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10 May 21:35

Der kleine Meeting-Guide: Mit diesen 7 Tipps werden Besprechungen so richtig effektiv

by Melanie Petersen

Plan- und ergebnislose Meetings kommen in den besten Unternehmen vor. Wie ihr wieder „Zucht und Ordnung“ in eure Besprechungen kriegt, lest ihr im Artikel.

Schimpft man über Meetings, befindet man sich meist in guter Gesellschaft. Die mal kürzeren, mal längeren Besprechungen im Team haben keinen guten Ruf, das kollektive Stöhnen darüber hat sich regelrecht etabliert. Die Gründe dafür sind vielfältig: Meetings seien zu zeitraubend, ineffizient, nervenzehrend.

Dennoch bestätigen Studien und Befragungen zu Themen wie Homeoffice, Teamwork, Arbeitsorganisation und digitaler Kommunikation immer wieder, dass diese Präsenztreffen für eine gute Zusammenarbeit unerlässlich sind. Frustrierend ist oft eher die ineffiziente Durchführung, was den Teilnehmern das Gefühl vermittelt, sie würden mit Meetings Zeit verplempern.

Wir haben uns deshalb mal angeschaut, wo das größte Frustpotenzial steckt – und wie passende Lösungen aussehen. Daraus haben wir sieben Tipps für effektivere Meetings erstellt.

1. Realistische Zeiteinschätzung treffen und einhalten

Manager des mittleren und gehobenen Managements verbringen zwischen 35 und 50 Prozent ihrer Arbeitszeit in Meetings. Bei nicht leitenden Angestellten wird der Anteil deutlich darunter liegen, aber dennoch ist es wahrscheinlich, dass mindestens ein Teilnehmer eines Meetings einen Anschlusstermin hat. Deswegen ist es wichtig, sich an die vereinbarte Dauer für ein Meeting zu halten.

Wenn das Thema zu unübersichtlich und umfangreich ist, ist es sinnvoller, es von vorn herein nach Teilgebieten aufzuschlüsseln und zwei oder drei kürzere Meetings anzusetzen. Denn verschätzt man sich hier bei der Planung, führt das entweder dazu, dass die Teilnehmer Folgetermine verschieben müssen, dass ein Anschlussmeeting kurzfristig vereinbart werden muss oder dass in der Hektik der verbleibenden Minuten vieles untergeht.

All das hat ungeheueres Frustpotenzial und ist absolut ineffektiv. Zusammenfassend heißt das: Ja, es ist wichtig, die vereinbarte Zeit einzuhalten. Aber: Das ist nur möglich, wenn die Zeiteinschätzung realistisch getroffen wurde. Und das führt uns zum nächsten Punkt.

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Eine große Uhr im Meeting-Raum oder ein gestellter Timer können helfen, nicht ständig zu überziehen. (Foto: Shutterstock)

2. Agenda/Materialien vorher für alle Teilnehmer bereitstellen

Eine realistische Zeiteinschätzung ist nur möglich, wenn klar definiert ist, was besprochen werden soll – und wenn ermöglicht wird, dass alle gut vorbereitet sind. Dafür sollten vorab alle Materialen für die Teilnehmer zu Verfügung stehen – und zwar rechtzeitig mindestens zwei Tage vorher.

Wenn es ein größeres Meeting mit einer umfangreichen Agenda ist, kann ein für alle zugängliches Dokument Sinn ergeben, in das jeder eintragen kann, welche Punkte er für besonders wichtig hält. Eventuell stellt sich so schon vorher heraus, dass einige Punkte ausgeklammert werden müssen oder können.

Zudem sollte zu jedem Meeting ein Ziel formuliert werden, dass man am Ende erreicht haben will.

3. Die Runde in Meetings klein halten

Die Runde sollte so klein wie möglich und so groß wie nötig gehalten werden. Nicht jeder, den das Thema eines Meetings tangiert, muss zwangsweise teilnehmen. Oft reicht es auch, wenn ein Mitglied eines Teams oder einer Abteilung stellvertretend vor Ort ist und vorher Informationen, Argumente oder Wünsche der anderen eingeholt hat.

In Meetings, die mehrere Themen behandeln, die nicht alle Teilnehmer betreffen, kann man diese Mitarbeiter auch nur für bestimmte Slots zum Meeting dazu holen.

4. Sorgfältig Protokoll führen

Der vorangegangene Punkt funktioniert nur dann wirklich gut, wenn man in Meetings grundsätzlich ein Protokoll führt, dass die wichtigen Beschlüsse – idealerweise begründet – inklusive aller daraus resultierenden Handlungsanweisungen protokolliert. So kann man im Nachgang alle informieren, die es betrifft und man hat sich die nur zuhörenden Teilnehmer gespart.

Zudem verhindert das Protokoll Missverständnisse durch unterschiedliche Erinnerungen – und jeder weiß genau, was er zu tun hat.

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Einer darf seinen Laptop immer dabei haben: der Protokollführer! In allen Meetings sollte mitgeschrieben werden – zumindest das Wesentliche. (Foto: Shutterstock)

5. Keine Nebenbeschäftigungen zulassen

Wenn möglich, sollten die Teilnehmer ohne Laptop ins Meeting kommen. Falls nicht, sollte am Anfang jedes Meetings kommuniziert werden, dass alle Beschäftigungen, die nichts mit dem Meeting zu tun haben, tabu sind.

Der Grund: 96 Prozent der Befragten einer Studie gaben an, in Meetings Multitasking zu betreiben – wie zum Beispiel E-Mails lesen. Studien zeigen allerdings, dass Multitasking ineffektiv ist (und zudem in Meetings auch nicht besonders respektvoll oder höflich).

6. Remote-Arbeiter per Video zuschalten

Noch anstrengender als ein klassisches Meeting ist eins, zu dem man nur per Telefon dazu geschaltet wird. Es ist schwierig alle Stimmen zuzuordnen und jede Botschaft, die über Körpersprache übermittelt wird, kommt nicht an.

Besser ist es deshalb, Teilnehmer, die nicht physisch anwesend sein können, per Videochat hinzuzufügen. Das geht recht unkompliziert, wenn man die entsprechende Technik (Kamera, Mikro und Beamer) im Meetingraum fest installiert.

7. Das Schwierigste zum Schluss: Regeln einhalten

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Bei t3n haben wir in jeden Meeting-Raum die für uns wichtigsten Regeln an der Wand hängen.

Wer das Meeting angesetzt hat, führt idealerweise auch durch die Besprechung – und sorgt dafür, dass die Agenda eingehalten wird. Noch besser ist es, wenn sich jeder Mitarbeiter einer Firma dafür verantwortlich fühlt, dass die Meetings, an denen er teilnimmt, effizient verlaufen. Das heißt für Arbeitnehmer: sorgfältige Vorbereitung, im Meeting fokussiert bleiben, bei der Einhaltung der Regeln mitwirken und sorgfältige Nachbereitung. Für den Arbeitgeber heißt das: dem Mitarbeiter Zeit einräumen für die Vor- und Nachbereitung, keine Sanktionen oder Gekränktheiten, wenn ein Mitarbeiter im Meeting einen Vorgesetzten darauf hinweist, dass er überzieht, Monologe hält oder vom Thema abweicht.

Wie man mit anstrengenden Meeting-Teilnehmern umgeht, kannst du auch in unserem Artikel „Wer kennt sie nicht? 10 stereotype Typen, die Gift für Meetings sind“ nachlesen.

Im Tagesgeschäft gehen diese Punkte oft nach und nach unter und am Ende findet man sich doch wieder im Chaos-Meeting wieder. Hilfreich kann es sein, wenn alle Regeln unternehmensübergreifend kommuniziert werden und gezielt danach gefragt wird, wo die Mitarbeiter Probleme bei der Einhaltung sehen. Auch eine große Timer-Uhr im Meeting-Raum hilft dabei, die Zeit im Auge zu behalten. Und auch wenn das in der Startup-Branche nicht so gern gesehen wird: Manchmal hilft auch etwas Strenge. Füße vom Tisch, Laptop zu, ab jetzt 20 Minuten. Go!

Deine Meetings sind zwar effektiv aber langweilig? Dann lies auch Schluss mit Langeweile in Meetings! 5 simple Ideen für mehr Spaß in jeder Besprechung. Und wenn du auf der Suche nach Tools bist, mit denen du Meetings noch effektiver organisieren kannst, dann wirst du hier fündig.

26 Apr 14:54

Everything th tech world says about marketing is wrong

26 Apr 13:52

Der Mensch verliert durch Kohlekraftwerke statistisch insgesamt 3 Stunden an Lebenszeit nachdem er vorher damit 40 Jahre Lebenszeit gewann, deshalb muss er Greenpeace zufolge auf billigen Kohlestrom verzichten

Bild rechts: Titelbild der Greenpeace-Studie „Tod aus dem Schlot“

Wenn Greenpeace einen Feind auserkoren hat, wird es gnadenlos. Egal wie viel Segen der Feind der Menschheit gebracht hat, er ist unrettbar verloren. Einer dieser Feinde ist die Kohle. Und wieder ist es das hörige Deutschland, dem Greenpeace mit einem Energiekonzept „ Klimaschutz: Der Plan - Das Energiekonzept für Deutschland“[5] vorschreiben will, wie es seine Energieversorgung auszurichten hat.

Begleitet werden solche Kampagnen durch „wissenschaftliche“ Belege vorwiegend in Form von Greenpeace beauftragten Studien. Wie in solchen Greenpeace-Studien mit Zahlen bewusst manipuliert wird, hat das Portal Novo Argumente in einer aktuellen Publizierung „Aufatmen dank Kohle“[1] beschrieben.

Greenpeace – lügen mit Statistik[1]

Laut Greenpeace führen die Emissionen deutscher Kohlekraftwerke jedes Jahr zum vorzeitigen Tod von ungefähr 3100 Menschen. Dies sei gleichbedeutend mit einem Verlust von insgesamt 33.000 Lebensjahren. Diese Zahlen stammen zwar aus einer wissenschaftlichen Studie 6, sind aber, so isoliert, wie Greenpeace sie verwendet, nur Propaganda ohne Aussagewert.

Wie sieht nun das Gesamtbild aus? Aus Kohlekraftwerken stammen laut Umweltbundesamt (UBA) neun Prozent des Feinstaubs in Deutschland (Feinstaub gilt als größter „Schädling“). Etwa dreimal so viel trägt der Verkehr bei, ebenso wie die „umweltfreundliche“ Verbrennung von Holz. 7 Die Greenpeacler zielen mit ihrer Kampagne gegen Kohle also weit daneben.

„Heute leben wir (in den reichen Ländern) durchschnittlich rund vierzig Jahre länger als noch vor 150 Jahren – auch dank Kohle“

Und was bedeuten 3100 vorzeitige Tode – rein statistisch gesehen? Wenig. Etwa so viele Menschen kommen jährlich auf Deutschlands Straßen nicht wahrscheinlich, sondern direkt zu Tode. Dazu gibt es noch über 300.000 Verletzte. Und die verlorenen 33.000 Lebensjahre? Das kürzt, statistisch gesehen, das Leben jedes Bundesbürgers jährlich um drei Stunden.

Und deswegen macht Greenpeace den Menschen Angst? Die drei Stunden verliert man doch gerne bei dem immensen Nutzen der Kohle. Heute leben wir (in den reichen Ländern) durchschnittlich rund vierzig Jahre länger als noch vor 150 Jahren – dank einer vor allem durch Kohle angetriebenen Industrialisierung. Das Max-Planck-Institut für demografische Forschung spricht von drei Monaten, die das Leben Jahr für Jahr länger geworden ist (und noch wird). Drei Monate gewonnen für den Preis von drei verlorenen Stunden – kein schlechtes Geschäft.

Bild 1 zeigt, wie drastisch in den heutigen Industrieländern seit dem Jahr 1800 die Lebenserwartung gleichzeitig mit den CO2-Emissionen gestiegen ist.

Kohlendioxid ist ein Indikator für die Nutzung fossiler Brennstoffe, des Motors der Industrialisierung. Welche schädlichen Nebenwirkungen dabei auch auftreten mögen – der Gewinn an Lebenszeit und Lebensqualität macht diese Nachteile mehrfach wett.

Bild 1, Lebenserwartungen und CO2-Anstieg, Quelle: [1]. Eine schönere und beruhigendere Symbiose ist kaum vorstellbar.

China, Indien und andere Entwicklungsländer wachsen rapide. Damit, so die gängige grüne Litanei, steuerten diese Länder (und mit ihnen der Planet) in den Abgrund. Denn ungezügeltes Wachstum zerstöre die Umwelt, erschöpfe die Ressourcen und müsse unweigerlich im ökologischen Zusammenbruch enden. Warum sind dann die heutigen Industrienationen nicht im Abgrund versunken? Warum gibt es heute in Deutschland mehr Wald als vor der Industrialisierung? Warum sind seine Flüsse sauber, ist seine Luft atembar?

Wir finden keine Hinweise, dass sich die Umwelt bei wachsender Wirtschaft weiter verschlechtert“

Offenbar hängen Wirtschaftswachstum und Umweltschäden zusammen, allerdings anders, als es die grüne Lehrmeinung vorsieht: Je reicher eine Gesellschaft, umso besser geht es der Umwelt. Das ist plausibel. Wenn der Mensch gut lebt, kann er sich auch um seine Umwelt sorgen. Und wenn die Gesellschaft reich ist, hat sie auch die Mittel dazu. Diese Abhängigkeit lässt sich als Kuznets-Kurve(siehe Abbildung 4, Zufügung: Bild in den Auszügen hier nicht übernommen) darstellen, benannt nach ihrem Entdecker, dem Nobelpreisträger Simon Kuznets. Der Ökonom fand diese Kurve, als er untersuchte, ob und wie Einkommensungleichheit und wirtschaftliches Wachstum zusammenhängen. Diese Ungleichheit, so stellte er fest, nimmt mit wachsendem Reichtum ab. Die nach ihm benannte Kurve zeichnet diesen Prozess nach. Davon inspiriert, untersuchen Ökonomen seit den 1990er-Jahren, wie sich Umwelt und Industrie in ihrer Entwicklung beeinflussen. Auch dieser Verlauf folgt der Kuznets-Kurve. Die Ergebnisse widersprechen der verbreiteten Sicht, dass Wachstum ein Feind der Umwelt sei.

