Shared posts

29 Aug 10:23

The hunger mood

29 Aug 10:23

Instagram photos reveal predictive markers of depression [pdf]

16 Aug 15:15

Hacker Unlocks ‘High Security’ Electronic Safes Without a Trace

16 Aug 15:14

Two Weeks of Colorizebot

15 Aug 16:09

What Danes consider healthy children’s television

15 Aug 16:06

Projektplan statt Spielzeug: So funktioniert Ressourcenplanung mit Lego

by Christian Schüller

Was hat Lego mit Projektmanagement und Ressourcenplanung in einer Agentur zu tun? Nichts, möchte man meinen. Seit diesem Jahr bei t3n.de aber doch – so funktioniert es. 

Es gibt da draußen eine Menge digitaler Tools und Helfer, die Projektmanager und Teams bei Arbeit und Planung unterstützen wollen – von Kalendern, Messengern und Channels über Timeline-Visualisierer bis hin zu dicken Enterprise-Kollaborationsplattformen… das kennt man. Doch wir wollten für unser Team aus 20 Mitarbeitern etwas anderes. Etwas Analoges. Als Digitalagentur? Warum nicht!

xxx
Das fertige Planungstool basiert komplett auf Lego.

Flexibel, übersichtlich, leicht zu verstehen und zu bedienen

Die Erfüllung dieser Wünsche fiel uns dann quasi in den Schoß. Oder zumindest die Inspiration dazu: Wir entdeckten das Projekt-Wochenplanungstool einer Agentur aus London, welches komplett aus Lego gebaut war. Und das war’s, das wollten wir für uns adaptieren! Das heißt – nicht nur adaptieren, sondern es gleichzeitig auf einen Planungszeitraum von einem ganzen Jahr erweitern, das war unser Anspruch. Wenn schon, denn schon… Wir entwarfen also einen – zunächst digitalen – Plan für Layout und Materialbedarf in Excel, den ihr auf der Seite mit unserer Bauanleitung runterladen könnt.

Zunächst wurde ein digitaler Plan entworfen, der dann analog umgesetzt wurde. (Foto: Format D)
Zunächst wurde ein digitaler Plan entworfen, der dann analog umgesetzt wurde. (Foto: Format D)

Daraus erstellten wir eine Art Aufmaßliste und gingen damit einkaufen: 280 schwarze Lego-Grundplatten, hunderte von einfachen und besonderen Lego-Basis-Steinen in verschiedenen Farben, Schalungsholzplatten, diverse Kunststoffleisten, Spezialkleber, Wandaufhänger usw., insgesamt 2.100 Einzelteile!

Dann ging es an den Aufbau: Die schier unendliche Anzahl an Platten, Steinen und Leisten musste organisiert und sortiert, zugeordnet, zugeschnitten, verklebt und gesteckt werden. Nach etwa zwölf Stunden Arbeit war sie fertig – unsere „Wand“. Und sah zunächst eigentlich gar nicht mehr so aufwendig aus, wie sich die Arbeit angefühlt hatte. Im Wesentlichen ist sie aus vier einzelnen Tafeln aufgebaut, pro Quartal eine, die wiederum jeweils in 13 Wochenspalten unterteilt sind. Dazu gibt es noch eine gesonderte Legenden-Tafel, aus welcher sich Projekte (Steinfarben) und Teammitglieder (Symbole) erschließen. Teammitglieder sind zeilenweise angeordnet, Projekt- wie auch Urlaubszeiten werden als verschiedenfarbige Steinreihen über die Wochenspalten hinweg horizontal platziert. Ein weiterer „Clou“: Die Tafeln sind nicht fest montiert, sondern nur aufgehängt, sodass sich ihre Reihenfolge verändern lässt, um Quartals- und Jahreswechsel leichter erfassen zu können.

So entstand die Lego-Ressourcenplanung

(Foto: Format D)
(Foto: Format D)

1 von 7

(Foto: Format D)
(Foto: Format D)

2 von 7

(Foto: Format D)
(Foto: Format D)

3 von 7

Zur Galerie

Und nun zur Praxis – kann man damit gut arbeiten? Oder ist diese Wand eher eine Spielerei? Beides eigentlich. Es „steckt sich gut“ – die Projekt- und Ressourcenplanung funktioniert zügig, einfach und sehr gut, jeder im Team hat die Tafeln schnell im Blick und spürt Verantwortung für seine Ressource. Und – ein klein wenig Spielerei haben wir uns doch auch noch gegönnt: So wird zum Beispiel ein Projekt-Kick-off durch eine Fahne symbolisiert, und ein Pokal zeigt einen Projekt-Launch an.

Eine detaillierte Anleitung mit Infos und Tipps zu Planung, Einkauf, Material und Aufbau gibt es auf wand-planer.de. Und nun noch ein kleiner rechtlicher Hinweis: Das Projekt ist ein Experiment, kein Produkt von Lego und wird nicht in irgendeiner Weise von Lego unterstützt.

15 Aug 16:05

Ökologische Doppelstandards

Die lokale Kontrolle sollte keine Einbahnstraße sein, sondern das Ausbalancieren ökonomischer und ökologischer Bedenken ermöglichen.

Donald Trump sagte kürzlich, dass er dafür sei, lokalen Gemeinden die Kontrolle über das hydraulische Brechen zu übertragen. „Falls man irgendwo kein Fracking will“, sollte die Entscheidung „vor Ort getroffen werden“, kommentierte er.

Trump unterstützt diese erprobte und sichere Technologie, um Amerikas enorme Öl- und Erdgas-Lagerstätten zu erkunden, was Millionen Arbeitsplätze schaffen und Milliarden an Einkommen erzielen würde. Allerdings ist seine Einstellung zum Einspruch lokaler Behörden die gleiche wie die von Hillary Clinton, obwohl diese versuchen wird, Fracking tot zu regulieren, bis es in Vergessenheit geraten ist.

Ihre Absicht, die Kontrolle über diese einzelne Energietechnologie an tausende Gemeinden im gesamten shale country abzugeben, scheint allgemeine Sinnestäuschungen zu reflektieren, denen zufolge Fracking Erdbeben, Wasser- und Luftverschmutzung verursacht. Dies war bereits Gegenstand zahlreicher Artikel, Kommentare, Berichte und Dokumentarfilme. In keinem einzigen Fall konnten Beweise zur Stützung dieser Behauptungen erbracht werden.

Durch Fracking hervorgerufenes Vibrieren der Erde ist sehr ähnlich den Erschütterungen, die ein Mülllaster auf der Straße verursacht. Keinerlei Grundwasser-Verschmutzung konnte je auf hydraulisches Brechen zurückgeführt werden. Methan in Leitungswasser hatte seine Ursache in Bohrungen nach Wasser, die mit ungeeigneten Methoden durch Gas führende Gesteinsschichten erfolgten. Dies war schon lange vor Fracking ein Thema. Emissionen in die Luft liegen unter dem, was man in Wohngegenden außerhalb des Berufsverkehrs findet.

Aber Anti-Fossil-Aktivisten verbreiten übereifrig Falschinformationen über diese revolutionäre Technologie. Das ist Teil ihrer Agenda, fundamental die Art und Weise zu transformieren, mit der wir Energie erzeugen zur Stützung unseres Lebens und unseres Lebensstandards. Sie wollen bezahlbare, zuverlässige Kohlenwasserstoffe ersetzen durch teure, unzuverlässige, subventionierte Wind-, Solar- und Biotreibstoffe, die außerdem anfällig für Betrug sind und verheerende Umweltschäden nach sich ziehen.

Was genauso wichtig ist: Die Haltung beider Kandidaten zu lokalen Einsprüchen repräsentiert einen Doppelstandard, der faszinierende Fragen zur offiziellen Politik aufwirft.

Was ist, falls arme Gemeinden Fracking WOLLEN? Was ist, falls ein [US-]Staat Fracking verhindert oder verbietet – aber gleichzeitig einige Städte (wie z. B. Southern Tier in New York, wo im Marcellus Field Schiefer-Lagerstätten gefunden worden waren) den Falschinformationen zu Fracking nicht glauben und verzweifelt die Arbeitsplätze, Einkünfte und verbesserten Lebensstandard brauchen, die sie jenseits der Grenze in Pennsylvania sehen, wo Fracking erlaubt ist? Sollten jene Gemeinden nicht in die Lage versetzt werden, selbst zu entscheiden, unabhängig von vom Staat verhängten Verboten?

Man stelle sich vor, dass jene gleichen Gemeinden keine 600 Fuß hohen Windturbinen mehr haben möchten [600 Fuß = über 180 m], aber der Staat anordnet, dass sie keine Wahl haben. Die Ortsansässigen unterstreichen die Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, das Abschlachten von Vögeln und Fledermäusen, Einbrüche beim Tourismus und die mit Windenergie einher gehenden hohen Strompreise. Sie betonen, dass einige wenige Landbesitzer große Profite einstreichen, während die übrigen Einwohner keinerlei Vorteile haben, und viele dieser monströsen Gebilde werden nicht abgebaut, wenn sie nicht mehr funktionieren.

Sie verweisen darauf, dass Menschen ins Gefängnis wandern, nur weil sie eine Adlerfeder besitzen, aber Windenergie-Unternehmen, die jährlich tausende Adler töten, kommen ungestraft davon. Sie merken an, dass Politiker die Turbinen unterstützen, weil sie starken Kampagnen seitens Big Wind ausgesetzt sind im Austausch für Vorschriften, Subventionen und großen Profiten.

Falls jene Gemeinden im [Staat] New York keine weiteren (oder überhaupt keine) Windturbinen haben wollen – sollte die Entscheidungsgewalt nicht bei ihnen liegen?

Falls die Bewohner von West Virginia den Kohlebergbau wünschen sowie auf Kohle basierenden Strom zu niedrigen Preisen sowie die guten Arbeitsplätzen im Zuge dieser Industrie – sollte nicht auch bei ihnen die Entscheidungsgewalt liegen bzgl. Bergbau und Verbrennung von Kohle?

Wenn sie des Verlustes tausender Arbeitsplätze überdrüssig sind und dass lokale Familien und Unternehmen in den Bankrott getrieben werden; wenn der Wohnungsmarkt zusammenbricht, die Menschen gezwungen sind, die Hilfen von Wohlfahrtsorganisationen in Anspruch zu nehmen; wenn Kirchen und Wohlfahrtsverbände von Bitten um Nahrung und Rat überwältigt werden, Schulen und Krankenhäuser nicht weiter betrieben werden können – alles wegen des Krieges gegen die Kohle seitens der EPA – sollten ihr Staat und lokale Behörden nicht die „Entscheidungsgewalt“ über ihr Leben und ihre Schicksale erhalten?

Noch ein weiterer Flächenbrand betrifft Wälder, Wildnis und Häuser; bedroht das Leben von Anwohnern und Feuerwehrleuten westlich von Hamilton in Montana. Wie beim Waldo Canyon-Brand nahe Colorado Springs vor einigen Jahren sowie zahlreichen anderen Bränden seitdem, geht der Roaring Lion-Waldbrand hauptsächlich auf radikale Umweltaktivisten, Politiker, Bürokraten und Richter zurück, die es allesamt ablehnten, dass in nationalen Wäldern ausgelichtet wird. Sie wissen, dass trockene Sommer, starker Wind und Insekten sehr wahrscheinlich diesen Wäldern schwer zusetzen werden. Aber sie lehnen es ab, ihre Politik zu überdenken – und scheinen sich einen feuchten Kehricht darum zu kümmern.

