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09 Nov 22:18

Klimaphantasien und ihr Einfluss auf die Bio-Geo-Wissenschaften

Seit dieser Zeit greife der Mensch „stark in das Sedimentationsgeschehen“ der Natur ein. Als Beispiel nannte Reinhold Leinfelder die „Teufelsberg-Gesteine“ durch vergrabenen „Kriegsschutt“ und die „Plastikartikel“ in den Sedimenten der Havel und des Wannsees. Der Mensch wurde von einem „biologischen Faktor“ zu einem „geologischen Faktor“. Oder wurde der Mensch nur zu einem „Schmutzfink“, der einfach allen Unrat wegwarf, statt ihn sorgfältig zu entsorgen? Sind die „Müllhalden“ ein geologischer Faktor, der die Ausrufung eines neuen geologischen Zeitalters rechtfertigt?

Doch nach dieser Einleitung kommt Reinhold Leinfelder zu des „Pudels Kern“. Er macht eine sehr tiefe Verbeugung vor dem allmächtigen „Zeitgeist“ mitsamt einem kuriosen  wissenschaftlichen ‚Salto mortale’. Er wird konkret: „Seit einem Vierteljahrhundert weiß die Welt, was mit dem Klima geschieht. Seither gibt es eine Verantwortung der gesamten Menschheit.“ Er argumentiert: „Im Holozän war das Klima außerordentlich stabil. Aber wir können wenigstens dafür sorgen, dass die künftigen Klimaschwankungen so gemäßigt ausfallen, dass wir damit klarkommen können.“ Als „Lösung“ empfiehlt Leinfelder: „So könnte die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid zumindest eine Weile lang in einem gewissen Umfang eine Rolle spielen. Noch besser wäre es, wenn wir den Kohlenstoff gleich in neue relevante Produkte verwandeln könnten.“ Was würden die grünen Pflanzen sagen, wenn man ihnen das CO2 der Luft entzieht? 

Wenn Professor Dr. Reinhold Leinfelder meint, „wir brauchen neue wissenschaftliche Ansätze“, „wir müssen experimentieren“ und „einen neuen Zugang zu dieser Welt finden“, dann entpuppt er sich als theoretischer Ideologe und nicht als pragmatischer Wissenschaftler, auch wenn er pathetisch warnt: „Machen wir es hingegen falsch, dann rutschen wir in eine Treibhauszeit hinein.“ Wenn Leinfelder zu Beginn von „künftigen“ Klimaschwankungen sprach, dann gibt er zu, dass es „vergangene“ gegeben hat, auch und während des gesamten Holozäns. 

Die beiden letzten vorindustriellen „Treibhauszeiten“ waren das „Klimaoptimum zur Römerzeit“ und das „Klimaoptimum zur Wikingerzeit“. Vor letzterem gab es das „Pessimum zur Völkerwanderungszeit“ und danach die „Kleine Eiszeit“. Alle diese Klimaschwankungen gab es trotz eines konstanten CO2-Gehaltes der Luft von 270 ppm, wie das Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg schon 1995 nachwies. Was also löste die „Treibhauszeiten“ aus und was beendete sie wieder, wenn es der CO2-Gehalt der Luft nicht gewesen sein kann? Eine wissenschaftlich ehrliche Antwort ist: Wir wissen es nicht! Doch diese wahrheitsgemäße Aussage erregt keine Aufmerksamkeit, erzeugt keine Schlagzeilen, bringt keinen Applaus des „Zeitgeistes“.

Das Wetter und nicht das Klima beeinflusst das Sedimentationsgeschehen

Von jedem denkenden Menschen und erst recht von Naturwissenschaftlern kann man verlangen, dass sie die Definition von „Klima“ kennen und diese richtig interpretieren. Wenn man zu einem „Klimawert“ erst kommt, wenn man vorher 30 Jahre lang sorgfältig das Wetter beobachtet und dessen Messdaten registriert und statistisch bearbeitet hat, dann gibt es nur einen logischen Schluss: „Klima“ ist ein Konstrukt und wird vom Wetter her definiert und bestimmt. „Klima“ hat keine eigene Existenz, ist kein physikalischer Naturvorgang. „Klimaschwankungen“ sind Folge von Temperaturschwankungen, sind gleitende arithmetische Mittel von Wetterschwankungen! 

Verfolgt man das Wetter über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte oder Jahrtausende, dann muss man die Ursache aller Wetterfluktuationen bei den Drehbewegungen der Erde und den Vorgängen auf der Sonne als die Energiequelle für alles Wettergeschehen suchen. Ganz augenfällig für die Natur wie den Menschen ist der Wechsel des Wettercharakters mit den Jahreszeiten wie Herbst, Winter, Frühling und Sommer. Der Tagesgang der Lufttemperatur wie der Jahresgang ist ganz eindeutig von der Sonne her bestimmt, dem steten Wechsel von Tag und Nacht wie dem sich übers Jahr ändernden Neigungswinkel der einfallenden Sonnenstrahlen. Der von der Fotosynthese verursachte Tages- und Jahresgang des CO2-Gehaltes ändert sich nicht parallel zur Temperatur, sondern verläuft invers. Die Sonne verursacht zwar beide Verläufe, aber beide sind gegenläufig! 

Dies ist allgemeines Menschheitswissen, war es zumindest in der Biologie und der Meteorologie, bevor nach 1950 die „Treibhausideologie“ ihren Siegeszug antrat und die „Klimakatastrophe“ als Drohgespenst erfunden wurde. Wer vorgibt, die „Schöpfung“ schützen zu wollen, muss wissen, dass nach Einschalten des „Lichts“ als erstes Tag und Nacht getrennt und damit die Erdkugel in Rotation versetzt wurde. Diesem Tag-Nacht-Rhythmus haben sich alle Lebewesen angepasst, die grünen Pflanzen, die Tiere und die Menschen. Mit dem „Aufgang“ der Sonne werden nicht nur der Erdboden und dann die bodennahe Atmosphäre erwärmt, mit ihm wird auch die Fotosynthese in Gang gesetzt, beginnen die grünen Pflanzen als „chemische Fabriken“ zu arbeiten. Am Tage bis zum Untergang der Sonne entnehmen sie der Luft CO2, um „Pflanzenmasse“ als Nahrung zu erzeugen und Sauerstoff freizusetzen. Wer die Axt gegen das CO2 schwingt, gefährdet die Wurzel allen Lebens.

Allein die grünen Pflanzen wissen es zu schätzen, ob ihr Nahrungsreservoir an CO2 in der Luft 200, 300, 400 oder mehr Teile pro Million (ppm) beträgt. Tomaten gedeihen in Gewächs- oder Treibhäusern am besten bei einem CO2-Gehalt von 1000 ppm oder 0,1 Vol.%. Weder im Tages- noch im Jahresgang gibt es auch nur eine ungefähre Parallelität oder Kausalität zwischen dem CO2-Gehalt und der Temperatur der Luft in Bodennähe. Alle Echtzeit-Korrelationen sind gegenläufig!

Jenaer Klimaforscher lösen „kniffliges Klima-Rätsel“

Am 21. Januar 2016 wartete die Max-Planck-Gesellschaft auf mit der Schlagzeile „Florierende Vegetation verstärkt Kohlendioxid-Schwankungen“. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena zusammen mit Kollegen vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und aus den USA schreiben in „Science“: „Durch die höheren Temperaturen breiten sich mehr Wälder aus, die Fotosynthese verstärkt sich. So nimmt die Vegetation im Sommer mehr Kohlendioxid auf.“ 

Diese bekannte und banale „Erkenntnis“ feiern die Forscher als Lösung eines „kniffligen Klima-Rätsels“. Sie beziehen sich auf die „gängigen Klimamodelle“, die bislang diesen Trend „nicht reproduzieren und somit auch nicht erklären“ konnten. Die Klimamodelle können gar nichts erklären. Sie sind völlig ungeeignet, weder um vergangene Abläufe des Wetters zu erklären noch zukünftige vorherzusagen. Wenn den „Forschern“ jetzt erst auffällt, dass die seit 1958 dokumentierte „berühmte Mauna-Loa-Kurve“ nicht gleichförmig ansteigt, sondern „im Verlauf des Jahres auf und ab“ schwingt, dann ist das keine wissenschaftliche Glanzleistung, sondern ein Armutszeugnis. Was entdeckt wurde, ist seit über 100 Jahren Stand des biologischen Wissens. 

Sie verkünden stolz: „Jeweils am Ende des Frühjahrs klettert der Wert auf einen neuen Höchststand. Das liegt daran, dass im Winter auf der Nordhemisphäre nur wenig Photosynthese stattfindet. Die Vegetation saugt somit monatelang kaum CO2 aus der Luft, die menschlichen Emissionen reichern sich an. Zusätzlich geben Pflanzen und Böden einen Teil des zuvor aufgenommenen Kohlendioxids durch die Atmung, bei der Kohlehydrate abgebaut werden, wieder an die Atmosphäre ab.“ Es geht dann weiter: „Im September fällt der CO2-Gehalt dann auf ein Minimum, weil die Vegetation auf der Nordhalbkugel den ganzen Sommer gegenüber Kohlendioxid aus der Luft aufnimmt“, erläutert Matthias Forkel, der kürzlich vom Jenaer Max-Planck-Institut zur Technischen Universität Wien gewechselt ist.“ Nach der Meinung des IPCC müssen mit steigendem CO2-Gehalt im Winter die Temperaturen steigen, mit abnehmendem im Sommer fallen. 

