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29 Aug 14:22

Teil I: Vom Wissenschaftlichen Dienst veröffentlichte Klimainformation für Abgeordnete Rezension: Teil 1

Klimainformation: Einleitung

Inhalt und Anspruch der Klimainformation wird gesetzt:

[1] Extreme Wetter- und Naturereignisse in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren

Im Folgenden werden die Extremereignisse in Deutschland der vergangenen 20 Jahre mit den gravierendsten Folgen aufgelistet und mit Graphiken und Kartenmaterial aus den genannten Quellen in einen Zusammenhang gestellt, aus dem Trends und Klimaentwicklungen ablesbar sind.

Kapitel: Von der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) erfasste natürliche Extremereignisse in Deutschland

Zur Einstimmung kommt eine lange Auflistung von Wetterereignissen. Sie ist wertlos, da mangels Vergleichsdaten keine Zuordnung möglich ist. Informativ ist erst am Ende die Darstellung der Naturkatastrophen in Deutschland. Es werden nicht Daten des DWD angezogen – von dem man erwarten würde, dass er für eine amtliche, neutrale Darstellung die richtige Quelle ist:

Aufgaben des DWD: Unser gesetzlicher Auftrag

-Kurzfristige und langfristige Erfassung, Überwachung und Bewertung der meteorologischen Prozesse, Struktur und Zusammensetzung der Atmosphäre

-Bereithaltung, Archivierung und Dokumentierung meteorologischer Daten und Produkte

... sondern die einer privaten Versicherung.

Wohl deshalb wird auch gleich darauf hingewiesen, dass die Darstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt (aber für Abgeordnete wohl ausreicht).

[1] Die Auswahl und Erfassung der natürlichen Extremereignisse durch die Munich Re erfolgt anhand der Kriterien: weltweit größte Schäden für die Gesamtwirtschaft, weltweit größte Schäden für die Versicherungswirtschaft, weltweite Ereignisse mit den meisten Todesopfern. Die Tabelle kann deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit hinsichtlich der extremen Wetterereignisse in Deutschland erheben, wohl aber werden die für Deutschland hinsichtlich der o. g. Kriterien gravierendsten Ereignisse abgebildet.

Den Abgeordneten wird Bild 1 gezeigt. Wer die Infos der MuRe verfolgt, kennt dieses Bild aus dem NatCat Bericht von 2012[3].

(Aus der Klimainformation) Bild 1 [1] Original-Bildtext: Die Graphik zeigt deutlich einen kontinuierlichen signifikanten Anstieg der Zahl der Naturkatastrophen in Deutschland seit 1970. Den größten Anteil der in der Grafik erfassten Naturkatastrophen machen Stürme aus.

Sichtung: Natürliche Extremereignisse in Deutschland

Die Grafik zeigt eine schlimme Verschlechterung, wie es auch in der Legende deutlich hervorgehoben wird. Und sicher könnte man daraus ableiten, dass der Klimawandel in Deutschland zu immer schlimmeren Katastrophen führt. Aber warum ist das Bild aus einer Publizierung vom Jahr 2012? Gibt es wirklich nichts Aktuelleres? MuRe veröffentlicht seine Berichte doch jährlich? Und das gibt es, ganz aktuell vom Jahr 2016 [2].

In der darin gezeigten Darstellung der wetterbedingten Schadenereignisse sieht man jedoch genau das Gegenteil von Bild 1 (Bild 2). Der „deutlich kontinuierliche signifikante Anstieg der Zahl der Naturkatastrophen“ ist auf einmal bis auf ein einsames Ausreißerjahr 2006 vollkommen verschwunden. Über die vergangenen 30 Jahre (ein vollständiger meteorologischer Zeitraum) gibt es in Deutschland keinen Anstieg wetterbedingter Schadenenereignisse – und auch keinen Trend zu einer Erhöhung.

Bild 2 [2] Wetterbedingte Schadenereignisse in Deutschland 1980 – 2015. Anzahl relevanter Ereignisse

Im UBA Klima-Monitorinbericht 2015 [25](aus dem die meisten Informationen in der Klimainformation für Abgeordnete entnommen wurden) sind zu Naturkatastrophen keine Daten zu finden. Die Erklärung findet sich:

[25] Neue Anforderungen entstehen vor allem aus der erwarteten Zunahme der Häufigkeit und der Intensität von extremen Wetterlagen und Witterungen und den damit verbundenen Folgen.

Im Klartext bedeutet es: Bisher sind in Deutschland keine Zunahmen feststellbar, sie ergeben sich ausschließlich als „Erwartung“ (aufgrund von Simulationen). Der einzige, indirekte Hinweis dazu findet sich im UBA-Monitoringbericht unter der Rubrik BS-I-1: [2]Einsatzstunden bei wetter- und witterungsbedingten Schadenereignissen: Ein signifikanter Trend zeichnet sich bislang nicht ab.

Fazit zum Kapitel: Natürliche Extremereignisse in Deutschland

Aus irgend einem Grund wurde den Abgeordneten die aktuelle Grafik aus dem Bericht vom Jahr 2016 – welche deutlich zeigt, dass es keinen verstärkenden Klimawandel-Einfluss wetterbedingter Schadensereignisse gibt – nicht weitergegeben, obwohl diese Information genau so wie die alte bei MuRe hinterlegt ist.

Sollte diese Grafik bei Redaktionsschluss noch nicht vorgelegen haben, war die Information in der MuRe Datenbank auf jeden Fall längst enthalten. Warum wollte der Wissenschaftliche Dienst bei einer so wichtigen Abgeordneteninformation bei MuRe nicht nachfragen? Da es die wichtigste Globaldarstellung in der ganzen Abgeordneteninformation ist – weshalb sie auch gleich zu Beginn erscheint -, muss man sich darüber sehr wundern.

Dass die Globaldaten der MuRe und auch des IPCC (siehe „Ergänzung“) keine Verstärkungen feststellen, wird nicht erwähnt. Man merkt über-deutlich, dass jegliche Information welche zu Zweifeln Anlass geben könnte, sorgfältig vermieden bzw. weggelassen wurde, selbst wenn sie in der Langfassung des letzten IPCC-Berichtes stehen.

Man muss es immer neu betonen: Der angebliche, negative Klimawandel-Einfluss wird ausschließlich an einer seit der letzten Kaltzeit geringfügig höher werdenden Temperatur und Computersimulationen, welche daraus eine Zunahme von negativen Wetterereignissen berechnen abgeleitet. In der wirklichen Welt sind diese negativ berechneten Einflüsse aber nach wie vor nicht nachweisbr.

Ergänzende Information zum Kapitel: Natürliche Extremereignisse in Deutschland

Auch MuRe macht Politik, schließlich ist es deren Haupt-Aufgabe, Geld zu verdienen. Und das gelingt am Sichersten, wenn man gleichzeitig Angst und die Lösung dazu anbieten kann.

MuRe: [18] Klimawandel ist ein Strategisches Thema von Munich Re

Entwicklung von Versicherungslösungen für die am stärksten vom Klimawandel Betroffenen. Führender Anbieter von Risikotransferlösungen für Erneuerbaren Energien / Neuen Technologien

Auf Veranstaltungen der Rückversicherung sieht das aktuelle Bild2 deshalb wieder anders aus (Bild3). Man erkennt, wie (nicht nur) beim Klimawandel die Grafiken dem Publikum angepasst werden. Es muss ein ganz großer Unterschied der Zahlen zwischen „relevanten“ und nur „Anzahl Ereignisse“ bestehen. Wer das nicht beachtet, erhält eine vollkommen gegensätzliche Information.

Bild 3 [18] Schadenereignisse in Deutschland 1970 – 2015. Anzahl der Ereignisse

Wer meint, dies träfe nur für Deutschland zu, der sei beruhigt, es gilt auch global. Der Autor hat eine Grafik von MuRe aufbereitet, indem man bezogen auf die Grundlinie sehen kann, wie die wetterbedingten Schadenereignisse weltweit verlaufen. Sie lagen 2014 beim Wert von 1988. Also nichts mit einem unaufhaltsamem, stetigen Anstieg. Ganz beruhigend ist die Betrachtung der globalen Opferzahlen. Wie das ganz aktuelle Bild 5 ausweist, gab es seit 1970 selten so geringe Opferzahlen wie derzeit (beachten: Tsunamis und Erdbeben sind eingeschlossen). Die Erde geht mit den Menschen also trotz CO2-Emission äußerst „friedlich“ um. Das vergisst man regelmäßig bei den Meldungen unserer Medien und Grünen Parteien zu den angeblich bereits aktuell schlimmen Klimaauswirkungen.

Bild 4 MuRe Wetterbedingte Schadenereignisse weltweit 1980 – 2015 Gesamtschäden. Grafik vom Autor aufbereitet (Wertebalken auf die Null-Linie gesetzt)

Bild 5 [19] Swiss Re Vergleich Opfer von Naturereignissen und vom Menschen verursachten von 1970 - 2015

Auch das IPCC kann keine Verstärkung erkennen. In einem EIKE-Artikel wurde es Anfang des Jahres zusammenfassend berichtet[24]. Daraus die wichtigsten Aussagen aus dem letzten IPCC-Langbericht AR5:

Bild 6 [24] Aussagen des IPCC

Bild 7 [24] Aussagen des IPCC

Bild 8 [24] Aussagen des IPCC

Wie manipulativ Schadensaussagen oft sind, lässt sich beispielhaft auch an den Meldungen zur Schädigung der Wälder durch den Klimawandel zeigen. Obwohl die offiziellen Langzeit-Screenings über Deutschland keinerlei Erhöhung der Waldschäden zeigen: “Nicht ewig leiden die Wälder- Wie der deutsche Wald innerhalb von drei Monaten genesen ist“ [28], anbei die Übersichtsgrafik daraus:

Bild 8.1 Verlauf des Schadenszustandes von 1984-2014 für alle Baumarten. Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, März 2014. Ergebnisse der Waldzustandserhebung 2014

... wird es, wenn politisch „notwendig“ anders publiziert: Umweltminister J. Remmel (Grüne): „Die Folgen des Klimawandels setzen dem Wald in NRW schwer zu“ (Aachener Zeitung 14.11.2014). Das ist (weiterhin) nur möglich, weil es „gängige Überzeugung ist“, dass ein Klimawandel mit negativen Einflüssen stattfindet, und die Aussagen dazu deshalb nicht mehr auf Wahrheitsgehalt hinterfragt werden.

Kapitel: Monitoringbericht 2015 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel: Statistiken zur Klimaentwicklung in Deutschland seit dem Ende des 19. Jahrhunderts

In diesem Kapitel geht es um die Temperaturen. Als einzige Grafik ist Bild 9 gezeigt.

(Aus der Klimainformation) Bild 9 [1] Original-Bildtext: Hinsichtlich des Flächenmittels von Deutschland ist das Jahresmittel der Lufttemperatur von 1881 bis 2013 um 1,2 Grad angestiegen. Zieht man die Klimareferenzperiode 1961 bis 1990 zum
Bezugszeitraum 1981 bis 2010 heran, liegt ebenfalls eine Steigerung des Mittelwerts der Lufttemperatur in Deutschland von 8,2 auf 8,9 °C vor.

Sichtung: Statistiken zur Klimaentwicklung in Deutschland

Das vorherige Bild 9 zeigt einen stetigen Temperaturanstieg. Wer diese Grafik (die häufig in Publikationen gezeigt wird) kennt weiss, dass hinter dem Verlauf ab ca. 1990 eine Besonderheit steckt. Diese zeigt Bild 10.

Bild 10 Globaltemperatur Deutschland von 1992 – 2015 (Grafik des Autors anhand der WIKIPEDIA-Daten[4], sind die Daten des DWD)

Man sieht im Bild 10 deutlich, dass die letzten 20 Jahre eigentlich gar kein Temperatur-Anstieg erfolgt ist, was spätestens mit dem Abschluss dieses Jahres (für die Deutschland-Temperaturen, welche nicht so stark der Manipulationsgefahr unterliegen wie die globalen) offensichtlich werden wird. Bekannt ist dies unter dem Begriff „Wärmestillstand (Hiatus)“, siehe SPIEGEL ONLINE „Streit über pausierende Erderwärmung“.

In der „Klimawissenschaft“ gilt dieser Stillstand zwar als nicht vorhanden – die Wärme sei im Ozean „geparkt“ -. Tatsache ist jedoch, dass niemand dieser „Wissenschaftler“ und auch keine Simulation ihn vorher gesehen hat. Damit ist auf jeden Fall offenkundig geworden, dass die Simulationsmodelle nicht alle klimawichtigen Einflüsse berücksichtigen und es stellt sich die Frage, warum man die damit vollkommen unsicheren Zukunftssimulationen wirklich ernst nehmen soll. Zudem ist man sich nicht einmal bezüglich der (rückwirkenden) Erklärungen einig.

Bild 10.1 zeigt den Stillstand deutlich und dazu vor allem auch gleich die extremen Fehler der Klimaprojektionen.

Bild 10.1 Vergleich Globale Temperatur Messwerte und Simulationen. Schwarze, horizontale Linie vom Autor ergänzt. Quelle: ClimateChange

Würde man dazu noch berücksichtigen, dass in den Temperaturdaten unzweifelhaft ein (vom DWD nicht berücksichtigter) Wärmeinseleffekt vorliegt, kann man sogar maximal horizontal verlaufende bis sogar fallende Temperatur annehmen. Wie der Verlauf Wärmeinsel-bereinigt ungefähr aussieht, hat Herr J. Kowatsch analysiert und vergleichend dargestellt (Bild 10.2).


Bild 10.2 Temperaturverlauf Deutschland ohne (DWD-Daten) und mit Wärmeinsel-Effekt von 1891-2015. Quelle: J. Kowatsch

Dies lässt sich nicht nur für Deutschland, sondern auch bei den Globaltemperaturen verfolgen. Im folgenden Bild 11 zeigen sich auch sonderbare, sogar negative Temperaturverläufe, trotz stetig stärker steigendem CO2.

