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21 Sep 06:31

Komprimierung: Dropbox macht Jpeg-Bilder um fast ein Viertel kleiner

Mit dem Werkzeug Lepton komprimiert Dropbox Bilder im Jpeg-Format, um Speicherplatz zu sparen. Das Unternehmen hat das Werkzeug und das Dateiformat nun als Open Source freigegeben. (Dropbox, Cloud Computing)
16 Aug 15:40

Facial recognition door lock shows huge potential of Windows 10 IoT Core

by Dan Thorp-Lancaster

If you're looking for just a small glimpse at the possibilities enabled by Windows 10 in the Internet of Things (IoT), look no further than this door security prototype built by Microsoft researchers.

08 Aug 13:46

Die Sonne bringt es an den Tag: Das IPCC ist eine Werbeagentur für die globale Dekarbonisierung

Dieses Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wurde 1988 gegründet und besteht nunmehr seit fast 30 Jahren. Er hat sich mit der Einführung eines alleinigen CO2-Klimaantriebs allergrößte Verdienste um die öffentliche Verbreitung einer bevorstehenden Weltklimakatastrophe erworben und wurde dafür im Jahre 2007 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Das IPCC bezeichnet sich selbst als eine wissenschaftliche Einrichtung [1], die keinerlei eigene wissenschaftliche Arbeiten durchführt. Seine Finanzierung wird durch Beiträge von WMO, UNEP und UNFCCC getragen. Das IPCC arbeitet also eigentlich wie die Fachzeitschrift einer wissenschaftlichen Vereinigung. Bereits die Aussage, IPCC aims to reflect a range of views and expertise“, formuliert eine ausdrückliche Einschränkung für die dort ausgewählten wissenschaftlichen Beiträge zur Klimagenese unserer Erde, denn es geht in dem formulierten Auftrag an das IPCC offenbar gar nicht um das vollständige Spektrum (the [full] range) der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wissenschaftliche Arbeiten, die keine Klimakatastrophe abbilden, erfahren beim IPCC deshalb auch keine gleichberechtigte Würdigung. Das IPCC reduziert sich also selbst auf eine Art übernationale Werbeagentur für einen monokausalen CO2-Klimaantrieb und erfüllt damit konsequent seinen ursprünglichen politischen Auftrag, nämlich ein klares wissenschaftliches Szenario für den verkündeten Klimawandel aufzustellen („… a clear scientific view on the current state of knowledge in climate change …“).

Nun argumentiert das IPCC beim angeblich vom Menschen verursachten Klimawandel immer wieder damit, dass der natürliche Einfluss der Sonne auf Klimaveränderung viel zu gering und damit zu vernachlässigen sei (Abbildung 1).

 

 

Abbildung 1: Solarstrahlung nach Makiko Sato & James Hansen. Quelle: WIKI Bildungsserver Klimawandel [2]

 

Tatsächlich betragen die 11-jährigen zyklischen Schwankungen der Solarkonstanten mit etwas mehr als einem Watt pro Quadratmeter gerade einmal knapp 1 Promille der Gesamtstrahlung. Das sagt allerdings noch gar nichts über die tatsächliche Wirksamkeit oder Unwirksamkeit dieser Schwankungen für das globale Klima aus. In Abbildung 2 ist die als Globalstrahlung gemessene tatsächliche Sonneneinstrahlung an der Station Potsdam zwischen 1937 und 2011 dargestellt. Ein deutlicher Anstieg im letzten Viertel des vergangenen Jahrhunderts mit einer Abflachung im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts ist klar zu erkennen. Der Verlauf der Globalstrahlung in Abbildung 2  zeigt damit eine recht gute Übereinstimmung mit dem Temperaturverlauf in Abbildung 1.

 

Abbildung 2: Gemessene Globalstrahlung an der Station Potsdam Telegrafenberg 1937-2011 [3]. Anmerkung: Die Einheit für die Globalstrahlung ist 1 Joule = 1 Watt x 1 Sekunde = 1 Ws. 1000 Joule/cm² entsprechen damit einem Wert von 2,78 kWh/m² 

Strahlungsstärke und Klimawirksamkeit sind völlig unterschiedliche Begriffe und werden von der modernen Klimawissenschaft meist synonym verwendet, um den Klimaeinfluss der Sonne zu marginalisieren. Die Globalstrahlung zeigt mit einer Variabilität von mehr als 10 Prozent aber sehr viel größere Schwankungen, als sie allein aus der Veränderung der Solarkonstanten von knapp 1 Promille über die solaren Zyklen zu erwarten wären.

Das IPCC gibt die Klimawirksamkeit von CO2 als „radiative forcing“ in den Einheiten Watt pro Quadratmeter [W/m²] an. CO2 ist aber gar nicht in der Lage, aus sich selbst heraus Energie zu erzeugen. Vielmehr berechnet das IPCC dieses „radiative forcing“ von CO2 aus der maximalen Aufnahmefähigkeit des CO2-Moleküls für infrarote Strahlung. Es wird vom IPCC bei seinen Modellrechnungen für das zukünftige Weltklima also zwingend vorausgesetzt, dass aus der Infrarot-Rückstrahlung der Erdoberfläche eine vollständige Wärmeaufnahme durch die atmosphärischen CO2-Molekühle erfolgt.

Tatsächlich hat also die Globalstrahlung einen sehr viel stärkeren Einfluss auf den angeblichen CO2-Klimaantrieb als die Solarkonstante. Schließlich soll dieser CO2-Klimaantrieb ja aus der infraroten Rückstrahlung der Erdoberfläche gespeist werden. Und diese Rückstrahlung ist zwangsläufig direkt proportional zur Schwankung dieser primären Einstrahlung, die als Globalstrahlung gemessen wird.

Wenn also die in Potsdam gemessene Globalstrahlung um mehr als 10 Prozent schwankt, dann müsste im gleichen Zeitraum auch zwingend der angebliche CO2-Klimaantrieb um eine vergleichbare Größenordnung schwanken, und zwar gleichgültig, wie groß der tatsächliche CO2-Anteil in der Atmosphäre ist. Darüber hat sich das IPCC aber niemals geäußert!

Am Ende entlarvt sich das IPCC also als eine parteiische Werbeagentur für eine fundamentalistisch-pseudowissenschaftliche CO2-Klimareligion, die eine „Dekarbonisierung“ der Welt erzwingen will.
Anstatt nämlich die tatsächliche Klimawirkung der aktiven Sonne in sein Paradigma einzufügen, wird die sehr geringe primäre Schwankungsbreite der Solarkonstanten als Totschlagargument benutzt, und die vorliegenden gegenteiligen Erkenntnisse zur Klimawirksamkeit der Sonne werden völlig ausgeblendet. Eine einzelne Institution wie das IPCC kann sich aber durch seinen politischen Auftrag, seinen eigenen Anspruch oder die Qualität und Quantität seiner Gutachter niemals in den alleinigen Besitz einer gültigen wissenschaftlichen Lehrmeinung bringen; und ein wissenschaftlicher Überprüfungsprozess durch Fachgutachter (Peer-Review) darf sich auch niemals auf ein einziges wissenschaftliches Paradigma beschränken. Die deutsche Bezeichnung „Weltklimarat“ ist daher ein sehr geschicktes öffentlichkeitswirksames Marketing, denn sie weist dem IPCC eine übergeordnete wissenschaftliche Autorität zu, die es als Hauptwerbeträger einer menschengemachten Klimakatastrophe gar nicht besitzt. Das IPCC müsste auf Deutsch eigentlich „Internationales Forum für den Klimawandel“ heißen. Schon gar nicht darf eine von der Weltgemeinschaft finanzierte wissenschaftliche Institution ihr eigenes Paradigma als das einzig gültige erklären und alle abweichenden Erkenntnisse ignorieren.

Echte Wissenschaft hätte im Gegenteil zwingend einen Bezug zwischen den Zyklen der Solarkonstanten und der tatsächlich gemessenen Globalstrahlung herstellen müssen, um deren zugrundeliegende Gesetzmäßigkeiten aufzuklären und sie seriös in die entsprechenden Klimamodelle zur Vorhersage der künftigen Temperaturentwicklung auf unserer Erde einzupflegen.

Literaturnachweise

[1] IPCC: http://www.ipcc.ch/organization/organization.shtml Letzter Zugriff am 7. Oktober 2011

[2] Abbildung 1 vom WIKI Bildungsserver Klimawandel: Solarstrahlung nach Makiko Sato & James Hansen: Updating the Climate Science. What Path is the Real World Following?Solar Irradiance; Temperatur nach Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration: Annual global temperature
Dieses Bild ist ein Originalbild des Klimawandel-Wiki und steht unter der Creative Commons Lizenz Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Sonnenenergie   Letzter Zugriff am 3. Juli 2016

[3] Abbildung 2 (mit Änderungen) und Teile des Textes  aus „Klimahysterie ist keine Lösung“ (ISBN 978-3844806625)  http://www.bod.de/buch/uli-weber/klimahysterie-ist-keine-loesung/9783844806625.html
Daten für die Globalstrahlung: http://www.klima-potsdam.de  - letzter Zugriff am 9. Februar 2012

Zuerst erschienen auf die kalte Sonne

 

08 Aug 13:45

Endlich scheint die Sonne auch nachts

Der Kopp-Verlag, manchmal mit der verzweifelten Neigung, „Technikkompetenz“ beweisen zu wollen, meldete:

kopp-Verlag: Blick in die Zukunft: In China ist eine Entwicklung gelungen, die auch in Deutschland die Solarenergie grundlegend verändern wird. Denn in Zukunft kann man mit neuen Solaranlagen aus China auch nachts Strom produzieren. ... Die Chinesen haben dieses Problem jetzt gelöst – und die Deutschen schauen neidisch zu.

Bei einer so brisanten Nachricht die alle Probleme des EEG lösen könnte, muss man unbedingt nachsehen. Es wäre zu peinlich, am Stammtisch wie gewohnt weiter von Problemen des EEG zu erzählen und die Stammtisch-Brüder lachen einen aus, nur weil man nicht über die neueste – endlich bahnbrechende - Erfindung informiert ist.

In einer anderen Fundstelle wird das Thema schon etwas konkreter. Nicht die Solarzelle liefert nachts den Strom, sondern eine Zusatzschicht versucht einen zu generieren, falls Regen auf diese Schicht fällt. Je verunreinigter, also leitfähiger, der Regen ist, um so mehr Strom lässt sich daraus „gewinnen“. Im EEG-Neusprech nennt sich das Energie-Harvesting.

golem.de: Solarzellen wandeln Regen in Strom

Strom aus Solarzellen bei Regen? Klingt paradox, ist aber möglich. Haben chinesische Forscher herausgefunden. Eine Beschichtung macht aus der Solar- eine Regenzelle.

Regen ist der Feind von Solarstrom: Bei Niederschlag produzieren die Zellen keinen elektrischen Strom. Das wollen Wissenschaftler aus China ändern: Sie haben eine Solarzelle entwickelt, die aus Regentropfen Strom erzeugt.

Die Forscher aus Qingdao im Nordosten Chinas haben die Solarzellen mit Graphen beschichtet. Der einlagige Kohlenstoff ist ein sehr guter elektrischer Leiter, der in Wasser an seine Elektronen positiv geladene Ionen binden kann.

Ionen und Elektronen stehen sich gegenüber

Im Regenwasser sind Salze wie Ammonium, Calcium oder Natrium gelöst. Trifft ein Wassertropfen auf die Graphenschicht, können sich die positiv geladenen Ionen an das Graphen binden. An einer solchen Stelle sammeln sich auf der Seite des Graphens Elektronen, in dem Wassertropfen die positiv geladenen Ionen.

Es entsteht eine Doppelschicht aus Elektronen und Ionen. Sie bildet einen Pseudokondensator. Die damit verbundene elektrische Potentialdifferenz reicht aus, um eine Spannung zu erzeugen und Strom fließen zu lassen.

Die Forscher um Qunwei Tang beschreiben ihre Entwicklung in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie. Trotz des Einsatzes auch bei schlechtem Wetter ist der Wirkungsgrad der Solarzelle noch verbesserungswürdig: Der beträgt etwa 6,5 Prozent. Eine herkömmliche gute Solarzelle schafft um die 20 Prozent.

energiezukunft, das Portal für Naturstrom und erneuerbare Energien, brachte die Information ebenfalls und war begeistert (was mehr auf das Niveau dieses Portals als das der Erfindung schließen lässt):

Wenn es die Wissenschaftler aus China schaffen, ihre Erfindung zu verbessern und den Wirkungsgrad zu steigern, könnten Solarzellen also in Zukunft auch Strom erzeugen, wenn die Sonne nicht scheint.... weitere Forschung ist allerdings noch notwendig.

Irgendwie erinnert das den Autor an die bei technikaffinen Kindern beliebte Stromquelle Apfel-Piks:

DIE WELT: Die essbare Batterie

Kurzerklärung: Man nehme etwas mit Potentialunterschied in der elektrochemischen Spannungsreihe und dazwischen verunreinigte Flüssigkeit, damit zwischen den durch Piksen erzeugten Polstellen Elektro-Ionen wandern können. Schon hat man eine Batterie „entwickelt“.

Früher kam man aber nicht auf die Idee, damit die Welt retten zu wollen. Einmal, weil die Energiemenge sogar für ein Kind erkennbar arg schwächelte und es zudem offensichtlich war, dass der Apfel im Magen „mehr“ davon hergab. Beim EEG ist man aber auf jedes Elektron angewiesen, koste es was es wolle.

Wirklich viel gegenüber damals scheint sich jedoch nicht verändert zu haben. Der Energieinhalt durch Regen ist gar nicht angegeben (zumindest hat der Autor keine frei zugängliche Information dazu gefunden und die Originalmitteilung ist kostenpflichtig). Dafür hat die Solarzelle dank dieser Innovation anstelle ca. 20 % nur noch ca. 6,5 % Wirkungsgrad – eine wahre Freude für jeden Paneelerrichter.

Ob dies der Fortschritt ist, welcher das EEG retten wird, vermag der Autor nicht zu beurteilen – dazu meint er, zu viel Sachkenntnis zu haben. Bestimmt hat die Erfindung das Potential dazu: irgendwann, zumindest auf dem Papier, wenn man die massiven Nachteile und Kosten weglässt, wenn man es produzieren könnte, wenn man die Physik nicht berücksichtigen muss, wenn man unbedingt mehr Energie hineinstecken als zum Schluss gewinnen will. Vor allem aber: Wenn man dem Entwicklerteam noch viel, viel Forschungsgeld zur Verfügung stellt.

