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23 Nov 19:17

NATURSCHÜTZER LIEBEN SIE! Windräder – Gigantische Vogelkiller verändern das Ökosystem

by Admin

Windräder sind wahre Monster im Ausrotten von Vögeln. Sie dezimieren den Bestand an Raubvögeln in dramatischen Ausmaßen. Was unter Fachleuten schon lange bekannt ist, haben jetzt Wissenschaftler bestätigt. In einer Region mit Windparks in Indien haben die Rotoren nahezu alle Raubvögel getötet.

Es ist ein großangelegter Vernichtungsfeldzug gegen Raubvögel. Windräder werden in etlichen Gebieten auf der Erde aus dem Boden gestampft.
Ein internationales Wissenschaftlerteam befasste sich mit den Folgen von Windparks, die in den Westghats aufgestellt wurden, einem Gebirge im Westen Indiens, das parallel zum Arabischen Meer verläuft. Schon sehr früh siedelten hier Menschen und profitierten vom regenreichen warmen Klima. Heute zählen die Westghats zu den weltweit bedeutenden Biodiversitäts-Hotspots. 2012 wurden 39 Schutzgebiete in den Westghats in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Genau dort drehen sich nun die Rotoren der Windräder.In einer Studie, die in der Wissenschaftszeitschrift „Nature Ecology & Evolution“ veröffentlicht wurde, präsentierten sie die erschreckenden Ergebnisse: Die Windräder sind die Ursache dafür, dass nur noch ein Viertel des ursprünglichen Raubvogelbestandes vorhanden ist. Dreiviertel seien entweder durch die Windräder getötet oder aus dem Habitat vertrieben worden.

Die Killerräder machen auch nicht Halt vor sehr seltenen Arten. Die indische Journalistin Prerna Singh Bindra beschreibt den Tod einer jungen, von einem Windrad erschlagenen Großen Indischen Trappe als »eine ökologische Katastrophe«. Von dieser Art gibt es weltweit nur noch rund 150 Vögel.Untersucht wurden die weiteren Folgen des Verschwindens der großen Raubvögel. Deren Beutetiere haben keine Feinde mehr und können sich nahezu ungehindert vermehren. Entsprechend ändert sich auch das gesamte Ökosystem und sogar das Verhalten von Beutetieren wie Eidechsen. Viele würden sogar nicht mal mehr vor Menschen flüchten.
(»Nature Ecology & Evolution 2018, »Wind farms have cascading impacts on ecosystems across trophic levels«)

Die Leiterin der Studie, Maria Thaker, betonte: »Es hat Jahrzehnte gedauert, bis wir feststellten, dass Windkraftanlagen Tiere, die fliegen, negativ beeinflussen.«

Hierzulande ist das allerdings schon lange zu beobachten. In Youtube-Videos läßt sich gut verfolgen, wie große Greifvögel um Windräder kreisen und dann erbarmungslos vom Flügel erschlagen werden. Mit zerbrochenen Flügeln fallen sie zur Erde. Auf dem Boden dann ein letzter vergeblicher Überlebenskampf des einst stolzen Vogels. Alles für Naturschützer kein Problem. Jetzt haben wir noch nicht die Fledermäuse betrachtet, die ebenfalls durch Windräder vernichtet werden.

Besonders brutal diese Aufnahmen beim Bubenheimer Windräder, in das ein Schwarm Rebhühner geflogen ist. Hilflos mit gebrochenen Knochen flattern die abgestürzten Tiere noch auf dem Boden, können nicht mehr fliegen. Sie leben noch.
Im Ton hört man das Entsetzen der Filmerin.

Aufnahmen, die nicht in die netten TV-Tierschutzsendungen mit den Spendenaufrufen für NABU und BUND passen.

Umso unverständlicher ist es, dass scheinbare »Naturschützer« in den großen Verbänden wie NABU und BUND den millionenfachen Vogeltod akzeptieren. Bisher zogen sie sich darauf zurück, dass unterhalb von Windrädern praktisch keine toten Raubvögel gefunden würden. Kunststück, sind die Teile der verendeten Vögel ein gefundenes Fressen für die zahlreichen Tiere am Boden.

Aber den braven sogenannten »Naturschützern« von NABU oder BUND sind die von den scharfen Flügeln zerteilten Raubvögel gleichgültig, wenn es nur um die „gute Sache“ Windenergie geht. Die darf nicht angetastet werden, auch wenn kein einziger Vogel mehr in der Umgebung fliegt.Die Nase voll dagegen hat Rich Cannon. Er ist bodenständiger Farmer in Springfield (Illinois). In seiner Umgebung wurden ebenfalls viele Windräder errichtet, die seit kurzem laufen. Innerhalb eines Jahres, so beobachtete er, seien die Raubvögel von den Rotoren geköpft oder zerteilt worden. Er hält auf den Bildern auf seiner Facebook Seite immer wieder von Windrädern erschlagene tote Vögel in die Kamera. Er ist erschüttert, wie die prächtigen Tiere brutal von den schnell drehenden Flügeln erschlagen werden. Sie haben keine Chance, vor allem den Flügelenden auszuweichen, die sich mit Geschwindigkeiten bis zu 300, 400 km/h bewegen. Eine Eule hat er auf seiner Farm über zwei Jahre aufwachsen sehen – jetzt ist sie auch vom Windrad erschlagen worden.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier
23 Nov 19:17

Kalifornien, Tempera­turen und verbrannte Flächen

by Chris Frey

Anstatt mir also die größten Brände vorzunehmen schaute ich auf die in jedem Jahr verbrannten Flächen. Diese kann man hier einsehen. Aus dem Zeitraum 1959 bis 2016 sowie den letzten beiden Jahren liegen Daten hier und hier vor.

Als Erstes unterzog ich die Daten einer multiplen Regression, sowohl für Temperatur als auch für Regenmenge, jeweils von Mai bis Oktober. Damit wollte ich herausfinden, ob man damit die verbrannte Fläche abschätzen kann. Zu meiner großen Überraschung ergab sich, dass die Regenmenge nicht signifikant mit der verbrannten Fläche korreliert ist. Das Ergebnis sieht so aus:

Die Temperatur ist signifikant (rechte Spalte, p-Wert 4.52e-7), aber die Regenmenge ist alles andere als signifikant (p-Wert = .19). Daher ignorierte ich die Regenmenge für die weitere Analyse.

Als Nächstes kartographierte ich die verbrannte Fläche und unterzog die Daten einer linearen Regression. Das Ergebnis zeigt Abbildung 1:

Abbildung 1: Verbrannte Gesamtfläche nach Jahren von 1959 bis 2018 (rote Linie) und Trendlinie linearer kleinster Quadrate (blaue Linie).

Man beachte, dass der p-Wert dieser Linie ziemlich gut ist (rechte Spalte, p-Wert = .00000004). Der R²-Wert (untere Linie) zeigt dass die gerade Linie 41% der Varianz der verbrannten Fläche erklären kann.

Dann betrachtete ich den Zusammenhang zwischen Temperatur und verbrannter Fläche. Das Ergebnis zeigt Abbildung 2:

Abbildung 2: Verbrannte Gesamtfläche nach Jahren, 1959 bis 2018 (rote Linie) und Fläche geschätzt aus den Variationen der Temperaturen von Mai bis Oktober (blaue Linie).

Komischerweise sieht das viel besser aus als die gerade Linie … aber man beachte, dass es lediglich eine geringe Zunahme der durch die Varianz zu erklärenden Fläche gibt (44% Varianz erklärbar durch Temperaturen vs. 41% für die gerade Linie). Dies beweist erneut, dass unsere Augen eine Verteilung auch dann erkennen wollen, wenn gar keine da ist … man denke an die Sternbilder am Nachthimmel als primäres Beispiel dafür.

Und schließlich betrachtete ich noch die Fehler in der auf den Temperaturen basierenden Abschätzung der Größe der verbrannten Fläche und verglich diese mit der tatsächlich verbrannten Fläche.

Abbildung 3: Fehler in den Schätzungen der verbrannten Fläche nach Jahren, 1959 bis 2018, minus der verbrannten Fläche geschätzt aus den Variationen der Temperatur von Mai bis Oktober. Die rote Linie markiert eine volle Halbwertsbreite [Full-Width Half Maximum {FHWM}?] einer Gauss-Verteilung der Daten. Die vertikale gepunktete blaue Linie markiert das Jahr 1994, als die Bewirtschaftung des Waldes in weiten Teilen des Staates [Kalifornien] gestoppt wurde, und zwar in dem vergeblichen Versuch, den Fleckenkauz zu schützen.
Die Seltsamkeit der Graphik von Abbildung 3 ist Folgende: Im ersten Teil der Aufzeichnung bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts überschätzt die Temperatur allgemein die verbrannte Fläche.

Aber danach hat die Temperatur die Größe der verbrannten Fläche erheblich unterschätzt.

Und das ist ein klarer Beweis dafür, dass die jüngsten großen Flächenbrände nicht Variationen der Temperatur geschuldet sind, wie es weit verbreitet behauptet wird.

Schlussfolgerungen:

● Variationen der Regenmenge von Mai bis Oktober verbessern nicht die Abschätzung der verbrannten Fläche. Mit anderen Worten, die Regenmenge von Mai bis Oktober leistet keinen Beitrag zur Abschätzung der verbrannten Fläche aus der Temperatur allein.

● Die Variationen der Temperatur von Mai bis Oktober lassen eine nur wenig bessere Abschätzung der Variationen der verbrannten Fläche zu als eine gerade Linie.

● Die jüngsten, sehr großen verbrannten Flächen sind keine Folge von Variationen der Temperatur von Mai bis Oktober. Wie ich in meinem vorherigen Beitrag erläuterte (hier, auf Deutsch beim EIKE hier), sind Temperaturänderungen von Dekade zu Dekade viel zu gering, um die jüngste Zunahme der Größe der verbrannten Fläche zu erklären. Wir müssen anderswo nach den Ursachen dieser großen Brände suchen.

Aktualisierung: Manch einer hat Probleme mit den von mir herangezogenen Daten, darum sind hier noch ein paar:

Ich bin jetzt zu Hause, und der Rauch ist nicht ganz so schlimm. Nicht so schlimm wie es im Central Valley oder in San Francisco war. Wir befinden uns in der gelb markierten Zone an der kalifornischen Küste nördlich von San Francisco. Hier gibt es eine Karte der Rauchverteilung, darin klicke man auf „Vertically Integrated Smoke” oder “Near Surface Smoke”.

Abbildung 5: Rauch-Karte. Rot markiert ist das Gebiet mit der stärksten Rauchentwicklung. Das Camp Fire brennt nordöstlich von Sacramento.

