Deutsche Glasfaser erhöht die Datenraten für seine Kunden. Die Nutzer der FTTH-Zugänge müssen dabei nicht mehr bezahlen als bisher. (Glasfaser, Internet) Arndt Dibi
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Deutsche Post: Warum der Paketboom dem Versandriesen zum Verhängnis wird
Der Paketboom im Onlinehandel der letzten Jahre ist an der Deutschen Post nicht spurlos vorübergegangen. Jetzt muss der Logistikriese gegensteuern, weil die Kosten aus dem Ruder laufen.
Die Deutsche Post kommt unter die Räder. Überraschend hat das Unternehmen seine Gewinnprognose von 4,15 auf 3,1 Milliarden Euro reduziert. Die Aktie verlor daraufhin zwischenzeitlich bis zu 8,8 Prozent. Die Gründe für die schlechten Entwicklungen liegen auf der Hand: Das Unternehmen, genauer der Paketsektor, ist in den letzten Jahren durch den E-Commerce-Boom überdurchschnittlich gewachsen. Doch die Deutsche Post hat gerade in den vergangenen Jahren zu wenig im Paketbereich investiert. Die Folge: Man musste vieles über Dienstleister und Dritte zukaufen, was nicht immer die effizienteste Lösung war (oftmals aber die einzig praktikable, um etwa die vorweihnachtlichen Anforderungen der Kunden zu erfüllen).
Man wolle jetzt, so Post-Chef Frank Appel, den Gürtel enger schnallen und an den entscheidenden Stellen, etwa bei Paketen, einen dreistelligen Millionenbetrag investieren. „Wir nehmen jetzt bewusst kurzfristige negative Ergebniseffekte in Kauf, um langfristig nachhaltiges Wachstum zu sichern“, erklärt Appel gegenüber den Medien. In schönstem Investor-Relations-Deutsch liest sich das so: „Zur Verbesserung der Produktivität wird der Konzern durch betriebliche Ausgaben in Höhe von 100 bis 150 Millionen Euro jährlich die operativen Kapazitäten des Packet-Ensemble-Protocol-Bereichs, kurz Pep, auf die nächste S-Kurve überführen.“
Post will teure Altverträge loswerden
Als Altlast erweisen sich dabei vor allem die alten Beamtenverträge. Die Beamten verdienen nämlich bis heute deutlich mehr als ihre angestellten Kollegen, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten eingestellt wurden. Seit drei Jahren werden Paketboten ohnehin nur noch als Mitarbeiter der DHL Delivery angestellt – zu noch geringeren Löhnen. Rund 200 Millionen Euro sollen die Personalkosten im Stammgeschäft mit Briefen und Paketen sinken. Dazu hat das Unternehmen jetzt 500 Millionen Euro zurückgelegt, um damit noch tätige Beamte früher in den Ruhestand schicken zu können. Rund 30.000 Beamte sollen es laut Süddeutsche Zeitung noch insgesamt sein.
Unter dieser Prämisse ist es sehr wahrscheinlich, dass die Deutsche Post so bald wie möglich versuchen wird, höhere Portokosten durchzusetzen: Zum Jahresbeginn 2019 könnte deswegen das Porto für Briefe auf 80 Cent steigen – wenn die Bundesnetzagentur hier kein Veto einlegt. Schon deutlich früher, ab Juli 2018 nämlich, wird das Porto für Bücher- und Warensendungen angehoben.
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Im chinesischen Kernkraftwerk Taishan geht der weltweit erste EPR in Betrieb
Von Dirk Egelkraut und Rainer Klute
Am 6. Juni 2018 war es endlich soweit: Block 1 des chinesischen Kernkraftwerks Taishan leitete seine erste kontrollierte nukleare Kettenreaktion ein. Mit dem EPR Taishan 1 ist nach dem 2016 in Betrieb gegangenen russischen WWER-1200 nun das zweite Reaktormodell der Generation III+ in Betrieb.
Gleichzeitig bricht dieses im Fachjargon auch als »Erstkritikalität« bezeichnete Ereignis den Trott, in dem der französische Reaktorbauer Framatome (früher: Areva NP) seit Jahren steckte.
Mehr Effizienz bei höherer Sicherheit
Der EPR ist ein Druckwasserreaktor und Framatomes Flaggschiff. Bei einer elektrischen Leistung von 1600 bis 1750 Megawatt (MW) ist der EPR einer der weltweit leistungsstärksten Reaktorblöcke, die derzeit vermarktet werden. Taishan 1 liegt mit 1750 MW am oberen Ende der Skala und wird nach seiner Anbindung ans Netz der leistungsstärkste Kraftwerksblock in der Geschichte der Stromerzeugung sein.
Der EPR entstammt ursprünglich der Zusammenarbeit zwischen Siemens und Framatome in den 1990er Jahren und basiert auf dem französischen N4 und den deutschen Konvoi-Anlagen. Mit dem neuen Reaktormodell kamen zusätzliche Sicherheitseinrichtungen und -optimierungen hinzu. Dazu zählen der Kernfänger unterhalb des Reaktordruckbehälters, der die Auswirkungen einer Kernschmelze auf die Anlage beschränkt, das Doppel-Containment sowie die gebunkerten Hilfssysteme der Reaktoranlagen. Eine vierfache Redundanz der Systeme stockt die Sicherheit der Anlage zusätzlich auf.
Hohe Kosten der ersten EPR-Anlagen
Das große Problem des EPR ist jedoch, dass dieses reichhaltige Set an Sicherheit die Anlage komplexer, schwieriger zu bauen und teurer macht. Erschwerend kommt der jahrzehntelange Stillstand im Reaktorbau hinzu. Viele Projektmanager und Ingenieure sind im Ruhestand und haben Know-how und Erfahrung mitgenommen. Das müssen die Unternehmen nun mühsam wiederaufbauen, was viel Zeit und Geld verschlingt. Jahrelange Verzögerungen bei den Erstanlagen in Olkiluoto (Finnland) und Flamanville (Frankreich) machen das mehr als deutlich. Teuer werden auch die beiden EPR-Reaktorblöcke im britischen Kernkraftwerk Hinkley Point C, was allerdings zu einem guten Teil der sehr speziellen Situatiuon im Vereinigten Königreich geschuldet ist.
Das Kernkraftwerk Taishan konnte jedenfalls aus den Problemen beim Bau der Anlagen in Olkiluoto und Flamanville lernen und viele Fehler vermeiden. Im Ergebnis liegen die Mehrkosten nur geringfügig über den ursprünglich angesetzten 8 Milliarden Euro für zwei Blöcke. Und mit einer Bauzeit von unter neun Jahren vom Baubeginn bis zur Erstkritikalität gerechnet, hat Taishan 1 immerhin die viel früher begonnenen Olkiluoto 3 und Flamanville 3 deutlich überholt.
Der zweite EPR in Taishan soll im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Auch Olkiluoto 3 und Flamanville 3 sind nicht mehr weit von der Inbetriebnahme entfernt.
Das Kernkraftwerk Taishan
Der Standort Taishan wurde 1992 für den Bau eines Kernkraftwerks erkundet. 2004 schrieb man den Bau eines Kernkraftwerks international aus, und 2007 wurde mit Areva der Vertrag für den Bau von zwei EPR mit Kosten von knapp 8 Milliarden Euro unterzeichnet. An der Betreibergesellschaft ist auch der französische Energieversorger EdF mit 30 Prozent beteiligt.
Für die Anlage wurde eine für den chinesischen Kunden angepasste EPR-Variante mit der Bezeichnung CEPR (Chinese EPR) entwickelt. Im Gegensatz zum Standard-EPR erzielt der CEPR durch höhere Primärkreistemperaturen eine größere Leistung. Die Automatisierung wurde an chinesische Wünsche angepasst.
Für das Kernkraftwerk Taishan ist der Bau zweier weiterer Blöcke geplant. Eine Entscheidung darüber, ob dies ebenfalls EPR sein werden, steht aber noch aus. Die chinesische Seite zeigte sich eher unzufrieden über den langen Bauzeitraum.
EPR-NM soll Kostenproblem lösen
Der EPR liegt mit seiner Leistung von 1600 MW und darüber oberhalb der von Konkurrenzanlagen wie WWER-1200 oder AP1000. Diese hohe Leistung erfordert zudem eine entsprechend robustes Netz, um einen ungeplanten Ausfall dieses Energieerzeugers kompensieren zu können.
Um diese Probleme zu lösen und um die Kosten zu senken, entwickelt Framatome derzeit den EPR-NM. Er soll ab 2025 bis 2035 die älteren Reaktoren der 900-MW-Klasse in Frankreich ersetzen. Bei gleicher Leistung wie der EPR werden die Sicherheitseinrichtungen optimiert und auf das notwendige Maß reduziert. So ist nur noch ein einfaches statt eines doppelten Containments geplant, und anstelle von vier unabhängigen Sicherheitssträngen sollen drei reichen. Jeder einzelne davon ist in der Lage, einen schweren Unfall zu beherrschen.
EPR-Anlagen in aller Welt
| Land | Anlage | Nettoleistung | Bruttoleistung | Status |
|---|---|---|---|---|
| China | Taishan 1 | 1660 MW | 1750 MW | Inbetriebnahme |
| China | Taishan 2 | 1660 MW | 1750 MW | Bau |
| Finnland | Olkiluoto 3 | 1600 MW | 1700 MW | Bau |
| Frankreich | Flamanville 3 | 1630 MW | 1720 MW | Bau |
| Vereinigtes Königreich | Hinkley Point C 1 | 1630 MW | 1720 MW | Planung |
| Vereinigtes Königreich | Hinkley Point C 2 | 1630 MW | 1720 MW | Planung |
| Indien | Jaitapur 1 | 1650 MW | 1740 MW | Planung |
| Indien | Jaitapur 2 | 1650 MW | 1740 MW | Planung |
Quellen
- First criticality achieved at Chinese EPR, World Nuclear Association, 2018-06-07
- WWER-1200: Erster Kernreaktor der Generation III+ nimmt kommerziellen Betrieb auf, Dirk Egelkraut, Rainer Klute, Nuklearia, 2017-02-28
- Emerging Technologies for Information Systems, Computing, and Management, W. Eric Wong, Tinghuai Ma (Herausgeber), Springer, 2013
- China, France ink $11.9b nuclear deal, China Daily, 2007-11-26
- Advanced Nuclear Power Reactors, World Nuclear Association
- Framatome EPR, Nucleopedia
- Kernkraftwerk Taishan, Nucleopedia
- Liste der EPR, Nucleopedia
Titelbild: Kernkraftwerk Taishan mit den Reaktorblöcken 1 (links) und 2. Quelle: Framatome

Dirk Egelkraut ist Mechatroniker in der Automatisierungsbranche und ist in der Nuklearia als Mitglied aktiv. Er betreibt die Deutsche Nucleopedia und befasst sich technisch und historisch insbesondere mit der russischen Atomwirtschaft.

