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09 Nov 22:17

Mysterium Sonnenzyklus gelöst?

Das Buch beginnt mit dem folgenden Absatz:

Etwa 400 Jahre vor Christus erhob sich nahe Mt. Lyscabettus im antiken Griechenland die blasse Sonnenscheibe über den Dunst. Seiner Gewohnheit nach zeichnete Meton den Ort der Sonne am Horizont auf. In dieser Zeit, als noch viele Dinge entdeckt werden mussten, hoffte Meton vorhersagbare Änderungen der Orte von Sonnen- und Mondaufgang zu finden. Obwohl regnerisches Wetter seine Beobachtungen einschränkte, entdeckte er an diesem nebligen Morgen Flecken auf der Oberfläche der Sonne, der Höhepunkt derartiger Makel während der letzten Jahre. Einer Eingebung folgend begann Meton seine über 20 Jahre langen Aufzeichnungen der Sonne zu untersuchen. Diese Untersuchungen schienen seine Gedanken zu bestätigen: wenn die Sonne Flecken hat, tendiert das Wetter dazu, regnerischer und nasser zu sein.

Bild rechts: Auf unserem Stern, der Sonne, sieht man die Flecken in einem Gürtel rund um den Äquator. Sonnenflecken sind kühle Regionen, verursacht durch starke Magnetfelder, in denen sich der Hitzefluss verlangsamt. Bild: NASA

Folglich ist der Gedanke, dass Sonnenflecken und der solare Zyklus das Klima bestimmen, mindestens 2400 Jahre alt. In der modernen Zeit wurde den Sonnenflecken erneut im Jahre 1610 Aufmerksamkeit zuteil, und zwar nach Fernrohrbeobachtungen von Galileo, Thomas Harriot und anderen. Der solare Zyklus wurde von Samuel Schwabe im Jahre 1843 nach 17 Jahren der Beobachtung entdeckt, doch datierte die von William Herschel gefundene Korrelation von Sonnenflecken und den Weizenpreisen in England schon aus dem Jahr 1801. Eine Studie aus dem Jahr 2003 von Pustilnik und Din mit dem Titel Influence of Solar Activity on State of Wheat Market in Medieval England bestätigte Herschels Beobachtung.

Der Gedanke, dass die Sonne das Klima kontrolliert, ist leicht genug zu verstehen. Tatsächlich ist das Klima der Erde äußerst sensibel gegenüber Änderungen des solaren Outputs, wie Nir Shaviv 2009 in seiner Studie Using the Oceans as a Calorimeter to Quantify the Solar Radiative Forcing nachgewiesen hat. Prof. Shaviv fand heraus, dass der Gesamt-Strahlungsantrieb im Zusammenhang mit Sonnenzyklen etwa 5 bis 7 mal größer ist als jener, der einfach nur mit Änderungen der Gesamt-Einstrahlung TSI einhergeht.

Wir kennen die Ursachen individueller Sonnenflecken – es hat etwas zu tun mit magnetischen Flüssen, die durch Konvektion aus dem Inneren die Sonnenoberfläche erreichen. Aber die Ursache des Sonnenzyklus' selbst blieb ein Mysterium bis zur jüngst erfolgten Veröffentlichung der zweiten Ausgabe von Evidence-Based Climate Science, herausgegeben von dem unermüdlichen Don Easterbrook. Die erste Ausgabe, veröffentlicht im Jahre 2011, enthielt eine Studie von Ed Fix, einem B-52-Pilot im Ruhestand mit dem Titel The Relationship of Sunspot Cycles to Gravitational Stresses on the Sun: Results of a Proof-of-Concept Simulation [etwa: Die Relation von Sonnenflecken-Zyklen zu Gravitationsunterschieden auf der Sonne: Ergebnisse einer Simulation]. Darin wurde die Modulation der Sonnenzyklen durch die Gasplaneten gezeigt. Die zweite Ausgabe geht noch etwas weiter mit einer Studie von Ed und mir selbst mit dem Titel Aspects of Solar Variability and Climate Response, in welcher detailliert die relativen Beiträge jener Planeten dargestellt werden.

Schon lange hatte man vermutet, dass der Sonnenzyklus großenteils durch den Planeten Jupiter beeinflusst wird, und zwar wegen der mittleren Länge des Sonnenzyklus' von 11 Jahren und der Umlaufzeit des Jupiters um die Sonne von 11,86 Jahren. Im Jahre 1984 gaben Schwentek und Elling bekannt, dass das „eindeutig dominante Spektralband der Sonnenfleckenzahl, der solare Zyklus von 10,8 Jahren, vorgegeben wird durch die Konfigurations-Periode von Jupiter und Saturn (19,859 Jahre) multipliziert mit dem Verhältnis ihrer Entfernung von der Sonne (0,545)“. Etwas mehr als ein Jahrzehnt später bestätigte Attila Grandpierre, dass was auch immer den Sonnenzyklus treibt, außerhalb der Sonne gesucht werden muss – was die Planeten als auslösenden Faktor übrig ließ.

Die Studie von Ed Fix aus dem Jahr 2011 war bedeutend, weil hier erstmals eine physikalische Erklärung des Verhaltens von Sonnenzyklen angeboten worden ist. Viele der bis dahin aus Beobachtungen abgeleiteten Regeln zur Erklärung der fundamentalen Eigenschaften von Sonnenzyklen wurden bis zum Erscheinen dieser Studie nicht quantifiziert. In großem Umfang beruht die jetzige Solarwissenschaft auf nicht mathematischer Beobachtung, erwiesen durch die verschiedenen Vorhersagen von Dikpati und Hathaway bzgl. der Amplitude solarer Zyklen. Die Behandlung des Sonnenfleckenzyklus' in der Studie 2011 als eine ideale Quelle, getrieben von radialer Beschleunigung, bot ein neues Paradigma. Gleichzeitig ist dieses neue Modell konsistent mit der solaren Dynamo-Theorie.

Das Modell von Ed Fix erklärt, warum man über längere Zeiträume aufeinanderfolgende Zunahmen der Amplitude von Sonnenzyklen beobachtet, bevor das System außer Phase gerät und es zu einer Phasen-Destruktion kommt. Individuelle Hale-Zyklen sind keine isolierten magnetischen Ereignisse. Die in dem System gespeicherte Flussmenge ist die Grundlage für die Amplitude des folgenden Zyklus'. Auf diese Weise ist das ,Gedächtnis' der Solaren Zyklen erklärt.

