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09 Nov 22:23

Partnerschaft: So verändert sich die Liebe im Laufe einer Beziehung

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft - Jessica Wagener
Mit Verliebtsein fängt alles an. Erst dann kommen die Liebe und später die sogenannte Konsolidierungsphase, sagen Paartherapeuten. Danach ist noch lange nicht Schluss.
25 Oct 14:01

Schweißen: Ist das Anschauen von Videos, in denen geschweißt wird, so gefährlich wie der Blick in eine Schweißflamme?

by ZEIT ONLINE: Wissen - Christoph Drösser
Wer in eine Schweißflamme blickt, bekommt ultraviolette Strahlung ab. Die kann die Netzhaut regelrecht verbrennen. Der Bildschirm aber liefert eine weit geringere Dosis.
25 Oct 14:00

Umfrage: Nur 29 Prozent der deutschen Bevölkerung unterstützen die Energiewende (Universität Stuttgart)

Das Umfrageergebnis zeigt, auf welch dünnem Eis sich Politiker bei ihren Entscheidungen zugunsten der Energiewende im allgemeinen und besonders beim Bau von Windenergieanlagen bewegen. Denn weitere 29 Prozent, die unentschieden seien, können den Befürwortern nicht zugerechnet werden. 27 Prozent seien als Kritiker der Energiewende einzustufen.

Aufschlussreich ist ferner, dass laut Mitteilung der Universität Stuttgart die Akzeptanz und Zahlungsbereitschaft vom Vertrauen der Bürger gegenüber beispielsweise großen Energiekonzernen und Stadtwerken abhängen. Ebenfalls spiele die wahrgenommene Fairness eine große Rolle, ebenso das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die Kosten-Nutzen-Wahrnehmung in Bezug auf die Energiewende könnte demnach die Unentschiedenen (rund ein drittel der Bevölkerung) zu Gegnern der Energiewende werden lassen. Und hier dürfte die Achillesverse der Energiewende liegen: Wenn Profiteure der Energiewende gefragt werden, führt nach deren Ansicht der Ausbau Erneuerbarer Energien “unter dem Strich zu einer positiven volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Bilanz” (Greenpeace Energy), nach Meinung von Wirtschafts-Fachleuten, wie Hans-Werner Sinn, ist sie unbezahlbar. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Energiewende als unbezahlbar wahrgenommen werden wird.

In der Pressemitteilung der Universität Stuttgart heißt es einleitend: “Die Energiewende als Ganzes genießt allgemein relativ große Unterstützung in der deutschen Bevölkerung.” Stimmt diese Einschätzung? Denn nur 47 Prozent der deutschen Bevölkerung sind nach eigenen Angaben der Universität bereit, jährlich 50 Euro oder mehr für ein Gelingen der Energiewende beizusteuern. Haben die Befragten wirklich zugestimmt, jedes Jahr 50 Euro mehr zu bezahlen, ohne dass ihnen Arbeitsplätze und Lohnsteigerungen lebenslang garantiert sind?
Der einleitende Satz der Pressemitteilung: “Die Energiewende als Ganzes genießt allgemein relativ große Unterstützung in der deutschen Bevölkerung” ist irreführend, weil die angegebenen Zahlen diese Schlussfolgerung nicht zulassen.

·       „Energiewende ins Nichts“, Universitätsöffentlicher Vortrag von Hans-Werner Sinn in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität, 16. Dezember 2013.

So sieht die deutsche Bevölkerung die Energiewende, Pressemitteilung Nr. 82 vom 17. Oktober 2016

Übernommen von Ruhrkultour hier

25 Oct 13:59

Hat der Mars einen Treibhauseffekt dank 95 % CO2?

So auch die Allgemeine Zeitung aus Mainz. In einem, nur in der Printausgabe erschienenen Artikel berichtete die Autorrin Sabine Schiner unter der Überschrift  „Eine Landung mit Knautschzone“ interessante Details zur Marsatmosphäre. Der Dipl. Meteorologe Dr. Wolfgang Thüne nahm dies zum Anlass, um in einem Leserbrief einige Verständnisfragen zu und manches richtig zu stellen.

Wir drucken ihn hier ab.

Von Dr. Wolfgang Thüne

an die Allgemeine Zeitung Mainz

Leserbriefredaktion

az-landskrone@vrm.de

AZ v. 19. 10. 16, S. 8 „Eine Landung mit Knautschzone“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestatten Sie zu dem guten Artikel von Sabine Schiner einen kurzen Leserbrief: 

„Ein sehr informativer Bericht zu dem Studienobjekt „Mars“, der allerdings einer klaren Feststellung wie einer ebenso klaren Frage bedarf. 

Es wird berichtet, dass die Temperaturen des Mars zwischen minus 133 und plus 27 Grad Celsius schwanken. Welchen Aussagewert hat dann die Durchschnittstemperatur von minus 55 Grad? Keinen, sie ist ein rechnerischer Spielwert, eine Art Hausnummer für den Planeten Mars wie die plus 15 Grad für die Erde. 

