat heute einen wichtigen Schritt angekündigt, welcher eine große Umstellung für die interne Infrastruktur des Unternehmens bedeuten könnte.

Das Unternehmen wird künftig nämlich künftig in Sachen Produktivitätssoftware in die Cloud wechseln, nicht allerdings zu Office 365. Airbus wird künftig nämlich auf die G Suite von Google setzen und ersetzt damit die bislang lizenzierte Office-Software von Microsoft. Airbus CEO Tom Enders teilte mit, dass der Wechsel in die G Suite eine „strategische Wahl darstellt, einen klaren Bruch mit der Vergangenheit.“

Die Transformation von Airbus wird 18 Monate dauern und wird auch Trainings für die 130.000 Mitarbeiter beinhalten, die zuerst lernen müssen, die Google Apps zu verwenden. Die Google G Suite ist nur unwesentlich günstiger als Office 365 und bietet deutlich weniger Features. Dennoch hat man sich bei Airbus überraschend für Google entschieden, obwohl die Transformation mit Office 365 einerseits deutlich schneller und andererseits ohne weiterer Fortbildung für die Mitarbeiter hätte erfolgen können. Es wäre vermutlich ein Leichtes gewesen für Microsoft, diesen Kunden zu gewinnen. Office 365-Kunden schätzen den hohen Stellenwert des Datenschutzes bei Microsoft, weswegen nicht wenige Unternehmen bereits nach einigen Jahren wieder zu Microsoft zurückkehren.

Airbus Versuch mit der Google G Suite ist jedenfalls interessant und dieses dürfte auch Microsoft sehr genau beobachten.


Quelle: theregister

Der Beitrag Airbus stellt 130.000 Mitarbeiter von Office auf Google G-Suite um erschien zuerst auf WindowsArea.de.

14 Mar 21:19

Intermediate | Flow of the Week: Addressing User Feedback with Flow

Learn about a flow that the Flow team uses to follow-up on user feedback. A bug is automatically created in Visual Studio for every user comment that is tagged with 'Open Bug'. This ensures that feedback isn't lost and is tracked in Visual Studio for an engineer to begin investigation.
14 Mar 21:19

Outlook.com getting new Mail, Calendar, and People experiences

by Dan Thorp-Lancaster

Microsoft is rolling out a new look and feel to all Outlook.com users, along with some new People and Calendar experiences for beta testers.

After several months of beta testing, Microsoft announced today that it is rolling out a whole new look for the Outlook.com experience.

14 Mar 21:18

If you aren't soldering, you probably aren't testing IoT thoroughly

14 Mar 21:18

The Cloud Act Is a Dangerous Piece of Legislation

14 Mar 21:17

Microsoft researchers say they've hit an AI milestone for Chinese-to-English translation

by Dan Thorp-Lancaster

A team of researchers at Microsoft claim that they've trained AI to match human performance in translating news from Chinese to English.

Microsoft announced today that it has reached a new milestone in machine translation with a system that can translate sentences from news articles from Chinese to English "with the same quality and accuracy as a person."

14 Mar 18:26

Astrophysiker: Das ist Stephen Hawkings letzte Botschaft an die Welt

by ZEIT ONLINE: Wissen - Tobias Dorfer
Die Universität Cambridge hat ein Video veröffentlicht, in dem sich der Wissenschaftler ein letztes Mal an uns richtet. Seine Worte klingen wie ein Abschiedsgruß.
14 Mar 18:22

OSMC's March update is here with Pi 3 B+ support

by Sam Nazarko

OSMC's March update is ready with a wide range of improvements and fixes to keep your OSMC device running in tip-top shape. We've released this update slightly earlier in the month than usual to add support for the new Raspberry Pi 3 B+.

The new Raspberry Pi 3 B + features:

  • A 1.4GHz 64-bit quad-core ARM Cortex-A53 CPU
  • Dual-band 802.11ac wireless LAN and Bluetooth 4.2
  • Faster Ethernet (Gigabit Ethernet over USB 2.0)
  • Power-over-Ethernet support (with separate PoE HAT)
  • Improved PXE network and USB mass-storage booting
  • Improved thermal management

OSMC would like to thank Raspberry Pi for pre-production units which allowed us to support the device on launch day.

