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16 Oct 11:55

Die Atomkatze

by Atomhoernchen

Wie jedermann weiß, sind Katzen eng mit Radioaktivität verbunden: Im Schrödingerschen Gedankenexperiment werden sie, indem man ihr Überleben oder Sterben an das Stattfinden eines Zerfallsereignisses koppelt, zu einem großen miauenden Quantensystem, das zwischen Sein und Nichtsein schwebt, bis jemand durch Nach-der-Katze-Sehen die Gewissheit der klassischen Physik wiederherstellt.

Dies brachte zwei Philosophen auf den Gedanken, Katzen zu Dosimetern umzufunktionieren; ein Vorschlag, von dem ich übrigens zum ersten Mal in dem (mäßig kreativen) Theaterstück »Fall Out Girl« von Niklaus Helbling erfuhr. Die Idee besteht darin, Katzen genetisch so zu verändern, dass sie, wenn sie ionisierender Strahlung ausgesetzt sind, ihre Fellfarbe ändern; solcherart sollen zukünftige Generationen vor Endlagern für radioaktive Stoffe gewarnt werden. Tobias Cronert schrieb auf ScienceBlogs einen Artikel über diesen nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag; in den Kommentaren entspann sich eine lebhafte Diskussion, an der ich mich beteiligte.

Folgender Text beruht auf meinen Kommentaren zu Tobias Cronerts Artikel, wobei ich Kürzungen vorgenommen und Überleitungen hinzugefügt habe.

Wenn man zukünftige Generationen vor Atommüll schützen will, sollte man sie auch gleich vor allen anderen Gefahrstoffen schützen, die eine Industriegesellschaft so hinterlässt – eventuell mit entsprechend farbkodierten Katzen: Fell wird schwarz – Radiotoxika; Fell wird rot – Säure aus der Batterienfabrik; Fell wird blau – Cadmiumschlamm aus der Solarzellenfabrik; Fell wird ocker – Quecksilberrückstände; Fell wird türkis – hochentzündliche oder explosive Industrieabfälle; etc.

Besser als auf irgendwelche Katzendetektoren zu setzen, ist, dafür zu sorgen, dass die Menschheit sich nicht zurückentwickelt und deshalb wie ein Kleinkind vor allen Gefahren gewarnt zu werden braucht. Das bedeutet, dass sie zu höheren Energieflussdichten fortschreiten muss mittels Schnellem Brutreaktor (der einen Teil des Atommülls zu recyceln vermag) und Fusionsreaktor, sich körperlich und kognitiv durch Gentechnik und Kybernetik upgraden, Kolonien im Weltall gründen.

Unsere Nachfahren werden keine Dosimeterkatzen benötigen – zum einen, weil sie über kybernetische Sinne verfügen werden, die sie vor ionisierender Strahlung warnen; zum anderen, weil sie den Atommüll als begehrten Rohstoff nutzen werden.

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn in Diskussionen über die ferne Zukunft von Menschen in ihrer heutigen Form ausgegangen wird. (Dies trifft auch auf die meisten Science-Fiction-Filme zu: Captain Jean-Luc Picard scheint sich durch nichts von einem Menschen der Gegenwart zu unterscheiden.) Viel wahrscheinlicher ist, dass wir uns im Laufe der kommenden 10.000 Jahre zur interstellaren Superintelligenz entwickeln. Technophobie und »Nachhaltigkeitsdenken«, wie die Grünen es propagieren, werden sich langfristig nicht durchsetzen.

Dabei ist gegen Umweltschutz per se nichts einzuwenden. Gesetze zur Minderung von Schadstofffreisetzungen, Schutz von Biotopen u.ä. sind sinnvoll, und man sollte den Grünen zugestehen, dass sie Anstöße dazu gegeben haben. Es lässt sich allerdings hinterfragen, ob sie diese Anstöße nicht nachträglich konterkarieren, indem sie die flächendeckende Asphaltierung der Landschaft mit Windkraftanlagen unterstützen, gerne mal auch direkt neben dem Vogelbrutgebiet.

Doch Umweltschutz ist nicht gleich Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist ein philosophisches Konzept, das sich nach meinen Überlegungen aus der Veränderungsfeindlichkeit der deutschen Biedermeierbewegung im neunzehnten Jahrhundert herleitet. In meinem »Brief an die Nachhaltigkeit« habe ich es einer ausführlichen Kritik unterzogen.

Das Nachhaltigkeitsdenken ist in Deutschland sehr verbreitet, es gilt geradezu als »alternativlos«. Daher hat sich Deutschland vor Zeiten aus der Kerntechnikforschung verabschiedet, obwohl es früher auf dem Gebiet führend war. Hochtemperaturreaktor, Schneller Brutreaktor – dies war hierzulande alles sehr weit entwickelt, wurde aus politischen Gründen jedoch abgeschafft. So ist es nicht erstaunlich, dass kaum ein Deutscher weiß, dass die Möglichkeit, bestrahlte Brennelemente zu recyceln, schon seit den 1990ern existiert. Erforscht am Experimental Breeder Reactor II des Idaho National Laboratory. Die Technologie heißt “Integral Fast Reactor” (IFR).

Mit dem Begriff IFR kann im deutschen Sprachraum kaum jemand etwas anfangen. Am weitesten fortgeschritten auf diesem Gebiet ist momentan Russland, das ein Großkraftwerk mit Schnellen Reaktoren (BN-600 und BN-800) betreibt.

Dennoch ist die deutsche Kernforschung nicht endgültig gestorben. Vielleicht schläft sie nur? Das Berliner Institut für Festkörperkernphysik entwickelte das Konzept Dual Fluid Reaktor. Er hat ähnliche Eigenschaften wie der IFR (schnelles Neutronenspektrum, geschlossener Brennstoffkreislauf), beruht jedoch auf einer alternativen Technologie, die auf das Molten Salt Reactor Experiment des Oak Ridge National Laboratory in den 1960ern zurückgeht – ein Reaktor, dessen Brennstoff eine Flüssigkeit ist, geschmolzenes Salz, in dem Aktinide gelöst sind.

Viele wollen eine Energieversorgung aufbauen, die auf Flüssigsalzreaktoren mit Thorium beruht. Dazu gab es kürzlich einen ganz netten Film auf Arte, mit einem zeichentrickanimierten Alvin Weinberg. Der Youtube-Film “Thorium Remix” geht ins technische Detail.

Flüssiges Salz kommt auch bei der IFR-Technologie zu Einsatz — jedoch nicht im Reaktor selbst, sondern in der Aufarbeitungsanlage. Sie beruht auf einem sogenannten »Pyroprozess«, bei dem der metallische Reaktorbrennstoff in einer Salzschmelze aufgelöst und elektrolytisch in Spaltprodukte und Aktinide zerlegt wird. Heutige Reaktoren, thermische wie auch schnelle, nutzen Oxidbrennstoff, der nicht zur direkten pyrochemischen Aufarbeitung geeignet ist. Jedoch kann auch er recycelt (und damit als IFR-Brenstoff nutzbar gemacht) werden, indem man den Pyroprozessor mit einer vorgeschalteten Reduktionsstufe (zur Wandlung des Oxids in Metall) kombiniert. Eine Umstellung des BN-800 auf Metallbrennstoff wäre ebenfalls denkbar, ähnlich wie es bei dem Schnellen Reaktor Dounreay in Großbritannien einmal getestet wurde.

Mittels Pyroprozess ist eine viel sauberere Trennung von Spaltprodukten und Aktiniden möglich als durch Aufarbeitung in wässriger Lösung, wie sie für die heute üblichen Oxidbrennstoffe entwickelt wurde. Der Abfallstrom besteht nahezu ausschließlich aus Spaltprodukten, ohne Transurankomponente, die sonst die langfristige Aktivität von Atommüll dominiert. Kombiniert mit dem pyrochemischen Verfahren (oder einem anderen, das die verschiedenen Stoffgruppen präzise trennt), ermöglichen Schnelle Reaktoren somit ein Aktinidenmanagement, das heißt je nach Bauart des Kerns kann das Inventar an Transuranen (insbesondere Pu-239) erhöht, gesenkt oder konstant gehalten werden.

Pyroprozess und IFR sind definitiv großindustriefähig, elektrolytische Stofftrennung in Salzschmelze wird bereits in vielen metallverarbeitenden Betrieben mit hohem Massendurchsatz eingesetzt. Die Frage ist nicht, ob es geht, sondern wann die politische Entscheidung fällt, IFRs zu bauen. GE Hitachi haben bereits ein entsprechendes System im Angebot.

Weitere Informationen zum IFR finden sich in meinem Vortrag »Maschinen der Freiheit« und in dem Buch »Prescription for the Planet« von Tom Blees.

Natürlich bleiben auch bei dieser Technik radioaktive Stoffe übrig – die Spaltprodukte, versiegelt in Glasbarren. Die klingen in 300 Jahren auf das Level von Natururan ab, anstatt 300.000 Jahre wie bei Leichtwasserreaktorbrennstoff. Sie können zunächst während der gesamten Betriebsdauer der Anlage auf dem Kraftwerksgelände gelagert werden (pro Gigawattjahr fällt etwa das Volumen eines Aktenschranks an), danach bringt man sie in ein oberflächennahes, rückholfähiges Lager. Darin bleiben sie entweder, bis die 300 Jahre verstrichen sind, oder, was wahrscheinlicher ist, man holt sie hervor, sobald man eine Anwendung für die darin enthaltenen Stoffe gefunden hat. Das Spaltspektrum umfasst viele verschiedene Nuklide, darunter technisch nützliche.

Ein Vorteil von Atommüll im Vergleich mit chemischem Giftmüll, wie er z. B. bei der Herstellung von Computern oder Solarzellen oder auch in fossilen Kraftwerken anfällt, ist sein vergleichsweise winziges Volumen. Kernbrennstoffe haben eben eine um etwa 106 höhere Energiedichte als chemische Reaktionen, daher ist der Stoffdurchsatz auch um diesen Faktor geringer. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Toxizität im Laufe der Zeit abnimmt, während elementare Chemogifte (Blei, Cadmium, Quecksilber, u.v.a.) für immer und ewig (!) schädlich bleiben.

In meinen Texten zum IFR habe ich mich auf die Anwendung zur Erbrütung von möglichst viel frischem Plutonium konzentriert: Dies fanden in den ScienceBlogs-Kommentaren einige befremdlich – Plutonium sei doch ein grässlicher Abfall, den man schnellstmöglich unschädlich machen müsse!

Pluto/Hades war jedoch nicht nur der Gott des Totenreichs: Er stand auch für Reichtum, Fülle, Wohlstand – immerhin finden sich im »plutonischen Reich« – dem Erdinneren – wertvolle Erze, und nahrhaftes Getreide sprosst aus ihm hervor. Pluto wird daher zuweilen mit einem Füllhorn abgebildet.

Ich finde es immer wieder ulkig, dass viele Menschen das synthetische Element Plutonium als größtes Schrecknis ansehen und sich händeringend wünschen, man könne es restlos vernichten oder am besten gleich in die Sonne schießen. Historisch-psychologisch ist das verständlich: Die erste Anwendung des Stoffes war die Nagasaki-Kernbombe. Da die meisten modernen Kernwaffendesigns Pu benutzen, wird es sehr stark mit Bomben assoziiert.

