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25 Oct 12:06

Mobilfunkmast in Grüneberg wird eingeschaltet

by Georg von Wagner
Karl-Heinz Wacker, Ortsvorsteher Grüneberg

Karl-Heinz Wacker, Ortsvorsteher Grüneberg

Grüneberg ist ein kleiner Flecken mit knapp 1.000 Einwohnern rund 50 Kilometer nördlich von Berlin im Landkreis Oberhavel. Grüneberg gehört zur Gemeinde Löwenberger Land. Dort ist es idyllisch-ländlich und ruhig, aber es gab kaum Mobilfunk. Das mussten und wollten wir ändern.

Dazu wurde in den zurückliegenden Wochen und Monaten ein Funkmast mit der entsprechenden Technik bestückt. Der Standort steht etwa 500 Meter östlich des Bahnhofs von Grüneberg an der Strecke Berlin-Templin. Die Technik auf dem Mast wurde eingemessen, der Standort getestet und die entsprechenden Genehmigungen zum Betrieb der neuen Mobilfunktechnik wurden eingeholt (mehr Infos zum Mobilfunkausbau von der Planung bis zur Inbetriebnahme hier).

Am Tag der Einschaltung – exakt um 10 Uhr – änderte sich in allen Telekom-Handys am Ort die Anzeige von „E“ auf „LTE“: Plötzlich schnellte die Download-Spitzengeschwindigkeit von 384 KBit/s hoch auf 50 MBit/s. Seitdem surfen die Grüneberger mit LTE (800 MHz) der Telekom durchs Netz.

Das Betrachten von Videos und Bildern ist jetzt keine Geduldsprobe mehr, und auch das Versenden eigener Inhalte wird mit der neuen Technik beschleunigt. Bei unseren Tests konnten wir Upload-Raten von bis zu 25 MBit/s messen.

Bürgermeister Bernd-Christian Schneck war begeistert und freute sich für seine Gemeinde. Grünbergs Ortsvorsteher Karl-Heinz Wacker dankte der Telekom und versprach, jetzt mit all seinen Anschlüssen zur Telekom zu wechseln.

Die Telekom erhöht so im ländlichen Raum die Mobilfunkgeschwindigkeiten und kommt damit zugleich ihrer digitalen Verantwortung nach, indem sie auch in ländlichen Räumen für hohe Breitbandverfügbarkeit sorgt. Für die Einwohner von Grüneberg bedeutet die Bandbreitenerhöhung ein Mehr an Lebensqualität.

Übrigens: Wie ein Mobilfunknetz geplant wird, erfahren Sie hier.

Dieses Video zeigt, was in Grüneberg passiert ist:

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25 Oct 11:35

Future Travel Experience: 100 MBit/s wird zum Standard und Sitze kommunizieren

Flugzeuge werden intern immer stärker vernetzt. In ein paar Jahren haben Flugzeuge genug Bandbreite für Videostreaming und zur Überwachung von Komponenten. Und selbst Flugzeugsitze werden bis 2025 Teil der Vernetzung. (Apex, WLAN)
25 Oct 11:35

„Seit Wochen das Büro nicht mehr betreten“: Payment-App Cookies trennt sich von einem der Gründer

by Johannes Schuba

Erst eine Gründung mit viel Medienaufsehen und jetzt ein Gründer weniger an Bord. Rund um die Payment-App Cookies gibt es gerade einigen Trubel.

Die Payment-App Cookies hat sich von einem ihrer Gründer getrennt. Garry Krugljakow habe das Büro seit Wochen nicht mehr betreten, schreibt Cookies-Investor Ehssan Dariani in einem Tweet. Die Hintergründe sind unklar. Krugljakow sagte auf Anfrage von t3n.de nur, dass es aktuell noch Gespräche gäbe und eine offizielle Stellungnahme in Kürze folge.

Die Entscheidung sei „einstimmig getroffen worden, um auf interne Entwicklungen zu reagieren und die Weiterentwicklung des Unternehmens zu ermöglichen“, schreibt Cookies in einer E-Mail an t3n.de. „Im Laufe der Zeit hatte sich herauskristallisiert, dass eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit Garry Krugljakow nicht möglich ist.“

Cookies: Gründung zweier Ex-N26-Mitarbeiter

Laut der Cookies-Website war Krugljakow als Head of Business für die Geschäftsentwicklung zuständig für die Bereiche Regulatorik, Datenschutz und Operations. Gegründet wurde Cookies von den beiden ehemaligen Mitarbeitern der Berliner Banking-App N26 – Krugljakow und Lamine Cheloufi. Cheloufi soll das Unternehmen nun alleine weiterführen. Schon vor ihrem Start konnte die Cookies-App einiges an Aufsehen erregen und holte sich viele Namhafte Investoren an Bord – darunter StudiVZ-Gründer Dariani.

Mehr zum Thema Cookies: Peer-to-Peer-App Cookies – was steckt hinter dem Hype?

25 Oct 10:59

Surface Dial könnte eine Fernbedienung für Surface Studio All-in-One werden

by Albert Jelica

wacom-express-remote

Wir haben erst gestern ausführlich über die Geschichte berichtet, wie eine slowenische Postkastenfirma Patente im Namen Microsofts anmeldet. Darunter befand sich auch der Begriff „Surface Dial“, grob übersetzt „Surface Wählscheibe“.

