Shared posts

29 Aug 10:23

Twitter-Gewinnspiele automatisch abräumen – mit Python

Twitter-Gewinnspiele automatisch abräumen - mit Python

Ein Hacker schrieb ein Python-Skript, um an zahlreichen auf Twitter kursierenden Gewinnspielen teilzunehmen – und gewann. In neun Monaten nahm er an über 165.000 Gewinnspielen teil und räumte im Schnitt pro Tag vier Preise ab. Jeden Tag.

16 Aug 15:21

Pharmaindustrie: Jeder zehnte Arzt ließ sich für Medikamentenstudien bezahlen

by ZEIT ONLINE: Gesundheit -
Anwendungsstudien von bereits zugelassenen Medikamenten sind umstritten. Recherchen zeigen, dass sie zuletzt trotzdem in großem Umfang durchgeführt werden.
16 Aug 15:20

Guy used over 80000 old photos to create a Google Street map of NYC in the 1800s

16 Aug 15:19

Wann traut sich endlich jemand die ganze Wahrheit zu sagen?

In Deutschland werden jetzt ganze Landschaften durch Windräder zerstört, Flugtiere geschreddert und noch laufende, sichere Kernkraftwerke von Milliardeninvestitionen sukzessive weggeworfen. Die Stromkosten steigen ungebremst, und die energieintensive Industrie verlässt unauffällig das Land. Die aktuelle deutsche Energiepolitik wird von Ideologen und Fachunkundigen gestaltet, man schaue sich nur die Vitä der Verantwortlichen in Kanzleramt, im wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen (WBGU, hier, hier, den geballten Unsinn des WBGU als Zitat-pdf unten) oder gar im Umweltministerium an.

Von der fachlich kompetenten Gegenseite erfolgt zumindest bis jetzt kaum Gegenwehr. Auch die Gewerkschaften von bereits zerstörten, oder aktuell im Kugelhagel der Ideologen stehenden, oder schon ins Visier genommen Industrien halten still ( Kernenergie-, Kohle-, Benzin/Dieselfahrzeug-Industrie ). Man muss nicht hellsichtig sein, um das Ziel der Zerstörer zu erkennen:

Es ist die Vernichtung der deutschen Industrie.

Ein kleines Paradoxon: Die den Ideologen zuarbeitenden grünen Spinner, in Wirklichkeit meist schlicht gestrickte Gutmenschen, leben von den Erträgen unserer Industrie vermittels Steuern als staatlich gut umsorgte Lehrer, Soziologen, Berufspolitiker etc. Natürlich betreiben nicht nur sie (meist unbeabsichtigt) sondern im Gegensatz dazu auch die wesentlich intelligenteren, kühl kalkulierenden und höchst fragwürdigen NGO's wie Greenpeace, WWF etc. die Abschaffung unserer Industrie und damit unserer Prosperität. Im Gegensatz zu den Gutmenschen legen es diese NGO's aber wirklich auf Vernichtung an.  

Nun mehren sich in der zweiten Halbzeit des Spiels "Klimaschutz und Energiewende" Widerstände gegen Ideologen und deutsches Spinnertum. Als erste machen die sich exponentiell vermehrenden Antiwindkraft-Bürgerinitiativen Ärger. Die haben die Schnauze gestrichen voll von Umwelt- und Naturzerstörung durch Windräder und von den Wertverlusten ihrer Häuser. Zumindest die Lokalpolitik zeigt infolgedessen schon Zersetzungsspuren. In der großen Politik ist es dagegen noch ruhig - scheinbar. Nur die pfiffige bayerische Maßnahme ausreichend hoher Windradabstände macht eine Ausnahme, eine sehr wirkungsvolle sogar, denn sie erspart dem schönen Bayern die weitgehende landschaftliche Zerstörung. Franken und Oberpfalz haben allerdings noch nichts kapiert, vielleicht aus Trotz gegen den bayerischen Bruder.

Und nun dies, man kann es angesichts der gleichgeschalteten deutschen Medien kaum fassen: strahlte doch die ARD, politisch extrem inkorrekt und in bester Sendezeit, eine kritische Dokumentation über Windräder aus (hier). Dass mit dieser Sendung etwas schief gelaufen ist, kann angesichts der Zensur in den "Öffentlich Rechtlichen" als ausgeschlossen gelten. Vielleicht sollte eine Windrad-Notbremse mit Hilfe der Bevölkerung gezogen werden. Eine solche ist auf direktem Wege inzwischen nicht mehr möglich - zu groß und mächtig für die Politik ist die Schar der Profiteure geworden.

Geradezu herzerweichend war in der ARD-Sendung die ursprüngliche Begeisterung der Bevölkerung für die Energiewende anzuhören. Spätere Historiker werden angesichts dieser in ihrer Naivität nicht mehr zu übertreffenden Lobpreisungen nach dem Muster des St.-Floriansprinzips Vergleiche zu unserer Vergangenheit ziehen. Und sie werden zu erforschen suchen, ob es schiere Dummheit, fehlende Geschichtskenntnisse oder einfach mangelnder Geruchssinn für Schwefel (Anzeichen für den Leibhaftigen) waren, die diese ehemalige Begeisterung für den jetzt erkannten Windrad-Schaden anfachten. Nun ist das Unglück ohne Sprengung der Ungetüme nicht mehr rückgängig zu machen. Wer nicht hören oder nicht EIKE lesen wollte, muss eben jetzt fühlen. An Warnungen von unserer Seite hat es nicht gefehlt.

Wo aber bleiben bei diesem Gemengelage eigentlich die Fachleute? Bislang war nichts von ihnen zu sehen. Fachleute hängen natürlich nicht unabhängig frei in der Luft sondern beziehen von der Industrie Gehälter oder benötigen an Universitäten Forschungsmittel. Wenig verwunderlich ist es daher, dass sie sich zumindest bisher einfach weg duckten.

Hierzu stellvertretend eine Episode des Autors: als ADAC-Mitglied bot er dem ADAC an, in der "Motorwelt" über die Fakten zum CO2 aufzuklären, also zu den Themen "Naturgas, unabdingbar für Pflanzenwuchs und uns Menschen, CO2 aus Ausatmung doppelt so hoch wie aus dem weltweiten Autoverkehr usw.usw.". Wie erwartet wurde das Angebot abgelehnt. Ein Telefonat ließ viel Sympathie und guten Willen der ADAC - Leitung durchblicken (diese hat inzwischen gewechselt), denn so ihre gequälte Entschuldigung: Ich müsse verstehen, sachliche Aufklärung gehe politisch nun einmal nicht, im Grunde wollten sie ja schon gerne, fänden mein Angebot ganz toll etc, etc.

Eine zweite Episode: Auf der Webseite der Uni Heidelberg erschien der bemerkenswerte Beitrag "Findet eine Energiewende statt"? (hier), verfasst von den drei renommierten Physik-Professoren Dirk Dubbers, Ulrich Uwer und Johanna Stachel - letztere auch einmal Präsidentin der deutschen physikalischen Gesellschaft. Wer den Beitrag liest, staunt. Einleitung und Ende betonen fast schon euphorisch die Notwendigkeit der Energiewende, der Hauptteil zeigt dagegen ungeschminkt ihren sachlichen Wahn- und Widersinn.

Eine telefonische Nachfrage des Autors zu diesem Widerspruch bei einem der drei Autoren ergab die Antwort, dass "ohne ein Energiewendelob der Artikel nicht gelesen würde. Der Artikel sei ferner unzähligen Zeitungen zum Abdruck angeboten worden - ohne Resonanz". Der Vorschlag, die Heidelberger Physik solle eine größere und damit durchschlagskräftigere Gruppe gleichgesinnter Kollegen aus allen deutschen Universitäten organisieren, fand kein Interesse. Denn, so die Antwort "der Energiewende-Unsinn würde von alleine verderben". Das stimme zwar, sagte ich, gab aber zu bedenken, dass es dann für den Industriestandort Deutschland zu spät sei. 

 

  • Das wohl schrecklichste Beispiel an mangelnder Zivilcourage bot Dr. Jürgen Hambrecht, ehemaliger Chef der BASF, heute ihr Aufsichtsratsvorsitzender. Sein durchaus möglicher Widerstand in der Ethik-Kommission von A. Merkel zur Abschaffung der deutschen Kernenergie hätte viele gleichgesinnte Industrieführer ermutigt. Er erfolgte nicht. J. Hambrecht hat damit die Chance vertan, als Retter der Vernunft in die deutsche Geschichte einzugehen und hätte dazu nicht einmal Geld oder Leben aufs Spiel gesetzt. Wie aus einschlägigen Kreisen bekannt, wird Hambrecht auch heute immer noch ironisch an seine Feigheit gegenüber Merkel erinnert.

Vielleicht bewegt sich aber langsam, sehr langsam doch etwas. Die VDI-Nachrichten ( ein Blatt, das übrigens mehr die Interessen der Industrie als der im VDI zusammengeschlossenen Ingenieure vertritt) lässt auf S. 2 seiner Ausgabe vom 5. August 2016 Prof. Dr.-Ing. Alfons Kather, den Leiter des Instituts für Energietechnik an der TU Hamburg-Harburg zu Wort kommen: Der Titel lautet "Aschenputtel der Energiewende", wobei mit Aschenputtel die Kohle gemeint ist. Der Aufbau ist ähnlich wie beim o.g. Artikel der drei Heidelberger Professoren: anfangs und am Ende des Artikels das unvermeidliche Energiewendelob, im Mittelteil eine absolut sachgerechte Schilderung über die zumindest für lange Zeit unersetzbare Kohle. Das Energiewendelob ist hierzulande schon so lustig geworden wie die damals ebenso unvermeidbaren Anmerkungen über den real existierenden Sozialismus in jeder Schrift der DDR.

A. Kather geht u.a. auf das Problem der Speicherung von Strom aus Wind und Sonne, auf Power to Gas und auf die Geothermie ein. Seine Schlussfolgerungen sind EIKE pur, denn in EIKE erschienen und erscheinen laufend Beiträge, die sachlich exakt das gleiche wie A. Kather aussagen (es reicht die EIKE-News im Energieteil des aktuellen und letzten Monats durchzublättern). Deswegen seien nur wenige Punkte aus dem Kather-Beitrag herausgegriffen.

Bei Nutzung von Geothermie in Deutschland "werden von 15 Anteilen Wärme, die wir aus 5000 m Tiefe herausholen, 14 Teile an Verlusten an die Umwelt abgegeben". Über die komplett hirnrissige Vision der Bundesregierung, allen Strom Deutschlands aus Wind zu erzeugen schreibt A. Kather weiter: "Im Vergleich mit einem Kohlekraftwerk fallen bei Windkraft die 13-fachen Kosten an, die sich aus Windradinvestitionskosten, Investitionskosten für die Elektrolyseanlagen (Power to gas) und Wasserstoffspeicher zusammensetzen". Vom Platzverbrauch der Windkraft und von seiner Volatilität redet er nicht einmal. Die von ihm im VDI-Artikel angegebenen Zahlen wurden im Rahmen eines noch laufenden Forschungsprojekts am Institut für Energietechnik der TU-Hamburg-Harburg ermittelt.

Die Konsequenzen der Wirtschaftlichkeitsrechnung werden von A. Kather höflich und gedrechselt-verklausuliert gezogen:

"Durch eine träumerische Sicht auf die Zielvorgaben der Energiewende werden kluge Lösungen, die uns dahin führen können, unterdrückt"

Dieser Satz ist leider total unverständlich! Unterstützt A. Kather nun die Zielvorgaben der Energiewende, oder meint er mit "Zielvorhaben" etwas ganz anderes? "Kluge Lösungen" wofür, für die offiziellen Ziele der Energiewende oder für eine sachgerechte, naturschonende Stromerzeugung, oder ...? Im Klartext hätte gemäß seiner Sachschilderungen A. Kather natürlich sagen müssen:

Die Stromerzeugung Deutschlands gehörte vor der Energiewende zur zuverlässigsten weltweit. Es gab nie einen sachlichen Grund dies zu ändern, von den üblichen stetigen Anpassungen an die jeweils neueste Kraftwerkstechnik abgesehen. Die Energiewende ist dagegen für unserer Industrienation der schlimmste Irrsinn seit 100 seit Jahren - Kriege ausgenommen.

Fehlender Mut von A. Kather oder "Zielvorgaben" der VDI-Nachrichten verhinderten klare Worte, die auf den Punkt kommen. Aus diesem Grunde stellen wir die "klugen Lösungen" besser selbst wie folgt vor:

1. Nutzung der Restlaufzeiten unserer noch aktiven Kernkraftwerke.

2. Abschaffung des EEG ( damit fällt der Spuk von Wind- und Sonnenstrom automatisch und schlagartig in sich zusammen ).

3. Ersatz- bzw. Neubau von Kohlekraftwerken ( Grundlastkraftwerke ).

4. Deutschland muss sich wieder der Weiterentwicklung von Kernreaktoren der Generation IV zuwenden - mit dem Ziel inhärenter Sicherheit und verschwindendem Abfall der neuen Systeme. Solche Konzepte in Form von Pilotanlagen gibt es bereits (hier). Wenn diese Anlagen einsatzgeeignet sind, werden sie die Kohle ersetzen.

Man darf zu Punkt 4. übrigens jeden gutmeinenden grünen Spinner fragen, was er eigentlich noch mehr von einer Stromerzeugungsmethode verlangt (man sollte dagegen keinen Ideologen fragen, weil die noch nicht einmal in der Schule gelernt haben, was ein Sachargument ist). Das Benzinauto wird übrigens nicht verschwinden, denn für die Speicherung von Energie sind Kohlenwasserstoffe (Benzin, Diesel) jeder Elektro-Batterie aus grundsätzlichen physikalischen Gründen hoch überlegen. Der Treibstoff kommt aber später nicht mehr aus Erdöl sondern aus Synthese mit Kohle oder Gas.  Die nötige Energie hierfür kommt aus den bereits genannten modernen Kernkraftwerken.

Dieser EIKE-Artikel darf nicht enden, ohne Herrn A. Kather trotz seiner unverständlichen Schlussfolgerung Respekt und Dank für seine unmissverständlichen Aussagen im sachlichen Teil seines VDI-Beitrags zu zollen. Es ist zu hoffen, dass sein Beispiel Schule macht und durch die geballte Aussagekraft von Fachleuten endlich wieder Vernunft ins Klimawandel/Energiewende-Tollhaus Deutschland einkehrt. Wie bekannt, hat zumindest bereits eine aktuelle politische Partei die entsprechende Agenda der technisch-wirtschaftlichen Vernunft und des damit verbundenen Naturschutzes in ihr Programm aufgenommen (Klimaschutz ist das Gegenteil von Naturschutz!). Auch dies wird Wirkung zeigen.

 

 

 

16 Aug 15:19

Bundestag: Abgeordnete beziehen mindestens 18 Millionen Euro nebenher

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Sie sind Anwälte, Aufsichtsräte oder werden als Redner gebucht: Viele Politiker im Bundestag haben lukrative Nebenjobs. Eine Fraktion fällt als besonders fleißig auf.
16 Aug 15:18

Tollhaus Berlin – Forscher sollen nachträglich die „Wissens- und Entscheidungsbasis“ für das verabschiedete 1,5 Grad Ziel suchen

Bild rechts: Heil- und Pflegeanstalt – Bild: Hartmut910 / Pixelio.de

Auf dem Klimagipfel 2015 beschloss man unter Federführung der deutschen Delegation, das schon unsinnige 2,0 Grad Ziel mit der Forderung nach 1,5 Grad zu toppen[2]. Ein Ziel, welches wohl vor allem Deutschland treffen wird (weil es als einziges reiches Land der Welt daran festhält) und vielen Unterzeichnerländern einen Geldsegen bescheren soll (weil sie vorwiegend wegen Deutschlands Klimahysterie aus dem Klimafonds[5] viel bis extrem viel Geld, zu einem erheblichen Teil aus Deutschland, bekommen werden).
Greenpeace veröffentlichte kurz danach eine Studie, welche feststellte, dass dieses Ziel gar nicht erreichbar ist „Paris COP21 Verpflichtung“[2][3] und eine, in welcher es vorschreibt, wie man es trotzdem zu erfüllen hat: [4] „Deutschland lässt sich abschaffen – macht alle mit“.

