Atlassian Jira: Selbst- und Aufgabenmanagement, Agiles Team- und Projektmanagement
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Wir haben es mittlerweile geschafft, zur zero-internal-e-mail-company zu werden. Wir nutzen Mails nur noch zur externen Kommunikation.
Klar, a fool with a tool is still a fool. Aber vorausgesetzt, dass man die Prinzipien eines modernen Selbst- und Teammanagement in sein Denken und Handeln integriert hat, können moderne IT-Tools die Produktivität um einen entscheidenden Faktor steigern.
by ZEIT ONLINE: Arbeit - Katja Lewina, Tina Epking
Baby da, Papa im Büro: Die meisten Männer gehen nicht in Elternzeit und verzichten auch auf die zwei sogenannten Vätermonate. Warum? Drei Väter über ihre Beweggründe.
Anschauliche Begriffs-Erklärungen zu „Wetter – Witterung – Klima“ sind [1] :
(1) Wetter :
„Das Wetter charakterisiert den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt. Kennzeichnend sind die meteorologischen Elemente Strahlung, Luftdruck, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wind, sowie die daraus ableitbaren Elemente Bewölkung, Niederschlag, Sichtweite etc. Das Wetter ist das augenblickliche Bild eines Vorganges (Wettergeschehen), das sich hauptsächlich in der Troposphäre abspielt. Es kann sich – im Gegensatz zur Wetterlage und Witterung – mehrmals täglich ändern.“
(2) Witterung :
„Der allgemeine, durchschnittliche oder auch vorherrschende Charakter des Wetters an einem Ort über einen Zeitraum mehrerer Tage oder Wochen betrachtet. Besonders in Betracht gezogen werden dabei die fühlbaren Wetterelemente wie Niederschlag, Temperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit.“
Die Witterung in einer Region – z.B. in Mitteleuropa und damit in Deutschland – wird bestimmt durch so genannte Großwetterlagen, vom DWD wie folgt definiert [18] :
„Die Großwetterlage ist definiert durch eine mittlere Luftdruckverteilung in Meereshöhe und der mittleren Troposphäre in einem großen Gebiet (z.B. Europa plus Teile des Nordatlantiks) und über eine Dauer von mehreren Tagen. Die Großwetterlage bestimmt den wesentlichen Charakter eines Witterungsabschnittes…“
Typische Großwetterlagen für Europa sind u.a. [3] :
Zyklonale Westlage („atlantische West-Wind-Drift“) ; Antizyklonale Nordwestlage („Hoch Ostatlantik / Britische Inseln“) ; Hoch Mitteleuropa (im Sommer warm, im Winter kalt) ; Trog Mitteleuropa („Höhen-Tief mit anhaltendem Niederschlag“) ; Antizyklonale Nordostlage (im Winter anhaltend strenge Kälte, auch Schnee; z.B. März 2018!) ; … u.v.a.m. [3].
Im Volksmund sind derartige Witterungs-Abschnitte bekannt z.B. als Eisheilige, Schafkälte,Altweibersommer, Hundstage, Weihnachtstauwetter … , in der meteorologischen Fachsprache Singularitäten der Witterung. Diese sind jedoch jährlich sehr unzuverlässig und daher prognostisch nur sehr eingeschränkt brauchbar [4].
(3) Klima [1] :
„Der für eine Region (bzw. eine größere Klimazone) typische jährliche Ablauf der Witterung, zum Beispiel mildes, raues oder winterfeuchtes Klima. Detailliert beschreiben das Monatskurven von Temperatur und Niederschlägen, die sich aus Wetterstatistiken vieler Jahre bis Jahrzehnte ergeben.“
Seit etwa 100 Jahren gilt ein 30jähriges Mittel als Klima-Definition für bestimmte Zeiträume (derzeit 1961-1990), vorgegeben von der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) [5] :
„Das Klima steht als Begriff für die Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für die über Zeiträume von mindestens 30 Jahren regelmäßig wiederkehrenden durchschnittlichen Zustände der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind.“
DWD [6] :
„Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat als zur Zeit gültige internationale klimatologische Referenzperiode den Zeitraum 1961 bis 1990 festgelegt. Davor galt die Periode 1931 bis 1960 als Bezugszeitraum.“
Aus dieser Klima-Definition wird klar:
Es handelt sich um 30jährige Rechen-Mittel-Werte einzelner Wetter-Elemente bzw. um deren Verknüpfung bei der Betrachtung von Klima-Zonen.
(4) Klima-Alarmisten: Aus WETTER wird flugs KLIMA
Besondere und extreme Wetterlagen und Wetter-Ereignisse gehören zum normalen Variations-Spielraum unserer Atmosphäre. Jedoch: Solche Ereignisse werden von Klima-Alarmisten und Medien sehr gerne als „Klima-Signale“ bezeichnet, mißbräuchlich und ohne Belege.
Aus Tausenden von derartigen Behauptungen nur diese:
NordseeZ. [16]: “Was Katrina (Anm.: Hurrikan 2005) übrig ließ: Auf der Flucht vor dem Klima … Das Drama um den verheerenden Hurrikan … ist sinnbildlich für die Probleme, die im Zuge der Erderwärmung überall auf der Welt auf die Küstenregionen zukommen werden“ ,
u n d :
DIE ZEIT [12] : „Die Zahl verheerender Stürme, Regenfälle … hat sich in Deutschland seit den 1970er Jahren mehr als verdreifacht – und wird auch in Zukunft zunehmen… Die Verbindung von Naturkatastrophen und Klimawandel ist dabei seit Jahren eines der Schwerpunktthemen… „,
u n d :
NZ [17] : „Im Norden war’s 2008 zu warm … Hans-Joachim Schellnhuber warnte gleichzeitig vor einer dramatischen Beschleunigung…“,
u n d :
RP-online [13] : „….die beiden schweren Stürme Christian und Xaver (Anm.: 2013) geben uns einen Vorgeschmack auf das, was wir im Rahmen des Klima-Wandels in den nächsten Jahrzehnten zu erwarten haben….“.
G e n u g !
Nahezu jedes etwas extremere Wetter-Ereignis wird von etlichen Alarmisten (nicht von allen) und den klima-hysterieformten und sensations-lüsternen Medien zum Klima-Trend-Ereignis„erklärt“. Eine solche Argumentation ist abenteuerlich, wissenschaftlich unhaltbar und eigentlich peinlich, d e n n :
Selbst der Klimarat IPCC findet in seinen Berichten keine Trends zum Extremwetter [15] :
“There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century.” (“Es gibt [nur] begrenzte Anhaltspunkte zu Änderungen bei Extrem-Ereignissen, die mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“).
Eine ausführliche Zusammenstellung von IPCC-Zitaten aus verschiedenen Berichts-Teilen beweist [14] :
„Die deutschen Medien schlagen anläßlich COP21 in Paris wieder täglich die Klima-Katatrophen-Trommel – fast alle, der Rest schweigt. Den größten und lautesten Unfug verbreiten wieder einmal die „öffentlich Rechtlichen“ ARD, ZDF, Deutschlandradio etc. Woran liegt es, dass die verantwortlichen Redakteure die gut zugänglichen Fakten ignorieren? Totale Unkenntnis, Leseschwäche, ideologische Verblendung? Wir wissen es nicht. Dabei: Man benötigt keine Skeptiker, um zu belegen: Die Wetterdienste dieser Erde finden keine Trends bei Extremwetter aller Art – es genügt, in den Original-Berichtendes IPCC zu lesen! Das haben wir in Folgendem getan. Weitere Einzelheiten mit zahlreichen Graphiken kann man den PDF-Anlagen entnehmen!“
(5) ElNino: Aus WITTERUNG wird KLIMA „gemacht“
Die gleiche Umdeutungs-Masche praktizieren die Klima-Alarmisten beim zyklischen Witterungs-PhänomenElNino, das ca. alle 10-20 Jahre auch in den globalen Temperatur-Messungen zu finden ist (s.Abb.1).
Abb. 1 ElNino- und LaNina-Ereignisse
Das hörte sich jüngst 2015/16 so an :
(a) „2015 mit Abstand heißestes Jahr seit Aufzeichnungsbeginn“ …
„Für zehn der zwölf Monate hat die US-Klimabehörde im vergangenen Jahr Rekordtemperaturen gemessen. Forscher sehen bestätigt, dass der Klimawandel „ernste Realität“ ist. Die Erde hat 2015 laut US-Wissenschaftlern das mit Abstand heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880 erlebt. Die US-Behörde für Wetter- und Meeresforschung (NOAA) teilte mit, dass die weltweite Durchschnittstemperatur 0,9 Grad Celsius über dem Mittel des 20. Jahrhunderts gelegen habe. Der bisherige Hitzerekord aus dem Jahr 2014 sei um 0,16 Grad übertroffen worden.“
… und was der NOAA recht ist, das ist dem PIK allemal billig :
„Wolfgang Lucht vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) sagte: „Nachrichten wie jene vom neuen Rekordjahr 2015 bestätigen, dass der stetige Klimawandel längst ernste Realität ist.“ [7]
Zu ElNino: Kein Wort !
(b) „2016 stellt Hitzerekord auf“ …
„Es war das dritte Rekordjahr in Folge: 2016 waren die Temperaturen weltweit so hoch wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen.
Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, warnte vor einer sich beschleunigenden Erwärmung: „Momentan sind wir schon nahe an der 1,5-Grad-Linie.“ [8]
Zu ElNino: Kein Wort !
(c) … und w e n n ElNino denn doch mal ein wenig schamhaft als „Mitverursacher“
für die hohen Temperaturen erwähnt wird, dann wird das Witterungs-Phänomen mal eben rasch zum „Klima-Phänomen“ hoch gejubelt :
„Als Hauptgrund für die Hitzerekorde der vergangenen Jahre benennen Wissenschaftler den menschengemachten Klimawandel. Auch das Klimaphänomen El Niño, das eine Erwärmung des Pazifischen Ozeans bewirkt, habe seinen Anteil – doch der Hauptfaktor sei der „menschliche Einfluss auf das Klima durch den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre“, sagte der britische Klimaforscher Peter Stott.“ [9]
J e d o c h :
Die sehr warmen Jahre 2015 und 2016 (s.Abb.2) sind wissenschaftlich eindeutig einem alle 10-20 Jahre auftretenden „Super-ElNino“ geschuldet, eben jüngst 2015/16 aufgetreten. Die Abbildungen 1 + 2 liefern den Beweis!
Abb. 2: Der schwarze „Balken“ (keine Regression) zeigt: Im Februar 2018 ist das Temperaturniveau wieder wie vor 20 Jahren
F o l g l i c h :
Die warmen Jahre 1998 und 2015/16 sind verursacht durch sehr starke ElNino-Witterungen (vgl. Klassifikation in Abb.1).
D e m g e g e n ü b e r :
Die Faktenverdrehung von Witterung zu Klima wird von den freiwillig gleich-geschalteten Medien willfährig unters Volk gebracht.
Und noch ein Taschen-Spieler-Trick der Klima-Alarmisten ist stets gut erkennbar: Ist es WARM, dann ist das KLIMA – ist es KALT, dann ist das WETTER !
J e d o c h – ob Klima-Alarmisten oder Medien, sie sind in Not: Der Klimarat IPCC hatte in seinem jüngsten Bericht 2013/14 eine seit 15 Jahren andauernde Stagnation der Temperatur festgestellt:
„… Fifteen-year-long hiatus periods are common in both the observed and CMIP5 historical GMST time series“ [10].
Vgl. dazu auch Abb.2.
Nun war also der ElNino 2015/16 für die Alarmisten „Rettung in höchster Not“ :
Dieser hat die seit 1998 andauernde Stagnation der globalen Temperatur 2016/17 unterbrochen, genauer gesagt überlagert – zum „Warmen“ hin; von den Klima-Alarmisten bejubelt, zum „Klima-Signal“ hoch-gejubelt – wider eigenes besseres Wissen.
Nun kommt der „Kater“ – seit Anfang 2018 ist die Temperatur ist wieder da, wo sie vor 20 Jahren war; vgl. Abb. 2 !
Dazu gibt es vielfältig versachlichende Stimmen, wie z.B. Prof. Fritz Vahrenholt [11] :
„Der El-Nino-Anteil an der Temperaturentwicklung 2015-17 ist deutlich höher als bisher vermutet. Auch hier wurde uns wieder Wetter* (kurzfristige Temperatur-Beulen)als Klima verkauft. An die „Klima-Kommunikatoren“ noch ein abschließendes Wort: Macht Euch nicht noch mehr lächerlich! Die Bürger haben inzwischen ein feines Gespür dafür, wenn mit Wetter Propaganda gemacht wird. Sie werden keine Klima-Weltregierung akzeptieren, nur weil Ihr – offenbar in Not – jedes Wetter für Eure Ziele ausnutzen wollt.“
)* Anm.: Leider hat sich hier auch Fritz Vahrenholt in der alltäglichen Begriffs-Verwirrung verfangen: ElNino ist kein „Wetter-Phänomen“, genau so wenig wie es ein Klima-Phänomen ist, sondern es ist eben ein Witterungs-Phänomen (vgl. dazu Absatz 2), eine interaktive Rückkoppelung zwischen Atmosphärischer Zirkulation und Meeres-Strömen !
(6) Die Tücken der Mittelwerte
Wer seine Urlaubs- oder gar Wohnsitz-Planung nach Mittelwerten von Klima-Tabellen plant, der erlebt fast immer böse Überraschungen! Ob Temperatur, Niederschläge, Sonnenschein … , ob Monats- oder Jahres-Mittel, alle Mittelwerte dieser Art sind Rechenwerte – mehr nicht! Wer z.B. vom mediterranen Haifa (Jahresmittel 21,0°C) nach Berlin (Jahresmittel 13,1°C) umzieht, aus den Subtropen des Mittelmeers mit relativ geringen täglichen und saisonalen Wetter-Variationen in das kontinentale Brandenburg mit extremen Bandbreiten von Wetter und Witterung in Tagen, Wochen, Jahreszeiten – der wird sein „Blaues Wunder“ erleben.
Für die gemäßigten Klimate wie in Deutschland sind Mittelwerte dieser Art für Planungen aller Art NICHTS wert!
Das sei hier nicht weiter im Einzelnen ausgeführt, sondern nur an einem einzigen Beispiel skizziert – in der Abb.3. Hier sind die Klimawerte für Bonn für das beliebige Jahr 1982 aufgetragen: Ob Temperatur, Niederschlag oder Sonne – etwas vereinfacht gesagt:
Der Mittelwert wird „NIE“ getroffen !
Abb. 3
Das gilt ausgeprägt für die gemäßigten und polaren Klimate, aber auch in erster Näherung für die anderen.
Woran liegt das alles nun ?
Die Atmosphäre bietet ein riesiges Wechselspiel, eine enorme NATÜRLICHE(!!) Bandbreite bei Wetter … Witterung … Klima … D a s führt zu großen Ausschlägen/Streuungen im Monat, im Jahr, in 30 Jahren … und darüber hinaus in Klima-Zeiträumen !
In der meteorologischen Fachsprache: „Die Atmosphäre hat unendlich viele Freiheitsgrade“. In der Statistik nennt man es auch das „Rauschen“ um den Mittelwert.
GENAU DAS ist auch der Grund, warum man einen Klimawandel bezüglich Temperatur und anderer Wetter-Elemente nicht an einzelnen Wetter-Ereignissen, an Mitteln einzelner Monate, Jahre … erkennen, festmachen kann – wissenschaftlich unsinnig. Genau DAS aber machen die Klima-Alarmisten im Wochen-Takt!
Abb. 4
(Graphik DWD; Textfelder und Trend-Geraden 2000-2017 eingefügt)
Auch diese Temperatur-Aufzeichnungen in Deutschland lassen die w.o. ausgeführten Aussagen erkennen:
(1) Die Streu-Breite der Jahres-Mittel-Temperatur um den Mittelwert ist erheblich,
(2) Aus 1…3… Einzeljahren lassen sich keine Trends ableiten,
(3) Auch hier ist erkennbar, daß der Temperatur-Trend seit dem Jahr 2000 nahezu stagniert (IPCC: „Hiatus“).
Gegenüber all den oben ausgeführten Fakten und Analysen :
Es wird im Verbund von Klima-Alarmisten und Politikern weiter getrickst, geschummelt, die Öffentlichkeit in die Irre geführt – von den „freiwillig“ grün-gleich-geschalteten Medienwohlgefällig transportiert !
1: Windenergie wurde bzgl. der meisten kommerziellen und industriellen Anwendungen vor über 100 Jahren aufgegeben. Zum Ende des 19. Jahrhunderts war sie absolut unzureichend für die aufkeimenden moderneren Bedürfnisse bzgl. Energie. Wenn wir den Schalter umlegen erwarten wir, dass das Licht angeht – und zwar in 100% aller Fälle. Die Windenergie wird NIEMALS dazu in der Lage sein, und das ist der Hauptgrund dafür, dass die Windenergie der Sammlung antiquierter Technologien hinzugefügt worden ist (zusammen mit anderen, ähnlich ungeeigneten Energiequellen wie Pferde- und Ochsen-Kraft).
2: Jetzt ein Sprung in die Zeit vor einigen Jahren. Nachdem die Politiker davon überzeugt werden konnten, dass die anthropogene globale Erwärmung eine unmittelbar drohende Katastrophe darstellt, traten Lobbyisten Kampagnen los, um alles voranzutreiben, was vermeintlich Kohlendioxid reduzieren würde. Das war die Gelegenheit zur Vermarktung, welche die Windenergie-Industrie brauchte. Windenergie wurde aus dem Papierkorb antiquierter Energiequellen herausgeholt und wiederbelebt, posaunten doch deren Befürworter hinaus, dass Windturbinen Strom erzeugen ohne jeden CO2-Ausstoß.
3: Natürlich wäre dies allein noch kein bedeutender Anreiz gewesen, weshalb die Wind-Lobbyisten den Weg für einen Quantensprung bereiteten: Einspeisen von Windstrom in das Stromnetz könnte den CO2-Ausstoß jener „schmutzigen“ fossilen Stromerzeugungsquellen (vor allem Kohle) deutlich reduzieren. Dieses Argument wurden zur Grundlage vieler Staaten bei der Einführung eines Renewable Energy Standard (RES) oder Renewable Portfolio Standard (RPS). Jene undemokratischen Standards schrieben vor, dass die entsprechenden Versorger der Staaten eine bestimmte Menge Windenergie („Erneuerbare“) bis zu einem festgesetzten Datum verbrauchen (oder verkaufen) müssen.
Warum waren diese Vorschriften notwendig? Einfach weil die Realität der Integration von Windenergie eine sehr teure Option war. Daher würde kein Versorgungsunternehmen das aus eigenem Willen tun. Sie mussten dazu gezwungen werden. Weiteres zu den Kosten folgt weiter unten.
4: Obwohl es das explizite Hauptziel dieser RES/RPS-Programme war, CO2 zu reduzieren, hat interessanterweise nicht ein einziger Saat, welcher solche Programme aufgelegt hatte, jemals eine Verifikation der CO2-Reduktion durch irgendein Windprojekt angefordert, weder vorher noch hinterher. Die Politiker nahmen einfach die Versprechungen für bare Münze, dass CO2-Einsparungen realisiert werden würden.
5: Es dauerte nicht lange, bis die Versorgungsunternehmen sowie unabhängige Energie-Experten berechneten, dass die tatsächlichen CO2-Einsparungen minimal waren (falls es überhaupt derartige Einsparungen gibt). Dies war der inhärenten Natur der Windenergie geschuldet sowie den Realitäten der ständigen Ausbalancierung des Netzes Sekunde für Sekunde mit fossil erzeugtem Strom (typischerweise Gas). Die häufig zitierte Bentek-Studie (How Less Became More) kann beispielhaft als unabhängige Bewertung dieses Aspektes gelten. Wichtiger ist aber, dass es seitens der Windindustrie null wissenschaftliche, empirische Beweise gab, welche die Behauptungen einer konsequenten CO2-Einsparung stützten.
Von der Windindustrie zitierte Studien (über die CO2-Einsparungen der Windindustrie) sind fast durchweg Computermodelle. Als jemand, der einige 100.000 Programmierzeilen geschrieben hat, kann ich versichern, dass es sehr einfach ist, ein Modell zu konstruieren, welches „beweist“, dass Schweine fliegen können. Modelle mögen angemessen sein in Bereichen, in denen es keine echten Daten gibt. Da weltweit ein paar 100.000 Turbinen in Betrieb sind, gibt es aber empirische Daten. Falls wirklich CO2 eingespart wird, sollte die Windindustrie also in der Lage sein, mit realen Daten aufzuwarten.