Während der Begriff womöglich an alte Telefone erinnert, könnte er viel eher in Zusammenhang stehen mit dem ebenfalls beantragten Markennamen „Surface Studio“, von dem wir ausgehen, dass er für Microsofts Surface All-in-One Desktop-PC steht. Dieser soll sich vorrangig an Kreative richten und die eher Apple-treuen Profis zur Windows-Plattform locken, welche Apple mit dem Mac Pro, Final Cut Pro X, dem iPad Pro sowie dem fehlenden 4K Cinema Display enttäuscht hat.

Twitter-Nutzer WalkingCat hat nun einen ersten Hinweis darauf geliefert und einen Code-Ausschnitt veröffentlicht, welcher einen einfachen Controller beschreibt und seine Steuerung. Das Gerät kann die Eingaben Klicken, Drücken und Loslassen verarbeiten sowie BuzzContinuous und RumbleContinuous als Feedback zurückgeben. Vermutlich handelt es sich bei letzteren beiden um haptisches Feedback durch Vibration.

microsoft-surface-dial-fernbedienung

Außerdem wurde ein Screenshot veröffentlicht, welcher unter den Geräten in den Windows 10-Einstellungen ein „Wheel“ listet. Abgebildet sind fünf von sieben unterschiedlichen möglichen Tools. Vermutlich kann die Surface Dial-Fernbedienung über diese Einstellungen konfiguriert werden, was vor allem für Poweruser ganz interessant sein könnte. So kann neben der Lautstärke auch die Funktion „Rückgängig“ eingestellt werden, sodass man nicht immer zur Tastatur wechseln oder das entsprechende Bedienelemente am Bildschirm suchen muss. Spätestens morgen werden wir erfahren, ob sich die Gerüchte zu „Surface Dial“ bewahrheiten.


via WindowsCentral / Quelle: Twitter

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25 Oct 10:59

Niemand will mehr Smartwatches: Apple-Watch-Verkäufe brechen um 71 Prozent ein

by Kim Rixecker

Die weltweiten Smartwatch-Verkäufe sind im dritten Quartal 2016 um fast 52 Prozent eingebrochen. Beim Spitzenreiter Apple gingen die Verkäufe sogar um mehr als 70 Prozent zurück.

Smartwatch-Markt: Apple Watch und Konsorten finden immer weniger Anklang

Kurz vor Erscheinen der Apple Watch übertrafen sich Marktanalysten gegenseitig mit ihren positiven Prognosen zum neuen Wachstumsmarkt Smartwatches. Wie es aussieht, könnte der anfängliche Hype aber bereits ein Ende gefunden haben. Im dritten Quartal 2016 wurden 2,7 Millionen Smartwatches verkauft. Das entspricht einem Rückgang um 51,6 Prozent, verglichen mit den 5,6 Millionen Einheiten, die im Vorjahresquartal verkauft wurden. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungsinstitut IDC hervor.

Die Apple Watch ist zwar noch immer Spitzenreiter auf dem Gebiet, dennoch brachen hier die Verkaufszahlen sogar um 71,6 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2015 ein. Fairerweise muss an der Stelle aber erwähnt werden, dass die Apple Watch im dritten Quartal 2015 erstmals flächendeckend verfügbar war. Durch die Apple Watch Series 2 könnte das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino zwar nochmal Boden gutmachen, an die Verkaufszahlen der ersten Smartwatch-Generation wird der Konzern allerdings kaum anknüpfen können.

Apple Watch bleibt Spitzenreiter, verliert aber dennoch massiv im Vergleich zum Vorjahr. (Foto: Apple)
Apple Watch bleibt Spitzenreiter, verliert aber dennoch massiv im Vergleich zum Vorjahr. (Foto: Apple)

Das sind die fünf wichtigsten Player auf dem Smartwatch-Markt

Apple kann trotz massiver Verluste seinen Platz als größter Smartwatch-Hersteller der Welt verteidigen. Auf Platz 2 befindet sich jetzt Garmin, die im dritten Quartal 20,5 Prozent Marktanteil erreichten. Ein Jahr zuvor lag er bei nur 2,3 Prozent. Auch Samsung konnte seinen Marktanteil auf nunmehr 14,4 Prozent ausbauen. Auf Platz 4 und 5 folgen Lenovo und Pebble, die beide massiv im Vergleich zum Vorjahr verloren haben. Der gesamte Rest der Smartwatch-Branche kann den gemeinsamen Marktanteil zwar von 11,5 Prozent auf 17,2 Prozent ausbauen, verliert mengenmäßig aber dennoch mehr als 27 Prozent verglichen mit 2015.

Die Smartwatch wird natürlich nicht so schnell aus unserem Alltag verschwinden. Klar ist aber, dass der Markt schon jetzt einigermaßen gesättigt ist. Dass Smartwatches eine ähnliche Marktdurchdringung erreichen wie das Smartphone, lässt sich auf absehbare Zeit eher ausschließen.

Ebenfalls interessant: Männlich, gebildet, karrierebewusst: Das sind die typischen Smartwatch-Nutzer.

25 Oct 10:59

Rüstungsexport: Ausfuhr von Kleinwaffenmunition hat sich verzehnfacht

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Deutsche Waffenhersteller haben ihre Exporte in den ersten sechs Monaten dieses Jahr deutlich gesteigert. Die Türkei wird zu einem wichtigen Abnehmer für Rüstungsgüter.
25 Oct 10:58

Andrea(s)(') Kiosk

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Gelesen und für lustig befunden:
"Andreas Kiosk" gehört Andrea.

"Andreas' Kiosk" gehört Andreas.

"Andrea's Kiosk" gehört einem Idioten.


