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29 Aug 10:24

In Nuclear Silos, Death Wears a Snuggie (2011)

16 Aug 15:22

The brain's reward circuitry regulates immunity

16 Aug 15:22

A molecule called ‘Sandman’ could help solve the ‘mystery of sleep’

16 Aug 15:21

Cool jQuery plugin for notifications, prompts and confirmations

08 Aug 14:13

Siliziumphotonik: MIT entwickelt billige Laserscanner auf Chipbasis

Bislang sind Laserscanner für einen massenhaften Einsatz noch recht teuer. Neue Fertigungsmethoden könnten den Preis auf wenige US-Dollar reduzieren. (Technologie, Roboter)
08 Aug 13:45

Wissenschaft oder Propaganda?*

[*Original: Science or Advocacy?]

Das Klima der Erde ist das vielleicht komplizierteste, nicht lebende System, das man untersuchen kann, weil es natürlicherweise auch die Bereiche Astronomie, Chemie, Physik, Biologie, Geologie, Hydrologie, Ozeanographie und Kryologie enthält. Außerdem spielt das menschliche Verhalten eine Rolle, sowohl hinsichtlich der Reaktion als auch den Auswirkungen des Klimawandels auf jedermanns Leben. Aktuelle Bedenken bzgl. des Klimawandels haben die Klimawissenschaft an die vorderste Front wissenschaftlicher Forschung geführt.

Was sollten wir College-Studenten lehren?

Zumindest sollte ein Student in der Lage sein, die grundlegenden Prozesse zu identifizieren und zu beschreiben, die für die Variation des Klimas von den Polen bis zum Äquator sorgen, von den Küsten bis in die Mitte von Kontinenten, von den Niederungen des Toten Meeres oder des Death Valley bis zum Gipfel des Mount Everest. Ein noch weiter ausgebildeter Student würde auch verstehen, wie Ozeane, Biosphäre, Kryosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre – allesamt angetrieben durch Energie von der Sonne – alle in unterschiedlicher Kombination zusammenwirken, um unser sehr kompliziertes Klima zu erzeugen.

Unglücklicherweise erhebt sich bei der Definition der Klimawissenschaft seitens des U.S. Global Change Research Program die Frage, ob Klimatologie überhaupt eine Wissenschaft ist. Sie definiert Klimawissenschaft als als „das Verständnis unseres Einflusses auf das Klima und die Auswirkung des Klima auf die Gesellschaft und jeden Einzelnen“.

Wie können Studenten ihren Einfluss auf das Erdklima verstehen und in die richtige Perspektive setzen, wenn sie nicht die Myriade von Prozessen verstehen, die unser Klima ausmachen? Falls sie die Komplexität des Klimas selbst nicht verstehen? Falls man ihnen nur die menschlichen Aspekte als ausschlaggebend eintrichtert? Und falls sie diese Prozesse nicht verstehen, wie in aller Welt können sie dann erfassen, wie das Klima sie selbst und die Gesellschaft allgemein beeinflusst?

Noch schlimmer: viele unserer Kollegen arbeiten gegen wissenschaftliche Bildung für Studenten.

An der University of Delaware definiert das Maryland and Delaware Climate Change Education Assessment and Research (MADE CLEAR) die Unterscheidung zwischen Wetter und Klima mit der Feststellung, dass „Klima hunderte oder tausende Jahre lang gemessen wird“ und definiert Klima als „mittleres Wetter“. Dies erweckt den Eindruck, dass das Klima statisch ist oder sein sollte, und dass Klimawandel in unserer Zeit ungewöhnlich und – implizit – unerwünscht ist.

Das Klima ist jedoch nicht statisch. Es ist hoch variabel in Zeitmaßstäben von Jahren bis zu Jahrtausenden – aus Gründen, zu denen auch menschliche Aktivitäten gehören, die aber bei weitem nicht alles sind.

Dieses Delaware-Maryland-Programm identifiziert steigende Konzentrationen von Treibhausgasen – zumeist Kohlendioxid, Methan und Stickstoffoxid – als den einzigen Grund, warum die Temperatur im vorigen Jahrhundert um etwa 0,6°C gestiegen ist und vermutlich im Laufe dieses Jahrhunderts weiter steigen wird. Die Studenten werden dann instruiert, Energie zu sparen, ihren Kohlenstoff-Fußabdruck zu berechnen und zu reduzieren, wieder zu verwenden und zu recyceln. Bewältigen sie diese Konzepte, so sagt man ihnen, führt dies zu „klimawissenschaftlicher Bildung“. Das tut es nicht.

In der Vergangenheit hat man mich eingeladen, an drei verschiedenen Universitäten im Laufe der ein Semester langen und im gesamten College konzentrierten klimawissenschaftlichen Bildung zu referieren. An allen drei waren alle Studenten verpflichtet, zwei Filme zu sehen, die ihnen helfen sollten, klimawissenschaftliche Bildung zu erlangen: Al Gores verzerrte Version der Klimawissenschaft „eine unbequeme Wahrheit“ sowie den Klima-Science Fiction-Film „The Day After Tomorrow“.

Im letzten Frühjahr sponserte die University of Delaware ein Umwelt-Filmfestival mit sechs Filmen. Unter diesen war es einzig der Film ,An Inconvenient Truth', der ansatzweise die Wissenschaft hinter dem Klimawandel ansprach, wenn auch in hoch betrügerischer Weise, so dass die Studenten in UK vor diesem Umstand gewarnt werden müssen. Die anderen Filme waren von Aktivisten beherrscht, darunter auch Filme, die zugegebenermaßen Science Fiction waren oder sich auf „Klimawandel-Lösungen“ konzentrierten.

Für diese Filme wurden Mitglieder der Fakultäten an den Universitäten [university faculty members] ausgewählt, um Diskussionen zu moderieren. Wir haben ein großes College von Erde, Ozean und Umwelt zur Verfügung, aus dem eine anerkannte und wissenschaftlich fruchtbare Fakultät gewählt werden konnte. Stattdessen wurde die Diskussion über den Al-Gore-Film von einem Professor der Philosophie geleitet. Ein anderer Film – eine Dokumentation zu Klimawandel-„Lösungen“, der kolportierte, dass Lösungen unabhängig von der Wissenschaft nötig seien – wurde von einem Bauingenieur [civil engineer] moderiert.

Die Diskussion über die anderen vier Filme wurde geleitet von Mitgliedern der Fakultäten Geschichte, Englisch und Journalismus. Klarer Fall, es bestand kaum Interesse an der Substanz von Wissenschaft.

Viele Grundlagen der Klimawissenschaft fehlen in den Bemühungen der Universitäten, klimawissenschaftliche Bildung zu vermitteln. Zum Beispiel lernen Studenten selten, dass die wichtigste chemische Substanz hinsichtlich des Klimas der Erde nicht Kohlendioxid, sondern Wasser ist. Wasser beeinflusst nahezu jeden Aspekt der Energiebilanz der Erde, weil es so vorherrschend ist, weil es in substantiellen Mengen in fester, flüssiger und gasförmiger Form präsent ist, und weil Energie durch die Beweglichkeit des Wassers transportiert wird und wenn es seinen Aggregatzustand ändert. Da der Niederschlag deutlich von Jahr zu Jahr variiert, beeinflussen Änderungen bei der Verfügbarkeit von Wasser unser Klima jedes Jahr.

Hört man jedoch etwas über Wasser, erklingen keine Alarmglocken, wie es beim Kohlendioxid der Fall ist.

Zu der immer weiter steigenden Konzentration auf Klimawandel-Propaganda trägt auch der Druck bei, der auf Mitglieder der Fakultäten ausgeübt wird, die sich nicht dem Propaganda-Zug anschließen. Die University of Delaware hat die Rolle des Aktivismus' übernommen und bemühte das Gesetz zur freien Rede FOIA, um mich einzuschüchtern, nur weil ich etwas zum Klimawandel-Alarmismus gesagt hatte. In meinem Artikel, der in Academic Questions unter der Überschrift [übersetzt] „Die Universität versus akademische Freiheit“ veröffentlicht worden war, bringe ich den Willen der Universität zum Ausdruck, Greenpeace hinsichtlich deren Forderung nach Herausgabe meiner Dokumente und E-Mails zu unterstützen, die zu meiner Forschung gehören.

Viel (öffentliches) Geld und Ruhm, macht und Einfluss gibt es für all jene, die dem Plan der Propagandisten folgen. Im Gegensatz dazu sind die Strafen für all jene, die nicht den alarmistischen Positionen folgen wollen, ziemlich ernst.

Beispiel: In einem der Filme auf dem Filmfestival der University of Delaware werden diejenigen, die mit dem Klimawandel-Extremismus nicht übereinstimmen, als anzuheuernde Kritiker dargestellt, die sich selbst fälschlich als wissenschaftliche Autorität präsentieren. Jungen Fakultätsmitgliedern wird eine eindeutige Botschaft übermittelt: übernehmen Sie die Propaganda-Position – oder sehen Sie zu, wo sie bleiben.

Was alles noch schlimmer macht: man betrachte die Gesetzesvorlage des Senats 3074 [Senate Bill 3074]. Sie wurde dem US-Senat am 16. Juni dieses Jahres vorgelegt und autorisiert die Einrichtung eines nationalen Klimawandel-Bildungsprogramms. Und wieder, die Betonung liegt auf Lehre von Energie- und Klima-Propaganda, und nicht auf der Lehre von Wissenschaft und einer Vertiefung wissenschaftlicher Kenntnisse und von Verständnis.

Der Direktor des National Center for Science Education kommentierte, dass das Gesetz erlassen worden ist, um „Studenten mit dem Wissen und dem Knowhow auszustatten, das es ihnen ermöglicht, in einer wärmer werdenden Welt erfolgreich zu sein“. Unglücklicherweise wird das Gesetz kaum etwas zur Bildung der Studenten hinsichtlich Klimawissenschaft beitragen.

Ich befürchte, dass unser Klimawissenschafts-Lehrplan so umgeformt wurde, dass er der Angst erzeugenden Klimawandel-Agenda genügt, die unsere Gesellschaft heute durchdringt. Anstatt die Wissenschaft hinter dem Klima der Erde zu lehren, haben Propagandisten die Initiative ergriffen, diese Agenda in eine soziale Agenda von Umweltaktivismus zu konvertieren.

Klimatologie ist unglücklicherweise in eine soziale und politische Wissenschaft transformiert worden. Natürlich ist bei keiner jener „Wissenschaften“ etwas verkehrt. Aber die Betrügereien hinter der Klimawissenschafts-Propaganda werden maskiert als „Sorge um die Umwelt“, wenn Klima nicht mehr als eine physikalische Wissenschaft behandelt wird.

Klimawissenschaft muss dazu zurückkehren, eine echte Wissenschaft zu sein und nicht einfach ein Vehikel zum Vorantreiben von Propaganda. Sobald dies geschieht, werden die Studenten erkennen, dass wissenschaftliche Fakten die wirklichen „unbequemen Wahrheiten“ sind.

David R. Legates, PhD, CCM, is a Professor of Climatology at the University of Delaware in Newark, Delaware. A version of this article appeared on the John William Pope Center for Higher Education Policy website.

Link: http://icecap.us/index.php/go/political-climate vom 23. Juli 2016

Übersetzt von Chris Frey EIKE

08 Aug 13:44

Der massive – gesetzlich forcierte - Windkraftausbau kostet Wählerstimmen. Deshalb sind Politiker auf einmal „entsetzt“, wie schlimm Landschaften mit Windrädern verspargelt werden

Bild rechts: Screenshot aus dem ARD-Beitrag: Der Kampf um die Windräder – Die Auswüchse der Boombranche

DIE WELT: [1]Die Energiewende spaltet das Land. In den Metropolen und größeren Städten genießt der Umbau der Stromversorgung große Sympathien. Auf der anderen Seite stehen Menschen, die vor allem an der Küste der Nord- und Ostsee leben, im Vorland des Harzes, in Rheinland-Pfalz, Bayern oder Baden-Württemberg. Sie erfahren die Energiewende nicht mehr als notwendiges nationales Projekt, sondern als zerstörerische Kraft. Sie sehen zunehmend verärgert zu, wie sie entmündigt werden. Wie von ihnen gewählte Politiker in den Stadträten und Kreistagen mit Ökoinvestoren und Landbesitzern gemeinsame Sache machen. Wie Regeln außer Kraft gesetzt werden, einfach so. Und wie auch Gerichte zugunsten der Windkraftfirmen urteilen.