An einer Stelle gibt es aber echte Entwarnung. Nicht die Chinesen waren die Ersten, welche solche Innovationen erfanden. Den Regen EEG-sinnvoll zu nutzen, haben schon Europäer vor Längerem gelöst. Gut, nicht per Ionenwanderung, aber mindestens genau so innovativ kenetisch.

Bild der Wissenschaft, 2008: Die Regen-Energie

Französische Forscher können aus Regenschauern elektrischen Strom erzeugen: Die fallenden Regentropfen treffen auf eine spezielle druckempfindliche Oberfläche, die einen Teil der Bewegungsenergie in Strom umwandelt.

Die Versuchsanordnung lieferte ein Mikrowatt elektrische Leistung im simulierten Nieselregen. Dies ist zwar winzig im Vergleich zu Leistungen von Solarzellen vergleichbarer Größe. Der Fortschritt sei jedoch, eine weitere Energiequelle der Umwelt anzapfen zu können, erläutern die Forscher. Im Unterschied zu Solarzellen funktioniere das Verfahren auch bei Dunkelheit

Damit ein vorgezogener, kleiner Nutzen generiert wird, lies sich der Autor zu einem Textversuch inspirieren. Endlich kann man ein Lied aus einer Zeit, als die allein wichtige Nachhaltigkeit noch sträflich ignoriert wurde und Texte nutzloses Zeug reimten modern, fortschrittweisend und vor allem eben nachhaltig aktualisieren:

Nachhaltiges Lied, beschreibend die Vorteile der hoch-innovativen neuen Solarzelle. Entwurf der ersten Strophe:

Regentropfen, die auf mein Solardach tropfen, das glaube mir, sind EEG-Vergütung von Dir. Sonnenstrahlen, die an dein Fenster fallen, das merke Dir, sind ein Verlust dafür. Abends aber dann, wenn mal der Mond scheint, find ich doch zu Dir und will wegen dem fehlenden Strom belohnt sein ...

Muss ein Könner noch etwas nachbearbeiten, aber der Anfang ist gemacht.

08 Aug 13:45

Kurzinfo: „97%-Klimakonsens“ ist reine Phantasie

Auf der Liste der Studien stehen 43 zu solaren Einflüssen, 27 zu natürlichen Ozean-Oszillationen, 2 zu Rossby-Wellen, 3 zu Ozon, 6 zu den geringen CO2-Auswirkungen, 11 zur natürlichen Variabilität, 11 zu Wolken und Aerosolen, 3 zur Abkühlung der Stratosphäre durch CO2, 15 zu Klimaten der Vergangenheit, 4 zu „settled science“, 19 zur Unzuverlässigkeit von Klimamodellen, 2 zu städtischen Wärmeinseln, 6 zu vulkanischen Antrieben, 2 zur Erwärmung der Ozeane, 7 zu verschiedenen Themen, 2 zu Waldbränden, 2 zum Verhältnis von Todesfällen durch Kälte bzw. Wärme, 6 zu Klimapolitik, 7 zu Extremwetter, 20 zum polaren Eis, 9 zum Anstieg des Meeresspiegels, 12 zur Versauerung der Ozeane, 2 zu Hurrikanen, 4 zu Dürren, 3 zu natürlichen Klimakatastrophen, 7 zu Ergrünung und der Steigerung von Ernteerträgen sowie 1 zur geringen Klimasensitivität.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/07/13/already-240-published-papers-in-2016-alone-show-the-97-climate-consensus-is-a-fantasy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

08 Aug 13:45

El Niño, La Niña und Erdgas

[*Im Original sind alle Angaben in Grad Fahrenheit. Sie wurden hier vom Übersetzer in Grad Celsius konvertiert. Anm. d. Übers.]

Ja, in den meisten Gebieten der USA ist es ein heißer Sommer – aber das hat Joe Bastardi von Weather Bell bereits am Ground Hog Day [2. Februar] vorhergesagt. Unter Bezug auf El Niño sagte er: „Wir könnten den heißesten Sommer seit 2012 erleben“. Dr. Roy Spencer, Leitender Forschungswissenschaftler an der University of Alabama in Huntsville [UAH] erklärt: „Normalerweise ist das zweite Kalenderjahr nach einem El Niño-Ereignis das wärmste Jahr“. Der gegenwärtige El Niño machte 2015 „zum drittwärmsten Jahr der Satelliten-Aufzeichnungen“ — also zum drittwärmsten Jahr der letzten 38 Jahre (alle drei der heißesten Jahre traten im Zuge von El Niño-Ereignissen auf). Das El Niño-Ereignis 2015/2016 ist eines der stärksten jemals.

El Niño ist ein natürliches Wetterphänomen, dem man bereits vor Jahrhunderten auf die Spur gekommen war, als peruanische Fischer bemerkten, dass sich der Ozean oftmals jeweils zum Jahresende erwärmte. Sie nannten das Phänomen „El Niño“, das Christkind. Bloomberg zufolge „erkannten moderne Forscher in den sechziger Jahren die Bedeutung dieses Ereignisses für das globale Wetter, als sie die Verbindung entdeckten zwischen warmem Wasser und damit korrespondierender atmosphärischer Veränderungen“. (Siehe Bild oben rechts).

El Niño bedeutet normalerweise mildere Winter und kühlere Sommer in den USA – was schlecht war für die Erzeuger von Erdgas in Amerika, wird doch weniger davon gebraucht für Heizung bzw. Air Condition. In einer Beschreibung des Winters 2015/2016 hieß es in einem Bericht: „mild, nass oder sogar ,welcher Winter'?“ Diese milderen Wintertemperaturen fielen zusammen mit einer üppigen Gaserzeugung aus Schiefer-Formationen, die im vergangenen Winter weiter zugenommen hatte. Bei Natural Gas Intelligence (NGI) hieß es: „Die Erdgaspreise sind auf ihr niedrigstes Niveau seit 1999 gesunken“. Als Folge davon fielen auch die Strompreise auf dem Großmarkt.

Der Trend ,weg von Kohle' bei der Stromerzeugung hatte den Gaserzeugern ursprünglich geholfen, konnte doch die gesteigerte Erzeugung mühelos die steigende Nachfrage decken. Jedoch hat diese Nachfrage nachgelassen, weil NGI zufolge „die meisten Regionen der USA , die sich den Ausstieg aus der Kohle leisten konnten, diesen Schritt bereits vollzogen hatten“.

Während der mildere Winter und die Überversorgung zufällig zusammenfielen und die Erdgaspreise auf Talfahrt schickten bis auf das niedrigste Niveau seit 17 Jahren, sorgen Wetter und Vorräte jetzt wieder dafür, dass die Preise steigen.

El Niño-Ereignissen folgt gewöhnlich ein La Niña genanntes Ereignis – zu dem es kommt, wenn sich der Ozean abkühlt. La Niña dauert allgemein drei Monate oder bis zu zwölf Monaten nach einem El Niño-Zyklus. In einem Bericht von CNBC im Januar wurde projiziert, dass der diesjährige El Niño „von Mai bis Juli verschwinden werde“. Genau das erleben wir jetzt auch, und das führt zu dem trockeneren und heißeren Sommer. Im Browning World Climate Bulletin heißt es: „Die Faktoren, die in so großen Gebieten von Nordamerika im April und Mai für sehr niedrige Temperaturen sorgten, verschwinden immer mehr, so dass die heißen maritimen Luftmassen wieder landeinwärts vordringen können“. Auch bei NGI heißt es: „Das El Niño-Ereignis, das zu den Rekord-Wintertemperaturen in Nordamerika geführt hatte, hat inzwischen der Transition zu La Niña Platz gemacht, was normalerweise zu Sommertemperaturen über den Normalwerten führt“.

Unter Verweis auf diese Wettervorgänge zitiert Bloomberg Kevin Trenberth mit den Worten: „Die Zyklen treten im Mittel alle zwei bis drei Jahre auf und helfen bei der Regulierung der Temperatur auf der Erde, wenn der äquatoriale Pazifik die Sonnenwärme absorbiert während eines El Niño und dann die Wärme in die Atmosphäre freisetzt. Das kann eine La Niña erzeugen: ein ,Wiederauflade-Zustand' wenn ,die Erde kühler ist als zur Zeit vor diesen Vorgängen'“.

Während Experten noch unterschiedlicher Meinung hinsichtlich des Timings sind, erwarten die Meisten doch die Bildung von La Niña bereits im Juli oder erst im Dezember oder sogar Januar. Trenberth erklärt: „La Niña ist mehr eine Überbetonung von ,normal'. Falls es in einem Gebiet typischerweise trocken ist, kann es bei einem La Niña arid werden. Ist es typischerweise nass, kann es Überschwemmungen geben“. Was einen kälteren und volatileren Winter bedeutet – obwohl Prophezeiungen von trockenem und wärmerem Wetter im Südwesten der USA sprechen. Aus Berichten geht hervor, dass eine starke La Niña mehr Polarluftmassen in die USA lenken könnte, und typischerweise folgt einem starken El Niño, den wir gerade hinter uns haben, eine starke La Niña.

Am 29. Juni verkündete die Financial Times: „Die Erdgaspreise in den USA sind sprunghaft um 30% in diesem Monat gestiegen, da heißes Wetter die Nachfrage nach Air Conditioning hat steigen lassen und die Vorräte auf mehr marktkonforme Mengen hat schrumpfen lassen“.

Bastardi zufolge wird sich der heiße Sommer noch bis zum Herbst hinziehen, wobei die 32°C-Marke im Nordosten und dem Mittleren Westen sogar noch im Oktober gerissen werden könnte. Dann geht es von einem Extrem zum Nächsten mit niedrigeren Temperaturen in der gesamten Nordhälfte der USA.

Diese Bedingungen sorgen via Heizung und Kühlung für eine höhere Nachfrage nach Erdgas. Und das wird den US-Gaspreisen zusammen mit den geringeren Vorräten einen Schub verleihen – was zu einem Ausgleich auf dem Markt führt“.

Investoren rät Bloomberg: „Angesichts der Erwartungen nach strengeren Wintern in den USA im Zuge einer La Niña empfiehlt SocGen (Societe Generale Corporate & Investment Banking), in Erdgas zu investieren“. Mitarbeiter Phil Flynn stimmt dem zu. Er sagte mir, dass wir in unserem Bemühen, die Stromerzeugung auf die Grundlage von Erdgas zu stellen, jetzt anders als im Winter 2014 an einem Punkt angelangt sind, an dem es nicht genügend Kohlekraftwerke gibt, um die Nachfragelücke zu füllen. Der Grundgedanke war, dass die Winter im Zuge der globalen Erwärmung mild bleiben würden, aber mit dem natürlich auftretenden La Niña-Zyklus und dem projizierten kalten Winter stehen wir vor einer hohen Nachfrage zu einer Zeit, in der die Erdgaserzeugung vor dem Zusammenbruch steht. Mit geringerer Versorgung und gesetzlichen Hindernissen für den Pipelinebau könnte Erdgas nicht die gesamte Nachfrage decken. Er ermutigt seine Kunden bzgl. Erdgas.

Für die Verbraucher könnte dies bedeuten, dass wegen der starken Korrelation der Strom-Großmarktpreise mit den Erdgaspreisen die Energiekosten beeinflusst werden können – was zu höheren Rechnungen führt. Wegen der niedrigen Erdgaspreise haben Hausbesitzer noch nicht das volle Ausmaß der höheren Kosten von Erneuerbaren gefühlt – aber dies könnte sich ändern auf unserem Weg in einen La Niña-Winter.

Link: http://oilpro.com/post/25732/el-nio-la-nia-and-natural-gas

Übersetzt von Chris Frey EIKE

08 Aug 13:45

Nassim Nicholas Taleb schaut auf die Risiken, die die Menschheit bedrohen

Eine Reihe von Studien von Nassim Nicholas Taleb et al. leistete einen großen Beitrag zu unserem Verständnis von Risiko: Das Vorsorgeprinzip innerhalb der statistischen und probabilistischen Struktur von „Ruin“-Problemen (hier). Die Hauptstudie trägt den Titel „The Precautionary Principle (with Application to the Genetic Modification of Organisms)“ und ist lesenswert für alle, die an GMOs oder Risikoanalysen interessiert sind. Ich versuche gar nicht erst, sie alle hier zusammenzufassen, sie verdienen die vollständige Lektüre. Ich möchte einen relevanten Punkt herausgreifen, der für viele der grundlegenden Herausforderungen unserer Zeit bedeutsam ist: wie sollten Politiker Gelder vergeben, um verheerende Bedrohungen zu verhindern oder abzuschwächen – potentiell katastrophal, aber von geringer Wahrscheinlichkeit?

Auszug: Was ist ein „Ruin“-Szenario, und wie sollten wir darauf reagieren?

Wir glauben, dass das Vorsorgeprinzip [PP] nur in Extremsituationen zur Anwendung kommen sollte: wenn der potentielle Schaden systemisch (und nicht lokaler Natur) ist und die Folgen die totale irreversible Zerstörung sein kann wie etwa das Aussterben der Menschen und allen Lebens auf dem Planet.

Ein Ruin-Problem ist eines, bei dem die Wahrscheinlichkeit unwiederbringlicher Verluste als die Folgen des Risikos nicht Null ist. … In der Biologie wäre es das Beispiel, dass eine Spezies ausgestorben ist. Für die Natur bedeutet „Ruin“ Umweltzerstörung: ein irreversibles Ende allen Lebens in einer bestimmten Größenordnung, die weltweit auftreten könnte. [Ohne Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre löscht sich das Leben auf der Erde mit Sicherheit unwiederbringlich aus, wenngleich auch schleichend. Anm. d. Übers.].

Unsere Bedenken gelten der offiziellen Politik … Politiker haben eine Verantwortung, katastrophale Schäden für die Gesellschaft als Ganzes zu vermeiden: der Schwerpunkt liegt auf der Gesamtheit, nicht auf der Ebene von Einzel-Individuen; und auf globalem systemischen Schaden, nicht auf spezifischen Schäden. Dies ist die Domäne kollektiver „Ruin“-Probleme.

