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Six big economic ideas [pdf]

21 Sep 05:57

How to Write Articles and Essays Quickly and Expertly (2006)

21 Sep 05:57

10 Cheat-Sheets, die jeder Designanfänger braucht

by Jessy Kösterke

Konzentriere dich mehr auf deine Kreativität und weniger auf das Suchen nach einer bestimmten Tastenkombination. Mit diesen Cheat-Sheets sparst du dir Arbeit.

Cheat-Sheets können echte Helfer im Alltag sein. Gerade in der Anfangszeit als Designer warten viele Tools, Funktionen und Tastenkombinationen auf dich - das kann schnell zur Herausforderung werden. Damit alle Handgriffe richtig sitzen, haben wir zehn Cheat-Sheets rausgesucht. Alle Infografiken sind mit einem Klick auf das jeweilige Bild in voller Größe zu sehen.

1. Infografik Layout Cheat-Sheet

(Screenshot: pikochart.com)
(Screenshot: pikochart.com)

Eine Infografik erzählt eine Geschichte. Es sollte also ein Layout gewählt werden, das die Geschichte unterstützt. Das richtige Layout sorgt nicht nur für eine bessere Vermittlung der Geschichte, sondern auch für bessere Lesbarkeit. SeeMei Chow von Piktochart hat ein Cheat-Sheet mit den sechs meist verwendeten Layouts erstellt.

2. Social Media Cheat-Sheet

(Bild: Bannersnack)
(Bild: Bannersnack)

Stets die richtige Bildgröße in sozialen Netzwerken zu verwenden, ist Grundlage jedes erfolgreichen Social-Media-Auftritts. Denn ein abgeschnittenes oder aufgeblähtes, pixeliges Bild erweckt den Anschein von Unprofessionalität – insbesondere bei Werbeanzeigen. Wir haben bereits einen ausführlichen Artikel zu der Infografik veröffentlicht.

3. Typografie Cheat-Sheet

(Screenshot: typewolf.com)
(Screenshot: typewolf.com)

Auf Typewolf findest du eine vielfältige Übersicht für Typografie Shortcuts, die das Schreiben von ungewöhnlichen Zeichen einfacher machen. Das Cheat-Sheet beinhaltet Copy-and-Paste-Optionen, Mac- und Windows-Shortcuts, sowieso HTML Entitys.

4. Design-Grundlagen

(Screenshot: designschool.canva.com)
(Screenshot: designschool.canva.com)

Canva ist ein Designtool, mit dem jeder gestalten können soll. Auf designschool.canva.com werden regelmäßig hilfreiche Tipps rund ums Thema Design veröffentlicht - so wie die Infografik der Design-Grundlagen. Die Infografik beschreibt und illustriert die 20 wichtigsten Gestaltungsgrundlagen. Unter anderem: Grids, Tiefe, Kontrasts, Composition, Transparenz und vieles mehr.

5. 36 Grundbegriffe

(Screenshot: creativemarket.com)
(Screenshot: creativemarket.com)

Zukünftige Designer werden mit einer Menge an Begriffen konfrontiert. Wie in jedem Beruf gehören auch diese zum Standardvokabular und dienen zur Verständigung untereinander. Igor Ovsyannykov von Creative Market hat eine Infografik mit 36 gängigen Begriffen erstellt und geteilt.

6. Fotografie und Kamera Cheat-Sheet

(Screenshot: beckythompson.com)
(Screenshot: beckythompson.com)

Becky Thomosin hat auf ihrem Lifestyle-Blog eine Infografik mit den Basics der Kameraeinstellungen erstellt. Darunter sind Einstellungen für die Blende und ISO. Je nach dem, wie dein Foto am Ende aussehen soll, kannst du dich an ihrem Cheat-Sheet bedienen.

7. HTML5 Cheat-Sheet

(Screenshot: hostingfacts.com)
(Screenshot: hostingfacts.com)

Auf hostingfacts.com haben wir ein HTML5 Cheat-Sheet gefunden. Es beinhaltet alle grundlegenden Tags und ist ein perfekter Einstieg in die HTML-Welt. Neben den ganzen Tags sind auch immer Bespiele für die Verwendung dargestellt.

8. CSS3 Cheat-Sheet

(Screenshot: makeawebsitehub.com)
(Screenshot: makeawebsitehub.com)

Was wäre HTML ohne CSS? Passend zum HTML5-Cheat-Sheet haben wir auf makeawebsiteub.com ein CSS3-Cheat-Sheet gefunden. In der Grafik werden unter anderem Selectors, Positioning, Pseudo Selectors und Classes, sowieso viele weitere CSS-Elemente beispielhaft beschrieben und erläutert. Zusätzlich hat makeawebsitehub.com ein weiteres „CSS3-Mega-Cheat-Sheet“ erstellt.

9. HTML und CSS Lexikon

(Screenshot: bluehost.com)
(Screenshot: bluehost.com)

Wie auch in den Bearbeitungstools gibt es einige Basisbegriffe für die Verwendung von HTML und CSS. Die Infografik von Bluehost listet die gängigsten auf, und zeigt, wie die Snippets umgesetzt werden. Angefangen bei der Begriffserklärung von HTML, CSS, Snippets, Tags und Hyperlink, bis zur Erklärung wofür eigentlich was benutzt wird.