Es wird auch richtig gesagt, dass die Mars-Atmosphäre einen CO2-Gehalt von 95 Prozent hat, die Erd-Atmosphäre dagegen aber nur 0,04 Prozent. Hat das CO2 nun auf dem Mars einen kühlenden Effekt von 82 Grad oder einen wärmenden von 78 Grad? Eine Antwort fehlt, sie kann aber nur lauten: Der CO2-Gehalt der Luft hat weder auf dem Mars noch auf der Erde etwas mit den tatsächlichen Temperaturen zu tun.

 

Der angebliche Treibhauseffekt beruht auf trickreichen Schein-Korrelationen und hat mit den natürlichen Verhältnissen weder auf dem Mars, noch der Erde oder der Venus etwas zu tun.“

 

Ich bitte sehr um Abdruck und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Wolfgang Thüne, Oppenheim

 

 

25 Oct 13:59

Zur CO2 Klimasensitivität

Anmerkung der Redaktion: Der folgende Text enthält keine Abbildungen und keine Quellenangaben. Für Leser, die daran interessiert sind, ist der vollständige Text als pdf angehägt.

Im Strahlungsmodell für eine quasi-isotherme Modellerde (die genügend schnell rotiert, Wärme gut speichert und umverteilt) kann die globale Temperaturerhöhung durch eine Erhöhung der Einstrahlung am Schwarzkörper-Boden im Gleichgewicht mit der Formel deltaT = deltaS/S/4*T berechnet werden (Equilibrium Climate Sensitivity ECS).

Darin bedeutet das deltaS Gegenstrahlung welche die Bodentemperatur erhöht - entgegen der Fehlinterpretation des 2.HS vom antiken Clausius 1887 "Die Wärme kann nicht von selbst aus einem kälteren in einen wärmeren Körper übergehen". Durch Strahlung wird nämlich keine Wärme, wohl aber Energie (W/m²) aus der kälteren Atmosphäre auf den wärmeren Boden transportiert, wo sie absorbiert und in Wärme umgewandelt - und dann auch wieder emittiert wird.

Die deltaT-Formel entsteht durch Differentiation der Stefan-Boltzmann-Gleichung S = Sigma*T^4 nach T wobei sich für dS/dT = 4*Sigma*T^3 = 4*S/T ergibt - was beim Mainstream (sowie bei Vielen, die aufgrund von Beobachtungen versuchen, diesen Wert mehr oder weniger falsch zu ermitteln) weitgehend unbekannt zu sein scheint.

IPCC gibt für clear sky (ohne Wolken und ohne Wasserdampf) gemäß HITRAN-Integration (line by line, Dr. Shine) für CO2-Verdoppelung am oberen Atmosphärenrand (TOA) einen "Strahlungsantrieb" von deltaS = 3,7 W/m² an, der als Zurückhaltung oder als zusätzliche externe Einstrahlung interpretiert werden kann. Diese Integration habe ich überprüft. Der Wert wäre korrekt, wenn eine Atmosphäre (nur mit CO2, bei 360 ppm) mit 350 W/m² vom Boden her durchstrahlt wird.

Dann würden vom CO2 insgesamt 74 W/m² in der Atmosphäre absorbiert (HITRAN, Bild 1) und in den Flanken sind es für jede CO2-Verdoppelung 7,4 W/m² mehr. Im Gleichgewicht stellt sich die Temperatur so ein dass diese Strahlungsleistung wieder thermisch emittiert wird. Dabei geht etwa die Hälfte, also 3,7 W/m² in Richtung Boden, was als Strahlungsantrieb angegeben wird. Damit ergibt sich am Boden (mit Eps = 239/391, Bild 2) bei +15 Grad (288 K) mit og. Formel der bekannte IPCC-Basiswert ("Planck Response") zu deltaT =  3,7/391/4*288/Eps = 1,11 Grad.

Tatsache ist aber dass die Absorption nur proportional zur "Nettodurchstrahlung" ist (z.B. ergibt die IR-Strahlung zwischen zwei Platten gleicher Temperatur keine Absorption). Und da die Nettodurchstrahlung wegen der im Modell für kurzwelliges Sonnenlicht transparent angenommenen Atmosphäre im Mittel statt 350 nur 239 W/m² beträgt (1364/4*0,7 wegen 30% Albedo), ist der IPCC-Wert 3,7 W/m² mit dem stets gerechnet wird, um den Faktor 1,464 zu hoch.

Weiter berücksichtigt IPCC nicht die Tatsache dass Wolken für IR Schwarzkörper (!) sind und somit CO2 unter etwa 55% Wolken keinen zusätzlichen Erwärmungseffekt am Boden hat. Damit ergibt sich mit etwa 29% CO2 über den Wolken ein plausibler Reduktionsfaktor von 0,29+0,45*0,71 = 0,61. Auch die Wasserdampfüberlappung wird von IPCC nicht berücksichtigt, die gemäß Satelliten(trichter)messung einen Reduktionsfaktor von 27/37 = 0,73 ergibt.

