Shared posts

05 Oct 14:19

How I used NZXT LED lighting to bring my PC to life

by Rich Edmonds

Adding LED lighting to your PC is a great and affordable way to visually bring your PC to life, especially when you want to show off, er, display your PC case for friends to witness your work. I opted to invest in some lighting from NZXT since I purchased the S340 case from the company and decided that their LED solution would work around the components I have installed inside the chassis.

05 Oct 14:18

Nord Stream 2: Altkanzler Schröder hat jetzt einen zweiten Gazprom-Job

by ZEIT ONLINE: Unternehmen -
Gerhard Schröder leitet jetzt den Verwaltungsrat des Unternehmens Nord Stream 2 des russischen Energiekonzerns Gazprom. Seinen bisherigen Posten behält er offenbar auch.
05 Oct 14:18

Bewerbung neu gedacht: Warum sich ein Marketer als Donut-Lieferant ausgab

by Kim Rixecker

Einen ungewöhnlichen Weg um sich seinen Traumjob zu angeln zeigt jetzt ein litauischer Marketer. Um im Silicon Valley aufzufallen, hat er sich als Donut-Lieferant verkleidet.

Ungewöhnliche Bewerbung: Marketer tarnt sich als Donut-Lieferant

Wenn es um einen begehrten Posten geht, dann gehört oft auch eine gehörige Portion Glück dazu, um aus dem Stapel der vielen Bewerbungen herauszustechen. Anscheinend wollte sich der litauische Marketer Lukas Yla darauf aber nicht verlassen, als er sich auf den Weg nach San Francisco machte, um seinen Traumjob in den USA zu ergattern. Stattdessen verkleidete er sich laut dem Branchenblatt Adweek als Donut-Lieferant und marschierte so zu den für ihn spannendsten Arbeitgebern in der Bay Area.

Mit dabei hatte er selbstredend auch eine Schachtel Donuts. Die wiederum war mit dem Hinweis versehen: „Die meisten Lebensläufe landen im Müll. Meiner – in ihrem Bauch.“ Außerdem befand sich eine URL auf der Schachtel. Die wiederum führte die Empfänger der Donuts zu seinem Linkedin-Profil. Und tatsächlich: Yla konnte sich auf die Art und Weise mehrere Job-Interviews bei Agenturen und Tech-Unternehmen sichern.

Eine ungewöhnliche Bewerbung. (Foto: Adweek)
Eine ungewöhnliche Bewerbung. (Foto: Adweek)

Bewerbung in Donut-Form: 10 Job-Interviews für 40 Lieferungen

Ingesamt soll Yla etwas mehr als 40 Donut-Schachteln an potenzielle Arbeitgeber ausgeliefert haben. Vor allem bei einigen großen Agenturen konnte er sein Paket allerdings nicht wie gehofft direkt in der Chefetage abgeben, sondern musste es am Empfang lassen. Immerhin brachten ihm seine Mühen aber Einladungen zu zehn Bewerbungsgesprächen ein.

Wie es sich für einen Marketer gehört, nutzte er unterschiedliche Kurz-URLs, um den jeweiligen Erfolg zu messen. Nach eigenen Angaben hat er außerdem auch A/B-Tests durchgeführt, um verschiedene Texte auf der Donut-Schachtel zu testen. Ob ihm das auch einen Job in Kalifornien einbringen wird, bleibt jedoch abzuwarten.

Ebenfalls interessant: „Kreative Bewerbung: 6 kleine Tricks, die jeden Personaler verblüffen“.

Design-Inspirationen für den Lebenslauf

1 von 20

Zur Galerie
05 Oct 11:36

A-N-P-F-I-F-F

by Udo Vetter

Bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal verliert jemand mit uns die Geduld.

161005a

In der Angelegenheit hatten wir Akteneinsicht durch die Staatsanwaltschaft und die Fahrerlaubnisbehörde. Dummerweise haben wir anscheinend die Aktenversendungspauschale von zwölf Euro zwei Mal an die Fahrerlaubnisbehörde überwiesen (die das Geld offenbar gerne behalten hat).

Trotzdem unser Fehler – also höfliche Entschuldigung nach Wuppertal. Die Überweisung ist raus.

Flattr this!

05 Oct 10:59

Zu gut, um wahr zu sein? Elektrosportwagen soll 1.200 Kilometer weit kommen

by Kim Rixecker

Der Elektrosportwagen Quantino soll dank eines innovativen Akkus eine Reichweite von fast 1.200 Kilometern erreichen. Ob das stimmt, darf zum jetzigen Zeitpunkt jedoch bezweifelt werden.

Quantino: Das Wunder-Elektroauto aus Liechtenstein

Der Elektrosportwagen Quantino soll in einer Testfahrt mit nur einer Akkuladung eine Strecke von 1.167 Kilometern zurückgelegt haben. Doch das ist noch nicht alles: Der Hersteller Nanoflowcell wirbt auch damit, dass der Akku des Fahrzeugs mit flüssigen Elektrolyten betankt wird. So soll die Aufladung deutlich schneller gehen als bei einem herkömmlichen Akku. Und als wäre das nicht schon aufregend genug, soll die Flüssigkeit für nur zehn Cent pro Liter produziert werden können.

Der Quantino von Nanoflowcell: Kann der Wagen wirklich halten, was der Hersteller verspricht? (Foto: Nanoflowcell)
Der Quantino von Nanoflowcell: Kann der Wagen wirklich halten, was der Hersteller verspricht? (Foto: Nanoflowcell)

So toll die Angaben der Firma auch klingen, einen Beweis dafür gibt es nicht. Schon im März 2016 hatte HZwei, ein Fachmagazin für Wasserstoff und Brennstoffzellen, nach Rücksprache mit Experten Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Firmenaussagen angemeldet. Zum Betrieb eines Autos würden gängige Flüssig-Akkus eine zu geringe Energiedichte aufweisen. Sollte Nanoflowcell diese Probleme überwunden haben, wäre es demnach tatsächlich eine Revolution. Allerdings kratzen auch andere Dinge an der Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

Nunzio La Vecchia: Der Mann hinter dem Quantino

Der CTO von Nanoflowcell ist Nunzio La Vecchia. Der soll, wie die Schweizer Presse berichtet, nicht nur seinen Doktortitel gekauft haben, sondern wurde auch im Jahr 2014 zur Rückzahlung von 39 Millionen Schweizer Franken an die Familie einer reichen Witwe verurteilt. Das Geld hatte La Vecchia angeblich für die Kommerzialisierung einer von ihm entwickelten Solarzelle erhalten. Das Gericht urteilte jedoch: „In Wahrheit hat er nicht eine hochwirksame Solarzelle, sondern die Geschichte von einer hochwirksamen Solarzelle erfunden, um daraus Kapital zu schlagen.“

Der Quantino von Nanoflowcell: Kann der Wagen wirklich halten, was der Hersteller verspricht? (Foto: Nanoflowcell)

1 von 6

Zur Galerie

Wenn Nunzio La Vecchia und Nanoflowcell wirklich das liefern können, was sie versprechen, könnte es den Markt für Elektroautos nachhaltig verändern. Solange es keine Überprüfung der Angaben von unabhängiger Seite gibt, dürfte aber nach wie vor Skepsis angebracht sein.

Ebenfalls interessant: Diese Elektroautos gibt es schon in Deutschland – oder sie erscheinen bald.

via www.golem.de

05 Oct 10:57

Statistisches Bundesamt: Mindestlohn zeigt kaum Wirkung

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Nach Informationen der ZEIT hat der Mindestlohn bislang weder die Armut gesenkt, noch die Lohnungleichheit verringert. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
05 Oct 09:45

Yahoo soll hunderte Millionen von Kunden-Mails nach speziellen Informationen durchsucht haben

by Albert Jelica

yahoo-logo

Dem ehemaligen Suchmaschinengiganten Yahoo könnte es zweifellos besser gehen und ein neuer Bericht von Reuters sorgt nicht unbedingt dafür, dass Kunden dem Maildienst mehr Vertrauen schenken.

Der Konzern soll nämlich unter der Führung von CEO Marissa Mayer eine Software hergestellt haben, die E-Mails von Kunden nach speziellen Informationen durchsuchen kann, wenn US-Behörden dies verlangen. Dies berichten offenbar drei ehemalige Mitarbeiter sowie eine Person in Kenntnis der Ereignisse der Nachrichtenagentur. Im Endeffekt habe das Unternehmen hunderte Millionen von Yahoo Mail-Accounts durchsucht auf Verlangen der NSA oder des FBI.

In den USA ist es zwar gestattet, einzelne Accounts öffnen zu lassen auf behördliche Nachfrage, jedoch gab es bislang keinen konkreten Fall, in dem sämtliche Kunden-Accounts durchleuchtet wurden. Schließlich bräuchte es dafür strenggenommen einen Durchsuchungsbeschluss für all diese Accounts, den die Behörden gewiss nicht erwirkt haben. Daher hat Yahoo offenbar freiwillig den Beschluss gefasst, der Forderung nachzukommen, um keinen Rechtsstreit zu riskieren.

CEO und Chefjustiziar hintergehen Security-Team

Der ehemalige Chef für Sicherheitsfragen bei Yahoo teilte mit, dass viele Mitarbeiter darüber verärgert waren, dass CEO und der Rechtsanwalt sich bei diesem Programm nicht an das Security-Team bei Yahoo gewandt haben, sondern die E-Mail Programmierer dieses Suchprogramm schreiben ließen. Das Security Team fand das Programm daraufhin binnen weniger Wochen und man glaubte, Yahoo sei gehackt worden. Der Chef der Security-Abteilung verließ daraufhin das Unternehmen und teilte mit, dass aufgrund von Programmierfehlern auch Hacker von diesem Programm Gebrauch hätten machen können.

Microsoft, Google & Twitter nicht involviert

Microsoft, Google und Twitter haben in einem Statement an die Medien bereits bekundet, keine solchen Suchen durchgeführt zu haben. Dazu äußerte sich Microsoft folgendermaßen:

Wir haben nie solche geheimen Durchsuchungen von Emails durchgeführt, wie sie aktuell zu Yahoo berichtet werden.

Google gab bekannt, dass man eine solche Anfrage noch nie bekommen habe und man diese vor Gericht anfechten würde, sofern man eine erhalten hätte.

