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05 Sep 07:50

Altonaer Museum: Mein Ort zum Träumen

by ZEIT ONLINE: kultur - Benedikt Erenz
Seejungfrauen, Indianer, Ritter – im Galionsfiguren-Saal des Altonaer Museums weisen sie den Weg ins Abenteuer. Für unseren Autor ist es ein Hamburger Lieblingsort.
05 Sep 07:50

Notvorräte: "Zehn Jahre lang haltbar"

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Pauline Schinkels
Philipp Nater verkauft Notvorräte. Seit die Regierung das Hamstern propagiert, klingelt ständig das Telefon. Für manche sei das wie eine Geldanlage in Dosen, sagt er.
05 Sep 07:50

Umwelthilfe: Händler verweigern Rücknahme von Elektroschrott

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Kunden dürfen bei größeren Handelsunternehmen alte Elektrogeräte abgeben. Laut einem Test der Deutschen Umwelthilfe bei 45 Firmen klappt das aber oft nicht.
29 Aug 14:21

Zivilschutzplan der Bundesregierung: Die verschwiegene Energiewende?

Zuerst die von der Tagesschau-Webseite veröffentlichte Meldung unter der Überschrift "Offenbar neuer Zivilschutzplan der Regierung Hamstern für den Notfall" (hier): 

Um auf einen Ernstfall besser vorbereitet zu sein, will die Bundesregierung offenbar nach langer Zeit die Richtlinien zum Zivilschutz aktualisieren. Einem Medienbericht zufolge sollen die Bürger wieder Vorräte anlegen - und zwar für einen Zeitraum von zehn Tagen.

Zum ersten Mal seit dem Ende des Kalten Krieges will die Bundesregierung die Bevölkerung einem Zeitungsbericht zufolge wieder zum Anlegen von Vorräten animieren, damit sie sich im Fall einer Katastrophe oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. "Die Bevölkerung wird angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten", zitierte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" aus einem Konzept für die zivile Verteidigung, das die Regierung am Mittwoch beschließen wolle.

Ausreichend Wasser für mehrere Tage

Dem Bericht zufolge soll die Bevölkerung im Notfall zum Selbstschutz fähig sein, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen, um eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser, Energie und Bargeld sicherzustellen. Daher solle die Bevölkerung auch angehalten werden, zur Erstversorgung für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Trinkwasser pro Person und Tag vorzuhalten, heiße es in dem vom Bundesinnenministerium erarbeiteten Text.

-------------- Ende des ARD-Textes ----------------------

Nun fragt man sich beunruhigt, welche "Katastrophe" oder welcher "bewaffnete Angriff" denn gemeint sein könnte. Darüber schweigt sich die Meldung aus. 

Was steckt aber dann hinter der Meldung? Zuerst einmal ist der Zeitpunkt der Aktion vielsagend, die Olympiade in Brasilien und der Beginn der Fußbalbundesliga. Für die Bevölkerung unangenehme Gesetzesvorlagen werden verdächtig oft zu Zeiten von großen Sportveranstaltungen im deutschen Parlament durchgewunken. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Wenn es also nicht "bewaffneter Angriff" ist, kann die "Katastrophe" - von der Bundesregierung verschwiegen - nur die Energiewende sein. Diese hat die ehemalige Stabilität des deutschen Stromnetzes gründlich ruiniert - verursacht durch Abschalten der Kernkraftwerke und stetig zunehmende Einspeisung von flatterndem Wind- und Sonnenstrom. Die Anzahl der notwendigen Eingriffe, um das deutsche Stromnetz noch im Gleichgewicht zu halten ( Stromverbrauchsmenge und Erzeugungsmenge müssen zu jedem Zeitpunkt gleich sein ), ist von früher mit kaum einer Handvoll pro Jahr aktuell auf mehrere Tausend pro Jahr gestiegen (hier) - mit weiterem Aufwärtstrend bei jedem neu hinzukommenden Windrad.

Im Klartext beseitigte jeder größere Eingriff den drohenden bundesweiten Black-Out! Weiter bekannt geworden für ein Ereignis, das haarscharf an der Black-Out-Katastrophe vorbeischrammte, ist der 9. Feb. 2012, aber ähnliche im Dunkeln der Bekanntheit gebliebene Situationen hat es mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mehrfach gegeben. Bei jahreszeitlich hohem Strombedarf liefen an diesem Wintertag des  9.2.2012 alle Grundlastkraftwerke unter Volldampf. Die eingespeiste Leistung von Photovoltaik- und Winkraftanlagen war dagegen praktisch Null. Grund war eine landesweite Windstille und bedeckter Himmel. Durch Eingriffe wurden alle alten Kohlekraftwerke aktiviert. Die fluktuierende Spitzenlast wurde von schnell reagierenden Gaskraftwerken geliefert. Nun fiel die russische Gaslieferung durch die Ukraine aus. Nur durch Notbetrieb eines mit Erdöl(!) betrieben Kraftwerks konnte der Black-Out gerade noch vermieden werden.

In 2017 soll nun auch das Kernkraftwerk Gundremmingen endgültig vom Netz gehen. Damit entfällt ein weiterer Grundpfeiler der ohnehin schon extrem ausgedünnten Menge von technisch unverzichtbaren mit Uran oder Kohle betriebenen Grundlastkraftwerken. Der Zusammenbruch des Gebäudes "elektrisches Netz Deutschland" wird ohne massive Gegenmaßnahmen dann nicht mehr zu verhindern sein. Die beste Gegenmaßnahme in diesem Fall wäre natürlich gemäß Expertise jeden unabhängigen Fachmanns die Verlängerung der Laufzeit von Gundremmingen. Selbst die übervorsichtigen Schweden verlängern die Laufzeiten ihrer Kerkraftwerke und planen sogar neue Anlagen, nur die energiewendetrunkenen Deutschen nicht. 

Die Folgen eines Black Outs als katastrophal zu bezeichnen ist im Übrigen purer Euphemismus. Sie sind weit schlimmer als katastrophal!

Ein deutschlandweiter Black Out ist das zeitweilige Ende der Zivilisation

Kein Verkehr mehr, keine Heizung, kein Telefon, kein Internet, keine Wasserversorgung, Zusammenbruch der fragil-logistikoptimierten Nahrungsversorgung der Supermärkte, sofortige Plünderungen dieser Supermärkte und von Geschäften mit Wertartikeln, Wohnungseinbrüche ohne die Möglichkeit die Polizei zu rufen, hilflos eingeschlossen in Zügen oder Fahrstühlen zusammen mit Mitgefangenen in qualvollster Enge ( vermeiden Sie zumindest in Winterzeiten bei Windstille und bedecktem Himmel Fahrstühle, laufen ist ohnehin gesünder ), weitgehend blinde und taube Ordnungskräfte, weil ohne elektronische Kommunikation und ohne betriebsfähige Fahrzeuge ..... Die ersten Todesopfer eines mehrere Tage dauernden Black Out werden Tausende von Dialysepatienten sein.

Wer einen unruhen Schlaf nicht fürchtet, lese zum Thema Black Out die Broschüre der Bundesregierung 17/5672 (hier), die die obige Aufzählung akribisch ergänzt.

Man kann auf Grund der Existenz der Bundesbroschüre 17/5672 nicht gerade behaupten, die Verantwortlichen der GroKO wüssten nicht, was sich da infolge der von ihnen verantworteten unheilvollen Energiewende zusammenbraut. Der sofortige Stop des technischen Abersinns "Energiewende" ist wegen der inzwischen extremen Black Out Gefahr dringend geboten. Ebenso die gleichzeitige Rückkehr zu geordneten Versorgungsverhältnissen, die nur mit einer Verlängerung der Restlaufzeiten für verbliebende Kernkraftwerke und mit neuen Kohlekraftwerken zu erreichen ist.

Gaskraftwerke als Back Up Systeme für Wind- und Sonnenstrom sind des teuren Brennstoffs wegen extrem unwirtschaftlich. Keine Firma will sie bauen. Sie rentieren sich nicht, weil sie nur sporadisch laufen und sie müssen infolge der abrupten Lastwechsel auch noch zu oft repariert werden. Das weitere Problem von Gaskraftwerken ist ihre Abhängigkeit von Russland. Bei einem bewaffneten Konflikt, in welchen die Russen verwickelt sein sollten, ist die Gaslieferung nach Deutschland nicht mehr gesichert. Da ausfallender Wind- und Sonnenstrom (Flaute, beckter Himmel) heute im Wesentlichen mit Gasturbinen überbrückt wird, wäre dies dann der endgültige Katastrophenfall eines Ausfalls der deutschen Stromversorgung.

Auch beim besten Willen kann die Energiepolitik der GroKo sachlich nur als unverantwortliches Herumpfuschen und Spielen mit dem Überleben und der körperlichen Unversehrtheit der deutschen Bevölkerung bezeichnet werden. Es ist vielsagend für den Zustand unserer Republik, dass sich angesichts der mit der Energiewende verbundenen Black Out Gefahr immer noch kein entschiedener Widerstand regt. Ihren Amtseid, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden, haben die Verantwortlichen der GroKo ohnehin vermutlich gleich an der Garderobe abgegeben.

EIKE hat bereits unzählige Male über die Black-Out Gefahr infolge der gefährlichen Energiewende berichtet, die uns übrigens aus guten Gründen kein Land der Welt nachmacht (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier). Ferner ist ein sehr guter Artikel von Achgut zu erwähnen (hier). Aus all diesen technischen Sachbeiträgen, meist von Energie-Experten verfasst, geht unmissverständlich hervor:

Für die Energiewende gab es nie einen sachlichen Grund

Von extremer Gefährlichkeit der deutschen Kernkraftwerke kann keine Rede sein. Eine Schädigung des Klimas durch anthropogenes CO2 konnte noch keine begutachtete wissenschaftliche Publikation belegen. Im Gegenteil, zahlreiche wissenschaftliche Publikationen können erklären, warum die anthropogene Erwärmung in den Messdaten nicht auffindbar ist.

In der ahnungslosen Bevölkerung herrscht freilich immer noch weitgehende Zustimmung zur Energiewende. Grüner Strom ist ja so schick, so sanft und rettet zudem die Welt vor dem "gefährlichen Klimawandel". Grüner Strom erleichtert zudem das Gewissen, welches eines zu großen Autos wegen doch ein wenig plagt.

Ein bekanntes Sprichwort sagt "Gegen Dummheit kämpfen selbst Götter vergebens" und ein weiteres "Wer nicht hören will ( oder nicht EIKE liest ) muss fühlen". Im Sinne dieser beiden Volksweisheiten wünscht der EIKE-Pressesprecher weiterhin viel Spaß beim Gucken der nun beginnenden Fußball-Bundesliga.

Anhang auf Grund von Aktualität

Heute 24.8.2016 im Teletext der ARD: "Warnung vor Angriff auf Stromnetz".

De Mazière lässt unter anderem verlauten "Er könne sich vorstellen, dass jemand ausprobieren wollen könnte, wie abhängig die deutsche Gesellschaft von der Stromversorgung ist".

Kommentar zu dieser Meldung von EIKE-Pressesprecher Lüdecke:

Donnerwetter, eine geniale Einsicht. Terroristen fummeln an der Stromversorgung herum, sprengen vielleicht sogar die eine oder andere Hochspannungsleitung in die Luft. Die wollen eben so mal ausprobieren. Das könnte also die große beschworene Katastrophe sein, die einen formidablen Zivilschutzplan erfordert ??

Aber sehr geehrter Herr de Maizière, wenn Sie es vielleicht noch nicht wissen sollten: Es ist viel, viel einfacher. Diesen jemand, "der zur Zeit ausprobieren wollen könnte ..." kennen Sie sogar schon, Sie sind sein Angestellter. Der geheimnisvolle "jemand" ist die deutsche Bundesregierung. Die Energiewende ist genau Ihr passendes, höchst katastrophales "Ausprobieren-Wollen". Die Bundesregierung macht es auch noch tatsächlich, von "könnte" ist leider, leider nicht die Rede. Ihr Verdacht eines "jemands" hat sich also nicht nur bestätigt, die Entwicklung ist sogar über das "könnte" hinaus fortgeschritten. Mit Volldampf in die Katastrophe ist nämlich die Devise der Energiewende.

Die nachhaltige Zerstörung der deutschen Stromversorgung ist unmöglich noch zu übersehen. Sachliche Begründung dieses Tatbestands liefert der Text dieser News sowie die jüngste News "Energiewende und Black Out the day after" (hier). Da Sie, sehr geehrter Herr de Maizière den Übeltäter nun kennen, könnten Sie ihn auch gleich verhaften lassen.

 

 

29 Aug 14:21

Energiewende und Blackout: The Day after

Die Energiewende rast unbemerkt vom Volk den Hang hinunter und wird die Industrie und den Lebensstandard der Bürger mitreißen. Und ein Blackout würde alle Albträume der Grünen über einen GAU toppen, wenn er passiert.

Die Energiewende surft derzeit auf einem Tsunami von Lügen und Unwissenheit durch ein Labyrinth voller Nebelbombenwerfer und Möchtegernexperten. Energiesysteme sind komplizierte, schwer zu verstehende Zusammenhänge. Sie werden weder vom Laien noch von Journalisten oder gar von Politikern so einfach überblickt. Die Beschäftigung damit ist langweilig und erfordert tieferes Fachwissen. So kommt es, dass selbst eine Physikerin, die in Chemie promoviert hat, an eine Energiewende ohne industrielle Speicher glaubt. Aber sie glaubt ja auch daran, dass wir das schaffen.

Es ist genug Geld da, um das Scheitern der Energiewende kaschieren zu können

Die von der Energiewende ausgelösten Erosionsprozesse der Wirtschaft sind schleichend und somit für den Laien fast unsichtbar. Da haben es Scharlatane leicht, die der Öffentlichkeit physikalischen Unsinn als Tatsachen verkaufen. Und alle fachkundigen Warner werden von einer grün-moralinsauren Inquisition an den Pranger gestellt, damit ja niemand auf die Idee kommt, ihnen zuzuhören.

Es fehlt auch nicht an Geld, um das Scheitern der Energiewende mittelfristig kaschieren zu können. Immer neue Kurpfuscherei an den Symptomen wird von der Politik eingeleitet. Zwangsbezahlt wird diese Vergeudung von inzwischen 27 Milliarden Euro pro Jahr vom Stromkunden und Steuerzahler. Auch die Steigerung dieser gewaltigen Summe geht schleichend voran.

Die Profiteure und Scharlatane sitzen in den Redaktionsstuben, auf den politischen Machtpositionen und sogar in den „Expertengremien“. Sie behaupten unisono den selben physikalischen Blödsinn vom Endsieg der Energiewende: es ist bald geschafft, man brauche nur noch etwas mehr vom Selben (Geld) und ein paar Stromtrassen. Die Öffentlichkeit hat keine Chance, sich vernünftig zu informieren. Nunmehr, nach vielen Jahren Propaganda-Trommelfeuer glauben fast alle Menschen in Deutschland an eine erfolgreiche Energiewende.