Den gesamten Artikel (nicht nur in Auszügen lesen): Novo Argumente für den Fortschritt „Aufatmen dank Kohle“[1]

Quellen

[1] Novo Argumente für den Fortschritt, 19.04.2016: Aufatmen dank Kohle

http://www.novo-argumente.com/artikel/aufatmen_dank_kohle#_edn5

[2] Greenpeace, 03.04.2013: 3.100 Todesfälle durch Kohlekraftwerke

https://www.greenpeace.de/themen/energiewende/fossile-energien/3100-todesfaelle-durch-kohlekraftwerke

[3] Greenpeace Studie 2013: „Tod aus dem Schlot“

[4] Greenpeace, Publikation: Aktionen, Erfolge und Geschichte

[5] Greenpeace, 12. 11. 2015: Energieszenario für klimaneutrales Deutschland „Der Plan“ für 100 Prozent Erneuerbare Energien

26 Apr 13:50

Vor 30 Jahren: Tschernobyl, ein Rückschlag für die Menschheit

Aber so weit kam es in dieser Nacht gar nicht. Der Lastverteiler meldete sich nach ein paar Stunden und unterbrach die Lasteinsenkung bei etwa der Hälfte der Nennleistung - das schwache Landesnetz brauchte jetzt am Morgen die Energie unbedingt. Erst 12 Stunden später, also nach der Abendspitze, konnte die Leistungsabsenkung fortgesetzt werden.

Was weiß schon ein Lastverteiler über die Kernphysik? In den 12 Stunden, in denen die Lasteinsenkung gestoppt wurde, war die „Xenonvergiftung“ auf ihren höchstmöglichen Wert angestiegen. Xenon ist ein Spaltprodukt und entsteht durch die natürlichen Weiterzerfallsketten im Reaktorkern. Normalerweise wird es sofort wieder ausgebrannt. Nur bei niedrigerer Leistung reichert es sich 12 Stunden lang an und klingt erst danach durch Eigenzerfall wieder ab. Es wird als „Neutronengift“ bezeichnet, weil es Neutronen „auffrisst“, die somit nicht mehr für die Kernspaltung zur Verfügung stehen. Der Reaktor war am „ausgehen“, da am Ende der Kampagne nicht mehr genug frischer Brennstoff zum Kompensieren des Xenonverlustes zur Verfügung stand. Die Reaktorleistung fiel auf weniger als 5%, weit unter die für den Versuch geforderte Leistung.

Jetzt hätte das sicherheitsbewusste Personal den Versuch absagen und den Reaktor konsequent herunterfahren müssen und kein Mensch würden den Namen Tschernobyl heute kennen. Aber es sollte ja unbedingt der „Auslaufversuch“ gefahren werden.

Inzwischen war es wieder Nacht geworden und die Operatoren bemühten sich, das für den Versuch erforderliche Leistungsniveau von 30% zu erreichen. Durch den Leiter des Auslaufversuches, einen Elektroingenieur, der auch bloß nichts von Kernphysik verstand, wurde die Fahrmannschaft massiv unter Druck gesetzt. Das Einhalten der Sicherheitsvorschriften gehörte in der Sowjetunion ohnehin nicht zu den alltäglich gepflegten Gewohnheiten - wichtiger als Sicherheit war im Sozialismus stets „Produktivität für den Sieg des Sozialismus“ und das Ausführen der Befehle von Oben.

Das Noteinspeisesystem wurde unwirksam gemacht, damit es bei Druckabfall nicht den Versuch stört. Dann schalteten die Operatoren verbotenerweise mehrere Umwälzpumpen gleichzeitig ein, während sie - auch verbotenerweise - gleichzeitig viele Regelstäbe schnell aus dem Reaktor fuhren, um durch den Effekt des kälteren Wassers den leistungssteigernden Regeleffekt der Stäbe zu verstärken und im Reaktor mehr Neutronen zu gewinnen.  Sie wollten die Leistung um jeden Preis erhöhen. Eine solche Fahrweise war mit gutem Grund streng verboten.

Es funktionierte, nur viel zu schnell. Ein Teil des Reaktorkerns wurde durch diese Handlungen „prompt kritisch“ - das heißt, die Leistung stieg so blitzartig an, dass ein Gegenregeln und Abschalten mit den Regelstäben nicht mehr möglich war. Es kam zu einem sprungartigen Temperaturanstieg im Reaktor – gefolgt von einem Dampfdruckanstieg und einer heftigen Dampfexplosion, die einige hundert Druckröhren bersten ließ. Die Explosion des Dampfes war so stark, dass der tausend Tonnen schwere Betondeckel oberhalb des Reaktors angehoben wurde und schräg offen hängenblieb. Damit entstand ein sehr großes Leck aus dem Reaktor in die darüber liegende Leichtbau-Turbinenhalle, deren Dach einstürzte. Das Schutzgas, bestehend aus Helium und Stickstoff, welches ein Entzünden des Graphitkerns im Reaktor verhindern sollte, entwich vollständig. Die 1700 Tonnen radioaktiven Graphitziegel des Reaktorkerns begann zu brennen. Das Feuer entfachte eine Sogwirkung, von der die aus dem Reaktorleck entweichende Radioaktivität in große Höhen getragen und somit weltweit verbreitet wurde. Der nicht mehr gekühlte Brennstoff schmolz zum Teil und Spaltmaterial wurden freigesetzt.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, der gefürchtete GAU, war am 26. April 1986 um 01:23:40 Uhr eingetreten. Und er konnte trotz großer Anstrengungen des kommunistischen Sowjetsystems nicht mehr verheimlicht werden.

 

Warum konnte es geschehen?

Der Tschernobyl Reaktor ist ein RBMK (Реактор Большой Мощности Канальный – Reaktor Großer Leistung in Kanalbauweise), ein russischer graphitmoderierter Siedewasser-Druckröhrenreaktor, einer von insgesamt 15 ausschließlich in der Sowjetunion gebauten Anlagen dieses Typs. Zehn von ihnen sind heute in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion noch in Betrieb, der letzte soll 2030 geschlossen werden.

Es ist interessant zu wissen, dass der RBMK ursprünglich kein „ziviles“ AKW war. Die Konstruktion erlaubt es nämlich, während des Betriebes den Brennstoff zu dem Zeitpunkt zu bergen, wenn die Anreicherung des Plutoniums am höchsten ist. Das geht bei kommerziellen Reaktoren nicht. Die RBMK’s sind Militär-Anlagen, konstruiert zum Erbrüten von Waffenplutonium. Der Dampf war ursprünglich nur ein Abfallprodukt. So hat man an den ersten RBMK gar keine Turbine angeschlossen und mit dem Dampf einfach einen Fluss aufgewärmt. Später gab es in der UdSSR zwar genug Bombenplutonium, aber viel zu wenig Strom. So wurde die RBMK‘s umgewidmet. So wie man mit einem Panzer einen Pflug ziehen könnte, verwandelte man nun die RBMK‘s in kommerzielle Reaktoren zur Stromproduktion.

Um den Brennstoff während des Betriebes bergen zu können, besteht ein RBMK nicht aus einem Druckgefäß, sondern aus 1693 miteinander verbundenen Druckröhren. Jede könnte während des Leistungsbetriebes abgesperrt und geöffnet werden, um die zwei darin befindlichen Brennelemente zu bergen. Weil durch diese Bauweise aber den Brennstoff im Reaktor viel weniger Wasser umgibt als in einem kommerziellen Siedewasser- oder Druckwasserreaktor, benötigt man einen zusätzlichen Graphit-Moderator. Graphit, das ist reiner Kohlenstoff, war zu einem schweizerkäseartigen zylindrischen Block von 7 m Höhe und 12 m Durchmesser aufgeschichtet, in dessen Löchern die Druckröhren saßen. Dadurch war das Volumen des RBMK-Reaktorkerns mehr als 10-mal größer als bei einem normalen Reaktor der Bundesrepublik Deutschland.

Dieses monströse Design barg enorme Sicherheitsmängel:

Der RBMK hatte keinen „negativen Reaktivitätskoeffizienten“. Das heißt, er steigerte bei Kühlwasserverlust seine Leistung, statt zu verlöschen, wie es kommerzielle Reaktoren tun.

Tausende absperrbare Verbindungen der 1700 Druckröhren sind ein konstruktiver und instandhaltungstechnischer Albtraum. Die Radioaktivitätsabgabe ist um ein vielfaches höher, als bei normalen Anlagen.

Der riesige Graphitblock stellt eine extreme Brandgefahr dar. Deshalb muss er unter Schutzgas gehalten werden.

Der RBMK hat auch keinen Sicherheitseinschlussbehälter, genannt Containment, welches das Entweichen von Radioaktivität im Störfalle verhindert. Und das sind nur die wichtigsten Sicherheitsschwächen.

So unsicher, wie der Reaktor konstruiert war, wurde er auch betrieben. Die Anlage war so störanfällig, dass das Personal sich daran gewöhnt hatte, um nicht funktionierende Einrichtungen einfach herumzuarbeiten oder sie außer Betrieb zu setzen. Das betraf auch Sicherheitssysteme. Dieser laxe Umgang, verbunden mit einem kommunistischen Kommissar-Führungsstil mündeten in einem eklatanten Mangel an Sicherheitskultur. Das war in der UdSSR beileibe nicht nur in der Kernenergie so. Zu Gorbatschows Zeiten erfuhr die Welt durch „Glasnost“, die neue Offenheit, von einer sich immer schneller drehenden Spirale großer Industrieunfälle, die im Westen ironisch als „Katastroika“ bezeichnet wurde, statt „Perestroika“, das für „Umgestaltung“ stand. Wobei ich glaube, dass seinerzeit im Westen nur ganz wenige Menschen die Zusammenhänge, die zum GAU führten, überhaupt verstehen konnten. Schließlich waren die Details der RBMK-Technologie geheim.

Gravierende Konstruktionsmängel in Verbindung mit unsicherer Betriebsführung führte am 26igsten April 1986 zum GAU des Blockes 4 im AKW Tschernobyl, bei dem mindestens 60 Menschen den Tod fanden.

 

Was waren die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe?

Für mich ist es schlimm genug, dass bei der Tschernobyl-Katastrophe laut einem Untersuchungs-Bericht der Vereinten Nationen zufolge mindestens 60 Menschen den Tod fanden.  Schlimm genug ist auch, dass die Schilddrüsenkrebsrate für Kinder stark anstieg, eine Krebsart die zum Glück heilbar ist. Es ist schlimm genug, dass Hunderttausende ihre Heimat durch Umsiedlung verloren, entwurzelt wurden und leiden mussten. Das alles ist furchtbar und traurig genug. Ich mag nicht teilnehmen an dem Wettbewerb: „Wer schätzt die meisten Todesopfer von Tschernobyl“. Es gibt abenteuerliche Zahlen von ebenso abenteuerlichen Studien, wo von Millionen Toten die Rede ist.

GAU heißt „Größter Anzunehmender Unfall“. Nach meinem Wissen lässt sich das Wort „größter“ nicht mehr steigern. Trotzdem gibt es Leute, die den Super-GAU erfunden haben. Ist für sie „Super-Grösster Anzunehmender Unfall“ überzeugender, weil furchteinflößender?

Der Block 4 des AKW Tschernobyl wurde in einer mörderischen Anstrengung provisorisch eingesargt. Dabei wurde auf die tausenden dort arbeitenden Menschen wenig Rücksicht genommen. Sie wurden als die „Liquidatoren“ berühmt für ihre Opferbereitschaft.

Derzeit errichtet man ein neues Einschlussgebäude – New Safe Confinement, ein Euphemismus für den neuen Sarkophag, der 100 Jahre halten soll. Die anderen Blöcke wurden weiter betrieben und sukzessive bis zum Jahre 2000 zum Rückbau abgeschaltet. Die halbfertig im Bau befindlichen Blöcke 5 und 6 sind konserviert und sollen eventuell eines Tages fertiggebaut werden, was aber extrem unwahrscheinlich ist. Am 23. April 2008 war der Kernbrennstoff aus der Anlage Tschernobyl entfernt. Am gleichen Tag nahm dort die Atommüll-Verarbeitungsanlage „Vektor“ den Betrieb auf, wo die kontaminierten Teile verarbeitet werden, um diese für eine Endlagerung vorzubereiten.

Um das Kraftwerk wurde eine Zone von 30 km im Radius evakuiert, um die Bevölkerung vor radioaktivem Fallout zu schützen. Insgesamt wurden bis zu 350.000 Menschen umgesiedelt. Die Stadt Prypjat wurde zu einer Geisterstadt. Die Zone wurde abgesperrt und sich selbst überlassen. Von 190,3 t radioaktivem Material, welches sich im Reaktorkern befand, wurden nach Schätzungen in den ersten zehn Tagen vom 26. April bis 5. Mai 1986 6,7 t in die Umwelt freigesetzt. Auch über die Auswirkungen der freigesetzten Radioaktivität auf Mensch, Tier und Pflanzenwelt gibt es je nach Überzeugung der Autoren und Interpreten höchst unterschiedliche und widersprüchliche Angaben.

