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11 Jun 09:01

Microsoft und Kohler präsentieren das Badezimmer der Zukunft

by Albert Jelica

Kohler ist ein US-amerikanischer Hersteller von Sanitäranlagen, welcher bereits seit 145 Jahren in diesem Geschäftsfeld operiert. Wie viele andere Unternehmen auch steht Kohler nun vor der Herausforderung der digitalen Transformation.

Das Unternehmen hat beschlossen, diese Chance wahrzunehmen und möchte dank der neuen Möglichkeiten im IoT-Bereich zu einem führenden Unternehmen in der Smart-Home-Revolution aufsteigen. Man nutzt dafür die Microsoft Azure-Plattform und bringt IoT-Technologien in die eigenen Badezimmer und Küchen.

Microsoft und das Unternehmen haben gemeinsam an der Kohler Konnect-Plattform für IoT gearbeitet, um unterschiedliche Funktionen zu den Anlagen im Badezimmer hinzuzufügen. Besitzer eines solchen smarten Badezimmers können in Zukunft die Geräte per Sprachsteuerung bedienen oder auch per App für Android und iOS. Nutzer können die Geräte dabei ganz nach den eigenen Bedürfnissen personalisieren, sodass gewisse Handgriffe im Band automatisch erledigt werden. So kann das IoT-Badezimmer automatisch vorgewärmt werden, sobald der Wecker des Besitzers losgeht. Auch bestimmte Wassermengen können in der Küche vom Wasserhahn per Sprachsteuerung angefordert werden.

Hierzu hat das Unternehmen bereits eine Reihe von Produkten vorgestellt, darunter Toiletten, Lichter, Spiegel mit Sprachsteuerung und Duschsysteme. Bei der Entwicklung dieser Produkte will das Unternehmen die Entwicklungszeit dank Microsofts Technologien halbiert haben. In den folgenden Videos präsentieren Microsoft und Kohler das Ergebnis ihrer Partnerschaft.


Quelle: Microsoft

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29 May 19:41

Aufstiegschancen im Job: Wie Sie Interessen durchsetzen, ohne Ihre Kollegen zu verärgern

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft - ze.tt Redaktion
Schön, wenn sich alle gut verstehen, aber muss es im Job nicht manchmal knallen, damit man weiterkommt? So gelingt der komplizierte Spagat.
29 May 19:40

Abgasskandal: Werden Diesel stillgelegt?

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Claas Tatje
Tausende Autofahrer fürchten den nächsten Schock im Abgasskandal: Ihren Autos droht ein Zulassungsverbot. Schlimmstenfalls dürfen die Wagen nicht mehr benutzt werden.
29 May 19:38

Breitbandausbau: Dann machen wir es allein

by ZEIT ONLINE: Internet - Ralf Heimann
Der Breitbandausbau in Deutschland hinkt hinterher – vor allem auf dem Land ist schnelles Netz oft nicht zu haben. Einem Vater und seinem Sohn reichte es irgendwann.
29 May 18:46

The Overlooked Meaning of “This is America” by Childish Gambino

by VC

This is America clearly struck a chord with this generation. But is there more to the character played by Donald Glover than meets the eye? We’ll look at the symbolism of This is America and its significance in today’s social climate. After over 100 million YouTube views in less than a week and intense media […]

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29 May 18:46

The Movie “Show Dogs” Contains Scenes That “Groom Children for Sexual Abuse”

by VC

The PG movie Show Dogs contains scenes of “unwanted genital touching” on a talking dog who is told to “go to a zen place”.  Show Dogs is a family comedy about the unlikely pairing of a human detective (voiced by Will Arnett) and his partner Max (voiced by Ludacris), a talking dog who goes undercover […]

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29 May 18:12

Studie: Batteriespeicher viel zu teuer für den praktischen Einsatz

by Andreas Demmig

Da die Branche der erneuerbaren Energien immer mehr Interesse von umweltbewussten Verbrauchern weckt, wird Batteriespeichertechnologie immer gefragter, um Energie für zukünftigen Verbrauch nutzbar zu machen. Zum Beispiel können angeschlossene Batterien die überschüssige Energie der Solarzellen, die tagsüber aufgenommen wurde, speichern und diese Energie nach Sonnenuntergang wieder abgeben. Verbraucher werden mit dem Versprechen, auf lange Sicht Geld für die monatlichen Stromrechnungen zu sparen, ermutigt, Sonnenkollektoren zu kaufen.

Eine von der Global Warming Policy Foundation am 16.04.2018 veröffentlichte Studie zeigte jedoch, dass Batteriespeicherung einfach zu kostspielig ist, um einen langfristigen finanziellen Vorteil zu bieten.

„Der Preis für Batterien ist relativ hoch, aber die möglichen Einsparungen durch eine Solaranlage auf dem Dach sind ziemlich begrenzt, insbesondere als Bruchteil der typischen Stromrechnung. Wenn Sie Kosten und Nutzen addieren, es ist es ganz klar, dass das eine Verschwendung von Geld istschrieb Capell Aris, ein ehemaliger Spezialist für Reaktorphysik und Fellow am Institute of Engineering and Technology.

Die von Aris durchgeführte Studie berücksichtigte typische Solaranlagen und den grundlegenden täglichen Stromverbrauch und den Verbrauch über ein Jahr in Großbritannien. Die Variablen, die er in Betracht zog, waren umfassend und berücksichtigten Wettermuster und die Verschlechterung der Effizienz der Solarzellen im Laufe der Zeit. Mit diesen Faktoren wurde über einen Zeitraum von 20 Jahren gerechnet.

Die Ergebnisse: Installationen von Photovoltaik auf dem Dach sind weit davon entfernt, mit dem Energieverbrauch von Haushalten in Großbritannien Schritt zu halten. Ihr Einsatz würde zu langfristigen Einsparungen für die Nutzer führen, wenn die Kosten dramatisch sinken würden, aber das scheint nicht so bald zu sein.

„Es besteht kein Zweifel, dass die Batteriepreise fallen, aber selbst wenn wir einige ziemlich optimistische Annahmen über die Leistung treffen, müssten die Preise um weitere 50 Prozent fallen, nur um die Gewinnschwelle zu erreichen. Sie müssten noch weiter herunterkommen, um eine finanzielle Rendite zu erzielen „, sagte Aris. „Es ist schwer zu sehen, dass dies in absehbarer Zeit geschieht. Batteriespeicher für Dachsolar sind einfach keine wirtschaftliche Perspektive und das wird wahrscheinlich so bleiben. „

 * * *

Die Studie beantwortet zunehmende Fragen über die tatsächlichen Kosten der Installation von Solarzellen auch in den Vereinigten Staaten. Eine flächendeckende private und kommerzielle Nutzung von Solartechnologie wäre ohne eine Flut von Subventionen nicht möglich.

Animation von Energysage wie NetMetering funktioniert

Nach einer Studie im Rahmen ihres Net Metering-Programms, enthüllte Montana Anfang dieses Monats, dass der größte regionale Versorger den Net metering Kunden, dreimal den Marktwert des „rückgespeisten Stromes“ ausgeglichen hat [NetMetering – Die Bundesstaaten haben jeweils ihre eigene Vergütungen dafür]

Die Analyse von Billings Gazette ergab, dass der Wert der in das Netz gelieferten Energie von Dachsolaranlagen mit etwa vier Cent pro Kilowattstunde bezahlt wird. Das Problem: Das ist rund ein Drittel von dem, das die Net Metering-Kunden dagegen erhalten [incl. aller Subventionen und Abschreibungen]

Ein Untersuchungsbericht von America Rising Squared detailliert die Milliarden von Steuergeldern, die die Bundesregierung im Jahr 2016 ausgeschüttet hat, um ansonsten unrentable erneuerbare Energieprogramme zu stützen.

Die Politik zur Förderung der Erzeugung erneuerbarer Energie hat in jüngster Zeit stark zugenommen. Acht Bundesstaaten haben Ziele für Erneuerbare festgelegt und fast 30 Staaten haben dafür Portfolio-Standards. Minnesota führt die Liste an, wenn es um Subventionsprogramme für erneuerbare Energietechnologien geht, mehr als jeder andere Staat des Landes. Darüber hinaus gibt es insgesamt 86 verschiedene Programme, die finanzielle Anreize für Solarenergie bieten, wobei Kalifornien allein 25 Programme laufen hat. ….

… „Milliarden an Bundes- und Staatsausgaben für diesen komplizierten Teppich fehlgeteilter, ineffektiver, redundanter und kurzsichtiger Programme werden ohne kritische oder objektive Überprüfung weiter entwickelt. Tatsache ist, dass die amerikanischen Bürokraten weiterhin Milliarden von Steuergeldern für erneuerbare Energien ausgeben, ohne die schwierigen und unbequemen Fragen zu stellen „, heißt es in einer Erklärung von America Rising Squared über die Ergebnisse.

… Die Untersuchung analysiert auch die Herstellungsprozesse, die benötigt werden, um „saubere“ Energie zu produzieren. Zum Beispiel erfordert die Herstellung von vielen Komponenten der erneuerbaren die Extraktion von Seltenerdmetallen wie Gallium, Indium und Tellur. Das Verfahren zur Gewinnung und Aufbereitung von Seltenerdmetallen – Elementen, die für den Bau von Batterien für Elektrofahrzeuge, Sonnenkollektoren und Windturbinen benötigt werden – ist äußerst energieintensiv.

… Die Legislative von New Jersey verabschiedete am Donnerstag mit überwältigender Mehrheit einen Gesetzentwurf, mit dem mehr Geld in die Branche der erneuerbaren Energien investiert werden soll, mit dem Ziel, bis zum Jahr 2030 50 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs des Landes durch Solar-, Wind- und andere erneuerbare Energien zu decken.

… gleichzeitig sollen aber auch Steuergelder investiert werden, damit die drei Kernkraftwerke in New Jersey, die ein Drittel der Energiebedarfs decken, nicht wegen Unrentabilität geschlossen werden müssen – diese Energie würde sonst von fossilen Kraftwerken kommen müssen.

* * *

Gefunden auf The Daily Caller vom 16. und 13.April 2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/04/16/battery-storage-costly-solar-energy/

http://dailycaller.com/2018/04/13/report-massive-subsidies-renewable-energy/

 

Dazu passt auch: Stromspeicherung in der Cloud

29 May 18:12

Das Unwissen der Öffent­lichkeit bzgl. Wissen­schaft und Klima muss geändert werden, aber wie? Hier einige Gedanken dazu

by Chris Frey

Nun kann man argumentieren, wie ich es in der Vergangenheit getan habe, dass dies für die breite Masse keine Rolle spielt, solange die Sonne jeden Tag auf- und untergeht. Allerdings wird das Verständnis dieser grundlegenden wissenschaftlichen Information entscheidend in der Debatte um die globale Erwärmung, weil die Relation Sonne ↔ Erde sowie deren Änderungen zentral für den Milankowitch-Effekt stehen sowie deren Auswirkungen auf Klimawandel. Traurigerweise geht das Problem des fehlenden Verständnisses und Wissens viel tiefer, wie all jene nur zu gut wissen, die sich nach Kräften bemühen, die falsche oder begrenzte Wissenschaft von AGW ans Tageslicht zu bringen. Skeptiker der vom IPCC aufgestellten AGW-Behauptungen sind sich der unnötigen Energie- und Umweltpolitik bewusst, welche der Allgemeinheit zu Billionenkosten aufgedrückt wird.

Kopernikus schrieb seine Gedanken handschriftlich in einem Buch anno 1514 an vertrauenswürdige Freunde, verbot jedoch die Veröffentlichung bis zwei Monate vor seinem Tod anno 1543. Als Kanoniker der katholischen Kirche kannte er deren Gesetze sowie die Gefahren, diese auch nur zu hinterfragen. Der einzige große Unterschied zwischen damals und heute liegt in der Bestrafung derartigen Hinterfragens. Wie weit sind wir während der dazwischen liegenden 475 Jahre gekommen? Allgemein gesagt, wissenschaftlich war es ein langer Weg, aber hinsichtlich sozialer Belange war es ein sehr kurzer Weg.

Die Wissenschaft machte Fortschritte, weil sie trotz nahezu unablässiger Drangsalierung seitens vieler gesellschaftlicher Gruppen von einigen Wenigen mit den entsprechenden Kenntnissen durchgeführt wurde und von der Bestimmung getrieben war, die Wahrheit zu ergründen mittels Fakten und Logik. Zumeist versuchten sie bewusst, apolitisch zu sein. Allerdings machten Vorurteile und Ignoranz selbst in der wissenschaftlichen Gemeinschaft die Durchführung der Wissenschaft schwierig und unbefriedigend. Michael Faraday, meiner Ansicht nach einer der größten Wissenschaftler der Geschichte, musste Verfolgung und Ächtung hinnehmen, weil er der Sohn eines Schmieds war, niemals eine Universität besucht hatte und den Sandemanians angehörte, einer strengen, fundamental-religiösen Gruppe. Bedauerlicherweise werden zwei dieser Umstände immer noch von zu vielen Menschen als Hindernis betrachtet.

Die Wissenschaft kam nicht so gut voran, weil sie die 15% der Bevölkerung als Randgruppe betrachtete. Die Bevölkerung übernahm und anerkannte nur sehr zögerlich die Gedanken dieser verrückten und gefährlichen Wissenschaftler. Gefördert wurde dieses Image von Mary Shelleys Frankenstein neben anderen. Jene, die gegen wissenschaftliche Fortschritte opponieren, weiden diese Ängste aus und verlangsamen den Fortschritt noch weiter. Man betrachte den Terminus Frankenfoods, welcher bemüht wird, um längere Haltbarkeit durch Bestrahlung zu erreichen.

Ein wesentlicher Teil des Problems ist in den zwei Bereichen zu finden, welche wohl den größten Einfluss auf die Gesellschaft haben, nämlich Politik und Gesetzgebung. Dies sind auch die Bereiche, in welchen der Anteil der Personen mit wissenschaftlichem Hintergrund am geringsten ist. Es ist vielleicht eine doppelte Gefahr, dass Juristen die größte professionelle Gruppe in der Politik ist.

Meine persönliche Erfahrung ist zwar nicht definitiv, unterstreicht aber das Problem. Einmal trat ich vor dem Komitee des kanadischen Parlaments auf, welches das Thema Ozon auf der Agenda hatte. Nur ein einziges Mitglied des Komitees hatte eine gewissen wissenschaftlichen Hintergrund, nämlich einen Bachelor in Biologie. Es kam zu zwei bedeutenden Ereignissen. Das erste betraf einen weiteren, mit mir zusammen auftretenden Wissenschaftler. Er zeigte Graphiken des Ozon-Niveaus und sprach darüber, dass die geringsten Niveaus über Toronto beobachtet worden waren. Als ich an der Reihe war, machte ich etwas, von dem ich hoffe, dass ich es nie wieder machen muss. Ich trug meine Präsentation vor und begann mit der Frage an die Politiker, ob ihnen bewusst sei, dass es zur fraglichen Zeit über Toronto gar keine Beobachtungen gab. Ich erkannte, dass keiner von ihnen wusste, dass das, was man ihnen gezeigt hatte, keine realen Daten, sondern Ergebnisse von Computermodell-Simulationen waren. Ich erkannte auch, dass keiner von ihnen um das wissenschaftliche Verfahren wusste oder dieses kannte, und die Behauptung, dass FCKWs Ursache für ein Ozonloch seien, war eine unüberprüfte Hypothese. Ich erklärte, dass die Wissenschaft nur vorankommen kann, wenn man Hypothesen aufstellt und diese danach rigorosen Tests unterzieht. Das gilt auch für die Grundlage, auf der die Hypothese aufbaut.

Dick unterstrichen wurde die Ignoranz durch einen Parlamentarier der Linken, welcher äußerte „Dr. Ball, Galileo hätte sich ihretwegen geschämt!“. Ich erwiderte, dass es jenseits meiner kühnsten Erwartungen gelegen hatte, im gleichen Atemzug mit Galileo genannt zu werden, und dass er eindeutig die Rolle Galileos in der Geschichte der Wissenschaft nicht verstanden hatte. Meines Wissens gab es keine Politiker mit einem Universitätsabschluss während meiner beiden Auftritte vor dem US-Kongress.

Es ist einfach zu sagen, dass Politiker leicht zum Narren gehalten werden können durch den absichtlichen Missbrauch von Wissenschaft, aber das ist nicht akzeptabel. Es ist ihr Job, die Forschung durchzuführen, und sie haben Mitarbeiter und Ressourcen. Es war der Dienst Marc Moranos für Senator Inhofe, als er die vorherrschende Lehrmeinung in Frage stellte. Das Problem ist, dass zu viele Menschen zu beschäftigt damit sind, Politiker zu sein in Bereichen, die nicht politisch sein sollten. Jene, welche die AGW-Wissenschaft als politischen Bereich gekürt haben, wussten ganz genau, dass sie Politiker in die Irre führen können, weil diese gegenüber der Wissenschaft ignorant und ganz wild darauf sind, „grün“ zu sein.

Maurice Strong wusste um eine andere Schwachstelle der Politiker und nutzte diese weidlich aus, nämlich die fast totale Abhängigkeit der Politiker von Bürokraten. Er stellte bürokratische Kontrollen jedes nationalen Wetterbüros auf der ganzen Welt sicher, indem er sie via der World Meteorological Organization (WMO) zu IPCC-Mitgliedern machte. Es ist die originale fake news-Story, die durch deep state verewigt wird.

Die kanadische Ministerin für Umwelt und Klimawandel eignet sich sehr gut, um zum nächsten Problem zu kommen, vor welchem die Wissenschaft steht, weil sie den IPCC-Betrug kolportiert, der ihr von Bürokraten-Wissenschaftlern bei Environment Canada (EC) eingetrichtert worden ist. Als Rechtsanwältin gehört sie einer Gruppe an, die offen einräumt, dass sie niemals als Schiedsrichter in wissenschaftlichen Disputen fungieren würde, weil sie nichts von Wissenschaft versteht. Dann stellt sie diese Ignoranz groß heraus, indem sie öffentlich jene Wissenschaftler lächerlich macht, die ihrer wissenschaftlichen Verpflichtung als Skeptiker gerecht werden. Als Anwältin sollte Frau McKenna zumindest wissen, dass es bei jedem Disput zwei Seiten gibt. Scott Pruitt, ein Rechtsanwalt und Leiter der EPA weiß das, weil er ein ,rotes‘ und ein ,blaues‘ Team einrichten will, welche die Klimawissenschaft aus der Politik herauslösen und zurück zur Realität führen sollen. McKenna wäre viel glaubwürdiger, wenn sie wie ihre Vorgängerin, die kanadische Umweltministerin Christine Stewart, zugegeben hätte, dass es nicht um Wissenschaft geht. Christine Stewart sagte:

Es spielt keine Rolle, falls die Wissenschaft durchweg verlogen ist, es gibt kollaterale Vorteile … Klimawandel bietet die größte Chance, Gerechtigkeit und Gleichheit in die Welt zu bringen.

Stewart spricht von Gerechtigkeit und Gleichheit, aber wie kann man das erreichen, wenn die Wissenschaft falsch ist und diejenigen Menschen, durch die Politik am meisten geschädigt werden, die ärmsten sind?

Bei dem zweiten Ereignis waren meine Gerichtsverfahren involviert. Aus Forschungen wusste ich, dass jeder, der eine law school besucht, ein Kunststudent ist. Es war für mich eine Herausforderung, einen Anwalt zu finden, der Wissenschaft und das wissenschaftliche Verfahren verstehen würde. Dem Gesetz nach ist dieses nicht qualifiziert, wissenschaftliche Streitfälle zu lösen, aber warum nicht nach fast 500 Jahren? Das Gesetz passte sich an gesellschaftliche Änderungen an, haben doch Bürokratien an Größe und Komplexität zugenommen. Beispielsweise wurde in den USA das Gesetz mit der Bezeichnung Administrative Procedure Act vor 72 Jahren, also 1946, in Kraft gesetzt, brauchten doch Bürokratien Leitlinien und Kontrolle. Warum wird nach 475 Jahren nicht ein Science Procedure Act in Kraft gesetzt? Ein solches Gesetz würde betrügerische Anklagen (RICO) [racketeering charges (RICO)] gegen Klimatologen verhindern, welche ihrer wissenschaftlichen Rolle als Skeptiker gerecht werden. Stattdessen würde es ein solches Gesetz ihnen ermöglichen, selbst Anklage zu erheben gegen Diktate der Wissenschaft, welche Daten zurückhält und Verfahren missbraucht wie etwa eine Hypothese als Beweis auszugeben oder Wissenschaft für eine politische Agenda zu missbrauchen.

Das Gesetz nimmt für sich in Anspruch, nicht qualifiziert zu sein, um zwischen „deine Studie“ und „meine Studie“ zu unterscheiden. Trotzdem gibt es unzählige Beispiele, dass es dennoch Urteile bzgl. wissenschaftlicher Dinge gefällt hat. Zu Einigen war es gekommen, weil jene, die die Wissenschaft missbrauchten, auch das Gesetz missbrauchten. Zum Beispiel hat die EPA unter Obama einen Prozess angestrengt und verloren, um die Bevölkerung des Staates Massachussets vor CO2 zu schützen, weil dieses eine schädliche Substanz sei. Der Prozess endete vor dem Obersten Gerichtshof der USA (SCOTUS) wie geplant. Richter Scalia stellte die Frage, warum man von dem Gerichtshof ein Urteil erwartet, wenn es dafür gar nicht qualifiziert ist. Dann verwies er darauf, dass das Gericht sein Urteil auf der Grundlage des Administrative Law fällte, was der EPA die Vollmacht verlieh, schädliche Substanzen zu eliminieren. Dabei hat das SCOTUS aber übersehen, dass es die EPA selbst war, die CO2 zur schädliche Substanz erklärt hatte. Selbst minimale wissenschaftliche Kenntnisse hätte ihnen sagen können, dass es keineswegs schädlich ist und welche entscheidende Rolle es hinsichtlich des Lebens auf unserem Planeten spielt.

Ein weiteres wichtiges und sofort relevantes Urteil wäre wahrscheinlich nicht gefällt worden, wenn der Richter um Wissenschaft gewusst und diese verstanden hätte. Der General-Staatsanwalt (AG) von Virginia Ken Cuccinelli verlor das Verfahren gegen die University von Virginia und Michael Mann mit seiner Forderung die Daten und Informationen zu veröffentlichen, welche zur Erzeugung seines ,Hockeyschlägers‘ geführt hatten. Der AG argumentierte, dass die Steuerzahler diese Forschungen bezahlt hätten und dass die Ergebnisse dieser Forschungen herhalten mussten, globale, drakonische und unnötige politische Maßnahmen zu implementieren. Die Menschen haben ein Recht darauf, über die Validität von Manns Behauptungen aufgeklärt zu werden. Meines Wissens hat Cucinelli nicht argumentiert, dass ein fundamentaler Test wissenschaftlicher Ergebnisse darin besteht, diese Ergebnisse zu reproduzieren. Dies ist jedoch nur möglich, falls Daten und Verfahren voll umfänglich bekannt sind. Hätte er dies gewusst, wäre der Richter sicher nicht zu seinem Urteil gekommen, dass die Daten und Verfahren das intellektuelle Eigentum von Mann seien. Dies ist symptomatisch, wie wenig die Menschen Wissenschaft und deren Arbeitsweise verstehen und warum die Forderung von EPA-Chef Scott Pruitt nach voller Aufdeckung auf rigorosen Widerstand stößt, selbst unter Berücksichtigung der politischen Lage.

25 Jahre lang lehrte ich Kunststudenten, wie Wissenschaft funktioniert. Es war Teil eines Gedankens linker Kunst, aber mit dem normalen Bias, weil Wissenschafts-Studenten zwei Kunst-Vorlesungen absolvieren müssen. Noch ärgerlicher war, dass die Universität Vorlesungen angeboten hat, die nicht einmal ansatzweise etwas über Wissenschaft vermittelten, um es für die Kunststudenten ,leichter‘ zu machen.

Ich nutzte die Vorlesung zu grundlegenden Darstellungen, wie die Erde funktioniert. Die Vorlesung war Grundlagen-Wissenschaft und sollte den Menschen Verständnis vermitteln, die Bürger dieses Planeten werden würden. Sie alle würden mit Dingen und Entscheidungen konfrontiert werden, bei denen Wissenschaft und die Umwelt involviert sind. Je mehr sie wissen würden, umso größer wären die Chancen, vernünftige, auf Fakten basierende Urteile zu fällen. Aber um so geringer wäre auch die Wahrscheinlichkeit, von Menschen in die Irre geführt zu werden, welche fehlendes Wissen ausnutzen für Manipulationen und Kontrolle. Obwohl es in meiner Vorlesung nicht um die Historie der Wissenschaft ging, hielt ich viele Vorträge im Fachbereich Geschichte zu diesem Thema und baute viele Vorlesungen in den „Erde-Funktions-Kurs‘ ein.