IPCC nimmt als drastische Verstärkung des CO2-Effekts am Boden ein Wasserdampf-Feedback mit dem Faktor 2,7 an (1,11*2,7 = 3,0 Grad als "best guess"). Da aber auch der Wasserdampf weitgehend gesättigt ist, ist hier etwa eine Reduktion der Erhöhung von +1,7 auf die Hälfte bzw. von Faktor 2,7 auf 1,85 anzusetzen. Nicht berücksichtigt wird von IPCC auch, dass die tropische Feuchtkonvektion einen Bypass zum Energie-Abtransport durch IR-Strahlung darstellt und somit eine Reduktion etwa um den Faktor 0,82 bewirkt.

Wenn man auch noch für den längeren Absorptionsweg durch Schrägstrahlung eine Korrektur um den Faktor 1/cos(32°) = 1,179 nimmt und für den Strahlungsantrieb am Boden alle sechs Korrekturfaktoren berücksichtigt, ergibt die Berechnung für eine realistische Erwärmung bei CO2-Verdoppelung

deltaT = 1,11/1,464*0,61*0,73*1,85*0,82*1,179 = 0,6 °C                    

Nach https://de.wikipedia.org/wiki/Klimasensitivität nennt IPCC dagegen 3 °C als besten 'Schätzwert' und eine Sensitivität von unter 1,5 °C als "sehr unwahrscheinlich". Natürlich ist jeder Korrekturfaktor mit Unsicherheit behaftet, so dass die 0,6 °C auch eine gewisse Bandbreite aufweisen. Bekanntlich hat Prof. Harde unabhängig hiervon mit sorgfältigen Modellrechnungen ebenfalls einen Wert von 0,6 Grad ermittelt. Man kann diesen also als weitgehend richtig betrachten.

Interessant und sensationell ist die Tatsache dass das 2-Grad-Ziel der COP 21 in Paris mit 1/5 des ECS einen CO2-Anstieg von vorindustriell 280 auf 2820 ppm (!!) zulässt, womit jegliche CO2-Reduzierung und insbesondere die Dekarbonisierung ad absurdum geführt wird, da wir bei Verbrennung aller nutzbaren fossilen Reserven nur höchstens 500 ppm und 0,5 Grad erreichen können:

deltaT = 0,6*ln(2820/280)/ln(2) = 2,0 Grad      

       und  0,6*ln(500/280)/ln(2) = 0,5 Grad

Das CO2-Problem ist also in Wirklichkeit ein Nonproblem!

 

 

22 Oct 17:47

"Tatort"-Kritikerspiegel: Das Ende vom Lied

by ZEIT ONLINE: leben -
Die Kommissare Batic und Leitmayr verzweifeln im neuen "Tatort" an allem: der Welt, dem Mordfall und an sich selbst. Wo ist die verflixte Hoffnung, wenn man sie braucht?
22 Oct 17:46

Gelungenes Guerilla-Marketing: Warum Foodora und Deliveroo mit Fahrradsattelschützern werben

by Online Marketing Rockstars

Eine ungewöhnliche Marketing-Kampagne haben diverse Food-Lieferdienste gestartet: Sie wollen mit Fahrradsattelüberzügen die Zahl ihrer Bestellungen erhöhen. Lohnt sich das?

Geparkte Fahrräder mit gebrandeten Sattelschoner versehen – kann das eine sinnvolle Marketingmaßnahme sein? Die Methode ist in jüngster Zeit zum Trend geworden; aktuell werben Essensliefer-Startups wie Foodora und Deliveroo auf diese Weise. Online Marketing Rockstars hat nachgerechnet und ist zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.

Es dürfte bei den meisten Betroffenen für Überraschung sorgen: Sie finden ihr irgendwo draußen geparktes Fahrrad plötzlich mit einem Fahrradsattelschoner versehen vor – und alle anderen Räder rundherum ebenfalls. Die Schutzbezüge, meist in grellen Farben, sind mit einem entsprechenden Werbeaufdruck versehen. Kann so eine Maßnahme aus Sicht des Werbetreibenden wirklich sinnvoll sein? Schließlich dürfte es nicht so günstig sein, Hunderte oder gar Tausende Fahrradsattelschoner zu „verschenken“.

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Fahrräder mit Sattelschonern in Hamburg. Im Vordergrund: Sattelschoner von Deliveroo, mit Schutzbezügen von Foodora überdeckt. (Foto: OMR)

Werbemittel kommen für Cent-Beträge aus Asien

Eine Sucheingabe auf dem chinesischen Online-Marktplatz Ali Baba zeigt: Sattelschoner sind bei der Abnahme großer Stückzahlen in Asien im günstigsten Fall bereits für 10 US-Cent das Stück erhältlich – das sind rund 9 Euro-Cent. Würde man mit einem Werbekontakt pro Schutzbezug rechnen (denn auf ein Fahrrad kommt ein Besitzer), entspräche dies einem Tausender-Kontakt-Preis (TKP) von 90 Euro. Das wäre vergleichsweise hoch – doch bei genauerer Betrachtung dürfte der TKP deutlich geringer sein.