6: In der offensichtlichen Erwartung, dass der CO2-Betrug bald auffliegen würde, griffen die Wind-Lobbyisten zu präventiven Maßnahmen. Sie führten eine weitere Begründung ein, um ihr Anliegen am Leben zu halten: Energie-Diversität. Da unser Stromsystem jedoch bereits eine merkbare Diversität aufweist (und viele fragen „noch mehr Diversität – zu welchen Kosten?“) nahm dieser Hype niemals wirklich Fahrt auf. Damit zurück zum Reißbrett…
In der Debatte um mögliche Fahrverbote für Dieselautos in deutschen Innenstädten, stellt das Bundesverkehrsministerium jetzt die Standorte einzelner Messstationen in Frage. „Einige Standorte von Messtellen werden zurzeit kritisch hinterfragt, ob sie überhaupt den europäischen Vorgaben entsprechen“, sagte der Staatssekretär Steffen Bilger (CDU) der „Bild“-Zeitung (Samstag). „Zumindest für die Zukunft muss gelten: Neue Messstellen sollten objektive Werte ermitteln und nicht die schlechtestmöglichen.“ Zugleich stellte Bilger geltende Grenzwerte in Frage. „Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden. Darüber sollte auf europäischer Ebene diskutiert werden.“
Dank an unsere Leser für Ihre Hilfe
Wir danken noch einmal unseren Lesern, die sich mit viel Engagement und Mühe um die Bilder bemüht haben. Ohne dies und ohne Sie wäre die Aktion nicht möglich. Denn die Einsendungen zeigen: Viele der Messstellen sind fragwürdig gewählt. Dies können wir nicht im Einzelnen nachweisen, denn dafür fehlt einer Redaktion die technische Kapazität. Aber sichtbar wird: Durch Häuser und Mauern verengte Straßenräume kommt es in vielen Fällen zu einer Verzerrung der Messungen, die doch im Sinne der Verordnung „respräsentativ“ für einen größeren Stadt-Raum und der Belastung für die Einwohner sein sollen. Wer Messstellen unmittelbar an Steigungen oder Ampeln aufstellt, erhält an genau dieser Stelle wegen des notwendigen Abbremsens und Anfahrens Werte, die nicht repräsentativ für eine längere Strecke Straße sind – aber genau das ist erforderlich.Es ist eine etwas komplexe Materie, vor allem die Vorschriften sorgen leicht für Verwirrung. Sie sollen es auch ein wenig. Es gibt für alle EU-Mitgliedsstaaten die EU-Richtlinien »für saubere Luft«. Sie wird durch deutsche Verordnungen in nationales Recht umgesetzt. Die sind ähnlich, weisen aber doch häufig Unterschiede auf, sind häufig nicht eindeutig und widersprechen sich sogar teilweise.
Anpassung nach oben
Die deutschen Regeln haben die Tendenz, höhere Grenzwerte zu produzieren. So sagt die EU-Richtlinie zum Beispiel, dass der Luftstrom um den Einlass der Messöffnung in einem Umkreis von 270° nicht beeinträchtigt werden darf. Die deutsche Vorschrift macht daraus »Bei Probenahmestellen an der Baufluchtlinie soll die Luft in einem Bogen von mindestens 270 Grad oder 180 Grad frei strömen.«
Eine scheinbar unbedeutende Wortänderung, doch damit eröffnet sich eine Reihe von Messmanipulationsmöglichkeiten. Es ist außerdem keine »Muss«-Vorschrift wie die der EU, sondern eine »Kann«-Vorschrift. Abweichungen sind also erlaubt, Betroffene können dann nicht so ohne weiteres klagen.
Das muss man sich nicht freiwillig antun, deswegen haben wir in der ersten Folge kurz beschrieben und auf einen Text hingewiesen, der sich dieser Problematik politisch gesteuerter Meßverfahren annimmt, auf die jetzt Verkehrs-Staatssekretär Bilger hinweist.
Dann ist zu unterscheiden zwischen Hotspot-Messungen und repräsentativen Messungen. Selbst der Hotspot sollte für mindestens 100 Meter Strassenlänge gelten. Es gelten weiterhin unter anderem folgende Grundsätze: »Messstationen für den städtischen Hintergrund« sind Standorte in städtischen Gebieten, an denen die Werte repräsentativ für die Exposition der allgemeinen städtischen Bevölkerung sind. Die Probenahmestellen müssen grundsätzlich für ein Gebiet von mehreren Quadratkilometern repräsentativ sein.Der Ort von Probenahmestellen, an denen Messungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit vorgenommen werden, ist so zu wählen, dass Daten gewonnen werden über Bereiche innerhalb von Gebieten und Ballungsräumen, in denen die höchsten Konzentrationen auftreten, denen die Bevölkerung wahrscheinlich direkt oder indirekt über einen Zeitraum ausgesetzt sein wird, der im Vergleich zum Mittelungszeitraum der betreffenden Grenzwerte signifikant ist.
Man kann das so interpretieren, dass die Messwerte nicht repräsentativ sind, wenn sich nicht stets die gleichen Leute stundenlang dort aufhalten – und genau das ist an Verkehrsbrennpunkten der Fall: Niemand wohnt oder arbeitet dort. Wer daran vorbeigeht, ist nur kürzeste Zeit der Belastung ausgesetzt – das ist ein anderer Zustand als eine Dauerbelastung.
Der Ort von Probenahmestellen ist zudem so zu wählen, dass die Messung nur sehr kleinräumiger Umweltzustände in ihrer unmittelbaren Nähe vermieden wird. Das bedeutet, dass der Ort der Probenahmestelle so zu wählen ist, dass die Luftproben – soweit möglich – für die Luftqualität eines Straßenabschnitts von nicht weniger als 100 Meter Länge bei Probenahmestellen für den Verkehr repräsentativ sind.
Deshalb ist beispielsweise die Station am Stuttgarter Neckartor ungeeignet und juristisch angreifbar. Schon auf der anderen Straßenseite gäbe es ganz andere Daten.
Die Vorgaben der EU im Hinblick darauf, dass die Messstationen repräsentativ sein soll, sind eindeutig. In Deutschland dagegen wird ein anderes Ziel verfolgt. Schon 2006 wurden in Baden-Württemberg etwa alle Gemeinden gebeten, sogenannte straßennahe Belastungsschwerpunkte zu melden, an denen dann sogenannte Spotmessstellen eingerichtet wurden.»Hiervon gibt es allein in Stuttgart vier Stück, das sind 50 Prozent aller städtischen Messstellen. Die »Belastung« der Stuttgarter Bürger wird demnach zu einem geradezu grotesk überproportionalen Anteil aus Daten hergeleitet, die auch an vier räumlich eng begrenzten Hot-Spots erfasst werden. Auch in anderen »schmutzigen« Städten mit angeblich hohen NO2-Werten wurde und wird mit dem gleichen Trick gearbeitet.«
Wohnen auf der Stadtautobahn?
So fand eine internationale Untersuchung 2015 heraus, dass entlang der Berliner Stadtautobahn die stärkste Belastung bei über 60µg/ m3 lag. Betroffen davon seien aber nur 0,02 Prozent der Bevölkerung einer Millionenstadt.
Die Messstelle Fulda ist so ein Fall, den wir in der ersten Folge vorgestellt hatten. Sie verstößt gegen die deutschen Bestimmungen, im 39. Bundesimmissionsschutzgesetzes. Dort steht ausdrücklich, dass keine Bäume abschattend wirken dürfen. Sie steht unmittelbar am Straßenrand, kein Wunder, dass sie hohe Messwerte liefert – die dann repräsentativ sein sollen? Genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Aus extrembelasteten, kleinräumigen Situationen wird dann eine flächendeckende, repräsentative Belastung ermittelt.
Die Einstufung der Immissionsbelastung vor Ort lautet: hoch. Mit Daten einer solchen Meßstation soll dann eine repräsentative Übersicht ermöglicht werden? Die Bevölkerung wird über die aktuellen Belastungen laufend informiert.
Die Messstellen sollen dort aufgestellt werden, wo sich Menschen aufhalten, also nicht kurz vorbeilaufen. Das ist hier bei der Messstelle in der Petersberger Straße offenkundig nicht der Fall. Es sind auch keine weiteren Messungen bekannt, wie sich die Werte im Abstand der Station darstellen. Denn auch der Abstand hat erhebliche Auswirkungen auf die Konzentration.
Gefummel am Neckartor
Das wurde beispielhaft in Stuttgart untersucht. Daher nochmal zurück zur »berühmtesten« Messstelle Deutschlands, Stuttgart, Neckartor. Dort haben die Messungen von Ingenieuren des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gezeigt, dass die Situation nur ein paar Meter von der Messstation entfernt vollkommen anders aussieht. Jürgen Pfeil vom KIT sagte gegenüber der »Welt«: »Unsere Messungen zeigen, dass sich die Stickoxidwerte schon 20 bis 25 Meter von den Straßen weg halbieren.«
An den beiden Messtagen ergab sich, verteilt über mehrere Stationen, ein Mittelwert von 35 Mikrogramm NO2, was innerhalb des Zulässigen ist. Und geht man in die Höhe, wird die Luft ebenfalls besser. Auf der Fußgängerbrücke, die die sechsspurige B14 überspannt, seien um ein Drittel geringere Werte als die offiziellen ermittelt worden. »Auch in den Straßen am Neckartor sind die Messwerte deutlich geringer.«Es gab auch stichprobenartigen Kontrollmessungen der Behörden in der Umgebung des Neckartors. Ergebnis: Die Stickoxid-Konzentration sind in der angrenzenden Schubartstraße 60 Prozent geringer ist als die an der Messstelle Neckartor.
Der Leiter des Institutes, Thomas Koch, zieht das Fazit: »Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung muss man feststellen, dass die prinzipielle Diskussion über den Diesel absolut aus dem Ruder geraten ist und Fahrverbote völlig überzogen sind.«
Wissenschaftler des Institutes für Feuerungs- und Kraftwerkstechnik der Universität Stuttgart hatten sich ebenfalls mit der »räumlichen und zeitlichen Variabilität von NO2 und Partikeln entlang einer verkehrsreichen Bundesstraße in Stuttgart« befasst. Sie untersuchten auch, wie die Gaskonzentrationen mit jedem Schritt Entfernung von der Messstation abnehmen und ob die Grenzwerte an anderen Streckenabschnitten ebenfalls überschritten werden.
Die Luftverunreinigungen nehmen mit Abstand zur Quelle (Straße) sehr schnell ab. Das gilt für NO2 stärker als für Partikel.
Es existiert ein starker vertikaler Gradient der NOx-/NO-/NO2-Konzentrationen.
Die Aussage des Umweltbundesamtes ist offenkundig falsch: »Stadtbewohner in Deutschland atmen weiter zu viel gefährliches Stickstoffdioxid ein.« Die Messungen sind zum großen Teil Unsinn! Darum geht es auch kaum. Die Welt zitiert auch Christoph Erdmenger, ursprünglich grüner Landeschef in Sachsen-Anhalt, den es in die oberen Etagen des Stuttgarter Verkehrsministerium gespült hat. Der sagt unverhohlen: »Ich denke nicht, dass wir um Verkehrsbeschränkungen herumkommen, wenn die Grenzwerte überall eingehalten werden sollen.«
Das sagt der Mensch ganz apodiktisch und man hört richtig seine Freude an Fahrverboten der ungeliebten Autos, und vor allem der freien Mobilität. Der Verkehr wohlgemerkt, trägt nur zu einem Teil der Luftkomponenten bei. Es geht, um das ganz klar zu sagen, nicht darum, keine saubere Luft zu wollen. Man muss jedoch feststellen, dass die Luftsituation hierzulande – abgesehen von den Staustrecken – sehr sauber ist. Es war sehr teuer, das zu erreichen. Jetzt tragen die Autofahrer die hohen Kosten für die aufwendige Chemiefabrik unter dem Wagenboden. Die ist mittlerweile fast so teuer wie der Motor, geht natürlich auch kaputt, verursacht Ausfälle und Kosten.Da ist sehr die Frage, was man noch zumuten kann und vor allem, welcher Nutzen damit erreicht werden kann. Diese Bilanz ist negativ. Ginge es den NGOs tatsächlich um die Rettung der Welt, wären die Gelder besser in den meisten Städten der Dritten Welt angelegt. Dort könnte mit diesen Mitteln, die hierzulande gerade für kaum messbare, aber teure Effekte herausgeschmissen werden, viel mehr in Sachen »sauberer Luft« erreicht werden.
Politik im Panikmodus
Modernere Fahrzeuge und Feuerstellen würden ziemlich rasch für bessere Luftverhältnisse sorgen. Aber dann könnten die NGOs hierzulande nicht so schön Ihr Panikmodus-Süppchen kochen.
Muss man übrigens dazu sagen, dass merkwürdigerweise 17 Prozent der Messstationen im Regierungsbezirk Stuttgart liegen?
Ein TE-Leser erinnert daran, dass für die Aufstellung der Messstation am Neckartor jener Überzeugungstäter verantwortlich war, der seinerzeit auch für den berühmten Ozonversuch bei Heilbronn verantwortlich war. Zur Erinnerung: Im Juni 1994 wurde die Autobahn bei Heilbronn gesperrt, die Produktion in Fabriken teilweise stillgelegt mit dem Ziel, die angeblich zu hohen Ozonwerte zu besiegen. Das hat natürlich nicht funktioniert, die Ozonwerte dachten nicht daran, sich an grüne Vorgaben zu halten, sondern stiegen teilweise sogar an. Erzeugt wurden Kosten in Millionenhöhe.
Der damals verantwortliche Überzeugungstäter, Geschäftsführer des früheren Zentrums für Umweltmessungen, Umwelterhebungen und Gerätesicherheit (UMEG), die so viel Geld herausgeworfen haben, dass sich sogar der Rechnungshof beschwerte, ist pensioniert, sprach sich natürlich für die Reduzierung, gemeint also Abschaffung, des Individualverkehrs aus, saß bis vor zwei Jahren noch für die Grünen im Ludwigsburger Kreistag, und betätigt sich als freiberuflicher Umweltberater.
Die Substanzen, mit denen Panik erzeugt wird, wechseln im Laufe der Jahre. Das Ziel bleibt gleich. Für Schäden wird niemand zur Verantwortung gezogen.
Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier
Schicken Sie bitte an TICHYS Einblick aus Ihrer Stadt Fotos der Messstationen. Bitte notieren Sie den genauen Standort. Aus einem weiteren Foto sollte das Umfeld der Messstation ersichtlich sein. Bitte schicken sie die Fotos an redaktion@tichyseinblick.de; Sie erteilen uns damit automatisch das Recht, Ihr Foto zu veröffentlichen. Wir freuen uns auch über Beiträge aus der Lokalpresse zu diesem Thema.
Vielen Dank!
Hier geht es zu Teil 1 – Messstationen in Stuttgart, Leipzig, Fulda, Magdeburg, Rostock, Marburg und Tübingen
Jens Spahn will Pflegekräfte aus dem Ausland rekrutieren. Der Gesundheitsminister streue der Bevölkerung Sand in die Augen, heißt es von der Stiftung Patientenschutz.
Ein von Intel entwickelter Chip könnte CPU-Kerne mit einem Bitcoin-Hardware-Beschleuniger verbinden. Das in einem ursprünglich 2016 eingereichten Patent beschriebene SoC soll die Leistungsaufnahme beim Schürfen der Kryptowährung drastisch reduzieren. (Intel, Embedded Systems)
Das Verkehrsministerium hat die Standortauswahl der Messstationen in Innenstädten infrage gestellt. Deren Ergebnisse sind wichtig für Entscheidungen über Fahrverbote.
Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen in Deutschland ist nun auch mehr oder weniger offiziell klar: Das CO2-Emissionsziel für 2020, das erste Ziel, an dem sich Erfolg oder Misserfolg der Energiewende messen lassen muss, wird verfehlt werden. Was wäre gewesen, wenn Deutschland Braunkohle- statt Kernkraftwerke stillgelegt hätte?
Deutschland steckt Jahr für Jahr Milliarden Euro in die Energiewende. Allein die EEG-Umlage betrug 2017 knapp 24 Milliarden Euro. Hinzu kommen indirekte Kosten, die sich unter anderem in einer höheren Netzumlage widerspiegeln. Trotz dieser gigantischen Aufwendungen ist ein Ausstieg aus der Kohleverstromung nicht absehbar. Das betrifft nicht zuletzt die besonders CO2-intensive Braunkohle, deren Gewinnung im Tagebau ganze Landschaften geopfert werden.
In Kernkraftwerken hingegen findet keine chemische Verbrennung statt, und daher emittiert ein Kernkraftwerk kein CO2. Lediglich beim Bau der Anlage und bei der Brennstoffherstellung fallen CO2-Emissionen an. Auf den gesamten Lebenszyklus gerechnet, sind diese Emissionen sehr gering und liegen in der Größenordnung von Windkraft. Kernenergie emittiert weniger CO2 als Photovoltaik und natürlich erst recht sehr viel weniger als die fossilen Brennstoffe Kohle, Gas und Öl.
Verschiedene Industrieländer und Regionen kommen inzwischen ohne die umweltschädliche Nutzung der Kohle aus, insbesondere der Braunkohle. Auf der Weltklimakonferenz 2017 in Bonn kündigten weitere Industrienationen einen Kohleausstieg an, darunter Kanada, Frankreich und Großbritannien. Frankreich beispielsweise will 2023 sein letztes Steinkohlekraftwerk schließen. Braunkohle wurde dort nie großtechnisch genutzt. Alle Länder, die bereits auf Kohle verzichten oder künftig verzichten wollen, setzen stattdessen in großem Umfang auf mindestens eine von zwei Schlüsseltechnologien: Wasserkraft oder Kernenergie.
Kernkraft- und Braunkohlekapazitäten im Vergleich
Daher müssen folgende Fragen erlaubt sein: Wie viel näher könnte Deutschland dem Emissionsziel für 2020 sein, wenn man auf den Atomausstieg verzichtet und die ursprünglich vorgesehenen Laufzeitverlängerungen beibehalten hätte? Wie viel näher könnte man dem Ziel zumindest eines Braunkohleausstiegs sein?
Solche eine Abschätzung ist relativ einfach möglich: Ein Kohlekraftwerk kann eins zu eins durch ein Kernkraftwerk ersetzt werden – und umgekehrt. Für jedes stillgelegte Kernkraftwerk hätte man stattdessen Kohlekraftwerke mit der gleichen Leistung vom Netz nehmen können. Jede Kilowattstunde, die heute mit den entsprechenden CO2-Emissionen aus einem nicht stillgelegten Kohlekraftwerk stammt, hätte stattdessen ein Kernkraftwerk CO2-frei liefern können, wenn man es denn hätte weiterlaufen lassen.
Abb. 1: Installierte Netto-Leistung zur Stromerzeugung in Deutschland, Quelle: Energy Charts, Fraunhofer ISE6
2010 lag die nukleare Kraftwerkskapazität noch bei knapp 20,5 Gigawatt (GW). Mittlerweile ist sie durch den Atomausstieg auf 9,5 GW gesunken (Abb. 1). Bis 2020 könnte sie auf 8,1 GW weiter sinken, wenn Block 2 des Kernkraftwerks Phillippsburg wie geplant Ende 2019 stillgelegt wird.
Zum Vergleich: 2010 lag die Kapazität aller deutschen Braunkohlekraftwerke bei 21,3 GW. Heute liegt sie fast unverändert bei 21,2 GW, und daran wird sich vermutlich bis 2020 nicht viel ändern.
Die Jahresstromproduktion der deutschen Kernkraftwerke lag 2010 noch bei 140,6 Terawattstunden (TWh). 2006 wurde sogar ein Wert von 167,4 TWh erreicht. Im vergangenen Jahr hingegen lag ihre Produktion nur noch bei 76,3 TWh. Durch den Wegfall der Reaktorblöcke Gundremmingen B und Phillippsburg 2 wird diese Zahl bis 2020 weiter sinken, vermutlich auf deutlich weniger als 60 TWh.
Zum Vergleich: 2010 lag die Jahresstromproduktion der deutschen Braunkohlekraftwerke bei 145,6 TWh. Im vergangenen Jahr lag der Wert leicht höher, nämlich bei 147,5 TWh. Bis 2020 wird sich daran voraussichtlich nicht viel ändern.
Was hätte ein Braunkohleausstieg gebracht?
Wie hätte es sich ausgewirkt, wenn Deutschland statt der Kernkraftwerke Braunkohlekraftwerke stillgelegt hätte? Und wie hätte sich das auf die Treibhausgasemissionen ausgewirkt?
Das lässt sich anhand der obigen Zahlen leicht beantworten: Hätte man den Kohleausstieg dem Atomausstieg vorgezogen, wäre es möglich gewesen, bis 2020 12,4 GW an Braunkohlekraftwerken stillzulegen, also mehr als die Hälfte der gesamten Braunkohlekraftwerkskapazität. Zudem hätte man im Idealfall, nämlich bei einer angenommenen Jahresstromproduktion von rund 150 TWh aus Kernenergie, auf über 90 TWh aus Braunkohle verzichten können.
Das hätte die Jahresstromproduktion aus Braunkohle auf etwa 55 TWh gesenkt. Das hätte einer Einsparung von über 90 Millionen Tonnen CO2 entsprochen.
Bis 2020 soll die Emission von Treibhausgasen in Deutschland auf 751 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente gesenkt werden, so das ursprüngliche Ziel der Bundesregierung (Abb. 2, grüne Linie). Das betrifft sämliche Quellen von Treibhausgasen, also nicht nur die Stromproduktion.
2015 lagen die Emissionen noch deutlich über dem angestrebten Wert, nämlich bei 902 Millionen Tonnen (rote Linie). Und die vorläufigen Zahlen für 2016 und 2017 zeigen keinerlei Verbesserung, sondern sind im Wesentlichen unverändert (gestrichelte rote Linie). Überhaupt ist der Trend bereits seit 2009 nicht mehr nach unten gerichtet, sondern tendiert seitwärts.
Abb. 2: Treibhausgasemissionen in Deutschland. Datenquelle: Umweltbundesamt. Die Zahlen für 2016 und 2017 sind vorläufig.
Die blaue Linie in Abb. 2 zeigt, wie die Treibhausgasemissionen ausgesehen hätten, wenn man die Laufzeiten der Kernkraftwerke verlängert und stattdessen Braunkohlekraftwerke stillgelegt hätte: Deutschland wäre dem Ziel spürbar näher gekommen.