Meine besten Wünsche und Hoffnungen gelten all jenen, die von den Bränden betroffen sind, und ich kondoliere all jenen, welche Freunde, die Familie oder ihre Wohnungen verloren haben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/11/14/california-temperatures-and-acres-burned/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

23 Nov 19:17

Das Maybrit Illner Tribunal – Die AfD und der Klimawandel

by Admin

Aus der Ferne sieht eigentlich alles viel kleiner aus. Viel unwichtiger. Vieles auch unnötiger! Sollte man meinen, doch seit Einführung des Satellitenfensehens und noch mehr, seit Einführung des Internets, ist das Lokale all überall, gleich wuchtig und oft auch gleich wichtig, wie zuhause auch. So sitze ich in diesen Tagen im sonnigen Teneriffa – einer der Inseln des ewigen Frühlings von denen auch schon Homer schwärmte- und genieße die abendliche Wärme auf meinem Balkons mit Meerblick. Doch vom Meer ist jetzt nichts mehr zu sehen, denn auch hier geht gegen 18:30 Uhr die Sonne unter. Also – es wird langsam kühler- gehe ich rein, und schalte das Fernsehen ein. Es laufen die letzten Minuten eines Maybrit Illner Spezial mit dem interessanten Titel „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen?“

Und noch interessanter; diesmal ist auch der AfD Vorsitzende Alexander Gauland mit von der Partie. Nanu, denke ich, was ist da schiefgelaufen? Die AfD in einer Talkshow des ÖR-Fernsehens? Nach gefühlt 100 Talkshowsohnejede AfD Beteiligung, aber fast immer über die AfD ein echtes Novum.  Doch von einer Befassung mit dem eigentlich interessanten Thema höre und sehe ich nichts in den wenigen Minuten, die die Sendung hier (eine Stunde früher als in Deutschland) noch läuft. Stattdessen „ So viel Hass war selten öffentlich im Gebührenfernsehen, fein geschürt und eingeschenkt von der personifizierten süffisanten Harmlosigkeit, Maybrit Illner“ wie der schmerzerprobte, aber immer muntere Stefan Paetow bei TichysEinblick vermutlich noch am selben Abend bemerkt und schreibt. Diesen Eindruck hatte ich auch, nachdem ich einige wenige späte Minuten lang der hasserfüllten evangelischen EKD Präsin Katrin Göhring-Eckardt zugehört und -gesehen hatte.   Ich beschließe also mich ins Bett zu begeben und von der Erholung des Tages zu erholen. Da wusste ich aber noch nicht, dass es in dieser Sendung auch um das Klima gehen würde.

Am nächsten Morgen weckt mich ein Klingelton meines Handys und mir wurde der link zu folgendem Videousschnitt zugespielt.

Da wusste ich, dass ich etwas versäumt hatte, die räumliche Distanz spielte plötzlich keine Rolle mehr. Ich war wieder mittenmang. Und sah mir das Video einige Male an. Hier mein Eindruck.

Politiker und Journalisten haben es schwer. Ständig müssen die einen über etwas reden die anderen etwas berichten, wovon sie keine Ahnung haben. Talkshow Journalisten haben es besonders schwer, denn da müssen sie zwar auch so tun, als ob sie Ahnung haben, aber zusätzlich wird das, was sie da gerade von sich geben, ungefiltert in Millionen Wohnzimmer übertragen. Das gilt auch für Politiker in einer Talkshow. Nicht jeder ist darin so begnadet wie die Merkel-Vielzweckwaffe der aktuelle Wirtschaftsminister Peter Altmeier, der stundenlang reden kann, ohne irgendetwas zu sagen.

Da haben sie oft schon in der Schule, die tollsten Aufsätze geschrieben, haben die Schülerzeitung betrieben, und natürlich Mathe und Physik und dieses ganze Gedöns entweder abgewählt, oder mit minimalsten Aufwand betrieben. Und dann doch noch das Abitur gemacht, und anschließend irgendwas mit Kirche oder besser noch  Medien studiert. Vielleicht reichte es auch noch zu einem Volontariat in einer Provinzredaktion oder an einem Kirchensprengel, bevor man zu höheren Weihen als Jungreporter zur TAZ ging, oder an die Henri-Nannen-Schule oder, wenn man in der DDR aufwuchs ans rote Kloster in Leipzig oder zu einer der dortigen Kirchen ging. Dort lernte man alles, was man in einem Politiker- oder Journalistenleben braucht, vor allem aber ohne Ahnung von irgendwas ständig mitzureden, wortgewaltig den Kampf gegen rechts zu führen und auch zu allem und jedem eine klare Meinung zu haben. Nämlich die, die alle anderen auch haben, seien es Journalistenkollegen oder Politiker.

Da fühlt man sich dann geborgen, da kann nichts schief gehen und dann wird man auch Talkmasterin oder von selbiger immer mal wieder zu einer Talkshow eingeladen. Und natürlich wird auch das Publikum vorher gecasted. Es soll je nichts schiefgehen. So auch im Maybrit Illner Spezial vom 15.11.8 – welches treffender Maybrit Illner Tribunal hätte heißen müssen.

Der Titel war fürsorglich gewählt: „Neustart ohne Merkel – wer wird gewinnen“ hieß er. Doch darum ging es aber überhaupt nicht. Es ging wieder einmal allein darum über der AfD zu Gericht zu sitzen. Diesmal – und das war der einzige Unterschied zu fast allen früheren Talkshow- im Beisein eines AfD-Vertreters.

Nach monatelanger Abstinenz in ansonsten von GrünInnen nur so überquellenden Talkshows war nämlich tatsächlich ein leibhaftiges AfD  Mitglied geladen, der Teufel persönlich, Dr. Alexander Gauland.

Er wurde sicherheitshalber von 5 ScharfrichterInnen flankiert, von denen eine – die Familienministerin Franziska Giffey-  noch am wenigsten scharf richtete, aber auch nur deshalb, weil sie ständig aus dem Mustopp kam. Der Rest – inklusive der Talkmasterin Maybrit Illner – fing sofort an auf den Leibhaftigen einzudreschen. Und sollte der irgendwann mal doch versuchen einen einzigen längeren Satz sagen zu wollen, dann fielen ihm entweder die Talkmasterin oder die Fast-Pfarrerin Katrin Göring-Eckhardt ungeniert ins Wort.

Auch und besonders als die Rede auf die kommende Klimakatastrophe kam. Da gab es kein Halten mehr.

Illner fing an, in dem sie einen AfD Slogan von Dirk Spaniel zitierte „Kein Diesel ist illegal“ und fragte dann ihre -auch schon angejahrte Juvenilität betonend-  Gauland ob das nicht „..sehr achtziger Jahre (wäre), wenn Sie so auf die Welt schauen?“. Der war völlig überrascht, weil er diesen Spruch noch gar nicht kannte  fand ihn aber überhaupt nicht  „achtziger Jahre“ und leitete auf den Unsinn weiter, dass man die AfD Leute „Klimaleugner“ nenne. Das sei völlig falsch, den das Klima leugnete niemand bei der AfD, wohl aber, dass die Menschheit daran einen maßgeblichen Anteil hätte . Das hätte er besser nicht gesagt, denn nun folgte, angefangen von der Talskmasterin munter unterstützt von Katrin Göring Eckard Plattitüde auf Plattitüde. Und dann machte Gauland noch einen schweren Fehler. Er glaubte, dass er mit nackten Zahlen seine Argumente durchbringen könne, dabei völlig vergessend, dass Zahlen etwas mit Rechnen, und Rechnen etwas mit Mathematik zu tun haben, und das ist – siehe oben – besonders bei JournalistInnen und PolitikerInnen „sowas von achtziger Jahre“, dass niemand weiter darauf einging.

Gauland betonte nämlich zu Recht dass – auch wenn man an das Märchen (sagte er zwar anders, aber meinte es so) von der Klimawirksamkeit des anthropogenen CO2 glaube, Deutschland mit seinen 2 % Anteil an den weltweiten Emissionen doch wohl schwerlich etwas würde erreichen können. Dieser Zahl widersprach anfangs auch niemand, Prozentrechnen ist nun mal nicht die Stärke dieser Leute.

Frau Illner – überrascht dass ihr das Dieselthema so schnell abhanden gekommen war- hakte dann noch mal nach, und fragte, ob Alexander Gauland nun zur Überzeugung gekommen wäre, dass die Menschen an der kommenden Klimakatastrophe, sich verbessernd, die „Klimaprobleme der Welt, menschengemacht sind“ . Gauland bekräftigte noch einmal die skeptische Haltung der AfD zur Behauptung, dass die Menschen einen „entscheidenden Anteil“ an der Klimaentwicklung hätten, weil natürliche Kräfte (er sagte Dinge) einen viel größeren Einfluss auf dasselbe hätten, und führte dann weiter aus, dass die früheren Klimaänderungen wesentlich dramatischer gewesen wären.

Das wiederum nahm Talkmasterin Illner zum Anlass – ihm mitten im Satz ins Wort fallend – den alten Kalauer zu präsentieren „dass 95 % der Wissenschaftler“ völlig gegenteiliger Meinung seien, um dann noch maliziös nachzuschieben, dass es auch Forscher gäbe, die die Evolutionstheorie anzweifelten.

Leider überging Gauland diese vielfach von den Medien verbreitete Fakenews mit den 95 % der Wissenschaftler, die wohl prominent erst Barack Obama in die Welt gesetzt hatte. Auch er hatte munter und ohne, dass es einem seiner vielen Nachplapperer aufgefallen wäre Wissenschaftler mit wissenschaftlichen Studien verwechselnd, von denen bei genauerem Hinsehen auch nicht 95 % der Studien, auch keine 80, 70 oder 60 sondern ganze 0,5 % der Studiendie in der gemeinten Metastudie von Cook et al untersuchtwurden, expressis verbis den Menschen als Verursacher des Klimawandels vermuteten. Das alles muss man ja nicht wisssen, wenn man sich zum Klima äußert, weder als Talkmasterin, noch als Politikerin. Doch auch als Gauland nochmals auf den äußerst geringen deutschen Anteil von nur 2 % der weltweiten Emissionen verwies, begriff Frau Illner immer noch nicht was in dieser Aussage steckte, sondern versuchte Gauland das Wort im Munde zu verdrehen, ob er damit meine, dass der Mensch einen „verschärfenden Anteil aller Klimaprobleme“ hätte. „Ob er dies nicht mehr bezweifle“ Doch auch in diese Falle ging Gauland nicht, sondern betonte erneut, dass die geringe Menge die Deutschland emittiere so minimal wäre, dass die Wirkung dieser Politik den Klimawandel nicht ändern könne.

Frau KGE verwies dann schneidend auf die Tatsache, dass in Deutschland vier von fünf Deutschen das Bedürfnis hätten (sagte sie wirklich) den Klimawandel in den Mittelpunkt zu stellen und betonte dann das alle Deutsche ein Recht auf saubere Luft, sauberes Essen, sauberes Trinkwasser und natürlich saubere Energie hätten, um daraus abzuleiten, dass „wir uns hier in Deutschland eben um saubere Luft kümmern, um sauberes Wasser, um eine anständige (sagte sie wirklich) Landwirtschaft, ist per se, wahnsinnig schlau“ und im Übrigen sei es totaler Quatschsich hinzustellen und darauf zu beharren, dass wir nur 2 % wären („emittieren“ meinte sie), denn „nein wir sind ja eine Industrienation– und vergaß ein „noch“ hinzuzufügen- und haben deshalb als Vorbild zu dienen.

Auf Gaulands Frage: haben wir denn 2 % oder haben wir nicht 2 %? wusste Frau Göring Eckardt nur zu antworten:

„Das ist Quatsch Herr Gauland, das ist wieder eine typische Fakenews die Sie da durch die Gegend blasen“

und ratterte dann ihr Glaubensbekenntnis herunter : wenn wir es nicht machen, wenn wir es nicht vormachen, wie man aus der Kohle aussteigt, wenn wir nicht dafür sorgen, dass der Kohleaussteig zeigt wie man neue Arbeitsplätze schafft… ich sehne mich nach Zukunft, ich sehne mich nach sauberer Arbeit, ich sehne mich danach dass unsere Kinder auch noch einen Planeten haben, auf dem sie leben können, ….Sie rennen nämlich rum und sagen wir willen die Gesellschaft auseinander bringen, sie rennen nämlich rum und sagen Klimawandel gibt es eigentlich nicht, dann bleiben Sie bitte dabei, dann werden sich nämlich noch mehr Menschen den Grünen zuwenden!“

Das sorgfältig gecastete Publikum klatschte gehorsam Beifall, in der Kirche wäre noch ein Amen fällig.

