Arndt Dibi
Shared posts
Arbeitsrecht: Darf der Chef private Paket-Zustellung im Büro verbieten?
Annalen getürkter, politisierter „Wissenschaft“
Ein stetig zunehmender Anteil wissenschaftlicher Forschung wird gesteuert von, durch oder in Richtung auf die Bundesregierung. Heute wird der Einzel-Erfinder, der in seinem Atelier experimentiert, von Wissenschaftler-Arbeitsgruppen in Laboren und bei Feldexperimenten in den Schatten gestellt. Auf die gleiche Art und Weise war es an den Freien Universitäten, einst die Speerspitze freier Gedanken und wissenschaftlicher Entdeckungen, zu einer Revolution bei der Durchführung von Forschungen gekommen. Teils wegen der involvierten riesigen Kosten wird ein Kontrakt der Regierung praktisch zu einem Substitut für intellektuelle Neugier … Der Aspekt der Dominanz der Gelehrten der Nation, Projekt-Zuteilungen und die Macht des Geldes sind immer präsent – und müssen besonders intensiv überwacht werden.
Seitdem sind 55 Jahre vergangen, und wir stecken tief in der Dystopie, die Eisenhower vorhergesehen hat. In der heutigen Wissenschaft ist Förderung seitens der Regierung alles, und die Kontrolle derselben befeuert die Orthodoxie und den Ausschluss von Skeptikern und Abweichlern – die Antithese von Wissenschaft. Man kann viele Beispiele anführen, in denen die Wissenschaft vollständig durchgedreht hat mittels der perversen Anreize der Monopol-Finanzierung seitens der Regierung. Aber nichts, wirklich überhaupt nichts kann die Hysterie der Klimawandel-Maschinerie toppen – unterstrichen mit Milliarden Dollar der Regierung jedes Jahr (hier).
Wer auf diesem Blog regelmäßig liest, weiß ganz genau, dass das wissenschaftliche Kartenhaus der anthropogenen globalen Erwärmung mit jedem Tag instabiler wird. AGW zuwider laufende Informationen kommen immer weiter – von den Klimategate-E-Mails bis zum fast 20 Jahre dauernden und nicht ergründeten „Stillstand“ des weltweiten Temperaturanstiegs, über wiederholte Enthüllungen über Veränderungen historischer Temperaturaufzeichnungen durch Funktionäre der Regierung (hier), die darauf abzielen, das Narrativ der nicht vorhandenen Erwärmung zu erhalten – aber nichts dergleichen verlangsamt die Maschinerie des politischen Klima-Aktivismus' und die Restriktionen bzgl. fossiler Treibstoffe. Der jüngste Schlag gegen das Narrativ von der katastrophalen Erwärmung war der Forschungsbericht von Wallace et al. (hier), worüber wir im vorigen Monat hier berichtet hatten. Dieser Bericht zeigte keine statistisch signifikante Erwärmung in irgendeiner der großen Temperaturreihen der Welt, nachdem man die zugestandenermaßen nicht anthropogenen Auswirkungen von El Nino und La Nina berücksichtigt hatte.
Wo also stehen unsere großen wissenschaftlichen Gesellschaften in diesem Bereich? Falls man das immer noch nicht weiß, dürfte es demoralisierend sein zu erfahren, dass die führenden Gesellschaften ohne wesentliche Ausnahme auf der Linie des offiziellen Regierungs-Narrativs einer gefährlichen, vom Menschen verursachten globalen Erwärmung liegen. Im Juni 2016 haben rund 31 wissenschaftliche Gesellschaften einen gemeinsamen Brief an den Kongress gesandt (hier), um die Abgeordneten „an den vermeintlichen Konsens des Klimawandel-Standpunktes zu erinnern“. Weiter wurden in dem Brief dringende weitere Maßnahmen der Regierung gefordert, den Verbrauch fossiler Treibstoffe zu reduzieren. In dem Link wird die vollständige Liste aller unterschreibenden Gesellschaften genannt. Falls man genau hinschaut, kann man versuchen, die große Gesellschaft zu erkennen, die in der Liste fehlt. Das ist die American Physical Society APS, die Assoziation der Physiker! Aber, könnte man jetzt fragen, ist nicht die so genannte „Wissenschaft“ vom „Klimawandel“ speziell ein Bereich der Atmosphären-Physik? Es stellt sich heraus, dass die APS ein Gremium seiner eigenen Mitglieder im Jahre 2014 mit einer Begutachtung der Wissenschaft vom Klimawandel beauftragt hat, und der Bericht des Gremiums unterstützte in keiner Weise die Konsens-„Wissenschaft“. Innerhalb der APS setzt sich zu diesem Thema ein Kampf fort (worüber man hier mehr lesen kann), aber inzwischen ist es ein Schlüsselfaktum, dass eine Gruppe Menschen, die tatsächlich wissen, dass es bei diesem Thema so viele Dissidenten und Skeptiker gibt, nicht auf den fahrenden Zug aufgesprungen ist.
Wer aber ist auf den fahrenden Zug aufgesprungen? Nun, beispielhaft sei hier die American Society of Ichthyologists and Herpetologists genannt. [Fischkundler und Herpetologen]. Wissen sie irgendetwas von Klimaphysik? Vermutlich nicht viel. Aber sie wissen ganz genau, dass falls man Schlangen studieren möchte und dazu auf das Geld der Regierung scharf ist, man etwas bzgl. globale Erwärmung in den Forschungsantrag schreiben muss. Wie wäre es, eine Förderung zu beantragen für „die Auswirkung der globalen Erwärmung auf die lesser eastern tree boa“? Das sollte funktionieren!
