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21 Sep 06:06

Raspberry Pi einrichten: Pibakery erleichtert dir die Installation

by Golem.de

Ein kleines Programm will es Raspberry-Pi-Nutzern leichter machen: Statt einer Basisinstallation und nachfolgender Konfiguration soll jeder Nutzer eine eigene angepasste Raspbian-Variante bauen können.

Das quelloffene Programm Pibakery erstellt auf Basis der Linux-Distribution Raspbian für den Raspberry Pi eine angepasste Betriebssystemversion. Der Nutzer konfiguriert per Drag-and-Drop, welche Aktionen beim erstmaligen Start oder bei jedem Bootvorgang ausgeführt werden sollen.

Konfiguration einfach gemacht

So kann zum Beispiel die WLAN-Verbindung oder SSH vorkonfiguriert werden. Oder beim ersten Start werden automatisch die aktuellen Versionen von Apache, PHP und MySQL oder eines beliebigen anderen Packages heruntergeladen und installiert. Es stehen auch spezielle Aktionen für den Raspberry Pi Zero zur Verfügung. Nach Abschluss der Konfiguration kann das angepasste Raspbian auf eine SD-Karte geschrieben werden.

(Screenshot: Pibakery)

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(Screenshot: Pibakery)

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(Screenshot: Pibakery)

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Pibakery verändert für die festgelegten Aktionen nicht das Betriebssystem selbst, sondern generiert dafür maschinenlesbare Skripte. Deshalb kann die beschriebene SD-Karte später auch wieder eingelesen und die Konfiguration geändert werden, um zum Beispiel ein neues Passwort für das WLAN zu vergeben.

Der Programmierer David Ferguson entwickelte Pibakery, um seinen Raspberry Pi zu konfigurieren, auch wenn er keinerlei Peripherie zur Hand hat. Das Programm kann aber auch weniger erfahrenen Computernutzern helfen, einen Raspberry Pi einzurichten.

Technisch basiert Pibakery auf Node.js, NPM und dem Google-Projekt Blockly. Der Quellcode des Programms steht unter der GPL3 und ist auf Github zu finden. Der Entwickler bietet ebenso fertige Installationsprogramme für Windows und Mac OS X. Da sie auch ein komplettes Abbild von Raspbian enthalten, sind sie rund 1,6 Gigabyte groß, die fertige Installation belegt rund 5 Gigabyte.

Autor des Artikels ist Alexander Merz.

13 Sep 19:26

Rechtsbeugung III: Fehlurteile

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft - Thomas Fischer
Es gibt Instanzen und Rechtsmittel, Rechtskraft und Wiederaufnahme. Aber wie kommt ein Urteil zustande? Und wann ist es „falsch“ oder „richtig“?
13 Sep 19:26

API Management: How to mock responses

Mocking provides a way for APIs to return sample responses even when their back end isn’t capable of providing one.
13 Sep 19:25

Show HN: sdees – serverless decentralized editing of encrypted stuff

13 Sep 19:25

Geheimhaltung: Geheim, wenn es der Regierung passt

NSU- oder RAF-Terror: Geheimdienste können dank einer Verwaltungsnorm Ermittlungen der Polizei stoppen. Angeblich ist die Norm geheim, dabei steht sie in Bibliotheken. (Geheimdienste, Internet)
11 Sep 08:39

Skype Teams: Microsoft arbeitet an einem Slack-Konkurrenten

by Albert Jelica

Slack Skype Teams

Slack ist einer der beliebtesten Dienste zur Organisation im Unternehmen. Slack soll Emails innerhalb des Unternehmens ersetzen und erlaubt gleichzeitig die Kommunikation in Teams. Es ist ein recht junges Unternehmen, das allerdings dank des Produkts schnell sehr bekannt geworden ist. Kein Wunder, dass Microsoft die Macher des Tools kürzlich für 8 Milliarden Dollar übernehmen wollten. Das hat nicht nach Plan funktioniert und daher haben sich die Redmonder entschieden, einen eigenen Dienst ins Rennen zu schicken. Dieser dürfte sich wohl Skype Teams nennen.

Skype Teams: Slack und noch mehr

Skype Teams wird Microsofts Messaging-App für Teams und wird direkt mit Slack konkurrieren. Es sind nun einige Screenshots der Anwendungen durchgesickert, welche Microsofts kommende Windows-App zeigen. Das Microsoft-Tool erinnert stark an Slack, wurde aber in vielen Stellen im Funktionsumfang erweitert. Beispielsweise gibt es die Möglichkeit, direkt auf Nachrichten zu antworten, wie es Telegram-Nutzer seit kurzer Zeit kennen. Daneben gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Videoanrufe in der Gruppe oder privat zu tätigen und auch Online Meetings wird man über Skype Teams organisieren können. Um den Chat noch zu verbessern, könnte Microsoft das eigene Bot Framework nutzen.

Slack Skype Teams1

Selbstverständlich kann Skype Teams aber auch grundsätzliche Funktionen einer Chat-App bieten, beispielsweise ist der Versand von Dokumenten, Bildern und Dateien möglich. Office 365 ist dabei natürlich integriert. Auf der linken Seite kann der Nutzer unterschiedliche Ansichten wählen und zwar Aktivität, wo Benachrichtigungen angezeigt werden, Chat, Teams, Meetings und Dateien.

Microsoft will Slack offenbar in jedem Bereich übertreffen und hat die Aufgabe der Anwendung übernommen, sie allerdings um zahlreiche Funktionen erweitert. Selnst die Auswahl aus Giphy hat Microsoft übernommen, aber mit dem „The Fun Picker“ eine kleine Witzesammlung integriert. Man hat dem Eindruck nach sehr viel investiert, um so schnell wie möglich einen Konkurrenten für Slack bereit zu haben als die Akquise scheiterte.

Skype Teams soll auf sämtlichen Geräten laufen, die ein Unternehmen heutzutage verwendet und daher wird es eine App für Windows und Windows Phone sowie Android und iOS geben. Außerdem wird der Dienst auch über den Webbrowser zur Verfügung stehen.


Quelle: mspu

Der Beitrag Skype Teams: Microsoft arbeitet an einem Slack-Konkurrenten erschien zuerst auf WindowsArea.de.

07 Sep 15:52

Datenleck bei Foto-Abmahnkanzlei Pixel Law

by Stephan Dörner

Bei einem Dienstleister der auf Foto-Abmahnungen spezialisierten Anwälte der Kanzlei Pixel Law klaffte ein Datenleck. Es ließen sich zahlreiche Abmahnungen online einsehen – auch das Ausmaß des Abmahngeschäfts wird deutlich.

Namen von Mandaten und Datum der Abmahnungen online einsehbar

Die Anwälte von Pixel Law sind bekannt dafür, Website-Betreiber im Namen von Fotografen abzumahnen, die Fotos verwenden, ohne die entsprechenden Rechte erworben zu haben. Zahlreiche Mandantennamen sowie weitere Details über versendete Abmahnungen waren am Dienstag öffentlich für Nutzer im Netz abrufbar, denen eine bestimmte Webadresse unter der Domain bilder-lizenzieren.de bekannt war.

