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25 Oct 12:55

Making It Easier To Administer Power BI

The Power BI Admin Portal gives organizations the ability to view usage data and set controls and limits on how Power BI is used throughout the organization.  We have heard from many administrators that these capabilities are critical, but sometimes getting the right person access to the Portal was hard because it was only available to Office 365 Global Administrators. We are introducing Power BI Admin role where you can give users Power BI Admin privileges without giving them full Office 365 administrative access. We are also making it easier for Cloud Solutions Providers easier to manage Power BI Admin Portal on your behalf.
25 Oct 12:53

Surface Studio: Microsoft meldet Markennamen für Surface All-in-One an

by Albert Jelica

Microsoft Surface Book Review Test Deutsch 2

Eine Postkastenfirma aus Slowenien hat kürzlich den Begriff „Surface Studio“ markenrechtlich schützen lassen. Außerdem umfasst der Begriff „Surface“ seit Februar auch Smartphones aus dem Hause Microsoft. Wer steckt hinter diesem Unternehmen aus Slowenien?

Im Februar dieses Jahres hat ein slowenisches Unternehmen namens Svetovne Tehnologije d.o.o. den Begriff „Surface“ markenrechtlich schützen lassen und zwar nicht nur auf lokaler Ebene, sondern später auch international. Der Antrag bezieht sich auf Tablets bzw. generell Computer-Hardware und Software, umfasst also wesentlich mehr als Microsofts erster Antrag aus dem Jahre 2012, der nur Laptops, Tablets, Mäuse, Tastaturen und mobile Computer betrifft. Dieses slowenische Unternehmen aber beantragt das Markenrecht für eine ganze Reihe von Produkten, darunter auch Smartphones. Es dürfte bekannt sein, dass Microsoft seit 2012 unter diesem Begriff Tablets produziert und selbstverständlich damals auch den Begriff entsprechend schützen ließ.

Laut internationalem Markenrecht werden Anträge für dasselbe Produkt mit demselben Namen automatisch abgelehnt, da sie absolut keine Chance haben auf Bewilligung. Das Unternehmen, dem die Marke gehört, kann aber auf dieses Recht verzichten und dem Antragsteller erlauben, den Begriff für seine Zwecke zu nutzen. Dies passiert aber außerordentlich selten und Microsoft wird einem slowenischen Hersteller von Tablets sicherlich nicht den Begriff „Surface“ ohne Weiteres überlassen. Zudem dürfte ein Hersteller auch so weit informiert sein, diesen Begriff nicht zu beantragen. Wir haben es ausgerechnet und zwar kostet es mehr als 5000 Euro pro Markennamen, den jeweiligen Begriff in den Regionen anmelden zu lassen, wie es besagtes slowenisches Unternehmen versucht hat. Klingt wie absolute Geldverschwendung und macht den einen oder anderen Beobachter der Tech-Brande stutzig.

Besonders aufgrund der Tatsache, dass Ende des letzten Monats die Begriffe „Surface Studio“, „Surface Dial“ und „Dial“ von diesem Unternehmen angemeldet wurden, erneut international. An Zufall will man da nicht glauben.

Wer steckt hinter dem Unternehmen?

Sieht man sich Svetovne Tehnologije d.o.o genauer an bzw. die vom Unternehmen gestellten Anträge, wird man schnell bemerken, dass das Unternehmen durch Živko Mijatovic & Partners d.o.o vertreten wird. Sie sind Teil einer Gruppe von Anwaltskanzleien und Beratern, welche sich hauptsächlich mit dem Geschäftsfeld des geistigen Eigentums befassen. Es darf angenommen werden, dass ein solches Unternehmen nicht grundlos mehr als 20.000 Euro für hoffnungslose Anträge ausgeben wird. Zudem haben Živko Mijatovic & Partners d.o.o. seit 1989 rund 60 Prozent der Markenrechtsanträge von Microsoft in Slowenien gestellt. Gegründet wurde das Unternehmen übrigens einen Tag bevor es den ersten „Surface“-Antrag stellte und die Adresse ist exakt dieselbe wie jene der Anwaltskanzlei, die es vertritt.

„Microsoft Surface“ umfasst nun auch Smartphones

Microsoft hat über diesen Umweg offenbar versucht, einen Markenrechtsantrag ohne großes öffentliches Aufsehen durchzubringen und war damit über mehrere Monate hinweg erfolgreich. Man hat schließlich schon im Februar explizit auch Smartphones unter dem Begriff „Surface“ schützen lassen. Die Sinne der Beobachter der Tech-Branche sind aber kurz vor dem Oktober-Event geschärft und jeder Hinweis auf neue Surface Geräte aus dem Hause Microsoft wird schnell publik. Diesmal hat die Tarnung über die slowenische Briefkastenfirma nicht funktioniert.


Quelle: The Trademark Ninja

Der Beitrag Surface Studio: Microsoft meldet Markennamen für Surface All-in-One an erschien zuerst auf WindowsArea.de.

25 Oct 12:53

Is Your Site Leaking Password Reset Links?

25 Oct 12:48

OpenSSL SSL3_AL_WARNING undefined alert remote DoS

25 Oct 12:33

Durchbruch: Die zweite Stammstrecke kommt

by Christian Deutschländer,Ulrich Lobinger,Mike Schier
Schluss mit den Verzögerungen und Dauerstaus? Die zweite Münchner S-Bahn-Stammstrecke steht vor dem Durchbruch. Erfolg oder Milliardengrab?
25 Oct 12:31

We Got Phished

25 Oct 11:30

Microsoft to unveil new Slack competitor as "Microsoft Teams"

by Zac Bowden

At this point, we basically know all about Microsoft's upcoming Slack competitor. Originally titled "Skype Teams", it appears the service, which is yet to be unveiled officially, will launch under the name "Microsoft Teams" instead, a much better name in our opinion.

Concepts, screenshots and other internal documents all referenced this new service as "Skype Teams", and up until recently the internal beta test login page for the service could be found at teams.skype.com. But as of a few days ago, that URL now redirects elsewhere. The URL and service is now located at teams.microsoft.com, with new branding under "Microsoft Teams".

This suggests Microsoft will unveil their Slack competitor soon, under the new name "Microsoft Teams" rather than "Skype Teams". As many have pointed out, Skype is much more of a consumer brand, outside of Skype for Business of course. Using the Microsoft Teams brand may be a far better idea in the long run, especially if Microsoft is planning to target working professionals,

With Microsoft's Windows 10 event less than 48 hours away, it shouldn't be long now before we know about Microsoft Teams officially. If an announcement isn't made this week, we assume it'll be made next week instead, at the company's Office event. Considering the new Microsoft Teams icon fits in nicely with other Office icons, this wouldn't be all that surprising.

25 Oct 07:58

Brexit-Folge: Microsoft erhöht Preise in Großbritannien

by t3n Redaktion

Der Wunsch der Briten aus der EU auszutreten hat bislang vor allem negative Folgen für das Land. Nun passt Microsoft seine Preise für Geschäftskunden an – die Cloud wird 22 Prozent teurer.

Verfall des britischen Pfunds sorgt für höhere Software-Preise

Microsoft hat angekündigt, die Preise für seine britischen Geschäftskunden um bis zu 22 Prozent zu erhöhen. Grund dafür sei der seit dem Brexit-Votum stark gefallene Kurs des britischen Pfunds, teilte Microsoft mit.

Das Unternehmen überprüfe regelmäßig die Auswirkungen lokaler Preisniveaus seiner Produkte und Dienstleistungen. Die Preisänderung sei „ein Ergebnis dieser Bewertung“ und passe die Preise dem Niveau in der EU an, hieß es.

Microsoft-Software in Großbritannien 13 Prozent teurer

Britische Firmen sollen demnach für Software künftig 13 Prozent mehr bezahlen. Cloud-Dienste sollen sogar um 22 Prozent teurer werden. Die neuen Preise gelten vom 1. Januar 2017 an. Verbraucherpreise seien davon nicht direkt betroffen, ließ Microsoft wissen.

Das Britische Pfund hatte nach dem Votum der Briten für einen Austritt aus der EU am 23. Juni 15 Prozent an Wert im Vergleich zum Euro verloren. Der gefallene Pfundkurs hatte bereits Mitte Oktober zu einem Preiskampf zwischen dem Lebensmittelhersteller Unilever und der Supermarktkette Tesco geführt.

Fintech eröffnet Europazentrale in Deutschland statt London

Auch in anderer Hinsicht leidet Großbritanniens Wirtschaft schon vor dem EU-Austritt unter den Folgen des Brexit-Votums. Am Montag teilte die Peer-to-Peer-Kreditplattform Bondora aus Estland mit, seine Europazentrale in Deutschland anstatt wie zunächst geplant in London eröffnen zu wollen.

Nun stünden Berlin, Frankfurt und München in der engeren Auswahl, während der Hauptsitz allerdings in Estlands Hauptstadt Tallinn bleiben soll. „Es herrscht einfach zu viel Unsicherheit. Großbritannien hat seine Attraktivität als Fintech-Hub verloren“, wird Pärtel Tomberg, CEO und Mitgründer von Bondoras in der Mitteilung zitiert. sdr/dpa

25 Oct 07:57

A trusted way to shop online is coming to a Windows 10 device near you

by Raj Dhamodharan

Masterpass, the omni-channel digital payment service from Mastercard, is connecting with Microsoft Wallet. You’ll soon be able to shop at hundreds of thousands of online merchants that accept Masterpass.

The Masterpass vision is to support all forms of commerce to address the full range of consumer needs. In bringing two iconic consumer brands together, users of Windows 10 phones, tablets and desktops that are also Mastercard cardholders will have a simple and secure way to pay online.

Why else are we excited to be working with Microsoft?

Reach: With more than 400 million monthly active devices now running Windows 10, the Windows platform represents a great way to reach consumers in the U.S. and around the world.

Security: Masterpass, which already has multiple layers of security including EMV standard tokenization and encryption, will get even more secure with Windows Hello technology.

Acceptance: Masterpass today is helping hundreds of thousands of merchants across the world accept millions of secure transactions. Tthis partnerships will enable Microsoft Wallet to reach a growing network of online merchants in a simple and secure way.

Windows devices offer a versatile computing platform for consumers and we are excited to bring the best payment experience to these devices.

25 Oct 07:57

Set up Xbox One for UWP development

by Jerry Nixon

Since Anniversary Update (Windows 10 1607) Xbox One has supported UWP developers and the Windows Store has supported UWP apps targeting Xbox One. You can use any Xbox One as a developer machine. This blog will walk you through the process of setting it up. It's a lot of steps, but pretty easy.

First, what are the prerequisites?

