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16 Oct 10:53

Hybrid Cloud Management Ignite recap: Microsoft Operations Management Suite overview

by Microsoft Server and Cloud Platform Team

Last week in Atlanta at Microsoft Ignite, we announced multiple new capabilities for Microsoft Operations Management Suite. Designed to help you gain visibility, increase control, speed response to security issues, and increase availability, the new offerings give you expanded options for managing your hybrid cloud.

As you move to the cloud, one of the key things to consider is how your management strategy needs to evolve. When managing a hybrid cloud environment, you have two options. You can manage resources from the datacenter up into the cloud, using existing toolsets, or you can bring in cloud management. There are several advantages to moving to cloud-based management. First, you reduce time to value. You can get up and running faster because you dont have to deploy anything. You also get innovation at cloud speed. With the pace of innovation today, new management toolsets are often required to handle the new technologies you bring into your environment. Management as a service lets us deliver new capabilities to you all the time, reducing the need for point solutions. In addition, you want to be flexible, with the ability to pull data from specialized toolsets as required. And finally, you need dashboards and easy search to keep it simple, to minimize the overhead involved in running the management tools themselves.

Delivered from Azure, Operations Management Suite is designed for cloud speed and cloud flexibility. If you want to learn more about how cloud-based management can work for you, check out the Ignite breakout session, Taking your management and security strategy to the cloud. In this session Jeremy Winter and Srini Chandrasekar, the engineering leads for Operations Management Suite, give their perspective on how new management capabilities can address some of the key challenges facing IT Operations teams today.

11 Oct 09:18

Kickelhahn: Funkturm mit SED-Vergangenheit

by Markus Jodl
Die anderen Türme auf dem Kickelhahn sind ein Aussichtsturm aus Stein und ein Stahlmast für den Behördenfunk

Funkturm Kickelhahn: Im Hintergrund ein Aussichtsturm und ein Stahlmast für Behördenfunk

Der Funkturm auf dem Kickelhahn hat eine SED-Vergangenheit. Er war ursprünglich nicht für die zivile Nutzung gedacht, sondern diente der Sicherstellung der Kommunikation innerhalb der Staatspartei SED (Sozialistische Einheitspartei) im Krisenfall.

Manchmal nehmen Geschichten eine unvermutete Wendung: Ich bin auf den Funkturm am Kickelhahn durch die „Zeitzeichen“-Sendung vom 12. Februar 2016 aufmerksam geworden. Der Beitrag entstand aus Anlass des 240. Geburtstags des wohl bekanntesten Gedichts von Johann Wolfgang Goethe: „Wanderers Nachtlied“. Am Rande wurde hier ein Funkturm der Telekom erwähnt, der auf dem Kickelhahn steht.

Frank Schilonka hat sich intensiv mit der Geschichte des SED-Richtfunknetzes beschäftigt

Frank Schilonka hat sich intensiv mit der Geschichte des SED-Richtfunknetzes beschäftigt

Ich habe daraufhin mit den Kollegen von der Deutschen Funkturm Kontakt aufgenommen. Der Objektmanager Frank Schilonka hat mir dann erzählt, dass der Turm abseits von Goethe eine ganz eigene Geschichte hat. Schilonka ist die Art von Telekom-Mitarbeiter, die man in der Technik immer wieder trifft. Menschen, für die ihre Arbeit nicht nur ein 9-to-5-Job ist, sondern die Herzblut investieren. Er hat die Geschichte der Fernmeldetürme in der ehemaligen DDR unter die Lupe genommen, hat Archive besucht und mit Zeitzeugen gesprochen. Er kennt die Geschichte seiner Türme.

SED-Richtfunknetz war Reaktion auf den 17. Juni

Nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 beschloss die SED (Sozialistische Einheitspartei) den Aufbau eines geschützten und unabhängigen Nachrichtennetzes, um das Zentralkomitee (ZK) der SED mit den 15 SED-Bezirksleitungen zu verbinden. Dafür wurden Spezialisten aus Wirtschaft und Post zur Abteilung Fernmeldewesen im ZK der SED abgeworben. Ziel war die Planung und Errichtung eines Richtfunknetzes, das gegenüber einem drahtgebundenen Netz schneller und aufgrund der hohen Geheimhaltung unauffälliger realisiert werden konnte.

1957 wurde mit dem Aufbau der Netzebene 1 begonnen. Knapp 50 Richtfunkstandorte wurden dafür gebaut. Diese Standorte waren immer mit einem Dispachter besetzt, der die Übertragungstechnik im Auge behielt, und mit Polizeikräften zum Schutz der Türme.

Anfang der 60er wurde das Netz um die Ebene 2 erweitert. 21 sogenannte B-Objekte wurden aufgebaut. Eines dieser B-Objekte war der Funkturm auf dem Kickelhahn. Dieser Turm-Typ war nicht ständig besetzt und wurde durch einen Signalzaun gesichert. Durch die Netzebene 2 wurden die Kreisleitungen an das SED-Richtfunknetz angeschlossen. Jede SED-Kreisleitung wurde mit zwei Fernsprech- und Fernschreibkanälen an das Netz angebunden.

Das SED-Richtfunknetz wurde auch dazu genutzt, um Publikationen wie das Zentralorgan der Partei, die Tageszeitung „Neues Deutschland“ an die Bezirksdruckereien zu verteilen. Die Übertragung einer Zeitungsseite dauerte damals rund zehn Minuten.

Mitte der 80er Jahre beginnt die zivile Nutzung

Es dauerte bis 1984, ehe die Türme für eine zivile Nutzung freigegeben wurden. Sie gingen damals in den Besitz der Deutschen Post über. Der Fernmeldeverkehr von Nationaler Volksarmee und SED wurde ab diesem Zeitpunkt über Erdkabel geführt. Die Türme wurden nun für die Übertragung von Radio- und Fernsehsignalen genutzt.

Nach der Wende 1989 gingen die Türme in den Besitz der Deutschen Bundespost/Telekom über.

Der Funkturm auf dem Kickelhahn versorgt heute Ilmenau und das Umland mit Mobilfunk. Damit hat der Turm, der einst für den Machterhalt einer politischen Partei gebaut wurde, eine Nutzung erhalten, die allen zu Gute kommt. Ein versöhnlicher Abschluss für eine wechselvolle Geschichte.

11 Oct 09:17

Automatische Aufgabenerkennung: Fireflies verwandelt Mails und Chats in neue Tasks

by Kim Rixecker

Die Browser-Erweiterung Fireflies.ai nutzt künstliche Intelligenz, um automatisch in Chat-Konversationen und E-Mails neue Tasks zu erkennen und abzuspeichern.

Fireflies.ai: Aufgaben direkt in euren Slack-Chats und E-Mails erkennen

Egal ob per E-Mail oder einem Team-Messenger wie Slack: In unserem Arbeitsalltag kommunizieren wir viel. Aus den Gesprächen über unsere Arbeit entstehen auch immer wieder neue Aufgaben, die abgearbeitet werden müssen. Statt diese Tasks händisch in der To-do-Listen-App eurer Wahl zu notieren, gibt es mit Fireflies.ai jetzt auch eine Chrome-Erweiterung, die diesen Prozess automatisieren soll.

Fireflies.ai arbeitet im Hintergrund und soll dank Natural Language Processing und maschinellem Lernen in der Lage sein, Aufgaben in Chat- und Mail-Konversationen erkennen. Wann immer ihr also einem Kollegen versprecht, etwas zu tun, schlägt euch die Erweiterung einen entsprechenden Task vor. Sollte das nicht automatisch funktionieren, könnt ihr den entsprechenden Teil eurer Konversation auch markieren und nachträglich einen Task dafür anlegen. Auf diese Art soll die Software auch zukünftige Aufgaben besser erkennen können.

Sollten die Algorithmen von Fireflies.ai eine Aufgabe nicht automatisch erkennen, könnt ihr sie manuell hinzufügen. (Screenshot: fireflies.ai)
Sollten die Algorithmen von Fireflies.ai eine Aufgabe nicht automatisch erkennen, könnt ihr sie manuell hinzufügen. (Screenshot: fireflies.ai)

Fireflies.ai: Beta kann jetzt verwendet werden

Derzeit befindet sich Fireflies.ai in einer offenen Beta-Phase. Leider versteht die Chrome-Erweiterung derzeit nur englischsprachige Konversationen. Außerdem sind die Erkennungsfunktionen derzeit noch recht eingeschränkt. Je mehr Nutzer das Tool verwenden, desto besser soll die Software aber funktionieren. Außerdem sollen später weitere Sprachen unterstützt werden.

Fireflies.ai
Download QR-Code
Entwickler: fireflies.ai
Preis: Kostenlos

Aus Datenschutzsicht sei an der Stelle darauf hingewiesen, dass Fireflies.ai funktionsbedingt Zugriff auf die Inhalte von allen Chrome-Tabs hat. Außerdem müsst ihr der App Zugriff auf euer Google-Konto geben. Ihr könnt in den Einstellungen lediglich festlegen, ob Fireflies.ai Informationen aus euren Konversationen verwenden darf, um die Erkennung zu verbessern.

11 Oct 09:17

Umfrage: Union rutscht unter 30 Prozent

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
In einer bundesweiten Umfrage erhalten die Unionsparteien CDU und CSU immer weniger Zustimmung. Die rechtspopulistische AfD ist bei Wählern weiterhin beliebt.
11 Oct 09:17

"Energiewende und Atom Ausstieg, Chance oder Irrweg" von Dr. Willy Marth - eine Buchrezension

Zweifellos ist die Materie "Energiewende / Atomausstieg" zu komplex und umfangreich, um sie in einem Buch bescheidenen Umfangs in allen Facetten unterzubringen. Außerdem werden heute dicke Bücher nicht mehr so gerne gelesen. Das Buch von Willy Marth - Umfang nur knapp 200 Seiten und als "Book on Demand" verlegt - geht daher den Weg der nüchternen Berichterstattung mit fast ausschließlicher Betonung auf den historischen Hergang der Energiewende und die dazu gehörenden Hintergründe. Es beschränkt sich damit auf eine besonders wichtige Facette.

Dieser Aufgabe wird W. Marth auf Grund seiner Vita besonders gut gerecht. Man kann sogar ohne zu übertreiben feststellen, dass er hier ein Alleinstellungsmerkmal unter allen anderen Autoren aufweist. Kein Wunder. W. Marth ist promovierter Physiker und zugleich Diplomkaufmann. Er war vier Jahrzehnte im Umfeld der Stromwirtschaft tätig und Projektleiter für mehrere Kernkraftwerke. Ferner leitete er als "Executive Director" große internationale Vorhaben in Forschung und Entwicklung.

