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29 Aug 13:50

Samsung-SSD: Firmware-Update steigert Leseleistung der 840 ohne Evo

Über anderthalb Jahre nach der Ankündigung, die sich mit der Zeit verringernde Geschwindigkeit der SSD 840 wieder zu erhöhen, hat Samsung einen entsprechenden Patch ausgeliefert. (Solid State Drive, Speichermedien)
29 Aug 13:45

Pexels – Free stock photos

29 Aug 09:22

O365Undo v0.3 released!

by Jos

O365Undo is a great script you can use to roll back actions of your user(s) in Office 365. Most likely, actions your user wasn’t aware of but were actually done by a CryptoLocker or by RansomWare.

These nasty virusses can cause havoc on your mapped or synced Sharepoint Online or Onedrive for Business libraries in the form of file level encryption or file name obfuscation.

Read more or download the script

08 Aug 13:48

Das verwirrende Netz vom Globale-Erwärmung-Aktivismus

[*Übersetzung etwa: „Oh, was für ein verwirrendes Netz wir weben, wenn wir zum ersten Mal betrügen“]

Ihr Problem war die allumfassende Notwendigkeit der wissenschaftlichen Rechtfertigung, weil Wissenschaft, falls sie ordnungsgemäß durchgeführt wird, inhärent Kontrolle ausschließt. Ordnungsgemäß heißt, dass man dorthin geht, wohin einen die Wissenschaft bringt, indem man eine Hypothese widerlegt. Bevor jedoch die Planer zur Wissenschaft vordringen konnten, mussten sie erst einmal den politischen Rahmen etablieren.

Der Rahmen wurde um die Notwendigkeit herum errichtet, die Hypothese der anthropogenen globalen Erwärmung (AGW) zu beweisen dergestalt, dass die globale Erwärmung unvermeidlich sei. Die Hypothesen waren:

● CO2 ist ein Treibhausgas, dass die Rate des Wärmeverlustes der Atmosphäre verringert.

● Eine Zunahme des CO2-Gehaltes würde einen globalen Temperaturanstieg zur Folge haben.

● Der atmosphärische CO2-Gehalt wird infolge menschlicher Aktivitäten zunehmen.

● Die industrielle Entwicklung mittels Verbrennen fossiler Treibstoffe war die Hauptquelle der anthropogenen CO2-Erzeugung.

● Die industrielle Entwicklung wird sich verstärken.

● Der Temperaturanstieg ist in einer ,Business-As-Usual'-Welt unvermeidlich.

Die Politik

Maurice Strong orchestrierte die meisten der Erstmaßnahmen, weil er wusste, wie man die bürokratischen Strukturen aufbauen musste, die für die Kontrolle von Politik und Wissenschaft erforderlich waren. Neil Hrab schrieb im Jahre 2001, wie Strong das erreicht hatte:

<iframe width="420" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/1YCatox0Lxo" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe>

Video des BBC Interview mit Maurice Strong von 1972 in dem er mit klaren Worten den Beginn der Umwelt- und Klimamaßnahmen skizziert sowie die Notwendigkeit derselben begründet. Obwohl in Englisch, lohnt der Aufwand sich das Interview in voller Länge anzuhören. Mit Dank an Spürnase Jürgen Uhlemann

 

Hauptsächlich mittels seiner profunden Erfahrungen beim Aufbau von vernetzten Strukturen. Sein ganzes Leben lang vermischte er den Erfolg seiner Karriere im privaten Sektor mit Arbeitsperioden in der Regierung und in internationalen Vereinigungen...

Er begann mit der UN-Konferenz 1972 in Stockholm [the Human Environment Conference]. Hrab erklärte:

Die drei spezifischen Ziele, die vom Generalsekretär der Konferenz Maurice F. Strong bei der ersten Plenarsitzung ausgegeben worden waren, wurden alle von der Konferenz durchgewunken. Die drei Ziele waren: eine Deklaration zur menschlichen Umwelt, ein Aktionsplan und eine organisatorische Struktur, die von einem Welt-Umweltfonds gestützt werden würde“.

Ausgehend von dort kreierte Strong das UN-Umweltprogramm (United Nations Environment Program UNEP) mit zwei Hauptströmungen, die jeweils den politischen bzw. den wissenschaftlichen Klüngel bediente (Abbildung oben rechts!)

Bild oben rechts: die Gesamt-Ziele der Agenda 21 (Details dazu hier) sind maskiert unter Plattitüden und der moralisch unantastbaren Notwendigkeit, den Planeten zu retten, aber die Realität ist, die Umwelt allgemein als Grundlage für eine politische Agenda heranzuziehen. Elaine Dewar erklärt in ihrem Buch Cloak of Green:

Strong gebrauchte die UN als Plattform, um das Volk von einer globalen Umweltkrise und der Globalen Herrschafts-Agenda zu überzeugen.

Es ist Bestandteil der Bewegung hin zur totalen Regierungskontrolle, gegen die die Menschen in UK beim Brexit gestimmt haben.

Auf der politischen Ebene erkannten sie die Notwendigkeit einer umfassenden Politik, auf die sie Einfluss nehmen können. Zum Beispiel ist das Vorsorgeprinzip die Standard-Floskel aller Umweltaktivisten – wir sollten auf jeden Fall etwas tun, egal was und mit welchen Folgen. Dies ist in der Agenda 21 als Prinzip 15 festgeschrieben:

Um die Umwelt zu schützen, sollte das Vorsorgeprinzip von allen Staaten je nach ihren Möglichkeiten angewendet werden. Wo es die Bedrohung ernster oder irreversibler Schäden gibt, sollte das Fehlen voller wissenschaftlicher Sicherheit bestimmt nicht als Grund angeführt werden, kosteneffektive Maßnahmen zu verschieben, um die Umweltschädigung zu verhindern.

Quelle: http://www.un.org/documents/ga/conf151/aconf15126-1annex1.htm

Sie treffen alle Entscheidungen. Sie bestimmen...:

●... welche Staaten fähig sind.

●... wann eine Bedrohung ernst ist

●... wann eine Bedrohung irreversibel ist

●... was „volle wissenschaftliche Sicherheit“ ist

●... wann sie als Begründung für Maßnahmen herangezogen wird

●... wann sie als Begründung herangezogen wird, nichts zu tun.

Wissenschaft

Das nächste politische Ziel war es, die Wissenschaft auf das CO2 zu konzentrieren und zu begrenzen. Dies erreichte man mittels Begrenzung des wissenschaftlichen Zieles durch eine Definition von Klimawandel, den die UNFCCC erzeugt hatte. Mit dieser Definition wurden fast alle natürlichen Ursachen von Klima und Klimawandel eliminiert, um ein vorbestimmtes Ergebnis zu erhalten:

...eine Änderung des Klimas, welche direkt oder indirekt menschlichen Aktivitäten zugeordnet werden kann, welche die Zusammensetzung der globalen Atmosphäre verändern und welche sich zu der natürlichen Klimavariabilität addiert, die über lange Zeiträume beobachtet worden ist“.

Diese Definition erlaubte es dem IPCC, 100 Prozent der so genannten Treibhausgase auf die 0,04 Prozent CO2 zu begrenzen.

Dass IPCC sagt den Menschen, dass sie keine Forschungen durchführen: man trage lediglich Fakten zusammen. Allerdings ist dies Bestandteil des Betruges an der Öffentlichkeit, weil es die Leute glauben macht, dass man alle Fakten untersucht und Forschung betreibt – warum sonst würde man Prophezeiungen abgeben. Stattdessen sammelt das IPCC jedoch nur einige bestimmte ausgewählte Fakten und füttert diese in ein Computermodell, welches so programmiert ist, dass es ein vorbestimmtes Ergebnis zeigt. Henri Poincaré sagte:

Wissenschaft wird errichtet aus Fakten, so wie ein Haus aus Mauersteinen errichtet wird. Eine Akkumulation von Fakten ist jedoch genauso wenig Wissenschaft wie ein Haufen Mauersteine“.

Man ist nicht dem Rat von Thomas Huxley gefolgt:

Man setze sich vor die Tatsachen wie ein kleines Kind; man gebe jede im Voraus gefasste Ansicht auf; man folge demütig dem, wohin und zu welchen Abgründen die Natur führt – oder man lernt nichts!“

Das IPCC sitzt vor den Fakten mit absolut vorbestimmten, nicht veränderbaren Ansichten, die durch die Definition von Klimawandel und der politischen Agenda festgesetzt werden. Das IPCC ist in Arbeitsgruppen aufgeteilt. Dabei erzeugt die Arbeitsgruppe 1 (WG1) die wissenschaftlichen Beweise, die zum vorbestimmten Ergebnis führen. Steve McIntyre wies darauf hin, dass die ,Hockeyschläger'-Formel, die zur Erzeugung eines Paläoklimas erforderlich war, selbst dann einen ,Hockeyschläger' ergibt, wenn man zufällige Zahlenfolgen eingibt. Die Computermodelle sind der einzige Ort auf der ganzen Welt, wo ein CO2-Anstieg einen Temperaturanstieg verursacht.

Der ,Beweis' der WG1, dass eine Zunahme von menschlichem CO2 fast ohne jeden Zweifel einen Temperaturanstieg bewirkt, wurde zur einzigen Basis für Studien zu Auswirkung, Anpassung und Verwundbarkeit seitens der Arbeitsgruppe 2 (WG2). Auch hier gab es eine Vorgabe, ein vorbestimmtes Ergebnis zu erzeugen, das dann implantiert wurde. Man untersuchte ausschließlich die Kosten, aber nie die Vorteile. Die Britische Regierung gab den Stern-Bericht in Auftrag, der dazu gedacht war, die negativen Folgen herauszustellen und zu übertreiben. Das haben sie mit der Aussage getan, dass es keine Hoffnung gibt, wenn man nicht die gesamte Wissenschaft akzeptiert und sofort und extensiv zur Tat schreitet.

Die Ergebnisse der WG2 wurden zur Grundlage der Empfehlungen im Mitigation Report der Arbeitsgruppe 3 (WG3). Ottmar Edenhofer, Vize-Vorsitzender der WG3 von 2008 bis 2015 hat die wirkliche Objektive benannt:

Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. … Tatsächlich machen wir nichts anderes als den Wohlstand der Welt mittels Klimapolitik umzuverteilen“.

Und dies erforderte die ständige Konzentration auf das CO2.

Ökonomie

Die IPCC-Prophezeiungen waren von Anfang an, also seit dem 1. Zustandsbericht 1990, durchweg falsch. Dies brachte die Ziele des CO2 als Verantwortlichen rasch in Gefahr und machte eine anderes, kontrollierteres Verfahren erforderlich. Die Reaktion bestand darin, die Prophezeiungen nicht mehr auf der Grundlage von Klimavariablen, sondern ausschließlich auf Projektionen zu erstellen, bei denen CO2 im Mittelpunkt stand. Der Ökonom David Henderson erstellte die früheste und beste Analyse der IPCC-Ökonomie. Er erklärte:

Zunächst einmal basieren die Projektionen der globalen Erwärmung zum allergrößten Teil auf Projektionen der atmosphärischen CO2-Konzentration, die wiederum auf den Projektionen von CO2-Emissionen basierten, die sich aus dem SRES ergeben; und die Emissionszahlen selbst sind verbunden mit SRES-Projektionen des Welt-Outputs, des Weltenergieverbrauchs und der Kohlenstoff-Intensität verschiedener Energiequellen. In diesen letzten Projektionen stehen ökonomische Faktoren im Mittelpunkt.

Im Jahr 2003 veröffentlichte er zusammen mit Ian Castles einen Artikel mit der Überschrift Economics, Emissions Scenarios and the work of the IPCC. Darin schrieben sie:

Dass sich das IPCC bisher aus der Ökonomie herausgehalten und die Behandlung ökonomischer Dinge Anderen überlassen hat, ist ebenso überraschend wie unglücklich. In einem Artikel des Economist vom 15. Februar 2003, die unsere Kritik kommentierte, wurde angesprochen, dass in Bezug auf Klimawandel-Politik „gewaltige Summen auf dem Spiel stehen“. Und trotzdem ist die fragwürdige Behandlung ökonomischer Themen im 3. IPCC-Bericht, auf die wir als Außenstehende in diesem und in früheren Artikeln die Aufmerksamkeit gelenkt haben, von keinem einzigen Funktionär in keinem einzigen Finanz- oder Wirtschaftsminsiterium in keinem einzigen Land zur Kenntnis genommen worden.

Dieser Kommentar zeigt, dass das IPCC sehr wohl erkannt hatte, dass Wissenschaftler und Forscher außerhalb von Klimastudien Fragen hinsichtlich der Validität von dessen Arbeit gestellt haben. Es scheint, dass man die Ökonomen umgangen hatte, weil sie wussten, dass sie nicht die Ergebnisse erzeugen würden, die sie haben wollten. Dies ist eine Parallele zur Kritik des Wegman Reports hinsichtlich der Mitarbeit von Statistikern:

In klinischen Verfahren für Medikamente und Mittel, die für den menschlichen Gebrauch von der FDA genehmigt werden, erwartet man die Begutachtung und Beratung von Statistikern. Tatsächlich ist es Standardpraxis, Statistiker in das Verfahren zum Antrag auf Zulassung einzubinden. Wir beurteilen es als gute Politik, wenn die öffentliche Gesundheit und auch, wenn substantielle Gelder involviert sind, beispielsweise wenn große politische Entscheidungen anstehen, die aufgrund statistischer Überlegungen getroffen werden. In diesen Fällen sollte die Evaluierung durch Statistiker zum Standard werden. Diese Evaluierungs-Phase sollte für alle Anträge vorgeschrieben und angemessen finanziert werden.

Das IPCC hat entschieden, dass SRES problematisch war, aber nur, weil es von Ökonomen herausgestellt wurde. Man akzeptierte das Problem und brachte einen Ersatz ins Spiel mit der Bezeichnung Representative Concentration Pathways (RCPs). Damit hat sich gar nichts geändert, weil damit das garantiert wurde, was man haben wollte, nämlich dass die menschliche CO2-Produktion zunehmen werde. Ein kürzlich erschienener Artikel von David Middleton mit dem Titel Part Deux: The stuff nightmares are made from bezieht sich auch auf frühere Studien von Judith Curry und Anderen über die Oberflächlichkeit des gesamten Projektes. Ein Kommentator erklärte:

Diese RCPs werden von Politikern für Entscheidungen herangezogen, welche Maßnahmen erforderlich sind, um ein sicheres Klima zu erhalten für uns und für zukünftige Generationen. Die IPCC-Informationen, die sie verwenden, sind nichts weiter als Science Fiction“.

