Arndt Dibi
Shared posts
Gefühlserkennung: Die Vermessung der Gefühle
Psychologie: Wie der Schmerz uns zu den Menschen macht, die wir sind
Freelancer: "Ich lege jeden Monat 1.000 Euro zur Seite"
Mahnwesen selbst betreiben: So schonst du die Kundenbeziehung und sparst Kosten ein
Wieso Unternehmen ein Mahnwesen betreiben sollten, wie dieses am effizientesten betrieben wird – und welche Grundlagen für die spätere Beauftragung eines Inkassounternehmens gelten.
Kein Unternehmen läuft gerne seinem Geld hinterher, nach einer Studie von Ibi Research aus dem Jahr 2014 geht der Unwillen sogar so weit, dass fast ein Drittel der Teilnehmer der Studie weder ein richtiges Mahnwesen, noch Inkassodienstleistungen in Anspruch nehmen. Dieselbe Studie schätzt dabei die auftretenden Zahlungsstörungen im E-Commerce auf rund eine Milliarde Euro.
Eine Studie des Wirtschaftsprüfungs-Unternehmen Deloitte aus dem Jahr 2012 führt an, dass Inkassounternehmen innerhalb von neun Monaten 45 Prozent der übergebenen Forderungen aus (Online-)Handelsunternehmen eingetrieben haben. Rund 55 Prozent sind also nach neun Monaten noch immer nicht bezahlt. In der gleichen Studie zitiert Deloitte eine Erhebung des Inkassounternehmens EOS und nennt als Gründe für die ausbleibenden Zahlungen Folgendes: „60 Prozent geben Überschuldung, 53 Prozent Liquiditätsengpässe und 43 Prozent der säumigen Kunden Vergesslichkeit an.“ (Hier waren mehrere Antworten möglich.)
Im Prinzip lassen sich Kunden, die Zahlungsstörungen verursachen, in drei Kategorien einteilen: Verursacher von vorübergehenden Zahlungsstörungen, die entweder nur kurzfristig nicht zahlen können, oder es schlicht vergessen haben. Dauerhaftere Zahlungsstörungen verteilen sich auf Zahlungsunfähige und Zahlungsunwillige. Erstere sind Kandidaten für das eigene Mahnwesen und die Kategorien zwei und drei werden früher oder später in einem Inkassoverfahren oder gleich in einem gerichtlichen Mahnverfahren landen.
Wieso ein Mahnwesen nötig ist
Auch ein seriöses Inkassounternehmen kann trotz aller Professionalität zur Belastung für die Kundenbeziehung werden, wenn die Abgabe der Forderung vom Unternehmen an das Inkassounternehmen zu früh erfolgt. Die Abgabe kann als wertendes Zeichen aufgenommen werden und einen Kunden zum Abbruch der Geschäftsbeziehung bringen. Die Kosten, die als Verzugsschaden für die Inanspruchnahme eines Inkassounternehmens anfallen, belasten eine Kundenbeziehung ebenfalls schwer.
Die Deloitte-Studie zeigt, dass ein großer Teil der säumigen Kunden nicht zahlungsunwillig oder unfähig ist. Diese Kunden zu erreichen, bevor die Forderung an ein Inkassounternehmen abgegeben wird, ist die Aufgabe des unternehmensinternen Mahnwesens.
Ist ein eigenes Mahnwesen aus Kostengründen nicht zu realisieren, sollten sich Unternehmen fragen, ob risikobehaftete Zahlungsarten, die ein solches Mahnwesen notwendig machen, überhaupt angeboten werden sollten. Gegebenenfalls ist ein Factoring, bei dem ein Dienstleister die Abwicklung und das Risiko des Rechnungskaufs gegen Gebühr übernimmt, eine kostengünstigere Lösung.
Mahnwesen für kleine bis mittlere Onlinehändler
Wie kann ein eigenes und kosteneffizientes Mahnwesen bei einem kleinen bis mittleren Onlinehändler aussehen?
1. Schritt: Risikomanagement
Zahlungsarten, die anfällig sind für Zahlungsstörungen, wie „Kauf auf Rechnung“ oder die Lastschrift, sollten Kunden nicht ungeprüft zugänglich gemacht werden. Für Neukunden können alle Payment-Service-Provider Bonitätsprüfungen durchführen, Bestandskunden können nach internen Kriterien bewertet werden, um risikoreichere Zahlungsmethoden nur verlässlicheren Kunden zugänglich zu machen.
2. Schritt: Hochgradige Automatisierung
Damit ein Mahnwesen im Onlinehandel nicht zur Kostenfalle wird, müssen Händler auf Software-Lösungen setzen, die eine hochgradige Automatisierung ermöglichen. Konkret sollte nach einem Fälligkeitsdatum entweder über eine SaaS-Lösung oder eine kaufmännische Lösung vollautomatisch eine Mahnung versandt werden. Für viele Onlineshopsysteme existieren auch Plugins, die automatisiert Mahnungen per Mail oder auch per Brief versenden können.
Tatsächlich lässt sich so ein vollautomatisches Mahnwesen errichten, das nahezu ohne Zutun des Händlers arbeitet. Die einzige Hürde ist die Kontrolle der Zahlungseingänge, die aber auch stark automatisiert werden kann – so dass nur noch das manuelle Nachbuchen von Zahlungen bleibt, die bei einer automatisierten Girokonten-Abfrage nicht zugeordnet werden konnten.
3. Schritt: Hürden senken und modern denken
Im Onlinehandel besitzen Kunden naturgemäß eine höhere Onlineaffinität, aktuell werden deshalb im üblichen Mahnwesen Potentiale verschenkt, weil weder eine Onlinebezahlung von offenen Forderungen möglich ist, noch existiert ein Self-Service-Bereich im Kundenkonto des Onlineshops, der es dem Kunden erlaubt, einfache Probleme selbst zu lösen.
Ein Beispiel: Der Provider 1&1 ermöglicht seinen Kunden eine geplatzte Lastschrift mit einem einfachen Mausklick noch einmal auszulösen. Eine solche Lösung spart beträchtliche Kosten – für Kundenservice und Mahnwesen.
Ein weiterer Ansatzpunkt zeigt sich bei Easycredit: Der Verbraucherkredit bietet Kunden einen Self-Service, der es ermöglicht, selbstständig Raten zu verschieben, auszusetzen oder zu verringern. Eine Maßnahme, die laut Easycredit viel Aufwand einspart und bei Kunden gut ankommt.
Mahnwesen für kleinere bis mittlere Unternehmen ohne Fokus auf Onlinehandel
Auch unabhängig vom Onlinehandel liegen die Gründe für ein effizientes Mahnwesen auf der Hand.
1. Schritt: Mahnwesen als eigenständigen Prozess etablieren
Zunehmend laufen in Unternehmen organisatorische Prozesse digital ab – warum also nicht auch das Mahnwesen? So lässt sich dieser zeitaufwendige und lästige Bereich der Buchhaltung betriebsintern abgeben an einen zuverlässigen und fehlerresistenten Automatismus.
2. Schritt: Hochgradige Automatisierung
Automatisierung bedeutet Effizienzsteigerung und somit Kosteneinsparung. Mahnungen gehen in regelmäßigen, eskalierenden Abständen raus und nehmen dem zahlungspflichtigen Kunden so die Gleichgültigkeit mit seinen zu begleichenden Rechnungen . Software, wie zum Beispiel Bilendo, hilft, den Mahnprozess effizient und kostengünstig zu automatisieren. Schnell und unkompliziert lässt sich dieser Service als Ergänzung zur bereits bestehenden Standardsoftware zur Rechnungsstellung integrieren.
Mit dem Rechner der Mahnwesen-Software Bilendo, kannst du deinen konkreten Kosten- und Zeitvorteil berechnen.
3. Schritt: Kundenbeziehung schützen, modern kommunizieren
Die Kundenbeziehung bleibt im Blick, denn zum einen erfährt der Kunde durch das konsequente Mahnen die Zuverlässigkeit und das Selbstbewusstsein seines Geschäftspartners. Zum anderen bleibt man „unter sich“, es tritt – anders als beim Outsourcing oder beim Einsatz eines Inkassounternehmens – kein Dritter hinzu. Und des Weiteren bedeutet Automatisierung nicht gleich Unpersönlichkeit, denn Mahnläufe können jederzeit individualisiert und dem Kundenverhältnis angepasst werden.