 

 

23 Nov 19:17

FACTFULNESS: Eine Buchre­zension

by Chris Frey

Es enthält fabelhafte Übersichten:

„Inspirierend und aufschlussreich sowie angefüllt mit lebendigen Anekdoten und bewegenden Stories ist Factfulness ein eindringliches und grundlegendes Buch, welches die Art und Weise, wie man die Welt sieht, ändern wird, und welches einen in die Lage versetzt, auf die Krisen und Gelegenheiten in der Zukunft zu reagieren“.

In Factfulness bietet der Professor für Internationale Gesundheit und das globale TED-Phänomen* Hans Rosling zusammen mit seinen vieljährigen Mitarbeitern Anna und Ola eine radikal neue Erklärung, warum dies passiert. Sie enthüllen die zehn Instinkte, welche unsere Perspektive verzerren – von unserer Neigung, die Welt in zwei Lager zu teilen (normalerweise irgendeine Version von uns und denen) bis hin zu der Art und Weise, mit der wir Medien konsumieren (wo Angst regiert) und wie wir Fortschritt aufnehmen (indem wir glauben, dass es mit den meisten Dingen immer schlechter wird).

[*TED = Technology, Entertainment and Design. Daraus wurde das hier angesprochene weltweite TED-Phänomen. Mehr zu TED hier. Anm. d. Übers.]

Unser Problem ist, dass wir nicht wissen, was wir nicht wissen, und selbst unsere Vermutungen basieren auf ungewissen und vorhersehbaren Verzerrungen.

Es stellt sich heraus, dass die Welt mit all ihrer Unvollkommenheit in einem viel besseren Zustand ist als wir denken. Das heißt nicht, dass es keine realen Probleme gibt. Aber wenn wir uns die ganze Zeit über alles Sorgen machen anstatt eine auf Fakten basierende Weltsicht zu begrüßen, können wir unsere Fähigkeit verlieren, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die uns am meisten bedrohen“.

Hans Rosling, der vor seinem Tod im Februar 2017 ein vielgefragter Mann in den TED-Gesprächskreisen war, sagte: „Dieses Buch ist mein letzter Kampf in meiner lebenslangen Mission, verheerende Ignoranz zu bekämpfen“.

FACTFULNESS erregt viel Aufmerksamkeit und viele Hinweise auf dasselbe an vielen bedeutenden Stellen. Bill Gates hat einen You-Tube-Film produziert, in welchem das Buch empfohlen wird. (Ich gebe zu, dass die Empfehlung ausgerechnet von Bill Gates mich zunächst davon abgehalten hat, das Buch überhaupt anzuschauen).

Es ist ein wunderbares Buch – meine Frau und ich haben es gemeinsam gelesen. Wir sind seit 45 Jahren Lebensgefährten – und vertreten dennoch immer noch erheblich voneinander abweichende Standpunkte bzgl. der Welt um uns herum. Wir beide jedoch empfinden das Buch übereinstimmend als informativ und – ja, dass die Lektüre einfach auch Spaß macht.

Rosling war sein Leben lang Pragmatiker – er sieht und trachtet nach pragmatischem Verständnis und pragmatischen Lösungen. Er sieht, dass alles besser wird, nicht schlechter. Sein Hintergrund ist der eines Profis für öffentliche Gesundheit in weltweitem Maßstab – er bekämpft Epidemien und katastrophale endemische Krankheiten an weit entfernten Stellen.

Er warnt uns vor zehn geistigen schlechten Gewohnheiten oder „Instinkten“:

10 „Daumenregeln“ in FACTFULNESS:

  1. Gap Instinct [Gap = Lücke, Graben]

  2. Negativity Instinct

  3. Straight Line Instinct

  4. Fear Instinct [Fear = Angst, Furcht]

  5. Size Instinct

  6. Generalization Instinct

  7. Destiny Instinct [Destiny = Schicksal]

  8. Single Instinct [single = einzig, {einzigartig}]

  9. Blame Instinct [Blame = Schuld]

  10. Urgency Instinct [Urgency = Dringlichkeit]

Ich habe hier bei WUWT viele Beiträge zu den gleichen Themen gepostet – in welchen ich die Fallstricke beim Ausweiten von Trends über die Daten hinaus beschrieb, ebenso wie den Missbrauch von Mittelwerten (und von Mittelwerten der Mittelwerte); ich habe die Neigung beklagt zu versuchen, komplexe Dinge in eine einzige Zahl zu pressen; wie Äpfel und Orangen mit einander verglichen (und gemittelt!) werden; ich habe gegen die Instinkte der Medien angekämpft, „Fake News“ zu verbreiten und die guten Nachrichten zu ignorieren, und auch den Trugschluss, grob vereinfachte Lösungen für komplexe Probleme anzubieten.

Rosling erzählt interessante Anekdoten aus der Zeit seiner Reisen und der Untersuchung von gesundheitsbezogenen Dingen auf der ganzen Welt, was die Lektüre so interessant macht.

Die Al Gore-Story

Hans Rosling war zur gleichen Zeit im TED-Gesprächskreis aktiv wie unser Freund Al Gore. Rosling erzählt die folgende interessante Story in seinem Buch (in der Erstausgabe auf Seite 229):

Eine bequeme Dringlichkeit

Wir müssen Angst erzeugen!“ Genau das sagte Al Gore zu mir gleich zu Beginn unserer ersten Unterhaltung darüber, wie man den Klimawandel unter die Leute bringt. Das war im Jahre 2009, und wir befanden uns hinter den Kulissen einer TED-Konferenz in Los Angeles. Al Gore forderte mich auf, ihm zu helfen und Gapminder’s bubble graphs zu verwenden, um den Worst Case einer zukünftigen Auswirkung steigender CO2-Emissionen an die Wand zu malen …

Ich stimmte mit ihm völlig überein, dass rasche Maßnahmen bzgl. Klimawandel erforderlich seien, und ich war begeistert von dem Gedanken, mit ihm zusammenzuarbeiten.

Aber ich konnte mich nicht dem anschließen, was er gefordert hatte.

Ich mag keine Furcht … Furcht plus Dringlichkeit führen zu dummen, drastischen Entscheidungen mit unvorhersehbaren Nebeneffekten. Klimawandel ist dafür zu wichtig. Dafür braucht es systematische Analysen, durchdachte Entscheidungen, inkrementelle Entscheidungen und sorgfältige Evaluierungen. Und ich mag keine Übertreibungen, unterminiert diese doch die Glaubwürdigkeit gut belegter Daten: in diesem Falle, dass die Daten zeigen, dass der Klimawandel real ist, dass er großenteils durch Treibhausgase infolge menschlicher Aktivitäten verursacht ist und dass die Ergreifung rascher und umfassender Maßnahmen jetzt billiger wäre als zu warten, bis ein kostspieliger und inakzeptabler Klimawandel da ist. Ist die Übertreibung erst einmal entdeckt, wenden sich die Leute vollständig ab.

Sieh mal an, trotz all der Lügen der AGW-Aktivisten-Bande lag Michael Crichton nicht verkehrt mit seinem Buch State of Fear. Wir haben hier einen direkten Beweis dafür, dass Al Gore aktiv Hilfe und Zusammenarbeit suchte bei der Erzeugung eines Zustands der Angst in der allgemeinen Öffentlichkeit mittels der Verbreitung übertriebener Worst Case-Szenarien.

Zu seinen Gunsten und obwohl er kein Klimawandel-Leugner ist (wie ich auch) oder in seinem Falle nicht einmal ein Klimaskeptiker ist, besteht Hans Rosling darauf, dass …

er niemals ein Worst Case-Szenario beschwören würde ohne auch ein mögliches Best Case-Szenario darzulegen. Verbreitet man nur Worst-Case-Szenarien und – noch schlimmer – geht man damit über wissenschaftlich basierte Vorhersagen hinaus, würde das außerhalb der Gapminder-Mission liegen, den Menschen zu helfen, die grundlegenden Fakten zu verstehen. Al Gore machte unermüdlich weiter, seine Angstblasen jenseits der Experten-Vorhersagen durchzudrücken. Das kam in vielen Gesprächen zum Ausdruck, bis es mir zu viel wurde und ich die Diskussion beendete: „Mr. Vizepräsident. Keine Zahlen, keine Blasen“.

Hans Rosling selbst wies darauf hin, dass obwohl in der Ich-Form geschrieben, dieses Buch tatsächlich im Wesentlichen die Arbeit seines Sohnes und seiner Schwiegertochter war. Die Autoren stützen sich schwer auf „Experten-Meinungen“ und „von Experten genannte Statistiken (Zahlen)“. Das tat er trotz seines Ratschlags, sich vor Experten in Acht zu nehmen und euphemistisch feststellte: „Manchmal sind ,Experten‘ nicht einmal Experten auf ihrem eigenen Gebiet. Viele Aktivisten gerieren sich als Experten. Ich habe auf allen möglichen Konferenzen Vorträge gehalten, weil ich glaube, dass gebildete Aktivisten absolut entscheidend sein können, die Welt zu verbessern … Fast jeder Aktivist, den ich je kennen gelernt habe, übertreibt das Problem, dem sie sich verschrieben haben, ob nun freiwillig oder – wahrscheinlicher – unwissentlich“.

Meiner Ansicht nach hat das Team von Rosling, welches viele Jahre lang direkt mit Gesundheits-Organisationen der UN gearbeitet hatte, nicht erkannt, dass das UNFCCC und das IPCC selbst zu „Aktivisten“-Gruppen geworden sind und genau so agieren, wie er es oben beschrieben hat. Kleine Sache: nach den Faustregeln von Roßling in FACTFULNESS müssten die IPCC-Forderungen absolut und vollständig zurückgewiesen werden, und zwar als „törichte, drastische Entscheidungen mit unvorhersehbaren Nebeneffekten.

Unter dem Strich

Das ist ein großartiges Buch, leicht zu lesen und aufklärend – man wird es genießen, während man gleichzeitig einige neue Erfahrungen bzgl. kritischem Denken erfährt (oder auffrischt). Mit weniger als 15 Dollar ist es gutes Geschäft für die Wohnung, und ein noch besserer Handel ist es, wenn man sich das Buch „absolut gratis“ in der öffentlichen Bücherei vor Ort ausleiht.

Schlussbemerkung des Autors

Ich empfehle dieses Buch, aber man werfe mir nicht vor, mit allem einverstanden zu sein, was Roßling darin schreibt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/11/14/factfulness-a-book-review/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung von Michael Limburg: Ich habe mir das Buch auch sofort gekauft und auch in einem Zug durch gelesen. Deshalb kann ich die Meinung des Rezensenten – ungeachtet der Meinung von Hans Rosling zum Klimawandel nur voll bestätigen.

23 Nov 19:12

Hitzestau

by Udo Vetter

Gleich zwei Durchsuchungen in zwei Wochen – das schafft auch nicht jeder. Meinem Mandanten gelang genau dies im Spätsommer. Da war es heiß. Unerträglich heiß. Und offensichtlich schlug dieses widrige Wetter der zuständigen Staatsanwältin und einer Richterin etwas auf die Urteilsfähigkeit…

Zunächst wurde die Wohnung meines Mandanten durchsucht. Da war er sogar nur Zeuge. Weshalb die Polizei auch das Handy meines Mandanten nicht einsackte, Stichwort Verhältnismäßigkeit. Vielmehr schaute ein Beamter das Handy sorgfältig durch. Da er weder verdächtige Mails noch Chats entdeckte, kriegte mein Mandant an Ort und Stelle sein Telefon wieder.