After updating to OSMC's March release, you can simply swap an SD card out from a Pi 2 or Pi 3 and put it in a Pi 3 B+. We will produce updated images with support shortly. The power requirements of the unit are increased, so we recommend using a good quality power supply.

Here's what's new:

Bug fixes

  • Fixed an issue which prevented Xbox DVD remotes from working with their original dongle on Raspberry Pi
  • Fixed an issue which prevented some DAC HATs from working on Raspberry Pi
  • Fixed an issue which prevented RTL8812AU based WiFi adapters from working correctly on Raspberry Pi
  • Fixed playback stability issues on Raspberry Pi caused by new kernel
  • Fixed Left and Right channels being reversed when listening to analogue audio on Vero 4K

Improving the user experience

  • Added support for more Allo digi cards to My OSMC
  • Added ZRAM support for Raspberry Pi
  • Allow mounting legacy Samba shares without having to change mount options
  • Standby mode on Vero 4K will no longer send Wake on LAN packets when active
  • Vero 4K will now stop playback before entering standby mode
  • A series of usability improvements for the official OSMC skin
  • Added support for a series of USB DACs on Vero 4K
  • Added ALSA volume control support for Analogue audio on Vero 4K

Miscellaneous

  • Cleaned up Apple TV from build system
  • Add support for NFS debugging to Vero 4K
  • Update Raspberry Pi kernel to 4.14.26

Win a Vero 4K

To celebrate the launch of the Raspberry Pi 3 B +, one of the most affordable OSMC supported devices, we're running a competition with a chance to win our latest flagship model. Learn more and enter the competition here.

Wrap up

To get the latest and greatest version of OSMC, simply head to My OSMC -> Updater and check for updates manually on your exising OSMC set up. Of course — if you have updates scheduled automatically you should receive an update notification shortly.

If you enjoy OSMC, please follow us on Twitter, like us on Facebook and consider making a donation if you would like to support further development.

You may also wish to check out our Store, which offers a wide variety of high quality products which will help you get the best of OSMC.

Enjoy!

14 Mar 18:21

All disk galaxies rotate once every billion years

14 Mar 18:18

Bali schaltet für einen Tag mobiles Internet ab

Der Kuta-Strand auf BaliSelfie-Verbot für einen Tag: Bali nutzt den "Tag der Stille", um nicht nur der eigenen Bevölkerung, sondern auch den Touristen das mobile Internet abzuklemmen. Es wird allerdings Ausnahmen geben.
14 Mar 18:17

Azure AD Expiration Policy for Office 365 Groups is Generally Available

by Alex Simons

Howdy folks!

Tons of you have already used the Office 365 groups expiration policy in public preview. It allows youto set an expiration timeframe for any Office 365 group. Once that timeframe is set, owners of the group get notification emails reminding them to renew the group if they still need them. Groups not renewed are automatically deleted.

Today, I’m excited to announce this feature isnow Generally Available!

We’ve listened to your feedback during the public preview and made it even more intuitive for users to decide whether or not to renew a group. The newly redesigned notification emails now provide one-click access to the group content, and also allow the group to be deleted if it’s no longer needed.

Getting started

Office 365 groups expiration can be configured from the Azure Active Directory portal, as well as programmatically via Azure Active Directory PowerShell. Learn more about how to configure Office 365 groups expiration.

To create a policy for your tenant, simply selectGroups from the Azure Active Directory portal, and chooseExpiration under ‘Settings’,
and configure the policy.


Group owners will receive email notifications 30 days, 15 days, and 1 day before the expiration date. From that email notification they can renew their group with a single click.

We’ve upgraded the email notification experience to provide the group owner more context about their group. This includes a snapshot of the group membership, and one-click access directly to Office 365 group content such as the Group Mailbox in Outlook, Group Files in SharePoint, Posts in Yammer, and Conversations in Microsoft Teams.

