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11 Aug 17:23

Dieser visuelle Guide erklärt dir die wichtigsten CSS-Properties

by Jessy Kösterke

Welche CSS-Properties werden am häufigsten verwendet? Und was eignet sich für Anfänger und Fortgeschrittene? Eine neue Seite liefert jetzt die Antwort.

Derzeit gibt es über 330 CSS-Properties. Und die sind nicht immer überschaubar, vor allem nicht für Neueinsteiger im Bereich Web. Eine CSS-Property kann zum Beispiel font-weight, background, color oder width und height sein.

CSS-Properties auf einen Blick

Cssreference.io sammelt die bekanntesten CSS-Properties – ein kostenloser, visueller CSS-Guide. Cssreference zeigt die meist verwendeten Eigenschaften und visualisiert die Funktion anhand von animierten Beispielen. Besonders geeignet ist die Sammlung für Anfänger. Aber auch für alle Fortgeschrittenen ist die Sammlung ein echter Helfer – denn auch alte Hasen müssen gelegentlich Funktionen erneut testen und suchen. Besonders bei den zunehmenden CSS-Properties. Durch die visuellen und animierten Beispiele wird unter anderem das Ausprobieren der Funktionen im eigenen Browser erspart. Das wiederum kann viel Zeit sparen.

Die wichtigsten CSS-Properties. (Screenshot: cssreference.io)Die wichtigsten CSS-Properties. (Screenshot: cssreference.io)

Alle CSS-Properties sind in einer linken Spalte alphabetisch aufgelistet. Die Sammlung geht von align-content bis z-index. Eine einzelne CSS-Property, zum Beispiel text-shadow, wird kurz und knapp erklärt und mit allen möglichen Werten inklusive Beispiel aufgelistet. In dem Fall sind das: no shadow, two values, color und third value. Die jeweiligen Werte werden ebenfalls erläutert.

Darüber hinaus lässt sich jede einzelne Funktion in einem separaten Link einsehen und teilen oder auf MDN noch detaillierter ansehen.

Fazit

Cssreference ist ein Helfer und gehört in die Bookmarks aller Webworker. Die Properties sind auf den Punkt erklärt und anschaulich sowie übersichtlich dargestellt. Was leider fehlt, ist eine Übersicht des jeweiligen Browser-Supports. Dafür müssen die Besucher die Website verlassen – und dies zum Beispiel über den direkten MDN-Link oder auf caniuse.com manuell nachschauen.

30 Nov 12:46

Reverse Engineering: Signale auslesen an bunten Pins

Die Übersicht über 256 Pins zu behalten, ist schwer. Deswegen greifen wir zum Malstift. Zur Belohnung zeigt uns Linux schließlich hübsche Sinuskurven. (Reverse Engineering, Technologie)
30 Nov 12:45

KLM Boeing 787 Dreamliner and IndiGo Airbus A320 involved in serious airprox incident over India

by Harro Ranter
30 Nov 12:04

Die Anti-Fossile-Treibstoff Aktivisten scheiterten in der Kommunalwahl 2016

Heidi Ganahl, die Gründerin von Camp Bow Wow [ein Tierheim], besiegte eine verstohlene, gut finanzierte Umwelt-Maschine zur Übernahme des Board of Regents [Leitung der Universität, gewählter Beirat] der University of Colorado (CU) am 8. November.

 

Bild: Daily Caller; Bildtext: Varshini Prakash von der Divestment Student Network [Wir trainieren, beraten und koordinieren Studenten für nicht-gewaltätige, direkte Aktionen gegen Investitionen in fossile Brennstoffe und kommunale Reinvestitionen; Quelle Eigendarstellung Webseite] führt Sprechchöre an: „Ich glaube, dass wir gewinnen" während der „Unsere Generation, unsere Chance" Proteste in der Nähe des Weißen Hauses in Washington am 9. November 2015. Der Montagmarsch um Rassismus, Klima und Einwanderungsfragen war zeitlich genau terminiert zur 2016er US-Präsidentschaftswahl, nach Aussagen von Demonstranten. REUTERS / Jonathan Ernst

Tom Steyer und George Soros – die Bill McKibbens Aktivismus bei 350.org unterstützen und irreführend weichklingende Gruppen wie New Era - nutzen die Wahlurne, um die gefügig gemachten gewählten oder ernannten Wahlkämpfer, als politische Strohmänner für den Kampf gegen Kohle, Öl und Gas einsetzen zu können.

The Daily Caller: Unterstützen Sie die Anti-Fossile-Treibstoffe Bewegung?

Diese überregionalen Spender und Umweltschützer sind weitgehend gescheitert, trotz der über $ 4 Millionen Wahlkampfhilfe in Colorado, einschließlich des Wahlkampfs um die landesweite Kontrolle des Board of Regents der Universität von Colorado.

Dieses Anti-fossile Brennstoff „divestment movement“, wird nicht von Studenten gelenkt, bezahlt aber professionelle Aktivisten und ist „der Versuch, die Studenten zu radikalisieren und die öffentliche Unterstützung für drastische politische und wirtschaftliche Transformationen anzuschüren", so ein umfassender Bericht über das divestment movement durch die National Association of Scholars [Akademiker für freie Wissenschaft und offenen Meinungsaustausch, gegründet als Konfrontation gegen den aufkommenden campus political correctness; Quelle Webseite].

Frau Ganahl war befähigt diesen betrügerischen Wahlleitfaden zu entlarven und schlug knapp einen ehemaligen Klimabeamten und –ökologen der Obama-Regierung für den Posten des Vorsitzenden. Frau Ganahl fand, dass Wähler weniger über den Klimawandel besorgt sind, als über die Kosten des Unterrichts, Erhalt von Arbeitsplätzen und Wiederherstellung der freien Rede auf den Campus.

Sie glaubt an „lebhafte Debatten" und dass Hochschulen sich darauf konzentrieren sollten, „Studenten beizubringen zu denken und nicht was sie denken sollen."

In diesem exklusiven Video der Daily Caller News Foundation kommentiert Ganahl auch die wachsenden widerspenstigen Studentenproteste und Unruhen, die als Ergebnis der Präsidentschaftswahlen entstanden sind. Während Proteste in Amerika akzeptabel sind, kommen neue Beweise für ein bezahltes Profi-Protestnetzwerk zur Delegitimierung von Trumps Präsidentschaft.

Einige in Colorado fordern jetzt Steyer, den Anti-fossilen Brennstoffaktivisten und seinesgleichen auf, „nach Hause" nach Kalifornien abzuhauen.

Für mehr Informationen über Heidi Ganahl sehen Sie ihre Moms Fight Back Facebook Seite oder ihre website.

 

Gefunden auf The Daily Caller vom 19.11.2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/11/19/anti-fossil-fuel-divestment-tactics-failed-during-the-2016-election-and-here-is-a-woman-who-beat-them-video/

29 Nov 12:24

Sexuelle Belästigung: In die Enge getrieben

by ZEIT ONLINE: politik-wirtschaft - Frank Drieschner, Sebastian Kempkens
Die Fälle von sexuellen Belästigungen an Silvester auf St. Pauli sind schwer aufzuklären. Aber was sich Hamburgs Ermittler geleistet haben, ist ein Desaster.
29 Nov 12:24

Gründen nach Feierabend: Angestellt und trotzdem die eigene Geschäftsidee voranbringen

by Felix Plötz

Gleichzeitig angestellt und selbstständig? Das klingt merkwürdig, ist für viele deutsche Angestellte aber Realität: Mehr als 500.000 von ihnen verwirklichen jedes Jahr ihre Geschäftsidee parallel zum normalen Job. Wie das geht, welche Chancen sich den „Nebenbei-Gründern“ eröffnen und welche Hürden sie erwarten.

Mit sechsunddreißig Jahren war Claudia Gellrich an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem wohl so mancher von uns auf der Stelle mit ihr getauscht hätte: Sie hatte Karriere bei einem großen Internetunternehmen gemacht, hatte eine schicke Wohnung in Berlin, ein tolles Team und einen entsprechenden Kontostand. 2008 war sie als eine der ersten Mitarbeiterinnen beim Shoppingclub Brands4friends eingestiegen, keine zwei Jahre später ging das junge Unternehmen für rund 150 Millionen Euro an Ebay. Als Leiterin der Unternehmenskommunikation war Gellrich in dieser aufregenden Phase mittendrin.

Und doch wurde das Gefühl, dass irgendetwas Wichtiges in ihrem Leben fehlte, immer stärker. Gellrich hatte zwar mitgeholfen, Brands4friends groß zu machen – aber es war das Baby eines anderen. Überstunden, Wochenendarbeit, Übernachtungen im Büro: Die vielen Stunden vor dem Bildschirm fühlten sich irgendwann nicht mehr wie eine Investition in das eigene Leben an. Persönliche Erfüllung Fehlanzeige.

Für Claudia Gellrich wurde das Gründen neben dem Job der Einstieg zum Ausstieg. Sie baute ihre bereits mehr als eine Dekade währende Passion, die neben dem finanziellen Potenzial auch einen Ausgleich zum hektischen Tagesgeschäft bieten sollte, zum Heart-Business aus: Mit „Karmahike“ organisiert sie Wandertouren inklusive Meditations- und Yogaeinheiten. Die Zielgruppe: Leute, denen es geht wie Gellrich. Die Berge und Natur lieben, die Einfachheit schätzen und mal Abschalten wollen. Die das Handy meist erst weglegen, wenn der Empfang im Gebirge ohnehin zu schlecht ist. Von Tour zu Tour stiegen die Anmeldezahlen für die Karmahikes.