Bild 11 Globaltemperatur GISS-Datensatz 1956 – 2016 mit CO2-Verlauf. Quelle Climate4you

Fazit zum Kapitel: Statistiken zur Klimaentwicklung in Deutschland seit dem Ende des 19. Jahrhunderts

Zu diesem Kapitel stellt sich die Frage, warum den Abgeordneten keinerlei Hinweis auf den „Wärmestillstand“ gegeben wurde (Bild 10). Wollte man den von keinem Klimamodel „erkannten“ Wärmestillstand der letzten 20 Jahre, also genau dem Berichtszeitraum, und ausgerechnet über den Zeitraum des höchsten CO2-Anstiegs nicht zeigen?

Das Fehlen jeglicher Hintergrundinformation (wie sie der Autor als Anhang zugefügt hat) verhindert, dass den Abgeordneten klar werden könnte, wie wenig bis überhaupt nicht sich Temperaturverläufe „Klimawandel“-gemäß ausrichten und dass oft gar keine Korrelation zu einem CO2-Eintrag besteht.

Stefan Kämpfe und Josef Kowatsch berichten darüber auf EIKE unermüdlich: „Der Monat Juli wurde wärmer, in Deutschland aber nur wegen des Wärmeinseleffektes (WI), einer höheren Sonnenscheindauer und geänderter Wetterlagenhäufigkeiten“[20]

Wer noch etwas über den anthropogenen CO2-Eintrag und Temperatur und die aktuelle Datenlage lesen möchte, wird auf kaltesonne fündig: „Die Dekarbonisierung der Welt“ [27].

Ergänzende Information zur Temperaturentwicklung in Deutschland (vom Autor)

Nachdem es um die Mitteltemperaturen geht. In „Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg“[6] wurde bereits gezeigt, wie sich der langfrist-Verlauf darstellt und wie wenig dieser Anlass zu einem Alarm gibt. Vor allem auch, wie wenig die Temperatur in Deutschland langfristig dem CO2-Anstieg wirklich folgen will. Dass es in unserem Jahrtausend wegen der fortschreitenden Urbanisierung und Verbauungen, sowie dem Energieausstoß an den meistens in Stadtnähe und an Flughäfen! liegenden Temperaturmessstellen irgendwie geringfügig wärmer werden muss, würde man redlicher Weise nicht dem CO2 anlasten.

Bild 12 Langfrist-Temperaturreihe der Jahreszeiten von Deutschland (1750 – 2016) und CO2-Anteil der Atmosphäre vom Autor als Grafik zusammengesetzt

Beachten: Die Herbsttemperaturen entsprechen der rechten Temperaturskale, alle anderen der linken.

Quellen: Temperaturwerte: WIKIPEDIA, Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland[4], CO2-Verlauf: WIKIPEDIA

Ergänzend die Temperaturen der Monate Mai bis Juli Deutschland (Bild 13). An diesen für das Wachstum wichtigen Monaten zeigt sich, dass im Detail oft überhaupt kein Klimawandel-Einfluss vorliegt. Gerade auch die aktuellen Hochwasser können niemals (wie oft gemeldet) durch klimawandel-bedingt gestiegene Mai-/ Juni-Temperaturen verursacht sein, wie Bild 13 belegt. Selbst der vermeintlich spektakuläre Juli stellt sich wieder wie vor 1700! dar und der „Schlimme“ vom Jahr 2015 lag Deutschland-global niedriger als viele vor mehr als 200 Jahren.

Bild 13 Langfrist-Temperaturreihen der Monate Mai, Juni, Juli (1750 – 2016) mit linearen Regressionen. Grafiken vom Autor anhand der Werte aus [4] erstellt

Kapitel: Anzahl der heißen Tage; Hitzebelastung / Hitzeextrema

Diese zwei Kapitel werden zusammengefasst besprochen.

Gezeigt wird in der Klimainformation Bild 14.

(Aus der Klimainformation) Bild 14 [1]

Erklärungstext dazu: Die Graphik zeigt einen kontinuierlichen Anstieg der Tage mit Höchsttemperaturen von mindestens 30 °C zwischen 1950 und 2013. Die Jahre mit den meisten heißen Tagen sind 2006 mit ca. 13 heißen Tagen, 1994 mit ca. 17 heißen Tagen und als Spitze bis 2013 das Jahr 2003 mit 19 heißen Tagen. Seit 1951 ist die Anzahl der heißen Tage im Flächenmittel von Deutschland statistisch gesichert von drei Tagen pro Jahr auf derzeit 8 Tage pro Jahr deutlich gestiegen.

Sichtung: Anzahl der heißen Tage

Wieder ist verblüffend, dass keine aktuelle Grafik mit aktuellen Werten gezeigt wird (obwohl die aktuelle klimaalarmistischer aussieht). Was ein Privatmann kann (eine Grafik durch aktuelle Werte zu ergänzen), sollte einem „Wissenschaftlichen“ Dienst auch möglich sein. Deshalb die aktuelle Ergänzung mit Bild 15. Grob kann man darin erkennen, dass Trotz dem ergänzten, wirklich heißem Jahr 2015 die Anzahl Heiße Tage seit 20 Jahren zwar höher als davor ist und stark schwankt, aber nicht unbedingt stetig zu nimmt.

Bild 15 Anzahl Heißer Tage aus [6] (Deutschland) und Tages-Maximalwerte von Nürnberg (DWD Datensatz, Stand 11.2015) mit gleichen Jahreszeiträumen (mit Ergänzungen durch den Autor)

Auf attributiven Werten basierende Grafiken sind mit äußerster Vorsicht zu „genießen“. Wie es wirklich um die Hitze steht, zeigt der in Bild 15 zugefügte Detailverlauf der Temperaturkurve Station Flughafen Nürnberg. Seit 1955 gibt es keine Erhöhung der Maximaltemperatur und eine absolut horizontale Regressionsgerade. Wie es weltweit darum steht, wurde vom Autor erst kürzlich dargestellt „Weltweiter Temperaturrekord gemessen?“ [5]. Die Daten weisen aus:

Globale Hitzedaten [5]

- Seit 103 Jahren ist es global nicht mehr heißer geworden

- Seit 74 Jahren hat sich an der globalen Grenztemperatur überhaupt nichts verändert

- In den letzten 32 Jahren ist es in Deutschland (vielleicht, da nicht signifikant messbar) um 0,1 °C heißer geworden

Die Grafik dazu:

Bild 16 [5] Globale Temperatur-Extremwerte. Rot: „sichere“ Werte; Gold: „unsichere bis zweifelhafte“ Werte

Klimainformation Teil: Hitzeextrema

In der Klimainformation folgt Bild 17

(Aus der Klimainformation) Bild 17 [1] Gebietsmittel von Heißen Tagen und von Tropennächten.
Erklärungstext dazu: Die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes, die seit 2005 ausgesprochen werden, zeigen deutliche Korrelationen mit der Entwicklung der heißen Tage.

Sichtung Teil: Hitzeextrema

Trägt man eine Auswertung der Zeitspanne von 20 Jahren („Berichtszeitraum“ der Klimainformation) in die Grafik von Bild 17 ein (Bild 18), wird deutlich: Ziemlich genau seit 20 Jahren zeigen sowohl die „Gebietsmittel von Heißen Tagen“ wie auch „von ... Tropennächten“ einen deutlich erkennbaren Rückgang auf das früher übliche Maß. Wenn dieser Rückgang wie gemeldet „ ... deutliche Korrelationen mit der Entwicklung der heißen Tage“ hat, dann stimmt entweder am Bild 15 oder am Bild 17 etwas nicht. Vielleicht ist die Aussage aber auch nur veraltet.

Bild 18 [1] Bild 14 Gebietsmittel von Heißen Tagen und von Tropennächten mit Ergänzungen durch den Autor

Fazit zu Hitzeextrema

Bei den Hitze-Darstellungen zeigen die attributiven Balkengrafiken aufgrund der extremen Streuungen ein verzerrtes Bild. Beim genaueren Hinsehen ist jedoch wieder wenig bis kein Alarmismus ableitbar – schon gar nicht aus dem Verlauf der letzten 20 Jahre.

Kapitel: Klimatologische Einschätzung des Sommers 2015 durch den Deutschen Wetterdienst

Dazu erscheint die Grafik (Bild 19).

(Aus der Klimainformation) Bild 19 [1]

Erklärungstext: Die Graphik zeigt, dass bezüglich der Häufigkeit und Intensität der untersuchten Hitzeperioden ein Nord-Süd-Gradient vorliegt; beides nimmt nach Süden hin zu. In den norddeutschen Städten Hamburg und Berlin entsprach im Jahr 2015 keine Hitzeperiode der o. g. Definition und auch generell blieben die höchsten mittleren Tagesmaxima in den weiter im Norden liegenden Städten unter 33 °C., während diese Marke in den südlichen Großstädten häufiger überschritten wurde.

Sichtung: Klimatologische Einschätzung des Sommers 2015

Ob Bild 19 in der gezeigten Darstellung richtig aussagekräftig ist, mag jeder selbst entscheiden. Und ob Temperaturen in stetig angewachsenen Großstädten zum Beleg eines Klimawandel-Einflusses überhaupt tauglich sind, kann man eher verneinen. Beispielhaft wird für München und auch dem kleineren Nürnberg [26] ein Wärmeinseleffekt gegenüber dem Umland von bis zu 10 Grad genannt. Wie man da die wesentlich geringeren Temperaturdifferenzen des „Klimawandels“ herausrechnen will, um ihn zu „erkennen“, bleibt das Geheimnis der Wissenschaftler.

CO2 unterscheidet zudem wohl auch zwischen den deutschen Regionen. In der einen wirkt es nicht und in anderen dafür um so mehr? Ob das nach der CO2-Sensitivitätstheorie überhaupt möglich ist?

Jedoch ist bei genauerem Hinsehen auch im Süden in den letzten 20 Jahren kein bleibender negativer Einfluss erkennbar, schon gar nicht eine stetige Steigerung. Und bis auf München war sogar im Hitzejahr 2015 der Stand unter dem vor 20 Jahren. Anhand des Bild-Ausschnittes erkennt man, dass der Erklärungstext zu Bild 19 so beschreibt, als würden Hitzeperioden im Süden ansteigen. Er geht nicht darauf ein, dass diese nur kurz gestiegen sind und aktuell wieder auf das normale Maß mindestens der letzten 20 Jahre zurückgehen.

Bild 20 Auszug der Darstellung von Bild 19, vom Autor ergänzt

Fazit: Klimatologische Einschätzung des Sommers 2015

Beim erklärenden Text zu Bild 19 kann man fast von einer bewussten Irreführung sprechen. Der Sommer 2015 war gar nicht so extrem wie es überall behauptet wird. Er lag bestimmt innerhalb der natürlichen Streuung.

Schlusskommentar zum hier endenden Teil 1

Die mit der Ausarbeitung vom Wissenschaftlichen Dienst erbrachte Arbeit ist bis hier her fast reines Copy and Paste aus dem UBA-Monitoringbericht, siehe dazu auch: EIKE In Deutschland kein Klimawandel in Sicht Teil 2 [21]. Zusätzlich wurden teils veraltete Daten verwendet. Noch schlimmer ist, dass nirgends die unbedingt zu erwartenden und notwendigen Hintergrundinformationen ergänzt wurden. Inhalte, welche Zweifel erzeugen könnten fehlen vollständig. Sofern Darstellungen es nahelegen (könnten), wird es im Erklärungstext kaschiert – was für das gesamte Dokument gilt. In dieser Ausführung stellt das Dokument ein reines Propagandawerk dar, aus dem keine wirkliche Klimainformation, schon gar nicht in Verbindung mit einem oft gemeldeten „Klimawandel“ gewonnen werden kann.

Dass trotzdem Minister behaupten, „Der Klimawandel schreite (in Deutschland) schneller voran als bislang angenommen“[22], und es auch das UBA meldet: Pressemitteilung Nr. 19/2015 vom Umweltbundesamt und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit - Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar“,

... obwohl man ihn mit Messwerten signifikant nirgends finden kann, lässt sich nur mit solchen schlechten Informationen erklären.

Im 2. Teil dieser Rezension wird gezeigt, das sich das bis zum Schluss nicht ändert.

Quellen (Teil 1 / 2)

[1] Wissenschaftliche Dienste Dokumentation : WD 8 - 3000 – 049/16 Extreme Wetter- und Naturereignisse in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren

[2] Munich Re: April 2016 NatCatSERVICE Schadenereignisse in Deutschland 1980 – 2015

[3] MunichRe Juli 2012: NATCATSERVICE Naturkatastrophen in Deutschland 1970 – 2011

[4] WIKIPEDIA Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland 1750 - 2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland

[5] EIKE 30.07.2016: Weltweiter Temperaturrekord gemessen?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/weltweiter-temperaturrekord-gemessen/

[6] EIKE 29.07.2016: Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bayerischer-klimakongress-2016-in-wuerzburg/

[7] Deutscher Wetterdienst Agrarmeteorologie Weihenstephan, Dr. Harald Maier, Foliensatz: Klimawandel in Bayern Veränderungen und Perspektiven

[8] Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat Grundwassermonitoring, Dr. Jörg Neumann, Foliensatz: Klimawandel in Bayern – Was passiert mit unserem Grundwasser?