Man braucht danach kaum noch zu betonen, dass sich mit solch einem beruflichen Werdegang mehr als nur Faktenwissen ansammelt. W. Marth hat mit allen politischen Gruppierungen, die an Energiewende und Atomausstieg als "Freund und Feind" maßgebend beteiligt waren, persönlich zu tun gehabt. Er kennt nicht nur die betreffenden Akteure, sondern auch oft die Hintergründe Ihres Handelns. Unter diesem Gesichtspunkt dürfte sich sein Buch als eine wertvolle Quelle für spätere Historiker der betreffenden Epoche erweisen.

Seine betriebwirtschaftlichen Kenntnissen fügen den Buchkapiteln "1 Der Aufstieg der deutschen Stromkonzerne", "7 Energiewirtschaftliche Probleme der abrupten Energiewende", "8 Boom und Crash der EE-Firmen" und "9 Der Niedergang der deutschen Stromkonzerne" neben den historischen Fakten auch noch die wichtigen betriebswirtschaftlichen Hintergründe hinzu.

"Das Kapitel "6 Der abrupte Atomausstieg in Deutschland (2011)" lässt erkennen, dass W. Marth neben den eigenen Detailkenntnissen dieses Vorgangs auch auf die Schilderungen von befreundeten Fachleuten zurückgreifen konnte. Zusammen mit den Ergebnissen der Reaktorsicherheitskommission, deren Votum den Ausstieg keinesfalls rechtfertigte und einen knappen Überblick über die Ausstiegsgesetze erhält man ein erschreckendes Bild vom Dilettantismus der politischen Führung Deutschlands. Rationale Gründe, welche der Entscheidung der Ethikkommission hätten zu Grunde liegen müssen, waren Fehlanzeige. Die Ethikkommission war ein religiöses Kränzchen von fachlichen Vollidioten mit nur wenigen anwesenden Fachleuten. Diese hätten sich zwar schon laut und deutlich regen können, ja sich sogar massiv gegen den geballten Unsinn der Kommission wehren müssen, sie taten es aber nicht - ein ekelhaft/feiger Beigeschmack bleibt beim Leser zurück.

Das Kapitel "5 Fukushima" geht weit über diesen Unfall hinaus, indem es ganz allgemein die Sicherheitskonzepte heutiger Kernenergieanlagen umreißt und sogar noch auf die japanische Atompolitik nach Fukushima mit einschließt. 

Wenn es überhaupt einen gewissen Schwachpunkt im Buch gibt, so ist es Kapitel "4 Der umstrittene Klimawandel". W. Marth schildert korrekt die allgemein akzeptierte Hypothese von der erwärmenden Wirkung der sogenannten Treibhausgase. Insbesondere das Unterkapitel "4.3 Kontroversen um den Klimawandel" macht es sich aber mit den dort aufgeführten Gegenüberstellungen von Alarmisten- und Skeptikerargumenten zu einfach. Dies ist verzeihlich, denn anderenfalls hätte das Kapitel wohl unverhältnismäßig viel Platz beansprucht. Immerhin betont W. Marth die völlige Unzulänglichkeit von Klima-Computermodellen und spricht auch vom noch unverstandenen Einfluss der Wolken.

Vielleicht wäre es besser gewesen, auf dieses Kapitel gänzlich zu verzichten. Schließlich schreibt W. Marth zutreffend "Die Diskussion wird inzwischen so verbissen geführt, dass wenig Hoffnung auf einen baldigen Konsens besteht". Wie wahr! W. Marth hätte sich auf die folgende Kern-Fakten A, B, C beschränken können, der Buchumfang wäre dann noch handlicher geworden:

(A) Trotz einer weitgehend akzeptierten theoretischen Beschreibung des Treibhauseffekts ist der entsprechende Beitrag des menschgemachten CO2 in der Fachliteratur umstritten. Und direkt messbar ist er schon gar nicht. Die hier maßgebende Größe, die Klimasensitivität des CO2, sinkt in der Fachliteratur mit jedem Jahr (was nicht bedeuten muss, dass sie Null ist).

(B) Es gibt bis heute keine Publikation, die den vermuteten Einfluss des menschgemachten CO2 aus dem natürlichen Klimarauschen heraus zu destillieren vermag - was ebenfalls nicht bedeuten muss, dass es ihn nicht gibt.

(C) Sogar das IPCC - wohl in diesem Kontext absolut unverdächtig - kann nicht umhin explizit zuzugeben, dass seit es Beginn der Industrialisierung keine klimarelevanten Veränderungen gab, die den aus davor liegenden Zeiten bekannten natürlichen Rahmen gesprengt hätten. Dies gilt für Temperaturen, Extremwetter, Gletscher, Meeresspiegel usw. Die vorgenannten drei Punkte sind bestens ausreichend, um "Klimakatastrophe" als eine fiktive Apokalypse zu entlarven. Für Sachdiskussionen müssten sie reichen. 

Fazit zum Buch von Willy Marth: Es ist eine unbedingte Empfehlung für denjenigen, der zuförderst an der Historie der Entwicklung interessiert ist. Das Buch liest sich vor allem spannend, wozu auch noch der flüssige Stil des Autors beiträgt. Die katastrophalen Folgen und Begleiterscheinungen der Energiewende und des Atomausstiegs werden zwar knapp aber kundig und übersichtlich ebenfalls behandelt.

Wer freilich mehr Details wie z.B. über die geringen Leistungsdichten der neuen Energien, ihre Umweltschäden, die Probleme infolge ihrer Flatterstromlieferung usw. lesen möchte, sollte auf die hier zahlreich vorliegende Sachbuch-Literatur zurückgreifen.

 

10 Oct 21:17

Türkei: Im toten Winkel der Diplomatie

by ZEIT ONLINE: Karriere - Anant Agarwala
Weil er einen offenen Brief gegen Präsident Erdoğan mit unterzeichnete, sitzt ein deutscher Wissenschaftler seit acht Monaten in der Türkei fest. Warum hilft ihm niemand?
10 Oct 21:17

Flüchtlinge bekommen Internet

by Christine Ulrich
München - Die Stadt München will strategisch alle Unterkünfte für Flüchtlinge und Wohnungslose mit WLAN ausstatten. Die Sozialreferentin betont: „Es handelt sich um keinen Luxus.“
10 Oct 21:17

Neue Paint-App für Windows 10 per Sideload intallieren

by Albert Jelica

Microsoft Piant Leak 4

Es hat nicht wirklich lange gedauert bis nach den durchgesickerten Videos auch eine entsprechende Datei der neuen Paint-App ins Internet durchgesickert ist.

Nun hat der Twitter-Nutzer Gustave M. die Anwendung veröffentlicht, die ihr unter Windows 10 am Desktop installier bar ist. Die Datei könnt ihr unter diesem Link herunterladen und mittels folgender Anleitung könnt ihr diese installieren.

Ihr müsst daraufhin die Entwicklereinstellungen aktivieren und die .appx-Datei doppelt antippen. Danach bekommt ihr eine Sicherheitswarnung, wo ihr auf weitere Infos tippen müsst. Danach bestätigt ihr, dass ihr die Anwendung starten möchtet und drückt auf „Installieren“.

Die Datei, welche zum Download zur Verfügung steht, ist jedoch lediglich für 64-bit Systeme kompiliert und funktioniert nur mit Systemen, welche das Anniversary Update installiert haben oder eine aktuelle Redstone 2-Build.

Vermutlich wird ei App im Zuge des Microsoft Events am 26. Oktober offiziell präsentiert.

Download Button WindowsArea.de


via WindowsCentral

Der Beitrag Neue Paint-App für Windows 10 per Sideload intallieren erschien zuerst auf WindowsArea.de.

10 Oct 21:16

Migration to Modern Public Folders – Notes from the Field

by The Exchange Team

In this blog post I wanted to go through the documented TechNet process for migrating legacy public folders to Exchange 2013/2016, expanded with real world guidance gained from field support. I have been involved in a number of legacy public folder data migrations to Exchange 2013/2016 and I wanted to pass along some of the lessons learned along the way. Please note: in case of discrepancies in various CMDlets used, TechNet article is the guidance you should follow.

Note for Exchange 2007 customers reading this guidance – Exchange 2010 is the only version of Exchange explicitly mentioned in the TechNet article as this version of the guidance focuses only on Exchange 2016, and Exchange 2007 is not supported in coexistence with it. The Exchange 2010 guidance applies equally to Exchange 2007 unless otherwise noted.

Part 0: Verify public folder replication

This step is not included in the TechNet article, but it is vital to ensure that the data set being migrated is complete. If your public folder infrastructure only consists of one public folder database, you may proceed to Step 1, downloading the migration scripts. If, on the other hand, your public folders are replicated among two or more databases, you must ensure that at least one of those databases contains a fully replicated data set. The process to move data from legacy to modern public folders focuses on only one legacy database as the source, so our effort here will concentrate on selecting the most appropriate public folder database, then verifying it has all public folder data successfully replicated into it.

1. First, download this script from the TechNet Script Gallery.

2. The output of the script is an HTML page showing several metrics, most importantly the listing of each public folder replica and the replication status of each folder expressed as a percentage. Hovering over the percentage will pop up the size and item count of a specific folder replica.

clip_image001

3. It is important to note that we do not use the data stored in the legacy Non_IPM_Subtree folders, such as OWAScratchPad, SCHEDULE+ FREE BUSY or OFFLINE ADDRESS BOOK in the new Exchange 2013/2016 Modern Public Folders. Only concern yourself with making sure you have one public folder database with a complete set of the user data folders.

Troubleshooting public folder replication

This section is intended to cover the most common issue related to replication, not an exhaustive reference for the task. Bill Long’s Public Folder Replication Troubleshooting blog series is the first, best option for tracking down a difficult replication issue. If you do not find a solution here or in Bill’s blog posts, please contact Microsoft support and open a case to resolve your issue.

Not all folders have a replica in every database – in this case, use the AddReplicaToPFRecursive.ps1 script in the built in Scripts directory of your Exchange installation. Using the -Server and -ServerToAdd switches allows you to be specific about which is the source and target database in the process, so be prepared to run the script from Server1 to Server2 and vice versa to fully replicate two public folder databases. Depending on the amount of data to be replicated, it may take some time for the target database to converge. Rerun the Get-PublicFolderReplication script at intervals to verify progress.

