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21 Sep 06:19

Zika Infection May Affect Adult Brain Cells

29 Aug 10:23

Unconscious determinants of free decisions in the human brain (2008) [pdf]

22 Aug 05:40

Zivile Verteidigung: Bevölkerung soll Vorräte für Katastrophenfall anlegen

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Nahrung für zehn Tage, Trinkwasser für fünf: Die Bundesregierung hat einen Notfall-Plan zum Selbstschutz entwickelt. Allerdings sei ein Angriff derzeit unwahrscheinlich.
21 Aug 10:27

Data points that Facebook uses to target ads

21 Aug 10:26

Christian Rach: "Die Gier frisst Hirn"

by ZEIT ONLINE: stadtleben - Sarah Levy
Der Koch Christian Rach saniert im Fernsehen schlecht besuchte Restaurants. Das ist konsequent: Seine Luxusklientel war ihm schon immer suspekt.
21 Aug 10:26

Android 6.0.1 (CM13) on Microsoft Lumia 525

21 Aug 10:26

Bereiten sich Gemeinden schon auf künftige Black-Outs im Stromnetz vor?

Eine Lokalausgabe der Nordbayerischen Nachrichten brachte am 1. August unter „Kurz Berichtet“ eine Meldung (Hervorhebungen durch den Autor):

Zeitung: Stromaggregat für alle Fälle: Die Gemeinde Wilhermsdorf hat sich für 64.000 EUR ein neues Stromaggregat von 80 Kilowatt Anschlussleistung angeschafft. Der Bürgermeister begründete diese Anschaffung „Damit soll ein sogenanntes Lastmanagement möglich sein: Gibt es im Stromnetz zu wenig Leistung, so lasse sich die in Zukunft zuführen“. Er erwähnte auch zusätzliche Nutzungen, zum Beispiel, dass das Stromaggregat noch „im Katastrophenfall nutzbar“ sei und für Veranstaltungen im Freien Strom produzieren könnte.

Als interessierter Bürger hat der Autor natürlich sofort nachgefragt, warum eine Gemeinde ein nicht ganz billiges Notstromaggregat für Lastmanagementzwecke beschafft. Der Bürgermeister, welcher die wichtige Information doch höchst selbst in die Zeitung brachte und dieser erklärte, fand ein solches Interesse eines „beliebigen“ Bürgers jedoch äußert ungehörig und antwortete:

Markt Wilhermsdorf, 1. Bürgermeister: Warum sollen wir eine Anschaffung, die in der Gemeinde Wilhermsdorf getätigt wird rechtfertigen und erläutern? Welchen Bezug hat Ihr Interesse gegenüber der Gemeinde Wilhermsdorf?

Da der Autor dem Bürgermeister den „Bezug seines Interesses gegenüber der Gemeinde Wilhermsdorf“ nicht mehr darlegen wollte, ist es leider nicht möglich, Genaueres zu berichten und gezwungen etwas zu fabulieren.

-Die Marktgemeinde verkündet nach eigener HomepageIm Landkreis Fürth ist die Gemeinde Spitzenreiter, was die Gewinnung umweltfreundlicher Enenergie betrifft“. Anm.: Die „Enenergie“ ist dort so geschrieben. Das soll sicher auf deren besondere Bedeutung hinweisen. Vielleicht legt man deshalb Wert auf ein gutes Notstrom-Aggregat.

-Die Anschlussleistung reicht nicht aus, um zwei E-Autos „Reichweitenangst-frei“ zu laden, leider dann wohl auch noch mit Öl oder vielleicht doch Biodiesel. Dafür ist es also nicht verwendbar.

-Allerdings lassen sich an der Gemeindegrenze wegen Strommangel liegen gebliebene E-Autos schon schnell so weit laden, dass diese die heimische Garage oder kostenlose E-Tankstelle des Marktes erreichen können – eine ganz bestimmt zukunftsweisende und immer häufiger benötigte Verwendung. Damit wäre der Markt bei der Unterstützung seiner Bürger ganz vorne dran.

-Der Markt Wilhermsdorf hat 5.000 Einwohner. Das Aggregat kann damit jedem Einwohner eine Leistung von 16 Watt „zuführen“. Gut, mit 16 Watt lässt sich mittels LED-Lampen ganz schön viel Licht erzeugen.

-Sollte die Gemeinde daran denken, damit am Regelenergiemarkt durch Lastmanagement teil zu nehmen, würde es das EEG aufgrund der Verwendung von Öl karikieren (außer es wird reiner Biodisel – der inzwischen aber auch nicht mehr unumstritten ist verwendet). Lohnen dürfte es sich sowieso nicht.

-Bleibt nur noch eine heimliche Anordnung der Bayerischen Landesregierung, für Stromnot und Unterstützung zunehmend unstabiler Netze durch Lastmanagement selbst vorzusorgen.

-Oder die Begründung war einfach vorgeschoben, weil die wirklichen Verwendungen sonst nicht genehmigt worden wären.

21 Aug 10:25

How to prevent Windows 10 Insider builds from accidentally installing on your PC

by Mauro Huculak

When your PC is ready to install a Windows 10 Insider Preview that you don't want, use this trick to cancel the installation.

If you've been testing pre-releases of Windows 10, you're probably familiar with the Windows Insider Preview program. The program let you get early access to releases of the operating system to test new features and changes that will be part of a new major update.

The caveat using early versions of Windows 10 are potential bugs and problems running unstable code, as builds available through the Insider program are heavily under development.

Although many times Microsoft releases great Windows 10 previews with a lot of changes and features, other times (usually at the beginning of a new development) builds may include a lot of bugs and things not working correctly, which could make you think twice before installing them.

19 Aug 18:12

Overriding default styles in a SharePoint Framework project

by Mikael Svenson

image

I’m building something using the pre-release of SPFx and by default when you start a project you have a SASS scss file for styles named something like MyPart.module.scss. This is all fine. Say you create a class:.myClass {}

This will be bundled and prefixed for you to be unique when you run the web part, like this: .myClass_e90cb14c

But what if you don’t want class names to be prefixed? In my case I needed to overload some styles coming from a component I’m not controlling. It’s actually very very very easy. I added a normal .css file to my project and at the top of the .cscc file I added the good ‘ol import statement like this:

@import url('MyPart.override.css');

The imported file will be included just fine, just not prefixed like the ones in the scss file.

(Thanks to the Kimzter for hinting I should try this)

19 Aug 18:10

Less stress, more productivity: working fewer hours is good for you and your boss

19 Aug 16:56

Großspeicherung in Batterien ist ein Mythos: Kalifornien vernichtet riesige Mengen an Wind- & Sonnenenergie

Bildquelle rechts: StopTheseThings

 Die Art und Weise wie es übermäßig angepriesen wird – durch Lieblinge des Energie und Umweltminister, Josh Frydenberg und Südaustraliens glückloser Labor-Regierung - es ist, als ob ein Einfaltspinsel vergessen hat, netzfähige Stromspeicher rechtzeitig zu bestellen, als Australien seine 3,7 GW Windkraft-Nennleistung errichtete.

Es gibt in der ganzen Welt kein Beispiel für den Betrieb eines großen [Gigawatt] Elektrizitätsspeichers für den Netzbetrieb.

Wo Geographie und Wasserressourcen es erlauben (was die flache und trockene Wüste in Südaustralien ausschließt), können Pumpspeicherkraftwerke als brauchbare aber teure Energiespeicher (nicht Strom) betrieben werden. Dies ist eine Option die in Kalifornien überlegt wird, als Antwort auf seine übermäßige, chaotisch gelieferte Wind- und Solarenergie.

Wenn so etwas wie Batterien zur Massenstromspeicherung geeignet wären, dann wäre Kalifornien der erste Platz in der Welt, an dem man vernünftigerweise damit anfangen würde.

Doch ach, wie überall, wenn die Sonne scheint und der Wind weht, werden Unmengen an Energie vergeudet, weil die wetterabhängige Lieferung keine Rücksicht auf die egoistischen Verengungen hat, welche die menschliche Tätigkeit umgeben: Die Wirtschaft und die Industrie arbeiten von 9:00 bis 17:00; am Wochenende ist geschlossen und nach Einbruch der Dunkelheit lassen sie die Arbeit ausklingen.

Wären die Menschen nur ein bisschen flexibler, dann gäbe es keine Notwendigkeit, die unberechenbar gelieferte Windkraft überhaupt zu speichern.

Jeder der mit Batteriespeicher als Antwort auf die chaotische Lieferung von wetterabhängiger Leistung hausieren geht, erzählt wahrscheinlich nicht die ganze Wahrheit. In dieser Angelegenheit ist das, was Andrew Follett des Daily Caller über Kalifornien zu sagen hat, gleichermaßen zutreffend auf das Debakel in Südaustralien; und der Unsinn, dass das Windkraft Fiasko Problem eine "Plug-and-Play-Lösung schon in der Warteschleife hätte.

Kalifornien verschwendet massiv Wind- und Solarenergie, wegen Mangel an Energiespeicherung

The Daily Caller 

Andrew Follett, 24. Juli 2016

Sonne und Wind zwingen Kaliforniens Netzbetreiber, enorme Mengen an Energie zu verschwenden, um grüne Energie aus dem Netz zu halten, weil es keine Möglichkeit gibt, die Energie zu speichern.

The Wall Street Journal wies darauf hin, der beste Weg, um den Strom aus Wind- und Solarkraft zu speichern, ist immer noch die Jahrhunderte alte Technik, große Mengen an Wasser zu bewegen. Berichte des Versorgungsunternehmen, Kaliforniens unabhängiger System Operator (CAISCO), bestätigt, das Wind- und Solarenergie verschwendet werden, aufgrund mangelnder Speicherkapazität.

Die einzige bekannte Möglichkeit Energie wirtschaftlich zu speichern, ist eine riesige Anlage zu bauen, die Wasser bergauf pumpt und dann durch die Schwerkraft das Wasser bergab durch Turbinen laufen zu lassen, um zusätzlichen Strom zu erzeugen, wenn nötig. Derzeit hat Amerika hat etwa 1 / 1500stel der Energiespeicherkapazität, die nötig wäre, "100 Prozent grüne Energie" aus Sonne und Wind bereitzustellen, nach einer Analyse der offiziellen Daten der Regierung.