[9] EIKE 07.02.2016: Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-himmel-faellt-uns-auf-den-kopf-und-ohne-die-glaskugel-im-computer-wuerden-wir-es-nie-erfahren/

[10] DWD, Geschäftsbereich Klima und Umwelt, Paul Becker, Andreas Becker, Clementine Dalelane, Thomas Deutschländer, Thomas Junghänel und Andreas Walter, Stand: 19.07.2016: Die Entwicklung von Starkniederschlägen in Deutschland Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung

[11] EIKE 21.11.2015: Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-bayerische-umweltministerin-frau-scharf-extremwetter-extrem-hochwasser-und-die-unberechenbarkeit-des-wetters-nehmen-zu-doch-stimmt-das-wirklich/

[12] EIKE 06.11.2015: Langfrist-Temperaturverläufe Deutschlands: Das Phänomen der „Temperaturstufen“

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/langfrist-temperaturverlaeufe-deutschlands-das-phaenomen-der-temperaturstufen/

[13] EIKE 06.07.2016 : Das Unwetter bei Simbach am Inn – Ein Nachtrag zur Debatte im Bayerischen Landtag

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-unwetter-bei-simbach-am-inn-ein-nachtrag-zur-debatte-im-bayerischen-landtag/

[14] EIKE 09.06.2016: An den Unwettern ist der Mensch eher nicht schuld – aber ganz sicher an deren Folgen

Darstellung des Unwetters um Simbach Niederbayern

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/an-den-unwettern-ist-der-mensch-eher-nicht-schuld-aber-ganz-sicher-an-deren-folgen/

[15] Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen 2015, Dr.Stefanie Groll: Brennpunkte des Klimawandels in Deutschland

[16] Bildungsserver wiki: Klimaänderungen in Deutschland

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Klima%C3%A4nderungen_in_Deutschland

[17] Bündnis 90 / Die Grünen: Die Klima-Uhr Ab jetzt wird's kritisch

https://www.gruene-bundestag.de/themen/klimaschutz/ab-jetzt-wirds-kritisch-06-01-2016.html

[18] Munich Re Geo Risks Research/Corporate Climate Centre, Prof. Dr. Peter Höppe. Foliensatz zur FAchtagung „Klimaschutz: Kälte und Klimatechnik in der Energiewende“, Berlin 11.4.2016: Wirtschaftliche und Gesellschaftliche Gefahren des Klimawandels

[19] Swiss Re SIGMA Report No 1 /2016: Natural catastrophes and man-made disasters in 2015

[20] EIKE Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch: Der Monat Juli wurde wärmer, in Deutschland aber nur wegen des Wärmeinseleffektes (WI), einer höheren Sonnenscheindauer und geänderter Wetterlagenhäufigkeiten

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-monat-juli-wurde-waermer-in-deutschland-aber-nur-wegen-des-waermeinseleffektes-wi-einer-hoeheren-sonnenscheindauer-und-geaenderter-wetterlagenhaeufigkeiten/

[21] EIKE 01.06.2015: In Deutschland kein Klimawandel in Sicht – das kann die SZ nicht auf sich sitzen lassen (Teil2)

Sichtung UBA Klimamonitoringbericht Teil 2

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/in-deutschland-kein-klimawandel-in-sicht-das-kann-die-sz-nicht-auf-sich-sitzen-lassen-teil2/

[22] EIKE 29.07.2016: Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bayerischer-klimakongress-2016-in-wuerzburg/

[23] CSC Climate Service Center, Publizierung: Ergebnisse und Auswertungen der Recherche zur Entwicklung von Extremwetterereignissen in Deutschland

[24] EIKE 14.04.2016 9. IKEK, Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls: Extremwetter-Ereignisse : Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC?

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/9-ikek-dipl-meteorologe-klaus-eckart-pulsextremwetter-ereignisse-was-finden-die-wetterdienste-was-schreibt-der-klimarat-ipcc/

[25] UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel

[26] EIKE 10.08.2016: Tollhaus Berlin – Forscher sollen nachträglich die „Wissens- und Entscheidungsbasis“ für das verabschiedete 1,5 Grad Ziel suchen

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/tollhaus-berlin-forscher-sollen-nachtraeglich-die-wissens-und-entscheidungsbasis-fuer-das-verabschiedete-15-grad-ziel-suchen/

[27] kaltesonne, 9. August 2016, Uli Weber: Die Dekarbonisierung der Welt: Ist der natürliche CO2-Kreislauf wirklich „settled Science“?

http://www.kaltesonne.de/die-dekarbonisierung-der-welt-ist-der-naturliche-co2-kreislauf-wirklich-%e2%80%9esettled-science/

[28] EIKE 05.08.2015: Nicht ewig leiden die Wälder- Wie der deutsche Wald innerhalb von drei Monaten genesen ist

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/nicht-ewig-leiden-die-waelder-wie-der-deutsche-wald-innerhalb-von-drei-monaten-genesen-ist/

[29] kaltesonne 22. November 2014: Neue AWI-Studie warnt: Klimamodelle unterschätzen natürliche Schwankungen der Meeresoberflächentemperaturen um den Faktor 50

[30] EIKE 23.07.2016: Der Unterschied in der Klimawandel-Berichterstattung: Kritik an der Berichterstattung des Portals Klimaretter.Info

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-unterschied-in-der-klimawandel-berichterstattung/

19 Aug 18:14

Show HN: New time and daylight application

19 Aug 18:13

CEO-Fraud: Autozulieferer Leoni um 40 Millionen Euro betrogen

Mit dem sogenannten Chef-Trick erbeuten Kriminelle oft Millionenbeträge von Unternehmen. Mit fingierten E-Mails und Zahlungsanweisungen werden illegale Geldtransfers eingeleitet. Jetzt hat es einen großen deutschen Automobilzulieferer getroffen. (Security, Internet)
17 Aug 15:21

Professor Brian Cox clashes with Australian climate sceptic

17 Aug 14:35

LKA: Münchener Amokläufer wollte keine weiteren Menschen töten

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
"Es hätte mehr Opfer geben können": Die Polizei hat den Weg des Münchener Amokläufers weitgehend rekonstruiert. So unterhielt er sich später mit Anwohnern – unbewaffnet.
17 Aug 12:33

Passport: Simple, unobtrusive authentication for Node.js

17 Aug 12:33

Interessante und positive Änderungen des Volumens arktischen Meereises

Daher habe ich zunächst alle verfügbaren Jahre geplottet, also 2003 bis 2016 jeweils im Zeitraum vom 16. Mai bis zum 8. August, um die Schmelzsaison abzudecken. Nicht alle Daten aus dem Zeitraum sind eingegangen, aber es sind genug, um das Gesamtbild zu erhalten.

Als Erstes erregte das Jahr 2016 meine Aufmerksamkeit, und ich verglich, wie es sich im Vergleich zu den anderen Jahren 2003 bis 2015 „verhalten“ hat. Die Winterwinde von November 2015 bis Februar 2016 haben dem Eis ziemlich zugesetzt, haben sie es doch via Ostgrönland in den Atlantik getrieben. Dies könnte das sehr geringe Niveau des Eisvolumens im Mai 2016 erklären. Aber welche Gründe auch immer für dieses niedrige Eisvolumen im Mai 2016 verantwortlich waren – es scheint, dass das Eis während der Schmelzsaison 2016 nicht so schnell geschmolzen ist wie während der meisten anderen Jahre.

Dann fiel mir das Jahr 2014 auf. Dieses Jahr begann mit viel mehr Eis als 2016, aber es war bemerkenswert, dass sowohl das Jahr 2014 als auch 2016 dieses „Bild“ reduzierter Eisschmelze im Sommer vermitteln.

Um dies ein wenig näher zu untersuchen, habe ich also die Graphik noch einmal erstellt: Folgende Graphik zeigt die Eisanomalie, wie sie mittels der DMI-Graphiken geschätzt ist:

Es zeigt sich eindeutig, dass die Jahre 2016 und 2014, bis zu einem gewissen Grad auch das Jahr 2013, eine bemerkenswert größere Anomalie des Eisvolumens als in allen anderen Jahren aufweisen.

Um dies noch klarer zu zeigen, setzte ich die Anomaliekurven des Eisvolumens für Mai 2016 auf Null. Während der Jahre 2014 und 2016 wuchs die Anomalie des zusätzlichen Eisvolumens um etwa 2500 km³. Im Mai und Juli 2016 sowie 2013 akkumulierte sich dies auf zusätzlich 1500 km³.

Das sind große Zahlen. Sie zeigen dass die Sommer in der Arktis tatsächlich alles verändern können – nicht nur, dass das Eis schnell schmilzt, sondern mit Sicherheit auch, dass die Volumen-Anomalie des Meereis-Volumens schnell auf ein neues Niveau steigen kann.

Folglich zeigen drei der letzten 4 Jahre eine Zunahme des Eisvolumens wie seit dem Jahr 2003 nicht mehr beobachtet. Ist dies ein Anzeichen einer wirklichen Änderung bzgl. des Klimas? Falls sich diese Tendenz bis in La Nina-Zeiten fortsetzt und die Sonnenaktivität auch während der kommenden Jahre niedrig bleibt, könnte die massive Rückkehr arktischen Meereises viel eher erfolgen als die Meisten es bis jetzt erwarten.

Was außerdem wirklich bemerkenswert ist: Das Jahr 2014 wies am 8. August ein genauso großes Eisvolumen auf wie in den Jahren 2003 und 2006. Dies zeigt sicher, dass wir uns nicht in einer „Point-of-no-Return“-Situation befinden. Es scheint, dass wir in jedwedem Jahr zu einem Niveau des Eisvolumens zurückkehren können, wie es vor 2007 der Fall war.

Zur DMI-Eisdicke/-volumen-Site kommt man hier:

http://ocean.dmi.dk/arctic/icethickness/thk.php

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/09/interesting-and-positive-changes-in-arctic-sea-ice-volume/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

17 Aug 12:32

Der moralische Aspekt fossiler Treibstoffe

Epstein legt hier eine sehr gut geschriebene Diskussion der Debatte um den Klimawandel vor. Er zerschlägt den 97%-Mythos, erklärt, dass der CO2-Treibhauseffekt logarithmisch mit der Konzentration abnimmt und zeigt, dass die Klima-Computermodelle, die den menschlichen Einfluss auf das Klima berechnen sollen, noch nie überhaupt etwas erfolgreich vorhergesagt haben. Er zeigt auch, dass Extremwetter jedweder Art im Zuge der globalen Erwärmung nicht zugenommen hat und dass die Gefahren von Extremwetter heutzutage geringer sind als zu jeder anderen Zeit der menschlichen Geschichte – im Wesentlichen fossilen Treibstoffen geschuldet. Er bespricht die Pionier-Forschungen von Craig Idso, die beweisen, dass ein zunehmender CO2-Gehalt als starker Dünger für viele Pflanzen agiert. Aber die Leser dieser Rezension kennen diese Fakten. Darum werden wir uns auf seine Diskussion der Verdienste fossiler Treibstoffe konzentrieren. Er kann gut schreiben und hat Superman-Power, ein überzeugendes logisches Argument darzulegen. Er hätte Daniel Webster und Clarence Darrow in den Schatten gestellt. Ich empfehle das Buch dringend zur Lektüre.

Dem Bericht 2016 von ExxonMobil zufolge erzeugten im Jahre 2014 fossile Treibstoffe 82% der Energie in der Welt. Fossile Treibstoffe haben über 80% der in den USA verbrauchten Energie in über 100 Jahren erzeugt. Das schreibt jedenfalls die EIA. Sie prophezeit, dass im Jahre 2040 fossile Treibstoffe immer noch 78% der Weltenergie erzeugen werden. Der Ölverbrauch wird mit einer jährlichen Rate von 0,7%, Erdgas mit einer solchen von 1,6% zunehmen. Der Kohleverbrauch wird allmählich abnehmen. Und trotzdem glauben Viele in der Gesellschaft immer noch, dass fossile Treibstoffe schlecht sind für uns und für die Welt.

Abbildung 1: Energiebedarf der Jahre 2014 bzw. 2040

Das Buch stellt diesen Gedanken, dass fossile Treibstoffe eine negative Auswirkung auf die Gesellschaft haben, zur Disposition. Es handelt sich um eine faszinierende, mit Fakten angefüllte und gut begründete Diskussion über den Einfluss, den fossile Treibstoffe auf unsere Welt gehabt hatten, seit sie im großen Maßstab vor über 120 Jahren zum Zuge kamen. Heute leben 7 Milliarden Menschen auf der Erde, und wir sind besser ernährt, leben besser und länger als fast jeder der 900 Millionen Menschen, die im Jahre 1800 lebten. Es ist der Erinnerung wert, dass die mittlere Lebenserwartung im Jahre 1800 in UK 39 Jahre betragen hatte (hier). Epstein begründet das so:

Wir übernehmen nicht eine sichere Umgebung und machen sie gefährlich; wir übernehmen eine gefährliche Umgebung und machen sie wesentlich sicherer“.

Was ist also mit all jenen, die gegen fossile Treibstoffe argumentieren? Fossile Treibstoffe sind zum größten Teil für die Lebensqualität verantwortlich, an der wir uns heute erfreuen, sowie für die Nahrung, die wir konsumieren, die rapide fallende Armut, unsere längere Lebenserwartung, geringere Kindersterblichkeit und viel andere humanitäre Vorteile. Wie kann sich jemand hinstellen und verlangen, fossile Treibstoffe zu verbannen, falls er das menschliche Leben achtet? Es scheint, als ob man „reine Natur“ über menschliches Leben stellt. Abbildung 2 zeigt das erwartete Ergebnis:

Abbildung 2

Im Buch von McKibben The End of Nature argumentiert der Autor, dass wir eine „bescheidenere [humbler] Welt“ brauchen und dass „das Glück des Menschen zweitrangig sein (sollte)“. In einer Rezension aus dem Jahr 1989 seitens der Los Angeles Times wird der Mensch als Krebsgeschwür und Plage für die Erde bezeichnet. Der Autor David Graber fährt fort:

McKibben ist Biozentriker [biocentrist ?], und ich auch. Wir sind nicht am Nutzen einer bestimmten Spezies interessiert oder an einem frei fließenden Fluss oder einem Ökosystem für die Menschheit. Sie haben inhärent Wert, mehr Wert – für mich – als eine andere Person oder eine Milliarde Personen. Menschliches Glück, und mit Sicherheit die menschliche Fruchtbarkeit sind weniger wichtig als ein ursprünglicher und gesunder Planet“.

