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29 May 18:46

The 2018 Met Gala: Because the Industry Loves Blasphemy

by VC

The theme of the 2018 Met Gala revolved around Catholic imagery. As a result, dozens of industry stooges paraded around in outfits trivializing, sexualizing and blaspheming Catholic and Christian symbolism. The theme of the 2018 Met Gala was Heavenly Bodies: Fashion and the Catholic Imagination. The title itself – which uses the expression “heavenly bodies” […]

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29 May 18:14

Trump beendet das CO2 Monitoring Projekt der USA

by Andreas Demmig

Die Trump-Administration hat die weltweite Fähigkeit zur Messung von Kohlenstoffemissionen gefährdet

Falls Sie es nicht wissen, dass ist das Spurengas, das den Klimawandel beeinflussen soll.

 CARLY CASSELLA, SCIENCE AS FACT, 10 MAI 2018

Der Rückzug aus dem Pariser Klimaabkommen war offenbar nicht genug. Jetzt will die Trump-Regierung die Fähigkeit der Welt einschränken, Kohlenstoffemissionen zu messen.

Nach einem Bericht der Zeitschrift Science,  hat die Trump-Regierung das Carbon Monitoring System (CMS) der NASA in aller Stille beendet – ein Forschungsprojekt über 10 Millionen Dollar pro Jahr, das den Kohlenstofffluss der Erde beobachtet.

Dieser Schritt gefährde die Pläne zur Überprüfung der nationalen Emissionskürzungen, die in den Pariser Klimaabkommen vereinbart wurden, argumentiert Kelly Sims Gallagher, Direktorin des Zentrums für Internationale Umwelt- und Ressourcenpolitik der Tufts University.

„Wenn Sie Emissionsreduktionen nicht messen können, können Sie nicht sicher sein, dass Länder die Vereinbarung einhalten“, sagte Frau Gallagher Science gegenüber.

 

[[ Übersetzung der Einleitung: Sie können nicht bewältigen, was Sie nicht messen. Das Sprichwort ist besonders relevant für klimarelevante Treibhausgase, die entscheidend für die Bewältigung und Herausforderung der Messung sind. In den letzten Jahren haben Satelliten- und Flugzeuginstrumente jedoch der Fernüberwachung von, Kohlendioxid und Methan begonnen, und das Carbon Monitoring System (CMS) der NASA, ein Forschungsprojekt über 10 Millionen US-Dollar pro Jahr, hat dazu beigetragen, die Beobachtungen von Quellen und Senken zusammenzuführen, für  Modelle der Kohlenstoffflüsse des Planeten. … ]]

Dies bedeutet nicht, dass es keine Kohlenstoffüberwachung und -messung mehr gibt. Es bedeutet nur, dass die Führung in diesem Bereich höchstwahrscheinlich an Europa weitergegeben wird, das über einen eigenen Kohlenstoff-Überwachungssatelliten verfügt und weiter auf diesem Weg ist.

Wir schießen uns wirklich ins Knie, wenn wir andere Menschen die Technologie entwickeln lassen“ , meint Frau Gallagher.

Science Alert

 * * * 

Ich sehe nicht ein, warum die Beendigung der Finanzierung eines CO2-Überwachungssystems, was die Europäer in gleicher Art sowieso weiter fortführen, die Fähigkeit der Welt verringert soll, Kohlenstoff zu überwachen oder gar den Interessen der USA Schaden zufügen wird. Die Einsparungen von 10 Millionen US-Dollar pro Jahr können nur eine Reduzierung des Staatshaushalts bedeuten, weitere Reduzierungsmaßnahmen sind sinnvoll.

Eric Worral

 

Gefunden auf WUWT am 09.05.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2018/05/09/president-trump-cancels-paris-agreement-carbon-monitoring-project/

29 May 18:13

Brauchen wir Klimaschutz? Die einen sagen so, die anderen sagen so!

by Admin

Am 15.5.18 brachte die kleinste GroKo aller Zeiten ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 ein. Zunächst eröffnete Finanzminister Olaf Scholz die Debatte, in dem er den Gesamtetat vorstellte, die Eckpunkte benannte und sich und die Koalition rühmte, wie zukunftsweisend und gleichzeitig sparsam sein Entwurf sei.

Dann durften die Fachministerien ran und ihr Stück vom Kuchen beleuchten. Für das Bundesumweltministerium machte dies am frühen Nachmittag die neue Umweltministerin Svenja Schulze.

Umweltministerin Svenja Schulze bei der Vorstellung ihres Haushaltsentwurfes am 15.5.18 im Deutschen Bundestag.

Ergebnis: den größten Teil ihrer Ausgaben benötigt der sog. Klimaschutz. Umwelt und Naturschutz, eigentlich die Kernaufgaben einer Ministerin für Umwelt, rangieren unter ferner liefen.

Damit das nicht so auffällt, betonte die Ministerin unentwegt die Wichtigkeit dieser Weltrettungsaufgabe und wie gut doch die Bevölkerung und die Wirtschaft durch Effizienz- und CO2 Senkungsprogramme – vorrangig über ihr Ministerium- profitieren.

Man gestatte mir den Hinweis, dass der Löwenanteil der deutschen Ausgaben für den sog. Klimaschutz gar nicht im Etat der Umweltministerin zu finden ist, sonder die dafür nötigen Milliarden im Haushalt des Entwicklungsministers Müller untergebracht wurden.

Zitat aus einer internen Mitteilung des BMZ vom 22.3.18 „Sachstand: BMZ-Engagement in den Bereichen Klima und Energie“

Im Jahr 2016 hat die Bundesregierung etwa 3,4 Mrd. Euro an öffentlicher Klimafinanzierungaus Haushaltsmitteln zugesagt. Zudem leistet Deutschland einen wichtigen Beitrag durch die Mobilisierung von Kapitalmarktmitteln über die KfW Bankengruppe und ihre Tochtergesell- schaft, die Deutsche Investitions- und Entwick- lungsgesellschaft (DEG). Insgesamt sum- mierten sich die deutschen öffentlichen Beiträge zur internationalen Klimafinanzierung 2016 damit auf 8,5 Mrd. Euro.

Anschließend durften die Fachpolitiker der Fraktionen ihre Meinung zum Haushaltsentwurf vortragen. Naturgemäß fielen die sehr verschieden aus.

Ich habe hier 3 davon ausgewählt. Sie sind kurz ( ca. je 6 Minuten) Urteilen Sie selbst.

CDU Fachpolitikerin Dr. Anja Weißgerber CDU trägt die Meinung Ihrer Fraktion zum Haushalt der Bundesumweltministerin vor. Hinweis – man achte auf die ellenlange Frage eine Grünen und die fast so lange Antwort von Frau Weißgerber. 

AfD Fachpolitiker Karsten Hilse bei seiner Rede zur Bewertung des Haushaltsentwurfes der Bundesumweltministerin am 15.5.18 im Deutschen Bundestag. Korrektur: Im Verlauf seiner Rede verortete Herr Hilse die SPD Bundestagsabgeordnete Scheer bei den Grünen. Nachvollziehbar ob ihrer Reden aber falsch. Sie ist bei der SPD.

Bündnis 90/ Die Grünen Expertin Steffi Lemke bei der Erläuterung der Meinung der Grünen zum Haushalt der Bundesumweltministerin
19 May 12:27

Hochspannungs – Gleichstrom – Übertragung (HGÜ) in Erdverlegung! Ein technischer Unsinn

by Admin

Hier ein Auszug aus seiner Rede:

In den nächsten vier bis fünf Jahren würden erneuerbare Energien ihre Wettbewerbsfähigkeit vollständig erreicht haben, sagte der CDU-Politiker in Berlin. Inzwischen hätten sich die Ausbaukosten für Windkraft an Land halbiert. Altmaier bekräftigte, dass er den Netzausbau in Deutschland beschleunigen wolle. Dies sei ein Schwerpunkt der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen. Als Beispiel nannte er schnellere Genehmigungsverfahren und die Verlegung von Stromkabeln auch unter der Erde.

In Berlin findet heute eine zweitägige internationale Energiekonferenz statt, an der Minister und Delegationen aus 40 Ländern mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft teilnehmen.

Da im Norden der Wind am kräftigsten weht, versprach das für die Investitoren dort die größten Gewinne. Ende 2017 waren im Norden von Deutschland so viel Windanlagen installiert, dass man bei starkem Wind den erzeugten Strom nicht mehr unterbringen konnte. Die Folge war: Anlagen wurden abgeschaltet, die Investoren bekamen trotzdem den nicht eingespeisten Strom bezahlt.

Im Westen und Süden wehte der Wind jedoch nicht so stark. Da dies nicht so hohe Gewinne versprach, wurden dort auch weniger Windanlagen gebaut. Was lag also näher, als den Windstrom aus dem Norden in den Süden zu leiten.

Ende 2019 soll das Kernkraftwerk Philippsburg vom Netz gehen. Der erste Gedanke war, dieses Kraftwerk durch Windstrom aus dem Norden zu ersetzen. Die Entfernung von Bremen bis Phillipburg beträgt ca. 560 km. Da man bei einer Verlegung über  Hochspannungsmasten enorme Proteste der Anlieger befürchtete, kam man auf die glorreiche Idee einer Erdverlegung, nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Wegen der kapazitiven  Verluste bei einer Wechselstromverlegung ist eine Erdverlegung über so  eine lange Strecke jedoch technisch nicht möglich.

Da man aber mit aller Gewalt die Energiewende retten wollte, wurde von den Spezialisten eine Gleichstrom Verlegung ( HGÜ ) vorgeschlagen, da bei einer HGÜ  keine kapazitiven Verluste entstehen. Das  aber bei dieser Verlegungsart weitere enorme Probleme entstehen, hat man einfach ausgeblendet. Die Energiewende muß jetzt mir allen Mitteln gerettet werden.

Irgendwann merkte man plötzlich, dass man ein Kernkraftwerk (KKW) das in der Grundlast läuft, nicht durch volativen Windstrom ersetzen kann. Nun soll die HGÜ Trasse in der Mitte bei Osterath unterbrochen werden. Zufällig befindet sich in Osterath eine der größten Schaltanlagen Deutschlands. Dort wird der Strom aus dem Kölner Braunkohlerevier verteilt. Die Idee ist jetzt, das KKW Philippsburg durch Braunkohlestrom zu ersetzen. Die CO2 Bilanz lässt grüßen.

Aber auch in NRW müssen bei starkem Wind immer mehr Windanlagen abgeschaltet werden, da man den Strom im Netz nicht mehr unterbringen kann, bzw. man verschenkt den Strom nach Holland, wobei man pro MWStd noch 240 € zahlen muß.

Ohne die Kosten für die Konverter, ist eine Erdverlegung ca. 6 mal so teuer wie der Bau einer Freileitung. Um die Energiewende zu retten, ist jetzt jedes Mittel recht. Der Stromkunde muss es sowieso über den Strompreis bezahlen.

HGÜ Erdkabel für die hier notwendige Spannung haben einen enormen Durchmesser. Bei einer Verlegung auf hoher See, werden mehrere 100 km Kabel mit dem Schiff vor Ort verlegt. Hierdurch spart man sich die Verbindung der einzelnen Kabelabschnitte mittels Muffen.

Diese Verlegungsart funktioniert auf Land aber nicht. Die einzelnen Kabelabschnitte müssen vor Ort mit einem LKW herangeschafft werden. Duch das hohe Gewicht der Kabel sind jeweils nur Abschnitte von 600m bis 800m vor Ort  zu bringen. Diese Kabelabschnitte müssen dann durch HGÜ Muffen miteinander verbunden werden. Bei einer Betriebsspannung von 380.000 V DC gehen von diesen Muffen eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Aus diesem Grund können diese Muffen nicht einfach ins Erdreich verlegt werden. Hierfür sind Muffenhäuser aus Stahlbeton ohne Fenster mit gepanzerten Türen notwendig. Die Muffen für eine 380.000 V DC haben ca. eine Größe von 8 m, und können nur unter Reinstraumbedingungen hergestellt werden. Im Normalbetrieb erhitzen sich diese Muffen auf ca. 95 Grad C. Aus diesem Grund müssen diese Muffenhäuser klimatisiert sein. Die bei einer Freileitung notwendigen Hochspannungsmasten werden hier jetzt durch Muffenhäuser ersetzt.

Für den Bau der HGÜ ist der Netzbetreiber Amprion zuständig. Zwischenzeitlich hat Amprion konkrete Pläne für den Bau der Trasse vorgelegt.

Die Trassenbreite soll 1000m betragen, hierbei wird den Besitzern eine großzügige Entschädigung versprochen. 

Je nach Gewicht und Größe der Kabeltrommeln können auf einem LKW nur ca. 600m bis 800 m transportiert werden, da die Strassen und Brücken nur eine bestimmte Höhe oder Gewicht zulassen.

Das heißt, alle 600m bis 800m ist ein Muffengebäude mit den ca. Abmessungen von 10m x 12m notwendig.

 

Die HGÜ Kabel werden im Normalbetrieb ca. 95 Grad heiß werden. Was das für den Boden bedeutet, kann noch nicht abgesehen werden. Mit Sicherheit wird sich die Bodenkultur im Bereich des Trassenverlaufs erheblich verändern. In wie weit  der Aufenthalt im Bereich des Trassenverlaufs gefährlich ist, kann heute noch nicht abgeschätzt werden.

Wir reden hier von einer ca. 260km langen Trasse von Bremen nach Osterath mit einer Breite von 1000 m, also von 260 qkm. Diese Fläche muß komplett vom Baumbestand befreit werden und darf später auch nicht mit tief wurzelten Pflanzen bepflanzt werden. Über die Gefährlichkeit einer 380.000 V DC Leitung werden hier noch keine genauen Angaben gemacht. Man kann nur empfehlen sich später nicht im Bereich des Trassenverlaufs aufzuhalten.

Am Anfang und Ende der HGÜ Leitung ist jeweils ein Konverter notwendig. Für die Unterbrechung der Trasse im Bereich Osterath sogar ein Doppel-konverter. Der Platzbedarf eines Konverters wird mit ca. 4 Fußballfeldern angegeben. Der Konverter, der am Ende der HGÜ die Gleichspannung wieder in Wechselspannung umwandelt, muß mit großen Transformatoren ( Maschienentrafos ) ausgestattet werden. Wegen der nicht unerheblichen Brandgefahr müssen diese Trafos außerhalb der Konverterhalle aufgestellt werden.

Wegen der nicht unerheblichen Oberwellen muß man hier mit einer hohen Geräuschkullisse zu rechnen, die mit  startenden Düsenflugzeug zu vergleichen ist. Die Stahlung in der Konverterhalle wird so groß sein, dass man sie im Betrieb nicht betreten kann.

Der Preis eines Konverters wird mit ca. 600 bis 800 Millionen Euro angegeben. Diese Kosten wird der einzelne Stromkunde zusätzlich über seinen Strompreis bezahlen müssen.

Zwischenzeitlich hat Deutschland schon die höchsten Strompreise in ganz Europa. Durch den Bau der HGÜs wird der Strompreis wohl weiter rapide steigen. Hierbei scheint es unverständlich, das unser Bundeswirtschaftsminister Altmayer am 17.04.2018 von einer Wettbewerbsfähigkeit der Energiekosten in den nächsten Jahren spricht.

 

19 May 12:27

Otto will Hoffnungsträger About You an die Börse bringen

Das E-Commerce-Wunderkind About You, eine Tochter der Otto-Gruppe, soll an die Börse. Das Wachstum soll durch den Börsengang und weitere Investoren gesichert werden. Es wird schnell gehen.

About You soll wachsen und neben der aktiven und laufenden Suche nach Investoren und strategischen Partnern ist jetzt auch der Börsengang geplant. Die Voraussetzungen, die das Unternehmen dafür nach Ansicht von Finanzvorständin Petra Scharner-Wolff zu erfüllen hat, sollen in greifbarer Nähe sein: About You soll schwarze Zahlen schreiben und die Umsatzgrenze von einer Milliarde Euro sprengen.

Börsengang mit About You innerhalb der nächsten 3 bis 4 Jahre

Scharner-Wolff prognostiziert, dass About You innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre an die Börse gehen könnte. Dadurch ist implizit auch ein Statement zur Profitabilität von About You getroffen worden. Im Moment schreibt About You noch rote Zahlen, soll aber in wenigen Jahren wirtschaftlich werden.

Aktuell hat About You rund 280 Millionen Umsatz erreicht und sich damit um etwa 110 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Bei diesem Tempo ist das vorgegebene Zeitfenster für den Börsengang eher zu üppig als zu knapp dimensioniert.

Bisherige Investoren bei About You

Geschäftsführung von About You. Von links nach rechts: Hannes Wiese, Tarek Müller und Sebastian Betz. (Foto: About You)

Früh eingestiegen bei About You ist Pro-Sieben mit einem Media-for-Equity-Deal, dazu hält das Management mit Tarek Müller und Sebastian Betz eine Beteiligung über 2,5 Prozent.

Der Sohn des Otto-Gründers Benjamin Otto hält mit seiner Beteiligungsgesellschaft GFH 24,9 Prozent. Damit verbleibt noch ein Rest von aktuell 68 Prozent direkt in der Otto Gruppe.

Otto verhandelt noch mit ungenannten strategischen Investoren und rechnet damit, noch in diesem Jahr einen Deal abschließen zu können. Laut Scharner-Wolff sei es nicht ausgeschlossen, dass die Otto-Beteiligung dabei unter 50 Prozent sinkt. Einen Kontrollverlust dürfte Otto trotzdem nicht befürchten, schließlich hält Benjamin Otto auch Anteile an About You.

About-You-Cloud: Monetarisierung und kommende Infrastruktur für die Otto-Gruppe

Das erste Produkt aus der zukünftigen About-You-Cloud-Familie: Backbone. (Screenshot: About You)

Das neue Tech-Produkt About-You-Cloud sieht der Vorstandsvorsitzende Birken als extrem wichtig an. Zum einen soll das E-Commerce-System einen zusätzlichen Erlösstrom einbringen – zum anderen wird Otto langfristig in sehr vielen Konzerngesellschaften auf About-You-Technologie setzen. Als erstes setzt die Witt-Gruppe die About-You-Cloud weltweit ein – der Umbau der IT-Infrastruktur läuft bereits.

Passend zum Thema

19 May 12:27

Algorithms Behind Modern Storage Systems

19 May 12:26

Intermediate | Flow of the Week: How we use a Flow to manage the Flow of the Week blogs

In this flow of the week come see how we manage the flow of the week using Microsoft Flow... Wow , that's a tongue twister. Come and learn how to automate email follow ups based on SharePoint list entries... There that's better! Come learn about using the compose action, the Delay until, and then obviously some SharePoint and Outlook as well. Its a quick and easy Flow that packs a solid punch! Oh, and there's a video if you prefer!
19 May 11:48

He Was Dying. Antibiotics Weren’t Working. Doctors Tried a Forgotten Treatment

19 May 11:23

The Boss Who Banned Phones, and What Came Next

19 May 11:23

Harald Martenstein: Über Gesundheitswarnungen

by ZEIT ONLINE: zeit-magazin - Harald Martenstein
Kaffee, Saft, Wacholderschnaps: Alles wird als Gift gegeißelt, dabei reicht es, sich davon nicht ganze Gallonen reinzuschütten. Kann man immer noch selbst entscheiden.
19 May 11:22

Robofly: Künstliche Fliege hebt drahtlos ab

Fliegende Miniroboter nach dem Vorbild von Insekten gibt es schon seit einigen Jahren. Bisher brauchten sie Energie und Steuerung von außen. Deshalb flogen sie angeleint. Die Robofly hat ein Gehirn und wird per Laser mit Strom versorgt. (Drohne, Roboter)
19 May 11:22

Kreative Bewerbung: Ist das die beste Jobanfrage aller Zeiten?

Eine junge Frau steht in Gold gehüllt vor einer Marketing-Agentur und bewirbt sich mit einer eindringlichen Botschaft. Die kreative Bewerbung sorgt für Aufsehen.

„Ist das die beste Bewerbung aller Zeiten?“ – diese Frage richtet die Marketing-Agentur McCann an ihre Twitter-Follower. Zu sehen sind Fotos einer Frau, die sich in goldene Farbe gehüllt und vor dem Eingang der Werbeprofis in Bristol postiert hat. Vor ihr eine Tafel mit der Aufschrift: „Know the Power of Women in Advertising!“ (Anm. der Redaktion: „Seid euch der Macht von Frauen in der Werbebranche bewusst.“) Doch warum macht sie das? Und was will sie bezwecken? Die Antwort dürfte wohl sein, dass Jade Delaney eine normale Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen zu langweilig war.

Kreative Bewerbung: „Know the Power of Women in Advertising!“

Kreative Bewerbung: Jade Delaney mimt die „Fearless Girl“-Statue aus New York. (Screenshot: t3n.de)

Statt ihre Bewerbungsunterlagen einfach wie alle anderen Jobsuchenden per E-Mail zu verschicken, hat sich die junge Frau für einen anderen Plan entschieden. Um aus der Masse an Bewerbern herauszustechen, wollte sie mit einer kreativeren Idee punkten und stellte die bekannte „Fearless Girl“-Statue  aus New York nach. Das Original zeigt ein Mädchen, das sich mutig dem „Charging Bull“ – dem Symbol für Finanzgeschäfte – entgegenstellt. Genauso furchtlos will wohl auch die Bewerberin auf ihren potentiellen Arbeitgeber wirken. Und das ganz offensichtlich mit Erfolg.

Ein echtes Marketing-Talent!

Der irische Ableger der McCann-Gruppe hat die Frau kurzerhand eingestellt. Wie McCann auf Twitter verriet, bekam die studierte Marketing-Fachfrau für ihre Bewerber-Aktion immerhin ein bezahltes Praktikum angeboten. Hier kann sie weitere Erfahrungen sammeln und hat vielleicht sogar die Chance auf eine Festanstellung. Dass Jade Delaney erfolgreich war, dürfte nicht zuletzt auch an dem Twitter-Echo gelegen haben. Erst haben die Nutzer die Aktion mit unzähligen Retweets, Favs und Comments belohnt und anschließend sind auch immer mehr Medien auf die Aktion angesprungen. Ein echtes Marketing-Talent!

Jade Delaneys kreative Bewerbung ist kein Einzelfall

Kreative Bewerbung: Adam Pacitti macht auf Mitleid. Das jedoch mit vollem Erfolg. (Screenshot: Adampacitti.com)

Dass Jobsuchende in der Kreativwirtschaft häufig versuchen, sich mit guten Ideen abzusetzen, zeigen weitere Bewerbungen. Ein herausragendes Beispiel, das in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt hat, ist die Bewerbungs-Webseite von Robby Leonardi. Der New Yorker ist ein multidisziplinärer Designer, der sich sowohl auf Illustrationen und Animationen als auch auf Grafik-Design und Front-End-Entwicklung spezialisiert hat. Personaler können den US-Amerikaner in einem Videospiel durch verschiedene Level steuern.  So erfahren sie, dass er unter anderem den „Net Award 2013“ für das beste Online-Portfolio gewann.

Auch Adam Pacitti sorgte vor einigen Jahren mit einer Aktion für Aufsehen. Der Brite hat seinen zunächst fast schon mitleiderregenden Aufruf sehr kreativ und strategisch aufgezogen: Er entwickelte eine Website, platzierte darin ein Bewerbervideo und investierte seine letzten 500 Pfund in eine Plakatwand in der Londoner Innenstadt, um für die Seite zu werben. Dieser Erfinderreichtum hat beeindruckt: Der ausgebildete „Media Producer“ bekam rund 60 solide Jobangebote, wie sich nachlesen lässt, und entschied sich am Ende für eine Karriere als „Viral Producer“ bei KEO Digital.

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19 May 11:22

Ausführliches, tolles Lob

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Mal ein Auszug aus einem wirklich ausführlichen Lob:
(...)

Ich hatte bei der Einrichtung der Mailkonten ein Problem, bei dem ich Ihren Support kontaktiert habe. Die erste Antwort erfolgte binnen sieben (!) Minuten; schon diese Rückfrage zeugte davon, dass der Support mitdenkt, bestimmte Probleme zuverlässig identifiziert, die Nachrichten der Kunden liest und ihm (mit vollem Erfolg) daran gelegen ist, dem Kunden eine kompetente Lösung anzubieten. Das Problem lag in meiner Unkenntnis und nicht in einem Fehler von Manitu; dennoch war es nach 15 Minuten final behoben. Das ist für mich Rekordzeit, gerade für schrifltiche Anfragen. Zudem war der Kontakt nicht etwa, wie sonst so oft von Kollegen gewöhnt, knapp, geschäftsmäßig und leicht herablassend, sondern vielmehr in gebotener Ausführlichkeit und auch freundlich bis herzlich. An dieser Stelle: Mein aufrichtiges Kompliment an Herrn Robin Schäfer. Es würde meine Zeit, meine Nerven wie auch meine Stimmbänder schonen, wenn auch meine Servicekontakte mit anderen Firmen so verliefen wie mit ihm.

(...)

Mehr kann man von einem Hostinganbieter nicht erhoffen und ich habe Ihre Angebote bereits bei mehreren Gelegenheiten mit ähnlich lobenden Worten wie jenen in dieser Mail empfohlen. Ich hoffe, dass Sie genau so weitermachen, wie bisher. Und ich hoffe, dass Sie mir die Ausführlichkeit meiner Antwort nachsehen; ich bin nur selten so begeistert von meinen Vertragsanbietern.
19 May 11:19

Energiewende kostet viel mehr als die Bundeswehr

by Admin

Anders kann man wohl das Streiten um die geringe Erhöhung des Wehretats für die nächsten Jahre nicht interpretieren. Doch dem Volk werden durch den geplanten Ausbau von Ökostromanlagen im Rahmen der Energiewende weiter kräftige Erhöhungen der Stromkosten abverlangt.

EEG-Umlage nur die Spitze der Wendekosten

Viele Leser werden jetzt eine falsche Aussage monieren. Die Umlage für Ökostrom nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), die auf den Stromrechnungen ausgewiesen wird, summiere sich doch „nur“ auf rund 25 Milliarden Euro, also deutlich weniger als der Bundeswehretat! Doch die Umlage ist nur die Spitze der immer höher werdenden Kosten der Energiewende. Die Gesamtkosten liegen deutlich über 50 Milliarden Euro im Jahr.

Netzgebühren steigen

Ein großer Teil davon ist in den Netzgebühren versteckt. Sie müssen und werden immer schneller steigen, weil sowohl das Niederspannungsnetz für die Stromaufnahme der weit verstreuten Ökostromanlagen ausgebaut werden muss und für die Verteilung an die Verbraucherzentren neue Stromtrassen gebraucht werden.

Hinzu kommt der Ausbau der Umspannungswerke, die den Ökostrom auf die hohen Transportspannungen transformieren. Ökostrom soll über weite Strecken von Nord- nach Süddeutschland transportiert werden. Damit sind Leitungsverluste von etwa 10 Prozent verbunden.

Doch Ökostrom kann nur transportiert werden, wenn er auch erzeugt wird. Nachts und bei Windstille gibt es keinen Ökostrom. Dann werden auch die Stromtrassen nicht gebraucht.

Energiewende treibt die Regelkosten auf das Zwanzigfache

Kaum bekannt sind die hohen und weiter steigenden Kosten für das Regeln des Stromes auf eine konstante Spannung und Frequenz. Strom muss im Zeitpunkt seiner Entstehung auch wieder verbraucht werden. Er lässt sich nicht direkt speichern.

Schaltet ein Verbraucher ein Gerät ein, sinkt im Netz die Spannung. Es muss dann die Stromproduktion erhöht werden, bis die Sollspannung wieder erreicht ist. Umgekehrt muss beim Abschalten die Stromproduktion gedrosselt werden. Mit der vorrangigen Einspeisung des wetterabhängigen Ökostroms muss nun auch ein Ausgleich für die schnell und häufig wechselnden Einspeisemengen geschaffen werden.

Dieser Aufwand ist riesig. Hierzu müssen einige große Kohlekraftwerke in Bereitschaft stehen. Der Regelaufwand für die Stromversorgung hat sich seit dem Beginn der Energiewende von etwa 100 Millionen Euro auf 2 Milliarden Euro jährlich verzwanzigfacht.

Entsorgungskosten von überflüssigem Ökostrom

Die installierte Leistung der Ökostromanlagen hat 100.000 Megawatt (MW) erreicht. Die gleiche Leistung haben auch die konventionellen Kraftwerke, also die Braunkohle-, die Steinkohle-, die Kern- und die Gaskraftwerke.

Der Bedarf schwankt in Deutschland je nach Wochentag und Tageszeit zwischen 45.000 und 85.000 MW. Bei Sonnenschein und Starkwind kann die Leistung der Ökostromanlagen 70 Prozent der installierten Leistung erreichen.

Trifft dies zusammen mit einer geringen Nachfrage, gibt es zu viel Ökostrom, den man verbrauchen muss. Er wird dann über die Strombörsen unter Zuzahlung entsorgt. Die Verbraucher erhalten also noch Geld für den Strom, den sie abnehmen.

Am 1. Mai 2018 war wieder einmal eine solche Situation. Zur Entsorgung überflüssigen Ökostroms wurden mehr als 10 Millionen Euro aufgewendet. Zur letzten Jahreswende waren es sogar mehr als 50 Millionen Euro.

Es wird jedoch kaum billiger, wenn Ökostromanlagen bei Überschussproduktion abgeschaltet werden. Dann erhält der Betreiber nach dem EEG eine Ausfallvergütung von 90 Prozent der Einspeisevergütung, ohne Strom zu liefern. Die Ausfallvergütung betrug 2016 mehr als 600 Millionen Euro. Jede weitere Ökostromanlage erhöht diese Kosten.

Staatliche Ausgaben

Bisher wurden die wesentlichen technischen Kosten der Energiewende aufgeführt. Sie sind zumindest in Teilen der Öffentlichkeit bewusst. Der Staat wendet aber zusätzlich noch viel Steuergeld auf, um die Energiewende durchzusetzen.

Forschung und Tagungen

Eine Reihe von Forschungsinstituten wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen und andere Einrichtungen wird weitgehend aus Steuern finanziert.

Dazu kommen viele Aufträge an Forschungseinrichtungen, die die Energiewende stützen sollen. Auftraggeber sind eine Reihe von Bundesministerien und viele Landesministerien. Die Aufträge werden nach Feststellung des Bundesrechnungshofes nicht untereinander koordiniert. Er moniert auch, dass weitgehend eine Erfolgskontrolle fehlt.

Aufwendig sind auch die staatlich finanzierten Energie- und Klimatagungen. Erinnert sei an die Klimatagung in Bonn und an die Energietagung in Berlin vor wenigen Wochen. Hier werden viele Millionen Euro ausgegeben, um sich selbst zu bestätigen. Denn es werden nur Referenten eingeladen, die den ideologischen Kurs der Regierung stützen. Kritische Stimmen sind ausgeschlossen.

Teure Verwaltung

Der größte Posten ist jedoch der staatliche Aufwand zur Durchsetzung der Energiewende. In vielen Ministerien von Bund und Land sind dafür große Abteilungen aufgebaut worden. Das Wirtschaftsministerium hat dafür sogar einen Staatssekretär.

Auch in den Kreisen und Kommunen sind viele Mitarbeiter mit der Prüfung und Genehmigung von Ökostromanlagen beschäftigt. Die Kultus- und Schulministerien schicken Agitatoren – anders kann man sie wohl nicht bezeichnen – in Schulen und sogar in Kindergärten, die die Kinder über die „Segnungen“ von Ökostromanlagen aufklären.

Jeder Kreis, jede Stadt und jede Gemeinde hat einen Klimaschutzbeauftragten, der weitgehend aus Bundesmitteln bezahlt wird. Die Kosten für diesen gewaltigen Verwaltungsaufwand sind nicht bekannt. Vernunftkraft, der Zusammenschluss von über 800 Bürgerinitiativen gegen Windstrom, schätzt die jährlichen Verwaltungskosten auf mehr als 20 Milliarden Euro.

Bundeswehr braucht mehr Geld

Der Aufwand für die Energiewende in Deutschland summiert sich annähernd auf das Doppelte des Verteidigungsetats. Für die Energiewende wird also unsinnig viel Geld ausgegeben ohne Aussicht, den Strom bezahlbar zu halten und die Kohlenstoffdioxidemissionen zu drosseln.

Einen Einspruch des Finanzministers gegen diese Geldverschwendung gibt es nicht. Doch eine nur sehr geringfügige Aufstockung des Verteidigungsetats wird kritisch gesehen, obwohl die Bundeswehr nach Medienberichten praktisch wehrunfähig ist, weil keine Mittel für die Instandhaltung und Ersatzbeschaffung von militärischem Gerät bereitgestellt werden.

Der Bürger muss sich fragen, wie Deutschland mit Panzern verteidigt werden soll, die nicht fahrtüchtig sind, mit Flugzeugen, die nicht flugfähig sind, mit Fahrzeugen, die älter sind als die Fahrer, kurz, mit veraltetem und nicht gewarteten Material. Wer wehrunfähig ist, ist erpressbar.

Es wird höchste Zeit, die Bundeswehr wieder in einen wehrfähigen Zustand zu bringen, um das Land zu sichern. Geld ist genug vorhanden, wenn die unsinnige und uneffektive Energiewende beendet wird.

Der Beitrag erschien zuerst bei Jouwatch hier

19 May 11:18

Unique IPv6 prefix per host [pdf]

19 May 11:18

Backup-Tools: Die besten Lösungen für Unternehmen

Datensicherung ist und bleibt ein komplexes Thema – nicht nur technisch, son­dern vor allem auch organisatorisch. Unternehmen sind deshalb auf ­Softwareanwendungen angewiesen, die effiziente Backup-Prozesse ermöglichen. Wir stellen professionelle ­Backup-Lösungen vor.

Von üblichen technischen Pannen durch Hardware-Defekte, ­Viren oder Überspannung über Diebstahl, Verlust oder menschliches Versagen bis hin zu gezielten Cyber-Angriffen und Natur­katastrophen: Geschäftskritische Daten können aus den unterschied­lichsten Gründen verloren gehen. Und auch wenn sich die meisten ­Business-Anwender inzwischen über die Risiken bewusst sind, so stellen regelmäßige Backups nach wie vor eine unliebsame Aufgabe dar, die gerne verschoben wird – oft so lange, bis es zu spät ist. Insbesondere Startups und kleine Unternehmen tun sich mit dem Thema Datensicherung immer noch schwer.

Dabei sind Backup-Lösungen in den letzten Jahren immer einfacher und leistungsfähiger geworden. Die Angebotspalette ist inzwischen extrem breit gefächert und reicht von klassischen Desktop-Lösungen, die Sicherungskopien von Ordnern, Dateien oder dem Betriebssystem auf eigenen Speichermedien, seien es Festplatten oder NAS-Geräte, ablegen über Cloud-Lösungen in den unterschiedlichsten Varianten, bei denen die gesicherten Daten im Rechenzentrum des Providers gespeichert werden bis hin zu umfangreichen Backup- und Recovery-Lösungen, die eine hybride Strategie für Onsite- und Offsite-Backups und Recovery ermöglichen.

Die richtige Backup-Strategie

Das Marktangebot ist kaum zu durchschauen. Bevor man sich auf die Suche nach einer geeigneten Backup-Lösung macht, ­sollte man deshalb zunächst die eigenen Anforderungen genau analysieren und eine klare Datensicherungsstrategie festlegen. Je nachdem, was für Daten oder Systeme (Betriebssysteme, virtu­elle Maschinen, Datenbanken etc.) man absichern möchte, werden sich einige Lösungen besser eignen als andere. Der Ablageort für die Sicherungskopien ist bei der Auswahl ebenfalls entscheidend. Sollten Backups nur lokal erstellt werden oder in der Cloud? Neben diesen technischen Fragen müssen aber vor ­allem auch organisatorische Dinge geklärt werden. Wann sollten die Sicherungskopien erstellt werden? Wie lange müssen sie aufbewahrt werden? Wie häufig wird darauf zugegriffen? Wer darf überhaupt darauf zugreifen? Wie lassen sich Backups im Fall der Fälle wiederherstellen? Solche Fragen muss jeder für sich ­beantworten, um die bestmögliche Alternative für das eigene Unternehmen zu finden. In diesem Beitrag fokussieren wir uns auf Backup-Tools, mit denen Unternehmen ihre geschäftskritischen Daten wie Verträge, Rechnungen oder Projektressourcen, ebenso wie Desktop-PCs und mobile Endgeräte, professionell absichern können – sei es lokal, in der Cloud oder beides.

Die Klassiker

Traditionelle Backup-Anwendungen ermöglichen Unternehmen, Sicherungskopien von Dateien und Ordnern sowie vom gesamten Betriebssystem (Image Backup) regelmäßig und automatisch zu erstellen. Dabei entscheidet der Anwender selbst, wo er ­seine Backups speichern möchte. Neben lokalen Speicher­medien wie Festplatten, USB- oder NAS-Geräten unterstützen führende ­Business-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen wie zum Beispiel Novabackup und Ashampoo Backup übliche FTP-Server sowie verschiedene Cloud- und File-Sharing-Dienste wie AWS S3, Azure, Google Drive, Dropbox und Co. Mit Ashampoo können Anwender ihre Daten zeitgesteuert – zu fest vorgegebenen Uhrzeiten oder in frei definierbaren Intervallen – oder er­eignisabhängig – etwa beim Starten oder Herunterfahren des Rechners – sichern. Die in Hamburg entwickelte Software unterstützt ­p­artielle beziehungsweise inkrementelle und Vollsicherungen und erlaubt die Erstellung mehrerer Backup-Generationen. Eine ähnliche Funktio­nalität bieten Backup Assist und Acronis Backup.

Zentrale Backup-Station fürs Büro

Wenn mehrere PC-Arbeitsplätze automatisch und zentral ­gesichert werden sollen, können NAS-Lösungen („Network ­Attached Storage“) wertvolle Dienste leisten. Dabei handelt es sich um Appliances, die als Dateiserver agieren und aus einem Hardware-System mit eigener CPU, Arbeitsspeicher und Platz für mehrere Festplatten und aus einem Software-Modul bestehen. NAS-Geräte werden an einen Router angeschlossen und erlauben das einfache Bereitstellen von Speicherplatz im vorhandenen Netzwerk, nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern weltweit. Damit eignen sie sich optimal als zentrale Backup-Stations für kleine Büros.

Für Startups und KMU kommen vor allem kleine NAS-­Geräte mit bis zu vier Laufwerkschächten infrage, die eine maximale Plattenkapazität von bis zu rund 32 Terabyte erlauben. Net­gear zum Beispiel bietet mit dem ReadyNAS 422 ein ­professionelles Gerät mit zwei Einschüben für bis zu 20 Terabyte Gesamt­speicher, das für Büros mit bis zu 40 Mitarbeitern konzipiert ist. Kostenpunkt: Rund 500 Euro (ohne Festplatten). Die Hersteller Synology, Zyxel, Qnapp und Western Digital bieten ebenfalls NAS-­Lösungen für jeden Bedarf an.

Backup as a Service

Klassische Backup-Programme, die vollständig lokal arbeiten und man selbst verwalten muss, werden zunehmend durch ­Online-Dienste ersetzt, da diese einfacher zu handhaben sind und einen umfassenderen Schutz leisten können als lokale ­Backups. Denn dabei tragen die Cloud-Provider die volle Verantwortung über die Kundendaten und schützen sie vor dem Zugriff durch Unbefugte. Das Stichwort lautet „Backup as a Service“, kurz BaaS. Der Vorteil: Anstatt sich selber Gedanken über den ­richtigen Einsatz von Festplatten oder NAS-Geräten im eigenen Unternehmen zu machen, kann man die Wartung und Verwaltung der Backup-Daten zum Provider auslagern.

Mit Carbonite Business bietet sich ein solcher Cloud-Dienst aus den USA, der mit einem modernen Web-Dashboard aufwartet. Hier können Admins ihre Backup-Pläne konfigurieren und sämtliche Sicherungskopien zentral verwalten. Das System punktet mit detaillierten Reports und automatischen Benachrichtigungen, mit denen IT-Administratoren die Nutzung der ­Lösung und die Aktivitäten der Anwender verfolgen können. Der leichtgewichtige Desktop-Client, der die Dateien in die Cloud hochlädt, ist nicht nur für Windows und Mac OS X, sondern auch für Unix-Maschinen (Linux, Solaris) verfügbar. Im Bereich Mobile unterstützt der Dienst sowohl iOS als auch Android.

Mozy

Mozy ist eine weitere Cloud-Backup-Lösung, die mit ­Carbonite konkurriert und Sicherheit der Enterprise-Klasse in euro­päischen Rechenzentren mit „militärtauglicher Verschlüsselung“ verspricht. Wie der SaaS-Vendor erklärt, werden die Daten zuerst ­lokal verschlüsselt und anschließend über eine sichere SSL-­Verbindung übertragen. Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme ­können Nutzer zwischen einem Standard- und einem persön­lichen Schlüssel wählen. Das soll sicherstellen, dass nicht einmal die Mozy-Mitarbeiter die Kundendaten einsehen können. Was die Funktionalität angeht, arbeitet das Programm mit inkremen­tellen Backups. Das heißt, dass nach der ersten Sicherung nur neue und geänderte Dateiabschnitte gespeichert werden. Neben automatischen Backups, die immer dann erfolgen, wenn der Rechner nicht aktiv verwendet wird, können Anwender geplante Backups konfigurieren, die täglich, wöchentlich oder monatlich durchgeführt werden.

Dropbox, Box und Sugarsync

Unternehmen, die in erster Linie Geschäftsdokumente, Firmendateien oder Projektressourcen sichern und sich nicht allzu viele Gedanken über Backup- und Recovery-Strategien machen möchten, greifen auf File-Sharing-Dienste à la Dropbox zurück, um ­Sicherungskopien auf verschiedenen lokalen Rechnern und in der Dropbox-Cloud zu hinterlegen. Dank der automatischen Dateisynchronisierung stehen wichtige Dateien und Doku­mente jederzeit und überall in der Cloud zur Verfügung. Gleich­zeitig ­erhalten Anwender zahlreiche nützliche Features rund um Content-­Management und Produktivität an die Hand, die eine effi­ziente Zusammenarbeit ermöglichen.

Inzwischen gibt es viele Dropbox-Alternativen, darunter Box und Sugarsync. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass sich diese Dienste sowohl an private Anwender als auch an ­große Enterprise-Kunden mit Tausenden Mitarbeitern wenden. Um so ein breites Publikum adressieren zu können, müssen die ­Lösungen sowohl extrem benutzerfreundlich sein (um den Otto-­Normalanwender überzeugen zu können) als auch in puncto ­Security höchste Anforderungen erfüllen.

Ende-zu-Ende Verschlüsselung

Bei Dropbox, Box und Co. werden die Kundendaten zwar sicher übertragen und verschlüsselt gespeichert. Doch die Anbieter besitzen den Verschlüsselungsschlüssel und haben somit Zugriff auf die Kundendaten, zumindest theoretisch. Einige Anbieter wie Tresorit gehen noch einen Schritt weiter. Sie verwenden ­Ende-zu-Ende Verschlüsselung und haben keinen Zugriff auf die Encryption Keys der Kunden. Das heißt, dass die Anbieter und ihre Mitarbeiter auf die Kundendaten nicht zugreifen können.

Tresorit präsentiert sich als eine sichere Dropbox-Alternative, die ­Ende-zu-Ende Verschlüsselung ­bietet und in Europa gehostet wird. (Screenshot: tresorit)

Tresorit bietet einfaches File-Sharing, ohne dabei die Sicherheit zu vernachlässigen. So können Nutzer ihre Dateien einfach per Drag-&-Drop in ihren virtuellen Tresor schieben. Möchten sie einen eigenen Tresorit-Ordner mit Kollegen teilen, so können sie detailliert angeben, was jede Person mit den Dateien tun kann (Ansehen, Löschen, Editieren, Teilen). Mit den ver­schlüsselten Links lassen sich zudem beliebige Dokumente auf sichere Art und Weise teilen. Praktisch dabei: Der Empfänger braucht ­keinen ­Tresorit-Account, um auf die Dateien zugreifen zu können. ­Weitere File-Sharing-Dienste, die mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung besonders sicherheitsbewusste Unternehmen adressieren, sind ­Spideroak aus den USA und Mount10 aus der Schweiz.

Langzeitarchivierung

Mit diesen modernen Cloud-Storage- und File-Sharing-Diensten können Unternehmen ihre geschäftsrelevanten Dateien in der Cloud zentral ablegen und von jedem Gerät jederzeit und überall darauf zugreifen. Das ermöglicht eine einfache Zusammenarbeit jenseits des traditionellen Büros, während die Daten in der Cloud aufbewahrt werden. Doch beim Thema Datensicherung geht es oft nicht nur um Daten, die man täglich braucht oder mit Kollegen teilen möchte. Für langfristige Backups sind andere Lösungen besser geeignet. Unternehmen, die aufgrund von internen Vorschriften oder Compliance-Anforderungen ihre Daten über Jahre hinweg sicher aufbewahren müssen, haben in der Vergangenheit  üblicherweise Bandsicherungen eingesetzt.

Die Cloud bietet inzwischen durch Kostenein­sparungen, ­kürzere Wiederherstellungszeiten und eine lange Aufbe­wahrungszeit hierzu eine attraktive Alternative. Mit Amazon Glacier präsentiert der Cloud-Riese zum Beispiel einen sicheren, dauerhaften und kostengünstigen Cloud-Speicherservice, der speziell für die langfristige Datenarchivierung konzipiert ist. Kunden können beliebige Datenmengen für 0,0045 Euro pro ­Gigabyte und ­Monat speichern. Hinzu kommen variable Datenübertragungs- und Zugriffskosten. Dabei stehen drei ­Optionen für den Zugriff auf Glacier-Archive bereit, die von wenigen ­Minuten bis zu mehreren Stunden dauern können, um die Kosten niedrig zu halten und dennoch variierende Abrufanforderungen erfüllen zu können.

Google Cloud Storage

Auch Google bietet in seiner Cloud-Plattform ein umfassendes Angebot an Cloud-Storage-­Services, die das gesamte Verfügbarkeitsspektrum abdeckt. Die Lösungen Nearline und Coldline sind speziell für die Langzeitarchivierung von geschäftskritischen Daten ausgelegt und stehen in direkter Konkurrenz zu Amazon Glacier. Coldline eignet sich zum Speichern von Daten, die in der Regel weniger als einmal im Jahr verwendet ­werden. Nearline ist die Google-Option für häufiger genutzten Speicher, also für Daten, auf die der Kunde voraussichtlich weniger als einmal im Monat, aber mehrmals im Jahr zugreifen möchte. Entscheidend dabei: Wie Google erklärt, stehen die in Nearline und Coldline ­gespeicherten Daten den Anwendern mit einer durchschnittlichen Antwortzeit von wenigen Minuten anstelle von Stunden oder Tagen zur Verfügung.

Fazit

Backups sind ebenso unangenehm wie unausweichlich. Denn ­jedes Unternehmen muss seine Daten ausreichend schützen – in vielen Fällen sogar auf Anordnung des Gesetzgebers. Regel­mäßige Backups sind vor diesem Hintergrund also unabdingbar, egal wie klein oder groß das Unternehmen ist. Neben klassischen Desktop-Programmen wie Novastore oder Ashampoo, die kontinuierlich weiterentwickelt werden und professionelle Onsite- und Offsite-Backups ermöglichen, setzen sich Cloud-Dienste immer weiter durch. Hier können Unternehmen zwischen dedizierten Backup-Lösungen wie Mozy oder Carbonite und Cloud-­Storage-Diensten wie Dropbox, Box oder Sugarsync wählen, die nicht nur Backup-Möglichkeiten, sondern auch nützliche Features im Bereich Collaboration und Produktivität bieten. Hinzu kommen weitere spezielle Cloud-Tools, die für spezifische Anwendungsszenarien wie die sichere Langzeitarchivierung von Daten konzipiert sind. Welche die richtige Backup-Lösung für das eigene Unternehmen ist, hängt also von den eigenen Anforderungen ab. Eine universelle Lösung, das Photoshop unter den Backup-Tools sozusagen, gibt es in diesem Bereich nicht.

Mit einem Klick auf die Tabelle erhältst du eine Übersicht über Backup-Tools.

19 May 11:18

Nach Massenanfrage: BND bestätigt Stopp von Metadatensammlung

Der Bundesnachrichtendienst hat nach eigenen Angaben die illegale Analyse und Sammlung von Telefonmetadaten deutscher Bürger beendet. Zuvor hatten Tausende Nutzer den BND aufgefordert, ihnen den Stopp der Praxis zu bestätigen. (BND, Datenschutz)
19 May 11:17

Global warming likely to be 30 to 45 percent lower than climate models predict

19 May 11:17

Production PowerApp: Legislative Tracking

by WonderLaura
Earlier this year, a big project I worked on was the creation of a legislative tracking app for the State of Hawaii.  I used PowerApps, of course.  Here is an hour long demo, where I walked through this app, and talked about some of the major lessons I learned, and tips for putting apps into production.  I chatted with Audrie
19 May 11:17

Tracking Firm LocationSmart Leaked Location Data for Customers of All Major U.S. Mobile Carriers Without Consent in Real Time Via Its Web Site

by BrianKrebs

LocationSmart, a U.S. based company that acts as an aggregator of real-time data about the precise location of mobile phone devices, has been leaking this information to anyone via a buggy component of its Web site — without the need for any password or other form of authentication or authorization — KrebsOnSecurity has learned. The company took the vulnerable service offline early this afternoon after being contacted by KrebsOnSecurity, which verified that it could be used to reveal the location of any AT&T, Sprint, T-Mobile or Verizon phone in the United States to an accuracy of within a few hundred yards.

On May 10, The New York Times broke the news that a different cell phone location tracking company called Securus Technologies had been selling or giving away location data on customers of virtually any major mobile network provider to a sheriff’s office in Mississippi County, Mo.

On May 15, ZDnet.com ran a piece saying that Securus was getting its data through an intermediary — Carlsbad, CA-based LocationSmart.

Wednesday afternoon Motherboard published another bombshell: A hacker had broken into the servers of Securus and stolen 2,800 usernames, email addresses, phone numbers and hashed passwords of authorized Securus users. Most of the stolen credentials reportedly belonged to law enforcement officers across the country — stretching from 2011 up to this year.

Several hours before the Motherboard story went live, KrebsOnSecurity heard from Robert Xiao, a security researcher at Carnegie Mellon University who’d read the coverage of Securus and LocationSmart and had been poking around a demo tool that LocationSmart makes available on its Web site for potential customers to try out its mobile location technology.

LocationSmart’s demo is a free service that allows anyone to see the approximate location of their own mobile phone, just by entering their name, email address and phone number into a form on the site. LocationSmart then texts the phone number supplied by the user and requests permission to ping that device’s nearest cellular network tower.

Once that consent is obtained, LocationSmart texts the subscriber their approximate longitude and latitude, plotting the coordinates on a Google Street View map. [It also potentially collects and stores a great deal of technical data about your mobile device. For example, according to their privacy policy that information “may include, but is not limited to, device latitude/longitude, accuracy, heading, speed, and altitude, cell tower, Wi-Fi access point, or IP address information”].

But according to Xiao, a PhD candidate at CMU’s Human-Computer Interaction Institute, this same service failed to perform basic checks to prevent anonymous and unauthorized queries. Translation: Anyone with a modicum of knowledge about how Web sites work could abuse the LocationSmart demo site to figure out how to conduct mobile number location lookups at will, all without ever having to supply a password or other credentials.

“I stumbled upon this almost by accident, and it wasn’t terribly hard to do,” Xiao said. “This is something anyone could discover with minimal effort. And the gist of it is I can track most peoples’ cell phone without their consent.”

Xiao said his tests showed he could reliably query LocationSmart’s service to ping the cell phone tower closest to a subscriber’s mobile device. Xiao said he checked the mobile number of a friend several times over a few minutes while that friend was moving and found he was then able to plug the coordinates into Google Maps and track the friend’s directional movement.

“This is really creepy stuff,” Xiao said, adding that he’d also successfully tested the vulnerable service against one Telus Mobility mobile customer in Canada who volunteered to be found.

Before LocationSmart’s demo was taken offline today, KrebsOnSecurity pinged five different trusted sources, all of whom gave consent to have Xiao determine the whereabouts of their cell phones. Xiao was able to determine within a few seconds of querying the public LocationSmart service the near-exact location of the mobile phone belonging to all five of my sources.

LocationSmart’s demo page.

One of those sources said the longitude and latitude returned by Xiao’s queries came within 100 yards of their then-current location. Another source said the location found by the researcher was 1.5 miles away from his current location. The remaining three sources said the location returned for their phones was between approximately 1/5 to 1/3 of a mile at the time.

Reached for comment via phone, LocationSmart Founder and CEO Mario Proietti said the company was investigating.

“We don’t give away data,” Proietti said. “We make it available for legitimate and authorized purposes. It’s based on legitimate and authorized use of location data that only takes place on consent. We take privacy seriously and we’ll review all facts and look into them.”

LocationSmart’s home page features the corporate logos of all four the major wireless providers, as well as companies like Google, Neustar, ThreatMetrix, and U.S. Cellular. The company says its technologies help businesses keep track of remote employees and corporate assets, and that it helps mobile advertisers and marketers serve consumers with “geo-relevant promotions.”

LocationSmart’s home page lists many partners.

It’s not clear exactly how long LocationSmart has offered its demo service or for how long the service has been so permissive; this link from archive.org suggests it dates back to at least January 2017. This link from The Internet Archive suggests the service may have existed under a different company name — loc-aid.com — since mid-2011, but it’s unclear if that service used the same code. Loc-aid.com is one of four other sites hosted on the same server as locationsmart.com, according to Domaintools.com.

LocationSmart’s privacy policy says the company has security measures in place…”to protect our site from the loss or misuse of information that we have collected. Our servers are protected by firewalls and are physically located in secure data facilities to further increase security. While no computer is 100% safe from outside attacks, we believe that the steps we have taken to protect your personal information drastically reduce the likelihood of security problems to a level appropriate to the type of information involved.”

But these assurances may ring hollow to anyone with a cell phone who’s concerned about having their physical location revealed at any time. The component of LocationSmart’s Web site that can be abused to look up mobile location data at will is an insecure “application programming interface” or API — an interactive feature designed to display data in response to specific queries by Web site visitors.

Although the LocationSmart’s demo page required users to consent to having their phone located by the service, LocationSmart apparently did nothing to prevent or authenticate direct interaction with the API itself.

API authentication weaknesses are not uncommon, but they can lead to the exposure of sensitive data on a great many people in a short period of time. In April 2018, KrebsOnSecurity broke the story of an API at the Web site of fast-casual bakery chain PaneraBread.com that exposed the names, email and physical addresses, birthdays and last four digits of credit cards on file for tens of millions of customers who’d signed up for an account at PaneraBread to order food online.

In a May 9 letter sent to the top four wireless carriers and to the U.S. Federal Communications Commission in the wake of revelations about Securus’ alleged practices, Sen. Ron Wyden (D-Ore.) urged all parties to take “proactive steps to prevent the unrestricted disclosure and potential abuse of private customer data.”

“Securus informed my office that it purchases real-time location information on AT&T’s customers — through a third party location aggregator that has a commercial relationship with the major wireless carriers — and routinely shares that information with its government clients,” Wyden wrote. “This practice skirts wireless carrier’s legal obligation to be the sole conduit by which the government may conduct surveillance of Americans’ phone records, and needlessly exposes millions of Americans to potential abuse and unchecked surveillance by the government.”

Securus, which reportedly gets its cell phone location data from LocationSmart, told The New York Times that it requires customers to upload a legal document — such as a warrant or affidavit — and to certify that the activity was authorized. But in his letter, Wyden said “senior officials from Securus have confirmed to my office that it never checks the legitimacy of those uploaded documents to determine whether they are in fact court orders and has dismissed suggestions that it is obligated to do so.”

Securus did not respond to requests for comment.

THE CARRIERS RESPOND

It remains unclear what, if anything, AT&T, Sprint, T-Mobile and Verizon plan to do about any of this. A third-party firm leaking customer location information not only would almost certainly violate each mobile providers own stated privacy policies, but the real-time exposure of this data poses serious privacy and security risks for virtually all U.S. mobile customers (and perhaps beyond, although all my willing subjects were inside the United States).

None of the major carriers would confirm or deny a formal business relationship with LocationSmart, despite LocationSmart listing them each by corporate logo on its Web site.

AT&T spokesperson Jim Greer said AT&T does not permit the sharing of location information without customer consent or a demand from law enforcement.

“If we learn that a vendor does not adhere to our policy we will take appropriate action,” Greer said.

T-Mobile referred me to their privacy policy, which says T-Mobile follows the “best practices” document (PDF) for subscriber location data as laid out by the CTIA, the international association for the wireless telecommunications industry.

A T-Mobile spokesperson said that after receiving Sen. Wyden’s letter, the company quickly shut down any transaction of customer location data to Securus and LocationSmart.

“We take the privacy and security of our customers’ data very seriously,” the company said in a written statement. “We have addressed issues that were identified with Securus and LocationSmart to ensure that such issues were resolved and our customers’ information is protected. We continue to investigate this.”

Verizon also referred me to their privacy policy.

Sprint officials shared the following statement:

“Protecting our customers’ privacy and security is a top priority, and we are transparent about our Privacy Policy. To be clear, we do not share or sell consumers’ sensitive information to third parties. We share personally identifiable geo-location information only with customer consent or in response to a lawful request such as a validated court order from law enforcement.”

“We will answer the questions raised in Sen. Wyden’s letter directly through appropriate channels. However, it is important to note that Sprint’s relationship with Securus does not include data sharing, and is limited to supporting efforts to curb unlawful use of contraband cellphones in correctional facilities.”

WHAT NOW?

Stephanie Lacambra, a staff attorney with the the nonprofit Electronic Frontier Foundation, said that wireless customers in the United States cannot opt out of location tracking by their own mobile providers. For starters, carriers constantly use this information to provide more reliable service to the customers. Also, by law wireless companies need to be able to ascertain at any time the approximate location of a customer’s phone in order to comply with emergency 911 regulations.

But unless and until Congress and federal regulators make it more clear how and whether customer location information can be shared with third-parties, mobile device customers may continue to have their location information potentially exposed by a host of third-party companies, Lacambra said.

“This is precisely why we have lobbied so hard for robust privacy protections for location information,” she said. “It really should be only that law enforcement is required to get a warrant for this stuff, and that’s the rule we’ve been trying to push for.”

Chris Calabrese is vice president of the Center for Democracy & Technology, a policy think tank in Washington, D.C. Calabrese said the current rules about mobile subscriber location information are governed by the Electronic Communications Privacy Act (ECPA), a law passed in 1986 that hasn’t been substantially updated since.

“The law here is really out of date,” Calabrese said. “But I think any processes that involve going to third parties who don’t verify that it’s a lawful or law enforcement request — and that don’t make sure the evidence behind that request is legitimate — are hugely problematic and they’re major privacy violations.”

“I would be very surprised if any mobile carrier doesn’t think location information should be treated sensitively, and I’m sure none of them want this information to be made public,” Calabrese continued. “My guess is the carriers are going to come down hard on this, because it’s sort of their worst nightmare come true. We all know that cell phones are portable tracking devices. There’s a sort of an implicit deal where we’re okay with it because we get lots of benefits from it, but we all also assume this information should be protected. But when it isn’t, that presents a major problem and I think these examples would be a spur for some sort of legislative intervention if they weren’t fixed very quickly.”

For his part, Xiao says we’re likely to see more leaks from location tracking companies like Securus and LocationSmart as long as the mobile carriers are providing third party companies any access to customer location information.

“We’re going to continue to see breaches like this happen until access to this data can be much more tightly controlled,” he said.

Sen. Wyden issued a statement on Friday in response to this story:

“This leak, coming only days after the lax security at Securus was exposed, demonstrates how little companies throughout the wireless ecosystem value Americans’ security. It represents a clear and present danger, not just to privacy but to the financial and personal security of every American family. Because they value profits above the privacy and safety of the Americans whose locations they traffic in, the wireless carriers and LocationSmart appear to have allowed nearly any hacker with a basic knowledge of websites to track the location of any American with a cell phone.”

“The threats to Americans’ security are grave – a hacker could have used this site to know when you were in your house so they would know when to rob it. A predator could have tracked your child’s cell phone to know when they were alone. The dangers from LocationSmart and other companies are limitless. If the FCC refuses to act after this revelation then future crimes against Americans will be the commissioners’ heads.”

 

Sen. Mark Warner (D-Va.) also issued a statement:

“This is one of many developments over the last year indicating that consumers are really in the dark on how their data is being collected and used,” Sen. Warner said. “It’s more evidence that we need 21st century rules that put users in the driver’s seat when it comes to the ways their data is used.”

In a statement provided to KrebsOnSecurity on Friday, LocationSmart said:

“LocationSmart provides an enterprise mobility platform that strives to bring secure operational efficiencies to enterprise customers. All disclosure of location data through LocationSmart’s platform relies on consent first being received from the individual subscriber. The vulnerability of the consent mechanism recently identified by Mr. Robert Xiao, a cybersecurity researcher, on our online demo has been resolved and the demo has been disabled. We have further confirmed that the vulnerability was not exploited prior to May 16th and did not result in any customer information being obtained without their permission.”

“On that day as many as two dozen subscribers were located by Mr. Xiao through his exploitation of the vulnerability. Based on Mr. Xiao’s public statements, we understand that those subscribers were located only after Mr. Xiao personally obtained their consent. LocationSmart is continuing its efforts to verify that not a single subscriber’s location was accessed without their consent and that no other vulnerabilities exist. LocationSmart is committed to continuous improvement of its information privacy and security measures and is incorporating what it has learned from this incident into that process.”

It’s not clear who LocationSmart considers “customers” in the phrase, “did not result in any customer information being obtained without their permission,” since anyone whose location was looked up through abuse of the service’s buggy API could not fairly be considered a “customer.”

Update, May 18, 11:31 AM ET: Added comments from Sens. Wyden and Warner, as well as updated statements from LocationSmart and T-Mobile.

19 May 11:16

DSGVO für Blogger: Keine Website ist auch keine Lösung

by ZEIT ONLINE: Datenschutz - Lisa Hegemann
Kontaktformular, Verschlüsselung, Vertrag: Die DSGVO kann so manche Blogger und Vereine überfordern. Aber was braucht es, damit eine Website konform ist mit dem Gesetz?
19 May 11:16

DSGVO: Jetzt werden sogar Visitenkarten zum Datenschutz-Problem

In wenigen Tagen werden mit der DSGVO die neuen Datenschutz-Regeln der EU scharf geschaltet. Die Verunsicherung ist groß. Jetzt könnte sogar die Annahme von Visitenkarten zum Risiko werden.

Auf den Bürofluren von Unternehmen geht es derzeit so hektisch zu wie wohl lange nicht mehr. Die Verunsicherung angesichts des bevorstehenden Stichtags der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai ist groß.

Dann werden die neue Datenschutz-Regeln der EU scharf geschaltet – und mit ihnen bisher kaum vorstellbare Stolperfallen. Jetzt warnte der Digitalverband Bitkom, dass alleine schon die Annahme einer Visitenkarte eines Geschäftspartners ein Unternehmen in die Nähe von Datenschutzverstößen bringt.

DSGVO gefährdet Visitenkarten-Austausch

„Bei strenger juristischer Auslegung kann man zu dem Schluss kommen, dass ein Unternehmen bei der Übergabe einer Visitenkarte direkt informieren muss, was es mit den Kontaktdaten machen wird“, sagte Susanne Dehmel, Geschäftsleiterin für den Bereich Datenschutz und Sicherheit, gegenüber der Welt.

Spätestens wenn ein Unternehmen Namen, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in die Kundendatei übertrage oder diese Daten das erste Mal benutze, müsse der Betroffene explizit informiert werden.

Zwar wurde von Medien und Juristen in der Vergangenheit bereits über teils ungewöhnliche Auswirkungen der DSGVO auf die künftige Abwicklung von Geschäftskommunikationen berichtet. Unter anderem etwa hinsichtlich von Telefonaten in Arztpraxen. Dass nun jedoch auch der banale Austausch einer Visitenkarte in Papierform zum Datenschutz-Risiko werden könnte, ist sehr skurril. Schließlich kann man davon ausgehen, dass jemand seine Karte genau deshalb überreicht, damit sein Gegenüber die Daten auch irgendwann nutzt.

Wie mit Visitenkarten jetzt umzugehen ist

Auf Nachfrage der Welt stellt Susanne Dehmel von Bitkom immerhin klar: Für die Kontaktaufnahme zur Abwicklung eines Geschäfts ist auch in Zukunft keine Einwilligung nötig. Das sei gesetzlich erlaubt. Sehr wohl müsse im Falle der Visitenkarte aber über die Umstände der Datenerhebung informiert werden. „Grundsätzlich kann das mündlich geschehen, dies ist dann aber im Zweifelsfall nicht nachweisbar“, so Dehmel. Das Problem: Durch die Beweislastumkehr – die ein zentrales Element der DSGVO ist – könnten Geschäftspartner im Beschwerdefall schnell in Erklärungsnot geraten.

Dieser Ansicht ist auch die von der Welt kontaktierte Berliner Aufsichtsbehörde. Zwar sei der Austausch demnach erstmal unproblematisch. Doch spätestens wenn die auf einer Visitenkarte abgedruckten Personendaten in ein virtuelles Adressbuch übertragen würden, sei der Geschäftspartner zu informieren.

Die Empfehlung für Unternehmen? Bitkom-Sprecherin Dehmel rät dazu, den Visitenkarteninhabern nach dem Austausch eine E-Mail zu schicken. Darin sollen Pflichtangaben zur Datenverarbeitung gemacht und auf die Möglichkeit des Widerspruchs hingewiesen werden. Wie sich diese Vorgänge in der Praxis handhaben und kontrollieren lassen sollen, ist bisher unklar.

Hinweis in eigener Sache: t3n hat mit zertifizierten Datenschutzexperten ein DSGVO-Rettungspaket inklusive Vorlagen und einer webbasierten Datenschutz-Software erarbeitet. Es unterstützt die Umsetzung der DSGVO in Eigenregie. Für einen Einstieg bietet t3n zudem einen DSGVO-Guide von IT-Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke an.

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18 May 15:49

Congress wants to extend the copyright on some sound recordings to 144 years

18 May 13:11

Binary SMS – The old backdoor to your new thing

18 May 12:56

WENN DER GRÜNE ARM ES WILL: Feinstaub in Stuttgart – Bäume fällen und U-Bahnhöfe besser meiden

by Admin

Die TE-Leser-Aktion, (und von EIKE; Anmerkung der Redaktion) die Luftmessstellen zu überprüfen, sorgt sichtbar für Unruhe, auch bei den Behörden. »Die Messstellen stehen richtig!« Das hat jetzt das baden-württembergische Verkehrsministerium betont. Vor allem werde die Luft an der als Deutschlands schmutzigster Stelle verrufene Neckartor korrekt gemessen.

Die Verkehrsminister von Bund und Ländern hatten sich bekanntlich auf ihrer Konferenz in Nürnberg im April dafür ausgesprochen, alle Luftmessstellen zu überprüfen. Das sah wohl der von Rücktrittsrufen bedrohte Verkehrsminister Herrmann (Grüne) als Angriff und verteidigte sich mit einem rasch einberufenen »Workshop«.

Wenig überraschendes Ergebnis laut ministerieller Pressemeldung: »Die Messungen zur Überwachung der Luftqualität in Baden-Württemberg erfüllen alle bundesgesetzlichen Anforderungen der Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV).« Und: »Der Workshop hat bestätigt, dass keine begründeten Zweifel an der Qualität, dem Umfang und den Standorten der Messungen zur Luftqualität bestehen«, so Christoph Erdmenger, Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität im Ministerium für Verkehr.Beteiligt waren Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Umwelt, darunter auch die neue Präsidentin der für die Messungen zuständigen LUBW Landesanstalt für Umwelt, Eva Bell: »Die LUBW ist sich der Relevanz der Standortauswahl bewusst.«

Bell: »Seit Beginn der Spotmessungen Anfang 2004 wurde die Standortauswahl und die Erfüllung der einzelnen Kriterien dokumentiert und regelmäßig überprüft. Die Auswahl der Standorte erfolgte immer auf Grundlage der rechtlichen Vorschriften in Abstimmung mit dem Verkehrsministerium und den betroffenen Kommunen.«Die Ergebnisse der Prüfungen sind über die Homepage der LUBW öffentlich verfügbar. Für die besonders im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit stehende Messstelle Stuttgart Am Neckartor wurde eigens eine FAQ auf der Homepage des Ministeriums für Verkehr eingerichtet.

An der Spitze der Karlsruher Anstalt steht seit vergangenem Herbst Eva Bell, eine Ernährungswissenschaftlerin und frühere Verbraucherschützerin. Sie hat die grüne Karriereleiter durch verschiedenen Posten und Pöstchen in den diversen Stellen durchlaufen und ersetzte die vor einem Jahr plötzlich zurückgetretene bisherige langjährige Präsidenten der LUBW, eine CDU-Politikerin.

»Dass sich die grün dominierte Landesregierung und die von ihr protegierten Parteigänger in Behörden und Verbänden natürlich selbst einen Blankoschein ausstellen, ist nicht wirklich überraschend«, schreibt Ingenieur Fred. C. Mueller, der sich gründlich mit Luftmesstechnik befasst.

Wes Geistes Kind die Leute seien, die »hier von ihren grünroten Spezln über Jahre in sichere Verwaltungspöstchen gehievt wurden«, könne man schon daraus erkennen, dass das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg Stickoxid pauschal als »Krankmacher« bezeichne.

»Dies ist für eine Behörde, zu deren Verantwortungsbereich die wissenschaftlich korrekt durchgeführte Beurteilung der Auswirkungen des Verkehrs gehört, geradezu atemberaubend dümmlich. Hier wurde nicht zwischen NO2 und NO unterschieden, die bei den infrage kommenden Konzentrationen sehr unterschiedliche Auswirkungen auf den Menschen haben. Während NO2 bei den infrage kommenden Konzentrationen allenfalls ein mildes Reizgas ist, handelt es sich bei NO um einen lebensrettenden Botenstoff, der bei der Beatmung von Herzinfarktpatienten eingesetzt wird.«.Mittlerweile hat die Prüforganisation DEKRA ebenfalls die Luftsituation rund ums Stuttgarter Neckartor in einer eigenen Aktion gemessen. Die DEKRA-Fachleute gingen vor allem dem Feinstaub nach. Überraschendes Ergebnis: Man sollte die Stuttgarter U-und S-Bahnhöfe meiden, denn dort ist die Feinstaubbelastung deutlich höher als am Neckartor.

Wie die Stuttgarter Nachrichten jetzt berichteten (nachdem sie kurz vorher Jörg Kachelmann in gleicher Frage noch widersprochen hatten), ermittelten zwei DEKRA-Mitarbeiter auf einer mehrstündigen Tour mit zwei Testgeräten, wie viel Feinstaub an unterschiedlichen Stellen in der Luft schwebt.

