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09 Nov 22:17

Fernerkundungssysteme sind offenbar Gegenstand ,heimlicher' Adjustierungen, um die Daten der globalen Temperatur wärmer zu machen

Leute schicken mir Material. Jetzt hat der aufmerksame Leser Clay Ablitt mir Folgendes geschrieben:

Ich verfüge über Aufzeichnungen vieler der unterschiedlichen Daten, die von RSS und UAH veröffentlicht werden, weil ich glaube, dass diese Daten zuverlässiger sind als diejenigen von NASA oder NOAA. Bei der Aktualisierung des vorigen Monats, als die September-Daten hinzugefügt worden sind, wurden die historischen Temperaturen ohne jede Mitteilung darüber und ohne jede Änderung der Version adjustiert.

Ich habe die August-Daten sowie die neu adjustierten Daten des Septembers mal beigefügt. Dies wird Auswirkungen auf alle RSS-Datensätze haben einschließlich der Ozean-Temperaturen wie die globalen RSS TLT-Daten, welche nach wie vor einen Stillstand seit Februar 1997 zeigen.

Beigefügt hatte er eine Excel-Tabelle mit zwei Seiten, eine für jeden Monat. Der Link dazu: rss-temperature-trend-sep-oct-2016 (.xlxs).

Ich habe mir das mal angeschaut, und er scheint recht zu haben. Es gibt eine nicht bekannt gemachte Änderung der Fernerkundungs-Daten. Die meiner Kenntnis nach letzte Mitteilung über eine Änderung ist diese: http://www.remss.com/node/5166.

Es scheint keinerlei weitere Erwähnung auf der remss.com-Website zu geben, die die Änderung erklären kann, die in der folgenden Wechselgraphik ersichtlich wird:


[Falls sich die Animation nicht zeigt, auf das Bild oder ggf. ins Original klicken]

Ich befragte den UAH-Wissenschaftler Dr. Roy Spencer dazu und zeigt ihm die Daten. Seine Antwort:

Wir hatten schon den Verdacht, dass sie eine überarbeitete LT in den Arbeiten hatten, nachdem sie mit einer neuen MT aufgewartet hatten.

„MT“ steht für Daten aus der Mittleren Troposphäre und „LT“ für Daten aus der unteren Troposphäre. Im vorigen März dokumentierte WUWT ihre Adjustierungen der MT-Daten, was den Trend wärmer machte (hier).

Natürlich macht auch die unangekündigte, von Ablitt entdeckte Adjustierung den Trend wärmer, was jedoch nicht vollkommen unerwartet kam, wenn man hörte, was der RSS-Chefwissenschaftler Carl Mears im vorigen Jahr sagte.

Dazu habe ich im März den Beitrag geschrieben The ‘Karlization’ of global temperature continues – this time RSS makes a massive upwards adjustment [auf Deutsch beim EIKE hier!]:

All das wird sich jetzt ändern. Mancher Leser wird sich an ein Video erinnern, das von der abscheulichen „Klima-Krücke der Woche“, dem Aktivisten Peter Sinclair produziert worden ist. Die zugrunde liegende Prämisse darin lautet: „die Satelliten lügen!“. Mir scheint es aufgrund seiner jüngsten Kommentare so, als ob Dr. Mears die Nase voll hätte von Leuten, die den RSS-Datensatz heranziehen, um zu zeigen, dass die Welt sich nicht so erwärmt wie sie es seiner Erwartung nach hätte tun sollen. In dem Video erklärt Mears:

Sie wollten einfach wissen, verstehen Sie, sie wollten ihr Statement feinabstimmen, verstehen Sie, ob – verstehen Sie – die Temperaturmessungen genauer sind oder die Satelliten-Temperaturen genauer sind; und ursprünglich wollten sie in etwa sagen „aber man sollte den Satelliten-Temperaturen wirklich nicht trauen, sondern diese Bodenbeobachtungen zur Grundlage machen“; und ich sagte „nun, was würden Sie empfehlen; Sie wollen wirklich all diese unterschiedlichen Datensätze betrachten, also wollen Sie nicht allein den Satelliten-Temperaturen vertrauen, Sie wollen die Bodenbeobachtungen betrachten – und all solches Zeug.

Auf seiner Website findet sich dieses Statement von Mears:

Jüngst fand sich in der Mainstream-Presse eine Anzahl von Artikeln des Inhalts, dass es nur eine geringe oder gar keine Änderung der global gemittelten Temperatur während der letzten beiden Jahrzehnte gegeben habe. Aus diesem Grunde stellt man uns eine Menge Fragen mit dem Tenor „ich habe diesen Plot auf der Website von Leugnern gesehen. Sind das wirklich Ihre Daten?“ Während einige dieser Berichte cherry-picked hinsichtlich ihrer Endzeitpunkte sind, um den angeblichen Beweis deutlicher zu machen, gibt es kaum einen Zweifel daran, dass die Erwärmungsrate seit Ende der neunziger Jahre geringer ist als von den meisten Simulationen des historischen Klimas im IPCC AR5 prophezeit. Dies geht aus den RSS-Daten hervor, ebenso wie aus den meisten anderen Temperatur-Datensätzen. Beispiel: Die Abbildung unten ist ein Plot der Temperatur-Anomalie (Abweichung vom Normalen) der unteren Troposphäre während der letzten 35 Jahre aus dem RSS-Datensatz „Temperature Lower Troposphere (TLT)“. Für diesen Plot haben wir über fast den gesamten Globus gemittelt, von 80S bis 80N, und haben den gesamten TLT-Datensatz verwendet mit Beginn im Jahre 1979. (Die Leugner mögen es wirklich, ihre Trends im Jahre 1997 beginnen zu lassen, so dass das gewaltige ENSO-Ereignis am Beginn ihrer Zeitreihe liegt, was zu einem linearen Fit mit der geringstmöglichen Neigung führt).

Source: http://www.remss.com/blog/recent-slowing-rise-global-temperatures Archived here: http://www.webcitation.org/6fiS2rI7k

Mears verwendet den Terminus „Leugner“, und damit ist seine Objektivität dahin, wenn er glaubt, Leuten so etwas unterstellen zu müssen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/10/remote-sensing-systems-apparently-slips-in-a-stealth-adjustment-to-warm-global-temperature-data/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

16 Oct 11:14

Frauenberatung: „Jetzt müssen sich Täter verteidigen“

Laut Regine Heyenn und Stefanie Pfingst von der Frauenberatung Pinneberg war die Reform des Sexualstrafrechts „längst überfällig“.
16 Oct 11:14

Das war meine Rettung: "Wer will schon als 18-Jährige seine Zähne abends in ein Glas legen?"

by ZEIT ONLINE: leben - Anna Kemper
Die Bahnradfahrerin Kristina Vogel hatte einen schlimmen Fahrradunfall, allerdings im Straßenverkehr. Ihre Rettung war eine Frau, die wusste, was sie nicht tun sollte.
16 Oct 11:14

Illegale Autorennen: Jagd auf Poser und Raser

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Moritz Aisslinger
Junge Männer motzen ihre Autos auf, machen Krach und fahren illegale Rennen, die tödlich enden können. In Mannheim zieht eine Spezialtruppe die PS-Protze aus dem Verkehr.
16 Oct 11:14

Flugdaten: Obacht, Diktator im Anflug!

by ZEIT ONLINE: Internet - Eike Kühl, Benjamin Breitegger
Genf ist ein beliebtes Flugziel für Diktatoren. Ein Schweizer Journalist hat einen Twitterbot gebaut, der ihre Flüge automatisch meldet – mithilfe von Planespottern.
16 Oct 10:53

Instagram ist jetzt offiziell für Windows 10 PCs verfügbar

by Albert Jelica

instagram-windows-10-desktop

Instagram hat heute die offizielle App für Windows 10 am PC veröffentlicht. Die Anwendung war vor einigen Monaten als iOS-Portierung für Windows 10 Mobile erschienen und wird seitdem sehr regelmäßig mit Updates gepflegt.