Darauf wies Niklas Plutte von der Mainzer Kanzlei Plutte im Gespräch mit t3n.de hin. Auf dieser Übersichtsseite war bis zum Hinweis durch eine Anfrage unserer Redaktion am Dienstagnachmittag unter anderem zu sehen, wann die Anwälte im Namen von welchem Mandaten Abmahnungen verschickt hatten und ob danach eine Vertragsstrafe fällig geworden war. Auch Abmahnungen in Bearbeitung und Informationen dazu, nach welchen Bildern im Netz automatisiert nach Urheberrechtsverletzungen gesucht wird, waren einsehbar.

Pixel Law: „URL wurde rechtswidrig beschafft“

Betreiber der Seite ist nach Angaben der Kanzlei Pixel Law das Bayreuther Dokumentationsunternehmen Pixdetect. „Wie auch immer der Passwortschutz umgangen worden ist, es ist jedenfalls so, dass sich jemand diese URL rechtswidrig verschafft hat“, sagte Andreas Weingärtner, ein Anwalt der Kanzlei. Weingärtner spricht davon, dass die Seite „gehackt“ wurde. Es handle sich nicht um Daten der Anwälte, sondern um Daten des Dokumentationsunternehmens. Auch andere Kanzleien nutzten die Dienste der Firma.

Die Daten weisen darauf hin, dass im Jahr 2016 durch die Anwälte bis zu 580 Abmahnungen verschickt wurden. „Die Fotografen markieren, welche potentiellen Verstöße ihrer Meinung nach abgemahnt werden sollen. Die Anzahl dieser Markierungen entspricht nicht der Anzahl der tatsächlichen Abmahnungen“, sagte dazu Pixel-Law-Anwalt Weingärtner.

„Die Kosten der ersten Abmahnung beginnen in der Regel ab 1300 Euro“, sagt Plutte, dessen Kanzlei von Pixel Law abgemahnte Mandanten vertritt. Rechnet man die in Rechnung gestellten Kosten zusammen, ergeben sich so Forderungen von bis zu 754.000 Euro für dieses Jahr. Pixel Law bestreitet die Höhe der Abmahnung von 1300 Euro, will aber mit Verweis auf den Mandantenschutz auch nicht sagen, wie viel die Anwälte in der Regel fordern.

Dazu kommen noch Vertragsstrafen, die in der Regel bei mindestens 5001 Euro liegen – bei Pixel Law häufig sogar bei 6000 Euro, so Plutte. Aus dem im System hinterlegten Daten ergeben sich mutmaßliche Forderungen über Vertragsstrafen von mehr als 285.000 Euro für dieses Jahr. „Die etwas kurios anmutende Summe von 5001 Euro oder 5100 Euro wird häufig gewählt, damit die Fälle beim Landgericht landen. Unter 5001 Euro würden sie noch von einem Amtsgericht verhandelt“, sagt Plutte.

Pixel Law wirbt speziell bei Fotografen um Mandate: „So können Sie sich auf das konzentrieren, was Sie auszeichnet: Ihre Kreativität, Ihr Können als Fotograf und Ihr Gespür für das Bild!“, schreiben die Anwälte auf der Website. Dabei werden Fotos, an denen die Fotografen das Urheberrecht halten, abgemahnt und bei Wiederholungen Vertragsstrafen eingefordert. Laut Plutte sprechen Anwälte dabei von einer „Vergoldung der Unterlassungserklärung.“

Fotolia und Co: Fehlender Foto-Hinweis kann teuer werden

Viele Fotografen stellen ihre Bilder zur kostenlosen Nutzung auf Foto-Seiten wie Fotolia online. Die Fotos dürfen aber nur im Rahmen der Lizenzbedingungen genutzt werden. Vergisst hier beispielsweise ein Blogger oder anderer Website-Betreiber einen vorgeschriebenen Hinweis zur Quelle des Fotos zu setzen, kann es schnell teuer werden, wenn sich der Fotograf statt zu einer mehr oder weniger freundlichen E-Mail gleich für eine Abmahnung entscheidet.

In Zeiten des automatisiert durchsuchbaren Internets sind Abmahnungen längst zum Massengeschäft geworden. Anwälte können mit relativ wenig Aufwand und wenigen Textbausteinen einfach und schnell Geld verdienen, wenn ihnen Urheber wie Fotografen oder Besitzer von Nutzungsrechten wie Filmstudios die entsprechenden Aufträge geben. Die Besitzer von Urheber- oder Nutzungsrechten verdienen dabei an der Entschädigungssumme, die neben den Anwaltskosten bei einer Abmahnung fällig wird.

Den Abgemahnten dürfen dabei aber niemals mehr Rechtsanwaltskosten berechnet werden als dem Mandanten durch die Anwälte in Rechnung gestellt werden – ansonsten sei man schnell im Bereich des Betrugs, sagt Plutte. Aus den öffentlich gewordenen Daten von Pxiel Law geht nicht hervor, welche Kosten Abgemahnten und Mandanten jeweils in Rechnung gestellt wurden.

Software wie die von Pixdetect, auf die auch die Domain bilder-lizenzieren.de registriert ist, mögen das Abmahngeschäft vereinfachen. Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass Anwälten besondere Schutzpflichten von Daten auferlegt sind.

Mehr zum ThemaWas tun bei Abmahnungen? Anwalt, Notar oder Richter?

07 Sep 15:46

Star Trek Online: Enterprise startet auf den Konsolen

Ab sofort ist das grundsätzlich kostenlos spielbare Star Trek Online auch auf der Playstation 4 und der Xbox One verfügbar. Die grafischen Verbesserungen der Umsetzung sollen voraussichtlich auch in die PC-Version eingebaut werden. (Star Trek Online, MMORPG)
07 Sep 15:46

Flightradar24 ADS-B Receivers On-board a Surface Ocean Robot

07 Sep 13:33

Festnetz: Verbände sehen Kupfertechnologie am Ende

Die Konkurrenten der Telekom sehen die Kupfernetze am Ende, was Ping-Zeiten und Latenzzeiten anbelangt. Es sei Zeit, längerfristig zu denken und Glasfaser auszubauen. Bei der Fördermittelvergabe herrscht die Furcht, dass die Telekom fast alles kassiert. (Glasfaser, Breko)
07 Sep 13:31

EuGH: Computer dürfen mit vorinstallierter Software verkauft werden

by ZEIT ONLINE: Digital -
Kunden müssen in Kauf nehmen, dass Computerhersteller ihre Geräte samt Betriebssystem verkaufen. Eine Klage dagegen scheiterte vor dem Europäischen Gerichtshof.
07 Sep 13:31

Gehältervergleich: Das verdienen Chefs in der Digitalbranche

by Lisa Hegemann

Was zahlt die deutsche Digitalwirtschaft? Eine aktuelle Studie will Auskunft darüber geben. In welchen Branchen Führungskräfte am meisten verdienen – und welche Positionen besonders gut bezahlt werden.

196.796 Euro – das verdient eine Führungskraft durchschnittlich in der deutschen Digitalbranche. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der Personalberatung Cribb. Der Mittelwert kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Gehälter stark unterscheiden: Während einige Führungskräfte auf bis zu 940.000 Euro im Jahr kommen, erhalten andere weniger als 100.000 Euro.

