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03 Jun 12:24

Edjing Pro offers a full-featured music DJ app for Windows 10 PC and Mobile

by John Callaham

Edjing Pro, a new version of the company's popular Edjing music DJ app, is now available for Windows 10 on PC and Mobile. The app costs $4.99 to download.

17 May 10:29

Neue Studie: Erneuerbare Energie wird immer Regierungs-Unterstützung brauchen

Die Autoren der Studie schreiben: Während erneuerbare Energie während der letzten paar Jahre Fortschritte gemacht hat – die Kosten für Solar gingen von 2009 bis 2014 um zwei Drittel zurück – haben neue Bohr- und Extraktionsverfahren fossile Treibstoffe billiger gemacht und die zur Verfügung stehende Menge von Öl und Gas zunehmen lassen. In den USA allein haben die Ölreserven zwischen den Jahren 2000 und 2014 um 59%, die Gasreserven sogar um 94% zugenommen. Als Folge davon ist der Trend zu billigeren Erneuerbaren überkompensiert worden durch sogar noch billigere fossile Treibstoffe.

Die Forscher berechneten, dass konventionelle Energie während der nächsten 10 Jahre stets billiger ist als grüne Energie. Grüne Energie kann nur funktionieren, wenn die Energiepreise extrem hoch sind. Die Erzeugung von ausreichend Wind- und Solarstrom, um fossile Treibstoffe substantiell zu beeinflussen oder zu ersetzen und damit die Reduktion von CO2-Emissionen würde bis zum Jahr 2030 16,5 Billionen Dollar kosten.

[16,5 Billionen Dollar, um das Leben auf der Erde zu bekämpfen!! Anm. d. Übers.]

Mehr Investitionen erforderlich

Myron Ebell, Direktor des Center for Energy and Environment am Competitive Enterprise Institute, verweist auf das Solarkraftwerk Ivanpah bei Las Vegas. Es wird demnächst von den Regulatoren geschlossen werden als ein gutes Beispiel, warum man hinsichtlich Investitionen in grüne Energie besonders sorgfältig vorgehen sollte, um zu sehen, ob ihre Versprechungen erfüllt werden.

„Das Kraftwerk Ivanpah wurde gefördert mit etwa 1,6 Milliarden Dollar an Regierungs-Anleihen sowie mit über 535 Millionen Dollar an Steuernachlässen. Für die Steuerzahler bedeutet das, dass sie bereits mit über 2 Milliarden Dollar dabei sind – und das Werk geht pleite!“ sagte Ebell. „Natürlich werden die Umweltaktivisten sagen, dass noch mehr Geld in das System investiert werden müsse, und geizige Konservative müssen mehr Funds genehmigen, damit das Projekt am Laufen gehalten werden kann“.

Unerfüllte Versprechen

„Der Preis einiger erneuerbarer Technologien ist zwar gesunken, aber wenn man zurück schaut auf die siebziger Jahre, als damit begonnen worden ist, erneuerbare Quellen lautstark als die saubere Lösung unserer Energiebedürfnisse anzupreisen, waren sie über-gefördert, als ob sie damit wettbewerbsfähig werden würden“, sagte Ebell.

„Sie haben prophezeit, dass Erneuerbare nur noch wenige Jahre brauchen werden, bis sie wettbewerbsfähig sind, und diese Prophezeiung ist niemals eingetroffen“, sagte Ebell. „Man kann auf all die Studien zu erneuerbarer Energie zurückschauen, und man wird erkennen, dass ihre Prophezeiungen sich niemals als richtig erwiesen haben.

Konventionelle Energiepreise werden weiter sinken. Wir sind effizienter geworden bzgl. Bergbau, Transportwesen und Verbrennung von Kohle. Mit dem Kollaps der Öl- und Gaspreise – wie sollen Erneuerbare damit jemals mithalten können?“

Link: http://news.heartland.org/newspaper-article/2016/04/29/new-study-shows-renewable-energy-may-always-need-government-support

Übersetzt von Chris Frey EIKE

17 May 10:27

Erneuerbare Energien: Bund will Förderung von Windrädern reduzieren

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Betreiber von Windkraftanlagen erhalten garantierte Abnahmepreise. Nach Plänen der Bundesregierung sollen Windräder an Land künftig weniger gefördert werden.
17 May 10:22

Best AirPlay alternatives for Windows

by Cale Hunt

Make up for the sometimes frustrating lack of native streaming in Windows.

A quick web search reveals a decent amount of programs claiming to fulfill the lack of AirPlay in Windows. Unfortunately, free software and apps were cut from the list due to their inability to function without considerable tweaking and general time-wasting. Remaining after the purge were the following AirPlay alternatives we deemed as the best:

AirServer

AirServer uses Miracast/Wi-Di technology to mirror screens across devices. This means that if you have a relatively new Windows product supporting Miracast, like a Lumia 930 or a Surface Pro 3, you will be able to stream to any PC with AirServer installed. AirServer is also compatible with AirPlay and Miracast-enabled Android devices, meaning you can share mirror screens across multiples platforms. Because a lot of new Windows PCs are Miracast-enabled, you can mirror screens between PCs.

17 May 10:10

Regular expressions you can read: a visual syntax and UI

17 May 09:33

LMFDB, a catalog of mathematical objects and the connections between them

17 May 09:29

Klima: Der wirkliche ,besorgliche Trend'

Ich sagte meinen Studenten, dass Daten der absolute König sind und Modelle nichts weiter als nützliche Werkzeuge. Jedes Modellergebnis oder jedwede Theorie muss mittels Daten überprüft und validiert werden, und es muss immer mit Vorsicht betrachtet werden.

Der große Nobelpreisträger und Physiker Richard Feynman lehrte Studenten: Falls eine Theorie oder eine Hypothese nicht mit Daten oder Experimenten übereinstimmt,

ist sie falsch! In dieser einfachen Aussage liegt der Schlüssel zur Wissenschaft. Es ist völlig belanglos, wie schön die Hypothese ist; es ist völlig belanglos, wie smart man ist oder wie man heißt … Falls ein Experiment Ihrer Hypothese widerspricht, ist sie falsch! Punkt!“

Einstein schärfte seinen Wissenschaftler-Kollegen ein:

Ein Modell oder eine Hypothese kann gar nichts ,beweisen'. Aber Daten können eine Hypothese oder ein Modell ungültig machen. Es bedarf nur eines einzigen Experimentes, um zu zeigen, dass ich falsch liege“.

Die „Treibhaus-Theorie“, die bemüht wird, um die Welt zu verändern, scheitert auf vielfache Weise an diesem Test.

Anwendung von Feynman und Einstein auf die „Klimawissenschaft“

Zunächst einmal stellen viele Wissenschaftler in Frage, dass CO2 ,der Klimatreiber' und eine Gefahr für die Menschheit ist.

Dr. Patrick Moore, PhD-Ökologe und Mitbegründer von Greenpeace sagte bei einer Anhörung vor einem Komitee des US-Senats im Februar 2014 Folgendes:

Als sich das moderne Leben vor über 500 Millionen Jahren zu entwickeln begann, war der CO2-Gehalt über zehn mal so hoch wie heute, und doch blühte das Leben … Es blühte auch, als es vor 450 Millionen Jahren zu einer Eiszeit kam, als der CO2-Gehalt zehn mal höher lag als heute“.

Was in aller Welt macht es dann zu einem absoluten Naturgesetz, dass sich ein CO2-Niveau von 350 ppm katastrophal auswirken wird, wie so viele Wissenschaftler derzeit sagen?

Die „Hypothese“, dass ein CO2-Gehalt über 350 ppm zu einer planetarischen Katastrophe führen wird, musste mit Beobachtungen/Messungen überprüft werden. Ein großes Team neutraler Wissenschaftler und ich selbst untersuchten die drei wesentlichen Grundsätze der modellbasierten „Wissenschaft“, die die EPA bemühte, um ihre Energie- und Klima-Vorschriften zu rechtfertigen. Wir berichteten dem Obersten Gerichtshof, dass jeder einzelne Grundsatz bei dem Test glatt durchgefallen ist.

● Messungen mittels Satelliten und Wetterballonen zufolge gab es keinerlei globale Erwärmung seit nunmehr fast 19 Jahren – trotz einer Zunahme des atmosphärischen CO2-Gehaltes um über 10%.

● Die starke Erwärmung, die alle Klimamodelle in der hohen Troposphäre über den Tropen simulieren, existiert einfach nicht.

● Sogar die NOAA und das IPCC haben inzwischen eingeräumt, dass es weder einen Aufwärts- noch einen Abwärtstrend hinsichtlich Dürren, Überschwemmungen, Hurrikanen und Tornados gibt. Nur die Schneebedeckung hat zugenommen – und die Modelle hatten projiziert, dass Schneefall das einzige Extremwetterereignis sei, das abnehmen würde.

Allerdings fahren EPA, NOAA und NASA auf Druck des Weißen Hauses damit fort, diese falschen Modelle weiter heranzuziehen, um eine düstere Zukunft zu prophezeien und uns vom Verbrauch fossiler Treibstoffe abzubringen. Und dank einer beispiellosen Milliarden-Dollar-Flut sind Universitätswissenschaftler nur zu gerne bereit, diese Bemühungen und die düsteren Prophezeiungen zu stützen.