Akademische Berechnungen zeigen, dass für die Menge an Energie einer einzigen US-Gallone Benzin [~ 3,8L], Pumpspeichereinheiten 13 Tonnen Wasser rd. 1.000 Meter hoch heben müssen. Um für Kalifornien Strom für einen einzigen Tag zu speichern, würden rund 2.500 Pumpspeicher benötigt, von denen jeder so viel Beton erfordern würde, wie in den beiden Talsperren zusammen verbaut wurde: Drei-Schluchten-Talsperre, [China, Provinz Hubei] und Grand Coulee Talsperre [US Bundesstaat Washington].

Dieser Mangel an Speicherkapazität und ernsthafte Schwierigkeiten noch mehr davon zu bauen, ist einer der Gründe, warum Solar- und Windenergie nur 0,6 % bzw. 4,7 % des Stroms in Amerika liefern, nach Zahlen der EIA [US-Energiebehörde].

Ohne groß ausgelegte Energiespeicherung, muss das Stromnetz genau die Energie bereitstellen, die dem Verbrauch entspricht, oder Blackouts oder Energiemangel treten auf, wenn zu viel oder zu wenig Strom erzeugt wird. Aus diesem Grund zahlen Energieversorger zeitweise noch Geld an Abnehmer, damit sie Energie [Strom] abnehmen. Deutschland bezahlte 548 Mio. Dollar im vergangenen Jahr an Windparks für Stromabschaltungen, um Netzprobleme zu vermeiden. Kalifornien wurde durch Blackouts bereits bedroht und Netzbetreiber erwarten, dass dieses auch in diesem Sommer wieder eintritt.

Grüne Energie birgt auch die Gefahr, nicht genügend Strom an einem besonders trüben oder windstillen Tag zu produzieren und neigt dazu, Energie zu Zeiten zu erzeugen, wenn der Strom nicht benötigt wird; der Spitzenenergiebedarf liegt in den Abendstunden, wenn Solarstrom offline geht.
The Daily Caller

 

Sieht aus, wir kommen wieder zu spät zur Arbeit ...

Bildquelle: Stopthesethings 

Erschienen auf StopTheseThings am 08.08.2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2016/08/08/bulk-battery-storage-of-wind-power-a-myth-with-no-storage-california-dumps-mountains-of-wind-solar-power/

 

Hinweis:

Im obigen Text ist auch dieser Link angegeben

http://physics.ucsd.edu/do-the-math/2011/11/pump-up-the-storage/

Das Ganze sieht interessant aus, auch die vorher / nachher kommenden Themen.

- Ich habe allerdings keine Zeit gehabt, das mal nachzurechnen.

A.  Demmig

 

19 Aug 14:34

These toxins in our food almost certainly shouldn’t be there

19 Aug 14:26

Curl author asks Microsoft to remove 'curl' and 'wget' aliases from PowerShell

19 Aug 13:30

The Difference Between AI, Machine Learning, and Deep Learning

19 Aug 13:24

Doppelte Laufzeit fürs Smartphone: Neue Akkus kommen 2017

by Andreas Floemer

Eine der größten Smartphone-Schwächen könnte sich schon im nächsten Jahr in Wohlgefallen auflösen. Denn das Startup Solid Energy hat einen Akku entwickelt, mit dem sich die Laufzeit verdoppeln lässt. 

Auch wenn Hersteller immer größere Akkus in ihre Smartphones bauen, kommt man mit einer Ladung zumeist nur gerade so über den Tag – spätestens nach anderthalb Tagen ruft mit Sicherheit die Steckdose. Um die Wartezeit beim Aufladen zu reduzieren, integrieren Hersteller mittlerweile Schnellladetechnologien, mit denen Akkus binnen einer halben Stunde wieder fast voll aufgeladen sind, aber das ist nur ein schwacher Trost, wenn keine Steckdose in Reichweite ist.

Das Startup Solid Energy, das aus einer Forschungsgruppe des Massachusetts Institute of Technology, kurz MIT, einer der wohl besten Technischen Universitäten weltweit, hervorgegangen ist, hat einen Durchbruch bei der Entwicklung von Akku-Technologien angekündigt. Das Entwickler-Team hat einen Lithium-Metall-Akku herstellen können, der durch eine höhere Energiedichte bei halber Größe die gleiche Nennleistung wie herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien bietet. Und das, ohne auf die Langlebigkeit und Sicherheit aktueller Akkus verzichten zu müssen.

Die neue Lithium-Metall-Akku-Technologie ist weit kompakter als bisherige Technologien. (Bild: MIT; CC BY-NC-ND 3.0)
Die neue Lithium-Metall-Akku-Technologie ist weit kompakter als bisherige Technologien. (Bild: MIT; CC BY-NC-ND 3.0)

Mithilfe der neuartigen Akku-Technologie ist dank der höheren Energiedichte und kompakteren Bauweise möglich, Smartphones mit der doppelten Akku-Kapazität auszurüsten und ihnen damit im Idealfall die doppelte Akkulaufzeit verpassen. Damit müsste man sein Smartphone nur noch am Ende von zwei oder gar drei Tagen an die Steckdose hängen.

Solid Energy: Neue Akku-Technologie im nächsten Jahr endlich marktreif

2017 ist es endlich soweit: Die neue Akku-Technologie von Solid Energy landet in Smartphones. (Foto: Solid Energy)
2017 ist es endlich soweit: Die neue Akku-Technologie von Solid Energy landet in Smartphones. (Foto: Solid Energy)

Die Forscher experimentieren übrigens schon seit geraumer Zeit an den neuen Akkus und hatten ihre Technologie schon Anfang letzten Jahres angekündigt. Mittlerweile ist die Entwicklung so weit fortgeschritten, dass die ersten marktreifen Batterien im November dieses Jahres in Drohnen verbaut werden. Anfang nächsten Jahres sollen die ersten Smartphones und Wearables auf den Markt kommen, die mit den neuen Akkus ausgerüstet sind.

Ab 2018 will man soweit sein, die Lithium-Metall-Batterien auch für Elektroautos anzubieten, um damit die Reichweite zu erhöhen. Anstelle von 320 Kilometern sollen 640 Kilometer mit der Akkuladung zurückgelegt werden können, so Qichao Hu, einer der Entwickler der neuen Akku-Technologie.

Bis es soweit ist, könnt ihr euch unsere Tipps zum Akku-Laden zu Gemüte führen.

via derstandard.at

19 Aug 10:12

Union: Innenminister beschließen Burka-Verbot mit Ausnahmen

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Kein komplettes Verbot, sondern ein "Gebot, Gesicht zu zeigen": Darauf haben sich die Unionsinnenminister geeinigt. Dies ist Teil einer Erklärung zur inneren Sicherheit.
19 Aug 09:14

Teil II: Vom Wissenschaftlichen Dienst veröffentlichte Klimainformation für Abgeordnete Rezension: Teil 2

Kapitel: Anzahl der Eistage

Gezeigt wird in der Klimainformation Bild 21.

(Aus der Klimainformation) Bild 21 [1] Bildtext: An der Graphik lässt sich seit 1950 eine Tendenz zur Abnahme der Anzahl der Eistage pro Jahr ablesen. Jedoch ist die Abnahme der mittleren Anzahl der Eistage von ca. 27 Tagen pro Jahr auf aktuell etwa 21 Tage pro Jahr nicht statistisch nachweisbar.

Eine Analyse erspart sich der Autor, bis auf die Anmerkung, dass es bei der enormen Streuung praktisch nicht möglich ist, einen wahren Trend zu ermitteln, schon gar nicht über die letzten 20 Jahre. In diesen 20 Jahren war der Stand jedenfalls nicht anders als zwischen 1950 bis 1975. Entsprechend steht auch als Erklärungstext, dass keine statistisch belegbare Tendenz vorliegt.

Man muss sich das einmal klar machen. Selbst 50 Jahre reichen nicht aus, um einen Klimawandel-Einfluss belegen zu können. Aber Minister wissen, dass dieser in Deutschland „... schneller voran schreitet, als bisher angenommen“ [22].

Kapitel: Veränderung von Trockenperioden im meteorologischen Sommer

Gezeigt wird in der Klimainformation Bild 19.

(Aus der Klimainformation) Bild 22 [1] Bildtext: ... Aus diesem Grund und wegen der hohen Schwankungen von Jahr zu Jahr sowie ausgeprägter natürlicher Schwankungen können keine statistisch gesicherten Aussagen getroffen werden.

Sichtung: Veränderung von Trockenperioden im meteorologischen Sommer

Nicht einmal die Trockenheit lässt einen belegbaren Einfluss eines Klimawandels erkennen, wie die Grafik (Bild 22) zeigt.

Ergänzende Information zu Trockenperioden

Nun kann man sagen, der Extremsommer 2015 fehlt und deshalb ist die Darstellung (Bild 22) „verzerrt“ (was aber der Wissenschaftliche Dienst zu vertreten hätte). Deshalb dazu ein aktuelles Bild aus dem Hitze- und Trockenheits-gebeuteltem Süden (Bild 23). Selbst das extrem-Trockenjahr 2015 war im Vergleich in Bayern bei weitem nicht das Schlimmste. Und vor allem lässt sich außer starken Schwankungen kein langfristiger Trend zu mehr Trockenheit ableiten.

Bild 23 [8] Niederschlag in Bayern von 1951 bis 2015

Ergänzend eine Darstellung der Niederschläge Messtelle Stadt Worms. Auch hier starke Streuungen, aber definitiv kein Trend oder Hinweis auf neue Extreme. Wie in Bayern war auch dort das Trockenjahr 2015 kein neuer Extremwert. Für Karlsruhe zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Extreme waren alle vor dem „schlimmen“ Klimawandel.

Bild 24 Niederschlag Stadt Worms von 1983 – 2015. Quelle: Stadt Worms 2016: Konzept zur Anpassung an den Klimawandel

Bild 25 Niederschlag Stadt Karlsruhe von 1976 – 2006. Quelle: DWD

Kapitel: Hochwasser

Und wieder eine Kopie aus dem UBA Monitoringbericht.