Wenn der Staat seine Gesetze konsequent gegen den Bürger durchsetzt, ist es richtig. Wenn es Projektierer (auch von kommunalen Versorgern) gegen Kommunen genau so machen, ist es „Entmündigung“

Allerdings erscheinen die Argumente des Redakteurs im Artikel irgendwie widersinnig:

DIE WELT: [1] Nach Jahren des Chaos versucht die Bundesregierung, der Energiewende einen Plan zu verpassen. Aber dort, wo der größte Rückhalt nötig wäre, wächst der heftigste Widerstand: Auf dem Land werden Kommunen entmündigt, die Bürgerbeteiligung erweist sich als Farce

... denn dieses „Entmündigung“ der Kommunen basiert ausschließlich auf Gesetzen und Vorgaben der Politik und mit deren Unterstützung. Was Windkraftprojektierer umsetzen, ist von der Gesetzgebung ausdrücklich gefordert:

Paragraf 35 Baugesetzbuch: [1]Darin steht, Windkraftprojekte müssten bevorzugt behandelt werden. Und das heißt, dass Lackmann egal sein kann, was Bürgermeister Allerdissen will und was die Flächennutzungspläne vorsehen. Denn wenn Paragraf 35 ins Spiel kommt, ist nicht mehr Allerdissen zuständig, sondern die Kreisverwaltung in Paderborn. Und die ist nach dem Windkraftprivileg des Baugesetzbuches verpflichtet, Lackmanns Bauwünsche praktisch ohne Abstriche zu genehmigen.

Bei der Bürgerversammlung dagegen und im Aufsichtsrat dafür

Und selbstverständlich machen auch Land und Kommunen freudigst mit. Einmal will ja jede Gemeinde und Landkreis vorbildlich die Welt nachhaltig retten und zudem winkt Geld:

Auszüge:

[1] Hatte der Kreis Paderborn nicht das Ziel formuliert, sich bis 2020 selbst mit Energie zu versorgen?

Enercon, eigentlich Windradhersteller und einer der größten Arbeitgeber der Region, hat sich mit 40 Prozent am neu gegründeten Stadtwerk Aurich beteiligt.Der Landkreis Aurich beteiligt sich selbst finanziell an Windpark-Projekten.

Es kam den Bürgern und selbst Biobauern seltsam vor, dass das Land Hessen mal eben staatlichen Wald an Windkraftunternehmer verpachtet und dafür etwa 45.000 Euro pro Jahr und Windrad einstreicht.

Viele lokale Versorger (in deren Vorstandsetagen Bürgermeister und Landräte sitzen) haben zur Solar- und Windparkprojektierung extra Zweigfirmen gegründet:

Bild 2 Homepage-Werbe-Bild der N-ERGIE Regenerativ GmbH (N-ERGIE AG ist der Versorger der Stadt Nürnberg, Der Nürnberger Oberbürgermeister ist Vorstandsmitglied).

Zur N-ERGIE AG ist anzumerken, dass im Einflussgebiet dieses Versorgers dem Autor keine Bürgerproteste gegen Windkraft bekannt sind. Dazu arbeitet der Vorstand eng mit dem Bund Naturschutz in Bayern zusammen und stellt so sicher, dass der massiv forcierte Ausbau der EEG-Energieversorgung immer auf bestem Akzeptanzniveau erfolgt:

Aus einem Bund Naturschutz Foliensatz [7]: (N-ERGIE Vorstand) ... eine möglichst breite Akzeptanz, die Finanzierbarkeit, eine weiterhin hohe Versorgungsqualität sowie die politische und wirtschaftliche Teilhabe –möglichst vor Ort

Der Ausbau der dezentralen Energieerzeugung ist in den letzten Jahren zügig vorangekommen: Allein im Versorgungsgebiet der N-ERGIE Aktiengesellschaft speisen derzeit über 45.000 EEG-Anlagen mit einer installierten Leistung von fast 2.000 Megawatt ein. Im Jahr 2014 wurden nochmals rund 2.000 neue Anlagen gebaut und an das Netz angeschlossen. „Die Zahlen zeigen deutlich, dass die Idee der dezentralen Erzeugung als Teil der Energiewende in die Realität umgesetzt wird“

Vordenker von Parteien. wie zum Beispiel der Grüne Tübinger Ober-Bürgermeister haben sowieso eine andere Meinung. Das Volk hat sich den Vorgaben unter zu ordnen und zudem gibt es einfach nichts Schöneres als eine schöne Landschaft nachhaltig zu verändern und damit Besucher anzuziehen – eine in seiner Partei verbreitete Anschauung

[5]„Windräder als Aussichtsplattformen sind Touristenmagnete.

DIE WELT: [3] Jüngst beklagte "Welt"-Autor Dankwart Guratzsch an dieser Stelle, dass Windräder die Natur verschandeln. Das ist Unsinn, findet Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. Er hält sie sogar für schön.

Die Energiewende kann nur funktionieren, wenn wir auch schöne Landschaften mit Windrädern verändern. Die Auswirkungen von Windparks auf die Natur sind jedoch von wenigen Vogelarten abgesehen nahezu null. Jeder Kilometer Autobahn richtet mehr Schaden an der Umwelt an als ein Windpark. Die einzige relevante Beeinträchtigung der Windkraft bleibt die optische. Und darüber kann man trefflich streiten.

Viele Windparks ziehen Besucher an, die sie offenbar nicht besonders abstoßend finden. Wo Windräder stehen, gewöhnt sich die Bevölkerung sehr schnell an den Anblick. Ich finde sie nicht nur beeindruckend, sondern schlicht und schön.

Und auch Landesregierungen geben Ausbau-Ziele vor:

Landesregierung Schleswig-Holstein: [4] Dr. Robert Habeck Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende.

Wir wollen beispielgebend sein, wie eine Gesellschaft ihre Energieinfrastruktur revolutioniert, Als bundesweiter Vorreiter erzeugt Schleswig-Holstein mit den 2014 installierten Anlagen mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, als hierzulande verbraucht wird. Die schleswig-holsteinische Landesregierung strebt an, bis zum Jahr 2025 mindestens 300 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken.

Die EEG-Welt war im Parteienkonsens vollkommen und unantastbar, bis sich eine Partei aufstellte die dagegen Protest anmeldete

Doch inzwischen droht in dieser heilen EEG-Welt eine Gefahr:

[1] Die Folge ist, dass der Widerstand wächst und die AfD auch deshalb in einigen Landtagen sitzt, weil sie sich im Wahlkampf klar gegen die Energiewende gestellt hat.

... und sofort wird des Volkes Wille „erkannt“. Und man stelle sich vor: Politiker haben auf Anregung eines Abgeordneten sogar eine der schon vollkommen verspargelten Landschaften besucht.

[1] Gero Hocker ... ist Abgeordneter der FDP im niedersächsischen Landtag. Er sorgte dafür, dass sich der Umweltausschuss kürzlich nach Aurich aufmachte, um die Folgen der Energiewende in der Region einmal in Augenschein zu nehmen.

Politiker besuchen erstmals eine vollkommen nachhaltig (verspargelte) Landschaft

Der Besuch lässt sich auf NWZ ONLINE nachlesen. Man könnte meinen, die Politiker haben ihre selbst gemachten Gesetze noch nie gelesen und kennen Windparks nur aus EEG-Märchenbüchern. Deshalb hat es sie geschockt, dass es das in der Wirklichkeit auch gibt:

NWZ ONLINE: [2] Politiker von Windrad-Wald in Ostfriesland geschockt

Die Vorsitzende des Umweltausschuss, Sigrid Rakow (Edewecht), ist erschrocken über das, was sie sieht. „Was hier betroffen macht, ist die Massierung auf einer kleinen Fläche“, findet Politiker Janßen. Was ihm den leisen Hinweis von Deneke-Jöhrens einbringt, dass ja wohl die Politik der Grünen die Ursache sei.

Harald Frauenknecht lässt Zahlen sprechen. Danach steht im Landkreis Aurich alle 1,27 Kilometer eine Windturbine. Der Kreis habe mit rund 900 Windmühlen mehr als Bayern, Baden-Württemberg oder Hessen.

Leider hat die NWZ-Redaktion das Bild des Redakteurs aus dem Artikel über diese exzessive Landschaftszerstörung nicht freigegeben. Deshalb ist es Interessierten nur im Artikel selbst Link möglich, zu betrachten, wie absolut hemmungslos „Klima- und Naturschützer“ Landschaft kaputt machen, wenn es einen „guten Zweck“ und vor allem viel Geld einbringt.

Frau Hendricks hat schon eine Lösung gestartet – Mediation der Uneinsichtigen

In Berlin wurde das Problem inzwischen erkannt und eine merkelhafte Lösung geschaffen. Umweltministerin Frau Hendricks weihte ein Kompetenzzentrum ein, welches weiß, wie man renitenten Bürgerzorn so „mediatiert“, dass er sich politisch nicht störend auswirken soll:

[6] Bundesministerium: Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende nimmt Arbeit auf

Hendricks: "Wir brauchen einen Ausbau der erneuerbaren Energien, der im Einklang mit der Natur erfolgt. Ich möchte in diesem Spannungsfeld zwischen Naturschutz und Energiewende mit dem Kompetenzzentrum einen konstruktiven Beitrag leisten.

Bekommen hat den Zuschlag (4 Millionen EUR Fördermittel) eine „Michael Otto Stiftung“. Diese ist bisher mit der folgenden Kompetenz aufgefallen:

Homepage der Stiftung: Die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz eröffnet neue Wege im Gewässer- und Feuchtgebietsschutz. Wir fördern Projekte, die mit guten Konzepten langfristig zum Erhalt der Lebensgrundlage Wasser beitragen.

Das dürfte eine sicher (nicht) ausreichende Erfahrungsgrundlage zur Mediation der EEG-Landschaft-Vernichtungsproblematik sein. Aber halt, wer sitzt dort mit im Stiftungs-Kuratorium? Natürlich ausreichend Vertreter von obersten Bundesbehörden:

Jochen Flasbarth (Volkswirtschaft, Politikwissenschaft und Philosophie, bei den Klimaverhandlungen 2015 in Paris war er neben Ministerin Barbara Hendricks der wichtigste deutsche Unterhändler zur Erzielung eines relevanten Klimaabkommens).

Von 2003 bis 2009 war er als Abteilungsleiter Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit tätig. Von 2009 bis Dezember 2013 war er Präsident des Umweltbundesamtes. Seither ist er an vorheriger Wirkungsstätte als Staatssekretär tätig.

Manche werden sich erinnern. Das ist genau der Mann, welcher zu ließ, dass in einer Broschüre seines Hauses vermeintliche Leugner des Klimawandels öffentlich angeprangert wurden, nachzulesen in: EIKEOffener Brief Fritz Vahrenholt an UBA Präsidenten: Warum haben Sie meine Biografie gefälscht?

Als Mitglied der Stiftung hat er aber wohl seine „mediative“ Ader erkannt.

Cornelia Quennet-Thielen (Juristin)

Seit November 2008 ist Cornelia Quennet-Thielen Staatssekretärin und Amtschefin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Zuvor war sie seit 2004 Abteilungsleiterin im Bundespräsidialamt. Viele Jahre arbeitete die Juristin und ehemalige Richterin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Damit ist die für eine Mediation von Bürgerprotesten von der Politik gewünschte Vorgehensweise sicher gestellt: Nicht zu viel Ahnung zum Thema, aber genaue Kenntnis des politisch Geforderten.

Frau Hendricks, selbst über alle Maßen klimahysterisch eingestellt, hat wohl auch keinerlei Interesse daran, die Meinung der Bürger wirklich ernst zu nehmen und sich deshalb eine der glühendsten Verfechter(innen) für den bedingungslosen EEG-Ausbau - Frau Prof. C. Kemfert - als Beraterin für Klima und Energie geholt.

Ihre Klima und Energie-Infopage ist (neben vielem anderen) eine einzige Hymne an den ungezügelten Windpark-Ausbau:

Klimaretter.Info: Windbranche mit starkem Zubau an Land und

                           Windkraft-Thriller mit Gänsehaut-Garantie

... was nicht wundert, da zu den Herausgebern (dieser Infopage) auch ein Vorstand eines Ökostromanbieters und ein Geschäftsführer der Green City Energy GmbH gehören.

Nachdem der Autor in Bayern wohnt, kann er nur sagen, dass deren (künftige) Bürger einst ihrem heutigen Landesvater, H. Seehofer noch rückwirkend danken werden, dass er die Abstandsregel „erfunden“ und vor allem umgesetzt hat und es den Gerichten nicht gelungen ist, sie zu kippen. Dass die Franken und Oberpfälzer sich wenig darum scheren und ihre Gegend trotzdem zunehmend verspargeln lassen, liegt daran, dass diese aus München grundsätzlich nichts freiwillig annehmen und lieber aus Trotz das Gegenteil machen, auch wenn es weht tut. Aber heute muss man eben schon zufrieden sein, wenn wenigstens Oberbayerns schöne Landschaft erhalten bleibt.

Es wird interessant werden, ob Frau Hendricks Mediation oder Protestparteien zum Schluss mehr Erfolge haben.