Rainer Klute ist Diplom-Informatiker, Nebenfach-Physiker und Vorsitzender des Nuklearia e. V. Seine Berufung zur Kernenergie erfuhr er 2011, als durch Erdbeben und Tsunami in Japan und das nachfolgende Reaktorunglück im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi auch einer seiner Söhne betroffen war.
Über die Nuklearia
Der Nuklearia e.V. ist ein gemeinnütziger und parteiunabhängiger Verein zur Förderung der Kernenergie. Wir sehen in der Kernenergie eine wesentliche Säule der Energieversorgung. Fortschrittliche Reaktoren arbeiten sicher, sauber und nachhaltig. Atommüll lässt sich in Schnellen Reaktoren als Brennstoff nutzen.
Anders als erneuerbare Energien steht Kernenergie jederzeit in ausreichender Menge zur Verfügung und verbraucht keine großen Landflächen. Im Unterschied zu Kohle oder Gas ist Kernenergie CO2-arm und vermeidet Luftverschmutzung.
Kenntnisse über Kernenergie sind in Deutschland rar geworden. Das wollen wir ändern.
- http://nuklearia.de/
- Kontakt: Rainer Klute, E-Mail: rainer.klute@nuklearia.de, Telefon: 0172 / 2324824, Twitter: @Rainer_Klute, Facebook: Rainer Klute
- Nuklearia-Pressemitteilungen abonnieren: http://lists.nuklearia.de/mailman/listinfo/presse
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O2: Telefónica will Deutschland-Geschäft nicht verkaufen
Telefónica-Konzernchef Álvarez-Pallete bekennt sich zu seinem Deutschlandgeschäft. Er räumt ein, dass die Netzintegration von O2 mit E-Plus länger gedauert hat als erwartet. (Telefónica, Mobilfunk) Verschwunden: Gezeitenmessung mit sinkendem Meeresspiegelanstieg aus der Datenbank entfernt
Diese Geschichte fand ich auf WeatherZone.
Da ich [es war, der vor zwei Jahren] die Daten der Gezeiten aus Fremantle, in einer aktuellen Peer-Review-Arbeit untersuchte (Parker, 2016), überprüfte ich sofort, ob sich die gemessenen Daten geändert hatten, um eine solche Behauptung zu begründen.
Ich habe daher die relativen Meeresspiegeldaten von Fremantle in Australien – die besten Pegelmessungen des Indischen Ozeans, erneut heruntergeladen.
Wie in folgender Abbildung 1 gezeigt, lassen die PSMSL-Daten, die heute am 6. Juni 2018 von https://www.psmsl.org/data/obtaining/stations/111.php heruntergeladen wurden, ungefähr dieselbe Anstiegsrate und dieselbe Beschleunigung vermuten.
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Abbildung 1 (oben) Fremantle, relativer mittlerer Meeresspiegel. Lineare und parabolische Fittings der PSMSL RLR Daten, wie sie vorhanden sind oder Lücken aufgefüllt.
(unten) PERT (Perth) GPS-dome [Kuppel, … ~Antenne – nicht mein Fachgebiet, aber offensichtlich handelt es sich um GPS gestützte Bojen, der Übersetzer]. Bild reproduziert und modifiziert von SONEL [Link unten erläutert]
Mit dem Datumsbereich Januar 1897 bis Dezember 2016 beträgt die relative Steigerungsrate +1,67 mm / Jahr und die Beschleunigung ist 0,006 mm / Jahr 2 (die üblichen wenige Mikrometer pro Jahr im Quadrat).
Da die Vollständigkeit des Datensatzes 92% beträgt, habe ich beschlossen, die Lücken zu füllen, indem ich die Daten desselben Monats aus benachbarten Jahren interpoliere. Auf diese Weise berechnete ich eine relative Steigerungsrate von +1,70 mm / Jahr und eine Beschleunigung von +0,005 mm / a 2.
Erwähnenswert ist, dass die Anstiegsrate des Meeresspiegels in Fremantle geringer ist, als die wahrscheinliche Rate des Absinkens des [GPS-gestützten Bojen-] Messinstruments, da SONEL für die nahe gelegene GPS-Kuppel von PERT (Perth) eine Senkungsrate von -2,09 ± 0,38 mm / Jahr berechnet .
(Analyse in www.sonel.org/spip.php?page=gps&idStation=812),
und im ähnlich nahen GPS von HIL1 (Hillarys), wo eine noch größere Senkungsrate von -2,78 ± 0,31 mm / Jahr gemessen wird
(Analyse in http://www.sonel.org/spip.php?page=gps&idStation=1918).
Das Perth-Becken ist tatsächlich Subsidenz ausgesetzt (Featherstone, Penna, Filmer & Williams, 2015; Featherstone, Filmer, Penna, Morgan & Schenk, 2012), und der Meeresspiegel steigt hier [scheinbar] weil das Land absinkt.
[Subsidenz(Geologie), die großräumige Eintiefung eines Bereichs der Erde durch tektonische oder thermische Vorgänge. de.wikipedia]
Daher, nichts Neues aus den Messungen.
Was ist also die Neuheit?
Bei der heutigen Analyse habe ich erneut die PSMSL- und die SONEL-Websites besucht und herausgefunden, wie die „adjustocene“ [Wortspiel: Manipulieren und Justiz] in den IPCC Projekten voranschreitet.
- PSMSL verbindet nicht mehr die Fremantle-Gezeitenmessung-Information mit der SONEL-Seite der PERT-GPS-Dome.
- SONEL, berechnet [per Computer] den absoluten Meeresspiegelanstieg durch Korrektur der relativen Steigerungsrate aus der Gezeitenmessung mit der Senkungsrate aus der GPS-Überwachung. Die absolute Anstiegsrate für Fremantle wird nicht mehr dargestellt.
Wenn man sich die Bilder von Abbildung 2 unten anschaut, mit dem gleichen Zeitfenster für die Online-Grafik, ist der negative absolute Meeresspiegelanstieg von Fremantle, ähnlich wie der negative absolute Meeresspiegelanstieg einer japanischen Flut, verschwunden. [also Absenkung]
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Abbildung 2– Absolute Meeresspiegelanstiegsraten (relative Meeresspiegelanstiegsrate von der Pegelmessung, absolute vertikale Landbewegung (Geschwindigkeit) von Satelliten-GPS) in den Welt Tide-Messungen mit theoretisch gleichen Daten 1900 bis 2013, vor und nach Fremantle wurde eliminiert. Bilder sind reproduziert und modifiziert von SONEL, www.sonel.org .
(oberes) Bild heruntergeladen am 6. Juni 2018.
(unteres) Bild von Parker (2016).
Das unbequeme Ergebnis für Fremantle wäre von den IPCC Wissenschaftlern nicht akzeptiert worden.
Weitere Änderungen können entdeckt werden, wenn auch weniger offensichtliche.
In vielen Regimen verschwinden Dissidenten. In der Klimadiktatur leiden unbequeme Daten unter der gleichen Behandlung.
An australischen Universitäten, von Murry Shelby bis Bob Carter, von Peter Ridd bis zu mir selbst, sind Akademiker, die die politisch gewollten Geschichten nicht unterstützen, einfach gezwungen, auf die eine oder andere Weise wegzugehen oder gar nicht erst anzufangen, wie Björn Lomborg. Ich glaube nicht, dass irgendjemand innerhalb der australischen Universitäten erklären wird, dass der Meeresspiegel in Fremantle seit 1897 ohne signifikante Beschleunigungskomponente gestiegen ist, und in den nächsten 8 Jahren könnte der Meeresspiegel im Durchschnitt nicht einmal um 25 Millimeter, sondern nur um 16 Millimeter steigen …
References
Featherstone, W., Filmer, M., Penna, N., Morgan, L. & Schenk, A. (2012). Anthropogenic land subsidence in the Perth Basin: Challenges for its retrospective geodetic detection. Journal of the Royal Society of Western Australia, 95(1), pp.53-62.
Featherstone, W.E., Penna, N.T., Filmer, M.S. & Williams, S.D.P. (2015). Nonlinear subsidence at Fremantle, a long‐recording tide gauge in the Southern Hemisphere. Journal of Geophysical Research: Oceans, 120(10), pp.7004-7014.
Parker, A., (2016), The Sea Level Rate of Rise and the Subsidence Rate Are Constant in Fremantle, American Journal of Geophysics, Geochemistry and Geosystems, 2(4):43-50.
https://files.aiscience.org/journal/article/pdf/70170032.pdf
Erschienen auf WUWT vom 07. Juni 2018
Übersetzt durch Andreas Demmig
Netflix: Versteckte Funktionen nutzen
Bericht über den Status der Polarbären (POLAR BEAR REPORT) 2017
Die größte Veränderung im Meereislebensraum seit 1979 erlebten die Eisbären der Barentssee und am wenigsten die der südlichen Hudson Bay, der südlichsten von Eisbären bewohnten Region. Soweit bekannt ist, hatte die rekordverdächtige geringe Ausdehnung des Meereises im März 2017 keine Auswirkungen auf die Gesundheit oder das Überleben Eisbären.
Einige Studien zeigen, dass Bären leichter sind als in den 1980er Jahren, aber keine zeigte eine Zunahme der Zahl der Individuen, die verhungern oder zu dünn sind, um sich fortzupflanzen.
Ein soeben veröffentlichter Bericht über die Situation der Bären aus der südlichen Beaufort-See, die im Jahr 2014 bis 2016 wegen zu dicker Eisdecken nur schwer Beute finden konnten, ein Phänomen, das in dieser Region ca. alle 10 Jahre auftritt, hat trotz reduziertem Sommermeereis weiter angehalten.
Behauptungen einer weit verbreiteten Hybridisierung von Eisbären mit Grizzlys wurden durch DNA-Studien widerlegt.
Überzogene Reaktionen und Mitgefühl erregende Berichte der Medien von wissenschaftlich eher irrelevanten Ereignissen um die Eisbären sind eher als ein vergeblicher Versuch zu werten, den Eisbären wieder als Symbol für die negativen Auswirkungen der globalen Erwärmung zu benutzen.
ISBN 978-0-9931190-1-9
Published by:
The GlobalWarming Policy Foundation
55 Tufton Street
London SW1P 3QL
[Übersetzung: Stephan Kaula]
„Es muss angenommen werden … „
Auf einer Festplatte meines Mandanten befindet sich ein 270 GB großer Datencontainer. Verschlüsselt. Es gibt keinerlei Belege dafür, ob überhaupt Daten in dem Container sind und wenn ja, was für welche.
Das bringt die Polizei in ihrem Abschlussbericht zu folgendem Fazit:
Die verschlüsselten Datenträger bzw. Container konnten weder von der Firma Forensik IT, noch vom hiesigen Fachkommissariat aufgehoben werden, so dass eine Durchsicht der Daten nicht möglich ist.
Es muss angenommen werden, dass sich auf den verschlüsselten Datenträgern bzw. im Container dem Tatvorwurf entsprechende Dateien befinden.
So einen Unsinn – Stichwort: Unschuldsvermutung – kann man als Strafverteidiger sehr häufig lesen. Ich frage mich immer, was das soll. Möchte der Polizeibeamte den Staatsanwalt hypnotisieren, damit dieser die so gut wie wichtigste Grundregel unseres Stafprozessrechts heute ausnahmsweise mal vergisst? Tut dieser natürlich nicht (in, sagen wir, 99 % der Fälle).
Auf der anderen Seite würde ich als Staatsanwalt doch denken: Wenn die mir so was unterjubeln wollen, wo haben Sie denn noch getrickst, wenn auch weniger auffällig? Als Polizeibeamter würde ich es mir andererseits überlegen, ob man sich so zum Horst machen muss.
Amazon vernichtet massenhaft Neuware und Retouren
Der Internetgigant Amazon ist in der Kritik: Die große Flut an Warenrücksendungen im Wert von mehreren Tausend Euro landet einfach in der Tonne.
Der Onlineversandkonzern Amazon ist wegen der Entsorgung von Retouren und nicht verkauften Artikeln in die Kritik geraten. In den deutschen Warenlagern des US-Unternehmens würden in großem Umfang Waren entsorgt, berichteten ZDF und Wirtschaftswoche. Dazu zählten Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen, Handys, Tablets, Matratzen und Möbel.
Dem Bericht zufolge kritisierten mehrere Mitarbeiter, auch funktionstüchtige, teils sogar neue Produkte würden zerstört. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth forderte Amazon laut Bericht auf, die Vorwürfe aufzuklären: „Das ist ein riesengroßer Skandal, denn wir verbrauchen auf diese Weise Ressourcen mit allen Problemen insgesamt auf der Welt.“
Amazon erklärte dazu, für zurückgegebene oder nicht verkaufte Produkte gebe es mehrere Programme, um die Entsorgung weiter zu reduzieren. „Wenn Produkte nicht verkauft, weiterverkauft oder gespendet werden können, arbeiten wir mit Aufkäufern von Restbeständen zusammen, die diese Waren über andere Kanäle weiterverkaufen.“
Die hohe Zahl der Retouren ist für Onlinehändler generell ein Problem, da viele Kunden Waren quasi zur Ansicht kaufen – diese Artikel gehen oft beschädigt oder mit Gebrauchsspuren zurück. Die Universität Bamberg schätzte die Zahl der von Kunden zurückgeschickten Sendungen in Deutschland bereits für das Jahr 2012 auf 250 Millionen. Seither hat der Onlinehandel noch stark zugenommen.
dpa
Angeben unter Kollegen
wir beschäftigen uns in der Firma zur Zeit öfter mit der DSGVO und kamen dabei auch auf das Thema Logging auf unseren privaten Domains.
Ich habe dann festgestellt dass man bei Manitu die Anonymisierung der Logfiles per Knopfdruck aktivieren kann. Ich finde das komfortabel, kundenfreundlich und großartig und wollte dafür einfach nur mal "danke" sagen. Selbstverständlich werde ich mit dem Feature hemmungslos im Kollegenkreis angeben.
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Bundesländer: Rundfunkbeitrag soll mit Inflation steigen
Sechs Bundesländer wollen in der kommenden Woche eine Änderung bei der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender durchsetzen. Der Rundfunkbeitrag soll automatisch steigen und die Sender sollen flexibler werden. (Rundfunkbeitrag, Internet) Why Development Teams Struggle to Deliver on Time, on Budget, or at All
Jeder zehnte junge Arbeitnehmer kündigt, weil ihm das Büro nicht gefällt
Zwar verbringen Arbeitnehmer sehr viel Zeit im Büro, jedoch gefällt es ihnen dort oftmals gar nicht. Und das liegt vor allem auch an der Gestaltung des Arbeitsplatzes.
Was früher einmal das Dienstauto war, ist heute wohl der Arbeitsplatz. Den Rückschluss lässt zumindest eine neue Umfrage des Coworking-Anbieters Mindspace zu. Fast jeder siebte Deutsche (13 Prozent) und sogar jeder fünfte Millennial (18,4 Prozent) hat schon einmal einen potenziellen neuen Job aufgrund des schlechten Büro-Designs oder der -Ausstattung abgelehnt. Für jeden Zehnten (10,8 Prozent) aus der Generation Y war das Büro-Design sogar schon einmal ein Kündigungsgrund. Während der Suche nach einem neuen Job ist der Standort des Arbeitsplatzes und die Nähe zu Restaurants und Geschäften für jeden siebten Millennial (14 Prozent) wichtig. Das Büro, so scheint es, wird somit allmählich auch zu einem Lifestyle-Faktor.
Das Büro als Lifestyle-Faktor, Wohlfühloase und Ideenschmiede