Die Internetkonzerne kämpfen derzeit vor allem gegen Regierungsbehörden, um das Vertrauen der Nutzer in Mail-Dienste und vor allem die Cloud herzustellen. Microsoft selbst führt drei Verfahren gegen die US-Regierung. Darin geht es beispielsweise um die Geheimhaltungspflicht des Konzerns gegenüber den Nutzern. So müssen US-Konzerne eine Durchsuchung der Kundendaten teils auf Ewigkeit vom Nutzer geheim halten, was Microsoft als Verstoß gegen den ersten und vierten Verfassungsgrundsatz.

Weitere Informationen zu dem Verfahren findet ihr hier:

Microsoft verklagt US-Regierung wegen Geheimhaltungspflicht über Auskunftsanträge


Quelle: Reuters

 

Der Beitrag Yahoo soll hunderte Millionen von Kunden-Mails nach speziellen Informationen durchsucht haben erschien zuerst auf WindowsArea.de.

05 Oct 09:12

SPD: Steinbrück wird Berater bei ING-DiBa

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Er war Kanzlerkandidat und Finanzminister: In der ZEIT kündigt Peer Steinbrück nun seinen Wechsel in die Privatwirtschaft an. Einen Interessenkonflikt sehe er nicht.
05 Oct 08:59

Die Vor- und Nachteile einer Telefonanlage aus der Cloud

by t3n Redaktion

In Kürze basieren alle Telefonanschlüsse nur noch auf Voice over IP (VoIP). Gerade jetzt kannst du dich daher nach günstigen und besseren Angeboten umsehen. Worauf du achten solltest, liest du hier.

Titelbild_SponsoredPost_fonial

Telefonanlagen aus der Cloud bieten eine TK-Anlage mit umfassenden Funktionen für wenig Geld und ohne Wartungsaufwand oder Hardware an. Das einzige, was du dafür brauchst, ist ein Internetanschluss.

Doch ist so eine Cloud-Telefonanlage überhaupt etwas für dich und deine Firma? Am Beispiel des VoIP-Anbieters Fonial erhältst du ein paar Pros und Contras einer Telefonanlage aus der Cloud, die du unbedingt kennen solltest.

Vorteile einer Cloud Telefonanlage

Kosten sparen

Entscheidest du dich für eine Telefonanlage aus der Cloud, so eröffnet sich dir ein enormes Kosteneinsparpotenzial. Der Internetanschluss liegt in deinem Büro meistens schon und auch ein Router ist vorhanden. Mehr musst du dir für die Nutzung der Telefonanlage nicht anschaffen. Denn: Telefonieren kannst du nicht nur mit einem IP-Telefon, sondern auch über deinen Computer oder mit deinem Smartphone, zum Beispiel über eine App. So hast du so gut wie keine Anschaffungskosten. Auch bei den Grundgebühren sparst du: Den vollen Funktionsumfang von mehr als 100 Funktionen bekommst du zum Beispiel beim Anbieter Fonial für 2,90 Euro im Fonial Plus Tarif. Reichen dir drei Nummern und Basis-Telefonie-Funktionen, so gibt es für dich Fonial Free ohne Grundgebühren.

Flexibilität

Du bist ständig auf Achse, mal im Büro, mal im Coworking-Space und dann im Termin? Mit einer Cloud-Telefonanlage bist du trotzdem immer erreichbar. Du kannst mit wenigen Klicks festlegen, wo deine Anrufe hingeleitet werden: Auf dein Telefon oder Smartphone und wenn du gerade keine Zeit hast, auf die Mailbox. So entgehen dir keine Anrufe. Sämtliche Einstellungen triffst du in deinem Kundenkonto, das du über deinen Browser erreichen kannst – auch unterwegs. Die Flexibilität spiegelt sich auch in deinem Vertrag wieder. Mindestvertragslaufzeiten? Gibt es in der Regel nicht – auch nicht bei Fonial. Du kannst jederzeit zum Ende des Folgemonats kündigen. Dasselbe gilt für Rufnummern und Flatrates: Du brauchst kurzfristig eine weitere Nummer? Einfach bestellen und aktivieren. Wenn du sie nicht mehr brauchst, kannst du diese unkompliziert kündigen.

Sicherheit

Bei Fonial wird deine Telefonanlage aus mehrfach geo-redundanten Rechenzentren am Standort Deutschland bereitgestellt. Diese sind ausfallsicher und werden dauerhaft geschützt und gewartet. Außerdem wird deine Telefonanlage ständig mit Sicherheitsupdates versorgt. Du musst dich um nichts kümmern.

Funktionsvielfalt

Bei einer Cloud-Telefonanlage erwarten dich eine Menge Funktionen, die mit alten Telefonanlagen oder auch mit herkömmlichen Telefonanschlüssen nicht darstellbar sind. Fonial ist mit mehr als 100 Funktionen gestartet, darunter Profi-Features wie Mail2Fax, mobile Integration, IVR (Interactive Voice Response), Konferenzen inklusive Online-Planungstool und vielem mehr. Der Funktionsumfang wird ständig mittels Funktionsupdates erweitert.

Nachteile der Telefonanlage aus der Cloud

Klingt wie die eierlegende Wollmilchsau? Ist es aber nicht. Natürlich gibt es auch einige Nachteile bei Cloud-Telefonanlagen, die du kennen solltest.

Bandbreitenproblem

Möchtest du eine Cloud-Telefonanlage oder auch nur VoIP nutzen, so brauchst du eine entsprechende Bandbreite. VDSL ist nicht unbedingt nötig, aber pro Gespräch brauchst du 100 kBit/s im Up- und Dowstream. Als Einzelkämpfer kaum ein Problem – bei mehreren Mitarbeiten kann vor allem im Upstream ein Flaschenhals entstehen, denn hier sind die Kapazitäten meist begrenzt.. Die Folge: schlechte Sprachqualität und Gesprächsabbrüche.

Stromausfall

Fällt der Strom aus, so kannst du auch erst mal nicht telefonieren, denn für VoIP brauchst du eine aktive Internetverbindung. Auch wenn die Telefonanlage im Rechenzentrum nicht betroffen ist, kannst du sie vor Ort ohne Internet nicht nutzen. Weiterleitungen zum Beispiel auf deine Handynummer (die leider Kosten verursachen) oder Telefonieren über die Mobilfunkverbindung (wenn diese schnell genug ist), funktionieren weiter.

Sonderdienste

Führst du einen Laden, indem deine Kunden mit EC-Cash zahlen können? Oder hast du mit deinen Kollegen ein Büro angemietet, bei dem du eine Gegensprechanlage betreibst? Sind diese Sonderdienste noch auf veralteter ISDN-Basis, so musst du auch diese migrieren. Mittlerweile gibt es viele, einfache Lösungen für die IP-Migration von Sonderdiensten. Du solltest dies aber bei deiner Planung nicht vergessen.

Lerne deine neue Telefonanlage jetzt kennen und teste alle Features der Fonial Cloud Telefonanlage 30 Tage kostenlos und unverbindlich!

Jetzt kostenlos testen!

05 Oct 08:55

E-Mail-Scanning bei Yahoo: Google, Apple & Co. bestreiten, bei Überwachung geholfen zu haben

E-Mail-Scanning bei Yahoo: Google, Apple & Co. bestreiten, bei Überwachung geholfen zu haben

Während Yahoo nach der jüngsten Überwachungsenthüllung lediglich darauf verweist, sich an geltendes US-Recht zu halten, distanziert sich die Konkurrenz klar. Microsoft, Google, Apple und andere versichern, nicht in derartiger Weise E-Mails zu scannen.

05 Oct 08:55

Industry Concerns about TLS 1.3

05 Oct 08:07

Erste Fotos von Microsofts Surface Bluetooth-Tastatur durchgesickert

by Albert Jelica

microsoft-surface-tastatur-fcc

Wie bereits gestern Abend berichtet, soll Microsoft an einer Bluetooth-Tastatur für die Surface-Reihe arbeiten. Dazu ist gestern auch ein entsprechendes Promo-Bild veröffentlicht worden.

Es scheint so, als zeige das gestern durchgesickerte Bild tatsächlich Microsofts geplante Tastatur. Nun hat nämlich die US-amerikanische Kommunikationsbehörde FCC ein echtes Foto der Microsoft-Tastatur veröffentlicht. Wenn ein Gerät die Zertifizierung bei den Behörden passiert, ist es ein Indiz dafür, dass ein Release nicht mehr allzu weit entfernt ist.

Neben der nun bestätigten Tastatur soll Microsoft auch an einer passenden Maus sowie einer ergonomischen Surface-Tastatur und Maus arbeiten. Sämtliche Eingabegeräte sollen mit Bluetooth 4.0 verbinden und in Grau gehalten sein. Die neue Generation an Surface-Eingabegeräten soll Microsofts Designer-Reihe ersetzen und um die ergonomische Tastatur erweitern.

Es wird bereits seit einiger Zeit vermutet, dass Microsoft an einem Surface All-In-One Desktop-PC arbeitet. Konkrete Informationen gibt es dazu jedoch nicht. Microsoft-Insider spekulieren, dass am 26. Oktober dieses Jahres ein Event in New York stattfinden soll, wo Microsoft neue Hardware präsentieren könnte. Erwartet wird dabei ein Surface 4 sowie der All-In-One PC von Microsoft aus der Surface-Reihe.

Bestätigt sind dieses Informationen allerdings nicht, denn bislang haben die Redmonder noch nicht einmal Einladungen zu diesem Event verschickt. Dass es nun eine Tastatur gibt, muss aber nicht bedeuten, dass Microsoft auch gleich den passenden Computer präsentieren will.


via WindowsCentral

Der Beitrag Erste Fotos von Microsofts Surface Bluetooth-Tastatur durchgesickert erschien zuerst auf WindowsArea.de.

05 Oct 07:48

New studies of the brain’s ability to decode words in loud situations

05 Oct 07:46

Hermann Winkler: CDU-Europaabgeordneter fordert Koalition mit der AfD

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Wenn die SPD mit der Linken koaliere, könne die CDU dies auch mit der AfD, sagt der sächsische Abgeordnete Winkler. In Sachsen-Anhalt wäre das sinnvoll gewesen, meint er.
05 Oct 07:46

Mannheimer darf Cannabis anbauen

by Udo Vetter

Zur Linderung seiner chronischen Schmerzen erhält er Cannabis verschrieben, den Stoff aus der Apotheke kann er sich aber finanziell nicht leisten. Nun gibt es für einen 53-jährigen Mannheimer endlich eine Lösung: Das Bundesinstitut für Arzneimittel erteilte dem Mann die Erlaubnis, das benötigte Cannabis im Badezimmer anzubauen. Es ist bundesweit die erste Erlaubnis dieser Art.