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Das Ergebnis einer Suche nach „promotional bike seat covers“ auf alibaba.com. (Screenshot: OMR)

So kann durch die gezielte Platzierung der Sattelschoner an Kreuzungen mit viel Fußverkehr eine potenziell deutlich höhere Zahl an Kontakten erreicht werden. Wenn ein Sattel schon nur von zwei Passanten wahrgenommen wird, hat sich der Preis halbiert; bei drei Kontakten pro Sattel wären es 30 Euro. Werden alle Fahrräder, die gegenüber eines Supermarkts mit 1.000 Kunden am Tag oder an einer vielgenutzten U-Bahn-Station geparkt sind, mit Schonbezügen eingedeckt, dürfte die Aufmerksamkeit und die Kontaktzahl entsprechend hoch sein. Mediakosten fallen dabei keine an.

Alternative zu klassischer Außenwerbung

Welche anderen Werbemöglichkeiten, die ein vergleichbares Aufmerksamkeitspotenzial bieten, wären an solchen Punkten möglich? Ströer bietet beispielsweise Premium Citylight Poster. Laut offiziellen Ströer-Mediadaten kostet die Belegung eines solchen 41 Euro pro Tag. Werden die Sättel aller Fahrräder auf einem „Fahrradparkplatz“ mit Schonern eingedeckt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass mindestens die Hälfte der Drahtesel ebenfalls den ganzen Tag über an Ort und Stelle verbleibt, also eine vergleichbare „Aufmerksamkeitsdauer“ erzielt.

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Ein Premium Citylight von Ströer. (Foto: Ströer)

Der Vorteil der „Guerilla-Marketing-Methode“ gegenüber dem Premium-Citylight ist zudem: Etablierte Außenwerbeformen sind von den Verbrauchern „gelernt“, werden also in der Wahrnehmung möglicherweise eher ausgeblendet als unerwartete und überraschende Werbeformen. Zudem findet im Fall der Sattelschoner in der Regel ein „Engagement“ statt, weil der Fahrradbesitzer den Schonbezug zum Fahren abnimmt. Im besten Fall nutzt ein Radfahrer sein jeweiliges Exemplar über einen langen Zeitraum und zieht dieses auch an anderen Stellen der jeweiligen Stadt wieder über seinen Sattel. So sorgt er für eine weitere Erhöhung der Kontaktanzahl. Geht man von einer durchschnittlichen Zahl von fünf Kontakten pro Sattel aus, läge der TKP bereits bei 18 Euro.

Lieferboten können kostengünstig verteilen

Weiterer Vorteil für die Lieferstartups Foodora und Deliveroo: Für sie kommen möglicherweise keine allzu großen Kosten für die Verteilung hinzu, da sie hierfür niemanden gesondert anstellen müssen, sondern einfach die bereits angeheuerten Lieferboten darum bitten können, am Ende ihrer Schicht Fahrräder an bestimmten Punkten innerhalb ihres Liefergebiets mit Sattelschonern zu versehen.

Der Sattelschoner von Foodora, inklusive Verweis auf fahrer.foodora.de
Foto: foodora.de.

Auch dürfte die Qualität der erzielten Kontakte entsprechend hochwertig sein. Zum einen lässt sich die Zielgruppe der Lieferdienste (jung, arbeitstätig und entsprechend zahlkräftig und -bereit) mit den Sattelschonern durch die gezielte Auswahl des Verteilungsortes relativ gut treffen. Zum anderen kann durch den „Nutzwert“ der Sattelschoner ein positiver Branding-Effekt entstehen, gerade durch Platzierung des Werbemittels in der regenstärksten Jahreszeit, dem Herbst. Jeder Radfahrer dürfte zunächst einmal dankbar dafür sein, wenn ihm ein nasses Hinterteil erspart bleibt.

Tracking über eigene URL

Auf die Kostenbetrachtung wirkt sich zusätzlich positiv aus, dass im Fall von Deliveroo und Foodora die Kampagnen auf ein weiteres Ziel einzahlen: nämlich die Gewinnung von Auslieferern. Damit dürften beide sicherstellen, dass nahezu jeder direkte Kontakt mit einem Radbesitzer auch sinnvoll ist. Entweder erreichen sie mit der Maßnahme einen potenziellen Kunden oder einen neuen Fahrer. Foodora versucht den Erfolg der Maßnahme durch eine auf dem Bezug aufgedruckte URL zu tracken. Bei Eingabe der URL in den Browser wird der Nutzer auf eine Landingpage mit Tracking-URL weitergeleitet.

Die Landing Page der Fahrer-Gewinnungs-Kampagne von Foodora. Deutlich erkennbar: die Tracking-Parameter „offline“ und „saddle_cover“ (Screenshot: OMR)
Die Landing Page der Fahrer-Gewinnungs-Kampagne von Foodora. Deutlich erkennbar: die Tracking-Parameter „offline“ und „saddle_cover“. (Screenshot: OMR)

Der Vorteil von Guerilla-Marketing-Maßnahmen wie dieser für Foodora und Deliveroo wird auch deutlich, wenn man auf die Marktsituation der Essenslieferdienste blickt: Aktuell kämpfen die beiden großen Player darum, sich den Markt mit Lieferungen aus Restaurants zu sichern – die „Landgrab“-Phase. Wer so viele Kunden wie möglich gewinnt und diese langfristig an sich bindet (im besten Fall durch die Installation der App), der hat das Potenzial, sich als die eine Brand auf dem Markt, die Kunden mit dieser Dienstleistung verbinden, zu etablieren (so wie es beispielsweise Airbnb im Bereich er Privatvermietungen gelungen ist) und damit langfristig zu behaupten.