Was soll dieser ganze Lärm um Nichts? In der Quintessenz heißt das nichts anderes, als dass von Beginn der nordhemisphärischen Vegetationsperiode mit dem Ergrünen der Natur der CO2-Gehalt der Luft abnimmt bis zum September, wenn die Ernte eingebracht ist und die Bäume in die Winterruhe übergehen. Doch warum tun sie dieses? Weil bei Frost die Bäume „austrocknen“ würden, weil sie H2O nur in Form von flüssigem und nicht gefrorenen Wasser über die Wurzeln aufsaugen können. Eine Assimilation von CO2 durch die Spaltöffnungen der Blätter ist möglich. Warum sagen die Forscher nicht klipp und klar, dass der Jahresgang der Temperatur von der Sonne gesteuert wird und nicht vom CO2-Gehalt der Luft? Warum sagen sie nicht deutlich, dass der Jahresgang von Temperatur und Kohlendioxid gegenläufig sind? Wenn ab September der CO2-Gehalt der Luft stetig bis zum März steigt, sinken die Temperaturen auf der Nordhalbkugel, und wenn er von April bis September sinkt, steigen die Temperaturen. 

Warum sagen die „Forscher“ nicht, dass die Annahme einer Kausalbeziehung zwischen Lufttemperatur und Kohlendioxid falsch, ja unsinnig ist und daher alle Klimamodelle falsch programmiert sind? Dies würde die „Treibhaushypothese“ als Lüge offenlegen, der Klimaforschung jegliche Existenzberechtigung entziehen. Schlimmer, sie würden sich selbst überflüssig machen und könnten keine üppigen Forschungsgelder mehr beanspruchen, zumindest nicht reinen Gewissens. Das herrliche Luxusleben als allseits geschätzter „Klimaexperte“ hätte ein jähes Ende. So bringen die Forscher das Wunder zustande, den „Treibhauseffekt“ ad absurdum zu führen, ohne es explizit zu sagen. Dies fiel selbst nicht den Redakteuren und Kontrolleuren von „Science“ auf. Hochachtung! 

Wo ist auf politischer Ebene der „gesunde Menschenverstand“, der dieses Spiel mit der Angst beendet? Wenn die Forscher den „Klimawandel für die größere CO2-Amplitude“ verantwortlich machen, dann widerlegen sie sich selbst, dann kann nicht der CO2-Gehalt die Ursache für die „Erderwärmung“ sein. Ihre Zusammenfassung: „Die höheren Temperaturen lassen die Pflanzen nördlich des 45. Breitengrades stärker sprießen als früher. Die borealen Wälder breiten sich immer weiter aus. Büsche und Sträucher besiedeln die einstmals karge Tundra, und die Vegetationsperiode beginnt insgesamt früher im Jahr. All das führt dazu, dass im Sommer mehr CO2 aus der Atmosphäre verschwindet als noch vor 50 Jahren“. Damit aber beschreiben die Forscher nichts als eine Situation, die sich vor 1000 Jahren im Süden Grönlands abspielte, bevor sich die Wikinger 982 dort ansiedelten. Sie fanden „Grünland“ vor und betrieben Ackerbau und Viehzucht, bis Anfang des 14. Jahrhunderts das Wetter die „Kleine Eiszeit“ bescherte und die Wikinger spurlos verschwanden.

„Festival der Zukunft“ mittels „Umweltpolitik 3.0“

Am 5. September 2016 lud über den BMUB-Pressedienst die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zu einem „Festival der Zukunft“ ein. Mehr als 110 Initiativen und Verbände würden sich in Berlin am Gasometer Schöneberg ein „Stelldichein“ geben. Stolz wurde verkündet: „Mit dabei sind nicht nur die Spitzenverbände der Umweltszene wie NABU, WWF, und BUND, sondern auch kirchliche Gruppen“ wie das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor, die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) und die Geschäftsstelle des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages, der 2017 in Berlin stattfinden wird. Das Festival zeigt einmal mehr den „Primat der Politik“ und deren Suggestionsmacht! Jeglichem kritischen Bewusstsein wird das Leben schwer gemacht. 

Die KLJB stellte in einem Workshop die Frage: „Mit kritischem Konsum die Welt verändern?“. Mit dabei war auch die „Klima-Kollekte“, der „CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen in Deutschland“. Jede Privatperson könne ihre „unvermeidbaren Treibhausgasemissionen über die gemeinnützige Gesellschaft kompensieren und damit klimaneutral stellen“. Ein grandioses Geschäftsmodell! Und warum nicht gleich ohne Umweg „wetterneutral“? Über den Erfolg der „Klima-Kollekte“ ist leider nichts bekannt geworden. Aber selbst wenn der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble aus dem Bundeshaushalt hundert Milliarden €uro zweckentfremden und in die Disziplinierung des Wetters stecken würde, der Erfolg wäre Null. Jede Spende für das „Klima“ ist erst recht „für die Katz“!

Diplom-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne

 

 

 

 

 

 

16 Oct 11:20

Konzertkarten: Elbphi-Tickets zum Schnäppchenpreis

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Unter dem Motto "Konzerte für Hamburg" gibt es ab sofort günstige Tickets für die Elbphilharmonie. Außerdem im Newsletter "Elbvertiefung": viele Promis und Bullshit-Slam
16 Oct 11:20

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by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Ingrid Weidner
Die Vorfahrtsregeln in einem Kreisverkehr sind eigentlich klar. Doch Radfahrer fühlen sich mitunter verunsichert – und manches Schild verwirrt auch Autofahrer zusätzlich.
16 Oct 11:11

Cloud Computing: Was ist eigentlich Software Defined Storage?

Cloud Computing boomt und beschert auch dem Konzept des Software Defined Storage (SDS) ordentlich Auftrieb. Worum geht es dabei eigentlich und warum ist SDS interessant? Golem.de erklärt das am Beispiel der SDS-Lösung Ceph. (Cloud Computing, POSIX)
06 Oct 20:21

Trotz Absage: Migrierte Base-Kunden kriegen das Free Pack (Update)

Kampagne zum o2 FreeWer zum Start der neuen Tarife das Free Pack online buchen wollte, wurde heute manches Mal enttäuscht. Das System verweigerte den Abschluss. Vor allem migrierte Base-Tarife waren betroffen.
06 Oct 20:21

Windows 10 Photos gains return animations and new album layouts

There are many core Windows 10 app update each day, but not all have obvious changelogs. In this case though there are changes that are front and centre in a big new version of Photos for all devices in the Insiders 'Fast' ring, across PC, tablet and phone. And, in due course, for everyone else using Windows 10 Mobile, regardless of production or Insider status.

06 Oct 20:19

Ergonomie: Zwei Bildschirme steigern Leistung

Die Bildschirmflächen an Arbeitsplätzen werden immer größer: Statt an einem 19-Zoll-Einzelbildschirm arbeiten immer mehr Menschen an zwei Bildschirmen. Das hat keine gesundheitlichen Nachteile - im Gegenteil. Laut einer Studie sind Doppelbildschirmvarianten effektiver. (Display, Ergonomie)
06 Oct 10:29

Manipulierte JPEG2000-Bilder können Schad-Code Tür und Tor öffnen

Hacker, Code, Security, Sicherheit

Eine Lücke im Parser für das JPEG2000-Format bedroht vor allem PDF-Anwendungen.

06 Oct 09:08

IT-Sicherheit: Innenministerium sucht freiwillige Cyberfeuerwehr

by ZEIT ONLINE: Datenschutz - Kai Biermann
Firmen sollen IT-Experten kostenlos an den Staat ausleihen, um Cyberangriffe zu bekämpfen. Was bei der Feuerwehr funktioniert, ist bei der Cyberwehr nicht ganz so simpel.
06 Oct 09:01

Aus dem Gerichtssaal auf die Titelseite

by Moritz Tschermak

Quizfrage: Was ist knapp 22 mal 29 Zentimeter groß, gibt es 800.000 Mal und erzählt ständig Quatsch?

Richtig: die „Neue Post“.

Auf seinem Titelblatt der vergangenen Woche will das Regenbogenheft die potentielle Kundschaft unter anderem mit einer dramatischen Geschichte über die niederländische Königin Máxima („Nach der Schock-Diagnose weicht sie Willem nicht mehr von der Seite — Kann sie ihrem Mann das Leben retten?“) vom Kauf überzeugen, mit „überraschenden Details“ über Helene Fischer („Sie plant ihre Zukunft ohne Florian!“) und mit dieser Geschichte über Michael Schumacher:

Nun ist es wahrlich nichts Neues, dass Regenbogenblätter über den Gesundheitszustand von Michael Schumacher spekulieren. Im Gegenteil: Es gehört in der Branche zum guten Ton, selbst 33 Monate nach Schumachers Ski-Unfall regelmäßig Geschichten über ihn aufs Cover zu packen, auch wenn es gar nichts Neues zu berichten gibt. Das kann man jede Woche an so gut wie allen deutschen Kiosken begutachten. Doch dieser Artikel der „Neuen Post“ ist besonders, besonders fies.

