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09 Nov 22:16

Tuvalu versinkt mal wieder– rechtzeitig zum Klimagipfel in Marrakesch

Wie schon oft gezeigt, spielt die (Des-)Informationsplattform unserer Klimaberaterin C. Kemfert dabei eine konsequente, aber unrühmliche Vorreiterrolle.
Obwohl es langsam bekannt wird, dass keine Insel dieser Welt belegbar wegen eines Klimawandels unterzugehen droht, wird regelmäßig auch dieser Klimazombi aus der Schublade geholt und immer neu als rührende Geschichte präsentiert. Und genauso regelmäßig wird der wirkliche Sachstand vom Autor dazu recherchiert und auf EIKE präsentiert.
Diesmal stammt eine solche Untergangsgeschichte von einer Klimaexpertin der evangelischen Entwicklungsorganisation „Brot für die Welt“ und drei Mal darf man raten, welches Portal diese Geschichte bringt:

Klimaretter.Info, 01.11.2016: Wer Tuvalu aufgibt, gibt die Welt auf
... Das Land hat kein Geld und ist höchst verletzlich durch den Meeresspiegelanstieg und die Wucht und Häufigkeit von Zyklonen.
Wie macht sich der Klimawandel dort bemerkbar?
Vor allem durch den Anstieg des Meeresspiegels und die Überflutungen. Damit einher geht die Versalzung des Trinkwassers. Es gibt jetzt kein trinkbares Grundwasser mehr. Aber auch die Küsten erodieren, der Sand der Atolle wird abgetragen und die Küsten werden immer schmaler. Außerdem verschwinden die Korallen, weil die Meere versauern, damit verschwinden auch die Fischgründe. Das ist besonders bitter für den 26 Quadratkilometer kleinen Inselstaat. Die Ernährungssicherheit ist massiv gefährdet. Dort wächst so gut wie nichts, abgesehen von Kokosnüssen. Der Boden ist versalzen. Und der Fisch, also die Hauptnahrungsquelle, verschwindet.
Was hat Sie dort am meisten überrascht?
Wie fit die Leute sind, gut ausgebildet und über den Klimawandel informiert. Sie wissen bestens über ihre Zukunft Bescheid und sind dennoch entschlossen, auf ihren kleinen Atollen zu bleiben.

Bevor in Details der Argumentationen eingegangen wird, kann schon das Wesentliche „erklärt“ werden:
- Die Insel hat wie praktisch alle kein Geld (und will welches über den Klimahilfsfonds). BiP pro Kopf 3.880,35 USD ‎(2013)
- Die Bewohner sind „gut ausgebildet und über den Klimawandel informiert“ (weil westliche NGOs in Massen dort hin jetten und ihnen genau dies verkünden).
- Die Einwohnerzahl steigt stetig: 1960: 6.000 Bewohner; 2012: 10.400 Bewohner, Land wird immer knapper, und wegen des Lebensstandards wird mit Korallensand gebaut und immer mehr Süßwasser abgepumpt, so dass in das Grundwasser Meerwasser nachfließt.
- Ob der Fisch wegen des Klimawandels verschwindet, oder aus ganz anderen Gründen, wird (bewusst) nicht belegt.

Der nicht stattfindende „Untergang“ von Tuvalu und den umliegenden Inselgruppen wurde vom Autor bereits im Rahmen der Artikelreihe über die Südseeinseln im Teil 2 [2] dargestellt und kann von Interessierten dort nachgelesen werden. Auch auf kaltesonne kam bereits eine Rezension, in diesem Fall zu dem Klimawandel-Propagandafilm „Tule Tuvalu“: "Klimaalarm im Programmkino Faktencheck TuleTuvalu".

Die Pegelstation von Tuvalu (und andere) zeigen (weiterhin) keinen Anstieg

Anbei deshalb eine Kurzdarstellung aus den Publikationen und ganz aktuelle Pegelstände um zu zeigen, wie es um diese Insel(n) wirklich steht.

Zuerst der aktuelle Stand des Pegelverlaufs.

Bild 1 Sea-Level TUVALU. Quelle PSLSM Catalogue Viewer, Stand 11.2016


Bild 2 Sea-Level Salomon-Inseln. Quelle PSLSM Catalogue Viewer, Stand 11.2016

Sucht man einen Pegelverlauf vor dem Jahr 1990, muss man Pegelstationen von Australien ansehen, um fündig zu werden.


Bild 3 Sea-Level Australien Booby-Island (Queensland, genau gegenüber von Papua-Neuguinea). Quelle PSLSM Catalogue Viewer, Stand 11.2016


Bild 4 Sea-Level Australien Cairns (Queensland, Nord-Ost-Küste). Quelle PSLSM Catalogue Viewer, Stand 11.2016

Man möge damit versuchen, die Aussage: „Vor allem durch den Anstieg des Meeresspiegelszu verifizieren.

Im Gegenteil befinden sich diese Inseln in einer sehr „glücklichen Zeit“, denn früher lag der Pegel deutlich höher:

Aus [2]: ... die Pegeländerungen liegen ebenfalls deutlich unter den als Durchschnitt genannten 3 mm / Jahr. Zudem befindet sich die Region historisch betrachtet eher in einer Pegel-ruhigen /-abnehmenden Zeitspanne, wie eine Studie ausweist „Marschallinseln im Pazifik besonders vom Klimawandel betroffen? In den letzten 2000 Jahren fiel dort der Meeresspiegel um anderthalb Meter

Bild5 [2] Meeresspiegelentwicklung auf den Marschallinseln während der vergangenen 6000 Jahre. Quelle: Kench et al. 2014.

Zusätzlich muss man berücksichtigen, dass praktisch alle Pazifik-Atolle Vulkankegel entlang der aktivsten Kontinental-Bruchkante der Welt sind. Die vertikalen Schwankungen der Plattentektonik an diesen Stellen durch die häufigen Erdbeben stellt ein größeres Problem als die Meerespegel-Änderungen dar. Vor allem kommen diese extrem kurzzeitig. Bsp.: Japan (das auf der gleichen Plattentektonik liegt) soll durch das Fukushima-Erdbeben um fast 2 m versetzt worden sein. Andererseits wachsen die Koralleninseln mit Leichtigkeit bei den aktuellen geringen Pegeländerungen mit, wie sie es bei den um Dimensionen größeren Änderungen seit der letzten Eiszeit bewiesen haben.