10. Adobe Photoshop Cheat-Sheet

(Screenshot: makeawebsitehub.com)
(Screenshot: makeawebsitehub.com)

Zu guter Letzt: Die Bedienung von Photoshop kann die ein oder andere Herausforderung mit sich bringen. Das Cheat-Sheet von makeawebsitehub.com zeigt dir, hinter welcher Tastenkombination sich welches Tools verbirgt – für Windows und Mac.

Für erfahrene Designer könnte dieser Artikel interessant sein: Cheat-Sheets für Webdesigner: Jede Menge Helfer im Überblick.

13 Sep 19:17

Inside the fight to reveal the CIA's torture secrets

13 Sep 19:07

SWM-Chef: "Dann bekommen wir ein Riesenproblem"

by Ulrich Lobinger
München - SWM-Chef Florian Bieberbach spricht über den ÖPNV-Ausbau, den Atomausstieg und die Entwicklung des Strompreises.
13 Sep 19:02

Show HN: A flask app to make dashboards, easily

13 Sep 19:02

Radio Eriwan: Ist die Versorgung mit EEG-Strom möglich? Im Prinzip ja, sofern sie auf den Strom verzichten

Selbst-organisationsfähige Smart Grids

Eine technische Zeitschrift berichtete Anfang des Jahres 2015, wie man intelligenten Netzen die Intelligenz beibringt: Man macht sie lernfähig. Einer bisher beim EEG nicht in Erscheinung getretenen Abteilung für Dynamik und Selbstorganisation der Max Plank Gesellschaft ist dieser innovative Durchbruch gelungen.

 

smarterworld.de 02.02.2015: Smart Grids: Selbstorganisierte intelligente Netze

Bislang glaubte man, dass zum Erhalt der Stromversorgungssicherheit in der Energiewende Versorger Energie-Verbräuche und Angebote zentral erheben und abgleichen müssten. Forscher der Max-Planck-Gesellschaft halten mit Smart Metern ausgestattete Smart Grids dagegen prinzipiell für selbstorganisationsfähig .

Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation können Smart-Meter mit angeschlossenen, steuerbaren Verbrauchern das Stromangebot sowie die Nachfrage durch Industrie und private Haushalte in einem selbstorganisierten Prozess bis zu einem gewissen Grad aufeinander abstimmen. Die Forscher berücksichtigten dabei auch, ob Strom in Speichern wie etwa in Batterien zur Verfügung steht oder ob es darin freie Speicherkapazitäten gibt.

Durch Smart Meter, die es Versorgern erlauben, Stromproduktion und Lasten zentral abzugleichen, könnten Smart Grids aber in einem gewissen Rahmen »selbstorganisierend« werden. Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zeigten, dass Smart Meter die Stromnachfrage dezentral und selbstorganisiert mit dem Stromangebot abstimmen können.

 

Man kann jede Banalität durch umständliche Beschreibung und Verweis auf Studien „in den Himmel heben“ und Laien wie auch Redakteure beeindrucken. Im Kern handelt es sich schlussendlich aber um ein ganz einfaches, technisches Rezept:

Man erweitere jedes Smart Grid (elektronischer Zähler) um ein Schütz zum Zu- und Abschalten von Verbrauchern und ergänze die Software um die einfachste Regelungsfunktion eines P-Reglers und einen 50 Hz-Zähler. Damit lässt sich dann die folgende Funktion ausführen:
Weicht die Netzfrequenz zu weit ab (Kennzeichen für Netz-Überlast, bzw. zu wenig Energie im Netz), schaltet das Smart Grid die Verbraucher rigoros vom Netz, kommt die Frequenz wieder in den zulässigen Bereich zurück (Kennzeichen, es ist wieder genügend Strom verfügbar), schalte es die Verbraucher wieder zu. Bei dieser primitiven Art der „Regelung“ ist natürlich keine Kommunikation erforderlich, womit Hacker keine Chance mehr haben. Anm.: Diese Idee hat der Autor auch schon aufgegriffen: [3] Kann man bald per App Deutschland „den Saft“ abdrehen

 

Wenn diese einfache Technik nicht ein Skeptiker, sondern ein EEG-überzeugter Redakteur (anhand der Pressemitteilung) beschreibt, liest es sich positiver, da die vielen Vorteile präzise hervor gehoben werden:

[1] Durch Smart Meter, die es Versorgern erlauben, Stromproduktion und Lasten zentral abzugleichen, könnten Smart Grids aber in einem gewissen Rahmen »selbstorganisierend« werden. Forscher des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation zeigten, dass Smart Meter die Stromnachfrage dezentral und selbstorganisiert mit dem Stromangebot abstimmen können. Eine zentrale Stelle, die zum Abgleich von Stromverbrauch und Angebot bislang für nötig gehalten wird, würde damit bis zu einem gewissen Grad überflüssig. Zudem glaubt Physiker Benjamin Schäfer vom Max-Planck-Institut (MPI) für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, dass zentral organisierte Datensammlungen und darauf basierende Entscheidungen in Smart Grids gefährlich sind: »Eine solche zentrale Steuerung ist ein potenzielles Angriffsziel für Hacker«, so Schäfer.

Zusammen mit der Firma Easy Smart Grid aus Karlsruhe haben die Forscher des MPI untersucht, ob eine zentrale Smart Grid Struktur, in der wichtige Entscheidungen hierarchisch Top-down getroffen werden, überhaupt notwendig ist. Easy Smart Grid entwickelt Systeme für Netzwerktopologien, in denen die Erzeugung weitgehend dezentral in kleineren Einheiten stattfindet und Strom den Weg – Bottom-up - von der Verteilnetzebene in die Mittelspannung findet, statt – Top-down – von »oben« (dem Kraftwerk) nach »unten« in die Verteilnetze.

