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16 Aug 15:33

Official Windows 10 Anniversary Update ISO files now available to download

by Daniel Rubino

Microsoft has released the full ISO files for the Windows 10 Anniversary Update build 14393.0. Those who want to download, mount, or burn to disc the latest version of Windows 10 can now do so for Home or Pro.

Update: Article has been refreshed with non-Insider ISO link

From the Microsoft ISO site, you can choose the Edition that matches your current Windows 10 version and then select your language. Please make sure you get the right edition otherwise you would need to purchase the appropriate license. To verify, go to Settings > System > About and look under Edition.

08 Aug 14:24

Microsoft Live Account Credentials Leaking from Windows 8 and Above

03 Aug 15:36

Das unsinkbare „Versinkende-Atolle“-Narrativ

Die Ergebnisse zeigen, dass die Inselfläche im Analysezeitraum weitgehend stabil geblieben ist oder sogar zugenommen hat. 43% der Inseln haben um über 3% an Fläche zugenommen mit der größten Zunahme der Insel Betio (Tarawa Atoll) um 30% und der Insel Funamanu (Funafuti Atoll, dem Haupt-Atoll von Tuvalu) um 28,3%. Es gibt keinerlei Beweise für Landverluste in großem Maßstab trotz des Anstiegstrend des Meeresspiegels. Folglich war die Inselfläche während der letzten 20 bis 60 Jahre überwiegend gleich geblieben oder hat an Ausdehnung zugenommen.

Nun, die gute Nachricht lautet, dass Paul Kench seine wissenschaftlichen Gewohnheiten nicht abgelegt hat. Seine jüngste Studie trägt den Titel [übersetzt] „Räumlich-zeitliche Variabilität der Auswirkungen von Taifunen und Ruheperioden auf dem Jaluit Atoll, Marshall-Inseln (paywalled here). Jaluit liegt im tropischen Nordpazifik. Das Atoll besteht aus einer großen Zahl von Korallenbänken. Auszug aus dem Abstract (Hervorhebung von mir):

Das Jaluit Atoll im Bereich der Marshall-Inseln wurde im Jahre 1958 von dem Taifun Ophelia betroffen, welcher signifikante geomorphologische Änderungen der Riff-Inseln zeitigte. Mittels Luftbildern ebenso wie mit jüngsten Satellitenbildern verfolgen wir die Auswirkungen des Taifuns und der multidekadischen Erholung der Inseln aus dieser Katastrophe. Ophelia verursachte bedeutende Landverluste der Inselfläche, nämlich von 9,95 km² auf 9,45 km² (–5.1%), wobei die Inseln am nordöstlichen Rand insgesamt von 4,72 km² auf 4,14 km² geschrumpft sind (–12.2%). Im Zeitraum 1976 bis 2006 haben 73 der 87 Inseln an Fläche zugenommen, wobei die Gesamt-Landfläche inzwischen größer ist als vor dem Taifun (10.25 km²).

In meinem Beitrag mit dem Titel „Floating Islands“ beschreibe ich ein Korallen-Atoll als eine momentane Verzögerung in einem langsam strömenden Fluss von Korallensand und Trümmern. Dieser Fluss aus Sand und Trümmern besteht aus abgebrochenen Stücken aus dem das Atoll umgebenden Korallenriff. Sand und Trümmer werden konstant durch Wellen und Stürme am Atoll angetrieben … und gleichzeitig erodieren Korallensand und Trümmer durch die gleichen Stürme und werden in den Ozean verfrachtet. Die Atolle bestehen in einem dynamischen Gleichgewicht zwischen Zuwachs und Erosion.

Die dynamische Natur des Gleichgewichtes kommt sehr gut in der jüngsten Kench-Studie zum Ausdruck. Ein großer Zyklon zog 1958 über das Gebiet und verfrachtete einige Anteile dieser lockeren Ansammlungen von Sand und Trümmern in den Ozean. Dies reduzierte ihre Landmasse. Aber weil die Ausgangsbedingungen der Topographie am Meeresgrund sowie Wind- und Wellenverhältnisse unverändert blieben, häufte der Ozean neuen Korallensand an den gleichen Stellen an und trug so zur Neubildung der Atoll-Inseln an ihren früheren Positionen bei auf ihrem früherem Untergrund.

Also – nein, die Atolle sind nicht in Gefahr, vom Ozean verschlungen zu werden. Im Gegenteil, sie werden ständig durch den Ozean neu gebildet und repariert. Und daher … warum hören wir immer wieder Berichte über Schwierigkeiten im Paradies, von steigendem Meeresspiegel und erodierenden Inseln?

Grund hierfür ist, dass sich der Fluss von Korallensand und Trümmern verlangsamt, wenn das Riff nicht gesund ist … und da die Atolle in einem dynamischen Gleichgewicht sind, würde jeder Rückgang der angespülten Menge Korallensand zur Erosion des Atolls führen.

Im Allgemeinen reduzieren sich die Gründe dafür, dass ein Riff nicht gesund ist, auf eine Kombination von Überfischung, Verschmutzung und Korallenabbau. Diese Probleme sind alle lösbar. In meinem Beitrag „Floating Islands“ [etwa: sich bewegende Inseln] habe ich eine ganze Palette von Maßnahmen vorgestellt die die Inselbewohner durchführen können, um die Stabilität ihrer Atolle zu erhalten, zusammen mit relevanten Links … aber unglücklicherweise ist der törichte Gedanke der versinkenden Inseln fest eingebettet in die Alarmosphäre.

Und genau darum komme ich hier wieder einmal mit all dem. Das „Versinkende-Atolle“-Narrativ ist schwieriger zu töten als einen Vampir mit frisch geschnitzten Holzpfählen, und die New York Times reitet wieder einmal das gleiche alte, tote Pferd:

Eine abgelegene Inselnation im Pazifik, bedroht durch steigenden Meeresspiegel

Der Klimawandel bedroht das Leben der Menschen auf der kleinen Insel Kiribati und sogar die Existenz der Inselnation. Die Regierung arbeitet an Plänen für den Fall des Untergangs der Insel.

MIKE IVES

2. Juli 2016

Unsinn! Pustekuchen! Grün gefärbte Geisteskrankheit. Korallenatolle werden NICHT durch steigenden Meeresspiegel bedroht. Das ist einfach eine kranke Fantasie.

Liebe Gleichgesinnte, kämpfen Sie weiter … es wird ein langer Kampf.

Weiteres zur aktuellen Lage von Kiribati: So Many People … So Little Rain vom 10. 3. 2012

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/07/25/the-unsinkable-sinking-atolls-meme/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

03 Aug 15:36

Broods' latest music video is powered by the Microsoft Band 2

by Joseph Keller

Microsoft has posted a new video detailing its collaboration with electropop duo Broods on their latest music video for their song Hearthlines. The video's creative team used data captured by the Microsoft Band 2 during filming to create visuals layered throughout the finished video.

03 Aug 15:36

Product Development Cycle Fundamentals

03 Aug 15:35

Der ,Renewable Fuel Standard RFS' in den USA: „Einladung zum Betrug“

Diese großen Projekte ermöglichten es den politischen Drahtziehern, die Steuerzahler um Milliarden zu prellen. Sie sind die Definition von Korruption. Aber auch bei Erneuerbarer Energie gibt es Betrug – doch während dies uns nicht so sehr als Steuerzahler trifft, so trifft uns dies als Verbraucher umso härter.

Am Mittwoch, dem 20. Juli, kam es zur jüngsten Verurteilung eines Betrügers – aber es war nicht das erste Mal und mit Sicherheit auch nicht das letzte Mal. Greenwire berichtet: „Ein Mann aus Indiana wurde der betrügerischen Umgehung von Sicherheitsvorschriften und anderer krimineller Akte für schuldig befunden, und zwar im Rahmen eines massiven Biotreibstoff-Betrugssystems“. Wie sich herausstellte, täuschten Jeffrey Wilson und Kohorten aus mehreren US-Staaten die Herstellung von Biotreibstoff vor, womit sie Steuernachlässe für erneuerbare Treibstoffe in Anspruch nehmen konnten – bekannt unter der Bezeichnung Renewable Identification Numbers oder RINs. Das Justiz-Departement sagte, Wilsons Aktivitäten hätte zu Verlusten von Investoren in Höhe von 20 Millionen Dollar geführt sowie zu 140 Millionen Dollar an entgangenem Einkommen und 56 Millionen Dollar kriminellem Profit.

Nur zwei Wochen zuvor plädierten zwei Männer in Florida auf „schuldig hinsichtlich eines Biodiesel-Betrugssystems“. Dem Biodiesel Magazine zufolge haben Thomas Davanzo und Robert Fedyna mehrere Strohfirmen betrieben, die dazu benutzt wurden, „das Schema zum Betrug von Biodiesel-Käufern und US-Steuerzahlern zu erleichtern, indem auf betrügerische Weise Biodiesel-Begünstigungen verkauft und betrügerisch Steuervorteile in Anspruch genommen worden waren“.

Sechs Monate zuvor, nämlich am 21. Dezember 2015, wurden zwei Männer wegen „101 Punkten angeklagt, denen zufolge sie Anreize für Biotreibstoffe erzeugende Unternehmen missbraucht haben sollen“. The Morning Call schreibt: „Ein Staatsanwalt sagte, sie nahmen Subventionen für Treibstoff in Anspruch, den sie nie erzeugt haben, und sie haben Vorteile erneuerbarer Energie an arglose Käufer veräußert“. Unter den Anklagepunkten waren Konspiration, wire fraud [?], die Einreichung gefälschter Steuererklärungen, Behinderung des Internal Revenue Service und Behinderung von offiziellen Ermittlungen. Der Anklage zufolge haben Dave Dunham und Ralph Tommaso ein komplexes Betrugssystem aufgebaut, das von Lehigh Valley in Pennsylvania bis zum Bundesstaat Washington und auch noch nach Kanada hinein reichte. Mittels dieses Systems haben sie Subventionen der Regierung zur Erzeugung sauberen Diesels beantragt und erhalten.

Ebenfalls im vorigen Jahr sind zwei Männer aus Las Vegas und ein Australier zu Gefängnisstrafen verurteilt worden, weil sie betrügerische Biodiesel-Vorteile erschaffen und verkauft haben. In einem anderen Fall wurde Rodney Hailey, der Besitzer der Firma Clean Green Fuels in Maryland für schuldig befunden, gefälschte RINs im Wert von 9 Millionen Dollar verkauft zu haben, ohne in seiner Garage auch nur versucht zu haben, Biodiesel herzustellen. Haileys Nachbarn informierten die Behörden, weil sie ob der „Schwemme von Luxusautos“ irritiert waren, die in seiner „Vorort-Nachbarschaft von Baltimore“ aufgetaucht waren – insgesamt 22, wie es in einem Bericht von Bioenergy Connection heißt. Dann ist da noch Jeffrey David Gunselman, Eigentümer von Absolute Fuels in Lubbock, Texas, der von einem Staatsgerichtshof [federal grand jury] verurteilt worden ist wegen Lügen bzgl. der Herstellung von Biodiesel und des Verkaufs der entsprechenden Vorteile erneuerbaren Treibstoffes. Berichten zufolge hat er rund 48 Millionen RINs erschaffen, ohne jemals Biodiesel hergestellt zu haben. Er bleibt in Erinnerung, weil er mit seinem Gewinn aus dem Betrug neben vielen Luxusartikeln auch einen demilitarisierten Patton-Panzer gekauft hatte.

Der wohl interessanteste Fall von Biodiesel-Betrug könnte der Fall von Philip Rivkin sein, Gründer und Leiter des in Houston ansässigen Unternehmens Green Diesel. Dieser Herr verbüßt derzeit eine 10-jährige Gefängnisstrafe wegen des Verkaufs betrügerischer RINs. Über einen Zeitraum von sieben Jahren hat er ein ausgeklügeltes Schema ausgeheckt, dass Bloomberg zufolge „auch ein drei Stockwerke hohes Stahlskelett enthielt, vollgestopft mit Rohren und Ventilen“ – von denen einige mit überhaupt nichts verbunden waren. Ende 2008 hat Green Diesel dem Vernehmen nach einen Posten von etwa 130.000 Gallonen Biodiesel [ca. 590.000 Liter] erzeugt. Dessen Qualität war jedoch „zu schlecht für den kommerziellen Verkauf“.

Biodiesel-RINs wurden ein wertvoller Handelsartikel, weil von den Raffinierern als eine Folge des Renewable Fuel Standard RFS verlangt wird, der Treibstoffversorgung in den USA Biodiesel beizumischen, und weil die RINs vermeintlich beweisen, dass sie dieser Verpflichtung nachgekommen sind. Rivkin hat fingierte RINs im Wert von über 78 Millionen Dollar verkauft. Er prahlte damit, ein 500-Millionen-Dollar-Unternehmen auf die Beine gestellt zu haben, ohne sich zu verschulden. Als er im Jahre 2011 aus den USA geflüchtet ist, bevor er 2014 gefasst worden ist, hat er dies in seinem 3,4 Millionen Dollar teuren Canadair Challenger Jet gemacht.

Diese Fälle von RIN-Betrug sind lediglich diejenigen, die aufgeklärt worden sind – aber durch alle zieht sich ein roter Faden. Es sind nicht die Namen, an die wir gewöhnt sind in der Korruptions-Story bzgl. grüner Energie wie die von den Milliardären Warren Buffet und Tom Steyer oder von ehemaligen Politikern wie Al Gore und Bill Richardson. Es sind keine Kumpane, die ihre politischen Verbindungen nutzen, um das System am Laufen zu halten. Es sind Betrüger, die ein Vermögen gemacht haben mittels des verheerenden RFS – erstmals durch den Kongress gepeitscht im Jahre 2005 und erweitert im Jahre 2007. Es enthält ein Programm zum Zertifikate-Handel.