Die Tschernobyl-Katastrophe bestätigte die Besorgnisse der Bevölkerung vieler Länder Europas gegenüber der Nutzung der Kernenergie und gab der grünen Bewegung großen Auftrieb. In einigen Ländern brach eine regelrechte Strahlenangst aus. Die katastrophal restriktive und beschönigende Informationspolitik der Sowjets und der Medien in den Ostblock-Staaten trug dazu bei, das Misstrauen und die Angst der Menschen ins Pathologische zu steigern. Die Westmedien hingegen steigerten die Panik der Bevölkerung durch immer neue Horrormeldungen. Auch im Krieg der Meinungen über Atomkraftwerke war die Wahrheit das erste Opfer. Eine vernünftige Diskussion über die Tschernobyl-Folgen scheint bis heute unmöglich zu sein.

Tschernobyl leitete das Ende der Kernenergieeuphorie in vielen Staaten ein. Italien und Österreich stiegen endgültig aus, bevor sie überhaupt richtig einstiegen. Es brauchte noch eine zweite Katastrophe in Fukushima, bis auch Deutschland panisch beschloss, endgültig aus der Kernenergie auszusteigen.

 

Tschernobyl aus heutiger Sicht

Tschernobyl war die furchtbarste Katastrophe der Nuklearindustrie und wurde zum Mythos der Gefährlichkeit der Nukleartechnologie. Fukushima war schlimm, aber harmlos im Vergleich mit Tschernobyl. Die „Zone“ von Fukushima ist bereits zu großen Teilen wieder besiedelt. Kein einziges Strahlenopfer ist zu beklagen. Japan ist nicht die Sowjetunion. Trotzdem wurden in Deutschland durch Fukushima mehr Reaktoren zerstört, als in Japan. Wir Deutschen haben eine Neigung zu Extremreaktionen – wir tun Dinge ganz oder gar nicht.

Als Resultat von Tschernobyl und Fukushima haben wir unsere einsame Energiewende. Derweil befindet sich die Welt inmitten einer energetischen Revolution, die „Fracking“ heißt. In Deutschland verbieten wir Fracking vorsichtshalber erst mal, ohne dass wir uns weiter den Kopf darüber zerbrechen, dass die USA durch Fracking zum großen Ölexporteur aufgestiegen ist, was die geopolitische Weltlage dramatisch verändert. Öl und Gas wurden billig wie lange nicht mehr. Dies macht die deutsche Energiewende noch absurder. Noch können die meisten Deutschen sich die extrem hohen Stromkosten leisten und weiter von ökologischen Kreisläufen träumen. Die Physik spricht da eine andere Sprache, aber wen interessiert schon die langweilige Physik? So muss es eben die Zeit richten.

Die „Todeszone“ von Tschernobyl wurde zum riesigen Naturschutzpark. Hier leben auf 4200 Quadratkilometer gerade mal etwa 120 Menschen. Sie sind heimlich zurückgekommen und werden stillschweigend geduldet. Die Zone ist heute ein Tummelplatz diverser Forschungsteams und ein Touristenmagnet. Die Bestände von Elch, Reh, Rotwild, Wildschwein und Wolf wachsen und gedeihen, trotz Kontamination und Strahlung. Offensichtlich ist die Störung durch den Menschen für die Natur schlimmer, als die Schädigung durch Strahlung, die sich bei den Tieren und Pflanzen in der Zone nicht erkennbar auswirkt.  Britische Forscher fanden gerade heraus, dass die Population seltener Vögel profitiert und weniger Erbgutschäden hat, als anderswo. Tiere und Pflanzen messen halt keine Becquerel und passen sich an. Vielleicht wird die gesundheitsschädigende Wirkung geringer Strahlendosen überschätzt. Großangelegte Langzeitstudien über die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki lassen diesen Schluss zu. In Hiroshima und Nagasaki konnte bisher bei Nachkommen der bestrahlten Atombomben-Überlebenden keine erhöhte Rate von vererbbaren Erkrankungen im Vergleich zur übrigen japanischen Bevölkerung festgestellt werden. Aber auch hier weisen andere Studien das genaue Gegenteil aus.

Die Welt steht erst am Anfang der Nukleartechnologie, ob Kernspaltung oder Kernfusion. Beide Prozesse erzeugt Radioaktivität und Abfälle. Viele Menschen denken, dass dieses Feuer ausschließlich den Göttern vorbehalten ist und der Mensch lieber seine Finger davonlassen sollte. Und vielleicht stimmt das ja auch, zumindest für manche Länder.

Die Zukunft der Nukleartechnologie wird nicht in Deutschland entschieden. Erst weltweit wird sich künftig zeigen, ob die Kernenergie eine saubere, sichere und ökonomische Technologie der Energiegewinnung zum Wohle der Menschheit ist. Ist sie nicht sauber, sicher und ökonomisch, wird sie verdientermaßen untergehen. Ist sie aber auf Dauer akzeptabel, wird sie ihren Beitrag zur Versorgung mit Energie leisten, so wie es all die anderen Energieträger auch tun. Gegebenenfalls dann eben außerhalb Deutschlands.

Eines ist für mich sicher: Es macht keinen Sinn, Technologien zur Energieerzeugung in Freund und Feind einzuteilen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Durch jede Technologie können Menschen umkommen, durch jede Technologie können aber auch Menschen versorgt werden. Technologie ist keine Frage von Ideologie, sondern der Abwägung von Nutzen und Risiken. Das Falsche zu tun, ist Sünde. Nicht das Nötige zu tun, ist auch Sünde.

Aber - wenn irgendwo Menschen auf der Erde hungern, ist es fast immer das Resultat eines Mangels an Energie. Ohne Energie kann man nicht pflügen, sähen, düngen, ernten, transportieren, Nahrung verarbeiten und lagern. Wenn ein Land arm ist, ist es in erster Linie arm an Energie. Schauen Sie auf die nächtliche Weltkarte – Afrika ist der „dunkle Kontinent“ weil dort kein Licht zu sehen ist. Deshalb wird um Energie in Kriegen und Bürgerkriegen gekämpft. Wir werden bald neun Milliarden sein. Die Menschheit braucht jeden Zipfel Energie, den sie bekommen kann.

Tschernobyl war eben nicht nur ein GAU der Nukleartechnologie, sondern ein Rückschlag für das Wohl der Menschheit.

Über den Autor

Der Autor Manfred Haferburg ist Kernenergetiker und hat viele Jahre für eine internationale Organisation Kernkraftwerke und andere Risikoindustrien weltweit bei der Verbesserung der Sicherheitskultur und Organisationseffektivität unterstützt. Er hat so viele Kernkraftwerke von innen gesehen, wie kaum ein anderer Mensch.

 

Er gehört zum Autorenteam der „Achse des Guten“, einem der meistgelesenen deutschen Internet-Blogs. Sein Roman „Wohn-Haft“ mit einem Vorwort von Wolf Biermann erschien im KUUUK-Verlag.

 

 

25 Apr 15:31

Microsoft introduces free resources to help IT pros get started and build their careers in the cloud

by Microsoft Server and Cloud Platform Team

by Mike Neil, Corporate Vice President, Cloud + Enterprise

Over the last 20 years there have been many technology transitions led by IT professionals. With each technology transition, the role of IT professionals changes. We are in the middle of the cloud technology transition and IT professionals are not always leading this transition. Microsoft is here to support IT professionals as they lead their companies to adopt the cloud with two new programs – Microsoft IT Pro Cloud Essentials and the Microsoft IT Pro Career Center.

There is a significant opportunity for IT professionals to adopt the cloud. IDC believes that while IT employment worldwide will grow about 4% every year from 2015 to 2020, cloud-related positions will grow at more than three times that rate. By 2020, more than 1 in 3 IT positions will be cloud related.[1]

To capture this opportunity, IT professionals need to rapidly familiarize themselves with cloud technologies, and evolve their skills. Microsoft is listening to the needs of IT professionals and today is addressing the most common questions we hear: “How do I to get started with cloud?” and “How can I advance my career using cloud?”

1)  Get started in the cloud with the FREE Microsoft IT Pro Cloud Essentials annual subscription.

Microsoft IT Pro Cloud Essentials provides IT professionals with access to cloud services, training, support and certification. Details include:

  • Free Azure credits to try cloud scenarios like backup, disaster recovery, security & dev/test.
  • Free Pluralsight subscription for on-line training.
  • Free Priority support in the TechNet forums.
  • A free phone support incident for Azure or on-premises products.
  • A free certification exam voucher. [2]
  • Extended trials of Enterprise Mobility Suite and Office 365.

2) Advance your IT career in cloud technologies with the FREE Microsoft IT Pro Career Center.

Microsoft IT Pro Career Center provides IT professionals with cloud career paths, curriculum to learn the cloud roles, and industry insights. Details include:

  • Map your IT cloud role.
  • Follow a learning curriculum for your chosen cloud role.
  • Evolve at your own pace & learn with your peers.
  • Discover which cloud roles are in demand and their salary ranges.
  • Get insights on your personality traits and how they matchup to cloud roles.
  • Hear from industry experts about the trends in cloud roles and skills you need.

Diana Carolina Torres Viasus, a Cloud & Datacenter Management Infrastructure Engineer who is an early adopter of IT Pro Cloud Essentials said: “The best investment you can make is to educate yourself. When Microsoft gives us all these benefits, I feel that we are really connected to each other.”

To see a demo of Microsoft IT Pro Cloud Essentials, check out the video below:

As cloud technology is quickly evolving, we’ll be sure to evolve these programs. Please tell us what you think and don’t forget to Join today!


[1] IDC Market Spotlight, sponsored by Microsoft, “Cloud Driving Big Changes in IT Organizational Skills”, February 2016

[2] Limited supply. First come, first served.

25 Apr 15:27

Show HN: Shell utility to encrypt a file into a self-decrypting script

25 Apr 15:25

New York: Ich war noch niemals in New York

by ZEIT ONLINE: Reisen - Henning Sußebach
Wenn unser Autor das sagte, reagierten Freunde und Kollegen mit quiekender Stimme: "Wirklich noch niiee?" Mit ihren Geheimtipps reist er nun in die Stadt der Städte.
25 Apr 09:28

Mobile-Zugriff auf SharePoint 2013/16 optimieren mit Responsive UI-Package

by Wolfgang Miedl
Spätestens seit der Version 2013 sollte SharePoint auch auf Tablets und Smartphones vernünftig nutzbar sein. Dazu hatte Microsoft 2013 eine Reihe von neuen Funktionen wie Responsive Design und Device Channels eingeführt. Doch in der Praxis erwies sich die Umsetzung als Weiterlesen The post Mobile-Zugriff auf SharePoint 2013/16 optimieren mit Responsive UI-Package appeared first on SharePoint360.de. Ähnliche Beiträge: Topsharepoint.com – die besten Sharepoint-Websites Sharepoint 2013 Feature-Fokus “Mobile Devices” – Teil 1: Contemporary View und andere integrierte...

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
25 Apr 08:10

Flüssiger Verkehr ohne Ampeln: Autonom fahrende, vernetzte Autos machen's möglich

by Andreas Floemer

150 Jahre nach Erfindung der Ampel könnten die praktischen Verkehrsregler und nervigen Stau-Erzeuger zugleich in naher Zukunft der Vergangenheit angehören. Stattdessen werden Autos selbst den Verkehr regeln – und zwar besser als Ampeln es je konnten: die Lösung sind autonom fahrende, vernetzte Autos.

Slot-based System: Flüssigerer und effizienterer Straßenverkehr dank autonomer Autos

Eine Stadt ohne Ampeln würde aktuell im Verkehrschaos versinken. Mithilfe des Kontrollsystems für alle Verkehrsteilnehmer von Fußgänger bis Autofahrer werden die Verkehrsströme geregelt. Aber auf den Autoverkehr bezogen ist selbst die beste Ampelschaltung ineffizient. Viele Autofahrer dürften das Szenario kennen, dass man als einziger an einer roten Ampel steht. Kein anderes Fahrzeug ist auf weiter Flur zu sehen, dennoch muss man die fest eingestellte Rotphase abwarten. Sogar an einer modernen Ampelanlage, die mit Sensoren und Kameras ausgestattet ist, wird beim Wechsel auf „Grün“ aus Sicherheitsgründen für alle Richtungen eine kurze Rotphase eingeleitet. In diesem Zeitraum steht der Verkehr für alle Richtungen still.

Mithilfe von Technologien, die sich derzeit noch in der Entwicklungsphase befinden, könnte man der „nichtlinearen Dynamik“ des Verkehrs ein Ende setzen. Insbesondere an Ampelanlagen, dem Punkt an dem mehrere Straßen und der Verkehr aus vielen Richtungen zusammentreffen, kann es vermehrt zu Stauungen kommen, die nicht nur durch rote Ampeln sondern auch menschlicher Fahr(in)kompetenz entstehen.

(Bild: MIT Senseable City Lab)
Autonome Autos können mithilfe des MIT-Konzepts „Light Traffic“ schneller von A nach B kommen. (Bild: MIT Senseable City Lab)

Der Verkehr würde besser fließen, wenn man die identifizierten Faktoren – sprich die Ampeln und das Fehlverhalten der Fahrer eliminieren könnte. Und genau das wäre durch autonom fahrende, vernetze Autos der Fall. Ein Forscherteam des MIT Senseable City Lab hat berechnet, dass sich der Durchfluss des Autoverkehrs auf Straßen mit autonomen Fahrzeugen und einer Vehicle-to-Vehicle- sowie Vehicle-to-Signal-Kommunikation verdoppeln könne. Laut den MIT-Forschern soll ein sogenanntes Slot-Based-System nach BATCH-Struktur Autos schneller über die Kreuzung bringen und Staus vermeiden.