Zwei Wochen später wurde mein Mandant dann zum Beschuldigten. Und zwar in einer Vernehmung als Zeuge, in der er nicht so bereitwillig gegen andere Beschuldigte aussagte, wie es die Staatsanwältin gerne gehabt hätte. Die Staatsanwältin machte meinen Mandanten nach kurzer Bedenkpause nicht nur zum Beschuldigten. Sie erwirkte bei der Ermittlungsrichterin auch einen Durchsuchungsbeschluss. Inhalt: sofortige Sicherstellung des Handys meines Mandanten, weil sich auf diesem verdächtige Mails und Chats befinden könnten, die aus der Zeit vor der ersten Durchsuchung stammen.

Grund genug nun für das Landgericht als Beschwerdeinstanz, die Staatsanwältin und die Richterin an juristische Prinzipien zu erinnern. Zuvörderst natürlich jene des logischen Denkens. Wenn das Handy schon mal polizeilich überprüft worden ist, spricht erst mal wenig dafür, dass sich nun Daten aus der Zeit vor dieser Überprüfung darauf befinden, die zum Zeitpunkt der ersten Durchsuchung nicht auch schon drauf waren. Jedenfalls, so das Landgericht, bräuchte man dann zumindest belastbare Anhaltspunkte für einen Fehler des eingesetzten Polizeibeamten. Oder Indizien, dass eben ältere Daten nachträglich auf das Handy gelangt sind, aus welchem Grund auch immer.

Ich hoffe mal, man geht die Ermittlungen jetzt mit etwas kühlerem Kopf an. Die meteorologischen Voraussetzungen liegen ja mittlerweile vor.

16 Nov 13:05

Kollaboration: Nextclouds Desktop-Client verschlüsselt Ende-zu-Ende

Der Desktop-Client von Nextcloud ist in Version 2.5 erschienen. Diese bringt unter anderem eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit und die aktuelle Version vereinfacht die Bedienung. (Nextloud, Verschlüsselung)
16 Nov 11:13

Abgasskandal: Kabinett beschließt Regelungen zu Dieselfahrverboten

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Um Fahrverbote zu vermeiden, will die Regierung das Immissionsschutzgesetz ändern. Bei Werten knapp oberhalb des Stickoxid-Grenzwerts sollen Diesel weiter fahren dürfen.
16 Nov 11:11

Halteverbot: Richtig geparkt, Strafzettel kassiert

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Ingrid Weidner
In einer unbekannten Stadt freuen sich Autofahrer manchmal zu früh über den gefundenen Parkplatz. Müssen sie die Straße ablaufen, um Halteverbotsschilder zu entdecken?
16 Nov 11:11

Waldbrände in Kalifornien

by Chris Frey

Er fuhr fort:

Das ist nicht das ,neue Normal‘. Es ist das ,neue Anomal‘. Und dieses neue Anomal wird sich fortsetzen, mit Sicherheit während der nächsten 10 bis 15 bis 20 Jahre … und unglücklicherweise sagt uns die beste Wissenschaft, dass Trockenheit, Wärme, Dürre und all das sich intensivieren werden. Prophezeiungen einiger Wissenschaftler zufolge ist es bereits ein Grad wärmer geworden; ich denke, dass wir ein weiteres halbes Grad erwarten können während der nächsten 10 bis 12 Jahre, was katastrophal ist. Wir haben es also hier mit einer echten Herausforderung zu tun, die unsere gesamte Lebensart bedroht“.

Und welche brillante Lösung schlägt er vor? Nun … zu meiner Überraschung und meinem Erschrecken will er mehr und immer noch mehr Steuergelder hineinpumpen:

Und wir werden mehr und immer mehr in Anpassung investieren müssen. Wenn wir von Dingen wie Klima sprechen und das sich erwärmende Klima und wir außerdem das Wort ,Anpassung‘ in den Mund nehmen, dann ist es das, worüber wir reden. Und es sind nicht Millionen, sondern Milliarden, Zehnermilliarden und vielleicht sogar hunderte Milliarden selbst innerhalb nur weniger Jahre“.

Nun also … haben Wissenschaftler tatsächlich „prophezeit“, dass die Temperaturen in der Vergangenheit um 1 Grad gestiegen sind? Können Wissenschaftler wirklich die Vergangenheit prophezeien? Und können wir wirklich ein halbes Grad Erwärmung im nächsten Jahrzehnt erwarten? Um hierüber Aufschluss zu bekommen, schaute ich genauer auf die Aufzeichnungen. Ich fand eine interessante Website, nämlich die vom Western Regional Climate Center (WRCC), wo man eine Vielfalt von wetterbezogenen Daten für einzelne Staaten hat. Also ohne weitere Umschweife – hier die mittlere Temperatur in Kalifornien von 1895 bis zur Gegenwart, Oktober 2018:

Abbildung 1: Monatliche mittlere Temperatur in Kalifornien nach dem WRCC. Die jahreszeitlichen Schwankungen wurden entfernt.

Ist nun also die Temperatur um ein Grad gestiegen, wie der Gouverneur behauptet hatte? Kaum. Seit 1895 ist es mit einer Rate von etwa 0,02°C pro Jahrzehnt wärmer geworden – zwei Hundertstel Grad.

Wie viel sind zwei Hundertstel Grad Celsius? Nun, wie man weiß, nimmt die Temperatur mit der Höhe ab. Das fühlt man bei jeder Fahrt mit einer Seilbahn auf einen höheren Berg. Die Rate der vertikalen Temperaturabnahme beträgt etwa 1°C pro 100 Meter.

Und das bedeutet, dass die 0,02°C-Änderung etwa dem Höhenunterschied entspricht zwischen … Moment … den Zehen und dem Kopf eines Menschen. Viel zu gering, um es auch nur fühlen zu können.

Offensichtlich redet der Gouverneur also dummes Zeug, wenn er sagt, dass ein anthropogener Temperaturanstieg die Ursache für die Brände ist. Der Temperaturanstieg in Kalifornien ist trivial gering – zwei Zehntelgrad über 100 Jahre.

Und wenn es nicht die Temperatur ist – was ist mit der Regenmenge? Macht Klimawandel den Staat trockener? Glücklicherweise gibt es beim WRCC auch dazu Daten. Die monatliche Regenmenge in Kalifornien stellt sich so dar:

Abbildung 2: Jährlich aufgetragene monatliche Regenmenge in Kalifornien laut WRCC. Da die Regenmengen-Daten in Inches pro Jahr angegeben werden und nicht pro Monat, habe ich alle Werte mit 12 multipliziert, um den Trend in den Daten zu einem Jahrestrend zu

machen.*

[Zum

[Verständnis: die rote waagerechte Linie bei 24 Inches entspricht etwa 610 mm, 50 Inches etwa 1570 mm. Anm. d. Übers.]Nimmt die Niederschlagsmenge ab? Ja … mit absolut bedeutungslosen 1,1 mm pro Dekade. Das ist also eindeutig nicht die Ursache der Brände.

Aber welche Gründe gibt es dann für die Zunahme der Brände? Nun, tatsächlich gibt es ein paar.

Erstens, unsere Wälder sind seit einigen Jahren nicht mehr ordentlich bewirtschaftet worden. Dies ist die Folge verschiedener Gerichtsverfahren, wobei eines das Fällen in vielen Gebieten seit 1994 verbietet. Dies war ein vergeblicher Versuch, den Fleckenkauz zu schützen. Unglücklicherweise war das aber nur ein grünes Luftschloss – das Ende der Fällarbeiten hatte keinerlei Einfluss auf die Abnahme dieser Spezies. Stattdessen scheint es, als hätte eine andere Eule den Platz des Kauzes eingenommen, nämlich der Streifenkauz (hier). Na sowas … und es gab eine ganze Reihe weiterer Verfahren, welche das Fällen verboten oder stark begrenzt haben.

Und weiter. Die Gesetze in Kalifornien verbieten sowohl Fällungen als auch die Ausdünnung von Wäldern. Nach den Bränden in Redding sagte Gouverneur Brown, er werde daran arbeiten, die Gesetze zu ändern (hier) … doch war das bisher nur Schall und Rauch.

Wenn man aber keine Bäume fällt und den Wald nicht ausdünnt, bildet sich das, was man die „Treibstoff-Ladung“ [fuel load] nennt. Darunter versteht man die Menge brennbaren Zeugs pro Acre. Und wenn es dazu kommt, würde ein ansonsten kleines Feuer rasch zu einem riesigen Brand werden.

Und schließlich, vor einigen Jahren gab es ein El Nino/La Nina-Ereignis. Dies führte zu einer Folge wärmerer und trockenerer Jahre. Dafür gibt es eine Bezeichnung. Sie lautet nicht „Klimawandel“, sondern – „Wetter“.

Inzwischen kursiert im Internet ein Memo des Inhalts, dass Präsident Trump fälschlich den Staat [Kalifornien] verantwortlich macht, weil dem Memo zufolge 98% der Wälder in Kalifornien der Nation [= den USA] gehören und nur 2% davon dem Staat Kalifornien. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.

Die Fakten sehen so aus: 43% des Waldes befinden sich in Privatbesitz, und der restliche Anteil ist zu 98% im [US-]Bundesbeseitz und 2% in Staatsbesitz. Insgesamt werden also 44% des Waldes in Kalifornien nach den staatlichen [kalifornischen] Gesetzen bearbeitet.

Aber Moment, laut Fernsehberichten ist da noch etwas … beide Feuer der jüngsten Zeit, nämlich das Camp Fire in Paradise und das Woolsey Fire in Thousand Oaks, ist in Wäldern im Privatbesitz ausgebrochen. Das bedeutet, dass die [US-]Bundesregierung nichts mit den Vorschriften zu tun hatte, welche zu diesen Bränden führten.

Sollte Präsident Trump so aggressiv sein? Natürlich nicht, das war ein Fehler … aber ich kann seinen Ärger verstehen, wenn der kalifornische Gouverneur Brown behauptet, dass die Brände nichts mit den Vorschriften in Kalifornien zu tun haben.

Aber keine Sorge! Der Gouverneur sagte, dass Schritte zum Kampf gegen die globale Erwärmung immer noch – vielleicht – „das Wetter dahin bringen, wo es historisch war“.

Ach so, zurück zu dem, wie es historisch war, zum mythischen Garten Eden also, wo das Wetter Jahr für Jahr für Jahr immer das Gleiche ist …

Where once it never rained till after sundown
By 8 a.m the morning fog had flown
Don’t let it be forgot that once there was a spot
For one brief shining moment
That was known as Camelot

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/11/12/forest-fires-in-the-golden-state/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

16 Nov 11:06

Verwaltungsgericht: Gericht ordnet Dieselfahrverbot für Autobahn an

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet -
Erstmals könnte auch eine Autobahn von Fahrverboten betroffen sein: Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat der Umwelthilfe in einem weiteren Verfahren recht gegeben.
16 Nov 11:05

EU beschließt Digitalradio-Pflicht für alle Neuwagen

Das EU-Parlament hat beschlossen, dass Autoradios in Neuwagen neben UKW auch DAB+ ermöglichen müssen.
16 Nov 11:00

Raspberry Pi 3 Model A+: Das steckt im neuen Einplatinenrechner

Die Raspberry-Pi-Foundation hat eine neue Variante ihres Einplatinenrechners vorgestellt. Das Raspberry-Pi-3-Model A+ bietet einige der Vorteile des aktuellen Spitzenmodells zu einem geringeren Preis.