In einem Bericht zum RFS erklärt Marlo Lewis Jr, leitendes Mitglied am Competitive Enterprise Institute: „“Jeder Gallone [ca. 4 Liter] Biotreibstoff wird eine einheitliche 38-stellige Renewable Identification Number (RIN) zugewiesen. Wenn ein Raffinierer eine Gallone Biotreibstoff auf dem Treibstoffmarkt verkauft, verdient er ein RIN-Zertifikat. Ein Raffinierer, der nicht seiner jährlichen Verpflichtung nachkommt, Biotreibstoff beizumischen und zu verkaufen, kann dies ausgleichen mittels des Erwerbs zusätzlicher RINs von einem anderen Raffinierer, der seine Verpflichtung übererfüllt hat. Ein Raffinierer kann außerdem überzählige RIN-Zertifikate sammeln und sie bei der Verpflichtung im Folgejahr einbringen“.

Weil das Gesetz die Erzeugung immer weiterer Mengen von Biotreibstoff verlangt – selbst noch über das hinaus, was die Verbraucher haben wollen oder die Fahrzeuge vertragen – bieten RINs den Raffinierern einen Weg, den Vorschriften vermeintlich zu genügen, während sie den Markt mit dem versorgen, was verlangt wird. Aber dem stellvertretenden Direktor bei American Fuel and Petrochemical Manufacturers Brendan E. Williams zufolge sind Biodiesel-RINs besonders lukrativ: „Äthanol-RINs bleiben physischen Gallonen von Äthanol beigeheftet, bis die Äthanol-Gallone mit Petroleum versetzt wird. Zu dieser Trennung kommt es gewöhnlich an Terminals, die selten den Äthanol-Erzeugern gehören. Ist das Äthanol erst einmal angereichert, wird die RIN zugeordnet und wird zur Handelsware. Daher ist es eher der Betreiber des Terminals, die die Anreicherung vornimmt, und nicht die Raffinierer oder Äthanol-Erzeuger, die die Äthanol-RINs kontrollieren. Ein Raffinierer hat einen Bereich in dem Terminal, weil bei der lokalen Benzin-Verteilung die Anreicherung ebenfalls erfolgen kann. Dies ist jedoch nicht allgemein üblich, weil es nicht überall Raffinerien gibt. Bei Biodiesel-RINs ist es anders. Die EPA erlaubt es Biodiesel-Erzeugern, die RIN zu vergeben, sobald der Biodiesel erzeugt worden ist. Es gibt keine Vorschrift, die verlangt, Petroleum mit Biodiesel anzureichern, bevor die RIN vergeben wird. Dieser Unterschied beleuchtet, warum es bei Biodiesel mehr Betrug gibt. Die Biodiesel-Betrüger lügen hinsichtlich der physikalischen Erzeugung von Biodiesel gerade so, dass sie RINs zum Verkauf erzeugen können. Dass dies möglich ist, basiert auf der zuvor erwähnten Tatsache, dass es keine Vorschrift gibt, Biodoesel mit Petroleum-Diesel anzureichern“. Eine Graphik im Bloomberg-Report fügt hinzu: „Biodiesel-RINs tendieren dazu, teurer zu sein als Äthanol-RINs oder andere Arten, weil sie seltener sind und verwendet werden können, um vielen Vorschriften unter dem RFS zu genügen“.

Bloomberg zufolge wird „der RIN-Austausch normalerweise zwischen Unternehmen, Händlern und Maklern ausgehandelt via E-Mail, Telefon, Briefen und Chats“. Die Beweislast liegt bei den Käufern. „Falls sich die RINs als betrügerisch herausstellen, muss der Halter neue Zertifikate kaufen, um die gefälschten Zertifikate zu ersetzen – und neue Zertifikate müssen zum Spotpreis erworben werden, der höher sein kann als der originale Erwerb“.

Natürlich werden die Erwerbskosten für RINs – und im Falle betrügerischer RINs in doppelter Höhe – an die Verbraucher weitergegeben. Wir sind verpflichtet, die Taschen für den großen Reibach der Betrüger offen zu halten, der durch den RFS möglich ist.

Weil die Raffinierer sie kaufen können, um ihren Verpflichtungen zu genügen hinsichtlich des Lieferns erneuerbarer Treibstoffe in den nationalen Markt, nennt Scott Irwin die RINs „wertvoll“. Scott Irwin ist Professor für landwirtschaftliche Ökonomie an der University of Illinois. Er erklärt: „Eine Kombination von mangelhafter Vorschriftengebung, dem von Natur aus nischenhaften Dasein der Biodiesel-Erzeuger und Preisen für die Zertifikate, die viel höher sind als erwartet, erzeugte eine Rennbahn für Betrug … es war eine Art Einladung zu Betrug“.

Weil die EPA, die sich hauptamtlich mit Öllecks und Luftverschmutzung befasst, nicht ausreichend ausgestattet ist, um mit dieser Art hoch entwickelten Finanzbetrugs fertig zu werden, hat die Agentur Bloomberg zufolge inzwischen nach der Commodity Futures Trading Commission gegriffen – „die selbst kaum ausreichend ausgestattet ist wegen seiner Verantwortlichkeiten unter Dodd-Frank“. Die fehlende Übersicht machte das RFS-Biodiesel-Programm zu einem „regierungsamtlichen Spielplatz für Trickbetrüger“.

Der Biodiesel-Betrug ist nur ein Steinchen bei dem wachsenden Druck, RFS zu reformieren. Die ökonomischen und technischen Realitäten der „Beimischung“ sind ein weiteres. Am 27. Juli hat Bloomberg die Historie des unwahrscheinlichen dritten Steinchens aufgezeichnet: Die Biotreibstoff-Fehlleistung seitens großer grüner Gruppen. Sie haben sich jetzt gegen Äthanol gewandt infolge der Erosion von Ackerboden in Bäche und Flüsse und der Umwandlung von Prärien in Ackerland. Umweltaktivisten, die einst Biotreibstoffe nicht hoch genug preisen konnten, werden jetzt als ein Faktor angesehen „bei der Verbesserung der Aussichten, dass der Gesetzgeber im nächsten Jahr Änderungen an dem Programm vornehmen wird“.

Die Reform des RFS ist keine Sache von Parteien. Befürworter des freien Marktes mögen die Vorschriften nicht. Verbraucher leisten Widerstand dagegen, gezwungen zu werden, etwas zu kaufen, das sie nicht haben wollen. Umweltaktivisten wollen nicht den Verlust von Prärieland und die Schäden bzgl. der Wasserversorgung hinnehmen. Der Abgeordnete Peter Welch (Demokraten) sagte, dass der RFS „wirklich ein Flop gewesen ist. Die umweltlichen Versprechungen haben sich zu umweltlichen Beeinträchtigungen gewandelt“.

Einzig die Lobby der Biodiesel-Erzeuger leistet noch Widerstand gegen die Rufe nach einer RFS-Reform – obwohl, wie ich schon in einem früheren Beitrag angesprochen habe, Mais-Äthanol wahrscheinlich immer noch auf dem gegenwärtigen Niveau unseren Treibstoffen beigemischt werden würde, ist er doch ein wertvolles Oxygenat, der die Oktanzahl steigen lässt.

Lewis schließt seinen Bericht mit dieser Mahnung: „Der Kongress sollte den RFS außer Kraft setzen, so dass Vorlieben der Verbraucher und Wettbewerb an die Stelle zentral geplanter Maßnahmen treten können, die bestimmen, welche Treibstoffe auf dem US-Markt bestehen bleiben oder scheitern. Passiert dies nicht, sollte der Kongress den RFS nach 2022 auslaufen lassen. In der Zwischenzeit sollte die EPA verpflichtende Verkäufe von Biodiesel kappen über die Menge von 10%, während man es den Biotreibstoff-Erzeugern gestattet, so viel erneuerbaren Treibstoff zu verkaufen, wie der Verbraucher wirklich will“.

Jeder Politiker in Washington spricht davon, Verschwendung, Betrug und Missbrauch zu beenden. Wenn man den RFS aufgibt, hätte man einen großen Schritt hin zu diesem Ziel getan.

The author of Energy Freedom, Marita Noon serves as the executive director for Energy Makes America Great Inc. and the companion educational organization, the Citizens’ Alliance for Responsible Energy (CARE). She hosts a weekly radio program: America’s Voice for Energy—which expands on the content of her weekly column.

Link: http://oilpro.com/post/26299/renewable-fuel-standard-set-up-fraud

Übersetzt von Chris Frey EIKE

03 Aug 15:31

„Clexit“ kriecht immer näher

Clexit zielt darauf ab, die Ratifizierung des kostspieligen und gefährlichen Pariser Klimaabkommens bzgl. globaler Erwärmung zu verhindern, welches von der EU/UN und deren grünen Armeen vorangetrieben wird.

Dieser Krieg gegen Kohlenwasserstoff-Energie hat bereits zu massiven Verlusten der Industrie in westlichen Ländern geführt. Falls man es zulässt, dass dies im Zuge des Pariser Abkommens so weitergeht, wird eine wirtschaftliche Depression die Folge sein, unter der alle Nationen leiden werden.

Wir müssen diese sinnlose Verschwendung von Gemeindevermögen stoppen, die Zerschlagung und den Auszug der menschlichen Industrie beenden; wir müssen aufhören, seltene Fledermäuse und Vögel mit Rotorblättern von Windturbinen zu töten oder dass diese Tiere in Solarkraftwerken gegrillt werden; wir müssen aufhören, Bäume zu Pellets zu verarbeiten, um Kraftwerke zu befeuern, die für die Verbrennung von Kohle ausgelegt sind; wir müssen aufhören, Nahrungsmittel in Benzin zu konvertieren, und wir müssen aufhören, Wildnis abzuholzen, um diese Landschaft für den Anbau von Biotreibstoff-Pflanzen zu kultivieren.

Kohlendioxid kontrolliert nicht das Klima! Es ist unabdingbare Voraussetzung für Pflanzen, und mehr Kohlendioxid wird zu mehr Pflanzenwachstum führen und den Planet grüner machen.

Viv Forbes

More Reading:

The Paris Climate Treaty should be torn up:
http://clexit.net/wp-content/uploads/2016/07/clexit.pdf

03 Aug 15:31

Urlaub in der Zukunft – Realitätscheck der Smart-City-Lösungen in Dubrovnik

by Thorben Stange

Sensoren an Laternen in der Smart Street in Dubrovnik

Mit seiner Smart Street geht Dubrovnik die ersten Schritte auf dem Weg zur Smart City. Doch werden die Menschen die neuen Lösungen in einer Stadt annehmen, die voller Geschichte steckt und eine der größten Tourismusattraktionen an der malerischen Adriaküste Kroatiens ist? Oder sind hier Technologie und Schönheit auf Kollisionskurs?

Wir haben bereits über Smart Cities, was eine Smart City ausmacht und welche Lösungen bereits verfügbar sind geschrieben . Wir wollen in Dubrovnik den „Reality Check vornehmen“ und aus erster Hand erfahren, was die Versuchsphase bringt und wohin sie führen könnte.

Stattliche, alte Kirchen, Paläste und Springbrunnen. Zwei Kilometer mittelalterliche Stadtmauer – die Altstadt von Dubrovnik ist vielen Kroatientouristen aus aller Welt einen Besuch wert. Der geschichtsträchtige Ort verdient seinen Platz in der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes ohne jeden Zweifel. Doch es gibt noch mehr zu entdecken als nur die Altstadt: Dubrovnik ist ein Drehort der HBO-Serie „Game of Thrones“ . Sein Hafen begrüßt Jahr für Jahr über eine Million Kreuzfahrtpassagiere. Und sie ist zu einem wichtigen Versuchsfeld für unsere Smart-City-Lösungen geworden.

Warum testet und entwickelt man Smart-City-Technik ausgerechnet in einer historisch bedeutenden Tourismusmetropole? „Wir wollten eine realistische Umgebung für unsere Versuche und Entwicklungsarbeiten – und die Realität ist niemals einfach“, erklärt Renato Totic von Hrvatski Telekom, der die Smart-City-Aktivitäten in Dubrovnik koordiniert, auf dem Weg zur Smart Street. Und wie recht er hat! Tausende von Touristen passieren täglich Dubrovniks direkt am Hafen gelegene Smart Street auf dem Weg in die Altstadt. Die Parkplatzsituation ist mehr als nur verwirrend und die Straße ist ganztägig – auch nachts – stark befahren.