Es gibt Vieles, was wir als Gesellschaft tun können, um das Wissen und das Verständnis der Menschen zu ändern und zu verbessern. Ein Aspekt dabei ist die Rücknahme der Kontrolle des Bildungssystems, welches derzeit mehr denn je Schauplatz von Indoktrination ist. Das wird schwierig sein, weil die Politiker vor dem Dilemma stehen, dass sie gebildete Mitarbeiter brauchen, aber auch wissen, dass die Menschen, wenn man sie weiterbildet, Fragen zu stellen anfangen. Dann können wir Pflichtveranstaltungen in allen Schulen einrichten, egal ob öffentlich oder privat, in denen es um die Historie der Wissenschaft geht. Anfangen muss dies, indem man sich der einfachen Tatsache stellt, dass eine Minderheit (15%?) der Menschen wissenschaftlich gebildet ist, und dass dies bei einer Mehrheit (85%) nicht der Fall ist. Dann richtet man Kurse ein mit Relevanz für alle als zukünftige Erdenbürger. Diese Kurse dienen nicht der Karriere, sondern einfach der Vorbereitung auf die Komplexitäten und Herausforderungen des Lebens. Es sollte ein Pflichtfach geben an Grund-, Ober- und Hochschulen und auch an allen Weiterbildungs-Institutionen. Der Philosoph und Mathematiker A. N. Whitehead drückte es so aus: „Eine Wissenschaft, die zögert, ihre Gründer zu vergessen, ist verloren“.

Wir müssen einen Fachbereich Gesetz für Wissenschaft gründen, welcher grundlegende wissenschaftliche Regeln hinsichtlich von Streitfällen und Konflikten vermittelt. Darin enthalten sein muss auch ein Wissenschafts-Verhaltenskodex wie etwa die Anwendung von Regeln auf mathematische Tests (,zeigt eure Arbeit!‘). Enthalten sein sollten außerdem Regeln für Moral und Ethik von Forschung. Abwandlungen hiervon gibt es bereits an den meisten Universitäten. Der Fachbereich wird eine separate Option werden wie Wirtschafts- oder Verfassungsrecht. Er erfordert Anwälte mit wissenschaftlichen Graden, welche Weiterbildung in wissenschaftlichen Disputen absolviert haben müssen, bevor sie in der Praxis tätig werden.

Die Stärke von Gesellschaften und die Effektivität von Fortschritt liegt in der Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen. Der AGW-Betrug ist der größte Betrug jemals in der Geschichte. Er konnte nur verfangen, weil eine Mehrheit der Menschen besonders in den entscheidenden Bereichen Politik und Gesetzgebung hinsichtlich Wissenschaft und der wissenschaftlichen Methode ungebildet war. Scott Pruitt ist ein gutes Beispiel für den Typ Anwalt, den wir brauchen. Er lernte viel über die Klimawissenschaft aus seiner Assoziation mit Senator James Inhofe, dem einzigen wirklichen Champion für Klima-Wahrheiten in der US-Politik, der sich gegen große Widerstände für Gleichgewicht einsetzte. Wir müssen mehr Menschen wie Pruitt hervorbringen und Ausschlachtung reduzieren, damit wir bessere Bürger und Bewahrer der Erde werden.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/05/13/the-science-and-climate-ignorance-of-society-needs-correcting-but-how-some-thoughts/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

29 May 18:12

Umweltbundesamt erstellt die Unstatistik des Monats – Diesel, Stickstoff und 6000 Tote

by Admin

Die Unstatistik März 2018 sind die 6000 angeblichen Stickstofftoten im Jahr 2014 in Deutschland. Eine Studie, die im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde, will herausgefunden haben, dass 5996 Bundesbürger an Herz-Kreislauf-Krankheiten vorzeitig verstorben seien, die sie sich durch NO2-Belastung zugezogen hätten. Die methodischen und konzeptionellen Mängel dieser Studie wurden schon an anderer Stelle kritisiert, unter anderem bei „Spiegel online“ und welt.de, sowie kabarettistisch aufgespießt bei „Nuhr im Ersten“ in der ARD (ab Sendeminute 24:40). Die Zahl 6000 ist das Produkt einer reinen Modellrechnung; es gibt zwar die Vermutung, aber keinen Nachweis, dass NOx zum Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen führt. Kaum ein Arzt hat bisher die NOx-Belastung als Todesursache angegeben.

Die Stickstoff-Debatte läuft einseitig und mit Gedächtnisverlust: Früher haben wir uns um CO2 und das Ozonloch gesorgt und deswegen den Diesel gepriesen; heute sorgen wir uns um NOx und preisen das Elektroauto. Dabei übersehen wir, dass jede Technik Vor- und Nachteile hat, wie eine frühere Veröffentlichung des Umweltbundesamtes veranschaulicht. Ein Elektroauto mit 250 km Reichweite verursacht in Deutschland derzeit weit mehr Treibhausgasemissionen als ein Diesel, vor allem wegen der Strombereitstellung und des Energieaufwands für die Produktion (in Frankreich ist das wegen des Atomstroms anders, aber dieser ist in Deutschland mehrheitlich unerwünscht). Auch ohne Elektroautos schätzt das Umweltbundesamt, dass die NOx Emission der herkömmlichen Kraftfahrzeuge bis 2030 um 56 Prozent niedriger sein wird als im Jahr 2014 und die Feinstaub-Emission sogar um 82 Prozent niedriger – alleine durch die Verbreitung der Euro-6 Norm und Partikelfilter. Sollte es 2030 sechs Millionen Elektrofahrzeuge geben, wie im Nationalen Entwicklungsplan angestrebt, dann fällt dies vergleichsweise wenig ins Gewicht, mit einer zusätzlichen Abnahme von 12 und 4 Prozentpunkten bei NOx und Feinstaub.

Belastungen durch Feinstaub und NOx sind vergleichsweise gering

Am Ende ist es hilfreich, sich die Risiken vergleichend anzusehen. Die Feinstaub-Produktion von drei Zigaretten ist zehnmal so hoch wie jene, die am Auspuff eines alten Ford Mondeo Euro-3 Diesel eine halbe Stunde lang gemessen wurde. Ein Adventskranz mit vier brennenden Kerzen kann bereits die Grenzwerte für NOx überschreiten.

Weiterhin sei betont, dass die Zahl der durch ein Risiko gleich welcher Art verstorbenen Menschen selbst bei korrekter Berechnung nur ein sehr irreführender Indikator für die Gesundheitsgefahren ist, die von dieser Risikoquelle ausgehen. Denn diese Zahl kann selbst dann zunehmen, wenn die Gefahr selber abnimmt – ganz einfach dadurch, dass andere Risiken ausfallen. Mit diesem Argument hatten wir bereits die 13 Millionen Umwelttoten der Weltgesundheitsorganisation zur Unstatistik Dezember 2017 gekürt.

Die großen Killer heutzutage sind Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel und ungesundes Essen. Die von Umweltschützern immer wieder betonten Gefahren durch Feinstaub oder Pflanzengifte sind dagegen in Deutschland relativ klein. In dieser Debatte gibt es nur zwei Fakten, die von niemandem zu bestreiten sind: Die Belastung durch Umweltschadstoffe einschließlich Stickstoff nimmt in Deutschland seit Jahrzehnten ab und die Deutschen leben im Durchschnitt immer länger. Diese Erfolge sollten wir würdigen, statt uns durch Schreckensnachrichten und Panikmache verunsichern zu lassen.

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Ansprechpartner:

Prof. Dr. Walter Krämer,                         Tel.: (0231) 755-3125
Jörg Schäfer (Pressestelle RWI),             Tel.: (0201) 8149-244

Siehe auch Webseite des RWI mit der Pressenotiz

Alle „Unstatistiken“ finden Sie im Internet unter www.unstatistik.de .

29 May 17:24

Wegen des Klima­wandels finden wir keinen Kontakt zu Außerir­dischen

by Chris Frey

Darf es vom Klimagruseln noch etwas mehr sein?

Auf MSN wurde ein Artikel publiziert, der die Klimaapokalypsen von Herrn Schellnhuber (PIK) als schlichte Untertreibungen darstellt*. Nicht nur die Küstenstädte versinken in 70 m hohen Fluten, oder die heißen Gegenden führen zur „Selbstverbrennung“, nein, der Klimawandel könnte die gesamte Menschheit auslöschen:
Bussinesinsider: [1] Ein unkontrollierter Klimawandel könnte irgendwann zur weitläufigen Zerstörung der Erde führen
Steigende Meeresspiegel würden höchstwahrscheinlich Küstenstädte wie Miami überfluten, die glühende Hitze würde zu einem Anstieg der Sterberate führen und saure Ozeane würden das Überleben von Fischen und Korallen unmöglich machen, sodass nur noch zähe Massen wie Quallen übrig bleiben.
Diese schweren Folgen könnten dazu führen, dass die Menschheit nicht mehr weiter fortschreiten kann. Im schlimmsten Fall könnte der Klimawandel uns sogar ganz auslöschen …

Diese Kenntnis entstammt der Forschung um das „Fermi-Paradoxon“

Bussinesinsider: [1] … Das mag zwar unwahrscheinlich klingen, ist jedoch die Antwort einiger Wissenschaftler auf die Frage: Warum haben wir noch kein außerirdisches Leben entdeckt?
Dabei geht es um die Fragestellung, warum wir bisher noch nicht mit Außerirdischen in Kontakt gekommen sind. Nach den Vorstellungen „berühmter Forscher“ müsste dies längst geschehen sein. Und so stellt sich nicht die Frage, wann wir mit ihnen in Kontakt kommen werden, sondern, warum es nicht schon längst geschehen ist.
Ein Teil davon wird in der Wissenschaft als Komplex einer statistischen Betrachtung unter dem Begriff „Fermi-Paradoxon“ behandelt.
WIKIPEDIA Fermi – Paradoxon
Kern des Fermi-Paradoxons ist folgende Überlegung:
Aufgrund des
Alters des Universums und seiner hohen Anzahl an Sternen sollte Leben auch außerhalb der Erde verbreitet sein, vorausgesetzt, die Entstehung von Leben auf der Erde wäre kein ungewöhnlicher Vorgang (Rare-Earth-Hypothese).
Ausgehend von der Annahme, dass die Erde keine absolute Ausnahme unter den Planeten und unser Sonnensystem nicht einzigartig ist (in dem Sinne, dass es intelligente Lebewesen enthält), steht die (bisher nicht bezifferbare) Möglichkeit im Raum, dass weitere technische Zivilisationen in unserer Galaxie existieren. Die
Galaxis ist ungefähr 100.000 Lichtjahre breit. Ein Unterlichtantrieb, wie der des Projekt Icarus, mit einer Geschwindigkeit Faktor 0,01 bis 0,1 der Lichtgeschwindigkeit, würde (geradeaus und ohne Zwischenstopps) etwa 1 bis 10 Millionen Jahre für diese Strecke benötigen. Die Galaxis ist etwa 10 Milliarden Jahre alt. Eine Durchquerung wäre in der Dauer ihrer Existenz mehrfach möglich gewesen.
Wenn in der
Milchstraße auch nur eine einzige Zivilisation existiert, die zu interstellarer Kolonisation fähig ist, dann könnte die gesamte Galaxis innerhalb weniger Millionen Jahre vollständig kolonisiert sein. Die Milchstraße ist nun weitaus älter als die notwendigen 20 bis 40 Millionen Jahre; folglich sollten außerirdische Zivilisationen überall in unserer galaktischen Nachbarschaft existieren. Bisher konnte jedoch kein Hinweis auf extraterrestrische Zivilisationen gefunden werden.
Das Paradoxon kann folgendermaßen zusammengefasst werden:
„Der weit verbreitete Glaube, es gebe in unserem Universum viele technisch fortschrittliche Zivilisationen, in Kombination mit unseren Beobachtungen, die das Gegenteil nahelegen, ist paradox und deutet darauf hin, dass entweder unser Verständnis oder unsere Beobachtungen fehlerhaft oder unvollständig sind.“
Kurzgefasst: Wenn es sie gibt, warum sind sie nicht hier?

Philosophen versuchen, einer Problemlösung näher zu kommen

Nach diesem Paradoxon gilt es aufgrund statistischer Überlegungen als gesichert, dass es überall im All Außerirdische gibt. Es reicht deshalb, sich auf das Problem des „nicht-Erscheinens“ zu konzentrieren. Da bei dieser Fragestellung technisch orientierte Betrachtungen (wie zum Beispiel die doch recht großen Entfernungen im All) wohl versagen, ist das Problem von den technisch orientierten Fakultäten weg und bei den Philosophen gelandet.
Bussinesinsider: [1] … Eine Hypothese lautet, dass intelligente Lebensformen in eine Art „großen Filter“ geraten, bevor sie ihren Heimatplaneten verlassen und die nahestehenden Planeten erreichen können.
Wie der Philosoph Nick Bostrom erklärt, deutet diese Idee darauf hin, dass es mehrere „evolutionäre Wandel und Schritte“ gibt, die Lebensformen auf erdähnlichen Planeten durchlaufen müssen, bevor sie mit Zivilisationen in anderen Sternensystemen kommunizieren können. Aber eine einzige Hürde könnte es für eine intelligente Spezies, wie unsere es ist, unmöglich machen, all diese Schritte zu durchlaufen. Das könnte erklären, warum wir bisher noch keine andere Lebensform gesehen haben.

Schritt für Schritt wurde das Problem analysiert

Die philosophischen Überlegungen führten zu der (Er-)Kenntnis, dass diese Hürde, welche eine Ausbreitung der Außerirdischen im Universum verhindert, ein „universelles Filter“ sein muss, über welches kein „intelligentes Leben“ springen kann. Und dieses „Filter“ vernichtete bisher im gesamten Universum alle Spezies, bevor sie in der Lage waren, interstellare Raumfahrt, oder zumindest Kommunikation untereinander zu betreiben.
Bussinesinsider: [1] … Bostrom schreibt: … „Man beginnt mit Millarden von potenziellen Keimstellen für Leben und man landet am Ende bei einer Summe von Null außerirdischen Zivilisationen, deren Existenz wir beobachten können. Der große Filter muss also stark genug sein, dass man sogar mit Milliarden von Möglichkeiten nichts erreicht: keine Aliens, keine Raumschiffe, keine Signale — zumindest keine, die wir wahrnehmen können.“

Es widerspricht dem, was die Institution, welche bisher darüber die Forschungshoheit hatte, die letzten zweitausend Jahre darüber ermitteln konnte. Doch moderner geschulte Philosophen ohne theologischen Ballast, kommen eben zu neuen Erkenntnissen, vor allem, wenn sie anstelle von Ballast-Wissen ganz moderne Erkenntnisse einer anderen Kirche einbinden.

Und schon gelang es, die Erklärung zu finden: Es ist der Klimawandel

Wenn es den „Klimawandel“ noch nicht gäbe, er müsste zwingend erfunden werden. Denn wie die Elektrotechnik und dann die Atomphysik, die bis dahin ausschließlich Mechanik-basierende Technikwissenschaften um neue Dimensionen erweiterte und bis dahin unerklärbare Phänomene erklären konnte, lässt sich erst dank dem Klimawandel auch der große, verbliebene Rest an Unwissen wissenschaftlich fundiert bearbeiten.
Bestätigt wird es alleine schon durch die Ergebnisse: Seitdem gelingt es, für fast jedes der restlichen Probleme dieser Welt, verblüffend einfache, korrelativ- statistische (Er-)Lösungen dank dreier Lösungsbuchstaben zu finden. Und nicht nur das, auch die Zukunft fast aller Probleme lässt sich damit simulieren. Ein Analogon, wie es eigentlich nur noch vom „wissenschaftlichen Sozialismus“ bekannt ist, dem zu den Zeiten, als sich noch viele Staaten damit beschäftigten, ebenfalls praktisch alles gelang.
Bussinesinsider: [1] …Der große Filter der Menschheit
In unserem Fall könnte der Klimawandel, ausgelöst durch den Fortschritt unserer Zivilisation, genau dieser Filter sein. In einem Artikel für das „New York Magazine“ spricht David Wallace-Wells über diese Möglichkeit:
„In einem Universum, das mehrere Milliarden Jahre alt ist, mit Sternensystemen, die durch Zeit und Raum getrennt sind, könnten Zivilisationen entstehen, sich weiterentwickeln und sich dann so schnell selbst vernichten, dass sie einander niemals finden.
„Peter Ward, einer der Paläontologen, der entdeckt hat, dass Treibhausgase für das Massensterben auf diesem Planeten verantwortlich sind, nennt dies den „Großen Filter“: ‚Zivilisationen wachsen an, doch es gibt einen Umwelt-Filter, der dazu führt, dass sie wieder sterben und so ziemlich schnell verschwinden‘, erklärte er mir. ‚Wenn wir uns die Erde anschauen, ist zu erkennen, dass dieses Massenaussterben unser Filter ist.‘ …

Wenn wir nicht CO2 reduzieren, werden wir nie Außerirdische finden

Bussinesinsider: [1] … „Das Massenaussterben, das wir erleben, ist erst der Anfang; es wird so viel mehr Tod geben.“
Forscher diskutieren momentan die Frage, ob wir uns im sechsten großen Massensterben der Erde befinden oder noch auf dem Weg dorthin sind. So oder so ist die Lage fatal — die Risiken, die im schlimmsten Fall durch den Klimawandel entstehen, sind echt.
Wenn diese Risiken so schwerwiegend werden, dass die als „großer Filter“ der Menschheit dienen, könnte es zu spät für uns sein, mit anderen Lebensformen in unserem Universum zu kommunizieren.

Aber ziemlich sicher kein wirkliches Problem unseres Planten lösen

Das ist aber nur die unmaßgebliche, rein persönliche Meinung des Autors. Damit solche Interpretationsfehler nicht in größerem Umfang unter die Untertanen „gelangen“, haben die Deutungshoheit darüber wirklich große Denker, wie Journalisten, das ZDF, Politiker und internationale (am Klimawandel partizipierende) Gremien und NGOs übernommen.

Wer aktuelle Extreme des CO2-Glaubens erfahren will, lese den zitierten Artikel eines Herrn David Wallace-Wells (Journalist) im „New York Magazine“: The Uninhabitable Earth
Famine, economic collapse, a sun that cooks us: What climate change could wreak — sooner than you think.
Diesen Artikel gibt es auch übersetzt: Der Planet schlägt zurück
Apokalypse Hunger, Stürme, Kriege und eine Sonne, die uns kocht: Wie der Klimawandel die Welt verändern wird
David Wallace-Wells | Ausgabe 29/2017 91

Dieser war selbst für die bezahlpflichtige, GRÜNE Parteizeitung SZ etwas starker Tobak: SZ 20. Juli 2017: [5] Erderwärmung Helfen Weltuntergangs-Szenarien dem Klimaschutz?
„Das Ökosystem der Erde wird brodeln“, heißt es im Artikel. Die Erde könne sich um sechs, acht oder gar zwölf Grad Celsius erwärmen; Naturkatastrophen würden alltäglich. Die Ozeane vergifteten sich selbst. Viele Regionen würden unbewohnbar, weil es die Menschen draußen wegen Hitze und Feuchtigkeit nicht mehr aushalten, geschweige denn arbeiten können. Die Produktion von Lebensmitteln bräche ein, die Weltwirtschaft könne auf die Hälfte schrumpfen, permanente Kriege stürzten die Völker weiter ins Elend.
Wallace-Wells stützt sich dabei auf seriöse Forscher …
Wobei nur die Frage bleibt, was für die SZ seriöse Forscher sind.

Doch hat sich diese Frage zwischenzeitlich dank dem ZDF geklärt: „Seriös“ ist bedenkenlos alles, was den CO2-Glauben vorbehaltlos, kritiklos und möglichst mit viel Übertreibung unterstützt.
Für die Sendung „Die Anstalt“ vom 27. Februar 2018 über den Klimawandel wurde dieser Artikel „The Uninhabitable Earth“, als einer der Belege zitiert:
[4] DER FAKTENCHECK. Worst Case Scenario
David Wallace Wells im New York Magazine Die unbewohnbare Erde – Hungersnot, Wirtschaftskollaps und eine Sonne die uns kocht

Ruhig einmal in diesem ZDF-„Faktencheck“ die weiteren Belegstellen ansehen. Es finden sich fast ausschließlich klimaalarmistische, und davon hemmungslos solche der wirklich „schlimmsten Sorte“. Nicht eine dazu kritische, oder wenigstens neutrale Fundstelle ist zu finden. Ein deutlicher Hinweis, dass auch „Die Anstalt“ teils zum Propagandainstrument verkommen ist:
Kleiner Auszug: [4] DER FAKTENCHECK.
1. HINTERGRUNDLITERATUR
Literatur Klimawandel
Amitav Ghosh, Die große Verblendung – Der Klimawandel als das Undenkbare, München 2017
Hans Joachim Schellnhuber, Die Selbstverbrennung – Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima Mensch und Kohlenstoff, München 2015
Kohlendioxid und Klimawandel
Ewald Weber, Welt am Abgrund – Wie CO2 unser Leben verändert, Darmstadt 2018
Stefan Rahmstorf, Hans Joachim Schellnhuber, Der Klimawandel – Diagnose, Prognose, Therapie 7. Aufl. München 2012
Mojib Latif, Globale Erwärmung, Stuttgart 2012
Anthropozän und Klimawandel
Harald Lesch, Klaus Kamphausen, Die Menschheit schafft sich ab – Die Erde im Griff des Anthropozän, 2. Aufl. München 2017
Worst Case Scenario
David Wallace Wells im New York Magazine Die unbewohnbare Erde – Hungersnot, Wirtschaftskollaps und eine Sonne die uns kocht

*Nachtrag

Herr Schellnhuber konnte es natürlich nicht auf sich sitzen lassen, von anderen als „Meister der Klimaapokalypse“ überholt zu werden. Nachdem Herr Schellnhuber zum Herbst in Pension geht, arbeiten er und die SZ schon an der Vorbereitung zu seinem Nachruf, der für eine solch berüchtigte berühmte Person der Zeitgeschichte natürlich etwas spektakulärer als üblich ausfallen soll:
SZ 14. Mai 2018: [6] Der Klimawandel ist wie der Einschlag eines Asteroiden
Dabei ist nur noch offen, ob die Welt bereits vor, oder erst nach seiner Emeritierung untergeht. Da Herr Schellnhuber seine Pension und vielen, verbliebenen Ehrenämter sicher noch genießen will, kann man Hoffnung hegen, der Einschlag wird etwas später erfolgen.

Quellen

[1] Bussines Insider Deutschland 10.05.2018: Forscher warnen vor Ereignis, das uns auf die grausamste Art auslöschen könnte Ein unkontrollierter Klimawandel könnte irgendwann zur weitläufigen Zerstörung der Erde führen

[2] New York Magazin, David Wallace-Wells: The Uninhabitable Earth

[3] SZ: 20. Juli 2017, 19:29 Uhr: Erderwärmung Helfen Weltuntergangs-Szenarien dem Klimaschutz?

[4] ZDF Faktenpapier zur Sendung „Die Anstalt“ vom 27. Februar 2018: DIE ANSTALT – DER FAKTENCHECK. Die Hintergründe zur Sendung vom 27. Februar 2018

[5] SZ 20. Juli 2017: Erderwärmung Helfen Weltuntergangs-Szenarien dem Klimaschutz?

[6] SZ 14. Mai 2018: Der Klimawandel ist wie der Einschlag eines Asteroiden

29 May 17:24

Der Meeres­spiegel steigt, aber nicht wegen des Klima­wandels

by Chris Frey

Allgemein wird davon ausgegangen, dass der Meeresspiegel hauptsächlich durch die thermische Ausdehnung des Meerwassers steigt. Aber mittels einer Untersuchung über ein sehr kurzes Zeitintervall ist es möglich, die meisten Komplikationen zu umgehen, wie etwa „isostatische Adjustierung“ der Küstenlinie (wenn Grundwasser und Mineralien extrahiert werden).

Ich ziehe gewöhnlich den Meeresspiegel-Trend von 1915 bis 1945 heran, als eine authentische und unabhängig bestätigte Erwärmung von etwa 0,5°C stattgefunden hat. Ich betone im Besonderen, dass der Meeresspiegel-Anstieg nicht von der Erwärmung beeinflusst wird. Vielmehr setzt er sich mit der gleichen Rate fort, etwa 1,8 mm pro Jahr, wie aus einer Übersicht von Andrew S. Trupin und John Wahr aus dem Jahr 1990 hervorgeht. Daher schlussfolgere ich – im Gegensatz zur allgemeinen Ansicht – dass die Temperatur des Meerwassers keine direkte Auswirkung auf den Anstieg des Meeresspiegels hat. Das bedeutet, dass dies auch für den Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre gilt.

Diese Schlussfolgerung muss man unterstreichen: Sie zeigt, dass der Meeresspiegel-Anstieg nicht vom Verbrauch fossiler Treibstoffe abhängig ist. Dieser Beweis sollte die Angst vermindern, dass zusätzliches CO2 das Meer immer schneller steigen lässt.

Aber es gibt auch verlässliche Daten, aus denen hervorgeht, dass der Meeresspiegel mit zunehmender Rate steigt. Der Trend wurde gemessen durch ein Netzwerk von Tidenmesspunkten, von denen viele schon Daten seit über einem Jahrhundert sammeln.

Die Ursache dieses Trends ist ein Puzzle. Die Physik verlangt, dass sich Wasser bei zunehmender Erwärmung ausdehnt. Aber um die Rate des Anstiegs konstant zu halten, wie es beobachtet wird, muss die Ausdehnung des Meerwassers durch irgendetwas anderes kompensiert werden. Was könnte das sein? Ich folgere, dass es die Akkumulation von Eis sein muss mittels Verdunstung von Meerwasser und der nachfolgenden Bildung von Niederschlag als Schnee. Es ist belegt, dass die Eis-Akkumulation auf dem antarktischen Kontinent den sterischen Effekt seit mindestens mehreren Jahrhunderten kompensiert hat.