Ü Im Pazifik nehmen die Zyklone (nicht) zu

Parallel zum angeblich stetig „übernatürlich“ steigenden Meeresspiegel gilt das Gleiche für die allseits als Klimawandel-Menetekel beschworenen Stürme: „ ... und die Wucht und Häufigkeit von Zyklonen
Doch auch dazu gilt, dass dies nicht belegt werden kann. Dies gibt sogar der wirklich keinem Klimaalarm abgeneigte Kimaforscher Mojib Latif zu:

ZEIT ONLINE 17. März 2015: Nirgendwo lauert der Untergang wie in Vanuatu. Zyklone sind im Südpazifik keine Seltenheit

Dass der Klimawandel tatsächlich mit der Entstehung von Zyklonen zu tun hat, ist nicht ausreichend belegt. Zwar ergeben Hochrechnungen, dass die Stürme durch den Klimawandel verstärkt, jedoch nicht häufiger werden. "Ich wäre da aber vorsichtig", sagt der Klimaforscher Mojib Latif vom Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. "Die Datenlage ist noch ziemlich dünn."

wetter.tagesschau.de 27.09.2016: ARD-Wetterredaktion Taifune und Klimawandel

Im Zeitraum von 1965 bis 2015 wurden im Nordwestpazifik pro Saison durchschnittlich 26 Tropenstürme, davon 16 Taifune registriert. Dieses Jahr rechnet man insgesamt mit etwa 22 Tropenstürmen von denen etwa 13 Taifunstärke erreichen sollen. Auch wenn die Häufung schwerer Taifune bei Taiwan innerhalb der vergangene zwei Wochen bemerkenswert ist, scheint sich aber zumindest in diesem Jahr keine ungewöhnliche Häufung tropischer Wirbelstürme im Westpazifik abzuzeichnen.
kaltesonne 01.08.2012: Hurrikanen scheint die Erwärmung egal zu sein: Keine Zunahme der tropischen Wirbelstürme während der letzten Jahrzehnte

Fassen wir kurz zusammen: Hinweise auf eine stetige Zunahme der Hurrikantätigkeit gibt es keine, weder in ihrer Häufigkeit, noch in ihrer Intensität. Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 0,8°C in den vergangenen 150 Jahren hat offensichtlich noch keine gravierenden Auswirkungen auf die Hurrikane gehabt. Eine Kopplung von Temperatur und Wirbelstürmen, wie sie von einigen Forschern in der Vergangenheit behauptet wurde, ist aus den historischen Daten nicht belegbar und sollte hinterfragt werden.

Fazit

Auch die aktuellsten Pegeldaten zeigen keinen Untergang von Tuvalu. Trotzdem erklären die Kirche und eine Klimaberaterin dass es anders wäre. Auch hier kann man fest davon ausgehen, dass das „Belegprinzip“ alleine darin besteht, anstelle der (die gewünschte Hypothese nicht bestätigenden) Daten, die von westlichen NGOs „zum Klimawandel geschulten“ Einheimischen (in der Regel Aktivisten) befragt zu haben.
Weiterhin stellt der Autor damit fest, dass er trotz wirklich umfangreichem Suchen bisher keine durch den Klimawandel untergehende Insel recherchieren konnte. Klimaretter.Info gelingt es jedoch sofort und immer wieder, weil die Redaktion dieser Plattform dabei vorsichtshalber nie nach Belegen fragt.

Fundstellen zum Nachlesen

[1] EIKE 14.12.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 3 Die Marshall-Inselgruppe – (kein) Beispiel für einen Untergang
[2] EIKE 26.11.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 2
[3] EIKE 17.09.2015: Gehen die Südseeinseln wirklich wegen des Klimawandels unter, Teil 1 Die Malediven

EIKE: Wie steht es um den Untergang der Marshall-Inseln?
EIKE: Schon fünf Salomonen-Inseln sind durch den Klimawandel versunken - obwohl der Pegel dort nicht gestiegen ist
EIKE: Aus dem Lehrbuch für (Klima-)Statistikbetrug
EIKE: Löst sich das Rätsel versinkender Inseln? Dokumentarfilm Sandraub – das Ende der Strände
EIKE: Florida Keys: Ein Paradies geht unter – wegen des Klimawandels?
EIKE: Ist eine kleine Ratte das erste, unschuldige Opfer des Klimawandels?
EIKE: Als der Meeresspiegel doppelt so schnell anstieg – nur weil eine Studie nicht richtig gelesen wurde
EIKE 01.11.2016: Aus dem Lehrbuch zur Erzeugung von Klimaalarm Teil 2: So viel Meerespegel und Stürme hat es vor dem Klimawandel nie gegeben

07 Nov 09:10

Bereit machen für den Kampf gegen Windräder

Die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten wiederholt häufig ihren Schwur, 500 Millionen Solarpaneele zu installieren. Auf ihrer Website verspricht sie: „Am Ende von Hillary Clintons erster Amtszeit werden über eine halbe Milliarde Solarpaneele verteilt über die ganze Nation installiert sein“. Und während wir wissen, dass sie Amerika zur „Supermacht für saubere Energie“ machen will, ist ihre Einstellung zu Windenergie nicht so offensichtlich. Grund hierfür ist vielleicht, dass deren Unterstützung in der Bevölkerung immer mehr schwindet, bekommen doch immer mehr Menschen mit, welche Auswirkungen Windräder auf ihr Leben haben.

Pragmatische Umweltaktivisten können kaum noch die Millionen Vögel ignorieren, die von den gigantische, sich drehenden Rotorblättern getötet werden – einschließlich Weißkopf- und Steinadler ebenso wie eine große Anzahl von Fledermäusen (welche so wichtig sind, die Insekten nicht überhand nehmen zu lassen), die zerschmettert werden. Einige haben sogar „erfolgreich auf einen Stopp der Konstruktion neuer Windräder geklagt“, berichtet **.

Immer mehr Gemeinden sagen: „Wir wollen hier keine Windturbinen!“. Zum Beispiel wurde in Ohio ein Windkraft-Projekt „versenkt“, als die Logan County [county = vergleichbar mit einem Landkreis bei uns. Anm. d. Übers.] einstimmig dafür votierte, die Forderung von EverPower nach einer Zahlung anstelle von Steuern für die Errichtung von 18 Windturbinen abzulehnen – obwohl seitdem der Entwickler versucht, auf anderem Wege an das Projekt zu kommen, und die Anwohner sind wütend. In Michigan ist der gesamte Lincoln Township Board gegen einen Plan von DTE Energy, 50 bis 70 weitere Windturbinen in die Gemeinde zu tragen – trotz der Tatsache, dass vier der fünf Mitglieder des Gremiums vom Nutzungsrecht profitieren würden, welches sie zuvor abgesegnet hatten.

Obwohl nicht oben auf der Prioritätenliste der von ihr angesprochenen Themen zu finden, wird eine Präsidentin Clinton den Fluss von Dollars der Steuerzahler an industrielle Wind-Entwickler stark ansteigen lassen. Auf einer ihrer Kampagnen in Iowa im Juli 2015 unterstützte sie Steuer-Anreize und sagte: „Wir müssen die Steuervorteile für die Erzeugung fortschreiben“. Zuvor behauptete sie, dass sie Steuererleichterungen für die Erzeugung von Wind- und Solarstrom [production tax credits (PTC)] für immer festschreiben wolle. (Anmerkung: ohne die PTC räumt sogar die Windindustrie ein (hier), dass „sie nicht einfach weitermachen könne“). Sie sagt häufig: „Ich will mehr Wind, mehr Solar, mehr Biotreibstoffe, mehr Energieeffizienz“. Man vergesse nicht, dass es auf der politischen Plattform ihrer Partei auch heißt: „Wir verpflichten uns, innerhalb eines Jahrzehnts unseren Strom zu 50 Prozent aus sauberen Energiequellen zu erzeugen“. Und: „Wir glauben, dass Amerika bis zur Mitte dieses Jahrhunderts vollständig mit sauberer Energie versorgt wird“.