„Arbeitgeber müssen erkennen, wie wichtig ein schönes und modernes Büro für das Arbeitsklima, die Produktivität und die Mitarbeiterbindung ist“, so Bastian Bauer, General Manager Germany bei Mindspace. „Vor allem mit Blick auf die Millennials, die hinsichtlich des Fachkräftemangels und des ‚War of Talents‘ eine entscheidende Rolle spielen, müssen Arbeitgeber mehr Wert auf ein ästhetisches Büro und eine kollaborative Arbeitsumgebung legen.“ Oftmals fehle es im schon an den Basics. So hat nur jeder Dritte (30,9 Prozent) überhaupt einen Laptop, mit dem er ortsunabhängig arbeiten kann. Home-Office ist somit für 70 Prozent der Befragten schon mal überhaupt gar kein Thema. Für viele junge Arbeitnehmer ein riesiges Manko.
„Arbeitgeber müssen erkennen, wie wichtig ein modernes Büro für die Mitarbeiterbindung ist.“
Ein wichtiger Faktor ist auch der Austausch im Team, um neue Ideen zu generieren und den Horizont zu erweitern. Unternehmen sind deshalb gut beraten, Orte der Begegnung einzurichten. Die Teeküche mit Sitzbänken gehört da fast schon zum Standard. Das ein oder andere Büro wartet mit einladenden Dachterrassen auf. Oder mit Räumen, in denen Mitarbeiter sich sportlich betätigen können – etwa beim Tischtennis. Fast jeder Zehnte (9,7 Prozent) stimmt allerdings zu, dass die Gestaltung des Arbeitsplatzes überhaupt nicht dazu ermutigen würde, sich mit Kollegen auszutauschen. Arbeitgeber lassen da viel Potenzial ungenutzt, um ein loyales Team-Gefüge aufzubauen.
Neben zwischenmenschlichen Faktoren wirkt sich das Büro aber auch auf das Wohlbefinden jedes einzelnen Mitarbeiters aus. Bei den Millennials leider oftmals negativ, wie die Umfrage ergab. Fast jeder siebte 18- bis 34-Jährige (14 Prozent) fühlt sich durch die Arbeitsumgebung gestresst. Sogar jeder Vierte (24,9 Prozent) in dieser Altersgruppe findet das Design, die Gestaltung und den Komfort des Büros ermüdend. In der Altersgruppe der über 45-Jährigen zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Nur jeder Fünfte (20 Prozent) der Befragten fühlt sich durch die Arbeitsumgebung inspiriert. Vor allem wer in kreativen Berufen arbeitet, wird in wenig aktivierenden Umfeldern kaum neue Impulse entwickeln können.
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Übrigens, dass Kreativität bestimmte Rahmenbedingungen braucht, weiß auch die Arbeitsplatzforscherin Beatriz Arantes. Sie erklärt im t3n-Interview, wie Originalität funktioniert und was sie unbedingt benötigt. Lies auch: „Kreativität kann nur entstehen, wenn Menschen etwas zugetraut wird“
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Nicht nur für viele Onlinehändler ist die DSGVO ein Alptraum. Anders als andere Unternehmen der Digitalwirtschaft haben sie nämlich besondere Herausforderungen im Zusammenhang mit der Kundenkommunikation zu meistern.
Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt auch nach ihrer Einführung für viel Verdruss – bei verunsicherten Kunden, bei Unternehmen, die Abmahnungen aus nichtigen Gründen befürchten und bei Onlinehändlern, die spezielle Regeln und Handlungsanweisungen zu beachten haben. Das Münchner Startup Parcel Lab hat jetzt zusammen mit der Rechtsanwaltskanzlei SKW Schwarz Rechtsanwälte die wichtigsten Punkte für Unternehmen herausgearbeitet, die im E-Commerce unterwegs sind. Besonders im Fokus steht dabei die Versandkommunikation, die ganz besonders wichtig für das Kundenerlebnis bei jeder einzelnen Bestellung ist.
Warum die DSGVO Onlinehändler vor besondere Herausforderungen stellt
Wir haben für euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- Grundsätzlich gilt: Nachrichten dürfen dann versendet werden, wenn sie entweder direkt für die Vertragserfüllung erforderlich oder damit (notwendigerweise) verbunden sind, auch ohne direkt der Erfüllung der Hauptleistung zu dienen. Das heißt: Transaktionsbasierte Kundenkommunikation ist erlaubt, auch wenn es keine ausdrückliche Zustimmung des Kunden gibt. Streng genommen sind Versandnachrichten also ein Teil des Kundenservice – und keine Werbung. Sobald die Nachrichten nicht mehr im Bezug zur Bestellabwicklung stehen, muss der Kunde explizit in die Kommunikation einwilligen.
- Wann überhaupt Daten von einem Kunden erhoben werden dürfen, dazu macht das Gesetz vergleichsweise genaue Angaben. Denn die Erhebung, Nutzung und Verarbeitung personenbezogener Daten ist nur dann zulässig, wenn entweder der Betroffene aktiv eingewilligt hat oder eine nachweisbare Einwilligung bereits vorliegt. In der Praxis heißt das, dass die vorausgefüllte Checkbox in diesem Sinne rechtswidrig ist. Der Kunde muss also das Häkchen selbst setzen, damit der Justiziar ruhig schlafen kann. Das Opt-in-Verfahren ist damit nicht länger eine Option, sondern die gesetzlich vorgeschriebene Regel.
- Einhalten muss der E-Commerce-Händler auch die Gebote der Datensparsamkeit und Zweckbindung. Das heißt, dass beispielsweise Telefonnummer oder Geburtsdatum zwar abgefragt werden dürfen, aber nur auf klar erkennbarer freiwilliger Basis. Zudem dürfen Daten nur für den vorher angegebenen Zweck verwendet werden – das Geburtsdatum beispielsweise nur für eine Geburtstagsüberraschung und nicht zum Selektieren entsprechender altersspezifischer Produktvorschläge.
- Darüber hinaus gilt das Transparenzgebot, wonach E-Commerce-Händler klar angeben müssen, mit wem sie welche Daten teilen, zu welchem Zweck sie diese erheben und welche externen Dienstleister damit in Berührung kommen. Gerade das ist ein Punkt, der im E-Commerce wohldurchdacht sein will. Paketdienstleister sind sicherlich ein erwartbarer „Dritter“, der hier vorkommt. Bei Payment-Service-Providern und anderen Stellen, die mit der Zahlung zu tun haben, ist das schon schwieriger.
- Noch vergleichsweise klar ist der Fall bei allen Daten, die „transaktionsbasiert“ genutzt werden. Das bedeutet: auf die jeweilige Bestellung bezogen. Bestellbestätigung, Statusmitteilung, Versandnachrichten. Hier ist es im Sinne der Kundenbindung ohnehin meist besser , wenn der Händler dies selbst erledigt und sein Branding mit unterbringt. Werbung sollte dabei allenfalls dezent im Hintergrund stehen.
- Kommunikation mit Mehrwert für den Kunden lässt sich kreativ gestalten, ohne als Werbung zu gelten. Die Aufbauanleitung zum bestellten Produkt als Video, die passenden Rezepte zum Nachkochen oder auch die passenden Wanderwege in der Umgebung des Kunden, wenn dieser einen Treckingartikel bestellt hat, gehen als transaktionsbasiert durch.
- Kompliziert und teilweise etwas widersprüchlich wird es bei der Auslieferung von Werbung, also „Maßnahmen eines Unternehmens, die auf die Förderung des Absatzes seiner Produkte oder Dienstleistungen gerichtet sind“. Dazu zählen laut dem Whitepaper auch Newsletter, Imagewerbung und selbst der Hinweis auf einen Newsletter. All das gilt ohne die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers als unzumutbare Belästigung und ist unzulässig, sowohl bei Endkunden als auch im B2B-Bereich. Doch wie sooft gibt es auch hierzu Ausnahmen: So dürfen Werbemails im Zusammenhang mit einer verkauften Bestellung versandt werden. Und selbst die Werbung für „ähnliche Produkte“ ist erlaubt, allerdings nur, wenn sie dem selben Produktsegment entstammen.
- Eine besondere Stellung kommt inzwischen den sozialen Medien wie Facebook oder Instagram zu. Generell sind in transaktionsbasierten Nachrichten wiederum Hinweise und Links auf Social-Media-Kanäle erlaubt. Hier ergeben sich allerdings möglicherweise weitere Fußangeln in Bezug auf die Nutzung der Daten durch den Betreiber des sozialen Netzwerks.
- Jeder Händler ist daran interessiert, eine (möglichst positive) Bewertung nach dem Kauf bei Ebay, Amazon Marketplace oder auf anderen Bewertungsportalen zu erhalten. Unternehmen haben in vielen Fällen bereits in der Vergangenheit darum gebeten. Bewertungsaufforderungen werden laut dem Whitepaper aber normalerweise als Werbung eingestuft. Unternehmen müssen sich dazu also im Vorfeld die Einwilligung holen, also die ohnehin erteilte Einwilligungsanforderung um Händler- und Shopbewertungen ergänzen. Aber – und damit sind wir wieder bei der Komplexität des Gesetzes: Produktbewertungen oder Bewertungen des Kaufprozesses, die einen direkten Transaktionsbezug haben, können dagegen durchaus erlaubt sein, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind (7 Abs. 3 UWG).