 

Es braucht etwas Zeit, bis die Kerninformation – dass nur Ab- und Zugeschaltet wird und das Verbraucher auch stören könnte – erwähnt wird:

[1] Voraussetzung für das Funktionieren eines selbstorganisierten Smart Grids ist allerdings, dass immer genügend Smart Meter mit angeschlossenen, steuerbaren elektrischen Verbrauchern existieren, die aktiviert oder abgeschaltet werden können. Zu der Bereitschaft der Nutzer, ein Abschalten ihrer Verbraucher an nebeligen, windstillen Wintertagen zu machen, trifft das MPI keine Aussagen.

Alleine an der Sprache erkennt jeder Laie, wie meilenweit ein moderner EEG-P-Regler, von den banalen bisherigen Ausführungen innovativ entfernt sein muss.

 

Und selbst verständlich lässt sich diese Innovation noch optimieren, wenn weiter geforscht werden darf:

[1] Lohnend für die weitere Forschung wäre: Das »Selbstorganisationspotential« eines Smart Grids in verschiedenen Szenarien mit nachvollziehbaren Variablen zu quantifizieren.

 

Der Autor fasst das Ergebnis dieser bahn-brechenden Lösung zusammen:

Modernste Forschung fand heraus: Das EEG-Netz kann ganz einfach ausgeführt werden, wenn festgelegt wird:
Strom gibt es nur, wenn welcher da ist.
Da Bürger dies (noch) nicht akzeptieren und die Information des Bürgers über das Verhalten bei Netz-Abschaltung und –Wiederkehr zu umständlich ist sowie das komplett-Abschalten zu sehr an Energie-Armut in Dritte-Welt-Ländern erinnert wird empfohlen, die dem Bürger fehlende Anpassung in Smart Grids zu verlagern. Mit entsprechender Unterstützung durch die Medien sowie auferlegter Kosten für die Nachrüstung mit Smart-Grid und von Lastabwurf-Schaltungen im Haus wird sich der Bürger dann überzeugen lassen, dass zeitweise und unplanbar fehlender Strom dank (banaler) Lastabwurftechnik eine innovative Eigenschaft moderner EEG-Netze einer modernen Welt geworden ist.

 

Im Kern liefert diese Studie allerdings eine geradezu geniale Lösung der EEG-Problematik:
Akzeptiere, dass das EEG ungeeignet ist. Versuche nicht, es zu verbessern, sondern automatisiere das Unvermeidbare: das Abschalten der Energie für den Bürger.

Damit hat sie große Chance, verwendet zu werden.

 

Quellen

[1]
smarterworld.de 02.02.2015: Smart Grids: Im Prinzip möglich: Selbstorganisierte intelligente Netze
www.smarterworld.de/smart-energy/smart-grid/artikel/116603/1/

[2]
Max Plank Gesellschaft 27. Januar 2015:  Smart-Grid - einfach selbstorganisiert

[3]
EIKE 31.08.2016: Kann man bald per App Deutschland „den Saft“ abdrehen

www.eike-klima-energie.eu/news-cache/kann-man-bald-per-app-deutschland-den-saft-abdrehen/

 

13 Sep 18:59

Fritz Vahrenholt: Eingeständnis von Fehlern in der Energiepolitik hätte unabsehbare Folgen für das derzeitige politische Establishment

Deutschlands Energiepolitik benötigt eine Korrektur

Mit seinem derzeitigen Dekarbonisierungs-Plan zielt Berlin darauf ab, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamtenergieabgabe in Deutschland bis 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen. Kein anderes Land der Welt fährt einen solch radikalen Kurs, der mit Sicherheit dazu führen wird, dass die Strompreise explodieren und auf ein bisher noch nie gesehenes Niveau ansteigen.

[...]

Die Akteure in der Solar-, Wind- und Biogasbranche sind zu den Nutznießern der Freigiebigkeit der Regierung geworden, und zwar in Form von zweistelligen Renditen auf ihre Investitionen aufgrund der staatlich garantierten Festpreise für die Energie, die sie erzeugen werden – und das mehr als 20 Jahre lang. Diese Erträge werden von den Stromverbrauchern finanziert, auch den Unterprivilegierten, die sich diese Kosten nicht leisten können.

[...]

Wenn ein Hochgeschwindigkeitszug einen Bahnhof verlässt, wenn ein Stahlwerk befeuert wird oder die Lichter in einem Stadion angehen, wird durch den Frequenzabfall im Stromnetz automatisch ein Kraftwerks-Generator aktiviert. Solar und Windkraft können solche sekundären Reserven nicht zuverlässig liefern. Es hat nichts mit ihrer Liebe zur Kohle zu tun, dass die Deutsche Energieagentur und die vier Netzbetreiber die Kohlekraftwerke in Betrieb lassen. Sie wissen, dass ohne diese Einrichtungen das Stromnetz zusammenbrechen könnte. Die technische Realität ist so, dass ein Minimum von 20 Prozent der Stromnachfrage durch herkömmliche Dampfturbinen-Generatoren erzeugt werden muss, um das System sicher zu halten.