Wie auch immer, das Ergebnis des Forschungsberichtes von Wallace et al. veranlasste mich, mich mit Alan Carlin zusammenzutun, einem Ökonom mit Erfahrungen am MIT und 40 Jahre lang leitender Analyst und Manager bei der EPA. Zusammen schrieben wir vor ein paar Tagen Briefe an jede der 31 unwissenschaftlichen Wissenschafts-Gesellschaften und forderten darin, die vermeintliche wissenschaftliche Grundlage bzgl. ihrer Haltung zum Thema Klimawandel im Licht der jüngsten Ergebnisse offenzulegen. Der vollständige Text unseres Briefes steht hier. Einige der wichtigsten Passagen:
Der von Ihnen unterschriebene Brief vom 28. Juni enthält Statements, die stark implizieren, dass es zuvor empirische Validierungen irgendwelcher Art einer kausalen Beziehung zwischen zunehmenden atmosphärischen Treibhausgas-Konzentrationen und global steigender Temperaturen gegeben hat. … allerdings, wie oben erwähnt, waren die Autoren des Forschungsberichtes von Wallace et al. nicht in der Lage, in irgendeiner wissenschaftlichen Studie eine eindeutige empirische Validierung einer statistisch signifikanten, quantitativen Beziehung zwischen steigenden Treibhausgas-Konzentrationen einerseits sowie den Temperaturen in den Tropen, den benachbarten USA oder weltweit andererseits zu finden. Tatsächlich können wir keine einzige Studie finden, welche tatsächlich mathematisch sichere empirische Beweise dafür findet, dass sich die Auswirkungen steigender atmosphärischer Treibhausgas-Konzentrationen auf die Temperaturen der Welt mit statistischer Signifikanz von Null unterscheiden.
Wie Sie erkennen könnten, sind wir besorgt, dass angesehene wissenschaftliche Gesellschaften einschließlich Ihrer Gesellschaft einen Brief an Mitglieder des Kongresses unterschrieben haben, in dem wissenschaftliche Aussagen als definitiv etabliert bezeichnet werden, obwohl es in Wirklichkeit niemals eine mathematisch fundierte empirische Validierung der Aussagen gegeben hatte, und tatsächlich scheint es jetzt so zu sein, dass jene Aussagen wissenschaftlich definitiv invalide sind. …
Kurz gesagt, falls Sie über mathematisch fundierte empirische Validierungen der Hypothesen verfügen, die Ihrem Eintreten zugrunde liegen, machen Sie diese bitte bekannt. Falls Sie darüber nicht verfügen, wollen Sie es freundlicherweise ebenfalls bekannt machen.
Joseph D'Aleo (einer der Mitautoren des Reports von Wallace et al.) hat den vollständigen Text unseres Briefes auf seiner ausgezeichneten Website icecap.us gepostet, zusammen mit einigen Kommentaren. Wie Carlin mit dem Thema umgegangen ist, kann man hier nachlesen. D'Aleo wird sehr deutlich, wenn der die Korruption unwissenschaftlicher Wissenschafts-Gesellschaften beschreibt:
Die vormals professionellen Gesellschaften setzten während der letzten Jahre ihr Abgleiten in ein beispielloses Eintreten fort, als sie auf den politisch getriebenen Förderungs-Zug aufgesprungen sind und ihren Mitgliedern eine ganze Generation von Öko-Fanatikern aufgedrückt haben, die unsere scheiternden Schulen in allen Bereichen indoktrinieren. Ihre Eingabe an den Kongress ist in keiner Weise wissenschaftlich.
Link: http://manhattancontrarian.com/blog/2016/10/25/annals-of-fake-politicized-science
Übersetzt von Chris Frey EIKE
Dümmer gehts nimmer: Zeitungen erklären die neuste Windraderfindung aus Japan
Windräder für Taifune
In Japan hat nun ein findiger Jungunternehmer ein Windrad „erfunden“, welches den in Taifun-Gebieten – wozu auch Japan gehört – herrschenden Windstärken standhält [2].
Grundsätzlich ist nichts gegen eine solche Erfindung einzuwenden. Wobei Erfindung wohl etwas übertrieben erscheint, denn die Bauform (Bild 1) als H-Rotor gibt es schon lange, wird wegen des niedrigen Wirkungsgrades und auch anderer (z.B. Stabilitäts-) Probleme für Großanlagen jedoch nirgends eingesetzt. Neu ist deshalb, dass sich jemand traut, so etwas trotzdem großformatig bauen zu wollen, Taifunen auszusetzen und für diese Windgeschwindigkeit zu optimieren.
Ob sich die Errichtung bei dem deutlich verringerten Wirkungsgrad einer solchen Windradvariante (gegenüber einem gängigen Horizontalläufer) lohnt und ob der geringe, bis gegen Null gehende Energieertrag dieser Extremwindoptimierung bei weniger Wind über die taifunlosen Jahreszeiten rechnet, muss eine Renditeberechnung und die Fördermittel zeigen.
Erschütternd ist jedoch die technische Präsentation in den Medien.
Bilder rechts: Bilder rechts: Links: Taifunfeste Windturbine. Rechts: Taifunfeste Windturbinen in Serienausführung. Beide Bilder: Werbefotos Fa. Challenergy
Neue Osnabrücker Zeitung, 21.10.2016, Susanne Steffen: [2] Energie für 50 Jahre Gigantische Stromerzeugung aus Tropenstürmen
Tokio. Ein japanisches Unternehmen hat die erste taifunresistente Windturbine der Welt gebaut. Gerade hat der Prototyp schwere Sturmböen auch in Strom umgewandelt. Aus einem Tropensturm lässt sich theoretisch genug Energie für 50 Jahre gewinnen.