Jedes Jahr nimmt die Menge des anthropogen erzeugten CO2 zu, und während das stimmen könnte, wird die Menge vom IPCC kontrolliert. Sie fabulieren ihre jährlichen Schätzungen des anthropogenen CO2 mittels eigens erdachter Richtlinien. Sie beschreiben ihre eigens erdachten Richtlinien einschließlich der menschlichen CO2-Produktion folgendermaßen:

Wie kommt das IPCC zu seinen selbst erdachten Richtlinien?

Unter Anwendung der IPCC-Methoden entwerfen offiziell benannte Experten aus der ganzen Welt die Berichte, die danach ausführlich zweimal begutachtet werden, bevor sie dem IPCC zur Genehmigung vorgelegt werden. Dieses Verfahren stellt sicher, dass die größtmögliche Bandbreite aller Standpunkte Eingang in die Dokumente findet. Details siehe hier.

Alles, was hier sicher gestellt wird ist, dass das IPCC den Prozess von der Benennung der die Berichte entwerfenden Experten bis zur letztendlichen Genehmigung kontrolliert, was in den Berichten steht.

Schlussbericht

Die abschließende Kontrolle sorgt dann dafür, dass man sich in der ,Summary for Policymakers SPM' fast ausschließlich auf das CO2 konzentriert. Hierbei handelt es sich um eine Kurzversion des Synthese-Reports für Medien und Politiker.

Die SPM wird von einer separaten Gruppe einiger weniger sorgfältig ausgesuchter ,Experten' geschrieben, um ein Narrativ zu erzeugen, das durch die wissenschaftliche Analyse im WG1 nicht gestützt wird. Auch hier warnt der Wegman-Report vor diesem Teil des Problems:

Vor allem, wenn massive öffentliche Gelder und Menschenleben auf dem Spiel stehen, sollte akademische Arbeit ein noch intensiveres Niveau von Überprüfung und Begutachtung aufweisen. Vor allem sollte darauf geachtet werden, dass Autoren der mit der Politik in Verbindung stehenden Dokumente wie dem IPCC-Bericht ,Klimawandel 2001: Die wissenschaftliche Grundlage' nicht die gleichen Personen sein sollten, welche die akademischen Studien konstruiert haben.

Dies schließt all jene ein, die die akademischen Studien geschrieben haben, aber auch diejenigen, die den Schlussbericht erstellt haben einschließlich der SPM. David Wojick schrieb dazu:

Ins Auge stechende Auslassungen stechen nur Experten ins Auge. Daher werden die „policymakers“ – sowie auch Presse und Öffentlichkeit – mit der Lektüre der SPM nicht erkennen, dass man ihnen nur die eine Seite der Medaille präsentiert. Aber die Wissenschaftler, die die SPM entworfen haben, kennen die Wahrheit, wie die mitunter kunstvolle Art und Weise enthüllt, mit der sie genau diese Wahrheit verborgen halten.

Was systematisch in den SPM außen vor bleibt, sind genau die Unsicherheiten und Gegenbeweise, die der Theorie der menschlichen Interferenz widersprechen. Anstatt diese Einwände zu berücksichtigen, befasst sich die Summary ausschließlich mit denjenigen Ergebnissen die ihre Sache stützen. Kurz gesagt, dies ist Propaganda, keine Abschätzung.

Zusammenfassung

Die Kontrolle der gesamten Prozedur bzgl. CO2 vom Anfang bis zum Ende gestattete es dem IPCC, zu den Schlussfolgerungen zu kommen, die sie für den Zustandsbericht 5 (AR5) haben wollten:

Der menschliche Einfluss auf das Klimasystem ist eindeutig, und jüngste anthropogene Emissionen von Treibhausgasen sind die höchsten in der Geschichte. Jüngste Klimaänderungen haben verbreitete Auswirkungen auf die Menschen und die Natur gehabt.

Dies klingt unmissverständlich, aber es handelt sich um die aalglatten, sorgfältig gewählten Worte eines Schönredners. Der menschliche Einfluss ist nur eindeutig, weil das IPCC das so gemacht hat. Jüngste Klimaänderungen hatten verbreitete Auswirkungen auf Mensch und Natur, aber das war schon immer so. Man kläre mich auf, was ich hier übersehe!

Die Erwärmung des Klimas ist eindeutig, und seit den fünfziger Jahren sind einige der beobachteten Änderungen über Jahrzehnte und Jahrtausende beispiellos. Die Atmosphäre und die Ozeane haben sich erwärmt, die Menge an Schnee und Eis hat sich verringert, und der Meeresspiegel ist gestiegen.

Niemand hat hat bestritten, dass sich das Klimasystem seit den fünfziger Jahren erwärmt hat, aber dies ist nur ein Teil der Erwärmung, seit die Erde etwa ab 1680 aus der Kleinen Eiszeit gekommen ist. Aber das ist nicht das Problem, weil die Erzeuger dieser kontrollierten Pseudo-Wissenschaft wissen, dass der weit überwiegende Teil der Öffentlichkeit nichts weiß. Sie webten ein verwirrendes Netz, welches ihre Betrügereien auf ein höheres und lächerlicheres Niveau hebt. An einem bestimmten Punkt wurde eine Mehrheit aufmerksam, was zusammen mit dem Gefühl, das etwas nicht stimmte, zu Reaktionen führte. Die anthropogene globale Erwärmung war angeblich konstruiert worden, um den Planeten zu retten, ist aber nur Teil des Betrugs, um die Globalisierung nach den Plänen von Maurice Strong voranzutreiben. Eine Mehrheit der britischen Bevölkerung hat nicht notwendigerweise die Globalisierung verstanden, wohl aber erkannt, dass sie die Kontrolle über ihr Leben verlieren und mit Nein gestimmt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/06/26/the-tangled-web-of-global-warming-activism/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

08 Aug 13:48

EON verliert Schadensersatzprozess wg. erzwungener Abschaltung seiner KKW. Gericht: EON blieb zu lange untätig!

Bild rechts: E.ON CEO Johannes Teyssen. Quelle: E.ON Homepage

Bild 2 E.ON „Nachhaltigkeitsbekenntnis“, Quelle: E.ON Homepage

Nun hat ein CEO mindestens auch ein bisschen Verantwortung für das Vermögen seines Konzerns und deshalb blieb es Herrn Teyssen nicht erspart, notgedrungen für eine Verlustreduzierung zu kämpfen, was er mit markigen Sprüchen ankündigte "Abschaltung alter AKW ist Enteignung". Aber auch da bewies der CEO, dass ihm außer Sprüchen nichts gelingt. Das Gericht stellte nämlich nun etwas fest, was geradezu aus der Feder eines E.ON-Kritikers stammen könnte:

Ein Konzern, der obwohl er im Recht ist sich nicht wehrt und dadurch die Einspruchsfristen versäumt, kann den Verlust nicht irgendwann wie es ihm gerade passt einklagen.

BSZ 04.07.2016: [1] Millionenklage abgewiesen

Der Energieriese Eon hat trotz der Zwangspause zweier Atommeiler nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima keinen Anspruch auf Schadenersatz. Das Landgericht Hannover wies am Montag (Anm.: 04.07.2016) eine Klage über rund 380 Millionen Euro ab. Zur Begründung hieß es, dass der Energiekonzern gegen den damaligen Verwaltungsakt vor ein Verwaltungsgericht hätte ziehen müssen. Da diese Anfechtung ausblieb, sah sich das Landgericht nicht veranlasst, über Schadenersatzfragen inhaltlich zu entscheiden. Denn eine Schadenersatzpflicht entfalle, "wenn der Verletzte vorsätzlich oder fahrlässig unterlassen hat, den Schaden durch Gebrauch eines Rechtsmittels abzuwenden".

Eon habe damals nicht das Naheliegende versucht, nämlich vor das Verwaltungsgericht zu ziehen, und dürfe sich daher über die Folgen im Nachhinein auch nicht beschweren.

Das Gericht sagte im Urteil zudem deutlich, dass die Bundesregierung die Kernkraftwerks-Abschaltungen widerrechtlich anordnete und eine Widerspruchsklage sehr wohl Erfolgsaussichten und eventuell aufschiebende Wirkung gehabt hätte. Und es sagte, dass E.ON keine Zivilcourage hatte um seine berechtigten Standpunkte durchzusetzen.

[1] Die Kammer argumentiert, dass Eon die aufschiebende Wirkung mit dem Gang zum Verwaltungsgericht durchaus zumutbar gewesen sei: "Für die betroffenen Kernkraftwerke lagen Betriebsgenehmigungen vor." Erst kurz vor der Fukushima-Katastrophe sei eine Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke beschlossen worden. "Die Klägerin trägt zudem selbst vor, die Situation der deutschen Kernkraftwerke sei mit der in Japan nicht vergleichbar." Die Kammer ließ daher auch das Argument nicht gelten, dass der öffentliche Druck damals zu groß gewesen sei, um ein Weiterlaufen der Meiler durchzuziehen. Die Kernenergie sei in Deutschland schon immer umstritten, was Eon auch gewusst habe.

Interessant sind natürlich auch die Kommentare der Parteien. Hier sei aber nur der der in Bayern dafür zuständigen Umwelt-Ministerin Scharf erwähnt, welche wie so oft (rein persönliche Meinung des Autors) alleine Wissen über Parteiprogramme, aber nicht über die Themen aus ihrem Zuständigkeitsbereich zeigt. Was im Urteil steht, hat sie - wie man aus ihrer Kommentierung erkennen kann - gar nicht erst gelesen.

Denn die Richter haben das Gegenteil ihres Kommentars argumentiert. Die Ablehnung einer (vom Gericht explizit als berechtigt anerkannten Klage) wegen Fristversäumnis ist niemals eine richterliche Bestätigung eines „Atomausstieg-Konsens'“ wie sie erklärt.

[1] Die bayerische Staatsregierung hat die Abweisung einer Schadensersatzklage begrüßt. Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) sagte, sie sehe die die Entscheidung als Bestätigung des gesamtgesellschaftlichen Konsens' über den Atomausstieg. "Am Atomausstieg wird nicht gerüttelt - spätestens 2022 geht der letzte Reaktor vom Netz." Der Rückbau der Kernkraftwerke sei nun eine der größten umweltpolitischen Aufgaben. "Der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität - sowohl beim Betrieb der Kernkraftwerke als auch beim Rückbau. Es gibt bis zum letzten Tag keinen Sicherheitsrabatt." (dpa)

Im Blog „Zettels Raum“ ist dieser Minister(innen)-Kommentar detailliert und umfassend rezensiert.

Die Atomverschwörung (3): Gesamtgesellschaftlicher Konsens

Auf Im Gegensatz zu den Linkspopulisten Natascha Kohnen (SPD) und Ludwig Hartmann (Grüne), die in der E.on-Klage in gewohnter Manier lediglich einen Versuch sehen, die Steuerzahler zu melken, gab sich die Umweltministerin Scharf deutlich staatstragender: Nicht um den schnöden Mammon ging es ihr, sondern um den Schutz der Bevölkerung und den gesamtgesellschaftlichen Konsens. 
Leider hat die Ministerin nicht etwa die erfreuliche Idee, die Bevölkerung VOR dem Konsens zu schützen, sondern etwas anderes, und das ist bedenklich: Nimmt man die Ministerin beim Wort, so ist die Aufgabe eines Gerichtes nicht etwa, die Rechtmäßigkeit eines Anspruches zu bestätigen (oder eben nicht), sondern politische Vorstellungen gegen widersprüchliche Interessen durchzusetzen. Da das aber nicht so schön klingt, wird mit dem "gesamtgesellschaftlichen Konsens" argumentiert. Will man der Ministerin am Zeug flicken, so hat das ganz schalen Beigeschmack in Richtung "gesundes Rechtsempfinden". Weiterlesen auf
Zettels Raum

Bild 3 E.ON Aktienkursverlauf. Quelle: godmode

Quellen

[1] BSZ 04.07.2016: Millionenklage abgewiesen

http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/artikel/millionenklage-abgewiesen.html

[2] e.on: Homepage

https://www.eon.com/en.html

08 Aug 13:48

Der Osten Europas setzt auf Kernkraft Kernenergie-Technologie: Russland hängt den Westen ab

In ihrem unter dem Titel „Atomenergie in Osteuropa Nicht ohne mein Kernkraftwerk“ erschienenen Artikel beweist die Historikerin umfassende technische Kenntnisse beim Vergleich des Standes der Kernkrafttechnologie in Russland und im Westen. Mit der im Mai erfolgten Inbetriebnahme des VVER-1200/392M im russischen Kernkraftwerks Nowoworonesch II sei erstmals in Europa ein Druckwasserreaktor der sogenannten Generation III+ in Betrieb genommen worden, dessen Sicherheitscharakteristika die der Anlagen im westlichen Teil des Kontinents übertreffen – auch die der deutschen. Merkmal dieser Reaktorgeneration der russischen Familie „AES-2006“ seien neben ihrer höheren Wirtschaftlichkeit vor allem die Sicherheitssysteme, die den neuesten EU-Anforderungen für Neuanlagen entsprechen müssen. Diese sind so ausgelegt, dass sie auch im „Fukushima-Fall“ - dem Totalausfall jeglicher interner wie externe Stromversorgung - eine sichere Abfuhr der Nachzerfallswärme aus einem Kernreaktor gewährleisten sollen. Hierbei kommen passive Systeme zum Einsatz, die ohne elektrisch betriebene Komponenten arbeiten. Dazu wird der im Dampferzeuger entstehende Dampf nicht im üblichen Wasser-Dampf-Kreislauf kondensiert und mittels Kondensat- und Speisewasserpumpen wieder in den Dampferzeuger zurückbefördert, sondern über ein außenluftgekühltes System kondensiert, und das Kondensat wird per Naturumlauf, ohne „aktive“ Pumpen, wieder dem Dampferzeuger zugeführt. Damit entspricht die Sicherheitsstufe des russischen Systems dem des französisch-deutschen EPR-Reaktors und ist den aktuell in Deutschland laufenden Vorkonvoi- und Konvoi-Anlagen von Siemens-KWU weit voraus. Allerdings ist der europäische EPR noch längst nicht in Betrieb, weil die EPR-Projekte in Frankreich, Finnland und China unter großen Anlaufschwierigkeiten durch Kostenexplosionen, Skandale, Rechtsstreitigkeiten und Bauverzögerungen leiden, während der russische Reaktor bereits läuft [ROSA]. Dr. Wendland hebt insbesondere die Effizienz in der Umsetzung hervor: Die russischen Reaktorbauer wickelten ihre nuklearen Großprojekte wesentlich kostengünstiger und zügiger ab als die Europäer, aber auch als Amerikaner und Japaner. In Russland, China, Indien und demnächst auch Finnland errichteten sie ihre Anlagen mit stoischer Routine und hoher Professionalität, scheinbar ohne durch die „klassischen“ russischen Probleme – Korruption, darniederliegende Infrastruktur, Bildungsmisere, fehlende Rechtssicherheit – beeinträchtigt zu werden.