Gellrichs Geschichte mag zunächst wie ein hübscher Einzelfall klingen. Sie ist aber weit weniger exotisch, als man meinen könnte: 2014 gründeten laut KFW-Gründungsmonitor etwa 500.000 Menschen „nebenbei“. Eine Zahl, die seit Jahren stabil ist. Damit macht die „Gründung im Nebenerwerb“, wie es in bestem Beamtendeutsch heißt, sogar die Mehrzahl aller Gründungen in Deutschland aus. Kein Wunder, bietet sie doch – trotz aller Mehrbelastung – einen enormen Vorteil: Sie gibt Gründern die Freiheit, eigene Ideen zu verfolgen, kombiniert mit der Sicherheit einer Anstellung. Gründen mit Vollkaskoversicherung sozusagen. Wer nicht alles sofort auf eine Karte setzt, setzt sich nicht dem Druck aus, dass die Geschäftsidee gleich den Lebensunterhalt finanzieren muss. Scheitern wird nicht zur finanziellen Katastrophe und auch vermeintlich verrückte Ideen können ohne großes Risiko ausprobiert werden. Für die Idee, ausgerechnet mit Yoga-Wandertouren ihr Glück zu versuchen, hätten wohl die wenigsten gleich alles hingeschmissen – selbst Claudia Gellrich nicht unbedingt.

„Was sage ich meinem Arbeitgeber?“

Die häufigste Frage, die sich angehende Gründer dabei stellen: „Darf ich das überhaupt?“ Die Antwort darauf ist eindeutig. Jeder Deutsche darf grundsätzlich in seiner Freizeit tun, was er will. Egal ob festangestellt oder befristet, Voll- oder Teilzeit: Jeder darf neben seinem Hauptberuf eine andere Anstellung annehmen, wer mag, sogar mehrere. Und natürlich darf jeder auch selbstständig arbeiten, also eine oder sogar mehrere Geschäftsideen neben der Arbeit verwirklichen.

Vom gut bezahlten PR-Job ins eigene Startup: Gründerin Claudia Gellrich. (Foto: Linus Linder)
Vom gut bezahlten PR-Job ins eigene Startup: Gründerin Claudia Gellrich. (Foto: Linus Linder)

Der Arbeitgeber muss dabei nicht um Erlaubnis gebeten, streng genommen noch nicht einmal informiert werden. Und doch gibt es Einschränkungen dieses grundsätzlichen Rechts, denn die „berechtigten Interessen“ des Arbeitgebers sind genauso schützenswert wie die des Arbeitnehmers. Dazu gehören beispielsweise Regelungen zur Nutzung der Arbeitszeit, zur Erholungspflicht im Urlaub oder zum Wettbewerbsverbot: Kein Arbeitgeber muss beispielsweise dulden, dass sein Arbeitnehmer ihm mit seiner Geschäftsidee Konkurrenz macht oder gar Kunden abwirbt. Dieser Faktoren stellen quasi das Regelwerk der nebenberuflichen Gründung dar.

Häufig enthalten Arbeitsverträge entsprechende Klauseln, die sicherstellen sollen, dass diese Interessen nicht verletzt werden. Steht also im Arbeitsvertrag, dass sämtliche Nebentätigkeiten unaufgefordert und vor Aufnahme der Tätigkeit anzuzeigen sind, müssen Gründer sich daran halten – der Arbeitgeber will in diesem Fall sicherstellen, überhaupt beurteilen zu können, ob eine geplante Nebentätigkeit gegen seine berechtigten Interessen verstößt. Und selbst, wenn der Vertrag keine speziellen Klauseln enthält, sollte man sich genau überlegen, ob man mit unnötiger Geheimniskrämerei das gute Verhältnis zum Arbeitgeber gefährden möchte. Ein offenes Wort ist in den meisten Fällen die bessere Alternative.

Angehende Gründer können das Gespräch zudem nutzen, um ihre Motivation für ein eigenes Business darzulegen. Nicht selten nehmen sie damit dem Chef die größten Bedenken. Denn viele Chefs befürchten, ihre Mitarbeiter mittelfristig zu verlieren, wenn sie sie zu eigenen unternehmerischen Erfahrungen ermutigen. Eine intuitiv verständliche Sorge, allerdings eine eher unbegründete: Eine Studie der Universität Trier zu den Beweggründen und Erfolgsfaktoren bei Gründungen im Nebenerwerb hat gezeigt, dass lediglich einer von vier Gründern sein Nebenbusiness irgendwann einmal zu einem Vollzeitunternehmen ausbauen möchte. Drei von vier planen überhaupt nicht, ihren Hauptjob aufzugeben. Denn die Zufriedenheit, die das „eigene Ding“ als Ergänzung zum normalen Job mit sich bringt, ist so hoch, dass für viele Nebenerwerbsgründer gar kein Handlungsbedarf mehr besteht, sich weiter vom Hauptberuf abzunabeln. Auch der KfW-Gründungsmonitor bestätigt das: Im Jahresschnitt machen nur sieben Prozent aller Nebenerwerbsgründer den Schritt in die Hauptselbstständigkeit.

Mit Karmahike bietet Claudia Gellrich geführte Wanderungen mit Yoga- und Meditations- Elementen an. Erprobt hat sie ihre Geschäftsidee zunächst nebenberuflich, dann in Teilzeit. (Foto: Kosta Stamopoulos)
Mit Karmahike bietet Claudia Gellrich geführte Wanderungen mit Yoga- und Meditations- Elementen an. Erprobt hat sie ihre Geschäftsidee zunächst nebenberuflich, dann in Teilzeit. (Foto: Kosta Stamopoulos)

Ausstieg aus dem Hamsterrad

Claudia Gellrich gehört zu diesen sieben Prozent. Ermutigt durch den erfolgreichen „Proof of Concept“ und das steigende Interesse an ihren Wandertouren verlagerte sie den Fokus immer weiter auf ihr eigenes Startup. Anfangs noch und nur für Freunde parallel zum Vollzeitjob investierte sie irgendwann einen Großteil ihrer Freizeit und Urlaubstage in Karmahike. Neben ihrem Hauptberuf, mittlerweile im PR-Management beim E-Commerce-Portal DaWanda, baute sie ihre Idee weiter aus. Die Arbeitsbelastung insgesamt wurde zunächst deutlich mehr als weniger, trotzdem fühlte sich die neue Situation für Gellrich richtig an: „Ich muss nichts und niemandem mehr etwas beweisen. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl.“ 2014 gab sie ihre Stelle als PR-Managerin endgültig auf und konzentrierte sich auf Karmahike.

Die eigene Geschäftsidee als Einstieg zum Ausstieg aus dem Hamsterrad zu nutzen, wie Claudia Gellrich es gemacht hat, ist nur eine von vielen Motivationen von „Nebenbei-Gründern“. Häufig bringt schon die Freiheit, sich selbst und seine vermeintlich verrückten Ideen ohne großes Risiko einfach mal auszuprobieren, einen enormen Zuwachs an Zufriedenheit. Dass daraus auf einmal die Chance auf ein lukratives eigenes Geschäft steht, ist manchmal eher dem Zufall geschuldet als der Planung. So zum Beispiel bei Alexander Kuhr, Christian Janisch und Ingo Mayr-Knoch: Die drei Gründer von DeinBus entwickelten ihre Idee eines Fernbus-Unternehmens über Jahre hinweg parallel zum Studium. Erst als ihnen ein Rechtsstreit mit der Deutschen Bahn nicht nur Klarheit über das Ende des Fernverkehrsmonopols verschaffte, sondern auch bundesweit große mediale Aufmerksamkeit einbrachte, beschlossen sie, alles auf eine Karte zu setzen: die Initialzündung für die Fernbusbranche in Deutschland.

Kuhr, Janisch und Mayr-Knoch haben davon profitiert, dass sie ihr Nebenbusiness zunächst wirklich nur als solches betrachtet haben – und ihre Gründung entsprechend entspannter angegangen sind als jemand, der fest plant, nach dem erfolgreichen Proof of Concept seinen Job zu kündigen und den ganz großen Sprung zu versuchen. Die Definition der eigenen Ziele und Perspektiven ist vor diesem Hintergrund eine wichtige Hausaufgabe, die angehende Gründer – auch im Nebenjob – nicht vernachlässigen sollten.

Zunächst ein Nebenprojekt: Die Gründer von „DeinBus“ entwickelten ihre Idee lange Zeit parallel zum Studium. (Foto: DeinBus)
Zunächst ein Nebenprojekt: Die Gründer von „DeinBus“ entwickelten ihre Idee lange Zeit parallel zum Studium. (Foto: DeinBus)

Hürden für „Nebenbei-Gründer“

Überhaupt gibt es einige Hürden, über die sich angehende Nebenerwerbsgründer im Klaren sein sollten. Die erste von ihnen existiert bei vielen Gründungswilligen gewissermaßen schon mental: Denn viele fangen gar nicht erst an, sondern bleiben beim ewigen „Eigentlich würde ich gerne einmal“. Bis zu einem gewissen Punkt sei es auch in Ordnung, die Konsequenzen eines solchen Karriereschritts für sich und gegebenenfalls auch andere bedacht abzuwägen, sagt Claudia Gellrich. „Doch wenn sich dann alles richtig und stimmig anfühlt, dann muss man Mut und Vertrauen haben und es einfach tun, ohne Angst.“

Zweitens müssen Gründer ein Projekt finden, das wirklich zu ihnen passt. Zu viele Menschen halten sich mit der Suche nach einer bahnbrechenden Idee auf und berücksichtigen dabei nicht, welche Unternehmung ihren persönlichen Neigungen und Fähigkeiten am ehesten entsprechen könnte. Dabei ist dieses Kriterium gerade in der Anfangszeit entscheidend, wenn es darum geht, den Arbeitsaufwand schlank zu halten und sich immer wieder neu für die zusätzlichen Aufgaben im Feierabend und am Wochenende zu motivieren. Der Mehrbelastung in Sachen Arbeitsorganisation und Work-Life-Balance können Gründer langfristig nur begegnen, indem sie ihrem neuen Dauerprojekt einen festen Platz in ihrem Leben einräumen und Zeitfenster schaffen, die sie regelmäßig dem Fortkommen ihres Startups widmen.