Der an Multipler Sklerose erkrankte Mann klagte viele Jahre auf die Erlaubnis zum Eigenanbau. Er wies darauf hin, dass er sich Apotheken-Cannabis nicht leisten kann, da er die Kosten von rund 1.500 Euro im Monat nicht aufbringen kann. Das Bundesverwaltungsgericht gab ihm im Frühjahr recht und verpflichte die Behörde zu einer Sondergenehmigung.

Der Mann darf jetzt bis 20 Pflanzen gleichzeitig in seinem Badezimmer großziehen; maximal 130 pro Jahr. Weitere Einzelheiten berichtet die Legal Tribune Online.

Flattr this!

05 Oct 07:45

Böhmermann: Quatsch bleibt Quatsch

by Udo Vetter

Die Mainzer Staatsanwaltschaft wird den Satiriker Jan Böhmermann nicht wegen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten anklagen. Das von Böhmermann im ZDF vorgelesene und kommentierte „Schmähgedicht“ lasse, so die Ankläger, eine strafbare Herabwürdigung des türkischen Staatspräsidenten „nicht naheliegend“ erscheinen.

Das Schmähgedicht sei eine „geradezu absurde Anhäufung vollkommen übertriebener, abwegig anmutender Zuschreibung negativ bewerteter Eigenschaften und Verhaltensweisen, denen jeder Bezug zu tatsächlichen Gegebenheiten – offensichtlich beabsichtigt – fehlt“. Oder anders ausgedrückt: Böhmermann habe sein Sendeformat und das Schmähgedicht mehrfach ausdrücklich als „Quatsch-Sendung“ tituliert – ein ernstlicher Angriff auf die Ehre des Staatsoberhaupts sei ihm angesichts dieser eindeutigen Distanzierungen letztlich nicht nachzuweisen.

Demnach fehlte es Böhmermann zumindest persönlich am Beleidigungsvorsatz – selbst wenn viele andere seinen Auftritt vielleicht anders verstanden haben. Sehr zutreffend und auch im Detail nachvollziehbar führt die Staatsanwaltschaft Mainz in ihrer Pressemitteilung aus, dass trotz der harschen Worte eben doch eine sachliche Kritik an Staatspräsident Erdogan im Vordergrund stand. Das Schmähgedicht und der hierzu in der Sendung abgegebene Kommentar Böhmermanns waren nämlich eine Reaktion auf durchaus fragwürdigen Umgang der Türkei mit der Meinungsfreiheit in früheren deutschen Fernsehsendungen.

Sehr deutlich ordnet die Staatsanwaltschaft das Schmähgedicht auch als Kunst ein, weil es eben den wesentlichen Stilelementen der Kunstgattung Satire genügt: Übertreibung, Verzerrung und Verfremdung. Völlig zu Recht kommen die Ankläger zu dem Schluss, dass auch in diesem Kontext die denkbare persönliche Diffamierung Erdogans weit weniger wichtig war als die (letztlich) sachliche Auseinandersetzung mit dem, was Herr Erdogan unter Meinungsfreiheit versteht.

Letztlich hat Böhmermann auch eine offensichtlich kluge Einlassung seiner Anwälte geholfen. Diese wiesen nämlich darauf hin, Böhmermann habe die extreme Zuspitzung eben gerade deswegen gewählt, damit nur ja keiner seiner Zuschauer auf die Idee kommt, er wolle Erdogan persönlich zu nahe treten. Böhmermann habe deshalb jedenfalls nicht vorsätzlich gehandelt, auch wenn sein frommer Wunsch nach dem aufgeklärten Zuschauer sich nicht erfüllte. Auch dieser Argumentation folgt die Staatsanwaltschaft.

Dieses Ende eines Strafverfahrens ist eine gute Nachricht. Eine nur vorläufige allerdings – der türkische Staatspräsident kann Beschwerde einlegen.

Flattr this!

05 Oct 07:45

Register now for “The Privacy Balance: Staying secure and ethical with your data” on Modern Workplace

by Office 365 Team

Register now for the next episode of Modern Workplace, “The Privacy Balance: Staying secure and ethical with your data,” airing October 11, 2016, 8 a.m. PDT / 3 p.m. GMT. In this episode, learn how to navigate common blind spots in data security and avoid privacy pitfalls.

  • Hillery Nye, chief privacy officer for Glympse, shares how you can create an amazing user experience while limiting your legal liabilities.
  • Jules Polonetsky, chief executive officer for the Future of Privacy Forum in Washington DC, gives his top tips for creating an organization that is profitable and ethical.

Plus, get an inside look at Secure Productive Enterprise—the new premier offering from Microsoft that brings together Office 365, Enterprise Mobility + Security (EMS) and Windows 10 Enterprise.

Register now and you’ll also get access to exclusive e-books, white papers and previous episodes of Modern Workplace on demand. Learn more at http://www.modernworkplace.com/.

The post Register now for “The Privacy Balance: Staying secure and ethical with your data” on Modern Workplace appeared first on Office Blogs.

05 Oct 07:39

Retinal Projection Laser Eyewear: Netzhautprojektion korrigiert Sehschwächen

Fujitsu arbeitet zusammen mit QDLaser an einem Brillenprojekt, das sehschwachen Anwendern helfen soll. Das System funktioniert ohne besondere Anpassung, bis zur Marktreife vergehen jedoch noch Jahre. Als Augmented-Reality-Brille könnte sie aber schneller kommen. (Ceatec, Display)
05 Oct 07:08

An Introduction to Machine Learning in Julia

05 Oct 07:07

Die Causa Böhmermann

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Ich hätte ja fast nicht mehr damit gerechnet, aber die StA Mainz hat in meinen Augen in der Causa Böhmermann einen großen Sachverstand bewiesen. Mehr Infos im lawblog.

Auch wenn ich anfangs geteilter Meinung darüber war, ob die Autorisation zu den Ermittlungen überhaupt Sinn macht, zeigt diese Variante (u.a. Herrn Erdo?an) aber eines noch schöner: Man kann hier in Deutschland natürlich erstmal die juristische Keule schwingen (lassen), die kommt aber auch gerne mal zurück. In diesem Fall verbal. Und ich will gar nicht wissen, wie sehr gewisse Personen sich jetzt ärgern werden, weil die StA erst gar keine Ermittlungen aufnimmt, sondern sehr zielricher verbal zurückschießt. Auch wenn sich die Begründung im ersten Moment harmlos liest.

So funktioniert übrigens ein demokratischer Rechtsstaat, in dem die Organe im Sinne einer funktionierenden Gewaltenteilung unabhängig und nicht weisungsgebunden arbeiten.

Danke nach Mainz!

Nachtrag 05.10.2016 08:34
Wie in einem Kommentar bemerkt, stimmt das mit der Gewaltenteilung nur praktisch, wohl aber nicht 100% formal. Danke an thh. Ich rufe dann mal Herrn Montesquieu. Ach mist, da oben gibt's keinen Empfang. :thinking:
05 Oct 07:07

Die Wahl IKEA hat

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
LIDL hat es aus Marketing-Sicht wunderbar vorgemacht: Einen Fehler wunderbar umgewandelt. Kurzfassung: Ein Plakatkleber hat kurzerhand aus "Du hast die Wahl" ein "Die Wahl du hast" gemacht. LIDL hat Ironie bewiesen und ein neues Plakat bewusst im Yoda-Stil gemacht. Mehr hier.

Kürzlich hat sich ein Pärchen nachts bei IKEA einsperren lassen. Nun stellt sich dort sicherlich die Frage: Wie damit umgehen? Nichts tun? Strafanzeige erstellen? Oder vielleicht doch es geschickt nutzen?

Auch wenn die Gefahr von Nachahmern besteht, würde ich es marketingtechnisch nutzen. Simples Beispiel gefällig?

So schön, dass man gar nicht mehr nach Hause möchte.

So schön, dass man sich sofort wie zu Hause fühlt.

Alternativ könnte man auch auf das Angebot, Matratzen zu Hause zu testen, anspielen:

Bei uns kannst Du Deine Matratze testen. Am besten zu Hause.

Das sind jetzt alles keine ausgearbeiteten Kampagnen, sondern nur Schnellschüsse. Ich denke, IKEAs Marketingabteilung wird sicherlich etwas noch besseres einfallen :-)
04 Oct 15:51

Recep Tayyip Erdoğan: Ermittlungen gegen Böhmermann eingestellt

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Staatsanwaltschaft Mainz hat dem ZDF-Moderator keine strafbaren Handlungen nachweisen können. Geklagt hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan.
04 Oct 15:51

Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung. Die DDR Volkskammer lässt grüßen

Der Klimavertrag

Der Vertrag [3], bzw. „Das Übereinkommen“ ist nur 30 Seiten lang und damit für ein Werk, welches die Welt vor dem Untergang retten muss sehr kurz. Mehr benötigt es aber auch nicht. Während alle Probleme dieser Erde sich bisher als verblüffend komplex herausgestellt haben und in der Regel von der Politik (und Militärs) immer drastisch unterschätzt , noch häufiger vollkommen falsch eingeschätzt wurden, gibt es endlich eines, bei dem man sich ganz sicher ist, den Täter mit nur drei Buchstaben genau benennen zu können und nicht mehr falsch liegen zu können.