Aber es ist eben nicht nur ein Kernsprengstoff, sondern auch ein wertvoller Reaktorbrennstoff. Das Letzte, was man meines Erachtens nach tun sollte, ist, unnötig Plutonium zu zerstören (weshalb ich es auch fragwürdig finde, dass die Russen den BN-800 als Brenner laufen lassen). Der Einstieg in die Isotopenwirtschaft mit IFRs ist momentan unsere beste Chance, unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern, daher der Fokus auf Plutoniumproduktion in meinen “Freiheitsmaschinen”-Artikeln. Warum will man so etwas Wertvolles kaputtmachen? Fissile Aktinide sind Supernovakraftstoffe, kein schädlicher Müll.

Nebenbei bemerkt ist Plutonium keinesfalls das giftigste Element. Das ist Radium – ein natürlich vorkommendes Metall.

»Aber Plutonium ist geeignet, um Kernbomben herzustellen!«, werden nun einige rufen. »Es birgt das Risiko der zivilisatorischen Selbstzerstörung!«

Die Fähigkeit, sich selbst zu vernichten, tritt leider zwangsläufig auf, sobald eine Zivilisation ein bestimmtes Energieflussdichtenniveau überschreitet. Das kann durch Kernwaffen geschehen, oder auch durch selbstreplizierende, aggressive Nanobots, synthetische Viren, Antimaterie- oder sogar Datenwaffen. Friedensbemühungen werden deshalb mit wachsender Energieflussdichte immer wichtiger.

Das Risiko, dass Menschen Kernwaffen einsetzen, verschwindet nicht, wenn man Plutonium oder Kernkraftwerke eliminiert. Ein Gewaltherrscher, der diese Waffen will, wird seinen eigenen, militärischen Reaktor bauen lassen, oder einfach das natürlich vorkommende U-235 verwenden, wie in der Hiroshima-Bombe.

Andererseits können fortschrittliche Kernkraftwerke dazu beitragen, Kriegsursachen zu beseitigen. Hochtemperaturreaktoren sind zur Kraftstoffsynthese geeignet – was die Abhängigkeit von Erdöl verringert –, oder sie vermögen Meerwasserentsalzungsanlagen anzutreiben, was angesichts der Möglichkeit zukünftiger Wasserkriege zum Erhalt des Friedens wichtig werden könnte.

Fernziel muss meines Erachtens nach sein, die Menschheit von einer monoplanetaren zu einer astrogenen Spezies zu machen – das heißt dauerhafte Kolonien im All zu gründen. Sobald wir nicht mehr alles auf eine einzige unsichere Karte (die Erde) setzen, sondern viele »Menschheitsableger« im Sonnensystem und darüber hinaus haben, ist die terragene Intelligenz gegen Ausrottung gefeit, das gilt sowohl für Zerstörung durch eigene Aggressivität, wie auch durch externe Einwirkungen (Asteroide, Klimaschwankungen etc.).

Und dies bedeutet zwangsläufig, dass wir in der Kerntechnik noch viel besser werden müssen, denn mit chemischen oder elektrischen Raketen kann man nun mal keine »richtige« Raumfahrt betreiben – »richtige« im Sinne von: Tausende Tonnen Nutzlast, Hunderte von Besatzungsmitgliedern, Endgeschwindigkeiten im relativistischen Bereich.

Betrachtet man die Menschheitsgeschichte als Ganzes, dann gab es immer nur eine Richtung: vorwärts!

Der Beitrag Die Atomkatze erschien zuerst auf Nuklearia.

16 Oct 11:16

Energiewende: Bund will Windkraftausbau im Norden drosseln

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Die Windparks im Norden produzieren mehr Strom, als genutzt werden kann – weil Trassen Richtung Süden fehlen. Die Regierung will deshalb den Windkraftausbau bremsen.
16 Oct 11:15

Kriege und Frieden: Neues aus dem Rechtsstaat

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen - Thomas Fischer
Statt der Fortsetzung der Serie "Strafe" folgen aus gegebenem Anlass heute nur "Neuigkeiten". Die Rechtskolumne zu Wetter und Claudia D. sowie den Herren Er. und Bö.
16 Oct 11:10

Expectations Rise for Remote Collaboration to Mirror Face-to-Face, Study Finds

The expectations employees have for the technology they use in the workplace are rising, and that rise isn’t just being driven by millennials.
16 Oct 11:10

Nuklearsicherheit: IAEA-Chef meldet AKW-Störfall durch Angriff auf IT

Befürchtet wird es seit langem: Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde hat erstmals öffentlich von einem "Cybervorfall" in einem Atomkraftwerk gesprochen. (Sicherheitslücke, Virus)
16 Oct 11:09

München: Microsoft eröffnet neue Deutschland-Zentrale

Microsoft hat den Umzug seiner 1.900 Beschäftigten zum neuen Firmensitz abgeschlossen und lädt zur Eröffnung der Deutschlandzentrale. Feste Plätze für die Arbeit gibt es dort nicht mehr. (Microsoft)
16 Oct 11:08

Source Code von mächtigem DDoS-Tool Mirai veröffentlicht

Hacker

In einem Hacker-Forum ist der Code aufgetaucht, mit dem Angreifer ein riesiges IoT-Botnet versklavt haben, um die bisher größte dokumentierte DDoS-Attacke auszuüben.

16 Oct 11:08

Kaffee per Kommandozeile: Dieser Hacker zeigt, wie’s geht

by Kim Rixecker

Ein italienischer Hacker war nicht zufrieden damit, dass er seine smarte Kaffeemaschine über eine App steuern musste. Also hat er kurzerhand ein Kommandozeilenwerkzeug dafür entwickelt.

Kommandozeile statt Smartphone-App: Hacker steuert Kaffeemaschine per Tastatur

Der italienische Sicherheitsexperte Simone Margaritelli war eigentlich ganz zufrieden mit seiner smarten Kaffeemaschine „Smarter Coffee“. Allerdings erschien es ihm unpraktisch, dass er zur Steuerung auf die Smartphone-App des Herstellers zurückgreifen musste. Immerhin sitzt Margaritelli in aller Regel an seinem Rechner, wodurch ihm der Griff zum Smartphone wie ein unnötiges Hindernis vorkam.

Da er sowieso die meiste Zeit mit dem Terminal arbeitet, wollte er auch seine Kaffeemaschine über die Kommandozeile steuern. Da die API der Kaffeemaschine nicht öffentlich ist, hat Margaritelli die dazugehörige Android-App auseinandergenommen und sich im Code umgeschaut. Nach einigen Stunden gelang es ihm das Protokoll der Maschine zu verstehen und er konnte dann sein eigenes Kommandozeilenwerkzeug für das Gerät schreiben.

„Smarter Coffee“: Kommandozeilenwerkzeug findet ihr auf Github

Wer sich dafür interessiert, wie Margaritelli bei der Entwicklung seines Kommandozeilenwerkzeugs vorgegangen ist, kann die Details in diesem Blog-Post nachlesen. Den Quellcode des Python-Tools hat er außerdem unter einer freien Lizenz auf Github veröffentlicht.

Wer will schon eine Smartphone-App nutzen, wenn die Funktion auch per Terminal verfügbar ist? (Screenshot: Simone Margaritelli)
Wer will schon eine Smartphone-App nutzen, wenn die Funktion auch per Terminal verfügbar ist? (Screenshot: Simone Margaritelli)

Wer deswegen mit dem Kauf der Kaffeemaschine „Smarter Coffee“ liebäugelt, sei aber gewarnt: Margaritelli stellte bei der Entwicklung seines Tools leider auch fest, dass der Zugriff auf die Maschine über Port 2081 ohne Anmeldung erfolgt. Jeder der Zugriff auf dasselbe Netzwerk hat, könnte also potenziell die Firmware der Maschine überschreiben und sie unbrauchbar machen.

Ebenfalls interessant: Die wirklich wichtige Kennzahl: Gehackte Kaffeemaschine misst den Kaffeeverbrauch in Echtzeit.

16 Oct 11:06

The True Costs of Driving

16 Oct 10:53

Best Cloud-Storage Services Based on Price

by Richard Devine

Cloud storage is useful and popular, but there's also a ton of options to choose from. Here's a breakdown of the best budget options.

Fortunately, most of the services we've included also have free trials, and any storage provider worth its salt is going to give you a few gigabytes of space for free anyway to try to get you to stick around.

Let's take a look at a few of the major cloud storage providers and see how pricing stacks up.

11 Oct 21:02

Registrierung von Flüchtlingen hat Schwächen

by Christine Ulrich
Der syrische Terrorverdächtige Jaber al-Bakr, der in Leipzig gefasst wurde, kam 2015 als Flüchtling in München an. Wie funktioniert eigentlich die Registrierung?
11 Oct 21:02

Azure PowerShell 3.0.0–Highlights and breaking changes

by Aaron Roney

Azure PowerShell is a set of PowerShell cmdlets which assist you in managing your assets in Azure using Azure Resource Manager (ARM) and Azure Service Management (RDFE).  Azure PowerShell 3.0.0 adds various improvements and fixes across multiple Azure resources; however, in accordance with semantic versioning, the introduction of a new major revision indicates breaking changes in a small subset of our cmdlets.  You can install the cmdlets via your favorite installation path indicated in the Azure PowerShell 3.0.0 release notes.

Resource improvements

ApiManagement

  • Enable support of Importing and Exporting SOAP based APIs (Wsdl Format)

    • Import-AzureRmApiManagementApi
    • Export-AzureRmApiManagementApi
  • Deprecated cmdlet Set-AzureRmApiManagementVirtualNetworks. In place, place used cmdlet Update-AzureRmApiManagementDeployment
  • Enabled support for ARM based VNETs for configuration Vpn via cmdlet Update-AzureRmApiManagementDeployment
  • Introduced support for VpnType (None, External, Internal) to differentiate ApiManagement workloads for Internet and Intranet
  • Fixed PowerShell issues

Batch

  • Added new cmdlet for reactivating tasks

    • Enable-AzureBatchTask
  • Added new parameter for application packages on job manager tasks and cloud tasks
    • New-AzureBatchTask -ApplicationPackageReferences
  • Added new parameters for job auto termination
    • New-AzureBatchJob -OnAllTasksComplete -OnTaskFailure
    • New-AzureBatchJob -ExitConditions

ExpressRoute

  • Added new parameter service key in return object when provider list all cross connection

    • Get-AzureCrossConnectionCommand

MachineLearning

  • Get-AzureRmMlWebService supports paginated response
  • Remind user Get-AzureRmMlWebService "Name" parameter needs to work with "ResourceGroupName" parameter

Network

  • Added new cmdlet to get application gateway backend health

    • Get-AzureRmApplicationGatewayBackendHealth
  • Added support for creating UltraPerformance sku
    • New-AzureRmVirtualNetworkGateway -GatewaySku
    • New-AzureVirtualNetworkGateway -GatewaySku

RemoteApp

  • Added cmdlets to enable User Disk and Gold Image Migration feature

    • Export-AzureRemoteAppUserDisk
    • Export-AzureRemoteAppTemplateImage

SiteRecovery

  • New cmdlets have been added to support one to one mapping with service objects.