Zur Erinnerung: Das 1,5 Grad Ziel bedeutet eine noch zulässige Erhöhung der „Erderwärmung“ um 0,6 Grad ][2]

Wie unsinnig es ist, kann man schon alleine anhand des Temperaturverlaufes von Deutschland sehen. Diese 0,6 Grad sind selbst in Deutschland weit weniger Differenz als die oft vorkommende Schwankung zwischen zwei aufeinander folgenden Jahren. Sofern diese 0,6 Grad in den nächsten 100 Jahren überschritten werden, soll die Erde den unumkehrbaren Hitzetod sterben - behaupten Computer-Simulationen und glaubt es das BMFT, wohl weil ein Klimaguru es so verkündet: [6] Fällt die nächste Eiszeit aus?

BMFT: Es könnten Kipppunkte überschritten oder Rückkopplungseffekte in Gang gesetzt bzw. verstärkt und damit irreversible Systemveränderungen eingeleitet werden.

Auf der Erde gibt es einige Gegenden mit Temperaturdifferenzen im Jahresverlauf (Winter – Sommer) von 80 .... 100 °C[8]. Das von schlimmer Kälte und extremer Hitze verschonte Nürnberg erlebte von 1955 - 2015 eine Temperaturspanne von
-30,2 ... +38,6 °C, also 68,8 Grad (DWD Datensatz in Tagesauflösung). Deshalb die Vorhersage des Autors: Man wird in Nürnberg die mit zig Milliarden EUR Steuergeldern „erzwungene“ Temperatur-Reduzierung – falls eine solche überhaupt eintrifft - auch in 100 Jahren statistisch gesichert nicht nachweisen können.

Zudem haben schon Städte wie München und auch das nicht allzu große Nürnberg eine Temperaturerhöhung gegenüber dem Umland von 10 °C[9]. Warum diese bisher problemlos erlebt wurden, aber 0,6 Grad (6% davon) in 100 Jahren so schlimm sind, dass sie mit vielen Milliarden EUR vermieden werden müssen, erschließt sich wohl nur Klimawandel-Gläubigen und „Wissenschaftlern“ welche Nachteile am Computer simulieren.

Bild 1 Temperaturverlauf Deutschland von 1750 bis 2016. Quelle: WIKIPEDIA, Grafik vom Autor aus den Tabellenwerten erstellt.

Vielleicht deshalb stellt unsere Bonner Politik nun fest, dass zu dem letzten November gefassten Klimabeschluss die „Wissensgrundlage“ fehlt und „die wissenschaftlichen Grundlagen für die Bewertung noch nicht umfangreich genug sind“ womit das Thema dringend zu untersuchen wäre.

BMFT: Richtlinie zur Förderung erweiterter und verbesserter wissenschaftlicher Grundlagen für den IPCC-Sonderbericht zu 1,5 °C globale Erwärmung (SR1.5). Bundesanzeiger vom 02.08.2016

Der Fünfte IPCC Sachstandsbericht (AR5) stellt fest, dass nur eine begrenzte Zahl von Studien zu Entwicklungspfaden, die einer Begrenzung der Erwärmung von 1,5 °C entsprächen, zur Verfügung steht und die wissenschaftlichen Grundlagen für die Bewertung noch nicht umfangreich genug sind. Eine möglichst breite und fundierte Wissens- und Entscheidungsbasis ist jedoch dringend erforderlich.
Nun ist der letzte IPCC Bericht schon etwas älter und man hätte schon etwas Zeit gehabt. Trotzdem weiss man bis jetzt anscheinend noch nicht, was der Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Ziel, welches man weit danach beschlossen hat, bedeutet.

BMFT: Neben offenen Fragen zu Transformationspfaden und Klimaschutz sind Untersuchungen notwendig, die Unterschiede in den physikalischen und meteorologischen Auswirkungen bei einer Erwärmung von 1,5 °C gegenüber 2 °C und den damit verbundenen Folgen möglichst umfassend herausarbeiten.

Klimaretter.Info, wie immer zu solchen Themen bestens informiert, brachte es wieder auf den Punkt:

[1] Mit der Bekanntmachung will das Forschungsministerium "durch konkrete, politikrelevante und kurzfristig realisierbare Beiträge" die Wissensgrundlage des globalen Temperaturziels verbessern, das seit Dezember im Weltklimavertrag festgeschrieben ist.

Und schon beginnt das Klimafüllhorn neue Fördermittel auszugießen. Aber nicht für vernünftige und neutrale Forschung - dafür fehlt die Zeit -, sondern für neue „politikrelevante“ Simulationen.

BMFT: Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

Welche Aussagen lassen sich kurzfristig aus Modellstudien über die unterschiedlichen Folgen im Klimasystem und für natürliche und sozio-ökonomische Systeme für verschiedene Erwärmungsgrade (1,5°/2°/3°) ableiten? Wie können diese wissenschaftlich solide, unter Berücksichtigung der Modellunsicherheiten und natürlichen Variabilität formuliert werden?

Denn die Zeit drängt:

BMFT: Die Frist für Veröffentlichungen, die noch in den Bericht aufgenommen werden können, endet nach derzeitiger Planung bereits Anfang 2018. Forschungsbeiträge, die im Rahmen dieser Bekanntmachung durchgeführt werden sollen, müssen darauf ausgerichtet sein, innerhalb des engen Zeitplans zur Realisierung des SR1.5 Ergebnisse zu erzielen.

Weil zum Überlegen und Stillhalten keine Zeit mehr zur Verfügung steht – wenn man nichts Genaues weiß muss man es, damit es niemand bemerkt, ganz schnell durchziehen – bekommen die Vertreter utopischer Theorien wieder Oberwasser. Endlich kann man sich mit schon zu den Akten gelegtem Unsinn neu profilieren. Wichtig scheint nur, dass er so teuer würde, das eine Umsetzung (die den Unsinn bloß legen könnte, bis auf teuer subventionierte Pilotierungen) unwahrscheinlich ist:

[1] Um die Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, brauche es einen "früheren Wendepunkt" – sprich einen schnelleren Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas. Da man sich darauf allein jedoch nicht verlassen könne, rechnen die Forscher von Climate Analytics auch damit, dass in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts negative CO2-Emissionen erforderlich werden. Dafür schließen sie umstrittene Technologien wie die Abscheidung und Einlagerung von Klimagasen im Boden, das sogenannte CCS, nicht aus. 

Und es stellen sich Fragen

Das PIK in Potsdam forscht mit staatlicher Subventionierung und ca. 320 Mitarbeiter(-innen) seit „ewigen Zeiten“ zu genau diesem Thema und berät dazu exklusiv unsere promovierte „Margarine-Industriefachfrau für den Niederrhein“[7], Umweltministerin Frau Hendricks. Auch das AWI hat ca. 920 Mitarbeiter und forscht zu einem erheblichen Teil zum Klima. Warum muss man genau zu diesem Thema nun parallel zusätzliche Forschungen bezahlen? Glaubt man dem PIK nicht mehr (alles), oder wird die Kritik daran zu laut? Oder benötigt man bei den zu verschleudernden Riesensummen einfach zusätzliche „Belege“. Denn an einer wirklichen, neutralen Klimaexpertise besteht laut Ausschreibung gar kein Interesse.

Fragen über Fragen!

Auf jeden Fall wird es bald bis zum Abgabetermin der Simulationsergebnisse im Jahr 2018 eine Vielzahl an „vollkommen neuen Erkenntnissen“ zum 1,5 Grad-Klimaziel aufgrund vieler (entsprechend den politischen Vorgaben) neu parametrierter Klima-Simulationsläufe geben.

Auch in Berlin ist man es zwischenzeitlich gewohnt, Visionen in kurze, prägnante Sätze zu fassen wie es „Wir schaffen das“ repräsentiert. Dem Autor fällt dazu in Anlehnung an eine Fernost-Firma ein: Nichts ist unmöglich, simulier dir ein Klima.

Wie real dieser Kalauer wirklich ist, kann man aktuell wieder im Artikel von M. Limburg: „Mit 15 °C ist die Erde perfekt“, jetzt sollen nur 14,8 °C eine unerträgliche Erwärmung sein!“ nachlesen. Es gibt keine „verbindliche“ Erdtemperatur.

Verschiedene – vor allem nicht unabhängig kontrollierte – Institute berechnen eine. Und sie verändern diese rückwirkend. Diese Veränderungen an den Datensätzen sind höher, als der durch CO2-Beitrag denkbare.

Ein Foliensatz auf Real Science stellt es zusammenfassend dar, unbedingt zu empfehlen: Evaluating The Integrity Of Official Climate Records

Quellen

[1] Klimaretter.Info: Forscher untersuchen 1,5-Grad-Ziel

[2] EIKE 02.03.2016: Paris COP21 Verpflichtung: Greenpeace und Hendricks wollen Deutschland über das 1,5 ° Ziel so arm wie Bhutan, Gambia oder Äthiopien machen

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/paris-cop21-verpflichtung-greenpeace-und-hendricks-wollen-deutschland-ueber-das-15-ziel-so-arm-wie-bhutan-gambia-oder-aethopien-machen/

[3] NewClimate – Institute for Climate Policy and Global Sustainability GmbH: Kurzstudie von NewClimate Institute im Auftrag von Greenpeace

[4] EIKE 25.06.2016: Deutschland lässt sich abschaffen – macht alle mit

Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes

Die Greenpeace Energy Sektorkopplungssstudie

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/deutschland-laesst-sich-abschaffen-macht-alle-mit/

[5] EIKE 13.05.2016 : Die UNEP* hat nachgerechnet und meldet: Der Klimafonds benötigt nicht 100 Milliarden Dollar jährlich, sondern 500 Milliarden

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-unep-hat-nachgerechnet-und-meldet-der-klimafonds-benoetigt-nicht-100-milliarden-dollar-jaehrlich-sondern-500-milliarden/

[6] EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/faellt-die-naechste-eiszeit-aus-pik-chef-schellnhuber-behauotet-ja-so-sicher-wie-das-amen-in-der-kirche/

[7] WIKIPEDIA: Barbara Hendricks (Politikerin)

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Hendricks_(Politikerin)

[8] WIKIPEDIA: Größte Temperaturunterschiede

https://de.wikipedia.org/wiki/Temperaturextrema

[9] Stadt Nürnberg, Referent für Umwelt und Gesundheit, Peter Pluschke am 08.08.2016 in einer Lokalausgabe der nordbayerischen mA

==================================================

Anmerkung der EIKE-Redaktion:

Wer seinen Wohnsitz von Schleswig nach Freiburg i.Br. verlegt, der akzeptiert eine "Klima-Erwärmung" von 3 Grad ... ==> Anlage

===================================================

 

10 Aug 12:11

Microsoft: ‚Wir setzen bei Apps auf Qualität statt Quantität‘

by Albert Jelica

Windows 10 Store Update

Dem Windows Store geht es nicht gut, titelten kürzlich die Kollegen von mspoweruser und man sprach darin einen wichtigen Punkt an. Trotz der Verbreitung von Windows 10 ist der Windows Store noch eine große Baustelle und das Problem der App Lücke konnte man dennoch nicht richtig beheben.

Microsoft sah sich aufgrund der darin geäußerten Kritik zu den nicht veröffentlichten Store-Zahlen zu einem Statement gezwungen. Man wolle zukünftig nicht mehr die Zahl an Apps kommentieren, sondern sich auf die Qualität der verfügbaren Anwendungen konzentrieren.

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass sich Microsoft in diesem Sinne zu den Apps im Windows Store äußert. Es mag klingen, wie eine Floskel, um die Zahlen nicht publizieren zu müssen, allerdings steckt hinter dieser Aussage wesentlich mehr.

Die Menge der Apps dürfte aufgrund der jüngsten Einstellungen vieler Anwendungen nicht unbedingt gestiegen sein, weswegen man schlichtweg keine großartig beeindruckenden Zahlen zur Veröffentlichung hat. Während die großen Zahlen beeindruckend klingen, war es nie wirklich ein Geheimnis, dass die meisten Apps in ihrer Qualität miserabel waren.

Daran, dass man nun keine großartigen Zahlen zu präsentieren hat, ist Microsoft selbst Schuld, jedoch ist dies auch gar nichts Schlechtes. Beispielsweise haben die Redmonder mit Windows 10 damit aufgehört, die App-Entwicklung für den Windows Store zu finanzieren. Man hat nämlich nicht nur großen Studios eine Finanzierung der Entwicklung angeboten, sondern dies auch bei sehr vielen kleineren, teils auch lokalen Unternehmen praktiziert. Dadurch war natürlich der Anreiz eine qualitativ hochwertige App anzubieten nicht unbedingt groß und die Anwendungen nach Auslaufen dieser Verträge aktuell zu halten noch geringer. Insofern haben die Redmonder schon Recht, wenn sie von ihrer eigenen Konzentration auf Qualität im Windows Store sprechen.

Konkurrenz im Windows Store

Anbieter unterschiedlicher Dienste sollen im Windows Store konkurrieren und wer die Plattform nicht unterstützen will, den soll ein Konkurrent eines Besseren belehren. Schließlich ist Windows 10 mittlerweile auf etwa 400 Millionen Geräten installiert und bedient Formfaktoren vom Smartphone, über Desktops bis hin zum Fernseher. Wer nicht will, den wird Microsoft zukünftig auch nicht monetär dazu bringen.

Dies bringt zwar die Windows-Community – vor allem am Smartphone – nicht wesentlich näher an eine offizielle Snapchat-, Google- oder Pokémon GO-App, aber mit einer wachsenden Plattform und den sich dadurch ergebenden Möglichkeiten warten Entwickler von Drittanbieter-Apps nicht allzu lange bis sie die Arbeit beginnen.


via mspu

Der Beitrag Microsoft: ‚Wir setzen bei Apps auf Qualität statt Quantität‘ erschien zuerst auf WindowsArea.de.

10 Aug 12:10

LTE-Roaming bei o2: In diesen Ländern funktioniert es

o2 mit LTE-Roaming in vielen LndernWo ermöglicht Telefónica seinen Kunden LTE-Roaming im Ausland? Offizielle Informationen gibt es kaum - aber eine Zusammenstellung von Nutzern. Demnach ist LTE-Roaming in 40 Netzen möglich.
10 Aug 12:09

Tesla: Die besten Erfindungen jenseits von Elektroautos

by Mobilegeeks

Die Mission von Elon Musk und Tesla ist nicht nur, Elektroautos zu bauen. Das Unternehmen hat viel mehr im Portfolio – ein Überblick. 

Wenn ein Unternehmen in aller Munde ist, muss das nicht immer positiv sein – ein aktuelles Beispiel ist da VW. Auch Tesla kann mittlerweile ein Lied davon singen, wie es ist, sich plötzlich starkem Gegenwind ausgeliefert zu sehen. Oft selbstverschuldet, sieht sich das Unternehmen des Elon Musk gleich mehreren Vorwürfen ausgesetzt. Der vermeintliche Autopilot, auf dessen Konto unlängst der erste Unfalltote in einem autonom fahrenden Auto ging, aber auch das Gebaren an der Börse sowie der Umgang mit Kritik rückten Tesla in letzter Zeit in ein ungünstigeres Licht.

Auf der anderen Seite ist Tesla unbestritten ein sehr innovatives Unternehmen mit einem Firmenboss, der auch noch genügend Visionen und Ideen für weitere Erfindungen besitzt. Laut Musk besteht das übergeordnete Ziel von Tesla sowieso nicht darin, Autos zu bauen, sondern vielmehr den Wandel von einer Verbrennungswirtschaft zu einer Solar-Elektrowirtschaft einzuleiten.

Der Lösungsansatz sieht zwingend elektrisch angetriebene Fahrzeuge vor, zum kompletten Konzept gehören aber auch weitere Innovationen. Ein Überblick über die Projekte, die Tesla bislang auf den Weg bringen konnte – jenseits der elektrisch betriebenen Autos.