Als wir mit dem Auto ankamen, fanden wir keine Parklücke, denn jeder parkte einfach, wie er wollte, ganz gleich wie die Stellplätze vorgezeichnet waren. Das stellt die Smart-Parking-Lösung vor große Herausforderungen. Um freie Plätze zu erkennen und anzuzeigen, wurden die Sensoren nicht an jedem Parkplatz, sondern in 1,5-Meter-Abständen installiert. Wenn drei Sensoren nebeneinander frei sind, wird die Lücke als freier Parkplatz erkannt. Die Sensoren sind mit einer Smart-City-Plattform verbunden, welche alle in den Versuchen generierten Smart-City-Daten sammelt. Diese Plattform sendet in Echtzeit Informationen über freie Parkplätze an die Parkplatzanzeigen am Straßenrand. In Zukunft wird eine App den Fahrer direkt zur freien Lücke leiten. Das könnte in etwa so aussehen:

Ein zweiter Teil der Parklösung ist der Bezahlung gewidmet. Mithilfe einer kleinen Box erkennt das System, welchen Stellplatz ein Fahrer wie lange in Anspruch nimmt und bietet auf dieser Grundlage eine automatisierte Bezahlung an, z. B. über die Mobilfunkrechnung. Ziemlich gute Lösung. Doch als bei Renatos Demonstration die Textnachricht erschien, wurde mir erst klar, wie gut sie wirklich ist: Anstatt Angaben zum aktuellen Standplatz und den stündlichen Gebühren erhielten wir einen freundlichen Hinweis, dass wir hier nicht parken durften, denn wir standen auf einem Behindertenparkplatz. Wir wurden freundlich gebeten, uns umgehend zu entfernen. 😀

Zusammenschnitt des Parkplatzes, Sensors und der empfangenen SMS

Was es sonst noch gab? Gratis-WiFi natürlich! Zu bemerken ist dazu eigentlich nur, dass es reibungslos funktionierte und mit 50 MBit einen guten Downstream bot. Kostenloses WLAN ist immer gut, wird heute aber schon fast vorausgesetzt, noch dazu in einer der wichtigsten Verkehrsadern des lokalen Tourismus.
Weiterhin befassen sich unsere kroatischen Kollegen mit dem Test von Services, die städtischen Behörden die Arbeit erleichtern könnten. Das intelligente Beleuchtungssystem etwa überwacht Fahrzeugbewegungen auf der Straße, um den Energieverbrauch zu senken: Wenn es keine Fahrzeuge erkennt, kann die Leuchtleistung auf 80 oder sogar 50 Prozent der Normalstärke gedimmt werden, was Strom und somit Geld spart. Die Entwicklung von Smart-City-Lösungen ist mehr als bloßes Testen innovativer Ideen. Renato sieht die Sache klar: Man sucht nach Problemen im Alltag der Menschen und verbessert die Situation durch smarte Lösungen. Gleichzeitig aggregiert man Informationen auf einer (Smart-City-)Plattform. Dabei ist es wichtig, von Stadt zu Stadt zu unterscheiden: Smart-City-Lösungen müssen stets gemeinsam mit den Partnern vor Ort an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden.

Es ist vielleicht noch zu früh, um das Leben in Smart Cities der Zukunft wie Dubrovnik auszumalen. Doch im Gespräch mit Renato bekam ich bereits ein Gefühl für die enormen Möglichkeiten intelligenter Städte, unser Alltagsleben zu verbessern. Wenn es nach ihm ginge, würde wir schon in den kommenden Jahren Dutzende von Smart-City-Lösungen in Dubrovnik nutzen können. Doch die Lösungen müssen gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den lokalen Partnern entwickelt werden. Und natürlich ist die Implementierung von Smart-Lösungen auch eine Investitionsfrage. Ich bin jedenfalls neugierig, in ein paar Jahren zu sehen, wie weit die Stadtverwaltung und Renato bei ihrem Vorhaben, den Bürgern und Touristen das Leben leichter zu machen, gekommen sind. Smart-City-Technologie und ein historisch bedeutsame Stadt – das ist schließlich kein Widerspruch! 🙂

//www.youtube.com/watch?v=msIjlhXo3OI

03 Aug 15:28

Wasser predigen und Wein trinken? Axel-Springer-Verlag investiert in Adblocker-Startup

by Jörn Brien

Der Axel-Springer-Verlag geht normalerweise juristisch gegen Adblocker-Anbieter vor. Dabei ist der Konzern selbst an einem Werbeblocker-Startup beteiligt – ein Widerspruch?

Adblocker-Plugin: Springer investiert in Anbieter

Wer seit Oktober 2015 mit einem aktivierten Adblocker das Online-Portal Bild.de des Axel-Springer-Verlags besucht, steht vor verschlossenen Türen. Die Inhalte werden erst nach Deaktivieren des Werbeblockers angezeigt. Mit Anbieternwie der Eyeo GmbH (Adblock Plus) duellieren sich die Juristen des Verlags zudem gern vor Gericht – bisher allerdings weitgehend erfolglos. Da ist es zumindest etwas seltsam, dass ausgerechnet der Axel-Springer-Verlag in ein Startup investiert, das Anzeigen auf Webseiten blockiert.

Adblocker: Zenguard-Web-Firewall blockiert auch Werbung auf Bild.de. (Bild: Zenguard/Google)
Adblocker: Zenguard-Web-Firewall blockiert auch Werbung auf Bild.de. (Bild: Zenguard/Google)

Die Springer-Tochter Plug and Play Accelerator hält 4,27 Prozent an dem Startup Zenguard, weitere 18,75 Prozent hält Project A Ventures, an dem Axel Springer beteiligt ist, wie Golem.de berichtet. Auf den offensichtlichen Widerspruch angesprochen gab ein Verlagssprecher gegenüber dem Techportal an, dass die zur Disposition stehende Zenguard-Anwendung Web-Firewall lediglich infizierte Ads ausblende und somit vor Schadprogrammen schütze.

Bild.de sperrt Zenguard-Adblocker aus

Das stimmt zumindest derzeit nicht, denn die Anwendung blockiert jede Werbung – auch die Werbung auf Bild.de, sodass Nutzer dort mit dem Adblocker-Stoppschild empfangen werden. Das Browser-Plugin für Chrome arbeitet auf der Basis von Ublock und mit Filterlisten wie Easy List. Allerdings soll es sich bei dem Plugin noch um einen Prototypen handeln, wie Zenguard, Anbieter des VPN-Tools Zenmate, schreibt.

Dennoch kann eine Beteiligung am Anbieter des Adblocker-Plugins für den Axel-Springer-Verlag Sinn ergeben: Sollte das finale Produkt tatsächlich gezielt infizierte Online-Anzeigen erkennen und blockieren können, reguläre Werbung aber anzeigen, wäre das ein gutes Argument gegen die Nutzung von Adblockern. Denn viele Nutzer berufen sich bei dem Einsatz von Werbeblockern auch auf den Schutz vor Malware.

via www.golem.de

03 Aug 14:49

Thüringen: Polizei hörte jahrelang Diensttelefone ab

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die thüringische Polizei soll Zehntausende Telefonate von internen Anschlüssen mitgeschnitten haben. Betroffen waren auch sensible Gespräche, etwa mit Staatsanwälten.
03 Aug 05:42

Lockheed Martin: Roboter Spider repariert Luftschiffe

Zwei halbe Spider machen einen ganzen Wartungsroboter für Luftschiffe: Die Hälften fahren auf beiden Seiten der Hüllen entlang, suchen nach Löchern und stopfen sie. Der Spider bekommt möglicherweise bald viel Arbeit. (Roboter, Technologie)
03 Aug 05:42

Hard Drive Stats for Q2 2016

02 Aug 12:18

Kündigungen: So täuschen Unternehmen ihre Mitarbeiter

by ZEIT ONLINE: Unternehmen - Claudia Tödtmann, Alexander Haasler
Wenn Manager ihre Mitarbeiter zum Weggehen bewegen wollen, wenden sie häufig fiese Tricks an. Der Arbeitsrechtler Alexander Haasler verrät, wie sie funktionieren.
02 Aug 12:18

Klima: Fakten versus Hypothesen

Klimawandel und Schwerkraft halten uns an der Erdoberfläche fest, und Spezies entwickeln sich. Schwerkraft und Evolution sind allgemein akzeptierte Theorien hinsichtlich ihrer Funktionsweise. Einstein entwickelte unsere derzeit gültige Theorie zu Gravitation. Newton lieferte uns seine anschaulichen Gravitationsgesetze. Newtons Gesetz erklärt, was die Schwerkraft macht, und das ist ja auch sehr nützlich, aber es erklärt nichts darüber, wie sie funktioniert. Dafür brauchen wir die Relativitätstheorie. Theorien und Gesetze wurzeln nicht notwendigerweise in der Wissenschaft. Ein Gesetz beschreibt, was geschieht, ohne zu erklären, warum es so und nicht anders geschieht. Eine wissenschaftliche Theorie versucht zu erklären, warum eine Beziehung besteht.

In der Wissenschaft gilt sowohl für ein Gesetz als auch für eine Theorie: ein einziges Experiment oder eine einzige Beobachtung, die mit der Theorie im Widerspruch steht, macht diese ungültig. Einstein drückte es so aus:

Keine noch so große Zahl von Experimenten kann beweisen, dass ich recht habe; aber ein einziges Gesetz kann beweisen, dass ich unrecht habe.

Untersuchen wir also unsere Themen in dieser Hinsicht. Newtons beschreibendes Gravitationsgesetz auf der Grundlage von Masse und Entfernung – gibt es irgendwelche Ausnahmen? Nicht dass ich wüsste, außer vielleicht in galaktischer Größenordnung, bei Schwarzen Löchern und möglicherweise im winzigen subatomaren Bereich. Im normalen Leben funktioniert Newtons Gesetz richtig gut. Wie ist es mit der Einstein'schen Relativitätstheorie, gibt es da irgendwelche Ausnahmen? Nicht dass ich wüsste – in keinem Größenmaßstab.

Was ist mit der Evolution? Spezies entwickeln sich, das können wir über geologische Zeitperioden beobachten. Folglich könnten wir Evolution als Tatsache bezeichnen. Sie geschieht, aber ohne zusätzliche Arbeit können wir nicht beschreiben, wie sie vonstatten geht. Unter den ersten Theorien im Prozess der Evolution waren die theory of natural selection von Darwin sowie Lamarcks theory bzgl. der Anpassung von Spezies an externe Einflüsse. Mittels der epigenetischen Forschung wissen wir, dass sowohl Darwin als auch Lamarck recht hatten und dass beide Prozesse bei der Evolution eine Rolle spielen. Eine Zusammenfassung der epigenetischen Komponente der Evolution aus jüngerer Zeit findet sich in diesem Beitrag des Oxford Journal. Folglich ändern sich etablierte Tatsachen und wissenschaftliche Gesetze nur sehr selten, aber Theorien entwickeln sich. Ich könnte noch hinzufügen, dass während sich Fakten und Gesetze kaum ändern, diese sofort ungültig werden, wenn dazu im Widerspruch stehende Daten entdeckt werden. Die moderne Evolutionstheorie ist ein gutes Beispiel dafür, dass miteinander im Wettbewerb stehende Theorien zu einer Theorie verschmelzen können.

Die meisten wissenschaftlichen Theorien beginnen als Hypothese. Eine Hypothese wird am besten so beschrieben: Sie ist eine Idee, was die Ursache sein könnte für ein bestimmtes auftretendes Ereignis. Eine ordentliche wissenschaftliche Hypothese muss wie eine Theorie falsifizierbar sein. Das heißt, wir müssen in der Lage sein, ein Experiment durchzuführen oder eine Beobachtung/Messung zu erhalten, welche die Hypothese als falsch darstellt. „Klimawandel“ ist nicht falsifizierbar, er ist keine wissenschaftliche Hypothese oder Theorie. „Der vom Menschen verursachte Klimawandel“ ist eine wissenschaftliche Hypothese, da sie falsifizierbar ist. Hypothesen und Theorien sind sich entwickelnde Dinge, neue Fakten und Beobachtungen führen zu deren Änderung. Auf diese Weise errichten wir das Gebäude der Wissenschaft. Wissenschaft ist zumeist Skeptizismus. Wir suchen nach den Dingen, die nicht passen; wir bohren nach bei etablierten Fakten und Gesetzen, bei Theorien und Hypothesen. Wir suchen und finden Schwächen, wir checken die Zahlen. Noch schlimmer, ordentlich durchgeführte Wissenschaft bedeutet, dass wir mehr Zeit damit verbringen, uns selbst als unrecht habend zu beweisen als zu beweisen, dass wir recht haben. Das Leben ist manchmal hart.

Wie passt dies alles nun zu der großen Klimawandel-Debatte? Ich habe eine Tabelle mit Phrasen erstellt und jede einzelne Phrase eingeordnet als Faktum, Theorie, Gesetz, Hypothese oder einfach nur einen Gedanken. Dabei ist Folgendes herausgekommen, worüber mit Sicherheit diskutiert werden kann:*

Tabelle 1

[*Ich vertraue auf die Englischkenntnisse der meisten Leser. Die gleiche Tabelle mit deutscher Übersetzung neu zu schreiben, wäre sehr zeitaufwändig. Anm. d. Übers.]

In der Tabelle erkennt man, dass der Vergleich zwischen anthropogenem Klimawandel sowie der Möglichkeit einer vom Menschen verursachten Klimakatastrophe einerseits und den Theorien bzgl. Gravitation und Evolution andererseits nicht wirklich möglich ist. Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist mehr als ein Gedanke, er beruht auf einigen Beobachtungen. Außerdem wurden geeignete Modelle bzgl. dieses Prozesses entwickelt, die getestet werden können. Dabei zeigte sich jedoch, dass kein einziges der Modelle irgendwelche Klimaereignisse richtig vorhergesagt hat (hier). Folglich befinden sie sich immer noch in der Entwicklungsphase und sind als Beweis für eine wissenschaftliche Theorie unhaltbar.

Der Gedanke eines Vergleichs des vom Menschen verursachte Klimawandels mit der Folge einer Katastrophe einerseits und dem islamischen Terrorismus andererseits ist reine Spekulation. Die für die Untersuchung des menschlichen Einflusses verwendeten Modelle passen zu keiner einzigen Beobachtung. Dies geht klar aus Abbildung 1 hervor, einer Graphik von Dr. John Christy, in der Computermodell-Prophezeiungen mit realen Messungen durch Satelliten und Wetterballone verglichen werden. Ich sollte noch erwähnen, dass Messungen mit Ballonen und Satelliten sowohl untereinander als auch von den verschiedenen Bodendatensätzen wie HadCRUT und GHCN-M völlig unabhängig sind. Alle Graphen in der Abbildung wurden mit Fünf-Jahre-Mitteln geglättet.