Denn inzwischen ist sich die (angebliche) Intelligenz der Welt einig ,dass (Vertragszitate sind kursiv):
-„auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse“
sicher, unbedingt und schnellstens,
-„in Anerkennung der Notwendigkeit einer wirksamen und fortschreitenden Reaktion auf die akute Bedrohung durch Klimaänderungen“,
dieser entgegnet werden muss, indem
-„die Vertragsparteien beim Vorgehen gegen Klimaänderungen ihre jeweiligen Verpflichtungen im Hinblick auf die Menschenrechte, das Recht auf Gesundheit, die Rechte von indigenen Völkern, lokalen Gemeinschaften, Migranten, Kindern, Menschen mit Behinderungen und besonders schutzbedürftigen Menschen und das Recht auf Entwicklung sowie die Gleichstellung der Geschlechter, die Stärkung der Rolle der Frau und die Gerechtigkeit zwischen den Generationen achten, fördern und berücksichtigen“
und deshalb
- der Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter 2 °C über dem vorindustriellen Niveau gehalten wird und Anstrengungen unternommen werden, um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen, da erkannt wurde, dass dies die Risiken und Auswirkungen der Klimaänderungen erheblich verringern würde.
Nun kommt einer der wichtigsten Vertragsinhalte, wie es erreicht werden soll:
- zum Erreichen des in Artikel 2 genannten langfristigen Temperaturziels sind die Vertragsparteien bestrebt, so bald wie möglich den weltweiten Scheitelpunkt der Emissionen von Treibhausgasen zu erreichen,
... um in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen.

Das war der Vertrag. Der Rest geht um die Verwaltung und das Bezahlen

Damit ist der Vertrag schon im Wesentlichen beschrieben.

Der Rest dreht sich nur noch darum, wer es managen darf, wer alles bezahlt und wer es controlt, sowie natürlich auch, wer Rechte und wer Pflichten hat.
Entsprechend sind im Vertrag Passagen hinterlegt, welche klar machen, wer der Zahlmeister wird. Dies geht so weit, dass die Entwicklungsländer melden, welche Finanzmittel ihnen zur Verfügung gestellt werden sollen:

-Artikel 6
(6) Die als Tagung der Vertragsparteien dieses Übereinkommens dienende Konferenz der Vertragsparteien stellt sicher, dass ein Teil der Erlöse aus Tätigkeiten im Rahmen des in Absatz 4 genannten Mechanismus dazu verwendet wird, die Verwaltungskosten zu decken sowie die für die nachteiligen Auswirkungen der Klimaänderungen besonders anfälligen Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, dabei zu unterstützen, die Anpassungskosten zu tragen.

-Artikel 9
(1) Die Vertragsparteien, die entwickelte Länder sind, stellen finanzielle Mittel bereit, um - in Fortführung ihrer bestehenden Verpflichtungen aus dem Rahmenübereinkommen die Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, sowohl bei der Minderung als auch bei der Anpassung zu unterstützen.
(5) Die Vertragsparteien, die entwickelte Länder sind, übermitteln alle zwei Jahre als Anhaltspunkt dienende quantitative und qualitative Informationen ... über die voraussichtliche Höhe der öffentlichen Finanzmittel, die den Vertragsparteien, die Entwicklungsländer sind, zur Verfügung gestellt werden sollen

Am Ende des Vertrages steht, dass der Vertrag nach drei Jahren jederzeit gekündigt werden kann:
-Artikel 28
(1) Eine Vertragspartei kann jederzeit nach Ablauf von drei Jahren nach dem Zeitpunkt, zu dem dieses Übereinkommen für sie in Kraft getreten ist, durch eine an den Verwahrer gerichtete schriftliche Notifikation von diesem Übereinkommen zurücktreten.

Wer im Vertrag konkrete Zahlen sucht, wird enttäuscht. Das einzig Konkrete sind die Angaben: 1,5 °C und 2,0 °C mit der Festlegung „über dem vorindustriellen Niveau“. Es ist aber nirgends hinterlegt, auf welche Temperaturkurve man sich bezieht und wo das „vorindustrielle Niveau“ liegt, bzw. wann diese Zeit endete.
Ansonsten strotzt der Vertrag von Pflichten für Vorschläge, Berichtspflichten, Veranstaltungen, Instanzen, Verwaltungsorganen, Kontrollinstanzen, Vergleichen, Ausgleichen usw., aber immer in ziemlich nebulösem Rahmen. Er ist sich auch so sicher, dass er seiner Sache sicher ist, dass eine neutrale Überprüfung der zugrundeliegenden Theorie nicht vorgesehen ist. Nur wenn die „Klimadienste“ Bedarf zu einer „Entscheidungsfindung“ sehen, brauchen sie Forschung mit einbeziehen.
Klimavertrag: ... die Verbesserung der klimawissenschaftlichen Erkenntnisse unter Einbeziehung der Forschung, der systematischen Beobachtung des Klimasystems und der Frühwarnsysteme in einer den Klimadiensten als Grundlage dienenden und die Entscheidungsfindung unterstützenden Weise

Ein Gutmenschen-Traum ist damit in Erfüllung gegangen

Eindeutig löst der Vertrag einen Sehnsuchts-Traum vieler Gutmenschen, Staaten und Institutionen. Wer wirklich Gutes für die Erde tun will, braucht wirklich nichts anderes mehr zu machen, als „Treibhausgase“ vermeiden und, sofern er den Effekt steigern will, an die unterentwickelten Länder dafür noch zusätzlich Geld verschenken.
Frau Hendricks: [4]Das Abkommen der 195 Staaten von Paris sei ein großes Geschenk gewesen. "Ein Geschenk für die, die nach uns kommen, weil es ihnen Hoffnung auf ein besseres Leben gibt."
Der Erfolg lässt sich direkt und vor allem sofort in CO2-Äquivalenten und damit monetär berechnen und berichten – und diese „Gutes-Tun-Währung“ gilt rund um den Planeten. Jetzt kann die Welt beim Nachbarn untergehen, übers Internet mit CO2-Äquivalenten ist sie von jedem Schreibtisch aus mühelos zu retten.

Der Beginn ist in Deutschland bereits an den Parteianträgen, vor allem der Grünen (SPD-Frau Hendricks lassen wir einmal außen vor) zu erkennen: Alles, was CO2 beinhaltet, muss verboten werden und alles, was dies unterstützt, ist bedingungslos zu fördern. Um dies auf die Spitze zu treiben, wollen die Grünen „Klimaschutz“ in das Grundgesetz aufnehmen lassen[5] (eine Forderung, die auch vom WWF massiv unterstützt wird [6]). Sollte dies in einer künftigen (Not-)Koalition einmal umgesetzt werden, kann man wieder wie im Mittelalter Wetterhexen auf Basis eines „Grundgesetzes“ beliebig verklagen und die gesamten Errungenschaften des Humanistischen Zeitalters zurückdrehen. Beispiele (und wie auch dies unsere, vor nichts mehr zurückschreckenden „Intelligenz“ gutheißt) gibt es schon: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool

Da sich die Treibhausgas-Rettung in unendlich viele Einzelmaßnahmen aufteilen lässt und erst im Jahr 2100 der „Messtag der Erwärmung“ kommt, ist so „Parteifutter“ für viele Jahrzehnte geschaffen. Niemand braucht mehr zu denken, wichtig ist nur noch die richtige Verbote-Vermarktungsstrategie.

Mit dem Geld beginnt der Run ebenfalls. Es reicht schon jetzt hinten und vorne nicht:

Klimaretter.Info: Studie: Klimaschutz braucht Finanzspritzen

Von den fast 200 Unterzeichner-Staaten haben 27 Prozent angegeben, ihre Klimaziele nur mit finanzieller Unterstützung von Industrieländern erreichen zu können. 56 Prozent der Länder kombinieren beides – Versprechen zum Kampf gegen den Klimawandel mit sowie ohne Bedingungen. ... "Der Weltklimavertrag von Paris ist zwar ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, aber wir brauchen eine Verdopplung oder Verdreifachung unserer Anstrengungen."

Die (rein persönliche) Bewertung des Autors zu diesem Vertrag kurz und bündig:
Dieser Vertrag bricht eine Gigantomanie an Verwaltungs- und Kontrollinstanzen rund um die Welt mit einer Bürokratie bisher ungeahnten Ausmaßes los. Da hohe Beträge rund um die Welt zu verteilen sind (der Anfang ist der Klimafond mit 100 Milliarden EUR Jahresbetrag, der bald weiter aufgestockt werden wird), bringt er zusätzlich auch vielen Banken rund um die Welt sichere Einnahmen. Das, was bei TIPP und CETA „undenkbar“ ist „Was bei TTIP und CETA verhindert werden muss, ist beim Klimawandel richtig“, wird „auf Wunsch“ unserer Politiker nun gleich weltweit errichtet. Und er bringt einen Paradigmenwechsel: Die Entwicklungsländer bekommen den von ihnen geforderten Anspruch auf Ausgleichszahlungen für fiktive Schadenszuweisungen an die entwickelten Länder.

Ob der damit erzwungene Verzicht, die Pflanzennahrung CO2 ausstoßen zu dürfen, auch nur ein klitzekleines Problem dieser Welt lösen wird, mag jeder selbst abwägen.
Da die ganze ärmere Welt von den reichen Ländern mit einklagbarem Geld überflutet wird,

Frau Hendricks: [4]Die reichen Industrieländer Länder müssen zudem bis 2020 einen konkreten Finanzierungsfahrplan aufstellen, wie sie die vom Klimawandel besonders betroffenen Regionen unterstützen
jeder Teilnehmer aber immer eine Stimme hat, wird dieses System ein Perpetum-Mobile des immer schrecklicheren Klimawandels und dafür zu entrichtender Ausgleichszahlungen werden (dem sich kluge Regierungen allerdings durch Kündigung entziehen können).

Weltrettung auf juristischer Basis

Wie immer, gibt es Parteien, denen es nicht schnell und weit genug gehen kann.

Die Grünen gaben einen Zusatzantrag ab: [5] Drucksache 18/8080, Antrag Zur Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens ‒ Klimaschutz wirksam verankern und Klimaziele einhalten

In diesem werden – natürlich noch weiter gehende - Maßnahmen gefordert. Begründet wird dies: „ ... Gleichzeitig leiden Bäuerinnen und Bauern weltweit unter den Folgen der Klimakrise, die Ernährungssicherheit ist durch den fortschreitenden Klimawandel in vielen Regionen bedroht“.