Das ist etwas, vor dem Eisenhower in seiner Abschiedsrede warnte:

Die Möglichkeit, dass die Lernenden der Nation dominiert werden von der Regierung, die Zuteilung von Projekten und die Macht des Geldes sind immer präsent – und müssen sehr stark berücksichtigt werden“.

Die NOAA hat jüngst vor einer Zunahme von Hitzewellen und Hitzetoten gewarnt. In Wirklichkeit haben Hitzewellen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einen Höhepunkt erreicht und seitdem abgenommen. Tatsächlich sind in 23 der 50 US-Staaten die Allzeit-Höchsttemperatur-Rekorde in den dreißiger Jahren aufgetreten; vor 1960 war dies in 38 Staaten der Fall. Seit den vierziger Jahren gab es viel mehr Allzeit-Kälterekorde als Hitzerekorde. Wie die Graphiken zeigen, ist die Anzahl der Tage mit einer Temperatur von 95°F [35°C] sowie die Anzahl großräumiger Hitzewellen seit den dreißiger Jahren gesunken.


Zweifelhafte Behauptungen einer „gefährlichen Erwärmung“
Ebenfalls vollkommen ignoriert wird die unbequeme Tatsache, dass durch Kälte viel mehr Menschen umkommen als durch Wärme. Eine im vorigen Jahr veröffentlichte umfassende Studie im medizinischen Journal Lancet untersuchte mehr als 74 Millionen Todesfälle an 384 Orten in 13 Gebieten: in kalten Ländern wie Kanada und Schweden, in Ländern der gemäßigten Zone wie Spanien, Südkorea und Australien sowie in tropischen und subtropischen Ländern wie Brasilien und Thailand. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass weltweit durch Kälte 20 mal so viele Menschen umgekommen sind als durch Wärme.

Berichte der Regierung, Autoren der Meinungsspalten und Blogger, die Graphen des Inhalts posten, steigende Rekord-Lufttemperaturen oder Ozeanwärme zu zeigen, führen in die Irre. Das sind keine wirklichen Rohdaten. Es sind geplottete Daten, die von Wissenschaftlern „adjustiert“ oder „homogenisiert“ (d. h. manipuliert) worden sind – oder es handelt sich um Outputs von Modellen auf der Grundlage von Hypothesen, von denen viele falsch sind.

Der Forscher am UK Met.-Office Chris Folland rechtfertigt dies:

Die Daten spielen keine Rolle. Wir geben unsere Empfehlungen (zur Reduktion von CO2-Emissionen) nicht aufgrund der Daten. Wir geben sie aufgrund der Klimamodelle“.

Der Klimamodellierer an der Oxford University David Frame fügt hinzu: „Anstatt die Modelle als die buchstäbliche Wahrheit beschreibend zu betrachten, sollten wir sie als bequeme Fiktionen ansehen, die versuchen, etwas Nützliches zur Verfügung zu stellen“.

Aber Modelle sind nur dann nützlich und gültig, falls deren Outputs durch Beobachtungen und Messungen in der realen Welt bestätigt werden. Und was noch mehr zählt, diese Daten-Plots werden von den gleichen Organisationen aufbereitet, die für die Erzeugung der Modell-Prophezeiungen verantwortlich sind.

Tatsächliche Originaldaten sind so stark und so oft verändert worden, dass sie praktisch keinerlei Ähnlichkeit mehr haben mit den originalen Eintragungen. Beispiel: Die Abkühlung um 0,7°C zwischen 1940 und den siebziger Jahren – was die Welt in die Furcht vor einer neuen Kleinen Eiszeit stürzte – ist in diesen korrumpierten Computermodellen einfach „verschwunden“.

Wichtige Perspektiven der Erwärmungs-Behauptungen

Im Jahre 1978 hat der aus den Star Trek-Filmen bekannte Schauspieler Leonard Nimoy gewarnt: „Der schlimmste Winter seit einem Jahrhundert trat im vorigen Jahr auf. Klimaexperten glauben, dass die nächste Eiszeit im Anrollen ist. Jüngsten Beweisen zufolge könnte diese schneller eintreten, als irgendjemand erwartet hat. An Wetterstationen im hohen Norden sind die Temperaturen seit 30 Jahren gesunken. Meeresküsten, die lange während des Sommers eisfrei waren, sind jetzt das ganze Jahr über blockiert“.

Nur wenige Jahre später begannen die Temperaturen jedoch zu steigen – und plötzlich warnten die „Klimaexperten“, dass fossile Treibstoffe den Planeten unkontrollierbar erwärmen würden. An Arktische Meeresküsten, fingen sie an zu proklamieren, gab es plötzlich viel weniger Eis, und es bestand die Gefahr, dass sie das ganze Jahr über eisfrei sein würden“.

[Abgesehen von allem anderen – wieso ist das eine ,Gefahr'? Anm. d. Übers.]

Um ihre Besorgnisse zu unterstreichen, übertreiben sie Erwärmungsgraphiken mittels Streckung der Scales, nur damit jedwede Erwärmung in jüngster Zeit viel signifikanter aussieht als sie tatsächlich ist. Außerdem muss die behauptete 1 Grad mehr oder weniger stark auftretende Erwärmung in den richtigen Zusammenhang gestellt werden.

Hier im Norden ändern sich die Lufttemperaturen oftmals um über 17°C an einem einzigen Tag, monatliche Mitteltemperaturen variieren um etwa 30°C zwischen Januar und Juli, und die Differenz zwischen den jeweiligen absoluten Maxima und Minima kann bis zu 70 K betragen.

Plottet man diese normalen Temperaturvariationen in eine Graphik, die auch die globale Temperaturänderung zwischen 1850 und 2015 zeigt (basierend auf den Daten, die von der Institution gesammelt werden, der die UN am meisten vertrauen – nämlich HadCRUT) ist die vermeintliche planetarische Erwärmung praktisch nicht wahrnehmbar. Sie ist mit Sicherheit nicht „gefährlich“.

Teil 2: Politik und Zweck

Wer ist nun der Treiber dieser Weg-Von-Kohlenwasserstoff-Energie-Kampagne, um eine Das-Ende-Der-Welt-Kalamität zu verhindern? Die Liste ist lang und enthält u. A. Politiker und UN-Globalisten (man suche nach Agenda 21), die nach mehr Macht und Kontrolle über jeden Aspekt unseres Lebens trachten.

Wissenschaftler, Umweltaktivisten, grüne Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) sowie Unternehmen jagen allesamt den 1,5 Billionen Dollar pro Jahr nach, die die Klimakrise und die Erneuerbaren-Industrie füttern. Die lange Liste enthält außerdem auch wissenschaftlich ungebildete Bevölkerungskontroll-Sozialisten und Hollywood-Stars, die allesamt von Umweltjournalisten unterstützt werden, die irgendwelche „grünen“ Gründe oder Schauermärchen niemals hinterfragen.

Viele bringen das „Vorsorgeprinzip“ hervor, um drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, die perverserweise wirklich drastische Konsequenzen haben, beabsichtigt oder nicht. Öko-Fanatismus hat Europa bereits fest im Griff.

Auswirkungen schlechter Politik

Während der letzten zehn Jahre ist der Strompreis in Europa im Mittel um 63% gestiegen.

Umfragen zeigen, dass 38% aller britischen Haushalte grundlegende Erwerbungen wie Nahrungsmittel zurückstellen, um die hohen und weiter steigenden Energiekosten bezahlen zu können. Weitere 59% aller Haushalte machen sich Sorgen darüber, wie sie ihre Stromrechnungen noch bezahlen sollen, wenn erst einmal das Pariser Abkommen in Kraft ist. Arme Familien werden am schlimmsten betroffen.

Familien und Firmen in den „Blue States“ im Nordosten zahlen bereits die höchsten Strompreise in den USA – doppelt so viel wie in einigen anderen US-Staaten. Die Änderungen, welche die EPA und diese Regierung betreiben, könnten jene Raten noch verdoppeln – ebenso wie die Raten in anderen Staaten.

Die tausende Dollar, die eine durchschnittliche Familie im Nordosten bei Benzin und Heizöl im Jahre 2015 gespart haben dank Fracking und Bohrungen auf Land in Privatbesitz war echt willkommen als der einzige ,Anstieg' den viele Familien seit vielen Jahren bekommen haben.

Allerdings wird auch dies bald Geschichte sein, falls die Pläne der EPA nicht durch Gerichte blockiert werden – oder durch einen Präsidenten Trump. Außerdem planen sowohl Hillary Clinton als auch Bernie Sanders, im Falle ihrer Wahl Fracking zu eliminieren, ebenso wie die meisten Bohrungen nach und die Erzeugung von Öl und Gas.

Mit einer Hillary Clinton-Regierung und einem neuen demokratischen donierten Kongress, welche versprechen, Fracking zu eliminieren und fossile Treibstoffe übermäßig zu besteuern, würden die Energiekosten pro Familie um tausende Dollar pro Jahr steigen. In Europa ist dies bereits geschehen, nachdem die Grünen die Kontrolle übernommen hatten.