Abbildung 1

Die violette, durch die Beobachtungen führende Linie stammt von dem russischen Modell „INM-CM4“. Es ist das einzige Modell, dass dicht bei der Realität liegt. Über längere Zeiträume macht sich INM-CM4 sehr gut bei der ,Nachhersage' der gemessenen Temperaturen. Dieses Modell verwendet einen CO2-Antrieb, der um 37% unter dem der anderen Modelle liegt sowie eine viel größere ozeanische Wärmekapazität (Trägheit des Klimasystems), und es passt genau zu dem Wassergehalt der unteren Troposphäre; es ist lediglich zu geringfügig darüber liegenden Werten verzerrt. Die anderen Modelle zeigen einen sehr hohen Bias. Das Modell nimmt zukünftige Erwärmungen mit einer Rate von etwa 1 K pro Jahrhundert an, was alles andere als alarmierend und außerdem viel niedriger als die anderen Modelle ist.

Man kann jedes Modell als ein digitales Experiment betrachten. Es ist klar, dass die Bandbreite von Werten aus diesen digitalen Experimenten über die prophezeite Erwärmung hinausgeht. Dies verleiht uns nicht gerade viel Vertrauen in die Genauigkeit der Modelle. Und doch verwendet das IPCC die Differenz zwischen den mittleren Modell-Temperaturanomalien und den gemessenen Temperaturen seit 1950, um den Einfluss des Menschen auf das Klima zu berechnen. In Abbildung 2 erkennt man die Modellläufe in hellblau und gelb und die Modellmittelwerte in blau und rot. Überlagert sind die Temperaturmessungen in schwarz. In Graphik (a) verwenden die Modelle ein Szenario, von dem das IPCC glaubt, dass es sowohl natürliche als auch anthropogene Antriebe repräsentiert. In Graphik (b) verwendet man ein Szenario, von dem man glaubt, dass es nur natürliche Antriebe repräsentiert.

Abbildung 2. Der Klick auf die Abbildung führt zu Kapitel 10 des jüngsten IPCC-Berichtes „Erkennung und Zuordnung von Klimawandel. Die Graphen befinden sich auf Seite 879).

Die Graphen sind ziemlich klein und überdecken über 150 Jahre, aber selbst dabei zeigen sich signifikante Abweichungen der gemessenen Temperaturen vom Modellmittel, und zwar am offensichtlichsten in den Jahren 1910, 1940 und während der letzten Jahre. Außerdem ist die Bandbreite der Modellergebnisse unerfreulich groß, was es schwierig macht, den Mittelwert aller Läufe als eine Berechnung des menschlichen Einflusses zu akzeptieren. Aber in jedem Fall zeigt Abbildung 2(b) einen flachen Klimatrend, und die gesamte gemessene Erwärmung von 1950 bis heute wird allein dem Menschen zugeordnet. Das Ergebnis hat viel Kritik hervorgerufen, und zwar von Soon, Connolly and Connolly, Prof. Judith Curry und anderen. Vor allem Soon, Connolly and Connolly (SCC15) nehmen an, dass das IPCC ein völlig ungeeignetes Modell der Variation des solaren Outputs TSI gewählt hat. Es gibt viele Modelle bzgl. der solaren Variation in der begutachteten Literatur, und es ist ein Thema heißer Debatten. Acht Modelle aus jüngerer Zeit werden in Abbildung 8 von SCC15 gezeigt (hier Abbildung 3). Nur Modelle mit geringer solarer Variabilität (also diejenigen rechts in der Abbildung 3) werden vom IPCC verwendet, um den menschlichen Einfluss auf das Klima zu berechnen, obwohl es viel mehr und stärkere Beweise gibt für die Modelle mit höherer Variabilität links. Die Skalen in den Graphiken sind alle gleich, aber die Maximum- und Minimum-Werte variieren. Beim Minimum hätte das IPCC zwei Fälle laufen lassen sollen, einen für hohe und einen für geringe Variabilität. SCC15 zeigen eindeutig, dass es je nach verwendetem Modell erhebliche Unterschiede gibt.

Abbildung 3

Wyatt und Curry (WC13) glauben, dass die natürliche Temperaturvariation aufgrund langzeitlicher natürlichen Zyklen in Abbildung 2(b) nicht korrekt dargestellt wird. Ihr „Stadium Wave” zeigt, dass es in den achtziger und neunziger Jahren zu einer merklichen natürlichen Erwärmung gekommen war. Falls man die von WC13 beschriebenen langzeitliche Zyklen (vielleicht 30 Jahre) in Abbildung 2(b) eingibt, wäre die dem Menschen zugeordnete Erwärmung erheblich geringer. Wyatt betrachtet die Variation der solaren Einstrahlung als einen möglichen Grund dafür.

Jedwedes Computer-Erde-Modell muss eine Prüfung der Verhältnisse in der Vergangenheit durchlaufen, bevor es für Berechnungen herangezogen wird. Die Erde ist einfach zu komplex, und natürliche Klimazyklen (hier) sind zu wenig verstanden. Falls natürliche Zyklen nicht vorhergesagt werden können, können sie auch nicht von den Beobachtungen subtrahiert werden, um den menschlichen Einfluss auf das Klima zu zeigen. In der Debatte geht es nicht darum, ob der Mensch das Klima beeinflusst, sondern darum, wie groß der Beitrag des Menschen dazu ist oder ob die zusätzliche Erwärmung gefährlich ist. Dieser Beobachter, vertraut mit der Wissenschaft, würde sagen, dass das Urteil der Jury immer noch aussteht. Mit Sicherheit liegt noch kein Fall einer bevorstehenden Katastrophe vor, werden dafür doch zwei spekulative Sprünge gebraucht. Erstens müssen wir annehmen, dass der Mensch der dominante Klimatreiber ist, und zweites müssen wir annehmen, dass dies zu einer Katastrophe führt. Man kann eine mögliche Katastrophe prophezeien, falls die extremsten Klimamodelle recht haben, aber die Aufzeichnungen zeigen, dass genau dies nicht der Fall ist. Nur das INM-CM4-Modell passt ganz gut zu den Beobachtungen, und dieses Modell prophezeit alles andere als den Weg in eine Katastrophe.

Bei der Erforschung des Prozesses der Evolution ist es das Gleiche. Einige glauben, dass der dominante Prozess die natürliche Selektion ist und epigenetische Änderungen minimal sind. Andere glauben das Gegenteil. Jeder glaubt, dass beides eine Rolle spielt. Genau wie in der Klimawissenschaft ist es sehr schwierig herauszufinden, welcher Prozess der dominante Prozess ist.

Die jüngste Klimahistorie (der „Stillstand“ der Erwärmung) zeigt, dass wir noch sehr viel Zeit haben, dieses Problem in den Griff zu bekommen, bevor wir irgendetwas Drastisches tun wie z. B. die Zerschlagung der Industrie fossiler Treibstoffe und die Verurteilung von Milliarden Menschen zu einem Leben in Armut (hier) infolge mangelnden Zugangs zu bezahlbarer Energie. Wir haben derzeit sehr viele billige fossile Treibstoffe zur Verfügung. Wie Matt Ridley in seinem Buch „The Rational Optimist” berechnet, kostete eine Kilowattstunde Strom im Jahre 1900 eine Arbeitsstunde und nur fünf Minuten heute. Der mittlere Haushalt in den USA verbraucht 911 Kwh Strom pro Monat [in Europa dürfte der Wert noch etwas niedriger liegen. Anm. d. Übers.]. Dies hätte im Jahre 1900 unmögliche 114 Acht-Stunden-Tage Arbeit erfordert, während es heute neun Tage erfordert. Falls die Projektionen in WC13 korrekt sind, kann der „Stillstand“ noch eine ganze Weile weitergehen, was uns noch mehr Zeit verleiht. Wir müssen heute nicht über eine ökonomische Klippe springen.

Andy May has been a petrophysicist since 1974. He has worked on oil, gas and CO2 fields in the USA, Argentina, Brazil, Indonesia, Thailand, China, UK North Sea, Canada, Mexico, Venezuela and Russia. He specializes in fractured reservoirs, wireline and core image interpretation and capillary pressure analysis, besides conventional log analysis. He is proficient in Terrastation, Geolog and Powerlog software. His full resume can be found on linkedin or here:AndyMay

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/07/26/climate-facts-versus-climate-theories/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

02 Aug 12:17

Vernichtendes Studienergebnis: Elektroautos sind als Regelenergie-Speicher zu teuer

INEES Studie (Hervorhebungen durch den Autor): [1] Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen

Die Integration der Fahrzeuge in den SchwarmDirigent® der LichtBlick SE zeigt, dass Elektrofahrzeuge mit hoher Sicherheit und kurzer Reaktionszeit eine Leistungsreserve für das Stromnetz bereitstellen können. Damit wurde im Projekt nachgewiesen, dass die Erbringung von Regelleistung mit einem Elektrofahrzeugpool technisch möglich ist. Allerdings lassen die Projektergebnisse ebenfalls erkennen, dass ein hoher Energieumsatz, der den durch die Mobilität verursachten jährlichen Energieumsatz um ein Vielfaches übersteigt, aus technischen und wirtschaftlichen Gründen zu vermeiden ist. Denn dieser führt zu einer hohen zusätzlichen Alterung der Fahrzeugbatterien, zusätzlichen Umwandlungsverlusten und Umlagekosten auf den für die Zwischenspeicherung bezogenen Strom. Damit eignet sich ein Elektrofahrzeugpool mehr für die Vermarktung seines Leistungs- als seines Arbeitsvermögens.

Die energiewirtschaftliche Analyse zeigt, dass unter den aktuellen Rahmenbedingungen über die Erlöse am Markt für Regelleistung die laufenden Kosten des Betriebs derzeit nicht gedeckt werden können.

Dabei wurden folgende Rahmenbedingungen als hinderlich identifiziert, die derzeit auch im Zusammenhang mit der allgemeinen Einbindung von dezentralen Stromerzeugungseinheiten kontrovers diskutiert werden:

die Kosten für Abrechnung und Messwesen für leistungsgemessene Anschlüsse • die regulatorischen Rahmenbedingungen der Sekundärregelleistung (verpflichtende Leistungsvorhaltung für eine Woche, Nachweisführung) • die technischen Anschlussbedingungen an das Niederspannungsnetz (60 Sekunden Netzüberwachung vor Zuschaltung einer bidirektionalen Ladestation) • die in voller Höhe zu bezahlenden Umlagekosten auf den für die Zwischenspeicherung bezogenen Strom und die damit einhergehende Benachteiligung gegenüber anderen Speichertechnologien

Fazit der Studie: Wenn schon, dann sollen E-Autos zum Fahren benutzt werden. Als EEG-Zwischenspeicher sind sie (wie jeder Akku) technisch mit entsprechendem Aufwand zwar grundsätzlich geeignet, aber nur, wenn die hohen Kosten unberücksichtigt bleiben.

Selbst verständlich listet die Studie auch Lösungen dafür, welche – wie sollte es beim EEG anders sein – in erhöhte Subventionen (Änderung der Rahmenbedingungen) münden. Aber selbst das reicht nicht:

[1] Änderungen an diesen Rahmenbedingungen können dazu beitragen, die laufenden Kosten zu senken und das Potenzial der Fahrzeuge besser einzusetzen. Dennoch ist nicht zu erwarten, dass allein durch diese Änderungen eine vollständige Kostendeckung erreicht werden kann. Nötig wären vielmehr höhere Erlöse an den entsprechenden Märkten. Die Entwicklung während der INEES-Projektlaufzeit ging jedoch in die entgegengesetzte Richtung.

Ein Teilnehmer an dieser Studie, die LichtBlick SE meldete es trotzdem als einen Erfolg und lässt auf ihrer Internetseite das wirkliche Studienergebnis einfach weg, denn das ist ja negativ für ihr Geschäftsfeld.

LichtBlick SE:
[3] Wie E-Autos mit SchwarmEnergie® die Stromnetze stabilisieren können

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts INEES sind vielversprechend. So konnte gezeigt werden, dass es technisch möglich ist, kurzfristige Schwankungen im Stromnetz mit einem Pool von rückspeisefähigen Elektroautos auszugleichen. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ist die Einbindung in den Strommarkt noch nicht rentabel genug. Doch geplante Gesetzesänderungen und technische Weiterentwicklungen können die Wirtschaftlichkeit in naher Zukunft deutlich steigern.

Damit ist die LichtBlick SE nicht alleine. Unserem Bundesministerium für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit muss das Ergebnis ebenfalls so peinlich gewesen sein, dass es in seiner Mitteilung die vernichtende Kostenproblematik und Schlussaussage ebenfalls nicht erwähnte. Allerdings spricht es nicht wie die Fa. Lichtblick von „vielversprechend“, sondern nur von „könnten“:

Bundesministerium für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit:
[4] Batterien von Elektrofahrzeugen könnten – intelligent genutzt – im gesamten Stromnetz einen Beitrag zum Lastmanagement leisten, indem zu Zeiten hoher Stromerzeugung und geringem Strombedarf Energie gespeichert und bei Lastspitzen wieder abgegeben wird. Ein Pool von Elektrofahrzeugen könnte Systemdienstleistungen anbieten und am Regelenergiemarkt teilnehmen.