Nachdem die Unterstützung für das Continuum-Feature von Windows 10 Mobile implementiert worden war, haben sich Nutzer gefragt, ob und wann die App auch den Sprung auf den Computer schafft. Fraglich war ein Release deshalb, da Smartphones stets im Zentrum der Strategie von Instagram standen. Der Dienst richtet sich vorrangig an eine mobile Zielgruppe, weswegen Desktop-Anwendungen oder auch umfangreiche Web-Apps für die Facebook-Tochter nie wirklich ein Thema waren.

Instagram auf dem PC

Ab sofort könnt ihr die richtige, offizielle Instagram-App auch auf eurem Computer mit Windows 10 nutzen. Die Anwendung unterstützt sämtliche Features, welche auch die mobilen Apps bieten. Ihr könnt Bilder aufnehmen, aus dem „Eigene Aufnahmen“-Ordner hochladen, mit Filtern bearbeiten, euer Profil einsehen, weitere Profile hinzufügen, Stories anderer Nutzer betrachten und selbstverständlich selbst welche erstellen. Im Prinzip handelt es sich hierbei lediglich um eine breitgezogene App, welche unter Windows 10 Mobile bereits funktioniert.

Das Engagement von Facebook für die Windows-Plattform ist sehr erfreulich zu sehen und hat hoffentlich Vorbildwirkung für andere Größen in der Branche. Mit einer Windows 10 Universal App können Kunden auf Smartphones, Tablets, PCs, Notebooks, Xbox One-Konsolen und sogar HoloLens-Geräten sowie dem Surface Hub erreicht werden. Es ist eine breite Masse an Kunden, die mithilfe einer einzigen Anwendung erreicht werden kann.

Die Windows 10-App von Instagram könnt ihr aus dem folgenden Link aus dem Windows Store herunterladen.

\Download


via WindowsCentral

Der Beitrag Instagram ist jetzt offiziell für Windows 10 PCs verfügbar erschien zuerst auf WindowsArea.de.

16 Oct 10:50

Instagram app for Windows 10 expands to PC and tablets

by Tuula Rytilä

We’re excited to share that the Instagram app for Windows 10 is expanding beyond its current mobile availability and is optimized for tablets and PCs today. The app is free to download from the Windows Store.

Instagram for Windows 10 tablets

We welcomed the Instagram app for Windows 10 mobile back in April, and you can now use the app right from your Windows 10 tablet or PC with Windows-only experiences such as Live Tiles, which let you see new photos and notifications right from your home screen.

Instagram for Windows 10 PC

Here are some of the features you can use in Instagram for Windows 10:

  • Post and edit photos* – Instagram makes sharing moments with everyone in your world easy, speedy, and fun.
  • Stories – Stories from people you follow will appear in a row at the top of Feed.
  • Instagram Live Tile – Find out what your friends and family are up to at a glance.
  • Rich, native notifications – We’ll send you the notifications you want to see so that you don’t miss important updates.
  • Instagram Direct – Instagram Direct lets you exchange threaded messages with one or more people, and share posts you see in Feed as a message.
  • Full featured Search, Explore, Profile, and Feed.

Download the Instagram app for Windows 10 for free today. Head over to the Instagram Blog to learn more about today’s exciting news!

*Posting and editing photos only available for tablets and PCs with touch screens and backward facing cameras.

14 Oct 15:05

Microsoft: Windows Server 2016 ist verfügbar

Die nächste Servergeneration von Windows ist von Microsoft freigegeben worden. Sowohl der Windows Server 2016 als auch das System Center stehen als Download zum Testen und für den Einsatz bereit. (Windows Server 2016, Microsoft)
14 Oct 15:03

Sexismus: Apple-Store-Mitarbeiter sollen Kundinnen Fotos geklaut haben

Zehn Punkte für den Po: Männliche Mitarbeiter eines Apple Stores sollen Kundinnen private Fotos von ihren iPhones gestohlen, sie geteilt und nach sexuellen Merkmalen bewertet haben. Die australische Datenschutzbehörde ermittelt. (Apple Store, Apple)
14 Oct 14:59

o2-Hotline weiterhin faktisch nicht erreichbar

Kommt auf keinen grünen Zweig: Die o2-Hotline ist für Kunden weiterhin kaum zu erreichen.Die o2-Kundenbetreuung ist weiterhin äußerst schwer zu erreichen. Verbindungen werden abgebrochen, ein Durchkommen ist nicht möglich.
14 Oct 14:58

Nun ist es amtlich: Biotreibstoffe sind schlimmere Klimakiller als konventionelle Energiequellen

Flug in den Tod: Wanderung der Fledermäuse endet oft an Windkraftanlagen

Nicht nur Zugvögel fliegen im Herbst Richtung Süden: In den letzten Augusttagen haben sich viele Millionen Fledermäuse im Nordosten Europas auf den Weg gemacht. Wie auf ein geheimes Kommando kommt es nachts zu der bisher wenig erforschten Wanderbewegung. Einige Arten – wie die nur sieben Gramm schwere Rauhautfledermaus – legen Jahr für Jahr über 4000 Kilometer zurück. Doch für viele Hunderttausend Fledermäuse ist die Migration ein Flug in den Tod: Die Langstreckenflieger stürzen im Umkreis von Windkraftanlagen tödlich verletzt vom Himmel.

„Fledermäuse können den Rotoren dank ihrer Ultraschall-Echolotung zwar meistens ausweichen, aber im Unterdruck auf der Rückseite der Anlagen platzen dann ihre Lungen“, sagt Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Experten sprechen vom Barotrauma. Die Auswirkungen auf die Art sind immens: Allein in Deutschland fallen Jahr für Jahr bis zu 240.000 Fledermäuse Windkraftanlagen zum Opfer.

Moderne Windkraftanlagen überragen mit einer Höhe von bis zu 200 Metern den Kölner Dom, der „nur“ 158 Meter hoch ist. Die bis zu 60 Meter langen Rotoren durchpflügen den Himmel dabei auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern. Die Spitzen der Rotoren erreichen mit über 200 km/h die Geschwindigkeit eines Sportwagens. Für Fledermäuse, die während der Migration genau in der Höhe fliegen, in der sich die Rotoren drehen, ist eine Windkraftanlage ein unüberwindbares Hindernis. Entweder sie sterben am Barotrauma oder kollidieren direkt mit den Rotorblättern.

