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Arndt Dibi
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Grundlagen SharePoint-Berechtigungen (7): Überblick über Einsatzzweck, Möglichkeiten und Beschränkungen
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Flow of the Week: Schedule tweets from a SharePoint list
Push data to Power BI streaming datasets without writing any code using Microsoft Flow
Use Windows Server 2016 and software-defined networking to build a better network
Windows Server Program Manager Greg Cusanza joins Matt McSpirit to demonstrate the software-defined networking (SDN) capabilities in Windows Server 2016. Watch as Greg explains those capabilities and shows you how to use SDN to dynamically create, secure, and connect your network to meet the evolving needs of your apps, speed up the deployment of your workloads, and contain security vulnerabilities from spreading across your network, all while reducing your overall infrastructure costs.
When you use Windows Server 2016 and SDN, you gain access to a level of agility that allows you to extend the capabilities of your existing physical network. The SDN sits on top of your physical network infrastructure and virtualizes the network and its services so that the management experiences are simpler and networks become application-specific. Apps can evolve as quickly, or become as complex, as developers want them to, because the SDN can isolate resources and eliminate shared dependencies. This connectivity flexibility doesnt skimp on security either. Beyond isolating networks from one another, and beyond what you can do with VLANs or vSwitches, you can use policy statements to control communication channels within a network using micro-segmentation practices.
Greg pulls this all together with an example to make it concrete: he uses a two-tiered web app and an accompanying PowerShell helper script. The demonstration shows the ease with which an administrator can scale out the app tiers, add network services, and use the network controller to automate all the changes. The demonstration expands to show how the built-in services can be extended by adding third-party network services such as firewalls or WAN optimization appliances; any virtual appliance that works with Hyper-V can be integrated into the environment.
After you watch the video above, explore more resources on SDN and try the virtual lab for SDN.
Nur noch Leggings tragen: Was Männer tun würden, wenn sie nicht dafür verurteilt würden
Scientists have confirmed a brand new form of matter: time crystals
Microsoft Q1 FY2017: Cloud wird zum dritten Standbein

Microsoft hat gestern Abend unserer Zeit den eigenen Quartalsbericht für das zweite Quartal im Fiskaljahr 2017 (FY17) veröffentlicht, welches sich von Oktober bis Dezember erstreckt. In diesem Zeitraum hat Microsoft einen Umsatz von 26,1 Milliarden US-Dollar erzielt. Das Unternehmen gab außerdem einen operativen Gewinn von 8,2 Milliarden Dollar an und einen Nettogewinn von 6,5 Milliarden. Die Aktionäre erhalten im aktuellen Quartal eine Dividende von 0,83 Dollar pro Aktie.
Microsofts Aktie stieg auf die 64,27 Dollar-Marke und übertraf damit den bisherigen Bestwert vom 23. Dezember 1999. Die Anleger wird es freuen.
Microsofts Consumer-Sparte (Xbox, Windows, Bing) wegen Smartphones rückläufig
In Microsoft „More Personal Computing“-Bereich, in dem Produkte für Endkunden zu finden sind, hat sich der Umsatz um 5 Prozent verringert auf 11,8 Milliarden US-Dollar, was laut Microsoft primär am niedrigen Umsatz beim Smartphone-Verkauf läge. Die Einnahmen mit Windows OEM-Lizenzen um 5 Prozent gestiegen, Windows-Produkte für Unternehmenskunden ebenso. Wie sich der Umsatz mit Smartphones genau entwickelt hat, wurde im Quartalsbericht nicht beziffert. Der Umsatz mit Suchwerbung stieg dafür um 10 Prozent, während der Umsatz im Gaming-Bereich um 3 Prozent sank. Dies liegt daran, dass die Xbox-Konsolen weniger Umsatz generierten, was jedoch durch das Umsatzwachstum bei Software und Diensten kompensiert werden konnte.Diese erhalten im aktuellen Quartal eine Dividende von 0,76 Dollar pro Aktie.
Produktivität & Business (Office, Dynamics, LinkedIn) mit erneutem Wachstum
Office 365 ist Microsofts Abo-Modell für die Produktivitätssoftware und dieses erfreut sich außerordentlich großer Beliebtheit, auch im Unternehmensbereich. Die Office- und Cloud-Dienste konnten insgesamt ein Umsatzplus von 5 Prozent verzeichnen, während Office 365 für Unternehmen die Umsätze mit einem Plus von 47 Prozent ordentlich ankurbelte. Microsoft hat erst kürzlich bekanntgegeben, dass es mittlerweile 85 Millionen Office 365 Business-Kunden gibt.
Bei den Office- und Cloud-Produkten für Endkunden gab Microsoft ein Wachstum von 22 Prozent beim Umsatz bekannt. Microsoft gibt an, dass nun 24,9 Millionen Privatkunden Office 365 nutzen. Microsoft Dynamics konnte ein Plus von 8 Prozent vermelden und LinkedIn wird nun ebenfalls aufgeführt und hat einen Umsatz von 228 Millionen US-Dollar seit dem 8. Dezember 2016 beigesteuert.
Intelligent Cloud: Microsoft wird langsam zur Cloud Company
Microsofts aktuell zweifellos am stärksten wachsender Unternehmensbereich hat auch im vorangegangen ersten Quartal des FY17 ordentlich zugenommen und konnte insgesamt ein Umsatzplus von 8 Prozent verzeichnen.
Der Umsatz für Server-Produkte und Cloud-Dienste stieg um 12 Prozent, wofür die einzelnen Produkte zweifellos mitverantwortlich sind. Azure hat ein Umsatzplus von 93 Prozent verzeichnen können und eine Verdoppelung der Nutzungszeit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Microsofts Enterprise Services haben um 4 Prozent weniger Umsatz gemacht, was daran liegt, dass weniger spezielle Support-Abkommen geschlossen wurden.