Das Modell erklärt des Weiteren den Waldemeir-Effekt – dass nämlich starke Zyklen innerhalb der kürzesten Zeitperiode ein Amplituden-Maximum erreichen (Die Anti-Korrelation zwischen der Spitzen-Amplitude eines Zyklus' und Länge des vorhergehenden Zyklus') und den Amplituden-Minimum-Effekt (die Korrelation zwischen Zyklus-Amplitude und dem Aktivitätsniveau im vorhergehenden Minimum). Das Modell von Ed Fix ist nahezu perfekt in der Nachhersage, und dieses sehr enge Verhältnis zeigt trotz der Einfachheit des Modells, dass man zu dessen Vorhersagen sehr viel Vertrauen haben kann.

Einige haben die planetarische Ursache des Sonnenzyklus' bezweifelt wegen der schwachen Auswirkungen der individuellen Planeten auf die Sonne. Dies wird sicherlich durch die Arbeiten an der Studie 2016 bekräftigt. Abbildung 1 aus jener Studie zeigt, dass Jupiter selbst kaum Auswirkungen auf die solare Variabilität hat:

Abbildung 1: Simulationsmodell nur mit Jupiter im Vergleich zum ganzen Modell

Genauso zeigt Abbildung 2 den Modelllauf nur mit Saturn, wobei sich eine ähnlich geringe Reaktion der Amplitude zeigt mit der Umlaufzeit des Saturns von 29 Jahren anstatt der lediglich 11 Jahre von Jupiter:

Abbildung 2: Simulationsmodell nur mit Saturn im Vergleich zum ganzen Modell.

Falls also Jupiter und Saturn selbst kaum die Sonne beeinflussen, wie von vielen vorhergesagt, bleibt die Frage nach der Ursache solarer Zyklen! Dieses Mysterium ist bis jetzt noch nicht erklärt worden.

Es stellt sich heraus, dass die Wechselwirkung zwischen Jupiter und Saturn den größten Teil des Sonnenzyklus' erklärt. Die Auswirkungen auf die Sonne seitens dieser beiden Planeten ist synergetisch und nicht additiv, wie Abbildung 3 zeigt. Es wurde gesagt, dass Mathematik die Sprache der Physik ist. Was diese Studie klarer hervorgehoben hat, ist die mathematische Grundlage des Sonnenzyklus'.

Abbildung 3: Simulationsmodell mit Jupiter und Saturn im Vergleich zum ganzen Modell

Die rote Linie zeigt das gesamte Modell unter Einschluss von Uranus und Neptun ebenso wie Jupiter und Saturn. Der Unterschied zwischen der roten und der blauen Linie ist die Auswirkung von Uranus und Neptun. Dies kann additiv oder subtraktiv sein. Während der Zyklen 18 und 22 haben Uranus und Neptun die Amplitude der Sonnenzyklen relativ zum Modelloutput von Jupiter und Saturn allein zunehmen lassen. Während der Zyklen 20 und 24 hatten Uranus und Neptun die Auswirkung einer Reduktion der Größenordnung jener solaren Zyklen. Folglich könnte man die Kaltzeit der siebziger Jahre im Zusammenhang mit Sonnenzyklus 20 als Auswirkung des Einflusses von Uranus und Neptun betrachten.

Und wie geht es jetzt weiter? Nun, es gibt noch ein weiteres großes Mysterium bzgl. der Sonne. Die Hemisphären weisen unterschiedliche Aktivitäten auf, was während vieler Zyklen zutage trat. Dies zeigt die folgende Abbildung:

Abbildung 4: Sonnenflecken-Zone unterschieden nach solaren Hemisphären

Während der letzten drei Zyklen gab es auf der solaren Südhemisphäre größere Gebiete mit Sonnenflecken als auf der Nordhemisphäre. Deren Spitzenwert lag auch später als jene der Nordhemisphäre. Welche Ursache könnte dies haben? Wahrscheinlich ist es die Neigung der Umlaufbahnen der Riesen-Gasplaneten relativ zum solaren Äquator. Diese Neigung beträgt:

Jupiter 6.09%

Saturn 5.51%

Uranus 6.48%

Neptune 6.43%

Es scheint, dass der nächste Schritt die Erstellung einer 3D-Version des Modells von Ed Fix ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/13/solar-cycle-mystery-solved/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

02 Nov 16:43

Early October updates for Microsoft Flow

In the past two weeks we've added support for API Key and generic OAuth 2.0 for Custom APIs, three new services: Basecamp 3, Blogger, and PagerDuty, and other new features in the designer.
26 Oct 18:41

Gottes Perpetuum Mobile: Blockheizkraftwerk der Diakonie erzeugt mehr Energie als hineingesteckt wird

Nun werden die Wirkungsgrade bei Heizungen addiert, was zu recht kuriosen Ergebnissen führen kann, wie im Folgenden gezeigt werden soll.

Die Diakonie Puschendorf (Mittelfranken) hat jüngst ein Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen. Der Dorfschreiber von Puschendorf (so ermittelte es die Recherche des Autors) verfasste dazu eine Reportage und leitete diese an die nordbayerischen Nachrichten weiter, damit diese über die gute Tat berichte.
Daten des BHKW der Diakonie: Betrieb mit Flüssiggas, elektrische Leistung: 20 kW, thermische Leistung: 44 kW

Eine Lokalausgabe der „nordbayerischen Nachrichten“ brachte am 07.10.2016 die Reportage: „Umwelt entlasten und Kosten sparen“.
Darin verkündet die Diakonie Puschendorf und der Heizungsbauer stolz: „Versprochen wird eine Energieeffizienz von etwa 96 % ... Durch den zusätzlichen Einsatz der Brennwertnutzung bei den Abgasen lässt sich diese Energieeffizienz auf bis zu 104 % steigern, versichert der Heizungsinstallateur ..

Welch ein Glück, dass der Wirkungsgrad der Heizkörper von fast 100 % nicht auch noch dazu addiert wurde, sonst würde dieses Perpetuum Mobile fast vor Erfolg explodieren.

Eine solche Investition entscheidet und tätigt man heutzutage natürlich nicht mehr „einfach nur so“, sondern wegen einem höheren Auftrag:
„ ... durch moderne Regelungstechnik ... sind wir in der Lage, die benötigte Energie ... zum Wohle unserer Bewohner und mit der nötigen Verantwortung für unsere Umwelt und der Schöpfung unseres Gottes zu erzeugen“.
Da darf man auch Lücken zeigen:
Der ehrenamtliche Geschäftsführer „ ... ist voller Zuversicht, dass sich die Investition innerhalb weniger Jahre amortisiert. Zahlen dazu gab es allerdings keine, ebenso wenig wie zu den Anschaffungskosten. ... Die Überproduktion an Strom, die beispielsweise nachts anfällt, kann in das bestehende Stromnetz eingespeist werden“.

Etwas fehlt noch
Ein Artikel in deutschen Medien ohne den Hinweis auf das „giftige“ CO2 ist heute so wenig denkbar, wie ein fehlendes „Amen“ in der katholischen Kirche.
Im Artikel lautete es: „ ... sowie einen geringeren CO2-Ausstoß soll die Umwelt spürbar entlastet werden ...“.