Ohne Kernkraft keine signifikante Senkung der Emissionen
Mit der Stilllegung der übrigen Kernkraftwerke bis Ende 2022 wird sich die Situation zumindest nicht verbessern. Selbst unter der optimistischen Annahme, dass neuinstallierte Solar- und Windkraftanlagen die wegfallenden Kernkraftwerkskapazitäten vollständig übernehmen können – die Frage der Versorgungssicherheit klammern wir an dieser Stelle einmal aus –, bliebe die rote Linie bestenfalls gleich. Nähme Deutschland statt der Kernkraftwerke jedoch Braunkohlekraftwerke außer Betrieb, käme es zu einer deutlichen Absenkung der CO2-Emissionen (gestrichelte blaue Linie).
Noch viel weiter auf dem Weg zum Ziel wäre Deutschland freilich gekommen, wenn man nicht nur auf die Stilllegung von Kernkraftwerken verzichtet, sondern auch Neubauten in Angriff genommen hätte. Bei einem Beginn des Kernkraftneubauprogramms 2010 hätten die ersten Anlagen 2020 bereits in Betrieb sein können.
Deutschland, der weltweite Vorreiter beim Klimaschutz? Keineswegs! Andere Länder erkennen immer klarer, dass das grüne Image Deutschlands nicht der Realität entspricht. Die nüchternen Daten und Fakten zeigen ein völlig anderes Bild.7 Zumindest seit 2009 waren sämtliche Bemühungen der Politik zur Senkung der Treibhausgasemissionen zwar nicht umsonst, aber vergebens. Ein Weiterbetrieb der Kernkraftwerke wäre effektiver und billiger gewesen.
Dominic Wipplinger studiert Elektrotechnik und ist in der Österreichischen Kerntechnischen Gesellschaft sowie in der Nuklearia aktiv. Er hat bereits in etlichen Kernkraftwerken als Messtechniker gearbeitet.
Microsoft hat wohl auf das Feedback der Insider gehört, da in den Einstellungen der App ein Zurück-Button hinzugefügt wurde. Jedoch ist die Positionierung ziemlich eigenartig. In jeder Windows 10-App wird die Zurück-Taste in der oberen linken Ecke dargestellt, aktuell in der Titelleiste integriert, mit dem neuen Fluent-Design-Update jedoch wieder innerhalb des Fensters. In der neusten Version der Kontakte-App befindet sich der Zurück-Button jedoch auf der rechten Seite des Bildschirms, dargestellt als Text.
Originaler Artikel vom 01.04.2018
Windows as a Service – Das ist das neue Motto von Microsoft, wenn es um die Weiterentwicklung ihres Betriebssystems geht. Anstatt im 3 Jahrestakt neue Windows-Versionen herauszubringen, veröffentlicht man regelmäßige Updates für das jetzige System. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass Nutzer sich nicht mehr drum kümmern müssen, sich die neuste Version von Windows anzuschaffen. Jedoch birgt das Update-Modell auch Nachteile, besonders in der Entwicklung von Windows.
Die Mitarbeiter bei Microsoft scheinen sich keine große Mühe mehr zu geben. Es gibt ein festen Zeitplan, bis dahin muss die neue Funktion sitzen. Fehler und Ungereimtheiten kann man ja noch später ausbessern, im nächsten Update. Bis dahin müssen sich Nutzer ein halbes Jahr lang mit oft unfertiger Software herumschlagen. Außerdem werden häufig gut funktionierende Dinge plötzlich verschlechtert, ohne, dass ein ersichtlicher Grund existiert. Ein gutes Beispiel hierfür wäre die Kontakte-App von Windows 10.
Neues Layout: Gut gemeint, aber schlecht umgesetzt
Die Kontakte-App gehört zu Windows 10, wird also auch auf PCs verwendet. Deswegen hat man die Kontaktliste nun für größere Bildschirme optimiert, was keine schlechte Sache ist. Anstatt in der Liste nur die Namen anzuzeigen, werden ab einer bestimmten Fenstergröße auch E-Mail-Adressen und Telefonnummern eingeblendet. Diese sinnvolle Nutzung vom Fensterplatz sorgt für eine schnellere Übersicht relevanter Informationen.
Jedoch hat jemand den Anfängerfehler begannen und die Auslöser etwas falsch platziert. Wenn kein Kontakt ausgewählt ist, dann werden die E-Mails ab einer Fensterbreite von 562px eingeblendet. Jedoch ist der Platz kleiner, als jede existierende E-Mail-Adresse im Internet. Erst ab einer Fenstergröße von 680px macht diese Ansicht Spaß. Bis jetzt gibt es noch nichts Verwerfliches.
Jede Spalte hat eine Überschrift. Also Name für die Namen, E-Mail für E-Mails und Telefon für die Rufnummern. Die Überschrift für E-Mails wird jedoch erst ab einer Fenstergröße von 938px eingeblendet. Das ist deutlich mehr, als benötigt wird, um die E-Mails überhaupt einzublenden. Außerdem wird ab dieser Größe auch schon die Ansicht aller Telefonnummern eingeblendet, jedoch auch ohne Überschrift. Letzteres wird ab 1290 Pixel eingeblendet, was einen schwarzen Rand von 350 Pixel zur Folge hat.
Erst wenn ein Kontakt ausgewählt wird, womit sich die Kontaktinfos rechts anheften, funktioniert die Darstellung der Überschriften und dessen Inhalte ordnungsgemäß.
Wie komme ich eigentlich zurück?
Weiterhin haben wir die Möglichkeit, das Fenster so klein zu schieben, dass es der Größe eines Smartphones entspricht. Entweder, weil wir diese Ansicht als absolut ausreichend empfinden, oder weil wir das neue Surface Phone besitzen. Bei einem Klick auf einen Kontakt, füllen dessen Infos das gesamte Fenster. Jedoch stellt sich nun die Frage, wie wir zurück zur Kontaktliste kommen.
Normalerweise hält man erstmal Ausschau nach der Zurück-Taste, wie in jeder neuen Windows-App. Diese fehlt jedoch in der Kontakte-App. Als Ausweg müssen wir links im Hamburger-Menü extra nochmal auf Kontakte klicken, um zurück zur Liste zu kommen. Das war mal anders. Besser.
App-Integration in der Kontakte-App – das braucht einen Klick zu viel!
Die neue Übersicht der Kontaktinfos ist eigentlich ganz Nett gemacht. Es werden viele Infos auf einen Blick angezeigt, klar unterteilt durch Überschriften.
Eine bekannte Funktion ist die Integration von Apps in die Kontakte-App. Somit können wir direkt über die Kontaktinfos eine Nachricht über Unigram verschicken, oder einen Sprachanruf über Skype starten. Heften wir den Kontakt an unsere Startseite an, haben wir einen schnellen Zugriff auf Kommunikationsmöglichkeiten mit der Person.
Was vorher nur ein Klick benötigt hat, braucht jetzt zwei. Denn es werden Standardmäßig nur zwei Möglichkeiten angezeigt: Die Telefonnummer kostenpflichtig über Skype anrufen, oder einen kostenlosen Videoanruf über Skype starten. Alle weiteren Optionen befinden sich unter den Button Weitere Informationen. Erst dort kann ich einen Sprachanruf, ganz ohne Video starten, oder eine Nachricht über Unigram verschicken. Das war vorher nicht so.
App-Elemente überschneiden sich mit Fenster-Buttons
Mit universellen Apps und dem Fluent-Design verfolgt Microsoft das Ziel, dass Fensterrahmen zukünftig nicht mehr die Trennung zwischen System und App darstellen, sondern beides miteinander vermischt. Entsprechend haben wir bei einigen Apps Inhalte, die auf Fensterrahmen platziert werden. Eine sehr gute Idee, was beispielsweise Groove-Musik gut umsetzt. Die Kontakte-App jedoch nicht.
Wenn ihr ein Kontakt an die Startseite anheftet und von dort aus öffnet, dann werden die Kontaktdetails im ganzen Fenster dargestellt. Es wird ignoriert, wie groß das Fenster ist. Dabei werden oben rechts das Drei-Punkte-Menü und die Schaltfläche zum Anheften genau auf Schließen und Maximieren dargestellt. Das ist ziemlich suboptimal.
Macht mein BIOS Geräusche oder war das die Kontakte-App?
Microsoft hielt sich bislang fern von Sounds in Apps, was eine gute Sache ist. Geräusche für Aktionen würden nur dafür sorgen, dass sich das Betriebssystem wie ein Kinderspielzeug oder ein Spiel anfühlt, wo man dafür belohnt wird, dass man jetzt eine Word-Datei abgespeichert hat.
Die Kontakte-App spielt jedoch einen Sound ab, wenn man zwei Kontakte miteinander verknüpft. Dieser Sound ist ziemlich kurz und hört sich auch noch schlecht an. Es ist ziemlich fragwürdig, wer das implementiert hat und welchen Hintergedanken die Person dabei hatte.
Fazit – Windows Entwicklung braucht wieder mehr Liebe zum Detail
Kontakte ist eigentlich keine schlechte App aus dem Hause Microsoft. Doch durch solche misslungenen Dinge sorgt man für einen schlechten Eindruck bei den Nutzern und wertet die App-Qualität ungemein ab. Dabei handelt es sich nicht um ein Einzelfall, auch bei anderen Apps lassen sich ähnliche Entwicklungen beobachten. Beispielsweise wird in der Foto-App die breite Suchbox beim Scrollen nicht mehr ausgeblendet. Stattdessen bietet man uns einen extra Button dafür an, der jedes mal angeklickt werden muss. Alles andere als intuitiv. Zudem entfernte man Animationen aus der Alarm & Uhr-App, in dem Menüpunkt Weltuhr.
Microsoft sollte wieder darauf achten, Dinge sauberer umzusetzen, und auch kleine Details pflegen. Denn nur so wird eine gute Nutzererfahrung gewährleistet. Ein Betriebssystem besteht aus vielen kleinen Dingen, die im Zusammenspiel ein großes Konstrukt bilden. Wenn jedoch ein paar dieser Dinge nicht mehr funktionieren, stürzt das Konstrukt ein. Möglicherweise wird es nie mehr aufgebaut, weswegen die Nutzer am Ende doch zur Konkurrenz wechseln.
Peter ist frischgebackener Projektleiter und freut sich über seine neuen Aufgaben. Das erste Projekt steht auch schon an. Sein Abteilungsleiter hat ihm da eine Aufgabe auf den Tisch gelegt: "Kümmern Sie sich da mal darum, Sie haben ja jetzt diese Schulung gehabt."
Peter ist dann doch etwas ratlos. Wie soll er jetzt genau anfangen?
Er holt sich Rat bei einem erfahrenen Kollegen. "Tja", sagt der, "wenn dein Telefon nicht dauernd klingelt, stimmt was in deinem Projekt nicht. Mit der Planung allein ist es nicht getan, du musst auch für die Umsetzung sorgen. Also im Zweifelsfall immer noch mal nachfragen, ob alle alles verstanden haben und es auch tun." "Naja", denkt Peter, "das sollte doch nicht so schwer sein. Und überhaupt, ich soll das Projekt leiten und nicht telefonieren." "Solange alle an einem Strang ziehen, die du für das Projekt brauchst, ist das auch einfach. Sorge dafür, dass alle das Projekt verstanden haben, um das Du Dich kümmerst", bekommt er zur Antwort.
Grafik:
braintool software gmbh
Die grundlegenden Dinge sind immer gleich, auch wenn jedes Unternehmen sie wahrscheinlich ein wenig anders handhabt : Die Aufgaben eines Projektleiters. Projektleiter haben umfassende Verantwortlichkeiten oder werden zeitlich befristet mit einem bestimmten Projekt betraut. Die generellen Aufgaben eines Projektleiters sind nicht eindeutig definiert. Allerdings gibt es in allen Branchen und Unternehmen zahlreiche Gemeinsamkeiten. Diese hat der Projektmanagement-Software-Hersteller braintool in einer animierten Infografik zusammengefasst.
Von der Planung bis zum Projektabschluss Der Projektleiter ist für die Durchführung des jeweiligen Projektes verantwortlich. Er plant und koordiniert die Umsetzung, setzt Ziele und Meilensteine. Er steuert das Projekt anhand der Daten und Fristen, die er zuvor in seiner Planung einfliessen liess. Ist das Planziel in Verzug, leitet er notwendige Steuerungsmaßnahmen in die Wege, um gegenzusteuern.
Im Verlauf eines Projektes zeichnen sich daher folgende Aufgaben ab:
Projekte planen und koordinieren
Projektziele sowie Meilensteine definieren und erreichen
Mitarbeiter führen, koordinieren und motivieren
Projektcontrolling, Kontrolle und Einleitung von Maßnahmen
Kommunikation mit Teams, Vorgesetzten und Auftraggebern
Projektdokumentation und Projektabschluss sicherstellen
Motivation und Kommunikation sind ein wichtiger Faktor Für die erfolgreiche Umsetzung eines jeden Projektes ist das Projektteam das entscheidende Fundament. Der Projektleiter koordiniert dabei die Aufgaben seines Teams und sollte die Motivation dabei nie aus den Augen verlieren. Ebenso entscheidend für den Erfolg ist eine saubere und klare Kommunikation mit dem Team, Vorgesetzten und externen Parteien.
Nach der ersten Projektplanungsrunde weiß Peter, was der erfahrene Kollege gemeint hat. Alle ins Boot zu holen, ist doch nicht so einfach. Peter hat verstanden, dass er sich erstmal um eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Verständnis des Projektzieles kümmern muss. Tatsächlich hatte jeder in der Besprechung eine andere Vorstellung vom Projektziel im Kopf. Es war harte Arbeit, dass sich alle auf ein gemeinsames Bild, eine Metapher, für das Projekt einigen konnten. Dafür weiß aber jetzt auch jeder, was gemeint ist. Und Peter fragt ab sofort immer nach Beispielen, egal um welche fachliche Anforderung oder Idee es geht. Je genauer alle erklären, was sie meinen, umso schneller kommen alle voran. Und das geht am besten mit Beispiel-Geschichten. Nicht das Peter Geschichtenerzähler werden wollte.... Der erfolgreiche Abschluss Der Projektleiter stellt eine informative Projektdokumentation während des Projektes und zum Abschluss sicher. Dies gilt, bei erfolgreicher Projektdurchführung ebenso wie bei Projekten, die aus guten Gründen nicht bis zum Ende umgesetzt werden. Bei jedem Projekt gibt es Learnings für das Team und den Projektleiter, die Verbesserungen für Folgeprojekte sicherstellen. In diesem Sinne wünschen wir viel Erfolg für die Durchführung zahlreicher Projekte.
Die schönsten Geschichten entstehen tatsächlich beim Rückblick auf das Projekt, stellt Peter dann einige Wochen später fest. Dann wenn alle in Ruhe auf das geleistete zurückblicken, und Pannen und unerwartete Erfolge Revue passieren lassen. Peter und sein Team nehmen eine ganze Menge Erfahrung mit, die sie dann den Neulingen weitererzählen werden. Und Peter weiß jetzt: wenn das Telefon nicht den ganzen Tag klingelt, läuft irgendetwas aus dem Ruder.
Danke anBraintoolfür die Grafik und die Erklärung,
was denn ein Projektleiter so macht. Peter hat das sehr geholfen.
Wer wie Peter mehr über die Kommunikation mit Geschichten im Projekt lernen möchte,
In aller Regel kann sich dieser DWD-Schnitt noch um ein/zwei Zehntel ändern, was aber für unsere Langzeitbetrachtung unwesentlich ist. Die endgültige Temperatur wird vom DWD dann nach Ostern veröffentlicht.
Zunächst fragen wir uns, wo dieser deutschlandweite DWD- Schnitt innerhalb der letzten 30 Jahre einzuordnen ist. Die Antwort gibt die nächste Grafik, gezeichnet nach den Archiv-Angaben des DWD. Leider fehlt diese Grafik im Artikel des DWD über den März, denn sie zeigt, dass es keine Erwärmung gibt. Im Gegenteil. Der März wird deutschlandweit kälter.
Abb. 1: Der Monat März, gezeichnet nach den Erhebungen des Deutschen Wetterdienstes zeigt eine deutliche Abkühlung von etwa einem Grad innerhalb der letzten 30 Jahre. Abkühlung ist das Gegenteil der überall behaupteten Erwärmung und das Gegenteil dessen, was uns täglich als Angstgeschrei verkündet wird.
Wir stellen fest: Nicht nur der Januar und Februar, sondern auch der März wurden in den letzten 30 Jahren kälter. Auch diese Grafik zeigt erneut, dass das angebliche Treibhausgas Kohlendioxid gar keine oder kaum eine Erwärmungswirkung hat. Die Faktoren der Klimaabkühlung überwogen in den letzten 30 Jahren bei weitem.
Dabei macht der Mensch das Klima durchaus wärmer und zwar mit allen Baumaßnahmen, die täglich durchgeführt werden, die Betonierung und Trockenlegung der Landschaft, sowie der stets steigende Wohlstand und Energieverbrauch führen zu einer stetigen Erwärmung, welche von den Thermometern automatisch mitgemessen wird. Durch die inzwischen fast 29 000 Windkraftanlagen sowie die dunklen, heizenden Solarpaneele und den damit verbundenen Stromnetzausbau trägt der Mensch zusätzlich Wärme in die Landschaft ein. Die neuen Leitungen dürfen bis zu 200°C heiß werden. Damit wird der Überschussstrom in die Landschaft geheizt. In Deutschland gibt es nicht nur Wärmeinseln, aus denen die Kälte rausgeheizt wird, sondern ganze Regionen sind zu Wärmeregionen geworden, inzwischen etwa 10 bis 15% der Gesamtfläche Deutschlands. Kurzum: Wäre alles so geblieben wie vor 30 Jahren, dann wäre die DWD-Trendlinie noch fallender.
Aus diesem Grunde greifen wir auf Wetterstationen auf dem Lande zurück, eben dort, wo sich nach unserer Meinung weniger wärmend verändert hat, weil sich die zusätzlichen Baumaßnahmen in Grenzen hielten. Entsprechend erschreckend sind die Temperaturgrafiken:
Die armen Amtsberger
Die Station steht im kleinen Teilort Dittersdorf am Fuße des Erzgebirges in Sachsen.
Abb. 2: Der März wurde auf dem Lande im Erzgebirge um 2 Grad kälter. Die deutliche Abkühlung ist das Gegenteil einer Klimaerwärmung. Der diesjährige kalte März im Erzgebirge war keine Ausnahme, er reiht sich lediglich ein um die fallende Trendlinie.
Fazit: Wie der Monat März sich weiter entwickelt, wissen wir natürlich nicht, denn zu viele Faktoren wirken auf das tägliche Wetter ein, manche erwärmend, manche abkühlend. Und in den letzten 30 Jahren überwogen deutlich die Abkühlungsfaktoren. Der Mensch mit seiner Wärmeinselzusatzwärme konnte die Abkühlung in den Städten lediglich abbremsen, die kalten Temperaturen aus den Straßen rausheizen, was jedermann mit dem Autothermometer leicht feststellen konnte.
Es gibt aber auch Städte, die sich im Betrachtungszeitraum weniger verändert haben. Aus dem DWD-Archiv heraus ist uns Hamburg aufgefallen. Dort war der Wiederaufbau nach dem Kriege wohl vor 30 Jahren bereits abgeschlossen und die Wärmeinselzusatzwärme stagniert auf einem hohen Niveau.
Abb. 3: Natürlich ist es in Hamburg deutlich wärmer als im Umland und im Erzgebirge. Vor allem die kalten Märzjahre sind wie erwartet weniger kalt. Betrachten wir aber den fallenden Verlauf der Trendlinie der letzten 30 Jahre dann fällt auf, dass diese in Hamburg fallender ist als der DWD-Schnitt für ganz Deutschland in Grafik 1.
Ähnliches wie in Hamburg beobachten wir auch in anderen Großstädten. Die menschengemachten Wärmeinseleffekte sind ausgereizt. Natürlich gilt das nicht für wachsende Zentren wie Frankfurt oder Berlin. In Berlin beträgt die Märzabkühlung nur ein halbes Grad.
Bleiben wir auf dem Lande. Auch die Oberlausitz in Ostsachsen ist in den letzten 30 Jahren zu keiner großen menschengemachten Wärmeinsel herangewachsen, was sich auch prompt im Märztemperaturverlauf in dem kleinen Ort Neugersdorf zeigt.
Abb. 4. Die Wetterstation in Neugersdorf an der polnisch/tschechischen Grenze bei einer der Spreequellen zeigt ebenso wie andere sehr ländliche Stationen eine deutliche Abkühlung des Monates März in den letzten 30 Jahren.
Ein wesentlicher Grund der aktuellen Märzabkühlung – kältere Großwetterlagen
Die Objektive Wetterlagenklassifikation des Deutschen Wetterdienstes (DWD) liegt seit 1980 vor und erlaubt Rückschlüsse, wie die Häufigkeitsverhältnisse der Großwetterlagen die Temperaturen beeinflussen. Im März sind zwei Wetterlagen- Cluster besonders kühl; und zwar alle in der Höhe zyklonalen Lagen sowie alle, die entweder ganz (ZZ- Lagen) oder teilweise (AZ- oder ZA- Lagen) zyklonal sind; Näheres zur Wetterlagenklassifikation unter https://www.dwd.de/DE/leistungen/wetterlagenklassifikation/beschreibung.html?nn=16102&lsbId=375412 . Im Folgenden seien die Häufigkeitsverhältnisse aller Lagen mit Z- Anteil seit 1989 im Vergleich zu den Märztemperaturen gezeigt:
Abb. 5: Die Häufigkeitszunahme kalter Lagen bewirkte seit 1989 eine Märzabkühlung in Deutschland. Der Zusammenhang ist signifikant.