Im benachbarten Ausland – ohne diese Propaganda - schüttelt man verständnislos den Kopf und baut an den Grenzen teure technische Schutzmaßnahmen, um sich vor den Folgen dieser irrsinnigen Energiepolitik zu schützen. Phasenschieber als Stacheldraht, um die Invasion der deutschen Dumping-Energie aufzuhalten, mein Gott!

Wie lange fährt ein Auto mit Windrad auf dem Dach?

Stellen Sie sich vor, Sie wären stolzer Besitzer eines revolutionären Öko-Volkswagens. Viele Windrädchen auf dem Auto-Dach und auch viele Sonnenkollektoren. Wenn der Wind weht und die Sonne scheint ist das Fahren damit eine Freude. Leider bleibt die Kiste sofort stehen, wenn es dunkel und windstill wird, weil sie keinen Speicher hat, der die Energie hätte speichern können, während es auf dem Parkplatz stand. Im Gegenteil, Sie mussten die Windrädchen blockieren und die Kollektoren abdecken, damit das Ökoauto sich nicht selbstständig macht, wenn Sie gar nicht fahren wollen.

Nun können Sie sagen: „Fahre ich eben nicht, wenn kein Wind weht“ – für die Umwelt. Aber Sie sind Taxifahrer, Ihr Einkommen hängt gewissermaßen von der Kontinuität ihrer Fahrerei ab. Und einen Energiespeicher hat Ihr Auto nicht, weil der noch nicht erfunden ist. Was tun? Richtig geraten, Sie brauchen noch ein zweites Auto für diese Fälle, eines mit einem richtigen Motor, das auch dann fährt, wenn’s dunkel und windstill ist. Das ist machbar, aber teuer – Sie müssen zwei völlig gleichwertige Autos betreiben, eins für das passende Wetter und eines für immer dann, wenn das Wetter nicht passt.

Genauso funktioniert die Energiewende. Wir haben ein schönes Öko-Energie-System aus Wind und Sonne, das uns am 8. Mai dieses Jahres sogar für ein paar Minuten voll mit Elektroenergie versorgte. Manchmal wird sogar zu viel Strom erzeugt. Aber am 9. Mai war’s vorbei mit Wind und Sonne und die Kohlekraftwerksschornsteine rauchten wieder. Der Strom kam für den Verbraucher wie immer aus der Steckdose. Nur, vom Kunden unbemerkt, der konventionelle „Zweitkraftwerkspark“ machte den Strom.

Die Windmüller und Sonnenkönige ficht das nicht an, denn den Zweitkraftwerkspark bezahlt ja der Staat. Der französische Präsident Hollande hat mal im Fernsehen gesagt: „Das kostet nichts, das bezahlt ja der Staat“. Dazu hat er dümmlich gegrinst. Ein Wutschrei ging durch Frankreich. Dort weiss jedes Kind: der Staat kann gar nichts bezahlen, was der Steuerzahler nicht vorher erarbeitet hat. Also, liebe Leser, den Zweitkraftwerkspark bezahlen Sie.

Der unheilbare Konstruktionsfehler der Energiewende

Selbst wenn die Sonne Tag und Nacht 360 Tage im Jahr schiene und der Wind 364 Tage durchwehte, brauchten wir den ganzen Zweitkraftwerkspark mit 100 Prozent Kapazität für die paar Stunden, in denen absolut kein Wind weht und keine Sonne scheint. Sonst bricht das Stromnetz zusammen – es gibt einen Blackout. Das ist der unheilbare Konstruktionsfehler der Energiewende. Die Gefahr eines Blackouts wächst und wächst mit jedem konventionellen Kraftwerk, dass in diesem Subventionsgestrüpp pleitegeht.

Nun könnten Sie sagen: „Für ein paar Stunden verzichten wir doch gerne mal auf Strom und machen es uns im Kerzenschein gemütlich. Für die Umwelt! Das klingt auf den ersten Blick gut. Meinen Sie wirklich?

Was passiert bei einem großen Stromausfall? Ein großflächiger Stromausfall heißt "Blackout". Hier mal eine kleine unvollständige Liste, was bei einem Blackout so alles nach und nach nicht mehr funktioniert:

·       Das Licht geht aus, auch auf den Straßen und in den Geschäften, in der U-Bahn, in den Fabriken…

·       Tausende Aufzüge bleiben stecken…

·       Verkehrsampeln fallen aus, es entsteht ein Verkehrschaos mit diversen Unfällen…

·       U-Bahn, Metro und Bahn bleiben stehen…

·       Die Benzinpumpen an den Tankstellen fallen aus, es gibt keinen Sprit mehr…

·       Geldautomaten und Ladenkassen funktionieren nicht mehr, die Banken und Geschäfte schließen…

·       Kühltruhen werden nicht mehr gekühlt…

·       Das Telefonnetz und Radio und Fernsehen gehen nicht mehr – außer ein paar batteriegerieben Geräte für kurze Zeit, dann fallen auch die Sender aus…

·       Die Heiznetzumwälzpumpe und die Elektronik Ihrer Heizung bleibt stehen, es wird kalt in Ihrem Haus…

·       Das Leitungswasser hört auf zu fließen, da die Trinkwasser-Pumpen nicht mehr laufen – Sie können ihre Toilette nicht mehr benutzen, sich nicht mehr waschen… Hoffentlich haben Sie genügend Mineralwasser für die Familie im Haus…

·       Alle elektrischen Kochstellen versagen, auch zum Wärmen von Babynahrung, die Leute fangen an und machen provisorische Feuer in den Wohnungen… es fängt an, hier und dort zu brennen…

·       Krankenwagen und Feuerwehr bleiben im Verkehrschaos stecken…

·       Die Krankenhäuser werden über Notstromdiesel versorgt – für zwei Tage … dann ist der Diesel alle … die Ärzte müssen die nichtversorgungsfähigen Intensivstationpatienten einfach sterben lassen oder eutanasieren…

·       Der Notstand wird ausgerufen, es gibt Ausgangssperren…

·       Plünderungen und Unruhen brechen aus…

Eine Studie des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) kommt zu dem Ergebnis, dass durch einen langandauernden und großflächigen Stromausfall alle kritischen Infrastrukturen betroffen wären und ein Kollaps der gesamten Gesellschaft kaum zu verhindern wäre. Trotz dieses Gefahren- und Katastrophenpotenzials sei ein diesbezügliches gesellschaftliches Risikobewusstsein nur in Ansätzen vorhanden – sagt Wikipedia

Ein Blackout wird das Land paralysieren und viele Todeopfer kosten

Bei einem Blackout dauert es oft mehrere Tage, bis das System systematisch wieder angefahren werden kann. Man benötigt „kaltstartfähige“ Kraftwerke und muss nach und nach das ganze Energiesystem wiederaufbauen. Einfach zuschalten geht nicht, da alle Verbraucher eingeschaltet sind und das Netz sofort wieder zusammenbricht. In diesen wenigen Tagen wird es viele Todesopfer geben: Kranke auf der Intensivstation, Verletzte von Unfällen und Bränden, Erfrorene, Opfer von Kriminalität und Unruhen. Die Schwächsten trifft es zuerst – Babys, Kinder, Alte, Kranke. Was ich hier mit Blackout beschreibe, ist ein Worst-Case-Szenario, wenn auch vielfach geschehen. Man denke nur an einige Blackouts in großen USA-Städten und ihre Folgen. Und die waren nicht mal flächendeckend.

Wenn Sie meine Beschreibung des Blackouts für übertrieben halten, dann stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie sind mit dem PKW und ihrer Familie auf der Flucht vor dem Chaos in ihrer Stadt zu Verwandten auf dem Land. Die Verwandten haben noch einen eigenen Brunnen, eine volle Speisekammer, Hühner im Stall, einen Kachelofen und ein Plumpsklo. 300 km vor dem Ziel geht Ihnen der Sprit aus. Auf den Straßen herrschen Anarchie und der Mob. Ihre Familie, die Kinder sind bedroht. Würden Sie einem Schwächeren seinen vollen Benzinkanister wegnehmen, um Ihre Familie zu retten? Würden Sie sich am Plündern eines Supermarktes beteiligen, wenn ihr Baby unbedingt etwas Wasser und Babybrei benötigen würde?

Solange die Zivilisation unsere Grundbedürfnisse decken kann, benehmen wir uns einigermaßen zivilisiert - wenn man mal von einigen Fußball-Hooligans und der Antifa am Rande einer Pegida-Demo absieht. Aber bei Durst, Hunger, Kälte und Lebensgefahr reagiert etwas Uraltes in uns, das wir zum Glück noch nicht kennen und auch nie kennenlernen möchten. Die Decke unserer Zivilisation ist papierdünn und fragil und wir möchten uns nicht in einer Situation sehen, wenn sie zerreißt.

 Die umweltschädliche Geldvernichtung ist längst eingetreten

Vor 10 Jahren hatte Deutschland eine stabile Energieversorgung mit zuverlässigem Strom zu durchschnittlichen Preisen. Heute muss der Netzbetreiber mit tausenden von Eingriffen das Stromnetz stabil halten und die Preise haben sich verdoppelt, sie sind weltspitze. Die Gefahr eines Blackouts wächst mit jedem neuen Windrad.

Das unsichtbare Szenario der Energiewende, das wirtschaftlich verheerende, ist längst eingetreten, nämlich die umweltschädliche Geldvernichtung. Die Stromkunden schultern Milliarden ohne Nutzen für die Umwelt. Geld, das woanders bitter fehlt. Das Geld der Steuerzahler wird von unten nach oben umverteilt. Der Industriestandort schwächelt, die Industrie verabschiedet sich leise und langsam aus Deutschland.

Mich beeindrucken dabei zwei Dinge: Die Bürger lassen sich diese Abzocke ohne Murren seit Jahren gefallen und glauben immer noch den falschen Energiewendepropheten. Die Energiewende ist nicht nur ein technisches Experiment, sondern ein Menschenexperiment mit völlig fragwürdigem Ausgang. Es wäre besser, dieses Experiment erst mal an Ratten auszuprobieren.

Die Politiker haben offensichtlich keinerlei Skrupel, das Geld der Bürger mit vollen Händen zum Fenster raus zu werfen. Was, die Erdkabel kosten zehn Mal so viel, wie Freileitungen? Dafür ist die Akzeptanz besser? Dann machen wir die Stromtrassen eben mit Erdkabeln. Die Rechnung bekommt der Stromkunde. Dass EEG mit seiner „Umlagenfinanzierung“ ist ein klassisches Beispiel von Steuererhöhung ohne die Steuer zu erhöhen. Aber das Geld des Steuerzahlers ist trotzdem weg. Nein, es ist nicht weg, es haben nur Andere.

Wer hält die  Scharlatane und Nebelkerzenwerfer auf?

Die Energiewende wird angetrieben von Umverteilung gewaltiger Geldmengen und von ideologischem Wunschdenken von spinnerten Eliten. Die Scharlatane verstehen noch nicht einmal, wie das System funktioniert, drehen aber wie wild am Steuerrad. Ihre Unterstützer, die linken Journalisten verstehen die Physik auch nicht, sind aber ebenfalls getrieben von Illusionen über die Machbarkeit ihrer Ideologie. Es regiert das Prinzip Hoffnung. In ihrer Selbstherrlichkeit haben sie es sogar versäumt, die vielbeschworene „europäische Lösung“ auf dem Gebiet der Energiepolitik auch nur zu erwägen. Alle zusammen drehen ein gigantisches planwirtschaftliches Rad, das von Vornherein zum Scheitern verurteilt war. Das Urteil spricht die gnadenlose Physik.

Man darf den falschen Propheten nicht das Wohl und Wehe einer modernen Industriegesellschaft überlassen. Die Energieversorgung ist nämlich ihr Rückgrat.  In zwei Jahrzehnten werden sie Deutschland zu einem dritten Welt-Land heruntergewirtschaftet haben, wenn man sie nicht aufhält. Und unsere Energiewirtschaft wird den Russen oder den Chinesen gehören – mit allen nur denkbaren Folgen.

Wenn die Deutschen keine Kernenergie wollen, selber schuld. Aber dann brauchen wir entweder 450 neue Pumpspeicherwerke zu den bestehenden 35 dazu, oder wir brauchen Kohle und Gas. Aus allem aussteigen, heißt nämlich aus dem Lebensstandard aussteigen. Ich glaube beinahe, das ist das heimliche Ziel der Eliten – einfach leben - für die Anderen. Unsere Gesellschaft wird sich ändern und ich freue mich nicht darauf.

Es sei denn, irgendein Genie erfindet einen billigen industriereifen großtechnischen Energiespeicher. Aber was, wenn nicht?

Autor Manfred Haferburg reist als Experte für Kernkraftsicherheit um die Welt und kennt so viele Atomkraftwerke wie kaum ein anderer Mensch. Bis 1989 gehörte er zur Leitung des größten AKW der DDR (Greifswald) – geriet in Ungnade, wurde von der Partei zum Staatsfeind erklärt und inhaftiert.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 

29 Aug 10:21

Bahn verschenkt 10 Euro per Handyticket

Fahrkarten aus dem Automaten werden zunehmend durch das Handyticket abgelöstDas Handyticket ist für die Deutsche Bahn inzwischen ein wichtiger Absatzmarkt. Jetzt feiert das Ticket auf dem Handy Geburtstag - und für die Fahrgäste gibt's Geschenke.
29 Aug 10:20

Stop the inner struggle over whether your thoughts and feelings are “right”

29 Aug 10:19

Keystroke Recognition Using WiFi Signals (2015) [pdf]

25 Aug 14:15

Microsoft: Windows 10 Enterprise kommt als Abo

Microsoft bietet Windows 10 Enterprise in Kürze auch in Deutschland als Abomodell an. Mit dem Angebot will der Hersteller vor allem kleine und mittelständische Unternehmen ansprechen. (Windows 10, Microsoft)
25 Aug 13:05

Looking ahead for WhatsApp

25 Aug 10:52

O365Migrator v0.93

by Jos

Version 0.93 of O365Migrator is now available as a free download.

What was changed?

  • Bug fixed in passing the folder ignore list to the cleanup subscript
  • Bug fixed in validating a folder’s presence in the folder ignore list when doing the actual move

You can find the new version here.

25 Aug 08:12

Fachwissen: Hört auf die Experten!

by ZEIT ONLINE: Entdecken - Alard von Kittlitz
Wir leben in schwierigen Zeiten und hätten gern einfache Lösungen. Menschen mit Fachwissen stören da nur. Dabei brauchen wir mehr Experten denn je.
25 Aug 08:12

Taking stock of the new French-German encryption proposal

25 Aug 08:08

Was bedeutet „verstrahlt“? DER SPIEGEL hat sich geäußert

Was bedeutet „verstrahlt“? DER SPIEGEL hat sich geäußert

Dr. Lutz Niemann

 

Strahlung, Radioaktivität, Kernenergie, das sind die Schreckenswörter in Deutschland. Die Angst davor hat Deutschland bewogen, auf seine gesicherte Stromversorgung zu verzichten. Jetzt hat der SPIEGEL dazu einen beachtenswerten Bericht mit der Überschrift „Schön verstrahlt“ geschrieben (DER SPIEGEL, 17/2016, S. 106 ff, . In diesem Bericht wurden viele wichtige Dinge angeschnitten, aber obwohl der SPIEGEL als Leitmedium gilt, ist es in der weiteren deutschen Medienlandschaft dazu bisher still geblieben.