Gehältervergleich: Der digitale Handel zahlt am besten

Besonders gut verdienen in der Digitalbranche diejenigen, die die Digitalisierung in ihrem Unternehmen verantworten. Eine Führungskraft mit digitalem Schwerpunkt erreicht im Schnitt ein Gehalt von 249.839 Euro im Jahr – ein Plus von neun Prozent im Vergleich zur Cribb-Studie 2014. Damit liegen Digitalisierungsmanager noch vor der Geschäftsführung und dem operativen Management, Positionen, die auf 210.858 Euro beziehungsweise 206.421 Euro kommen. Am wenigsten verdienen Produkt-Manager und Marketing-Führungskräfte. Mit 138.567 Euro beziehungsweise 155.148 Euro erhalten sie jedoch trotzdem noch einen beachtlichen Jahreslohn.

Die Gehälter in der Digitalindustrie unterscheiden sich aber nicht nur nach Positionen. Auch in den einzelnen Branchen weichen sie voneinander ab. Die Spitzengehälter zahlt demnach der digitale Handel mit durchschnittlich 222.200 Euro. Dicht darauf folgen digitale Medien, also Vermarkter und Werbenetzwerke, und klassische Medien. Sie zahlen Führungskräften im Mittel 213.569 Euro beziehungsweise 204.363 Euro.

Auch wenn die Studie einen Einblick in die Gehälter der Chefetagen gewährt: repräsentativ ist sie nicht. Insgesamt nahmen 419 Geschäftsführer, Vorstände und Führungskräfte teil. 407 Datensätze wurden letztlich tatsächlich ausgewertet. Die Onlinebefragung fand im Frühjahr und Sommer 2016 statt, Teilnehmer wurde per E-Mail angeschrieben und gebeten, den Fragebogen im Netz auszufüllen. Wie viele ursprünglich angeschrieben wurden, ist in der Studie nicht vermerkt. Eine generelle Aussage über Gehälter lässt die Untersuchung daher leider nicht zu.

Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

Der Gehältervergleich von Cribb beschäftigt sich mit den Verdiensten von Geschäftsführern, Vorständen und Führungskräften. (Grafik: Cribb)
Der Gehältervergleich von Cribb beschäftigt sich mit den Verdiensten von Geschäftsführern, Vorständen und Führungskräften. (Grafik: Cribb)

via www.cribb.de

07 Sep 13:31

Vista: Windows darf weiterhin auf Computern vorinstalliert werden

Ein französischer Mann ist mit der Forderung nach Schadenersatz für ein vorinstalliertes Windows Vista gescheitert. Er wollte von Sony einen großen Teil der Kosten für ein Notebook erstattet bekommen. Die Praxis, Windows auf Computern vorzuinstallieren, dürfte also bestehen bleiben. (Politik/Recht, Vista)
07 Sep 13:29

Gericht rät zur Hornhautcreme

by Udo Vetter

Ein Richter soll Sachkunde haben. Und Lebenserfahrung. Beides konnte ein Strafsenat am Oberlandesgericht Celle jetzt voll ausspielen – mit hilfreichen Tipps zur Hornhautentfernung an den Füßen. Mechanisches Gedöns wie Hornhautraspeln und Honrhauthobel, so das Fazit der Richter, sind hierfür nur bedingt zu empfehlen.

Ausgangspunkt war der Wunsch eines Gefangen, in seiner Zelle eine Hornhautraspel und einen Honrhauthobel nutzen zu dürfen. Seine Hornhaut wachse sehr stark, klagte der Inhaftierte. Deshalb müsse er sich regemäßig gut pflegen. Das Gefängnis wiederum hatte Sicherheitsbedenken. Immerhin hätten Raspel und Hobel scharfkantige Metalleinsätze. Damit könne man auch Sachen anspitzen und Waffen schärfen.

Das Gericht folgte den Sicherheitsbedenken der Anstalt. Dem Gefangenen entstehe auch kein Nachteil, denn Raspel und Hobel seien heute ohnehin nur zweite Wahl. Wörtlich heißt es in dem Gerichtsbeschluss:

Diese Erwägungen sind rechtlich nicht zu beanstanden, zumal es neben der vom Antragsteller bislang praktizierten mechanischen Hornhautentfernung bekanntlich auch wirksame Cremes zur Hornhautentfernung gibt, die aus medizinischer Sicht ohnehin regelmäßig gegenüber einer mechanischen Hornhautentfernung mittels Raspel und Hobel wegen der damit verbundenen Verletzungs- und Infektionsgefahr vorzugswürdig sind.

Aktenzeichen 1 Ws 323/16; RA Detlef Burhoff zum gleichen Thema

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07 Sep 13:28

Gericht: Auch die Polizei sollte bei Spam nicht die Nerven verlieren

by Udo Vetter

Eine Wohnung darf nicht einfach deshalb durchsucht werden, um mutmaßliche Spam-Mails an die Polizei zu verhindern. Auch die Beschlagnahme der Hardware des Spammers ist nicht zulässig, entschied jetzt das Oberlandesgericht Karlsruhe.

Es ging um einen Mann, der einige Polizeiwachen in seiner Gegend über Nacht mit 57 E-Mails bombardiert hatte. In den kaum verständlichen Mails wollte sich der Betroffene wohl über Behörden beschweren. Zwei Tage vorher hatte der Mann schon einmal 39 Mails geschickt.

Die Polizei reagierte auf ihre Weise, besorgte sich beim willigen Ermittlungsrichter einen Durchsuchungsbeschluss und konfiszierte die Computeranlage des Mannes. Ansonsten, so die Begründung, bestehe die Gefahr, dass bei der „Flut“ von Mails wichtige Schreiben untergehen.

Eine Argumentation, welche das Oberlandesgericht Karlsruhe nicht sonderlich beeindruckt. Es gebe durchaus mildere Mittel als einen Eingriff in die Unverletzlichkeit der Wohnung, erläutern die Richter. So sei es problemlos möglich gewesen, die Domain des Absenders auf die Blacklist für normalen E-Mail-Spam zu setzen. Mit dem bei den Landesbehörden verwendeten Programm „Outlook“ sei das ohne großen Aufwand möglich, selbst wenn der Betreffende mehr als eine E-Mail-Adresse verwendet haben sollte.

Wegen dieser einfacheren Möglichkeit, das Problem in den Griff zu bekommen, sei die Durchsuchung unverhältnismäßig gewesen. Das Gericht hat außerdem Zweifel, ob es sich überhaupt um eine taugliche Maßnahme handelte. Selbst wenn man dem Betroffenen den Computer wegnehme, sei es heute doch recht leicht möglich, E-Mails übers Handy (oder im Internetcafé) zu versenden (Link zum Beschluss).

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07 Sep 07:01

Skype Teams: Microsoft entwickelt eine Slack-Alternative

by Elisabeth Oberndorfer

Mit Skype arbeitet Microsoft an einem neuen Kommunikationsdienst für Unternehmen. Der Software-Konzern wollte vor einigen Monaten Slack kaufen, entschied sich aber dagegen.

Microsoft lässt sich von Slack inspirieren

Slack könnte bald Konkurrenz von Microsoft bekommen. Der Softwareanbieter baut einen ähnlichen Dienst mit dem Namen Skype Teams, berichtet das Fachblog MSPoweruser. Das Tool soll ebenfalls die Kommunikation von Teams in Unternehmen vereinfachen.