...Zum Beispiel gilt für die Menschheit, dass man globale Verheerung nicht in einem Scale messen kann, in welchem der Schaden proportional zum Niveau der Zerstörungen ist. Der Schaden durch komplette Zerstörung ist nicht der Gleiche wie zehn mal die Zerstörung von einem Zehntel des Systems. Erreicht die prozentuale Zerstörung 100%, divergiert die Abschätzung des Schadens ins Unendliche (anstatt sich in einer bestimmten Zahl zu manifestieren) als Folge des Wertes, der für eine Zukunft angenommen wird, die aufhört zu existieren.

Weil die „Kosten“ des Ruins effektiv unendlich sind, ist eine Kosten-Nutzen-Analyse kein sinnvolles Paradigma mehr. Eine Kosten-Nutzen-Analyse bedeutet, dass der potentielle Schaden und der potentielle Vorteil durch ihre Wahrscheinlichkeiten multipliziert und gegeneinander aufgewogen werden. Selbst wenn erwartet wird, dass die Wahrscheinlichkeiten bei Null liegen, aber eine Unsicherheit ungleich Null aufweisen, dann führt eine Sensitivitäts-Analyse, die die Auswirkung jener Unsicherheiten berücksichtigt, ebenfalls ins Unendliche. Der potentielle Schaden ist so substantiell, dass alles andere in der Gleichung aufhört, eine Rolle zu spielen. In diesem Falle müssen wir alles tun, was wir können, um die Katastrophe zu vermeiden.

Falls die Konsequenzen systemisch sind, muss die damit verbundene Unsicherheit bzgl. der Risiken anders behandelt werden als wenn dies nicht der Fall ist. In derartigen Fällen basieren Vorsorgemaßnahmen nicht auf direkten empirischen Beweisen, sondern auf analytischen Annäherungen auf der Grundlage des theoretischen Verständnisses der Natur des Schadens. Es beruft sich auf die Wahrscheinlichkeits-Theorie, ohne Probabilitäten zu berechnen. Die grundlegende Frage lautet, ob der Schaden global auftreten kann oder nicht.

------------------------- Ende des Auszugs ---------------------------

Politische Auswirkungen von „Ruin“-Szenarien

Taleb erklärt, dass „,Ruin'-Ereignisse um jeden Preis bekämpft werden müssen … Weil die ,Kosten' des Ruins effektiv unendlich sind … wir müssen alles tun, was wir können, um die Katastrophe zu vermeiden“. Operationell ist dies sinnlos, weil es viele Schockwellen-Szenarien mit ruinösen Folgen gibt (hier).

Dieser Theorie zufolge ist die notwendige relevante Aufwendung dazu da, „gegen alle diese Probleme vorzugehen“. Ich möchte nur zwei Bedrohungen erwähnen, um dies zu illustrieren. Erstens, die Ozeane sterben, mit potentiell ruinösen Folgen für die Menschheit. Siehe the Ocean Health Index; siehe the jellyfish warnings; siehe some of the many warnings about this problem.

Zweitens, die Erde ist in der Vergangenheit von Asteroiden und Meteoren getroffen worden mit ruinösen Folgen – wobei mitunter die wesentlichen Lebensformen der Erde ausgelöscht worden sind. Dies wird wieder geschehen. Siehe dazu Diese Beiträge. Komischerweise erwähnt Taleb die Historie der Aussterberaten durch Einschläge von Asteroiden, macht aber keine Aussage dazu, warum diese Art des Ruin-Ereignisses nicht zu einer vordergründigen politischen Angelegenheit wird. Dies trifft exakt seine formale Definition. (Genauso nimmt er auch Stellung zu den Wahrscheinlichkeiten eines Dritten Weltkrieges (hier), sagt aber nichts zu dem „Ruin“-Szenario eines globalen Nuklearkrieges).

Nachdem wir jedes Ruin-Szenario „koste es, was es wolle“ angegangen haben, müssen wir mehr ausgeben, um uns auf die nur schlimmen Szenarien vorzubereiten, als da wären Erdbeben, Tsunamis, Pandemien (wie Grippe) und Hungersnöte. Dann gibt es noch exotischere Bedrohungen wie etwa die Umpolung des irdischen Magnetfeldes (hier), den Ausbruch des Yellowstone Supervulkans, Zerstörung von Kontinenten durch andere Vulkane (hier), Trinkwasserknappheit (hier) und andere Schockwellen-Ereignisse (hier). Wir können nicht die riesigen Summen für alle davon aufbringen.

Wie können Politiker die Ressourcen gegen eine solche Bandbreite von Ressourcen aufteilen? Die Empfehlungen von Talebs Verfahren helfen weniger als die einfache und objektive – wenngleich nicht perfekte – Methode der üblichen Vergleiche zwischen Wahrscheinlichkeit, Kosten und Risiken.

Ein Supervulkan wird wieder ausbrechen – vielleicht.

Eine weitere Perspektive von Risiko:

„Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben … Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? … Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. … Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.“*

Matthäus 6, Verse 25 bis 34

[*Direkt aus der Luther-Bibel; keine Rückübersetzung!]

Weitere Informationen

Das Photo von Nassim Nicholas Taleb stammt von seiner Websitemit Erlaubnis.

Mehr über Talebs Arbeiten steht auf seiner Website, vor allem seine Studie Doing Statistics Under Fat Tails Program. Siehe auch bei Wikipedia.

[WeitereLink-Empfehlungen bekommt man bei Anklicken des Links zum Originalbeitrag. Anm. d. Übers.]

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/07/11/nassim-nicholas-taleb-looks-at-the-risks-threatening-humanity/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

08 Aug 11:53

Azure App Service Authentication and Azure AD domain hints

When you're creating web, mobile, API, or Function apps for use by members of your organization, it’s often the case that you’re using Azure Active Directory and you want to remove the option to sign in with non-organizational credentials.
08 Aug 11:53

Using the HTTP action to make requests with Microsoft Flow

Learn how to use the HTTP card in your flow. This post shows you how to use the HTTP card to get weather information and use the condition card to send a push notification only if it rains.
25 Jul 20:40

Western-style diet linked to state-dependent memory inhibition

18 Jul 13:02

Immune System Controls Brain, Shapes Social Behavior

18 Jul 13:01

A Wait-Free Queue as Fast as Fetch-And-Add [pdf]

18 Jul 13:01

Sandstorm: Kinderleicht und sicher dezentrale Web-Apps auf dem eigenen Server installieren

by Moritz Stückler

Sandstorm ermöglicht es Jedem, dezentrale Web-Apps auf einem eigenen oder gehosteten Server innerhalb von wenigen Sekunden zu installieren – ohne sich mit Server-Administration oder Sicherheit auseinanderzusetzen.

Dezentrale, freie Web-Apps: Der Gegenentwurf zu Facebook, GitHub und Co.

Der Gegenentwurf zu zentralen und datenhungrigen Webdiensten wie Facebook, GitHub oder Wordpress.com sind selbstgehostete, alternative Web-Apps. Für die meisten populären Einsatzgebiete gibt es inzwischen relativ gute, freie Open-Source-Alternativen. Einige Beispiele sind zum Beispiel MediaWiki, die Git-Plattform GitLab oder der E-Mail-Client RoundCube. Wer allerdings mehrere solcher Dienste gleichzeitig auf einem eigenen Server hosten will, der muss zwangsläufig viel von Server-Administration verstehen und die Installationen regelmäßig warten und aktualisieren. Das ist keine gute Lösung für Menschen mit geringer Technik-Affinität. Damit dieses Publikum trotzdem in den Genuss von dezentralen Web-Apps kommen kann, gibt es mit Sandstorm eine gute Lösung dafür.

Beeindruckend: Via Sandstorm lassen sich beliebige Web-Apps innerhalb von Sekunden installieren. (Screenshot: t3n)
Beeindruckend: Via Sandstorm lassen sich beliebige Web-Apps innerhalb von Sekunden installieren. (Screenshot: t3n)

Sandstorm: Sichere WordPress- oder GitLab-Installation in wenigen Sekunden

Sandstorm selbst ist eine Art kleines Betriebssystem für Server. Es kann entweder auf eigener Hardware gehostet werden oder fertig gehostet als Software-as-a-Service genutzt werden. Wer eine Sandstorm-Instanz sein Eigen nennt kann dann ganz einfach in wenigen Sekunden beliebige neue Web-Apps installieren. Dazu gibt es einen ordentlich ausgestatteten App-Store (mit mehr als 50 verfügbaren Apps) oder die Möglichkeit entsprechende Apps selbst hochzuladen. Eine WordPress- oder eine RoundCube-Installation stehen dann zum Beispiel innerhalb weniger Sekunden zur Verfügung. Die Konfiguration und Installation erledigt Sandstorm automatisch. Außerdem übernimmt Sandstorm die Login-Funktionalität innerhalb aller installierten Dienste. Ihr müsst euch bei keiner der einzelnen Apps anmelden oder einloggen, sondern nur einmal bei eurer Sandstorm-Instanz identifizieren.

Der App-Store von Sandstorm umfasst inzwischen mehr als 50 Indie-Web-Apps. (Screenshot: t3n)
Der App-Store von Sandstorm umfasst inzwischen mehr als 50 Indie-Web-Apps. (Screenshot: t3n)

Sicherheit: App-Daten werden in modularen Containern abgelegt

Weiterhin verfolgt Sandstorm ein interessantes Sicherheitskonzept: Die Daten der einzelnen Apps werden in modularen Containern (auch „Grains“ genannt) abgelegt. Das heißt, es können von jeder App-Installation mehrere Instanzen erzeugt werden, die alle über einen unabhängigen Datenbestand verfügen und die untereinander komplett abgeschottet sind. Auf Wunsch können die einzelnen Container aber auch von außen zugänglich gemacht werden.

Drei parallel laufende Instanzen von GitLab, Piwik und WordPress in Sandstorm. (Screenshot: t3n)
Drei parallel laufende Instanzen von GitLab, Piwik und WordPress in Sandstorm. (Screenshot: t3n)

Kleine, aber aktive Community

Das Projekt startete bereits im Jahr 2014 im Zuge einer Crowdfunding-Kampagne und wächst seitdem konstant weiter. Das Team hinter Sandstorm besteht aus erfahrenen Entwicklern und inzwischen ist die Software sehr stabil und hat eine kleine aber feine Community aufgebaut. Sowohl die Selbsthosting-Variante als auch das kleinste SaaS-Paket sind für Nutzer kostenlos. Wer Sandstorm erst einmal unverbindlich ausprobieren will, kann auf der Webseite eine Demo-Version für eine Stunde lang testen.

via sandstorm.io

15 Jul 19:01

Satya Nadella just fixed Microsoft’s biggest problem

15 Jul 18:58

Schwachstellen aufgedeckt: Der leichtfertige Umgang mit kritischen Infrastrukturen

Wasserwerke lahmlegen, fremde Wohnungen überhitzen oder einen Blackout auslösen: Wer weiß, wo er suchen muss, kann all dies über das Internet tun, wie Recherchen von Golem.de und Internetwache.org ergeben haben. Und viele Betreiber wichtiger Anlagen haben keine Ahnung von der Gefahr. Hinweis: Um sich diesen Text vorlesen zu lassen, klicken Sie auf den Player im Artikel. (Security, Server)
15 Jul 18:52

How We Know Where MH370 Went

by jeffwise

DSTG report 1

One of the most misunderstood insights into the riddle of MH370 is how the plane’s final path can be derived from Inmarsat BTO data alone.

Recall that the data, which was generated after someone on board caused the Satellite Data Unit (SDU) to re-logon to the Inmarsat Satellite 3F-1 over the Indian Ocean at 18:25, comes in two flavors. The first, the Burst Timing Offset (BTO) data, reveals how far the plane is from the satellite at a given time. This can be mathematically converted into a set of “ping rings” along which the plane must have been at a given time. The BTO data is very well understood and fairly precise, providing an accuracy of within 10 km.

The second, the Burst Frequency Offset (BFO) data, is more more complicated and much fuzzier than the BTO data; its inherent uncertainties are equivalent to a position error of hundreds of miles. It doesn’t have a single physical correlate but is related to how fast a plane is going, what direction it is headed, and where it is located.

For a time after MH370 disappeared, searchers hoped that they could combine these two data sets to identify the area where the plane issued its final ping. After months of work, however, they determined that this would be impossible. The BFO data is just too vague. However, along with the bad news came some good: it turned out that by the clever use of statistics they could figure out where the plane went using the BTO data alone. The methodology developed by Australia’s Defense Science and Technology Group (DSTG) and explained in an ATSB report entitled “MH370 – Definition of Underwater Search Areas” released last December.

Many independent researchers do not understand the technique and believe that it is invalid. For instance, reader DennisW recently opined that “The ISAT data cannot, by itself, be used to determine a flight path. One has to invoke additional constraints to derive a terminus.” But I believe that the DSTG position is correct, and that one does not need to invoke arbitrary additional assumptions in order to calculate the plane’s track. I’ll explain why.

First, some basics. Imagine that you have two ping rings, one created an hour after the other. For the sake of simplicity, let’s say the rings are concentric, with the later ring’s radius 300 nautical miles bigger than the earlier one’s. Let’s further assume that the plane crossed some arbitrary point on the innermost ring. If that’s all we know, then the plane could have taken any of an infinite number of routes from the first to the second. It could have travelled radially directly outward at 300 knots. Or, if traveling straight at 400 knots, it could have turned left or right at an angle. Or, it could have traveled faster than 300 knots on any number of meandering paths. So, the fact of the matter is that this simple understanding of the plane’s situation indicates that it could have traveled by wide number of paths and speeds to a wide range of points on the second arc.

However, there are some pecularities of commercial aviation that narrow the possibilities considerably. The most important is that planes can only travel in straight lines. They can turn, but in between turns they will fly straight. Knowing this vastly reduces the number of paths that MH370 could have taken between 19:41 and 0:11. It could not of simply meandered around the sky; it must have followed a path of one, two, three, four, or more straight segments.

Through the marvels of modern computing, researchers can generate a huge number of random routes and test them to see which fit the observed data. It turns out that if the plane flew straight in a single segment, the only routes that match the data are those that are fast, around the speed that commercial jets normally fly, and end up over the current search area. If you assume that the flight involved two straight segments, it turns out the ones that fit best are those in which the two segments are nearly in a straight line and are also fast and wind up over the current search area.

If you suppose that the flight after 19:41 involved a larger number of segments, your computer’s random generation process will be able to come up with valid routes that are neither straight nor fast, and do not end up in the current search area. But to come up with such routes, the computer will have to generate many, many others that do not fit. So it is extremely unlikely that by random chance the plane would have happened to travel a slow, curving route that just happened to “look like” a straight, fast route.

