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New Virus Breaks the Rules of Infection

05 Sep 07:50

Einmarsch in Syrien: Der neue Krieg der Türkei

by ZEIT ONLINE: Ausland - Christian Böhme, Markus Bernath
Mit dem Einmarsch der Türkei in Syrien bekommt der Konflikt eine neue Dimension. Die bisher größte Offensive des Nato-Mitglieds richtet sich auch gegen die Kurden.
05 Sep 07:50

Terrorismus: Unterstützt die Türkei Islamisten?

by ZEIT ONLINE: Ausland - Özlem Topçu
Die Angriffe auf Kurden sind Angriffe auf US-Verbündete. Islamisten werden aber von der Türkei unterstützt – sagt die Bundesregierung. Was steckt hinter diesen Allianzen?
05 Sep 07:49

Montblanc-Affäre: Lammerts langes Schweigen

by ZEIT ONLINE: Deutschland - Antje Sirleschtov
In der Montblanc-Affäre stellen sich inzwischen Fragen von größerer politischer Dimension. Trotzdem schweigt der Bundestagspräsident weiter hartnäckig. Wen schützt er?
29 Aug 14:21

Millionen für Al Gore, um aggressive Aktionen gegen Globale Erwärmung zu pushen

Ein Dokument, veröffentlicht von DC Leaks, zeigt Soros, ein in Ungarn geborener Financier, dass sein gemeinnütziges Open Society Institute (OSI) mehr zur Unterstützung der „globalen-Erwärmungs-Politik“ in den USA tun soll. Die Budgetierung schließt 10 Millionen Dollar Jahresunterstützung für Gores Klimagruppe über drei Jahre mit ein.

Frage: Daily Caller

"Aktionen zur Subvention von Global-Warming-Programmen wurden vor vier Jahren auf Vorschlag von George Soros gestartet, "heißt es in einem durchgesickerten OSI-Memo:

"Es gibt ein Budget von 11 Millionen Dollar an Zuschüssen für US-Programme zur globalen Erwärmung in den letzten Jahren. Dieser Haushaltsposten umfasst George Soros‘ Engagement von 10 Millionen Dollar pro Jahr für drei Jahre an Al Gores Alliance zum Klimaschutz. Dies schließt die Schaffung von politischen Freiraum für aggressive US-Aktionen mit ein, im Rahmen der öffentlichen Bildung und im Einklang mit dem, was Wissenschaftler für notwendig erachten, um unsere Nation auf den Weg zu bringen, seine überdimensionale Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren."


Antwort: Daily Caller

Es ist unklar, in welchem Jahr das Memo verfasst wurde, aber Gore mitbegründet Alliance for Climate Protection (ACP) wurde 2006 gegründet und dauerte, bis sie das Klima Reality-Projekt im Juli 2011 wurde. Im Jahr 2008 wurde, startete die Allianz eine 300 Millionen Dollar Kampagne, um Amerikaner zu ermutigen, „sich für aggressive Senkung der Treibhausgasemissionen einzusetzen" berichtet The Washington Post.

ACP erhielt 10 Millionen Dollar im Jahr 2008 von der Open Society Institute (OSI), nach eingereichten dem Steuerunterlagen der gemeinnützigen Organisation. OSI übergab weitere 5 Millionen Dollar an die ACP im Jahr 2009, ebenfalls nach ihrer Steuererklärung. Der Untersuchungsbericht der Gruppe ProPublica enthält eine Datenbank, das die Steuerrückzahlung an OSI von 2000 bis 2013 enthält. The Daily Caller konnte keine anderen Jahre finden, in denen OSI Geld an ACP gab.

OSI ist in erster Linie eine Zuschuss generierende, gemeinnützige Organisation, die jedes Jahr an meist linksgerichtete Gruppierungen Millionen von Dollar austeilt. Sie wird jetzt Open Society Foundations genannt und hat a von Soros gegründete gemeinnützige Organisation in den letzten drei Jahrzehnten mehr als 13 Milliarden Dollar bewegt.

OSI plante nicht nur die Finanzierung von Gores Klimagruppe um die Politik zur globalen Erwärmung in den USA zu fördern, OSI gab auch Millionen von Dollar zur [korrekten] Ausrichtung der "Jugend Klimabewegung."

Dieses Budget erlaubt auch die Erneuerung der US-Programme zur „langjährigen Unterstützung der Energy Action Coalition, die der Hauptorganisator der Jugendklimabewegung in den USA sind, so das Memo.

"Wir werden auch einen Platzhalter für zusätzliche 2 Millionen Dollar berücksichtigen, zur laufenden Diskussion über die globale Erwärmung, einschließlich der Entwicklung von OSI‘s Agenda. Es gibt eine Notiz von Nancy Youman in der Mappe mit strategischen Plänen, in denen Aktionen für OSI in der Klimafrage empfohlen werden -. In den USA sowie in anderen Teilen der Open Society Network"

Erschienen auf The Daily Caller

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/08/17/soros-paid-al-gore-millions-to-push-aggressive-us-action-on-global-warming/

Im Internet findet man  viele Nachrichten zu Soros, einfach mal den Namen und auch mal "Bilder" anschauen.

Der MERKEL Plan ist George SOROS Plan für Europa

https://www.youtube.com/watch?v=AYAAanP01O8

Milliardär George Soros: Halb Osteuropa hasst diesen Mann

http://www.spiegel.de/politik/ausland/george-soros-diesen-mann-hasst-halb-osteuropa-a-1078614.html

29 Aug 14:20

In Brooklyn beginnt gerade die Revolution der Energiewende

FAZ 02.08.2016: [1] Dezentrale Stromnetze New York probt die Abschaffung der Energieversorger

Im New Yorker Stadtteil Gowanus (Anm.: in Brooklyn) hat im Frühjahr ein Experiment begonnen. Es könnte die Energiewirtschaft revolutionieren. Allerdings gibt es noch viele unbeantwortete Fragen.

Längs der President Street versorgen Bürger von der einen Seite der angegrauten Reihenhäuser die Bewohner der anderen Seite seit April mit selbsterzeugtem Strom. Der kommt von den Solarpanels auf ihren Dächern. So weit ist das alles nicht revolutionär.

Bei Stromversorgern klingeln die Alarmglocken

Neu an dem „Brooklyn Microgrid“ ist, dass sie auch Abrechnung und Bezahlung direkt untereinander abwickeln, ohne einen dazwischen geschalteten Versorger. „Der Mechanismus zeigt, wie die Zukunft eines dezentralen, in Nachbarschaften selbst verwalteten Stromnetzes aussehen könnte“, analysiert die Beratungsgesellschaft PWC. Was die Berater so nüchtern hinschreiben, lässt bei Stromversorgern die Alarmglocken klingen. Denn wer braucht ihre Dienste noch, wenn Verbraucher und Erzeuger im digitalisierten Strommarkt ihre Geschäfte dezentral und allein untereinander abwickeln?

An dem New Yorker Modell nehmen zwar nur zehn Haushalte teil, doch hat es sich schon weit herumgesprochen. Unlängst ließ sich die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) das Bürgerstromprojekt vor Ort erklären. Und im fernen Deutschland machen sich die Verbraucherzentralen schon Gedanken darüber, wer Gewinner und wer die Verlierer der nächsten Stufe der Digitalisierung sein werden.

Wenn eine Staatssekretärin sich die Mühe macht, über den Teich zu jetten um eine revolutionäre Erfindung, welche bereits 10 Haushalte versorgt persönlich anzusehen, muss schon etwas dahinter sein. Und Frau R. S.-Sutter ist zur Begutachtung von „Energie“ prädestiniert:

- Studium: Wirtschaft

- Mitgliedschaften: KLAR - Kein Leben mit atomaren Risiken, EUROSOLAR - Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien e.V.

Darstellung auf ihrer Homepage: Energiewende jetzt!

Die Energiewende von der derzeitigen Versorgung mit Atom und Kohle zu einer 100-Prozent-Versorgung aus Sonne und Wind ist dringend notwendig und auch innerhalb kurzer Zeit durchzusetzen. Die Kosten für Kohle und Atomkraft können mit der Zeit nur weiter steigen und hinzu kommen weitere Kosten für die Naturzerstörung und den Klimawandel in Milliardenhöhe. Die Kosten für erneuerbare Energien werden mit der Zeit immer weiter sinken: Denn bei erneuerbaren Energien entstehen nur Kosten für die Technik, die aber mit der voranschreitenden Massenfertigung und technologischen Innovationen immer weiter sinken werden.

... als eine Themen der Energieversorgung sicher vorurteilsfrei betrachtende Persönlichkeit mit dem nötigen Hintergrundwissen.

Die „Alarmglocken klingel-Erfindung“

Löst die Erfindung Probleme des EEG? Nachsehen zeigt: Um diese haben sich die „Erfinder“ nicht im Entferntesten gekümmert.

Die Erfindung besteht ausschließlich darin, dass Solaranlagen-Besitzer ihren Strom direkt an Nachbarn vermarkten – und das unter Umgehung (aber Nutzung) aller Konventionen mittels eines dezidierten Bezahlsystems namens Blockchain.

Gehandelt wird der Strom dabei wie eine eBay-Auktion. Physik ist nebensächlich und verkommt auf Kindergarten-Niveau: Meine Solaranlage erzeugt Strom – willst du ihn kaufen? Gib mir dafür dein Plastik-Geld. Siehst du, so einfach ist „Energie“. Nur die Erwachsenen machen darum so ein Theater.

Wen wundert es? CO2 „jettet“ ja auch mittels Zertifikat übers Internet um die Welt und der zertifizierte Ökostrom kann als Mail-Anhang ebenfalls problemlos aus Norwegen, Asien oder Australien transportiert werden. Diese banalen Probleme sind also längst gelöst, bleibt nur noch das der Umgehung der Bezahlsysteme. Und dafür haben die Amis schließlich das System der Startups.

Verkommt das EEG zum Raubrittertum und Energie wird so (in-)stabil wie in der Dritten Welt

Leider ist auf der Homepage der Staatssekretärin keinerlei Information über ihren Besuch in Brooklyn zu finden. Es wird zwar jeder Handschlag mit irgend einer mehr oder weniger wichtigen Persönlichkeit und vor allem viele Vergaben von Fördermitteln zu Klimaschutz-Maßnahmen, sowie Protestveranstaltungen gegen Atomkraft gelistet. Der Besuch in Brooklyn scheint ihr aber keiner Erwähnung wert. Und dabei wäre ihre Einschätzung hoch-interessant gewesen.

Denn sie besuchte (oder hat sich die FAZ getäuscht und Frau S.-Sutter war gar nicht dort) ein Modell, welches alle bisherigen Konventionen durchbricht und bei Einführung wohl der Beginn einer rücksichtslosen Raubritter-Zukunft des Energiesystems mit dem Ende seiner Zuverlässigkeit und Stabilität wäre. Genau das, was man angeblich glücklich in Deutschland verhindert hat: Die Voll-Privatisierung der öffentlichen Versorgungsbereiche ausschließlich zur Gewinn-Maximierung privater Investoren, wird mit diesem Modell in extremster Form neu aus der Taufe gehoben.

Weitere Information muss man sich deshalb nicht von der Fach-Begutachterin, sondern einer Verbraucherzentrale holen. Die Verbraucherzentrale von Nordrhein-Westfalen hat aus irgend einem Grund dazu sogar eine Studie verfassen lassen und Zusatzinformation hinterlegt.

Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: [3] Blockchain – Chance für Energieverbraucher?

Dezentral gesteuertes Transaktions- und Energieliefersystem

Überträgt man die bisherigen Entwicklungen des Finanzsektors auf die Energiewirtschaft, kann die Blockchain ein dezentrales Energieliefersystem ermöglichen. Das heute mehrstufige System vom Stromerzeuger, Übertragungsnetzbetreiber, Verteilnetzbetreiber bis hin zum Lieferanten lässt sich möglicherweise radikal vereinfachen, indem Erzeuger und Verbraucher direkt in Verbindung gesetzt werden und es gelingt, die Netzsteuerung an die veränderten Anforderungen anzupassen.

Verbraucher können gleichzeitig Erzeuger sein, also Prosumer mit Erzeugungskapazität in Form von Solaranlagen, Kleinwindanlagen oder Blockheizkraftwerken. Die erzeugte Energie kann durch Blockchain direkt an Nachbarn verkauft werden. Über ein Blockchain-System werden getätigte Transaktionen angestoßen, übermittelt und gleichzeitig manipulationssicher dokumentiert. Die Abwicklung zwischen den Transaktionsparteien erfolgt direkt über ein Peer-to-Peer-Netzwerk.

