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09 Nov 22:16

Donald Trump wird 45. Präsident der USA – Eine Klatsche für fast alle Medien, Demoskopen aber vor allem für Politiker, die das Volk als Pack verachten. Auch für die in Dunkeldeutschland.

Aber was ich vor allen Dingen von ihm denke ist, dass er weder ein Idiot ist, für den ihn viele halten und uns das auch immer wieder Tag für Tag auf allen Kanälen einbläuen wollten, und auch beleibe kein Feigling, kein Opportunist, kein Appeaser.

Denn wer sich wie er, in einer Wahl-Schlacht ,die ihresgleichen sucht, mit dem gesamten Establishment anlegt, mit so gut wie allen Medien in den USA und auch hierzulande, mit der gesamten Camarilla aus Hollywood und allen anderen bisher tonangebenden „Gutmenschen“, die nichts weiter im Sinne haben und hatten als ihre „political correctness“ allen anderen aufzudrücken, ihnen vorzuschreiben wie und was sie zu denken, zu fühlen und vor allem zu wählen und zu handeln haben.  Wer das tut, ist wahrlich mutig. Und dann noch obsiegt, dass wiederum gibt mir Mut.

Bis vor einem guten Jahr kannte ich Donald Trump nur wenig und das wenige auch nur aus den hiesigen Medienberichten, die samt und sonders kein gutes Haar an ihm ließen.

Doch dann hatte ich das Glück im Oktober vorigen Jahres der Hauptstadt Washington DC zu besuchen und beim abendlichen Herumzappen durch die vielen Fernsehkanäle – alle Sendungen permanent von Werbung unterbrochen- landete ich beim  Parlamentssender C-Span, der gerade eine  Rede des damaligen Bewerbers für die Präsidentschaft-Kandidatur Donald Trump in voller Länge übertrug.

Trump hielt diese Rede in Richmond Virginia, also in unmittelbarer Nachbarschaft.

Und ich hörte zu. Erst amüsiert, weil noch vollgepumpt mit allen von Deutschlands Medien ständig verbreiteten Vorurteilen, über diesen komischen Kerl mit der unmöglichen blonden Föhnfrisur, dann immer interessierter und zum Teil auch beindruckt. Donnerwetter dachte ich bei mir, welch Unterschied zu dem Bild, das die Medien ständig von ihm zeichnen und zu dem was er da sagte.

Vieles von dem, was er da sagte, hatte meiner Meinung nach Hand und Fuß. Man musste nicht alles richtig finden, aber der Diskussion sollte man sich schon stellen.

Und manches, aber nur weniges, musste man unter Wahlkampfgetöse und Selbstbeweihräucherung abtun.

Jedoch in diesen Punkten unterschied sich Trump nur graduell von den anderen Politikerreden, die man so kennt.

Das Ergebnis stand für mich hinterher aber eindeutig fest. Traue keinem Journalisten oder anderem Medienvertreter, der etwas von oder über Donald Trump sagt oder schreibt, bevor Du das nicht selbst überprüft hast.

Wir werden wird zwar selten direkt angelogen, vieles davon ist evtl. sogar wahr, oder hat zumindest einen wahren Kern, kommt aber durch die ständige und ausschließlich Negativauswahl im Ergebnis auf Lüge – besser gesagt: Propaganda- heraus.

Den Mann, den ich da hörte und sah, das  war nicht der Trump, der mir von den Medien vorgegaukelt worden war. Das war ein Mann mit Ecken und Kanten, mit oft sehr direkter Ausdrucksweise, der die Probleme beim Namen nannte und oft auch interessante Lösungen für sie anbot. Sicher nicht alle gut, oder auch nur bei näherer Betrachtung durchführbar, aber in jedem Fall diskussionswürdig und eine neue Sicht auf die Dinge – vor allem aber unbeeindruckt vom Korsett der politischen Correctness.

Und als ich später dann noch las, was Trump alles in Richtung Klima und Energie zu tun gedenkt, dann hoffte ich, wider vermeintlich besseres Wissen,  dass er das völlig Unmögliche schafft und siegt. 

Donald Trump Aussagen am 26. Mai 2016: (Quelle hier)

1) Trump verspricht, in seiner Energienapsrache das Pariser Klimaabkommen zu zerreißen

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Videozusammenschnitt der hiesigen Berichterstattung über die Klima- und energiepolitischen Ziele von Donald Trump, dem nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Mit Dank an R. Hoffmann vom Heiligenrother Klimamanifest für diese Zusammenschnitt.

2) Trump ist gegen "drakonische Klimaregeln"

3) Trump sagte, er würde das Pariser Klimaabkommen "stornieren" -

4) und jede Finanzierung für Programme der Vereinten Nationen im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung zurückziehen.

In seinem Programm für die ersten 100 Tage (haben Sie je davon etwas gehört oder gelesen, wurde hierzulande darüber berichtet?) stehen die folgenden bemerkenswerten Sätze:

• Wir werden alle Job zerstörenden  Obama-Exekutiv-Aktionen, einschließlich des Klimaplanes und der Gewässer zurücknehmen.

• Wir werden die Kohleindustrie und andere Industrien, die von Hillary Clintons extremistischer Agenda bedroht sind, retten,

• Ich werde Trans Canada um eine Verlängerung der Genehmigungsanträge für die Keystone-Pipeline bitten,

• Wir werden Moratorien für die Energieproduktion in Bundesgebieten aufheben.

• Wir werden Richtlinien widerrufen, die uneingeschränkte Restriktionen auf neue Bohrtechniken verhängen. Diese Technologien schaffen Millionen von Arbeitsplätzen mit einem geringeren Abdruck als jemals zuvor,

• Wir werden das Pariser Klimaabkommen annullieren und alle Zahlungen von  Steuer-Dollars an U, N, globale Warmingprogramm beenden.

• Jede künftige Regelung wird durch einen einfachen Test gehen, ist diese Regelung gut für den amerikanischen Arbeiter? wird sie diesen Test nicht bestehen, wird die Regel nicht genehmigt werden,

Die Grünen-Linken aller Parteien werden zwar schäumen, wie auch alle Medien, welche heute die Klatsche ihres Leben bekommen haben.

Das wird zwar den Antiamerikanismus hierzulande befeuern, wenn eine Steigerung überhaupt noch möglich ist, aber insgesamt dazu beitragen, dass wieder die Vernunft in die Politik Einzug hält, in dem die Vernünftigen über die Demagogen mit ihrer Ideologie die Oberhand bekommen.

Und deswegen glaube ich, dass er ein guter Präsident sein wird,  zunächst mal nur für die USA und bestimmt nicht für Merkel-Deutschland. Auf längere Sicht aber auch für uns.

 

09 Nov 19:31

Windows 10 Update History: Microsoft dokumentiert Änderungen zentral

Die Neuerungen von Windows 10 zu entdecken, ist ein recht aufwendiger Prozess mit den vielen Knowledge-Base-Artikeln. Um das zu verbessern, will Microsoft das Dokumentationskonzept noch weiter vereinheitlichen. Die Windows 10 Update History wird zentraler Anlaufpunkt. (Windows 10, Microsoft)
09 Nov 19:24

Microsoft Cache: Windows Desktop- und iOS-App startet als geschlossene Beta

by Albert Jelica

microsoft-cache

Microsoft Cache ist ein Dienst, der vom Garage-Team entwickelt wird und hierbei handelt es sich um ein Werkzeug, um Inhalte jeglicher Art zwischen zu speichern.

Das Bookmarking-Tool bietet euch die Möglichkeit, Webseiten, Dokumente, Bilder und andere Dateien in Sammlungen zu speichern und über die eigenen Geräte hinweg zu synchronisieren. Im Prinzip handelt es sich um eine Alternative zur Leseliste oder einem Dienst wie Pocket.

Interessanterweise handelt es sich bei der Beta nicht um eine Universal App, obwohl diese im Design einer Store-App gestaltet ist. Weshalb sich die Entwickler dafür entschieden haben, können wir nicht verstehen. Eine Universal App wäre nämlich auch auf der Xbox One sowie Windows 10 Mobile lauffähig und durchaus praktisch zum schnellen Transferieren von Bildern, Links und anderen Informationen. Für iOS wurde dagegen eine App entwickelt, welche ihr jedoch nur mit Einladung herunterladen und Installieren könnt.

Wenn ihr die App selbst ausprobieren wollt, könnt ihr sie unter dem folgenden Link herunterladen.

Download

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09 Nov 18:24

Stadt München plant Rückkehr zu Microsoft Office und Windows

by Albert Jelica

Stock Foto Microsoft Office Laptop Acer Switch 11

Im Jahr 2013 hat die Stadtverwaltung von München die eigenen Pläne angekündigt, auf OpenSource-Software anstatt auf Windows und Office von Microsoft zurückzugreifen. 14.000 Unternehmensrechner wurden bis Dezember 2013 auf die Linux-Distribution LiMux und OpenOffice umgestellt.

Nach drei Jahren scheint das Projekt am Ende zu sein, denn weder die Endnutzer, also die Mitarbeiter der Stadt München, noch die Entscheidungsträger waren wirklich damit zufrieden. Nun scheint man wieder Pläne zu entwickeln, die unterschiedlichen Abteilungen mit Windows 10 und Office auszustatten. Man will zuerst die betroffenen Nutzer fragen und ihnen vorerst die Entscheidung überlassen, Windows oder LiMux zu nutzen. Sollte sich aber eine große Mehrheit für Windows 10 aussprechen, müsse man in Betracht ziehen, die gesamte Infrastruktur zu wechseln.

Besonders das Personal- und Organisationsreferat der Stadt München, welches rund 550 Mitarbeiter im Dienst hat, übte scharfe Kritik an LiMux. Seit 2006 habe man bemerkt, dass aufgrund OpenOffice, LiMux und LibreOffice die Produktivität und Effizienz stark nachgelassen habe. Man bezieht sich dabei vor allem auf Abstürze, Display- und Druckerfehler. „Sogar 10 Jahre nach Umstellung auf LiMux sind Nutzer unzufrieden“, heißt es in dem Brief und auch nach Updates hätten sich die Zustände nicht verändert.

Die OpenSource-Community zeigte sich „bedrückt“ von dieser Entscheidung und bei Microsoft dürfte man relativ zufrieden sein. Ballmer war sogar damals extra nach München gereist, um die Entscheidungsträger von Windows und Office zu überzeugen.


Quelle: TechRepublic

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09 Nov 18:24

Fortschrittsbericht: EU kritisiert Rückfall der Türkei

by ZEIT ONLINE: Ausland -
"Die Türkei hat sich offenbar entschieden, sich von Europa weg zu bewegen": Im jährlichen Fortschrittsbericht hat die EU der Türkei einen Rückschritte bescheinigt.
09 Nov 18:24

Windows 10 build 14965 now available for Insiders on PC and Mobile

by Zac Bowden

Microsoft has just started rolling out another Insider Preview build for Windows 10 on PCs and Windows 10 Mobile. Today's build in question is 14965 and is rolling out for those on the Insider Fast ring, featuring a number of new bug fixes, enhancements and features.

09 Nov 17:34

Julia in der Big-Data-Analyse: 2017 könnte das Jahr für die Programmiersprache werden

by Kim Rixecker

Noch hat Julia Version 1.0 längst nicht erreicht. Doch vor allem im Finanzsektor wächst das Interesse an der High-Performance-Programmiersprache.

Julia: Programmiersprache findet immer mehr Anhänger im Finanzsektor

Vor sieben Jahren wollten Jeff Bezanson, Stefan Karpinski, Viral B. Shah und Alan Edelman nichts Geringeres als eine Programmiersprache erschaffen, welche die besten Elemente von C, Matlab, Java, Ruby, Perl und R miteinander verbindet. Das Ergebnis nannten sie Julia und stellten es im Februar 2012 unter eine Open-Source-Lizenz. Julia soll sich vor allem für wissenschaftliche Projekte eignen, gleichzeitig ist sie jedoch auch als General-Purpose-Programmiersprache erdacht worden. Im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Sprachen wie Matlab oder R punktet Julia durch eine deutlich schnellere Ausführungsgeschwindigkeit.

Im September 2016 erschien in Julia in Version 0.5.0 und 2017 soll der Sprung auf Version 1.0 geschafft werden. Doch schon jetzt interessieren sich nicht wenige Firmen aus dem Finanzsektor für Julia. Darunter befindet sich beispielsweise das Londoner Software-Unternehmen BestX, das Julia für ihre Transaktionskosten-Analyse-Software verwendet. Aman Thind, einer der Gründer des Unternehmens und ehemaliger Leiter der Innovationsgruppe für quantitative Lösungen bei Morgan Stanley, erklärt den Einsatz von Julia gegenüber Water Technology wie folgt: „Du kannst die Ausdrucksfähigkeit von Python haben, während du die Performance von C bekommst.“

Julia: Die dynamische, funktionale Programmiersprache punktet vor allem in Sachen Ausführungsgeschwindigkeit. (Grafik: julialang.org)
Julia: Die dynamische, funktionale Programmiersprache punktet vor allem in Sachen Ausführungsgeschwindigkeit. (Grafik: julialang.org)

Die Federal Reserve Bank of New York nutzt Julia für ihr DSGE-Modell

Auch Trading-Firmen wie Berkery, Noyes & Co. oder AOT Trading setzen nicht zuletzt aufgrund der hohen Ausführungsgeschwindigkeit auf Julia. In einem Interview mit dem Finanz-Karriereportal Efinacialcareers, das von Dow Jones & Company betrieben wird, erklärte Julia-Miterfinder Viral B. Shah im Juni 2016, dass die Sprache vor allem im Bereich quantitativer Hedge-Funds immer häufiger verwendet wird. Darüber hinaus hat auch die Federal Reserve Bank of New York ihr dynamisches stochastisches allgemeines Gleichgewichtsmodell (DSGE-Modell) auf Julia portiert und über Github verfügbar gemacht.

Derzeit nutzen nur etwa 150.000 Entwickler die Programmiersprache. Shah und seine Mitstreiter glauben jedoch fest daran, dass die Veröffentlichung von Julia 1.0, dazu beitragen kann, die Nutzerbasis langsam aber sicher auf 1,5 Millionen Entwickler zu erhöhen. Das wachsende Interesse der Finanzbrache deutet immerhin darauf hin, dass Julia tatsächlich eine interessante Zukunft vor sich hat. Bis die Sprache aber so weit verbreitet wie R oder Python ist, muss nicht nur Julia selbst, sondern auch das Ökosystem um die Programmiersprache herum wachsen – der Grundstein dafür, ist bereits gelegt.

Ebenfalls interessant: Beliebteste Programmiersprachen – C verliert an Popularität.

09 Nov 17:34

Klimaschutzplan: Deutschland wird unglaubwürdig

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft - Alexandra Endres
Das Geeiere um den Klimaschutzplan von Barbara Hendricks geht weiter. Das ist eine Blamage für die Ministerin – und für den selbst ernannten Klimavorreiter Deutschland.
09 Nov 17:33

Get-O365GroupReport.ps1 v1.01 is Now Available

by Chris Brown

This is a small update to the Office 365 Groups report PowerShell script that makes reporting on new, modified, and deleted Office 365 Groups easy. It includes several bug fixes and functionality improvements. If you haven’t already got the script, grab it from the TechNet Script Gallery or GitHub and extract it to your computer. If you’re already using the script, just extract the new files over the top of your existing files, and then make a new configuration XML file from the sample provided so that you get the new features included.

What’s Changed?

Questions and feedback are welcome in the comments below. If you encounter a bug please let use know in the comments, or by raising an issue on GitHub.

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09 Nov 17:33

Schlafmohnkapseln sind nicht für den Import geeignet

by Udo Vetter

Die „nicht geringe Menge“ spielt bei Betäubungsmitteln eine große Rolle. Denn bei einer nicht geringen Menge fangen meist die wirklich happigen Strafen an. So war es nur eine Frage der Zeit, bis der Bundesgerichtshof sich auch mit der Frage beschäftigen musste, wann bei getrockneten Schlafmohnkapseln eine nicht geringe Menge vorliegt.

Schlafmohn wird in einigen Ländern legal produziert und verkauft, zum Beispiel in Österreich und der Schweiz. In einem Wiener Bezirk gibt es zum Beispiel einen recht bekannten Shop (wenn man weiß, dass der Laden hinter einer grünen, ansonsten unbeschrifteten Tür ist). Aus Österreich bezog auch der Angeklagte in dem Strafverfahren seine Schlafmohnkapseln. 48 Kilogramm waren es insgesamt. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte den Mann wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln zu knapp sechs Jahren Freiheitsstrafe.

Dabei setzte das Landgericht den Grenzwert der nicht geringen Menge für getrocknete Schlafmohnkapseln auf 6 Gramm Morhpinhydrochlorid fest. Das entspricht ungefähr den 4,5 Gramm Wirkstoff, die der Bundesgerichtshof für intravenös injizierte Morphinzubereitungen als nicht geringe Menge ansieht.

Der Bundesgerichtshof bemängelt an dieser Entscheidung aber, dass sie zu wenig Rücksicht auf die Verabreichungsform und Gefährlichkeit nimmt. Immerhin hatten die Schlafmohnkapseln nur einen Wirkstoffanteil von maximal 1,55 %. Zutreffend, so das Gericht unter Berufung auf Experten, sei die nicht geringe Menge bei getrockneten Schlafmohnkapseln auf 70 Gramm Wirkstoff festzusetzen. Dieser Wert wird also künftig gelten. Der Angeklagte kann in der Neuverhandlung seines Falles mit einer deutlich geringeren Strafe rechnen (Aktenzeichen 1 StR 492/15).

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09 Nov 17:33

Crystal Meth ist nichts für Lkw-Fahrer

by Udo Vetter

Was ein Arbeitnehmer so in seiner Freizeit schluckt, geht den Chef nichts an. Normalerweise. Wird einem Lkw-Fahrer aber der Konsum von Crystal Meth nachgewiesen, kann dies die fristlose Kündigung rechtfertigen. Und das nach Auffassng des Bundesarbeitsgerichts sogar dann, wenn der Lkw-Fahrer bei Beginn seiner Schickt wieder fit war.

Der Lkw-Fahrer hatte am Samstag privat Crystal Meth konsumiert. Am Montag war er nach den Feststellungen des Gerichts an sich wieder leistungsfähig. Jedoch wurden bei einer Polizeikontrolle Abbaustoffe der Drogen in seinem Blut festgestellt. Ein Berufskraftfahrer dürfe seine Fahrtüchtigkeit grundsätzlich nicht durch harte Drogen gefährden, so das Bundesarbeitsgericht. Es spiele auch keine Rolle, ob die Drogen vor der während der Arbeitszeit konsumiert wurden.

Die Vorinstanzen hatten das noch anders gesehen. Sie hielten eine fristlose Kündigung für unverhältnismäßig, weil das Verhalten des Lkw-Fahrers nicht zu einer erhöhten Gefahr geführt habe (Aktenzeichen 6 AZR 471/15).

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09 Nov 17:33

Glasfaser: Telekom beklagt begrenzte Tiefbaukapazität in Deutschland

Eine komplette Versorgung der Haushalte in Deutschland mit Glasfaser würde sich bis in die 2030er-Jahre hinziehen. Dies sei laut dem Telekom-Chef allein schon dem Tiefbau geschuldet, der das nicht schaffe. (Glasfaser, Telekom)
09 Nov 17:33

Anwalt: Bereits genutzter Handy-Vertrag kann widerrufen werden

Rechtliche Fragen zum Online-ShoppingWenn ein Handy-Vertrag bereits genutzt wurde, kann der Vertrag trotzdem innerhalb von 14 Tagen widerrufen werden. Rechtsanwalt Christian Solmecke geht im Interview auch darauf ein, wann dem Kunden bei nicht geliefertem Handy Schadensersatz zusteht.
09 Nov 17:32

UK Ministry of Defence on the frontline of cloud-based data protection with Office 365 Advanced Threat Protection

by Guest Author

ministry-of-defence


Today’s post was written by Ron Markezich, corporate vice president for Microsoft.

Today, providing security on any front requires a willingness to adopt leading-edge technologies. So it’s great to see the Ministry of Defence (MOD) in the United Kingdom assume a leadership role in their decision to adopt the Microsoft Cloud, as well as Office 365 Advanced Threat Protection and Customer Lockbox from a Microsoft U.K. data center.

According to Mike Stone, chief digital and information officer (CDIO) at the Ministry of Defence, Microsoft cloud services bring world-class reliability and performance to its operations in a way that fits perfectly with its digital transformation agenda:

“The MOD chose Microsoft cloud technologies to support our transition to a more cost-effective, modern and agile organisation. Microsoft offers the security, privacy, control and transparency that meets our stringent criteria for cloud services—all available from data centres in the U.K. Additional cloud-based services such as Advanced Threat Protection provide us with complementary capabilities to keep our employees productive and our network secure.”

Mike’s statement resonates with any highly regulated government entity that must find the right balance between enabling employees with anytime, anywhere data access while ensuring security.

Now that MOD mailboxes will be protected with Office 365 Advanced Threat Protection, staff will stay productive and secure around the clock. That’s because, despite the escalating severity and complexity of today’s malware, Advanced Threat Protection offers better protection and control. Additionally, with Customer Lockbox, the MOD gets full visibility and control of their customer data during service operations, which can help them meet compliance obligations.

Aligning its vision for digital transformation with the Microsoft Cloud, the MOD gets the best of both worlds—productivity-enhancing agility in a highly secure online environment. I’m happy to see that by empowering staff to achieve its goals in our rapidly evolving digital world, the MOD is entering a new era of heightened performance—at home and abroad.

—Ron Markezich

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09 Nov 17:32

Did Microsoft give us a glimpse of its Surface "phone" vision?

by Jason Ward

Microsoft's ambitious future vision videos may have hinted at the concepts Redmond is exploring for the much-anticipated Surface "phone"!

I use the term "phone" loosely because the name of the coming ultra-mobile Surface PC is yet to be announced. Make no mistake this device will not be a phone, nor will it be positioned as such. Microsoft has been criticized for and has admitted to missing the smartphone phase of mobile personal computing. And they have wisely chosen not to go head to head with market leaders on that front any longer.

The ultra-mobile Surface will benefit from broad ecosystem investments.

2017 marks ten years since Apple introduced the current age of mobile personal computing. Microsoft, out of necessity and vision has been positioning themselves and their diverse ecosystem for the personal computing device that is "beyond the curve." A collage of technologies from holographic computing and HoloLens, 3D content creation, the Universal Windows Platform, AI and bots the Surface line, mixed-reality (the continuum of technology from augmented to virtual reality) and more position Microsoft's ultra-mobile Surface beyond the smartphone.

09 Nov 17:32

Funkpause: Facebook setzt Datenweitergabe bei Whatsapp in Europa aus

by t3n Redaktion

Facebook hat nach dem Einschreiten von Datenschützern die Weitergabe von Daten europäischer Whatsapp-Nutzer an den Mutterkonzern ausgesetzt. 

Der vorläufige Stopp solle Behördenvertretern die Möglichkeit geben, ihre Sorgen vorzubringen, und Facebook die Zeit, diese abzuwägen, erklärte das weltgrößte Online-Netzwerk am Mittwoch.

Whatsapp mit rund einer Milliarde Nutzern hatte Ende August angekündigt, künftig die Telefonnummer des Nutzers an Facebook weiterzugegeben. Außerdem sollen mit der Konzernmutter Informationen darüber geteilt werden, wie häufig der Kurzmitteilungsdienst genutzt wird. Dadurch sollten die Werbung und die Freunde-Vorschläge in Facebook-Diensten verbessert werden, hieß es.

Whatsapp: Bis auf Weiteres keine Datenweitergabe an Mutterkonzern Facebook

Der Datenweitergabe von Whatsapp an Facebook konnte nur bedingt widersprochen werden. (Bild: WhatsApp)
Der Datenweitergabe von Whatsapp an Facebook konnte nur bedingt widersprochen werden. (Bild: WhatsApp)

Whatsapp-Mitglieder konnten zumindest der Verwendung ihrer Daten für die Personalisierung von Facebook-Werbung und Freunde-Vorschläge widersprechen. Die Telefonnummer werde allerdings in jedem Fall mit Facebook geteilt, wenn man die App weiternutzen wolle, hieß es bisher. In Deutschland ging der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar gegen den Plan vor und fordert, die Nutzer müssten selbst über die Weitergabe ihrer Daten entscheiden können. Aus Sicht von Facebook ist nicht Caspar zuständig, sondern die irische Datenschutzbehörde am Sitz des internationalen Geschäfts des Netzwerks. Aber auch die Datenschützer in Irland prüfen die Datenweitergabe.

Facebook hatte Whatsapp vor rund zwei Jahren für etwa 22 Milliarden Dollar gekauft. Damals war erklärt worden, dass die Daten bis auf Weiteres getrennt bleiben und Whatsapp weiterhin unabhängig agieren solle. Auch jetzt wurde versichert, dass Facebook keinen Zugang zu Inhalten der Kurznachrichten bekomme – auch weil diese verschlüsselt seien.  dpa

Weiterführende Links:

09 Nov 14:00

Streifenkarte wird 50 Cent teurer - und dann vielleicht abgeschafft

by Susanne Weiß
München - In Zukunft müssen MVV-Kunden vielleicht nicht mehr über das richtige Ticket nachdenken. Experten erwägen, eine Chipkarte einzuführen, die das Ein- und Aussteigen automatisch registriert. Bis es soweit ist, werden die Tickets aber erstmal wieder teurer.
09 Nov 13:59

Microsoft-Patent beschreibt Surface Stiftschlaufe mit induktiver Ladefunktion

by Albert Jelica

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Wenn es um die Aufbewahrungsmöglichkeit des Surface Pen geht, dann hatte Microsoft schon immer ein Konzept. Wirklich ideal waren sie allerdings nicht. Beim Surface Pro 3 hatte man es mit einer Schleife am Type Cover versucht, beim dem Surface Book und Surface Pro 4 gibt es dafür seitlich einen Magneten. Wirklich zuverlässig ist aber keine dieser Lösungen, jedoch im Normalfall ausreichend. Zudem tut man sich mit der Aufbewahrung des Stifts nicht so schwer wie Apple.

microsoft-surface-stiftschlaufe-patent

Die Batterie des Surface Pen hält rund ein Jahr und würde man darin zusätzliche Hardware verbauen, beispielsweise einen Beschleunigungsmesser, wäre regelmäßiges Aufladen eine Pflicht. Microsoft forscht offenbar nach einer Lösung, wie man das Schreibgefühl verbessern kann ohne das Aufladen des Stifts zu einem für den Nutzer ungemütlichen Prozess zu machen, beispielsweise, indem man verhindert, dass das Tablet gleichzeitig geladen werden und ihn so befestigt, dass er ohne Weiteres brechen kann.

Ein aktuelles Microsoft-Patent beschreibt eine sehr interessante Lösung und zwar ein USB-Gerät, mit einer Stiftlaufe, durch die der Surface Pen geschoben werden kann. Während sich der Stift darin befindet, wird er induktiv aufgeladen. Damit wären zwei Probleme einfach gelöst.

surface-hub-stift-induktion

Tatsächlich hat Microsoft ein sehr ähnliches Konzept bereits beim Surface Hub im Einsatz und zwar sind die Stifte magnetisch an der Seite des Geräts befestigt. Dort werden sie einerseits verstaut, andererseits gleichzeitig geladen. Ob man entsprechende Hardware auch bei einem zukünftigen Surface-Gerät verbauen will, ist derzeit jedoch Teil von Spekulationen. Es sind noch Monate hin bis zur Präsentation und Patente sind nicht wirklich ein Indiz dafür, was kommen wird.


via mspu

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09 Nov 13:58

Show HN: DevFreeBooks – A collection of free books for developers

09 Nov 13:58

Ärger um „Laternenfeste“: Wer kennt eigentlich noch St. Martin? 

by Nina Bautz
München - Die Zeit rund um den St. Martinstag nutzen viele Eltern, um mit ihren Kindern an Laternenumzügen teilzunehmen. Das geht der Kirche aber nicht weit genug.
09 Nov 13:58

Kommentar: Lasst den Kindern ihre Helden!

by Nina Bautz
Manche Kindergärten und Kitas streichen St. Martin aus dem Programm, nennen das Fest stattdessen Laternenfest. tz-Redakteurin Nina Bautz kommentiert. 
09 Nov 12:57

Drogenpolitik: Weitere US-Staaten legalisieren Cannabis

by ZEIT ONLINE: Gesundheit -
Marihuana ist künftig in mindestens 8 der 50 US-Staaten generell erlaubt. Kalifornien, Nevada und Massachusetts gehen bei der Legalisierung am weitesten.
09 Nov 12:24

Bürgerbegehren für saubere Luft: Die Zielrichtung stimmt

by Klaus Vick
München - In München hat sich formell ein „Bündnis für saubere Luft“ gegründet. Ziel ist ein Bürgerbegehren. Merkur-Redakteur Klaus Vick kommentiert.
09 Nov 12:23

So viel verdienen Designer, PR-Manager und andere in der Kreativbranche

by Melanie Dahrendorf

Ein Agenturjob in der Werbebranche verspricht Praxiserfahrung: Von der Idee bis zur Umsetzung gibt es viele kreative Köpfe, die hart arbeiten. Doch wie sieht es mit der Bezahlung aus?

Wer in einer Kreativagentur arbeitet, hofft in den meisten Fällen nicht auf ein hohes Gehalt, sondern setzt darauf, Praxiserfahrung sammeln zu dürfen. Das ergab jetzt eine Umfrage der Vergleichswebsite gehalt.de. Generell gilt in der Werbebranche: Je größer die Agentur, desto mehr Gehalt gibt es für die Mitarbeiter. Das hat einen einfachen Grund: Namhafte Kunden lassen ihr Budget lieber in namhafte Agenturen fließen. Dafür hat die Website 2843 Gehaltsdatensätze von Beschäftigten in Werbeagenturen zwischen Dezember 2014 und November 2016 ausgewertet. Die Studie ist aber nicht repräsentativ.

Gutes Geld für Kreativdirektoren

Am meisten verdienen die Geschäftsführer in den Agenturen. Ungefähr 109.000 Euro gibt es im Schnitt. Umfragen bestätigen, dass die Kreativdirektoren, Konzepter und Art-Direktoren damit ihre Angestellten mit großem Abstand hinter sich lassen.

PR-Manager und Controller: Jahresgehalt von rund 40.000 Euro

PR-Manager liegen unter den Kreativen im Mittelfeld: Bei etwa 41.000 Euro liegt die Bezahlung, etwas weniger gibt es für Controller mit 40.159 Euro. Die Spanne bei  Textern, Projektmanagern und Marketing-Managern liegt zwischen 38.000 und 40.000 Euro.

Designer oftmals unter 40.000 Euro im Jahr

Abgeschlagen auf dem letzten Platz liegen die Designer mit rund 33.500 Euro. Ihnen geht es der Umfrage zufolge nicht um das große Geld, sondern um die Berufserfahrung. Angesichts des Gehalts kein Wunder: Das große Angebot an Designern auf dem Arbeitsmarkt drückt der Studie zufolge die Gehälter.

Mit einem Klick auf das Bild habt ihr alle Positionen samt der Gehälter nochmal im Überblick:

zuschnitt
(Bild: gehalt.de)

Passend zum Thema: Was verdient eigentlich ein Webdesigner?

Was verdient eigentlich ein Frontend-Entwickler? 

09 Nov 12:23

E-Scooter: Die Vespa wird elektrisch

Elektromobilität auf zwei Rädern: Der italienische Hersteller Piaggio stellt eine Vespa mit Elektromotor vor. Sie soll in absehbarer Zeit auf den Markt kommen. (Elektroauto, Technologie)
09 Nov 12:22

Amerika muss mehr Energie verbrauchen, nicht weniger

US News berichtet „Die Rhetorik ist bei allen Amerikanern angekommen – besonders bei jenen, die derzeit oder ehemals im umkämpften produzierenden Gewerbe beschäftigt waren und die wiederholt die Bemühungen der Unternehmen erdulden mussten, ihre Arbeitsstätten nach Übersee auszulagern“.

Weil viele der verloren gegangenen Arbeitsplätze Automation und technologischen Fortschritten geschuldet sind – so dass mit weniger Arbeitskräften mehr produziert werden konnte – gibt es auf beiden Seiten Skeptizismus, ob diese Arbeitsplätze wirklich nach Amerika zurück geholt werden können. Allerdings denke ich, dass die meisten Amerikaner keine weiteren abwandernden Arbeitsplätze sehen wollen. Harry Moser, Gründer und Präsident der Reshoring Initiative, die zum Ziel hat, so viele Arbeitsplätze wie möglich zurückzuholen, ist optimistisch. Er sagte mir, dass derzeit genauso viele Arbeitsplätze verloren gehen wie jetzt zurückkommen: „Während wir von 2000 bis 2003 pro Jahr etwa 200.000 Arbeitsplätze verloren haben, ist die Bilanz jetzt ausgeglichen. Der Ausgleich des Handelsdefizits wird der US-Produktion beim gegenwärtigen Niveau der Produktivität etwa 4 Millionen Arbeitsplätze bescheren“.

MarketWatch.com zufolge liegt die Prozentzahl der Menschen im produzierenden Gewerbe auf dem rekord-niedrigen Niveau von 8,5% - im Vergleich zu 20% im Jahre 1980, 30% 1960 und rekord-hohe 39% während des Zweiten Weltkriegs.

Zwar gibt es viele Faktoren, die Unternehmen nach Übersee treiben, doch bedeuten niedrigere Löhne in Ländern wie China und Mexiko im Wettbewerb einen Vorteil. Die Energiekosten jedoch verschaffen den USA einen Vorteil, brauchen doch „Hersteller viel Energie, um ihre Produktionsverfahren am Laufen zu halten“, stellte Gary Marmo fest, Verkaufsdirektor des in New Jersey ansässigen Unternehmens Elizabethtown Gas. Er sagt: „Ein typisches Bürogebäude wird 5000, 10.000, 20.000 thermische Einheiten pro Jahr verbrauchen. Ein gut aufgestelltes Produktionswerk verbraucht möglicherweise die gleiche Menge innerhalb von nur wenigen Tagen“. Strom repräsentiert häufig einen der höchsten Posten bei den Herstellungskosten für energieintensive Industrien wie Plastik, Chemie und Pharmazie – und die Stromkosten liegen laut einem Vergleich zwischen den USA und China in letzterem Land um 50% höher.

Weil Produktion energieintensiv ist, tritt die Industrie den Rückweg in die USA an und/oder reizt Geschäfte, sich hier anzusiedeln. Dies wird unseren Energieverbrauch erhöhen. Die Industrie braucht Energie!

Präsident Obama hat sich über den Energieverbrauch in den USA lustig gemacht: „Die USA verbrauchen weit mehr Energie als deren nordamerikanische Nachbarn zusammen“, aber die USA machen auch viel mehr mit unserer Energie. Vergleicht man das BIP und den Energieverbrauch in den USA und Kanada ergibt sich, dass beide in etwa die gleiche Menge Energie verbrauchen, die USA jedoch ein substantiell höheres BIP aufweisen. Eine Studie mit einem Vergleich des globalen Energieverbrauchs mit dem globalen BIP ergab: „Energie korreliert so stark mit dem BIP, dass die Energiepolitik mehr oder weniger bestimmt, wie sich unsere Wirtschaft macht“. [Siehe Graphik oben rechts!]

Mike Haseler, Autor der Studie, erklärt: „ein steigendes BIP ist ein Anzeichen für eine blühende Ökonomie“. Und dennoch – im Namen von Klimawandel versuchen viele Länder via Politik der Regierung, den Energieverbrauch zu drosseln, indem die Kosten dafür nach oben getrieben werden. Haseler weiter: „Sie beschneiden den Energieverbrauch angesichts des Kollaps' der Wirtschaft in Europa, weil die europäische Industrie wettbewerbsmäßig nicht mehr mithalten kann mit Ländern, in denen die Energiepreise nicht durch sinnlose ,grüne' Politik künstlich in die Höhe getrieben werden“.

Der Energie-Vorteil ist nicht nur eine Angelegenheit zwischen Ländern, sondern es ist auch ein Faktor dafür, wo sich Unternehmen in den USA ansiedeln. „Hohe Stromrechnungen sind eine starke Abschreckung für die Schaffung neuer Arbeitsplätze im Zusammenhang mit einer neuen oder erweiterten Produktionslinie“, schreibt Don Welch, Präsident des in New Hampshire ansässigen Unternehmens Globe Manufacturing Co, LLC. Die Strompreise in New Hampshire liegen um 55,6% über dem nationalen Durchschnitt. Das Unternehmen von Welch ist der führende Hersteller von Feuerbekämpfungs-Werkzeugen. Er erklärt: „Höhere Strompreise führen nicht nur dazu, dass die Herstellungskosten unserer Produkte um hunderttausende Dollars steigen – feuerfeste Schutzanzüge und Ausrüstung. Sondern wir könnten dieses Geld auch anders verwenden, indem wir es in unseren Betrieb re-investieren einschließlich der Schaffung neuer Arbeitsplätze hier in New Hampshire. So jedoch treibt es in New Hampshire ansässige Unternehmen wie mein eigenes in einen Wettbewerbs-Nachteil im Vergleich zu Unternehmen in anderen Teilen des Landes“. Weil Globe auch Werke in drei anderen Staaten betreibt, erkennt er ganz klar die unterschiedlichen Energiekosten. Welch weiter: „Ich weiß schon jetzt, dass die Stromrechnung für mein Zweigunternehmen in Oklahoma nur etwa halb so hoch ist wie die, die ich in New Hampshire begleichen muss“. Falls er eine weitere Produktionslinie einrichten möchte, sind Energiekosten ein großer Faktor bei der Entscheidung, wo man expandiert.

John F.Olson, Präsident und geschäftsführender Direktor der Whelen Engineering Company stimmt dem zu. Olson schrieb: „Hersteller stehen im Wettbewerb mit anderen Herstellern in den USA oder – sogar noch schlimmer – mit dem Übersee-Wettbewerb in China. Die Hersteller in New Hampshire zahlen die höchsten Strompreise im Land“.

Falls es uns gelingt, Arbeitsplätze im produzierenden Gewerbe zurückzubringen – oder zumindest deren Abwanderung aus unserem Land zu stoppen – müssen wir für niedrige Energiekosten sorgen und mehr davon verfügbar machen. Moser ist sicher: „Der Ausgleich des Handelsdefizits sollte an erster Stelle der nationalen Priorität stehen“. Er sagte mir, dass es einer Zunahme der Produktion um 25% bedürfe – was eine Zunahme des Energieverbrauchs um etwa 10% bedeuten würde. Und doch fordert die Klimawandel-Politik von uns, dass wir stärkere Einschnitte vornehmen als die Entwicklungsländer wie China und Indien. Falls unsere Energiekosten weiter steigen, wie es in New Hampshire der Fall war, verlieren wir den größten Wettbewerbsvorteil, den wir haben.

Moser erklärt: „Produktion hat den höchsten Multiplikatoreffekt unter den großen Bereichen. Jeder im produzierenden Gewerbe entstehende Arbeitsplatz erzeugt zusätzliche Arbeitsplätze in anderen Bereichen, die den Herstellern zuliefern, sie unterstützen und Service bieten“.

Um das produzierende Gewerbe in die USA zurückzubringen oder dessen Ausweitung zu ermutigen, brauchen wir Energie, die vielfältig verfügbar und bezahlbar ist – und wir müssen mehr verbrauchen, nicht weniger. Falls wir unser Handelsdefizit ausgleichen wollen, das BIP wachsen lassen und eine blühende Ökonomie haben wollen, dann ist Energie der Schlüssel dafür. Wie ich schon immer sage: „Energie macht Amerika groß!“

Link: http://oilpro.com/post/28467/america-needs-to-use-more-energy-not-less

Übersetzt von Chris Frey EIKE

09 Nov 12:22

Großer Blackout in Südaustralien nicht verhindert - weil letztes Kohlekraftwerk zuvor abgeschaltet worden war.

Aber im Übrigen wurde in den deutschen Medien kaum darüber berichtet. Das hat auch einen guten Grund, denn in der deutschen Medienlandschaft und der Politik der Altparteien dürfte es kaum Interesse daran geben, die Öffentlichkeit über die sofort in Australien beginnende harsche Debatte darüber, wie es zu dem "Blackout"  kommen konnte, zu informieren.

Südaustralien ist auf dem abwegigen Pfad in Richtung 100 % Erneuerbare Energie weltweit wohl am weitesten geschritten (ich sage bewusst nicht fortgeschritten) und hat bezüglich der Energieversorgung bereits den Punkt erreicht, den Deutschland mit dem EEG etwa im Jahre 2030 erreichen will. Schließlich wird SA seit 2002 von einer Rot/Grünen Koalition regiert. Also ist es aus Sicht der AGWler und Ökogutmenschen brandgefährlich zu viel über das Desaster in SA zu informieren. Um das einzudämmen kamen schon wenige Stunden später die ersten "Experten", die natürlich schon ganz genau wussten, dass der Blackout keinesfalls etwas mit der ausgefallenen Windkraft zu tun haben kann und dem Klimawandel und dem daraus resultierenden Sturm geschuldet ist. Dem hielt zwar Andrew King von der Uni Melbourne entgegen, dass es keinerlei Daten gäbe, die diese Behauptung stützen. Schließlich hätte es schon früher in Australien solche Stürme gegeben, die aber nicht zu vergleichbaren Blackouts führten.

Die Ökogutmenschen behaupteten jedoch, dass der Blackout nur durch das sturmbedingte Umknicken von sieben Hochspannungsmasten verursacht wurde. Dem wurde entgegnet, dass erst durch die Vernetzung all der Windparks innerhalb des Landes eine kritische Situation entstand, dass schon ein paar umgeknickte Masten das Netz zerstören.

Ein Umstand wurde von den Ökos versucht ganz unter den Teppich zu kehren, dass nämlich im Mai des Jahres unter großem Aplomb das letzte Kohlekraftwerk stillgelegt wurde (Applaus als die Schornsteine durch Sprengung fielen), und gerade jetzt bei dem Blackout diese Reservekraft dringend benötigt wurde.

So trat das ein, was das Schreckgespenst aller Kraftwerksfachleute ist. SA konnte aus eigener Kraft sein Energiesystem nicht mehr neu anfahren. Nur durch das Ankoppeln an den Nachbarstaat Victoria und dessen Kohlekraftwerke konnte das System wieder anlaufen. Bei dem Begriff Nachbarstaat muss man aber an etwas größere Entfernungen als in Europa denken. Zwischen dem Industriezentrum von SA Adelaide und VIC Melbourne sind es "nur" 700 km. Zum Glück für SA hat aber VIC - anders als z.B. Polen - bislang noch keine Phasenschieber eingebaut um sich vor den Grünen Wolkenkuckucksheimern in Südaustralien abzuschotten.

Der Streit was nun den Blackout verursacht hat, ist wen wundert‘s, bis jetzt nicht beigelegt, und ich glaube auch nicht, dass er je beigelegt wird, denn für die Ökogutmenschen steht - auch weltweit - zu viel auf dem Spiel.

Allerdings war das SA Desaster ganz offensichtlich ein Weckruf für die anderen Bundesstaaten des australischen Commonwealth, die allerdings mehrheitlich, einschließlich der Bundesregierung, der Energiewende eher skeptisch gegenüber stehen.

Aber die Vermutung, dass das Thema nun medial hinreichend "ausgelutscht" sei, bestätigte sich nicht. Denn am 4. November 2016 erschien in THE WEST AUSTRALIAN ein überraschender Artikel von Joe Francis "Emergency services are prepared for the worst." Daraus war zu erfahren, dass in einigen Gebieten von SA der Blackout bis zu 96 Stunden dauerte, und er alle Symptome zeigte, die einerseits aus dem Merkblatt des deutschen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) -Verhalten bei Stromausfall- bekannt sind, und andererseits in dem Bestseller Roman von Marc Eisberg "Blackout" eindringlich beschrieben werden, als da unter anderem sind:

- Tausende Aufzügen mit festsitzenden Passagieren.
- Lebensmittelknappheit
- kein Licht
- Eisenbahn und öffentlicher Verkehr geht nicht mehr
- Flughäfen stellen nach 24 Stunden (Notstromversorgung) den Betrieb ein
- kein Wasser
- keine Abwasserentsorgung
- Handys fallen aus
- Computer fallen aus
- Lebensmittelläden sind leer
- Kein Geld mehr aus Banken oder Automaten
- Kein Benzin mehr
- Intensivpatienten in Not nach Ablauf der Generatorlaufzeiten (24 Std)
- Verkehrsregelung (Ampeln) bricht zusammen
- Auch die Polizei kann nicht mehr fahren
- Feuerwehr auch nicht zu den vielen Bränden, die durch Kerzen und Feuerstellen entstehen
- Plünderungen und Überfälle

Während es bei dem Merkblatt des BBK (Es führte zur amtlichen Aufforderung Notvorräte anzulegen) nicht klar wurde, wie es zu einem Blackout kommen könnte, und bei Eisberg die Ursache der Eingriff krimineller Hacker ist, hatte man es in SA genau mit dem zu tun, was von vielen Energieexperten als Folge der Energiewende befürchtet wird.

In Australien wurde der "Weckruf" gehört und verstanden. Dass man in Deutschland von Australien lernen könnte dürfte ausgeschlossen sein, ebenso wenig wie bei der australischen Lösung des Problems mit den Flüchtlingen.

Ich befürchte man wird in Deutschland nur durch einen lang andauernden gefährlichen Blackout zur Vernunft kommen - wenn überhaupt.

Frank Abels
Perth  WA
AUSTRALIA

09 Nov 12:19

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Ab Januar 2017 wird es ernst: die großen Browser werden ab dann richtige Fehlermeldungen anzeigen, wenn sie auf Zertifikate treffen, die eine Signatur mit SHA1 aufweisen. Die sind aber immer noch im Einsatz, wie ein Kurztest von heise Security zeigt.

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300 MByte pro Song: Spotify mit sehr starker SSD-Schreibbelastung

Die Spotify-App belastet SSDs potenziell so stark, dass man von der Nutzung abraten muss. Manche Nutzer berichten von Schreiblasten im Bereich von mehreren Hundert GByte pro Tag. Ein inoffizieller Workaround beseitigt das Problem. Irritierend ist, dass Spotify von den Problemen weiß. (Spotify, Speichermedien)
09 Nov 12:18

Aufstiegschancen: Das brauchst du wirklich, um Chef zu werden

by Jörn Brien

Einser-Abitur, guter Studienabschluss, Wortgewandtheit und gute Manieren – dass es trotzdem nicht mit dem Posten als Chef klappt, hat einen ganz einfachen Grund, wie ein Eliten-Forscher verrät.

Wer Chef sein will, muss gebildet und groß sein

Wer in Deutschland einen Posten als Chef ergattern will, braucht natürlich eine gute Bildung und Fachkenntnisse, am besten noch Auslandserfahrung oder kulturelle Interessen. Aber auch reine Äußerlichkeiten wie die Größe oder Faktoren wie Körperhaltung und Risikofreude entscheiden über den Karriereerfolg mit, wie der Soziologe und Elitenforscher Michael Hartmann im Interview mit Spiegel Online sagt. Die meisten Chefs in Deutschland sind übrigens mindestens 1,80 Meter groß.

Wer Chef werden will, braucht in Deutschland einen bestimmten „Stallgeruch“, meint ein Soziologe. (Foto: Shutterstock)
Wer Chef werden will, braucht in Deutschland einen bestimmten „Stallgeruch“, meint ein Soziologe. (Foto: Shutterstock)

Aber selbst wer all diese Eigenschaften und Äußerlichkeiten auf sich vereinen kann, bringt es noch lange nicht zum Chef, auch wenn er oder sie es gern wollte. Denn ab einem gewissen Management-Niveau bringen viele potenzielle Mitbewerber um den Chefposten ähnliche Voraussetzungen mit. Am Ende entscheidet dann, ob der mögliche neue Chef den Entscheidern vermitteln kann, dass er zu ihnen passt, wie Hartmann ausführt.

Chef: Subtile Verhaltensmerkmale an der Spitze

„Am leichtesten fällt das allen, die sowieso aus dem gleichen Milieu kommen“, sagt der Soziologe. Deswegen gebe es auch so wenige Chefs aus Arbeiter- oder Migrantenfamilien. Ihnen fehlten bestimmte subtile Verhaltensmerkmale, die man sich nicht oder nur sehr schwer im Nachhinein aneignen könne. Und: „Je weiter oben in der Hierarchie Sie schauen, desto wichtiger ist Habitus“, erklärt Hartmann.

Gerade Aufsteiger würden oft annehmen, dass die Chefs eine Art intuitives Verständnis untereinander hätten, dass sie ein Geheimnis teilten. Daher würden sie oft verkrampft auftreten, weil sie nicht durch Fehler auffallen wollten. Die Lässigkeit fehle, woran man die Aufsteiger dann auch erkenne, erklärt Hartmann. Allerdings, so macht der Soziologe auch Vertretern der Mittelschicht oder Arbeiterklasse Mut, gebe es ein solches Geheimnis in der Regel nicht. Und in manchen Fällen könne es sogar von Vorteil sein, wenn man nicht der Elite angehöre.

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