    • Get-AzureRmSiteRecoveryFabric
    • Get-AzureRmSiteRecoveryProtectableItem
    • Get-AzureRmSiteRecoveryProtectionContainerMapping
    • Get-AzureRmSiteRecoveryRecoveryPoin
    • Get-AzureRmSiteRecoveryReplicationProtectedItem
    • Get-AzureRmSiteRecoveryServicesProvider
    • New-AzureRmSiteRecoveryFabri
    • New-AzureRmSiteRecoveryProtectionContainerMapping
    • New-AzureRmSiteRecoveryReplicationProtectedItem
    • Remove-AzureRmSiteRecoveryFabric
    • Remove-AzureRmSiteRecoveryProtectionContainerMapping
    • Remove-AzureRmSiteRecoveryReplicationProtectedItem
    • Remove-AzureRmSiteRecoveryServicesProvider
    • Set-AzureRmSiteRecoveryReplicationProtectedItem
    • Start-AzureRmSiteRecoveryApplyRecoveryPoint
    • Update-AzureRmSiteRecoveryServicesProvider
  • Following cmdlets have been modified for to support one to one mapping with service objects.
    • Edit-AzureRmSiteRecoveryRecoveryPlan
    • Get-AzureRmSiteRecoveryNetwork
    • Get-AzureRmSiteRecoveryNetworkMapping
    • Get-AzureRmSiteRecoveryProtectionContainer
    • Get-AzureRmSiteRecoveryStorageClassification
    • Get-AzureRmSiteRecoveryStorageClassificationMapping
    • Start-AzureRmSiteRecoveryCommitFailoverJob
    • Start-AzureRmSiteRecoveryPlannedFailoverJob
    • Start-AzureRmSiteRecoveryTestFailoverJob
    • Start-AzureRmSiteRecoveryUnplannedFailoverJob
    • Update-AzureRmSiteRecoveryProtectionDirection
    • Update-AzureRmSiteRecoveryRecoveryPlan
  • HUB support added to Set-AzureRmSiteRecoveryReplicationProtectedItem.
  • Deprecation warning introduced for cmlets/parameter-sets which does not comply to SiteRecovery service object model.

Breaking changes

Data Lake Store

The following cmdlets were affected this release (PR 2965):

Get-AzureRmDataLakeStoreItemAcl (Get-AdlStoreItemAcl)

  • This cmdlet was removed and replaced with Get-AzureRmDataLakeStoreItemAclEntry (Get-AdlStoreItemAclEntry).
  • The old cmdlet returned a complex object representing the access control list (ACL). The new cmdlet returns a simple list of entries in the chosen path's ACL.
# Old
Get-AdlStoreItemAcl -Account myadlsaccount -Path /foo

# New
Get-AdlStoreItemAclEntry -Account myadlsaccount -Path /foo

Get-AzureRmDataLakeStoreItemAclEntry (Get-AdlStoreItemAclEntry)

  • This cmdlet replaces the old cmdlet Get-AzureRmDataLakeStoreItemAcl (Get-AdlStoreItemAcl).
  • This new cmdlet returns a simple list of entries in the chosen path's ACL, with type DataLakeStoreItemAce[].
  • The output of this cmdlet can be passed in to the -Acl parameter of the following cmdlets:
    • Remove-AzureRmDataLakeStoreItemAcl
    • Set-AzureRmDataLakeStoreItemAcl
    • Set-AzureRmDataLakeStoreItemAclEntry
# Old
Get-AdlStoreItemAcl -Account myadlsaccount -Path /foo

# New
Get-AdlStoreItemAclEntry -Account myadlsaccount -Path /foo

Remove-AzureRmDataLakeStoreItemAcl (Remove-AdlStoreItemAcl), Set-AzureRmDataLakeStoreItemAcl (Set-AdlStoreItemAcl), Set-AzureRmDataLakeStoreItemAclEntry (Set-AdlStoreItemAclEntry)

  • These cmdlets now accept DataLakeStoreItemAce[] for the -Acl parameter.
  • DataLakeStoreItemAce[] is returned by Get-AzureRmDataLakeStoreItemAclEntry (Get-AdlStoreItemAclEntry).
# Old
$acl = Get-AdlStoreItemAcl -Account myadlsaccount -Path /foo
Set-AdlStoreItemAcl -Account myadlsaccount -Path /foo -Acl $acl

# New
$aclEntries = Get-AdlStoreItemAclEntry -Account myadlsaccount -Path /foo
Set-AdlStoreItemAcl -Account myadlsaccount -Path /foo -Acl $aclEntries

ApiManagement

The following cmdlets were affected this release (PR 2971):

New-AzureRmApiManagementVirtualNetwork

  • The required parameters to reference a virtual network changed from requiring SubnetName and VnetId to SubnetResourceId in format/subscriptions/{subscriptionId}/resourceGroups/{resourceGroupName}/providers/Microsoft.ClassicNetwork/virtualNetworks/{virtualNetworkName}/subnets/{subnetName}
# Old
$virtualNetwork = New-AzureRmApiManagementVirtualNetwork -Location <String> -SubnetName <String> -VnetId <Guid>

# New
$virtualNetwork = New-AzureRmApiManagementVirtualNetwork -Location <String> -SubnetResourceId <String>

Deprecating Cmdlet Set-AzureRmApiManagementVirtualNetworks

  • The Cmdlet is getting deprecated as there was more than one way to Set Virtual Network associated to ApiManagement deployment.
# Old
$networksList = @()
$networksList += New-AzureRmApiManagementVirtualNetwork -Location $vnetLocation -VnetId $vnetId -SubnetName $subnetName
Set-AzureRmApiManagementVirtualNetworks -ResourceGroupName "ContosoGroup" -Name "ContosoApi" -VirtualNetworks $networksList

# New
$masterRegionVirtualNetwork = New-AzureRmApiManagementVirtualNetwork -Location <String> -SubnetResourceId <String>
Update-AzureRmApiManagementDeployment -ResourceGroupName "ContosoGroup" -Name "ContosoApi" -VirtualNetwork $masterRegionVirtualNetwork

Network

The following cmdlets were affected this release (PR 2982):

New-AzureRmVirtualNetworkGateway

  • Description of what has changed :- Bool parameter:-ActiveActive is removed and SwitchParameter:-EnableActiveActiveFeature is added for enabling Active-Active feature on newly creating virtual network gateway.
# Old 
# Sample of how the cmdlet was previously called
New-AzureRmVirtualNetworkGateway -ResourceGroupName $rgname -name $rname -Location $location -IpConfigurations $vnetIpConfig1,$vnetIpConfig2 -GatewayType Vpn -VpnType RouteBased -EnableBgp $false -GatewaySku HighPerformance -ActiveActive $true

# New
# Sample of how the cmdlet should now be called
New-AzureRmVirtualNetworkGateway -ResourceGroupName $rgname -name $rname -Location $location -IpConfigurations $vnetIpConfig1,$vnetIpConfig2 -GatewayType Vpn -VpnType RouteBased -EnableBgp $false -GatewaySku HighPerformance -EnableActiveActiveFeature

Set-AzureRmVirtualNetworkGateway

  • Description of what has changed :- Bool parameter:-ActiveActive is removed and 2 SwitchParameters:-EnableActiveActiveFeature / DisableActiveActiveFeature are added for enabling and disabling Active-Active feature on virtual network gateway.
# Old
# Sample of how the cmdlet was previously called
Set-AzureRmVirtualNetworkGateway -VirtualNetworkGateway $gw -ActiveActive $true
Set-AzureRmVirtualNetworkGateway -VirtualNetworkGateway $gw -ActiveActive $false  

# New
# Sample of how the cmdlet should now be called
Set-AzureRmVirtualNetworkGateway -VirtualNetworkGateway $gw -EnableActiveActiveFeature
Set-AzureRmVirtualNetworkGateway -VirtualNetworkGateway $gw -DisableActiveActiveFeature
11 Oct 21:01

Keeping up with Azure Government: September highlights

by Lily Kim

I’m super excited to recap an exciting month of service launches and releases. This has been an extra busy month for us where we landed critical and key features that you all have been waiting for. We believe these updates provide a richer, more robust customer experience and are excited to bring these additional awesome products to the US Government market including: SQL v12, Redis Cache, Virtual Machine Scale Sets, Service Fabric, Storage Service Encryption, Web Apps.

Specifically, major updates to the platform include:

  • Enhancements to Azure Government Resource Management (ARM), making it much easier to setup and configure your virtual machines and other services
  • SQL v12, allowing users to focus on rapid app development and get rid of your need to worry about managing the VMs and infrastructure that support your SQL databases
  • Storage Service Encryption encrypts your data at rest to meet government security and compliance requirements
  • Bringing F-Series VMs to USGov Iowa

Other highlights from this month include:

To stay up to date on all things Azure Government, be sure to subscribe to our RSS feed and to receive emails by clicking “Subscribe by Email!” on the Azure Government Blog. To experience the power of Azure Government for your organization, sign up for an Azure Government Trial.

11 Oct 19:39

S-Bahn: Ringkonzept für München vorgestellt

by Johannes Welte
München - Der öffentliche Nahverkehr in München platzt aus allen Nähten. An der zweiten Stammstrecke wird bereits gebaut, nun wurde ein Ringkonzept vorgestellt.
11 Oct 18:40

Sunnybag: Die Powerbank, die niemals leer geht

by Lisa Hegemann

Mit Solarpaneelen löst Sunnybag ein Problem vieler Smartphone-Nutzer: Die Produkte des Startups laden das Handy unterwegs auf. Damit überzeugte es auch in der „Höhle der Löwen“ – vor den Kulissen.

Als Stefan Ponsold sein Startup Sunnybag gründete, da glaubten nicht alle an seine Idee. Der Österreicher hat eine Tasche mit integrierten Solarpaneelen entwickelt, die die Sonnenenergie in einem Akku speichern. Dieser kann dank USB-Anschluss alle möglichen Geräte aufladen. Sonnenstrom für unterwegs, sozusagen.

Doch der ökologischen Powerbank sagten einige ein baldiges Ende voraus. Denn 2010, bei der Gründung, hatte man noch eine andere Vorstellung von einem Akku. „Viele gingen davon aus, dass es in fünf Jahren Akkus mit Brennstoffzelle gibt und die Smartphones genauso wie die alten Nokia-Handys nur einmal die Woche aufgeladen werden müssen“, sagt Ponsold.

Wie wir heute wissen, sollte das ein Trugschluss sein. Weil Smartphones viel mehr Daten als frühere Handys fressen und weil wir sie viel häufiger nutzen, zählt der ständig leere Akku zu einem durchgängigen Problem digitaler Dauernutzer. Powerbanks, also Ladegeräte für unterwegs, helfen da nur bedingt: Der Nutzer muss sie erst aufladen und dann auch noch daran denken, sie mitzunehmen.