Verbraucherzentrale NRW e. V.: [4] Blockchain – Potenziale und Herausforderungen

Werden Banken und Energieversorger überflüssig?

In der Energiewirtschaft findet ein Strukturwandel statt

Die aktuelle Diskussion um das Potenzial der Blockchain fällt in einen massiven Strukturwandel in der Energiewirtschaft. Die Bewegung weg von Atomstrom und fossiler Energie hin zu dezentraler, erneuerbarer Energie und der Megatrend der Digitalisierung sind Elemente dieses Strukturwandels, der neben Gewinnern immer auch Verlierer hervorbringt: Langjährig erprobte Geschäftsmodelle und Strategien funktionieren plötzlich nicht mehr, neue Konzepte sind gefragt. Verbraucher sollten dabei auf der Gewinnerseite stehen – ob als Prosumer, die aktiv eigene Energie vermarkten, oder als reine Bezieher von Energie. Die Möglichkeit einer zumindest teilweisen Emanzipation von den Energieversorgern durch die Blockchain könnte in dieser Hinsicht einige Chancen beinhalten und die bisherigen Vertriebsmodelle der etablierten Unternehmen durcheinanderwirbeln. Gerade Prosumer wären dann nicht mehr auf die jetzigen Energieversorger angewiesen, die aus Sorge um ihre herkömmlichen Geschäftsmodelle nicht unbedingt am (schnellen) Wandel interessiert sind.

Für alle Energieverbraucher könnten so theoretisch die Kosten sinken, weil Zwischenhändler entfallen. Entscheidend ist allerdings, dass diese potenziellen Kostenvorteile auch tatsächlich beim Verbraucher ankommen und nicht etwa in der Marge eines Blockchain-Betreibers hängen bleiben.

Ganz am Rande kommen der Verbraucherzentrale dann doch ein wenig Zweifel an diesem revolutionären Konzept. Irgend jemand muss sich doch noch dunkel erinnert haben, dass Energie einst mehr war als nur eine Steckdose:

[4] Im Energiesektor spielt zudem die Versorgungssicherheit eine entscheidende Rolle. Wer soll in einem denkbaren Markt ohne die klassischen Versorgungsunternehmen die Verantwortung übernehmen, wie wird die kontinuierliche Verfügbarkeit der Energie sichergestellt? Die Klärung dieser Fragen ist unerlässlich.

Bremsen die Versorger und versuchen etwas Vernunft in dieses Thema zu bringen? Nicht die Spur. Ein Mann, der es schon geschafft hat, seinen Konzern sprichwörtlich zerschlagen zu lassen, strotzt nur so vor Stolz und Engagement. Und er findet den Umbruch sexy. EEG-Strom erzeugt sich von selbst, anderen gibt es nicht (mehr) und so wird Verteilen und Verrechnen das sexy Geschäft der Zukunft. So weit kommt es halt, wenn ein älterer Volkswirtschaftler und Jurist die trockene Arbeit und seine Fantasien vermischt.

WAZ, 09.07.2016: [5] Der Star sind die Erneuerbaren Energien

Der Mann, der den Energie-Riesen Eon gezweiteilt hat, kommt leger daher. Johannes Teyssen wirkt bar jeden Drucks. Er führt nun den grünen Teil der Eon samt Atom-Altlasten. Im Interview skizziert er sein Bild von der Energie der Zukunft - und klingt dabei so gar nicht nach klassischem Ökostrom-Lobbyisten.

... Aber wir entwickeln für unsere Netze immer neue Lösungen, etwa um noch mehr Ökostrom transportieren zu können. Ich finde das total sexy.

Vielleicht ist Herr Teyssen aber auch nur immer seiner Zeit weit voraus und nur die Vergangenheit holt ihn immer neu ein. Strom kommt in naher Zukunft gesetzlich verordnet vollkommen ungeplant und un-planbar. Da wird die (Mangel-) Verteilung sicher ein immer wichtiger werdendes Zukunftsmodell. Und sexy wird es bestimmt, wenn bei der Web-Suche nach und Abrufen gerade zufällig online kursierender Stromkontingente die richtigen Werbe-Apps zum Überbrücken der stromlosen Zeiten mit eingeblendet werden. Klappt das nicht wie erhofft, erfüllt sich nur, was man dort kennt wo er Vorstandschef (e.on) oder Aufsichtsratsmitglied (Deutsche Bank, Salzgitter AG) ist: Erzeugen – zumindest nicht verhindern - von Problemen.

Manche Minister scheinen sich schon auf solche Zeiten vor zu bereiten:

Klimaretter.Info: NRW-Minister will E-Bikes statt E-Autos

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) will lieber Elektrofahrräder als Elektroautos fördern. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, hält er für unrealistisch: "Wir werden eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 schaffen. Aber auf zwei Rädern, nicht auf vier", sagte Groschek in einem Interview mit der Rheinischen Post. Man müsse den Boom der E-Bikes nutzen.

Irgendwo her kennt man solche politische Dialektik. Wenn das versprochene Große nicht kommt, wird eben das Kleine hoch gehoben. Und der Bürger hat zu begreifen, dass sich die Ziele stetig ändern, er am Weg daran aber nichts ändern kann.

Quellen

[1] Frankfurter Allgemeine: New York probt die Abschaffung der Energieversorger

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/new-york-probt-die-abschaffung-der-energieversorger-14367393.html

[2] Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Blockchain – Chance für Energieverbraucher?

http://www.verbraucherzentrale.nrw/blockchain

[3] Blockchain – Chance für Energieverbraucher? Kurzstudie für die Verbraucherzentrale NRW, Düsseldorf

[4] Verbraucherzentrale NRW e. V.: Blockchain – Chance für Energieverbraucher? Potenziale und Herausforderungen

[5] WAZ, 09.07.2016: Der Star sind die Erneuerbaren Energien

http://www.derwesten.de/wirtschaft/der-star-sind-die-erneuerbaren-energien-aimp-id11991524.html

29 Aug 14:19

Svensmark: Sonnenaktivität hat einen direkten Einfluss auf die Wolkenbedeckung der Erde

Es ist bekannt, dass Sonneneruptionen die Atmosphäre der Erde vor kosmischen Strahlen abschirmen. Allerdings zeigt die neue, im Journal of Geophysical Research: Space Physics veröffentlichte Studie, dass die globale Bewölkung in gleichem Maße reduziert ist. Dies stützt den Gedanken, dass kosmische Strahlung für die Wolkenbildung sehr wichtig ist. Die Eruptionen verursachen einen Rückgang des Bewölkungsanteils von etwa 2%, was mit etwa 1 Milliarde Tonnen Wasser korrespondiert, das aus der Atmosphäre verschwindet.

Da man von Wolken weiß, dass sie in größerem Zeitmaßstab die globalen Temperaturen beeinflussen, präsentiert die jetzige Untersuchung einen wichtigen Schritt zum Verständnis von Wolken und Klimavariabilität.

„Die Erde ist einem ständigen Bombardement von Partikeln aus dem Weltraum ausgesetzt, die man galaktische kosmische Strahlen nennt. Gewaltige Eruptionen auf der Sonnenoberfläche können diese kosmischen Strahlen etwa eine Woche lang von der Erde fernhalten. Unsere Studie hat gezeigt, dass bei einer auf diese Weise erfolgenden Reduktion kosmischer Strahlen auch eine korrespondierende Reduktion der irdischen Bewölkung zu verzeichnen ist. Da Wolken ein wichtiger Faktor bei der Kontrolle der Temperatur auf der Erde sind, können unsere Ergebnisse Implikationen für Klimawandel haben“, erklärt der Leitautor der Studie Jacob Svensmark von der DTU.

Sehr energiereiche Partikel

Galaktische kosmische Strahlen sind sehr energiereiche Partikel, die ihren Ursprung hauptsächlich in Supernovae haben.

Diese Partikel erzeugen elektrisch geladene Moleküle – Ionen – in der Erdatmosphäre. Ionen haben laut Laborversuchen zu einer Verstärkung der Bildung von Aerosolen geführt, welche als Kondensationskerne für die Wolkentröpfchen fungieren. Ob dies tatsächlich in der Atmosphäre so ist oder nur im Labor ist eine Frage, über das seit Jahren geforscht und diskutiert wird.

Wenn die großen Sonneneruptionen die galaktischen kosmischen Strahlen hinweg blasen, bevor sie die Erde erreichen, verursachen sie eine Reduktion atmosphärischer Ionen im Verlauf einer Woche um etwa 20% bis 30%. Falls also Ionen die Wolkenbildung beeinflussen, sollte es möglich sein, eine Abnahme der Bewölkung zu finden während Ereignissen, bei denen die Sonne kosmische Strahlen von der Erde fernhält, und genau das ist in dieser Studie getan worden.

Die so genannten Forbush decreases der kosmischen Strahlen wurden bislang mit Wochen dauernden Änderungen der Wolkenbedeckung in Verbindung gebracht, aber der Effekt ist lang und breit in der wissenschaftlichen Literatur debattiert worden.

Die neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass „es eine reale Auswirkung von Forbush decreases auf die Mikrophysik von Wolken gibt“, und dass die Ergebnisse die Aussage stützen, dass „Ionen eine bedeutende Rolle im Lebenszyklus von Wolken spielen“.

Der Weg zu diesem Ergebnis war jedoch ein hartes Unterfangen: Sehr wenige Forbush decreases treten auf, und es ist zu erwarten, dass deren Auswirkung auf die Wolkenbildung bei globalen atmosphärischen Beobachtungen mittels Satelliten und Messstationen an Land kaum zu erkennen ist. Daher war es von allergrößter Wichtigkeit, die stärksten Ereignisse für die Studie herauszusuchen, da deren Auswirkungen am einfachsten erkannt werden können. Zur Bestimmung der Stärke war die Kombination von Daten von etwa 130 Stationen erforderlich in Kombination mit atmosphärischer Modellierung.

Dieses neue Verfahren führte zu einer Liste mit 26 Ereignissen im Zeitraum von 1987 bis 2007, entsprechend der Ionisierung. Die Rangfolge in der Liste war wichtig für die Erkennung eines Signals und könnte auch Licht in die Frage bringen, warum frühere Studien zu anderen Schlussfolgerungen gekommen waren. Diese basierten nämlich auf Ereignissen, die nicht notwendigerweise an vorderer Stelle der Listen rangierten.

Mögliche langzeitliche Auswirkung

Die Auswirkung von Forbush decreases auf Wolken ist zu kurz, um irgendeinen Einfluss auf langzeitliche Temperaturänderungen zu haben.

Da jedoch Wolken durch kurzfristige Änderungen der kosmischen Strahlung beeinflusst werden, können sie auch beeinflusst werden durch die langsamere Änderung der Sonnenaktivität, welche sich in Zeitmaßstäben von Dekaden zu Jahrhunderten abspielt und folglich eine Rolle im Strahlungshaushalt spielt, welcher wiederum die globalen Temperaturen dirigiert.

Der Beitrag der Sonne zu Klimawandel in Vergangenheit und Zukunft kann also folglich viel größer sein als bloß die direkten Änderungen bei der Strahlung.

Quelle: http://www.dtu.dk/english/News/Nyhed?id=b759b038-66d3-4328-bbdc-0b0a82371446

Die ganze Studie steht hier: J. Svensmark, M. B. Enghoff, N. J. Shaviv, and H. Svensmark, “The response of clouds and aerosols to cosmic ray decreases”, Journal of Geophysical Research – Space Physics, 2016, DOI: 10.1002/2016JA022689.

Hier oder hier kommt man zum Abstract und der gesamten wissenschaftlichen Studie.

Damit im Zusammenhang: (via the Hockey Schtick)

Der Solarphysiker Dr. Leif Svalgaard hat seine Rekonstruktion des Auftretens von Sonnenflecken überarbeitet (hier), und zwar über die 400 Jahre von 1611 bis 2013. Der Plot des „Zeitintegrals“ der Sonnenfleckenzahl aus den Daten von Dr. Svalgaard zeigt eine signifikante Zunahme der akkumulierten Solarenergie, welche während des 18. Jahrhunderts begonnen und bis nach Ende der Kleinen Eiszeit um das Jahr 1850 gedauert hatte. Nach einem Stillstand von etwa 30 Jahren ergibt die akkumulierte Solarenergie einen „Hockeyschläger“-Anstieg im restlichen 20. Jahrhundert, gefolgt von einer Abnahme mit Beginn im Jahre 2004. All dies zeigt eine bemerkenswerte Korrespondenz zu den globalen Temperaturaufzeichnungen nach HadCRUT4:

Das Zeitintegral der Sonnenaktivität plus ozeanische Oszillationen (hier), welche ebenfalls durch die Sonnenaktivität getrieben werden, können 95% des Klimawandels während der letzten 400 Jahre (hier) erklären.