  1. An Xbox One with local, shared network access
  2. Visual Studio 15 Preview 5 (or VS 2015 Update 3+)

Search for the Dev Mode Activation app in the Store

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Run the Dev Mode Activation app

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Read the legal disclaimers and stuff

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Make sure your PC is ready

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Activate your console (on the Xbox)

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Activate your console (on the PC)

https://developer.microsoft.com/xboxactivate

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Switch to developer mode

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After you reboot (this is a brand new environment)

  1. Reconnect to your network (I use my wireless network)
  2. Sign-in again with your Xbox live account
  3. I chose a unique color (green)

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Launch Dev Home

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Remember your Xbox One IP address

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Click Pair with Visual Studio

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Remember the Visual Studio Pairing Pin

This value will actually timeout. You may need to repeat this step again, later if you are slow to get Visual Studio ready to pair with your Xbox One. It's okay.

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(Back on your PC) Create a new UWP app

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The target version must be set to 14393 or higher.

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Change Project > Properties > Debug > Target Device to "Remote Machine"

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Type in your Xbox One IP Address (from Dev Home) & click find

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Hit F5 and enter your Pairing pin

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Your first UWP app will build, deploy and run. It will likely be plain white and won't be all that sexy to look at. But, you're running on an Xbox.

Congratulations.

25 Oct 07:56

IoT Device Maker Vows Product Recall, Legal Action Against Western Accusers

by BrianKrebs

A Chinese electronics firm pegged by experts as responsible for making many of the components leveraged in last week’s massive attack that disrupted Twitter and dozens of popular Web sites has vowed to recall some of its vulnerable products, even as it threatened legal action against this publication and others for allegedly tarnishing the company’s brand.

iotstuf

Last week’s attack on online infrastructure provider Dyn was launched at least in part by Mirai, a now open-source malware strain that scans the Internet for routers, cameras, digital video recorders and other Internet of Things “IoT” devices protected only by the factory-default passwords. Once infected with Mirai, the IoT systems can be used to flood a target with so much junk Web traffic that the target site can no longer accommodate legitimate users or visitors.

In an interim report on the attack, Dyn said: “We can confirm, with the help of analysis from Flashpoint and Akamai, that one source of the traffic for the attacks were devices infected by the Mirai botnet. We observed 10s of millions of discrete IP addresses associated with the Mirai botnet that were part of the attack.”

As a result of that attack, one of the most-read stories on KrebsOnSecurity so far this year is “Who Makes the IoT Things Under Attack?“, in which I tried to match default passwords sought out by the Mirai malware with IoT hardware devices for sale on the commercial market today.

In a follow-up to that story, I interviewed researchers at Flashpoint who discovered that one of the default passwords sought by machines infected with Mirai — username: root and password: xc3511 — is embedded in a broad array of white-labeled DVR and IP camera electronics boards made by a Chinese company called XiongMai Technologies. These components are sold downstream to vendors who then use them in their own products.

The scary part about IoT products that include XiongMai’s various electronics components, Flashpoint found, was that while users could change the default credentials in the devices’ Web-based administration panel, the password is hardcoded into the device firmware and the tools needed to disable it aren’t present.

In a statement issued on social media Monday, XiongMai (referring to itself as “XM”) said it would be issuing a recall on millions of devices — mainly network cameras.

“Mirai is a huge disaster for the Internet of Things,” the company said in a separate statement emailed to journalists. “XM have to admit that our products also suffered from hacker’s break-in and illegal use.”

At the same time, the Chinese electronics firm said that in September 2015 it issued a firmware fix for vulnerable devices, and that XiongMai hardware shipped after that date should not by default be vulnerable.

“Since then, XM has set the device default Telnet off to avoid the hackers to connect,” the company said. “In other words, this problem is absent at the moment for our devices after Sep 2015, as Hacker cannot use the Telnet to access our devices.”

Regarding the default user name/password that ships with XM, “our devices are asking customers to change the default password when they first time to login,” the electronics maker wrote. “When customer power on the devices, the first step, is change the default password.”

I’m working with some researchers who are testing XM’s claims, and will post an update here if and when that research is available. In the meantime, XM is threatening legal action against media outlets that it says are issuing “false statements” against the company.

Google’s translation of their statement reads, in part: “Organizations or individuals false statements, defame our goodwill behavior … through legal channels to pursue full legal responsibility for all violations of people, to pursue our legal rights are reserved.”

Xiongmail's electrical components that are white-labeled and embedded in countless IoT products sold under different brand names.

Xiongmail’s electrical components that are white-labeled and embedded in countless IoT products sold under different brand names.

The statement by XM’s lawyers doesn’t name KrebsOnSecurity per se, but instead links to a Chinese media story referencing this site under the heading, “untrue reports link.”

Brian Karas, a business analyst with IPVM — a subscription-based news, testing and training site for the video surveillance industry which first reported the news of potential litigation by XM — said that over the past five years China’s market share in the video surveillance industry has surged, due to the efforts of companies like XiongMai and Dahua to expand globally, and from the growth of government-controlled security company Hikvision.

Karas said the recent Mirai botnet attacks have created “extreme concerns about the impact of Chinese video surveillance products.” Nevertheless,  he said, the threats against those the company accuses of issuing false statements are more about saving face.

“We believe Xiongmai has issued this announcement as a PR effort within China, to help counter criticisms they are facing,” Karas wrote. “We do not believe that Xiongmai or the Ministry of Justice is seriously going to sue any Western companies as this is a typical tactic to save face.”

Update,Oct. 25, 8:47 a.m.: Updated the story to reflect an oddity of Google Translate, which translated the statement from XM’s legal department as Justice Ministry. The threats of litigation come from XM, not the Chinese government. Also made clear that the threat was first written about by IPVM.

25 Oct 07:56

+++ Windpark-Arbeiten in Uetersen +++ Phänomenta in Elmshorn +++ Falscher Alarm in Quickborn +++

Unfälle, Feuer, Politik, Veranstaltungen, Vereinsleben und Nachrichten im Kreis Pinneberg.
25 Oct 07:53

Online-Shopping im Fake-Shop: Verbraucherschützer warnen vor Betrügern

by Jörn Brien

Es ist nicht das erste Mal, und es wird auch nicht das letzte Mal sein: Mit einem Erklärfilm und einer Checkliste warnen Verbraucherschützer Nutzer beim Online-Shopping vor Fake-Shops.

Online-Shopping: Vorsicht vor Fake-Shops

Als „moderne digitale Wegelagerei mit dem einzigen Ziel, Verbraucher zu täuschen und abzuzocken“, bezeichnet die Verbraucherzentrale Niedersachsen die Maschen mit Fake-Shops. Obwohl das Problem nicht neu ist, sehen sich die Verbraucherschützer offenbar in der Pflicht, die Aufklärung über die Gefahren beim Online-Shopping voranzutreiben. Dazu wurde Nutzern jetzt ein gut dreiminütiger Erklärfilm sowie eine zweiseitige Checkliste (PDF-File) zur Verfügung gestellt.

Online-Shopping: Erklärfilm soll Verbraucher vor Fake-Shops warnen. (Screenshot: Youtube/VZ Niedersachsen)
Online-Shopping: Erklärfilm soll Verbraucher vor Fake-Shops warnen. (Screenshot: Youtube/VZ Niedersachsen)

Angeblich Hunderttausende fallen beim Online-Shopping trotz bisheriger Aufklärungskampagnen jedes Jahr auf Betrüger rein, wie heise.de berichtet. 75.000 Mal sei 2015 ein sogenannter „Warenbetrug mit Tatmittel Internet“ angezeigt worden. Die Dunkelziffer soll viermal so hoch sein. Nicht nur die Nutzer selbst sowie die Verbraucherschützer, sondern auch Strafverfolgungs­behörden sind von den Folgen der Abzockereien betroffen. Verbraucher erkennen die unseriösen Angebote oft erst nach der Bestellung, wenn das Geld weg, die Ware aber nicht da ist. Für alle, die sich dann erst informieren, ist es zu spät, warnt die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einem entsprechenden Artikel.

Online-Shopping: Fake-Shops sehr professionell

Als ein Beispiel für einen Fake-Shop gilt den Verbraucherschützern etwa die Seite adidas-schuhe-rabatt.com. Dort werden günstige Adidas-Turnschuhe angeboten. Der Shop sieht auf den ersten Blick seriös aus, sogar ein Trusted-Shops-Logo gibt es. Wer allerdings dort einen Artikel bestellt, überweist sein Geld nach China – den bestellten Artikel erhält er nicht. Dieses und viele weitere Beispiele zeigen, wie professionell die betrügerischen Betreiber schon arbeiten. Daher sollten Verbraucher unter anderem darauf achten, dass der Shop ein vollständiges Impressum, AGBs, HTTPS und Kontaktmöglichkeiten hat oder ein Widerrufsrecht anbietet. Shops mit Sitz in Deutschland sollten bevorzugt werden.

Die Chancen, dass ein Fake-Shop dichtgemacht oder dessen Hintermänner gefasst werden, sind gering. Viele Websites würden außerhalb der EU gehostet. Für die kommenden Monate erwarten Experten vor dem Hintergrund des Endes der Preisbindung für rezeptpflichtige Medikamente zudem eine neue Schwemme von Fake-Shops. Auch Fake-Shops für Medikamente gehören zu den Beispielen der Verbraucherschützer für Fake-Shops, etwa rezeptfrei-kaufen.net.

Interessant in diesem Zusammenhang: Vorkasse vermeiden, Verstand einschalten: Wie du gefälschte Online-Shops erkennst

25 Oct 07:53

US-Wahlkampf: Influencer helfen bei der Meinungsbildung

by Christian Chyzyk

Im US-Wahlkampf können Influencer vielseitig eingesetzt werden und einen großen Nutzen erzielen. Was sind gute Beispiele dafür und wie stehen die Chancen, dass sich das auch in Deutschland durchsetzt?

Am 8. November ist es endlich so weit, die Welt blickt gespannt nach Amerika: das Electoral Vote, die Wahl der Wahlmänner, die US-amerikanische Präsidentschaftswahl, entscheidet, wer im Januar 2017 für die nächsten vier Jahre ins Oval Office einziehen wird. Damit neigt sich ein monatelanger Wahlkampf dem Ende entgegen, der auf beiden Seiten mit teils harten Bandagen geführt wurde.

Vorbei die Zeiten, in denen TV-Werbung, Postwurfsendungen und Plakate den entscheidenden Vorteil in der Wählergunst brachten. Nachdem Obama 2008 und 2012 mit einer ausgefeilten Twitter-Kampagne neue Maßstäbe im Wahlkampf setzte, sind im Jahr 2016 Influencer das neue Mittel der Wahl, um die Wähler von der eigenen Agenda zu überzeugen.

CEO und Mitgründer der Influencer-Marketing-Plattform Reachhero zeigt, wie Influencer im aktuellen US-Wahlkampf von beiden Seiten eingesetzt werden und erklärt, was sich die deutsche Politiklandschaft vom amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf abschauen kann.