Sollten jene Gemeinden nicht das Recht haben, diese Wälder und Buschlandschaften auszudünnen, Feuerschneisen zu schlagen und andere Vorsorgemaßnahmen zu treffen, bevor weitere Häuser, Träume und Leben in noch unkontrollierbareren Infernos untergehen?

Hunderte Millionen Quadratkilometer Land wurden bereits als Nationalparks und Naturschutzgebiete ausgewiesen – unter Verbot jedweder Entwicklung. Andere öffentliche Ländereien (in Staaten, in denen die [US-]Bundesregierung 30% bis 89% allen Landes kontrolliert) enthalten riesige Mengen Öl, Gas, Kohle, Metalle, Nutzholz, Wasser, Grasland und andere wertvolle Ressourcen. Das Institute of Energy Research hat berechnet, dass auf öffentlichem und privatem Land fünfmal mehr Öl als in Saudi-Arabien zu finden ist, dass dort für 575 Jahre Erdgas und für 4000 Jahre Kohlevorräte liegen, jeweils bei gegenwärtigen Verbrauchsraten.

Allein die Erschließung fossiler Treibstoffe auf öffentlichem Land – auf umweltverträgliche Weise – könnte Millionen neuer Arbeitsplätze erzeugen, die ökonomischen Aktivitäten der USA um 21 Billionen Dollar zunehmen lassen sowie während der nächsten 37 Jahre 5,8 Billionen Dollar an Steuereinkommen auf lokaler und staatlicher Ebene generieren.

Falls die Mehrheit der Amerikaner diese Ressourcen erschließen sowie Arbeitsplätze und eine bessere Zukunft für ihre Kinder haben will – sollte dann nicht dieser Mehrheit die Entscheidung überlassen werden? Sollte sie nicht von den Fesseln von nicht gewählten und unberechenbaren Big Green und Big Government befreit werden? Sollten Entscheidungen hinsichtlich der Verantwortung bzgl. der Erschließung von Öl, Gas, Kohle, Gold und seltenen Erdmetallen nicht primär Sache der Wähler insgesamt und individueller Staaten sein – mit Anleitung und Assistenz öffentlicher Behörden – vor allem, wenn die Bürokraten auf unzulässige und illegale Weise unter einer Decke mit radikalen Umweltgruppen stecken?

Warum sollten die Familien kalifornischer Landwirte und Gemeinden auf dem Altar eines zweifelhaften evolutionären Scheiterns geopfert werden, die knapp dem Aussterben entronnen sind – während Weißkopf- und Steinadler durch Windturbinen ausgelöscht werden?

Falls die Mehrheit der Amerikaner nicht will, dass ihnen Klimawandel-Agenden hineingewürgt werden – einschließlich Kohlenstoffsteuern und Restriktionen, Habitate verschlingende Biotreibstoffe, Windturbinen, Vögel röstende Solar-Thermal-Kraftwerke sowie gewaltiger Solarfelder, die Ackerland und Wild-Habitate in gleicher Weise unter Solarpaneelen begraben – sollten diesbezügliche Entscheidungen nicht von dieser Mehrheit gefällt werden anstatt von einigen wenigen Ökos, Politikern, Bürokraten und Richtern?

Warum müssen diese Entscheidungen immer eine Einbahnstraße sein, ein Zahnrad, dass immer fester und restriktiver angezogen wird – immer zugunsten von Öko-Puristen und Fanatikern?

In der Tat, bei einer ganzen Reihe von Themen – warum sollten kleine Gruppen aktivistischer Politiker, Campaigner und Richter in der Lage sein, uns unser Leben, unseren Lebensstandard, unsere Freiheiten, unsere Lebensdauer und sozialen Normen zu diktieren – und das „Recht“ in Anspruch nehmen, unsere Gesetze zu verbiegen oder zu brechen, unsere Verfassung und die Wissenschaft, nur um uns ihren Willen aufzuzwingen?

Mit dem geringsten Wirtschaftswachstum seit der Rezession des Jahres 1949, das um kaum 1% pro Jahr in Obamas letztem Jahr im Amt zugenommen hat – warum sollte jeder Staat, jede Gemeinde, jedes Unternehmen und jede Familie die Lügen und Verordnungen akzeptieren, die uns von intoleranten, diktatorischen Eliten an der Spitze von Regierungen aufgezwungen werden?

Falls die lokale Kontrolle etwas Gutes ist, und im Allgemeinen ist das so, warum steht das nicht zumindest hinsichtlich der meisten Angelegenheiten auf der Tagesordnung? Bei Abtreibungen, Krankenversicherungen für Nonnen und gemeinsamem Zugang zu Badezimmern für beide Geschlechter- zum Beispiel?

Warum wird stattdessen die lokale Kontrolle immer ignoriert zugunsten einer Politik, die nur progressiv-linksextrem-umweltaktivitischer Ideologie und Agenden der Demokraten dient? Und warum ist unser nationaler Wille hinsichtlich Einwanderung und Betretungsverbot für illegale, kriminelle und terroristische Einwanderer in Städten implementiert?

Diese Dinge dominieren die Wahl in diesem Jahr. Wir sollten uns daran erinnern, wenn wir an die Wahlurnen schreiten.

Link: http://www.cfact.org/2016/08/06/ecological-double-standards/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

15 Aug 15:59

Zwischen Sommer und Herbst: Die Temperaturentwicklung im August – eine Ursachenforschung

Bild rechts: Sehr wechselhaft und nicht immer warm zeigte sich die erste Augustwoche in Thüringen. Im Hintergrund die Wärmeinsel Weimar. Bei den weißen Blütenpflanzen handelt es sich um die häufige Wilde Möhre. Foto: Stefan Kämpfe

Unter http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-monat-juli-wurde-waermer-in-deutschland-aber-nur-wegen-des-waermeinseleffektes-wi-einer-hoeheren-sonnenscheindauer-und-geaenderter-wetterlagenhaeufigkeiten/ hatten wir kürzlich über die Temperaturentwicklung im Juli berichtet. Nun liegt es nahe, einmal die Temperaturtrends der Gegenwart für Juli und August zu vergleichen, denn im Zuge der angeblichen „Klimaerwärmung“ sollte doch die steigende CO2- Konzentration die im August einsetzende herbstliche Abkühlung dämpfen und somit für einen stärkeren positiven Trend der Augusttemperaturen im Vergleich zum Juli sorgen. Die Realität sieht aber anders aus:

Abb. 1: Seit 1982 ist fast kein Unterschied der Juli- und Augusttrends bei Auswertung der DWD-Temperaturen erkennbar. Der August hat sich sogar (freilich nicht signifikant) etwas weniger als der Juli erwärmt. Es muss also auch im August andere, wesentlichere Erwärmungsursachen gegeben haben, als die steigende CO2- Konzentration.

Und für die Vertreter der Lehre vom „CO2- Treibhauseffekt“ kommt es noch schlimmer: Wir verglichen die Deutschland- Werte hinsichtlich ihres Verhaltens mit denen aus Zentralengland (CET). Dort stagnieren die Augusttemperaturen seit 34 Jahren

Abb. 2: Da passt was nicht zusammen. Trotz stark steigender CO2- Werte blieben die Augusttemperaturen in Zentralengland nahezu unverändert.

Aber selbst in Deutschland finden sich vereinzelte Stationen ohne August-Erwärmung, obwohl man annehmen kann, dass sich die CO2- Konzentrationen wegen der starken Durchmischung (Wind, Turbulenzen) von Ort zu Ort höchstens minimal im Monatsmittel unterscheiden.

Abb. 3: Keine August- Erwärmung in der Eifel – trotz steigender CO2- Werte.

Kurzum – die steigende CO2- Konzentration kann das Verhalten der Augusttemperaturen nicht erklären. Kommen wir also zu den wahren Ursachen.

Verschiedene Wärmeinseleffekte (WI) als Temperaturtreiber

Abb.4: Die Augustmittel der deutschen Klima-Stationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen seit 1982 einen aufsteigenden Trend. Man könnte sagen, der August wurde in diesem Zeitraum um 0,8 Grad wärmer. Wie es weitergeht, weiß niemand. Stimmt diese Grafik wirklich?

Wurde es tatsächlich wärmer in ganz Deutschland im Hochsommermonat August?

Man bedenke: Die Messstationen des Deutschen Wetterdienstes haben alle einen mehr oder weniger großen WI- Effekt in diesem Zeitraum entwickelt, der zunimmt, schließlich zerstören wir 110 ha gewachsenen Bodens täglich durch weitere Bebauung und Versiegelung. Das schwarze Band jeder neuen Straße, der Beton jedes weiteren Gebäudes trägt Zusatzwärme in bestehende Wärmeinseln ein, in welcher auch die Messstationen stehen. Aber auch die Trockenlegung (Melioration) oder die in der Fläche ausufernden Wind- und Solarparks wirken erwärmend.

Dazu ein Beispiel: Am 7. August 2016 maß einer der Autoren vor seinem Haus in Hüttlingen (BW) um 12 Uhr bei Sonnenschein 22°C Außentemperatur (Autothermometer), der dunkle Asphalt war 38°C heiß. Fünf Meter weiter auf dem Rasen vor dem Haus betrug die Temperatur nur 25°C. Dort kühlten Verdunstung der Pflanzen und des Bodens („Evapotranspiration“). Besonders groß werden die WI-Unterschiede abends und in der Nacht. Der dunkle Straßenbelag heizt sich während des Nachmittages noch weiter auf und gibt schon tagsüber, aber vor allem nachts, die gespeicherte Wärme wieder ab. Mehr Straßen und Beton bedeuten generell eine Zunahme der Sommer- vor allem der Tropentage, und genau auf diese Zunahme der heißen Tage verweisen die CO2- Erwärmungsgläubigen mit schöner Regelmäßigkeit als einen Beweis ihres Irrglaubens. In Wirklichkeit ist diese Zusatzwärme ein Beweis des zunehmenden Wärmeinseleffektes.

Doch wie hoch ist nun dieser Anteil des zunehmenden Wärmeinseleffektes an der Erwärmung von knapp 1 Kelvin bei den deutschen Stationen in den letzten 34 Jahren, speziell im August? Und wir fragen weiter: Wie wäre der tatsächliche Temperaturverlauf der Abbildung 4, wenn sich Deutschland seit 1982 überhaupt nicht verändert hätte und alle Klimastationen noch am selben unveränderten Ort stehen würden? Wir wissen, im Sommerhalbjahr sind die WI- Effekte aufgrund der stärkeren Sonneneinstrahlung besonders groß. Täuscht die steigende Trendlinie der Grafik 1 etwa nur eine Erwärmung für ganz Deutschland vor, eine Wärmeinselerwärmung, die nur für die Orte gilt, wo auch die Messstationen stehen, und das ist in aller Regel nahe der Ortschaften und Flughäfen? Eine Fläche, die knapp 15% der Gesamtfläche Deutschlands ausmacht. Wir nennen es das DWD-Deutschland.

