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02 Nov 16:43

Top 10 Moments in 20 Years of Exchange Server

by Nino Bilic

During the recent Microsoft Ignite conference, we had a party celebration of 20 years of Exchange Server. It was great fun and very dignified, of course.

During the said celebration, there was a great video shown, that poked fun at some of the significant moments in Exchange history. This is now available for you to enjoy:

Nino Bilic

21 Oct 10:37

SPD: Gabriel täuscht bei Autobahnprivatisierung

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Felix Rohrbeck
"Wir konnten durchsetzen, dass die Privatisierung von Autobahnen ausgeschlossen wird", schreibt der SPD-Chef seinen Genossen. Klingt gut, stimmt aber nicht.
21 Oct 10:33

Nicht einmal jedes zweite Startup würde gerne wieder in Deutschland gründen

by Jörn Brien

Deutsche Startup-Gründer haben es nicht leicht – zumindest wenn es nach dem Startup-Report 2016 des Bitkom geht. Nur 44 Prozent der Gründer würden wieder in Deutschland gründen.

Startup-Gründer: Viel Bürokratie, wenig Geld

Zu traditionell denkende Kunden, die Bürokratie sowie Probleme bei der Finanzierung sind die größten Hemmnisse für Startups in Deutschland. Jeweils knapp über 50 Prozent der Gründer von IT- und Internet-Startups haben das in einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Bitkom angegeben.

Viele Startup-Gründer in Deutschland wollen lieber in die USA. (Foto: Shutterstock)
Viele Startup-Gründer in Deutschland wollen lieber in die USA. (Foto: Shutterstock)

Weniger stark moniert wurden die fehlende Kooperation mit etablierten Firmen (32 Prozent), das Mindestlohngesetz (28 Prozent), der Fachkräftemangel (27 Prozent) sowie hohe Steuern und eine starke Regulierung in der jeweiligen Branche (26 Prozent). Jeder fünfte Startup-Unternehmer würde sich zudem eine schnelle Internetverbindung wünschen.

Insgesamt, so das Ergebnis der Umfrage, würden nur 44 Prozent, also nicht einmal jedes zweite Startup, noch einmal in Deutschland gründen. Knapp ein Drittel der Befragten würden lieber in die USA gehen, wenn sie frei entscheiden dürften. Allerdings haben auch 46 Prozent der Befragten angegeben, dass sich ihre Situation in den vergangenen zwei Jahren verbessert habe.

Arbeitsplätze: Startup als wichtiger Faktor

„Gerade an den Stellen, wo die Politik direkten Einfluss hat, wie etwa beim Kontakt mit Ämtern und Behörden, muss aber noch mehr passieren, damit Deutschland zu der Startup-Nation in Europa werden kann“, sagt Lucie Volquartz, Referentin Startups beim Bitkom. Für Deutschland sind Gründer aus der Digitalbranche jedenfalls wichtige Arbeitgeber. Im Schnitt beschäftigen Startups 15 Mitarbeiter, 58 Prozent der Startups haben im vergangenen Jahr neue Stellen geschaffen. Sogar 72 Prozent planen Neueinstellungen für 2016.

Was das Kapital angeht, könnte die Lage für die deutschen Startups aber rosiger sein. In den kommenden Jahren würden im Schnitt 2,4 Millionen Euro benötigt, aber gerade einmal jeder dritte Gründer hat laut dem Bitkom Startup Report 2016 für die kommenden 24 Monate schon ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung. 37 Prozent der Gründer könnten sich dem Bitkom zufolge einen Börsengang vorstellen.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: Wettbewerb für Startups: Hier gibt es Preise im Wert von über 100.000 Euro für gute Ideen

21 Oct 10:33

Reform beschlossen: Bundestag erlaubt BND vollen Zugriff auf Internetknoten

Der Bundesnachrichtendienst erhält eine neue legale Basis. Trotz Kritik von Opposition, IT-Wirtschaft und Juristen darf der Geheimdienst künftig im großen Stil Internetkommunikation in Deutschland abgreifen. (BND, Datenschutz)
21 Oct 10:33

Airbus: Das Flugzeug aus dem 3D-Drucker

Taugt 3D-Druck für die Luftfahrt? Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus hat auf der Ila ein kleines, 3D-gedrucktes Flugzeug vorgestellt. Wir haben Airbus besucht und uns zeigen lassen, was mit neuen Fertigungsmethoden und neuem Design möglich ist. (Airbus, Technologie)
21 Oct 09:43

Microsofts erstes Quartal im FY17: Office, Cloud weiterhin erfolgreich, Xbox weniger, Smartphones im freien Fall

by Albert Jelica

microsoft-fy17-q1-bericht

Microsoft hat gestern Abend unserer Zeit den eigenen Quartalsbericht für das erste Quartal im Fiskaljahr 2017 veröffentlicht, welches sich von Juli und September erstreckt. In diesem Zeitraum hat Microsoft einen Umsatz von 22,3 Milliarden US-Dollar erzielt. Das Unternehmen gab außerdem einen operativen Gewinn von 7,1 Milliarden Dollar an und einen Nettogewinn von 6 Milliarden.

Microsoft hat mit dem Rückkauf eigener Aktien begonnen und hat somit 6,6 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal in Form von Dividenden oder Rückkäufen an die Aktionäre zurückfließen lassen. Diese erhalten im aktuellen Quartal eine Dividende von 0,76 Dollar pro Aktie.