Nachspann

Beim Stöbern fand der Autor auf NWZ ONLINE die Rezension eines EEG-kritischen Kinderbuches. Die Info darüber sei hiermit publiziert:

Kinderbuch : Windpark zerstört heile Welt von Hase Löffel

Hermann Kück kritisiert in „Horch, die Tiere erzählen“ dramatische Veränderungen in der Natur

Die Bingo-Umweltstiftung hat die Kosten für das Buch (96 Seiten, zahlreiche Zeichnungen) übernommen, so dass Kück es kostenlos (gegen Portoerstattung) an Kindergärten und Schulen und andere Interessierte abgeben kann. Informationen und Anfragen unter Telefon   04748/10 56 und unter der Mail-Adresse: hk.for.nature@web.de

Das Bild wurde vom Autor des Buches für diesen EIKE-Artikel freigegeben

Quellen

[1] DIE WELT 24.07.2016: Sturm auf die Windräder

http://www.welt.de/print/wams/article157250713/Sturm-auf-die-Windraeder.html

[2] NWZ ONLINE 08.06.2016: Politiker von Windrad-Wald in Ostfriesland geschockt

http://www.nwzonline.de/politik/niedersachsen/wald-aus-windraedern-schockt-politik_a_31,0,1136982003.html

[3] DIE WELT: Wir kommen an Windrädern nicht mehr vorbei

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article131181249/Wir-kommen-an-Windraedern-nicht-mehr-vorbei.html

[4] Landesregierung Schleswig-Holstein: Erneuerbare Energien sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende

http://www.schleswig-holstein.de/DE/Fachinhalte/E/energiewende/energiewende_projekt.html

[5] EIKE 25.03.2016: Windräder als Aussichtsplattformen sind Touristenmagnete. Eine Idee auf die die Welt schon lange gewartet hat

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/windraeder-als-aussichtsplattformen-sind-touristenmagnete/

[6] BMUB: Mitteilung Nr. 155/16 Berlin, 29.06.2016 Bundesministerium Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende nimmt Arbeit auf

[7] Bund Naturschutz in Bayern e.V: Ingolstadt 18. Januar 2016, Dezentrale Energiewende Bayern , Seminar Atomausstieg – Klimaschutz Dezentralität

08 Aug 13:44

Wenn statt billigem Strom der teure Servicespezialist kommt und man beim Kontingent-Überschreiten an seinen Nachbarn Strafgebühr bezahlt – nennt sich das Energie-autark

Doch der Weg „zurück zur Natur und Nachhaltigkeit“ wird fälschlicher Weise oft als ein Rückschritt in frühere Zeiten miss-verstanden. Dass dies keinesfalls so ist, sondern ganz im Gegenteil geradezu eine Explosion an Technik und physikalischem Verständnis erfordert, zeigt das erste energieautarke Haus.

Es demonstriert exemplarisch, welcher immense technische Aufwand erforderlich ist, um ein paar Haushalten autark den Strom zur Verfügung zu stellen, den man ansonsten einfachst, preiswert und zuverlässig aus dem Hausanschluss bekam, und wie aufwendig das dazu erforderliche Energie-Einsparen sein kann.

Der Autor fragt sich neben vielem anderen, welcher Handwerksbetrieb in der Lage ist, eine solche „Energiefabrik“ optimal einzuregeln, zu warten und zu reparieren und was das wirklich kostet. Qb es berechtigt ist, kann sich aber jeder Leser selbst überlegen.

Das erste energieautarke Haus der Welt

(Zeitschrift) ENERGIE EXPERTEN: Das erste energieautarke Haus der Welt steht in Brütten (Schweiz). Es hat keinen Anschluss ans öffentliche Stromnetz und braucht weder Öl noch Gas. Der gesamte Energiebedarf wird alleine durch die Kraft der Sonne gedeckt. Das Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen ist ein Leuchtturmprojekt der Energiestrategie 2050 und wurde anfangs Juni im Beisein von Bundesrätin Doris Leuthart eingeweiht.

Bild 1 [oben rechts!]: Erstes energieautarkes Haus der Welt in Brütten CH. Quelle: Zeitschrift ENERGIE EXPERTEN

Swisscom: [3]

Das Haus als Kraftwerk

Der vorgegebene durchschnittliche Verbrauch einer vierköpfigen Familie pro Wohnung und Jahr inklusive Warmwasser liegt bei 2200 kWh. Um die entsprechende Strommenge erzeugen zu können, sind sowohl auf dem Dach als auch an den Aussenwänden leistungsfähige Photovoltaik-Elemente angebracht.

Im Sommer soll eine Stunde Sonnenlicht ausreichen, um alle Wohnungen für einen ganzen Tag mit Strom zu versorgen.

Bis 30 Tage ohne Sonne

Wird mehr Strom produziert als verbraucht, kann dieser in einer Lithium-Eisen-Phosphat-Batterie kurzzeitig gespeichert werden. Für kurzzeitige Überschüsse stehen zudem konventionelle Heizwasserspeicher zur Verfügung.

Entsteht viel überschüssiger Strom, wird dieser genutzt, um Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Auf diese Weise kann reiner Wasserstoff als Langzeit-Energiespeicher in einem unterirdischen Tank angelegt und später über eine Brennstoffzelle wieder als Strom genutzt werden.

Natürlich ist das energieautarke Haus auch intelligent und vernetzt. Den Bewohnern steht neben den energieeffizientesten Geräten und stromsparenden LED-Lampen auch eine smarte Haussteuerung zur Verfügung.

Im Kraftwerk-Haus fällt so viel Energie ab, dass die Bewohner diese sogar zum Autofahren nutzen können. Ein Elektroauto und ein Biogas-Auto können sie gemeinsam nutzen. Der Strom für das Elektroauto wird mit der hauseigenen Photovoltaik-Anlage produziert. Das gasbetriebene Fahrzeug gewinnt seine Energie aus Küchenabfällen und Grüngut, die für bis zu 10'000 Kilometer pro Jahr ausreichen soll.

Wer sein Energiekontingent überschreitet, muss Zusatzzahlung leisten

[3] Anders als bei energieautarken Einfamilienhäusern muss im Mehrfamilienhaus in Brütten auch das Zusammenleben der neun Parteien berücksichtigt werden. Deshalb gibt es Stromkontingente. «Jede Wohnung kann den aktuellen Energieverbrauch direkt in der Wohnung ablesen. Es wird ein Bonus-/Malus-System eingeführt: Wer weniger Energie verbraucht, erhält Geld, wer mehr verbraucht, muss bezahlen.»

Bild 2 Energietechnische Ausrüstung. Quelle: Homepage Umweltarena Breitenbach

Bild 3 Unterirdischer Warmwassertank (davon sind zwei verbaut). Quelle: Homepage Umweltarena Breitenbach

Listung der technischen Einrüstung nach [4][5]:

Stromgewinnung
PV-Paneelen auf dem Dach und rund um das Haus als Fassade (Dach und alle Seitenwände, auch nordseitig)
Wechselrichter für PV-Anlage

Kurzzeitspeicher Strom
Akkuspeicher (für 4 Tage)
Lade / Entladewechselrichter

Kurzzeitspeicher Wasser
Wasserboiler-Tankbatterie

Langzeitspeicher Wasserstoff
Elektrolyseur zur Wasserstoff-Gewinnung
Wärmetauscher um die Prozesswärme zusätzlich nutzen zu können
Wasserstofftank
Brennstoffzelle zur Strom-Rückgewinnung

Langzeitspeicher Wasser
Warmwasser-Großspeicher im Erdreich 2 x 125 m3 (Austausch über Wärmetauscher)

Geothermie
Erdsonde 338 m tief mit Wärmepumpe

Zusätzliche Energiekomponenten
Wärmetauscher für Umweltwärme aus der Außenluft (Lüfter) und Anschluss an Wärmepumpe

Kompogasgewinnung für Biogasauto (Gas wird aus Küchenabfällen gewonnen)

Sonstiges
Zentrales, gesteuertes Be- / Entlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zu jeder Wohnung

Heizsystem
Wand- und Bodenheizung. Auch zur Kühlung verwendbar

Sonstiges
Kontrollierte Wohnungsentlüftung über Rohrsystem
Automatische Verschattung im Sommer
Bedarfsabhängige Steuerung und Regelung des Energieflusses im Gebäude
Aufzug mit Rekuperation (Bremsenergie-Rückgewinnung)
Hoch-Energieeffiziente Kühlschränke
Duschen mit Wärme-Rückgewinnung
Ausschließlich LED-Lampen
Elektroauto
Biogasauto
TV-Box die nicht auf Festplatte, sondern zur Energieeinsparung in der Cloud speichert

Quellen

[1] SPIEGEL ONLINE 26.07.2016: Landung in Abu Dhabi: "Solar Impulse 2" gelingt historische Weltumrundung

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/solar-impulse-2-landet-nach-weltumrundung-in-abu-dhabi-a-1104587.html

[2] ENERGIE EXPERTEN 15.Juni 2016: Ein Haus ohne Stromanschluss

https://www.energie-experten.ch/de/bauen/bauen/das-haus-ohne-stromanschluss-erstes-energieautarkes-haus-im-bau.html

[3] Swisscom 6. Juni 2016: Kein Stromanschluss unter dieser Hausnummer

https://www.swisscom.ch/de/storys/morgen/energieautarkes-haus-ohne-stromanschluss.html

[4] Zeitschrift baublatt Nr. 10, Freitag, 6. März 2015: Energieautarkes Mehrfamilienhaus Die Sonne ist die einzige Energieqelle

[5] Umweltarena Breitenbach: Homepage Erstes energieautarkes Mehrfamilienhaus in Brütten

http://www.umweltarena.ch/uber-uns/energieautarkes-mfh-brutten/

08 Aug 11:55

Gelsenkirchen: Der Häuserkampf

by ZEIT ONLINE: Politik - Stefan Willeke
In Gelsenkirchen leben 6.200 Rumänen und Bulgaren. Manche haben Scheinjobs, um mit Hartz IV aufzustocken. Skrupellose Geschäftemacher organisieren den Sozialbetrug.
08 Aug 11:35

Flughafen: Mit 500 Zeilen Javascript in die Erste-Klasse-Lounge

Leckere kostenlose Häppchen, Massagen und viel Platz: Wer mit einem Economy-Ticket unterwegs ist, kann sich mit ein paar Programmierkenntnissen trotzdem Zugang zur Lounge der höheren Klassen verschaffen. Ein polnischer Computerexperte hat es ausprobiert. (Security, Internet)
08 Aug 09:59

CMYK-Farben aus dem 3D-Drucker: RoVa4D rockt Kickstarter

by Jörn Brien

Kanadische Entwickler haben einen 3D-Drucker erschaffen, der dreidimensionale Objekte in allen möglichen Farben drucken können soll. Auf Kickstarter ist Rova4D ein Hit.

Rova4D: 3D-Drucker verspricht Vollfarbdruck

Mit dem MH3000 und dem Rova3D haben die kanadischen Entwickler von ORD Solutions schon zwei 3D-Drucker erfolgreich über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert – und nach eigenen Angaben auch alle Modelle an die Unterstützer ausgeliefert. Das dürfte aber nur einer der Gründe dafür sein, dass der aktuelle 3D-Drucker schon nach wenigen Tagen knapp 150.000 kanadische Dollar statt der erwarteten 25.000 auf der Spendenuhr anzeigt. Der Hauptgrund: Der Rova4D ist der wohl erste günstige 3D-Drucker, der Objekte im Vollfarbdruck hervorbringt.

RoVa4D: Dieser 3D-Drucker druckt alle Farben. (Bild: ORD Solutions/Kickstarter)
Rova4D: Dieser 3D-Drucker druckt alle Farben. (Bild: ORD Solutions/Kickstarter)

Das gelingt dadurch, dass der 3D-Drucker – ähnlich wie beim Papierdruck – fünf Filamente mit den CMYK-Farben (Cyan, Magenta, Yellow, Black) plus Weiß mischt. Aus diesen Grundfarben können alle möglichen Farben entstehen. Bei der neuen Technologie des Rova4D werden die fünf Filamente in einem Druckkopf geschmolzen.

Verschiedene Farben und Materialien aus dem 3D-Drucker

Insgesamt bietet der Rova4D drei Druckköpfe. Dadurch können die 3D-Objekte nicht nur mehrfarbig, sondern auch mit verschieden harten Materialien in einem Druckvorgang gedruckt werden. Allerdings hat die Technologie laut den Entwicklern noch Optimierungsbedarf: Noch soll es Probleme beim Mischen und Abgrenzen der Farben geben.

Der Rova4D hat einen quadratischen Bauraum mit einer Seitenlänge von knapp 32 Zentimetern. Die Objekte können maximal 30,5 mal 30,5 mal 30,5 Zentimeter groß sein. Die maximale Düsentemperatur beträgt 450 Grad. Mit dem 3D-Drucker können unter anderem PLA- und ABS-Filament, Ninjaflex und Nylon sowie HIPS eingesetzt werden. Die Layer-Auflösung soll 0,01 bis einen Millimeter betragen.