Ist die passende Idee gefunden, müssen Gründer zudem sicherstellen, dass diese auch ihren Markt hat. Denn lässt sich mit dem Projekt kein Geld verdienen, ist es nur ein Hobby, aber kein Nebenbusiness. Gerade bei der Gründung im Nebenjob bietet es sich an, über kleine Testläufe den unternehmerischen Proof of Concept zu erbringen. Bleiben Nachfrage und wirtschaftlicher Erfolg aus, kann man sein Vorhaben immer noch als Herzensprojekt weiterführen – oder sich an einer anderen Idee versuchen.

Die gute Nachricht: Sind die drei genannten Kriterien gegeben, ist das „Nebenbei-Startup“ schon auf einem sehr guten Weg. Für nahezu jedes alltägliche Problem im Leben eines Teilzeitgründers gibt es Tools und Dienstleister – angefangen beim Steuerberater, der lästige Tätigkeiten wie Buchhaltung oder die Umsatzsteuervoranmeldung übernimmt, bis hin zu speziellen Call-Centern wie ebuero oder Telias, die Sekreteriatsaufgaben wahrnehmen und beispielsweise während der regulären Dienstzeit Anrufe entgegennehmen können (mehr dazu im Artikel „Gründen mit Komponenten“, t3n Magazin Nr. 43).

One-Man-Show mit erfolgreichem Exit

Dass am Ende einer Gründung im Nebenjob durchaus auch ein erfolgreicher Exit stehen kann, zeigt das Beispiel von Thomas Bachem, der mit Lebenslauf.com im Jahr 2014 den Exit an das Karrierenetzwerk XING geschafft hat. Sein Online-Lebenslaufeditor war zunächst vor allem ein Ausgleich für den Seriengründer, der sich zusätzlich zu seiner Management-Tätigkeit in verschiedenen Startups wieder einmal mit Software-Entwicklung beschäftigen wollte. Etwa zwei Jahre nach dem Start 2011 habe er realisiert, dass Lebenslauf.com zu mehr als einem Hobbyprojekt geworden war, erzählt Bachem – ein regelrechter Besuchermagnet und profitabel obendrein. Schließlich veräußerte er den Dienst für einen knapp siebenstelligen Betrag an XING: eine Überraschung für die Branche und ein beeindruckendes Ergebnis für die „One-Man-Company“, die als Feierabend-Projekt begonnen hatte. Heute baut Bachem mit der „Code University“ eine Fachhochschule für Software-Entwickler auf.

Ob Claudia Gellrich mit ihrem Gegenentwurf zur schnelllebigen Tech-Branche, der sie selbst so lange angehört hat, reich wird, weiß sie noch nicht. Für Karmahike ist das Jahr 2015 mit zahlreichen Touren, neuen Destinationen und auch mit einem sechsstelligen Umsatz und ersten Neuzugängen im Team jedenfalls sehr erfolgreich zu Ende gegangen. Für Gellrich steht so oder so fest: „Ich würde es wieder genau so tun.“

Das Buch zum Artikel: Das 4-Stunden-Startup
Immer mehr Menschen machen nach Feierabend ihr eigenes Ding und gründen „nebenbei“. Dazu braucht es weder ein Büro in Berlin noch Venture-Capital, sondern bloß Neugier, Mut und Leidenschaft. Autor Felix Plötz zeigt anhand echter Beispiele, wie Gründer ihre Ideen umgesetzt und ihr Leben dadurch spannender und selbstbestimmter gestaltet haben. Zudem stellt er Tools vor, um Ideen schnell und günstig zu testen und professionell umzusetzen.

Der Autor

Felix PlötzFelix Plötz gründete sein erstes Startup, das er mittlerweile erfolgreich verkauft hat, parallel zu seinem Job in einem Großkonzern. Seither hat er zahlreiche Bestseller verfasst und weitere Unternehmen gegründet. Er lebt als Autor, Unternehmer und Vortragsredner in Bad Honnef und Berlin.

29 Nov 12:23

Microsoft arbeitet an einer Metro 2.0-Designsprache mit dem Codenamen NEON

by Albert Jelica

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Microsoft hat über die Jahre mehrfach die eigene Designsprache verändert und mit Windows Phone 7 Series im Jahr 2011 das Metro-Design eingeführt. Es war schlicht und modern, jedoch war es in vieler Hinsicht sehr schlecht umgesetzt. Es wurde über die Versionen hinweg immer weiter aus dem System entfernt bis es unter Windows 10 und Windows 10 Mobile vollständig durch MDL2 ersetzt wurde.

Aktuellen Informationen zufogle soll Microsoft an einer neuen Designsprache arbeiten mit dem Codenamen NEON, welche intern auch als „Metro 2.0“ bezeichnet wird. Das Metro-Design wurde aufgrund einer Klagsandrohung eines deutschen Großhandelsunternehms in Modern Design umbenannt, jedoch heißt es inoffiziell weiterhin so.

NEON werde laut einem Bericht bereits ein Jahr lang intern bei Microsoft entwickelt und basiert auf dem aktuellen Design von Windows 10. Es soll dem Interface zusätzlichen Flair verleihen, wird berichtet. Damit sollen vor allem zusätzliche Animationen und Transitionen in das System Einzug halten, welche vor allem im Vergleich zu Windows Phone 8.1 auf ein Minimum reduziert wurden. Ziel sei es, eine schönes und sehr flüssiges Benutzererlebnis zu bieten.

Die neue Designsprache soll vermutlich mit dem Redstone 3-Update Teil des Systems werden, welches im frühen Herbst des Jahres 2017 erwartet wird. Windows Insider sollten die ersten Builds zu Redstone 3 bereits im April bis Mai 2017 erhalten. Das Design soll auch nach Redstone 3 weiterentwickelt und unterdessen verbessert werden.


Quelle: WindowsCentral

Der Beitrag Microsoft arbeitet an einer Metro 2.0-Designsprache mit dem Codenamen NEON erschien zuerst auf WindowsArea.de.

29 Nov 12:23

EU-Türkei-Abkommen: Erdoğan spricht zum eigenen Volk

by ZEIT ONLINE: Ausland - Zia Weise
Der türkische Präsident wendet sich mit seinen Drohungen gegen die EU vor allem an die eigenen Wähler. Die sehen ihn im Recht – und den Westen zunehmend als Gegner.
29 Nov 10:55

Berührungen: Wir sind so angefasst

by ZEIT ONLINE: Kultur - Yael Inokai
Berührungen außerhalb der Familie oder Paarbeziehung sind aus unserem Alltag verschwunden. Anfassen hat einen bedrohlichen Beiklang bekommen. Das müssen wir ändern.
25 Nov 14:25

Manchmal schaut man besser ins alte Gesetz

by Udo Vetter

Kein Staatsanwalt hat es gern, wenn ihn jemand beim Plädoyer unterbricht. Schon gar nicht, wenn es sich um den garstigen Verteidiger handelt, der ihm schon den ganzen Prozesstag über Verdruss bereitet hat.

Mitunter ist dies jedoch für mich als Verteidiger unumgänglich. Nämlich dann, wenn sich der Vortrag des Anklagevertreters, sagen wir es mal modern, im Postfaktischen bewegt. Das ist momentan ziemlich regelmäßig der Fall, wenn ich Angeklagte verteidige, die wegen eines Verstoßes gegen § 184b StGB angeklagt sind.

So auch gestern wieder. Der Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft, ein Rechtsreferendar, hielt sich bei seinem Plädoyer an den üblichen Aufbau, wie er in allen Lehrbüchern steht. Im letzten Drittel sagte er erwartungsgemäß den folgenden Satz:

Fraglich ist, wie der Angeklagte zu bestrafen ist. Das Gesetz sieht für den Besitz von Kinderpornografie einen Strafrahmen von bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vor.

Tja, so steht das tatsächlich im Gesetz. Und zwar seitdem die letzte Ergänzungslieferung in den Schönfelder des Rechtsreferendars gelangt ist. Der Schönfelder ist diese berühmte, rot eingeschlagene Gesetzessamlung aus losen Blättern. Sie wird auch „Ziegelstein“ genannt. Vor ein paar Monaten hat der Referendar also brav nach Erhalt der neuesten Ergänzungslieferung viele, viele Blätter ausgetauscht. Somit ist sein Gesetz wieder auf dem neuesten Stand.

Allerdings sollte man schon daran denken, dass der „neuste Stand“ im Strafrecht nicht immer richtige Stand ist. Wir verhandelten einen Fall, in welchem dem Angeklagten Besitz im Jahre 2011 vorgeworfen wurde. Man muss da also nicht fragen, welches Strafgesetz am 24. November 2016 gilt, sondern welches Strafgesetz am 29. April 2011 galt. Und wenn beide Gesetze unterschiedlich sein sollten, muss man prüfen, welches von beiden das mildere Gesetz ist.

Hier lag der Fall einfach. Mit der Gesetzesänderung zum 27. Januar 2015 wurden die Strafen im § 184b deutlich angehoben. Besitz von Kinderpornografie wurde vorher mit maximal zwei Jahren Freiheitsstrafe bestraft. Jetzt sind es drei.

Ohne meine kleine Intervention hätte der Anklagevertreter die Strafe also in einem Strafrahmen gefunden, dessen Spielraum er um ein Drittel überschätzte. Immerhin reagierte der Betreffende recht souverän auf meinem Hinweis – er nahm ihn dankend an. Was aber auch nicht schwierig war, denn ich hatte die unterschiedlichen Gesetzesfassungen schon mal ausgedruckt mitgebracht. Auch der Richter ließ sich ein Exemplar geben. Wobei ich allerdings nicht ergründen konnte, ob er die Gesetzesänderung schon von sich aus im Auge gehabt hatte.