„Gerade die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben eine besondere Verantwortung“, sagt Prof. Dr. Vahrenholt. „Man muss nur auf die Landkarte schauen: Windkraftanlagen reihen sich von Frankfurt an der Oder bis Rostock wie eine Perlenkette aneinander – und die Fledermäuse kommen aus ihren Fortpflanzungsstätten im Nordosten Europas und fliegen Richtung Süden oder Westen.“

Die meisten heimischen Fledermausarten stehen auf der Roten Liste – und sie sind nicht die einzigen Opfer: „Neben Fledermäusen gefährden die Anlagen windkraftsensible Vögel wie den extrem seltenen Schreiadler, den Schwarzstorch und den Rotmilan“, sagt Prof. Dr. Fritz Vahrenholt. Er kritisiert: „Fehlentscheidungen der Energiepolitik sind später schwer zu revidieren.“ Für den Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung steht fest: „Rote-Liste-Arten und andere heimische Wildtiere dürfen nicht ohne Not einer unausgegorenen Energie-Politik geopfert werden.“ Das rasante Artensterben und der Schwund der Biodiversität werden leider häufig heruntergespielt und in der Klimadiskussion geopfert.

Zweites Sorgenkind: Biotreibstoffe. Der Springer-Verlag bemängelte am 25. August 2016 in einer Pressemitteilung, dass Biotreibstoffe gar nicht so “grün” sind, wie sie immer dargestellt wurden:

Biotreibstoffe sind nicht so „grün“ wie viele denken

Wissenschaftler dringen darauf, sich bei der Berechnung der Treibhaus-Auswirkung und der Kohlenstoff-Neutralität auf die Grundlagen zu besinnen.

Aussagen der Art, dass Biotreibstoffe kohlenstoffneutral sind, sollten mit großer Vorsicht aufgenommen werden. Dies geht aus einer Studie von Forschern am Energy Institute der University of Michigan hervor, nachdem diese eine rückschauende Evaluierung in nationaler Größenordnung komplettiert hatte, nämlich der Umweltauswirkungen, wenn man Petroleum-Treibstoffe in den USA durch Biotreibstoffe ersetzt. Der Verbrauch von Biotreibstoffen in den USA hat bis heute insgesamt zu einer Zunahme von Kohlendioxid-Emissionen geführt [mal eine gute Nachricht. Anm. d. Übers.]. Dies sagt Leitautor John DeCicco im Springer-Journal Climatic Change.

Der Verbrauch flüssiger Biotreibstoffe im Transportwesen hat sich während des letzten Jahrzehnts ausgeweitet, und zwar als Reaktion auf politische Maßnahmen wie dem Renewable Fuel Standard (RFS) in den gesamten USA sowie dem Low-Carbon Fuel Standard (LCFS) in Kalifornien. Diese Politik basiert auf dem Glauben, dass Biotreibstoffe inhärent kohlenstoffneutral sind, womit gemeint ist, dass nur Treibhausgas-Emissionen in Verbindung mit deren Erzeugung herangezogen werden müssen, wenn man sie mit fossilen Treibstoffen vergleicht.

Diese Hypothese ist eingebettet in eine Analyse des Lebenszyklus', einem Modellierungs-Verfahren, das angewendet wird, um diese Politik zu rechtfertigen und zu verwalten. Einfach gesagt, weil Pflanzen bei ihrem Wachstum Kohlendioxid absorbieren, sollten Ernteerträge für Biotreibstoffe das Kohlendioxid absorbieren, das bei der Verbrennung der Treibstoffe entsteht, die man aus ihnen erzeugt. Wendet man dieses Verfahren an, kommt man oftmals zu dem Ergebnis, dass Biotreibstoffe auf der Grundlage von Ernteerträgen wie Äthanol aus Mais und Biodiesel zumindest moderate Reduktionen von Treibhausgas-Emissionen relativ zu Petroleum-Treibstoffen bieten.

Felddaten zur Abschätzung der Gesamt-CO2-Emission von Biotreibstoffen gibt es seit Inkrafttreten des Renewable Fuel Standard im Jahre 2005. Das Team von DeCicco evaluierte die Daten bis zum Jahr 2013 mittels des Annual Basis Carbon (ABC)-Verfahrens, welches es zuvor entwickelt hatte. Es wirft einen begrenzten Blick auf die Änderungen des Kohlenstoff-Flusses, der direkt assoziiert ist mit einem System für Fahrzeug-Treibstoffe. Es behandelt Biotreibstoffe nicht als inhärent kohlenstoffneutral.

Stattdessen bringt das ABC-Verfahren CO2-Emissionen auf die Grundlage von Chemie an den spezifischen Stellen, wo sie auftreten. Das System berücksichtigt den Treibstoff-Verbrauch in Fahrzeugen, Operationen der Treibstoff-Bearbeitung und Ressourcen-Inputs einschließlich des Verbrauches von Ackerland für Biotreibstoffe. Anders als bei der Lebenszyklus-Analyse reflektiert ABC die Speicher-Und-Fließ-Natur des Kohlenstoff-Zyklus'. Es erkennt, dass Änderungen des atmosphärischen Gehaltes sowohl von Inputs als auch von Outputs abhängen.

DeCiccos Team fand heraus, dass die steigende Aufnahme von Kohlendioxid in Pflanzen wie Mais im Zeitraum 2005 bis 2013 ausreicht, um biogenetische Emissionen mit Beziehung zu Biotreibstoffen nur zu 37 Prozent auszugleichen und nicht 100 Prozent. „Dies zeigt, dass der Verbrauch von Biotreibstoffen alles andere als kohlenstoffneutral ist, sogar auch dann noch, bevor die Emissionen im Verlauf des Prozesses berücksichtigt werden“, sagt DeCicco. In dieser Hinsicht kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass ein steigender Verbrauch von Biotreibstoffen in den USA insgesamt zu einer Zunahme und nicht zu einer Abnahme von CO2-Emissionen geführt hat. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch mit den Ergebnissen jener Lebenszyklus-Modelle, welche zeigen, dass auf Pflanzen wie Mais und Soja basierende Biotreibstoffe zu einer moderaten Reduktion von Treibhausgas-Emissionen führen. Die Arbeit von DeCicco zeigt, dass es möglich ist, die notwendigen Bedingungen für einen Biotreibstoff zu evaluieren, damit diese die Vorteile der Kohlendioxid-Abschwächung zeigen [welche Vorteile wären das? Anm. d. Übers.]. „Wenn man das tut, erhält man ein eindeutiges Ergebnis, dass die Notwendigkeit erheblich größerer Vorsicht hinsichtlich der Rolle von Biotreibstoffen bei der Klima-Abschwächung [?] besteht“, folgert DeCicco.