Im Heftinnern wird, wie schon auf der Titelseite, Schumachers Anwalt als Quelle für die Geschichte ins Spiel gebracht:

Schumachers Anwalt, Felix Damm, hat jetzt vor einem Gericht in Hamburg ausgeplaudert, wie schlimm es wirklich um den großen Sportler steht. Der Anwalt sagt: „Er kann nicht laufen! Auch nicht mithilfe von Therapeuten.“

Den Gerichtstermin in Hamburg gab es tatsächlich, und auch die Aussage von Felix Damm. Das weiß ich, weil ich selbst dabei war, als Zuschauer. Nur war die Situation etwas komplexer als von der „Neuen Post“ dargestellt: Damm hatte nicht einfach irgendwas über den Gesundheitszustand seines Mandanten „ausgeplaudert“, er hatte eine Frage des Gerichts beantwortet. In dem Gerichtsverfahren, das noch immer läuft, geht es um einen „Bunte“-Artikel aus dem Dezember 2015. Das Burda-Blatt hatte von einem „Weihnachtswunder“ berichtet und behauptet, Michael Schumacher könne mithilfe seiner Therapeuten wieder gehen. Schumachers Managerin Sabine Kehm, normalerweise sehr zurückhaltend mit öffentlichen Reaktionen auf Medienberichte, hatte die „Bunte“-Neuigkeit direkt in „Bild“ dementiert:

„Leider werden wir durch einen aktuellen Pressebericht zu der Klarstellung gezwungen, dass die Behauptung, Michael könne wieder gehen, nicht den Tatsachen entspricht. Solche Spekulationen sind unverantwortlich, denn angesichts der Schwere seiner Verletzungen ist für Michael der Schutz seiner Privatsphäre sehr wichtig. Leider führen sie außerdem dazu, dass viele Menschen, die ehrlich Anteil nehmen, sich falsche Hoffnungen machen.“

Die Familie Schumacher ist dann auch juristisch gegen den „Bunte“-Artikel vorgegangen. Deswegen der Gerichtstermin vor zweieinhalb Wochen in Hamburg, auf den sich die „Neue Post“ bezieht. Das Gericht fragte Schumachers Anwalt Felix Damm in der Verhandlung — so jedenfalls meine Erinnerung –, wie das Dementi von Sabine Kehm zu verstehen sei. Darauf antwortete Damm: „Was verstehen Sie daran nicht? Er kann nicht wieder gehen.“ Dieses Wiederholen einer schon längst bekannten Aussage biegt die Redaktion der „Neuen Post“ also zu einer Verkündung von „schlimmen Neuigkeiten“.

Der Fall ist deswegen bemerkenswert, weil er zeigt, wie das Vorgehen der Regenbogenpresse die rechtliche Verteidigung von Michael Schumacher und anderer Personen beeinflussen kann. Die Hefte machen aus jedem kleinsten Informationsfitzelchen, das sie zum früheren Formel-1-Fahrer bekommen können, eine riesige Geschichte. Eben auch aus Äußerungen seines Anwalts zur Rechtsverteidigung. Daraus resultiert, dass die Familie gegen manche falschen Bericht nicht in der Form vorgeht, wie sie es eigentlich tun könnte. Ein theoretisches Beispiel: Regenbogenheft X behauptet, Promi Y könne nach seinem schweren Unfall schon wieder Fußball spielen, was aber gar nicht wahr ist. Will Promi Y nun, dass Regenbogenheft X eine Richtigstellung druckt, in der es klarstellt, dass das mit dem Fußballspielen gar nicht stimmt, muss Promi Y beweisen, dass der Bericht falsch ist. Die Beweislast liegt bei ihm. Wenn sein Anwalt nun vor Gericht sagt, dass Promi Y allein aus gesundheitlichen Gründen gar nicht in der Lage ist, Fußball zu spielen, ist die nächste Titelgeschichte von Regenbogenheft X schon so gut wie geschrieben: „Sein Anwalt spricht! Promi Y — So schlecht geht es ihm wirklich!“

Und so ist es eben auch bei Michael Schumacher. Dadurch, dass es in den Berichten so gut wie immer um dessen Gesundheit geht, auch in den falschen, liefert der für eine Richtigstellung nötige Umkehrschluss automatisch auch immer Infos zu Schumachers Gesundheit mit, die dann für neue Artikel verwurstet werden können.

Für einen „Spiegel“-Artikel hatte ich Felix Damm vergangenes Jahr bei einigen Gerichtsverhandlungen begleitet. Bereits damals ist er für die Familie Schumacher gegen mehrere Hundert Veröffentlichungen vorgegangen. In nur einem einzigen Fall hat er eine Richtigstellung verlangt.

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06 Oct 09:00

Wie man erfolgreich und mit wenig Aufwand auf Amazon verkauft

by Melanie Petersen

Leiterkontor.de zeigt am eigenen Beispiel, wie sie den Amazon Commander von VersaCommerce für die Marktplatz-Integration nutzen. Ein Usecase.

Sponsored-Post-Titel

Wir verkaufen im Rahmen eines Selbstversuchs über unseren Online-Shop leiterkontor.de Leitern und Rollgerüste. Nachdem wir das Layout fertiggestellt und die Produkte über das API in den Shop gebracht hatten, haben wir uns gedacht: Eigentlich wäre es ganz cool, wenn wir auch mal was verkaufen würden.

Standard-SEO reicht nicht

Ohne irgendwas am Shop zu optimieren, hatten wir direkt einige Besucher auf unserer Seite, da die Standard-SEO-Optimierungen von VersaCommerce bereits ausreichen, um mit Long-Tail-Keywords sichtbar zu werden. Allerdings hat das Besuchervolumen nicht ausgereicht, um auf absehbare Zeit relevante Umsätze auf die Beine zu stellen. Wir haben also überlegt, wie wir mehr Sichtbarkeit erreichen könnten.

Wir haben parallel Affiliate- und Search-Engine-Marketing-Aktivitäten gestartet, indem wir über die Multichannel-App von VersaCommerce unsere Daten zu Google und einigen Preisvergleichsseiten gepumpt haben. Das Problem dabei: Wir haben den Erfolg engmaschig kontrollieren und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen müssen, damit uns die Akquisitionskosten nicht davongelaufen sind. SEM hat für uns noch einigermaßen funktioniert, mit den Affiliate-Aktionen hatten wir nur mäßigen bis saumäßigen Erfolg.

Taschenrechner und geheime Formeln

Unser nächster Versuch, mehr Druck auf den Shop zu bekommen, ist dann Amazon gewesen. Mit festen Akquisitionskosten kalkulieren zu können hat verlockend geklungen – und ist es auch. Und hier verraten wir euch die total geheime Formel zur Berechnung unserer Preisuntergrenzen:

Einkaufspreis
+ Amazon-Provision
+ Versandkosten
+ Fixkosten
+ Marge

Das bekommt ihr mit einem Taschenrechner relativ gut hin und könnt dann sehen, ob ihr mit der Preisuntergrenze raus müsst oder ob ihr noch Luft bis zur Konkurrenz habt und keinen absoluten Kampfpreis wählen müsst, um beim Wettstreit um die Buy-Box vorne mit dabei zu sein.

Richtige Software, weniger Arbeit

Nachdem wir das also mit einigen Produkten probiert hatten, haben wir nach und nach alle unsere Produkte mit dem Amazon Commander von VersaCommerce zu Amazon Web Service (AWS) übertragen. Sehr viele der von uns angebotenen Artikel sind bereits auf Amazon verfügbar gewesen. Eines der Hauptprobleme hat also darin bestanden, unsere Daten mit den – leider häufig sehr schlechten – Produktdaten bei Amazon zu verheiraten.

Inhaltsbild-VersaCommerce-Commander-3
Produkt-Daten aus dem Shop werden zu Amazon übertragen (Screenshots: leiterkontor.de)
Inhaltsbild-VersaCommerce-Commander-2
Produkt-Daten aus dem Shop werden zu Amazon übertragen (Screenshots: amazon.de)

Im besten Fall kann der Amazon Commander die Zuordnung zu einem existierenden Produkt über die European Article Number (EAN) vornehmen. In unserem Fall sind von anderen Händlern leider sehr häufig falsche EANs vergeben worden. Falls das bei euch vorkommt, gibt es aber einen recht einfachen Workflow dafür, wie es mit der Zuordnung trotzdem klappt: In den erweiterten Produktdaten könnt ihr direkt die Amazon Standard Identification Number (ASIN) von Amazon eintragen. Das ist zwar leider bei vielen Produkten recht aufwändig, aber ihr habt über die Produktliste im Amazon Commander einen recht guten Überblick, bei welchen Produkten ihr manuell einschreiten müsst, um die Synchronisierung sicherzustellen.