Für den – weitgehend geständigen – Mandanten kam dann ein erfreuliches Ergebnis zustande. Der Anklagevertreter plädierte ersichtlich milde, nämlich auf eine Geldstrafe. Wobei ich weiß, dass dieser Richter in solchen Fällen entsprechend dem Mainstream an den Amtsgerichten eigentlich immer Freiheitsstrafen verhängt, wenn auch auf Bewährung. Aber heute wollte der Richter dann anscheinend nicht päpstlicher sein als der Papst. Er beließ es bei der Geldstrafe.

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25 Nov 14:23

WLAN im ICE: Deutsche Telekom liefert Zehntausende Terabyte an Daten

Für die WLAN-Versorgung im ICE wählt die Deutsche Bahn die Deutsche Telekom wieder als Partner. Mehrere Zehntausend Terabyte an Datenvolumen wurden für die kommenden Jahre gebucht. Diesmal müssen auch Verträge mit Vodafone und Telefónica her. (Deutsche Bahn, WLAN)
25 Nov 14:22

Bauer gegen Stromkonzern! Ein Leserbrief von Wolfgang Thüne

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

gestatten Sie einen kurzen Leserbrief zu den beiden Artikeln:

 

Jede Anklage beruht auf einer Ursache-Wirkungs-Beziehung. Diese zu erforschen ist Aufgabe von Staatsanwälten und Richtern. Doch wie ist es um unser Bildungssystem bestellt, wenn nicht einmal die Justiz unterscheiden kann zwischen Wetter und Klima? In jedem Lexikon, in jedem Schulbuch steht: Klima wird vom Wetter abgeleitet und zwar nicht vom jährlichen Wetter, sondern von dem an einem Ort über 30 Jahre gemittelten Wetter.

 

Dies sagt auch Prof. Dr. Frank Sirocko bei seinem Vortrag „Universität im Rathaus“. Anhand der Gesteinsschichten von 620 000 Jahren könne man erkennen, „Dass das Wetter schon immer starken Schwankungen unterlag“.  Die Frage nach den Ursachen, nach dem Warum, klammerte er wohlwissend aus. Eine Antwort ist nicht möglich, denn selbst heute weiß kein Mensch, auch kein „Klimaexperte“, warum Jahr für Jahr der konkrete Wetterablauf ein anderer ist.

 

Dieses Allgemeinwissen um die Kausalität „Wetter – Klima“ müsste auch der Richter in Essen haben. Er hätte wie der US Supreme Court 2013 die Klage des Bauern aus Peru sofort abweisen müssen. RWE kann ob der CO2-Emissionen seiner Kraftwerke weder für die schwüle Hitze der Tropen, die trockene Hitze der Subtropen, die Kälte an den Polen oder Hochgebirgen noch die gemäßigten Temperaturen der mittleren Breiten ursächlich verantwortlich gemacht werden. RWE macht weder in Deutschland noch in der weiten Welt das Wetter! Eine „Globaltemperatur“ oder ein „Globalklima“ gibt es nicht, außer als künstlicher aber unnatürlicher Rechengröße.

 

Die Grünen- Bundestagsabgeordnete Bärbel Höhn verzichtet auch nicht auf ihre üppigen realen Abgeordneten-Diäten zugunsten eines wie auch immer geschätzten mittleren „Globaleinkommens“. Was sind ihre persönlichen Emissionswerte? Sie atmet Frischluft mit 400 ppm CO2 ein und emittiert kontaminierte Luft mit 40 000 ppm in die Umwelt. Der Bauer sollte besser seine Renovierungskosten von 6300 € von der Grünen-Fraktion einfordern. Die begleicht ihre Mitschuld am „Klimawandel“ aus der Portokasse!“

 

Mit der Bitte um Abdruck und freundlichen Grüßen

Dr. Wolfgang Thüne, Oppenheim

25 Nov 14:21

Show HN: A visual guide to the most popular CSS properties

25 Nov 14:21

Was ist dieser üble Musk-Geruch?

Musk erzählte den Massen, dass er gerade von einem Treffen mit seinem Solar-Ingenieursteam gekommen sei. Die Herstellung und Installation des neuen Solardach-Erzeugnisses von Tesla, proklamierte er, wird tatsächlich weniger kosten als ein traditionelles Dach – sogar noch vor Einsparungen hinsichtlich der Energierechnung. „Strom“, sagt Musk, „ist einfach ein Bonus“.

Falls sich Musks Behauptungen als wahr erweisen, könnte dies ein echter Wendepunkt bei der Evolution von Solarenergie sein. Die Dachziegel, die er vor einigen Wochen vorgestellt hatte, sind etwas, das man sich ansehen muss: Sie bestehen aus strukturiertem Glas und sind praktisch nicht unterscheidbar von Luxusbedachungen. Sie machen auch aus Licht Energie für das Haus und das Elektroauto.

Der grundlegende Prämisse wird also sein: Würde man ein Dach mögen, das besser aussieht als ein normales Dach, doppelt so langlebig ist und – als Nebenprodukt – auch Strom erzeugt?“ fragt Musk. „Warum würde man irgendetwas anderes haben wollen?“

Man mache keinen Fehler: Die neuen Ziegel werden ein Premium-Erzeugnis sein, zumindest wenn sie erstmals ausgeliefert werden. Die Terrakotta- und Schieferdächer, die Tesla nachahmt, sind unter den teuersten Dachmaterialien am Markt – kosten sie doch bis zu 20 mal mehr als billige Asphaltziegel.

Viele der Kosteneinsparungen, die Musk erwartet, stammen aus Einsparungen beim Transport. Herkömmliche Dachmaterialien sind spröde, schwer und sperrig. Die Transportkosten sind hoch, ebenso wie die Verlustmenge. Die neuen Dachziegel aus Hartglas, welche in der neuen Automobil- und Solarglas-Abteilung entwickelt worden sind, wiegen nicht mehr als ein Fünftel der gegenwärtigen Erzeugnisse und sind bedeutend einfacher zu transportieren.

Zunächst einmal: Glas ist schwer. Ich glaube nicht eine Minute lang, dass sie billiger zu transportieren sind als zum Beispiel Asphaltziegel. Und ich kann Ihnen garantieren, dass die „Verlustmenge“ höher sein wird als bei Asphaltziegeln. Falls unsere Handys uns irgendetwas gelehrt haben, dann den Umstand, dass selbst das stärkste „Gorilla-Glas“ immer noch … nun … Glas ist. Die erste Schlussfolgerung lautet also, dass für Elon ein „normales“ Dach entweder aus Schiefer- oder Terrakotta-Ziegeln besteht … er ist einer der Auserwählten! Er hat wahrscheinlich seit einiger Zeit nicht mehr in einem Haus mit einem Dach aus Asphalt-Ziegeln oder aus Aluminium gelebt...

Wird Elons Dach leichter sein als Terrakotta? Vielleicht … aber bisher haben wir nur seine Versprechungen. Aber in jedem Falle bezweifle ich höchlich, dass der größte Kostenfaktor eines Schieferdaches die Transportkosten ausmachen … den Schiefer aus der Erde zu buddeln ist sehr teuer.

Weiter. Bequemerweise hat er die Kosten für die Batterien nicht genannt, die man braucht, damit das ganze System funktioniert, ebenso wie die Umwandler. Seine 14-kWh-Batterien des Typs „Berliner Mauer“, oder wie immer sie genannt werden, sind alles andere als billig und kosten etwa 5500 Dollar pro Stück … selbst wenn man mit nur einer Batterie auskommt, ist das immer noch by itself teurer als ein 40 Jahre altes Dach aus Asphaltziegeln. Und falls er sich Sorgen macht hinsichtlich des Bruches von Terrakotta-Ziegeln beim Transport, wäre der Transport jener Hätschelkinder weder billig noch einfach.

Außerdem sind seine Angaben zur Lebensdauer nichts als Schall und Rauch. Das Ersetzen eines Daches aus Asphaltziegeln wird 40 Jahre dauern und um die 3,80 Dollar pro Quadratfuß [= ca. 9 cm²] kosten (hier). Das Ersetzen eines Schieferdaches wird etwa fünf mal diese Summe kosten. Musk behauptet, dass seine Solarpaneele länger leben werden als Schiefer??? … wie in aller Welt kann er wissen, ob das stimmt? Und was noch länger überdauert ist verdammtes Gestein.

Weiter. Feuerwehrleute hassen Solarpaneele auf dem Dach, und zwar aus gutem Grund. Man denke daran, durch das Dach in das Haus einzudringen, wenn es im übrigen Haus brennt … man möchte NICHT durch gläserne Solarpaneele brechen, die an einem Umwandler und einer riesigen Batterie hängen. Tatsache ist: falls ein solches Haus in Brand gerät, stellt die Batterie sowohl eine giftige und explosive Gefahr dar, während das Dach eine No-Go-Zone ist...

Und weil das so ist, werden Ihre Versicherungskosten steigen – etwas, an das man bei einem normalen Dach nicht einmal denken würde.

Weiter. Diese Solarziegel werden viel schwieriger zu installieren und daher viel kostspieliger sein als ein normales Dach. Elektriker müssen involviert werden, Spezial-Installateure und andere hoch bezahlte Personen.