Über Skype Teams können laut den durchgesickerten Informationen Dateien und Notizen geteilt werden. Über den „Fun Picker“ lässt die Anwendung Gifs und Memes von externen Anbietern wie Giphy posten. Ein Feature von Skype Teams, das Slack bisher nicht hat, sind „Threaded Conversations": Kommentare werden ähnlich wie bei Facebook oder Gmail untereinander zugeordnet. Skype Teams unterstützt außerdem Videotelefonie in Kanälen und zwischen einzelnen Teammitgliedern und verfügt natürlich über eine Anbindung zu Office 365.

Microsoft ließ sich für Skype Teams von Slack inspirieren. Eine Funktion, das der beliebte Enterprise-Dienst nicht hat, sind zugeordnete Kommentare. (Bild: MSPoweruser)
Microsoft ließ sich für Skype Teams von Slack inspirieren. Eine Funktion, die der beliebte Enterprise-Dienst nicht hat, sind zugeordnete Kommentare. (Bild: MSPoweruser)

Slack-Übernahme abgesagt

Die Slack-Alternative soll im ersten Schritt für Office-365-Kunden ausgerollt werden und als App und im Web abrufbar sein, heißt es. Microsoft äußert sich nicht zu der neuen Software, dementiert gegenüber Geek Wire allerdings auch nicht dessen Existenz.

Im März wurde bekannt, dass der Konzern Slack für acht Milliarden US-Dollar kaufen wollte. CEO Satya Nadella und Gründer Bill Gates erteilten allerdings eine Absage und empfahlen, Skype für die Kommunikation in Unternehmen auszubauen.

07 Sep 06:59

Groove Needs a Family Plan

by Paul Thurrott
Groove Needs a Family Plan

Microsoft's Groove has really stepped it up over the past year. But it's still missing one key ingredient: Alone among the major music services, Groove doesn't offer a family plan.

The post Groove Needs a Family Plan appeared first on Thurrott.com.

07 Sep 06:56

Falsches über die Fälscher

by Moritz Tschermak

Im Internet gibt es momentan ein wenig Aufruhr wegen eines Fotos, das die AfD in einem Flyer zum Thema „Innere Sicherheit im Landkreis Stade“ veröffentlicht hat. Es zeigt eine Person, die gerade dabei ist, mit einer Fahne auf einen auf den Boden fallenden Polizisten einzuprügeln. Was das Foto besonders pikant macht — und vermutlich auch der Grund sein dürfte, warum die AfD es ausgesucht hat: Auf dem Rücken des Prüglers prangt das Logo der „Antifaschistischen Aktion“. Zum Foto schreibt die AfD Stade: „Rechtsstaat am Boden“ und wirbt so für ihre rechtspopulistischen Positionen in Sicherheitsfragen. Eine Quellenangabe für das Bild gibt es nicht.

Nun kann man relativ schnell erkennen, dass es sich dabei um eine schlecht ausgeführte Bildmanipulation handelt und das „Antifa“-Logo lediglich reinmontiert ist. Und mit etwas mehr Aufwand findet man auch heraus, dass die Originalaufnahme (natürlich ohne „Antifa“-Logo) nicht von heute und nicht aus der Region um Stade stammt, sondern aus dem Jahr 2009 und bei Demonstrationen in Griechenland entstand. Urheber ist der Fotograf Milos Bicanski. Die Facebookseite „Hooligans Gegen Satzbau“ hat sich diese Recherchemühe gemacht.

Die durchaus berechtigten Reaktionen im Internet lauten nun in etwa: „Ha, die ‚Lügenpresse‘-Schreier von der AfD nutzen ein manipuliertes Foto, um Stimmung zu machen.“ Medien nahmen sich den Fall ebenfalls vor. Das „Stader Tageblatt“ berichtete sehr früh:

Stern.de sprang auf:

Mopo.de titelte:

Und die „taz“ schrieb auf ihrer Internetseite dazu:

Für die „taz“ ist klar, wer hinter der Bildmanipulation steckt: Lars Seemann, stellvertretender Vorsitzender der AfD Stade:

Auf dem Rücken des Schwarzgekleideten prangt ein Antifa-Logo. Nur, dass das Antifa-Logo da gar nicht hingehört — Seemann hat es per Bildbearbeitung in das Bild geschummelt.

Und damit verstoße die AfD „gleich gegen drei Paragrafen des Urheberrechts“:

Sie verschwieg den Namen des Urhebers, vervielfältigte das Foto ohne das Einverständnis des Künstlers und veränderte es ohne dessen Zustimmung.

Den Namen des Urhebers verschwiegen — völlig korrekt.
Das Foto ohne dessen Zustimmung vervielfältigt — ebenfalls korrekt.
Das Bild verändert — leider falsch.

Denn die „Antifa“-Manipulation ist schon älter als der AfD-Flyer und bereits auf anderen rechten Seiten aufgetaucht (auf eine Verlinkung zu den Knallköpfen verzichten wir bewusst). In einer Stellungnahme auf ihrer Homepage schreibt die AfD Stade, dass es sich bei dem Foto auf dem Flyer um ein „seit Jahren im Weltnetz“ befindliches Bild handele. Wir würden zwar eher „Internet“ dazu sagen, aber im Grunde stimmt die Aussage. Der NDR schreibt:

Tatsächlich stammt die Bildmanipulation nicht von der AfD, sondern wurde schon zuvor von rechtsgerichteten Web-Auftritten verbreitet.

Das ändert natürlich nichts daran, dass die AfD hier gegen Urheberrecht verstößt. Und es ändert auch nichts daran, dass sie auf dubiose Weise ein gefälschtes Foto für ihre populistischen Zwecke einsetzt. Aber es bringt in der nötigen kritischen Auseinandersetzung mit der AfD auch nichts zu behaupten, dass die „Lügenpresse“-Schreihälse ein Foto fälschen, damit selber falschzuliegen und diesen Leuten dadurch neues Futter für eine vermeintliche Medienverschwörung gegen ihre Partei zu liefern.

Mit Dank an Bernd für den Hinweis!

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07 Sep 06:53

Database Design: Relation Predicates and “Identical Relations”

07 Sep 06:52

Evidence of Zika virus found in tears

07 Sep 06:51

How to Generate Secure Random Numbers (in Various Programming Languages)

07 Sep 06:51

A new reason to love OpenDNS: no more ads or redirections

06 Sep 16:41

A Design Defect Is Breaking iPhone 6 Pluses

06 Sep 16:40

Multi-process Firefox brings 400-700% improvement in responsiveness

06 Sep 10:33

O365GroupSync

by Jos

Are you using aadconnect, but want your users to be able to update your Office 365 distribution lists directly in OWA (Outlook Web Access)? And still keep them in sync with your Active Directory?

Then stay tuned 😉

 

06 Sep 10:31

Wir sind in brennender Sorge ... um unser Land

Dies betrifft vor allem: Das Allgemeinwohl, die Demokratie, die Menschenwürde und die Meinungsfreiheit, den Sozialstaat und den Rechtsstaat in seiner Grundstruktur, bei der Beurteilung der Rechtmäßigkeit des Geschäftsbereichs der Windkraftprofiteure, den Rechtsstaat als Bürgerschutz und das Gewaltenteilungsprinzip bzw. den Föderalismus.