Es ist höchste Zeit, dass die Bundesregierung anerkennt, dass es keinen Sinn macht, noch mehr Windkraftanlagen, etwa in die Ostseeregion zwischen Rostock und Stralsund, hinzuzufügen. Während der dort häufigen Perioden mit hohem Windaufkommen füllt sich das örtliche Netz schnell mit Strom und für jede Windturbine, die an das System angeschlossen wird, müsste eine andere heruntergefahren werden – während man ihre Betreiber selbstverständlich weiterbezahlt.

[...]

Die politischen Entscheidungsträger versuchen, den aktuellen Kurs in die wirtschaftliche Katastrophe fortzusetzen. Die Angst vor einer CO2-induzierten Klimakatastrophe ist spürbar. Politisch würde eine ernsthafte Abkehr von der Energiewende als undenkbar angesehen werden: Das liefe auf das Eingeständnis eines strategischen Fehlers hinaus, mit unabsehbaren Folgen für das derzeitige politische Establishment.

Ganzen Artikel auf Geopolitical Intelligence Services lesen.

Übernommen von Die Kalte Sonne hier

Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, geb. 1949, ist Professor im Fachbereich Chemie an der Universität Hamburg. 1984 wurde er Staatsrat der Hamburger Umweltbehörde, von 1991 bis 1997 war er Umweltsenator von Hamburg, danach Vorstand der Deutschen Shell AG, verantwortlich u.a. für Erneuerbare Energien und Chemie; 2001 bis 2007 Vorstandsvorsitzender des Windkraftanlagenherstellers REpower Systems. Von 2008 bis 2012 war er Geschäftsführer der RWE Innogy, der für Erneuerbare Energien zuständige RWE Tochtergesellschaft. Seit 2012 ist er Alleinvorstand der Deutschen Wildtierstiftung. Vahrenholt war Mitglied im Rat für nachhaltige Entwicklung unter Kanzler Schröder und Kanzlerin Merkel und ist Mitglied des Senats der Fraunhofer- Gesellschaft und Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften Acatech in Berlin. 1978 erschien sein Bestseller Seveso ist überall, 1983 die Lage der Nation.

13 Sep 18:57

Scheitern: Warum es im Leben keine Fehlentscheidungen gibt

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Für neun Jahre verpflichtete sich Till Eckert beim Bund. Ein Fehler, den er lange bereute. Heute sieht er es positiver: Aus jeder Erfahrung kann man etwas lernen.
13 Sep 18:57

Fascinatingly Mysterious New Flaperon Barnacle Data

by Jeff Wise

july-2005-sea-surface-temp

Last month Robyn Ironside, the National Aviation Writer at the News Corp Australia Network, published what struck me as an extremely important article in the Daily Telegraph about the work of scientist Patrick De Deckker, who had obtained a sample of a Lepas anatifera barnacle from the French judicial authorities and conducted an analysis to determine the temperature of the water in which the barnacle grew. A snippet:

The same 2.5 centimetre barnacle was used by both French and Australian examiners — but different techniques applied. “For my analysis, I used a laser to create little holes of 20 microns, over the length of the barnacles. In all we did 1500 analyses,” said Professor De Deckker.

Intrigued, I reached out to Ironside, asking if she could tell me more about De Deckker’s work. She very graciously did just that, and shared this extremely interesting nugget, a verbatim quote from De Deckker:

The start of the growth was around 24 degrees (Celsius) and then for quite some time, it ranged between 20 and 18 degrees (Celsius). And then it went up again to around 25 degrees.

This is surprising. The graphic above shows the water temperature in July 2005, which I take to be a rough proxy for the water temperature in March 2014. (I would be extremely grateful if someone could extract granular sea-surface temperature maps for March 2014 to July 2015 from NASA or NOAA databases available online.) It shows that the waters in the seabed search area are about 12-14 degrees Celsius. To find 24 degree water would mean trekking 1000 miles north, above the Tropic of Capricorn.

It has long been known that Lepas anatifera do not grow in waters below about 18 degrees Celsius, and that in order to begin colonizing the flaperon (if it began its journey in the search zone) would have had to first drift northwards and wait for warmer months and warmer latitudes. What’s peculiar is that this particular Lepas would have to have waited a good while beyond that, until the flaperon arrived in water six degrees above its minimum. As I’ve written before, Lepas naupali are common in the open sea and in general are eager colonizers of whatever they can glue their heads to.

Peculiarity number two is that after this period of initial growth the flaperon then found its way into significantly colder water, where most of its total growth took place. What’s weird is that every drift model I’ve ever seen shows currents going through warm water before arriving at Réunion. Where the heck could it have gone to find 18-20 degree water? And how did it then get back to the 25 degree waters of Réunion Island, where it finished its growth?

I’m frankly baffled, and am appealing to readers to ponder historical surface temperature data and drift models to help figure out what kind of journey this plucky Lepas might have found itself on.

 

13 Sep 18:56

Latest Surface Pro 4 ad pokes fun at the MacBook and its lack of pen support

by John Callaham

Microsoft continues to take humorous jabs at Apple's MacBooks in its latest TV commercial for the Surface Pro 4. The ad shows how the 2-in-1 tablet supports pens on its display while the MacBook does not.