Rechtslage: Welche Gebühren dürfen berechnet werden
Beim Thema Gebühren und Kosten herrscht oft Verwirrung: Was darf ein Unternehmen für Mahnungen berechnen, was darf ein Inkassobüro berechnen? Sind Inkassokosten überhaupt erstattungsfähig?
Was Unternehmen berechnen dürfen
Das Unternehmen darf die tatsächlich angefallenen Kosten für eine Mahnung berechnen. Pauschale Gebühren für eine Mahnung werden von der Rechtsprechung in der Regel bis maximal 2,50 Euro anerkannt, die erste Mahnung, insofern diese notwendig ist, um den Kunden in Verzug zu setzen, muss aber kostenlos erfolgen.
Im Rahmen des gerichtlichen Mahnverfahrens dürfen die tatsächlich angefallenen Kosten, explizit die Gerichtsgebühren, berechnet werden und ein Verzugszins in Höhe von fünf Prozent über dem Basiszinssatz.
Was passiert mit Inkassokosten?
Eine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs (1 BvR 1012/11) hat festgestellt, dass Inkassokosten von Unternehmen als Verzugsschaden geltend gemacht werden können. Was eines der Hauptargumente ist, dass für den Einsatz eines Inkassounternehmens angebracht wird. BGB Paragraf 260 in Verbindung mit 280 legt fest, dass Unternehmen einen Verzugsschaden geltend machen dürfen, interne Unternehmenskosten hingegen nicht. Gibt ein Unternehmer also die Forderung ab, kann er die Kosten dafür geltend machen und es fallen keine internen Kosten an.
Eine rechtlich geregelte Ausnahme: Erfolgsprovisionen für die Eintreibung von Forderungen müssen Unternehmen selbst zahlen, diese können nicht an Verbraucher weitergegeben werden.
Die Kosten des Inkassounternehmens dürfen nach regelmäßiger Rechtsprechung insgesamt die Gebühren eines Rechtsanwaltes nicht übersteigen, die dieser gemäß Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) im selben Fall berechnen würde.
Wird nach dem Inkassobüro noch ein Rechtsanwalt beauftragt, entfallen die Inkassokosten, diese sind dann nicht mehr erstattungsfähig, weshalb viele Inkassounternehmen die gerichtlichen Mahnbescheide für den Gläubiger mittlerweile selbst beantragen.
Ein Inkassobüro beauftragen
Möchten Betriebe das komplette Mahnwesen an ein Unternehmen abgeben, das sich auf Forderungsmanagement spezialisiert hat, empfiehlt es sich darauf zu achten, dass die Kundenbeziehung nicht beschädigt wird. Vergessliche Kunden müssen in der ersten Mahnstufe noch die Möglichkeit haben, ihre Außenstände noch ohne Inkassokosten zu begleichen.
Entscheiden Unternehmen sich für den Einsatz eines Inkassobüros, sollten sie mindestens überprüfen, ob dieses nach gesetzlichen Vorschriften registriert sowie Mitglied im Verband der Inkassounternehmen (BDIU) ist, und welche Gebühren das Inkassounternehmen tatsächlich an Endkunden berechnet. Sonst besteht die latente Gefahr, durch überhöhte Gebühren in die Berichterstattung der Wirtschaftspresse und der großen Publikumsmedien zu gelangen.
Ein sinnvolles Sowohl-als-auch
Ideal wäre der gesamte Prozessablauf des Mahnens geregelt, wenn sich zunächst eine entsprechende Softwarelösung um das Abmahnen in festgelegten Eskalationsstufen kümmert und erst danach die Übergabe an ein Inkassounternehmen erfolgt. So wird dem Kunden genug Zeit eingeräumt, das eigene Versäumnis nachzuholen und gleichzeitig ultimativ signalisiert, dass der Toleranzspielraum allmählich aufgebraucht ist. Wer dann noch nicht gezahlt hat, will und wird es auch nicht tun. Alles Weitere liegt danach in professionellen und sicherlich weniger kulanten Händen.
Die Mahnwesen-Software von Bilendo bietet eine solche Automatisierung des Mahnwesens, Verwaltung der offenen Posten, automatischen Kontenabgleich, Versand der Rechnung und die Übergabe an ein Inkasso-Unternehmen an. In einem Rechner auf der Bilendo-Website kann man seine individuelle Zeit und Kostenersparnis berechnen.
Jetzt Kosten- und Zeitersparnis berechen!
VUCA-Modell: Ein Lernprozess für Führungskräfte
Industrie, Dienstleistungs- und Finanzsektor: Überall breitet sich die Digitale Transformation aus. Das wirkt sich nicht nur auf die Unternehmen, sondern auch auf deren Führungsmodelle aus.
Im Zeitalter der Digitalisierung steht auch ein Paradigmenwechsel in der Führung bevor. Schon heute sind Führungskräfte mit der VUCA-Welt konfrontiert. Das Akronym VUCA setzt sich aus den Begriffen Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity zusammen. Die ursprünglich aus dem US-Militär-Jargon stammenden Begriffe sind zu einem festen Bestandteil der Managementliteratur geworden. Bislang war es dabei wichtig, die VUCA-Kräfte einzeln zu betrachten und differenziert zu analysieren. Für viele Unternehmen der Digital Economy wirken allerdings schon heute oftmals alle vier Kräfte gleichzeitig:
Volatility: Kunden von heute sind nicht mehr automatisch auch Kunden von morgen. Neue Wettbewerber aus vorgelagerten Wirtschaftsstufen oder anderen Industrien tauchen auf, mit denen niemand gerechnet hat. Daraus ergibt sich die Frage: Wer sind unsere Kunden und Wettbewerber von morgen? Ohne eine klare Antwort nimmt der Innovationsdruck in den Unternehmen massiv zu und wird auch noch weiter ansteigen.
Uncertainty: Viele Unternehmen erleben, wie Kunden und Wettbewerber nicht mehr eindeutig lokalisierbar sind. Entsprechend schwierig werden Planungen für die Zukunft und langfristige Strategien. Die Ungewissheit über Marktentwicklungen nimmt zu. Im Zuge des exponentiell ansteigenden Wissens „entwertet“ sich Wissen schneller. Lebenslanges Lernen wird zur Pflicht.
Complexity: Unternehmer müssen jederzeit in verschiedenste Richtungen denken und entsprechende Szenarien durchspielen. Die globalen Wirtschaftskreisläufe werden immer komplexer, verzahnter und dadurch anfälliger. Politische Rahmenbedingungen sind nicht mehr langfristige Orientierung, sondern oftmals häufigen Richtungswechseln unterworfen. Der Fachkräftemangel beschleunigt das Problem. Unternehmen suchen oft vergebens nach Generalisten, die ihre Komfortzone rasch verlassen und sich schnell in neue, unbekannte Sachverhalte einarbeiten können. In diesem Umfeld wird mentale Agilität zur zentralen Kompetenz.
Ambiguity: Häufig fehlen klare Ursache-Wirkungszusammenhänge, die Zahl der Parameter in der Gleichung nimmt zu. In der Folge verfehlen etablierte und erfolgreiche Geschäftsmodelle plötzlich ihre Wirkung. Unternehmen müssen zunehmend nach individuellen Lösungen suchen – ohne zu wissen, ob sie Erfolg haben.
UN Skandal : Zensur im Vorfeld der Klimakonferenz von Marrakesch
Die von ihren Nutzern finanzierte kanadische Internetplattform und Blogger „TheRebell“ hatte das United Nations Framework Convention on Climate Change – der offizielle Ausrichter aller, auch der kommenden Klimakonferenz COP 22 in Marrakesch (7—18 November 2016), ganz offiziell für 3 ihrer Journalisten um Akkreditierung ersucht.
Bild rechts: ; Screenshot von Nick Nuttall aus seinem Werbefilm "Rettet die Welt (siehe weiter unten)"
Insgesamt sind dort inzwischen rd. 3000 Journalisten aus aller Welt – incl. derer aus lupenreinen Demokraturen wie Iran, VR China oder Nordkorea- akkreditiert. Doch den Kollegen aus Kanada wurde die Akkreditierung glatt verweigert. Die wohl ungewollt ehrliche Begründung des zuständigen Kommunikationsbegründers Nick Nutall lautete:
Man befürchte, dass deren Berichterstattung „nicht hilfreich“ sei.