Microsofts Aktie stieg 10 Minuten nach Börsenschluss auf die 60 Dollar-Marke, welche das Unternehmen seit 1999 nicht mehr erreicht hatte.

microsoft-aktie-2016-fy17-q1

Microsofts Consumer-Sparte (Xbox, Windows, Bing) leicht rückläufig

In Microsoft „More Personal Computing“-Bereich, in dem Produkte für Endkunden zu finden sind, ist diesmal beinahe alles gleichgeblieben im Vergleich zum Beginn des Quartals FY16. Die Einnahmen mit Windows OEM-Lizenzen blieben auf dem selben Wert wie im Vorjahr, Windows-Produkte für Unternehmenskunden ebenso. Der Smartphone-Umsatz setzt seine Talfahrt erwartungsgemäß fort und liegt, wie auch zuletzt im vierten Quartal des FY16 bei minus 71 Prozent.

Auch die ansonsten erfolgreiche Xbox-Sparte musste im vorherigen Quartal Federn lassen und zwar ging der Umsatz um 5 Prozent zurück. Grund dafür ist der geringere Umsatz mit dem Verkauf von Konsolen, was aber durch Xbox Dienste wieder hereingeholt wird.

Das Geschäft mit Suchwerbung hat um 9 Prozent zugenommen, berichtet Microsoft.

Office 365: Bei Privatkunden und Unternehmen mit Wachstum

Office 365 ist Microsofts Abo-Modell für die Produktivitätssoftware und dieses erfreut sich außerordentlich großer Beliebtheit, auch im Unternehmensbereich. Die Office- und Cloud-Dienste konnten insgesamt ein Umsatzplus von 5 Prozent verzeichnen, während Office 365 für Unternehmen die Umsätze mit einem Plus von 51 Prozent ordentlich ankurbelte.

Bei den Office- und Cloud-Produkten für Endkunden gab Microsoft ein Wachstum von 8 Prozent beim Umsatz bekannt. Die Zahl der Endkunden, die Office 365 abonnieren, beläuft sich nun auf 24 Millionen. Im Vergleich zum letzten Quartal ist das ein Plus von knapp vier Prozent.

Microsoft Dynamics konnte ein Plus von 8 Prozent vermelden.

Intelligent Cloud

Microsofts aktuell zweifellos am stärksten wachsender Unternehmensbereich hat auch im vorangegangen ersten Quartal des FY17 ordentlich zugenommen und konnte insgesamt ein Umsatzplus von 6 Prozent verzeichnen.

Der Umsatz für Server-Produkte und Cloud-Dienste stieg um 11 Prozent, wofür die einzelnen Produkte zweifellos mitverantwortlich sind. Azure hat ein Umsatzplus von 116 Prozent verzeichnen können und eine Verdoppelung der Nutzungszeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Microsofts Enterprise Services haben um einen Prozent mehr Umsatz gemacht.

LinkedIn Akquise und Featurephone-Verkauf

Microsoft hofft, bis Ende dieses Jahres LinkedIn übernehmen zu können und das Handygeschäft verkaufen zu können. Beide Deals stehen schon fest, jedoch müssen diese noch behördlich genehmigt werden.


Quelle: Microsoft

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21 Oct 09:43

EPA Chefin: Ich rede nicht mit Klimaleugnern

McCarthy in einem Facebook-Live-Interview mit Mashable [Uk-US Nachrichtenseite] am Dienstag.:

 "Ich kümmere mich nicht um die flache-Erde-Gesellschaft und ich spreche nicht mit Klimaleugnern. Das ist es. Tut mir leid, ich weiß, dass ich für alle da sein soll, aber meine Geduld ist in den letzten acht Jahren dünn geworden."

McCarthy ist einer der umstrittesten EPA Chefs gewesen, seitdem der Plan gegen globale Erwärmung, genannt Clean Power Plan, unter ihrer Überwachung abgeschlossen wurde. Republikaner forderten sogar ihren Rücktritt im Zuge des von der EPA verursachten Abfluss von giftigen Flüssigkeiten aus der Gold King Mine im Jahr 2015.

Einige Demokraten haben vorgeschlagen, dass McCarthy, zumindest vorübergehend, bei EPA bleiben könnte, wenn die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton die Wahl im November gewinnt, aber McCarthy hat jedoch verlauten lassen, dass sie keine Pläne hat, um auf lange Sicht in D.C zu bleiben [dem Standort der EPA].

EPA wird immer wieder kritisiert von Pro-Kohle-Republikanern, dass die Umweltbehörde verantwortlich ist, dass Bergleute ihre Arbeitsplätze verlieren. Kohle Unternehmen sagen, Schließungen von Kraftwerken und Kohleminen haben ihren Grund in den föderalen Vorschriften und billigem Erdgas.

McCarthy sagte Mashable, dass Kohle-Staaten "in Schwierigkeiten" sind, es ging seit den 1980er Jahren mit der Industrie "bergab." "Das ist nicht etwas, was in der Zeit der letzten EPA Leitung stattfand", sagte sie im Interview.

Das stimmt aber nicht, denn die amerikanische Kohleproduktion erreichte im Jahr 2008 ihren Höhepunkt mit etwa 300 short tons [1 short ton sind rd. 907 kg] erreichte. Auf was McCarthy sich wahrscheinlich bezieht, ist die Tatsache, dass Kohlejobs seit den 1980er Jahren aufgrund der gesteigerten Automatisierung und Effizienz stetig zurückgehen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass McCarthy "Klimaleugner" ausgegrenzt. Sie sagte:

„…normale Menschen und nicht Skeptiker der globalen Erwärmung werden die Klimadebatte gewinnen“, in einer Rede im Juni-2015 auf einem Gipfeltreffen im Weißen Haus.