Abgesehen davon treffen rasant steigende Energiepreise die gesamte Wirtschaft, beeinflussen sie doch die Kosten aller Güter und Dienstleistungen – einschließlich Produktion und Dienstleistungen seitens Fabriken, Krankenhäusern, Schulen, kleineren Unternehmen sowie den Transport von Nahrungsmitteln und anderen Produkten. Rasant steigende Energiepreise vernichten Arbeitsplätze und senken den Lebensstandard, müssen doch Unternehmen und Gemeinden tausende, wenn nicht Millionen zusätzliche Dollar aufbringen, nur damit die Lichter nicht ausgehen, sowie für Heizung und den Betrieb von Maschinen.

Dies bedeutet, dass mehr Industrien sich in Übersee umschauen werden [sicher nicht in Europa, Anm. d. Übers.], wo Energiekosten und Arbeitslöhne viel niedriger sind, während Millionen Amerikaner in Teilzeitarbeit gedrängt werden, unter Lohnkürzungen zu leiden haben oder Einschnitte in das soziale Netz verkraften müssen.

Inzwischen wird erwartet, dass die USA Milliarden Dollar an arme Länder und Entwicklungs-Ökonomien überweisen werden als „Reparation, Abschwächungs- und Anpassungskosten“ bzgl. Klimawandel, wie es im Paris-Abkommen vorgesehen ist. Und jene relativ neuen armen Länder einschließlich China und Indien werden immer noch fossile Treibstoffe verbrennen und unsere Arbeitsplätze wegnehmen, um deren Bürger aus der Armut zu holen.

All die Opfer von Amerikanern, Europäern und Familien in anderen entwickelten und jetzt reichen Ländern werden für Nichts erbracht!

Dies ist genau das, was die sog. „Progressiven“ wollen und weshalb sie durch die Straßen marschieren, um es zu bekommen.

Die wirklichen Ziele der Klima-Alarmisten

Der ehemalige Gouverneur von Washington State [im Nordwesten der USA am Pazifik, Anm. d. Übers.], der Demokrat Dixy Lee Ray sah den zweiten Vertrag von Paris schon vor vielen Jahren kommen:

Die Zukunft wird eine Eine-Welt-Regierung sein mit der zentralen Planung bei den UN. Befürchtungen von Umweltkrisen – ob nun real oder nicht – werden zum Mitmachen führen“.

Im vorigen Jahr hat die UN-Klimachefin Christiana Figueires offen erklärt:

Unser Ziel ist es nicht, die Welt vor ökologischen Kalamitäten zu retten, sondern das globale Wirtschaftssystem zu verändern … Dies ist vielleicht die schwierigste Aufgabe, die wir uns je gestellt haben und welche absichtlich das ökonomische Entwicklungsmodell verändern soll, zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit“.

Einfacher ausgedrückt, sie beabsichtigt, das freie Unternehmertum durch eine von den UN kontrollierte, zentralisierte, sozialistische Eine-Welt-Regierung und ökonomische Kontrolle zu ersetzen.

Im November 2010 hat der IPCC-Funktionär Ottmar Edenhofer einen zusätzlichen Grund für die UN-Klimapolitik aus dem Hut gezogen:

Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das ist sie nicht. Tatsächlich geht es nur darum, den Wohlstand der Welt neu zu verteilen“.

[Ob die Alarmisten auch hier auf diesem Blog auch leugnen, dass diese Personen das gesagt haben? Anm. d. Übers.]

Zusätzlich zu all den Dingen, die hinsichtlich Energie- und Klimapolitik falsch laufen, destruktiv und einfach verkehrt sind, gibt es einige wirklich Angst machende Entwicklungen. Und als Clou von allem überlegt das Justizministerium der Obama-Administration jetzt ernsthaft, General-Staatsanwälten [der US-Staaten] beizuspringen und Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen zu belangen, die nichts weiter tun als zu wagen, unabhängig zu denken, und die die Behauptungen zurückweisen, dass die vom Menschen getriebene globale Erwärmung die größte Gefahr für unser zukünftiges Wohlergehen darstellt.

All dies klingt mehr nach Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg als nach den Vereinigten Staaten von Amerika. Es ist mit Sicherheit ein Trend, um den wir uns weitaus mehr Sorgen machen sollten als um jede wirkliche denkbare Bedrohung durch irgendeinen nicht wahrnehmbaren menschlichen Beitrag zum Klimawandel, der von Anbeginn die Menschheit und unseren Planeten betroffen hat.

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Joseph D’Aleo is a Certified Consulting Meteorologist and Fellow of the American Meteorological Society. He was a college professor and First Director of Meteorology at the Weather Channel. He has authored books and papers on how natural factors drive seasonal weather and long-term climate trends.

Link: http://icecap.us/index.php/go/joes-blog/climate_the_real_worrisome_trend1/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

15 May 14:53

"Neo Magazin Royale": "Wir sind ihm komplett auf den Leim gegangen"

by ZEIT ONLINE: Film -
RTL reagiert auf den "Verafake"-Coup von Böhmermann: Das Team von "Schwiegertochter gesucht" wird ausgetauscht. Die Produzenten räumen ein, Pflichten verletzt zu haben.
15 May 14:43

How to hide specific user accounts from the sign-in screen on Windows 10

by Mauro Huculak

When you have too many people using your PC, or you want to keep an account secret, use this guide to hide user accounts from the Windows 10 sign-in screen.

When you share your computer with family members or friends, Windows 10 by default will list every user account on the sign-in screen. However, there could be times when you may have some additional accounts that you don't want listed. For example, accounts for users who only login remotely to their PCs, or an account that you want to keep secret from regular users.

While the operating system doesn't offer an option to pick which user accounts appear on the sign-in screen, you can easily hide any user from being listed by modifying the registry.

In this Windows 10 guide, we'll walk you through the steps to hide user accounts from the sign-in screen on your computer.

Important: Before you make any changes, make sure to understand that you'll be modifying the Windows registry, which could be a dangerous game that can cause irreversible damage to your computer when changes are not done properly. It's recommended that you do a full backup of your system before proceeding. You've been warned!

13 May 15:57

Beat the Prof: Wie gut klappt´s, mit der "Zeichensetzung"?!

by ZEIT ONLINE: Campus - Christian Stang
Wo muss das Komma hin? Und heißt die Abkürzung korrekt OK, ok, o. k. oder O. K.? Ein Experte für Rechtschreibung, neun Fragen zur Zeichensetzung: Beat the Prof!
13 May 14:33

Filesharing: Keine Haftung für Erwachsene

by Udo Vetter

Zum Thema Filesharing hat der Bundesgerichtshof gestern ein wichtiges Urteil verkündet. Danach sind Inhaber eines Internetanschlusses nicht verpflichtet, volljährige Mitbewohner, Besucher oder Gäste zu überwachen oder zu belehren, wenn sie diese über den eigenen Anschluss surfen lassen.

In dem entschiedenen Fall hatte eine Frau Besuch aus Australien. Sie gab ihrer Nichte und deren Lebensgefährten das Passwort fürs WLAN. Später sollte sie 755,80 € Schadensersatz zahlen, weil ihre Besucher einen Film aus einer Tauschbörse gezogen hatten. Das Landgericht hatte die Frau auch zu Zahlung verurteilt.

Zu Unrecht, befindet der Bundesterichtshof. Dem Inhaber eines Internetanschlusses sei es nicht zumutbar, Mitbewohner oder Besucher darüber zu belehren, dass sie kein Filesharing betreiben dürfen. Dies gelte jedenfalls dann, wenn der Betreffende keine konkreten Anhaltspunkte hat, dass so was geplant ist. Ebenso wenig gibt es nach Auffassung des Gerichts eine Überwachungspflicht.

Außerdem hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Streitwert bei Filesharing-Abmahnungen nicht pauschal berechnet werden darf. Vielmehr muss immer im Einzelfall geprüft werden, ob es sich um einen aktuellen Titel handelt handelt und welchen Marktwert er hat (Link zur Pressemitteilung).

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13 May 13:24

Controlling in Internet-Agenturen: Warum Stundenerfassung Quatsch ist [Kolumne]

by Alain Veuve

Lange dachte ich, der einzige Weg, eine Internet-Agentur aus Kostensicht effizient zu führen, wäre ein möglichst umfassendes Controlling. In einer Agentur muss das zwingend auf der eingesetzten Zeit der Mitarbeiter basieren, die für Projekte eingesetzt wird. Nach und nach realisiere ich jedoch, dass das, was eigentlich Entscheidungsgrundlage für Effizienzsteigerungen und Verbesserungen sein sollte, regelrecht kontraproduktiv ist. In der Transformiert-Kolumne lest ihr, warum.

Verkaufen von Zeit, wenn Business-Value gefragt ist

Seit jeher rechnen wir in der Digitalwirtschaft unsere Leistungen nach Zeit ab. Wir setzen je nach Rolle des Mitarbeiters (Developer, Integrator, Projektmanager, Berater etc.) einen Preis pro Zeiteinheit fest und verrechnen dann die eingesetzte Zeit entsprechend. Die Mitarbeiter haben eine gewisse Arbeitszeit zu leisten, erhalten für diese definierte Zeit auch ein Gehalt und verursachen in der Gewinn- und Verlustrechnung der Agentur auf diese Weise den Hauptteil der Kosten. Das scheint in sich geschlossen logisch und stringent.