Diesen Leuten -so Nuttall weiter- möchte er nicht mehr Publicity geben. Er wünsche auch ....dass die Zuhörer (des Interviews Min 11:23) sich zweimal überlegten ob sie der Website TheRebel weiter aufrufen... Er will also, dass dieses missliebige Medium scheitert.
<iframe frameborder="0" height="315" width="560" src="https://www.youtube.com/embed/d42w3jxRIvw"></iframe>
Video (leider nur in Englisch) über die skandalösen Machenschaften des UNFCC Kommunikationsdirektors Nick Nuttall zur Verweigerung der Zulassung kritischer Journalisten. Es lohnt sich es bis zum Ende anzusehen und -hören. Nuttal lebt und arbeitet in Bonn bei der UNFCC Contact: (+49 228) 815 1253, NNuttall@unfccc.int
Diese ebenso entlarvende, wie ehrliche Begründung gab Nick Nuttall der Interviewerin Corall Off von CBC, dem offiziellen kanadischen Radiosender, der selbstverständlich seine Akkreditierung erhalten hatte.


Bild 1 bis 3: Screenshots aus dem Video oben, welche die nur "Fakten berichtenden, akkuraten und ehrlichen Journalistinnen" im Medienraum der Pariser COP 21 Konferenz zeigen, wie sie hüpfend, jubelnd und klatschend, das dann gefundene Ergebnis begrüßen.
Dass dies ist ein klarer Bruch des Artikel 19 der in der Charta der Vereinten Nationen festgelegten und unverhandelbaren Menschenrechten ist, in dem ausdrücklich das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung festgeschrieben ist, war dem Kommunikationsdirektor Nick Nuttall völlig egal.
Der Artikel 19 lautet:
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Nach einer längeren Begründung seitens Nuttall für die Verweigerung (Min 16:21 ff), in der er seinen Misstrauen so begründet, ...wer denn diese Website sei, wie sie finanziert würde, welche Zwecke sie verfolge, welche Standpunkte sie einnehme usw. konnte die Interviewerin Carol Off (Minute 16:45 ff) nur feststellen, dass er damit sage, das es wahr sein, dass er deren Standpunkte nicht möge. U.a. weil sie meinten „Climate Change is a croc“ (Meine Übersetzung: Klimawandel –nach UNFCC Richtlinien heißt das immer menschgemachter Klimawandel- ist Betrug).
<iframe frameborder="0" height="315" width="560" src="https://www.youtube.com/embed/X1ZEwjkCXvc"></iframe>
Video von Bernadette La Hengst (Berlin; welch schöner Name) & Nick Nuttall (UNFCCC Bonn, Kontaktdaten (+49 228) 815 1253, NNuttall@unfccc.int), wie man auf einfache Weise mit einem Lied die Weltretten könne. Offizieller Hinweis: SAVE THE WORLD ist ein Projekt des Theater Bonn in Kooperation mit dem Beethovenfest und gefördert durch die Bundeszentrale für Politische Bildung. www.theater-bonn.de/schauspiel...www. unfccc.int lahengst.com
Und auf deren Frage (Min. 24:04) ob die Leute erst beweisen müssten, dass sie „hilfreich“ seien, um als Journalisten zugelassen zu werden, antwortet Nuttall mit einer Gegenfrage: „ Was sie denn denke, was Journalisten tun sollten?“. Die entwaffnend, klare Antwort der Interviewerin war: „Berichten“.
Diese Aussage ergänzte Nutall dann mit „Berichten! Fakten, akkurat, ehrlich!“. Offensichtlich meinte er damit, dass die ,denen die Akkreditierung verweigert wurde, das nicht täten, wohl aber die bereits zugelassenen Journalisten u.a aus Russland, Nordkorea, Iran, usw.
Doch hilfreiche Journalisten sind ihm immer willkommen. Wie „faktenreich, akkurat und ehrlich!“ berichtet wird, erleben wir tagtäglich in unseren Medien. Die auch alle keine Probleme mit der Akkreditierung hatten oder haben.
Wie ehrlich die zugelassenen JournalistInnen sein können, zeigt ein Filmausschnitt aus dem Medienraum der Pariser Konferenz, als die Schlusseinigung verkündet wurde.
Viele Frauen tanzten, jubelten und umarmten sich, die männlichen Kollegen klatschten bewegt und im Stehen.
Dass Nutall diese Art Jubelpresse bevorzugt, ist nachvollziehbar, dass er ohne Zögern dafür die anderen aussiebt, indem er knallharte Zensur betreibt, ist illegal und muss ihn mindestens seinen Job kosten.
Wir bringen das Video von therebelmedia in voller Länge und im Original:
Leider hatten wir weder die Zeit noch die Kapazität für eine (korrekte) Untertitelung zu sorgen.
Wir bitten aber unsere Leser diese Enthüllung schändlicher Zensur seitens UN Offiziellen, wenn es um den „Klimawandel“ geht, zu verbreiten, und sich auch der Petition zur Untersützung von the Rebel (hier) anzuschließen und ggf. auch für deren Trip nach Marrakesch zu spenden.
Ergänzung: Das Video wurde gestern u.a. auch den öffentlichen Medien und verschiedenen Tageszeitungen zugeleitet, mit der Bitte diese Zensur öffentlich zu machen. Mein Erwartung, dass sie der Bitte nachkommen, ist jedoch nicht sehr groß
Klimaschutz und Freiheit passen nicht zusammen: Auf Wiedersehen VW, Daimler und BMW, ihr hattet eure Zeit. Ihr habt euch nie wirklich gewehrt und jetzt ist es zu spät
TICHYS EINBLICK, Peter Heller: [1] Ein Verbrenner oder gar kein eigenes Auto
Im Juli erhielt der deutsche Bundesrat von der EU-Kommission ein Papier, in dem die Grundzüge der künftigen europäischen Strategie für emissionsarme Mobilität skizziert werden. Im September formulierte die Länderkammer eine Stellungnahme, die mit neun Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen angenommen wurde. Im Oktober nahmen einige Medien diesen Beschluss zur Kenntnis und berichteten darüber unter der Schlagzeile, die Bundesländer hätten sich dafür ausgesprochen, ab 2030 die Neuzulassung von benzin- und dieselgetriebenen Automobilen zu verbieten.
Das stimmt so zwar nicht, aber richtig ist es dennoch. Widersprüche dieser Art ergeben sich zwangsläufig, wenn “Klimaschutz” und Wirklichkeit aufeinandertreffen. Also immer.
Die Vorlage der EU-Kommission geht von dem Ziel aus, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts um 60% gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren, mit einer klaren Tendenz Richtung null. Der Bundesrat merkt zunächst an, diese Vorgabe sei nicht ausreichend, um die Vorgaben des Weltklimavertrages zu erfüllen. Das ist korrekt, denn das Zwei-Grad-Ziel erfordert die vollständige Dekarbonisierung aller Volkswirtschaften weltweit in den kommenden zwanzig Jahren, auch der europäischen, auch der deutschen. Für 1,5 Grad verblieben nicht einmal mehr zehn Jahre.
Kraftstoffbetriebene Fahrzeuge werden nicht verboten, sie werden nur so teuer, dass sie niemand mehr kauft
Vorlage der EU-Kommission [1]... „Hier gilt es, die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten und Vorschläge zum diesbezüglichen effizienten Einsatz von Abgaben und steuerrechtlichen Instrumenten zu unterbreiten, damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden.“
Ein Verbot ist das nicht. Ein Verbot strebt auch die EU-Kommission nicht an. Man will lediglich die Nutzung von Benzin, Diesel, Autogas und Erdgas mit Steuern und Abgaben in einer Höhe belegen, die den Kauf entsprechender Autos für fast alle Kunden unattraktiv macht. Diese Stellungnahme ist als Wunsch des Bundesrates zu sehen, genau eine solche Gesetzgebung, die faktisch einem Verbot gleichkäme, ohne juristisch eines zu sein, zügig aufzusetzen und zu verabschieden.
Arbeitsplätze und Innovationsstandort vernichten – inzwischen in Gemeinsamkeit von Schwarz bis Grün
[1] In dem gegenwärtig von grünen Umweltministern beherrschten Diskurs kommt dies nicht überraschend. Zumal die Stellungnahme und die Berichterstattung sicher nicht völlig zufällig in die Vorbereitungsphase eines Parteitages fallen, auf dem die Grünen eine solche Regulierung beschließen wollen. Auch hat sich das SPD-geführte Bundesumweltministerium in seinem Umweltprogramm 2030 diesem Ziel verschrieben. Barbara Hendricks möchte es nach wie vor auch in den “Klimaschutzplan” der Bundesregierung integrieren und versucht daher, die unionsgeführten Ressorts auf ihre Seite zu bringen. Die unionsgeführten Länder scheinen ja auch nichts dagegen zu haben.