Nachtrag 25.10.2016 07:44 Uhr
Bzgl. der "Richtigkeit" laut Duden siehe http://www.deppenapostroph.info/apostrophitis/. Glatteis beschreibt es wohl ganz gut :-O
25 Oct 10:58

Microsoft Oktober-Event: Wann, wo und was kommt?

by Albert Jelica

microsoft-oktoberevent

Update: In wenigen Minuten geht das Event los und in den Kommentaren könnt ihr gerne das Geschehen mit uns und der Community besprechen. Was denkt ihr über die vorgestellten Geräte, was war vorhersehbar und was hat euch überrascht? Falls ihr das Event nicht live ansehen könnt, könnt ihr euch die Berichterstattung im Anschluss auf WindowsArea.de durchlesen. Unten eingefügt ist weiterhin der Link zum Live-Stream.

Das Microsoft Oktober Event wurde sehr lange erwartet und noch am heutigen Tag werden vermutlich weitere Details zu den Geräten durchsickern, über die wir euch bei WindowsArea.de natürlich rechtzeitig informieren werden. Jetzt ist allerdings wichtig, wann und wo ihr das Event sehen könnt und dafür haben wir euch im Folgenden eine Übersicht erstellt:

Wann findet es statt?

Wo kann ich es ansehen?

Was erwarten wir?

Beim Oktober Event 2016 wird es sich laut Microsoft um ein Windows 10-Event handeln, jedoch wird auch mit einer ganzen Menge neuer Hardware gerechnet.

Im der folgenden Liste haben wir nach Wahrscheinlichkeit die Neuerungen aufgelistet, welche im Zuge des Events präsentiert werden.

  • Offizielle Ankündigung des Windows 10 Redstone 2-Updates
  • Surface Pro 4 und Surface Book mit Kaby Lake-Prozessoren
  • Surface Studio All-in-One mit Surface Dial
  • Surface-Tastatur und Maus
  • Alcatel Idol 4S mit Windows 10 Mobile
  • Microsoft Home Hub als Amazon Echo-Konkurrent

Nachfolgend findet ihr eine Reihe von Berichten, welche die oben genannten Themen im Detail beleuchten.

Redstone 2-Update für März 2017 geplant

Windows 10 Version 1703: Microsoft peilt Redstone 2 Release im März 2017 an

Surface Pro 4 und Surface Book als „Version 2015“ bei Amazon gelistet

Surface Pro 4 & Surface Book sind nun als „2015 Version“ bei Amazon gelistet

Slowenische Postkastenfirma meldet Surface Studio als Markennamen an

Surface Studio: Microsoft meldet Markennamen für Surface All-in-One an

Surface Dial könnte Fernbedienung für Surface Studio All-in-One sein

Surface Dial könnte eine Fernbedienung für Surface Studio All-in-One werden

T-Mobile Dokumente verraten Details zum Alcatel Idol 4S mit Windows 10

Durchgesickerte T-Mobile USA Dokumente zeigen das Alcatel Idol 4S mit Windows 10 Mobile

Arbeitet Microsoft an einem Cortana „Home Hub“ im Stile von Amazons Echo?

Durchgesickerte T-Mobile USA Dokumente zeigen das Alcatel Idol 4S mit Windows 10 Mobile

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25 Oct 10:57

Nada: Adidas stoppt Sponsoring von Anti-Doping-Agentur

by ZEIT ONLINE: Sport -
Der deutsche Anti-Doping-Kampf verliert einen seiner wichtigsten finanziellen Unterstützer. Bislang gab der Sportartikelhersteller der Agentur Nada 300.000 Euro jährlich.
25 Oct 10:57

Soziales Netzwerk: Paypal-Zahlungen bei Facebook und im Messenger möglich

Mit Paypal kann nun Geld innerhalb des sozialen Netzwerks Facebook und im Messenger versandt werden. Doch der Dienst ist bisher nicht in Deutschland verfügbar. (Paypal, Instant Messenger)
25 Oct 10:56

Wer ist Janik Osthöver?

Da kommen Fragen auf.

Wer ist der/die/das ängstliche Klima2020.de?

Wer hat soviel Geld, um zigtausende von Euro für eine Anzeige zu spendieren, die nur das Selbstverständlichste von der Welt ausspricht:

Der Klimawandel wartet nicht!

Ja, fragt man sich da: Warum sollte er? Das hat er noch nie gemacht, Das Klima wandelt sich solange eine Atmosphäre auf diesem Planeten existiert. Also seit über 3 Milliarden Jahren. Warum glaubt Klima2020.de, dass es jetzt damit aufhört? Hat das denn niemand den Klima2020.de Leuten gesagt? Welche Schulen hat der oder haben die Auftraggeber besucht? Lernte man dort vielleicht nur wie man seinen Namen tanzt, aber nicht mehr die Grundlagen von Geographie und Physik?

Warum lässt man sie/ihn einfach ins Kostenloch fallen, indem sie eine sehr teure Anzeige schalten, dazu noch eine Website basteln, die nur das Selbstverständliche verkündet?

Wer ist Klima2020.de?

Schaut man ins Impressum, dann steht dort nur der Name

Janik Osthöver

Liebigstraße 9
47877 Willich
info(at)klima2020.de

Im Internet findet man einen Fotografen dieses Namens. Ist er der Anzeigenauftraggeber? Wer weiß es? 

Warum, wenn er das ist,  tut der das?

Woher hat er soviel Geld? Hat er einen Großsponsor? Und wenn ja welchen? Wer verbirgt sich hinter diesem Janik Osthöver? Und, weiß der überhaupt davon?