Reference: DeCicco, J.M. et al. (2016). Carbon balance effects of U.S. biofuel production and use, Climatic Change. DOI 10.1007/s10584-016-1764-4

Auch die University of Michigan gab eine Pressemitteilung zur Studie heraus:

Studie: Biotreibstoffe lassen Wärme fangende [??] Kohlendioxid-Emissionen zu- und nicht abnehmen

Eine neue Studie von Forschern an der University of Michigan stellt die weit verbreitete Hypothese in Frage, dass Biotreibstoffe wie Äthanol und Biodiesel inhärent kohlenstoffneutral sind. Im Gegensatz zu dem populären Glauben wird das bei der Verbrennung von Biotreibstoffen emittierte, Wärme fangende [ohne diesen Zusatz würde der University vermutlich der Geldhahn zugedreht! Anm. d. Übers.] Kohlendioxid nicht vollständig ausbalanciert durch die CO2-Aufnahme der Pflanzen während deren Wachstums. Dies geht aus einer Studie von DeCicco et al. am Energy Institute von U-M hervor.

Die Studie auf der Grundlage der Zahlen zur Ernteerzeugung des US-Landwirtschaftsministeriums zeigt, dass während des Zeitraumes, als die Erzeugung von Biotreibstoffen in den USA rapide zugenommen hatte, die gesteigerte Aufnahme von CO2 durch die Pflanzen lediglich ausreichte, um 37% der CO2-Emissionen aufzufangen, die bei der Verbrennung von Biotreibstoffen entstehen. Die Forscher folgern, dass steigender Verbrauch von Biotreibstoffen verbunden ist mit einer Zunahme der Kohlendioxid-Emissionen, welche die globale Erwärmung verursachen [Aua! Das tut ja richtig weh! Anm. d. Übers.] – anstatt zu einer Abnahme, wie viele behauptet haben. Die Ergebnisse wurden am 25. August im Journal Climate Change veröffentlicht. „Dies ist die erste Studie, die sorgfältig den Kohlenstoff auf Ackerland untersucht, wo die Biotreibstoffe angebaut werden anstatt nur Vermutungen darüber anzustellen“, sagte DeCicco. „Sieht man sich an, was tatsächlich auf dem Land passiert, erkennt man, dass nicht genug Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt wird, um das auszugleichen, was aus dem Auspuff kommt“. [Na, wenigstens etwas Gutes! Anm. d. Übers.]

Der Gebrauch von Biotreibstoffen als Ersatz für Petroleum hat sich im vergangenen Jahrzehnt ausgeweitet, und zwar aufgrund politischer Maßnahmen wie dem Renewable Fuel Standard der USA, welches den Gebrauch von Biotreibstoffen im Transportwesen voranbringt. Der Verbrauch flüssiger Biotreibstoffe – hauptsächlich Mais-Äthanol und Biodiesel – hat in den USA von 4,2 Milliarden Gallonen [1 Gallone = ca. 4 Liter] im Jahre 2005 auf 14,6 Milliarden Gallonen im Jahre 2013 zugenommen. Die Rechtfertigung bzgl. der Umwelt basiert auf der Hypothese, dass Biotreibstoffe als Alternative zu fossilen Treibstoffen inhärent kohlenstoffneutral sind, weil das freigesetzte CO2 im Gleichgewicht steht mit dem von Pflanzen via Photosynthese aufgenommenen CO2 während ihres Wachstums. Die Hypothese ist eingebettet in Modelle des Kohlenstoff-Fußabdrucks, mit denen politische Maßnahmen gerechtfertigt und verwaltet werden. Die Modelle, welche auf der Grundlage eines Verfahrens mit der Bezeichnung Lebenszyklus-Analyse beruhen, sind oft zu dem Ergebnis gekommen, dass auf Pflanzen basierende Biotreibstoffe zumindest eine moderate Reduktion von Treibhausgasen relativ zu fossilen Treibstoffen bieten.

Anstatt die Emissionen zu modellieren haben DeCicco et al. Daten der Ernteerzeugung aus der realen Welt analysiert sowie zur Biotreibstoff-Erzeugung und Fahrzeug-Emissionen – ohne die Vorab-Vermutung, dass Biotreibstoffe kohlenstoffneutral sind. Ihre empirische Arbeit kam zu einer bemerkenswerten Schlussfolgerung. „Wenn es um Emissionen geht, die globale Erwärmung verursachen [wieder dieser Unsinn! Was sind solche Studien wert? Anm. d. Übers.], stellt sich heraus, dass Biotreibstoffe schlimmer sind als Benzin“, sagte DeCicco. „Daher haben die Grundlagen politischer Entscheidungen zum Voranbringen von Biotreibstoffen hinsichtlich des Klimas jetzt als unrichtig herausgestellt. Politiker sollten ihre Unterstützung für Biotreibstoffe überdenken. Darüber ist schon viele Jahre lang debattiert worden. Neu ist, dass es jetzt handfeste Daten direkt von Amerikas Äckern gibt. Sie bestätigen jetzt die schlimmsten Befürchtungen hinsichtlich des Schadens, den Biotreibstoffe dem Planeten zufügen“.

...

Mittlerweile haben es sogar die Hardcore-Klimaschützer gemerkt: Mit Palmöl ist das Klima nicht zu schützen! Der Klimaretter berichtete am 31. August 2016:

WWF: Ölwechsel reicht nicht
Die Herstellung von Palmöl läuft nicht nachhaltig ab – bei Alternativen wie Kokos- oder Sojaöl ist das aber auch nicht besser, heißt es beim WWF. Die Umweltorganisation will deshalb die Nutzung dieser Pflanzenöle reduzieren und plädiert für Einsparungen und Verkehrsvermeidung. Die Hersteller von Agrokraftstoffen sind nicht begeistert. Sie verbrauchen den Löwenanteil des Palmöls in Deutschland. [...]

Das Problem am Palmöl ist nicht das Produkt selbst, sondern der Anbau der Palmen auf Plantagen – die zumeist auf Flächen stehen, auf denen einmal üppiger Regenwald wuchs. Auf mehr als 17 Millionen Hektar – das ist fast die halbe Fläche Deutschlands – werden weltweit jährlich rund 60 Millionen Tonnen Palmöl und Palmkernöl produziert. Nach wie vor wird in Ländern wie Indonesien und Malaysia Regenwald abgebrannt, um neue Plantagen anzulegen. Schätzungen zufolge verursacht die Rodung von Regenwäldern einen jährlichen Ausstoß von rund zwei Milliarden Tonnen Kohlendioxid, doppelt so viel wie die Jahresemissionen Deutschlands. Der Weltklimarat IPCC beziffert den Anteil von Rodungen an den globalen Treibhausgasemissionen auf 17 Prozent. Außerdem wird mit dem Regenwald der Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere vernichtet.

Weiterlesen beim Klimaretter.

Link: http://www.kaltesonne.de/nun-ist-es-amtlich-biotreibstoffe-sind-schlimmere-klimakiller-als-konventionelle-energiequellen/

Dieser Beitrag ist zuerst im Blog „Die Kalte Sonne“ erschienen. Übersetzung der englischsprachigen Auszüge von Chris Frey EIKE

14 Oct 14:58

Kernfusion: Neuer Rekord im Plasmadruck

Am letzten Tag vor der Abschaltung hat ein Fusionsreaktor in den USA einen neuen Rekord im Plasmadruck aufgestellt. Seine Finanzierung wird Ende 2016 eingestellt. Ein Nachfolger ist aber schon in Planung. (Kernfusion, Internet)
14 Oct 14:57

Guter Start für die Nachtbusse

Statistisch fahren 10,7 Personen mit den Bussen in der Nacht.
14 Oct 14:57

Werbung à la 1984: Yahoo-Patent beschreibt totale Überwachung

by Kim Rixecker

Ein Yahoo-Patent zeigt, wie sich personalisierte Werbung auch außerhalb des Internets einsetzen ließe. Zur Umsetzung des Konzepts müssten wir im öffentlichen Raum dauerhaft überwacht werden.