Das wichtigste zuerst

Bei dem Unfall von Fukushima wurde ein technisches Gerät zerstört, aber „an der Strahlung des havarierten Atomkraftwerks starb, nach menschlichem Ermessen, bisher kein einziger“. Das ist richtig, und so sagt es auch UNSCEAR, das von der UN eingesetzte wissenschaftliche Gremium in Sachen Strahlung. Durch den Fukushima-Unfall sind auch in Zukunft keine gesundheitlichen Schäden durch Strahlung zu befürchten. Aber es hat dennoch Todesopfer gegeben, der SPIEGEL schreibt: Viele Menschen starben dagegen an den Folgen der weiträumigen Evakuierung. … Kranke wurden aus Intensivstationen abtransportiert, Alte aus ihrem Pflegeheim geholt, … Die vorsichtigste Berechnung geht von mindestens 150 Todesfällen aus. Eine Studie der Standford University kommt auf 600 Evakuierungsopfer … War die vollständige Evakuierung also ein Fehler?“

Offenbar ist in Japan die Strahlenangst schon so groß, daß man Intensivpatienten von den lebenserhaltenden Geräten getrennt hat und so deren Tod billigend in Kauf genommen hat. In den deutschen Fachmedien „StrahlenschutzPRAXIS“ und dem fachlich sehr ausführlichem Bericht der GRS wurde darüber geschrieben, weiterhin aber nur auf privaten Internetseiten, nicht jedoch in anderen großen Print- und elektronischen Medien. Da bleibt die Meldung des SPIEGELs allein als Vorbild.

Die Zahl der StrahlenSCHUTZopfer liegt nach SPIEGEL zwischen 150 und 600. Da in Tschernobyl doppelt so viele Menschen wie in Fukushima evakuiert wurden, kann geschlossen werden, daß es in Tschernobyl etwa doppelt so viele StrahlenSCHUTZopfer wie in Japan gegeben haben kann, also zwischen 300 und 1200. Die Summe von Tschernobyl und Fukushima liegt dann bei 450 bis 1800 Opfer des Strahlenschutzes bei zwei Reaktorunfällen.

Laut UNSCEAR hat die Kerntechnik seit Beginn von 1945 bis 2007 durch Strahlenunfälle insgesamt 147 Todesopfer gekostet, da sind Tschernobyl und Unfälle in der Medizin mit eingeschlossen (z.B. versehentliche Bestrahlungen mit tödlicher Dosis bei der Krebsbehandlung), auch der militärische Bereich in den Anfängen. Die Zahl der IAEA liegt um etwa 20 höher.

Wir kommen damit zu der eigenartigen Erkenntnis, daß der Strahlenschutz viel mehr Todesopfer gefordert hat als die Strahlung. Es ist SCHUTZ vor Strahlenschutzmaßnahmen erforderlich, also ein Strahlenschutz-SCHUTZ.

 

Es wäre interessant zu wissen, inwieweit in Japan diesen sinnlosen StrahlenSCHUTZopfern gedacht wird, so wie es heutzutage in Deutschland bei tragischen Opfern durch Gewalt üblich geworden ist: Andachten mit Niederlegen von Blumen, Kerzen anzünden, Menschenketten, beten…

Die Dosis macht das Gift, so sagte Paracelsus

Eine hohe Strahlendosis in kurzer Zeit ist schädlich, das ist sicher. Nun macht man bei Strahlung die Annahme, dass auch jede noch so kleine Strahlendosis unabhängig von der Zeit des Einwirkens schädlich sei (LNT-Hypothese, Linear-No-Threshold). Die Unsinnigkeit dieser Annahme ist am Beispiel Alkohol klar erkenntlich: eine Flasche Schnaps in einer halben Stunde hinunter gekippt ist schädlich. Aber die gleiche Alkoholmenge auf lange Zeit verteilt ist nicht schädlich, kleine Alkoholmengen sind anregend für den Kreislauf, machen Lebensfreude, ist eher nützlich als schädlich. So verhält es sich auch bei Strahlung, eine kleine Strahlendosis regt das Immunsystem des Organismus an und hat so verschiedenste biopositive Wirkungen.

Um die hypothetische Gefahr kleinster Strahlendosen glaubhaft zu machen, werden hypothetische Tote berechnet. Je nach dem angenommenen Risikokoeffizienten und je nach Anzahl der Menschen lassen sich so beliebige Zahlen von theoretischen Toten berechnen. Im SPIEGEL wird die Rechenmethode ausführlich erläutert. Solche Rechnungen sind Demagogie, aber sie wirken, denn sie sind einfach und erscheinen plausibel.

Wie ist das zu verstehen?

Zur Begründung der Hypothese, daß jede noch so kleine Strahlendosis schädlich sei, (LNT = Linear-No-Threshold) hat man sich eine Modellvorstellung gemacht: Jedes Strahlenteilchen kann einen Doppelstrangbruch der Erbsubstanz machen und daraus kann sich Krebs entwickeln. Somit ist das Krebsrisiko proportional zur Strahlendosis, und zwar unabhängig von der Zeit.

Heute weiß man, daß Krebs durch eine Fehlsteuerung in Zellzyklus verursacht werden kann, der von den Reparaturmechanismen der Zelle nicht mehr korrigiert werden kann. Strahlung führt in einer Zelle zu einer Vielzahl von Verlagerungen von Bindungselektronen in den Molekülen, die eine Änderung der Chemie bedeuten und die vom Immunsystem wieder zu korrigieren sind. Vermehrte Strahlung gibt einen Anstoß zu zusätzlicher Aktivierung der Reparaturmechanismen, dann können entstandene Fehler vermehrt repariert werden, das ist ein biopositiver Effekt. Die biopositive Wirkung von Strahlung im Niedrigdosisbereich ist nachgewiesen: z.B. durch die Radonheilbäder, der kontaminierten Umgebung von Tschernobyl und Orten mit höherer Bodenstrahlung.

Allerdings ist das Wort StrahlenSCHUTZ gut etabliert im Wortschatz der Menschen Die Erfindung dieses Wortes bedeutet schon Demagogie, denn man muß sich nicht grundsätzlich vor Strahlung schützen, sondern nur vor übermäßig hoher Dosis. Ebenso ist das Wort StrahlenBELASTUNG irreführend, denn Strahlung kann gut oder auch schlecht sein, es hängt von der Dosis ab.

 

Strahlenschützer contra Strahlenbiologen

Es gibt strenge Gesetze zum Strahlenschutz, und die Strahlenschützer sorgen dafür, dass diese Gesetze eingehalten werden. Das ist der Beruf der Strahlenschützer, dafür werden sie bezahlt. Vielleicht GLAUBEN viele dieser Menschen an die Gefahr jeglicher Strahlung, das kann sein.

Die Strahlenbiologen untersuchen die Wirkung von Strahlung auf Lebewesen und wissen daher, daß im Bereich niedriger Dosis verteilt auf lange Zeit keine schädliche, sondern eine nützliche Wirkung beobachtet wird.

Die Strahlenschützer ignorieren die Erkenntnisse der Strahlenbiologen, in ihren Veröffentlichungen werden deren Arbeiten nicht erwähnt. Die International Commission on Radiological Protection und auch das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz nehmen die biopositive Wirkung von Niedrigdosisstrahlung nicht zur Kenntnis. Und da durch die Medien die Strahlenfurcht über Jahrzehnte in den Gehirnen der Menschen eingebrannt wurde, haben die Strahlenschützer in dem Wettstreit gesiegt, zum Nachteil der Menschen, da viele Krankheiten durch ein starkes Immunsystem des Körpers geheilt werden könnten oder schon gar nicht zum Ausbruch kommen.

Der Widerstreit zwischen beiden Lagern kommt in dem Bericht des SPIEGELS zum Ausdruck. Es bleibt zu hoffen, daß weitere Medien sich des Themas annehmen. Die führenden Persönlichkeiten beim Strahlenschutz kennen sich aus, wie aus entsprechenden Beiträgen in der Zeitschrift „StrahlenschutzPRAXIS“ des Fachverbandes Strahlenschutz zu sehen ist

Was zum Bericht des SPIEGELs noch zu ergänzen ist

In Taiwan wurde in Gebäuden Stahl verbaut, der Co-60 enthielt, einen harten gamma-Strahler. Bei den dadurch regelmäßig bestrahlten Bewohnern dieser Gebäude sank die Krebsrate fast auf NULL. Es gibt so einen exzellenten Beweis für die nützliche Ganzkörperbestrahlung beim Menschen, wie er durch Bodenstrahlung oder Höhenstrahlung unmöglich ist. Dieses Ereignis ist aus der Sicht der Strahlenschützer als Panne zu sehen, weil es verboten ist. Aber aus der Sicht der Strahlenbiologen ist es ein unschätzbares Glück, sofern die richtigen Konsequenzen daraus gezogen werden.

In Deutschland liegt die Krebsmortalität bei etwa 200 000 Opfern im Jahr. Die Krebsinzidenz wird auf 460 000 Fälle im Jahr geschätzt. Jeder zweite in Deutschland wird irgendwann die Diagnose Krebs zu hören bekommen.

Das Co-60-Ereignis von Taiwan lässt hoffen, daß allein in Deutschland mindestens 200 000 Personen im Jahr der Schrecken der Diagnose „KREBS“ erspart werden könnte, wenn die Gesetze es erlauben würden, die Menschen einer regelmäßigen Bestrahlung durch harte Gammas auszusetzen. Sehr viele Menschen könnten profitieren, es ist lohnend, sich dafür einzusetzen.

 

Natürlich gibt es auch Folgen für die Kernkraftwerke, ein Ausstieg aus dieser Technik ist falsch. Kerntechnik ist KEINE Risikotechnik. Viele der Aktivitäten in den Kernkraftwerken dienen dem Vermeiden von Strahlenexposition. Das ist nicht nur überflüssig, sondern sogar schädlich, weil den Menschen eine Strahlendosis verweigert wird, die ihrer Gesundheit förderlich wäre. Es lässt sich abschätzen, daß durch die frei gesetzte Radioaktivität in Fukushima einige tausend Menschen gesundheitlich profitiert hätten, wenn man sie NICHT evakuiert hätte.

 

Was ist zu tun?

Das LNT-Konzept des Strahlenschutzes und das daraus folgende ALARA-Prinzip (As Low As Reasonably Archievable = Strahlung nach Möglichkeit vermeiden) sollte aufgegeben werden. In 2015 wurde von den drei Herren Carol S. Marcus, Mark L. Miller und Mohan Doss an die US-Genehmigungsbehörde NRC (Nuclear Regulatory Commission) eine entsprechende Petition gestellt. Die Antwort der Leute vom NRC lässt erkennen, daß Problematik durchaus erkannt ist. Jedoch wurde die Petition abgewiesen mit der Begründung, daß zuerst die Strahlenschutzorganisationen ICRP, (International Commission on Radiological Protection) und NCRP (National Council on Radiation Protection and Measurements) gefordert sind.

In Deutschland besteht dazu keine Hoffnung, denn das Bundesamt für Strahlendschutz befindet sich unter politischer Leitung. Im Jahre 2010 erteilte es mehrere Forschungsaufträge zum Nachweis der Schädlichkeit von Niedrigdosisstrahlung, das gewünschte Ergebnis wurde im Forschungsauftrag schon mitgeteilt.

Es bleibt die Aufforderung an weitere Medien und an im Rampenlicht stehende Persönlichkeiten, der lobenswerten Aktion des SPIEGELs zu folgen, und sachliche Aufklärung zum Thema zu machen. Dazu gibt es sehr viel englisch sprachige Literatur, z.B. die Zeitschrift dose-response (oder ein Buch hier). In Deutschland gibt es Internetseiten von privaten Vereinen, nur sie sind unabhängig und müssen nicht falschen Gesetzen gehorchen:

 

www.buerger-fuer-technik.de, www.nukeklaus.de, www.fortschrittinfreiheit.de, www.nuklearia.de, www.ke-research.de

25 Aug 07:56

Asyl : Kurden flüchten nach Deutschland

by ZEIT ONLINE: Deutschland - Frank Jansen
Immer mehr Menschen aus der Türkei suchen hierzulande Asyl. 90 Prozent von ihnen sind Kurden. Gleichzeitig sinkt die Anerkennungsquote.
25 Aug 07:11

Touchscreen-Ausfälle: iPhone 6 und 6 Plus womöglich mit Konstruktionsfehler

Reparaturdienste berichten von flackernden Displays beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus sowie Ausfällen des Touchscreens. Vermutet werden Konstruktionsfehler, die zur Beschädigung der Elektronik führen. Es könnte sich um ein Bentgate 2.0 handeln. (Bentgate, Display)
24 Aug 13:15

Mobile Werbung: Google straft Webseiten mit Pop-ups ab

Nervige Werbung kann Webseitenbetreiber in Zukunft Traffic kosten. Doch nicht alle Pop-ups führen zur Abwertung bei Googles Suchergebnissen. (Onlinewerbung, Google)
24 Aug 13:15

A few HTML tips

24 Aug 13:13

Secret Cameras Record Baltimore’s Every Move from Above

24 Aug 10:39

Wenn der Hopfen nicht stirbt, stirbt dann der Klimawandel?

Bild rechts: Bier und Hopfen; Bild: 123 RF Dateinummer : 16475901 Urheber : Sergii Kolesnyk

Der Autor berichtete bereits letztes Jahr darüber, als eine „wissende“ Grüne Vordenkerin dazu eine Vorhersage machte:

EIKE 2015: Grüne Abgeordnete Barbara Höhn durch Fakten widerlegt: Der Hopfenertrag steigt trotz Klimawandel

Prof. Harald Lesch las zwischenzeitlich Schlimmstes in einer tschechischen Studie [1] [2] und war darüber so erschüttert, dass er es dem Deutschen Klimaangst-Publikum nicht vorenthalten wollte.

H. Lesch über den Beweis der Schädlichkeit von mehr CO2 auf Pflanzen

Lesch-Video ab 7:44: youtube-Video

Filmtext:... ein schönes Beispiel dafür ist der Hopfen. Am Anfang bei einer bestimmten Konzentration von Kohlendioxyd da freut er sich noch, da wächst er mehr. Wenn es allerdings mehr wird, dann wird der Hopfen weniger. Dann wird der Hopfenanbau ... wird langfristig in Deutschland verschwinden. Das gehört zu den Folgen der globalen Erwärmung. Je mehr Kohlendioxyd in der Atmosphäre ist, umso mehr müssen wir in Deutschland drauf (Abbruch des Satzes), werden wir praktisch Hopfen importieren müssen – wer weiß woher.

Die Hintergrundinformation dazu wurde ebenfalls schon von einem Autor auf EIKE präsentiert. Anbei ein Auszug:

Michael Kalisch: [1] Bei Harald Lesch sind Hopfen (und Malz) verloren

Leider übersah Herr Lesch in seinem Klimahysterie-Vermittlungseifer, dass in dieser Studie[2] gar nichts darüber drin steht.