Für den Wirtschaftsstandort Deutschland hätte eine solche Maßnahme katastrophale Folgen. Die auf die Herstellung und den Betrieb von Verbrennungsmotoren ausgerichtete Wertschöpfungskette ist eine Säule der deutschen Industrie. Mehr als eine Million Arbeitsplätze in der Mineralölverarbeitung, in der Metallverarbeitung, bei den Automobilherstellern, bei deren Zulieferern, in Handel und Dienstleistungen und in der Forschung wären bedroht. Beispiele für die bevorstehende Entwicklung bieten die grüne Gentechnik, die Erdöl- und Erdgasförderung (Fracking) und die Kerntechnik. Schon hier hat die Politik ganze Branchen vernichtet, hat sich von Spitzentechnologien, Investitions- und Innovationsoptionen verabschiedet. Mit der Ächtung des Verbrennungsmotors geht es nun an die Substanz.
Moderne Batterien explodieren oder brennen inzwischen in Serie, im Notebook, im Tesla, in Flugzeugen, im Smartphone
[1]... Was soll ich mit einem Batteriefahrzeug, dessen Energiespeicher kein einfacher und billiger Kunststoffbehälter, sondern ein teurer und komplizierter Akkumulator ist? Natürlich kann auch ein solcher bei ausreichender Dimensionierung genug Energie aufnehmen, um ein Fahrzeug mehrere hundert Kilometer weit zu bewegen. Aber das Nachtanken ist ziemlich aufwendig, weil gefährlich. Flüssige Kohlenwasserstoffe verbrennen nicht von selbst. Sie bedürfen einer externen Erregung durch einen Zündfunken oder eine hohe Verdichtung, die erst im Motor selbst geschieht. Vom Tank droht keine Gefahr. Eine Batterie dagegen ist eine Bombe, deren Explosion in sehr geringem Tempo stattfindet. Führt man ihr zu viel Energie in einem zu kurzen Zeitraum zu, oder entnimmt man ihr zu viel zu schnell, dann war es das. Das durften neben dem berühmten und hochgejubeltem kalifornischen Autobauer auch schon der größte amerikanische Flugzeughersteller und jüngst ein koreanischer Smartphone-Produzent feststellen. Das Laden eines Akkumulators ist kein trivialer Vorgang. Die Vorstellung, irgendwann könne elektrische Energie ebenso schnell nachgefüllt werden, wie das chemische Potential flüssiger Kohlenwasserstoffe, scheitert an der Physik.
Die mögliche – nicht unwahrscheinliche - Konsequenz der erzwungenen Elektromobilität
Ein staatlich erzwungener Umstieg auf Elektromobilität bedeutet das Ende des motorisierten Individualverkehrs, wie wir ihn kennen und schätzen. Er bedeutet das Ende der Bewegungsfreiheit, wie sie mit konventionellen Fahrzeugen verbunden ist. Er beinhaltet nicht einen Aufstieg der Automobilindustrie in neue Höhen, wie häufig suggeriert, sondern im Gegenteil deren massive Schrumpfung.
Für die ökologistische Bewegung in Deutschland beinhaltet das Verbrennerverbot also gleich den doppelten Gewinn. Neben den Emissionen, die sowohl bei der Herstellung, als auch beim Betrieb von Automobilen entstehen, sinkt auch der Ressourcenverbrauch deutlich.
Deswegen werden sie es durchsetzen, die Grünen, ob sie nun der CDU, der SPD, den Linken oder den Grünen selbst angehören. Und sie werden kaum bis 2030 damit warten, denn in den Niederlanden diskutiert man eine ähnliche Regulierung bereits für 2025. Sich als selbsternannte moralische Weltmacht von anderen in seinem Engagement sogar überholen zu lassen, wäre schließlich kaum akzeptabel.
“Klimaschutz” bedeutet, Risiken zu vermeiden, die nur in Computermodellen existieren – wenn sie nicht gleich reine Phantasien darstellen – und das mit Maßnahmen, die die individuelle Freiheit ebenso einschränken, wie das Gedeihen der Wirtschaft. Mit Maßnahmen, die mehr Schaden anrichten, als es ein Klimawandel jemals könnte. Das Verbrennerverbot zeigt beispielhaft den totalitären Charakter eines wirkungsvollen Klimaregimes.
Orwell sah den totalen Überwachungsstaat vorher, aber er kannte noch keinen Klimawandel
Diesem Artikel braucht man nichts hinzuzufügen und ein Kommentar erübrigt sich. So wie sich Orwell geirrt hat, weil die staatliche Überwachung inzwischen viel konsequenter durchgeführt wird als er es in seinem Roman vorhergesehen hat, werden sich diese Szenarien konsequenter erfüllen, sofern nicht politische Erdrutsche geschehen.
Quellen
[1] TICHYS EINBLICK, Peter Heller: Ein Verbrenner oder gar kein eigenes Auto
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/lichtblicke-kolumnen/ein-verbrenner-oder-gar-kein-eigenes-auto/
Geld verbrennen für Einsteiger: Wie Influencer-Marketing nicht funktioniert
Egal ob bei Instagram oder auf anderen Plattformen: Die Preise der Influencer sind gestiegen und Firmen beauftragen wahllos Accounts mit vielen Followern. Zerstört das die neue Werbemöglichkeit?
Der Influencer-Marketing-Trend gründet sich auf der Popularität sozialer Netzwerke und der hohen Reichweite einiger User. Während er sich hierzulande gerade erst richtig etabliert, beginnen Marketing-Entscheider anderswo bereits, den Hype zu hinterfragen. Haben Influencer und Brands zu hoch gepokert? Wo liegen die Probleme?
Werbung ist tot – lang lebe die Werbung
Werbetreibenden ist seit langem bekannt, dass Konsumenten der banalen Werbung müde sind. Händeringend suchen sie nach Lösungen, um Menschen mit ihrer Reklame vor dem Hintergrund der steigenden Nutzung von Adblockern und der Wirkungslosigkeit klassischer Werbung wieder erreichen zu können. Die Targeting-Möglichkeiten werden immer feiner und so entwickelt sich die Programmatic-Schiene hinzu beinahe perfekter Personalisierung. Am Ende bleibt es dennoch plumpe Werbung, die im schlechtesten Fall einfach verpufft, dafür aber eine Menge Budget gekostet hat.
Gefühlt haben sich Marketer im Zuge dessen auf das Influencer Marketing gestürzt, als wäre es das ultimative Heilmittel gegen die Werbeaversion der Konsumenten. Das Ansprechen jener durch die eigene Peer-Group bedient das Verlangen nach Authentizität und einer ehrlichen Empfehlung, die nicht vom werbenden, voreingenommenen Unternehmen zu kommen scheint. Der heutige Konsument weiß, was er will, und lässt sich von klassischer Werbung keineswegs mehr in dem Maße beeinflussen, wie es einmal der Fall war.
Was ist also falsch an Influencern, dass Marketer beginnen an der Effizienz der Disziplin zu zweifeln?
Geld verbrennen für Einsteiger
Nun, eine ansehnliche Anzahl an Followern lässt sich ohne große Probleme käuflich erwerben, wie ein Interview mit Louisa Dellert vergangene Woche unter Beweis stellte. Unbedarfte Marketer sehen in erster Linie die vermeintlich hohe Reichweite, doch die ist trügerisch, denn erreicht wird im Grunde niemand, der für das werbende Unternehmen von Relevanz wäre. Marketer müssen hier entweder auf die Authentizität der Follower vertrauen oder das Follower Engagement als wichtigere KPI voranstellen. Doch auch das Engagement kann täuschen, weshalb die Performance mit weiteren Mitteln gemessen werden kann.
Seit sich herumgesprochen hat, dass Unternehmen horrende Summen an Influencer zahlen, wächst die Zahl derer mit enormen Reichweiten gefühlt – und auch die Preise, die Influencer teilweise aufrufen, sind häufig vollkommen an der Realität vorbei. So berichtet Stacie Brockman auf Curalate etwa von einem Influencer, der kürzlich 15.000 Dollar für einen einzigen Post aufgerufen hätte.