Das BATCH-System erlaubt ein weit stärkeres Verkehrsaufkommen von Autos als andere Modelle. (Bild: MIT Senseable City Lab)
Das BATCH-System erlaubt ein weit stärkeres Verkehrsaufkommen von Autos als andere Modelle. (Bild: MIT Senseable City Lab)

Unter dem BATCH-Modell (engl. Stapel) verstehen die Forscher ein Verfahren, bei dem mehrere Autos gleichzeitig im Tross die Kreuzung durchqueren. Hierfür werden alle Fahrzeug so gesteuert, dass sich eine Kolonne mit einheitlicher Geschwindigkeit bildet. Mittels dieses Konzepts soll die doppelte Kapazität von Kreuzungen mit Ampel-Anlage erreicht werden. Das System hat außerdem zur Folge, dass Fahrzeiten verkürzt und darüber hinaus die Emissionen von an der Ampel wartenden Autos  reduziert werden können.

Autonom fahrende Autos: Der erste Schritt vernetzte Fahrzeuge

Das Ganze ist natürlich noch Zukunftsmusik, denn selbstfahrende Autos befinden sich noch in der Entwicklung und sind flächendeckend ohnehin noch nicht zugelassen. Die ersten Schritte sind aber schon gemacht – einige Modelle wie beispielsweise von Mercedes und Tesla besitzen einen Autopiloten, mit dem der Fahrer zeitweise die Aufmerksamkeit von der Straße nehmen kann und dem Fahrzeug die Kontrolle überlässt.

Prognosen des Marktforschers Gartner zufolge sollen in vier Jahren, also 2020, schon 250 Millionen Autos vernetzt sein. Diese Technologie soll auch die Entwicklung autonom Fahrender und untereinander vernetzter Fahrzeuge vorantreiben, mit denen der staufreie Verkehr der Zukunft gestaltet werden kann.

Auch lesenswert: Wer nicht auf das Model 3 warten will: Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland

22 Apr 11:01

Sites that block adblockers seem to be suffering

22 Apr 10:39

Mitmachprojekt: Temperatur messen und senden mit dem Particle Photon

Die Bürotemperatur messen und ins Internet übertragen - mit ein wenig Code und preiswerten Bauelementen geht das mit einem kleinen WLAN-Modul. Wir zeigen, wie es funktioniert. (Mitmachprojekt, Server)
22 Apr 10:37

Anti-Fossil-Schwerpunkt beim Earth Day könnte Millionen in Grüne-Energie-Armut stürzen

Wir mussten unser Gesetz nicht auf Vordermann bringen. Zu jener Zeit war „Vermüllung“ noch nicht Bestandteil unseres Wortschatzes. Die Luft in Südkalifornien, wo ich aufgewachsen bin, war oftmals so dick mit Smog belastet, dass wir die umliegenden Berge nicht sehen konnten.

Zum Glück hat sich das geändert.

Man schaue sich in seiner Heimatgemeinde um. Wahrscheinlich sieht man grüne Bäume, blauen Himmel und Springbrunnen, die im Sonnenschein funkeln. Mit dem Erfolg der Umweltbewegung, deren Unterstützer und der nichtkommerziellen Gruppen musste sie immer radikaler werden, um relevant zu bleiben.

Umweltaktivismus hat sich verändert.

Die Verwandlung der Bewegung wird vielleicht am augenfälligsten am Earth Day 2016 – welchen manch einer den „wichtigsten Earth Day der Geschichte“ nennt.

In diesem Jahr wird am 22. April in einer hoch feierlichen Zeremonie am UN-Hauptquartier in New York das Pariser Klimaabkommen offiziell unterzeichnet. 30 Tage, nachdem mindestens 55 Nationen, die 55% der globalen Treibhausgas-Emissionen verursachen, den Vertrag unterzeichnet hatten, wird das Abkommen in Kraft treten – und die Länder verpflichten, individuelle Ziele für Emissions-Reduktionen festzulegen, wobei erwartet wird, dass diese begutachtet und alle fünf Jahre aktualisiert werden.

Während man in den Nachrichten zum Earth Day 2016 wahrscheinlich tanzende Menschen in den Straßen sehen wird*, werden all jene, die zwischen den Schlagzeilen lesen können, ein düsteres Bild erkennen – eines, bei dem über 10% des Einkommens eines Haushaltes für Energie ausgegeben werden muss; eines von „grüner Energie-Armut“.

Um die nicht bindenden Verpflichtungen zu erfüllen, die Präsident Obama im vorigen Dezember in Paris abgegeben hatte, setzt er neben vielen Vorschriften auf den Clean Power Plan CPP.

[*Dieser Beitrag war im Original natürlich vor diesem Earth Day erschienen.Man kann also gleich prüfen, ob die Autorin alles richtig eingeschätzt hat. Anm. d. Übers.]

Vor einigen Tage hat Senator Jim Inhofe von den Republikanern, Vorsitzender des Environment and Public Works Committee des Senats, im Vorlauf zum Earth Day einige Bemerkungen gemacht bzgl. der Unerreichbarkeit der US-Klimaverpflichtungen. Er sagte: „Der Clean Power Plan ist der Mittelpfeiler des Versprechens des Präsidenten an die internationale Gemeinschaft, dass die USA Treibhausgas-Emissionen um 26% bis 28% senken werden“. Er wird „Strompreis-Steigerungen in zweistelliger Höhe in 40 [US-]Staaten mit sich bringen“ und würde „klamme Gemeinden daran hindern, Zugang zu zuverlässigen und bezahlbaren Treibstoffquellen zu haben. Dies wird arme Familien vor die Wahl stellen zwischen gesunder Nahrung auf dem Tisch oder die Heizung im Winter zu drosseln“.

Die Heritage Foundation hat kürzlich einen Bericht veröffentlicht über die verheerenden ökonomischen Kosten des Pariser Klimaabkommens, welches die Organisation einen „Schub in Richtung Unterentwicklung für die industrialisierte Welt und ein wesentliches Hindernis für Wachstum in den Entwicklungsländern“ nennt. Weil die Vorschriften bzgl. globaler Erwärmung „den Verbrauch der effizientesten und preiswertesten Formen der Stromerzeugung abwürgen, werden das Wirtschaftsleben ebenso wie Haushalte höhere Stromkosten schultern müssen“. Der Bericht zieht das Fazit: „restriktive Maßnahmen bei der Energieerzeugung, um Ziele wie jene des Pariser Abkommens zu erreichen, werden der US-Wirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Bürokratisch verordnete Abgaben, Steuern und Subventionen für spezielle Interessengruppen werden die Einkommen der Familien mit tausenden Dollar pro Jahr belasten, die Energiekosten in die Höhe treiben und hunderttausende Arbeitsplätze vernichten. Und all das nur, um lediglich trivialen und hypothetischen Auswirkungen der globalen Erwärmung zu begegnen“.

Die Erfahrungen in der realen Welt bestätigen sowohl die Beobachtungen von Senator Inhofe als auch die Schlussfolgerungen der Heritage Foundation.

Deutschland ist eines der besten Beispiele für grüne Energiearmut, hat doch das Land einige der aggressivsten Programme zur Reduktion von Treibhausgasen aufgelegt, die jedwedem Unternehmen großzügige Subventionen garantiert, das grüne Energie erzeugt. Auf der Grundlage einer extensiven Studie von Gläubigen der grünen Energie aus dem Jahr 2014 habe ich das Gesamtergebnis des Programms angesprochen: Steigende Kosten und steigende Emissionen. Ich schrieb: „Nach der Lektüre des 80 Seiten starken Weißbuches war ich über drei unterschiedliche Beobachtungen erschüttert. Das deutsche Experiment hat die Energiekosten für Haushalte und die Wirtschaft erheblich steigen lassen, die Subventionen sind nicht nachhaltig, und als Folge davon eine instabile Energieversorgung“. Ich war damals zu dem Ergebnis gekommen, dass „die hohen Preise die Armen überproportional belasten und den neuen Terminus ,Energiearmut' hervorgebracht hatten“.

Gerade in jüngster Zeit sind auch andere zu dem gleichen Ergebnis gekommen (hier und hier). Am 13. April kommentierte das Wall Street Journal: „Die seit 16 Jahren in Deutschland vollzogene Energiewende hat schon jetzt den Energiemarkt des Landes zerschlagen in deren Bestreben, die Wirtschaft von fossilen Treibstoffen und Kernkraft abzubringen. Traditionelle Kraftwerke einschließlich derjenigen, die saubereres Gas verbrennen, wurden reihenweise geschlossen, während in den Himmel schießende Strompreise die Industrien nach Übersee vertrieben und Haushalte in den Bankrott getrieben haben. Die Verluste von Arbeitsplätzen summieren sich auf zehntausende“. Dabei haben die Emissionen während der letzten sieben Jahren zugenommen. Im März hat Mike Shellenberger, Präsident von Environmental Progress und „Held der Umwelt“ des Magazins Time geschrieben: „Die Menschen wollen wirklich an das Gute hinsichtlich der deutschen Energiewende glauben, aber – die Emissionen des Landes sind gestiegen“. Das WSJ folgert: „Die Marktverzerrungen durch eine übermäßige Stützung auf teure, aber unzuverlässige Energie haben schon jetzt dazu geführt, dass sich deutsche Unternehmen mehr auf billige und schmutzige Kohlekraftwerke verlassen, um die Ausfälle zu kompensieren, wenn erneuerbare Quellen die Nachfrage nicht decken können“.

Deutschland steht nicht allein.

Auch UK steht Reuters zufolge vor „Energiearmut“. In dem Bericht heißt es: „Die Regierung steht auch unter Druck, die steigenden Energiekosten zu beschneiden für die 2,3 Millionen von 27 Millionen Haushalten in UK, die als energiearm betrachtet werden. Das bedeutet, dass die Kosten für die Heizung ihrer Wohnungen ihnen ein Einkommen hinterlässt, dass unter der Armutsgrenze liegt“. In einem anderen Bericht geht es um die Kappung der UK-Solarsubventionen (hier): „Die Regierung sagt, dass die Änderungen erforderlich seien, um die Rechnungsbegleicher zu schützen, lasten doch die Solar-Anreize schwer auf den Stromkosten der Haushalte“.

Der Washington Post zufolge liegen die Niederlande schon jetzt deutlich hinter ihrem Plan zur Erreichung grüner Energieziele zurück. Man musste drei neue Kohlekraftwerke errichten – zumindest teilweise, um die hohe Prozentzahl von Elektroautos mit Strom zu versorgen. Daneben gibt es in dem Land Hunderte Windturbinen, die mit Verlust arbeiten und in Gefahr sind, abgebaut zu werden. In einem Bericht heißt es: „Subventionen für die Erzeugung von Windenergie sind in vielen Fällen nicht mehr kosteneffektiv. Vor allem kleinere, ältere Windmühlen bringen Verluste, aber selbst neuere Windmühlen haben Schwierigkeiten, mit unzureichenden Subventionen profitabel zu sein“.

[Ist es nicht bezeichnend, dass diese Dinger im Mutterland der Windmühlen „Windmühlen“ genannt werden? Anm. d. Übers.]

Werden wir mal konkreter. Es gibt das über-grüne Kalifornien* – wo der Milliardär und Aktivist Tom Steyer aggressiv grüne Politik vorantreibt. Schlagzeilen werben heftig dafür, dass Kalifornien den teuersten Markt der USA für den Benzin-Einzelhandel hat. Aber dem Institute for Energy Research zufolge hat es auch mit die höchsten Strompreise in den USA – „etwa 40% über dem nationalen Mittelwert“. In einem Bericht des Manhattan Institute aus dem Jahr 2012 heißt es, dass etwa eine Million Haushalte in Kalifornienvon „Energiearmut“ betroffen sind – wobei Latinos und Amerikaner mit afrikanischen Wurzeln am härtesten betroffen sind. Auf seinem übereifrigen Weg zu niedrigeren CO2-Emissionen und einem größeren Anteil von Erneuerbaren am verbrauchten Strom ist diese Zahl in Kalifornien inzwischen sicher noch gestiegen.

[*Der Begriff steht so im Original, einschließlich des „ü“: über-green California. Anm. d. Übers.]

Erinnern Sie sich an die Folge einer Politik ähnlich dem CCP, wenn Sie in dieser Woche Kommentatoren den „wichtigsten Earth Day der Geschichte“ zelebrieren hören und an die globale Bedeutung der Unterschriften unter dem Pariser Klimaabkommen denken, nämlich grüne Energie-Armut. Ziehen Sie diese heran (es gibt noch viele weitere Storys), wenn Sie mit Ihren Freunden sprechen. Machen Sie diese Woche zur „Grüne-Energie-Armut-Woche“ oder klicken Sie sich hinein: #GEPW.

Allerdings müssen wir nicht dazu verdammt sein, in die grüne Energie-Armut zu rutschen. Es gibt einige gute Nachrichten.

Erstens, das Pariser Klimaabkommen ist nicht bindend. Sogar Todd Stern, der US-Klimabotschafter, räumte in der Huffington Post (hier) ein: „Alles, was Paris ausmacht ist, dass eine Struktur geschaffen wird, die die Länder ermutigen wird, ihre Ziele alle fünf Jahre nach oben zu schrauben“. Während die erforderliche Anzahl von Nationen wahrscheinlich vor der Wahl des nächsten Präsidenten unterschreiben werden, ist das einzige Druckmittel die politische Beschämung. Und selbst falls es gesetzlich bindend gewesen wäre wie das Kyoto-Protokoll, weist das Reason Magazine darauf hin (hier), was mit Ländern wie Kanada und Japan passiert wäre, welche ihre „feierlich gegebenen Versprechen des Vertrages gebrochen hatten“ – nämlich ÜBERHAUPT NICHTS. Der Bericht im Heritage Report fügt hinzu: „Die Geschichte liefert nur geringes Vertrauen, dass es auch nur zu einer solchen Verpflichtung kommt. Zum Beispiel errichtet China 350 neue Kohlekraftwerke und plant den Bau von 800 weiteren“.

Dann gibt es da noch die gesetzliche Verzögerung bei der Implementierung des CPP – welcher dank eines Urteils des Obersten Gerichtshofes Anfang dieses Jahres noch mindestens die nächsten zwei Jahre durch die Instanzen gehen wird. Inhofe stellte fest: „Ohne die zentrale Komponente von (Obamas) internationaler Klima-Agenda stammen Träume zur Erreichung der Versprechen aus Wolkenkuckucksheim“.