- Wichtig noch zum Schluss: Der Kunde muss darauf hingewiesen werden, dass er jederzeit widersprechen kann und seine Einwilligung an der Datennutzung zurückziehen kann. Immerhin: Einwilligungen, die den jeweiligen Punkten entsprechen, aber bereits vor Inkrafttreten der DSGVO abgefragt und erteilt wurden, dürfen weiterhin genutzt werden. Onlinehändler sollten in ihrer Kommunikation zwischen Kunden mit und ohne vorhandenes Opt-in unterscheiden, um die maximale Werbemöglichkeit auszuschöpfen, die sie ja bekanntermaßen bei jenen ohne Opt-in so nicht haben.
Das komplette Whitepaper ist kostenlos zum Download erhältlich.
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Während sich viele IT-Mitarbeiter selbst technologische Fähigkeiten im Interesse der eigenen Karriere aneignen, glauben vor allem viele digitalaffine Mitarbeiter in den anderen Abteilungen, dass ihr CIO nicht wirklich mit ihren Technologieanforderungen vertraut ist. Eine Umfrage der Unternehmensberater von Gartner ergab, dass weniger als 50 Prozent der Mitarbeiter (sowohl IT- als auch Nicht-IT-Mitarbeiter) glauben, dass ihre IT-Führungskräfte sich der Probleme mit der digitalen Technologie bewusst sind, die sie im Arbeitsalltag vorfinden.
Die Umfrage, auf die 3.120 Befragte aus Europa, Asien und dem Pazifikraum geantwortet haben, ergab ferner, dass die europäischen Arbeitnehmer mehr Zutrauen in ihre IT-Chefs haben. Während in den USA nur 41 Prozent glauben, dass ihr CIO sich der technischen Herausforderungen stärker bewusst ist, sind es in Europa immerhin 58 Prozent. „Nicht-IT-Mitarbeiter werden wahrscheinlich nicht den IT-Helpdesk als erste Anlaufstelle nutzen und glauben weniger an den Wert ihrer IT-Abteilung “, sagt Whit Andrews, Vice President und Analyst bei Gartner.
Millennials: Wenig Vertrauen in die IT-Abteilung
Die Umfrage ergab auch, dass Millennials seltener mit herkömmlichen Problemen an IT-Support-Teams herantreten. Etwa 53 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe gaben an, dass einer der ersten drei Wege wäre, selbst zu googeln oder sich anderweitig im Netz zu informieren. Erst dann würde man die IT anrufen (ein Ergebnis, das hoffnungsfroh macht). Dabei sind IT-Mitarbeiter mit ihren Arbeitsgeräten generell zufriedener als Mitarbeiter außerhalb der IT-Abteilung. Nur 41 Prozent der Nicht-IT-Mitarbeiter waren mit ihren Arbeitsgeräten sehr oder vollständig zufrieden, verglichen mit 59 Prozent der befragten IT-Mitarbeiter.
Entspannter als ältere Mitarbeiter sind die Millennials allerdings, wenn es darum geht, Software und Geräte zu verwenden, die nicht vom Unternehmen bereitgestellt werden – unabhängig davon, ob sie erlaubt sind oder nicht. „Die haben auch eine stärkere Meinung über die Collaboration-Tools, die sie für sich selbst auswählen. Sie geben eher an, dass sie die Möglichkeit haben sollten, die von ihnen bevorzugten sozialen Medien für ihre Arbeit zu nutzen“, weiß Andrews zu berichten. Darüber hinaus hält ein größerer Anteil von Millennials die Anwendungen, die sie außerhalb der Firma verwenden, für nützlicher als die, die sie am Arbeitsplatz vorfinden. „Unsere Umfrage ergab, dass 26 Prozent der Arbeitnehmer im Alter zwischen 18 und 24 Jahren nicht genehmigte Anwendungen für die Zusammenarbeit mit anderen Arbeitnehmern verwenden, verglichen mit nur 10 Prozent derjenigen zwischen 55 und 74 Jahren“, sagte Andrews. Immerhin: Das ist ein Ergebnis, das die Compliance-Abteilung ins Grübeln bringen müsste. Es zeigt aber auch, dass es besser ist, Cloud-Lösungen zur Verfügung zu stellen, mit denen die Mitarbeiter gern arbeiten.
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List Templates – Issues, Contacts and Datasheet
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File handling in libraries with required metadata
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Plenty: Erfahrene Tesla-Ingenieure wechseln zu Bauernhof-Startup
Der langjährige Tesla-Ingenieur Nick Kalayjian verlässt den Autohersteller Tesla nach fast 12 Jahren, um bei der Entwicklung hocheffizienter vertikaler Farmen beim Startup Plenty zu arbeiten. Kalayjian ist nicht der erste Tesla-Ingenieur, der sich so entscheidet. (Tesla, Elektroauto) Die Suche nach dem Klimawandel geht weiter. Denn in Deutschland ist er nicht zu finden
Geschäftsfeld Klima
Alleine 600 Klimamanager*innen ertüchtigen unsere Kommunen, „klimafest“ zu werden, der DWD hängt durch sein personelles Aufblähen am Klimatropf, unser Bundestag wüsste fast nicht, um was er sich sonst kümmern sollte, manche Partei wäre ohne ihn fast überflüssig. Die Energiewirtschaft und die Autobauer stoßen alles nicht Klima-Wandelbare ab und erfinden sich neu.
Auch ein erheblicher Teil unserer Bundes- und Landesministerien ist mit der Transformation beschäftigt. Gut, die Kirchen mit ihrer angehängten Sozialindustrie sind dank einer neu eingeführten Willkommenskultur wohl nicht mehr darauf angewiesen, als große Grundstückseigner bleiben die Pachteinnahmen für Windanlagen und Solarflächen aber auch für sie ein nicht zu verachtendes „Leckerli“. Und der riesige, von westlichen „Klimasündern“ mit jährlich 100 Milliarden Dollar zu speisende „Klima-Geschädigtenfond“ tut weltweit sein Übriges.
So viel Geld muss verwaltet werden und deshalb „sorgt“ sich seitdem auch die Weltbank um das Klima.
Alle sehen und spüren ihn bereits
Beim Sichten nach „Klimawandeleinfluss“ findet man auf den, nach Aussage unseres Bundespräsidenten „seriösen“ Portalen ausschließlich mit schlimmen Auswirkungen des Klimas gefüllte Informationen:
[2] WELT: Wetter ändert sich in Deutschland besonders krass
[3] Deutscher Wetterdienst: Der Klimawandel findet ungebremst statt. Die bisherigen Bemühungen zum Klimaschutz werden allein nicht ausreichen, um die auch für Deutschland zu befürchtenden Folgen zu verhindern. Auch Deutschland benötigt Empfehlungen zur Anpassung an den Klimawandel
[5] Bündnis90/Die Grünen: Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind bereits in Deutschland zu spüren
[4] Pressemitteilung Umweltbundesamt: Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar
… Steigende Temperaturen, feuchtere Winter und häufigere Wetterextreme wirken sich zunehmend auf die deutsche Gesellschaft aus …
Bayerisches Umweltministerium: Der Klimawandel ist längst in Bayern angekommen – er ist spür- und messbar.
… Bayern bleibt von den unvermeidbaren Veränderungen des Klimawandels nicht verschont. Wir erwarten zukünftig mehr Extremwetterereignisse, nassere Winter und trockenere Sommer. Die Folgen dieser Entwicklungen zeigen sich auch in den Kommunen in Bayern und wirken sich auf das Leben der Menschen aus.
Konsequent meldeten für die Umwelt zuständiges Fachpersonal fast regelmäßig, dass nicht nur Deutschland, sondern besonders sensible Körper es sogar direkt spüren können:
Frau Hendricks konnte es täglich [6] und der ihr an (für diesen Job wohl benötigten) fachlicher Unkenntnis nicht nachstehende, bayerische „Ableger“, Frau Scharf, konnte ihn sogar mit den Händen greifen [7].
Bei so viel „verlässlicher“ Information ist man fast geneigt, daran zu glauben. Wenn man nicht beim Nachsehen feststellen müsste, dass es sich bei dieser „Information“ fast ausschließlich um Ergebnissee von Klimasimulationen handelt, teils auch gekonnter, statistischer Falschinterpretationen, welche die wirklichen Messwerte jedoch selten bestätigen, schlimmer: dazu oft das Gegenteil ausweisen [16].
Wie es der DWD belegt
Diesmal wird die Sichtung anhand einer Information des DWD durchgeführt. Schließlich ist diese Institution dafür eine offizielle – und bestimmt nicht unterbesetzte – Fachstelle. Herr Becker, Vizepräsident des DWD, gab über das schlimme Klima in Deutschland einmal ein Interview [2]. Seine Angaben und die dazu verfügbaren Messdaten sind Basis der folgenden Sichtung.
Es wird immer heißer
WELT 13.09.2016: [2] Klimawandel Wetter ändert sich in Deutschland besonders krass
… Auch der August war bereits ein Rekordmonat und am Ende des Jahres dürfte es sehr wahrscheinlich wieder heißen, dass 2016 global gesehen das wärmste Jahr gewesen ist. Dabei handelt es sich jedoch stets um Mittelwerte.
Der Klimawandel wirkt sich regional sehr unterschiedlich aus. In Deutschland steigen die Temperaturen jedenfalls deutlich schneller als im weltweiten Mittel …
Eigentlich müssten sich alle darüber freuen, dass die Natur nach der für die Bauern desaströsen Zwischeneiszeit nicht – wie in den 70er Jahren von allen Fachleuten vorhergesagt – in die fällige Eiszeit „gerutscht“ ist, sondern sich zu mehr Wärme erholen konnte.
Um zu zeigen, wie schlimm der aktuelle Temperaturanstieg sei, wird grundsätzlich der Anstieg seit dem Tief der letzten Kaltzeit gezeigt:

Schaut man sich längere Temperaturreihen von Deutschland an (von denen es leider nur ganz wenige gibt), erkennt man die Zwischenkaltzeit bis ca. 1850, also grob bis zum Beginn der Industrialisierung, vor allem jedoch, dass die aktuelle Temperatur in Deutschland weder einzigartig, noch auch nur im Ansatz besorgniserregend sein kann. Für jeden Vernünftigen gibt sie Anlass zur Freude, wenn er sich daran erinnert, dass die Revolution 1848 auch aufgrund von zwei Missernten hintereinander (1846 und 47) als Folge des kalten Klimas ausbrach.

Noch augenscheinlicher wird es beim Betrachten der Temperatur seit Christi Geburt. Wirklich nichts an der aktuellen Temperatur oder deren Verlauf erscheint noch einzigartig.


Auch bei Sichtung der vollkommen „unverfänglichen“, da durch eine von der EU finanzierte Expertenkommission zusammengestellten Proxirekonstruktion für Gesamteuropa des Pages2k Konsortiums, zeigt sich das gleiche Bild.
Nichts am aktuellen Verlauf ist außergewöhnlich. Das Verlaufsdiagramm von Europa zeigt lediglich ergänzend, dass die aktuelle Erwärmung weit vor der Industrialisierung – bereits um 1600 – begann, wie es der Autor immer schon behauptete.

In Deutschland steigen die Temperaturen deutlich schneller …
WELT 13.09.2016: [2] … Der Klimawandel wirkt sich regional sehr unterschiedlich aus. In Deutschland steigen die Temperaturen jedenfalls deutlich schneller als im weltweiten Mittel …
Dazu ist das folgende Bild gezeigt:

Erscheint es da nicht angemessen, den Beginn „unbestechlicher“ Temperaturdaten, nämlich die der Satelliten (ab 1978) anzuziehen und sich auf den jüngeren Zeitraum zu beschränken, der „ganz schlimm“ vom anthropogenen CO2 beeinflusst ist, um einen eindeutigen Beleg zu bekommen? Immerhin überstreicht man damit bereits deutlich mehr als Zeit als den meteorologischen 30jahres-Zeitraum, ist damit also zu einer Aussage berechtigt.
Dazu ist es sachlich falsch, Deutschland mit der Welttemperatur zu vergleichen. Wie „jeder“ weiß, verläuft die Temperatur auf der Welt stark unsymmetrisch. Die Nordhälfte erwärmt sich, während der Südteil „hinterherhinkt“ und sich die Antarktis gar nicht erwärmt. Wie erheblich dieser Unterschied ist, zeigt das folgende Bild der Satellitendaten von Nord- und Südpolar.