Yahoo: Zielgerichtete Werbung für die Welt von Morgen

Geht es nach einem Patentantrag von Yahoo, dann wird personalisierte Werbung in Zukunft nicht mehr nur im Internet existieren. Mithilfe smarter Werbetafeln soll das Prinzip auch auf die Offline-Welt übertragen werden. Um das zu erreichen, müssten jedoch noch aufdringlichere Überwachungsmethoden eingesetzt werden, als wir es aus dem Internet kennen.

Laut Patentantrag wären die digitalen Anzeigetafeln mit Sensoren und Kameras ausgestattet und könnten so das Publikum an öffentlichen Plätzen erkennen. Dann könnte auf die jeweilige Gruppe ausgerichtete Werbung angezeigt werden. Yahoo nennt das „Grouplization“. Um herauszufinden, was eine Gruppe sehen will, sollen unterschiedliche Datenquellen angezapft werden. Die reichen von harmlosen Dingen wie der Uhrzeit bis hin zur biometrischen Erfassung der einzelnen Passanten anhand von Gesichts- oder Retinaerkennung.

Yahoo-Patent: Dagegen wirkt Internet-Tracking ziemlich harmlos. (Grafik: US Patent Office)
Yahoo-Patent: Dagegen wirkt Internet-Tracking ziemlich harmlos. (Grafik: US Patent Office)

Yahoo-Patent: Eine dystopische Werbe-Vision

Genau genommen geht es Yahoo bei dem Patentantrag darum, möglichst effektive Werbung für Gruppen auszuspielen. Sobald dafür aber Bewegungsdaten und sogar biometrische Informationen von Einzelpersonen benötigt werden – und ohne wäre ein solches System vermutlich kaum effektiv –, kommen wir aber in einen Bereich, der selbst die Tracking-Methoden im Internet harmlos aussehen lässt.

Auf absehbare Zeit werden wir eine solche Überwachung im Namen des Marketings natürlich nicht erleben. Allein aus rechtlicher Sicht dürften sich eher Modelle durchsetzen, bei denen sich Nutzer freiwillig gegenüber einer Anzeigetafel identifizieren. Aber auch das wäre natürlich aus Datenschutzsicht nicht erstrebenswert.

Ebenfalls interessant: Überwachung macht impotent: Warum wir uns endlich gegen die Geheimdienste wehren müssen.

14 Oct 14:57

Terrorverdächtiger: Al-Bakr soll sich in Deutschland radikalisiert haben

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Der mutmaßliche IS-Terrorist ist laut seinem Bruder von einem Berliner Imam indoktriniert worden. Vor seiner Ankunft in Deutschland sei Jaber al-Bakr unpolitisch gewesen.
14 Oct 14:55

Neue Macbooks und iMacs: Apples Upgrade-Politik ist ein Trauerspiel

by Andreas Floemer

Noch im Januar hieß es, dass Apple entgegen dem Trend weiterhin gute Absatzahlen auf dem PC- beziehungsweise Mac-Sektor hinlegt. Das Blatt hat sich aber mittlerweile gewendet – woran liegts?

Windows-10-Update motiviert zu Neukäufen – Apples Mac-Rechner-Absatz sinkt

Windows-10-Rechner finden derzeit besseren Absatz als Macs. (Foto: t3n)
Windows-10-Rechner finden derzeit besseren Absatz als Macs. (Foto: t3n)

So schnelllebig ist der Hardware-Markt: Im Januar dieses Jahres schrieben wir noch, dass Apple der einzige Hersteller sei, der auf dem PC-Sektor noch einen Zuwachs verzeichnen konnte. Ein dreiviertel Jahr später sieht das Ganze schon wieder anders aus: Den aktuellen Zahlen des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens IDC zufolge hat Apple gehörig Federn lassen müssen. Laut IDC und Gartner der Absatz der PC-Hersteller im dritten Quartal 2016 im Schnitt um 5,7 Prozent, wobei einige Unternehmen wie HP ein Umsatzplus von bis zu 2,3 Prozent verzeichnen konnten. Einer der größeren Verlierer der Windows-PC-Herstellern ist Acer: bei dem taiwanischen Unternehmen wir ein Absatzminus von 14,1 Prozent beobachtet – Apple auf der anderen Seite sackte um 13,4 Prozent ab.

Das dritte Quartal 2016 sieht unter anderem für den Mac-Absatz von Apple nicht sonderlich rosig aus. (Screenshot: Gartner)
Das dritte Quartal 2016 sieht unter anderem für den Mac-Absatz von Apple nicht sonderlich rosig aus. (Screenshot: Gartner)

Mit dem Umsatzverlust fällt Apple vom vierten Platz im Vorjahresquartal auf den fünften Platz hinter Asus ab. Ein Grund, dass PC-Hersteller im Vergleich zu Apple noch verhältnismäßig gut aussehen, dürfte daran liegen, dass Kunden eher zu einem Hardware-Upgrade als zum Software-Update ihrer älteren Rechner tendieren. Interessant: Im zweiten Quartal 2016, als Microsoft sein Windows-10-Update noch kostenlos anbot, wurden mehr Windows-10-Geräte abgesetzt.

Sinkender Absatz von Macbook Pro und Co.: Was ist bei Apple los?

Der derzeit einzige aktuelle macOS-Rechner: das Macbook (Bild: Apple)
Der derzeit einzige aktuelle macOS-Rechner: das Macbook. (Bild: Apple)

Nun stellt sich die Frage, warum Apple mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen hat. IDC geht davon aus, dass das Unternehmen mit Hauptsitz in Cupertino derzeit nur ein aktuelles Modell in seinem Mac-Portfolio hat. Der einzige Rechner mit aktuellem Skylake-Core-M-Chip von Intel und weiterer Ausstattung ist das im April 2016 aktualisierte Macbook (Test).

Der Rest der Macs und Macbooks wurde seit mindestens über einem Jahr nicht aktualisiert, sodass in ihnen allesamt keine aktuelle Hardware steckt, während die Windows-Konkurrenz ihr Produktportfolio im Laufe des ersten Halbjahres aufgefrischt haben. Viele Apple-Kunden scharren nunmehr mit ihren Hufen und hoffen, dass bald neue Mac-Produkte vorgestellt werden.

Wo bleiben die neuen Macs? (Bild: Apple)
Wo bleiben die neuen Macs? (Bild: Apple)

Auf ein Macbook-Air-Upgrade (MBA) wurde schon im Juni spekuliert, woraus aber bekanntlich nichts geworden ist. Das letzte Update der Air-Reihe wurde im März letzten Jahres vorgenommen, allerdings handelte es sich lediglich um eine kleine Modellpflege mit schnellerem Prozessor und Speicher. Ähnlich verhält es sich beim Macbook Pro Retina, das zuletzt im Mai 2015 aktualisiert wurde. Das Pro-Modell ohne Retina hat schon seit geschlagenen vier(!) Jahren kein Upgrade erhalten, weshalb wir davon ausgehen können, dass Apple es alsbald aufs Altenteil schieben könnte.