Und schließlich, die Kosten für Solarpaneele sind gefallen und kosten jetzt etwa 1 Dollar pro Watt, was sich zu etwa 15 Dollar pro Quadratfuß umrechnet – nur für das Paneel selbst. Diese Kosten des Rohmaterials sind höher als die Kosten eines FERTIG INSTALLIERTEN Schieferdaches. Und vielleicht kann Musk das ja noch reduzieren, aber ich wäre sehr überrascht, wenn ihm das in größerem Umfang gelänge. Wenn Musk die Kosten pro Quadratfuß von Solarpaneelen senken kann, warum stellt er nicht die Paneele selbst mit seiner neuen Glas-Technologie her? Ich über lasse die Antwort der Leserschaft.

Was steht unter dem Strich? Nun, die übliche Story. Wenn Musk seine Lippen bewegt, dann zählt er entweder nach, wie viel Geld er der amerikanischen Öffentlichkeit abgepresst hat, oder er lügt hinsichtlich seiner nächsten Erzeugnisse … die einzige gute Nachricht lautet, dass wir mit der neuen Regierung hoffen können, dass das große Absahnen ein Ende hat.

Allerdings ist er auch ein sehr, sehr smarter Mann. Darum würde es mich nicht überraschen, wenn er die Öffentlichkeit so ködern würde, dass ihm noch mehr Geld zufließt, bevor sein Saugrüssel verstopft wird. Niemand hat je Geld verloren durch Unterschätzen der Intelligenz der amerikanischen Grünoisie, und Musk hat eine Wissenschaft daraus gemacht, mit den schlimmsten Befürchtungen der Gesellschaft zu spielen.

Und zu guter Letzt – sind Elektroautos wirtschaftlich genug, um eine maßgebliche Rolle in unserem Transportwesen zu spielen? Meine Antwort, die Einige überraschen könnte, lautet ja, das kann sein … aber wir sollten irgendeinen Kerl nicht unverschämt reich machen mit der Subvention funkelnder Fahrzeuge, die sich NICHT wirtschaftlich rechnen. Falls Musk so verdammt smart ist, dann lasse man sich ihn auf dem Markt bewähren, wie jeden sonst auch. Es sollte nicht Aufgabe der Regierung sein, eine Lösung gegenüber einer anderen zu bevorzugen, egal wie wunderbar die Intentionen der Regierung sein mögen, egal ob sie liberal oder konservativ ist und egal, welches Ergebnis sie unbekümmert prophezeit.

Die Lösung ist einfach und könnte sogar bald beginnen. Sie lautet:

Aufhören mit der Subventionierung ineffizienter Technologien, die nicht marktreif sind!!

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Anhang: Die Mathematik: Gegenwärtig hat Musk 4,9 Milliarden Dollar Subventionen des Steuerzahlers erhalten. Im Gegenzug hat er Autos geliefert, die so teuer sind, dass die wohlhabenden Käufer derartiger Autos ihre eigenen persönlichen Subventionen einstreichen in Gestalt von Steuernachlässen.

Sollen wir an diesem Punkt sagen „Danke, Elon“?

Zu den Entwicklungsländern – die WWFA sagt, dass ein Brunnen, der ein Dorf mit Wasser versorgen kann, etwa mit 8000 Dollar zu Buche schlägt … folglich würde man mit dem Geld, das wir für Musk und seine Funken sprühenden Autos verschwenden, saubere Wasserquellen für etwa eine halbe Million Gemeinden in Entwicklungsländern einrichten können.

Ich bezweifle, dass die Menschen in jenen Gemeinden „Danke, Elon“ sagen würden, wenn sie um diesen faustischen Pakt wüssten...

Link: https://wattsupwiththat.com/2016/11/19/whats-that-musky-smell/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung: Alle Hervorhebungen übernommen aus dem Original!

25 Nov 14:21

Deepwater Horizon: "Niemand sprach mehr über die Toten"

by ZEIT ONLINE: Umwelt - Thorsten Schröder
2010 explodierte die Ölplattform Deepwater Horizon. Hauptfigur im Film dazu ist Ex-Cheftechniker Mike Williams. Uns hat er erzählt, wie er die Katastrophe erlebte.
25 Nov 14:20

ArcGIS Maps for Power BI now available in Preview in the Power BI service

ArcGIS Maps for Power BI is now available in preview on the Power BI service. Share your ArcGIS Maps with your colleagues on dashboards and use them in reports through the Power BI service.
25 Nov 14:20

Funk 1-Kanal Phasenabschnitt-Dimmer (Hutschiene) angekündigt

Im aktuellen ELVjournal (6/2016) wurde für die nächste Ausgabe (1/2017 - erscheint am 25.01.2017) ein neuer HomeMatic 1-Kanal Funk-Phasenabschnitt-Dimmer für die Hutschienenmontage angekündigt. Dieser erlaubt das funkgesteuerte Schalten und DImmen der Beleuchtung in der zentralen Stromverteilung.
Damit lassen sich bestehende Stromstoßschalter / Treppenlichtautomaten oder in Verbindung mit der Zentrale auch Zeitsteuerungen durch diesen Dimmer ersetzen.
25 Nov 14:20

HomeMatic Funk-Sendemodul (8 Bit) angekündigt

Im aktuellen ELVjournal (6/2016) wurde für die nächste Ausgabe (1/2017 - erscheint am 25.01.2017) ein neues HomeMatic Funk-Sendemodul angekündigt, das neben zwei Steuerkanälen auch in der Lage ist, einen 8-Bit-Dateneingang zu nutzen.
Dabei sind die Schalt- und Dateneingänge flexibel nutzbar: Schalten auf Masse oder durch ein Schaltsignal bis 24 VDC, z.B. durch einen externen Mikrocontroller-Portpin oder Transistor sind möglich.
25 Nov 14:20

Very Short Story: Projektkonflikte...

by Sigrid Hauer

Die meisten Konflikte im Projekt haben eine emotionale Ursache. Geredet wird aber nur über die sachlichen Themen.

 

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
25 Nov 14:20

Elektroautos: Leise, aber gefährlich

by ZEIT ONLINE: Mobilitaet - Christof Vieweg
Die leisen Elektro- und Hybridautos müssen ab Sommer 2019 im Stadtverkehr künstliche Geräusche von sich geben. Das soll Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern verhindern.
25 Nov 14:20

Verkehr: Bund ab 2021 allein für Autobahnen und Fernstraßen zuständig

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Bund und Länder haben sich auf eine Neuregelung bei der Organisation von Autobahnen und großen Bundesstraßen geeinigt. Die umstrittene Teilprivatisierung ist vom Tisch.
25 Nov 14:19

Bundesverfassungsgericht: 30.000 Unterschriften gegen die Vorratsdatenspeicherung

Mit 30.000 Unterschriften und einer Klageschrift will ein Bündnis aus Bürgerrechtlern, Politikern und Gewerkschaftern die Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht kippen. Am kommenden Montag wird die Klage eingereicht. (Vorratsdatenspeicherung, Internet)
25 Nov 14:18

Vodafone: Pilottest für Girocard auf dem Smartphone

Vodafone will in Kürze Girocard Mobile testen lassen. Ausgewählte Bankkunden können dann in Läden mit dem Smartphone über das Girokonto bezahlen. Es soll die bisherige Girokarte überflüssig machen. (Vodafone, Internet)
25 Nov 14:17

Gehendes Lob

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Solch ein Lob freut einen, selbst wenn jemand geht:
Möchte Ihnen an dieser Stelle ein besonderes Lob aussprechen: Hatte vor Ihnen ein ähnliches Angebot (DSL-Zugang abgekoppelt vom physikalischen Anschluss) bei XXX. XXX stellte dieses Angebot 07/2015 dann leider ein. Musste damals lange im Internet recherchieren, um wieder ein solches Angebot zu finden.

Erlebte dann mit Manitu einen Anbieter, welcher an Unkompliziertheit nicht zu schlagen ist:
Bestellung Sonntag 19:00 -> funktionierende Zugangsdaten Montag 08:00 -> so muss es sein !!
Stabiler Betrieb während der gesamten Nutzung
(wo es immer mal wieder hakte: DSL Synchronisierung -> Telekom konnte über Wochen natürlich keinen Fehler finden, reduzierte aber heimlich von 4mbit/s auf 1mbit/s)

Kündigung zum Folgetag -> Gutschrift der zu viel gezahlten Monatsgebühr -> problemlos & pünktlich !!
Eine derartige prompte & korrekte Bedienung nenne ich vorbildlich: Die "Großen" sollten sich Ihren Kundenservice als Vorbild nehmen.

Vorbildlich, weiter so!! Bei Bedarf an Webhosting oder Rootservern werde ich sofort wieder Ihr Kunde.
25 Nov 14:17

Adobe veröffentlicht Photoshop Elements 15 im Windows Store

by Albert Jelica

adobe-photoshop-elements-15-logojpg

Microsoft will den Windows Store als sichere Plattform zum Download von Apps, Software und Games etablieren, welche direkt in Windows 10 integriert ist und Nutzern den Umweg über den Browser ersparen soll. Für viele Nutzer ist dies tatsächlich sicherer, vor allem, wenn sie selbst nicht zwischen der offiziellen Seite und Betrügern unterscheiden können. Daneben hilft es Microsoft natürlich, das kostenlose Windows 10 profitabel zu halten, da man sich von den Store-Einnahmen natürlich einen Teil behält.

Um den Windows Store aber überhaupt als Plattform für Nutzer interessant zu machen, müssen diese darin auch jene Anwendungen vorfinden können, nach denen sie suchen. Einen Teil trägt dazu nun Adobe bei und hat Photoshop Elements 15 nun im Windows Store verfügbar gemacht. Die Anwendung wurde mittels der Project Centennial als Store-Paket hochgeladen und kann nun dort für 59,99 Euro statt üblicherweise 99,99 Euro erworben werden.