“Well,” you might object, “presumably whoever was in control didn’t fly randomly, they had a plan, so modeling by random paths isn’t appropriate.” But a plan of unknown characteristics is equivalent for our purposes to a random one. After all, there is no imaginable reason for someone to fly a plane over empty ocean in the dark at a slower-than-usual rate, making slight turns every hour or so. (Before you say that they might have done it to throw searchers off their trail after the fact, bear in mind that whoever took the plane would have had no way to know that Inmarsat had started logging BTO values a few months before, let alone imagine that they would be able to conduct this kind of analysis.)

When DSTG ran the math, they came up with a probability distribution along the arc that looks like the image at top.

Worth noting that the peak of the curve, and the lion’s share of the area under it, lie in the southern half of the search box, but it also has tails that extend past the box in either direction.

When the search of the seabed began, many expected that the plane would be found in short order. When it wasn’t, the burning question then became: how far out from the 7th arc should we search? A one-dimensional question had now become a two-dimensional one. Based on past loss-of-control accidents and flight simulations, the ATSB decided that an out-of-fuel 777 with no pilot would enter a spiral dive and impact the surface within 20 nautical miles. Mapping the two probability distributions (i.e., where the plane crossed the 7th arc, and where/how far it flew after that) yielded the following probability distribution:

DSTG report 2

I believe that we have to take the image above with a grain of salt, as I don’t think it is really possible for a plane to fly more than 40 km by itself. It’s generally agreed that the only way the plane could have plausbily gone further than that is if the pilot was conscious and actively holding the plane steady in a glide, in which case it might have gone as far as 100 nm.

A few months before the ATSB publlshed this analysis, a further set of information about the impact point of MH370 became availalble: the plane’s right-hand flaperon washed up on Réunion Island. Reverse-drift analysis was performed by several independent groups to determine where the flaperon might have started its journey. The German institute GEOMAR came up with the following results:

map_mh370_figure_0516_en_a74ba7fb33 small

As you can see, the probability distribution hardly overlaps at all with the probability distribution derived from the BTO data; it only touches at the northeastern corner of the search box. Drift analysis performed by other groups reached a similar conclusion. Using a branch of mathematics called Bayesian analysis, it’s possible to take two probability distributions and merge them into a single one. I’m not a mathematician myself, but intuitively one would surmise that given both the BTO and the drift-model data sets, the new peak probability are should lie somewhere between the northern end of the current search box and Broken Ridge.

The ATSB report disagreed, arguing that the drift analysis

… made no meaningful changes to the ATSB search area due to the relative weighting of the significance of the drift analysis in comparison with the analysis based on the satellite data. While this debris find is consistent with the current search area it does not provide sufficient information to refine it.

What this means is that the ATSB considers the BTO data and its analysis “hard” and the reverse-drift analysis “soft,” because the random motion of ocean currents introduces a large amount of uncertainty. However, the reported also noted that “if additional debris is identified it will be included in the analysis to provide further information on the location of source areas.” Indeed, after the report came out other pieces of debris were found, and drift modeling of these pieces be used to refine the search area. Indeed, after I published last week’s guest post by MPat, reader Ge Rijn pointed out:

Over those 20 years in MPat’s model only 7 out of 177 buoys landed in Australia. Those 7 all passed the search box under 36S… [this] points clearly to the trend the more south you go under ~36S the more likely it becomes buoys (debris) will land on Australia and the more north you go above 36S the less likely it becomes buoys~(debris) will land on Australia. This is also because the more south you go under ~36 the currents tend to go further east and the more north you go around 36S the currents tend to bend stronger to the north avoiding Australia. And this is exacly what the facts about found debris shows us till now.

Note that 36 degrees south is just shy of the northern end of the current search area; as Ge Rijn observes, historical drift data suggests that if the plane had crashed south of this latitude, debris should have been found in Australia, which it obviously hasn’t.

The size and species mix of barnacles growing on ocean debris could provide clues as to which waters it floated through; oxygen isotope analysis can provide information about the temperature of the waters that it floated through. As far as I know, no such analyses have been conducted. For a long while now, the ATSB’s weekly update reports have included the phrase “In the absence of credible new information that leads to the identification of a specific location of the aircraft, Governments have agreed that there will be no further expansion of the search area.” The fact is, though, that further information is available, and it could be used to determine which of the two possible explanations is more likely: that the plane passed over the current search area and was held in a glide, or crossed the seventh arc further (but not too much further) to the northeast.

15 Jul 18:52

„Extrem drastisches Video“, munter retweetet

by Moritz Tschermak

Vergangene Nacht, als die ersten Meldungen und Fotos und Videos vom Attentat in Nizza auftauchten, hat Tanit Koch sich richtig heißgetwittert. Die „Bild“-Chefredakteurin verbreitete Titelseiten von französischen Tageszeitungen, Aussagen vom früheren Bürgermeister von Nizza und vom deutschen Regierungssprecher, Fotos von Leichen. Und sie retweetete mehrere Videos aus der südfranzösischen Stadt.

Dafür gab es bei Twitter einiges an Kritik:

Es gab aber auch Leute, die Tanit Koch zur Seite sprangen und sie gegen ihre Kritiker verteidigten:

Was der frühere „Bild“-Mitarbeiter Dirk Benninghoff und „Tichys Einblick“-Autor Dushan Wegner offenbar nicht wissen: Die Kritik an Tanit Koch richtet sich nicht gegen das Verbreiten von News beziehungsweise von „Videos von Reuters oder ABC“, sondern gegen den Retweet eines ganz bestimmtes Videos: Es zeigt 45 Sekunden lang sehr explizit und sehr nah viele blutüberströmte und tote Menschen. Zuschauer, die die Personen aus dem Video persönlich kennen, dürften keine großen Probleme haben, sie zu identifizieren.

Diese Aufnahmen, die mit dem Warnhinweis „Extremely GRAPHIC VIDEO“ versehen sind, hatte Tanit Koch bei einer britischen Sensationsplattform — die fälschlicherweise auch Meldungen über Geiselnahmen in Nizza verbreitet hatte — gefunden und retweetet:


(Unkenntlichmachung durch uns, da wir dieses Video, das jegliche Würde der abgebildeten Personen missachtet, nicht weiter promoten wollen.)

Dass selbst Tanit Koch die Kritik an ihr offenbar nicht für völlig unangebracht hielt, zeigt sich womöglich daran, dass sie ihren Retweet inzwischen gelöscht hat. (Das hinderte sie freilich nicht daran, Dushan Wegner, den Kritiker ihrer Kritiker, zu retweeten.)

Dennoch, und auch auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen: Der Pressekodex sagt recht deutlich, was bei der Berichterstattungen über Situationen wie aktuell in Nizza in Ordnung ist und was nicht:

Unangemessen sensationell ist eine Darstellung, wenn in der Berichterstattung der Mensch zum Objekt, zu einem bloßen Mittel, herabgewürdigt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn über einen sterbenden oder körperlich oder seelisch leidenden Menschen in einer über das öffentliche Interesse und das Informationsinteresse der Leser hinausgehenden Art und Weise berichtet wird. […]

Die Berichterstattung über Unglücksfälle und Katastrophen findet ihre Grenze im Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gefühlen von Angehörigen. Die vom Unglück Betroffenen dürfen grundsätzlich durch die Darstellung nicht ein zweites Mal zu Opfern werden.

Andererseits: Was interessieren die „Bild“-Medien schon die Vorgaben und Entscheidungen des Deutschen Presserats?

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15 Jul 13:19

Anbiederungsbesuche

by Udo Vetter

Als Anwalt lege ich normalerweise keine schriftliche Vollmacht bei Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gericht vor. Das hat gute Gründe, die ja auch schon öfter mal Thema hier im law blog waren. Allerdings ist das kein Grund für mich, mir keine schriftliche Vollmacht geben zu lassen. Denn das Stück Papier kann gerade in einem Fall viel Stress, Zeitverlust und gravierende Rechtsnachteile für den Mandanten ersparen, wenn ich es im richtigen Zeitpunkt zur Hand habe.

Es gibt mitunter biestige Staatsanwälte, die ein ganz besonderes Hobby pflegen. Sie sehen es als ihre Aufgabe, einem Beschuldigten in Untersuchungshaft sogenannte „Anbiederungsbesuche“ von Rechtsanwälten zu ersparen. Damit sind jene Strafverteidiger adressiert, die in publikums- oder geldträchtigen Fällen Beschuldigte auch schon mal ungebeten aufsuchen und ihnen erzählen, dass sie alles viel besser können als der bisherige Verteidiger.

Über solche Anbiederungsbesuche will ich nicht urteilen. Mein Stil sind sie nicht. Aber
häufig genug kommt es natürlich vor, dass Angehörige oder Freunde sich um einen (plötzlich) Inhaftierten sorgen und wollen, dass er einen vernünftigen Anwalt bekommt. Das wiederum ist – vielleicht neben einem Kostenvorschuss – für mich ausreichender Anlass, eine Besuchserlaubnis zu beantragen. Der Inhaftierte selbst ist ja praktisch von jeder Kommunikation ausgeschlossen. Eine wirklich „freie“ Anwaltswahl ist ihm in der Situation nicht möglich.

Über die Besuchserlaubnis entscheiden regelmäßig die Staatsanwälte. Jetzt habe ich es mit einer Staatsanwältin in Niedersachsen zu tun. Die Dame stört es offensichtlich, dass sich ein Anwalt aus Düsseldorf meldet und den Beschuldigten besuchen will. Jetzt bombardiert sie mich mit Nachfragen. Unter anderem soll ich ihr „Belege“ dafür vorlegen, dass der Bruder des Mandanten, der mich angerufen hat, auch tatsächlich der Bruder ist.

So was geht über bürokratischen Schnickschnack schon hinaus. Der Staatsanwalt als Strafverfolger und Gatekeeper für Anwaltskontakte in Personalunion – so was ist rechtsstaatlich offensichtlich heikel. Ich bin deshalb auch recht zuversichtlich, dass ich nach einigen kleineren Gesprächen doch noch schnell zu meiner Besuchserlaubnis komme. Auch wenn ich diese Gespräche womöglich mit den Vorgesetzten der Staatsanwältin oder dem Ermittlungsrichter führen muss.

Nun ja, dieses jüngste Erlebnis bestärkt mich darin, Mandanten auch künftig immer um eine schriftliche Vollmacht zu bitten. So eine Vollmacht kann glücklicherweise auch für die Zukunft erteilt werden. Mit der Vollmacht in der Hand brauche ich dann keine Besuchserlaubnis. Ich kann im Knast sozusagen durchmarschieren und der Betroffene muss nicht unnötig schmoren.

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15 Jul 07:35

Cloud: Microsoft muss E-Mails im Ausland nicht an Regierung geben

Im Streit um den Zugriff von US-Behörden auf Rechenzentren in Europa von Microsoft ist eine Entscheidung zugunsten des Unternehmens gefallen. Ein Sprecher des US-Justizministeriums glaubt, dass dies die öffentliche Sicherheit untergrabe. (Cloud Computing, Internet)
15 Jul 07:35

Microsoft erzielt ersten Sieg vor Gericht gegen den Staat USA

by Albert Jelica

Microsoft Köln Titelbild

Microsoft hat vor dem Bezirksgericht in New York einen ersten Etappensieg erzielen können in einem sehr bedeutenden Prozess. Microsoft hat nämlich 2013 den Staat geklagt, da die USA per Gesetz das Recht haben, den Zugriff auf im Ausland gespeicherte Daten zu verlangen.

Im selben Jahr hatte nämlich ein Gericht verlangt, dass Microsoft, ein US-Unternehmen, die Daten eines irischen Staatsbürgers herausgibt, welche in Irland gespeichert waren. Microsoft hatte damals die darauffolgenden Forderungen ignoriert und hat berufen, erfolgreich. Microsofts Chefjurist verglich die Situation damals mit einer deutschen Bank, gegen deren Kunden in Deutschland ermittelt wird. Ein Schließfach des Kunden liegt aber in New York und was die US-Regierung nun von Microsoft fordert, war die Öffnung dieses Schließfachs. Würde die Bank der Forderung der Polizei nachkommen, wäre zuallererst Washington höchst empört, beschrieb Brad Smith damals, und würde die Persönlichkeitsrechte sowie die bilateralen Abkommen sowie US-Recht in inakzeptabler Weise verletzen.

Diese Situation lässt sich recht einfach auf die Forderung an Microsoft und offenbar konnte man dadurch das Gericht überzeugen. „Die Entscheidung bringt einen wichtigen Sieg für den Schutz der Privatsphäre der Menschen“, meine Microsofts Chefjurist in einer ersten Reaktion. In den USA ausgestellte Durchsuchungsbefehle die Grenzen der USA nicht überschreiten können. Wenn Nutzer den Technologien vertrauen sollen, dann müssen sie die Sicherheit haben, dass sie nach den Gesetzen ihres Staates behandelt werden.


via mspu / Quelle: Microsoft

Der Beitrag Microsoft erzielt ersten Sieg vor Gericht gegen den Staat USA erschien zuerst auf WindowsArea.de.

15 Jul 07:10

Vagus nerve stimulation significantly reduces rheumatoid arthritis symptoms

14 Jul 18:13

How to Enable Kerberos Authentication for Accessing Exchange in a Resource Forest

by The Exchange Team

Consider a hypothetical scenario where Contoso merges with World Wide Importers, and the two combine each others resources. World Wide Importers has Exchange 2016 deployed, so it’s decided that users from Contoso will link their accounts to mailboxes in worldwideimporters.com as a resource forest.

kerb1

Each company’s corporate identity will remain intact, so they will maintain the contoso.com and worldwideimporters.com namespaces. Following Microsoft best practices, Kerberos will be enabled for client authentication when contoso.com forest users access Exchange in worldwideimporters.com.

To set up Kerberos in this topology the resource forest’s namespace will be used as the realm for issuing tickets to users requesting access. So clients requesting tickets from this realm will need a few extra considerations to get this all working:

kerb2

Preparing DNS

For the scenario to work each forest’s namespaces and domains need to be resolvable by mutual name lookups. That means each namespace will be added to the other forest’s DNS solution. When using Windows Server DNS this can (for example) be achieved with a stub zone called contoso.com added to the worldwideimporters.com DNS servers:

kerb3

. . . and a stub zone in the contoso.com forest:

kerb4

Autodiscover name records, or an SCP, must be added to the authentication forest so that queries for mailbox information based on a user’s primary SMTP domain get directed to Exchange with the new namespace. In this example, a CNAME record for autodiscover.contoso.com is added which resolves to autodiscover.worldwideimporters.com.

kerb5

Preparing Active Directory

For a resource forest deployment we recommend a forest trust between the authentication and resource forests. At a minimum, it should be a one-way outgoing trust, where the Exchange forest trusts the authentication forest.

kerb6

For information on deploying Exchange in a resource forest topology visit, Deploy Exchange 2013 in an Exchange resource forest topology.