Es ist schwierig zu erklären, warum die Verdunstung von Meerwasser die Ausdehnung zu etwa 100% kompensiert. Mein Analyseverfahren berücksichtigt zwei miteinander in Relation stehende physikalischen Phänomene: thermische Ausdehnung von Wasser und Verdunstung von Wassermolekülen. Aber falls die Verdunstung die thermische Ausdehnung wirklich kompensiert, ist das Resultat natürlich nahe Null. Was ist dann der wirkliche Grund für den Anstieg des Meeresspiegels um 1 bis 2 mm pro Jahr?

Das Schmelzen von Gletschern und Eisschilden fügt dem Ozean Wasser hinzu und lässt den Meeresspiegel steigen (das gilt natürlich nicht für auf dem Meer schwimmende Eisfelder). Nach dem raschen Abschmelzen der nördlichen Eisschilde kann das langsame Schmelzen antarktischen Eises an der Peripherie des Kontinents der Hauptgrund für den gegenwärtigen Anstieg sein.

All dies ist so, weil es derzeit viel wärmer ist als vor 12.000 Jahren am Ende der jüngsten Vereisung. Aber es steht nur wenig Wärme zur Verfügung für die Unterstützung des Abschmelzens.

Wir erleben derzeit, dass das Ross-Schelfeis des westantarktischen Eisschildes schmilzt. Geologen haben das langsame Verschwinden des Eisschildes verfolgt, und der Glaziologe Robert Bindschadler prophezeit, dass das Schelfeis innerhalb der nächsten 7000 Jahre verschwinden wird mit dem daraus folgenden weiteren Anstieg des Meeresspiegels.

Natürlich kann innerhalb von 7000 Jahren sehr viel passieren. Das Einsetzen einer neuen Vereisung kann den Anstieg zum Halten bringen. Er könnte sogar um ca. 120 m sinken auf das Niveau des letzten Maximums der Vereisung vor 18.000 Jahren.

Gegenwärtig deutet nichts darauf hin, dass der Anstieg des Meeresspiegels von der Wassertemperatur der Ozeane abhängig ist, und mit Sicherheit nicht von CO2. In absehbarer Zukunft dürfte der Meeresspiegel weiter mit etwa der jetzigen Rate steigen. Bis zum Jahr 2100 können es weitere ca. 15 cm Anstieg sein – ein müder Abklatsch der alarmierenden Zahlen von Al Gore.

Es gibt nichts, was wir in der Zwischenzeit gegen den Anstieg des Meeresspiegels tun können. Am Besten bauen wir Deiche und Schutzdämme ein wenig höher.

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Mr. Singer is a professor emeritus of environmental science at the University of Virginia. He founded the Science and Environmental Policy Project and the Nongovernmental International Panel on Climate Change.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/05/16/singer-the-sea-is-rising-but-not-because-of-climate-change/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

29 May 17:24

Die Eisheiligen werden kälter.

by Chris Frey

Interessant ist, dass trotz des bisher sehr milden Mais 2018 keine Erwärmungsmeldungen über die Eisheiligen – auch vom DWD-Vorstand nicht – getätigt wurden. „Eisheilige werden zu Heißheiligen“ und dergleichen Erwärmungsmeldungen als Beweis des Klimawandels suchte man vergebens in der deutschen Medienlandschaft. Haben etwa die Artikel der Vorjahre hier bei EIKE ihre Wirkung nicht verfehlt?

Nachdem nun Mitte Mai vorbei ist, kann man sagen, die kälteren Tage fanden 2018 um eine Woche verspätet statt und Nachtfröste blieben diesmal wohl ganz aus. Erst ab dem 14. Mai wurden die Tage allmählich kälter, so dass unsere drei Vergleichsstationen einen relativ milden Eisheiligenschnitt vorweisen können, waren doch die ersten 3 Eisheiligentage noch angenehm sommerlich.

Wir haben möglichst wärmeinselarme Stationen gewählt, also nicht Frankfurt-Land, denn die Station steht bekanntermaßen an den Landebahnen des Großflughafens im Strahl der 600°C heißen Abgase. In den Heizräumen unserer Häuser ist am Thermometer bekanntermaßen auch kein Eisheiliger feststellbar und natürlich dieses Jahr sowieso nicht.

PIK-Potsdam: Beginnen wir mit der Station des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung, dem Zentrum des deutschen Erwärmungsorakels. Der Schnitt der fünf Tage betrug dort 2018: recht angenehme 16,7°C

Eisheiligen in Potsdam seit Bestehen der Station

Grafik 1: In dieser Grafik sind nicht die Schnitte der fünf Tage aufgelistet, sondern jeder einzelne Tag, für jedes Jahr also fünf Eintragungen. Wir sehen über die 126 Jahre keine Spur irgendeiner Tendenz. Die Eisheiligentagesrekorde liegen weit zurück.

Erg: Obwohl Potsdam seit 1893 stark in die Fläche gewachsen ist und der Wärmeinseleffekt sich damit vergrößert hat, und vor allem auch der CO2-Ausstoß der brandenburgischen Landeshauptstadt stark angestiegen ist, konnte Kohlendioxid keine Erwärmung bewirken. Die Eisheiligen sind somit CO2-resistent. Die fünf Tage in der Maimitte 2018 reihen sich in einen ausgeglichenen Verlauf ein.

Ein längerer Nachkriegszeitraum:

Die Klimaerwärmungsgläubigen behaupten jedoch, dass insbesondere in den letzten Jahrzehnten die Temperaturen grundsätzlich gestiegen wären. Deshalb stellen wir uns die Frage: Wie verhalten sich dabei die Eisheiligen? Schon aus der ersten Grafik ist keinerlei Anstieg erkennbar. Im Gegenteil: Dass die Eisheiligen, also die Tage zwischen dem 11. und dem 15. Mai seit über 30 Jahren immer kälter werden, zeigen wir anhand der nachfolgenden Grafiken. Zunächst 2 städtische, dann eine ländliche Station.

Grafik 2: Trotz der milden Eisheiligentage 2018 in Potsdam wurden die fünf Tage seit fast 40 Jahren eindeutig kälter. So kalt wie zur Kleinen Eiszeit sind sie allerdings noch nicht, zumal die letzten drei Jahre einen leichten Erwärmungstrend andeuten.

Die DWD-Station Dresden-Klotzsche: Die zweite Grafik kommt aus Dresden/Klotzsche, genauso wie Potsdam eine offizielle Messstation des Deutschen Wetterdienstes. Auch an der Elbe waren die Eisheiligen dieses Jahr relativ mild. Der Schnitt 2018 betrug 16,6°C, das ist deutlich über dem Schnitt der Vorjahre, aber trotzdem….

Grafik 3: DWD-Station Dresden Klotzsche: Trotz der milden Eisheiligen 2018 ist die Trendlinie der letzten 34 Betrachtungsjahre eindeutig fallend.

Goldbach: Und schließlich Goldbach bei Bischofswerda, ein kleiner ländlicher Vorort. Die Wetterstation gibt es erst seit 1996, und dort auf dem Lande werden die Eisheiligen deutlich kälter. Bei Medienfalschmeldungen der letzten Jahre mit der Zeitangabe „in jüngster Zeit“ oder „in der „Gegenwart“ würden die Eisheiligen wärmer, könnte man vielleicht die letzten 20 Jahre meinen. Aber auch für „in jüngster Zeit“ ist das Ergebnis eindeutig, die Eisheiligen werden kälter. Je kürzer der Betrachtungszeitraum, desto fallender die Trendlinien. Fallende Temperaturtrendlinien sind das genaue Gegenteil von Erwärmung. Der Eisheiligenschnitt 2018 war 15,8°C in Goldbach, wie erwartet kälter als in den beiden Städten.

Grafik 4: Auch in dem kleinen Ort Goldbach werden die Eisheiligen in der Gegenwart kälter, daran können auch die fünf milden Tage 2018 nichts ändern.

Was könnten die Gründe sein für das Kälter werden der Eisheiligen?

Die wahren Gründe für das Kälter werden haben wir schon letztes Jahr ausführlich bei EIKE beschrieben. https://www.eike-klima-energie.eu/2017/05/07/die-eisheiligen-werden-immer-kaelter-vorschau-auf-2017/

Wie man an den Grafiken des Artikels erneut erkennt, hatte die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre keinerlei wärmenden Einfluss auf den Schnitt der fünf Eisheiligentage. Im Gegenteil, die Eisheiligen werden kälter.

Den deutschen Medien stünde es nicht schlecht an, ihre Artikel irgendwann einmal mit Grafiken zu belegen, und zwar mit Grafiken von wärmeinselarmen Stationen, und die kriegt man bei EIKE kostenlos. Auffallend: Selbst in Städten wie Potsdam und Dresden zeigen die Eisheiligen eine fallende Tendenz seit über 30 Jahren und in der Gegenwart.

Es wird Zeit, dass mit dem Irrglauben einer permanenten Erwärmung mittels CO2 endlich Schluss gemacht wird. Es gibt viele Faktoren, die das tägliche Wetter und damit das Klima nach 30 Jahren Wetter bestimmen. Falls wie behauptet, Kohlendioxid der Hauptfaktor sein sollte, dann hätte er bei den Eisheiligen eindeutig eine kühlende Wirkung. In Wirklichkeit zeigen auch die Grafiken des Artikels wiederum, dass CO2, wenn überhaupt, eine unbedeutende Rolle spielt. Es kommt auf die Gesamtwirkung der vielen klimabestimmenden Faktoren in Deutschland an. Und bei den fünf Eisheiligentagen heißt die Gesamtwirkung momentan eindeutig Abkühlung. Das kann sich auch wieder ändern.

Es wird Zeit, dass wieder Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht der Irrglaube mit dem Klimaschutz.

Josef Kowatsch, unabhängiger, weil Natur- und Klimaforscher

Stefan Kämpfe, Diplom- Agrar- Ingenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

29 May 17:24

Meldungen aus dem jüngsten Rundbrief der GWPF

by Chris Frey

Grün & Anti-Schiefer: Gefahr von Stromausfällen in Europa wird immer größer 

Bloomberg

Europa steht vor einer Verknappung der Kapazität der Energieerzeugung, und ohne den zusätzlichen Verbrauch von Erdgas steigt die Gefahr großer Stromausfälle erheblich. Dies sagte einer der größten Erzeuger dieses Treibstoffes.

„Eine ernsthafte Verknappung“ der Erzeugungskapazität ist in UK, Deutschland und Belgien zu erwarten. Dies sagte Tor Martin Anfinnsen, Vizepräsident der Abteilung Markt und Handel bei Statoil ASA. Die genannten Länder schließen nach und nach ihre Kohlekraftwerke, und Belgien und Deutschland wenden sich auch von Kernkraft ab.

„Falls man eine gefährliche Straßenkurve vor sich hat und jeder weiß, dass die Kurve gefährlich ist, dann nimmt man so lange keine Rücksicht, bis es zu einem Unfall kommt. Werden wir das jetzt auch erleben, wenn es um die Energieerzeugung in Europa geht? Wird es erst zu großen Stromausfällen kommen müssen, bevor sich eine Änderung der Politik abzeichnet? Das muss man abwarten, aber in einigen Marktbereichen stehen wir bereits gefährlich dicht davor“.

Verringerte Kapazitätsreserven bedeuten, dass für die Stromerzeugung größere Mengen Erdgas verbraucht werden müssen, unterstützt durch höhere Kohlenstoff-Preise, was die Verbrennung schmutzigerer Treibstoffe reduziert. „Ein anderer Weg als die Steigerung der Stromerzeugung mittels Erdgas bis zum Jahr 2030 ist kaum zu erkennen“.

Die ganze Story steht hier.
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Europa ringt mit dem ,Kollaps‘ der Gaserzeugung in den Niederlanden & mit einer steigenden Abhängigkeit von Russland

Zum ersten Mal sind die Niederlande im vorigen Jahr zu einem Gas-Importeur geworden, was den unerbittlichen Rückgang der Ausbeute aus den europäischen Gasfeldern der Nordsee reflektiert – ein Thema, das den EU-Politikern gerade erst zu dämmern anfängt. Obwohl der Rückgang der holländischen Gaserzeugung lange erwartet worden war, kam die Plötzlichkeit des Rückgangs für Industriebeobachter überraschend.

„Wir haben bis vor Kurzem nicht bemerkt, dass die Erzeugung im Bereich Gas der Niederlande so rasch abnehmen wird“, sagte Jonathan Stern, Leiter des Natural Gas Research Programme am Oxford Institute for Energy Studies in UK. „Es ist lediglich noch eine Frage des Tempos, dass der Rückgang weitergeht“.

Wie Europa die fehlende Erzeugung in den Niederlanden ausgleichen will, wird vermutlich die Grundlagen des EU-Gasmarktes während des kommenden Jahrzehnts neu festlegen. Tatsächlich sind die Auswirkungen schon jetzt zu spüren in einem Markt, in welchem der Verbrauch steigt infolge eines allmählichen Übergangs von Kohle zu Gas im Zuge des Zwanges, Energie zu dekarbonisieren.

Steigende Nachfrage

Der Erdgasverbrauch in Europa erreichte im vorigen Jahr das höchste Niveau seit 2010, wie aus offiziellen, im April veröffentlichten Zahlen der EU hervorgeht. Und die große Mehrheit davon ist importiert worden, was atemberaubende 360 Milliarden Kubikmeter der in Europa insgesamt verbrauchten 491 Kubikmeter ausmacht. Das ist eine Steigerung um 10% verglichen mit dem Jahr 2016.

Dies resultierte in einer Rechnung über 75 Milliarden Euro für Importe, jedenfalls nach Zahlen der Europäischen Kommission im Quartalsbericht zum europäischen Gasmarkt.

„Jüngst ist das importierte Gasvolumen erneut gestiegen, getrieben von Faktoren wie wirtschaftlichem Wachstum und dem Ersatz von Kohle durch Gas bei der Stromerzeugung“, sagte Dennis Hesseling, Leiter des Departments Gas an der Agency for the Cooperation of Energy Regulators in Europe (ACER). „Abgesehen davon ist die jahreszeitliche Nachfrage nach Gas zum Heizen höchst temperaturabhängig“ und verwies auf den kalten Winter 2017/18.

Für die Niederlande gilt, dass die Kombination dieser Faktoren spektakulär war. Zum ersten Mal wurde das Land im vorigen Jahr zu einem Importeur von Gas auf jährlicher Basis, was den stetigen Rückgang der Versorgung aus den Gasfeldern der Nordsee reflektiert. Am 29. März hat die Regierung der Niederlande angekündigt, dass die Produktion im Gasfeld Groningen bis zum Jahr auf 12 Milliarden Kubikmeter und bis zum Jahre 2030 auf Null zurückgehen wird.

Russland hat in der Zwischenzeit seine Rolle als der dominante Versorger mit 43% aller Importe in die EU gefestigt. Mit großem Abstand an zweiter Stelle kommt Gas aus Norwegen mit einem Anteil von 34%, während der kombinierte Anteil aus Algerien und Libyen viel geringer ist, nämlich 10%; im Jahre 2016 waren es noch 11%.

„Der allgemeine Trend läuft darauf hinaus, dass die Produktion in der EU abnimmt und der Bedarf an Gasimporten zunimmt. Und diesen Trend haben wir schon seit Jahren vorausgesehen“, sagte Jannik Lindbaek, Leiter des EU-Büros des norwegischen Energieunternehmens Statoil.

Füllt die Lücke aus: Flüssiggas (LNG) und Russland

Mit dem unerbittlichen Rückgang der heimischen Produktion scheint außer Russland kein anderes Land in der Lage zu sein, seine Produktion signifikant zu steigern – zumindest kurzfristig.

Aus verschiedenen Gründen wird projiziert, dass die Importe aus Algerien und Libyen allmählich abnehmen. Und auch die Importe aus Norwegen dürften kaum steigen: „Wir haben die Kapazität, den europäischen Gasmarkt aus dem norwegischen Kontinentalschelf mit dem gegenwärtigen Niveau noch bis zum Jahr 2030 zu beliefern“, sagte Lindbaek.

Dies konfrontiert die Politiker in Brüssel mit einer unbequemen Realität: Trotz ihrer intensivsten Bemühungen, die Gasmärkte zu liberalisieren und die Versorgung zu diversifizieren wird Russland wahrscheinlich noch viele Jahre lang der dominante Versorger Europas bleiben.

„Der grundlegende Umstand, den niemand außerhalb der Gasindustrie wahrnimmt oder wahrnehmen will, ist der Kollaps der niederländischen Produktion aus dem Groningen-Gasfeld“ sagte Stern. „Das ist für mich absolut unglaublich: wenn Politiker und Kommentatoren in den Medien über die Sicherheit der Gasversorgung sprechen, sprechen sie nur über Russland und sonst nichts weiter. Wenn aber die Mitarbeiter der Gasindustrie über die Versorgungssicherheit sprechen, sprechen sie über den Rückgang der Produktion in den Niederlanden, UK und in weiterer Zukunft auch Norwegen“.

Russlands Position kann sich nur noch weiter verfestigen, wenn die Nord Stream 2-Pipeline gebaut wird, was die Kapazität von Gazprom von Gasexporten nach Europa direkt nach Deutschland über die Ostsee verdoppelt.

Für EU-Politiker, die sich nach Kräften bemühen, sich andere Quellen als Russland zu erschließen, wird dies als ein Schlag ins Gesicht empfunden. Aber „das Problem ist, dass es kein anderes Gas gibt!“, sagte Stern. „Zumindest nicht kurzfristig. Und das können die Menschen nicht akzeptieren“.

Die ganze Story steht hier.

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Der Verbrauch Erneuerbarer Energie in Europa hat den Anstieg des CO2-Niveaus nicht bremsen können

Jason Hopkins

Die Ausbreitung erneuerbarer Energie in der Europäischen Union im Jahre 2017 hat in der Mehrzahl der Mitgliedsländer nicht verhindert, dass deren Kohlenstoff-Fußabdruck immer größer wird.

In der EU hat der Anteil der Windenergie um 25%, der Anteil der Solarenergie um 6% zugenommen. Allerdings sind die Kohlenstoff-Emissionen im Jahre 2017 um 1,8% gestiegen, wie aus einem neuen Report von Greentech Media hervorgeht. Malta verzeichnete die stärkste Zunahme mit 12,8%. Estland und Bulgarien folgen mit einer Steigerung von jeweils 11,3% bzw. 8,3%.

Insgesamt hat sich der Kohlenstoff-Fußabdruck in 20 EU-Mitgliedsstaaten vergrößert, in 7 ist er kleiner geworden.

Die Zahlen zeigen, dass trotz massiver Investitionen in den Bereich erneuerbare Energie die Reduktion der Emissionen eine schwierige Sache ist, wenn Arbeitsplätze und Bevölkerung wachsen. Wind und Solar waren bislang nicht in der Lage, Schritt zu halten mit der steigenden Anzahl von Stromverbrauchern. Die Ausdehnung des Marktes macht es noch schwieriger für die EU-Führer, welche den Kohlenstoff-Ausstoß bis zum Jahre 2030 um 40% unter das Niveau des Jahres 1990 drücken wollen.

„Dieser besorgliche [?!] Anstieg der Emissionen zeigt, dass die schmutzigsten Energiequellen trotz des Wachstums der Erneuerbaren nicht schnell genug eliminiert werden können“, sagte Molly Walsh, eine Campaignerin für Erneuerbare bei Friends of the Earth Europe. Die Zahlen zeigen, dass das Emissions-Handelssystem der EU-Emissionen – das größte Zertifikate-Handelssystem weltweit – nicht zufrieden stellend arbeitet, meint Walsh.

Die Zunahme der Emissionen ist auch deswegen überraschend, wenn man die Gelder berücksichtigt, welche die Führer Europas während der letzten Jahre ausgegeben haben, um den Sektor erneuerbare Energie zu stärken und den Klimawandel zu bekämpfen.

Deutschland hat ein Vermögen aufgebracht, um international führend hinsichtlich Windenergie zu werden, aber das hat nicht dazu geführt, dass das Land seine Rolle als größter Verschmutzer Europas losgeworden ist. Deutschland hat seit dem Jahr 2000 geschätzt 189 Milliarden Euro verbrannt an Subventionen für erneuerbare Energie. Seit dem Jahr 2009 sind die Emissionen auf dem Niveau jenes Jahres stabil geblieben – trotz der finanziellen Purzelbäume.

Auch Frankreich verfolgt hehre Ziele bzgl. erneuerbarer Energie. Allerdings stiegen die Kohlenstoff-Emissionen des Landes im Jahre 2017 um 3,2%. Italien verzeichnete die gleiche Steigerung. Spanien erfreut sich an robusten Wind-, Solar- und Wasserkraft-Reserven, aber dennoch stiegen die Emissionen dieses Landes um 7,4%.

Die Lage in Europa wird sich wahrscheinlich weiter verschlimmern angesichts eines weiteren Zuwachses der Bevölkerung und dem Beginn der Stilllegung von Kernkraftwerken.

Die ganze Story steht hier.

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Alles übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung zur letzten Meldung: Sie ist im Grunde ein Witz, aber leider zu ernst, um lachen zu können. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, ein paar einfache Wahrheiten in Gestalt von vier Kausalketten zu diesem Thema zusammenzustellen. Wer Interesse hat, kann ja die entsprechende Power-Point-Darstellung hier auf meiner Website durchlaufen lassen. – Chris Frey, Übersetzer

29 May 17:24

Aufbereitung von Kernbrennstoffen oder Endlagerung – USA in Entscheidungszwängen

by Andreas Demmig

Energieexperten haben lange auf bürokratische Ineffizienzen hingewiesen, die Projekte mit Kernenergie verzögern, aber das jetzt aufgegebene Mixed-Oxide- oder MOX-Projekt zeigt, wie teuer der Bau dieser Anlagen ist.

Energieminister Rick Perry schrieb Anfang Mai an den Kongress und erläuterte den Plan der Regierung, das Projekt aufzugeben. Perry will waffenfähiges Plutonium mit Inertstoffen mischen und dann in New Mexico endlagern.

Die Bundesregierung hat bereits etwa 7,6 Milliarden US-Dollar für das MOX-Projekt am Standort Savannah River in South Carolina ausgegeben, aber die Fertigstellung der Anlage zur Zerlegung von Atomwaffen in Brennstoff zur Energieerzeugung würde geschätzt weitere 48 Milliarden US-Dollar kosten.

Insgesamt wird das MOX-Projekt damit voraussichtlich fast $ 56 Milliarden kosten und ist zur Zeit noch Jahrzehnte von der Fertigstellung entfernt. Bundesbeamte erwarteten ursprünglich, dass MOX weniger als 5 Milliarden US-Dollar kosten und in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen würde.

Die Kosten des MOX-Projekts erscheinen im Vergleich zu den Kosten der russischen MOX-Anlage, des Bergbau- und Chemischen Kombinats (MCC) in Zheleznogorsk, die 2014 mit der Verarbeitung von Plutonium und Aufbereitung von Kernbrennstoffen begann, noch gewaltiger. Der Bau dort dauerte etwa zweieinhalb Jahre.

Russlands MOX-Anlage kostete Berichten zufolge 9,6 Milliarden Rubel oder etwa 200 Millionen US-Dollar, was bedeutet, dass die MOX-Anlage in den USA unvergleichlich mehr kostet.

[Fairerweise muss man erwähnen, das die 1950 gegründete Ansiedlung damals auf die Herstellung von waffenfähigem Material (Plutonium) spezialisiert war, siehe de.Wiki Schelesnogorsk . Einen Link zum Nachweis der vom DC gebrachten Information zu Kosten und Bauzeit der MOX Anlage in Russland habe ich (noch) nicht gefunden.

Andererseits: Auch die USA müssen eine ähnliche Anlage (gehabt) haben, denn auch in USA wurden Atomwaffen hergestellt.

Zu Russlands Kerntechnik schreibe ich einen eigenen Bericht, der Übersetzer]

Vergleicht man die Kosten, stellt sich die Frage, warum es so teuer ist, Atomkraft in den USA zu betreiben?

„Die jetzt aufgegebene MOX-Brennstoffanlage ist eine weitere in einer langen Reihe von nuklearen Gebäudefehlern für das Energieministerium“, sagte Jeff Terry, ein Atomphysiker am Illinois Institute of Technology dem Daily Caller.

Betreiber von Kernkraftwerken sind seit Jahrzehnten starren Regulierungen ausgesetzt, insbesondere im Gefolge des schweren Störfalls im Kernkraftwerk Three-Mile Island in den späten 1970er Jahren.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und die Kernschmelze von Fukushima im Jahr 2011 trugen zur regulatorischen Belastung der Branche weiter bei.

Weiter mit Jeff Terry:

„Im Falle von MOX zwang das Beharren des Energieministeriums auf absoluter Sicherheit das Geld für den Aufbau des Projekts in präventive Maßnahmen ohne Kosten-Nutzen-Überlegungen zu stecken.

Es ist schwierig, etwas termingerecht und im Rahmen des Budgets zu konstruieren, wenn das Design Änderungen unterliegt, die auf einem Null-Risiko-Standard basieren, der in der Praxis nicht erreichbar ist.

Angesichts der Schwierigkeiten, die das Energieministerium bei der Durchführung dieser Projekte hat, wäre es ratsam, zumindest eine Diskussion über die Verlagerung dieser Projekte vom Energieministerium weg zu beginnen und das Design, die Beschaffung und den Bau der großen Nuklearanlagen in die Hände des US Army Corps von Ingenieuren zu legen. Es ist nicht im langfristigen Interesse der Vereinigten Staaten, Nukleartechnologie kommunistischen Ländern zu überlassen.