Die Physiologie der Pflanze ist hochkomplex, und Gegenregulationen, Anpassungen, langsame Adaptationen – alles ist denkbar. Zumal ja die Blütenpflanzen seit der Oberkreide(?) existieren und seitdem die CO2-Werte drastische Veränderungen durchgemacht haben. Eigentlich dürfte es sie – nach Lesch – gar nicht mehr geben.

Wenn ich in eine Pflanzenphysiologie z.B. von Mohr & Schopfer hineinschaue, finde ich Kurven für die Fotosyntheseleistung in Abhängigkeit von atmosphärischen CO2-Werten. Daraus geht auf jeden Fall hervor, dass der OPTIMALwert des atmosphärischen CO2 für die Fotosynthese noch lange nicht erreicht ist. Ganz im Gegenteil, wir sind davon noch weit entfernt. Von Negativ- oder gar „Umkipp“-Prozessen fand ich da noch nichts. 

Lesch´s so „eindringliche“ Behauptung im Video (sogar seine Körpersprache scheint zu sagen: „Uhh, wie gefährlich, schrecklich, das wird ganz schlimm, und die Klimaleugner wollen das ALLES nicht wahrhaben!!“), da sei nur „ein schmaler Korridor“ für ein positive Wirkung erhöhter CO2-Werte, bevor es gleich wieder nachteilig wird, finde ich abenteuerlich! Er hätte wenigstens mal sich erkundigen können, was denn eigentlich die Erwerbsgärtner dazu sagen, die bestimmte Gewächshausfrüchte sogar mit CO2 begasen – um das Wachstum zu fördern. 

Wie schlimm leidet der deutsche Hopfen nun wirklich unter dem Klimawandel?

Im Kern gilt das schon im Jahr 2015 Gesagte immer noch. Inzwischen begann die Hopfenernte und es liegen verlässliche Ernteschätzungen für das Jahr 2016 vor. Somit kann man die Ertragskurve für Deutschland aktualisieren und nachsehen, wie die Vorhersagen der wissenden Klimagurus oder des Autors eingetroffen sind.

Hopfen-Ertrag 2016

proplanta 29.07.2016: [4] Da der Ertrag im Jahr zuvor eher gering war, bedeutet dies für 2016 aber eine Steigerung von mehr als 25 Prozent.

Nach den Schätzungen aus den Anbaugebieten dürften in dieser Saison knapp 36.000 Tonnen Hopfen geerntet werden, wie bei der Vorlage der Zahlen am Donnerstag im oberbayerischen Wolnzach mitgeteilt wurde. 2015 waren es gut 28.000 Tonnen gewesen.

Mit dem Wetter sind die Bauern wenige Wochen vor Erntebeginn zufrieden. Nach einem milden und feuchten Winter habe die Vegetation früher als üblich eingesetzt, erläuterte Brunner. Entsprechend früher seien die Hopfengärten präpariert worden, damit die Reben mit den goldgelben Hopfendolden in die Höhe wachsen konnten.
Zwar seien Mai und Juni regnerisch-kühl gewesen. Was aber das Wichtigste für die Hopfenbauern ist: «Bis auf einige eng begrenzte Gebiete blieben wir bis heute von größeren Hagelschäden verschont», freute sich Brunner.

Ertragsermittlung 2016:

Nachtrag: Die Ernteschätzung wurde zwischenzeitlich berichtig und geht von einer wesentlich höheren Erntemeng aus (ZEIT ONLINE 25.08.):

2016: 41.400 t bei 18600 ha (+4,2%)

Damit errechnet sich ein Ertrag von: 2222 Ztr/ha. Das sind 0,083 % (oder 2 kg / ha) weniger als im höchsten Ertragsjahr der registrierten Hopfengeschichte, 2014.

Mit diesem Wert lässt sich die amtliche Grafik (Bild 1) um das Jahr 2016 ergänzen.

Bild 1 Deutschland Hopfenerträge. Daten für 2016 vom Autor ergänzt (rot). Quelle: LfL Jahresbericht 2015 Sonderkultur Hopfen

Die Daten zeigen deutlich, dass weder von einem negativen Klimawandel-Einfluss, noch gar von einem Aussterben gesprochen werden kann. Dass sich der Hopfen überhaupt für den aktuellen CO2- Pegel „interessieren“ würde, oder gar damit negativ korreliert, ist auf jeden Fall falsch wie Bild 2 deutlich zeigt. Die Bilder zeigen zudem, dass der meteorologische 30-Jahres Zeitraum bei weitem nicht ausreicht, um sichere, klimarelevante Trendaussagen zu treffen.

Bild2 Verlauf der CO2-Konzentration der Erdatmosphäre und der Hopfenerträge Deutschland

Schaut man etwas weiter zurück, dann zeigen sich die Hopfenbauern gegenüber der angeblich so Klimawandel-schlimmen Hopfenzukunft geradezu euphorisch, was man von Bauern sonst ja überhaupt nicht kennt:

agrar heute 18.08.2007: [3] Laut dem Industrieverband hat sich gerade beim Hopfen in der Vergangenheit eine erstaunliche Entwicklung vollzogen. Der Ertrag an Alphasäure, der eigentlichen Bierzutat, konnte durch moderne Sorten von 50 auf 400 Kilogramm pro Hektar gesteigert werden. Auch im Pflanzenschutz gab es laut dem Industrieverband beispielhafte Fortschritte. Pilzkrankheiten hätten noch vor 30 Jahren 15 bis 16 Spritzungen im Jahr erfordert. ... Dadurch hätten die Spritzungen bei den modernen toleranten Sorten auf zwei bis vier in der Vegetationsperiode reduziert werden können.

Gerade im „agrar heute“ Artikel kann man nachlesen, welchen Segen ein von Klimahysterie und Ökowahnsinn abgekoppeltes Verhalten mit Investitionen an den richtigen Stellschrauben bringen kann.

Wenn man aber Harald Lesch heißt und Klimaberater der Bayerischen Umwelt(hysterikerin)ministerin geworden ist, darf man sich für die wahren Daten aber wohl nicht mehr interessieren, um keine abweichlerische Meinung zu bekommen. Es ergäbe ein Desaster, würde ein Klimafachmann unsere eher nach Klima-Unkenntnis ausgesuchten Umweltminister(-innen) falsch – bedeutet von Merkels Vorgaben abweichend - beraten. Das wird verständlich, wenn man die Erklärung unserer fast schon manisch die Welt-rettenden Kanzlerin zum Petersberger Klimadialog liest. Man beachte, dass die internationale Finanzwelt zur „Lösung“ eingeladen ist und damit der bewusste Start zur unaufhaltsamen un-Lösbarkeit (für Deutschland als einem künftigen Haupt-Zahlmeister) gelegt wurde. Auch der Stern-Report – eine höchst umstrittene Analyse eines Bankökonomen über die Kosten des Klimawandels – erlebt hier seine Wieder-Auferstehung:

Rede von Bundeskanzlerin Merkel zum VII. Petersberger Klimadialog am 5. Juli 2016

(Ganz kurze Auszüge): ... Eine Arbeitsgruppe des Financial Stability Board, also des internationalen Gremiums zur Überwachung des Finanzsystems, arbeitet derzeit an Empfehlungen für eine Offenlegung von Klimarisiken. Ich finde, das ist auch ein sehr spannender Beitrag. Wenn man bisher vom FSB gesprochen hat, dann hat man sich im Allgemeinen mit systemrelevanten Banken beschäftigt oder mit Schattenbanken. Aber dass sich dieses Gremium jetzt auch mit Klimarisiken beschäftigt, zeigt: Klimaschutz findet auch Eingang in die breite Frage des globalen Finanzsystems. Da uns das globale Finanzsystem ja schon viele Bürden hinterlassen hat, wäre es schön, das globale Finanzsystem würde bei der Frage des Klimaschutzes eine positivere Rolle spielen als während der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009.

Zum ersten Punkt: Dass wir Langfriststrategien brauchen, liegt auf der Hand, weil wir festgelegt haben, dieses Jahrhundert zu einem Jahrhundert der Dekarbonisierung zu machen. Dabei kommt es insbesondere auf langfristige Investitionen an – öffentliche wie private. Die Globale Kommission für Wirtschaft und Klima schätzt, dass bis zum Jahr 2030 weltweit mehr als 90 Billionen US-Dollar in Infrastrukturen unter anderem für Energie, Verkehr und Wasser investiert werden. Es geht darum, diese Investitionen klimafreundlich zu gestalten.

Aber wir wissen spätestens seit dem Stern-Report, dass sie sich langfristig – eigentlich schon mittelfristig – bezahlt machen. Wenn wir sehen, wie viele Folgen des Klimawandels wir ansonsten zu gewärtigen haben, dann wissen wir, dass sich das allemal lohnt.

Man stelle sich nun vor, in Berlin oder einem Bundesland würde jemand in höherer politischer Position beginnen, an der anthropogenen Klimawandel-Theorie offiziell Zweifel anzumelden oder gar zu behaupten, dass es sich dabei wohl um den größten Wissenschaftsbetrug der Neuzeit handeln könnte. Es hätte den Zusammenbruch der Reputation großer Teile unserer „Eliten“ zur Folge. So etwas haben diese noch nie in der Geschichte zugelassen. Falls es passiert(e), wurde / wird oft bis zum Untergang (beider) dagegen an-gekämpft. Und Frau Merkel hat schon öfter bei wesentlich kleinerer Oppositionshaltung gezeigt, wie unerbittlich sie dann reagiert.

Zu viel CO2 tötet den Hopfen?

Nun noch eine Gegendarstellung zu der Aussage von H. Lesch, dass zu viel CO2 den Pflanzen schadet und den Hopfen sogar „tötet“.

Zuerst der Verlauf des CO2 in der Erdgeschichte. Klar erkennbar, dass sich die Atmosphäre derzeit am untersten Wert in der Weltgeschichte befindet. Alle Grünpflanzen haben damit ausschließlich mit extrem höherer Konzentration, aber noch nie mit weniger CO2 überleben müssen. Als die Grünpflanzen so extrem wucherten, dass sie weltweit Kohleflöze und Erdöl erzeugen konnten, betrug die Konzentration grob das Zehnfache der aktuellen.

Die EU hat in einer vor kurzem abgeschlossenen Untersuchung die „Gefährlichkeit“ feststellen lassen. Das überraschende Ergebnis war:

EIKE 09.05.2016: [6] Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass CO2 ein Pflanzengift ist – allerdings erst ab 5.000 ppm Konzentration

Aktuell sind es etwas über 400 ppm. Man nimmt an, dass durch Verbrennen aller fossiler Rohstoffe nicht einmal eine Verdopplung möglich ist. Bei diesen Fakten kommen nur „Klima-hysterie-Wissenschaftler“ auf die Idee, eine Grünpflanze würde aufgrund zu hoher anthropogener CO2-Konzentration in Deutschland demnächst aussterben.

Bild 3 [5] Erdzeitalter und CO2-Gehalt der Atmosphäre

WIKIPEDIA: Kohlenstoffdioxid-Düngung

Pflanzen benötigen zur Photosynthese Kohlenstoffdioxid (CO2) und produzieren dabei Sauerstoff. Das in der natürlichen Umgebungsluft enthaltene CO2 liegt mit einem Anteil von derzeit ca. 400 Teile pro Million (Parts per Million = ppm) unterhalb des für C3-Pflanzen wie Weizen, Roggen oder Reis zum Wachstum optimalen Anteils von ca. 800 bis 1000 ppm. Wird den Pflanzen zusätzliches Kohlenstoffdioxid zur Verfügung gestellt, können die Pflanzen besser beziehungsweise schneller wachsen. Bei den C4-Pflanzen, zu denen unter anderem Mais, Zuckerrohr und Hirse gehören, liegt die Sättigungsgrenze knapp oberhalb von 400 ppm, sodass eine CO2-Düngung bei diesen Pflanzenarten nicht erforderlich ist. Ähnliches gilt für die Gruppe der CAM-Pflanzen, deren Stoffwechsel ebenfalls relativ wenig CO2 benötigt.

Bild 4 Quelle: WIKIPEDIA Kohlenstoffdioxid-Düngung. Bild vom Autor ergänzt

Ohne Klimawandel leiden die Bauern

Während die Hopfenbauern (diesmal) nicht klagen, soll es den anderen Bauern ziemlich schlecht gehen.

DER SPIEGEL: Ernte 2016: Regen, Pilze, Krankheiten - schlechtes Wetter lässt Bauern verzweifeln

Zu viel Regen, zu viele Unterbrechungen während der Feldarbeit: Deutschlands Bauern leiden unter dem wechselhaften Sommer-Wetter in diesem Jahr. Die Stimmung sei "wegen der Niederschläge bei den Ackerbauern alles andere als gut", klagt Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands. Vielerorts lägen inzwischen "die Nerven blank".

Das überrascht. Das Wetter, welches die Bauern als so ungeeignet deklarieren, ist genau das Gegenteil von dem Wetter, welches der Klimawandel hervorbringen soll in dem wir angeblich bereits mitten drin sind:

Germanwatch: [8] Den MPI-M-Szenarien nach werden sich auch die Niederschlagsverhältnisse regional und saisonal verändern. Mit einem bis zu 40%igen Rückgang der Niederschläge ist im Sommer in Süd-, Südwest- und Nordost-Deutschland zu rechnen, während sich für den Winter fast im gesamten Land stärkere Niederschläge andeuten.

So drohen in den Sommermonaten im Nordosten Deutschlands Dürreperioden, während die Wintermonate in Süd- und Südwest-Deutschland feuchter werden. Der im Sommer fallende Niederschlag wird zudem voraussichtlich nicht länger regelmäßig verteilt vorkommen, sondern zunehmend in Starkniederschlägen, z. B. während Wärmegewittern, auftreten.

Man fragt sich was passiert, wenn der Klimawandel nicht kommt und das Wetter so schlecht wird wie in der wieder-gewünschten, vor-industriellen Zeit. Demnach müssten die Bauern die größten Gegner des Kampfes gegen den Klimawandel werden.

In einer kleinen Übersicht wurde dieses Thema ebenfalls bereits thematisiert:

EIKE: [9] Biobauern darben ohne Klimawandel

[EIKE: Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

Allerdings sagt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes auch nicht, auf welch extremem Niveau er jammert.

Wochenblatt 19.11.2011: Die Landwirtschaft als Zukunftsbranche

Der Ministerpräsident verwies auf beeindruckende Zahlen ... "Besonders bemerkenswert ist die Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität. Ein Zuwachs von über 80 Prozent in den letzten 20 Jahren ist eine herausragende Leistung unserer Landwirte", so Seehofer.

Es lohnt sich, einmal die Daten dazu anzusehen. Im Uba Monitoringbericht [7] sind welche hinterlegt. Und dieser stellt fest, dass sich im Sommer dazu bisher überhaupt nichts verändert hat. Der vorhergesagte Klimawandel ist in Deutschland wieder nicht zu finden und die Bauern beklagen sich über das ganz normale Wetter wie es fast immer schon war.