The group owner can decide if they want to keep the group, or, if they no longer need it, delete the group from the email itself.


If the owners don’t renew their group within the required timeframe, their group will expire and be deleted. Owners of deleted groups will receive an email notification letting them know their group has been deleted and giving them the opportunity to restore their group for 30 days after its deletion date.


The Office 365 groups expiration policy feature is available in general availability today and requires an Azure AD Premium license for every user who is a member of an Office 365 group configured for expiration.

As always, we’d love to hear any feedback or suggestions you have. Just leave a comment below.
Best Regards,

Alex Simons (Twitter: @Alex_A_Simons)

Director of Program Management

Microsoft Identity Division

14 Mar 18:17

Sergei Skripal: Russland kündigt Vergeltung nach britischen Sanktionen an

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Den Abbruch der britisch-russischen Beziehungen hat die Regierung in Moskau als "feindliche Maßnahme" gewertet. In Kürze werde man ernste Konsequenzen beschließen.
14 Mar 18:17

STICKOXIDE und der DIESELMOTOR (1)

by Klaus-eckart Puls

Reinhard Marx

  1. Chemische Gleichgewichte

     Reaktion A: N2 + O2   ↔   2 NO („Stickstoffverbrennung“)

In einem Dieselabgas mit 74% Stickstoff und 6% Sauerstoff (s.u.) sind im chemischen Gleichgewicht folgende Stickoxide (NO) auf Grund der thermodynamischen Daten zu erwarten:

_________________________________________________________

bei     25°C            1 Zehnmillardstel ppm (= fast gar nichts)

bei   700°C          45 ppm

bei 1.200°C    1.300 ppm

bei 2.700°C 13 % (in Luft mit 23% O2), = 130.000 ppm

_________________________________________________________

Die Gleichgewichtskonzentrationen geben aber noch nichts über die Reaktions-geschwindigkeiten an, weder zur Bildung noch zur Zersetzung. Dazu wird berichtet, dass unterhalb 700°C die Verbindung NO metastabil ist und sich praktisch nicht verändert, also weder sich bildet noch sich zersetzt; wenn also bei sehr hohen Temperaturen sich eine deutliche Menge gebildet hat und das Gasgemisch sehr schnell bis auf 700°C oder weniger abgeschreckt wird, bleibt viel des erhaltenen NO bestehen. Solches wurde früher im sogenannten „Nitrum“-Verfahren zur Luftverbrennung im Lichtbogenofen ( ̴ 2700°C !) durchgeführt (Herstellung von Salpetersäure).

Das Gas NO ist farblos und hat nur ein sehr geringes Lösungsvermögen in Wasser.

       Reaktion B: 2 NO + O2   ↔   2 NO2 („Oxidation von Monoxid zu Dioxid“)

In Luft mit 23 % Sauerstoff und bei 25°C liegt das Verhältnis Dioxid zu Monoxid (NO2 : NO) bei über 500.000.

So ist in Luft bei 25°C praktisch kein NO mehr neben NO2 vorhanden, die Reaktion ist aber sehr temperaturabhängig, und sie verläuft relativ schnell.

Bei ca. 480°C wird sie bereits endotherm, und der Zerfall von NO2 in NO und Sauerstoff setzt verstärkt ein, was bei 650°C so gut wie vollständig ist.

Das braune Gas NO2 löst sich gut in Wasser nach der Formel 2 NO2 + H2O → HNO2 + HNO3, die salpetrige Säure ihrerseits ist aber nicht beständig und zersetzt sich nach der Formel 3 HNO2 → HNO3 + H2O + 2 NO. Das dabei gebildete NO ist ein Problem bei jeder Gaswäsche, weil es sich erst wieder oxidieren muss, um weiter ausgewaschen werden zu können, häufig aber vorher entweicht.