Probleme: Fake Follower & Verfehlte Zielgruppen
Dabei ist der Betrag vielleicht nicht für jeden Influencer utopisch und mag sich bei manchen Kampagnen sicherlich auszahlen. Einige Influencer sind aber derart faul, dass sie die von den Unternehmen vorgefertigten Bildtexte einfach per Copy & Paste einfügen und dabei vergessen, die Anweisungen zu löschen. Das ist durchaus peinlich, aber nicht so schlimm, wie eine völlig falsche Zielgruppe anzusprechen, weil der Fokus, wie so oft, einzig auf die Followeranzahl gelegt wurde. Bonvier beispielsweise, ein italienischer Uhrenhersteller, arbeitete kürzlich mit dem Instagram Account Awesome.Photographers zusammen. Dieser verfügt über derzeit 1,8 Millionen Follower und ist kein Instagrammer im klassischen Sinne, sondern eine Seite, die Fotografien anderer User sammelt und unter Nennung des Urhebers verbreitet. Der Feed ist einheitlich mit qualitativ hochwertigen Naturfotos bestückt:
Bis dann vergangene Woche ein Post auf dem Kanal veröffentlicht wurde, der sicherlich nicht bei wenigen Followern Fragen aufgeworfen haben dürfte:
Zielgruppe völlig verfehlt. Der Uhrenhersteller hat bei dem Naturfotografie-Account auf das falsche Pferd gesetzt. Der inzwischen gelöschte Post konnte damit zwar mehr als 3.000 Likes generieren, die Kommentare aber waren durchweg von Bots generiert, was unser Screenshot leider nicht sichtbar macht. Dass der Post ganz offensichtlich ein bezahlter Beitrag war, bei dem zudem noch auf die Kennzeichnung verzichtet wurde, ist schon schlimm genug. Die fehlende Authentizität aber, weil es überhaupt keinen Bezug zum Fotografie-Account gibt, schlägt dem Fass den Boden aus. Wer sein Budget gern aus dem Fenster werfen will, sollte es Bonvier gleichtun.
Willkürliche Auswahl, hauptsache irgendwas mit Influencern
In der beliebten Confessions Reihe auf Digiday, bei der im Interview Anonymität gegen Ehrlichkeit getauscht wird, sagte ein Social Media Verantwortlicher, die Auswahl der Influencer basierte zum Teil auf reiner Willkür oder persönlichen Vorlieben:
But usually it’s a CEO or CMO or whoever saying, “Oh, my kid likes this guy.” At this major car brand I worked for, we paid $300,000 for a few photographs because the CEO’s kid liked someone.
Seiner Aussage nach war das Fortschreiten der Disziplin brutal: Veranschlagten die Influencer 2014 noch 800 Dollar für 30 bis 40 Bilder, bei denen die Marke die Exklusivrechte erhielt und die Kampagne am Ende 2.500 Dollar Budget kostete, nehmen die Casey Neistats von heute sechsstellige Beträge, wobei die Inhalte beim Urheber bleiben. Wen wundert es da, dass erste Marken sich nun abwenden und nach neuen Lösungen suchen?
Selbst das Micro Influencertum steht derzeit unter keinem guten Stern, geht es nach einem weiteren Interview aus den Confessions: Der Ansicht eines Entscheiders einer Influencer Agentur nach, werden Micro Influencer schnell von der Bildfläche verschwinden. Zwar sprechen sie wahrscheinlich eine loyale und echte Zielgruppe an, doch wird es seine Gründe haben, dass ihre Followerzahl gering ist. Zwar steckt das Influencer-Marketing gerade in einer kleinen Krise, doch professionalisieren sich auch gerade diejenigen, die damit ihren Lebensunterhalt langfristig verdienen wollen. Wohlgemerkt: Der anonyme Interviewte spricht mit der Brille einer Influencer Agentur, die mit der Vermittlung der reichweitenstarken User Geld verdient. In unserem Artikel zu Micro Influencern kommen wir zu einem etwas anderen Schluss.
Kopfloses Marketing: Das Sprachrohr muss richtig genutzt werden, um Wirkung entfalten zu können
Die Preise der Influencer sind viel zu schnell gestiegen, aber die Agenturen und Unternehmen haben die Entwicklung kritiklos akzeptiert – vermutlich weil keiner so genau wusste, was verlangt werden konnte und eine genauere Analyse des Influencers und seines Brand Fits einfach nicht stattfand.
Influencer-Marketing geht gerade in eine falsche Richtung, was zum Teil an den Influencern, zum Teil aber auch an den Unternehmen liegt, die diese Entwicklung zulassen. Niemand zwingt eine Brand einen fünfstelligen Betrag für Influencer zu verbrennen. Wer nicht aufpasst, verläuft sich. Auch Influencer, mit echten Followern, die sich auf derartige Kampagnen einlassen, die weder zu ihren Inhalten noch zur Zielgruppe passen, denken zu kurz: Vielleicht verzeihen die Follower einen Fehltritt, aber sie merken schnell, wenn die Person, der sie folgen, nur hinter dem schnellen Geld her ist und werden abwandern. Ist die Influencer Kampagne gut durchdacht, kann der ROI elf Mal höher sein als bei klassischen Marketing Disziplinen. Unternehmen sollten sich nur nicht völlig unbedarft auf Influencer stürzen, in der Hoffnung, dass sie es schon richten werden.
Internet Protocol: Der Adresskollaps von IPv4 kann verzögert werden
Windows 10 Build 14393.351 wird im Slow und Release Preview Ring ausgerollt

Microsoft hat heute die Windows 10 Build 14393.351 für Windows Insider im Release Preview und Slow Ring veröffentlicht. Einen passenden Changelog hat das Unternehmen bislang noch nicht veröffentlicht. Solltet ihr Neuerungen oder Verbesserungen in dieser Version erkennen, könnt ihr uns das gerne in den Kommentaren mitteilen. Wir werden einen Changelog hier einfügen sobald Microsoft diesen bekanntgibt. Das dürfte aber erst zum Release im Production Ring passieren.
Windows 10 Mobile-Nutzer haben das Update bereits letzte Woche erhalten und durften dieses bereits testen. Nun wird auch die Desktop-Version versorgt.
Die Aktualisierung könnt ihr herunterladen, indem ihr in den Einstellungen unter Update & Sicherheit nach Updates sucht
Danke an alle Tippgeber!
Der Beitrag Windows 10 Build 14393.351 wird im Slow und Release Preview Ring ausgerollt erschien zuerst auf WindowsArea.de.
Neue Energie – Warum eine echte Energiewende Widerspruch braucht
Von Dr. Anna Veronika Wendland

Die Energiewende offenbart jeden Tag ihre Schwächen, aber Politiker und politiknahe Experten raunen das Mantra von der Alternativlosigkeit. Kritik gilt nach wie vor als Tabubruch. Energie-Dissidenten werden in außerparlamentarische Foren und Anti-Mainstream-Publikationen verdrängt. Wer eine moderne Kerntechnik für eine Lösung und nicht für ein Problem hält, wird für dumm erklärt – oder Schlimmeres. Dieser Beitrag ist eine Polemik, aber auch ein Plädoyer für eine Neuaufstellung der Diskussion und ein Lob der Neinsager. Kritik und Gegen-Expertise sind Grundvoraussetzungen gelingender Entscheidungs- und Planungsprozesse. Keine Entscheidung ist alternativlos, und keine Geschichte ist zu Ende, weil die Regierung es so will. Noch ist es nicht zu spät für eine Generalrevision der Energiewende.
Kernkraft – Energie der Dummen?