Part 1: Download the migration scripts

  1. Download all scripts and supporting files from Public Folders Migration Scripts.
  2. Save the scripts to the local computer on which you’ll be running PowerShell. For example, C:\PFScripts. Make sure all scripts are saved in the same location.

Notes from the field:

Yes, the migration scripts are included in the scripts directory of the Exchange installation directory (don’t forget you can use CD $Exscripts to easily change to that directory in the Exchange Management Shell), but it is recommended that you download them fresh from the link above to ensure you get the latest version.

Part 2: Prepare the Exchange 2010 server and public folders for the migration

Perform all steps in this section in the Exchange Management Shell on your Exchange 2010 server.

1. Open the Exchange Management Shell on your Exchange 2010 server.

2. For verification purposes at the end of migration, run the following commands to take snapshots of your current public folder deployment:

  1. Run the following command to take a snapshot of the original source folder structure.
    Get-PublicFolder -Recurse | Export-CliXML C:\PFMigration\Legacy_PFStructure.xml
  2. Run the following command to take a snapshot of public folder statistics such as item count, size, and owner.
    Get-PublicFolderStatistics | Export-CliXML C:\PFMigration\Legacy_PFStatistics.xml
  3. Run the following command to take a snapshot of the permissions.
    Get-PublicFolder -Recurse | Get-PublicFolderClientPermission | Select-Object Identity,User -ExpandProperty AccessRights | Export-CliXML C:\PFMigration\Legacy_PFPerms.xml
    Save the information from the preceding commands for comparison purposes after your migration is complete.

Notes from the field:

I’ve seen customers use some form of file difference comparison utility to great effect here. The files generated with the previous three commands will be compared to the same files generated after the migration process is completed to verify consistency. Thus far, I’ve not had a customer suffer any data loss or experience permissions issues post migration.

3. If the name of a public folder contains a backslash (\), the public folders will be created in the parent public folder when migration occurs. Before you migrate, you need to rename any public folders that have a backslash in the name if you don’t want this to happen.

  1. To locate public folders that have a backslash in the name, run the following command.
    Get-PublicFolderStatistics -ResultSize Unlimited | Where {$_.Name -like “*\*”} | Format-List Name, Identity
  2. If any public folders are returned, you can rename them by running the following command.
    Set-PublicFolder -Identity <public folder identity> -Name <new public folder name>

Part 3: Generate the CSV files

1. Open the Exchange Management Shell on your Exchange 2010 server.

2. Run the following command to create a file that maps the folder name to the folder size for each public folder you want to migrate. You’ll need to specify an accessible network share where the CSV file created by the following command is run, and you’ll need to specify the FQDN of your Exchange 2010 server.

This command needs to be run by a local administrator and will create a CSV file that contains two columns: FolderName and FolderSize. The values for the FolderSize column will be displayed in bytes. For example, \PublicFolder01,10000.
.\Export-PublicFolderStatistics.ps1 <Folder to size map path> <FQDN of source server>

Example:
.\Export-PublicFolderStatistics.ps1 “\\FileServer\Share\FolderSize.csv” “EX2010.corp.contoso.com”

Here is a sample of what the output file will look like:

clip_image001[6]

Notes from the field:

Nothing to fear on this one. It’s purely informational output in the form of a .csv file. This output file becomes the input file for the next script. Feel free to run this script as needed before the migration process is actually started to get a feel for the script and to parse the output.

3. Run the following command to create the public folder-to-mailbox mapping file. This file is used to calculate the correct number of public folder mailboxes on the Exchange 2016 Mailbox server. You’ll need to specify the following parameters:

  • Maximum mailbox size in bytes This is the maximum size you want to set for the new public folder mailboxes. When specifying this setting, be sure to allow for expansion so the public folder mailbox has room to grow. In the command below, the value 20000000000 is used to represent 20 GB.
  • Folder to size map path This is the file path of the CSV file you created when running the previous command. For example, \\FileServer\Share\FolderSize.csv.
  • Folder to mailbox map path This is the file name and path of the folder-to-mailbox CSV file that you’ll create with this step. If you specify only the file name, the file will be generated in the current Windows PowerShell directory on the local computer.
    .\PublicFolderToMailboxMapGenerator.ps1 <Maximum mailbox size in bytes> <Folder to size map path> <Folder to mailbox map path>
    Example:
    .\PublicFolderToMailboxMapGenerator.ps1 20000000000 “\\FileServer\Share\FolderSize.csv” “\\FileServer\Share\PFMailboxes.csv

Notes from the field:

This part deserves substantial additional explanation.

First, let’s talk about the size and number of public folder mailboxes to be provisioned in Exchange 2016. Using an example of a 20 GB maximum PF mailbox size (100 GB is the current maximum – see Limits for Public Folders), let’s look at preparing to migrate 100 GB of public folder data. Following our guidance to only fill the public folder mailboxes to 50% of their capacity at migration, we would need 10 public folder mailboxes created to host the data. This example would modify the example command above to:

.\PublicFolderToMailboxMapGenerator.ps1 10737418240 “\\FileServer\Share\FolderSize.csv” “\\FileServer\Share\PFMailboxes.csv

Finally, the output file may be manipulated prior to future steps in order to name the public folder mailboxes appropriately.

Note: in larger modern public folder installations, it’s recommended for the hierarchy mailbox (the first PF mailbox to be created that has the writable copy of the folder hierarchy) to be isolated onto a database and server that hosts no other PF mailboxes. That hierarchy mailbox should be configured not to answer hierarchy requests from users in order to dedicate it to the task of maintaining the hierarchy for the environment.

Here is a sample of what the initial output file will look like:

clip_image001[8]

Here is a modified file with the folder structure expanded and the PF mailbox names changed:

clip_image001[10]

While I have your attention on the screenshot of the public folder mapping file, let me advise that on one of my engagements, there were at least a dozen or so formatting errors that halted the beginning of the public folder migration (step 5 in the process). From what I could see, Exchange 2013/2016 processes the entire mapping file before starting the move of data to ensure that it is formatted correctly because the errors that exited the command to start the migration occurred very quickly, and some of the errors were hundreds of lines into the mapping file. The tedious aspect of encountering mapping file errors like this is that the command to start the migration exits immediately and must be rerun to find the next error. After restarting the command a dozen or so times, I was quite pleased when the command finally returned that the migration was queued.

The errors I encountered were not difficult to remedy. When the command errors out, it tells you which line of the file the error is located in. My recommendation is to have a utility on hand that displays line numbers (the venerable Notepad++ comes to mind) to make it easy to navigate the file. The types of errors I saw were either missing double quotes or too many double quotation marks defining the public folder mailbox or the path of the folder. As you can see in the screenshot above, the format is “PFMailbox”,”Total path of the folder”. Look the affected line over and ensure it is correctly punctuated.

Part 4: Create the public folder mailboxes in Exchange 2016

Run the following command to create the target public folder mailboxes. The script will create a target mailbox for each mailbox in the .csv file that you generated previously in Step 3, by running the PublicFoldertoMailboxMapGenerator.ps1 script.

.\Create-PublicFolderMailboxesForMigration.ps1 -FolderMappingCsv PFMailboxes.csv -EstimatedNumberOfConcurrentUsers:<estimate>

Mapping.csv is the file generated by the PublicFoldertoMailboxMapGenerator.ps1 script in Step 3. The estimated number of simultaneous user connections browsing a public folder hierarchy is usually less than the total number of users in an organization.

Notes from the field:

First comment here is to determine if you really need to bother with the script to create the public folder mailboxes. If your modern public folder mailbox count to be created is significant, the script is quite efficient, but if you are only going to be creating a few mailboxes, it may be simpler to run a few quick EMS commands to put the needed mailboxes in place.

Working through the process of manually creating the mailboxes also allows us to discuss two specific switches you should know about – HoldForMigration and -IsExcludedFromServingHierarchy.

  • Creating the first Public Folder Mailbox. In the command below, the HoldForMigration switch prevents any client or user, except for the Microsoft Exchange Mailbox Replication service (MRS) process, from logging on to a public folder mailbox.

New-Mailbox -Name PFMB-HIERARCHY -PublicFolder –HoldForMigration –IsExcludedFromServingHierarchy:$True

This first Public Folder Mailbox contains the writable copy of the Public Folder Hierarchy. In this example command, the mailbox is named for that purpose, and the -IsExcludedFromServingHierarchy switch will be set to $True permanently.

Remember, it is recommended to locate the hierarchy public folder mailbox in a database with no other public folder mailboxes, mounted on a server with no other active public folder mailboxes, particularly in larger public folder environments.

  • Create the Public Folder Mailboxes that will host data (based on our example .csv file above):

New-Mailbox -Name PFMB-AMERICAS -PublicFolder –IsExcludedFromServingHierarchy:$True
New-Mailbox -Name PFMB-APAC -PublicFolder –IsExcludedFromServingHierarchy:$True
New-Mailbox -Name PFMB-EMEA -PublicFolder –IsExcludedFromServingHierarchy:$True

The -IsExcludedFromServingHierarchy switch set to $True for these mailboxes will NOT be a permanent setting here as it is for the hierarchy mailbox. Creating a new public folder mailbox without initially excluding it from serving the hierarchy creates a situation where users may connect to it for hierarchy requests before the initial hierarchy synchronization has completed. It’s easy to determine if a public folder mailbox is ready to serve the hierarchy with a short Exchange Management Shell command:

Get-Mailbox -PublicFolder | fl name,*hierarchy*

Note the IsHierarchyReady attribute of the newly created “PFMB3” compared to the other PF mailboxes in this output below. Once that attribute reports True, the IsExcludedFromServingHierarchy switch may be set to $False.

clip_image001[12]

Hierarchy synchronization will occur automatically in short order, though it is possible to call the synchronizer into action immediately:

Get-Mailbox -PublicFolder | Update-PublicFolderMailbox -InvokeSynchronizer

A bit more on the IsExcludedFromServingHierarchy attribute from TechNet (highlight mine):

“This parameter prevents users from accessing the public folder hierarchy on the specified public folder mailbox. For load-balancing purposes, users are equally distributed across public folder mailboxes by default. When this parameter is set on a public folder mailbox, that mailbox isn’t included in this automatic load balancing and won’t be accessed by users to retrieve the public folder hierarchy. However, if you set the DefaultPublicFolderMailbox property on a user mailbox to a specific public folder mailbox, the user will still access the specified public folder mailbox even if the IsExcludedFromServingHierarchy parameter is set for that public folder mailbox.”