Nachdem wir die Artikel dann hochgeladen hatten, haben wir angefangen, die Artikel-Daten für Amazon zu optimieren. Der Amazon Commander erweitert die normalen VersaCommerce-Artikel-Felder um Amazon-spezifische Felder wie zum Beispiel die Bulletpoints.

 

Inhaltsbild-Amazon-Commander-1
Der Commander erweitert die Produktdaten um Amazon-spezifische Felder, mit denen das Ranking der Produkte auf Amazon optimiert werden kann. (Screenshot: VersaCommerce.de)

Da diese bei uns häufig leider von anderen Händlern mit schlechten Werten gefüllt worden waren, haben wir nach der Ergänzung der Daten jeweils auch immer noch den Amazon-Support benachrichtigen und darum bitten müssen, unsere Daten zu übernehmen. Wir haben deshalb zunächst die Keywords gesetzt und sind jetzt immer noch im Prozess, die Optimierungen vorzunehmen.

So geht es weiter

Es ist zwar alles immer noch viel Handarbeit, aber das ist einfach durch die Prozesse von Amazon vorgegeben. Mit dem Amazon Commander bekommt man diese recht gut in den Griff und kann die Bestellungen mit allen anderen über den Shop-Admin verwalten. Es greifen also auch die weiteren Prozesse wie die Rechnungserstellung über das ERP. Und wenn ihr dann nach und nach merkt, wie die Optimierungen funktionieren und die Bestellungen häufiger werden, seht ihr auch, dass sich die Arbeit lohnt.

Für uns ist Amazon im Moment der mit Abstand wichtigste und am besten optimierbare Vertriebskanal, nichtsdestotrotz werden wir unsere Versuche auch auf den anderen Kanälen fortsetzen.

Hol dir hier den Amazon Commander!

VersaCommerce.de findet ihr auch auf Facebook und Twitter.

 

 

 

06 Oct 06:37

Setting Up a Simple Office 365 Deployment From a Network Share

by Paul Cunningham

When a customer on-boards to Office 365 they usually already have local installations of Office, either volume licensed or perhaps even OEM licenses that came with their computers. Sometimes there’s an immediate need to install new Office client applications due to compatibility issues with the older versions already running on the PCs, and other times the business is willing to take a slower approach, either performing the deployment in smaller groups, or by installing it as new PCs are purchased to replace older hardware.

In mid-size organizations the deployment of Office 365 clients to computers is a larger task than can be reasonably performed with manual installs. And manual installation is also tedious and repetitive. But often the same organizations don’t have a software deployment platform such as Config Manager available to use.

For simple deployment scenarios it’s fairly easy to just set up a file share on the network and automate the deployment from there using a script. In this article I’ll break down the process and show you how it’s done.

For more complex scenarios, you might be interested in the Office Deployment Scripts for IT Pros. In fact, you might even be wondering why I’m about to show you a different method, instead of just making use of those deployment scripts. The reason is that the Office deployment scripts, while certainly very powerful and flexible, can take you quite a bit of time just to learn how to use them. Using those scripts will be the subject of a future blog post here. In the mean time, if you’re just looking for a quick path to victory, read on below.

This tutorial assumes that you’ll be deploying an Office 2016 build of Office 365 (either ProPlus or Business).

Preparing a Network Share

To begin with, create a shared folder on your network that will be used to distribute the Office 365 client software. For this example the server MGMT is hosting a share named “Installs”. Within the shared folder a sub-folder of OfficeCTR has been created, and then sub-folders for each update channel. If you only plan to use one specific channel, such as Deferred, then you don’t need to create the others. Users or computers will need read access to the share and the folders within. The Authenticated Users group is usually sufficient, or you can setup a specific group if you prefer.

network-share-01

Creating a Configuration XML File

Download the Office Deployment Tool (ODT) for Office 2016. When it has downloaded, launch the file and extract the ODT to a folder on a computer that you will use to download the Office 365 client setup files from Microsoft’s content delivery network (CDN). I usually just place it in the folder where the Office applications will be deployed from.

office-deployment-tool-2016-01

Next, use the Office configuration XML editor to create an XML file that contains the configuration you want to deploy. Build the XML file by starting with the version of Office you’ll be deploying (in this tutorial it is 2016), selecting ProPlus or Business, the “bitness” (32 or 64), channel, and language. Click Add Product to add your selection to the XML file.

office-deployment-tool-2016-02

Continue on to the Updates section, and configure how you would like your Office 365 clients to update. You can simply enable updates and choose the channel, and leave the other fields blank if you want your clients to download updates from Microsoft’s CDN. If you’d prefer to set up a local network share for hosting update files, you can configure those options now, or you can set or modify the update settings later using Group Policy if you change your mind. Keep in mind that if you choose to self-manage the update files on your network, that’s going to create additional work for you in the long term, and you do need to keep your clients updated because Microsoft doesn’t provide security updates or support for builds that are too far out of date. The Deferred channel with automatic updates is a good choice if you want to reduce your workload but also keep your users away from the very latest builds.

office-deployment-tool-2016-03

For the rest of the sections in the XML editor there’s nothing required, but you might like to explore the logging options or compare your XML file to the templates that Microsoft provides. You may notice the Display options such as Accept EULA. For a GPO-drive deployment using a startup script, which is what I’ll be demonstrating here, that option has no effect. If you plan to run the install using the credentials of a logged on user, you could look at enabling that option so they don’t need to accept the EULA.

When you’re ready, copy the XML code and save it as Configuration.xml along with the ODT setup file on your deployment share.

office-deployment-tool-2016-04

Download the Office 365 Client Setup Files

Now it’s time to download the Office setup files. Open a command prompt and navigate to the folder containing the setup and configuration files. Run the following command to begin the download. Because no source path was configured in the XML file, the Office files will be downloaded to the same folder where setup.exe is being run.

W:\Installs\OfficeCTR\ProPlus\Current>setup.exe /download Configuration.xml

ODT will begin download the Office setup files, which add up to about 1.3GB for this demonstration.

office-deployment-tool-2016-05

Configure the Deployment Script

For this demonstration I’m using a computer startup script in a Group Policy to install the Office 365 client applications. But before I get into that, here’s what the installation command line looks like if you just wanted to write a quick batch file.

start /wait \\mgmt\installs\OfficeCTR\ProPlus\Current\setup.exe /configure \\mgmt\installs\OfficeCTR\ProPlus\Current\configuration.xml

That will basically do the job, but if you were to assign that as a startup script it would run at every startup and try to reinstall Office each time. Checking for existing Office installs first would be ideal. Microsoft’s Office deployment scripts have a solution for that, as well as for removal of existing Office versions if they’re detected. But for this simple scenario, some script logic to install Office to a new computer at startup, and then not try to install again after that, should be enough.

So for this demonstration I’ll use Install-OfficeCTR.ps1, a PowerShell script that I’ve used for small to mid-size customer projects in the past.

Install-OfficeCTR.ps1 uses the following parameters:

  • InstallRoot – Specify the UNC path to the network share that hosts the Office 365 setup and configuration files.
  • SKU – Specify the the Office CTR SKU to deploy (e.g. ProPlus, Business)
  • Channel – Specify the build channel to deploy (e.g. Current, Deferred)

The three parameters are used by the install script to locate the appropriate setup and configuration files in your install share on the network. For example:

.\Install-OfficeCTR.ps1 -InstallRoot \\mgmt\Installs\OfficeCTR -SKU ProPlus -Channel Deferred

The example above will look for setup and configuration files in \\mgmt\Installs\OfficeCTR\ProPlus\Deferred.

The script and parameters can be configured in a Group Policy as a startup script.

office-deployment-script-gpo

You can control which computers run the startup script by using the security filtering options for the GPO.

office-deployment-script-gpo-02

After assigning the GPO the computers should install Office 365 on their next restart, which (depending on how you do the security filtering) makes it easy to get it installed after a standard automated build process has joined the computer to the domain.

Summary

Automating Office 365 client application installs saves a lot of time when on-boarding a customer to Office 365. Although the Office deployment scripts from Microsoft provide a lot of flexibility for this task, there’s also a learning curve required to start using them effectively. For simple scenarios, creating your own configuration XML file and using the Office Deployment Tool to deploy from a network share via a basic scripted installation is often more efficient.

The post Setting Up a Simple Office 365 Deployment From a Network Share appeared first on Practical 365.

06 Oct 06:21

Satya Nadella: Microsoft verdoppelt Cloud-Kapazität in Europa

Der Microsoft-Chef ist mal wieder in Berlin, um sein gemeinsames Cloud-Angebot mit der Telekom zu feiern. Rund drei Milliarden US-Dollar will der Konzern hier investiert haben. (Cloud Computing, Microsoft)
06 Oct 06:21

Medizintechnik: US-Hersteller warnt vor Hackerangriffen auf Insulinpumpen

Insulinpumpe: US-Hersteller warnt vor Hackerangriffen auf Medizingeräte

Animas verkauft Diabetes-Patienten eine Insulinpumpe, die per Fernbedienung gesteuert werden kann. Die dafür nötige Funkverbindung ist jedoch nicht sicher, warnt das US-Unternehmen nun.