Der globale Mittelwert ergibt dann die Körpertemperatur, welche sich einstellt, wenn ein Fuß in kochendem und der andere in Eiswasser steckt.
Man muss zum Vergleich also mindestens den gleichen Breitengrad anziehen.
Das kann man mittels der Satellitendaten ebenfalls (Bild 8). Man sieht, dass der Temperaturverlauf von Deutschland dann genau parallel mit dem dieser Breite verläuft. Wenn man bedenkt, dass in den DWD-Stationsdaten noch ein temperaturverstärkender Wärmeinseleffekt enthalten ist, kann man mit gutem Gewissen annehmen, dass Deutschland sich vollkommen „temperaturnormal“ verhält. Das ist ein stichhaltiger Vergleich – und der gibt zu keinem „Sonderalarm“ Anlass.

Die Zahl heißer Tage hat sich verdreifacht
WELT 13.09.2016: [2] … In den Statistiken des DWD gelten Tage dann als heiß, wenn die Quecksilbersäule 30 Grad Celsius erreicht. Deutschlandweit war das in den 50er-Jahren an durchschnittlich drei Tagen im Jahr der Fall. Dieser Wert hat sich inzwischen auf neun solcher „Hitzetage“ verdreifacht.
Welche Irreführung hinter solchen Aussagen steckt, wurde erst vor Kurzem anhand der Daten von Nordrhein-Westfahlen gezeigt [8]. Ein erheblicher Teil dieser „Überhitzung“ lässt sich einfach auf gravierende Wärmeinseleffekte zurückführen, die mit einem Klimawandel nichts zu tun haben. Zum Beispiel gab es im Jahr 2012 in Köln 9 Tropennächte, im Umland dagegen keine [8]. In der Stadt gab es 16 heiße Tage und im Umland lediglich 5. Vor allem jedoch sind die Auswirkungen der Wärmeinseleffekte wesentlich größer als die durch die bisher (leicht) angestiegene Globaltemperatur. Zu welchem Schwachsinn an Maßnahmen der Behörden das führt, wurde ebenfalls ausgeführt:
EIKE 08.05.2018: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden


Die Münchner mit einem Wärmeinseleffekt von bis zu 10 Grad können froh sein, nur so wenige – zusätzliche – heißen Tage zu haben. Vollkommen undenkbar ist es, gegen diesen Wärmeinseleffekt mittels CO2-Reduktion „angehen“ zu wollen – wie es alle Städte und Gemeinden jedoch propagieren. Und: Wäre München „nicht da“, gäbe es das Problem gar nicht. Im naturbelassenen Umland fehlen diese (angeblich) Klimawandel-bedingten Hitzeeffekte [8].
Doch unsere Experten wissen wieder den besseren Rat:
[2] Quelle: Die Welt: … Autos sollen ohne Diesel und Benzin fahren, die Deutschen weniger Fleisch essen und Gas- und Ölheizungen verboten werden. Bis 2050 will die Bundesregierung Deutschland CO2-neutral gestalten.
Extreme Hitze führt zu mehr Todesfällen
WELT 13.09.2016: [2] … Auch wenn ein paar dieser schweißtreibenden Tage ins späte Frühjahr oder in den Herbst fallen sollten, dürften die Auswirkungen enorm sein. So starben an den Folgen des Hitzesommers 2003 nach Berechnungen der Münchener Rückversicherungsgesellschaft allein in Deutschland 3500 Menschen, für Europa kalkuliert das französische Gesundheitsforschungsinstitut Inserm 70.000 Tote. Betroffen waren vor allem ältere Menschen. Wer mit seinem Wohnsitz für die Seniorenzeit noch flexibel ist, sollte sich daher vielleicht Richtung Norden orientieren.
Hat jemand schon einmal von einer „Nordwanderung“ der Rentner gehört, vielleicht sogar, dass sich Florida oder Spanien deshalb von Rentnern entvölkert? Es soll eine vom Westen in den Osten Deutschlands geben. Aber nicht wegen einem Klimawandel, sondern, weil sich viele Rentner die Westmieten nicht mehr leisten können.
Mit „hitzetoten“ Rentnern lässt sich aber herrlich statistischer Datenunfug betreiben. Vor allem, wenn man „vergisst“, dass in unseren Breiten die Kälte immer noch weit mehr Menschen tötet.
EIKE 21.07.2015: Ruhestand im Süden kann tödlich sein – Wetterdienst glaubt Klimawandel tötet alte Menschen
Der Kampf gegen den Klimawandel könnte aber einen negativen Einfluss als „Rentner-Kollateralschaden“ haben. Wegen der immer höheren Strompreise können sich viele Rentnerhaushalte keine Klimaanlagen leisten und schon gar nicht mit Strom heizen. In England erfrieren sie deshalb verstärkt im Winter und bei uns in den Städten mit ihrem massiven Wärmeinseleffekt bekommen sie im Hochsommer Kreislaufkollaps und Schlimmeres.
In einer Studie kann man die Gründe teils nachlesen:
[14] … niedriger sozioökonomischer Status (geringes Einkommen, schlechte Wohnsituation, extrem dichte Bebauung) sowie fehlende Klimatisierung (Klimaanlagen)
Wer anstelle einer wirklichen Behandlung zur Lösung dieser Probleme in CO2-Vermeidung investiert, ist ideologisch gehirngewaschen. Erst Kürzlich wurde dieses Thema aufgegriffen und detailliert:
[13] EIKE 08.05.2018: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür
[8] EIKE 03.05.2018: Klima, wir handeln! Leider weiter ohne Sinn und Verstand. Oder: Klimaschutz (nicht nur) in NRW gibt Rätsel auf
Experten sehen Trend zu mehr Unwettern …
WELT 13.09.2016: [2] … Klima extrem, auch in Deutschland: 2016 gab es heftige Unwetter, Dörfer wurden weggeschwemmt, dann eine Hitzeperiode im September – offenbar Folgen des Klimawandels, den Experten als eines der größten Risiken für die Welt bezeichnen.
DWD: [3] … da in Folge der Erderwärmung auch mit einer allgemeinen Zunahme von Extremereignissen wie Starkniederschlägen gerechnet wird.
Diese Statements hat irgendwann einmal irgend jemand geschrieben und seitdem werden sie überall als Beleg wiederholt. Nur stimmen sie nicht, wie es die eigenen Bilder des DWD zeigen.
Zu den Tagen mit Starkniederschlägen in Deutschland seit 1950 muss man noch beachten, dass es zu Anfang dieser „Messreihe“ gar keine, auch nur im Ansatz flächendeckende, Messabdeckung gab. Die Startwerte sind deshalb eher als Vermutungen (und zu niedrig) zu betrachten.



Anmerkung zu Bild 13: Die MuRe lässt im NatCat-Viewer die Vergangenheit „verschwinden“. Man kann nicht bis zu Beginn der Datenreihe abfragen. Als Ergebnis verschwanden inzwischen die „unbequemen“, hohen Anfangswerte aus dem Viewer und man sieht aktuell nur noch den „Anstieg“ ab Beginn der achtziger Jahre.


Mehr Wärme = mehr Unwetter = falsch
Die gängige Erklärung: mehr Feuchte in der Luft ergibt mehr Unwetter, klingt zwar logisch, ist bezüglich dem wirklichen Verhalten des Klimas aber falsch. Die meisten Unwetter gab es bei uns zu den kalten Zeiten.
Trends in Extreme Weather Events since 1900: [15] Abstract
It is widely promulgated and believed that human-caused global warming comes with increases in both the intensity and frequency of extreme weather events. A survey of official weather sites and the scientific literature provides strong evidence that the first half of the 20th century had more extreme weather than the second half, when anthropogenic global warming is claimed to have been mainly responsible for observed climate change. The disconnect between real-world historical data on the 100 years’ time scale and the current predictions provides a real conundrum when any engineer tries to make a professional assessment of the real future value of any infrastructure project which aims to mitigate or adapt to climate change. What is the appropriate basis on which to make judgements when theory and data are in such disagreement?
Grob übersetzt: Es wird publiziert und allgemein angenommen, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung mit einer Zunahme sowohl der Intensität als auch der Häufigkeit extremer Wetterereignisse einhergeht. Eine Untersuchung der offiziellen Wetterlagen und der wissenschaftlichen Literatur liefert starke Beweise dafür, dass in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts extremere Wetterlagen herrschten als in der zweiten Hälfte, als die anthropogene Erderwärmung hauptsächlich für den beobachteten Klimawandel verantwortlich war. Die Diskrepanz zwischen realen historischen Daten auf der 100-Jahres-Skala und den aktuellen Vorhersagen stellt ein echtes Problem dar … (Maßnahmen, welche) den Klimawandel abmildern oder anpassen soll, professionell zu bewerten. Was ist die geeignete Grundlage, um Urteile zu fällen, wenn Theorie und Daten sich derart widersprechen?
Leider sind die Diagramme in der freien Ausgabe der Studie so unscharf gemacht, dass man sie hier nicht hereinkopieren kann.
Doch inzwischen hat der Autor eine ganze „Serie“ an Sichtungen zu Starkniederschlägen in Deutschland erstellt. Wirklich nirgens lässt sich ein Anstieg finden. Oft war es in Früheren Jahren jedoch schlimmer. Alle Sichtungen bestätigen das Ergebnis dieser Studie:
[17] EIKE: Nun überschwemmt der Klimawandel bereits unsere Städte
[18] EIKE: Früher war es schlimmes Wetter, heute macht das Gleiche mit Sicherheit der Klimawandel
[19] EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu (Teil 2)
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu (Teil 1)
Klimaprognosen bei Niederschlägen kaum zuverlässig
WELT 13.09.2016: [2] … „Die Niederschläge lassen sich leider erheblich schwerer als die Temperaturen erfassen“, erklärt Becker eine weitere Komponente des Klimawandels.
WELT 13.09.2016: [2] … Nur fielen halt in Simbach am Inn innerhalb von 48 Stunden 180 Liter auf jeden Quadratmeter und damit fast ein Drittel der Niederschläge, die Berlin in einem ganzen Jahr abbekommt. Schlimmer noch, mit 58 Litern prasselte in Simbach knapp ein Drittel dieser Sintflut in gerade einmal zwei Stunden auf den Boden.
Solche extremen Mengen können einfach nicht schnell genug versickern, schießen als braune Fluten über die Oberfläche und verwüsten Dörfer und Städte, die in ihrem Weg liegen. „Solche Extremniederschläge in kurzer Zeit könnten in Zukunft häufiger fallen“, befürchtet Paul Becker. Da sie überall auftreten können, müssen also auch Orte außerhalb der herkömmlichen Hochwassergebiete in den Flussniederungen in Zukunft häufiger mit solchen blitzartig beginnenden Überschwemmungen rechnen.
Anbei aus den verschiedenen Sichtungen des Autors exemplarische Beispiele, wie extrem, ohne Vorwarnung und urplötzlich Tagesniederschlag sein kann. Man versteht, warum kein Programm daraus Vorhersagen abzuleiten vermag. Und man sieht, dass Herr Becker sich nicht auf wirkliche Messdaten bezieht, sondern fabulöse Zukunftssimulationen meint.