"Ich tue das nicht, um Klimaleugner zurückzustoßen, sie können Spaß dabei haben, wenn sie es wollen, aber ich bin schon zu oft gegen die Wand gestoßen, und wenn schon die Wissenschaft ihre Meinung nicht ändern kann, werden sie es nie tun."

Erschienen auf The Daily Caller am 19. Okt. 2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

 http://dailycaller.com/2016/10/19/epa-chief-im-not-talking-to-climate-deniers/

21 Oct 09:42

Energiewende bleibt eine Mär

von Paus Bossert, Dipl. Ing.-Architekt und Energieexperte

Bundesrätin Doris Leuthard meinte vor Kurzem „Man darf immer klüger werden“. Klüger werden setzt aber voraus, dass man gewisse Zusammenhänge begriffen hat. Da Doris Leuthard einseitig beraten wird, ist es oft schwierig ihre Absichten zu erraten. Bereits vor fünf Jahren, anlässlich der ETH-Klimagespräche vom 2.9.11 zauberte sie ein paar Energie-Professoren der ETH aus ihrem Zylinder, die versprachen, die Energiewende werde gelingen. Seither ist keine nachvollziehbare und taugliche Energie-Strategie bekannt.                                 

Und, als zuvor am 11.3.11 in Fukushima ein AKW wegen einem Erdbeben und nachfolgenden Tsunamis in die Luft flog, weil man das Werk zu nahe am Meer erstellt und die Bauingenieure die Schutzmauern zu wenig hoch dimensioniert hatten,  entschied Doris-National mit dem Segen des Bundesrates und einem Schuss aus der Hüfte, dass die Kernkraftwerke in der Schweiz verschwinden müssen.

Deshalb erlaube ich mir, Frau Leuthard in Sachen der Energiestrategie 2050 klug zu machen. Das Hauptziel dieser Strategie beabsichtigt ja, die Kernkraftwerke abzuschaffen und danach die Energie zu besteuern und eine Dekarbonisierung in Richtung Null CO2 einzuleiten sowie fragwürdige „erneuerbare Energien“ mittels Subventionen zu fördern.

 

Das erste Paket der Energiestrategie 2050 bezweckt die Energieversorgung zu wenden. Der Konsum der nicht erneuerbaren Energieträger - Erdöl, Erdgas und Uran soll gesenkt und durch „Erneuerbare-Energien“ ersetzt werden. Neue Atomkraftwerke sind verboten. Damit glaubt man, kann die Schweiz ihren CO2-Ausstoss reduzieren, den Klimawandel bremsen, das Klima schützen und die Risiken der Atomenergie verringern.

 

 

 

 

Die Energiewende besteht aus drei Hauptteilen:

1.   Energiesparen mit  nicht erfüllbaren Vorgaben, absurden Verbrauchs-  und Produktions-Zielen, CO2-Abgaben und Subventionen aller Art sowie Förderung von neuen „Erneuerbaren Energien“ wie Windkraft, Fotovoltaik und Biomasse.

2.   Die Welt retten vor CO2 mittels Klimaschutz, Dekarbonisierung und CO2-Gebäudesanierungsprogramm.

3.   Verbot von neuen AKWs.

Energiesparen: Seit dem schweizerischen Gesamtenergiekonzeptions-Berich (GEK) im Jahr 1978 wurde keine Energie eingespart. Auch die "Energieeffizienz" beim CO2-Gebäudesanierungsprogramm wird sich nicht einstellen, weil in den Kantonen nach wie vor falsche Energiegesetze gelten.

Zum CO2- und Klimaschutz ist bekannt, dass die Theorie der CO2-Treibhauseffekte seit dem Jahr 2009 falsifiziert ist. Zudem ist der Anteil des Kohlendioxids CO2 mit vier Molekülen CO2 (0.04%) auf 10.000 Luftmoleküle sehr gering. Da der anthropogene CO2-Anteil nur 2% beträgt, beläuft sich der menschengemachte CO2-Anteil nur auf 0.0008%, welcher nach Dr. H.G. Wiedemann (Mettler-Toledo, Schweiz) nicht messbar ist. Menschen können niemals das Klima schützen. Bestenfalls können sich Menschen vor dem Wetter schützen.

Zum Technologie-Verbot der Kernkraft in der Schweiz ist anzumerken, dass ausser den drei deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz, in vielen Ländern der Welt vermehrt Kernkraftwerke erstellt werden.

Die Schweiz kann deshalb froh sein, dass die „Alliance Energie“ und die SVP Schweiz das Referendum gegen die Energiestrategie 2050 ergriffen haben.

 

 

Paul Bossert, Basel, Dipl. Bauing. FH, Architekt, Bauphysiker, Bauschaden- und Energie-Experte.

21 Oct 09:26

Gericht tritt auf die Mietpreisbremse

by Ulrich Lobinger
Viele Vermieter in München ignorieren bewusst die Mietpreisbremse – dies sogar auf ausdrücklichen Rat des Haus- und Grundbesitzervereins. Bislang kommen Vermieter damit durch. Jetzt hat ein Gericht in München erstmals einen Vermieter eingebremst.
21 Oct 09:19

l+f: JPEG-Bilder als Diebesversteck

lost+found: Was von der Woche übrig blieb

Wie Kreditkarten-Gauner neuerdings online ihre Beute wegschaffen.