Es ist angebracht, sich noch einmal daran zu erinnern, was Dr. Roy Spencer über Wolken gesagt hat:

Die offensichtlichste Art und Weise für eine natürlich erfolgende Erwärmung sind kleine natürliche Fluktuationen der Zirkulation von Atmosphäre und Ozean, welche zu einer Reduktion der Wolkenbedeckung um 1% oder 2% führen. Wolken beschatten die Erde, und falls sich die Bewölkungsmenge aus irgendwelchen Gründen ändert, hat man globale Erwärmung – oder globale Abkühlung.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/08/25/svensmark-publishes-solar-activity-has-a-direct-impact-on-earths-cloud-cover/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

29 Aug 14:12

Die Konzeption Zivile Verteidigung – oder „Haltet den Dieb“

Keine Terroristengruppe kann die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Wasser, Strom, Treibstoff oder Medizin so massiv stören, dass es zu bedrohlichen Engpässen kommen kann. Man arbeitet mit den in TV-Serien oft gesehenen, aber unrealistischen Hackerangriffen, die große Versorger lahmlegen und Chaos erzeugen. In Wahrheit haben sich diese Unternehmen längst auf derartige Bedrohungen eingestellt und haben ihre sensitiven und durch Störungen beeinflussbaren Bereiche abgeschirmt – z.B. durch deren völlige Isolierung vom hausinternen Computernetz, das wiederum ebenfalls gegen das Internet abgesichert werden kann und wird.

Vereinfacht gesagt: Man braucht nur den Stecker zum Internet oder zur WLAN-Verbindung ziehen.

In letzter Zeit hat es Hackerangriffe auf noch ungenügend geschützte Unternehmen gegeben, denen die massive Störung ihres hausinternen Computernetzwerks angedroht wurde, falls nicht gezahlt wird. Das wird vermutlich die Absicherungsmaßnahmen weiter vorantreiben.

Bisher gingen aber die meisten Probleme mit Computerstörungen in Unternehmen auf die eigenen Mitarbeiter zurück, die mit USB-Sticks Viren-verseuchte Spiele-, Video- und Musikdateien in ihren Arbeitsplatzrechner einfütterten.

Es ist absehbar, dass der unautorisierte Zugang zu der EDV von Unternehmen, Dienstleistern, Behörden und anderen Nutzern von schutzwürdigen Computerprozessen bald durch die  verschiedenen Abwehrmaßnahmen ein Ende haben wird.

Die Regierung weiß das natürlich längst. Was also treibt sie jetzt ? Es ist in Wahrheit die berechtigte Furcht vor dem schon lange befürchteten großen Blackout – also vor dem Zusammenbruch des deutschen Stromnetzes, der ohne weiteres 2 Wochen andauern kann. Die Stromnetzbetreiber warnen seit Jahren vor dieser immer wahrscheinlicher werdenden Situation, die sich speziell im Winter einstellt. Es sind die mit ihrer Energiewende und dem Erneuerbaren Energie-Gesetz EEG unbedacht und leichtsinnig von der Regierung herbeigeführten Probleme, deren Gefährlichkeit stetig zunimmt: Der riesenhafte Zubau an Windrädern – jetzt  27.000 Stück – bringt speziell in den Wintermonaten ebenso riesenhafte Leistungsspitzen, die das Stromnetz nicht mehr verkraften kann.  Nicht einmal der hundertste Teil der für deren Ausgleich nötigen Pumpspeicher existiert – und kann auch nicht für noch so viel Geld gebaut werden. 

Die Grundlast-Stromversorgung ist mit der Kernkraft-Abschaltung ruiniert worden und mit dem EEG treibt die Regierung immer mehr Kohlekraftwerke in die Unrentabilität und damit deren Stilllegung – nachdem bereits die Gaskraftwerke sämtlich ins Aus getrieben wurden. Weil aber der Strombedarf geblieben ist und im Winter wie immer beträchtlich ansteigt, nähert sich das durch die Regierung massiv beschädigte deutsche System der Stromversorgung immer rascher dem Kollaps.

Die verzweifelten Ausgleichsmaßnahmen der Netzbetreiber helfen kaum noch, die von den wetterabhängigen „Erneuerbaren“ verursachten gefährlichen Frequenzschwankungen innerhalb der Grenzen zu halten, jenseits derer der Zusammenbruch des Netzes und die totale Abschaltung folgt. Unsere Nachbarn können im Winter nicht helfen; sie brauchen ihren Strom selbst. Schlimmer noch: Polen und Tschechien, die von deutscher Seite als unfreiwillige Abnehmer der überflüssigen, gefährlichen Windstromspitzen missbraucht wurden, wehren sich jetzt dagegen mit sog. Phasenschiebern (Sperr-Schaltern) an ihren Grenzen, die die Deutschen zwingen, mit ihren  Windstrom-Tsunamis selbst fertig zu werden.

Und jetzt scheinen die Warnungen endlich bis nach Berlin durchgedrungen zu sein. Die Angst vor dem großen Blackout ist nur zu berechtigt. Es wäre die größte wirtschaftliche Katastrophe der Nachkriegszeit – und es würde Tote geben.

Dass die Regierung in dieser Situation ihre Pleite mit der Energiewende eingestehen würde, war nicht zu erwarten. Sie legte am 24.August eine „Konzeption Zivile Verteidigung (KZV)“ vor, die kurz zuvor vom Kabinett verabschiedet worden war. Wichtig der Hinweis, dass dies nichts mit der aktuellen Terrorlage in Deutschland zu tun habe. Vielmehr sei das Konzept jetzt „einfach fertig gewesen.“

In diesem Punkt hat man sogar die Wahrheit gesagt. Man muss dazu die Arbeit der sog. nachgeordneten Behörden wie Bundesämter betrachten; insbesondere derjenigen Ämter, die die undankbare Ausgabe haben, für einen fiktiven Vorgang, der irgendwann eintreten könnte, bereit zu sein und vorgesorgt zu haben.

Der in dieser Hinsicht undankbarste Job ist der des ehemaligen (1958) Bundesamtes für zivilen Bevölkerungsschutz (BzB) und 1974 seines Nachfolgers Bundesamt für Zivilschutz (BZS) und seit 2004 des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Um seine Existenzberechtigung immer erneut unter Beweis zu stellen und ggf. neue Entwicklungen zu berücksichtigen, fabriziert so ein Amt regelmäßig  ein aktualisiertes Papier, das dem Ministerium zugeleitet wird. Herr de Maizière hat deshalb immer ein solches Konzept in der Schublade und kann es deshalb bei Bedarf sofort präsentieren.  Dieser Bedarf ist soeben eingetreten.

Praktischerweise deckt so ein Universalpapier alle nur denkbaren Katastrophen-, Stör-, Sabotage- und Angriffsszenarien ab und passt somit immer.

Aber der zuständige Innenminister hat am 24.8 doch einige erstaunliche Aussagen gemacht: 

De Maizière hält den Krisenfall eines längeren regionalen oder überregionalen Stromausfalls in Deutschland für am wahrscheinlichsten ! Und der Präsident des dem Innenminister unterstellten Bundesamtes (BKK), Christoph Unger, sekundierte: „Ein Stromausfall würde uns existenziell treffen.“

Diese Äußerungen weisen auf die anscheinend sehr massiven Warnungen der Netzbetreiber und evtl. sogar der Bundesnetzagentur (BNetzA) hin, die bisher die Lage stets verniedlicht und beschwichtigt hat.

Dann folgt der Hinweis auf – selbstverständlich – finstere ausländische Mächte: „Ich kann mir vorstellen, dass es Gruppen oder Staaten oder eine Mischung von Gruppen und Staaten gibt, die ein Interesse daran hätten, einmal auszuprobieren, wie resilient, wie anpassungsfähig die deutsche Gesellschaft ist mit Blick auf die Abhängigkeit von der Stromversorgung.“ Weshalb er dann diese Präsentation in einem Wasserwerk und nicht in einem Kohlekraftwerk – oder noch besser in einem Windpark – abgehalten hat, sagte er nicht. Beides hätte wohl bissige Kommentare ausgelöst.

Und die finsteren Mächte nannte er leider auch nicht, obwohl er sie kennt:

Die finsteren Mächte, die die deutsche Energiewende durch eine riesenhafte Katastrophe als groben Unfug der höchsten vorstellbaren Stufe desavouieren wollen, die gibt es tatsächlich. Sie sind aber nicht ausländisch.

Es sind:

Ø  Das Wetter

 

Ø  Und die Physik.

 

Aber jetzt müssen erst einmal die üblichen Verdächtigen herhalten – zur Zeit sind das „Gruppen oder Staaten“ (Terroristen erwähnte der Minister gar nicht). Die Bürger werden es schon glauben. Wenn es aber in diesem Winter tatsächlich zum katastrophalen Blackout kommt (de Maizière hat’s geahnt), dann werden viele Leute nach diesen „Gruppen“ suchen. Und sie finden.

 

 

 

 

 

29 Aug 14:03

Vor 200 Jahren: Der Vulkan und das „Jahr ohne Sommer“

Gar nicht auszudenken, was diese Herrschaften genau vor 200 Jahren angestellt hätten, denn das Jahr 1816 darf mit Fug und Recht ein echtes Klima-Katastrophenjahr genannt werden. Das "Jahr ohne Sommer" folgte auf den größten Vulkanausbruch der Menschheitsgeschichte, den des Tambora in Indonesien. Hierzulande wussten aber nur wenige davon. Die Auswirkungen der Vulkanstaubwolken, die sich rund um den Globus verteilten, waren verheerend. Der Winter 1815/1816 war brechend kalt, das Frühjahr 1816 war wie ein normaler Winter, einen Sommer 1816 gab es nicht und im späten Herbst war es laut historischer Aufzeichnungen beispielsweise in Bozen schon wieder minus 19 Grad kalt.

Die Lebensmittelpreise stiegen ins schwindelnde Höhen und viele Menschen verhungerten. Klima-Kassandras gab es übrigens damals schon. Sie sagten den baldigen Weltuntergang voraus, sprachen von einer „gottgewollten Verunreinigung der Sonne“, einer hatte auch schon den Tag terminiert, an dem „Die Sonne ausbrenne“: 18.Juli 1816. Nachzulesen ist das alles in dem Buch "Tambora und das Jahr ohne Sommer: Wie ein Vulkan die Welt in die Krise stürzte“ des Klima-Historikers Wolfgang Behringer.

Was macht man in einem „Jahr ohne Sommer“ mit Solarzellen?

Egal ob gegenwärtige Klima-Veränderungen nun vom Menschen verursacht werden oder nicht, so lehrt uns das Jahr 1816 dennoch, dass man die Natur immer auf der Rechnung haben muss. Das spricht dafür, sich Klimaveränderungen anzupassen und sich auf solche Ereignisse vorzubereiten, so gut es eben geht. Es ist garantiert nicht so, dass das Klima auf der Welt in einen sanften Schlummerschlaf versetzt wird, nur weil der Mensch beschließt, mit Billionensummen den Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren. Es gibt kein Thermostat an dem Politiker einfach drehen können – und alles wird gut. Das ist eine ahistorische Sichtweise, die im übrigen einer sinnvollen Verwendung von Geldmitteln im Wege steht.

Da Geld nur einmal ausgegeben werden kann, stellt sich die Frage, ob die Anpassung an das möglicherweise Unvermeidliche nicht Vorrang haben sollte. So werden Unsummen für die unsichere Hoffnung ausgegeben, den Meeresspiegel in 100 Jahren um ein paar Zentimeter weniger ansteigen zu lassen. Wer dieses Geld dafür verwendet, den Menschen heute Deiche und Schutzvorrichtungen zu bauen, hilft ihnen wahrscheinlich sehr viel wirkungsvoller.

Das zeigt nicht zuletzt unsere eigene Vergangenheit. Nicht nur Vulkanausbrüche richteten ungeheure Schäden an, auch die Geschichte der Sturmfluten an der Nordseeküste ist von schweren Katastrophen geprägt. Doch die tödliche Gefahr durch Sturmfluten wurde durch entsprechende Schutzmaßnahmen sehr viel geringer. Das Klima wird sich auch weiterhin wandeln, weil es das immer getan hat. Anpassungsmaßnahmen sind also in jedem Fall sinnvoll, egal ob nun menschliche oder natürliche  Uraschen überwiegen. Stabilere Häuser, höhere Deiche und eine sichere Energieversorgung (Wieviel Strom produzieren Photovoltaik-Anklagen wohl in einem „Jahr ohne Sommer“?) können Menschen in besonders gefährdeten Regionen heute schon mehr Sicherheit bringen und nicht erst in ferner Zukunft.