Fazit: In den deutschen Medien werden wir keine Grafiken des Monates März finden. Wohl aber wird in wirren Worten das Lied von der bedrohlichen Klimaerwärmung gesungen. Es wird Zeit, dass endlich damit Schluss gemacht wird.
Der Monat März in anderen Ländern
Kritiker mögen einwenden, der seit 30 Jahren fallende deutsche Märztemperaturtrend sei ein Einzelfall. Doch auch in manchen anderen Regionen der Nordhalbkugel stehen, zumindest momentan, die Zeichen eher auf Märzabkühlung. Da die 2018er Werte international noch nicht vorliegen, wird im Folgenden der Zeitraum 1988 bis 2017 betrachtet. Zuerst schauen wir nach Zentralengland:
Abb. 6: Leichte Märzabkühlung in Zentralengland. Der März 2018 verlief dort merklich zu kalt, was den negativen Trend verstärken wird.
Abschließend noch ein Blick nach Nordamerika, wo sich zunächst ein Vergleich der WI- belasteten Bundeshauptstadt Washington mit dem etwa 100 Km entfernt liegenden, sehr ländlichen Dale Enterprise anbietet:
Abb.7: WI- Erwärmung in Washington, Abkühlung im ländlichen Dale Enterprise.
In Nordamerika fanden wir außerdem mit Harvard Forest eine weitere WI-arme Station, deren Werte leider erst seit 2001 vorliegen; aber auch dort zeigt sich zumindest aktuell eine minimale März-Abkühlung:
Abb. 8: Keine Märzerwärmung an der erst seit 2001 betriebenen, waldnahen Station Harvard Forest.
Zusammenfassung: Trotz merklich steigender CO2– Konzentrationen wurde der März in Deutschland und in einigen, klimatisch ähnlichen Regionen der Nordhalbkugel seit 1989 kälter. Verschiedenste Wärmeinseleffekte bremsten die Abkühlung; welche zumindest in Deutschland hauptsächlich von häufigeren, kalten Großwetterlagen verursacht wurde.
Josef Kowatsch, unabhängiger Natur- und Klimaforscher
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher
In this advanced FOTW post, learn how to create dynamic parallel approval requests using the new concurrency control settings in for each loops and also get a flavor for other Flow capabilities like variables, expressions, and ODATA filter queries.
It seems portal.microsoftonline.com is down, this may affect OnedriveMapper users, some tenants seem to get redirected during the logon process to portal.microsoftonline.com, but many also don’t. If you’re affected, open a ticket with Microsoft.
OnedriveMapper will show this in the log: | ERROR | Error detected while following redirect, check the FAQ for help
Update: it seems only ADFS / federated tenants are affected.
Update: the RPT update command seems to have fixed the issue for most of those affected.
Trotz einer bereits auf EIKE gebrachten, kleinen Rezension [1] dazu ein informeller – extrem gekürzter und damit sicher tendenzieller – Nachtrag (den jeder unter Protokoll Deutscher Bundestag 19/24ab Seite 58 in voller Länge nachlesen kann).
Vorspann
Über diese Debatte wurde von unseren Medien beispielhaft wie folgt berichtet:
MSN Nachrichten, 23.03.2018: REUTERS/Michaela Rehle AfD nennt Klimawandel „Irrlehre“ und will Energiewende beenden „Die AfD sagt hier und heute der Irrlehre des von Menschen gemachten Klimawandels den Kampf an“, sagte ihr Umweltpolitiker Karsten Hilse am Freitag: „Wir wollen den Ausstieg aus allen diesbezüglichen nationalen und internationalen Verträgen und Gremien.“ Es gebe keine Beweise für den Klimawandel. Studien gäben nur wider, was die Aufraggeber wollten. Auch der Umstieg auf erneuerbare Energien sei daher falsch …
… Die Rede löste im Bundestag Empörung und auch Gelächter aus. Der durch den Menschen ausgelöste Klimawandel ist von einem UN-Expertengremium und der weit überwiegenden Mehrheit der Wissenschaft festgestellt worden. Im Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt, um den Anstieg der Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.
… Feinstaub oder auch Stickoxide, wie Diesel-Fahrzeuge sie produzieren, gelten auch schon in Konzentrationen unter den bestehenden Grenzwerten als Auslöser für eine Vielzahl von Krankheiten und vorzeitige Todesfälle … Wie die Debatte wirklich ablief und welche Partei welche Inhalte beizutragen hatte, anbei in Kurzform.
Frau Hendricks „lebt“ als Klon weiter …
kann man beim Anhören der Rede unserer neuen Umweltministerin (Studium der Germanistik und Politikwissenschaft), denken. Der einzige Unterschied ist: Sie kann besser reden und man hat nicht – wie oft bei Frau Hendricks – den Eindruck, eine Kindergartentante, welche die Abgeordneten mit ihren kleinen Schützlingen verwechselt, stände vorne am Pult [2].
Ansonsten hat diese Frau wirklich gar nichts Neues zu bieten, außer dem Credo: „Weiter so, aber mit noch mehr Elan“ [4], und „alles Bisherige waren Erfolge – sofern die SPD daran beteiligt war“. Auch freut sie sich darüber, dass die SPD die GRÜNEN bereits in ihren Forderungen überholt hat. Von irgendeiner minimalen Reflexion und Aufbereitung sachthematischer Fragestellungen zeigt sie jedoch nicht die geringste Spur.
Braucht es in ihren Augen auch nicht, denn für alle, welche bedingungs- und bedenkenlos alleine dem Ökoglaubens-Dogma: „CO2 ist das Klimagift, für alle Übel der Welt verantwortlich und muss, koste was es wolle, aus der Atmosphäre verschwinden“ erübrigt sich zu sonstigen Ursachenforschungen jegliche Diskussion.
Es ist wie zur Hochzeit der allerchristlichsten Kirche: „Es reicht, die Bibel zu kennen und ohne Murren viel zu arbeiten, mehr braucht ein guter Christ (hier Umweltministerin) nicht zu wissen und nicht zu tun“.
Vortrag: Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt
Protokoll Deutscher Bundestag 19/24: [7] Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt …
… Sie wissen: Die Umwelt zu schützen, das ist ein zentrales Politikfeld … Umso schöner ist es, dass der Umweltschutz in Deutschland eine seit Jahrzehnten anhaltende Erfolgsgeschichte schreibt, und zwar eine ökologische und eine ökonomische Erfolgsgeschichte … Ich werde als Ministerin alles dafür tun, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden kann …
… Jetzt, nach dem großartigen Klimaschutzabkommen von Paris und der Agenda 2030, wird die weltweite Nachfrage nach Umwelttechnologie weiter steigen … Vor uns liegen grundlegende Strukturveränderungen oder, wie es auch genannt wird, eine große Transformation …. Das gilt für neue Mobilitätssysteme, für unsere Energieversorgung … und natürlich auch für neue Formen der Landwirtschaft … Das ist übrigens ein weiteres Beispiel dafür, dass aus der grünen Frage schon längst eine rote Frage geworden ist.
Deutschlands Umweltministerin kann den Klimawandel wirklich stoppen …
indem wir ein Gesetz, welches ihn verbietet schaffen. Mehr Blödsinn geht kaum, reicht im Bundestag jedoch, um Beifall zu bekommen: [7] (Beifall bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU).
Beim Anhören der Redebeiträge fällt sowieso auf, dass Beifall in Mengen vergeben wird. Die Parlaments-Videos erinnern dadurch immer mehr an historische Beiträge aus der DDR-Volkskammer und sonstigen, sozialistischen Ländern. Zum Glück wird im Plenarprotokoll nicht die Prozentzahl mitgezählt. Keiner der Redner*innen kommt so in Gefahr, protokolliert zu bekommen, dass er/sie die gefährlichen, 100 % erreicht hat.
Svenja Schulze (SPD): … Ich freue mich auf die Zusammenarbeit … die dabei mithelfen wollen, den Klimawandel wirklich zu stoppen.
… Wir werden jetzt mit aller Kraft darangehen, die Lücke bis 2020 so weit wie möglich zu schließen, zum Beispiel durch Sonderausschreibungen für Wind- und Solarstrom, wie wir sie im Koalitionsvertrag vereinbart haben. Wir werden in diesem Jahr erstmals ein Klimaschutzgesetz vorbereiten und 2019 verabschieden …
Kohle muss weg. Der Begriff „Grundlast“ ist mir unbekannt
Zuerst erzählt die studierte Politologin, dass das EEG durch „Sonderausschreibungen für Wind- und Solarstrom“ noch schneller ausgebaut werden soll und im gleichen Atemzug schaltet sie die Kohlekraftwerke ab. Ein Zeichen, dass ihr die Grundlagen und Probleme der elektrotechnischen Energieversorgung vollkommen unbekannt sind. Ist ihr auch nicht wichtig. Wichtig ist, dass der Staat die wegfallenden Arbeitsplätze subventioniert, damit es keine Proteste gibt.
Svenja Schulze (SPD): … Die Kommission hat den schwierigen Auftrag, erstmals für Deutschland ein Enddatum für den Kohleausstieg zu erarbeiten.
Bei der Luftreinhaltung habe ich die gleiche Meinung wie die Medien …
welche die Deutschen Umwelthilfe hofieren [3] [6] und ihr weiterhin bedingungslos folgen. Auch dazu sind ihr Hintergründe zur Messmethodik und Sinn vollkommen egal, wohl eher hinderlich.
Svenja Schulze (SPD): … ich komme natürlich gerne auf das aktuelle Thema Luftreinhaltung zu sprechen. Ich bin keine Freundin von Fahrverboten. … Ich weiß aber auch, dass wir innovative Lösungen brauchen, wenn wir sie verhindern wollen. Was nämlich auch stimmt, ist, dass die Menschen in Deutschland ein Recht auf saubere Luft haben …. Die Verursacher sind die Automobilhersteller, und genau die müssen sich ihrer Verantwortung stellen … Ich für meinen Teil werde dafür sorgen, dass das Sofortprogramm „Saubere Luft“ umgesetzt wird …
Niemand weiß, warum ausgerechnet in einem Naturschutzgebiet die Insekten abnehmen, aber vorbeugende Verbote sind zur Beruhigung immer gut
Immer noch ist vollkommen unklar, warum der private Verein ausgerechnet in einem Naturschutzgebiet die große Abnahme an Insekten zählt. Experten sagen, dies liegt auch an zu viel Naturschutz, weil die Insekten durch das viele Grün keine Brachflächen mehr zur Entwicklung finden [8]. Weil es das Deutsche Volk jedoch so will (wer hat es bisher wirklich gefragt? Fallen Steckmücken dann auch unter den Schutz?), muss Glyphosat verboten werden – wie eigentlich alles, was nicht als GRÜN deklariert ist -.
Svenja Schulze (SPD): … Liebe Kolleginnen und Kollegen, die vom früheren Landwirtschaftsminister Schmidt herbeigeführte Zustimmung Deutschlands zur Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung hat sich als Bumerang erwiesen … Die Menschen in Deutschland haben ganz eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass sie kein Glyphosat auf unseren Äckern wollen und dass sie insgesamt einen sorgsameren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln einfordern. Wir werden deshalb die Anwendung von Glyphosat in dieser Legislaturperiode schnellstmöglich beenden. Und nicht nur das: Wir werden das in eine rundum verbesserte Pflanzenschutzmittelpolitik einbetten, die umweltverträglich ist und den Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher entspricht. Das Insektensterben beunruhigt die Menschen zu Recht. Deswegen haben wir festgelegt, dass wir ein Aktionsprogramm für den Insektenschutz schnell auf den Weg bringen …
AfD
Karsten Hilse (AfD):[7] … Deutschland hat Riesenprobleme … aber auch eine nur in der Fantasie grüner Ideologen existierende Scheinkrise. Ich spreche vom Klimawandel, der nicht anders, nicht schneller, nicht steiler, sondern eher deutlich moderater verläuft als in den letzten Jahrtausenden. Er wird aber seit Jahrzehnten und immer schriller in eine apokalyptische Gefahr umgedeutet.
Nicht neu: Die AfD glaubt nicht an den AGW-Klimawandel
Karsten Hilse (AfD): … Das Klima – ein rein statistischer Rechenwert aus lokalen Wetterdaten, über mindestens 30 Jahre gemittelt – soll so sehr in Gefahr sein, dass es geschützt werden muss. Wer das will und noch logisch und nicht ideologisch denken kann, müsste dann doch zunächst damit anfangen, das Wetter zu schützen – ein absurder Gedanke. Und natürlich soll der Mensch wegen seiner CO2-Emissionen an dieser bevorstehenden Apokalypse schuld sein. Das behauptet jedenfalls unsere Klimakanzlerin, unterstützt von mit viel Steuergeld gefütterten Forschungsinstitutionen, die immer genau das liefern, was die Geldgeber von ihnen verlangen.
… CO2 ist ein Spurengas, welches in Spuren, also in Mikromengen, in der Atmosphäre vorhanden ist. In den letzten 150 Jahren ist seine Konzentration von 3 auf 4 Moleküle pro 10 000 Moleküle in der Luft angestiegen. Ein ganzes Molekül CO2 auf 10 000! Für die mit vielen Milliarden gepamperte Hypothese, dass mehr CO2 mehr Temperatur erzeugt, gibt es keinen einzigen Beweis, (Ralph Lenkert [DIE LINKE]: So ein Schmarrn!) auch nicht in einem der bislang veröffentlichten IPCC-Berichte. Alles, was in den letzten 30 Jahren „bewiesen“ wurde, kommt aus Computermodellen, doch die versagen schon bei der Berechnung der Klimavergangenheit dramatisch, und bei der schon eingetretenen Zukunft – es gibt sie ja nun schon seit 30 Jahren – ebenso.
SPD-Einwand: Ergebnisse von Abstimmungen sind Gegenbelege
Ein SPD-Abgeordneter fand schon diese Ausführungen so schlimm, dass ein Einwand kam: Abstimmungsergebnisse können die Wahrheit herausfinden. Dass gerade bei der SPD Abstimmungen kläglichst – besonders bei 100 % Einheitsmeinung -ihr Versagen zeigen, gilt beim Klimawandel natürlich nicht.
René Röspel (SPD):[7] Was Sie gerade behauptet haben, entspricht nicht dem, was tatsächlich 99 Prozent aller auch unabhängig geförderten Wissenschaftler weltweit herausgefunden haben. Fragen Sie einmal einen Praktiker – einen Pflanzenphysiologen oder einen Biologen –, wie sich schon ganz geringe Anstiege von Kohlendioxid in der Umgebungsatmosphäre auf Wachstum, Entwicklung oder Ähnliches auswirken. Ich frage mich, aus welchen wissenschaftlichen Quellen Sie eigentlich Ihre Pseudoaussagen entnehmen, die Sie hier äußern. Karsten Hilse (AfD): Nur als Anmerkung: Nur 0,3 Prozent – also keine 97 Prozent – der circa 12 000 Studien, die zu dieser Aussage führten, enthielten den expliziten Hinweis, dass die Erwärmung menschengemacht ist. 0,3 Prozent und nicht 97 Prozent! (Steffi Lemke [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Falsch! Das stimmt einfach nicht!)
Anmerkung des Autors: Details zu der unerbittlich (auch von B. Obama) immer wieder zitierten „Konsensstudie“ lassen sich in [9] nachlesen, sowie als Artikel bei:
Donner und Doria, 16. Mai 2013 von Ulli Kulke: Klimaforscher alle einig? Ganz im Gegenteil!
Ruhrkultour: Die fabelhaften 97 % – der Mythos vom Klima-Konsens der Wissenschaftler
kaltesonne 24. April 2013: Größte unabhängige Forschungsorganisation Norwegens: Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens in den Klimawissenschaften:
SINTEF Extrakt: … Dieser Bericht lehnt das Konzept ab, dass es einen einstimmigen wissenschaftlichen Konsensus zur Frage der anthropogenen Klimaerwärmung gäbe und dass die wissenschaftlichen Grundlagen heute vollständig bekannt wären. Der Bericht schlußfolgert, dass eine bedeutende kritische wissenschaftliche Diskussion in den Klimawissenschaften existiert. In dieser Diskussion einen Konsensus herbeiführen zu wollen entspricht einem politisierten und unwissenschaftlichen Glauben an die Forschung, welcher mit dem Ethos der traditionellen Wissenschaft unvereinbar ist. Dieser Bericht ruft dazu auf, kritische Fragen in der Debatte zuzulassen und die öffentliche Debatte zum menschengemachten Klimawandel undogmatisch zu führen. Wissenschaft und Politik müssen stärker voneinander getrennt werden. 3Sat, Rundschau 29.07.2007: Im Jahr 2007 führte der deutsche Professor Kepplinger von der Uni Mainz eine ähnliche, aber viel fundiertere Umfrage bei deutschen Naturwissenschaftlern durch. Kepplingers Zusammenfassung lautete: „Es gibt jeweils ein Drittel Warner, eine Mittelgruppe und Skeptiker. Die Warner präsentieren sich jedoch wesentlich offensiver, so dass irrtümlich der Eindruck entsteht, die Skeptiker seien eine kleine, versprengte Gruppe Unverbesserlicher. Dieser Eindruck ist jedoch falsch.“
Um sich zu trauen, vor aller Öffentlichkeit eine solche, unseriöse Studie immer noch als „Beleg“ zu zitieren, muss man von seinen Zuhörern wirklich viel Unwissen erwarten (wie es auch die GRÜNEN annehmen).
Ausstieg und keine Finanzierung mehr von Pseudowissenschaft
Karsten Hilse (AfD): … Die AfD sagt hier und heute der Irrlehre vom menschengemachten Klimawandel den Kampf an. Wir wollen den Ausstieg aus allen diesbezüglichen nationalen und internationalen Verträgen und Gremien … Wir wollen den Stopp der Finanzierung von Pseudowissenschaft. Die AfD sagt damit auch der Energiewende den Kampf an und fordert die sofortige Aufhebung des EEG, der Energieeinsparverordnung und anderer Knebelungs- und sozialistischer Umverteilungsgesetze, die den Verbraucher schon mehrere Hundert Milliarden Euro gekostet haben.
(Beifall bei der AfD – Harald Ebner [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Was für eine Büttenrede! – Ulli Nissen [SPD]: Können wir uns schenken!)
CDU/CSU
Die CSU hat ein Dilemma. So richtig gefällt ihr das Ganze nicht, aber gegen die Doktrin (und wohl ihre Chefin) traut sich niemand (öffentlich) anzutreten. Zudem ist sie in eine Koalition verstrickt. Also gibt es: Für alles Zustimmung, jedoch mit Einschränkungen nach dem Motto: Spritz mich an, aber mach mich dabei bitte nicht nass.
Man muss aber auch zugestehen, es finden sich darunter auch überlegenswerte Inhalte.
Nennen wir es nicht mehr Klima-, sondern Umweltpolitik, dann klingt es sinnvoller …
Dr. Georg Nüßlein (CDU/CSU): [7] … Man kann das Thema sehen, wie man will. Es ist gar nicht entscheidend, ob Sie sich der herrschenden Meinung der Wissenschaft anschließen wollen oder nicht. Darauf kommt es gar nicht an. Ich glaube, für uns als Umweltpolitiker ist am Schluss entscheidend, dass wir uns im Klaren darüber sein müssen, dass das Ausmaß des Verbrauchs der Ressourcen auf diesem Planeten nicht mehr aufrechterhalten werden darf. Da ist mir die Motivation egal; das sage ich Ihnen ganz ehrlich … Wenn Sie sagen, Sie glauben nicht an den Klimawandel, dann kommt es doch auf die Schlussfolgerungen an, die Sie ziehen. Diese müssen doch so ähnlich wie unsere sein. Man muss sich doch überlegen, ob wir auf Dauer fossile Brennstoffe ohne Rücksicht auf Verluste verbrauchen und ob wir das Thema Biodiversität so vernachlässigen können, wie wir das bisher getan haben … Das sind die Dinge, die uns am Schluss einen müssen. Nun stimmt auch, dass beim Thema Klimaschutz Ideologie eine gewisse Rolle spielt ...
Wir wollen so aus der Kohle aussteigen, dass es wirtschaftlich nicht schadet … sondern den Wohlstand in unserem Land ausbaut
Dr. G. Nüßlein (CDU/CSU): [7]… dass wir nämlich keine Unternehmen aus dem Land vertreiben wollen, dass es natürlich auch um Wirtschaft geht, dass es um Arbeitsplätze geht; auch eine soziale Dimension, die übrigens bei der Umweltpolitik vielfach vernachlässigt wird. Das sage ich an die Adresse all derjenigen, die immer rufen: Das regeln wir über das Geld. Wir verteuern das, was uns nicht passt. Dann werden es diejenigen, die es sich nicht leisten können, schon sein lassen. – Das ist eine falsche Politik. Sie wissen genau, wen ich in diesem Zusammenhang meine … Wir wollen so aus der Kohle aussteigen, dass uns das wirtschaftlich nicht schadet; denn am Ende, meine Damen und Herren, kommt es auf den Erfolg an und nicht auf die Statistik … Es kommt darauf an, dass die Maßnahmen, die wir in diesem Land in Sachen Klimaschutz ergreifen, eine Vorbildfunktion haben. Das wird nicht nur dann so sein, wenn damit CO2-Emissionen reduziert werden, sondern sie werden insbesondere dann eine Vorbildfunktion haben, wenn wir dadurch in der Lage sind, den Wohlstand in unserem Land auszubauen.