Hillary Rodham Clinton will als erste Präsidentin ins Weiße Haus einziehen und hat sich dafür allerlei prominente Unterstützung geholt. Um die Wähler zu animieren, Unentschlossene auf die eigene Seite zu ziehen und bestehende Anhänger in ihrer Meinung zu bestärken, setzt sie auf einflussreiche Social-Media-Persönlichkeiten. Bestes Beispiel: Ingrid Nilsen. Die 27jährige, der auf Youtube mehr als vier Millionen Abonnenten folgen, postete vor wenigen Wochen ein Foto von sich und Chelsea Clinton auf ihrem Instagram-Kanal. Die einfache Botschaft darunter: „#ImWithHer (and her mom!)“ – der Post erhielt bisher über 83k Likes. Dass Ingrid eine gern genommene Politik-Botschafterin für die junge Zielgruppe ist, zeigt auch die Einladung zu einem Youtube-Interview mit Barack Obama Anfang des Jahres, das bisher knapp 2 Millionen mal angeklickt wurde.

Ein weiteres Beispiel für tatkräftige Unterstützung von Social-Media-Persönlichkeiten: Lena Dunham. Mit 2,8 Millionen Followern auf Instagram und 4,8 Millionen auf Twitter ist sie eine der Top-Influencerin in den USA und nutzt hierbei beide Kanäle intensiv, um ihre Meinung und Wahlempfehlungen unters Social-Media-Volk zu bringen (Twitter, Instagram). Diese geballte Follower-Power wollte sich auch Hillary Clinton zu Nutze machen und lud Dunham als Rednerin zum DNC (Democratic National Convention) ein, dem Parteitag der Demokraten. Ihre Reise hierher, die Vorbereitungen zu ihrer Rede sowie ihre Impressionen vom Parteitag teilte Dunham in 17 Instagram-Posts und erzielte damit allein über diesen Kanal mehr als 535k Likes.

24 Oct 15:39

Next Generation Sync Client – neue Version des Preview Clients

by Hans Brender

Download-Seite des Next Generation Sync Clients, OneDrive, OneDrive for Business

Ich werde immer wieder gefragt, ob man die Preview des Next Generation Sync Client schon im produktiven Umfeld einsetzen kann. Diese Frage kann man nicht mit einem generellen Ja oder Nein beantworten. In den früheren Tagen gab es noch Beta-Software. Und damals wie heute gab es noch Bugs in der Beta Software. Genau so verhält es sich mit der Preview Version. Es treten noch die einen oder anderen Fehler auf. Also muss hier die Antwort Nein lauten. Die Preview Version ist gedacht für Administratoren oder Private Anwender, die die Software testen und auch Rückmeldungen an Microsoft geben wollen. Aber wie immer geschieht das auf eigene Gefahr. Habe ich im Unternehmen jedoch technisch affine Personen, so kann ich diesem Benutzer  die neueste Version des Next Generation Sync Clients zukommen lassen.

Für alle verfügbar ist die Windows Version 17.6517.0809 die am 15.August 2016 veröffentlicht wurde. Diese erhält man von der mit neuem Erscheinungsbild versehenen OneDrive Downloadseite.

Preview

Ende September hat Microsoft die Preview mit der Versions-Nummer 17.3.6642.0922 veröffentlicht. Darüber habe ich hier berichtet. Und wer jetzt auf die Preview-Seite von Microsoft browst, kann sich hier die neue Version des Preview Next Generation Sync Client herunterladen. Diese Version trägt die Versions-Nummer 17.3.6673.1011.

Ein automatischen Anheben auf die neuste Version ist nicht vorgesehen. Ich hatte die Version 17.3.6642.0922 installiert mit Verbindungen zu

  • OneDrive Personal
  • OneDrive for Business Tenant 1
  • OneDrive for Business  Tenant 2,
  • Dokumente von verschiedenen Team-Seiten,
  • Dokumente von Gruppen und
  • mit mir geteilte Dokumente.
  • Auch darüber gibt es einen Blog Post.

Konto-Information des NGSC mit der Version 17.3.6673.1011 Mut zur Installation. Das Setup aufgerufen, Die Installation erfolgte reibungslos und alle oben genannten Instanzen wurden auf diese Version angehoben.

Al erstes ist mir aufgefallen, dass endlich auch der deutschen Sprache Rechnung getragen wurde. Die Oberfläche wurde angepasst. Noch nicht überall, aber zumindest in den Einstellungen.

Nun werden wir sehen, wie stabil diese Version ist. Probleme wie nicht endende Synchronisation nach Aufwecken aus dem Schlafmodus (nur das Icon) konnte ich noch nicht überprüfen.

Wer Fehler feststellt, sollte diese über “Problem melden” an Microsoft zurückmelden.

Ich freue mich natürlich auch über Euer Feedback oder Rückmeldungen, bitte nicht vergessen:

Version des Betriebssystem (bitte mit Build-Nummer)
Version des Next Generation Sync Client


24 Oct 15:28

Petition gegen das EEG unterstützen

die Stromkosten kennen nur eine Richtung: nach oben. Die Umlage für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) steigt von 6,35 auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Mit 27 Milliarden Euro subventionieren so die kleinen Haushalte die großen Investitionen derer, die sich mit erheblichen Beträgen an Energieanlagen beteiligen konnten. Innerhalb der letzten Jahre hat sich der Strompreis verdoppelt.

Im Rahmen unserer neuen Civil Petition Kampagne fordern wir, die Streichung des EEG zu Gunsten eines neuen Konzeptes für eine sparsame und umweltfreundliche Energieversorgung. Teilnehmen können Sie mit einem Klick hier.

 

Strom darf kein Luxusgut werden. 

24 Oct 14:54

Ad-Tracking: Google nutzt jetzt personenbezogene Daten für Werbung

by Golem.de

Bei Google wurden Werbetracking und personalisierte Informationen der Nutzer bisher strikt getrennt. Kürzlich präsentierte das Unternehmen Usern die neuen Nutzungsbedingungen. Was sich damit ändert.

Google verwendet seit diesem Sommer auch personenbezogene Daten aus seinen Services, um seine über den Dienst Doubleclick ausgelieferte Internet-Werbung besser auf den Nutzer zuzuschneiden. Dies beinhaltet den Nutzernamen und im Grunde alle Informationen, die Google über seine Kunden sammelt, wie die Internetseite Propublica herausgefunden hat.

Informationen sollen Werbeeinblendungen verbessern

Google kann anhand dieser Informationen jetzt ein identifizierbares Nutzerporträt zusammensetzen und daran die beim Browsen angezeigte Werbung noch genauer ausrichten. Unter diesem Aspekt hatte das Unternehmen die Änderungen in den Nutzungsbedingungen im Sommer seinen Kunden auch verkauft.

Manche Kunden dürften allerdings den Satz überlesen haben, in dem Google ankündigt, dass „Aktivitäten auf anderen Internetseiten und Apps mit den persönlichen Informationen verknüpft werden können, um Googles Services und von Google ausgelieferte Werbung zu verbessern.“ Vormals stand an dieser Stelle noch „Wir werden ohne Zustimmung keine Cookie-Informationen von Doubleclick mit personalisierten Informationen verknüpfen.“

Privatsphäre hatte beim Kauf von Doubleclick noch oberste Priorität

Beim Kauf des Werbedienstes Doubleclick im Jahr 2007 hatte Google-Gründer Sergey Brin noch angekündigt, dass die Privatsphäre seiner Kunden die oberste Priorität habe. Mit den neuen Nutzungsbedingungen wird dieser Grundsatz aufgeweicht; die Grundeinstellungen von Google-Konten erlauben dem Unternehmen jetzt, personalisierte Informationen mit Werbung zu verbinden.

In den Einstellungen kann dies aber auch rückgängig gemacht werden - so der Nutzer denn darüber Bescheid weiß. In den Aktivitätseinstellungen muss beim Punkt „Web- & App-Aktivitäten“ das Häkchen bei „Chrome-Browserverlauf und Daten Ihrer Nutzung von Websites und Apps erfassen, die Google-Dienste verwenden“ entfernt werden.

Autor des Artikels ist Tobias Költzsch.

24 Oct 14:53

"Civilization 6": Von der Welt- zur Marsherrschaft

by ZEIT ONLINE: Games - Michael Wieczorek
Es wird wieder gebaut: Das legendäre Strategiespiel "Civilization" erhält mit dem sechsten Teil einen gelungenen Nachfolger. Vor allem der neue Onlinemodus überzeugt.
24 Oct 14:53

Experte: "Wir müssen uns jetzt um IoT-Sicherheit kümmern"

Experte: "Wir müssen uns jetzt um IoT-Sicherheit kümmern"

DDoS-Attacken über das Internet of Things zeigen, dass die Sicherheitsfrage noch beantwortet werden muss. Hacker und Telefónica-CDO Chema Alonso meint, es ist höchste Zeit.

24 Oct 13:49

Overview of JavaScript ES6 features

24 Oct 13:32

Darknet: Betrüger machen Kreditkarten mit Bahntickets zu Geld

Betrüger haben eine neue Masche: Im Darknet erworbene Kreditkarteninformationen setzen sie in gefälschte Bahntickets um. Die Bahn warnt Verbraucher vor solchen vermeintlich günstigen Angeboten. (Deutsche Bahn, Internet)
24 Oct 13:31

Radioactive Mouse: Sicherheitsforscher verpflichten Logitech & Co. zu mehr Sicherheit

Sicherheitsforscher zwingen Logitech & Co. zu mehr Sicherheit

Viele als sicher gekennzeichnete kabellose Mäuse lassen sich anzapfen, um Computer zu kompromittieren. Aufgrund einer erfolgreichen Demonstrationen von Sicherheitsforschern wollen nun einige Hersteller nachbessern.

24 Oct 13:30

Angriff der Toaster: Wir müssen das Internet der kaputten Dinge stoppen!

by Stephan Dörner

Ein Angriff auf einen DNS-Bereiber hat am Freitag große Teile des Netzes lahmgelegt. Anbieter beliebter Internetdienste haben dabei auch selbst Fehler gemacht – und könnten von Porno-Seiten lernen.

Wer ein Radio oder ein Funkgerät auf den Markt bringt, muss es in so gut wie jedem Land erst einmal zulassen. Denn Rundfunk ist öffentlicher Raum, der reglementiert wird – wenn alle gleichzeitig auf denselben Frequenzen senden, kann dieser nicht funktionieren.

Inzwischen haben wir einen ähnlichen öffentlichen Raum, der sich Internet nennt. Verschiedene Frequenzen gibt es hier nicht – auch wenn sich WLAN-Router inzwischen gerade in dicht besiedelten Gebieten schon in die Quere kommen. Doch die Vorfälle von Freitag, die für mehrere Stunden große Teile des Internet lahmlegten, zeigen, dass das Internet noch ein weiteres Problem hat – und das ist grundsätzlicher Natur.

Dieses Problem heißt: Internet der Dinge. Oder besser: Internet der kaputten Dinge. Denn anders können Geräte, häufig von chinesischen Herstellern, nicht bezeichnet werden, deren Passwort in der Firmware festgelegt wird und sich nicht ändern lässt.