Wenn alle Beteiligten inclusive der nordbayerischen Nachrichten wirklich überhaupt keine Ahnung haben, von was sie schwafeln, dann schädigt CO2 nicht nur wie üblich das Klima, sondern gleich auch noch die Umwelt.
Alle Hinweise auf den Sinn und die absolute Notwendigkeit von CO2 in der Atmosphäre als lebenswichtige Nahrung für alle Grünpflanzen dieser Erde sind einfach wirkungslos. Aber Fakt ist: Wer diesen das CO2 nimmt, „entlastet“ sie nicht, sondern tötet sie mit eiserner Konsequenz.
Wie soll eine Diakonie das aber jemals erfahren, so lange ihre oberste „Wissensinstanz“, der Papst Herrn Schellnhuber vom PIK als Berater hat.

26 Oct 18:40

Die unvermeidliche Evolution schlechter Wissenschaft

Wie auch Andere hier schon angemerkt haben, liegt das Problem darin, dass das, was für individuelle Wissenschaftler gut ist, nicht notwendigerweise auch für die Wissenschaft als Ganzes gut ist. Gegenwärtig ist die Karriere eines Wissenschaftlers abhängig von der Veröffentlichung so vieler Studien wie möglich in den prestigeträchtigsten Journalen. Mehr als alles andere verschafft ihnen dies Prestige, [finanzielle] Zuwendungen und Jobs.

Jetzt stelle man sich vor, man sei ein Forscher, der mit diesem System spielen will. Folgendes wird man tun: man fertige viele kleine und statistisch auf schwachen Füßen stehende Studien an. Man optimiere dann seine Verfahren, um positive Ergebnisse sicherzustellen. Falls man negative Ergebnisse erhält, kehre man sie unter den Teppich. Man versuche niemals, frühere Ergebnisse zu checken; man verfolge nur neue und begeisternde Ergebnisse. Dies ist kein Larifari. Wir wissen, dass es solche Praktiken im Überfluss gibt. Sie sind großartig, um Veröffentlichungen zu lancieren, aber sie verunreinigen auch die wissenschaftliche Aufzeichnung mit Ergebnissen, die tatsächlich nicht wahr sind. Richard Horton, Herausgeber von The Lancet, schrieb einmal: „Niemand wird Anreize bekommen, um Recht zu haben. Stattdessen bekommen Wissenschaftler Anreize, produktiv zu sein“.

Dies ist kein neuer Gedanke. In den siebziger Jahren schrieb der Sozialwissenschaftler Donald Campbell, dass jedwede Qualitäts-Metrik korrumpiert werden kann, falls die Leute anfangen, die Metrik selbst zu priorisieren über die Wesenszüge, die sie vermeintlich reflektiert. „Wir fanden, dass dieses Argument selbst dann funktioniert, falls Individuen nicht versuchen, ihre Metrik zu maximieren“, sagt Smaldino.

Er und McElreath zeigten dies hier, indem sie ein mathematisches Modell erzeugten, in dem simulierte Labore miteinander im Wettbewerb standen und sich entwickelten – man denke an SimAcademia. Die Labore wählten Dinge, die sie studieren wollten, ließen Experimente laufen, um ihre Hypothesen zu testen und versuchten, ihre Ergebnisse zu veröffentlichen. Sie variieren hinsichtlich der Stärke der Bemühungen zum Austesten ihrer Gedanken, was darauf einwirkt, wie viele Ergebnisse sie bekommen und wie zuverlässig diese Ergebnisse sind. Da gibt es einen Zielkonflikt: Mehr Mühe bedeutet richtigere, aber weniger Veröffentlichungen.

Im Modell wie in der Akademia sind positive Ergebnisse leichter zu veröffentlichen als negative, und Labore, die mehr veröffentlichen, bekommen mehr Prestige, Förderung und Studenten. Auch sie geben ihre Verfahren weiter. Mit jeder Generation stirbt eines der ältesten Labore, während sich eines der produktivsten reproduziert und Nachwuchs hervorbringt, der den Forschungsstil seines Doktorvaters nachmacht. Das ist das Äquivalent eines Studenten aus einem erfolgreichen Team, der ein eigenes Labor eröffnet.

Mit der Zeit und über viele Simulationen gleiten die virtuellen Labore unaufhaltsam in Richtung weniger Mühe, schlechtere Verfahren und fast vollständig unzuverlässiger Ergebnisse. Das Wichtige dabei ist: Anders als der hypothetische Forscher, den ich zuvor heraufbeschworen habe, versucht keiner dieser simulierten Wissenschaftler aktiv zu schummeln. Sie wandten keine Strategie an und verhielten sich integer. Und doch glitt die Gemeinschaft in Richtung schlechterer Verfahren. Das Modell zeigt: eine Welt, die Wissenschaftler für Publikationen über allem anderen belohnt – also eine dieser Welt nicht ganz unähnliche – führt auf natürliche Weise zu schwächerer Wissenschaft.

„Das Modell kann sogar optimistisch sein“, sagt Brian Nosek vom Center of Open Science, weil es nicht unsere unglückliche Tendenz in Betracht zieht, den Status Quo zu rechtfertigen und zu verteidigen. Er merkt zum Beispiel an, dass Studien im Bereich der sozialen und biologischen Wissenschaften im Mittel beklagenswert schwach ausgestattet sind – sie sind zu klein, um zuverlässige Ergebnisse zu erbringen.

Geringe statistische Belastbarkeit ist ein offensichtliches Symptom schwacher Forschung. Sie ist leicht zu berechnen, und die Menschen haben darüber seit den sechziger Jahren geredet. Und doch, über 50 Jahre später, hat sich daran überhaupt nichts verbessert. Tatsächlich „gibt es nach wie vor aktiven Widerstand gegen Bemühungen, die statistische Belastbarkeit zu erhöhen, und zwar seitens der Wissenschaftler selbst“, sagt Nosek. „Wenn der Wunsch nach Veröffentlichung höher ist als der Wunsch nach Richtigkeit, werden Forscher geringe statistische Belastbarkeit verteidigen, obwohl dies Null Qualität für die Wissenschaft bedeutet“.

Wichtig: „Solange es die Anreize gibt, wird es Belohnungen für jene geben, die das System täuschen können, ob sie das nun absichtlich machen oder nicht“.