Wir suchen uns als Vergleich möglichst wärmeinselarme Orte, denn wärmeinselfreie gibt es nicht mehr. Neben Schneifelforsthaus, siehe Grafik 3, wählen wir wiederum die Station Amtsberg im Teilort Dittersdorf mit 450 Einwohnern. Sie steht seit 1982 am gleichen Fleck in dem größeren Garten des Stationsleiters in der Region Erzgebirge. Es sind seitdem fast keine Häuser in Dittersdorf dazugekommen, weil die Bevölkerung stagniert. Nur in der Nähe des Ortes wurde eine neue Bundesstraße gebaut, ebenso die dunklen Asphaltbänder der Straßen im Ort sind verbreitert und der Autoverkehr hat sich verzigfacht in dieser Zeit wie überall in den neuen Bundesländern. Somit bringen einzig der Autoverkehr und die Straßen im Sommer zusätzlich Wärme in den Ort. Also blieb in diesem Ort der bestehende Wärmeinseleffekt fast gleich seit 1982 und die Messungen der Station sind somit mit sich selbst vergleichbar, weil die Messbedingungen sich kaum verändert haben. Bei Amtsberg-Dittersdorf handelt es sich also um eine fast WI-freie Messstation, genauso wie bei Schneifelforsthaus.

Abb.5: Das Ergebnis ist überraschend: Die Klimastation Amtsberg zeigt seit 1982 bis 2015 eine leicht fallende Trendlinie.

Anmerkung: Die Trendlinie ist sogar negativ, aber die y = - 0,007x sind nicht signifikant, wir reden deshalb von einer ebenen Trendlinie. Diese Trendlinie zeigt: Keine Erwärmung des Monates August in Amtsberg seit 1982.

Beide Stationen, Amtsberg und Schneifelforsthaus sind räumlich weit voneinander entfernt und zeigen dasselbe: Keine Erwärmung im Monat August in Deutschland außerhalb der Wärmeinseln. Wir können annehmen, dass diese Feststellung erst recht für die freie Landschaft, das sind fast 90% der Gesamtfläche Deutschlands, gilt:  Seit 34 Jahren weder wärmer noch kälter. Und bald können wir feststellen, seit 35 Jahren.

Zur Gegenwart: Als Betrachtungszeitraum wählten wir bislang als Startjahr 1982, weil seit diesem Jahr die Station Amtsberg am gleichen fast unveränderten Fleck steht. Von den CO2-Treibhausgläubigen wird unisono behauptet, dass die Gegenwart bzw. die letzten Jahre sich besonders erwärmt hätten. Angeblich wären wir mittendrin in einer besorgniserregenden Erwärmung. Nichts von alledem stimmt. Das Gegenteil ist der Fall beim Monat August. In den letzten 15 bis 20 Jahren sind die Temperaturen im DWD-Deutschland, in Schneifelforsthaus genauso wie in Amtsberg sogar deutlich gefallen, der August wurde kälter. Allerdings sind Zeiträume von unter 30 Jahren in der Regel nicht sehr aussagefähig (nicht signifikant). Die weitere Entwicklung bleibt also abzuwarten:

Abb. 6: Die fast WI-freie DWD-Messstation Schneifelforsthaus zeigt in der Gegenwart eine deutlich fallende Trendlinie. Der Hochsommermonat August wurde außerhalb der Städte und Ansiedlungen, also außerhalb der Wärmeinseln, seit 1997 eindeutig kälter, während die CO2- Konzentrationen gestiegen sind. Auch der August 2016 wird den fallenden Trend bestätigen.

Auf die fast WI-freie Station Amtsberg verzichten wir hier aus Platzgründen, die fallende Trendlinie hat in der Gegenwart einen ähnlich negativen Trend wie Schneifelforsthaus von y = -0,08x. Selbst bei den wärmeinselbehafteten DWD-Erhebungen zeigt die Trendlinie eine Abkühlung von y = -0,028x seit 1997:

 

Abb. 7: Auch die wärmeinselbehafteten DWD-Klimastationen zeigen in der Gegenwart einen abwärts gerichteten Trendverlauf für den August. Der August 2016 wird sich entlang der fallenden Trendlinie einordnen und den negativen Trend selbst im DWD-Deutschlandtrend bestätigen.

Andere Ursachen für die Temperaturentwicklung im August wollen wir ebenfalls benennen. Da nur 2 wärmeinselarme Stationen keine endgültigen Aussagen über die genaue Höhe der Wärmeinseleffekte und die tatsächliche Temperaturentwicklung Deutschlands zulassen, haben wir nach weiteren Ursachen gesucht. Die folgende Grafik zeigt, wie die Sonnenscheindauer und die Häufigkeitsverhältnisse der Großwetterlagen die Entwicklung der Augusttemperaturen langfristig beeinflusst haben könnten. Wir wählten die (keineswegs WI- freie) Station Potsdam- Telegrafenberg, weil dort seit 1893 auch recht verlässliche Aufzeichnungen der Sonnenscheindauer vorliegen:

Abb. 8: Eine leichte Zunahme der Sonnenscheindauer und eine deutliche Häufigkeitsabnahme der im August kühlend wirkenden Großwettertypen (alle West-, Nordwest-, Nordost- und Nordlagen) bewirkten einen leichten Anstieg der Augusttemperaturen in Potsdam seit Aufzeichnungsbeginn 1893. Da es sich um sehr unterschiedliche Größen handelt, mussten Indexwerte berechnet werden, um sie in einer Abbildung darstellen zu können.

Nun wäre noch die spannende Frage zu klären, warum die Augusttemperaturen in England seit 1982 stagnieren, obwohl es auch dort gewiss WI- Effekte gab. Wir gehen davon aus, dass diese freilich bei dem vorherrschenden Seeklima (mehr Wind, höherer Bewölkungsgrad) etwas schwächer sein dürften als in Deutschland. Vermutlich wurden sie von einer abnehmenden Sonnenscheindauer kompensiert. Leider gibt es keine passgenauen Sonnenscheindaten zur CET- Reihe, aber welche für ganz Großbritannien (UK- Mean), die auch für Zentralengland repräsentativ sein dürften:

Abb. 9: Im Vereinigten Königreich Großbritannien nahm die August- Sonnenscheindauer leicht ab. Sonnenscheindauer und Wärmeinseleffekt können sich gegenseitig beeinflussen (mehr Sonnenschein führt zu stärkerer Aufheizung versiegelter oder trocken gelegter Böden, und die Entwässerung der befestigten oder meliorierten Flächen mindert die Verdunstung, was örtlich zu weniger Kühlung und weniger Nebel- oder Wolkenbildung führt). Im ohnehin feuchten Seeklima sind diese „Austrocknungseffekte“ jedoch unbedeutend. Deshalb könnte dort der Wärmeinseleffekt geringer als in Deutschland sein; es bedarf hierzu noch weiterer Untersuchungen.

Zur Sicherheit überprüften wir die Sonnenscheindauer einer verfügbaren Station aus Zentralengland (Oxford). Die Trendlinie ähnelt der des Großbritannien- Mittels; sie ist ebenfalls leicht fallend:

Abb. 10: Auch in Oxford nahm die Sonnenscheindauer seit 1982 ab

Zum Schluss: Ein (freilich gewagter) Blick in die Zukunft- wie könnten sich die Augusttemperaturen in den nächsten Jahrzehnten entwickeln?

Zahlreiche Wissenschaftler (u. a. SVENSMARK, MALBERG, VAHRENHOLT/LÜNING) haben sich mit dem Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima beschäftigt. In Zeiten höherer Sonnenaktivität erwärmte sich das Klima. Aufzeichnungen der Sonnenfleckenhäufigkeit, welche ein grobes Maß für die Sonnenaktivität ist, liegen zuverlässig bis 1749 vor. Wir haben anhand der ebenfalls relativ zuverlässigen Temperaturreihe von Zentralengland (CET) einmal Augusttemperaturen und Sonnenfleckenhäufigkeit in Relation gesetzt Die Sonnenaktivität wirkt vor allem langfristig und zeitversetzt (verzögert), was wir bei der folgenden Abbildung berücksichtigt haben:

Abb.11: Mit gewissen Abstrichen besteht eine gute Übereinstimmung zwischen Sonnenaktivität (gelb, unten) und den Augusttemperaturen in Zentralengland (rot). Die glatten Kurven sind die Polynome zweiten Grades. Weil die Sonnenaktivität mit einer Verzögerung von 10 bis 30 Jahren am stärksten temperaturwirksam wird, wurde hier ein zwölfjähriger Versatz betrachtet (das 31ig jährige Gleitmittel der Sonnenfleckenzahlen beginnt schon mit dem Jahr 1779 und endet 2003).

Für die weitere Zukunft benötigt man also sichere Prognosen der Sonnenaktivität. Diese gibt es zwar nicht, doch gehen fast alle Astrophysiker von einer weiter nachlassenden Sonnenaktivität bis etwa zur Mitte des 21. Jahrhunderts aus. Der aktuelle Sonnenfleckenzyklus Nr. 24 verlief bereits erheblich schwächer, als seine Vorgänger. Die in unserer Abbildung 6 sich andeutende August- Abkühlung ist ein erster, noch vager Hinweis, wie sich die zunehmend schwindende Sonnenaktivität weiterhin auswirken könnte. Sollte die Sonnenaktivität tatsächlich weiter abnehmen, so stehen die Zeichen auf Abkühlung. Leider gilt diese noch sehr unsichere Aussage auch für den Ferienmonat August.

Zusammenfassung und Ergebnisse:

  1. 1) Die Natur und die Vegetation Deutschlands spüren außerhalb der DWD-Wärmeinseln kaum etwas von einer „August-Klimaerwärmung“.

2) Die Augusterwärmung der letzten 34 Jahre gab es vorwiegend in den wachsenden Gemeinden und Städten Deutschlands oder an den Flughäfen, also dort, wo auch die DWD-Messstationen stehen und wo die Menschen leben und arbeiten. Die Erwärmung fand beschleunigt nur im DWD-Deutschland statt. In Zentralengland stagnieren die Augusttemperaturen seit über 3 Jahrzehnten, obwohl auch dort ein WI-effekt vorliegen dürfte.

3) Hätte sich Deutschland seit 34 Jahren nicht verändert, dann gäbe es auch weniger, örtlich vielleicht sogar gar keine August-Erwärmung.

  1. 4) Auch dieser Artikel zeigt wieder: Der Kohlendioxidgehalt der Luft hat seit 35 Jahren, insbesondere im letzten Jahrzehnt stark zugenommen, die Temperaturen des Monates August sind in der freien Fläche Deutschlands jedoch stellenweise gleich geblieben. CO2 hat also keinen oder fast keinen Einfluss auf die Temperaturen.

5) Die CO2-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre. Der immer wieder genannte korrelierende Beweis der steigenden DWD-Temperaturen mit den zunehmenden Sommer- und Tropentagen ist in Wirklichkeit ein Beweis für den zunehmenden Wärmeinseleffekt, wobei auch geänderte Großwetterlagenhäufigkeiten und die Besonnungsverhältnisse einen nicht zu unterschätzenden Temperatureinfluss hatten.