Based on this guidance, there will need to be enough public folder mailboxes provisioned to accommodate no more than an average of 2,000 concurrent users (see again the TechNet article Limits for public folders). This adds another dimension to the sizing guidelines. For example, you may well be able to place the public folder data set in as few as 5 public folder mailboxes, but if your system hosts 16,000 mailbox enabled users, a minimum of 8 public folder mailboxes would be necessary to support the user connections. Be sure to validate both size and user connection counts in your modern public folder design stage.

Part 5: Start the public folder migration

At this point, you’re ready to start the public folder migration. The steps below will create and start the migration batch. Depending on the amount of data in your public folders and the speed of your network connections, this could take a few hours or several days. During this stage of the migration, users will still be able to access their public folders and content on your Exchange 2010 server. In “Part 6: Complete the public folder migration (downtime required)”, you’ll run another sync to catch up with any changes made in your public folders, and then finalize the migration.

  1. Open the Exchange Management Shell on your Exchange 2016 server.
  2. Run the following command to create the new public folder migration batch. Be sure to change the path to your public folder-to-mailbox mapping file.
    New-MigrationBatch -Name PFMigration -SourcePublicFolderDatabase (Get-PublicFolderDatabase -Server EX2010) -CSVData (Get-Content “\\FileServer\Share\PFMailboxes.csv” -Encoding Byte)
  3. Start the migration by using the following command.
    Start-MigrationBatch PFMigration

The progress and completion of the migration can be viewed and managed in the EAC. Because the New-MigrationBatch cmdlet initiates a mailbox migration request for each public folder mailbox, you can view the status of these requests by using the mailbox migration page. You can get to the mailbox migration page and create migration reports that can be emailed to you by doing the following:

  1. Open the EAC by browsing to the URL of your Exchange 2016 Mailbox server. For example, https://Ex2016/ECP.
  2. Navigate to Mailbox > Migration.
  3. Select the migration request that was just created, and then click View Details in the Details pane.

The Status column will show the initial batch status as Created. The status changes to Syncing during migration. When the migration request is complete, the status will be Synced. You can double-click a batch to view the status of individual mailboxes within the batch. Mailbox jobs begin with a status of Queued. When the job begins the status is Syncing, and once InitialSync is complete, the status will show Synced.

Notes from the field:

In the deprecated “Serial Migration” TechNet article, the following guidance was given concerning the data transfer rate (highlight mine):

You’ll know that the command started successfully when the migration request reaches a status of Queued or InProgress. Depending on how much data is contained in the public folders, this command can take a long time to complete. If migration isn’t being throttled due to the load on the destination server, the typical data copy rate can be 2 GB to 3 GB per hour.

In my experience, it is difficult to set any real estimate on the data transfer rate, and the later TechNet article detailing the “Batch Migration” process on which this blog post is based has changed the verbiage to “this may take several hours“. The variables of network speed and available bandwidth combined with the quality of the hardware supporting both old and new versions of Exchange will have a significant impact on your data transfer rate at this stage.

The number and size of your public folders will also affect the speed of the migration. One particular migration I was involved with saw roughly 70% of the total public folder data located in one folder (high resolution pictures). During the time that particular folder was being moved, the data transfer rate was closer to 20 GB per hour, but the data rate slowed closer to the original 2-3 GB per hour estimate once the final 30% of the data was being moved from the many, smaller remaining folders.

Under normal circumstances, the migration of data will progress to the 95% synchronization mark and autosuspend. If you leave the migration in the suspended state for any length of time, the migration process will resynchronize to 95% at intervals in the same manner as moving a mailbox configured for manual completion. In one of my public folder migrations, the process progressed to 95%, but the reported state did not show the desired “AutoSuspended”, but rather an error. Looking at the onscreen report, the move failed due to TooManyLargeItemsPermamentException and called out two items, one 12 MB in size, the other 14 MB (organization maximum message size was 10 MB). These two items were located and saved offline from the folders by the customer using Outlook. I modified the migration request to skip the large items (simply added -LargeItemLimit 2 to the command) and resumed it, and the status moved to the AutoSuspended state.

More on the LargeItemLimit switch to allow the large items to be skipped (save the items out if you want to keep them!):

The LargeItemLimit parameter specifies the maximum number of large items that are allowed before the migration request fails. A large item is a message in the source mailbox that exceeds the maximum message size that’s allowed in the target mailbox. If the target mailbox doesn’t have a specifically configured maximum message size value, the organization-wide value is used.

For more information about maximum message size values, see the following topics:

Valid input for the LargeItemLimit parameter is an integer or the value unlimited. The default value is 0, which means the migration request will fail if any large items are detected. If you are OK with leaving a few large items behind, you can set this parameter to a reasonable value (we recommend 10 or lower) so the migration request can proceed.

Part 6: Complete the public folder migration (downtime required)

Until this point in the migration, users have been able to access the legacy public folders. The next steps will disconnect users from the Exchange 2010 public folders and will lock the folders while the migration completes its final synchronization. Users won’t be able to access public folders during this process. Also, any mail sent to mail-enabled public folders will be queued and won’t be delivered until the public folder migration is complete.

Before you can finalize the migration, you need to lock the public folders on the Exchange 2010 server to prevent any additional changes by doing the following:

  1. Open the Exchange Management Shell on your Exchange 2010 server.
  2. Run the following command to lock the legacy public folders for finalization.
    Set-OrganizationConfig -PublicFoldersLockedForMigration:$true

If your organization has multiple public folder databases, you’ll need to wait until public folder replication is complete to confirm that all public folder databases have picked up the PublicFoldersLockedForMigration flag and any pending changes users recently made to folders have replicated across the organization. This may take several hours.

Notes from the field:

When you have progressed to this step, there is one helpful tip I’ve found to speed up the process. After running the command Set-OrganizationConfig -PublicFoldersLockedForMigration:$true, restart the information store service on the legacy Exchange server involved in the migration. This will refresh the Store cache on that server that the public folders are locked for migration, allowing you to move immediately to the Step 7 command Complete-MigrationBatch PFMigration. Considering that all your mailboxes have been moved before you migrate public folders anyway, there should be nothing to stop you from recycling the information store service. If you are unable to do this, the command to complete the migration batch in step 7 will not proceed until the information store service on the legacy server picks up the change.

Part 7: Finalize the public folder migration (downtime required)

First, run the following cmdlet to change the Exchange 2016 deployment type to Remote:

1. Set-OrganizationConfig -PublicFoldersEnabled Remote

Once that is done, you can complete the public folder migration by running the following command:

2. Complete-MigrationBatch PFMigration

Or, in EAC, you can complete the migration by clicking Complete this migration batch.

When you complete the migration, Exchange will perform a final synchronization between the Exchange 2010 server and Exchange 2016. If the final synchronization is successful, the public folders on the Exchange 2016 server will be unlocked and the status of the migration batch will change to Completing, and then Completed.

Notes from the field:

If you have advanced to this point, it’s likely that the final 5% synchronization of data will finish smoothly and the process will reach the Completed status. The only real note here is that 5% is a relative number. If your legacy public folder installation is 17 GB as one of my customers was, that’s only about 870 MB to finish syncing. If your legacy install has 1.5 TB of data, you still have multiple hours of sync time remaining.

Part 8: Test and unlock the public folders

After you finalize the public folder migration, you should run the following test to make sure that the migration was successful. This allows you to test the migrated public folder hierarchy before you switch to using Exchange 2016 public folders.

  1. Open the Exchange Management Shell on your Exchange 2016 server.
  2. Run the following command to assign some test mailboxes to use any newly migrated public folder mailbox as the default public folder mailbox.
    Set-Mailbox -Identity <Test User> -DefaultPublicFolderMailbox <Public Folder Mailbox Identity>
  3. Open Outlook 2010 or later using the test user identified in the previous step, and then perform the following public folder tests:
    • View the hierarchy
    • Check permissions
    • Create and delete public folders
    • Post content to and delete content from a public folder
  4. If everything looks okay, run the following command to unlock the public folders for all other users.
    Get-Mailbox -PublicFolder | Set-Mailbox -PublicFolder -IsExcludedFromServingHierarchy $false
  5. On the Exchange 2010 server, run the following command to indicate that the public folder migration is complete.
    Set-OrganizationConfig -PublicFolderMigrationComplete:$true
  6. After you’ve verified that the migration is complete, run the following command on the Exchange 2016 server.
    Set-OrganizationConfig -PublicFoldersEnabled Local

Notes from the field:

At this point, your Modern Public Folders are accessible to the users. Outlook will determine the updated location of the public folders via AutoDiscover, so it may be necessary to reopen Outlook in order to force an AutoDiscover query for the Public Folder list to show up and be accessible. Outlook performs an AutoDiscover query at startup and at regular intervals thereafter, so any open clients will eventually pick up the change under any circumstance.

Hope this is helpful! I want to acknowledge the fantastic help I received from Bill Long for reviewing the replication script and general knowledge transfer, Brian Day for his generous time and explanations during one particular public folder critical situation, and Dhaval Hansaliya and Nino Bilic for their assistance reviewing this post to get it ready for publishing. Thank you!

Butch Waller
Premier Field Engineer

10 Oct 19:14

Neue Studie enthüllt: Die Energiewende wird uns bis 2025 rd. 520 Mrd € kosten

In der Pressemitteilung lesen wir: 

Die Gesamtkosten der Energiewende allein im Strombereich belaufen sich auf über 520 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025. Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomik (DICE) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Mit Abstand größter Kostentreiber mit insgesamt rund 408 Milliarden ist die Umlage zur Finanzierung der Erneuerbaren Energien (EEG-Umlage). Der Ausbau der Strom- und Verteilernetze schlägt mit 55,3 Milliarden Euro zu Buche. Mit der Studie liegt zum ersten Mal eine Kostenschätzung vor, die sämtliche Kosten der Energiewende im Stromsektor berücksichtigt. Neben den direkten Kosten zur Förderung der erneuerbaren Energien wurden auch die indirekten Folgekosten, wie zum Beispiel für den Ausbau der Übertragungs- und Verteilungsnetze, Off-Shore Haftungsumlage oder Kosten für die Netz-, Kapazitäts- und Klimareservekosten mit in die Berechnungen einbezogen.