  1. Emissions-Konzentrationen

Man spricht häufig von NOx-Konzentrationen, weil sowohl NO als auch NO2 vorhanden sein kann. Die Gleichgewichtsbetrachtungen zeigen aber, dass bei Raumtemperaturen praktisch nur NO2 vorhanden ist, es bildet sich aus NO und Luftsauerstoff ziemlich schnell. Bei hohen Temperaturen (Verbrennungen) kann sich aber nur NO bilden, das nach Abschreckung und bei Sauerstoffanwesenheit so gut wie vollständig verschwindet und so zu NO2 wird.

In der Industrie besagen die Abgasvorschriften, dass die Emissionskonzentration von NOx nicht höher als 100 mg/Nm3 ( ̴ 77 Gew.ppm) sein darf; es wird im Abgaskamin gemessen. Um diesen Wert zu erreichen, werden stickoxidhaltige Abgase normalerweise in einer Gaswäsche behandelt, wobei die Waschflüssigkeit alkalisch sein muss. Der Stickstoff wird so aus der Gasphase in eine Abwasserphase überführt und kann dort zu weiteren Schwierigkeiten führen, die aber beherrschbar sind (z.B. durch biologische Abwasserbehandlung).

Die emittierten NOx-Mengen führen nun in der Umgebung der Emissionsquelle zu Immissionen, deren zulässige Konzentrationen folgendermaßen definiert sind:

40 µg/Nm3 im Jahresmittel, höhere vereinzelte Spitzenwerte dürfen 200 µg/Nm3 während

1 Stunde nicht überschreiten.

Gemessen wird in einiger Entfernung von der Emissionsquelle und in der Nähe menschlicher Wohnungen unter Berücksichtigung der herrschenden Windrichtung. Die Messpunkte werden von den Überwachungsbehörden festgelegt. Das Verhältnis zwischen zulässiger Emissions- und Immissionskonzentration beträgt bei NOx also 2.500:1 (= erforderlicher Verdünnungsfaktor).

(1 Nm3, „Normkubikmeter“, ist der Kubikmeter bei 0°C und dem Druck von 1 atm oder 760 Torr)

An den Arbeitsplätzen in der Industrie gilt der sogenannte MAK-Wert („maximale Arbeitsplatzkonzentration“), er beträgt für Stickoxide 0,95 mg/Nm3 (= 950 µg/Nm3 oder 735 µg/kg), früher war er noch erheblich höher eingestuft. Dieser Wert bedeutet, dass die Beschäftigten während acht Stunden und fünfmal in der Woche dieser Konzentration maximal ausgesetzt sein dürfen – wobei keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu befürchten wäre.

Verteilte man die 40 h Wochenarbeitszeit mit einer Belastung von 950 µg/Nm3 gleichmäßig auf die Gesamtzeit von 168 h in der Woche, ergäbe sich ein Durchschnittswert von 226 µg/Nm3, unter der Annahme, dass in den 128 Stunden Freizeit gar keine Belastung besteht. Dieser Wert entspricht etwa der zugelassenen kurzfristigen Immission von 200 µg/Nm3.

  1. Verhältnisse bei Dieselmotoren

Die Verbrennung des Kraftstoffs in Dieselmotoren muss mit einem deutlichen Luftüberschuss erfolgen (λ ≥ 1,3), andernfalls wäre mit starker Rußbildung zu rechnen. Die Verbrennungstemperaturen im Zylinder sind sehr hoch (>> 1000°C), also erfolgt mit dem überschüssigen Sauerstoff auch eine Oxidation des Luftstickstoffs (s.o.), das gebildete NO wird dann sehr schnell in den Auspuff geleitet und unter 700 °C abgekühlt, so dass das unerwünschte Gas sich nicht weiter zersetzen kann und zu Emissionsproblemen führt. Im heißen Auspuff bei etwa 700°C werden 600-800 Vol.ppm gefunden (TÜV Essen, z.T. auch etwas weniger oder mehr). Das deckt sich gut mit obigen Berechnungen: Wenn bei 1200°C während der Verbrennung ̴ 1.300 ppm NO gebildet werden, so haben sie sich bei 700°C noch nicht bis auf < 100 ppm wieder zersetzt wegen der Geschwindigkeit der Abkühlung.