12 Sep 08:58

FTTC: Guter Monteur spleißt 100 Glasfaserverbindungen am Tag

Die Telekom steht wegen fehlendem FTTH in Deutschland im Feuer der Kritik. Ein Grund mehr für den Konzern, seinen besten Fernkabelmonteur beim Spleißen vorzustellen. (Telekom, Glasfaser)
12 Sep 08:58

How Dropbox Hacks Your Mac

12 Sep 08:58

Getting started with Raspberry Pi – Building a Digital Photo Frame

12 Sep 08:58

O365GroupSync beta release

by Jos

O365GroupSync is a tool that I am building for a large global NGO, because AADConnect creates Read-Only objects in Office 365.test

Read-Only objects cannot be edited in Office 365, thus users are unable to edit distribution lists in Office 365’s Outlook Web Accress (OWA) even if they are managers of said lists.

O365GroupSync was built to take over the synchronisation and initial seeding of all distribution lists, both ways, to allow users to edit distribution lists while in a hybrid Office 365 Exchange Online scenario, both on premises and in the cloud.

This beta version has been tested, but is not yet running in any production environments.

Get it here

12 Sep 08:57

Microsoft Updates Its IoT Platform

Updates to Microsoft's IoT platform, mobile malware and 5G are in the news this week.
12 Sep 08:57

Microsoft's free software service for college students gets a new name

by John Callaham

Microsoft has announced it is rebranding its DreamSpark program, which offers qualified college students free software and tools. The new name is Microsoft Imagine, which shares the name of the company's annual Imagine Cup student technology competition.

12 Sep 08:57

Preisverleihung: Böhmermann wird für Erdogan-Gedicht ausgezeichnet

by ZEIT ONLINE: Kultur -
Der Komiker erhält für sein Schmähgedicht den Preis für Popkultur. Da noch Verfahren gegen ihn liefen, könne er sich dazu nicht frei äußern, sagte er per Videobotschaft.
12 Sep 08:57

Zensurvorwürfe: Facebook lenkt ein

by ZEIT ONLINE: Internet -
Das Unternehmen lässt nach massiver Kritiker das berühmte Foto eines fliehenden nackten Mädchens im Vietnamkrieg wieder zu. Die Richtlinien werden entsprechend angepasst.
12 Sep 08:56

To-do-Listen: Warum sie sinnvoll sind, selbst wenn ihr sie nicht abarbeitet

by Kim Rixecker

Nicht jeder ist ein Freund von To-do-Listen. Dabei können sie ein extrem effektives Instrument sein, um unsere Produktivität zu steigern und gleichzeitig auch unserem Gedächtnis auf die Sprünge helfen.

Es gibt zwei Lager, wenn es um To-do-Listen geht: Die einen hegen und pflegen ihre Aufgabenliste, während die anderen sich den Schritt sparen, und eher unorganisiert an ihr Tagewerk gehen. Die To-do-Listen-Gegner können dabei durchaus ein schlagendes Argument ins Feld führen, denn letztlich erfordert es natürlich Zeit, Buch über alle anstehenden Aufgaben zu führen und sie nach Vollendung auch noch auszustreichen. Allerdings haben To-do-Listen auch einige psychologische Vorteile, die vielen Menschen nicht auf Anhieb klar sind. Genau die wollen wir in diesem Artikel vorstellen.

Die Vorteile einer To-do-Liste

Mehrere Studien belegen, dass wir uns Dinge deutlich besser merken können, wenn wir sie für uns selbst nochmal zusammenschreiben. Genau dieser Effekt tritt natürlich auch bei einer To-do-Liste auf. So sorgt das Anlegen der Liste dafür, dass die Chance verringert wird, dass wir unsere Aufgaben vergessen. Tatsächlich wird ein Blick auf die eigentliche Liste damit häufig sogar unnötig – sie anzulegen hingegen nicht. An der Stelle sei auch erwähnt, dass Gedächtnisstudien zeigen, dass wir uns handgeschriebene Notizen deutlich besser merken können.

To-do-Listen helfen eurem Gedächtnis auf die Sprünge und machen euch produktiver. (Foto: Shutterstock / Airdone)
To-do-Listen helfen eurem Gedächtnis auf die Sprünge und machen euch produktiver. (Foto: Shutterstock / Airdone)

Idealerweise zerlegen wir größere Aufgaben, die aus mehreren Teilschritten bestehen, schon vorab in einzelne Punkte auf unserer To-do-Liste. Durch diese Vorarbeit wird sichergestellt, dass wir bei der Planung keinen Zwischenschritt übersehen. Theoretisch dürften wir zwar auch ohne Liste irgendwann merken, dass wir etwas übersehen haben, doch das bedeutet häufig, dass wir einen Teil der Arbeit neu machen müssen. Die To-do-Liste hilft uns demnach bei Planung und erhöht so unsere Produktivität.

Wer sich schwer damit tut, die einzelnen Aufgaben auch abzuarbeiten, der sollte seine To-do-Liste mit seinem Kalender verknüpfen und sich für jede Aufgabe ein Zeitfenster freihalten. Laut dem US-Magazin Psychology Today führt das zu einer deutlich höheren Abarbeitungsquote. Alternativ dazu könnt ihr auch nach dem Wenn/dann-Prinzip vorgehen. Dazu haltet ihr direkt auf eurer To-do-Liste fest, welches Ereignis eintreffen muss, damit ihr eine bestimmte Aufgabe erledigt. Möglich wäre ein Eintrag nach diesem Muster: Wenn ich Morgen aus der Mittagspause komme, dann erledige ich diesen Punkt meiner Liste.

Fazit

Es ergeben sich einige Vorteile aus der Nutzung einer To-do-Liste. Sie sorgt dafür, dass wir methodisch arbeiten, hilft unserem Gedächtnis und verhindert, dass wir einen wichtigen Arbeitsschritt übersehen. Wer bislang gut ohne To-do-Liste ausgekommen ist, muss zwar nicht notwendigerweise damit anfangen, ein Versuch kann aber sicherlich nicht schaden.