Bis Ende 2015 sind für die Energiewende bereits 150 Milliarden Euro ausgegeben worden, die Kosten für den notwendig gewordenen Netzausbau noch nicht mit einberechnet. Das zeigt: Der Großteil der Kosten wird noch zu bezahlen sein. „Wir wollen, dass die Energiewende ein Erfolg wird. Eine vierköpfige Familie bezahlt rechnerisch über 25.000 Euro bis 2025. Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin hatte versprochen, dass die Kosten der Strompreissteigerung einer Kugel Eis im Monat entsprächen. Damit die Energiewende gelingt, muss der Ausbau der erneuerbaren Energien kosteneffizient erfolgen. Dazu brauchen wir Rahmenbedingungen, die auf marktwirtschaftliche Prinzipen setzen“, erklärt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM.

Soweit die Pressemitteilung

EIKE hatte auf Grund der vorhandenen EEG Werte die folgenden Zahlen ermittelt (siehe auch Grafik Bild rechts, zum Vergrößern klicken -Hinweis - in der Grafik werden die Ausschüttungen der Netzbetreiber an die EE Besitzer gezeigt. Die Kosten der Verbraucher ermitteln sich indem man von den Werten rd. 10 - 15 % abzieht, das ist der wahre Wert des EE Stromes wie er an der EEX ermittelt wird):

In 2015 wurden rd. 27,5 Mrd € von den Netzbetreibern an die EE Besitzer ausgeschüttet. Per EEG Umlage wurden davon rd.  23,3 Mrd € an die Verbraucher weiter gereicht. Die Differenz bildeten die EE Erlöse an der Strombörse

Bis Ende 2015 kumulierten Gelder die von den Netzbetreibern an die EE Besitzer seit 2000 ausgeschüttet worden waren auf 183 Mrd €. Davon trugen die Verbraucher ca. 155 Mrd €. Die Differenz bildeten die EE Erlöse an der Strombörse.

<iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/OxdUZ-Y8N8g" frameborder="0" allowfullscreen=""></iframe>

Video von 2012: Die Energiewende macht Strom grün und billig(mit Dank an ACHGUT):

Welchen totalen Realitätsverlust die Protagonisten der Klimakirche und der Energiewende, C. Kemfert, S. Plöger, Minister Altmeier und Dieter Gewies - "wir müssen noch viel schneller auf Erneuerbare umstellen" schon 2012 durchlitten und von dem man glaubte, dass der nicht mehr steigerbar wäre, wird erneut eines besseren belehrt. Vier Befürworter der Energiewende... - Peter Altmaier - EnergieWende [0:00] - Gefriertruheparadox [9:29]- Claudia Kemfert - wichtige Zahl [3:15] - Braunkohlelüge [12:33]- Sven Plöger - EEG-Umlage [2:49] - Subvensionen [4:31]- Dieter Gewies - steigende Grundstoffpreise [1:35]

 

Was die Studie nach erster Sichtung völlig außen vorlässt, ist die langfristige Zahlungsverpflichtung in den kommenden 20 Jahren (in Einzelbereichen inzwischen etwas weniger), die sich auf Grund des EEG für die Netzbetreiber ergibt und die sie abzüglich der Börsenerlöse an die Verbraucher weiter reichen (dürfen).

Diese belief sich bereits 2015 600 Mrd €, welche noch zu zahlen sind. Sie steigt auf rd. 1.280 Mrd € bis 2022 an, wenn nicht schnellstens die Notbremse gezogen wird. Und danach sieht es leider nicht aus.  

Betont werden mus auch, und das tat der Studien - und Institutsleiter Justus Hacap dann auch, dass die 150 Mrd € die bis Ende 2015 bereits von den Verbrauchern zwanghaft bezahlt werden mussten nicht zu einer Reduktion der CO2 Emissionen geführt haben.

Grafik CO2 Emissionen durch Stromerzeugung vs. EE Stromerzeugung von 2000 bis 2015. Sie zeigt deutlich, dass bisher 150 Mrd € nur umverteilt wurden, bzw. der Kircher der glovalen Erwärmung geopfert wurden. Grafik M. Limburg

Ohne den Autoren mangelnde Kompetenz unterstellen zu wollen, hat sich bisher jedes mal gezeigt, dass Studien dieser Art immer zu optimistisch ausfielen. Es ist zu daher befürchten, dass wohl eher die etwas höheren EIKE Zahlen zutreffen (werden) als die der Studie.

Die Studie kann

10 Oct 19:14

GATT support, vital for wearables, should be in Insider builds later this year

by Daniel Rubino

Microsoft's Windows 10 for PC and Mobile is best thought of as a work in progress. As such, there are missing features that are planned to be added including GATT Server APIs and functionality.

Why is that important? The lack of Bluetooth GATT (Generic Attributes) is the main reason why wearables like FitBit can't read and display notifications. Luckily, Insiders should see GATT support added in a future build of Windows 10 before the end of the year.

Windows 10 Mobile and the new Fitbit Charge 2

The news was posted at the end of September as an update on the Windows UserVoice page for Developer Feedback. Clint Rutkas, a Microsoft admin, and Windows developer posted an updated on the request for GATT support:

The Bluetooth team is hard at work adding GATT Server APIs to Windows and we expect GATT Server should be in the Windows Insider Preview builds and SDK later this year. When APIs get added in to the OS and SDK, any developer can start updating their app. Once the next release of Windows is available, any app that want to use these new features will be able submit an update to the Store.

10 Oct 16:17

How to: Dramatically improve the sound of the Lumia 950 XL speaker

Did you know that your Lumia smartphone had an equaliser built-in? Possibly. But did you know that a) it doesn't only work with Groove Music, it works system wide, and b) it also works with the speaker on your phone and not just headphones? While this wouldn't be that notable on phones with a decent enough speaker, the Lumia 950 XL, in particular, has an unpleasantly tinny component (I went into detail here). Begging the question, can a little tweaking save the day?

10 Oct 16:10

Microsoft lets the HP Elite x3 loose in its stores as promotion campaign begins

by Daniel Rubino

The HP Elite x3 was announced way back in February and it's now finally getting its day in the sun. The three-in-one device (don't call it a phone) has seen a limited release in certain markets, but now Microsoft is starting the gears churning to push it more broadly in the US.

10 Oct 16:08

Fall Böhmermann: Erdoğan geht gegen Einstellung des Böhmermann-Verfahrens vor

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Staatsanwaltschaft hatte im Schmähgedicht des TV-Satirikers Jan Böhmermann keine Beleidigung des türkischen Staatschefs erkannt. Dieser legte nun Beschwerde ein.
10 Oct 15:51

How I built a keyboard by hand

10 Oct 14:45

Aufstehen wie Richard Branson: So starten erfolgreiche Menschen in den Tag

by Jessy Kösterke

Früh aufstehen, frühstücken wie ein Kaiser und regelmäßiger Sport – das und fünf weitere Tipps verraten dir unter anderem Obama und Branson in dieser Infografik.

Die einen sind Morgenmuffel, die anderen haben bereits ihre Routine gefunden. Einer unserer t3n-Mitarbeiter schreibt in einem Artikel darüber, wie er vom Morgemuffel zum Frühaufsteher wurde. Er startet den Tag in seinem eigenen Tempo und mit Dingen, auf die er Lust hat.

Auch Richard Branson, Barak Obama, Jessica Ennis-Hill und Bruce Lee haben ihre Routinen, mit denen sie erfolgreich in den Tag starten. Diese Infografik zeigt ihre Geheimnisse:

Der frühe Vogel

Bekannt sind sie alle für frühes Aufstehen. Auch unser t3n-Redakteur schreibt in seinem Artikel, warum er um sechs Uhr aufsteht, allerdings erst gegen neun Uhr im Büro aufschlägt. Ebenfalls beschreibt die Infografik Frühaufsteher generell als positiv eingestellt sowie optimistisch, zielstrebig und lösungsorientiert. Aber wichtig ist auch ausreichend Schlaf einzuhalten. Die Qualität deines Schlafes beeinflusst deine Stimmung und dein Wohlbefinden am nächsten Tag.

Ernährung und Sport

Frühstücken wie ein Kaiser: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages und sollte nicht ausgelassen werden. Mit einem gesunden, ausgewogenen Frühstück bist du konzentrierter und hast mehr Energie für den ganzen Tag. Energie, die du auch in regelmäßigen Sport investieren solltest. Morgens ist übrigens ein guter Zeitpunkt für ein Workout, laut der Infografik regt das deine Kreativität an und senkt dein Stress-Level.

Planung

Beim Frühstück oder in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit ist der beste Zeitpunkt um dir deine To-Do-Liste für den Tag anzugucken und zu planen. Noch besser: Einen Tag zuvor planen. Wer seinen Tag strukturiert an geht und organisiert ist, hat am Ende auch mehr Zeit für sich selbst und kann Abends besser abschalten. Ein aufgeräumtes Umfeld oder auch ein ordentlicher Arbeitsplatz helfen dir dich besser zu Organisieren.

Welche weiteren Tipps und Weisheiten Richard, Barack, Jessica und Bruce haben, erfährst du mit einem Klick auf die Galerie.

(Grafik: leisurejobs.com)

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10 Oct 13:03

Gratis-Internet: So kommen Sie in (fast) jedes Flughafen-WLAN

by ZEIT ONLINE: Reisen - Tobias Dorfer
Sie kommen im Ausland an – und brauchen: Internet. Ein Reiseblogger hat die WLAN-Passwörter von mehr als 130 Airports in einer Karte visualisiert.
10 Oct 12:58

Free Client for OneDrive on Linux

10 Oct 12:32

Passiv-aggressiv: Ich bin nicht aggressiv

by ZEIT ONLINE: Entdecken - Michael Allmaier
Er sei passiv-aggressiv, hört unser Autor neuerdings oft. Und hält dagegen. Das war Gandhi auch. Ein Manifest
10 Oct 12:01

So sieht ein perfektes Linkedin-Profil aus

by Andreas Weck

Wie du dein Linkedin-Profil für Headhunter interessant machst? Diese Infografik zeigt, worauf es ankommt.