Vor kurzem postete ich eine Energiewende-Karikatur, worauf mich einer jener gönnerhaften Kommentare erreichte, die ich schon öfters aus dem grün-linksliberalen Spektrum bekam. Denn dieses liebt mich für meine zeitkritischen Analysen der Ukraine-Russland-Problematik. Und ist überaus irritiert über meine Position zur Kernenergie. So schrieb mir einer:
»Auch so kluge Frauen wie Anna Vero Wendland haben das Recht, mal etwas Dummes zu posten und ihrer Verliebtheit in die Atomenergie zum Ausdruck zu bringen. Warscheinlich [sic] denkt sie gerade darüber nach, wie sie uns das Problem der Entsorgung des Atommülls erklären wird. Wir kennen das von den Festplatten. Wenn die zu beschäftigt sind, dann funktionieren die auch nicht mehr richtig. Und dann kommen solche Statements zustande. Als Ukraineexpertin bleibt sie dennoch unverzichtbar. Nobody is perfect.«
Nun bin ich natürlich beruhigt, dass man mir nur eine lahmende Festplatte bescheinigt, die man entsorgen und durch eine neue, korrekt denkende rasch ersetzen könne; besorgter macht mich jedoch die im juste milieu unserer Kämpfer wider das friedliche Atom ganz unübliche Unterstellung, frau sei ja ganz brauchbar für gewisse politische Hand- und Spanndienste, aber letztlich doch eben zu emotional, und tue aus Liebe dann mitunter das Falsche. Aus unerklärlicher »Verliebtheit in die Atomenergie«, zum Beispiel.
Tatsächlich gibt es viele Gründe, die Kernenergie zu lieben. Die ligne claire der nuklearen Anlagen, die dem spießigen deutschen Öko-Haus-Nischen-Retro einen trotzigen Progressivismus und eine stille Größe entgegensetzt. Den schnoddrigen Zusammenhalt auf der Kernenergetiker-Schicht, den man aber auch in jeder Kohlebude haben kann. Die Massendurchsätze an Keksen und Kaffee, die auf der Warte eines durchschnittlichen europäischen Kernkraftwerksblocks anstehen. Nebenbei, die unzähligen Hunderte von Milliarden luftschadstoffarm produzierter Kilowattstunden Strom. Die stoische Zuverlässigkeit der deutschen Kernkraftwerke – alle reden vom Wetter, inzwischen auch die Bahn, aber nicht die Kerntechnik. I’m lovin‘ it.
Aber zurück zum Atomkern der Sache. Dissidenz, pro-nukleare gar, ist in der grünroten heilen Energiewelt im besten Falle Dummheit, im schlimmsten Falle ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Undenkbar scheint dem oben zitierten Kommentator und vielen anderen, dass ich aus den gleichen guten Gründen und dem gleichen klugen Kopf, und der gleichen Arbeitserfahrung vor Ort, die auch meine Urteilskraft in Sachen Osteuropa speist, ein kluges Urteil zum Tabuthema Kernenergie ableiten könne. Darin ähneln sie übrigens meinen Freunden aus der AfD, welche meine Kernenergie-Position mögen, aber den Rest als linksgrünversifft abhorreszieren. Stimmt aber deswegen etwas mit mir nicht?
Atommüll als Totschlag-Argument
Nun könnte ich einen langen Aufsatz dazu schreiben, dass fortgeschrittene Reaktorkonzepte das Müllproblem, das in der Diskussion meist als abschließendes Totschlag-Argument eingesetzt wird, in ungleich geringerem Maße produzieren oder es sogar lösen könnten. Ich könnte eine Reportage über das sonderbare Paradox produzieren, dass es bereits ein funktionierendes Endlager für an Toxizität dem Plutonium gleichkommende Substanzen gibt – Substanzen, die allerdings immer sie selbst bleiben und uns nicht den Gefallen tun, allmählich zu zerfallen. Dieses Endlager befindet sich, unbeachtet und links liegengelassen, in Herfa-Neurode.
Dort muss man mit um viele Größenordnungen mehr Abfallmasse zurechtkommen als im Falle des Atommülls. Das Paradox ist nun, dass ich – trotz schwerer Industrieunfälle mit Tausenden von Opfern und großflächigen Kontaminationen, trotz zigtausender Krebsfälle, trotz ewig lebender hochtoxischer Abfälle noch keine Forderungen nach sofortiger Abwicklung unserer Chemieindustrie gehört habe. Liegt das an meiner Dummheit?
Ich bin nach jahrelangem Forschen in der und über die Atombranche zu dem Schluss gekommen, dass die nuklearen Diskurse eine mindestens ebenso geschichtsmächtige Kraft besitzen wie die kalten – oder heißen – Tatsachen der Kerntechnik und ihres gelegentlichen Versagens in großen Unfällen. Ich halte die angebliche Unlösbarkeit der nuklearen Endlagerproblematik für diskursiv erzeugt. Technisch ist ein Endlager machbar, über den besten Ort und die beste Technologie im einzelnen kann man diskutieren.
Strahlenangst als Staatsdoktrin
Ich könnte auch eine Abhandlung darüber schreiben, dass deutsche und internationale Strahlenschutzpraktiken und auch die damit zusammenhängenden Strahlen-Ängste auf von der Zellbiologie längst widerlegten Hypothesen der 1950er Jahre beruhen – nachzulesen in der Kritik der sogenannten linear-no-threshold-theory (LNT), die kurz gefasst behauptet, es würde, weil der Mensch, wenn er seine Jahresration Kochsalz binnen eines Tages vertilgt, schwer erkrankt oder stirbt, derselbe Effekt auch eintreten, wenn er diese Jahresration über 365 Tage verteilt zu sich nehme.
Ich wage es, nach einiger Lektüre, und mit Blick auf meinen eigenen Strahlenpass, den Unsinn der Fifties auch als solchen einzustufen, und außerdem ins Feld zu führen, dass der wissenschaftliche Paradigmenwechsel längst auf dem Weg ist – nur nicht hierzulande, wo die Strahlenangst Staatsreligion ist. Hier verteilen Regierungen, wie unlängst in NRW, lieber Jodtabletten, um in unruhigen Zeiten Handlungsfähigkeit zu demonstrieren, statt den Leuten reinen Wein einzuschenken, oder belgisches Bier: selbst eine Kernschmelze in Tihange würde Aachen nicht zur Todeszone machen, und eine normale Jodversorgung übers Speisesalz würde es auch tun, einmal ganz abgesehen von der Frage, ob wir überhaupt mit einer Kernschmelze in Tihange rechnen sollten, und warum unsere Nachbarn in Lüttich und Namur eigentlich noch ruhig schlafen. Weil sie voll des guten Bieres sind? Oder dumm?
Die Diskussion wieder »kritisch machen«
Ich halte die Belgier nicht für dumm, auch wenn ich einiges Kritische zu konkreten Zuständen in ihren Kernkraftwerken sagen kann (was ich an anderer Stelle gesagt habe), genau so wie ich Kritisches zu ukrainischen, russischen oder deutschen Fällen sage, im Sinne des ‚kritein‘, des analytischen Scheidens von vorgefundenen Tatsachen und Behaupungen. Denn gute Kerntechnik hängt nicht nur am kritischen Reaktor, sondern auch am selbstkritischen Ingenieur, an der kritischen Wissenschaftlerin. Kritik heißt aber nicht, dass eine Gruppe entscheidet, es sei nun genug diskutiert und der Gegenstand der Kritik aus dem Weg zu räumen, weil er dieser Gruppe nicht mehr passe.
Dieselbe Kritik, die im Falle der Kernkraft bis zur Liquidierung derselben getrieben wurde, kommt nun im Falle der Energiewende gar nicht mehr vor. Hier herrscht ein Redetabu, weswegen sich die Kritik jahrelang in die APO der Tichys, Achguts und allenfalls in die Arbeitszimmer emeritierter Großprofessoren zurückzog. Aber auch hier sind die Dinge momentan in Bewegung gekommen. Plötzlich sendet ARTE einen Film über alternative Kerntechnik, beginnt selbst der WDR die seltsamen Tihange-Diskurse in Deutschlands Westen auf ihre Schlüssigkeit zu befragen. Derweil halten die Energiewendler eisern Kurs. Die Regenerativen würden nicht stark genug ausgebaut, deswegen holpere es. Wenn Kohle- und Kernstrom nicht die Netze »verstopften«, seien wir schon viel weiter und dergleichen mehr.
Gegen-Expertise als Voraussetzung guter Entscheidungen
Und ich erlaube mir in diesem Zustand des Diskussionstabus daran zu erinnern, dass gute Entscheider sich systematisch Gegen-Expertise ins Haus zu holen pflegen: Leute, die dafür bezahlt werden, dagegen zu sein, die gute Gegenargumente in Stellung bringen sollen, um Schwachstellen im Entscheidungsprozess offenzulegen. Nur Manager, die ihre Betriebe an die Wand fahren, und Diktatoren verzichten auf harte Gegenexpertise.