Die USA müssen zeigen, dass wir immer noch kerntechnische Anlagen bauen können“.

South Carolinas Gesetzgeber sind gegen die Einstellung der MOX-Anlage. Senator Lindsey Graham (Republikaner) sagte, dass das Projekt zu 70 Prozent erledigt wäre und mehr als Hundert Arbeitsplätze schaffen würde.

„Mit der heutigen Entscheidung des Energieministeriums wird das MOX-Programm – eines der wichtigsten Abrüstungsprogramme von Atomwaffen in der Geschichte der Welt – ohne einen klaren Weg nach vorn aufgegeben“, sagte der Gesetzgeber in South Carolina in einer gemeinsamen Erklärung vom 10. Mai.

Jedoch gab die Gesetzgebung, die im Februar verabschiedet wurde, dem Energieministerium die Möglichkeit, MOX zu umgehen, wenn sie zeigen könnten, dass die Hälfte der Kosten für die Umwandlung zu zivilen Brennstoff war.

In Perry’s Brief an den Kongress wird weiter ausgeführt, dass die Endlagerung in New Mexico’s Waste Isolation Pilot Plant (Endlager für radioaktive Abfälle) fast 20 Milliarden Dollar kosten würde.

„Wir verarbeiten derzeit in South Carolina Plutonium für den Versand zur Endlagerung“.

Perrys Plan spiegelt den Plan der Obama-Regierung wider, MOX nicht mehr zu finanzieren, sondern Nuklearwaffen mit inerten Substanzen zu verdünnen und dann unterirdisch zu vergraben. Dennoch würde auch das fast 100-mal mehr kosten als Russland für seine MOX-Anlage ausgegeben hat.

Gefunden auf The Daily Caller am 14.05.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/05/14/failed-nuclear-project-cost-more-russian/

 

* * *

Ergänzung

Gesundheitliche Auswirkungen des Störfalls von Three-Miles-Island

In den Monaten nach dem Unfall wurden zwar Fragen zu möglichen Beeinträchtigungen des menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens im TMI-Gebiet gestellt, aber keine konnten direkt mit dem Unfall in Zusammenhang gebracht werden. Tausende von Umweltproben von Luft, Wasser, Milch, Vegetation, Boden und Lebensmitteln wurden von verschiedenen Behörden, die das Gebiet überwachen, gesammelt. Sehr geringe Mengen an Radionukliden könnten auf Freisetzungen aus dem Unfall zurückzuführen sein. Umfassende Untersuchungen und Bewertungen mehrerer angesehener Organisationen wie der Columbia University und der University of Pittsburgh haben jedoch ergeben, dass die tatsächliche Freisetzung trotz schwerer Schäden am Reaktor vernachlässigbare Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit des Einzelnen oder die Umwelt hatte.

Wiki zitiert Proteste und Ängste, nukleare Gesundheitsfolgen sind statistisch nicht belegbar

 

Weitere Information zum Endlager 

Zur Endlagerung wird ein ehemaliges Salzbergwerk genutzt und die Abfälle werden in Räume, mehr als 600 m tief gebracht. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Kleidung, Werkzeugen, Lumpen, Schutt, Rückständen und anderen Entsorgungsgegenstände, die geringfügig mit radioaktive Elementen – meist Plutonium kontaminiert sind, aber auch schwachstrahlende Brennstoffreste.

Unter diesem Link http://wipp.energy.gov/  ist obiges Video „WIPP“ zu finden. Es ist gewollt, dass das „fließende Salz“ alle eingelagerten Behälter umschließt.

In Deutschland wird das anders gehandhabt. Auf Eike wurde darüber mehrfach berichtet, (Suche „Endlager“), hier der Abschlussbericht der Kommission

29 May 17:23

Aufbereitung von Kernbrennstoffen oder Endlagerung – in Russland keine Frage

by Andreas Demmig

Russland strebt eine umweltfreundliche Wiederaufbereitung an

Nuclear Engineering International; 29. November 2017

Das russische Bergbau- und Chemiekombinat (MCC) in Schelesnogorsk im Gebiet Krasnojarsk (Teil des staatlichen Atomkonzerns Rosatom) hat mit der Pilot-Wiederaufarbeitung von gebrauchtem Kernbrennstoff aus KKW begonnen. Dabei werden einzigartige „grüne“ Technologien eingesetzt, die die Umweltrisiken minimieren.

Rosatom-Messeinfo 2015 – 96% des Kernbrennstoffs ist recycelbar

MCC wird dieses Recycling in industriellem Maßstab nach 2020 beginnen. In der chemischen und isotopenchemischen Anlage von MCC wurde ein Versuchs- und Demonstrationszentrum (ODC) für die radiochemische Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoff unter Verwendung der neuesten, umweltfreundlichen Technologien gebaut. Der erste Komplex wird zur Entwicklung technologischer Systeme für die Wiederaufarbeitung in einem halbtechnischen Maßstab verwendet. In Zukunft soll eine Großanlage RT-2 für das Recycling von gebrauchtem Kernbrennstoff mit den ODC-Technologien gebaut werden.

Ein Merkmal dieser Technologien wird das völlige Fehlen von flüssigem schwach radioaktivem Abfall sein. Das gebrauchte Brennelement eines WWER-1000-Reaktors im Kernkraftwerk Balakovo, das seit 23 Jahren im Werk gelagert wurde, ist jetzt in einer der „heißen Zellen“ des ODC untergebracht. Zuerst wird die thermochemische Öffnung und Fragmentierung des Brennelementes durchgeführt, dann wird ein Verfahren der volumetrischen Oxidation verwendet, das radioaktives Tritium und Iod-129 in die Gasphase treibt, wobei die Bildung von flüssigem radioaktivem Abfall nach dem Auflösen des Inhalts der Brennelementfragmente vermieden wird. Als nächstes werden Uran und Plutonium getrennt und in Form von Uran und Plutoniumdioxid in den Brennstoffkreislauf zurückgeführt.

Nach der Perfektionierung der neuen Wiederaufbereitungstechnologie wird sie für den Einsatz in der zweiten, vollstufigen ODC-Stufe skaliert, die zur industriellen Basis für den geschlossenen Kernbrennstoffkreislauf wird. Der Bau des Gebäudes und der zweiten Stufe des ODC wird abgeschlossen, so dass das experimentelle Demonstrationszentrum seine Arbeit im industriellen Maßstab nach 2020 aufnehmen kann. Im Jahr 2021 erwartet MCC Dutzende von Tonnen an gebrauchtem Brennstoff aus WWER-1000-Reaktoren, so Generaldirektor Petro Gavrilov.

Rosatom, Russische Kernkraftwerke- in Betrieb – in Planung

MCC ist ein wichtiges Unternehmen in Rosatoms Entwicklung eines geschlossenen Kernbrennstoffkreislaufs, basierend auf innovativen Technologien der neuen Generation. MCC beherbergt drei hochtechnologische Anlagen für die Lagerung von gebrauchtem Brennstoff, dessen Verarbeitung und die Produktion eines neuen Mox-Brennstoffs für schnelle Neutronenreaktoren.

Gefunden auf

http://www.neimagazine.com/news/newsrussia-looks-to-develop-environmentally-friendly-reprocessing-5989047

Obige Bilder von Präsentation-Folien von Pocatom = Rosatom (westliche Schreibweise) zur Atomexpo – 2015, über die oben berichtete Aufbereitung von Kernbrennstoff

http://2015.atomexpo.ru/mediafiles/u/files/materials/5/Haperskay.pdf 

Übersetzt durch Andreas Demmig

29 May 17:22

DSGVO – Der Bürger als Krimineller!

by Admin

Bei Tichys Einblick lesen wir was wirklich auf uns zukommt:

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist ein Todesurteil für viele Blogger, eine Gefahr für jeden Handwerker, der Geburtstagsgrüße verschickt, ein Risiko für jeden Hobbyfotografen und Fußballverein. Mehr noch –  sie offenbart die Brüssler Haltung: jeder Bürger ein Krimineller. weiterlesen hier

weiter aus dem Text:

Dabei, persönliche und private Datensouveräntität, das ist eine wichtige Angelegenheit – wer will schon seine Daten den digitalen Kraken im Netz ausliefern? Doch was in der Woche nach Pfingsten auf Druck der EU über jeden im Netz aktiven Bürger oder Unternehmer hereinbricht, hat schon was Seltsames an sich: Es drohen für Selbstverständlichkeiten, die nichts mit Datenklau zu tun haben, drakonische Strafen. Kommunikation, die immer auch darin besteht, dass man Adressen austauscht, sich meldet, kontaktiert, ein Netzwerk aufbaut: all das wird unter Straftatverdacht gestellt – und der Beschuldigte hat seine Unschuld zu beweisen.

Zukünftig droht Strafe, wenn Handwerker die Daten ihrer Kunden aufschreiben, und ganz schlimm: Einen Geburtstagsglückwunsch schicken: das Geburtstagskind kann sich beschweren und im Zweifel, Anzeige bei der Datenschutzbehörde erstatten. Dann muss ermittelt werden, ist auf alle Fälle Strafe fällig. Eine neue Strafbehörde legt sich über Europa, mit weitreichenden Befugnissen und prinzipieller Schuldvermutung….

….Der Alltag eines Freiberuflers oder Selbständigen wird auf den Kopf gestellt und mit Bürokratie überhäuft:

Gefährdet sind:

Freiberufler, die ihre Dienste auf einer Homepage anbieten und auf Anfragen antworten;

Sportvereine, die die Rangfolge beim örtlichen Tennisturnier, dem Waldlauf oder den örtlichen Leichtathleten vor dem Vereinsheim anschlagen;

Opernhäuser, die ihre Besetzungslisten veröffentlichen.

Wir alle: Sie schicken Ihren Kunden gelegentlich Werbung für Ihr Produkt, gerne noch per Post? Sie haben noch Unterlagen früherer Mitarbeiter oder Kunden gespeichert, irgendwo in den gigantischen Tiefen ihres PCs?  Sie fotografieren digital? Haben eine What´s App-Gruppe? Dann sind Sie schon ein potentieller Straftäter.

Selbst Bundestagsabgeordnete brauchen einen Datenschutzbeauftragten.  (Wie immer haben die Damen und Herren im Reichstag nicht gewußt, worüber sie abgestimmt haben.)

Kurzum: Alle trifft es. Natürlich unsere Abgeordneten nicht ernsthaft – deren  Datenschutzbeauftragten zahlt am Ende doch der Steuerzahler…

Kriminalisierung der Bürger

Es ist eine Kriminalisierung auf breiter Ebene, die den Bürger sensibilisieren soll, im Umgang mit personbezogenen Daten – ihn aber faktisch zum Datendieb stempelt:

Schon eine simple Digital-Fotografie ist das „unerlaubte Anlegen eines personenbezogenen Datenspeichers“. Die DSGVO-Folge: wir werden unseren Kindern menschenleere Fotografien unserer Städte hinterlassen. Denn jeder, der auf einem Foto erkennbar ist, muss dafür eine ebenfalls schriftliche Erlaubnis abgeben. Fotografieren Sie also nie mehr Menschen. Auch nicht beim Sportfest, der Schulveranstaltung, der Firmung oder dem Klassentreffen. Wer das macht, macht sich bereits beim Druck auf den Auslöser strafbar. Es sei denn: schriftliche Einwilligung der Fotografierten. Gibt es in Zukunft noch Klassenfotos? Bilder der siegreichen Fußballmannschaft? Vergangenheit, Brüssel will es so…

Der Kampf gegen die Meinungsfreiheit

Und es geht um Einschränkung der Meinungsfreiheit, die sich mit der Erfindung von Blogs verbreitert hat.

Denn die DGSVO trifft Blogger – und die besonders hart. Auch jene, die noch nie im Traum daran dachten, dass sie Daten ihrer Leser weiterverwenden oder sogar verkaufen könnten: Aber die Standardprogramme von WordPress oder Google, Paperli und all die kleinen Helfer sind dem Datenschutz ein Dorn im Auge. Sie fordert, eigentlich zurecht, Transparenz darin, welche Daten erhoben werden, aus welchem Grund, wofür und den Speicherort, und zwingt damit jeden in seine Verantwortung. Viele Blogs haben schon ihr Erscheinen eingestellt. Weitere werden folgen, wenn die Behörden einen Grund suchen, sie still zu legen. Aber nicht nur darum geht es: Viele sind so sehr mit der DSGVO beschäftigt, statt diese Kraft und Zeit produktiv und kreativ zu investieren. Aber Qualität zählt nicht für Brüssel – nur die Erfüllung bürokratischer Forderungen. Denn die DSGVO eignet sich auch für politische Repressalien: So können ebenso idealistische wie lästige Abweichler vom Mainstream zum Verstummen gebracht werden. Der Preis ist hoch.  Wer kommuniziert, riskiert Bestrafung.

Newsletter, wie sie von Vereinen, Gemeinden, Kirchen oder Freundeskreisen heute wie selbstverständlich benutzt werden, können zu einer Gefahr für den Absender werden, wenn ein doppeltes Opt-In und der Hinweis auf die eigene Datenschutzerklärung fehlen. Alle Vergehen müssen verfolgt und bestraft werden, im ersten Schritt mittels (wohlwollender) Abmahnung, im Wiederholungsfall je nach Schwere bis zu EUR 20 Mio oder 4% des globalen Jahresumsatzes, je nachdem welcher Wert höher ist: Und das kann zur Eintrittskarte für den geschäftlichen oder auch privaten Ruin werden…

Die Täter der Politik sitzen nicht nur in Brüssel

Natürlich wird das so nicht gesagt. Einer der Haupttreiber ist Jan Philipp Albrecht, 35 Jahre alt, neun Jahre für die Grünen im Europaparlament. Als Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments wirkte er zuletzt an der Grundverordnung der EU mit, die seit 2016 europaweite Standards im Datenschutz setzt und ab dem Mai dieses Jahres in Kraft tritt. Und er ist mächtig stolz darauf, denn endlich hat er die ganz großen Elefanten vor der Flinte, Google, VW, Amazon, wie sie alle heißen.

Sie sollen Angst vor ihm haben. Der kleine Jan macht auf David, allerdings erschlägt er nicht Goliath, sondern viele Bürger Davide.

Rotzig droht er: „Es sollte ihnen jedenfalls klar sein, dass ihnen sowohl gerichtliche Verfahren als auch Verfahren der Datenschutzbehörden drohen. Da wird es kein Pardon geben. Behörden und Gerichte sind verpflichtet, das neue Recht anzuwenden und auch Sanktionen zu verhängen, die schmerzhaft sein können – immerhin bis zu vier Prozent vom weltweiten Umsatz.“ weiterlesen hier

Bitte schreiben Sie an Ihren Bundestagsabegordneten aus Ihrem Wahlkreis und protestieren Sie dagegen.

In eigener Sache: Es wird uns wohl nichts weiter übrig bleiben als zunächst mal – nur als Einstieg – unseren beliebten Newsletter in der bisherigen Form einzustellen.Morgen oder übermorgen wird dann einer versandt werden, der alle Bezieher bittet sich neu bei EIKE anzumelden. Jeder der das nicht tut, aus welchen Gründen immer, muss vom Verteiler gestrichen werden.

Und das alles, weil  Brüssel und Jan-Phillip Albrecht, wie auch die Deutsche Regierung samt Parlament uns dazu zwingen.

Denn den Aufwand können wir insgesamt nicht leisten. Und die Strafen erst recht nicht.

29 May 17:22

Jetzt zetteln sie den Krieg gegen Plastik an!

by Chris Frey

Die fehlgeleitete Anti-Plastik-Kampagne vom Earth Day Network ist ein Anzeichen dafür, dass weiterer Unsinn kommen wird.

Das Earth Day Network (EDN) wählte „Ende der Plastik-Verschmutzung“ als ihr Thema zum Earth Day dieses Jahres am 22. April . Es ist die Speerspitze des Anti-Plastik-Aktivismus, welcher jetzt die Umwelt-Aktivisten umtreibt. Eine Google-Suchanfrage nach ,Plastik-Verschmutzer-Koalition‘ (Plastic Pollution Coalition) (einer Gruppe, die für sich in Anspruch nimmt, „über 500 Mitglieds-Organisationen zu repräsentieren“, welche sich „der Arbeit an einer Welt ohne Plastik-Verschmutzung und deren giftige Auswirkungen“ verschrieben hat) ergibt rund 90.000 Treffer einschließlich eines Video-Akteurs namens Jeff Bridges für die Kampagne.

Sogar die UN sind auf den Zug aufgesprungen, erkor man doch „Beat Plastic Pollution“ zum Motto des World Environment Day, einer „globalen Plattform für öffentliche Entrüstung, welche in über 100 Ländern gefeiert wird“.

Aber die Forderung nach tief greifenden Maßnahmen gegen vergleichsweise kleine Probleme wie Plastik macht keinen Sinn. Um der Öffentlichkeit zu helfen, diese Attacken gegen dieses Wunder-Material richtig einzuschätzen, wollen wir betrachten, was führende Umwelt-Denker über Themen wie das vom EDN auf den Schild gehobenen Earth Day sagen. Fangen wir an mit dem Terminus „Plastik-Verschmutzung“.

Der kanadische Ökologe und Mitbegründer von Greenpeace Patrick Moore betont, dass Plastik ungiftig ist. „Es ist Abfall, aber kein Verschmutzer. Viele Menschen finden es unansehnlich, und die Lösung besteht darin, den Menschen nahe zu bringen, es nicht in der Umwelt zu entsorgen, sondern dem Recycling zuzuführen“.

Das EDN behauptet weiter, dass Plastik „das maritime Leben vergiftet und verletzt“. Moore dazu: „Plastik ,vergiftet‘ gar nichts. Es ist ungiftig. Glauben sie, dass unsere Kreditkarten aus PVC-Plastik ,giftig‘ sind?“ Natürlich kann Plastik Giftstoffe freisetzen, wenn es verbrannt wird, aber nicht, wenn man es doch einfach in der Umwelt entsorgt. Man sollte es also unter sorgfältigsten Emissionskontrollen verbrennen.

Der Hauptgrund dafür, warum Vögel und Fische Plastikstückchen verschlucken ist die Nahrung, die auf diesen Stückchen wächst“, fügt Moore hinzu. „Aber beide Spezies haben keine Probleme, Knochen und andere natürliche größere Objekte durch ihren Verdauungstrakt laufen zu lassen und sie danach problemlos auszuscheiden“. Plastik ist da keine Ausnahme.

Paul Driessen, leitender Politik-Analyst für das Committee For A Constructive Tomorrow CFACT und Autor von Büchern und Artikeln über Umwelt- und Energiepolitik, weist darauf hin, dass „einige Tiere Plastik aufnehmen oder sich in Netzen aus Plastik verfangen. Aber die Auffassung, dass maritime Lebensformen (und Menschen) durch die Chemikalien in Plastik vergiftet werden, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Als Nächstes beklagt sich das EDN über „das allgegenwärtige Plastik in unserer Nahrung“. Moore dazu: „Das ist kompletter Unsinn. Falls ein Stückchen Plastik in unsere Nahrung gerät, läuft es einfach durch unseren Verdauungstrakt, ohne irgendeinen Schaden anzurichten“.

„Plastik-Verpackungen helfen, Nahrung zu konservieren und halten Bakterien ab“, betont Driessen. „Was ist schlimmer? Kaum aufspürbare Spurenmengen von Chemikalien in unseren Körpern oder ernste Ausbrüche von Infektionskrankheiten durch Bakterien?“

Das EDN sorgt sich auch darum, dass Plastik „menschliche Hormone schädigt“. Der Physiker und Rechtsanwalt John Dale Dunn, Dozent für Notfall-Medizin am Carl R. Darnall Army Medical Center in Fort Hood in Texas, verwirft diese Bedenken. „Ängste über Hormonschädigungen … basieren auf Müll-Wissenschaft. Viele extensive Studien haben übereinstimmend keinerlei Vergiftungserscheinungen durch BPA ergeben. Dieses ist eine nützliche Chemikalie, welche den Fortschritt beschleunigt und die Entwicklung neuer Produkte ermöglicht hat, die sehr gut aufgenommen und sehr hilfreich sind“.

„Die Widerlegung von Behauptungen über Hormonschäden war definitiv und umfassend“, schreibt Dunn. Auch der Direktor von Www.JunkScience.com Steve Milloy war hinsichtlich seiner Kritik an der Müll-Wissenschaft bzgl. Hormonschäden sehr deutlich, wie er in diesem exzellenten Beitrag erklärt.

Bizarr und unglaublich kommt die Behauptung des EDN daher, dass Plastik „das Überleben unseres Planeten bedroht“. Unter Verweis darauf, wie der Komiker George Carlin sich über die Plastik-Angst lustig machte, verwirft Driessen diese Übertreibung. „Die Erde hat gewaltige Meteoriten-Einschläge, massive Eiszeiten, Massen-Aussterben im Devon und andere planetare Katastrophen überstanden. Und jetzt hat Plastik die Rolle des Klimawandels als Bedrohung des Planeten übernommen?!“

Das EDN kolportiert „globale Bemühungen, um primär die Einmal-Verwendung von Plastik zu eliminieren“. Steve Goreham, Direktor der Climate Science Coalition of America und Autor von „Outside the Green Box – Rethinking Sustainable Development“, erwidert: „ Plastik ist ein Segen für die Menschheit. Die Verpackung von Nahrungsmitteln in Plastik anstatt in Tierhäuten, Holz, Metall, Glas und Papier bringt erhebliche Hygiene, Bequemlichkeit und gesundheitliche Vorteile mit sich, ebenso wie niedrigere Kosten. Die Lösung ist biologisch abbaubare Plastik für Einmal-Produkte und nicht die Eliminierung von Plastik“.

Verhaftet seinem Klima-Alarmismus sagte das EDN, es wolle „Alternativen zu Materialien auf der Grundlage fossiler Treibstoffe“. Driessen antwortet: „ Es ist absurd zu fordern, dass Plastik ohne Öl und Gas besser werden würde – oder dass man es tun kann, ohne fast den gesamten Planeten in eine massive Biotreibstoff-Farm zu verwandeln, um Energie und Plastik herzustellen. Die Auswirkungen auf die Wasserversorgung, Ernten und Wildnis-Habitate wären verheerend“.

Der NASA-Ingenieur im Ruhestand Alex Pope erklärt: „fossile Treibstoffe und Produkte aus fossilen Treibstoffen haben das Leben für Milliarden Menschen auf dieser Erde besser gemacht … dieses bessere Leben ist zurückzuführen auf fossile Treibstoffe und Produkte aus denselben, vor allem Plastik … Der Krieg gegen fossile Treibstoffe und gegen Produkte aus ihnen ist ein und derselbe Krieg. Ich denke, dass sie wissen, dass sie einen großen Teil des Krieges gegen fossile Treibstoffe zur Energieerzeugung verlieren. Also führen sie ihren Krieg gegen vitale Produkte aus fossilen Treibstoffen, welche das Leben verbessern und gesünder machen“.

Das EDN will ein „Recycling von Plastik zu 100%“. Goreham wischte diesen Gedanken vom Tisch. „100% Recycling von Plastik ist keine ökonomische Perspektive. Einzig eine geordnete Deponierung, Verbrennung, Kompostierung oder Recycling ist das beste, basierend auf den Kosten und Machbarkeit. Die heutigen Deponien sind in modernen Ländern sehr umweltfreundlich“.

Das EDN will, dass die Menschen Plastik „reduzieren, ablehnen, wieder verwenden, recyceln und entfernen“. Driessen sagt dazu: „An einigen Stellen und in einigen Kulturen mag das funktionieren. Aber wo die Menschen keine Nahrung, keine sanitären Anlagen, kein sauberes Wasser, keine Arbeitsplätze, keinen Strom und keine Hoffnung für die Zukunft haben – glaubt man wirklich, dass sich diese Menschen fortwährend Sorgen bzgl. Plastik machen?“

Der erste Earth Day wurde am 22. April 1970 ausgerufen als Reaktion auf die legitimen Bedenken von Millionen Menschen, dass die Reduktion von Luft-, Land- und Wasserverschmutzung viel schneller vonstatten gehen muss. Die Bewegung erhielt immer mehr Zulauf, bis die heutige Präsidentin des EDN Kathleen Rogers schätzte, dass „derzeit über 1 Milliarde Menschen in 192 Ländern teilnehmen an etwas, was der größte Aktionstag der Zivilbevölkerung weltweit ist“.

Das sollte niemanden überraschen. Alle vernünftigen Menschen sind Umweltaktivisten. Wir wollen saubere Luft, sauberes Wasser und sauberes Land, und wir lieben den Gedanken, dass zukünftige Generationen in einer sogar noch besseren Umwelt leben. Das waren die ursprünglichen Ziele des Earth Day, und ich freue mich, dass ich selbst Anfang der neunziger Jahre auf Earth Day-Veranstaltungen Vorträge halten durfte.

Wie jedoch Henry Miller und Jeff Stier in einem Beitrag bei Fox News beobachten: „Während der letzten Jahre ist der Earh Day zu einer Gelegenheit für professionelle Aktivisten und Alarmisten verkommen, die vor Apokalypsen warnen und mit anti-technologischem Schmutz und Bekehrung der Menschen aufwarten. Leidenschaft und Inbrunst triumphieren jetzt über die Wissenschaft, und Beweisbarkeit nimmt den Rücksitz bei Plausibilität ein“. Damit wirft man Wissenschaft und rationales Denken hunderte Jahre zurück.