So machst du dein Linkedin-Profil für Headhunter interessant

Linkedin-Profil aufpolieren und vielleicht den Traumjob finden. (Foto: Shutterstock-racorn)
Linkedin-Profil aufpolieren und vielleicht den Traumjob finden. (Foto: Shutterstock-racorn)

Linkedin ist eine hervorragende Möglichkeit, um regelmäßig neue Jobangebote zu erhalten. Headhunter und Personaler nutzen den Dienst, um geeignete Talente für verschiedenste Posten zu suchen. Damit dieses Konzept aufgeht, braucht es jedoch auf Nutzerseite gut gepflegte Profile, die eine schnelle Übersicht liefern. Eine Infografik von Bellvue Students zeigt jetzt, worauf es dabei ankommt.

Neben geeigneten Profil- und Hintergrundfotos ist es wichtig, dass sofort ersichtlich sein sollte, in welcher Branche ein Nutzer tätig ist. Das hat auch den Vorteil, dass beispielsweise Stichwortsuchen zu Personen aus dem Marketing, der Entwicklung oder der Kommunikation erfolgreicher sein können. Zudem können zufällige Besucher den Nutzer schneller einordnen.

Nicht weniger wichtig ist eine aussagekräftige, jedoch nicht ausschweifende Zusammenfassung der eigenen Fähigkeiten und des Werdegangs – ähnlich wie in einem Bewerbungsschreiben hierzulande. Während die sogenannte Summary als Kurzbeschreibung verstanden wird, kann es im Education- und Experience-Bereich dann detaillierter zugehen.

Die gesamte Infografik mit sämtlichen Ratschlägen zu allen Feldern könnt ihr mit einem Mausklick öffnen. Wer noch eigene Tipps hinzugeben möchte, darf uns gerne in den Kommentaren daran teilhaben lassen.

So machst du dein Linkedin-Profil für Headhunter interessant. (Infografik: Bellvue Students)
So machst du dein Linkedin-Profil für Headhunter interessant. (Infografik: Bellvue Students)

Übrigens, auch dieser Artikel könnte dich interessieren: Social Recruiting: Tipps und Tools für die Talentsuche im Netz

10 Oct 10:53

Silkworms that eat carbon nanotubes and graphene spin tougher silk

10 Oct 10:50

Wird Obamas Klima-Vermächtnis vom höchsten US Gericht gestoppt?

Für alle, die die Vorschriften der Environmental Protection Agency’s (EPA) nicht so genau verfolgt haben, folgt hier eine kurze Historie, die uns auf den aktuellsten Stand bringt:

Die EPA veröffentlichte die endgültige CPP-Gesetzgebung im Federal Register am 23.Oktober 2015. Über zwei Dutzend [US-]Staaten und eine Vielzahl industrieller Vereinigungen und Geschäftsbereiche reichten augenblicklich Klage dagegen ein – am Ende mit einer Koalition von über 150 Unternehmen einschließlich 27 Staaten, 24 Handelsorganisationen, 37 Strom-Kooperationen, drei Gewerkschaften und etwa ein halbes Dutzend nicht kommerzieller Vereine.

Am 21. Januar lehnte das US-Berufungsgericht [Court of Appeals] für den District of Columbia [= die Hauptstadt Washington] die Forderung nach einem Moratorium ab, welches die Implementierung des Gesetzes verhindert hätte, bis alle juristischen Fragen gerichtlich geklärt waren. Am 9. Februar hat der Oberste Gerichtshof der USA in einer beispiellosen Maßnahme und bevor sich untergeordnete Instanzen damit befasst hatten, alles überstimmt und einen Stillstand verfügt, der das Inkrafttreten des CPP immer noch verzögert. Das Berufungsgericht von D. C. sollte ursprünglich eine mündliche Verhandlung vor einem aus drei Richtern bestehenden Gremium abhalten. Dies wurde jedoch auf den 27. September vertagt, um vom gesamten Gericht angehört zu werden – was der Gerichtshof fast niemals macht.

Der Gerichtshof, der vor der Verhandlung eines Falles darüber vollständig informiert ist, räumt üblicherweise jeder Seite eine Redezeit von jeweils 60 is 90 Minuten ein; gelegentlich auch 2 ganze Stunden bei sehr komplizierten Fällen. Die mündliche Verhandlungsphase erlaubt es den Richtern, sich mit den Anwälten beider Seiten und auch untereinander auszutauschen.

Allerdings beraumte der Gerichtshof in der Causa CPP eine Vormittagssitzung an, auf der das Recht der EPA, das Gesetz bekannt zu geben im Mittelpunkt stand, sowie eine Nachmittagssitzung zu verfassungsrechtlichen Aussagen gegen das Gesetz – wobei beide zusammen fast 7 Stunden in Anspruch nahmen. Jeff Holmstead, Partner bei Bracewell Law und Repräsentant einer der führenden CPP-Gegner sagte mir, dass dies das einzige Mal gewesen sei, dass der vollständige Gerichtshof einen ganzen Tag lang einen Fall verhandelte.

Eines der angesprochenen Themen war, ob die EPA „wesentliche umgestaltende Macht ausüben durfte ohne ein eindeutiges Statement vom Kongress zu diesem Thema“ – oder nicht. In der Causa Utility Air Regulatory Group (UARG) [ggf. googeln!] v. EPA urteilte das Gericht, die EPA darf nicht. Der republikanische Berufungsrichter Brett Kavanaugh merkte an, dass das UARG-Szenario „genau wie dieses hier klingt“.

Richter Thomas Griffith, von Bush berufen, fragte: „Warum findet diese Debatte nicht im Senat statt?“ In einer Pressekonferenz nach dieser mündlichen Verhandlung wies Senator James Inhofe von den Republikanern darauf hin, dass die Debatte vor dem Senat stattgefunden habe, und zwar in Gestalt einer Cap-And-Trade-Gesetzgebung – die während eines 15 Jahre langen Zeitraumes immer wieder gescheitert ist. Daher, so sagte er, hat die Obama-Regierung versucht, mittels Anordnung durchzusetzen, was der Senat nicht durch Gesetzgebung auf den Weg brachte.

Der Dallas Morning News schrieb:„Der Harvard-Professor Laurence Tribe, einer von Obamas Mentoren, legte einen Star-Auftritt hin, um zu argumentieren, dass der CPP verfassungswidrig ist“.

Richterin Karen LeCraft Henderson, von Bush berufen, kam zu dem Ergebnis: „Sie haben uns alles gegeben, was wir brauchen, und noch mehr – vielleicht, um daran zu arbeiten“.

In der Gerichtsverhandlung kamen viele der besten Anwälte zu Wort, und beide Seiten waren zufrieden ob der Art und Weise, wie ihr Fall dargestellt worden war.

Zu den Herausforderern (welche den CPP als ein „ungesetzliches Machtergreifungs-Instrument“ sehen) berichtete der Staatsanwalt von West Virginia, zusammen mit seinem Amtskollegen aus Texas Ken Paxton: „(dann) sagten wir, dass wir uns darauf freuten, unseren Tag vor Gericht zu diesem Thema zu haben. Heute war dieser Tag. Ich denke, dass die kollektive Koalition in der Lage war, sehr starke gesetzliche Argumente vorzubringen, warum dieses Gesetzeswerk ungesetzlich ist und warum man es aufheben sollte“.

Aber es gibt natürlich auch Befürworter, und auch sie gingen mit einem optimistischen Gefühl nach Hause. In einem Blogbeitrag für den Environmental Defense Fund schrieb Martha Roberts über das, was sie im Gerichtssaal beobachtet hatte: „Die Richter waren heute vorbereitet und engagiert. Sie stellten scharfe Fragen an alle Seiten. Aber die Hauptnachricht ist, dass die Mehrheit der Richter offen schien für den CPP unterstützende Argumente“. Sie zog das Fazit, das sie darauf vertraute, „dass Klimaschutz diesen Tag gewinnen wird“.

Das Wall Street Journal fasste die Sitzung zusammen und sagte, dass die Akteure auf allen Seiten zurückgelassen wurden mit „zergliederten Fragen und Reaktionen und nach Anzeichen suchten, in welche Richtung die Richter tendieren“. U.S. News berichtete: „Die Richter unterbrachen die Anwälte beider Seiten wiederholt, um gezielte Fragen nach den legalen Untermauerungen ihrer Standpunkte zu stellen“.

Das Urteil, dass viele Monate auf sich warten lassen dürfte, könnte auf den ideologischen Ansatz des Gerichtes zurückfallen: Sechs Richter waren von Präsidenten der Demokraten und vier von denen der Republikaner berufen worden. Folgerichtig hat eine von Obama berufene Richterin, nämlich Patricia Millett „ihren Bedenken Ausdruck verliehen, dass die Regierung im Endeffekt Kraftwerke einforderte, um Unternehmen zu subventionieren, die mit ihnen hinsichtlich der Stromnachfrage in Konkurrenz standen“.

Daneben stellte auch der Professor des Verfassungsgerichtes Jonathan Adler der Washington Post zufolge seinen Standpunkt vor: „Einige der anfänglichen Berichte deuten darauf hin, dass viele von den Demokraten berufene Personen dem Anwalt der Verteidigung der EPA viele scharfe Fragen stellten“.

Jetzt werden die Richter beraten und diskutieren. Zu welcher Entscheidung sie auch immer kommen, Experten stimmen darin überein, dass die Verliererseite in Berufung gehen wird und der Fall schließlich vor dem Obersten Gerichtshof landet – höchstwahrscheinlich in deren Sitzung 2017/2018 mit einer Entscheidung nicht vor Juni 2018. Daher ist das ultimative Ergebnis tatsächlich der Präsidentschaftswahl vorbehalten, wenn der gegenwärtige SCOTUS geändert wird mit der Hinzufügung der neunten Justiz [ninth Justice, ?]. Diese wird vom Gewinner der Wahl am 8. November berufen – und diese Justiz wird die neue Ideologie des Präsidenten reflektieren.

Hillary Clinton hat versprochen, Obamas Politik bzgl. Klimawandel fortzusetzen, während Donald Trump angekündigt hat, den CPP zu annullieren und das Pariser Klimaabkommen zu kündigen.

Beim CPP geht es um mehr als die höheren Strompreise und die abnehmende Netzstabilität, welche durch die starke Abhängigkeit von Wind und Solar zustande kommt, welche der CPP verlangt. Und wie das Experiment von South Australia [hier auf Deutsch] funktioniert das einfach nicht. Vielmehr hat der CPP weit reichende Auswirkungen. Das WSJ stellt fest: „Selbst ein teilweiser Rückzug aus dem CPP könnte es den USA unmöglich machen, die Ziele zu erreichen, die Mr. Obama im Pariser Klimaabkommen versprochen hatte“. Weil dabei das Klima-Vermächtnis von Obama auf dem Spiel steht, schaut die internationale Gemeinschaft genau hin.