Das Startup von Stefan Ponsold will eine Lösung für all diese Probleme bieten: Bei Sunnybag ist der Akku in die Tasche integriert. Fällt Sonne auf die Solarpaneele, lädt sich das Gadget automatisch auf. Suche nach einer Steckdose? Unnötig. Seine Idee verkauft sich so gut, dass Ponsold mittlerweile nicht nur Taschen und Rucksäcke mit den Solarpaneelen anbietet. Er hat auch eine Art Tablet entwickelt, das als Akku taugt – das Powertab.

Sunnybag: Immer voller Akku – dank Sonne

Wie schnell ein Smartphone auflädt, hängt vom Wetter ab. Bei voller Sonneneinstrahlung dauert es nach Angaben von Ponsold zwei Stunden. Ist es bewölkt, können es auch schon mal drei Stunden werden. Bei dem Powertab können es auch drei bis sechs Stunden sein – dann ließen sich aber auch zwei bis drei Smartphones damit aufladen, so Ponsold. Wer die Tasche mit ins Büro nimmt, sollte sie ans Fenster stellen, damit der Akku auflädt. Sonst dürfe man sich nicht wundern, wenn der Akku nicht funktioniere. „Wir sind gute Techniker, keine Zauberkünstler“, sagt der Gründer.

Schon früh merkte Ponsold, dass er mit seiner Idee einen Nerv getroffen hatte. Zwei Monate nach der Gründung erhielt er einen Auftrag von Ärzte ohne Grenzen. Die Organisation orderte Produkte im Wert von 25.000 Euro. Bei einem Einsatz im Südsudan lud sie damit ihre medizinischen Geräte. Auch im Freundeskreis sprach sich die Idee schnell herum. Die erste Tasche habe er selbst genäht, berichtet Ponsold. Immer wieder sprachen ihn Leute darauf an. „Da habe ich gesehen, dass man damit Geld verdienen kann“, sagt Ponsold im Gespräch mit t3n.de.

 „Wir sind sicher kein Hockeystick-Startup.“ 

Die Zahlen scheinen dies zu belegen: 2015 hat er nach eigener Aussage 555.000 Euro mit seinem Startup umgesetzt. Am Ende stand unter dem Strich ein leichter Verlust von 20.000 Euro. In diesem Jahr plant er mit einem leichten Gewinn. Das Wachstum sei nicht exponentiell, aber kontinuierlich: „Wir sind sicher kein Hockeystick-Startup“, sagt Ponsold. Aber die Wachstumsrate habe seit der Gründung jährlich zwischen 35 und 60 Prozent gelegen.

Besonders gut verkauft sich nach Angaben von Sunnybag die Powerbank. Bei Outdoor-Sportlern hat sich zudem das Produkt Leaf, das als wetterfest gilt, herumgesprochen. „Wir haben nicht einmal Werbung dafür gemacht“, sagt der Sunnybag-Gründer. Derzeit sammelt er auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter Geld für ein noch leistungsfähigeres Leaf-Produkt. Sunnybag verkauft seine Produkte sowohl über einen eigenen Onlineshop als auch über Plattformen wie Amazon.

Allerdings ist Ponsold mit seiner Idee nicht allein. Auch Dutzende anderer Unternehmen bieten Taschen mit integriertem Solarakku an. Dazu zählen beispielsweise die US-amerikanischen Firmen Voltaic, Goplug, Enerplex oder Sunlabz. Sie konzentrieren sich auf ein ähnliches Geschäftsmodell.

Sunnybag-Gründer Stefan Ponsold (links) und Philip Slapar stellen ihre Solartaschen in der „Höhle der Löwen“ vor. (Foto: Vox / Bernd-Michael Maurer)
Sunnybag-Gründer Stefan Ponsold (links) und Philip Slapar stellen ihre Solartaschen in der „Höhle der Löwen“ vor. (Foto: Vox / Bernd-Michael Maurer)

Um sich von der Konkurrenz abzusetzen, will Stefan Ponsold mit der Leistung überzeugen. Er vergleicht seine Vision mit der des Uhrenherstellers Omega. Der habe sich klar positioniert als der Produzent mit dem präzisesten Chronographen, also der genausten Stoppuhr-Funktion. „Genauso wie für Chronographen die Präzision am wichtigsten ist, ist es bei Solarsystemen die Effizienz“, sagt er. Darauf setze er mit Sunnybag.

Sein Ziel will er mit hochwertigen Produkten erreichen. Deswegen setzt er beispielsweise auf dasselbe Modell von Solarpaneelen, mit der auch der Solarflieger „Solar Impulse 2“ ausgestattet war, der kürzlich die Erde umrundete. Auch bei den USB-Anschlüssen hat er sich informiert: Dort nimmt er die mit dem geringsten Widerstand. Sonst, so seine Rechnung, würde man die Energie, die man vorher eingespart habe, beim Aufladen wieder verlieren. „Man kann immer noch ein paar Prozent rausholen“, sagt Ponsold.

Vertriebspartnerschaft statt Investment

Künftig will er nicht nur Gadgets für Smartphones bauen, sondern auch bei Wearables und anderen Geräten ansetzen. Er nennt das Beispiel von Drohnen: Mit einem Solarpanel könne man möglicherweise 20 Prozent mehr Flugzeit herausholen, schätzt der Sunnybag-Gründer. Auch eine Smartwatch ließe sich autark betreiben. Er tüftelt bereits mit einigen Herstellern an neuen Lösungen.

Um sich Geld und Expertise für den künftigen Weg von Sunnybag zu holen, ist der Gründer am Dienstagabend in der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ aufgetreten. Für zehn Prozent der Firmenanteile verlangte er 200.000 Euro. Am Ende erhielt er ein Angebot von Einzelhandelsexperte Ralf Dümmel: 200.000 Euro für zehn Prozent. Ponsold stimmte zu. Doch auch wenn der Deal vor den Fernsehkameras abgeschlossen wurde: Hinter den Kulissen steht er noch nicht. „Wir haben uns auf eine Vertriebspartnerschaft mit DS Produkte geeinigt“, sagt Ponsold.

Dass der Deal noch offen ist, liegt auch an Sunnybag. Wäre man den Deal eingegangen, so hätte man sich monatelang mit Verhandlungen herumschlagen müssen, sagt der Gründer. Das Startup habe sich aber lieber auf die Vorbereitung für die Ausstrahlung der Sendung konzentrieren wollen. Die Produktion einer Sunnybag dauert mehrere Monaten. Nach der Ausstrahlung wolle man weiterverhandeln, sagt Ponsold. Er sei aber auch anderen Investoren gegenüber nicht abgeneigt.

In der Sendung hatte der Unternehmer Jochen Schweizer die Bewertung als angemessen eingeschätzt. Ponsold selbst versuchte, mit Ralf Dümmel zu verhandeln. Er scheiterte aber damit, den Investor von 15 Prozent der Anteile für 200.000 Euro zu überzeugen. Rückblickend sagt der Gründer, dass die Situation schon hart gewesen sei. Er schätze die Bewertung, die er in der Sendung aufgerufen habe, als „fair“ ein.

Mehr über die Startups aus der dritten „Höhle der Löwen“-Staffel findet ihr auch unter den folgenden Links:

Ankerkraut: Dieses Hamburger Ehepaar verdient Millionen mit Gewürzen

Kale and me: Der Saftladen von der Elbe

Towell: Die Erfolgsgeschichte hinter dem Wunderhandtuch aus Hamburg

Sugarshape: Wie zwei Gründerinnen den BH-Markt aufmischen

Gloryfy: „Die Höhle der Löwen ist ein Klacks im Vergleich zur realen Welt“ 

 

11 Oct 18:25

Microsoft Common Controls Hub provides uncommon convenience

by Alice Rison

MS Trust Center ComplianceIn an effort to push the envelope for providing our customers transparency and a top grade compliance experience, I’d like to to announce a compliance tool newly available through the Microsoft Trust Center for Azure; the Common Controls Hub powered by Unified Compliance. This customized Microsoft portal lets you compare control frameworks across a number of compliance mandates and privacy regimes including ISO 27001, SOC 1 and 2, PCI, FedRAMP, EU Model Clauses, hundreds of geographic-specific requirements, and many others.

We’ve arranged for any Microsoft customer (Azure, Office 365, CRM, or others) to create a free account to access a Microsoft-curated library of complete standards guidance. You’ll see control descriptions and objectives, have the ability to map requirements from one framework to another, and gain a deeper understanding of any gaps in your own compliance activities.

Best of all, these frameworks are maintained for you! Researchers are constantly revising the source data based on updates to the standards, and Common Controls Hubensuring default mappings stay relevant. You can build a custom controls list to help guide your own security and audit efforts, and once you have narrowed down the set of controls that are applicable to your environment, you can track your status against them.

The Microsoft Common Controls Hub is another step in providing the cloud industry’s highest levels of transparency and compliance with international standards. In addition to assessments and attestations against more than 45 different certifications, laws, and regulations, Azure remains committed to enabling our customers to achieve compliance with their own industries’ mandates and regional requirements.

11 Oct 18:25

Verteidigungsministerium: Mehr Transparenz oder doch Maulkorb?

by ZEIT ONLINE: Deutschland - Michael Schmidt
Das Verteidigungsministerium plant einen Verhaltenskodex für Mitarbeiter. Abgeordnete sind empört, sie sehen schon jetzt eine Angstkultur im Haus Ursula von der Leyens.
11 Oct 18:25

Terabytes drahtlos: THz-Antennen lassen sich erstmals elektronisch steuern

Ein Fortschritt bei der Antennentechnik ermöglicht Anwendungen wie drahtlose TBit/s-Vernetzungen im Rechenzentren oder die Verbindung von Basisstationen im Backhaul des Mobilfunks. (Wissenschaft, Mobilfunk)
11 Oct 18:24

Krankenkassen: Wettbewerb mit falschen Kranken

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Bastian Brauns
Es ist ein System, an dem Ärzte wie Krankenkassen verdienen: Je schlimmer die Diagnose ausfällt, desto lukrativer ist es. So werden wir kränker gerechnet als wir sind.
11 Oct 18:22

The state of the modern meeting

by Office Team

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Love them or hate them, meetings are here to stay. As a communication tool, meetings provide team insights, real-time bonding and constructive conversation. But sometimes, meetings can become unproductive. In fact, the U.S. Bureau of Labor estimates that businesses lose $37 billion in unnecessary meetings every year. Because 37 percent of employee time is spent in meetings nowadays, it’s worth considering how we meet in order to inform our growing management styles and business strategies.

The modern meeting satisfaction factor

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When considering your business strategy, you should recognize both the hard and soft costs of meetings, whether digital or physical. Balancing the benefits of each will result in an integrated approach to new technology and traditional business practices.

As technology has advanced, so has the pace of the modern workplace. In an organization where every minute counts, using services like audio- or video-conferencing reduces your employees’ need for time management. With audio-conferencing, employees and stakeholders alike can simply join the conversation, offer input and resume their workday, without ever leaving their office. With video-conferencing, you no longer need to gather your remote employees; screens enable you to converse personally with multiple employees across time zones. In addition to unifying your teams, these resources may also replace business travel, which eliminates unnecessary expenses.