All dies zeigt, wie weise der Entwurf des Leiters der EPA Scott Pruitt ist vorzuschreiben, dass die wissenschaftlichen Studien zugrunde liegenden Daten öffentlich gemacht werden müssen zur Einsichtnahme und Bewertung, wenn diese Studien herangezogen werden, um die regierungsamtliche Umwelt- und Energiepolitik zu rechtfertigen. Dies bedeutet, dass tatsächliche Beweise, absolut unabhängige Begutachtungen der Daten, Verfahren, Computer-Codes und Algorithmen nicht länger geheim bleiben dürfen.

Sterling Burnett, Leiter der Abteilung Umwelt- und Energiepolitik am Heartland Institute, nennt den Vorschlag von Pruitt „einen kleinen Schritt hin zu einer Reform von Vorschriften, aber einen großen Schritt hin zu wissenschaftlicher Integrität und politischer Transparenz“. Das EDN und dessen alliierte Gruppen sollten den Beweis antreten, dass Plastik ein gefährlicher Verschmutzer ist, bevor Regierungen irgendwelche Maßnahmen dagegen ergreifen.

Inzwischen erinnert uns Goreham daran, wie wichtig Plastik ist hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit in modernen Gesellschaften. „Es ist ein Wunder-Material. Wir stellen Verpackungen für Nahrungsmittel her, für Schuhe, Herzklappen, Rohre, Spielzeug, Schutzhelme und Smartphones aus Plastik“.

Sogar das EDN und andere Anti-Plastik-Aktivistengruppen scheinen zu erkennen, dass Plastik für zahlreiche Anwendungen unverzichtbar ist, fordern sie doch ebenfalls die weitere Herstellung dieser Produkte. Sie wollen lediglich, dass diese aus menschengemachten Kohlenwasserstoffen gefertigt werden (Biotreibstoffe usw.) anstatt aus dem Öl und Erdgas, welches Mutter Natur erschaffen und unter der Erdoberfläche gelagert hat – damit es von der Menschheit genutzt werden kann, um unser Leben auf unendliche Art und Weise zu verbessern.

Hoffentlich kommt Pruitts Vorschrift bald zur Anwendung und werden die grundlosen Behauptungen der Extrem-Öko-Aktivisten ignoriert. Dann kann sichergestellt werden, dass uns Plastik auch weiterhin und noch lange zur Verfügung steht.

Tom Harris is executive director of the Ottawa, Ontario-based International Climate Science Coalition.

Link: https://www.iceagenow.info/25685-2/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

29 May 17:22

Das „natürliche“ Wetter einzuklagen, wird weltweit immer beliebter

by Chris Frey

Auf jedes Auto und jede Ölheizung gehören Warnhinweise, dass deren Gebrauch durch Klimaschaden tötet …

sagt Arnold Schwarzenegger, inzwischen zum Klimaaktivisten mutierter Schauspieler und ehemaliger Gouverneur.
Arnold Schwarzenegger wörtlich: [1] …„Es ist für mich absolut unentschuldbar, zu wissen, dass ein Produkt (Anmerkung: Durch emittiertes CO2) Menschen tötet, aber auf dem Produkt keine Warnhinweise angebracht sind. An jeder Tankstelle, an jedem Auto und an jedem mit fossilen Brennstoffen betriebenen Produkt sollten derartige Warnhinweise angebracht werden.“
Er ist fest davon überzeugt, dass das „moderne“ Klima tötet. Und selbstverständlich zieht er auch Konsequenzen daraus: Wer CO2 emittiert, ist ein Mörder.
Diese aggressive Variante des „Klimaschützers“ wird immer „beliebter“ [9] und kann mittlerweile als „hoffähig“ bezeichnet werden, denn sogar Berater*innen unserer Bundesregierung unterstützen solches Vorgehen [10]. Dabei fühlt man sich spontan an das Mittelalter erinnert, als eine Anklage wegen „Wetterfrevel“ jederzeit möglich, und oft tödlich war. Die Argumentation war damals bereits: „Es ist besser, vorsichtshalber eine Hexe zu viel zu verurteilen, als das Risiko eines Hexenschadens einzugehen“.
So weit ist es noch nicht, als Wunsch darf es heutzutage jedoch risikolos geäußert werden.
Welt: [11]Ein Professor an der Grazer Universität hat vor zwei Jahren auf der Homepage der Hochschule einen Beitrag veröffentlicht, in dem er nicht mehr und nicht weniger als die Todesstrafe für Klimaleugner forderte. Der Klimawandel, so der Professor, werde Millionen von Menschen das Leben kosten, deswegen wäre es „prinzipiell in Ordnung, jemanden umzubringen, um eine Million andere Menschen zu retten“.

Um solche Gedanken hoffähig zu bekommen, benötigt es Scharfmacher mit gesellschaftlicher Akzeptanz. Diese sitzen in vorderster Reihe und werden mit Preisen (und Geld) überhäuft. Das in Deutschland hervorstechende Beispiel ist Herr Schellnhuber. Keine seiner Thesen kann abstrus genug sein, um nicht mediale Anerkennung zu finden:
Welt: [11] (Schellnhuber:) … Wenn die Weltgemeinschaft so weitermache wie bisher, sei eine „globale Enteisung“ die unvermeidliche Konsequenz. Man müsse mit einer Erderwärmung von vier bis sechs Grad in den kommenden 40 Jahren rechnen und mit einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa 70 Meter …
… Wenn er also in einem offiziellen Papier des Bundestages … mit der Forderung zitiert wird, der CO2-Ausstoß müsse „bis 2070 auf null“ gesenkt werden, andernfalls fange in besonders belasteten Regionen wie Peking „die Bevölkerung zu morden“ an, dann muss diese Warnung ernst genommen werden …
Ergänzend SZ 14. Mai 2018: Der Klimawandel ist wie der Einschlag eines Asteroiden
Während sich Herr Schellnhuber als Beleg im Wesentlichen auf (immer extremer parametrierte) Klimasimulationen bezieht, deren (Vorhersage-)Qualität man erst in 100 Jahren überprüfen kann, wenn die Vorhersagen Wirklichkeit sein müssten, fabulieren sich andere die düstere Klimazukunft nach Wunsch zusammen, wie Herr Al Gore in seinen Filmen und Reden. Bei ganz hardcore veranlagten, wie dem Aktivist McKibben, muss man sich fragen, ob seine „Belege“ nicht bereits als bewusster Betrug bezeichnet werden müssen [12] [13]. Es Macht aber auch da nichts aus, dafür bekommt man ebenfalls Ehrungen und Preise (WIKIPEDIA).

Als Fazit bleibt: Wer nicht durch Wissen, alternativ, mühselige Taten, in die Geschichte eingehen kann, konzentriert sich besser auf die Rettung des Klimas. Mehr als die feste Überzeugung: „CO2 ist Klimagift“ und muss deshalb mit allen Wurzeln vernichtet werden, benötigt man dazu nicht. Der weitere „Erfolg“ hängt dann alleine von der werbewirksamen Ausgestaltung der Anklagen ab.
[1] Arnold Schwarzenegger kündigt Klage gegen Öl-Konzerne an
… Arnold Schwarzenegger, von 2003-11 Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, kündigte kürzlich in einem
Interview mit dem Magazin Politico sogar an, Öl-Konzerne wegen vorsätzlichen Mordes zu verklagen: „Es besteht hier kein Unterschied zum Rauchen“, so Schwarzenegger. Die Tabak-Industrie habe jahrzehntelang gewusst, dass Tabakkonsum schädlich ist und Krebs auslösen kann – diese Fakten jedoch vor der Öffentlichkeit verborgen und bestritten. Dies zog nach langen Gerichtsverfahren in den USA Strafzahlungen von Hunderten Millionen Dollar nach sich. Analog dazu bereitet Schwarzenegger nun mit Juristen eine Klage gegen Öl-Konzerne vor, denn „diese wissen seit 1959, dass die Verbrennung fossiler Treibstoffe globale Erwärmung verursacht, dass sie für Menschen Risiken bedeutet und tötet“ …

Bereits 1000 Verfahren in 24 Ländern

Schwarzenegger, die Klimasenioren in der Schweiz [2], der Verein Urgenda in den Niederlanden [14] sind nicht mehr alleine. Rund um die Welt kann die Ökokirche Klimaklagen einreichen und macht es auch mit Eifer. Grundlage sind die „Gesetze“ von Weltorganisationen und natürlich der Welt-Klimaschutzplan. Was der Islamische IS mit etwas anderen Mitteln erkämpft: jeden Verstoß gegen eine „vom Himmel persönlich überlieferte Anordnungen“ zu ahnden, setzt die Ökokirche beim Verstoß gegen – basierend auf Debattierveranstaltungen, Klimagurus, Rechnersimulationen und paritätisch, damit überwiegend durch Klimaschutzgeld-Empfängerländer besetzte Gremien – ausgehandelte „Klimaschutzverträge“ ebenfalls um, beim Mittel natürlich westlich, säkulares Kulturniveau beachtend:
[1] … Überall auf der Welt kämpfen Aktivisten mit juristischen Mitteln gegen den Klimawandel, Experten zählen bereits rund tausend Verfahren in 24 Ländern. Den Klägerinnen und Klägern geht es dabei nicht nur um Urteile, sondern auch um öffentliches Aufsehen: Die Prozesse sind ein Mittel strategischer Kommunikation.
Schlagzeilen wie diese erscheinen inzwischen alle paar Wochen:
„Trump-Regierung kann Klima-Klage von 21 Kindern nicht stoppen“ (Washington Post). „Umweltschützer drohen Shell mit Klage“ (ZDF). „Kinder siegen vor Gericht gegen kolumbianischen Staat“ (Der Tagesspiegel). Weltweit nimmt die Zahl der Gerichtsverfahren rund um den Klimawandel zu. „Solche Prozesse“, sagt die südafrikanische Juristin Paola Villavicenco Calzadilla „sind eine legitime Strategie, um Aktivitäten gegen den Klimawandel zu fördern, um eine zu langsame Politik der Minderungs- und Anpassungsstrategie zu umgehen und um den erforderlichen Wandel in der industriellen Produktion und im gesellschaftlichen Verhalten voranzutreiben.“
Bei einem Vortrag auf dem 2
nd World Symposium on Climate Change Communication im Februar in Graz verwies Villavicenco Calzadilla auf eine Überblicksstudie im Auftrag des UN-Umweltprogramms (UNEP), die im vergangenen Jahr erschienen ist. Bis März 2017 gab es demnach weltweit knapp 900 Gerichtsverfahren mit Klimabezug, mehr als zwei Drittel davon (654) in den USA. In 23 anderen Staaten wurden weitere 230 Verfahren gezählt, in Deutschland laut dieser Statistik bisher drei. (Eine laufend aktualisierte Datenbank zum Thema führt das Sabin Center for Climate Change Law an der Columbia University in New York, das auch die UNEP-Studie erstellt hat.)
… verstärkend für sogenannte Klimaklagen wirken das 2015 geschlossene Abkommen von Paris (COP 21) mit seinem Loss & Damages-Bestimmungen und die im selben Jahr erfolgte Verabschiedung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs). Das
Grantham Institute der London School of Economics schätzt, dass es inzwischen weltweit etwa 1.400 Gesetze mit Bezug zum Klimawandel gibt – eine Verzwanzigfachung seit 1997.

Und es funktioniert:
[14] Das Landgericht Den Haag entschied im Fall der Bürgerbewegung Urgenda gegen den niederländischen Staat, dass dieser seine Klimapolitik an die vom Weltklimarat IPCC als wissenschaftlich gebotenen Grundsätze anzupassen habe. Das Gericht verurteilte die niederländische Regierung dazu, den Treibhausgasausstoß des Landes bis 2020 um mindestens 25 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken … Das Argument, dass die Niederlande als kleines Land mit ihrem Treibhausgasausstoß kaum beeinflussen könnten, wie sich die globale Erhitzung fortsetzt, ließen die Richter nicht gelten. Dahinter könne sich kein Land verstecken, heißt es in der Urteilsbegründung.

Der Klimakirche ist es dank williger Richter gelungen, einen westlichen Staat juristisch in das Mittelalter zu katapultieren. Wie damals, kann der Staat wieder gezwungen werden, Dogmen bedingungslos glauben zu müssen, weil eine „Kardinalsversammlung“ wie der IPCC sie verkündet.

Klimaschaden wird neuerdings jährlich erhoben

Kein Gesetz ohne strenge Kontrolle. Zumindest beim Klimawandel und seinen „Schäden“. Schließlich geht es weniger um die Untertanen, als um viel Geld aus Klima-Reparationszahlungen, welches die „Empfängerländer“ auch auf Heller und Pfennig erhalten wollen:
[1] … Das hat auch mit dem 2013 auf dem UN-Klimagipfel in der polnischen Hauptstadt (COP19) verabschiedeten und erst schrittweise wirksam gewordenen „Warschau-Mechanismus“ zu tun. Dieser verlangt, dass eine Expertengruppe den jährlichen Klimagipfeln über „Loss and Damages“ berichtet, also Verluste und Schäden durch den Klimawandel …

Wie das gelingen soll, wissen wohl selbst die Verantwortlichen und die Zähler nicht – zumindest das IPCC mit seinen vielen Ressourcen schafft es nicht [3] -, aber konsequentes Controlling ist in einer modernen Gesellschaft nun einmal unabdingbar.
Es stehen ja immer bessere Mittel zur Verfügung. Die Klimasimulationen, welche nicht einmal den derzeitigen Klimazustand richtig vorhersagen können (siehe den DWD Klimaatlas mit seinen vielen Darstellungen aktuell schon hoffnungslos daneben liegender Projektionen (Bild 1)) – werden verwendet, um das „Klima ohne den Klimawandel“ zu berechnen. Die Differenz zum gemessenen, ist dann der „Klimawandel-Schaden“. So einfach geht das (in der Ökophantasie).

Bild 1 DWD Klimaatlas mit Projektionen. Niederschlag April. Keine der vielen Projektionsläufe „wusste“ den aktuellen Mittelwert

Wie im Mittelalter reicht es zur Anklage aus, gegen ein Ökodogma zu verstoßen

Belegen muss es niemand, denn das Dogma hat immer recht.
EIKE 9. Februar 2018: Weil gegen den Klimawandel geklagt wird, ist er existent
Jeder Delinquent wird schon klein beigeben müssen, und damit hat er (wie früher unter der Folter gestehende Hexen“) einen erneuten „Beleg“ des Dogmas geliefert.
[1] Wofür haften Unternehmen?
… Eine Grundfrage hinter der RWE-Klage und ähnlichen Verfahren lautet: Begründet erst das Wissen um den durch Emissionen ausgelösten Klimawandel eine Haftung? Die Fälle, die derzeit weltweit vor verschiedenen Gerichten gegen Staaten, Politiker, vor allem aber Unternehmen laufen, sind laut
Franz Leidenmühler, Vorstand des Instituts für Europarecht an der Johannes-Kepler-Universität im österreichischen Linz, allesamt Schadenersatzklagen nach dem jeweiligen nationalen Zivilrecht. Daher, so Leidenmühler, hängt es von der Ausgestaltung des Schadenersatzrechts des jeweiligen Staates ab, welche Haftungsvoraussetzungen (etwa Wissentlichkeit) gegeben sein müssen …
Ähnlich antwortet Erika Wagner, Vorstand des Instituts für Umweltrecht an der Johannes-Kepler-Universität in Linz, übrigens einem bedeutsamen Industriestandort. Wissentlichkeit (etwa in Bezug auf die Wirkung von Emissionen) sei auch nach österreichischem Recht nicht zwingend erforderlich, um eine Haftung für die Folgen des Klimawandels zu begründen: „Das steht nirgends.“ Haftung setze aber ein „Verschuldensmoment“ voraus, es müsse eine „objektive Sorgfaltswidrigkeit“ vorliegen. Deshalb könnten sich Firmen möglicherweise auf Betriebsgenehmigungen berufen, die sie von staatlichen Stellen erhalten haben: Mit dem Genehmigungsverfahren, so die mögliche Argumentation, hätten sie ihre Sorgfaltspflicht hinreichend erfüllt. Doch dies ist eine Argumentation des Öffentlichen Rechts – ob sich mit ihr auch privatrechtliche Ansprüche möglicher Geschädigter abwehren lassen, sei unter Juristen eine intensiv diskutierte Frage, so Wagner. Als mögliche Antwort auf diese Unklarheit hat sie eine Klimahaftungs-Richtlinie der EU nach dem
Modell der Umwelthaftungs-Richtlinie von 2004 vorgeschlagen, die einen berechenbaren Rahmen schaffen könnte.

Wenn Länder wollten, könnten sie dem einen Riegel vorschieben …

was durch sorgfältige Auswahl des zuständigen, politischen Personals jedoch verhindert wird.
Deutschland ist dafür ein prägnantes Beispiel. In der langen Reihe der Umweltminister*innen gab es noch nie eine Person vom Fach. Dafür jedoch zunehmend klimahysterischer eingestellte „Besetzungen“, welche sich durch Ignoranz von Faktenwissen hervortun, im „ökoheiligen Klimawahn“ sogar – wie Frau Hendricks – mit denen verbündete, welche Deutschland anklagen [4][5].
Zudem, in Deutschland ist es juristisch wohl geklärt, dass CO2 das Klima schädigt, weshalb Argumentation dagegen im Kern sinnlos ist (fast so, wie in den Niederlanden [14]). Es nutzt nichts (mehr), zu meinen, über CO2 und das sich schon immer wandelnde Klima Bescheid zu wissen:
[1] … Die Fälle, die derzeit weltweit vor verschiedenen Gerichten gegen Staaten, Politiker, vor allem aber Unternehmen laufen, sind laut Franz Leidenmühler, Vorstand des Instituts für Europarecht an der Johannes-Kepler-Universität im österreichischen Linz, allesamt Schadenersatzklagen nach dem jeweiligen nationalen Zivilrecht. Daher, so Leidenmühler, hängt es von der Ausgestaltung des Schadenersatzrechts des jeweiligen Staates ab, welche Haftungsvoraussetzungen (etwa Wissentlichkeit) gegeben sein müssen. Im deutschen Recht sei es, so Anwältin Verheyen, nicht erforderlich, dass Unternehmen wider besseres Wissen über Emissionen als Ursache des Klimawandels gehandelt haben, um eine Haftung für dessen Folgen zu begründen …

Werbung“ mittels Einschüchterung

Früher wurden Delinquent*innen, welche gegen die Obrigkeit rebelliert hatten, (nach der Folter) zur Abschreckung teils in oder vor den Kirchen in Käfigen zur Schau gestellt, um auch den letzten Untertanen klar zu machen, was bei Aufsässigkeit passiert. Es war der Kirche auch möglich, öffentliche Organe zu verklagen (und auch deren Personal sprichwörtlich zu vernichten), wenn solche zum Beispiel die Jäger im Kampf gegen Hexerei nicht ausreichend unterstützten.
Nicht viel anders – nur noch nicht so tödlich – ist das, was heute seitens der Ökokirche geschieht.
[1] … „Die Wirkungen von Gerichtsverfahren für den Klimawandel liegen jenseits der Verhandlungssäle und der einzelnen rechtlichen Streitpunkte“, erklärte Villavicenco Calzadilla bei ihrem Vortrag in Graz: „Sieg oder Niederlage – die auf den Klimawandel bezogenen Gerichtsverfahren können jedenfalls positive Effekte haben, um die Kommunikation des Klimawandels voranzutreiben – schlicht, weil sie den Klimawandel für unterschiedliche Öffentlichkeiten sichtbar machen.“ Daher, so die an der Nord-West Universität Südafrika tätige Rechtswissenschaftlerin, wird beispielsweise am Sabin Center for Climate Change Law der Columbia Law School dazu geforscht, wie per Gericht gegen Ursachen und Folgen des Klimawandels gekämpft werden könnte.

Belege? Gibt es doch zur Genüge

Gesetzentwurf der GRÜNEN: Klimaschutzgesetz für Bayern: [6] Problem
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Erdüberhitzung. Dem vorbeugenden Klimaschutz und der Anpassung an unvermeidbare negative Folgen der Klimaerwärmung muss deshalb höchste Priorität eingeräumt werden. In Bayern sind die Folgen des Klimawandels bereits sehr deutlich zu spüren. Die Schäden durch Starkregen und Stürme nehmen immer weiter zu. Steigende Temperaturen und Veränderungen der Niederschlagsmengen und -zeiten beeinträchtigen Mensch und Natur …
Das Schlimme ist: Die glauben wohl daran. Kaum anzunehmen, dass Information gelesen würden, in denen gezeigt wird, dass davon außer einer seit der desaströsen Kaltzeit zum Glück leicht zunehmenden Temperatur kein belegbarer, negativer Einfluss übrig bleibt – und dass eine „Lenkung“ des Klimas mittels CO2-Reduktion ausgewiesener Schwachsinn ist:
EIKE: [7] CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
EIKE 03.05.2018: Klima, wir handeln! Leider weiter ohne Sinn und Verstand. Oder: Klimaschutz (nicht nur) in NRW gibt Rätsel auf
EIKE 31.01.2018: Endlosschleife Klimaangst

Im Gegenteil, anstelle nachzudenken, wird zitiert [8]. Und wenn sich „internationalen Staatengemeinschaft“ – was sonst nirgendwo vorkommt -, „einig“ ist, wird nicht überlegt, ob das etwa alleine an den versprochenen, riesigen Summen Klima-Schutzgeldern liegen könnte [5].
GRÜNE: Klimaschutzgesetz für Bayern: [6] Begründung A. Allgemeiner Teil
Die globalen Emissionen von Treibhausgasen steigen noch immer an. Wird diese Entwicklung weiter beibehalten, muss nach Szenarien des IPCC bis 2100 mit einer Temperaturerhöhung von 4,2 bis 5 °C gerechnet werden.
Hierzu tragen auch die Treibhausgasemissionen in Deutschland und Bayern maßgeblich bei. Seit Beginn der Industrialisierung hat Deutschland fast fünf Prozent zur globalen Erderwärmung beigetragen, obwohl die deutsche Bevölkerung nur rund ein Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.
Berechnungen führender Klimawissenschaftler ergeben, dass weltweit nur noch ein Emissionsbudget von 600 – 1000 Gigatonnen CO2-Äquivalente besteht, wenn die Vorgaben des 2°C-Ziels eingehalten werden sollen. Ab dem Jahr 2050 muss sich weitgehend ein klimaneutrales Wirtschaften etabliert haben. Es besteht in der internationalen Staatengemeinschaft Einigkeit, dass die Industrieländer wegen der wesentlich höheren Pro-Kopf-Emissionen ihren Ausstoß an Klimagasen bis 2050 um mindestens 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken haben.

Was bleibt?
Es wird wohl so kommen, wie es (auch kirchliche) „Führungsgestalten“ schon immer gemacht haben: Das Volk muss immer etwas darben, damit es nicht überheblich und aufmüpfig wird. Am Einfachsten gelingt dies durch Verbote und viele Abgaben, welche den (Klima)Gott – beziehungsweise die vielen von den Klimaschutzgeldern Partizipierenden – besänftigen helfen. Nicht nur die GRÜNEN, sondern alle Altparteien in Berlin sind sich einig, dass dies der richtige Weg ist.
EIKE: [7] CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür

Quellen

[1] klimafakten.de 16.04.2018: Vor Gericht für mehr Klimaschutz sorgen – und für mehr Öffentlichkeit

[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)

EIKE 08.10.2016: 150 Klimaseniorinnen verklagen die Schweiz wegen 0,00137 Grad – unterstützt von Greenpeace und den Schweizer Grünen…

EIKE 15.06.2016: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool

[3] EIKE 14.09.2016: Frau Hendricks glaubt im Klimawahn, Klimapäpstin geworden zu sein und den Irrglauben ihrer Bürger verdammen zu dürfen Zu ihrem Gastbeitrag „Weit verbreiteter Irrglaube“ im Handelsblatt

[4] EIKE 20.07.2017: Randalen von Atomfrontkämpfern werden von Frau Hendricks ausdrücklich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ gelobt

[5] EIKE 13. Juli 2017: Wie viele Unterschriften zum Klimavertrag wurden mit Geldversprechungen gekauft?

[6] BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: KLIMASCHUTZ FÜR BAYERN – GESETZENTWURF der Abgeordneten Katharina Schulze (Studium: Psychologie, Politikwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation), Ludwig Hartmann (Studium: Kommunikationsdesign), Martin Stümpfig (Studium Forstwirtschaft und kommunaler Umweltschutz) u.a. und Fraktion

[7] EIKE: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür

[8] EIKE 31. März 2018: Weil alle voneinander abschreiben, merkt keiner mehr, wenn etwas daran falsch ist – zur Bundestagsdebatte Umwelt

[9] EIKE 10.05.2018: Perverse, kollidierende ethische Werte

[10] EIKE 12. Juli 2017: Wenn für das Klima protestiert wird, muss man Gesetze und Anordnungen nicht so genau beachten, erzählt die „Infoplattform“ der Berliner Klimaberaterin

[11] Welt 09.12.2014: Wie wär’s mit der Todesstrafe für „Klimaleugner“?

[12] EIKE 27.09.2016: Der Krieg des Klimas gegen die Menschheit

[13] EIKE 24. April 2018: Klimaretter – Lebensretter. Ärzte sollen Fossil-Ausstieg fordern

[14] Der Tagesspiegel 06.03.2017: Klagen für mehr Klimaschutz

29 May 17:22

Die NASA und die Deep State Creation bzgl. Klima und Umwelt

by Chris Frey

Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass es schon früh Bedenken gab über die Rolle [der NASA] bzgl. des Hinzufügens von Gasen, vor allem Wasserdampf, in die untere Stratosphäre durch Fahrzeuge, was Erwärmung verursacht. Einige sagen, dass die Zunahme Leuchtender Nachtwolken eine Folge dieser Aktivitäten ist (siehe Bild oben).