21 Oct 09:19

Verfassungsbruch, Serienjunkies, Leere Stühle

by Lorenz Meyer

1. BND-Gesetz: Verfassungsbruch mit Ansage
(reporter-ohne-grenzen.de)
Als „einen Verfassungsbruch mit Ansage“ bezeichnen die „Reporter ohne Grenzen“ die für heute geplante Verabschiedung des neuen BND-Gesetzes im Bundestag. Zukünftig soll die Überwachung ausländischer Journalisten im Ausland durch den Bundesnachrichtendienst erlaubt sein, was eine schwere Verletzung des Grundrechts auf Meinungs- und Pressefreiheit bedeute. „Dass die große Koalition ein so folgenschweres Gesetz ohne jeden Versuch einer Nachbesserung durchwinkt, zeugt von einer bemerkenswerten Geringschätzung nicht nur für die Kritik der Zivilgesellschaft, sondern auch für Grundrechte wie die Pressefreiheit. Künftig wird sich jedes repressive Regime, das ausländische Journalisten bei Bedarf auf der Grundlage schwammiger Gesetze überwachen will, auf das Vorbild Deutschlands berufen können.“

2. „Ich befand mich illegal im Zentrum der Welt“
(zeit.de, Louis Lewitan)
Michael Krüger leitete viele Jahre die Geschicke des Carl Hanser Verlags in München. Im Interview erzählt er von seinem ungewöhnlichen Werdegang vom Aushilfskellner in London zum Verlagschef und von den Schwierigkeiten, nach 45 Jahren als Verleger den Alltag zu meistern.

3. Sucht als Geschäft: Die Website „Serienjunkies“
(sueddeutsche.de, Charlotte Haunhorst)
Seit 2007 gibt es die Seite „Serienjunkies“. Von der anfänglich wenig beachteten Nischenseite hat man sich zum etablierten „Entertainment-Portal“ mit neun festangestellten Redakteuren und zwischen zwei und drei Millionen Besuchern im Monat entwickelt. Die „SZ“ hat sich mit den Serienjunkies aus Berlin-Friedrichshain über ihren Job, Hypes und Shitstorms unterhalten.

4. Servus TV bleibt trotz Shitstorm bei Sendungsthema
(futurezone.at)
Der zu Red Bull gehörende Fernsehsender Servus TV hat mit der Einladung von Martin Sellner, neurechter Aktivist und Leiter der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ), zu „Talk im Hangar 7“ einen Shitstorm ausgelöst. Drei der fünf Gäste sagten ihre Teilnahme an der Diskussion über radikale Jugendliche ab, sollte der Sender an der Einladung von Sellner festhalten. Der Sender hielt daran fest und ließ die Stühle demonstrativ unbesetzt.

5. Jochen Wegner: „Balance zu unseren Gunsten“ „
(ndr.de, Daniel Bouhs, Video, 17:38 Min.)
Jochen Wegner, Chefredakteur von ZEIT Online, hat sich in die Leistungsschutzrechtsdebatte eingeschaltet, die durch EU-Kommissar Günther Oettinger und seine umstrittenen Äußerungen neu befeuert wurde. Wegner geht im Interview deutlich auf Abstand zu der geplanten Gesetzgebung.

6. Sende für keinen über dreißig
(faz.net, Axel Weidemann)
Axel Weidemann hat sich durch die Channel von „funk“ gezappt, das neue Jugendprojekt der Öffentlich-Rechtlichen. Wobei „gezappt“ das falsche Wort ist, denn es handelt sich um Onlinekanäle von Youtubern. Sein Fazit: „Auf lange Sicht dürfte es bei den vielen Formaten freilich schwierig werden, das Tempo zu halten. Als Nachwuchsschmiede sollte sich „funk“ in jedem Fall erweisen und auch bis dato unbekannteren Gesichtern den Weg ins lineare Fernsehen bereiten. Bis es eines Tages heißt: „Fernsehen ist vorbei.““

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21 Oct 09:05

Adding a phone number to your Google account can make it less secure

21 Oct 08:59

Tech Tip Thursday: Power BI auditing for a non-administrator

Do you have someone in your organization that you want to have review the Power BI audit log, but you don't want to make them a global administrator? Today's tech tip is for you! This week, Guy in a Cube shows how to grant audit log access within your organization without having to grant additional privileges.
21 Oct 08:58

Das Kraftwerk spuckt wieder

In der Nähe der Anlage sind erneut Partikel niedergegangen. BI-Sprecherin kritisiert die Beprobung.
21 Oct 08:54

Googles Penguin-4.0-Update: Das sind die Gewinner

by Andreas Floemer

Google hat Penguin 4.0 im September ausgerollt. Die SEO-Experten von Searchmetrics haben erste Erkenntnisse und Gewinner des großen Updates gesammelt.

Mit Penguin 4.0 wird vieles anders

Google hat die Spielregeln mit dem letzten Penguin-Update geändert. Mit Version 4.0 des Updates verabschiedet Google sich von großen Update-Ankündigungen, die Webmastern seit 2012 oftmals Angstschweiß auf die Stirn trieben. Denn Penguin ist Teil des Kernalgorithmus geworden. Das bedeutet, dass die Penguin-Elemente per Google-Bot regelmäßig und in Echtzeit aktualisiert werden.