Schaut euch auch diesen Artikel an, wenn ihr noch nach dem passenden Werkzeug sucht: „To-do-Tools im Test: 11 Apps, um Aufgaben zu verwalten – und zu erledigen“.

via www.fastcompany.com

12 Sep 08:56

Er lebt seit 70 Jahren in derselben Wohnung

München - 88 Mark Miete: Und das vor 70 Jahren. In der Zwischenzeit ist viel passiert. Aber Siegfried Oweger lebt immer noch in der Richard-Strauß-Straße. Wir haben ihn besucht.
12 Sep 08:56

Fischotter: Wie es euch gefellt

by ZEIT ONLINE: stadtleben - Sebastian Kempkens
Niedliche Barthaare, hoppelnder Gang: Die Menschen lieben den Fischotter. In Hamburg galt er als ausgestorben. Nun ist er zurück, doch er will von uns nichts wissen.
12 Sep 08:55

Why are the Microsoft Office file formats so complicated? (2008)

12 Sep 08:54

Sicherheitsexperten finden IoT-Botnet

Sicherheitsexperten finden IoT-Botnet

Eine Linux-Malware greift aktuell IoT-Geräte wie IP-Kameras mit veralteter Firmware an. Das Besondere an diesem Schädling: Nach der Infektion verwischt er seine Spuren und bleibt nur im Arbeitsspeicher der Geräte präsent. Das erschwert die Analyse.

11 Sep 08:26

VMware Horizon Client app for Windows 10 PC and Mobile runs virtual desktops and more

by John Callaham

VMware has released a new Windows 10 PC and Mobile app version of its VMware Horizon Client. It allows people who have VMware Horizon 7 at their business to run virtual desktops and applications on their Windows 10 devices.

11 Sep 08:25

How to Become a C.E.O.? The Quickest Path Is a Winding One

11 Sep 08:24

The Painstaking, Secretive Process of Designing New Money

11 Sep 08:24

Newly Discovered Optical Vortex Was Never Noticed Before

09 Sep 16:12

Zu hohe Abgaswerte: Grüne stellen radikale Pläne vor

by Johannes Welte
Arndt Dibi

Irre.

München - Die Stadtrats-Grünen haben am Freitag einen Aktionsplan vorgelegt, um die zu hohen Stickstoffwerte in München künftig zu reduzieren.
09 Sep 15:30

Hat die barbusige Dame um 1830 gegen den Klimawandel gekämpft? Eine ganz aktuelle Studie legt es nahe

Nun erscheint es sehr gewagt, deshalb das Bild der damaligen Julirevolution so umzudeuten. Aber nicht weniger gewagt – doch ein Beispiel, dass für Fördergeld jedes gewünschte Ergebnis möglich wird – ist, was die Studie angeblich herausgefunden hat.

Bild rechts: Eugène Delacroix: Die Freiheit führt das Volk (1830). Quelle: WIKIPEDIA: Julirevolution von 1830

Freie Universität Berlin Nr. 283/2016 vom 24.08.2016: Der Klimawandel begann schon vor 180 Jahren

Industrielle Revolution trug bereits spürbar zur Erderwärmung bei, zeigt eine Studie
Der Klimawandel hat schon vor 180 Jahren begonnen und somit viel früher als bisher vermutet. Das fand jetzt ein internationales Forscherteam heraus. Um den frühesten Zeitpunkt der Erderwärmung festzustellen, untersuchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der nördlichen und der südlichen Erdhalbkugel sowohl zu Land als auch in den Ozeanen sogenannte natürliche Klimaarchive der vergangenen 500 Jahre, also tropische Korallen, Sedimentkerne, Stalagmiten, Baumringe und Eiskerne. Darüber hinaus analysierten sie Modelle über die Klimaentwicklung von mehreren Tausend Jahren. „Die Untersuchungen zeigen, dass schon die frühe Erderwärmung in Zusammenhang mit der steigenden Konzentration von Treibhausgasen als Folge der industriellen Revolution steht“, sagt Dr. Jens Zinke, Paläontologe an der Freien Universität Berlin und Ko-Autor der Studie, die in der Fachzeitschrift Nature erschienen ist.
Die Untersuchung zeigt, dass die Erwärmung in den 1830er Jahren zuerst in der Arktis und in den tropischen Ozeanen begann, gefolgt von Europa, Asien und Nord-Amerika. Die Erwärmung großer Teile der Südhemisphäre erfolgte scheinbar erst bis zu 50 Jahre später. Die Ursachen dafür könnten nach Einschätzung der Wissenschaftler in den regional sehr unterschiedlichen Ozeanströmungen liegen: Die warmen Wassermassen werden auf natürliche Weise nach Norden abtransportiert und damit weg von der Antarktis. Für genauere Aussagen, etwa zur Erwärmung der Antarktis, sei die Datenlage jedoch noch zu unsicher.

 

Die Studie [5] will also herausgefunden haben:

-Dass der Klimawandel bereits um 1830 begann, weil
-bereits kleinste Änderungen des CO2-Gehaltes (hier +15 ppm
[6]) signifikante, nachweisbare Auswirkungen auf die Temperatur hätten.