Mann! Wir könnten gezwungen sein, ihn dem Verfassungsschutz zu melden. Dies ist das genaue Gegenteil der Prämisse von Epstein, der zufolge die Menschlichkeit an erster Stelle zu stehen hat. Folglich ist es für eine effektive Debatte um den Verbrauch fossiler Treibstoffe wichtig, dass die Debattierenden ihre Prioritäten benennen. Kommt die Menschheit an erster Stelle? Oder kommt an erster Stelle die Verringerung des menschlichen Einflusses auf die Umwelt? Es zeigt sich, dass diese Auswahl einen gewaltigen Unterschied ausmacht.

Das Buch führt aus, dass selbst wenn fossile Treibstoffe keinen Abfall hinterlassen würden und auch kein CO2, und selbst wenn sie sogar billiger wären und ewig verfügbar sein würden, würde die „grüne“ Bewegung immer noch gegen sie kämpfen. Die grüne Bewegung tritt nicht einfach für eine vom Menschen unberührte Umgebung ein, sie ist gegen jeden menschlichen Fortschritt. In den achtziger Jahren dachte man, dass die kontrollierte Fusion von Wasserstoff zu Helium schon um die Ecke schaute. Das war verschmutzungsfreie Energie. Was hatten die Umweltführer dazu zu sagen?

Jeremy Rifkin: „Es wäre das Schlimmste, was unserem Planeten widerfahren könnte“. Unerschöpfliche Energie verleiht dem Menschen eine unbegrenzte Fähigkeit, die Ressourcen des Planeten auszubeuten und ihn aus seinem zerbrechlichen Gleichgewicht zu bringen.

Paul Ehrlich: Die Entwicklung der Kernfusion für Menschen wäre so, „als ob man einem verrückten Kind ein Maschinengewehr in die Hand drücken würde“.

Amory Lovins: „Es wäre kaum weniger als katastrophal für uns, eine Quelle sauberer, billiger und reichlich verfügbarer Energie zu entdecken wegen dem, was wir damit anrichten könnten“.

Dieses „verrückte Kind“ wäre eine unerschöpfliche, saubere Energiequelle. Es scheint oft so, als ob radikale Umweltaktivisten denken, dass jeder andere ein „verrücktes Kind“ ist. Prinz Philipp, ehemals Chef des World Wildlife Fund, wollte als ein tödlicher Virus wiedergeboren werden (hier), um der Überbevölkerung Einhalt zu gebieten.

Luft, Wasser und Land so sauber wie möglich zu halten ist vorteilhaft für Mensch und Umwelt. Aber fossile Treibstoffe können unsere Umwelt sauber halten und tun das auch. Man frage irgendjemanden in London (oder auch New York) im Jahre 1894, als man durch die Ausscheidungen von Menschen und Pferden in den Straßen zu jener Zeit waten musste. Durch fossile Treibstoffe angetriebene Autos wurden als gewaltiger Vorteil für die Umwelt angesehen. Bis zum Jahr 1912 hatten sie die Pferde weitgehend ersetzt, und London wurde zu einer viel saubereren Stadt. Automobile und Kohlekraftwerke emittieren in der Tat Toxine und verursachen Luftverschmutzung, aber infolge moderner Technologie ist die Luft in den USA jetzt viel sauberer (hier) als im Jahre 1970, jedenfalls der EPA zufolge. Und dies trotz der Tatsache, dass wir heute viel mehr Kohle und Benzin verbrennen als damals. Die Eliminierung fossiler Treibstoffe würde unzählige Todesopfer, Hunger und Krankheit mit sich bringen. Ihre Eliminierung wird der Umwelt nicht helfen. Als Menschen müssen wir unsere Umwelt modifizieren, um gesund, länger und mit guter Qualität zu leben. Wir müssen sicherstellen, dabei sehr sorgfältig vorzugehen, aber das bedeutet in keiner Weise, dass wir den Verbrauch minimieren müssen. Epstein schreibt dazu:

Die Beziehung zwischen Energie und Umwelt wird normalerweise in negativer Weise betrachtet; wie können wir die Energie verbrauchen, die „die Umwelt am wenigsten beeinflusst“? Aber wir müssen vorsichtig sein; falls wir uns auf den menschlichen Wertestandard berufen, müssen wir einen Einfluss auf unsere Umwelt haben. Mit der Transformation der Umwelt überleben wir … falls wir uns auf humane Standards berufen, sollten wir nur über Auswirkungen des Energieverbrauchs nachdenken, die unserer Umwelt aus menschlicher Perspektive schaden ...“

Er fährt fort:

Aber wir sollten auch im Auge behalten, dass Energie uns größere Fähigkeiten verleiht, unsere Umwelt zu verbessern, sie gesünder und sicherer für die Menschen zu machen … die natürliche Umgebung ist nicht von Natur aus eine gesunde, sichere Sache; weshalb die Menschen in der Historie auch nur eine Lebenserwartung von etwa 30 Jahren hatten“.

Und schließlich:

Werden wir gezwungen, uns auf Solar, Wind und Biotreibstoffe zu verlassen, wäre dies ein Horror schlimmer als wir uns vorstellen können, fußt doch eine Zivilisation auf billiger, reichlicher und zuverlässiger Energie. Ohne diese würden Maschinen ausfallen, die Produktivität zerstört und die Ressourcen verschwinden“.

Man überlege, wie es Mr. Epstein tut, dass ein normaler Mensch mindestens 1800 Kilokalorien Energie pro Tag verbrennt. Die Bandbreite reicht von etwa 1800 bis zu 8000 Kilokalorien, je nach Art der Aktivität (sehr intensive Aktivitäten können bis zu 12.000 Kilokalorien an einem Tag verbrennen). Wenn wir von „Kalorien“ von Nahrung sprechen, reden wir in Wirklichkeit von Kilokalorien Energie. Eine 100-Watt-Glühlampe verbraucht 2000 Kilokalorien Energie, falls man sie 32 Stunden lang brennen lässt. Im Jahre 2011 betrug der jährliche Energieverbrauch eines normalen Menschen (der EIA zufolge) 216.095 Kilokalorien (dies kommt der von Epstein genannten Zahl von 186.000 Kilokalorien ziemlich nahe). Darin enthalten sind Benzin, Strom und andere externe Energiequellen. Dieser Energiewert entspricht 27 bis 120 Menschen. Folglich vertritt Epstein diesen Standpunkt:

In der Vergangenheit, vor Erfindungen moderner Energietechnologie, bestand der Hauptweg zur Lösung des Problems der menschlichen Schwäche darin, andere zu Dienern oder Sklaven zu machen – was bedeutete, dass nur einige im Wohlstand leben konnten auf große Kosten anderer. Aber mit Maschinen-Energie und Maschinen als Diener muss niemand mehr leiden ...“.

Wir alle stammen von Sklaven ab, die Römer, Engländer, Wikinger, Griechen, Chinesen, Inder, Indianer – jede Kultur in der Vergangenheit beschäftigte Sklaven. Tatsächlich verschwand die Sklaverei erst, nachdem der Mensch gelernt hatte, Maschinen zu bauen, die fossile Treibstoffe verbrauchen. Eines von Epsteins Schlagworten lautet „Energie ist Fähigkeit“.

Milton Freeman, der berühmte Ökonom, schrieb einmal:

Industrieller Fortschritt, mechanische Verbesserungen, alle die großen Wunder der modernen Ära haben für die Wohlhabenden wenig gebracht. Die Reichen im antiken Griechenland hätte kaum wenn überhaupt von moderner Klempnerei profitiert – rennende Sklaven ersetzten fließendes Wasser. Fernsehen und Radio – die Patrizier Roms konnten sich an führenden Musikern und Schauspielern in ihren Häusern erfreuen; konnten führende Künstler als heimisches Faktotum beschäftigen. Sofort tragbare Kleidung, Supermärkte – all diese und viele andere moderne Entwicklungen hätten kaum etwas zur Verbesserung des Lebens dieser Herrschaften beigetragen. Sie hätten die Verbesserungen bzgl. Transportwesen und Medizin begrüßt, aber für alle anderen haben die großen Errungenschaften des westlichen Kapitalismus' primär zum Vorteil normaler Menschen geführt. Diese Errungenschaften haben den Massen Bequemlichkeiten und Annehmlichkeiten gebracht, die zuvor exklusiv den Reichen und Mächtigen vorbehalten waren“.

Folglich profitieren die Armen und die Mittelklasse am meisten von fossilen Treibstoffen. Ist es da ein Wunder, dass die Hauptakteure, fossile Treibstoffe zu eliminieren, die Reichen sind wie Al Gore (2 Herrschaftshäuser, 200 Millionen Dollar), John Kerry (5 Herrschaftshäuser) und Leonardo DiCaprio (ebenfalls 5 Herrschaftshäuser)?

Es gibt heute 7 Milliarden Menschen auf der Welt. 1,3 Milliarden davon haben keinen Strom, drei Milliarden weitere keinen ausreichenden Zugang zu Strom. Hätte jedermann Zugang zu Strom, wie es heute für jeden Amerikaner selbstverständlich ist, müsste man viermal so viel Strom erzeugen wie heute. Wenn man bedenkt, dass 82% unserer Energie von fossilen Treibstoffen stammen – wie in aller Welt kann man dann die Versorgung der Welt mit Strom vervierfachen nur mit schwankenden Wind und Solar?

Egal ob der Klimawandel nun vom Menschen verursacht ist oder nicht, er kann gefährlich sein. Schon immer haben Dürre, extreme Temperaturen, Waldbrände und Stürme viele Todesopfer gefordert. Aber während der letzten acht Jahre sind Todesfälle mit Bezug auf das Klima weltweit um 98% zurückgegangen. Außerdem zeigen die Daten, dass es eine dramatische Differenz gibt zwischen den Verbrauchern schwerer und leichter fossiler Treibstoffe [between the heavy fossil fuel users and the light fossil fuels users] Man ist in einem industrialisierten Land viel sicherer als in einem Entwicklungsland. Zum Beispiel gab es der EM-DAT International Disaster Database zufolge im vorigen Jahrzehnt in den USA Null Todesfälle durch Dürre.

Historisch gesehen steht Dürre an erster Stelle der Ursachen für Todesfälle bzgl. Wetter. Weltweit sind diese um 99.98% während der letzten 80 Jahre zurückgegangen, aus vielen, mit Energie zusammen hängenden Gründen. Maßnahmen zur Bekämpfung von Dürrefolgen, mehr Nahrungsmittel infolge moderner, fossil betriebener Landwirtschaft, bessere Erschließung von Wasser und Werken zur Wasserbehandlung, alle betrieben mit fossilen Treibstoffen, machten Dürren zu einer geringeren Bedrohung. Epstein drückt es in Kapitel 5 so aus:

Die öffentliche Klimadiskussion ist rückwärts gerichtet. Sie betrachtet den Menschen als eine destruktive Kraft für das Klima; als etwas, das das Klima gefährlich macht, weil wir fossile Treibstoffe verbrauchen. Tatsächlich ist das genau Gegenteil die Wahrheit: wir übernehmen kein sicheres Klima und machen es gefährlich, sondern wir übernehmen ein gefährliches Klima und machen es sicher. Hochenergie-Zivilisation, nicht das Klima, ist der Treiber der Lebensfähigkeit. Egal wie oder was – Klima wird immer auf natürliche Weise gefährlich sein – und die Schlüsselfrage wird immer lauten, ob wir die Anpassungsfähigkeit haben, damit umzugehen ...“.

Epstein argumentiert, dass der Gedanke, wir würden in einem idealen und empfindlichen Klima leben, das wir im Begriff sind durcheinanderzubringen, dumm ist:

Die erhabene Version des Gedankens, das unser Klima von Natur aus sicher oder ideal ist sagt, dass weil der Mensch in der gegenwärtigen Klimaperiode aufgeblüht ist, also in der 10.000 Jahre langen nacheiszeitlichen Periode, bekannt unter der Bezeichnung Holozän, dies das einzige globale Klima ist, in dem wir leben können, und falls es ein Risiko gibt, dass fossile Treibstoffe die „natürlichen“ Temperatur-Höhepunkte jener letzten 10.000 Jahre brechen würden, müssten wir sie eliminieren. ,Genau wie wir', sagt Bill McKibben, ,sind unsere Ernten angepasst an das Holozän, die 11.000 Jahre stabilen Klimas, die wir jetzt verlassen … in den Staub'. Dieses Argument reflektiert nicht die Realität. Erstens, das Holozän ist eine Abstraktion und nicht ein „Klima“, in dem irgendjemand lebt; es ist die Zusammenfassung eines Klimasystems, das eine unglaubliche Vielfalt von Klimaten enthält, in dem Individuen leben und gelebt haben. Und in der Praxis können wir ziemlich gut in jedem dieser Klimate leben, falls wir industrialisiert sind, und in so ziemlich keinem davon, falls wir es nicht sind. Das offene Geheimnis unserer Beziehung zu Klima ist, wie gut wir in verschiedenen Klimaten leben, dank Technologie“.

Wetter- und Klimaänderungen sind für uns von Bedeutung, aber viel weniger als vor dem Zeitalter fossiler Treibstoffe. Zu heiß – man gehe in ein Haus mit Air Condition. Zu kalt – man gehe in ein mit Erdgas beheiztes Haus. Fossile Treibstoffe fehlen – dann viel Glück. Mutter Natur ist keine wirkliche Mutter, wir sind ihr völlig egal. Um ein gutes Leben zu haben, müssen wir unsere Umwelt verändern, und dafür brauchen wir Energie.