(Grafik: Oncrawl)
Penguin ist nur eines von über 200 Signalen im Google-Algorithums. (Grafik: Oncrawl)

Wie wir in der Ankündigung von Penguin 4.0 schrieben, werden Änderungen durch die Echtzeit-Datenanalyse unmittelbar nach dem Crawlen sichtbar gemacht. Außerdem wirkt Penguin sich nur noch auf URL-Basis aus – wenn Linkspam auf einer einzelnen Seite zu finden ist, wird diese abgestraft und nicht mehr die komplette Domain. Bereinigt der Admin die einzelnen Seiten, kann sie rasch wieder an Sichtbarkeit gewinnen. Vor Penguin 4.0 konnte es extrem lange dauern, bis eine Website sich von einem Penalty erholt hat – bei manchen dauerte es bis zu drei Jahre.

Auswirkungen von Penguin 4.0

Wie Penguin 4.0 sich bisher auf Websites ausgewirkt hat, schreibt Marcus Tober im Searchmetrics-Blog. Mit dem Penguin-4.0-Update bricht Searchmetrics zudem mit der Tradition eine Gewinner-und-Verlierer-Übersicht aufzustellen, denn es ist trotz umfangreicher Crawling-Aktivitäten kaum möglich, konkret herauszufiltern, welche Links von einer Website abgestraft wurden. Allerdings gehören zu den Top-Gewinnern im Visibility-Ranking dem Anschein nach zahlreiche Domains, die vom Penguin-Update profitieren konnten.

Dank Penguin 4.0 konnten sich einst hart abgestrafte Seiten merklich erholen. (Bild: Searchmetrics)
Dank Penguin 4.0 konnten sich einst hart abgestrafte Seiten merklich erholen. (Bild: Searchmetrics)

Als Beispiel werden zwei Domains aufgeführt, die beim ersten Penguin-Update zu den Verlieren gehörten. Seit Penguin 4.0 konnten die beiden Seiten deutlich an Sichtbarkeit zulegen. Die Visibility der Website schicksal.de stieg zu Ende September um mehr als 40 Prozent an. Auch bei einem der größten Penguin-1-Verlierer, pkwteile.de, kann diese Entwicklung beobachtet werden. Tober vermutet, dass die beiden Websites ihre Backlinkstrukturen aufgeräumt haben.

Penguin 4.0: Backlink-Audit wird immer wichtiger

Laut Searchmetrics werden unsaubere Link unmittelbar nach ihrer Entdeckung als negatives Signal gewertet – aber wie erwähnt, nur für die einzelne URL. Durch diesen Umstand soll es schwieriger werden, Backlinks als Ursache für den Sichtbarkeitsverlust zu identifizieren. Laut Tober wird eine SEO-Taktik durch das Penguin-Update aussterben: die Negative-SEO. Denn es ist nicht mehr möglich, Websites von Konkurrenten durch das Setzen von „schlechten“ Links „abzuschießen“, also durch Google abstrafen zu lassen.

Darüber hinaus gehöre die klassische SEO-Aufgabe des taktischen Backlinkaufbaus der Vergangenheit an. Stattdessen müssen Webmaster sich auf langfristige Maßnahmen konzentrieren. So müsse beispielsweise ein regelmäßiger Backling-Audit eingeplant werden, um die Seite vor negativen Signalen zu schützen. Ebenso, so Tober, sollten Seitenbetreiber sich verstärkt um eine Contentstrategie und relevante und einzigartige Inhalte bemühen, die die Nutzerintention bedienen. Schließlich belohnt Google Websites, die konsumiert, aktiv verlinkt und in den sozialen Medien geliked und geshared werden.

Auch lesenswert: Das Phantom-4-Update ist da: Das sind Gewinner und Verlierer der Google-Updates und Großes Google-Update: Gewinner, Verlierer und erste Erkenntnisse

21 Oct 08:54

Downranking: Facebook zeigt Links von langsamen Seiten seltener im Newsfeed

by Jörn Brien

Facebook hat wieder an seinem Newsfeed-Algorithmus geschraubt. Damit Nutzer mit langsamer Internetverbindung keine leeren Seiten sehen, werden Links zu langsamen Websites künftig seltener angezeigt.

Update: Facebook ändert Newsfeed

Facebook hat es wieder getan – und seinen Newsfeed-Algorithmus upgedatet. Nachdem das Social Network erst im Sommer angekündigt hat, künftig Inhalte prominenter anzuzeigen, die Freunde der Nutzer verstärkt teilen, geht es jetzt langsamen Webseiten an den Kragen. Davon sollen vor allem Facebook-Mitglieder mit einer langsamen Internetverbindung profitieren. Links, die zu langsamen Webseiten führen, sollen künftig weniger oft angezeigt werden.

Neue Architektur für den Facebook-Newsfeed. (Grafik: Facebook)
Neue Architektur für den Facebook-Newsfeed. (Grafik: Facebook)

Das Ziel, den Newsfeed für Nutzer mit langsamen Internetverbindungen, nicht zuletzt in Nichtindustriestaaten, zu optimieren, hatte Facebook schon im Dezember 2015 ausgegeben. In den vergangenen Monaten habe das Social Network daran gearbeitet, dass Nutzer für sie relevante News schneller sehen, ohne auf langsamer ladende Inhalte wie Bilder, Videos oder Instant-Articles warten zu müssen.