Fragen über Fragen. Auch die Anzeigenredaktion der FAZ wusste nichts Näheres. 

Vielleicht können unsere Leser zur Aufklärung beitragen.

Mit Dank an Leser Dr. Christ für diesen Hinweis.

25 Oct 10:56

Microsoft-Chef: Geschäft mit Handys "verpasst"

Microsoft-Chef gesteht Misserfolg von Smartphone-Sparte indirekt ein Satya Nadella gesteht Fehler bei Microsofts Handeln im Smartphone-Bereich ein und erklärt die künftige Strategie des IT-Konzerns.
25 Oct 10:56

DDoS auf Dyn: Pornhub zeigt, wie's besser geht

by Golem.de

Der riesige DDoS-Angriff auf eine zentrale Netzinfrastruktur von Freitag zeigt, dass mancher Pornostream-Anbieter technisch besser aufgestellt ist als große Teile der IT-Branche. Durch Vorsorge hatte Pornhub keinerlei Probleme beim DDoS-Angriff.

Dass das Internet of Things (IoT) derart kaputt ist, dass es eine echte Gefahr darstellt, ist spätestens seit dem DDoS-Angriff auf die Webseite des IT-Security-Journalisten Brian Krebs bekannt. Auch bei dem massiven Ausfall von Diensten wie Twitter, Github, Reddit, Airbnb und anderen am vergangenen Freitag ist das mühelos zu einem Botnetz umfunktionierbare IoT schnell als Grundproblem ausgemacht worden. Übersehen wird dabei jedoch der Verrat der Grundidee des Aufbaus des Internets durch die Betroffenen: die Dezentralisierung.

Denn von Beginn an ist das Netz als dezentrale und damit potenziell ausfallsichere Infrastruktur konzipiert worden. Exzellent beschrieben wird diese Idee durch das Bonmot: „Hat das Internet ein Problem, routen wir einfach drumherum.“ Doch da sich viele Betreiber sehr häufig besuchter Webseiten ausschließlich auf DynDNS verlassen hatten, statt ihre Nameserver selbst aufzusetzen oder wenigstens redundant auszulegen, war der Dienstleister ein extrem einfaches und sehr gut gewähltes Ziel für einen derartigen Angriff. Das Porno-Streamingportal Pornhub.com zeigt, dass es auch anders geht.

Falsche Konfiguration von AWS verschlimmert Attacke

Welch zentrale Rolle die Dienste von Dyn im DNS eingenommen hatten, zeigt eine Visualisierung der BGP-Routingtabellen sowie deren Änderung als Reaktion auf den DDoS-Angriff. In der mit Hilfe eines Werkzeugs des Ripe NCC dargestellten Topologie ist Dyn ein zentraler Routingknoten. Besonders fatal war der Ausfall wohl auch, weil ein besonders wichtiges Rechenzentrum der Amazon Web Services (AWS) für die US-Ostküste zu Beginn des Angriffs nur die Dienste von Dyn nutzte und nicht einmal den Amazon-eigenen DNS-Dienst.

Da das Cloud-Angebot der AWS aber wiederum von vielen Seitenbetreibern zum Hosten und für die Verwaltung ihrer Infrastruktur genutzt wird, führte dies zu zusätzlichen Problemen. Dieser Fakt verdeutlicht wohl auch, warum sich die Ausfälle insbesondere an der dicht besiedelten US-Ostküste stark häuften.

Pornhub macht's besser

Dass sich die großen, vermeintlich innovativen IT-Unternehmen so abhängig von einem einzigen Dienstleister gemacht haben, wird beim Blick auf die im öffentlichen Diskurs wenig beachtete Porno-Industrie noch unverständlicher. Denn die riesigen Portale wie etwa Pornhub haben sich bereits vor dem Angriff auf mehrere DNS-Dienstleister verlassen und blieben so von der DDoS-Attacke vergleichsweise verschont.

Für die von dem DDoS betroffenen Webseiten ist dieser Umstand eine extreme Blamage. Die Porno-Streaminganbieter beweisen dagegen erneut, dass sie technisch teilweise besser aufgestellt sind als große Teile der IT-Industrie. Immerhin haben einige Betreiber das Problem erkannt und nutzen jetzt mehrere DNS-Dienste. Um auf den nächsten Angriff vorbereitet zu sein, sollten sie vielleicht mal schauen, was die Porno-Industrie so macht. Dazu gehören zum Beispiel Bug-Bounty-Programme.

25 Oct 10:55

Anti-Terror-Einsatz: Bundesweite Razzien gegen Terrorverdächtige

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Verdacht auf Terrorfinanzierung für den IS: Die Polizei hat Wohnungen in mehreren Bundesländern durchsucht. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Tschetschene.
25 Oct 10:55

Kostenlose Umgehung möglich: Süddeutsche Zeitung sperrt Adblock-Nutzer aus

Ein weiterer großer Zeitungsverlag führt eine Adblocker-Sperre ein. Allerdings lässt Sueddeutsche.de den Lesern eine Möglichkeit, trotz Werbeblocker die Artikel kostenlos zu lesen. (AdBlocker, Opera)
25 Oct 10:55

You can now interact with notifications in Outlook Mail for Windows 10 (Fast Ring)

by Rich Edmonds

Microsoft has rolled out an update for Mail and Calendar apps on Windows 10, for those on the Fast Ring. It's worth noting that should you not be part of the Windows Insider program, this latest batch of releases will not be available to you. That said, you can still learn what's new and what will be coming to your Windows 10-powered PC and mobile device soon.