Also, falls Ihr Wohngebiet nicht mit der Konstruktion schädlicher und gefährlicher Windräder konfrontiert ist, können Sie erwarten, dass das über kurz oder lang doch der Fall ist – selbst wenn Sie in einem Gebiet wohnen, das für seine Windarmut bekannt ist. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist: je mehr Windturbinen in die Höhe schießen, umso mehr Widerstand regt sich gegen sie – und desto mehr Möglichkeiten gibt es, das nächste Windprojekt zu Fall zu bringen.

Anstatt herauszufinden zu versuchen, was man selbst tun könnte, ermuntert John Droz Jr. Bürger, die ihre Gemeinde vor der Bedrohung eines neuen Windprojektes schützen wollen, die ihnen bereits zur Verfügung stehenden Ressourcen zu maximieren. Droz ist ein in North Carolina ansässiger Physiker und Bürgeranwalt, der bereits etwa 100 Gemeinden beraten hat.

Kevon Martis, der als ehrenamtlicher Direktor der Interstate Informed Citizens Coalition geholfen hat, Anwohner in 7 [US-] Staaten zu schützen, sagte mir : „Nicht ist schlimmer für einen Windkraft-Produzenten in einer Gemeinde, als wenn die Nachbargemeinde bereits ein Windkraftwerk in Betrieb hat. Kann man erst einmal die Auswirkungen selbst sehen, wenn man die gesamte Umgebung mit 50 Stockwerke hohen Kraftwerken bepflastert, können sie nicht länger dem mit Blumen geschmückten üblichen Pfad der Windunternehmen sowie deren Agenten folgen“. Das vernünftige Eintreten Martis' gegen Windpläne war extrem effektiv. In seinem Heimatstaat Michigan sollte Windkraft auf Landkreisebene seit dem Jahr 2009 11 mal Einzug halten – was in keinem Falle erfolgreich war. In Argyle Township in der Sanilac County gab Invenergy 164.000 Dollar für eine Kampagne in dem 36 Quadratmeilen [ca. 93 km²] Landkreis aus – und doch sprach sich die Mehrheit der Bürger dagegen aus.

Zwei Gemeinden in Vermont standen auf der Liste geplanter industrieller Windanlagen am 8. November. Dies spielt eine große Rolle bei den Gouverneurswahlen des Staates, wobei viele Demokraten sich dafür eingesetzt haben, für den Kandidaten der Republikaner zu stimmen, der sich deutlich gegen die weitere Entwicklung von Windkraft ausgesprochen hatte. Dort bietet der auswärtige Wind-Unternehmer im Wesentlichen den Wählern Schmiergeld an, damit diese das Projekt durchwinken.

Martis verwendet ein Konzept, das er „Trespass Zoning“ nennt [etwa: Eingrenzung von Eindringen] – von dem er sagt, dass es „de facto eine Subvention ist, die von den Nachbarn ohne jede Kompensation extrahiert worden ist“. Weil die Definition von trespassing [etwa: unbefugtes Eindringen] lautet: „Betreten der Ländereien des Eigentümers ohne Erlaubnis“ argumentiert Martis, dass die Begleitumstände der Winderzeugung – als da wären Lärm-Verschmutzung, explodierende Windturbinen und das damit verbundene Herumfliegen von Trümmern, Wertverluste des Eigentums und visuelle Beeinträchtigungen – die Wind-Unternehmer daran hindert, diese Grenze zu überschreiten. Er erklärt: „Wo der Windunternehmer diese nicht vermieteten Liegenschaften umsonst nutzen kann für störenden Lärm und Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen, hat er keinerlei Neigung, sich auch den benachbarten Wohnstätten zu nähern, um einen fairen Preis für deren Verluste an Attraktivität zu vereinbaren. Trespass Zoning hat den Nachbarn von Windkraftanlagen vor jeder ökonomischen Verhandlungsmacht bewahrt. …

[Diesen Absatz habe ich trotz intensiver gedanklicher Bearbeitung inhaltlich nicht verstanden und teilweise sehr frei übersetzt. Damit man die Übersetzung leichter auf Fehler abklopfen kann, folgt er hier im Original:

Martis uses a concept he calls “trespasseindringen zoning”—which he says is a “de facto subsidy extracted from neighbors without any compensation.” Because the definition of trespassing is: “to enter the owners land or property without permission,” Martis argues that wind turbine setbacks, that cross the property line and go to the dwelling, allows the externalities of wind development—noise pollution, turbine rotor failure and its attendant debris field, property value loss, and visual blight—to trespass. He explains: “Where the wind developer can use these unleased properties for nuisance noise and safety easements free of charge, they have no reason to approach the neighboring residents to negotiate a fair price for their loss of amenity. Trespass zoning has deprived wind plant neighbors of all economic bargaining power. It has donated their private property to the neighboring landowner’s wind developer tenant.”]

Droz stimmt zu, dass Zoning wichtig ist – ebenso wie Vorschriften. Er glaubt: da ein industrielles Windprojekt etwas ist, mit dem man über 20 Jahre lang oder so leben muss, scheint es klug zu sein, die Angelegenheit schon im Vorfeld sorgfältig, objektiv und mit Bedacht unter die Lupe zu nehmen. Droz sagt: „Die erste Verteidigungslinie ist unter den meisten Umständen ein gut formulierter und abwehrender Satz von Vorschriften, der sich auf Schutz der Gesundheit, auf Sicherheit und Wohlstand der Gemeinde konzentriert. Das kann ein eigenständiges Gesetz sein oder auch Teil eines umfassenderen Zoning-Dokumentes“.

Mary Kay Barton, eine Bürgerrechtsaktivistin aus New York State, begann schon vor über einem Dutzend Jahren, über das Thema industrielle Winderzeugung zu schreiben, als ihr Wohngebiet im Westen des Staates in das Visier von industriellen Wind-Unternehmern geraten war. Es war geplant, in Wyoming County über 2000 industrielle Windturbinen zu errichten, verteilt über alle 16 Gemeinden des Landkreises. Bisher haben die massiven Proteste der erbosten Anwohner dazu geführt, dass lediglich 308 Turbinen in fünf ländlichen Gebieten errichtet worden sind. Barton sagte mir: „Wir würden nicht einmal über industrielle Winderzeugung reden, wäre da nicht die Vetternwirtschaft ganz oben, welche den Betrug der Verbraucher erst möglich machte. Dieser Betrug war es zu verschweigen, dass industrielle Winderzeugung nur existieren kann mit reichlichen Subventionen, Anreizen und gesetzlicher Vorschriften bzgl. Erneuerbarer“.