Ich möchte schließen mit einem Zitat aus Atlas Shrugged von Ayn Rand, welches Epstein in seinem Buch erwähnt. Mitten in einem schweren Gewitter unterhält sich Hank Reardon mit dem Industriellen Francisco d'Anconia in der Sicherheit von d'Anconias Haus. Sie schauen durch das Fenster dem Gewitter zu:

Man stand hier und schaute dem Gewitter zu mit dem größten Stolz, den man nur empfinden kann – weil man in der Lage ist, Sommerblumen und halbnackte Frauen im Haus zu haben in einer Nacht wie dieser – in einer Demonstration unseres Sieges über den Sturm. Und wären wir nicht hier, wären wir hilflos der Gnade des Gewitters ausgeliefert“.

Wollen Sie zurück zur Natur? Ist es das Ziel, Ihren Einfluss auf die Umwelt zu minimieren, oder ist es Ihr Ziel, die Umwelt zu verbessern? Epstein zeigt, dass wir nicht die Minimierung unseres Einflusses mit der Verbesserung der Umwelt verschmelzen sollten. Der Mensch ist nicht so total verderbt und böse (hier), wie es uns die Umweltaktivisten und Calvinisten glauben machen wollen; wir können die Umwelt verbessern und gute Arbeit leisten. Der Grundsatz lautet: falls wir menschliches Leben wertschätzen, werden wir fossile Treibstoffe wertschätzen und das, was sie uns zu tun in die Lage versetzt haben.

Falls man das Buch erwerben will – es ist verfügbar bei Amazon. (siehe Bild oben rechts!)

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/12/the-moral-case-for-fossil-fuels/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

17 Aug 10:35

Welche Geräte erhalten das Anniversary Update für Windows 10 Mobile?

by Armin2208

Windows-10-Mobile_Lumia-950-XL_01

Seit Kurzem dürfen sich Windows 10 Mobile-Nutzer freuen, da dass Anniversary Update endlich für Nutzer außerhalb des Insider-Programms zur Verfügung steht. Nutzer, dessen Geräte offiziell mit Windows 10 Mobile versorgt werden, können sich das Update in den Einstellungen herunterladen. Wirft man jedoch einen Blick auf unsere Kommentarsektion, scheint nicht jedem ganz klar zu sein, ob sein Gerät bereit für das Anniversary Update ist. In diesem Artikel werden wir darauf näher eingehen und den Großteil der Fragen klären.

Alle Geräte, welche mit Windows 10 Mobile ausgeliefert werden, wie das Lumia 550, 650 oder 950, werden auf alle Fälle das Update erhalten.

Welche Geräte erhalten Windows 10 Mobile offiziell?

Wie bereits anfangs erwähnt, wird das Anniversary Update an allen Nutzern verteilt, dessen Geräte auf dem offiziellen Wege mit Windows 10 Mobile versorgt werden.

Folgende Geräte erhalten Windows 10 Mobile mit dem zugehörigen Anniversary Update: Lumia 1520, 930, 830, 735, 730, 640 (XL), 635 (1 GByte RAM), 540, 535, 532, 435, 430, MCJ Madosma Q501, BLU Win HD w510u und BLU Win HD LTE x150q.

Folgende Geräte erhalten das Update nicht: Lumia 520, 525, 530, 620, 625, 630, 720, 820, 920, 925, 1020, HTC Windows Phone 8S, HTC Windows Phone 8X, HTC One M8 und Samsung Ativ S(E).

Die unterstützten Geräte können sich Windows 10 Mobile mit der App Aktualisierungsratgeber im Store herunterladen. Die von Microsoft entwickelte App überprüft, ob euer Gerät mit Windows 10 Mobile kompatibel ist und richtet die Updatefunktion so ein, dass ein Update durchgeführt werden kann. Habt ihr diesen Schritt erledigt, dürfte euer Smartphone das Anniversary Update finden, falls dies nicht schon installiert wurde.

Zudem erhalten alle unterstützten Geräte das Update im Release Preview Ring des Insider Programms.

\Download

Wie kann ich überprüfen, ob das Anniversary Update bereits installiert ist?

Um zu erfahren, welche Version auf eurem Smartphone installiert ist, müsst ihr die Einstellungen öffnen. Dort navigiert ihr zu System und anschließend zum Menüpunkt Info. Nun tippt ihr auf die Taste Weitere Infos. Jetzt werden euch einige Informationen zu eurem Gerät verraten. Um die installierte Version ausfindig zu machen, werft einen Blick auf Version: Falls die Version 1607 angegeben ist, habt ihr das Anniversary Update bereits auf eurem Windows 10 Mobile-Gerät installiert und braucht euch keine weiteren gedanken zu machen. Ist jedoch Version 1511 angegeben, befindet ihr euch noch auf einer älteren Version.

Letzteres kann unterschiedlichen Faktoren geschuldet sein. Falls euer Gerät sowohl mit offiziellen Methoden auf Windows 10 Mobile aktualisiert wurde als auch auf der Liste der unterstützen Geräte steht, solltet ihr das Update zukünftig erhalten. Möglicherweise benötigt Microsoft noch etwas Zeit, um das Update für jedes unterstützte Mobiltelefon auszurollen.

Mein Gerät wird nicht offiziell unterstützt, kann ich das Update trotzdem erhalten?

Nutzer älterer Geräte können Windows 10 Mobile seit kurzem nicht mehr aus dem Insider Programm beziehen. Alle nicht unterstützten Geräten, auf denen bereits Windows 10 Mobile in der Version 1511 installiert ist, müssen auf dieser verweilen.

Jedoch haben wir bereits öfters darüber berichtet, dass es trotzdem Wege gibt um das Update auf den entsprechenden Geräten aufzuspielen. Dazu täuschen wir dem Betriebssystem vor, wir würden ein neueres Lumia Modell besitzen, wodurch das Update trotzdem bezogen werden kann. Es dürfte jedoch klar sein, dass dieser Weg nicht von Microsoft vorgesehen ist. Dadurch können bei der Nutzung einige Fehler auftauchen, gelegentlich das Smartphone abstürzen oder die Akkulaufzeit verkürzt werden.

Wer jedoch experementierfreudig ist, und sich davon nicht abschrecken lässt, kann folgende Anleitungen befolgen:

Für etwaige Schäden haften wir nicht, sind euch im Problemfall aber in unserem Forum oder im Kommentarbereich behilflich.


Enthält Partnerlinks.

Der Beitrag Welche Geräte erhalten das Anniversary Update für Windows 10 Mobile? erschien zuerst auf WindowsArea.de.

16 Aug 16:02

Alpen: Übern Berg

by ZEIT ONLINE: Reisen - Sascha Chaimowicz
Als Kind hat er die Urlaubsstrecke von München zum Gardasee gehasst. Jetzt versucht es unser Autor mal auf Italienisch – und zuckelt mit einer Vespa über die Alpen.
16 Aug 15:52

Harald Lesch lügt schon wieder - wie er von sich auf andere schließt - streng wissenschaftlich natürlich!

Spätestens seit seinem Terra X YouTube Video (hier) über den Klima- und Energieteil des AfD Parteiprogramme wissen wir, dass der berühmte ZDF Welterklärer, der habilitierte und promovierte Astrophysiker Harald Lesch, es zuweilen mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.

Hier und hier haben wir von EIKE dazu Stellung genommen und die gröbsten Schnitzer benannt und bereinigt. Doch niemals, weder von Herrn Lesch, noch von seiner Crew von TerraX (die sich interessanterweise „objektiv media“ nennt) noch von irgendjemanden vom ZDF haben wir darauf eine Reaktion, eine Äußerung, egal ob als Frage oder als Gegendarstellung dazu bekommen. Nicht per Mail, nicht per Brief und auch nicht telefonisch.

Auch der Redaktion von „Die kalte Sonne“ erging es nicht anders. Auf Ihren Beitrag (hier) über Harald Leschs YouTube Video passierte nichts, außer, dass dieser auf der Youtubeseite sofort gelöscht wurde, wie ein Leser berichtete, er blieb unbeantwortet wie auch eine zweiter Beitrag der direkt an den Fernsehrat (hier) gerichtet war. Der erlitte dasselbe Schicksal.
Umso überraschender ist, dass Harald Lesch - vielseitig, aber vor allem „wissenschaftlich“ wie er ist, jedenfalls betont er das an jeder passenden wie unpassenden Stelle, nun ein Video über die „Psychologie unter den Hass“ produziert hat. Offensichtlich weiß er darüber wohl auch "streng wissenschaftlich" Bescheid.

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/g0XUScu4u0Y" width="560" frameborder="0" height="315"></iframe>

In diesem Video versucht Harald Lesch anhand nur zweier gegensätzlicher Postings, dafür auf "wissenschaftlicher" Basis, eine "Psychologie hinter dem Hass" zu entwickeln. Dass dafür die Stichprobe bei weitem zu klein ist, fällt ihm nicht auf, ebensowenig wie es ihm einfällt, auf die vielen sachkundigen Entgegnungen zu seinen recht fabrizierten Argumenten sachlich und detailliert einzugehen. Obwohl er genau dies im Schlussappell von seinen Kritikern verlangt.

Und dieses Video war für die Süddeutsche Zeitung Anlass genug, einen Bericht mit dem Titel

„Sehr hässliche Hassmails"

zu schreiben und dazu auch Herrn Lesch zu interviewen. Jedenfalls zitiert Autorin Martina Scherf Lesch wörtlich.
So steht dort u.a.


...Es seien meist die gleichen Leute, die "den Auftrag haben, Moderatoren, die Glaubwürdigkeit genießen, als unglaubwürdig hinzustellen". Vertreter des Eike-Vereins seien dies vor allem, selbsternannte Kämpfer gegen den Klimaschutz, die sich einer sachlichen Diskussion verweigerten. "Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts."...

Das ist verblüffend. Der stets  - so sagt er jedenfalls- betont wissenschaftlich, also zumindest in der Übersetzung des Autors -nach bestem Wissen und Gewissen wahrheitsgetreu argumentierende Harald Lesch behauptet:


1. Die „gleichen Leute“ hätten den Auftrag Moderatoren, die Glaubwürdigkeit genießen, als unglaubwürdig hinzustellen"


2. Vertreter des Eike-Vereins seien dies vor allem, selbsternannte Kämpfer gegen den Klimaschutz, die sich einer sachlichen Diskussion verweigerten.


und


3. "Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts."

Doch leider, leider Herr Lesch. Von diesen Ausführungen stimmt kein Wort. Sie sind von vorne bis hinten unwahr. Und wenn dies mit Vorsatz geschah, dann sind sie sogar gelogen.

<iframe src="https://www.youtube.com/embed/ogurRtJ5BKM" width="560" frameborder="0" height="315"></iframe>

Video welches Prof. Harald Lesch als lupenreinen Klimaaktivisten  und Propagandisten zeigt. Mit Dank an das Team vom Klimamanifest von Heiligenroth 

 

Wir wissen bisher nicht, wer da gelogen hat. War es der wörtlich zitierte Harald Lesch oder war es die SZ Journalistin Martina Scherf?

♦ Weder handeln wir in irgendeinem Auftrag,

♦ noch wollen wir ehrliche Moderatoren als unglaubwürdig hinstellen (Anmerkung: das darf wohl nur der „wissenschaftliche“ Moderator Lesch mit seinen Äußerungen über EIKE und/oder das Programm der AfD), denn das tun die Betroffenen schon durch ihre vielfältigen, oft leicht nachprüfbaren, Lügen von ganz allein,

♦ noch hat weder Herr Lesch, oder jemand aus seiner Truppe - auch nicht das ZDF jemals versucht mit uns Kontakt aufzunehmen, um mit ihm „zu reden“.

Im Gegenteil.

Doch auch beim Versuch diese falschen Behauptungen richtig zu stellen gelang es nicht, Herrn Lesch ans Telefon zu bekommen.


Deswegen sandte ich ihm heute am 16.8.16 um 16:47 die untenstehende Mail

An: lesch@usm.uni-muenchen.de

Betrifft: Zitat über EIKE von Ihnen in der SZ

Sehr geehrter Herr Prof. Lesch,
im SZ (hier) Artikel von Frau Martina Scharf werden Sie wie folgt zitiert

"Es seien meist die gleichen Leute, die "den Auftrag haben, Moderatoren, die Glaubwürdigkeit genießen, als unglaubwürdig hinzustellen". Vertreter des Eike-Vereins seien dies vor allem, selbsternannte Kämpfer gegen den Klimaschutz, die sich einer sachlichen Diskussion verweigerten. "Ich habe denen hinterhertelefoniert und gesagt: Reden Sie mit mir! Aber da kommt nichts.“


(Hervorhebungen von mir hinzugefügt)


Dazu habe ich 3 Fragen, die ich auch gerne telefonisch gestellt hätte, aber leider konnte ich Sie weder unter Ihrer Institutsnummer (089-21806007) noch über das ZDF Landessstudio Bayern (089-9950) erreichen.
1. Wer soll uns (von EIKE) einen Auftrag erteilt haben Moderatoren, die Glaubwürdigkeit genießen, als unglaubwürdig hinzustellen ? Bitte nennen Sie Namen und ggf. Belege
2. Gibt es eine staatlich oder sonst wie autorisierte Stelle die Kämpfer für oder gegen den Klimaschutz ernennt? Bitte nennen Sie uns mögliche Ansprechpartner, damit wir uns ggf. um eine Fremdernennung als Kämpfer gegen den Klimaschutz autorisieren lassen können.
3. Mit wem bei EIKE haben Sie telefoniert oder gar hinterhertelefoniert? Bitte nennen Sie Namen und Telefonnummern, sowie Datum und Uhrzeit, denn wir von EIKE z.B. die Leute, die im Kontaktformular angegeben sind, aber auch kein anderer, haben Anrufe, weder von Ihnen noch irgendeinem von Ihnen Beauftragten, erhalten.
Wir haben auch keinerlei Reaktion von Ihnen oder irgendeinem Beauftragten von Ihnen auf unsere sachliche Kritik (hier) erhalten. Deswegen stimmt auch die o.a. Behauptung nicht: "Von denen kommt nichts."
Indem ich Ihnen für eine schnelle und ausführliche Antwort danke, gern auch telefonisch, die wir natürlich wie diese auch bei uns im Blog veröffentlichen werden.
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Limburg
Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
Tel: +49-(0)33201-31132
www.eike-klima-energie.eu
P.S. Eine Kopie dieser Mail geht per BCC auch an eine Reihe von Fachleuten innerhalb und außerhalb von EIKE


Sollte ein Antwort kommen, dann werden wir sie natürlich hier veröffentlichen.