Of course, face-to-face-meetings still offer a human element, something unavailable through virtual interfaces. When interacting with a new client, meeting in person can build rapport and establish a foundation for an enduring professional relationship. And despite negative press about meetings, 92 percent of meeting attendees value meetings as providing an opportunity to contribute, suggesting that successful meetings may be a contributing factor to employee job-satisfaction. And greater employee satisfaction means reduced turnover.

According to Verizon’s survey, over 90 percent of meeting-goers admitted to daydreaming, missing entire meetings, or parts of meetings, while 70 percent said they have brought other work to meetings. It’s obvious the meeting as we know it needs a change. Imagine the new productivity we could unearth if we redefined the concept of the meeting as a whole.

Changing definitions of the modern meeting

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Situated within new technology, employment trends and economic shifts, meetings today are ever-evolving. A recent study by BlueJeans found that 25 percent of meetings have at least one mobile video participant on the call. This increase in mobile video could be attributed to the rise of part-time or freelance workers. In the past few years, these contract workers comprised an estimated 40.4 percent of the modern workforce.

The key takeaway? That for businesses and their employees to enjoy future success, meetings today must be integrated with both digital and physical technology.

But what would this look like? Where is the ideal meeting place, whether physical or digital? The answer is not always the same for every business, but some innovations have been crafted for increasing productivity across organizations.

  • Advancements in physical technology will provide A.V. service based on device type, whether calls are wired or wireless, inside or outside corporate networks. Ideally, these improvements will provide a high-quality meeting experience for remote attendees and in-house employees alike.
  • Some organizations have adopted new methods, such as digital whiteboarding, to ensure that these advancements deliver. Innovative team collaboration solutions like multi-touch displays, responsive pen and inking experiences, and built-in video conferencing will enhance the state of the modern meeting.

As it stands today, 28 percent of managers believe meetings to be a waste of time. But, when used effectively, meetings provide more than just a framework for honing your business strategy; they create opportunities for connection, innovation and synergy between your team. No matter the role in your organization—whether employee, executive or freelance—all can benefit from a holistic approach to a high-quality meeting experience.

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11 Oct 13:07

So sieht das perfekte Anschreiben aus

by Daniel Hüfner

Ein glänzendes Arbeitszeugnis, ein lückenloser Lebenslauf – schön und gut. Aber wie sieht eigentlich das perfekte Anschreiben aus?

Was du über das Anschreiben wissen musst

Auch wenn die schriftliche Bewerbung per Post durch zunehmende E-Mail-Aufforderungen oder unternehmenseigene Karriereportale an Relevanz verliert: Das Anschreiben gehört neben dem Lebenslauf auch weiterhin zu den wichtigsten Elementen einer Bewerbung. Es drückt deine Motivation aus, eine vakante Stelle zu übernehmen. Statt stumpf die einzelnen Stationen im Lebenslauf herunterzubeten, ist hier dein Überzeugungsgeschick gefragt – auf ein bis maximal zwei DIN-A4-Seiten gilt es klar zu machen, warum gerade du die perfekte Person für den Job bist. Die wichtigsten Tipps in der Übersicht.

Verwende eine gut lesbare Schriftart

Schriftarten im Anschreiben: Garamond ist eine schöne Alternative zu Times New Roman. (Screenshot: t3n)
Schriftarten im Anschreiben: Garamond ist eine schöne Alternative zu Times New Roman. (Screenshot: t3n)

Eignen sich Times New Roman oder Helvetica für das Anschreiben in der Bewerbung? Der Auswahl der Schriftart sollte Beachtung geschenkt werden. Denn sie muss für den Personaler gut lesbar sein und ausreichend hohe Kontraste gewährleisten.

Zwar ist Times New Roman die mit Abstand beliebteste Schriftart unter Bewerbern. Ein optischer Hingucker ist sie aus genau diesem Grund aber schon lange nicht mehr. Schöne Alternativen sind Garamond, Helvetica oder Cambria. Nicht empfehlen können wir dagegen die Nutzung von Courier oder Comic Sans. Sie replizieren lediglich die Schriftart einer Schreibmaschine beziehungsweise die Sprechblasen in einem Comic. Vielleicht ist das witzig und verspielt, in jedem Fall aber hat es nichts in einer ernst gemeinten Bewerbung verloren.

Schon der Briefkopf kann entscheiden

Der Briefkopf im Anschreiben sollte auch optisch ansprechend gestaltet sein. (Foto: Shutterstock)
Der Briefkopf im Anschreiben sollte auch optisch ansprechend gestaltet sein. (Foto: Shutterstock)

Das Anschreiben beginnt nicht erst bei „Sehr geehrter Herr Müller,…“. Schon der Briefkopf am oberen Ende der DIN-A4-Seite vermittelt einen Eindruck vom Bewerber. Neben einer ansprechenden Gestaltung (bestenfalls passend zum Corporate Design des Unternehmens) müssen die Angaben natürlich vor allem inhaltlich stimmen. Ist die Anschrift des Unternehmens korrekt? Wurde ein direkter Ansprechpartner aufgeführt? Ans Datum und die Absenderdaten gedacht?

An welche Stelle in welchen Abständen die Informationen gesetzt werden müssen, hat das Karriereportal Jobware zusammengefasst:

  • Der Absender wird im Anschreiben als erstes aufgeführt. Mit ihm beginnt der Briefkopf auf einer Höhe von 1,69 Zentimeter zum Blattrand. Der Abstand zum rechten Blattrand darf nach DIN 5008 nicht weniger als 10,97 Zentimeter betragen.
  • Der Empfänger wird mit 9 Zeilen Abstand zum oberen Blattrand im Bewerbungsschreiben aufgeführt. Auch hier gilt ein Abstand von 9 Zentimeter zum rechten Blattrand.
  • Das Datum wird mit einem Abstand von 17,64 Zentimeter zum linken und mit 0,81 Zentimeter zum rechten Blattrand sowie einem Versatz von 21 Zeilen zum oberen Blattrand eingefügt.

Die Betreffzeile: Sagen was ist

Ja, auch beim Anschreiben gibt es sie: die Betreffzeile. Sie steht gefettet oberhalb der persönlichen Anrede und sollte wie bei einer E-Mail kurz und aussagekräftig formuliert sein. Doch Vorsicht: Sätze wie „Bewerbung um einen Ausbildungsplatz“ oder „Bewerbung um eine Stelle als freier Mitarbeiter“ erwecken bei Personalern oft den Eindruck der Desinformation.

Stattdessen solltest du direkt Bezug auf das Unternehmen und vor allem die konkret ausgeschriebene (bei Initiativbewerbungen: gewünschte) Stelle nehmen. Beispiel: „Bewerbung bei der Max Mustermann AG als Digital Marketing Manager“. Wer sich darüber hinaus auf eine in Online- oder Printmedien gefundene Stellenanzeige beziehen will, kann dies mit einer zusätzlichen Bezugszeile kenntlich machen.

Beginne mit einem furiosen ersten Satz

Um das Anschreiben anspruchsvoll zu formulieren, können sich Bewerber auch am journalistischen Handwerkszeug bedienen. Schon Wolf Schneider, Journalist und einer der profiliertesten deutschen Sprachkritiker, sagte: „Ohne Köder widerfährt unserem Text das leider allzu Wahrscheinliche: Gelesen wird er nicht.“

Also: Statt den Personaler mit ausgelutschten Floskeln wie „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige im Wittlager Kreisblatt gelesen“ oder „Hiermit bewerbe ich mich um eine Stelle als Schlafforscher“ zu torpedieren, solltest du lieber direkt mit der Tür ins Haus fallen: Mach sofort deutlich, dass du dich über das Unternehmen informiert hast und überzeugt bist, genau auf diese eine Stelle zu passen!

Ein tolles Beispiel lieferte Nora Feist von der PR-Agentur Mashup Communications auf ihrem Blog: Auf eine Stellenanzeige antwortete eine Bewerberin im ersten Satz des Anschreibens so: „Facebook-Junkie? Head of Headlines? Social-Media-Addict? Bingo! Begeisterungsfähig und neugierig wie ich bin, fühle ich mich vom innovativen und wegweisenden Profil von Mashup magisch angezogen und bin hochmotiviert ein Teil Ihres Teams zu werden.“ Any questions?

Wende das „Ich-Sie-Wir“-Prinzip an

Bei der Formulierung des Anschreibens empfiehlt sich das „Ich-Sie-Wir“-Prinzip. (Foto: Shutterstock)
Bei der Formulierung des Anschreibens empfiehlt sich das „Ich-Sie-Wir“-Prinzip. (Foto: Shutterstock)

Ist der erste Satz gemeistert, geht es ans Eingemachte: den inhaltlichen Teil des Anschreibens. Bewerbungscoach Jürgen Hesse rät im Gespräch mit dem Karriereportal Unicum dazu, das sogenannte „Ich-Sie-Wir“-Prinzip anzuwenden, also den Text des Anschreibens in drei Abschnitte zu gliedern.

  • Ich: Hier fasst der Bewerber zusammen, wer er ist, welche Interessen er hat, woher er kommt, was er bietet und vor allem, über welche Stärken er passend zur vakanten Stelle verfügt.
  • Sie: In diesem Abschnitt wendet sich der Bewerber dem Personaler zu und macht zum Beispiel deutlich, aus welchen Gründen das Unternehmen perfekt zum Bewerber passt.
  • Wir: Anschließend werden die vorherigen Abschnitte logisch zusammengeführt. Dies gelingt am besten, indem der Bewerber dem Unternehmen stichhaltig aufzeigt, wie das Unternehmen von einer gemeinsamen Zusammenarbeit mit dem Bewerber profitiert und wo es Entwicklungspotenziale gibt. Die Fähigkeiten, die im Unternehmen eingebracht werden sollen, sollten konkret formuliert sein und zur Stelle passen.

Nutze die Magie von Cliffhangern

Cliffhanger kennen wir normalerweise aus Kriminalromanen: Mit ein oder zwei kurzen, aber knackigen Sätzen wecken wir die Neugier beim Leser und nötigen ihn quasi dazu, umzublättern. Doch was hat der Unfug bitte in einer Bewerbung verloren? Immerhin wird uns immer wieder vorgebetet, uns an formale Standards und eine für jeden verständliche, sachlich korrekte Schreibweise halten zu müssen. Dabei lassen sich Personaler mit einem Cliffhanger garantiert verblüffen.

So kann es funktionieren: „Sie möchten lesen, wie ich mein China-Projekt in einer kritischen Phase doch noch zum Erfolg gelenkt habe? In meiner anhängenden Projektliste erfahren Sie mehr.“ Der Clou: Vor allem im Anschreiben, wo auf wenig Platz möglichst viele Informationen untergebracht werden müssen, kann das Gold wert sein. Zudem stärkst du so dein Profil und machst Lust auf mehr.