Die Energie-Bürgeraktivistin Kristi Rosenquist weist auf Folgendes hin: „Von Wind wird propagiert, dass der Klimawandel abgeschwächt wird und lokale ländliche Gemeinden davon Profitieren – beides ist nicht der Fall“.

Mittels seiner unentgeltlichen Bürgerberatungsservices, der Alliance for Wise Energy Decisions, versucht Droz, es einfacher für die Gemeinden zu machen, erfolgreicher gegen die industrielle Windenergie aufzutreten, indem er die Erfahrungen aus einigen der anderen 250 Gemeinden erklärt – einschließlich der Wohnorte von Martis, Barton und Rosenquist – die sich bereits damit herumschlagen mussten.

Bei WiseEnergy.org bietet Droz umfangreiche Informationen, darunter ein Modell-Windenergie-Gesetz*, das abgeleitet ist aus bestehenden Verordnungen bzgl. Effektivität plus Einwürfen zahlreicher unabhängiger Experten. Er befürwortet ein Windenergie-Gesetz, dass sorgfältig ausgearbeitete Bedingungen für diese fünf Elemente enthält:

[*Dieser Link ist hoch interessant! Falls eine Übersetzung {auch auszugsweise} gewünscht wird, bitte an das EIKE schreiben via Kontaktformular ganz oben rechts auf der Homepage. Anm. d. Übers.]

1. Garantien für die Eigentumswerte;

2. Turbinen-Abregelungen;

3. Lärm-Standards;

4. Umweltschutz nebst Abwägung der Auswirkungen auf dieselbe; und

5. Stilllegung.

Droz, Martis, Barton und Rosenquist sind lediglich vier der vielen Bürgeranwälte, die zu Experten geworden sind im Bereich der nachteiligen Auswirkungen der Windenergie – welche vernachlässigbare Vorteile, aber gravierende Nachteile mit sich bringt, als da beispielsweise wären Steuererhöhungen und steigende Stromrechnungen. Wegen ihrer Erfahrungen sind viele willens, all jenen zu helfen, die jetzt mit dieser Bedrohung konfrontiert sind. [Wo gibt es die in D? WO?! Anm. d. Übers.]

Weil ich schon oft über Windenergie geschrieben habe und über die sie begünstigenden Steuern und Vorschriften, haben mich schon viele Menschen um Hilfe gebeten. Aber ich bin nicht die Expertin, sondern lediglich der Kurier. Diese Menschen dagegen befassen sich Tag für Tag damit.

Hier folgen einige zusätzliche Quellen, deren Anklicken sie empfehlen:

National Wind Watch;

Ontario Wind Resistance;

Stop These Things und

Master Resource.

Falls die Bedrohung der industriellen Entwicklung von Windenergie für Sie derzeit kein Problem ist, behalten Sie diese Informationen im Kopf, da es unter einer Präsidentschaft von Hillary Clinton sehr schnell dazu kommen kann, dass auch Sie und Ihre Umgebung Opfer dieser Entwicklung werden.

Barton erklärt: „Meine Heimatstadt war in der Lage, die irrsinnige Aufstellung dieser umweltlich destruktiven Einrichtungen in meiner Nähe zu stoppen, indem bereits im Jahre 2007 ein Gesetz zum Schutz der Bürger in Kraft gesetzt wurde. Seitdem jedoch setzte Gouverneur Cuomo etwas in Kraft, was ich als ,Power-Grab NY Act' bezeichne. Mit diesem Gesetz wurde den Gemeinden in New York State erklärt, dass ihre ,Home Rules' ungültig sind. Stattdessen wurde die Entscheidungsbefugnis von Energieerzeugungs-Einrichtungen über 25 MW (übersetzt: industrielle Windfabriken) in die Hände von fünf nicht gewählten Bürokraten in Albany gelegt. Andere Staaten werden Cuomos autoritärer Führung mit Sicherheit folgen. Ich dränge die Menschen, vorher aktiv zu werden! Schaffen Sie sich Schutzgesetze jetzt – bevor korrupte Beamte Ihnen ihre verfassungsgemäßen Rechte nehmen und an Ihrer Stelle die Entscheidungen für Sie treffen!

Man denke an seine Heimatgemeinde, wie sie in 20, 40 oder über 60 Jahren aussehen wird.

„Es gab einmal eine Zeit, als die Umweltbewegung gegen Lärmverschmutzung eingetreten war, Verschandelungen durch die Industrie bekämpfte und den ,kleinen Mann' unterstützte, dessen Lebensqualität bedroht war durch ,Habgier der Unternehmen'“, schreibt Martis. „Aber das war vor langer, langer Zeit – vor Aufkommen der Windenergie“.

Link: http://oilpro.com/post/28196/get-ready-to-break-wind

Übersetzt durch Chris Frey EIKE

04 Nov 15:08

Wer krank ist, muss nicht zum Personalgespräch

by Udo Vetter

Krank ist krank. Daran kann der Arbeitgeber auch nichts ändern, wenn er seinen Mitarbeiter zu einem „Personalgespräch“ über die weitere Zusammenarbeit ein- bzw. vorlädt. Dies hat das Bundesarbeitsgericht entschieden.

Ein seit längerem krankgeschriebener Krankenpfleger hatte eine Abmahnung kassiert, weil er der Einladung zu einem Personalgespräch nicht gefolgt war. Dies tat er jedoch zu Recht, wie nun geurteilt wurde. Während der Krankheit gebe es keine Anwesenheitspflicht im Betrieb, so das Bundesarbeitsgericht.

Zwar dürfe der Arbeitgeber den Mitarbeiter kontaktieren und ihn auch um ein Gespräch bitten, doch umfasse das keine Pflicht zum persönlichen Erscheinen. Dass der kranke Arbeitnehmer zu einem Gespräch in die Firma kommen muss, sei auf dringende Ausnahmefälle beschränkt. Hier konnte der Arbeitgeber nicht nachweisen, dass ein persönliches Gespräch zwingend notwendig und der Arbeitnehmer hierzu auch in der Lage war.

Schon die Vorinstanzen hatten die Abmahnung für ungerechtfertigt erklärt (Aktenzeichen 10 AZR 596/15).

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04 Nov 15:07

Rüstzeiten sind Arbeitszeiten

by Udo Vetter

Polizeibeamte im Dienst schleppen eine ganze Menge Ausrüstung mit sich rum. Ein Polizeibeamter aus Bochum zum Beispiel folgendes Arsenal: Pistole mit Holster, Reservemagazin mit Tasche, Handfessel Stahl mit Tragevorrichtung, Reizstoffsprühgerät mit Tragevorrichtung, Tragevorrichtung für den Einsatzmehrzweckstock, Funkgeräte, Taschenlampe, Schutzweste und einiges mehr. Die hierfür bei Schichtbeginn und -ende erforderliche „Rüstzeit“ wollte der Beamte vom Dienstherrn bezahlt bekommen. Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster bekam er jetzt dem Grundsatz nach Recht.