„Präsident Obamas Klimaversprechen ist unerreichbar und hat in den USA keine Chance, jemals durchzukommen“, sagte Inhofe. „Um des wirtschaftlichen Wohlergehens der USA willen ist dies etwas sehr Gutes“.

The author of Energy Freedom, Marita Noon serves as the executive director for Energy Makes America Great Inc., and the companion educational organization, the Citizens’ Alliance for Responsible Energy (CARE). She hosts a weekly radio program: America’s Voice for Energy—which expands on the content of her weekly column. Follow her @EnergyRabbit.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

22 Apr 07:09

Microsoft Azure IoT reference architecture available

The Microsoft Azure IoT reference architecture provides guidance for building secure and scalable, device-centric solutions for connecting devices, conducting analysis, and integrating with back-end systems.
22 Apr 07:04

Green Energy Companies Waste Government Money

21 Apr 12:20

Die Modell-Atmosphäre und globale Erwärmung

Alles, was wir über das Weltklima wissen … in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft … wissen wir durch Modelle“. Das sagt Prof. Paul Edwards, ein Befürworter des „Konsens“-Standpunktes zum Klimawandel, in seinem hoch gelobten Buch A Vast Machine: Computer Models, Climate Data, and the Politics of Global Warming (MIT Press, 2010). Er vermerkt auch: „ohne Modelle gibt es keine Daten“.

Modelle sind zu einem integralen Bestandteil moderner Wissenschaft geworden. In vielen Bereichen, sagt Edwards, „begleiten Computermodelle die Laborexperimente oder ersetzen diese sogar; Analyse- und Simulations-Modelle wurden prinzipielle Mittel bei der Datensammlung, der Vorhersage und beim Treffen von Entscheidungen“.

Dies erfordert in der zeitgemäßen Welt der Wissenschaft natürlich die Hilfe mächtiger moderner Computer. Die drei grundlegenden Komponenten der wissenschaftlichen Methode – Beobachtung, Hypothese und Austesten derselben – gelten nach wie vor, aber in vielen Fällen ist der Eckpfeiler Austesten von Modellen begünstigt und in manchen Fällen sogar usurpiert worden.

Wie viele der Zweifler an der katastrophalen, vom Menschen verursachten Hypothese der globalen Erwärmung bestätigen können, beruhen die „Beweise“ für eine weltweite Klimakatastrophe ausschließlich auf den Ergebnissen atmosphärischer Modelle. Kann man derartigen Ergebnissen genug Vertrauen entgegenbringen, um Billionen Dollar während der nächsten Jahre auszugeben, um den Energiebereich umzukrempeln und die finanziellen Ressourcen umzuverteilen? Ein Forscher drückte es so aus: „Man kann ein Modell heranziehen, um alles zu stützen, was man will, aber man kann damit nichts beweisen … man kann modellieren, dass die Sonne um die Erde kreist“.

Atmosphärische Modelle haben immense Schwierigkeiten bei der Simulation von Schlüsselelementen des hydrologischen Kreislaufes wie etwa Bedeckung mit Wolken und Verteilung der Niederschlagsmenge. Derartige Komponenten sind offensichtlich wichtig für drastische politische Entscheidungen, die sich schwer auf solche dekadenweite Projektionen stützen.

Wasser in all seinen Aggregatzuständen – als unsichtbarer Wasserdampf in der Atmosphäre, als Flüssigkeit in den riesigen Ozeanen und als Kleinst-Wassertröpfchen in Wolken oder als solide Eisschilde und Schneekristalle – ist der ultimative Lenker des Klimas auf der Erde. So genannte Treibhausgase wie Kohlendioxid oder Methan spielen bei der Klimasteuerung eine sekundäre Rolle. Und trotzdem richtet sich der Schwerpunkt der Forschungsförderung auf „Kohlenstoff-Verschmutzung“, und fast durchweg finden sich nur negative Aspekte eines gestiegenen atmosphärischen CO2-Gehaltes in der populären als auch der wissenschaftlichen Presse. Die tatsächlich eingetretenen positiven Auswirkungen von mehr CO2 in der Luft, beispielsweise manifestiert in der Ergrünung des Planeten, werden verworfen oder völlig ignoriert.

Ich habe schon früher darauf hingewiesen: die meiste Zeit meines Berufslebens als ein Meteorologe mit dem Fachgebiet Luftverschmutzung habe ich mich auf irgendwelche Weisen mit der atmosphärischen Modellierung befasst. Und aus Erfahrung geht eindeutig hervor, dass die Komplexität des Erdklimas unglaublich vielfältig ist. Die Vorhersage der Zukunft eines solchen Klimas in bedeutsamen Details ist eine unglaubliche Herausforderung. Und das Niveau der Erfahrung, der Umfang des Wissens und die Entwicklung von Intuition, um auch nur eine halbwegs zuverlässige Ahnung des zukünftigen Klimas zu bekommen, ist ziemlich beeindruckend.

Verständlicherweise muss die große Mehrheit der Öffentlichkeit darauf vertrauen, was die Klimawissenschaftler ihr über die Zukunft der atmosphärischen Zustände dieses Planeten sagen. Dennoch sollte dieses Vertrauen zumindest in einigen Punkten auch hinterfragt werden, vor allem von nachdenklichen Erwachsenen. Denkende Menschen sollten es besser wissen als einfach nur selbst wirklich smarten Wissenschaftlern zu vertrauen, wenn es darum geht, was diese Wissenschaftler „zuverlässig wissen“ über das Erdklima viele Jahrzehnte im Voraus. Selbst die wirklich smarten Wissenschafts-Weisen können unmöglich um den langfristigen Zustand des globalen Klimas wissen – außer in Gestalt einer großen Bandbreite von Temperatur und Niederschlags-Niveaus (eine Bandbreite, die für praktische Zwecke viel zu groß ist). Dieses fehlende Wissen kam während der letzten 18 Jahre eindrucksvoll ans Tageslicht, passt doch während dieser Zeit der modellierte globale mittlere Temperaturtrend überhaupt nicht zur Realität.

Wenn es also um die Modellierung des Klimas in ferner Zukunft geht, kann man es vielleicht am besten mit den Worten des bedeutenden Atmosphären-Wissenschaftlers Reid Bryson ausdrücken: „Eine Vorhersage zu erstellen ist einfach. Damit recht zu haben, das ist der schwierige Teil“.

Anthony J. Sadar is a Certified Consulting Meteorologist and author of In Global Warming We Trust: Too Big to Fail (Stairway Press, 2016) 

Link: http://www.americanthinker.com/articles/2016/04/the_model_atmosphere_and_global_warming.html

Übersetzt von Chris Frey EIKE

21 Apr 12:19

Mitmachprojekt: Temperatur messen und senden mit dem Arduino

Die Bürotemperatur messen und ins Internet übertragen - das geht mit ein wenig Code, preiswerten Bauelementen und dem Arduino oder Genuino. Wir zeigen, wie es funktioniert. (Anleitung, Server)
20 Apr 11:29

So entwickelt ihr disruptive Geschäftsmodelle [Kolumne]

by Alain Veuve

Es tönt paradox, aber um neue, erfolgreiche, digital gestützte Businessmodelle zu konstruieren, sind die digitalen Tools erstmal zweitrangig. Grundlegend ist, dass man es schafft, aus gedanklichen und mentalen Trampelpfaden auszubrechen. Alain Veuve zeigt, wie das geht – in Kurzfassung in seiner Transformiert-Kolumne.

Am Anfang war das Problem

Ich habe in unzähligen Workshops die Sichtweise des „menschlichen Problems“ entwickelt und behaupte, sämtliche wirtschaftlichen Tätigkeiten beruhen ursprünglich auf solchen menschlichen Problemen. Was ist also ein solches Problem? Ganz einfach, es ist etwas, das den Menschen stört. Diese Probleme, und deren Kombination davon, schaffen im Endeffekt Bedürfnisse.

Diese „Störung“ kann gravierend sein oder trivial. Es kann mich zum Beispiel stören, dass ich immer abends das Licht löschen muss, oder es kann mich stören, dass ich eine existenzbedrohende Krankheit habe (sic!).

Am Anfang steht wie so oft das Problem. (Foto: Shutterstock)
Am Anfang steht wie so oft das Problem. (Foto: Shutterstock)

Stören kann also als etwas verstanden werden, das mich daran hindert, ein möglichst gutes und angenehmes Leben zu führen. Darin liegt auch die Abstraktion zum Bedürfnis, das einen in der Wahrnehmung optionalen Charakter haben kann. Ein möglichst angenehmes und glückliches Leben zu führen erachte ich als naturgegeben. Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der das nicht will.

Die Definition von Glück und „angenehm“ ist wohlgemerkt vielseitig. Fast allen Menschen ist jedoch gemein, dass sie kein Leid erfahren möchten und dass sie im Grundsatz auf eine positive Weise faul sind.

Produkte und Dienstleistungen sind Möglichkeiten, Störungen zu lindern oder zu entfernen

Eine Dienstleistung oder ein Produkt setzt also dort an. Es macht mir das Leben bequemer, indem es die Störung entweder lindert oder im besten Fall entfernt.

„Produkte setzen immer auf Technologie, manuelle Arbeit und Methodologie. Nicht alle drei Komponenten müssen zwingend vom Anbieter des Produkts stammen.“

Diese Lösungen von Problemen können zum einen durch den Einsatz von Technologie oder durch menschliche Arbeit zu Stande kommen. Oder, wie am weitesten verbreitet, durch die Kombination der beiden Faktoren. Üblicherweise wird noch nicht verfügbare Technologie durch menschliche Arbeit ausgeglichen. Was die Problemlösung als dritte Komponente vereinfacht ist die methodologische Erledigung.

Beispiele

Tönt ein bisschen Abstrakt, ich weiß. Ein Beispiel:

Ein Problem ist zum Beispiel „saubere Wäsche“. Ich möchte jeden Tag frische, saubere Wäsche haben und möglichst nichts dafür tun. Um das zu erreichen, kann ich entweder jeden Tag manuell waschen, trocknen lassen, glätten. Eine Riesenarbeit. Oder ich kann mittels Waschmaschine und Wäschetrockner den selben Prozess stark vereinfachen und mein Problem lindern.

Die Waschmaschine ist ein Evolutionsschritt, der beim Lösen des Problems „saubere Wäsche“ enorm hilft. (Foto: Shutterstock)
Die Waschmaschine ist ein Evolutionsschritt, der beim Lösen des Problems „saubere Wäsche“ enorm hilft. (Foto: Shutterstock)

Indem ich mich jetzt organisiere und nur noch jede Woche wasche, kann ich das Problem weiter lindern. Ich habe dann manuelle Arbeit in Kombination mit Technologie mittels Methodologie so kombiniert, dass mich das Problem „saubere Wäsche“ am wenigsten belastet.

Evolution der Problemlösung

„Heutige Produkte und Dienstleistungen (und damit auch die Branchen) sind nur eine Evolutionsstufe in der Lösung der Probleme.“

Wie in meinem Artikel zur Disruption von Branchen ausgeführt, durchlaufen die Lösungen der Probleme eine gewisse Evolution. Normalerweise wird neue Technologie verfügbar, die eine radikale Linderung des Problems ermöglicht.

Um wieder das Problems der „sauberen Wäsche“ zu bemühen: Ursprünglich wurde die Wäsche an einem Fluss „gemacht“, später kamen erste Schwingkübel, später die Waschmaschine, später der Wäschetrockner. Damit reduzierte sich auch der Anteil manueller Arbeit und die Methodologie dahinter.

Um was geht es nun bei der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen?

Geschäftsmodelle, die das Potential haben, Branchen umzubrechen, setzen bei diesen Problemen an und berücksichtigen bisherige Lösungen grundsätzlich erst einmal nicht.

Rund 78 Prozent aller hiesigen Startups werden im Team gegründet. (Foto: Shutterstock)
Beim Geschäftsmodell sollte die fundamentale Evolution eine Rolle spielen. (Foto: Shutterstock)

Das heißt auf unser Beispiel umgemünzt, dass nicht versucht wird, die digitale Waschmaschine zu bauen, sondern, dass das Kernproblem analysiert und dann nach verfügbaren Technologien und Methodologien gesucht wird um dieses Kernproblem besser zu lösen.

„Das Ziel ist also keine graduelle Evolution von bestehendem mit „digitalen Mitteln“, sondern eine möglichst fundamental bessere Art, das Problem ‚saubere Wäsche‘ zu lösen.“

Branchen sind wie Trampelpfade

Branchen entwickeln sich dort, wo verschiedene Firmen solche Lösungen entwickeln. Es liegt in der Natur der Marktwirtschaft, dass verschiedene Anbieter versuchen, mit derselben Lösungsart am wirtschaftlichen Geschehen zu partizipieren.

Was wir auch beobachten, ist, dass Branchen wahre Trampelpfade sind, wenn es um die Lösung von Problemen geht. Sprich eine gewisse Lösung etabliert sich derart, dass neue und dadurch unkonventionelle Lösungswege gar nicht weiterverfolgt werden. Das ist der Grund, warum viele branchenfremde mit neuer Technologie erfolgreich sind. Sie sind nicht entsprechend durch Best-Practice „vorbelastet“.

Wie geht ihr also konkret vor, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln?

1. Analysiert Branchen

„Lieber macht ihr euer eigenes Geschäft kaputt – wenn schon – als jemand anderes es tut!“

Es macht Sinn, in Bereichen etwas zu machen, in denen schon länger nicht mehr an grundlegend neuen Lösungen gearbeitet wurde. In Branchen also, wo der Adaptionsrückstand besonders hoch ist. Wenn ihr selbst in einer solchen Branche tätig seid, werdet ihr euch wahrscheinlich fragen, ob ihr damit euer Geschäft nicht kannibalisiert. Die Frage ist berechtigt, die Antwort hingegen ist simpel: Ja natürlich, macht aber nichts.