Absolut unerträgliche Wohn- und Lebensumstände der Anwohner von so genannten Windparks und Monsterwindrädern: Unerträgliche Qualen und Leiden der Windrad-Anwohner; gesundheitliche Schäden, wirtschaftliche Schäden für die Anwohner, welche nicht mehr als pure Bagatelle hinnehmbar sind. Landschafts- und Naturzerstörung in einem exzessivem, noch nie da gewesenen und nahezu irreversiblen Ausmaß. Volkswirtschaftliche Schäden durch einseitige Kaufkraftabschöpfung und Verteuerung der Produktion. Finanzierung und Erforschung von sicheren, alternativen und auf dem neusten Stand der Technik befindlichen alternativen Stromversorgungsmöglichkeiten. Dieser Gesichtspunkt blieb mindestens über 15 Jahre auf der Strecke. Eine Orientierung am Allgemeinwohlinteresse sieht jedenfalls völlig anders aus. Erst recht können viele auch nicht die Gefahren für unsere freiheitliche Demokratie und den Rechtsstaat erkennen, wenn das Profitstreben einzelner zum Allgemeinwohl erklärt wird. Damit ist auch das Niederlassungsrecht eingeschränkt und das Recht auf körperliche Unversehrtheit ist in erheblichem Ausmaß verletzt. Außerdem wird durch die EEG-Umlage und deren Modalitäten und das konkrete Verhalten der Windkraftprofiteure das Menschenrecht auf die Möglichkeit zur Führung eines menschenwürdigen Lebens eklatant in Frage gestellt.

 

Meinungsfreiheit: Wenn die Medien ihrer Kontrollfunktion nicht mehr nachkommen und sich zu einem Propagandainstrument der Windkraftlobby umfunktionieren lassen, wenn der Staatsbürger Angst hat, seine freie Meinung zu äußern, sind hier zwei wichtige Grundrechte in Frage gestellt.

 

Ganze Landstriche unter der Knute der Windkraftgeschäftemacher, Korruption und Rechtsbeugung durch Bürgermeister und Gemeinderäte einerseits, Bürgermeister und Kommunalparlamentsvertreter, die andererseits dem massiven Auftreten der Vertreter der Windkraftprofiteure hilflos ausgeliefert sind, eine Lobbyarbeit in den regionalen und bundesweiten Parlamenten, die es so in diesem Ausmaß in der BRD bisher noch nicht gab:  Alle diese angeführten Gesichtspunkte schränken den Rechtsstaat grundstrukturell ein oder stellen ihn damit gänzlich in Frage.

 

Die meisten Geschäftspraktiken der Windkraftprofiteure sind hinterfragen: Seriöse und einigermaßen an ethischen Grundwerten orientierte Geschäftspraktiken sehen jedenfalls anders aus.

 

Die Undurchschaubarkeit der gesetzlichen Bestimmungen, die es "normalen" Bürgern unmöglich macht gerichtlich Erfolge zu erzielen, wertlose Gutachten, die von den Windkraftprofiteuren selber in Auftrag gegeben und bezahlt werden, stellen den Rechtsstaat in seiner Grundfunktion als Bürgerschutz in Frage.

 

Es war innerhalb des fünfzehnjährigem exzessivem Ausbaus der Windkraft immer wieder festzustellen, dass zwar einerseits viele Landratsämter mit Drohungen und Einschüchterungsversuchen gegenüber "renitenten" Gemeinden schnell bei der Hand waren, andererseits aber diese Landratsämter im Zusammenhang mit Genehmigungsverfahren selber recht lasch bei der Überprüfung von Genehmigungsvoraussetzungen agierten.

 

So kann es nicht weiter gehen, wenn Menschenrechte, die Freiheit, die Demokratie, der Rechtsstaat und das Gewaltenteilungsprinzip verletzt bzw. in Frage gestellt werden und gefährdet sind durch den mittlerweile eingetretenen Wildwuchs an Macht, Arroganz und Einflussmöglichkeiten auf Seiten der Windkraftprofiteure.

 

Wenn aber die Zielsetzung so weit auseinanderklafft zur praktischen Umsetzung: pures Chaos - Wildweststrukturen - und ein möglicher Erfolg überhaupt nicht, auch nur ansatzweise, absehbar ist, aber andererseits derart hohe Opfer/Kosten verursachen und wichtige Verfassungsprinzipien in Frage gestellt werden, dann ist dieses Vorhaben "Energiewende" in seiner praktischen Durchführung nicht nur fragwürdig, sondern auch verwerflich ... und letztlich - staatsschädigend.

 

Die unermessliche Gier der Windkraftgeschäftemacher erschüttert jedenfalls, unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und unseren Staat in seinen verfassungsmäßigen Grundfesten.

 

Dies ist eine Textzusammenfassung. Der vollständige Text kann gelesen werden unter: goo.gl/9fl50H

 

 

 

 

 

 

06 Sep 09:57

Speicher – keine Lösung für die Energiewende in Sicht?

...Lassen Sie mich ein paar der Missverständnisse ausräumen und dann anhand der wichtigsten Anwendungsfelder von Stromspeichern erläutern, warum wir meines Erachtens fast überall noch mehrere Jahrzehnte von ihrem großtechnischen Einsatz entfernt sind – wenn dieser denn jemals kommt.

Erstens: Stromspeicher produzieren nichts und verdienen per se kein Geld. Speicher optimieren ein Energieversorgungssystem an anderer Stelle. Ob die Optimierung durch Speicher bspw. zur Erhöhung der Versorgungssicherheit volkswirtschaftlich sinnvoll ist, hängt davon ab, ob die nächstbesten Lösungen teurer sind oder nicht. So waren die Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland jahrzehntelang Gelddruckmaschinen für die Energieversorger, weil die Bereitstellung von Spitzenlaststrom durch andere Kraftwerke noch teurer war.  Und die Preisunterschiede beim Strom zwischen Nacht und Mittagsspitze waren so groß, dass mit der Differenz gute Gewinne erwirtschaftet werden konnten. (Pumpspeicherkraftwerke pumpen mit "überschüssigem" Strom Wasser von einem Talsee hoch zu einem Bergsee. Wenn Strom benötigt wird, wird Wasser über Turbinen wieder heruntergelassen. Die Seen werden in der Regel künstlich angelegt. Dass Pumpspeicherkraftwerke heutzutage kein Geld mehr verdienen können, werden wir weiter unten noch diskutieren.)

Zweitens hängt die Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern empfindlich vom Anspruch an sie ab. Um sich zu Hause in den Sommermonaten mithilfe einer Photovoltaikanlage und einem Speicher für einige Zeit vom Stromnetz abkoppeln zu können, reicht ein Speicher mit wenigen Kilowattstunden an Kapazität. PV-Anlage und Speicher kosten zusammen einen deutlich fünfstelligen Betrag, der sich derzeit noch nicht rechnet, dennoch aber von manchen innovativ gesinnten Hausbesitzern ausgegeben wird. Würde man sich aber das ganze Jahr vom Stromnetz unabhängig machen wollen, benötigte man mehrere Tausend kWh an Speichern für einen Gegenwert einer Villa im Grünen. Die Kosten für Speicher schnellen also exponentiell in die Höhe, wenn man von 30% Selbstversorgung aus Wind- bzw. Solarkraftwerken auf vollständige Autarkie kommen möchte und überfordern uns wirtschaftlich und technisch. Dies gilt sowohl für einzelne Hausbesitzer als auch für die gesamte Volkswirtschaft.