Strom für 50 Jahre – theoretisch
Erste Tests hatten der Maschine einen Wirkungsgrad von 30 Prozent attestiert. Im Vergleich zu den 40 Prozent bei herkömmlichen Windrädern ist das wenig. Doch angesichts der riesigen Energiemengen, die während eines Tropensturms erzeugt werden können, scheint dieses Manko verzeihlich.
Ein starker Taifun produziere so viel kinetische Energie, dass Japan davon 50 Jahre seinen Strombedarf decken könnte, erklärt Shimizu unter Berufung auf Berechnungen des japanischen Verkehrsministeriums.
Unterstützung erhielt Jungunternehmer Shimizu auch von der staatlichen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO), welche das Projekt finanziell fördert. Bevor die Taifunturbinen jedoch die Windbranche revolutionieren können, müssen noch einige Probleme gelöst werden. Selbst wenn es Shimizu gelingen sollte, tatsächlich Taifunstrom zu produzieren, ist beispielsweise noch unklar, wie diese riesigen Strommengen gespeichert werden können.
Was ist daran zu bemängeln?
Im Artikel wird es schon angesprochen. Dass ein Taifun viel Energieinhalt hat, ist richtig. Das ist bei vielen Naturereignissen der Fall und nichts Besonderes. Und schon immer bestand der Wunsch, davon Energie ableiten zu können. Doch auch hier stellt sich das gleiche Problem, unter dem auch das Deutsche EEG leidet und welches auch die Japaner gerade bei dieser, extrem darauf angewiesenen „Erfindung“ nicht lösen können: Wie speichert man den extrem kurzfristig gewonnenen Strom für 50 Jahre?
Dazu kommt, dass die Stromerzeugung eines für Extrem-Windgeschwindigkeiten ausgelegten Windrades bei den sonst normalen Geschwindigkeiten extrem abnimmt (mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit). Während die üblichen Windparks wenigstens über Wochenzeiträume im Ansatz Strom liefern, dürfte bei dieser Lösung in der langen Zeit zwischen den Taifunen kaum Energie zu „ernten“ sein. Damit wird für diese Lösung auch das mittelfristige Speicherproblem eklatant – und auch das ist nicht gelöst.
Aber wie in Deutschland erkennt man auch bei den Japanern den gleichen Effekt: Der Staat fördert, wenn nur genügend Heilsversprechungen abgegeben werden.
Bei einer „normalen“ Deutschen Zeitung ist es inzwischen wohl Standard, dass Personen ohne das geringste Fachwissen „Fachinformationen“ texten. Gesteigert hat dies jedoch eine angebliche Fachzeitschrift „INGENIEUR.de“, lt. Homepage „powerd bei VDI-Verlag“. Sie schmückte für ihre technisch versierten Leser die Erfindung mit weiteren Highlights aus und beschrieb hemmungslos reinste Wunschlösungen aus dem Fabelreich.
INGENIEUR.de: [3] Windräder für Wirbelstürme Ein Taifun könnte Japan Jahrzehnte mit Strom versorgen
Windräder, die sogar Taifunen gewachsen sind und mitten im Wirbelsturm Strom erzeugen, könnten die Kernkraftwerke und konventionellen Kraftwerke Japans überflüssig machen. Hat das Konzept des Start-ups Challenergy eine Chance?
Vor zwei Jahren stellte der Norweger Terje Lade mit dem Cargoschiff Vindskip ein ähnliches Konzept vor. Dabei dient der Rumpf als Segel. Schräg einfallender Wind muss auf der ihm abgewandten Seite einen längeren Weg zurücklegen, wodurch auf der dem Wind zugewandten Seite ein Unterdruck entsteht. Dadurch wird das Schiff nach vorne gezogen.
Das Potential für die Challenergy-Mühlen wäre enorm. Allein in diesem Jahr erlebte Japan bereits sechs dieser schweren Unwetter. Bei geringen Windstärken produzieren die Mühlen allerdings keinen Strom oder nur sehr wenig
Das führt zu Shimizus Hauptproblem: Er müsste den Strom, der innerhalb von wenigen Stunden in gigantischen Mengen produziert wird, monate- oder jahrelang speichern. Eine schier unlösbare Aufgabe. Alle derzeit in aller Welt installierten Speicher dieser Art könnten Japan allenfalls minutenlang mit Strom versorgen. Andererseits gehört Japan neben Südkorea und China zu den weltweit größten Batterieherstellern.
... Einen kleinen Prototypen hat Shimizu in Okinawa bereits installiert,
... Er will sein Land, in dem es mit Fukushima die schlimmste Atomkatastrophe gab, mit seiner Technik von der Kernenergie unabhängig machen.
Der Redakteur dieses Artikels gibt zu, dass dieser Windradtyp bei wenig Wind keine Energie mehr liefert, lässt mit dem Text „... Andererseits gehört Japan neben Südkorea und China zu den weltweit größten Batterieherstellern“ aber sofort erkennen, dass er wirklich überhaupt keine Ahnung von Batteriespeicher-Kosten hat (siehe dazu: EIKE 18.06.2015: Elektro-Energiespeicherung, Notwendigkeit, Status und Kosten. Teil 3 (Abschluss) und über die Ausschmückung „ ... könnten die Kernkraftwerke und konventionellen Kraftwerke Japans überflüssig machen“, belegt er zudem, vom Thema Energieversorgung im Großmaßstab auch sonst nichts zu wissen. Aber was in Deutschland mit leidlich stetigem Wind schon nicht im Ansatz funktioniert:
„Ein EEG-Märchen wird zum Öko-Dogma - Offshore Windkraft sei grundlastfähig“
„ Ökostrom erklärt für DUMMIES anhand der Wind und Solareinspeisung im November 2015* V2“
... ist natürlich gelöst, wenn es ein Startup-Firmengründer in Japan stolz erzählt.