LinkedIn Akquise und Handy-Verkauf
Microsoft hat im Q2 des FY17 erfolgreich die Übernahme des sozialen Berufsnetzwerks LinkedIn durchgeführt. Seit dem 8. November ist LinkedIn ein Tochterunternehmen von Microsoft. Ebenfalls in diese Zeit fällt der Verkauf der Feature Phone-Sparte an HMD.
Schlusswort
Insgesamt hat sich Microsoft in den letzten Monaten außerordentlich positiv entwickelt und vor allem die frühen Anleger wird es freuen, denn das Unternehmen hat sich mit dem Enterprise Service- und Cloud-Geschäft ein weiteres wichtiges Standbein aufgebaut. Die höchsten Umsätze werden zwar weiterhin in der Windows-Sparte generiert, aber man ist nicht mehr nur von Office und Windows abhängig. Gleichzeitig strebt man in allen Märkten nach oben und ist in allen Bereichen durchaus innovativ.
Quelle: Microsoft
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Menschen erster Klasse, Menschen zweiter Klasse
Es ist schon interessant. Auf der einen Seite tönt der Justizminister auf Twitter, der Paragraf über die Majestätsbeleidigung – einem größeren Publikum und den weitaus meisten Juristen erstmals bekannt dank der Causa Erdogan/Böhmermann – sei „veraltet und überflüssig“. Staatsoberhäupter, so meint Heiko Maas damit, hätten keinen Anspruch auf juristische Vorzugsbehandlung.
Seltsamerweise gilt das aber nicht für einen parallel laufenden Gesetzgebungsprozess. Dort geht es es um Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte. Dieser Personengruppe soll künftig eine Vorzugsbehandlung zu Gute kommen. Die Regierung plant unter Federführung des Justizministers nämlich diverse Änderungen. Neu eingeführt werden soll die Strafbarkeit eines „tätlichen Angriffs“ auf Vollstreckungsbeamte und gleichgestellte Personen. Und hier rappelt es im Karton: Wer nach dem geplanten Recht einen Vollstreckungsbeamten tätlich angreift, soll künftig viel, viel härter bestraft werden als derjenige, der einen „normalen“ Mitbürger attackiert.
Der Deutsche Anwalt Verein erklärt in einer lesenswerten Stellungnahme, warum für so ein Sonderrecht überhaupt keine Notwendigkeit besteht. Einfach schon deswegen, weil die existierenden Regeln über die Körperverletzung ausreichen, um Tätlichkeiten gegen Polizisten und Rettungskräfte angemessen zu ahnden.
Außerdem ist es schon heute problematisch genug, wie bereits Widerstandsdelikte oft erfolgreich dazu genutzt werden, strukturelle Gewalt durch Polizeibeamte einer wirksamen Kontrolle zu entziehen, indem auf jede Anzeige wegen Polizeigewalt eine Gegenanzeige wegen Widerstands folgt. Oder der angebliche Widerstand schon prophylaktisch angezeigt wird, um jeder Beschuldigung wegen Polizeiwillkür den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit einem ganz neuen Körperverletzungstatbestand, der nur für Polizisten & Co. gilt, würde es noch leichter, eigenes Fehlverhalten zu kaschieren.
Im Ergebnis ist es schon fast makaber, wie auf der einen Seite wohltönend die rechtsstaatliche Moderne gepriesen wird. Bei einem Paragrafen wie der Majestätsbeleidigung, der praktisch keine Relevanz hat. Währenddessen wird auf der anderen Seite die juristische Zwei-Klassen-Gesellschaft ohne Skrupel (wieder) eingeführt. Ich fürchte, der offene Widerspruch ihres Handelns ist den Verantwortlichen noch nicht einmal bewusst.
Using an iPhone X in the Microsoft ecosystem
Is it possible to comfortably use an iPhone while living entirely in the Microsoft ecosystem?
I'm all-in on the Microsoft ecosystem. I use OneDrive, Windows 10, Outlook, Office, and pretty much every other Microsoft software and service under the sun. Most people know that for the best Microsoft experience on a smartphone, you'll likely want to go with Android as apps have more control over the OS and as such can integrate themselves as if they were native experiences.
But what if you're not a fan of Android? As Microsoft is no longer focused on Windows 10 Mobile, the only other real alternative is for the best Microsoft experience in your pocket is iOS. So, what's it like using an iPhone as a user in the Microsoft ecosystem? I recently switched from an Android phone to the iPhone X to answer this very question.
iPhone X setup
For this write-up, I'm using a 64GB Space Grey iPhone X. In case you're wondering, yes, the iPhone X is a beautiful, premium bit of hardware. Sure, it's expensive, but you get what you pay for in this regard. Not one person I know has been disappointed with the iPhone X's hardware, even with the silly notch located at the top. The device feels beyond great in your hand, and also has a bit of weight to it which I also like.
Zickenkrieg: So amüsant kämpfen Sixt und die Bahn um die Zukunft der Mobilität
Gefühlt posten sich momentan alle großen Unternehmen gegenseitig in die sozialen Netzwerke. Kann amüsant sein, aber auch unangenehm werden. Die ganze Geschichte von Sixt und der Deutschen Bahn. Es war eine perfekte Steilvorlage: In ihrer neuesten Kampagne reklamiert die Bahn, dass die Zukunft bei ihr schon Gegenwart ist. Darauf antwortete Sixt mit einer eigenen Kampagne um den Zukunftsflitzer Tesla, aber das war erst der Anfang. Denn den adleräugigen Marketingverantwortlichen der Bahn fiel auf den Plakaten des Autovermieters eine kleine, aber entscheidende Fußnote auf.