Bei stationären Großanlagen könnte jetzt wieder die schon erwähnte alkalische Gaswäsche installiert werden, was aber bei beweglichen Fahrzeugen nicht durchführbar ist. Hier bietet sich ein anderes Verfahren an: Das heiße Abgas wird mit einer wässerigen Lösung von Harnstoff behandelt, wobei nur die Stoffe N2, CO2 und H2O entstehen. Die summarische Reaktionsgleichung wäre ganz grob folgende:

CO (NH2)2 + H2O + 3 NO     →     5/2 N2 + CO2 + 3 H2O

Allerdings verläuft die Reaktion über Zwischenstufen, wobei auch NH3 (Ammoniak) gebildet wird; eine katalytische Unterstützung ist erforderlich. Das zeigt, dass die Dosierung der Harnstofflösung sehr genau erfolgen muss. Wird zu wenig eingespritzt, bleibt unbehandeltes NO übrig, bei einer Überdosierung entstehen Zersetzungsprodukte des Harnstoffs, die ebenfalls unerwünscht sind. Die Dosierung hängt weiter auch davon ab, wie hoch die Drehzahl des Motors ist, und wie viel Kraftstoff gerade zugegeben wird – einem Rechner müssen alle Einflussgrößen zugeführt werden, und der sorgt dann automatisch für die richtige Dosierung der 32,5 %-igen Harnstofflösung (als „AdBlue“ im Handel). Gemäß obiger Formel kann mit 1 kg Harnstoff 1,5 kg Stickoxid unschädlich gemacht werden; bezogen auf den Kraftstoffverbrauch, sei je nach Fahrweise mit 2 – 8 % Harnstoffeinsatz zu rechnen.

Weitere veröffentlichte Kennzahlen zum Dieselmotor: Je Liter Kraftstoff werden ca. 14 m3 Luft benötigt (bei λ= 1,4 als Überschussfaktor) und etwa 2,65 kg CO2 erzeugt. Seine Dichte beträgt 0,84 kg/l und der Heizwert 9,7 kWh/l.

  1. Theoretische Verbrennungsrechnung im Dieselmotor:

Man kann folgende vereinfachte Reaktionsgleichung aufstellen, bei der als Kraftstoff Cetan genommen ist, Lambda mit 1,4 gerechnet wird und 800 ppm NO im Abgas entstehen sollen:

______________________________________________________________________________

C16H34 + 24,5 O2 + 93,75 N2 + λ-Luft      16 CO2 + 17 H2O + 93,75 N2 + 0,1 NO + λ-Luft

226           784             2625        1363               704            306           2625            4         1359

______________________________________________________________________________

Die Zahlen sind die Molekulargewichte in g; addiert ergibt sich, dass 226 g Kraftstoff 4.772 g Luft (=3.690 l) erfordern. Im Abgas werden 4 g NO aus der λ-Luft gebildet, es hat folgende Zusammensetzung :

                     Gewichts-%     Volumen-%                                

Stickstoff           73,4                75,3

Sauerstoff            6,3                  5,6

CO2                   14,1                  9,2

Wasserdampf       6,1                  9,8

Stickoxid NO       0,080              0,077 (unbehandelt, unverdünnt) 

__________________________________________________________

Die Abgasmenge beträgt 18,1 m3/kg oder 15,2 m3/l Kraftstoff. Als Luftbedarf ergibt sich 16,3 Nm3/kg oder 13,7 Nm3/l. Vielleicht wäre noch folgende Zahl interessant: Ein Fahrzeug, das einen Verbrauch von 5 l/100 km hat und mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h fährt, würde minütlich 833 m zurücklegen und dabei 42 ml (=35 g) Kraftstoff verbrauchen und rund 0,6 m3 Abgas produzieren.