Leider sind unser EEG und unser Atomausstieg Resultate solcher defekter Entscheidungsprozesse – und zwar weil (und nicht obwohl) man hier auf Volkes Stimme zu hören vermeinte, als die Emotionen hochschäumten. Alle wollten doch raus aus dem Atom? Fragt sich nur, ob auf den richtigen Prämissen aufbauend, und ob nach kritischer Wägung und Anhörung von abweichenden Meinungen.
In allen dieser Fälle lautet die Antwort nein, und deshalb scheitert die Energiewende gerade an ihrer doppelten Fixierung: jener auf den überstürzten Atomausstieg als Heilsversprechen, und an der daraus folgenden Fixierung auf den Stromsektor als Experimentierfeld. Alle Probleme, die wir heute sehen, folgen aus dieser Fixierung: die Explosion der Kosten; die systematische Ignorierung physikalischer und auch ökonomischer Gesetzmäßigkeiten; das Verschweigen der zutiefst undemokratischen gigantischen Umverteilung von unten nach oben; das Schönreden der zunehmenden Netzinstabilitäten, der teuren Regeleingriffe und des ungelösten Speicherproblems, was uns potenziell größeren Gefahren aussetzt als das lösbare Endlagerproblem; der Sonderweg Deutschlands, dem niemand in Europa folgen mag.
Hätte man sich nach Fukushima eine widerspenstige und widerspruchsfreudige Expertise ins Haus geholt, statt auf Jasager und Ethik-Experten zu hören; hätte man auf Leute gehört, die dem in Antiatomstimmung mit seinen grün-liberalen Eliten traut vereinten Volk nicht nach dem Mund redeten – dann hätten wir heute womöglich eine langfristige Energiesystemplanung, in der der Gesetzgeber für die Unternehmen nur die Zielmarke festsetzt, aber nicht den technologischen Weg dorthin; in der offen und kontrovers und unter Einschluss aller Optionen über Energie als Gemeingut diskutiert wird.
Dringend gesucht: Werkzeugkiste für die Energiewenden-Revision
Doch was wir haben, ist eine Spielwiese für Utopisten, welche sich noch nie mit ihrem Elektriker unterhalten haben, die aber ohne Zweifel über Diskursmacht und sehr viel Geld zum Ausgeben verfügen. Dass sich eine durch Mittelvergabe dressierte Industrie und Forschung, unter ihnen unzählige Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler, auf künstlich geschaffene Bedarfe hin getreulich einstellt, um mitzuverdienen, ist keine Zauberei, sondern grüngewaschener Subventionskapitalismus.
Im Ergebnis haben wir heute eine refossilisierte Stromwirtschaft mit einem großen Anteil nutzloser, weil fehlallozierter und überhaupt nicht demokratisch verwalteter regenerativer Kapazitäten, und (nach dem Windkraftland Dänemark) den höchsten Verbraucherstrompreis in Europa – begleitet von einem an die Atomeuphorie der frühen Jahre erinnernden can-do-Gerede unserer Claudia Roths und Claudia Kemferts.
Um das obige Zitat wieder aufzunehmen: Warum sollte ich mich also, als Analytikerin Osteuropas und als Historikerin der Kernenergie, in diesem Fall gegen meinen Kopf entscheiden? Ich analysiere auch hier einen Forschungsstand; ich schaue über den Horizont meines Heimatlandes hinaus und beobachte, was in Europa geschieht – und ich sichte historisch gewachsene diskursive Gegebenheiten, die in jedem Land spezifisch sind. Daraus ziehe ich Schlussfolgerungen.
Warum sollte ich also im Falle der Nuklear-Problematik plötzlich den Dugins und Putins glauben? Den Untergangspropheten einerseits und den Adepten eines moralistischen Imperialismus andererseits, die zweifelsohne in Deutschland eine politische und diskursive Hegemonie innehaben, auch wenn sie die Gesetze der Physik ignorieren?
»Nenn mir einen beschissenen Grund«, würden meine Teenager-Söhne dazu sagen – jene Generation, für deren Zukunft wir alle leben und arbeiten. Euch gehen die guten Gründe aus, liebe Anhänger des Green Growth aus der Generation der Babyboomer – doch euer Wachstum ist momentan weder grün, noch ist es echtes Wachstum. Vielmehr tappt ihr in ähnliche Fallen technologischer Pfad-Festlegung, wie sie schon in der Kerntechnik zur frühen Verdrängung von Alternativen geführt haben – Alternativen, die heute in neuem Licht betrachtet werden.
Historiker sollten sich wissenschaftlich eigentlich mit der Vergangenheit befassen, nicht über die Zukunft spekulieren. Doch ist es das täglich Brot der Historiker, Gesellschaften und Technologien im Werden und Vergehen, in ständiger Transformation zu beobachten. Wir haben das Privileg, nah dran zu sein an der Veränderung als Konstante menschlichen Daseins. Daher sei auch den Kernkraft-Befürwortern gesagt: nichts bleibt, wie es war. Die Kernkraft hat eine Zukunft, aber diese wird nicht so aussehen wie die uns bekannte Kerntechnik des 20. Jahrhunderts – auch wenn uns diese Technikgeneration weltweit noch lange begleiten wird. Die Industriegesellschaft unterliegt massiven Veränderungen, und es ist legitim, ihre heutigen Grundlagen auf Legitimität, Interessenkonstellationen, Machtverhältnisse und technologische Grundlagen hin zu befragen.
Die Energiewende sollte ein Generationenprojekt sein: die Entwicklung einer gerechteren, demokratischeren, saubereren Form der Energieumwandlung für eine Industriegesellschaft der Zukunft. Doch sie bedarf bereits in ihrem zweiten Jahrzehnt, gerechnet seit Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), einer Totalrevision. Sie ist weder gerecht, noch demokratisch, noch sauber. Es würde vielleicht etwas aus ihr, wenn man auf alte Tugenden der Progressiven zurückgriffe. Das bedeutet: die Werkzeugkiste der Kritik muss wieder ausgepackt, Praktiker und Skeptiker müssen gehört werden. Dissidenz, Ideenpluralismus und Irritation sollten in der Diskussion wieder erwünscht sein. Die Energiewende braucht weniger Erneuerbare Energien, und mehr neue Energie.

Dr. Anna Veronika Wendland ist Osteuropa-Historikerin und Forschungskoordinatorin am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg. Sie forscht zur Geschichte von Atomstädten und nuklearen Sicherheitskulturen in Ost- und Westeuropa, unter anderem auch im Zusammenhang des transregionalen Sonderforschungsbereiches SFB-TRR 138 »Dynamiken der Sicherheit« der Universitäten Marburg und Gießen sowie des Herder-Instituts, in dem es um Versicherheitlichungsprozesse von der Antike bis zur Jetztzeit geht.
Der Beitrag Neue Energie – Warum eine echte Energiewende Widerspruch braucht erschien zuerst auf Nuklearia.
Microsoft-Zubehör: Surface Dial funktioniert auch ohne Surface Studio
Netzweit: Unitymedia bietet allen Kunden bis zu 400 MBit/s
Unitymedia hat sein gesamtes Netz auf 400 MBit/s aufgerüstet, jetzt soll es weiter in Richtung Gigabit gehen. Doch bekommen die Kunden auch die versprochene Datenrate? (Unitymedia, DSL) Skype for Business announces new Mac client and new mobile sharing experiences
Today, we are pleased to announce that Skype for Business Mac is now publicly available for download. The Mac client offers edge-to-edge video and full immersive content sharing and viewing. The result is a great first class experience for Mac users.
We’ve also updated the Skype Operations Framework (SOF) assets to help customers plan, deliver and operate the new Mac client. You will find the latest documentation and updated training on the SOF website and you can read more about what has changed in this SOF blog post. See what’s new for Skype for Business for the Mac or get the latest help and training at support.office.com.
Enhancements to Skype for Business mobile apps on Android and iOS
We are also announcing new capabilities in Skype for Business apps for iOS and Android—including the ability to present PowerPoint files in a meeting and a faster, more reliable content sharing approach.
Present in a meeting from your mobile app—Now you can present content right from Android or iOS device. No more emailing files and links back and forth when you present from your phone or tablet. Now, sharing a PowerPoint deck in a meeting is as easy as selecting the file from your favorite cloud drive and presenting right from your phone. On Android, you can also share a file stored on the device itself. With swipe gestures, you can easily transition between different slides. Once shared, the PowerPoint file also becomes available in the meeting’s content bin for other participants to download or present.