Denn wenn ihr es macht, habt ihr mindestens eine Chance, mit dem neuen Geschäftsmodell relevant zu bleiben. Im anderen Fall geht ihr einfach unter. Es wird darüber so viel philosophiert und diskutiert. Ich verstehe die Ängste, appelliere aber gleichzeitig an euren klaren Menschenverstand: Irgendwann wird ein neuer Anbieter kommen und alles anders und besser machen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Ihr habt also auch nur eine Option; erneuern und umbrechen.

Wie man solche Branchen auswählt, respektive was die Parameter dazu sind, habe ich hier näher beschrieben.

2. Identifiziert das Kernproblem

Dieser zweite Schritt ist fundamental und ich gebe zu, er braucht ein wenig Training. Löst euch gedanklich von den bestehenden Produkten und Angeboten und fragt euch, was der User will. Nehmen wir die Automobilbranche; das unterliegende Problem der Menschen ist nicht das Autofahren, sondern möglichst flexibel, sicher und schnell von einem zum anderen Punkt zu kommen. Mit neuer Technologie wird man das besser lösen können als mit Autos wie wir sie heute kennen.

Tesla Model 3. (Foto: Tesla)
Tesla zeigt mit seinen Autos, in welche Richtung es in der Autobranche gehen kann. (Foto: Tesla)

Nochmals: Autos sind in der Evolution der Lösungsfindung lediglich ein Zwischenschritt, der dieses Problem zu gewissen (bitte nicht rein monetär betrachten) Kosten löst. Es steht außer Frage, dass man diese Mobilität in Zukunft auf andere Weise erreichen kann.

3. Auf dem weißen Blatt starten

Habt ihr jetzt ein solches Kernproblem identifiziert, sucht ihr nach Technologien und Methodologie, die das Problem lösen können. Arbeitet dabei gedanklich auf dem weissen Blatt, fernab von bestehenden Branchen und Produkten, gesetzlichen Regulationen.

Kombiniert manuelle Arbeit und Technologie, anstatt euch zu stark auf vollautomatisierte Lösungen zu konzentrieren. Ihr werdet mit der Zeit mehr und mehr manuelle Arbeit durch Technologie ersetzen können.

Was fundamental wichtig ist: Das Produkt, das ihr schafft, muss radikal besser sein für den Kunden. Das kann sich entweder auf die Customer-Experience beziehen, den Preis oder den effektiven Nutzen. Am besten auf alle drei Aspekte. Je schlechter ein neues Produkt sich mit bestehenden Produkten vergleichen lässt, desto besser.

Die Schlüsselfrage lautet also: Wenn wir das Kernproblem heute lösen müssen, und nichts von den bisherigen Produkten und Dienstleistungen wüssten, wie würden wir es lösen?

4. Macht die Rechnung

Berechnet die Kosten für die Lösung und setzt diese in den Kontext zu den Alternativen der Kunden. Ich bewerte ein neues Modell dann als gut, wenn es dasselbe Problem besser löst bei 30 Prozent der bisherigen Kosten. Darin muss für euch eine 300-Prozent-Marge drin liegen. Ich weiß, dass diese Zahlen extrem sind.Haltet euch aber vor Augen, dass ihr nicht ein me-too Modell entwickelt, sondern eines, dass in der Lage ist, den Markt in kurzer Zeit grundlegend zu transformieren.

5. Testet das Modell

Formuliert das Offering so qualitativ hochwertig wie möglich. Geht damit raus und lasst es auf eure wichtigsten Kunden wirken. Ihr merkt umgehend, ob es den Effekt erzielt. Wenn ihr es nicht sein lassen könnt, dürft ihr natürlich gerne eine kleine Studie daraus machen. Im Endeffekt kostet das aber nur unnötig Zeit und Geld. Meine Erfahrung zeigt, dass ihr mit 150 Pitches ziemlich genau sagen könnt, ob etwas beim Kunden durchschlägt.

Dann, ja dann müsst ihr es nur noch tun

„Das Tun ist der härteste Teil.“

Und das, das ist der härteste Teil. Meist sind damit erhebliche Investitionen verbunden, zum anderen meist aber auch der erstmalige Einsatz von bestehender Technologie in einem neuen Bereich. Bereitet euch darauf vor, dass ihr nicht alle Risiken kalkulieren könnt. Und riskiert etwas, wie damals als eure Vorgänger das Unternehmen gegründet haben.
18 Apr 13:25

Deep Learning spielerisch erklärt: Google lässt dich mit neuronalen Netzen experimentieren

by Jörn Brien

Zwei Google-Mitarbeiter haben einen Spielplatz für neuronale Netzwerke im Browser veröffentlicht, auf dem jeder mit Deep Learning experimentieren können soll.

Deep Learning: Spielplatz im Browser

Ihr wolltet schon immer mal wissen, was eigentlich Deep Learning ist und wie neuronale Netzwerke funktionieren? Die Google-Mitarbeiter Daniel Smilkov und Shan Carter haben eine Art Spielplatz im Browser zu dem Thema veröffentlicht, auf dem sich jeder austoben und dabei gleich die Basics lernen kann. „Keine Sorge, du kannst nichts kaputtmachen. Wir versprechen es“, laden die Entwickler Neugierige zum Ausprobieren ein.

Deep Learning auf dem Google-Spielplatz trainieren. (Screenshot: playground.tensorflow.org)
Deep Learning auf dem Google-Spielplatz trainieren. (Screenshot: playground.tensorflow.org)

Neuronale Netzwerke sorgen – meist im Hintergrund – dafür, dass Spracherkennungssoftware, Übersetzungs-Apps und viele weitere Smartphone- oder Webdienste funktionieren und ständig besser werden. Dabei können nur wenige Nutzer die Begriffe neuronale Netzwerke oder Deep Learning genauer erklären oder wissen, was hinter den Kulissen abläuft. Das wollen die Google-Mitarbeiter Smilkov und Carter spielerisch ändern. Auf ihrem Neuronale-Netzwerke-Spielplatz können Nutzer nicht nur mehr zu dem Thema erfahren, sondern einfach mal ausprobieren, wie so ein neuronales Netzwerk funktioniert.

Deep Learning: Spielerisch neuronale Netzwerke trainieren

Einfach gesagt handelt es sich bei neuronalen Netzwerken um eine an das menschliche Gehirn angelehnte Technologie, mit der ein Computerprogramm dazu gebracht wird, aus Daten zu lernen. Dabei kommunizieren sogenannte Software-Neuronen in einem Netzwerk über Nachrichten miteinander und arbeiten an der Lösung von ihnen gestellten Problemen. Indem sie entsprechende Vorgänge immer wieder durchspielen und dabei erfolgreiche Verbindungen stärken und weniger erfolgreiche kappen, arbeitet das Netzwerk immer besser.

Mit dem Browser-Programm können Vorhersagemodelle für Klassifikationen oder Regressionsanalysen realisiert werden. Die Funktionen werden grafisch sichtbar gemacht, dabei kann man erkennen, welche Kenntnisse ein Neuron sowie das Netzwerk vor, während und nach dem Training haben. Der entsprechende Code steht als Open Source unter Apache-Lizenz auf GitHub zum Download bereit.

via www.heise.de

18 Apr 06:36

System Design Interview Cheatsheet

17 Apr 17:45

Madness of Geo-Blocking (Hidden Camera Prank)

17 Apr 14:50

Diese Indikatoren deuten auf eine ernste Krise im Unternehmen hin

by Daniel Hüfner

Eine waschechte Unternehmenskrise muss nicht immer in einer wirtschaftlichen Schieflage begründet sein. Schon kleine Lappalien können das Arbeitsklima im Team und damit auch den Erfolg empfindlich stören. Wir sagen dir, welche Frühwarnsignale es gibt und wie du eine Krise verhinderst.

Auch für Unternehmenskrisen gibt es Frühwarnsignale

Erst kürzlich haben wir uns mit der Chemie erfolgreicher Teamarbeit beschäftigt. Paradoxerweise sind es nur selten wirtschaftliche Fehlentwicklungen, die das Arbeitsklima in einem Unternehmen empfindlich vergiften. „Die meisten Teamprobleme entstehen aus mangelhafter Kommunikation“, sagt auch Claas Triebel. Der Unternehmensberater und Professor für Wirtschaftspsychologie arbeitet seit Jahren mit wachstumsorientierten Unternehmen zusammen und weiß: „Auch wenn Konflikte für den Erfolg eines Team wichtig sind, ist eine interne Krise nicht automatisch förderlich, wenn sie nur ausgesessen wird.“

Vorgesetzte und Mitarbeiter gleichermaßen müssten aktiv handeln. Anhand einiger Frühwarnsignale können beide Parteien erkennen, ob im Unternehmen Anzeichen einer herannahenden Krise herrschen.

Diese Indikatoren deuten auf eine Krise hin

1. Entscheidungen werden nur noch autokratisch getroffen

Gerade junge Firmen werben heute mit flachen Hierarchien und der Möglichkeit, sich als Mitarbeiter jederzeit mit neuen Ideen einbringen zu können. Treten Unternehmen und Belegschaft jedoch in eine Phase starken Wachstums ein, heißt es oft: Partizipation? Fehlanzeige! Die Furcht der Vorgesetzten vor einem Kontrollverlust kann ebenso eine Ursache sein wie mangelndes Vertrauen in das Know-how des Teams. Ergebnis: jede Menge Unruhe und Enttäuschung.

2. Transparenz-Versprechen werden gebrochen

Selbiges gilt übrigens auch für das von vielen Arbeitgebern großzügig abgegebene Transparenz-Versprechen. Nicht selten wird es sogar als regelrechter Mitarbeiter-Bonus auserkoren. Werden Dinge von Vorgesetzten von einem auf den anderen Tag aber nicht mehr offen angesprochen und wird auch nicht mehr über künftige Vorhaben im Unternehmen informiert, bröckelt das Vertrauen auf Seiten der Belegschaft ziemlich schnell. Häufig befeuert eine solche Politik auch Spekulationen über eine wirtschaftliche Schieflage, personelle Veränderungen oder unpopuläre Entscheidungen. Die damit einhergehende Unsicherheit ersticken Stimmung und Motivation des Teams ganz sicher im Keim.

3, Mitarbeiter flüchten in Cliquen

Es ist erwiesen, dass sich ein gutes Betriebsklima positiv auf Produktivität und Umsatz auswirkt. Ein starker Zusammenhalt im Team ist dafür jedoch unerlässlich. Dass der nicht vorhanden ist, wird dann deutlich, wenn sich in einem Unternehmen viele Cliquen bilden. Ein Beispiel: Beim Mittagessen setzen sich immer die gleichen Gruppen zusammen. Oft ist uns dabei nicht bewusst, wie unnahbar wir in solchen Momenten auf andere wirken. Eine Kultur aus Missgunst, Geheimniskrämerei und jeder Menge Tratsch sind nicht selten das Resultat.

4. Um die Chefetage scharen sich Ja-Sager

Scheut das Team einen offenen Konflikt und werden Entscheidungen von oben nur noch stumm abgenickt, ist was faul im Unternehmen. Zu einer Schar an selbstlosen Ja-Sagern gesellt sich eine Unternehmenskultur, die von allem geprägt ist, nur nicht von Diversität. Dabei wissen wir: Ein erfolgreiches und innovatives Team lebt von Querdenkern und hitzigen Debatten.

5. Die Meeting-Zeit nimmt stark zu

Auch die Arbeit an laufenden Projekten kann für Teams zum Nährboden für Zerwürfnisse werden. In der aktuellen Ausgabe der PAGE stellt die Beraterin und Autorin Judith Andresen insbesondere stark zunehmende Meetings als Indikator einer Krise heraus. Treffen ohne Agenda und verbindliche Zielsetzungen sorgen demnach schnell für dicke Luft. „Alle spüren: Reden wäre jetzt wichtig, aber niemand stellt die richtigen Fragen“, schreibt Andresen weiter. Hält sich außerdem niemand mehr an Termine oder sind viele Aufgaben nur „fast fertig“, sollten bei jedem Vorgesetzten die Alarmglocken schrillen.

6. Der Krankenstand explodiert

Nur wenige Indikatoren für eine eventuelle Krise im Unternehmen lassen sich mit belastbaren Zahlen messen. Der Krankenstand aber ist einer. Auch wenn die meisten Mitarbeiter, die arbeitsunfähig geschrieben sind, das auch tatsächlich sind, sollten Vorgesetzte vor allem bei stark vom Durchschnitt abweichenden Krankenständen über mehrere Monate hinweg stutzig werden. In vielen Fällen ist das ein Indiz für schlechte Arbeitsbedingungen oder Blaumacher. Beide Faktoren sorgen für eine Mehrbelastung des Teams. Damit erhöht sich nicht nur die Fehlerquote, das drückt auch das Stimmungsbarometer.

Wie lässt sich eine Krise im Unternehmen vermeiden?

Eine waschechte Unternehmenskrise muss nicht immer in einer wirtschaftlichen Schieflage begründet sein. Schon augenscheinlich kleine Lappalien wie unzureichende Kommunikation oder in Aktionismus ausartende Meetings können das Mitarbeitergefüge erheblich ins Wanken bringen. Im schlimmsten Fall drohen interne Zerwürfnisse, (innere) Kündigungen und ein kostspieliger Imageschaden.

Wie aber lässt sich ein solches Szenario vermeiden? „Die meisten Konflikte stellen sich früher oder später als Kommunikationsprobleme heraus“, sagt Berater und Wirtschaftspsychologie Triebel. Durch saubere Kommunikation könne man schon viel tun, ihr müsse aber auch Zeit eingeräumt werden.