Ähnlich düster sieht es auf dem Sektor der Profirechner aus: Das im Juni 2013 vorgestellte Arbeitstier Mac Pro mit seinem „Dosen-Design“ ist seit seiner Ankündigung nicht mehr aufgefrischt worden – das ist ein Zeitraum von über drei Jahren. Dass Profi-User sich allmählich von Apple abwenden und wieder auf Windows-Rechner mit aktueller Ausstattung umsteigen, ist daher denkbar. Apples Marketing-Chef Phil Schiller, der während der Mac-Pro-Vorstellung noch stolz „Can’t innovate anymore my ass“, rief, dürfte zwischenzeitlich wieder etwas kleinlauter sein. Selbst die Mac mini-Modelle haben übrigens seit 2014 kein Hardware-Upgrade mehr erhalten.

Mac Pro in Bildern

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Kunden, die sich jetzt für einen Mac entscheiden, erhalten abgesehen vom 2016er Macbook, „veraltete“ Hardware zum regulär hohen Preis. Die in den Rechnern verbauten Intel-Prozessoren sind mittlerweile ein Jahr und älter und befinden sich nicht mehr auf dem aktuellen Entwicklungs- und Performance-Stand. Das heißt zwar nicht, dass die meisten Macbooks und iMacs nicht performant sind – im Gegenteil, für die meisten Nutzer dürfte die Leistung ausreichen. Aber wer über 1.000 Euro und mehr für einen Rechner investiert, erwartet eine aktuelle Ausstattung.

Zurzeit gilt fast für alle Mac-Modelle: „Wartet besser mit dem Kauf.“ (Screenshot: Macrumors)
Zurzeit gilt fast für alle Mac-Modelle: „Wartet besser mit dem Kauf.“ (Screenshot: Macrumors)

Apples Mac-Modelle nach Alter (Quelle: MacRumors):

  • Macbook: April 2016
  • iMac: Oktober 2015
  • Macbook Pro Retina: Mai 2015
  • Macbook Air: März 2015
  • Mac Mini: Oktober 2014
  • Macbook Pro: Juni 2012
  • Mac Pro: Dezember 2013

Apple-Hardware: Fokus liegt auf iOS-Geräten

Während Apple seine OS-X/macOS-Hardware überwiegend veralten lässt, sieht es auf der Seite der iPhones und iPads anders aus. Die iPhones, die bei Apple für den größten Umsatz sorgen, werden alljährlich erneuert. In diesem Jahr hat Apple sogar außer der Reihe das iPhone SE (Test) auf den Markt gebracht, das speziell für Kunden bestimmt ist, die mit den beiden größeren Modellen nichts anfangen können.

Für Apple-Chef Tim Cook sind iPads die Zukunft. (Bild: Apple)
Für Apple-Chef Tim Cook sind iPads die Zukunft. (Bild: Apple)

“Yes, the iPad Pro is a replacement for a notebook or a desktop for many, many people.“

Darüber hinaus sind auf der Tablet-Seite zwei neue iPad-Modelle mit aktueller und performanter Ausstattung lanciert worden, die ansatzweise mit den Macbooks konkurrieren. Denn die iPad Pro-Modelle mit 12,9- und 9,7-Zoll-Display sind mit einem Keyboard nutzbar und können damit in vielen Nutzungsszenarien das Macbook ersetzen. Das ist natürlich auch Apple bewusst. Schon im letzten Jahr erklärte Apple-Chef Tim Cook, dass das iPad für viele Menschen den klassischen PC (und damit auch Macbooks) ersetzen würde. Dieser Aspekt könnte ein Grund dafür sein, dass Apple seine Macbooks vernachlässigt.

Durstphase: Neue Macbooks wohl erst im Herbst

MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)
MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)

Angesichts dessen, dass Apple es nicht hinbekommt seine Mac-Rechner auf den aktuellen Stand zu bringen, ist es letztlich kein Wunder, dass der Absatz eher verhalten ist. Wer nicht absolut dringend einen neuen macOS-Rechner – so heißt Apples Desktop-OS seit macOS Sierra - benötigt, hält daher die Füße still und wartet darauf, dass das Unternehmen endlich die lang erwarteten neuen Geräte vorstellt. Gerüchte besagen unter anderem, dass das MacBook Pro (2016) ein umfangreiches Redesign und ein OLED-Panel oberhalb des Keyboards erhalten wird. Außerdem ist damit zu rechnen, dass Thunderbolt-Anschlüsse gegen USB-Typ-C-Ports ersetzt wird - allerdings mit schneller Thunderbolt-3-Unterstützung.

Konzept: So könnte das Macbook Pro (2016) aussehen

MacBook Pro (2016) Konzept. (Bild: Martin Hajek)

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Neben einem neuen Macbook Pro können wir wohl auch mit einem Refresh des Macbook Air und den iMacs rechnen. Wie schon in den letzten Jahren könnte Apple den Oktober wählen, um ein neues Mac-Portfolio vorzustellen und zugleich seine neueste OS-Version Sierra in der finalen Version freizugeben. Ob dann auch mit neuen Mac-Pro-, Mac-mini-Modellen und dem kolportierten Thunderbolt-Display mit 5K-Auflösung zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. An der Zeit wäre es allemal – Apple, mach hin!

Auch lesenswert zum Thema: 5 Dinge, die uns an Apple nerven [Kommentar] und 10 Dinge, die Apple an iOS und seinen iPhones verbessern soll

Erstveröffentlichung des Artikel: 17. Juli 2016. 

14 Oct 14:54

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13.500 Soldaten und Zivilisten soll die neue Cyber-Truppe der Bundeswehr umfassen, zu deren Chef nun der Generalmajor Ludwig Leinhos ernannt wurde. Zuvor leitete er den Aufbaustab der Truppe.

14 Oct 14:54

USA : US-Justizministerium will Datenbank zu Polizeigewalt aufbauen

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Um das Verhältnis zwischen Polizei und Bürgern zu verbessern, will das US-Justizministerium Fälle von Polizeigewalt dokumentieren. Bisher gab es keine zentrale Erhebung.
14 Oct 14:54

Rechtsextremismus: Nazirap zur besten Sendezeit

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Der Sender KISS FM lud einen Nazirapper zu einem lockeren Interview ein. Man wolle harten Themen nicht aus dem Weg gehen, so die Radiomacher. Viele Hörer sind empört.
14 Oct 14:54

Wosign und Startcom: Mozilla macht Ernst mit dem Rauswurf

Mozilla hat auf der Entwicklermailingliste angekündigt, Zertifikaten von Wosign und Startcom mit der übernächsten Firefox Version 51 nicht mehr zu vertrauen. Die Version ist für den kommenden Januar geplant. (Mozilla, Apple)
14 Oct 14:53

Touch Disease beim iPhone 6 Plus: Sammelklage gegen Apple

Ein Mann hält am 19.09.2014 im Apple-Store in München (Bayern) zwei Iphone 6 Modelle vor das Apple-Logo.Bei unzähligen iPhone-6- und -6-Plus-Modellen häuft sich in den vergangenen Monaten ein und derselbe Defekt: die sogenannte Touch Disease, zu Deutsch Touch-Krankheit. Weil Apple das Problem noch immer ignoriert, droht nun eine gewaltige Sammelklage.
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Aktuell warnen einige Webbrowser davor, dass Verbindungen zu Webseiten wie etwa Wikipedia nicht mehr gesichert sind, da mit dem Zertifikat der Seite etwas nicht stimmt.