Wer etwas über Vulkane lernen will, ist  in Island genau richtig

Wer etwas über Vulkane lernen will, ist übrigens In Island genau richtig. „Elefanten können es hören, Menschen nicht“, beschreibt Haraldur Sigurdsson jene gespenstischen Momente, bevor ein Vulkan ausbricht. Der Hörbereich des Menschen beginnt bei 20 Hertz, das Infraschall-Geräusch entzieht sich mit nur 15 Hertz dem menschlichen Gehör, nicht aber unserer Wahrnehmung. „Du spürst etwas tief in Deiner Brust“, erzählt Sigurdsson. Der isländische Vulkanologe, hat das nicht in seiner Heimat sondern auf der indonesischen Insel Java bei einem Ausbruch erlebt. Nach der Infraschallphase, so erinnert er sich,  wird die Geräuschkulisse dann sehr militärisch: „Pfeifen und Heulen, also die Windgeräusche fliegender Gesteinsbrocken.“ Die Lava, die den Berg hinunterfließt gibt ebenfalls Töne von sich: „Das macht ‚Kling, kling, kling‘, wie zerbrechendes Glas“.

Sigurdsson hat das Standardwerk "Melting The Earth – the hisory of ideas on Volcanic Eruptions" geschrieben, ist Mitherausgeber der „Encyclopedia of Volcanoes“ und gehört einem recht exklusiven Club von einigen hundert Forschern an, die sich darüber Gedanken machen, wie es im Inneren der Erde aussieht und warum es mal hier, mal dort zu vulkanischen Eruptionen kommt. 1939 in Stykkisholmur, einem Fischerdorf im mittleren Westen Islands geboren, hat er ein ein wunderbares Vulkanmuseum eröffnet.

Wenn er morgens aufwacht, geht er als erstes vor sein Haus und schaut sich um: in den Westen, zum Snaefellsjökull, wo Jules Verne seine „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ anfangen ließ, in den Südosten zum Ljosufjöll, einem Bergmassiv, das zu dieser Zeit unter einer schweren Wolkendecke liegt. Beide Vulkane sind schon lange inaktiv, aber Haraldur Sigurdsson weiß, dass es so etwas wie „tote Vulkane“ nicht gibt. „Die Wahrscheinlichkeit, dass einer plötzlich zum Leben erwacht, ist minimal, aber ganz ausschließen kann man es nicht.“ Und das gilt noch nicht einmal für die deutschen Vulkane, etwa in der Eifel, die gerade erst 11.000 Jahre alt sind.

„Statistisch gesehen passiert so etwas alle 300 Jahre“

„Geologisch gesehen ist das eine kurze Zeit“ sagt er, „auf den Westermänner-Inseln schwiegen die Vulkane 12.000 Jahre und 1963 gab es plötzlich einen gewaltigen Knall“. Der Hauptort Heimæy wurde zur Hälfte von Lava und Asche verschüttet, ein Pompeji des 20. Jahrhunderts (einige Gebäude werden derzeit zu Anschauungszwecken wieder ausgegraben). Es gab dennoch keine Toten, weil die zufällig anwesende Fischereiflotte innerhalb weniger Stunden über 5.000 Bewohner evakuierte.

Nicht so viel Glück hatten 1816 die Bewohner des Landstriches um den Tambora herum. Sein oben bereits erwähnter Ausbruch 1815 kostete 107.000 Menschen das Leben, die meisten davon wurden von einer glühend heißen Gaswolke getötet, die den Berg hinab brauste. Die Überreste der Stadt, die damals komplett zerstört wurde, fand der isländische Vulkanologe im Jahr 2004 in etwa 25 Kilometer Entfernung vom Vulkan entdeckt. Die Folgen des Ausbruchs waren global und die Erdabkühlung verursachte Hungernöte bis hinein nach Europa.  „Das war die letzte Krise dieser Art“ sagt Haraldur, „aber statistisch gesehen passiert so etwas alle 300 Jahre“. Er nennt so eine Katastrophe einen „schwarzen Schwan“. Die moderne Industriegesellschaft würde nach einem solchen Ereignis kollabieren, da ist er sich ziemlich sicher. „So etwas bedeutet komplettes Chaos und man kann nur versuchen irgendwie zu überleben.“

Haraldur hebt einen Gesteinbrocken auf, der aussieht wie eine Kanonenkugel. „Das glühende Material ist irgendwann ausgeworfen und so von der Luftströmung geformt worden“. Die Geologen und Vulkanologen können solche Klumpen zum sprechen bringen wie die Forensiker von CSI. „Material, Beschaffung, Form, Gewicht, Entfernung vom Krater, all das hilft uns, die Gewalt einer Eruption nachzuvollziehen.“ Im Falle des Tambora heißen die Ergebnisse: Die Geschosse flogen bis zu 42 Kilometer hoch und eine Billion Kilogramm Gesteinsmasse wurden pro Sekunde in die Luft geschleudert. 100 Kubikkilometer Masse drangen aus dem Erdinneren nach außen. Die Erde hat zahllose solche Ereignisse über sich ergehen lassen, was Haraldur mit der Bemerkung zusammenfasst: " Alles ist Recyling, jeder Teil der Erde ist schon einmal durchgelaufen.“

Übernommen von ACHGUT hier

Anmerkung der EIKE Redaktion: Die 10. IKEK wird Mitte November in Berlin stattfinden und das Oberthema "Tambora - vor 200 Jahren gab es keinen Sommer" stehen

 

29 Aug 10:19

Arguments against JSON-driven development

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Use It Too Much and Lose It? The Effect of Working Hours on Cognitive Ability [pdf]

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FreeSense: Indoor Human Identification with WiFi Signals

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Rotoscoped Animation of Filmed Parkour

29 Aug 09:21

Prism for Xamarin Forms – Basic navigation and dependency injection (Part 2)

by qmatteoq

In the previous post we’ve started to see the basic concepts on how to leverage the new version of Prism (6.2) to implement the MVVM pattern in a Xamarin Forms app. So far, we haven’t seen nothing special that we couldn’t do also with another framework: we have just created a View, a ViewModel and we connected them through binding. In this post, we’re going to see how Prism can be helpful to handle a very common scenario which can be hard to handle in a MVVM app: navigation and page’s lifecycle.

As we’ve mentioned in the previous post, we’re going to create a simple client for TrackSeries, a website which offers many information about TV Shows. The app will display the current top series and will allow the user to discover more about them. To achieve this goal, we can use a set of REST services provided by the website, which are very simple to use and which follow the standard best practices of dealing with REST services: you invoke a URL using a HTTP command and you receive back a JSON response with the result.

For example, if you want to know which are the top series at the moment, you can just perform a HTTP GET request to the following URL: https://api.trackseries.tv/v1/Stats/TopSeries The service will return you a JSON response with all the details about the top series:

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         },
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            "id":8,
            "name":"Science-Fiction"
         },
         {
            "id":14,
            "name":"Crime"
         },
         {
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         }
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   }
]

To use these APIs in the application, I’ve created a class called TsApiService with a set of methods that, by using the HttpClient class of the .NET Framework and the popular JSON.NET library, takes care of downloading the JSON, parsing it and returning a set of objects that can be easily manipulated using C#. To structure my solution in a better way, I’ve decided to place all the classes related to the communication with the REST APIs (like services and entities) in another Portable Class Library, called InfoSeries.Core, which is a different PCL than the one that hosts the real Xamarin Forms app.

Here is, for example, how the method that takes care of parsing the previous JSON and to return a list of C# objects looks like:

public async Task<List<SerieFollowersVM>> GetStatsTopSeries()
{
    using (HttpClient client = new HttpClient())
    {
        try
        {
            var response = await client.GetAsync("https://api.trackseries.tv/v1/Stats/TopSeries");
            if (!response.IsSuccessStatusCode)
            {
                var error = await response.Content.ReadAsAsync<TrackSeriesApiError>();
                var message = error != null ? error.Message : "";
                throw new TrackSeriesApiException(message, response.StatusCode);
            }
            return await response.Content.ReadAsAsync<List<SerieFollowersVM>>();
        }
        catch (HttpRequestException ex)
        {
            throw new TrackSeriesApiException("", false, ex);
        }
        catch (UnsupportedMediaTypeException ex)
        {
            throw new TrackSeriesApiException("", false, ex);
        }
    }
}

The GetAsync() method of the HttpClient class performs a GET request to the URL, returning as result the string containing the JSON response. This result is stored into the Content property of the response: in case the request is successful (we use the IsSuccessStatusCode property to check this condition), we use the ReadAsAsync<T> method exposed by the Content property to automatically convert the JSON result in a collection of SerieFollowersVM object. SerieFollowersVM is nothing else than a class that maps each property of the JSON response (like name, country or runtime) into a C# property:

public class SerieFollowersVM
{
    public int Id { get; set; }
    public string Name { get; set; }
    public int Followers { get; set; }
    public DateTimeOffset FirstAired { get; set; }
    public string Country { get; set; }
    public string Overview { get; set; }
    public int Runtime { get; set; }
    public string Status { get; set; }
    public string Network { get; set; }
    public DayOfWeek? AirDay { get; set; }
    public string AirTime { get; set; }
    public string ContentRating { get; set; }
    public string ImdbId { get; set; }
    public int TvdbId { get; set; }
    public string Language { get; set; }
    public ImagesSerieVM Images { get; set; }
    public ICollection<GenreVM> Genres { get; set; }
    public DateTime Added { get; set; }
    public DateTime LastUpdated { get; set; }
    public string SlugName { get; set; }
}

In the full sample on GitHub you’ll find many classes like this (which maps the various JSON responses returned by the TrackSeries APIs). Additionally, the TsApiService will implement additional methods, one for each API we want to leverage in our application. I won’t explain in details each method, since it would be out of scope for the article: you can see all the details on GitHub. For the purpose of this post, you just need to know that the service simply exposes a set of methods that we can use in the various ViewModels to retrieve info about the available TV Shows.

Note: by default, the HttpClient class doesn’t offer a ReadAsAsync<T> method, which is able to automatically deserialize the JSON response into C# objects. To get access to this extension method, we need to add the Microsoft.AspNet.WebApi.Client NuGet package to our Portable Class Library. To get it properly working, you need to add this package to every project of the solution (the Xamarin Forms PCL, the Core PCL and all the platform specific projects).

To properly leverage dependency injection, however, we need an interface that describes the operations offered by the TsApiService class. Here is how our interface looks like:

public interface ITsApiService
{
    Task<List<SerieFollowersVM>> GetStatsTopSeries();
    Task<SerieVM> GetSerieByIdAll(int id);
    Task<SerieInfoVM> GetSerieById(int id);
    Task<List<SerieSearch>> GetSeriesSearch(string name);
    Task<SerieFollowersVM> GetStatsSerieHighlighted();
}

Now that we have a service, we can learn how, thanks to Prism, we can register it into its dependency container and have it automatically injected in our ViewModels. Actually, from this point of view, there’s nothing special to highlight: the approach is the same we would use with any other MVVM framework which leverages a dependency injection approach. First, we need to register the association between the interface and the implementation we want to use in the container. In case of Prism, we need to do it in the RegisterTypes() method of the App class, by using the Container object and the RegisterType<T, Y>() method (where T is the interface and Y is the concrete implementation):

protected override void RegisterTypes()
{
    Container.RegisterTypeForNavigation<MainPage>();
    Container.RegisterType<ITsApiService, TsApiService>();
}

Now, since both the MainPage and the TsApiService are registered in the container, we can get access to it in our ViewModel, by simply adding a parameter in the public constructor, like in the following sample:

public class MainPageViewModel : BindableBase
{
    private readonly ITsApiService _apiService;

    public MainPageViewModel(ITsApiService apiService)
    {
        _apiService = apiService;
    }
}

When the MainPageViewModel class will be loaded, the implementation of the ITsApiService we’ve registered in the container (in our case, the TsApiService class) will be automatically injected into the parameter in the constructor, allowing us to use it in all the other methods and properties we’re going to create in the ViewModel. With this approach, it will be easy for us to change the implementation of the service in case we need it: it will be enough to change the registered type in the App class and, automatically, every ViewModel will start to use the new version.