Preparing Exchange

Since Contoso users will keep their @contoso.com SMTP addresses the domain has to be added to Exchange (in worldwideimporters.com) as an accepted domain:

kerb7

Configuring and Enabling Kerberos

With DNS and Active Directory prepared it is now possible to configure Kerberos according to readily available guidance.

First, an Alternative Service Account (ASA) must be added to Active Directory in the resource forest, using this format:

New-ADComputer -Name <CAName> -AccountPassword (Read-Host ‘Enter password’ -AsSecureString) -Description ‘Alternate Service Account credentials for Exchange’ -Enabled:$True -SamAccountName <CAName>
Set-ADComputer <CAName> -add @{“msDS-SupportedEncryptionTypes”=”28”}

So for our scenario:

New-ADComputer -Name EXCH2016ASA -AccountPassword (Read-Host ‘Enter password’ -AsSecureString) -Description ‘Alternate Service Account credentials for Exchange’ -Enabled:$True -SamAccountName EXCH2016ASA
Set-ADComputer EXCH2016ASA -add @{“msDS-SupportedEncryptionTypes”=”28”}

kerb8

Next, the new ASA must be configured on each Mailbox server in the organization with RollAlternativeServiceAccountPassword.ps1:

.\RollAlternateServiceAccountPassword.ps1 -ToSpecificServer <ExchangeServer> -GenerateNewPasswordFor <Domain\CAName$>

For this scenario:

.\RollAlternateServiceAccountPassword.ps1 -ToSpecificServer wwiex1 -GenerateNewPasswordFor WWI\EXCH2016ASA$

kerb9

After that we can register the SPNs for Exchange services:

Setspn.exe -S http/<AutodiscoverServiceHostname> <Domain\CAName$>
Setspn.exe -S http/<ExchangeServicesHostname> <Domain\CAName$>

For the scenario:

Setspn.exe -S http/autodiscover.worldwideimporters.com WWI\EXCH2016ASA$
Setspn.exe -S http/mail.worldwideimporters.com WWI\EXCH2016ASA$

kerb10

Verification

Outlook Anywhere RPC/HTTPS: verify Kerberos is in use by following the section in the Technet article referenced above called “Validate Kerberos from the Client Access server”. As described the HttpProxy\RpcHttp logging will show a user’s connection with the “Negotiate” authentication protocol only. This ensures Kerberos is working for that user:

kerb11

If for some reason the client is not able to authenticate with Kerberos it should fall back to NTLM authentication. In that case, the log will show either “NTLM” or “Negotiate+NTLM”.

MAPI/HTTPS: The HttpProxy log for MAPI always shows “Negotiate” if it’s configured as an available authentication method, so the method to verify Kerberos authentication described for Outlook Anywhere won’t be reliable. Instead, running KLIST.EXE can reveal whether the logged in user has received a ticket for the Exchange SPN.

kerb12

Conclusion

Complex organizations with diverse Active Directory deployments may need to consolidate services under a simplified namespace. This necessitates additional steps for enabling Kerberos for authenticating user forest clients to access Exchange in a resource forest. With the concepts and examples presented here it should be straightforward to adapt them to a production deployment for a fully-supported, best-practice-compliant Exchange solution.

Jesse Tedoff
Senior Premier Field Engineer

14 Jul 17:40

How to Enable Kerberos Authentication for Accessing Exchange in a Resource Forest

by The Exchange Team

Consider a hypothetical scenario where Contoso merges with World Wide Importers, and the two combine each others resources. World Wide Importers has Exchange 2016 deployed, so it’s decided that users from Contoso will link their accounts to mailboxes in worldwideimporters.com as a resource forest.

kerb1

Each company’s corporate identity will remain intact, so they will maintain the contoso.com and worldwideimporters.com namespaces. Following Microsoft best practices, Kerberos will be enabled for client authentication when contoso.com forest users access Exchange in worldwideimporters.com.

To set up Kerberos in this topology the resource forest’s namespace will be used as the realm for issuing tickets to users requesting access. So clients requesting tickets from this realm will need a few extra considerations to get this all working:

kerb2

Preparing DNS

For the scenario to work each forest’s namespaces and domains need to be resolvable by mutual name lookups. That means each namespace will be added to the other forest’s DNS solution. When using Windows Server DNS this can (for example) be achieved with a stub zone called contoso.com added to the worldwideimporters.com DNS servers:

kerb3

. . . and a stub zone in the contoso.com forest:

kerb4

Autodiscover name records, or an SCP, must be added to the authentication forest so that queries for mailbox information based on a user’s primary SMTP domain get directed to Exchange with the new namespace. In this example, a CNAME record for autodiscover.contoso.com is added which resolves to autodiscover.worldwideimporters.com.

kerb5

Preparing Active Directory

For a resource forest deployment we recommend a forest trust between the authentication and resource forests. At a minimum, it should be a one-way outgoing trust, where the Exchange forest trusts the authentication forest.

kerb6

For information on deploying Exchange in a resource forest topology visit, Deploy Exchange 2013 in an Exchange resource forest topology.

Preparing Exchange

Since Contoso users will keep their @contoso.com SMTP addresses the domain has to be added to Exchange (in worldwideimporters.com) as an accepted domain:

kerb7

Configuring and Enabling Kerberos

With DNS and Active Directory prepared it is now possible to configure Kerberos according to readily available guidance.

First, an Alternative Service Account (ASA) must be added to Active Directory in the resource forest, using this format:

New-ADComputer -Name <CAName> -AccountPassword (Read-Host ‘Enter password’ -AsSecureString) -Description ‘Alternate Service Account credentials for Exchange’ -Enabled:$True -SamAccountName <CAName>
Set-ADComputer <CAName> -add @{“msDS-SupportedEncryptionTypes”=”28”}

So for our scenario:

New-ADComputer -Name EXCH2016ASA -AccountPassword (Read-Host ‘Enter password’ -AsSecureString) -Description ‘Alternate Service Account credentials for Exchange’ -Enabled:$True -SamAccountName EXCH2016ASA
Set-ADComputer EXCH2016ASA -add @{“msDS-SupportedEncryptionTypes”=”28”}

kerb8

Next, the new ASA must be configured on each Mailbox server in the organization with RollAlternativeServiceAccountPassword.ps1:

.\RollAlternateServiceAccountPassword.ps1 -ToSpecificServer <ExchangeServer> -GenerateNewPasswordFor <Domain\CAName$>

For this scenario:

.\RollAlternateServiceAccountPassword.ps1 -ToSpecificServer wwiex1 -GenerateNewPasswordFor WWI\EXCH2016ASA$

kerb9

After that we can register the SPNs for Exchange services:

Setspn.exe -S http/<AutodiscoverServiceHostname> <Domain\CAName$>
Setspn.exe -S http/<ExchangeServicesHostname> <Domain\CAName$>

For the scenario:

Setspn.exe -S http/autodiscover.worldwideimporters.com WWI\EXCH2016ASA$
Setspn.exe -S http/mail.worldwideimporters.com WWI\EXCH2016ASA$

kerb10

Verification

Outlook Anywhere RPC/HTTPS: verify Kerberos is in use by following the section in the Technet article referenced above called “Validate Kerberos from the Client Access server”. As described the HttpProxy\RpcHttp logging will show a user’s connection with the “Negotiate” authentication protocol only. This ensures Kerberos is working for that user:

kerb11

If for some reason the client is not able to authenticate with Kerberos it should fall back to NTLM authentication. In that case, the log will show either “NTLM” or “Negotiate+NTLM”.

MAPI/HTTPS: The HttpProxy log for MAPI always shows “Negotiate” if it’s configured as an available authentication method, so the method to verify Kerberos authentication described for Outlook Anywhere won’t be reliable. Instead, running KLIST.EXE can reveal whether the logged in user has received a ticket for the Exchange SPN.

kerb12

Conclusion

Complex organizations with diverse Active Directory deployments may need to consolidate services under a simplified namespace. This necessitates additional steps for enabling Kerberos for authenticating user forest clients to access Exchange in a resource forest. With the concepts and examples presented here it should be straightforward to adapt them to a production deployment for a fully-supported, best-practice-compliant Exchange solution.

Jesse Tedoff
Senior Premier Field Engineer

14 Jul 17:35

Microsoft: US-Regierung darf nicht auf Kundendaten im Ausland zugreifen

by ZEIT ONLINE: Datenschutz -
Microsoft weigerte sich, E-Mails eines Kunden herauszugeben, die in Irland gespeichert waren. Die US-Regierung wollte den Konzern dazu zwingen, doch verlor vor Gericht.
14 Jul 15:08

Krankenkassen: Beiträge für gesetzlich Versicherte steigen weiter

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Zusatzbeiträge für Arbeitnehmer werden 2017 erneut angehoben. Die Kassen begründen das unter anderem mit den Kosten für Hartz-IV-Empfänger und Flüchtlinge.
14 Jul 15:05

Prisma may be making its way to Windows 10 later in July

by Jared DiPane

Prisma has become quite a popular photo editing app in a short period of time, and the company appears to be working at bringing the app to Windows soon. The app allows users to take real pictures and turn them into works of art using the styles of major artists like Van Gogh, Picasso, Levitan and others.

14 Jul 15:05

Cool Futures: Der weltweit erste Hedge-Fonds, der darauf abzielt, die Klima-Blase zum Platzen zu bringen

Eines Tages in naher Zukunft wird man sich mit dem Gedanken anfreunden, überbewertete Aktien von Erneuerbaren abzustoßen und andere Dinge zu tun, für die kühleres Wetter oder kollabierende Subventionen vorteilhaft sind – aber in welchen Fonds kann man investieren, um das zu erreichen? Es ist eine Nische, die geradezu danach schreit, gefüllt zu werden. Ich fand diesen Gedanken Klasse, als vor zwei Jahren Chris Dawson auf uns zukam. Zusammen entwickelten wir Cool Futures (und werden offensichtlich davon profitieren, falls dies zustande kommt; siehe die Klarstellung am Ende).

Cool Futures könnte das Spiel auf sehr vielen Wegen verändern. Die Vision geht über das Erzielen von Profiten weit hinaus. Es geht darum, Teilhaber zu sein, um Projektprüfung, darum, das Geld dorthin zu stecken, wo es sich rechnet und um die Überzeugung, dass es die Risiken wert ist. Anstatt an der Seite zu stehen und der Welt zu erklären, was mit dem gegenwärtigen System nicht stimmt, geht es darum, Schritte zu unternehmen, die dieser Version gerecht werden – um Fonds einer besseren Verwendung zuzuführen. Welcher Anhänger des Freien Marktes käme da nicht in Versuchung?

Ich bin keine Finanz-Planerin (siehe Erklärung am Ende). Ich werde es Chris Dawson überlassen zu erklären, was der Fonds braucht und warum man den Wunsch haben sollte, dem Team in der gleichen Weise beizutreten, wie James Delingpole es getan hat. Cool Futures hat bereits eine Website, eine legale Struktur und einen Hedgefonds der Cayman Inseln. Hinter der Bühne geschieht und geschah viel.

Wann jemals zuvor in der Historie wurde so viel fehlgeleitetes Geld in Systeme gepumpt, um Stürme abzuschwächen und die Tide zu verringern? Wann jemals zuvor wurde Energie zu niedrigen Kosten und Wohlstand den normalen Menschen vorenthalten, und warum wurden diese von den politisch Korrekten attackiert durch die selbst ernannten Eliten des Westens – nur weil sie es ,am besten wissen'?

Big Science wird oftmals am besten außerhalb von Big Government durchgeführt. Beispiel: Craig Venter trat an, um das von der Regierung betriebene Human Genome Project nach seinen Regeln zu schlagen. Es ist lange her, seit private Industrien eingegriffen haben, um die Klimawissenschaft von dem trostlosen Weg abzubringen, auf den sie durch monopolistische Förderung geraten ist (hier).

James Delingpole im The Spectator: „Ich stecke das Geld dorthin, wo ich meinen Worten auch Taten folgen lassen kann (hier)“.

...was wäre, falls es einen Marktbereich gäbe, von dem man weiß, wie grotesk überbewertet er ist als Folge von Ignoranz, Unehrlichkeit und falschen Gefühlen? Man würde verrückt sein, wäre man nicht dagegen...“

Jo Nova

PS: For perspective and insight don’t miss Jaymez’s comment at #13. [Übersetzung siehe unten!]

Managements des Cool Futures-Fonds

Gastbeitrag von Chris Dawson

Bereiten wir uns auf eine katastrophale Erwärmung vor, wenn wir uns viel eher auf eine Abkühlung vorbereiten sollten?

Unsere Welt dreht sich um den Klimawandel und um Änderung der Klimapolitik.

Hedgefonds erzeugen Wohlstand aus Ungleichgewichten und ökonomischen Unzulänglichkeiten. Die Angstmache vor der anthropogen verursachten globalen Erwärmung verzerrt Informationsflüsse, leitet Kapital in falsche Richtungen und leistet der Korruption Vorschub – und diese Belastungen drücken westliche Ökonomien immer stärker. Der Gedanke, dass die Menschheit versuchen sollte, das Klima mittels teuren Stromes zu ändern, ist ein Luxus der einst reichen westlichen Welt. Mit dem Anziehen der Budget-Daumenschrauben wird der durch die Globale-Erwärmung-Industrie angerichtete wirtschaftliche Schaden nur den eigenen Untergang der Ökonomie befeuern.

Jedes Jahr werden etwa 1,5 Billionen Dollar in ineffiziente, von Subventionen abhängige Geschäftsbereiche gefüttert – auf Kosten der Verbraucher und der wirklich von den Märkten getriebenen Unternehmen. Dies vernichtet Wohlstand und Arbeitsplätze.

Einem Hedgefonds-Manager stehen spezielle Mittel gegen die Verschwendung zur Verfügung. Darunter sind fortschrittliche mathematische Fähigkeiten, oftmals bezeichnet als ,rocket science'. (Die gleichen Mittel, die unser Team bzgl. der Wissenschaft vom Klimawandel angewendet hat, können auch auf die eingenommenen Stellungen und die durchgeführten Handelsaktionen angewendet werden).