Daraus folgt übrigens unmittelbar, dass es keinen profitablen Pfad zu einer Vollversorgung Deutschlands mit speicherüberbrückten Wind- und Solarkraftwerken geben wird. Solange thermische Kraftwerke benötigt werden, um sonnen- und windarme Zeiten zu überbrücken, wird es sich vorbehaltlich massiver staatlicher Eingriffe nicht rechnen, zusätzliche Speicher zu bauen, die um die gleichen Produktionsstunden konkurrieren.

Drittens kommt es bei Stromspeichern stark auf ihren Wirkungsgrad an. Da man Strom in nennenswerten Mengen nicht direkt speichern kann, muss man die elektrische Energie in Lageenergie (wie beim Pumpspeicherkraftwerk) oder chemische Energie (Batterien und Gase) umwandeln und bei Bedarf wieder zurück in elektrische Energie. Dies gelingt nie vollständig, sondern bei jeder Umwandlung von Energie in eine andere Form fallen Verluste an – mal mehr, mal weniger. Am Ende zählt der Gesamtwirkungsgrad, also wie viele Kilowattstunden am Ende herauskommen pro eingesetzter Kilowattstunde an Energie. Zuvor sind Verluste aus Umwandlung einer Energieform in die andere, ggf. Verdichtung und Kühlung, Transport und Lagerung abzuziehen. Bei guten Batterien und modernen Pumpspeicherkraftwerken liegt man im Gesamtwirkungsgrad bei über 80 Prozent, ein guter Wert. Bei allen mir bekannten Power-to-Gas-Technologien (P2G, d.i. die Umwandlung von elektrischer in chemisch gebundene Energie) liegt der Gesamtwirkungsgrad für die Wiederverstromung aber bei 10-20 Prozent je nach Technologie, wenn man ehrlich rechnet. Dies zeigt die enorme Herausforderung, vor denen die Ingenieure stehen, um P2G-Technologien für die Stromwirtschaft nutzbar zu machen.

Viertens sind vor einer technischen und wirtschaftlichen Planung eines Speichereinsatzes viele Daten zu den wahrscheinlichen Einsatzbedingungen zu erheben. Manche dieser Daten werden schwer verfügbar sein. Wenn Stromspeicher aber elektrische Energie so puffern sollen, dass sie immer ausreichend zur Verfügung steht, sollte ein genaues Verständnis des Lastverhaltens und des wetterbedingten Produktionsprofils von Wind- und Solarkraftwerken bereitstehen, bevor investiert und gebaut wird. Die raum-zeitlichen Eigenschaften der Witterung auf einer Zeitskala von Tagen bis Monaten und für kontinentale Gebiete wurden aber bislang noch nie systematisch untersucht, obwohl dies für die Planung der Energiewende mit Wind, Sonne und Speichern notwendig gewesen wäre. Solche Analysen werden in der Meteorologie jetzt erst begonnen, von einem hinreichenden theoretischen Verständnis der Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern sind wir aber noch weit entfernt. Dies gilt sowohl für die volkswirtschaftliche Betrachtung ganzer Energienetze als auch für einzelne Insellösungen wie einsam gelegene Hotelanlagen.

Als gescheitert darf man beispielsweise ein Experiment auf der kanarischen Insel El Hierro betrachten.  Dort wurden bis Frühjahr 2015 Wind-, Solar- und Speicherkraftwerke errichtet, um sich von der Stromproduktion aus Dieselaggregaten komplett unabhängig zu machen und die gesamte Insel mit Strom zu versorgen. Dies gelang nicht einmal ansatzweise, nach einem Jahr stammten zwei Drittel des Stroms aus Diesel und er kostete durchschnittlich mehr als einen Euro je Kilowattstunde. Der Hauptgrund für dieses grandiose Scheitern ist, dass es auch auf den Kanaren lange windarme und bewölkte Perioden gab, die in der Planung nicht berücksichtigt wurden.

Wenn man heute über den Einsatz von Stromspeichern nachdenkt, sollten diese vier Missverständnisse berücksichtigt werden. Was bedeutet das nun für die sechs typischen Anwendungsfälle von Speichern?

Der Einsatz von Speichern in mobilen Kleingeräten vom Mobiltelefon bis zum Roboter-Rasenmäher ist technisch gut verstanden, weniger kostenkritisch und soll daher hier nicht weiter betrachtet werden. Ein neuer Anwendungsfall für Speicher ist die dezentrale Stromnetzstabilisierung mit Batteriespeichern. Dies ist ein Anwendungsfall, den es vor wenigen Jahren noch nicht gab, was ein wenig erläuterungsbedürftig ist. Um ein Stromnetz stabil zu betreiben, muss neben der Spannung auch Frequenz und Phase kontrolliert werden. Die Elektrotechniker sprechen von bereitzustellendem "Blindstrom". Weil Generatoren von Großkraftwerken große rotierende Massen haben, können kleine Instabilitäten in Phase und Frequenz durch die Trägheit der rotierenden Massen ausgeglichen werden, ein Stromnetz mit Großkraftwerken ist also in Teilen selbstregulierend. Erst die Abschaltung von Großkraftwerken zu Gunsten von kleinen, dezentralen Stromerzeugungskapazitäten hat es erforderlich gemacht, an vielen Stellen das Stromnetz auf zu stabilisieren. Beispielsweise wurde das stillgelegte Kernkraftwerk Biblis zu einer großen Schwungmasse umgebaut. Daneben gibt es viele Projekte, um dezentral Blindstrom über Batteriesysteme bereitzustellen. Ökonomisch wäre es angezeigt, die Verursacher der Netzinstabilitäten, also die Eigentümer von Wind- und Solaranlagen, an diesen Kosten angemessen zu beteiligen, statt sie über Netzentgelte zu sozialisieren....

Weiterlesen beim Deutschen Arbeitgeber Verband hier 

 

06 Sep 09:34

The Headphone: Bragis neue drahtlose Kopfhörer kosten 120 Euro

Mit The Headphone hat Bragi seine zweiten komplett drahtlosen Kopfhörer vorgestellt: Die Akkulaufzeit wurde verdoppelt, das Touchpad durch Buttons ersetzt, die Ladeschale hat keinen eingebauten Akku mehr. Dadurch kann der Hersteller den Preis deutlich reduzieren. (Kopfhörer, Bluetooth)
06 Sep 09:14

Klima-Monatsrückschau August 2016

Nachdem der Juli bereits dargestellt wurde „der Juli 2016 war im Mittel wieder zu warm“ folgt anbei eine Übersicht zum August.

Unsere Umweltministerin in Berlin ist überzeugt, den Klimawandel täglich spüren zu können. Spüren kann sie ihn also höchsten während ca. 1/4 des Jahres, während der restlichen 3/4 des Jahres „spürt“ sie ihre Überzeugung.