Darauf, dass genau das Gegenteil stimmt, sind die Grünen immer noch nicht gekommen (was der Autor schon des Öfteren auf EIKE glossiert hat). Dieses Jahr war die weltweite Weizenernte die zweithöchste seit der Zählung (-1% gegenüber der bisher höchsten Erntemenge des Jahres 2015). Und Deutschland war nicht viel schlechter dran. Dass CO2 eine Pflanzennahrung ist und Wärme dem Ertrag gut tut, haben die Grünen eben immer noch nicht begriffen.
Eigentlich hätte man sie deshalb für ihren Antrag im Parlament laut auslachen müssen. Doch es besteht der Verdacht, dass viele Abgeordnete und auch Minister der Koalition ebenfalls nicht klüger sind. Und die wenigen „Abweichler“ wagen es nicht, ihre Karriere nur wegen mehr Wissen auf Spiel zu setzen. Wie es inzwischen mit der „Unabhängigkeit“ von Abgeordneten aussieht, hat aktuell die SZ „ausgegraben“:[9] „... Tauber soll bei einem Treffen des Netzwerks „CDU2017“ vor einem Jahr parteiinterne Kritiker der Flüchtlingspolitik mit dem Worten beschimpft haben: „Wer hier nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen“. Zitat Ende. Auch die Klimapolitik ist ein Herzensanliegen unserer Kanzlerin ...

Wie sollte man auch argumentieren, wenn die Fachminister(-innen) vom Bund wie der Länder einhellig im Klimawahn umnachtet sind:

Frau Hendricks: Klima schützen, Überleben sichern

"Wir werden die Erderwärmung auf maximal zwei Grad begrenzen, möglichst auf 1,5 Grad. Wir werden unsere Weltwirtschaft im Laufe des Jahrhunderts klimaneutral machen. Und wir werden die armen Länder dabei unterstützen, den Weg in Richtung Treibhausgas-Neutralität mit uns zu gehen", erklärte Hendricks.

Bayernkurier - Bayerische Klimapolitik für das 21. Jahrhundert
Sintflutartige Regenfälle, extreme Dürreperioden oder frühlingshafte Temperaturen im Winter: Der anhaltende Klimawandel macht sich zunehmend auch in Bayern bemerkbar. Es ist höchste Zeit zu handeln - diese Auffassung teilt auch Umweltministerin Ulrike Scharf.
Die Beispiele zeigen: Auch in Bayern ist der Klimawandel mit den Händen zu greifen. Von der Verschiebung der Jahreszeiten bis zur Erwärmung unserer Gewässer. Der neue Klima-Report Bayern 2015 ist unsere Enzyklopädie der Klimaveränderung in Bayern. Er schaut erstmals in einer Gesamtsicht mit der Lupe auf Bayern. Denn schon heute haben sich in Bayern die Jahreszeiten aufgrund des Klimawandels verschoben. Und auch die Luft in Bayern erwärmt sich deutlich schneller als durchschnittlich. Bis Ende des Jahrhunderts droht uns ein Temperaturanstieg um bis zu 4,5 Grad. ... Ein weiterer, ungebremster Klimawandel würde das Gesicht des Freistaats weiter verändern.

Bild 1 „Klimafakten“. Quelle Bayernkurier

Bild 2 Verläufe der Jahrestemperaturen von Zentralengland und Deutschland seit 1994. Der Wert von England ist auf den Endwert von Deutschland normiert. Grafik vom Autor anhand der Daten erstellt

Das folgende Bild zeigt bis einschließlich September 2016 die auf die Jahreszeit bezogenen Temperaturverläufe von Deutschland und dazu als rote Balken die der Erde „zugestandenen“ +0,5 Grad Erwärmung im Jahr 2100. Wohl nur Computerspiele, Klimaberater (und Politiker) schaffen es, daraus einen Klimauntergang abzuleiten.

Bild 2.1 Jahreszeitliche Temperaturverläufe von Deutschland 1750 - 2016, Jahreswerte und 30 Jahre gleitender Mittelwert. Der Sommer hat einen Offset von +2 Grad, der Herbst von +4 Grad. Die kleinen, roten Rechtecke am rechten Rand kennzeichnen +0,5 Grad zum Mittelwert. Die rote, gestrichelte Linie kennzeichnet den (wahrscheinlichen) Beginn des Klimawandel-Mittelwertes im Jahr 1909. Grafik vom Autor aus den DWD-Daten erstellt

Wie „bestellt“ dazu die ganz aktuelle Meldung, dass Perth (Australien) gerade den kältesten September seit 120 Jahren erlebt hat: Coldest Perth September recorded in 120 years of records

Gegen diese allen Fakten Hohn sprechenden (ziemlich regelmäßig wiederholten) Aussagen der Ministerin, Frau Scharf (und ihrer Chefin, Frau Hendricks) wurde bereits mehrmals argumentiert, Beispiele:
Die bayerische Umweltministerin Frau Scharf: Extremwetter, Extrem-Hochwasser und die Unberechenbarkeit des Wetters nehmen zu. Doch stimmt das wirklich?
Frau Hendricks glaubt im Klimawahn, Klimapäpstin geworden zu sein
Teil II: Vom Wissenschaftlichen Dienst veröffentlichte Klimainformation für Abgeordnete Rezension: Teil 2
Dazu die Daten weltweiter Temperatur-Spitzenwerte:
- Seit 103 Jahren ist es weltweit global nicht mehr heißer geworden
- Seit 74 Jahren hat sich an der globalen Grenztemperatur überhaupt nichts verändert
- In den letzten 32 Jahren ist es in Deutschland nicht heißer geworden (Die heißeste Temperatur Deutschlands war nur ein Wärmeinseleffekt, alternativ um nicht messbare +0,1 °C)

Doch diese Ministerial-Frau nimmt anstelle bei EIKE nachzusehen, lieber einen in seinen Vorhersagen vollkommen daneben liegenden, neuen „Bayern-Klimamessias“ in ihr Beraterteam auf „Wenn der Hopfen nicht stirbt, stirbt dann der Klimawandel?

Das 1,5 Grad Ziel

Das einzig Konkrete im Klimavertrag sind wie ausgeführt, die Temperaturziele. Es bietet sich also an, diese kurz zu betrachten.
Im Klimavertrag steht weder, welche Temperaturkurve gilt, noch wo der Startpunkt der Gradziele liegt. Man muss also erst einmal recherchieren, welche Daten dafür gelten sollen.

Die Recherche ergab:
-Bei den Berliner Ministerien hat der Autor keine Angabe gefunden, die weiterhelfen könnte.
-Beim IPCC hat der Autor auch nichts gefunden, was eine Aussage über den Zeitpunkt oder die Temperatur der „vorindustriellen Zeit“ geben könnte. Die deutsche IPCC-Seite verweist auf seiner Homepage unter dem Kapitel: Zwei-Grad-Ziel auf den Bildungsserver und WIKIPEDIA: weitere Informationen: Bildungsserver: 2-Grad-Ziel, Wikipedia: Zwei-Grad-Ziel

- Auf WIKIPEDIA steht jedoch keine Angabe mit Werten.

- Doch der Bildungsserver gibt etwas an:
wiki bildungsserver: Was bedeutet das 2-Grad-Ziel?
Mit dem 2-Grad-Ziel ist eine Erwärmung der globalen Mitteltemperatur über den vorindustriellen Wert hinaus gemeint.


Bild 3: 2 Grad-Tracking. Quelle: wiki bildungsserver, Originalquelle: Datei: 2° limit skepticalscience.png

Der Startwert der zulässigen Temperaturerhöhung ist danach der Temperaturmittelwert zwischen den Jahren 1880- 1909, also das 30-Jahre-Mittel zum Jahr 1909. Temperaturbasis ist die Giss-Kurve, zumindest ist diese im angezogenen Bild gezeigt.

-Im Gutachten des WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT DER BUNDESREGIERUNG GLOBALE UMWELTVERÄNDERUNGEN von 2006: Sondergutachten Kassensturz für den Weltklimavertrag – Der Budgetansatz,
ist es kurz erwähnt, doch kann man die Angaben unterschiedlich lesen, da nicht präzisiert ist, welcher Wert abschließend gemeint war:
2.1 Klimawandel durch Treibhausgase
... Temperaturabweichung relativ zum Mittel von 1800–1900 [ºC].

Das ist aber nicht quantifizierbar, da es keine Globalkurve, welche das Jahr 1800 beinhaltet gibt. In einer kleinen Zusatzgrafik im Bild ist es dann ähnlich beschrieben, wie beim wiki bildungsserver: Abbildung 2.2.1 Grafik a, (hier im Gegensatz zur Hauptgrafik relativ zu 1880–1920)

Professor Rahmstorf (PIK) hatte sich dem Thema ebenfalls einmal angenommen und schrieb auf seiner Infoseite:

Klimalounge 4. Juli 2011: 2 Grad relativ zu wann?
... Aber 2 Grad im Vergleich zu wann? Allgemein wird davon ausgegangen, dass 2 Grad über dem vorindustriellen Temperaturniveau gemeint sind; es geht schließlich darum, die vom Menschen verursachte Klimaänderung in handhabbaren Grenzen zu halten.
... Schauen wir daher auf die Frage, welchen Unterschied das überhaupt macht. Wir nehmen dazu die Daten des britischen Hadley Center – denn das ist der einzige globale Temperaturdatensatz, der bis zum Jahr 1850 zurück reicht. Zudem ist es der im letzten IPCC-Bericht verwendete Datensatz, und die IPCC-Berichte sind offizielle Grundlage der internationalen Klimaschutzpolitik.
... sinnvoller ist ein klimatologischer Mittelwert über die üblichen 30 Jahre. Die Grafik zeigt mehrere solche Mittelwerte: den für 1850-1879 (rot), den hundert Jahre später (1950-1979, blau) und einen auf 1950 zentrierten (1935-1964, hellblau).
Aktualisierung
(6. Juli): Hier noch eine relevante Passage aus den beim Klimagipfel in Cancun verabschiedeten Entscheidungen, wo klar erwähnt ist, dass sich die 2-Grad-Grenze auf das vorindustrielle Temperaturniveau bezieht (und wenn nötig noch auf 1,5 ºC verschärft werden könnte):
Aus decision 1/CP.16:
Further recognizes  that deep cuts in global greenhouse gas emissions are required according to science, and as documented in the Fourth Assessment Report of the Intergovernmental Panel on Climate Change, with a view to reducing global greenhouse gas emissions so as to hold the increase in global average temperature below 2 °C above preindustrial levels, and that Parties should take urgent action to meet this long-term goal, consistent with science and on the basis of equity; also recognizes  the need to consider, in the context of the first review, as referred to in paragraph 138 below, strengthening the long-term global goal on the basis of the best available scientific knowledge, including in relation to a global average temperature rise of 1.5 °C;

[Übersetzung von Chris Frey: … die Erkenntnis, dass der Wissenschaft zufolge große Einschnitte bei den globalen Treibhausgas-Emissionen erforderlich sind. Wie im 4. Zustandsbericht des IPCC dokumentiert, ist dies erforderlich, um den Anstieg der globalen mittleren Temperatur unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Die Staaten sollten dringende Maßnahmen ergreifen, um dieses langfristige Ziel zu erreichen, konsistent mit der Wissenschaft und auf der Grundlage von Gleichheit.. Es sollte auch erkannt werden im Zusammenhang mit der ersten Übersicht, dass das Ziel auf der Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse verschärft werden sollte einschließlich der Bemühungen, den Temperaturanstieg unter 1,5°C zu halten.