16 Aug 15:29

Everyone Despises SolarCity Deal, Except Tesla Shareholders

16 Aug 15:21

How my open source hobby project became my job: 10 years of OptaPlanner

16 Aug 15:20

A New Explanation for One of the Strangest Occurrences in Nature: Ball Lightning

16 Aug 15:18

Brexit bedroht das Klima-Absahnen – Paris-Abkommen, Leben auf der Erde. Zeit für Clexit!

„Brexit könnte einigen EU-Ländern als Vorwand dienen, ihre Unterschrift zurückzuhalten“ sagt Oliver Geden hier. Er ist Leiter der EU-Forschungsabteilung des Deutschen Instituts für Internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Vor den Pariser Verhandlungen hatte die EU versprochen, ihre Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 40% zu kappen, verglichen mit dem Niveau des Jahres 1990.

„Wenn UK nicht am Verhandlungstisch sitzt, bedeutet dies, dass es wahrscheinlich weniger Druck für das Erreichen ambitionierte Ziele gibt und sicherzustellen, dass die EU nach ihren Pariser Versprechungen auch liefert“, sagt Martin Nesbit, ein Politik-Experte am Institute for European Environmental Policy in London.

Aber nicht zurücklehnen! Die Clexit-Bewegung wird dringender gebraucht denn je!

Der tschechische Präsident Dr. Vaclav Klaus hat dies erkannt, und er ist zusammen mit Monckton, Morano, mir selbst und vielen Anderen aus 60 Ländern der neuen Clexit-Bewegung beigetreten, die von Viv Forbes initiiert worden ist. Durch Brexit haben wir einen großen Schub erfahren, aber wir müssen den Sack noch zumachen.

Es gibt viele Gründe, warum Paris immer noch erfolgreich werden könnte

Es sieht so aus, als ob das Paris-Abkommen mit lediglich 22 sich schuldig fühlenden Ländern ringt (Entschuldigung, Norwegen), die für 1% der anthropogenen Emissionen verantwortlich zeichnen (hier), aber man beachte den Pferdefuß. Wir alle wissen, falls Emissionskürzungen für jedes Land in gleicher Höhe gefordert worden wären, wäre das Abkommen nie zustande gekommen, aber in Bezug auf die UN-Konvention von Paris ist alles Theater (hier) – die Unterzeichnung des Abkommens war nichts als eine Show. Und das Gleiche dürfte für viele Ratifikationen gelten. Nicht für den Westen, sondern für Länder wie Indien, China oder Russland – sie können ihre schwachen Versprechen ratifizieren, fast nichts zu tun. Falls sie es tun, werden sie ihre Anteile von jeweils 4%, 20% und 7% an menschlichen Emissionen unter den Schirm von Paris stellen, was jene Länder kaum etwas kosten würde, aber ein großer PR-Sieg für die UN wäre. Es würde den westlichen Ländern echten Schaden zufügen, die dumm genug sind, zu unterzeichnen und zu ratifizieren, aber der überwiegende Teil der restlichen Welt würde sich zu fast nichts verpflichten und im Wettbewerb von einem Westen in Fesseln profitieren. Schließen wir doch einfach noch ein paar weitere Fabriken in Birmingham [Australien], Adelaide oder Austin.

China, Indien und Russland wollen von den UN ausgehalten werden [...want to be bought off; hier]. Man betrachte ihre Proteste jetzt als Teil ihrer Verhandlungs-Machenschaften, die UN noch mehr auszupressen. Ein paar Entwicklungsländer stehen vor großen Problemen bzgl. Strom, und alle können durch das Klima-Absahnen nur gewinnen. Besonders China ist reichlich gelobt worden ob der Staudämme, die zu bauen man dort beabsichtigt, und ob der Fabriken, die das Wasser verschmutzt haben und es jetzt säubern. Und es gibt weitere Nicht-Klima-Spielkarten, für die diese Länder sehr offen sind – man nehme das Beispiel Indien, welches sagt, dass man bei der Unterschrift unter das Abkommen zögern (hier), aber wirklich Mitglied werden will in der Nuclear Suppliers Group (NSG), und zwar mit den Worten: „Eine rechtzeitige positive Entscheidung der NSG hätte es uns gestattet, hinsichtlich des Paris-Abkommens voran zu kommen“.

Mit anderen Worten, zusammen mit beherzten Zugriffen auf einen großen UN-Topf sind das Einzige, was die „Ratifizierung“ teurer Energie und die kollektive Haltung des Westens noch stoppen kann, westliche Wähler, im Besonderen US-Wähler. Falls Hillary gewinnt, kann nur der US-Kongress dieses Abkommen aufhalten.

Im Pariser Klima-Abkommen geht es um Politik und Macht, nicht um das Wetter.

Es geht im Pariser Abkommen nicht darum, die Temperaturen der Welt zu ändern oder auch nur die CO2-Emissionen zu beschneiden. Es geht um die Errichtung des Grünen Industrie-Komplexes Erneuerbarer Energie (im Wert von über 300 Milliarden Euro allein in der EU; hier), und um den globalen Handel mit Kohlenstoff-Zertifikaten im Wert von 2 Billionen Dollar, von dem Finanzhäuser so profitieren. Falls es den UN wirklich um die CO2-Emissionen gegangen wäre (hier), würden sie, wie wir alle wissen, den kosteneffektivsten Weg wählen, diese zu reduzieren – super-kritische Kohle [?], Kernkraft und Programme wie Direct Action, die lediglich 14 Dollar pro Tonne Reduktion kosten, was im krassen Gegensatz steht zu den Kosten von 50 bis 120 Dollar pro Tonne, die bei Windparks anfallen (hier).

Falls es den Grünen wirklich um die Umwelt gehen würde, würden sie sich darum kümmern, dass Kohlenstoff-Zertifikate die Kohlenstoff-Emissionen nicht reduzieren (hier); dass niemand die Emissionen sorgfältig überwacht und dass Korruption grassiert. Alles darum herum ist betrügerisch. Das Paris-Abkommen ist ein Vertrag, auch wenn es nicht so genannt wird (hier). Es wird als „nicht bindend“ bezeichnet, obwohl es wirkliche Kosten binden könnte. Aber das war wichtig, weil jetzt Obama (oder Hillary) das Abkommen ratifizieren können, ohne es dem Kongress vorzulegen.

Check out Clexit.

Link: http://joannenova.com.au/2016/08/brexit-threatens-climate-gravy-train-paris-agreement-life-on-earth-time-for-clexit/

http://clexit.net/2016/08/01/clexit-founding-statement/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

16 Aug 15:16

Unsafe levels of toxic chemicals found in drinking water for 6M Americans

16 Aug 15:15

Investigativer Journalismus: Undercover zur Suspendierung

by ZEIT ONLINE: Film - Kurt Sagatz
Wo liegen die Grenzen des investigativen Journalismus? Eine Kölner Polizistin hat für RTL heimlich ihre Kollegen gefilmt. Das kostet sie wahrscheinlich ihren Job.
16 Aug 14:40

Klimapolitik: Weltfremd *

Als «monumentalen Erfolg für die Völker des Planeten» feierte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon im Dezember das Klima­abkommen. Beschlossen wurde in Paris, die Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen, wenn möglich aber auf 1,5 Grad.

Wie unrealistisch dieses Ziel ist, zeigt nun eine Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin am Beispiel Deutschland.

Auftraggeberin war ausgerechnet die Umweltorganisation Greenpeace. Autor Volker Quaschnig stellt klar, dass ab 2040 keinerlei Kohle, Erdöl und Erdgas mehr verfeuert werden dürfen, wenn sich die Erde nur um 1,5 Grad erwärmen soll. Dazu sei die Produktion von Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselmotoren möglichst ab 2025 einzustellen und Letztere durch Elektromobile zu ersetzen.
Schon ab 2020 müsse der Einbau neuer Öl- und Gasheizungen ver­boten werden. Geheizt werden dürfe bald nur noch mit Wärmepumpen.

Merkel rudert zurück

Wenn im Verkehr und bei den Gebäuden alles elektrisch läuft, geht natürlich der Stromverbrauch durch die Decke. Studienautor Quaschnig nimmt hier glatt eine Verfünffachung bis 2040 an, rechnet den Anstieg aber gleich wieder durch «ambi­tionierte Effizienzmassnahmen» auf noch gut eine Verdoppelung herunter. Der viele Strom müsste aber sogenannt erneuerbar erzeugt werden. Denn Kohle scheidet als Energiequelle aus, und auf Atomkraft will Deutschland ja auch verzichten. «Wir müssen die Wind- und Solarenergie drei- bis sechsmal schneller ausbauen als von der Bundesregierung geplant», folgert Quaschnig.

Dabei kostet der Ökostrom die deutschen Konsumenten schon heute jährlich 25 Milliarden Euro, und die Landschaft ist bereits durch 26 000 Wind­-
an­lagen verschandelt.

Trotz der weltfremden Konsequenzen hat die Bundesregierung Anfang Juli trotzig verkündet, das Uno-Klimaabkommen von Paris «eins zu eins» zu übernehmen. Inzwischen ist ­Angela Merkel aber am Zurückrudern.

Laut dem SPIEGEL hat die Kanzlerin den Umsetzungsplan ihrer Umweltministerin abgeschossen. Eine «Zielverschärfung» beim Klimaschutz sei nicht vorgesehen, hiess es aus dem Kanzleramt.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion : Dieser Artikel ist zuerst erschienen in WELTWOCHE Zürich:

Klimapolitik: Weltfremd | Die Weltwoche, Ausgabe 32/2016 | Donnerstag, 11. August 2016

http://www.weltwoche.ch/

EIKE dankt der Redaktion der WELTWOCHE und dem Autor Alex Reichmuth für die Gestattung des ungekürzten Nachdrucks.

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16 Aug 14:37

Präsident Obama fleht Amerika an, nicht das Paris-Abkommen zu zerfetzen

Bemerkungen von Präsident Obama in seiner wöchentlichen Rede zur Lage der Nation

Weißes Haus, 13. August 2016

Hallo zusammen. Eines der drängendsten Probleme unserer Zeit ist Klimawandel. Wir wissen, dass 2015 noch wärmer war als das bis dahin wärmste Jahr jemals 2014 – und 2016 ist auf dem besten Wege, noch heißer zu werden.

Bei meinem Amtsantritt sagte ich, dass dies nicht etwas sei, dass wir weiterhin auf die lange Bank schieben können – dass die Zukunft unserer Kinder von unseren Maßnahmen abhängt. Also sind wir an die Arbeit gegangen, und während der letzten siebeneinhalb Jahre haben wir ambitioniert in saubere Energie investiert sowie in ambitionierte Reduktionen unserer Kohlenstoff-Emissionen. Wir haben Windenergie verdreifacht. Wir haben Solarenergie mehr als verdreißigfacht. In einigen Gebieten von Amerika sind diese sauberen Energiequellen endlich billiger als schmutzigere, konventionelle Energie. Und die Kohlenstoff-Verschmutzung aus unserem Energiesektor liegt auf dem niedrigsten Niveau der letzten 25 Jahre, selbst noch mit dem Wachstum unserer Wirtschaft.

Wir haben in Energieeffizienz investiert, und wir kappen Kohlenstoff-Emissionen von Geräten, Wohnungen und Unternehmen – was für Familien zu Einsparungen bei ihren Energierechnungen führt. Wir reformieren unser Management heimischer Kohlereserven, welche etwa 40% Anteil an Kohle in Amerika haben. Wir haben die ersten nationalen Standards jemals gesetzt, um die Kohlenstoff-Verschmutzung von Kraftwerken zu limitieren.

Wir haben auch Standards gesetzt, um die Strecken, die unsere Autos und Kleinlaster mit einer Gallone [ca. 4 Liter] Benzin fahren können, bis zum Jahr 2025 mit jedem Jahr zu verlängern. Und sie arbeiten. In einer Zeit rasant zunehmender Autoverkäufe führen die Hersteller Neuerungen ein und bringen neue Technologien auf den Markt – schneller als erwartet. Über 100 Autos, SUVs und Lieferwagen [pick-up trucks] auf dem Markt erfüllen schon jetzt unsere Standards bzgl. Autos über den Plan hinaus. Und wir haben einen Boom erlebt beim Elektroauto-Markt – mit mehr Typen, geringeren Batteriekosten und über 16.000 Ladestationen.

Aber wir sind noch nicht fertig. Während der kommenden Wochen und Monate werden wir eine zweite Runde von Standards bzgl. Treibstoffeffizienz für den Schwerlastverkehr einführen. Wir werden Schritte unternehmen, um das Ziel, das wir uns gemeinsam mit Kanada und Mexiko gesetzt haben, nämlich einen Anteil von 50 Prozent sauberer Energie in ganz Nordamerika bis zum Jahr 2025, zu erreichen. Und wir werden fortfahren, unser Land und Wasser zu schützen, so dass unsere Kinder und Enkel noch Generationen lang sich an unseren herrlichen Plätzen erfreuen können.

Es gibt jedoch noch viel mehr zu tun. Aber es gibt keinen Zweifel, dass Amerika zum globalen Führer im Kampf gegen Klimawandel geworden ist. Im vorigen Jahr half uns diese Führerschaft dabei, fast 200 Nationen in Paris zusammenzubringen, um das ambitionierteste Abkommen der Geschichte zu erreichen, um den einzigen Planeten zu retten, den wir haben. Das darf man nicht zerreißen – es ist etwas, auf dem man aufbauen muss. Und falls wir damit fortfahren und die Welt in die richtige Richtung führen, werden wir zweifellos gemeinsam unseren Kindern eine bessere, sauberere und sicherere Zukunft hinterlassen.