Bild 1 CO2 Emission durch menschlichen Einfluss (Bild vom Autor ergänzt). Quelle joannenova.com.au/page/2/

 

Daten: Das Forcing von 1 ppm beträgt 0,0075 °C [7] (mit dem hohen IPCC-Forcing). 15 ppm erhöhen die Temperatur somit um 0,1125 °C, realistisch ca. 66 ... 33 % davon, also 0,04 ... 0,08 °C. Die Forcing-Temperaturdifferenz beträgt damit weniger, als eine sorgfältig geeichte elektronische Temperatur-Messstation mit einem Messfehler von +-0,2  °C überhaupt detektieren kann. Und diese Änderung welche man heute mit modernsten Messmethoden nicht signifikant ermitteln kann, will man für die Jahre um 1830 rückwirkend weltweit detektiert haben.

 

Natürlich wäre damit auch ein Problem behoben, welches sich zeigt wenn man versucht, durch Googeln den Beginn dieser möglichen Katastrophe zu finden. Eine bisher weit verteilte Zeitspanne ließe sich nun fast das Jahr genau definieren.

WIKIPEDIA: Als globale Erwärmung bezeichnet man den Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre und der Meere seit der Industrialisierung in den letzten 50 bis 150 Jahren.

 

Aus dem bisherigen Text lässt sich schon herauslesen, was der Autor von dieser Studie hält: Nichts, außer dem Beleg, wie weit sich die Klimawissenschaft weltweit (es war ein internationales Forscherteam beteiligt) von jeglicher Seriosität entfernt hat.

Und damit ist er nicht alleine:
WUWT: New climate reconstruction study claims humans have been causing warming since the onset of the Industrial Revolution  From the ignoring natural variation with confirmation bias department
A new paper published in
Nature purports to find a connection between mid-nineteenth century warming and the beginning of the industrial revolution. And, since no correlation is too small to be a causation, this is now enough proof that man has been causing warming for as long as we can remember!
Interestingly enough, the reconstructions used show a connection between tropical oceanic warming and northern hemisphere continental warming…but not a “synchronous” warming trend in the southern hemisphere. According to the abstract, this is problematic for the researchers, since, you guessed it, the model simulations don’t match. The conclusion? Instrument records must be inadequate.
In fairness, it’s probably an accurate statement to suggest that nineteenth century instrument records are insufficient to tease out an anthropogenic signal from the noise of natural variability, especially in the southern hemisphere. What’s instructive about the conclusion, though, is the forthright admission of bias towards believing the models over instrument records.

Und auch JoNova: Experts “surprised” to discover what skeptics have known for years: world has been warming for 200 years

 

Anbei die Begründung (die nicht von der bei WUWT abweicht, sondern lediglich ergänzt und plausibilisiert):

Leider kostet die Studie wieder Geld, aber an die wichtigsten Daten kommt man über das Summary und einige Publizierungen.
Die Studie auf NATURE: [5] Early onset of industrial-era warming across the oceans and continents

Zuerst die Darstellung, wie der Verlauf der Globaltemperatur von Deutschland aussieht (Bild 2).

In diesem hoch-technologisierten Land verweilen die 30-Jahresmittel über einen Zeitraum von 1779 - 1924, also 145 Jahre in einem Toleranzband, welches mit 95 % Signifikanz keinen Unterschied belegen lässt. Von 1812 – 1872, also über 60 Jahre ist überhaupt kein Unterschied feststellbar, da die Mittelwertkurve den 1830er Wert schneidet.

 

Bild 2 Globaltemperatur Deutschland (DWD-Daten)

 

Trotzdem behauptet die Studie, es wäre gelungen für die Welt-Globaltemperatur! den Jahreszeitpunkt zu bestimmen. Begründung: Die damaligen Thermometermesswerte sind zu ungenau, deshalb gelang es mit Proxis.

Wie Proxiverläufe aussehen und wie problematisch sie zu werten sind, wurde in zwei Artikel bereits gezeigt:
-[3] Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k
-[2] Rekonstruierte Temperaturverläufe der vergangenen zwei Jahrtausende. Eine Literatursichtung von 1990 bis ganz aktuell

Das Ergebnis dieser Rekonstruktionen war die damit wissenschaftlich fundierte Erkenntnis (für den Autor), dass Proxis so katastrophal ungenau sind, dass sich damit nichts zum aktuellen Klimawandel mit ausreichender Genauigkeit belegen lässt.

 

Die Darstellung des Temperatuverlaufs der Nordhemisphere im letzten IPCC-Bericht AR5 zeigt Bild 3. Daraus bitte versuchen, die Temperatur um das Jahr 1800 ... 1900 so genau zu bestimmen, dass das Jahr des Klimawandel-Beginns genannt werden kann. Wem das gelingt, Gratulation.

 

Bild 3 Temperaturverläufe verschiedener Rekonstruktionen der Nordhemisphäre. Quelle: IPCC AR4 2007: Figure 1

An der neuen Studie mit den ganz genauen Proxis hat das PAGES 2K-Team mit-gearbeitet. Proxikurven des PAGES 2K-Projektes sehen beispielhaft wie folgt aus (alle Proxis Nordamerika in einem Bild):

Bild 4 Alle Proxis Arctic NAmericaTR des Projekt PAGES 2k Datensatzes. Quelle: Active viewer for the Pages 2K Proxis

Man versuche daraus zu ermitteln, in welchem Jahr des 19.Jahrhunderts der Klimawandel genau begonnen hat. Zur Erinnerung, dabei handelt es sich um die neuesten und besten Proxis!