Scharfer Wettbewerb verlangt nach neuen Ideen

Weil der Wettbewerb im Markt infolgedessen aktuell so scharf ist, dürften die gängigen Kundenakquisitionskanäle für Online-Unternehmen derzeit nicht mehr so gut funktionieren, wie es früher der Fall war. Im klassischen Online-Performance-Marketing (vor allem Google Adwords) konkurrieren Foodora und Deliveroo noch mit anderen Lieferdiensten. Diese Vielzahl von Akteuren dürfte Gebote für ein Keyword bis an die Grenze des Unrentablen oder sogar darüber hinaus getrieben und den Kanal weitgehend ausgeschöpft haben.

Diese Entwicklung – und die Wichtigkeit, sich als Marke zu etablieren – dürfte auch der Grund dafür sein, dass in den vergangenen zwei Jahren viele Player im Essensliefermarkt in die Außenwerbung eingestiegen sind. Mittlerweile ist auch dieser Kanal schon stark durchdrungen. Kreatives Guerilla-Marketing kann in dieser Situation wie gezeigt also durchaus sinnvoll sein.

22 Oct 17:46

Wedel: Radstreifen für die Industriestraße

Um die Bundesstraße queren zu können, sollen Radfahrer kurz in Gegenrichtung fahren dürfen.
22 Oct 17:45

Business Punk und der digitale Journalismus: Nutzer geben den Ton an

by Carsten Christian

Werden Printmedien in Zukunft komplett von der Bildfläche verschwinden? Business-Punk-Redaktionsleiterin Ruth Fend erklärt im Gespräch, was Journalisten von heute besonders gut können müssen.

Je digitaler der Journalismus wird, desto stärker gibt der Nutzer den Ton an. Warum es dennoch fatal wäre, ihm blind hinterherzulaufen, erklärt Ruth Fend im Gespräch mit OSK. Nach einem Volontariat bei der Financial Times Deutschland hat Fend als Redakteurin und Korrespondentin für die FTD geschrieben. 2014 legte sie einen Zwischenstopp beim Wirtschaftsmagazin Capital ein, bevor sie im September 2014 die Redaktionsleitung der Business Punk übernahm. Im Juli 2016 wurde bekannt, dass sie ihren Posten zugunsten der Familienmagazine Neon und Nido aufgeben würde – im September hat sie dort die Chefredaktion übernommen. Das Gespräch hat OSK mit ihr geführt, kurz nachdem der Wechsel angekündigt wurde.

Das Interview dreht sich daher vor allem um die Business Punk: Darum, wie das Wirtschaftsmagazin den Spagat zwischen Unterhaltung und Seriosität meistert, welche Ansprache es für seine Zielgruppe wählt und wie es mit neuen Formen der Werbung umgeht. Außerdem spricht Fend darüber, wie sich Reichweitengetriebenheit auf den digitalen Journalismus auswirkt und über die Schattenseiten von zu viel Transparenz.

Business Punk, die 2009 von Anja Rützel und Nikolaus Röttger ins Leben gerufen wurde, will Digitalnomaden, Gründern und Millennials ein analoges Zuhause geben – und habe das auch geschafft, sagt Fend – „mit dem verklärten Blick, mit dem Eltern auf ihr toll geratenes Kind schauen“, wie sie selbst hinzufügt. Mit einer Auflage von 35.000 Exemplaren erscheint Business Punk sechsmal im Jahr. Das Magazin habe seine Nische im deutschen Markt gefunden, erklärt Fend, indem es seinen Lesern auf Augenhöhe begegnen und Wirtschaftsthemen unterhaltsam verpacken würde. Und indem es ihnen etwas bieten würde, was sie im Netz nicht finden: „ein aufwändig hergestelltes haptisches Produkt“. Aber auch die Digitalstrategie des Wirtschaftsmagazins scheint aufzugehen: Eine halbe Million Nutzer besucht die Seite monatlich, und in den sozialen Netzwerken ist Business Punk mit seinen über 210.000 Fans anderen deutschen Wirtschaftsmedien weit voraus.

Wie zeichnet sich Qualitätsjournalismus in Zukunft aus und was schadet ihm?

Qualitätsjournalismus zeichnet heute und morgen aus: gründliche Recherche, Unabhängigkeit, Leserorientierung. Er muss eine Mischung aus Relevanz, Unterhaltsamkeit und guter optischer Aufbereitung liefern. Neu ist die Notwendigkeit mit dem Publikum zu interagieren. Wir müssen uns noch besser auf den Nutzer einstellen und Informationen so präsentieren, dass er sie gerne konsumiert. Die Probleme liegen eigentlich auf der Hand: Ressourcen werden knapp, das Internet spült Konkurrenz an Land. Erlösmodelle brechen ein, Unternehmen wollen redaktionelle Inhalte beeinflussen. Arbeitszeiten verdichten sich und verhindern manchmal die sonst übliche, gründliche Recherche. Das schreckt junge Talente ab.