Der Rova4D ist bei Kickstarter derzeit zum Preis von 4.600 kanadischen Dollar (rund 3.170 Euro) zu haben – plus Versandkosten nach Europa. Existierende Vollfarb-3D-Drucker für den Industriebereich haben meist einen Preis im fünfstelligen Euro-Bereich. Die Kickstarter-Kampagne für den Rova4D läuft noch bis zum 24. August. Mit der Lieferung soll ab März 2017 begonnen werden.

via www.heise.de

08 Aug 09:59

Der Monat Juli wurde wärmer, in Deutschland aber nur wegen des Wärmeinseleffektes (WI), einer höheren Sonnenscheindauer und geänderter Wetterlagenhäufigkeiten

Abb.1: Die Julitemperaturen der deutschen Klima-Stationen zeigen seit 1982, also seit 35 Julimonaten einen aufsteigenden Trend. Man könnte sagen, der Juli wurde in diesem Zeitraum um 1 Grad wärmer. Wie es weitergeht, weiß niemand. Stimmt diese Grafik wirklich?

Wurde es tatsächlich wärmer in Deutschland im Hochsommermonat Juli?

Man bedenke: Die Messstationen des Deutschen Wetterdienstes haben alle einen mehr oder weniger großen WI-effekt=Wärmeinseleffekt in diesem Zeitraum entwickelt, der täglich zunimmt, schließlich zerstören wir 110 ha täglich an freier Natur durch weitere Bebauung. Eine Urbanisierung in die Natur hinein. Das schwarze Band jeder neuen Straße, der Beton jedes weiteren Gebäudes trägt Zusatzwärme in die bestehende Wärmeinsel ein.

Dazu dient ein Beispiel: Am 30 Juli hat einer der Autoren den Straßenbelag vor seinem Haus um 13 Uhr bei mäßigem Sonnenschein und leichter Schleierbewölkung mit 43°C gemessen. Fünf Meter weiter auf dem Rasen vor dem Haus betrug die Temperatur nur 25°C. Eigentlich logisch, denn die Verdunstung von Wasser aus dem Boden, aber auch bei der Fotosynthese der Pflanzen, kühlen den Boden.

Wichtig sind die Unterschiede abends und in der Nacht. Die Straße heizt sich auf und gibt schon tagsüber, aber vor allem nachts die gespeicherte Wärme wieder ab. Mehr Straßen und Beton bedeutet in der Stadt eine Zunahme der Sommer- aber auch der Tropentage, und genau auf diese Zunahme der warmen Tage verweisen die CO2-Erwärmungsgläubigen mit schöner Regelmäßigkeit als einen Beweis ihres Irrglaubens.

Doch wie hoch ist nun dieser Anteil des zunehmenden Wärmeinseleffektes an der Erwärmung von 1 Kelvin bei den deutschen Stationen in den letzten 35 Jahren, speziell im Juli? Und wir fragen weiter: Wie wäre der tatsächliche Temperaturverlauf der Abbildung 1, wenn sich Deutschland seit 1982 überhaupt nicht verändert hätte und alle Klimastationen noch am selben Ort stehen würden? Wir wissen, im Sommer sind die WI-effekte besonders groß. Täuscht die steigende Trendlinie der Grafik 1 etwa nur eine Erwärmung vor, eine Wärmeinselerwärmung aufgrund zunehmender Urbanisierung?

Dazu suchen wir uns eine Station, deren Umgebung möglichst unverändert blieb, und wir wurden findig. Die Station Amtsberg im Teilort Dittersdorf mit 450 E steht seit 35 Jahren am gleichen Fleck in dem größeren Garten des Amtsleiters. Aus diesem Grunde haben wir auch den Betrachtungszeitraum 35 Jahre gewählt. Es sind fast keine Häuser in Dittersdorf dazugekommen, weil die Bevölkerung stagniert. Nur in der Nähe des Ortes wurde eine neue Bundesstraße gebaut, ebenso die dunklen Asphaltbänder der Straßen im Ort sind verbreitert und der Autoverkehr hat sich verzigfacht in dieser Zeit wie überall in den neuen Bundesländern. Einzig der Autoverkehr und die Straßen bringen zusätzlich Wärme in den Ort. Dann hat sich die Sache aber schon. Womöglich sagen sich immer noch die gleichen Füchse und Hasen "Gute Nacht". Im Juli kann es auch keinen zusätzlichen WI-effekt aufgrund vermehrter Heizung geben, da in der Regel im Juli überhaupt nicht geheizt wird. Also blieb in diesem Ort der bestehende Wärmeinseleffekt fast gleich seit 1982 und die Messungen der Station sind somit mit sich selbst vergleichbar, weil die Messbedingungen sich kaum verändert haben. Bei Amtsberg-Dittersdorf handelt es sich also um eine fast WI-freie Messstation.

Abb. 2: Das Ergebnis ist überraschend: Die Klimastation Amtsberg zeigt seit 1982 bis 2016 eine leicht fallende Trendlinie. Man beachte auch: Juli 1982: 19C, Juli 2016: 17,8C.

Anmerkung: Die Trendlinie ist sogar negativ, aber die y = - 0,0048x sind nicht signifikant, wir reden deshalb von einer ebenen Trendlinie. Diese Trendlinie zeigt: Keine Erwärmung des Monates Juli in Amtsberg und Umgebung.

Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Die Region am Fuße des Erzgebirges könnte sich auch gegensätzlich zu Deutschland entwickelt haben. Mit Schneifelforsthaus ganz im Westen der Republik an der belgischen Grenze haben wir eine weitere WI-arme DWD-Messstation gefunden, deren Regionsumgebung nur geringe Änderungen in den letzten 35 Jahren erfahren hat. Die Station liegt an der Kreuzung einer Bundes- und Landstraße. Lediglich der KFZ-Verkehr mit entsprechenden Straßenverbreiterungen dürfte auch hier seit 1982 zugenommen haben

Abb. 3: Auch Schneifelforsthaus, diese Station ganz im Westen Deutschlands an der belgischen Grenze zeigt seit 35 Jahren keine Julierwärmung. Die Trendlinie ist nicht signifikant steigend.

Wir gehen davon aus, dass beide Trendlinienverläufe erst recht für die freie Natur Deutschlands gelten, in der leider keine Messstationen stehen.

Leider gibt es für beide Stationen keine längerfristigen, verlässlichen Daten der Sonnenscheindauer. Um kritisch zu prüfen, ob es in anderen Regionen eine merkliche Juli- Erwärmung gab, sehen wir uns die Entwicklung in Zentralengland an. Diese (relativ verlässliche) Messreihe reicht gute 350 Jahre zurück- bis 1659:

Abb. 4: Seit über 350 Jahren stiegen die Juli- Temperaturen in Zentralengland nur um knapp 0,5K, das sind lächerliche knapp 0,15K pro Jahrhundert. Wir gehen davon aus, dass es dort ebenfalls einen WI- Effekt gibt, der aber wegen höherer Bewölkungsmenge und Windgeschwindigkeiten sowie geringerer Sonnenscheindauer schwächer als in Deutschland sein dürfte.

Betrachtet man nur die letzten 31 Jahre, so fällt die Stagnation der Juli- Werte in Zentralengland auf:

Abb. 5: Die „Schere“ zwischen der Entwicklung der Juli- Werte in England (fast Stagnation) und Deutschland nach DWD (leichter Anstieg) öffnet sich seit über 30 Jahren.

Neben stärkeren WI- Effekten kommen auch noch zwei andere Faktoren in Betracht, welche die Begünstigung Deutschlands im Juli erklären- eine längere, erwärmend wirkende Sonnenscheindauer sowie eine größere Häufung erwärmend wirkender Großwetterlagen, von denen das von Seewasser umgebene Zentralengland weniger profitieren konnte. Anhand der Werte der Station Potsdam wollen wir das verdeutlichen:

Abb. 6: In Potsdam stiegen Sonnenscheindauer und die Häufigkeit erwärmender Großwetterlagen im Juli an, was zu höheren Lufttemperaturen führte.

Die höhere Sonnenscheindauer und die WI- Effekte sind teilweise voneinander abhängig. Eine Trockenlegung oder Versiegelung („Entsorgung“ des Niederschlagswassers in die Vorfluter) führt nämlich außer zu weniger Verdunstungskälte auch zu weniger Wolkenbildung. Andererseits begünstigt eine höhere Sonnenscheindauer die Aufheizung von Asphalt, Beton oder trockenen Böden.

Wir gehen davon aus, dass diese 3 Ursachen den größten Teil der im Juli vom DWD gemessenen Erwärmung erklären, CO2 spielt praktisch keine Rolle.

Deshalb unsere Feststellung: Der Juli wurde in den Städten und Gemeinden Deutschlands nur dank des WI- Effekts, einer geänderten Großwetterlagenhäufigkeit und einer höheren Sonnenscheindauer etwas wärmer. In der freien Landschaft Deutschlands - das sind fast 90% der Gesamtfläche- gibt es sogar einzelne Stationen die sich seit 35 Jahren praktisch nicht erwärmten.

Ergebnisse:

1.) Die Natur und die Vegetation Deutschlands spürt außerhalb der DWD-Wärmeinseln nicht viel von der angeblichen Juli-Klimaerwärmung.

2.) Die angebliche Julierwärmung der letzten 35 Jahre gab es vorwiegend in den wachsenden Gemeinden und Städten Deutschlands oder an den Flughäfen sowie auf meliorierten Flächen, also dort, wo auch die DWD-Messstationen stehen und wo die Menschen leben und arbeiten.

3.) Hätte sich Deutschland seit 35 Jahren nicht verändert, dann gäbe es eine wesentlich geringere Juli-Erwärmung. Auch höhere Besonnung und geänderte Häufigkeitsverhältnisse bei den Großwetterlagen trugen zur wohltuenden, keinesfalls katastrophalen Erwärmung bei.

4.) Auch dieser Artikel zeigt wieder: Der Kohlendioxidgehalt der Luft hat seit 35 Jahren zugenommen, die Temperaturen des Monates Juli sind in der freien Fläche Deutschlands jedoch gleich geblieben. CO2 hat also keinen oder fast keinen Einfluss auf die Temperaturen.

5.) Die CO2-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre. Der immer wieder genannte korrelierende Beweis der steigenden DWD-Temperaturen mit den zunehmenden Sommer- und Tropentagen ist in Wirklichkeit ein Beweis für den zunehmenden Wärmeinseleffekt.

Fazit: Wir sind weit entfernt von einer besorgniserregenden Klimaerwärmung und wir sind schon gar nicht mittendrin.

Wie es mit den Temperaturen und dem Klima weitergeht, weiß niemand, denn viele Faktoren bestimmen die ständigen Klimaänderungen. Nur CO2 hat daran keinen oder kaum einen Anteil wie wir anhand dieses Artikels erneut zeigen konnten. Das einzig Beständige allen Lebens auf der Erde ist der Wandel.

Josef Kowatsch, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

08 Aug 09:58

Flugpreise: So fliegen Sie billig

by ZEIT ONLINE: Unternehmen - Claus Hecking
Warum kostet ein und derselbe Flug unterschiedlich viel? Ein Report über die Preismacher bei Lufthansa – und elf Tipps zum Sparen.
08 Aug 09:58

Unterschrift, Foto oder Hobbys: Was gehört in den Lebenslauf und was nicht?

by Alina Vomend

Ein lückenloser Lebenslauf ist die Eintrittskarte für das Vorstellungsgespräch. Doch was gehört hinein und wie kann man sich von anderen Bewerbern abheben? 

So sollte Dein Lebenslauf aufgebaut sein

1. Gliederung

  • Persönliche Daten: Name, Geburtstag und -ort, Familienstand, Anschrift, Staatsangehörigkeit und Kontaktdaten (Telefonnummer oder E-Mail-Adresse)
  • Ausbildung: Schulbildung, evtl. geleisteter Wehr- oder Ersatzdienst, Praktika, Berufsausbildung
  • Berufserfahrung: Anfangs- und Enddatum, Arbeitgeber, Position, Ort und Tätigkeit
  • Besondere Qualifikationen: Weiterbildungen, (EDV-)Kenntnisse, Sprachkenntnisse, persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen, Zusatzinformationen (Führerschein, Projekte, Publikationen)
  • Engagement: sportliche oder künstlerische Erfolge, Ehrenämter

2. Korrekte Zeitangaben

Bei den Zeitangaben gilt: Deine Schul- und Ausbildungszeit kannst du in Jahren angeben (z. B. "1980 bis 1987"), bei kürzeren Zeitspannen solltest Du die Darstellung um Monatsangaben erweitern (03/2007 – 09/2007).