Klimainformation Bild 26 [1] Bildtext (Auszug): Obwohl es im Betrachtungszeitraum mehrfach großflächige Hochwasserereignisse gegeben hat, ist kein signifikanter Trend abzulesen.

Sichtung und ergänzende Information zum Kapitel: Hochwasser

Die in der Klimainformation gezeigte Grafik zeigt eigentlich schon alles: Keine Zunahme von Hochwasser!

Und gerade Hochwasser sind ein ganz schlechtes Beispiel, um einen Klimawandel belegen zu wollen. Denn wie jeder Interessierte weiss, waren Hochwasserereignisse nur in der angeblich „goldenen, vor-CO2-Zeit“ wirklich extrem[11]. Was Deutschland derzeit erlebt, ist dagegen praktisch „vernachlässigbar“. Und die aktuellen Hochwasser zum letzten Mai / Juni-Übergang waren niemals dem Klimawandel geschuldet, wie einmal Bild 13 (Teil 1) anhand der niedrigen Temperaturen zeigt und vor allem die Ursachenanalysen [13][14]:

Es stimmt eben nicht so einfach: Mehr Hitze = mehr Feuchte = mehr Niederschlag. Dann müsste es in der Sahara dauernd regnen.

Bild 27[11] Hochwassermarken des Mains bei Würzburg seit dem Mittelalter bis 2013

Bild 28 [11] Hochwasserpegel Köln 1784 – 2013 lt. Daten der Stadtentwässerungsbetriebe Köln AöR (Grafik vom Autor erstellt). Y-Achse: Rheinpegel (m)

Klar, dass die Grünen auf solche Fakten keine Rücksicht nehmen [13], man braucht ja nur auf „Experten“ verweisen.

Bündnis 90 / Die Grünen: Hochwasserschutz und Ursachenbekämpfung

... Die Experten sind sich darüber einig, dass die aktuellen Wetterphänomene in großen Teilen auf die Klimaüberhitzung zurückzuführen sind. Deshalb sind Maßnahmen zur Begrenzung der Klimaüberhitzung die wichtigste politische Konsequenz.„Wir müssen die Klimaüberhitzung stoppen und den CO2-Ausstoß massiv reduzieren... „

Fazit zum Kapitel Hochwasser

Warum steht in der Klimainformation „Obwohl es im Betrachtungszeitraum mehrfach großflächige Hochwasserereignisse gegeben hat, ist kein signifikanter Trend abzulesen“ und nicht richtiger: Die letzten 20 Jahre gab es keine Erhöhung Klimawandel-zuordenbarer Hochwasser und im langfristigen Vergleich liegen die Hochwasserpegel von wenigen Ausnahmen abgesehen an den untersten, je gemessenen Werten.

Kapitel: Sturmfluten

Wieder nur ein Bild aus dem UBA Monitoringbericht.

(Aus der Klimainformation) Bild 29 [1] Bildtext (Auszug): Anhand der ausgewerteten Pegel lässt sich weder für die Nordsee- noch für die Ostseeküste ein eindeutiger Trend ablesen.

Sichtung Kapitel: Sturmfluten

Der Bildtext (Bild 29) umschreibt statistisch verbrämt, was man nicht sagen will oder darf: Der Küstenpegel an Deutschlands Küsten hat sich seit 1981 nicht im Geringsten erhöht. Und selbstverständlich zeigt das Bild einen eindeutigen, signifikanten Trend: Eine horizontale Gerade.

Dass dort zur Grafik (Bild 29) weiter steht:

[25] Aus der Darstellung auf Basis gleitender 10-Jahresmittelwerte sind extreme Einzelereignisse nicht abzulesen. ...
Über die gesamte Zeitreihe betrachtet lässt sich für die ausgewählten Pegel bisher kein Trend ableiten.

... wurde für die Abgeordneten als Information nicht mehr übernommen. Und dass im blauen Feld steht: „ ... Obwohl der Meeresspiegel gestiegen ist, hat das bisher keine statistisch nachweisbare Auswirkung auf die Intensität von Sturmfluten“ muss jeder Abgeordnete dort selbst nachlesen.

Ergänzende Information zum Thema Sturmfluten

Anbei die Flutmarken von Norderney, aus einem Pegelfoto (und Zusatzangaben) umgesetzt. Es ist kein steigender Klima-Trend vorhanden. Gleiches gilt für die Sturmflut-Häufigkeit.

Bild 30 Sturmflut-Pegelmarken von Norderney 1954 – 2006 / 2015. Vom Autor anhand der Daten des Pegelfotos umgesetzt. Die Daten zum Jahr 2013 / 2015 stammen von der Pensions-Homepage, Haus Seeadler (Norderney)

Bild 31 Sturmfluthäufigkeit am Pegel Norderney

Und dazu die Information des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt Energie und Klimaschutz, Rubrik: Gezeiten, Strömung und Seegang

Der derzeitige Anstieg des mittleren Tidehochwassers (Mittelwert der Hochwasserstände der Tiden in einem Zeitraum) an der niedersächsischen Küste beträgt etwa 25 Zentimeter in 100 Jahren (Abb. 2). Eine Beschleunigung dieses Anstiegs, wie sie bedingt durch die Klimaänderungen (siehe Kapitel 1.1.1.2) zum Teil erwartet wird, lässt sich aus den vorliegenden Pegelbeobachtungen über die letzten 120 Jahre derzeit nicht ableiten. Ebenso wenig kann zurzeit anhand der erfassten Wasserstände an den Pegeln der Nordseeküste eine Zunahme der Sturmfluten (Abb. 3) durch Klimaänderungen belegt werden (Abb. 4).

Den Grünen ist auch das bisher noch nicht aufgefallen, bzw. sie haben noch nie nachgesehen, wie die wahre Natur und ihre Ideologie auseinander driften und es gar keine „Häufigere und intensivere Hochwasserereignisse“ gibt. Wenn es die wahre Natur nicht „hergibt“, kann man es „bei Grün“ trotzdem als Märchen erzählen:

Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen 2015[15]

Aber man soll nicht immer nur auf die Grünen einschlagen. Die Umweltminister(-innen) der Regierungsparteien sind keine Spur besser [14].

Auf der Regierungshomepage steht im Kapitel: Kampf gegen Erderwärmung

Stand 26. Februar 2015: Dauerregen und Sturmfluten nehmen zu

Als Beleg wird die Information der Versicherungswirtschaft angezogen: Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft warnt schon länger vor einer Häufung von Wetterkatastrophen in den nächsten Jahrzehnten.

In der ehemaligen DDR dürfte die Informationswahrheit nicht weit weg von der unserer aktuellen Regierung gelegen haben.

Und wie damals gilt, was oben verkündet wird, hat unten Wahrheit zu sein:

Kapitel: Kampf gegen Erderwärmung: Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnete das Eindämmen des Klimawandels als gesamtgesellschaftlich zentrale Herausforderung“.

Kapitel: Aktuelle Abweichungen von den Normalwerten 1961-1990 und mögliche Szenarien des zukünftigen Klimas in Deutschland im Deutschen Klimaatlas

Gezeigt werden in Folge fast nur noch Bilder aus der Vulnerabilitätsstudie. In diesem Kapitel werden wegen der vielen verschiedenen Teilthemen Listung und Sichtung nebeneinander durchgeführt.

Teil: Heiße Tage und Eistage

(Aus der Klimainformation) Bild 32 [1] Bildtext (Auszug): Es ist vor allem ab Beginn der 1980er Jahre eine signifikante Erhöhung der Anzahl der heißen Tage bis zum Jahr 2015 ablesbar. Die Klimasimulation im rechten Teil der Abbildung lässt für die Zukunft einen weiteren sehr starken Temperaturanstieg erwarten.

Anmerkung des Autors: Alle Temperaturkurven zeigen, dass Mittelwert und Extremwerte überhaupt nicht miteinander korrelieren (siehe dazu auch Bild 10 und 11 im Teil 1). In „Das Phänomen der „Temperaturstufen“ [12] wurde es gezeigt. Es ist deshalb einfach vermessen (und in einem vorhergehenden Kapitel bereits ausgeführt), aus dem kurzen, stark schwankenden Verlauf „der Anzahl heißer Tage“ einen „weiteren, sehr starken Temperaturanstieg“ abzuleiten.

(Aus der Klimainformation) Bild 33 [1] Bildtext: Es ist eine seit 1951 abnehmende Anzahl der Eistage bis zum Jahr 2015 ablesbar. Die Klimasimulation im rechten Teil der Abbildung lässt für die Zukunft eine weitere deutliche Abnahme der Anzahl von Eistagen erwarten.

Anscheinend hat der Wissenschaftliche Dienst es nun aufgegeben, nach einem Klimawandeleinfluss zu suchen. In dem Fall hilft immer die Simulation. Und dafür gibt es inzwischen den Vulnerabilitätsatlas Deutschland. Obwohl dieser ein Lehrbeispiel für falsch angewandte Mathematik ist „Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel“[9], wird er überall angezogen, wenn man die Zukunft belegen will.

Erschreckend ist, dass es überhaupt niemanden stört (auch einen Wissenschaftlichen Dienst nicht), wenn man in den Simulationskurven deutlich sieht, dass bereits die aktuelle Wirklichkeit von den 21 Klimamodellen im Wesentlichen vollkommen falsch abgebildet wird und diese daraus in die Zukunft teils nur noch wirre Oszillationen schreiben. Auch stellt sich immer neu die entscheidende Frage: Welches der 21 Modelle liefert nun das richtige Ergebnis? Mitteln geht nicht, da die Modelle statistisch nicht ausreichend voneinander unabhängig sind. Und mit welchen Daten will man diese kalibrieren? Je genauer man hinschaut, umso deutlicher stellt man fest, dass die Vergangenheit für die Simulation der Zukunft viel zu ungenau messtechnisch erfasst ist.