Rüstzeiten sind für Polizisten „Arbeitszeit“, stellen die Richter fest. Der Polizeibeamte muss sich also während der Dienstzeiten umziehen können. Oder ihm sind täglich Überminuten anzurechnen, was sich auf den Monat zu mehreren Überstunden aufaddieren kann. Zu dem Streit kam es auch, weil der Dienstherr meinte, der Beamte könne sich ja ab Beginn seiner Arbeitszeit umziehen. Das sei aber praktisch nicht möglich, entgegnete der Polizist. Wenn alle Kollegen sich ab dem Schichtwechsel erst mal umziehen, sei die Wache bis zu 15 Minuten nicht einsatzfähig.

Ob dem Beamten nach dem Dienstrecht wegen der festgestellten Mehrarbeit auch tatsächlich Geld zusteht, muss gegebenenfalls in einem späteren Verfahren geklärt werden (Aktenzeichen u.a. 6 A 2151/14).

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04 Nov 15:07

Rumänischer Knast verstößt gegen Völkerrecht

by Udo Vetter

Das Oberlandesgericht Hamm stoppt Auslieferungen nach Rumänien – wegen der unzumutbaren Bedingungen in den dortigen Haftanstalten. Die Platzbedingungen im rumänischen Knast sind so drastisch, dass nach Auffassung der Richter völkerrechtliche Mindeststandards nicht eingehalten sind.

Ein in Deutschland lebender Rumäne war in seinem Heimatland wegen Betrugs verurteilt worden. Rumänien verlangte deshalb seine Überstellung, damit er die zweijährige Haft absitzt. Wegen der bekannt schlechten Haftbedingungen in Rumänien fragte die Generalstaatsanwaltschaft Hamm offiziell in Rumänien nach. Sie erhielt die ebenso offizielle wie offenherzige Auskunft, einem Gefangenen stehe in Rumänien zwei bis drei Quadratmeter „persönlicher Haftraum“ zur Verfügung.

Das jedenfalls reicht nach Auffassung der Richter nicht. Sie verweisen darauf, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte fordere einen persönlichen Haftraum – einschließlich Bett und Möbel – von mindestens vier Quadratmetern. Das Europäische Komitee zur Verhütung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung fordere mindestens sechs Quadratmeter. Das Bundesverfassungsgericht betrachte für Deutschland sechs Quadratmeter als untere Grenze des Hinnehmbaren.

Die aus Rumänien offiziell mitgeteilten zwei bis drei Quadratmeter seien deshalb nicht ausreichend. Auf die sonstigen Haftbedingungen, etwa Belüftung, Zugang zu Tageslicht, Heizung und sanitäre Anlagen, komme es in diesem Fall gar nicht mehr an. Der Beschluss ist rechtskräftig. Die rumänischen Behörden können jetzt höchstens noch verlangen, dass der Verurteilte seine Strafe in Deutschland absitzt (Aktenzeichen 2 Ausl. 125/16).

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04 Nov 15:06

Jura kurios als kostenloses E-Book

by Udo Vetter

Update: Das E-Book ist nicht mehr kostenlos.

Kleiner Tipp: Bei Amazon gibt es derzeit ein kostenloses E-Book namens „Kuriose Fakten Recht: Unnützes Wissen für Juristen und andere Menschen mit Humor“. Autorin ist Flavia Schadt, anscheinend eine angehende Juristin.

Das Buch ist eine ziemlich wilde Zusammenstellung kurioser Urteile, antiquierter Gesetze und sonstiger Fundstücke. Aber etliche witzige Dinge lassen sich durchaus entdecken, und einem geschenkten Gaul schaut man ja ohnehin nichts ins Maul.

Das E-Book lässt sich für 0,00 Euro mit 1-Click kaufen. Der andere Link führt zu einem Probeabo von Kindle Unlimited.

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04 Nov 13:20

Pkw-Maut: Von wegen keine Mehrbelastung

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Matthias Breitinger
Die CSU sollte nicht zu früh über die Maut-Einigung jubeln. Der Kompromiss mit der EU-Kommission führt wohl dazu, dass die Partei ihr Wahlversprechen bricht.
04 Nov 13:20

Here are all the factions and leaders in Civilization VI

by Rich Edmonds

Sid Meier's Civilization VI offers a total of 19 civilizations to play as, each offering unique specializations, bonuses, units, buildings, and more. Depending on your play style, you may prefer one nation to another, but luckily there's enough information available before you get into a new game to make a decision.

04 Nov 13:20

Schluss mit Paketfrust: Paketbutler startet bundesweit

by Jochen G. Fuchs

Pakete empfangen, wenn niemand zu Hause ist – das verspricht der neue Paketbutler der Deutschen Telekom. Eine Übersicht über den neuen Dienst.

Ab dem 14. November können Onlineshopper ihre Pakete dem Paketbutler anvertrauen. Der Paketbutler ist eine faltbare Paketbox, die an der Wohnungstür verankert wird und von jedem Zusteller mit einem Paket befüllt werden kann. Retouren oder auch normaler Paketversand ist mit der Box möglich, dazu kooperiert der Anbieter Deutsche Telekom mit DHL. Beliefern kann den Paketbutler jeder Onlinehändler und jeder Paketdienst.

Das ist der Paketbutler

(Foto: Paketbutler.com)
(Foto: Paketbutler.com)

Eine akku-betriebene faltbare Box mit einem mehrschichtigen Stoffsack als Behälter für Pakete. Die innenliegende Stoffschicht ist komplett mit Edelstahldrähten durchzogen, damit die Pakete nicht entwendet werden können. Ein Anker für die Wohnungstür sichert die Box im Hausflur.

(Foto: Paketbutler.com)
(Foto: Paketbutler.com)

Zusätzlich wird der Paketbutler mit einer enthaltenen Versicherung geliefert, die das 249 Euro teure Gerät in den ersten drei Jahren gegen Beschädigungen bis 180 Euro und gegen den Verlust einer Warensendung bis 750 Euro absichert. Wer keine 249 Euro für die Empfangshilfe ausgeben möchte, kann das gute Stück übrigens auch für 7,99 Euro monatlich mieten.

Der Paketbutler wird vom Besitzer über ein Tastaturfeld zur Pin-Eingabe geöffnet, für Lieferungen und Abholungen stellt der Nutzer das Gerät in den „Versand-“ oder „Empfangen-Modus“.

Der Akku wird über ein mitgeliefertes USB-Kabel geladen und soll bei durchschnittlicher Nutzung, was immer das heißen mag, eine Betriebsdauer von drei Monaten erlauben.