Handle the navigation’s lifecycle

Now that we have a service that offers a method to retrieve the list of the top series, we need to call it when the ViewModel is loaded: our goal is to display, in the main page of the app, a list of the most trending TV shows. However, we are about to face a common problem when it comes to use the MVVM pattern: the method to retrieve the list of top series is asynchronous but, with the current implementation, the only place where we can perform the data loading is the ViewModel’s constructor, which can’t execute asynchronous calls (in C#, in fact, the constructor of a class can’t be marked with the async keyword and, consequently, you can’t use the await prefix with a method). In a non-MVVM application, this problem would be easy to solve, thanks to the navigation’s lifecycle methods offered basically by every platform. Xamarin Forms makes no exception and we could leverage, in the code behind class of a XAML page, the methods OnAppearing() and OnDisappearing(): since they are events, we can call asynchronous code without issues.

To solve this problem, Prism offers an interface that we can implement in our ViewModels called INavigationAware: when we implement it, we have access to the OnNavigatedTo() and OnNavigatedFrom() events, which we can use to perform data loading or cleanup operations. Here is our MainPageViewModel looks like after implementing this interface:

public class MainPageViewModel : BindableBase, INavigationAware
{
    private readonly TsApiService _apiService;
    private ObservableCollection<SerieFollowersVM> _topSeries;

    public ObservableCollection<SerieFollowersVM> TopSeries
    {
        get { return _topSeries; }
        set { SetProperty(ref _topSeries, value); }
    }

    public MainPageViewModel(TsApiService apiService)
    {
        _apiService = apiService;
    }

    public void OnNavigatedFrom(NavigationParameters parameters)
    {

    }

    public async void OnNavigatedTo(NavigationParameters parameters)
    {
        var result = await _apiService.GetStatsTopSeries();
        TopSeries = new ObservableCollection<SerieFollowersVM>(result);
    }
}

As you can see, now we have implemented a method called OnNavigatedTo(), where we can safely execute our asynchronous calls and load the data: we call the GetStatsTopSeries() method of the TsApiService class and we encapsulate the resulting collection into an ObservableCollection property. This is the property we’re going to connect, through binding, to a ListView control, in order to display the list of TV Shows in the main page.

For completeness, here is how the XAML of the MainPage looks like:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<ContentPage xmlns="http://xamarin.com/schemas/2014/forms"
             xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2009/xaml"
             xmlns:prism="clr-namespace:Prism.Mvvm;assembly=Prism.Forms"
             prism:ViewModelLocator.AutowireViewModel="True"
             x:Class="InfoSeries.Views.MainPage"
             Title="Info Series">
  
  <ContentPage.Resources>
    <ResourceDictionary>
      <DataTemplate x:Key="TopSeriesTemplate">
        <ViewCell>
          <ViewCell.View>
            <Grid>
              <Grid.ColumnDefinitions>
                <ColumnDefinition Width="1*" />
                <ColumnDefinition Width="2*" />
              </Grid.ColumnDefinitions>

              <Image Source="{Binding Images.Poster}" Grid.Column="0" x:Name="TopImage" />
              <StackLayout Grid.Column="1" Margin="12, 0, 0, 0" VerticalOptions="Start">
                <Label Text="{Binding Name}" FontSize="18" TextColor="#58666e" FontAttributes="Bold" />
                <StackLayout Orientation="Horizontal">
                  <Label Text="Runtime: " FontSize="14" TextColor="#58666e" />
                  <Label Text="{Binding Runtime}" FontSize="14" TextColor="#98a6ad" Margin="5, 0, 0, 0" />
                </StackLayout>
                <StackLayout Orientation="Horizontal">
                  <Label Text="Air day: " FontSize="14" TextColor="#58666e" />
                  <Label Text="{Binding AirDay}" FontSize="14" TextColor="#98a6ad" Margin="5, 0, 0, 0" />
                </StackLayout>
                <StackLayout Orientation="Horizontal">
                  <Label Text="Country: " FontSize="14" TextColor="#58666e" />
                  <Label Text="{Binding Country}" FontSize="14" TextColor="#98a6ad" Margin="5, 0, 0, 0" />
                </StackLayout>
                <StackLayout Orientation="Horizontal">
                  <Label Text="Network: " FontSize="14" TextColor="#58666e" />
                  <Label Text="{Binding Network}" FontSize="14" TextColor="#98a6ad" Margin="5, 0, 0, 0" />
                </StackLayout>
              </StackLayout>
            </Grid>
          </ViewCell.View>
        </ViewCell>


      </DataTemplate>
    </ResourceDictionary>
  </ContentPage.Resources>

  <ListView ItemTemplate="{StaticResource TopSeriesTemplate}"
            ItemsSource="{Binding Path=TopSeries}" RowHeight="200"/>
  
</ContentPage>

If you already know Xamarin Forms (or XAML in general), you should find this code easy to understand: the page contains a ListView control, with a template that describes how a single TV show looks like. We display the show’s poster, along with some other info like the title, the runtime, the production country, etc. Since, due to the naming convention, the MainPageViewModel class is already set as BindingContext of the page, we can simply connect them by binding the ItemsSource property of the ListView with the TopSeries collection we’ve previously populated in the ViewModel.

Navigation with parameters

We’ve seen how to leverage the OnNavigatedTo() method to perform data loading, but often this method is useful also for another scenario: retrieving parameters passed by a previous page, which are usually needed to understand the current context (in our sample, in the detail page of our application we need to understand which TV Show the user has selected).

Prism support this feature thanks to a class called NavigationParameters, which can be passed as optional parameter of the NavigationAsync() method of the NavigationService and it’s automatically included as parameter of the OnNavigatedTo() and OnNavigatedFrom() events. Let’s see how to leverage this feature, by adding a detail page to our application, where to display some additional info about the selected show.

The first step is to add both a new page in the Views folder (called DetailPage.xaml) and a new class in the ViewModels folder (called DetailPageViewModel.cs). You need to remember also that every page needs to be registered in the container in the App class, inside the OnRegisterTypes() method:

protected override void RegisterTypes()
{
    Container.RegisterTypeForNavigation<MainPage>();
    Container.RegisterTypeForNavigation<DetailPage>();
    Container.RegisterType<ITsApiService, TsApiService>();
}

Due to the naming convention, we don’t have to do anything special: the new page and the new ViewModel are already connected. Now we need to pass the selected item in the ListView control to the new page. Let’s see, first, how to handle the selection in the MainPage. We’ll get some help by a library created by my dear friend Corrado Cavalli, which allows to implement behaviors in a Xamarin Forms app. Among the available behaviors, one of them is called EventToCommand and it allows us to connect any event exposed by a control to a command defined in the ViewModel. We’re going to use it to connect the ItemTapped event of the ListView control (which is triggered when the user taps on an item in the list) to a command we’re going to create in the MainPageViewModel to trigger the navigation to the detail page.

You can install the package created by Corrado from NuGet: its name is Corcav.Behaviors. To use it, you need to add an additional namespace to the root of the MainPage, like in the following sample:

<ContentPage xmlns="http://xamarin.com/schemas/2014/forms"
             xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2009/xaml"
             xmlns:prism="clr-namespace:Prism.Mvvm;assembly=Prism.Forms"
             xmlns:behaviors="clr-namespace:Corcav.Behaviors;assembly=Corcav.Behaviors"
             prism:ViewModelLocator.AutowireViewModel="True"
             x:Class="InfoSeries.Views.MainPage"
             Title="Info Series">

    ...

</ContentPage>

Then you can apply the behavior to the ListView control like you would do in a regular Windows app:

<ListView ItemTemplate="{StaticResource TopSeriesTemplate}"
          ItemsSource="{Binding Path=TopSeries}" RowHeight="200">
  <behaviors:Interaction.Behaviors>
    <behaviors:BehaviorCollection>
      <behaviors:EventToCommand EventName="ItemTapped" Command="{Binding GoToDetailPage}" />
    </behaviors:BehaviorCollection>
  </behaviors:Interaction.Behaviors>
</ListView>

Thanks to this behavior, we have connected the ItemTapped event of the ListView control to a command called GoToDetailPage, that we’re going to define in the ViewModel. From a framework point of view, Prism doesn’t do anything out of the ordinary to help developers implementing commands: it simply offers a class called DelegateCommand, which allows to define the operation to execute when the command is invoked and, optionally, the condition to satisfy to enable the command. If you have some previous experience with MVVM Light, it works exactly in the same way as the RelayCommand class. Here is how our command in the MainPageViewModel class looks like:

private DelegateCommand<ItemTappedEventArgs> _goToDetailPage;

public DelegateCommand<ItemTappedEventArgs> GoToDetailPage
{
    get
    {
        if (_goToDetailPage == null)
        {
            _goToDetailPage = new DelegateCommand<ItemTappedEventArgs>(async selected =>
            {
                NavigationParameters param = new NavigationParameters();
                param.Add("show", selected.Item);
                await _navigationService.NavigateAsync("DetailPage", param);
            });
        }

        return _goToDetailPage;
    }
}

The command we have created is a parametrized command; in fact, the property type is DelegateCommand<ItemTappedEventArgs>: this way, inside the method, we get access to the selected item, which is stored in the Item property. The method invoked when the command is triggered shows you how navigation with parameter works: first we create a new NavigationParameters object which, in the end, is nothing but a dictionary, where you can store key / value pairs. Consequently, we simply add a new item with, as key, the keyword show and, as value, the selected item, which type is SerieFollowersVM. This is the only difference compared to the navigation we’ve seen in the App class: the rest is the same, which means that we call the NavigateAsync() method of the NavigationService, passing as parameter the key that identifies the detail page (which is DetailPage) and the parameter.

Important! In the App class we were able to automatically use the NavigationService because it inherits from the PrismApplication class. If we want to use the NavigationService in a ViewModel (like in this case), we need to use the traditional approach based on dependency injection. The NavigationService instance is already registered in the Prism container, so we simply have to add an INavigationService parameter to the public constructor of the MainPageViewModel:

public MainPageViewModel(TsApiService apiService, INavigationService navigationService)
{
    _apiService = apiService;
    _navigationService = navigationService;
}

Now that we have performed the navigation to the detail page, we need to retrieve the parameter in the DetailPageViewModel class. The first step, like we did for the MainPageViewModel, is to let it inherit from the INavigationAware interface, other than the BindableBase class. This way, we have access to the OnNavigatedTo() event:

public class DetailPageViewModel : BindableBase, INavigationAware
{
    private SerieFollowersVM _selectedShow;

    public SerieFollowersVM SelectedShow
    {
        get { return _selectedShow; }
        set { SetProperty(ref _selectedShow, value); }
    }

    public DetailPageViewModel()
    {

    }

    public void OnNavigatedFrom(NavigationParameters parameters)
    {
            
    }

    public void OnNavigatedTo(NavigationParameters parameters)
    {
        SelectedShow = parameters["show"] as SerieFollowersVM;
    }
}

The previous code shows you how to handle the parameter we’ve received from the main page: the same NavigationParamaters object we’ve passed, in the MainPageViewModel, to the NavigateAsync() method is now passed as parameter of the OnNavigatedTo() method. As such, we can simply retrieve the item we’ve previously stored with the show key. In this case, since we are expecting an object which type is SerieFollowersVM, we can perform a cast and store it into a property of the ViewModel called SelectedShow. Thanks to this property, we can leverage binding to connect the various information of the selected show to the controls in the XAML page. Here is how the DetailPage.xaml looks like:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<ContentPage xmlns="http://xamarin.com/schemas/2014/forms"
             xmlns:x="http://schemas.microsoft.com/winfx/2009/xaml"
             xmlns:prism="clr-namespace:Prism.Mvvm;assembly=Prism.Forms"
             prism:ViewModelLocator.AutowireViewModel="True"
             Title="{Binding Path=SelectedShow.Name}"
             x:Class="InfoSeries.Views.DetailPage">

  <StackLayout>
    <Image x:Name="InfoPoster"
           Source="{Binding Path=SelectedShow.Images.Fanart}" Aspect="AspectFill" />
    <Label Text="{Binding Path=SelectedShow.Overview}" LineBreakMode="WordWrap" FontSize="13" TextColor="#98a6ad" Margin="15" />
  </StackLayout>

</ContentPage>

The content is very simple: we display an image of the show (stored in the SelectedShow.Images.Fanart property) and a brief description (stored in the SelectedShow.Overview property).

Wrapping up

In this post we’ve seen some basic concepts to handle navigation and dependency injection in a Xamarin Forms app created with Prism as MVVM framework. In the next post we’re going to see a couple of advanced scenarios, related to navigation and handling of platform specific code. You can find the sample app used for this post on my GitHub repository: https://github.com/qmatteoq/XamarinForms-Prism

29 Aug 08:33

Über die 25 Anforderungen einer Aussenwand (Fassade)

Ein Planer, sei er Architekt oder Ingenieur, sollte (muss) wissen, wenn er einen Strich mit dem Bleistift oder dem Computer zeichnet, aus welchem Material der Strich ist, welche Farbe und Struktur er hat, welche Ästhetik er generiert und was der Strich kostet. Fügt der Planer einen weiteren Strich parallel zum ersten ein, wird bereits von einer Wand im Grundriss gesprochen.