Portale der EEG-Lobby fanden ein Teil-Ergebnis der Studie für so wichtig, dass sie darüber sofort informierten:

Solarbranche.de Branchenportal für die Solarenergie: Elektrofahrzeuge als Leistungsreserve für das Stromnetz geeignet
Eine wichtige Option für das weitere Vorankommen der Energiewende

... obwohl es eigentlich nichts weiter aussagt, als dass eine teure Studie erneut belegen konnte, dass Akkus Strom speichern und auch abgeben können und mit teurer Intelligenz und zusätzlicher Infrastruktur (Beides aktuell nirgends vorhanden) sogar gesteuert.

Wie gesagt: Beim EEG an Kosten zu denken, geschweige zu erwähnen, gilt in Deutschland als rufschädigend und Standortnachteil.

Interessant sind in der Studie Grafiken, welche den exorbitanten Verschleiß der E-Akkus durch Regelenergie-Bereitstellung und bei niedriger Temperatur aufzeigen. Leider sin diese (für Kritiker) hochinteressanten Hinweise (bewusst?) sehr mager hinterlegt, was man auch daran erkennen kann, dass die Achsen der Grafiken keine Zahlen zeigen. Jedenfalls bestätigen diese Ergebnisse das, was bereits in [5] über diese hoch-sensiblen E-Akkus berichtet wurde.

Bild1 [1] Alterung durch Lagerung und mit Regelleistungsbeanspruchung. SOH: State of Health; SRL: Sekundärregelleistung

Bild2 [1] Temperaturabhängigkeit der Akkukapazität. SOH: State of Health

Zum Thema Mittelzeitspeicherung hält sich die Studie bedeckt. Man hat den Eindruck, dass man sich gar nicht erst getraut hat, dazu Stellung zu nehmen, bzw. die Analysen dahingehend auszuweiten. Somit kann man fast unbesehen davon ausgehen, dass die Vorhersagen unserer „Energieintelligenz“ wie sie zum Beispiel der e.on Vorstand darstellt ebenso schnell und hoffnungslos in die Brüche gehen wird, sobald sich eine „ehrliche“ Studie auch damit beschäftig (Anm.: es gibt solche bereits und die Ergebnisse darin sind für Akkuspeicher desaströs [7]Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten):

e.on: [2] Elektroautos als Energiespeicher

Wir stehen am Anfang einer revolutionären Entwicklung in der Mobilität. In Zukunft wird die E-Mobilität aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sein und als integraler Bestandteil der Energiewelt von morgen den Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten galt in der Energiewirtschaft: Ein Kraftwerk produziert nur dann Strom, wenn der Kunde ihn braucht - also nach Bedarf. Erneuerbare Energieträger wie Windkraft oder Photovoltaik funktionieren allerdings nicht auf Abruf, sie sind abhängig vom Wetter, konkret von Windintensität oder Sonnenscheindauer. Elektroautos könnten nun einen wichtigen energiewirtschaftlichen Beitrag zur Nutzung von Erneuerbaren Energien leisten. Die Akkus vieler Elektroautos bilden nämlich zusammen einen großen dezentralen Speicher, der einen Puffer für die wetterabhängig schwankende Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien bilden kann.

Was wird man in Berlin wohl machen, nachdem die reale Physik sich wieder nicht den politischen Vorgaben entsprechend verhält? Ganz einfach: Zuerst einmal verstärkt forschen lassen. Wer der Politik nicht gehorcht, wird (aus)geforscht.

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Batterieforschung für Elektroautos

Die Batterieforschung für Elektroautos ist ein Aushängeschild des Bundesforschungsministeriums. Bald sollen die besten Batterien aus Deutschland kommen. "Wir wollen Innovationsweltmeister werden", sagt Bundesministerin Johanna Wanka.

"Batterie 2020" - eine neue Generation

Die im August 2014 veröffentlichte Maßnahme "Batterie 2020" setzt die strategische Linie des BMBF fort.

Und dann kann man beliebig weiter den Wunsch subventionieren. Zumindest mittelfristig ließ sich damit noch immer jeder Unsinn des EEG wenigstens übergangsweise kaschieren. Die letzte Subventionsbereitstellung für E-Autos hat gezeigt, wie leicht das geht, wenn „alle“ an einem Strang ziehen:

SPIEGEL ONLINE: [6] Elektroautos: Gewinne für die Firmen, Kosten für den Staat

Die deutschen Autohersteller betteln beim Staat um Milliardensubventionen für Elektroautos. Der Vorstoß ist ein dreister Versuch, betriebswirtschaftliche Risiken auf die Steuerzahler abzuwälzen.

Bei etwa einer Million Elektroautos, die bis zum Jahr 2020 auf Deutschlands Straßen fahren sollen, geht es unterm Strich also um fünf Milliarden Euro, mit denen sich die Autokonzerne vom Staat subventionieren lassen wollen. Fünf Milliarden Euro: Das, nur mal so zum Vergleich, ist ziemlich exakt auch der Betrag, den die Bundesregierung ansonsten für sämtliche Forschungsprojekte ihrer neuen Hightech-Strategie in diesem Jahr auszugeben bereit ist.

Solange allein die Herstellung eines Elektroantriebes samt Batterie mehr Energie verbraucht, als ein herkömmlicher Mittelklassewagen auf 100.000 Kilometern vertankt, hat auch die Umwelt nichts davon. Und wo kommt eigentlich der Strom für die Ladesäulen her? Wirklich nur aus erneuerbaren Energiequellen, wie es in den Hochglanzbroschüren an den Frankfurter Messeständen suggeriert wird? Oder doch eher aus dem deutschen Stromnetz mit über 50 Prozent Kohle- und Gaskraft.

In einem EIKE-Blog formulierte ein Leser: „Als Außenstehender hat man mittlerweile den Eindruck, dass in Deutschland das Finanzieren von absurden technischen Lösungen auf Kosten der Allgemeinheit der Volkssport Nr. 1 ist."

Dieser Wahrheit braucht man nichts hinzu zu fügen.

Zu welchen absurden Leistungen unsere Ministerialbürokratie dabei fähig ist, wurde bereits im Artikel: [8] Ein Blick zurück in die Zukunft Die Studie zu „neuen Kategorien alternativer Energien“ aufgedeckt.

Quellen

[1] INEES Studie: Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen – INEES Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

[2] e.on: Elektroautos als Energiespeicher

https://www.eon.de/pk/de/energiezukunft/erneuerbare-energien/technologie/energiespeicherung/elektroautos-speicher.html

[3] LichtBlick SE: Wie E-Autos mit SchwarmEnergie® die Stromnetze stabilisieren können

https://www.lichtblick.de/privatkunden/schwarm-energie/innovationen/schwarmmobilitaet

[4] Bundesministerium für Umwelt Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit: INEES Intelligente Netzanbindung von Elektrofahrzeugen zur Erbringung von Systemdienstleistungen

http://www.erneuerbar-mobil.de/de/projekte/foerderung-von-vorhaben-im-bereich-der-elektromobilitaet-ab-2012/kopplung-der-elektromobilitaet-an-erneuerbare-energien-und-deren-netzintegration/inees

[5] EIKE 19.02.2016: Gleiches Recht für Alle: Warum dürfen Elektroautos so weit von den Prospektangaben abweichen?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/gleiches-recht-fuer-alle-warum-duerfen-elektroautos-so-weit-von-den-prospektangaben-abweichen/

[6] SPIEGEL ONLINE: Elektroautos: Gewinne für die Firmen, Kosten für den Staat

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/elektroautos-die-bettelei-um-subventionen-ist-dreist-a-1053697.html

[7] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/elektro-energiespeicherung-notwendigkeit-status-und-kosten-teil-3-abschluss/

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-blick-zurueck-in-die-zukunft/

[8] EIKE 04.02.2016: Ein Blick zurück in die Zukunft

Die Studie zu „neuen Kategorien alternativer Energien“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-blick-zurueck-in-die-zukunft/

02 Aug 09:27

Slow-motion replays can distort criminal responsibility

02 Aug 08:33

Käfer-Alarm: Das Baumsterben im Osten geht weiter

München - An Bäumen, die jetzt in Riem gefällt wurden, wurden Larven und Eier des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) entdeckt. Damit wird die Befallszone nochmals ein Stück größer, weitere Bäume müssen gefällt werden.
02 Aug 08:03

Noch einmal: Precipitable Water*

Abbildung 1: Scatterplot mit TPW (X-Achse) im Verhältnis zu Atmosphärischer Absorption (Y-Achse). Die gestrichelte vertikale Linie zeigt den nach Gebiet gewichteten globalen mittleren Wert. Gepunktete vertikale Linien zeigen die Bandbreite des globalen Mittelwertes über den Zeitraum. Die Neigung der Kurve an jedem Punkt beträgt 62,8/TPW (W/m² pro Grad)

In diesem Beitrag betrachte ich die andere Hälfte der Beziehung. Diese ist die Beziehung zwischen der Wassertemperatur der Ozeane an deren Oberfläche und das gesamte precipitable water. Die gute Nachricht lautet, dass wir anders als bei den CERES-Daten, die nur 15 Jahre zurück reichen, TPW-Aufzeichnungen seit dem Jahr 1988 haben, ebenso wie Wassertemperaturen für den gleichen Zeitraum. Abbildung 2 zeigt die Beziehung zwischen diesen beiden Größen:

Abbildung 2: Scatterplot, TPW-Daten von RSS im Verhältnis zu ReynoldsOI-Wassertemperaturen. Siehe Anmerkungen am Ende zu den Datenquellen.

Wie man sieht, ist die Beziehung geordnet, aber nicht einfach. Zuerst dachte ich, dass die Beziehung logarithmisch sei, aber es zeigte sich, dass dem nicht so ist. Auch eine Potenzfunktion [power function] repräsentiert das Verhältnis nur sehr schlecht. Nachdem ich erfolglos eine Vielfalt von Kurven untersucht hatte, kam ich zu dem Ergebnis, dass man sich dem Ganzen mit einer inversen S-förmigen Kurve [sigmoid function] nähern könnte (oben in gelb dargestellt). Angesichts der sehr smarten Leute hier denke ich, dass irgendjemand in der Lage sein wird, eine physikalische Begründung zusammen mit der richtigen Gleichung zu liefern. Aber für das, was ich hier darlegen möchte, reicht es.

Nun, die Beziehung zwischen Wasserdampf und atmosphärischer Absorption ist eindeutig logarithmisch, wie es von der Theorie auch vorgegeben wird. Andererseits kenne ich keinerlei einfache Theorien zur Beziehung zwischen Wassertemperatur und Gesamt-PW. Zum Beispiel passt die Kurve nicht zur Clausius-Clapeyron'schen Zunahme des Wasserdampfes. Und eindeutig ist mein Verfahren rein heuristisch und brute-force … aber das ist in Ordnung, weil ich nicht behaupte, dass es erläuternd ist. Ich verfolge einen anderen Zweck. Ich will nämlich herausfinden, wie stark sich das PW pro Grad Änderung der Wassertemperatur ändert. Und für diesen Zweck muss die Funktion ableitbar sein.

Zunächst einmal möchte ich erklären, wo wir stehen. Im vorigen Beitrag habe ich eine mathematische Beziehung abgeleitet zwischen den beiden in Abbildung 1 gezeigten Variablen. Dabei handelt es sich um die atmosphärische Absorption der ausgehenden langwelligen Strahlung bei klarem Himmel von der Erdoberfäche sowie der Gesamt-PW-Gehalt (TPW) der Atmosphäre.

Und zu Beginn dieses Beitrags habe ich eine mathematische Beziehung zwischen den beiden in Abbildung 2 gezeigten Variablen hergeleitet. Das sind der Gesamt-PW-Gehalt der Atmosphäre und die Wassertemperatur SST.

Das bedeutet: setzt man Letzteres in Ersteres ein, kann ich eine mathematische Beziehung herleiten zwischen der SST und der atmosphärischen Absorption.

Natürlich wollte ich meine Formel grundlegend testen, welche die Wassertemperatur mit der atmosphärischen Absorption verbindet. Ich habe bzgl. der Absorption nur die CERES-Daten, so dass hier ein kürzerer Zeitraum abgedeckt ist als in Abbildung 2. Da die Gesamt-Beziehung mit den Reynolds-Wassertemperaturdaten erstellt worden ist, habe ich diese für den Vergleich herangezogen.

Abbildung 3: Atmosphärische Absorption langwelliger Strahlung im Verhältnis zur Wassertemperatur. Zur mathematischen Herleitung siehe die Anmerkungen am Ende.

Ich bin recht zufrieden damit als Vergleich zwischen theoretischer und gemessener atmosphärischen Absorption. Dazu ein paar Bemerkungen. Erstens, die Differenz unter 0°C kommt zustande, weil CERES und Reynolds bei Frost Dinge messen, die sich geringfügig unterscheiden, sobald Eis ins Spiel kommt. CERES misst die mittlere Temperatur des Eises und des Wassers, während Reynolds allein die Wassertemperatur erfasst.

Weiter. Die leichte Krümmung der schwarzen Linie von 0°C bis 25°C folgt nicht vollständig der roten Linie. Ursache hierfür ist, dass ich die Daten unter dem Gefrierpunkt mit einbezogen habe, was die Ergebnisse etwas verzerrt hat. Vielleicht hätte ich diese Daten außen vor lassen sollen, aber ich dachte, der Vollständigkeit halber...