ButlerConnect-App: Pushnachrichten, Zugangscodes teilen, Abholungen beauftragen

Eine App verwaltet die Pin des Paketbutlers und ermöglicht das Teilen des Pins mit Freunden oder Händlern vor Ort. Außerdem zeigt die Anwendung eine Übersicht aller Sendungen, informiert über den Sendungsstatus, den Ladestand des Akkus und lässt den Benutzer direkt in der App Abholungen und Retouren bei DHL beauftragen. Das integrierte GSM-Modul im Paketbutler sorgt dafür, dass die App  den Nutzer über jedes zugestellte oder abgeholte Paket in Echtzeit informieren kann.

Die App ist in den ersten drei Jahren inklusive, danach soll der Dienst 1,49 Euro im Monat kosten.

Wie der Paketbutler genutzt werden kann: Indoor und bis maximal 31,5 kg Paketgewicht

(Foto: Paketbutler.com)
(Foto: Paketbutler.com)

Der Paketbutler ist nicht für die Nutzung vor der Haustüre gedacht, sondern für die Nutzung vor Wohnungstüren in Mehrfamilienhäusern oder Wohnblöcken.

Ausgefaltet kann der Paketbutler mit Paketen bis maximal 50 cm x 30 cm x 70 cm und einem Gewicht bis 31,5 kg gefüllt werden. Aktuell kann immer nur eine Sendung zugestellt werden, mehrere Sendungen hintereinander sollen aber in Kürze zumindest bei DHL-Zustellungen möglich sein.

Damit die Paketdienste auch Pakete in den Paketbutler legen, muss vorher für jeden Paketdienst eine sogenannte „Abstellgenehmigung“ ausgefüllt werden. Das Formular muss meist per Post an den Anbieter versandt werden. Der Paketbote sieht dann in seinem PDA einen Hinweis auf die Abstellgenehmigung für den Paketbutler.

Fazit: Ein prinzipiell gutes Angebot mit kleineren Unklarheiten im Kleingedruckten

Kaufen Kunden den Paketbutler, dann ist eine Versicherung und der Butler-Connect-Dienst für die App für 36 Monate enthalten. Der Dienst kostet nach Ablauf der 36 Monate automatisch 1,49 Euro pro Monat, falls der Kunde nicht drei Monate vor Ablauf der Frist kündigt. Der Vertrag verlängert sich immer automatisch um 12 Monate.

Mieten Kunden den Paketbutler, haben sie die Wahl zwischen 24 und 36 Monaten Vertragslaufzeit und müssen den Vertrag sechs Wochen vor Ablauf kündigen, sonst verlängert er sich ebenfalls um 12 Monate.

Der zum Paketbutler gehörige Dienstleister feldsechs lässt leider völlig offen, wie der Nutzer nach Ablauf von 36 Monaten wieder an eine Versicherung für den Paketbutler gelangt. Offensichtlich erlischt der Versicherungsschutz sowohl für Käufer als auch für Mieter automatisch nach 36 Monaten. Auf der Website werden einsehbare Versicherungsbedingungen erwähnt, die zumindest für uns nur per Suchmaschine auffindbar waren und keinerlei Informationen über eine Weiterführung der Versicherung nach den 36 Monaten enthalten.

04 Nov 13:19

Polizei räumt Protestcamp der Flüchtlinge - mehrere Festnahmen

by Dpa Deutsche Presse-Agentur
München - Das Protestcamp der Flüchtlinge am Sendlinger Tor ist geräumt. In einer stundenlangen Aktion beendete die Polizei den Hungerstreik der dort Ausharrenden. Es gab Festnahmen.
04 Nov 12:57

DDoS-Attacke kappte zeitweilig Internetverbindung eines ganzen Landes

Unterseekabel

Das riesige Mirai-Botnetz hat die gesamte Online-Anbindung des afrikanischen Landes Liberia massiv beeinträchtigt. Theoretisch ist der halbe Kontinent gefährdet.

04 Nov 12:49

Horror-Clowns überfallen Radfahrer

München - Die Serie der Horror-Clown-Angriffe geht in München weiter. Am Donnerstagabend überfielen zwei Horror-Clowns einen Radler in Laim. Sie haben sich damit strafbar gemacht.
04 Nov 12:49

Smartphones: Huawei will in zwei Jahren Apple überholen

Richard Yu, Chef von Huaweis Device-Sparte, will sich mit dem dritten Platz der weltweit erfolgreichsten Smartphone-Anbieter nicht zufriedengeben: In nur zwei Jahren will er Apple auf dem zweiten Platz verdrängen. (Huawei, Smartphone)
04 Nov 12:49

CSU-Parteitag: Die CSU hat Angst vor der "Linksfront"

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
In München hat der CSU-Parteitag begonnen. Die programmatische Marschrichtung ist klar: abgrenzen von Rot-Rot-Grün und eine Kampfansage an den "politischen Islam".
04 Nov 12:19

Was passiert bei einer Signalstörung?

by DB Redaktion
Wir zeigen Ihnen, wo die Ursachen liegen.
04 Nov 12:17

Apple Watch unter watchOS 3.1: Vier Tage mit einer Akkuladung

Apple Watch Series 2Wir zeigen auf, wie Sie die maximale Akkulaufzeit aus Ihrer Apple Watch herausholen können. Die Smartwatch hält seit dem Update auf watchOS 3.1 generell deutlich länger durch als zuvor.
04 Nov 11:48

TV-Kabelnetz: Bei Unitymedia laufen Vorbereitungen für Gigabit-Städte

Nachdem das gesamte Netz jetzt 400 MBit/s bieten soll, geht der Ausbau auf 1 GBit/s weiter. Rund 90 Gigabyte pro Monat nutzen Unitymedia-Haushalte. (Unitymedia, Verbraucherschutz)
04 Nov 11:22

Advanced Data Structures

04 Nov 11:21

RoboForm 3.0 brings universal support for Windows 10

by Rich Edmonds

No one wants their accounts to be in the wrong hands, and passsword managers like RoboForm for the Windows platform help in keeping credentials safe. The app has been updated to version 3.0, which introduces a number of improvements, as well as support for Windows 10. Yes, RoboForm is now part of the Universal Windows Platform.

04 Nov 11:20

Aus Gründen: Dieses mechanische Keyboard ist Lego-kompatibel

by Kim Rixecker

Der Zubehör-Hersteller I-Rocks hat ein mechanisches Keyboard entwickelt, dessen Gehäuse Lego-kompatibel ist. Wir zeigen euch, wie das aussieht.

Für Bastler: Diese mechanische Tastatur ist Lego-kompatibel

Vor allem Entwickler und Computer-Gamer haben in den letzten Jahren eine Renaissance der mechanischen Tastaturen eingeleitet. Um sich auf dem wachsenden Markt von der Konkurrenz abzuheben, hat sich der Peripherie-Hersteller I-Rocks etwas ganz Besonderes ausgedacht: Das Gehäuse ihrer neuen mechanischen Tastatur mit der Produktbezeichnung K76m Fun Illuminated ist Lego-kompatibel.