Damit ein konzentriertes Abgas mit ca. 800 ppmgew NO in den Bereich dessen gelangt, das in der Industrie genehmigt ist (= 77 ppmgew), müsste es zunächst zehnfach verdünnt werden, was bei einem fahrenden Automobil, das minütlich beispielsweise 0,6 m3 ausstößt, leicht geschieht, eine weitere Verdünnung um den Faktor 105 wäre erforderlich, um den MAK-Wert zu erreichen. 0,6x10x105 = 630 m3 (= z.B. 2,5 m x 2,5 m x 100 m), ein Volumen, das ein Fahrzeug in 14 Sekunden durchfährt, so dass selbst diese Verdünnung kein Problem darstellt. Schwieriger wird es, den festgesetzten Immissionswert von 40 µg/Nm3 zu erreichen, der eine weitere Verdünnung um das 24-fache erforderte.

Das unverdünnte Abgas ist mit Sicherheit gesundheitsschädlich, sogar giftig beim direkten Einatmen (nach Abkühlung !), allein schon wegen seines hohen CO2-Gehaltes, eine Verdünnung ist also erforderlich. Der Faktor von 1 : 1.000 ist nicht schwer zu erreichen, wie dargestellt, um an den MAK-Wert des NOx zu gelangen. Trotzdem ist die Maßnahme, bei Fahrzeugstillstand den Motor abzustellen, wenn man sich im dichten Stadtverkehr befindet, richtig. Daraus resultiert, dass auch ein häufiges Wiederstarten erforderlich wird, was die Starterbatterie stark belastet. Die Batteriehersteller haben dieser Anforderung allerdings bereits Rechnung getragen.

Aus diesen Betrachtungen ergibt sich, dass bei dichtem Verkehr und Windstille sich NOx-Konzentrationen über dem Immissionsgrenzwert ergeben können. Das kann aber nicht durch eine wie auch immer geartete „Software“ verhindert werden, vielleicht nur etwas gemindert werden – die Naturgesetze der Verbrennung lassen sich nicht ändern. Die Anwendung der Harnstoffeinspritzung ist für so tiefe Grenzwerte wie 40 µg/Nm3 eine reale Möglichkeit, also das Anbringen einer „Hardware“, um bei der gängigen Wortwahl zu bleiben. Ob der Wert von 40 µg/Nm3 allerdings wirklich erforderlich ist, sollte noch einmal gründlich überprüft werden. Der gültige und bereits reduzierte MAK-Wert ist mit Sicherheit nach langen Untersuchungen festgelegt worden, eine geforderte weitere Reduzierung um das 24-fache für den Straßenverkehr erscheint um ein Vielfaches überzogen ! Der zeitweise bereits zulässige Immissionswert von 200 µg/Nm3 (21 % des MAK-Wertes) wird von Dieselfahrzeugen so gut wie nie in der Realität erreicht und sollte als Grenzwert eingeführt werden, weil er durchaus noch als gesundheitlich ungefährlich betrachtet werden muss. Damit erübrigte sich die große Aufregung über die „schrecklichen“ Dieselemissionen, und der „Skandal“ bezöge sich nur noch auf die betrügerischen Versprechungen einiger PKW-Hersteller.

Es sei noch auf eine relative Zahl hingewiesen, die bei NOx und auch bei CO2 gerne angeführt wird: Die Emissionsmenge je gefahrenen Kilometer. Das ist überhaupt keine technische Zahl, und sie sollte vollkommen unterbleiben. Die Emissionen hängen allein vom Kraftstoffverbrauch (in kg oder l) und vielleicht auch der Fahrweise ab – ein mit laufendem Motor stehendes Fahrzeug emittiert pro Kilometer unendlich viel ! Wer viele Liter Kraftstoff verbraucht, emittiert auch viele Mikrogramm NOx.

Bei Otto-Motoren wird ohne Luftüberschuss gearbeitet (λ = 1), dabei kann sich so gut wie kein NO bilden, wohl bleibt aber immer etwas unverbranntes CO übrig, das dann mittels zugeführter Luft an dem bekannten nachgeschalteten Katalysator zu CO2 umgesetzt und unschädlich gemacht wird.