Fazit: Aufgrund ungenau bekannter Vergangenheiten und grottenschlecht aktuell getroffener Werte genau die Zukunft simulieren zu wollen, kann nicht funktionieren. Den meisten Kurven sieht man das auch direkt an (und viele schlimmere wurden gar nicht erst in die Grafiken übernommen). Siehe dazu auch einen Beitrag auf kaltesonne: „Stimmungsumschwung in Sachen Klimamodelle: Das Vertrauen der Fachwelt schwindet

Gerade beim Bild 33 hat man den Eindruck, dass die Simulationen – welche bereits aktuell drastische Fehlwerte aufweisen - einer (vielleicht unbewussten) Vorgabe folgen. Ist es wirklich wahrscheinlich, dass die künftigen Winter keinen Frost mehr kennen werden?

Es mag sein, dass eine Kurve welche im Jahr 1961 beginnt dies „nahelegt“, obwohl es im Jahr 1975 die wenigsten Eistage gab. Betrachtet man jedoch den langfristigen Verlauf der Wintertemperaturen (Bild 34), erscheint es eher unwahrscheinlich. Bisher fand die Temperatur auch nach wärmeren Abschnitten immer wieder zur Kälte zurück. Was man jedoch deutlich erkennt ist, dass seit in Deutschland fast jeder Zentralheizung hat und im Winter konsequent gegen die Kälte „gegenheizt“ wird (und die Urbanisation großflächig zu nimmt), die Temperatur scheinbar nicht mehr so kalt wird. Das wäre dann aber wieder eher dem Wärmeinseleffekt, als dem CO2 geschuldet.

Bild 34 [4] Wintertemperatur Deutschland von 1750 – 2016. Quelle WIKIPEDIA (Grafik vom Autor aus den Daten erstellt)

Lufttemperatur

(Aus der Klimainformation) Bild 35 [1] Lufttemperaturen Deutschland.
Bildtext: Es ist seit 1881 eine deutliche Erhöhung der Lufttemperatur bis zum Jahr 2015 ablesbar. Die Mitteltemperatur ist in Deutschland seit 1881 um etwa 1,4 °C gestiegen44. Die Klimasimulation im rechten Teil der Abbildung lässt für die Zukunft einen weiteren signifikanten Temperaturanstieg erwarten.

Zeichnet man in das Bild 35 Verlaufslinien, dann sieht man, wie wenig sich die Temperatur linear verhält. Sie verläuft zwar in Trendkanälen, ändert diese aber auch schnell wieder. Bei den Simulationen hat man den Eindruck, dass sie davon nichts „wüssten“. Schon jetzt, wo noch durch „Kalibrierungen“ drastisch in die Simulationsverläufe eingegriffen wird, treffen die meisten Simulationskurven die Temperaturwerte nicht. Jedenfalls bezweifelt der Autor stark, dass die Temperatur wie simuliert nun „ewig“ im aktuell schon nicht mehr gut zutreffenden Trendkanal verbleiben würde.

Bild 36 [1] Lufttemperaturen Deutschland (Bild 35), vom Autor um schwarze und rote Verlaufslinien ergänzt.

Ergänzende Informationen zu Temperatur und Hitze

Im Klimaatlas Deutschland sind aktuelle Daten auch für Bundesländer verfügbar. Deshalb die vom Monat Juli in Bayern (Bild 37). Die Temperatur in diesem angeblich besonders vom Klimawandel betroffenen Bundesland lag im heißen Monat Juli 2016 auf dem Niveau wie vor über 100 Jahren und liegt wieder am Trendkanal der letzten hundert Jahre. Die Simulationen zeigen aktuell eine Spanne von ca. 2,8 Grad und vor allem, dass fast alle Simulationen bereits aktuell schon deutlich bis extrem vom Messwert abweichen, wobei die Spanne ca. das 5-Fache der angeblich zulässigen, restlichen 0,6 Grad Temperaturerhöhung beträgt. Mit dieser extremen Start-Ungenauigkeit trotz Kalibrierung werden die nächsten 100 Jahre simuliert. Um das Problem zu zeigen, die Grafik für Bayern.

Bild 37 Lufttemperaturen Monat Juli Bayern von 1881 – 2016. Vom Autor um Linien ergänzt. Quelle: DWD Deutscher Klimaatlas

Diese Grafik (Bild 37) beruhigt: Nur wenige der vielen Simulationen weisen im Jahr 2100 einen höheren Temperaturwert aus als er bereits vorkam und damit schon belegbar überlebt wurde. Ansonsten liegen alle Simulationen im schon „erlebten“ Korridor. Die Simulationsspanne im Jahr 2100 überstreicht einen Temperaturbereich von ca. 3,6 Grad. Es kann somit wärmer, kälter, oder gleich werden. Eigentlich kann man sich problemlos jede Wunschtemperatur aussuchen. Zumindest Bayern kann den kommenden 100 Jahren damit (simuliert) vollkommen sorgenfrei entgegensehen. Es würde nicht wundern, wenn die CSU im nächsten Wahlk(r)ampf behauptet, das wäre alleine ihr Verdienst. Dem steht jedoch das mangelnde Wissen ihrer Umweltministerin im Weg[14][11].

Bayerns Umweltministerin ist überzeugt, dass Bayern bis zum Jahr 2100 um 4,5 Grad wärmer wird, sofern man nicht sofort CO2 reduziert. Zwar kommen nur wenige der ca. 20 Simulationsläufe überhaupt in diese Temperaturnähe. Doch eine Klimafachkraft mit der Ausbildung Kauffrau kann dieses simulierte Restrisiko welches ihr wohl von einer „Klima-Simulationsfachkraft“ berichtet wurde für Bayerns Bürger selbstverständlich nicht eingehen:

Bayerischer Landtag 2. Dezember 2015: Umweltministerin Ulrike Scharf zeichnete in ihrer Regierungserklärung zur bayerischen Klimapolitik ein dramatisches Bild: Danach droht laut einer neuen Prognose noch in diesem Jahrhundert im Freistaat ein Temperaturanstieg um bis zu 4,5 Grad Celsius. ... Die bayerische Staatsregierung, so Scharf, unterstütze das Ziel einer kohlenstoff-freien Weltwirtschaft.

SPD, Freien Wählern und Grünen war das noch zu wenig Dramatik, womit sich mangelndes Wissen zu „die am wenigsten Unwissende“ positiviert. Es wird damit allerdings wohl weniger ein Klimaalarm aufgedeckt, als die Zurschaustellung der Oppositionsproblematik in Bayern. Wenn die CSU nichts weiß, toppt es die Opposition.

Informativ sind im Bild 37 auch die 0,6 Grad Temperaturerhöhung eingezeichnet, um die sich nach dem Klimagipfel-Beschluss von 2015 die Welttemperatur bis zum Jahr 2100 maximal erhöhen darf, damit die Erde nicht Klima-kollabiert. Jeder sollt sich selbst fragen, ob dieser Grenzwert sinnvoll sein kann und wie Simulationen, welche nicht einmal Bayern aktuell genauer als mit 2,8 Grad Fehlerspanne abbilden können, für die gesamte Erde „wissen“, dass +0,6 Grad in 100 Jahren diese unumkehrbar „zum Kippen“ bringen.

Niederschlag

(Aus der Klimainformation) Bild 38 [1] Bildtext: Im Jahr 2015 fiel weniger Niederschlag als im Vergleichszeitraum 1881-2015, insgesamt hat die Niederschlagsmenge seit 1881 jedoch um gut 10 % zugenommen. Die Klimasimulation im rechten unteren Teil der Abbildung lässt für die Zukunft einen weiteren leichten Anstieg der Niederschlagsmengen erwarten.

Sichtung Niederschlag mit Zusatzinformation

Was sagt eine ganz aktuelle Untersuchung des DWD zum Niederschlag:

Winterhalbjahr:

[10] Sowohl für den meteorologischen als auch den hydrologischen Winter ist die Häufigkeit hoher täglicher Regenmengen demnach im Verlaufe des Untersuchungszeitraums um rund 25% angestiegen (vgl. Abb. 1). Dabei unterscheidet sich die Entwicklung in den einzelnen Regionen Deutschlands nur unwesentlich voneinander. In beiden Fällen, insbesondere aber für die meteorologischen Wintermonate, lässt sich jedoch nicht mit letzter Sicherheit sagen, inwieweit der beobachtete Anstieg auf die natürliche Klimavariabilität zurückzuführen ist. Für eine solche Differenzierung reicht selbst die Länge dieser Zeitreihen nicht aus.

Sommerhalbjahr:

[10] Für den Sommer (meteorologisch sowie hydrologisch) lassen sich dagegen praktisch keine Trends identifizieren. Hier dominieren kurz- und längerfristige zyklische Variabilitäten. Zudem verlief die Starkniederschlagsentwicklung seit 1951 in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich, wodurch das indifferente Gesamtbild zu dieser Jahreszeit noch weiter verstärkt wird. Lediglich für den hydrologischen Sommer3 und den höchsten ausgewerteten Schwellenwert ist für die Südhälfte Deutschlands eine leichte Zunahme erkennbar.

[10]Für kürzere Dauerstufen von weniger als 24 Stunden liegen konkret für das Gebiet von Deutschland bislang noch recht wenige Erkenntnisse zum Trendverhalten von Starkniederschlägen vor

Gemäß erster Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung dieser Daten weisen die hohen Niederschlagsschwellen10 der Dauerstufe 60 Minuten während der Monate Mai bis September in den meisten Regionen Deutschlands im Zeitraum 1965 bis 2015 häufiger einen negativen als einen positiven Trend auf. Allerdings unterscheidet sich die Anzahl der Stationen mit einem Rückgang der Starkniederschläge zumeist nicht markant von der Anzahl der Stationen mit einer Zunahme.

[10] Fazit

Die Häufigkeit von Starkniederschlägen der Dauerstufe 24 Stunden hat in Deutschland in den vergangenen 65 Jahren im Winter bereits um rund 25% zugenommen. Gemäß den Projektionen regionaler Klimamodelle ist davon auszugehen, dass sich dieser Anstieg bis zum Jahre 2100 in etwa der gleichen Größenordnung weiter fortsetzen wird. Für die Sommermonate ist dagegen bislang kein eindeutiger Trend auszumachen. Bezüglich der Intensität der Starkniederschläge auf dieser Zeitskala gilt grundsätzlich Ähnliches.