25 Oct 10:54

Neuer Kernstrom-Tarif am deutschen Strommarkt – Bonus für Nuklearia-Mitglieder

by Rainer Klute

Reine Atomstrom-Angebote sind in Deutschland selten. Nachdem die Maxenergy GmbH ihren »Maxatomstrom« nicht mehr aktiv vermarktet, bietet nun Enermy, eine Tochter der Schweizer Gaiem GD AG, einen solchen Tarif an. Mit ungewöhnlichen Produkten betrat das noch junge Unternehmen den deutschen Strommarkt: windkraftfreie Elektrizität für Vogelfreunde, »Frauenpower« von Kraftwerksunternehmen mit weiblichen Chefs – und Strom aus Kernkraftwerken, genauer: aus den Schweizer Kernkraftwerken Gösgen und Leibstadt.

Stromkunden, die etwas gegen CO2- und Schadstoffemissionen aus Kohlekraftwerken tun möchten, dürften dieses Angebot begrüßen. Im Bundesdurchschnitt sei die Energie um 150 Euro günstiger als der Grundversorger, und die Stiftung Warentest bescheinige dem Angebot faire Vertragsbedingungen, so das Unternehmen.

Mitglieder des Nuklearia e. V. erhalten beim Wechsel zu Enermy Kernstrom einen Bonus von 40 Euro gutgeschrieben. Wer noch kein Nuklearia-Mitglied ist, kann es werden: Hier gibt es dazu nähere Informationen.

Es wäre zweifellos eine gute Sache, wenn sich Verbraucher zum Umdenken und zum Umstieg auf umweltfreundliche Kernenergie animieren ließen. Vielleicht kommen sogar noch weitere Versorger auf den Gedanken, Kernkrafttarife anzubieten.

Kernstromangebote in Deutschland:

Der Beitrag Neuer Kernstrom-Tarif am deutschen Strommarkt – Bonus für Nuklearia-Mitglieder erschien zuerst auf Nuklearia.

25 Oct 07:58

Smartwatch sales are tanking

25 Oct 07:53

Tatsachsenbehauptung

by Moritz Tschermak

Schon wieder diese Sachsen. Die lassen aber auch keine Gelegenheit aus, wenn es darum geht, als jenes Bundesland zu gelten, das am weitesten nach rechts ragt — also nicht nur geografisch. Oder wie Bild.de heute in zwei Sätzen zusammenfasst:

Schon wieder Sachsen! Schon wieder ein fremdenfeindlicher Angriff in Dresden.

Das ist der Einstieg zu diesem Artikel:

Am vergangenen Freitag ist ein 27-Jähriger Marokkaner in einer S-Bahn kurz vor der Einfahrt in den Dresdner Hauptbahnhof von mehreren Personen zusammengeschlagen worden. Der Mann musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, couragierte Zeugen konnten noch schlimmere Verletzungen verhindern. Viel mehr ist nicht bekannt. Die zuständige Bundespolizei bittet in einem Aufruf um Hinweise zu den Tätern; selbst die Zeugen, die eingegriffen haben, sind noch unbekannt.

Das Tatgeschehen ist bisher also alles andere als geklärt. In der Pressemitteilung der Bundespolizei steht auch kein Wort zu einem möglichen Motiv der Täter, schlicht weil noch nichts dazu bekannt ist. Auch bei anderen Medien kein Wort von einem fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat. Nur Bild.de hat die Information, dass es sich um „einen fremdenfeindlichen Angriff“ handelt. Natürlich kann es sein, dass Fremdenhass hinter diesem grässlichen Angriff auf den Marokkaner steckt. Doch klar ist bisher nichts. Und wildes Rumgerate und plumpes Sachsen-Bashing hilft kein bisschen.

Im letzten Absatz des Bild.de-Artikels, der gleich am Anfang deutlich sagt, über was für eine Tat man da berichtet, steht übrigens:

Über den Hintergrund der Tat liegen bislang keine Erkenntnisse vor. „Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte ein Polizeisprecher.

Mit Dank an Sebastian M. für den Hinweis!

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25 Oct 07:52

Can you hurt yourself eating chilli peppers?

25 Oct 07:52

Show HN: A Simple Highway Simulator

25 Oct 07:44

New Tech Could Let Devices Function for Years Without a Battery

25 Oct 07:44

Unlocking the secrets of bacterial biofilms – to use against them

25 Oct 07:43

JsonLogic – Build complex rules, serialize them as JSON

25 Oct 07:43

Microsoft Cognitive Services

25 Oct 07:43

Twitter: Noch diese Woche drohen Entlassungen, 300 Mitarbeiter müssen gehen

by Teresa Hammerl

Twitter könnte noch vor dem Bekanntmachen der Q3-Ergebnisse am Donnerstag acht Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Bis zu 300 Angestellte wären davon betroffen.

Kosten einsparen: Im letzten Jahr mussten 336 Mitarbeiter gehen

Die erste Tat als Jack Dorsey im letzten Jahr neuer CEO von Twitter wurde war, dass er sich von 336 Mitarbeitern des Unternehmens trennte. Laut einem Bericht von Bloomberg, könnte es jetzt wieder soweit sein. Twitter muss nach fallenden Verkaufszahlen Geld einsparen. Noch vor der Telefonkonferenz mit Investoren und Analysten am Donnerstag oder rund um diesen Termin könnte es jetzt zu den Entlassungen kommen, verrieten Insider Bloomberg. Auch in diesem Jahr sollen es wieder acht Prozent aller Mitarbeiter sein, die betroffen sind.