06 Oct 06:21

Office 2016 – Updates – Synchronisation zu OneDrive for Business

by Hans Brender
OneDrive for Business, Microsoft Office 2016

Auf der Ignite in Atlanta hat Microsoft es gezeigt und angekündigt, dass man direkt aus Office Applikationen wie Word oder Excel Dokumente besser synchronisieren und auch direkt eine verbesserte Zusammenarbeit mit mehreren Personen (CoAuthoring) erhält. Für msi basierende Installationen von Office 2016 ist dafür natürlich ein Update notwendig.

Und Microsoft hat diese am ersten Dienstag des Monats Oktober folgende Updates veröffentlicht. Ich habe hier nur Knowlede Base Artikel aufgelistet, die msi-Pakete von Office 2016 in Verbindung mit dem Next Generation Sync Client. Folgende Office Versionen sind betroffen:

Microsoft Office Home and Business 2016, Microsoft Office Home and Student 2016, Microsoft Office Personal 2016, Microsoft Office Professional 2016, Microsoft Office Professional Plus 2016, Microsoft Office Standard 2016

KB3118329 verbesserte Zusammenarbeit für Office 2016
KB3118264 bringt cssyncclient.exe auf den neusten Stand
KB3118373 verbesserte Zusammenarbeit für Excel 2016 (msi)
KB3118374 weitere Änderungen für Office 2016
KB3118330 Updates für Onedrive for Business für Office 2016 (msi)
KB3118323 verbesserte Zusammenarbeit für Visio 2016
KB3118263 weiteres Update für die verbesserte Zusammenarbeit für Office 2016

Es sind natürlich noch weitere Office Updates erschienen. Hier verweise ich zu meinem MVP Kollegen Günter Born, der hierzu ebenfalls einen Blog-Beitrag geschrieben hat


06 Oct 06:21

Encryption At Rest with Azure Site Recovery is now generally available

by Poornima Natarajan

We are excited to announce that Encryption At Rest with Azure Site Recovery (ASR) which was in Private preview earlier, is now Generally Available (GA). This follows the recent announcement from the Azure Storage team on the General Availability of this feature.

Storage Service Encryption (SSE) helps your organization protect and safeguard data to meet your organizational security and compliance commitments. ASR’s support for Storage Service Encryption delivers further on our promise of providing an enterprise-class, secure and reliable business continuity solution.

With this feature, you can now replicate your on-premises data to storage accounts with Encryption enabled. Encryption can be enabled via the portal on the storage account’s Settings pane as shown in Figure: 1.

If you want to programmatically enable or disable Encryption, you can use the Azure Storage Resource Provider REST API, the Storage Resource Provider Client Library for .NET, Azure PowerShell, or the Azure CLI, details of which can be found in the feature overview from the Azure storage team.

Figure: 1

Encryption

After enabling encryption, this storage account can be specified as a target for replication while setting up protection for your workloads using Site Recovery as shown in Figure: 2. 

All the replicated data would now be encrypted prior to persisting to storage and decrypted on retrieval. Upon a failover to Azure, your machine would run off of the encrypted storage account.

Figure: 2

Encryption  - storage

Below are a few considerations to keep in mind when using this feature:

  • All encryption keys are stored, encrypted, and managed by Microsoft.
  • The experience when using ASR does not change when replicating to SSE-enabled storage accounts.
  • If you have been using ASR for protecting your workloads, you can turn on SSE for storage accounts used to store the replicated data. Once you do this, all data replicated to these storage accounts from then on (fresh writes) would be encrypted. Data replicated and stored in these storage accounts prior to enabling SSE would not be encrypted.
  • If you intend to replicate your workloads to premium storage, you will need to turn on SSE on both the premium storage account and the standard storage account used for storing replication logs (configured at the time of setting up replication). 

Support matrix for this feature is specified below for your reference:

Support Matrix

Supported Workloads

All workloads supported by ASR for DR to Azure including
 
VMware virtual machines/physical servers.
Hyper-V VM’s managed by System Center VMM
Hyper-V hosts without System Center VMM.

Storage Type Standard storage
Premium storage (For VMware virtual machines/physical servers)
Deployment model Resource Manager

 

For a complete understanding of how SSE works, please refer to the detailed SSE documentation from the Azure storage team.

Ready to start using ASR? Check out additional product information, to start replicating your workloads to Microsoft Azure using Azure Site Recovery today. You can use the powerful replication capabilities of Site Recovery for 31 days at no charge for every new physical server or virtual machine that you replicate. Visit the Azure Site Recovery forum on MSDN for additional information and to engage with other customers, or use the ASR UserVoice to let us know what features you want us to enable next.

Azure Site Recovery, as part of Microsoft Operations Management Suite, enables you to gain control and manage your workloads no matter where they run (Azure, AWS, Windows Server, Linux, VMware or OpenStack) with a cost-effective, all-in-one cloud IT management solution. Existing System Center customers can take advantage of the Microsoft Operations Management Suite add-on, empowering them to do more by leveraging their current investments. Get access to all the new services that OMS offers, with a convenient step-up price for all existing System Center customers. You can also access only the IT management services that you need, enabling you to on-board quickly and have immediate value, paying only for the features that you use.

06 Oct 06:20

Apple Has Removed Dash from the App Store

06 Oct 06:19

Windkult-Propagandisten fahren fort, auf Schulkinder einzuwirken – Teil 2

Jener Beitrag erntete viel Zustimmung in Kommentaren auf Facebook, Twitter und in der Kommentarfunktion des Beitrages selbst. Allerdings hat eine Autorin, die offensichtlich verantwortlich ist zumindest für einen Teil der Propaganda, die wir ans Tageslicht gebracht haben – sie nennt sich selbst ,Tante' Emily – folgenden Kommentar gepostet:

Ich habe gesehen, dass Sie einen Link zu meinem Blog und zu ,Timmy The Turbine' genannt haben – ich bin die Autorin, die beauftragt worden ist, Timmys Geschichte in einem Schul-Workshop zu schreiben. Ursprünglich ist sie geschrieben worden vom Direktor eines Windturbinen-Unternehmens, und ich war glücklich, an diesem Projekt mitarbeiten zu können, weil es unverzerrt war und die Probleme mit Turbinen beschrieben hat oder einen Aufstellort für sie zu finden.

In der Story geht Timmy zu drei Stellen und kann nicht bleiben – eine liegt zu nahe beim Haus eines Anwohners, eine Nonnengans wollte ihn nicht dulden, weil er auf der Flugroute der Gänse stand, und ein Eichhörnchen wollte ihn nicht dulden, weil er einen Nationalpark verschandeln würde. Sein letztendlicher Ort ist auf See, weg von Häusern und weg von fliegenden Gänsen und dem Nationalpark. Die Kinder haben ein Hausaufgaben-Blatt bekommen mit den vier Stellen, und sie zeichneten Timmy in seinem Zuhause – also geht es in dem Workshop darum, die richtige Stelle zu finden.

Ich hatte Anteil am Anstoßen dieses Vorgangs, und der größte Teil der Rückmeldungen von Lehrern (die es übrigens sehr begrüßten!) hatte den Tenor, dass wir mehr zu grüner Energie und deren Vorteilen bringen sollten, weil dies in Öko-Schulen schon gemacht wird, usw. Wir haben sorgfältig Verzerrungen vermieden, damit jeder an den Vorteilen grüner Energie teilhaben kann.

Ich bin echt überrascht von diesem Blog und würde eine genauere Präsentation der Fakten begrüßen, falls Sie meinen Blog oder den Timmy-Workshop verlinken. Dieser Beitrag bietet alle Informationen zur Entstehung der Story und hält auch ein Aufgabenblatt für die SchülerInnen bereit, welches sie nach Hause nehmen können. Damit sollen sie sehen, an welchen drei Orten eine Turbine nicht stehen kann, und wo sie stehen sollte:

https://auntyemily.wordpress.com/2014/05/22/timmy-the-turbine-on-tour/.

Das Blatt für zuhause stellt sicher, dass es Gespräche gibt, wenn das Kind nach Hause kommt. „Timmy kann dort nicht bleiben, weil die Gans Honker sich den Kopf an den Rotorblättern stoßen würde“, und sie lernen auch, wie man aus Wind Strom macht. Seit ich mit diesem Projekt angefangen habe, gab es im Edinburgh International Science Festival Workshops bei der Royal Highland Show. Ich hoffe, dass dies nützliche Informationen sind.

Danke, Emily

,Tante' Emily (sie ist in Wirklichkeit keine Verwandte) erklärt, dass sie „glücklich, an diesem Projekt mitarbeiten zu können, weil es unverzerrt war und die Probleme mit Turbinen beschrieben hat oder einen Aufstellort für sie zu finden“, was dem geübten Auge zu vermitteln tendiert, dass Emily das Spiel aus der Hand gibt. Emily will eine „genauere Präsentation der Fakten“. Nun, Emily, hier sind diese Fakten, völlig kostenlos für dich.