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Eine genaue Abrechnung der Zeit bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. (Foto: Apple)

„Meist sieht die Soll-Kalkulation von Agenturen nicht so aus wie die Realität.“

Der Kunde hingegen will ein Deliverable erhalten. Er will ein Gewerk oder ein Resultat erhalten, das er für sein Business einsetzen kann. Es soll von möglichst guter Qualität sein und möglichst schnell geliefert werden. Es soll ihm einen Nutzen stiften, der ihn in seinem eigenen Geschäft einen Vorteil verschafft. Das Deliverable soll also einen Business-Value haben. Im Idealfall deckt das Entgelt, das der Kunde für den Business-Value des Deliverables zu zahlen bereit ist, den Preis, den die Agentur für die Summe der dafür aufgewendeten Zeit verlangt. Alle sind zufrieden.

Jetzt ist das mit dem Idealfall wie mit dem Wolf in der Schweiz: Er kommt nur selten vor. Die Regel ist eher, dass entweder der Kunde oder die Agentur die Erwartungen zurückschrauben muss. Meist sieht die Soll-Kalkulation von Agenturen nicht so aus wie die Realität. Die Realität ist meist signifikant schlechter.

Pseudo-Controlling

In vielen Agenturen kommt daher irgendwann in diesem Punkt eine gewisse Bewegung rein. Man sensibilisiert sich gegenseitig für das Thema, rechnet sich vor, was man für Margen hätte und was man mit dem Geld alles tun könnte, wenn man denn nur alle Stunden, die auf das Projekt gebucht wurden, auch abrechnen könnte. Ein solides Dienstleistungs-Controlling habe ich bisher nur ganz selten gesehen. Das ist nicht weiter verwunderlich, denn die Leute, die im Agentur-Management sind, haben in den seltensten Fällen das notwendige Wissen zur Kostenrechnung. Dass die Branche mit ihren Eigenheiten (aus der Sicht der Old Economy) noch jung ist, tut dann sein Übriges dazu. Es fehlen schlicht etablierte Konzepte wie wir sie zum Beispiel in der industriellen Produktion kennen. Und so sind denn mehr oder minder kreative und ausgefeilte Konzepte im Einsatz, um zumindest einen gewissen Anhaltspunkt über die Rentabilität der Projekte zu erhalten.

Spannend finde ich, dass meist die Resultate von Projekt zu Projekt wieder anders interpretiert werden. Bei Projekten, die grundsätzlich gefallen, aber im Minus sind, werden dann allerlei Soft-Factors „rein-monetarisiert“ (zumindest mental). Projekte, welche in Ungnade gefallen sind, bleiben dies meist auch, wenn sie rentabel sind. Das finde ich persönlich nicht einmal unsympathisch, auch wenn es aus objektiver Sicht grober Unfug ist, zeigt es doch, dass die ökonomische Komponente nicht immer über allem steht.

Stundenerfassung

„Die Mutter jeder Kostenrechnung ist die Stundenerfassung.“

Die Mutter jeder Kostenrechnung ist dabei eben diese Stundenerfassung. Bei den allermeisten Mitarbeitern höchst unbeliebt. Denn zum einen fordert sie vom Mitarbeiter eine ganze Menge Disziplin ab, zum anderen ist sie von der Arbeitsweise her nur für ganz wenige Mitarbeiter geeignet. In Agenturen lebt vieles von Impulsen, von schnellen und von langsamen Phasen. Das konstante Tracken von Zeit versucht hier Fakten zu schaffen, wo gar keine klaren sind. Denn die aufgewendete Zeit steht meist nur in sehr abstraktem Zusammenhang zum Deliverable und damit zum Business-Value für den Kunden. Und genau das ist der Kern des Problems. Denn der Kunde versteht meist nicht, warum Feature A bedeutet, dass x Stunden eingesetzt werden müssen. Nicht, weil er es beurteilen könnte, nein, sondern weil das Feature A für ihn einen gewissen Business-Value hat. Liegen die Kosten für ihn nicht im Verhältnis zum Business-Value, versteht er den Aufwand nicht. (Nicht zu verwechseln mit dem Kunden vom Typ „Viel Ahnung von nichts“, der einfach alles ganz einfach findet und jeden Aufwand in Frage stellt).
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Nicht immer lässt sich der Umfang eines Software-Projekts gut einschätzen.

Erst recht schwierig wird es, wenn die aufgewendete Zeit schwankt. Aber genau das ist eben Software-Development; nur annähernd einschätzbar. Wer etwas anderes behauptet, hat bisher nur Templates integriert. Der Kunde geht aber davon aus, dass jeder Schritt völlig kalkulier- und einschätzbar ist. Er ist sich der teilweise explorativen Art dieser Arbeit nicht bewusst. Als hätte der (pflichtbewusste) Developer darunter nicht schon genug zu leiden, kommt jetzt auch noch die Agentur und pfercht ihn in das Korsett der Stundenerfassung. Toll sind auch die peinlich genauen Rapporte, darauf fußende Gespräche, wenn die Zeiten schlecht sind. Das sind alles Dinge, die wirklich gute Entwickler meiden wie die Pest. So auf jeden Fall meine Erfahrung.

Falsche Auslese

Und diese Stundenerfassung fördert eben gerade die falsche Auslese. Werden Zeiten genau getrackt, und jede Fehlzeit angemahnt oder „besprochen“, wird der Entwickler dazu übergehen, übertrieben zu schätzen. Die Agenturleitung wird dann zwei, dreimal mit diesen Schätzungen in Pitches gehen und merken, dass sie völlig überteuert sind. Beim nächsten Pitch lassen sie die Schätzung der Entwickler im Raum stehen und machen einen günstigeren Preis. Das Controlling wird dann aber trotzdem auf diesen Preis setzen und wieder bekommt der Entwickler die Kritik ab. Das sind die typischen Trampelpfade, die sich ergeben. Ein idealer Nährboden für Frustration für alle.

Zudem, wird die Arbeitszeit so detailliert getrackt, ergeben sich in der Regel eine Menge Überstunden. Die Mitarbeiter, die viel Zeit brauchen und daher lange im Office bleiben, haben viel Überzeit, jene, die wenig Zeit geloggt haben, stehen in einem schiefen Licht. Es liegt aber in der Natur eines guten Entwicklers, dass er eben in kürzerer Zeit bessere Deliverables abliefert. Misst man mit der Skala „Mehr Zeit geloggt gleich mehr Einsatz“, belohnt man konsequent die falschen. Und die guten Entwickler gehen über kurz oder lang.

Minimale Zeiteinheit: Ein Tag

(Foto: Shutterstock)
Wird Arbeitszeit in einer Agentur sehr genau erfasst, entstehen schnell Überstunden. (Foto: Shutterstock)

Was kann man dagegen tun? Ich denke: jede Menge. Anfangen würde ich damit, dass ich nur noch Arbeitstage logge und diese Tage auch nicht vom Entwickler selbst sondern vom Teamleiter. Das bedingt ganz bewusst ein paar Dinge:

  1. Sensibilisierung beim Kunden Der Kunde wird, vor allem mit mittleren und kleinen Agenturen, erstmal nicht verstehen, dass man die Zeiterfassung nur auf einen Tag genau macht. Es kostet doch jede Stunde. Erklärt man ihm aber, dass Softwareentwicklung keine exakte Wissenschaft ist und dass die Stundenerfassung sehr viele negative Effekte hat, habe ich die Erfahrung gemacht, dass das sehr wohl verstanden wird.
  2. Ein Tag ist ein Tag Es liegt in der Natur unseres täglichen Lebens, dass es solche und solche Tage gibt. An manchen Tagen gelingt alles und an anderen einfach fast nichts. Das muss man auch im Projektgeschäft akzeptieren. Indem man alle Tage einfach als eine Einheit loggt, gleicht man eine aufkeimende (mentale) Erwartung aus, es müsse immer alles gleich super laufen. Thomas Layh schreibt dazu in seinem Blog:

    „Wir sind keine Maschinen, wir nutzen sie nur zur Arbeit.“

    Mit dem viel unschärferen Zeit-Tracking in Tagen statt Stunden trägt man diesem Umstand Rechnung.

  3. Überstunden gibt es keine Werden keine Stunden getrackt, gibt es auch keine Überstunden. Das heißt nicht etwa, dass der Mitarbeiter, wenn es das Projekt erfordert, mal nicht länger Arbeiten müsste. Wie gesagt, ist ein Tag ein Tag. Manchmal ist es halt so, dass man sich durchbeißen muss, an anderen Tagen kann man das wieder kompensieren. Für das Management von Agenturen sind Überstundenberge ein Gräuel (zu Recht). Durch das Tracking in Tagen ist der Mitarbeiter selbst verantwortlich, möglichst schnell einen Zeitausgleich zu machen. Das Agentur-Management ist gefordert, diese Freiräume auch zu gewährleisten. Der Benefit ist für Mitarbeiter wie auch die Agentur groß; Der Mitarbeiter hat weniger Druck und Stress und die Agentur muss sich nicht mit Stundenabrechnungen, Überzeitdiskussionen etc. herumschlagen. Und weniger Ärger für alle ist es allemal.