DDoS von Freitag: Millionen von IP-Kameras griffen DNS-Server von Dyn an

Diese Geräte gefährden das gesamte Internet, das zeigt der DDoS-Angriff vom Freitag. Laut Dyn, dem Betreiber von DNS-Servern zahlreicher großer Internetdienste von Amazon über Spotify bis Twitter, griffen viele Millionen IP-Kameras, Videorekorder und andere mit dem Internet verbundene Geräte den Dienst in drei Wellen an. Zuvor waren sie nach Erkenntnissen von Flashpoint und Akamai durch eine Malware namens Mirai, die nach einem Leak frei verfügbar bei Github zum Download bereitsteht, automatisch übernommen worden.

Die Masse der Geräte ist das Problem. Denn ein Grundprinzip des Internets lautet, dass jedes mit ihm verbundene Gerät sowohl senden als auch empfangen kann. Ein dezentrales Internet, das Atomschläge überleben würde, gerät so in Gefahr durch Toaster lahmgelegt zu werden, wie es Der Standard kürzlich so treffend ausdrückte. Laut IT-Sicherheitsexperten wie dem renommierten Brian Krebs sind solche IoT-Gräte unreparierbar kaputt. Der einzige Weg, derartige Ereignisse in Zukunft zu verhindern, wäre solche inhärent unsicheren Geräte ohne Wenn und Aber zurückzurufen – doch das wird kaum durchführbar sein.

Das Internet der Dinge braucht Zulassungsbehörden

Das Internet der Dinge braucht Zulassungsbehörden – das Internet ist ebenso ein öffentlicher Raum wie der Rundfunk, der Schutz verdient. Geräte, die mit dem immer gleichen Standardpasswort ans Netz gehen und somit leicht Teil eines riesigen Bot-Netzes werden, das die Stabilität des Netzes an sich gefährdet, dürfen von Behörden nicht zugelassen werden.

Doch der Vorfall zeigt noch eine weitere Schwäche des Internets auf, wie sie heute besteht – und in diesem Fall tragen die Betreiber der Dienste selbst die Schuld: Das einst so dezentral organisierte Netz ist durch einen DNS-Dienst wie Dyn sehr zentral und damit an einem entscheidenden Punkt angreifbar geworden.

Was Github von Porno-Seiten lernen kann

Betreiber von Internet-Diensten sind gut beraten, nicht nur auf den Dienst eines Unternehmens zu bauen, wenn es um die Auflösung der eigenen Domain zur passenden IP-Adresse geht. Jeder Dienst hat die Möglichkeit, weitere alternative DNS-Server als Fallback-Option einzutragen.

Dabei können Anbieter beliebter Internet-Dienste von Porno-Seiten lernen. F-Secure-Gründer Mikko Hyppönen twitterte einen Auszug aus einer Diskussion bei Hacker News. Dort fiel den Diskussionsteilnehmern auf, dass ein Angriff wie der von Freitag bei Porno-Seiten nicht funktioniert hätte, weil viele der Seiten nicht nur auf einen DNS-Anbieter setzen. Pornhub beispielsweise hat nicht weniger als acht DNS-Server angegeben – von drei verschiedenen Anbietern. „Pornhub besitzt mehr DNS-Reduanz als Github“, schreibt der Kommentator.

Mehr zu dem DDoS-Angriff von Freitag:

24 Oct 13:30

Australischer Chef-Wissenschaftler: „Wir haben Klimamodelle, die versuchen zu prophezeien, wie das Klima sein wird, und das ist schwierig“

Bild rechts: Malcolm Roberts (Left, source One Nation Website), Brian Cox (Right), source Wikimedia. By cellanrProf Brian Cox, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30982875

Malcolm Roberts von der Partei ,One Nation' fordert vom Chef-Wissenschaftler Beweise, dass Menschen Klimawandel verursachen.

Senator Malcolm Roberts muss immer noch davon überzeugt werden, dass der Klimawandel real und vom Menschen verursacht ist.

Er hat den leitenden Wissenschaftler Dr. Alan Finkel aufgefordert, seine Kausalkette offen zu legen, warum er annimmt, dass die menschlichen Aktivitäten geschuldeten CO2-Emissionen seit dem Beginn des industriellen Zeitalters zugenommen haben, dass dies globale Erwärmung verursacht und dass diese Erwärmung Klimawandel erzeugt.

Senator Roberts hat vor ein paar Tagen einem Komitee des Senats gesagt, dass die von ihm geforderte Liste der logischen und empirischen Beweise hinter dem Klimawandel nicht lang sein muss.

Wie ich selbst – kurz und knapp“, sagte er.

Es wurde auch etabliert, dass das atmosphärische CO2-Niveau seit dem Beginn des industriellen Zeitalters infolge menschlicher Aktivitäten messbar gestiegen ist und dass die globale Temperatur steigt.

Die Auswirkung der Erwärmung auf das Klima war unklar.

Wir haben Modelle, die versuchen zu prophezeien, wie das sein wird, und das ist schwierig“, sagte Dr. Finkel. Er fügte hinzu, dass Modelle in der Tat einen signifikanten Klimawandel prophezeien.

Mehr: http://www.smh.com.au/environment/global-warming/one-nations-malcolm-roberts-asks-chief-scientist-for-proof-humans-cause-climate-change-20161020-gs7d5f.html

Ich denke, dass diese Ansinnen noch sehr unbequem werden wird für den Chef-Wissenschaftler von Australien.

Malcolm Roberts, ein qualifizierter, hoch erfahrener Bergbauingenieur, ist einer der wenigen gewählten australischen Politiker mit der notwendigen Fähigkeit und pedantischen Detailkenntnis, um alles zu demontieren, was die Wissenschaftsagenturen der Regierung auf ihn werfen können, was auch immer das sei.

Seine Forderung nach Beweisen, dass die Menschen Erwärmung verursachen, hat genau den wunden Punkt der gesamten AGW-Angsterzeugungs-Kampagne getroffen – weil es keinen einzigen verfügbaren Beweis gibt, den man anführen könnte. Es gibt nichts als eine Fülle von Mutmaßungen, die auf einem schwachen Satz von Modellen beruhen, die nicht sehr gut funktioniert haben (hier).

Die meisten Menschen stimmen damit überein, dass das Hinzufügen von CO2 einen geringen Erwärmungseffekt haben könnte. Aber die gesamte Klima-Angst-Kampagne fußt auf Modellen, die annehmen, dass die initiale Erwärmung durch anthropogenes CO2 dramatisch verstärkt wird durch Rückkopplungen; durch Reaktionen des Klimas auf die initiale Erwärmung.

Das Problem ist, dass es keinen Beweis dafür gibt, dass diese Verstärkung tatsächlich im Gange ist (hier) – Modelle, die diese Verstärkung annehmen, machen sich mehr als mangelhaft, wenn man deren Ergebnisse mit Beobachtungen in der realen Welt vergleicht – weitaus schlechter als Modelle, die keine oder nur eine sehr geringe Verstärkung annehmen (hier).

Ich wette, dass die Herausforderung Roberts' der australischen wissenschaftlichen Gemeinschaft sehr interessant zu verfolgen sein wird. Die regierungsamtlichen Wissenschaftler können Roberts nicht einfach ignorieren. Die gegenwärtige australische Regierung hat die jüngsten Wahlen fast verloren. Darum braucht sie verzweifelt die fortgesetzte Unterstützung von Roberts und anderer kleiner Parteien sowie unabhängiger Senatoren, um an der Macht zu bleiben.

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/10/21/aussie-chief-scientist-we-have-climate-models-to-try-to-predict-what-that-will-be-and-thats-difficult/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Das wird wirklich interessant! Ich möchte geübte Internet-User ggf. um Links bitten, unter denen diese Sache fortgesetzt wird.

24 Oct 11:14

Cfact Klimafilm “Climate Hustle” wurde im Europa Parlament gezeigt

Die Bürger von Deutschland, Spanien, Dänemark und vielen anderen Ländern haben ihre Elektrizitätspreise nun doppelt und dreifach zu zahlen, ihre Industrie ist verstören und Menschen wurden in die Energiearmut getrieben.

Als die globalen Erwärmungskampagnen im Namen des Klimawandels die Geldbörsen der europäischen Steuerzahler aufbohrten, folgte eine massive Korruption.

Climate Hustle offenbart die Tricks des globalen Erwärmungshandels, etwas, das die Europäer dringend sehen sollten. Das EU-Parlament ist der perfekte Ort, um die Augen einiger wichtiger Entscheidungsträger zu öffnen.

 

cfact, Marc Morano am Eingang zum Sitzungssaal

Diese Sondervorführung von Climate Hustle wurde von Roger Helmer, Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP), gesponsert, seit langem eine einsame Stimme gegen den Klimaunsinn in Brüssel.

In einem Online-Post schrieb Helmer:

"Die Veranstaltung verlief sehr gut, gute Aufmerksamkeit, aufmerksames Publikum und über 30 Minuten intensive Fragen und Antworten, bei lebhaften Diskussionen unter den Zuschauern. Die Aufnahme war sehr positiv und viele Mitglieder des Parlaments nahmen daran teil, einschließlich Abgeordnete aus Deutschland, Großbritannien und Tschechien ...

Climate Hustle wurde nun in den Hauptstädten von Europa und den Vereinigten Staaten gezeigt. Es wurde in 400 US-Kinos gesehen, war der # 1-Film in Amerika der Leinwand während seinem historischen One-Night-Theater-Event und ist jetzt auf DVD und Blu-ray erhältlich. Bestellen Sie Ihre Kopie heute.

Wir schätzen weiterhin die Begeisterung und die guten Kritiken, mit denen dieser wichtige Film von denen, die ihn sehen, begrüßt wird.

Auch nach diesem Film ist noch viel mehr Arbeit zu tun. Achten Sie auf Klimaabzocker, in Europa und überall. Die Leute sind dabei Sie zu betrügen!

Climate Hustle funktioniert wie eine Impfung. Sobald die Leute es sehen, können sie nicht leicht wieder getäuscht werden.

Für die Natur und auch für die Menschen.

 

Bericht von Roger Helmer, MEP - Mitglied des Europaparlaments

Ich freute mich, Marc Morano und seinen Kollegen Chris Rogers für die allererste Vorführung ihres Films "Climate Hustle" beim Brüsseler Parlament begrüßen zu dürfen. Marc ist der Macher von Climate Depot, ein Projekt von CFACT und Co-Autor und Moderator des Filmes. Und bevor Sie fragen, nein, Marc ist kein Klimaforscher (aber natürlich auch nicht wie die meisten der "Experten des IPCC"). Er ist in der Tat ein investigativer Journalist, der viel von seiner Karriere den Behauptungen der Lobbyisten der globalen Erwärmung gewidmet hat

Der Film wurde einem geladenen Publikum in unserem Sitzungsraum in Brüssel einem vielfältigen Publikum von Abgeordneten, Mitarbeitern und externen Besuchern gezeigt. Es folgte eine lebhafte Frage & Antwort -Sitzung, die nicht vollständig von der skeptischen Fraktion dominiert wurde. Es gab mehrere scharfsinnige, aber respektvolle Fragen aus einer pro-orthodoxen Position.