Künftig soll langsam ladender Content, abhängig von der Internetgeschwindigkeit der Nutzer, zumindest zeitweise nachgereiht werden. Bevor eine Story im Newsfeed angezeigt wird, erklärt Facebook in einem entsprechenden Blogartikel, wird abgeklärt, ob Bilder, Videos oder die Linkvorschau schon auf dem Gerät des Nutzers geladen wurden. Vollständig geladene Stories werden eher angezeigt. Zudem sollen Videos bei schlechter Internetverbindung nicht automatisch abgespielt werden.

Mehr Speed: Facebook will Newsfeed weiter optimieren

Die Änderungen im Newsfeed sollen auch Nutzern in Ländern mit schnellen Internetverbindungen zugute kommen, mindestens dann, wenn es einmal mit der Verbindung hakt, etwa unterwegs. In den kommenden Monaten soll die Newsfeed-Architektur in puncto Ladegeschwindigkeit weiter optimiert werden. Welche weiteren Schritte Facebook plant, hat das Social Network noch nicht mitgeteilt.

Interessant in diesem Zusammenhang: So entsteht unser Newsfeed: Der Facebook-Algorithmus im Detail

21 Oct 08:49

Microsofts Cloud-Strategie–am deutschen Markt vorbei? Nadella gibt im Spiegel-Interview Fehler zu

by Wolfgang Miedl
Die aktuelle Spiegel-Ausgabe setzt sich auf einer sechsseitigen Strecke mit Microsofts Wiederaufstieg als IT-Innovator auseinander. Konzernchef Satya Nadella nimmt dabei in einem ausführlichen Interview zu den aktuellen Innovationsthemen wie der deutschen Cloud und künstlicher Intelligenz Weiterlesen Author information Wolfgang Miedl Seit Windows 1.0 mit Microsoft-Technologien befasst. Ab Web 1.0 in die IT-Medienbranche eingestiegen mit Stationen bei den Marktführern PC-Welt, Computerwoche und CIO-Magazin. Heute Analyst und Autor mit SharePoint360.de - und Enthusiast für...

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
21 Oct 08:49

Gesellschaftskritik : Liebe ohne Grenzen

by ZEIT ONLINE: leben - Tillmann Prüfer
Miley Cyrus hat in einem Interview gesagt, sie sei pansexuell. Das wirft nicht nur ein ganz anderes Licht auf ihre Karriere, es könnte sogar die ganze Welt verändern.
21 Oct 08:46

Praxisbericht: Beschleunigte Rechnungsprozesse im Film-Business mit SharePoint

by Jürgen Frisch
SharePoint beim Bergdoktor und der Prinzessin Lillifee: In der Film- und Fernsehproduktions-Branche gelten etwas andere Gesetzte als in anderen Branchen. Viele Teams, immer unterwegs an wechselnden Standorten, und massenhaft kleine Kreativ-Dienstleister. Auf dem SharePoint Forum Weiterlesen Author information Jürgen Frisch Jürgen Frisch arbeitet als freier Journalist für Informationstechnologie in Stuttgart. Seine Spezialgebiete sind betriebswirtschaftliche Standardsoftware, Lösungen zur Kundenbindung und zur Datenanalyse sowie Werkzeuge, mit denen Unternehmen die Zusammrenarbeit...

[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
21 Oct 08:38

Coding Confessional: Anonymer Beichtstuhl für Entwickler

by Dieter Petereit

Manchmal muss man sich einfach Dinge eingestehen. Aber dann doch am liebsten anonym und dennoch für alle lesbar. Coding Confessional ist genau die richtige Plattform für beichtwillige Entwickler.

Coding Confessional: Du bist der Beichtvater

Coding Confessional ist ein Projekt des Unternehmens Poeko Inc. aus dem amerikanischen Pennsylvania. Möglicherweise kennst du Poeko bereits als Entwickler des Storytelling-Tools Yarn, das dieses Jahr bereits einige Wellen geschlagen hat. Yarn erlaubt es, Geschichten interaktiv zu gestalten und mit Audio und Video zu versehen.

Coding Confessional verfolgt ein ganz einfaches Konzept. Über ein simples Formular gibst du deine Beichte ein und stellst ihr bei Bedarf eine Datei bei. Du musst dich nicht registrieren oder sonstwie identifizieren. Namen spielen auf Coding Confessional generell keine Rolle.

Die jeweilige Beichte wird dann in die Timeline gestellt, die, du denkst es dir schon, chronologisch sortiert ist. Alternativ kannst du dir die Beichten auch nach Interaktionsintensität oder mittels Zufallsgenerator sortieren lassen.

Coding Confessional: Der virtuelle Beichtstuhl für Entwickler. (Screenshot: t3n)
Coding Confessional: Der virtuelle Beichtstuhl für Entwickler. (Screenshot: t3n)

Um dich nun zur individuellen Beichte zu äußern, gibt es drei Möglichkeiten. Du kannst einen Kommentar hinterlassen, um dem Beichtenden mit deiner Weisheit zu begegnen.

Wenn dir der Sinn mehr nach einfacher Klickinteraktion steht, verwendest du entweder den Ghost-Button mit der Aufschrift „Absolve” oder jenen mit dem Titel „Condemn”. Mit „Absolve" erlässt du die gebeichtete Sünde, sprichst also die Absolution aus. Mit „Condemn” sprichst du dem Beichtenden deine Verachtung aus, verurteilst ihn also für seine Sünden. Damit bleibt das Projekt im Bild des Beichtstuhls, allerdings mit starken Referenzen an die vorlutherische Glaubenswelt.