Ihr Geheimnis sei nicht nur die Erfahrung, sondern auch die besondere Organisationsform ihrer Staats-Kerntechnik, die Lösungen aus einer Hand anbiete und keine komplexen Subunternehmensgeflechte an den Baustellen kenne. Gerade Auftraggeber aus Schwellenländern, die auf das Preis-Leistungs-Verhältnis schauen, bevorzugten daher russische Anlagen.

Historischer Wechsel der Technologieführerschaft

Deutschland, so Dr. Wendland, habe mit der Aufgabe seine frühere Spitzenposition im kerntechnischen Anlagenbau einen großen Fehler insbesondere mit Blick auf Osteuropa begangen. Dort staune man über die deutsche Selbstdemontage, habe man deutsche Kernkraftwerke dort doch lange als Goldstandard für kerntechnische Sicherheit angesehen. Vor drei Jahrzehnten, als die damals noch sowjetische zivile Kerntechnik in Tschernobyl in Trümmern lag, hätte niemand die Vorhersage gewagt, dass sich Osteuropäer einmal an die Spitze der Entwicklung setzen würden. Doch während Tschernobyl und Fukushima in Deutschland einen Stimmungsumschwung gegen Kernkraft bewirkten, habe man in Russland, der Ukraine und den Länder Ostmitteleuropas die Atomangst überwunden und die Krise als Chance genutzt. Weder in der Ukraine noch in Russland, weder in Tschechien, Polen, der Slowakei oder Ungarn gebe es starke Anti-Atom-Bewegungen. Dabei habe man in den nichtrussischen Ländern Osteuropas aufgrund der sich verschärfenden politischen Differenzen teilweise Lösungen gefunden, die sowohl auf russischer als auch auf westlicher Technologie beruhten.

Bild rechts oben:

Grafische Darstellung des modernen russischen Kernkraftwerks der Generation 3+ in Nowoworonesch (http://www.rosenergoatom.ru/media/files/magazine/REA0_0108.pdf (Seite 32/33)) Original uploader was TZV at de.wikipedia)

 

Die Bundesregierung „fordert in harschem Ton Gefolgschaft“

Wenig Gegenliebe findet die deutsche Energiepolitik nach Erkenntnissen von Dr. Wendland auch wegen ihrer Intoleranz und dem damit gepaarten Machtanspruch. Trotz unterschiedlicher Motive und politischer Präferenzen – Polen und die Ukraine setzten auf westliche Partner, Tschechen und Ungarn auf russische – seien sich die östlichen Nachbarn in ihrem Unmut über den deutschen Energiewende-Alleingang einig. In Windspitzenzeiten destabilisiere nicht gebrauchter deutscher Strom die Netze in Polen und Tschechien. Die Ostmitteleuropäer unterstützten EU-Initiativen zu innovativer Kernforschung, während Berlin dieselben als „rückwärtsgewandt“ abkanzele und in Brüssel sogar Druck mache, um sie zu stoppen. Deutschland fordere in harschem Ton Gefolgschaft, zuletzt mit einem Einmischungsversuch in Belange der belgischen Atomaufsicht. Die östlichen Nachbarn reagierten darauf zunehmend verärgert und stellten die Frage, warum  Berlin europäische Solidarität für seine stockende Energiewende einfordere, wenn es sich bei der entsprechenden Beschlussfassung nicht mit seinen Nachbarn beraten habe? Auch missfalle den Osteuropäern der „moralische Imperialismus“ in den deutschen Aussagen. So handele man ohne Konsultation Polens eine für die Sicherheit Europas sensible russisch-deutsche Gastrasse aus, weil dies dem Frieden und der Entwicklungspartnerschaft diene. Man tadele die Polen, Tschechen und Ungarn für ihre Kernenergiepläne und behaupte, diese Kritik erfolge im Interesse des Überlebens der Menschheit. So ertönt in ganz Europa das Berliner Gerassel, und ungern hört man dies.

Hoffnung für Deutschland

Das Bemerkenswerte an diesem Beitrag von Dr. Wendland ist, dass er Hoffnung macht. Noch scheint es in Deutschland unabhängige und ernstzunehmende Wissenschaftler zu geben, die sowohl Sachkunde als auch den Mut mitbringen, dem grünen Mainstream nicht nach dem Mund zu reden. Wenn der „Dekarbonisierungs“-Alptraum irgendwann hoffentlich vorbei ist, sollte man sich an solche Namen erinnern und dafür sorgen, dass das ganze speichelleckende Völkchen, das eine tonangebende Predigertochter als „Berater“ der deutschen Regierung in Sachen Energie- und Klimapolitik in den verschiedensten Gremien wie Ethikkommission, Sachverständigenrat für Umweltfragen etc. pp. installiert hat, in die Wüste geschickt und durch wirklich kompetente Leute ersetzt wird. Womit man gleichzeitig auch noch einen Beitrag dazu leisten könnte, das Verhältnis zu unserem größten Nachbarn im Osten zu entkrampfen.

Russland hat jedenfalls durch die erfolgreiche Inbetriebnahme in Nowoworonesch seine Bedeutung als weltweit ernstzunehmende Techniknation bestätigt, auf die bereits Mitte Mai in einem Artikel bei EIKE hingewiesen wurde [MUEL]. Immerhin sind weltweit über 570 Kernkraftwerke entweder im Bau, in der Planungsphase oder zumindest in der Diskussion, und mit diesem Erfolg hat es seine Chancen, an diesem Riesenmarkt zu partizipieren, deutlich verbessert. 

Fred F. Mueller

Quellen

 

[FAZ] www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/atomenergie-in-osteuropa-nicht-ohne-mein-kernkraftwerk-14311657.html

[MUEL] www.eike-klima-energie.eu/news-cache/fakten-die-man-nicht-ignorieren-sollte-russland-ein-kommender-globaler-energieriese/

[ROSA] wirtschaftsblatt.at/home/nachrichten/europa_cee/4981378/AtomExport_Rosatom-sieht-sich-technologisch-an-der-Weltspitze

 

 

 

25 Jul 20:43

Microsoft vereint ERP- und CRM-Tools als Cloud-Service: Das kann Dynamics 365

by Jörn Brien

Microsoft bündelt seine ERP- und CRM-Tools in einem Cloud-Service: Das neue Angebot heißt Dynamics 365 und soll im Herbst dieses Jahres an den Start gehen.

Dynamics 365: Neuer Cloud-Service von Microsoft

Mit Dynamics 365 hat Microsoft einen neuen Cloud-Service angekündigt, in dem die bisherigen Cloud-Dienste von Dynamics ERP und Dynamics CRM gebündelt werden sollen. Microsoft bezeichnet das Angebot in einem entsprechenden Blogeintrag als „End-to-End-Suite für intelligentes Business aus der Cloud“. Dynamics 365 soll ab Herbst 2016 verfügbar sein.

Neuer Cloud-Service von Microsoft: Das soll Dynamics 365 können. (Screenshot: Microsoft)
Neuer Cloud-Service von Microsoft: Das soll Dynamics 365 können. (Screenshot: Microsoft)

Das kommende Microsoft-Angebot soll über neue Geschäftsanwendungen verfügen, unter anderem in den Bereichen Finanzen, Außendienst, Verkauf und Vertrieb, Marketing, Projekt-Service-Automation und Kundenservice. Dank der Datentechnologien Power BI und Cortana Intelligence sollen Geschäftskunden bei Vorhersagen und konkreten Handlungsempfehlungen – Predictive und Prescriptive Business Analytics – auf Basis von Daten aus dem Internet der Dinge (IoT) unterstützt werden.

Cloud-Service Dynamics 365: Preise folgen

Zudem wird Microsoft Dynamics 365 und Office 365 integrieren. Damit sollen Anwender den Workflow von Geschäftsanwendungen besser bei Team- und Produktivitätssoftware nutzbar machen und so die Produktivität steigern können. Beide Technologien nutzen laut Microsoft dasselbe Datenmodell. Dadurch werden Datenmanagement und -analysen erleichtert. Zu den Preisen für Dynamics 365 will sich Microsoft in den kommenden Wochen noch genauer äußern.

Neben Dynamics 365 hat Microsoft die Plattform Appsource gelauncht. Dort sollen Geschäftskunden des Softwarekonzerns Zugriff auf mehr als 200 Software-as-a-Service-Apps erhalten. Im Angebot sind Datenanalysen, Finanz- und HR-Tools sowie Marketing- oder Vertriebs-Apps von Microsoft oder Microsoft-Partnern. Die Apps können kostenlos getestet werden.

Einblicke auf der WPC16 und dem Summit 2016

Microsoft will Dynamics 365 und Appsource auf der Microsoft Worldwide Partner Conference (WPC16) präsentieren, die vom 10. bis 14. Juli 2016 in Toronto stattfindet. Auch beim Summit 2016, der vom 11. bis 14. Oktober 2016 in Tampa, Florida stattfindet, soll es einen Einblick in den neuen Microsoft-Dienst geben.

25 Jul 20:43

Writing a video chat application from the ground up, part 1

25 Jul 20:43

DJI: Flugverbotszonen in Drohnensoftware lassen sich ausschalten

Die App zur Steuerung von DJI-Drohnen arbeitet mit GPS-kontrollierten Flugverbotszonen, in die Quadcopter nicht einfliegen können. Die neue Version erlaubt ein Übergehen dieser Regeln. (DJI, GPS)
25 Jul 20:43

A Meta-Analysis of Blood Glucose Effects on Human Decision Making (2015) [pdf]

25 Jul 20:43

Flex Layout Attribute: Schneller Designhelfer für CSS Flexbox

by Dieter Petereit

Wer sich einmal mit CSS Flexbox beschäftigt hat, kehrt nur unter Murren und Knurren zum konventionellen Box-Modell zurück. Die Flexibilität, die Flexbox bietet, kommt zum Preis der nicht völlig unkomplizierten Handhabung. Das will das CSS „Flex Layout Attribute“ ändern.

Flex Layout Attribute: Schlanke CSS-Lösung aus Serbien

Das Flex Layout Attribute (FLA) stammt aus der digitalen Feder des serbischen Entwicklers Stefan Kovac. Er verteilt das Stylesheet kostenlos unter MIT-Lizenz über Github. Dort könntest du auch am Projekt mitarbeiten, wenn du möchtest. FLA ist in seiner minifizierten Fassung 7 Kilobyte schwer und selbst in der gut dokumentierten Normalfassung wiegt es lediglich knappe 11 Kilobyte. FLA wird unter Verwendung von Sass entwickelt. Die entsprechenden Sass-Files findest du ebenfalls auf Github.

Nach eigenen Angaben erdachte Kovac den kleinen Designhelfer aus Gründen des Eigenbedarfs. Er vertreibt ein flexibles Template für die Webanzeige von Fotobüchern und benötigte zu dessen Entwicklung ein schnelles Layout-Tool, das trotz einfacher Handhabung auch in der Lage sein musste, recht komplexe Designs rationell zu gestalten.

Ganz im Sinne eines Rapid Prototyping sollte FLA rein über HTML funktionieren. Das separate Schreiben von CSS für das Layout sollte vermieden werden. Gleichzeitig war es Kovac wichtig, dass die Syntax semantisch und die Parametrisierung ebenfalls verständlich bleibt.

Flex Layout Attribute: Nur zwei dedizierte HTML-Attribute braucht es

FLA erschließt sich am schnellsten, wenn man die Demo auf der Projektseite aufsucht und die unterschiedlichen Möglichkeiten per Klick miteinander kombiniert. Dazu musst du etwas scrollen oder rechts oben auf demo klicken.

Flex Layout Attribute: Landing Page. (Screenshot: t3n)
Flex Layout Attribute: Landing Page. (Screenshot: t3n)

Nun siehst du eine schwarze Fläche mit darin angeordneten blauen Boxen. Unterhalb der schwarzen Fläche findest du klickbare Parameter, mit deren Hilfe du die Platzierung, Aussehen, Ausrichtung und Anzahl der blauen Boxen beeinflussen kannst. Die durch die jeweilige Auswahl verursachte Änderung wird dir zum einen direkt innerhalb des schwarzen Feldes angezeigt, zum anderen findest du den entsprechenden Code-Schnipsel unterhalb des Parameterfeldes.

Flex Layout Attribute: Klickbare Demo. (Screenshot: t3n)
Flex Layout Attribute: Klickbare Demo. (Screenshot: t3n)

Die Funktionsweise ist einfach. FLA kommt mit zwei dedizierten HTML-Attributen namens layout und self. Während layout das Layout der Kind-Elemente eines Containers beeinflusst, kommt self zur Anwendung am jeweiligen Kind-Element selbst, beeinflusst also abweichend vom Elternelement das Layout des Kind-Elements.

Flex Layout Attribute: So setzt du es ein

Um die HTML-Attribute verwenden zu können, musst du das CSS korrekt in deine Dokumente einbinden. Das geschieht in gewohnter Weise:

<link href="css/flex-layout-attribute.min.css" rel="stylesheet">
Das Layout wird als natürlich-sprachliche Anweisung definiert. Würdest du also eine horizontal und vertikal zentrierte Reihe aus drei Elementen benötigen, lautete die Anweisung:
<div layout="row center-center">
<div>1</div>
<div>2</div>
<div>3</div>
</div>

So sieht das Ergebnis aus:

Flex Layout Attribute: Ergebnis des obigen Codeschnipsels. (Screenshot: t3n)
Flex Layout Attribute: Ergebnis des obigen Codeschnipsels. (Screenshot: t3n)

Der Parameter row bedeutet in diesem Konstrukt, dass es sich um eine Reihe handelt. center-center definiert die horizontale und vertikale Zentrierung. Statt row könntest du auch rows wählen, was zur Folge hätte, dass die Reihe bei Bedarf umbrechen, also zu mehreren Reihen werden könnte. In gleicher Weise funktionieren column und columns. Verfeinern kannst du die Parameter noch über Prefixes für responsiv auf Viewport-Änderungen reagierende Ausrichtungsänderungen.

Die Größen der Elemente sind sowohl einzeln, wie auch in Relation zueinander leicht zu editieren. Der Einarbeitungsaufwand in das Flex Layout Attribute schätze ich auf maximal dreißig Minuten für nicht ganz unerfahrene Webentwickler.

Durch den offenen und gut dokumentierten Quellcode bist du natürlich in der Lage, das Verhalten des CSS entweder an deine Bedürfnisse anzupassen oder, was mit Blick auf Updates des FLA eher zu empfehlen ist, um deine eigenen Funktionen zu erweitern.

Fazit: Wenn du mit Flexbox arbeiten möchtest, ist FLA ein flexibler und schneller Layout-Helfer, mit dem du ein funktionierendes Design in Nullkommanichts auf die Beine stellst.