Die leichte Krümmung der schwarzen Linie von 0°C bis 25°C ist der Tatsache geschuldet, dass die Strahlung der Oberfläche proportional zur vierten Potenz der Temperatur ist. Falls man die Absorption berechnet hätte gegen die ausgehende Strahlung anstatt gegen die Temperatur, hätte sich eine gerade Linie ergeben. Ich habe es so gemacht, weil es viele Diskussionen um den Wert der „Wasserdampf-Strahlungs-Rückkopplung“ [water vapor radiative feedback] gibt, die pro Grad Celsius gemessen wird. Ich könnte eine bessere Näherung erhalten, wenn ich die T↑4-Beziehung einbezogen hätte, aber meine Schlussfolgerung war, dass das Ergebnis nicht den Aufwand gerechtfertigt hätte … falls ich eine größere Genauigkeit benötige, kann ich die Abbildung noch einmal errechnen, aber für jetzt ist sie mehr als ausreichend.

Die Stärke der Rückkopplung wird berechnet als die Neigung der roten Linie in Abbildung 3. Die Neigung ist die Änderung der Absorption für eine Änderung um 1°C der Wassertemperatur. Abbildung 4 zeigt die Amplitude der Wasserdampf-Strahlungs-Rückkopplung über die Bandbreite der ozeanischen Wassertemperaturen:

Abbildung 4: Wasserdampf-Strahlungs-Rückkopplung, berechnet als die Änderung der atmosphärischen Absorption ausgehender langwelliger Strahlung pro 1°C Änderung der Wassertemperatur.

Das ist ein sehr interessanter Verlauf. Angesichts der allgemeinen Form der Abbildungen 1 und 2 hätte ich dieses Aussehen erwarten können … aber es kam irgendwie als Überraschung. In den meisten Gebieten der Welt heben sich die beiden Tendenzen gegenseitig auf, und die Wasserdampf-Strahlungs-Rückkopplung bei klarem Himmel beträgt etwa 3 bis 4 W/m² pro Grad Celsius. Aber in den Tropen, wo das Wasser warm ist, schießt die Wasserdampf-Rückkopplung in den Himmel.

Diskussion

Mit einer so großen Strahlungs-Rückkopplung von Wasserdampf, drei bis vier Watt pro Quadratmeter pro Grad und noch viel höher in den Tropen – warum gibt es da keine Runaway-Rückkopplung? Ich meine: die so genannte, vom IPCC behauptete „Klima-Sensitivität“ lautet, dass 2 bis 3 W/m² zusätzliche Strahlung zu einem Grad Erwärmung führt. Und den Beobachtungen oben zufolge, wenn es sich um ein Grad erwärmt, bekommen wir eine zusätzliche einfallende Strahlung durch Wasserdampf von 3 bis 4 W/m². Und von dieser Menge wird behauptet, dass sie ausreichend sei für mehr als ein Grad zusätzliche Erwärmung … ein Garant für eine positive Runaway-Rückkopplung, falls ich jemals eine gesehen habe. Also – mit jener hohen Strahlungs-Rückkopplung, warum zeigt sich keine Runaway-Rückkopplung?

Man könnte beginnen mit der sorgfältigen Lektüre der Diskussion von Dr. Roy Spencer zu diesem Thema, nämlich Five Reasons Why Water Vapor Feedback Might Not Be Positive. Die TL-DR-Version lautet: wenn der Wasserdampf-Gehalt in der Luft zunimmt, nimmt die einfallende Strahlung tatsächlich zu … aber es gibt auch noch viele andere Dinge, die sich ebenfalls ändern.

Als ein von Dr. Spencer erwähntes Beispiel in seiner Diskussion des Verhältnisses zwischen Wasserdampf und Niederschlagsmenge sagte er:

Während wir wissen, dass die Verdunstung mit der Temperatur zunimmt, wissen wir nicht sehr viel darüber, wie sich die Effizienz von Niederschlags-Systemen mit der Temperatur ändert.

Letzterer Prozess ist viel komplexer als die Verdunstung von der Erdoberfläche (Renno et al. 1994), und es ist keineswegs geklärt, ob sich Klimamodelle diesbezüglich realistisch verhalten.

Da möchte ich noch etwas hinzufügen. Die Regenmenge steigt mit steigendem atmosphärischen Wassergehalt, wie Abbildung 5 zeigt:

Abbildung 5: Scatterplot, Verdunstungskühlung durch Regen im Verhältnis zu TPW. Die TRMM-Daten überdecken lediglich die Breiten zwischen 40°N und 40°S.

Man beachte die Größenordnung der involvierten Abkühlung … nicht Watt pro Quadratmeter, sondern hunderte Watt pro Quadratmeter. Während PW von etwa 40 bis 55 kg pro Quadratmeter reicht, reicht die Verdunstungsabkühlung von 50 bis 250 Watt pro Quadratmeter oder mehr … das ist eine große Abkühlung, etwa zehn Watt pro zusätzlicher Abkühlung pro zusätzlichem kg von PW.

Das können wir vergleichen mit der Neigung der zunehmenden Wasserdampf-Strahlungs-Rückkopplung in Abbildung 1. Die Neigung in Abbildung 1 beträgt 62,8 W/m² dividiert durch TPW, so dass sich bei einem TPW von 50 kg/m² etwa 1,2 W/m² zusätzliche Strahlungs-Erwärmung pro zusätzlichem kg/m² Wasser ergeben würde … gegen 10 W/m² Verdunstungs-Abkühlung durch Regen pro zusätzlichem kg/m² Wasser.

Aber Moment … da ist noch mehr. Abbildung 6 zeigt die Verdunstungsabkühlung durch Regen im Vergleich zur Wassertemperatur SST. Da SST und PW in einer engen Beziehung zueinander stehen, sieht Abbildung 6 der Abbildung 5 ziemlich ähnlich:

Abbildung 6: Scatterplot, Verdunstungsabkühlung durch Regen im Vergleich zu Reynolds-Wassertemperaturen SST.

Wie in Abbildung 5 steigt die Verdunstungsabkühlung durch Regen am warmen (rechten) Ende der Skala von 50 bis etwa 200 W/m² sehr schnell. Allerdings ist es hier von Bedeutung, dass die SST von 27°C bis 30°C reicht. Und das ergibt eine Gesamt-Abkühlung von etwa 50 W/m² pro Grad … was die 3 bis 4 W/m² wasserdampf-basierter Erwärmung des IPCC ziemlich marginalisiert …

Es gibt einen weiteren interessanten Aspekt bei Abbildung 6, und zwar die leere Fläche unten rechts. Ich habe immer gesagt, dass thermoregulierende Phänomene wie Gewitter von Temperaturschwellen abhängen. Die leere Fläche in der unteren rechten Ecke von Abbildung 7 zeigt, dass oberhalb einer bestimmten Wassertemperatur … der Regen diese abkühlt. Und nicht nur der Regen, sondern auch je wärmer es wird, desto größer die Gesamt-Verdunstungs-Abkühlung und desto größer auch die minimale Verdunstungs-Abkühlung.

Die Abkühlungseffekte von Wasserdampf hören hier aber noch nicht auf. Zunehmender Wasserdampf lässt auch die Größe der absorbierten Sonnenenergie zunehmen, wenn sie durch die Atmosphäre dringt. Wie bei der Absorption der ausgehenden langwelligen Strahlung ist die Beziehung auch hier logarithmisch. Abbildung 7 zeigt diese Beziehung:

Abbildung 7: Scatterplot, atmosphärische Absorption der einfallenden Solarstrahlung (Y-Achse) im Verhältnis zu TPW (X-Achse).

Logarithmische Beziehungen der Form „m log(x) + b” haben eine einfache Neigung, nämlich m/x. Die Neigung der Gleichung in Abbildung 7 beträgt 31,6/TPW (W/m² pro Grad). Zuvor haben wir gesehen, dass die Neigung der Erwärmung durch zunehmenden Wassergehalt 62,8/TPW (W/m² pro Grad) betragen hatte. Dies bedeutet, dass zu jedem Punkt die Hälfte der Erwärmung durch Wasserdampf-Strahlungs-Rückkopplung kompensiert wird durch den Verlust der einfallenden Sonnenstrahlung infolge zusätzlichen Wasserdampfes.

Und auch das ist noch nicht das Ende der damit zusammenhängenden Phänomene … Abbildung 8 zeigt die Korrelation zwischen TPW und Wolken-Albedo:

Abbildung 8: Korrelation von TPW und Wolken-Albedo

Wie man sieht, wenn in den Tropen PW zunimmt, nimmt auch die Wolken-Albedo zu (rot-gelb). Das macht Sinn: mehr Wasser in der Luft bedeutet mehr Bewölkung. Auch dies hat einen Abkühlungseffekt zur Folge.

Dies ist auch keine vollständige Liste. Nicht angesprochen habe ich Änderungen der einfallenden langwelligen Strahlung durch Wolken … immer neue Beziehungen.

Schlussgedanken

Das Zentrum der Klimaaktivitäten liegt in den Tropen. Die Hälfte des verfügbaren Sonnenlichtes trifft auf die Erde zwischen 23°N und 23°S. Die wesentlichen Phänomene, die die einfallende Solarstrahlung regulieren, treten in den Tropen auf. Und wie die Graphen oben zeigen, befindet sich die Menge des Wassers in der Atmosphäre im Herzen jener Phänomene.

Ist also die Rückkopplung von Wasserdampf positiv oder negativ? Alles in allem muss ich sagen, dass sie deutlich negativ ist, aus zwei Gründen. Der erste Grund ist die langzeitliche Stabilität des globalen Klimasystems (z. B. betrug die Änderung der globalen Temperatur nur ± 0.3°C während des gesamten 20. Jahrhunderts). Dies impliziert eher eine negative anstatt einer positiven Rückkopplung.

Der zweite Grund sind die relativen Größenordnungen der oben beschriebenen verschiedenen Rückkopplungen. Diese werden dominiert durch Verdunstungsabkühlung infolge Regens und durch die Änderungen des reflektierten Sonnenlichtes infolge der Albedo. Beides ist viel größer als die 3 bis 4 W/m² der von Wasserdampf induzierten Strahlungs-Erwärmung.

Allerdings gibt es eine sehr große Schwierigkeit, wenn man die so genannte „Wasserdampf-Rückkopplung“ von der Myriade anderer Phänomene isolieren will. Diese Schwierigkeit ist eingebettet in etwas, das ich den „Ersten Hauptsatz des Klimas“ nenne, der da lautet:

Im Klimasystem hängt alles mit allem zusammen … was wiederum mit allem zusammenhängt … außer wenn das nicht der Fall ist.

Beispiel: Die Temperatur beeinflusst den [Gehalt von] Wasserdampf – steigt die Temperatur, steigt auch der Wasserdampfgehalt. Steigt der Wasserdampfgehalt, nehmen auch Bewölkung und Regenmenge zu. Wenn Bewölkung und Regenmenge zunehmen, sinken die Temperaturen. Wenn die Temperatur sinkt, verringert sich der Wasserdampf … man erkennt hier das Problem. Anstatt Dinge zu haben, die eindeutig Ursache bzw. eindeutig Folge sind, besteht das gesamte System aus etwas, das ich eine „Zirkelkette von Effekten“ nenne, in der es keine eindeutige Ursache und keine eindeutigen Begrenzungen gibt.

Wie auch immer, das sind die Einsichten, die sich mir mit der Untersuchung des PW-Datensatzes erschlossen haben.

Da ich gerade von ;precipitable water' spreche – hier geht gerade die Sonne unter. Wenn ich aus dem Küchenfenster auf den Ozean schaue, sehe ich den vom Pazifik herein treibenden Nebel. Er wabert in Wellen über die fernen Hügel, verschluckt die Bäume auf dem Weg zu unserem Haus … gestern Abend gab es das gleiche Schauspiel.

(Siehe Bild oben rechts).

Ich liebe diesen Seenebel. Er riecht nach meinem geliebten Ozean; trägt den Geruch von Fischerbooten und Muscheln, von versteckten Höhlen und Jugendträumen. Und wenn der Nebel herein treibt, bringt er den Klang des Nebelhorns am Ende der Bodega Bay mit sich. Es sind etwa zehn Kilometer von meinem Haus zu dieser Bucht, aber der Klang scheint in der Nebelschicht gefangen. Dann pausiere ich mit meiner wissenschaftlichen Arbeit – und genieße einfach den Augenblick.

--------------------------------------

Anmerkungen [nicht übersetzt]:

The math … I start with the equation for relationship between absorption (A) and total precipitable water (TPW) shown in Figure 1:

A = 62.8 Log(TPW) – 60

To this I add the inverse sinusoidal relationship between TPW and sea surface temperature, as shown in Figure 2:

TPW =  – 13.5 Log[-1 + 1/(0.00368 SST + .887)] -19.1

Combining the two gives us:

A = 62.8  Log[-19.1 – 13.5  Log[-1 + 1/(0.887 + 0.00368 SST)]] – 60

Differentiating with respect to sea surface temperature gives the result as shown in Figure 3:

dA/dT = 3.13/((-1 + 1/(0.887 + 0.00368 SST)) (0.887 + 0.00368 SST)^2 (-19.1 – 13.5 Log[-1 + 1/(0.887 + 0.00368 SST)]))

Further Reading: NASA says water vapor feedback is only 1.1 W/m2 per degree C …

DATA

RSS data

Reynolds SST data, NetCDF file at the bottom of the page

CERES data

TRMM data, NetCDF file at the bottom of the page

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/07/28/precipitable-water-redux/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

02 Aug 08:02

Was ist falsch an Windkraft? Alles ist falsch bei Windkraft!

  Bild rechts: stopthesethings: turbine-rotor-germany-e1457234450332.jpg

Fügt man es zusammen, im vornehmen und gelehrtem Stil, ist es diesmal Sherri Lange von der nordamerikanischen Plattform gegen Windenergie, sie zählt einigen nordamerikanischen Honoratioren die Fakten auf. Nun zu Sherri.