Wissenschaftler haben jetzt mit den Konsequenzen dieser Stagnation zu kämpfen. In vielen Bereichen, darunter Neurowissenschaft, Genetik, Psychologie, Ökologie und Biomedizin, gibt es Gerede über eine Reproduzierbarkeits-Krise, in der schwache und schlechte Studien die Welt mit zweifelhaften Ergebnissen überschwemmt haben. „Wir bringen viel Zeit damit zu, uns über die Kultur der Wissenschaft zu beklagen, aber verbale Diskussionen erlauben es den Leuten, darüber zu reden“, sagt Smaldino. „Ein formelles Modell erlaubt es deutlicher zumachen, worüber man spricht“.

Zum Beispiel haben sich viele Wissenschaftler auf Replikation konzentriert – also der Wiederholung von Studien, um zu sehen, ob deren Ergebnisse stehen – als eine Art, die Zuverlässigkeit der Wissenschaft zu verbessern. Aber das würde dem Modell von Smaldino und McElreath zufolge nichts besser machen. Ihre Labore könnten Zeit damit verbringen, Arbeiten der Vergangenheit zu reproduzieren, und falls diese Versuche scheitern, würden die ursprünglichen Autoren einen erheblichen Rufschaden erleiden. Aber das spielte keine Rolle, „weil es viel mehr Ergebnisse gibt als überhaupt reproduziert werden können“, sagt Smaldino. Langfristig sind Labore damit durchgekommen, wenn sie schlechte Verfahren angewendet hatten, sogar falls andere sie mit ihren dubiosen Ergebnissen konfrontierten.

„Solange es die Anreize gibt, wird es Belohnungen für all jene geben, die das System beschummeln können, ob sie das nun absichtlich tun oder nicht“, sagt Smaldino. Um die Wissenschaft zu verbessern, müssen sich die Anreize ändern.

Und diese Änderungen müssen für alle Bereiche gelten, aber es müssen keine großen Veränderungen sein, sagt Nosek. Beispiel: Wenn Wissenschaftler nach Promotionen streben, werden sie oftmals aufgefordert, eine vollständige Liste ihrer Studien vorzuweisen. Niemand hat die Zeit, alle diese Studien zu lesen, und darum greifen die Mitglieder des Komitees zu an sich unpassenden Dingen wie etwa der Anzahl der Studien oder dem Prestige der Journale. „Eine einfache Änderung wäre es, den Kandidaten aufzufordern drei Artikel einzusenden, welche das Komitee lesen und detailliert bewerten kann“, sagt Nosek. „Das wären Anreize für die Kandidaten, drei herausragende Arbeiten zu erstellen“.

Aber in UK hat man ein solches System bereits aufgelegt, um Wissenschaftler zu beurteilen, und Andrew Higginson sowie Marcus Munafo, zwei Psychologen der Universities of Exeter bzw. Bristol würden verneinen, dass dies besser ist. Sie haben ein anderes mathematisches Modell angewendet, um vorherzusagen, wie sich Wissenschaftler verhalten sollen, um den Wert ihrer Veröffentlichungen für ihre Karriere zu maximieren. Und sie kamen zu dem Ergebnis, dass falls die Leute auf der Grundlage einer kleinen Anzahl von hoch einflussreichen Veröffentlichungen beurteilt werden, es für sie die beste Strategie ist, all ihre Bemühungen auf geringerwertige Studien zu konzentrieren, die sich nur an neuesten Ergebnissen ausrichten ohne die Ergebnisse älterer Studien zu checken. Als Folge davon wird die Hälfte dessen, was sie veröffentlichen, falsch sein.

Es gibt andere Lösungen. Einige Wissenschaftler haben sich für ein System der „Vor-Registrierung“ [pre-registration] stark gemacht, wobei die Arbeit vor dem Hintergrund ihrer Gedanken und Pläne bewertet wird, bevor irgendeine Arbeit tatsächlich angefertigt wird. Sie verpflichten sich, den Plan buchstabengetreu auszuführen, und die Journale verpflichten sich, die Ergebnisse zu veröffentlichen, egal welcher Art diese sind. Das reduziert die Kapazität und den Anreiz, mit Studien Schindluder zu treiben, um die eigenen Chancen auf die Durchführung einer Studie zu erhöhen. Außerdem verschiebt sich der Schwerpunkt weg von augenfälligen Ergebnissen hin zu soliden, zuverlässigen Verfahren. Fast 40 Journale veröffentlichen diese Art von Registered Reports, und es gibt Bemühungen, diese enger an Zuwendungen zu binden (hier), so dass eine einzelne Begutachtung der Verfahren in einer Studie Zuwendungen und Veröffentlichung garantiert.

Das Hauptgewicht auf Transparenz zu legen, kann ebenfalls helfen, sagt Simine Vazire, eine Psychologin an der University of California. „Falls die Autoren verpflichtet werden, mehr Details über ihre Forschungen bekannt zu geben, werden die Journale und die Begutachter besser in der Lage sein, die Qualität dieser Studien zu evaluieren, und es wird viel schwieriger für die Autoren sein, das System vorzuführen“.

Spitzenjournale wie Nature und Science ermutigen Autoren tatsächlich, transparenter zu sein hinsichtlich Daten und Verfahren, während sie Checklisten ausgeben, um es einfacher für die Herausgeber zu machen, die statistischen Qualitäten neuer Studien zu inspizieren. Und das Center for Open Science von Nosek hat Standards für Transparenz, Offenheit und Reproduzierbarkeit erstellt (hier), welche Journale und Geldgeber übernehmen können, sowie Auszeichnungen für gutes Verhalten (hier).

Ultimativ „ist die Änderung von Anreizen über das gesamte Wissenschafts-Ökosystem ein Problem der Koordination“, sagte Nosek. „Institutionen, Geldgeber, Herausgeber, Gesellschaften und die Forscher selbst müssen ihre Erwartungen allesamt etwas ändern. Ohne dies wird keine Änderung effektiv sein“.

Munafo ist voller Hoffnung. „Wir haben Fortschritte gemacht, von der Beschreibung des Problems hin zum Verständnis von dessen Natur“, sagt er. „Das ist ein gutes Zeichen. Hoffen wir, dass es uns Hinweise gibt, wo wir Anreiz-Strukturen am effizientesten ändern können. Wir stecken mitten in einem faszinierenden natürlichen Experiment, wobei viele Innovationen eingeführt oder angestoßen werden. Was funktioniert und was nicht, und was populär ist und was nicht, bleibt abzuwarten“.

„Ich möchte nicht übermäßig pessimistisch sein“, sagt Smaldino. „Es gibt viele wirklich gute Wissenschaftler, die nach Arbeiten mit hoher Qualität streben. Es gibt immer mehr Individuen, die erkennen, dass Qualität tatsächlich bedeutsam ist. Ich hoffe einfach, dass Sentiment vorherrscht“.