Bild 39 hilft zur Erklärung. Wenn man genauer hinsieht, könnte man sagen, dass es im Sommer sowieso nicht, aber auch im Winter keinen wirklichen Trend gibt, wie es laut dem Klimawandel überall publiziert wird. Aber Computer-Statistik ist unerbittlich. Irgend ein Trend lässt sich trotz größter Streuungen rein numerisch immer berechnen, der Rest ist dann der Glaube daran.

Bild 39[16] Sommer- und Winterniederschlag von 1901 – 2007

Wenn man bedenkt, dass sich die Niederschlagsmenge Deutschlands seit 1881 lediglich um 10 % verändert haben soll, ist der Einfluss eines Klimawandels schon fast auszuschließen, beziehungsweise nicht nachweisbar. Denn 10 % Änderung in diesem Zeitraum dürften weit unter der globalen Mess-Unsicherheit dieser langen Reihe liegen. Und ausgerechnet die kurzen, aber extremen Niederschläge (welchen angeblich zu den jüngsten Überschwemmungen geführt haben) nehmen laut dem DWD im Sommerhalbjahr eher ab.

Bleibt noch ein Blick auf die angeblich steigenden Extremniederschläge (Bild 40). Seit dem Beginn der Grafik um 1950 ist keine Änderung und auf gar keinen Fall eine Klimawandel-bedingte Erhöhung sichtbar.

Bild 40[23] Anzahl der Tage mit mindestens 30 mm Niederschlag pro Jahr für Deutschland lt. CSC

Fazit zum Niederschlag

Die Beschreibung lässt konsequent wichtige Detailinformationen weg, indem sie die Jahreszeit-Abhängigkeiten nicht detailliert. Damit erfährt niemand, dass die bisherigen Vorhersagen für mehr Starkniederschlag im Sommerhalbjahr nicht eingetroffen sind. Auch über die bekannten, wichtigen Bezüge zu den jüngsten Flutereignissen (nicht Klimawandel-bedingt) wird nicht informiert.

Zusatzinformation zur Niederschlagsmodellierung

Im Klimareport Bayern 2015 ist ein gutes Beispiel für die Ungenauigkeit von Niederschlagsmodellierungen gezeigt. Obwohl nicht global, sondern nur ein Ort simuliert wird, weichen Messergebnisse und Simulationswerte häufig stark voneinander ab und aktuell stimmt überhaupt nichts mehr. Zusätzlich musste eine „Biaskorrektur“ erfolgen. Es hat demnach nicht einmal der Mittelwert übereingestimmt. Wer behauptet bei solchen Fehlern wären aber die weiteren 100 Jahre „genau“ simulierbar, muss schon sehr Computergläubig sein. Aber die Vorschau kann man heute ja nicht überprüfen.

Bild 41 Vergleich Niederschlag Zugspitze, Messwerte und Modellierung. Quelle: Klimareport Bayern 2015 Abbildung 1

Dieses (beim Niederschlag besonders große) Simulationsproblem ist bekannt und wird etwas „entfernt“ von der Mainstream-Klimawissenschaft auch ganz leise diskutiert:

[29] NEUE STUDIE ZEIGT ERHEBLICHE DIFFERENZEN ZWISCHEN KLIMAARCHIVEN UND KLIMAMODELLEN - Das Klima der Erde scheint in den letzten 7000 Jahren sehr viel unbeständiger gewesen zu sein als bisher gedacht.

Über Zeiträume von Jahren und Jahrzehnten stimmten Mess- bzw. Klimaarchivdaten und Modellläufe recht gut überein. Doch je länger die Zeitskalen, desto größer wurde die Diskrepanz – am stärksten in tropischen Meeresregionen. Auf tausendjähriger Zeitskala unterschätzten gängige Klimamodelle die aus den Klimaarchiven rekonstruierten Schwankungen der Meeresoberflächentemperaturen um den Faktor 50.

Theoretisch gibt es nun zwei denkbare Erklärungen“, so Thomas Laepple. „Entweder liefern die Klimaarchive keine verlässlichen Temperaturdaten, oder die Klimamodelle unterschätzen die Variabilität des Klimas. Vielleicht stimmt auch beides ein bisschen.

Zusatzinformation: Klimamodelle rekonstruieren Niederschlagsentwicklungen nur mit gröbsten Fehlern

Klar, dass darüber in der Klimainformation nicht der kleinste Hinweis zu finden ist.

Kapitel: Übersichtskarte zu möglichen Handlungsfeldern eines Klimawandels in Deutschland

[1] Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung einer Studie zur „Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel“ im November 2015 hat der Deutsche Wetterdienst auf seinen Internetseiten eine Karte veröffentlicht, die einen Überblick über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Deutschlands bietet und daraus resultierende Schäden, Veränderungen und Beeinträchtigungen prognostiziert.

Dieses Kapitel wird nicht rezensiert. Wer an eine „Vorhersagegenauigkeit“ von Klima-Simulationen die mit ungenauen Daten kalibriert sind glaubt, dem ist eigentlich nicht zu helfen. Leider ist diese Spezies jedoch häufig anzutreffen.

Basisparameter des anthropogenen Klimawandels

Dieses Kapitel fehlt in der Klimainformation, wirklich nirgendwo ist auch nur ein kleinster Hinweis dazu zu finden. Dabei geht es um die Frage, wie genau die angeblich sicheren Aussagen zum Klimawandel wirklich sind.

Korrelation CO2-Eintrag und Temperatur
Wie in der Rezension an einigen Stellen gezeigt wurde, verläuft der CO2-Eintrag (steigt überproportional stetig an) und der Temperaturverlauf über weite Strecken ohne Korrelation, teilweise sogar gegenläufig. Aufgrund der enormen natürlichen Temperatur- und Wetterstreuungen reichen für die meisten Einflüsse auch die 30 Jahre Meteorologischer Messzeitraum zur Belegung stabiler Trends nicht wirklich aus.

Welttemperatur ohne menschlichen Einfluss
An der „naturgegebenen Welttemperatur“ wird laufend gedreht. Mal beträgt sie 15 Grad, dann fällt sie plötzlich auf 13,9 Grad: M. Limburg „Mit 15 °C ist die Erde perfekt“, jetzt sollen nur 14,8 °C eine unerträgliche Erwärmung sein!“. Dabei darf das gar nicht sein, denn die „richtige“ Temperatur wird physikalisch genau berechnet und „driftet“ nicht. Auf die Fragestellung, ob das Klima alarmistisch wäre, oder einfach nur normal, hat dies einen gewaltigen Einfluss.

CO2-Sensitivität
Max Plank Institut für Meteorologie: Der Wert der Klimasensitivität liegt nach Einschätzung des fünften Sachstandsberichts des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wahrscheinlich zwischen 1,5 und 4,5 °C und umfasst somit eine Unsicherheit, die sich seit den frühen Untersuchungen der Klimasensitivität in den 1970er Jahren nicht verringert hat.

Frühere Schätzungen des Effektes deuteten darauf hin, dass er alle anderen positiven Rückkopplungen aufheben könnte, was zu einer Klimasensitivität von nur 1 °C führen würde. Durch das Integrieren des Iris-Effekts in das MPI-M Erdsystemmodell zeigten Mauritsen und Stevens, dass die vom Iris-Effekt verursachte, trockenere Atmosphäre zu weniger Wolken führt und somit den verminderten Treibhauseffekt durch weniger hohe Wolken aufhebt. Diese Verringerung von hohen Wolken verstärkt zudem Änderungen des Wasserkreislaufs. Sowohl eine niedrigere Klimasensitivität von etwa 2 °C als auch eine verstärkte hydrologische Änderung könnten die Modelle näher an die besten Schätzungen aus Beobachtungen heranbringen.

Laut einer aktuellen Studie ist zu erwarten, dass man die Unsicherheit mit dieser Wartetaktik in den nächsten 15 Jahren halbieren kann. Aber auch die Theorie, die jener Studie zugrunde liegt, wird kritisiert und es ist daher wahrscheinlich, dass es mehr Zeit beansprucht, als angenommen wird.

Man nimmt also neuerdings an, dass die Klimasensitivität eher zwischen 1 ... 2 °C liegt und damit am unteren, vom IPCC angegebenen Bereich (was Klimakritiker schon längst annehmen). Und man hofft, es in den nächsten 15 Jahren etwas genauer zu wissen, eher aber nicht.

Fazit

Nicht allen ist klar, dass in der angeblich „gesicherten“ Wissenschaft gerade bezüglich der wichtigen Parameter schon immer und vor allem weiterhin so eklatante Ungenauigkeiten bestehen. Trotzdem werden damit seit den 1970er Jahren fleißig und regelmäßig Weltuntergänge simuliert.

Wer sich (was die vielen Simulationsprojektions-Bilder zeigen) wundert, warum die Zukunftsprojektionen teils abhängig vom Forschungsinstitut so gewaltig unterschiedlich ausfallen, findet darin eine Lösung.

Abschließende Zusammenfassung des Autors (Teil 1 / 2)

Wenn das, was diese Fachstelle abgeliefert hat das Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit sein soll, dann fällt fast jede Publizierung auf EIKE automatisch darunter. Geht es etwas darüber hinaus, indem zum Beispiel anstelle nur zu Zitieren und zu Kopieren eigene Gedanken zugefügt werden, wird man wohl zum ernannten Professor. Auch das würde sich dann auf EIKE oft finden.

Doch Ironie beiseite:

Was als Information für Abgeordnete abgeliefert wurde, ist eine oberflächliche Auftragsarbeit mit dem Untertitel „lustlose Propagandapublikation“. Wenn dies das Informationsniveau ist, aus dem heraus Abgeordnete entscheiden sollen, mal so nebenbei zig Milliarden EUR aus dem Bundesetat in einen mit 100 Milliarden EUR gestarteten Klimafonds zu schaufeln oder Deutschland vollkommen zu dekarbonisieren, dann „Guten Nacht“ für den ehemaligen Wissenschaftsstandort Deutschland.