Während der Film viele Basisinformationen abdeckte, fand ich es sehr positiv - nicht zuletzt die Anzahl der Interviews mit hochqualifizierten Klimawissenschaftlern wie Judith Curry, die unkritisch den wissenschaftlichen "Konsens" akzeptierten, aber dazu angeregt wurden, einen genaueren Blick auf die offensichtlichen Widersprüche in der Orthodoxie zu werfen. Sie wechselte zu einer skeptischen Position - trotz der Schäden, die für ihre Karriere bestehen können. Sie verdient unseren Respekt.

Angesichts meiner eigenen Erfahrung als (relativ) einsamer Rufer in der Klimadebatte im Europaparlament war die Bestätigung meiner eigenen Ansichten sehr erfreulich, und ich danke Marc Morano und dem Klima Depot, nach Brüssel gekommen zu sein.

Erschienen auf cfact am 20.Okt. 2016, alle Bilder cfact.org

Zusammengestellt und übersetzt Andreas Demmig

https://www.cfact.org/2016/10/20/climate-hustle-comes-to-brussels/

24 Oct 09:52

Hack the Kernel – Learn about operating systems online

24 Oct 09:51

A Little-Known Company That Enables Mass Surveillance

24 Oct 09:29

DDoS: IoT-Geräte legten am Freitag das Internet lahm, wohl nicht zum letzten Mal

by Teresa Hammerl

Twitter, Github, Airbnb und die New York Times waren am Freitag von einer riesigen DDoS-Attacke betroffen. Der Angriff ging von Toastern und anderen IoT-Geräten aus.

Auch betroffen vom DDoS-Angriff: Etsy, Spotify, Shopify, Paypal, Netflix, Soundcloud ...

Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) auf die von der Infrastruktur-Firma Dyn verwaltete DNS-Infrastruktur legte am Freitag unzählige Internet-Dienste lahm, wie wir berichteten. Ein solcher DDoS-Angriff sendet eine große Zahl unerwünschter Anfragen von Millionen unterschiedlichen Geräten, die das betroffene System lahmlegen. Erwünschte Anfragen von echten Nutzern können dadurch nur noch sehr langsam oder gar nicht beantwortet werden. Jetzt gibt es bereits mehr Details zum Angriff, wer dahinter steckt, ist aber nach wie vor unklar.

Screenshot downdetector.com/status/level3/map/
Betroffene Internet-Nutzer, die den DDoS-Angriff bemerkten. (Screenshot: downdetector.com)

Die Attacken am Freitag begannen laut einem Statement von Dyn um 13 Uhr mitteleuropäischer Zeit, zwei Stunden später konnten die lahmgelegten Dienste wieder online gebracht werden. Kurz darauf kam es aber zu einer zweiten Welle. Diese führte zu einem großflächigeren Ausfall der Dienste, nach etwa einer Stunde konnte aber auch diese Attacke von Dyn abgewehrt werden. Ein dritter Angriff wurde von Dyn ebenso bestätigt, dieser wurde aber ohne eine sichtbare Beeinträchtigung bekämpft.

Dyn hält fest, dass es sich um keinen weltweiten Ausfall handelte, was die Karte mit den betroffenen Nutzern bestätigt. Die erste Angriffswelle etwa bemerkten hauptsächlich User an der US-Ostküste. Reuters berichtet, dass Twitter-Nutzer beispielsweise in London ebenso einen Ausfall bemerkten. Andere konnten Amazons Web-Service in West-Europa nicht aufrufen.

Internet of Things legte am Freitag Teile des Internets lahm

Von Überwachungskameras, dem Thermostat oder dem mit dem Internet verbundenen Toaster gingen die Anfragen dieses DDoS-Angriffs aus. Der IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs erklärt in einem Blogpost wie es geht, dass Internet of Things-Geräte für DDoS-Attacken verwendet werden. Er weiß, dass im letzten Monat ein Hacker mit dem Namen Anna_Senpai den Sourcecode zur Schadsoftware Mirai online stellte. Ein ähnlicher Angriff wie am Freitag legte im September die Website von Krebs lahm. Dyn bestätigt, dass es sich bei dem Angriff am Freitag um ein Mirai-Botnet handelte. Der Sourcecode zur Malware ist auf Github für jeden einsehbar.

Die Security-Research-Firma Flashpoint hebt hervor, dass die Verbindung der beiden Angriffe bis jetzt aber noch unklar ist. Allison Nixon, ebenso von Flashpoint, stellte gegenüber Reuters außerdem klar, dass sie keinen Grund sieht, anzunehmen, dass ein staatlicher Angriff hinter der DDoS-Attacke von Freitag steht.

Strengere Richtlinien für Internet of Things-Geräte

Die DDoS-Attacken von Freitag wurden hauptsächlich von kompromittierten Videorekordern und Kameras, die mit Bauteilen der chinesischen Firma Xiong-Mai Technologies ausgestattet sind, ausgetragen. Krebs plädiert für strengere Regulierungen von IoT-Geräten in Europa, denn besonders die betroffenen billigen Geräte stellen eine dauerhafte Gefahr dar. Die EU-Kommission arbeitet derzeit an einem Gesetzesentwurf, der schärfere Sicherheits-Regulierungen rund um Internet of Things-Geräte vorsieht.

Die einzige Lösung wäre es, so Krebs, dass man die Geräte in einer groß angelegten Rückrufaktion vom Netz nimmt. Eine solche Rückholaktion stellt aber eine logistische Herausforderung dar, für die viele Hersteller nicht vorbereitet sind. Zukünftige staatliche Regulierungen könnten eine entscheidende Rolle spielen. Hauptproblem ist, dass Standard-Logindaten dieser betroffenen Geräte so in der Firmware gespeichert sind, dass der Nutzer keine Möglichkeit hat, diese zu ändern. Angreifer haben damit ein leichtes Spiel.

Dyn merkt an, dass am Freitag ein zweistelliger Millionenbetrag an IP-Adressen, die hinter den Angriffen standen, aufgezeichnet wurde.

Auch Medien von DDoS-Attacke lahmgelegt

Um seine Meldung zu dem Angriff veröffentlichen zu können, musste The Verge beispielsweise auf Facebook Notes ausweichen, da ihre eigene Website nicht erreichbar war.  Wikileaks merkte an, dass Wikileaks-Unterstützer hinter der Attacke standen, einen Beweis dafür gibt es aber bis jetzt nicht.

Der Wall Street Journal-Journalist Byron Tau und auch ein Hacker-News-Thread zeigen auf, dass es einen ähnlichen Angriff auch am Tag der US-Präsidentschaftswahl geben könnte. Wahl-Geräte sind größtenteils nicht mit dem Internet verbunden, aber Kommunikations- oder Infrastruktur-Probleme könnten zu zahlreichen Schwierigkeiten führen.

Blick in die Zukunft mit den smarten Devices

„Es wird noch viel schlimmer werden, bevor es wieder besser werden kann,“ schreibt Security-Developer Matthew Garrett in einem Blogpost. Auch er sieht eine Gefahr darin, dass es schwierig ist, die bereits von der Malware infizierten Geräte vom Netz zu nehmen und das Ausliefern weiterer unsicherer Geräte zu verhindern.

Sowohl das FBI als auch das US-Ministerium für Innere Sicherheit untersuchen die Vorfälle vom Freitag, berichtet die New York Times. Bereits am 14. Oktober hatte das US-Ministerium eine Warnung vor dem Mirai-Botnet herausgegeben. Außerdem hebt die New York Times hervor, dass DDoS-Attacken in letzter Zeit zwar nicht häufiger, aber größer und komplexer wurden.

Intel geht davon aus, dass bis 2020 200 Milliarden IoT-Geräte mit dem Internet verbunden sind, sie alle sollen eigentlich das Leben ihrer Besitzer in einem smarten Zuhause leichter machen, doch mangelnde Security-Updates und Passwörter, die man nicht ändern kann, machen sie gleichzeitig zum wachsenden und nur schwer kontrollierbarem Sicherheitsproblem.

In diesem Kontext auch interessant: Neuer Weltrekord: Das war der größte DDoS-Angriff aller Zeiten

24 Oct 09:28

Lebenslauf-Beispiele: So sehen wirklich beeindruckende Online-Bewerbungen aus

by Sébastien Bonset

Egal ob klassisch oder Online-Lebenslauf: Eine kreative Bewerbung erhöht eure Chancen auf eine Job. Wir haben beeindruckende Beispiele gesammelt und zeigen euch zusätzlich kreative Offline-Lebensläufe zur Inspiration.

„Wir verwenden mehr Zeit, das Hintergrundbild von WhatsApp zu personalisieren, als die Bewerbung individuell zu gestalten.“

Journalist und Bewerbungscoach Reto Hunziker hat in der Neuen Zürcher Zeitung moniert, dass Arbeitssuchende ihre Bewerbung nicht nur stiefmütterlich behandelten, sondern regelrecht schlampig bei der Erstellung seien. Der Autor bemerkt ganz richtig, dass Bewerben mit Werbung zu tun habe. Das bedeutet unter anderem, dass man aus der Masse hervor stechen muss.

Doch genau das klappt eben nicht mit so abgedroschenen Phrasen wie „Mit Interesse habe ich ihr Stellengesuch gelesen“ – und auch mit einem Lebenslauf in Form einer langweiligen Tabelle, bei der man auch noch Arial als Schriftart wählt. Ihr steckt sicher viel Mühe in die Pflege eures Facebook-Profils, aber Hand aufs Herz: Gebt ihr euch mit einer Bewerbung genau so viel Mühe? Wie Beispiele für kreative Bewerbungen aussehen können, erfahrt ihr auf den folgenden Seiten.

Besonders Designer toben sich gerne aus, wenn es um ihren eigenen Lebenslauf geht. Mohit Lakhmani setzt beispielsweise auf 3D-Papier. Weitere tolle Beispiele für kreative Lebensläufe finden sich in einer Galerie am Ende dieses Artikels.
Lebenslauf-Beispiele: Besonders Designer toben sich gerne aus, wenn es um ihren eigenen Lebenslauf geht. Mohit Lakhmani setzt beispielsweise auf 3D-Papier. Weitere tolle Beispiele für kreative Lebensläufe finden sich in einer Galerie am Ende dieses Artikels. (Bild: Mohit Lakhmani / Behance)

Egal ob YouTube, Google-Suche, Pinterest, Facebook oder sogar eBay – es existiert kaum eine Plattform, die gewitzte Bewerber noch nicht für ihren Online-Lebenslauf „missbraucht“ haben. Das Ergebnis sind oft außergewöhnliche CV, die den Bewerber von der Konkurrenz abheben. Wir präsentieren euch kreative Lebenslauf-Beispiele, die sich unterschiedlicher Mittel wie Online-Diensten, QR-Codes oder Videos bedienen. Eine ganze Reihe ungewöhnlich gestalteter Lebensläufe findet ihr in der folgenden Galerie.