Nun sollte (muss) ein Planer, sei er Architekt oder Ingenieur daran denken, dass diese 2 Striche schon eine Aussenwand beschreiben und dabei bereits 25 Anforderungen generieren, welche zu beachten sind! Der Vollständigkeit halber werden nun diese 25 Anforderungen beschrieben und deren Zweck und Eigenschaften erläutert.

 

01.    Die Ästhetik ist seit dem Beginn der „Moderne" im Jahr 1925 das Wichtigste was es für einen Architekten gibt auf der Welt. Alle andern 24 Anforderungen sind für den Architekten untergeordnete Nebensächlichkeiten, die ohne Bedeutung sind. Für heutige Architekten zählt nur das Eine: „Das Design"!

       Diese Architekten werden wohl jetzt auch nicht mehr weiterlesen.

02.    Die Statik des Bauingenieurs ist für die Fassade eines Architekten­Entwurfs ein angeblich notwendiges Übel, die nichts kosten darf. Der Architekt benutzt den eigentlich wichtigen Ingenieur seit Beginn der „Moderne" wie eine Hure, nämlich nur dann, wenn er ihn nötig hat.

03.    Die Festigkeit beschreibt mit ihrer Lehre, die Verformungen infolge Last- oder Temperaturwechseln einer Wand. Missachtungen der Festigkeitslehre und der damit verbundenen Nichtbeachtung der Thermodynamik sind Ursache der meisten Bauschäden.

04.    Die Erdbebensicherheit ist Sache des Bauingenieurs im Bereich der Statik. Sie wird gewährleistet indem Gummipuffer (teuer) die Horizontalbeschleunigung aufnehmen und/oder im Gebäudekern sowie in den Fassaden entsprechende Aussteifungen erstellt werden.

05.    Die Sturmsicherheit einer Fassade ist für einen Architekten nicht wichtig. Man sieht das vor allen Dingen bei Sturmschäden in den USA, wo eine Klimaanlage wichtiger ist, als eine gut funktionierende Wand, die nicht beim ersten Windstoss einbricht.

06.    Die Ökonomie bzw. der Preis einer Wand spielt für den Architekten eine untergeordnete Rolle. Würde der Architekt die Oekonomie beachten, hätte er unweigerlich eine Honorareinbusse zu verzeichnen. Und wer will schon weniger verdienen in dieser garstigen Zeit?

07.    Die Erstellungszeit einer Wand muss kurz sein, weshalb herkömmliche Bautechniken nicht mehr verwendet werden können. Welcher Architekt sieht denn ein, dass ein Drei-Schicht-Aussenverputz drei Monate für den Erhärtungsprozess benötigt? Billige Schmiere wird mit billigen Hilfskräften des Generalunternehmers appliziert. Das ist für heutige Architekten zeitgemäss und profitabel

08.    Die Wetterfestigkeit einer Fassade wird von heutigen Architekten vernachlässigt, denn die Wand muss so schnell wie möglich wieder kaputt gehen, damit wieder eine neue Wand für ein neues Haus erstellt und neues Architektenhonorar bezogen werden kann.

09.    Die Dauerhaftigkeit einer Wand ist die Schwester der Wetterfestigkeit. Kein Architekt ist daran interessiert, dass eine Wand drei bis vier Generationen hält. Im alten Rom wurde laut VITRUV eine intakte Wand auch noch  nach 80 Jahren als neu eingestuft. Aus diesem Grund sollte eine Aussenwand auch heute noch eine Dauerhaftigkeit von DREI Generationen aufweisen.

10.    Die Wanddicke sorgt dafür, dass der Wärmefluss gegen aussen nicht linear sondern exponentiell abfliesst. Je dicker die Wand, desto grösser ist die Verweilzeit von solar eingestrahlter Energie und desto weniger Heiz-Energie muss dem Gebäudeinnern zugeführt werden.

11.    Die Wärmespeicherfähigkeit ist der Bruder der Wanddicke, weil er hilft, das Beharrungsvermögen der Wärme in der Wand zu vergrössern. Wie bei der rotierenden Erdkugel, sorgt die Wärmespeicherfähigkeit für einen thermischen Ausgleich in einer Aussenwand. Mit Flächengewichten von 700 kg bis 1000 kg pro Quadratmeter werden die besten Energie-Speicherwerte erzielt!

12.    Die Wärmedämmfähigkeit, genannt U-Wert, ist ein Materialwert der beschreibt, wie gross der Wärmefluss in einer Wand von innen nach aussen ist. Fälschlicherweise wird der U-Wert als gesetzlicher Wert zur Energieeinsparung verwendet (EnEV / SIA 380/1). Weil Aussen- oder Zwischendämmungen die solare Energieeinstrahlung unterbinden, sind Kunstharz-Schäume und Faserdämmungen für Wärmedämmungen  ungeeignet. Die Architekten und Ingenieure haben es sträflich unterlassen, die Energie-Effizienz der U-Wert-Theorie zu überprüfen.

Die U-Wert-Theorie ist bis heute wissenschaftlich, experimentell nicht validiert!

 

13.    Die Wärmeeindringgeschwindigkeit einer Wand ist materialabhängig. Mit ihr wird die solare Energieaufnahme berechnet. Frage nie einen Architekten, wie man diese thermische Wirkung berechnet, denn er weiss es nicht!

14.    Die Strahlungsaufnahmefähigkeit einer Wand wird im Wesentlichen durch die Farbe bestimmt. Weisse Wände haben eine hohe Strahlungs-Reflektion und nehmen deshalb wenig solare Energie auf. Die Unsitte, weisse Gebäude zu erstellen, ist eine Modeerscheinung der inkompetenten Architekten, die keine Heizenergie einspart. Da Architektur-Modelle in weiss darzustellen sind, glaubt der Architekt, dass weisse Gebäude in der Realität die gleiche Wirkung erzielen würden. Weisse Gebäude sind ebenfalls ein Relikt der „Moderne"!

15.    Die Wärmebrücken bei Fassaden gelten als hohe Energie-Verschleuderer. Niemand bedenkt, dass die Abwicklungen von Wärmebrücken auch erhöhte Einstrahlungs-Flächen bilden. Bis heute gibt es keine realen, experimentellen Untersuchungen von Wärmebrücken. Wärme fliesst nur von Warm nach Kalt, die von aussen einwirkende solare Strahlung bleibt unberücksichtigt. Würde man den Energieverbrauch der Wärmebrücken bei einem im „Jugendstil" er­ stellten Haus berechnen, so ergeben sich Verbrauchswerte jenseits aller Vorstellungen. Dennoch ist der Energieverbrauch dieser Bauten geringer als bei hochgedämmten Gebäuden in aktueller Bauart.

16.    Die Sorptionsfähigkeit ist eine Wandeigenschaft, welche durch die Kapillarität der verwendeten Materialien bestimmt ist. Die Sorptionskette von innen nach aussen: Papiertapete-Gipsverputz-Ziegel-Aussenputz mit Kalk, ist bis heute optimal. Gebäude mit dieser Sorptionskette benötigen zur Entfeuchtung keine Komfort-Lüftung. Da Faserdämmstoffe keine Kapillaren aufweisen, können sie auch kein Wasser von innen nach aussen transportieren, weshalb sie als Dämmstoff ebenfalls ungeeignet sind.

17.    Die Oberflächenstruktur einer Fassade mit Lisenen, Gewänden, Stürzen, Vor- und Rücksprüngen, bestimmt, ob eine flache Wand infolge laminarer Luftströmung schnell auskühlt oder ob die Auskühlung bei einer strukturierten Wand mit turbulenter Luftströmung vermindert geschieht. Auch grobkörnige Putze wie z.B. ein Kellenwurf kann den Strahlungsgewinn infolge der vergrösserten Fassaden­Oberfläche verbessern.

18.    Die Schalldämmfähigkeit einer Wand steigt exponentiell mit der Wanddicke und dem spezifischen Gewicht des Wandmaterials. Es gelten die gleichen Erkenntnisse wie bei der Wärmespeicherfähigkeit (siehe Punkt 11). Plant ein heutiger Architekt eine Wand mit Polystyrol-Aussendämmung hat er zu wissen, dass Resonanzen und Nebenweg-Übertragungen des Schalls den Wohn-Komfort in einem Gebäude drastisch beeinträchtigen können.

19.    Die Gesundheitsverträglichkeit einer Wand ist für den Menschen ein hohes Gut. Gips auf der Wand-Innenseite ist hygroskopisch und entfeuchtet den Raum optimal, wobei ein konventioneller 3-Schicht-Kalkverputz auf der Aussenseite für die aus dem Gebäudeinnern transportierte Entfeuchtung mit hoher Desorption sorgt, gleichzeitig Ungeziefer fernhält und den Algenbewuchs verhindert. Fassadenanstriche mit organischen Bindemitteln aus Kunstharzen vermindern krass die Gesundheitsverträglichkeit von Fassaden. Architekten sollten wieder lernen, wie anorganische Farben angewendet werden können.

20.    Die Diffusionsfähigkeit ist die Mutter der Sorptionsfähigkeit. Poren und Kapillaren sind für das Entfeuchtungssystem einer Wand zuständig. Drei Wasser-Moleküle bilden in einer Pore einen Tropfen Wasser, der mit dem raumseitigen Partialdruck über die Kapillaren an die trockene Aussenluft transportiert wird. Wie bei der Gesundheitsverträglichkeit behindern organische  Farbanstriche die Diffusionseigenschaften einer Fassade.

21.    Die Feuersicherheit einer Wand wird durch das Verwenden nichtbrennbarer Baustoffe gesichert. Brennbare Dämmstoffe wie Holz, Kunststoff, Kunststoffschäume aus Polystyrol, Polyurethan, Phenolharz, Harnstoff etc. und auch mit Phenolharz gebundenen Mineralfasern sind zu vermeiden bzw. zu verbieten.

22.    Die Entsorgungsfähigkeit einer Wand sollte von Beginn an einer Planung beachtet werden. Jedes Gebäude wird irgendeinmal abgebrochen und sollte dann keine giftigen Stoffe in die Umwelt freisetzen. Der Architekt sollte schon bei der Planung an das Recycling seiner ,,freigesetzten" Stoffe denken um die Ressourcen - z.B. Betonkies - zu schonen. Im Energiebereich einer Wand ist die Entsorgung von Ziegel problemlos, wogegen Kunststoffschäume wie Polystyrol sehr problematisch sind, weil diese verbrannt werden müssen.

23.    Die Nachhaltigkeit - Ökologie - ist ein viel gehandelter Begriff, welcher für eine Wand beschreibt, dass eine gute Investition länger halten soll als Ramsch. Deshalb ist ein Architekt dafür verantwortlich, dass die Dauerhaftigkeit der von ihm geplanten Bauteile gesichert ist. Die in Mode gekommenen Wände aus „isoliertem Pappendeckel", hochgedämmte Ständerkonstruktionen, „Glasschwarten­Bauten" etc. sind deshalb nicht nachhaltig.

24.    Die Gesamtenergiebilanz einer Wand wir durch die Energie-Verbrauchs-Leistung (EVL) in Watt pro Kubikmeter Gebäude und der gemessenen Temperaturdifferenz in W/m3K beschrieben. Allerdings wird es noch gefühlte 100 Jahre dauern, bis die angebliche Wissenschaft der Bauphysik diesen Wert verinnerlicht hat, obwohl dieser Norm-Wert bereits vor 90 Jahren in ganz Europa als „Kennziffer" zu Vergleichszwecken  bekannt war.

25.    Der Energieverbrauch einer Wand wird durch die 8 energierelevanten, vorgenannten Faktoren bestimmt (siehe Punkt 10 bis 17), welche nachfolgend mathematisch und physikalisch präzisiert werden:

10. Die Wanddicke führt über die Zeitkonstante x 0,5 Log. n  zur Halbwertszeit. Die Halbwertszeit ist ein qualitativer Wert. Sie gibt an, in welcher Zeit der Wärmeinhalt einer Wand bei „freier" Auskühlung abnimmt. Weil die Wanddicke im Quadrat über der Temperaturleitzahl in die Formel eingeht, bildet sie eine der wichtigsten Energie­Faktoren einer Aussenwand!