Im Folgenden haben wir für euch die Beschreibung aus dem Windows Store eingefügt:

Fotos lassen sich ganz einfach verwalten, bearbeiten und präsentieren. Verbessern Sie Aufnahmen mit einem Klick, oder lassen Sie sich von der Software zum gewünschten Ergebnis führen. Experimentieren Sie mit Effekten. Erstellen Sie Collagen, Dia-Shows, Grußkarten u. v. m.

Drücken Sie bei besonderen Momenten und Ereignissen einfach auf den Auslöser – Adobe Photoshop Elements 15 übernimmt alles Weitere: Automatisierte Funktionen für Organisation und Bearbeitung machen die Erstellung und Weitergabe einzigartiger Fotos supereinfach.

Photoshop Elements 15 macht den Umgang mit Fotos einfach und komfortabel:
• Organisieren – Um Aufnahmen schneller wiederzufinden, können Sie sie nach Personen, Ereignissen, Orten oder Motiven kategorisieren, z. B. Sonnenuntergängen, Geburtstagsfeiern, Katzen oder Hunden.
• Bearbeiten – Machen Sie Schnappschüsse durch tolle Effekte und professionelle Korrekturen mit nur einem Klick zum Kunstwerk. Photoshop Elements führt Sie bei Bedarf Schritt für Schritt durch die Aufgaben oder erledigt sie automatisch für Sie.
• Erstellen – Halten Sie Ihre schönsten Erinnerungen in Collagen, Dia-Shows, Kalendern, Fotobüchern und Grußkarten fest. • Präsentieren – Teilen Sie Erinnerungen mit Freunden und Verwandten über Facebook, YouTube, Vimeo oder Twitter.*

ERWEITERT Problemlose Suche Filtern Sie Bilder ganz einfach anhand einer Kombination von Kriterien wie Personen, Orten, Ereignissen oder Lieblingsmotiven. Elements Organizer ist jetzt für Touchscreens optimiert und macht diese Aufgabe noch bequemer.

NEU Intelligente Tags Basierend auf dem Motiv in Ihrem Bild, z. B. Sonnenuntergang, Geburtstagsfeier, Katze oder Hund, schlägt Photoshop Elements Tags (Etiketten) vor.

NEU Intuitive Bearbeitung – Elements Organizer und der Schnellbearbeitungs-Modus werden nun auch auf Touchscreens unterstützt, sodass Sie mit Gesten Fotos suchen, sortieren und nachbearbeiten können.

NEU Porträts von der schönsten Seite – Verwandeln Sie ernste Mienen in ein Lächeln, oder korrigieren Sie zusammengekniffene Augen, damit jeder im Bild einfach gut aussieht.

ERWEITERT Editor mit Assistent – Das Programm führt Sie Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis.
• NEU Text aus Bildern – Wandeln Sie ein Foto in Text um, den Sie dann mit Reliefeffekten und Schlagschatten richtig in Szene setzen. Das i-Tüpfelchen für Collagen, Fotobücher, Grußkarten und Plakate.
• NEU Effekte kombinieren – Experimentieren Sie mit beliebig vielen Effekten in einem einzigen Bild. Photoshop Elements führt Sie Schritt für Schritt durch die Bearbeitung und stellt zahlreiche Vorlagen und Themen zur Auswahl.
• NEU Dynamische Fotos – Hinterlegen Sie Ihr Motiv mit Bewegungsunschärfe, um mehr Action zu simulieren.
• NEU Maleffekte – „Bemalen“ Sie Bilder mit Effekten, und fügen Sie anschließend Strukturen und Farbpaletten hinzu. Erstellen Sie einzigartige Kunstwerke, mit denen Sie Ihre Freunde in sozialen Netzwerken verblüffen. Das Programm begleitet Sie Schritt für Schritt durch den Prozess.
• NEU Vollständig individualisierbare Rahmen – Erstellen Sie mit Anleitung individuelle Rahmen für Ihre Lieblingsfotos, damit sie in Fotobüchern oder sozialen Netzwerken richtig zur Geltung kommen.

ERWEITERT Filter für klasse Effekte – Mit Filtern können Sie ganz einfach neue Looks und kreative Ideen ausprobieren und verfeinern.

ERWEITERT Korrektur mehrerer Fotos – Bearbeiten Sie mehrere Fotos in einem Arbeitsgang. Die neuen Touch-Funktionen machen es Ihnen jetzt noch leichter.

ERWEITERT Veröffentlichung in sozialen Netzwerken – Sie können Ihre Fotos jetzt noch schneller und bequemer auf Facebook oder YouTube veröffentlichen – als wären Sie direkt auf der betreffenden Site.*

*Über dieses Produkt erhalten Sie Zugriff auf bestimmte Dienste, die von Adobe oder Drittanbietern im Internet gehostet werden. Die Nutzung solcher Online-Dienste ist Anwendern ab 13 Jahren gestattet und unterliegt ergänzenden Nutzungsbedingungen sowie der Datenschutzrichtlinie von Adobe (siehe www.adobe.com/go/terms_de). Die Online-Dienste sind nicht in allen Ländern oder Sprachen verfügbar und können ohne vorherige Ankündigung geändert oder eingestellt werden. In manchen Fällen ist eine Registrierung seitens des Anwenders erforderlich. Einige Dienste sind eventuell gebührenpflichtig bzw. an ein Abonnement gebunden.

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25 Nov 14:16

Das heißeste Jahr, aber die niedrigste Tornadorate – obwohl nach der Theorie beides gleichzeitig höher werden muss

[1] Additionally, the National Weather Service Forecast Office in Nashville said today:
There have only been 5 tornadoes in Tennessee this year. It’s been the quietest year for tornadoes in the state since 1987.
Meanwhile the U.N.’s weather bureau is warning of this:
It is very likely that 2016 will be the hottest year on record, with global temperatures even higher than the record-breaking temperatures in 2015. Preliminary data shows that 2016’s global temperatures are approximately 1.2° Celsius above pre-industrial levels, according to an assessment by the World Meteorological Organization (WMO).

[Übersetzung: Zusätzlich sagte das National Weather Service Forecast Office in Nashville heute: In Tennessee gab es in diesem Jahr lediglich 5 Tornados. Es war in dieser Hinsicht das ruhigste Jahr in diesem Staat seit 1987.

Inzwischen warnt das Weather Bureau hier:

Es ist sehr wahrscheinlich, dass 2016 das heißeste Jahr jemals wird mit globalen Temperaturen die sogar noch höher sind als die Rekorde brechenden temperaturen 2015. Vorläufige Daten zeigen, dass die globalen Temperaturen 2016 um etwa 1,2°C über dem vorindustriellen Niveau liegen. Dies geht aus einer Abschätzung der WMO hervor.

Ende Übersetzung]


Bild 1 [1] Jährliche Anzahl Tornados bis zum Jahr 2016 (schwarz). Quelle: Source: http://www.spc.noaa.gov/wcm/adj.html


Bild 2 Absolute Anzahl Tornados von 1953 – 2015. Quelle: NOAA TORNADO CLIMATOLOGY and DATA
NOAA Erklärungstext zum Bild: To compare tornado counts before Doppler radars, we have to either adjust historical trends statistically to account for the unreported weak tornadoes of before, or look only at strong to violent (EF2-EF5) tornadoes, whose records are much better documented and more stable. When we do that, very little overall change has occurred since the 1950s. Here is a graph of raw and adjusted trends through 2015. About the only thing we can infer with good certainty from this is that the year-to-year variability seems to be swinging more wildly up and down since 2000, even though the averages are essentially staying flat. The physical cause of those larger up-and-down swings is not known yet.

[Übersetzung: Um Tornadozählungen vor Einführung des Doppler-Radars abschätzen zu können, mussten wir entweder historische Trends statistisch adjustieren, um den nicht beobachteten schwachen Tornados vor dieser Zeit Rechnung zu tragen, oder nur die die starken bis verheerenden Tornados (F2 bis F5) zu erfassen. Sie sind viel besser erfasst worden und die Zahlen stabiler. Wenn wir das tun, zeigt sich, dass es insgesamt seit den fünfziger Jahren kaum Veränderungen gegeben hat. Hier steht eine Graphik von Trends aus Roh- und aus adjustierten Daten 2015. Das einzige, was wir mit einiger Sicherheit sagen können ist, dass die Variabilität von Jahr zu Jahr seit dem Jahr 2000 größere Ausschläge nach beiden Seiten zeigt als zuvor, obwohl die mittlere Anzahl im Wesentlichen gleich bleibt. Der physikalische Grund dieser stärkeren Schwingungen ist bislang unbekannt.

Ende Übersetzung]


Bild 3 Tornados der Klasse F4-F5 von 1875 – 2014. Gestrichelte, rote Linien und Pfeil vom Autor ergänzt. Quelle: NOAA U.S. Tornado Outbreak Interface

Tornados und Klimawandel

Die NOAA sagt über den Zusammenhang von Tornados und Klimawandel: Does "global warming" cause tornadoes? No. Thunderstorms do. The harder question may be, "How will climate change influence tornado occurrence?" The best answer is: We don't know.

NOAA Tornado FAQs:

NOAA Tornado FAQ: How many tornadoes hit the US yearly? Recent trends indicate around 1200, give or take a few hundred per year. The actual average is unknown, because tornado spotting and reporting methods have changed so much in the last several decades that the officially recorded tornado climatologies are believed to be incomplete. Also, in the course of recording thousands of tornadoes, errors are bound to occur. Events can be missed or misclassified; and some non-damaging tornadoes in remote areas could still be unreported.

NOAA Tornado FAQ: What was the deadliest tornado year in the modern era? SPC defines the modern era of tornado recordkeeping as 1950-present, the time frame of its database. As of this writing, the record year since 1950 is 2011, when tornadoes killed 550 people in 15 states. Follow this link for the latest map and listing of those events. Before 1950, several years had nearly similar or higher tornado death tolls; but the exact numbers are uncertain due to more archaic communications, more people missing and unaccounted for, unknown numbers of unreported deaths, and then-customary exclusion of certain groups from death tolls in some older events. The year 1925--including the Tri-State Tornado--had the greatest toll with 794 known tornado deaths.