Coding Confessional: Der Spaß steht im Vordergrund

Inzwischen verwenden einige Teilnehmer das Beichtsystem, um einfache Umfragen durchzuführen, etwa drücke „Absolve” für Ja und „Condemn" für Nein. Erstaunlicherweise ist der krasse Missbrauch des Systems, der in Zeiten der Internet-Trolle eigentlich zu erwarten wäre, zumindest bislang ausgeblieben.

Natürlich darfst du von Coding Confessional keinen fachlichen Erkenntnisgewinn erwarten. Es ist schlicht ein Spaßprojekt und als solches nicht weniger nutzwertig als der durchschnittliche Twitter- oder Facebook-Account. Wenn du dich ganz doll mit Coding Confessional identifizieren kannst, steht es dir frei, entsprechende Devotionalien über den angeschlossenen Shop zu erwerben.

Unter dem Link „Recommended Reading” zeigen dir die Macher einige wirklich gute Entwicklerbücher, die du dann via Amazon kaufen und so den Seitenbetreibern eine kleine Provision in die Kasse spülen kannst.

Bist du irgendwann so auf Coding Confessional angesprungen, das du kaum noch ohne leben kannst, solltest du die mobilen Apps installieren, die es sowohl für Android, wie auch für iOS gibt. Willst du einfach keine Beichte verpassen, abonnierst du den RSS-Feed oder folgst der Seite auf Twitter und Facebook.

21 Oct 08:24

Telefónica: Schlechter Empfang trotz gutem Empfang

Probleme beim National RoamingNicht immer wählt das Smartphone beim National Roaming von Telefónica das am Aufenthaltsort des Kunden beste Netz aus. Eine kurzfristige Lösung erscheint schwierig.
21 Oct 08:23

Windows 10 (Mobile) Build 14393.351 für Slow und Release Preview Ring ausgerollt, bringt neue Kamera-App mit

by Albert Jelica

Microsoft Lumia 650 Review Test Windows 10 Mobile Lockscreen

Microsoft hat gestern Abend die Windows 10 Mobile Build 14393.351 im Slow und Release Preview Ring veröffentlicht. Damit dürfen die Insider in den etwas langsameren Ringen erneut eine Aktualisierung vor Release testen, nachdem Microsoft die 14393.321-Build gleichzeitig auch für reguläre Nutzer ausgerollt hat.

Bislang haben die Redmonder noch keinen Changelog veröffentlicht, jedoch sind eine Fehlerbehebungen zu erwarten. Einige Nutzer haben auch bei uns in den Kommentaren berichtet, dass die bisherige Build nicht wirklich die Stabilste war und einige Fehler aufgetreten waren.

Neue Kamera-App

Wir konnten bislang lediglich bemerken, dass das neue Kamera-Interface nun auch in dieser Build zur Verfügung steht. Dieses war zuletzt im Fast Ring eingeführt worden und dürfte womöglich schon mit dem nächsten Update auch für reguläre Nutzer kommen.

Jedenfalls könnt ihr die Aktualisierung ab sofort auf dem PC und unter Windows 10 Mobile herunterladen, sofern ihr Mitglied des Windows Insider Programms seid und zwar entweder im Release Preview oder Slow Ring.


via WindowsCentral

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21 Oct 08:00

How Hackers Broke into John Podesta and Colin Powell’s Gmail Accounts

21 Oct 08:00

How to avoid rewriting your JavaScript application

21 Oct 07:44

SharePoint for Windows 10 Mobile sheds preview tag for official release

by Dan Thorp-Lancaster

The official SharePoint app for Windows 10 Mobile has exited its preview and is now available as a full release on the Windows Store.

21 Oct 07:43

Microsoft pushes updated Camera app with new UI and features to Release Preview and Slow Rings

by Daniel Rubino

Just three days ago Microsoft pushed an updated camera app with a new UI, new time-lapse feature, and improved startup times to the Insider Fast Ring. In rapid turnaround the company is pushing the app to Release Preview and Slow Ring, both of which also received an OS update.

Build 1018.11 is now live in the Slow and Release Preview Rings, which is a bump from the previous 816.91.

21 Oct 07:43

“Most serious” Linux privilege-escalation bug ever is under active exploit

21 Oct 07:43

Gebrauchtwagen: BGH stellt Gebrauchtwagenkäufer besser

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Hanne Schweitzer
Was ist, wenn der gekaufte Gebrauchte einen Mangel hat? Bisher musste der Käufer nachweisen, dass der Defekt dem Verkäufer zuzurechnen ist. Das hat der BGH jetzt gekippt.
21 Oct 07:43

Microsoft ist so viel wert wie noch nie

by t3n Redaktion

Anleger honorieren die erfolgreichen Bemühungen von Microsoft-Chef Satya Nadella, das Computer-Urgestein zum Cloud-Dienstleister umzukrempeln. Die Aktie klettert zum US-Handelsstart auf Rekordhoch.

Microsoft wird dank starken Wachstums im Cloud-Geschäft an der Börse gefeiert. Die Aktie startete am Freitag mit einem Plus von knapp fünf Prozent in den US-Handel und erreichte ein neues Allzeithoch bei über 60 Dollar. Am Vorabend hatte der Konzern, der es zuletzt auf einen Börsenwert von etwa 466 Milliarden Dollar brachte, starke Zahlen für das vergangene Quartal vorgelegt.