Schon beim wichtigsten Punkt der Umweltministerin – dem Klimaschutzgesetz – ist sich die GroKo nicht mehr einig
Dr. G. Nüßlein (CDU/CSU): [7]… Wir waren uns einig … dass es sich bei diesem Gesetz um ein Artikelgesetz handeln soll. Im Koalitionsvertrag wird zu Recht die Formulierung „Klimaschutzgesetz“ vermieden, (Dr. Matthias Miersch [SPD]: Das hat die Kanzlerin in der Regierungserklärung gesagt!) weil es eben kein übergeordnetes Gesetz ist, auf das sich in Zukunft alle Gesetzgebungsmaßnahmen zu beziehen haben, sondern es wird ein Artikelgesetz sein, mit dem wir bestehende Rechte ändern werden. Darum geht es an dieser Stelle. Ich glaube, da gibt es gar keinen Dissens. (Dr. Matthias Miersch [SPD]: Überhaupt nicht!) Das will ich nur noch einmal gesagt haben, damit nicht irgendwann im Laufe der Koalition etwas konstruiert wird …
Frau (Umwelt)Ministerin: Machen sie alles, aber ohne dass es begrenzend wirkt … Probleme will ich nicht noch einmal erleben
Dr. G. Nüßlein (CDU/CSU): [7] Sie, Frau Ministerin, müssen Sorge dafür tragen, dass alles, was noch kommen wird, am Ende umsetzbar ist und nicht nur begrenzend wirkt … . Denn was passieren kann, wenn man falsche Grenzwerte setzt – und das mit großer Ruhe, weil sie irgendwann kommen –, das können wir beim Thema Diesel lebhaft sehen. Ich will, dass wir so etwas nicht noch einmal erleben. Das ist ganz wichtig.
FDP
Eine Illusion ist „gestorben“: Die FDP wäre vernünftiger als die etablierten Parteien [10]. Ganz klar, bei der nächsten GroKo ist die FDP dabei. Egal, ob mit oder ohne den GRÜNEN.
Judith Skudelny (FDP):[7] … Wir haben gehört, dass der Bereich Umwelt eines der zentralen Politikfelder ist. Wenn dem so ist, dann frage ich mich, warum sich gerade einmal 3 Prozent des Koalitionsvertrages mit Umweltthemen beschäftigen und wir im Rahmen dieser Debatte der vorletzte Bereich auf der Tagesordnung sind … Christian Lindner hat an Dreikönig das Thema „Erhalt des Lebensraums“ an die allererste Stelle der Zukunftsherausforderungen gesetzt. Ich würde mir wünschen, dass dem Thema Umwelt auch in diesem Haus diese Bedeutung zugerechnet werden würde …
Unsere Kinder müssen in den kommenden Jahren nicht nur das Klima, sondern auch die Weltmeere schützen
Judith Skudelny (FDP): … Das führt dazu, dass unsere Kinder, die in den kommenden Jahren auch die Weltmeere und das Klima schützen müssen, heute noch nicht einmal Heu und Stroh voneinander unterscheiden können … Deswegen brauchen wir neue Wege in den Naturschutz …
Ein originärer Vorschlag – einmal gegen den Mainstream gedacht
Judith Skudelny (FDP): … Weil wir die Partei sind, die rechnen kann – ich höre schon unsere Haushälter fragen, was das kostet –, habe ich sogar einen Sparvorschlag für Sie –: Nehmen Sie einfach das Geld, das Sie sonst jährlich an die Deutsche Umwelthilfe zahlen würden! … Was wir brauchen, ist mehr Geld für konkrete Naturschutzprojekte. Deswegen wäre es gut, wenn wir statt elitärer Lobby für den Naturschutz vor Ort zahlen würden …
GRÜNER Einwand: Dass Deutschland seit den 70er Jahren sauberer wurde, ist „sachlich falsch“
Judith Skudelny (FDP): … Eines erkenne ich aber neidlos an: Die Deutsche Umwelthilfe macht manche Sachen schon richtig gut, nämlich den Menschen Angst … Gerade beim Umweltschutz versuchen wir, seine Bedeutung dadurch besonders zu betonen, dass wir Ängste schüren wie zuletzt in der Stickoxiddebatte darüber, dass wir wegen der Luft in den deutschen Städten Todesängste haben … Seit den 70er-Jahren werden Luft, Böden und Gewässer in Deutschland sauberer. (Steffi Lemke [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Nein! Falsch! Sachlich falsch!) Die größten Errungenschaften in diesem Bereich sind mit der Technik und mit den Menschen geschaffen worden. Wir denken daher, dass auch in der Umweltpolitik Angstmache kein Stilmittel mehr sein sollte …
DIE LINKE
Schon deutsche Elftklässler können den CO2-Effekt nachweisen
Was bisher noch niemandem rund um die Welt gelang: Einen Nachweis für das CO2-Forcing zu führen, schaffen Elftklässler sofort, sofern sie von einem LINKEN angeleitet werden:
Ralph Lenkert (DIE LINKE, Werkzeugmacher und staatlich geprüfter Techniker):[7] … Ich habe letztes Jahr eine Seminarfacharbeit von Elftklässlern betreut. Sie haben in einer kurzen, aber guten Zusammenfassung nachgewiesen, wie der geringfügige CO2-Anstieg zu einer Temperaturerhöhung auf der Erdoberfläche führt. Dazu ist man mit unserer Schulausbildung in der Lage, wenn man die selektive Wahrnehmung aufgibt. (Beifall bei der LINKEN und der SPD sowie des Abg. Erhard Grundl [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) … Ergänzung: Man sehe sich einmal die Diskussion zum Versuch, CO2-Forcing zu quantifizieren an:
EIKE 25. März 2018: Experimentelle Verifikation des Treibhauseffektes Teil 1: Die gegenseitige Beeinflussung von Wolken und Treibhausgasen
Problemlos schlagen sich 50 Kommentatoren die physikalischen Köpfe ein und nennen sich wechselweise dumm und unwissend. Dieser „Massenschlägerei-Effekt“ ist bei allen solchen Artikeln festzustellen. Aber Elftklässler stehen da drüber und wissen es genau, zumindest glauben das anscheinend LINKE-, SPD- und (komischerweise) wenig GRÜNE Abgeordnete. Die Elftklässler müssen ihr Unwissen noch nicht genau erkennen (und vor allem mit ihrer Seminararbeit fertig werden), von wie Manager bezahlten Bundestagsabgeordneten kann man mehr verlangen.
GRÜNER als wir LINKEN es sind, schaffen selbst die GRÜNEN nicht
Ralph Lenkert (DIE LINKE): … Für eine intakte Umwelt ist viel zu tun. Die Atomkraftwerke sind gefährlich, und damit von ihnen zukünftig weniger Gefahr ausgeht, sind auch die Atomfabriken in Gronau und Lingen sofort stillzulegen … Ein umfassendes Frackingverbot zur Förderung von Erdöl oder Erdgas ist erforderlich … auch davor, dass der Klimawandel weiter verstärkt wird, weil nämlich beim Fracking nachgewiesenermaßen über Jahre hinaus Methan entweicht …
Das EEG ist bedingungslos weiter auszubauen
Ralph Lenkert (DIE LINKE): … Ja, wir brauchen ein Kohleausstiegsgesetz bis 2035, und wir brauchen einen Strukturfonds … damit in der Lausitz bzw. in Mitteldeutschland genau wie im rheinischen Revier neue Industrien angesiedelt werden können und Arbeitsplätze geschaffen werden, die die Energiewende ermöglichen: in Speichertechnologien, Wärmepumpen und Windkraftanlagen. Das ist ein richtiger Weg, und den unterstützen wir.
Dosenpfand war einmal: Wir fordern nun auch Pfandpflicht für Geräte
Ralph Lenkert (DIE LINKE): … Zu einem ganz anderen Problem, das uns alle betrifft. Wie schnell gehen technische Geräte kaputt bzw. werden Updates gemacht bzw. werden neue Generationen auf den Markt gebracht? Eigentlich noch brauchbares elektronisches Spielzeug, Unterhaltungselektronik oder Anlagen funktionieren plötzlich nicht mehr. Wir brauchen Mindestnutzungszeiten. Wir brauchen eine Verpflichtung der Industrie, Upgradebarkeit und Nachrüstbarkeit sicherzustellen … Damit all die Geräte dort ankommen, wohin sie sollen, ist eine Pfandpflicht für technische Geräte ein guter Schritt. Das können wir schnell umsetzen. Dann erhöhen wir die Recyclingquoten und können die Wiederverwertung in Gang setzen …
Wenn wir schon einmal dabei sind, auch Radios werden immer mehr gestört
Immer die alte Leier: Jeder fordert an jedem, auch ländlichen Standort Hochgeschwindigkeits-Mobilität (im Herbst schalteten Zeitungen eine Beschwerdeabfrage über „Funklöcher“). Gleichzeitig betrachten viele Bürger die erforderlichen Antennen wegen der Strahlung als Gesundheitsrisiko und protestieren massiv dagegen (nur, wenn man die Antenne als Funkmast sieht, nicht jedoch, wenn sie von einem mit dem Mobile selbst getragen wird, oder WLAN im privaten- und wie gefordert, auch im öffentlichen Bereich überträgt). Es stimmt, dass die Funkfrequenzen kaum noch reichen. Alle älteren Geräte jetzt behördlich verbieten (was in vielen Fällen gar nichts nützen würde), ist dazu eine typisch sozialistische Lösung. Man müsste dann auch viele hausinterne Kabelnetze, welche nicht mehr den höchsten Schirmungsanforderungen genügen erneuern.
Ralph Lenkert (DIE LINKE): … Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es immer mehr Störungen im Radio gibt? … Die Funkfrequenzen sind überlastet, weil es dermaßen viele Geräte gibt, die nicht mehr den technischen Normen entsprechen. … Wir müssen an dieser Stelle über die Bundesnetzagentur ernsthaft eingreifen. Das Minimierungsgebot für Strahlenbelastungen ist nicht nur unter Sicherheitsaspekten notwendig, sondern auch als Schutz der Gesundheit vor elektromagnetischen Strahlen …
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Bei Umweltpolitik kennen wir keine Gnade
Sylvia Kotting-Uhl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):[7] … Vorrangig geht es um die Verhinderung des Klimakollapses … Ihre großen Aufgaben (zur Umweltministerin) – Sie haben sie selbst genannt – sind der Klimaschutz, das Insektensterben, die Luftreinhaltung in den Städten. Auch der Koalitionsvertrag benennt diese Themen, immerhin … Die frühere Klimakanzlerin hat die Klimaschutzziele 2030 bekräftigt. Fein! Die geräuschlose Entsorgung der 2020-Ziele befreit erst einmal von dem Zwang, sich mit notwendigen Maßnahmen auseinanderzusetzen …
Die grüne Frage ist in der Tat auch eine rote Frage, aber gerade als grüne Frage ist sie noch lange nicht beantwortet …
Ich will Ihnen ganz klar sagen: Das Kapitel „Umwelt und Gesundheit“ im Koalitionsvertrag und die darin vorgesehene Weiterentwicklung eines Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit können Sie schreddern – das ist für die Füße –, wenn Sie es nicht fertigbringen, im Dieselkonflikt ganz klar die Priorität „menschliche Gesundheit“ zu setzen … Lassen Sie mich der Ministerin noch ein Versprechen mitgeben. Frau Ministerin Schulze, wenn Sie sich entsprechend Ihrer Vorstellungsrede … in Ihrem neuen Amt klar für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen positionieren, wenn es Ihnen gelingt, die dafür notwendigen Maßnahmen in die parlamentarische Beratung zu bringen, dann haben Sie unsere volle Unterstützung. Wenn Sie stattdessen Teil der Ignoranz gegenüber umweltpolitischen Belangen werden, wie wir sie gestern und heute beim Wirtschafts-, Verkehrs- und Landwirtschaftsministerium wieder realisieren mussten, dann stoßen Sie auf unseren erbitterten Widerstand
SPD
Wer nicht unserer „Mainstream-Meinung“ zustimmt, ist mindestens „ein Hauch Trump“, ansonsten: Klimaschutz, ohne Wenn und Aber!
Der eigenen Umweltministerin wird ein SPD-Abgeordneter nie widersprechen. Was bleibt also im Redebeitrag zu sagen übrig: Toll, was sie gesagt haben und das Insektensterben nicht vergessen. Wie Gentechnik ist Glyphosat ein Teufelszeug (von dem überhaupt niemand weiß, ob es am Artensterben wirklich wesentlich Schuld hat und die nun erforderliche, mechanische Unkrautvernichtung die Biodiversität der Ackerböden viel mehr negativ beeinflusst).
Natürlich darf ein Seitenhieb nicht fehlen: Der zum Belzebub überm großen Teich. Wer nicht an so unfehlbare und ideale Politikgrößen wie Merkel, Scholz, Nahles und Hofreiter glaubt, mit denen Deutschland zum Glück gesegnet ist, paktiert mit ihm.
Carsten Träger (SPD): [7] … Frau Ministerin, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Amt und herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Rede! … das zentrale Umweltprojekt dieser Legislaturperiode wird der Klimaschutz sein. Wir wollen den Klimawandel begrenzen: in den nächsten zwölf Monaten mit einem Gesetz. Es wird Zeit. Herr Hilse, bei Ihrer Rede wehte ein Hauch von Trump durch den Saal … nach dem Motto: Ich habe eine Meinung. Verwirr mich nicht mit Tatsachen! (Beifall bei der SPD, der LINKEN und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU) Es wird höchste Zeit, dass alle Sektoren ihren Beitrag leisten, so wie wir es im Klimaschutzplan bereits vereinbart haben.
Ausstieg aus der Kohleenergie! Versprochen: Der Strom bleibt trotzdem bezahlbar und die Versorgungssicherheit rund um die Uhr wird gewährleistet
Carsten Träger (SPD): … Für uns Sozialdemoraten ist klar: Nach dem Ausstieg aus der Atomenergie muss der Ausstieg aus der Kohle folgen. Da geht es nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie und das Wann … Selbstverständlich … damit Strom bezahlbar bleibt und damit Versorgungssicherheit rund um die Uhr gewährleistet ist … aber der Ausstieg muss kommen …
Biodiversität durch Verbote und Monitoring erhöhen
Wie schon an anderer Stelle gesagt: Keiner weiß bisher wirklich, warum im Naturschutzgebiet die Insekten so zurückgehen. Glyphosat kann es dort nicht sein und Gentechnik auch nicht. Aber es macht(e) Schlagzeilen. Und gegen Schlagzeilen muss etwas getan werden. Was sinnvoll ist, weiß man nicht, aber wie: „gemeinsam, nachhaltig und gerecht“ und natürlich controlen mit vielen zu erstellenden Berichten und diese überwachenden Behörden, den etwas anderes ist das Monitoring nicht.
Carsten Träger (SPD): … neben dem Klimaschutzgesetz gibt es weitere große Aufgaben. Wir dürfen auf keinen Fall den Erhalt der Biodiversität vernachlässigen Große Schlagzeilen macht ja das Insektensterben, das tatsächlich alarmierend ist. Das Aktionsprogramm Insektenschutz ist für mich daher eines der zentralen Vorhaben, das wir jetzt schnell auf Grundlage eines nationalen Monitorings angehen müssen … Ich hoffe sehr, dass wir das gemeinsam erreichen werden …: bei der Reform der GAP, beim Ausstieg aus Glyphosat, beim Verbot grüner Gentechnik auf unseren Äckern … Wir werden diese Lösungen nur gemeinsam hinbekommen: gemeinsam, nachhaltig und gerecht …
AfD
Dr. Rainer Kraft (AfD):[7] … Wir sind kalendarisch in dieser Woche in den Frühling eingestiegen. In Bayern wurde der kälteste Frühlingsbeginn seit mindestens 138 Jahren, wenn nicht sogar seit Beginn der Aufzeichnungen … dokumentiert; aber das nur am Rande … Vorgestern hat sich der neue Bundesaußenminister, der jetzt leider nicht da ist, geäußert – ich zitiere ihn –: Ziel ist die „Freiheit der Wissenschaft“. – Schöne, hehre Worte. Aber wie frei ist die Wissenschaft in unserem Land denn wirklich? Vor circa vier Wochen fand in der Bremer Landesvertretung der parlamentarische Abend der Meeresforschung statt. Unter anderem sprach dort Professor Latif, einer der Hohepriester in der Klimareligion, über die Gefahr eines Erliegens des Golfstroms und darüber, welche furchtbaren Auswirkungen dies haben könnte. Bemerkenswert war, dass wirklich jedes beobachtete und dokumentierte Phänomen krampfhaft mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden musste. (Steffi Lemke [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Und die Erde ist eine Scheibe!)… Zu wenige Fische: der Klimawandel. – Zu viele Fische: der Klimawandel. – Zu warm: Klimawandel. – Zu kalt: Klimawandel. – Zu salzig: Klimawandel. – Nicht salzig genug: Klimawandel. – Klimawandel, Klimawandel, Klimawandel … Diese pathologische Fixierung auf ein Glaubenskonstrukt korrumpiert unsere gesamte Wissenschaft. Es wird viel Geld in die Forschung gepumpt; aber damit wird nur derjenige gefördert, der die gewünschten Ergebnisse bringt … Das ist der Weg von einer freien Wissenschaft zur ideologisch beschränkten, mantraartigen Selbstbestätigung. Wissenschaft ist frei, und sie muss frei sein. … Die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel hat längst den Boden der Wissenschaften verlassen und ist zum Dogma mutiert …Sehr geehrte Frau Bundesministerin, befreien Sie die Wissenschaft bitte von den Ketten.
Aber zurück zum Golfstrom. Nach den Diskussionen um die unterschiedlichen, jedoch allesamt apokalyptischen Szenarien im Falle des Erliegens des Golfstroms warf ich einen Blick in die dazu vorliegenden Unterlagen. Diese enthalten neben den Modellen, die einen Zusammenbruch des Golfstroms bis zum Jahr 2100 vorhersagen, auch die reell gemessenen Daten. 4000 driftende Bojen des Argo-Projekts zeigen wie auch stationäre Messbojen im Zeitraum der letzten 30 Jahre eine völlig normale und stabile Umwälzzirkulation. Das kann man dort lesen. Die beobachteten Trends liegen – so ist es dort niedergeschrieben – innerhalb der natürlichen Schwankungsbreite. So ein Glück, kann ich nur sagen: Die Katastrophe fällt diesmal aus … Was uns aber ganz reell droht, sind weitere vier Jahre einer katastrophalen Umweltpolitik, die sich nicht mit der Lösung realer Probleme befasst, sondern ihre eigene Existenz mit ökopopulistischen Glaubenssätzen rechtfertigt. (Lachen des Abg. Harald Ebner [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN] – Britta Haßelmann [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Und die Erde ist eine Scheibe!) Wir werden als Oppositionspartei nicht damit aufhören, die Bürger im Lande über diese Scheinpolitik aufzuklären …
CDU/SCU
Wir Deutschen haben beim Klimaschutz eine besondere Verantwortung
Wie Adam und Eva haben die Deutschen wohl eine Welt-Urschuld auferlegt bekommen. Zumindest bis der letzte Cent entschwunden ist, tragen wir an einer „besonderen Verantwortung“ für Alles und den Rest der Welt. Während beim vorherigen Redebeitrag dieser Partei noch Reflexion zur sachlichen Betrachtung erkennbar war, zeigt dieser, dass tieferes Nachdenken auch in der CDU/CSU nicht wirklich erwünscht ist. Wenn es so weitergeht, werden die GRÜNEN die GroKo bald wegen Übertreibung GRÜNER Gedanken ausbuhen.
Andreas Jung (CDU/CSU):[7] … Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe … Wir müssen das jetzt angehen und mit aller Kraft und aller Anstrengung die Dinge voranbringen … und dieser Handlungsbedarf wird nicht nur von einigen mit verengter Sicht hier im Parlament gesehen, sondern 195 Staaten der Welt haben in Paris ein Klimaabkommen beschlossen. Das ist ein Durchbruch gewesen … Wir Deutschen haben dabei eine besondere Verantwortung … Eine der Maßgaben im Koalitionsvertrag ist dabei, alles nur Mögliche dafür zu tun, um das 2020-Ziel, soweit es eben geht, noch zu erreichen …
Was die Kanzlerin gesagt hat, ist festgeschrieben und gilt
Andreas Jung (CDU/CSU): … Die Kanzlerin hat gesagt: Es ist klar, diese Regierung wird einen Plan zur schrittweisen Reduzierung der Kohleverstromung einschließlich eines Ausstiegsdatums vorlegen. Das ist das Vorhaben, und daran wird nicht gerüttelt … das Ziel ist festgeschrieben, und es gilt.
Die Bundeskanzlerin hat gleichzeitig gesagt: Es geht darum … was im Rahmen des Klimaschutzplans von der letzten Regierung erarbeitet wurde, gesetzlich festzuschreiben. Dabei geht es um alle Sektoren. Es geht selbstverständlich um Energie und Kohle – ich habe es gesagt –, es geht aber auch um Energieeffizienz, es geht um Verkehr, es geht um die Landwirtschaft. In all diesen Bereichen wird es verbindliche Ziele und verbindliche Maßnahmen geben.
Deshalb mit dem Atomstaat Frankreich für Klimaschutz (den Deutschland bezahlen soll)
Andreas Jung (CDU/CSU): …Auch ich blicke in besonderer Weise auf die Partnerschaft mit Frankreich, wenn es darum geht, diese Dinge voranzubringen. Wir erarbeiten den neuen Élysée-Vertrag, der im nächsten Jahr verabschiedet werden soll. Dabei muss ein wichtiges Thema der gemeinsame Einsatz für den Klimaschutz sein, und zwar mit internationalem Anspruch.