Vielen Dank, und schönes Wochenende.

Quelle: https://www.whitehouse.gov/the-press-office/2016/08/13/weekly-address-providing-better-cleaner-safer-future-our-children

Das Paris-Abkommen ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht. Es hat keinerlei legale Macht. Ein namentlich nicht genannter Repräsentant des State Department drückte es so aus (von der Website des State Department):

Hinsichtlich der Genehmigung durch den Kongress erfordert dieses Abkommen nicht die Vorlage vor dem Senat wegen der Art und Weise, in der es strukturiert ist. Die Ziele sind nicht bindend; und die Elemente, die bindend sind, sind konsistent mit bereits genehmigten früheren Abkommen. Daher ist es wohl nicht – ich meine, ich möchte nicht in definitiver Weise sprechen, aber es ist sicher nicht – ich würde einfach sagen, es ist nicht notwendig. Welche Maßnahmen getroffen werden oder nicht steht auf einem anderen Blatt, aber es ist nicht erforderlich.

Quelle: http://www.state.gov/r/pa/prs/ps/2015/12/250592.htm

Meiner Ansicht nach ist es das Beste, worauf Amerika vom nächsten Präsidenten hoffen kann, dass der/die nächste PräsidentIn das virtuelle Klimasignal einfach fallen lässt und dass der/die nächste PräsidentIn den Ausverkauf des zukünftigen Wohlstands von Amerika an ausländische Kredithaie stoppt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/14/president-obama-begs-america-not-to-tear-up-the-paris-agreement/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Was ist nun besser für die USA und für die Welt? Eine Präsidentin, die hinter solchem präsidialen Unsinn steht, oder ein Präsident, der poltert, sich aber genau das, was Worrall hier fordert, auf die Fahnen geschrieben hat?

16 Aug 11:19

Auch das UK-Stromsystem zunehmend unter Stress

Die in der Studie angesprochenen Themen sind umfassend:

„Die Mid-term Adequacy Forecast (MAF) ist eine Pan-Europäische Abschätzung der Risiken bzgl. der Versorgungssicherheit und beschreibt die Notwendigkeit für Flexibilität während des nächsten Jahrzehnts. Das von ENTSO-E verwendete Verfahren berücksichtigt die Transformation des Energiesystems mit zunehmender variabler Erzeugung durch erneuerbare Energiequellen“.

Während die Forscher auf die verschiedenen Daten der Betreiber der national relevanten Übertragungssysteme zurückgreifen (im Falle UK das National Grid), ist die Methodik unterschiedlich und – am wichtigsten – mit einem höheren Grad an Objektivität. Dies ist ein mehr von außen kommender Blick als von irgendeiner heimischen Organisation, und die Aussichten für Großbritannien sind in der Tat besorglich:

„Die Simulationen zeigen die mittlere Loss Of Load Expectation (LOLE) und Energy Non-Served-Werte (ENS) von ~7 bis 8 Stunden bzw. ~15 Gwh. Großbritannien hat einen Zuverlässigkeits-Standard von 3 Stunden pro Jahr LOLE, was über die Mittelfrist-Ergebnisse der Adequacy Forecast hinausgeht“ (S. 16).

Dies ist ein sehr bedeutendes Ergebnis, wobei sowohl der Loss of Load hours als auch Energy Non-Served am höchsten sind im Vergleich mit allen anderen untersuchten europäischen Netzwerken.

ENTSO-E kommt zu dieser weit reichenden Schlussfolgerungen, weil man dort viel weniger optimistische Annahmen macht als gegenwärtig in UK bzgl. der Verfügbarkeit neuer Strom-Ausgleichsleitungen [electricity interconnectors] über den Kontinent. Dies ist eine wichtige Erinnerung daran, dass die Konstruktion neuer Verbindungen von UK nach Europa allein nicht notwendigerweise Strom liefert, solange es nicht gleichzeitig Verstärkungen und neue Verbindungen anderswo im Europäischen Netzwerk gibt.

Allerdings ist man bei ENTSO-E bemüht zu betonen, dass es trotz ihrer Analyse aktuell kein Risiko hinsichtlich der Versorgungssicherheit gibt, selbst wenn die vielen erforderlichen Ausgleichsleitungen nicht gezogen werden. Man glaubt nämlich, dass der Kapazitäts-Mechanismus von UK sicherstellt, dass ausreichende Erzeugung zur Verfügung steht.

Dies ist Politik, aber eine eindeutige Botschaft schimmert durch den Wust von Fakten: Falls die Interkonnektoren nicht kommen, und das ist eine reale Möglichkeit, dann wird UK abhängig sein von der teuren Notfallmaßnahme des Capacity Mechanism.

Die Lichter werden wohl nicht ausgehen, aber große Teile von UK werden nicht in der Lage sein, sie überhaupt noch anzuknipsen.

Link: http://www.thegwpf.com/uk-electricity-system-under-increasing-stress/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Mit diesem Beitrag muss ich an die Fachleute beim EIKE appellieren, denn fast alle hier vorkommenden Fachbegriffe habe ich noch nie gehört. Soweit ich es verstehe, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Licht machen wird immer teurer, oder Licht machen geht gar nicht mehr weil zu teuer. – C. F.

16 Aug 11:15

Acetaminophen use in pregnancy linked to child's behavioral problems

16 Aug 11:09

Recep Tayyip Erdoğan: Bundesregierung betrachtet Türkei als Unterstützer von Islamisten

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Präsident Erdoğan unterstützt nach Auffassung der Bundesregierung radikale und auch bewaffnete Gruppen. Das berichtet die ARD unter Berufung auf ein vertrauliches Papier.
16 Aug 10:26

841 Prozent mehr Sichtbarkeit: Fallstudie zeigt Best Practice für internationales SEO

by Bartosz Góralewicz

Von 23 internationalen Domains auf eine – nicht gerade eine kleine Herausforderung. Unser Gastautor beschreibt sein Vorgehen in einer Fallstudie.

Die Vorüberlegungen

Im Zuge des Hypes um die jüngsten Veränderungen im Marketingbereich kann man die globalen Strategien eines Businesses leicht aus den Augen verlieren. Bei der Suchmaschinenoptimierung geht es darum, den Fokus der Qualität der Programmierung und des technischen SEO auf das gesamte Unternehmen zu lenken. Wie das funktioniert, wird in dieser Studie beschrieben.

Kenntnisse der Suchmaschinenoptimierung sind nur einer von mehreren wichtigen Faktoren, wenn es um internationales SEO geht. Eine Strategie zu erarbeiten ist normalerweise relativ einfach. Viel schwieriger ist es jedoch gute Kunden zu finden, die den Markt wirklich dominieren wollen und vor allem bereit sind Risiken einzugehen.

Picodi ist so ein Unternehmen. Das Risiko, über das wir hier sprechen, ist es, auf 23 Märkten zu versagen. Man kann nur erahnen, wie viel Vertrauen nötig war, um das gesamte Business der zuständigen Agentur an die Hand zu geben. Diese Case-Study zeigt, dass das tatsächliche Risiko manchmal darin liegt, nichts zu tun.

Dieser Artikel stellt eine Case-Study eines internationalen Unternehmens – picodi.com – vor und zeigt auf, wie dieses es schaffte, seine Stellung als Marktführer durch das Zusammenführen von 23 regionalen Domains in die Subdomains von picodi.com weiter auszubauen.

These

Die internationalen SEO-Maßnahmen sollten sich auf nur eine statt auf mehrere Domains konzentrieren, um deren SEO-Ergebnisse im Vergleich zu mehreren Domains exponentiell zu steigern.

Das Unternehmen

Picodi ist eine Smart-Shopping-Plattform, die aus einer Gutschein-Webseite entstand und eine sehr breite globale Abdeckung und Sichtbarkeit bietet. Die Firma wandelte sich von einem einzelnen Marktteilnehmer zu einem weltweiten Marktführer und durchlief bereits den Prozess der Umfirmierung.

Wie manche von euch wissen, ist die Gutschein-Nische eine der wettbewerbsintensivsten SEO-Verticals. Das Ziel von Picodi war es nicht nur in dieser Nische mitzuhalten, sondern auch die Stellung als Marktführer zu behaupten. Um das zu erreichen, bat Marketing-&-Analytics-Director Łukasz Gwozdz einen strategischen Blick auf ihre internationalen SEO-Maßnahmen zu werfen und die Punkte zu ermitteln, an denen noch Verbesserungspotenzial bestand.

Status Quo von Picodi

Picodi ist weltweit in 25 Ländern präsent. Bis vor Kurzem nutzten sie jeweils eine Domain pro Land. Hier ist eine Liste der Domains, mit denen wir gearbeitet haben:

Land Vor der Migration Nach der Migration
TR http://indirimkodlarim.com https://www.picodi.com/tr/
BR http://codigosdesconto.com.br https://www.picodi.com/br/
CZ https://slevovekody.com/ https://www.picodi.com/cz/
SK https://zlavovekody.com/ https://www.picodi.com/sk/
ES https://picodi.es/ https://www.picodi.com/es/
RU https://picodi.ru https://www.picodi.com/ru/
MX https://cuponesdescuentos.com.mx/ https://www.picodi.com/mx/
AR https://picodi.com.ar https://www.picodi.com/ar/
AU http://au.picodi.com https://www.picodi.com/au/
BY http://picodi.by https://www.picodi.com/by/
CL http://picodi.cl https://www.picodi.com/cl/
CO http://picodi.com.co https://www.picodi.com/co/
GR http://picodi.gr https://www.picodi.com/gr/
ID http://picodi.co.id https://www.picodi.com/id/
MY http://picodi.my https://www.picodi.com/my/
NG http://picodi.com.ng https://www.picodi.com/ng/
PH http://picodi.ph https://www.picodi.com/ph/
PK http://picodi.pk https://www.picodi.com/pk/
ZA http://picodi.co.za https://www.picodi.com/za/
SG http://picodi.sg https://www.picodi.com/sg/
TH http://thailand.picodi.com https://www.picodi.com/th/
UA http://picodi.com.ua https://www.picodi.com/ua/
VN http://picodi.vn https://www.picodi.com/vn/

Wie man sieht, folgten die TLDs und Markennamen keinem Muster. Einige der Domains waren Exact-Match-Phrasen, andere hatten brandbezogenen Bezeichnungen (zum Beispiel picodi.gr). Aus Sicht des Brand-Buildings war das nicht optimal.

Außerdem war es wirklich wichtig zu beachten, dass wir aus technischer Sicht alle Arten von Domains in dieser Zusammensetzung hatten:

  1. Subdomains, die schon auf picodi.com gehostet wurden (z. B. http://thailand.picodi.com)
  2. Exact-Match-Domains (z. B. codigosdesconto.com.br)
  3. Domains mit einer regionalen TLD (z.B. picodi.es)

Dies zeigt, dass keine der oben genannten Lösungen so effektiv war wie eine einzige globale Domain.

Migrationsstrategie und Vorteile

Ein paar Hintergrundinfos vorab: Picodi ist sehr ergebnisorientiert. Das Team ist immer auf der Suche nach möglichen Verbesserungspunkten. Wenn man sich die Struktur der Domains anschaut, wird einem sofort klar, dass die Migration aller Länder-Domains zu einer einzigen bei den vielen Problemen helfen würde, mit denen das Team täglich zu tun hat.

Das Hauptziel der Migration waren die Standardisierung der Marketing-Kommunikation und die Reduzierung der Instandhaltungskosten. Die Verbesserung von Traffic und Sichtbarkeit in dieser Größenordnung ist eine „Nebenwirkung“, die das Unternehmen nicht erwartet hatte. Als diese Vorgehensweise empfohlen wurde, erwartete Picodi zwar eine Steigerung der Sichtbarkeit, aber nicht in so einer Größenordnung.

Senkung der Instandhaltungskosten und des Arbeitsaufwands

Jede Webseite muss die folgenden Dinge jede Woche/jeden Monat immer wieder prüfen, abhängig davon, wie dynamisch ihre Nische ist.

  • Überprüfung von eingehenden Links
  • Überprüfung von strukturellen Problemen
  • Überprüfung des Servers
  • Überprüfung der Marke
  • Überprüfung der Daten von Google-Search-Console
  • Grafiken
  • Marketing-Kampagnen

Theoretisch ist das teuer und nimmt viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch. Praktisch werden diese Aufgaben meist vernachlässigt. Schnell wachsenden Organisationen fehlt es normalerweise an Zeit und Ressourcen, daher gehen solche Aufgaben schnell unter.

Zum Glück konzentriert sich diese Strategie nicht nur auf Kostensenkung, sondern auch auf die Beschleunigung des Wachstums.

Globale Marketing-Strategien, die lokale Maßnahmen fördern

Es ist immer empfehlenswert, eine klare globale SEO- und Marketing-Strategie zu haben. Diese Überzeugung entsteht aus Erfahrungen in der Arbeit mit vielen internationalen Organisationen. Theoretisch sollten lokale Teams näher am Kunden sowie am Produkt sein und damit großen Erfolg haben. In der Realität sieht es häufig so aus, dass kleinere, lokale Teams großen Problemen mit internen Richtlinien und Budgets sowie Zugang zu Entwicklern, Content-Schreibern und anderen Ressourcen gegenüber stehen. Ein globales Team kann diese Problemen ebenfalls haben, aber es gelingt ihm meist wesentlich besser, sie aus dem Weg zu räumen.

Das Zusammenführen aller Domains zu einer einzigen kann dabei helfen, die Marketing-Effekte entsprechend zu steigern. Das zeigt das folgende Beispiel.