Paradigmen-Wechsel im übergeordneten Sinn

In meinem Artikel zum Tag der Arbeit habe ich geschrieben, dass wir in der Wirtschaft ein Modell finden müssen, das den Wert der Arbeit nicht mehr primär an die mit Arbeit verbrachte Zeit knüpft, da die Effizienzgewinne durch die technologischen Fortschritte die notwendige Arbeitszeit seit Jahrzehnten verkürzt. Das wird auf Dauer von unserem System her nicht gut gehen. Es wird immer weniger Zeit der Menschen benötigt, um Wertschöpfung zu generieren.

Der Mensch selbst wird aber weiter benötigt. Wir täten also gut daran, das Entgelt für die Arbeit eines Menschen möglichst bald an den Business-Value zu knüpfen. Ich weiß schon, dass das kein leichtes Unterfangen ist. Nicht von ungefähr kommen immer mehr Dienstleistungen als Produkt oder Flat-Rate-Services daher. Der Kunde kann den Zusammenhang zwischen Business-Value und zu entrichtendem Entgelt schlicht viel besser einschätzen.

Modularisierung von Dienstleistungen

In Agenturen mit stark repetitivem Arbeiten kann man das schon recht einfach umsetzen, indem man die Dienstleistungen modularisiert und auch in der Entwicklung und Produktion versucht, möglichst konfigurierbaren und damit universell einsetzbaren Code zu erstellen. Damit rückt dann auch die Zeiterfassung in den Hintergrund, weil ein solches Vorgehen den Aufwand für Features sowieso stark reduziert. Der Preis für die Funktionalität richtet sich weiter nach dem Business-Value für den Kunden.

Und dieser Value sinkt nicht, nur weil man weniger Aufwand hatte, um das Feature bereitzustellen. Und damit wären wir wieder bei dem, was wir in Agenturen ja eigentlich wollen: mehr gesunde Effizienz, mehr zufriedene Mitarbeiter und Kunden und mehr Gewinn am Ende des Jahres.

13 May 12:11

Fake Facebook accounts can be detected by when they post and the vocabulary used

13 May 12:07

Bundesgerichtshof: WLAN-Betreiber haften nicht für ihre Gäste

by ZEIT ONLINE: Internet -
Privatpersonen kann nicht zugemutet werden, für die Downloads ihrer Gäste zu haften. Das entschied der BGH. Auch eine Belehrung der Internetnutzer sei nicht notwendig.
13 May 11:59

Digital-Nostalgie pur: 19 Screenshots, mit denen die Generation Z nichts mehr anfangen kann

by Andreas Weck

Erinnert ihr euch noch an Netscape, WinAMP und XCOPY? Nein? Dann gehört ihr sicherlich zur Generation Z und könnt eine Nostalgie-Reise zurück in die letzten 20 Jahre der digitalen Ära vertragen. Wir nehmen euch mit.

In den 1990ern und 2000ern sahen das Web und die Tools, die wir nutzten, noch etwas anders aus. Statt Facebook wurde U-Boot genutzt. Statt WhatsApp nutzte die Jugend ICQ. Und auch Cloud-Anbieter waren noch Zukunftsmusik – gespeichert wurde teilweise auf Disketten. Viele von euch Lesern dürften sich daran noch gut erinnern. Erst kürzlich hat der t3n-Autor Maik Klotz einen Rückblick auf die IT-Pioniere der 90er geworfen und sich gefragt, was wohl aus ihnen geworden ist. Heiße Leseempfehlung!

Im Folgenden möchte wir euch einige Screenshots zeigen, die mindestens für ein Nostalgie-Gefühl bei den einen und für große Fragezeichen bei den anderen Lesern sorgen werden. Wir dürfen nämlich seit wenigen Jahren die neue Generation Z im Netz begrüßen, die viele der alten Tools gar nicht mehr kennt. Ihr seht hier 15 Screenshots, die zeigen, wie das Web und die Software der Generation Y aussah. Von Netscape über Minesweeper bis CorelDraw. Viel Vergnügen auf dieser Reise in die Vergangenheit!

1. Netscape

Netscape war einer der ersten Browser. Entwickelt übrigens von dem heutigen Valley-Investor Marc Andreessen.
Netscape war einer der ersten Browser. Entwickelt übrigens von dem heutigen Valley-Investor Marc Andreessen. (Screenshot: andrewturnbull.net)

2. AltaVista

Damals™ war Google noch ein kleines Licht. Gesucht hat man mit AltaVista. (Screenshot: salon.com)
Damals™ war Google noch ein kleines Licht. Gesucht hat man mit AltaVista. (Screenshot: salon.com)

3. Winamp

Digital-Nostalgie pur: Die Musik-Bibliothek wurde mit Winamp verwaltet. (Screenshot: portable-winamp.en.softonic.com)
Digital-Nostalgie pur: Die Musik-Bibliothek wurde mit Winamp verwaltet. (Screenshot: portable-winamp.en.softonic.com)

4. Napster

Mit Napster wurde wie wild illegale Musik gezogen. (Screenshot: regmedia.co.uk)
Mit Napster wurde wie wild illegale Musik gezogen. (Screenshot: regmedia.co.uk)

5. Encarta

Encarta war das Wikipedia der 90er. (Screenshot: ed342.gse.stanford.edu)
Encarta war das Wikipedia der 90er. (Screenshot: ed342.gse.stanford.edu)

6. Minesweeper

Mit Minesweeper hat man sich nicht selten auch die Zeit im Informatikunterricht vertrieben. (Screenshot: wikihow.com)
Mit Minesweeper hat man sich nicht selten auch die Zeit im Informatikunterricht vertrieben. (Screenshot: wikihow.com)

7. Solitär

Auch Solitär wurde damals gespielt bis zum Umfallen. (Screenshot: 71grad.de)
Auch Solitär wurde damals gespielt bis zum Umfallen. (Screenshot: 71grad.de)

8. Diskettenlaufwerk

Früher™ wurden Dateien noch auf Disketten gespeichert. (Screenshot: chrispa.de)
Früher™ wurden Dateien noch auf Disketten gespeichert. (Screenshot: chrispa.de)

9. Winzip

Winzip macht es möglich, Dateien so klein zu verpacken, dass sie auf Disketten passten. (Screenshot: salina.xenocafe.com)
Winzip macht es möglich, Dateien so klein zu verpacken, dass sie auf Disketten passten. (Screenshot: salina.xenocafe.com)

10. UBoot.com

Abtauchen mit Uboot.com: Für viele Nutzer war die Plattform das erste soziale Netzwerk. (Screenshot: web.archive.org)
Abtauchen mit Uboot.com: Für viele Nutzer war die Plattform das erste soziale Netzwerk. (Screenshot: web.archive.org)

11. Studi-VZ

Nach UBoot.com kam für die Deutschen irgendwann StudiVZ. Auch das Netzwerk verschwand in der Versenkung. (Screenshot: blog.happyarts.de)
Nach UBoot.com kam für die Deutschen irgendwann StudiVZ. Auch das Netzwerk verschwand in der Versenkung. (Screenshot: blog.happyarts.de)

12. Norton

Norton war 2003 das Virenschutzprogramm, das so gut wie alle nutzten. (Screenshot: optimiced.com)
Norton war 2003 das Virenschutzprogramm, das so gut wie alle nutzten. (Screenshot: optimiced.com)

13. Win-98-Hintergrund

Das Win-98-Hintergrund-Bild für die Nerds. (Screenshot: Reddit)
Der Win-98-Hintergrund für die Nerds. Man glaubte, dass es tatsächlich im Rechner so aussieht. (Screenshot: Reddit)

14. ICQ

ICQ war die Chat-Zentrale der Jugend in Deutschland. (Screenshot: ICQ)
ICQ war die Chat-Zentrale der Jugend in Deutschland. (Screenshot: ICQ)

15. CorelDraw

CorelDraw, das Vektorgrafikprogramm für die Profis. (Screenshot: engineering.case.edu)
CorelDraw, das Vektorgrafikprogramm für die Profis. (Screenshot: engineering.case.edu)

16. Karl Klammer

Auf Karl Klammer war wirklich immer Verlass. Er wusste genau wann du Hilfe brauchst! (Screenshot: Watson)
Auf Karl Klammer war wirklich immer Verlass. Er wusste genau wann du Hilfe brauchst! (Screenshot: Watson)

17. Ausschalt-Hinweis

Dieser Ausschalt-Hinweis mag heute kurios wirken. Aber manche Windows-Anwender brauchten halt besondere Zuwendung. (Screenshot: t3n.de)
Dieser Ausschalt-Hinweis mag heute kurios wirken. Aber manche Windows-Anwender brauchten halt besondere Zuwendung. (Screenshot: t3n.de)

18. XCOPY

Mittels XCOPY ließen sich schnell große Datenmengen mit allen Nutzerrechten und Dateiattributen auf einen anderen Wechseldatenträger kopieren. (Screenshot: YouTube)
Mittels XCOPY ließen sich schnell große Datenmengen mit allen Nutzerrechten und Dateiattributen auf einen anderen Wechseldatenträger kopieren. (Screenshot: YouTube)

19. Die Siedler

Land erobern und halten, Städte errichten:Die Siedler hat eigentlich jeder Windows-Nutzer gespielt. (Screenshot: PC-Games)
Land erobern und halten, Städte errichten:Die Siedler hat eigentlich jeder Windows-Nutzer gespielt. (Screenshot: PC-Games)

Zum Schluss die Frage: Welche wichtigen Screenshots hättet ihr noch in diese Nostalgie-Liste eingefügt? Was fehlt?