Nächstes Ziel ist die Nachhaltigkeit mit Nachhaltigkeitsbeirat
Andreas Jung (CDU/CSU): … Das gilt insgesamt, also nicht nur für den Bereich von Umwelt, Naturschutz und Klimaschutz, sondern auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit. In der nächsten Sitzungswoche werden wir, so hoffe ich, den Nachhaltigkeitsbeirat endlich wieder einsetzen. Es gilt, den Weltzukunftsvertrag mit global gültigen Entwicklungszielen für alle Bereiche und alle Staaten, den wir in New York verabschiedet haben, engagiert umzusetzen und ihn zum Maßstab der Politik dieses Hauses und der Bundesregierung zu machen. Jede Regierung, jedes Parlament und jeder, der heute Verantwortung trägt, wird sich daran messen lassen müssen, ob er in den Augen künftiger Generationen besteht.
FDP
Was die vorherige FDP-Rednerin noch zaghaft andeutete, findet sich nun voll bestätigt: Egal, welche Partei es ist: Wer uns anstelle, oder auch mit den GRÜNEN braucht, wir sind gerne dabei.
Dr. Lukas Köhler (FDP):[7] … Als Klimapolitiker finde ich es ganz fantastisch, dass Sie ein Klimaschutzgesetz auf den Weg bringen wollen. Ich will jetzt auch gar nicht fragen, warum die Koalition das in den letzten Jahren nicht hinbekommen hat oder warum sie dazu erst einmal eine Kommission braucht … Dazu ein gerade erschienener Artikel bei Tichy:
TICHYS EINBLICK: Grüne und Freidemokraten planen für die Zeit nach Merkel – und die könnte schneller kommen, als man denkt.
Ich habe Angst davor, weil mein Sohn mich in Zukunft nach Versäumnissen zum Klimawandel fragen wird
Noch keine Generation wusste wirklich, was die zukünftigen am liebsten hätten. Vielleicht beklagen sich diese sogar, dass die mit Sicherheit kommende, inzwischen überfällige Eiszeit nicht wenigstens hinausgezögert wurde [11]. Oder sie fragen sich einst, wie eine ganze Generation so gedankenlos und eifernd auf klimatologische Computerspiele und deren Programmiergurus hereinfallen konnte. Doch Abgeordnete wissen es besser:
Dr. Lukas Köhler (FDP): … Wir müssen unseren Kindern und Enkeln auch eine Umwelt hinterlassen, die ihnen die gleichen Chancen bietet, die wir heute haben. Ich selbst habe einen zweijährigen Sohn. So süß er heute ist, so sauer wird er in Zukunft sein, wenn er mich fragt: Warum habt ihr nichts gegen den menschengemachten Klimawandel getan? … Für uns Freie Demokraten ist Klimapolitik mehr als die Fragen, wann wir aus der Kohleverstromung aussteigen oder wie viele Milliarden Euro die Verbraucher noch durch die EEG-Umlage verschwenden sollen. Lassen Sie uns das Thema größer denken … Klimapolitik umfasst die Landwirtschaft und die Wärme, aber insbesondere den Verkehrssektor, den wir so schnell wie möglich in den Emissionshandel aufnehmen müssen … Doch um die Klimaziele zu erreichen, sollten wir uns natürlich in erster Linie darum bemühen, CO2 zu vermeiden. Wichtig ist aber auch, den Rest nicht einfach in die Atmosphäre zu blasen, sondern so viel wie möglich zu nutzen und zu speichern. Ohne Nutzung und Speicherung von CO2 kommt nämlich kein seriöses Klimamodell aus, wenn es nicht in einem völligen Desaster enden soll …
Die CO2-Speicherung (CCS-Technologien) soll wieder aufleben. Zur Klimarettung ist für die FDP nichts (mehr) teuer genug
Dr. Lukas Köhler (FDP): … Gerade beim Speichern (Anmerkung: von CO2) zeigt sich jedoch das Dilemma in Deutschland: Trotz einiger erfolgreicher Projekte ist die Technologie aufgrund der politischen Rahmenbedingungen bei uns derzeit quasi tot. Aber ich hoffe jetzt auf Sie, liebe Frau Schulze, dass Sie als neue Ministerin mutig genug sind, diese Technologie wieder zum Leben zu erwecken … das ist es, was wir brauchen, wenn wir Deutschland wieder zum Vorreiter in Sachen Klimaschutz machen wollen. Dazu müssen wir den Emissionshandel auf alle Sektoren ausweiten, auf einen international einheitlichen CO2Preis hinarbeiten und offen für neue Technologien sein, die uns jenseits aller ideologischen Debatten helfen, das Klima sinnvoll zu schützen …
CDU/CSU
Frau Umweltministerin: Sie machen alles richtig, aber bedenken sie bitte auch: Nicht nur Grundlast wird fehlen, auch Gips
Der dritte Redner von CDU/CSU kommt bringt einen Redebeitrag.
Dr. Klaus-Peter Schulze (CDU/CSU): [7] … Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch, Frau Ministerin! …
… Der Insektenschutz wird für uns eine große Herausforderung sein, aber ich warne davor, nur einen kleinen Bereich als Ursache zu sehen, nämlich die Landwirtschaft. Ich glaube, die Vergrößerung der Anbauflächen, die Monokulturen, die Vermaisung der Landschaft, die zunehmende Lichtverschmutzung und die Monotonisierung der Pflanzengesellschaften sind ebenfalls Faktoren, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen …
Abschließend muss ich als Lausitzer natürlich etwas zu dem Thema Kohleausstieg sagen … Ich warne davor, nur auf die Versorgungssicherheit und die preiswerte Energie abzustellen … Aber es sind auch andere Fragen zu berücksichtigen. Ich habe das schon einmal in der vergangenen Legislaturperiode angesprochen, wurde dafür aber kritisiert. Woher kommen 6 Millionen Tonnen Gips, wenn die REA-Anlagen nicht mehr laufen? Wo lassen die Städte Berlin, Dresden und Chemnitz die jährlich 800 000 Tonnen konditionierte Abfälle, die sie in den Kraftwerken mitverbrennen lassen? Brauchen wir neue Müllverbrennungsanlagen? …
Der Bundespräsident
Unser Bundespräsident, Herr Steinmeier, beteiligte sich nicht an der Debatte, hat aber seine Überzeugung zum Thema vorab ebenfalls in einer Rede geäußert: TICHYs EINBLICK: [12] (Bundespräident) „Wie sollen wir die sehr realen Probleme unserer Zeit, etwa den Klimawandel, gemeinsam anpacken, wenn politische Kräfte sich einfach weigern, Forschungsergebnisse anzuerkennen oder schlicht bestreiten, dass es Erkenntnisse gibt, die der eigenen Sichtweise widersprechen?“ … Wer daran schuld ist, weiß er auch: „Was heute neu ist, ist die epidemische Verbreitung von Desinformation im Internet, die gewaltige Kraft der digitalen Medien, aber auch die Vielfalt der Angriffe auf den Gebrauch der öffentlichen Vernunft.“
Er weiß auch, woher die von ihm erkannten Angriffe auf die „öffentliche Vernunft“ resultieren: „Zugleich sinkt in manchen Teilen der Gesellschaft, auch bei jungen Menschen, das Vertrauen in seriöse Medien, in Forschungseinrichtungen und demokratische Institutionen. An Glaubwürdigkeit verlieren also gerade diejenigen, die in einer komplexer werdenden Welt mit Komplexität umgehen und Orientierung bieten können“ … Damit meint unser Bundespräsident: Wer unseren Politikern und den Öffentlich Rechtlichen Medien nicht mehr fest vertraut und glaubt, hat keine Orientierung mehr. Den Humanismus und die Säkularisierung muss man wohl wieder zurückdrehen, weil es die politisch richtige Meinung unterminiert.
Seine Rede bedeutet, dass die SPD weiterführen möchte, was Herr Maas begonnen hat. Vielleicht auch nur, dass die „freien“ Medien wegen der hohen Auflagenverluste einen Schutzschirm in Form eines „Medien-GEZ“ bekommen.
Unser neuer Außenminister
Am 28.3. kam im die Meldung, Herr Maas verkündete in New York, Deutschland werde eine Vorreiterrolle im Klimakampf übernehmen. Zur ideologischen Unterstützung war auf dieser Reise auch Herr Edenhofer vom PIK dabei (den Verfechter der großen Transformation, mit seiner Erklärung dazu: [14] (Edenhofer) … „Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um. Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand. Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch fast nichts mehr zu tun.“).
Gut, nebenbei will Deutschland auch noch Verantwortung „für die Wahrung des Weltfriedens übernehmen“ [13].
Herr Maas hat danach gesagt, wie er sich das vorstellt. Deutschland war bisher beim Mitmachen im Zusammenbomben „nicht genehmer“ Regierungen zu passiv: [13] „ (Maas) … Und 2011, zum Zeitpunkt des Libyen-Konfliktes, als ausgerechnet Deutschland sich enthielt und damit ein Stück weit isolierte …
Das muss sich ändern: „ … Das ist der Preis der Verantwortung “. Im Originalartikel [13] weiter lesen.
Neuerdings entstehen durch solche „Friedenslösungen“ ja Klimaflüchtlinge [16]. Und die lassen sich durch CO2-Einsparung, CO2-Besteuerung und Einzahlen in den Klimaschutzfond einfach und vor allem politisch steuerbar „retten“ (zuzüglich einer Merkel-Variante). Wohl die neue GroKo Lösungsvariante der vom Entwicklungshilfeminister immer propagierten Flüchtlingshilfe durch „Problembekämpfung an der Basis“.
Unsere neue Umweltministerin
In der Lokalzeitung des Autors wurde die Auswahl dieser Umweltministerin als eine Proporzentscheidung für den NRW Landesverband und nicht wegen irgendeiner, besonderen Eignung, begründet. Zudem ist sie als strikte Atomkraftgegnerin bekannt. Wie es „der Zufall so will“ fiel die Entscheidung auf eine Person, welche wie ihre Vorgängerin niemals ein Wort gegen Frau Merkel führen würde. Sie mag zwar nicht so erkennbar klimahysterisch wie ihre Vorgängerin sein, trotzdem scheint der Zwang, das Klima und alles Sonstige – auch unabhängig von einer sachlichen Notwendigkeit – vorsichtshalber „schützen“ zu müssen auch bei ihr vorzuherrschen.
Auf Achgut kann man eine gut geschriebene Charakterisierung der neuen Umweltministerin lesen:
Achgut, 25.03.2018: [4] Der Sonntagsfahrer: Zum Gottesdienst mit Svenja Schulze
Sie sagte zu ihrer Amtseinführung: … „In diesem Ministerium geht es um die ganz großen Themen. Es geht darum, unsere Lebensgrundlagen zu schützen: ein stabiles Klima, saubere Luft, sauberes Wasser und eine intakte Natur. Das sind große Aufgaben, denen ich mich mit Kreativität und Überzeugungskraft stellen werde. Zu meinen wichtigsten Aufgaben wird natürlich der Klimaschutz gehören.“
… „Das Bundesumweltministerium ist ein zentrales Modernisierungsministerium, das unser Land für die Zukunft fit macht: Weg von gefährlichen Irrwegen wie der Atomkraft, hin zu den Technologien, die die Weltmärkte von morgen dominieren werden: Dazu gehören unter anderem Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Effizienztechnologien oder eine starke Recyclingwirtschaft.“ …
Fazit
Unter der GroKo wird sich nichts ändern. Allerhöchstens, wenn das Geld ausgegangen ist. Wie in einem sozialistischen Staat, sind dazu schon Maßnahmen beschlossen: Die Untertanen bekommen künftig nur noch die Hälfte an Energie.
Achgut: Kraftwerke ruiniert, 150 Milliarden weg, Wahnsinns-Weltmeister! … Im Koalitionsvertrag heißt es zur Energiewende: „Der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor soll von den jetzigen 38 % bis zum Jahr 2030 auf einen Anteil von 65 % steigen. Mit einer Energieeffizienzstrategie will die neue Regierung den Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 halbieren“. Bitte, hörn Sie auf zu lachen, die Sache ist ernst. Der Koalitionsvertrag passt zum Kernenergieausstieg, zum Kohleausstieg und nun zum Dieselausstieg. Nur – nach meinem bescheidenen Dafürhalten können solche weltfremden Ziele ausschließlich mit Gewalt erreicht werden.
Bild 1 Öko-Energieland Deutschland. Quelle: DialogEnergieZukunft, Offizieller Account der EnBW Energie Baden-Württemberg AG
Da bleibt nur Sarkasmus übrig. Den bedient die Ökokirche inzwischen reichlich:
Währenddessen machen sich unabhängige Öko-Vordenker über wirkliche Lösungswege Gedanken
Jesus (so er wirklich gelebt hat, was nicht sehr wahrscheinlich, sondern eher Ergebnis einer theologischen „Konsensabstimmung“ ist) hat das Himmelreich zu seinen Lebzeiten vorhergesagt (was die Urgemeinde in schlimme Probleme brachte, da ihre Mitglieder nach dem Verschenken ihrer Güter auf einmal mittellos dastanden). Deshalb machte er sich aber auch überhaupt keine tiefer gehenden Gedanken um die Zukunft der Menschheit auf Erden. Was theologisch begabte nicht daran hindert, ihn zu allen heutigen Problemstellungen zu befragen:
Franz Alt, sein neues Buch: Der Appell von Jesus an die Welt
Liebe und Frieden sind möglich Krieg und Terror beherrschen den politischen Alltag, große Teile der Menschheit leben in Armut, und die Zerstörung der Natur schreitet unaufhaltsam voran. Die Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir unsere Zukunft gestalten wollen, scheint dringlicher denn je. Was würde Jesus von Nazareth heute sagen? In einem fiktiven Gespräch befragt Franz Alt Jesus zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Anmerkung: Eine Kundenrezension dazu auf Amazon Vielleicht möchte Herr Alt die ökotheologische Nachfolge von Herrn Schellnhuber antreten, der im September als Leiter des PIK in den Ruhestand geht:
ScienceScepticalBlog: John Schellnhuber, der Klimaberater der Kanzlerin tritt zurück Das stimmt natürlich nicht ganz. Auch unsere Politik ist darum bemüht, zumindest, indem der Verwaltungsapparat dazu massiv ausgebaut wird:
Aus einem Blogbeitrag: Die Nationale Klimaschutz Initiative (NKI) hat von 2008 bis 2017 790 Mio € ausgegeben.
Davon wurden u.a. die Stellen von 650 Klimaschutzmanagern in den Kommunen „geschaffen“ und besetzt. Die schützen jetzt im öffentlichen Dienst von VERDI betreut tagaus tagein das Klima. CDU/CSU: [7] … Aber nicht nur der Umfang der Mittel, die für Maßnahmen zur Verfügung standen, hat sich positiv entwickelt, auch die Zahl der Mitarbeiter im Umweltministerium stieg von 712 auf 1 193 Mitarbeiter. Ich glaube, diese Personalausstattung macht deutlich, dass wir entsprechende Maßnahmen eingeleitet haben. Das gilt auch für das Bundesamt für Naturschutz, das statt 21 Millionen Euro jetzt immerhin 32 Millionen Euro zur Verfügung hat. Nicht zu vergessen das Umweltbundesamt: WIKIPEDIA: Das Umweltbundesamt mit 1500 Mitarbeitern (Zufügung: 2009: 1288 MA) gilt als die größte und mächtigste Umweltbehörde Europas
Bild 2 Luftschadstoff-Emissionen in Deutschland 1970 – 2012. Vom Autor bis 2017 und um beschriftete Hilfslinien ergänzt. Quelle: Umweltbundesamt, Broschüre: 40 Jahre Umweltbundesamt, Seite 124
Zum CO2-Wahn bitte selbst eine der vielen Fundstellen (z.B. auf EIKE) googeln.
[7] Protokoll Deutscher Bundestag 19/24 – 19. Wahlperiode – 24. Sitzung. Berlin, Freitag, den 23. März 2018 (ab Seite 58)
[8] Entomologie heute 26 (2014): 161-176, WERNER KUNZ Die Roten Listen werden immer länger – sind Umwelt- und Naturschutz immer das geeignete Gegenmittel?
Die New York Times startete eine zweigleisige Offensive gegen Pruitts Transparenzpolitik, zu der auch ein Kommentar der beiden führenden EPA-Funktionäre der Obama-Regierung gehört: „Pruitts Politik stelle „Gewinne regulierter Industrien über die Gesundheit des amerikanischen Volkes“.
Die Times veröffentlichte auch einen Artikel, der sich auf Einwände gegen Pruitts Politik konzentrierte, mit der Überschrift: „Wissenschaftler sehen einen Angriff auf die Wissenschaft.“ Kritiker sagen, dass Pruitts Politik vertrauliche Patientendaten und proprietäre Industriedaten offen legen könnte und diese auch verwendet werden könnten, um die [frühere, „Obama“ ] EPA -Gesetzgebung abzuwürgen.
New York Times: „Wissenschaftler sehen einen Angriff auf die Wissenschaft.“
… Unter dem Strich bedeutet das, wenn die EPA sich darauf beschränkt, nur Studien zu betrachten, in denen die Daten öffentlich verfügbar sind, wird die Agentur nur über eine engere und unvollständigere Forschung verfügen, auf die sie bei der Prüfung von Vorschriften zurückgreifen kann. „Es sendet eine ziemlich abschreckende Nachricht an Wissenschaftler, dass ihre Arbeit nicht verwendet werden kann oder nicht verwendet werden wird“, sagte Sean Gallagher, ein Regierungsbeauftragter für Beziehungen mit der American Association for the Advancement of Science, einer gemeinnützigen Wissenschafts-Interessenorganisation.
Pruitt hat in einem Interview mit The Daily Caller seine Transparenzpolitik öffentlich bekannt gegeben. Pruitt sagte, die EPA werde sich bald nur noch auf die Wissenschaft verlassen (dürfen), die der Öffentlichkeit vollständig zur Verfügung gestellt werde.
Seit Jahren sorgen sich Republikaner und einige Industriezweige darüber, dass „geheime Wissenschaft“ genutzt wird, um die ordnungspolitische Agenda der EPA voranzutreiben. Die EPA zitiert routinemäßig Studien, die ihre Daten anderen Forschern nicht zur Verfügung stellen.
Vor allem verwendete die EPA in den 1990er Jahren „geheime Wissenschaft“, um Vorschriften für Feinstaub (PM2.5) zu rechtfertigen. Die EPA zitierte zwei Studien – von der Harvard University und der American Cancer Society (ACS … Krebs..), die sich auf medizinische Daten von Tausenden von Individuen stützten – um ihre Entscheidungen zu rechtfertigen.
„Da die persönlichen Gesundheitsdaten, die mit den Studienteilnehmern verbunden sind, mit Vertraulichkeitsgarantien erhalten wurden, hätte Herr Pruittt offensichtlich argumentiert, dass diese Studien verworfen werden würden, wenn er damals den Vorsitz gehabt hätte“, so die frühere EPA-Leiterin Gina McCarthy und Jane McCabe, Leiterin des Büros für Luftqualität.
Er und einige konservative Mitglieder des Kongresses stellen ein nicht existierendes Problem auf, um zu verhindern, dass die EPA die beste verfügbare Wissenschaft nutzt. Diese Studien halten sich an alle professionellen Standards und erfüllen alle Erwartungen der wissenschaftlichen Gemeinschaft in Bezug auf Peer Review und wissenschaftliche Integrität.“
Im Wesentlichen argumentieren Pruitts Kritiker, dass Forscher keine Transparenzanforderungen erfüllen können, ohne die Vertraulichkeit zu verletzen. Die Richtlinie von Pruitt basiert jedoch auf ausdrücklichen Forderungen nach Redigieren vertraulicher Informationen.
Lamar Smith, Rep. Abgeordneter für Texas fordert in seinem Entwurf „Gesetz zur Ehrlichkeit“ die EPA auf, die zugrunde liegenden Daten von Studien zur Verfügung zu stellen „mit der Ausnahme, dass persönlich identifizierbare Informationen, Geschäftsgeheimnisse, oder kommerzielle oder finanzielle Informationen von einer Person erhalten und privilegiert oder vertraulich, werden vor der öffentlichen Verfügbarkeit redigiert. “ [siehe unten, übersetzter Originaltext]
US Congress-H.R.1430 -Honest and open New EPA Sciense Treatman Act of 2017
Ein Gesetz
Um zu verbieten, dass die Environmental Protection Agency Vorschriften oder Bewertungen auf der Grundlage von Wissenschaft, die nicht transparent oder reproduzierbar ist, vorschlägt, abschließt oder verbreitet.
Sei es durch den Senat und das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika im Kongress versammelt,
ABSCHNITT 1. KURZTITEL.
Dieses Gesetz kann als das „ehrliche und offene neue EPA Science Treatment Act of 2017“ oder das „EHRLICHE Gesetz“ bezeichnet werden.
SEK. 2. DATENTRANSPARENZ.
Abschnitt 6 (b) des Umweltforschungs-, Entwicklungs- und Demonstrationsgenehmigungsgesetzes von 1978 (42 USC 4363) erhält folgende Fassung:
„(B) (1) Der Administrator darf keine „covered“[*] Maßnahme [Regulierung; Gesetz] vorschlagen, abschließen oder verbreiten, es sei denn, alle wissenschaftlichen und technischen Informationen, sind zur Unterstützung dieser Maßnahmen herangezogen werden,
„(A) mit der besten, verfügbaren Wissenschaft;
„(B) diese spezifisch identifiziert ist; und
„(C) öffentlich in einer Weise zugänglich ist, wie es für eine unabhängige Analyse und substanzielle Reproduktion von Forschungsergebnissen ausreicht, mit der Ausnahme, dass persönlich identifizierbare Informationen, Geschäftsgeheimnisse oder kommerzielle oder finanzielle Informationen, die von einer privilegierten oder vertraulichen Person erlangt werden, unkenntlich gemacht werden vor der öffentlichen Verfügbarkeit.