Es kann natürlich auch sein, dass dieser „Wissenschaftliche Dienst“ sich bewusst dümmer gestellt hat als er ist, um nicht mit einer richtigen, aber politisch falschen Aussage, ins Fettnäpfchen zu treten und dadurch Finanzmittel oder Karrieren zu gefährden. Im vermerkelten Deutschland inzwischen eine latente, nicht zu unterschätzende Gefahr. Dummheit wird immer unterstützt wenn sie nützlich ist, falsche Gedanken nie.

Als Ergebnis lässt sich feststellen, dass es (rein persönliche Meinung des Autors) auch dem Wissenschaftlichen Dienst nicht gelungen ist, im Zeitraum der letzten 20 Jahre einen signifikanten (negativen) Klimawandeleinfluss zu finden. Der Autor hofft auch gezeigt zu haben, wie oft (nicht nur) beim Klimawandel Behauptungen aufgestellt werden die einer Nachprüfung nicht stand halten.

Etwas Erfreuliches ließ sich trotzdem entdecken

Es ist keine Information vom Potsdamer PIK gelistet. Da stellt sich die Frage: Ist die einzige Person, welche sich in Berlin noch von dieser Fließband-Klima-Hysterie-Produktionsabteilung beeinflussen lässt Frau Umweltministerin Hendricks (und die Grünen[17])? Das würde hoffen lassen.

Bild 42 [17] Screenshot eines Videos „Wie geht es weiter nach dem Abkommen von Paris?“ mit Prof. Schellnhuber (PIK) und Anton Hofreiter Bündnis 90 / Die GrüneN

Wie unsachlich diffamierend die Debatte um den Klimawandel selbst von „Wissenschaftlern“ geführt wird, zeigt immer wieder neu beispielhaft die Informationsseite der Klimaberaterin von Umweltministerin Hendricks, C. Kemfert.

Klimaretter.Info: Klimaleugner sagen Glück Auf

Darin wird auch die Aussage: "Wir befinden uns heute in einem sich verstärkenden Klimawandel, der auch vor unserer Haustür nicht mehr Halt macht" als richtig dargestellt.

Jeder Leser darf sich anhand der Rezension fragen, ob dieses Statement auf der Homepage der Klimafachfrau diskussionslos als wahr angenommen werden kann. Frau Hendricks scheint es nicht zu stören (bzw. sie wünscht nur Berater, welche ihre Klimahysterie unterstützen), von jemandem beraten zu werden der offen verkündet, an Neutralität und der Bewertung von Fakten kein Interesse zu haben[30].

Hoffen wir, dass auch ein paar Abgeordnete diese Rezension lesen und den Mut haben, sich eigene Gedanken über den angeblich für jedes Negativereignis verantwortlichen Klimawandel zu machen (und dies in Abstimmungen auch zu äußern).

Quellen (Teil 1 / 2)

[1] Wissenschaftliche Dienste Dokumentation : WD 8 - 3000 – 049/16 Extreme Wetter- und Naturereignisse in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren

[2] Munich Re: April 2016 NatCatSERVICE Schadenereignisse in Deutschland 1980 – 2015

[3] MunichRe Juli 2012: NATCATSERVICE Naturkatastrophen in Deutschland 1970 – 2011

[4] WIKIPEDIA Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland 1750 - 2016

https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland

[5] EIKE 30.07.2016: Weltweiter Temperaturrekord gemessen?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/weltweiter-temperaturrekord-gemessen/

[6] EIKE 29.07.2016: Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bayerischer-klimakongress-2016-in-wuerzburg/

[7] Deutscher Wetterdienst Agrarmeteorologie Weihenstephan, Dr. Harald Maier, Foliensatz: Klimawandel in Bayern Veränderungen und Perspektiven

[8] Bayerisches Landesamt für Umwelt, Referat Grundwassermonitoring, Dr. Jörg Neumann, Foliensatz: Klimawandel in Bayern – Was passiert mit unserem Grundwasser?

[9] EIKE 07.02.2016: Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-himmel-faellt-uns-auf-den-kopf-und-ohne-die-glaskugel-im-computer-wuerden-wir-es-nie-erfahren/

[10] DWD, Geschäftsbereich Klima und Umwelt, Paul Becker, Andreas Becker, Clementine Dalelane, Thomas Deutschländer, Thomas Junghänel und Andreas Walter, Stand: 19.07.2016: Die Entwicklung von Starkniederschlägen in Deutschland Plädoyer für eine differenzierte Betrachtung

[11] EIKE 21.11.2015: Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-bayerische-umweltministerin-frau-scharf-extremwetter-extrem-hochwasser-und-die-unberechenbarkeit-des-wetters-nehmen-zu-doch-stimmt-das-wirklich/

[12] EIKE 06.11.2015: Langfrist-Temperaturverläufe Deutschlands: Das Phänomen der „Temperaturstufen“

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/langfrist-temperaturverlaeufe-deutschlands-das-phaenomen-der-temperaturstufen/

[13] EIKE 06.07.2016 : Das Unwetter bei Simbach am Inn – Ein Nachtrag zur Debatte im Bayerischen Landtag

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/das-unwetter-bei-simbach-am-inn-ein-nachtrag-zur-debatte-im-bayerischen-landtag/

[14] EIKE 09.06.2016: An den Unwettern ist der Mensch eher nicht schuld – aber ganz sicher an deren Folgen

Darstellung des Unwetters um Simbach Niederbayern

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/an-den-unwettern-ist-der-mensch-eher-nicht-schuld-aber-ganz-sicher-an-deren-folgen/

[15] Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen 2015, Dr.StefanieGroll: Brennpunkte des Klimawandels in Deutschland

[16] Bildungsserver wiki: Klimaänderungen in Deutschland

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Klima%C3%A4nderungen_in_Deutschland

[17] Bündnis 90 / Die Grünen: Die Klima-Uhr Ab jetzt wird's kritisch

https://www.gruene-bundestag.de/themen/klimaschutz/ab-jetzt-wirds-kritisch-06-01-2016.html

[18] Munich Re Geo Risks Research/Corporate Climate Centre, Prof. Dr. Peter Höppe. Foliensatz zur FAchtagung „Klimaschutz: Kälte und Klimatechnik in der Energiewende“, Berlin 11.4.2016: Wirtschaftliche und Gesellschaftliche Gefahren des Klimawandels

[19] Swiss Re SIGMA Report No 1 /2016: Natural catastrophes and man-made disasters in 2015

[20] EIKE Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch: Der Monat Juli wurde wärmer, in Deutschland aber nur wegen des Wärmeinseleffektes (WI), einer höheren Sonnenscheindauer und geänderter Wetterlagenhäufigkeiten

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-monat-juli-wurde-waermer-in-deutschland-aber-nur-wegen-des-waermeinseleffektes-wi-einer-hoeheren-sonnenscheindauer-und-geaenderter-wetterlagenhaeufigkeiten/

[21] EIKE 01.06.2015: In Deutschland kein Klimawandel in Sicht – das kann die SZ nicht auf sich sitzen lassen (Teil2)

Sichtung UBA Klimamonitoringbericht Teil 2

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/in-deutschland-kein-klimawandel-in-sicht-das-kann-die-sz-nicht-auf-sich-sitzen-lassen-teil2/

[22] EIKE 29.07.2016: Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bayerischer-klimakongress-2016-in-wuerzburg/

[23] CSC Climate Service Center, Publizierung: Ergebnisse und Auswertungen der Recherche zur Entwicklung von Extremwetterereignissen in Deutschland

[24] EIKE 14.04.2016 9. IKEK, Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckart Puls: Extremwetter-Ereignisse : Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC?

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/9-ikek-dipl-meteorologe-klaus-eckart-pulsextremwetter-ereignisse-was-finden-die-wetterdienste-was-schreibt-der-klimarat-ipcc/

[25] UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel

[26] EIKE 10.08.2016: Tollhaus Berlin – Forscher sollen nachträglich die „Wissens- und Entscheidungsbasis“ für das verabschiedete 1,5 Grad Ziel suchen

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/tollhaus-berlin-forscher-sollen-nachtraeglich-die-wissens-und-entscheidungsbasis-fuer-das-verabschiedete-15-grad-ziel-suchen/

[27] kaltesonne, 9. August 2016, Uli Weber: Die Dekarbonisierung der Welt: Ist der natürliche CO2-Kreislauf wirklich „settled Science“?

http://www.kaltesonne.de/die-dekarbonisierung-der-welt-ist-der-naturliche-co2-kreislauf-wirklich-%e2%80%9esettled-science/

[28] EIKE 05.08.2015: Nicht ewig leiden die Wälder- Wie der deutsche Wald innerhalb von drei Monaten genesen ist

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/nicht-ewig-leiden-die-waelder-wie-der-deutsche-wald-innerhalb-von-drei-monaten-genesen-ist/

[29] kaltesonne 22. November 2014: Neue AWI-Studie warnt: Klimamodelle unterschätzen natürliche Schwankungen der Meeresoberflächentemperaturen um den Faktor 50

[30] EIKE 23.07.2016: Der Unterschied in der Klimawandel-Berichterstattung: Kritik an der Berichterstattung des Portals Klimaretter.Info

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-unterschied-in-der-klimawandel-berichterstattung/

19 Aug 08:56

Organisms might be quantum machines

19 Aug 08:56

Megaprocessor – A micro-processor built large

19 Aug 08:56

Xeon Phi: Silicon Photonics und Knights Mill für Server

Nach weit über einem Jahrzehnt wird es Licht: Intel vernetzt Datacenter mit Silicon Photonics, die in der ersten Version 100 GBit pro Sekunde übertragen. Nächstes Jahr soll Knights Mill erscheinen, ein Xeon Phi mit für Deep Learning optimierten Befehlssätzen. (Silicon Nanophotonics, IDF)
19 Aug 08:53

Groove Music lets you refine playlist curation

Microsoft is playing an ambitious but cautious game with Groove Music under Windows 10 Mobile, with a long 'beta' programme using the Windows Insiders on the Fast ring as testers. Today brings v3.6.2397.0, with changelog below. Top of the improvements list is probably the ability to refine Your Groove playlists, plus being able to correct album meta data on the fly.

18 Aug 16:08

WhatsApp for Windows Phone snags a bunch of UI changes in latest update

by John Callaham

The popular messaging app WhatsApp for Windows Phone has been updated this week. It brings a bunch of user interface changes that were previously included in the beta version of the same app.