Design-Inspirationen für den Lebenslauf

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Zur Galerie

Lebenslauf-Beispiele: Vorsicht bei der Online-Bewerbung

Bei aller Begeisterung über besonders kreative Online-Lebensläufe sollten Bewerber aber immer auch bedenken, in welcher Branche und auf welche Stelle sie sich bewerben. Ein Lebenslauf kann nämlich durchaus auch zu kreativ ausfallen. Natürlich sticht eine solche Bewerbung aus der Masse heraus, aber bei manchen Positionen kann das eher negativ sein.

Während ein ausgefallener Lebenslauf die Bewerbung bei einer Agentur durchaus positiv beeinflussen kann, kann er die Erfolgschancen bei einem konservativen Unternehmen schmälern. Designer und Entwickler wenden im Optimalfall genau die Fähigkeiten und Technologien bei der Erstellung ihres Lebenslaufs an, die für die ausgeschriebene Stelle gefordert werden. Gehört man nicht in eine dieser Gruppen oder passt die gewählte Branche nicht, muss man trotzdem nicht völlig auf Online-Hilfe beim Erstellen des Lebenslaufs verzichten.

Webseiten als Online-Lebenslauf

Es geht auch andersherum. Andrew Horner erstellte eine Website, damit Arbeitgeber sich bei ihm bewerben. (Bild: reversejobapplication.com)
Lebenslauf-Beispiele: Andrew Horner hat eine Website erstellt, damit Arbeitgeber sich bei ihm bewerben. (Bild: reversejobapplication.com)

Eine dedizierte Website für die Bewerbung eignet sich nicht nur als wohl klassischste Variante des Online-Lebenslaufs – man kann sie auch direkt für die Jobsuche nutzen, ohne ein bestimmtes Unternehmen im Fokus zu haben. Andrew Horner hatte beispielsweise genug davon, Bewerbung um Bewerbung rauszuschicken. Stattdessen erstellte er eine Website, damit sich Arbeitgeber bei ihm bewerben können.

Eine Website mit Online-Lebenslauf, die individuell auf den Wunscharbeitgeber zugeschnitten ist, kommt besonder gut an. (Bild: lorenburton.com)
Lebenslauf-Beispiele: Eine Website mit Online-Lebenslauf, die individuell auf den Wunscharbeitgeber zugeschnitten ist, kommt besonders gut an. (Bild: lorenburton.com)

Beispiele für kreative Website-Lebensläufe finden sich im Web zuhauf. So hat beispielsweise Loren Burton extra eine Website für eine Bewerbung bei AirBnB erstellt, die sowohl in Sachen Design als auch durch sauberen Code glänzen kann. Eine so individuell auf einen Arbeitgeber zugeschnittene Website kommt natürlich besonders gut an.

Ein interaktiver Lebenslauf in Form eines Videospiels sorgt garantiert für Aufmerksamkeit. (Screenshot: Robby Leonardi)
Ein interaktiver Lebenslauf in Form eines Videospiels sorgt garantiert für Aufmerksamkeit. (Screenshot: Robbi Leonardi)

Eine eigene Website für den Lebenslauf aufzusetzen, bietet dem Bewerber ungeahnte Möglichkeiten. So finden sich online auch einige interaktive Vitas, die viel her machen. Ein recht bekannter Vertreter aus diesem Bereich ist der interaktive Lebenslauf von Robbi Leonardie, der seine Vita wie ein Videospiel aufgebaut hat.

Lebenslauf als Chat-Bot

Warum nicht einfach den eigenen Lebenslauf von einem Chat-Bot präsentieren lassen? (Screenshot: Esther Crawford)
Warum nicht einfach den eigenen Lebenslauf von einem Chat-Bot präsentieren lassen? (Screenshot: Esther Crawford)

Chat-Bots finden sich mittlerweile in vielen Messengern wie Telegram, WhatsApp oder dem Facebook-Messenger. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis jemand die Technologie für eine Bewerbung nutzt.

Esther Crawford bietet Unternehmen die Möglichkeit, sich ihren Lebenslauf vom EstherBot präsentieren zu lassen. Das Ganze ist via SMS oder Facebook-Messenger möglich. Wie die Dame das Projekt umgesetzt hat, beschreibt sie in einem ausführlichen Artikel.

Bewerbung via Snapchat

Snapchat-Bewerbung per Geofilter. (Screenshot: Graham Allgood)
Snapchat-Bewerbung per Geofilter. (Screenshot: Graham Allgood)

Noch viel weniger erinnert ein Bewerbungs-Stunt eines Design-Studenten an den klassischen Lebenslauf. Graham Allgood setzte Snapchat auf überaus kreative Art für seine Bewerbung bei einer Agentur ein. Hierzu machte er sich Geofilter in Snapchat zu Nutze, die gegen Bezahlung eingerichtet werden können. Neben seinem eigenen und dem Namen der Agentur versah er den Filter noch mit einem „Hey, hire me!“. Das zeigte Wirkung, denn der Geofilter wurde nicht nur rund 1.000 mal genutzt, sondern Allgood wurde auch zum Bewerbungsgespräch eingeladen.

24 Oct 09:28

Untersuchung des UK Oberhauses: Die Ökonomie der Energiepolitik von UK

Executive Summary

Trotz der immer noch relativ niedrigen Großhandelspreise stehen Stromverbraucher in allen Bereichen in UK (Haushalte, Industrie und öffentlicher Bereich) vor den Aussichten auf scharfe Preisanstiege. Dies ist zum allergrößten Teil die Folge der direkten und indirekten Auswirkungen einer einseitigen Klima- und Energiepolitik. Die Stromkapazitäten werden knapper, und es gibt kaum Anzeichen für die notwendigen Investitionen zur stabilen Erzeugung von Kapazität, welche jedoch gebraucht wird, um Nachfragespitzen zu decken und die Rechnungen niedrig halten zu können. Die jüngste Entscheidung von UK, aus der EU auszutreten, sollte eine umfassende Neubewertung der UK-Dekarbonisierungs-Politik zur Folge haben.

Gegenwärtig kann keine Verstärkung der Erzeugung von Kapazitäten ohne Subventionen der Regierung geschaffen werden. Dieses außerordentliche Versagen ist zum größten Teil verursacht durch Marktverzerrungen, zu denen es gekommen ist durch das Vorantreiben erneuerbarer Energiequellen, welche hohe Subventionen erfordern und bedeutende Kosten für das Netzwerk verursachen. Vorhersagen der Regierung zeigen jetzt, dass bis zum Jahre 2020 außerordentliche 43% des Preises, den die Wirtschaft für Strom bezahlt, direkt der Klima- und Energiepolitik geschuldet sind. Diese Kosten sind besonders für die energieintensiven Industrien in UK sehr schädlich. Als Folge wird UK eine größere Anzahl von Waren aus Ländern wie China importieren, wo man fast ausschließlich mit Kohlekraftwerken Strom erzeugt für die Herstellung der Produkte. Das ist die unschöne Wirklichkeit eines einseitigen Vorgehens.

Eine immens bedeutende Entwicklung im Energiebereich war der dramatische Absturz der Öl- und Gaspreise. Preise für fossile Treibstoffe, niedriger als erwartet, haben die Aussichten für erneuerbare Technologien unterminiert, wettbewerbsfähig zu werden. Als Konsequenz sollte die Dekarbonisierungs-Politik auf der Grundlage aktueller Vorhersagen der Preise für alle Technologien neu bewertet werden. Eine solche Neubewertung sollte für die Beseitigung jedweder Hindernisse für Investitionen in billige und zuverlässige Energiequellen sorgen. Prioritär sollte außerdem die Rechnungen für Haushalte und Industrie billiger werden. Auf heimischem Niveau sollte in UK dringend das Fifth Carbon Budget novelliert werden, das als Gesetz durchgepeitscht worden war, bevor die Konsequenzen des ,Brexit' klar geworden waren. Die Entscheidung von UK, aus der EU auszutreten bedeutet, dass alle relevanten EU-Gesetzgebungen neu bewertet werden müssen.

Welchen grundlegenden ökonomischen Herausforderungen für den Energiemarkt muss sich die Regierung im nächsten Jahrzehnt annehmen? Haben der Markt und die Regierung effektiv auf Änderungen der äußeren Umstände reagiert wie bedeutenden Verschiebungen hinsichtlich Technologie und Preisen?

1. Eine grundlegende ökonomische Herausforderung wird es sein, dem sehr bedeutsamen und weitgehend unerwarteten Rückgang der Preise für fossile Treibstoffe zu begegnen. Abschätzungen der Auswirkungen einer Energiepolitik pro Erneuerbare erfolgten bis jetzt auf der Grundlage von Projektionen hoher Preise für fossile Energieträger. Ein solches Beispiel ist das Climate And Energy Framework der EU bis 2030, das von Ölpreisen von 115 Dollar pro Barrel im Jahre 2020, 121 Dollar 2030 und 143 Dollar 2050 ausgegangen war [1]. Genauso war das Committee on Climate Change (CCC) bei der Abschätzung der Auswirkungen des Fifth Carbon Budget von einem Preisanstieg bei Öl, Gas und Kohle zwischen den Jahren 2014 und 2030 von jeweils 19%, 32% und 9% ausgegangen [2].

2. Die Preise für fossile Treibstoffe haben sich im Vergleich zu diesen Projektionen sehr viel anders entwickelt. Der Ölpreis liegt gegenwärtig um fast 60% unter der Vorhersage des CCC aus dem Jahr 2014. Genauso rangieren die Gaspreise beim oder unterhalb des Minimum-Niveaus, welches in der CCC-Studie unter dem ,Low Scenario' berechnet worden war. Die Studie trägt den Titel Sectoral Scenarios for the Fifth Carbon Budget – Technical report. Diese wurde nicht vor November 2015 veröffentlicht, doch wurden darin immer noch die nicht aktuellen Projektionen des DECC aus dem Jahr 2014 herangezogen. Der Report schätzte, dass die Gesamtkosten zur Erreichung [der Ziele des] Fifth Carbon Budget unter dem Szenario niedriger Preise für Fossile 80% höher liegen als das zentrale Szenario. Diese Kosten werden mit 0,9% des BIP 2030 veranschlagt [3], gehen aber nur von einer zusätzlichen Reduktion von Emissionen um 5% aus. Die tatsächlichen Kosten könnten sogar noch über die höhere Schätzung hinausgehen. Unter dem ,Low Price Scenario' wurde ein Preis für Öl von 88,50 Dollar im Jahre 2016 angenommen, weitaus höher als der gegenwärtige tatsächliche Preis. Infolge der Art und Weise, in welcher Contracts of Difference (CfDs) [?] operieren, führen die niedriger als erwartet liegenden Großhandelspreise zu zunehmenden Kosten der regierungsamtlichen Interventionen im Energiesektor. Ein atemberaubendes Beispiel hierfür war das Kernkraftwerk Hinkley Point C. Die lifetime costs dieses Kraftwerkes für Verbraucher werden jetzt mit 29,7 Milliarden Pfund veranschlagt, über vier mal höher als die ursprüngliche Schätzung von 6,1 Milliarden Pfund [4].