Mit der sich immer weiter ausbreitenden Erkenntnis, dass ein zunehmender Kohlendioxid-Gehalt kaum Auswirkungen auf die globale Temperatur hat, können die Manager von Cool Futures die Investitionen in nützliche, vom Markt getriebene Bereiche umleiten. Und man kann damit auch Forschungen unterstützen, die zum Ziel haben, Klimafaktoren besser vorherzusagen, die zuvor ignoriert worden waren. Weil man der Forschung der Regierung und der politisch korrekten Elite damit voraus ist, werden sich für Cool Futures ganz eigene Gelegenheiten ergeben.

Wie in dem Film Big Short* warnen wir vor dem Kollaps der künstlich am Leben gehaltenen Industrie der globalen Erwärmung. Es wird auf andere Weise geschehen als im Film gezeigt, aber genau wie in dem Film planen wir, unsere Honorare einzuheimsen, weil wir recht haben, indem wir Hedgefonds-Verfahren anwenden.

*Der Film basiert auf einem wirklichen Ereignis, nämlich als einige wenige Menschen im Jahre 2007 versucht haben, jedermann vor dem Kollaps des künstlich aufgeblähten Immobilien-Marktes in den USA zu warnen.

Weil alle Mainstream-Klimamodelle eine rapide Erwärmung infolge zunehmenden CO2-Gehaltes prophezeien, werden viele Industriezweige völlig unvorbereitet sein, falls es stattdessen zu einer globalen Abkühlung kommt. Forschungen wie die Notch Delay Theory [hier] von Dr. Evans können in größerer Breite und Tiefe getestet und erkundet werden – ein besseres Verständnis des Timings und des Ausmaßes jedweder globaler Abkühlung wird Cool Futures zu einem immer besseren Ziel unserer Investitionen machen und es ermöglichen, sich besser auf Klimawandel vorzubereiten.

Erfolg bringt Erfolg hervor; die Menschen werden die Profite erkennen durch eine reale sorgfältige Wissenschaft, Ökonomie und Finanzierung von Klimawandel. Man darf hoffen, dass dies die Entwicklung der Politik beeinflussen wird und potentiell Debatten hervorbringt, die zunehmend auf Beweisen beruhen, was wiederum zu besseren politischen Maßnahmen führt.

Kann ein von menschenfreundlichen Skeptikern betriebener Hedgefonds, während er für gebildete Investoren befriedigende Renditen erzeugt, auch als Katalysator fungieren für die Wiederherstellung empirischer Wissenschaft, besserer Bildung und vernünftiger Debatten? Wir haben das Gefühl, dass er das kann.

Derzeit brauchen wir Zuwendungen, Spenden und Hilfen für unseren bevorstehenden Start. Leser können herausfinden, wie sie sich beteiligen können, durch Anklicken der crowd funding campaign oder des Logos oben.

Wir glauben, dass die Verwendung einiger der finanziellen Rückläufe aus dem Cool Futures Hedge Fund den menschenfreundlichen Bemühungen der Hedgefonds-Manager helfen werden. Die finanziellen Rückläufe aus dem Fonds wiederum werden steigen infolge der zunehmenden öffentlichen Aufmerksamkeit für die Mängel der Wissenschaft bzgl. Erwärmung und dem Wunsch nach Beschneidung der Subventionen für die Erneuerbaren-Industrie.

* Our crowd funding website *

Stakeholder and interested party update

Cool Futures Funds Management website

Am Einfachsten geht es mit diesen Tipps:

1. Es gibt drei Ebenen der Beteiligung. Und es ist die erste Ebene, auf die sich dieser Blogbeitrag primär bezieht. Die ursprüngliche Ziele sind Einnahmen von 375.000 Dollar mittels Akquisition [crowd sourcing], um angemessene Sorgfalt, Betriebsprüfung, Struktur, Markt, Angebots-Urkunden, Marktkampagnen und so weiter ordnungsgemäß durchzuführen.

2. Man behandle die Akquisitions-Phase als eine Spende. Es gibt Gegenleistungen, aber deren potentieller Wert ändert noch nichts wirklich in diesem frühen Stadium. James Delingpole drückte es so aus: „Es kostet mich 75 Dollar für einen einzelnen Anteil an seinem Management-Unternehmen, was mich m. E. nicht reich machen wird. Aber es geht mir um das Prinzip“.

3. Auf die Akquisitions-Website kommt man mit diesem Link: https://www.gofundme.com/t72gmpng. 36.000 Dollar sind bereits zusammen gekommen. Aber wie das mit vielen crowd sourcing ventures so geht – alles was man für das Geld bekommt, ist das warme Gefühl der Genugtuung, dass man etwas zu etablieren hilft, was ein effektives finanzielles Werkzeug sein kann, Vorteile aus den Standpunkten der Alarmisten zu ziehen sowie involviert und informiert zu sein, wie sich die Dinge entwickeln. Spender werden auch automatisch in den Fortschritt der Fondsentwicklung einbezogen, und es werden Informationen versandt bzgl. der Entwicklung von Investitionen in den Fonds, sowie er in der Lage ist, Anträge entgegenzunehmen.

4. Folglich wird es außer den ein oder zwei Anteilen und anderen Gegenleistungen für verschiedene Spendenniveaus keine wirklichen finanziellen Gewinne geben durch die Teilnahme am crowd funding. Es ist ausschließlich eine Geste des guten Willens, so dass man etwas Konkretes tun kann und langfristig einen guten Sitz auf einer langen und erfreulichen Reise mit gleichgesinnten Skeptikern einnehmen kann.

5. Spender von 75 Dollar oder mehr für das Crowdfunding werden einige Anteile des Management-Unternehmens erhalten. Es ist wichtig, dass man diese Anteile bekommt und dass der Beitrag eine Spende ist – wegen der Vorschriften, denen sich Investoren unterwerfen müssen. Für 75 Dollar bekommt man einen Management-Anteil. $250 gets you 1 (from the Bronze $75 level, plus 2 from the Gold level – therefore 3 shares. Platinum at $2,500 gets those 3 plus 10 = 13 Shares, and Diamond gets those 13 plus 25 shares = 38.

6. Falls man also zu einem Fonds-Anteilseigner werden will, muss man sich lediglich überlegen, etwas Geld über die Crowdfunding-Site anzulegen als eine Spende, um zu sehen, ob wir dieses Vorhaben zum Laufen kriegen. Dieses Crowdfunding-Stadium ist kritisch. Je mehr Ressourcen sich aus Spenden ergeben mittels der Crowdfunding-Kampagne, umso wahrscheinlicher ist es, dass das Projekt in absehbarer Zeit erfolgreich sein kann.

Klarstellung

Dies ist kein Informations-Memorandum oder irgendeine andere Form eines Angebots-Dokumentes.

Diese Information ist ausschließlich für die Person bestimmt, die diesen Beitrag liest und sie auf dem Laufenden hält bzgl. der Entwicklung des Cool Futures Hedge Fund.

Daher stellt diese Information in keiner Weise ein Angebot dar, da es anderenfalls der Genehmigung des Gesetzgebers bedarf.

Ende des Gastbeitrags.

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James Delingpole drückt es in einem Beitrag unter dem Titel „World’s First Anti-Global-Warming Hedge Fund Sticks It To The Greenies” so aus:

...es ist ein gutes Gefühl, das einzige Investment-Zugpferd weltweit zu stützen, dass sich explizit auf die Fahnen geschrieben hat, gegen den Bluff des Klima-Betrugs vorzugehen. Zweitens, wenn ich jetzt ein „Hedgefonds-Manager“ bin, werden mich meine Freunde nicht nur mehr respektieren, sondern ich werde fast mit Sicherheit nächstes Jahr zu der Soros-Party eingeladen, die in ihrem Privatvulkan in Davos stattfindet...“

Risiko, Schluss und Klarstellung

Jo Nova und David Evans haben einen offenkundigen Interessenkonflikt und könnten persönlich auf längere Sicht profitieren. David ist ein nicht-geschäftsführender Direktor, aber beide sind Anteilseigner. In Zukunft könnten sie gegen Bezahlung auch Berater und/oder Vertragspartner sein. Dies ist keine persönliche Aufforderung an irgendjemand zu investieren, weil Nova und Evans keine Lizenz haben oder nicht qualifiziert sind, Ratschläge bzgl. Investitionen zu erteilen. Daher lehnen sie die Verantwortung für jedwede Verluste ab, die jemanden durch Spenden oder Investitionen entstehen, jetzt oder irgendwann in der Zukunft durch irgendein Produkt in Verbindung mit Cool Futures. Man beachte alle Risiken, Offenlegungen und Klarstellungen auf der Cool Futures-Website. Alle Hedgefonds bergen Risiken.

Und hier der oben verlinkte Kommentar:

Jaymez:

Die schlecht informierten Klima-Alarmisten haben bis heute über 2,2 Millionen Dollar mittels Crowd Funding eingenommen für Solar-Straßen (hier), ein Projekt, das auch vom Verkehrsministerium Zuwendungen in Höhe von 1 Million Dollar erhalten hat. Aber der Ingenieur bei dem Ministerium Eric Weaver erklärt: „Das Projekt ist noch sehr, sehr weit davon entfernt, in trockenen Tüchern zu sein. Wir haben keine Ahnung, wie es sich bei der Belastung durch den Autoverkehr machen wird“. Prototypen sind seit Jahren getestet worden, aber Weaver sagt, dass das Verkehrsministerium nicht einmal ansatzweise in der Lage ist zu sagen, ob das in hoch belasteten Umgebungen machbar ist. – „Wir haben auch noch keine Kostenanalyse durchgeführt“, räumte Brusaw ein, der der im Werbevideo aufgestellten Behauptung direkt widersprach, der zufolge sich die Paneele von selbst rechnen, indem sie ihren eigenen Strom erzeugen“. Scott Brusaw ist Promoter und Designer. Tatsächlich weiß jedermann mit nur halbwegs funktionierendem Verstand, dass sich Solarstraßen niemals rechnen. Siehe hier, hier und hier.

Obwohl dies alles bekannt ist – oder einfach ignoriert wird – hat das Crowd Funding für Solarstraßen bis heute bereits über 2,2 Millionen Dollar zusammengebracht.

Ich erwähne dies, um dieses Projekt zu kontrastieren. Erstens wissen wir, dass Hedgefonds funktionieren und verwendet werden können, um Positionen in bestimmten Märkten oder Marktsegmenten einzunehmen. Tatsächlich hat Business Insider kürzlich einen Artikel bzgl. der 7 besten Hedgefonds veröffentlicht.

Zusammen haben diese Giganten ihren Investoren Gesamtgewinne in Höhe von 199,5 Milliarden Dollar eingebracht, seit die Fonds eingerichtet worden waren. Im vorigen Jahr stopften sie sich als Gruppe 5,1 Milliarden Dollar in die Taschen. Zwei der Top-Fondsmanager erlitten 2015 Verluste.

Zum Beispiel wurden Paulson & Co. berühmt für ihre Wette gegen zweitklassiges Wohnen [subprime housing]; es machte John Paulson und seine Investoren zu Milliardären. Sie haben eine Position in einer Marktblase eingenommen und große Rückläufe eingeheimst. Andere Fonds haben sich Positionen bei Internet-basierten Unternehmen gesichert. Es gibt Fonds bzgl. Pharmazeutika, Technologie und sogar einen, der auf Erneuerbare setzt. Die beiden Top-Fonds konzentrieren sich auf makroökonomische Faktoren, etwa Währungen und das ökonomische Wachstum von Regionen und Ländern.

Der Punkt ist, dass Hedgefonds im Gegensatz zu Solarstraßen ein bewährtes Investitions-Vehikel sind. Aber es ist teuer, sie ins Leben zu rufen und alle Vorschriften zu erfüllen sowie auf den Markt zu kommen und Investoren anzulocken. Der Grund dafür, dass bisher keine einzige finanzielle Institution oder ein Unternehmer einen Hedgefonds geschaffen hat, um all das Geld einzuheimsen, dass in den Klimabetrug fließt, ist natürlich, dass dies ihre gesamten übrigen Geschäftsaktivitäten zum Erliegen gebracht hätte. Wir haben erlebt, wie sehr skeptische Wissenschaftler bedrängt und boykottiert wurden durch linksextreme akademische Institutionen.

Das Gleiche widerfährt Gesellschaften und Individuen, falls sie es wagen, sich zu ihrem Klima-Skeptizismus zu bekennen. Wir haben erlebt, wie die Australische Regierung versucht hat, der University of WA 4 Millionen Dollar zuzuschieben, um ein Climate Policy Centre einzurichten unter der Überwachung von Björn Lomborg, und sie haben unter dem Druck der Klima-Alarmisten klein beigegeben (hier). Als die Flinders University Überlegungen bzgl. der Möglichkeit anstellte, involviert zu werden, gab es einen Aufschrei und einen von 6662 Studenten, Lehrern und Alumni unterzeichneten offenen Brief (hier), den Vorschlag zurückzuweisen.

Inzwischen hat der Druck (die Nachfrage) auf Universitäten, Finanzinstitutionen, Wohlfahrtsverbände, religiöse Gruppen und Regierungen und so weiter an Fahrt aufgenommen, Investitionen in Richtung Industrie fossiler Treibstoffe umzuleiten (hier). Und viele sind dem bereits gefolgt oder befinden sich im Prozess, dies zu tun.

Die ,Umleitungs-Bewegung' (hier) behauptet, dass 3,4 Billionen Dollar bereits von 531 Institutionen und 5,2 Milliarden von 50.000 Einzelpersonen umgeleitet worden sind. Sie zeigen eine Liste der entsprechenden Organisationen und Institutionen.

Inzwischen erleben wir natürlich auch, dass Regierungen Milliarden ausgeben, um Zuwendungen und Subventionen in ineffiziente und unzuverlässige Investmentprogrammen in Erneuerbare fließen zu lassen. Die Unternehmen, die von den Subventionen der Steuerzahler abhängig sind, würden ohne diese sofort kollabieren.

Für mich gilt; alles, was ich in der Umleitungs-Bewegung und den Subventionen der Steuerzahler erkenne, ist eine großartige Gelegenheit für Contrarians, das heißt Klimaskeptiker. Das von den Alarmisten errichtete Kartenhaus muss irgendwann in irgendeinem Stadium in sich zusammenfallen. Tatsächlich erleben wir derzeit den Beginn davon. Regierungen kriechen weg (hier) von Einspeisetarifen (hier) und Programmen zur Einrichtung weiterer Erneuerbarer – sie sind einfach zu teuer. Siehe auch hier, hier und hier.