Link: http://www.theatlantic.com/science/archive/2016/09/the-inevitable-evolution-of-bad-science/500609/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

17 Oct 17:01

Electrons in Graphene Behave Like Light, Only Better

17 Oct 17:00

New paper: “Why most of psychology is statistically unfalsifiable”

17 Oct 12:42

Deutsche Bahn: Das Geheimnis der falschen Wagenreihung

by ZEIT ONLINE: Unternehmen - Nadine Ahr, Claas Tatje, Martin Nejezchleba, Haluka Maier-Borst
Falsche Wagenreihung, kaputte Toiletten, Verspätungen: Woher kommen die Bahn-Mängel? Die Wahrheiten kennen die Mitarbeiter am besten. Wir haben mit vielen gesprochen.
17 Oct 12:41

Party eskaliert: Tram lahmgelegt, Dachauer Straße gesperrt

München - Über 100 Polizisten waren am Samstagabend nötig, um eine aus dem Ruder gelaufene Party unter Kontrolle zu bringen. Die Folge: eine Tramlinie wurde lahmgelegt, die Dachauer Straße teilweise gesperrt - und jetzt laufen Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs. 
17 Oct 12:41

1000W LED on a Drone [video]

17 Oct 12:28

Kraftfahrt-Bundesamt: Tesla soll in Deutschland auf "Autopilot" verzichten

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet -
Das Kraftfahrtbundesamt hat Tesla aufgefordert, in Deutschland auf den Begriff Autopilot zu verzichten. Dieser suggeriere ein falsches Gefühl von Sicherheit.
17 Oct 12:25

Feds Walk into a Building and Demand Everyone's Fingerprints to Open Phones

17 Oct 12:21

Wie funktioniert eigentlich TCP/IP?

by Kim Rixecker

Im Grunde basiert nahezu unsere gesamte Internet-Kommunikation auf den Netzwerkprotokollen TCP und IP. Aber wie funktionieren die eigentlich?

TCP/IP: Was heißt das und wofür brauche ich das?

Während die meisten von uns zumindest ein ungefähres Verständnis davon haben, wie Webseiten aufgebaut sind, dürfte es außerhalb von Fachzirkeln deutlich weniger Menschen geben, die sich mit den beiden wichtigsten Internetprotokollen TCP und IP beschäftigen. Dabei haben wir von der Übertragung von Webseiten an unseren Browser bis hin zum Versenden von E-Mails im Grunde ständig mit TCP/IP zu tun. Wir wollen euch mit diesem Text nicht zum Experten für Netzwerkprotokolle machen, aber euch zumindest einen groben Überblick geben, was TCP/IP eigentlich macht und in welchem Verhältnis es in Verbindung zu anderen bekannten Internet-Protokollen wie HTTP oder SMTP steht.

Beginnen wir mit den Namen: TCP steht für Transmission Control Protocol. IP wiederum ist die Kurzform von Internet Protocol. Es handelt sich also um zwei verschiedene Protokolle, die gemeinsam die Grundlage für das Internet bilden. Hierzu müsst ihr wissen, dass die Kommunikation über Computernetzwerke grundsätzlich über Protokolle geregelt wird. Die legen fest, nach welchen Regeln und in welchem Format miteinander kommuniziert werden soll. In etwa so, wie wir auch in unserer Gesellschaft eine Sprache und gewisse Kommunikationsgepflogenheiten festgelegt haben.

Der eigentliche Austausch von Nachrichten über das Internet erfordert das Zusammenspiel mehrerer Protokolle. Der Einfachheit halber werden die üblicherweise in Schichten organisiert. Jede Schicht dient der Erfüllung einer speziellen Aufgabe. Dabei verwenden die Protokolle aus höheren Schichten Dienste von tieferen Schichten.

Das TCP-IP-Referenzmodell. (Grafik: Shutterstock)
Das TCP-IP-Referenzmodell. (Grafik: Shutterstock)

Mit diesem Wissen im Hinterkopf kommen wir zum TCP/IP-Referenzmodell: Das besteht aus vier Schichten, die wie erwähnt jeweils aus einem Protokoll bestehen. Es gäbe zwar eine ganze Reihe von möglichen Kombinationen nach dem TCP/IP-Schichtenmodell, aber wir wollen uns an dieser Stelle auf die aus Sicht eines Internet-Nutzers gängigste Variante konzentrieren.

Die vier Schichten des TCP/IP-Referenzmodells:

  • Anwendungsschicht
    • Protokolle: HTTP, HTTPS, SMTP, POP3, Telnet, ...
  • Transportschicht
    • Protokoll: TCP
  • Internetschicht
    • Protokoll: IP
  • Netzwerkschicht
    • Protokoll: Ethernet

Übertragung einer Webseite: Wer macht jetzt eigentlich was?

Im Folgenden wollen wir euch kurz und knapp erläutern, wie die vier Schichten zusammenarbeiten. Da wir alle das Ergebnis kennen, nehmen wir als Beispiel die Übertragung einer Webseite an einen Browser.

Die Anwendungsschicht am Beispiel von HTTP

Beim Aufruf einer Webseite über euren Browser sendet dieser zunächst eine HTTP-GET-Anfrage. Darin steht, welche HTTP-Version verwendet wird und welche Webseite ihr gerne vom Server hättet. Der Server wiederum antwortet zunächst mit einer Header-Information. Die besteht aus verschiedenen Angaben zum Server selbst und zum übertragenen Inhalt. Anschließend wird die eigentliche Nachricht, sprich die Webseite im HTML-Format, übertragen.

HTTP: Die oberste Schicht des Referenzmodells. (Grafik: Shutterstock)
HTTP: Die oberste Schicht des Referenzmodells. (Grafik: Shutterstock)

TCP: Die Transportschicht

TCP sorgt dafür, dass es zwischen eurem Rechner und dem Web-Server zu einer Verbindung kommt. Sobald sich beide Seiten auf eine Verbindung geeinigt haben, gibt es aus Sicht des Protokolls keine Unterschiede zwischen den beiden. Browser und Server können demnach beide Informationen an ihr Gegenüber senden. Außerdem haben beide Seiten die Möglichkeit, die Verbindung wieder zu kappen. Damit es aber überhaupt zu einer Verbindung kommen kann, benötigen sie jeweils eine IP-Adresse.

IP: Die Internetschicht

Dank der eindeutig zugeordneten IP-Adresse wird sichergestellt, dass Datenpakete an ihr richtiges Ziel kommen. Die eigentliche Sendung ist das IP-Paket, das wiederum aus Kopf- und Nutzdaten besteht. Die Kopfdaten enthalten alle wichtigen Informationen über das Ziel, die Quelle sowie eine mögliche Aufteilung der Informationen in mehrere Datenblöcke. Nutzdaten bezeichnen die eigentlichen Informationen. Darin enthalten ist auch das eine Schicht höher befindliche TCP.