„(2) Die in Absatz (1) (C) beschriebenen, redigierten Informationen werden einer Person nur dann offengelegt, wenn diese Person eine schriftliche Vertraulichkeitsvereinbarung mit dem Administrator unterzeichnet, vorbehaltlich der vom Administrator zu erstellenden Anleitung.
[* dictonary] a covered action = … eine geheime Aktion, um den Verlauf politischer Ereignisse zu beeinflussen,.. .
Steve Milloy, Herausgeber von JunkScience.com erklärt, dass die Forschungsgemeinschaft, bereits über alle notwendigen Mechanismen zum Schutz vertraulicher medizinischer Daten verfügen, dies wissen auch Frau McCarthy und Frau McCabe – und letztendlich alle Kritiker von Pruitts Transparenzpolitik
„Zu den ersten Informationen, die von Forschern benötigt werden, gehören das Sterbedatum, das Sterbealter, die Todesursache und die Postleitzahl des Wohnortes“, sagte Milloy, ein leitender Mitarbeiter des Energy & Environment Legal Institute, der jahrzehntelang auf den Gebiet der Anforderungen an die Wissenschaft gearbeitet hat. Nichts davon ist persönlich oder privat, da diese Daten in Sterbeurkunden enthalten sind, die öffentliche Aufzeichnungen sind.
Während einige Datensätze in einigen Studien auch andere nützliche Informationen wie Tabak- und Alkoholkonsum, Beruf, Bildungsniveau und andere Daten enthalten können, werden von Forschern keine Namen, Adressen, Krankenakten oder andere private Informationen benötigt oder benötigt“..
Milloy wies darauf hin, dass Kalifornien den Forschern routinemäßig „Daten über Todesfälle für den öffentlichen Gebrauch“ zur Verfügung stellt, die er und seine Kollegen für eine aktuelle Studie verwendeten, in der die Verbindung zwischen PM2.5 und dem Tod in Frage gestellt wurde. Diese Dateien werden vorher von persönlichen Identifikationsdaten bereinigt.
Das Competitive Enterprise Institute (CEI) schickte eine Petition an das US Energie Ministerium (DOE), in der es um eine unbeabsichtigte Konsequenz der immer strenger werdenden Normen für Energie- und Wasserstandards ging: die Zykluszeit von Geschirrspülmaschinen.
„Früher brauchte man nur eine Stunde, um eine volle Ladung Geschirr in der Spülmaschine sauber zu bekommen. Heute beträgt die durchschnittliche Zeit dank der Energieeffizienzstandards des Bundes fast 2,5 Stunden „, sagte der CEI-Justitiar Sam Kazman in einer Erklärung. „Das ist kein Fortschritt; es ist Bürokratie. Und für viele Verbraucher ist es ein unverständlicher Scherz. Wir hoffen, dass das Energieministerium den Kurs ändert. „
Die durchschnittlichen Zykluszeiten der Spülmaschinen betrugen etwa eine Stunde, bevor das DOE mit der Regulierung von Geschirrspülmaschinen begann. Eine lange Zykluszeit ist eine von vier Punkten der Unzufriedenheit der Verbraucher mit Geschirrspülern [bzw. Waschmaschinen].
CEI_Grafik-Zykluszeiten von Geschirrspülern
Im Jahr 1987 verabschiedete der Kongress das National Appliance Environment Conservation Act (NAECA ~ Energieeinsparungsgesetz), das Mindesteffizienzstandards für viele Geräte, einschließlich Geschirrspülmaschinen, festlegt. Nachfolgende Vorschriften verschärften die Standards und verpflichteten das DOE, einen Zeitplan einzuhalten, um die Effizienzstandards zu überprüfen und sie bei Bedarf zu aktualisieren.
Der Kongress hatte nicht die Absicht, bei der Verabschiedung von NAECA und anderen Vorschriften, Geräteeigenschaften für eine immer höhere Energieeinsparung zu opfern. Außerdem wurde eine Bestimmung verabschiedet, die es verbietet, eine Regulierung zu verabschieden, die Hersteller nur durch technische Änderungen einhalten können, welche die typische Nutzung des Gerätes einschränken.
Das nationale Energieeinsparungsgesetz von 1978 gab [und gibt] dem Energieministerium die Befugnis, eine völlig neue Klasse von Geräten und Normen für eine Produktart zu schaffen. Unter dieser Bestimmung könnte Energieminister Rick Perry eine Klasse von Geschirrspülern schaffen, die in der Lage sind, einen Zyklus in einer Stunde zu vollenden, ohne die bisher angenommenen Regeln zu verwerfen.
Dieser Schwenk würde den Herstellern mehr Flexibilität bei der Gestaltung von Geschirrspülmaschinen geben. Wenn schnellere Spülmaschinen auf den Markt kommen, können die Verbraucher eine Auswahl unter Geräten treffen, die aufgrund staatlicher Vorschriften derzeit nicht mehr existierten, argumentierte CEI.
„Die Dauer des Waschzyklus von Geschirrspülmaschine ist ein wichtiger Faktor für eine große Anzahl von Verbrauchern“, heißt es in der CEI-Petition. „Hersteller haben eindeutig die Fähigkeit, diese Verbraucher zu befriedigen, und das Energieministerium hat dem Gesetz nach die Möglichkeit, um sie zu berücksichtigen.“
Der Richter: Richter William Haskell Alsup, welcher den Vorsitz führen wird in der Causa „People of California“ vs. British Petroleum plc et al. darf man nicht unterschätzen. Er darf als leitendes Mitglied des Northern California Bench (was er seit fast zwei Jahrzehnten war) die Fälle aussuchen, die für ihn am interessantesten aussehen. Er ist kein gewöhnlicher Jurist mit Pudding-Gesicht. Bevor er sich der Jura zuwandte (wo er der Bürgerrechtsbewegung helfen wollte) legte er einen B.S. [Bachelor of Science] im Ingenieurswesen an der Mississippi State University ab.
Spielt nicht mit mir: Richter Alsup hebt ein Traktat seines Mentors hervor, dem Obersten Gerichtshof, an dem er einst als Gerichtsdiener arbeitete.
Vor sechs Jahren stritten sich die beiden Silicon-Valley-Riesen Oracle und Google in einer erbitterten Anhörung über neun Zeilen in einem Computer-Code, von dem Oracle sagte, dass Google diesen Code von Oracle gestohlen hat. Zur Vorbereitung hat Oracle 15 Millionen Zeilen des Android-Code getestet und herausgefunden, dass gerade mal neun Linien – eine Subroutine mit der Bezeichnung rangeCheck – Zeile für Zeile kopiert worden ist. Oracles Klage lautete, dass diese neun Zeilen des Codes ein entscheidendes Element im System waren, obwohl sie gerade mal 0,00006% der gesamten Android-Software ausmachten. Richter Alsup hat ihnen dieses Argument nicht abgenommen.
Um große Männer ranken sich Gerüchte. Hinter vorgehaltener Hand sagen Personen über Richter Alsup, dass er sich selbst die Programmiersprache Java beigebracht habe, so dass er in der Causa rangeCheck entscheidungsfähig war. Tatsächlich ist er mit Java nicht vertraut, aber er schreibt Computer-Programme mittels qBasic, welche normalerweise mit MS-DOS einhergeht. …
Damit ist er ein technisch erfahrener Richter – eine sehr seltene Kombination. Und er hat – was lobenswert, aber ebenfalls sehr selten ist – sich die Mühe gemacht und beiden Seiten neun wissenschaftliche Fragen zum Thema Klimawandel gestellt, was er als „Lehrstunde“ zum Thema verstanden wissen wollte.
Nachdem ich von diesem Verfahren sowie von Bill Alsups Rolle dabei gehört hatte, fragte ich mich, welche Argumentationskette einen wissenschaftlich gebildeten Richter davon überzeugen könnte, dass die Kläger, also zwei kalifornische Städte, die von den fünf weltgrößten Ölgesellschaften Geld haben wollen, um sich an den steigenden Meeresspiegel anzupassen, keinen Grund für einen Alarm bzgl. einer vom Menschen verursachten globalen Erwärmung haben.
Richter Alsup könnte die Klage der beiden Städte verwerfen unter der Voraussetzung, dass die Beklagten in der Lage sind, definitiv klarzumachen, dass Befürchtungen bzgl. einer globalen Erwärmung drastisch übertrieben worden sind.
Dazu zwei Vorschläge: Falls die folgenden zwei Vorschläge befolgt werden, könnte Richter Alsup entscheiden – und jeder außer ein paar Irredentisten* würden überzeugt werden und dem zustimmen – dass globale Erwärmung kein Problem war und dass die Angstmache vorbei ist.
[*Falls jemand – wie ich selbst – nicht weiß, was Irredentismus ist, steht hier bei Wikipedia etwas dazu. Anm. d. Übers.]
1. Man kann beweisen, dass ein elementarer physikalischer Fehler die einzige Ursache des Alarms um die globale Erwärmung ist – elementar deshalb, weil anderenfalls Nicht-Klimatologen es nicht begreifen würden.
2. Man kann mit Bezug auf diesen elementaren Fehler beweisen, dass die gegenwärtigen mittelfristigen Schätzungen der Gleichgewichts-Sensitivität bzgl. anthropogener Aktivitäten mindestens zweimal das sind, was es sein sollte.
Regelmäßig hier Lesende werden wissen, dass ich hier im vorigen Jahr seltener Beiträge gepostet habe. Grund hierfür ist, dass ich die Ehre hatte, ein Team von bedeutenden klimatologischen Forschern zu leiten, die im Stillen, aber sehr fleißig untersuchten, wie viel globale Erwärmung wir verursachen könnten. Bekannt ist dies als die „Gleichgewichts-Sensitivitäts“-Frage.
Wir können jetzt beide oben angesprochenen Punkte beweisen, und wir haben ausführlicher als gewöhnlich mittels multipler empirischer Verfahren gestützt, was wir zuvor mit einem theoretischen Verfahren gezeigt hatten. Alle sechs Verfahren kommen zur gleichen Abschätzung.
Drei Tage, bevor Richter Alsup seine Fragen zur Klimawissenschaft bekannt gegeben hat, hatte mein Team eine Studie mit unseren Ergebnissen einem führenden klimatologischen Journal zugeleitet (die Konvention verpflichtet mich, nicht vor der Veröffentlichung zu sagen, welches Journal das ist).
Frage des Richters:
Als mir die achte Frage des Richters vor Augen kam, die da lautet: „welches sind die Haupt-Wärmequellen, welche für den Temperaturanstieg auf der Erde verantwortlich sind?“, kontaktierte ich meine acht Ko-Autoren. Diese stimmten allesamt zu, eine amicus curiae oder „friend-of-the-court”-Antwort einzureichen.
Unsere Antwort:
Unsere amicus-Antwort, für uns übergeben von einem guten Freund des so wertvollen Heartland Institutes, schließt mit der ehrerbietigen Empfehlung, dass das Gericht die Klage abweisen sollte und dass es auch die Ölunternehmen dazu verurteilen sollte, ihre eigenen Kosten zu benennen, weil ihre öffentlichen me too-Statements mit der Aussage, dass globale Erwärmung ein „Problem“ ist, welchem man entgegen treten muss, auf genau dem gleichen elementaren Fehler beruhen wie die Klage der Kläger.
Tatsächlich haben die Ölgesellschaften zu juristischen Verfahren wie diesem eingeladen um zu klären, weshalb sie für die Kosten ihrer Sünden übernehmen sollten in Übereinstimmung mit dem historischen Prinzip volenti non fit injuria – falls sie ihre Haut zeigen und jemanden dazu auffordern, sie zu schlagen, soll man sich nicht beklagen, falls sie von jemandem getroffen wird.
Der Richter hat das Recht, die Antwort anzunehmen oder zurückzuweisen. Darum fügten wir unserer Antwort den üblichen kurzen Antrag an das Gericht bei, es zur Veröffentlichung anzunehmen. Da die Regeln des Gerichts verlangen, die Antwort als einen Anhang an dem Antrag bekannt zu machen, ist die Antwort in jedem Falle Teil der Gerichtspapiere. Sie wurde allen Parteien zugestellt und ist jetzt von der Öffentlichkeit einsehbar bei PACER, der Datenbasis für die Öffentlichkeit.
Darum kann ich jetzt endlich enthüllen, was wir entdeckt haben. Es gibt in der Tat einen elementaren physikalischen Fehler im Zentrum der Berechnungen der Gleichgewichts-Sensitivität seitens der Modelle. Nach der Korrektur dieses Fehlers und unter der großzügigen Annahme, dass die offizielle Klimatologie keinen anderen Fehler begangen hat außer dem, den wir entdeckt haben, wird die globale Erwärmung nicht 3,3 ± 1,2 K betragen, sondern lediglich 1,2 ± 0,15K. Und das können wir beweisen.
Der Beweis:
Diesen Beweis möchte ich jetzt umreißen. Beginnen wir mit dem Abstract der zugrunde liegenden Studie. Sie besteht aus lediglich [im englischen Original] 70 Wörtern, weil der Fehler wirklich erstaunlich elementar ist (obwohl ich etwa ein Dutzend Jahre gebraucht habe, um ihn dingfest zu machen):
Abstract: In einem dynamischen System induziert selbst ein nicht verstärktes Eingangssignal eine Reaktion auf jedwede Rückkopplung. Bislang jedoch wurde die große Rückkopplungs-Reaktion auf die Emissions-Temperatur fälschlich der Erwärmung durch die natürlich auftretenden, nicht kondensierten Treibhausgase zugeordnet. Nach der Korrektur konnte gezeigt werden, dass der theoretisch abgeleitete vorindustrielle Rückkopplungs-Anteil mit dem empirisch abgeleiteten Wert aus der industriellen Ära zusammenhängt, und zwar um eine Größenordnung unter den vorherigen Schätzungen, was die Reduktion der projizierten Charney-Sensitivität von 3,3 ± 1,2 K auf 1,2 ± 1,5 K erfordert.
Gleichungen: um das Folgende nachvollziehen zu können, brauchen wir drei Gleichungen:
Die Null-Dimensions-Modellgleichung (1) besagt, dass die Gleichgewichts-Sensitivität oder finale Erwärmung ΔTeq das Verhältnis ist der Referenz-Sensitivität oder der initialen Erwärmung ΔTref zu (1 – f) ist, wobei f der Rückkopplungs-Anteil ist, d. h. der Anteil von ΔTeq,welcher von der Rückkopplungs-Reaktion von ΔT(ref) auf ΔTref repräsentiert wird. Der gesamten Differenz zwischen Referenz und Gleichgewichts-Sensitivität wird durch die Rückkopplungs-Reaktion ΔT(ref) Rechnung getragen (der eingeklammerte Term zeigt eine Rückkopplungs-Reaktion).
ΔTeq = ΔTref / (1 – f). (1)
Das null-dimensionale Modell findet in den Allgemeinen Zirkulations-Modellen keine explizite Anwendung. Allerdings ist es der einfachste Ausdruck für die Differenz zwischen Gleichgewichts-Sensitivität vor Berücksichtigung der Rückkopplung sowie der Gleichgewichts-Sensitivität nach Berücksichtigung der Rückkopplungen. Gleichung (1), eine vereinfachte Form der Rückkopplungs-Verstärkungs-Gleichung, welche ihren Ursprung in der elektronischen Netzwerk-Analyse hat, kann allgemein angewendet werden, wenn man die Rückkopplungs-Reaktionen in allen dynamischen Systemen ableitet, welche Rückkopplungen enthalten. Die Modelle müssen dies notwendigerweise reflektieren.
Gleichung (1) wird diagnostisch angewendet, und nicht nur zur Ableitung der Gleichgewichts-Sensitivität (d. h. der finalen Erwärmung) aus offiziellen Eingangssignalen beizutragen, sondern auch zur Ableitung derjenigen Gleichgewichts-Sensitivität, welche die Modelle prophezeien würden, falls die Eingangssignale (wie etwa der Rückkopplungs-Anteil f) variiert werden. Wir führten eine sorgfältige Kalibrierung durch, um bestätigen zu können, dass die offizielle Referenz-Sensitivität und das offizielle Intervall des Rückkopplungs-Anteils tatsächlich das offizielle Intervall der Gleichgewichts-Sensitivität zeigt, falls sie in Gleichung (1) eingehen.
Die Gleichung des Rückkopplungs-Anteils (2): Falls die Referenz-Sensitivität ΔTref und die Gleichgewichts-Sensitivität ΔTeq spezifiziert werden, ergibt sich der Rückkopplungs-Anteil f durch die Formulierung von Gleichung (1) als Gleichung (2):
f = 1 – ΔTref / ΔTeq.(2)
Die Gleichung der Referenz-Sensitivität (3): Die Referenz-Sensitivität ΔTref ist das Produkt eines Strahlungsantriebs ΔQ0 in W/m² und des Planck’schen Referenz-Sensitivitäts-Parameters λ0 in K/W/m².
ΔTref = λ0 ΔQ0.(3)
Der Planck’sche Parameter λ0 wird gegenwärtig mit etwa 0,3125 oder 3,2–1 K W–1 m2 geschätzt (Soden & Held 2006; Bony 2006, Appendix A; IPCC 2007, p. 631 fn.). Der CO2-Strahlungsantrieb ΔQ0 beträgt 3,5 W/m² (Andrews 2012). Damit ergibt sich aus Gleichung (3) eine Referenz-Sensitivität ΔTref bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration von etwa 1,1 K.
Der „natürliche Treibhauseffekt“ beträgt nicht 32 K: Von der Differenz von 32 K zwischen der natürlichen Temperatur TN (= 287.6 K) im Jahre 1850 und der Emissionstemperatur TE (= 255.4 K) ohne Treibhausgase oder Temperatur-Rückkopplungen stellte man sich bislang vor, dass sie eine Grunderwärmung ΔTB von 8 K (25%) umfasst, direkt getrieben durch natürlich vorkommende, nicht kondensierende Treibhausgase sowie eine Rückkopplungs-Reaktion von 24 K (75%) ΔT(B) to ΔTB, was einem vorindustriellen Rückkopplungs-Anteil von f ≈ 24 / 32 = 0.75 (Lacis et al., 2010) entspricht.
Ähnlich ist es bei der mittelfristigen Referenz-Sensitivität der CMIP 3/5-Modelle ΔTS (= 3.5 x 0.3125 = 1.1 K) und der Charney-Sensitivität ΔT (= 3.3 K). Dabei ist die Charney-Sensitivität die Gleichgewichts-Sensitivität bei einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes. Hier wird ein Rückkopplungs-Anteil von f = 1 – 1.1 / 3.3 = 0.67 (Gleichung 2) in der industriellen Ära impliziert.
Der Fehler: Klimatologen haben jedoch den schweren Fehler begangen, nicht zu erkennen, dass die Emissionstemperatur TE (= 255 K) selbst eine substantielle Rückkopplung induziert. Um diesen seit Langem bestehenden Fehler zu korrigieren, haben wir konkretisierend angenommen, dass die Rückkopplungs-Anteile f als Reaktion auf TE und ΔTB identisch seien. Dann haben wir f abgeleitet, indem wir die Delta-Werte ΔTref, ΔTeq in Gleichung 2 einfach ersetzt haben durch die zugrunde liegenden gesamten Quantitäten Tref, Teq, wobei wir Tref = TE + ΔTB und Teq = TN(Eq. 4) setzen:
f = 1 –Tref / Teq = 1 – (TE + ΔTB) /TN
= 1 – (255.4 + 8) / 287.6 = 0.08.(4)
Man vergleiche diesen wahren vorindustriellen Wert f = 0,08 mit der gegenwärtigen mittelfristigen Schätzung von f = 1 – 1.1 / 3.3 = 0.67 (Gleichung 2) seitens der CMIP5-Modelle und mit dem Wert f = 0,75, wie er von Lacis et al. (2010) nicht nur auf den „gesamten natürlichen Treibhauseffekt“ von 32 K, sondern auch auf das „gegenwärtige Klima“ angewendet worden ist.
Verifikation: Wir haben uns sehr viel Arbeit gemacht, um mit multiplen empirischen Verfahren das durch das theoretische Verfahren in Gleichung 4 abgeleitete Ergebnis zu verifizieren.
Test 1: Das best estimate des IPCC (IPCC 2013, Abb. SPM.5) lautet, dass etwa 2,29 W/m² des gesamten anthropogenen Antriebs während der industriellen Ära bis 2011 auftraten. Das Produkt dieses Wertes und dem Planck-Parameter ist die Referenz-Erwärmung von 0,72 K (Gleichung 3).
Jedoch wurde eine Erwärmung von 0,76 K beobachtet (als linearer Trend der monatlichen globalen mittleren Temperaturanomalien nach HadCRUT4 von 1850 bis 2011).
Daher ist der Rückkopplungs-Anteil f gleich 1 – 0.72 / 0.76. oder 0.05 (Gleichung 2). Das liegt nahe dem vorindustriellen Wert f = 0,08, jedoch um eine Größenordnung (d. h. um das Zehnfache) unter dem Modellwert von 0,67 oder dem Wert von Lacis 0,75.
Es gibt kaum eine Änderung, dass einige Rückkopplungen nicht in vollem Umfang aktiv waren. Die vom IPCC für die Ableitung der Gleichgewichts-Sensitivität als relevant gelisteten Rückkopplungen (2013, S. 818, Tabelle 9.5) werden vom IPCC (2013, S. 128, Abb. 1.29) mit folgender Dauer beschrieben: Wasserdampf- und Temperaturgefälle-Rückkopplung [lapse-rate feedback] mit Stunden, Wolken-Rückkopplungen mit Tagen und Oberflächen-Albedo-Rückkopplung mit Jahren.