Im Jahre 2016 muss jedes denkende Wesen, das immer noch über Aufstellorte von Windturbinen an der „richtigen Stelle“ redet, die Energie-Debakel, die sich an Orten wie Südaustralien, UK, Deutschland und Spanien ereigneten, vollständig verschlafen haben.

Nicht, dass ich Träumer wie Emily irgendwie retten will, aber zum Vorteil Anderer werden wir unser Anliegen deutlich machen.

Wie Schwester Maria sang: „Let’s start at the very beginning, a very good place to start”. [Etwa: Am Anfang zu beginnen ist gut].

Windenergie ist keine bedeutsame Quelle zur Energieerzeugung und wird es auch niemals sein – aus all den zahlreichen Gründen, die auf dieser Website Tag für Tag offen gelegt werden.

Man stelle sich ein Land vor, deren Energieversorgung ausschließlich auf Erzeugung durch Windkraft basiert; ein Ort, an dem die Geschäftsbereiche versuchen würden, den Launen des Windes hinterher zu rennen; wo Häuser ausgiebig mit Kerzen bestückt sind und deren Bewohner mit Kerosin-Kühlschränken oder Eiskisten allein gelassen werden – und wo die gleichen Bewohner von Holz, Reisig oder Dung abhängig sind zum Kochen und Heizen. Hört sich spaßig an, nicht wahr?

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Was ein wenig zuverlässige Energie tun könnte...

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Sobald jenes Land die Gelegenheit dazu hat (infolge der Verfügbarkeit einer entsprechenden Technologie und/oder als ein Prozess wirtschaftlicher Entwicklung), würde es ein System auf der Grundlage aller verfügbaren Energie-Erzeugungsquellen installieren, welches „Strom auf Nachfrage“ liefert (z. b. Kohle, Gas, Wasser, Geothermie).

Das Volk jenes Landes wäre dann in der Lage, sich an Beleuchtung rund um die Uhr zu erfreuen, Fabriken könnten nach der Uhr arbeiten und nicht nach dem Wetter, Wohnungen würden geheizt oder gekühlt je nach Bedarf der Bewohner, das Leben würde sicherer und komfortabler werden (niemand muss mehr erfrieren oder sich von Wärme verabschieden, nur weil der Wind zu wehen aufgehört hat). Ökonomische Entwicklung und Wohlstand würden so sicher folgen wie die Nacht auf den Tag folgt.

Betrachtet man das Ganze im Zusammenhang mit den Bedürfnissen einer funktionierenden Gesellschaft, kann Windenergie als der patente Blödsinn angesehen werden, was sie eindeutig ist. Falls ein Land kein konventionelles Energiesystem hat (so wie wir), würde es sich eines einrichten – klarer Fall!

Haben die Menschen diese Tatsache erst einmal kapiert, fällt der gesamte Rest des ,Falles' Windindustrie in sich zusammen.

Das Gerede über „Windparks an der richtigen Stelle“ klingt einfach nur dumm – also abseits von Wohnungen, getrennt von Vogelnestern oder Routen von Zugvögeln usw., usw.

Alle diese anderen Überlegungen – obschon legitim – verziehen sich einfach an die Peripherie und verwässern die Stärke des Hauptargumentes.

Bekommen die Menschen auch nur eine Ahnung von der Sinnlosigkeit von Wind als Energiequelle, fällt der Rest weg.

Welcher vernünftige Entscheidungsträger würde sich hinter eine Politik stellen, die etwas bevorzugt, was keinerlei ökonomische Vorteile mit sich bringt?

Daraus folgt: da die zentrale Behauptung, dass Windenergie die CO2-Emissionen im Stromsektor reduziert, komplett falsch ist, sieht die Rechtfertigung für die hunderte von Milliarden Dollar an Subventionen für die Windenergie wie reiner Wahnsinn aus, im besten Falle – oder im schlimmsten Falle wie Schiebung und Bestechung (lies ,Vetternwirtschaft').

Was die Windindustrie am meisten hasst sind Fakten.

STT [dieser Blog] listet diese Fakten auf täglicher Basis. Die oben umrissenen Fakten – und diejenigen, welche wir schon viele Male zuvor beschrieben haben – sind genau das: unbestreitbare Tatsachen.

Windenergie ist Betrug, schlicht und ergreifend.

Menschen wie Tante Emily sind Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Was Emily und ihresgleichen tun ist einfach, dass sie junge und leichtgläubige Menschen einer Gehirnwäsche unterziehen und deren Gehirne mit reiner Phantasie füllen.

Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen sagt sie in ihrem Märchen über Timmy ihren jungen Lesern nirgendwo, woher der Strom kommen soll, wenn der Wind zu wehen aufhört (Tipp für dich, Emily: es wird eine Kohle- oder Gaskraftwerk sein – oder, falls du Glück hast, ein Kernkraftwerk).

Auch hat ihre geistlose Ode an Timmy nichts zu den Bergen giftigen Abfalls zu sagen, die in China angehäuft werden, wo seltene Erden aus der Erde gebuddelt werden, die man für die Magnete in den Generatoren braucht.

Tante Emily schwadroniert über „eine genauere Darstellung der Fakten“, aber, komischerweise, findet sich kein Bisschen davon in ihrem ,mit Fakten angefüllten' Handbuch für Lehrer über die mehreren hundert Fälle, wenn Timmys Cousins routinemäßig ihre 10-Tonnen-Rotorblätter nach den vier Winden strecken oder ohne Vorwarnung in giftigen, schrecklichen Feuerbällen explodieren.

Und komischerweise findet sich im Märchen über Timmys Possen von ,Tante' Emily kein einziges Wort über die Millionen Vögel und Fledermäuse, welche zerschmettert und erschlagen werden, egal wo man diese Dinger aufstellt.

Der Fairness halber muss man jedoch sagen, dass sie zumindest die seltene Möglichkeit einräumt, dass eine eigensinnige Gans namens ,Honker' eine ,Kopfnuss' bekommt (in Emilys keimfreier Version des Abschlachtens von Flugtieren in der realen Welt wäre Honkers Begegnung mit der Windindustrie zweifellos mit einer Schmerztablette heilbar).

Propaganda ist und bleibt Propaganda, ganz egal, von wem sie kommt: grinsende Medien, geübte PR-Strategen oder krankhaft süße, künstliche ,Tanten', die die Jungen und Unschuldigen verwirren – es ist immer das Gleiche und zielt darauf ab, einer Industrie eine politische Lizenz zu verschaffen, die existiert und ausschließlich existiert auf der Grundlage massiver (und notwendigerweise endlosen) Subventionen der Steuerzahler und/oder der Stromrechnungen bezahlenden Kunden.

Aber es ist nicht Tante Emilys Schuld; sie ist lediglich ein Symptom eines Bildungssystems, in dem es nur noch darum geht, wie wir uns fühlen, und nicht mehr darum, was wir über die reale Welt wissen sollten (z. B. wie Energie erzeugt und übertragen wird); und auch nicht darum, was wir tun sollten, um Anderen ein besseres Leben zu ermöglichen (d. h. sie zuverlässig verfügbar zu machen zu einem Preis, den jedermann bezahlen kann).

Tante Emily und ihre Kumpane besetzen einen Bereich frei von Fakten und Konsequenzen, glückselig, ohne sich von solchen Fakten stören zu lassen; und sie operieren ohne die geringste Ahnung, wie Strom erzeugt und in ihre Wohnungen geliefert wird, 24 Stunden an 356 Tagen, bei Regen, Hagel oder Sonnenschein.

Die Schulen in der westlichen Welt haben schon vor langer Zeit den Begriff ,Tough Stuff' wie für Physik, Mathematik und Ökonomie aufgegeben – und Platz gemacht für gefühlsduseligen Unsinn über Selbsterkenntnis (in Australien geht es bei der jüngsten cleveren Idee darum, dass neunjährige Schulgören [goers] ihr bevorzugtes Geschlecht ,wählen' – es gibt offenbar eine ,Auswahl'-Liste, auf der viel mehr steht als die üblichen zwei).

An kindlicher Phantasie ist nichts Unrechtes. Aber in einem gewissen Stadium sollten wir alle erwachsen werden.

Es ist höchste Zeit, dass auch Tante Emily erwachsen wird.

Link: https://stopthesethings.com/2016/09/24/wind-power-cult-propagandists-continue-preying-on-school-kids/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

06 Oct 06:05

Cartographer – A real-time simultaneous localization and mapping library

06 Oct 06:01

Microsoft ditches hamburger menu in Photos app, adds new animation and more (Fast Ring)

by Daniel Rubino

Microsoft is evidently not yet done re-working the native Photos app for Windows 10 and Mobile. The app tonight is updated to version 16.1003.10012.0, which is a bump from the previous 16.912.10072.0 for Windows Insiders on the Fast Ring.

The update brings a surprising amount of changes to the UI that users have been asking for.