Außerdem schaden wir uns selbst – durch zu viel Transparenz und indem wir alles vermessen: Bei der guten alten Zeitung hat die Redaktion über die Inhalte entschieden. Dann wurde gedruckt und man hat gesehen, ob das Gesamtprodukt gekauft wurde. Heute zeigen viele Websites, wie oft einzelne Artikel gelesen werden. Das führt dazu, dass Medien sich immer stärker an der Nachfrage orientieren. Wir fangen an, der Masse hinterherzulaufen. Welche Inhalte wir anbieten, hängt immer stärker vom Nutzer ab und nicht mehr davon, ob wir Themen für gesellschaftlich relevant halten. Das führt dazu, dass man Nachrichten aus dem Nahen Osten nur noch dann bringt, wenn es eine gewisse Anzahl an Leichen gibt. Die komplexen Hintergründe bleiben außen vor. Das Informierende verliert, es siegt das Sensationelle. Das gilt für Online ebenso wie für Print.

Das ist nicht nur negativ. Das Feedback der Nutzer ist natürlich sehr hilfreich. Die Frage ist nur, wie man mit diesen Informationen umgeht. Wenn man sich treiben lässt und sich nicht mehr traut, Themen aus redaktionellen Gründen zu spielen, oder andere zu stark gewichtet, empfinde ich das als Problem.

Was sind die großen Trends im Journalismus und was wird sich davon durchsetzen? Es klingt fast banal, aber die Digitalisierung wird uns noch ein bisschen begleiten. Mit allen Chancen und Risiken. Sie ermöglicht es, Geschichten interessanter zu erzählen und visueller zu arbeiten. Sie zwingt uns aber auch, unterhaltsamer zu werden. Das sehe ich mal positiv, mal negativ. Wir wollen uns ja nicht langweilen, wenn wir Informationen aufnehmen. Aber Informationen dürfen auch nicht nur unterhalten.

So oder so müssen wir uns mit dem Publikum auseinandersetzen. One-Way-Beschallung wird nie wieder funktionieren. Ich glaube, dass Business Punk im deutschsprachigen Raum so erfolgreich ist, weil sie interagieren. Im Heft bemüht die Redaktion sich, komplexe Themen und Inhalte so aufzubereiten, dass es Spaß macht, sie zu lesen. Zudem hat Business Punk eine große Social-Media-Community, die parallel existiert und gar nicht so viel mit den Inhalten aus dem Heft zu tun hat. Natürlich gibt es Überschneidungen. Aber gerade bei Facebook ist es nicht so, als würden nur originäre Inhalte gepostet. Die Identifikation innerhalb der Community ist sehr stark, das regt den Website-Traffic an. Business Punk ist auch auf Xing aktiv, weil das gut funktioniert – sie waren als einer der ersten Publisher auf Xing und haben mittlerweile die 100.000-Follower-Marke geknackt.

Was Business Punk von anderen Wirtschaftstiteln unterscheidet, ist, dass das Team versucht, den Millennials auf Augenhöhe zu begegnen. Junge Menschen und Startups werden von anderen Medien oft mit einem leicht verächtlichen Tonfall bedacht. Die Ansprache von Business Punk bewegt sich in ihrer Welt. Aber zugleich bietet die Redaktion ihnen etwas, das sie im Netz nicht finden: ein aufwändig hergestelltes haptisches Produkt.

22 Oct 17:45

Beleidigung: Warnung! Dieser Artikel kann Gefühle der Kränkung auslösen

by ZEIT ONLINE: Kultur - Jens Jessen
Beleidigt zu sein ist Mode und ein Machtmittel. Nicht nur Islamisten, auch die AfD und Studenten haben daraus geradezu einen Kult gemacht.
22 Oct 17:44

Online-Attacke legt Webseiten lahm - mithilfe vernetzter Hauselektronik

Online-Attacke legt Webseiten lahm - mithilfe vernetzter HauselektronikWer gestern einen Film bei Netflix ansehen oder Twitter mitlesen wollte, guckte zum Teil über Stunden in die Röhre. Eine Online-Attacke hatte diverse Web­dienste außer Gefecht gesetzt. Das Besondere: Dahinter steckten viele vernetzte Haus­geräte.
22 Oct 17:44

Internet Census: Port scanning /0 using insecure embedded devices (2012)

22 Oct 17:42

How to Make a Computer Operating System

22 Oct 08:49

BASF: Keine Gefahr für Bevölkerung durch Schadstoffe

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Rund um BASF in Ludwigshafen sind nach dem Unglück keine Schadstoffe in gefährlicher Konzentration gemessen worden. Der dritte Tote wurde als Matrose identifiziert.
22 Oct 08:46

Die Stadt gibt mehr Strom für E-Autos

Arndt Dibi

LOL. Zwei. 2.!