14 Oct 10:38

Nach Unfällen: Verkehrsministerium warnt Tesla-Fahrer vor Autopilot

Besitzer eines Tesla erhalten in diesen Tagen einen Brief vom Verkehrsminister persönlich. Auf die Nutzung der umstrittenen Autopilot-Funktion hat das jedoch keine Auswirkungen. (Tesla Motors, GreenIT)
14 Oct 10:38

Tesla: Deutsches Verkehrsministerium warnt per Brief vor Autopilot

by Andreas Floemer

Das deutsche Bundesverkehrsministerium warnt Tesla-Fahrer einem Bericht der Bild zufolge per Brief vor der Nutzung des Tesla-Autopiloten. 

2.500 Tesla-Fahrer sollen Warnung vom Kraftfahrt-Bundesamt erhalten haben

Der Autopilot der Tesla-Elektroautos ist schon seit längerer Zeit ein heikles Thema. Nach zahlreichen Unfällen mehren sich die kritischen Stimmen zu Teslas Assistenz-System. Nun greift selbst die Bundesregierung ein und warnt deutsche Tesla-Fahrer vor der unsachgemäßen Benutzung der Fahrassistenz. In den kommenden Tagen, so berichtet die Bild, sollen Halter eines Teslas einen Brief vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erhalten, in dem sie darauf hingewiesen werden sollen, dass der Autopilot nur als Hilfe benutzt werden dürfe. Die Aufmerksamkeit des Fahrer sei weiterhin zu 100 Prozent auf den Verkehr zu richten.

Damit nicht genug, denn die deutsche Regierung soll Tesla dazu aufgefordert haben, dem Fahrassistenzsystem in neuen Baureihen einen neuen Namen zu geben. Dadurch sollen Missverständnisse vermieden werden.

Beta-Phase: Teslas Autopilot
Immer noch in der Beta-Phase: der Tesla-Autopilot. (Foto: Tesla)

Verkehrsministerium: Tesla-Autopilot stellt „erhebliche Verkehrsgefährdung“ dar

In der vergangenen Woche machte ein Gutachten des Verkehrsministeriums die Runde. In diesem wird der Autopilot des Tesla Model S als „erheblich verkehrsgefährdend“ dargestellt, Verkehrsminister Dobrindt (CSU) will den Wagen jedoch nicht stilllegen, heißt es. Auf Reuters-Anfrage teilte das Verkehrsministerium mit, dass noch keine finale Bewertung der Tesla-Autopilot-Funktion vorliege. Bislang sei die Rechtslage für Nutzer des Assistenzsystems in Deutschland allerdings eindeutig: Der Fahrer müsse trotz der Nutzung des Systems ständig die Kontrolle über sein Fahrzeug behalten.

Autopilot von Tesla: Das Update auf Version 8.0 soll für mehr Sicherheit sorgen. (Screenshot: Tesla)
Autopilot von Tesla: Das Update auf Version 8.0 soll für mehr Sicherheit sorgen. (Screenshot: Tesla)

Es sollte erwähnt werden, dass der Autopilot im Tesla standardmäßig deaktiviert ist. Vor der Aktivierung muss der Fahrer explizit der Warnung zustimmen, dass es sich beim Autopilot um eine neue Technologie und eine Beta-Version handelt. Ferner wird dem Fahrer deutlich gemacht, dass der Autopilot lediglich eine Assistenz-Funktion sei, die es erfordere, die Hände stets am Lenkrad zu behalten. Die Verantwortung liege weiterhin beim Fahrer. Teslas Verhaltensempfehlungen und die deutschen Auflagen sind also nah beieinander.

Seit Monaten wird über die Sicherheit des Assistenz-Systems debattiert, nachdem tödliche Unfälle mit aktiviertem Autopiloten im Models S in den USA und China bekannt wurden. Dass autonome Fahrzeugen die Zukunft gehören wird, steht aber wohl nicht mehr in Frage: Viele, unter anderem auch deutsche Autohersteller, entwickeln entsprechende Assistenz-Systeme, die deutsche Bundesregierung will schnell einen rechtlichen Rahmen für die Nutzung festlegen.

Passend zum Thema: Wie Tesla den Autopiloten jetzt wirklich sicher machen will und Tesla-Chef Elon Musk kontert deutsche Kritik an Beta-Autopilot

14 Oct 10:36

WifionICE: Bahn schließt "vermeintliche Sicherheitslücke" in neuem WLAN

Ein Hacker bezeichnet das neue WLAN-System der Bahn als "zusammengefrickelt" und demonstriert, wie Angreifer Nutzerdaten auslesen können. Die Bahn hat reagiert und will das Problem schnell beheben. (Deutsche Bahn, Ajax)
14 Oct 10:36

Windows 10 Mobile: Lang ersehntes Continuum-Feature kommt

Nutzer können nun auf verbessertes Continuum-Feature zugreifenMicrosoft erweitert die Funktionalität von Continuum bei Windows 10 Mobile: Nutzer können nun auch mit ausgeschaltetem Handy-Display ihrer Arbeit nachgehen.
14 Oct 10:36

Recep Tayyip Erdoğan: Erdoğan scheitert mit Beschwerde im Fall Böhmermann

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Die Staatsanwaltschaft hatte im Schmähgedicht keine Beleidigung erkannt. Die Beschwerde des türkischen Präsidenten ändert das nicht. Das Zivilverfahren steht noch aus.
14 Oct 09:49

Aktie der Software AG bricht nach schwachen Quartalszahlen ein

by t3n Redaktion

Ein überraschend schwaches Quartal hat die Anleger der deutschen Software AG am Freitagmorgen ernüchtert. Die Aktie bricht ein.

Die Aktien des nach SAP zweitgrößten deutschen Softwareherstellers sackten zeitweise um annähernd 12 Prozent ab. Zuletzt verloren sie 9,7 Prozent und sanken auf 33,44 Euro. Damit waren sie weit abgeschlagen am TecDax-Ende und sorgten auch bei dem Technologiebarometer für leichte Verluste, während die anderen deutschen Indizes vorrückten.

Der Umsatz der Darmstädter ging im dritten Jahresviertel zurück und das operative Ergebnis (Ebit) brach um ein Viertel ein. Auslöser waren unter anderem einige verzögerte Abschlüsse. Zudem belastete ein Rechtsstreit in den USA das Ergebnis. Ursprünglich war die Zahlenvorlage in der kommenden Woche geplant – da soll es jetzt noch die detaillierte Bilanz geben.