Tesla-Gigafactory

In die Wüste hat es Tesla verschlagen, um eine riesige Fabrik aus dem sandigen Boden zu stampfen. In der Nähe von Reno, Nevada entsteht die Gigafactory, bei der der Name Programm ist: Die Gigafactory wird nämlich das größte Gebäude der Welt. 539.000 Quadratmeter ist der Bau jetzt schon groß, dessen erster Bauabschnitt vor wenigen Tagen abgeschlossen wurde. Damit ist die endgültige Größe des Komplexes noch nicht erreicht, es werden Ausmaße von bis zu einem Quadratkilometer erwartet.

Gefertigt werden sollen dort tonnenweise Batterien: Bis 2020 strebt Tesla an, mehr als 500.000 Autos pro Jahr bauen zu können und mithilfe der Gigafactory soll gewährleistet werden, dass alle Fahrzeuge mit entsprechenden Akkus ausgestattet werden können. Definitiv ein imposantes Gebäude und ein wichtiger Meilenstein für Tesla.

Tesla-Powerwall

tesla-powerwall-kaufen-webseite
Mit der Powerwall lassen sich Tesla-Autos mit Solarstrom betanken. (Grafik: Tesla)

Wie eingangs erwähnt ist Teslas Ziel ist nicht das simple Überfluten des Planeten mit E-Autos, sondern ein Paradigmenwechsel – weg von schwindenden Rohstoffen, hin zu erneuerbaren Energien. Eine wichtige Säule dieses Konzepts sind die Powerwalls und Powerpacks – Batterien, die sowohl in Privathaushalten als auch in Unternehmen als Energiespeichersystem auf Solar-Basis dienen.

Die flüssigkeitsgekühlten Lithium-Ionen-Zellen werden schon seit dem letzten Jahr im fertig gestellten Teil der Gigafactory gefertigt und können im eigenen Haushalt in ein intelligentes Stromnetz integriert werden, welches natürlich auch die Autos von Tesla mit einschließt.

Tesla-Supercharger

Tesla-Supercharger
Die Tesla-Supercharger. (Foto: Tesla)

Auch in deutschen Städten gibt es immer mehr Ladestationen für elektrisch betriebene Fahrzeuge. Verglichen mit dem normalen Tankstellenbesuch muss der Fahrer eines E-Autos aber deutlich mehr Zeit mitbringen, bis die Akkus vollgeladen sind. Abhilfe schaffen soll der Supercharger für Tesla-Fahrzeuge, den Tesla als schnellste Ladestation der Welt bewirbt.

Tesla-Supercharger-Reichweite

 

Eine halbe Stunde Ladezeit reicht aus, damit ihr wieder bis zu 270 Kilometer mit eurem Fahrzeug zurücklegen könnt. Sehr viele dieser Supercharger gibt es leider in Deutschland noch nicht – im gesamten Ruhrgebiet sind es beispielsweise gerade einmal zwei Stück. Hier könnt ihr herausfinden, wo in eurer Nähe der nächste Supercharger ist.

Tesla-Snake-Charger

Wir bleiben beim Laden der Tesla-Fahrzeuge und zwar bei einem Prototypen, der bei der Präsentation vor einem Jahr für ungläubiges Staunen sorgte. Der Snake-Charger ist quasi eine Roboter-Schlange, die komplett autonom einen Tesla mit Strom versorgt. Im Video oben seht ihr, dass das wirklich ein wenig nach Science-Fiction und ein bisschen gruselig ausschaut.

Wenn diese Technologie aber ihren Weg in private Garagen findet, wird es für den Tesla-Fahrer natürlich äußerst praktisch: Das Fahrzeug fährt sich nicht nur selbst in die Garage, sondern wird auch direkt aufgeladen, ohne dass ihr irgendetwas dafür tun müsst.

Tesla-Pop-Up-Store

tesla-pop-up-store
Einer der Pop-Up-Stores. (Foto: Tesla)

Damit die Tesla-Autos ihren Siegeszug um die Welt antreten können, muss das Unternehmen natürlich auch gewisse Schnuppermöglichkeiten für Interessierte gewährleisten. Die Filialen des Unternehmens sind vor allem außerhalb der USA noch recht dünn gesät, so dass man sich etwas anderes hat einfallen lassen – Pop-Up-Stores, die nur für einen kurzen Zeitraum an einem Ort vorzufinden sind.

Auf diese Weise kann Tesla auch in Regionen vorstoßen, in denen das Unternehmen eigentlich noch gar nicht vertreten ist – selbst in Dortmund gab es in der Innenstadt einen solchen Store, der dort über einen Monat lang interessierte Passanten anlockte. Wer einen solchen Store aufsucht, findet kompetente Ansprechpartner zu allen Tesla-Fragen und kann selbstverständlich auch ein Model S probefahren.

Tesla-Pop-Up-Store in Dortmund. (Foto: Tesla)
Tesla-Pop-Up-Store in Dortmund. (Foto: Mobilegeeks)

Neu ist die Idee von Pop-Up-Stores natürlich nicht. Dennoch hat Tesla dieses Prinzip nahezu perfektioniert: Der Laden kann auf einem LKW transportiert und vor Ort dann bei doppelter Größe aufgebaut werden, sodass Tesla prinzipiell jederzeit aus dem Nichts einen solchen Store eröffnen kann.

Tesla wird im Augenblick außerhalb unserer Tech-Blase lediglich als Autohersteller elektrischer Fahrzeuge wahrgenommen. Das Konzept ist aber ein viel umfassenderes und ihr dürft davon ausgehen, dass CEO Elon Musk für die Zukunft noch deutlich mehr Pfeile im Köcher hat, um seine Vision einer Welt aus erneuerbaren Energien umzusetzen.

via www.engadget.com

10 Aug 12:05

Secure Golden Key Boot

10 Aug 12:01

Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte

by Andreas Weck

Windows 95 und Instagram – wie hätte diese Kombination wohl ausgesehen? Der Animationsdesigner Misha Petrick hat eine Antwort parat.

Windows 95 läutete das Ende der 16-Bit-Architektur ein

Windows 95 war ein großer Erfolg für Microsoft – so gut wie jeder hat damit schon gearbeitet. (Screenshot: Youtube)
Windows 95 war ein großer Erfolg für Microsoft – so gut wie jeder hat damit schon gearbeitet. (Screenshot: Youtube)

Es ist das Betriebssystem, das wohl jeder kennt – Windows 95. Es wurde am 24. August 1995 eingeführt und war das erste System der Windows-Reihe, das den 32-Bit-Betrieb des Prozessors weitreichend unterstützte. Win 95 war ein riesiger Erfolg für Microsoft und lief für eine Weile auf fast jedem Heim- und Büro-Computer. Ein russischer Animationsdesigner fragte sich jetzt, wie es wohl ausgesehen hätte, wenn es heutige Dienste bereits auf der damals so erfolgreichen Windows-Version gegeben hätte.

„Ich würde sehr gerne auch eine Mac-Version davon sehen.“

Misha Petrick hat eine Reihe an Gifs kreiert, die zeigen, wie Instagram auf Windows 95 hätte aussehen können. Dazu zählen ein kreisrundes Logo, eine Profil- und Newsfeed-Ansicht sowie die Bild-Bearbeitungsmaske auf dem Foto-Service. Das Konzept hat der Moskauer der Designer-Community auf Béhance vorgestellt. Binnen der letzten zehn Tage haben sich 107.000 Menschen das Konzept angesehen, 14.000 haben es geliked und über 500 kommentiert – und die fanden motivierende Worte.

So lobt Robin Schwarz: „Es ist hat richtig Spaß gemacht, die Grafiken anzuschauen. Richtig gute Arbeit.“ Zoe Brinkley schreibt: „Ich liebe die Grafiken sehr. Großartige Arbeit.“ Und Aaron Yuan fügt hinzu: „Ich würde sehr gerne auch eine Mac-Version davon sehen.“ Bevor es zum Mac-Design kommt, das uns natürlich auch interessieren würde, möchten wir das Augenmerk jetzt jedoch erst einmal auf das Win-95-Konzept lenken. Was sagt ihr zu Petricks Idee und Umsetzung?

Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte: Profilansicht. (Grafik: Misha Petrick)
Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte: Profilansicht. (Grafik: Misha Petrick)
Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte: Newsfeed. (Grafik: Misha Petrick)
Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte: Newsfeed. (Grafik: Misha Petrick)
Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte: Bearbeitungsmaske. (Grafik: Misha Petrick)
Wie Instagram auf Windows 95 ausgesehen hätte: Bearbeitungsmaske. (Grafik: Misha Petrick)

Übrigens, erinnert ihr euch noch an Netscape, WinAMP und XCOPY? Nein? Dann gehört ihr sicherlich zur Generation Z und könnt eine Nostalgie-Reise zurück in die letzten 20 Jahre der digitalen Ära vertragen. Wir nehmen euch hier mit.

10 Aug 11:58

Neuer DB Navigator für Windows Phone kommt im Laufe des 4. Quartals

by Albert Jelica

DB Navigator Deutsche Bahn App Windows Phone

Wir haben erst im Juli berichtet, dass die Deutsche Bahn in der eigenen Ideenschmiede nach Feedback für eine neue DB Navigator-App für Windows Phone gebeten hat. Mittlerweile ist man einen Schritt weiter und bittet um Vorschläge für das Aussehen der App, um diese ideal gestalten zu können.

Wir haben damals auch berichtet, dass wir dem Unternehmen eine Anfrage geschickt haben, welche heute beantwortet wurde. Darin lässt man uns wissen, dass man derzeit intensiv an der Weiterentwicklung des DB Navigator für Windows Phone arbeitet und man sich auf das Ticketing konzentriert. Man will auch Windows Phone-Nutzern die Möglichkeit bieten, Handy-Tickets bequem mobil buchen zu können. In weiteren Updates werde man daraufhin weitere Verbesserungen integrieren.

Universal App als langfristiges Ziel

In der Antwort lässt man uns außerdem wissen, dass die derzeitige Anwendung hauptsächlich von Windows Phone 8.1-Nutzern verwendet werde. Daher hat man sich dafür entschieden, diese Nutzer nicht ausschließen zu wollen, sodass es vorerst keine Universal App geben wird. Es sei aber auf jeden Fall das langfristige Ziel des Unternehmens, auch eine Windows 10-Version der Anwendung anzubieten.

Im Folgenden könnt ihr das Statement des Bahnunternehmens zum DB Navigator für Windows Phone im Wortlaut lesen:

Sehr geehrte Frau Jelica,

Sie hatten im Juli Kontakt mit uns aufgenommen, um mehr um den aktuellen Stand unserer Windows Phone App zu erfahren.

Wir arbeiten derzeit intensiv an der Weiterentwicklung des DB Navigators für Windows Phone. Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Ticketing, damit auch Windows Phone-Nutzer Handy-Tickets bequem mobil buchen können. Sukzessive werden wir dann auch weitere Verbesserungen für die App zur besseren Reisebegleitung integrieren.
Mit einem ersten Update können Sie noch in diesem Jahr rechen. Wir arbeiten daran im Laufe des 4. Quartals mit einer Version inkl. Ticket-Funktion live zugehen.

In der Ideenschmiede fragen wir gerade unsere Kunden wie der DB Navigator für Windows Phone zukünftig aussehen soll.
Wir freuen uns auch über Ihre Ideen und Vorschläge unter https://ideenschmiede.bahn.de/categories/12624-neuer-db-navigator-fur-windows-smartphones

Aktuell wird unsere App hauptsächlich von Kunden Windows Phone 8.1 genutzt, die eine Universal App nicht nutzen könnten. Daher wird es zu Beginn noch keine Universal App geben, ist aber auf jeden Fall unser langfristiges Ziel.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Link: DB Navigator Ideenschmiede

Der Beitrag Neuer DB Navigator für Windows Phone kommt im Laufe des 4. Quartals erschien zuerst auf WindowsArea.de.

09 Aug 21:01

To Boldly Go: taking the x20 Lumias to Redstone

I've linked a few times to an ultra-geeky hack to get Windows 10 Mobile Redstone (a.k.a. Anniversary Update) onto older smartphones, those that Microsoft deemed unsuitable for the very latest code. After a few (abortive) attempts I've now made progress in upgrading one of my own Lumias, a 1020 and, while I still think that you need a degree in hackery and lots of patience to proceed, here's how I got on taking a 2013 Snapdragon S4-powered Lumia into uncharted Redstone territory and beyond....

09 Aug 15:21

Rio 2016: Twitter soll Nutzerkonto wegen IOC-Beschwerde gelöscht haben

Dass das Internationale Olympische Komitee Verstöße gegen seine Urheberrechte verfolgt, ist nicht neu. Einem venezolanischen Blogger soll nach einer Beschwerde des IOC wegen sieben kurzer Olympia-Videos sein seit acht Jahren bestehendes Twitter-Konto dauerhaft gesperrt worden sein. (Twitter, Microblogging)
09 Aug 15:20

Späte Erkenntnis

by Udo Vetter

Heute mittag sollte vor dem Amtsgericht eine Strafsache verhandelt werden.

Sollte.

Das Gericht hat per Fax abgesagt, heute morgen um 8:21 Uhr. Immerhin eine Frist von etwas mehr als vier Stunden. Die Abladung enthält sogar eine Begründung:

Das Verfahren wird an eine andere Abteilung abgegeben.

Der Richter ist wohl der Meinung, dass die Angelegenheit nicht vor den Strafrichter gehört. Sondern an das etwas höher angesiedelte Schöffengericht.

Ob das sachlich gerechtfertigt ist, will ich hier gar nicht diskutieren. Wohl aber den Umstand, dass die Aktenlage seit rund sieben Monaten unverändert ist. So lange liegt die Anklageerhebung nämlich schon zurück. Und so lange liegt die Sache schon auf dem Schreibtisch des Richters.

Dass die Sache vielleicht vor ein anderes Gericht gehört, musste also nicht bis zum letzten Augenblick verborgen bleiben. Vorausgesetzt natürlich, man schaut als Richter nicht erst am Tag vor der Verhandlung erstmals länger als 10 Sekunden in eine Verfahrensakte.

Für mich ist ärgerlich, dass ich wegen der Verhandlung in dieser Sache erfolgreich bei einem anderen Gericht beantragt hatte, den dortigen Termin zu verlegen. Das ist für einen Anwalt auch betriebswirtschaftlich unlustig, aber das erwähne ich nur mal ganz am Rande.

Flattr this!

09 Aug 13:23

Alles hat seine Richtigkeit

by Udo Vetter

Aus einem Vernehmungsprotokoll der Polizei:

160809a

Der Zeuge ist blind.

Flattr this!

09 Aug 13:10

United Airlines Bug-Bounty-Programm: 19-jähriger Hacker ist Meilenmillionär

Das Bug-Bounty-Programm von United wird offenbar viel genutzt: Ein niederländischer Hacker konnte sich über eine enorme Flugmeilenauszahlung freuen. Er nutzt sie zur Weiterbildung - und nimmt an Sicherheitskonferenzen teil. (Security, Defcon)
09 Aug 08:58

"I Want to Know What Code Is Running Inside My Body"

08 Aug 18:39

Weltuntergang durch Global Warming zur Unterstützung für Hillary - schrecklich urkomisch

Bildabzug rechts aus dem Film: doomsday; Der Film lässt das Leben nach der unbekämpften globalen Erwärmung aussehen wie ein Katastrophenfilm.

"Die Ernten gehen zurück, die Lebensmittelpreise steigen, die Gemeinden sind bedroht. Unsere Kinder sind in Gefahr ", führt Schauspielerin Sigourney Weaver durch die ersten Szenen von Camerons Fünf-Minuten-Film „das Jüngste Gericht“.

Camerons nutzt berühmte Schauspieler, um die Aufmerksamkeit auf die globale Erwärmung zu lenken und Unterstützung für Clintons 2016er Kampagne aufzubauen. Der Regisseur zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft, wenn Trump gewählt wird und Amerikanern weiterhin erlaubt, fossile Brennstoffe zu verwenden.

Klingt erschreckend. Also nahm sich The Daily Caller Zeit, um Camerons kurzes Video anzusehen. Unser Fazit: Es ist urkomisch irreführend.