Sixt hat keine Lust, auf die Zukunft zu warten
Zur Erinnerung: Die Bahn hat gerade ihre neue von Ogilvy Frankfurt kreierte Kampagne gestartet, die einen humorvoll überspitzten Vergleich mit den Versprechungen der Automobilindustrie rund um das autonome Fahren zieht. In dem Spot endet die Geschichte mit der Erkenntnis, dass alle Segnungen dieser künftigen Automobilära schon heute ganz selbstverständlich zum Reiseerlebnis in den Zügen der Bahn gehören. Dementsprechend lautet der Kampagnenslogan: „Warten Sie nicht auf die Zukunft. Fahren Sie mit der Bahn.“
Sixt pikste die vollmundige Ansage gleich mit einer eigenen taktischen Kampagne auf, die auf die Verfügbarkeit des Teslas im eigenen Mietwagensortiment hinweist. Denn da der Tesla schon heute zumindest prinzipiell autonom fahren kann (auch wenn das nach der gültigen Straßenverkehrsordnung in Deutschland illegal wäre), ist die laut Bahn angeblich so unsichere Zukunft bei Sixt schon Realität - so die implizite Markenbotschaft. Dementsprechend wurde der ursprüngliche Bahn-Slogan zu „Warten Sie nicht auf die Bahn. Fahren Sie mit der Zukunft“ umgedichtet. So weit, so amüsant.
Den Bahnwerbern fiel allerdings bei dem Werbemotiv von Sixt eine Fußnote auf, die ihnen die Möglichkeit einer schlagkräftigen Antwort gab. Denn Sixt vermietet das Auto der Zukunft derzeit nur an zwei Standorten in der Schweiz. Für möglicherweise enttäuschte Sixt-Kunden, die zu weit entfernt leben, um sich das innovative Fahrerlebnis zu gönnen, bietet die Bahn auf Facebook nun eine ganz pragmatische Lösung. Ein Bahnticket zu 39 Euro in die Schweiz – natürlich inklusive dem autonomen Fahrerlebnis auf Schienen.
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Mobile First: Microsoft-Apps für Android stagnieren

Als Satya Nadella zum neuen Microsoft CEO ernannt wurde, hat er direkt einige Änderungen angekündigt, welche bisherige Denkweisen innerhalb des Unternehmens aufgebrochen haben. Cloud und Dienste sollten gefördert werden, Office und Windows waren nicht mehr heilig. Nadella brachte die gesamte Office-Suite auf iPads, iPhones und Android-Geräte, behandelte die konkurrierenden Plattformen gleich wie Windows-Kunden und Windows-exklusive Funktionen fanden ihren Weg ebenfalls schon bald auf die Google- und Apple-Geräte.
Diese Strategieänderung bezeichnete der Microsoft-Chef als „Mobile First, Cloud First“ und Windows Phone-Nutzer mussten schon sehr bald erkennen, dass sie selbst nicht mit „Mobile First“ gemeint waren, sondern die Mobilkunden von Apple und Google waren die Zielgruppe. Microsoft wollte dorthin, wo die Nutzer sind, hat zahlreiche bestehende Dienste für Android und iOS aufgekauft und wollte die Präsenz von Google auf diesen Plattformen bekämpfen.
Nur Excel liegt vor der Google-Alternative

Ob Microsoft es geschafft hat, Google auf eigenem Territorium zurückzudrängen, verraten regelmäßige Analysen unterschiedlicher Unternehmen. Wir hatten bereits im Mai des Vorjahres berichtet, dass die Aussichten von Microsofts Produktivitätsdiensten unter Android nicht wirklich positiv waren und, dass Google das Feld mit der eigenen kostenlosen Software weiter anführt.
In einem Bereich hat sich dies nun zumindest geändert, denn laut den aktuellen Statistiken hat Excel die Google-Alternative Sheets in der Nutzerzahl überholen können. Obwohl die Google-App wesentlich mehr Installationen hat, kommt Excel monatlich auf mehr Nutzer. Excel ist damit jedoch die einzige Microsoft-App, welche unter Android besser läuft als Googles Anwendungen.

Microsofts OneNote hat über das Jahr 2016 hinweg ebenfalls ein starkes Wachstum erlebt, jedoch wurde auch dieser Trend zum Jahresende hin gestoppt und seitdem stagnieren die Nutzerzahlen.
Für OneDrive und Word haben bereits seit Anfang bzw. Frühjahr 2016 kein wirkliches Wachstum mehr erlebt und der mobilen Outlook-App laufen seit ihrem Bestehen die Nutzer förmlich davon. Trotz der aktualisierten und stark verbesserten neuen Anwendung wird sie von immer weniger Nutzern verwendet.
Vorinstallierte Apps werden häufiger genutzt
Microsoft hat erst vor einigen Monaten bekanntgegeben, dass Office bereits auf 65 Millionen Geräten verwendet wird, jedoch muss man dies in die richtige Perspektive rücken. Seit 2013 werden jährlich mehr als 900 Millionen Android-Geräte aktiviert, auf denen die Google-Apps vorinstalliert sind. Microsoft kämpft auf Googles Grund also eine sehr harte Schlacht und ohne die Dienste auf noch mehr Geräten vorzuinstallieren, scheint man diese nicht gewinnen zu können.
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Telefonbuch als API: Dieser Dienst zeigt den Namen zu einer beliebigen Telefonnummer
Eine API, die dir bei der Abfrage einer Telefonnummer den Namen des Besitzers anzeigt? Das bietet Opencnam – mit teils verwunderlichen Ergebnissen.