Flex Layout Attribute im Netz: Github | CodePen | Projektseite

12 Jul 09:23

Google-Autos: So machen sie die Straße für Radfahrer sicher

by Teresa Hammerl

Selbstfahrende Autos von Google haben nicht nur gelernt, wie sie sich sicherer in der Nähe von Radfahrern bewegen. Sie können jetzt vor allem auch deren Handzeichen besser erkennen.

Google-Fahrzeuge merken sich Handzeichen

In einem monatlich erscheinenden Bericht spricht Google davon, dass auf US-Straßen im Jahr 2014 50.000 Radfahrer verletzt und 720 getötet wurden. Deshalb ist es für selbstfahrende Autos besonders wichtig, sich etwa zu früh abgegebene Handzeichen von Radfahrern zu merken und später auf sie reagieren zu können, um Unfälle zu vermeiden.

Das Google-Auto übte mit über 100 Radfahrern in der Nähe des Google-Headquarters. (Foto: Google)
Geübt wurde mit über 100 Radfahrern bei den Google-Headquartern. (Foto: Google)

Die Fahrzeuge sind außerdem darauf trainiert, sicherheitshalber die ganze Fahrbahn dem Radfahrer zu überlassen, wenn dieser ihnen zu nahe kommt. Hat ein geparktes Auto die Tür geöffnet, kann das Google-Auto es erkennen und einem sich in der Nähe befindenden Radfahrer ausreichend Platz gewähren. So kann dieser der Tür sicher ausweichen. Auch, wenn die Straße zu wenig breit ist oder der Radfahrer abbiegen möchte, bekommt er ausreichend Freiraum in seiner Spur.

360-Grad-Kameras assistieren Google

Schwierige Situationen, bei der das Google-Auto in der Nacht abbremsen musste konnten bereits im Straßenverkehr erfolgreich bestritten werden. Grund war hier etwa, dass ein Radfahrer plötzlich in der Spur des Autos fuhr. Hilfreich war dabei laut Google die 360-Grad-Kamera, die die Autos haben. Damit sind sie auch denjenigen überlegen, die noch von Menschen gesteuert werden.

Weil Fahrräder in vielen verschiedenen Formen, Größen und Farben kommen, hat die Software der selbstfahrenden Fahrzeuge mit bunten Rahmen, großen Rädern, Tandemrädern und vielen mehr trainiert, um auf möglichst viele Gegebenheiten vorbereitet zu sein.

Google ist übrigens nicht das erste Unternehmen, das seinen Autos das Erkennen von menschlichen Gesten beibringt. Auch Mercedes hat dies bereits getan.

via www.recode.net

12 Jul 09:22

Boosting the Speed of PHP on Microsoft Azure

12 Jul 09:22

Rechnungshof-Kritik: Bundeswehr überwacht eigene Netze nicht

Der Bundesrechnungshof kritisiert, dass die Bundeswehr für ihre IT-Tochter deutlich zuviel Geld bezahle und keine Überwachung der Netze auf Missbrauch durchführe. Der Vorgänger des Unternehmens BWI war bereits für das Projekt Herkules verantwortlich, das hohe Mehrkosten verursacht hatte. (Security, ERP)
12 Jul 09:21

SSD Failures in Datacenters

12 Jul 09:15

Antivirus software is 'increasingly useless'

12 Jul 09:14

What's new in SQL Server 2016

12 Jul 09:13

Our nightmare on Amazon ECS

12 Jul 09:12

PCB Design Tutorial for Startups

12 Jul 09:10

Warum es verdammt noch mal Geld kosten sollte, E-Mails zu verschicken

by Gunter Dueck

Ich hasse es, ungefragt in immer neue Newsletterverteiler aufgenommen zu werden. Und das ist nur einer von vielen Gründen, warum für den Versand von E-Mails Gebühren erhoben werden sollten. Ein Kommentar.

Sie locken uns mit allen Mitteln!

Da ich auf vielen Veranstaltungen erscheine, werde ich regelmäßig in immer neue Newsletterverteiler aufgenommen. Ich hasse es! Ich melde mich also geduldig ab. „Wollen Sie sich wirklich abmelden?“ – „Bist du sicher, dass du das tun willst?“ – „Bestätigen Sie Ihre Löschung – dazu nehmen wir Ihre Daten nochmals genau auf, Ihre Abmeldung ist aber ganz kostenlos, wenn Sie einen triftigen Grund beibringen.“ – „Bewerten Sie diesen Newsletter – wählen Sie Note ‚ausgezeichnet‘, wenn Sie mit der Aussendefrequenz zufrieden sind. Kreuzen Sie bitte ‚mangelhaft‘ an, wenn wir Ihnen mehr schicken sollen.“

Das hört sich wie eine Satire an, aber bei der gerade laufenden Sparkassenbefragung soll ich als ersten Punkt den Grad der … Selbstorientierung (?) beurteilen – ich zitiere wörtlich:

Die Eigeninitiative, d.h. inwieweit die Mitarbeiter(innen) von sich aus mit Angeboten auf Sie zukommen 

Ich will sagen: Viele versuchen, unsere Aufmerksamkeit in Beschlag zu nehmen und für ihre Zwecke zu nutzen. Es ist üblich geworden, für das Newsletter-Ertragen Extra-Belohnungen anzubieten, also ein paar Payback-Punkte oder einen Hundert-Euro-Gutschein beim Kauf eines sofort verfügbaren Halden-Luxusautos zum Listenpreis. Sie locken uns mit allen Mitteln!

Ich finde, wir sollten das selbst in die Hand nehmen. Nix mehr mit Hervorlocken! Wir schrecken sie einfach ab. Ich möchte … „Hallo Google?“ Ach, geht so nicht. Noch ein Versuch. „Ok Google? Ich möchte in meiner Mailbox einstellen können, dass Mails an mich bezahlt werden müssen.“ – „Google?“ Noch nichts.

„Wir könnten beschließen, dass jeder mit jeder verschickten Mail einen Cent Gebühr mitschickt“

Wie wäre das? Wir könnten zum Beispiel beschließen, dass jeder mit jeder verschickten Mail einen Cent Gebühr mitschickt. Wenn ich dann zehn Mails am Tag verschicke, kostet es mich zehn Cent. Für die hereinkommenden Mails bekomme ich viel mehr Cents, weil ich ja mit Werbung zugedröhnt werde. Die großen Newsletterversender sind in einem solchen Modell mit hohen Kosten konfrontiert und überlegen sich jetzt wohl das ganz hemmungslose Versenden. Die Spam-Versender, die uns täglich betrügen wollen oder infizierte Anhänge schicken, müssen jetzt Geld mitschicken – das Spam-Gewerbe kann aufgeben.

Ich denke, es sollte technisch möglich sein, bei den Versender-Adressen jeweils individuell festzulegen, wie viel Geld sie mir zahlen sollen. Freunde und normalen Mailverkehr stelle ich kostenfrei, die Newsletter schraube ich gebührlich bis ungebührlich hoch. Ich könnte ja bestimmte Mails (von meinen Kindern) auch „liken“, dann bekommen sie von mir einen Cent zurück, Enkel mehr.

Dazu brauchen wir auch eine Enterprise-Edition: In allen Unternehmen wird ja geklagt, dass viele Leute immer die ganze Firma auf Kopie setzen oder bei ihren Mails grundsätzlich die Option „Antwort an alle“ wählen. Solche Spammer würden dann hohe Gebühren auf ihrer Kostenstelle ansammeln und folglich ein ernstes Gespräch mit ihrem Vorgesetzten einfangen. Es wird geklagt, dass Vorgesetzte ihren Mitarbeitern am Wochenende oder am Abend Mails schicken. Das könnten man sehr hoch auf der Preisliste ansetzen… Vor den Unternehmensnewslettern würde sich die Kommunikationsabteilung nun wirklich einmal überlegen, was sie schreibt! Ach, es hat nur Vorteile!

Perfekt zur Missbrauchsbekämpfung

Tolle Idee von mir, oder? Ich muss noch einmal kurz über den Missbrauch nachdenken. Stellen Sie sich vor, ein Schummel-Software-Ingenieur in einer Automobilfirma möchte eine Mail an den CEO schreiben: „Wir schummeln und schaufeln uns damit gerade ein Massengrab.“ Na, es könnte im neuen Modell gut sein, dass er diese Mail nicht schickt, weil er sonst seinen Mail-Cent-Etat überzieht. Das wäre dann eine Erklärung, warum die da oben nie wirklich wissen, was in der Firma abgeht.

Es könnte nun auch Trickbetrüger geben, die eine Mail dieser Art versenden: „Ich habe Geburtstag und würde mich über Gratulationen sehr freuen, aber ich glaube, mich mag niemand. Deshalb verrate ich niemandem, dass ich Geburtstag habe. Ich bin so traurig, und das schreibe ich nur dir allein, damit nur du weißt, dass ich weine.“ Dann kommen viele Mails zurück und ein Riesenprofit! Der Trick ist, nur einer Person zu mailen! Bitte nicht allen, weil sich ja dann die gegenseitigen Kosten aufheben!

Und wo ist der Haken?

Mist, ich habe jetzt dann doch Nachteile gefunden. Da kommen die zwanghaften Deutschen sofort wieder mit „das ist nicht sicher“ und sie lassen mich Vorträge halten – mit dem Titel „Mailgebühr – Fluch oder Segen?“, oder „Mailgebühr – Chance oder Risiko?“. Sie mäkeln und wehren ab. Ich verzweifle. Noch ein letzter Vortrag: „Müllgebühr – Vertrauen oder Missbrauch?“. Ich erwähne, dass hier im Kreis einige Tausend Haushalte niemals (!!) die Restmülltonne raustellen, immer nur die anderen beiden Tonnen, die beide kostenlos geleert werden. Sie zucken mit den Achseln. Aber bei meiner Mailregelung wollen sie ganz sicher sein, dass sie nicht missbraucht werden kann. Hilft mir denn keiner?

Dieser Artikel erschien zuerst auf omnisophie.com.

12 Jul 09:07

Microsoft's Bing prediction engine can now help businesses solve problems

by John Callaham

Microsoft has launched the preview of Cortana Intelligence with Bing Predicts. The new service uses the same engine that predicted the outcome of events like the World Cup, NFL games and election results to help businesses come up with solutions to problems.

12 Jul 09:03

Bei Harald Lesch sind Hopfen (und Malz) verloren

Also, es geht um das kürzlich veröffentlichte Video von Harald Lesch (ursprünglich von TerraX, ZDF), wo er so ungefähr die Ausrottung des europäischen Hopfens (warum nicht gleich der gesamten Bier-produzierenden Wirtschaft?) an die Wand malt…

Als Botaniker bin ich natürlich der Sache mit dem armen Hopfen gleich nachgegangen. Beim youtube-Video von Leschs Predigt war unten auch eine Adresse, die ich aufsuchte: meine ziemlich starke Überraschung folgt hier anschließend…  

Man achte genau darauf, was Lesch über die Schädlichkeit von höheren CO2-Gehalten für den HOPFEN sagt – und dann lese man das Abstract des folgenden Artikels, der Leschs „Quelle“ war (so angegeben auf der Seite unten):

Review: The impact of climate change on the yield and quality of Saaz hops in the Czech Republic

Martin Moznya, , , Radim Tolasza, , Jiri Nekovara, , Tim Sparksb, , Mirek Trnkac, , Zdenek Zaludc,

doi:10.1016/j.agrformet.2009.02.006

Abstract

The impact of climate change on the production and quality of hops Humulus lupulus will depend on future weather conditions in the growing season. Our simulations suggest that hops will be particularly vulnerable to a change in climate. Even with the modest warming so far experienced yields have stagnated and quality declined. Recorded observations show an increase in air temperature which is associated with an earlier onset of hop phenological phases and a shortening of the vegetation period [wieso bei vorgezogenem Eintritt der Vegetationsperiode – die bekannten geringen Verfrühungen – es zu einer Verkürzung der gesamten Vegetationsperiode kommen soll, ist mir nicht ersichtlich.]. Simulations using future climate predict a decline in both yields, of up to 7–10%, and α-acid content [das dürfte der führende Inhaltsstoff sein, Humulon], of up to 13–32%, the latter a major determinant of quality. The concentration of hop cultivation in a comparatively small region in the Czech Republic makes it more vulnerable than if the crop were grown in more areas with different climates [ach, sieh mal an!]. Thus climate change may gradually lead to changes in the regionalization of hop production. Policy assistance may be necessary [Nachtigall, ick hör dir trapsen… „das Eingreifen des Staates“ wird mal wieder herbeigebetet, damit sie er armen tschechischen Hopfenindustrie, die durch die Klimakatastrophe bedroht ist, hilft…] for the adaptation of the Czech hop growing industry to changed climatic conditions.

Keywords: Hops; Climate impacts; Yield; α-Acid 

Wo ist hier von den höheren CO2-Werten die Rede, die der Pflanze schaden? Der simulierte(!) zukünftige Klimawandel soll dem Hopfen schaden! 

Leschs Ermutigung, sich den Kant zwecks mehr Aufklärung zu Herzen zu nehmen, ist bitter-ernst zu nehmen. Leider hat er selbst – so vermute ich – in ein trotz Klimakatastrophe immer noch bei uns erhältliches HOPFEN-haltiges Getränk zu tief hineingeschaut und ihm ist dadurch die Klarheit des Bewusstseins völlig entglitten.- Kant war nicht schuld daran. Hopfen auch nicht, sondern LESCH. Und das ZDF, unser zweitbestes Gehirnwaschmittel. 1x täglich, genügt! 

Ansonsten kenne ich eine (1) Arbeit, die bei zwei (2) Pflanzen nachwies, dass die Aufnahme von Stickstoff zurückgeht, wenn die Pflanzen mehr Kohlendioxid bekommen. Daraus aber gleich solche Schlüsse zu ziehen – 1) für alle C3-Pflanzen, 2) für alle C4-Pflanzen gleichermaßen, 3) … usw. , ist vorschnell. Hinzukommt, dass allein die Fotosynthese ja auf mehrere Faktoren angewiesen bzw. von ihnen abhängig ist: Licht, Menge, Dauer; Temperatur; verfügbares Wasser; CO2; dann können Prozesse wie die Stickstoff-Assimilation oder von weiteren essentiellen Elementen mit den durch die Fotosynthese gebildeten Reduktionsäquivalenten „konkurrieren“ usw.

Die Physiologie der Pflanze ist hochkomplex, und Gegenregulationen, Anpassungen, langsame Adaptationen – alles ist denkbar. Zumal ja die Blütenpflanzen seit der Oberkreide(?) existieren und seitdem die CO2-Werte drastische Veränderungen durchgemacht haben. Eigentlich dürfte es sie – nach Lesch – gar nicht mehr geben.