Die neue Charney-Sensitivität: Die Charney-Sensitivität beträgt folglich nicht 1.1 / (1 – 0.67) = 3.3 K (Gleichung 1), wie es sich die CMIP5-Modelle ihrer mittelfristigen Schätzung nach vorgestellt haben (Andrews 2012). Stattdessen, egal ob f = 0,05 oder 0,08 ist, die Charney-Sensitivität ΔTeq = 1.1 / (1 – f ) beträgt 1,2 K (Gleichung 2). Dieser neue Wert [headline value] ist viel zu klein, um sich darüber Sorgen machen zu müssen.
Test 2: Wir stellten Mainstream-Schätzungen des gesamt-anthropogenen Antriebs über zehn verschiedene Zeiträume in der industriellen Ära zusammen und konvertierten jede einzelne davon mittels Gleichung 3 zu der Referenz-Sensitivität. Danach berechneten wir den Rückkopplungs-Anteil f für jeden Zeitraum mittels Gleichung 2.
Das Mittel der zehn Werte von f betrug 0,12, das ist um Einiges höher als der Wert von 0,05 auf der Grundlage der mittelfristigen IPCC-Schätzung von 2,29 W/m² des gesamt-anthropogenen Antriebs in der industriellen Ära. Die Differenz kam zustande durch drei Ausreißer [high-end outliers] in unserer Tabelle der zehn Ergebnisse. Wie auch immer dem sei, die Charney-Sensitivtät für f beträgt lediglich 1,25 K.
Test 3: Wir untersuchten, wie stark die Erwärmung seit 1950 war, als dem IPCC zufolge unser Einfluss auf das Klima erkennbar war. Die mittelfristige Vorhersage der Charney-Sensitivität seitens der CMIP5-Modelle bei 3,3 K ist gleich der ursprünglichen mittelfristigen Vorhersage der globalen Erwärmung im 21. Jahrhundert in IPCC 1990, S. xiv). Dort wird eine Erwärmung von 1,8 K vorhergesagt, verglichen mit der vorindustriellen Ära (äquivalent mit 1,35 K Erwärmung im Vergleich zu 1990) für den 40-jährigen Zeitraum von 1990 bis 2030. Dies ergibt eine Erwärmungsrate von 1,35 / (40 / 100) = 3,3 K pro Jahrhundert..
Diese Kongruenz der Werte erlaubt es uns, die aus f (0,05; 0,12) in Gleichung 4 abgeleitete Charney-Sensitivität zu vergleichen mit dem linearen Regressionstrend kleinster Quadrate in den monatlichen globalen mittleren Temperaturanomalien nach HadCRUT4, und zwar während der 68 Jahre von 1950 bis 2017. Die Jahrhundert-äquivalente Erwärmung betrug 1,2 K pro Jahrhundert:
Die Jahrhundert-äquivalente Erwärmungsrate von 1950 bis 2017 betrug 1,2 K pro Jahrhundert
Test 4: Wir verifizierten, dass die Jahrhundert-äquivalente Erwärmungsrate während der ersten 17 Jahre des 21. Jahrhunderts (ein Sechstel des Jahrhunderts) nicht signifikant größer war als die Rate seit 1950. Wir mittelten die monatlichen globalen mittleren Temperaturanomalien an der Oberfläche und in der untere Troposphäre aus den HadCRUT4 und UAH-Satelliten-Datensätzen und leiteten den linearen Regressionstrend kleinster Quadrate ab (die blaue Linie in der nachfolgenden Graphik).
Die Satellitendaten wurden mit übernommen, weil sie einen 8 km hohen Teil der Atmosphäre unmittelbar über der Oberfläche erfassen, und außerdem ist die räumliche Abdeckung größer als die der terrestrischen Messungen. Es ergab sich ein Trend von 0,22 K, äquivalent mit 1,3 K pro Jahrhundert:
Test 5: Um zu bestätigen, dass wir die Rückkopplungs-Theorie richtig verstanden haben, hörte einer meiner herausragenden Ko-Autoren, ein praktischer Elektronik-Ingenieur, von unseren Ergebnissen und konstruierte einen Aufbau, mit dem wir in der Lage waren, das Eingangssignal (d. h. die Emissionstemperatur TE) zu spezifizieren als ein Potential, ebenso wie den direct-gain-Faktor μ unter Beachtung der direkten natürlichen oder anthropogenen Antriebe sowie des Rückkopplungs-Anteils β (wir nutzen die präzisere Form von Gleichung 1, was bei einer elektronischen Netzwerk-Analyse normal ist). Dann war es eine ziemlich einfache Angelegenheit, das Ausgangssignal direkt zu messen (d. h. die Gleichgewichts-Sensitivität ΔTeq).
Das entscheidendste aller Experimente, welche wir mit diesem Aufbau durchführten war es, μ einheitlich zu setzen, was überhaupt keinen Treibhaus-Antrieb impliziert. Wir setzten den Rückkopplungs-Anteil β auf einen Wert ungleich Null und verifizierten dann, dass das Ausgangssignal um das erwartete Ausmaß über das Eingangssignal hinausging. Darüber waren wir in keiner Weise überrascht. Dieses Experiment bewies, dass die Emissionstemperatur allein eine Rückkopplungs-Reaktion induzierte, welche die Klimatologie bislang völlig übersehen hatte.
Das war der elementare Fehler der Klimatologen, den diese ein halbes Jahrhundert lang begingen und der seine verheerenden Auswirkungen hatte. Man betrachte noch einmal Abbildung 1. Das Eingangssignal fehlt vollständig. Obwohl es akzeptabel ist, mittels Gleichung 1 die Gleichgewichts-Sensitivitäten aus den Referenz-Sensitivitäten abzuleiten, war es der Fehler der Modellierer anzunehmen, wie es auch auch Lacis et al. 2010 und viele andere angenommen haben, dass die gesamte Differenz von 32 K zwischen der natürlichen Temperatur TN im Jahre 1850 und der Emissions-Temperatur TE dem natürlichen Treibhauseffekt zugeschrieben worden war unter Einbeziehung einer direkten Treibhaus-Erwärmung ΔTB = 8 K und einer sehr hohen Rückkopplungs-Reaktion ΔT(B) = 24 K auf ΔTB.
In Wirklichkeit jedoch – und das ist der entscheidende Punkt – induziert die Emissions-Temperatur TE (= 255 K) selbst beim Fehlen jedweder Treibhausgase eine starke Rückkopplungs-Reaktion ΔTE. Diese Rückkopplungs-Reaktion auf das Eingangssignal ist bei einer elektronischen Netzwerk-Analyse völlig unstrittig ebenso wie in der Regelungs-Technik allgemein. In der Klimatologie haben wir jedoch keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass sie existiert.
Genau wie Lacis (2010) haben die Modellierer angenommen, dass der Rückkopplungs-Anteil der industriellen Ära in jeder Einzelheit genauso hoch sein muss wie der vorindustrielle Rückkopplungs-Anteil, den sie fälschlich aufgebläht haben mittels Hinzufügung der großen, von der Emissionstemperatur induzierten Rückkopplungs-Reaktion zu der geringen, von der Präsenz natürlicher Treibhausgase induzierten Rückkopplungs-Reaktion.
Es war diese Hypothese, welche die Modellierer dazu gebracht hat anzunehmen, dass es irgendwelche sehr stark positive Rückkopplungen geben muss, unter denen die größte die Wasserdampf-Rückkopplung ist. Obwohl jedoch die Clausius-Clapeyron’sche Gleichung zeigt, dass der von der Atmosphäre eingenommene Raum bei Erwärmung nahezu exponentiell mehr Wasserdampf aufnehmen kann, ist damit jedoch nicht gesagt, dass sie das muss.
Nehmen wir einmal an, es gäbe tatsächlich eine so große Wasserdampf-Rückkopplung wie die Modelle annehmen. (Diese haben eine sehr große Rückkopplung nur deswegen angenommen, weil sie versucht haben zu erklären, dass der hohe, aber fiktive Rückkopplungs-Anteil ihrer irrigen Annahme einer Emissionstemperatur von 255 K überhaupt keine Rückkopplungs-Reaktion induziert, während die nächsten 8 K Erwärmung auf magische Weise eine Rückkopplungs-Reaktion von 24 K induzieren). In diesem Falle verlangt die atmosphärische Dynamik, dass es einen tropischen mitteltroposphärischen „Hot Spot“ geben muss (ich hatte die Ehre, diese Bezeichnung einzuführen), in welchem die Erwärmungsrate zwei- bis dreimal so hoch sein sollte wie an der tropischen Erdoberfläche. Allerdings wird dieser „Hot Spot“ in der realen Welt nicht gefunden (siehe unten), außer in einem verdächtigen Datensatz, den Dr. Fred Singer vor einigen Jahren eingehend überprüft und dann nachgewiesen hatte, dass er falsch war.
Modelle prophezeien einen tropischen mitteltroposphärischen „Hot Spot“ (oben nach Santer 2003; links nach Lee et al. 2008; rechts nach Karl et al. 2006).
Dieser „Hot Spot“ ist in der gemessenen Wirklichkeit jedoch nicht aufzufinden (siehe unten). Unsere Ergebnisse zeigen den Grund dafür. Der „Hot Spot“ ist ein Artefakt des Fehlers der Modellierer, die von der Emissionstemperatur induzierte substantielle Rückkopplungs-Reaktion zu der von den natürlich auftretenden Treibhausgasen induzierten sehr geringen Rückkkopplungs-Reaktion hinzuzufügen.
Der von den Modellen prophezeite „Hot Spot“ ist in Wirklichkeit nicht existent (Karl et al. 2006)
Test 6: Sogar noch nachdem wir unseren eigenen Testaufbau konstruiert und betrieben haben, waren wir nicht zufrieden damit, dass irgendetwas anderes als ein unter rigorosen Bedingungen durchgeführter Test in einem Laboratorium der Regierung weithin akzeptiert werden würde. Soweit wir wissen ist dies das erste Mal, dass jemand versucht hat, die klimatologische Rückkopplungs-Theorie empirisch zu testen anstatt sie einfach nur zu modellieren.
Außerdem konstruierten wir auf der Grundlage unserer Ergebnisse im bisherigen Testaufbau eine ausgeklügeltere Spezifikation für einen neuen Testaufbau, zusammen mit unseren vier Testgruppen, welche 23 Sätze von drei Quantitäten umfassen – das Eingangssignal, der direct-gain-Faktor und der Rückkopplungsanteil. Mit dieser Spezifikation beauftragte ich ein Laboratorium der Regierung mit der Durchführung der Experimente.
Jedoch tauchte augenblicklich ein Problem auf – tatsächlich war es ein Problem, mit dem schon unser eigener Ingenieur gekämpft hatte. Die von der schon lange etablierten Regelungs-Theorie vorhergesagten Rückkopplungs-Reaktionen waren so gering, dass selbst die Gegenwart des Operators im gleichen Raum wie der Testaufbau dazu neigte, die Ergebnisse zu verzerren.
Außerdem arbeitete ich ein paar Monate lang mit einem geduldigen und liebenswerten Wissenschaftler des Laboratoriums zusammen. Indem ich die spezifizierten Werte des Ausgangszustandes der 23 Sätze etwas veränderte, war ich in der Lage, dem Wissenschaftler Werte präsentieren zu können, welche die Ergebnisse bis auf die geforderte Präzision genau berechnen konnte, aber ohne Einschränkung der experimentellen Integrität.
Nach angemessener Zeit ging der Bericht des Labors ein, und die Ergebnisse aller 23 Tests lagen bis auf ein Zehntel Kelvin genau bei den Werten, die wir theoretisch vorhergesagt hatten. Auch hier ergaben sich die wichtigsten Ergebnisse in der Testgruppe, in welcher der direct-gain-Faktor einheitlich gesetzt war. Damit konnten wir uns versichern, dass die Regelungs-Theorie korrekt war hinsichtlich der Prognose, dass selbst ein nicht verstärktes Eingangssignal bei Gegenwart eines Rückkopplungs-Anteils ungleich Null eine Rückkopplungs-Reaktion zeigt, welche es entweder verstärken oder es dämpfen würde.
Dann ergab sich eine andere Schwierigkeit. In meiner ursprünglichen Anfrage an das Laboratorium hatte ich nicht erwähnt, dass die Forschung irgendetwas mit Klimawandel zu tun hat, weil alles, was ich wollte war, festzustellen, ob wir die relevante Regelungs-Theorie richtig verstanden hatten.
Nach dem Bericht des Laboratoriums sandte ich demselben einen Entwurf unserer Studie, in welche dessen Ergebnisse Eingang gefunden hatten. Das Laboratorium geriet in Panik und sagte, dass wir den Bericht des Laboratoriums nicht verwenden dürfen.
Allerdings hatte ich in den Vertrag einen Terminus untergebracht, dem zufolge wir beabsichtigten, die Ergebnisse des Laboratoriums sowie eine Diskussion über dieselben in eine akademischen Studie einfließen zu lassen. Ein Kompromiss wurde erzielt, dem zufolge wir die Ergebnisse in unserer Studie nach Belieben anführen dürfen, solange wir nur weder den Namen des Laboratoriums noch den Namen des Wissenschaftlers nennen, welcher den hoch spezifizierten Testaufbau für uns konstruiert und betrieben hatte.
Das Laboratorium bestätigte freundlicherweise auch, dass wir die Ergebnisse ausgewogen in unserer Studie verwendet und daraus gerechtfertigte Schlussfolgerungen gezogen haben. Außerdem beförderte es den Wissenschaftler, der uns assistiert hatte, worüber wir uns sehr freuten. Er schrieb uns einen freundlichen Brief des Inhalts, dass er nicht zugelassen hatte und auch nie zulassen würde, dass sich die Politik in die Arbeit einmischt, welche er für uns gemacht hat.
Mit diesen Ergebnissen eines nationalen Laboratoriums (wir dürfen nicht einmal erwähnen, wo es lag) waren wir endlich zufrieden, weil wir eine hinreichend untermauerte Schlussfolgerung gezogen hatten.
Das wahre Bild: Wie sollte die Differenz von 32 K zwischen Emissions-Temperatur und natürlicher Temperatur aufgeteilt werden? Angenähert sind etwa 23,4 K dieser 32 K der Rückkopplungs-Reaktion der Emissions-Temperatur geschuldet, 8 K ist die direkt getriebene Erwärmung durch die natürlichen Treibhausgase, und lediglich 0,7 K sind die Rückkopplungs-Reaktion auf jene 8 K Erwärmung (Tafel B):
(a) Falsche Aufteilung der 32 K-Differenz zwischen natürlicher Temperatur im Jahre 1850 und Emissions-Temperatur beim Fehlen von Treibhausgasen, nach Lacis et al. 2010.
(b) Korrigierte Aufteilung der 32 K unter Berücksichtigung der Rückkopplungs-Reaktion (blau) auf die Emissions-Temperatur, die direkt getriebene Erwärmung durch die natürlich vorhandenen, nicht kondensierenden Treibhausgase (gelb) und die Rückkopplungs-Reaktion auf jene Treibhaus-Erwärmung (rot).
Nimmt man einmal die andere Sichtweise an, dann würde die Emissions-Temperatur der Erde von 255,4 K eine Rückkopplungs-Reaktion von 766,2 K induzieren, falls der Rückkopplungs-Anteil wirklich so groß wäre wie von Lacis et al. 2010 angenommen, also 0,75. Dann würden die 8 K Treibhauserwärmung eine Rückkopplungs-Reaktion von 24 K induzieren. Damit hätte die vorindustrielle oder natürliche Temperatur im Jahre 1850 255,4 + 766,2 + 8 + 24 ≈ 1054 K betragen müssen, das ist dreieinhalb mal so viel wie der wahre Wert von 287,6 K.
Wir berücksichtigten außerdem, ob Nicht-Linearitäten in individuellen Rückkopplungen unsere Ergebnisse vielleicht beeinträchtigen. Um jedoch die vom IPCC prophezeite Minimum-Charney-Sensitivität zu erhalten, müsste man den empirisch abgeleiteten Rückkopplungs-Anteil f = 0,05 der industriellen Ära mindestens mit fünf multiplizieren.
Der Grund dafür, warum selbst eine sehr große Nicht-Linearität in der Summe der Rückkopplungen und als Konsequenz davon im Rückkopplungs-Anteil kaum einen Unterschied der Gleichgewichts-Sensitivitäten bewirkt ist, dass die Kurve der Gleichgewichts-Sensitivitäten beim Vorhandensein verschiedener Rückkopplungs-Faktoren hyperbolisch verläuft (siehe unten). Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Berechnung der Sensitivität nicht wie jetzt ziemlich nahe der Singularität f = 1 durchgeführt worden ist (man beachte, dass für f > 1 in Gleichung 1 Abkühlung vorhergesagt wird). Stattdessen wird die Berechnung am linken Rand der Kurve durchgeführt, wo die Sensitivität nur sehr langsam mit f zunimmt.
Die hyperbolische Kurve der Charney-Sensitivitäten als Reaktion auf Rückkopplungs-Anteile f, welche die gegenwärtigen Vorhersagen mit dem korrigierten Ergebnis vergleicht.
Was könnte nun vor Gericht herauskommen? Was wird der Richter aus all dem machen? Meine Vermutung ist, dass er unseren gutachterlichen Bericht zulassen wird. Mit seinem Hintergrund als Ingenieur wird es nicht schwierig für ihn sein zu verstehen, wenn wir sagen, dass die Brandmarkung einer globalen Erwärmung als ,katastrophal‘ anstatt als ,moderat‘ ihren Ursprung in dem elementaren physikalischen Fehler hat, den wir entdeckt haben.
Darum hoffen wir, dass der Richter alle beteiligten Parteien zu formalen Erwiderungen auf unseren Bericht auffordert. Egal wie man es betrachtet, es erhebt sich einfach die ernste Frage, ob die globale Erwärmung überhaupt irgendeine Rolle spielt – eine Frage, die nicht nur im Zentrum des Prozesses liegt, sondern auch für zahlreiche andere Verfahren gilt, zu denen es jetzt in der Rechtsprechung allgemein kommt – und die eine sorgfältige Koordination beweist.
Die beteiligten Parteien dürften kaum in der Lage sein, unser Ergebnis einfach vom Tisch zu wischen. Um es zu widerlegen, müssten sie zeigen, dass unser vorindustrieller Rückkopplungs-Anteil f = 0,08 falsch ist, den wir theoretisch aus der Mainstream-Regelungs-Theorie abgeleitet hatten; dass unser Wert von f = 0,05 aus der industriellen Ära ebenfalls falsch ist, den wir empirisch aus der IPCC-Abschätzung des gesamt-anthropogenen Antriebs und aus HadCRUT4 abgeleitet haben; dass unsere Kampagne mit zehn empirischen Berechnungen falsch ist, aus denen sich ein Rückkopplungs-Anteil f = 0,12 ergeben hatte; dass die Rate der gemessenen Erwärmung während der letzten 68 Jahre entweder falsch oder irrelevant ist; dass die Rate der gemessenen Erwärmung in diesem Jahrhundert bis heute ebenfalls falsch oder irrelevant ist; dass die Ergebnisse unseres Testaufbaus nicht anwendbar sind; dass die Ergebnisse eines Regierungs-Laboratoriums ebenfalls nicht anwendbar sind; und – über allem –, dass es gerechtfertigt ist anzunehmen, dass die Regelungs-Theorie falsch ist und dass eine Emissionstemperatur von 255,4 K überhaupt keine Rückkopplung erzeugt, während die nächsten 8 K Erwärmung plötzlich wie von Zauberhand eine Rückkopplung von 24 K verursachen soll.
Wir glauben nicht an Zauberei.
Schlussfolgerung: Die anthropogene globale Erwärmung, die man erwarten kann, wird gering sein, allmählich erfolgen und sogar insgesamt vorteilhaft sein. Sie wird in diesem Jahrhundert nur etwa 1,2 K betragen, ebenso wie 1,2 K durch CO2-Verdoppelung. Falls es den Parteien nicht gelingt zu zeigen, dass wir falsch liegen, und falls der Richter akzeptiert, dass wir unsere Ergebnisse hier zum ersten Mal öffentlich und detailliert bewiesen haben, dann beruht die Angstmache bzgl. der globalen Erwärmung tatsächlich auf einem atemberaubenden elementaren physikalischen Fehler.
Die von Regierungen und internationalen bürokratischen Institutionen viel zu schnell übernommene alarmistische Position hat zur ungeheuerlichsten Fehlleitung von Ressourcen in der Geschichte geführt.
Meine Damen und Herren, wir fordern ein Ende eines 50 Jahre alten Betrugs, in welchem eine kleine Zahl korrupter und politisierter Wissenschaftler, bezahlt von wissenschaftlich ahnungslosen Regierungen, die wiederum von fragwürdigen Lobbygruppen in Panik versetzt worden sind; Lobbygruppen, finanziert von zweifelhaften Milliardären und auswärtigen Regierungen, die Interesse am Niedergang des Westens haben und begleitet von plumpen und zunehmend totalitären Medien – all diese haben konspiriert, um eine einzelne Lüge voranzutreiben: das die Wissenschaft settled sei.
Anmerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag ging einige Mal bis an die Grenzen des Verständnisses des Übersetzers. Außerdem geht aus den Schlussabsätzen hervor, dass Lord Monckton von einer Erwärmung durch CO2 ausgeht, wenn auch von einer geringen. Oder habe ich das falsch verstanden? – C. F.