Opencnam greift auf Daten der Telefonanbieter zurück
Mal schnell herausfinden, wem eine Telefonnummer gehört, die angerufen hat, oder gleich eine API an seine Telefon-Software anbinden? Mit Opencnam soll das möglich sein. Im kurzen Test spuckt die API Daten aus, die man nicht unbedingt erwartet hätte.
Laut eigenen Angaben auf der Website greift Opencnam auf die Daten verschiedener Telefonanbieter zurück, die diese bereitstellen. Die API kann kostenlos getestet werden, finanziert sich aber durch unterschiedliche kostenpflichtige Systeme. Sie ist vor allem für große Unternehmen gedacht, die auf ihren Telefonen die Namen der Anrufer einblenden wollen.
Nicht ganz wie im Telefonbuch: Verwunderliche Ergebnisse im Test von Opencnam
Auf der Startseite kann Opencnam direkt getestet werden. Die Ergebnisse sind dabei teilweise verwunderlich. Bei zwei getesteten Nummern eines Mobilfunkvertrags wird jeweils der korrekte Inhaber angezeigt, bei anderen wiederum nicht. Das ist logisch dadurch zu erklären, dass wohl bei manchen Nummern eine entsprechende Option zur Bereitstellung der Information mit dem Mobilfunkbetreiber ausgewählt ist.
Der Test anderer Nummern jedoch warf Fragen auf. Bei der Eingabe der t3n-Büro-Nummer zum Beispiel wird diese direkt einer Redaktionskollegin zugeordnet, die diese Nummer weder nutzt, noch für die Kommunikation mit unserem Anbieter zuständig ist. Bei einem Test unterschiedlicher direkter Durchwahlen einiger Kollegen bleiben die meisten ohne konkretes Ergebnis – eine jedoch liefert den passenden Kollegen, obwohl Durchwahlen von uns intern vergeben werden.
Besondere Fragen wirft der Test der Mobilfunknummer eines Kollegen auf. Die Abfrage liefert ein Pseudonym, das seit vielen Jahren nicht mehr genutzt wurde und auch nie in der Kommunikation mit dem Mobilfunkanbieter genannt wurde. Hier lässt sich nur mutmaßen, woher die Daten genau kommen. Vermutlich hat sie der Anbieter von App-Anbietern gekauft, die auf die Telefonbücher von Nutzern zugreifen – ein mulmiges Gefühl bleibt.
Ortsnähe vorgetäuscht
„Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass eine Rufnummer im eigenen Vorwahlbereich zu einem am Ort ansässigen Unternehmen führt.“ Sagt Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur. Und seine Behörde handelt auch. Sie schaltete jetzt einer Entrümpelungsfirma 5.100 Rufnummern ab, weil die Firma in den betreffenden Vorwahlbereichen überhaupt keine Niederlassung hat.
Die Firma hatte bundesweit mit Ortsnetzrufnummern geworben, obwohl sie am Ort gar nicht vertreten ist. Die Verwendung der Ortsnetzrufnummer wäre nach Auffassung der Bundesnetzagentur nur zulässig, wenn das Unternehmen klar darauf hinweist, dass eine Rufumleitung erfolgt. Die Bundesnetzagentur wertet den fehlenden Hinweis als Wettbewerbsverstoß.
Vor kurzem hat die Bundesnetzagentur knapp 300 Rufnummern einer Rohr- und Kanalreinigungsfirma abgeschaltet.
Neue Videoreihe erklärt den Sinn des Surface Studio

Microsoft hat im Zuge des Oktober-Events das Surface Studio vorgestellt, einen All-in-One Desktop-PC mit einem sehr hochauflösenden 28-Zoll 3:2-Display.
In einer Serie von Interviews mit führenden Mitarbeitern der Surface-Einheit bei Microsoft will das Unternehmen den Sinn dieses Geräts erklären, die Zielgruppe definieren und die Besonderheiten betonen. Es ist durchaus interessant zu sehen, welche Komponenten dabei im Vordergrund stehen und was laut Microsoft das Surface Studio für den Kunden interessant macht.
Im Zentrum liegt erwartungsgemäß nicht die Hardware, denn hier hat sich Microsoft entschieden eine mobile Nvidia GPU der vorherigen Generation zu verbauen, was für viele Professionals schlichtweg nicht ausreicht. Microsoft betont in der Videoserie nur, dass die verbauten Komponenten es erlauben, dass der Nutzer schlichtweg nicht über sie nachdenken muss. Sie stünden nicht im Weg und ermöglichen dem Nutzer das zu tun, was er vor hatte.
Dieses Muster zeichnet sich auch ab, wenn Microsoft über das Display sowie das Scharnier des Surface Studio spricht. Man ist sichtlich stolz auf das Produkt. Es diene dem Zweck, mehr aus dem Nutzer herauszuholen und ihm zu ermöglichen, sich förmlich in die Arbeit zu stürzen.
In bisherigen Tests des Surface Studio werden ihm diese Eigenschaften gar nicht abgesprochen und die Begeisterung für die neue Hardware aus dem Hause Microsoft ist durchaus groß. Bemängelt wird lediglich der hohe Preis, aber auch die nicht gerade zukunftstaugliche Hardware der vorherigen Generation.
Quelle: YouTube
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Die Großbaustellen 2017 bei der Bahn
Das Streckennetz der Bahn gehört zu einem der frequentiertesten und modernsten in Europa. Deshalb und vor allem damit es auch so bleibt, sind natürlich immer wieder entsprechende Modernisierungsarbeiten notwendig – so auch 2017.