Es gab auch Bedenken hinsichtlich der genauen Bestimmung der Höhe der Tropopause, zumeist eine Folge der globalen Temperatur, um den Reibungseffekt von Satelliten im niedrigen Orbit zu berechnen. Ich habe verstanden, dass man die Lage bzgl. des Skylab falsch beurteilt hatte und danach nicht mehr in der Lage war, die Station in einen höher gelegenen Orbit zu bringen. Das hatte katastrophale, aber zum Glück keine tödlichen Folgen. Es gab die Entscheidung im Jahre 1986, die Challenger ins All zu bringen, obwohl es Warnungen gab, dass „O“-Ringe [Dichtungsringe] bei niedrigen Temperaturen nicht funktionieren könnten (hier).

NASA-Wissenschaftler, Ingenieure und Administratoren operieren in einem Umfeld wie nur wenige andere. Man könnte denken, dass dieser Umstand ihnen mehr als anderen die Gefahr bewusst macht, Alarmismus zu praktizieren, Angst erzeugende Prophezeiungen des Untergangs und des globalen Kollapses hinaus zu posaunen ohne jeden Beweis. Traurigerweise ist das aber nicht der Fall, und trotz einer offenen Revolte von 50 ehemaligen NASA-Mitarbeitern, darunter auch Astronauten, welche einen Brief unterzeichnet hatten, in welchem sie gegen den Missbrauch von Wissenschaft für eine politische Agenda protestierten, geht das immer so weiter. Hier folgen Auszüge aus jenem Brief:

Als ehemalige NASA-Mitarbeiter denken wir, dass das Eintreten der NASA für eine Extremposition, bevor es sorgfältige Studien über den möglichen weit überwiegenden Einfluss natürlicher Klimatreiber gibt, unangemessen ist. Wir fordern, dass die NASA Abstand davon nimmt, unbewiesene und nicht gestützte Behauptungen in zukünftigen Veröffentlichungen und auf der NASA-Website zu diesem Thema aufzustellen. Es besteht die Gefahr einer exemplarischen Rufschädigung der NASA, der dort beschäftigten oder ehemals beschäftigten Wissenschaftler und Mitarbeiter und dem Ruf der Wissenschaft selbst.

Die uneingeschränkte Befürwortung, dass CO2 der Hauptgrund für Klimawandel ist, ist der NASA-Historie unwürdig, objektive Einschätzungen aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten vorzunehmen, bevor man mit Entscheidungen oder öffentlichen Feststellungen aufwartet.

Das sind direkte, verurteilende und notwendige Feststellungen, dazu gedacht, den absichtlichen und beschämenden Missbrauch einer bedeutenden Agentur und der Wissenschaft für eine politische Agenda anzuprangern. Wie konnte es dazu kommen? Warum zieht man die Protagonisten nicht zur Verantwortung? Warum geht es immer weiter?

Am stärksten involviert waren die NASA und besonders deren Erfüllungsgehilfen in den Betrug, dass menschliches CO2 globale Erwärmung (AGW) verursacht. Eindeutig erkennen immer mehr Menschen den Betrug, besonders nach der Bloßstellung der Korruption durch Trumps Rückzug aus dem Paris-Abkommen, und der fabrizierten Wissenschaft zum Voranbringen der Agenda.

Das Problem für die deep-state players wie der NASA und deren Gehilfen ist die grundlegende Schwäche von Bürokraten allgemein und von Wissenschafts-Bürokraten im besonderen. Gründet man eine Regierungsagentur, um ein Problem zu ergründen und zu lösen, wird genau dies garantiert nicht passieren. Die Agentur wird nahezu sofort beginnen, das Problem aufzublähen und sicherzustellen, dass es nicht gelöst wird. Upton Sinclair drückte es so aus:

Es ist sehr schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängig ist, dass er es nicht versteht!

Es ist sogar noch viel schwieriger, wenn sie ihre Position zum Voranbringen einer politischen Agenda nutzen. Falls die Abtretung seiner Existenz unvermeidlich ist, wird man neue, irgendwie parallele Probleme dazu erzeugen. Genau dies war seit Längerem der Fall mit dem Betrug um die globale Erwärmung. Im jahre 2013 schrieb ich einen Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Wasser ersetzt das Klima als die nächste falsche, von den UN in Umlauf gebrachte Ressourcen-Angst“ (hier).

Die NASA liefert immer neue Beweise, dass genau dies jetzt im Gange ist. Man hat jüngst eine Studie veröffentlicht mit der Behauptung, dass die Menschen verantwortlich sind für grundlegende Änderungen der Verfügbarkeit irdischer Wasservorräte. Veröffentlicht in dem ob seiner Rolle im Klimagate-Skandal diskreditierten Journal Nature lesen wir:

Was wir erleben ist eine grundlegende hydrologische Änderung“. Das sagte Mitautor Jay Famigletti am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, Kalifornien. „Wir erkennen eine markante Änderung dergestalt, dass die Feuchtgebiete der Erde noch feuchter werden – in hohen Breiten und in den Tropen – während die trockenen Gebiete dazwischen trockener werden. Inmitten der trockenen Gebiete erkennt man multiple Schwerpunkte als Folge von Grundwasser-Erschöpfung“.

Das kann er gar nicht wissen, weil gegenwärtige und historische Aufzeichnungen völlig ungeeignet für eine solche Schlussfolgerung sind. Viel wahrscheinlicher ist, dass es sich hierbei um einen natürlichen Trend handelt, weil das bei allen regierungsamtlichen Behauptungen über Änderungen so ist. Offensichtlich weiß er nicht, dass globale Temperaturdaten ungeeignet sind für jedwede vernünftige Messung von Verteilungen und Trends, aber hinsichtlich der Niederschlags-Daten ist es noch viel schlimmer. Schon im Jahre 2008 mahnten Tapio Schneider und Simona Bordoni:

…eine gründliche Überprüfung einer Theorie an als Ursache für die jahreszeitliche Abfolge starken Windes und Regens, welche im Wesentlichen seit über 300 Jahren gehalten hat.

Eine im Jahre 2006 in Science veröffentlichte Studie über Modell-Prophezeiungen des Monsuns in Afrika kam zu dem Ergebnis:

Klimawissenschaftler können nicht sagen, warum der Monsun in diesem Jahr so spät kommt oder ob die Verzögerung Teil eines größeren Trends ist. Auch verstehen sie nicht in vollem Umfang die Prozesse, welche die Regenmenge in der Sahel-Zone steuern. Am frustrierendsten jedoch ist vielleicht, dass ihre prognostischen Mittel – Computer-Simulationen des zukünftigen Klimas – nicht übereinstimmen hinsichtlich dessen, was vor uns liegt. „Wohin sich das Klima der Sahel-Zone bewegt, ist umstritten“, sagte Alessandra Giannini, eine Klimawissenschaftlerin an der Columbia University. Einige Modelle simulieren eine nassere, andere eine trockenere Zukunft. „Sie können nicht alle recht haben“.

Die Studie folgerte:

Ein offensichtliches Problem sind fehlende Daten. Das afrikanische Netzwerk von 1152 Wetterbeobachtungs-Stationen, welche Echtzeit-Daten liefern, die auch ihren Weg in internationale Klima-Archive finden, macht nur ein Achtel der von der WMO verlangten Mindest-Dichte aus. Außerdem gibt es bei allen bestehenden Stationen oft Ausfälle.

Die NASA-Behauptung ignoriert die Tatsache, dass das IPCC davon ausgeht, dass die der Atmosphäre seitens der Menschen hinzugefügte Wassermenge ohne Konsequenzen ist und also auch keine Auswirkung auf das Klima hat. Das IPCC räumt ein, dass dessen Modelle nicht in der Lage sind, die Rolle der Wolken bei der Energiebilanz zu bestimmen, aber natürlich bedeutet das, dass sie auch den Niederschlag nicht bestimmen können. Das IPCC zog Baumringdaten heran als Proxy für die Temperatur, siehe den ,Hockeyschläger‘, obwohl die Baumringe viel eher als Proxy für die Niederschlagsmenge taugen. Die Autoren dieses Artikels in Nature sollten die Arbeit von A.E. Douglas und dem Laboratory of Tree Ring Research an der University of Arizona durcharbeiten, welches er im Jahre 1937 ins Leben gerufen hat.

Ich kenne die Arbeit von Douglas, weil ich genau wie er eine sehr hohe Korrelation fand zwischen dem 22-jährigen Sonnenflecken-Zyklus und Dürren in den Großen Ebenen der USA. Natürlich steht die Arbeit von Douglas dem IPCC und seiner untergeordneten Agentur NASA GISS direkt entgegen, weil darin Variable des Klimawandels untersucht werden, die nicht in die politisch verzerrte Besessenheit bzgl. menschlichen CO2 passt. Douglas drückt die Illustration des Problems so aus:

Folglich gehen Astronomie, Meteorologie und Botanik in die Studie ein, wobei jeder Fachbereich wesentliche Teile beiträgt und wobei hoffentlich jeder Fachbereich ein wenig davon profitiert.

Aber das war in der guten alten Zeit, als Wissenschaft allgemein und Klimawissenschaft im besonderen noch nicht zu einer politischen Agenda pervertiert waren. Nur wenige Regierungsagenturen trugen mehr zur Pervertierung zum AGW-Betrug bei als die NASA.

Die NASA und vor allem die untergeordnete Agentur NASA GISS sowie das JPL waren Hauptakteure bei dem massiven Betrug der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung AGW fast von Anfang an. Ich sagte ,fast‘, weil der Verfall von NASA GISS und der mächtigen öffentlichen Glaubwürdigkeit der NASA in Wirklichkeit schon im Jahre 1988 begann, doch war auch schon zuvor etwas in diese Richtung geschehen. Das war ein interessanter Aspekt in dem Betrug, welcher sich heute immer noch durch die Regierung zieht, aber besonders durch die NASA. Ein Politiker, der damalige Senator Tim Wirth, suchte einen Wissenschaftler, der sagen würde, was er hören wollte. Er fand James Hansen vom NASA GISS.

In einem Interview im Jahre 2007 wurde Wirth gefragt:

Frage: Das einzige, was Hansen unterlassen hat vor Ihrem Komitee ist, dass er nicht den Terminus „globale Erwärmung“ in den Mund genommen hat. Er sagte: „Meine Herren, ich bin zu 99% sicher, dass die Menschen zum Klimawandel beitragen“, aber er hatte nicht den Mut, weil er sich zu jener Zeit außerhalb des wissenschaftlichen Konsens‘ befand. …

Antwort: Oh, Hansen hat einen weiten Weg zurückgelegt. Das war ein sehr, sehr mutiges Statement. Er stand am Rande der Wissenschaft und war fast 20 Jahre jünger als heute, so dass er damals relativ neu in dem Bereich agierte. Er arbeitet für die [US-]Bundesregierung, und sicher war das, was er zusagen hatte, nicht mit der Linie abgestimmt. Folglich ist die Zusammenfassung der Äußerungen Hansens in jenem Jahr sowie die Tatsache, dass diesen Äußerungen so viel Medienaufmerksamkeit zuteil wurde, weit verbreitet worden sind. Er ging bis zum Äußersten, was man überhaupt hätte erwarten können, denke ich. Noch einmal, es war sehr mutig von ihm, das zu sagen.

Hansen ging dann dazu über, mittels des Gewichtes des Namens NASA seine Besessenheit, fossile Treibstoffe loszuwerden, immer weiter zu treiben. Besonders richtete er sich gegen Kohle. Wie viele deep-state-Menschen brach er jeden Teil des Hatch Act* und wurde sogar verhaftet, weil er vor dem Weißen Haus an einer Protestdemonstration teilgenommen hatte (hier). Er trat zurück, und zwar wie die meisten vor ihm mit vollen Bezügen und ohne für den Missbrauch seines Arbeitgebers zur Verantwortung gezogen zu werden. Hansens Nachfolger als Leiter der NASA GISS, Gavin Schmidt, ist offensichtlich gewählt worden wegen seiner verzerrten Ansichten und seiner Verwicklung in die Skandale um den Betrug der globalen Erwärmung, welche durch die Klimagate-E-Mails bekannt geworden waren. Eine Reihe von Beiträgen bei WUWT stellte seine Arbeit in die richtige Perspektive.

[*Ein Gesetz, dass öffentlich Bediensteten eigene politische Tätigkeiten verbietet. Anm. d. Übers.]

Die Unterorganisationen der NASA wurden beauftragt, Expertisen zu erstellen in Bereichen, die sich negativ auf das grundlegende Ziel auswirken würden, in das Weltall zu fliegen. Eigentlich keine gute Quelle, aber bei Wikipedia findet sich eine gute Zusammenfassung dessen, was sie zu tun beauftragt worden waren.

Forschungen am GISS empfehlen eine breit angelegte Studie zur globalen Änderung; den natürlichen und anthropogenen Änderungen in unserer Umwelt, welche die Bewohnbarkeit unseres Planeten betreffen.

Ich erinnere mich an die ersten Tage Ende der sechziger Jahre, bevor die Agentur in den achtziger Jahren politisiert worden ist. Man erstellte exzellente Veröffentlichungen wie etwa den Band von 1978 von Herman and Goldberg „Sun, Waether And Climate“. Seitdem wurde eine Kombination einer über die Maßen um sein öffentliches Image bedachten Agentur, die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses von Wetter und Klima für die Arbeit im Weltraum zu einem fruchtbaren Boden für Politiker wie Timotyh Wirth, um angepasste Wissenschaftler zu finden. Erinnern wir uns, Wirth sagte auch:

Wir müssen das Thema globale Erwärmung hoch halten. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir das Richtige tun …“

Wirth war offensichtlich dermaßen überzeugt, dass er die Pfründe des Senats hinter sich ließ, um Präsident der United Nations Foundation zu werden, einer Agentur, die den Löwenanteil ihrer Finanzierung dem Vernehmen nach aus einer persönlichen Spende in Höhe von 1 Milliarde Dollar von Ted Turner bezog.

Es scheint, dass der Brief der 50 keinerlei Wirkung zeitigte. Hansen trat mit 72 Jahren zurück, nachdem er 46 Jahre lang seine politischen Ansichten zu Kohlendioxid propagiert hatte und ohne Konsequenzen den Hatch Act verletzt hatte, welches über politische Aktivitäten von Bürokraten befindet. Gavin Schmidt macht mit einer ganz ähnlichen Agenda weiter. Trotz aller Bemühungen scheitert der AGW-Betrug immer mehr, so dass ein neues, vom Menschen verursachtes Desaster beschworen werden muss.

Alles folgt auf dem gleichen Weg wie das verlogene Thema FCKW/OZON und dem sogar noch größeren Fake-Thema CO2/globale Erwärmung. Man behauptet, dass ein Umweltproblem droht, welches von den Akademien, meist an der US-Westküste, in Regierungskreise wandert. Dort wird dann eine falsche Wissenschaft fabriziert seitens unzähliger Bürokraten-Wissenschaftler. Sie kontrollieren die Politiker und bringen sie dazu, drakonische, ungemein teure und vollkommen unnötige Gesetze und Vorschriften zu erlassen. Dies war die Aufgabe der Arbeitsgruppe III, die unrichtig die Bezeichnung „Mitigation of Climate Change“ [mitigation = Abschwächung] trug. Das macht diese Arbeitsgruppe nicht. Sie versucht einzig, die falsche Behauptung einer durch CO2 induzierten Erwärmung abzuschwächen. Die Illusionen und Verzerrungen werden neu belebt durch übertriebene und irreführende Daten im Synthesis Report (Summary for Policymakers).

Diesmal ist das Thema das Wasser, wie die JPL-Studie bestätigt. Wasser wurde zum ausgeschlachteten Thema am Pacific Institute, gegründet von Peter Gleick in Oakland, Kalifornien.

Die Arbeit von Dr. Gleick hat das Wasser aus der Domäne von Ingenieuren in die Welt von Nachhaltigkeit, Menschenrechte und integriertem Denken gebracht. Gleick war führend beim Konzept des „soft path for water“, entwickelte den Gedanken von „peak water“ und hat sich schriftlich über die Notwendigkeit ausgelassen, eine „local water movement“ zu erschaffen.

Das IPCC ignorierte das wissenschaftliche Verfahren des Widerlegens einer Hypothese. Es konstruierte Computer-Modelle, obwohl es nur unzulängliche Daten gab.

Die Modelle wurden so programmiert, dass sie mit einer CO2-Zunahme eine Temperaturzunahme erzeugten, wenn die Daten genau das Gegenteil zeigen. Sie erzeugten Prophezeiungen und später Projektionen, die konstant falsch waren. Aber trotzdem machten sie der Welt weis, dass sie ihr Verhalten ändern müsse, zu massiven finanziellen und sozialen Kosten. All das haben die 50 Ehemaligen verurteilt. Jetzt fährt die NASA via JPL mit der gleichen Verzerrung der Wissenschaft fort mit ihren Behauptungen über das globale Süßwasser.

Sie machen, was Gleick befürwortet, und was das Echo der Worte von Tim Wirth ist. Ignoriere die Ingenieure und die Daten, weil man das Richtige tut. Es ist an der Zeit, diese Agenturen abzuschaffen oder sie zumindest dazu zu zwingen, etwas Sinnvolles zu tun, wie beispielsweise Daten gewinnen. Im besten Falle sollten sie sich auf das beschränken, was Hubert Lamp sagte, als er die CRU gründete:

„… es war klar, dass die erste und wichtigste Notwendigkeit darin bestand, die Fakten der Vergangenheit der natürlichen Klimate zu etablieren zu Zeiten, bevor irgendwelche Nebenwirkungen menschlicher Aktivitäten bedeutsam werden konnten“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/05/20/nasa-and-the-deep-state-creation-of-alarmism-about-climate-and-environment/

Übersetzt von http://www.chris-frey-welt.de/ EIKE

29 May 17:21

Zu jedem Parteitag eine Freifahrt in der Klima-Geisterbahn

by Chris Frey

»Weil sich diese Partei offenbar als einzige den Luxus erlaubt, sich an der wissenschaftlichen Wahrheit zu orientieren.“

Diese Aussage stammt von Professor Schellnhuber (PIK). Gesagt wurde es von ihm am 25.11.2017 auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen, anlässlich seines Gastbeitrages über das mit Sicherheit (in seinen Simulationen) kommende Verderbnis durch den unerbittlichen Klimawandel [1] [4].

Bild 1 [1] Gastbeitrag zum Klimawandel von Hans-Joachim Schellnhuber am 25.11.2017. Eingebettetes Video und Link. Quelle: YouTube
Unverkennbar legt „diese Partei“ viel Wert auf informierte Mitglieder und Delegierte.
So durfte der Universalprofessor H. Lesch, dem wirklich kein brennendes Wissenschaftsthema zum (auf Zwangs-GEZ-Gebühren) Erklären verborgen bleibt, 2016 auf dem Parteitag zum Klimawandel vortragen:

Bild 2 Harald Lesch erklärt (auf des Bürgers zwangs-GEZ-Kosten) zu fast allen, Deutschland oder die Welt bewegenden Themen. Quelle: YouTube

Bild 3 [2] Harald Lesch fordert endlich Konsequenzen aus dem Wissen um den Klimawandel zu ziehen. Eingebettetes Video und Link. Quelle: YouTube, veröffentlicht am 21.11.2016
Und letztes Jahr gelang es den GRÜNEN, dafür den (zumindest für den Klimakult) höchstdekorierten (und sich am Wichtigsten haltenden) deutschen „Vertreter“ als Referenten zu gewinnen (Vortrag: Bild 3 [1]).

Also sollte man einen Klimapass einführen! Zutritt zu allen Ländern, die dafür verantwortlich sind

Herr Schellnhuber erfüllte getreu, was man von ihm erwarten kann. Und er ist sich seiner herausragenden Position in der Zeitgeschichte bewusst – und zeigt dies überdeutlich:
[6] Menschen wie HJ Schellnhuber hat Karl Marx einmal sehr treffend beschrieben:
… “Man erkennt die selbst ernannten Heiligen auch an ihrem typischen Gesichtsausdruck, an der suggestiven Einfühlsamkeit oder an dem mahnenden Ernst ihrer Mienen. Man erkennt sie an ihrer frömmelnden Sprache; warum können sie nicht wie andere reden, sondern müssen immer diesen salbungsvollen Ton anschlagen, immer einen frommen Wunsch auf den Lippen. Und warum müssen sie über die alltäglichsten Gedankengänge die Milch der frommen Denkungsart gießen.” (Karl Marx) …
erklärte er den wissbegierigen Delegierten alles, was diese bestimmt schon einmal gehört und gelesen hatten, aber eben bisher noch nicht vom Oberguru und Ober-Klimasimulanten persönlich.
Es lohnt sich, zumindest den Beginn des Vortrages anzusehen (eingebettetes Video, Bild 3). Die genüsslich zur Schau gestellte Arroganz und Überheblichkeit sucht seinesgleichen (im Traum möchte man dabei sitzen und ein Trillerpfeife haben).

Die GRÜNEN wissen bereits von Herrn Lesch (Klimaberater der bayerischen Staatsregierung), dass bei den für die Welt wirklich wichtigen Themen – wie Klimawandel und EEG – eigenständiges Denken, oder gar kritisches Hinterfragen nicht zulässig ist, da die Gefahr von Fehlinterpretation durch den unwissenden Normalbürger viel zu groß wird. Man darf als solcher nur staunend den alleine Wissenden mit dem absoluten Wahrheitsanspruch zuhören und vor allem niemals eine dumme Frage dazu stellen. Herr Schellnhuber (der „Berlin“ und „die Welt“ berät) zeigt, was sonst passiert – und die Fachfrau C. Kemfert (ebenfalls hochdekorierte, politische Beraterin) auf ihrer Homepage ihr volles Verständnis dafür:
[5] Klimaretter.Info: Münchner Klimaherbst 2015
Hans Joachim Schellnhuber … Dort habe ihm eine Phalanx „älterer Herren“, die sich allesamt als Klimaskeptiker entpuppten, gegenüber gesessen, die ihn mit völlig unhaltbaren, längst widerlegten Thesen konfrontiert habe. Zeitverschwendung für jemand wie Schellnhuber, der zwecks Weltrettung von Termin zu Termin, von Auftritt zu Auftritt jettet. Der Ärger über die unbotmäßigen Fragensteller war dem Wissenschaftler auch heute noch anzumerken.
An diesem Abend freilich sprach er zu einem Publikum, das ihm förmlich an den Lippen hing.
An seinen Lippen hingen auch die GRÜNEN Delegierten. Und den Vorgaben: Keine dummen Fragen zu stellen, oder gar selbständig zu denken, wurden die Delegierten – den vielen Ovationen nach zu urteilen -, vollkommen gerecht.
Vor allen der Schluss, als Herr Schellnhuber das Thema Klimapass als „Zuckerchen zum Klimagrusel“ zufügte, gefiel dem Beifall nach zu urteilen, über alle Maßen.

Dass alles, was Herr Schellnhuber ihnen erzählte, bisher nicht in der wahren Natur, sondern ausschließlich in seinen (PIK-)Simulationen passiert, sagte er ihnen nicht. Sie hätten es bestimmt auch nicht hören wollen.
Wer tiefer gehende Rezensionen zu seinem Vortrag lesen möchte, findet sie hier:
[1] TICHYS EINBLICK 27. November 2017: Der Klimapass muss her Schellnhuber bei den Grünen
[4] ScienceScepticalBlog 29. November 2017: Die komplette Neuerfindung der Moderne: John Schellnhuber auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bü90/ Grüne
Man könnte dies alles als „Ökosekten-Spinnerei“ abtun und wieder vergessen, wenn dieser Personenkreis nicht die Politik in Berlin maßgeblich beeinflussen, eher bestimmen würde.

Der Luxus ist nicht auf GRÜN beschränkt …

Zur Ehrenrettung dieser Partei soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Altparteien dieses absolute Wissen von GRÜN aufgrund der Order ihrer unfehlbaren, großen Vorsitzenden inzwischen längst übernommen haben:
EIKE 31. März 2018: Weil alle voneinander abschreiben, merkt keiner mehr, wenn etwas daran falsch ist – zur Bundestagsdebatte Umwelt
Die dafür zuständigen Fachminister*innen werden deshalb sorgfältig danach ausgesucht, dass es so bleibt. Man kann die Umweltminister*innen natürlich schlecht direkt von den GRÜNEN rekrutieren, doch es fanden sich bisher immer welche, die ganz einfach in der falschen Partei sind um dort leichter Karriere zu machen. Bei vielen reichte dazu ganz banal Nichtwissen und mangels möglicher, sinnvoller Beschäftigung Präsenz zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle aus. Bei der letzten (Frau Hendricks) kam fast schon krankhafte Klimahysterie dazu und bei der Aktuellen ist sich der Autor noch nicht sicher, welche Variante überwiegt.

Die gleichen – GRÜNEN – Ansichten zu vertreten, hat auch Auswirkungen: Beide Parteien (SPD und GRÜNE) sind nach den neuesten Umfragewerten ähnlich erfolgreich. Nur der Weg dorthin unterscheidet sich diametral.