Catherine McKenna
Email: Catherine.McKenna@parl.gc.ca
House of Commons
Ottawa, Ontario
Canada
K1A 0A6
C.c. Honorable Prime Minister, Justin Trudeau
Email: pm@pm.gc.ca
The Rt. Hon. Justin Trudeau
Prime Minister of Canada
Office of the Prime Minister
80 Wellington Street
Ottawa, ON
K1A 0A2
C.c. President Barack Obama
Email: president@whitehouse.gov
President Barack Obama
The White House
1600 Pennsylvania Avenue NW
Washington, DC
20500.
Delivered by Email and Registered Mail
North American Platform Against Wind Power

Date: June 23, 2016

Sehr geehrte Ministerin Catherine McKenna,

Wir gratulieren Ihnen zu Ihrer Entscheidung den westlichen Chorus Frosch [etwa Sumpf Laubfrosch] in Quebec per Gesetz zu schützen, wie es in der National Post zu lesen war. Mit Ihrer Entscheidung haben Sie gesunden Menschenverstand, Menschlichkeit und Vorauswissen gezeigt. Wie der Schriftsteller, Joseph Brean, es beredt in seinem Aufsatz in der National Post beschreibt:

"Innerhalb der Hierarchie unseres Planeten besetzen die Tiere einen Platz, der, wenn wir Tieren nicht die erforderlichen Rechte geben, uns zumindest veranlasst, die wir behaupten, vernünftige Wesen zu sein, uns selbst ein Verhalten aufzuerlegen, das wir in unseren Beziehungen zu den Tieren reflektieren, Tugenden, die wir in unseren Beziehungen unter den Menschen zu fördern suchen."

Ihre Entscheidung gibt Ehrfurcht zu dieser Aussage. Mit diesem Brief, hoffen wir auch zusätzliche "Relevanz" zu schaffen.

Die nordamerikanische Plattform gegen Windenergie ist eine Organisation, die mit mehr als 370 Gruppen und Zehntausenden von Menschen in Nordamerika zusammenarbeitet, sowie der Nachlese und dem Austausch von aktuellen Energie- und Umweltinformationen mit unseren europäischen Kollegen, die sich auf mehrere tausend zusätzliche Gruppen summieren.

Wir kommunizieren täglich und teilen aktuelle Informationen, mit dem Ziel, die Energiepolitik überall positiv zu beeinflussen und über die Tragödie von Umwelt Unehrlichkeit zu lehren, die mit industrieller Windenergie auftritt. (Bei über 268.000 massiven Windmonstern weltweit, produzieren diese doch nur 0,2 Prozent des Strombedarfs der Welt im Jahr 2014. Das ist Netto-Nichts).

Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um mit Ihnen einige der Umweltzerstörungen nahe zubringen, die mit der grassierenden und gedankenlosen Verbreitung von industriellen Windprojekten einhergeht, sowohl in Kanada und den USA als auch in Europa. Es ist eine beschämende Geschichte von Plünderung und Zerstörung, mit normalen Bürgern, die sich als die eifrigsten Beschützer aufführen. Es gibt kleine und große Kreaturen, im Haus und wildlebend, die ein sofortiges Eingreifen erfordern, mitten in einer "Wild West" Mentalität, mit der natürliche Lebensräume verschlungen werden -  katastrophale, politisch getriebene Gewinnmitnahmen der Windkraft Agenda.

Industrie Wind produziert keinen sinnvollen Strom und wird den Planeten nie retten; aber es wird und ist dabei, zum Niedergang ganzer Arten beizutragen. Es ist die unvorstellbare Serie von Missverständnissen und offenen Lügen, die zu dieser Zerstörung geführt haben. Es wird Führer wie Sie benötigen und es gibt eine wachsende Zahl, um diese Kapitel schließlich umzudrehen, und wie der Schriftsteller Mr. Brean sagt, es uns ermöglichen, angemessen die Qualitäten widerzuspiegeln, die wir als Menschen haben wollen - Rückgewinnung von Rationalität und Respekt für alle Lebewesen und jedem anderen.

Wir verwenden das Wort plündern, aus tiefen Zweck. Ebenso kann es illegaler Raub genannt werden, zu plündern, wegzunehmen. Dies ist eine Industrie, die leider all diese Eigenschaften reflektiert. Windkraft ist nicht sauber, grün oder frei. Es ist das ungeheuerlichste "Einnehmen" von unserem Planeten und Geldbeuteln, das wir in diesem Jahrhundert gesehen haben. Es ist schwer zu sagen, welches "Nehmen" ist größer: das der menschlichen Gesundheit oder der Umwelt: Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Tierwelt. (Egal, wie Sie es analysieren, wir sind alle gleichzeitig betroffen, Mensch und Tier, in Umweltbelangen.)

Die Industrie nennt uns ihre Zahlen von getöteten Wildtieren, Zahlen der eigenen Sterblichkeit in einem bizarren Zugeständnis, und wir versichern Ihnen, diese Zahlen sind falsch. Die realen Zahlen sind oft zehn oder hundert Mal, sogar tausende Male jenseits dessen was berichtet wird. Es ist unsere Überzeugung, dass die endgültige Abrechnung der Schlachtung und Verwüstung in Generationen nicht bekannt sein werden.

Diese enorme Aufzinsung von Fehlern beruht auf einer Mythologie, die in diesem Punkt in der Zeit, als kindisches Geschwätz angesehen werden kann: Die Maschinen sind so leise wie Rice Krispies mit Milch, sagt ein Entwickler. (Der akustische und ILFN [InfraLowFrequencyNoise = Infra- und niederfrequenter Schall] und Schattenwurf und Vibration und die Impulsivität der Kombination, wird von Experten festgestellt, oft als schwächend auf Lebewesen, Leben verändernd, jetzt mit pandemischen Skaleneffekten nachgewiesen.)

Viele sagen, damit schaffen sie Arbeitsplätze und reduzieren unseren Bedarf an fossilen Brennstoffen: Mehr komplette Mythen. Sie reduzieren CO2 und Treibhausgase. Noch mehr Geschwätz und Lüge. Dänemark, das Aushängeschild der Branche, hat nicht ein einziges Kohlekraftwerk abgeschaltet und hat seinen CO2 Ausstoß erhöht.

Das Super Model Deutschland, "geschlachtet" durch eskalierende Energiekosten, kann ebenfalls in keiner Form von Umweltvorteilen sprechen. Es ist wirklich peinlich für dieses Land der Industrieriesen: mit 800.000 Einwohnern in der Energiearmut und von Elektrizität abgeschnitten, von denen einige die Wälder durchstreifen, um Holz für Hitze und Kochen zu bekommen.

Industrie Wind erfordert 100% back-up [Kraftwerke] zu 100% der Zeit. Es ist Zeit Abschied zu nehmen, von der Lüge die fossilen Brennstoffe zu reduzieren. Ganze Volkswirtschaften werden ruiniert, Netto-Arbeitsplätze gehen verloren (Spanien, Großbritannien, Italien, als Beispiele) und die Menschen werden oft als "Flüchtlinge" bezeichnet, die nicht in der Lage sind, ihre wertlos gewordenen Häuser und Grundstücke zu verkaufen und denen Ressourcen fehlen, um umzusiedeln. (Wir werden getrennt an den Minister für Gesundheit schreiben.)

Hier sind ein paar Beispiele für die Auswirkungen auf unsere wild lebenden Tiere, Vögel, Haustiere, Nutztiere und Umwelt, wie bereits erwähnt, was Generationen dauern wird und in vielen Fällen überhaupt nicht mehr rückbaubar ist. Es ist eine kurze Liste der Missachtung, der Grausamkeit und der Ignoranz und die Zurücksetzung und das Leiden ist nicht mit dem gesunden Menschenverstand erklärbar. Im Zusammenhang mit Sozial "gut" wie es die Industrie propagiert, überhaupt nicht.

Wir erhielten in dieser Woche eine E-Mail von einer Familie in Colorado:

Hallo! Ich habe einige Informationen, von denen wir dachten, dass Sie das wissen sollten. Wir haben große Pyrenäen-Hunde und züchten die Rasse seit mehr als 20 Jahren. In mehr als 10 Jahren haben wir Welpen gehabt. Seit die Windkraftwerke errichtet und angeschaltet wurden (17. September 2015) haben wir missgestaltete Welpen. Vor kurzem hatten wir einen Wurf von 6. Einer hatte einen wirklich schlechten Überbiss und Probleme beim Laufen. Das Auge eines anderen tränte wirklich schlimm. Und nun heute, bei einem Welpen den ich montags verkauft habe, wurde mir von den Käufern erzählt, dass er taub ist! Sie waren vollkommen gesund, als wir zu unserem Tierarzt für Impfungen gingen, Entwurmung und ihren Gesundheits-Check. Wir hatten noch nie in unserem Leben einen Welpen mit solchen Problemen, vor allem einen mit Taubheit. Jetzt fürchte ich um unsere anderen Welpen, meine Baby Ziegen, Baby Minipferde und mein Baby Mini Esel und unser Geflügel. Diese Winddinger werden uns noch töten und sie zerstören meine Tiere. Ich musste die ersten zwei missgestalteten Welpen verschenken, das sind $ 1.000 Verlust. Es wird morgen 9 Monate sein, dass diese Monster eingeschaltet wurden. Das hat 14 Tieren das Leben gekostet, meine Ente ist an beiden Augen erblindet und jetzt die missgestalteten Welpen, und eines unserer Ziegenbabys, hat vier Zitzen anstelle von 2. Ich weiß nicht, wie viel ich noch ertragen kann!

Sie werden sich fragen, wie dies möglich ist und die Quelle in Frage stellen. Wir versichern Ihnen, dass diese Art von Berichten aus aller Welt kommt und die Familie, die diese Nachricht geschrieben hat, völlig aufrichtig und ehrlich ist. Wenn Sie wollen, können wir Sie mit dieser Familie kontaktieren oder mit buchstäblich Hunderten von kanadischen (und amerikanischen) Bauern, die in ähnlicher Weise leiden.

Ein Bauer in Amaranth hat 30% seines Viehs allein in diesem Jahr verloren. Leider schaffen diese Berichte weltweit Daten, nicht nur Anekdoten und jährlich sagt uns die Zunahme der Menge an Daten, dass eine Krise seit vielen Jahren besteht.

So schockierend dieses Zitat auch sein kann, es gibt eine ebenso verstörende Liste der schadhaften Auswirkungen, hier eine kurze Probe:

1. Auslöschung des goldenes Adlers [tut mir leid, eine bessere deutsche Bezeichnung habe ich nicht gefunden, weiß das einer unserer Leser?] http://greatlakeswindtruth.org/newsworthy/golden-eagles-face-extinction-in-u-s-as-numbers-plummet-new-studies-reveal/

2. Windturbinen töten tausende von Fledermäusen http://abcnews.go.com/Technology/wind-turbines-kill-thousands-bats-day/story?id=20997657

3. Windparks gegen Tierwelt: die schockierenden Umweltkosten der erneuerbaren Energien http://www.spectator.co.uk/2013/01/wind-farms-vs-wildlife/

4. Schreikraniche zum Tode verurteilt durch Windparks http://savetheeaglesinternational.org/new/whooping-cranes-decimated-by-windfarms.html

5. Fledermaus Tötungen durch Windenergieanlagen geht weiter: mehr Fledermäuse von Turbinen als am „Weißen Rauschen“ Syndrome getötet http://www.scientificamerican.com/article/bat-killings-by-wind-energy-turbines-continue/

6. World Council for Nature: 1600 Fehlgeburten in der Pelzfarm durch Windkraftanlagen https://wcfn.org/2014/06/07/windfarms-1600-miscarriages/

7. US-Windparks töten 10-20 mal mehr Tiere als bisher angenommen savetheeaglesinternational.org/new/us-windfarms-kill-10-20-times-more-than-previously-thought.html

8. Umweltprobleme der Windenergie http://wind-power-problems.org/wind-power-environmental-problems.html

 

Lokale Umweltauswirkungen

Wind-Anlagen-Infrastruktur schafft einen industriellen Alptraum in unberührten und natürlichen Umgebungen:

o   Bau von mehr als 20m breiten Zufahrtsstraßen

o   Installation neuer Übertragungsleitungen

o   Bau von Umspannstationen

o   Tiefe Fundamente und Beton für Windtürme

·        4-6 Morgen Wald werden für jede Windanlage gerodet.

o   Der Bau eines Windparks für 25-Turbinen rodet genug Fläche um 100 Fußballfelder anzulegen

9. Die kolossalen Lügen der Wind Energie über Vogel- und Fledermaussterblichkeit: Wildbiologe http://www.windturbinesyndrome.com/2013/wind-energys-colossal-lies-about-bird-bat-mortality-wildlife-biologist/

Eine Windkraftanlage wirkt in einigen Fällen als Anziehungspunkt und Henker: Die Fledermaus oder ein Raubvogel, kann beispielsweise nach Beute kreisen und wird dann verwundet, getötet und beseitigt oder weggeschleudert. Einige Arten sind vom Aussterben bedroht. Stellen Sie sich vor, dann, bei weltweit über 225.000 Anlagen, die weniger als 0,5 % der Energie der Welt produzieren. Bei diesem Ausmaß an Zerstörung stellen Sie sich eine 20%ige Erhöhung der Anzahl an WKAs vor, was manche wollen.