Gleich auf mehreren Strecken wird die Bahn in diesem Jahr umfangreiche Baumaßnahmen vornehmen. In unserer Infobox sehen Sie die größten Bahnstrecken, auf denen gebaut wird, im Überblick. Im weiteren Verlauf zeigen wir Ihnen im Detail auf, welche konkreten Auswirkungen das für Sie haben wird.
Aktuelle Verkehrsmeldungen
Aktuelle Informationen zu Verkehrsmeldungen aus den Regionen erhalten Sie unter bahn.de/aktuell.
Die acht Großbaustellen 2017 im Überblick
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Bauarbeiten Knoten Frankfurt
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Eingleisige Sperrung Erfurt-Bebra/Fulda
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Eingleisige Sperrung Würzburg-Nürnberg
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Eingleisige Sperrung Berlin-Hannover/Braunschweig
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Eingleisige Sperrung Frankfurt-Mannheim
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Streckensperrung Köln-Wuppertal-Dortmund/Hamm
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Streckensperrung Heidelberg-Karlsruhe
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Eingleisige Sperrung Göttingen-Hannover/Hildesheim
1. Bauarbeiten Knoten Frankfurt
An den Wochenenden zwischen dem 10. Februar und 18. April werden Bauarbeiten an den Zufahrtsgleisen und Bahnsteigen im Frankfurter Hauptbahnhof durchgeführt.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Haltausfall: Viele ICE- und IC-Linien halten in Frankfurt Süd statt Frankfurt Hauptbahnhof.
- Fahrzeitverlängerung: Die ICE auf der Strecke von Berlin-Frankfurt-München bzw. in die Schweiz fahren weiterhin über den Frankfurter Hauptbahnhof. Die Fahrt dauert dabei etwa 8 Minuten länger.
- Halt Hanau: Die ICE-Linie Berlin-München/Schweiz hält nicht in Hanau. Dafür hält die ICE-Linie Hamburg-Stuttgart/Schweiz zusätzlich in Hanau.
- Haltausfall Frankfurt Flughafen: Die ICE auf der Strecke Leipzig-Frankfurt Flughafen enden bzw. beginnen am Frankfurter Hauptbahnhof.
- Umleitung: Einzelne ICE am Wochenende fahren über Gießen statt Fulda und halten in Frankfurt West.
2. Eingleisige Sperrung Erfurt-Bebra/Fulda
Vom 10. Februar bis 16. Juni steht auf dieser Strecke nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Haltausfälle: Zeitweise entfallen die ICE auf der Strecke Frankfurt/M-Erfurt-Halle-Berlin zwischen Frankfurt/M und Erfurt.
- Fahrzeitverlängerung/Haltausfall: Die ICE auf der Strecke zwischen Wiesbaden/Frankfurt-Leipzig/Dresden fahren etwa 10-30 Minuten länger. Außerdem entfallen zeitweise die Halte in Eisenach und Gotha.
- Umleitung/Haltausfall: Die IC-Einzelzüge zwischen Köln-Kassel-Halle/Leipzig sowie der ÖBB Nightjet werden über z.B. Nordhausen umgeleitet. Dadurch entfallen Halte wie Bebra, Eisenach und Erfurt.
Vom 4. September bis 22. November kommt es auf dieser Strecke zu eingleisigen Sperrungen und Geschwindigkeitsreduzierung.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Fahrtzeitverlängerung: Die ICE auf der Strecke zwischen Wiesbaden/Frankfurt-Leipzig/Dresden fahren etwa 10-30 Minuten länger.
- Fahrzeitverlängerung/Ausfall: Die IC-Einzelzüge Köln-Kassel-Halle/Leipzig und der ÖBB Nightjet fahren etwa 15-60 Minuten länger. Teilweise entfallen die Fahrten zwischen Fulda-Kassel-Leipzig/Dresden.
3. Eingleisige Sperrung Würzburg-Nürnberg
Auf der Strecke steht vom 6. März bis zum 25. Juni nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Fahrzeitverlängerung: Die ICE zwischen Bremen/Hamburg-München kommen bis zu 30 Minuten später ans Ziel.
- Fahrzeitverlängerung: Die IC auf der Strecke Dortmund-Köln-Nürnberg fahren etwa 20 Minuten länger.
- Haltausfall: Einzelne ICE zwischen Dortmund-München entfallen zwischen Nürnberg-München.
- Haltausfall Ingolstadt: Züge von/nach Hamburg halten zum Teil nicht in Ingolstadt, dafür andere ICE-Züge von/nach Berlin.
4. Eingleisige Sperrung Berlin-Hannover/Braunschweig
Vom 13. Mai bis 31. August steht auf dieser Strecke nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Haltausfall/Fahrzeitverlängerung: Auf der ICE-Strecke zwischen Berlin-Düsseldorf/Köln entfällt zum Teil der Halt in Berlin Gesundbrunnen. Dafür gibt es einen zusätzlichen Halt am Berliner Ostbahnhof. Die ICE Berlin-Düsseldorf/Köln fahren bis zu 20 Minuten länger.
- Fahrzeitverlängerung: Die ICE zwischen Berlin-Frankfurt-München bzw. in die Schweiz fahren bis zu 20 Minuten länger, zusammen mit der eingleisigen Sperrung auf der Strecke Göttingen-Hannover/Hildesheim (siehe Baumaßnahme 8) vom 1. August bis 31. August insgesamt etwa 60 Minuten länger.
- Zugausfall/Fahrzeitverlängerung: Einzelne IC-Züge zwischen Berlin-Köln fallen zwischen Berlin und Hannover aus oder werden mit einer Fahrzeitverlängerung von bis zu 60 Minuten umgeleitet.