  1. 6) Langfristig betrachtet, hängt das Niveau der Lufttemperaturen stark von der Sonnenaktivität ab. Sollte diese weiter nachlassen, wovon fast alle Astrophysiker ausgehen, so stehen die Zeichen auf Abkühlung.

Fazit: Wir sind weit entfernt von einer besorgniserregenden Klimaerwärmung und wir sind schon gar nicht mittendrin. Das ist pure Angstmacherei.

 

Wie es mit den Temperaturen und dem Klima weitergeht, weiß niemand, denn viele Faktoren bestimmen die ständigen Klimaänderungen. Nur CO2 hat daran keinen oder kaum einen Anteil, wie wir anhand dieses Artikels und der letzten Artikel erneut zeigen konnten. Sollten die Temperaturen zukünftig wieder steigen, dann wäre dies auch noch kein Beweis für die Wirkung des „CO2-Treibhauseffekts“, sondern ein statistischer Zufall. Wissenschaftlich muss jede Theorie erst über entsprechende, jederzeit wiederholbare Versuche abgesichert werden. Darauf warten wir bei der CO2-Treibhaustheorie schon seit 140 Jahren. Es wird Zeit, dass in Deutschland endlich wieder eine Natur-und Umweltbewegung entsteht, die sich um deren Anliegen kümmert, denn sauberes Wasser und eine intakte Natur wäre ein Grundrecht, das jedem Menschen zusteht. „Klimaschutz“ ist ein teures, schädliches Glaubens- und Geschäftsmodell.

Josef Kowatsch, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

15 Aug 13:10

Standup Antipatterns

15 Aug 13:00

Video Teil 2 vom Klimamanifest von Heiligenroth zum Vortrag von Prof. Dr. Thomas Stocker in Vaduz im Mai 2016

Unser Ergebnis war durchgehend negativ. Entweder blies Stocker geringste Abweichungen von irgendwelchen gedachten „Normalzuständen“ zu riesigen potentiellen Katastrophen auf, oder er unterließ es gegenteilige Erkenntnisse mit einzubeziehen, oder sagte auch schlicht falsches. Dabei lautet doch sein Credo: Es ist mir ein Anliegen, dass Informationen der Wissenschaft korrekt und unverfälscht an die Gesellschaft getragen werdenWas es mit dieser hehren Absicht auf sich hat beleuchtet auch das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth.In einer weiteren umfangreichen Video Recherche  wird Stocker ein weiteres Mal als Propagandist überführt, der den Vertrauensbonus den Wissenschaftler im Allgemeinen und Natur-Wissenschaftler im Besonderen immer noch in der Öffentlichkeit genießen.

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/GJ7pPq6Gb9Q" width="560" frameborder="0" height="315"></iframe>

 

Dieser zweite Teil beschäftigt sich u.a. mit dem inzwischen sakrosankten 2 ° Ziel, sowie der mehr als ominösen Herleitung, der dafür gerade noch als zulässig erklärten Menge an CO2 Emissionen, die (nicht nur, aber auch) Stocker auf sehr merkwürdige Art und Weise, die keinerlei wissenschaftlichen Standards genügen, hergeleitet hatte.
Obwohl knapp 1 3/4 Stunden lang, lohnt es sich dieses Video anzuschauen. Sehen Sie  selbst.
Video https://www.youtube.com/watch?v=GJ7pPq6Gb9Q&feature=youtu.be
Einbetten

15 Aug 10:29

Eine kurze, politisch nicht korrekte Klima-Konversation

Dies brachte sie zu der Frage, was ich mache, und ich erwiderte darauf, dass ich über ziemlich viele Themen schreibe, die erheblich variieren, dass es aber häufig um Klima und Energie geht … oftmals viele politisch nicht korrekte Aspekte.

Sie frage: „Sie sind nicht wie jener Kerl in Ohio, der nicht an den Klimawandel glaubt, nicht wahr?“

Ich antwortete, dass ich persönlich niemanden kenne, der glaubt, dass sich das Klima nicht ändert, aber es könnte jemanden in Ohio geben, den ich jedoch noch kennen lernen muss. Mir scheint es so, als ob der Klimawandel schon eine ganze Weile im Gange sei … tatsächlich seit Milliarden Jahren.

Die globalen Temperaturen liegen derzeit mindestens genauso hoch wie vor 2000 Jahren während der „Römischen Warmzeit“. Die populäre Mode seinerzeit waren kühlend aussehende Togas und Sandalen. Die im Wesentlichen gleichen Bedingungen herrschten während der „Mittelalterlichen Warmzeit“ etwa tausend Jahre später. Damals haben Erik der Rote und seine norwegischen Kumpane im Südwesten Grönlands auf küstennahen Grasebenen Schafe gezüchtet.

Etwa um das Jahr 1350 brachen die Wikinger ihre Zelte dort ab und machten sich auf in Gebiete mit freundlicherem Klima, zog doch dann die „Kleine Eiszeit“ herauf. Diese Kaltphase dauerte bis kurz nach der Zeit, als die Truppen von George Washington einen brutal kalten Winter in Valley Forge 1777 überstanden hatten und Napoleon einen bitterkalten Rückzug aus Moskau im Jahre 1812 antreten musste.

Zufälligerweise begann die folgende Erwärmung, bevor die Industrielle Revolution CO2 emittierende Schornsteine und SUVs mit sich brachte, und dies hat sich in Schüben seitdem fortgesetzt.

Dennoch lagen die Temperaturen in den USA zwischen 1910 und Mitte der vierziger Jahre höher als heute, um dann drei Jahrzehnte lang zu sinken. Ende der siebziger Jahre verkündeten viele „Klimaexperten“ das Heraufdämmern der nächsten wirklichen Eiszeit. Dieser Alarm-Vektor schlug nur ein Jahrzehnt später um in die entgegen gesetzte Richtung, als die schwülen Anhörungen des Senats von Senator Al Gore im Jahre 1988 zu der Schlussfolgerung kamen, dass der Planet brennt und wir dafür verantwortlich sind.

Sie: „Aber so muss es doch sein. Wie kann irgendjemand den Einfluss des Rekord-CO2-Gehaltes leugnen, mit dem wir die Atmosphäre verschmutzen?“

Ich: „Satellitenmessungen, die erst seit 1979 zur Verfügung stehen, zeigen außer während der natürlich auftretenden Temperaturspitzen 1998 und 2015 im Zuge von El Nino-Ereignissen, dass seit etwa zwei Jahrzehnten keine statistisch signifikante globale Erwärmung mehr aufgetreten ist. Andererseits zeigen Satellitenbilder, dass die Pflanzen düngende CO2-„Verschmutzung“, die Sie erwähnen, die globale Ergrünung seitdem um 25% bis 50% hat zunehmen lassen … viel mehr Veggies für alle Geschöpfe Gottes.

Sie: „Warum aber schmelzen die Gletscher dann schneller denn je, was die Ozeane steigen und Küsten überfluten lässt?“

Ich: „Ja, die Arktis, die Schauplatz regelmäßiger Erwärmungs- und Abkühlungs-Zyklen mit einer Dauer von 60 bis 70 Jahren ist, hat jüngst an Eismasse verloren, während es in vielen Gebieten der viel größeren Antarktis zu Eiszuwachs gekommen war.

Einem Bericht der National Academy of Sciences zufolge ist der Hauptgrund für jenen donnernden Zusammenbruch von Eisbergen des Westantarktischen Eisschildes, der so oft in den Medien strapaziert wird, geothermale Wärme aus untermeerischen Vulkanen unter dem Eisschild.

Dieses Schmelzen an den Küsten ist bereits hunderte bis tausende von Jahren im Gange.

Es gibt auch keinerlei Grund für die total überhitzten Bedenken hinsichtlich eines rapide steigenden Meeresspiegels infolge schmelzender Gletscher. Es handelt sich dabei um ein weiteres natürliches Phänomen, das schon seit Äonen vor sich geht.

Die Rate jenes Anstiegs hat sich während der letzten paar hundert Jahre stabilisiert auf etwa 7 Inches [ca. 18 cm] pro Jahrhundert.

Sie: „Warum aber kommt es dann immer häufiger zu immer schlimmeren Wettervorgängen, von denen Wissenschaftler prophezeien, dass sie sogar noch schlimmer werden? Wie in aller Welt können Sie behaupten, dass wir nicht die Ursache für all diese Ereignisse sind?“

Ich: „Falls wir es sind, können wir dann nicht auch die Ursache für ein paar gute Nachrichten sein?

Kein Hurrikan der Kategorie 3 bis 5 hat seit Oktober 2005 mehr das US-Festland erreicht, eine seit 1900 beispiellos lange Zeit der Ruhe. Und sowohl der NOAA als auch dem IPCC zufolge gab es während der letzten Jahrzehnte auch keine Zunahme der Stärke bzw. Häufigkeit von Überschwemmungen, Dürren, Gewitter oder Tornados.


Sie: „Aber was ist mit all den wirklichen Klimawissenschaftlern, die das Gegenteil sagen? Al Gore bekam den Friedensnobelpreis dafür, dass er uns etwas ganz Anderes gesagt hat. Glauben Sie klüger zu sein?“

Ich räumte beschränkte Professionalität zu jenem letzten Punkt ein. Da er mehr ein Möchtegern-Wissenschaftler ist als ein echter Klimawissenschaftler, nahm ich fälschlicherweise an, dass der die Auszeichnung für die Erfindung des Internets zusammen mit einem Oscar für seine schauspielerische Leistung in seinem sensationell dramatischen Horrorfilm bekommen hatte.

Dies beendete abrupt unsere Unterhaltung. Meine Sitznachbarin schlug sofort demonstrativ eine Seite im Rolling Stone-Magazin auf, auf der es um Bernie Sanders ging. Der restliche Flug verlief sehr ruhig, ich konnte sogar ein wenig schlafen.

Anmerkung: Dieser Beitrag erschien erstmals hier:
http://www.newsmax.com/LarryBell/energy-gore/2016/08/08/id/742569/#ixzz4Gl3l4Htc

Link: http://www.cfact.org/2016/08/08/a-short-politically-incorrect-climate-conversation/

Übersetzt von Chris Frey EIKE, der sich sehr an eigene Unterhaltungen selbst mit nächsten Verwandten erinnert fühlte.

15 Aug 10:29

Reiseportale: Die Unister-Masche

by ZEIT ONLINE: Unternehmen - Bastian Brauns
Bis heute werben Unister-Portale wie fluege.de und ab-in-den-Urlaub.de mit günstigen Reisen. Doch Mitarbeiter schildern ein System von Chaos, Kundenabzocke und Schikane.
15 Aug 10:06

It's time to publicly shame United Airlines' so-called online security

15 Aug 09:59

Solarphysikerin sieht globale Abkühlung voraus

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/7sh_nlz43Pc" width="700" frameborder="0" height="424"></iframe>

Die Forschungen zeigen, dass sich die nächsten drei solaren Zyklen durch eine signifikante Reduktion der Sonnenaktivität auszeichnen bis Mitte des Jahrhunderts – mit Bedingungen ähnlich denen, die zuletzt im 17. Jahrhundert verzeichnet worden sind – also während des Maunder-Minimums. Dies dürfte Implikationen hinsichtlich der Temperatur auf der Erde mit sich bringen. Zukünftige solare Zyklen werden als ein Test der Arbeit der Astrophysiker fungieren, aber einige Klimawissenschaftler haben die Forschungen abgelehnt und sogar versucht, die Bekanntgabe der neuen Ergebnisse zu unterdrücken [was für mich eine klare Bestätigung dieser Ergebnisse ist! Anm. d. Übers.]