 

Wenn viele Proxis ungenau sind, muss man nur die genauen nehmen. Dass das nicht gelingen kann, wurde in:
[3]Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k bereits gezeigt. Man weiss einfach nicht, welche Proxis genau und welche ungenau sind. Zudem muss man jedem Proxi erst kalibrieren. Dazu benötigt man aber einen genauen Kalibrierwert. Und wenn schon die Thermometerdaten zu ungenau sein sollen, wie soll es dann möglich sein, genauere Daten zu bekommen?
Trotzdem behauptet die Studie, dass dies möglich wäre. Bild 5 zeigt Proxi-Rekonstruktionen daraus, aus denen man das Jahr 1830 als „Startjahr“ ermittelt hat.

Bild 5 [5] Temperaturproxis aus der Studie

 

Die Lösung des Proxiproblems  soll sein, Simulationen zu verwenden und damit die nicht genau genug bekannten Temperaturen rückwirkend zu berechnen. Weshalb dies gelingen sollte, wo man zum Kalibrieren der Simulationen erst einmal genaue Temperaturen benötigt (die man aber nicht hat) und die Simulationen in allen (dem Autor bekannten) Darstellungen nicht einmal die aktuellen Temperaturen simulieren können:

EIKE 07.02.2016: [4] Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

... ist nicht nur dem Autor ein Rätsel:
kaltesonne 7. Oktober 2014: Stimmungsumschwung in Sachen Klimamodelle: Das Vertrauen der Fachwelt schwindet

 

Fazit

Warum erscheint eine solche, aller wissenschaftlichen Seriosität widersprechende Studie? Der Autor hat eine Vermutung (also eine persönliche, durch nichts belegbare These). Publiziert wurde mit der Studie die Information:
[8] ... Das Klima reagiere somit schon auf sehr geringe Mengen an Treibhausgasen, folgern sie im Fachjournal "Nature".

Im Klartext heißt die Botschaft: Alles mit dem CO2 ist noch viel, viel schlimmer, als bisher angenommen!

Diese „Erkenntnis“, erscheint genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Politik die Unterschriften zum Klimavertrag rechtfertigen muss. Das wird kein Zufall sein.

Ergänzend kommt eventuell auch noch dazu, dass das PAGES 2K-Projekt für die Auftraggeber das falsche Ergebnis abgeliefert hat. Nachdem die Daten dieses Projektes für jeden einsehbar sind, ist offensichtlich geworden, dass die Temperaturrekonstruktion von M. E. Mann und anderen nicht haltbar sind, die Temperaturverläufe auf jeden Fall anders verliefen und genaue Rekonstruktionen mit der erforderlichen Genauigkeit anhand von Proxis nicht möglich werden (wie am Anfang schon dargestellt).
Aufgabe war aber, die M.E. Mann „Hockeystickkurve“ zu betätigen. Vielleicht haben die Geldgeber nun dem Forscherteam eine „Last Order“ gestellt: Bringt endlich ein politisch verwertbares Ergebnis zustande, oder es wird der Geldhahn zugedreht.

 

Wie das IPCC die vergangenen Temperaturverläufe rekonstruiert hat, zeigt Bild 6. Darin sieht man deutlich, dass der Klimawandel lange vor 1830, nämlich irgendwo zwischen 1450 ... 1650 begonnen hat [3][2]. Das durfte die Studie aber sicher nicht untersuchen.

 

Bild 6[1] Historischer Klimaverlauf. Quelle: AR5 von 2013, Figure 5.7 (Bildausschnitt), vom Autor ergänzt

 

Quellen

[1]

IPCC AR5 WG1, 2013. Climate Change 2013, The Physical Science Basis

[2]
EIKE 26.03.2016: Rekonstruierte Temperaturverläufe der vergangenen zwei Jahrtausende. Eine Literatursichtung von 1990 bis ganz aktuell
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/rekonstruierte-temperaturverlaeufe-der-vergangenen-zwei-jahrtausende-eine-literatursichtung-von-1990-bis-ganz-aktuell/

[3]
EIKE 11.05.2016: Die Problematik der Temperaturrekonstruktion Eine beispielhafte Sichtung dazu anhand des Projektes PAGES 2k
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-problematik-der-temperaturrekonstruktion-eine-beispielhafte-sichtung-dazu-anhand-des-projektes-pages-2k/

[4]
EIKE 07.02.2016: Der Himmel fällt uns auf den Kopf und ohne die Glaskugel im Computer würden wir es nie erfahren

Rezension: UBA Studie 24/2015 Die Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/der-himmel-faellt-uns-auf-den-kopf-und-ohne-die-glaskugel-im-computer-wuerden-wir-es-nie-erfahren/

[5]
NATURE 25.August 2016: Early onset of industrial-era warming across the oceans and continents
www.nature.com/nature/journal/v536/n7617/full/nature19082.html

[6]
Australian National University: HUMANS HAVE CAUSED CLIMATE CHANGE FOR 180 YEARS Frequently asked questions

[7]
EIKE 11.06.2015: Mit CO2-Reduzierung retten wir die Welt – Einige Rechenspiele (nicht nur) für regnerische Nachmittage

http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/mit-co2-reduzierung-retten-wir-die-welt-einige-rechenspiele-nicht-nur-fuer-regnerische-nachmittage/

[8]
Hamburger Abendblatt 25.08.2016: Studie: Klimawandel begann früher
www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article208123675/Studie-Klimawandel