- Haltausfall: Der IC zwischen Berlin-Amsterdam hält zum Teil nicht in Berlin-Spandau.
5. Eingleisige Sperrung Frankfurt-Mannheim
Auf dieser Strecke steht vom 30. Juni bis 14. August nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung. Außerdem werden Fernzüge über Darmstadt umgeleitet.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Haltausfall: Die ICE auf der Strecke Hamburg-Schweiz halten in Frankfurt Süd statt am Frankfurter Hauptbahnhof.
- Haltausfall Frankfurt Flughafen: Die ICE zwischen Hamburg-Stuttgart halten nicht am Frankfurter Flughafen.
- Halteausfall Mannheim: Der TGV auf der Strecke Marseille-Frankfurt/M hält nicht in Mannheim.
6. Streckensperrung Köln-Wuppertal-Dortmund/Hamm
Diese Strecke wird vom 17. Juli bis 29. August gesperrt. Während dieser Zeit wird die Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks in Wuppertal vorbereitet.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Umleitung/Haltausfall: Die ICE auf der Strecke Berlin-Köln werden über Düsseldorf-Dortmund umgeleitet. Dadurch entfallen die Haltestellen in Hagen, Wuppertal, Solingen, Bonn und Koblenz.
- Haltausfall: Die IC Hamburg-Köln-Frankfurt (via Wuppertal), die IC Dresden-Hannover-Köln sowie die ICE zwischen Dortmund-Basel entfallen auf dem Abschnitt Dortmund-Hagen-Köln. Die Züge werden ab Köln bzw. Dortmund eingesetzt.
Weitere Informationen: Wir haben für Sie eine Übersicht der betroffenen Linien und des Schienenersatzverkehrs zusammengestellt sowie einen Überblick über die geplanten Maßnahmen. Während der Sperrung stehen Ihnen unsere Mitarbeiter vor Ort für Informationen zur Verfügung.
7. Streckensperrung Heidelberg-Karlsruhe
Auf dieser Strecke steht vom 27. Juli bis 11. September nur eines von zwei Gleisen zur Verfügung. Es kommt zu Umleitungen und Ausfällen.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Umleitung/Haltausfall: Einige der IC zwischen Karlsruhe-Heidelberg-Frankfurt-Gießen-Hamburg werden umgeleitet. Die Halte in Heidelberg, Wiesloch-Waldorf, Bruchsal und Karlsruhe entfallen. Einige der Züge werden in Heidelberg eingesetzt bzw. enden dort.
- Umleitung/Haltausfall: Die IC auf der Strecke Karlsruhe-Stuttgart/München werden über Pforzheim umgeleitet. Der Halt in Bruchsal entfällt.
- Umleitung/Fahrzeitverlängerung: Die ICE/TGV zwischen Paris-Stuttgart/München werden über Pforzheim umgeleitet und fahren etwa 15-20 Minuten länger.
8. Eingleisige Sperrung Göttingen-Hannover/Hildesheim
Vom 1. bis 31. August wird auf dieser Schnellfahrstrecke ein Gleis gesperrt.
Die Auswirkungen im Überblick:
- Umleitung/Fahrzeitverlängerung: Die ICE zwischen Berlin-Frankfurt-München bzw. in die Schweiz werden über Kreiensen umgeleitet und fahren dadurch bis zu 60 Minuten länger.
- Fahrzeitverlängerungen: Die ICE und IC auf der Strecke zwischen Hamburg-Stuttgart/München/Karlsruhe bzw. in die Schweiz kommen wenige Minuten später am Ziel an.
Weitere Informationen zu Bauarbeiten

Bitte beachten Sie: Die oben beschriebenen Großbaustellen und die nötigen Verschiebungen im regulären Fahrtablauf sind bereits Teil der regulären Fahrpläne. Daher können Sie Ihre Reise wie gewohnt buchen.
Doch es kommt immer wieder auch zu kleineren und spontan nötigen Baumaßnahmen, bei denen es zu Fahrplanabweichungen kommen kann. Einen Überblick über solche Baustellen können Sie sich auf der folgenden Seite verschaffen: bauinfos.deutschebahn.com
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Cloud sei dank: Microsoft schwimmt im Geld – Aktie nachbörslich auf Allzeithoch
Dank anhaltend starken Wachstums im Cloud-Geschäft lief es bei Microsoft zum Jahresende besser als erwartet. Nur das klassische PC-Geschäft macht weiter Probleme.
Dank anhaltend starken Wachstums im Cloud-Geschäft hat Microsoft zum Jahresende besser verdient als erwartet. Verglichen mit dem Vorjahreswert stieg der Überschuss im Geschäftsquartal bis Ende Dezember von 5,0 auf 5,2 Milliarden Dollar (4,9 Mrd Euro), wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse wuchsen um gut ein Prozent auf 24,1 Milliarden Dollar.
Microsoft-Aktie legt nachbörslich zu
Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der Analysten deutlich. Die Microsoft-Aktie legte nachbörslich leicht zu und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Der Kurs stand auf Jahressicht allerdings auch schon vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen mit fast 24 Prozent im Plus. Mit rund 500 Milliarden Dollar ist Microsoft derzeit hinter Apple und der Google-Mutter Alphabet der Konzern mit dem dritthöchsten Börsenwert. Anleger honorieren die erfolgreichen Bemühungen von Microsoft-Chef Satya Nadella, das Computer-Urgestein zum Cloud-Dienstleister umzukrempeln.