13 May 11:50

Die größten SEO-Fehler des deutschen Mittelstands 2016

by Andreas Floemer

Zum zweiten Mal hat die SEO-Agentur Mindshape eine umfangreiche Untersuchung von 3.500 Websites deutscher Mittelstands-Unternehmen hinsichtlich ihrer Suchmaschinenoptimierung durchgeführt. Außerdem wurde ein Vergleich zur letztjährigen Untersuchung vollzogen, der aufzeigt, dass immer noch viel Verbesserungsbedarf besteht.

Der mIndex-Studie 2016 liegt der gleiche Datenumfang zugrunde wie bei der letztjährigen Untersuchung. Dafür hat die SEO-Agentur Mindshape die Websites von den selben 3.513 Unternehmen aus 15 verschiedenen Branchen analysiert, die in allen 16 deutschen Bundesländern angesiedelt sind, um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu erzielen.

Von den über 3.500 Websites wurden 495 von der Analyse ausgeschlossen, da sie laut Mindshape für Suchmaschinen aus unterschiedlichen Gründen nicht auslesbar waren. Insgesamt wurden 22.497 URLs ausgewertet, wobei auch das Impressum, die Startseite und die Datenschutzerklärung dazu zählen.

Studie zeigt SEO-Fehler von deutschen Unternehmen auf. (Bild: Mindshape)
Studie zeigt SEO-Fehler von deutschen Unternehmen auf. (Bild: Mindshape)

Wie auch im Vorjahr, wurden von jeder der untersuchten Websites „fünf bis neun URLs zufällig ausgelesen“. Diese URLs wurden anschließend hinsichtlich diverser Faktoren wie Crawlability, der zugrunde liegenden Technik, Content, OffPage oder Social Media untersucht. Auf diesem Wege will die Agentur den „Ist-Zustand deutscher Unternehmenswebsites in Bezug auf deren Online Marketing“ darstellen.

Die untersuchten Faktoren wurden in einen Index gegossen, um den Optimierungsgrad der Websites vergleichbar zu machen. Die verschiedenen Faktoren wurden entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet. Die mIndex-Benotung bewegt sich zwischen den Werten 0 und 1, wobei die 1 die beste erreichbare Note darstellt.

Die größten SEO-Fehler deutscher Unternehmen 2016

Die Erkenntnisse der SEO-Analyse zeigen auf, dass sich im Vergleich zum Vorjahr nur wenig getan hat. In vielen Bereichen zeigen sich ähnliche Baustellen wie 2015. Viele Faktoren könnten aber mit nur wenig Aufwand und Sensibilisierung für das Thema Suchmaschinenoptimierung nachgebessert werden.

1. SEO-Fehler: Zu wenig Content

Zu den der wichtigsten Rankingfaktoren gehört guter Content. Leider wird dieser Aspekt offenbar weiterhin von den wenigsten Unternehmen als relevant erachtet. Auf den meisten der analysierten Websites seien oft nur relativ kurze Texte zu finden. Laut Mindshape-Daten liege die durchschnittliche Wortzahl pro URL bei 223 Wörtern – sie sei minimal höher als im Vorjahr (218 Wörter).

In diesem Bereich bestehe laut Mindshape entsprechend großer Verbesserungsbedarf. Man sollte nicht vergessen, dass Suchmaschinen textbasiert sind – Text-Content spielt daher eine relevante Rolle für gute Rankings. Außerdem fehle es zudem an Titles und (Meta-)Descriptions.

SEO-Fehler: Es wird immer nicht realisiert, das Content King ist. (Screenshot: Mindshape)
SEO-Fehler: Es wird immer nicht realisiert, das Content King ist. (Screenshot: Mindshape)

2. robots.txt: Weiterhin Nachholbedarf bei der Crawlability

Vielen robots.txt-Dateien fehlt fehlt eine XML-Sitemap. (Screenshot: Mindshape)
Vielen robots.txt-Dateien fehlt fehlt eine XML-Sitemap. (Screenshot: Mindshape)

Ein weiterer Kritikpunkt, den Unternehmen sich zu Herzen nehmen sollten, ist die Integration einer robots.txt. Mithilfe dieser Datei können Suchmaschinen Websites gesteuert crawlen. 2016 setzen nur 58 Prozent der untersuchten Seiten eine robots.txt ein. Das ist zwar ein Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr, hier verschenke man aber viel Potenzial und sei bezeichnend dafür, dass „nicht einmal rudimentäre Optimierungen auf einer Domain stattfinden“. Unser Artikel „Was ein SEO über die robots.txt wissen sollte“, liefert weitere Infos zum Thema.

3. SEO-Fehler: ALT-Attribute fehlen auf vielen Seiten

Nichts geändert hat sich an der Verwendung von ALT- und Title-Attributen, die für die Erkennung von Bildinhalten relevant sind. Nur auf 15 Prozent der Websites wird das ALT-Attribut benutzt. Angesichts dessen, dass durch die Verwendung von ALT-Attributen ein besseres Ranking in den SERPs möglich ist, zeigt sich wiederum verschwendetes Potenzial, das sich leicht beheben lässt – mithilfe von SEO-Plugins ist das Ganze sogar automatisierbar.

4. Webanalyse – viele Unternehmen tappen im Dunkeln

Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen tappt im Dunkeln, wenn es um Besucherzahlen und die Analyse von datenbasiertem Marketing geht. Wie im Vorjahr nutzen nur 48 Prozent der untersuchten Unternehmen Tools zur Webanalyse.

5. Social Media ist auch 2016 der schwächste Teilbereich

Social Media ist bei vielen noch nicht angekommen. (Screenshot: Mindshape)
Social Media ist bei vielen noch nicht angekommen. (Screenshot: Mindshape)

Ein Faktor, der nur indirekt mit Suchmaschinenoptimierung zu tun hat, aber immer relevanter wird, ist die Nutzung von Social-Media-Marketing. So verlinken nur 36 Prozent der Unternehmen von ihrer Startseite zu ihrem Facebook-Profil. Immerhin: Im Vorjahr lag der Wert noch bei 31 Prozent. Angesichts seiner schon jetzt großen und weiterhin wachsenden Bedeutung sei dieser Wert aber immer noch zu gering.

Positive Beobachtungen

Auch wenn noch viel Verbesserungspotenzial vorhanden ist, zeigt die Untersuchung auch, dass viele Websites hinsichtlich der Technik verbessert werden konnten. Außerdem steigt die Verwendung von HTML5-Elementen an: Während 2015 nur 16 Prozent der Websites auf den Webstandard gesetzt haben, liegt der Wert im aktuellen Ranking bei 30 Prozent. Ebenso wuchs die Verwendung responsiver Websites von 15 Prozent im Vorjahr auf immerhin 27 Prozent in 2016.

In der Studie ist zwar immer noch von „großem Optimierungspotenzial“ die Rede, ob Unternehmen aber auf mobiloptimierte Websites verzichten, geht aus diesem Wert nicht hervor.

Fazit: Unternehmen verschenken viel Potenzial

Auch wenn es in manchen Bereichen der Suchmaschinenoptimierung kleine Verbesserungen zu beobachten sind, verpassen Unternehmen weiterhin viele – oft schnell umsetzbare – Möglichkeiten, sich im Netz besser aufzustellen. Der durchschnittliche mIndex liegt bei 0,39 – ein Wert, der zeigt, dass deutsche Unternehmen viel Umsatzpotenzial mit ihren Websites verschenken.

12 May 11:26

Dein WLAN, dein Risiko

by Udo Vetter

Der Jubel ist groß: Auch in Deutschland soll wirklich freies WLAN bald möglich sein. Die politischen Hürden scheinen seit gestern frei gemacht. Die Große Koalition hat sich offenbar dazu durchgerungen, die sogenannte Störerhaftung des WLAN-Betreibers abzuschaffen.

Die Begeisterung scheint mir allerdings verfrüht. Denn für private WLAN-Betreiber gibt es neben der Störerhaftung noch zumindest ein anderes anderes handfestes Risiko, sich mächtig Ärger einzufangen. Noch dazu ist dieses Risiko derzeit kaum beherrschbar. Die nun geplante Abschaffung der Störerhaftung wird daran erst mal nichts ändern.