Wir haben auch erlebt, dass Länder, die sich ursprünglich an vorderster Front des Kyoto-Protokolls befunden hatten, sich nicht wieder neu eingebracht haben, und in vielen Fällen ist deren Verbrauch fossiler Treibstoffe gestiegen, wie es in Deutschland, Japan und Südkorea der Fall war.

Andere Länder werden dem folgen, wenn die ökonomischen Realitäten von fossilen Treibstoffen im Gegensatz zu Erneuerbaren anfangen zu beißen und wenn immer größere Teile der Bevölkerung bemerken, was wirklich hinter den Klima-Ängsten steckt. [Die Deutschen dürften das erst ganz zuletzt bemerken, wenn überhaupt, bevor es zu spät ist. Anm. d. Übers.]. Außerdem wissen wir, dass es keine Möglichkeit gibt, Entwicklungsländern den Zugang zu billigen fossilen Treibstoffen einschließlich Kohle, Öl und Gas zu verwehren. China, Indien, Südostasien und afrikanische Länder werden alle zur steigenden Nachfrage nach fossilen Treibstoffen beitragen.

All dies sagt mir, dass es eine Gelegenheit für einen Hedgefonds geben muss, Vorteile aus den gegenwärtigen künstlichen Marktbedingungen zu ziehen. Aber er muss von einer Unternehmung eingerichtet werden, die keinen anderen Geschäftsinteressen dient, welche von der regressiven Linken zu Erpressungen genutzt werden können, z. B. in Gestalt zu Aufrufen zu Boykotten. Darum wäre es für mich zu schön, wenn dieses Projekt in die Gänge käme und 375.000 Dollar von gebildeten und sympathischen Klimaskeptikern zu erhalten, sollte kein Problem sein, wenn ein verrücktes Vorhaben wie Solarstraßen ohne bewährte Fähigkeiten über 2,2 Millionen Dollar locker machen kann.

Ich bin in das Crowd Funding auf einem relativ hohen Niveau eingestiegen. Aber ich habe seit Jahren Geld für klimaskeptische Gründe ausgegeben, einschließlich für diesen und andere Blogs. Im Vergleich nimmt also die Menge zu, und zumindest werde ich ein paar Anteile an diesem möglichen Management-Unternehmen haben, selbst falls sie nur Symbolwert haben. Ich hoffe, dass Andere genauso denken wie ich und sich hier in das Crowd Funding einbringen.

Link: http://joannenova.com.au/2016/06/big-news-investing-for-a-cool-future-and-an-answer-to-fossil-fuel-divestment/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

14 Jul 15:04

Summary of must read papers in deep learning

14 Jul 15:02

Emails from a CEO Who Just Has a Few Changes to the Website

14 Jul 10:48

Sind „Weltklima“ und „Klimakatastrophe“ etwa schwarze Schwäne?

Im Englischen wurde der „Schwarze Schwan“ zur Metapher eines zwar extrem seltenen und eher unwahrscheinlichen, aber dennoch möglichen Ereignisses. Diese Metapher griff der Börsenmakler Nassim Nicholas Taleb 2007 in seinem Buch „The Black Swan“ auf und beschreibt darin die psychische Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse. Taleb subsummiert darunter wesentliche Entdeckungen, geschichtliche Ereignisse und künstlerische Errungenschaften. Für neue Entdeckungen prägte er den Kunstbegriff Serendipität. Für den Philosophen Karl Popper ist der schwarze Schwan ein Beispiel für eine deduktive Falsifizierung.

Nach Nassim Taleb gibt es eine „Dreifaltigkeit des Missverstehens“. Erstens unterliegen wir immer wieder der Illusion, die gegenwärtigen Ereignisse auch wirklich zu verstehen, sie in ihrer ganzen Kausalität erklären zu können. Zweitens tendieren wir immer dazu, historische Ereignisse retrospektiv zu verzerren. Drittens haben wir den eigentümlichen Hang, die intellektuelle Elite ständig zu überbewerten. Daher sieht es Taleb als müßig an, ‚Schwarze Schwäne’ vorhersagen zu wollen, denn sie zeichnen sich ja gerade durch ihr unerwartetes Erscheinen aus.

„Wetterextreme“ sind weiße Schwäne, sie sind prinzipiell vorhersagbar 

Ihre Zeit ist begrenzt und kostbar. Daher das Fazit vorweg: Das „Weltklima“ ist weder ein weißer oder schwarzer noch ein grauer, es ist überhaupt kein Schwan! Es ist eine Abstraktion einer Abstraktion, dem „Weltwetter“. Obgleich es überall auf der Welt das vielfältigste Wetter gibt, ein „Weltwetter“ gibt es nicht. Beim „Weltklima“ handelt es sich um ein eingebildetes intellektuelles „Gespenst“. Es existiert nicht in der Außenwelt, aber die „Klimakatastrophen-Angst“ kann in unserer dem Verstand entzogenen Innenwelt verheerende Verwirrungen auslösen und uns wehrlos gegen Schuldvorwürfe machen. 

Bis 1979 gab es „Klima“ nur im Plural, doch mit der 1. „Weltklimakonferenz“ der WMO, der „Weltorganisation für Meteorologie“ der Vereinten Nationen, wurde das „Klima“ dem Wetter übergeordnet, zu einem politischen Kampfinstrument, zu einer politischen Größe, welche die „Weltpolitik“ beherrscht, dominiert. Nach Verabschiedung der „Klimarahmenkonvention“ in Rio de Janeiro 1992 fand im Dezember 2015 in Paris die schon 21. „Weltklimakonferenz“ statt mit dem einhelligen, aber jederzeit widerrufbaren Bekenntnis aller Staaten, den weiteren Anstieg der „Weltmitteltemperatur“ zu bremsen, auf unter 2 Grad des „vorindustriellen Niveaus“. Exakte Zahlen wurden nicht genannt und so bleibt es offen, ob mit „vorindustriell“ die Zeit der „Kleinen Eiszeit“ (1350-1850) oder des „Klimaoptimums im Hochmittelalter“ (800-1300) gemeint ist. Die Wikinger haben um 980 „Grönland“ entdeckt und um 1000 das „Vinland“ Neufundland. Bisher aber noch unerreicht sind die beiden „Klimaoptima des Holozäns“ vor 8.000 und 6.000 Jahren, in denen sich die „Neolithischen Revolution“, der Übergang vom Jäger und Sammler zum Ackerbauern und Viehzüchter, vollzog. Bisher bleibt es ein Geheimnis, warum in so kurzer Zeit der über 3000 Meter dicke Eispanzer über Skandinavien dahinschmolz und den Meeresspiegel um gut 100 Meter ansteigen ließ!

Alexander von Humboldt schuf die Doppeldeutigkeit des Begriffs „Klima“

Die „Klimatologie“ wurde erst 1817 von Alexander von Humboldt begründet. Er wollte eine „physique du monde“, eine Darstellung des gesamten physisch-geographischen Wissens seiner Zeit geben. Die Klimatologie ist konzipiert als „deskriptive“ Wissenschaft im Rahmen der Geographie, der Erdbeschreibung. Das volatile, sich täglich ändernde Wetter taugt nicht zur Beschreibung mittlerer Zustände. Klimatologie war erst möglich nach der Erfindung der meteorologischen Messinstrumente wie das Thermometer, Barometer, Anemometer, Hygrometer. Die derart gewonnenen Wetterdaten wurden statistisch zu Mittelwerten verarbeitet. Der Weltreisende Alexander von Humboldt startete 1817 den Versuch, eine globale Isothermenkarte der Erde zu konstruieren. Isothermen sind Linien gleicher Temperatur, aber um eine Isothermenkarte zeichnen zu können, braucht man stationäre Messnetze. Diese gab es damals nicht. Also orientierte er sich an dem wechselnden Einstrahlungswinkel der Sonne, an der parallel mit den Breitenkreisen sich ändernden Beleuchtungsstärke der Sonne. Im ersten Entwurf zeichnete er die Isothermen parallel zu den Breitenkreisen. Das Wort „Klima“ ist dem griechischen Wort ‚klinein’ entlehnt, das ‚sich neigen’ bedeutet und in dem lateinischen Wort ‚Inklination’ enthalten ist. Neigung ist ein „leeres Wort“, wenn nicht Winkel und Richtung angegeben werden. 

Alexander von Humboldt knüpfte an die „solare“ griechische Klimaklassifikation an. Im antiken Kulturkreis, der von England bis nach Persien reichte, war die Astronomie eine hochentwickelte, rein auf langwierige Beobachtungen beruhende Wissenschaft. Sie war ganz das Gegenteil der „Astrologie“, die Johannes Kepler ablehnte, aber als lukrativen Nebenerwerb der von Fürsten gering dotierten Astronomen akzeptierte. Jedenfalls gingen die Naturphilosophen 500 Jahre vor unserer Zeitrechnung davon aus, dass die Erde eine „Kugel“ ist, die sich täglich um die eigene Achse dreht und jährlich um die Sonne mit einem Achsenwinkel von 23,5 Grad. Die Sonne pendelt ständig zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis. Am winterlichen Wendekreis feierten die Römer das Fest „sol invictus“, das Fest der „unbesiegbaren Sonne“. Lange Rede kurzer Sinn: Mit der ihnen eigenen Logik teilten die Griechen beide Hemisphären in je drei „Klimazonen“. Die Zone vom Äquator bis zu den Wendekreisen in 23,5 Grad nannten sie die „tropische Klimazone“, den Bereich von den Polen bis zu den Polarkreisen in 66,5 Grad nannten sie die „polare Klimazone“. Die Zone dazwischen war die „gemäßigte Klimazone“. Das dazugehörige spezifische zonale Wetter lag noch außerhalb ihres Horizonts. Der Begriff Meteorologie wurde erst durch den Platon-Schüler Aristoteles geprägt.

Von dieser geometrischen Einteilung ging auch von Humboldt aus. In seinem ersten Entwurf einer Klimakarte waren die Isothermen breitenkreisparallel. Später baute man den „Untergrund“ mit dem „Landklima“ und „Seeklima“ kamen hinzu, die Topographie wurde eingebaut und Sonderklimata wie das „Wüstenklima“ wurden ausgewiesen. Die Weltumsegler nach Kolumbus entdeckten die „Rossbreiten“, zwei windschwache Zonen in etwa 30 Grad beiderseits des Äquators. Diese bekamen den Namen „subtropische Hochdruckzone“. Sie erklärte Coriolis 1835 aus den Newton’schen Gesetzen als Folge einer Scheinkraft, der ablenkenden Kraft der Erdrotation. Diese Grundeinteilung lag auch der ersten „globalen“ Klimakarte zugrunde, die Köppen im Jahr 1900 konstruierte. Er benutzte dazu aber keinerlei Wetterdaten, sondern orientierte sich an der Vegetation, die wiederum den Stempel des Wetters trägt und maßgeblich von den Temperaturen und Niederschlägen geprägt wird. Die Vielfalt an Vegetationsmustern führte zu einer Vermehrung der „Klimazonen“. Je differenzierter man vorgeht, desto feiner wird das Bild, desto größer deren Zahl.

Die Welt ist ein „Globus“, eine „Kugel“ mit einer ungeheuren Klimavielfalt 

Es ist für Meteorologen unerklärlich und logisch überhaupt nicht nachzuvollziehen, dass ausgerechnet die Weltorganisation für Meteorologie 1979 den Begriff „Globalklima“ prägte. Der Begriff erzeugte in Zeiten der „Globalisierung“, dem Streben nach der „Einen Welt“ keine Aufregung. Er wurde zu einem politischen Spiel- und Kampfbegriff. Das „Weltklima“ wurde zu einem politischen „Schutzobjekt“. Wer will schon mutwillig die „Klimakatastrophe“ riskieren und verantworten? Doch beides ist fiktiver Natur und real nicht existent! Dies mag der Verstand nachvollziehen, das Unterbewusstsein aber nicht. Politik argumentiert nicht mit Verstand und Logik, sie bearbeitet geschickt unsere Gefühle, unser Unterbewusstsein. Sie strebt nach Macht, nach der Herrschaft über unser Unterbewusstsein. Sie erzeugt Angst und geängstigt folgen wir blind dem, der uns zu schützen verspricht, der uns „Klimaschutz“ und ein „prima Klima“ vorgaukelt. Was wissen wir vom „Weltklima“? Bisher kennen wir nur eine „Weltmitteltemperatur“. Sie soll nach Möglichkeit „konstant“ sein und sich nicht ändern. Doch dabei ist die Vergangenheit gekennzeichnet durch ein ewiges und unregelmäßiges Auf und Ab der Temperaturen. Wir wollen mit dem Beschluss von Paris den „Klimawandel“ stoppen und den Anstieg der „Globaltemperatur“ begrenzen. Wir wollen eine statische Welt, weil wir die Dynamik der Natur, insbesondere des Wetters, nicht verstehen. 

Bisher wurde von „Klima“ als Neigung gesprochen im Sinne des ständig wechselnden Neigungswinkels der auf die Erdoberfläche auftreffenden Sonnenstrahlen. Die Sonne erwärmt mit ihrer Energie erst die Erde und dann die Luft. Beide können sich selbst aus eigener Kraft nicht erwärmen. Sie müssen von der Sonne erwärmt werden. Was die Luft betrifft, ist wichtig zu wissen, dass die Luft kaum direkt von der Sonne erwärmt wird. Zuerst wird die Erdoberfläche, der die Sonnenenergie absorbierende „Untergrund“ erwärmt. Dann erst wird von ihm die aufliegende, die durch die Schwerkraft an den Boden gepresste Luft, durch Leitung und Konvektion erwärmt. Bei Sonnenschein am Tage ist der Boden die „Heizfläche“. Die erwärmte Luft bekommt Auftrieb, steigt auf, kühlt sich ab und erzeugt kleine und große Haufenwolken mit Schauern und Gewittern. Nachts wird der Boden zur „Kühlfläche“. Er strahlt wie alle anderen Körper unentwegt Wärme ab, erhält aber keine Energie von der Sonne und kühlt sich ab. Dies kann man in jeder wolkenlosen Sternennacht messen. Dann bilden sich direkt am Boden regelmäßig „Bodeninversionen“. Es kann am Boden Frost geben, auch wenn in 2 Meter Höhe noch Plusgrade gemessen werden. Typisch ist das für die Bodenfröste zu den „Eisheiligen“. 