Video-based Screen Sharing for mobile devices—We’re also continuing to enhance the content viewing experience with Skype for Business on mobile devices by using Video-based Screen Sharing (VbSS) for content viewing on iOS and Android apps. The initial setup is much faster, the experience more reliable, while also consuming network bandwidth efficiently. It provides a seamless viewing experience, especially if you are sharing animated content such as CAD models. Learn more about VbSS and how it can enhance your meeting experience.
Stay tuned for upcoming updates, such as call-kit integration on iOS. If you haven’t yet checked the Skype for Business mobile apps for Android and iOS, visit Skype for Business Apps & Downloads so you can download the apps and experience meetings on-the-go today!
—Paul Cannon and Praveen Maloo
The post Skype for Business announces new Mac client and new mobile sharing experiences appeared first on Office Blogs.
Datenschutz: Windows 10 könnte Arbeitnehmer unzulässig überwachen
Mit Windows 10 will Microsoft im großen Stil an Nutzerdaten gelangen. Der Einsatz in Büros könnte daher aus rechtlichen Gründen unerlaubt sein. So sendet der Defender eine Liste aller installierten Programme in die Cloud. (Windows 10, Microsoft) Erlebnistrip Gotthard
Mit „Bild mobil“ jetzt nicht das Mindeste bekommen
Klar, in den vergangenen zehn Jahren hat sich die Handynutzung deutschland- und weltweit massiv verändert. Deswegen hat Bild.de vor wenigen Tagen einen Test veröffentlicht:

Früher sei entscheidend gewesen, wie viel der Nutzer telefoniere. Heute ginge es stattdessen darum, wie hoch sein Datenverbrauch sei.
Erfreulich für Verbraucher: Die Preise pro Dateneinheit sind stark gesunken.
Das ist ja schon mal gut. Aber wie viele Kilo-/Mega-/Gigabyte brauche ich denn nun?
2006 haben Handy-Kunden wesentlich weniger Daten verbraucht, wenige Megabyte reichten meist aus. Doch für heute selbstverständliche Anwendungen wie Video- und Musikstreaming sind Tarife mit 2 Gigabyte Daten das Mindeste.
Okay, ist notiert: mindestens zwei Gigabyte. Und was bietet mir der „Alles Drin-Tarif“ von „Bild mobil“?

Man braucht also nur knapp siebenmal den „Bild mobil“-Tarif, um „das Mindeste“ zu bekommen. Klingt nach einem klassischen „Bild“-Angebot.
Mit Dank an Alexander K. für den Hinweis!
Twitter Shareholder Sues CEO and Board Members Over Inflated Share Price
Ohrhörer: Apples Airpods verzögern sich
Apples schnurlose Kopfhörer Airpods werden nicht wie ursprünglich erwartet im Oktober auf den Markt kommen. Die Veröffentlichung ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Interesse an den Geräten soll einer Umfrage zufolge aber hoch sein. (Kopfhörer, Sound-Hardware) Ceta: Eine Provinz blamiert Europa
Zweite Stammstrecke: Das sind die ersten Pläne
iPhone 7 (Plus): Deutsche Geräte nutzen langsameres LTE-Modem
Ein Bericht legt nahe, dass die in Deutschland erhältlichen iPhone 7 (Plus) bei mäßigem bis schlechtem LTE-Empfang deutlich geringere Datenraten erzielen als Modelle aus Nordamerika. Schuld ist das verwendete Intel- statt eines Qualcomm-Modems. (iPhone 7, Long Term Evolution) Aids in Amerika: HIV kam um 1970 in New York an
Paint 3D: Microsoft stellt größtes Update in der Geschichte des Bildbearbeitungstools vor
Mit Paint 3D bekommt Windows 10 bald ein neues Werkzeug zur Erstellung von 3D-Modellen. Außerdem wird es auch eine dazugehörige Online-Community namens Remix 3D geben.
Paint 3D: Microsoft betritt die dritte Dimension
Paint liegt seit 1985 den verschiedenen Windows-Versionen bei. Seitdem wurde es zwar mehrmals modernisiert, wirklich bahnbrechende Änderungen gab es für das simple Bildbearbeitungsprogramm allerdings nie. Das ändert sich jetzt: Mit Paint 3D verlässt das Programm erstmals die zweidimensionale Bitmap-Welt und erlaubt die Erstellung von 3D-Objekten und Szenen. An der einfachen Bedienung hält Microsoft jedoch fest, und so soll das Werkzeug das ultimative 3D-Werkzeug für Einsteiger sein.
Paint 3D wird Teil eines für Anfang 2017 angekündigten Windows-10-Updates sein. Das trägt den Namen „Creators Update“. Um Nutzer mit fertigen 3D-Modellen zu versorgen, hat Microsoft außerdem die Online-Plattform Remix 3D angekündigt. Hier können sich Nutzer des Programms austauschen und ihre Modelle präsentieren. Darüber hinaus sollen auch Modelle von Nutzern des 3D-Modellierungstools Sketchup dort zu finden sein.
Microsofts 3D-Strategie: Von Minecraft bis Office
Interessanterweise wird Remix 3D auch die Möglichkeit bieten, in dem Spiel Minecraft erstellte Kreationen als 3D-Modelle zu teilen. Microsoft hatte das Kultspiel 2014 für 2,5 Milliarden US-Dollar erworben. Im Verlauf des nächsten Jahres sollen die Office-Programme Word, Excel und Powerpoint ebenfalls 3D-Unterstützung bekommen. Dann können in Paint 3D erstellte Szenen auch in Dokumenten oder Präsentationen genutzt werden. Und auch der Edge-Browser soll 3D-Unterstützung bekommen.
Das „Creators Update“ wird kostenlos für alle Windows-10-Nutzer sein. Noch diese Woche soll eine erste Vorabversion davon über Windows Insider verteilt werden. Nutzer aus den USA, Kanada, Großbritannien, Australien und Neuseeland können sich außerdem schon jetzt auf der Remix-3D-Website anmelden. Wann das auch für Nutzer aus Deutschland möglich sein wird, ist derzeit noch unbekannt.Ebenfalls interessant: Microsoft bringt die Hololens nach Deutschland – und das soll sie kosten.
Samsung: Note-7-Debakel lässt Gewinne schrumpfen
Das Debakel um das Galaxy Note 7 hat eine kräftige Delle in die Bilanz von Samsung geschlagen. Die Gewinne sind stark geschrumpft. In dieser schweren Zeit wurde eine neue Konzernspitze gewählt.
Smartphone: Google geht Linsenreflexion beim Pixel an
Einige Nutzer des neuen Pixel-Smartphones beklagen starke Linsenreflexionen bei aufgenommenen Fotos. Diese treten in bestimmten Lichtsituationen zwar bei allen Kameras auf, Google nimmt das Problem aber so ernst, dass mit einem Softwarepatch nachgebessert werden soll. (Google Pixel, Smartphone) Kirin 960: Huawei spricht erstaunlich offen über seinen Smartphone-Chip
Ein eigenes Event in Berlin: Hisilicon hat den Kirin 960 angekündigt. Der Chip ist bei den CPU-Kernen, der Grafikeinheit und dem Interconnect moderner als die Konkurrenz. Selbst die Die-Size und den Transistor-Count ließ sich die Huawei-Tochter entlocken. (Prozessor, Smartphone)
Kompakt, leicht und lange nutzbar: Am Bluetooth-Headset Halo Smart lassen sich zwei Smartphones parallel betreiben, mittels App stehen weitere Funktionen bereit. Ein Nachteil des Nacken-Headsets lässt sich mit etwas Tuning umgehen. (
Dem Internet gehen die Adressen aus, zumindest für IPv4. Das liegt einer Studie zufolge auch an der sehr schlechten Ressourcenverwaltung. Bis zur weltweiten Umstellung auf IPv6 hält das veraltete Internet Protocol Version 4 aber noch erstaunliche Reserven bereit. (
FTTH für alle ist weder notwendig noch finanzierbar, meint das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo und stellt sich damit hinter die Deutsche Telekom. Doch die Zahl der Nutzer, die FTTB/H auch buchen, steigt stark an. (
Microsoft bietet das Surface Dial schon in wenigen Wochen in den USA für rund 100 US-Dollar als Zubehör an. Damit ist klar, dass das Eingabegerät auch ohne Surface Studio funktioniert. Auch zahlreiche kompatible Anwendungen werden genannt. Es gibt aber einige Einschränkungen. (