Ein Traum für Keyboard-Enthusiasten und Lego-Fans. (Foto: I-Rocks)
Ein Traum für Keyboard-Enthusiasten und Lego-Fans. (Foto: I-Rocks)

Wer möchte, kann seine Tastatur also selbst mit Lego-Steinen und Figuren personalisieren. Der Kreativität sind demnach keine Grenzen gesetzt. Das Keyboard gibt es wahlweise in Schwarz oder in Weiß. Und wenn euch nicht nach Spielzeug zumute ist, könnt ihr die Lego-Oberfläche auch gegen andere Abdeckungen tauschen. Die Tastatur soll noch diesen Monat auf den Markt kommen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 139 US-Dollar.

Lego-Tastatur verfügt über interessante Keyboard-Mechanik

Die meisten Hersteller nutzen für ihre mechanischen Tastaturen Cherry-MX-Switches oder zumindest Nachbauten dieser Schalter. I-Rock verwendet stattdessen nachgebaute Alps-Switches. Diese werden heute nur noch von wenigen Herstellern wie Matias verwendet, kamen aber beispielsweise auch bei vielen alten Apple-Tastaturen zum Einsatz, bevor das Unternehmen in den 1990er Jahren auf die billigeren Membrantastaturen umgestiegen ist.

Die Lego-Tastatur von I-Rocks in Bildern

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Der Nachteil von Alps-Switches ist, dass sie nicht kompatibel zu Tastankappen sind, die für Cherry-MX-Switches hergestellt wurden, und es fast keine alternativen Keysets für diese Tastaturen gibt. I-Rock umgeht das Problem, indem sie lediglich die Schaltertechnik von Alps kopieren. Der obere Teil der Switches ist jedoch mit Cherry-MX-Tasten kompatibel. Das ist auch insofern praktisch, da das K76m Fun Illuminated über eine Tastenbeleuchtung verfügt, und es vermutlich kaum bis gar keine Alps-Tastenkappen gibt, die über lichtdurchlässige Zeichen verfügen.

Ebenfalls interessant: Klappern gehört zum Handwerk: Warum echte Nerds auf mechanische Keyboards schwören.

04 Nov 11:19

Apple: Patent für faltbares iPhone gesichert

Sieht so das Apple iPhone der Zukunft aus?Apple wurde ein Patent für ein faltbares iPhone zugesprochen. Für die Technologie setzt der Hersteller auf ein spezielles Material, das wichtige Bauteile schützt. Kommt 2017 schon ein flexibles iPhone 8?
04 Nov 11:12

Bekir Bozdağ: Türken in Deutschland haben "überhaupt keine Rechte"

by ZEIT ONLINE: Ausland -
Der türkische Justizminister hat Deutschland schwere Vorwürfe gemacht. Rechte für Türken gebe es nur auf dem Papier, Angela Merkel solle dem Land keine Lehren erteilen.
04 Nov 11:11

Nach Spähvorwürfen: Firefox und Chrome schmeißen Web of Trust raus

Die Browserhersteller ziehen Konsequenzen. Vorerst lässt sich die Erweiterung Web of Trust nicht mehr über die offiziellen Angebote herunterladen. Die Addon-Entwickler verstehen die Aufregung immer noch nicht. (Mozilla, Firefox)
04 Nov 11:11

Soziologe über Elektromobilität: „Das eigene Auto gehört verboten“

by Jörn Brien
Arndt Dibi

Dieser Soziologe hat wohl das Prinzip von Freiheit nicht verstanden, hm?

Um die Elektromobilität in Deutschland voranzutreiben, bräuchten Gesetzgeber und Gesellschaft mehr Mut, meint der Verkehrsforscher Andreas Knie. Verboten gehöre etwa das Recht auf das eigene Auto.

Elektromobilität: Radikale Schnitte gefordert

Das Auto ist längst nicht mehr der Deutschen liebstes Kind, vor allem in Großstädten. In Berlin etwa würden nur noch ein Viertel der Wege mit dem Auto erledigt, wie Andreas Knie, Gründer und Geschäftsführer der auf Innovationen im Mobilitätssektor spezialisierten Firma InnoZ, am Donnerstag auf der Konferenz netz:regeln erklärte. Um in Zukunft die Elektromobilität voranzutreiben, müssten „mehr mutige Experimente“ gewagt und „radikale Schnitte“ gemacht werden. Der Soziologe Knie plädiert etwa für ein Verbot des Eigentums an Autos, wie heise online berichtet.

Elektromobilität: Neben Infrastruktur müssen auch neue Regeln her. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)
Elektromobilität: Neben Infrastruktur müssen auch neue Regeln her. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)

Derzeit stünden in Deutschland teils antiquierte Gesetze modernen Entwicklungen im Weg, meint Knie mit Verweis auf das Personenbeförderungsgesetz, mit dem unter anderem der Taxi-Rivale Uber in Konflikt geriet. Dabei, so sagte jedenfalls der Kommunikationschef von Uber Deutschland, Ali Azimi, wolle Uber mit seinen Angeboten wie Uber Pool den Taxiunternehmen keine Kunden abwerben, sondern Fahrgemeinschaften unterstützen und zu Randzeiten aushelfen, wenn der ÖPNV ausgedünnt sei.

Elektromobilität: Gesetzeslage verhindert Experimente

In Diensten wie Uber sieht offenbar auch Verkehrsforscher Knie die Zukunft. Wenn statt des eigenen Autos jeder sich zu jeder Zeit sein benötigtes Verkehrsmittel per App heranrufen oder ausleihen könne, könnte etwa mit der Hilfe von Elektroautos der Fahrzeugbestand in Berlin von 1,3 Millionen auf 350.000 reduziert werden. Aufgrund der Gesetzeslage würden deutsche Autohersteller bei Experimenten etwa im Carsharing-Bereich aber gezwungen sein, nach Skandinavien oder Kalifornien auszuwandern, kritisierte Knie.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: VW: Dresden soll Modellstadt für E-Mobilität werden

via www.heise.de

04 Nov 11:10

UN weicht zurück – will nun doch Reporter des kanadischen Videokanals The Rebel zulassen

Wir berichteten darüber.

Das führte zu einem Skandal, in dessen Verlauf sich der Chef der  UNFCCC Presseabteilung Nick Nuttall (Bild rechts) öffentlich per Rundfunkinterview in Kanada verteidigen musste. Was ihm erstens nicht gefiel und zweitens offenbar misslang, denn es vergrößerte den Skandal noch. Denn statt seine Zensurlinie bestätigt zu bekommen, nahmen die Proteste gegen seine Ausgrenzungsversuche  von unliebsamen Berichterstattern zu.