München - Die öffentliche Ladestruktur für E-Autos wird ausgebaut – zwei Stationen sollen im Westend entstehen.
22 Oct 08:45

Quiet for Android – TCP over sound

22 Oct 08:45

A Cloud-Scale Acceleration Architecture: FPGAs in Microsoft’s Datacenters

22 Oct 08:44

Nightmare Machine – Horror imagery generated by deep learning

22 Oct 08:43

GOST cryptography – Russian Federation’s cryptographic algorithms

22 Oct 08:43

GENUI Acquires Mechanical Keyboard Switch Maker CHERRY

22 Oct 08:43

How to avoid runtime errors on drones using SPARK (2015)

22 Oct 08:43

Leaked Mirai Source Code for Research/IoC Development Purposes

22 Oct 08:42

Ein Blick ins Slack-Office: So lebt und arbeitet es sich im Startup in San Francisco

by Jochen G. Fuchs

Slack gestaltet sein Headquarter im klassischen Silicon-Valley-Startup-Stil: Ein überdimensioniertes Slack-Logo als Sofa in der Lobby, Motivations-Sprüche an der Wand und viel Freiraum.

Während einer Innovations-Tour am 04. Oktober 2016 durch San Francisco anlässlich der Salesforce-Hausmesse „Dreamforce“, war unser Redakteur Jochen G. Fuchs für euch vor Ort im Slack-Headquarter und hat einige Impressionen aus dem Büro-Loft in der Innenstadt der kalifornischen Metropole mitgebracht.

Slack Headquarter in San Francisco

Slack Lobby im Headquarter in San Francisco. (Foto: t3n/Jochen G. Fuchs)
Slack Lobby im Headquarter in San Francisco. (Foto: t3n/Jochen G. Fuchs)

Slack bietet seit 2009 ein Realtime-Messaging-Tool an, das längst nicht mehr nur in der Startup-Szene beliebt ist. Laut Slack sind unter den drei Millionen täglichen Nutzern auch 77 der Fortune 100 Unternehmen zu finden.

Wenige Häuserblocks südlich der Market Street, San Franciscos Hauptverkehrsader in der Innenstadt, teilt sich Senkrechtstarter Slack ein Gebäude mit dem Ticket- und Veranstaltungsspezialisten Eventbrite. In der fünften Straße führt eine kleine, unscheinbare Tür in ein Gebäude mit Glasfassade und durch einen engen, langen Gang zum Aufzug ins Slack Headquarter.

(Foto: t3n/Jochen G. Fuchs)
(Foto: t3n/Jochen G. Fuchs)

Besucher, die anschließend den Aufzug nach unten nehmen, müssen allerdings etwas aufpassen: Von vier Aufzügen ist nur einer echt. Vor dem Einzug von Slack führten noch Türen zu umliegenden Firmen, diese Türen sind heute nicht mehr in Benutzung und sind von Slack zu witzigen Fahrtstuhl-Attrappen umgestaltet worden.

Bildergalerie zum Slack-Office

(Foto: t3n/Jochen G. Fuchs)

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Disclosure: Die Reise unseres Autors zur Dreamforce-Konferenz in San Francisco wurde von Salesforce.com finanziert. Einfluss auf die Berichterstattung hat das nicht.

22 Oct 08:42

Hacked Cameras, DVRs Powered Today’s Massive Internet Outage

by BrianKrebs

A massive and sustained Internet attack that has caused outages and network congestion today for a large number of Web sites was launched with the help of hacked “Internet of Things” (IoT) devices, such as CCTV video cameras and digital video recorders, new data suggests.

Earlier today cyber criminals began training their attack cannons on Dyn, an Internet infrastructure company that provides critical technology services to some of the Internet’s top destinations. The attack began creating problems for Internet users reaching an array of sites, including Twitter, Amazon, Tumblr, Reddit, Spotify and Netflix.

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A depiction of the outages caused by today’s attacks on Dyn, an Internet infrastructure company. Source: Downdetector.com.

At first, it was unclear who or what was behind the attack on Dyn. But over the past few hours, at least one computer security firm has come out saying the attack involved Mirai, the same malware strain that was used in the record 620 Gpbs attack on my site last month. At the end September 2016, the hacker responsible for creating the Mirai malware released the source code for it, effectively letting anyone build their own attack army using Mirai.

Mirai scours the Web for IoT devices protected by little more than factory-default usernames and passwords, and then enlists the devices in attacks that hurl junk traffic at an online target until it can no longer accommodate legitimate visitors or users.

According to researchers at security firm Flashpoint, today’s attack was launched at least in part by a Mirai-based botnet. Allison Nixon, director of research at Flashpoint, said the botnet used in today’s ongoing attack is built on the backs of hacked IoT devices — mainly compromised digital video recorders (DVRs) and IP cameras made by a Chinese hi-tech company called XiongMai Technologies. The components that XiongMai makes are sold downstream to vendors who then use it in their own products.

“It’s remarkable that virtually an entire company’s product line has just been turned into a botnet that is now attacking the United States,” Nixon said, noting that Flashpoint hasn’t ruled out the possibility of multiple botnets being involved in the attack on Dyn.

“At least one Mirai [control server] issued an attack command to hit Dyn,” Nixon said. “Some people are theorizing that there were multiple botnets involved here. What we can say is that we’ve seen a Mirai botnet participating in the attack.”

As I noted earlier this month in Europe to Push New Security Rules Amid IoT Mess, many of these products from XiongMai and other makers of inexpensive, mass-produced IoT devices are essentially unfixable, and will remain a danger to others unless and until they are completely unplugged from the Internet.

That’s because while many of these devices allow users to change the default usernames and passwords on a Web-based administration panel that ships with the products, those machines can still be reached via more obscure, less user-friendly communications services called “Telnet” and “SSH.”