Umdenken bei der Abschlussformel

Zu einem furiosen Einstieg mit aussagekräftigem Mittelteil gehört natürlich auch ein überzeugendes Finale. Üblicherweise wird in Bewerbungen lediglich die Floskel „Mit freundlichen Grüßen“ benutzt – hier geht aber noch mehr! Für den perfekten Abschluss kannst du das Anschreiben zum Beispiel mit einem Call-to-Action, also einer aktivierenden Handlungsaufforderung ausleiten.

Wie wäre es etwa mit „Wie Sie sehen, bin ich für eine Mitarbeit hochmotiviert und freue mich, Ihnen dies im Vorstellungsgespräch persönlich zu beweisen“ oder „Schon jetzt freue ich mich auf eine Einladung von Ihnen und hoffe, Sie mit meiner Bewerbung überzeugt zu haben“? In jedem Fall sollten Sätze im Konjunktiv ebenso vermieden werden wie allzu arrogante Floskeln („Wann darf ich mich vorstellen?“).

Um sich noch mehr von der Masse abzuheben, lässt sich die abschließende Grußformel übrigens bedenkenlos auch mal mit „besten Grüßen aus Hannover“ oder „freundlichen Grüßen nach Berlin“ abzeichnen.

Mehr zum Thema Bewerbung: Kreative Bewerbung: 6 kleine Tricks, die jeden Personaler verblüffen

11 Oct 13:05

C. Kemfert, Professorin und Politik-Beraterin für Umwelt und Energie, bekommt Ehrenpreise für Agitation

Frau Professorin C. Kemfert wurde im September gleich mit zwei Preisen für ihr Klima- und Energie-Engagement bedacht:
DIW Berlin, Pressemitteilung vom 29.09.2016: Zweifache Auszeichnung für Claudia Kemfert
Die Energieökonomin Claudia Kemfert ... wird in diesen Tagen gleich zweimal für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Zum einen verleiht ihr EUROSOLAR wegen ihres konsequenten und nachhaltigen Einsatzes für eine an Fakten orientierte Energiepolitik zusammen mit der EnergieAgentur.NRW am 8. Oktober 2016 den Deutschen Solarpreis 2016 in der Kategorie „Sonderpreis für persönliches Engagement“.
Zum anderen wird sie am 20. Oktober 2016 vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft als eine der prominentesten und präsentesten VerfechterInnen einer ökologischen Steuerreform, des Verursacherprinz
ips und einer nachhaltigen Energiewirtschaft mit dem Adam-Smith-Preis für marktwirtschaftliche Umweltpolitik geehrt.
DIW-Präsident Marcel Fratzscher beglückwünschte seine Kollegin: „Die zweifache Auszeichnung ist eine schöne Anerkennung für Claudia Kemfert und ihre langjährige exzellente wissenschaftliche Arbeit und Politikberatung. Gleichzeitig zeigt sich darin die Expertise des DIW Berlin in den wichtigen Zeitfragen von Umwelt und Nachhaltigkeit.“
An sich wäre eine solche Meldung keine Erwähnung wert, wenn nicht ihr oberster DIW-Chef, Herr Fratscher, bei der Verleihung verkündet hätte, die Preise wären das Ergebnis „exzellenter, wissenschaftlicher Arbeit“ und Frau Kemfert nicht auch noch Beraterin für EEG und Klima unserer Umweltministerin - Frau Hendricks – wäre, also zu Themen, die EIKE originär tangieren.

In dieser kurzen Sichtung wird gezeigt, was Deutsche Wissenschaft inzwischen scheinbar unter „exzellente wissenschaftliche Arbeit“ versteht.

Hilfst du mir, so Preis ich dir

Der Preis von Eurosolar
Eurosolar ist mit dem Portal „Klimaretter.Info“ von Frau C. Kemfert eng verbunden.
Bereits im Jahr 2009 bekam diese Plattform von Eurosolar den deutschen Solarpreis als „innovatives Medienprodukt“ verliehen - wohl deshalb, weil der von Eurosolar als reine Lobbyorganisation publizierte, teils abgrundtiefe, technische Unsinn in dem zum Beispiel schon im Jahr 2009 das Speicherproblem als gelöst fabuliert steht (von dem auch aktuell hinten und vorne noch nichts zu sehen ist[2]), vorwiegend auch von Klimaretter.Info publiziert wird:
Klimaretter.Info, Nov. 2009: Konferenz: Wohin mit dem Windstrom?,
Wird die Energieversorgung auf Erneuerbare Quellen umgestellt, sind viel mehr Speicher notwendig als heute - weil Wind- und Sonnenkraft wetterabhängig sind. Ob in Schwungrädern, Pumpspeicherwerken oder in Form von Methan - die nötigen Technologien längst fertig, zeigte diese Woche eine Konferenz in Berlin. Nun müsste die großtechnische Einführung mit einem Einspeisegesetz gefördert werden  
Somit war eine Wiederholung dieser Auszeichnung wohl unumgänglich, um sich Frau Kemferts „Verkündungsplattform“ für ihre Publizierungen weiter zu erhalten.

Der Preis vom FÖS

Das Forum „Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft“ scheint ein recht einfaches Verständnis von einer „nachhaltigen Energiewirtschaft“ zu haben. Nicht „wissenschaftliche“ Arbeit war das Losungswort, sondern Frau Kemferts „regelmäßige Präsenz“ mit der Wahrnehmung, dass sie eigentlich unisono anstelle von Wissenschaft nichts anderes, als fast manisch-messianisch das Mantra des „tödlichen CO2“ und den Zwang, diesen Atmosphärenbestandteil möglichst hoch zu besteuern fordert.

FÖS zur Preisvergabe: "Die Jury kam zu der einstimmigen Überzeugung, dass Prof. Dr. Claudia Kemfert als eine der prominentesten und präsentesten Verfechterinnen einer Ökologischen Steuerreform, des Verursacherprinzips sowie einer nachhaltigen Energiewirtschaft gilt. In ihrer regelmäßigen Präsenz in den Medien spricht sie sich immer wieder für den Ansatz einer Ökologisch-Sozialen Marktwirtschaft aus. Auch nehmen wir wahr, dass sie unermüdlich wirksame CO2-Preise sowie einen funktionierenden Emissionshandel fordert."

Seit wann ist Agitation „exzellente Wissenschaft“?

Frau Kemferts Portal ist vorwiegend dafür bekannt, alles bedingungslos gut zu heißen, was der aktuellen, politischen Meinung (welche sie ja berät) entspricht. Wenn ihre Meinung gegen den (von ihr beratenen) Staat gerichtet ist, werden (wie auch bei den Grünen üblich) bedenkenlos rechtswidrige Agitationen unterstützt:
-Berichterstattung von Klimaretter.Info über die am Pfingstwochenende durchgeführten Agitationen im Braunkohlerevier

-Aktivisten besetzen Kraftwerk Chvaletice
Auch sonst ist die Homepage vorwiegend eine Plattform bewusster Desinformation, wie Beispiele zeigen:
-Der Unterschied in der Klimawandel-Berichterstattung,
-Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 1 Kapitel: Wie macht man 13,1 Millionen Amerikaner zu Klima-Betroffenen

-Klimaaktivist vor Gericht

Wie sollte auch außer gewollter Agitation so etwas wie klima- und energiewissenschaftlich orientierte Information entstehen, wenn das Redaktionsteam keinerlei Ausbildung zum Thema hat, aber in aller Regel Agitations-Erfahrung. Bei den Kolumnisten und Autoren sieht es kaum besser aus, nur dass die agitatorische Vorbildung dort noch umfangreicher ist.
Eine solche „Mannschaft“ „hält“ sich niemand, der Interesse an wissenschaftlicher Arbeit zu Klima und Energie hat.

Listung der Ausbildung von Mitarbeitern der Homepage Klimaretter.Info. Quelle: Klimaretter.Info

Aktuell lässt sich die Frage, ob Wissenschaftlichkeit oder Tendenzjournalismus, an mehreren Klimawandel-Debatten zeigen.
Auf der von ihr unterstützten Seite mit dem Klima-Lügendetektor ist ein Interview mit F. Petry (AfD) rezensiert. Jeder Leser prüfe selbst, ob diese Rezension einem wissenschaftlichen Exzellenzanspruch genügt:

Klimaretter.Info: Schlagzeilen Forschung F. Petry: Wissenschaftlich disqualifiziert

6. Oktober 2016 F. Petry (AfD): Wissenschaftlich disqualifiziert

... Oder die Sache mit dem Kohlendioxid und der Erwärmungswirkung, die von Leugnern des Klimawandels immer wieder aufgebracht wird: In der Tat gab es bei historischen Klimawandeln das Phänomen, dass durch eine Erderwärmung in der Natur vermehrt CO₂ freigesetzt wurde. Damals waren die Emissionen also in der Tat Folge des Klimawandels. Aber auch damals verstärkte das dann frei gewordene Kohlendioxid die Erwärmung weiter. Diese Treibhauswirkung von CO₂ in der Atmosphäre ist seit vielen Jahrzehnten und durch haufenweise Experimente belegt. Ebenso viele Belege gibt es dafür, dass menschengemachtes Kohlendioxid ursächlich für den aktuellen Klimawandel ist. Die Fachwissenschaft ist sich praktisch einig darüber.
... Vor ein paar Monaten erst ist eine große internationale Studie erschienen, an der die Mainzer Kollegen mitgewirkt haben und die im Detail den Beitrag des Menschen zum Klimawandel darstellt
.

Anmerkung (des Autors): Die verlinkte „große internationale Studie“ behandelt:

Internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Chemie findet neue Methode, um bisherige Unsicherheiten bei der Vorhersage der Erderwärmung zu verringern – Satellitenanalyse liefert genauere Messwerte um die Aufwindgeschwindigkeit an der Wolkenuntergrenze zu ermitteln und die Fähigkeit von Aerosolpartikeln zur Bildung von Wolkentröpfchen zu quantifizieren

In dieser Studie möge ein kleines Detail zum Klimawandel erklärt, vielleicht sogar ein ganz kleines zu einem Klimaeffekt geklärt sein. Den Anspruch „... im Detail den Beitrag des Menschen zum Klimawandel darstellt“ erfüllt diese Studie aber nicht entfernt – außer wohl für eine moderne „exzellenz-Wissenschaftlerin“ und ihr Politik-, Philosophie- und Soziologenteam.

Und auch die „Darstellung“ zum Hurrycan Sandy zeigt die ganz typische, bewusst tendenziöse Informationsvermittlung, welche nicht Einzelfall, sondern durchgängig Methode ist:
Klimaretter.Info: "Matthew" fordert mehr als 840 Tote
... Wirbelsturme an der Ostküste der USA sind keine Seltenheit. Doch gewöhnlich schwächen sie sich über Land schnell ab. Das ist bei "Matthew" nun allerdings nicht der Fall. Meteorologen sehen einen Grund für die besondere Heftigkeit des Wirbelsturms in den derzeit besonders warmen Wassertemperaturen in der Karibik ... Klimaforscher erwarten, dass Extremwetterereignisse durch den Klimawandel verstärkt werden. Dazu gehören auch Dürren und Hitzewellen.