Die Geschäfte mit Cloud-Diensten aus dem Netz florierten angetrieben von der boomenden Azure-Plattform für Unternehmen weiter und verbuchten ein Umsatzplus von acht Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar. Bei Azure, dessen größter Rivale Amazons Cloud-Dienst AWS ist, legten die Erlöse um 93 Prozent zu. Ebenfalls starkes Wachstum gab es bei den Office-Büroprogrammen. Hier kletterte der Umsatz um zehn Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar.
Das im Juni gekaufte Karriere-Netzwerk Linkedin steuerte 228 Millionen Dollar zum Umsatz und einen Verlust von 100 Millionen Dollar zum Quartalsergebnis bei. Allerdings war der 26,2 Milliarden teure Neuzugang erst Anfang Dezember in die Konzernbilanz integriert worden. Microsofts Sorgenkind bleibt das klassische PC-Geschäft – hier sank der Umsatz um fünf Prozent auf 11,8 Milliarden Dollar. Die Gaming-Sparte mit der Spielkonsole Xbox konnte den negativen Trend mit einem Minus von drei Prozent kaum abfedern.
#Microsoft stock reaches all-time high after expectations-beating earnings report.https://t.co/Hi7jBjJBUx pic.twitter.com/8kavCOof4m
— ICXM․net (@XboxMAD) January 26, 2017
Erst im Oktober hatte die Microsoft-Aktie das jüngste Allzeithoch erklommen und damit den lange gültigen Rekord auf dem Höhepunkt des Dotcom-Booms geknackt. Am 23. Dezember 1999 hatte die Microsoft-Aktie einen Wert von knapp 59 Dollar erreicht. Heute steht sie bei knapp 64 Dollar. Zu Beginn der Woche hatte Microsoft den Linkedin-Techniker Kevin Scott zum CTO des Konzerns gemacht. Er soll den Cloud-Umbau weiter vorantreiben.
So sieht die neue Microsoft-Zentrale in Schwabing aus
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Am Mittwoch hatte es für Microsoft eine gute Nachricht aus Irland gegeben: Microsoft muss Daten eines Kunden, die in Irland gespeichert wurden, nicht an US-Strafverfolgungsbehörden herausgeben. Der Antrag der Staatsanwaltschaft in New York gegen eine Entscheidung eines Berufungsgerichts vom Juli 2016 fand vor Gericht keine Mehrheit. sdr/dpa
Das neue MacBook Pro ist ein Flop: Windows übernimmt Premium Notebook-Markt

Seit 2009 rühmt sich Apple damit, die meisten Notebooks im Preisbereich über 1000 US-Dollar zu verkaufen und das hat der Hardwarehersteller aus Cupertino hauptsächlich dem MacBook Pro zu verdanken. Nachdem man im Jahr 2016 bereits die Führung im All-in-One PC-Markt an Lenovo abgeben musste, ist mac OS nun auch nicht mehr der Spitzenreiter bei Premium-Notebooks, sondern Windows.
Dies dürfte niemanden wirklich wundern, denn während Microsoft sich in der Cloud ein drittes Standbein aufbaut, gleichzeitig aber den Hardware-Markt innovativ vorantreibt, hat sich Apple zunehmend auf ein Produkt fokussiert, das iPhone. Im Jahr 2015 hatte man sogar den PC gänzlich für tot erklärt und ein Jahr darauf die Aussage direkt revidiert, nachdem Microsoft das Surface Studio vorgestellt hatte. Seit 2012 hat Microsoft praktisch im Alleingang eine neue Produktkategorie erschaffen, nämlich das Convertible, welches seinerzeit durch Windows 8 ermöglicht und von der Surface-Reihe definiert wurde. Die Hersteller bauten daraus ihre unterschiedlichen Varianten, haben die Convertible-Notebooks erfolgreich als Premium-Produkte vermarktet und sich in den letzten Jahren stark auf den High-End Bereich konzentriert. Apple hat mehrere Trends verschlafen und bekommt jetzt dafür die Quittung.
Fans enttäuscht vom neuen MacBook Pro
Das neue MacBook Pro kann trotz des sehr gehobenen Preises nicht wirklich mit der Konkurrenz aus dem Windows-Lager mithalten, was nun auch die Verkäufe dokumentieren. Mit ein Grund für den raschen Verlust dieser Spitzenposition ist sicherlich die große Enttäuschung vieler Apple-Fans und Kunden vom neuen MacBook Pro. Die TouchBar ist nicht wirklich vergleichbar mit einem Touch-Display samt Stiftunterstützung, die Entscheidung lediglich USB Typ C-Ports zu verbauen und Nutzer auf Adapter ausweichen zu lassen sowie die Exklusion eines SD-Kartenslots und einer Variante mit 32 Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen bei vielen Professionals für Unmut. Apples einstige Zielgruppe, die Professionals, waren nicht sonderlich begeistert vom MacBook Pro.
Vor allem bemängelten Fans, dass Apple genau seine einstige Stärke nicht nutzte und zwar, dass die Produkte perfekt miteinander funktionieren. Man ist nicht mehr konsequent bei den Entscheidungen, sondern es scheint die Gewinnmaximierung im Vordergrund zu stehen. Apple behauptet auf der einen Seite in die Zukunft zu investieren und vertraut beim MacBook auf den USB Typ C-Standard, beim iPhone allerdings weiterhin auf den proprietären Lightning-Port. Wer MacBook Pro und iPhone 7 verbinden will, der braucht ein Lightning zu USB Typ C-Kabel, das Apple nicht anbietet oder mitliefert. Apples Vision war lange Zeit, die eigenen Geräte und Dienste in perfektere Harmonie miteinander funktionieren und zwar auf allen Ebenen, was heute nicht wirklich erkennbar ist.
Windows vor mac – War das nicht immer so?