Die Erlöse blieben verglichen mit dem Vorjahreswert stabil bei 20,5 Milliarden Dollar (18,8 Mrd Euro). Der bereinigte Umsatz wuchs um überraschend deutliche drei Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar. Auch der Überschuss von 4,7 Milliarden Dollar übertraf trotz eines Rückgangs um vier Prozent die Prognosen der Analysten.

Microsoft-Aktie auf neuem Allzeithoch

Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an – die Aktie hatte bereits nachbörslich um mehr als fünf Prozent zugelegt und so außerhalb der regulären Handelszeiten ein Rekordhoch markiert. In den letzten sechs Monaten ist der Kurs um knapp 16 Prozent gestiegen. Für Firmenchef Satya Nadella, der Microsoft vom Computer-Riesen zum modernen Cloud-Dienstleister umbauen will, ist das ein großer Erfolg.

So sieht die neue Microsoft-Zentrale in Schwabing aus

Jeder Mitarbeiter sucht sich einen passenden Platz zum Arbeiten. (Foto: Microsoft)

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Der Umsatz im Cloud-Geschäft mit Diensten aus dem Netz, der sogenannten Datenwolke, wuchs um acht Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Vor allem die boomende Cloud-Plattform Azure stach mit einem Zuwachs um 116 Prozent einmal mehr heraus. Vorstandschef Nadella zeigte sich zufrieden, Microsoft liefere weiterhin Innovationskraft und helfe Kunden beim tiefgreifenden digitalen Wandel.

Bei den Office-Büroprogrammen, die inzwischen auch verstärkt als Abo angeboten werden, schaffte der Konzern ebenfalls ein deutliches Plus von sechs Prozent auf 6,7 Milliarden Dollar. Schwierig bleibt indes die PC-Sparte, hier sanken die Erlöse um zwei Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar. Im weitgehend aufgegebenen Smartphone-Geschäft gab es einen weiteren Einbruch von 72 Prozent. Auch die Gaming-Sparte um die Spielkonsole Xbox verzeichnete ein Umsatzminus von fünf Prozent. sdr/dpa

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21 Oct 07:43

SAP profitiert von konsequenter Cloud-Strategie

by Stephan Dörner

Die Geschäfte des größten deutschen Softwarekonzerns SAP laufen gut. Das Management wird ehrgeiziger als noch zu Jahresbeginn. Doch der Erfolg an der Börse hat auch seine Kehrseiten.

Die Umstellung auf Cloudsoftware zur Miete aus dem Internet zahlt sich für den Softwarehersteller SAP mehr und mehr aus. Für das laufende Jahr wird der Softwarekonzern dank eines starken Wachstums im dritten Quartal optimistischer und hebt trotz eines Gewinnrückgangs seine vorsichtigen Erwartungen an Umsatz und Gewinn vom Jahresanfang leicht an.

„Alle Kennzahlen zum Geschäftsausblick tendieren zum oberen Ende der jeweiligen Bandbreite vom Jahresanfang“, sagte Finanzchef Luka Mucic am Freitag in Walldorf. Wegen der zurückliegenden Entwicklung und gut gefüllter Auftragsbücher gehe er von einem starken vierten Quartal aus.

Das letzte Jahresviertel ist üblicherweise das stärkste für den Softwarekonzern – wie auch in der gesamten IT-Branche. Der Grund: Kurz vor Jahresende werden Budgets ausgeschöpft und letzte Anschaffungen eingeplant.

SAP rechnet für 2016 mit mehr Gewinn

Für das gesamte Jahr rechnet SAP nun mit einem etwas höheren Plus bei den um Währungseffekten und Sonderkosten bereinigten Erlösen aus Miet- und fest installierter Software. Sie sollen nun um 6,5 bis 8,5 Prozent steigen – ein halber Prozentpunkt mehr als bisher geplant. Auch für den bereinigten operativen Gewinn erwartet SAP nun ein stärkeres Plus als bislang – auf 6,5 bis 6,7 Milliarden Euro (Vorjahr: 6,35 Mrd Euro). SAP rechnet für seine internen Ziele Währungseffekte und Sonderkosten heraus.

Aber auch ohne diese Rechenspiele konnte SAP im dritten Quartal kräftig zulegen. Die Umsätze stiegen zwischen Juli und September dank eines deutlichen Plus im Neugeschäft mit gemieteter Software (Cloud Software) um acht Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Das vor wenigen Jahren neu aufgebaute Geschäft wuchs um 28 Prozent und macht inzwischen gut ein Fünftel der Erlöse mit Software und Support aus. Das Altgeschäft mit Softwarelizenzen wuchs hingegen mit zwei Prozent deutlich weniger stark.

SAP: Weniger Gewinn als im Vorjahr

Nach Steuern verdiente die Softwareschmiede mit 725 Millionen Euro allerdings fast 20 Prozent weitaus weniger als im Vorjahr. Grund seien unter anderem aktienbasierte Gehaltsbestandteile für Mitarbeiter, die wegen des starken Aktienkurses stärker zu Buche schlagen als noch im Vorjahr. Das allein habe 300 Millionen Euro ausgemacht, sagte Mucic. Die Aktie war im dritten Quartal auf mehr als 75 Euro gestiegen – im Vorjahreszeitraum lag der Kurs noch unter 70 Euro, teilweise sogar unter 60 Euro.

Seine Belegschaft baute SAP unterdessen weiter aus – trotz des Abfindungsprogramms für 3000 Beschäftigte im vergangenen Jahr: Mit gut 82 426 Mitarbeitern weltweit beschäftigte SAP weltweit gut 7000 mehr als noch vor einem Jahr. sdr/dpa

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