 

10. Die Hölle für das Tierleben mit Windanlagen http://www.windturbinewildlifehell.org/site/

Die Anzahl der getöteten Vögel und Fledermäuse nur in den USA, hat schätzungsweise mindestens 37 Millionen erreicht, nach den Experten Paul Driessen und Jim Wiegand. Wahrscheinlich ist die Anzahl viel größer. Die wirkliche Größe des schädlichen Beitrags von Windenergieanlagen auf Lebensraum und Nahrung und die Sterblichkeit wird derzeit eher noch unterschätzt.

Außerdem ist das leichte und verstreute Zählen der Sterblichkeit durch die Investoren von Windanlagen offensichtliche fragwürdige Praxis, aber einfach lächerlich.

Die Regierungen geben Erlaubnis zum "töten" oder "nehmen", auch für gefährdete Arten, was beim Naturschutz an die Grenze der Glaubhaftigkeit stößt. Was dem öffentlichen Bewusstsein "verkauft" wird, ist "grünes" Wunschdenken. Was "gekauft" worden ist, ist die Absprache der Regierungen den Investoren Unterstützung zu geben, um buchstäblich die Natur und ihre Prozesse zu vernichten. Die Schulden der Windkraft können nie zurückgezahlt werden. Der Schreikranich und der Golden Eagle [Steinadler; danke an Herrn Oberdörffer] sind auf dem Weg zum Aussterben. Wie viele andere Arten werden in ähnlicher Weise verurteilt werden?

 

11. Das kleine schmutzige Geheimnis der Erneuerbaren https://mothersagainstturbines.com/2015/11/26/renewable-energys-dirty-little-secret/

12. Galgenhumor: Studie zeigt das erbarmungslose Leiden mit Stress und Peinigung durch Lärm und Vibrationen von Windanlagen https://stopthesethings.com/2016/06/06/wind-in-the-gallows-study-shows-badgers-suffer-merciless-stress-torment-from-wind-turbine-noise-vibration/

13. Windkraftanlagen, Wirbeltiere und Fortpflanzung: Offener Brief an die Australian Medical Association: ein Kompendium der Haus- und Wildtierkatastrophen https://wcfn.org/2014/03/31/windfarms-vertebrates-and-reproduction/

14. Die Wahrheit über die Sterblichkeit auf den Wolfs Inseln, Jim Wiegand https://quixoteslaststand.com/2013/01/18/jim-wiegand-the-truth-about-wolfe-island-bird-mortality-rates/

15. Globe and Mail: Windparks tödlich für Vögel, Fledermäuse http://www.theglobeandmail.com/news/national/windfarm-turbines-deadly-for-birds-bats/article4392511/

Wir können Hunderte von Beispielen über die Auswirkungen auf die Umwelt liefern. Die Artikel oben sind nur eine kleine Auswahl.

Auswirkungen ohne Nutzen.

Was ist noch grausamer und unverständlich ist, die Schaffung der "Abzocker Erlaubnis", die den „Investoren“ Vorteile bringt, so dass hohe Bußgelder und Gefängnisstrafen [für den Raubbau an der Natur] vermieden werden. Unter den gegenwärtigen Berücksichtigung bei der USFWS [US-Naturschutzbehörde], ist es die 30 Jahre Erlaubnis um Adler zu töten, die lautstark weltweit angeprangert wird.

Im Urteil für den westlichen Chorus Frosch, beschreibt der Leiter des obersten Gerichtshof, Antonio Lamer die "Herrschaft der Zivilisation." Wir begrüßen Ihre Entscheidung sehr, gefährdete Spezies zu schützen, den winzigen West Choral Frosch. Wenn dies ein Beispiel für Kanadas neue Perspektive zum Schutz gefährdeter Arten und Lebensraum ist, so können wir jetzt ein Bild machen über den Windpark in Watershed, wo die Auswirkungen der industriellen Windnutzung jetzt unabhängig bewertet werden können und unverzüglich renaturiert werden.

Bitte nutzen Sie die volle Autorität ihres Bundesmandates:

"Wir unterstützen solide Umweltentscheidungen. Wir arbeiten, um die Schäden der Vergangenheit zu reparieren, das Wissen zu sammeln und weiterzugeben, und die Entwicklung, Implementierung und Durchsetzung von Richtlinien um künftige Probleme zu verhindern. (Unser Schwerpunkt). Wir arbeiten auch dafür, dass die Kanadier eine sichere, saubere und nachhaltige Umwelt haben, heute, morgen und auch in die Zukunft. "

Wir bitten respektvoll, dass die ehrenwerte Ministerin unverzüglich eine unabhängige Untersuchung über die Auswirkungen der industriellen Windstromerzeugung in Kanada einberuft, für die Tierwelt, deren Lebensraum, einschließlich des menschlichen Lebensraums, unter Bezugnahme auf die "Regeln der Zivilisation", die so deutlich negativ beeinflusst sind.

Bitte erlassen Sie auch ein sofortiges Moratorium für alle anstehenden Windprojekte. Darüber hinaus bitten wir Sie ihre Autorität zu nutzen, um problematische Installationen zu mildern, und kompensieren sie den Familien, den Gemeinschaften und die Reparatur geschädigter Lebensräume. Eine Anfrage wird die vollständigen Schäden und den Mangel an wirtschaftlichen und sozialen Nutzen aufzeigen und wird die moralische Dringlichkeit erhöhen.

Dr. John Etherington, ehemaliger Reader an der Universität Leeds [Prof. mit Lehrstuhl], zitiert in seinem Buch, 14. Auflage „Der Windpark Betrug“ den Geologen Malcom Rider:

"Die Highlands werden von Windpark-Investoren gedemütigt, die darauf bestehen, sie in die Umwelt retten: sie lügen; sie sind hier, um einen Gewinn zu machen. Windparks produzieren sehr wenig und nur intermittierenden Strom. Die meiste Zeit arbeiten sie nicht. Wie kann die Schaufel eines Bulldozers 6000 Jahre gut erhaltene Archäologie aufreißen um die Umwelt zu retten? Wie können die Windflügel der Turbinen einen Steinadler in Stücke reißen, um die Umwelt zu schützen? Wie kann die Regierung von Schottland die Umwelt für solch einen Preis zerstören? Und öffentliches Geld nutzen, um es zu tun? "

Um baldige Antwort wird gebeten.

Sincere best wishes,

Sherri Lange

CEO North American Platform Against Wind Power (NA-PAW)

 

Erschienen auf StopTheseThings am 30.06.2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2016/06/30/whats-wrong-with-wind-power-everything-is-wrong-with-wind-power/

02 Aug 08:02

Sexualität bei Kindern: Hinter dem Sternchenvorhang

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Das Vorgehen des türkischen Präsidenten erinnert an die schlimmsten Diktatoren der Geschichte. Damit schädigt er uns alle. Wir müssen endlich handeln!
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Gesundheit: Was braucht der Patient?

by ZEIT ONLINE: Gesundheit - Harro Albrecht
Im Gesundheitssystem zählen Leistungen, die abgerechnet werden können. Wie sich ein Patient damit fühlt? Was eine Therapie ihm bringt? Oft ist das zweitrangig.
01 Aug 16:14

Recent Changes Have Really Improved the Photos Experience on OneDrive

by Paul Thurrott
Recent Changes Have Really Improved the Photos Experience on OneDrive

For over a year now, I've been recommending Google Photos as the ideal service for backing up your smartphone-based captures. But Microsoft was clearly listening, and in recent months, it's improved OneDrive to match the Google Photos features I enjoy so much.

The post Recent Changes Have Really Improved the Photos Experience on OneDrive appeared first on Thurrott.com.

01 Aug 12:19

Optimal DNS Ad Blocker

01 Aug 07:44

Brewing Up a myStorm FPGA board on the kitchen table

01 Aug 06:35

Warum das Beratungsgeschäft schwierig wird: Die Ära der neuen Macher [Kolumne]

by Alain Veuve

Das Beratungsgeschäft ändert sich immer weiter. Unser Autor Alain Veuve beschreibt in seiner Transformiert-Kolumne, warum das viele Unternehmen betrifft. 

Als ich vor vier Jahren meine Firma für Consulting in Fragen der digitalen Transformation gegründet habe, war die Welt relativ einfach: Es gab Firmen, die Kunden strategisch und konzeptionell beraten haben, es gab Firmen, die Konzepte umgesetzt haben und es gab Firmen, die die Lösungen betrieben haben. Projekte wurden oft nach dem Wasserfall-Prinzip und in klaren Abschnitten durchgeführt. Businessmodelle standen selten zur Disposition. Das alles hat sich in den letzten Jahren gewaltig geändert und neue Vorgehensweisen sind dabei, sich so richtig durchzusetzen. Das ist gut so – für fast alle in diesem Spiel.

Teuer und langsam

Zwar war und ist die Abfolge Strategie -> Konzeption -> Umsetzung -> Betrieb für jedermann einleuchtend und althergebracht. Sie hat aber zwei fundamentale Nachteile: Erstens ist sie für den Kunden extrem teuer und zweitens dauert es enorm lange, bis etwas konkretes das Licht der Welt erblickt. Nicht selten habe ich erlebt, dass man – auch durch firmenpolitisches Geplänkel – locker mal sechs Monate dafür aufwenden musste, bis zumindest strategisch alle Schäfchen im Trockenen waren. Wenn dann ein Konzept fertig war (und drei Leitz-Ordner füllte) waren die Annahmen, auf denen die Strategie fußte, teilweise schon überholt.

Natürlich hatte dann niemand den Mut, das Ganze noch einmal neu zu überdenken. Also begann die Umsetzung – wohlwissend, dass das strategische Fundament bereits stark bröckelte.

(Foto: Shutterstock)
Ein Konzept muss nicht immer dicke Ordner füllen. (Foto: Shutterstock)

Die Folge: extreme Kosten. Je grösser die Beratungsgesellschaften, desto höher die Tagessätze und desto jünger die Berater. Was für die Beratungsunternehmen natürlich wie eine Art Zauberformel war und bis heute ist, deprimierte viele Kunden.

Ich habe es oft erlebt, dass ich bei dem ersten Gespräch nach einer Konzeptphase gefragt wurde, was man denn nun mit dem 400-seitigen Konzept anstellen solle. Das Konzept war teuer, doch niemand verstand es oder wollte sich damit ernsthaft auseinandersetzen. Meine Standard-Antwort damals: „Aus dem Weg räumen.“

Nicht nur Bestehendes digitalisieren, sondern Neues erschaffen.

„Man weiß bei neuen Geschäftsmodellen nie, ob sie funktionieren – oder eben nicht.“

Die Zeiten haben sich geändert. So manch ein grösseres Unternehmen hat erkannt, dass es eben nicht reicht, einfach das bestehende Angebot zu digitalisieren, mal eben einen E-Commerce-Store zu lancieren und eine Social-Media-Abteilung zu haben. Viele haben erkannt, dass sie die neue Technologie dazu einsetzen müssen, um neue Angebote und Produkte zu erschaffen – und damit auch neue Geschäftsmodelle.

Eine Eigenheit dieser neuen Geschäftsmodelle ist, dass man eben nicht mit Sicherheit weiß, ob sie funktionieren oder nicht. Spätestens mit dieser Erkenntnis ist der Wasserfallartige Digitalisierungs-Approach nicht mehr vereinbar.

Vor vier Jahren hatte ich zum ersten Mal mit einem Kunden zu tun, der nicht nach Konzept und Beratung, sondern nach Coaching und Prototyping gefragt hat. Das hatte für mich eine ganz andere Qualität: Wir konnten wirklich etwas machen, nicht nur Workshops und Schreibarbeit. Es hieß aber auch, dass das kein normaler, sicherer Auftrag war. Im Gegenteil: Es war klar, dass das Projekt schlagartig fertig werden würde, wenn wir die ursprüngliche Idee und das Geschäftsmodell mit unserem „Challenging“ „killen“ (ich weiß schon, schrecklich diese Anglizismen) würden, auch schlagartig das „Projekt“ fertig war.

Seitdem nehme ich im Markt wahr, dass viele Kunden einen solchen Approach zumindest im Kopf haben. Zwar werden in der überwiegenden Mehrheit noch immer viele Ausschreibungen und Konzepte erstellt. Ich glaube dennoch zu erkennen, dass wir uns als Branche gerade in großer Geschwindigkeit auf einen Lean Prototype / Design-Thinking-Approach als Standardmethode der Wahl zubewegen.

Und ich glaube, dass das dringend notwendig ist.

Makro-Vorbilder und Beispiele

„Einfach mal machen.“

Es entspricht dem Zeitgeist, einfach mal zu machen. Je mehr Wissen wir schnell verfügbar haben, desto weniger wichtig wird ein theoretischer Approach an die Umsetzung. Besonders krass zeigen sich die Kulturunterschiede in der Autobranche, wo die deutschen Automobilhersteller als Vertreter eines konservativen Approachs mit langwierigen Konzepten und Strategiefindungsprozessen versuchen, die Zukunft anzupacken und ihren Weg zu finden.

Demgegenüber stehen neue Player (allen voran, aber nicht ausschließlich Tesla), die wohl auch eine Strategie haben, aber viel schneller ins Doing kommen und versuchen, möglichst schnell „Minimal Viable“ Products zu liefern. Das ist gerade bei Tesla ganz schön gut aufgegangen. Jetzt muss man das Ganze noch auf eine relevante Größe skalieren und so profane Dinge wie das Geldverbrennen stoppen. Gerade aber in Bezug auf Wertvernichtung kann zumindest VW im Moment „durch eigenen Antrieb“ gerade ganz gut mithalten. Ich weiß schon, dass das böse ist. Aber man muss es auch mal so sehen.

01 Aug 06:34

DevOps tools in a nutshell