Ich rede davon, dass ein Nutzer eines künftig freien WLAN ohne Kenntnis des Betreibers kinderpornografisches Material rauf- oder runterlädt. Das ist keine theoretische Gefahr. Gerade in Filesharing-Netzen, aber auch in Foren wird nach wie vor eifrig getauscht. Und zwar so viel, dass sich die Behörden in mehreren Bundesländern personell gut besetzte Zentralstellen leisten, die praktisch nur mit der Verfolgung von Kinderpornografie beschäftigt sind.

Wie ich aus aktuellen Fällen weiß, hat sich die Tauschszene in letzter Zeit weitgehend über das TOR-Netzwerk abgeschottet. Allerdings gilt TOR mittlerweile als korrumpiert. Gerade in den letzten Monaten feiern die Behörden immer wieder Ermittlungserfolge durch neuere technische Möglichkeiten, das TOR-Netzwerk zu penetrieren. Ganz vorne sind die Polizeibehörden bzw. Geheimdienste aus dem angelsächsischen Raum. Diese versorgen ihre deutschen Kollegen verstärkt mit Listen von Nutzern, die trotz der vermeintlichen Anonymität des TOR-Netzwerks enttarnt wurden.

Parallel zur Entwertung des (ja ohnehin in diesem Punkt missbrauchten) TOR-Netzwerks werden die Kinderporno-Tauscher also verstärkt die Augen nach Möglichkeiten aufhalten, ihrer illegalen Beschäftigung weiter nachzugehen. Dafür käme es natürlich gelegen, wenn künftig in den deutschen Städten und Gemeinden nach dem Wegfall der Störerhaftung eine Unzahl von WLAN statt der Passwortabfrage ein „Herzlich willkommen, viel Spaß beim Surfen“ zeigt.

Das Dilemma für die Ermittlungsbehörden ist greifbar. Sie überwachen einschlägige Tauschbörsen und Foren. Mitunter mischen sie auch munter mit, indem sie von enttarnten Nutzern die Accounts kapern. In der Regel bleibt als Ermittlungsergebnis erst mal immer nur eins: die IP-Adresse eines Anschlusses, über den kinderpornografisches Material empfangen oder geschickt wurde. Die IP-Adresse führt aber immer nur zu der Person, die den Internetanschluss angemeldet hat.

Lediglich mit diesen Informationen werden dann heute Durchsuchungsbeschlüsse beantragt. Und Gerichte geben diesen Anträgen statt. Das heißt, es erfolgt sofort eine Hausdurchsuchung, ohne dass der Betroffene vorher angehört wird. Die Hardware an Ort und Stelle wird beschlagnahmt, sofern darauf Beweismittel vermutet werden. Beschuldigter ist im Normalfall immer der Inhaber des Anschlusses. Und zwar völlig unabhängig davon, wer tatsächlich Kinderpornografie über seinen Anschluss getauscht hat.

Faktisch muss der Anschlussinhaber im Laufe der weiteren Ermittlungen seine Unschuld beweisen. Das gelingt ihm meist auch. Denn die Ermittler werden seinen Rechner untersuchen und, wenn er nicht der Täter ist, keine Kinderpornografie auf seinem Rechner finden. Ein Tatnachweis ist damit nicht möglich. Das Verfahren wird eingestellt.

Aber das geschieht oft erst nach Wochen. Oder gar Monaten. So lange steht der Anschlussinhaber unter Verdacht. Kinderpornografie ist ein ganz anderer Verdacht, als wenn der Vorwurf etwa lautet, über das WLAN sei ein Paketbetrug begangen oder ein ausländisches Staatsoberhaupt beleidigt worden. Wobei auch das Fälle sind, bei denen die Ermittler möglicherweise beim Anschlussinhaber anklopfen. Allerdings sind die Auswirkungen in der Regel völlig verschieden. Während sich meist alles andere in den Griff kriegen lässt, habe ich über den Tatvorwurf Kinderpornografie schon Menschen zerbrechen sehen, beruflich wie privat.

Ich sehe derzeit nicht, dass auch das neue Gesetz die dargestellte Ermittlungspraxis ändert. Müssten die Strafverfolgungsbehörden aufgrund der neuen Regelungen künftig davon ausgehen, dass der Betreiber eines privaten, offenen WLAN durch ein Providerprivileg geschützt ist, könnten sie bei ihm nicht mehr durchsuchen. Oder nur unter sehr eingeschränkten Voraussetzungen. Ich glaube deshalb nicht, dass sich so ein Haftungsprivileg durchsetzen könnte.

So lange diese Problematik aber nicht geklärt ist, gibt es handfeste Risiken außerhalb der Störerhaftung. Darüber sollten sich alle klar sein, die jetzt daran denken, ihr WLAN zu Hause zu öffnen.

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12 May 10:22

Show HN: Add Real-Time Collaboration to Excel 2013, 2016 and Online

12 May 09:07

Deep Learning: Amazon stellt seine Empfehlungs-Software unter Open-Source-Lizenz

by Jörn Brien

In einem überraschenden Schritt hat Amazon seine Deep-Learning-Software DSSTNE als Open Source veröffentlicht. Die Bibliothek nutzt der E-Commerce-Riese selbst für Empfehlungen, sie gilt als Herzstück der Internetplattform.

Amazon veröffentlicht Deep-Learning-Software als Open Source

Google, Facebook und sogar Microsoft sind eher dafür bekannt, Software für die Open-Source-Gemeinde freizugeben. Jetzt aber hat auch E-Commerce-Riese Amazon einen großen Schritt in die Welt der Open-Source-Software für den Bereich Deep Learning getan und seine Bibliothek „Deep Scalable Sparse Tensor Network Engine“ (DSSTNE) freigegeben.

Empfehlungs-Software: Amazon DSSTNE ist jetzt Open Source. (Screenshot: YouTube/Julien Simon)
Empfehlungs-Software: Amazon DSSTNE ist jetzt Open Source. (Screenshot: YouTube/Julien Simon)

DSSTNE kann dazu genutzt werden, neuronale Netzwerke mit Hilfe von mehreren GPUs einzurichten und zu trainieren und damit Modelle für Deep Learning zu erstellen. Die Software gilt als Herzstück der Internetplattform, Amazon selbst nutzt die Bibliothek für sein Empfehlungssystem. Als Vorteile gegenüber vergleichbarer Deep-Learning-Software wie Caffe oder TensorFlow gibt Amazon für DSSTNE eine einfachere Programmiersprache und bessere Performance – insbesondere bei einer spärlichen Datenbasis für das Training – an.

Amazon DSSTNE: Empfehlungen und Suche für Deep Learning

In den FAQ der Empfehlungs-Software lässt Amazon wissen, dass DSSTNE als Open-Source-Software den Bereich Deep Learning über die Bereiche Sprach- und Objekterkennung hinaus um die Suche oder Empfehlungen hinaus erweitern könne. Zudem werden Forscher rund um den Globus aufgefordert, gemeinsam an der Verbesserung der Software zu arbeiten. Dadurch, so hoffe der Internethändler, könnten weitere Innovationen entstehen.

Amazons Empfehlungs-Software DSSTNE steht unter Open-Source-Lizenz (Apache License, Version 2.0) auf GitHub zum Download bereit.

via venturebeat.com

12 May 07:42

Hosting wirklich "made in Germany"?

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Ein Blog-Leser und hoffentlich angehender Neu-Kunde fragt/schreibt:
Hallo Manuel-aka-Hostblogger!

Ich lese schon länger Dein/Euer Blog und suche derzeit nach einem neuen Hoster.. Ich hatte dabei mehrere Anbieter in der näheren Auswahl: viele davon werben mit "Hosting made in Germany". Ich hab mir dann mal bei allen angeschaut, ob sie wirklich selbst hosten oder nur hosten lassen und ich war schockiert. Gerade die kleineren Anbiter schreiben tolle Werbetexte und "hosting made in Germany" oder sowas in der Art: aber dann nutzen sie im Hintergrund CDN amerikanischer Anbieter :-):-)

Sag mir bitte, dass Ihr anders seit. BITTE!

Dein Jan!
Lieber Jan! Ich weiß, dass es Marktbegleiter gibt, deren Webseite ein eigenes Rechenzentrum oder zumindest eigene Server andeuten - man muss meist sehr genau hinschauen, um zu erkennen, dass im Hintergrund diverse amerikanische (oder auch deutsche) Cloud-Dienstleister nutzt werden. Sprich Reselling.

Zu uns. Ich kann Dich beruhigen. Ja, wir hosten selbst. Auf eigenen Servern. In unserem eigenen Rechenzentrum. Das wir selbst betreiben. Hier am Standort St. Wendel. Und darauf sind wir mächtig stolz. :-)
11 May 22:22

World of VNC

11 May 22:13

Nature-Inspired Programming Recipes (2011)

11 May 09:33

WLAN-Revolution in Deutschland: Bundesregierung schafft Störerhaftung ab

by Daniel Hüfner

Union und SPD haben sich am frühen Mittwochmorgen darauf geeinigt, die umstrittene Störerhaftung abzuschaffen. Der Weg für ein offenes und flächendeckendes WLAN in Deutschland ist damit endgültig frei.