18 Aug 16:03

Microsoft's PowerShell is now open source; available for Linux and OS X

by John Callaham

Microsoft has made its PowerShell command line shell and automation system tools available to the open source developer community. It has also launched versions of PowerShell for Linux and OS X.

18 Aug 12:19

Best Solid State Drives (SSDs) for Windows PCs

by Rich Edmonds
18 Aug 09:25

Wortschatz vergrößern: So bringst du deine Eloquenz auf Hochtouren

by Daniel Hüfner

Wie groß ist mein Wortschatz überhaupt und wie kann ich ihn schnell und einfach vergrößern? Tipps für mehr Eloquenz.

Vergesst den Wortschatz-Test

Schon gehört? Eine neue Sau wird durchs Social Web gejagt: Seit Tagen schon teilen Tausende Facebook-Nutzer stolz ihre Ergebnisse beim „Online Test zur deutschen Wortschatzgröße“. Ein geniales wie simples Prinzip: Der Nutzer muss aus jeweils vier Lösungsvorschlägen abwechselnd das richtige Synonym beziehungsweise Antonym zu vorgegebenen Wörtern wählen. Abschließend wird angeblich ausgewertet, wie groß der deutsche Wortschatz des Spielers ist. Sätze wie „Du bist wie Johann Wolfgang von Goethe! Du kannst sogar neue Wörter erfinden, die den deutschen Duden erweitern“, sind keine Seltenheit, nein, eigentlich sind sie sogar die Regel.

Auch wenn die Macher der Seite vorgeben, die Tests seien „durch wissenschaftliche Forschung und Auswertung von Online-Ressourcen erstellt“ worden, darf die Aussagekraft der Ergebnisse stark bezweifelt werden. Die Autoren von Online-Marketing-Rockstars sprechen von reinen „Fantasie-Werten“, bis auf wenige Ausnahmen seien die Fragen extrem einfach. Das ist wohl auch gewollt, da positive Testergebnisse vom Nutzer eher verbreitet werden als schlechte.

Der aktive Wortschatz eines deutschen Muttersprachlers umfasst maximal 15.000 Wörter. Diesen kann man trainieren. (Foto: istockphoto.com)
Der aktive Wortschatz eines deutschen Muttersprachlers umfasst im Schnitt maximal 15.000 Wörter. Diesen kann man mit verschiedenen Übungen trainieren. (Foto: istockphoto.com)

Der Erkenntnisgewinn für Nutzer ist jedenfalls gering: Was sollen 50 einfache Fragen auch aussagen über die Größe des Wortschatzes? Um halbwegs valide Ergebnisse zu erzielen, müsste der Test nicht nur umfangreicher sein, er müsste zudem auch Fremdwörter abfragen und bestenfalls sogar auf das Multiple-Choice-Verfahren verzichten. Viel interessanter ist ohnehin die Frage, wie sich der eigene Wortschatz überhaupt wirksam vergrößern lässt. Gibt es Tipps und Strategien?

Aktiver und passiver Wortschatz

Dazu muss man wissen: Es gibt zwei Arten von Wortschätzen, den aktiven und passiven. Der aktive Wortschatz umfasst alle Wörter, die wir im Alltag auch tatsächlich beim Sprechen und Schreiben verwenden. Zum passiven Wortschatz zählen hingegen alle Wörter, die man beim Lesen oder im Gespräch erkennt und versteht. Diesen erweitert man ständig und unbewusst. Bei deutschen Muttersprachlern wird der Umfang auf zwischen 10.000 und 100.000 Wörter geschätzt.

Schwieriger ist es beim aktiven Wortschatz: Von vielleicht 100.000 passiv im Kopf gespeicherten Wörtern setzen wir nach Schätzungen im Schnitt nur 8.000 bis maximal 15.000 Wörter wirklich ein. Vor allem ein großer aktiver Wortschatz trägt aber dazu bei, in Gesprächen mit Eloquenz zu punkten und eine virtuose Schreibe an den Tag zu legen. Wie sich der Wortschatz effektiv trainieren lässt, zeigen die folgenden Tipps.

Lies anspruchsvolle Bücher

Wer regelmäßig ein Buch in die Hand nimmt, kann seinen Wortschatz wirksam trainieren. Aber Vorsicht: Leichte Lesekost genügt nicht. Blick auch mal über den Tellerrand hinaus und trau dich, anspruchsvolle Literatur aus verschiedenen Genres zu lesen. Probier zur Abwechslung statt einem Krimi von Stephen King doch mal die Biographie eines Politikers oder ein wissenschaftliches Sachbuch aus. Je mehr unterschiedliche Wörter auf dein Gehirn einprasseln, desto größer der Lerneffekt.

Wende die Notiz-Methode an

Wer viel liest und nichts behält, ist wie jemand, der jagt und niemals fängt, besagt ein deutsches Sprichwort. Um also neu in Büchern oder Texten entdeckte Wörter nicht so schnell zu vergessen, hilft es, die folgende Notiz-Methode anzuwenden:

Notiere jedes Wort, das du nicht kennst oder selten benutzt, auf einem Zettel. Aus dieser Wortliste wählst du anschließend drei Wörter aus, die du am nächsten Tag beispielsweise im Büro so oft wie möglich verwendest. Nach zwei Tagen hast die Wörter fest im Wortschatz verankert? Super, jetzt nimm die nächsten drei.

Löse Kreuzworträtsel

Der aktive Wortschatz lässt sich natürlich auch spielerisch erweitern. Eine gute Möglichkeit ist beispielsweise das Lösen von Kreuzworträtseln in Zeitschriften. Alternativ bietet sich eine Partie Scrabble nach Feierabend an. Vorteil: Hier lässt sich zusätzlich vom Wortschatz der Mitspieler profitieren.

Übersetze Texte

Wer einer Fremdsprache mächtig ist, kann seine Sprachfertigkeiten prima nutzen, um auch seinen deutschen Wortschatz zu trainieren. Nur ein Beispiel: Schnapp dir einen spannenden Text aus einem englischsprachigen Online-Medium und übersetze ihn frei Schnauze ins Deutsche.

Ganz wichtig: Lass das Wörterbuch im Regal stehen versuch auch nicht, die Sätze 1:1 zu übersetzen. Die Hauptsache ist, dass der Text sich für Muttersprachler am Ende flüssig liest. Durch diese Technik kannst du vor allem deinen passiven Wortschatz trainieren.

Schmücke Wörter aus

Auch eine schöne Übung: Nimm eine alte Tageszeitung zur Hand und erfinde zu jedem Substantiv ein Adjektiv, zu jedem Verb ein Adverb. Es wird also aus „Der Professor betonte in seiner Rede vor den Studenten ..." „Der graubärtige Professor betonte lautstark in seiner vielbeachteten Rede vor den randalierenden Studenten ...". Den Spaß kann man sich übrigens auch gut mit Kollegen oder der Familie teilen.

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Einen nützlichen Service bieten außerdem die Newsletter von neues-wort.de oder wortkalender.de. Wie die Namen schon vermuten lassen, bekommen Abonnenten jeden Tag per E-Mail ein neues Fremdwort ins Postfach geschickt – inklusive Erklärung. Das sind aufs Jahr gerechnet zwar maximal 365 neu erlernte Wörter, dafür ist der Lernaufwand jedoch gering.

Mehr zum Thema Wortschatz: „Streich diese 5 Wörter aus deinem Wortschatz – sie schaden deiner Karriere

18 Aug 08:26

So geht Influencer-Marketing: 3 Best-Practice-Beispiele

by Christian Chyzyk

In den letzten Monaten hat sich Influencer-Marketing zu einem beliebten Werbekanal entwickelt. Unser Gastautor stellt drei Best-Practices vor – und erklärt, was ihr davon lernen könnt.

Während gängige Formate wie TV-Spots wegen Reizüberflutung und Glaubwürdigkeitsproblemen stetig an Werbewirkungskraft einbüßen, wird die Branche momentan von einem wahren Influencer-Marketing-Hype gepackt. Ohne Frage: Das Werben über digitale Meinungsführer hat Konjunktur. Aber welchen Influencer-Marken-Kooperationen ist es bislang am besten gelungen, Markenbotschaften und/oder Produkte überzeugend in die Erlebniswelten der jeweiligen Zielgruppen einzubinden? Christian Chyzyk, CEO und Gründer der Influencer-Marketing-Plattform Reachhero, stellt drei Best-Practice-Beispiele vor und erklärt, was andere Marken davon lernen können.

1. Red Bull

Der Kanal: Snapchat

Das Konzept: Anfang 2015 lies der Energy-Drink-Riese Mark McMorris, kanadischer Snowboarder und Gewinner der Extremsportveranstaltung X-Games, ans Steuer seines Snapchat-Accounts. Das Spannende: McMorris gewährte den Usern einen Blick hinter die Kulissen der Extremsportwelt. So startete er mit dem Besuch eines Surf-Shops in San Diego und machte sich gegen Nachmittag auf zu einer Tour auf die Big Bear Mountains.

Das Ergebnis: Für Red Bull war die Kooperation ein voller Erfolg. McMorris passte perfekt zum Image der Marke, die sich damit rühmt, extreme Lifestyles zu unterstützen. Der Inhalt war relevant für die Zielgruppe und bot enormes Unterhaltungspotential. Besonderes Bonbon für Red Bull: Durch die Aktion beglückte das Unternehmen nicht nur die eigene Userbase, sondern bekam auch Zugriff auf die Fans des Extremsportlers.

Das Learning: Das Beispiel Red Bull zeigt, wie wichtig es ist, dass die Marke zum Influencer passt. Den Lifestyle von McMorris mit einer Take-Over-Aktion ins Zentrum der Kampagne zu rücken war ein intelligenter Schachzug, um zu zeigen: Hier sind Markenwelt und Erlebniswelt des Influencers deckungsgleich.