[Verursacht „globale Erwärmung“ mehr Tornados? Nein. Gewitter bringen Tornados mit sich. Die schwierigere Fragen könnte sein: „wie wird der Klimawandel die Tornado-Häufigkeit beeinflussen?“ Die beste Antwort lautet: Wir wissen es nicht.

NOAA Tornado FAQs:

Frage: Wie viele Tornados treten jährlich in den USA auf? Jüngsten Trends zufolge etwa 1200, mit einer Schwankungsbreite von einigen hundert pro Jahr. Der tatsächliche Mittelwert ist unbekannt, weil sich die Sichtung von Tornados und die Berichterstattung darüber während der letzten Jahrzehnte so stark verändert haben, dass man davon ausgeht, dass die offiziell aufgezeichnete Tronado-Klimatologie unvollständig ist. Außerdem dürften sicher bei der Erfassung von Tornados auch Fehler auftreten. Ereignisse können unentdeckt bleiben oder falsch klassifiziert sein, und einige Tornados in entlegenen gegenden, die keine Schäden anrichten, könnten immer noch unbemerkt bleiben.

Frage: Welches Jahr in jüngster Zeit war dasjenige mit den meisten tödlichen Tornados? SPC definiert den Beginn der Aufzeichnung der Neuzeit von 1950 bis heute, das ist der Zeitrahmen ihrer Datengrundlage. Während dies geschrieben wird, ist das Jahr 2011 der Rekordhalter, gab es doch in jenem Jahr 550 Todesfälle in 15 US-Staaten. Auf diesem Link findet man die aktuellste Karte und die Auflistung jener Ereignisse. Vor 1950 gab es viele Jahre mit einer ähnlich hohen oder noch höheren Zahl von Todesopfern pro Jahr. Aber die genauen Zahlen sind unsicher. Gründe hierfür: archaischere Kommunikation, mehr vermisste Personen, die nicht berücksichtigt wurden, eine unbekannte Zahl nicht bekannter Todesfälle sowie der damals übliche Ausschluss bestimmter Gruppen von Toten in einigenälteren Fällen. Das Jahr 1925 – einschließlich des Drei-Staaten-Tornados – forderte mit 794 die größte Anzahl von Todesopfern durch Tornados.

Ende Übersetzung]

Also eine ganz klare Aussage der NOAA: Verursacht der Klimawandel (global warming) Tornados? Antwort: NO

Zudem ist die Zählung sehr ungenau und vor der systematischen Erfassung um 1950 ganz unsicher. Dabei darf aber davon ausgegangen werden, dass die historischen Zahlen zu niedrig sind, da die Stärke an der Zerstörung gemessen wird welche damals bei niedriger Bebauungs- und Bevölkerungsdichte geringer war.

wetter-center.de, 24. Mai 2013: Tornados und der Klimawandel

Nach dem zerstörerischen Tornado in Moore, Oklahoma am 20.05.2013 waren wieder mal einige Experten in Fernsehsendungen zu sehen, die behaupteten, durch den Klimawandel würde es in Zukunft immer mehr solcher Stürme geben. Diese Behauptung wird ebenso wenig durch wissenschaftliche Fakten gestützt, wie die Behauptungen, dass es immer mehr Hurrikane oder außertropische Stürme gibt.

Wer sich an die Fakten hält und deshalb die AGW-Theorie „vernachlässigt“, muss sich „warm anziehen“

Dabei sollen Tornados durch die Klimawandel-bedingt höheren Temperaturen angeblich zunehmen, da wärmere Luft mehr Feuchte speichern kann – was natürlich stimmt, aber nicht, dass dadurch wie allgemein vorhergesagt Klimaextreme zunehmen würden.

Obwohl anhand der Daten und offiziellen Informationen eindeutig ist, dass Tornados nicht Klimawandel-bedingt zunehmen und auch die historische Datenlage sehr unsicher ist, wird von Klimaaktivisten und auch von Seiten der höchsten Politik einfach das Gegenteil behauptet.

Bild 4 [1] Information eines Klimaaktivisten über Klimawandel und Tornados

[Von einer Übersetzung der Bildinschrift wird abgesehen, ebenso wie bei dem folgenden Kerry-Statement]

Bild 5 [1] Aussage des Außenministers J. Kerry zum Klimawandel und Tornados

Immer wieder zu solchen Reports die Wiederholung, das selbst der IPCC zugibt, dass keine Sicherheit über einen Zusammenhang zwischen AGW-Klimawandel und Unwetterereignissen besteht. Allerdings steht es nur in der Langfassung des Berichtes, aber nicht mehr im Summary.

IPCC Aussagen Zusammenfassung

[2] Tropische Stürme und Hurrikane

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin.”
Übersetzung: “Keine robusten Trends bei den jährlichen Zahlen von tropischen Stürmen, Hurrikans und Stark-Hurrikans konnten in den letzten 100 Jahren im Nordatlantischen Becken ausgemacht werden.

Tropische Zyklone

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century and it remains uncertain whether any reported long-term increases in tropical cyclone frequency are robust, after accounting for past changes in observing capabilities.”
Übersetzung: “Aktuelle Datensätze zeigen keine signifikanten beobachteten Trends bei der weltweiten tropischen Wirbelsturmfrequenz während des letzten Jahrhunderts und es ist ungewiss, ob ein berichteter langfristiger Anstieg der tropischen Wirbelsturm-Frequenz robust ist, nach Berücksichtigung der letzten Änderungen in den Beobachtungs-Möglichkeiten.“

Außer-tropischeZyklone

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 220: “In summary, confidence in large scale changes in the intensity of extreme extratropical cyclones since 1900 is low. There is also low confidence for a clear trend in storminess proxies over the last century due to inconsistencies between studies or lack of long-term data in some parts of the world (particularly in the SH). Likewise, confidence in trends in extreme winds is low, owing to quality and consistency issues with analysed data.”
Übersetzung: “Zusammenfassend ist das Vertrauen in große Änderungen in der Intensität extremer aussertropischer Zyklone seit 1900 gering. Es gibt auch [nur] ein geringes Vertrauen für einen klaren Trend bei Sturm-Proxies wegen Inkonsistenzen zwischen den Studien oder wegen dem Fehlen von Langzeitdaten des letzten Jahrhunderts in einigen Teilen der Welt (vor allem auf der Südhemisphäre). Ebenso ist das Vertrauen in Trends in extreme Winde niedrig, wegen der Qualität und wegen Konsistenz-Problemen mit den analysierten Daten.“

Dürren

IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery, Seite 50: ”There is low confidence in a global-scale observed trend in drought or dryness (lack of rainfall), owing to lack of direct observations, dependencies of inferred trends on the index choice and geographical inconsistencies in the trends.”
Übersetzung: “Es besteht ein geringes Vertrauen im globalen Maßstab beobachteten Trend an Dürre oder Trockenheit (Mangel an Niederschlag), aus Mangel an direkten Beobachtungen, Abhängigkeiten von abgeleiteten Trends auf der Indexauswahl und wegen geographischer Unstimmigkeiten in den Trends.“
sowie
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 215: “In summary, the current assessment concludes that there is not enough evidence at present to suggest more than low confidence in a global scale observed trend in drought ordryness (lack of rainfall) since the middle of the 20th century, owing to lack of direct observations, geographical inconsistencies in the trends, and dependencies of inferred trends on the index choice. Based on updated studies, AR4 conclusions regarding global increasing trends in drought since the 1970s were probably overstated. However, it is likely that the frequency and intensity of drought has increased in the Mediterranean and West Africa and decreased in central North America and north-west Australia since 1950.”
Übersetzung: "Zusammenfassend kommt die aktuelle Bewertung zu dem Schluss, dass es zur Zeit nicht genug Hinweise und [nur] ein geringes Vertrauen in einen beobachteten globalen Trend an Dürre oder Trockenheit (Mangel an Niederschlägen) gibt, aus Mangel an direkten Beobachtungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts, geographischen Inkonsistenzen in den Trends und Abhängigkeiten der abgeleiteten Trends auf der Indexauswahl. Auf Basis aktualisierter Studien waren die AR4-Schlußfolgerungen bezüglich global zunehmender Trends an Dürre seit den 1970er Jahren wahrscheinlich übertrieben. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Häufigkeit und Intensität von Dürre im Mittelmeerraum und Westafrika sich erhöhen könnte und im Zentrum von Nordamerika und Nordwest-Australien seit 1950 abnehmen könnte."

Überflutungen

IPCC 2013, AR5, WGI, Technical Summery, Seite 112: ”There continues to be a lack of evidence and thus low confidence regarding the sign of trend in the magnitude and/or frequency of floods on a global scale over the instrumental record.”
Übersetzung: “Es besteht weiterhin ein Mangel an Beweisen und deshalb ein geringes Vertrauen in Bezug auf Trend-Anzeichen in Bezug auf Größe und / oder Häufigkeit von Überschwemmungen auf globaler Ebene der Instrumenten-Aufzeichnungen.“

Hagel und Gewitter

IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “In summary, there is low confidence in observed trends in small-scale severe weather phenomena such as hail and thunderstorms because of historical data inhomogeneities and inadequacies in monitoring systems.”
Übersetzung: "Zusammenfassend gibt es [nur] ein geringes Vertrauen in beobachtete Trends bei den Unwetter-Erscheinungen wie Hagel und Gewitter wegen historischen Daten-Inhomogenitäten und Unzulänglichkeiten bei der Systemüberwachung."