Software AG: Jahresziele nicht gefährdet

Das Unternehmen sieht sich gleichwohl auf Kurs zu seinen Jahreszielen. Ein Händler sagte aber, die Software AG müsse nun Gas geben, um die Prognose noch zu schaffen. Ausgerechnet der „Wachstumsbereich“ Integrationssoftware (Digital Business Platform – DBP) schwächele. Offenbar belaste die Unsicherheit durch den beabsichtigten EU-Austritt der Briten stärker als gedacht.

Die Lizenzerlöse hätten sich deutlich schwächer als von ihm erwartet entwickelt, kommentierte Commerzbank-Analyst Thomas Becker. Das Ebit habe seine Schätzung leicht verfehlt. Trotz der Enttäuschung sieht Becker aber die Jahresziele nicht in Gefahr. Generell gilt: Bei Softwarekonzernen ist das vierte Quartal das stärkste im Jahr, sodass das Erreichen der Margen- und auch der Umsatzziele realistisch erscheint.

Den Aktien half das am Freitag aber nicht. Von ihrem erst Anfang Oktober erreichten Mehrjahreshoch bei 39,32 Euro haben die Papiere inzwischen wieder mehr als 17 Prozent eingebüßt. Mit einem Plus von gut 26 Prozent im bisherigen Jahresverlauf zählen die Software-Titel allerdings immer noch zu den stärksten Werten im TecDax. dpa

14 Oct 09:17

Windows 10 Version 1703: Microsoft peilt Redstone 2 Release im März 2017 an

by Albert Jelica

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Microsoft hat erst gestern die Windows 10 Insider Build 14946 im Fast Ring veröffentlicht mit einer ganzen Reihe an wichtigen Verbesserungen und neuen Features. Bislang waren wir davon ausgegangen, dass das nächste größere Update für Windows 10 und Windows 10 Mobile im Frühjahr des nächsten Jahres erscheinen wird, einen genauen Monat gab es bislang jedoch nicht.

Nun wurden vom Twitter-Nutzer h0x0d Referenzen in Windows 10 gefunden, welche auf eine Version 1703 hinweisen. Seit Windows 10 verwendet Microsoft zur Unterscheidung des Systems Versionen, welche das Jahr und den Monat beinhalten. Demnach würde 1703 bedeuten, dass die Aktualisierung im März 2017 fertiggestellt oder veröffentlicht wird. Bekanntlich hat das am 2. August erschienene Anniversary Update die Versionsnummer 1607.

Diese Hinweise sind in der aktuellen Windows Insider Build 14946 gesichtet worden und zwar in der Gruppenrichtlinien unter „Legacy Dictionary Attack Parameters“. Darin wird unter den unterstützten Systemen Windows Server 2016 genannt sowie auch Windows 10 Version 1703.

Einige Neuerungen des kommenden Updates sind bereits bekannt. Unter Windows 10 Mobile gibt es einige Verbesserungen bei den Einstellungen, beispielsweise bei WLAN und Updates, am PC sind neue Einstellungen für Touchpad-Gesten hinzugekommen sowie die Möglichkeit, die Liste aller Apps im Startmenü zu verstecken. Insgesamt dürfte Redstone 2 daher eine Reihe von Verbesserungen für Microsofts Betriebssystem bringen, welche Smartphone und PC noch näher verknüpfen sollen.

Redstone 3 im Sommer, Redstone 4 2018?

Diesen Kurs will Microsoft angeblich auch weiterhin fortsetzen und direkt auf das Redstone 2-Update schon einen Nachfolger nachreichen. Laut den Informationen von WindowsCentral soll das Redstone 3-Update im Sommer nächsten Jahres erscheinen, zumindest sei dies aktuell bei Microsoft der Plan. Welche Neuerungen geplant sind, ist jedoch nicht bekannt.

Auch über das Redstone 4-Update seien die Kollegen bereits informiert worden und demnach soll dieses Update im Jahr 2018 erscheinen, jedoch wollen sich die Redmonder dafür Zeit lassen, heißt es.

Wir können diese Angaben jedoch nicht bestätigen und würden Redstone 3 und Redstone 4 vorerst als Spekulation bezeichnen. Beide Updates sind mindestens ein knappes Jahr entfernt und Pläne können sich bis dahin erheblich ändern. Dass Redstone 2 aber im März kommt, scheint anhand der Erwähnungen im System durchaus wahrscheinlich.


via WindowsCentral

Der Beitrag Windows 10 Version 1703: Microsoft peilt Redstone 2 Release im März 2017 an erschien zuerst auf WindowsArea.de.

14 Oct 09:16

Die 4 größten Sicherheitsprobleme bei Whatsapp

by Andreas Weck

Die renommierte Electronic Frontier Foundation äußert vier große Sicherheitsbedenken gegenüber Whatsapp und fordert zum Handeln auf.

Privacy-Aktivisten äußern Sicherheitsbedenken gegenüber Whatsapp

Whatsapp hat zuletzt große Schritte unternommen, um seinen Service für die Nutzer sicherer zu machen. Die eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die auf das sogenannte Signal-Protokoll aufbaut, gilt als qualitativ enorm hochwertig. Dennoch haben die Privacy-Aktivisten der renommierten Electronic Frontier Foundation (EFF) einige Sicherheitsbedenken gegenüber dem Instant Messenger veröffentlicht, die das Unternehmen nicht außer Acht lassen solle.

Insgesamt hat die Nichtregierungsorganisation (NGO) vier Schwächen aufgelistet. Dazu schreiben die Experten auf dem hauseigenen Blog: „Wir haben kein Problem damit, wie die Chat-Verschlüsselung von Whatsapp durchgeführt wird. Wir hoffen sogar, dass auch andere Dienste die Technologie stärker nutzen.“ Stattdessen wird kritisiert, das Whatsapp trotz des Signal-Protokolls an anderen Stellen schwache Sicherheitsstandards aufweise.

Große Sicherheitsbedenken bezüglich Whatsapp Web und unverschlüsselter Backups

(Bild: Alexander Supertramp / Shutterstock.com)
Dass Whatsapp-Daten an Facebook übermittelt, kritisiert die EFF. (Bild: Alexander Supertramp / Shutterstock.com)

Die vier Schwächen sieht die EFF in den unverschlüsselten Backups, den fehlenden Key-Change-Benachrichtigungen, dem Whatsapp-Web-Client und dem generellen Datenaustausch mit Facebook, so die Privacy-Aktivisten. In der Folge gehen die Experten auf die einzelnen Sicherheitsbedenken detaillierter ein und beschreiben, was und warum diese Standards nicht ausreichend sind. Jedoch nicht ohne vorher darauf hinzuweisen, dass es trotz aller Bemühungen nie eine 100 prozentige Sicherheit geben würde.

Bezüglich der Backups bemängeln die Kritiker neben der fehlenden Verschlüsselung auch, dass sie in der Cloud nicht passwortgeschützt sind. Generell wird dazu geraten, Chat-Verläufe und Kontaktdaten nicht in virtuellen Speichern abzulegen, solange die nicht entsprechend gesichert sind. Eine Warnung, die durchaus gerechtfertigt ist, angesichts einiger Datendiebstahle in letzter Zeit, die für Aufregung sorgten – wie etwa bei Yahoo.