Im Artikel ist kein Hinweis darauf, dass Wirbelstürme derzeit auf dem niedrigsten Stand seit Langem sind: WUWT „In the ‘warmest year ever’, U.S. tornado deaths were near lowest ever” und dass im letzten IPCC Sachstandsbericht AR5 dazu steht:
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219: “There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century.”
Übersetzung: “Es gibt [nur] begrenzte Anhaltspunkte zu Änderungen bei Extremereignissen, die mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin.”
Übersetzung: “Keine robusten Trends bei den jährlichen Zahlen von tropischen Stürmen, Hurrikans und Stark-Hurrikans konnten in den letzten 100 Jahren im Nordatlantischen Becken ausgemacht werden.

Sogar die Süddeutsche Zeitung hat das in Ihrer Wochenendausgabe vom 07./06..10.2016 akzepiert und explizit darauf hingewiesen: SZ Nr. 233 „Riesen-Wirbel über dem Meer
... wegen dieser Widersprüche geht der Weltklimarat auch nicht mehr davon aus, dass mehr mehr Hurrikane auf die Menschen zukommen ... Die Anzahl der Wirbelstürme und ihre Wucht schwanken auf längere Sicht starkt, meist in einem Rhytmus von 30 bis 40 Jahren.

Der im Klimaretter-Artikel hinterlegte „Beleglink“: „verstärkt werden“, weist auf einen weiteren Klimaretter-Artikel, in dem eine Studie des AWI rezensiert wird. Nur hat diese mit Hurrikans nichts zu tun. Und gerade diese Studie ist eher ein Beleg des Gegenteils. Ein Blogbeitrag beschreibt es treffend:
Blogeintrag bei Klimaretter.Info: Immerhin ist der "abstract" der Studie lesbar, und hier steht, was im obigen Artikel leider weggelassen wurde: "Wir stellen jedoch fest, dass die natürlichen Schwankungen der WBCs (Abkürzung für die von Westen kommenden Meeresströmungen in mittleren Breiten) den Langzeiteffekt der globalen Erwärmung in den vorhandenen Datensätzen verdecken könnten, speziell über der nördlichen Hemisphäre. Deshalb werden Langzeit-Beobachtungen oder Proxy-Daten benötigt um die Dynamik der WBC weiter berechnen / beurteilen zu können".
Und am Anfang steht bereits, dass die Dynamik der WBCs bisher nur sehr wenig verstanden wird ("poorly understood").
Und vor allem, hier im "abstract" ist nur von den Meeresströmungen die Rede und von Auswirkungen auf die Winde in Meeresnähe, von Stürmen ist keine Rede, nur von sich laut Rechenmodell verstärkenden Winde.
Alles basiert hier nur auf Rechenmodellen mit von den Autoren der Studie zugegeben wenig aussagekräftigen Daten. Die Überschrift des Artikels hier müsste korrekterweise deshalb so lauten: "Klimawandel könnte Küstenwinde verstärken", denn es ist ja nur eine auf schwachen Füßen (wie angegeben) basierte Berechnung und keine Tatsache.
Bitte "klimaretter" gebt doch den Inhalt bzw. die Zusammenfassung der Studie richtig wieder!

Sind Studien, welche Wüsche als Lösungen preisen, „exzellent“?

Auch ihre eigenen, fachlichen Ergüsse erscheinen (dem Autor) weit weg von einer „Exzellenz“, außer man versteht darunter die Beweihräucherung für mediale Omnipräsenz durch Verbreitung von Wünschen und Hoffnungen als Lösungen.
In einem Artikel wurde dies vom Autor dargestellt:

Eine Professorin klärt den VDI auf, wie das EEG „wirklich“ funktioniert
Man kann ihre angeblich wissenschaftlichen Aussagen als Fachmann deshalb oft nur belächeln. Ihr gesamtes Theoriegebäude basiert darauf, dass CO2 ein Gift ist – wohl, weil es ihr Klima-Wissenschaftspartner, Prof. Grassl und unsere Politikkaste vehement so vertreten - und deshalb aber wirklich alles, was CO2 vermeidet oder mindert „gut“ ist und auf jeden Fall gefördert werden muss; für CO2 Emittierendes gilt natürlich das Gegenteil.

Klimaretter.Info: Klima-Soziologen, Emissions-Stopp und rekordheiße Julis
Die neuerdings vertretene Ansicht, dass sich in der Klimawissenschaft vor allem Politikwissenschaftler, Soziologen und Historiker einbringen müssen (wie im Klimaretter.Info Team schon vorbildlich geschehen) zeigt nur, dass man auch in Zukunft keinen fachlichen Anspruch erhebt, sondern auf eine „Meinungs-Vermarktung“ umgeschwenkt hat.

Mach Billiges so teuer, dass Teures nicht mehr auffällt

Einige Probleme dieser Welt lassen sich zumindest vorübergehend lösen, indem viel Geld ausgegeben wird. Zumindest diejenigen, welche davon profitieren, beklagen sich dann in aller Regel nicht (außer, dass es mehr sein könnte und über viele Jahre gesichert sein muss). Frau Kemfert hat sich wie gesagt auf CO2 eingeschworen. Deshalb ist es ihre feste Überzeugung, dass CO2 unbedingt durch drastisches Erhöhen der Zertifikatekosten immer teurer gemacht werden muss, weil sich nur so die technischen Probleme der Energiewende lösen lassen, indem dann selbst die unsinnigsten Lösungen „billig“ geworden sind – und nur dann ihre Vorhersagen vom „problemlosen EEG“ in Erfüllung gehen.

Als Beispiel für ihre Statements eine Studie mit Ihr als Autorin:
Studie: [1] Politikberatung Kompakt Stromnetze und Speichertechnologien für die Energiewende
... Bereits heute steht eine Vielzahl von Speichertechnologien zur Verfügung, wie elektrochemische Batteriespeicher (u.a. Blei-Säure, LithiumIonen), Pumpspeicher im In-und Ausland sowie perspektivisch auch „Power-to-Gas“-Technologien mit Rückverstromung.
... Auch falls die vergleichsweise stetige Stromerzeugung der Windkraft auf See
, .... Die empirische Evidenz legt nahe, dass der Ausbau erneuerbarer Energien auf absehbare Zeit weder vom Netzausbau noch von der Verfügbarkeit von Speichertechnologien eingeschränkt wird
... Der Strompreis an der Börse ist niedrig, da es einen Überschuss an Strom gibt, vor allem ausgelöst durch überschüssige, alte, ineffiziente Kohlekraftwerke. Alte, ineffiziente Kohlekraftwerke erhöhen nicht nur die Treibhausemissionen und gefährden die Klimaziele, sie sind aufgrund ihrer Inflexibilität ungeeignet in der Kombination mit volatilen erneuerbaren Energien und verstopfen die Stromnetze
.
Gegendarstellungen dazu siehe [2] [3].

Man möge es nachsehen, aber alleine in diesem kurzen Beispiel reklamiert der Autor die folgenden Aussagen als mindestens zweifelhaft:
- Studie: „ ...Bereits heute steht eine Vielzahl von Speichertechnologien zur Verfügung
Im Kern ist das nicht einmal falsch. Nur fehlt die wichtige Aussage dazu: Sie sind im großtechnischen Maßstab auf lange Sicht nicht verfügbar, bzw. unrealistisch (Pumpspeicher im Inn- und Ausland), oder so immens teuer (Batteriespeicher), dass niemand Vernünftiger an eine Realisierung denkt. Man siehe dazu „Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3“ [2]. Die Kostenproblematik wird in einer großen Speicherstudie des Landes Niedersachsen wie folgt beschrieben:
[7] ... Im heutigen Strommarkt ist es schwierig, Investitionen in großtechnische Speicher zu rechtfertigen. Die Wirtschaftlichkeit ist bei den derzeitigen Strompreisen und den Erlösen aus dem Regelenergiemarkt nicht oder nur äußerst schwer darstellbar.

-Studie: „ ... vergleichsweise stetige Stromerzeugung der Windkraft auf See“,
Diese Aussage ist und bleibt ein Gerücht, wie es sich anhand der Ganglinie der Offshore-Erzeugung immer neu belegen lässt: „Ein EEG-Märchen wird zum Öko-Dogma - Offshore Windkraft sei grundlastfähig“ [5]

-Studie: „ ... Der Strompreis an der Börse ist niedrig, da es einen Überschuss an Strom gibt, vor allem ausgelöst durch überschüssige, alte, ineffiziente Kohlekraftwerke

Wieder ein durch dauernde Wiederholung nicht wahrer werdendes EEG-Tatsachen-Verdrehungs-Märchen:
Muttertag war EEG-Geschenktag auf Kosten der nicht privilegierten Stromkunden“ [6]

Wegen ihrer Überzeugung, dass CO2 das einzige wirkliche Übel dieser Welt ist, war sie einst auch für Atomkraft und das „Vergraben“ von CO2 aus der Atmosphäre.

[8] ... wäre es ratsam, die Strommengen sicherer Kernkraftwerke zu erhöhen, um somit die notwendige Zeit zu geben, CCS und erneuerbare Energien einsatzfähig zu machen.

Im Kern sind diese Verleihungen somit eher ein Armutszeugnis für den Wissenschaftsstandort Deutschland und den DIW-Präsidenten, Herrn Fratzscher, der mit für diesen Niedergang verantwortlich ist.
Die Berliner Fachfrau für Klimahysterie mit ausreichend fachlicher Unkenntnis - Umweltministerin Hendricks - , welche von C. Kemfert beraten wird, stört das nicht.

Quellen

[1] DIW Berlin 112, Politikberatung Kompakt 2016, C. Kemfert at al.: Stromnetze und Speichertechnologien für die Energiewende – Eine Analyse mit Bezug zur Diskussion des EEG 2016

[2] EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss)

http://www.eike-klima-energie.eu/energie-anzeige/elektro-energiespeicherung-notwendigkeit-status-und-kosten-teil-3-abschluss/

[3] EIKE 28.01.2016: Ein EEG-Märchen wird zum Öko-Dogma - Offshore Windkraft sei grundlastfähig

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-eeg-maerchen-wird-zum-oeko-dogma-offshore-windkraft-sei-grundlastfaehig/

[4] DIW Berlin 2006, Discussion Papers 618, C. Kemfert: Die deutsche Energiepolitik braucht eine Trendwende – Ein 10-Punkte-Plan für eine nachhaltige Energieversorgung

[5] EIKE 28.01.2016: Ein EEG-Märchen wird zum Öko-Dogma - Offshore Windkraft sei grundlastfähig

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/ein-eeg-maerchen-wird-zum-oeko-dogma-offshore-windkraft-sei-grundlastfaehig/

[6] EIKE 04.06.2016 : Muttertag war EEG-Geschenktag auf Kosten der nicht privilegierten Stromkunden

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/muttertag-war-eeg-geschenktag-auf-kosten-der-nicht-privilegierten-stromkunden/

[7] Innovationszentrum Niedersachsen GmbH 7983P01/FICHT-12919463-v19 Studie Juli 2014: Erstellung eines Entwicklungskonzeptes Energiespeicher in Niedersachsen

11 Oct 11:44

Unterstützung für GATT in Windows 10 Mobile kommt mit dem Redstone 2-Update, für Insider noch 2016

by Albert Jelica

Fitbit-Blaze_Display-Aus

Microsoft hat bereits Anfang dieses Jahres versprochen, dass die Unterstützung für die Bluetooth GATT-Server API in Windows 10 Mobile implementiert wird. Es war damit gerechnet worden, dass die Technologie bereits mit dem Anniversary Update mit Windows 10 Mobile funktioniert, jedoch konnten die Redmonder den Zeitplan nicht einhalten.