Neue Forschungen bzgl. der Sonne werfen Klima-Fragen auf und lösen Angriffe aus

Für die meisten von uns sieht es so aus, als sei die Sonne unveränderlich. Aber wenn man deren Oberfläche beobachtet, kocht sie vor riesigen Explosionen und Ausbrüchen. Diese Aktivität hat ihre Ursache in starken Magnetfeldern, erzeugt durch Wirbelströme in der äußeren Sonnenschicht – Wissenschaftler bezeichnen das als den solaren Dynamo.

Dabei kommt es zu dem allgemein bekannten 11-Jahre-Zyklus, der sich in Sonnenflecken manifestiert, die kommen und gehen.

Aber Modelle des solaren Dynamos waren nur teilweise erfolgreich bei der Vorhersage des solaren Zyklus' – und der Grund hierfür könnte sein, dass eine grundlegende Komponente fehlt.

Nach dem Studium von solaren Magnetfeldern über die gesamte Sonnenscheibe entdeckten Professorin Valentina Zharkova von der Northumbria University und ihre Kollegen, dass der solare Dynamo tatsächlich durch zwei Komponenten am Leben gehalten wird, die aus unterschiedlichen Tiefen innerhalb der Sonne stammen.

Die Wechselwirkung zwischen diesen beiden magnetischen Wellen verstärkt entweder die Sonnenaktivität oder schwächt sie ab. Prof. Zharkovas Beobachtungen zeigen, dass eine längere Periode geringer Sonnenaktivität fällig ist.

Prof. Valentina Zharkova:

Wir werden es von 2020 bis 2053 sehen, wenn die nächsten drei Zyklen bei einem stark reduzierten Magnetfeld der Sonne auftreten. Was im Grunde geschieht ist, dass diese beiden Wellen sich in den gegenüber liegenden Hemisphären separieren, und sie werden nicht in Wechselwirkung stehen, was bedeutet, dass das resultierende Magnetfeld dramatisch abnehmen wird bis fast Null. Und genau diese Bedingungen herrschten auch während des Maunder-Minimums.

Welche Folgen das für die Erde hat, bleibt abzuwarten, weil noch niemand irgendein Programm oder Modell bzgl. der terrestrischen Reaktion entwickelt hat – diese basieren alle auf dieser Periode mit maximaler Sonnenaktivität, wenn die Sonne diese netten Fluktuationen zeigt und ihr Magnetfeld sehr stark ist. Aber wir laufen auf ein Stadium zu, in dem das Magnetfeld der Sonne sehr, sehr schwach sein wird.*

[*Es scheint mir so, als seien die Zitate von Prof. Zharkova aus einer anderen Sprache mittels einer Übersetzungs-Maschine ins Englische übersetzt worden. Das gilt auch für das Zitat weiter unten. Ich kann mich aber nur an den Text hier halten {und als Anmerkung: Ich benutze für meine Übersetzungen niemals eine Übersetzungs-Maschine!} Anm. d. Übers.]

Sie schätzt, dass es zu einer Wiederholung des sog. Maunder-Minimums kommen wird – einem Zeitraum im 17. Jahrhundert, in dem geringe Sonnenaktivität eine Abkühlung auf der Erde beeinflusst haben könnte.

Was immer wir mit dem Planeten machen – falls alles nur von der Sonne verursacht ist, dann sollte die Temperatur ähnlich wie im Maunder-Minimum sinken. Zumindest auf der Nordhemisphäre, wo diese Temperatur gut protokolliert und aufgezeichnet ist. Wir haben aus der Südhemisphäre nicht viele Messungen, wir wissen nicht, was dort passieren wird, aber von der Nordhemisphäre wissen wir es. Die Flüsse waren gefroren. Es gab Winter, aber keine Sommer, und so weiter.

Also können wir nur hoffen, dass diese Maunder-Minima kürzer sind. Das Maunder-Minimum des 17. Jahrhunderts dauerte rund 65 Jahre, während das jetzt zu erwartende Maunder-Minimum nicht länger dauern könnte als 30 bis 35 Jahre.

Natürlich ist nichts mehr so wie im 17. Jahrhundert – wir haben viel mehr Treibhausgas in der Atmosphäre. Und es wird interessant sein zu verfolgen, wie sich terrestrische und solare Einflüsse gegenseitig beeinflussen.

Dies sind vielversprechende Forschungen – eine neue Einsicht in unsere Sonne mit Vorhersagen bzgl. ihres zukünftigen Verhaltens. Trotzdem beklagt Prof. Zharkova, dass einige Klimatologen ihr ihre Forschungen übelnehmen.

Prof. Valentina Zharkova:

Einige von ihnen waren wohlwollend und diskutierten darüber. Aber einige andere waren ziemlich – ich würde sagen – aufdringlich [pushy]. Sie haben versucht, uns ruhig zu stellen. Einige von ihnen kontaktierten die Royal Astronomic Society und forderten hinter unserem Rücken, dass diese unsere Presseerklärung zurückziehen soll. Die Royal Astronomic Society antwortete ihnen mit CC an uns und sagte: „Schauen Sie, dies sind Forschungen von den Wissenschaftlern, die wir unterstützen, bitte diskutieren sie dieses Thema mit ihnen“.

Es gab dann 8 oder 10 E-Mail-Wechsel, wobei ich meine Punkte beweisen wollte. Und ich sage, ich bin willens zu sehen, was Sie tun, ich bin willens zu erklären, wie wir zu unseren Ergebnissen gekommen sind und was die Sonne uns erklärt hat. Wie sich dies in Bezug auf das Klima auswirkt, haben wir nicht untersucht; wir können diesbezüglich nur Vermutungen anstellen. Also werden wir gerne mit Ihnen zusammenarbeiten und Ihre Daten unseren Ergebnissen hinzufügen. Nehmen Sie also nicht nur Ihre Sonnenflecken, wir können Ihnen unsere Kurve zur Verfügung stellen. Arbeiten Sie mit unser Kurve. Aber das wollten sie nicht und haben es abgelehnt.

Die Arbeit von Prof. Zharkova könnte unsere Fähigkeit, die Sonnenaktivität vorherzusagen, deutlich verbessert haben. Falls wir wirklich in ein neues Maunder-Minimum rutschen, dann sollten wir auch neue Erkenntnisse bezüglich unserer Sonne und deren Einfluss auf unser Klima gewinnen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/09/solar-physicist-sees-global-cooling-ahead/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

15 Aug 09:59

Kernkraftwerk New York wird wieder hochgefahren – Umweltaktivisten sind dagegen

Im Zuge der Wartung hatten die Inspektoren eine geringe Anzahl von Bolzen* gefunden, die sich an Platten zur direkten Wasserkühlung gelockert hatten. Zwei Bolzen waren komplett ausgefallen. Die Schwächung dieser bestimmten Bolzen kam nicht unerwartet; es handelt sich dabei um eine bekannte und gut untersuchte Angelegenheit, die erstmals in europäischen Reaktoren gefunden worden war. Die Bolzen in Indian Point wurden ausgetauscht, nachdem keine weiteren Schäden gefunden worden waren.

[*Die Begriffe der Bestandteile von Kernkraftwerken lauten auf Deutsch sicher anders. Hier handelt es sich um a small number of bolts had degraded that fasten plates that direct cooling water. Dies gilt auch für den ganzen Beitrag. Ich möchte die hier mitlesenden Fachleute nach den korrekten Bezeichnungen fragen. Anm. d. Übers.]

Jerry Nappi, Sprecher der Firma Enterty, der die Reaktoren in Indian Point gehören, ging über den Ersatz der beschädigten Teile hinaus um sicherzustellen, dass der Reaktor sicher läuft.

„Die Inspektionen waren im Voraus geplant und zusammen mit zusätzlichen Begutachtungen und Inspektionen durchgeführt worden in Übereinstimmung mit den Verpflichtungen, die wir gegenüber der Nuclear Regulatory Commission NRC eingegangen sind“, sagte Nappi. Enterty ersetzte nicht nur alle ausgefallenen Bolzen im Block 2, sondern auch weitere 51 Bolzen, um noch mehr Sicherheit zu erreichen“.

Anti-Kernkraft-Gruppen hatten die geplante Abschaltung und die gefundenen beschädigten Bolzen als Vorwand für eine Petition an die NRC genutzt, den Neustart von Indian Point zu verhindern. Die NRC begutachtete ihre Behauptungen, befand sie als gegenstandslos und erlaubte, mit dem Neustart fortzufahren.

Umweltaktivisten zogen vor Gericht

Nachdem ihr Versuch, den Neustart zu stoppen, gescheitert war, klagten sie gegen die NRC am Appellationsgericht für den District of Columbia. In der Causa Friends of the Earth et al. gegen U.S. Nuclear Regulatory Commission, verlangten Friends of the Earth FOE von dem Gericht eine Sofort-Entscheidung [emergency order], den Betrieb von den Blöcken 2 und 3 in Indian Point zu verbieten.

In einem Antwort-Statement auf die Klage von FOE schrieb der Leitende Anwalt der NRC Charles Mullins: „Nach Abwägen aller Punkte ist die NRC zu dem Ergebnis gekommen, dass der Betrieb des Blocks 2 sicher ist sowohl unter normalen Bedingungen (normaler Kraftwerksbetrieb) als auch extremen Bedingungen (die hinderlichsten Bedingungen). … Es gibt daher keinen Grund, die betrachtete Beurteilung der Agentur in Frage zu stellen – eine Beurteilung auf der Grundlage eindeutiger technischer Expertise – dass der weitere Betrieb … keine irreparable Schäden zeitigen würde“.

In dem NRC-Statement wurden die Umweltaktivisten außerdem davor gewarnt, „sich mit ihrer Petition auf einen ,Notfall' zu berufen, wird das Gericht dadurch doch in unzulässiger Weise eingeladen, sein Urteil über nukleare Sicherheit zu ersetzen durch die technische Expertise der NRC“.

Das US-Justizministerium verkündete, dass es die Erwiderung der NRC auf initiale Probleme in Indian Point akzeptiere, und am 23. Juni 2016 urteilte das Gericht, dass die Ausführungen der NRC bzgl. Indian Point in Ordnung waren, und die Forderung von FOE nach einem Verbot, das Kraftwerk in Betrieb zu nehmen, wurde verworfen.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/new-york-nuclear-plant-restarts-environmentalists-object

Übersetzt von Chris Frey EIKE

15 Aug 09:55

'Chemtrails' not real, say atmospheric science experts

15 Aug 09:19

NASA Systems Engineering Handbook (2008) [pdf]

14 Aug 14:36

Wo ist Joe Belfiore und wohin soll er bei Microsoft zurückkehren?

by Albert Jelica

Joe Belfiore Reddit AMA

Bei Joe Belfiore ist aktuell nur klar, wo er nicht ist: In Redmond, arbeiten.