Wenn ich in eine Pflanzenphysiologie z.B. von Mohr & Schopfer hineinschaue, finde ich Kurven für die Fotosyntheseleistung in Abhängigkeit von atmosphärischen CO2-Werten. Daraus geht auf jeden Fall hervor, dass der OPTIMALwert des atmosphärischen CO2 für die Fotosynthese noch lange nicht erreicht ist. Ganz im Gegenteil, wir sind davon noch weit entfernt. Von Negativ- oder gar „Umkipp“-Prozessen fand ich da noch nichts. 

Lesch´s so „eindringliche“ Behauptung im Video (sogar seine Körpersprache scheint zu sagen: „Uhh, wie gefährlich, schrecklich, das wird ganz schlimm, und die Klimaleugner wollen das ALLES nicht wahrhaben!!“), da sei nur „ein schmaler Korridor“ für ein positive Wirkung erhöhter CO2-Werte, bevor es gleich wieder nachteilig wird, finde ich abenteuerlich! Er hätte wenigstens mal sich erkundigen können, was denn eigentlich die Erwerbsgärtner dazu sagen, die bestimmte Gewächshausfrüchte sogar mit CO2 begasen – um das Wachstum zu fördern. 

Mit freundlichem Gruß, hoffentlich brachte Ihnen dies hier etwas, 

Michael Kalisch (Diplombiologe)

Freier wissenschaftlicher Autor

 

12 Jul 09:02

Clean Links – Converts obfuscated or nested links to genuine clean links

12 Jul 09:02

Simple questions to help reduce AI hype

12 Jul 09:00

Safely Interruptible Agents [pdf]

12 Jul 08:56

„Anfangs habe ich 500 Euro im Monat verdient“ – wie dieser Reiseblogger es an die Spitze geschafft hat [Interview]

by Andreas Weck

Sebastian Canaves beschloss vor fünf Jahren, einen Reiseblog zu gründen. Eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereut. Ein Interview mit einem Weltenbummler.

In 5 Jahren an die Spitze der europäischen Reiseblogs

Surfen auf Sri Lanka: Sebastian Canaves hat sich mit seinem Reiseblog einen Traum erfüllt. (Foto: Off the Path)
Surfen auf Sri Lanka: Sebastian Canaves hat sich mit seinem Reiseblog einen Traum erfüllt. (Foto: Off the Path)

Aller Anfang ist bekanntlich schwer, das weiß auch Sebastian Canaves, der im Juni 2011 sein Reiseblog „Off the Path“ online stellt. Der erste Beitrag erzielt nicht gerade viel Reichweite. Nur ein paar Menschen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis lesen seine Geschichte. Doch sie ist der Grundstein für eine Zukunft, wie sie sich viele andere Menschen erträumen. Canaves reist mittlerweile durch die Welt und verdient damit seinen Lebensunterhalt – und das inzwischen nicht zu knapp.

„Er reist durch die Welt und verdient damit seinen Lebensunterhalt.“

Heute zählt sein Reiseblog mit 150.000 monatlichen Lesern zu den erfolgreichsten im europäischen Raum. Tourismus-Unternehmen zahlen hohe Beträge, um darauf zu werben. Auch andere Kanäle hat der Blogger für sich entdeckt und sie Stück für Stück aufgebaut: Sein Podcast wird monatlich 20.000 Mal heruntergeladen, auf Youtube generiert er im gleichen Zeitraum an die 60.000 Views und auf Instagram folgen ihm immerhin 27.000 Menschen. Ein ganz ordentlicher Schnitt ist das.

Wir haben Sebastian Canaves ein paar Fragen gestellt: Wie viel er inzwischen verdient, wie er dahin gekommen ist, wo er gerade steht und ob seine Eltern eigentlich verstehen, was er da treibt. Ein Interview über Erfolg und was er einem abverlangt.

t3n.de: Sebastian, an welchem Strand liegst du gerade? Hawaii, Sansibar oder doch nur an der Ostsee?

Sebastian Canaves: Weder noch. Gerade liege ich im Bett meines Hotelzimmers in Colombo auf Sri Lanka und warte darauf, zum Flughafen zu fahren. Heute Nacht geht nämlich mein Flieger nach Südafrika.

t3n.de: Es lebt sich gut als Reiseblogger, oder? War das von Anfang an so?

Canaves: Gut ist zwar immer relativ, aber ja, ich würde sagen, mir geht es heute sehr gut. Das war natürlich nicht immer so, besonders die ersten zwei Jahre musste ich sehr viel arbeiten und habe nicht gerade viel verdient.

t3n.de: Was heißt denn „nicht viel“?

Canaves: Im Schnitt habe ich im ersten Jahr 500 bis 1.500 Euro und im zweiten vielleicht bis zu 2.000 Euro im Monat eingenommen – bei rund 80 Stunden Arbeit die Woche. Jetzt verdiene ich natürlich wesentlich mehr und arbeite bei weitem nicht so viel.

t3n.de: Was genau heißt das?

Naja, heutzutage sitze ich rund 50 Stunden am Laptop und kann so viel verraten: Firmen zahlen teilweise fünfstellige Beträge, um „Off The Path“ für ihre Werbezwecke nutzen zu können.

In dieser Strandvilla auf Sri Lanka haben Sebastian Canaves und Freundin Line die letzten Wochen gearbeitet. (Foto: Off the Path)
In dieser Strandvilla auf Sri Lanka haben Sebastian Canaves und Freundin Line die letzten Wochen gearbeitet. (Foto: Off the Path)

t3n.de: Wie hast du es geschafft, eines der größten europäischen Reiseblogs aufzubauen?  

Canaves: Wichtig ist bei jedem Blog, qualitative Inhalte zu veröffentlichen. Jeder meiner Beiträge liefert einen Mehrwert für meine Leser und ist enorm SEO-optimiert. So habe ich es über die Jahre geschafft, meine bestehenden Leser an mich zu binden und gleichzeitig immer mehr neue Leser dazu zu gewinnen. Zudem habe ich aus „Off The Path“ eine echte Marke mit Wiedererkennungswert geschaffen, was ebenfalls sehr zu meinem Erfolg beigetragen hat.

t3n.de: Inzwischen veröffentlichst du auf weit mehr Kanälen. Du produzierst unter anderem Youtube-Videos und einen iTunes-Podcast. Wird die Rolle des Blogs dadurch wichtiger oder weniger wichtig? 

Canaves: Ich versuche, „Off The Path“ immer ganzheitlich zu betrachten und meinen Lesern auf unterschiedliche Weise die Tipps und Inspirationen zu geben, die sie suchen. Dazu gehört für mich auch, neue Kanäle wie Youtube oder den Podcast auszuprobieren. Das Blog verliert dadurch nicht an Bedeutung, sondern bekommt im Gegenteil einfach nur neue Sprachrohre dazu. Das verhilft mir letztendlich zu einer größeren Reichweite und somit zu noch besseren Vermarktungsmöglichkeiten.

t3n.de: Wie vermarktest du denn „Off the Path“? 

„Besonders wichtig ist für mich der SEO-Traffic.“

Canaves: Ich habe gleich mehrere Strategien. Besonders wichtig ist für mich Google beziehungsweise der SEO-Traffic. Ein Großteil meiner Leser kommt über klassische Suchanfragen und das ist meiner Meinung nach auch die nachhaltigste Vorgehensweise. Ebenfalls wichtig sind meine Social-Media-Kanäle, wobei hier Facebook und Youtube mit über 100.000 Fans die Hauptrolle spielen. Nicht zu verachten ist außerdem mein Newsletter mit aktuell über 10.000 Abonnenten. Für mich ist Newsletter-Marketing eine super Möglichkeit, um aus Lesern dauerhafte Fans und aus Fans letztendlich Kunden zu machen.

t3n.de: Wobei das ja jetzt erst einmal nur Distributionswege sind. Wie verdienst du Geld?

Canaves: Ich bin inzwischen sehr gut in der Tourismusindustrie und nun auch immer mehr in der Outdoor- und Lifestyle-Branche vernetzt, wodurch ich sehr viele Kooperationsanfragen erhalte. Darüber generiere ich tatsächlich meine größte Einnahmequelle. Danach kommen erst Affiliate-Einnahmen und Einnahmen, die ich durch den Verkauf eigener Produkte wie E-Books, Kleidung oder mein Buch generiere. Außerdem halte ich regelmäßig Vorträge für große Unternehmen, was mir zusätzliche Einnahmen beschert. 

t3n.de: Das klingt alles in allem nach richtig viel Arbeit. Zu viel für eine Person?

Canaves: Ja, mittlerweile ist es für mich tatsächlich zu viel geworden, weshalb ich mich auch nicht mehr allein um „Off The Path“ kümmere. Neben mir arbeitet auch meine Freundin Line, ebenfalls Vollzeit, an dem Projekt, sowie unsere Mitarbeiterin Nina. Zudem habe ich ein Team aus rund zehn Freelancern, die verschiedene Projekte realisieren, darunter professionelle Grafiker, Programmierer und Übersetzer.

t3n.de: Wie schaffst du es, dass all diese Menschen kollaborativ zusammenarbeiten? Ein gemeinsames Büro habt ihr nicht, oder?

Canaves: Das ist natürlich nicht immer so einfach, denn meine Mitarbeiter sind tatsächlich auf der ganzen Welt verteilt. Wir nutzen zum Beispiel Slack für die Team-Kommunikation, aber auch Skype, um regelmäßig miteinander zu sprechen und sich in gewisser Weise auch zu sehen. Zudem arbeiten wir mit Evernote und Dropbox, um Zugriff auf die wichtigsten Dokumente zu haben. Um unsere E-Mails an Kooperationspartner oder Leser zentral zu sammeln und zu verschicken, verwenden wir außerdem Helpscout.

Reiseblogger-Alltag: Das Büro ist manchmal ein Bett, der Strand oder das Cafe um die Ecke. (Foto: Off the Path)
Reiseblogger-Alltag: Das Büro ist manchmal ein Bett, der Strand oder das Café um die Ecke. (Foto: Off the Path)

t3n.de: Bedeutet das eigentlich Erfolg für dich? Etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, viel zu reisen und Menschen eine Arbeit bieten zu können? 

Canaves: In erster Linie bedeutet Erfolg für mich, die Freiheit zu haben, das zu tun, was mir Spaß macht und mich letztendlich glücklich macht. In meinem Fall ist es tatsächlich meine Selbstständigkeit und die damit verbundene Möglichkeit, meine Arbeit mit dem Reisen verbinden zu können. Anderen Arbeit zu bieten, ist eine tolle Sache, viel toller finde ich aber, dass ich mit meinem Blog viele tausende Menschen dazu inspirieren kann, ebenfalls ihren Traum zu verwirklichen – das ist mein ganz persönlicher Erfolg.

t3n.de: Verstehen deine Eltern eigentlich, was du tust? 

Canaves: Nein. Ich denke, für Leute in meinem Alter und jünger, oder für alle, die sich explizit mit dem Thema Bloggen und Online-Marketing auseinandersetzen, ist es nicht schwer zu verstehen, was ich mache oder wie ich mein Geld verdiene. Für meine Eltern allerdings ist es eine völlig fremde Welt, in die sie nur sehr langsam eintauchen, die sie aber nicht wirklich verstehen. Ich habe zwar manchmal das Gefühl, dass sie es tun, doch dann kommen Fragen oder Kommentare auf, die mir ganz klar zeigen, dass das doch alles enorm fremd ist.

t3n.de: Vielleicht solltest du einen Bring-Your-Parents-Day in Kapstadt veranstalten? 

Canaves: (lacht) Ja, das könnte hilfreich sein.

Impressionen der letzten Off-the-Path-Reisen

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12 Jul 08:54

Über die schwer fassbare globale mittlere Temperatur – ein Vergleich Modell ? Daten

Abbildung 1

Selten werden Modellergebnisse bzw. Vergleiche zwischen Modellen und Messungen in absoluten Zahlen angegeben. Diese werden in diesem Beitrag präsentiert nach einer Diskussion der Schätzungen der absoluten mittleren Temperatur der Erde von Daten-Lieferanten: GISS, NCDC und BEST. Danach wenden wir uns den Anomalien zu.

Die folgenden Illustrationen und der größte Teil des Textes wurden für mein demnächst erscheinendes Buch aufbereitet. Ich habe die Nummerierung der Abbildungen für diesen Beitrag geändert und die Einführung neu geschrieben. Diese Präsentation offeriert eine gänzlich unterschiedliche Perspektive bzgl. der Differenzen zwischen modellierten und gemessenen globalen Temperaturen. Man wird es begrüßen … aber Einige werden es absolut nicht begrüßen.

Dieses Kapitel erscheint weiter unten in dem Buch, nach den einleitenden Abschnitten über 1) die Grundlagen von globaler Erwärmung und Klimawandel, 2)der Übersicht über Klimamodelle, 3)den einführenden Diskussionen über die atmosphärische und ozeanische Zirkulation und natürlichen Zustände der Variabilität und 4) den detaillierten Beschreibungen der Datensätze. Es wird eines von vielen Kapiteln sein, in denen es um den Vergleich Modelle ↔ Daten geht.

Die Diskussion über die schwer fassbare globale mittlere Temperatur beim GISS

Einige werden den Ursprung der Überschrift dieses Kapitels bereits kennen. Sie stammt von der GISS Surface Temperature Analysis Q&A webpage The Elusive Absolute Surface Air Temperature (SAT). Im Einleitungstext zu der Website heißt es:

Bei der GISTEMP-Analyse geht es nur um Temperaturanomalien, nicht um die absolute Temperatur. Temperaturanomalien werden berechnet relativ zum Referenzzeitraum 1951 bis 1980. Der Grund, Anomalien anstatt absoluter Temperaturen zu betrachten ist, dass die absolute Temperatur schon auf kurze Distanzen markant variiert, während monatliche oder jährliche Temperaturanomalien repräsentativ für ein viel größeres Gebiet sind. Tatsächlich haben wir gezeigt (Hansen und Lebedeff 1987), dass Temperaturanomalien stark korreliert sind mit Distanzen bis zu 1000 km.

Auf der Grundlage der Ergebnisse von Hansen und Lebedeff (1987) in ihrer Studie Global trends of measured surface air temperature erzeugte GISS einen Datensatz mit Temperaturanomalien auf dem Festland anstelle von Daten der Wassertemperatur. Das heißt, GISS hat die Festlandstemperaturen einfach auf die Ozeane hinaus ausgedehnt. GISS hat diesen älteren Datensatz ersetzt durch den GISS Land-Ocean Temperature Index, welcher Wassertemperaturdaten für die meisten Gebiete der Ozeane heranzieht. Dieser Index ist ihr primäres Produkt. Sie extrapolieren immer noch mit 1200 km, um Festlands- und Ozeangebiete ohne gemessene Daten zu füllen.