Die tägliche Temperaturamplitude jedenfalls ist, weil der Boden Heiz- und Kühlfläche für die aufliegende Luft zugleich ist, am Boden weitaus größer als in 2 Meter Höhe. Nirgends auf der Erde ist bisher bei windstillem Wetter und wolkenlosem Himmel des Nachts ein Temperaturanstieg gemessen worden. Die Erde ist ein „offenes System“, kein geschlossenes „Treibhaus“, in dem die Sonnenenergie eingesperrt wird, das sich sogar erwärmen kann. Dies ist physikalisch unmöglich. Man braucht nur einmal in einem nur von der Sonne beheizten Gewächshaus zu übernachten. Wenn man dieses Quartier mittags bezieht, dann ist es wohlig warm, doch mit tiefer stehender und untergehender Sonne wird es kälter und kälter. Irgendwann friert man, greift man zum Pullover und zur Wolldecke. Wo bleibt die Wärme, die vom Glasdach, an dem sich bei Frost Eisblumen bilden, zurückgestrahlt werden soll? Die „Gegenstrahlung“ entpuppt sich als theoretisches Konstrukt. Schaut man von unten auf das Glasdach, so sieht man, wie dieses beschlägt, nass wird und sogar Tropfen regnen. Warum das? Weil Glas seine Wärme in den Nachthimmel abstrahlt und ein guter Wärmeleiter ist, entzieht es dem „Treibhaus“ unentwegt Wärme. Es kühlt langsam aber sicher aus. Der Fehler der „Klimaexperten“ ist, dass sie sich nur auf die Strahlung fixieren. In Natura wirken alle drei Wärmeübertragungsprozesse -Strahlung, Leitung, Konvektion- immer gleichzeitig, sie sind unzertrennbar. Deswegen wird in der bestens isolierten Thermoskanne, auch wenn sie nicht geöffnet wird, der heißeste Kaffee kalt. Der Mensch kann die Natur nicht überlisten. Er kann bestenfalls gewisse Effekte verlangsamen, die Abkühlung wie auch die Erwärmung, wenn Eis in der Thermoskanne kühl gehalten werden soll. 

Die Natur zeigt uns, wie man sich optimal thermisch von der Umgebung abschirmt, sich isoliert. Man braucht sich nur das Gefieder der Vögel oder das Fell von Tieren im Wechsel der Jahreszeiten anzuschauen. Warum überleben ohne Behausung im Winter Schneehühner und Schneehasen? Dass diese unter freiem Himmel bei -20°C nicht erfrieren, liegt einfach daran, dass sie „wissen“, dass Luft der schlechteste Wärmeleiter in der Natur ist. Sie muss allerdings still gestellt werden und dies geschieht bei den Vögeln durch ein „Unterkleid“ aus Flaum, das sich die Vögel, wenn sie nicht Zugvögel sind, im Herbst zulegen. Sie wissen auch, dass dieses nicht nass werden darf. Eine bessere Isolierung wie ruhende Luft gibt es nicht. Deswegen sind Winterfelle von Pelzen bei sibirischem Winter so beliebt. Dieses Prinzip imitiert der Mensch bei Herstellung von Winterkleidung. Diese ist so gewebt, dass viel Luft eingeschlossen wird, um das Entweichen von Körperwärme wie das Eindringen von Kälte zu minimieren. Natürlich geht immer etwas Wärme in der Gesamtbilanz verloren, aber diesen Nachschub kann der Körper durch den Wärmegewinn beim Verbrennen von Nahrung gewährleisten.

Das CO2 ist „Gottes Element“ und unverzichtbar für alles Leben 

Nun noch ein Blick auf das politisch schlimmste aller „Treibhausgase“, auf das CO2, dass Kohlenstoffdioxid. Dessen Gehalt in der Luft wird an einem Vulkankegel in gut 3000 Meter Höhe auf Hawaii gemessen und für „ubiquitär“, für global „gleich“ deklariert. Der CO2-Gehalt in der Luft beträgt ca. 0,04 Prozent oder 400 ppm. Er sei überall auf der Erde gleichmäßig verteilt. Die „Globaltemperatur“ sei kausal mit ihm verbunden, so dass sie bei Zunahme des CO2-Gehaltes steigt, bei Abnahme sinkt. Mit dieser Annahme sind alle Supercomputer der Erde programmiert. Steigt der CO2-Gehalt, so steigt automatisch die Temperatur. Der „Weltklimarat“ hat diese Hypothese zum Dogma erhoben. Ein Kind, das sich von des „Kaiser’s neuen Kleidern“ nicht blenden lässt, würde fragen: Wenn der CO2-Gehalt überall gleich ist, warum sind die Temperaturen auf der Welt nicht gleich, sondern extrem unterschiedlich und betragen zur gleichen Zeit an einem Ort -40°C und am anderen +40°C? Wenn sie seit Urzeiten regelmäßig mit den Jahreszeiten wechseln, so kann doch nur die Sonne der steuernde Faktor sein! Was würde man mit solch einem ungehorsamen kritischen Kind machen? Man würde das Kind mit Schokolade zum Einlenken bewegen oder mit Hausarrest zum Schweigen zu bringen versuchen. Wohl die meisten Kinder würden die Schokolade nehmen. Verhalten wir uns anders als Kinder? Nehmen wir nicht auch zu gerne politische Geschenke an und lassen damit der Politik freien Lauf? Wir lassen uns zu „Klimakillern“ abstempeln. Warum wehren wir uns nicht massiv gegen diesen völlig unhaltbaren Vorwurf? 

Das CO2-Molekül ist kein Dirigent, der die Lufttemperaturen dirigiert, weder lokal noch kontinental oder global. Das CO2-Molekül hat in der Natur nur eine einzige Funktion. Es dient den grünen Pflanzen als Nahrungsmittel. Ein Blick auf die Fotosynthesegleichung zeigt dies. Die Pflanze ist eine „chemische Fabrik“, die aus organischen Stoffen wie CO2, H2O und dem Sonnenlicht unter Mithilfe des Chlorophylls Glukose oder Traubenzucker herstellt und gleichzeitig Sauerstoff (O2) abgibt. Nur Pflanzen können Sonnenenergie speichern, die wir beim Verbrennen freisetzen und in Lebensenergie umwandeln. Die ursprüngliche Wärme der Sonne dient primär dazu, den permanenten Energieverlust zu kompensieren und die Körpertemperatur von 37°C in etwa konstant zu halten. Etwa zwei Drittel der aus der Nahrung freigesetzten Energie benötigen wir, allein um den durch Strahlung und Verdunstung erlittenen Wärmeverlust auszugleichen. Dies gehört zum medizinischen Grundwissen. Von Natur aus sind alle Lebewesen mit unzähligen Temperatursensoren ausgestattet hat, die sofort signalisieren, wenn es zu kalt oder zu heiß wird. Bei Hitze fangen wir ganz automatisch an zu schwitzen und nutzen die Verdunstungskälte des Wassers zur Kühlung. Wird es zu kalt, setzt sofort ohne unseren Willen, noch bevor wir einen Pullover überziehen, Muskelzittern ein, denn Bewegung und Reibung erzeugen Wärme. 

Bei den Pflanzen ist das Wasser das ausschlaggebende Wetterelement. Ist der Boden zu trocken, geht den Pflanzen das Wasser aus, dann beginnen sie zu welken, unterbrechen die Photosynthese, stellen das Wachstum ein. Geht den Pflanzen in einem luftdicht verschlossenen „Treibhaus“ die Nahrung CO2 aus, dann sterben sie. Gewächshäuser müssen daher kontinuierlich belüftet werden. Menschen würden ebenfalls in solch einem luftdicht abgeschlossenen „Treibhaus“ sterben, aber aus Mangel an Sauerstoff, weil ohne O2 Nahrung nicht im Körper verbrannt werden kann. Atmet ein Mensch Luft ein, dann enthält die Luft 21 Prozent O2 und 0,04 Prozent CO2. Beim Ausatmen fehlen 4 Prozent O2, dafür misst man das Hundertfache an CO2, nämlich 4 Prozent. Alles höhere Leben ist existentiell auf die grünen Pflanzen angewiesen. Dies besagt am Eingang des Botanischen Gartens in Berlin der Satz: „Hab’ Ehrfurcht vor der Pflanze, alles lebt durch sie!“ Die größte Dummheit, die sich fanatische Klimapolitiker ausgedacht haben, ist die Forderung nach einer „CO2-freien Atmosphäre“.

Die „Klimakatastrophe“ erfanden die Physiker, nicht die Meteorologen

Wer hat in Deutschland die „Klimakrise“ in die Welt gesetzt, gar den „Klimakollaps“ beschworen? Es war die Deutsche Physikalische Gesellschaft e. V. (DPG), die im Januar 1986 die „Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe“ aussprach. Anfangs nahm niemand groß Notiz davon. Es war erst das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, das diese Warnung im August 1986 ins Licht der Öffentlichkeit rückte und mit einem biblischen Horrorszenario ohnegleichen archaische Ängste in uns weckte, – vor der „Sintflut“ mit dem „Meeresspiegelanstieg“ und der „Hölle“ mit dem „Treibhaus“. Diese Bilder nutzte man, um die Strafakzeptanz des sündigen Menschen zu erhöhen. Zur Pflege der Klima-Ängste wurde 1987 die Enquete-Kommission Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre einberufen und ein neuer Politikzweig begründet, die „Klimapolitik“. Sie erhob den „Klimaschutz“ zum Staatsziel und verurteile uns Bürger pauschal ohne jeden Beweis zu „Klimasündern“, gar zu „Klimakillern“. Der Vorstand der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft e. V. (DMG) schloss sich ohne interne Mitgliederbefragung im März 1987 der Warnung der DPG an und sprang noch schnell auf den von der Politik mit fürstlichen Forschungsgeldern angetriebenen „Klimaschutz-Luxuszug“. 30 Jahre ist das nun her. Es wird emsig geforscht, das Klima wird geschützt, die Treibhausgase werden reduziert. Das „Klima“ wird gebetsmühlenartig als latenter Gefahrenherd beschworen, doch alle Heilmaßnahmen haben an der Unbeständigkeit wie Unberechenbarkeit des Wetters nichts geändert. Es macht, was es will und kein Mensch kann daran etwas ändern! 

30 Jahre beträgt die Zeit, die benötigt wird, um aus Wetter „Klima“ zu „machen“. Dies haben die staatlichen Wetterdienste 1935 in der polnischen Hauptstadt Warschau beschlossen. Man definierte willkürlich im Konsens die 30 Jahre von 1901 bis 1930 als Bezugsgröße, deklarierte sie zur „Klimanormalperiode“. Man wählte diese Periode nicht, weil sie vom Wettergeschehen her „normal“ war, sondern weil man glaubte, dass alles Wetter, was an einem Ort vorkommt, in 30 Jahren hinreichend „repräsentiert“ ist. Das „Klima“ beschreibt also das „mittlere Wettergeschehen“, so die Definition. Doch kann man von einer Mitteltemperatur allein den Temperaturverlauf über die 30 Jahre hinweg beschreiben? Das ist absolut unmöglich! Muss man den Wert schützen? Nein, denn jeder „Klimawert“ ist ein historischer Wert, Vergangenheit. Der mittlere Luftdruck gibt auch keine Auskunft über die Zahl der Tiefdruckgebiete und Hochdruckgebiete, die einen Ort in 30 Jahren passiert und heimgesucht haben. 

Beschrieb man zu griechischer Zeit mit „Klima“ den Neigungswinkel der Sonnenstrahlen in Bezug auf die Erdkugel, so bekam mit der Warschauer Klimadefinition das Wort Klima eine völlig andere Bedeutung. Es wurde zu einer vom Wetter abhängigen Größe. Also nicht das „Klima“ bestimmt das Wetter, sondern umgekehrt das Wetter das „Klima“. Jedem vermeintlichen „Klimawandel“ geht ein tatsächlicher Wetterwandel voraus! Ein „Klimawert“ kann erst berechnet werden, wenn das Wetter geschehen ist und hinkt als „gleitendes Mittel“ dem Wetter hinterher, wie das 200-Tage-Mittel dem täglichen DAX-Wert an der Frankfurter Börse. Wer dem „Klimawandel“ Einhalt gebieten will, müsste zuerst dem Wetterwandel Einhalt gebieten. Er müsste das Wetter schützen. Warum betreibt die Politik keinen „Wetterschutz“? Dies wäre von der Definition her logisch. Der Schutz des Wetters ist unmöglich. Die Politik will sich nicht lächerlich machen. 

Unmöglich ist auch der politische Wunsch nach Rückkehr in „vorindustrielle Zeiten“. Dieses Pariser Ziel gleicht einer kopflosen Flucht. Die „Kleine Eiszeit“ mit ihren Missernten, Hungersnöten und Pestepidemien ist keineswegs erstrebenswert, denn damals litten die Menschen noch viel mehr unter Extremwettern als wir heute. Aber die Politik weiß längst, dass sie weder das Wetter noch das „Klima“ schützen kann. Sie schürt und nutzt die unterbewusste Angst vor der „Klimakatastrophe“, um das politische und soziale Klima in ihrem Sinne zu verändern. Sie strebt die „Große Transformation“ an, sie will eine Revolution hin in eine vor- oder postindustrielle Gesellschaft. 

Wollen wir Bürger dies auch? Wir stehen an einer globalen Wegscheide. Wir müssen uns entscheiden, denn bei konsequenter Fortsetzung und Durchführung des „Klimaziels“, der Null-Emission des fürchterlichen „Treibhausgases“ CO2, das unverzichtbar für das Wachsen grüner Pflanzen und damit für Tier und Mensch ist, droht ein totaler „globaler Genozid“. Ohne Kohlenstoffdioxid gibt es keine grünen Pflanzen, keine Nahrung für die Tiere wie den Menschen. Es gibt auch keinen Sauerstoff, um die Nahrung zu verbrennen und daraus Lebensenergie zu gewinnen. „Klimaschutz“ kann die gesamte Schöpfung vernichten. Er ist das totale Gegenteil von Schöpfungsschutz. Dies bekannte offen Hans Joachim Schellnhuber, der Chef des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung, in seinem kurz vor der Klimakonferenz von Paris erschienen Buch „Selbstverbrennung“. Er bezeichnete sogar das CO2 als „Gottes Element“!

Der Beitrag erschien zuerst auf Der Wettermann dem Blog des Autors