Joe Belfiore hat sich am 20. Oktober 2015 eine Auszeit genommen, die noch immer andauert. Vorher war er Chef der Betriebssystemgruppe bei Microsoft. Diese Abteilung wurde seitdem zur Windows und Devices-Gruppe umbenannt, welche nun Terry Myerson führt. Er sitzt fest im Sattel unter der Führung von Satya Nadella.

Joe Belfiore ist seitdem auf Reisen, möglichst völlig abgelenkt von der Windows-Welt. Unter Windows Fans ist er der geheime Superstar. Sein Stil bei öffentlichen Auftritten war locker, fröhlich, fast schon familiär. Das mobile System, das unter seiner Führung gestaltet wurde, war einzigartig und gefiel den Fans. Die Verkaufszahlen waren höher als heute, die Gewinne blieben aber aus. Dennoch stellte sich Joe Belfiore bei seinen Konferenzen selbstbewusst vor die Journalisten und sprach voller Überzeugung von Windows Phone. Jahr für Jahr bis Ende 2015.

Trotz neuer Frisur erkennen ihn Windows-Fans auf seiner Weltreise, auf denen er fast ausschließlich iOS oder Android verwendet. „Um zu lernen“, muss er sich immer wieder per Twitter rechtfertigen. Fans, die ihn treffen, berichten aber, dass er sein Lumia dennoch immer bei sich hat. Auch ein Microsoft-T-Shirt trage er stolz.

Kein Platz beim Microsoft von 2016

Womit sein Weggang zu tun haben könnte, ist weiterhin nicht offiziell bekannt. Es mögen private Gründe sein, aber auch beruflich-politische. Wer Microsoft in diesem Jahr beobachtet hat, der dürfte erkannt haben, dass für den immer-freundlichen, immer-hoffnungsvollen Mr. Windows Phone heuer kein Platz war. Auf der Build 2015 war er der Star, Windows Phone und Cortana spielten gemeinsam die Hauptrolle. 2016 ist das Jahr von Windows am Desktop, Terry Myerson hat das Steuer übernommen. Für eine Doppelführung ist offenbar kein Platz, wohl auch nicht die Ressourcen vorhanden.

Denkbar ist, dass Microsoft den Manager für ein Jahr beurlaubt hat, um in seiner Abteilung aufräumen zu können. Zahlreiche Mitarbeiter, die an Lumia gearbeitet hatten, kannten Joe Belfiore und viele frühere Nokia-Mitarbeiter haben eng mit ihm und seiner Abteilung zusammengearbeitet. Sie wurden in diesem Jahr zum Großteil entlassen.

Laut seinem LinkedIn- und Twitter-Profil ist er noch bei Microsoft. Seine Position, die noch bei Wikipedia gelistet ist als Betriebssystem-Chef bei Microsoft, stimmt wohl nicht mehr. Seine Position auf LinkedIn beschreibt er folgendermaßen:

Long career doing many things… and still going! at Microsoft

Wo bei Microsoft?

Demnach arbeitet er zumindest noch bei Microsoft und seine Rückkehr zu den Redmondern hat er bereits für Ende Sommer angekündigt. Offen ist allerdings, wohin der hochrangige Manager bei Microsoft zurückkehren will.

Seine gesamte Abteilung wurde entweder entlassen oder in die Windows und Devices-Gruppe aufgenommen, welche nun bekanntlich Terry Myerson führt. Der Geräte-Gruppe, wozu auch die Surface-Reihe gehört, sitzt Panos Panay vor. Er arbeitet wohl derzeit am „Panos Phone“, wie das Surface Phone Microsoft-intern gerne genannt wird. Auch er wird demnach seine Position bei einer Rückkehr von Joe Belfiore nicht abgeben. Bei der Umstrukturierung ist Joe Belfiore übergeblieben, welche Microsoft im Mobilbereich profitabler und die Infrastruktur generell wesentlich straffer gestaltet hat.

Vorstellbar wäre, dass ab der Rückkehr von Joe Belfiore die Ressourcen von der Windows-Gruppe in eine neue Abteilung verlegt werden, die dann innerhalb der Windows & Devices-Gruppe unter der Führung von Joe Belfiore operiert. Diese würde sich daraufhin wohl erst einmal auf das User Interface stürzen, ist er doch ein Designer, der großen Wert auf Homogenität und Intuitivität legt. Ein erneuter Fokus auf Windows 10 Mobile wäre damit möglich.

Joe Belfiore Years

Rund um die Person Joe Belfiore gibt es eine Menge zu politisieren und sollte er tatsächlich nicht entlassen worden sein, wie viele behaupten, wird es eine schwierige Rückkehr für ihn werden. Der gesamte Konzern hat sich schließlich seit seinem Weggang komplett verändert.

Der Beitrag Wo ist Joe Belfiore und wohin soll er bei Microsoft zurückkehren? erschien zuerst auf WindowsArea.de.

14 Aug 13:17

Anleitung: Anniversary Update auf alte Lumia-Smartphones ohne SD-Kartenslot installieren

by Chi Cuong

Lumia-920-Anniversary

Das Anniversary Update ist da, jedenfalls im Release Preview Ring. Für das Lumia 920, 925, 928 und 1020 wird es Windows 10 Mobile auf offiziellen Wege nicht geben und werden bei Windows Phone 8.1 verbleiben. Mit dieser Anleitung könnt ihr euch das Anniversary Update auf den vorhin genannten Lumia-Smartphones holen. Wenn euer Smartphone aber einen SD-Kartenslot besitzt, könnt ihr unsere vorherige Anleitung nutzen.

Vorbereitung:

  1. WDRT (Windows Device Recovery Tool) herunterladen und installieren
  2. WPInternals herunterladen
  3. HEX Loaders herunterladen
  4. SBL3 Engineering herunterladen

Download

Erste Schritte:

  1. Ein Backup von euren Dateien machen
  2. Mithilfe des WDRT euer Smartphone auf die Werkeinstellungen bringen und ggf. euer Lumia einrichten
  3. WPInternals in einem beliebigen Ordner extrahieren (bspw. „C:\WPInternals\“)
  4. In eueren WPInternals Ordner erstellen ihr dann zwei neue Ordner namens „Loaders“ und „SBL3“
  5. In den Loaders Ordner entpackt ihr die „Loaders.zip“ und den SBL3 Ordner entpackt ihr die „SBL3.zip“

Warnung: Bitte achtet ab sofort darauf, dass ihr beim Vorgang euer Lumia nicht vom PC getrennt wird, da ihr möglicherweise dadurch euer Smartphone unbrauchbar machen könnt.

Das Lumia flashen und Interop Unlock durchführen:

  1. Zuerst schließt ihr euer Lumia-Smartphone an den PC an
  2. Führt dann WPInternals aus und bestätigt die „Disclaimer and Warning“
  3. Ihr müsst den Bootloader entsperren um auf euren Lumia ein Interop Unlock durchzuführen. Dazu navigiert ihr zu dem Tab „Unlock Bootloader“ und bestätigt es mit „OK“
  4. Als nächstes müsst ihr das FFU Image auswählen, welches ihr unter „C:\ProgramData\Microsoft\Packages\Products\RM-XXX\“ findet (Achtung: „ProgramData“ ist ein unsichtbarer Ordner“)
  5. Danach wählt ihr euren anfangs erstellten Loaders Ordner aus, was ihr bspw. unter „C:\WPInternals\Loaders“ wiederfindet.
  6. Zuletzt sucht ihr euch das SBL3 Image aus. Dazu navigiert ihr zu euren SBL3 Ordner und wählt dann das Image für euer Smartphone aus. Lumia 928 Nutzer können das Lumia 920 oder 925 Image verwenden.
  7. Die ganze Aktion mit einem „Continue“ abschließen und warten bis euer Handy sich neu gestartet hat
  8. Zum Schluss müsst ihr unter dem Tab „Enable Root Access“ auf „Unlock phone“ klicken um ein Interop Unlock durchzuführen
  9. Nun startet sich das Smartphone sich neu und erscheint im Explorer nicht mehr als Lumia X2X sondern als „MainOS“

Der Insider-App vormachen, das es ein Lumia 830 sei:

  1. Als Erstes führt ihr auf den PC RegEdit aus
  2. Um die Registry des Lumia-Smartphones zu editieren, markiert ihr den Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE“
  3. Klickt dann auf „Datei“ und dort dann auf „Struktur laden…“.
  4. Im neuen Fenster navigiert ihr zu „MainOS:\Windows\system32\config\“ und wählt die „SYSTEM“ Datei aus.
  5. Nennt den neuen Schlüssel bspw. „Lumia“ oder wie ihr wollt, achtet aber darauf dass es nicht den gleichen Namen hat wie ein anderer Registry-Schüssel
  6. Danach navigiert ihr zum neu erstellten Registry Tree „HKEY_LOCAL_MACHINE\Lumia\Platform\DeviceTargetingInfo\“. Dort werdet ihr die bekannten Registry Werte finden, die ihr normalerweise in customPFD findet
  7. PhoneManufacturer-Wert zu „NOKIA“ ändern bzw. so lassen
  8. PhoneManufacturerModelName zu „RM-984_1001“ ändern
  9. PhoneModelName zu „Lumia 830“ ändern
  10. PhoneHardwareVariant zu „RM-984“ ändern

Die abschließenden Schritte:

  1. In WPInternals unter dem Tab „Disable Root Access“ auf „Disable Root Access“ klicken und danach einen Soft-Reset durchführen (ca. 10 Sekunden gleichzeitig auf den Power + VolumeDown-Button drücken und halten bis es vibriert)
  2. Nun könnt ihr euer Lumia vom PC abstecken und den zuvor erstellten Registry-Schüssel löschen
  3. Windows-Insider App herunterladen und dann euren Ring auswählen. Empfehlenswert ist der Release Preview Ring, da demnächst die Redstone 2 Builds veröffentlicht werden und es zu Komplikationen kommen kann
  4. Am Ende solltet ihr ein Update sehen.
  5. Ihr solltet zuerst ein Update zu Threshold 2 bekommen und danach ein Update zum Anniversary Update

Schlusswort:

Diese Anleitung mag vielleicht nicht die Einfachste und Schnellste sein, aber sie ist durchaus umsetzbar, allerdings raten wir euch grundsätzlich davon ab. Auch, wenn es der Release Preview Ring ist, können noch viele Fehler auftreten. Daher können auch wir nicht zur Verantwortung gezogen werden, wenn ihr diese Anleitung befolgt und ihr müsst bedenken, dass ihr dies auf eigene Gefahr macht. Gibt es aber Probleme, so helfen wir gerne bei deren Lösung. Mehr als ein Experiment sollte es allerdings nicht sein, wenn es auch grundsätzlich funktioniert.

Der Beitrag Anleitung: Anniversary Update auf alte Lumia-Smartphones ohne SD-Kartenslot installieren erschien zuerst auf WindowsArea.de.

14 Aug 12:42

Mitarbeiter-Onboarding: Die ultimative Checkliste für den 1. Arbeitstag

by Daniel Hüfner

Dein Team erwartet einen neuen Mitarbeiter? Jetzt ist das richtige Onboarding gefragt. Eine Checkliste für die perfekte Integration ins Team.