Bild 5 [7] Niederschlag Sommer Deutschland

Uba Monitoringbericht 2015: [7] Für die Sommermonate lässt sich bislang kaum eine Änderung feststellen. Zwar hat die mittlere Niederschlagsmenge zu dieser Jahreszeit seit 1881 um 1,2 % abgenommen, jedoch lässt sich aus diesem minimalen, im Bereich der natürlichen Variabilität liegenden Rückgang nicht einmal auf eine Tendenz schließen (Abb. 3). Auf Basis des einseitig gleitenden 30-jährigen Mittelwerts lässt sich hingegen eine allerdings nur relativ schwach ausgeprägte Periodizität erkennen.

Uba Monitoringbericht 2015:[7]

Hinsichtlich der Anzahl der Tage mit einer Niederschlagsmenge von mehr als 20 mm im Sommer sind hingegen – in guter Übereinstimmung mit der Entwicklung der mittleren Niederschlagsmengen zu dieser Jahreszeit – über eine auch nur regional und sehr schwach ausgeprägte dekadische Variabilität hinaus bislang keine Änderungen auszumachen

Quellen

[1] EIKE 09.07.2016, Michael Kalisch: Bei Harald Lesch sind Hopfen (und Malz) verloren

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/bei-harald-lesch-sind-hopfen-und-malz-verloren/

[2] doi:10.1016/j.agrformet.2009.02.006, Martin Moznya, , , Radim Tolasza, , Jiri Nekovara, , Tim Sparksb, , Mirek Trnkac, , Zdenek Zaludc, Review: The impact of climate change on the yield and quality of Saaz hops in the Czech Republic

[3] agrar heute 18.08.2007: Beginn der Hopfenernte in der Hallertau

http://www.agrarheute.com/news/beginn-hopfenernte-hallertau

[4] proplanta 29.07.2016: Hopfenernte auf durchschnittlichem Niveau erwartet

http://m.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Pflanze/Hopfenernte-auf-durchschnittlichem-Niveau-erwartet_article1469767320.html

[5] Alles Schall und Rauch

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2008/09/wir-haben-historisch-gesehen-zu-wenig.html

[6] EIKE 09.05.2016: Die Europäische Kommission hat festgestellt, dass CO2 ein Pflanzengift ist – allerdings erst ab 5.000 ppm Konzentration

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-europaeische-kommission-hat-festgestellt-dass-co2-ein-pflanzengift-ist-allerdings-erst-ab-5000-ppm-konzentration/

[7] Uba: Monitoringbericht 2015 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel Bericht der Interministeriellen Arbeitsgruppe Anpassungsstrategie der Bundesregierung

[8] GERMANWATCH 2007: Auswirkungen des Klimawandels auf Deutschland

[9] EIKE 27.07.2016: Biobauern darben ohne Klimawandel (und extremen Subventionen) Bei der normalen Landwirtschaft hängt es von der Veranstaltung ab

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/biobauern-darben-ohne-klimawandel-und-extremen-subventionen-bei-der-normalen-landwirtschaft-haengt-es-von-der-veranstaltung-ab/

[10] EIKE 29.07.2016: Bayerischer Klimakongress 2016 in Würzburg

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/bayerischer-klimakongress-2016-in-wuerzburg/

24 Aug 10:39

Arbeitsschichten auf dem Handy verwalten: Microsoft testet App Sonoma

by Jörn Brien

Ohne offizielle Ankündigung hat Microsoft eine App zur Verwaltung von Arbeitsschichten veröffentlicht. Für Project Sonoma können sich Unternehmen anmelden.

Microsoft bringt Sonoma in die App-Stores

Microsoft konzentriert sich offenbar zunehmend auf den Bereich der Produktivitäts-Apps. Erst Anfang dieser Woche hatte der Softwarekonzern die Produktivitäts-App Genee gekauft, mit der sich Meetings automatisiert planen und verwalten lassen. Ohne eine eigene Ankündigung brachte Microsoft jetzt mit Project Sonoma eine App in Apples-Appstore und den Google-Play-Store, mit der sich Arbeitsschichten verwalten lassen sollen.

Microsoft will Schichtarbeitern mit der App Project Sonoma die Planung der Einsatzzeiten erleichtern. (Screenshot: Microsoft/Apple/t3n)
Microsoft will Schichtarbeitern mit der App Project Sonoma die Planung der Einsatzzeiten erleichtern. (Screenshot: Microsoft/Apple/t3n)

Geeignet sein soll die App für Teams, die im Schichtdienst arbeiten, etwa Personal in Restaurants, die damit ihre Einsatzzeiten einfacher planen und verwalten können sollen. Die Mitarbeiter können per Chat miteinander kommunizieren und sich schnell absprechen. Darüber hinaus kann der Nutzer seine schon geplanten Einsatzzeiten einsehen und es gibt einen Bereich für offene Anfragen, etwa zum Tausch von Dienstzeiten.

Sonoma: Microsoft hat App selbst entwickelt

Microsoft zufolge wird die Sonoma-App derzeit mit einem kleinen Kundenkreis getestet. Die App wird als „Private Preview“ angeboten, interessierte Firmen können sich auf eine Warteliste eintragen. Spekulationen, dass es sich bei Sonoma um die Weiterentwicklung einer App namens Shiftr handeln könnte, erteilte Microsoft eine Abfuhr. Der Konzern habe die App selbst entwickelt.

Project Sonoma
Download QR-Code
Preis: Kostenlos
Project Sonoma
Download QR-Code
Preis: Kostenlos

via www.zdnet.de

24 Aug 07:40

Building a data center in a nuclear fallout shelter

24 Aug 07:37

Google bestraft künftig Websites mit lästigen Pop-ups

by Elisabeth Oberndorfer

Ab Januar 2017 bewertet Google Seiten mit Pop-up-Inhalten niedriger, weil diese die mobile Nutzung beeinträchtigen. Außerdem verabschiedet sich die Suchmaschine vom „Mobile-friendly“-Label.

Google will weniger Overlay-Inhalte sehen

Wer auf seinen Websites Interstitials – Werbebanner, welche den Besuch eines Users auf einer Website unterbrechne – und Pop-ups aktiviert hat, sollte spätestens nächstes Jahr den Einsatz dieser Elemente überdenken. Denn Google kündigt jetzt offiziell an, Websites mit überdeckenden Formaten niedriger zu reihen.

Das entsprechende Suchmaschinen-Update wird am 10. Januar 2017 implementiert. Die Änderung betrifft Pop-ups, die nach Ansurfen einer Website über die Suchergebnisse gleich oder während des Lesens aufpoppen und den Hauptinhalt verdecken. Negativ bewertet werden außerdem Standalone-Interstitials, die der Nutzer weg klicken muss, um den Content zu erreichen, und Interstitials, die den Inhalt unterbrechen.

Diese Pop-up-Formate beeinflussen das Google-Ranking bald negativ. (Bild: Google)
Diese Pop-up-Formate beeinflussen das Google-Ranking bald negativ. (Bild: Google)

Das „Mobile-friendly“-Label kommt weg

Allerdings gibt es Ausnahmen. Das Update lässt Pop-ups zu, die den User nicht zu stark vom Hauptinhalt ablenken. Neben Pop-ups zur Verifizierung von Cookie-Verwendung oder Altersabfrage werden Formate geduldet, die nicht zu viel Platz im Screen einnehmen. Grund für das baldige Update ist, dass die Websites auch über die mobile Suche für den User gut abrufbar sein sollen. Seiten, die weiterhin Pop-ups verwenden, sind laut Google nicht mehr mobil-freundlich.

Die Suchmaschine verabschiedet sich außerdem nach zwei Jahren vom „Mobile-friendly“-Kennzeichen in den Resultaten, als Kriterium für das Ranking bleibt die Kategorie jedoch weiter bestehen. Vollbild-Overlays straft Google schon seit vergangenem Jahr ab. Dass Pop-ups von der Suchmaschine als Hauptinhalt identifiziert werden können, bestätigte ein Google-Manager schon vor einigen Wochen.

23 Aug 20:07

Important notice for Office 365 email customers who have configured connectors

by The Exchange Team

Note: This post, originally published in March, got accidentally re-published on 8/23/16 when updating step 5 below. We are leaving it published as a reminder to our customers as the time for this change is now closer.

If you’re an Exchange Online or Exchange Online Protection (EOP) subscriber and you have configured connectors, this post contains important information that might impact your organization. To make sure that your mail flow isn’t interrupted, we strongly recommend that you read this post and take any necessary action at your earliest convenience.

The change will impact you if one of the following scenarios apply to your organization:

  • Your organization needs to send NDR (non-delivery report) messages to a recipient on the Internet and needs to relay them through Office 365.
  • Your organization needs to send messages from your own email server (on-premises environment) from domains that your organization has not entered in Office 365 (see Add Domains in Office 365). For example, your organization Contoso needs to send email as the domain fabrikam.com, which doesn’t belong to your organization.
  • There is a forwarding rule configured on your on-premises server, and messages need to relay through Office 365. For example, contoso.com is your organization’s domain, a user in your organization’s on-premises server, kate@contoso.com, has enabled forwarding. All her messages go to kate@tailspintoys.com. If john@fabrikam.com sends a message to kate@contoso.com, the message gets automatically forwarded to kate@tailspintoys.com. From Office 365’s point of view, the message is sent from john@fabrikam.com to kate@tailspintoys.com. Because Kate’s mail is being forwarded, neither the sender domain nor the recipient domain belongs to your organization.
Beginning February 1, 2017, Office 365 will no longer by default support relaying messages for the scenarios described above. And your MTA will get a rejection with the following detailed messages: “451 4.4.4 Relay Access Denied, unrecognized sender domain. ATTR36”. 
If your organization needs those scenarios to continue to work, you need to make sure that the following are all true:
  • You have created a connector in Office 365 that instructs the service to use certificate to authenticate emails coming from your organization’s own email server (on-premises environment).
  • Your own email server (on-premises environment) is configured to use the certificate to send email to Office 365.
  • This certificate is CA signed and its certificate name (CN) or subject alternative name (SAN) contains a domain that you have entered in Office 365.

To do so, use the following instructions.

Create or Edit a certificate-based connector in Office 365

For Office 365 to relay messages to internet that match with the scenarios listed above, you need to follow the below steps.

1. Sign in to Office 365 admin center, and go to Admin > Exchange.

image

2. Go to mail flow > connectors, and do one of the following:

If there are no connectors, choose ’+’ (Add) to create a connector.

image

If a connector already exists, select the connector, and choose Edit to modify it.

image

3. On the Select your mail flow scenario page, choose From: Your organization’s email server and To: Office 365. This creates a connector that indicates that your on-premises server is the sending source for your messages.

image

4. Enter connector name and other information, and then choose Next.

5. On the New connector or Edit connector page, choose the first option to use a TLS certificate to identify the sender source of your organization’s messages. The domain name in the option should match with the CN name or SAN in the certificate that you’re using and this domain must be a domain that belongs to your organization and you need to have added the domain to Office 365. For example, contoso.com belongs to your organization, and it’s part of CN name or SAN name in the certificate that your organization uses to communicate with Office 365. If the domain in cert contains multiple domains (such as mail1.contoso.com, mail2.contoso.com), It is recommended that domain in the connector UI to be *.contoso.com.

image

Configure your on-premises environment

Use the following steps to prepare your on-premises servers to relay messages through Office 365:

  1. If your organization uses Exchange server for its on-premises server, you need to configure your server to send messages over TLS. To do this, follow Set up your email server to relay mail to the Internet via Office 365, which is part 2.2 of “Set up connectors to route mail between Office 365 and your own email servers.” If you have already used Hybrid Configuration Wizard, then continue to use it, but ensure to use a certificate that matches the criteria outlined in step 5 of the previous section.
  2. Install a certificate in your on-premises environment. For details, follow “Step 6: Configure an SSL certificate” of Configure mail flow and client access.

For more details about how to relay messages through Office 365, see the Setting up mail flow where some mailboxes are in Office 365 and some mailboxes are on your organization’s mail servers section of Mail flow best practices for Exchange Online and Office 365.

Carolyn Liu

23 Aug 19:49

PowerShell DSC and implicit remoting broken in KB3176934

by PowerShell Team

On August 23, Windows update KB3176934 released for Windows Client. Due to a missing .MOF file in the build package, the update breaks DSC. All DSC operations will result in an “Invalid Property” error.

In addition, due to a missing binary in the build package the update breaks PowerShell implicit remoting. Implicit remoting is a PowerShell feature where PowerShell commands work on a remote session instead of locally. Specifically, importing a remote session no longer works:

$remoteSession = New-PSSession -Cn TargetComputer
Import-PSSession -Session $remoteSession

Import-PSSession : Could not load type ‘System.Management.Automation.SecuritySupport’ from assembly
‘System.Management.Automation, Version=3.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=31bf3856ad364e35’.

To prevent these issues take the following actions:

  1. If you are using DSC from or on any Windows client, take the following steps:
    Uninstall the update if already installed. From elevated PowerShell prompt type

    wusa /uninstall /kb:3176934

  2. If using WSUS, do not approve the update. Otherwise, Use Group Policy to set the ‘Configure Automatic Updates’ to ‘2 – Notify for download and notify for install’ as described in this Microsoft Support article.

A fix for this issue will be included in the next Windows update which is due out 8/30/2016.

We apologize for any inconvenience that this might cause.

Regards,

The PowerShell Team

23 Aug 13:03

Abartige Klimareaktion im DICE IAM Modell– ein Billionen-Dollar-Fehler?*

[*Vorab: Die Abkürzung IAM wird gleich im nächsten Absatz genannt. Anders ist es bei DICE. Im Beitrag wird immer nur die Abkürzung genannt. Aber bei Wikipedia findet man die Erklärung. Die Abkürzung steht für „Dynamic Integrated Climate-Economy model“. WICHTIG: Es handelt sich auch um ein unübersetzbares Wortspiel. „Dice“ ist das amerikanische Wort für „Würfel“!

Weitere Vorbemerkungen des Übersetzers: Der folgende Beitrag ist überaus theoretischer Natur. Alle Indizes von Formelzeichen sind im Original korrekt niedrig gestellt, was aber hier im Server nicht darstellbar ist. Die Niedrigstellung der Indizes wird daher hier mit dem eingefügten Zeichen „↓“ indiziert.

Außerdem tauchen im Artikel immer wieder Fachbegriffe auf, vor deren Übersetzung ich kapituliere. Sie sind kursiv gesetzt. Da ich als Laie außerdem viele der hier beschriebenen Zusammenhänge inhaltlich nicht verstehe, kann es zu inhaltlichen Fehlern bei der Übersetzung kommen.

Kompliziert wird diese Übersetzung auch dadurch, dass der Autor wie viele andere Wissenschaftler auch versucht, möglichst viel Information in möglichst wenige Sätze zu stecken. Die resultierenden Bandwurm- und Schachtelsätze sind teilweise schwer zu sezieren.

Der Autor geht von der AGW-Hypothese als Tatsache aus.

Ende Vorbemerkungen des Übersetzers.]