Im Gegensatz zur Japanischen Regierung, welche solche Erfindungen zwar bezuschusst, aber davon unbeeindruckt die Kernkraftwerke vorsichtshalber wieder hochfährt, ist unsere Regierung dabei, endgültig mit aller Konsequenz und kompromisslos die Energieversorgung an die Wand zu fahren: FOCUS ONLINE 31.10.2016: Versorger befürchten: Bundesregierung will den Bürgern Gashahn zudrehen
Auch sonst ist der Ethusiasmus der „powerd bei VDI“-Fachzeitschrift ungebrochen, wenn es um EEG-Erfindungen geht. Erinnerungen an die euphorischen, den Markt mit Sicherheit „aufmischenden und Geld scheffelnden“ Erfindungen des „Neuen Marktes“ der 90er Jahre werden wach.
INGENIEUR.de, 13.10.2016: Versuch beginnt 2017 Schotten wollen mit Drachen am Himmel Strom erzeugen
Mit einer Mischung aus Fallschirm und Flugdrachen wollen schottische Ingenieure der Windenergie einen gewaltigen Schub geben. Die Technik soll billiger, einfacher, effizienter und vielseitiger als die herkömmlichen Windturbinen sein. Der Härtetest steht bald an. ... Es klingt schon fantastisch: Zwei lang gestreckte Drachen schweben in der Luft, verbunden durch Seile, in der Mitte eine Turbine. Während der eine Schirm in bis zu 450 m Höhe aufsteigt, sinkt der andere herab. Und das Verbindungsseil bringt derweil eine Trommel in der Turbine in Rotation. Aus der kinetischen Energie wird Strom erzeugt
... Und wenn der eine Schirm wieder mit „minimalem Energieeinsatz“, wie die Entwickler sagen, herabgezogen wird, steigt der andere auf und setzt den Prozess fort. Es entsteht also praktisch permanent Strom.
Der erste Härtetest soll im kommenden Frühjahr an der schottischen Küste stattfinden. Hier, auf einem Areal der britischen Regierung, entsteht zunächst eine Anlage, die 500 Kilowatt Leistung bringen soll. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will KPS aber Kapazitäten von mehreren hundert Megawatt aufbauen.
Bild 3 Energieschirm. Ausschnitt eines Werbebildes von Kite Power Solutions
Ü Werden die Taifune in Japan durch den Klimawandel verstärkt?
Wie immer in einem Artikel unserer Medien, darf der Hinweis, es würde wegen des Klimawandels schlimmer werden, nicht fehlen.
[2] ... Im Durchschnitt nähern sich jedes Jahr etwa elf Taifune dem ostasiatischen Inselstaat. In normalen Jahren treffen drei dieser Stürme in Japan an Land. In diesem Jahr wurde Japan bereits von sechs Tropenstürmen heimgesucht. Wissenschaftler warnen, dass angesichts der Erderwärmung in Zukunft mit häufigeren und stärkeren Stürmen zu rechnen sei.
Auch dazu ist zu bemängeln, dass es sich um reine Vermutungen handelt, und andere Wissenschaftler auf andere Ergebnisse kommen:
wetter.tagesschau.de 27.09.2016: ARD-Wetterredaktion Taifune und Klimawandel
Im Zeitraum von 1965 bis 2015 wurden im Nordwestpazifik pro Saison durchschnittlich 26 Tropenstürme, davon 16 Taifune registriert. Dieses Jahr rechnet man insgesamt mit etwa 22 Tropenstürmen von denen etwa 13 Taifunstärke erreichen sollen. Auch wenn die Häufung schwerer Taifune bei Taiwan innerhalb der vergangene zwei Wochen bemerkenswert ist, scheint sich aber zumindest in diesem Jahr keine ungewöhnliche Häufung tropischer Wirbelstürme im Westpazifik abzuzeichnen.
ETH Zürich 2013, Dissertation: Assessment of typhoon induced wind risk under climate change in
Mehrere Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass die Klimaveränderung einen Einfluss auf Häufigkeit, Intensität und Entwicklung von Taifuns hat. Es wird erwartet dass die Häufigkeit abnehmen wird, aber dass die Anzahl Taifuns mit hoher Intensität zunehmen wird.
kaltesonne 01.08.2012: Hurrikanen scheint die Erwärmung egal zu sein: Keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme in den letzten Jahrzehnten
Fassen wir kurz zusammen: Hinweise auf eine stetige Zunahme der Hurrikantätigkeit gibt es keine, weder in ihrer Häufigkeit, noch in ihrer Intensität. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 0,8°C in den vergangenen 150 Jahren hat offensichtlich noch keine gravierenden Auswirkungen auf die Hurrikane gehabt. Eine Kopplung von Temperatur und Wirbelstürmen, wie sie von einigen Forschern in der Vergangenheit behauptet wurde, ist aus den historischen Daten nicht belegbar und sollte hinterfragt werden.
Fazit
Dem Land der „Dichter und Denker“ sind leider nur die Dichter und Fabelerzähler verblieben. Auch wenn hier die Fabeln aus dem Ausland kommen, sind die, welche sie als angebliche Wahrheit weiter erzählen nicht klüger.