Am Montag verschob Twitter auch die Veröffentlichung seiner Zahlen zum dritten Quartal um einige Stunden, diese werden jetzt vor dem Öffnen der Börse bekanntgegeben. Wer Fragen für die Telefonkonferenz hat, kann diese mit einem Tweet an @TwitterIR mit dem Hashtag #TWTR stellen.

Suche nach Twitter-Käufer blieb bisher ohne Erfolg

Twitter sucht seit einiger Zeit nach einem Käufer, blieb aber bisher ohne Erfolg. Nachdem Disney und Apple kein Angebot machen wollten, zog sich schließlich auch der größte Interessent, Salesforce, zurück.

Im letzten Oktober erfuhren Mitarbeiter von ihrer Entlassung, indem sie bemerkten, dass sie von der Firmen-E-Mail-Adresse oder anderen Accounts, wie Github, entfernt wurden. Bleibt abzuwarten, ob dies in diesem Jahr anders ablaufen wird.

In diesem Kontext auch interessant: Internet-Trolle sind ein Grund dafür, dass Salesforce Twitter nicht kaufen wollte

25 Oct 07:42

BMW M140i: Tacho-Video zum M Performance-1er mit 340 PS

by Benny

Wir haben unsere Zeit mit dem BMW M140i nicht nur für einen ausführlichen Fahrbericht genutzt, sondern natürlich auch ein Tacho-Video zum aktuell stärksten Kompaktklasse-Hatchback aus München erstellt. Der Nachfolger des M135i geht dabei mit 340 PS zur Sache und zeigt gemeinsam mit seiner Achtgang-Automatik, welche Performance heute in dieser Klasse möglich ist. Auch der Fortschritt zum BMW M135i von 2012 wird im direkten Vergleich deutlich, weshalb wir unser Tacho-Video von der damaligen Vorstellung hier ebenfalls eingebunden haben.

Die größte Stärke des BMW M140i 2016 ist jedoch nicht die an der Beschleunigung zu erkennende Kraft des B58-Motors, sondern sein erheblich verbessertes Ansprechverhalten bei spontanen Gaspedal-Befehlen. Dank indirekter Ladeluftkühlung kann der Ladedruck deutlich schneller aufgebaut werden, was sich an einer spürbar schnelleren Reaktion des Motors erkennen lässt und so insbesondere im Alltag für noch mehr Sportlichkeit sorgt.

BMW-M140i-2016-Tacho-Video

Zwar bringt die indirekte Ladeluftkühlung bei einem naturgemäß mit Vollgas gefahrenen Tacho-Video keine Vorteile, aber von der verbesserten Charakteristik profitiert der BMW M140i auch hier: Weil die Spitzenleistung von 340 PS im oberen Drehzahlbereich relativ konstant anliegt (siehe Drehmoment-Diagramm in Foto-Galerie unten), steht auch nach einem Gangwechsel fast die volle Leistung zur Verfügung und sorgt für maximalen Vortrieb.

Aller Beschleunigung zum Trotz ist klar, dass die Längsdynamik nur einen Baustein des faszinierenden Gesamtpakets BMW M140i  darstellt. Der einzige Hecktriebler seiner Klasse hat neben seinem aufgeladenen Reihensechszylinder auch eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zu bieten und schafft es dank adaptivem Fahrwerk außerdem, auch weiterhin uneingeschränkt alltagstauglich zu sein. Dass er dabei nicht ganz an die extreme Dynamik eines M2 heranreicht, versteht sich spätestens beim Blick auf die Preisliste von selbst.

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(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)

Zum Vergleich – So beschleunigt der BMW M135i von 2012:

25 Oct 07:39

Digitalisierung: Mit Social Intranet zu langfristigen Geschäftserfolgen?

by Lutz Hirsch

Etliche Startups haben sich in den letzten Jahren in Deutschland etabliert. Wie helfen die neuen Instrumente der firmeninternen Vernetzung bei Zusammenarbeit und Kommunikation?

Die Startup- und Kreativ-Branchen sind Paradebeispiele für die Digitalisierung in Deutschland. Nicht nur, dass ihre Geschäftsmodelle meist von Haus aus digital sind. Das Gleiche gilt auch für die Arbeitsweise in jungen Unternehmen und Kreativagenturen. Wo große Unternehmen aus traditionellen Branchen bei digitaler, standort- und geräteübergreifender Echtzeitkommunikation oft noch hinterherhinken, gehört dies für Kreative und Mitarbeiter in Startups zum Alltag. Geht es um schnelle, einfache Projektsteuerung oder Dokumentenablage, so wissen sich viele Entscheider in der Startup- und Kreativbranche mit Tools aus der Cloud zu helfen. Doch wie steht es um die interne Vernetzung in jungen Unternehmen?