Das sollten die Amerikaner auch tun. Unsere Energiesicherheit ist in Gefahr.

Link: http://www.cfact.org/2016/10/03/striking-down-obamas-climate-legacy-has-its-day-in-court/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Hinweis: Im Original ist der Beitrag mit mehreren Links hinterlegt. Weil die aber allesamt nicht funktionieren, habe ich bei dieser Übersetzung darauf verzichtet.

10 Oct 10:50

Bundesrat: Keine neuen Benzin- und Dieselautos mehr nach 2030

Arndt Dibi

Unglaublich naiv, dumm. Wenn man von Technologie nur Märchen versteht. #DasWirdTeuer #KeineAhnungVonTechnologie #Enteignung

Der Bundesrat fordert, dass nach 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden sollen. Der Beschluss soll parteiübergreifend beschlossen worden sein - und könnte die Verbreitung von emissionsfreien PKW beschleunigen. (Elektroauto, Internet)
10 Oct 10:47

Why It’s So Hard to Get Solar in Florida

10 Oct 10:42

Milliardenprogramm: Regierung will endlich WLAN und Computer für Schulen

Jahre zu spät startet die Regierung ein Programm, um die IT-Ausstattung an Schulen zu verbessern. Der Plan DigitalPaktD lässt sich zudem fünf Jahre Zeit, stellt aber immerhin viele Milliarden Euro bereit. (Tablet, Computer)
10 Oct 10:42

Mehr Sicherheit für das Internet der Dinge

Platine

Die vernetzten Geräte des Internet of Things (IoT) sammeln und verarbeiten immer mehr Daten, versagen jedoch häufig beim Schutz dieser Daten. Ein ausführlicher Leitfaden will bei der Entwicklung sicherer Geräte helfen.

10 Oct 10:41

Abmahnindustrie: 6 Prozent aller Deutschen betroffen

by Andreas Weck

Die deutsche Abmahnindustrie zeigt sich unbeeindruckt von einem Regulierungsvorhaben aus dem Jahr 2013. Die durchschnittliche Vergleichssumme ist sogar gestiegen.

Kaum eine Branche wird so stark kritisiert, wie die deutsche Abmahnindustrie. Das liegt auch und vor allem daran, dass Kanzleien für teils einfachste Rechtsverletzungen enorm hohe Streitwerte ansetzen und sie massenweise verschicken. Mandate für Abmahnungen sind für Rechtsanwälte insofern ein äußerst lukratives Geschäft.

Im Herbst 2013 verabschiedete der Bundestag ein Gesetz zur Begrenzung der Kosten und wollte damit ungerechtfertigte Anwaltskosten und Abmahngebühren senken. Verbraucherschützer gaben jetzt jedoch bekannt, dass dieses Gesetz seinen Zweck verfehlt.

Höhere Abmahngebühren als vor Gesetzesreform

Verbraucherschützer: Gesetz gegen Abmahnindustrie verfehlt seinen Zweck. (Grafik: VZBV)
Verbraucherschützer: Gesetz gegen Abmahnindustrie verfehlt seinen Zweck. (Grafik: VZBV)

In einer kürzlich veröffentlichten Studie macht die Verbraucherschutzzentrale des Bundes deutlich, dass die Begrenzung der Abmahnkosten nur teilweise gelungen sei. In der nicht repräsentativen Erhebung wurden Fälle aus der Verbraucherberatung verglichen und eine Online-Umfrage unter Abgemahnten durchgeführt. Die Erhebungen brachten zu Tage, dass zwar die planmäßigen Gesamtforderungen gefallen seien, jedoch die im Falle einer außergerichtlichen Einigung angesetzten Vergleichsbeiträge stiegen.

„Der Großteil der Abgemahnten sucht eine außergerichtliche Einigung und zahlt die Vergleichssummen.“

Vor der Gesetzesänderung wurden im Schnitt 1.076 Euro an Schadensersatz und 1.051 Euro an Anwaltskosten erhoben. Nach dem 9. Oktober 2013 fielen beide Forderungen auf jeweils 867 Euro Schadensersatz und 364 Euro Anwaltskosten. Die Vergleichssumme jedoch betrug vor dem Stichtag durchschnittlich 757 Euro und danach 872 Euro. Der Großteil der Abgemahnten sucht eine außergerichtliche Einigung und zahlt die Vergleichssummen.

Auch bezüglich der Anwaltskosten bedarf es einer Einordnung. Zwar sind die Summen deutlich gesunken, jedoch noch weit über dem Betrag, den der Gesetzgeber zunächst angestrebt hat. Möglich wird das durch eine Ausnahmeregel, die fleißig von den Kanzleien genutzt wird. Durch die Gesetzesreform ist der Streitwert im Regelfall auf 1.000 Euro gedeckelt. Dadurch ergibt sich eine maximale Anwaltsgebühr pro Streitfall in der Höhe von 124 Euro.

Ist der Streitwert „nach den besonderen Bedingungen des Einzelfalls unbillig“, kann er jedoch angehoben werden, wodurch die Anwaltskosten wieder steigen. Das sollte allerdings nur in Ausnahmefällen geschehen. Was als „unbillig“ gilt, wurde jedoch nie definiert. So kam es, dass die angedachten Ausnahmefälle sich in der Realität auf 35 Prozent der untersuchten Fälle ausweiteten.

Abmahnindustrie: 6 Prozent aller Deutschen betroffen

Eine zweite Studie wirft das Licht zudem auf eine andere Zahl, die Experten erschreckt. Insgesamt erhielten seit der Novellierung sechs Prozent der Deutschen eine Abmahnung. Die Zahlen zeigen somit, dass die im Jahr 2013 bezweckte Gesetzesänderung im Alltag ihren Zweck nicht erfüllt.

Übrigens, dieser Artikel dürfte dich auch interessieren: Abmahnbeantworter: CCC bietet automatisierte Rechtshilfe für Abmahnopfer

10 Oct 08:54

Septemberrückschau die 2.: Weil Deutschland sich nach seinem schlechten Wetter sehnt, war der September extrem

Temperaturen Deutschland

Dies beginnt mit dem langfristigen Temperaturverlauf des Septembers in Deutschland seit 1750 (Bild 1). Im Kern sind es die gleichen Daten wie im Bild 1 der Septemberrücksschau 1, nur etwas anders dargestellt.

Bild 1 Globale September-Jahrestemperaturen Deutschland von 1750 – 2016. Jahreswerte und 30-Jahre-Mittelwert. Vom Autor anhand der DWD-Daten erstellt.

Deutlich ist zu erkennen, dass man am wichtigen 30 Jahre-Mittel nichts erkennt, zumindest keinen Klimawandel. Der meteorologisch wichtige 30-Jahre Mittelwert hat genau den Wert des Jahres 1960 und vor allem, er war nie darüber.
Unbesehen ist der September an der oberen Spanne der Septembertemperaturen gewesen, aber die gab es schon im Jahr 1947 und wie man deutlich sieht, „liebt“ der September sprunghafte Temperatur-Veränderungen, denn im letzen Hitzejahr war er verblüffend kühl.

Das kann man natürlich auch anders darstellen, wie es wetteronline zeigt. Dabei sind die Angaben nicht falsch; es wird nur nicht gesagt und gezeigt,dass es diese Wärme bereits im Jahr 1947 gab:

Septemberrückblick: ... Mit einer Durchschnittstemperatur von 16,8 Grad war der September 3,5 Grad wärmer als im Klimamittel der letzten 30 Jahre. Damit gehört er zu den vier wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Bild 2 Septembertemperaturen. Quelle: wetteronline

Nicht so ganz der AGW-Theorie scheint es zu entsprechen, dass die gesamte Temperaturerhöhung des Septembermonats von 1912 bis 1947 statt fand und seitdem stagniert, wie auch, dass die niedrigen Temperaturen geblieben sind und sich nur die hohen verändert haben, also eine starke Asymmetrie vorliegt, die das CO2 sicher nicht erzeugen kann. Aber es wird bestimmt genügend Studien geben, die belegen, dass es sich dabei um eine Fehlinterpretation der alleine gültigen AGW-Theorie handelt.

Nun heist es, die Extreme würden immer mehr zunehmen. Dazu eine Grafik der Differenztemperatur zum Vorjahr. Zumindest der September hat (wie bei der Temperatur) noch nichts von zunehmenden Extremen „mitbekommen“.

Bild 3 September-Temperaturdifferenz zum Vorjahr (Deutschland von 1750 – 2016). Vom Autor anhand der DWD-Daten erstellt.

Die folgenden Langzeit-Temperaturverläufe von Deutschland sind informell, um es jedem zu ermöglichen, den „Deutschland bereits schlimm heimsuchenden Klimawandel“ zu suchen.

Bild 4  Zeitreihe der Lufttemperaturen in Deutschland 1750 – 2015 mit 30-Jahre gleitendem Mittelwert. Vom Autor anhand der DWD-Daten erstellt

Bild 5 Jahreszeitliche Temperaturverläufe von Deutschland 1750 - 2016, Jahreswerte und 30 Jahre gleitender Mittelwert. Der Sommer hat einen Offset von +2 Grad, der Herbst von +4 Grad (aber alle Differenzen sind im gleichen Maßstab). Die kleinen, roten Rechtecke am rechten Rand kennzeichnen +0,5 Grad zum Mittelwert. Die rote, gestrichelte Linie kennzeichnet den (wahrscheinlichen) Beginn des Klimawandel-Mittelwertes im Jahr 1909. Grafik vom Autor aus den DWD-Daten erstellt .

Temperaturen Welt

Einige wissen es nicht, es gibt zwei „konkurrierende“ Temperaturen der Erde. Wie sich diese aktuell unterscheiden, zeigt Bild 6.

Bild 6 Globale Temperatur-Anomalien GISS und HadCRUT 1990 – Sept. 2016, jeweils mit 30-Jahre Mittelwert. Anhand der Originaldaten vom Autor erstellt.

Interessant ist natürlich immer, wie es mit dem „Hiatus“ aussieht, deshalb dieser anhand der zwei Datensätze in den folgenden Grafiken gezeigt.

Der GISS-Datensatz zeigt aktuell gegenüber dem Jahr 1998 eine (nicht messbare) Erhöhung von +0,1 °C,

Bild 7 GISS Globaltemperatur mit 30-Jahre Mittelwert. Grafik vom Autor anhand der Daten erstellt.