Quellen
[1] CNN September 28, 2016: Storm chasers: the typhoon turbine that could power Japan for 50 years
http://edition.cnn.com/2016/09/27/asia/typhoon-catchers-japan-challenergy/
[2] Neue Osnabrücker Zeitung, 21.10.2016, Susanne Steffen: Energie für 50 Jahre Gigantische Stromerzeugung aus Tropenstürmen
[3] INGENIEUR.de: Windräder für Wirbelstürme Ein Taifun könnte Japan Jahrzehnte mit Strom versorgen
http://ezfe07.circit.de/Fachbereiche/Windenergie/Ein-Taifun-koennte-Japan-Jahrzehnte-Strom-versorgen
easyJet soars into a collaborative digital future with Office 365
Today’s post was written by Chris Brocklesby, chief information officer for easyJet.
In just 20 years, easyJet has become one of Europe’s leading airlines, operating a fleet of 250 aircraft on more than 820 routes across 30 countries. Coming from a retail background, I like the customer-facing aspect of an airline, where we are all about providing great service that makes people happy. And I like the way that IT plays a huge role in supporting our innovative, entrepreneurial corporate culture. In terms of generating revenue, providing great service and improving the lives of the crew, IT is fundamental to our operations. IT is also a way to ensure that we are highly automated, efficient and cost effective. That’s why we are deploying Office 365 as the foundation of a more modern workplace that will empower employees to deliver great customer service—and enable easyJet to navigate the best route through a rapidly evolving aviation industry.
The digitization of the industry and passengers’ expectations began about five years ago. We deliver low fares because our sales are digitized, but frankly, that’s the easy part. We need to look at supporting our passengers through the entire day of travel with digital services that extend our reach into their lives and build brand loyalty. So, enabling people to check where their inbound flight is, to make plans with updated departure times and check how long the queue is at security; to view airport maps to find their gate and figure out which baggage carousel to use at their destination—all these things support our ethos of making travel simple and affordable.
We need to provide employees and crew with the right business tools to follow through with this vision. That’s the role of Office 365. We cannot digitize the customer experience without also digitizing the employee experience; the cloud-based collaboration and communication tools that Office 365 brings to the table will free employees from paper, from offices and from specific devices to work with a greater freedom to serve passengers before, during and after their flights. It will also serve to build a stronger sense of connection between our approximately 9,000 flight crew and our head office in Luton, north of London.
When we can engender stronger feelings of connection within the company through online collaboration tools and an enterprise social network, we anticipate a more engaged and informed crew providing better service to customers. Sharing best practices, recognizing each other’s customer service, as well as accessing corporate news anytime, anywhere will become a regular part of all employees’ workday.
And for management in local offices across Europe, Skype for Business Online is going to transform our company’s approach to meetings. Not surprisingly for an airline, people fly around Europe to attend meetings, but every time they do, we deny ourselves the opportunity of selling that seat to a passenger. As a low-cost airline, we are obsessed about reducing costs, and Skype for Business Online will make a big difference in that regard.
At easyJet, safety and security for passengers and employees is paramount. The same is true for our data. Our previous on-premises email solution wasn’t resilient but we can meet content security and data usage compliance guidelines more easily with the tools built into Office 365. From easy-to-use services in a modern, connected workplace, to enterprise grade security, our new business productivity cloud services are set to play a significant role in charting the future at easyJet.
—Chris Brocklesby
The post easyJet soars into a collaborative digital future with Office 365 appeared first on Office Blogs.
HoloLens concept gives soldiers in armored vehicles a clear view of the battlefield
We've seen how HoloLens is already being tested for use in military training, and now one Ukranian company has demonstrated how Microsoft's augmented reality headset could be used to assist soldiers in armored vehicles.
Apps-Updates: Slack Beta und TeamViewer QuickSupport

Heute haben eine ganze Reihe von Apps neue Updates im Windows Store erhalten und in diesem Artikel haben wir die Neuerungen für euch zusammengefasst. TeamViewer QuickSupport ist nun offiziell für Windows 10 Mobile verfügbar, WhatsApp Beta und die Slack Beta haben ebenfalls Updates erhalten.
TeamViewer QuickSupport
TeamViewer hat im Sommer die eigene QuickSupport-App für Windows 10 Mobile veröffentlicht, welche damals noch lediglich für Windows Insider im Fast Ring funktioniert hat. Nun ist die Anwendung offiziell verfügbar und zwar nicht mehr als Preview.
Mit der QuickSupport-App ist es möglich, von einem PC aus ein Windows 10 Mobile-Gerät zu steuern. Dabei könnt ihr mit Touch oder Maus das Smartphone steuern ohne es mit dem PC verbinden zu müssen. Alles läuft über den Dienst von TeamViewer und daher ist auch das Login verfahren im Grunde bekannt. Ihr installiert die Anwendung auf eurem Smartphone und dem PC und am zu steuerndem Smartphone wird nach dem Öffnen eine ID angezeigt. Ihr gebt diese am Desktop-Client ein und müsst daraufhin am Smartphone die Kontrolle bestätigen. Nun kann der Partner am PC euer Windows 10 Mobile-Gerät steuern.
Unter dem folgenden Link könnt ihr die App aus dem Windows Store herunterladen:
Slack Beta
Microsofts neuer Konkurrent Slack hat bereits seit einiger Zeit eine App im Windows Store und hat die Beta-Anwendung nun aktualisiert. Mit Version 2016.1102.0.0 kommen eine ganze Reihe von Verbesserungen hinzu.
Vor allem die Performance wurde mit der Aktualisierung verbessert, da man im Hintergrund die Engine erneuert hat. Außerdem wurden einige grundlegende Funktionen korrigiert, beispielsweise sollte der Online-Status nun korrekt angezeigt werden, das Benachrichtigungszeichen sollte nun nach dem Lesen tatsächlich verschwinden und das Laden größerer Teams sollte die App nicht mehr zum Absturz bringen.