Herr Schellnhuber hat in seiner Einleitung jedoch etwas Wahres ausgesprochen: Die Bundestagsparteien leisten sich den Luxus wirklich. Wenn man betrachtet, was diese CO2-Simulationshysterie mit dem Weltuntergang in (vielleicht) vielen Tausend Jahren durch sich ständig verändernde Temperaturen:
EIKE 17.10.2015: Fällt die nächste Eiszeit aus? PIK Chef Schellnhuber behauptet: Ja, so sicher wie das Amen in der Kirche!
die Untertanen heute schon kostet und welche sinnvollen Lösungen – für die kein Geld mehr da ist [7] – dadurch verhindert werden, bekommt dieser Satz eine wirkliche, aktuelle Dimension. Aber nur für die deutschen Untertanen, welche es vorab bezahlen müssen.

Die Klimakirche erinnert oft an Parallelen in einer wahren Kirche. Moses führte sein Volk 40 Jahre durch die öde Wüste, um sein Volk von Ägypten in das gerade einmal 430 km entfernte (Kairo – Jerusalem), durch fruchtbare Küstenebenen auf gut ausgebauten Handelsrouten oder per Schiff leicht erreichbare Jerusalem zu führen.
Dabei ahnt man, dass es den Schreibern dieser (sehr wahrscheinlich so nie stattgefundenen Fabel) nicht um Historie, sondern allein der Erzählung möglichst vieler Wunder und Erfüllung der mystsich-heiligen Zahl 40 ging.
Bei Herrn Schellnhuber hat man den Eindruck, er fühlt sich als Nachfolger dieses Patriarchen [9] und er möchte „sein Volk“ auch unbedingt aus einem aktuellen Verderbnis und Jammertal in ein verheißenes Klimaland führen. Sein Vorteil ist, dass man heute die Wunder bereits vorab am Computer simulieren und „erleben“ kann. Der mit Mühsal (heute sind es die Kosten für die Bürger) beladene Wanderzeitraum wurde dagegen deutlich zum „heiligen Jahr“ 2100 verlängert, damit mit Sicherheit dann niemand mehr lebt, der erzählen kann, wie der ganze Unsinn einmal begann, als die ganze „Intelligenz“ darauf hereingefallen ist.

Apropos „Intelligenz“. Die von Abgeordneten lässt sich als Präsentation beispielhaft auf YouTube nachsehen (die Idee dazu und den Hintergrund nachlesen bei:
ACHGUT: [10] Ich bin kriminell, aber ich wusste das noch gar nicht

Bild 4 Eingebettetes Video: Vorstellung von Europaabgeordneten der GRÜNEN. Falls das Video nicht funktioniert, der Link. Quelle: YouTube Jan, Ska & Terry berichten aus der 1. Plenarwoche, Juli 2014

Und wenn man schon einmal bei Wanderungsbewegungen ist. In der Historie hatten diese oft einen Grund:
[8] Das Ende der Völkerwanderung
… In neuerer Zeit gibt es Mutmaßungen, dass es sich hier um eine mögliche Klimakatastrophe gehandelt haben könnte. Neuere dendrochronologische Untersuchungen weisen auf eine anhaltende Kälteperiode im 5. Jahrhundert im Nordosten des eurasischen Raumes hin. Eine geringe Wachstumsphase ist an den Baumscheiben jener Epoche zu erkennen. Auch in späteren Zeiten erfroren die Kälte gewohnten Yaks, die Rinder der Mongolen, im Stehen. Möglich, dass durch lange Kälteperioden weder Mensch noch Tier ausreichend mit Nahrung versorgt worden ist. Gibt es eine besseren Erklärung als eine Hungersnot für den Auslöser der massiven Bewegung dieser Nomadenvölker?
Wie hätten sich diese Völker damals wohl über unser Wetter gefreut und ihre Götter um noch mehr davon angebetet.

Falsche Referenten darf man natürlich nicht einladen

Ein CDU Ortsverband hat gerade das GRÜNE Verfahren der Weiterbildung übernommen. Noch nicht auf einem Parteitag, zur Übung aber schon einmal als Diskussion. Nur hatte dieser Ortsverband in seiner Euphorie übersehen, dass auch in der CDU mit Weiterbildung keinesfalls konventionelle Bildung gemeint ist, sondern das, was die große, unfehlbare Vorsitzende aus ihren Jugendjahren darüber kennt.
So wurde als Referent der Mitbegründer von Greenpeace – Patrick Moore – eingeladen. Und dieser – wie es jeder Kundige einfach wissen sollte – ist mit seinen Ansichten eine absolute Person „non grata“, was man es bei Greenpeace leicht und bestimmt nachlesen kann:
Greenpeace: Der Atomlobbyist: Fünf Fakten zur Propaganda von Patrick Moore
… Patrick Moore, ein bezahlter Botschafter der Atom-, Papier- und Gentechnik-Industrie, führt häufig eine längst zurückliegende Zugehörigkeit zu Greenpeace vor, um mehr Legitimität in den Medien zu gewinnen. Durch die hohe Medienpräsenz wird oftmals der Eindruck erweckt, Patrick Moore repräsentiere noch immer Greenpeace und es wird oft fast komplett unterschlagen, dass es sich bei ihm um einen bezahlten Lobbyisten handelt, der weder unabhängig noch objektiv berichtet.

Und dieser Patrick Moore machte das, was seine Überzeugung ist. Er erzählte „dass der Klimawandel nicht von Menschen verursacht werde“. Ein eindeutiger Affront auch gegen die Doktrin der CDU(Leitung). Der Protest aus den eigenen Reihen über diese Teufelei erfolgte prompt.
Erhellend ist dabei die Begründung: „niedriges Niveau“. Das sonst wohl mit Sicherheit „schlagendere“ Argument „rechts“ ging bei einem Kanadier nicht. Aber dass alle, welche nicht die offizielle, richtige Meinung vertreten, kein Niveau haben, reicht in der CDU inzwischen auch als klimafachliche Argumentation. Womit diese Partei allerdings auch hier wieder nur eine Anleihe von GRÜN übernommen hat. Dass Klimawandel-kritisch eingestellte Personen keine Bildung haben können, stammt ursprünglich von der GRÜNEN Spitzenpolitikern und – das belegt alleine ihr Aufstieg in ihrer Partei – sicher mit besonderer Intelligenz ausgestatteten C. Roth. In einer Talkshow (die der Autor persönlich gesehen hat) sagte sie: „Wer den (anthropogenen) Klimawandel leugnet, kann nicht intelligent sein“. An solchen Aussagen von Fachpersonen orientiert sich inzwischen auch CDU-Politik.
MOZ.de 18.05.2018: CDU streitet über Klimadebatte
Potsdam (MOZ) Eine für den heutigen Freitag geplante Diskussionsveranstaltung der CDU in Cottbus hat für Unmut in den eigenen Reihen geführt. Die Verärgerung vor allem im Ortsverband Welzow-Proschim war so groß, dass sie zu einer Protestnote führte, die an den Landesvorsitzenden Ingo Senftleben und an die Generalsekretärin der Bundespartei, Annegret Kramp-Karrenbauer, ging….
Zu der Veranstaltung unter dem Titel „Ist Kohlendioxid ein Klimakiller? Der fatale Irrtum der aktuellen Klimapolitik“ wurde der Kanadier Patrick Moore als Redner geladen. Der frühere Greenpeace-Aktivist hat sich in den letzten Jahren von der Umweltorganisation getrennt und erklärt in seinen Vorträgen, dass der Klimawandel nicht von Menschen verursacht werde. Er wird mit der Aussage zitiert, dass CO2-Emissionen die Menschheit retten.
Günter Jurischka, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtparlament von Welzow, (der schon mal „scharf gegen die Kohlelobby protestiert“ und sich über die den Proschimern gewinnbringenden PVA- und sonstigen EE- Installationen freut) formuliert in der Protestnote: „Ich hätte nicht gedacht, dass meine Parteikollegen auf ein so niedriges Niveau sinken würden, um das Weiterlaufen der Kohle rechtfertigen zu können.“ Besonders kritisiert er, dass die Einladung für die Veranstaltung vom CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus Peter Schulze und den Landtagsabgeordneten Raik Nowka und Michael Schierack unterschrieben wurde …

Gut passt dazu die Meldung der Sozialistischen Tageszeitung. Nicht nur die Wählerstimmen werden weniger, auch die der bezahlenden Leser.

Brandenburg Zeitung Neues Deutschland. Screenshot von der Homepage

Nun wollte der Autor noch etwas zur CSU ergänzen. Die für jeden Klima- und Energieunsinn zu begeisternde, bayerische Umweltministerin Frau Scharf (sie konnte den Klimawandel in Bayern nach ihren Aussagen mit den Händen greifen), wurde jedoch von Herrn Söder „abgesägt“. Der Nachfolger publiziert bisher zu wenig und kann deshalb noch nicht eingeschätzt, oder zitiert werden.
Dass in Bayern mehr Vernunft einkehren würde, wagt der Autor jedoch zu bezweifeln. Herr Söder kann sich nach der Landtagswahl eine Koalition mit den Grünen vorstellen. Dann wäre Vernunft das Letzte, was Priorität bekommen würde.

Quellen

[1] TICHYS EINBLICK 27. November 2017: Der Klimapass muss her Schellnhuber bei den Grünen

[2] EIKE 01.01.2017: Harald Lesch trägt vor den GRÜNEN zum Klimawandel vor: Der Klimawandel ist kein Thema, das man ernsthaft bezweifeln kann

[4] ScienceScepticalBlog 29. November 2017: Die komplette Neuerfindung der Moderne: John Schellnhuber auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bü90/ Grüne

[5] EIKE 18.04.2016: Kirche und Klimawandel Viel „Mensch“, viele Bibelsprüche, die Orientierung vom PIK, von kritischer Reflexion keine Spur

[6] science-skeptical 15. Oktober 2015: Der Klimaberater der Kanzlerin HJ Schellnhuber verkündet, die nächste Eiszeit in 60.000 Jahren fällt durch Menschenhand aus 15. Oktober 2015

[7] EIKE: Das natürliche Wetter einzuklagen wird weltweit immer beliebter

[8] Mittelaltergazette: Das Ende der Völkerwanderung

[9] WIKIPEDIA: Mose

In neuerer Zeit gibt es Mutmaßungen, dass es sich hier um eine mögliche Klimakatastrophe gehandelt haben könnte. Neuere dendrochronologische Untersuchungen weisen auf eine anhaltende Kälteperiode im 5. Jahrhundert im Nordosten des eurasischen Raumes hin. Eine geringe Wachstumsphase ist an den Baumscheiben jener Epoche zu erkennen. Auch in späteren Zeiten erfroren die Kälte gewohnten Yaks, die Rinder der Mongolen, im Stehen. Möglich, dass durch lange Kälteperioden weder Mensch noch Tier ausreichend mit Nahrung versorgt worden ist. Gibt es eine besseren Erklärung als eine Hungersnot für den Auslöser der massiven Bewegung dieser Nomadenvölker?

29 May 17:21

Vom Grünen Frieden zum Ökokrieg – Greenpeace und die Verantwortungslosigkeit als Geschäftsmodell

by Admin

Ein öffentlicher Auftritt von Patrick Moore sorgt für viel Publikum im Stadthaus von Cottbus. Er war eines der ersten Mitglieder von Greenpeace, ehemaliger Präsident der Greenpeace Foundation, vormaliger Direktor bei Greenpeace International und ist heute für Greenpeace deren schwarzes Schaf, Abtrünniger und nach Schwefel riechender Verräter.

Als einziges Führungsmitglied mit naturwissenschaftlicher Bildung stieg er 1986 aus, nachdem die Organisation einem Vorschlag der Brundtland-Kommission für einen Runden Tisch zur Lösung der ökologischen Probleme nicht nachkam. Nach Erfolgen durch Protest wie die Einstellung von Atombombenversuchen in Alaska und gegen den Walfang hätte sich die Möglichkeit geboten, Konsens mit Unternehmen und Politik herzustellen und darüber erfolgreich zu sein. Doch Greenpeace war damals schon so weit ideologisiert, dass Protest und Kampagnen zum Geschäftszweck geworden waren. Die Ansicht hatte sich durchgesetzt, dass der Mensch der Feind der Erde sei. Protest und das Schüren von Ängsten wurden zum Prinzip, man erhob sich selbst zur moralischen Instanz. Angst als Geschäftsmodell unter Ausblendung der mit Abstand größten Verursacher von Umweltproblemen: Krieg und Armut.

Das Standardargument von Greenpeace gegen Moore ist – natürlich – der Vorwurf, Moore sei von Konzernen gekauft. Eine Auseinandersetzung mit seinen Thesen findet nicht statt. Der vermeintlich menschengemachte Klimawandel ist heute nicht mehr im wissenschaftlichen, sondern im politisch-religiösen Raum zu verorten.

Der andere Blick

Patrick Moore schildert auf der von der CDU initiierten Veranstaltung seine Sicht auf Klima, Energie, Kohle und das Wirken von Greenpeace. Seine Thesen sind im Wesentlichen bekannt (hiereine Zusammenfassung). Der Vortrag ist eine Freude für jeden „Klimaleugner“ und sonstige nicht dem Mainstream folgenden Schurken. Der CO2-Gehalt der Luft steigt gegenwärtig aus einem historischen Minimum langsam an und sollte dies auch weiter tun, denn das Gas habe als Lebensbaustein und Pflanzennahrung enorme Bedeutung für die Zukunft der Erde und seiner wachsenden Bevölkerung. Wir gäben der Erde das Kohlendioxid zurück, das über Jahrmillionen durch Lebewesen dem Kreislauf entzogen und in fossilen Rohstoffen gespeichert oder mineralisiert worden ist. Einen proportionalen Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt der Luft und ihrer Temperatur gäbe es nicht. Fazit: Wir sollten CO2feiern und es nicht verteufeln.

Er hält die deutsche Energiepolitik für einen Irrweg und „Erneuerbare“ wie Wind und Sonne nicht für nachhaltig, denn sie seien nicht sicher verfügbar.

Nicht jeder im Saal teilt seine Thesen, aber sie liefern einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung und beleben den Diskurs, der von NGO`s und vielen Politikern für beendet erklärt wurde. Traue denen, die die Wahrheit suchen, misstraue jenen, die sie gefunden haben, sagte einst ein Weiser.

Auf die Frage, was Greenpeace antreibe, Geld oder Macht, ist seine Antwort kurz: Beides. Greenpeace habe sich von Logik und Wissenschaft verabschiedet.

Bekannt ist, dass sich die Aktivisten als Helden sehen im Dienst der Natur, es geht um Gut gegen Böse, Moral gegen Macht und Groß gegen Klein. Allerdings ist Greenpeace inzwischen so groß und mächtig, dass kleine und mittlere Firmen über Kampagnen problemlos platt gemacht werden können. Die Deutschlandzentrale liegt im besten und teuersten Gebiet, dem Hamburger Hafenviertel. Drei Millionen Fördermitglieder, davon 600.000 aus Deutschland, lassen das Geld ordentlich fließen. Um die 80 Millionen Euro nimmt Greenpeace jährlich ein. Quellen sind auch Stiftungen, Erbschaften und Geldanlagen. Bürgerkontakte sind unwichtig, das Geld dient nicht sinnvollen Projekten, sondern vor allem der Finanzierung von „Aktionen“, die mit wenig Personal medienwirksam inszeniert werden. Die Pressemitteilungen und Bilder werden den Medien mundgerecht serviert und meist unkritisch in den Redaktionen rüberkopiert. Emotionale Bilder sind das bevorzugte Instrument. “Ist ein Thema nicht visualisierbar, ist die Kampagne gestorben“, so ein Insider. Journalisten müssen nicht mehr vor Ort sein.

Die Aktionen finden kaum in Schwellen- und Entwicklungsländern statt, wo es angesichts der Umweltsituation vielleicht sinnvoll wäre, sondern weiterhin in den hochentwickelten Ländern. Dort sitzen die Spender.

Pech und Pannen

Etliche Niederlagen säumen die Historie der Organisation. Am bekanntesten sicher der Flop um die Ölplattform Brent Spar, die nach Druck und  Tankstellenboykott samt einiger gut gemeinter Anschläge auf diese an Land entsorgt statt versenkt wurde. Im Rückblick war das der ökologisch ungünstigere und teurere Weg. Greenpeace hatte mit falschen Zahlen gearbeitet.

Auch der Tropenholzboykott ging nach hinten los. Als der Export nicht mehr lief, wurde Regenwald abgebrannt, um Soja und andere Produkte für Europa anzubauen.

Als Kampagne vor dem Klimagipfel in Kopenhagen besetzten bezahlte alpine Aktivisten im Jahr 2009 einen Kühlturm eines Lausitzer Kraftwerks, um ein Riesentransparent mit dem Konterfei der Kanzlerin samt entsprechender Forderung für die Beratungen anzuhängen. Letztlich hatten sie sich mit Größe und Gewicht des Propagandaelements übernommen und mussten nach mehr als 12 Stunden wieder absteigen und sich in die Hände der höflich wartenden Polizei begeben. Natürlich hatten sie live von der Kühlturmkrone via Greenpeace-Homepage berichtetet, was für Heiterkeit sorgte. Sie führten hochsensible CO2-Messgeräte mit und folgerten aus dem Anstieg der Konzentration, dass der Kraftwerksblock wohl jetzt hochgefahren sei. Dumm nur, dass in selbigen Kühlturm kein Rauchgas eingeleitet wurde. Das Fehlen der sonst etwa sechs Meter dicken Rohre am Schaft hatten sie nicht bemerkt. Wer  hochmoderne Messgeräte nicht bedienen kann und offensichtliche technische Gegebenheiten nicht versteht, sollte sich eigentlich mit Erklärungen der Welt zurückhalten.

Wenn Greenpeace sein Robin-Hood-Image pflegt, kann das auch in die Hose gehen. 

Als man 2013 in Form eines infantilen Geländespiels versuchte, eine russische Ölplattform zu besetzen, gab es Schusswaffeneinsatz und Inhaftierung. Das hat die Aktivisten, bar jeder Kenntnis russischer Geschichte und der seit Juni 1941 ausgeprägt hohen Verteidigungsbereitschaft, komplett überrascht. Waren sie doch aus Westeuropa eher Eskorte und Freisprüche gewöhnt. Nach monatelangem Gezeter konnte man froh sein, dass die Rabauken wieder frei kamen. Als jüngst das schwimmende Kernkraftwerk „Akademik Lomonossow“ durch die Ostsee gezogen wurde, gab es den Greenpeace-Protest aus sicherer Entfernung. Die zahlreichen atomgetriebenen Flugzeugträger und U-Boote sind ohnehin kein Thema.

In diesem Jahr wurde es auch den Franzosen zu bunt. Sie verknackten acht Regenbogenkrieger wegen Eindringens in das Kernkraftwerk Cattenom zu milden Bewährungs- und Haftstrafen, was in der Greenpeace-Zentrale große Empörung auslöste. Bisher wurden sie in Westeuropa nur wie ungezogene Kinder behandelt.

Ökologisch korrekte Sinnkrise

Der alte Glanz der Berufswiderständler ist verblasst. Beim Thema Klima haben sie den Anschluss verpasst. Sie sind nicht die Organisation, die Bürgern beim Begriff „Klimawandel“ zuerst einfällt, wie Umfragen zeigen. Bedeutungsverlust nagt am Selbstgefühl, es gibt abnehmende öffentliche Wirkung, wenn Greenpeace Rabatz macht. Die Gegner haben dazugelernt, bleiben ruhig oder lassen die Aktivisten durch Ignoranz auch mal ins Leere laufen. Das zehrt am Ego, will man doch für die verhassten Konzerne der Angstgegner sein. Auch einige Regierungen gehen inzwischen gegen ihre Aktivitäten vor. Kanada entzog Greenpeace schon 1989 den Status der Gemeinnützigkeit, Indonesien versuchte, sie aus dem Land zu treiben. Deutschland bleibt untätig und subventionierte die Castor-Blockaden noch indirekt durch die Steuerfreiheit von Greenpeace, ließ den Weg durch steuerfinanzierte Polizei frei räumen.

Auch die verwehrte Klageberechtigung frustriert. Wie bei anderen NGO`s gibt es keine demokratischen Strukturen. Mitglieder und Förderer haben keine Mitbestimmungsrechte. 40 stimmberechtigte Mitglieder wählen einen siebenköpfigen Aufsichtsrat, der die beiden Geschäftsführer bestimmt. Der zunehmende Bedeutungsverlust soll durch zunehmend aggressive Methoden wettgemacht werden. Nachdem in Deutschland keine Castoren mehr rollen, wird der Krieg gegen die Kohle intensiviert. Dabei scheut man sich nicht, Menschen an den öffentlichen Pranger zu stellen. Im „Schwarzbuch Kohlepolitik“ von 2013 erfolgt eine Diffamierung von Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern durch eine Kategorisierung in „Überzeugungstäter, Doppelspieler, Scharfmacher, Mitläufer und Lautsprecher“. Die perfekte Grundlage für die Zielansprache der Öko-Antifa zum Losschlagen. Damit habe sich Greenpeace aus dem Kreis der politischen Kräfte verabschiedet, mit denen eine Diskussion über verantwortliches Handeln in der Energiewende möglich sei, so IG-BCE-Chef Vassiliades.

Deutlichster Ausdruck des Charakters von Greenpeace ist die Auseinandersetzung um den „Goldenen Reis“. Wer Menschen als Feinde der Erde sieht und jeden Fortschritt in der Gentechnik ablehnt, hat natürlich wenig Interesse an Menschen in den ärmsten Ländern, die auch nur selten als Fördermitglieder in Erscheinung treten. 1999 wurde gentechnisch ein Provitamin-A-haltiger Reis entwickelt, der nach Angaben der WHO helfen könnte, eine dreiviertelmillion Kinder in der dritten Welt vor Erblindung, vermehrten Masern-Infektionen und Entwicklungsstörungen zu bewahren. Schon 40 bis 60 Gramm des Goldenen Reises pro Kind würden dies verhindern können.

Greenpeace und anderen NGO`s gelang es mit viel Geld, eine weitgehende politische Blockade für den neuen Reis zu etablieren. Allerdings bröckelt auch hier der „Erfolg“: Die Philippinen haben den Goldenen Reis inzwischen zugelassen. 107 Nobelpreisträger stellten sich in einem offenen Brief frontal gegen Greenpeace. Man solle die Erkenntnisse zuverlässiger wissenschaftlicher Einrichtungen anerkennen und Kampagnen gegen gentechnisch veränderte Organismen einstellen. Das änderte am Fundamentalwiderstand nichts. Wenn man gegen Konzerne kämpft und deren mögliche Profite, sind Kollateralschäden unvermeidlich.

Natürlich sind die Auswirkungen des Goldenen Reises noch nicht umfänglich bekannt. Welche Wechselwirkungen bei einer bei einer höheren Vitamin-A-Zufuhr entstehen betreffend der Viren und Krankheitserreger, ist noch unerforscht. Klar ist allerdings: Die Fundamentalbekämpfung löst die Probleme nicht. Aber das ist ohnehin nicht das Ziel von Greenpeace.

Schwindeln für die Weltrettung

Dass die Wahrheit in der Organisation eine untergeordnete Rolle spielt, hat man nun höchst offiziell zugegeben. Nach jahrelangem Kampf gegen einen großen kanadischen Papierproduzenten steht Greenpeace vor Gericht wegen der falschen Beschuldigung illegalen Holzeinschlags. Boykottaufrufe und übliche mediale Zersetzungspropaganda schadeten dem Konzern. Nun beklagt sich Greenpeace darüber, vor Gericht gezerrt worden zu sein, obwohl man selbst gern und viel klagt, wo möglich. NGO`s sind mächtig aber niemandem verantwortlich. Greenpeace verteidigte sich vor Gericht in der Art, dass seine Aussagen nicht strikt buchstabengetreu oder wissenschaftlich präzise zu verstehen seien. Sie seien eher im übertragenen Sinne gemeint, seien übertrieben und teils „nicht verifizierbare Behauptungen subjektiver Meinungsäußerungen“. Nicht jede Lüge sei auch Betrug.

 

Als Patrick Moore das Stadthaus von Cottbus verlässt, bleibt tiefe Nachdenklichkeit zurück.

Umweltschutz wird heute in allen Entscheidungen mitgedacht und abgewogen. Greenpeace hat sich überlebt. Je mehr der Verein umweltschädlichen Klimaschutz forciert, kappt er seine Wurzeln. Nicht Patrick Moore ist der Verräter. Die Regenbogenkrieger von heute sind es.

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

19 May 12:26

JavaScript is Good, Actually

19 May 11:23

IBM bans USB, SD cards, flash drives and portable devices from every office

19 May 11:15

Digitaler WLAN-Bilderrahmen im Test: Wetterbericht inklusive

Der digitale Bilderrahmen CPF 10A1 von Xoro hat eine WLAN-Verbindung und bekommt neue Fotos und Videos direkt über's Internet – aus dem Urlaub mit den Kindern direkt ins Wohnzimmer der Eltern. Wir haben ihn getestet und zeigen, was noch alles möglich ist.

Digitale Bilderrahmen waren schon mal im Trend, aber die meisten leiden unter dem gleichen Problem: Sie wurden vor Jahren mal mit Bildern bestückt und vertauben seither. Niemand hat die Speicherkarte noch einmal angefasst. Das ist bei den neuen Modellen mit WLAN anders: Man kann sie direkt über das Internet bespielen – ganz komfortabel per Handy-App.