Die ersten Szenen sind mit extremen Wetterereignissen einschließlich Dürren gefüllt, Stürme, Überschwemmungen, Waldbrände und Hitzewellen richten Chaos auf der ganzen Welt an. Weaver: "Das ist nicht etwas, was wir bisher schon mal gesehen haben."

Weaver lässt bequem einige wichtige Fakten außen vor. Für Anfänger, extreme Wetter hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben, mit oder ohne vom Menschen verursachte globaler Erwärmung. Auch könnte sie erwähnt haben, dass die Klimawissenschaft der Vereinten Nationen keine eindeutigen Beweise gefunden haben, dass das Wetter durch globale Erwärmung tatsächlich extremer geworden ist.

Das IPCC erklärt, dass es "nur begrenzte Hinweise von Änderungen ins Extreme im Zusammenhang mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts gibt."

Das IPCC fand "keine signifikanten, beobachteten Trends in der Häufigkeit der globalen tropischen Zyklone im vergangenen Jahrhundert. ... in den vergangenen 100 Jahren wurde keine robusten Trends in der jährlichen Anzahl von tropischen Stürmen, Hurrikans und schweren Hurrikanen im Nordatlantik Becken identifiziert."

 „Es bleibt bei einem Mangel an Beweisen und daher nur geringe Sicherheit in einen Trend bei der Größe und / oder der Häufigkeit von Überschwemmungen auf globaler Ebene" und "es gibt gegenwärtig auch nicht genügend Beweise, für mehr als geringe Sicherheit für einen globalen beobachteten Trend für Dürre oder Trockenheit (fehlende Niederschläge) seit der Mitte des 20. Jahrhunderts, aufgrund des Fehlens von direkten Beobachtungen gibt es geographische Widersprüche in den Trends. "

Trotz dieser Peinlichkeiten, war Cameron in der Lage, sein kurzes Video mit Prominenten zu füllen, darunter Arnold Schwarzenegger, Don Cheadle, Amerika Ferrara und Jack Black. Es ist vielleicht Black, der eine der lächerlichsten Zeilen in diesem Video hat.

"Schließlich wird Miami überflutet sein, es ist nur eine Frage, wann", sagt Black, in Anspielung auf die vielen Behauptungen, dass Überschwemmungen in Miami zu einem regelmäßigen Ereignis gehören.

Der Daily Caller berichtet bereits über Miamis regelmäßige Überschwemmungen. Man kann nicht einfach "globale Erwärmung" schreien, wenn die Flut kommt. Überschwemmungen wie an Miami Beach geschehen während der „King Tides“, eine natürlich vorkommende Springflut, verursacht durch den Umlauf des Mondes.

 

http://oceanservice.noaa.gov/facts/perigean-spring-tide.html

http://oceanservice.noaa.gov/facts/perigean-spring-tide.html

[Die King Tide ist die höchste vorhergesagte Flut des Jahres an einem Küstenstandort, ein oder zweimal jährlich, Sep. bis Nov. Quelle: Miami Beach, Stadtverwaltung]

Selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, Miami Beach hat auch ein System von Pumpen [mit einer Leistung von mehr als 100.000l / min], um sicherzustellen, dass Überschwemmungen nicht allzu schlimm werden.

"Machen Sie keinen Fehler, Trumps rücksichtslose Leugnung des Klimawandels ist gefährlich - eine Bedrohung für Ihren Lebensunterhalt, Ihre Sicherheit, Ihre Kinder und den Wohlstand dieser Nation", ergänzt Weber.

Weavers Bemerkungen werden im Film durch Szenen des drohenden Unheils, Düsternis und dunkle Wolken unterlegt, im Gegensatz zu Szenen mit strahlend blauem Himmel, brummenden Windkraftanlagen und spielenden Kindern.

"Als Amerikaner nehmen wir Herausforderungen an. Unser Land ist bereit, die Herausforderung des Klimawandels zu bewältigen ", sagt Clinton in der Anzeige. „Gemeinsam können wir Amerika zur weltweit saubersten Energie-Supermacht machen."

Erschienen auf The Daily Caller am 28.07.2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/07/28/thedcnf-watched-hillarys-global-warming-doomsday-ad-and-its-awful/

 

Nachsatz am 08.08.2016

Obige doppelte, fette Links sind auf dem Server nur einmal vorhanden. Warum öffentlich doppelt, weiß ich leider nicht; Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/07/28/thedcnf-watched-hillarys-global-warming-doomsday-ad-and-its-awful/

08 Aug 13:48

EIKE 9. IKEK Isaac Orr: Fracking und seine Auswirkungen auf die Umwelt - Fracking and its Effects on Environment

Isaac Orr zeigt in seinem Vortrag im Detail, wie Fracking funktioniert: Verschiedene Arten der Bohrung, Sand, Wasser, Chemikalien, Einfluss auf die Umwelt. Er zeigt auch, dass die Rahmenbedingungen stimmen müssen: Privatinitiative muss sich dazu lohnen, weswegen zur Zeit die USA hier die Nase vorn haben, und einer der größten Gas- und Ölförderer sind. In Europa wird Fracking heute von Staats wegen behindert - so sind wir auf ausländische Förderer angewiesen. Dabei haben wir in Deutschland nicht nur wertvolle Gasvorkommen, sondern können sie durch Fracking auch sicher heben. Die Grüne Lobby übertreibt die Gefahren und berichtet selektiv und falsch über Fracking - so geistert noch immer das gefälschte Bild vom brennenden Wasserhahn durch die Medien.

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/3CNu_FcKeFU" width="560" frameborder="0" height="315"></iframe>

 Video des Vortrags von Isaac Orr vom Heartland Insitute zu den Realiäten des Frackings. Aufgenommen auf der 9.IKEK am 11.12.16 in Essen. Das Video ist in Englisch

Im Gegenteil ist es sogar so, dass durch die Verbrennung von durch Fracking gewonnenem Gas weniger Treibhausgase als bei z.B. Kohle freisetzt. So fallen durch die Fracking-Revolution nicht nur Öl- und Gaspreise, was jedem Verbraucher zugute kommt, sondern auch die Emissionen sinken, was der Umwelt zugute kommt. Fracking ist eine Technologie, die es verdient, gefördert statt verteufelt zu werden.

Isaac Orr widerlegt die Mythen von Peak Oil und der Umweltgefährlichkeit dieser Technologie, und zeigt die Chancen von Fracking auf, ohne dabei aber einseitig zu berichten. In Deutschland brauchen wir mehr solche Stimmen, die ausgewogen, unaufgeregt und sachlich über dieses Thema berichten. Alarmisten haben wir genug.

-----
EIKE auf facebook:
www.facebook.com/Europäisches-Institut-für-Klima-und-Energie-EIKE-279105925453555/

08 Aug 13:48

Kann diese Wunderwaffe unser Klima retten?

Bild Künstliche CO2-Bäume. Quelle FOCUS-Artikel[1]

Gäbe es nicht auch den FOCUS, welcher regelmäßig über beides den Bürger investigativ berichtet, würde man dazu vieles nicht erfahren. Und obwohl man sich beim bisherigen Frühsommer-Wetterverlauf eher mehr Klimawandel wünschen würde, seien unregelmäßige FOCUS-Leser über eine solche nicht mehr taufrische, aber zur Klimaangst-Beruhigung bleibend wichtige Meldung an dieser Stelle kurz informiert.

FOCUS (kurzer Auszug): [2] Wahnsinnsprojekt von deutschem Physiker

1000-mal effektiver als Bäume: Kann diese Wunderwaffe unser Klima retten?

Ohne drastische Minderung der Emissionen drohen unserem Planeten gravierende Konsequenzen. Zwar holen Bäume und andere Pflanzen CO2 aus der Luft, doch den gewaltigen Zuwachs können sie nicht kompensieren.

Das sei auch gar nicht nötig, meint der Physikprofessor Klaus Lackner. Denn künftig ließe sich das Treibhausgas mit künstlichen Mitteln aus der Atmosphäre entfernen.

Die künstlichen Bäume

Ein solches Mittel will der deutschstämmige Wissenschaftler zur Verfügung stellen, der das erst kürzlich eingerichtete Center for Negative Carbon Emissions der Arizona State University leitet. In langjähriger Forschungsarbeit entwickelte er ein synthetisches Material, das CO2 absorbiert und auch wieder abgibt.

Bei der APS-Tagung präsentierte er eine aus dem Wunderstoff gefertigte Membran, die das Spurengas über tausendmal effizienter einfangen soll als Bäume. Lackner will daraus künstliche Bäume fertigen, die senkrecht stehenden, riesigen Tennisschlägern gleichen. Sie sind mit Modulen von etwa der Größe einer Matratze bestückt. Nach etwa einer Stunde ist der Membranfilter gesättigt.

Laut Lackners Konzept holt ihn dann ein Roboter aus der Halterung und bringt ihn zu einem Behälter unter dem Fänger. Darin übergießt ihn ein automatisches System in einer Vakuumkammer mit Wasser; alternativ lässt sich auch Wasserdampf hindurch leiten. Dies setzt eine zweite chemische Reaktion in Gang, bei der das CO2 wieder frei wird.

Eine Frage der Kosten

Es sind mindestens 100 Millionen Fänger nötig. Noch ist unklar, ob solche Systeme wie erwartet funktionieren und ob sie auch wirtschaftlich sind. Eine Gruppe von US-Forschern veröffentlichte kürzlich eine Schätzung, derzufolge der Preis pro eingefangener Tonne CO2 zwischen 600 und 1000 Dollar liegen könnte. Lackner dagegen glaubt, dass es auch billiger geht (Anm.: bis zu 30 Dollar / Tonne)

Sie könnten dort aufgestellt werden, wo sie wenig stören - etwa in Wüsten, eventuelle kombiniert mit Windanlagen, oder entlang von Autobahnen, und zwar auf der ganzen Welt. Es wäre ein riesiges Geoengineering-Projekt. Anders als andere Technologien, mit denen manche Forscher die Erde abkühlen wollen, kann es aber sofort gestoppt werden, wenn sich negative Folgen zeigen.

Das sind Lösungen wie man sie liebt

Im Bild kann man sehen, wie geradezu „lustvoll“ und ästhetisch sich diese CO2-Kunstbaum-Giganten in die Landschaft und Wald einfügen. Wenn Wanderer (die ganz kleinen Personen im Bild) dazu noch Shirts und Hosen passend zum Farbton der CO2-Kunstgiganten (wie im Bild dargestellt) tragen, ist die Symbiose perfekt und wieder ein „Erlebnisorte für einen emotionalen Zugang zur Energie- und Klimawende mit ausgewogenem Klang zwischen den Bauwerken und der umgebenden Landschaft“ geschaffen[2].

Geld hat die Welt ja im Überfluss

Ein Projekt, bei dem „ ... ist unklar, ob solche Systeme wie erwartet funktionieren und ob sie auch wirtschaftlich sind“ reiht sich nahtlos in das ein, was von Klimaschutz- und EEG-Maßnahmen bekannt ist. Also ist es subventionswürdig, mindestens für umfangreiche vorbereitende Forschungsvorhaben. Und eine grandiose Reißleine hat die Erfindung auch, man kann sie sogar stoppen.

Berlin sollte auf jeden Fall schon einmal das nötige Kleingeld beiseite legen

Nachrechnen der FOCUS-Angaben ergibt als Schätzwerte, dass ein solcher CO2-Baum etwa 400 Tonnen CO2 im Jahr „einfängt“ (fast 40.000.000.000 CO2-Tonnen Welt pa / 100.000.000 CO2-Bäume = ca. 400 T CO2 pa / Baum).

940 Mio. Tonnen CO2 werden jährlich von Deutschland emittiert. Benötigt werden dazu für die CO2-Emission von Deutschland lediglich ca. 2.350.000 St. (940.000.000 Tonnen CO2 pa / 400 Tonnen pro Baum pa = 2.350.000 St.), also reine Peanuts. Diese können auf den vielen Flächen stehen, wo sie „nicht stören“. Benötigt wird lediglich ein Wasseranschluss, ein Roboter, also Stromanschluss, noch etwas Infrastruktur und eine Zufahrtsstraße, um das „eingefangene“ CO2 abzutransportieren sowie zentrale CO2-Großverwertungs-Anlagen. Das gibt es selbstverständlich überall, bzw. lässt sich weltweit leicht errichten, vor allem auch in den Wüsten.

Somit kostet das Einfangen des deutschen CO2 abhängig vom endgültigem CO2-Baum-Preisniveau für die 2.350.000 CO2-Bäume zwischen 564 Milliarden bis gerade einmal 28 Milliarden Dollar im Jahr – eine vom EEG bekannte, typische WIN-WIN-Situation, wenn man die vielen dadurch zu schaffenden Arbeitsplätze mit einrechnet.

Bereits 2009 wurde diese Erfindung propagiert[3][4]. Damals war sie noch erheblich billiger zu haben und weit effektiver (gegenüber den neueren Angaben im FOCUS). Die „Rettungsinflation“ ist also gewaltig. Man muss demnach schnell zugreifen, wenn sie sich noch rechnen soll, auch wenn sich das mit dem Prototypen in der Zwischenzeit anscheinend noch nicht gelöst hat, womit kleinere Restrisiken verbleiben.

Einen Nutzen hat diese Erfindungs-Idee auf jeden Fall

Man erkennt die Genialität des CO2-Zertifikatehandels und lernt diese auch als Klimaskeptiker zu schätzen. Dieser ist getestet, funktioniert reibungslos und schaufelt das Geld ohne den Umweg über monströse Technik direkt in die Taschen der Protagonisten . Vor allem ist er viel billiger (aktuell ca. 5 EUR / Tonne) und mit nur einem Federstrich noch viel leichter stoppbar ohne dass danach massenhaft Technikruinen entsorgt werden müssen.

Die Altvorderen wussten schon, warum sie parallel zum recht mühseligen und Nutzflächen besetzenden Kirchenbau alternativ den Ablass als Zertifikatehandel für Zukunfts-Rettungsmaßnahmen erfanden.

Quellen

[1] FOCUS: Wahnsinnsprojekt von deutschem Physiker1000-mal effektiver als Bäume: Kann diese Wunderwaffe unser Klima retten?

http://www.focus.de/wissen/weltraum/odenwalds_universum/so-retten-wir-unseren-planeten-co2-faenger-so-funktioniert-die-klimaschuetzende-wunderwaffe_id_4698011.html

[2] EIKE 21.06.2016: Die Akzeptanz von Windstrom steigt, wenn der grüne Strom schon bei der Entstehung zur Landschaft passend eingefärbt wird

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-akzeptanz-von-windstrom-steigt-wenn-der-gruene-strom-schon-bei-der-entstehung-zur-landschaft-passend-eingefaerbt-wird/

[3] GREENBUSINESBLOGm unternehmerische Ideen für eine bessere Welt, 10.2009: Künstliche Bäume – die ultimative Lösung des Klimawandels?

http://greenbusinessblog.natur.de/?p=364

[4] Deutschlandfunk 01.09.2009: Künstliche Bäume als Klimaretter, Forscher wollen das globale Thermostat zurück drehen

http://www.deutschlandfunk.de/kuenstliche-baeume-als-klimaretter.676.de.html?dram:article_id=26722

08 Aug 13:47

Der unaufhaltsame, gestufte Fall der „Deutschen Energiewende“ - ein ganzheitliches Desaster

Aber Strom aus Wind und Sonne schwankt zwischen praktisch Null und ihrer jeweiligen Nennleistung – das gilt genau so für den ständig als grundlastfähig bezeichneten Offshore-Strom.

Die daraus resultierende Frage, woher der Strom nachts bei Windstille kommen soll, bleibt unbeantwortet – Speicherverfahren in Deutschland sind weder praktikabel noch bezahlbar.

Aber spätestens in 2018 wird massiv Strom über Wind und Sonne erzeugt werden, der oberhalb des höchsten Strombedarfes liegen wird, in 2050 ist es bereits die Hälfte, d.h.dieser Strom muß zwingend gespeichert werden oder die Anlagen müssen still gesetzt werden (das gilt auch für den Stromtransfer von Nord nach Süd).