Der HadCRUT-Datensatz zeigt praktisch den Wert direkten Wert vom Jahr 1998. Dafür war dem vom Jahr 2007 darüber. Im September hatte die Erde damit genau die Gleiche Temperatur wie im Jahr 1998. Wenn man davon ausgeht (was allgemeiner Konsens ist), dass die Spitzen der letzten Jahre einem sehr starken El Nino geschuldet sind, kann man weiterhin von einer „Erwärmungsunterbrechung“ sprechen. Übrigens ist der HadCRUT-Datensatz der vom IPCC verwendete und damit (nach Prof. Rahmstorf, PIK) der „offizielle“ dieser Erde.

Bild 8 HadCRUT Globaltemperatur mit 30-Jahre Mittelwert. Grafik vom Autor anhand der Daten erstellt.

Wesentlich deutlicher wird dies anhand von Satellitendaten. Der UAH-Satellitendatensatz der unteren Troposphäre zeigt seit 1998 keinerlei „Klimawandel-stetige“ Erwärmung. Das ist deshalb interessant, da dieser keine Wärmeinseleffekte aufweisen kann (Anm.: Der RSS-Datensatz zeigt ein praktisch identisches Bild).

Bild 9 UAH Satellitenmessung, Globaltemperatur der unteren Troposphäre. Grafik vom Autor anhand der Daten erstellt.

Niederschlag im September

wetteronline meldete mit dem Bild 10 über den September: In den letzten 30 Jahren waren nur die Septembermonate 2006 und 1997 noch trockener,

Bild 10 Niederschlag September seit 1986, Quelle: wetteronline

Wie der Septemberniederschlag allerdings wirklich aussieht, wenn man es ehrlich darstellen wollte, zeigt die folgende Grafik des langfristigen September-Niederschlagsverlaufs von Deutschland.

Bild 11 September-Niederschlagsverlauf von Deutschland seit 1881, mit überlagertem Bild 10. Vom Autor anhand der DWD-Daten erstellt

Auf einmal sieht man, dass die Angaben von wetteronline nicht falsch sind, aber sicher nicht die richtige Information bieten.
Unabhängig davon, lässt sich auch am September-Niederschlagsverlauf kein Klimawandel erkennen.

Stürme

Erwähnt sei eine aktuelle Studie des PIK. Dieses Institut „musste“ herausfinden, dass die vorhersimulierten, immer häufigeren und schlimmeren Stürme zumindest auf der Nordhalbkugel nicht zu finden sind:
kaltesonne: PIK endlich einmal mit guten Nachrichten: Sturmaktivität der nördlichen mittleren Breiten hat signifikant abgenommen

Zum Abschluss noch ein Blick zu den „Klima-rettenden“ Neuen Energien

Im vergangenen September haben die Neuen Energien ihre absolute Nutzlosigkeit demonstrativ unter Beweis gestellt. Angeblich liefern diese bereits 35 % des Strombedarfes – allerdings eben nur nicht dann, wenn daran Bedarf ist. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis das, was ein Australischer Bundesstaat gerade erlebte auch in Deutschland Wirklichkeit wird: Ursache für einen Blackout in einem ganzen Bundesstaat in Südaustralien: völlig verfehlte Klimawandel-Energie-Politik.

Jedenfalls ist von „sicherer“ Versorgung und der angeblichen „Grundlastfähigkeit“ keine Spur zu sehen, was unsere Politikkaste in Berlin (sie werden ja unter anderem von Frau Kemfert beraten und hören auch auf viele NGOs, die Deutschland mit Begeisterung vorschreiben, wie es sich zu verhalten hat) nicht davon abhält, ein grundlastfähiges Kraftwerk nach dem anderen zur Erfüllung ihrer ideologischen Ziele zwangs-abzuschalten.
Frankfurter Allgemeine 02.07.2015: Koalition beschließt Abschaltung von Kohlekraftwerken

Bild 12 Septemberganglinien der Neuen Energien (ohne Biogas) und Verbrauch. Quelle: Agora

Fazit

Auch im September nichts Neues im Klimawandel-Zirkus. Er ist immer noch nicht angekommen, wird dafür aber um so eifriger bekämpft.

Wurde etwas vergessen – zum Beispiel die 100 % Zustimmung zum Klimavertrag im Bundestag? Nein – siehe hier!

Nachtrag

Klimaretter.Info, die Seite für konsequente Desinformation meldete gerade: „Wärmster September in Deutschland“, obwohl das Jahr 2006 genau die gleiche Temperatur von 16,9 Grad hatte.
Klimaretter.Info hat „übersehen“, dass der DWD den September 2016 zusammen mit dem Jahr 2006 listete und lies das Jahr 2006 in seiner Überschrift einfach weg.
DWD-Meldung: September 2016
Der September 2016 war ein ausgesprochen warmer, trockener und sonnenscheinreicher Herbstbeginn (meteorologischer Herbst: September bis November). Zusammen mit 2006 war es der bisher wärmste Septembermonat seit dem Beginn der flächendeckenden Messung im Jahr 1881.

Die Septembertemperatur:
Der DWD hat seit der Editierung meines Artikels den Septemberwert 2016 von ursprünglich 16,8 Grad (so stand er am 2.10.) nachträglich auf 16,9 Grad erhöht. Damit ist es gelungen, einen höheren Wert als 1947 mit 16,8 Grad zu „erzeugen“.
Doch es bleibt dabei: Seit 1947 gibt es keinen messbaren Unterschied des September-Spitzenwertes (eine moderne, sorgfältig geeichte Messstation hat eine Ungenauigkeit von +-0,2 Grad).

10 Oct 08:33

Freies WLAN an Flughäfen: Diese Karte eines Reisebloggers zeigt euch, wo ihr es findet

by Andreas Weck

WLAN für alle! So oder so ähnlich lautet die Devise eines Reisebloggers. Er zeigt euch, welche Flughäfen euch kostenlose Internetzugänge bieten.

Keine Selbstverständlichkeit: Freies WLAN an Flughäfen gibt es nicht überall

Die meisten Flughäfen bieten freies Wlan, einige jedoch nur per Passwort. (Foto: Shutterstock-anucha maneechote)
Die meisten Flughäfen bieten freies WLAN, einige jedoch nur per Passwort. (Foto: Shutterstock-anucha maneechote)

Kostenloses WLAN an Flughäfen ist gar nicht so üblich, wie ihr denken mögt. An vielen deutschen Standorten muss für einen Zugang noch bezahlt werden, beziehungsweise sind nur die ersten Minuten kostenlos. Ein Reiseblogger hat sich daran gemacht, eine interaktive Karte zu erstellen, die sämtliche freie WLAN-Hotspots aufführt. Darin sind zudem alle Passwörter für Netze enthalten, die nur bedingt offen sind.

Unterstützt wird Anil Polat, von dem hier die Rede ist, von seinen Lesern. Zwar sagt er selber, dass er im Leben alle Länder einmal gesehen haben möchte und dadurch einige Angaben selber eintrug, jedoch braucht er die Crowd, um die Daten jedes Mal erneut zu verifizieren. Die Karte ist insofern immer auf aktuellen Stand, lässt der Blogger wissen. Für Vielreisende eine echte Hilfe.

Wir haben die Karte für euch in diesem Beitrag eingebettet. Legt sie euch in die Favoriten ab, ergänzt sie oder schickt sie Menschen, die sich über einen freien WLAN-Zugang auf ihren Reisen freuen – davon wird es sicherlich nicht wenige in eurem Umkreis geben.

Übrigens, liebe Vielreisende: Bis Ende 2016 sollen nach langem hin und her auch alle ICE der Deutschen Bahn über kostenfreies WLAN verfügen. Darauf haben dann auch alle Passagiere der zweiten Klasse Zugriff. Ihr wollt mehr dazu wissen? Dann lest auch unseren t3n-Artikel: Deutsche Bahn: Bis Ende 2016 Gratis-WLAN in allen ICE

10 Oct 08:33

„DigitalpaktD“: Schulen sollen endlich alle Computer und WLAN bekommen

by Jörn Brien

Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, ist es aber offenbar nicht: Die Bundesbildungsministerin will, dass bis 2021 alle Schulen mit Computern und WLAN ausgerüstet werden.

WLAN und Computer für 40.000 Schulen

Die Digitalisierung hat offenbar einen großen Bogen um deutsche Schulen gemacht. Noch immer soll es in vielen Schulen an der nötigen Ausstattung fehlen, um Schülern den Umgang mit Computern oder das Programmieren beizubringen. Jetzt hat sich die Bundesbildungsministerin Johanna Wanka des Themas angenommen. Sie will, dass bis zum Jahr 2021 alle rund 40.000 Schulen in Deutschland eine Breitbandverbindung erhalten. Außerdem sollen die Bildungseinrichtungen mit WLAN und Computern ausgerüstet werden, wie die Bild am Sonntag (BamS) berichtet.

Auch deutsche Schulen sollen jetzt flächendeckend mit WLAN und Computern ausgerüstet werden. (Foto: Shutterstock)

Das Projekt zur Digitalisierung von Schulen in Deutschland soll unter dem Namen „DigitalpaktD“ umgesetzt werden, was schon auf eine Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern hindeutet. Der Bund will in den kommenden fünf Jahren fünf Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Die Länder sollen im Gegenzug dafür sorgen, dass sie geeignete Lehrer für den Unterricht ausbilden und einstellen, dass Unterrichtskonzepte erarbeitet und umgesetzt werden und Wartung und Betrieb der digitalen Infrastruktur gewährleistet wird.

WLAN für gute Bildung im 21. Jahrhundert

Der Digitalpakt soll dafür sorgen, dass Schüler digital lernen und arbeiten können. Die Schulen sollen durch die Ausstattung mit Computern und WLAN „das richtige Werkzeug für gute Bildung im 21. Jahrhundert“ an die Hand bekommen, wie Wanka gegenüber der BamS sagte. Damit der Plan umgesetzt werden kann, wird aber die Zustimmung der Bundesländer benötigt, denn die sind in Deutschland für die Schulpolitik verantwortlich. Eine Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Bildung ist eigentlich sogar untersagt, das Verbot gelte laut Wanka aber nicht auf dem Gebiet der Informationstechnik.

Interessant in diesem Zusammenhang: Computerspieler sind besser in Mathe und Lesen – Facebook-Nutzer schlechter