Das neue Raspberry-Pi-3-Model A+ ist eine geschrumpfte Variante des Model B+. Sie kostet etwa zehn US-Dollar weniger als ihre große Vorlage, verfügt aber über einige derselben Komponenten. Angetrieben wird der Winzling von einer auf 1,4 Gigahertz getakteten, vierkernigen Cortex-A53-ARM-CPU. Ihr zur Seite stehen 512 Megabyte SDRAM. Ebenfalls mit an Bord sind WLAN und Bluetooth. Weiter gibt es ...

weiterlesen auf t3n.de
16 Nov 10:57

Wenn die Sonne keine Rechnung schickt – wer dann?

by Admin

Wissen Sie, was Sie für eine Kilowattstunde Stromverbrauch bezahlen? Damit können Sie eine Stunde Staubsaugen. Nun, es sind ca. 30 Eurocent, der höchste Strompreis in Europa. Die Franzosen bezahlen 18 Eurocent, die Bulgaren 10. Wenn Sie also drei Kilowattstunden einsparen, können Sie sich an der Ecke eine Kugel Eis für einen Euro leisten.

Auf der Ile Saint-Louis, der Seine-Insel inmitten von Paris, gibt es angeblich das beste Eis der Welt. Der Eismacher Berthillion ist berühmt für sein köstliches Schokoeis und den saftigen Preis von drei Euro für eine Kugel. Vielleicht kauft ja Jürgen Trittin seine Eiskugeln bei Berthillion und hat den Flugpreis mit in seine Rechnung einbezogen, als er sagte: „Die Energiewende kostet eine deutsche Familie durchschnittlich einen Euro, nicht mehr als eine Kugel Eis im Monat“ (ab 6:44 min).

Inzwischen sind es nämlich fast 2.500 Euro pro Jahr. Heute kostet die Energiewende pro Familie eine hübsche Urlaubsreise mit allem Komfort. Und zu allem Überfluss wird der ganze Aufwand ohne jeden positiven Effekt auf die Kohlendioxid-Bilanz Deutschlands getrieben. Das Geld ist aber nicht weg. Es haben jetzt Andere, beispielsweise zum Ankauf eines hübschen Schlösschens am Vater Rhein.

„Haltet den Dieb“

Ein paar Jahre, nachdem Frau Merkel ein Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami in Japan dafür instrumentalisiert hat, um in Deutschland verfassungswidrig Kernkraftwerke stillzulegen, bezahlen deutsche Stromkunden den höchsten Strompreis in Europa. Häufig wird von Politikern darauf verwiesen, dass an diesen exorbitanten Belastungen für den kleinen Mann die gierigen Energieriesen schuld sind. Oder wahlweise die böse Industrie, die von den Energiewendekosten befreit wird. Das ist aber nur ein verzweifelter Ruf der Ertappten: „Haltet den Dieb“. In Wahrheit ist es nämlich der Staat, der am meisten von den Stromkosten absahnt. 54 Prozent des Strompreises sind Steuern und Abgaben, wohlgemerkt Abgaben von Geld, das schon einmal bei Einkommen versteuert wurde. Hurra, die „Steuerquellen“ sprudeln – schreiben die Hofberichterstatter.

Der Rest des Strompreises: 24 Prozent sind Netzentgelte, die Gier-Konzerne bekommen gerade mal 21 Prozent für Erzeugung und Vertrieb. In den vergangenen Jahren haben Steuern, Abgaben und Umlagen auf den Strompreis deutlich zugenommen. Seit 2006 stieg die Abgaben-, Umlagen- und Steuerbelastung für alle Stromkunden um 110 Prozent. Mehr als 35 Milliarden Euro zahlen Verbraucher hierfür im Jahr 2018.

Während der Stromverbrauch zwischen 2000 und 2018 nur um fünf Prozent gestiegen ist, haben sich in derselben Zeit die Einnahmen aus der Strom- und Umsatzsteuer mehr als verdoppelt, auf inzwischen über 13,5 Milliarden Euro. Der größte Profiteur der Kostensteigerungen für Strom ist somit der Bundesfinanzminister.

Das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Die Preise für CO2-Emissionszertifikate steigen ebenfalls seit über einem Jahr deutlich. Die Grünen fordern solche Erhöhungen seit Jahren. Dies erhöht die Kosten für die Produktion von Strom. Während der Preis für ein Zertifikat lange bei vier bis sechs Euro lag, hat er sich im Verlauf des Jahres 2018 nahezu verdreifacht: Ein Zertifikat, das zum Ausstoß einer Tonne Kohlendioxid berechtigt, kostet derzeit knapp 20 Euro.

Bringt der Michel freudig erregt Opfer?

Seit zwei Jahren steigen die Preise an den Energiebörsen erheblich: Bezahlten die Unternehmen im Jahr 2016 für das Lieferjahr 2017 für eine Megawattstunde Strom durchschnittlich noch 33,51 Euro, mussten sie in diesem Jahr für Lieferungen 2019 bereits 50,56 Euro und mehr bezahlen (zeitweise lag der Wert sogar bei bis zu 69 Euro für eine Megawattstunde Strom). Die Beschaffungskosten sind für die Versorger damit im Durchschnitt um mehr als die Hälfte gestiegen.

Bezahlt werden diese Preiserhöhungen letztendlich vom Stromkunden und vom Steuerzahler. Dumm ist nur, dass dies meist dieselben Leute sind.

Hat die grüne Klimapolitik der Bevölkerung zu viel zugemutet? Wenn man einer „repräsentativen“ Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag von WELT und des Energiekonzerns EnBW glaubt, bringt der Michel freudig erregt Opfer für die energiepolitische Geisterfahrt. Unter der Überschrift: „Deutsche sind bereit, für die Energiewende Opfer zu bringen“ geben laut Forsa nahezu alle Befragten an, „in den letzten Jahren persönliche Verhaltensänderungen ergriffen zu haben, um das Klima zu schützen“.

Laut Forsa-Umfrage ist eine große Mehrheit der Deutschen bereit, auf die gewaltigen Herausforderungen des Klimaschutzes mit einer persönlichen Verhaltensänderung zu reagieren. So gaben 85 Prozent der Befragten an, im Haushalt Energie zu sparen. 74 Prozent erklärten, häufiger auf die Nutzung von Plastiktüten zu verzichten. Immerhin 64 Prozent haben bereits Haushaltsgeräte gegen solche mit geringerem Stromverbrauch ausgetauscht. Die persönlichen Verhaltensänderungen greifen inzwischen recht weit auf den Alltag über. So erklärten 57 Prozent der Befragten, weniger Fleisch zu essen. 49 Prozent gaben an, das Auto jetzt häufiger mal stehen zu lassen. 46 Prozent erklärten zudem, jetzt auch weniger zu fliegen.

Früher hieß so etwas Propaganda

Checkt bei Forsa kein Meinungsforscher mehr seine Ergebnisse an der Realität? Komischerweise decken sich diese Aussagen nämlich absolut nicht mit den Statistiken über Fleischkonsum und Fliegen. Da hat Forsa wohl irrtümlich den Vegetarierverband VEBU und die Selbsthilfegruppe Aviophobie befragt. Laut Forsa ist inzwischen fast jeder Dritte (31 Prozent) grundsätzlich zur Anschaffung eines Elektro- oder Hybridautos bereit. Und tatsächlich, der Marktanteil solcher Fahrzeuge hat sich 2017 von 0,8 Prozent auf volle 1,6 Prozent erhöht. Auch die Zahl der Personenkilometer im PKW nimmt seit 20 Jahren kontinuierlich zu. Von „Auto stehen lassen“ ist da nichts zu erkennen.

All diese Fakten zeigen recht hübsch, was der geneigte Leser von Forsa-Studien über die Energiewendebegeisterung der Deutschen zu halten hat. Früher hieß so etwas Propaganda, heute sagt man modern „Fake-News“.

Unverdrossen instrumentalisieren die deutschen Grün/Rot/Schwarzen Weltuntergangsszenaristen den heißen Sommer 2018 (die Rede vom Klima- und Energieexperten Hofreiter muss man gesehen haben), um nun auch noch aus der Kohle auszusteigen. Die Kanzlerin hat extra eine Kohleausstiegskommission aus lauter Fachleuten zusammengetrommelt, um das alles ausrechnen zu lassen.

Ich wage mal eine Prognose. Wenn wir nicht vorher einen katastrophalen Blackout hinlegen, dann landen wir in fünf Jahren bei einem Strompreis von 50 Cents pro Kilowattstunde. Dann sind wir nicht nur Strompreis-Europameister, dann sind wir endlich wieder Weltmeister. Nicht im Fußball, aber im Strompreis. Das gerne gebrachte Opfer wäre dann für eine deutsche Durchschnittsfamilie so um 4000 Euro pro Jahr. Das sind etwa 1300 Kugeln bestes Schokoeis von Berthillion, also mehr als 100 Kugeln im Monat. Nicht zu sprechen von den 4000 Kugeln Normaleis pro Jahr, das wären dann täglich 11 Kugeln – Bon Appetit.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

16 Nov 10:51

SharePoint 365 and Azure integration – Using Azure Monitor to retrieve and analyze telemetry

by becci.velzian

SharePoint Online, the SharePoint version available in Office 365, is the Microsoft cloud collaboration tool and the base for several other Office 365 services, for example, Groups, Microsoft Teams etc. On the other side of the Microsoft cloud spectrum, Azure offers quite a lot of services for IaaS (Infrastructure as a Service), PaaS (Platform as a Service), and SaaS (Software as a Service) that can be integrated with SharePoint, aggregating extra functionality that is not available natively in the system. One of the Azure services is the “Azure Monitor”, which includes the “Log Analytics” and “Application Insights” subsystems, that provides tools for gathering and analyzing the telemetry of online and on-premises resources and applications.

Application Insights screens the readiness, performance, and usage of web applications, hosted in the cloud or on-premises. It provides insight into the application's operations and can also diagnose errors as well, without waiting for a user to report them (using the Alerts mechanism of the service). Dashboards combining the gathered data can be created to show different kinds of metrics, and Power BI could eventually be used for visualization and making the data available outside the organization. Azure Logic Apps allows you to automate information from the Monitor, creating workflows that integrate with other systems (Email, for example). Finally, Azure Monitor contains multiple APIs to read and write metrics and to access generated alerts in a customized form.

Although SharePoint 365 provides a general statistic and analysis service for the tenant, connecting the “Application Insights” part of the Azure Monitor with SharePoint could be very interesting, allowing to get more specific, localized information about one page or one SPFx WebPart.

Create and configure the Azure Monitor service

To create the Azure Monitor service, you need to have an Azure account (it is possible to get a trial account from Microsoft).

Step 1. Open the (https://portal.azure.com) and log in using an Azure Administrator account

Step 2. Create a “Resource Group” (or reuse an existing one) to contain the Azure Monitor service. Provide a name for the group, select the subscription name and the datacenter location to be used.

Step 3. Open the Resource Group and click the “+ Add” button. In the search box write “application insights” and click on “Application Insights” in the list. A new window will open with some information about the service. Use the “Create” button.

Step 4. Give a name for the service (“MonitorSPFxWebPart” in the following example because we will use it to monitor the use of one SharePoint WebPart). In the “Application Type” select “ASP.NET web application”. Select the subscription and Resource Group to be used. Then, “Create” the service

Step 5.  After creation, go back to the Resource Group and open the service. The main configuration on the left side and the dashboard will be visible (we will take a close look later). Take note of the “Instrumentation Key” that is shown in the “Overview” panel, on the upper-right corner, we will need it later. In principle, the service is ready to be used, and waiting to receive information from any kind of web application that connects with it (because we configured “ASP.NET web application” in Step 4)

The SharePoint SPFx WebPart

We are aiming to get monitoring information from one SharePoint SPFx WebPart for this example, but you can use the same Azure Monitor service to gather information from several WebParts and/or Add-Ins simultaneously. It can also be used to monitor SharePoint pages and SharePoint on-premises farms, as long as they can be reached from the Internet.