(Dr. habil. Georg Hofbauer, Gesundheitsingenieur,  29. März 1941)

 

Wanddicke                       d       cm

Wärmeleitung                   λ       W/mK

Raumgewicht                   ς       kg/m3

Wärmespeicherzahl         c       Wh/kgK

Konstante für Halbwertszeit „k“ bei 0°C          k   = 0,5  x  Log. n = 0.347

Die Temperaturleitzahl              a = λ / ς x c         m2 / h

Die Zeitkonstante             t = d2 / a             h

Die Halbwertszeit              t’ = k  x  d2 / a     h

 

 

Beispiel:

Zwei Wände mit gleichem Flächengewicht und gleichem U-Wert:

a = λ / ς x c = 0,1 W/mK  /  0,03 Wh/kgK  x  1500 kg/m3 =  0,002 m2/h

(Diese Konstruktionen könnte man sogar „hinbasteln“)

 

Wand W1:                        d = 25 cm                               d2 =  0,0625 m2

Zeitkonstante  W1:           t = 0,0625 m2  /  0,002 m2/h        =  31.25 h

Halbwertszeit W1:          t’ = 0,347  x  31.25 h                   =  10,8 h

Wand W2:                       d  =  50 cm                                      d2  =  0.25 m2

Zeitkonstante  W2:           t = 0,25 m2  /  0,002 m2/h             = 125.00 h

Halbwertszeit W2:          t’ = 0,347  x  125 h                       =  43.4 h

Fazit: Bei doppelter Wanddicke ist die Halbwertszeit 4 mal höher!!!

 

 

11.  Die Wärmespeicherfähigkeit ist anhand von Energie-Verbrauchs-Analysen (EVA) dahingehend beobachtbar, dass ein Flächengewicht von 700 kg/m2 (39 cm Vollziegel verputzt)  bis 1'000 kg/m2 (54 cm Vollziegel verputzt) energetisch von Vorteil ist.

       Gebäude mit derartigen Wänden weisen einen Netto-Energieverbrauch  von Qh = 20 kWh/m3a auf (siehe Gesundheits-Ingenieur 1925 bis 1927)

12.  Die Wärmedämmfähigkeit wird durch den U-Wert (alt k-Wert) beschrieben und bildet bei nicht solar bestrahlten Bauteilen wie: Kellerdecke, Dachdecke und Rohrdämmungen etc. zweifelsfrei die relevante Energiespargrösse, wobei in zweiter Linie wiederum die Materialdicke und anschliessend die Wärmespeicherfähigkeit zum Tragen kommt. Bei Aussenwänden aber, fehlt jedoch bis heute jegliche Kausalität in Bezug zum messbaren Energieverbrauch.

Das stellte auch ETH-Professor Max Hottinger in den 1940-er Jahren fest.

Die nach ihm benannte Hottinger-Formel lautete für die Bestimmung der Heizleistung:

Q  =  Wirkungsgrad der Heizung x Fläche x Temperaturdifferenz x U-Wert x Gleichzeitigkeitsfaktor plus zusätzlich noch ein paar weitere, unwichtige Faktoren.

Der Gleichzeitigkeitsfaktor betrug für Bauten mit Wandstärken aus Vollziegeln von 39 bis 52 cm + Verputz  =  0,5!

 

Q  =  μ  x  F  x  δ T  x  k  x  0,5  =  0,45  x  m2  x  °K  x  W/m2K  x  0,5

 

Das Einfügen des empirisch bestimmten Gleichzeitigkeitsfaktors war erforderlich, weil die Heizleistungs-Berechnungen mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmten

13.  Die Wärmeeindring-Geschwindigkeit leitet sich von der „Eindringzahl“ b, in Wattstunden pro Quadratmeter mal °Celsius mal Wurzel aus der Zeit ab. Normale Baustoffe haben b-Werte von 190 bis 550   Wh/m2 K √ s

Generell hängt die Wärmeeindring-Geschwindigkeit vom Flächengewicht, der Wanddicke und der Aussenstruktur des Wandbaustoffes ab.  Hat die Wand infolge zu hoher Porosität, einem allzu geringen Flächengewicht oder bei zu weit auseinanderliegenden Verbund-Stegen mit geringer Dicke (Schlitzlochsteine) einen zu grossen Wärmeeindring-Widerstand, so lässt sich die eingestrahlte Sonnenenergie nur in geringem Umfang nutzen. Es herrscht eine Wärmedepression! Erstmals wurden diese Zusammenhänge im Februar 1982 bei Messungen am Justus Knecht Gymnasium in Bruchsal beobachtet. Die Ergebnisse wurden in  der Folge als „Bruchsaler-Messung“ publiziert und baugeschichtlich festgehalten. Grundlagenforschungen dazu bestehen jedoch nicht.

14.  Die Strahlungsaufnahmefähigkeit / Farbe und die erforderlichen Strahlungsabsorptionsmessungen sind zur Zeit nur für den sichtbaren Teil des Lichts erhältlich. Wie die Infrarotstrahlung in einem Bauteil ankommt und wie sie ausgenützt werden kann, weiss niemand. Es ist anzunehmen, dass in der gemessenen Globalstrahlung – bestehend aus direkter und diffuser Strahlung – das IR möglicherweise enthalten ist.

Es ist m.E. aber unzulässig, Strahlungsprozente aus gemessenen Anteilen des sichtbaren Lichtes mit der gemessenen Globalstrahlung  zu multiplizieren und so eine Strahlungsabsorptionsmenge zu bestimmen.

Zusammenhänge:

Verputze auf Aussendämmungen müssen – damit sie nicht reissen – einen hellen Farbton aufweisen und meistens handelt es sich um einen sogenannten Kunststoffputz mit einer:

Strahlungsabsorptionszahl von μ = 0.30 bis 0,40  und einer

Reflektionszahl von                   μ = 0,60 bis 0,70

Auf massiven Wänden hingegen können durchgefärbte Kalkputze mit dunkler Einfärbung appliziert werden, welche eine:

Strahlungsabsorptionszahl von μ = 0.65 bis 0,80  bei einer

Reflektionszahl von                   μ = 0,35 bis 0,20  aufweisen.

15.  Generell gilt für Wärmebrücken die Argumentation von Punkt 16. „Die Oberflächenstruktur.“ Im Wesentlichen sind energetisch negative Wärmebrückenwirkungen bei Aussenecken, Wandanschlüssen zu Fassaden, bei Deckenauflagern und auskragenden Bauteilen zu beachten. Das trifft aber nur auf aussengedämmte Konstruktionen mit geringer Innenwandstärke und mit niedrigem Flächengewicht zu. Meistens kommt es bei diesen Schwachstellen zu Kondensat-Ausfall mit Schimmelpilz. Vermutlich spielt auch hier die Wanddicke gemäss Punkt 9. „Die Wanddicke“ die entscheidende Rolle. Unterschreitet die Wanddicke eine bestimmte Grösse, wird die exponentielle Auskühlung beschleunigt.

Bei dicken massiven Wänden von 40 bis 50 cm sind diese Nachteile nicht beobachtbar. Würde man aber bei einem Jugendstil-Haus die Entwärmung nach der aktuellen Wärmebrückentheorie berechnen, so würde alleine aus Lisenen, Gewänden und Gesimsen ein derart hoher Energiebedarf entstehen, dass mit den Fenster-, Wand-, Boden- und Dachflächen ein um das Vielfache höherer Energieverbrauch entsteht, als er in der Wirklichkeit beobachtbar ist. Offizielle, reale Messungen bestehen hierzu nicht.
Falsch verstandener Reduktionismus führt zum „Schichtendenken“! Die „Trag-, Dämm- und Wetter-Schichten“ sind letztendlich wieder ganzheitlich zu betrachten. Zweischalen-Mauerwerke, Fassaden mit verputzter Aussenwärmedämmung, Betonfassaden mit hinterlüfteter Zwischendämmung, Blech- und Vorhangfassaden mit Hinterlüftung und Schaum- oder Faserdämmung, Holzrahmen-Bauweise mit integrierter Fasserdämmung etc. sind weder nachhaltig noch energieeffizient.  Vermutlich bildet die einschalige Wand – infolge der besten Temperaturverwaltung – die idealste Wandkonstruktion!

 

16.  Die Sorptionsfähigkeit der „offiziellen“ Bauphysik nimmt an, dass im Winter die Raumfeuchtigkeit im innern der Wände kondensiert (Kondensationsperiode) und das Kondensat im nächsten Sommer wieder austrocknet (Austrocknungsperiode). Aus den experimentellen Untersuchungen von ETH-Prof. und EMPA-Chef Paul Haller aus den Jahren 1953 bis 1958, geht aber eindeutig hervor, dass Aussenwände im Sommer generell nass sind und in den Wintermonaten austrocknen. Die Angaben im derzeit aktuellen Berechnungsprogramm WUFI, sind deshalb falsch. Experimente zu WUFI existieren nicht!

Es kann auch aus den Untersuchungen der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt EMPA entnommen werden, dass sich die von Aussenwänden aufgenommene Feuchtigkeit im Herbst und Frühjahr positiv auf den Energiehaushalt auswirkt, weil die eingedrungene Feuchtigkeit die Wärmespeicherfähigkeit im Aussenbereich von Wänden erhöht und somit die solare Zustrahlung bereits auf niederstem Niveau energiewirksam wird.

Eine Aussenwand kann aussen kalt und feucht und bei normaler innerer Beheizung auf 20 °C, innen warm und trocken sein!

Hypothese: Die um die Feuchtigkeit erhöhte Wärmespeicherfähigkeit übertrifft in ihrer Wirkung den negativen Aspekt des angeblich grösseren Wärmeverlustes der Wand infolge besserer Wärmeleitung.

Aus den Experimenten von Haller sind keine quantitativen Energieeinsparungen errechenbar.

 

17.  Je nach Oberflächenstruktur kann eine Fassadenfläche mehr oder weniger Strahlung aufnehmen. Lisenen, Gewände und Gesimse bilden zwar so genannte geometrische Wärmebrücken. Sie nehmen jedoch auch auf allen Seiten Strahlung auf. Gleiches gilt für Putze. Rohe Putze weisen eine grössere Oberfläche als feine Putze auf und können deshalb mehr Sonnenstrahlung aufnehmen. Bis heute gibt es nur mathematisch ermittelte Wärmebrückenkataloge, beruhend auf stationären Theorien von innen nach aussen. Experimentelle Messungen und instationäre Wärmebrücken-Theorien existieren zur Zeit nicht.

 

Paul Bossert,ist Dipl. Bauingenieur FH, Architekt, Bauphysiker, Energie- und Bauschadenexperte 

29 Aug 08:17

Zu laut: Anwohner zerstört Gerät der Feuerwehr bei Einsatz

München - Das haben selbst die erfahrensten Feuerwehrleute in München noch nicht erlebt: Ein Anwohner hat aus Ärger einen Einsatz an der Lerchenauer Straße sabotiert und ein Gerät zerstört. 
29 Aug 08:15

NeoDNS: A new DNS like the one we know

29 Aug 08:14

Font-Display ermöglicht schnelleres Laden von Fonts

by Jessy Kösterke

Wir stellen euch die neue CSS-Eigenschaft Font-Display vor. Damit könnt ihr eure Webschriften jetzt noch schneller laden.

Webfonts sind eine Selbstverständlichkeit heutzutage. Nicht immer gelingt es uns, die gewünschte Schrift auf allen Geräten und Betriebssystemen sauber auszugeben. Es sei denn, wir hoffen das 95 Prozent der Benutzer Verdana oder Arial mögen.

Wenn eine Schrift also nicht schnell geladen wird ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Benutzer die Website in Kürze wieder verlassen wird. Zurecht, benutzerfreundlich sieht anders aus.

Was bisher geschah:

Während die Hälfte der Website schon zu sehen ist, ist der Browser im Hintergrund noch ordentlich beschäftigt, unter anderem damit Schriften zu laden. Solange eine Schrift nicht komplett heruntergeladen ist, versteckt der Browser sie. Nach dem vollständigen Laden wird die Webschrift ausgegeben – was auch „Flash Of Invisible Text-Effekt“ (FOIT) genannt wird.

Der Nachteil: Bei einer langsamen Internetverbindung kann es passieren, dass der Benutzer keine Schrift sieht. Standardmäßig wird bei einer Ladezeit, die länger als drei Sekunden ist, eine Fallback-Schrift ausgegeben. Bei Browsern wie Safari, müssen Benutzer noch länger warten.

Um das Problem zu umgehen verwendet man zum Beispiel Javascript-basierte Lösungen, wie Font Face Observer.