06 Oct 06:01

Umsatz-Delle schreckt Handel in Münchner Innenstadt auf

by Peter T. Schmidt
München - Der erfolgsverwöhnte 1-A-Standort Münchner Innenstadt schwächelt: Im August und September gingen die Umsätze von Gastronomie, Handel und Hotellerie zurück. Die Gründe sind vielfältig, die Hoffnung auf Erholung ist groß.
06 Oct 06:00

Ford: Autonomes Auto von Uber übersieht Einbahnstraße

Ein von Uber umgebautes, autonom fahrendes Auto ist in Pittsburgh fast verkehrt herum in eine Einbahnstraße abgebogen. Das Auto erkannte das Verkehrsschild offenbar nicht. Der Testfahrer verhinderte Schlimmeres. (Autonomes Fahren, Technologie)
05 Oct 16:10

Jan Böhmermann: Der größte anzunehmende Witz

by ZEIT ONLINE: Kultur - Rabea Weihser
Das Verfahren gegen Jan Böhmermann wegen Beleidigung des türkischen Staatspräsidenten wird eingestellt. Der Komödiant hat seinen Bildungsauftrag damit erfüllt.
05 Oct 15:46

Gutachten: Verbot von Adblockern verfassungsrechtlich bedenklich

Bund und Länder wollen ein gesetzliches Verbot von Adblockern prüfen. Doch das Selbstbestimmungsrecht der Nutzer und die Wettbewerbsfreiheit dürften solchen Plänen entgegenstehen. (AdBlocker, Virus)
05 Oct 14:55

Dramatically Reducing Software Vulnerabilities [pdf]

05 Oct 14:17

Windows 10: The Ultrawide Monitor Experience

by Zac Bowden

Even though most of the technology industry are pushing for 4K monitors, there's a smaller subset of people who think 4K isn't the way forward, on a monitor at least. I'm one of those people, and instead of using a 4K monitor like so many are doing or trying to do, I've gone down a different route. I'm using an ultrawide monitor, a rather new concept for PC monitors that are rocking an aspect ratio of 21:9 rather than the standard 16:9.

Movie buffs are likely to already know what that means, but for those who don't, allow me to briefly explain. The aspect ratio is basically the "shape" of your monitor. A 16:9 monitor is your standard widescreen monitor, the usual kind of monitor that you're likely using. A 16:9 monitor is usually rocking resolutions like 1366x768 or 1920x1080, but can go all the way up to 4K resolutions and beyond.

An ultrawide monitor is similar to a 16:9 monitor, except it's a lot wider, hence the 21:9 aspect ratio. This allows for much more content on the screen at one time, and usually more content compared to a 4K monitor at 16:9 as the real-estate gained on a 21:9 monitor is pretty advantageous. An "aspect ratio", by definition, is the ratio of the width to the height of an image, video or screen.

05 Oct 14:16

Zertifizierungsstellen: WoSign und StartCom verlieren Apples und Mozillas Vertrauen

WoSign und StartCom verlieren Apples und Mozillas Vertrauen

Worst Case für die chinesische Zertifizierungsstelle WoSign: Apple hat ihr und ihrem israelischen Ableger StartCom das Vertrauen entzogen. Mozilla könnte bald folgen.

05 Oct 14:16

Türkei: Türkische Regierung verweigert Gespräch mit Bundestagsabgeordneten

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Eine Delegation des Bundestages ist nicht im türkischen Außenministerium empfangen worden. Vor der Reise hatte es Streit wegen der Armien-Resolution gegeben.
05 Oct 14:15

Microsoft's third annual Connect(); developer event to be held on Nov. 16-17

by John Callaham

Microsoft has announced the dates for its third annual Connect(); developer event. It will be held on November 16-17, and its sessions will be live streamed from New York City.

05 Oct 14:15

A/B-Testing: Das sind die wichtigsten Tools für die Website-Optimierung

by Karsten Zunke

Hinweise, die Nutzer grübeln lassen, verwirrende Navigationsleisten oder ein Button an der falschen Stelle – auf einer Website kann Vieles die User Experience ruinieren und im schlimmsten Fall die Konversionsrate in den Keller schicken. A/B-Testing-Tools gehen den Ursachen auf den Grund und testen die Website-Varianten auf ihre Nutzerwirkung.

Um herauszufinden, was Konsumenten auf einer Website mögen oder was sie eher abschreckt, ist das Testen verschiedener Website-Varianten unerlässlich. A/B-Tests sind dafür das beste Mittel. Wer Conversions steigern, Leads generieren oder schlicht nur die User-Experience auf seiner Website verbessern will, kommt um die Methode nicht herum.

Für Pflege.de wurden beispielsweise Landingpages mit Hilfe von A/B-Tests optimiert. Das Portal, das Inhalte zu den Themen Wohnen und Leben im Alter bereitstellt, generiert einen Großteil seines Traffics über SEM-Landingpages. Es vermutete, dass die Navigationsleisten Besuchern keinen Mehrwert böten. Mit dem Visual Editor von Optimizely erstellte es eine alternative Variante der SEM-Landingpage ohne Top-Navigation und testete sie gegen das Original. Analytics- und Heatmap-Tools flankierten die Maßnahme. Das Ergebnis: Die Landingpage ohne Navigationsleiste brachte mehr Engagement und einen Anstieg der Leads. Die Konversionsrate stieg um zehn Prozent. Pflege.de rüstete folgerichtig die alten Landingpages um.

Lösungen und Kosten

A/B-Tests sind grundsätzlich für alle Unternehmen relevant, die online aktiv sind. Das Angebot an Tools ist entsprechend breit gefächert: Von der Einstiegsvariante bis zur Enterprise-Lösung, von Tool-Only-Lösungen bis zum Fullservice ist für nahezu jede Anforderung etwas vorhanden. Als besonders geeignet für Einsteiger preisen sich Tools wie VWO oder AB Tasty an. Sie bieten günstige Startpreise und können mit den Anforderungen mitwachsen. So startet die VWO-Lösung bei 49 US-Dollar monatlich, bei AB Tasty kostet die Einsteigerversion 29 Euro im Monat.

Die Preise der Lösungen richten sich in der Regel nach der Anzahl der monatlichen Nutzer auf den Testseiten. Hinzu kommen weitere Faktoren wie Vertragslaufzeit und eingekaufte Beratungsleistungen. Alle Anbieter staffeln daher ihre Preise. Neben Einsteiger-Varianten gibt es meist ein oder zwei Versionen für mittlere Anforderungen und schließlich die Enterprise-Lösungen. Letztere haben in der Regel kein Limit, was die Anzahl monatlicher Test-Website-Besucher betrifft, kosten aber auch schnell vierstellige Euro-Summen pro Monat. Mit Google lassen sich hingegen völlig kostenfrei A/B-Tests erstellen. Das Starter-Paket von Optimizely ist ebenfalls kostenlos.

Von Selbstbedienung bis Fullservice

Die Bandbreite an Services, die die Hersteller bieten, ist ebenfalls groß. Das beginnt beim Selfservice und geht über zusätzlich einkaufbare Beratungsleistung bis hin zum kompletten Fullservice. So haben Oracle und Adobe beispielsweise nicht nur ein Testing-Tool im Portfolio, sondern bieten für dieses auch ein Rundum-Sorglos-Paket. Der Vorteil von Fullservice liegt auf der Hand: Der Marketer muss selbst nicht mit den Lösungen arbeiten, auch die Testvarianten legt der Dienstleister an. Doch Service kostet Geld. Außerdem bauen Website-Betreiber so intern kein Wissen auf. Ein gewisses Know-how ist für die A/B-Tests wiederum nötig. Wer inhouse keine Fachleute dafür hat, muss auf Agenturen setzen oder dieses Wissen peu à peu aufbauen. Nur eines sollte man nicht tun: auf A/B-Tests verzichten.

„Auf Landingpages kann man mit Hilfe von A/B-Tests mitunter 100 Prozent mehr Conversions generieren“: Jörg Dennis Krüger, Geschäftsführer von Conversionboosting. (Foto: Jörg Dennis Krüger)
„Auf Landingpages kann man mit Hilfe von A/B-Tests mitunter 100 Prozent mehr Conversions generieren“: Jörg Dennis Krüger, Geschäftsführer von Conversionboosting. (Foto: Jörg Dennis Krüger)

„Auf Landingpages kann man mit Hilfe von A/B-Tests mitunter 100 Prozent mehr Conversions generieren“, sagt Jörg Dennis Krüger, Geschäftsführer von Conversionboosting in Ludwigshafen. Im Durchschnitt sind dem Experten zufolge 15 bis 25 Prozent Conversion-Steigerung mit Hilfe von A/B-Tests bei Landingpages üblich. Sein Unternehmen betreibt eine Wissensdatenbank für die Conversion-Optimierung und nutzt in seinen Coaching-Projekten verschiedene A/B-Testing-Tools. Insbesondere auf Landingpages sei das Potenzial groß, denn hier gebe es in der Regel mehr gestalterischen Freiraum als bei Online-Shops.