Noch vor einigen Jahren war Apple im Segment der 1000 Euro-Notebooks absolut unschlagbar und wenn es nicht gerade ein Business- oder Gaming-Laptop war, konnte kein Hersteller entsprechende Preise gegenüber dem Kunden rechtfertigen. 90 Prozent aller Notebooks über 1000 US-Dollar waren von Apple. Das Unternehmen war sehr lange Zeit der einzige Hersteller, der es geschafft hat, in diesem Preisbereich ein Notebook zu vermarkten. Einerseits waren es gute Geräte, die Windows-Notebooks in vielen Bereichen überlegen waren, andererseits verbanden die Kunden lediglich mit Apple wirklich ein Premium-Image.
Dank des Aufkommens der 2-in-1-Geräte, besserer Touchpads, Touchscreens und der Stiftunterstützung hatten die Windows-Hersteller erstmals auch für den Nutzer greifbare Argumente, welche für ihre eigenen Premium-Produkte sprachen und gegen ein MacBook.
Der PC-Markt schrumpft in den letzten Jahren tatsächlich sehr stark, jedoch gibt es weiterhin profitable Bereiche. Einerseits sind 2-in-1-Geräte derzeit außerordentlich beliebt, andererseits ist PC-Gaming weiterhin außerordentlich stark. Beide Märkte führt Windows an und solange Apple keine Reaktion darauf hat, könnte sich dieser Trend fortsetzen.
via mspu
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Finanzmakler kriegt kein Geld zurück vom Kunden
Für Finanzvermittler und Versicherungsmakler sind die Zeiten hart. Da muss man sehen, wo man bleibt. Dachte sich wohl auch ein Makler aus Dresden. Er wurde juristisch kreativ und verlangte über seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen entgangene Provisionen zurück, sofern der Kunde später seinen Versicherungs- oder Rentenvertrag nachträglich auf niedrigere Beiträge umstellt.
Ein Mann hatte eine fondsgebundene Lebensversicherung sowie einen Riester-Sparplan abgeschlossen. Der Makler erhielt hierfür natürlich Provision. Diese Provision bemisst sich regelmäßig am Ablaufwert der Versicherung. Der Kunde reduzierte aber später erlaubterweise seine Beiträge für die Anlagen. Das wiederum bekam der Makler zu spüren, dessen Provision die Versicherung nachträglich kürzte. Den Betrag von 2.300 verlangte der Makler wiederum vom Kunden. Er berief sich auf seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg klagte gegen diese Praxis. Sie bekam nun vom Landgericht Leipzig recht. Kleingedrucktes könne nicht das geltende Maklerrecht außer Kraft setzen, befinden die Richter. Nach den gesetzlichen Vorschriften sei in solchen Fällen ein Rückgriff auf den Kunden ausgeschlossen. Die Verbraucherschützer fanden in den Bedingungen der Firma noch elf weitere unwirksame Klauseln, die das Gericht bei dieser Gelegenheit gleich mit untersagte (Aktenzeichen 08 O 321/16).
Anreise mit dem Personenkraftwagen
Das Landgericht Wuppertal erklärt auf seiner Webseite, wie man zum Gericht kommt. Überschrift:
Anreise mit dem Personenkraftwagen
Zweifellos: Personenkraftwagen ist ein superkorrekter Begriff. Juristisch. Trotzdem schaltet mein Gehirn da auf Schwarz-Weiß-Bilder um, und ich sehe Konrad Adenauers Dienstpersonenkraftwagenkolonne eine Allee entlangbrausen. Leichte Sprache ist das jedenfalls nicht, zumal auf einer Serviceseite.
Die Vollmacht, bitte
Muss ein Anwalt eine schriftliche Vollmacht vorlegen, wenn er seinen Mandanten verteidigen will? Die Antwort darauf ist einfach: nein.
An dieser Rechtslage ändert es auch nichts, wenn Staatsanwälte und Amtsgerichte auch heute noch mitunter penentrant auf die Vorlage einer schriftlichen Vollmacht pochen. Bei einer Nachfrage hört man dann oft, das haben wir schon immer so gemacht, wo kommen wir denn hin.
Gut, könnte man sagen, ist für einen Anwalt doch nicht schwer, seine Vollmacht auch schriftlich nachzuweisen. Immerhin wird der Mandant ja eine unterschrieben haben. Doch so einfach ist die Sache nicht. Wenn man als Verteidiger eine schriftliche Vollmacht einreicht, sind daran auch Rechtsfolgen geknüpft. Diese sind für den Mandanten nur nachteilig.
Ist eine schriftliche Vollmacht zur Akte gereicht, darf das Gericht zum Beispiel dem Anwalt Briefe zustellen, die es sonst dem Angeklagten schicken müsste. Etwa eine Ladung. An dem Anwalt klebt dann sozusagen die Verantwortung dafür, dass der Mandant auch von dem Schreiben erfährt. Gerade bei Ladungen kann das zu sehr unerfreulichen Situationen führen.
Über eine Problematik, auf die man nicht gleich kommt, berichtet Rechtsanwalt Thomas Will in seinem Blog. Da hat ein Verteidiger die unterschriebene Vollmacht eingereicht. Seinem Mandanten, der wegen Kreditbetruges angeklagt war, hat er damit keinen Gefallen getan.
Das Gericht beauftragte einen Schriftsachverständigen. Dieser sollte prüfen, ob die Unterschrift auf dem Kreditvertrag vom Angeklagten stammt. Das konnte der Sachverständige mit einem Vergleichsschriftstück erledigen: der vom Mandanten unterschriebenen Vollmacht.
Kein Wunder, dass der Angeklagte nach dieser Erfahrung den Anwalt gewechselt hat.