Das Update sowie die App könnt ihr unter dem folgenden link aus dem Windows Store beziehen.
Der Beitrag Apps-Updates: Slack Beta und TeamViewer QuickSupport erschien zuerst auf WindowsArea.de.
Sexueller Übergriff: Zeugen halten Täter fest
Reiterstaffel schnappt per Haftbefehl Gesuchten
Unbekannte überfallen Zeitungsausträger
Münchner attackiert Mann mit Messer
Microsoft Teams: Ein neuer Slack-Konkurrent
Microsoft will mit einer neuen Kommunikationsplattform auf Chat-Basis dem modernen Arbeiten in Unternehmen eine effektivere Basis schaffen. Das Unternehmen hat Microsoft Teams vorgestellt , das direkt in Office 365 integriert ist.
Digital Signage: OLED-Technik ist laut LG für den Dauerbetrieb bereit
Das Microsoft-Drama: Windows 7 wächst schneller als Windows 10
Nach dem Ablauf der kostenlosen Upgrade-Periode wächst Windows 10 nur noch im Schneckentempo. Bei den Zuwächsen muss sich die neue Microsoft-OS-Version sogar Windows 7 geschlagen geben.
Windows 10: Wachstum im Schneckentempo
Von dem ambitionierten Ziel, bis 2018 eine Milliarde Windows-10-Geräte zu erreichen, hat sich Microsoft schon im Sommer verabschiedet. Ende Oktober gab Microsoft bekannt, dass Windows 10 auf immerhin 400 Millionen aktiven Geräten laufe. Nach dem Ende der kostenlosen Upgrade-Phase Ende Juli, in der Microsoft Nutzer auch mit teils fragwürdigen Methoden zur Nutzung von Windows 10 „überreden“ wollte, ist das Wachstum jetzt aber offenbar fast zum Erliegen gekommen. Laut neuen Zahlen von Netmarketshare konnte Windows 10 seinen Marktanteil von September auf Oktober um gerade einmal 0,06 Prozentpunkte vergrößern.
Mit 22,59 Prozent Marktanteil ist Windows 10 zwar mit Abstand das am zweithäufigsten genutzte Betriebssystem, allerdings konnte die Konkurrenz aus dem eigenen Hause, Windows 7, ihre Dominanz weiter ausbauen. Immerhin ein Plus um 0,11 Prozentpunkte verbuchte Windows 7 im Oktober und wuchs damit schneller als das aktuelle Microsoft-Betriebssystem. Unter dem Strich verbucht das sieben Jahre alte Windows 7 einen Marktanteil von 48,38 Prozent. Selbst Windows 8.1 konnte in den vergangenen Wochen um 0,57 Prozentpunkte zulegen – und liegt mit 8,4 Prozent Marktanteil knapp vor Windows XP, das immer noch auf 8,27 Prozent aller Computer weltweit läuft.
Windows 10 deutlich vor macOS X und Linux
Zum Vergleich: macOS X 10.11 hat im Oktober einen Marktanteil von 2,74 Prozent erreichen können – ein deutlicher Rückgang gegenüber den im September gemessenen 4,07 Prozent. Das liegt aber an dem Update auf macOS X 10.12 (Sierra), das im Oktober einen Marktanteil von 1,37 Prozent hatte. Insgesamt kommt Apples Betriebssystem in den verschiedenen Versionen auf einen Anteil von 6,43 Prozent am Desktop-Markt, Linux liegt mit 2,18 Prozent dahinter. Den Markt dominiert Windows mit 91,39 Prozent Marktanteil.
Analysten: Windows Phone beinahe völlig vom Markt verschwunden

Wir haben erst heute darüber berichtet, dass Microsoft am Tablet-Markt den richtigen Riecher hatte und dort nun ordentlich Boden auf Apple und Google gut macht. Auf dem Smartphone-Markt läuft es ebenfalls nach Plan, zumindest unter der Annahme, dass man keinen hat.
Laut dem Analystenhaus Strategy Analytics hat Microsoft im dritten Quartal 2016 kaum noch Smartphones verkauft und zählt nun vom Verkaufsanteil zur Kategorie „Andere“. Explizit in den Tabellen gelistet ist man also nicht mehr, sondern wird nun zu BlackBerry, Tizen, Ubuntu und Symbian gezählt. Microsofts Stragieänderung macht sich aber auch in den Zahlen von Strategy Analytics bemerkbar und zwar ist die Kategorie „Andere“ im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 84,1 Prozent eingebrochen und man verkaufte statt 8,2 Millionen Geräten nun nur noch 1,3 Millionen. Microsoft ist, wie wir aus den Quartalszahlen wissen, für einen Einbruch von 74 Prozent alleine verantwortlich, Tizen und BlackBerry tragen zum Rest bei.
Laut den Analysten ist Windows Phone damit beinahe völlig vom Markt verschwunden und damit kaum noch wahrnehmbar. Der Smartphone-Markt selbst ist stabil und während Apple 5,2 Prozent verloren hat, gewann Android 10,3 Prozent dazu. Insgesamt wurden im dritten Quartal 2016 demnach 6 Prozent mehr Smartphones verkauft als im Vorjahreszeitraum. Davon macht Android allein 87,5 Prozent aus, während Apple auf 12,1 Prozent kommt. In Zahlen bedeutet das: Es wurden im letzten Quartal 328,6 Millionen Android-Geräte verkauft und 45,5 Millionen iPhones.