Eine geistige Auseinandersetzung mit diesen Fakten findet in Deutschland nicht statt, vielmehr folgt man kritiklos einem ökoideologischen Mainstream.

Das erinnert an das religiöse Mittelalter, als Hexen für den Klimawandel verantwortlich gemacht und verbrannt wurden. So rennen wir wie die Lemminge in einen mittelalterlichen Agrarstaat.

Die in den letzten Jahren vermehrt aufgekommene ökologische Ausrichtung der Parteien im Gefolge mit den Medien- oder umgekehrt- haben basierend auf den Angst-einflößenden Aussagen von sog. Wissenschaftlern zum quasi tödlichen Klimawandel durch die angebliche Wirkung des CO2 diverse „Energiewenden“ in Deutschland ausgelöst.

Ziel ist die möglichst weitgehende Vermeidung des Weltunterganges durch die Verminderung des CO2-Ausstoßes.

Dabei interessiert nicht die Aussage, dass CO2 aus thermodynamischen Gründen das Klima nicht beeinflussen kann sowie das erwartungsgemäße völlige Versagen all dieser von diversen Wissenschaftlern erstellten Klimamodelle bezüglich der Temperaturvorhersage (Bild 1) (1) oder die Aussage, dass die jährliche Zunahme des weltweiten CO2- Ausstoßes bei etwa 0,50 Mrd. t/a liegt, die Minderung des Ausstoßes in Deutschland durch die „Energiewende“ bei lediglich etwa 0,01 Mrd. t/a – so sie denn gelänge.


Bild 1 (rechts oben) zeigt die mit Satelliten gemessenen weltweiten Temperaturen UAH und RSS, die seit etwa 19 Jahren nicht mehr ansteigen trotz steigender CO2-Gehalte, und die hoffnungslosen Ergebnisse der letzten 44 Modellrechnungen mit ihren ausgewiesenen Temperaturanstiegen, die sich von den restlichen etwa 50 Modellrechnungen -die im Bild nicht dargestellt sind - in ihren peinlichen Aussagen in Nichts unterscheiden.

Das Geschäft mit der Angst fällt in Deutschland schon immer auf fruchtbaren Boden und die Ergebnisse der philosophischen Betrachtungen zu den Ursachen der „German Angst“ sind vielfältig.

So ist Deutschland am konsequentesten –basierend auf einer gezielt geschürten Strahlenangst ohne jede Versachlichung- aus der Atomkraft ausgestiegen. So gab es in den 80er Jahren nur in Deutschland eine apokalyptische Angst vor dem „Waldsterben“, das nie eintrat.

So überrascht es auch nicht, dass es in Deutschland in den letzten Jahren ohne Verifikation der Fakten an diversen „Energiewenden“ nicht gefehlt hat, zumal die Energiewirtschaft mit 42% CO2-Äquivalenten gemessen an der Landwirtschaft mit 7,5%, den Gebäuden mit 12%, dem Verkehr mit 17% und Industrie&Gewerbe/Handel/Dienstleistungen mit 20% den größten Verursacher der sog.„Treibhausgasemissionen" darstellt (Angaben 2013).(2)

Hier nun eine kurze Betrachtung der letzten „Energiewendevariationen“ und einen Ausblick auf den zur Zeit in der Diskussion befindlichen „Klimaschutzplan 2050“ mit den wesentlichen Zielen:

a) „Energiewende 2010/2011“

 

2020

2050

Anteil erneuerbarer Energien 

35%

Mind. 80%

Stromverbrauch

-20%

- 50%

CO2-Minderung 

 

80-95%

 

b) „Energiewende 2014“

 

2025

2035

2050

Anteil erneuerbarer Energien 

40-50%

55-60%

Mind. 80%

Stromverbrauch

keine Angaben

 

Stromerzeugungskapazitäten

 

Solar (GW)

Wind Land (GW)

Wind See (GW)

Sonstige“ (GW)

Summe (GW)

Stand 2013

 35

33

10

78

Zuwachs bis 2030

40

40

21,5

1,5

103

Stand 2030

75

94,5

11,7

181

Zuwachs 2030/2050

50

50

?

2,0

102

Stand 2050

125

144,5

13,5

283

 

(keine Angaben zu Wind See in 2030-2050)

c) „Eckpunkte für die geplante Novelle des EEG“ (Beschluß am 08.06.2016) (3)

 

Solar

Wind Land

Wind See

Sonstige“

Zuwachs bis 2019 (GW/a)   

2,5

2,8

1,1

0,15 (nur Biomasse)

Zuwachs nach 2019 (GW/a)

2,5

2,9

1,1

0,20 (nur Biomasse)

 

(Wind See 15 GW bis 2030)     

(keine Begrenzung mehr für Solar mit 52 GW)

d) „Klimaschutzplan 2050“

Dekarbonisierung“ (Verzicht auf die Verbrennung von Kohle, Öl, Gas):

 bis 2050

Abbau der CO2-Emissionen gegenüber 1990: 

100% bis 2050

 

 

Die nun im „Klimaschutzplan 2050“ angesprochene Forderung bzw. die von Frau Merkel auf dem G7-Gipfel in Elmau in 2015 bereits eingebrachte „Dekarbonisierung“ – eine bereits 2007 von Herrn Schellnhuber, dem Gründer und Chef des Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen (PIK) geforderte Maßnahme – soll nun bis 2050 in allen Bereichen vollendet werden.

Diese Forderung ist eigentlich für die Energieerzeugung obsolet, wird sie doch in den zahlreichen „Energiewenden“ immer wieder zumindest bis 95% gefordert – von diversen Parteien und Nichtregierungsorganisationen schon längst bis 100%.

Es stellt sich jedoch bei all diesen nicht enden wollenden Aktivitäten zu den„Energiewenden“ stets die Frage nach ihrer Funkionalität, insbesondere nach dem Umgang mit den durch das volatile Verhalten der Stromerzeuger Wind und Solar anfallenden Stromüberschußmengen.

1.„Energiewende 2014“ und die Gründe für das gestufte Scheitern

Es soll daher einmal am Beispiel der „Energiewende 2014“ die Nichtfunktionalität dieser Energiewenden beleuchtet werden.

Die fogenden Auswertungen fußen auf den Angaben der „Energiewende 2014“ sowie folgenden Annahmen:

·       gleichbleibende Stromerzeugung bis 2050 von 600 TWh/a (ohne Berücksichtigung Elektroautos)

·       angesetzter Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung: 80%

·      Basisjahr für die Wind- und Solardaten ist zunächst das Jahr 2013 mit Nutzungsgraden für Wind von 19, von Solar von 9% (4)

Bild 2

In  Bild 2 sind zunächst gemäß dem Plan der „Energiewende 2014“ der Kapazitätsanteil der „Sonstigen“ (Wasser, Biomasse etc.) über die Laufzeit der Energiewende bis 2015 aufgetragen, dann additiv die Summe Wind+Solar+„Sonstige“ sowie schließlich additiv die Stromerzeugungskapazitäten von Wind+Solar+„Sonstige“+konventionelle Stromerzeuger.

Nun haben statistische Auswertungen der Stromerzeugung von Wind, Sonne und Wind+Sonne bezogen auf die jeweilige Nennleistung der Jahre 2011-2013 gezeigt, dass zwar bei der ausschließlichen Betrachtung der Windleistung diese zwischen praktisch Null und 85% und bei der Solarleistung zwischen 0 und 80% an die Nennleistung heranreichen, bei der summarischen Betrachtung aber nur zu 60%. (Bild 3) (5)

Bild 3

Da diese Auswertungen auf gemittelten Stundenwerten basieren, ist davon auszugehen, dass bei allen drei Größen in der Spitze auch Werte von jeweils 100% kurzzeitig erreicht werden.

Als Beleg für den Rückgang der Stromerzeugung von Wind+Sonne gegen Null sei auch als Beispiel auf die Einspeiseleistung  von Wind+Solar, die installierte Wind-+Solarleistung sowie den Stromverbrauch im Mai 2016 in Bild 4 verwiesen. (6) Bei installierten Leistungen von Wind+Solar von etwa 87 000 MW schwanken die Leistungen von Wind+Solar zwischen 619 MW (0,79% bezogen auf die Nennleistung) und 44 202 MW (entsprechend 50,99%) bei einem Mittelwert von 14 423 MW (entsprechend 16,64%).

Aus Bild 4 wird weiter deutlich, dass die Schwankungen in der Stromerzeugungskapazität über Wind und Sonne kurzzeitig mit bis über 30 000 MW beträchtlich sein können bei z.Z. etwa 30 % Stromerzeugung über alternative Energien, was der Leistung von drei Kraftwerken entspricht, die dann kurzfristig abgeregelt oder hochgefahren werden müssen.

Es stellt sich schon hier die Frage nach der Lösung dieses Problems bei einem Anteil an erneuerbaren Energien von 100% in 2050, wenn keine konventionellen Kraftwerke mehr vorhanden sind (vgl.auch später).

 

 

Bild 4

Zum Funktionieren der Energiewende gehört auch, dass die über Wind+Solar in Bild 2 eingezeichnete mittlere Nutzung von Wind, Sonne und "Sonstigen" nur erreicht werden kann, wenn die über dem Mittelwert anfallende Stromkapazität gespeichert wird und in Zeiten nicht ausreichender Leistungen unterhalb der mittleren Stromerzeugungskapazität wieder eingepeist werden kann (im Sinne von Bild 5; im Bild wird die unterhalb des Mittelwertes fehlene Leistung durch Gas ausgeglichen).(7)

Nun wird es wirtschaftlich wenig Sinn machen, die letzten vernachlässigbaren Stromerzeugungsspitzen von Wind+Solar aufzufangen und zu speichern, sondern nur bis zu der in der statistischen Auswertung dargelegten 60%-Stromleistung aus Wind+Solar(Bild 3).(5)


Bild 5

So ist in Bild 2 die Stromerzeugungskapazität von 60% Wind+Solar und additiv dazu der Anteil der „Sonstigen“ eingetragen, praktisch als eine weitere zu diskutierende Größe für den nutzbringenden Kapazitätsanteil über die erneuerbaren Energien.

Außerdem enthält Bild 2 die Schwankungsbreite des Strombedarfes zwischen 32 und 76 GW basierend ebenfalls auf der statistischen Auswertung der Jahre 2011-2013 (Stundenwerte).(5) Die Netzkapazität liegt zur Zeit bei etwa 80 GW.

Unter den gegebenen Annahmen errechnet sich z.B. für das Jahr 2050 bei einem angesetzten Stromanteil über die erneuerbaren Energien von 80% eine zu installierende Erzeugungskapazität von 350 GW, für die konventionellen von nur 15 GW. (4)

Das bedeutet, dass die Stromerzeugungskapazität über Wind und Solar bei den gegebenen Nutzungsgraden in den kommenden Jahren bei wenig Strom aus Offshore-Anlagen um 7,3 GW/a angehoben werden muß (bei Vernachlässigung des geringen Anstieges der „Sonstigen“), was man bei den „Eckpunkten für die geplante Novelle des EEG“ (08.06.2016) nicht erkennen kann.

Aber die Leistungsangaben in GW machen noch keine Aussagen zu der eigentlichen Stromerzeugung.

Aus Bild 3 wird deutlich, dass die Stromerzeugung oberhalb von 60% der Nennleistung von Wind+Solar durch den schlechten Nutzungsgrad von Wind und Sonne gegen Null geht und daher eine hohe Leistungskapazität bereit gestellt werden muß. (Bild 2).

Die 60%-Linie von Wind+Solar+“Sonstige“ schneidet die obere Strombedarfslinie bereits im Jahre 2018, d.h. es fällt ab diesem Jahr durch den vermehrten Anteil an alternativen Energien Strom an, der völlig am Bedarf vorbei geht und der zum Gelingen der „Energiewende 2014“ zwingend gespeichert werden muß oder die Wind- und Solaranlagen müssen still gesetzt werden (Bild 2).

Stufe 1 des Scheiterns der „Energiewende 2014“ (bis 2018)

In der Zeit vor 2018, in der die 60%-Linie der alternativen Energien unterhalb der oberen Strombedarfslinie liegt, kann zumindest noch theoretisch der insgesamt erzeugte Strom über die alternativen Energien dem Strombedarf teilweise zugeordnet werden.

Das schließt jedoch vor 2018 nicht aus, dass z.B. an den Wochenenden, wenn die untere Strombedarfslinie niedrig liegt (vgl.Bild 4), dennoch z.B.bei starkem Wind und viel Sonne die untere Strombedarfslinie massiv überschritten wird, was zu erheblichem Überschußstromanfall führen kann (vgl.später).

Das heißt, man bewegt sich vor dem Jahre 2018 in einem sich überlagernden stochastischen Bereich von Stromerzeugung über die alternativen Energien und dem stochastischen Bereich der Stromnachfrage, so dass eine mathematische Berechnung der Stromüberschußmengen nur schwer möglich ist.

Aber in der Zeit vor 2018 ist die volatile Stromerzeugung über Wind und Sonne noch eingebettet in die Flexibilität einer noch hohen Stromerzeugung über konventionelle Kraftwerke (wobei praktisch ausschließlich Kohlekrafterke für eine hohe Flexibilität sorgen können), so dass der durch die alternativen Stromerzeuger anfallende Überschußstrom noch einigermaßen abgefedert werden kann, nicht zuletzt auch über die Stromabgabe an Nachbarländer über eine Zuzahlung („negative Strompreise“).

So war im Jahre 2013 der physikalische Stromaustausch mit unseren Nachbarländern mit 72,1 Mrd. kWh/a bereits beträchtlich. Der höchste Stromexport fand mit den Niederlanden (24,5), Österreich (14,4) und der Schweiz (11,7 Mrd. kWh/a) statt, der höchste Import mit den Ländern Frankreich (11,8) und Tschechien (9,4 Mrd. kWh/a) über Atomstrom.(8)

Dies führte durch die "negativen Strompreise" in den Niederlanden zu deutlich abfallenden Strompreisen, außerdem sind Arbeitsplätze in einigen Ländern durch das notwendige Zurückfahren ausgerechnet von Pumpspeicherwerken durch den billigen deutschen subventionierten Stromimport gefährdet (Österreich, Schweiz).

In der Stufe 1 nähert sich bis 2018 die 60%-Linie aus Wind+Sonne+“Sonstige“ immer mehr dem oberen Strombedarf, so dass insbesondere an den Wochenenden von ständig steigenden Stromüberschußmengen auszugehen ist.

So zeigt Bild 6 an einem Beispiel im Mai 2016, wie der Börsenwert des Stroms stark "negativ" wird- insbesondere an Wochenenden- , wenn das Überangebot an Überschußstrom nicht abgefedert werden kann.(8) So fällt am ersten Wochenende im Mai 2016 der Börsenwert auf minus 130 €/MWh bzw. 13 ct/kWh an der Börse EEX Leipzig ab bei Mittelwerten von nur noch 22,36 €/MWh.

Bild 6 

 

 

 

 

Schließlich war im Monat Mai, 2016, der Strom aus Wind und Sonne durch den niedrigen Börsenwert nur 202 Mio. € wert, d. h. es mußten über EEG 1 742 Mio. € an die Erzeuger des alternativen Stroms gezahlt werden, was von den Stromverbrauchern übernommen werden muß.

Damit sind die konventionellen Kraftwerke nicht mehr konkurrenzfähig.

Die Anzahl der Stunden mit „negativen Strompreisen“ hat erwartungsgemäß seit 2010 ständig zugenommen, was zu erheblichen Zusatzkosten geführt hat  (Bild 7). (10) So lagen z.B. die „negativen Strompreise“ an der Börse bereits 2012 teilweise bei minus 58,80 €/MWh bzw. minus 5,80 ct/kWh, die von den Stromverbrauchern übernommen werden müssen, da die Stromerzeugung über alternative Stromerzeuger stets Vorrang hat.

 Bild 7

Durch den zunehmendem Anteil an erneuerbaren Energien hat sich durch das zunehmende kostenfreie Angebot des bereits über das EEG bezahlten Wind- und Solarstroms der Börsenpreis für Strom in den letzten 6-7 Jahren mehr als halbiert.