Einführung und Summary

Integrated Assessment Models (IAMs) kombinieren einfache Modelle des Kohlenstoff-Kreislaufes sowie der Reaktion des Klimasystems auf Änderungen der atmosphärischen CO2-Konzentration mit Modellen ökonomischen Wachstums, die die Auswirkungen der Einführung einer Kohlenstoff-Steuer enthalten. Sie berechnen den resultierenden sozialen Nutzen nach Abschätzung der Schäden durch den Klimawandel und der Kosten der ergriffenen Maßnahmen – als eine Folge der Kohlenstoff-Steuer – um CO2-Emissionen abzuschwächen. Die optimale, mit der Zeit variierende, von den IAMs berechnete Kohlenstoff-Steuer ist während eines gesamten betrachteten Zeitraumes gleich den sozialen Kosten von Kohlenstoff (SCC). Ergebnisse der IAMs werden von Regierungen bei der Entscheidung herangezogen, welche Höhe die einzuführende Kohlenstoff-Steuer haben muss und/oder welches Ziel von Emissionsreduktionen man anpeilen sollte [i].

In diesem Beitrag geht es hauptsächlich um das DICE, eines der drei IAMs, die von der US-Regierung bei ihrer Abschätzung von SCC [ii] herangezogen werden, und welches von William Nordhaus entwickelt worden war. Er hat ein Kapitel geschrieben, dass eine gute Einführung in IAMs im Allgemeinen sowie DICE im Besonderen [iii] darstellt. Das DICE-Modell teilt den Zeitraum 2010 bis 2309 in 5-Jahre-Schritte, wobei die Kohlenstoff-Steuer ab 2015 variierend gestaltet werden soll. In diesem Beitrag befasse ich mich nur mit der Funktion der DICE-Klimamodule und stelle das übrige Modell nicht in Frage.

Obwohl ich die in das DICE-Modell eingehenden Werte der Gleichgewichts-Klimasensitivität ECS berücksichtige, ebenso wie die Vorübergehende Klimareaktion TCR, deren von dessen Klimamodul berechnete Werte höher als gerechtfertigt ausfallen laut den Best Estimates, die sich auf Messungen des Klimasystems ergeben, stelle ich jene Werte hier nicht in Frage. Allerdings werde ich zeigen, dass das DICE-Klimamodul falsche Ergebnisse dergestalt liefert, dass das Zeitprofil von dessen Temperaturreaktion auf Antriebe inkonsistent ist mit unserem Verständnis des Verhaltens des tatsächlichen Klimasystems, wie es von der gegenwärtigen Generation der CMIP5-Modelle und der atmosphere-ocean general circulation models (AOGCMs) reflektiert und simuliert wird.

Es wurde gezeigt, dass die Entwicklung der globalen Mitteltemperatur in AOGCMs gut repräsentiert werden kann durch ein einfaches 2-Schichten-Modell auf physikalischer Grundlage, wie es im DICE verwendet wird, mit geeigneter Auswahl von Ozean-Tiefenschichten für jede Schicht. Allerdings zeige ich hier, dass die Werte der Parameter des Klimamoduls im DICE mit physikalisch unrealistischen Ozean-Charakteristiken korrespondieren. In dem 2-Schichten-Modell des DICE wird die Oberflächen-Schicht des Ozeans, die als kontinuierlich im Gleichgewicht befindlich mit der Atmosphäre angesehen wird, mit einer Tiefe von 550 m geschätzt, verglichen mit Schätzungen einer Tiefe von 50 bis 150 m auf der Grundlage von Messungen und der Anpassung von 2-Schichten-Modellen an AOGCM-Reaktionen. Die Tiefe der Ozeanschicht im DICE-2-Schichten-Modell ist weniger als 200 m tief, das ist nur ein Bruchteil des Wertes in irgendeinem CMIP5-AOGCM, und sie ist viel schwächer mit der Oberflächen-Schicht gekoppelt. Wenig überraschend erzeugen derartige Parameter ein zeitliches Profil der Temperaturreaktion, welches substantiell von jenem in den AOGCMs und dem 2-Schichten-Modell mit typischen Parameter-Werten abweicht. Als Folge davon überschätzt das DICE signifikant die Temperaturen ab Mitte des 21. Jahrhunderts. Folglich wird auch SCC und die optimale Kohlenstoff-Steuer überschätzt, verglichen mit 2-Schichten-Modellen mit gleichem ECS und TCR, aber mit Parameter-Werten, die eine Temperaturentwicklung ähnlich AOGCM erzeugen.

Falls die Parameter des DICE-Klimamoduls in ihren Standardwerten verändert werden, damit sie konsistent sind mit dem AOGCM-Verhalten sowie tatsächlichen Ozean-Charakteristiken , aber die ECS- und TCR-Werte unverändert belassen werden, zeigt meine Analyse, dass SCC und die Optimum-Kohlenstoffsteuer einer substantiell niedrigeren Trajektorie folgen (bis 2110 um ein Viertel bis ein Drittel weniger). Und das mit größeren CO2-Emissionen, aber einem geringeren Spitzen-Niveau der Erwärmung. Der gegenwärtige Nutzwert wird um bis zu 19 Billionen Dollar verbessert, abhängig davon, welcher alternative Parameter-Satz herangezogen wird. Verwendet man diese Parameter-Sätze, resultiert ein Nutz-Verlust der Größenordnung von 1 Billion Dollar aus der Einführung der höheren Kohlenstoff-Steuer, die optimal ist, wenn man die Standardeinstellungen des DICE-Klimamoduls anstatt ihrer eigenen verwendet. [Original: When using these parameter sets, a loss of utility of the order of $1 trillion results from imposition of the higher carbon tax that is optimum when using the DICE climate module standard settings instead of their own, lower, optimum carbon tax]. Das Profil der Klima-Reaktion in FUND[iv] und in PAGE,[v], also den beiden anderen, von der US-Regierung verwendeten IAMs zur Abschätzung des SCC, erscheinen ähnlich ungeeignet, das heißt, sie überschätzen ebenfalls SCC.

Das Klimamodul in der derzeitigen Version von DICE

Ich verwendete die jüngste Version von DICE, also DICE-2013R (April 2014), also die geophysikalischen Module, von denen es heißt, zum größten Teil konsistent zu sein mit dem AR 5 des IPCC [vi]. Allerdings enthält die Excel-Version zum Herunterladen [vii] keine Angabe, wie oft Parameter überarbeitet worden sind, die in der primären Version DICE2013Rv2 des Modells vom Oktober 2013 vorgenommen worden sind, jedenfalls dessen Manual zufolge [viii]. Von besonderer Relevanz zu dessen Klimareaktion sind eine Reduktion des falschen verwendeten ECS von 3,2°C auf 2,9°C sowie Modulationen bei anderen Klimamodul-Parametern. Ich habe diese Änderungen eingearbeitet, und Parameter-Überarbeitungen in anderen Teilen, die Auswirkungen auf Emissionen und SCC haben, stehen in einer aktualisierten Excel-Version, die ich als DICE-2013Ra bezeichne [ix]. Im Manual ist auf Seite 18 zu lesen, dass eine Änderung eines Klimamodul-Parameters [x] vorgenommen worden war, um [den Wert der] kurzlebigen Temperatur-Sensitivität zu erhalten, der laut einer Schätzung einer Regressionsanalyse bei 1,70°C liegt. Anderswo wird bestätigt [xi], dass diese Sensitivität den gleichen Wert haben soll wie die TCR in AOGCMs, welcher die Zunahme der globalen mittleren Temperatur (GMST) am Ende eines Zeitraumes von 70 Jahren ist, beginnend vom Gleichgewicht aus, während dessen die CO2-Konzentration um 1% pro Jahr steigt und sich damit verdoppelt.

Das DICE-Klimamodul repräsentiert ein gobales 2-Schichten-Standard-Klimamodell [xii] [xiii], in welchem sich die Atmosphäre im kontinuierlichen Gleichgewicht befindet mit einer an der Oberfläche durchmischten Schicht des Ozeans, in dem Wärme mit der Tiefsee ausgetauscht wird mit einer Rate proportional zur Temperaturdifferenz dazwischen. Dieses einfache Modell wird vollständig definiert durch Spezifizierung des ECS, die Wärmekapazitäten C↓SO und CDO der Oberfläche bzw. der Tiefsee und dem Proportionalitäts-Koeffizienten F↓SD zwischen der Rate des Wärmeaustausches zwischen den Schichten und dem Temperatur-Differential zwischen den Schichten [xiv]. Alternativ wird der Wert von F↓SD einheitlich festgelegt, falls TCR des Modells ebenso spezifiziert ist wie ECS.

Charakteristika von 2-Schichten-Klimamodellen

Die mit der Zeit variierende Änderung von T(t) in GMST im Modell als Reaktion auf eine Stufen-Änderung der Strahlungsantriebe – wie etwa eine Änderung durch einen sprunghaften Anstieg der atmosphärischen CO2-Konzentration – wird gegeben durch die gewichtete Summe von zwei Exponentialfunktionen mit den Zeitkonstanten τ↓1 and τ↓2:


Die Sensitivitäts-Faktoren k↓1 und k↓2 bestimmen, wie die finale Gleichgewichtsreaktion von GMST (zu der sie sich summieren) geteilt wird zwischen zwei Reaktionen von Komponenten mit unterschiedlichen Zeitkonstanten. Eine Ableitung der mathematische Beziehungen zwischen den physikalischen Parametern des 2-Schichten-Modells und der daraus resultierenden exponentiellen Funktion der Zeitkonstanten und Sensitivitäts-Faktoren wird von Berntsen und Fuglestvedt (2008) gegeben [xv]. Allgemein gilt, dass bei gegebenen Werten von ECS und F↓SD die Wärmekapazität der durchmischten Ozean-Oberflächenschicht, C↓SO, welche proportional zu seiner Tiefe ist, sich stark positiv auswirkt auf den Wert von τ↓1, während diejenige der Tiefsee C↓DO stark τ↓2 beeinflusst. Die relativen Werte von k↓1 und k↓2 werden stark durch F↓SD beeinflusst. Wenn man 2-Schichten-Modelle konstruiert, wird die Mächtigkeit der Oberflächenschicht, die sich im Gleichgewicht mit der Atmosphäre befindet, mit 70 bis 120 m angesetzt, gemittelt über das Gebiet der Ozeane. Dies korrespondiert in etwa mit Schätzungen der Tiefe der durchmischten Schicht [xvi]. Während die mittlere Tiefe der Ozeane etwa 3700 m beträgt, kann die effektive Tiefe für die Zwecke eines 2-Schichten-Modells geringer sein infolge des geringeren Austausches unterhalb der Thermokline (deren effektive Tiefe sich in der Größenordnung um 1000 m bewegt). Konsistent mit diesen charakteristischen Ozean-Tiefen erwartet man, dass τ↓1 eine relativ kurze Zeitspanne umfasst – unter zehn Jahre – und τ↓2 eine lange Periode – über 100 Jahre.

Obwohl das 2-Schichten-Klimamodell sehr einfach ist, hat sich herausgestellt, dass die damit erzeugte 2-exponential response in der Lage war – mit geeigneter Auswahl von Parametern – das GMST-Verhalten von AOGCMs bemerkenswert gut zu repräsentieren [xvii]. Abbildung 1 unten, also die Abbildung 2 von Caldeire und Myhrvold (2013; xviii) zeigt, wie gut 2-exponential fits (blaue Linien) für CMIP5-Modelle sind. Deren Untersuchung basierte auf den Ergebnissen von Simulationen, in denen die atmosphärische CO2-Konzentration abrupt vervierfacht worden war. Diese ergeben ein sehr klares Bild des charakteristischen Zeitprofils der Modellreaktion auf eingegebene Antriebe. Die mit diesen Simulationen erreichten 2-exponential fits passen auch exzellent zum GMST-Verhalten der korrespondierenden Modelle während ramp-forcing-Simulationen über 140 Jahre, wobei die CO2-Konzentration um 1% pro Jahr zunehmen soll.

Abbildung 1: GMST-Änderungen in verschiedenen CMIP5-Modellen nach einer abrupten Vervierfachung der CO2-Konzentration zum Zeitpunkt Null (schwarze Punkte), und wie sie von verschiedenen einfachen Modellen mit best-fit parameter-Werten nachgebildet werden. Die blauen Linien repräsentieren Fits an ein C, wie es von einem 2-Schichten-Modell vorgegeben wird. In den meisten Fällen überlappen sie sich mit den braunen Linien des 3-exponential fit. Die Linien in Olivgrün stehen für 1-exponential fits; die roten Linien für Fits an ein 1D Diffusionsmodell.

Konsistent mit physikalisch begründeten Erwartungen kamen Caldeira und Myhrvold zu dem Ergebnis, dass die Werte von τ↓1 und τ↓2, die den besten Fit geben, in Bandbreiten variierten zwischen 2,4 bis 7,4 bzw. 109 bis 463 Jahren, jedenfalls dem involvierten CMIP5-Modell zufolge. Die impliziten Werte von C↓SO und C↓DO korrespondieren mit der Ozean-Oberfläche sowie Tiefenschichten zwischen 64 bis 150 m bzw. 768 bis 3313 m [xix]. Eine andere Studie, bei der CMIP5 AOGCMs involviert waren, kam zu ähnlichen Ergebnissen. Sie gab auch Werte für F↓SD mit einer Bandbreite von 0,5 und 1,16 Wm² pro K [xx]. Genauso haben Boucher und Reddy (2008) ein two-exponential model an das CMIP3 HadCM3-Modell angepasst [fitted] und erhielten Zeitkonstanten von 8,4 Jahren für τ↓1 und 409,5 Jahren für τ↓2, mit Sensitivitäts-Parametern, die einem ECS von 3,90°C und einem TCR von 2,17°C gleichen [xxi]. Ihr angepasstes Modell fand Eingang in den AR5 [xxii]. Dessen implizierte Werte von CSO und CDO korrespondieren mit der Ozeanoberfläche und Tiefenschichten von 70 m bzw. 3000 m. Die Ozeanschichten-Tiefenkombinationen von Boucher & Reddy und Berntsen & Fuglestvedt decken Vieles ab, was physikalisch plausibel ist (mit Berücksichtigung der Tiefen der durchmischten Ozean-Oberflächenschicht, dem Ozean darunter und der Thermokline). Dies ist auch erforderlich, um zum Verhalten des CMIP5-Modells zu passen. Außerdem verwendete ich Wertekombinationen aus CSO und CDO aus jenen beiden Studien, um 2-Schichten-Modelvarianten als Referenz zu definieren, und verglich deren GMST-Reaktionen mit denen von DICE-2013Ra. Während die exponentiellen Zeitkonstanten für jede dieser 2-Schichten-Modellvarianten mit den spezifizierten Werten von ECS und TCR variierten, blieben die Wärmekapazitäten der Ozeanschichten unverändert.

Vergleich der Reaktion des DICE 2-Schichten-Modells mit jener der beiden Modellvarianten

Um objektiv die GMST-Reaktionen der verschiedenen Parametrisierungen des 2-Schichten-Modells vergleichen zu können, ist es angemessen, die gleichen ECS- und TCR-Werte für alle davon zu spezifizieren. Die Unterschiede hinsichtlich der Reaktion hängen dann lediglich noch ab von den eingehenden Tiefenschichten [deep layer depths] und der Ozeanoberfläche.