Shop-Betreiber sollten vor allem die Seiten testen, die hoch relevant für ihre Nutzer sind – beispielsweise Produktdetailseiten. „Der Prozess ist schwieriger und die Entscheidungen des Users sind komplexer. Zehn Prozent Conversion-Steigerung sind aber auch hier durchaus machbar“, so Krüger.

Wer A/B-Tests in Eigenregie durchführt, sollte unbedingt zwei Dinge beachten. Zum einen darf die Testzeit nicht zu kurz gewählt sein. Laut Krüger sollte man mindestens 14 Tage lang testen, also jeden Wochentag zweimal. Zum anderen ist eine Mindestzahl an Website-Besuchern nötig. 100 Conversions pro Testvariante innerhalb von 14 Tagen seien das Minimum, um aussagekräftige Testergebnisse zu erhalten.

Die Plattform pflege.de testete, ob das Menü hilfreich oder hinderlich war und kam zu dem Schluss: Ohne Menü stieg die Konversionsrate um zehn Prozent.
Die Plattform pflege.de testete, ob das Menü hilfreich oder hinderlich war und kam zu dem Schluss: Ohne Menü stieg die Konversionsrate um zehn Prozent.

Deutlich aufgeräumter: Im A/B-Test gewann die Landingpage-Variante ohne Header-Navigation. Das schlankere Design wurde in der Folge für die anderen Landingpages übernommen.
Deutlich aufgeräumter: Im A/B-Test gewann die Landingpage-Variante ohne Header-Navigation. Das schlankere Design wurde in der Folge für die anderen Landingpages übernommen.

Tools im Überblick

AB Tasty

AB Tasty ermöglicht alle Arten von A/B/N-, multivariate oder Split-Tests. Die Lösung besteht aus drei Modulen: Testen, Personalisieren und Kunden-Engagement. Alle drei Bausteine stehen für Webseiten, Responsive Sites und native Apps zur Verfügung. Premiumkunden erhalten ein ausführliches Training und je nach Bedarf eine strategische oder technische Beratung. Die Einsteiger-Version ist ab 29 Euro pro Monat erhältlich, die Pro-Variante mit 200.000 Unique Visitors auf den getesteten Seiten pro Monat kostet 299 Euro. Den Preis für die Enterprise-Version gibt es auf Anfrage.

Adobe Target

Adobe Target ist Teil der Adobe Marketing Cloud und eine Enterprise-Lösung. Das Tool gibt es als Self- und Full-Service-Lösung. Schritt-für-Schritt-Anleitungen vereinfachen das Einrichten von A/B-Tests. Zu den Kernfunktionalitäten gehören neben dem A/B/N- und Multivariaten-Testing ein Geotargeting, automatisierte Personalisierungen und gezielte Empfehlungen. So lassen sich auf Basis von Verlaufs- und Affinitätsdaten automatisch Inhalte und Empfehlungen bereitstellen. Auch eine Mobile-Website- und App-Optimierung ist möglich. Die Preise gibt es auf Anfrage.

Convert Experiments

Das Tool ermöglicht neben A/B-Tests auch multivariate Tests und Split-URL-Tests. Wie bei anderen Lösungen kann das Marketing die Tests mit Hilfe eines visuellen Editors und Schritt-für-Schritt-Anleitungen selbst und ohne die Unterstützung von Technik oder IT aufsetzen. Zudem lässt sich Google Analytics einfach integrieren. Damit eignet sich Convert Experiments als Erweiterung für die Content-Tests von Google Analytics. Die Basisversion startet bei 69 US-Dollar monatlich. Enterprise-Lösungen sind ab 7.999 US-Dollar im Monat zu haben.

Targeting Suite

Die Targeting Suite von eTracker ist ein Selfservice-Tool. Beratung ist aber auch möglich, etwa für die Identifikation von Schwachstellen und Optimierungspotenzialen, die Generierung von Hypothesen und Testideen oder die Konzeption des Testsetups. Das Tool liefert auch erweiterte Funktionen wie Skript-Injektion, Testanlagen via API oder eine granulare Segmentierung bis hin zu umfassenden Besucherprofilen. Optional sind multivariate Tests möglich. Die Preisspanne liegt zwischen 19 Euro pro Monat bei 5.000 Testing- und Targeting-Views bis mehr als 1.000 Euro bei mehr als fünf Millionen Test-Views.

Google Analytics

Der kostenfreie Content-Test in Google Analytics verwendet ein so genanntes A/B/N-Modell. Damit lassen sich bis zu zehn Vollversionen einer Seite testen. Die Testseiten müssen allerdings als eigenständige Seiten unter separaten URL-Adressen erreichbar sein, wobei alle Varianten die gleiche Domain enthalten müssen. Der Website-Betreiber braucht außerdem ein Google- und ein Google-Analytics-Konto. Zudem sehen Nutzer, die Google Analytics in ihrem Browser deaktiviert haben, die Testseiten nicht.

Oracle Maxymiser Plattform

Nach der Übernahme der Firma Maxymiser hat Oracle dessen Testing-Lösung in die Oracle Marketing Cloud integriert. Die heutige Plattform beinhaltet ein umfangreiches Lösungsportfolio rund um Testing, Targeting und Personalisierung. Das AB- und Multivariate-Testing sowie das Targeting und die Personalisierung gibt es als Self- und Fullservice. Durch die Integration in die Oracle Marketing Cloud können Unternehmen unter anderem testen, welcher Content und welche Angebote auf welchen Kanälen am besten ankommen. Die Preise gibt es auf Anfrage.

Optimizely A/B Testing

Optimizely Testing ist Teil der Optimizely Experience Optimization Plattform. Die Lösung unterstützt A/B-Testing, multivariates Testing und Personalisierung im Web und für Apps. Optimizely ist eine Self-Service-Lösung und eignet sich für schnell wachsende Startups ebenso wie für große Unternehmen. Die Lösung bietet unter anderem eine Besuchersegmentierung, verschiedene Targeting-Optionen und ein browserübergreifendes Testing. Das Starterpaket ist kostenlos und gilt für bis zu 50.000 Unique Visitors pro Monat. Enterprise-Lösungen werden individuell auf die Anforderungen zugeschnitten. Den Preis gibt es auf Anfrage.

Sitespect

Das Tool Sitespect ist im oberen und High-End-Business-Segment angesiedelt. Auch hier kann das Marketing A/B-Tests mit Hilfe eines visuellen Editors ohne technische Vorkenntnisse aufsetzen. Sitespect benutzt eine Reverse-Proxy-Architektur. Somit benötigt das Testing keine JavaScript-Tags. Sitespect testet neben statischem Content auch dynamische Inhalte wie Audio- oder Video-Files sowie mobilen Web- und App-Traffic. Preislich startet die Lösung bei 2.000 Euro pro Monat.

Unbounce

Unbounce ist als Plattform bekannt, mit der sich Landingpages erstellen lassen. Sie bietet aber auch ein A/B-Testing-Tool. Sie ist daher vor allem für Unternehmen interessant, die Landingpages für Online-Kampagnen generieren und testen möchten. Das A/B-Testing ist bereits in der Einsteigerversion integriert, die für 199 US-Dollar pro Monat erhältlich ist.

Das VWO-Dashboard visualisiert die Performance der verschiedenen Variablen. In diesem Fall sorgt Variation 2 für mehr Conversions als die Kontrollvariable.
Das VWO-Dashboard visualisiert die Performance der verschiedenen Variablen. In diesem Fall sorgt Variation 2 für mehr Conversions als die Kontrollvariable.

Visual Website Optimizer (VWO)

VWO ermöglicht sowohl A/B- und URL-Split-Tests als auch multivariate Tests. Obwohl es mehr als 100 Features bietet, soll sich das Tool auch für Einsteiger eignen. Es unterstützt Desktop-, Tablet- und Mobile-Websites und bietet Tools für die Analyse, Reports, das Targeting und die Personalisierung. Es enthält unter anderem eine Heatmap-Funktion, die das Klickverhalten auf einer Seite visualisiert. Ein Online-Dashboard zeigt die Performance der einzelnen Test-Varianten. Der Einstiegspreis liegt für monatlich maximal 10.000 Testsite-Besucher bei 49 US-Dollar. Enterprise-Pakete kosten ab 999 US-Dollar aufwärts.

Fazit

A/B-Tests helfen bei der Optimierung der Performance. Dabei gibt es kostenfreie Lösungen ebenso wie Enterprise-Lösungen für vierstellige Eurobeträge im Monat. Immer öfter sind A/B-Tests zudem in umfassende Marketing-Lösungen integriert. IT-Kenntnisse sind zum Aufsetzen der A/B-Tests in der Regel nicht notwendig. Für das Aufstellen von Hypothesen, die Interpretation der Ergebnisse und deren Optimierung braucht es allerdings Know-how. Unternehmen, die das richtige Tool suchen, sollten wissen, welchen Service und welche Beratung sie benötigen, wie groß der Traffic auf ihren Testseiten ist und welchen Preis sie ins Auge gefasst haben. Dann sollten sie die Lösungen, die in die engere Auswahl kommen, mehrere Tage kostenfrei testen, bevor sie sie kaufen.