„Das darf nicht auf das Feierabendbier verschoben werden, sondern muss Teil der Arbeit sein“, so Triebel. „Zeit für Selbstthematisierung“ nennt er das. Konkret gehe es dabei um den regelmäßigen Austausch zu Fragen wie: „Welche Werte halten uns zusammen?“, „Was sind unsere Regeln?“ oder „Werden sie auch wirklich eingehalten?“ Ergänzend sollten Chefs darauf achten, auch Teambuilding-Maßnahmen durchzuführen. Das stärke den Zusammenhalt.

Feedback-Tools können helfen

Gerade in mittlere bis großen Unternehmen ist außerdem der Einsatz eines automatisierten und umfassenden Feedbacksystems zu empfehlen. Entsprechende Lösungen stellen Anbieter wie Officevibe, Small Improvements oder das deutsche Loopline dar. Mitarbeiter können darüber anonym die Organisationsentwicklung im Unternehmen bewerten und Verbesserungsvorschläge machen. Vorgesetzte erhalten im Gegenzug ein relativ authentisches Abbild der gegenwärtigen Stimmung im Team und können bei aufkeimenden Problemen frühzeitig intervenieren.

Du willst mehr zu diesem Thema erfahren? Lies auch unseren Artikel „Du willst ein richtig gutes Arbeitsklima? Dann vermeide diese 8 Fehler“.

17 Apr 14:48

Business-Sprache: Erst denken, dann reden

by ZEIT ONLINE: Karriere - Markus Baumanns
Die Sprache in der Wirtschaft ist voller inhaltsleerer Floskeln. Darin drückt sich Verantwortungslosigkeit der Entscheider aus – und deren fatales Bild von Arbeit.
17 Apr 11:06

Challenges of micro-service deployments

17 Apr 11:05

EIKE 9. IKEK-Dr. Willie Soon: Die Meereis-Entwicklung in der Arktis und ihre Auswirkungen

Um dann bei der Eisentwicklung der Arktis zu landen. In absoluten Einheiten, ist die Eisbedeckung dort zwar auch negativ in absoluten Zahlen aber unerheblich. Relativ z.B. bezogen auf die Zeitachse, kann man das aber stark aufblasen, wie Soon an einem anderen Beispiel darstellt. So zeigt er die von Modellen prognostizierte Erwärmung der Arktis lt einer Studie von immerhin 8-12 K, aber bis zum Jahr 2100. Alles ist rot gezeichnet. Zweck: Angst machen! 

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Video des Vortrags von Dr. Willi Soon über die neuesten Erkenntnisse zur Einsentwicklung in der Antarktis

Die Daten zeigen indes, dass äußere Einflüsse, wie die Präzession der Bahn der Erde bei der Umrundung der Sonne, sich seit 750 Jahren sehr verändert haben, mit dem Resultat, dass sich der Winterbeginn kräftig ins neue Jahr verschoben hat. Zur gleichen Zeit hat sich die antarktische Eisentwicklung jedoch verstärkt, weil es dort - wie bei einem Pendel- kälter geworden ist. Die IPCC Forscher haben diesen orbital Effekt jedoch nicht berücksichtig. Im weiteren Verlauf ging er auf die arktische Temperaturen ein. Wegen der geringen Stationsdichte ist deren Temperaturgeschichte jedoch sehr unsicher, und, wie Soon mit seinen Co-Autoren herausfand definitiv ins warme hinein durch externe Einflüsse verfälscht. Im Vergleich mit anderen Stationen auf der Welt zeigt sich aber eine bemerkenswerte Übereinstimmung im Verlauf der Temperaturschwankungen. Ist das CO2 die Ursache? Es sieht wohl eher so aus, also ob die Schwankung der solaren Einstrahlung gute Erklärung dafür liefert. Vergleicht man diese Entwicklung mit der Eisbedeckung, dann ergibt sich ebenfalls eine enge Korrelation. Insgesamt liefert Dr. Soon eine bemerkenswerte Zahl von wohl bekannten Einflüssen auf die arktische Eisbedeckung die zeigen, dass die natürlichen Einflüsse darauf sehr viel stärker sind als bisher angenommen und auch viel stärker, als jeder, bisher nur postulierte aber nirgends nachweisbare anthropogene Einfluss. Insbesondere zeigt sich, dass die bisherigen extrem Minima der Eisbedeckung im Jahr 2007 und 2012 auch in der Vergangenheit häufiger eine Entsprechung hatte.

17 Apr 11:05

Verklagen Sie die Firmen der unterlassenen Publizitätspflicht über Klimawandel

Diese LAs [Landesanwälte] unterstellen eine Verschwörung, dass den Anlegern nicht bewusst ist, dass Klimaänderungen sich auf Unternehmensinvestitionen auswirken können und wollen die Staatsmacht verpflichten, das zu lösen. Anfang November 2015 wurde vom New Yorker Generallandesanwalt Eric T. Schneiderman ein Rechtsfall gegen Exxon Mobil verfolgt, auf Basis behaupteter Ähnlichkeiten mit der Art und Weise wie Tabakunternehmen der 1950er und 1960er Jahre schließlich schuldig gefunden wurden, ihre eigene Forschung unterdrückt zu haben, dass Tabak schädlich ist und süchtig machen kann. Ihre Werbung diente solche Gesundheitsrisiken zu minimieren und sie finanzierten wissenschaftliche Studien, um beruhigende Daten zur Verfügung zu stellen. Im Jahr 2006 wurden die Unternehmen für schuldig befunden "über 50-Jahre hinweg, die Öffentlichkeit betrogen zu haben."

Im vergangenen Monat, verbündete sich Virginia’s General-Landesanwalt Mark Herring mit fünf anderen LAs und ehemaligen Vizepräsidenten, mit dem Ziel zu bestimmen [zu definieren] "ob Unternehmen für fossile Brennstoffe die Investoren und die Öffentlichkeit über die Auswirkungen ihrer Geschäfte bezüglich des Klimawandels in die Irre führen." LA Herring ist auch ein Befürworter des Clean Power Plan der EPA.

Wenn gültige wissenschaftliche Argumente bezüglich der Ursache fehlschlagen, muss die schwere Faust der Rechtsverfolgung einen „Plan B" haben. General-Landesanwälte und Polizeibeamte im ganzen Land haben eine wichtige Rolle, um sicherzustellen, dass die Fortschritte, die wir gemacht haben ..." gemäß Al Gore. Das wird die "unbequeme Wahrheit" des Dogmas der Regierung.

In der minoischen (3440 YBP [Jahre-vor jetzt]), der Romanischen (2400 YBP) und in der mittelalterliche (1000 YBP) Zeit sind Erwärmungsperioden aufgetreten, bevor der aktuelle Aufwärtstrend des atmosphärischen CO2 etwa um 1850 begann, mit dem Aufkommen des modernen Industriezeitalter und Nutzung fossiler Kraftstoffe in großem Maßstab. Die globalen Temperaturen waren während dieser drei früheren Perioden wärmer als heutzutage, obwohl der atmosphärische CO2 Anteil viel geringer und die Nutzung fossiler Brennstoffe unbedeutend war. Obwohl die globale Temperatur eine unvollkommene Metrik des Klimawandels ist, ist es diese Messung, die Schlagzeilen für „Alarmisten“ macht. Die Öffentlichkeit ist wiederholt einem gekünsteltem-Alarm über die Tatsache ausgesetzt, dass seit 1850 die globalen Temperaturen um 0.8º C gestiegen sind, was weniger ist, als die täglichen Temperaturschwankungen von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang, die die Menschheit weltweit erfährt.

Während sie [die Alarmisten] einen katastrophalen Klimawandel menschlichen Aktivitäten zuordnen, ignorieren sie die Äonen der natürlichen Klimaschwankungen vor der menschlichen Existenz. Der Klimawandel selbst bleibt ein vager Begriff und ist undefiniert. Kein Student der Geschichte [und überhaupt auch sonst keiner; A.D.] bestreitet, dass sich das Klima ändert. Diese legalen Determinanten der wissenschaftlichen Wahrheit treten der aktuellen Mode bei, jede Veränderung irgendeiner idealisierten Vorstellung eines unveränderlichen "normalen" Klimas (als Goldlöckchen Klima [ – das Märchen, was gerade „in“ ist]) als Vorbote einer bevor stehenden Katastrophe zu bezeichnen.

Die Beweislage ist anders: Der Anstieg des Meeresspiegels bleibt bei etwa 19cm pro Jahrhundert, es gibt es keine langfristige Dürre, Tornados sind weniger häufig und weniger tödlich, weniger Hurrikane treffen die USA, auch die Eisbären vermehren sich und die globalen Temperaturen sind seit 18 Jahren nicht gestiegen, trotz einer Zunahme des CO2-Gehaltes um 10% (der letzte El Nino verursachte eine erwartete Spitze).

Dürren sind zyklisch auf einer Zeitskala. Von Kaliforniens "Regen und Schnee kommen im März zurück (2016), um die zwei staatlichen größten Stauseen zu füllen - Shasta Lake und Lake Oroville - etwas über ihre historischen Niveaus für dieses Datum..."

Im Jahr 2007 warnten Georgia‘s Beamten, dass der Lake Lanier, ein 154 qkm -Reservoir, das mehr als 3 Millionen Einwohner (Atlanta, GA) mit Wasser versorgt, weniger als 3 Monate vor der Entleerung steht. Kleinere Stauseen waren sogar noch weniger gefüllt. Diese Trockenheit wurde ein hervorragendes Beispiel für Al Gore‘s „unbequeme Wahrheit Shows“, in dem eine leichtgläubige Öffentlichkeit mit der täglichen Umweltpanik von den Medien bombardiert wird, die auf Horrorgeschichten gedeiht.

Wenig überraschend, fand der Bericht im Dezember 2015 über Lake Lanier nicht die gleiche Aufmerksamkeit der Medien und / oder Umweltschützer. "Das Militär Corps der Ingenieure“ hat die massiven Wasser-Ablässe kommenden Donnerstag für den Lake Lanier der nachgelagerten Überschwemmungen wegen abgesagt. Lake Lanier liegt derzeit bei [einem Pegel von] 1075,3 [Fuß]. Das ist mehr als 1,2 m über dem vollen Wasserstands Pegel. Es wird erwartet, dass die Pegelspitze des Sees in den nächsten Wochen bis auf 1075,7 steigt.

"Umweltschützer ärgern Sie sich nicht, da draußen wartet eine Umwelt Krise auf Ihre Entdeckung, da draußen, irgendwo. Vorwärts und nie zurückblicken; nie zugeben, Sie lagen falsch”.

Quelle Cfact: EPA Leiterin Gina McCarthy

Virginia’s LA Herring ist dem Clean Power Plan der EPA verpflichtet, obwohl geschätzt wird, dass dieser nur 0,01 ° C der globalen Erwärmung kompensiert. EPA Leiterin Gina McCarthy sagte, als Sie gefragt wurde, ob sie 0,01 ° C für einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels hält : "Nein ..." Es ist ein aufrichtiges Gefühl und es ist der Gedanke der zählt, nicht die tatsächliche erreichte Veränderung. Progressive richten ihr Handeln auf emotionale Befriedigung aus, nicht auf wissenschaftlicher Analyse.

Quelle: Cafct, General-Landesanwalt Herring

Die Gezeiten der / Hampton Roads / Norfolk Küstengebiete von Virginia sind eine ständige Quelle der Rechtfertigung für die Befürworter von Klimakontrolle, einschließlich Virginia‘s Gouverneur Terry McAuliffe. Der Anstieg des Meeresspiegels wird gezielt als die treibende Kraft für Überschwemmungen hergenommen. Von dort aus ist es nur ein kurzer Sprung zur globalen Erwärmung, die den Klimawandel und den Anstieg des Meeresspiegels treibt.

Solch dogmatisches, politisches Gehabe ignoriert die wissenschaftlichen Erkenntnisse der lokalen Wissenschaftler des Virginia Institute of Marine Science, Teil des William und Mary College. Meeresküsten Wissenschaftler Dr. John Boon, berichtete, dass "die gute Nachricht ist, dass der absolute Meeresspiegel in Chesapeake Bay nur etwa halb so schnell, wie die weltweite durchschnittliche Rate ansteigt. Die schlechte Nachricht ist, dass lokale Setzungen mehr als das ausmachen. "Überschwemmungen an den Küsten sind eine Katastrophe, aber es ist das Ergebnis des Absinkens des Landes als Folge der laufenden geologischen Kräfte, es ist nicht der Klimawandel.

Nach der folkloristischen Strategie für Anwälte: "1. Wenn die Fakten gegen Sie sind, argumentieren Sie das Gesetz. 2. Ist das Gesetz gegen Sie ist, argumentieren Sie die Fakten. 3. Wenn die Fakten und das Gesetz gegen Sie sind, schreien Sie wie die Hölle". Ergänzen kann man das nun mit: Vergessen Sie die Tatsachen, vergessen Sie das Gesetz und "verklagen Sie sie der unterlassenen Publizitätspflicht“.

Erschienen auf CFACT am 5. April 2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://www.cfact.org/2016/04/05/suing-into-submission/

16 Apr 11:46

The idea of empathy for all ignores the limits of human psychology

16 Apr 11:46

Kostenlose Design-App: Was kann Gravit im Vergleich zu Illustrator und Sketch?

by Jessy Kösterke

Bereits 2014 haben wir die Beta-Version von Gravit vorgestellt und waren der Meinung, die Design-App genauer im Auge behalten zu müssen. Das Warten hat sich gelohnt.

Was ist Gravit?

(Screenshot: Gravit.io)
(Screenshot: Gravit.io)

Gravit ist eine Design- und Kollaboration-App, die im Browser läuft. Das bedeutet, sie ist unabhängig vom Betriebssystem. Ob Mac, Windows oder Linux, es funktioniert überall und ohne Konfiguration – die Anmeldung erfolgt einfach über ein Login-Formular. Und das Beste zum Schluss: Gravit ist komplett kostenlos – alle Funktionen sind im vollen Umfang verfügbar.