Alle Parameter, die TCR beeinflussen, haben in DICE-2013Ra die gleichen Werte wie in DICE-2013-Rv2. Obwohl Nordhaus feststellt, dass die geschätzte TCR von DICE-2013Rv2 1,7°C beträgt, ist der Wert, den ich für DICE-2013Ra berechne, nur 1,57°C. Dies, indem ich eine linear forcing ramp von einer präindustriellen Gleichgewichtslage anwende [xxiv]. Der Grund für die Ungenauigkeit der TCR-Festsetzungen in DICE-2013R ist unbekannt; möglicherweise ist er in dem Regressionsmodell zu suchen, das für die Abschätzung der TCR des Modells ungeeignet ist.

Dem entsprechend setzte ich die Werte von F↓SD in den Referenz-Varianten von 2-Schichten-Modellen mit der Ozean-Oberflächen-Tiefe und den deep layer depths so, dass sich ein TCR-Wert von 1,57°C ergibt, wenn man ihn in DICE-2013Ra verwendet. Passt dies zu den Original-Einstellungen des Modells, erhält man den gleichen ECS-Wert von 2,9°C. Dann berechnete ich für einen Zeitraum von über 250 Jahren die GMST-Reaktion einer jeden 2-Schichten-Modellvariante bei einer abrupten Verdoppelung der CO2-Kinzentration; die Ergebnisse zeigt Abbildung 2. Das Aussehen der Reaktion von DICE-2013a ist deutlich unterschiedlich zu jenen Reaktionen der beiden anderen Modellvarianten. Das Aussehen der Linien der Varianten von Boucher & Reddy sowie Berntsen & Fuglestvedt sind ähnlich den blauen 2-exponential curves und den tatsächlichen AOGCM-Reaktionen in Abbildung 1. Die DICE-2013a-Linie hat dagegen ein ziemlich unterschiedliches Aussehen – eine näher der grünen 1-exponential curves in Abbildung 1 [xxv]. Nach 10 Jahren haben die Reaktionen von CMIP5 AOGCM in Abbildung 1 zwischen 38% und 61% ihrer geschätzten ultimativen Gleichgewichts-Erwärmung erreicht. Nach 100 Jahren haben sie zwischen 60% und 86% ihrer ultimativen Gleichgewichts-Erwärmung erreicht. Die 10-Jahre-Prozentzahlen für die Modelle von Boucher & Reddy sowie Berntsen & Fuglestvedt betragen jeweils 44% und 51%, nach 100 Jahren 67% und 61%. Diese Werte liegen innerhalb der Bandbreiten von den AOGCMs in Abbildung 1. Allerdings liegen die 10- und 100-Jahre-Prozentzahlen von DICE-2013Ra mit jeweils 22% und 89% außerhalb der AOGCM-Bandbreiten.

Abbildung 2: GMST-Reaktion jeder 2-Schichten-Modellvariante bei einer abrupten Verdoppelung der CO2-Konzentration.

Der Grund für die anomal aussehende GMST-Reaktion in DICE2013Ra ist, dass dessen 2-Schichten-Klimamodell physikalisch unrealistische Ozean-Tiefenschichten [ocean layer depths] enthält. Dessen implizierter C↓SO-Wert ist gleich einer mittleren Tiefe der Ozean-Oberflächenschicht von 553 m – vier- bis achtmal höher als für die beiden Referenz-Modellvarianten und weitaus größer als die Tiefe der Schicht, die sich fast im Gleichgewicht mit der Atmosphäre befindet. Der DICE-2013a-C↓DO-Wert gilt für eine mittlere Tiefe der ozeanischen Tief-Schicht von 191 m – also nur etwa ein Sechstel bis ein Zwölftel der Werte für die beiden anderen Modellvarianten. DICE-2013Ra hat auch einen viel niedrigeren Koeffizienten des Wärmeaustausches zwischen der Oberflächen-Schicht und den Schichten der Tiefsee: deren F↓SD-Wert von 0,088 Wm² pro K beträgt weniger als 10% des Wertes in den anderen beiden Modellvarianten (welche fast die gleichen F↓SD-Werte aufweisen).

Als Folge der sehr geringen Kopplung zwischen Oberfläche und Tiefsee ist die Zeitkonstante des zweiten Exponential-Terms von DICE-2013Ra mit 216 Jahren vernünftig, trotz der geringen Dicke der Tiefsee-Schicht. Allerdings ist die erste exponentielle Zeitkonstante τ↓1 mit 36 Jahren außerordentlich hoch und liegt weit außerhalb der Bandbreite von CMIP5 mit 2,4 bis 7,4 Jahren, was von Caldeira und Myhrvold gefunden worden war. Für die Referenz-Modellvarianten beträgt τ↓1 5 Jahre nach Boucher & Reddy sowie 2,5 Jahre nach Berntsen & Fuglestvedt. In DICE-2013Ra wird die GMST-Reaktion dominiert von jener des ersten Exponential-Terms; infolge der schwachen Kopplung zwischen den Schichten trägt die längere Zeitkonstante, also der zweite Term, nur 9% zur Gesamt-Gleichgewichts-Erwärmung bei [xxvi]. Dies liegt weit unterhalb der Bandbreite von 33% bis 61%, wie sie von Caldeira & Myhrvold für CMIP5-Modelle berichtet wird und ist vergleichbar mit Werten von etwa 50% der beiden 2-Schichten-Modellvarianten sowohl von Boucher & Reddy als auch von Berntsen & Fuglestvedt.

Relevante Details aller drei 2-Schichten-Modellvarianten zeigt Tabelle 1:


Tabelle 1: Eigenschaften jeder 2-Schichten-Modellvariante, alle mit ECS bei 2,9°C und TCR bei 1,57°C. Die Werte korrespondieren mit den vorgegebenen DICE-2013Ra-Parametern [xxvii].

Die Auswirkung auf SCC und optimale Kohlenstoff-Steuer der verschiedenen 2-Schichten-Klimamodelle

Die sonderbare GMST-Reaktion des DICE-2013Ra-2-Schichten-Klimamodells erfolgt viel langsamer als jene der beiden anderen, physikalisch plausibleren alternativen 2-Schichten-Modellvarianten und als CMIP5-Modelle. Aber deren Neigung nimmt viel langsamer ab. 35 Jahre nach Applikation eines Antriebs ist die DICE-2013Ra-Temperaturreaktion auf einen aufgezwungenen Antrieb größer als die der alternativen 2-Schichten-Modellvarianten mit identischen ECS- und TCR-Werten, und im 100. Jahr liegt sie deutlich über ihren Reaktionen.

Die Schlüsselfrage lautet, welche Auswirkung die variierende Gestalt dieser drei Klimareaktions-Funktionen mit identischen Werten sowohl für ECS als auch für TCR auf SCC haben, auf die CO2-Emissions-Szenarien, die nach Einführung einer Optimum-Kohlenstoff-Steuer folgen. Um die Kohlenstoff-Steuer optimieren zu können mittels des Standard-Excel-Programms, welches unzuverlässig ist bei der Optimierung von mehr als nur einigen wenigen Parametern, spezifiziere ich die Kohlenstoff-Steuer mittels eines 4-Parameter-Modells [xxviii]. Ich lasse die Werte der Einsparungsraten bei dem Excel-Modell unverändert; die optimale Einsparungsrate wird kaum beeinflusst durch Variationen der optimalen Kohlenstoff-Steuer.

Abbildung 3 zeigt die resultierenden optimierten Werte der Kohlenstoff-Steuer für jede 2-Schichten-Klimamodell-Variante. Die Optimierung wird ab 2015 appliziert; der initiale Kohlenstoff-Preis beträgt in allen Fällen 1 Dollar. Die Spitzenwerte treten auf, wenn der steigende SCC den backstop price erreicht, ein ursprünglich sehr hoher Preis, der mit der Zeit sinkt, wobei jede geforderte Größe der Emissionsreduktion als möglich angenommen wird [xxix]. Nach 2150 nimmt der Kohlenstoff-Preis in allen Fällen weiter ab mit dem backstop price [xxx]. Bis 2110 beträgt die optimale Kohlenstoff-Steuer für die 2-Schichten-Modellvariante nach Berntsen & Fuglestvedt zwei Drittel und jene für die Variante nach Boucher & Reddy drei Viertel des Wertes nach DICE-2013Ra [xxxi]. Das sind substantielle Reduktionen.

Abbildung 3: DICE-2013Ra-Optimum-Kohlenstoff-Steuer-Profil für jede 2-Schichten-Modellvariante.

Die Auswirkungen der unterschiedlichen Niveaus der Kohlenstoff-Steuer auf CO2-Emissionen, CO2-Konzentration und GMST

Eine niedrigere Kohlenstoff-Steuer impliziert, dass die optimalen Emissionen höher sind. Abbildung 4 zeigt das Profil von CO2-Emissionen in jedem Fall, der sich aus einer Einführung der korrespondierenden optimalen Kohlenstoff-Steuer ergibt, und zum Vergleich für den grundlegenden Fall, dass die Kohlenstoff-Steuer nur langsam steigt von ihrem Niveau 2010 [xxxii]. Die kumulativen Emissionen von 2010 bis 2050 in den drei Fällen betragen 621, 790 und 858 GT CO2 – alle weitaus weniger als die 2.222 GT CO2 im Grundlagen-Fall. Allerdings sind die Emissionen nach der 2-Schichten-Modellvariante nach Berntsen & Fuglestvedt um 38% höher, nach dem von Boucher & Reddy 27% höher als auf der Grundlage des DICE2013Ra-2-Schichten-Modells.

Abbildung 4: DICE-2013Ra-CO2-Emissionen mit einer Kohlenstoff-Steuer optimiert für jede 2-Schichten-Modellvariante.

Die korrespondierenden atmosphärischen CO2-Konzentrationen zeigt Abbildung 5, und zwar bis zum Jahr 2295. Sie erreichen einen um 60 ppm höheren Spitzenwert im Falle von Berntsen & Fuglestvedt als mit dem 2-Schichten-Klimamodell von DICE-2013Ra. Dies reflektiert die substantiell höheren kumulativen CO2-Emissionen, aber nur bei 51% des baseline case peak level.

Abbildung 5: CO2-Konzentration nach DICE-2013Ra mit einer Kohlenstoff-Steuer, die optimiert ist nach jeder 2-Schichten-Modellvariante.

Nun könnte man denken, dass mit den kontinuierlich höheren CO2-Konzentrationen der 2-Schichten-Modellvarianten nach Berntsen & Fuglestvedt bzw. Boucher & Reddy als dem eigenen 2-Schichten-Klimamodell in DICE-2013Ra die resultierende Zunahme von GMST in ihren Fällen größer wäre. Tatsächlich ist dies nicht so bis zum Jahr 2300. Tatsächlich ist der Spitzen-GMST-Anstieg merklich höher mit dem ursprünglichen DICE-2013Ra-Klimamodell, bei 3,0°C im Jahre 2120, zu welcher Zeit der Anstieg nach Boucher & Reddy 2,5°C und nach Berntsen & Fuglestvedt 2,3°C beträgt. Obwohl in jenen beiden Fällen GMST ultimativ weiter steigt, bleibt er in beiden Fällen unter 2,8°C für mindestens eintausend Jahre. Zum Vergleich, im baseline case beträgt die Spitzenzunahme von GMST über 6°C.

Abbildung 6: DICE-2013Ra GMST-Änderung mit der Kohlenstoff-Steuer optimiert für jede 2-Schichten-Modellvariante

Diskussion und Schlussfolgerungen

Ich habe gezeigt, dass die 2-box climate temperature response function in DICE-2013R unsinnig ist, basiert sie doch auf der Tiefe der Ozean-Oberflächenschicht, die sich mit der Atmosphäre im Gleichgewicht befindet, von 550 m, die nur sehr schwach gekoppelt ist mit einer Tiefsee-Schicht mit einer Dicke von lediglich 190 m. Sie enthält nur 9% der Gleichgewichts-Reaktion, die dem Exponential-Term mit einer Zeitkonstante nach Jahrhunderten zuzuordnen ist. Diese Werte sind weder physikalisch realistisch hinsichtlich tatsächlicher Ozean-Charakteristika, noch sind sie kompatibel mit der Bandbreite von Werten, die von 2-Schichten-Modelen impliziert werden, die gut zu den Reaktionen der CMIP5 AOGCMs passen. Die anomalen Charakteristika des 2-Schichten-Modells von DICE2013Ra verursachen, dass dessen SCC und eine optimale Kohlenstoff-Steuer nur ein Drittel oder halb zu hoch sind während der ersten 100 Projektionsjahre. Dies hängt davon ab, welches der beiden physikalisch plausibleren alternativen 2-Schichten-Modellvarianten man betrachtet, die beide die gleichen ECS- und TCR-Werte haben wie DICE-2013Ra. Danach konvergiert die Kohlenstoff-Steuer rapide zum gleichen Wert, der in allen Fällen mit der Zeit abnimmt.

Qualitativ ähnliche vergleichbare Ergebnisse erhält man, falls der Parameter des DICE-2013Ra-Klimamoduls im Manual (c1) adjustiert wird, um ein TCR von 1,70°C zu erreichen, also den Wert, den man ursprünglich haben wollte, deren Parameter ebenfalls adjustiert werden, um jenen TCR für die beiden anderen 2-Schichten-Klimamodellvarianten zu erhalten. Das optimale Kohlenstoff-Steuer-Profil ist höher, und das Profil der resultierenden CO2-Emissionen niedriger, in allen drei Fällen. Die Tiefe der Ozean-Oberflächenschicht in DICE-2013Ra ist ein wenig flacher mit 476 m als mit den vorgegebenen Parameterwerten – immer noch viele Male höher als physikalisch realistisch oder innerhalb der Bandbreite von Werten, die erforderlich sind, um zum Verhalten der CMIP5-Klimamodelle zu passen. Das Verhältnis der Gleichgewichts-Reaktion, die dem Exponentialterm zugeordnet werden kann mit einer Zeitkonstante von einem Jahrhundert in DICE-2013Ra ist fast unbeeinflusst von der TCR-Änderung; es verharrt unrealistisch niedrig bei 9%.

Nun könnte man fragen, warum die optimale Kohlenstoff-Steuer höher und folglich das Niveau der Emissionen niedriger ist, wenn die weit überwiegende GMST-Reaktion aus dem box 1 exponential term resultiert, mit einer Zeitkonstante von vielen Jahrzehnten, anstatt gleichmäßiger verteilt zu sein zwischen den beiden Exponentialtermen mit Zeitkonstanten jeweils deutlich unter einem Jahrzehnt bzw. über einem Jahrhundert. Der Hauptgrund ist, dass im ersten Falle der von Emissionen verursachte zunehmende Antrieb, der um das Jahr 2090 nach dem Kohlenstoff-Steuer-Profil von DICE-2013Ra einen Spitzenwert erreicht, eine viel stärkere Zunahme der GMST im zweiten und dritten Jahrhundert verursacht als im zweiten Fall. Außerdem, fast die gesamte substantielle Erwärmung bis 2010 von 0,83°C [xxxiii] kommt im Projektionszeitraum des ersten Falles auf, während im zweiten Falle ein substantieller Anteil davon nach 300 Jahren unerkannt bleibt [xxxiv].