Ende der (etwas freien) Übersetzung].

Somit sind für die „Starttemperatur“ nach der „vorindustriellen Zeit“ die folgenden Annahmen möglich:
- Bildungsserver: Mittelwert von 1880-1909
- WBGU-Gutachten: Mittelwert von 1800-1900; alternativ 1880-1920
- Rahmstorf: 1850-1879, 1950-1979, 1935-1964

Auf der InternetseiteDAS Klimamanifest von Heiligenroth“: [8] Die Varianten (18) des 2-Grad-Ziels !!
findet sich eine wesentlich umfangreichere Auflistung dazu. Wie schon die Überschrift sagt, wurden dort bisher 18 Varianten gefunden.
Nachdem die Temperaturunterschiede zwischen diesen vielen Varianten gering sind und viele mangels so weit zurück reichender Globalkurven gar nicht verifiziert werden können, dürften die im nächsten Kapitel konkret berechneten Daten ausreichen, um die noch „zulässige“ Temperaturdifferenz ausreichend genau abzuschätzen.

Fazit

Für einen Vertrag, den die gesamte Welt über viele Jahre verhandelt hat und der schon kurz nach dem Start um die 100 Milliarden EUR kosten soll, zeigt sich eine mehr als betrübliche Genauigkeit der wichtigen Angabe zum Beginn der Erwärmung. Es besteht der Verdacht, dass von der Unmenge beteiligter und auf Bürger-Spesen zu den Meetings angereister Politikergenerationen noch keiner die Zeit hatte, dazu vor Vertragsabschluss um eine Konkretisierung nachzufragen.
Jedenfalls ergibt sich daraus bestimmt ein künftiges, zusätzliches Arbeitsfeld für viele, viele Juristen, Verwaltungsinstanzen und Klimafachleute.

Die Medien überschlagen sich mit Euphorie und freuen sich, dass allen Grünpflanzen ihre wichtigste Nahrung gestohlen wird

Dieses Thema – wie Medienvertreter den „Kampf gegen das Klima“ beurteilen - wurde bereits angesprochen: Deutschland muss wegen des Kampfes gegen den Klimawandel in der EU bleiben Und deshalb war auch das EU-Verbot leistungsstarker Staubsauger richtig. (Anne Will Gesprächsrunde vom 26.06.2916 – Thema: Brexit). Aber es wiederholt sich natürlich.

Wie wenig Redakteure über das was sie schreiben nachdenken (sofern sie nicht gleich original dpa-Meldungen kopieren), zeigt der jüngste Beitrag in einer Lokalausgabe der nordbayerischen Nachrichten vom 1. Oktober.

Der freiberufliche Auslandskorrespondent, Dethlef Drewes (Diplom: Katholische Theologie und Sozialpsychologie), schrieb einen Artikel: „Der Klimavertrag bedeutet Opfer“, Untertitel: „Historischer Tag“, Sachausführungen (Auszüge):
Das bedeutet vor allem: Zwischen 2045 und 2060 werden die Kohlendioxid-Emissionen auf Null zurückgedreht und das schon vorhandene CO2 wieder aus der Atmosphäre entnommen“.

In seiner Begeisterung über die Rettung übersieht dieser Theologe, dass seine Ausführung zur Vernichtung aller Grünpflanzen dieser Erde führt, denn nichts anderes bedeutet der Satz: ... und das schon vorhandene CO2 wieder aus der Atmosphäre entnommen.

Nun ist der Vertrag an dieser Stelle auch nicht wirklich gut formuliert. Man könnte sogar sagen, es ist ein „ziemliches Geschwafel“, was beim Umsetzungsversuch noch zu heillosen Verwirrungen führen wird“: ... um in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts ein Gleichgewicht zwischen den anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen aus Quellen und dem Abbau solcher Gase durch Senken auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen.

Man sollte es dann aber auch so benennen und nicht darauf hin den Pflanzen ihr lebenswichtiges CO2 wegnehmen wollen.
Zum Schluss kommt im Artikel des Herrn Drewes eine Einstimmung über die zum Wohle des Bürgers unbedingt erforderlichen, künftigen Brüsseler Großtaten:
Dabei müssen die Bürger wissen, dass diese Einigung auf den Beitritt zum Weltklimavertrag nicht ohne Opfer abgehen dürfte. Brüssel muss noch gründlicher die unterschiedlichen Lebensbereiche durchleuchten und unpopuläre Entscheidungen von der Art des Glühbirnenverbotes treffen, um die Erderwärmung wirklich auf 1,5 , höchstens zwei Grad zu begrenzen.
Auf die dazu im Raum stehende Frage, was das mit dem Passus im Klimavertrag: Artikel 1 (1) „ ... auf der Grundlage der Gerechtigkeit und im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung und der Bemühungen zur Beseitigung der Armut herzustellen“, zu tun haben soll, ist er nicht eingegangen.

Wieviel Temperatur bleibt bis zum Klima-Ende der Welt noch übrig?

Im folgenden Bild sind die Temperaturverläufe (immer 30 Jahre Mittelwert) der Referenzdaten GISS und HADCRUT (diese als originale Anomaliewerte), sowie der von Zentralengland und Deutschland (diese auf das Jahr 1909 von HADCRUT normiert) gezeigt.

Bild 4 Temperaturverläufe (immer 30 Jahre Mittelwert) der Referenzverläufe GISS und HADCRUT (originale Anomaliewerte), Zentralengland und Deutschland (diese auf das Jahr 1909 HADCRUT normiert). Endjahr immer 2015. Vom Autor anhand der Originaldaten (Jahresauflösung) erstellt

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Angaben zum „Startwert“ und die daraus folgernden, noch zulässigen Temperaturdifferenzen zum 1,5 Grad-Ziel.

Bild 5 Darstellung der Temperaturanomalien für die genannten Referenzzeiträume für GISS und HADCRUT mit berechnetem Temperatur-Differenzwert zum 1,5 Grad-Ziel. Vom Autor erstellt

Man kann sich aus der Tabelle die für das 1,5 Grad Ziel noch zulässige Temperaturerhöhung heraussuchen. Die Spanne beträgt 0,41 – 0,87 Grad und hat somit (bezogen auf 0,41 Grad) eine Toleranz von 112 %. Würde man die Angaben im WBGU Sondergutachten oder gar von [8] mit einbeziehen, ergäben sich noch größere.
Am Wahrscheinlichsten sollte die Festlegung auf den Mittelwert von 1880 – 1909 sein, womit sich abhängig von der angezogenen Temperaturreihe eine „Rest-Temperaturdifferenz“ zwischen 0,41 – 0,73 Grad ergäbe.

Daraus lässt sich folgern: Die letzte Erhöhung der Globaltemperatur im +0,41 °C der GISS-Reihe erfolgte genau in den letzten 20 Jahren. Es kann also recht schnell gehen, bis die Gefahr eines kollektiven Selbstmordes der Klimawandeljünger wegen „Kipppunktüberschreitung“ droht.

Wer nicht an die (ausschließlich in von Menschen programmierten und parametrierten Computersimulationen erzeugten) i Klimaapokalypse glaubt, erinnert sich an Folgendes:
- Deutschland hat seit der letzten kleinen Eiszeit, die ungefähr mit dem Beginn der Industrialisierung endete bereits ca. +1,6 °C Mitteltemperatur klaglos „überstanden“,
- England hat seit Beginn seiner Temperaturaufzeichnungen diese Erhöhung ebenfalls klaglos mitgemacht.
- Als Ergebnis ist in allen westlichen Ländern außer exorbitanten Vorteilen an Wohlstand, Komfort und Ernteerträgen nichts Nachteiliges bekannt geworden (wie es selbst der IPCC feststellen muss [7]).
- Alleine in Deutschland beträgt die Temperaturspanne der Tageswerte im Durchschnitt 30 °C,
- auf dem Erdball gibt es Gegenden mit 80 ... 100 °C Jahresspanne.
- Deutsche Städte wie München und Nürnberg haben zwischen +5 ... +10 °C Wärmeinseleffekt gegenüber dem Umland. Trotzdem zieht es die Menschen dort hinein und vorwiegend wegen der zu hohen Mieten auch welche hinaus. Als Folge sterben wesentlich weniger alte Menschen im Winter, dafür ein kleines bisschen mehr bei Hochsommerhitze Ruhestand im Süden kann tödlich sein - Wetterdienst glaubt Klimawandel tötet alte Menschen (irgendwann über das Jahr muss der Durchschnitt ableben)

... und geht einfach davon aus, dass eine zusätzliche, mittlere Temperaturerhöhung um +0,43 Grad bis zum Jahr 2100 (wie es in den letzten 20 Jahren lt. den globalen Temperaturkurven bereits geschehen ist*) der Erde auch weiterhin keine wirklichen Probleme bereiten wird.
*Hinweis: Der „Hiatus“ (Wärmestillstand) seit genau diesen 20 Jahren wird beim 30-Jahre Mittelwertverlauf verdeckt. Er ist nur in Jahres- und Monatsauflösung erkennbar (siehe dazu auch Bild 2).