Aber zurück zur GISS Q&A-Website: Nach Beantwortung einiger Zwischenfragen schließt GISS mit (Fettdruck von mir):

Frage: Was mache ich, wenn ich Absolut-Temperaturen anstatt Anomalien brauche?

Antwort: In 99,9% aller Fälle wird man feststellen, dass Anomalien genau das sind, was man braucht, nicht absolute Temperaturen. In den restlichen Fällen muss man sich eine der verfügbaren Klimatologien heraussuchen und die Anomalien dazu addieren (unter Berücksichtigung einer geeigneten Basisperiode). Für das globale Mittel erzeugen die Modelle, denen man am meisten vertraut, einen Wert von ungefähr 14°C, aber genauso kann der Wert zwischen 13°C und 15°C liegen. Regional und vor allem lokal ist die Lage sogar noch schlimmer.

Mit anderen Worten, GISS stellt sein Verständnis der globalen Temperaturen auf die Grundlage von Klimamodellen, besonders von denen, denen „man am meisten vertraut“. Und sie sagen, dass die mittlere globale Temperatur auf der Grundlage dieser Klimamodelle während des Referenzzeitraumes von 1951 bis 1980 (ihre Klimatologie) grob etwa 14°C ±0,6°C beträgt.

Der Wert von 14°C auf jener GISS-Website deckt sich mit dem Wert, der unten auf der GISS-Website Land-Surface Air Temperature Anomalies Only (Meteorological Station Data, dTs) genannt wird. Dieser geht auf Hansen und Lebedeff (1987) zurück. Ganz unten auf der Website schreibt GISS:

Die Best Estimate des absoluten globalen Mittels von 1951 bis 1980 beträgt 14,0°C. Man addiere dies also zu der Temperaturänderung, falls man eine Absolut-Skala benutzen möchte (diese Anmerkung gilt nur für globale Jahresmittel, Januar bis Dezember und Dezember bis November).

Das ist die gleiche Adjustierung der absoluten Temperaturen, wie sie GISS für ihren Land-Ocean-Temperature-Index verlangt. Siehe am Ende der Daten-Website hier.

ANMERKUNG: Einige Leute könnten denken, dass es seltsam ist, dass man beim GISS für beide Datensätze den gleichen Adjustierungs-Faktor verwendet. Einer der GISS-Datensätze (GISS dTs) weitet Lufttemperaturen von küstennahen Gebieten und Inseln auf die Ozeane bis zu einer Entfernung von 1200 km aus, während der andere GISS-Datensatz (GISS LOTI) Wassertemperaturdaten für die meisten der globalen Ozeane enthält. Mit den LOTI-Daten ersetzt GISS Daten der Wassertemperatur mit Daten der Festlandstemperatur nur in den polaren Ozeanen, wo immer Meereis lag. Falls wir annehmen, dass die küstennahen und von Inseln stammenden Landtemperaturen ähnlich sind den Lufttemperaturen über dem Meer, dann beträgt der Bias lediglich 0,2°C, vielleicht etwas mehr. Die mittlere absolute globale Wassertemperatur ICOADS beträgt während der letzten 30 Jahre (1984 bis 2013) 19,5°C, während deren absolute globale Wassertemperatur 19,3°C beträgt. Der Grund für „vielleicht etwas mehr“ ist, dass Lufttemperaturmessungen auf Schiffen auch durch den „Wärmeinseleffekt“ beeinflusst werden können, und die ICOADS-Daten sind in dieser Hinsicht nicht korrigiert worden. (Ende der Anmerkung).

Die NCDC-Schätzung ist ähnlich, obwohl anders abgeleitet

NCDC gibt ebenfalls eine Schätzung der absoluten globalen Mitteltemperatur an; siehe hier. Unter der Überschrift ,Globale Höhepunkte' schreiben sie (Fettdruck von mir)

Das Jahr 2013 zieht mit dem Jahr 2003 gleich als das viertwärmste Jahr global seit Beginn von Aufzeichnungen im Jahre 1880. Die kombinierte jährliche globale Festlands- und Ozean-Temperatur lag um 0,62°C über dem Mittel des 20. Jahrhunderts von etwa 13,9°C.

Und nicht rein zufällig stimmen jene 13,9°C vom NCDC (gewonnen aus Daten von … werden wir gleich sehen), mit dem GISS-Wert von 14,0°C weitgehend überein. Dies könnte zeigen, dass die GISS-Modelle, denen man „am meisten vertraut“, an den datenbasierten Wert angepasst wurden.

Die Quelle jener 13,9°C-Schätzung der globalen Temperatur wird auf der NOAA Global Surface Temperature Anomalies-Website genannt, speziell unter der Überschrift Global Longterm Mean Land and Sea Surface Temperatures, welche im Jahre 2000 erstellt wurde, so dass sie jetzt 14 Jahre alt ist [der Beitrag datiert bereits aus dem Jahr 2014; Anm. d. Übers.]. Während dieser 14 Jahre haben sich Daten drastisch verändert. Man wird auf jener Website auch bemerkt haben, dass die Mittelwerte der absoluten Temperatur für den Zeitraum 1880 bis 2000 gelten und dass NCDC die gleichen 13,9°C als Absolutwert für das 20. Jahrhundert verwenden. Das ist kein Thema, sondern Haarspalterei. Es gibt nur eine Differenz von 0,03°C zwischen den mittleren Anomalien jener beiden Zeiträume.

Genau wie GISS beschreibt NOAA das Problem bei der Abschätzung einer absoluten globalen Mitteltemperatur:

Absolute Schätzungen der globalen Mitteltemperatur sind aus einer ganzen Reihe von Gründen schwierig anzustellen. Da einige Regionen der Welt kaum Temperatur-Messstationen aufweisen (z. B. die Sahara), muss über große datenarme Gebiete interpoliert werden. In Bergregionen stammen die meisten Messungen aus Tälern, wo die Menschen wohnen, so dass man die Auswirkungen der Seehöhe eines Gebietes beim Mittel dieser Region berücksichtigen muss, ebenso wie andere Faktoren, die die Temperatur beeinflussen. Als Konsequenz sind die Schätzungen unten – wenngleich auch als die besten betrachtet, die derzeit zur Verfügung stehen – immer noch Approximationen, die Hypothesen reflektieren, die inhärent bei der Interpolation und der Datenaufbereitung vorhanden sind. Zeitreihen monatlicher Temperaturaufzeichnungen sind öfter als Abweichungen von einer Referenzperiode angegeben (z. B. 1961 bis 1990 oder 1880 bis 2000), weil diese Aufzeichnungen leichter interpretiert werden können und einige Probleme umgangen werden, die mit der Schätzung absoluter Temperaturen in großen Gebieten auftreten.

Es scheint, dass der NCDC-Wert auf beobachtungsgestützten Daten beruht, obschon auf älteren Daten, während der GISS-Wert eines anderen Zeitraumes auf der Grundlage von Klimamodellen sehr ähnlich ist.

Vergleiche zwischen GISS- und NCDC-Daten in absoluter Form

NCDC Global Land + Ocean Surface Temperature-Daten sind verfügbar mittels eines Klicks auf den Link oben auf der NCDC-Website Global Surface Temperature Anomalies. Und die GISS LOTI-Daten stehen hier.

Unter Verwendung der oben beschriebenen Faktoren zeigt Abbildung 2 die jährlichen globalen Mitteltemperaturen von GISS und NCDC in absoluter Form, und zwar vom Beginn im Jahre 1880 bis zum letzten vollen Jahr vor diesem Beitrag 2013. Die GISS-Daten sind ein bisschen wärmer als die NCDC-Daten, im Mittel um etwa 0,065°C. Aber alles in allem folgen sie einander. Und das sollten sie auch. Sie verwenden den gleichen Wassertemperatur-Datensatz (ERSST.v.3b von NOAA), und die meisten Lufttemperaturen auf dem Festland sind die gleichen (aus der GHCN-Datenbasis der NOAA). GISS und NCDC füllen lediglich die Datenlücken unterschiedlich aus (vor allem im arktischen und dem subantarktischen Ozean), und GISS verwendet ein paar Datensätze mehr, um Regionen abzudecken, aus denen kaum GHCN-Daten vorliegen.

Abbildung 2

Es ergibt sich der beste globale Festlands-+Wassertemperatur-Datensatz mit einem unterschiedlichen Faktor.

Das sind die BEST-Daten (Berkeley Earth Surface Temperature), welche ein Erzeugnis von Berkeley Earth sind. Die ihre Temperaturdaten stützende Studie stammt von Rohde et al. 2013 mit dem Titel A New Estimate of the Average Earth Surface Land Temperature Spanning 1753 to 2011. Darin wird man erkennen, dass man die BEST-Lufttemperaturen auf dem Festland in absoluter Form dargestellt hat. Siehe Abbildung 1 in jener Studie (hier nicht gezeigt).

Deren Klimatologie (Referenz-Temperaturen zur Bildung von Anomalien) wurde in der Verfahrens-Studie von Rhode et al. (2013) Berkeley Earth Temperature Process präsentiert mit dem Anhang hier. Unter der Überschrift Climatology schreiben Rhode et al. in ihrer „Verfahrens“-Studie:

Die globale Festlands-Mitteltemperatur von 1900 bis 2000 beträgt 9,35°C ±1,45°C, was grob übereinstimmend ist mit der Schätzung von 8,5°C durch Peterson (29). Diese große Unsicherheit in der Normalisierung ist nicht in den schattierten Bändern enthalten, die wir über unsere Tavg-Plots gelegt haben, weil sie nur die absolute Skala beeinflusst und für Relativ-Vergleiche keine Bedeutung hat. Außerdem ist der größte Teil dieser Unsicherheit der Präsenz von nur drei GHCN-Sites im Inneren der Antarktis geschuldet, was den Algorithmus dazu bringt, die Absolut-Normalisierung für den größten Teil der Antarktis als poorly constrained anzusehen. Vorangegangene Arbeiten mit vollständigeren Daten aus der Antarktis und anderswo zeigen, dass zusätzliche Daten diese Normalisierungs-Unsicherheit um eine Größenordnung reduzieren können, ohne den zugrunde liegenden Algorithmus zu ändern. Der Berkeley Average-Analyse-Prozess ist in gewisser Weise eindeutig, erzeugt er doch eine globale Klimatologie und eine Schätzung der globalen mittleren Temperatur als Teil seiner natürlichen Operationen.

Es ist interessant, dass der Mittelungsprozess der Temperatur bei Berkeley sie mit einer Schätzung der globalen mittleren Festlands-Temperaturen in absoluter Form ausstattet, während man bei GISS und NCDC geschrieben hat, dass eben diese Schätzung sehr schwierig ist.

Der Bezug auf Peterson in der Studie von Rhode et al. stammt von Peterson et al. 2011 mit dem Titel Observed Changes in Surface Atmospheric Energy over Land. Die 8,5°C von Peterson et al. als absolute Festlands-Lufttemperaturen ist der gleiche Wert, der gelistet ist in der Tabelle unter der Überschrift Global Long-term Mean Land and Sea Surface Temperatures auf den NOAA Global Surface Temperature Anomalies-Websites.

Berkeley Earth hat auch Daten veröffentlicht für zwei globale Land-+Ozean-Temperaturprodukte. Die Existenz von Meereis ist der Grund, dass es zwei sind. Festlands-Temperaturdaten enthalten offensichtlich keine Ozeanoberflächen-Temperaturdaten, wo sich Meereis befindet, und Wassertemperaturdaten enthalten nicht die Lufttemperaturen über polarem Meereis, wo und wann sich dieses befindet. Von den 361,9 Millionen km² der Gesamtfläche der globalen Ozeane bedeckt polares Meereis nur im Mittel etwa 18,1 Millionen km² jährlich im Zeitraum 2000 bis 2013. Während polares Meereis nur etwa 5% der globalen Ozeane und nur etwa 3,5% der Oberfläche des Globus' überdeckt, ist die klimawissenschaftliche Gemeinde bestrebt, dort die Lufttemperatur zu berechnen. Dies gilt besonders für die Arktis, wo der natürlich auftretende Prozess der polaren Verstärkung zu übertriebenen Erwärmungsraten führt in Zeiten, in denen sich die Nordhemisphäre erwärmt (und sich auch mit verstärkten Raten abkühlt, wenn sich die Nordhemisphäre abkühlt).

Während dies geschrieben wird, gibt es keine stützende Studie für die Land- und Wassertemperaturdaten von BEST, die verfügbar sind auf der Berkeley Earth Papers-Website, und es wird nichts dazu gezeigt auf ihrer Posters-Website. Es gibt jedoch eine einführende Diskussion auf der BEST-Datenseite über ihr Kombinations-Produkt. Die BEST-Land- und Wassertemperaturdaten sind zusammengeführt mit einer modifizierten Version von HadSST3-Wassertemperaturdaten, welche man mittels eines statistischen Verfahrens namens Kriging aufgefüllt hatte.

Die jährlichen Berkeley-Anomalien der Land-+Wassertemperaturen sind hier und die monatlichen Daten hier. Ihre Begründung der Präsentation der beiden Land-+Wassertemperatur-Produkte stützt meine Ausführungen oben. Berkeley Earth schreibt:

Zwei Versionen dieses Mittels werden gezeigt. Diese unterscheiden sich dahingehend, wie sie mit von Meereis bedeckten Gebieten umgehen. In der ersten Version werden Temperaturanomalien bei der Gegenwart von Meereis extrapoliert von Anomalien der Festlandstemperatur. In der zweiten Version werden Temperaturanomalien bei der Gegenwart von Meereis extrapoliert aus Anomalien der Wassertemperatur (normalerweise gemessen im offenen Wasser an der Peripherie des Meereises). Für die meisten Ozeangebiete gilt, dass die Wassertemperaturen ähnlich der Lufttemperaturen darüber sind; allerdings können Lufttemperaturen über Meereis substantiell von der Wassertemperatur unter dem Eis abweichen. Die Lufttemperatur-Version dieses Mittels zeigt größere Änderungen in jüngster Zeit, teilweise weil Änderungen der Wassertemperatur durch den Gefrierpunkt von Meerwasser beeinflusst werden. Wir glauben, dass die Verwendung von Lufttemperaturen über Meereis ein natürlicheres Mittel darstellt zur Beschreibung von Änderungen der Temperaturen auf der Erde.