Für einen rationalen Ökonom oder Politiker könnte das zu erwartende relevante Ziel der gegenwärtige Wert (PV) des Gesamt-Nutzens sein, ermäßigt über den Zeithorizont von 300 Jahren – also genau das Ziel, das die optimale Kohlenstoff-Steuer maximiert. Im Basisfall berechnet DICE2013Ra den PV des Nutzens mit 2.678,6 (alle Angaben in Billionen Dollar des Jahres 2000). Mit der optimalen Kohlenstoff-Steuer und seinem eigenen Klimamodell erhöht sich der PV des Nutzwertes auf 2.707,0. Falls man die 2-Schichten-Modellvariante nach Boucher & Reddy heranzieht, steigt der PV des Nutzwertes noch weiter auf 2.722,8, nach Berntsen & Fuglestvedt auf 2.726,0 oder 19 Billionen Dollar über dem Niveau, welches sich nach dem DICE-2013Ra-2-Schichten-Klimamodell ergibt.Von größerer praktischer Bedeutung ist der Verlust an Nutzen, falls die höhere Kohlenstoff-Steuer, die optimal ist nach den Standard-Einstellungen im Klimamodul von DICE, eingeführt wird, wenn die tatsächliche Reaktion auf einer Linie liegt mit einem realistischeren 2-Schichten-Modell. Für die Variante nach Berntsen & Fuglestvedt beträgt dieser Verlust 1,1 Billionen Dollar, nach Boucher & Reddy 0,7 Billionen Dollar [xxxv]. Ein Verlust von 1 Billion Dollar des gegenwärtigen Nutzwertes macht etwa ein Dreißigstel des Gesamtnutzens aus, der dem Weltverbrauch des Einzeljahres 2010 zugeordnet werden kann.

Die Profile der Klimareaktionen in FUND und PAGE, also den beiden anderen, von der US-Regierung genutzten IAMs zur Abschätzung von SCC scheinen ebenfalls ungeeignet. Sie verwenden beide einen Exponential-Term mit einer einzigen Zeitkonstante in der Größenordnung von 40 Jahren. Daher hat kein Anteil an der Temperatur-Reaktion einen Jahrhundert-Zeitmaßstab (verglichen mit 9% in DICE-2013Ra). Daher scheint es wahrscheinlich, dass sie die optimale Kohlenstoff-Steuer bei jedwedem gegebenen Niveau von ECS und TCR überschätzen. Allerdings muss dieser Befund noch durch eine detaillierte Untersuchung bestätigt werden.

Es scheint ziemlich überraschend, dass alle drei hauptsächlichen IAMs Funktionen der Klimareaktion aufweisen mit ungeeigneten und physikalisch unrealistischen Zeitprofilen. In jedem Falle ist es Besorgnis erregend, dass Regierungen sowie ihre wissenschaftlichen und ökonomischen Berater diese IAMs herangezogen und offensichtlich nicht nachgeprüft haben, ob die Zeitprofile der resultierenden Klimareaktion vernünftig waren.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

[Die folgenden Fußnoten werden nicht übersetzt, weil sie lediglich eine Fülle von Zusammenstellungen und Bezeichnungen enthalten. Anm. d. Übers.]

[i] See, e.g., https://www3.epa.gov/climatechange/EPAactivities/economics/scc.html.

[ii] Technical Support Document: Technical Update of the Social Cost of Carbon for Regulatory Impact Analysis Under Executive Order 12866 Interagency Working Group on Social Cost of Carbon, United States Government

[iii] Nordhaus, W. Integrated Economic and Climate Modelling. In Dixon, P.B., Jorgenson, D.W. (Eds.) Handbook of Computable General Equilibrium Modeling. Elsevier (2013) aida.wss.yale.edu/~nordhaus/homepage/documents/Nordhaus_IntegratedAssessmentModels_Handbook_2013.pdf

[iv] Anthoff D and RSJ Tol. The Climate Framework for Uncertainty, Negotiation and Distribution (FUND), Technical Description, Version 3.9 (2014) www.fund-model.org/Fund-3-9-Scientific-Documentation.pdf

[v] Hope, C. The PAGE09 integrated assessment model: A technical description. Cambridge Judge Business School Working Papers 4/2011, University of Cambridge (2011) https://www.jbs.cam.ac.uk/fileadmin/user_upload/research/workingpapers/wp1104.pdf

[vi] http://aida.wss.yale.edu/~nordhaus/homepage/

[vii] DICE-2013 model, beta version of April 22, 2013, developed by William Nordhaus, Yale University. aida.wss.yale.edu/~nordhaus/homepage/documents/DICE_2013R_112513m.xlsm

[viii] The new parameter values are given on page 96–97 of the Second edition( 31 October 2013) of the DICE-2013R manual, available at: aida.wss.yale.edu/~nordhaus/homepage/documents/DICE_Manual_103113r2.pdf . The reduction in the default ECS is discussed on page 18 of the manual.

[ix] Climate module parameter c1 has been changed from 0.104 to (at the default ECS of 2.9°C) 0.098, and c3 from 0.155 to 0.088. I have also incorporated the following other changes per the DICE-2013Rv2 GAMS code in the manual: in Initial atmospheric temperature in 2010, from 0.83°C to 0.80°C; Initial carbon emissions from land use, from 1.53972 to 3.3 GTCO2/yr; in Initial atmospheric concentration of CO2 (used for 2010), from 384.50 to 389.86; in Initial output, from 66.95 to 63.69 2005 $ trillion; in Industrial CO2 emissions for 2010, from 8930 to 9168 MTC; in forcings of non- CO2 GHGs from −0.06 in 2000 and −0.62 in 2100 to 0.25 in 2010 and 0.75 in 2100 (Wm-2); and in the Damage coefficient on temperature squared, from 0.002131 to 0.00267. Minor other differences in the abatement module have been left untouched, as has the growth of population , which differs only marginally between the Excel and GAMS versions.

[x] Parameter c1, also termed ξ1 in the manual and there wrongly referred to as the diffusion parameter and overstated there by a factor of ten.

[xi] Nordhaus, W. Integrated Economic and Climate Modelling, op. cit., p.1088.

[xii] Gregory JM, Vertical heat transports in the ocean and their effect on time-dependent climate change. Clim Dyn (2000) 16:501±515.

[xiii] Held, I. M. et al, Probing the fast and slow components of global warming by returning abruptly to preindustrial forcing. J. Climate, 23 (2010), 2418–2427.

[xiv] The heat capacity of the atmosphere and land is small relative to that of the ocean mixed layer, and is subsumed within the value used for it.

[xv] Berntsen, T and J Fuglestvedt. Global temperature responses to current emissions from the transport sectors. PNAS 105 (2008), 19154–19159. See the Supplementary Information.

[xvi] The annual maximum depth of the ocean surface mixed layer is relevant here.

[xvii] It might be thought that a 1D model in which heat is transferred diffusively between a surface mixed layer and thermocline/ deep ocean, with slow upwelling linked to sinking cold water in polar regions often also being included, would be more appropriate. However, as much of the heat is believed to be transported between ocean layers by advection of water along sloping isopycnal surfaces (Gregory 2000, op. cit.) the simpler 2-box model treatment appears to be satisfactory.

[xviii] Caldeira K and N P Myhrvold. Projections of the pace of warming following an abrupt increase in atmospheric carbon dioxide concentration. Environ. Res. Lett. 8 (2013) 034039 (10pp)

[xix] Ricke K and Caldeira D. Maximum warming occurs about one decade after a carbon dioxide emission Environ Res Lett 9 (2014) 124002 doi:10.1088/1748-9326/9/12/124002

[xx] Geoffrey et al (2013) carried out a similar exercise with a different, overlapping set of CMIP5 models and found good fits, with the values of τ1 and τ2 giving the best fit varied in the ranges 1.6 – 5.5 and 126 – 698 years respectively. Geoffroy O et al. Transient Climate Response in a Two-Layer Energy-Balance Model. Part I: Analytical Solution and Parameter Calibration Using CMIP5 AOGCM Experiments J. Clim. 26 (2012) 1841–57

[xxi] Based on the HadCM3 forcing for a doubling of CO2 concentration of 3.68 Wm-2.

[xxii] The Global Temperature change Potentials given in Table 8.A.1 of AR5.

[xxiii] For the ocean only, based on the ocean covering 71% of the Earth’s surface and a seawater volumetric heat capacity of 4.1 M J K-1 m-3.

[xxiv] Moreover, the theoretical TCR I calculate using the two-box model parameters is only 1.51°C. The difference appears to be due to use of a 5-year time step and to applying forcing increments at the start of each period. When a 1-year time step is used, the TCR calculated from applying a 70-year forcing ramp is only 0.01°C above the theoretical value.

[xxv] If the surface ocean depth in the Boucher & Reddy based variant is swapped with that in the Berntsen & Fuglestvedt based one and the FSD values altered to maintain their TCRs, the shapes of the resulting response curves are almost bounded between those for the two versions with unswapped surface ocean depths over the entire 250-year period.

[xxvi] The warming in the second term of the two exponential representation of a 2-box model is not the same as that of the deep ocean layer in the underlying physical model, which ultimately warms as much as the surface.

[xxvii] In DICE-2013R, the forcing from a doubling of atmospheric CO2 concentration is 3.8 Wm-2, so the sum of the sensitivity factors for each model variant is 2.9/3.8 = 0.763

[xxviii] The carbon tax model specifies an initial value, initial growth rate, and a rate of change of growth rate that increases by the same specified amount each year. Fixed reductions are applied in the final three periods, matching those in the downloaded Excel model (the reasons for which are unknown); doing so has a negligible effect on the present value of utility. When all parameter values are as in the downloaded model, optimising the four parameter fit produces an almost identical carbon tax profile to that in the downloaded model, which were derived by optimising each period’s carbon tax independently, and the present value of utility is unchanged to seven significant figures.

[xxix] Per the DICE manual, the backstop technology can replace all fossil fuels; it could be one that removes carbon from the atmosphere or an all-purpose environmentally benign zero-carbon energy technology. The downward trend in its price is based on assumed technological progress.

[xxx] Up to 2290, from when on the fixed reductions referred to in note 28 are applied.

[xxxi] More precisely, 68% for Berntsen & Fuglestvedt and 73–76% for Boucher & Reddy.

[xxxii] Land use change emissions, which in DICE20113R are assumed to decline on a fixed basis, are not included. In the base case the $1 initial carbon tax increases by 10.4% in each pentad until 2015, from when the backstop CO2 price is applied.

[xxxiii]The currently unrealised, “in-the-pipeline”, warming at the end of 2010 equals ECS of 2.9°C x Forcing in 2010 of 2.14 Wm-2 / Forcing for a doubling of CO2 of 3.8 Wm-2, minus Atmospheric temperature rise in 2010 above preindustrial of 0.8°C.

[xxxiv] 0.80°C of the 0.83°C unrealised warming as at 2010 emerges by the end of the projections when the DICE-2013Ra climate module parameters are used, but only 0.45°C or 0.60°C when parameters based respectively on the Berntsen & Fuglestvedt or Boucher & Reddy models are used.

[xxxv] In the contrary cases, where the actual climate response is as per the DICE-2013Ra 2-box model but a lower carbon tax that is optimum for one of the two variants is imposed, the utility losses are a little (10-20%) larger. However, it is most unlikely that the DICE-2013Ra response could be realistic.

A PDF version of this article is available [here].

Link: https://judithcurry.com/2016/08/15/abnormal-climate-response-of-the-dice-iam-a-trillion-dollar-error/

23 Aug 13:02

Sicherheitsexperte: Geleakte NSA-Malware zeigt, warum Apple recht hatte

iPhone-Streit

Apple-Chef Tim Cook hatte sich massiv dagegen gewehrt, dem FBI eine Hintertür für das iPhone zu gewähren. Chris Soghoian, Cheftechnologe der Bürgerrechtsbewegung ACLU, sieht die Strategie durch den jüngsten Skandal um den US-Geheimdienst bestätigt.

23 Aug 13:02

IPv6 knackt die 50 Prozent: Neuer Standard dominiert mobilen Traffic in den USA

by Jörn Brien

Der neue IPv6-Standard hat in den USA einen Meilenstein erreicht und die 50-Prozent-Marke beim mobilen Traffic geknackt – ist das schon der Durchbruch?

Befürworter jubeln: IPv6 dominiert – etwas

Schon im Jahr 1998 ist der neue Standard „Internet Protocol Version 6“ (IPv6) verabschiedet worden. Während Kritiker sich durch die neue Adressierungsmethode in ihrer „Bewegungsfreiheit“ eingeschränkt sehen, geht Befürwortern die Verbreitung viel zu langsam. Auch vor diesem Hintergrund ist die Jubelmeldung zu lesen, die Mat Ford das Erreichen der 50-Prozent-Marke beim mobilen Traffic in den USA bekannt gegeben hat. Er ist Technology Program Manager bei der Internet Society.

IPv6-Entwicklung beim mobilen Traffic in den USA. (Grafik: World IPv6 Launch)
IPv6-Entwicklung beim mobilen Traffic in den USA. (Grafik: World IPv6 Launch)

Aktuell fast 55 Prozent beträgt der Anteil an dem Traffic, den die vier großen US-Mobilfunkprovider Verizon Wireless, T-Mobile USA, Sprint Wireless und AT&T Wireless mit dem neuen Standard an IPv6-fähige Contentprovider geliefert haben, wie aus gesammelten Daten hervorgeht.

IPv6-Verbreitung: Kein Abschwung in Sicht

Im Dezember 2015 hatte dieser Anteil noch 37,6 Prozent betragen. Egal, wie man die auf den Mobilbereich beschränkte Auswertung bewertet, ist in den vergangenen Monaten einiges vorangegangen. Mat Ford zufolge sei im laufenden Jahr auch kein Abschwung der IPv6-Verbreitung zu erkennen. Prognosen für die weitere Entwicklung gab Ford nicht.

Schaut man sich die von Google laufend aktualisierte Statistik zur Verbreitung von IPv6 an, liegt der Anteil der Nutzer, die IPv6 für den Zugriff auf Google verwenden, in den USA bei knapp 30 Prozent. Zum Vergleich: Deutschland erreicht immerhin fast 25 Prozent. Belgien liegt in diesem Ranking mit fast 50 Prozent deutlich vorn. Im Schnitt liegt die IPv6-Verbreitung bei den Google-Nutzern weltweit bei rund 13 Prozent.

Mehr zum Thema: „IPv6: Warum der neue Standard mehr bietet als 340 Sextillionen IP-Adressen

via www.theregister.co.uk

23 Aug 12:57

“Node.js is one of the worst things to happen to the software industry” (2012)

23 Aug 12:57

Duet Display – Ex-Apple Engineers Turn Your iPad into an Extra Display