Nachdem mehrere Beschwerden kanadischer  Medienverbände, wie auch der Rechtsanwälte von Rebel Media zu keinem Einlenken geführt hatten, erreichte dies offenbar eine nur angekündigte Intervention der kanadischen Umweltministerin McKenna, sowie Protestschreiben der Verbände Environment Canada, Canadian Journalists for Free Expression (CFJE), PEN Canada und the Canadian Association of Journalists (CAJ. Der Gründer und Chefkommentator von Rebel Media Ezra Levant nannte nämlich öffentlich den wahren Grund für den versuchten Ausschluss: "Wir wurden nicht ausgeschlossen, weil wir eine Meinung haben", sagte er in einem Interview. "Wir wurden ausgeschlossen, weil wir die falsche Meinung haben."

Doch auch noch in letzter Minute versuchte sich die Presseabteilung der UNFCC in kleinlicher Schacherei:

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Per Email bot man Rebel Media statt der für Video-Reportagen notwendigen und deshalb geforderten drei Akkreditierungen (1 Reporter, 1 Kameramann , 1 Tontechniker) nur deren zwei an. Und führte dazu aus, dass man leider erst so spät über diese Angelegenheit unterrichtet worden sei. Diesen erneuten Versuch einer Benachteiligung  lehnte der Rechtsanwalt von Rebel Media Stuart  M. Robertson umgehend ab.. Er schrieb "Jede Verspätung bei dieser Entscheidung wurde völlig durch Verzögerungen verursacht , die Sie verursachten ... Es ist deshalb  falsch, in diese Angelegenheit zu sagen, dass sie jetzt erst darauf aufmerksam gemacht wurden, und dass es zu spät ist, alle diejenigen zu akzeptieren, die für die Akkreditierung beantragt wurden. Die Entscheidungen die Akkreditierungen zu verweigern, gingen von der falschen Prämisse aus, dass Rebel Media ein "Interessenvertreter (Advocacy) Medienunternehmen sei. '".  Ende offen

Weiterführende Informationen hier

 

04 Nov 10:49

Pariser Klimaabkommen: Früher oder später müssen alle auf Null

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Oliver Geden
Das Klimaabkommen von Paris tritt in Kraft. Im Vertragstext versteckt steht ein wichtiges Ziel: Alle Emissionen sollen auf Null! Die Klimapolitik muss sich daran messen.
04 Nov 10:49

Volkswagen: "Wir können die Folgen der Dieselkrise verkraften"

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
VW-Vorstandschef Matthias Müller wurde von der Tragweite des Abgasskandals bei VW nach eigenen Worten überrascht. Beim ZEIT-Wirtschaftsforum sprach er über die Folgen.
04 Nov 10:48

Thunderbolt 3 und USB Type C: Kompatibilitätsprobleme beim neuen Macbook Pro

Ausgerechnet mit älterer Thunderbolt-3-Hardware hat das neue Macbook Pro mit Touch Bar Kompatibilitätsprobleme. Als Konsequenz werden Mac-Produkte von Plugable teils nur für Windows vermarktet. Aber auch USB Typ C ohne Thunderbolt hat beim Mac noch nicht die Reife und Displaylink klappt auch nicht. (Apple, Display)
04 Nov 10:48

Meteorit: Curiosity beschießt außermarsisches Objekt

Mit Laserpulsen gegen ein außermarsianisches Objekt: Der Rover Curiosity hat auf dem Mars ein Objekt entdeckt, das von außen auf den Planeten gekommen ist. Eine Analyse mit einem Laser ergab, dass es hauptsächlich aus Eisen besteht. (Curiosity, Nasa)
04 Nov 09:07

Änderungen an unserer DSL-Flatrate

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Lange haben wir uns davor gescheut, und nun ist es soweit.

Wir haben unsere DSL-Flatrate in eine DSL-Zeit-Flatrate mit 25 GB pro Monat umgeändert. Neukunden erhalten ab sofort nur noch den neuen Tarif, Bestandskunden stellen wir zum 01.12.2016 um. Wer die Änderung nicht möchte, kann natürlich jederzeit (d.h. täglich) kündigen.

Ich denke, dass den meisten hier der Grund für unsere Entscheidung einleuchtend ist. Die Mischkalkulation beim DSL-Traffic ging in den letzten Jahren immer mehr in eine Richtung, die ich persönlich als unfair ggü. vielen bezeichnen würde. Relativ wenige (in dem Fall mal nicht einige wenige) erzeugen relativ viel Traffic, den andere mitbezahlen müssen. Und wir wollten den Grundpreis für die meisten eben nicht zu Gunsten relativ weniger anheben.

Wir haben uns bewusst für einen Tarif mit unbegrenzter Nutzungsdauer mit Frei-Volmen entschieden. Über das Freivolumen hinaus erfolgt keine Drosselung, der zusätzliche Datentransfer wird nachberechnet. Einsehbar täglich aktualisiert im Kunden-Menü. (Wer nun nach einer automatischen Warnung fragt: Das haben wir noch nicht im Angebot ;-) ).

Ich verstehe, dass diese Änderung den meisten, die sie betrifft, nicht schmecken wird. 97% unserer Kunden ist es aber vermutlich egal, da sie nicht oder nur unwesentlich über dem Freivolumen liegen. Auch wenn es unfair klingt, darf man die geänderte Preisstruktur durchaus als Selektion bzw. als Wiederherstellen einer gerechteren Verteilung sehen.

Wer sich nun am Begriff Zeit-Flatrate stört: Auch das kann ich nachvollziehen. Die meisten unserer Kunden haben es begrüßt, dass wir es nicht Volumen-Tarif nennen.

Nachtrag 04.11.2016 11:52 Uhr
Da es sich bisher quasi kein Provider je getraut hat, die eigentlich nicht geheime aber dennoch sehr wohl behütete Formel der Telekom respektive Bundesnetzagentur (die sog. Peakload-Formal) zu veröffentlichen, tue ich das jetzt hiermit.

Das, was wir als Anbieter zahlen, berechnet sich wie folgt:

(Preis je 10 kBit/s)
  x
(Anzahl der maximal gleichzeitigen Kunden im Monat)
  x
(Gesamt-Transfer aller Kunden im Monat in 10 kBit)
---------------------------------------------------
(Gesamt-Zeit aller Kunden im Monat in Sekunden)


Wichtig dabei ist, wo / wie gerundet wird. Das kann einen nicht unerheblichen Unterschied machen. Der offizielle Weg ist: 1. Ermittlung von "Byte/s", danach Umrechnung in "kBit/s", danach in "10 kBit/s", anschließend die Multiplikation mit dem Preis.

Den Preis je 10 kBit/s dürft Ihr Euch (Kosten für ZISP plus Zuführung von den 73 Standorten) bei 1,75 Euro netto vorstellen.

Wer sich die Mühe macht, die obige Formel mal für einen Kunden auszurechnen, wird sehen, dass wir bei 25 GB quasi schon Verlust machen.

Ich bin gespannt, ob der ein oder andere Kommentator vielleicht beginnt, umzudenken. Denn wir haben weder die Formel noch die Preise festgelegt. Beides ist quasi in Stein gemeißelt. Durch die Bundesnetzagentur bzw. die Telekom bzw. Zuführung.