Ethernet: Netzwerkschicht

Die Netzwerkschicht ist im TCP/IP-Referenzmodell zwar spezifiziert, dient dort im Grunde aber nur als Platzhalter. Hier können verschiedene Protokolle zum Einsatz kommen, im Heimgebrauch dürften jedoch Ethernet oder 802.11 (WLAN) die häufigsten sein. Wie ihr euch vermutlich denken könnt, sorgen sie für die Kommunikation zwischen eurem Router und eurem PC.

Fazit

Für unsere tägliche Arbeit mit dem Internet mag ein Verständnis der grundlegenden Netzwerkprotokolle zwar nicht so wichtig sein - trotzdem hoffen wir, dass der eine oder andere von euch die Informationen nützlich fand, und sich in Zukunft etwas besser vorstellen kann, worum es geht, wenn von TCP/IP die Rede ist.

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17 Oct 12:15

Thanks for the memory: How cheap RAM changes computing

17 Oct 12:15

8 Tutorial-Seiten für Designer, mit denen ihr euer Handwerk nicht verlernt

by Jessy Kösterke

Tutorials für Photoshop, Sketch, Affinity und mehr. Mit diesen Tutorials könnt ihr eure Skills optimieren und auffrischen.

Unabhängig davon, ob du ein alter Hase oder frisch gebackener Designer bist - Design-Skills kann man immer optimieren. Und damit der ein oder andere Handgriff nicht einrostet, haben wir eine Liste mit acht kostenlosen Tutorial-Seiten für Designer erstellt.

1. Abduzeedo

(Grafik: abduzeedo.com)
(Grafik: abduzeedo.com)

Abduzeedo bietet euch täglich Inspiration und News rund um das Thema Design, dazu kommen kostenlose Tutorials. In der Bibliothek findet ihr überwiegend Tutorials für Photoshop und Sketch, gelegentlich auch ein CSS-Tutorial. Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, die Tutorials sind für jeden geeignet.

2. Photoshop-Tutorial

(Grafik: Photoshop-tutorials.ws)
(Grafik: Photoshop-tutorials.ws)

Wie der Name schon verrät, findet ihr hier ausschließlich Tutorials für das Pixelprogramm. Photoshop-Tutorials selektiert die Videos in Kategorien wie zum Beispiel Basics, Drawing, Layouts, Photo-Effects, -Manipulation und -Retouching. Zusätzlich findet ihr Inspiration in Form von Interviews mit Künstlern und Designern.

3. DigitalArts

(Grafik: digitalartsonline.co.uk)
(Grafik: digitalartsonline.co.uk)

Auch auf der Online-Plattform digitalartsonline findet ihr Inspiration, Tutorials und Guides. Die Tutorials lassen sich nach verschiedenen Softwares filtern – zum Beispiel InDesign, Illustrator, After Effects, Maxon Cinema 4D und Premiere Pro.

4. Canva's Designschool

(Screenshot: designschool.canva.com)
(Screenshot: designschool.canva.com)

Canva bietet nicht nur ein umfangreiches und kostenloses Designtool, sondern auch eine große Auswahl an passenden Tutorials, die ausschließlich für das Designtool geeignet sind. Die Tutorials eignen sich perfekt, um mit Canva vertraut zu werden – dementsprechend sind die Anforderungen nicht sehr hoch. Die Tutorials richten sich also eher an Nicht-Designer.

5. Adobe Learn

(Screenshot: helpx.adobe.com)
(Screenshot: helpx.adobe.com)

Adobe hat eine umfangreiche Palette an Programmen, die zur Grundausrüstung jedes Designers gehören – leider sind diese oft sehr umfangreich. Damit Designer auch lernen, wie sie mit ihrem Handwerk umgehen sollten, hat Adobe die Plattform Adobe Learn ins Leben gerufen. Hier finden Designer zu jeder einzelnen Software Support und Tutorials.

6. 83 brilliante Photoshop-Tutorials

(Shutterstock: creativeblog.com)
(Shutterstock: creativeblog.com)

Das Team von Creative Blog hat eine Liste mit 83 verschiedenen Photoshop-Tutorials zusammen gestellt. Die Liste ist nach Anfänger-, Mittleren- und Fortgeschrittenen-Niveau sortiert. Die Voraussetzung für alle Tutorials ist Photoshop CC. Außerdem findet ihr auf Creative Blog Inspirationen zu allen Design-Bereichen.

7. Envatotuts+

(Screenshot: design.tutsplus.com)
(Screenshot: design.tutsplus.com)

Envatotuts+ ist ein Markt für Templates jeglicher Art. Zudem findet man auch eine große Auswahl an Tutorials. Die Tutorials sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. In der Bibliothek findet ihr Learning Guides, featured Tutorials, Courses und Ebooks.

8. Affinity Tutorials

(Screenshot: affinity.serif.com)
(Screenshot: affinity.serif.com)

Adobe bekommt zunehmend Konkurrenz von anderen Programmen - wie zum Beispiel Affinity. Wer sich mit dem Tool noch nicht auskennt, findet in der Bibliothek Erklärungen zu den einzelnen Werkzeugen sowie Tutorials zum Arbeiten mit Stilen, Effekten und weiteren Features.

17 Oct 12:15

Mit diesen Fragen in Vorstellungsgesprächen überraschen Facebook und Apple

by Andreas Weck

Personaler fragen Bewerber, wie viele Big Macs in den USA verkauft werden? Wir zeigen skurrile Fragen in Vorstellungsgesprächen, die Apple und Facebook stellen.

Was wollen Facebook und Apple mit diesen Fragen im Vorstellungsgespräch bezwecken?

(Foto: Songquan Deng / Shutterstock.com)
Arbeiten bei Apple? (Foto: Songquan Deng / Shutterstock.com)

Fragen im Vorstellungsgespräch verwirren hin und wieder. Was der potentielle Arbeitgeber jetzt wohl herauskitzeln will, denken sich dann viele Bewerber. Dass vor allem Tech-Unternehmen im Silicon Valley da häufig ganz neue Maßstäbe setzen, zeigt ein Artikel von Business Punk. Die Redaktion präsentiert jeweils zehn spezielle Beispiele, die Personaler bei Apple und Facebook gestellt haben.

Dafür haben sich die Redakteure bei Glassdoor umgesehen, einer Plattform auf der Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten können. Wir haben einige die merkwürdigsten Fragen hier aufgeführt. Vielleicht habt ihr eine Idee, was mit den Fragen bezweckt wird? Wir haben euch zur Unterstützung einer These die jeweilige Abteilung in Klammern aufgeführt. Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Wir sind gespannt auf eure Ideen.