Step 6. For this example, we will use the default “Hello World” SPFx WebPart that you get if you run using all out-of-the-box configurations (I use a JavaScript WebPart, but it will work with any kind of WebPart without problems). Create the WebPart and open the working directory in Visual Studio Code.

Step 7. Azure Monitor has two different ways to be reached programmatically: using the SDK, or just inserting a small JavaScript in a HTML page. The second option is less functional, and it will not show statics in the Azure dashboard (you need to use the “Analytics” screen and send queries against the saved logs in Azure). It’s much easier to use the SDK, that comes in different flavors: .NET, .NET Core, Java, Node.js, JavaScript. To add the JavaScript SDK to the SPFx WebPart, from the Terminal Console of VS Core run:

npm install @types/applicationinsights-j

Step 8. Open the WebPart .ts file. To connect the WebPart with Azure Monitor, we then need to register the SDK in the declarations part of the code:

import {AppInsights} from "applicationinsights-js";

Step 9. Finally, we can add the code to send the information to Azure using any event routine:

let appInsightsKey: string = "xxxxxxxx-xxxx-xxxx-xxxx-xxxxxxxxxxxx";
    AppInsights.downloadAndSetup({ instrumentationKey: appInsightsKey });
    AppInsights.trackPageView();

Replace the “appInsightsKey” string with the “InstrumentionKey” value found in Step 5. The “downloadAndSetup” method downloads and injects the necessary JavaScript dynamically to send the local information to Azure. The “trackPageView” method gathers all kind of information from the application, and it can be filtered using several overloads (see here).

azure monitor screenshot

Figure 1. The SDK call inserted in the WebPart render event

Step 10. Generate the installation files and the package for the WebPart and install everything in a SharePoint page (it will work as well in a SharePoint Server 2016 with SP1 and 2019 modern page if the farm can reach Internet). After a couple of seconds, the WebPart starts sending information to Azure.

azure monitor screenshot

Figure 2. Initial information from the WebPart recorded in Azure Monitor

The Azure Monitor Dashboard

All the gathered information is saved in Azure Monitor as logs. The logs are available for download (with an option for “Continuous export”) to be used by other systems like Power BI, or shown directly from the Azure web interface in several ways.

The main dashboard for the Monitor can be reached from the “Overview” menu,  by selecting the option “Application dashboard” (Figure 3). The dashboard is fully customizable, allowing you to add, pin, move and resize tiles.

azure monitor screenshot

Figure 3. Azure Monitor Dashboard (source: Microsoft corp.)

Additionally, there are dedicated views to explore the monitored details: Metrics, Availability, Failures, Performance, Servers, Browsers, Users, Events, Sessions, etc. Each view has the possibility to drill down through several perspectives (time, application, user) as well.

As previously mentioned, the logs in Azure Monitor can be analyzed and visualized using the powerful query tool from the “Analytics” panel. There are aides in the tool to assist in the creation of the queries, together with IntelliSense and examples of preconfigured queries. If you need to review aspects that aren't shown by default, you can create your own tile or dashboard in Azure Monitor. Using this extensibility, it is possible to connect the data in Azure Monitor with Azure Logic Apps (and Office 365 Flow, which is based on Logic Apps), because there are two “Actions” available: “Run Analytics query” and “Visualize Analytics query” that can be connected with any workflow.

In summary, Azure Monitor can be used in SharePoint in a pretty easy way, enriching the information that we can get from the system for analysis and monitoring, and allowing us to maintain the components and get the complete system under control.

Source code: https://github.com/gavdPublic/Practical365AzureMonitorAndSharePoint

The post SharePoint 365 and Azure integration – Using Azure Monitor to retrieve and analyze telemetry appeared first on Practical 365.

16 Nov 10:50

Krisp.ai – Mute background noise during your calls

by nyxtom

Article URL: https://krisp.ai/index.html

Comments URL: https://news.ycombinator.com/item?id=18460726

Points: 352

# Comments: 102

16 Nov 10:50

A Massive Impact Crater Has Been Detected Beneath Greenland’s Ice Sheet

by mr_tyzic
16 Nov 10:48

Scientists bust myth that our bodies have more bacteria than human cells

by Amorymeltzer
16 Nov 10:48

Ernährung: Low Carb ist auch nicht die Lösung

by ZEIT ONLINE: Gesundheit - Linda Fischer
Wie viel Fett und wie viele Kohlenhydrate sollte man essen? Eine neue Studie zeigt, worin sich Forscherinnen und Forscher einig sind – und wo sie noch streiten.
16 Nov 10:47

US-Regierung: USA wollen Verkauf von E-Zigaretten eindämmen

by ZEIT ONLINE: Ausland -
In den USA steigen viele Jugendliche auf aromatisierte E-Zigaretten um. Jetzt sollen Einschränkungen und Kontrollen dem entgegenwirken.
16 Nov 10:45

Announcing General Availability of the Windows Compatibility Module 1.0.0

by Steve Lee [MSFT]

The Windows Compatibility module (WindowsCompatibility) is a PowerShell module that lets PowerShell Core 6 scripts access Windows PowerShell modules that are not yet natively available on PowerShell Core. (Note: the list of unavailable commands is getting smaller with each new release of PowerShell Core. This module is just for things aren’t natively supported yet.)

You can install the module from the PowerShell Gallery using the command

Install-Module WindowsCompatibility

and the source code is available on GitHub. (This is where you should open issues or make suggestions.)

Once you have WindowsCompatibility installed, you can start using it. The first thing you might want to run is Get-WinModule which will show you the list of available modules. From that list, choose a module, say PKI and and load it. To do this, run the following command:

Import-WinModule PKI

and you’ll have the commands exported by the PKI module in your local session. You can run them just like any other command. For example:

New-SelfSignedCertificate -DnsName localhost

As always, you can see what a module exported by doing:

Get-Command -module PKI

just like any other module.

These are the most important commands but the WindowsCompatibility module provides some others:

  • Invoke-WinCommand allows you to invokes a one-time command in the compatibility session.
  • Add-WinFunction allows you to define new functions that operate implicitly in the compatibility session.
  • Compare-WinModule lets you compare what you have against what’s available.
  • Copy-WinModule will let you copy Window PowerShell modules that are known to work in PowerShell 6 to the PowerShell 6 command path.
  • Initialize-WinSession gives you more control on where and how the compatibility session is created. For example. it will allow you to place the compatibility session on another machine.

(See the module’s command help for more details and examples on how to use the WindowsCompatibility functions.)

How It Works

The WindowsCompatibility module takes advantage of the ‘Implicit Remoting‘ feature that has been available in PowerShell since version 2. Implicit remoting works by retrieving command metadata from a remote session and synthesizing proxy functions in the local session. When you call one of these proxy function, it takes all of the parameters passed to it and forwards them to the real command in the “remote” session. Wait a minute you may be thinking – what does remoting have to do with the WindowsCompatibility module? WindowsCompatibility automatically creates and manages a ‘local remote’ session, called the ‘compatibility session’ that runs with Windows PowerShell on the local machine. It imports the specified module and then creates local proxy functions for all of commands defined in that module.

OK – what about modules that exist in both Windows PowerShell and PowerShell core? Yes – you can import them. After all, there are still a fair number of base cmdlets that aren’t available in PowerShell core yet.

So how does this work? WindowsCompatibility is very careful to not overwrite native PowerShell core commands. It only imports the ones that are available with Windows PowerShell but not with PowerShell Core. For example, the following will import the PowerShell default management module

 Import-WinModule  Microsoft.PowerShell.Management

which contains, among others, the Get-EventLog cmdlet. None of the native PowerShell Core cmdlets get overwritten but now you have Get-EventLog available in your session.

At this point, if you call Get-Module, you will see something a bit strange:

Get-Module | ForEach-Object Name

results in output that looks like:

Microsoft.PowerShell.Management
Microsoft.PowerShell.Management.WinModule
Microsoft.PowerShell.Utility
NetTCPIP

Import-WinModule renames the compatibility module at load time to prevent collisions with identically named modules. This is so the module qualified commands will resolve against the current module. In fact, if you want to see what additional commands were imported, you can run:

Get-Command -Module  Microsoft.PowerShell.Management.WinModule

Limitations

Because WindowsCompatibility is based on implicit remoting, there are a number of significant limitations on the cmdlets imported by the module. First, because everything is done using the remoting protocol, the imported cmdlets will return deserialized objects that only contain properties. Much of the time, this won’t matter because the parameter binder binds by property name rather than by object type. As long as the required properties are present on the object, it doesn’t matter what type the object actually is. There are, however, cases where the cmdlet actually requires that the object be of a specific type or that it have methods. WindowsCompatibility won’t work for these cmdlets.

Windows Forms and other graphical tools

The remoting session is considered non-interactive so graphical tools such as notepad or Winforms scripts will either fail, or worse hang.

Linux and Mac support

This module depends on WinRM and the client libraries on these platforms are known to be unstable and limited. So for this release, only PowerShell Core running on Windows is supported. (This may change in the future. But you’ll still need a Windows machine with Windows PowerShell to host the compatibility session.)

PowerShell 6.1 Dependency

WindowsCompatibility depends on a feature introduced in PowerShell Core 6.1 for keeping the current working directory in both the local and compatibility sessions synchronized. Earlier versions of PowerShell will work with WindowsCompatibility but won’t have this directory synchronization feature. So if you’re running PowerShell Core 6.0, import a command that writes to files, do Set-Location to a new directory, then use that command to write to a file with an unqualified path; it will use the original path from when the module was imported rather than your sessions current working directory. On PowerShell Core 6.1, it will correctly use the current working directory.

Summary

To sum it all up, the WindowsCompatibility module provides a set of commands that allow you to access Window PowerShell modules from PowerShell Core 6. There are however, some limitations that make it unsuitable for all scenarios. Over time, as more and more modules are ported to .NET Core/PowerShell 6 natively there will be less need for this module.

Cheers!
Bruce Payette,
PowerShell Team.

16 Nov 10:42

Produktivität: Mit diesen 5 Tricks machst du mehr aus deinem Tag

Führungskräfte arbeiten viel – doch sind sie auch wirklich immer produktiv? Wenn du diese einfachen Life-Hacks für mehr Produktivität beachtest, schaufelst du dir mehr Zeit für wirklich wichtige Entscheidungen frei.

Eine Studie aus dem Harvard Business Review hat die Terminkalender von CEO untersucht. Das Ergebnis ist erschütternd, dürfte viele von uns aber nicht überraschen: 62,5 Stunden arbeiten die Top-Manager, die sich bereit erklärt haben, an der Studie teilzunehmen, im Schnitt pro Woche. Und 72 Prozent der Zeit verbringen sie in irgendwelchen Meetings – unterm Strich durchschnittlich 37 Meetings pro ...

weiterlesen auf t3n.de
16 Nov 10:39

Estimating the chances of something that hasn’t happened yet

by devy
16 Nov 10:36

Microsoft Translator: Neuerungen versprechen bessere Übersetzungen

Microsoft hat sein Übersetzungswerkzeug Translator intern überarbeitet. Vor allem Übersetzungen ins Englische und aus dem Englischen sollen bessere Ergebnisse liefern. Nach und nach sollen weitere Sprachpaare dazukommen. (Internet, Google)
16 Nov 10:33

Rohstoffpreise: Auf dem Trockenen

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Ingo Malcher
Fließt zu wenig Wasser durch den Rhein, steigen die Preise für Benzin und Heizöl. Wie ist das möglich?
14 Nov 18:44

Introducing Mobile Application Management (MAM) support for Microsoft Flow Mobile Application

We have recently shipped a new version of the Flow Mobile application for Apple IOS and Android that supports Microsoft Application Management (MAM) support without device enrollment. Using MAM allows IT administrators to create an enforce mobile data policies to safeguard company data.