3. Unterschrift

Idealerweise ist der Lebenslauf mit Ort, Datum und einer Unterschrift versehen. Achte außerdem darauf, dass das Datum stets aktuell ist und mit dem Datum auf Deinem Bewerbungsanschreiben übereinstimmt.

Wichtig: Achte darauf, dass der Lebenslauf – wie alle anderen Bewerbungsunterlagen auch – frei von Grammatik- und Rechtschreibfehlern ist.

Das kannst Du in Deinem Lebenslauf erwähnen, musst Du aber nicht

1. Bewerbungsfoto

Ein Foto in den Bewerbungsunterlagen ist optional. Es muss nicht sein, allerdings kannst Du mit einem guten Bild bereits vor der ersten Begegnung einen seriösen und kompetenten Eindruck hinterlassen.

2. Abschlussnote

Lass die Abschlussnote weg, wenn Dein Durchschnitt schlechter ist als 2,5. Verwende stattdessen den Hinweis "Abitur am Humboldt-Gymnasium in Berlin".

3. Hobbys

Auf die Darstellung von Hobbys im Lebenslauf hat man lange Zeit verzichtet. Mittlerweile greift man wieder darauf zurück, um den persönlichen Charakter des Bewerbers zu unterstreichen. Wenn Du Dich dazu entscheidest, Deine Hobbys zu erwähnen, sollten Sie schon etwas Besonderes sein. Musik, Lesen und Fußball – das kann jeder. Du drehst in Deiner Freizeit Kurzfilme, betreibst einen eigenen Blog oder warst bei den Olympischen Spielen? Super, dann hebe Dich mit diesen interessanten Informationen von Deinen Konkurrenten ab.

Lebenslauf: Das hat hier nichts zu suchen

1. Anrede

Anrede und Grußformel haben in einem Lebenslauf nichts zu suchen.

2. Ausformulierte Sätze

Auch auf ausformulierte Sätze und persönliche Kommentare verzichtet der Lebenslauf – hierbei handelt es sich um eine reine Faktensammlung.

3. Extravagantes Design

Sicherlich kannst Du Dich mit einem extravaganten Design von der Masse anheben. Dennoch gilt: Weniger ist mehr. Auf Spielerein wie farbige Rahmen, Unterstreichungen oder Grafiken solltest Du deshalb lieber verzichten. Hast Du es schon einmal mit einer anderen Schriftart versucht? Auch so kannst Du Deinem Lebenslauf einen individuellen Charakter verleihen, ohne zu viel Schnickschnack. Cambria oder Calibri beispielsweise sind modern, seriös und gut lesbar.

4. Zusatzinformationen

Neben Familieninformationen (Mann: Studienrat; Mutter: Hausfrau) gehören auch Gehaltsvorstellungen und religiöse sowie politische Ansichten nicht in den Lebenslauf.

08 Aug 09:57

A x64 OS #1: UEFI

08 Aug 09:57

Vor sechs Jahren gesagt! Immer noch richtig! Leider! "Lüge ist vielleicht nicht das richtige Wort"

Zusammenschnitt der Kommentare von Michael Limburg, Vizepräsident des Europäischen Institutes für Klima und Energie (EIKE), in der Sendung PHOENIX-Runde mit dem Titel „Kein prima Klima - Ist die Welt noch zu retten?“ vom 09.12.2010. 

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Video Update vom 8.8.16: Die ab Minute 7:08 erwähnten Kontrollläufe verschiedenster Modelle bei konstanter CO2 Konzentration, die aber völlig unterschiedliche Mitteltemperaturen von ca. 11° C bis 17°C berechnen wurde zum besseren Verstänndis als Grafik eingefügt. Mit Dank an das Team von Heiligenroth für diesen Zusammenschnitt dieses Videos

Inspiriert wurde dieser obige Video Zusammenschnitt ursprünglich durch einen Zusammenschnitt des Youtube-Channels von "FMDsTVChannel" (hier: https://youtu.be/vMubByF332U) Diese nun optimierte Version eines Zusammenschnitts - eine Kooperation des "Klimamanifest-von-Heiligenroth" und Michael Limburg von EIKE ist angereichert mit Grafiken und zusätzlichen Zitaten, die den von Michael Limburg jeweils geschilderten Sachverhalt ergänzend belegen. 

Zusätzlich sind auch die 3 Faktenchecks aufrufbar:

Faktencheck, Teil 1 hier

Faktencheck, Teil 2 hier

Faktencheck, Teil 3 hier


Die vollständige "PHOENIX RUNDE" vom 09.12.2010 sehen sie hier: (leider nicht so gute Bildqualität und in jedem Faktencheck

 

08 Aug 09:10

Entwicklung von Schiefergas in Europa und den USA

Aussichten und Hindernisse für Schiefergas in Europa

Jay Lehr, Ph.D.

Europa ist in einer besonders guten Lage hinsichtlich der Entwicklung und des Verbrauches von Erdgas-Ressourcen, und zwar wegen seines großen Marktes, einer etablierten Pipeline-Infrastruktur, zunehmender Nachfrage nach Energie und wegen der derzeitigen Abhängigkeit von Erdgasimporten.

Die Umstände um Schiefer-Flüssigkeiten und -gas in Europa unterscheiden sich grundlegend von denen in den USA. In Europa herrscht eine hohe Bevölkerungsdichte, und die lokalen Behörden haben sehr viel Macht, den Landverbrauch zu kontrollieren. Auch gehören Mineralrechte typischerweise den europäischen Regierungen. Das bedeutet, dass die Erzeugung von Kohlenwasserstoffen für Landbesitzer und lokale Gemeinden kaum Vorteile bringt. Entwicklungen in großem Maßstab finden oftmals nur statt, wenn Gemeinden und die Öffentlichkeit die Risiken als minimal ansehen und wenn es für die Gemeinden manchmal Vorteile bringt.

Als Folge dieser Umstände steckt die Förderung von Schiefergas in Europa noch in den Kinderschuhen – trotz des großen Marktes und hoher Energiepreise. Die erste Erkundungsbohrung wurde im Jahre 2005 in Schottland niedergebracht, und seitdem sind Erkundungsbohrungen bzgl. Schiefergas nur in sieben Ländern erfolgt: Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Polen, Rumänien, Schweden und UK.

Insgesamt sind bislang 128 Förder- und Erkundungsbohrungen mit einer Schiefergas-Komponente in Europa durchgeführt worden. 32 dieser Bohrungen sind flache, in Schweden niedergebrachte Testbohrungen. In Litauen, Polen und UK wurden insgesamt acht Löcher gebohrt, um Öl zu fördern und/oder Erdgas zu erhalten.

Die Opposition an der Basis gegen hydraulisches Brechen sowie die Ausbeutung von Schiefer-Öl und -gas ist im gesamten Kontinent unverändert stark. In UK und Rumänien war es zu großen Demonstrationen gekommen gegen Versuche zur Ausweitung der Bohrungen. Der Druck der Öffentlichkeit hat zur Verhängung von Moratorien bzgl. der Schiefergas-Förderung und -erzeugung in Bulgarien und Deutschland geführt – wo man zuvor ein paar Erkundungsbohrungen genehmigt hatte – ebenso wie in der Tschechischen Republik, Frankreich und den Niederlanden, wo keine Versuche bzgl. Fracking unternommen worden waren.

Europäische Regierungen treiben die Förderung voran

Trotz dieser Rückschläge arbeiten das Europaparlament und einige nationale Regierungen daran, die Ausbeutung zu fördern. Zum Beispiel hat die Regierung in Spanien das hydraulische Brechen explizit legalisiert. Am 13. August 2015 verkündete UK seine neuen Maßnahmen, die darauf abzielen, Anträge auf Schiefergas-Planungen rasch zu genehmigen im Zuge eines neuen Planungsprozesses, der auch bevollmächtigt ist, Stadt- oder Landkreisparlamenten das Recht auf Fracking-Anträge zu verwehren. Die positive Haltung der Regierung in UK bzgl. Fracking hat schon jetzt dazu geführt, dass eine Reihe von Petroleum-Unternehmen nach dem Erwerb von Ländereien mit Schiefergas-Potential trachten in Erwartung der Genehmigung für Erkundung und Ausbeutung.

Innerhalb der Europäischen Union wird sowohl im Lissabon-Vertrag als auch dem Energiecharter-Vertrag [Energy Treaty Charter; näheres hier bei Wikipedia. Anm. d. Übers.] die Souveränität der einzelnen Staaten hinsichtlich ihrer Energieressourcen ausdrücklich festgeschrieben. Am 22. Januar 2014 hat die Europäische Kommission nicht bindende „Empfehlungen und Kommunikationen“ für deren Rahmenwerk zur Schiefergas-Förderung [„Recommendation and Communication” for its Shale Gas Enabling Framework] übernommen und veröffentlicht. Die Recommendation Communication der EU sieht vor, dass jedes Mitgliedsland ein integriertes Verfahren einführt hinsichtlich der Gewährung von Genehmigungen, dass Risiko-Abschätzungen für potentielle Bohrstellen erforderlich sind und bzgl. der Verpflichtung der Betreiber, nur die besten Methoden anzuwenden.

Einige europäische Politiker und Unternehmen weisen darauf hin, dass die Schiefergas-Erzeugung in den USA Arbeitsplätze geschaffen sowie niedrige Öl- und Erdgaspreise mit sich gebracht hat im Vergleich zu den Preisen in Europa. Einige Unternehmen erwägen sogar, ganz nach Nordamerika überzusiedeln. Das in Deutschland ansässige Unternehmen BASF, das weltgrößte Chemie-Unternehmen, hat die Herstellung von Chemikalien aus Europa an die US-Golfküste verlagert, um von den niedrigen Erdgaspreisen infolge der Schiefergas-Erzeugung zu profitieren [warum herrscht in den deutschen Medien dazu eigentlich so dröhnendes Schweigen? Anm. d. Übers.].

Viele europäische Politiker, besonders in Osteuropa, verleihen ihren Wünschen Ausdruck, größere Energie-Unabhängigkeit zu erreichen, und die jüngsten politischen Unruhen in der Ukraine haben die diesbezüglichen Bedenken noch erheblich verstärkt.

Erkenntnis aus Erkundungs-Bohrungen: Förderung ,nicht günstig'

In Gebieten, in denen die Ausbeutung bereits begonnen hat, haben sich die geologischen Erkenntnisse aus einer Reihe von Gründen als nicht günstig erwiesen. Dazu gehörte auch der geringe Kohlenstoffgehalt in der geologischen Formation, was zeigt, dass dort höchstens eine geringe Menge von Öl und Gas existieren könnte, wenn überhaupt.

Beispielsweise hat das Interesse an Schiefergas-Lagerstätten in Polen seit dem Jahr 2013 deutlich abgenommen. Von 121 Schiefergas-Konzessionen, die in Polen bis heute erteilt worden waren, sind 90 aufgegeben worden. Chevron, ConocoPhillips, Eni, ExxonMobil, Marathon, Talisman und Total haben sich allesamt aus Polen zurückgezogen, hauptsächlich weil sich die Geologie als unerwartet ungünstig erwiesen hat.

UK freut sich hingegen über günstige geologische Bedingungen, und es hat ein relativ begünstigendes Schema von Vorschriften für hydraulisches Brechen – zumindest derzeit. Neue Vorschriften für hydraulisches Brechen in England und Wales wurden im Infrastrukturgesetz von UK im Jahre 2015 vorgestellt [U.K. Infrastructure Act of 2015 ]. Diese Vorschriften setzen klare Kriterien für die Art und das Timing der erforderlichen Analysen von Risiken und Umwelt-Auswirkungen, aber auch für Gebiete, die für Fracking-Operationen gesperrt sind. Spezial-Genehmigungen sind mit diesen Vorschriften auch möglich, um eventuellen außerordentlichen Umständen Rechnung zu tragen.

Bestimmungen für den Fall, dass lokale Planungskommissionen die Erkundung oder Entwicklung für Schiefergas ablehnen, sind ebenfalls Teil der neuen Vorschriften. Falls es dazu kommt, müssen diese Fälle unter den neuen Vorschriften als Priorität behandelt werden, die dringend eines Beschlusses bedürfen, und lokale Behörden, die wiederholt die Genehmigung für Öl und Gas akzeptieren oder zurückweisen, werden innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens von 16 Wochen gekennzeichnet. Stattdessen kann über solche Anträge, die von lokalen Behörden nicht bearbeitet werden, seitens des Secretary of State for Community oder lokaler Regierungen befunden werden.

Jay Lehr, Ph.D., is science director of The Heartland Institute. Ken Chew, Ph.D., http://www.eike-klima-energie.eu/typo3/mailto:typo3/mailto:ken@morenishmews.com is an independent analyst of unconventional oil and gas resources. This article is adapted from material contained in the Renewable Energy and Shale Gas Encyclopedia, published by Wiley in 2016.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/prospects-and-roadblocks-for-shale-gas-development-in-europe

Und hier jetzt eine Betrachtung über die Schiefer-Revolution in den USA, bezeichnenderweise aus europäischer (britischer) Sicht:

 

 

Alptraum der OPEC: US-Schiefer-Revolution lebt und blüht auf

Ambrose Evans-Pritchard, The Daily Telegraph

Die schlimmsten Befürchtungen der OPEC bewahrheiten sich gerade. Zwanzig Monate nach der schicksalhaften Entscheidung von Saudi-Arabien, die Weltmärkte mit Öl zu überschwemmen, ist es dem Land immer noch nicht gelungen, der US-Schiefer-Industrie das Genick zu brechen.

Die von Saudi-Arabien angeführten Golfstaaten hatten sicherlich Erfolg bei der Zerschlagung einer Reihe von globalen Mega-Projekten in der Tiefsee. Investitionen in die Erkundung von 2014 bis 2020 werden um 1,8 Billionen Dollar geringer ausfallen als zuvor angenommen, jedenfalls den Beratern von IHS* zufolge. Aber im besten Falle ist dies ein bitterer Sieg.

[*IHS = Information Handling Services, seit dem Jahr 2004 nur noch kurz IHS, ist ein
weltweit tätiges Unternehmen für Analysen und Informationen mit Sitz in den
USA. Quelle bei Wikipedia. Anm. d. Übers.]

Die Betreiber hydraulischen Brechens in Nordamerika senken die Kosten so rasch, dass die meisten von ihnen inzwischen zu Preisen produzieren können, die weit unter dem Niveau liegen, das erforderlich ist, um den saudischen Wohlstand und deren Militär zu erhalten – oder um die OPEC-Haushaltsdefizite abzudecken.

Scott Sheffield, scheidender Chef von Pioneer Natural Resources, hat den Fehdehandschuh in der vorigen Woche zurückgeworfen – mit einigem poetischen Pathos – mit der Behauptung, dass die Erzeugungskosten vor Steuern im Permian-Becken in West-Texas auf 2,25 Dollar pro Barrel gefallen sind.

„Wir können definitiv wettbewerbsmäßig mit allem mithalten, was Saudi-Arabien hat. Wir haben das beste Gestein“, sagte er. Revolutionäre Verbesserungen bei der Bohrtechnologie und der Datenanalyse haben die Kostenberechnungen schneller geändert als irgendjemand für möglich gehalten hätte.

Die ;Abnehm-Rate' der Erzeugungskosten während der ersten vier Monate lag bei jeder Bohrung der US-Fracker bei 90 Prozent pro Dekade. Sie sank auf 31 Prozent im Jahre 2012. Jetzt liegt sie bei 18 Prozent. Die Bohrbetreiber haben gelernt, mehr zu extrahieren.

Mr. Sheffield sagte, dass das Permian-Becken genauso ergiebig ist wie das riesige Ghawar-Feld in Saudi-Arabien. Die Ausbeutung kann von 2 Millionen bis 5 Millionen Barrel pro Tag reichen, selbst falls der Ölpreis nie über 55 Dollar steigen würde.

Sein Unternehmen hat die Produktionskosten allein im vorigen Jahr um 26 Prozent gesenkt. Pioneer ist inzwischen so effizient, dass bereits 5 neue Plattformen errichtet werden trotz der derzeit geringen Preise in den vierziger Dollar. Es steht nicht allein.

Die Baker-Hughes-Zählung von Ölbohr-Plattformen in den USA ist während sieben der letzten acht Wochen gestiegen, und zwar auf 374, und dies unterstreicht den Effekt. Mehrfach-Bohrungen bedeutet, dass derzeit routinemäßig drei Bohrungen von der gleichen Plattform niedergebracht werden, manchmal auch sechs oder noch mehr. Die mittlere Bohrloch-Produktivität im Permian-Becken ist seit Anfang 2012 um das Fünffache gestiegen.

Die Beratungsgesellschaft Wood Mackenzie schätzte in einem neuen Bericht, dass die full-cycle break-even costs bei Wolfcamp und Bone Spring im Permian-Becken auf 37 Dollar gefallen sind und auf 35 Dollar in der Ölprovinz in South Central Oklahoma. Die Mehrheit der US-Schieferfelder ist bereits bei 60 Dollar machbar.

Dies ist eine kalte Dusche für die OPEC. Die Golf-Exporteure hatten darauf gebaut, dass Absicherungs-Verträge, die die US-Schieferunternehmen am Leben hielten, zu einem brutalen Zusammenbruch dieser Unternehmen bei Auslaufen jener Verträge in der ersten Hälfte dieses Jahres führen würde.

Aber keine solche Götterdämmerung* ist eingetreten. Einige wenige übereifrige Mitspieler haben Bankrott gemacht, aber Blackstone, Carlyle und andere private Konzerne warten bereits am Rande, um unter Druck geratende Anteile zu kaufen und die Infrastruktur zu übernehmen.

[Im Original steht tatsächlich Gotterdamerung! Vielleicht ist der Autor Wagner-Kenner. Anm. d. Übers.]

Full post

Link: http://www.thegwpf.com/opecs-nightmare-us-shale-revolution-alive-and-kicking/

Beide Beiträge übersetzt von Chris Frey EIKE

08 Aug 09:09

Why do CPUs have multiple cache levels? (2016)

08 Aug 07:23

„Mit 15 °C ist die Erde perfekt“, jetzt sollen nur 14,8 °C eine unerträgliche Erwärmung sein!

Es ist Ferienzeit in Europa, auch die USA machen Ferien. Die Menschen haben Urlaub, wie auch viele Politiker und sonstige Schlagzeilenerbringer.  Für die Medien ist das schlechteste Zeit des Jahres, eine reine Saure-Gurkenzeit, auch Sommerloch genannt. Da muss um fast jeden Preis ein Aufreger her. Und – und mangels zusätzlichem Mord- und Totschlag- warum soll man es nicht auch mal wieder mit der Schimäre von  der drohenden Klimakatastrophe versuche

Und darin deckt sich das Interesse der in der Publikumsgunst immer weiter absackenden Klimakatastrophen-„Wissenschaftler“ und der Medien. Erstere in Gestalt  der US Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA  und für die Medien die Presseagentur AP – die wohl größte Nachrichtenagentur der Welt- vertreten durch ihren chronischen Klimaalarmisten Seth Borenstein. Er ist „Klimareporter“ bei AP.

Borenstein durfte daher über den jüngsten Report der NOAA berichten, der wieder einmal von jeder Menge „Klimawissenschaftler„ erstellt wurde.  Und da es in der Klimawissenschaft seit Gründung des IPCC nur Masse statt Klasse macht, immer wird auf die „tausende von Wissenschaftlern“ verwiesen, wurden dafür rd. 450 Autoren eingespannt und geizten nicht mit Superlativen.

Das Erdfieber steigt...

„Das Erdfieber steigt“, nannten sie ihre Einführung in den umfassenden Bericht, und behaupteten gemessen zu haben, dass die „Temperatur der Erde“ (Sie meinten vermutlich der Luft in 2 m Höhe) im Jahre 2015 um glatte 0,9 °C höher lag als der „Durchschnittswert“ im 20. Jahrhundert von 13,9 °C, wie der Schweizer Blick zu berichten weiß. Und das Jahr 2015 läge sogar um schreckliche 0,16 °C über dem Vorjahresmonat!

Und weil AP es bringt und weil Sommerloch ist, berichten alle anderen Medien auch: Bild bringt die Meldung,  die FAZ bringt sie und natürlich alle anderen Medien, die etwas auf sich halten. Ganz vorn dran natürlich auch die Qualitätsmedien von ARD und ZDF.

... doch mit 15 °C ist die Erde perfekt!

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Video zur merkwürdigen Geschichte der mit 15 °C als "perfekt" geglaubten globalen Mitteltemperatur. Quelle Klimamanifest von Heiligenroth. Abbildung 1 ist daraus entnommen

Nun wissen unsere Leser und die Medienleute müssten das auch wissen, von den „450 Klimawissenschaftlern“ gar nicht zu reden, dass bis vor kurzem noch und unter großem medialen Getöse die globale Mitteltemperatur mit glatten 15 °C angegeben wurde. Nun „...sei die Erde perfekt freute man sich in einer Sendung von Quarks & Co  (siehe Abb. 1) vor nicht zu langer Zeit.

15 ° C ist also die perfekte Mitteltemperatur, der Erde, nicht nur für Quarks & Co, sondern auch für alle dem IPCC zuarbeitenden bedeutenden Klimawissenschaftler, wie in diesem  Video "Das wärmste Jahr 2015"(oben) eindeutig nachgewiesen wird.

Doch irgendjemand muss dann wohl allesamt verwirrt haben, denn plötzlich solle die Mitteltemperatur nicht mehr 15 perfekte Grad betragen haben, sondern nur noch 13,9 °C.  Das sind immerhin 1,1 ° C weniger! Wie das?  Gab es eine Abkühlung, die wir nicht bemerkt haben?

Nein, das darf nicht sein, denn Erwärmung muss sein!

Und mit dieser Erwärmung sollen wir nun bei 13,9 + 0,9 = 14,8  °C angekommen sein? Doch das ist immer noch um 0,2 °C kühler als die „perfekten“ 15 °C. In jedem Falle kühler! Nicht wärmer. Oder nicht?

Denn 14,8 °C sind nach Adam Riese 0,2 °C weniger als 15°C. Jedenfalls für uns Normalos, die noch addieren und subtrahieren von Zahlen gelernt haben. Es wurde also nach den Daten eben dieser Leute auf der Welt ein klein wenig kühler! Das „Erdfieber“ ist also gesunken!

 

Abbildung 1:Screenshot mit der Aussage von Quarks & Co aus dem sehenswerten Video von Mr. Unstopplable zum Stocker Auftritt am 10.5.16 in VADUZ mit genauer Analyse der merkwürdigen Wandlungen der globalen Mitteltemperatur in Richtugn kühler, statt wärmer.

Doch frei nach der Adenauerschen Devise: “was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ behaupten dieselben „Klimawissenschaftler“, trotz dieser vor kurzem noch geltenden unumstösslichen Tatsachen, nun das genaue Gegenteil, indem sie eine ganz, ganz fruchtbare Erwärmung herbeirechnen. Gar einen neuen Hitzerekord herbeifaseln. Und sie "beweisen" das, in dem sie die Daten der Vergangenheit massiv nach unten manipulieren. Die Vergangenheit wird kühler gemacht, damit die Gegenwart wärmer erscheint.

Der Betrug ist systematisch

Wir kennen diese Art Betrug bisher nur aus der Politik, wenn autoritäre Regime – wie z.B. die Kommunisten unter J.W. Stalin- die Vergangenheit nachträglich änderten, um die Gegenwart in das ideologisch notwendig erscheinende bessere Licht zu rücken. Stalin war ein großer Verfechter dieser Methode wie u.a. Abbildung 2 beweist.

Abbildung 2 Petersburger Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse, 1897, kurz vor der Festnahme durch die russische Geheimpolizei. In der Bildmitte Lenin. Oben: 3. von links der bei Stalin 1930 in Ungnade gefallene  Alexander Maltschenko. Er wurde kurzerhand weg retuschiert. Unten dasselbe Bild ohne Alexander Maltschenko; Quelle Wikipedia

In der Wissenschaft war diese  Vorgehensweise bislang weitgehend unbekannt. Es bedurfte erst der hoch ideologisierten Klimawissenschaft, genauer, ihres Ablegers nämlich der Pseudowissenschaft vom menschgemachten  Klimawandel, um diese Art der Vergangenheitsfälschung  zu übernehmen. Stalin konnte die Welt lange Zeit täuschen, doch heute geht das nicht mehr, denn es gibt das jedermann zugängliche Internet.

Die Vergangenheit wird gefälscht

Um ihren Salto zu begründen – und dabei auf die Vergesslichkeit der Medien bauend (nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern) verändern die Offiziellen, angeführt von NOAA und souffliert von AP´s Borenstein, nun fortlaufend die alten Messwerte. Oder lassen die missliebigen ganz einfach weg und ersetzen sie durch "Schätzungen". "Adjustieren" nennt man feinsinnig dieses Zurechtbiegen. Was nicht passt wird eben passend gemacht.  

Und zwar solange bis das Ziel erreicht ist:

Erwärmung muss her, koste es was es wolle.

Die Gegenwart muss wärmer werden, auch wenn sie das im Vergleich zu den früheren Messwerten gar nicht ist.

Doch dank Internet und gut zugänglicher Archive, sowie dem Einsatz von gut ausgebildeten Leuten denen diese Betrügereien gar nicht gefallen, wissen wir heute wie systematisch -nicht nur bei Stalin- sondern z.B.  bei der NOAA betrogen wird.  Abbildung 3 und 4 zeigen diese Datenmanipulation anhand der US Daten ganz deutlich.

Abbildung 3: links, von NOAA vorgenommene  Änderungen  an der US  Mitteltemperatur, rechts Verlauf der Änderungen. Quelle: Vortrag Evaluating The Integrity Of  Official Climate Records  Tony Heller  (alias Steve Goddard vom Blog Real Climate ) DDP July 9, 2016  hier


 

Abbildung 4: : links, von NOAA vorgenommene  Änderungen  an der US  Mitteltemperatur mit deutlichem starken Erwärmungstrend, rechts: Anzahl der Stationen deren Daten durch Schätzungen bzw. Manipulationen ersetzt wurden . Quelle: Vortrag Evaluating The Integrity Of  Official Climate Records  Tony Heller  (alias Steve Goddard vom Blog Real Climate ) DDP July 9, 2016  hier

 

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Gesamt Info und Video des Vortrags von Toni Heller alias Steve Goddard zu den Fälschungen in den NOAA Temperaturwerten. Die Folien dazu finden Sie als pdf im Anhang

Und weil die künstliche und nachträglich herbeigeführte  Erwärmung unbedingt vom CO2 verursacht worden sein muss, sollte zumindest eine enge Korrelation zwischen Temperaturanstieg und Anstieg der CO2 Konzentration zu finden sein. Und auch das wird nachträglich möglich gemacht. Aber weil das die Ursprungsdaten so nicht hergeben, muss man sie eben solange ändern bis sie es tun. Denn es gilt Vorgabe: Die Erwärmung muss synchron zur CO2 Erhöhung laufen.

Dies alles nachzuweisen hat u.a. in verdienstvoller Weise der Geologe und Informatiker Tony Heller geleistet, der auch seit langem den Blog Real Climate unter dem Pseudonym Steve Goddard betreibt. Abb 5 zeigt das Ergebnis seiner Recherchen mit den Fälschungen der NOAA, die nunmehr eine überaus enge Korrelation zwischen der Zeitreihen der CO2 Konzentration und den neuen grob manipulierten US Temperaturen zeigen. Wie im Video und in den Vortragsfolien ausgeführt wird es bei den Daten der Welttemperatur genauso gehandhabt

Abbildung 5: Übereinstimmung der manipulierten Temperaturdaten mit der CO2 Konzentration. mit R^2 0,985!  Quelle: Vortrag Evaluating The Integrity Of  Official Climate Records  Tony Heller  (alias Steve Goddard) DDP July 9, 2016  hier

Wie dieses Video von Toni Hellers Vortrag eindrücklich nachweist  schrauben die (meist) beamteten Klimaforscher unverdrossen an den alten Messdaten herum. Dabei haben Sie  nur ein einziges Ziel: Es muss immer wärmer werden, und wenn die Daten dafür noch so sehr manipuliert werden müssen.

0,16 °C Erwärmung sind nicht schlimm genug, es müssen noch weitere Klimakatastrophen folgen

Und weil vielleicht für den gemeinen Leser oder Zuschauer ein „Erwärmungsrekord“ von gewaltigen 0,16 °C gegenüber dem Vorjahr nicht gar so schröcklich klingt, besonders in den Alpen, wenn er oder sie sich gerade darauf einstellt bald frischen Schnee von der Windschutzscheibe zu kratzen, müssen viele andere Schreckensmeldungen die ein wenig blassen 0,16 °C verstärken helfen. Da ist dann die Rede von 50 klimarelevanten Aspekten, welche ebenfalls untersucht wurden und  zumindest  teilweise „dramatische“ Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zeigten. Da schmilzt mal wieder das arktische Meereis, ganz schnell, der Meeresspiegel steigt auch extrem, wenn auch nur punktuell an manchen Orten, es gibt sogar  Hinweise darauf, dass es mancherorts Dürren oder Starkniederschläge oder andere Extremwetterereignise gegeben haben soll. Und viel mehr als früher, so raunt man.

Sind all das nicht deutliche Zeichen?

Nein, sie sind es nicht.Wie Abbildung 6 deutlich zeigt, erkennt selbst das IPCC nirgendwo Trendzunahmen. Und auch alle aktuellen Statistiken zeigen mehrheitlich negative Raten (Siehe auch Video mit Björn Lomborg hier, der zwar immer noch der AGW These anhängt, aber ebenfalls in den Statistiken keinerlei Zunahme von Klimaereignissen erkennen kann.)

Abbildung 6: Zitate aus den jüngsten IPCC Berichten zur nicht vorhandenen Zunahme von Extremwetterereignissen . Quelle IPCC, Auswahl K.E. Puls 

Der „Klimawandel“ ist da.

Doch weil die Wahrheitspresse so leicht zu beeindrucken ist, auch weil dort sich niemand mehr die Mühe macht selber zu recherchieren, in die Archive zu steigen, kurz, um selbst mühsam das Kleingedruckte zu lesen, aber stattdessen jeden Unsinn der Nachrichtenagenturen übernimmt, kommt die Botschaft der Klimabetrüger immer wieder an.

Und die heißt:

Der Klimawandel – und damit ist nach der Definition dieser Sprachkünstler immer der Mensch gemachte Klimawandel gemeint- ist da.

Es kann nur furchtbar enden, wenn, ja wenn nicht endlich die Atmung und jede wirtschaftliche Betätigung, zumindest in den reichen Ländern, sofort eingestellt wird.

So jedenfalls lautet in wenigen Worten die Botschaft des Berichtes der NOAA und der ihr zuarbeitenden 450 „Klimawissenschaftler“ und auch die Forderung der Pariser Vereinbarung..

Nun gut, zugegeben, das Einstellen der Atmung wurde im Bericht und in der Pariser Vereinbarung nicht verlangt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Alternativ kann man sich aber auch freikaufen. Mit anfangs 100 Mrd $ jährlich für den Klimafonds sind wir dabei

 

08 Aug 07:22

Angriff auf Geldautomaten mit Fernsteuerung

Angriff auf Geldautomaten mit Fernsteuerung

Ein Sicherheitsforscher hat auf der Blackhat-Konferenz demonstriert, wie sich trotz PIN-Absicherung Bargeld von fremden Konten ziehen lässt. Angeblich lässt sich dabei auch an modernen Geldautomaten die PIN abgreifen, ohne Spuren zu hinterlassen.

08 Aug 07:18

Wie man das Volk für dumm verkauft - Das deutsche Energiewende-Wunder: Elektromobilität ganz ohne Strom

Mit der Unterzeichnung des „Klimaschutzabkommens“ von Paris (COP 21) hat sich die Bundesregierung ehrgeizige Zeile gesetzt, was die Reduzierung von CO2-Emissionen und die damit verbundene „Dekarbonisierung“ der Volkswirtschaft angeht. Wie schwer dies fallen dürfte, kann man daran ermessen, dass es trotz zahlreicher seit Jahren massiv betriebener politischer Maßnahmen – Stichwort Energiewende – nicht gelungen ist, die deutschen CO2-Emissionen von ca. 1051 Mio. t im Jahre 1990 weiter als bis auf ca. 800 Mio. t/ Jahr zu senken. Bild 1 zeigt, dass man hier offensichtlich an eine „harte“ Grenze gestoßen ist, die sich nicht so ohne weiteres überwinden lässt. Zumindest dann nicht, wenn man sich als Regierung dem Erhalt von Arbeitsplätzen und dem Wohlstand des Volkes verpflichtet sieht.

Bild 1. Trotz großer politischer und finanzieller Anstrengungen erwies es sich bisher als nicht möglich, die CO2-Emissionen dauerhaft unter die Marke von ca. 800 Mio. t/ Jahr zu senken. Gelb: Zielmarke 2020, Blau: Obergrenze für 2050, Schwarz: Untere Zielmarke für 2050 

Allerdings hat Deutschland eine Regierung, die diesbezüglich offensichtlich anders gestrickt ist. Mit Unterzeichnung des COP21-Abkommens hat man sich verpflichtet, die deutschen CO2-Emissionen bis 2050 auf maximal 210 Mio. t/ Jahr, möglichst sogar auf nur noch 53 Mio. t/ Jahr zu reduzieren. Jetzt gibt es in diesem Zusammenhang einen Entwurf zu einer Neuauflage der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie, der im Herbst dieses Jahres verabschiedet werden soll [SUDE]. Das wird nur mit brutalem Zwang gehen. Beispielsweise durch weitgehende Vernichtung der deutschen Industrie, allen voran der Autobranche, an der noch 2015 rund 800.000 Jobs hingen [AUBE]. Denn die aktuellen Planungen der Regierung beweisen, dass der Stab über das Auto bereits gebrochen ist und selbst eine Umstellung auf E-Mobile diese Branche nicht mehr retten dürfte.

Bild 2. Diese Festlegungen laufen darauf hinaus, dass im Verkehrssektor bis auf Flugzeuge und Schiffe keine Verbrennungsmotoren mehr zulässig sein werden

Kaum Interesse an Elektroautos

Dieser Kurs dürfte selbst angesichts der bereits jetzt erkennbaren Probleme unverändert beibehalten werden. Auch hierbei zeigt sich, dass unseren Regierenden Ideologie alles und praktische Daseinsvorsorge nichts bedeutet. Wenn man den Straßenverkehr in Deutschland komplett auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umstellen will, dann sollte man als verantwortliche Regierung eigentlich auch dafür sorgen, dass hierdurch auch die Mobilitäts- und Transportbedürfnisse der Bevölkerung in gleichwertiger Weise abgedeckt werden können wie bisher. Dies ist beim derzeit verfügbaren Stand der Technik nicht der Fall.

Die Zahl der in Deutschland fahrenden reinen Elektrofahrzeuge ist mit rund 25.500 Zulassungen bis Ende 2015 [AUBI] im Vergleich zu den erklärten Zielen (1 Mio. bis 2020 und sechs Mio. bis 2030) geradezu lächerlich niedrig. Trotz intensiver Fördermaßnahmen ist die diesbezügliche Politik bisher kläglich gescheitert. Auch die ab Juli 2016 gewährte Prämie von bis zu 4000,- € beim Kauf eines E-Fahrzeugs wurde im ersten Monat lediglich  1.791 Mal abgerufen [PRAE]. Die Fahrzeuge werden in der Breite der Bevölkerung nicht angenommen, weil sie zu unpraktisch und zu teuer sind. Zu den größten Hindernissen zählen die geringen Reichweiten, die langen Ladezeiten, die geringe Batterielebensdauer und die hohen Wertverluste.


Bild 3. Auch massive Fördermaßnahmen konnten bisher dem E-Auto in Deutschland nicht zum Durchbruch verhelfen

Stromer-Pkw brauchen Strom...

Es gibt allerdings noch einen weiteren wichtigen Nachteil, der wegen der geringen Zahl zugelassener Elektroautos im öffentliche Bewusstsein bisher keine Rolle gespielt hat: Den Strombedarf der E-Mobile. Immerhin beträgt der aktuelle Pkw-Bestand in Deutschland rund 45 Mio. Stück [STPK], und ihre durchschnittliche Jahresfahrleistung liegt nach Erkenntnissen des Kraftfahrtbundesamtes [JAFA] bei 14.260 km. Die Frage muss daher zunächst lauten, wieviel Strom für die vollständige Elektrifizierung benötigt wird.

Hierzu gibt es zahlreiche geschönte Angaben der Hersteller. Zum Glück gibt es realistische Zahlen von unabhängiger Seite. Im Rahmen einer sehr ausführlichen Studie des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien vom Oktober 2012 [OEST] wurde festgestellt, dass der durchschnittliche Energiebedarf eines typischen Elektro-Automobils mit üblichem Nutzerprofil (Stadt- und Landfahrten, 15.000 km/ Jahr) bei 25,5 kWh/ 100 km liegt. Hinzu kommen allerdings noch Lade-/ Entladeverluste von 24,7 % sowie Leitungsverluste zwischen Kraftwerk und Anschlusspunkt von knapp 6 % [VERL]. Wird dies korrekt berücksichtigt, so benötigt ein typisches E-Automobil eine Energiebereitstellung ab Kraftwerk von 36 kWh/ 100 km. Für die komplette Umstellung der deutschen Pkw-Flotte ergibt sich demnach bei Annahme ansonsten konstanter Verhältnisse ein Gesamtbedarf an elektrischer Energie ab Kraftwerk von 231 Terawattstunden (TWh) pro Jahr. 

…und strombetriebene Lkw ebenso

Angesichts der klaren   Regierungsvorgaben bezüglich der Reduktion von verkehrsbedingten CO2-Emissionen wäre es unrealistisch zu erwarten, dass man bei Nutzfahrzeugen etwas anderes als 100 % Strombetrieb zulassen würde. Da es in diesem Bereich kaum repräsentative Untersuchungen zum Bedarf an elektrischer Energie gibt, ist es für eine entsprechende Abschätzung am einfachsten, wenn man dabei den Umweg über die Flottenverbräuche wählt. So beziffert eine Studie der Deutschen Energieagentur für das Jahr 2010 den Energiebedarf der deutschen Pkw-Flotte mit 1.441 PJoule (PetaJoule), während Nutzfahrzeuge und Busse zusammen auf 669 PJoule kamen [DENA]. Das Verhältnis lag demnach bei 0,46/1. Bei Umstellung aller Lkw und Busse auf E-Antrieb würden diese demnach im Jahr rund 106 TWh an elektrischer Energie benötigen. Zusammen mit dem Pkw-Bereich wären für eine vollständige Elektrifizierung dieser Sektoren demnach 337 TWh/ Jahr bereitzustellen.