Herr Schellnhuber vom PIK verzweifelt zwar schon jetzt:
Klimaretter.Info: Schellnhuber: Uns fehlt der Klima-Punch
Bei der Veranstaltung in Berlin zeigte sich der Wissenschaftler
(Anm.: Herr Schellnhuber), wie die Veranstalter weiter mitteilten, auch persönlich betroffen. An manchen Tagen wache er auf und sei verzweifelt, an anderen Tagen glaube er, "wir schaffen das"
Herr Schellnhuber kommt entweder mit seinem Arbeitsgebiet nicht zurecht und hat psychische Probleme entwickelt, die vielleicht ein Psychotherapeut lindern sollte, oder er ist ein guter Schauspieler. Oder er hat gewisse kindlich,narzistische Neigungen im Alter zurückbekommen, die darin bestehen, sich wie Kinder für „seine“ Klimasorgen gerne bemitleiden und öffentlichkeitswirksam trösten zu lassen. Und gute Freunde, wie zum Beispiel Claudia Kemferts Portal Klimaretter.Info sorgen ausgiebig dafür, dass er dieses Mitleid und Trost auch bekommt.

Dabei wäre eine effektive, von jedem Kindertherapeuten für Personen mit zu viel Simulationstrieb empfohlene Methode einfach die: Aufhören mit den dämlichen, für übersensible Personen nicht geeignete Computerspiele, bei denen bei jeder verrückten Eingabe einem sofort die Grönland- und Antarktisgletscher auf den Kopf fallen und seelische Wunden hinterlassen – stattdessen hinaus gehen in die Natur und sich ansehen, welche Wohltaten die geringe Erwärmung seit der letzten, kleinen Kaltzeit gebracht hat. Vielleicht sogar nachlesen, wann und weshalb die letzten, wirklich schlimmen Hungersnöte waren und wo der Ertrag heute steht.

Abschließend noch etwas Information, wie sicher sich die Wissenschaft bezüglich des vereinbarten Ziels ist

Zitate:
Deutsches Klima-Konsortium DKK: Warum 2°C? - Die 2-Grad-Leitplanke
Die 2-Grad-Leitplanke ist keine physikalisch exakt ableitbare Grenze, sondern eine normative Festlegung. Es ist der Versuch, das Ziel der Klimarahmenkonvention (§ 2), eine "gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems zu verhindern", so festzulegen, dass politisch nachvollziehbare und gegebenenfalls sanktionierbare Maßnahmen getroffen werden können. Ob aber auch 1,5 Grad schon zu viel sind, oder auch 2,5 Grad noch erträglich wären, weiß niemand präzise zu sagen.

Heft Energiewirtschaftliche Tagesfragen 60. Jg. (2010) Heft 8. Oliver Geden: Der langsame Abschied vom 2-Grad-Ziel
... Das 2-Grad-Ziel ist in der internationalen Klimapolitik gegenwärtig weitgehend Konsens und zumindest in Europa gilt dies auch für die Medienöffentlichkeit. Es fungiert als zentraler Referenzpunkt der Klimadebatte, mit der bemerkenswerten Besonderheit, dass (Klima-)Politiker durchgängig darauf verweisen, es handele sich dabei um ein von der Wissenschaft vorgegebenes Ziel, während Klimaforschern bewusst ist, dass das 2-Grad-Ziel genuin politischer Natur ist.
Die naturwissenschaftliche Klimaforschung liefert zwar durchaus Belege dafür, dass die Orientierung an einer Zwei-Grad-Schranke sinnvoll wäre. Aktiv treten dafür jedoch nur Teile der scientific community ein. Im jüngsten Sachstandsbericht
(Anmerkung: bezieht sich inzwischen auf den vorletzten Bericht) des „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (IPCC) etwa findet sich keinerlei Plädoyer für die prominente Zielmarke. Durchgesetzt hat das Zwei-Grad-Ziel nicht die Klimaforschung, sondern vor allem die EU. ...

Dass das Ziel wesentlich mehr politischer, als wissenschaftlicher Grundlage entspringt wurde inzwischen „erkannt“. Man ist deshalb (nach der Zustimmung zum Vertrag!) dabei, zu forschen, wie man das Ziel rückwirkend begründen könnte:
EIKE 10.08.2016: Tollhaus Berlin – Forscher sollen nachträglich die „Wissens- und Entscheidungsbasis“ für das verabschiedete 1,5 Grad Ziel suchen.

Wie schlimm ist eine Temperaturänderung von 0,5 Grad und was ist das wirkliche Ziel

In den vorhergehenden Kapiteln wurde gezeigt, dass eigentlich niemand weiß, welche Temperaturänderung welche Probleme verursachen würde, weshalb man im Kern einen Wert bestimmt hat, um eine griffige Zahl zu erhalten.
Parallel zur Erwärmung wird inzwischen auch wieder von einer doch auch möglichen, kleinen Eiszeit fabuliert und das mit der gleichen Vorhersage-Sicherheit wie die Erwärmung:
N24 WELT: Britische Forscher überzeugt: Auf uns kommt eine "Mini-Eiszeit" zu
In wenigen Jahren könnte es frostig auf der Erde werden. Das zumindest behaupten Forscher aus Großbritannien und sprechen von einer "Mini-Eiszeit". Ihre Vorhersage soll zu 97 Prozent zutreffen
... Wissenschaftler außerhalb des Forscherteams haben die Vorhersage einer "Mini-Eiszeit" aber inzwischen kritisiert. Der Astronom Phil Plait betont, dass ein Rückgang der magnetischen Aktivität der Sonne höchstwahrscheinlich nicht mit einer bedeutenden Senkung der Temperaturen auf der Erde einhergehen würde. Der Meterologe Eric Holthaus schreibt, dass eine Abkühlung die globale Erwärmung höchstens um 0,5 Grad senken würde - eine vernachlässigbare Größe.

Wie üblich, kein Klimaforscher traut dem anderen (etwas zu). Sicherheiten der Vorhersage, auf welche die AGW-Klimawissenschaft so stolz ist, werden von den eigenen Fachleuten sofort zur Makulatur erklärt, wenn es in die andere Richtung tendiert. Hoch interessant ist aber die Bemerkung, dass 0,5 Grad Temperaturänderung „eine vernachlässigbare Größe“ seien.
Aus dieser Offenbarung, wie in der Klimawissenschaft wirklich über 0,5 Grad Temperaturdifferenz gedacht wird, lässt sich nur folgern (was schon oft auf EIKE publiziert wurde): Der Klimavertrag soll die Welt zu exorbitanten Maßnahmen zwingen. Aber nicht, um wirklich eine „vernachlässigbare Größe“ an Temperaturänderung zu „bekämpfen“, sondern um die politische Begründung und das Geld zur Einleitung der weltweiten Transformation zu erhalten.

Ob es allen der im Berliner Bundestag zu 100 % mit Ja stimmenden  wirklich klar war, wie sie dazu über den Tisch gezogen wurden – und Deutschlands Souveränität nicht mehr nur an die EU, sondern an die Welt verscherbelt haben?

Nachtrag: Steinmeier for President…

fordert heute die SPD und will Frank Steinmeier als Nachfolger von Joachim Gauck durchsetzen. Da paßt, was Henryk Broder beobachtet:  Ein Bericht über einen Auftritt des deutschen Außenministers vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen wurde von der Social-Media-Abteilung seines Hauses so zusammengeschnitten, dass er mit tosendem Beifall endete. So etwas gab es bislang nur im DDR-Fernsehen und in der Muppet-Show. Dazu BILD: Die letzten vier Worte sind kaum noch zu hören. Tosender Beifall übertönt die Worte des Außenministers. Der Applaus geht weiter bis das Video endet... BILD hörte in die Originalrede Steinmeiers hinein. Und siehe da: Kein Applaus, keine Unterbrechung... Erst mehr als 14 Minuten später gab es den einzigen Applaus für Steinmeier an diesem Tag. Der traditionelle Applaus nach der Beendigung einer Rede vor der Vollversammlung. Wird er unser Klatsch-Präsident?

Quellen

[1] WELT N24: Die frühen Jahre der Angela Merkel
https://www.welt.de/politik/deutschland/article116086112/Die-fruehen-Jahre-der-Angela-Merkel.html

[2] Deutscher Bundestag: Einstimmiges Ja zum Pariser Klimaabkommen
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2016/kw38-de-klima/439924

[3] Klimavertrag
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/_Anlagen/2016/09/2016-09-22-uebereinkommen-von-paris.pdf;jsessionid=B28441310E9708F2AF1930DE959DD6AB.s4t1?__blob=publicationFile&v=1

[4] Die Bundesregierung 23. September 2016: Klimaabkommen von Paris
https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2016/09/2016-09-22-un-klimaabkommen-ratifizierung.html

[5] Deutscher Bundestag Drucksache 18/8080, 12. April 2016, Katrin Göring-Eckardt, Dr. Anton Hofreiter und Fraktion: Antrag Zur Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens ‒ Klimaschutz wirksam verankern und Klimaziele einhalten

[6] WWF, 19. September 2016: Deutsche wollen Push für den Klimaschutz
http://www.wwf.de/2016/september/deutsche-wollen-push-fuer-den-klimaschutz/

[7] EIKE 14.09.2016: Frau Hendricks glaubt im Klimawahn, Klimapäpstin geworden zu sein und den Irrglauben ihrer Bürger verdammen zu dürfen Zu ihrem Gastbeitrag „Weit verbreiteter Irrglaube“ im Handelsblatt
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/frau-hendricks-glaubt-im-klimawahn-klimapaepstin-geworden-zu-sein-und-den-irrglauben-ihrer-buerger-verdammen-zu-duerfen-zu-ihrem-gastbeitrag-weit-verbreiteter-irrglaube-im-handelsblatt1/

[8] Homepage DAS Klimamanifest von Heiligenroth: Die Varianten (18) des 2-Grad-Ziels !!
https://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/?p=2488

[9] Süddeutsche Zeitung, Ausgabe Nr. 228: Neuer Ärger für Peter Tauber

[10] EIKE: Deutschland im 21. Jahrhundert - Von der Industriegesellschaft zum Ökosozialismus
[11] EIKE: Was bei TTIP und CETA verhindert werden muss, ist beim Klimawandel richtig
[12] EIKE: „Große Transformation“ – Das PIK lässt Katze aus dem Sack!

04 Oct 14:23

Are Women Leaders Being Pushed Toward a ‘Glass Cliff’ in Times of Crisis?