Die Antwort ist so einfach wie eindeutig: Es gibt noch eine Menge zu tun. Je rasanter ein Unternehmen wächst, desto wichtiger wird es den internen Informations- und Wissenstransfer gezielt zu fördern und zu orchestrieren. Warum das so ist? Viele Startups und Agenturen zeichnen sich durch ein schnelles Wachstum aus. Um der Konkurrenz aber immer einen Schritt voraus zu sein, braucht es digitale Instrumente für Kommunikation und Zusammenarbeit. Sie helfen dabei, produktiver und effizienter zu arbeiten und Innovationen voranzutreiben. Ein Social Intranet beinhaltet genau diese Tools und kann Unternehmen bei den folgenden Aufgaben unterstützen:

Mitarbeiterintegration und interne Vernetzung

Wer schnell wächst, braucht schnell neue, qualifizierte Mitarbeiter. Sie zu finden und langfristig ans Unternehmen zu binden ist die eigentliche Kunst. Kickertische, Bürohunde, flexible Arbeitszeiten und Feel-Good-Manager helfen dabei. Ab einer bestimmten Größe – zum Beispiel bei mehr als 100 Mitarbeitern – schafft ein Social Intranet durch Mitarbeiterprofile Übersicht und fördert Kommunikation und Zusammenarbeit. Auch für die Zusammenstellung von Projektteams sind Mitarbeiterprofile relevant. Dadurch, dass sie darüber informieren, welcher Mitarbeiter für was zuständig ist und welche Fähigkeiten und Kompetenzen er besitzt, bilden sie eine Art „Kompetenzdatenbank“.

Nachvollziehbarere Kommunikationswege

Während der eine Mitarbeiter Slack nutzt, chattet der andere über Skype und der nächste schreibt über Whatsapp. Es droht die Entstehung einer Schatten-IT - der Albtraum eines jeden IT-Administrators. Ein Social Intranet schafft Abhilfe. Es ermöglicht zum einen eine Top-Down-Kommunikation, die auch bei flachen Hierarchien teils nötig ist, um offizielle Mitteilungen zu verbreiten. Zum anderen macht es auch eine Bottom-Up- und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnittene Kommunikation möglich. Mit Facebook vergleichbare Newsfeeds, Slack-ähnliche Business-Chats, mobile Apps für Nachrichten von unterwegs und Video Calls sind längst Teil moderner Social Intranet Software.

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(Grafik: Hirschtec)

Nachhaltige Wissensbereitstellung und Wachstumstreiber

Je größer ein Unternehmen wird, desto wichtiger ist sie: die nachhaltige Wissensbereitstellung als Teildisziplin der Kommunikation. Dazu gehört zum Beispiel ein Unternehmens-Wiki als Social-Intranet-Bestandteil. Es bündelt Expertenwissen und erleichtert Mitarbeitern, speziell neuen, die Einarbeitung in Themen und Projekte. Das Social Intranet ist damit für jeden Mitarbeiter die zentrale Plattform für den schnellen und unkomplizierten Zugriff auf relevante Informationen und Dateien. Und mehr noch: Indem es hilft, die Einarbeitungszeiten neuer Mitarbeiter drastisch zu reduzieren, arbeiten diese auch schneller wertschöpfend. Zudem können sie selbst andere, neue Mitarbeiter in kürzester Zeit an Bord bringen. Damit ist das Social Intranet auch ein Wachstumstreiber.

Festlegung klarer Strukturen und Prozesse

In der Gründungsphase und den Anfangsjahren eines Startups oder einer Agentur ist bzw. fühlt sich oft jeder für alles zuständig. Ab einer gewissen Größe funktioniert das nicht mehr. Entscheider müssen Aufgaben delegieren, Mitarbeiter Verantwortung übernehmen. Das Social Intranet hilft dabei, Verantwortungsbereiche festzulegen, eine klare Aufgabenstruktur zu definieren und komplexe Arbeitsprozesse abzubilden.

Zudem sind Social Intranets heute nicht länger ein hoher Kostenfaktor. Ganz im Gegenteil: Sie sind erschwinglich. Die Einführung moderner Plattformen wie Bitrix24, coyo, Just Social, Intrexx Share oder Xelos ist keineswegs mit den enormen Kosten traditioneller Intranets zu vergleichen. Außerdem passen sich diese innovativen Social Intranets genau an die Bedürfnisse von Unternehmen der Startup- und Kreativbranche in einer digitalisierten Welt an.

Was auf jeden Fall fest steht: Zwar mögen Kickertische und Hängematten zunächst einen etwas anderen Eindruck vermitteln. Aber ab einer bestimmten Unternehmensgröße werden auch Startups und Agenturen zu „ganz normalen“ Wirtschaftsbetrieben. Ein richtig eingeführtes Social Intranet kann dabei helfen, die notwendigen Strukturen für ein kontinuierliches Unternehmenswachstum und langfristigen Geschäftserfolg zu schaffen.

25 Oct 07:39

Soziale Netzneuheit: Ist Mastodon der Twitter-Killer?

by Dieter Petereit

Ein neues Open-Source-Projekt namens Mastodon tritt an, die Dominanz der Walled Gardens der sozialen Netzwerke zu brechen. Anders als seine Vorgänger bemüht es sich um Kompatibilität.

Mastodon, Diaspora, StatusNet: Eine Historie des Scheiterns

Dezentralisierte soziale Netzwerke - das klingt doch gut, oder? Es gab auch schon ein paar dieser Ansätze. Am Ende sind sie alle gescheitert, zumindest soweit es den Massenmarkt angeht. Kann Mastodon diesem Schicksal entgehen?

Mastodon.social: Landing Page. (Screenshot: t3n)
Mastodon.social: Landing Page. (Screenshot: t3n)

Der Name des Projekts lässt wenig Raum für Hoffnung. Wie Wikipedia erläutert, ist die Gattung Mastodon, ein Verwandter des Mammuts, seit mindestens 10.500 Jahren ausgestorben und war auch nur in Nordamerika so lange aktiv. In anderen Regionen der Welt war das Mastodon zu diesem Zeitpunkt schon lange vergessen. Grund für die Ausrottung soll zum einen das Jagdverhalten des Menschen und zum anderen eine radikale Veränderung der Fauna gewesen sein, die die Nahrungssuche erschwerte. Dieses Bild vor Augen, fragt man sich doch ernsthaft, wie man auf die Idee kommen kann, den Konkurrenten für heutige soziale Netzwerke so zu benennen. Aber sei's drum, so heißt er halt.