So funktioniert Gravit

Sobald man sich kostenlos registriert hat, steht einem alles zur Verfügung. Das UI ist recht minimalistisch, aber dafür übersichtlich und selbsterklärend. Schon beim Öffnen einer neuen Datei punktet das Tool mit blanken oder fertigen Templates – unter anderem mit Vorlagen für Facebook, Twitter und YouTube Cover. Unter den Templates sind vollständig gestaltete Karten, Banner oder Mac-Vorlagen zu finden.

Ebenenaufteilung in Gravit. (Screenshot: gravit.io)
Ebenenaufteilung in Gravit. (Screenshot: gravit.io)

Die Ebenenverteilung in Gravit ähnelt stark der Konkurrenz – oben befindet sich die Hauptnavigation, rechts eine weitere Einstellungsebene und Links die Ebenenübersicht. Auch weitere Funktionen wie das Menü, wo sich die Ansichtseinstellungen und Speichermöglichkeiten befinden, sind wie gewohnt oben links platziert. Alles weitere, wie die Ausrichtung und Ebenenstile, öffnen sich beim Klick auf die Elemente. Es ist kein Problemen Linien oder Formen wie Kreise und Rechtecke zu erstellen, Bilder hinzuzufügen, diese dann zu zerschneiden, von einander zu subtrahieren oder zu addieren.

Die Übersicht der einzelnen Werkzeuge ist leider sehr beschränkt und nicht mit Illustrator zu vergleichen. Dennoch sind wichtige Werkzeuge wie zum Beispiel der Stift, die Direktauswahl, das Lasso und das Messer feste Bestandteile von Gravit. Viele Werkzeuge und Funktionen lassen sich auch über Shortcuts aktivieren, allerdings ist eine Web-App durch den Browser von Natur aus eingeschränkter als eine native Applikation für den Desktop.

Auch das Speichern der Layouts ist mit Gravit kein Problem. Das Tool unterstützt alle nötigen Formate wie svg, eps, jpg und png.

Ersetzt Gravit Illustrator und Co.?

Ob Gravit, für dich als Designer, tatsächlich eine Alternative zu Illustrator oder Sketch werden kann, musst du selbst herausfinden. Ein großer Vorteil ist das flexible Arbeiten mit dem Tool, so kannst du jeder Zeit deine Dateien aufrufen und bearbeiten – komplett kostenlos. Allerdings kann das auch zum Nachteil werden, denn hat man mal kein Internet, ist man aufgeschmissen. Aber für kleinere Design-Projekte, die nicht viel Schnick Schnack benötigen, ist es auf jeden Fall ein nützliches Tool und einen Blick wert.

15 Apr 11:18

Wenn der Wirt die Ökorechnung selbst nachprüft Der Tesla - eine Dreckschleuder?

Was hat diesen Hype überhaupt ausgelöst? Ausschlaggebend sind zwei Dinge: Die seit Jahr und Tag massiv von Medien und Politik betriebene Kampagne gegen das CO2 als angeblicher Auslöser einer „Klimakatastrophe“ und die erstaunliche Kunst vieler Menschen, Realitäten auszublenden und nur das wahrzunehmen, was man glauben möchte. Das funktioniert beim E-Auto ganz prima, indem man so tut, als wäre das Fehlen eines Auspuffs gleichbedeutend mit völliger Emissionsfreiheit. Dabei stimmt das (mit Ausnahme ganz weniger Länder wie Norwegen und der Schweiz) überhaupt nicht, weil entsprechende Emissionen sehr wohl anfallen – allerdings nicht beim Auto selbst, dafür aber in den Kraftwerken, welche den Strom für die Fahrzeuge bereitstellen. Doch aus den Augen, aus dem Sinn – was das böse, „dreckige“ Kohlekraftwerk tut, hat doch mit mir und meinem sauberen Stromer nichts zu tun, nicht wahr? Diese Kunst des individuellen und kollektiven Selbstbetrugs ist gerade in unseren Ländern weit verbreitet und bildet die Grundlage für den Erfolg von cleveren Geschäftemachern wie Musk, der es blendend versteht, die Illusionen des Publikums für seine Zwecke auszuschlachten.

 

 

Wenn ein asiatischer Wirt selbst nachrechnet...

Doch illusionistische Tricks, die in Europa und den USA bestens funktionieren, können in anderen Ländern platzen wie Seifenblasen, wenn sich nüchtern kalkulierende Verwaltungsfachleute ernsthaft mit den Grundlagen der behaupteten „Umweltfreundlichkeit“ beschäftigen. So kürzlich geschehen in Singapur, wo ein ortsansässiger Geschäftsmann versuchte, die Zulassung für einen gebrauchten Tesla Modell S zu bekommen. Hierüber berichtete der Journalist Stefan Weißenborn in der „Welt“ [WELT] unter Berufung auf einen Bericht in der „Straits Times“ vom 5. März [STTI].

Als der stolze Besitzer den teuren Luxusschlitten in Singapur anmelden wollte, gab es nämlich nicht nur monatelange Verzögerungen, obendrein wurde auch noch eine happige Kohlendioxidabgabe von 15.000 $ fällig. Dem Bericht in der „Welt“ zufolge ermittelten die örtlichen Zulassungsstellen einen CO2-Ausstoß von 222 g/km. Dieser wurde aus dem Verbrauch an elektrischer Energie von 444 Wattstunden/km errechnet, wobei man sich auf einen Standard der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (ENEC) beriefen. Singapur bezieht seinen Strom hauptsächlich aus Gaskraftwerken: Bei Kohlekraftwerken sähe die Bilanz des Tesla noch deutlich schlechter aus.

 

Gefahr für Elon Musks Geschäftsmodell?

Für Elon Musk kam diese Entscheidung ungelegen. Schließlich seine Geldsammelkampagne für das Modell 3, der „E-Car für das Volk“, gerade angelaufen. Doch ungeachtet dieses Rückschlags hat der Hype um seine „sauberen, abgasfreien“ Fahrzeuge inzwischen so erfolgreich Wurzeln geschlagen, dass er in kürzester Zeit rund 350 Mio. US-$ für Vorbestellungen von Fahrzeugen einsammeln konnte, die frühestens erst ab Ende 2017 verfügbar sein dürften.

Gefahr könnte auf längere Sicht allerdings seinem eigentlichen Geschäftsmodell drohen, das aus dem Einsammeln von Subventionen durch Förderungen und sonstige Zahlungen für seine angeblich zukunftsgerichteten, CO2-freien Technologien besteht. So wird in einem Artikel von Jerry Hirsch in der Los Angeles Times [LATI]vorgerechnet, dass Musks Firmen von diversen US-Stellen im Jahre 2014 Fördergelder bzw. Steuervorteile etc. in Höhe von insgesamt 4,9 Mrd. $ erhalten haben. Hiervon gingen 2,391 Mrd. $ an Tesla Motors, 2,516 an die Solarzellenfabrik SolarCity und vergleichsweise magere 20 Mio. $ an seine Raumfahrtfirma Space Exploration Technologies. Weitere, vor allem indirekte Subventionen in nicht unbeträchtlicher Höhe kommen dem Unternehmen noch zusätzlich durch Fördermaßnahmen in anderen Ländern wie z.B. Norwegen zugute: In Großbritannien erhalten Tesla-Käufer einen Zuschuss von 8.800 $, Hong Kong verzichtet auf Anmeldesteuern in Höhe von bis zu 115 % des Fahrzeugwerts, und in Norwegen entfallen beim Kauf eines Model S Steuern von etwa 135.000 $ [STTI].

All diese Vorteile verdankt Tesla seinem Saubermann-Image, das jetzt durch respektlose Asiaten, die einfach mal selbst nachgerechnet haben, in Frage gestellt wurde. Dem Artikel in der „Welt“ zufolge hat Elon Musk mittlerweile mit Singapurs Premierminister Lee persönlich Kontakt aufgenommen.

 

Ein völlig neuartiges Öko-Antriebsmodell

Der Tesla-Hype scheint auf jeden Fall vorerst ungebrochen, wie die immer weiter nach oben schnellenden Bestellungen für das Modell 3 belegen. Diesbezüglich scheint Elon Musk über ähnliche Qualitäten zu verfügen wie andere clevere Geschäftemacher, die Großprojekte wie Desertec oder das Tauschbatterieprojekt von „Better Place“ an den Mann gebracht haben. Was Spötter angeblich bereits zu dem Spruch verleitet haben soll, dass man angesichts der ungebrochenen Welle von Vorbestellungen für das Modell 3 annehmen müsse, die eigentliche Energiequelle dieser Fahrzeuge sei nicht etwa „sauberer“ Strom, sondern 100 % reines Öko-Schlangenöl.

Allerdings gibt es auch Informationen, dass hinter diesem Hype in etlichen Fällen schlichte Geldgier stehen könnte. Manche der frühen Käufer spekulieren offensichtlich daraf, dass der Boom bei E-Fahrzeugen weiter anhält und sie einen „frühen“ Vertrag so in 1-2 Jahren mit erheblichem Gewinn verkaufen können. Sollte die Tesla-Blase bis dahin allerdings platzen, so stünden sie statt mit sattem Gewinn mit leeren Händen da. Ein Tauser futsch „for nothing“. Wollen wir das Beste hoffen.

Fred F. Mueller

 

Quellen

[WELT] hd.welt.de/PS-Welt-edition/article153277325/Singapur-stuft-Tesla-als-Dreckschleuder-ein.html

[STTI] www.straitstimes.com/singapore/transport/electric-car-tesla-slapped-with-15000-tax-surcharge

[LATI] www.latimes.com/local/la-fi-hy-musk-subsidies-box-20150530-story.html

  

15 Apr 07:47

You’ve Asked: Why do Sleep Efficiency and Sleep Restoration Matter?

by Josh Boonstra

Going to bed 30 minutes later today and waking an hour earlier tomorrow may allow you to achieve more in the short term. However, slowly and surely, maintaining these habits will starve you of the sleep you need and can eventually impact your performance at work, at home, in the gym, and in virtually every other area of your life.

Now that we’ve covered why good sleep is so important, let’s get to the reason why you’re really here. I’m often asked these questions when people start analyzing their sleep quality:

  • “What exactly is the difference between sleep efficiency and sleep restoration?”
  • “How are sleep efficiency and sleep restoration measured?”
  • “Why do sleep efficiency and sleep restoration matter?”

Knowing more about the sleep quality summaries you get from Microsoft Health may help you get a better night’s sleep. Let’s get to it.

What is sleep efficiency?

Sleep efficiency is determined by time spent sleeping, relative to time spent in bed. Take two nights where you went to bed at 10:00 pm and woke up at 6:00 am. Both nights you were in bed for eight hours, but the first night you slept soundly all night and in the morning had an efficiency rating of 98%, meaning you were asleep approximately 98% of the time you were in bed — that’s high sleep efficiency. The second night you woke up on and off all night, and had trouble falling asleep again. When you checked your sleep summary in the Microsoft Health app, you weren’t surprised to see that you woke up 12 times, and that your efficiency rating was only 80%. Even though you were in bed for eight hours that second night, a lesser portion of those hours were actually spent asleep.

What is sleep restoration?

Sleep restoration represents how well your night’s sleep restored your body to a state of internal balance. You could think of this value as a state of readiness for the day. Sleep restoration is measured by assessing your heart’s rhythm (also known as heart rate variability, or HRV), and the timing (in milliseconds) between each beat.

Without getting too scientific, the rhythm of your heart is dictated by your nervous system. When it’s operating as it should, your heart beats actually lack rhythm. That’s right – in this case, your lack of rhythm is actually a good thing! It means your nervous system is stimulating and relaxing as it is supposed to. When you are under elevated stress, your heart beats more rhythmically, meaning your nervous system isn’t firing on all cylinders to speed up and slow down your heart’s rhythm as it should. So, measuring the timing between beats from the time you fall asleep to the time you wake up, your Microsoft Band (combined with cloud computing) can evaluate how your heart’s rhythm changes while you’re asleep.

What can you learn from your sleep restoration score?

Your sleep restoration score is always dependent on the level of stress you’re under, no matter how much the quality and duration of your sleep varies from night to night. For example, if I’m under very little stress (emotional or physical) I could get a Good or Optimal sleep restoration score for a night’s sleep that I considered to be moderate or even poor. This is because when little stress exists on the body, little restoration is needed to bring it back to balance.

On the flip side, if I were under a great deal of stress, even a phenomenal night’s sleep may not be enough to fully restore my body to balance, so I might get a sleep restoration score of Low. Moreover, if I’m under chronic levels of high stress, even multiple nights of great sleep may not be enough to restore me.

How can I improve my sleep restoration?

You may become discouraged if you’re putting a lot of effort into getting a good night’s sleep to help battle stress, and you’re still seeing low sleep restoration scores night after night. Is the sleep you do get helping? Is it necessary? Absolutely. However, additional stress management techniques may be necessary to manage chronic stress levels. Increased exercise, diet modification, hydration, and meditation are all examples of other stress management techniques you can try. At the end of the day, you must find the combination of techniques that work best for you. A great place to start is to emphasize your sleep.

Sleep is an extremely powerful form of recovery that everyone needs, but many neglect. It’s often one of the first areas of our lives we trim at both ends to make room for everything else, which is a very slippery slope. My advice: make sleep a priority. Make it as routine as possible, and see what you can accomplish with reduced stress, a sharp mind, and increased energy.

Check out Clark’s tips for getting a better night’s sleep – I couldn’t have said it better.

14 Apr 18:01

Geldanlage: Wir wollen mehr wissen

by ZEIT ONLINE: Geldanlage - Jens Tönnesmann
Wenn es ums Geld geht, sind die Deutschen ziemlich ahnungslos. Darum verlieren sie eine Menge Geld und sorgen zu wenig fürs Alter vor. Wie sich das ändern lässt.