Research suggests that women are subjected to “the glass cliff,” the tendency to push women into leadership positions during times of crisis.
04 Oct 14:23

Europaparlament: EU schränkt Ausfuhr von Folterinstrumenten ein

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Keine Giftspritzen für die USA, keine Schlagstöcke für autoritäre Regime. Die EU hat ihre Antifolter-Verordnung von 2005 überarbeitet.
04 Oct 14:23

Der Tod steckt in der Krise

by Ralf Heimann

Die meisten Menschen fürchten sich vor dem Tod, nur die wenigsten sehen seine Vorteile: Nie wieder an kalten November-Morgen vom Wecker aus dem Bett gescheucht werden. Nie wieder durchnässt im Regen warten. Nie wieder Post vom Finanzamt. Und kein Chef mehr, dem am frühen Freitagabend einfällt, dass er für seinen Vortrag am Montag noch dringend eine Präsentation braucht, um die er sich aber wegen des nahenden Wochenendes unmöglich selbst kümmern kann. 

Der Tod könnte so schön sein, wenn er nicht leider auch einige Nachteile hätte. Zum Beispiel: die Langeweile.

Ja, was tun? Die Frage wäre überhaupt neu, denn natürlich gäbe es auch keine Wochenenden mehr, die am Freitagnachmittag mit Stress beginnen und fünf Minuten später, am Sonntagabend um Mitternacht völlig überraschend enden, weil die Zeit zwischen den Powerpoint-Folien für den Chef einfach zerrieselt ist — und der Vortrag an sich natürlich auch noch gemacht werden musste.

Ralf Heimann hat vor ein paar Jahren aus Versehen einen Zeitungsbericht über einen umgefallenen Blumenkübel berühmt gemacht. Seitdem lassen ihn abseitige Meldungen nicht mehr los. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt zusammen mit Daniel Wichmann „Hier ist alles Banane — Erich Honeckers geheime Tagebücher 1994 – 2015“. Fürs BILDblog kümmert er sich um all die unwichtigen Dinge, die in Deutschland und auf der Welt so passieren.
(Foto: Jean-Marie Tronquet)

Nur noch Faulheit, Trägheit, Müßiggang. Nur noch Zeit, die wie ein endloses Bächlein vorbeiplätschert.

Vielleicht muss man sich den Tod einfach so vorstellen: Man liegt irgendwo herum und wartet schlaflos auf einen Morgen, der niemals kommen wird. Ein fürchterlicher Zustand, der nur durch den Gedanken erträglich wird, dass man immerhin vom Finanzamt nichts mehr zu befürchten hat. Aber dann wälzt man sich auf die andere Seite, schaut noch mal hin, und da liegt plötzlich dieser Brief, auf dem man in Umrissen das Landeswappen erkennt.

In Sarzeau im Westen Frankreichs muss man mit so etwas inzwischen rechnen. Das Finanzamt dort hat vor ein paar Tagen eine Steuerforderung an eine Tote zugestellt. Der Bote kam vermutlich dreimal, fand aber weder Klingel noch Briefkasten, und auch die Nachbarn zeigten sich wenig kooperativ, was die Adresse hätte erklären können. Die lautete: „Friedhofsweg, Reihe E, Grab 24“.

Die Anschrift ist entweder übersehen worden, oder in den Finanzbehörden ist längst eine neue Zeit angebrochen, in der nicht nur die Unterschiede zwischen Männern und Frauen eingeebnet werden, sondern auch die zwischen Lebenden und Toten.

Nachdem schon die Erbschaftssteuer geflossen ist, kämen dann trotzdem weiter die Vorauszahlungsbescheide, und die Einkommensteuer würden wir auch in der Ewigkeit einfach weiterzahlen. Ständig riefe der Steuerberater an, weil noch irgendwelche Belege fehlten. Dabei wollten wir einfach nur untätig in der Hölle schmoren, wie wir es verdient haben.

Das ganze System ist marode. Es fängt schon bei den Bestattern an, die ihre Kunden skrupellos über den Tisch ziehen, statt sie dort einfach, wie es ihre Aufgabe wäre, zu waschen und nett anzukleiden. 

In Gießen gab es gerade wieder so einen Fall. Ein Ehepaar hat das Geld für die eigene Feuerbestattung per Vorkasse überwiesen. Dann starb die Frau, und der sonst nicht an Kundenbewertungen gewöhnte Bestatter hatte offenbar vergessen, dass ein Vertragspartner — was in der Regel nicht vorkommt — nach getaner Arbeit noch lebt. Die eigentlich schon bezahlten Rechnungen gingen an ihn. Der Mann hat den Bestatter nun angezeigt.

Da kann einem die Lust aufs Sterben schon vergehen. Und anscheinend ist man mit diesem Gefühl nicht allein: 


Quelle: „Mindener Tageblatt“

Wenn die Bestatter nicht aufpassen, wird es ihnen irgendwann genauso ergehen wie den Kutschen-Bauern und den Zeitungsverlagen. Die Kunden werden sich was Neues suchen, vielleicht irgendwas im Internet. 

Es gibt ja schon heute kaum noch Menschen, die mit ihrer eigenen Bestattung so zufrieden waren, dass sie sagen würden: Empfehle ich uneingeschränkt weiter. Was aber auch kein Wunder ist. Wer will schon mit einer Branche zu tun haben, die ihre Kunden erst abzockt und dann in einem Loch verscharrt? Anscheinend sind nicht mal die Beschäftigten selbst bereit, das länger mitzutragen:

Der letzte Bestatter wird vermutlich auch am Wochenende nach seinem Tod noch arbeiten müssen, um sich selbst unter die Erde zu bringen. Und solche Arbeitsbedingungen sind wirklich niemandem zuzumuten. 

Dabei ist das Sargtragen an sich eine attraktive Tätigkeit mit vielen Aufstiegschancen. Und natürlich spielt die Digitalisierung auch hier eine große Rolle. Die Terminabstimmung erfolgt heute oftmals per Smartphone. Viele Jugendliche wissen das gar nicht.

Und das wiederum ist symptomatisch für diese Branche. Es ist nicht alles so schlecht, wie es auf den ersten Blick erscheint. Das gesamte Bestattungswesen bräuchte vor der Reform vermutlich erst mal eine Image-Kampagne. Der Tod muss endlich wieder attraktiv werden. Nicht nur für die Dienstleister, auch für die Kunden. Aber wie verklickert man das den Leuten?

Man müsste da mal eine Werbeagentur beauftragen, die einen Claim entwirft, der alles auf den Punkt bringt. Dieses Gefühl, dass sich etwas zum Besseren verändert. Die Aufbruchstimmung. Den frischen Wind. Wobei, vielleicht braucht man doch gar keine Werbeagentur. Vielleicht nimmt man einfach diese Überschrift:

Flattr this!

04 Oct 14:22

How it feels to learn JavaScript in 2016

04 Oct 12:47

Microsoft is close to releasing a fix for the Windows 10 PC 14393.222 install issues

by John Callaham

Microsoft says it is now "finalizing" a fix for the Windows 10 PC owners who have been unable to install the latest 14393.222 cumulative update.

04 Oct 11:25

Weltklimavertrag: EU-Parlament stimmt für Pariser Klimaabkommen

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Das ging überraschend schnell: Der in Paris ausgehandelte Weltklimavertrag kann in Kürze in Kraft treten. Die Abstimmung im EU-Parlament war die letzte politische Hürde.
04 Oct 10:54

OneDrive – Next Generation Sync Client |Gruppenrichtlinien

by Hans Brender

Next Generation Sync Client

Firmen möchten steuern, was Ihre Benutzer mit OneDrive und OneDrive for Business tun. Bei manchen ist es erwünscht, OneDrive (Personal) komplett auszuklammern. Oder aber den Speicherort zu ändern. Das Mittel der Wahl: Gruppenrichtlinien. Um OneDrive über Gruppenrichtlinien zu steuern muss das das OneDrive Bereitstellungspaket heruntergeladen werden. Darin enthalten sind folgende Dateien

Next Generation Sync Client: OneDrive Bereitstellungspaket

ADMx/ADMl Templates werden einfach in den %systemroot%\PolicyDefinitions Ordner kopiert,oder in den Central Store, wenn vorhanden. Die Sprach- (Language) Dateien (adml) speichert man in dem entsprechenden Länderkürzel Ordner Sie werden  direkt beim nächsten öffnen des GP Editors gelesen und auf Syntax geprüft.

admx Abbild auf Server

Dann rufen wir auf dem Server die Group Management Konsole auf.

Erstellen einer neuen Gruppenrichtlinie Wir erzeugen eine neue GPO und geben dieser einen neuen Namen. “OneDrive”.
image Danach editieren wir die Einträge.

verschiedene Einträge in der OneDrive Gruppenrichtlinie

Zur Erinnerung: der Next Generation Sync Client wirkt auf Benutzer-Ebene. Die Einträge finden wir also in der Benutzer-Konfiguration unter Administrative Vorlagen und dort unter OneDrive:

– Gemeinsame Dokumenterstellung und In-App-Freigabe für Office-Dateien
Aktualisierung von "OneDrive.exe" bis zur zweiten Veröffentlichungswelle verzögern
Benutzer am Ändern des Speicherorts ihres OneDrive-Ordners hindern
Benutzer am Synchronisieren persönlicher OneDrive-Konten hindern
Standardspeicherort für den OneDrive-Ordner festlegen
Benutzer können wählen, wie in Konflikt stehende Office-Dateien behandelt werden

Zwei  nachstehenden Richtlinien sind unter Computer-Konfiguration zu finden: Administrative Vorlagen und dort unter OneDrive:

– Legen Sie den maximalen Prozentwert für Upload Bandbreite, die OneDrive.exe verwendet.
– Legen Sie den maximalen Prozentwert für Upload Bandbreite, die OneDrive.exe verwendet

Alle einzelnen Einträge sind hier beschrieben.

Hier ein weiterer Link für eine Gruppenrichtlinie zu OneDrive für Windows 8.1 Geräte

Kann man den Next Generation Sync Client auch von Seiten der Administration automatisch installieren und verwalten? Ja, aber das werde ich in einem anderen Blog Post beschreiben.

 

Zusammenfassung

Gruppenrichtlinien sind das optimale Werkzeug, um verschiedene Benutzer Gruppen unterschiedliche Voreinstellungen zu OneDrive und OneDrive for Business mit dem Next Generation Sync Client zu versehen.