Das will Facebook von euch wissen:

#1: Wie viele Big Macs verkauft McDonald’s jedes Jahr in den USA? (Datenanalyse)

#2: Wenn Sie ein neues Design für einen Geldautomaten entwickeln sollten, wie würde er aussehen? (Produktdesign)

#3: Wie viele Staubsauger gibt es in den USA? (Risikoanalyse)

#4: Wie würden Sie Facebook für Blinde bauen? (Produktmanagement)

#5: Wie viel kostet es Ihrer Meinung nach, jedes Fenster in Seattle zu putzen? (Vertrieb)

Das will Apple von euch wissen:

#1: Wie viele Kinder werden jeden Tag geboren? (Globaler Vertrieb)

#2: Beschreiben Sie eine demütigende Erfahrung. (Einzelhandel)

#3: Sie wirken sehr positiv, was zieht Sie runter? (Spezialist für den „Family Room“)

#4: Erklären Sie einem achtjährigen Kind, was ein Router/Modem ist. (Technikberatung von Kunden)

#5: Warum sind Sie heute hier? (Softwareentwicklung)

Übrigens, auch dieser Artikel könnte dich interessieren: Vorstellungsgespräch: Die ersten fünf Minuten Smalltalk entscheiden

17 Oct 12:14

Zu viele Kundenbeschwerden: O2 im Visier der Bundesnetzagentur

by Kim Rixecker

Laut Verbrauchzentrale sollen sich die Beschwerden über den Service bei O2 häufen. Jetzt prüft auch die Bundesnetzagentur Schritte gegen den Mobilfunkanbieter.

O2: Kunden beschweren sich über die Servicequalität

Nachdem sich Beschwerden über den Kundenservice von O2 gehäuft haben, prüft die Bundesnetzagentur, ob und in welcher Form sie einschreiten soll. Das geht aus einem Bericht des Tagesspiegel am Sonntag hervor. Die Zeitung berichtet ebenfalls, dass sich bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen derzeit die Kundenbeschwerden häufen würden. Laut O2 liegen die Probleme in der Integration von E-Plus und O2 begründet.

Der spanische Telekommunikationskonzern Telefónica, zu dem auch O2 gehört, fusionierte 2014 mit E-Plus. Die Netze von O2 und E-Plus werden derzeit zusammengeführt. Außerdem werden die E-Plus-Kunden schrittweise in O2-Tarife überführt. Das führt offenbar zu größeren Problemen für den Kundenservice, als der Konzern gedacht hatte.

Telefónica Deutschland: Probleme soll die Zusammenlegung der beiden Netze von O2 und E-Plus machen. (Bild: Telefónica Deutschland/E-Plus Gruppe)
Telefónica Deutschland: Probleme soll die Zusammenlegung der beiden Netze von O2 und E-Plus machen. (Bild: Telefónica Deutschland/E-Plus Gruppe)

O2: Probleme beim Kundenservice scheint es schon länger zu geben

Das Portal Teltarif.de hatte schon August 2016 von schwerwiegenden Problemen beim O2-Kundenservice berichtet. Schon damals hatte O2 die Fusion mit E-Plus als Grund für die Überlastung angegeben. In einem Statement hieß es, dass die Telefónica-Tochter unter „Hochdruck“ daran arbeiten würde, die gewohnte Service-Qualität wieder herzustellen. Derzeit wirkt es allerdings nicht so, als hätte sich in dieser Hinsicht viel getan.

Ob und mit welchen Mitteln die Bundesnetzagentur hier einschreiten wird, bleibt unklar. Für die betroffenen O2-Kunden bleibt derzeit nur die Hoffnung, dass der Anbieter möglichst schnell die Probleme in den Griff bekommt. Immerhin dürfte aber auch die neuerliche mediale Aufmerksamkeit den Druck auf Telefónica erhöhen.

Ebenfalls interessant: Wie mir DHL und die Telekom zeigten, worin sich heute miserable von hervorragender Kundenkommunikation unterscheidet.

17 Oct 07:23

Bundesregierung: Mehr Nachhaltigkeit wagen!

by ZEIT ONLINE: Deutschland - Reinhard Loske
Zu viele Ministerien nehmen den Klimaschutz als etwas Störendes wahr und verhalten sich ablehnend. Das ließe sich ändern. Zum Beispiel durch neue Ressortzuschnitte.
17 Oct 07:23

Virus stole poison genes from black widow spider

17 Oct 07:12

Häuslebauer aufgepasst: Steckdose für Elektroautos soll Pflicht werden

by Jörn Brien
Arndt Dibi

Idiots.

Noch gibt es auf Deutschlands Straßen trotz Kaufprämie nur wenige Elektroautos. Dennoch soll die EU-Kommission bald verlangen, dass jeder Neubau eine Ladestation für E-Autos hat.

Elektroautos: Neubauten brauchen Steckdose

Die Kaufprämie für Elektroautos war bisher eher ein Rohrkrepierer. In den ersten drei Monaten soll es nur rund 4.500 Anträge auf Förderung gegeben haben, davon nur 2.650 auf rein batterielektrische Fahrzeuge. Die EU-Kommission plant aber offenbar schon weiter in die Zukunft. Geht es nach einem Entwurf für eine Änderung des EU-Effizienzpakets, soll künftig bei einem Neubau eine Auflademöglichkeit für Elektroautos integriert werden, wie das Magazin Der Spiegel berichtet.

Ladestation für Elektroautos bald an jedem Neubau Pflicht? (Foto: Tesla)
Ladestation für Elektroautos bald an jedem Neubau Pflicht? (Foto: Tesla)

Demnach sollen Einfamilienhäuser und andere kleinere Gebäude bald mindestens eine entsprechende Vorverkabelung haben. Verfügt ein Neubau über mehrere Parkplätze, etwa ein Bürogebäude, dann soll den Plänen der EU-Kommission zufolge schon bald jeder zehnte Parkplatz mit einer festen Ladestation ausgerüstet sein. Die entsprechende Ausstattung kann laut den Strategen aus Brüssel bis zu 75.000 Euro pro Station kosten.

Vorgaben ohne Markt für Elektroautos?

Kein Wunder, dass die Immobilienwirtschaft den Plan kritisiert. Kai Warnecke, Präsident des Eigentümerverbands Haus und Grund, sagte gegenüber dem Spiegel: „Brüssel pusht eine Technologie, ohne zu wissen, ob es dafür in Zukunft einen Markt gibt“. Die Neuregelung würde neben Neubauten auch Sanierungsobjekte umfassen, wie das Magazin schreibt. Die Regelung trete dem Entwurf zufolge spätestens im Jahr 2023 in Kraft.