Der Gebrauch von Lufttemperaturen über Meereis kann eine realistischere Repräsentation arktischer Temperaturen während der Wintermonate anbieten, wenn das Meereis sich an den Landmassen auftürmt und wenn jene Landmassen mit Schnee bedeckt sind und Eis und Festland ähnliche Albedos aufweisen. Allerdings kann die Albedo von Meereis während der Sommermonate anders sein als die Albedo von Landmassen (Schnee schmilzt und legt die Landoberfläche um die Temperatur-Sensoren frei, und die Albedo von Landoberflächen ist eine ganz andere als die von Meereis). Der offene Ozean trennt außerdem Festland und Meereis an vielen Stellen, was das Problem weiter kompliziert. Dem ist nicht so einfach abzuhelfen.

Berkeley Earth listet auch die geschätzten absoluten Oberflächen-Temperaturen während ihres Referenzzeitraumes für beide Produkte:

Geschätzte globale Mitteltemperatur I von Januar 1951 bis Dezember 1980

mittels Lufttemperatur über Meereis: 14.774 ±0.046

mittels Wassertemperatur unter Meereis: 15.313 ±0.046

Die geschätzte absolute globale Mitteltemperatur unter Verwendung der Lufttemperatur über Meereis ist um 0,5°C kälter als die Daten unter Verwendung der Wassertemperaturdaten unter dem Meereis. Die später in diesem Beitrag präsentierten Modelle zeigen Lufttemperaturen, darum werden wir die Berkeley-Daten verwenden, die die Lufttemperatur über Meereis zeigen. Dies stimmt auch mit den Verfahren bzgl. der GISS LOTI-Daten überein.

Der von Berkeley Earth verwendete Wassertemperatur-Datensatz (HadSST3) existiert nur in Anomalie-Form. Und ohne stützende Studie gibt es keine Dokumentation darüber, wie Berkeley Earths diese Anomalien in absolute Werte konvertiert hat. Die Quelle ICOADS-Daten sowie die HadISST und ERSST.v3b-Endprodukte werden in absoluter Form gezeigt, so dass vermutlich eine davon als Referenz herangezogen worden war.

Vergleich der Daten von BEST, GISS und NCDC in absoluter Form

Die jährlichen globalen Mitteltemperaturen der drei Institutionen in absoluter Form vom Anfangsjahr 1880 bis zum letzten vollständigen Jahr 2013 zeigt Abbildung 3. Die BEST-Daten sind wärmer als die anderen beiden, aber der Kurvenverlauf ist ähnlich, wie man es auch erwarten würde.

Abbildung 3

In Abbildung 4 habe ich den kältesten Datensatz (NCDC) vom wärmsten Datensatz (BEST) subtrahiert. Die Differenz wurde außerdem mit einem zehnjährigen gleitenden Mittel geglättet (rote Kurve). Zumeist sind die BEST-Daten in absoluten Werten um etwa 0,8°C wärmer als die NCDC-Schätzung. Der 1940 beginnende Buckel, der um 1950 seinen Spitzenwert erreicht, sollte den Adjustierungen geschuldet sein, die UKMO an den HadSST3-Daten vorgenommen hatte, nicht aber an die Daten von NOAA ERSST.v3b, die sowohl von GISS als auch von NCDC herangezogen worden waren. Diese Diskussionen werden in einem anderen Kapitel geführt. Ich habe den Verdacht, dass die geringere Differenz zu Beginn der Datenreihe auch mit der Handhabung der Wassertemperaturdaten zusammenhängt, aber es gibt keine Möglichkeit, dies ohne Zugang zu den von BEST modifizierten HadSST3-Daten sicher zu sagen. Der jüngste Aufwärts-Tick sollte dem Unterschied geschuldet sein, wie BEST und NCDC mit den Daten aus dem Arktischen Ozean umgehen. Berkeley Earth extrapoliert Festlands-Temperaturdaten einfach hinaus auf die Ozeane, während NCDC Wassertemperaturdaten im Arktischen Ozean außen vor lassen, sofern dort Meereis liegt, und man extrapoliert landbasierte Daten nicht auf Flächen über Eis zu jenen Zeiten.

Abbildung 4

Und jetzt zu den Modellen:

Simulationen der absoluten Lufttemperatur seit 1880 seitens des Klimamodells CMIP5

Wie in diesem Buch schon an verschiedenen Stellen erwähnt, werden die Ergebnisse der Klimamodelle, die vom IPCC für ihren 5. Zustandsbericht herangezogen worden waren, im Climate Model Intercomparison Project Phase 5 archive gespeichert, und diese Ergebnisse sind öffentlich verfügbar und aufbereitet zum Download in leicht nutzbaren Formaten via KNMI Climate Explorer. Die Ergebnisse von CMIP5 der Lufttemperatur auf dem KNMI Climate Explorer stehen auf der Monthly CMIP5 scenario runs-Website und werden als „TAS“ bezeichnet.

Die Modellergebnisse auf dem KNMI Climate Explorer sind für die historischen Antriebe verfügbar mit Übergängen zu den unterschiedlichen RCP-Zukunfts-Szenarien. Hier zeigen wir das historische und das Worst-Case-Zukunfts-Szenario RCP8.5. Wir verwenden das Worst-Case-Szenario allein als Referenz, wie hoch die Temperaturen den Modellen zufolge steigen könnten, falls die Emissionen von Treibhausgasen wie projiziert unter diesem Szenario erfolgen. Die Verwendung des Worst-Case-Szenarios wird kaum Auswirkungen auf den Vergleich zwischen Modell und Daten von 1880 bis 2013 haben. Wie man sich erinnert, beginnen die Zukunftsszenarien in den meisten Modellen nach 2005, bei anderen später, und deswegen gibt es nur sehr geringe Unterschiede zwischen den Modellergebnisse für die unterschiedlichen Modell-Szenarien während der ersten paar Jahre. Außerdem habe ich die Outputs separat heruntergeladen für alle Modelle individuell sowie deren Ensemble-Mitgliedern. Es gibt insgesamt 81 Ensemble-Mitglieder von 39 Klimamodellen.

Anmerkung: Die Modellergebnisse sind verfügbar in absoluter Form in Grad Celsius, darum habe ich sie nicht auf irgendeine Weise adjustiert.

Hiermit als Hintergrund ist Abbildung 5 eine Spaghetti-Graphik, die die archivierten Ergebnisse der CMIP5-Klimamodell-Simulationen zeigt der globalen Lufttemperatur von 1880 bis 2100 mit historischen und RCP8.5-Antrieben. Eine größere Version dieser Graphik mit einer Auflistung aller Ensemble-Mitglieder steht hier.

Abbildung 5

Welchen Wert die globale mittlere Temperatur derzeit auch immer haben mag oder in der Vergangenheit hatte oder in Zukunft haben wird – die im 5. IPCC-Zustandsbericht verwendeten Modelle haben ihn mit Sicherheit umgeben [surrounded].

Einige könnten nun argumentieren, dass absolute Temperaturwerte unwichtig sind – dass wir uns viel eher mit Vergangenheit und Zukunft der Erwärmungsraten befassen sollten. Wir können dieses Argument auf zwei Wegen widerlegen: Erstens haben wir bereits in den Kapiteln CMC-1 und -2 gesehen, dass Klimamodelle bei der Simulation der Temperaturen von 1880 bis in die achtziger Jahre und dann wieder von den achtziger Jahren bis heute sehr schlecht abgeschnitten haben. Außerdem werden wir später das Scheitern der Modelle noch sehr viel detaillierter ausführen. Zweitens, absolute Temperaturwerte sind aus einem anderen Grund wichtig. Natürliche und verstärkte Treibhauseffekte hängen ab von der Infrarotstrahlung, die von der Erdoberfläche emittiert wird, und die Menge der von unserem Planeten in den Weltraum emittierten Infrarotstrahlung ist eine Funktion der absoluten Temperatur und nicht von Anomalien.

Wie in Abbildung 5 oben gezeigt beginnt die Mehrheit der Modelle mit Absolutwerten der globalen mittleren Temperatur, die eine Bandbreite von 12,2°C bis etwa 14,0°C aufweisen. Aber unter Einschluss der Ausreißer reicht die Bandbreite von 12,0°C bis 15,0°C. Die Bandbreite der modellierten globalen Mitteltemperatur ist einfacher erkennbar, falls wir die Modellergebnisse mit 10-Jahre-Filtern glätten. Siehe Abbildung 6.

Abbildung 6

Wir könnten diese Bandbreite enger machen mittels Entfernen der Ausreißer, aber ein Problem hiervon ist, dass die Warm-Ausreißer relativ nahe der jüngeren (besseren?) Schätzung der absoluten Temperatur der Erde von Berkeley Earth liegen. Siehe Abbildung 7, in der wir zu den jährlichen, nicht geglätteten Ergebnissen zurückkehren.

Abbildung 7

Das andere Problem bei der Entfernung der Ausreißer ist, dass das IPCC eine politische und keine wissenschaftliche Institution ist. Als Folge hiervon werden in dieser politischen Institution Modelle anderer Agenturen aus der ganzen Welt verwendet, selbst solche, die noch schlechtere Ergebnisse liefern als die auch schon schlechten Ergebnisse der anderen Modelle, was die gesamte Gruppe hinabzieht.

Mit diesen beiden Dingen im Hinterkopf werden wir alle Modelle in dieser Präsentation beibehalten, selbst die offensichtlichen Ausreißer.

Betrachtet man noch einmal die große Bandbreite der Modellsimulationen der globalen mittleren Temperatur in Abbildung 5 oben, scheint es eine Spannweite von mindestens 3°C zwischen dem kältesten und dem wärmsten zu geben. Schauen wir mal, ob sich das bestätigt.

In Abbildung 8 habe ich die kälteste modellierte globale mittlere Temperatur von der wärmsten in jedem Jahr subtrahiert, und zwar von 1880 bis 2100. Für den größten Teil des Zeitraumes zwischen 1880 und 2030 ist die Spannweite zwischen dem kältesten und dem wärmsten größer als 3°C.

Abbildung 8

Diese Spannbreite hilft uns, etwas zu beleuchten, was wir schon einige Male angesprochen haben: die Verwendung vom Multi-Modell Ensemble-Member Modellmittel, also das Mittel aller Läufe von allen Klimamodellen. Es gibt nur eine globale mittlere Temperatur, und deren Schätzungen variieren. Es gibt offensichtlich bessere und schlechtere Simulationen davon, wie immer er beschaffen ist. Liefert uns die Mittelung der Modellsimulationen eine gute Antwort? Nein!

Aber das Mittel, das Multi-Modell-Mittel, liefert uns doch etwas von Wert. Es zeigt uns den Konsens, das Gruppendenken, hinter den modellierten globalen mittleren Temperaturwerten und wie diese Werte variieren, falls (großes falls) sie auf die Antriebe reagieren, die auch in den Klimamodellen stecken. Und wie wir sehen werden, reagieren die gemessenen Temperaturen nicht auf jene Antriebe, wie sie von den Modellen simuliert werden.

Vergleiche Modell ↔ Daten

Wegen der Differenzen zwischen den neuesten (BEST) und den älteren (NCDC und GISS) Schätzungen der absoluten globalen Mitteltemperatur werden sie separat präsentiert. Und weil die GISS- und die NCDC-Daten einander so ähnlich sind, verwenden wir deren Mittelwert. Und schließlich werden wir für die Vergleiche nicht alle Ensemble-Member als Spaghetti-Graphik zeigen. Wir zeigen das Maximum, das Mittel und die Minima.

Mit diesen Bedingungen vergleicht Abbildung 9 das Mittel der GISS und NCDC-Schätzungen der absoluten mittleren globalen Temperaturen mit dem Maximum, dem Mittel und dem Minimum der modellierten Temperaturen. Das Modellmittel liegt nahe den GISS- und NCDC-Schätzungen der absoluten globalen Mitteltemperaturen, wobei das Modellmittel etwa 0,37°C kälter ist als die Daten im Zeitraum 1880 bis 2013.

Abbildung 9

In Abbildung 10 wird die BEST-Schätzung (neuer = besser?) der absoluten mittleren globalen Temperaturen von 1880 bis 2013 verglichen mit Maximum, Mittel und Minimum der modellierten Temperaturen. In diesem Falle liegt die BEST-Schätzung näher dem Maximum und weiter vom Modellmittel entfernt als bei den Schätzungen von GISS und NCDC. Das Modellmittel zeigt sich etwa 1,14°C kälter als die BEST-Schätzung für den Zeitraum 1880 bis 2013.

Abbildung 10

Differenz Modell ↔ Daten

In den nächsten beiden Graphiken subtrahieren wir die datenbasierten Schätzungen der absoluten globalen mittleren Temperatur der Erde vom Modellmittel der CMIP5-Simulationen. Man berücksichtige dies bei der Betrachtung der nächsten beiden Graphiken: Falls das Mittel der Modelle die dekadischen und multidekadischen Schwankungen der Temperatur auf der Erde angemessen simulieren würde und lediglich einfach den absoluten Wert verfehlt haben, wäre die Differenz zwischen Modellen und Daten eine flache horizontale Linie, die sich aus der Differenz ergibt.

Abbildung 11 zeigt die Differenz zwischen dem Modellmittel der Simulationen der Temperaturen auf der Erde und den GISS- und NCDC-Schätzungen, wobei die Daten von den Modellen subtrahiert werden. In der folgenden Diskussion geht es um das 10-Jahre-Mittel [...keys off the 10-year average], welches ebenfalls in rot eingezeichnet ist.

Abbildung 11

Die größte Differenz zwischen Modellen und Daten zeigt sich in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Die Differenz nimmt drastisch ab von den achtziger Jahren bis zu den Zehner-Jahren des 20. Jahrhunderts. Der Grund: Die Modelle simulieren nicht angemessen die beobachtete Abkühlung, zu der es zu jener Zeit gekommen war. Die Differenz Modell ↔ Daten wächst dann wieder von 1910 bis etwa 1940. Dies zeigt, dass sie nicht nur jene Abkühlung, sondern auch die Erwärmung von 1910 bis 1940 nicht angemessen simulieren konnten. Die Differenz verläuft zyklisch bis zu den neunziger Jahren, nach welchem Zeitpunkt die Differenz wieder graduell zunimmt. Und von 1990 bis heute ist die Differenz infolge des Stillstands auf den niedrigsten Wert seit 1880 gesunken.

Abbildung 12 zeigt die Differenz zwischen der BEST-Schätzung der Temperatur der Erde und dem Modellmittel der Simulationen. Die Kurve ist ähnlich der oben gezeigten Kurve für die GISS- und NCDC-Daten. Die BEST-Daten zeigen von Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den Zehnerjahren des 20. Jahrhunderts geringere Abkühlung, und als Folge davon zeigt sich eine kleinere Abnahme der Temperaturdifferenz zwischen Modellen und Daten. Aber es gibt immer noch eine große Zunahme der Differenz von den Zehnerjahren bis etwa 1940, als die Modelle nicht imstande waren, die damals stattfindende Erwärmung angemessen zu simulieren. Und natürlich hat der jüngste Stillstand eine erneute Abnahme der Temperaturdifferenz verursacht.