2. Tourismusverband Sachsen

Those glorious mornings in Saxony. Red Riding @punkodelish in the woods of my home country. 🇩🇪 @simplysaxony #simplysaxony

A photo posted by max muench | @germanroamers (@muenchmax) on

Der Kanal: Instagram

Das Konzept: Um das Image von Sachsen im In- und Ausland positiv zu prägen, wurden Ende 2015 drei internationale Instagramer (aus Deutschland, Schweden und Kanada) vom Tourismusverband Sachsen gebeten, die Landschaften des ostdeutschen Bundeslandes zu erkunden und die Region aus ihrer ganz eigenen Perspektive und mit ihrer eigenen Bildsprache zu dokumentieren. In den Instagram-Posts wurde immer der offizielle Account des Verbandes (@simplysaxony) erwähnt und mit #simplysaxony vertaggt.

Das Ergebnis: Die Fotos der drei Instagramer erhielten insgesamt fast 90.000 Likes auf der Plattform und sorgten mit ihrer einnehmenden Optik dafür, dass zahlreiche Follower bereits in den Kommentaren deutlich machten, dass sie die Region zukünftig besuchen wollen. Inwiefern sich diese Aufmerksamkeit in wirkliche Besucher ummünzen lässt, ist schwer nachzuvollziehen. Für das Image von Sachsen als Tourismusziel war die Kooperation in jedem Fall ein Gewinn.

Die Learnings: Dass Influencer-Marketing nicht immer nur kurzfristige Ziele (z.B. das Ankurbeln der Verkaufszahlen oder mehr Klicks) verfolgen muss, zeigt das Beispiel des Tourismusverbands Sachsen gut. Über ansprechende und professionelle Fotografien der Landschafen werden die User emotional angesprochen und das Image des Bundeslandes wird positiv geprägt. Durch die Kooperation mit Instagramern aus drei Ländern werden zudem neben deutschen Reisewütigen auch internationale Globetrotter angesprochen. Ein Bonus: Indem der offizielle Account des Verbands in jedem Post erwähnt wird, sind auch hier einige zusätzliche Likes sicher.

3. GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen

Der Kanal: Youtube

Das Konzept: Um für den Ausbildungsberuf des Immobilienkaufmanns zu werben, kooperierte der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen mit Youtuber Julian Jarow. Die Idee: Der Influencer beschäftigt sich in einem Video mit der Frage seiner beruflichen Zukunft nach der Youtube-Karriere und stößt bei seiner Suche nach einigen Schwierigkeiten auf den Beruf des Immobilienkaufmanns. Ausgespielt wurde der Video-Content vor allem auf dem Zweitkanal Jarows (Julianvlogt) mit mehr als 280.000 Abonnenten. Beworben wurde die Kampagne zudem via Facebook, Twitter, Instagram und über den Haupt-Channel Jarows (über eine Million Abonnenten).

Das Ergebnis: Das Video, Anfang Mai 2016 veröffentlicht, wurde bislang über 77.000 Mal geklickt. Als Ergänzung zu klassischen Display-Schaltungen konnte die Content-Marketing-Offensive auf Youtube besonders die jüngere Zielgruppe unter 20 erreichen. Die direkte Auswirkung der Kampagne auf die Zahl der Bewerbungen wird sich jedoch erst in ein paar Wochen – zu Beginn des Ausbildungsjahres – beziffern lassen.

Die Learnings: Der Ansatz der GdW zeigt, dass Influencer-Kampagnen als Teil eines intelligenten Media-Mixes gut funktionieren können. Und das gerade dann, wenn die avisierte Zielgruppe ein bestimmtes Alter oder Geschlecht hat.

Der Autor

Christian Chyzyk ist Geschäftsführer von Reachhero, einem Online-Marktplatz, der einflussreiches Product-Placement in Social-Media-Kanälen vereinfachen will.

17 Aug 21:33

Türkei: "Ich kann nicht einfach Informationen unterdrücken"

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Bewertung der Türkei als Terror-Unterstützer entzweit die Bundesregierung. Das Innenministerium bleibt bei seiner Einschätzung und greift das Außenamt scharf an.
17 Aug 16:19

Offenbar

by Udo Vetter

Eine Mandantin streitet sich mit der Eigentümergemeinschaft eines Hauses darüber, ob sie als Wohnungseigentümerin einen Wasserschaden in der unten gelegenen Wohnung verursacht hat. Ich zitiere aus dem Schreiben des Verwalters:

Der eingeschaltete Gutachter konnte in dem Termin vor Ort keine konkrete Schadensursache ausmachen und vermutete einen Zusammenhang mit der Badezimmersanierung in Ihrer Wohnung. Auch die Firma S. konnte bis heute keine genaue Schadensursache nennen (die Firma S. geht wohl von einer kurzfristigen Verstopfung der Abwasserleitung aus).

Und jetzt die Begründung, warum die Mandantin den Schaden bezahlen soll und nicht die Eigentümergemeinschaft:

Da die Arbeiten in Ihrer Wohnung einen Tag vor dem Wasseraustritt abgeschlossen wurden, liegt offenbar die Sanierung im direkten Zusammenhang mit dem Schaden.

Argumentieren will schon gelernt sein. Hier sehe ich doch noch einigen Trainingsbedarf. Unsere Antwort wird eher kurz ausfallen und wird definitiv die Floskel „Wie Sie schon selbst schreiben…“ enthalten.

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17 Aug 14:31

Compressify und Compressor.io: Kostenlose Bild- und Video-Optimierung für die schnelle Website

by Dieter Petereit

Eine der Schwierigkeiten im Design aktueller Websites besteht darin, die Balance zwischen eindrucksvoller, multimedialer Erscheinung und hoher Performance zu finden. Um Bilder und - noch schwieriger - Videos in einem Atemzug mit dem Wort Performance nennen zu können, bedarf es pfiffiger Tools, von denen ich dir heute zwei vorstelle.

Compressor.io: Schlanke Bilder ohne sichtbare Verluste

Compressor.io ist ein Projekt des französischen Webentwicklers Stephane Lyver. Das Tool arbeitet webbasiert und erlaubt es, Bildmaterial in den Formaten JPG, PNG, GIF und SVG online zu komprimieren.

Compressor.io: Schneller Kompressor für verschiedene Formate. (Screenshot: t3n)
Compressor.io: Schneller Kompressor für verschiedene Formate. (Screenshot: t3n)

Die Vorgehensweise ist einfach: Du lädst das zu komprimierende Bild über den Website-Dialog hoch, wartest einen Moment und erhältst dann die Möglichkeit, es entweder optimiert wieder herunterzuladen oder in komprimierter Form in deinem Google Drive oder deiner Dropbox abzulegen.

Lyver verspricht bis zu 90 Prozent Optimierungspotenzial. Das konnte ich in meinen Tests nie erreichen. Ich lag stets zwischen 30 und 70 Prozent. Compressor.io kann Bilder mit und ohne Verluste an Bildinformationen verkleinern. Leider hat man keinen Einfluss darauf, welches Verfahren am konkreten Bild eingesetzt wird.

Das Hochladen einer ganzen Liste von Bildern ist ebenfalls nicht vorgesehen. Deshalb kann Compressor.io eher für den Gebrauch zwischendurch, also wenn es um eine Handvoll Bilder geht, empfohlen werden. Für größere Projekte nimmst du besser andere Werkzeuge.

Im Vergleich zu anderen Online-Kompressoren spricht für Compressor.io, dass es sich um JPG, PNG, GIF und SVG gleichermaßen kümmert. So musst du nicht verschiedene spezialisierte Dienste aufsuchen.

Compressify, der schnelle Videokompressor für Multimedia-Elemente

Videos online optimieren. Das klingt schon sportlich und das ist es auch. Und wenn ich dir jetzt Compressify vorstelle, dann muss von vornherein klar sein, dass es hier nicht darum geht, mehrminütige Videos von Datenballast zu befreien.

Vielmehr tritt Compressify an, kurze Videosequenzen einzuschmelzen. Das brauchst du etwa für die immer populärer werdenden bewegten Hintergründe oder Headersequenzen aktueller Websites. Eine Hero-Einheit als Video hat schon was.

Compressify: Flinker Verkleinerer überschaubarer Videosequenzen. (Screenshot: t3n)
Compressify: Flinker Verkleinerer überschaubarer Videosequenzen. (Screenshot: t3n)

Das kann Compressify wirklich. Ich habe es an drei verschiedenen Videos getestet. Das Ergebnis lag aber nie bei den maximal möglichen 60 Prozent, sondern bewegte sich stabil um 30 Prozent. Das ist bei dem größeren Ausgangsmaterial immer noch sehr nennenswert.

Compressify akzeptiert maximal 8 Megabyte große Videos und setzt sie dann unter Verwendung des VP9-Codecs ins WebM-Format um. Das sorgt für eine ordentliche Browser-Kompatibilität und passiert verhältnismäßig schnell. Gute zehn Minuten musste ich jedoch durchaus pro Video warten.

Nachdem Compressify das Video analysiert und komprimiert hat, wird es umgehend wieder auf deine Festplatte heruntergeladen. Von hier aus kannst du es dann ansehen und weiter verarbeiten, wobei du beachten musst, dass du dafür die entsprechenden Codecs auf deinem Computer benötigst.

Auf der Startseite des Dienstes steht ein Video zur Ansicht bereit, dessen linke Seite im Original belassen, während die rechte Seite komprimiert wurde. Optisch ist kein Unterschied zu erkennen, obwohl das Dateigewicht rechts um 50 Prozent niedriger ist.

Das optische Ergebnis kann ich nach meinen Tests bestätigen. Die Kompressionsquote war indes nicht so hoch. Nachdem der Dienst vollkommen kostenlos zu nutzen ist, bleibt nicht viel Raum für Meckereien. Ich werde die nächste Hero- oder Hintergrund-Sequenz sicherlich mit Compressify bearbeiten.

Was setzt du für solche Zwecke ein?

17 Aug 12:30

Teilchenbeschleuniger: Mögliches neues Boson weist auf fünfte Fundamentalkraft hin

Experimente an einem ungarischen Teilchenbeschleuniger liefern deutliche Hinweise auf ein neues Teilchen, das nicht vom Standardmodell der Teilchenphysik vorhergesagt wird. Seine Existenz könnte auf eine fünfte Fundamentalkraft hinweisen. Weitere Untersuchungen folgen noch. (Wissenschaft, Internet)