Microsoft will weiterhin in Windows 10 Mobile investieren, da man weiß, dass ARM und Mobilfunkkonnektivität für die Zukunft zweifellos relevant sein werden. Ein Konzept hat man derzeit nicht und auch sehr wenige Partner. Alcatel und HP bieten derzeit die einzigen aktuellen Geräte an, Microsoft selbst nicht. Dem Smartphone-Markt würde aber ein dritter großer Konkurrenz sicherlich gut tun, wenn dieser mit einer neuen und innovativen Idee aufhorchen lassen würde.
Quelle: Strategy Analytics
Der Beitrag Analysten: Windows Phone beinahe völlig vom Markt verschwunden erschien zuerst auf WindowsArea.de.
Recep Tayyip Erdoğan: "Deutschland ist ein wichtiger Hafen für Terroristen"
Elbphilharmonie: Wellen der Zuversicht
Management: "Effizienz ist das Problem"
Browser-Erweiterungen: Wie Sie Ihren Browserverlauf schützen können
WhatsApp beta now lets you draw on photos before sharing them
A fresh update for the WhatsApp Beta is here, and it brings some fun features for those who share a lot of photos.
Von der Sparkasse zur Deutschen Bank: Dieser Banking-Trojaner hat auch deutsche Bankkunden im Visier
Eine Variante des Banking-Trojaners GM Bot zielt jetzt auf Bankkunden von mehr als 50 Kreditinstituten aus aller Welt ab. Auch zehn Banken aus Deutschland sind dabei.
Banking-Trojaner: Android-Malware will euer Geld
Ein unter dem Namen GM Bot, Acecard, SlemBunk oder Bankosy bekannter Banking-Trojaner versucht Bankkunden aus aller Welt um ihr Geld zu bringen. Mittlerweile sollen Varianten der Android-Malware existieren, die gezielt auf Bankkunden von 50 internationalen Kreditinstituten abzielen. Darunter befinden auch insgesamt zehn deutsche Banken. Das berichtet der Anti-Viren-Hersteller Avast.
Die Schadsoftware tarnt sich als harmlose App und täuscht Nutzer, indem sie den Login-Screen einer Banking-App mit einem gefälschten Login-Bildschirm überdeckt. So sollen die Login-Daten der Nutzer abgefangen werden. Außerdem kann die Malware die SMS einer Bank abfangen, die für die Zwei-Faktor-Authentifizierung genutzt wird. Anhand der Informationen können die kriminellen Hintermänner dann Geld von den kompromittierten Konten abheben.
Banking-Trojaner zielt auf die Kunden dieser deutschen Kreditinstitute ab
Nach Informationen von Avast versucht die Schadsoftware die Kunden der folgenden Kreditinstitute abzuzocken:
- Deutsche Bank
- ING DiBa
- DKB
- Sparkasse
- Comdirect
- Commerzbank
- Consorsbank
- Volksbank Raiffeisen
- Postbank
- Santander
Wie es aussieht könnten aber demnächst noch mehr Banken betroffen sein. Der Quellcode der Schadsoftware ist frei verfügbar und wird von Kriminellen immer wieder um weitere Banken und neue Schadfunktionen erweitert. So hat die Intel-Tochter McAfee auch eine Variante des Android-Trojaners gefunden, die Nutzer dazu bringen soll, die Vorder- und Rückseite ihres Ausweises abzufotografieren.
Android-Nutzer sollten wie immer extrem vorsichtig sein, wenn sie Software aus unbekannten Quellen herunterladen. Wer auf Nummer sicher gehen will deaktiviert die Möglichkeit, Apps von einem anderen Ort als Googles Play-Store zu installieren. So sollten ihr und eure Bankgeschäfte einigermaßen sicher vor neugierigen Dritten sein. Eine Garantie gibt es aber auch hier nicht, da in der Vergangenheit auch im Play-Store schon schädliche Apps aufgetaucht sind.
Ebenfalls interessant: Wenn eigentlich harmlose Apps gemeinsam Malware bilden – Das müsst ihr über den bedrohlichen Trend wissen.
Sendlinger Tor: Flüchtlinge wollen Pressekonferenz geben
Browsererweiterungen: Plötzlich nackt im Netz
Alle Suchwörter, alle Webseiten - der Browser-Verlauf eines ganzen Monats steht zum Verkauf. Unser Autor erlebte, wie das ist, wenn die eigenen Daten zur Ware werden. (Datenschutz, Firefox) Slack 'excited to have some competition' from Microsoft Teams
Staring down the launch of Microsoft Teams, Slack said that it is "excited to have some competition" from Microsoft's entrant into the collaborative workplace chat arena.
Waffenhandel im "Darknet": Zweieinhalb Jahre Haft für Werkzeugmacher
Umweltprogramm der Vereinten Nationen: "Vermeidbare menschliche Tragödien"
Arndt DibiBullshit.
Ein Experiment zeigt, wie schnell das Internet der Dinge zum Ziel von Hackern wird
„Wir erwarteten zwei Tage später den ersten Angriff“, schreibt der Atlantic-Reporter Andrew McGill. Doch sein virtueller Toaster ist viel schneller zum Ziel von Hackern geworden.
Wie ein virtueller Toaster zur Zielscheibe von Hackern wird
Das Netz kann ein gefährlicher Ort sein. Hacker, Bots und Viren können unsere internetfähigen Geräte zu Zombies machen. Erst vergangenen Monat hat ein gigantischer Denial-of-Service-Angriff etliche Dienste wie Twitter, Airbnb und Github für Stunden lahm gelegt. Beteiligt waren vermutlich um die 50.000 ferngesteuerte Geräte. Der Atlantic-Reporter Andrew McGill hat jetzt ein Experiment durchgeführt, das zeigen soll, wie schnell Maschinen von Hackern angegriffen werden.