Union und SPD einigen sich auf neues WLAN-Gesetz

Der Weg für offene und flächendeckende WLAN-Zugänge in ganz Deutschland ist seit heute endgültig frei. Wer sein privates WLAN-Netz für andere Nutzer öffnet, soll in Zukunft nicht länger pauschal für deren Surfverhalten haften, berichtet Spiegel Online und beruft sich dabei auf eigene Informationen.

Wird Deutschland jetzt doch noch fortschrittlich in Sachen offene WLAN-Zugänge? Die Störerhaftung ist Geschichte. (Bild: Shutterstock-Canadastock)
Wird Deutschland jetzt doch noch fortschrittlich in Sachen offene WLAN-Zugänge? Die Störerhaftung ist Geschichte. (Bild: Shutterstock-Canadastock)

Demzufolge haben sich die regierenden Parteien um Union und SPD am Mittwoch einvernehmlich auf eine Neuregelung des Telemediengesetzes und damit auch den Wegfall der sogenannten Störerhaftung geeinigt. Dahinter verbirgt sich eine gesetzlich verankerte Regelung, die vorsieht, Betreiber offener WLAN-Hotspots in Haftung nehmen zu können, sollten fremde Nutzer darüber beispielsweise Urheberrechtsverletzungen begehen. Die Regelung ist seit Jahren umstritten und ein wesentlicher Grund dafür, dass offene WLAN-Zugänge in deutschen Privathaushalten oder öffentlichen Cafés große Mangelware sind.

Das bringt das neue WLAN-Gesetz für Deutschland

Im Rahmen der Neuregelung des Telemediengesetzes sollen laut Spiegel Online künftig auch private und nebengewerbliche Anbieter wie etwa Café-Betreiber das sogenannte Providerprivileg der gewerblichen Anbieter genießen. Bedeutet: Wer sein WLAN offen zur Fremdnutzung überlässt, muss dieses nun nicht mit einer Vorschaltseite oder einer Passwortsperre sichern.

Durch den Wegfall der Störerhaftung dürfte das WLAN in deutschen Cafés keine Randerscheinung mehr sein. (Screenshot: MIT/YouTube)
Durch den Wegfall der Störerhaftung dürfte das WLAN in deutschen Cafés keine Randerscheinung mehr sein. (Screenshot: MIT/YouTube)

Wie Spiegel Online weiter schreibt, sollen die Änderungsanträge schon in der kommenden Sitzungswoche im Parlament beschlossen werden. Das Gesetz könnte damit bereits ab Herbst in Kraft treten und für kollektives Aufatmen in der Digitalszene sorgen.

Widerstand gegen Störerhaftung bröckelte schon

Ursprünglich hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einen ersten Gesetzentwurf zur Neuregelung des Telemediengesetzes im vergangenen Herbst vorgelegt. Dieser hielt allerdings noch an der Störerhaftung fest und sorgte deshalb schnell für große Kritik.

Erst vor wenigen Wochen zeichnete sich ein zunehmend bröckelnder Widerstand gegen die umstrittene Regelung ab. Zahlreiche Fachleute der Ministerien für Justiz, Wirtschaft und Inneres sprachen sich damals gegen jede Art von Zugangsbarrieren für WLAN-Netze aus. Experten von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) sollen sich sogar gefragt haben, ob „eine gesetzliche Auflage zum Schutz des Zugangs zum WLAN“ überhaupt zulässig ist. Barrieren für offenes WLAN könnten nämlich gegen EU-Recht verstoßen, hieß es.

via www.spiegel.de

11 May 09:32

Freie Fahrt für WLANs: Koalition schafft Störerhaftung ab

Kein Captive Portal, keine Verschlüsselung: Private und gewerbliche Anbieter können in Zukunft ohne technische Hürden offene WLANs betreiben. Gewisse Auflagen bleiben trotz Abschaffung der Störerhaftung. Die Freifunker bleiben skeptisch. (Störerhaftung, WLAN)
11 May 08:37

O365Migrator v0.8 released!

by Jos

Version 0.8 of O365Migrator is now available as a free download.

A frequently asked feature has been added to O365Migrator: in addition to migrating all your user’s homedirectories, O365Migrator can now also migrate entire fileservers (shares) to Sharepoint Online!

You can find the new version here.

11 May 08:29

Störerhaftung: Union gibt offenbar bei Vorschaltseiten nach

Vor der Sommerpause sollte es eine Einigung beim Streitthema Störerhaftung geben - das hatte Kanzlerin Merkel in der vergangenen Woche gefordert. Jetzt stehen die Regierungsfraktionen angeblich kurz vor einer Einigung. (Störerhaftung, WLAN)
11 May 08:29

WhatsApp für den Desktop ist da – OS-X- und Windows-Clients stehen zum Download bereit

by Andreas Floemer

Da sind sie also, die offiziellen Desktop-Anwendungen für den beliebtesten Messenger der Welt: WhatsApp hat in der Nacht zum Mittwoch seine WhatsApp-Web-Clients für Windows und OS X veröffentlicht. Sie stehen zum sofortigen Download und natürlich zur Nutzung bereit.

WhatsApp für den Desktop: Native Clients für Windows und OS X ersetzen den Browser-Tab

Letzte Woche kursierten einige Screenshots zu den Desktop-Anwendungen für WhatsApp Web, jetzt – etwas über eine Woche später sind sie da. Die Anwendungen für Windows und OS X ersetzen den Browser-Tab, der bisher für die Nutzung von WhatsApp auf dem Desktop erforderlich war.

Whats-App für den Desktop ist da. (Bild: WhatsApp)
Whats-App für den Desktop ist da. (Bild: WhatsApp)

Bei den neuen Desktop-Clients handelt es sich gewissermaßen um nichts anderes als einen App-Wrapper für den Browser-Tab. Ähnliche Lösungen gibt es schon von diversen Anbietern – die Anwendung Franz vereint sogar mehrere Messenger wie Slack, Facebook Messenger und Co. unter einem Dach. Die neuen WhatsApp-Clients für den Desktop stammen jetzt aber aus offizieller Quelle. Die Anwendungen setzen laut WhatsApp Windows 8 beziehungsweise OS X 10.9 Mavericks voraus.

Die Anmeldung zu WhatsApp für den Desktop sieht genauso aus wie der Startscreen von WhatsApp Web. Screenshot: t3n)
Die Anmeldung zu WhatsApp für den Desktop sieht genauso aus wie der Startscreen von WhatsApp Web. Screenshot: t3n)

WhatsApp Desktop App: Smartphone weiterhin erforderlich

Wie bei der Browser-Variante WhatsApp Web ist auch für die Desktop-Clients weiterhin ein Smartphone vonnöten, auf dem WhatsApp installiert und aktiviert ist. Die nativen Anwendungen spiegeln lediglich die eingegangenen Nachrichten vom Smartphone auf den Desktop. An dieser Art der Umsetzung wird sich künftig auch höchstwahrscheinlich nichts ändern, was unter anderem mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zusammenhängt, die vor wenigen Wochen offiziell eingeführt wurde. Ist die Anwendung mit eurem Smartphone verbunden, könnt ihr unter anderem Einzel-Nachrichten und Gruppenchats vom Rechner aus beantworten.

WhatsApp für den Desktop unterstützt derzeit nur die Übertragung von Fotos und Videos. (Screenshot: t3n)
WhatsApp für den Desktop unterstützt derzeit nur die Übertragung von Fotos und Videos. (Screenshot: t3n)
WhatsApp Desktop. (Screenshot: t3n)
WhatsApp Desktop. (Screenshot: t3n)

Im ersten kurzen Test auf einem Mac verliefen Anmeldung und Nutzung reibungslos. Bequem ist die Möglichkeit, Bilder oder Videos per Drag-and-Drop einfach in den Chat zu ziehen. Andere Formate wie Text-Dateien oder PDFs lassen sich noch nicht einfach auf diesem Wege in den Chat bewegen, allerdings könnt ihr Word-Dokumente und PDF-Dateien über das Büroklammer-Symbol in der rechten oberen Ecke einfügen – hier könnt ihr auch die Webcam starten. In Zukunft dürften wir mit der Ausweitung der unterstützten Dateiformate rechnen – entsprechende Ankündigungen hatte WhatsApp-Chef Jan Koum schon vor einiger Zeit getätigt. Das Unternehmen will seinen Messenger schließlich zu einer veritablen Alternative zur E-Mail ausbauen.

Ihr wollt die neuen Apps ausprobieren? Die OS-X- und Windows-Clients findet ihr auf der Download-Seite von WhatsApp.

Auch lesenswert zum Thema: So kannst du Wörter in WhatsApp fett, kursiv und durchgestrichen posten und WhatsApp-Backup mit Google Drive – So funktioniert’s

11 May 08:27

WLAN-Hotspots: Große Koalition schafft Störerhaftung ab

by ZEIT ONLINE: Internet -
WLAN-Betreiber, die ihr Netzwerk öffnen, sollen doch nicht pauschal für das Surfverhalten der Nutzer haften. Der umstrittene Gesetzentwurf wird nun doch noch sinnvoll.
10 May 21:55

Introducing Realm Xamarin: A Reactive Database for .NET

10 May 21:49

Tutorial On Designing/Building A PCB (Using FOSS)