Außerdem führt die Zunahme der alternativen Energien über die damit verknüpfte volatile Stromerzeugung und der Rückgang der konventionellen Kraftwerke zu einer Zunahme der Netzeingriffe (Bild 8; vergleiche auch „Stufe 3“). (11)


Bild 8

Die Folgen dieser überbordenden, am Stromverbrauch vorbei produzierten Überschussmengen führen bereits jetzt in den europäischen Nachbarländern zu fortschreitenden Schwierigkeiten mit ihren Stromnetzen.

An den Grenzen zu Polen und Tschechien werden schon Phasenschieber gebaut, die ungeplante Stromflüsse abblocken sollen.

Dänemark, Norwegen und Schweden haben sich jüngst bei der EU-Kommission über Deutschland beklagt. Das überfüllte und unzureichend ausgebaute  deutsche Stromnetz verhindere den Durchfluß ihres günstigen (Öko-)Stroms Richtung Süden.(12)

Stufe 2 des Scheiterns der „Energiewende 2014“ (2018-2050)

Ab dem Jahre 2018 wird nun Strom erzeugt, der völlig am Verbrauch vorbei geht.

Der gewaltig zunehmende Abstand der 60%-Linie für Wind+Sonne+“Sonstige“ zur oberen Strombedarfslinie nach 2018 steigt über 38 GW in 2025 und 81 GW in 2035 auf 139 GW in 2050 an (Bild 2).

Mit Hilfe von Bild 3 lassen sich nun die sich daraus ergebenden Strommengen abgreifen (4):

Der tägliche Strombedarf liegt bei 600 TWh/a oder 600 000 GWh/a bei 1644 GWh/Tag, d.h. in 2050 entspricht die Überschußmenge mit 726 GWh/Tag fast der Hälfte der täglichen Stromerzeugung.

Entweder können diese Strommengen gespeichert werden oder die Wind- und Solaranlagen müssen still gesetzt werden, was naturgemäß mit erheblichen Kosten verbunden ist.(13)

Das größte deutsche Pumpspeicherwerk Goldisthal hat eine Leistung von 8,4 GWh/Tag, was –wollte man die Speicherung über Pumpspeicher lösen – folgende Anzahl erforderlich machen würde: (4)

Eine solche Lösung scheidet jedoch aus leicht nachzuvollziehenden Gründen aus.

Geht man davon aus, dass andere Speicherverfahren für Strom wie „Power to Gas“, Batterien, etc. hoffnungslos am Wirkungsgrad und den Kosten scheitern (z.B. Wirkungsgrad der Erzeugungskette "Power to Gas" über H2- Erzeugung, Methanherstellung, Stromherstellung über Methan liegt bei rd. 25%), muß das Vorhaben „Energiewende“ so schnell wie möglich gestoppt werden bis praktikable und bezahlbare Lösungen erarbeitet wurden.

Hinzu kommt, dass durch die „Energiewende 2014“ – so sie denn gelänge – der CO2-Gehalt der Atmosphäre  nur um 0,000 008% vermindert werden könnte- bei Ausgangsgehalten von 0,039%. (13)

Schließlich muß noch auf die notwendige Erweiterung der Netzkapazität in der Stufe 2 hingewiesen werden – z.B. in 2050 auf 220 GW – mit all den damit verknüpften Kosten, die bereits jetzt die Abgaben über EEG übersteigen(Bild 2).

Stufe 3 des Scheiterns der „Energiewende 2014“ (2040-2050)

Parallel zur Stufe 2 gesellt sich spätestens ab 2040 ein weiteres Problem: die Stromversorgungssicherheit.

In Bild 8 war bereits im Bereich der noch erträglichen Stufe 1 auf die Zunahme der Eingriffe zur Stabilisierung der Stromversorgung hingewiesen worden.

Wenn der elektrische Strom nicht gespeichert werden kann, muß in einem Stromversorgungsnetz der an irgendeiner Stelle entnommene Strom unmittelbar in gleicher Menge wieder eingespeist werden, d.h. es ist muß stets ein Gleichgewicht zwischen Stromentnahme und Stromerzeugung aufrecht erhalten werden.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei Stromausfall den Netzbetreibern oft nur Sekunden zur Vermeidung eines flächendeckenden Stromausfalles verbleiben, eine Zeit, in der selbst primär regelfähige Kraftwerke ihre Leistungsabgabe nur um Bruchteile des erforderlichen Betrages heraufsetzen können.

Die einzige sofort verfügbare Leistungsreserve, auf die ein Netzbetreiber in den ersten entscheidenden Sekunden zurückgreifen kann, ist die in den rotierenden Massen der Turbinen  und Generatoren konventioneller Kraftwerke (Kohle-, Kern-, Gas- und Wasserkraftwerke) gepeicherte kinetische Energie.

Daher sollte bei einem immer höheren Aufkommen an volatilen Stromerzeugern eine kritische Grenze für konventionelle Kraftwerke von rd. 28 GW nicht unterschritten werden, um eine erforderliche Mindestreserve an Primärleistung vorzuhalten, die ab 2040 ständig unterschritten würde.(14)

Diese kritische Grenze wird jedoch bereits heute teilweise bei dem derzeitigen Anteil von Strom aus Wind und Solar teilweise unterschritten (Bild 4), was sich in einer zunehmenden Zahl an Eingriffen äußert.

Solaranlagen besitzen überhaupt keine rotierenden Massen, die rotierenden Massen der Windkraftanlagen sind gemessen an den konventionellen Stromerzeugern verschwindend gering.

Bei einem Blackout können selbst Gaskraftwerke wenig ausrichten, da es auch bei diesen mehrere Minuten dauert, bis der Generator nennenswerte Leistungen abgeben kann (etwa 5 Minuten bis zur vollen Leistung). (15)

Auch die Aussagen der Stufe 3 belegen, dass eine Erzeugung des Stroms von mind. 80% über alternative Energien nicht möglich ist, geschweige denn von 100% nach der Vorstellung diverser Parteien und Nichtregierungsorganisationen bzw. der Vorstellung einer „Dekarbonisierung“.

Eine zur „Energiewende 2014“ analoge kritische Betrachtung der am 08.06.2016 beschlossenen „Eckpunkte für die geplante Novelle  des EEG“ kann hier wegen der bisher unvollständigen Angaben nicht vorgenommen werden.

2. Geplanter „Klimaschutzplan 2050“ mit vollständiger „Dekarbonisierung“ und das Problem des Stromtransfers nach Süden

Das Bundesministerium für Umwelt plant nach jetzigem Kenntnisstand im Herbst den „Klimaschutzplan 2050“ in die Gesetzgebung einzubringen. Ziel ist u.a. nicht nur der vollständige Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern bis 2050 in der Stromerzeugung (Energiesektor) mit z.Z. 42% CO2-Äquivalenten – wo die „Dekarbonisierung“ praktisch schon vollzogen ist – sondern auch in den Bereichen

·       Landwirtschaft mit 7,5% CO2-Äquivalenten

·       Gebäuden mit 12% CO2-Äquivalenten

·       Verkehr mit 17% CO2-Äquivalenten

·       Industrie&Gewerbe/Handel/Dienstleistungen mit 20% CO2-Äquivalenten.                                                                                            

Hierbei ist zu bedenken, dass z. Z. der Primärenergiebedarf Deutschlands durch erneuerbare Energien gerade einmal mit weniger als 10% gedeckt ist. Alleine für die Energiewende im Energiesektor mit 42% CO2-Äquivalenten ist bei einem Anteil von 80% erneuerbarer Energien ein Flächenbedarf von etwa 25% der Gesamtfläche Deutschlands erforderlich. (4,13) Wird nun der Anteil der erneuerbaren Energien im Rahmen der Energiewende von 80 auf 100% aufgestockt und zudem in den Bereichen Landwirtschaft, Gebäude, Verkehr sowie Industrie&Gewerbe/Handel/Dienstleistungen mit insgesamt 58% CO2-Äquivalenten die "Dekarbonisierung" durchgezogen, müßte weit mehr als die Hälfte der Fläche Deutschlands mit erneuerbaren Energien zugepflastert werden. Zudem stellt sich auch hier die schlichte Frage, wo nachts bei Windstille der Strom herkommen soll – bei fehlenden Stromspeichern.

Wie bereits erwähnt stellt sich für den Energiesektor die Frage nach der „Dekarbonisierung“ aufgrund des bisher Dargelegten in 2050 wegen des ganzheitlichen Scheiterns der Energiewende ohnehin nicht mehr, außerdem können bei dem Ansatz der Stromerzeugung über alternative Energien von 80% ohnehin nur noch 15 GW von 365 GW über konventionelle Kraftwerke dargestellt werden.

Im Folgenden soll dennoch der Umrechnung der 15 GW in alternative Energien nachgegangen werden.

Eine zu installierende Leistung von 15 GW über konventionelle Kraftwerke entsprechen bei einer Nutzungszeit von 90% 13,5 GW, die über die alternative Energien aus Wind und Sonne erzeugt werden müßten.

In 2013 lag der mittlere Nutzungsgrad von Wind und Sonne bei 13,4% (19% über Wind, 9% über Sonne) bei fast gleichen Anteilen von Wind-und Solarstrom. (4)

Für 13.5 GW müßten dann     13,5/0,134 = 101 GW   über die alternativen Energien Wind und Sonne erstellt werden, was in Summe einer Gesamtinstallation von

                                         350 +101 GW = 451 GW

über die alternativen Energien entspräche.

Bei einer Installation von rd.14 GW über „Sonstige“ verbleiben dann in 2050  437 GW für Wind und Sonne.

Diese gewaltige zu installierende Leistung könnte nur vermindert werden durch die Installtion eines hohen Anteiles an Wind Offshore-Anlagen, deren Nutzungsgrade zur Zeit bei etwa 30% gesehen werden.

Würde in 2050 das Verhältnis von Wind offshore zu Wind onshore zu Solar im günstigsten Falle gleich liegen, ergäben sich folgende mittlere Nutzungsgrade

                     146x 9  +  146x 19   +  146x 30 /437    =    19,3%,

was dann einer verminderten Leistungskapazität für Wind und Sonne von 303 GW entspräche.

Welche Leistungskapazität auch immer entstünde, der Strom müßte zu großen Teilen über „Stromautobahnen“ nach Süden gebracht werden.

Das Problem des Stromtransfers nach Süden

Eigentlich sollten die „Stromautobahnen“ nach dem Auslaufen der Kernkraftwerke  in 2022 fertig gestellt sein. Aber die Fertigstellung verzögert sich über einen vermehrten Ausbau über Erdkabel, die eine Fertigstellung erst nach 2025 erlauben.

Würde theoretisch in einem Gedankenexperiment unterstellt, dass lediglich nur die angesetzten rd. 100 GW über Offshore-Wind nach Süden zu transferieren wären, so müßte dieser Nord-Süd-Link für eine solche Kapazität ausgelegt sein.

Es zeigt sich aber, dass sich Strom aus Wind offshore- obwohl stets behauptet-  nicht als Grundlast einstufen läßt (z.B. Mai 2016; Bild 9). (16)

Bild 9

Offshore-Strom folgt in seinen Schwankungen dem Onshore-Strom, d.h. Windflauten an Land decken sich mit Windflauten auf See.

In gleicher Weise kann bei Windstrom generell nicht davon ausgegangen werden, dass irgendwo in Europa stets ausreichend Wind weht, um Windflauten an anderer Stelle auszugleichen (Bild 10).(10) Im Bild sind die Windstromkapazitäten von praktisch allen Deutschland nahe liegenden Ländern neben denen von Deutschland eingetragen. Eindeutig überlappen sich Stark- und Schwachwindzeiträume in allen Ländern.

Folglich würden bei einem mittleren Nutzungsgrad von Wind offshore von 30% dann im Mittel 30 GW für den Süden angeboten werden, wobei die Schwankungsbreite zwischen praktisch Null und 100 GW läge.(Z.Z. sind 5 HGÜ-Verbindungen mit einer Übertragungskapazität von je 2 GW vorgesehen (Internet)).

Bild 10

Um eine mittlere Leistung von 30 GW anbieten zu können, müßten dann im Sinne von Bild 5 die oberhalb des mittleren Leistungsangebotes von 30 GW anfallende Stromkapazität  gespeichert werden und in Zeiten nicht ausreichender Leistungen unterhalb der mittleren Stromerzeugungskapazität wieder eingespeist werden.

Wie soll nun ein für die mannigfaltige und auf Strom mit hoher Qualität angewiesene Industrie im Süden Deutschlands ein entsprechender Strom geliefert werden- ohne Stromspeicher- von den immensen Netzkosten abgesehen?

4.Fazit

Das für eine Industrienation beschämende und stümperhafte Vorhaben „Energiewende“ wird kläglich scheitern – das Ausland lacht.

Etwa 90% der Deutschen glauben an einen durch den menschlichen CO2-Ausstoß verursachten tödlichen Klimawandel, obwohl es dafür keinen einzigen Beweis gibt.

Seit dem es die Erde gibt, gibt es Klimawandel – im Mittelalter wurden sogar teilweise zu Weihnachten Erdbeeren geerntet.

Wie konnten sich die Deutschen so verrennen?

Das „Intergovernmentel Panel on Climate Change“ (IPCC), der Klimarat der Vereinten Nationen (gegründet 1988), hatte durch gefälschte Temperaturmessungen und über wissenschaftlich fragwürdige Modelle zum Einfluß von CO2 auf die Klimaerwärmung die Welt aufhorchen lassen.

Gleichzeitig nahm El Gore u.a. diese Aussage als Vorlage für eine beispiellose Kampagne gegen das CO2 in weltweiten Vorträgen und sparte nicht mit atemberaubenden Aussagen zum Anstieg des Meeresspiegels, was ihm auch noch den Nobelpreis einbrachte und ihn schließlich auch noch zu einem reichen Mann machte.

Die deutschen, grün ausgerichteten Politikjournalisten (26,9% stehen den Grünen nahe, 15,5% der SPD, 9% der CDU, 7,4% der FDP, 4,2% den Linken; 37% politisch neutral) nahmen diese Vorlage gerne auf und setzten in Bildern z.B. den Kölner Dom unter Wasser, sprachen von unerträglichen Temperaturanstiegen, vom Abschmelzen der Pole, vom Schwund der Eisbärpopulationen,etc..Die Kirchen riefen zum Kampf gegen das Höllenfeuer auf Erden durch zunehmende CO2-Gehalte auf, ganz zu schweigen von deutschen Wissenschaftlern, die davor warnten, dass sich die Ozeane in „Sprudelwasser verwandeln“ oder den Tropen der „Ökozid“ droht, etc., etc..

Aber auch bestimmte Parteien und die weitgehend von Spenden abhängigen Nichtregierungsorganisationen folgten ohne Verifikation von Fakten diesem Trend. Sogar ein „Ethikrat“, bestehend aus Bischhöfen, Soziologen, Politikern etc.wurde für technische Fragestellungen mißbraucht (Ausstieg Kernenergie).

Der Start einer emotionalen Irrationalität hatte hinsichtlich Klimawandel und Energiewende begonnen, Fakten wurden mit einer absoluten Moralisierung zugedeckt.

Damit war in der deutschen Öffentlichkeit die Basis für eine einzigartige Ausbreitung von Angst gelegt, von der der Soziologe N.Luhmann sagte:“Angst widersteht jeder Kritik der reinen Vernunft. Wer Angst hat, ist moralisch im Recht“.

Der Philosoph N.Bolz ging noch weiter:“Wenn christliche Religionen die Menschen nicht mehr ansprechen, suchen sie Ersatzreligionen. Und die mächtigste der gegenwärtigen Ersatzreligionen ist die grüne Bewegung, das Umweltbewußtsein“.

Damit ist der Weg verschlossen zu dem, was Horaz schon vor 2000 Jahren sagte:“Sapere aude“ (wage zu verstehen, deinen Verstand zu gebrauchen).

Im religiösen Mittelalter wurde dieser Verantwortung nicht nachgekommen. Hexen wurden für klimatische Veränderungen verantwortlich gemacht und verbrannt.