[Bei kursiv gesetzten Termini war ich mir bzgl. der korrekten Übersetzung nicht sicher, darum habe ich sie im Original belassen. Anm. d. Übers.]

3. Gutes Regieren erfordert oftmals die Anerkennung, dass wenn sich die zugrunde liegende Faktenlage ändert, es höchste Zeit für erneutes Nachdenken ist. Das neue Department for Business, Energy and Industrial Strategy sollte das Fifth Carbon Budget entsprechend überarbeiten, und zwar mit einer neuen Abschätzung der Auswirkungen, welche den jüngsten Preisprojektionen Rechnung trägt. Außerdem sollte das Department die bedeutenden Implikationen der Brexit-Entscheidung von UK benennen.

4. Eine weitere wichtige Herausforderung wird es sein, die ökonomischen Vorteile der Schiefergas-Ausbeutung in UK zu maximieren. Dies ist eine bedeutende Gelegenheit, die Energiekosten zu senken, Emissionen zu erniedrigen und dringend benötige wirtschaftliche Entwicklung in ärmere Gebiete des Landes zu bringen. Zwischen 2007 und 2012 sind die energiebezogenen Kohlenstoff-Emissionen in den USA um 450 Tonnen gesunken [5], das ist der größte Rückgang bzgl. aller Länder, die die International Energy Agency EPA seinerzeit unter Beobachtung hatte. Fatih Bristol, leitender Ökonom bei der EIA, ordnete diese Reduktion großenteils einer ,großen Verschiebung' zu von Kohle hin zu Gas im Energiesektor [6]. Unglücklicherweise hinkt UK den USA weit hinterher, weitgehend als Folge von Verzögerungen durch das Wirtschaftssystem und Umweltvorschriften. Während diese Kontrollen wichtig sind, sollte die Regierung sicherstellen, dass Fortschritte in diesem Bereich nicht behindert werden, und sie sollte innovative Wege finden, diese Industrie zu unterstützen.

5. Ein entscheidendes Hindernis, über das gesprochen werden muss, wird die zunehmende Belastung erneuerbarer Energiequellen für das Stromnetz sein. Diese Belastung besteht nicht nur in Gestalt direkter Subventionen, sondern auch in steigenden Netzwerkkosten. Diese könnten bis 2020/21 auf bis zu 5 Milliarden Pfund pro Jahr steigen [7]. Diese Netzwerkkosten spiegeln die enormen technischen Herausforderungen der Integration kleiner Mengen zahlreicher sehr lückenhafter Formen erzeugter Energie in das nationale Netz. Ein Beispiel hierfür kann man bei der Beauly-Denny-Überlandleitung erkennen. Diese soll Windenergie aus den Highlands in das Netz einspeisen. Diese einzelne Überlandleitung, welche einige der schönsten Landschaften Britanniens durchschneidet, kostet außerordentliche 820 Millionen Pfund [8].

Sind Profite für private Investitionen in dem Bereich angemessen oder exzessiv?

6. Gegenwärtig kann keine neue Erzeugungs-Kapazität ohne Subventionen der Regierung geschaffen werden. Dieses Scheitern am Markt bedeutet, dass Profite für private Investitionen im Energiebereich vollständig abhängig sind von einem System von Subventionen und Anreizen, dazu gedacht, bestimmte Energiequellen voranzutreiben. Im Besonderen stellt die Regierung Investitionen in erneuerbare Energiequellen höher als in billigere und zuverlässigere Formen der Erzeugung. Dieses System hat sich um die EU-Vorgaben bzgl. Erneuerbarer gebildet, welche durch die heimische Politik gestützt werden: Im Prinzip das Levy Control Network (LCF).

7. Trotz des fehlenden Fortschritts zur Erreichung der EU-Ziele repräsentiert eine auf die Förderung Erneuerbarer ausgerichtete Politik schlechte Werte für Energieverbraucher und sollte angemessen als ,exzessiv' beschrieben werden. Beispiel: Falls man Gaskraftwerke errichtet hätte anstatt neuer erneuerbarer Kapazitäten, hätten die Verbraucher in UK im Mittel pro Jahr 214 Pfund im Jahre 2015 gespart. Dies geht aus einem Bericht des Centre for Policy Studies hervor [9]. Die Strategie bzgl. Erneuerbarer in UK wird als die Teuerste aller aus den EU-Vorschriften abgeleiteten Gesetzen betrachtet [10], mit gegenwärtigen jährlichen Kosten von etwa 5 Milliarden Pfund pro Jahr, was bis 2020 auf 7,6 Milliarden Pfund steigen könnte (der Obergrenze des Levy Control Framework). Der Anstieg dürfte sich noch weitere Jahrzehnte lang fortsetzen. Tatsächlich zeigt die eigene Abschätzung der Auswirkungen seitens der Regierung, dass das LCF-Limit gebrochen werden könnte, dürften doch die Subventionen für Erneuerbare die Regierung bis zum Finanzjahr 2020/21 bis zu 9,1 Milliarden Pfund kosten [11].

8. Die enormen Summen, die für die Subventionen Erneuerbarer aufgebracht worden waren, werden primär gerechtfertigt mit einem Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen. Allerdings ist es ein nicht bestrittenes Ergebnis [12], dass es einen erheblichen Exzess von Kosten sich überlappender Vorschriften der EU-Klimapolitik gibt. Böhringer et al. (2016) kamen zu dem Ergebnis, dass die Gesamtkosten zur Erreichung der EU-Treibhausgasziele bis 2020 um 11% gestiegen sind [13] infolge zusätzlicher Ziele für Erneuerbare. Angesichts dessen, dass die Kosten zwischen den Mitgliedsstaaten erheblich variieren, und weil UK einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Last zur Unterstützung Erneuerbarer trägt (25% der Gesamtkosten), kann mit Sicherheit angenommen werden, dass eine äquivalente Zahl für UK bedeutend höher ausfallen könnte. Dies hat die wichtige Konsequenz, dass ein signifikanter Anteil an den Kosten pro Erneuerbare keinerlei Reduktion von CO2-Emissionen zur Folge hat und lediglich einen Wohlstands-Transfer von Energieverbrauchern hin zur Industrie der Erneuerbaren repräsentiert.

9. Außerdem sind die Kosten von Subventionen für Erneuerbare unzumutbar exzessiv im Vergleich zu den geschätzten sozialen Kosten von Kohlenstoff. Einer jüngsten Analyse von John Constable und Lee Moroney [14] zufolge kostet die geringe Größenordnung von Solarenergie in UK, um eine Tonne CO2 zu vermeiden, rund 380 Pfund, während Offshore- bzw. Onshore-Windenergie jeweils 274 bzw. 137 Pfund kostet. Im Gegensatz dazu wird in einer Studie von Ross McKitrick et al. (2016) [15] geschätzt, dass die sozialen Kosten von Kohlenstoff nicht über 3 bis 30 Pfund pro Tonne hinausgehen.

Welche Beziehung besteht zwischen hohen Energiekosten und dem Verlust industrieller Kapazitäten in UK? Welche Maßnahmen sollten in dieser Hinsicht ergriffen werden?

10. Hohe Energiekosten schädigen sehr stark die industriellen Kapazitäten in UK. Eine Energiepolitik der Zukunft sollte darauf abzielen, positive Anreize zu setzen, anstatt potentielle Investoren sowohl bei Firmengründungs-Kapazitäten als auch im produzierenden Gewerbe abzuschrecken. Dies erfordert jedoch billigere Energiepreise, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Substantielle Reformen bei der Energiepolitik sollten als eine notwendige Bedingungen angesehen werden für eine industrielle Strategie der Art, wie sie Theresa May sie anstrebt, wenn man das neue Department for Business, Energy and Industrial Strategy ins Leben ruft.

11. Da das ETS und die gesamte gesetzlich bindende Klimapolitik der EU lediglich für einen einzelnen Kontinent gelten, werden unvermeidlich Kohlenstoff-Abflüsse [carbon leakage] erzeugt, wenn man Kohlenstoffkosten einführt, die höher sind als in allen anderen Gebieten. Als Reaktion darauf sind Industriezweige in UK und Europa oftmals gezwungen, entweder dicht zu machen oder ins Ausland zu übersiedeln, um dem weltweiten Wettbewerb zu begegnen. Dies bedeutet, dass die Herstellung anderswo stattfindet – einschließlich der CO2-Emissionen. Dieses Problem betrifft besonders energieintensive Industrien. Eine von ECOFYS im November 2015 durchgeführte Studie für die European Steel Association (EUROFER) kam zu dem Ergebnis, dass Anträge für eine ETS-Reform nach 2020 die Stahlindustrie 34 Milliarden Euro über die nächste Handelsperiode kosten könnte, was jede erzeugte Tonne Stahl um 28 Euro teurer macht [16]. Andere energieintensive Industrien stehen wahrscheinlich vor bedeutenden Zusatzkosten [compliance cost] während der nächsten Handelsrunde des EU ETS. Die EU-eigene Abschätzung der Auswirkungen ergab, dass direkte Kohlenstoff-Kosten für die Zementindustrie bis zu 7,6% höher ausfallen [17] beim Übergang der Industrie im Handelszeitraum 2021 bis 2030. Während diese bedeutenden Zusatzkosten wahrscheinlich abgeschwächt werden durch Kompensations-Arrangements [compensation package] illustrieren diese Vorhersagen die substantiellen Risiken des Verbleibs im Emissions Trading System ETS der EU und stellen die Bedeutung, Kohlenstoff-Abflüsse zu verhindern, für die zukünftige ,industrielle Strategie' von UK deutlich heraus.

12. Risiken bzgl. der Wettbewerbsfähigkeit werden potentiell vergrößert durch variierende Ausgleichsraten in verschiedenen europäischen Ländern. Deutschland beispielsweise hat ein umfassenderes System des Ausgleichs von Kohlenstoff-Kosten, die eine größere Anzahl von Firmen abdeckt und diesen großzügigere Vergütungen anbietet, indem die Kosten auf die privaten Verbraucher umgelegt werden. Außerhalb der EU wird UK zusätzliche Anstrengungen unternehmen müssen, um sicherzustellen, dass die energieintensiven Industrien des Landes wettbewerbsfähig bleiben, sowohl mit dem übrigen Europa als auch global. Allerdings dürfte die deutsche Methode, mit den Kosten die privaten Haushalte zu belasten, in UK politisch kaum akzeptabel sein. Reduktion der Gesamtkosten dieser Politik scheint der einzige Weg zum Erfolg zu sein.

Welche Vorbereitungen sollte man treffen, um dem Risiko eines Einbruchs bei der Energieversorgung zu entgehen? Welche Kosten würden für die Wirtschaft bei einem Zusammenbruch des bestehenden Systems anfallen?