 

Bild 1 Temperaturverlauf der Jahreszeiten Deutschland von 1750 ... Aug. 2016. Quelle WIKIPEDIA: Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

Der August selbst liegt gerade noch über dem 30-Jahres Mittelwert. Der 95 % Vertrauensbereich des Mittelwertes (n=30; t-Verteilung) liegt im Vertrauensbereich vom Anfang des 19. Jahrhunderts. Streng statistisch hatten wir damit einen August-Mittelwert, welcher sich signifikant nicht vom Mittelwert um 1807 unterscheidet. Der Verlauf selbst gibt nicht entfernt zu einer Erwärmungshysterie Anlass. Ein Klimawandel mit explodierenden Temperaturen ist im Augustverlauf jedenfalls nicht zu entdecken.

 Bild 2 Temperaturverlauf August Deutschland von 1750 ... 2016., ergänzt um den 30-Jahres Mittelwert (braun) und den
95 % Vertrauensbereich des Mittelwertes (rot gestrichelte Linien), berechnet aus der n=30 Referenzperiode.
Quelle WIKIPEDIA: Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland

 

Sichtung von Experten-Aussagen

Immer neu erschütternd ist es, die Aussagen sogenannter – von den Medien hoffierten – Klimaexperten und gar Klimawissenschaftlern zu sichten. Wenn jemand den Klimawandel bejaht, darf er jeden Unsinn reden – denn niemand (außer z.B. auf EIKE) will es bemerken.

 

Es wird immer extremer

Beispiel: Klimaexperte Dr. Gunther Tiersch
WAZ 07.07.2016: Das Wetter wird immer extremer
Ist das Wetter extremer geworden oder kommt das dem Laien nur so vor?
Dr. Gunther Tiersch: Ich muss schon sagen, dass es extremer geworden ist. Von sehr warm geht es jetzt sehr schnell wieder zu relativ kühl, ob das jetzt im Frühjahr, im Sommer oder im Herbst ist. Wir haben zuletzt relativ milde Winter erlebt, die haben in Deutschland zugenommen, und in diesem Frühjahr gab es viele Gewitter und Starkregen. Solche Wetterlagen waren früher nicht in dem Maße üblich. Müssen wir uns in Zukunft auf häufigere Extremwetter wie Dauerregen und Hitzewellen einstellen?
In den Klimavorausberechnungen für die nächsten Jahrzehnte ist es ein eindeutiger Trend, dass die Extreme immer weiter zunehmen. Wir sind in einem Klimawandel, daran gibt es gar nichts zu rütteln. Die Auswirkungen sind wahrscheinlich stärker, als das bislang jemand vermutet hat, und darauf müssen wir uns einstellen.

 

Beispiel: Ein Experte des DWD
BR 31.08.2016: Sommer 2016 Sommer 2016 - ein Hinweis auf den Klimawandel?
"Ein einzelner Sommer macht noch keinen Klimawandel", sagt Uwe Kirsche vom DWD. Starke Niederschläge und Hitzewellen habe es auch früher schon gegeben. Rückblickend könne es in einigen Jahren allerdings durchaus heißen: "Das waren klare Signale für den Klimawandel." Dieser werde sich den Klimaforschern zufolge in ausgeprägteren Hitzewellen und häufigeren Unwettern zeigen, mit extrem starken Niederschlägen wie in Simbach am Inn Anfang Juni.

 

Wie es damit wirklich aussieht, zeigt das folgende Bild mit den Abweichungen der Augusttemperaturen vom Mittelwert.

Der aktuelle Temperaturwert liegt nahe 0, also der minimal möglichsten Abweichung und die „Ausschläge“ werden auf keinen Fall höher, sondern in allen Zeiträumen niedriger.

 

Bild 3 Monat August ab ca. 1780, prozentuale Abweichung vom 30-Jahre Mittelwert. Diese nehmen ab und nicht zu

 

Das Unwetter in Simbach muss weiterhin als Beleg für immer extremere, bzw. wie der Experte vom DWD sagte, „extrem starke“ Niederschläge herhalten. Dabei könnte man schon erwarten, dass nach Monaten wirklich jeder sich so bezeichnende Wetterkasper beim DWD die Stationsdaten Simbach hätte einsehen können. Bild 3.2 zeigt die Niederschläge seit 1981 (beim DWD abgerufen am 01.09.2016). Der Ausschlag am 32.05.2016 in Simbach ist deutlich, aber bei Weitem nicht extrem. Was niemand der „Experten“ gerne zugibt erkennt man ebenfalls: Die Temperaturdifferenz an jenem unseligen Tag war absolut unspektakulär (roter Pfeil im Bild 5). Nichts mit: „höhere Temperaturextreme = mehr Starkregen“. Deshalb bleibt der Autor bei seinen Darstellungen, dass die Ursache der Überschwemmung behördliches Versagen (Bruch eines vollkommen ungeeigneten, niemals als Damm geplanten Talübergangs durch Verstopfung) war, siehe: EIKE 09.06.2016: An den Unwettern ist der Mensch eher nicht schuld – aber ganz sicher an deren Folgen

Auch die Temperatur bei Simbach ändert sich kaum. Seit 1981 (weiter zurück geht die Temperaturreihe leider nicht) sind nur minimalste Unterschiede erkennbar (Bild 4). Schon gar nicht wird es immer extremer und heißer. Nun könnten die zunehmenden Extreme in den kurzzeitigen Temperaturdifferenzen liegen. Aber die Auswertung in Bild 5 zeigt auch dazu nur in den letzten Jahren einen ganz kleinen Anstieg über die bisherigen, seit Beginn der Messreihe gleich gebliebenen Mittelwert-Maxima.

Es zeigen sich damit exemplarische Beispiele für Aussagen, welche klar den wirklichen Daten widersprechen. Bei Herrn Dr. Tiersch klingt es an, woher sein Wissen stammt: „ ... in Klimavorausberechnungen ... „ steht es eben so. Statt in den Computer, einmal aus dem Fenster zu sehen, ist für einen „Experten“ nicht mehr standesgemäß. Danach könnte man ja keine Interviews mit dem gewünschten Inhalt mehr geben.

 

Bild 3.2 Niederschlagsdaten in Tagesauflösung von 1981 – 8.2016 der Station Simbach, DWD Stations-ID 4706

Bild 4 Tagestemperaturen von 1981 – 8.2016 der Station Simbach, DWD Stations-ID 4706

 

Bild 5 Absolute Differenz der Tagestemperatur zum Vortag von 1981 – 08.2016 der Station Simbach, DWD Stations-ID 4706. Blaue Linie: Jahresmittelwert der Tagesdifferenz (rechte Skala). Der rote Pfeil zeigt die Tagesdifferenz am 31.05.2015, dem Tag des großen Unwetters mit 6,8 Grad (0,9; 4; 6,8; 0,9 Grad Tagesdifferenzen)

 

Einem Professor darf man aber wohl glauben

Herr Professor Lesch entrückt wohl immer weiter in die Sphären eines Klimapropheten und Weltretters, wie man an seinem neuen Buch: Lesch, Harald / Kamphausen, Klaus: “Die Menschheit schafft sich ab” erkennen kann.

Wohl deshalb hat er es sich nicht nehmen lassen, die ignorierenden Aussagen der AfD zum Klimawandel zu zerpflücken und darüber eine Videoreportage drehen zu lassen: Lesch youtube-Video: Das AfD-Programm wissenschaftlich geprüft. Eine vernichtende Kritik an einer darin gebrachten Darstellungen, dass der Hopfen in Deutschland wegen des Klimawandels aussterben würde, erfolgte bereits: Wenn der Hopfen nicht stirbt, stirbt dann der Klimawandel?