IPCC Zusammenfassung

[3] IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219: “There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century.”
Übersetzung: “Es gibt [nur] begrenzte Anhaltspunkte zu Änderungen bei Extremereignissen, die mit anderen Klimavariablen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts verbunden sind.“

Quellen

[1] Watts Up With That,15.11.2016: NOAA: U.S. “Tornadoes lowest since 1954 – during the “hottest year ever”

[2] Quelle der Übersetzungen: EIKE 09.12.2015: Pinocchiopresse? Lügenpresse? Die deutschen Medien und ihre "Klimakatastrophen"
http://eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/pinocchiopresse-luegenpresse-die-deutschen-medien-und-ihre-klimakatastrophen/

[3] IPCC AR5 Langfassung: Fifth Assessment Report CLIMATE CHANGE 2013 The Physical Science Basis
http://www.climatechange2013.org/images/report/WG1AR5_ALL_FINAL.pdf

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Bemerkung: Alle Übersetzungen im oberen Teil [in eckigen Klammern] von Chris Frey. Übersetzungen im unteren Teil ohne Klammern vom Autor.

25 Nov 14:14

Recap MVPSummit und European SharePoint Conf

by Hans Brender

MVP Global Summit 2016

Mich hat es umgehauen. Husten, Schnupfen, Schüttelfrost, Hitzewallung. Deshalb erst jetzt eine Zusammenfassung von 17 Tagen Reise in die USA und nach Österreich. Weil es sich einfach anbietet, weil mein Arbeitgeber BitTitan sein Hauptquartier (noch) in Kirkland hat, und der MVPSummit auf dem Microsoft Campus nur 9 Kilometer entfernt ist, habe ich mich schon ein paar Tage früher mit der Lufthansa und einem Direktflug auf den Weg gemacht. Das hat den Vorteil, dass ich mich schon an die Zeitumstellung gewöhnt habe, aber auch in Ruhe mit vielen Kollegen bei BitTitan reden konnte. Die Geschäftsräume brechen aus allen Nähten, unser CIO Geeman Yip hat seinen eigenen Schreibtisch einem Mitarbeiter gegeben und residiert im Aufenthaltsraum. Nicht nur deshalb ist er für alle Mitarbeiter jederzeit zu sprechen, keine Sekretärin, Open Door Policy, einfach ran. Aber auch viele neue Gesichter. Wachstum überall zu sehen. Im nächsten Jahr ziehen wir um nach Bellevue. Dort ist dann viel mehr Platz. Habe dann die Weichen für das nächste Halbe Jahr abgesteckt.

Am Sonntag ging es dann ins Hotel. Umziehen? Ja, weil es morgens einfacher ist, direkt auf den Microsoft Campus zu gelangen. Drei volle Tage jede Menge Informationen mit der Produktgruppe und hinter den Kulissen kennt man mich. Ist schon toll, wenn die PG mich als Mr.OneDrive dem neuen Manager vorstellt. Noch während des MVP Summits habe ich ein paar Übersetzungsfehler im Layout des Next Generation Sync Client weitergeleitet, welche sofort bereinigt wurden und sich in der Dezember Ausgabe dann wiederfinden. Oder eben nicht. Weil an die Oberfläche angepasst. Manchmal ist die Welt aber auch klein, weil Mitarbeiter bei Microsoft intern gewechselt haben. Und bei der Windows Insider Party hat man sich auf dem Campus widergetroffen.

deutsche MVPs

Donna Sakar im Podcast: Windows Insider Windows Insider Party

Hans: MVP Summit 2016

Warum ich nicht bei den Insidern mitmache? Meine knallharten Argumente wurden aufgenommen. Ich habe nicht viel Gutes an diesem Programm gelassen. Trotzdem soll ich es mir doch überlegen. Aber das miserable Qualitätsmanagement und mangelnde Mini-Beschreibung kosten mir zu viel Zeit. Und dann war schon wieder vorbei. Der MVP Summit.

Wieder Umziehen in die Apartments von Bittitan. Nochmals zwei Tage im Hauptquartier und dann hat man mir ein Angebot gemacht. Welches ich auch angenommen habe, es fehlt nur noch die Unterschrift unterm Vertrag. Aber nicht deshalb war die Nacht auf Samstag mit wenig Schlaf. Hier habe ich mir den Virus oder was auch immer es ist, eingefangen. Immer nur stundenweise eine Mütze Schlaf getankt. Am Samstagmorgen habe ich dann bis heute meine letzte Zigarette geraucht. Ich hoffe, dass ich das auch weiterhin durchhalte. Zurück übern Teich und frühmorgens in ein Hotel eingecheckt, Jetlag Tag. Ich bin saumüde, aber alle Stunde werde ich wach, friere, schwitze. Der Virus hat mich voll im Griff. Am nächsten Tag dann mit dem Flieger nach Wien.

Mein Vortrag auf der European SharePoint Conference Top 25 European SharePoint Influencers 2016

Die European SharePoint Conference wartet. 2000 Teilnehmer. Und 140 haben sich in meiner Session eingefunden. Wie üblich ging es um den Next Generation Sync Client, und wie weit Microsoft nach einem Jahr jetzt ist. Soll ja noch in diesem Jahr fertig werden. Dann kann man, zumindest aus der Cloud, alle Dokumentenbibliotheken in Office 365 synchronisieren. Und im ersten Quartal 2017 soll es dann auch möglich sein, IRM geschützte Bibliotheken in die Synchronisation einzubeziehen. Die meisten Sessions habe ich im Hotelzimmer verbracht, immer noch mit Schnupfen, Husten, Schüttelfrost geplagt. Vielen Dank an die vielen Kollegen aus aller Welt, die mir aus ihren Reiseapotheken weitere Pillen angeboten haben. Mittlerweile habe ich den Dreh raus. Mit allerlei Mittelchen den Hustenreiz unterdrücken, den der weckt mich immer wieder auf. Abends ging’s dann noch zur Wiener Hofburg, bei der im Ballsaal dann dieses Jahr wieder viele Preise überreicht wurden. Im letzten Jahr in Schweden war ich Nummer 10 der europäischen Office 365 Influencer, dieses Jahr war es Platz 24 der europäischen SharePoint Influencer.

Und dann war sie auch schon vorbei. Die European SharePoint Conference. Nächstes Jahr dann in Dublin. Da war ich auch noch nicht.

Vielen Dank an BitTitan, die diese Reise erst ermöglicht haben, an Microsoft für die Organisation von 2000 MVP’s und an die Organisatoren der European SharePoint Conference.


25 Nov 14:12

Bundesgerichtshof: Ist das WLAN passwortgeschützt, gibt es keine Störerhaftung

by Jörn Brien

Für Betreiber eines passwortgeschützten WLANs gilt die Störerhaftung nicht, auch wenn der ursprüngliche Code nicht geändert wurde – urteilte jetzt der Bundesgerichtshof. Eine Ausnahme gibt es aber.

Störerhaftung: BGH stärkt WLAN-Betreiber

Seit dem Sommer ist die Störerhaftung in Deutschland weitgehend Geschichte. Auch der Europäische Gerichtshof hatte sich im September grundsätzlich gegen die Störerhaftung ausgesprochen, machte allerdings eine Einschränkung: Betreiber von freien WLANs können verpflichtet werden, einen Passwortschutz einzurichten. Jetzt legte der Bundesgerichtshof (BGH) in der Frage noch einmal nach. Die Richter schränkten in ihrem Urteil die Störerhaftung bei der Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Medien per Filesharing ein.

BGH: Störerhaftung gilt nicht bei passwortgesichertem WLAN. (Bild: Shutterstock)
BGH: Störerhaftung gilt nicht bei passwortgeschütztem WLAN. (Bild: Shutterstock)

Dem am Donnerstag veröffentlichten Urteil zufolge gilt die Störerhaftung nicht, wenn ein Unbekannter sich unerlaubt Zugriff auf ein per Passwort geschütztes WLAN verschafft hat. Das gilt auch, wenn – wie in dem konkreten Fall – das WLAN über den auf dem Router aufgedruckten WPA2-Schlüssel (16 Ziffern) gesichert wird. Das Passwort war nicht geändert worden. Über den Anschluss der Beklagten war Ende 2012 der Film „The Expandables 2“ zum Download angeboten worden – offenbar durch einen Unbekannten.

Störerhaftung: Betreiber haben Prüfungspflicht

Die Richter am BGH stellten klar, dass die Beklagte nicht als Störerin hafte, weil sie keine Prüfungspflichten verletzt habe. „Der Inhaber eines Internetanschlusses mit WLAN-Funktion ist zur Prüfung verpflichtet, ob der eingesetzte Router über die im Zeitpunkt seines Kaufs für den privaten Bereich marktüblichen Sicherungen, also einen aktuellen Verschlüsselungsstandard sowie ein individuelles, ausreichend langes und sicheres Passwort, verfügt“, heißt es dazu in einer Mitteilung des BGH.

Allerdings, so die Richter, könne es sich um eine Verletzung der Prüfungspflicht handeln, wenn das vom Hersteller voreingestellte WLAN-Passwort nicht für jedes Gerät individuell, sondern für mehrere Geräte des Herstellers vergeben wird. Dafür hatte es im aktuellen Fall keine Hinweise gegeben.

Auch interessant: Störerhaftung adé – Wem wir zu danken haben, und warum Sigmar Gabriel nicht dazu gehört

via www.zdnet.de

25 Nov 14:10

.NET Productivity Improvements [video]

25 Nov 14:07

Reformation: Martin Luther, der Vater des Arbeitsfetischs

by ZEIT ONLINE: Karriere - Patrick Spät
Bloß kein Müßiggang – das ist auch heute noch das gültige Mantra der Arbeitswelt. Wie 500 Jahre Reformation die Lohnarbeit und den Kapitalismus beflügelt haben.