Audi Q6 e-tron. (Foto: Audi)

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Fest steht, dass die fehlende Infrastruktur, also die bisher nicht vorhandene flächendeckende Ausstattung mit Ladestationen, ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung beim Kauf von Elektroautos ist. Bei der Reichweite haben die Autobauer, auch in Deutschland, zuletzt mächtig nachgelegt. So soll der gerade vorgestellte Opel Ampera-e 500 Kilometer schaffen, VW will mit einem seiner Elektroautos bis zu 600 Kilometer Reichweite bieten. Das Tesla Model S soll nach einem Akku-Upgrade sogar über 600 Kilometer schaffen.

17 Oct 07:11

Alternativer Software-Button: iPhone 7 erkennt kaputten Home-Button

Apple hat in iOS 10 eine Notfallfunktion integriert, falls der elektronische Home-Button des iPhone 7 oder des iPhone 7 Plus kaputtgeht. So lässt sich das Smartphone weiterhin nutzen. (iPhone 7, Apple)
16 Oct 12:21

HTTPS-Verschlüsselung im Web erreicht erstmals 50 Prozent

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Rund die Hälfte der Webseiten wird mittlerweile per HTTPS verschlüsselt zum Nutzer übertragen. Das ergeben Zahlen von Google und Mozilla.

16 Oct 12:21

U-Bahnhof Sternschanze: Mann will Streit schlichten und wird auf Gleise gestoßen

Eine Gruppe von Männern umzingelt einen 35-Jährigen. Ein Zeuge will schlichten und wird selbst angegangen.
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Babyboomer: Kämpfen, wie ging das noch?

by ZEIT ONLINE: Deutschland - Bernd Ulrich
Die Generation Grün hat die Macht im Land. Das müsste sie sich langsam mal eingestehen. Sonst wird sie die Hegemonie verlieren.
16 Oct 11:19

Techniker Krankenkasse: Kliniken werfen Krankenkassen Betrug vor

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Ein Krankenhausverband verlangt Ermittlungen gegen Krankenversicherungen. Sie sollen Ärzte dazu angestiftet haben, für Patienten übertriebene Diagnosen auszustellen.
16 Oct 11:04

New trusted root certificates added to Windows in unannounced update

16 Oct 10:58

What $50 buys you at the Huaqiangbei electronics market in Shenzhen, China

16 Oct 10:23

Alternative für Deutschland: AfD in Umfrage drittstärkste Partei im Bund

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Wäre am Sonntag Bundestagswahl, kämen die Rechtspopulisten laut einer Emnid-Umfrage auf 13 Prozent. Damit läge die AfD vor den Grünen.
16 Oct 09:59

Microsoft testet eine Reihe visueller Veränderungen am Cortana UI

by Albert Jelica

Cortana WindowsArea.de Windows 10

Cortana ist nun seit Windows 10 fester Bestandteil des PC-Systems und hat die Windows Suche in vielen Regionen bereits ersetzt. Microsofts digitale Assistentin kann aber wesentlich mehr als Anwendungen oder Dateien zu finden, sondern unterstützt den Nutzer auch in zahlreichen anderen Situationen.

Nun soll das Interface von Cortana unter Windows 10 ein Facelift bekommen. Eine Reihe ausgewählter Insider haben nämlich ein leicht verändertes Update auf Build 14946 erhalten, welches die Suchleiste von Cortana im Menü nach ganz oben verschiebt, sobald etwas eingegeben wird. Bei diesen Windows Insidern ist nämlich ein Registry Key verändert, wodurch sie eine Reihe von Optionen erhalten. Damit lässt sich das Interface von Cortana modifizieren.

Weiße Suchleiste

weisse-suchleiste-cortana

Beispielsweise lässt sich die Farbe der Suchleiste in Weiß ändern, was derzeit nicht wirklich Sinn hat, schließlich bleibt die Taskleiste dann weiterhin schwarz. Es könnte aber sein, dass Microsoft an einem hellem Design für das gesamte System arbeitet, sprich auch Taskleiste und Info Center, sodass sich Cortana auch entsprechend anpasst.

Enter-Button oder Such-Icon

Ebenfalls neu ist, dass Cortana ein Such-Icon oder einen Pfeil-Knopf anzeigen kann neben dem eingegebenen Text. Anscheinend testet Microsoft, wie dem Nutzer noch klarer gezeigt werden kann, wann eine Anfrage an Cortana in einer Websuche resultiert und wann eine entsprechende Datei oder Anwendung gestartet wird.

Rahmen um Cortana

cortana-umrandung

Außerdem interessant ist, dass nun über einen Registry Key ein Rand rund um die Cortana-Suchleiste hinzugefügt werden kann und mit einer weiteren Modifikation auch eingefärbt. Zudem lässt sich auch einstellen, wie dich dieser Rand ist.

Weshalb Microsoft ein  solches Design testen würde, können wir uns derzeit nicht erklären.

Wie könnt ihr das ausprobieren?

registry

Um ebenfalls in den Genuss dieser Möglichkeiten zu kommen, müsst ihr zum folgenden Registry Key navigieren:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Search\Flighting

Dort müsst ihr zwei DWORD-Werte namens Current und RotateFlight finden, welche ihr beide auf 0 ändern solltet.

Danach solltet ihr darunter ene Reihe von Registry Werten in den Ordnern 0 und 1 finden. Wir haben die Optionen im Folgenden für euch aufgelistet und erklärt:

  • SearchBoxBorderColor: Farbe der Cortana-Umrandung, erfordert Eingabe eines hex-Farbcodes
  •  SearchBoxBorderThickness: Dicke der Umrandung, Wert 4 liefert sichtbares Ergebnis
  • ShowSearchGlyphLeftOfSearchBox: zeigt Such-Icon links an, Wert zu 1 ändern.
  • ShowSubmitButtonRightOfSearchBox: zeigt Pfeil rechts vom Suchfeld an, Wert zu 1 ändern.
  • SearchBoxOnTop: bringt die Suchleiste nach oben, Wert zu 1 ändern
  • WhiteSearchBox: Weiße Suchleiste, Wert zu 1 ändern, Ausloggen erforderlich
  • SeachBoxText: Ändert den Text von Cortana in der Suchleiste, neuer Schlüssel. Darin eine Zeichenfolge erstellen mit Namen Value und dem gewünschten Text

via mspu / Quelle: insidewindows

Der Beitrag Microsoft testet eine Reihe visueller Veränderungen am Cortana UI erschien zuerst auf WindowsArea.de.

16 Oct 09:58

Druckfehler: Aldi Talk wirbt für 500-GB-Roaming-Option für 4,99 Euro

Darf's ein wenig mehr sein: Vermeintlich hohes Datenvolumen bei Aldi TalkEin Buchstabe kann einen großen Unterschied machen: In aktuellen Flyern für das Mobilfunkprodukt Aldi Talk wirbt Aldi für ein Roaming-Paket mit 500 GB. Gemeint sind aber 500 MB.