Doch Prof. Lesch berichtete in seinem Klima-Rettungseifer noch mehr, was eine Nachschau lohnt. Er behauptete, die AfD würde mit ihrem Beharren auf den Hiatus fast so etwas machen, wozu man in Bayern „bescheissen“ sagt. Ersichtlich genussvoll zeigt er dazu im Video nach und nach Temperaturbilder mit dem in seinen Augen nicht vorhandenen Hiatus, bis er beim letzten landet (Bild 7), in dem die Erde geradezu vor „Temperaturschmerz“ in die Überhitzung springt.

 

Bild 6 Prof. Lesch zeigt eine Darstellungen wie sie von der AfD verwendet wird mit dem „Hiatus“ (Wärmestillstand)

 

Bild 7 Prof. Lesch zeigt die wirklichen –aktuellen Daten der Nasa mit einer drastischen „Überhitzung“

Jedoch passiert Herrn Prof. Lesch das Gleiche wie der AfD. Seine Daten sind veraltet, genau genommen (bewusst?) in zu grober Auflösung. Man kann die Daten nämlich auch in Monatsauflösung auf der NASA-Homepage darstellen lassen und dann sehen sie wie in Bild 8 (Screenshot von der NASA-Homepage-Darstellung) aus. 

Und siehe da: Die aktuelle Temperatur bestätigt eher die Aussage der AfD nach einem Temperaturstillstand. Und dass die Natur wegen des CO2 solche kurzen „Schmerzenssprünge“ machen würde, glaubt sowieso kein vernünftiger Klimafachmann: Es sind atlantische Zyklen.

Ein schönes Beispiel, wie schnell man beim sich ständig und verblüffend stark ändernden Klima „falsche“ Daten zeigt (ist dem Autor auch schon passiert). Hier liegt es aber an der zeitlichen Auflösung. Und dass man da erst einmal nachsehen (oder die Daten zeigen) sollte, bevor man öffentlich in einem Video anklagt, müsste Prof Lesch, der nicht irgendein Privatmann, sondern Klima-Fachberater der Bayerischen Umweltministerin ist, wissen.  
Anm. zu den Giss-Bildern: Zum Zeitpunkt der Editierung waren die Giss-Daten noch nicht mit dem Augustwert aktualisiert, deshalb der Stand Juli 2016.

Bild 8 NASA giss Datensatz Stationsmessungen bis Juli 2016 in Monatsauflösung (Monthly Mean Global Surface Temperature) Vom Autor ergänzt

 

Bild 9 NASA giss Datensatz Stationsmessungen Sommer bis Juli 2016 in Jahresauflösung (August 2016 von der NASA noch nicht eingepflegt)

 

Nachtrag

Nach dem Abgeben des Beitrags erschien eine Sommerrückschau auf Klimaretter.Info. Im Wesentlichen ist es die Darstellung des DWD. Vielleicht deshalb, weil eine eigene Interpretation der Daten als Regierungsberater(-in) für Klima gegenüber Frau Hendricks „not amused“ wäre.

Klimaretter.Info: Deutscher Sommer um 1,5 Grad wärmer

Demnach lag die Durchschnittstemperatur mehr als 1,5 Grad über dem langjährigen Mittel von 16,3 Grad Celsius in den Sommern zwischen 1961 und 1990. 

 

Wie sich das im Detail darstellt, ist mit dem folgenden Bild gezeigt.

Bild 10 Detailansicht Sommertemperaturen Deutschland von 1750 - 2016. Grafik vom Autor anhand der DWD-Daten erstellt.

 [3] Global gesehen war der vergangene Juli der wärmste seit Beginn der Messungen 1880.

Die Daten zeigt Bild 11. Was man nicht so deutlich erkennt:

Seit 1998, also 16 Jahren hat sich die Juli-Welttemperatur danach um +0,14 °C erhöht. Das ist eine nicht messbare Erhöhung.
Anm.: Eine sorgfältig kalibrierte elektronische Messstation hat einen Messfehler von +-0,2 Grad. 0,14 °C über die gesamte Welt sind damit nicht im Entferntesten messtechnisch nachweisbar.

Darstellungen wie im Bild 11 sind nicht sehr hilfreich. Wie die Verhältnisse Mittelwert / Temperaturausschläge eines Monats wirklich aussehen, zeigt Bild 12 (mit den gleichen Daten) besser. Eine Abweichung von vielleicht (nicht messbaren) +0,14 °C in 16 Jahren ist bei den wirklichen Temperaturspannen eines Monatsmittels nicht bemerkbar (Anm.: Die Temperaturspanne der Tagestemperatur beträgt in Deutschland typisch 30 °C)

 

Bild 11: GISS Datensatz der globalen Temperatur-Anomalie Monat Juli (°C). Grafik vom Autor aus den Daten erstellt.

 

Bild 12 zeigt auch, dass sich der Juli in Deutschland seit 1780 (da beginnt der 30-Jahre Mittelwert) um ca. 1 °C erhöht hat. Von einem alarmistischen Anstieg demnach keine Spur.

Bild 12 Temperaturverlauf Monat Juli Deutschland (dunkelblau) und GISS weltweit (rot, GISS-Daten auf Endwert Deutschland normiert)

 

[3] Durch den Klimawandel wird Starkregen in Deutschland künftig häufiger vorkommen. Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass Starkregenereignisse in den kommenden Jahrzehnten um bis zu 50 Prozent zunehmen werden.

Dass die Starkregen „starke Regen“, aber nichts Außergewöhnliches waren, wurde bereits am Anfang dargestellt (Bild 3). Siehe dazu auch: Die Niederschlagsentwicklung in Deutschland und weltweit zeigt keinen Klimawandel-Einfluss

Und dass von den Simulationen wenig zu halten ist und gerade Niederschläge nicht wirklich simuliert werden können, wurde bereits in:

Klimamodelle rekonstruieren Niederschlagsentwicklungen nur mit gröbsten Fehlern   

Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel gezeigt.

Fazit

Mit dem Sommer 2016 lässt sich abhängig vom gewünschten Ergebnis eine Entwarnung, wahlweise aber auch Klimaalarm vermitteln.

Bei Klimaretter.Info, der Informationsseite von C. Kemfert (Klimaberaterin von Frau Hendricks) erkennt man sofort, welche Tendenz gewünscht ist, siehe dazu auch: Der Unterschied in der Klimawandel-Berichterstattung

 

Quellen

[1]
EIKE 18.08.2016: Im Klimawandel nichts Neues, der Juli 2016 war im Mittel wieder zu warm
www.eike-klima-energie.eu/news-cache/im-klimawandel-nichts-neues-der-juli-2016-war-im-mittel-wieder-zu-warm/

[2]
Deutscher Wetterdienst DWD: Deutschlandwetter im August 2016 Datum 30.08.2016
www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2016/20160830_deutschlandwetter_august_news.html
[3]

Klimaretter.Info 03. September 2016: Deutscher Sommer um 1,5 Grad wärmer
www.klimaretter.info/umwelt/nachricht/21861-sommer-in-deutschland-um-1-5-grad-waermer

06 Sep 08:42

Lessons Learned while Converting from ASP.NET to .NET Core