Mit dem ersten Arbeitstag bei einem neuen Unternehmen verhält es sich ein bisschen so wie mit der Einschulung: Alles ist neu, überall unbekannte Gesichter und man selber versucht, schnell einen Platz in der Gruppe zu finden. Aufregung garantiert.

Warum Mitarbeiter-Onboarding so wichtig ist

Mit dem richtigen Mitarbeiter-Onboarding können Arbeitgeber dafür sorgen, dass Neulinge auch nach dem ersten Feierabend gerne wiederkommen. Unter dem Begriff werden alle Maßnahmen eines Unternehmens verstanden, die zur sozialen und systematischen Integration neuer Mitarbeiter ins Team beitragen.

Wer beim Onboarding auf die richtigen Maßnahmen setzt, erleichtert neuen Mitarbeitern die Integration ins Team. (Foto: Shutterstock)
Das richtige Onboarding erleichtert neuen Mitarbeitern die Integration ins Team. (Foto: Shutterstock)

So können zum Beispiel die Leistungsfähigkeit neuer Mitarbeiter schneller ausgeschöpft und die Loyalität erhöht werden. Mit der folgenden Checkliste stellst du sicher, dass sich ein neuer Mitarbeiter nicht nur wohlfühlt, sondern sich auch auf schnellstem Wege mit den Kollegen versteht.

Begrüße furios

Nichts trübt die Stimmung eines neuen Mitarbeiters mehr, als in eine Firma zu kommen, die ihn überhaupt nicht erwartet. Sorge also für eine furiose Begrüßung! Eine Führung durch alle Abteilungen ist obligatorisch, auch solltest du den Neuling erstmal den anderen Teammitgliedern vorstellen. Eine pesönliche Ansprache vom Chef inklusive Blumenstrauß rundet den Einstand ab.

Bereite den Arbeitsplatz vor

Es kommt vor, dass neue Mitarbeiter ihren Schreibtisch selbst zusammenschrauben müssen. Ein absolutes No-Go! Der Arbeitsplatz sollte rechtzeitig freigeräumt und mit allen notwendigen Arbeitsmitteln ausgestattet sein. Zum Abhaken: Wurde schon eine E-Mail-Adresse eingerichtet? Funktioniert das Telefon? Sind die Visitenkarten ausgedruckt und liegen Schreibutensilien bereit?

Schnüre ein Willkommenspaket

Zusatzjoker gefällig? Mit den richtigen Gimmicks kannst du Neulinge sogar richtig überraschen. Wie wäre es mit einem Welcome-Package bestehend aus Laptop, Firmentasse und T-Shirt? Gut macht sich auch eine Infobroschüre, die über Werte und Kultur des neuen Arbeitgebers informiert. Und: Kommt der neue Mitarbeiter von außerhalb, ist ein Stadtführer als Beilage der Hit.

Stelle einen Mentor zur Seite

Nächste Woche kommt jemand und erklärt Ihnen alles! Liebe Chefs, so nicht. Schon der erste Arbeitstag sollte ganz im Zeichen der sozialen Integration stehen. Gebe dem Neuling einen Mentor an die Hand, der sich um die Einarbeitung kümmert und jederzeit ein offenes Ohr für Fragen hat. Im Urlaubs- oder Krankheitsfall sollte zudem sichergestellt sein, dass es eine Vertretung gibt.

Erstelle einen Einarbeitungsplan

Hilfreich zum Start ist auch ein Einarbeitungsplan, der Neulingen am ersten Arbeitstag in die Hand gedrückt wird. Er informiert über die wichtigsten Aufgaben und Meilensteine der kommenden Monate. Auch eine Auflistung aller Ansprechpartner inklusive Kontaktdaten gehört dazu. Das Dokument sollte zudem Auskunft darüber geben, was im Krankheitsfall zu tun oder in Meetings zu beachten ist.

Esst gemeinsam zu Mittag

Die erste Mittagspause bereitet Neulingen oft Bauchschmerzen. Kein Wunder, immerhin kennt man noch niemanden so richtig, will aber trotzdem nicht allein im Regen stehen. Arbeitgeber sollten neue Mitarbeiter also gar nicht erst aktiv nach einer Begleitung suchen lassen. Kündige bereits am Morgen ein gemeinsames Mittagessen an – Uhrzeit und Treffpunkt inklusive. Das nimmt die Angst und entspannt.

Führe ein Feedback-Gespräch

Zum Abschluss des ersten Tages sollte in jedem Fall ein Feedback-Gespräch geführt werden. So erfahren Arbeitgeber, was gut und was schlecht lief und können den Fahrplan für die kommenden Tage gegebenenfalls noch einmal anpassen. Darüber hinaus ist das Feedback-Gespräch eine gute Gelegenheit, dem neuen Mitarbeiter ein erstes Lob auszusprechen. Der erste Feierabend wird dadurch zur runden Sache.

Mehr zum Thema Karriere: Networking-Knigge: So kommst du mit garantiert jedem ins Gespräch

12 Aug 19:01

60,99 offene Posten Kinderspielzeug

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Man sollte meinen, dass ein großes, namhaftes, deutsches Unternehmen aus der Spielzeugbranche in der Lage ist, eine Rechnung über 60,99 Euro (brutto) zu begleichen. Sollte man. Wir wurden eines Besseren belehrt.

Aber unsere Buchhaltung ist da hart und gnadenlos. Auch für Kunden, die potentiell als Referenzkunden dienen könnten, gibt es keine Gnade. Auch die erhalten das normale Mahnverfahren inklusive Creditreform. Und die Kündigung.

Gleichberechtigung muss sein :razz:

12 Aug 19:01

Erst mit der Strafanzeige drohen, dann Wünsche äußern

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Ein ehemaliger Kunde hatte seine Rechnungen teilweise bezahlt, teilweise nicht. Keinem Schema folgend, jedoch ohne jegliches Feedback zwischendurch, ob er ggf. einzelne Rechnungen oder Rechnungspositionen für ungerechtfertigt hält (wobei es sich um ein Standard-Webhosting-Produkt handelt - was sollte man da groß falsch abrechnen ;-) ).

Letztendlich ging alles seinen Weg, angefangen von der Sperrung, über die Kündigung bis hin zum Mahnverfahren über die Creditreform. Das Geld kam letztendlich doch rein, verbunden aber mit einem ersten Feedback:
wir sind sehr überrascht über Ihre Geschäftspraktiken - Wir haben die Rechnung Mai überwiesen. Leider erhalten wir seit Jan/Feb keinen Zugang mehr zu dem Server und die Website ist nicht mehr erreichbar. (...) Sollten wir nicht zu einer rückwirkenden Einigung kommen, werden wir Strafanzeige bei der Polizei gegen Ihren Geschäftsführer und die Verantwortlichen wegen Leistungs- und Eingehungsbetrug stellen. Ich bitte um zeitnahes Feedback.
Dem sah ich gelassen entgegen, denn alles, was wir getan haben, war von Kulanz und den vertraglichen Regelungen abgedeckt. Auch die Sperrung, die im übrigen erst nach mehreren Monaten erfolgte.

Es folgte ein kleines Hin- und Her an E-Mails. Ich freute mich - ehrlich gesagt - schon auf die Strafanzeige, denn ich hätte die liebend gerne selbst "beantwortet" - wenn es überhaupt einen Staatsanwalt interessiert hätte. Ich hatte dem Kunden nämlich u.a. das zurückgeschrieben:
(...)

Erlauben Sie mir an dieser Stelle den Hinweis und Tipp, dass es nicht immer ratsam ist, die große juristische Keule zu schwingen, ohne sich vorher mit einem Strafrechtler unterhalten zu haben. Eine Strafanzeige kann nicht selten auch nach hinten losgehen.

(...)

Aus eben diesen 19 Jahren unternehmerischer Tätigkeit kann ich nur berichten, dass Staatsanwälte fast immer wohl besonnene Menschen sind, die sich sehr ungerne dafür missbrauchen lassen, zivilrechtliche Streitigkeiten auf Staatskasse auszutragen.

(...)
Der Kontakt brach relativ abrupt ab. Bis vor wenigen Tagen. Da rief mich der Kunde persönlich an. Sein Problem: Durch den Negativ-Eintrag bei der Creditreform bekommt er nun keinen neuen Mietvertrag, und auch mit dem Kredit wird es schwierig. Wir mögen doch bitte bei der Creditreform Bescheid geben, dass das alles ein Irrtum unsererseits gewesen sei.

Das Einzige, was ich ihm menschlich anbieten konnte, war, Bescheid zu geben, dass wir uns aus Kulanz für eine Löschung des Negativeintrags aussprechen könnten. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin gespannt, ob da noch was kommt :-)
12 Aug 17:45

Blaue Plakette: Eine Umweltministerin, die die Autolobby erfreut

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Matthias Breitinger
Beim Verkehrswegeplan setzte Hendricks keine umweltpolitischen Korrekturen durch, nun gibt sie auch bei der Verschärfung der Umweltzonen auf. Eine schwache Leistung
12 Aug 17:45

Media Broadcast: Viele weitere Senderstandorte für Digitalradio DAB+

Das Digitalradio DAB+ wird derzeit stark ausgebaut. Zur Verdichtung des Netzes wächst die Zahl der Senderstandorte bis Ende 2016 auf 110 an, wie Media Broadcast meldet. (DVB-T, Freenet)
12 Aug 15:45

Das IPCC hat die wirkliche Klimasensitivität mindestens verdoppelt: eine Vorführung

Abbildung rechts: Die offizielle Gleichung zur Klimasensitivität. Die Gleichgewichts- oder Post-Feedback-Sensitivität ΔT↓eq ist das Produkt aus der Pre-Feedback-Sensitivität ΔT↓0 und dem post-feedback gain factor G.

Die globale Temperatur ist von 1850 bis 2016 um 0,83 K gestiegen (nach HadCRUT4: siehe Abbildung unten), während die CO2-Konzentration von 280 auf 400 ppmv gestiegen ist. Die offiziell prophezeite Pre-Feedback-Sensitivität ΔT↓0 aufgrund dieser Zunahme der CO2-Konzentration beträgt folglich 0,312 [5,35 ln (400/280)] = 0,60 K.

Selbst wenn CO2 allein die Ursache dieser gesamten Erwärmung wäre, betrüge der post-feedback gain factor G 0,83/0,60 = 1,38. Dann würde die Gleichgewichts-Sensitivität ΔT↓eq bei einer verdoppelten CO2-Konzentration und nachdem alle Rückkopplungen wirksam geworden waren, nur 0,312 X 5,35 ln (2) X 1,38 = 1,6 K betragen.

Und trotzdem sind die Prophezeiungen der zentralen Gleichgewichts-Sensitivität im AR4, bei CMIP3 und CMIP5 größenordnungsmäßig 3,2 K.

Noch sind nicht alle Rückkopplungen wirksam geworden. Andererseits ist der größte Teil der globalen Erwärmung seit 1850 entweder natürlichen Gründen oder anderen anthropogenen Antrieben als CO2 zuzuordnen. Wägt man diese beiden Überlegungen gegeneinander ab, ist es praktisch sicher, dass das IPCC und die Modelle der globalen Zirkulation den Einfluss des Menschen auf das Klima mehr als verdoppelt hat.