Inhaltlich will Mastodon nicht etwa ein Konkurrent zu Google+ oder Facebook sein, sondern ähnelt eher Twitter. Da er sich als Teil der OStatus-Community begreift, kann man Mastodon zutreffend als Microblogging-Service bezeichnen. OStatus ist ein offenes Protokoll, über das dezentral laufende Plattformen miteinander kommunizieren können. Du könntest also einen OStatus-Server für dich selbst oder eine Gruppe von Leuten betreiben und darüber auch Personen folgen, die Konten auf anderen Servern haben.

Das ist nicht neu, sondern im Grunde von der Zeit bereits überholt. Vor 2010 entstand das OpenMicroBlogging-Protokoll, das heute OStatus heißt. Die erste Implementierung war die Plattform laconi.ca, die dann Status.Net hieß und heute als GNU Social nach wie vor eine Randerscheinung ist. Wenn ich mich recht erinnere, konnte man damals sogar Twitter-Clients mit der API von laconi.ca verbinden, und so in beiden Welten gleichzeitig unterwegs sein. Dieser traumhafte Zustand hielt allerdings nicht lange an. 2009 schrieb ich diesen Beitrag zum Thema „OpenMicroBlogging”.

Mastodon in Aktion. (Screenshot: Github)
Mastodon in Aktion. (Screenshot: Github)

Unzweifelhaft ist die Idee immer noch gut. Wir haben gesehen, wie Twitter in den letzten Jahren das Ökosystem, ohne das es nicht hätte wachsen können, attackiert und weitgehend vernichtet hat. Die jüngsten Entwicklungen rund um den Verkauf des Netzwerks erhöhen auch nicht gerade das Vertrauen in den Service. Theoretisch wäre es möglich, dass Twitter von heute auf morgen den Schalter auf „Off” stellt und ein wichtiges Kommunikationsinstrument von jetzt auf gleich ausfält. Ebenso ist es möglich, dass Einflüsse Dritter auf das Netzwerk zu (noch heftigeren) Gefährdungen des Datenschutzes, der Meinungsfreiheit und mehr führen könnten. Generell wird man wohl Einigkeit dahingehend erzielen, dass es nie gut ist, wenn sich ein Kommunikationsmittel wie Twitter in der Hand eines einzelnen Unternehmens befindet.

25 Oct 07:39

Surface Pro 4 & Surface Book sind nun als „2015 Version“ bei Amazon gelistet

by Albert Jelica

Microsoft Surface Pro 4 Pen

Die Gerüchte rund um das morgen stattfindende Oktober-Event lassen nicht ab und einen weiteren konkreten Hinweis darauf, was Microsoft morgen präsentieren könnte, liefert der Onlinehändler Amazon.

Die US-Handelsplattform hatte zuletzt noch die aktuellen Surface-Geräte, also Surface Pro 4 und Surface Book, als „alte Version“ gelistet, woraufhin zahlreiche Nutzer davon ausgegangen waren, dass damit die Software gemeint war. Wir schlossen uns dieser Meinung nicht an, schließlich mach es keinen Unterschied, ob nun neuere oder ältere Software auf den Geräten installiert ist, solange sie alle dieselben Updates bekommen.

Den Hinweis hat Amazon nun noch konkreter gemacht und bezeichnet die Geräte nun als „2015 Version“, da sie im Vorjahr vorgestellt worden waren. Außerdem bietet Amazon sehr ordentliche Rabatte an und so gibt es das Surface Pro 4 mit Intel Core i5-Prozssor, 128 GB SSD und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher schon ab 710 US-Dollar, während das Surface Book bei 1.219 US-Dollar beginnt. Dies deutet darauf hin, dass Microsoft am morgigen Mittwoch das Surface Pro 4 und Surface Book upgraden wird, wodurch die Kennzeichnung der älteren Versionen für viele Nutzer notwendig sein wird.

Surface Pro 4 und Surface Book mit Kaby Lake-Prozessoren

Wer die Berichterstattung von WindowsArea.de bereits verfolgt hat, der dürfte wissen, welche Upgrades hinter dieser neueren 2016 Version stecken werden. Anstatt eine komplett neue Generation zu präsentieren, wie es bisher stets der Fall war, wird Microsoft die derzeitigen Geräte lediglich mit einem neueren Intel Kaby Lake-Prozessor ausrüsten. Weitere Änderungen bei der Hardware dürfte es wahrscheinlich nicht geben.

Während dies für Microsoft unüblich ist, kann man den Schritt der Redmonder durchaus verstehen. Die aktuellen Geräte laufen außerordentlich gut und mit einer neuen Generation würde man diesen den Wind aus den Segeln nehmen und hoffen müssen, dass auch die neueren Geräte, die Tester und Konsumenten begeistern können.

Showdowm im Herbst 2017?

Außerdem wird damit der Release-Zyklus der Surface-Geräte um ein weiteres ganzes Jahr verschoben und so muss Microsoft im Frühjahr kein Surface Pro 5 oder Surface Book 2 vorstellen, schließlich sind die bisherigen Modelle noch aktuell. Im Herbst des nächsten Jahres könnte es dann richtig spannend werden, denn frühestens da wird auch mit Smartphone-Hardware aus den Reihen der Surface-Familie gerechnet.


via mspu

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