Selbstverständlich gelten diese Annahmen nur unter der Voraussetzung mehr oder weniger konstanter Verhältnisse. Bei Projektionen über derart lange Zeiträume sind erhebliche Veränderungen zu erwarten. Aufgrund dieser Unsicherheiten müssen die oben errechneten Relationen zwischen Pkw und Nutzfahrzeugen als reine Anhaltswerte für grobe Abschätzungen genügen. (Mathematiker vertreten in solchen Situationen häufig die Ansicht, es sei besser, ungefähr richtig als genau falsch zu kalkulieren).

Gleichzeitig soll die Stromproduktion sinken

Natürlich ergibt sich aus diesen Überlegungen als nächstes die Frage, wo dieser zusätzliche Strombedarf herkommen soll. Im Prinzip müssten bereits jetzt Planungen anlaufen, um bis zum Jahre 2050 zusätzliche Kapazitäten für die geplante „Elektrifizierung“ des Straßenverkehrs zu schaffen. Bis dahin, so die normalerweise naheliegende Schlussfolgerung, müssten ja voraussichtlich zusätzlich zum aktuellen Stromverbrauch von ca. 510-524 TWh/ Jahr [AGEB] weitere 337 TWh/ Jahr für den Verkehrssektor erzeugt werden.

Wer jedoch so denkt, gehört anscheinend zur megaveralteten Denkkategorie der „schwäbischen Hausfrau“. Stattdessen will die Bundesregierung übergeordneten Aspekten der Klima- und Planetenrettung Priorität einräumen und legt sich unter dem Motto „Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie“ [SUVA] auf eine massive Verringerung fest, Bild 4. Da der Verbrauch 2008 bei 524 TWh lag, dürften nach diesen Planungen im Jahre 2050 nur noch 393 TWh erzeugt werden.


Bild 4. Die Regierung hat sich darauf festgelegt, bis 2050 den Gesamt-Stromverbrauch von 524 TWh/ Jahr auf 393 TWh/ Jahr zu senken. Das reicht nicht einmal ansatzweise für die angeblich angestrebte Elektrifizierung des Verkehrssektors, für die allein 337 TWh/ Jahr benötigt würde

Die wundersame Stromvermehrung

Damit geht die deutsche Regierung bezüglich des künftigen Stromverbrauchs nochmals deutlich über die Reduktionsziele einer Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahre 2010 mit dem Titel „Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen“ [UMBA] hinaus. Dort war für 2050 noch von insgesamt 468,4 TWh Stromverbrauch ausgegangen worden, davon 396,7 TWh für Haushalte, Gewerbe, Dienstleistungen und Industrie sowie immerhin 71,7 TWh für den Verkehrsbereich. Selbst diese zusätzlichen 71,7 TWh für den elektrifizierten Straßenverkehr hat die Bundesregierung im jetzt vorliegenden Entwurf [SUDE], der noch im Herbst dieses Jahres verabschiedet werden soll, gestrichen. Ausweislich dieses offiziellen Dokuments scheint man davon auszugehen, dass für den 2050 nahezu vollständig auf E-Mobilität umzustellenden Verkehrssektor gar keine Stromerzeugung erforderlich sein wird. Es ist demnach völlig egal, ob es der Industrie in den nächsten Jahren gelingen wird, Wunderakkus zu entwickeln, welche eine Speicherdichte wie Benzin bieten, ewig halten und selbst an den Polen ohne Beheizung eingesetzt werden können: Wo kein Strom ist, kann auch nichts geladen werden. Helfen könnte dann nur noch ein Wunder, das selbst die aus der Bibel überlieferte wundersame Brotvermehrung Jesu weit in den Schatten stellen würde. Doch auch solche Herausforderungen werden wir dank unserer höheren Pfarrerstochter mit bestem Draht „nach oben“ sicherlich problemlos schaffen.

Fred F. Mueller

Das Narrenschiff 4.0

Das Barometer fällt, es dreht auf Sturm

Nur Schwachsinn kommt vom Kommandoturm

Es knirscht gewaltig in den Turbinen

Bekifftes Lachen tönt aus den Kabinen,

Die Spannung schwankt wild wie stürmische See

Doch im Fernseh'n kommt nur: Humbatätärä

Die Infrastruktur krankt, Szenarien sind frisiert

Die Netze am Limit und Reserven blockiert

Die Trafos ächzen, die Leitungen summen

Von Windparks ertönt laut warnendes Brummen,

Das Staatsschiff krängt, es stampft wie wild

Doch auf der Brücke setzt sich niemand ins Bild

Die Medien lügen, der Käpt'n ist selfie-trunken

Die Industrie in tiefe Lethargie versunken

Im Wissenschaftsrat lauter meineid'ge Halunken

Die Bürokraten zu feig um SOS zu funken

So führt „Burning Barbara“ das Narrenschiff

Mit Volldampf voraus und exakt Richtung Riff!

 

Sehr frei nach einem bekannten deutschen Liedtext

Quellen

[AGEB] Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. Auswertungstabellen zur Energiebilanz Deutschland 1990–2014 Stand August 2015. www.ag-energiebilanzen.de

[AUBE] de.statista.com/statistik/daten/studie/30703/umfrage/beschaeftigtenzahl-in-der-automobilindustrie/

[AUBI] www.autobild.de/artikel/kaufpraemie-fuer-elektroautos-update-8535657.html

[DENA] Verkehr. Energie. Klima. Alles Wichtige auf einen Blick. Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena). ISBN: 978-3-9813760-7-4

[EINH] www.ag-energiebilanzen.de/33-0-Energieeinheitenumrechner.html

[JAFA] www.auto-motor-und-sport.de/news/pkw-fahrleistung-in-deutschland-2013-9730895.html

[OEST] Geringer, B.; Tober, W. K.: Batterieelektrische Fahrzeuge in der Praxis. Kosten, Reichweite, Umwelt, Komfort (2. erweiterte und korrigierte Auflage). Institut für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik, Technische Universität Wien, Oktober 2012.

[PRAE] www.spiegel.de/wirtschaft/service/kaufpraemie-fuer-elektroautos-floppt-a-1106201.html

[STPK] de.statista.com/statistik/daten/studie/12131/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland/

[SUDE] Bericht der Bundesregierung zum High-Level Political Forum on Sustainable Development 2016. 12 Juli 2016.

[UMBA] Energieziel 2050: 100% Strom aus erneuerbaren Quellen. Umweltbundesamt. 2010. https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/energieziel-2050

[VERL] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertragungsverlust

[WIVE] https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertragungsverlust

[ZEV] www.zevalliance.org

08 Aug 07:17

The meeting that showed me the truth about VCs

08 Aug 07:16

Gleichberechtigung: Antidiskriminierungsgesetz soll ausgeweitet werden

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Der Schutz vor Benachteiligung ist in Deutschland laut Experten reformbedürftig. Das Gremium schlägt zum Beispiel eine Quote für Migranten in Führungspositionen vor.
06 Aug 19:47

Fractal Tree to create fast, snapshottable, massively scalable databases

06 Aug 19:46

Handyverbot: Knipsen am Steuer nicht erlaubt

Nutzer drfen ihre Handykamera hinter dem Steuer nicht verwenden (Symbolbild) Das Fotografieren ist Autofahrern untersagt, wie das Oberlandesgericht Hamburg urteilte. So begründet das Gericht die Entscheidung.
05 Aug 15:48

MVG stellt E-Busflotte zurück - "Zeit nicht reif dafür"

by Ulrich Lobinger
München - Die MVG weist die Forderung der CSU nach einer Umstellung der gesamten Busflotte auf Elektroantrieb bis 2030 zurück. Das ist der Grund dafür.
05 Aug 15:47

Warum mit der Ferienzeit die Bagger kommen

Ob die aktuelle Straßensperrung für den Gleisbau in der Einsteinstraße oder der Ersatzverkehr für die Tram nach Grünwald: Bei U-Bahn und Tram finden die Bauarbeiten häufig in der Ferienzeit statt. Warum?

Hier gibt es einen Einblick in die Hintergründe der Baustellenplanung bei der MVG:

Ein U-Bahnhof, ein Tunnelabschnitt oder eine Tramstrecke ist gesperrt, die Fahrgäste steigen in den SEV-Bus, die Bauarbeiter rücken an. Wenn es auf einer Baustelle losgeht, ist für die Planer der MVG der größere Teil ihrer Arbeit schon getan. Hinter ihnen liegen viele Monate der Entwicklung, Abstimmung und Optimierung. Denn wann eine Schienenbaumaßnahme in der Stadt realisiert werden kann, hängt von zahlreichen Faktoren ab – und diese bestimmt nicht allein die MVG.

Jedes Bauvorhaben wird im Voraus eng abgestimmt mit städtischen Referaten wie dem Kreisverwaltungsreferat (KVR). Geklärt wird dabei auch, ob man Bauaktivitäten zusammenlegen kann. Wenn etwa Bagger den Boden für Gleisarbeiten aufreißen, kann es sich anbieten, bei der Gelegenheit auch gleich Kabel für die Internetversorgung zu legen. Damit werden die Münchner nur einmal gestört statt mit zwei Baustellen hintereinander.


Eine Bauphase bedeutet immer eine Beeinträchtigung, für die Fahrgäste und auch für die MVG. Sie muss für ihre Kunden zusätzlich zum regulären Geschäft Ersatzverkehre nebst Fahrern organisieren. Versucht wird deshalb immer, die Beeinträchtigung für alle so gering wie möglich zu halten. Das ist auch eine Frage des Zeitpunkts: In den Ferien sind – trotz zahlreicher München-Besucher – insgesamt deutlich weniger Menschen mit U-Bahn, Bus und Tram, aber auch mit dem Auto unterwegs.

Auch wenn Schienen gesperrt sind, muss die MVG die Kunden an ihr Ziel bringen – so lautet der Auftrag. Daher entsteht mit dem SEV eine kleine Buslinie auf Zeit. Dabei müssen viele Faktoren beachtet werden: Durch welche Straßen kann die Linie führen, um den Stadtverkehr nicht zu stark zu belasten? Wo können die Fahrgäste gefahrlos aussteigen? Müssen temporäre Haltestellen gebaut werden? Mit KVR und Polizei wird die Route besprochen, geprüft und abgenommen.

Für die MVG ist dabei grundlegend: Die notwendigen Busse müssen verfügbar sein, ohne dass der reguläre Linienverkehr leidet – auch das geht vor allem in den Ferien, wenn die Verstärkerbusse für die Schulzeit entfallen. Ein SEV erfordert außerdem meist mehr Fahrer als die ersetzte Schienenstrecke: Denn wenn an zentralen Stellen gebaut wird, fahren viele Ersatzbusse im dichten Takt. Während in eine U-Bahn bis zu 900 Menschen passen, fasst ein Gelenkbus maximal 100, ein Buszug immerhin 130 Personen. Damit auch Ortsunkundige gut weiterkommen, zeigen bei großen Baustellen an zentralen Orten zudem Servicemitarbeiter den Weg. Plakate, Infoflyer und Wegweiser, Ticker an den Zugzielanzeigen und in der App MVG Fahrinfo München geben ebenfalls Hinweise auf anstehende Sperrungen. Unter www.mvg.de lassen sich die Betriebsänderungen aktuell für die jeweiligen Linien einsehen.

Doch nicht auf jeder Route bietet sich die Ferienzeit an, wenn Baumaßnahmen unvermeidlich werden. Fußballspiele, das Oktoberfest oder weitere Großveranstaltungen werden bei der Terminierung mitbedacht. Denn wenn ein Riesenereignis und eine Großbaustelle zusammentreffen, dann kann womöglich die Kapazität sämtlicher verfügbarer SEV-Busse nicht mehr ausreichen. Daher gilt: Abstimmung ist alles.

Dieser Artikel ist auch im Kundenmagazin MVGinfo Nr. 2/2012 erschienen.

05 Aug 15:41

Europäische Union: Türkischer Außenminister wirft Österreich Rassismus vor

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Der österreichische Kanzler hält einen EU-Beitritt der Türkei für "diplomatische Fiktion". Die Türkei reagiert mit scharfer Kritik.
05 Aug 15:40

Test flight held for small jet modeled after Miyazaki anime

05 Aug 08:33

A functional architecture for autonomous driving (2015) [pdf]