Erst Immanuel Kant übersetzte dann in der Aufklärung das „Sapere aude“ mit „Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen“.

Bei der geistigen Schaffung dieser Energiewende wird die Anwendung des eigenen Verstandes wieder außer Kraft gesetzt – wir sind wieder im Mittelalter angekommem. Wir bewegen uns auf dem geistigen Niveau von Aussagen wie:“Die Sonne schickt keine Rechnung“ oder „Der Strom aus den konventionellen Kraftwerken verstopft das Netz. Die Forderung muß deshalb lauten, Kohlekraftwerke aus dem Markt zu nehmen“ (Umweltminister NRW). (17)

Nun rennen wir wie die Lemminge von einem bestens funktionierenden Industriestaat zurück in einen mittelalterlichen Agrarstaat.

Dr.-Ing. Erhard Beppler

 

Quellen

1. Spencer, R: www.drroyspencer.com       

2. www.klimaschutzplan2050.de

3. FAZ, 09.06.2016

4. Beppler,E.: „Energiewende 2014- ein Debakel“BoD 2015; ISBN 978-3-7386-9418-5

5. Schuster, R.: Mitteilung vom 02.05.2014 – siehe auch (4)

6. Schuster, R.: Mitteilung von Juni 2016

7. Öllerer, K.: Windenergie in der Grund-, Mitte- und Spitzenlast: www.oellerer.net; siehe auch (4)

8. Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)

9. Schuster, R.: Mitteilung Juni 2016

10. Schuster, R.: Mitteilung Januar 2016

11.Mueller, F.F.: „Netzstörungen: Der unheilbare Erbdefekt der Energiewende“, EIKE, 27.01.2016

12. FAZ, 04.05.2016

13. Beppler, E.: Energiewende- Zweite industrielle Revolution oder Fiasko“, BoD, 2013; ISBN 978-3-7322-0034-4

14. Mueller,F.F.: EIKE,29.01.2014

15. Mueller, F.F.: EIKE, 03.05.2015

16. Schuster, R.: Mitteilung 14.06.2016

17. FAZ, 16.06.2016

 

 

08 Aug 13:42

Das Märchen mit den drei Planeten: Heute ist Welt-Misanthropen-Tag

„Würden alle Länder weltweit so wirtschaften wie Deutschland, wären sogar 3,1 Erden notwendig“, sagt Julia Otten von der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.
Das sind die gleichen Leute, die uns seit über 40 Jahren erzählen, Rohstoffe wie Nickel, Kupfer oder Erdöl gingen morgen unerbittlich zu Ende - doch die Welt erlebt im Moment beispielsweise mal wieder eine Ölschwemme, verbunden mit einem heftigen Preisverfall. Es ist immer der gleiche Irrtum: Rohstoffe gehen nicht zu Ende, sondern sie werden durch andere Rohstoffe oder neue Ideen ersetzt. Europas Wälder waren schon viel weiter abgeholzt als heute - dann kam die Dampfmaschine und die Kohle, die den Rohstoff Holz ersetzten. Und so weiter und so fort.
Mit Verlaub: Der heutige „Earth Overshoot Day“ ist Quatsch. Und zwar uralter Quatsch. Aber schauen Sie zur Sicherheit mal aus dem Fenster und prüfen, ob die Erde noch da ist oder schon weggefrühstückt. Wenn sie in ein großes schwarzes Loch blicken, dann hab ich nichts gesagt. Wenn die Aussicht die gleiche wie immer ist, dann stimmt etwas mit der Rechnung nicht. Es ist genauer gesagt auch überhaupt keine Rechnung, sondern eine Weltanschauung, die den Mensch nicht als Problemlöser, sondern stets nur als Problemverursacher kennt.
So kursiert in umweltbewegten Kreisen folgender "Öko-Witz“: „Treffen sich zwei Planeten im Weltall. Sagt der eine: ‚Du siehst aber schlecht aus. Fehlt dir was?' Sagt der Zweite: ‚Ach mir geht’s gar nicht gut. Ich habe homo sapiens.' Tröstet ihn der andere: ‚Mach dir keine Sorgen, das geht schnell vorbei‘.“ Es macht denen, die darüber lachen können, offenbar Spaß, den Menschen zu verachten und ihm das Ende zu wünschen.

Unmenschliches zur Rettung des Planeten

Solche Aussagen haben eine Tradition. Alexander King, einer der Gründer des „Club of Rome“ und Initiator der Studie „Die Grenzen des Wachstums", meinte einst zum Thema der Malariabekämpfung: „Mein Problem ist, dass es die Überbevölkerung verstärkt.“ Der Biologe Paul R. Ehrlich veröffentlichte 1968 sein berühmtes Buch mit dem Titel „The Population Bomb“ („Die Bevölkerungsbombe“), dessen Geist heute noch weht.  Das Titelbild zeigt eine Bombe mit Zündschnur kurz vor der Explosion. Ehrlich beklagte darin die rasante Zunahme der Kinderzahl und sagte voraus, dass die Hälfte der Menschheit verhungern würde.
Ehrlich stellt das Bevölkerungswachstum als eine unmittelbar bevorstehende Katastrophe dar. Er verlangte, die Familienplanung als erfolglose, individualistische Form der Geburtenkontrolle durch eine übergreifende Bevölkerungskontrolle abzulösen. So sollte sich die Zahl der Menschen nach einem kontrollierten Massensterben „die-back“ (!!!) bei etwa zwei Milliarden einpendeln. „Nötigung? Vielleicht, aber zum Wohle der Genötigten“, rechtfertigte Ehrlich seine Vorschläge, schließlich gehe es um das schiere "Überleben“ der Menschheit auf einem begrenzten Globus.
Wer nun glaubt, dass solche totalitären Zukunftsfantasien heutzutage zu einem gesellschaftlichen und medialen Aufschrei führen würden, täuscht sich. Unter einem anderen Etikett feiert Paul R. Ehrlich Auferstehung. Das mag ein Aufsatz verdeutlichen, den die Wissenschaftszeitschrift „Climatic Change“ veröffentlichte. Jedes Baby, so die Forscher, werde Treibhausgase produzieren und damit zum Klimawandel und in der Folge zur Schädigung der Gesellschaft beitragen. Für Industrieländer taxieren sie die Kosten eines kleinen Klima-Schädlings auf 28.200 Dollar, in einem Entwicklungsland auf 4.400 Dollar.
An die Stelle der „Bevölkerungsexplosion“ ist die „Klimakatastrophe“ getreten
Galt es in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts als ausgemacht, dass die Welt so viele Menschen niemals ernähren könne, so wird heute mit der gleichen Überzeugung argumentiert, die große Zahl der Menschen und ihr Ressourcenverbrauch würden das Klima ruinieren und den Planeten unbewohnbar machen.
Zum Glück sind die aufstrebenden asiatischen Länder längst selbstbewusst genug, um sich nicht mehr verrückt machen zu lassen. Statt in Hunger und Depression zu verfallen, entschlossen sich die bitterarmen asiatischen Länder in den Siebzigerjahren, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Sie legten eine beispiellose Erfolgsgeschichte hin. Indien zählt heute über eine Milliarde Menschen und kann sie auch ernähren, China ebenfalls. Seit den Siebzigerjahren haben diese Länder keine großen Hungersnöte mehr heimgesucht, weil die landwirtschaftliche Produktivität viel schneller wuchs als die Bevölkerung.
Eine große Rolle spielt in diesem Zusammenhang der Bildungshunger der Menschen in Asien (und nicht nur dort). „80 Prozent der Menschen auf der Welt können lesen und schreiben“, sagt der der Stockholmer Mediziner und Professor für internationale Gesundheit, Hans Rosling. „In Europa glauben die Leute laut Umfragen aber, dass 60 Prozent der Menschen Analphabeten sind. " Vier Milliarden Menschen seien somit sehr viel weiter, als man sich das hierzulande vorstelle: „Viele Europäer haben einfach eine falsche Vorstellung, was im Rest der Welt vor sich geht. Sie sind schlicht ignorant.“ (Schauen Sie unbedingt das hier eingeblendetes Video dazu an).

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/fTznEIZRkLg" width="560" frameborder="0" height="315"></iframe>

Video: The world's population will grow to 9 billion over the next 50 years -- and only by raising the living standards of the poorest can we check population growth. This is the paradoxical answer that Hans Rosling unveils at TED@Cannes using colorful new data display technology (you'll see).

Brachialer Anti-Humanismus in Gestalt von Sorge um den Planeten

Seit Jahrhunderten beschäftigt die Wissenschaft sich mit der Frage: Wieviel Menschen kann der Planet Erde ernähren? Und bei der Antwort spielt bis heute der britische Geistliche und Ökonom Thomas Malthus eine große Rolle. Viele umweltbewegte und wohlmeinende Menschen argumentieren in seinem Sinne - ohne Malthus überhaupt zu kennen, geschweige denn, sich mit seinem problematischen Wirken beschäftigt zu haben. Was als fürsorglicher Vorschlag zum Umgang mit dem Planeten daher kommt, entpuppt sich bei näherer Analyse als brachialer Anti-Humanismus.
Zu seiner Zeit im 18. Jahrhundert sah Thomas Malthus sich von Armut und Hunger umgeben. Die Zahl der Slums um die großen Städte wie London und Manchester nahm erschreckend zu, die Angehörigen der Unterschicht stellten bis zu 70 Prozent der Stadtbewohner, über ein Drittel der Engländer waren unterernährt, die Verzweiflung produzierte Hungeraufstände. Malthus suchte nach den Ursachen und formulierte seine Gedanken 1798 in seinem „Essay on the Principle Population“( „Das Bevölkerungsgesetz“).
Seine Kernthese lautete stattdessen, dass Bevölkerungszahl und Nahrungsmittelproduktion sich naturgesetzlich auseinander bewegen. Während sich die Ernte allenfalls linear steigern lasse, vergrößere sich die Bevölkerungszahl exponentiell. Deshalb müssten viele Menschen an Hunger sterben, wenn es nicht gelinge, die Geburtenrate signifikant zu senken.  In einem ewigen Wechsel fordere die Natur ihren Tribut, die verarmten und geschwächten Menschen würden durch Hungersnöte und Seuchen dahingerafft, bis sich schließlich ein Zustand einstelle, an dem die Nahrungsmittel für die Überlebenden wieder ausreichten. Doch durch die industrielle Revolution verbesserte sich der Lebensstandard der Unterschichten nachhaltig – Malthus wurde komplett widerlegt. Beim ersten amerikanischen Zensus im Jahre 1790 lag die Zahl der Einwohner gerade mal bei 3,9 Millionen Menschen, heute leben dort 320 Millionen, und der Hunger ist genau wie in England, Frankreich oder Deutschland besiegt.

 

Deutschland ist siebenmal dichter besiedelt als Afrika

Auch im Weltmaßstab kann keine Rede davon sein, dass das Bevölkerungsgesetz von Thomas Thomas Malthus anwendbar ist. Zur Zeit der Geburt von Malthus lebten auf dem Planeten etwa 750 Millionen Menschen, heute sind es beinahe zehn Mal so viel. Und deren Lebenserwartung hat sich verdoppelt. In der Tat sind noch über 842 Millionen Menschen unterernährt, worunter man allerdings eher einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen versteht, als ein Defizit an Kalorien. Und auch das liegt nicht an der generellen Verfügbarkeit solcher Nahrung, sondern an ihrer Verteilung.
Die Welt sieht heute folgendermaßen aus: Eine Milliarde Menschen leben in den wohlhabenden Industrieländern. Etwa zwei Milliarden Menschen in Afrika und den ländlichen Regionen Asiens leben in armen Verhältnissen. Die Kluft zwischen arm und reich füllen vier Milliarden Menschen in den Schwellenländern, also die Mehrheit der Weltbevölkerung. 1990 haben knapp 50 Prozent aller Menschen in bitterer Armut gelebt, heute sind es 22 Prozent. Selbst in Afrika ist der Anteil armer Menschen auf etwas weniger als 50 Prozent zurückgegangen.
Das Problem ist jedenfalls nicht die hohe Bevölkerungszahl, weder hinsichtlich der Welternährung noch hinsichtlich der Umweltsituation. Und dies gilt auch für das bis heute in der wirtschaftlichen Entwicklung zurück liegende Afrika. Die Populationsdichte von Afrika entspricht in etwa der USA, Deutschland ist siebenmal dichter besiedelt. Eine Verminderung der Menschenzahl schafft keinen Wohlstand. Doch Wohlstand ist überhaupt erst die Voraussetzung für das Entstehen eines Umweltbewusstseins. Wer um das Überleben kämpft, kann und wird auf die Natur keine Rücksicht nehmen.

 

„Eine herablassende Geisteshaltung, die für Europa typisch ist“

Menschen entkommen der Armut, sobald sie die Möglichkeiten haben, Wissen zu erwerben und über den Tag hinaus zu wirtschaften. Misanthropen stellen diese Einsicht auf den Kopf, wenn sie den Fortschritt zum Teil des Problems erklären. So wird Technikfeindlichkeit zur Menschenfeindlichkeit. Der bereits erwähnte schwedische Mediziner Hans Rosling vergleicht die Haltung gutmeinender Eliten mit der des Abenteurers aus der Comic-Reihe „Tim und Struppi“. „Der Abenteurer Tim ist für mich das Symbol eines netten Menschen, der im reichen, klugen Teil der Welt lebt, von wo er regelmäßig in als skurril unterentwickelt gezeichnete Länder aufbricht, um dort die Angelegenheiten zu regeln“, meint Rosling. „Tim steht für eine starre, etwas herablassende und Fortschritte ignorierende Geisteshaltung, die für Europa typisch ist.“ Wer sich für soziale Gerechtigkeit einsetzt und möchte, dass arme Menschen eine Chance haben, ihrem Elend zu entkommen, der sollte sich entschieden gegen dieses Malthussche Denken wehren. Es hat der Welt nicht Gutes gebracht, sondern potentielle Probleme in echte Katastrophen verwandelt. Über zwei Jahrhunderte diente es dazu, Ausbeutung, Tyrannei und Völkermorde zu rechtfertigen.
Deshalb ist es wichtig zu erkennen, wenn diese alte Ideologie in neuer ökologischer Verkleidung wieder auflebt. Paul R. Ehrlich mit seiner „Bevölkerungsbombe“ zählten in Sechzigerjahren zu den geistigen Nachfolgern, der „Club of Rome“ mit seinen „Grenzen des Wachstums“ in den Siebzigerjahren. Aktuell wird der alte Wein in neuen Schläuchen beispielsweise von Harald Welzer und seiner Stiftung „Futurzwei“ offeriert.  Welzer lehnt mehr Effizienz, mehr ausgeklügelte Technik und mehr Wohlstand ab: „Es geht nicht um Erhöhung von Effizienz, sondern um Reduktion von Effizienz. Ganz schlicht und ergreifend...Solange ich das Kulturmodell beibehalte, nutzen mir die ganzen Innovationen gar nichts, sie tragen zum Beibehalten dieses falschen Prinzips bei.“
Weite Kreise der Wirtschaftselite haben das Widersprechen gegen solche regressiven Sprüche inzwischen verlernt und assimilieren sich lieber - teilweise mit Originalton Malthus: „Die Ressourcen der Erde sind endlich. Doch wir verbrauchen Rohstoffe schneller, als sie nachwachsen oder erneuert werden können“, gibt Kathrin Menges, Personalvorstand und Vorsitzende des „Sustainability Council“ des Chemiekonzerns Henkel, in einem Kommentar im „Handelsblatt“ zum besten, „wir belasten Klima, Luft, Meere und andere natürliche Systeme bis an ihre Grenzen – und darüber hinaus. Gleichzeitig nimmt die Bevölkerung in den Schwellenländern zu.“
Tokio, Seoul oder Singapur haben die ökologische Konversation bereits vollzogen
Der Mensch wird in dieser Denktradition vor allem als Zerstörer und Verbraucher wahrgenommen, nicht aber als kreativer Problemlöser. Das gegenwärtige Standardargument der Malthusianer  heißt: „Wenn alle Chinesen oder Inder so leben wollten wie wir, dann bräuchten wir zwei Planeten. " Wegen ihres  Wirtschaftswachstums und des Ressourcenbedarfs würden unsere asiatischen Mitmenschen  den Planeten zerstören.
Richtig ist daran: Ja, China und Indien haben gewaltige Umweltprobleme, viele  der weltweit schmutzigsten Städte liegen in diesen beiden Ländern. Zwei Drittel der 350 größten Städte Chinas können nicht einmal die lokalen Grenzwerte einhalten. Die Luft ist um den Faktor 10 bis 50 schlechter als an den extremsten Smog-Tagen in Los Angeles. Ähnliches gilt für die Wasserqualität. Nach Schätzungen der Weltbank entstehen durch Umweltkrankheiten Kosten in Höhe von zwei bis drei Prozent des chinesischen Bruttosozialproduktes. In puncto Umweltschutz ist das Land auf dem Stand von Deutschland im Jahr 1950. China macht Ähnliches durch wie Europa und Nordamerika viele Jahrzehnte zuvor.
Eine stürmische Industrialisierung verschlechterte auch hierzulande in ihrer Anfangsphase viele Umwelt-Indikatoren. Soweit die historische Erfahrung Teil eins. Doch es gibt auch einen Teil zwei. Den veranschaulichen Wissenschaftler mit der so genannten „Umwelt-Kuznets-Kurve“. Diese verläuft wie ein auf dem Kopf stehendes U. Nachdem die Umweltverschmutzung zunächst mit wachsendem Wohlstand rapide ansteigt, erreicht sie schließlich ihren Höhepunkt und fällt dann wegen eingeleiteter Umweltschutz-Maßnahmen genauso rapide wieder ab - trotz weiter steigendem Wohlstand. Eine solche Kurve haben alle heutigen Industrienationen durchlaufen. Mit einem Unterschied: Je später ein Land in die Industrialisierung eintritt, desto schneller scheint der Höhepunkt der Verschmutzung überschritten zu sein. Wofür London noch 100 Jahre brauchte, könnte Shanghai in 25 Jahren schaffen. Asiatische Städte wie Tokio, Seoul oder Singapur haben das bereits vorgemacht.

 

Die Bevölkerung in  früher so genannten „Dritten Welt“ übernimmt das Denken zunehmend selbst

Nachdem die Bevölkerung der früher so genannten „Dritten Welt“ das Denken zunehmend selbst übernimmt, haben die Malthusianer eine neue Klientel für ihre Bemühungen entdeckt. Die „künftigen Generationen“ haben Sonntagsreden und Parteiprogramme im Sturm, keine Gruppe erfreut sich so ungeteilter Fürsorge. Es gibt in unserem Land eigentlich nichts mehr, was nicht aus Sorge um sie geschieht. Aus der Atomkraft aussteigen? Selbstverständlich aus Verantwortung für die nachfolgenden Generationen! In die Atomkraft wieder einsteigen? Dito! Egal ob Energiepolitik oder Rentenreform, Studien- oder Müllgebühren - all dies geschieht ausschließlich im Interesse künftiger Menschen. Sämtliche Argumente sind somit als vollkommen selbstlos zu betrachten.
Ursprünglich hatten sich die Ökologiebewegung und die Grünen das Exklusivrecht auf den Begriff gesichert. Genau wie Tiere und Bäume haben auch „künftige Generationen“ den Vorteil, dass sie nicht widersprechen können. Inzwischen haben das auch alle anderen Parteien und Interessengruppen gemerkt, die auf der Suche nach einer pflegeleichten neuen Klientel sind, mit deren Hilfe sie ihre alten Interessen durchsetzen können.
Andererseits ist es richtig, dass auch Menschen in armen Ländern unserer Hilfe bedürfen. Aber selbst dabei verschiebt sich die Aufmerksamkeit weg von den konkreten Problemen der lebenden Menschen hin zu denen künftiger Generationen. Viele Menschen in Afrika und Asien leiden unter unsäglichen hygienischen Verhältnissen, verschmutztem Wasser, verschmutzter Luft oder Malaria. Hierin liegen die  häufigsten Todesursachen für Kinder. Ihnen könnte heute geholfen werden. Die Öffentlichkeit hierzulande sorgt sich indes am meisten um die Afrikaner als mögliche Klimaopfer in 100 Jahren. Die simpelste aller Regeln scheint in Vergessenheit zu geraten. Sie heißt: Wer morgen überleben will, muss erst einmal heute überleben.
Beinahe überall, wo es den Menschen besser geht, sinken die Geburtenzahlen
Derzeit kursierende Tipps zur Weltrettung lassen genau dies außer Acht. Keine Fernflüge mehr! Keine billigen Konsumgegenstände aus Asien! Keine exotischen Früchte! Wenn die Reichen von heute darauf zugunsten künftiger Generationen verzichten, so werden die Armen von heute noch ärmer, weil sie uns noch nicht einmal mehr ihre Rohstoffe, landwirtschaftlichen Produkte, Naturschönheiten oder billige Arbeitskraft verkaufen können. Ist es wirklich ein Zeichen höherer Moral, das Elend lebender Generationen in Kauf zu nehmen, um künftige Generationen zu schützen?
Denn beinahe überall, wo es den Menschen besser geht, sinken die Geburtenzahlen. Das katholische Brasilien hat heute beispielsweise eine geringere Geburtenrate als Schweden. „Siehe zu, dass die Babys überleben und zur Schule gehen können“, sagt Hans Rosling. „Räume Frauen gleiche Rechte ein, entwickle Märkte und Institutionen.“ Eine große Entdeckung der Entwicklungspolitik ließe sich so zusammenfassen: „Kümmere dich um die Leute, die Bevölkerung reguliert sich dann selbst.“
Vollends paradox wird es, wenn man sich in Deutschland die Zahl der Geburten anschaut: Aktuell plagt uns wohl eher das Ausbleiben künftiger Generationen, was zu dem Umstand führt, dass man sich um diese weniger Sorgen zu machen braucht, als um die Rentenbezüge der gegenwärtigen Generation. Oder haben wir aus Sorge um künftige Generationen beschlossen, sie nicht mehr in die Welt zu setzen?
Zum Schluss möchte ich den schönsten Anti-Malthus-Song zitieren:
I hear babies cry,
I watch them grow
They’ll learn much more,
Than I’ll ever know
And I think to myself
What a wonderful world
Louis Armstrong

Übernommen von ACHGUT hier

08 Aug 12:05

Frequent Password Changes Is a Bad Security Idea

08 Aug 11:57

HTTPS: Mozilla spricht Let's Encrypt das Vertrauen aus

by Golem.de

Let's Encrypt erreicht einen weiteren Meilenstein: Mozilla wird die freie CA in sein eigenes Root-Programm für Zertifikate aufnehmen. Weitere Browserhersteller sollen folgen.

Ab Firefox in der Version 50 werden Zertifikate von Let's Encrypt vom Browser direkt als vertrauenswürdig eingestuft, wie die Initiative in einem Blogpost bekannt gegeben hat. Derzeit verlässt sich die, im vergangenen Herbst in den produktiven Betrieb gestartete, Zertifikatsstelle auf einen Cross-Sign der eigenen Zertifikate durch das Unternehmen Identrust.

Identrust ist eine etablierte Zertifikatsstelle, so dass die von Let's Encrypt ausgegebenen Zertifikate von allen gängigen Browsern akzeptiert werden. Weil Mozilla nun dem Root-Zertifikat der Initiative direkt vertrauen wird, ist der Umweg über Identrust für Firefox-Nutzer künftig nicht mehr notwendig. Firefox 50 soll im vierten Quartal dieses Jahres erscheinen.

„Wir sind Identrust sehr dankbar“

Die kostenlose Zertifizierungsstelle „Let‘s Encrypt“ unterstützt jetzt IPv6. (Grafik: Let's Encrypt / t3n)
Damit hat Let's Encrypt einen weiteren großen Schritt gemacht. (Grafik: Let's Encrypt / t3n)

Josh Aas, der Executive Director der Organisation, bedankte sich für die Unterstützung durch Identrust: „Wir sind Identrust sehr dankbar dafür, dass sie uns geholfen haben, unsere Mission so schnell wie möglich in die Tat umzusetzen.“ Es sei aber immer der Plan gewesen, auch als eigenständige CA von den Browserherstellern direkt anerkannt zu werden.

Man bemühe sich daher auch, in die entsprechenden Programme von Microsoft, Apple, Google, Oracle und Blackberry aufgenommen zu werden, heißt es in dem Blogpost. Wann das geschieht, ist aber offenbar noch unsicher. Vor einigen Monaten wurde Let's Encrypt bereits in das CA-Browser-Forum aufgenommen und kann seitdem Regeln zur Zukunft der Zertifikatsverwaltung mitbestimmen.

Zuletzt musste Let's Encrypt den eigenen Namen gegen die Sicherheitsfirma Comodo verteidigen, die Markenrechte mit dem Claim „Let's Encrypt“ in verschiedenen Varianten anmelden wollte. Nach Protesten der Community hat Comodo die entsprechenden Anträge aber zurückgezogen.

Autor des Artikels ist Hauke Gierow.

08 Aug 11:48

GA for Azure AD authentication in SQL Database and SQL Data Warehouse

by Mirek Sztajno

Starting immediately, Azure Active Directory (Azure AD) authentication is generally available in Azure SQL Database and Azure SQL Data Warehouse. Azure AD provides an alternative to SQL Authentication enabling centralized identity and group management. It enables a single sign-on experience using SQL Database and SQL Data Warehouse for federated domains. Azure AD can be used to authenticate against a growing number of Azure and other Microsoft services and helps customers prevent the proliferation of users and passwords. Other advantages include:

  • Greatly simplified permission management allowing customers to control database permissions via Azure AD groups without having to access any of the underlying databases.

  • Support for:

    • Azure AD managed and federated domains with user name/password. Password rotation is centralized and triggered automatically from Azure AD.

    • Integrated Windows Authentication for Azure AD federated domains and clients on domain-joined machines. This enables single sign-on across participating services. Integrated Windows authentication is also supported for remote connections using VPNs.

    • JSON Web Token (JWT) which allows you to perform Azure AD authentication for middle-tier applications against SQL Database (e.g., service accounts).

To use Azure AD Authentication, customers must configure an Azure AD administrator who can provision SQL contained users that are mapped to Azure AD identities. Creating an Azure AD administrator can be done via PowerShell, REST API, or the Azure portal.


The screenshot below shows an Azure portal AD administrator DBA representing an Azure AD group with rachelb@contososales.onmicrosoft.com  as its member having full server administrative access.

The next screen below shows an Azure AD SQL administrator (rachelb@contososales.onmicrosoft.com) connected to a SQL Database called ContosoSales. The sample T-SQL code in the query window on the right provisions a contained SQL user named SalesReps mapped to an Azure AD group also called SalesReps. As a result, all members of the AD group SalesReps (e.g., user joep@contososales.onmicrosoft.com shown in the connection window) will be able to connect to ContosoSales using their AD credentials (user name and password). Notice the new authentication option in SSMS called “Active Directory Password Authentication”.

Next steps:

08 Aug 11:19

Ist das der Durchbruch für Quantencomputer? Oxford-Forscher feiern neuen Rekord

by Stephan Dörner

Wissenschaftler der Universität Oxford haben den Grundstein für einen Quantencomputer mit 99,9 Prozent Präzision gelegt. Möglicherweise der Durchbruch für die Technologie.

Forscher an der britischen Universität Oxford haben ein Quanten-Logikgatter mit einer noch nie zuvor gemessenen Präzision von 99,9 Prozent erschaffen. Quantengatter sind die Grundlage für die Berechnungen von Quantencomputern – vergleichbar mit elektronischen Gattern, auf denen klassische Computer ihre elementaren Operationen durchführen. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher im Wissenschaftsjournal Physical Review Letters vor.

99,9 Prozent Präzision ist der Wert, der theoretisch erreicht werden muss, um einen Quantencomputer zu bauen. Quantencomputer sind bislang vor allem ein theoretisches Konzept. Bestimmte Formen von Berechnungen könnten Quantencomputer so schnell durchführen, dass sie beispielsweise sämtliche konventionellen Verschlüsselungsverfahren knacken könnten.

Ab 99,99 Prozent Präzision wären Quantencomputer praktisch umsetzbar

„Um das in einen Kontext zu setzen: Laut Quantentheorie, soweit wir das bisher wissen, ist es schlicht unmöglich, einen Quantencomputer zu bauen, bei dem die Präzision schlechter als 99 Prozent ist“, sagte David Lucas, einer der beteiligten Oxford-Forscher, Science Daily. „Ab einem Wert von 99,9 Prozent ist es theoretisch möglich, einen Quantencomputer zu bauen – aber in der Praxis ist das sehr schwierig und daher extrem teuer. Wenn wir künftig eine Präzision von 99,99 Prozent erreichen, sehen die Aussichten schon deutlich besser aus.“

Anders als klassische Computer würden Quantencomputern den Gesetzen der Physik unterliegen, wie sie im Mikrokosmos für kleinste Dinge wie Atome herrschen. Die Gesetze der Physik verhalten sich hier völlig anders als wir es aus unserem Alltag gewohnt sind. Teilchen können beispielsweise mehrere Zustände gleichzeitig annehmen. Dadurch sind theoretisch Berechnungsgeschwindigkeiten für bestimmte mathematische Probleme möglich, die für klassische Computer unerreichbar sind.

Beim Bau eines Quanten-Logikgatters werden zwei Atome im Zustand der sogenannten Verschränkung genutzt. Als Verschränkung wird in der Quantenmechanik ein Phänomen bezeichnet, bei dem sich der Zustand eines Teilchens automatisch und ohne Verzögerung auf ein anderes Teilchen überträgt – unabhängig davon, wie weit beide Teilchen von einander entfernt sind. Albert Einstein bezeichnete dieses Phänomen einst als „spukhafte Fernwirkung.“

Mögliche Erkenntnisse für Chemie und Biologie

Ein Quantengatter ist der fundamentale Baustein eines Quantencomputers. Die Präzision des von den Oxford-Forschern gebauten Quantengatter ist deutlich höher als der bislang erreichte Rekord. „Ein wichtiger Punkt ist, dass [Quantencomputer] nicht nur eine andere Technik für herkömmliche Computer sind. Es handelt sich um eine sehr fundamental andere Art, Informationen zu verarbeiten“, sagte Chris Ballance, ein weiterer beteiligter Forscher, Science Daily.

Dadurch wären Quantencomputer einerseits in der Lage, bislang sichere Codes zu knacken, andererseits aber auch dazu, riesige Datenmengen zu durchsuchen. „Quantencomputer sind von Natur aus sehr gut dazu geeignet, andere Quantensysteme zu simulieren, was zum Beispiel dabei helfen könnte, komplexe Moleküle zu verstehen, die in der Chemie und Biologie relevant sind“, sagte Ballance. Um sich die Funktionsweise eines Quantencomputers vorzustellen, wird häufig die Analogie eines Menschen verwendet, der in der Lage wäre, sämtliche Bücher zu einem Thema gleichzeitig zu lesen.

Mehr zum Thema Quantencomputer: Quantencomputer für alle – IBMs Cloud macht’s möglich

08 Aug 10:14

Lxss – Fun with the Windows Subsystem for Linux (WSL/LXSS)

08 Aug 09:53

Quadrooter: Qualcomm-Schwachstelle bedroht 900 Millionen Android-Geräte

Mehrere Schwachstellen in den Qualcomm-Treibern ermöglichen es Angreifern, per Rechteeskalation Android-Geräte zu übernehmen. Drei von vier Lücken sind gepatcht, doch zahlreiche Android-Nutzer müssen noch auf die Updates warten. (Android, Dateisystem)
08 Aug 09:12

How to: fix the Lamentable Lumia 950 Landscape Lapse

Well it's not often that I find myself scratching my head over something a Lumia is doing in my hands - that can't be explained away as a bug in Windows Phone or Windows 10 Mobile itself. Yet, this one took me a good five minutes - my Lumia 950, after a night abandoned in my car glove box (oops!), decided to sulk and only work in landscape mode. What? Happily, the fix is trivial, obvious in hindsight, and only takes a couple of minutes.