Lokaler Erfolg fördert die globale Struktur

Nehmen wir an, Picodis Team in Russland hat tolle, virale Inhalte erstellt, die weltweit geteilt werden. Sie werden auf Picodi.com/ru veröffentlicht und ziehen tausende von Backlinks an. Der Content sowie die Backlinks fördern nicht nur die russische Webseite allein, sondern auch die gesamte Struktur.

Wenn wir noch einen Schritt weitergehen, können solche Inhalte Effekte im Bereich Link-Building ausweiten und die Kosten dafür sowie für das Content-Marketing massiv senken.

Was hat Picodi davon?

Picodi kann seine Marketing-Strategie nun klar kommunizieren und gleichzeitig kann die globale Struktur Vorteile aus lokalen Effekten ziehen. Toller Content in der Türkei kann zum Beispiel auch die Rankings in Australien verbessern.

Die Erfassung von Informationen wird Konkurrenten erschwert

Diese Idee ist einfacher, als sie klingt. Kurz gesagt – es ist wesentlich schwerer, die SEO-Auswirkungen einer internationalen Marke zu analysieren, als die einer kleinen Webseite.

Wenn nur eine Domain mehrere Länder anspricht, ist die Anzahl der Faktoren, die das Ranking einer Webseite „ausmachen“, derart kompliziert, dass es unmöglich für Konkurrenten wird, es zu kopieren/analysieren.

Hier sind die Hauptgründe dafür:

  • Das Linkprofil für picodi.com ist aufgrund der vielen umgeleiteten Domains recht schwer zu analysieren. Die meisten Tools werden nur eine geringe Prozentanzahl an Backlinks für picodi.com anzeigen.
  • Konkurrenten werden so gut wie keinen Nutzen daraus ziehen können, irgendeine lokale Domain im Vergleich zu picodi.com zu analysieren.
  • Die lokale Sichtbarkeit von picodi.com/XX wird immer von der gesamten Struktur beeinflusst. Ich denke, dass sie Konkurrenten davon abhalten wird, picodi.com als direkten Konkurrenten auf lokalen Märkten zu behandeln.

Das Risiko der Migration

Natürlich geht die Migration einer solch großen Struktur immer mit einem großen Risiko einher. Wir haben alle möglichen Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass es sich um eine klare Migration ohne offene Enden handelt. Es gibt eine endlose Anzahl an Risiken bei einem solchen Vorgehen und es ist nicht empfehlenswert, das zu Hause nachzumachen – ohne die Aufsicht von großartigen Entwicklern wie denen von Picodi, einer tollen Leitung (Łukasz Gwóźdź) und natürlich einer Agentur, die auf technische SEO spezialisiert ist.

16 Aug 09:45

Pokémon GO für Windows 10 Mobile: Hands-On mit Version 1.0.25

by Albert Jelica

Pokémon GO Windows 10 Mobile

Niantic dürfte aktuell nicht allzu gut auf die Windows-Community zu sprechen sein. Einige engagierte Entwickler haben nämlich die offizielle App praktisch gesehen auf die mobile Windows-Plattform „portiert.“

Die inoffizielle App trägt den Namen „PoGo UWP“ und besitzt bereits zahlreiche Features, welche auch Spieler unter Android und iOS mit der offiziellen Anwendung erhalten. Die Version 1.0.25 hat zahlreiche Neuerungen mitgebracht und diese haben wir natürlich sofort auf unserem Windows Phone installiert und für euch getestet.

Für die Windows Phone-Community ist die Entwicklung dieser Anwendung tatsächlich sehr bedeutend, denn nicht wenige Nutzer haben aus diesem Grund die Plattform gewechselt.

Der Beitrag Pokémon GO für Windows 10 Mobile: Hands-On mit Version 1.0.25 erschien zuerst auf WindowsArea.de.

16 Aug 09:25

Sportwissenschaft: "Wozu habe ich eigentlich studiert?"

by ZEIT ONLINE: Campus - Laura-Solmaz Litschel
Nach der Uni muss sie 18.000 Euro Kredite und Bafög zurückzahlen. Das anonyme Gehaltsprotokoll von einer, die als Quereinsteigerin das Gehalt einer Erzieherin bekommt.
15 Aug 16:51

8 Gründe, die dafür sprechen, einem Mitarbeiter zu kündigen

by Moritz Stückler

Mitarbeitern zu kündigen ist nie ein leichter Schritt, aber manchmal notwendig. Wir listen acht Anzeichen auf, die dafür sprechen, sich von einem Mitarbeiter zu trennen.

Es gibt wohl keinen Chef, der gerne Mitarbeiter feuert. Nichtsdestotrotz weiß jeder Chef, dass es manchmal unbedingt notwendig ist, sich von Mitarbeitern zu trennen, damit nicht die restliche Belegschaft darunter leidet. Viele, vor allem unerfahrene Chefs, wollen es manchmal nicht wahrhaben, dass ein einzelner Mitarbeiter einfach nicht mehr in die Firma passt. Oft wird dann Augenwischerei betrieben, um den Mitarbeiter weiter beschäftigen zu können. Um dem vorzubeugen haben wir hier acht Indikatoren aufgelistet, die dafür sprechen, sich von einem Mitarbeiter trennen zu müssen.

1. Der Mitarbeiter passt nicht zur Firmenkultur

Ein Punkt, der früher häufig übersehen wurde und im Zeitalter der Startups zum Glück häufiger zum Tragen kommt: Vielleicht wurde ein Mitarbeiter nur wegen seiner Fähigkeiten eingestellt, aber später stellt sich heraus, dass Persönlichkeit und Wertvorstellungen nicht mit denen der Firma übereinstimmen. Wenn die Person deswegen nicht gut mit dem restlichen Team zusammenarbeiten kann, ist es egal wie talentiert sie ist.

2. Der Mitarbeiter erfüllt Erwartungen nicht

Wenn ein Mitarbeiter seine Ziele und Erwartungen wiederholt nicht erfüllt und deswegen außergewöhnlich viel Aufmerksamkeit vom Chef oder von Kollegen erfordert, dann ist er nicht für die Firma geeignet, selbst wenn er sein Bestes gibt.

3. Der Mitarbeiter schießt immer quer

Eine frische Perspektive kann manchmal belebend für eine Firma sein, aber ein Mitarbeiter, der mutwillig und immer gegen den Strom schwimmt, wird zur Last. Spätestens wenn Vorgesetzte im Konfliktfall nicht mehr respektiert und Anweisungen ignoriert werden, könnte es notwendig werden, sich von ihm zu trennen.

4. Der Mitarbeiter wehrt sich gegen Fortschritt

Fortschritt und Veränderung sind unerlässlich, gerade im Startup-Bereich und anderen schnell wachsenden Unternehmen. Wenn ein Mitarbeiter damit nicht klarkommt und krampfhaft am Status Quo festhält, dann hält er oft die ganze Firma zurück und findet vielleicht Nachahmer.

5. Der Mitarbeiter ist nicht motiviert

Unbehagen und Negativität sind ansteckend und können sich schnell im ganzen Team verbreiten. Deswegen ist es wichtig, einen Mitarbeiter, der sofort meckert und sich über jede zusätzliche Aufgabe beschwert oder generell kein Interesse für die Firma oder seine Arbeit zeigt, gehen zu lassen.

6. Der Mitarbeiter verschwendet Zeit

Wer regelmäßig zu spät kommt, selten an seinem Platz sitzt, ständig Raucher- oder Kaffeepausen macht, verschwendet das Kapital der Firma und es mangelt ihm vermutlich am Respekt vor seiner eigenen Tätigkeit.

7. Der Mitarbeiter kann Dinge nicht gut sein lassen

Hartnäckigkeit und Beständigkeit sind positive Werte. Aber wer sich ständig weigert, Ideen aufzugeben, die keine weiteren Unterstützer finden, und ständig diskutieren will, zieht irgendwann die gesamte Belegschaft runter.

8. Der Mitarbeiter blamiert die Firma

Interne Unstimmigkeiten sind schlimm genug, aber noch unangenehmer wird es, wenn ein Mitarbeiter die Beziehung der gesamten Firma mit einzelnen Kunden aufs Spiel setzt. Wenn der Fehler eines Mitarbeiters oder seine falsche Einschätzung die ganze Firma in Verruf bringt, dann sollte man ihm vielleicht keine wiederholte Chance dazu geben.

via www.businessinsider.com

15 Aug 16:10

Mapping the World of Music Using Machine Learning: Part 1

15 Aug 16:08

Lake Nyos suffocated over 1,700 people in one night

15 Aug 15:56

Neue Online-Marketing-Studie zeigt Trends für Shop-Betreiber

by Andreas Floemer

Zum sechsten Mal hat die Agentur Aufgesang aktuelle Online-Marketing-Trends im E-Commerce in einer umfangreichen Studie veröffentlicht. Wir fassen sie für euch zusammen.

Online-Marketing 2016: Neue Studie zeigt aktuelle Trends

Knapp 200 Online-Shops hat die Agentur Aufgesang Inbound Marketing zusammen mit den SEO-Experten von Searchmetrics untersucht und in einer Studie mit dem Titel „Online-Marketing bei deutschen Online-Shops 2016“ zusammengetragen. Neben dem Traffic aus Direktzugriffen wurde selbstredend auch die Relevanz von Suchmaschinen – inklusive Adwords und SEO –, Social Media, Verweisen sowie E-Mail und mehr untersucht.

Die untersuchten Shops der Online-Marketing-Studie 2016. (Bild: Aufgesang)
Die untersuchten Shops der Online-Marketing-Studie 2016. (Bild: Aufgesang)

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Die untersuchten Shops der Online-Marketing-Studie 2016. (Bild: Aufgesang)
Die untersuchten Shops der Online-Marketing-Studie 2016. (Bild: Aufgesang)

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So verteilt sich der Traffic. (Bild: Aufgesang)
So verteilt sich der Traffic. (Bild: Aufgesang)

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Wie schon in den letzten Jahren hat Aufgesang insgesamt 200 Online-Shops aus 12 Kategorien analysiert. Zu ihnen gehören sowohl Komplettsortiment-Anbieter wie Amazon, Otto als auch Shops speziell für Elektronik, Kleidung, Arzneimittel und Co. Im Unterschied zu den Studien der vergangenen Jahre wurden erstmals auch die Traffic-Daten von Instagram, Youtube, Facebook, Gutefrage.net und Pinterest mit einbezogen. Darüber hinaus enthält die neue Publikation Daten der Tools von Searchmetrics sowie Similarweb, der sich über einen Zeitraum von drei Jahren – 2014 bis 2016 – erstreckt.

Erkenntnisse der Online-Marketing-Studie 2016

Die Studie zeigt unter anderem auf, dass der organische Traffic via Google-Suche, wie schon im Vorjahr zu beobachten war,  ansteigt: der Anteil wuchs laut Studie branchenübergreifend von 82,42 Prozent im letzten Jahr auf 85,32 Prozent in 2016 an. Auf der anderen Seite ist der Traffic, der per Universal Search (Bilder- und Videosuche, Shopping und Co.) generiert wird, gesunken. 2015 lag der Wert bei 10,08 Prozent, in diesem Jahr beträgt er nur noch 9,64 Prozent.

So verteilt sich der Traffic. (Bild: Aufgesang)
So verteilt sich der Traffic laut Online-Marketing-Studie. (Bild: Aufgesang)
(Bild: Aufgesang)
(Bild: Aufgesang)

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Organisch, Universal, Adwords – so verteilt sich der Suchmaschinen-Traffic. (Bild: Aufgesang)
Organisch, Universal, Adwords – so verteilt sich der Suchmaschinen-Traffic. (Bild: Aufgesang)

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(Bild: Aufgesang)
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Ebenso auf dem Abwärtstrend befindet sich die Nutzung von Adwords. Google bastelt zwar stetig an der Optimierung der Anzeigenformate, bislang aber wohl ohne Erfolg: der Adwords-Anteil sank von 7,47 Prozent (2015) auf 5,03 Prozent. Schon seit drei Jahren sei ein Rückgang der Adwords-Anzeigen zu beobachten, ferner weise die Entwicklung der organischen Sichtbarkeit zwischen 2014 bis heute einen „stark negativen Trend auf“, so Aufgesang.

Erkenntnisse der E-Commerce-Studie im Bereich Social Media

In Sachen Traffic-Generierung via Social-Media zeigt sich abermals Facebook als stärkster Kanal. Laut Aufgesang-Studie gelangen 86,2 Prozent der Kunden über Facebook auf die Shops. Googles Plattform Google+ ist vor allem in den Branchen Elektronik (33,77 Prozent), Büroausstattung (24,51 Prozent) und Medien (17,29 Prozent) von Relevanz. Das „Inspirations-Netzwerk“ Pinterest taucht in der aktuellen Studie erstmals auf, der Traffic ist mit 0,53 Prozent aber äußerst verhalten. Vor allem findet er in den Branchen Möbel (5,54 Prozent), Heimwerker (2,43 Prozent), Büro (1,88 Prozent) und Kleidung (1,16 Prozent) statt.

Traffic-Relevanz der sozialen Netzwerke. (Bild: Aufgesang)
Traffic-Relevanz der sozialen Netzwerke. (Bild: Aufgesang)
Soziale Sichtbarkeit der Branchen 2015 und 2016. (Bild: Aufgesang)
Soziale Sichtbarkeit der Branchen 2015 und 2016. (Bild: Aufgesang)

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Social-Media-Traffic unterteilt nach Brache. (Bild: Aufgesang)
Social-Media-Traffic unterteilt nach Brache. (Bild: Aufgesang)

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Verteilung des Traffics über die sozialen Netzwerke im Vergleich. (Bild: Aufgesang)
Verteilung des Traffics über die sozialen Netzwerke im Vergleich. (Bild: Aufgesang)

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Die komplette Studie bekommt ihr bei Aufgesang Inbound Marketing ab morgen zum Download.

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15 Aug 15:55

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