13. Die zurückgehenden Anteile von Stromkapazitäten in UK sind ein bedeutender Grund zur Sorge. Im Januar 2016 schätzte das Institute of Mechanical Engineers, dass es einen Kapazitäts-Einbruch um 40 bis 55% geben könnte bis zum Jahr 2025 [18]. Während manch einer die genaue Zahl in Frage gestellt hat, wird das Problem weithin als eines mit zunehmender Dringlichkeit betrachtet, und es wird implizit garantiert eintreten durch die Schaffung des kostspieligen Capacity Mechanism seitens der Regierung – neben anderen Maßnahmen.

14. Die Mindestpreise für Kohlenstoff [Carbon Price Floor] und die Umweltvorschriften der EU haben aus verschiedenen Gründen erheblich zu diesem Problem beigetragen. Im besonderen haben die Large Combustion Plant Directive (2001/80/EC – LCPD) und deren Nachfolger, die Industrial Emissions Directive (2010/75/EU – IED) der EU viele Kohlekraftwerke gezwungen zu schließen. Diese älteren Kraftwerke hatten die Wahl, entweder zu schließen oder bis zum Jahr 2015 dem LCPD (und bis 2023 dem IED) zu genügen mit der Reduktion von Emissionen von Schwefeldioxid und Stickoxiden. Diese Politik erzeugte zusammen mit dem Carbon Price Floor einen perversen Anreiz für opted-out stations, die ihnen verbleibenden restlichen Betriebsstunden rasch aufzubrauchen, bevor der CPF zum Rückgang ihrer Profite führen würde. Außerdem führten die EU-Ziele bzgl. Erneuerbarer zu Marktverzerrungen, die Investitions-Vorhaben in sichere, zuverlässige konventionelle Energieerzeugung zunichte machten.

15. Der Austritt aus der EU kann UK dabei helfen, die dringende Sicherheit der Versorgung zu managen. Außerhalb der EU hätte die Regierung die Gelegenheit, die Lebensdauer bestehender Kraftwerke zu verlängern, indem die Industrial Emissions Directive für ungültig erklärt wird. Angesichts fallender Kapazitäten und dem bis heute fehlenden Signal für carbon capture and storage in angemessener Größenordnung kann dies essentiell sein, um die Versorgungssicherheit in UK sicherzustellen. Allerdings würde es nichtsdestotrotz der unabhängigen Verpflichtung von UK widersprechen, Kohlestrom bis zum Jahr 2025 auslaufen zu lassen – eine Politik, die ebenfalls auf den Prüfstand muss. Die Mitgliedschaft in dem European Economic Area (EEA) könnte UK davor bewahren, vitale Reformen in diesem Bereich durchzuführen. Beispielsweise ist das Inkrafttreten in der EEA der Industrial Emissions Directive noch in der Schwebe, die konstitutionellen Forderungen durch Island, Liechtenstein und Norwegen zu erfüllen nach Artikel 103 der EEA.

16. Ältere Kraftwerke am Netz zu belassen ist eindeutig kein langfristiges Fix. Priorität muss die Sicherstellung von Investitionen in zusätzliche Erzeugungs-Kapazitäten haben, die zuverlässig sind und frei von den Problemen der Lückenhaftigkeit. Allerdings könnten derartige Maßnahmen kurzfristig essentiell sein, um dem Einspeisen neuer Kapazitäten in das Netz genug Zeit zu geben und sich aufschaukelnde Ausgleichskosten zu vermeiden. Die Streichung des Carbon Price Floor könnte eine noch substantiellere Auswirkung haben, wie es wahrscheinlich bei Anreize gebenden Investitionen in Combined Cycle Gas Turbines (CCGTs) der Fall ist. Die Regierung hat angedeutet, dass sie CCGTs als unabdingbar ansieht, um dem Kapazitäts-Engpass zu begegnen, aber gegenwärtig befindet sich nur eine davon im Bau: bei Carrington nahe Manchester. Diese hat eine Kapazität von lediglich 900 MW.

Welche alternativen Wege der Preisgestaltung von Energie sollten in Erwägung gezogen werden, um die Belastung hoher Energiepreise zu verringern, insbesondere für nicht so wohlhabende Verbraucher?

17. Steigende Energiepreise bezeugen das fortgesetzte Scheitern der Energiepolitik und die Dringlichkeit von Reformen. Die Regierung hat vorhergesagt [19], dass Strompreise für mittelständische Unternehmen im Jahre 2020 im Zuge der Politik der Regierung um 77% über den Preisen im Jahr 2014 liegen werden [20]. Als Konsequenz werden außerordentliche 43% des Preises, den sie für Strom bezahlen, die direkten Kosten der Klimawandel- und Energiepolitik ausmachen.

18. Allerdings erzählen diese direkten Kosten noch nicht die ganze Story. Das Problem der Lückenhaftigkeit hinsichtlich Erneuerbarer hat die Notwendigkeit teurer Ausgleichsmaßnahmen zunehmen lassen. Auf diese Weise tragen die doppelten Auswirkungen des zunehmenden Anteils Erneuerbarer und der abnehmenden konventionellen Kapazitäten beide zu den stark steigenden Kosten der in UK besonders angespannten Kapazitätsmengen bei. Diese Kosten werden reflektiert mit steigenden Abgaben im Balancing Services Use of System (BSUoS), welche um einen Faktor drei gestiegen sind während der Dekade von 2001 bis 2012. Inzwischen belaufen sie sich auf über 1 Milliarde Pfund pro Jahr [21]. Andere Netzwerkkosten sind ebenfalls gestiegen, und zwar infolge der bedeutenden Ausgaben der Anbindung von Projekten erneuerbarer Energie an das nationale Netz. Schätzt man die Quantitäten von Windenergie im National Renewable Energy Action Plan, belaufen sich die den Erneuerbaren zuzuordnenden Kosten bis zum Jahr 2020/21 auf 5 Milliarden Pfund pro Jahr [22], eine Zahl, die es mit den Kosten der direkten Subventionen aufnehmen kann. Die zunehmenden Belastungen durch erneuerbare Energie für das Stromnetz zeigen einen klaren Weg für Reformen auf: Die Notwendigkeit, von einem System einseitiger Ziele und Subventionen für Erneuerbare abzukommen und sich einem technologie-neutralen Verfahren zuzuwenden. Dies könnte Kohlendioxid-Reduktionen zu niedrigen Kosten mit sich bringen, während gleichzeitig die Notwendigkeit für zuverlässigere Energieformen anerkannt wird.

19. Der Rückzug aus der Renewable Directive (2009) wäre ein wichtiger erster Schritt in Richtung auf diese Objektive, genauso wie er die Ziele bzgl. Erneuerbarer aufgeben würde, die die Verbraucher so teuer zu stehen gekommen sind. Allerdings sollte UK auch das Levy Control Framework (LCF) auf den Prüfstand stellen, um die Gelegenheiten zu kapitalisieren, die dies mit sich bringen würde. Das LCF ist gegenwärtig das primäre Werkzeug zur Erfüllung der EU-Vorgaben. Während das Aufgeben von Verpflichtungen bzgl. der Renewable Directive nicht rückwirkend Ansprüche auf Subventionen wegfallen lassen würde, würde es der Regierung erlauben, damit aufzuhören, weiter zu dieser massiven Marktverzerrung beizutragen, die gegenwärtig Preissignale für Investitionen in sichere Erzeugung zerschlägt.

20. Unglücklicherweise ist bereits viel wirtschaftlicher Schaden durch die einseitigen Ziele bzgl. Erneuerbarer angerichtet worden. Das Climate and Energy Framework 2030 der EU hat sich bereits von einem System bindender Ziele für Erneuerbare und Energie-Effizienz verabschiedet und sich einem flexibleren System zugewandt, in dem die Ziele lediglich ,indikativ' sind. Trotzdem wird dies der Kommission erlauben, Verfahren zum Erreichen der Ziele ins Spiel zu bringen, und die Europäische Kommission hat verkündet, das Ziel von 27% bis zum Jahr 2020 auf 30% anzuheben [23]. Die Kosten der Verfolgung eines solchen Zieles wären hoch. Einem Bericht von Enerdata© zufolge [24], im Jahr 2014 in Auftrag gegeben für das inzwischen nicht mehr bestehende Department for Energy and Climate Change, würde das Erreichen dieser 30%-Marke des Anteiles erneuerbarer Energiequellen (RES) die Kosten zur Erreichung des Emissionszieles von Treibhausgasen bis zum Jahr 2030 um 37% steigen lassen. Dies ist erhellend bzgl. der Kosten der Regierung, die ,Gewinner auszuwählen'. Diese zusätzliche Kostenbelastung wird keine zusätzliche CO2-Reduktion bewirken, sondern lediglich einen Transfer von Wohlstand von den Energieverbrauchern hin zur Industrie erneuerbarer Energie. Nach einem Brexit getroffene Entscheidungen können es UK ermöglichen, das Erreichen neuer Ziele Erneuerbarer zu vermeiden und sich stattdessen einem Management der Herausforderungen für die Versorgungssicherheit zuzuwenden, ebenso wie der Kostenreduktion für die Verbraucher.

21. Energieeffizienz und Bewahrungs-Politik wurden als ein Weg vorgeschlagen, die Kapazitäten zu erweitern und die Auswirkung steigender Strompreise auf die Verbraucher zu verringern. Tatsächlich war dies der Plan der DECC, welche optimistische Vorhersagen veröffentlichte [25] hinsichtlich der Einsparungen, die solche Maßnahmen mit sich bringen können. Allerdings haben sich diese Maßnahmen als sehr teuer und von zweifelhafter Effektivität erwiesen. Besonders gilt dies für die Politik der EU. Böhringer et al. (2016) kamen zu dem Ergebnis, dass ein Reduktionsziel von 20% des primären Energieverbrauchs innerhalb des Klima- und Energie-Paketes 2020 der EU zu Verlusten des realen Verbrauchs führt, das fünf mal höher ist [26] als die Kosten zur Erreichung der CO2-Ziele allein. In Vorschau auf das Paket 2020 ist die Regierung darauf hingewiesen worden [27], dass das Vorhandensein einer Energieeffizienz von 30% als Ziel die Kosten für die CO2-Abschwächung deutlich über 300% wird steigen lassen. Diese Zahlen mögen schlimm aussehen, aber sie repräsentieren einen bedeutenden akademischen Konsens, dass die Kosten für Maßnahmen pro Energieeffizienz oder Erhaltung als Mittel zur Reduktion von CO2-Emissionen besonders hoch sind. Die Regierung von UK sollte sich selbst aus dem Klima- und Energie-Rahmenwerk zurückziehen, um diese substantiellen und unnötigen Kosten zu vermeiden.

Link: http://www.thegwpf.com/house-of-lords-inquiry-the-economics-of-uk-energy-policy/

Übersetzt von Chris Frey EIKE