Dafür setzte er einen Honeypot auf, um Hacker anzulocken, damit sie ein angetäuschtes Gerät übernehmen. Die Methode ist gängig, um Netzwerke zu sichern. Die Aktionen der Angreifer werden gespeichert und das Netzwerk so resistenter gemacht. McGill mietete sich dafür einen virtuellen Amazon-Server an, gab einen internetfähigen Toaster vor und öffnete einen Port, den Hacker häufiger nutzen, um Geräte anzugreifen. Der Plan ging auf. Der angebliche Toaster wurde gefunden und attackiert.
Dass das passiert, war McGill natürlich bewusst. Was jedoch überraschte, war die Geschwindigkeit, mit der das Gerät zum Ziel wurde. „Wir stellten es am Mittwoch um 13:12 Uhr online und erwarteten zwei Tage später den ersten Angriff. Falsch, der erste Übernahmeversuch geschah bereits um 13:56 Uhr“, schreibt der Journalist in seinem Bericht. Danach folgten weitere Attacken um 14:07 Uhr, 14:10 Uhr, 14:40 Uhr und so weiter. Bis 23:59 Uhr sind über 300 Attacken eingegangen.„Wir erwarteten zwei Tage später den ersten Angriff.“
Spannend war zu sehen, wie die Angreifer vorgingen. Viele Hacker nutzten das Passwort „xc3511,“ – eines, das zuletzt häufig in den Werkseinstellungen von Web-Cams hinterlegt war, wie McGill erklärt. In seinem Artikel können Interessierte live sehen, wann der letzte Angriff stattfand sowie welcher Nutzername und welches Passwort zum Einsatz kam. Der Journalist stellt jedoch auch klar, dass hinter den Angriffen zumeist keine echten Menschen sondern Bots stehen, die automatisiert verschiedene Zugangsdaten ausprobieren.
Dieser Beitrag könnte dich auch interessieren: „So habe ich den Tesla gehackt“: Kevin Mahaffey auf der CeBIT 2016
Warum versteht mich mein Chef nicht?
Spotify war gestern: Warum Lidl jetzt mit Deezer gemeinsame Sache macht
Spotify hat sich mit 110 Millionen Nutzern als fester Bestandteil der Streaming-Industrie etabliert. Dazu kommt jetzt ein neuer Konkurrent – niemand geringeres als Discounter Lidl.
Jetzt mischt Discounter Lidl die Musikbranche auf: Mit günstigen Preisen will der Discounter nach angebotenen Prepaid-Tarifen nun auch Musikfans für sich gewinnen. Vorerst nur in Deutschland verfügbar, will Deezer den Discounter als zusätzlichen Vertriebskanal nutzen. Daraus folgt allerdings keine eigene Streaming-Plattform, sondern Gutscheine für Deezer. Die werden ab kommender Woche bei Lidl für 7,99 Euro im Angebot zu finden sein. Somit wird es vorerst kein Gratismodell oder eine kostenlose Testphase, wie man es beispielsweise von Spotify kennt, geben.
Kooperation zwischen Deezer und Lidl
Zum Vergleich: Im Schnitt liegt der Abopreis für Streamingdienste bei knapp zehn Euro. Deezer sieht Lidl in dem Fall als zusätzlichen Vertriebskanal: Der französische Anbieter erhofft sich von der Aktion mehr Marktanteile, wahrscheinlich auch deswegen, weil im vergangenen Jahr ein Börsengang des Dienstes geplatzt ist. Vorreiter könnte Aldi sein: Auch hier wurde im vergangenen Jahr mit Napster kooperiert und für 7,99 Euro ein Bezahlmodell samt neuer Plattform auf den Markt gebracht.
Während laut Spotify rund 40 Millionen Nutzer für ein Abomodell zahlen, sind es beim stärksten Konkurrenten Apple Music weltweit nur 17 Millionen Nutzer. Dass da eine Kooperation zwischen Deezer und Lidl zahlentechnisch nicht mithalten kann, ist den Verantwortlichen durchaus bewusst: Michael Krause, CIO bei Deezer, machte deutlich, dass er nicht glaubt, Spotify und anderen Streamingdiensten ernsthaft Konkurrenz machen zu können – die Kooperation liegt ihm trotzdem am Herzen. „Das war uns wichtig, nachdem wir so viele Jahre in den Aufbau der Marke investiert haben.“ Deezer ist nach eigenen Aussagen im vergangenen Jahr um 348 Prozent gewachsen – das sei dank „starker B2C-Marketing-Strategie“ möglich gewesen.
Auch Amazon will Spotify an den Kragen gehen
Amazon bietet in den USA bisher auch ein Bezahlmodell an: Für knapp vier Dollar kann unbegrenzt Musik gehört werden. Der Dienst soll noch in diesem Jahr nach Deutschland kommen. Nutzer können dann aus über 30 Millionen Musiktiteln auswählen. Vor allem für die Besitzer der neuen Echo-Lautsprecher könnte das ein interessantes Angebot sein: 7,99 Dollar kostet das Abo, wenn es dann nicht nur auf der Box genutzt werden soll.
via futurezone.at






Der südkoreanische Konzern LG wagt sich mit OLED-Technik auf den Digital-Signage-Markt. Das Unternehmen hat also genug Vertrauen, dass die OLED-Displays im Dauerbetrieb durchhalten. Aber ohne Einschränkungen geht es offenbar nicht, wie eine Angabe zur Haltbarkeit zeigt. (