Design und Verarbeitung

Xoro verzichtet auf hochwertige Materialien wie Holz oder Glas. Stattdessen kommt schwarzer Kunststoff zum Einsatz. Der Rahmen um das Display ist etwa drei Zentimeter breit und an den Kanten abgerundet. Nicht bestechend schön, aber immerhin gut verarbeitet und pflegeleicht.

Unterhalb des Bildschirms sitzen der IR-Empfänger für die Fernbedienung und ein kleiner Bewegungssensor. Solange sich niemand in der Nähe des Bilderrahmens aufhält, bleibt dieser dunkel. Sobald er eine Bewegung wahrnimmt, springt das Display an, und die Diashow startet. Dieses Extra spart Strom und verlängert die Lebensdauer des Monitors.

Aufstellen mit Standfuß oder Aufhängen an der Wand funktioniert lediglich im Querformat. Wer das Gerät nicht im Wohnzimmer, sondern etwa in einer Gaststätte, auf einem Check-in-Counter im Hotel oder auf einem Messestand verwendet, kann ihn mit einem Kensington-Schloss vor Langfingern sichern. Auch ein kleiner Lautsprecher ist vorhanden.

Zusätzlich sind auf der Rückseite mehrere Bedientaster verbaut. Wer die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung nicht zur Hand hat, kann den Bilderrahmen auch damit bedienen. Auf der rechten Seite des Gehäuses sitzen USB-Anschluss und ein SD-Karteneinschub, sowie die Buchse für das mitgelieferte 5-Volt-Netzteil.

Display

Der Monitor des Bilderrahmens hat eine Diagonale von 10,1 Zoll und eine Auflösung von 1280×800 Pixeln; das entspricht einer Pixeldichte von 149 ppi. Im Vergleich zu einem Tablet ist das sehr wenig. Das iPad mit kommt bei einer ähnlichen Größe auf 2224×1668 Pixel (265 ppi). In der Praxis spielt das aber keine große Rolle, denn der übliche Betrachtungsabstand bei Bilderrahmen ist deutlich größer als bei Tablets oder Smartphones.

Das verbaute IPS-Panel sorgt für eine gleichmäßige gute Darstellung aus allen Blickwinkeln. Fotos und Videos sind so von allen Positionen gut und ohne verfälschte Farben zu erkennen.

Konfiguration und Bedienung

Die Bedienung per Fernbedienung oder Tasten ist weniger intuitiv und komfortabel als die Steuerung per Touchscreen. Es hat aber auch einen Vorteil: Beim WLAN-Bilderrahmen von Pearl (Testbericht), sind immer Fingerabdrücke auf dem Display erkennbar.

Der Bilderrahmen wird auf unterschiedlichste Weise mit neuen Inhalten befüllt. Neben dem klassischen Weg per USB-Stick oder Speicherkarte steht besteht auch die Möglichkeit, Fotos und Videos per FTP, Facebook, Twitter oder App an den Rahmen zu schicken. Am unkompliziertesten und komfortabelsten empfinden wir die Lösung per Smartphone- oder Tablet-App.

Nach dem Start des Bilderrahmens erscheint zunächst das Hauptmenü. Der Punkt Album zeigt die auf dem Xoro gespeicherten Dateien an. Wer auf Fotos von Speicherkarte oder USB-Stick zugreifen möchte, findet diese unter entsprechendem Unterpunkt im Album.

Videos sind analog im gleichnamigen Ordner im Hauptmenü zu finden. Die Wiedergabe ist bei Clips in den Formaten MPEG1/2/4, MOV oder H.264 möglich. Einige theoretisch unterstützte Videos hat der Rahmen trotzdem nicht abgespielt. Wenn die Videos funktionieren, ist die Darstellung ordentlich und flüssig. Wer möchte, kann unter dem Punkt Musik auch seine MP3-Sammlung abspielen. Die Klangqualität des kleinen Lautsprechers ist allerdings nicht gut.

Als zusätzliche Extras stehen eine Weckfunktion, die Anzeige der Uhrzeit, ein Kalender und der aktuelle Wetterbericht zur Verfügung.

Unter dem Menüpunkt Einstellungen wird beispielsweise das WLAN konfiguriert, die Bildschirmhelligkeit oder die Lautstärke eingestellt. Wer möchte, kann den Rahmen auch zu einer vorgestellten Zeit in den Standby-Schlaf schicken und ihn morgens automatisch wieder aktivieren.

Konnektivität

Nach dem Einschalten dauert es etwa eine Minute, bis der Xoro einsatzbereit ist. Anschließend folgt die Konfiguration der WLAN-Verbindung. In einer Liste erscheinen die gefundenen Netze; wer eins wählt, muss das Passwort eingeben. Im nächsten Schritt installieren wir die kostenlose App Photo Partner für iOS oder Android. Dort trägt man noch die ID des Bilderrahmens ein, wenige Sekunden später sind beide Geräte gekoppelt.

Per Fingertipp wählt der Nutzer nun bis zu neun Fotos auf einmal aus und sendet diese an den Xoro-Rahmen. Dort landen die Bilder auf dem 8 GByte großen, internen Speicher. Wer die Bilder per App überträgt, muss sich nicht im gleichen WLAN-Netz befinden: Die Übertragung klappt immer, sobald eine Internetverbindung auf dem Mobiltelefon verfügbar ist. Etwa zehn Sekunden nach dem Versenden piepst der Rahmen und meldet, dass neue Bilder angekommen sind.

Wer per App gesendeten Inhalte sichern möchte, muss dazu per USB oder per FTP auf den Rahmen zugreifen. Eine komfortable Backup-Funktion wie beim Modell von Pearl ist nicht vorhanden. Das Kopieren von USB-Stick und Speicherkarte auf den internen Speicher ist auch unnötig kompliziert und funktioniert nur per App oder Computer.

Positiv ist, dass Xero die Firmware aktualisiert. Am zweiten Tag unseres Tests kam ein Hinweis, dass eine neue Software verfügbar ist. Deren Installation dauert keine fünf Minuten, dann ist der Bilderrahmen wieder einsatzbereit.

Diashow

Der Bilderrahmen zeigt nicht nur ein Foto nach dem anderen an; er erzeugt eine ansehnliche Diashow mit fließenden Übergänge und Zooms. Das klappt ohne Ruckler und sieht erfreulich gut aus. Wer die Funktion nicht nutzen will, kann sie deaktivieren. Ob die Bilder zufällig oder nacheinander dargestellt werden, ist Einstellungssache. Das gilt auch für die optionale Hintergrundmusik, aber wie gesagt: Der Lautsprecher ist dafür eigentlich zu schlecht.

Fazit

Der Xoro-WLAN-Bilderrahmen überzeugt mit großen Funktionsumfang, guter Darstellung und einfacher Bedienung. Die animierten Übergänge zwischen den Fotos sehen klasse aus und wirken sehr professionell. Die ruckelfreie Darstellung von Filmen ist ein echter Pluspunkt gegenüber Geräten ohne Videofunktion.

Enttäuschend ist der fehlende Komfort bezüglich des Kopierens von Daten am Rahmen selbst. Dass dies nur per App und Computer funktioniert, ist unnötig kompliziert.

Der Aufpreis gegenüber Bilderrahmen ohne WLAN ist aber auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Möglichkeit seine Bilder auch von Unterwegs auf den Rahmen zu schicken, ist extrem praktisch und macht den Xoro CPF 10A1 zum idealen Geschenk für Opa, Oma und Schwiegereltern.

Wer die Bedienung per Touchscreen vorzieht und auf Extras wie Wetterbericht oder Wecker verzichten kann, sollte sich den WLAN-Bilderrahmen von Pearl ansehen.

Kompletter Beitrag
19 May 11:15

Guest Post: “60 Minutes: How to create your own facts before the real ones are at hand”

by Jeff Wise

by Mark D Young

[Reprinted with permission from Mr Young’s website, Flightlevel42]

This past weekend saw the Australian public shown a television programme from the well known 60 minutes team. The programme has been getting a lot of attention, as most episodes do. Similar to the Carte Blanche segment on South African pay-tv station M-Net, 60 minutes has had some stellar moments of true investigative journalism during its run. However, like Carte Blanche, the manner in which many programmes are put together is formulaic.

A script is devised and then a pre-determined set of outcomes is established prior to interviews being conducted. The selection of participants and the editing of footage is carefully undertaken to steer the selected narrative in the direction chosen by the production executives. I have seen enough of both programmes to spot where and how they are edited, how shot selection is strategic and selective staging is used to ensure the script worked out by the production team achieves its goal.

A valid retort to anyone taking issue with the broadcasts of either programme is that “Well, we’ve merely presented some facts and opinions. We have got people talking. If anything changes, we will do a follow up.”

From a purely legal point of view, they are–of course–correct. As they would need to be. One cannot keep your programme running if it upsets too many courts. However, the odd bit of legal controversy–actual or threatened–never hurts the ratings. That’s show business.

This past Sunday’s programme–from “The Situation Room”–supposedly investigating and revealing new information on the fate of Malaysian Airlines flight MH370, is a great case study, in my view, of how to go about doing what the team at 60 minutes does so well.

Get folk who apparently have complete expertise in the field being discussed into an impressively titled studio set to give their opinions. If you choose the music and selectively edit well enough, you can create a wrapper of atmosphere and supposed investigation effective enough to permit a public lynching to take place in such a subtle way that a non-thinking viewer, devoid of all the salient facts involved (in what is a very complex matter), can comfortably accept that the 60 minutes team had got to the heart of the matter and presented an irrefutable hypothesis. Viewers can then go away into the world apparently ‘fully informed’ when they are nowhere near such a state.

Articles about the programme are trumpeting the fact that “aviation experts” have changed their views on what happened to MH370 and the “mystery” about what happened has now been resolved.

Nothing could be further from the truth.

Great expense was involved in giving one guest the lion’s share of the programme running time to ostensibly present two options (in a Boeing 777 simulator) of the end of flight situation. Both, however, were based on the same core premise for why the airliner was where it was at that stage of its flight. This was not investigation – it was a bludgeoning of a reputation using a personal opinion presented as fact.

Two other guests involved in the show put forward a similar view. Combined, they were given the majority of the airtime.

Counterbalancing these three was only one person who was actually at the sharp end of the official investigation. The edits made have effectively sidelined his attempts at presenting his views or asking for the factual basis of some of the claims made. His approach was, in fact, the only one grounded in the science of flight safety and not wild, headline grabbing speculation.

The second person not pushing the pre-determined premise was an oceanographer who has, in the flow of things, made an entirely incorrect prediction of where the airliner lays. He was edited down to – roughly – a total of 90 seconds of speaking time during the entire exercise.

Balanced?

Hardly.

What of the lynching? Well, that was of the Captain of flight MH370. He was, of course, not present to defend himself. Nor were any of his colleagues questioned on their views of the pre-determined theory. No input was presented from the Malaysian authorities who had actually performed background checks on the pilot and his life-story.

Instead, the script used the few–extremely rare–incidents of malpractice by flight deck crews (and one of those is still highly disputed due to the possibility of misunderstanding of the culture of the pilot by foreign investigators) to try and corral the MH370 loss into the same pen.

A countervailing view can just as easily be that the very fact that they had to scrape the barrel to find – in the event – only one irrefutably proven case of pilot suicide/mass murder in the jet-liner era demonstrates just how rare that prospect is.

It hardly forms–from an aviation safety perspective – the basis of an explanation for this loss. It does not provide, in the remotest manner, a means of conclusively ruling out a sequence of events that provide an alternative explanation to the loss of the aircraft.

And looking at “coincidences” and “what the numbers tell us” is equally flawed as an investigative technique upon which to base conclusions that could affect all future journeys.

Assuming that the statistical safety of a design precludes a cause other than wilful action (or inaction) by the captain as postulated by “experts” prior to the full investigation’s findings, has already proven to be a flawed foundation for the explanation of another Boeing 777 crash.

I, therefore, do not believe that the “statistical safety” of the Boeing 777 airliner can form the foundation upon which to dismiss any possibility of a rare, as yet unknown, combination of mechanical and other factors, which could explain the loss and prevent a recurrence of it with another aircraft.

BA flight 038 is the case in point. A Boeing 777 airliner – statistically the safest aircraft ever built and without an accident prior to the event – generated a set of circumstances which had, and have never, taken place before or since in the history of jet airline transportation. This set of one in 100 million (or more?) factors caused, however, the airliner to drop out of the sky on short final approach.

In that case the wreckage was readily at hand.

No one was killed.

Yet, when the investigators could find no fault in the mechanical systems, “experts”–many within the technical division of the airline rightfully proud of their maintenance–postulated the only explanation for the crash, given the “statistics of the aircraft type” and the lack of other evidence of mechanical causes, was that the captain had “frozen at the controls”.

In that case, even without fatalities having taken place, the investigators eschewed the “experts” views and set about a two year long search for the cause.

In the end, it was found that a particular set of circumstances, unique to that flight, airframe and route used on the day, had caused some freezing, not of the captain’s responses, but of the fuel supply.

Had it not been for the instincts of the captain to survive and to save his passengers, there would have been fatalities. The Captain there proved that airline commanders are humans. They want, in my experience, to survive and do their best to ensure the safety of the passengers in their care.

I cannot but wonder how the same panel of experts on last week’s 60 minutes programme would have set about blaming that captain were they to have been asked to do the same type of programme in regard to flight BA038 prior to the official findings of the painstaking investigation having been released?

And so I place on record my disappointment with the programme and its premise. I am also less than impressed with the manner in which the only true expert on this particular tragedy, Mr Dolan of the Australian Transport Safety Bureau, was so obviously hung out to dry and sidelined when he asked valid questions of those postulating their theory.

In effect the panel was 4-2 against with the presenter asking only those questions that steered the discussion further along the pre-determined lines.

Mr. Dolan tried to take the sober view I would expect of a professional investigator. The only facts on hand are that the airliner was, at various intervals, at “some point” along arcs of distance from a satellite. Some wreckage has washed up indicating the airliner is most likely–based on drift analysis of oceanic data gathering bouys–somewhere in the southern Indian ocean. Other than that, there is no undisputed data on the flight as even the radar plots used as a given, undisputed piece of evidence in the “situation room” are of a questionable veracity and are only, officially, “presumed to be” of the missing airliner.

Notwithstanding all the noise around the matter, and his current lack of official involvement, Mr Dolan would still like the wreckage found and he is not prepared, like every official investigator I have encountered in my 30 year involvement in reporting on flight safety, to make any findings in regard to the causes of the loss until it is located and examined.

And I concur with his approach–for it is only once it is found and the available data on the recorders is analysed, or the wreckage examined, that any proper investigation can be undertaken and probable causes established. He also made the point that there has already been learning from the loss–steps have been taken to ensure airliners will soon be tracked every inch of their journey and that a sole crew member cannot take control of an airliner.

While those steps–of themselves—do not support the predetermined, hurtful and highly speculative premise of the programme that “the pilot did it,” it actually highlights how the industry learns from everything and takes steps to mitigate against similar losses in future.

As things stand, and this was mysteriously left out of the programme, the various search areas that were originally determined by various experts, as well as the revised areas and the one determined by the oceanographer who appeared on the programme, have been exhausted without a trace of the aircraft. So, at present, only the places where drift analysis indicates the airliner crashed remain unsearched. Through a long, costly process of elimination, it is now–more than ever– known that the aircraft is not lying on the ocean floor below 28 degrees south on the last communication arc.

What is needed is that the search for the aircraft must be continued in the remaining, most logical areas–based on the physical evidence in the matter–until it is found. There cannot be a number placed on the safety of passengers on other flights.

As pertinent, in my view however, is that–as was said by a relative of one of the passengers in the 60 minutes programme– there cannot be a number put on the peace of mind of the relatives either. “They must look until they find it.” she said. And that, I feel, must be the focus of all efforts in regard to MH370.

I, for one, am not comfortable to fly long haul flights knowing that there is an, as yet, unexplained set of circumstances that led to the loss of an airliner full of people. And “the pilot did it deliberately” is not a comforting or reasoned answer. It is a lazy, ill-advised and insulting cop-out without–as yet–any concrete evidence to support it. Until the recorders are found, any programmes or news articles claiming to have “the real” answers will be nothing more than speculation. Speculation did not get air transport safety to where it is today. We should not let it start to play a role in the future of aviation safety now.

And, rather than spending money on speculative sessions in costly flight simulators, perhaps TV stations should rather band together and fund the final search needed to provide material for a real ratings hit and help to bring closure to the relatives?

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EU-Kommission klagt gegen Deutschland

by Admin
 Ein Adventskranz mit vier Kerzen erzeugt mehr Stickoxid als tausende von Dieselfahrzeugen wie etwa am Stuttgarter Neckartor. Es geht nicht um den Diesel und den Benziner und um saubere Luft, es geht um den Kampf gegen die individuelle Mobilität.
EU Commissioner for Environment, Maritime Affairs and Fisheries Karmenu Vella addresses a press conference on European Union actions to protect citizens from air pollution in Brussels on May 17, 2018 – Vella announced that the Commission is referring France, Germany, Hungary, Italy, Romania and the United Kingdom to the Court of Justice of the EU for failing to respect agreed air quality limit values and for failing to take appropriate measures to keep exceedance periods as short as possible.

Die EU verklagt Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der Grund: Die angeblich schlechte Luft in den Städten und die Missachtung von Grenzwerten für Stickoxide, die in 66 deutschen Städten überschritten würden. Feinstaub spielt interessanterweise offenbar in der Klage der EU keine Rolle, wohl aber bei den Klagen gegen andere Länder.

In Deutschland werde laut EU in 28 Regionen anhaltend gegen die NO2-Grenzwerte verstoßen. Dazu gehörten Berlin, München, Hamburg, Köln, Hagen, Münster, Wuppertalv sowie die Ballungsräume Mannheim/Heidelberg, Kassel und Rhein-Main. Die Klage bedeutet, dass ein Verfahren vor dem EuGH eingeleitet wird. Vorwurf: Vertragsverletzung. Verliert Deutschland den Rechtsstreit, drohen hohe Strafzahlungen an Brüssel.Überraschend ist das nicht. Seit geraumer Zeit plustert sich der EU-Umweltkommissar auf und verlangt neben Deutschland auch von Frankreich, Spanien, Italien und dem Vereinigten Königreich, »Maßnahmen zu treffen, um die Luftreinhaltung sicherzustellen und die Gesundheit der Menschen zu schützen«.

Vella kommt von der sozialdemokratischen Partei Maltas, dem Inselstaat, in dem im Herbst vergangenen Jahres eine regierungskritische Journalistin ermordet wurde und das für die illegale Jagd auf Zugvögel berüchtigt ist. Es ist übrigens nicht bekannt, dass sich der EU-Umweltkommissar gegen die ausufernde Reisetätigkeit von EU-Bediensteten quer durch Europa aus Gründen der Verbesserung der Luftqualität stemmt.Er behauptet seit längerem, dass es in der EU jährlich 400.000 »vorzeitige« Todesfälle als Folge der hohen Luftverschmutzung gebe. Millionen Menschen litten an Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die durch Luftverschmutzung hervorgerufen würden. 2013 seien anhaltend hohe NO2-Konzentrationen für knapp 70.000 vorzeitige Todesfälle in Europa verantwortlich. Auf irgendeine Weise belegt ist keine dieser Horrorzahlen. Sie sind im wahrsten Sinne aus der Luft geholt und dienen als Rechtfertigung für die Aktionen des Kommissars.

Klar sein dürfte, dass mit diesem Schritt der EU Bewegung in die Diesel-Diskussion kommt. Wenn erst bestimmte Straßenteile gesperrt werden sollten, sind Klagen betroffener Autofahrer möglich. Anwaltskanzleien bieten für diesen Fall bereits eilfertig ihre Dienste feil. Vor allem dürfte dann auch die Position der Messstellen mit ihren teilweise zweifelhaften Werten eine wichtige Rolle spielen.

Denn in Deutschland ist nicht geklärt, ob die Werte in den Städten alle den Vorgaben entsprechend gemessen wurden, und ob die Alarmmeldungen berechtigt sind. Die Verkehrsminister von Bund und Länder haben daher im April beschlossen, die Messstellen daraufhin zu überprüfen, ob sie korrekt aufgestellt sind und korrekt Werte messen.

Rufen wir uns in Erinnerung: Einen Zusammenhang mit möglichen Gesundheitsgefahren gibt es nicht. Weder NO2 noch Feinstaub zeitigen in den geringen Konzentrationen, um die es hier geht, ir-gendwelche gesundheitlichen Effekte. Die Grenzwerte, die die EU festgelegt hatte, entbehren jeder Grundlage. Sie sind politisch motiviert. Damit ist klar: Es handelt sich um einen politisch gewollten Kampf und Wirtschaftskrieg gegen die deutsche Autoindustrie.Das Spiel ist einfach, wie wir hier bei Tichys Einblick immer wieder berichtet haben: Die grünen NGOs haben über die Bande in Brüssel für exorbitant niedrige Grenzwerte gesorgt. Brüssel dringt daraufhin auf Einhaltung und kommt mit Klagen. Dementsprechend laut jubelt unter anderem der Abmahnverein »Deutsche Umwelthilfe« auf: »Mit der heute bekannt gewordenen Entscheidung erhält Autokanzlerin Angela Merkel von der EU-Kommission eine schallende Ohrfeige.

Die EU stützt mit ihrer heutigen Entscheidung ausdrücklich die Rechtsposition der Deutschen Umwelthilfe und wirft nach dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig der deutschen Bundesregierung vor, den Gesundheitsschutz ihrer Bevölkerung mit Füßen zu treten. Den Vorwurf der DUH, die ehemals stolze Bundesbehörde Kraftfahrt-Bundesamt sei in der Regentschaft von Merkel zum Bettvorleger der Autokonzerne verkommen, bestätigt die EU-Kommission mit einem Aufforderungsschreiben, dass gegen die EU-Typzulassungsvorschriften verstoßen wurde.«

DUH-Chef und Vielflieger Jürgen Resch, der eine abgebrochene Verwaltungslehre vorweisen kann, will Fahrverbote und massive Enteignungen der Autofahrer: »Die DUH rechnet damit, dass die heutige Entscheidung die Durchsetzung von Diesel-Fahrverboten in deutschen Städten deutlich beschleunigen wird. Noch im Mai werden erste Straßen in Hamburg für Diesel bis einschließlich Euro 5 gesperrt. Angesichts immer neuer Nachweise rechtswidriger Abschalteinrichtungen bei selbst in diesem Jahr noch produzierten und mit ‚Umweltprämien‘ dem Verbraucher angedrehten Diesel-Pkw wie dem Audi A6, rechnet die DUH mit einer schnellen Ausdehnung der Diesel-Fahrverbote auch auf viele Euro 6 Diesel.«Anton Hofreiter, Vorsitzender der Grünen-Fraktion, sieht eine „Klatsche mit Ansage“. Lethargie, Kumpanei mit der Autoindustrie und Ignoranz hätten dazu geführt, dass Deutschland nun vor Gericht stehe. Der Verkehrsexperte der FDP, Oliver Luksic, meinte „mit der Politik des Wegduckens“ von Merkel müsse Schluss sein. „Sonst ist Frau Merkel die Fahrverbots-Kanzlerin“. Die neue Bundesumweltministerin Svenja Schulze von der SPD: „Wir bedauern, dass die Kommission unsere bisherigen Anstrengungen – zum Beispiel das Sofortprogramm Saubere Luft – nicht für ausreichend hält.“

Dr. Dirk Spaniel, verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion, studierter Maschinenbauingenieur und Motorenentwickler bei Daimler, urteilt: »Nun ist das eingetreten, wovor die AfD und andere vernünftige Stimmen gewarnt haben. Die künftigen Strafzahlungen der EU werden von den hart erarbeiteten Steuergeldern aller deutschen Bürger berappt. Zusätzlich müssen Dieselbesitzer mit Fahrverboten rechnen. In Hamburg stehen bereits die ersten – noch abgeklebten Schilder – und Stuttgart wird es auch bald soweit sein.«Spaniel zitiert das Ergebnis des vom Bundestag eingesetzten Abgasausschusses: »Die deutsche Regierung hat vollkommen versagt, weil weder das Verkehrs- noch Umweltministerium darauf gedrungen haben, sich gegen die wissenschaftlich unhaltbaren Phantasiewerte für Luftschadstoffe zu stemmen. Diese absurd niedrigen Immissionswerte wurden willkürlich festgelegt. Allein das ist ein Skandal.« Spaniel verweist darauf, dass zum Beispiel ein Adventskranz mit vier Kerzen mehr Stickoxid erzeuge als tausende von Dieselfahrzeugen, so etwa am Stuttgarter Neckartor.

Für den Autofahrer und Steuerzahler ist es teuer. Und klar ist ebenfalls: Es geht nicht um den Diesel, der nur einen Teil der Abgase beiträgt, und um saubere Luft, es geht um den Kampf gegen die individuelle Mobilität. Als nächstes ist der Benziner dran, der von den Straßen verschwinden soll. Der stößt auch Abgase und Feinstaub aus und steht bereits in der Schusslinie grüner NGOs.


Alle Hintergründe rund um Grenzwerte, Diesel, mögliche Fahrverbote und die Folgen finden Sie in der neusten Printausgabe von Tichys Einblick und im gerade erschienenen Buch »Die Diesel Lüge« – jetzt im Handel und im TE Shop

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

19 May 11:06

Datenschutz: Wordpress unterstützt Anforderungen der DSGVO

Die mögliche Löschung und der Export von Nutzerdaten gehören zu den neuen Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung. Wordpress stellt dazu nun Werkzeuge bereitet und kann automatisch eine Datenschutzerklärung generieren. (Angela Merkel, Spam)