Font-Display für's Volk:

Die CSS-Eigenschaft Font-Display ist seit kurzem auch in Browsern, die auf die Blink-Engine setzen, wie Chrome und Opera, verfügbar.  Sie war zuerst nur als „experimentelles Feature“ in Chrome 49 zu nutzen, jetzt auch in Opera und Opera für Android. Mit Font-Display können Webschriften auf dem gleichen Weg ausgegeben werden wie mit Javascript basierten Lösungen, allerdings ist dafür jetzt nur noch eine Codezeile nötig.

Eingesetzt wird Font-Display in einer @fontface-Deklaration und hat vier verschiedene Werte: auto, swap, fallback und optional.

    • auto:

Das ist der Default-Wert. Und macht nichts anderes als eine Standardfunktion. Der Text wird erst angezeigt, wenn die Schrift vollständig geladen ist.

    • swap:

Dieser Wert wird in den meisten Fällen verwendet und kommt einer Javascript-basierten Lösung am nächsten. Er sorgt dafür, dass der Text unmittelbar mit der gewünschten Font angezeigt wird.

    • fallback:

Ist der Spagat zwischen den ersten beiden Werten. Bei einer Verzögerung von 100 Millisekunden wird die Schrift nicht angezeigt, sondern auf die nächste Webschrift in der Erbfolge zurückgegriffen. Sollte zu dem Zeitpunkt die gewünschte Webschrift geladen sein, wird diese auch ausgegeben.

    • optional:

Die Funktion ist dieselbe wie bei Fallback, außer das der Browser bei einer zu langsamen Internetverbindung sich dazu entscheidet, die Schrift gar nicht zu laden.

Font-Display wird nicht supported?

Der Nachteil an der CSS-Eigenschaft ist der geringe Support – bis jetzt. Es gibt also zwei Möglichkeiten für die Verwendung:

  • Font-Display trotzdem verwenden. Wenn ein Browser die Funktion nicht unterstützt, wird lediglich der Vorteil nicht genutzt. Es wird also nichts falsch ausgegeben. Es lässt nur Benutzer, die keine Blink-Browser verwenden, zurück.
  • Vorher überprüfen ob Font-Display unterstützt wird und gegebenenfalls eine Alternative stellen. Wenn es die Zeit und Ressourcen zulassen, ist das der bessere Weg.
29 Aug 07:32

Sprache: Hört mir zu!

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Es gibt einfache Tricks, wie Ihre Botschaft beim Gegenüber besser ankommt. Eine Sprechtrainerin zeigt Regeln, wie man überzeugender sprechen kann.
29 Aug 06:58

AR-Brille: Microsoft spricht über die Hardware der Hololens

Vier wesentliche Komponenten der AR-Brille Hololens hat Microsoft selbst entwickelt: den Akku, das Display, die Tiefenkamera und die Holographic Processing Unit. Die Gründe sind einleuchtend. (Hololens, TSMC)
27 Aug 10:55

Demonstrations of Attacks Against Implanted Cardiac Devices [pdf]

27 Aug 10:54

SharePoint Preview für Windows 10 Mobile im Store gelistet

by Albert Jelica

SharePoint Windows 10 Mobile, iOS, Android

Seit Juni dieses Jahres gibt es die offizielle Sharepoint-App für iOS und Microsoft hat damals versprochen, dass es in den kommenden Monaten auch eine App für Android und Windows geben werde. Nun ist im Windows Store die SharePoint-App als Preview-Version aufgetaucht.

Die Anwendung erlaubt es, mit dem eigenen SharePoint Online-Konto im Unternehmen zu verbinden, jedoch wird in der Beschreibung nicht die Möglichkeit genannt, auch SharePoint Server 2013 oder 2016 zu verwenden. Das bedeutet, dass die mobile Windows-App für SharePoint nur von Ofice 365 Business-Kunden genutzt werden kann und nicht von jenen, die SharePoint 2013 oder 2016 auf ihrem eigenen Unternehmensserver ausführen. Die iOS-App bietet diese Funktionalität nämlich, die Windows 10 Mobile-App anscheinend nicht.

Ansonsten gibt es wenige Unterschiede zwischen der iOS und der Windows-App bis natürlich auf das Design. Mehrere Accounts werden unterstützt, die Seiten können angezeigt und aufgerufen werden und auch Team-Seiten sind in die App integriert. Daneben sind individuelle Kontakt-Tabs ebenfalls vorhanden, genau wie unter iOS.

Kürzlich von Kollegen oder einem selbst verwendete Dateien werden selbstverständlich auch angezeigt und man hat vollen Zugriff auf die eigenen Dokumente dank der neuen Integration der OneDrive-App. Dateien können auch direkt aufgerufen und mittels Office Mobile direkt am Smartphone bearbeitet werden.

Sollte ein Dokument nicht auf den ersten Blick auffindbar sein, hilft Microsofts Enterprise-Suche, welche die Ergebnisse in Seiten, Dateien und Kontakte sortiert.

Keine Unterstützung für On-Premise-Lösungen?

Sollte die Beschreibung korrekt sein, dass die SharePoint-App für Windows 10 Mobile tatsächlich nur SharePoint Online in Office 365 unterstützt, dann muss Microsoft diese Funktionalität rasch nachreichen. Vor allem größere Unternehmen vertrauen nicht auf Office 365 als zentrale Infrastruktur und nutzen stattdessen einen eigenen Server. Mit Windows 10 Mobile kann Microsoft diese Business-Kunden derzeit nicht erreichen.

Wenn Microsoft den eigenen Fokus schon auf Business richten will, dann sollte man es zumindest richtig machen. Die App steht noch nicht zum Download bereit, jedoch dürfte es in nächster Zeit eine Beta-Version geben. Öffnet man die App derzeit, erhält man lediglich einen „Coming soon!“-Schriftzug präsentiert. Es bleibt also noch die Hoffnung, dass die Windows 10 Mobile-App in Sachen Unterstützung noch mit der iOS-Anwendung gleichziehen wird.

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via Twitter / Enthält Partnerlinks.

Der Beitrag SharePoint Preview für Windows 10 Mobile im Store gelistet erschien zuerst auf WindowsArea.de.

27 Aug 10:39

Spreadsheet technology (2011) [pdf]

25 Aug 14:14

Die erfundene Katastrophe: Ohne CO2 in die Öko-Diktatur - eine Buchbesprechung

Zur Zeit des real existierenden Sozialismus’ wurde jedermann fortwährend mit Lektionen in Marxismus-Leninismus traktiert. Dieser Tage kommt niemand mehr an der omnipräsenten Frage des vermeintlich menschengemachten Klimawandels vorbei. Der Kampf gegen die angeblich durch CO2-Emissionen erzeugte Erderwärmung trägt – wie der Marxismus – den Charakter einer weltlichen Religion. Und wie es bei Religionen halt so ist: Fakten zählen wenig, wenn der Glaube alles gilt.

Der Autor zieht mit einer Fülle wissenschaftlich gesicherten Materials gegen die Klimareligion zu Felde. Am Ende möchte man nicht glauben, wie hocheffizient der politisch-mediale Komplex sich darauf versteht, mit dem Kampf gegen das CO2 ein Vehikel zu schaffen, das einem einzigen Zweck dient: Der Zementierung und Ausweitung der (Welt-)Herrschaft über die Bürger. Wie zur Zeit des Realsozialismus geht es letztlich um die zentrale Planung und Beherrschung aller Lebensbereiche durch eine erleuchtet Nomenklatura.

Als ob Immanuel Kant niemals gelebt hätte, gilt der Gebrauch des Verstandes plötzlich nichts mehr. Im Gegenteil: Wer kritische Fragen zur Klimareligion stellt, wird ausgegrenzt, verächtlich gemacht – ja mittlerweile sogar mit der Todesstrafe bedroht. Man fühlt sich in jene finsteren Zeiten zurückversetzt, in denen die alleinige Deutungshoheit bei den Geisterbeschwörern lag. Der Diskurs ist tot. Es lebe die Einheitsmeinung!

Nicht wenige Umweltbewegte sind der Meinung, Menschen seien brandgefährliche Schädlinge, die sich gegen die Natur verschworen hätten. Ihre Zahl muss daher – Thomas Malthus lässt freundlich grüßen – drastisch reduziert werden. Der hinter der Tarnkappe des Umweltschutzes hervorblitzende Zynismus ist (etwa im Zusammenhang mit dem weltweiten Bann des DDT, eines einzigartig wirksamen Mittels zur Bekämpfung der Malaria) mitunter haarsträubend.

Weiterlesen auf Amazon. Leseprobe des Buches hier (pdf).

Erschien im Juwelen-Verlag: “Die erfundene Katastrophe: Ohne CO2 in die Öko-DiktaturBeschreibung: http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=litauischeube-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=394582270X” von Günther Vogl.

Beschreibung: http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=litauischeube-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=394582270X

 

25 Aug 14:08

Für Werbezwecke: Whatsapp teilt alle Telefonnummern mit Facebook

Es war wohl nicht anders zu erwarten: Zwei Jahre nach der Übernahme durch Facebook muss Whatsapp alle Telefonnummern an den Mutterkonzern weiterreichen. Die Verknüpfung mit einem Nutzer funktioniert aber nicht immer. (Whatsapp, Spam)
25 Aug 13:24

Displaywerbung: Schon jeder dritte digitale Werbeeuro fließt in Programmatic Advertising

by HORIZONT Online

Programmatic Advertising ist erfolgreich, wenn man die jährlich erscheinende Prognose des Bundesbverbands Digitale Wirtschaft betrachtet – die viel höhere Zahlen voraussagt als im Vormonat.

Kurz vor der Dmexco veröffentlicht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) den jährlich erscheinenden "Programmatic Advertising Kompass" und die aktualisierte Prognose für den Anteil programmatisch gehandelter Werbung an den Nettowerbeumsätzen. Für 2016 geht der Verband von einem Volumen von 577 Millionen Euro aus, das entspricht einem Plus von 48 Prozent und liegt über der Schätzung aus Juni von 566 Millionen. Damit fließt dieses Jahr im Schnitt schon jeder dritte digitale Werbeeuro in Programmatic Advertising. Die Schätzung umfasst allerdings nur die Displaywerbung. Nähme man Googles Adwords hinzu, wäre der Anteil schon jetzt deutlich höher.

Programmatic Advertising bleibt disruptiv

Mit dem schnellen Zuwachs ändern sich auch die Themenstellungen, mit denen sich Werbungtreibende, Vermarkter und Mediaagenturen beschäftigen müssen. "Programmatic Advertising kommt nicht in ruhigeres Fahrwasser, es bleibt weiter disruptiv", sagt Oliver Busch, Stellvertretender Vorsitzender der Fokusgruppe Programmatic Advertising im BVDW und Head of Agency bei Facebook.

Auch der rasante Vormarsch von Mobile verändert die Einschätzung, wie sich das digitale Ökosystem verändern wird, das Luma in seiner berühmten Landscape abbildet. Die großen Gewinner werden Google und Facebook sein, denen bis 2020 ein Marktanteil von 85 Prozent weltweit vorhergesagt wird, prognostiziert Jürgen Seitz, Professor für Marketing, Medien und Digitale Wirtschaft der Hochschule der Medien in Stuttgart. Schon jetzt handeln die beiden Konzerne den Großteil des Inventars mobil und programmatisch. "Sie haben viele der nicht realisierten Visionen der Programmatic-Advertising-Industrie wahr werden lassen", begründet Seitz den Erfolg der Big Player im "Programmatic Advertising Kompass", der sich im Kern an Kunden richtet.

In den Fokus der Werbungtreibenden rückt nun die Kreation. Agenturen und Vermarkter müssen darauf reagieren. "Es ist ein Weckruf der Kunden", sagt Busch. Deutschland sei seiner Meinung nach bei dem Thema überraschend weit vorn. Nestlé, Opel und Volkswagen haben bereits relevante Kampagnen realisiert.

25 Aug 13:18

Qualitätsprobleme bei iPhone 6 und iPhone 6 Plus

Display-Probleme beim iPhone 6 und iPhone 6 PlusDie beim iPhone 6 und iPhone 6 Plus auftretenden Display-Probleme hängen mit zwei Controllern auf dem Logicboard zusammen. Bei neueren iPhones hat Apple die Controller an anderer Stelle verbaut.
25 Aug 13:17

IT-Support: Nasa verzichtet auf Tausende Updates durch HP Enterprise

Eigentlich sollte HP Enterprise sämtliche Endnutzergeräte der Nasa verwalten. Der Support ist aber offenbar so schlecht, dass die IT-Chefin der US-Raumfahrtbehörde mit einer beispiellosen Verzweiflungstat reagiert. (Nasa, Sicherheitslücke)
25 Aug 12:59

What’s New in C# 7.0

25 Aug 12:58

Analyzing Crime in San Francisco with SQL