Nun noch der Niederschlagsverlauf von Simbach am Inn, dessen Flut sich immer am 01.06. Jährt und gegen eindeutig besserem Wissen [24] (dass die wirkliche Ursache Behördenversagen war) weiterhin ungeniert als Klimawandel-bedingtes, und dazu noch „1000-jähriges“ Ereignis bezeichnet wird.

[17] EIKE: Nun überschwemmt der Klimawandel bereits unsere Städte
[18] EIKE: Früher war es schlimmes Wetter, heute macht das Gleiche mit Sicherheit der Klimawandel
Belegen lässt sich dies auch anhand historischer Flusspegel wie der Elbe, dem Rhein und vom Main.



Anmerkung: Der (niedrige) Flutpegel im Jahr 2013 überschwemmte damals das Afrikafestival in Würzburg. Der „außergewöhnlich hohe“ Flutpegel wurde damals natürlich dem Klimawandel zugewiesen.
Eine Angabe, welche man als Informationsbetrugmissbrauch bezeichnen kann
Die folgende Information des „Wahrheitsinstituts“ DWD gibt wirklich Rätsel auf. Sie zeigt symptomatisch, wie weit die Hörigkeit unserer Klima-Wissenschaft bereits gediegen ist.
DWD: [3] Der IPCC-Bericht zeigt auch, dass die Erträge für Getreide und Mais weltweit als Folge des Klimawandels zurückgegangen sind und sich diese Entwicklung in vielen Regionen vermutlich fortsetzen wird. Das hat den DWD veranlasst, für seine Kunden die agrarmeteorologische Beratung um Handlungsempfehlungen zur Anpassung an den Klimawandel zu erweitern. (www.dwd.de/agrarwetter)
Eine solche Behauptung widerspricht wirklich allem, was weltweit bekannt ist. Wie so oft, ist es trotzdem ein sogenannter „Klima-Wissenschafts-Konsens“. Der Grund: So ein Ergebnis lässt sich simulieren.
EIKE 26.11.2016: [21] Forscher des Weltklimarates IPCC rechnen, dass die globale Erwärmung 10 bis 50 % der jährlichen Ernte bedroht – Was steckt dahinter?
Und was steht dazu im IPCC Langbericht wirklich (Bezug: Bild 23) ?
IPCC WGIIAR5-Chap7_FINAL, figure 7.3:
44 % stehen für -2,5 … besser 0 % Klimawandeleinfluss auf die Ernten bei 2 Grad Temperaturerhöhung, also kein, bis
7 % stehen für – 5 … 2,5 % Klimawandeleinfluss auf die Ernten bei 2 Grad Temperaturerhöhung.
Als Ergebnis bedeutet dies, dass über 50 % maximal -5 % bis zu positivem Einfluss erwarten. Dazu muss man ergänzen, dass die Erträge inzwischen reduziert werden, weil die Halme die schweren Ähren nicht mehr tragen können und das große Korn zu hagelempfindlich wird.

Der Ertrag ist seit 1850 von 30 % auf 180 % gestiegen (+600 %) (Bild 24). Der PCC sagt auf diesem Niveau eventuelle, geringe Minderungen als möglich vorher. Anhand dieser Daten wie der DWD Vizepräsident zu behaupten: „Der IPCC-Bericht zeigt auch, dass die Erträge für Getreide und Mais weltweit als Folge des Klimawandels zurückgegangen sind und sich diese Entwicklung in vielen Regionen vermutlich fortsetzen wird“,
ist die beim Klimawandel übliche, nie geahndete Verdummungstaktik, wie sie auch unsere Behördenvertreter hemmungslos führen.
Die folgenden, zwei Grafiken sollen den segensreichen Einfluss auf die Ernteerträge verdeutlichen.


EIKE 19.09.2016: Biobauern sind die größten Lebensmittel-Vernichter Ohne Klimawandel überlebt die Biolandwirtschaft ihre Ernteverluste nicht
Der Niederschlag im Winter nimmt nahm zu
Beim Klima lohnt es sich, mit Zeitabschnitten zu „spielen“. Da viele Ereignisse zyklischen Charakter haben, lasse sich so Aussagen in die gewünschte Richtung „biegen“. Das gelingt nicht nur beim angeblich übernatürlichen Meeres-Pegelanstieg [22] [23], sondern auch beim Winterniederschlag von Deutschland.
DWD: Klimawandel – ein Überblick Klimawandel wird auch unser Leben in Deutschland verändern
im Sommer können die Niederschläge um bis zu 40 % geringer ausfallen;
im Winter kann es um bis zu 30 % mehr Niederschlag geben.
[12] Umweltbundesamt 09.05.2018: Trends der Niederschlagshöhe
… Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 10 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind.
Nimmt man die Daten des DWD, dazu jedoch andere Zeiträume als den Beginn vom Jahr 1880, dann zeigt sich, dass seit ca. 1948 der Winterniederschlag nicht mehr zunahm und spätestens seit 1977 signifikant abnimmt.

Wie der DWD zu seinen Aussagen im Sommer kommt, bleibt ebenfalls ein Rätsel. In seinen eigenen Grafiken schreibt er, dass der Trend nicht signifikant ist. Und der Niederschlag nimmt in seinen eigenen Bildern seit 1881 nicht ab. Auch die Niederschlags-Minima werden auf keinen Fall weniger:

Im Bild bis zum Jahr 2017 wird es noch signifikanter. Die Regressionsgerade des DWD verläuft praktisch horizontal.

Fazit
Die Angaben des DWD widersprechen in wichtigen Fällen seinen eigenen Messdaten.Und das vor allem auch in der Zeit nach 1950, ab der das anthropogene CO2 besonders viel Klimaeinfluss haben soll.
Klimavariabilität
Umweltbundesamt 23.05.2017: Was sind Klimafolgen?
Das Klima ändert sich bereits heute und wird sich auch in Zukunft weiter wandeln. Ein großer Teil der beobachteten und vorhergesagten Veränderungen lässt sich direkt mit dem Ausstoß von Treibhausgasen durch den Menschen in Verbindung bringen. Der Klimawandel manifestiert sich dabei sowohl in … als auch in einer veränderten Klimavariabilität …
Auch diese Aussage findet sich nicht in den Messdaten, wie die folgenden Sichtungen von Variabilitäten zeigen.
Variabilität des Niederschlags


Variabilität der Temperatur




Das folgende Bild zur Darstellung von Variabilitäten in der Vergangenheit. Es straft die, welche immer von den heute angeblich noch nie dagewesenen, schnellen Änderungen fabulieren.