14 Nov 17:29

G-Power BMW M5 F90: Tuning bringt 800 PS für 25.000 Euro

by Benny

Wenn sich G-Power den BMW M5 F90 zur Brust nimmt, muss das Resultat gewaltig sein. Und angesichts von 800 PS, die nun im Datenblatt der Power-Limousine aus Garching stehen, kann man ohne Übertreibung von einem echten Hammer sprechen: G-Power steigert die Leistung des BMW M5 F90 auf ein Niveau, das selbst von vielen Supersportlern nicht erreicht wird. Und wie im Video zu hören ist, bietet der G-Power M5 auch einen dazu passenden Sound.

Für die imposante Leistungssteigerung um 200 PS sowie das ebenfalls deutlich auf 980 Newtonmeter gesteigerte Drehmoment modifiziert G-Power sowohl die Hard- als auch die Software des Fahrzeugs. Im Zentrum stehen dabei die beiden Turbolader des 4,4 Liter großen V8-Triebwerks: Größere Turbinen- und Verdichterräder, ein vergrößerter Ansaugbereich und optimierte Gehäuse schaffen gemeinsam mit Downpipes und Titan-Abgasanlage Spielraum für eine geänderte Motorsteuerung.

Die G-Power Performance Software V3 nutzt das Potenzial der geänderten Hardware und überwacht dabei ständig die Haltbarkeits-relevanten Parameter. Freigeschaltet wird die Leistungssteigerung nur, wenn sich alle Betriebsmittel im richtigen Temperaturfenster befinden und der Motor nicht beschädigt wird. 800 PS liegen bei 6.500 U/min an, das maximale Drehmoment von 980 Newtonmeter steht zwischen 3.000 und 4.500 U/min zur Verfügung.

Die resultierenden Fahrleistungen umreißt G-Power derzeit nur: 2,9 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h sind imposant, noch stärker dürfte sich die Leistungssteigerung aber bei höheren Geschwindigkeiten und Zwischensprints auswirken. Da mit dem Tuning auch die elektronische Beschränkung der Höchstgeschwindigkeit entfällt, steigt die Vmax auf über 335 km/h.

Selbstverständlich ist, dass sich G-Power das Tuning des BMW M5 F90 auch bezahlen lässt: 5.772 Euro stehen für die Hardware-Modifikationen an den Turboladern auf der Rechnung, die Downpipes mit Katalysatoren kosten 4.938 Euro und die Titan-Abgasanlage erhöht den Preis um 8.240 Euro. Hinzu kommen 5.415 Euro für die Power-Software und auf Wunsch weitere 795 Euro für die Vmax-Aufhebung. Macht unterm Strich etwas mehr als 25.000 Euro – und wenn dann noch die hier gezeigten 21-Zoll-Schmiedefelgen vom Typ Hurricane RR mit passender Bereifung verbaut werden sollen, dürfen weitere 8.950 Euro auch nicht schmerzen.

(Bilder & Infos: G-Power)

14 Nov 17:28

Wärmerer Sommer – Kühlere Klimadebatte

by Klaus-eckart Puls

Auch aktuell scheint der im nördlichen Zentraleuropa heiße und trockene Sommer/Herbst 2018 Wasser zu sein auf die (Gebets-)Mühlen der Klima-Alarmisten. Für sie ist nach wie vor das anthropogene CO2 die „Wurzel allen Übels“, also auch jeder besonderen Hitze wie jeder außergewöhnlichen Trockenheit. Doch jenseits dieses Ideologie-bestimmten Vordergrundes – in der ernsthaft und seriös arbeitenden „Wetter- und Klima-Community“ verläuft die Diskussion inzwischen deutlich anders:

(1.)  Dort hat das CO2-Argument weitgehend ausgedient. Ein unumstößliches Physikalisches Gesetz, das LAMBERT-BEER`sche Gesetz („Strahlungsbanden“) findet zunehmend Beachtung. Es sagt, dass der Treibhauseffekt der Treibhausgase (CO2, Methan usw.) im logarithmischen Maßstab abnimmt:

Für das nächste Grad globaler Erderwärmung muss der Zuwachs des Anteils der Treibhausgase an der Atmosphäre doppelt so groß sein, wie er für das vorangehende Grad an Erderwärmung war.
Wenn auch strittig ist, ob und wie viel zusätzliches CO2 die Erdatmosphäre wegen des zunehmenden Partialdrucks noch wird aufnehmen können – und wie viel ständig sowie zunehmend in den Weltmeeren versinken wird – lässt sich mit Blick auf die globale Erdwärme sagen:

Die Atmosphäre ist tendenziell gesättigt mit erwärmungsrelevantem CO2.

Außerhalb der Beobachtung, dass international die ernsthafte Klimadebatte „CO2-müde“ geworden ist, dass dementsprechend die „Decarbonisierungs-Hype“ abklingt, steht in Deutschland der „Hambacher Forst“. Er ist jenseits jeder realistischen Betrachtung und Behandlung zum Symbol und Fetisch geworden. Hier sind Gläubige, Ideologen, Katastrophiker und sogar Kriminelle am Werk, die nicht nachlassen, ihre irrationalen Süppchen mit extremen Wetterereignissen und Wetterfolgen wie Meeresanstieg, Kälte- und Hitzerekorden, Dürren und Überflutungen oder schmelzendem Gletscher- und Polareis zu würzen.

(Ergänzung/Anm. der EIKE-Readktion : Die weltweiten Wetterdienst finden keine signifikanten Trends: https://www.eike-klima-energie.eu/2018/11/11/der-juengste-ipcc-bericht-sr-15-von-2018-von-klimakatastrophen-keine-spur/ )

(2.)  Klima-Szientisten – und ihnen hörige Politiker – haben über viele Jahre die Bedeutung der weltweiten (globalen) Durchschnittstemperatur  bis zum Irrsinn überschätzt (vgl. das „Zwei-Grad-Ziel“). 

Vieljährige und globale Durchschnittswerte z. B. zu Temperaturen oder Niederschlägen taugen nicht zur Beschreibung, gar Erklärung der enormen regionalen Witterungs- und Wetterunterschiede und der extremen Wetterereignisse, die wir fast täglich an den unterschiedlichsten Orten der Erde beobachten. Die simple Wahrheit wird (wieder-)entdeckt: 

Leben vollzieht sich nicht in Durchschnitten. Gelebt wird ausschließlich in der Realität. Jeder Einzelne lebt an seinem Ort mit „seinem“ dortigen Wetter. Einige Kilometer entfernt kann es für die dort Lebenden völlig anders Wetter geben. Solche „Wetterbrüche“ sind im stochastischen Wetterverlauf vollkommen normal. 

Extreme Wetterereignisse gehören zur Erde. Es ist unmöglich, ihre Ursachen in weltweiten Vieljahresdurchschnitten zur Lufttemperatur zu erkennen. „Wetter“ ist und bleibt ein Zufallsprozess (stochastischer Prozess). Wetter geschieht, Wetter überrascht, Wetter hilft, Wetter schadet.

Meteorologisch sind die hohen Temperaturen und geringen Niederschläge in diesem Jahr im zentralen und nördlichen Europa einfach zu erklären:

Es gibt permanent eine starke und schnelle Luft-Höhenströmung (Jet-Stream), die warme Luft aus Süden in die kalte Polarzone trägt, aufgrund der Erddrehung (Corioliskraft) leicht nord-westlich bis westlich umlenkend und auf dem Rückweg aus der Polarzone leicht süd-östlich verläuft. Dieser Jet-Stream ist in diesem Jahr 2018 so gelagert, dass er wiederholt Hochdruckgebiete mit viel Sonnenschein und kaum Regen zwischen seinen beiden Flanken für unüblich lange Zeit in Mitteleuropa „eingeklemmt“ hielt. (==> https://www.eike-klima-energie.eu/2018/09/05/sommer-witterung-2018-eine-maerchen-stunde-der-klima-alarmisten/ ).

Klimatologisch dagegen ist es vollkommen unmöglich zu erkennen, ob und ggf. auf welche Weise sowie in welchem Maße derartige zyklische Jet-Stream-Verschiebungen darauf zurückzuführen sind, dass die weltweit gemessene Durchschnittstemperatur der erdnahen Luft während der letzten 100 Jahre um etwa ein Grad gestiegen ist. Insofern muss man „Intellektueller Hasardeur“ oder „Nachplappernder Laie“ sein, um „Klimawandel“ als Ursache unseres diesjährigen Sommer-Wetters anzuführen.

Etwa im Jahr 2015 haben mit den Verhandlungen zum Pariser Klimaabkommen politische Neuorientierungen eingesetzt: 

An die Stelle der einseitig auf CO2-Vermeidung konzentrierten Klimapolitik mit verbindlichen Emissionsvorgaben für die Nationen (Stichwort: Dekarbonisierung) treten vorausschauende wie nachsorgende, nationale wie internationale Umwelt- und Wetterfolgepolitiken, die an den tatsächlichen regionalen Gegebenheiten und den Schicksalen der dort lebenden Menschen orientiert sind (vom intensivierten Deichbau bis zur Züchtung und Anpflanzung Wasser-genügsamer Pflanzen).

Das „Zwei-Grad-Ziel“ ist heute bestenfalls noch zu verstehen als generelle Willensbekundung, sich auf den den Menschen und Regionen zugewandten, konkret benannten Politikfeldern intensiv zu engagieren. Daher ist zu erwarten, dass der weitaus größte Teil der von den USA im Pariser Klimaabkommen zugesagten konkreten Projekte und Maßnahmen Bestand haben, gar noch intensiviert werden wird, unabhängig von der Kündigung des Abkommens durch Präsident Trump. 

(3.)  Neben die sogenannten „Treibhausgase“ treten in der seriösen Forschung und wissenschaftlichen Diskussion gänzlich andere Faktoren des Einflusses auf „Wetter“ (und damit langfristig: “Klima“), beispielsweise Sonnen-Zyklen, Vulkanismus und Beschleunigung der Ströme von Eisen-Nickel (Magma) im Inneren der Erde.

Ein treffliches Beispiel zu Letzterem ist zu bestaunen unter:

https://www.wetter.com/news/ein-jetstream-unter-der-erde-rast-immer-schneller-auf-europa-zu_aid_5bc9c2b6a5b4b92bce463e64.amp.html

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)*  Unser Gast-Autor Dr. Dirk Beckerhoff  hat schon früher Beiträge hier bei EIKE publiziert, z.B. :

(1) https://www.eike-klima-energie.eu/2015/08/18/abkehr-vom-klima-zurueck-zum-wetter/

(2) https://www.eike-klima-energie.eu/2013/12/04/klima-konkurs-der-modelle/

(3) https://www.eike-klima-energie.eu/2018/04/06/wetter-witterung-klima-das-hemd-sitzt-naeher-als-der-rock/

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14 Nov 16:54

Autonomes Fahren: Waymo kündigt autonomen Taxidienst für Dezember an

Es ist so weit: Ab Dezember sollen die autonom fahrenden Taxis von Waymo in einer Stadt in den USA im Einsatz sein. Für den Dienst hat sich die Alphabet-Tochter ein interessantes Abrechnungsmodell ausgedacht. (Waymo, Auto)
14 Nov 16:50

Generalschlüssel für Fingerabdruckscanner: Master-Prints entsperren Smartphones

Mit KI-Methoden erstellten Forscher Fingerabdrücke, die als eine Art Generalschlüssel für Fingerabdruckscanner fungieren und damit etwa Smartphones entsperren.
14 Nov 16:49

Wie kann man die bürokra­tischen Klima-Betrüger zur Verant­wortung ziehen?

by Chris Frey

Die Herausforderung besteht nach wie vor, verteidigt sich doch das System aus sich selbst heraus. Es ist schwierig, weil viele keine Ahnung haben, wie bösartig das System wird, wenn man es angreift, und welche Waffen es verwendet, um ein Individuum zu zerstören. Ich nenne es ,das System‘, weil es eine kopflose, amorphe Masse ist, allgemein bekannt unter der Bezeichnung Bürokratie.