Abbildung 12

Zusammenfassung dieses Kapitels

Es gibt eine Spannbreite von etwa 0,8°C bei den Schätzungen der absoluten globalen Mitteltemperatur, wobei die höhere Schätzung von einer Schätzung aus jüngerer Zeit stammt, die auf einer aktuelleren Datenbasis der globalen Temperaturen beruht. Mit anderen Worten, die BEST-Schätzung scheint wahrscheinlicher zu sein als die veralteten GISS- und NCDC-Werte.

In den Klimamodellsimulationen der absoluten globalen Temperaturen gibt es eine erheblich größere Spannbreite, die im Mittel etwa 3,15°C von 1880 bis 2013 ausmacht. Um das ins Verhältnis zu stellen: Mit Beginn in den neunziger Jahren haben Politiker suggeriert, dass wir die Steigerung der globalen Temperaturen auf 2,0°C begrenzen. Eine andere Möglichkeit, jene 3,15°C-Modellspannbreite ins Verhältnis zu setzen ist es, dass das IPCC in seinem 4. Zustandsbericht im Grunde behauptet, dass die gesamte globale Erwärmung von 1975 bis 2005 durch anthropogene Treibhausgase verursacht worden ist. Diese Behauptung beruhte auf Klimamodell-Ergebnissen, die die natürliche Variabilität nicht simulieren können, und darum war die Behauptung bedeutungslos. Unabhängig davon sind die globalen Temperaturen zwischen 1975 und 2005 nur um etwa 0,55°C gestiegen, jedenfalls dem Mittel der linearen Trends in den BEST-, GISS- und NCDC-Daten zufolge.

Und die Differenz zwischen der modellierten und der gemessenen absoluten globalen Mitteltemperatur war lediglich eine weitere Möglichkeit zu zeigen, wie schlecht globale Temperaturen in den jüngsten und besten Klimamodellen simuliert wurden, die das IPCC für seinen 5. Zustandsbericht herangezogen hatte.

Aber

Manchmal erfahren wir etwas Anderes, wenn wir Daten als Anomalien präsentieren. In den Abbildungen 13 und 14 habe ich die Modelle↔Daten-Differenz durch ihre jeweiligen Mittel von 1880 bis 2013 ersetzt. Dies konvertiert die absoluten Differenzen in Anomalien. Wir benutzen den vollen Datensatz als eine Referenz um sicherzustellen, dass wir die Ergebnisse nicht durch eine entsprechende Auswahl der Zeiträume verzerren. Mit anderen Worten, niemand kann uns vorwerfen, dass wir bzgl. der Referenzjahre Rosinenpickerei betrieben hätten. Die 10-Jahre-Mittelkurven (rot) helfen, die Auswirkungen des jüngsten Stillstandes ins Verhältnis zu setzen.

Man vergesse nicht, falls die Modelle die dekadischen und multidekadischen Variationen der Temperaturen auf der Erde angemessen simulieren, wäre die Differenz eine gerade Linie, und in den folgenden beiden Fällen wäre jene gerade Linie eine Null-Anomalie.

Für das Mittel der GISS- und NCDC-Daten (Abbildung 13) gilt, dass die Divergenz zwischen Modellen und Daten infolge des jüngsten Stillstandes heute die größte (schlechteste) seit etwa 1890 ist.

Abbildung 13

Und betrachtet man die Differenz zwischen den Modellsimulationen der globalen mittleren Temperatur und den BEST-Daten (Abbildung 14) als Folge des Stillstandes, ist die Modell-Performance während des jüngsten Zehn-Jahre-Zeitraumes die schlechteste jemals bei der Simulation der globalen Temperaturen.

Abbildung 14

Falls man noch einmal zurück zu Abbildung 7 geht, wird man feststellen, dass es eine kleine Untermenge von Modellläufen gibt, die die Berkeley Earth-Schätzung der absoluten globalen Mitteltemperatur unterstreicht. Sie liegen so eng beieinander, dass es sehr wahrscheinlich zu sein scheint, dass jene Modelle an jene Temperaturen angepasst worden sind.

Nun kann ich mir vorstellen, dass man daran interessiert ist, um welche Modelle es sich dabei handelt. Siehe Abbildung 15. Es handelt sich um die 3 Ensemble-Member des MIROC5-Modells von der International Centre for Earth Simulation (ICES Foundation) und die 3 Ensemble-Member des GISS ModelE2 with Russell Ocean (GISS-E2-R).

Abbildung 15

Das bedeutet nicht, dass die Modelle MIROC5 und GISS-E2-R irgendwie besser sind als alle anderen Modelle. Soweit ich weiß, können diese beiden immer noch nicht die gekoppelten Ozean-Atmosphäre-Prozesse simulieren, die zu einer Erwärmung der globalen Temperaturen über multidekadische Zeiträume führen oder die diese Erwärmung stoppen können, wie AMO und ENSO. Wie oben erwähnt zeigt ihre größere Nähe zu den aktualisierten Schätzungen der absoluten Temperatur auf der Erde, dass jene beiden Modelle an diese angepasst worden sind. GISS sollte in Betracht ziehen, ihre Schätzung von 14,0°C der absoluten globalen Temperatur für ihre Referenzperiode zu aktualisieren.

Schließlich haben wir während der letzten paar Jahre auf zahlreichen Wegen gezeigt, wie schlecht die Modelle abgeschnitten haben. Darunter waren:

Global Precipitation

Satellite-Era Sea Surface Temperatures

Global Surface Temperatures (Land+Ocean) Since 1880

Global Land Precipitation & Global Ocean Precipitation

Alle diese Beiträge waren auch bei WattsUpWithThat gepostet.

Link: https://bobtisdale.wordpress.com/2014/11/09/on-the-elusive-absolute-global-mean-surface-temperature-a-model-data-comparison/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

12 Jul 08:54

Betriebspsychologie: Angst frisst Leistung

by ZEIT ONLINE: Beruf - Nico Rose
Wie entsteht Höchstleistung in Teams? Die Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter sind wenig bedeutsam. Viel wichtiger ist, dass alle angstfrei miteinander umgehen können.
11 Jul 17:47

New Application Insights metric widget for Visual Studio Team Services

by Mike Gresley

As part of our ongoing effort to help you better integrate your Application Insights information into your daily workflow, we’ve developed a metric widget for the Visual Studio Team Services (VSTS) dashboard! It’s very simple to install and set up, and will help you keep tabs on your telemetry and diagnostic data even when you’re not viewing it through the Azure Portal.

Getting and installing the Application Insights metric widget

To download and install the metrics widget, you first need locate it in the Visual Studio Marketplace.

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On your VSTS dashboard, click the edit button at the bottom right of the screen and select the Application Insights metric widget that should now appear in your list.

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[Note: If the widget does not show up in your list, refresh the web page.]

Configuring the metric widget

You’re now ready to configure your widget. This process is very simple. You need to provide the widget with your application id and an API key in order for it to return metric data from your Application Insights resource. To find these two parameters, look in Settings/API Access for your Application Insights resource in the Azure portal.

API Acces in Azure Portal

The config dialog for your widget should have opened automatically when you added it to your dashboard. Your next step is to simply copy/paste the app id and API key into the appropriate field in the config dialog and your additional configuration fields will become active.

ConfigurationPageWithNotes_FakeAppIdandArrow

Now, you can easily choose the desired metric that you want to track (the drop-down list is created from only those metrics available for the specified resource), along with the aggregation (e.g. sum, average) and time range over which you’d like to track your metric. Once you’ve provided those things, you just push the “Save” button and you’re all done! Your metric widget should be available and active on your VSTS dashboard.

Using the widget

At this point, there’s not much that you need to do in terms of the widget. You can obviously relocate it to your desired location on your dashboard. One thing to note is that, if you’d like for the data to automatically refresh on your widget, you need to have the automatic refresh option selected for your dashboard. You can find this option by clicking on the settings icon at the upper right of your dashboard, and checking the “Auto-refresh dashboard” box.

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Just to be clear about what the widget displays, you should see title, tracked metric (aggregation), metric value, and time range.

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You can add the widget to the dashboard multiple times to track a variety of metrics or even several resources at the same time. This brings up an important note in that there is a limit on how many metric calls can be made within a one-minute time period for the same API key. However, the limit is 60, so unless you’re putting together some pretty busy, complex dashboards, you’ll likely never hit that limit. However, if you do need to display a very large number of metrics on your dashboard simultaneously, you may need to generate additional API keys to handle that scenario. I would suggest, though, that if you are tracking a lot of different metrics, especially across several different resources, ask yourself how related all of those things really are; assuming that they don’t all need to be viewed together, keep in mind that you can define multiple dashboards in VSTS, and that may be a better way to carve things up.

Another interesting thing you can do, that may be a best practice in many scenarios, is to add a basic markdown tile to be placed near your App Insights widgets on the dashboard. You can post expected metric values or thresholds that would be of concern, which tells your team how to read the data that they’re seeing.

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We are investigating ways for the widgets themselves to help denote these things, but for this initial release, this is a great way to easily communicate what the numbers mean to your team.

Lastly, if you click on the widget, it will open the Azure portal for you for faster navigation. We are researching the possibility of this navigation taking the user directly to the specific resource (perhaps landing on the Metrics Explorer – we’d love feedback on this idea).

Next steps

We think that this is a great initial dashboard widget, and we’ve already found it very useful in our team’s daily operation. But, we also have thought of some potential features to add as well as other widgets we’d like to develop. Let us know what you think of some of these ideas:

  • Color coding: Widget background color change based upon specific criteria. This makes for more complex configuration, but adds an additional data point to the widget. Another possibility here is simply displaying an icon on the widget (like an exclamation point) if the metric hits a certain threshold (this latter idea is better for accessibility for those who have difficulty seeing color).
  • Alert widget: Create a widget based specifically upon alerts, or allow for alerts that are associated to the selected metric.
  • Kusto widget: Create a widget with the same basic functionality as the metric widget, but based upon a Kusto (App Analytics) query, so users can invent and return their own (perhaps very specific) metric.
  • Charts: Create a widget that can return a series of data and display it in a chart. We have some internal challenges to sort out in order to offer this, but we’re working on it.

We hope the new widget helps you stay on top of your Application Insights data. We have more coming for you very soon, so please keep an eye out for my Azure blog posts for new announcements!

As always, please share your ideas for new or improved features on the Application Insights UserVoice page, and for any questions visit the Application Insights Forum.

06 Jul 19:04

Da geht’s lang: Das MVG Leitsystem

Der modernisierte U-Bahnhof Marienplatz ist das jüngste Beispiel dafür, wie das Leitsystem der MVG die Orientierung in den Gebäuden erleichtern - wo genau sich die Helferlein befinden, erklären wir im Beitrag.

Beleuchtete und übersichtlich strukturierte Schilder, Buchstaben für die verschiedenen Aufgänge sowie eine klare Wegeleitungen helfen den Fahrgästen an immer mehr U-Bahnhöfen, schnell dorthin zu kommen, wo sie hinwollen. Wo geht’s an der Münchner Freiheit von der U3 zum Bus 54? Welcher Aufgang fährt vom U-Bahnsteig am Marienplatz zum MVG Kundencenter? In immer mehr U-Bahnhöfen sind verschiedene Info-Elemente gut vernetzt, um die Fahrgäste schnell und ohne Umwege an ihr Ziel zu bringen.


Leitsystem an der Decke
Beim Blick an die Decke hilft die Leitbeschilderung weiter – eine eigens entwickelte Strukturierung und große Piktogramme ermöglichen einer guten Lesbarkeit auch aus der Ferne. Wo es technisch umsetzbar ist, etwas am Hauptbahnhof und Marienplatz, in die Schilder extra beleuchtet, um die Barrierefreiheit weiter zu verbessern. Für das Konzept des Leitsystems hat die MVG auch Wahrnehmungspsychologen zu Rate gezogen und die Elemente mit Behindertenverbänden abgestimmt. Ergänzt werden die Leitschilder durch Orientierungselemente auf Augenhöhe. In den Vitrinen aller Stationen hängen eigens angefertigte Umgebungspläne. Sie zeigen die Lage des U-Bahnhofs in seiner Umgebung nebst Straßenverzeichnis.

Jeder Abgang hat einen Buchstaben
Markiert ist im Plan, wohin welcher Aufgang führt und welche öffentlichen Einrichtungen, Geschäfte oder Kliniken in der Nähe sind. Nützlich: Den Aufgängen ist je ein Buchstabe zugeordnet. Hat man etwa im Umgebungsplan am Bonner Platz erkannt, dass D zu Unertlstraße führt, dann folgt man einfach den Schildern, die zum Ausgang D weisen.
 
Ebenfalls praktisch: An den Abgängen zu den Bahnsteigen aller 100 U-Bahnhöfe stehen die Übermannshohen Linienverlaufsschilder. So erfassen auch eilige Nutzer auf den ersten Blick, wo sie sich auf der Linie befinden, wie die nächsten Stationen heißen und welchen Bahnsteig sie für ihre Wunschrichtung nehmen müssen.



Keine Hetze dank Abfahrtsdaten
Eine Neuerung an den großen Umsteigebahnhöfen Hauptbahnhof und Marienplatz sind Echtzeitmonitore. Sie zeigen schon an den Abgängen von der Oberfläche und im Zwischengeschoss an, welche Linien hier als nächstes fahren. Oberirdisch sind an beiden Bahnhöfen zudem große Infosäulen aufgestellt, die als Fernhinweis für die Zugänge dienen. Das System kann flexibel ergänzt werden, etwa im Zwischengeschoss der Station Münchner Freiheit: Hier sind zentral im Gebäude quadratische Infostelen aufgestellt, die an allen Seiten Hinweise tragen. Sie helfen Menschen, die schlecht sehen können oder die Mühe haben, weit nach oben zu schauen.



Barrierefreiheit großgeschrieben
Mit zum Leitsystem gehören auch taktile Spuren am Boden. Fahrgäste mit Blindenstock können die Rippenplatten ertasten. Da sie farblich vom Boden abgesetzt sind, helfen sie auch Nutzern mit Sehbehinderung. Zudem sind die Handläufe der Aufgänge mit Blindenschrift versehen, ebenso die Knöpfe der Notfallsäule und die Tasten in den Aufzügen. Die Notfallstelen und die Fahrkartenautomaten haben darüber hinaus ihre Bedienelemente in einer Höhe, die auch Menschen im Rollstuhl gut erreichen können.



Wo U-Bahnhöfe im Netz der MVG modernisiert werden, wird das neue Leitsystem gleich mit integriert. Aber auch an den bestehenden Stationen geht der Ausbau voran – und davon profitieren immer mehr Fahrgäste. Schauen Sie sich doch gleich einmal an Ihrem Stammbahnhof um.