»In der unteren Etage des Bahnhofs Charlottenplatz, wo sich ein Teil der Gleise befindet, schnellt der Messwert auf 100 Mikrogramm pro Kubikmeter hinauf – das ist das Doppelte des Tagesgrenzwerts. Solche Ausschläge sind zunächst mit Vorsicht zu genießen, sagt Clemens Klinke, Technischer Direktor und Chef der Autosparte von DEKRA. Denn sie zeigten zunächst nur eines: wie empfindlich die Messgeräte sind, die derart geringe Konzentrationen aufspüren – und wie stark selbst kleinste Veränderungen in der unmittelbaren Umgebung die Werte beeinflussen.«Um welch sensibles Umfeld es sich handelt, machen die Worte von Klinke deutlich: »Um einen solchen kurzzeitigen Anstieg auszulösen, kann es schon reichen, wenn in der Bahn jemand vorbeiläuft und die Luft verwirbelt.«

»Doch zwei Stationen weiter gehen die Messwerte in den Bahnhöfen erneut steil nach oben. Dort befindet sich das Neckartor, das Stuttgart wegen seiner hohen Schadstoff-Messwerte bundesweite Bekanntheit verschafft hat. Auf der U-Bahn-Fahrt dorthin liegt der Feinstaubgehalt erneut die meiste Zeit um die 25 Mikrogramm, doch beim Aussteigen in dem unterirdischen Bahnhof schießen sie erneut nach oben – dieses Mal sogar auf 120 Mikrogramm. Allerdings nur in der Station. Kaum erreichen sie die vielbefahrene Durchgangsstraße an Deutschlands angeblich dreckigster Kreuzung, geht es wieder steil bergab mit der Feinstaubkonzentration – auf 25 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Überraschend ebenso ein weiteres Detail in der lesenswerten Reportage: »Eine weitere Überraschung gibt es in der Stuttgarter Königstraße, als der Wert plötzlich von 20 auf 150 Mikrogramm hochschnellt. Die Ursache ist ein Raucher, der an den beiden Mitarbeitern vorbeiläuft und die Feinstaubkonzentration kurzzeitig weit über das hinaus steigert, was selbst in den U-Bahn-Stationen gemessen wurde.«

Der Bericht hält noch eine weiteres unerwartetes Ergebnis bereit: Der Mann der DEKRA misst an der Kreuzung am berüchtigten Neckartor nicht – wie zu erwarten – Horrorwerte, sondern einen Feinstaubgehalt, der um rund 20 Prozent niedriger liegt als an der staatlichen Messstelle der LUBW.»Die LUBW-Station steht zwar nicht direkt an der Kreuzung, dafür aber vor einer großen Hausfront und hier wiederum in der Nähe eines Vorsprungs. Das könnte die Messwerte entscheidend beeinflussen, meint Klinke: »Offensichtlich hat der Luftstau an der Gebäudefassade einen stärkeren Einfluss auf die Messwerte als die Staus auf der Kreuzung.«

Messanalytiker wissen eben: Entscheidend bei einer Messung ist die Stelle, an der gemessen wird. Das wissen auch die Fachleute der LUBW. Lediglich die grünen Spitzen in der Verwaltung versuchen zu retuschieren.

Die beste Idee kommt aus dem Workshöple des Verkehrsministeriums: Bäume weg aus dem Schlossgarten! Die Bäume in dem altehrwürdigen Stuttgarter Schlossgarten würden »wie eine Wand« (Bell) wirken und die Werte an der nahen Messstelle Neckartor in die Höhe treiben. Also sei es im Sinne des Gesundheitsschutzes, wie der parlamentarische Berater der CDU-Landtagsfraktion, Manuel Zipperer, vorschlug, die »Auslichtung des Baumbestandes im Schlossgarten« zu prüfen. Bäume also in dem 600 Jahre alten Schlosspark fällen, um am Neckartor dubiose Grenzwerte zu senken!

Hat da jetzt jemand laut gelacht oder heiser?

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

18 May 12:53

Boring Company: Tunnel in Rekordschneckentempo graben

Die Boring Company will etwas für den öffentlichen Nahverkehr tun. Statt Autos sollen normale Passagiere in den Expresstunneln der Firma transporiert werden. Elon Musk hat Details zum Bau einer 4,3 Kilometer langen Teststrecke verraten. Von Frank Wunderlich-Pfeiffer (ÖPNV, Elektroauto)
18 May 12:52

Configuring Terms of Use for User Logins to Office 365 and Azure Active Directory

by Paul Cunningham

In the good old days there were organizations who were fond of throwing a message up in front of users each time they logged in to their Windows computer on the domain. The messages were typical warnings about improper use of corporate PCs, the internet, and so on.

The old approach had a few problems. First, users would largely ignore the message, and just became trained to hit the Enter key quickly to skip past it every day, because the message appears every time they log in. Also, there was no enforcement mechanism, other than saying that continuing to use the computer implied agreement with the terms of use. Nor is the agreement or disagreement with the terms of use audited in any way. Today, that's just not good enough for organizations that truly care about ensuring that users are aware of the terms of use of their corporate computers, apps, and services.

Furthermore, in the modern cloud era users are able to login to all sorts of SaaS applications using their corporate credentials. Although some SaaS apps have their own method of displaying terms of use, a central point of management is best. Fortunately, Azure Active Directory provides that central point with Azure AD Terms of Use, which is a feature of conditional access.

Configuring terms of use in Azure AD requires you to be licensed for Azure AD Premium P1/P2, which are available as standalone licenses or bundled in the EM+S E3/E5 licenses.

You'll find the terms of use in the conditional access section of the Azure AD portal.

You can have multiple terms of use, which are assigned to users by conditional access policies (which I'll show you in a moment). Creating terms of use is simple, with just a few fields to fill out. The terms of use themselves are supplied in a PDF document that you must create yourself (or have your legal department create).

The option to require users to expand the terms of use means that they must display the full document before they are allowed to accept or decline it. If they don't expand it, then they'll receive a message similar to this.

The conditional access option for the terms of use determines whether a new conditional access policy is created for these terms. If you choose “Access to cloud apps”, an entire policy is created for all users (even admins) and all apps, with no exceptions.

Important! If you allow the terms of use to create a new conditional access policy automatically, the policy applies to all users. That includes the account that AAD Connect uses to authenticate during sync operations. This will cause AAD Connect directory synchronization to break. The solution is to add an exclusion to the conditional access policy for your Sync_* user account.

The other option is to “Create the conditional access policy later”.

If you choose that option, the terms become available as an access control in conditional access policies. Note that any terms of use will become available as an access control now matter which of the conditional access policies you chose.

It's also possible to use the same terms of use for multiple policies, or to have multiple policies with their own unique terms of use. You can even “stack” terms of use policies such that a user will need to accept a general terms of use when they first log in to any application, and then have additional app-specific terms of use if there are additional policies that they must comply with for those apps.

For your end users the experience is mostly a good one. Logging in to any app through the browser, a desktop app, or a mobile app will present the terms of use to be accepted or declined.

What I did find was that multiple apps could simultaneously present the terms of use. Logging in to a desktop, I opened a web browser to access Outlook, and as I was reviewing the terms of use both the Teams and OneDrive apps on the desktop also popped up a login dialog with the terms of use displayed.

That could be an edge case though. Either way, once you've accepted the terms of use you are no longer presented with them at login. This is an improvement from the old days of the login messages that would show up every single time you logged in.

For admins or compliance staff the list of terms of use in the Azure AD portal will show the number of accept and decline results. There's also an audit log showing a timeline of events, both administrative and end user.

All up this is a decent feature, certainly an improvement over the old way of doing things. The additional license cost stings a little, but by now it seems we just need to get used to anything even remotely resembling a compliance feature being available through premium license tiers.

Photo by rawpixel on Unsplash

The post Configuring Terms of Use for User Logins to Office 365 and Azure Active Directory appeared first on Practical 365.

18 May 12:50

GISS-Institut mit andert­halb Millionen US$ an ungeneh­migten Ausgaben ertappt

by Chris Frey

Nun fanden Inspektoren zu allem Überfluss noch heraus, dass das GISS-Institut in den letzten Jahren knapp anderthalb Millionen US-Dollar nichtgenehmigter Gelder ausgegeben hat. Daily Caller am 6. April 2018:

Untersuchung: Missmanagement am Globale-Erwärmung-Arm der NASA führte zu einer nicht genehmigten Geldverschwendung von 1,6 Millionen Dollar

Der Forschungsbereich globale Erwärmung bei der NASA verschwendete zweckwidrig 1,63 Millionen Dollar während der letzten sechs Jahre infolge mangelnder Aufsicht. Dies meldete ein Ermittlungsbüro des General-Inspekteurs (IG). Der Bericht des IG deckte „zahlreiche Fälle unsachgemäßer Verwendung von Geldern der NASA auf seitens Mitarbeitern des Goddard Institute for Space Studies (GISS), Zahlungsempfängern und Kontraktoren für Forschungsausgaben, Unterverträge und Computerausrüstung“. Die Auditoren fanden im Einzelnen: „1,47 Millionen Dollar unsachgemäßer Ausgaben bei Kooperativ-Verträgen mit Bezug zu NASA GISS mit der Columbia-University sowie 147.138 Dollar unsachgemäßer Ausgaben für die IT-Firma Trinnovium LLC „für rechtswidrige Zuwendungen“. Columbia University beispielsweise gab 1.219.491,41 Dollar für Verträge, finanzielle Hilfen und Zuwendungen an Studenten sowie Kurzzeit-Mitarbeiter – wobei alle Vorgänge nicht im cooperative agreement enthalten waren. Außerdem fand man über 633.000 Dollar, welche als Schulgeld geflossen waren.

Weiterlesen beim Daily Caller und bei WUWT.

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Anmerkung: Es handelt sich hier um einen Auszug einer Zusammenstellung von Meldungen auf dem Blog „Die Kalte Sonne“. Der Link dahin: http://www.kaltesonne.de/giss-institut-mit-us1-5-millionen-an-ungenehmigten-ausgaben-ertappt/

18 May 10:30

Porto: Post erhöht Preise für Bücher- und Warensendungen

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Wer Bücher mit der Post verschicken will, muss ab Juli bis zu einem Fünftel mehr zahlen. Die Post begründet das mit Kostensteigerungen und höheren Transportpreisen.
18 May 10:28

O2 streicht die Datendrossel und 50 Mbit/s statt 16 Mbit/s

O2-Kunden erhalten ein Gratis-Speed-Upgrade von 16 auf 50 Mbit/s. Außerdem startet am 5. Juni der Aktionstarif DSL Free.