Telnet and SSH are command-line, text-based interfaces that are typically accessed via a command prompt (e.g., in Microsoft Windows, a user could click Start, and in the search box type “cmd.exe” to launch a command prompt, and then type “telnet” to reach a username and password prompt at the target host).

“The issue with these particular devices is that a user cannot feasibly change this password,” Flashpoint’s Zach Wikholm told KrebsOnSecurity. “The password is hardcoded into the firmware, and the tools necessary to disable it are not present. Even worse, the web interface is not aware that these credentials even exist.”

Flashpoint’s researchers said they scanned the Internet on Oct. 6 for systems that showed signs of running the vulnerable hardware, and found more than 515,000 of them were vulnerable to the flaws they discovered.

“I truly think this IoT infrastructure is very dangerous on the whole and does deserve attention from anyone who can take action,” Flashpoint’s Nixon said.

It’s unclear what it will take to get a handle on the security problems introduced by millions of insecure IoT devices that are ripe for being abused in these sorts of assaults.

As I noted in The Democratization of Censorship, to address the threat from the mass-proliferation of hardware devices such as Internet routers, DVRs and IP cameras that ship with default-insecure settings, we probably need an industry security association, with published standards that all members adhere to and are audited against periodically.

The wholesalers and retailers of these devices might then be encouraged to shift their focus toward buying and promoting connected devices which have this industry security association seal of approval. Consumers also would need to be educated to look for that seal of approval. Something like Underwriters Laboratories (UL), but for the Internet, perhaps.

Until then, these insecure IoT devices are going to stick around like a bad rash — unless and until there is a major, global effort to recall and remove vulnerable systems from the Internet. In my humble opinion, this global cleanup effort should be funded mainly by the companies that are dumping these cheap, poorly-secured hardware devices onto the market in an apparent bid to own the market. Well, they should be made to own the cleanup efforts as well.

Devices infected with Mirai are instructed to scour the Internet for IoT devices protected by more than 60 default usernames and passwords. The entire list of those passwords — and my best approximation of which firms are responsible for producing those hardware devices — can be found at my story, Who Makes the IoT Things Under Attack.

Update 10:30 a.m., Oct. 22: Corrected attribution on outage graphic.

22 Oct 08:42

Flow of the Week: Streamline approvals by sending files with approval requests.

Create a flow in a few simple steps that makes approving files and managing project assets easy.
22 Oct 08:41

EIKE Blog Nr. 62 unter den Top Hundred Wissenschaftsblogs der Welt

Platz 4 unter den Blogs mit Klimabezug

Nur die Blogs von Watts (Rang 3 - 41) State oft he planet (Rang 2-31) und Sciencemag.org (Rang1-9) waren erfolgreicher.

Erst hinter EIKE folgt der alarmistische Blog Real Climate ((Rang 5-63) ) auf dem PIK Forscher Stefan Rahmstorf und der Direktor des ebenso alarmistischen GISS Gavin Schmidt gern veröffentlichen. Und auf Rang 6 (81) landete der Blog Arctic News  

Platz 3 unter den Blogs mit Energiebezug

Nur die Blogs von  Cool Green Science (Rang 2 - 36) und State oft he planet (Rang 1-31) und waren erfolgreicher. Hinter EIKE folgen die hierzuiande  kaum bekannte Blog Earth Magazine  ((Rang 4-66) ) Und auf Rang 5 (97) landete der Blog Otters And Science News

 

Das bessere Abschneiden der vorderen Ränge lag insgesamt wohl hauptsächlch an deren außerordentlich starken Facebook- und Twittergemeinde. Eine Informationsmethode, die EIKE zwar auch verwendet, aber unsere Leser offenbar nicht so stark einsetzen, wie die in der englisch sprachigen Welt

 

22 Oct 08:41

Christian Kern: "Kein Limit nach unten"

by ZEIT ONLINE: Ausland - Giovanni di Lorenzo
Was macht Populisten so stark? Österreichs Kanzler Kern spricht im ZEIT-Interview über Fehler der Regierungsparteien. Er warnt aber vor einer Rhetorik der Härte.
22 Oct 08:41

Es bleibt dabei: Haus-Eigentümer müssen Spielplätze bauen

by Sven Rieber
München - Gute Nachricht für Familien: Eigentümer von Wohnanlagen sind zum Bau und auch zur Pflege von Kinderspielplätzen verpflichtet – eine Verjährung gibt es nicht. Das hat das Amtsgericht München in einem am Freitag veröffentlichen Urteil klargestellt.
22 Oct 08:41

Schockfotos auf Zigaretten: Effekt ist spürbar

München - Seit der Einführung der sogenannten Schockfotos auf Zigarettenschachteln sind bundesweit die Tabakumsätze zurückgegangen. Auch Münchner Tabakhändler merken, dass ihre Kundschaft zumindest wählerischer geworden ist.
22 Oct 08:41

„Keiner hat‘s gesehen“: Fehlerteufel am Stachus am Werk

München - Neu ist nicht gleich besser - das trifft gerade auch auf die neuen Wegweiser im Stachus-Untergeschoss zu.