Stürme

Fazit
Nirgends lässt sich in Deutschland eine Erhöhung von Klimavariabilität finden. Der folgende Absatz zeigt, dass es nicht nur dem Autor so geht und unvoreingenommene Klimawissenschaftler es sogar begründen können.
Jungforschern fällt die Diskrepanz noch auf, den regierungshörigen Fachstellen nicht
AWI: [25] …Die Leistung von Erstautorin Kira Rehfeld und ihren Kollegen besteht darin, dass sie erstmals Daten aus verschiedenen Klimaarchiven und von insgesamt 99 unterschiedlichen Orten zusammengebracht und verglichen haben.
Dass es zur Eiszeit stärkere Schwankungen gegeben hat, liegt daran, dass der Temperaturunterschied zwischen den vereisten Polargebieten und den Tropen damals stärker ausgeprägt war, was zu einem dynamischeren Austausch von warmen und kalten Luftmassen führte …
… „Wenn wir dieser Idee weiter folgen, kommen wir zu dem Schluss, dass die Schwankungen langfristig mit der Erderwärmung weiter abnehmen“, sagt Rehfeld – einfach deshalb, weil der Temperaturunterschied zwischen dem sich erwärmenden Norden und den Tropen geringer wird
Das Umweltbundesamt (wie auch der DWD) „weiß“ davon nichts
Umweltbundesamt 23.05.2017: Was sind Klimafolgen?
Das Klima ändert sich bereits heute und wird sich auch in Zukunft weiter wandeln. Ein großer Teil der beobachteten und vorhergesagten Veränderungen lässt sich direkt mit dem Ausstoß von Treibhausgasen durch den Menschen in Verbindung bringen. Der Klimawandel manifestiert sich dabei sowohl in langfristigen Klimaänderungen wie langsam steigenden Durchschnittstemperaturen, als auch in einer veränderten Klimavariabilität, also stärkeren Klimaschwankungen und häufigeren Extremwetterereignissen wie Stürme, Dürren oder Hitzesommer.
Gibt es ganz langsam „ehrliche“ Informationen in unseren Medien?
Als Klimalaie freut man sich, wenn das Ergebnis vieler Recherchen und Datenvergleiche und der Mut, daraus gegen die herrschende Fachmeinung formulierte Aussagen zu publizieren, auch von wirklichen Fachpersonen bestätigt wird.
kaltesonne brachte gerade eine solche Bestätigung:
kaltesonne 3. Juni 2018 (gekürzt): Unwetter in Europa: Nicht mehr Überflutungen als früher
Lange Zeit war der Deutschlandfunk fest im Würgegriff der Klimalarmisten. Das hat sich zum Glück in den letzten Monaten geändert. Die Berichterstattung ist ausgewogener geworden. Es ist erst wenige Wochen her, dass in einer Kurzmeldung zugegeben wurde, dass schneller erstarkende Hurrikane nichts mit dem zivilisatorischen CO2-Ausstoss zu tun haben, sondern mit rein natürlichen Ursachen. Am 30. Mai 2018 folgte dann sogar ein Hauptbeitrag, in dem ausführlich eine neue wissenschaftliche Studie vorgestellt wurde, die klarstellt, dass in den letzten 150 Jahren die Häufigkeit und Schwere von Stark-Regen- und Überflutung-Ereignissen in Europa nicht zugenommen haben:
Unwetter in Europa: Nicht mehr Überflutungen als früher
Wenn es zu sintflutartigen Regenfällen und Hochwasser kommt, sind sich viele Menschen einig: So etwas hat es früher nicht gegeben. Doch das stimmt nicht, hat Dominik Paprotny von der University of Technology in Delft analysiert. Historische Quellen zeigten, dass große Fluten heute nicht häufiger auftreten.
Weiterlesen auf Deutschlandfunk.de
Auf DLF Nova hieß es:
Hochwasser-Gefahren seit 150 Jahren gleich
Fluten und Hochwasser in Europa sind gar nicht häufiger geworden. Das sagt ein Forscherteam aus den Niederlanden. Die Wissenschaftler haben eine Datenbank zusammengestellt, die Unwetter und Fluten bis zum Jahr 1870 zurückverfolgt. Die meisten internationalen Datenbanken reichen nur bis 1970 zurück.
Weiterlesen auf DLF Nova.
Die entsprechende Studie von Paprotny et al. 2018 erschien in Nature Communications und kann dort kostenlos als pdf heruntergeladen werden.
Das dieses wissenschaftliche Resultat im DLF so ehrlich und ohne klima-alarmistisches Hintertürchen wiedergeben wird, stellt eine bemerkenswerte Ausnahme im heutigen Mainstream-Journalismus dar; hat sich doch seit einigen Jahren dort die Unsitte eingebürgert, jedes grössere Sommergewitter in der medialen Auswertung dem anthropogen CO2 anzulasten, weil die Unwetter, früher “in der guten alten Zeit”, angeblich ja nie so schlimm oder so häufig gewesen wären…
Es wäre noch spannend gewesen, wenn sich die neue Publikation mit einem längeren Zeitraum beschäftigt hätte und die Kleine Eiszeit mit einbeziehen würde. Aus Klimarekonstruktionen wissen wir nämlich, dass die Überschwemmungen in Mitteleuropa während der Kleinen Eiszeit noch stärker als heute waren:
Hochwasser in Norditalien ereigneten sich bevorzugt zu Zeiten geringer Sonnenaktivität
Flutkatastrophen am bayerischen Ammersee vor allem während solarer Schwächephasen
Extremregen war in den Französischen Alpen während der Kleinen Eiszeit häufiger als heute
Flüsse im Alpenvorland halten sich nicht an die IPCC-Vorgaben: Mehr Überflutungen in Kälteperioden als in Wärmeperioden
Aber diese für Klima-Alarmisten “unbequeme Wahrheit” hätte man dann wahrscheinlich nicht mehr in der renommierten aber ziemlich IPCC-konformen Zeitschrift “NATURE” veröffentlichen dürfen ….
Wie die wirkliche Intelligenz (wieder) versagt
Geschichte wiederholt sich leider immer wieder.
EIKE 2. Juni 2018 H.j. Lüdecke: Der „Heidelberger Konsens“: Hans-Joachim Schellnhuber im Physik-Kolloquium der Universität Heidelberg am 25.Mai 2018
Hr. Lüdecke: … Meine Schlussfolgerung aus diesem Nachmittag im Otto-Haxel-Hörsaal: Es gibt tatsächlich einen akademischen Konsens über eine katastrophale anthropogene Erwärmung, einen Konsens, der es zur Verhinderung dieser Erwärmung übersieht, dass dabei die halbe Menschheit über die Klinge springen müsste. Zumindest herrscht ein solcher Konsens im Fachbereich Physik an der Universität Heidelberg – wenn auch glücklicherweise nicht weltweit und schon gar nicht unter seriösen Klimaforschern. Dieser Konsens, ich taufe ihn hier einmal den „Heidelberger Konsens“, sieht so aus: „Ok, hier bei uns ist nun einmal alles Grün, was kann man da schon machen, daher äußere man sich besser nicht, selbst dann nicht, wenn man es fachlich besser weiß und ein Vortragender den größten Grünunsinn erzählt. Selbst in ernsthaften Fachveranstaltungen (Physik-Kolloquium) sollte besser nicht widersprochen werden, es könnte Schaden dem Fachbereich zufügen „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“. Die Regierung Baden-Württembergs ist grün, alle Medien sowieso…. Wenn dem Grünunsinn wiedersprechende Fakten wirklich nicht mehr ignoriert werden können, dann muss man sich auf jeden Fall für ihr Aussprechen entschuldigen, indem man „Klimaschutz“ und „Energiewende“ über den grünen Klee lobt„
Für meinen Geschmack ist dies etwas zu viel der Höflichkeit und Zurückhaltung links-grüner Ideologie gegenüber. Dass man den sachlichen Inhalt von Schellnhubers Vortrag wirklich ernst nimmt, ist zwar nicht unmöglich. Ich halte dies aber für ausgeschlossen, denn im vollgefüllten Haxel-Saal saßen zu viele Physiker, die es besser wussten. Allein ein fachlich einwandfreier Beitrag von drei Heidelberger Physikprofessoren (Frau Prof. Stachel, die Diskussionsleiterin und ehemalige DPG-Vorsitzende, ist eine dieser drei Autoren) belegt, dass man durchaus über den Mega-Unsinn der Energiewende Bescheid weiß. Dieser sehr lesenswerte Beitrag zeigt die ganze Misere: Man kann bestimmte Fakten nur noch schildern, indem man sich für sie über alle Maßen hinaus entschuldigt. Leben wir bereits wieder in der ehemaligen DDR?
Quellen
[1] NOVO ARGUMENTE 09.05.2018: Klima, Konsens, Kohlenstoffdioxid
[2] WELT 13.09.2016: Klimawandel Wetter ändert sich in Deutschland besonders krass
[3] 2014, März: Deutscher Wetterdienst zum neuen Bericht des Weltklimarats (IPCC): Auch Deutschland benötigt Empfehlungen zur Anpassung an den Klimawandel
[4] Pressemitteilung von Umweltbundesamt und Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit:
Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar
[5] Bündnis90/Die Grünen, Dr.StefanieGroll, Studie: Brennpunkte des Klimawandels in Deutschland
Die Auswirkungen des globalen Klimawandels sind bereits in Deutschland zu spüren.
[6] EIKE 29.10.2015: Kann man den Klimawandel in Deutschland wirklich täglich spüren? Eine Suche mit überraschendem Ergebnis
[7] Bayernkurier: Bayerische Klimapolitik für das 21. Jahrhundert
[8] EIKE 03.05.2018: Klima, wir handeln! Leider weiter ohne Sinn und Verstand. Oder: Klimaschutz (nicht nur) in NRW gibt Rätsel auf
[9] EIKE 21.02.2018: Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
AWI Pressemitteilung Jungforscher Extremwetterschwankungen nehmen in Zukunft ab Klima derzeit noch unbekannt
[10] Supplementary Information DOI: 10.1038/NGEO1797. PAGES 2k Consortium: Continental-scale temperature variability during the last two millennia
[11] EIKE 23.10.2017: Deutschland erwärmt sich schneller als der Rest der Welt – oder etwa doch nicht ?
[12] Umweltbundesamt: Trends der Niederschlagshöhe
[13] EIKE 08.05.2018: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür
[14] Institut für Meteorologie (BOKU-Met) Department Wasser – Atmosphäre – Umwelt Universität für Bodenkultur Wien, 2009: Abschätzung der Auswirkungen von Hitze auf die Sterblichkeit in Oberösterreich
[15] Kelly MJ at al., Department of Engineering, University of Cambridge, 2016: Trends in Extreme Weather Events since 1900 – An Enduring Conundrum for Wise Policy Advice
[16] EIKE 02.06.2018: Der „Heidelberger Konsens“: Hans-Joachim Schellnhuber im Physik-Kolloquium der Universität Heidelberg am 25.Mai 2018
[17] EIKE: Nun überschwemmt der Klimawandel bereits unsere Städte
[18] EIKE: Früher war es schlimmes Wetter, heute macht das Gleiche mit Sicherheit der Klimawandel
[19] EIKE 18.04.2018: Beeinfl...
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