Verlauf und Trend der kleinsten Quadrate der globalen mittleren Temperatur seit 1850 (HadCRUT4).

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/03/ipcc-has-at-least-doubled-true-climate-sensitivity-a-demonstration/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Im Original sind alle Attribute korrekt in Hoch- oder Tiefstellung dargestellt. Dies ist im Editor der EIKE-Website aber nicht darstellbar. Ich habe dies mit Auf- und Abwärtspfeilen gekennzeichnet. A. d. Übers.

12 Aug 15:44

Did MH370 Plunge or Ditch?

by Jeff Wise

End-of-flight sequence

The general-interest media has seized hold of a debate that his been raging on this forum for quite some time: after the last communication between MH370 and the Inmarsat satellite at 0:19, did the aircraft spiral unpiloted into the sea close to the 7th arc, or glide into the ocean under pilot control with the flaps deployed for a gentle, Miracle-on-the-Hudson type touchdown?

The answer is: neither.

I’ll explain why, but let’s back up a bit first. In the picture above, taken from the ATSB report “MH370 – Definition of Underwater Search Areas,” released on December 3, 2015, we see the final sequence of events believed to have occurred before the plane vanished for good. Sometime around 00:02:30, the right engine ran out of fuel and flamed out. At 00:11:00, the satellite data unit (SDU) transmitted its scheduled hourly ping as usual. A few minutes later, at 00:17:30, the left engine ran out of fuel and flamed out. This caused a systemwide electrical supply failure, and the SDU powered down along with everything else.  The ram air turbine (RAT) deployed to provide emergency hydraulic and electrical power—but this would not include the SDU or the flaps. One minute later, the APU kicked in and restored electrical power, and a minute after that, the repowered SDU logged back in with Inmarsat, creating the “7th ping.” Then, within seconds, the APU exhausted the dribble of fuel in its fuel lines, and the SDU lost power again.

When the 7th ping occurred, therefore, the plane had been without engine power for two minutes, and had spent approximately 15 minutes before that slowing and descending from cruise speed and altitude under the power of a single engine. Thereupon, it descended without autopilot inputs. So: what happened next?

The position of the ATSB has long been that MH370 most likely flew the final hours of its flight without anybody at the controls. One reason for this is that calculations made by the Defense Science and Technology Group (DSTG) suggest that most likely no turns were made after the plane turned south, as one would expect if the plane were a “ghost ship.”

If this were the case, then flight simulations carried out by Boeing and others show that the plane will bank, begin to dive, then enter a series of porpoising climbs and dives (“phugoids”) before ultimately crashing into the sea at high speed. According to a recent article in The Australian, “extensive testing by Boeing indicated that after running out of fuel the aircraft would have dropped from 35,000 feet at a rate of between 12,000 feet a minute and 20,000 feet a minute.” And indeed, the article says, the final BFO value from the 7th ping suggests that the plane was indeed in such a preciptious dive of “up to 20,000 feet a minute.”

There’s one major problem with this scenario. If this is what had occurred, then the plane’s wreckage would have been found on the seabed within the current search area—indeed, it would have been found long ago, quite close to the 7th arc. So we know that the plane didn’t plummet unpiloted into the sea.

Well, then, since the plane hasn’t been found in the search area, perhaps someone held it in a glide so that it flew beyond the boundaries of the current search area and made a gliding landing onto the sea surface. This argument was advanced in the recent Australian 60 Minutes program in which crash investigator Larry Vance said that the condition of the flaperon meant that it had to have been deployed, and then knocked off by impact with the water.

Vance’s notions have been sufficiently ridiculed elsewhere, but suffice to say that they don’t stand up to scrutiny. For one thing, flaperons don’t “deploy,” they pivot up and down like ailerons. Secondly, as the ATSB notes in the aforementioned report,

A controlled ditching scenario requires engine thrust to be available to properly control the direction and vertical speed at touchdown and to provide hydraulic power for the flight controls including the flaps… This evidence is therefore inconsistent with a controlled ditching scenario.

Finally, it’s simply not true, as Vance asserts on the show, that no wreckage from the interior has been found. It has, and in quite small pieces. Thus, while it’s possible that someone in the cockpit was hoping to pull of a “Miracle on the Hudson,” they must have been attempting it at high speed, without flaps, and they failed.

What we’re left with, then, is a fairly narrow range of possibilities. We know that the plane was under pilot control at 0:19. If the ATSB’s interpretation of the 0:19 BFO data is correct, it was plummeting at high speed. Therefore the plane must have been in a suicide dive and would have impacted the ocean to the northeastward of the current search area near the 7th arc. If this is the case, then it is quite feasible that an extension of the current search could find the plane.

Alternatively, the plane was under pilot control, and the ATSB’s interpretation of the 0:19 BFO value is incorrect, then the plane either glided past the current search area and then crashed into the sea, or else wound up northeast of the current search area and then either plummeted or glide-crashed. If this is the case, then the potential search area would be huge and far more daunting.

Thus, it becomes a matter of some importance as to whether the ATSB’s interpretation of the BFO value is accurate. So let’s zoom in a bit. There were actually two BFO values recorded at the 7th ping, the first at 0:19:29 and the second at 0:19:37. The ATSB interprets the former as indicating a descent; the former, just eight seconds later, a very much steeper dive. It’s the latter, 0:19:37 value, then, that’s of particular concern. In September 2014 scientists from Inmarsat published a paper in the Journal of Navigation that had this to say on the topic:

Detailed analysis of BFO samples taken from other flights showed a high degree of consistency for the signalling message frequencies, with the exception of those that were performed immediately after the initial logon process. This called into question the BFO measurements after the log-on sequences at 18:25 and 00:19. However it was also determined (by the same method) that the first message transmitted by the aircraft in the logon sequence, the Logon Request message, did provide a consistent and accurate BFO measurement. This  means that we can use the Logon Request message information from 18:25:27 and 00:19:29, but it is prudent to discount the measurements between 18:25:34 and 18:28:15 inclusive, and the one at 00:19:37.

The article in the Australian that I mentioned previously described the ATSB’s current interpretation of the 00:19:37 BFO value as “new data ­extracted from the signals.” An explanation of how the data is new would be very welcome.

ADDENDUM: worth noting what @David posted in a comment earlier today: “I posted 28th July. “A curiosity, about the SSWG. At one stage on the ATSB Operational Update yesterday 27th July it read, “The last satellite communication with the aircraft showed it was most likely in a high rate of descent in the area of what is known as the 7th arc. This is indeed the consensus of the Search Strategy Working Group.” Today that second sentence has been deleted.”

@David’s comment was in reaction to another article in The Australian (behind a paywall, but posted in a comment to my previous post by @Tom Lindsay at 1:09am) which referred to the change @David had earlier spotted. It reads, in part:

An Australian government agency has secretly retracted its claim that international scientists and air crash investigators had reached consensus that ­Malaysia Airlines Flight MH370 went down quickly in a “death dive” rather than being flown to the end by a “rogue pilot”.
The backdown indicates that the Australian Transport Safety Bureau no longer commands unanimous support among its global advisory group for a public relations narrative it is running in conjunction with the Malaysian government and Malaysian Airline System Berhad.

A bit snarky, but they may have a point.

12 Aug 14:44

Kampf gegen Terrorismus: Paris und Berlin planen Aktionsplan gegen Verschlüsselung

Die Debatte über das Knacken verschlüsselter Kommunikation geht weiter. Nun will Frankreich gemeinsam mit Deutschland eine internationale Initiative gegen Verschlüsselung starten. (Störerhaftung, Instant Messenger)
12 Aug 14:44

Vorratsdatenspeicherung: Innenminister de Maizière will Whatsapp, Twitter & Co. überwachen

by Kim Rixecker

Bundesinnenminister de Maizière will die Vorratsdatenspeicherung ausweiten. Dann könnten so ziemlich alle digitalen Kommunikationswege der Überwachung unterliegen.

De Maizière will Trennung zwischen „Telekommunikations-“ und „Telemediendiensten“ aufheben

Gestern am 11. August 2016 hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière im Rahmen einer Pressekonferenz ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Erhöhung der Sicherheit in Deutschland vorgestellt. Darin fordert der CDU-Politiker unter anderem auch die Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung. Konkret geht es ihm darum, die Trennung zwischen „Telekommunikationsdiensten“ und „Telemediendiensten“ aufzuheben. Das hätte weitreichende Folgen für alle Internet-Nutzer.

Nach staatlicher Definition gelten Telefon- oder Internet-Anschlüsse als „Telekommunikationsdienste“. Damit fallen sie auch unter die Vorratsdatenspeicherung. Fast alle Internet-Dienste fallen allerdings unter den Begriff „Telemediendienste“ und waren bislang nicht von der Vorratsdatenspeicherung betroffen. Sollte dieser Unterschied, wie von de Maizière gefordert, abgeschafft werden, müssten auch die Anbieter von Online-Shops, Messengern, Suchmaschinen, Dating-Seiten oder Blogs alle möglichen Daten auf Verdacht speichern, damit die Strafverfolgungsbehörden sie bei Bedarf auswerten können.

Das Bundesinnenministerium will die Vorratsdatenspeicherung deutlich ausbauen. (Foto: 360b / Shutterstock.com)
Das Bundesinnenministerium will die Vorratsdatenspeicherung deutlich ausbauen. (Foto: 360b / Shutterstock.com)

Vorratsdatenspeicherung: Kritiker zeigen sich besorgt

Der Verband der Internetwirtschaft Eco kritisiert die vorgeschlagenen Maßnahmen scharf. Außerdem stellt der Verband auch die Notwendigkeit solcher Änderungen in Frage. Von Eco-Vorstand Oliver Süme heißt es dazu: „Damit würden technologisch hochkomplexe und immens teure Verfahren, die für Telekommunikationsanbieter gelten, auf alle Dienste ausgeweitet. Dabei gibt es bereits für alle Dienste bindende Verpflichtungen zur Auskunft und Herausgabe persönlicher Daten. Weitere gesetzliche Verschärfungen sind daher nicht notwendig.“

Letztlich kann Thomas de Maizière seine Pläne aber sowieso nicht alleine umsetzen. Für das Telemediengesetz ist das Justizministerium unter der Leitung des SPD-Politikers Heiko Maas verantwortlich. Für das Telekommunikationsgesetz zeichnet sich hingegen das Bundeswirtschaftsministerium verantwortlich. Das steht unter der Leitung des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel.

Ebenfalls interessant: „IT-Branchenverband Eco: Vorratsdatenspeicherung könnte Firmen in die Insolvenz treiben“.

via netzpolitik.org

12 Aug 14:41

Schutz vor Belästigung: Vater muss Whatsapp von den Handys seiner Töchter löschen

Eltern müssen aufpassen, was ihre Kinder mit dem Smartphone tun. In einem konkreten Fall verbot ein Gericht sogar die Nutzung von Whatsapp durch die Tochter - der Vater muss das jetzt regelmäßig kontrollieren. (Whatsapp, Internet)
12 Aug 09:38

Now is a really good time to buy a helicopter