Jüngst haben Einige einen zweiten Versuch der Herausforderung gestartet und Antworten zu bekommen, aber sie erhielten nur eine vorhersehbare Standardantwort. Darin hieß es, dass unsere Antwort [des Systems] die Richtige ist, weil wir die Originalarbeiten geleistet haben. Das läuft parallel zu dem Trick des IPCC zu sagen, wir wissen, dass CO2 einen Temperaturanstieg verursacht, weil unsere Modelle genau das zeigen.

Viele Menschen haben mir über die Jahre geschrieben, nachdem sie von der Korruption erfahren hatten. Sie können nicht glauben, was da vor sich geht, obwohl das Abgleiten in Chaos, Korruption und das komplette Scheitern der Politiker in den meisten Ländern damit umzugehen, Augen öffnet. Lord Acton nannte es Power Corrupting. Wir erkennen jetzt zunehmend, wie weit diese Herrschaften gehen wollen, um diese Macht zu erlangen. Die von der CRU durchgesickerten E-Mails im November 2009 machten für jedermann sichtbar, wie man den Betrug inszeniert, wie man ein Ergebnis verzerrt und falsifiziert – und doch hat niemand seinen Job verloren oder ist zur Verantwortung gezogen worden. Die Antwort, wie und warum das möglich war, ist einfach: weil die Bürokratie sie geschützt hat. Die Lösung ist klar, aber sehr schwierig umzusetzen.

Bei der Gründung des IPCC bediente sich Maurice Strong der Weltwetterorganisation WMO. Diese UN-Organisation ist aus UN-Bürokraten und den Bürokraten an den Wetterämtern eines jeden UN-Mitgliedslandes zusammengesetzt. Er machte es so, weil er wusste, dass die Bürokraten die Wissenschaft und die Politiker in der jeweiligen Nation kontrollieren würden. Allerdings gibt es da noch ein anderes diesbezügliches Element, was die Offenlegung des Betrugs kompliziert.

In den meisten Ländern ist es den Bürgern nicht gestattet, Bürokraten direkt zu befragen. Man kann sie nicht ins Kreuzverhör nehmen und Informationen nur über einen Politiker oder im Rahmen eines Prozesses des Informationsfreiheits-Gesetzes FOI erhalten. Der jüngste Versuch, auf diesem Wege über das FOI an Informationen zu kommen, fand in Neuseeland statt und illustriert das Problem. Die Person zog das FOI heran und erhielt die folgende Antwort:

Wir danken für Ihre E-Mail vom 5. Oktober 2018, in welcher Sie im Rahmen des Official Information Act 1982 (OLA) Folgendes verlangen: ,Bitte erbringen Sie Beweise, dass vom Menschen erzeugtes Kohlendioxid der Grund für eine gefährliche globale Erwärmung ist – Beweise, keine Vermutungen‘.

Die Beweise für einen anthropogen verursachten Klimawandel sind eindeutig festgestellt und glaubwürdig, obwohl wir anmerken, dass die Wissenschaft nicht versucht, Belege zu liefern. Wissenschaftliche Beweise erlauben es uns, die beste Erklärung unter allen verfügbaren Alternativen zu wählen. Die verfügbaren Beweise bzgl. Kohlendioxid und Klimawandel sind öffentlich zugänglich, und darum haben wir diese Anfrage zurückgewiesen aufgrund Abschnitt 18(d) des OIA. Die Beweislage wird am Besten vom IPCC zusammengefasst, dessen Fünfter Zustandsbericht im November 2014 erschienen war und unter dem Link www.ipce.ch/report/ar5/ verfügbar ist. Die IPCC-Berichte repräsentieren das globale Expertenwissen bzgl. Klimawandel, welches die Regierung von Neuseeland akzeptiert. Der Fünfte Zustandsbericht stellt fest, dass es extrem wahrscheinlich ist, dass über die Hälfte des gemessenen Anstiegs der globalen Temperatur von 1951 bis 2010 dem Menschen geschuldet ist. Das Best Estimate ist, dass die gesamte Erwärmung im Zeitraum 1951 bis 2010 anthropogenen Ursprungs war. Diese Statements finden sich auf Seite 17 im folgenden Dokument: www.ipcc.ch/pdf/assessment-report/ar5/wgl/WGIAR5—SPM—FINAL.pdf. Hinsichtlich des OIA dürfte es für Sie auch hilfreich sein, ein vom Büro des Ombudsmann erstelltes Dokument zu lesen:

Offizielle Anfragen zu Informationen: Ein Führer für Fragesteller

(www.ombudsmanparliament.nz/system/paperclip/document_files/document_files/2465/original/making_oi_requests_guide for_requesters.pdf). Mit freundlichen Grüßen

Die Antwort verweist auf den 5. IPCC-Zustandsbericht als Rechtfertigung für die Politik, die sie der Regierung vorschreiben. Das Problem ist, dass die diese Antworten gebenden Bürokraten Mitglieder des IPCC sind. Es ist eine wirklich inzestuöse Situation, aber das ist in allen Ländern so, genau wie von Strong geplant.

Der Mensch, der korrekt auf diese Lage reagierte, war der australische Ingenieur Malcolm Roberts. Er stieß auf das Thema Klima aufgrund eines breiteren Interesses bei der Kontrolle von Banken und Korruption. Malcolm engagierte sich in einer australischen Gruppe, dem Galileo Movement. Diese arbeitete daran, die Grundlagen der Wissenschaft zu erklären. Ich arbeitete mit Malcolm, nachdem er erkannt hatte, dass das Entscheidende eine Differenz ist zwischen Computerdaten und empirischen Daten.

Malcolm erkannte, dass die einzige Möglichkeit, zu den Bürokraten vorzudringen darin bestand, ein gewähltes Mitglied zu werden. Er bewarb sich als Kandidat des australischen Bundesstaates Queensland für den australischen Senat und gewann. In seiner Jungfernrede sprach er das Thema Klimawandel an sowie das Fehlen empirischer Daten hierzu. Dann arrangierte er eine öffentliche Diskussion zum Thema Klima, oder zumindest zu den Aspekten dieses Themas, die die Öffentlichkeit nicht zu hören bekam. Ich war zusammen mit Tony Heller eingeladen worden, öffentlich zu dem Thema einen Vortrag zu halten, was ich mit Tony in Melbourne und Sydney auch tat.

In Australien ist Klimawandel angesiedelt bei der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO). Das ist eine seltsame Konstellation, weil es offenbar ein Privatunternehmen ist, wobei das Australian Bureau of Meteorology (ABM) einer der Kunden ist. Was vernünftig aussieht ist aber genau das Gegenteil von vernünftig: Sie werden dafür bezahlt, ihren Kunden das zu sagen, was diese hören wollen.

Eines der signifikantesten Probleme in der Gesellschaft allgemein und in der Regierung im Besonderen tauchte vor einigen Jahren auf nach einem Vortrag der Repräsentanten der Gemeinden in Alberta. Jemand fragte nach dem einen speziellen Beweis, der bei der Entscheidungsfindung helfen würde. Ich erwiderte: „Hören Sie auf, Berater einzustellen, die Ihnen nur das sagen, was Sie hören wollen!“. Anderenfalls wird alles das schlechte Maßnahmen und ungeeignete Reaktionen verewigen, wobei jede Chance, bessere Lösungen zu finden, eliminiert wird.

Es ist eine Schwäche der Menschen, dass wir nach Leuten suchen, die unsere Standpunkte stützen werden, wenn wir eigentlich das Gegenteil hören müssen. Wir behalten uns immer das Recht vor, die neuen Informationen zu bewerten.

Ich bin Malcolm dankbar für die Gelegenheit, die er mir bot. Darin konnte die Bedeutung empirischer Daten hervorgehoben werden, aber auch, dass eine grundlegende Lösung die Bürokraten direkt konfrontieren würde.

Die Antwort von der CSIRO war fast identisch mit derjenigen der Bürokraten von Neuseeland. Man verwies auf die Arbeit des IPCC. Das ist keine Überraschung, ist doch ihr Arbeitgeber ABM Teil des IPCC. In nachfolgenden Anhörungen des Senats stellte Senator Roberts deren vollständige Unkenntnis des IPCC bloß, dessen Struktur, Grenzen und totale Abhängigkeit von Computermodellen.

In einer Sache muss ich Malcolm kritisieren, nämlich hinsichtlich dessen, was mit ihm passierte, nachdem er seine Arbeit als Senator aufgenommen hatte. Im Jahre 2017 verlor er seinen Sitz, weil er eine doppelte Staatsbürgerschaft besaß, was bei einer Wahl zum Senator illegal ist. Es gibt keinen Zweifel, dass er gegen diese Regel verstoßen hatte. Das Problem, was ich damit habe ist, dass es nur zu bequem ist, diese obskure Begründung hervorzukramen, um jemanden loszuwerden. Wieder und immer wieder erleben wir, wie Bürokraten das bekommen, was sie haben wollen. Sie sind der eigentliche Staat, und das muss sich ändern.

Das Einfachste wäre es, ihre Finanzierung zu beenden, aber dann schreien sie sofort ,Einmischung‘. Bürokrat James Hansen, welcher den Betrug mit seiner Aussage im Jahre 1988 losgetreten hatte, stellte eine solche Behauptung im Jahre 2007 auf, aber sein Chef beim NASA GISS wies seine Behauptung zurück. Eine Schlagzeile in Kanada lautete [übersetzt] „Kanadische Wissenschaftler: Die Regierung verpasst uns einen Maulkorb, das wollen wir beenden“. Der erste Satz sagt alles.

Hunderte die kanadischen Wissenschaftler repräsentierenden Gewerkschaftsaktivisten protestierten vorige Woche in den Städten des ganzen Landes. Sie verlangten von der Regierung zu beenden, was sie als hemmungslose politische Einmischung in wissenschaftliche Forschung ansahen.

Sie alle sind organisierte Angestellte der Regierung. Es ist ihnen nahezu unmöglich, Wissenschaft durchzuführen. Als sie erst einmal den Betrug um die vom Menschen verursachte globale Erwärmung aufgedeckt hatten und diese Erkenntnis den Politikern als gesichert verkauften, gerieten sie in eine Zwickmühle. Jedwede Beweise, welche der Theorie widersprachen, wurden ignoriert, verändert oder fälschlich zurückgewiesen. Als sie sich dann entscheiden, eine Theorie zu beweisen anstatt zu versuchen, sie zu widerlegen, praktizierten sie keine Wissenschaft mehr. Ihr Protest war eine Reaktion auf die neue Regierung, die es gewagt hatte zu sagen, dass die Wissenschaft anders war als die vom IPCC repräsentierte Wissenschaft. Die Bürokraten hatten wieder gewonnen, wie jedes Mal bis zum heutigen Tag.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/11/11/how-do-you-make-the-bureaucratic-climate-deceivers-accountable/

Übersetzt von Chris Frey EIKE