Beim nächsten Release soll es dann aber tatsächlich mit GATT in Windows 10 Mobile klappen, wie Clint Rutkas, seinerseits Windows-Entwickler bei Microsoft, im offiziellen Feedback-Portal mitteilte. Das nächste größere Update für Windows 10 und Windows 10 Mobile wird derzeit bei Microsoft unter dem Codenamen Redstone 2 entwickelt und erwartet wird der Release im Frühjahr des Jahres 2017.

Laut dem Entwickler soll noch in diesem Jahr eine Vorschauversion für Windows Insider verfügbar sein, wo die Servertechnologie GATT in Windows 10 Mobile implementiert wurde. Danach können Anbieter von Apps für Wearables anbieten die Technologie nutzen. Es bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Apps entsprechend aktualisiert werden und, dass weitere Hersteller sich dafür entscheiden, selbst eine Windows 10 Mobile-App anzubieten, sodass Nutzer von Microsofts mobilem Betriebssystem nicht ausgeschlossen werden.

Die Bluetooth GATT-Server-Technologie wird unter anderem vom Fitnesstracker-Hersteller Fitbit verwendet, um Anruf- und SMS-Benachrichtigungen zwischen Smartphone und Fitnesstracker zu synchronisieren. Des Weiteren wird auch für die „GPS-Verbindung“-Funktion, die normalerweise für Fitbit Blaze-Besitzer zur Verfügung stehen sollte, die GATT-Server-Technologie verwendet.


via reddit / Quelle: Microsoft

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11 Oct 11:43

Mit Googles neuem Feature HEX- und RGB-Werte im Handumdrehen umrechnen

by Jessy Kösterke

Googles neuestes Feature ist Gold wert für Designer und Entwickler.

Google hat eine Menge an Features und in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es mehr als nur eine Suchmaschine ist. Inzwischen können innerhalb der Suche Zugverbindungen ausgegeben werden, ihr könnt Bilder in die Suche laden und nach ähnlichen Motiven Ausschau halten oder Google nach wie vor einfach nur als Suchmaschine benutzen. Besonders für Designer könnte das neue Feature eine Erleichterung werden. Google hat jetzt einen integrierten Farb-Converter, mit dem RGB-Werte direkt in HEX-Werte umgewandelt werden.

Der Unterschied der beiden Werte ist minimal, streng genommen sind es nur zwei Möglichkeiten, Farbwerte zu beschreiben. Der HEX-Code #0088FF wird als RGB-Code rgb(0, 136, 255) ausgegeben. Der Grund, warum die Zahlen am Ende unterschiedlich sind, ist, dass sich HEX-Codes im Hexadezimal-System befinden, also eine Basis von 16 haben. RGB hingegen läuft im Dezimal-System und hat eine Basis von 10.

Googles Converter in der Praxis

(Screenshot: google.de)
(Screenshot: google.de)

Die Umsetzung könnte nicht benutzerfreundlicher sein: Gebt einfach einen RGB- oder HEX-Code ein und Google zeigt euch den Wert auf einer Farbskala an. In dem Ergebnis findet ihr alle passenden Werte, auch HSL, HSV und CMYK. Außerdem könnt ihr die Farben manuell bearbeiten. Eine kleine, aber äußerst nützliche Unterstützung von Google, die euch den einen oder anderen Schritt erspart.

11 Oct 11:10

Microsoft eröffnet neuen Standort in München Freimann

by Dpa Deutsche Presse-Agentur
München - Ein fließender Übergang zwischen Arbeit und Leben - was Gewerkschaften kritisch sehen, ist bei Microsoft bereits gelebter Alltag. Am Dienstag eröffnet Microsoft seinen neuen Standort in München.
11 Oct 11:09

Essigchips

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Ja, auch sowas steht bei uns im CRM:


Man muss ja wissen, womit wir unsere Kunden glücklich machen können :razz:
11 Oct 11:09

Erpressungs-Trojaner DXXD nimmt Windows-Server ins Visier

Erpressungs-Trojaner DXXD nimmt Windows-Server ins Visier

Die Hintermänner der Ransomware haben ihren Schädling optimiert und das kostenlose Entschlüsselungs-Tool unbrauchbar gemacht. Zudem verspotten Sie Sicherheitsforscher öffentlich.

11 Oct 11:08

Wigig alias IEEE 802.11ad: Wo bleibt das nächste WLAN?

WLAN per 802.11ac hat sich ziemlich schnell entwickelt - bis hin zu völlig übertriebenen Router-Konfigurationen mit zahlreichen übergroßen Antennen. Bei dem Standard 802.11ad ist das anders, obwohl er traumhafte Bandbreiten bringen soll. Wir erklären, warum das so ist. (Wigig, WLAN)
11 Oct 11:07

Daimler-Sicherheitschef: Selbstfahrende Autos sollen zuerst Insassen retten

In der Debatte über die Ethik autonomer Autos prescht Daimler vor. Die Sicherheit der Fahrzeugsinsassen solle im Zweifel zuerst geschützt werden. (Autonomes Fahren, Technologie)
11 Oct 09:17

Der Wärmeinseleffekt in den DWD-Septemberdaten

Bild rechts: Immer mehr Betonwüste- ein Grund für die leichte September- Erwärmung in Deutschland. Quelle: www.labor-hart.de

Wir (Kowatsch, Kämpfe) haben auch erwähnt, dass die Deutschlanddaten des Deutschen Wetterdienstes nicht wärmeinselbereinigt sind, denn in Wirklichkeit wären die Septembertemperaturen leicht gesunken, wäre Deutschland so geblieben wie es 1942 oder noch früher war und die Messstationen alle noch am selben, unveränderten Ort stehen würden, haben wir behauptet.

Ein Kommentarschreiber aus Sachsen hat dabei auf die DWD-Station Zwönitz hingewiesen, welche unsere Behauptungen bestätigen würde. Zwönitz befindet sich im Herzen des Erzgebirges, zwischen Stollberg, Aue und Annaberg. Die Wetterstation steht im kleinen Teilort Niederzwönitz auf 496 m Höhe. Wir haben uns die zugänglichen Daten der Station besorgt und uns mit der Gegend am Fuße des Erzgebirges beschäftigt. http://www.zwoenitz-wetter.de/html/klima.html

Und hatten Glück: Zwönitz gehört wie Schneifelforsthaus und Amtsberg zu den Wetterstationen, deren Umgebung sich in den letzten Jahrzehnten wenig verändert hat. Leider liegen uns keine Daten dieser Station seit 1942 vor, aber mit dem Aufzeichnungsbeginn ab 1944 übertrifft Zwönitz die anderen beiden Stationen in der Zeitdauer deutlich.

Der Septemberverlauf auch ab 1944 von Zwönitz im Vergleich zu den DWD-Daten bestätigt absolut unsere Aussagen über den WI- Effekt im Artikel.

Graphik 1: DWD-Daten braune Farbe, Zwönitz blau, siehe http://www.zwoenitz-wetter.de/html/klima.html

Erklärung: Zu Beginn lagen die September-Temperaturen von DWD-Deutschland und der Station Zwönitz noch eng beieinander. Die beiden Trendlinien haben fast denselben Temperatur-Startpunkt. Es gab sogar Jahre, in welchem der September im Erzgebirge wärmer war als im DWD- Deutschland. Bei genauer Betrachtung sieht man, dass dies nur in der linken Hälfte des Diagrammes der Fall ist. Bis zum Jahre 1982. Danach und bis heute waren die DWD-Septembertemperaturen immer höher als die Septembertemperaturen der ländlich geprägten Wetterstation Zwönitz und die beiden Trendlinien öffnen sich wie die Schenkel einer Schere.

Frage: Welche der beiden Trendlinien stimmt nun? Blieben die Septembertemperaturen seit 1944 gleich oder ist der September kälter geworden in Deutschland?

Antwort: Es stimmen beide Trendlinien. In der freien Fläche Deutschlands und in Gegenden, in denen sich fast nichts verändert hat, stimmt die blaue leicht fallende Trendlinie. Aber auch in diesen Gegenden Deutschlands, die flächenmäßig über 80% ausmachen, sind die Kohlendioxid-Konzentrationen seit 1944 gestiegen, und zwar von damals 280 ppm (0,028%) auf nun 400 ppm= 0,04%. Prozentual sind das 40% CO2-Zunahme und das ohne jede Erwärmungswirkung, im Gegenteil. Wir fragen zurecht: Hat etwa die CO2-Zunahme eine Abkühlung bewirkt?

Insgesamt hat sich Deutschland aber wesentlich verändert in den letzten 75 Jahren. Einst viel kleinere Wärmeinseln haben sich großflächig ausgebreitet. Im Bundesland Baden-Württemberg sind dies der Neckarraum, der Oberrheingraben und das Bodenseegebiet, bzw. das Alpenvorland. Dort wurden die Septembermonate sogar wärmer. Im Septemberschnitt aller DWD-Station ergibt sich dann die ebene Trendlinie.

Zusammenfassung:

Die steigenden Kohlendioxidkonzentrationen haben keine erkennbare Erwärmungswirkung auf die Septembertemperaturen. Wenn man aus den Trendlinien eine Korrelation herauslesen würde, dann müsste man sogar behaupten, dass CO2 eine kühlende Wirkung hat.

Der Wärmeinseleffekt wirkte der Septemberabkühlung entgegen. Außerdem muss noch die Zunahme der Sonnenscheindauer und die Häufigkeit der südlichen Wetterlagen beachtet werden.

Auch in Zwönitz haben diese zugenommen, trotzdem hat das Temperaturdiagramm seit 1944 bis heute eine fallende Trendlinie, weil es sich um eine WI-arme Station handelt.

Die Differenz beider Trendlinien beträgt am Schluss 0,7 Kelvin. Die Differenz aus den letzten fünf Septembern DWD – Zwönitz beträgt sogar 0,9 Kelvin, allerdings müssen wir davon die 0,2K Differenz der blauen Linie beim Startjahr 1944 subtrahieren. Damit haben wir mit 0,7 Kelvin ungefähr eine Richtgröße des Wärmeinseleffektes seit 1944 in den DWD-Septembermessreihen. Betrachtet man die letzten 70 Jahre, also die Zeit seit dem sehr warmen September 1947 bis zum sehr warmen von 2016, so zeigt sich selbst im WI-belasteten Deutschland-Mittel nur eine minimale (und nicht signifikante) Erwärmung von knapp 0,4 Kelvin.

Josef Kowatsch, unabhängiger Klimaforscher und Naturbeobachter

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher