Arndt Dibi
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Gewohnheitsmäßig erfolgreich: Die Rituale von Steve Jobs, Bill Gates und Elon Musk
Egal ob Bill Gates, Mark Zuckerberg oder Elon Musk: Sie alle sind nicht nur enorm erfolgreich, sondern pflegen auch gewisse Rituale. Welche das sind, erfahrt ihr in dieser Infografik.
Die Gewohnheiten erfolgreicher Menschen
Wer dauerhaft erfolgreich ist, der macht das eine oder andere offensichtlich richtig. Ob sich aus allen Gewohnheiten und Ritualen erfolgreicher Menschen unbedingt etwas lernen lässt, sei zwar dahingestellt, interessant sind sie aber dennoch. Zumal wenn sich Gemeinsamkeiten bei mehreren erfolgreichen Menschen finden lassen.
Bespielsweise finden sich in der Geschichte durchaus häufiger Beispiele für Macher, die auf einen strikten Tagesrhythmus wertgelegt haben. Ein Beispiel dafür ist Ben Franklin, einer der Gründungsväter der USA. Aber auch Tesla-Chef Elon Musk ist bekannt dafür, seinen Tag exakt zu planen.
Gewohnheiten erfolgreicher Menschen: Von Bill Gates über Mark Zuckerberg bis Thomas Edison
Einen interessanten Überblick der Rituale und Gewohnheiten einiger bekannter Persönlichkeiten hat jetzt die Website MBAnoGMAT.com erstellt. Ihre Grafik beschäftigt sich unter anderem mit Microsoft-Gründer Bill Gates, Facebook-Chef Mark Zuckerberg oder dem US-amerikanischen Erfinder Thomas Edison.
Ein Klick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.
DIY-Thermocam V2: Student entwickelt preiswerte Open-Source-Wärmebildkamera
Passbolt: Hier kommt die quelloffene Passwortverwaltung nicht nur für Teams
Passwörter komfortabel auf dem eigenen Server verwalten können – das will Passbolt ermöglichen. Die Software kann im Team oder als Einzel-User genutzt werden.
Passbolt will den Markt für Passwort-Manager aufrollen. Das Open-Source-Projekt bietet auf OpenPGP basierende Sicherheit, kann auf dem eigenen Server installiert werden und funktioniert im Zusammenspiel mit einer Chrome- bzw. Firefox-Erweiterung.
Passbolt ist nicht nur für Teams geeignet. Auch Einzelnutzer können sich eine eigene Instanz auf ihrem Server installieren. Für Teams aber besonders praktisch sind die Sharing-Features. Eine Instanz von Passbolt kann mehrere Nutzer beherbergen, zwischen denen die Passwörter geteilt werden können. Über jede Änderung von Passwörtern oder das Anlegen von Logins können sich Nutzer per Mail benachrichtigen lassen.
Aktuell funktioniert Passbolt nur in Verbindung mit der Firefox- oder der Chrome-Erweiterung. Dort werden die Passwörter per OpenPGP verschlüsselt und dann SSL-verschlüsselt an den Server geschickt, der diese wiederum verschlüsselt in der Datenbank speichert. Die Macher arbeiten aktuell auch an der Unterstützung von Mobilgeräten und weiteren Browsern.
Passbolt: Nutzer-Authentifizierung durch Passwort und Schlüssel
Die Authentifizierung des Nutzers funktioniert über zwei Methoden: Zuerst muss, wie bei anderen Passwort-Managern auch, ein Master-Passwort eingegeben werden. Passbolt überprüft dann aber auch das in der Browser-Erweiterung generierte Zertifikat. Ohne das gibt es also auch mit dem Passwort keinen Zugriff auf gespeicherte Logins. Im Setup-Prozess lässt sich das aber für ein Backup sichern.
Ansonsten bietet Passbolt für Passwortverwaltungen übliche Features. Logins lassen sich filtern und durchsuchen und die Browser-Erweiterungen können Formulare auf Websites automatisch ausfüllen. Durch die Sharing-Funktionen ist immer klar sichtbar, wer gerade Zugriff auf welches Passwort hat, auch wenn die Macher zu recht anmerken, dass jeder Nutzer für jeden Dienst einen eigenen Login haben sollte. Und für die besonders in die Shell verliebte Mitarbeiter arbeiten die Passbolt-Macher aktuell an einem CLI-Client.
Passbolt: Was die Passwortverwaltung Admins und Entwicklern ermöglicht
Auch für Admins und Entwickler verspricht Passbolt Funktionen: Für Testzwecke wird ein fertiges Docker-Image zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es eine umfangreiche Dokumentation, die die Installation und die Anforderungen beschreibt. Zum Beispiel empfehlen sich einige PHP-Erweiterungen, um das Passbolt wie vorgesehen nutzen zu können.
Da Passbolt außerdem als API aufgebaut ist, können Entwickler das System nahezu nach belieben erweitern und mit gewünschten Funktionen versehen. So kann rund um Passbolt ein umfangreiches System entstehen oder bestehende Tools können angebunden werden, um so im Unternehmen optimal integriert zu sein. Den gesamten Code könnt ihr euch auf Github ansehen.
Auf der Suche nach einer Passwortverwaltung? Alternativen zu Passbolt findest du in diesem Artikel.
Changing the OWA Reply All Default Setting to Reply
One of Microsoft’s interesting design decisions with Outlook on the web (OWA) for Exchange is the default setting of “Reply all” for replying to email messages.

As any seasoned email admin will tell you, careless use of “Reply all” has the potential to take down entire Exchange servers. And even though there are methods we can use to prevent such an incident, it would be preferable to take all possible steps to reduce the change of an accidental reply all storm breaking out. When I questioned this decision some time ago, I was told by some Microsoft employees that the default is probably a reflection of the email-heavy culture within Microsoft where there is a lot of “Reply all” usage during discussions. These days we have alternatives to email, like Microsoft Teams, Skype for Business group IM, or even Slack if you prefer, where those types of group discussions can take place instead of email. But old habits die hard.
For admins who want to do something about the “Reply all” default, there are solutions. End users can configure the setting themselves in their OWA options, but that depends on the end user actually doing it, which tends to be an unreliable way to implement any large scale change.

For Exchange 2016 and Exchange Online there is a PowerShell solution we can use instead. The Set-MailboxMessageConfiguration cmdlet has an option to configure IsReplyAllTheDefaultResponse to either True or False.
[PS] C:\>Set-MailboxMessageConfiguration adam.wally -IsReplyAllTheDefaultResponse $false
The change will take effect for the next time they refresh their OWA session, or the next time they login.
If you prefer that the IsReplyAllTheDefaultResponse option be set to False for all mailbox users, that’s something you can add to your provisioning scripts so that new mailboxes also receive the configuration change.
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Base zum Sonderpreis: Allnet-Flat mit LTE ab 10,99 Euro
Base hat erst vor wenigen Wochen seine Grundgebühren erhöht. Es gibt aber noch immer vergünstigte Angebote. So bietet Modeo die Allnet-Flat mit 2 GB LTE-Daten pro Monat ab 10,99 Euro an.
Dual-SIM-Smartphone Bluboo Picasso 4G im Hands-On
Mit dem Bluboo Picasso 4G ist ein günstiges Smartphone aus China erhältlich, welches über Dual-SIM, das LTE-800er-Band und einen Wechselakku verfügt.
Slack gegen Microsoft Teams – vergleichende Infografik der Messaging-Rivalen
[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
Kodi Krypton for OSMC is now available
If you've been using OSMC for a while and checking in regularly on our updates, you may have noticed we've been talking about a new version of Kodi for some time. Today, we're happy to announce that this new version is now available for all OSMC devices.

Kodi v17 (Codename Krypton) is a major improvement and brings a lot of new features and improvements to the table. Here are some key improvements:
- Support for controlling Kodi with a games controller
- The new video player improves video playback and adds the possibility for new video add-ons in the future
- A new skin for Kodi, named Estuary which replaces Confluence
- A new web interface, called Chorus for improved management of Kodi via a web browser or mobile device
- Improvements to PVR, including quicker channel switching, EPG improvements and simpler management of recording TV programmes
- Improvements to add-on management, making it easier to see what's been recently installed at a glance and providing you with better control over these add-ons
- Audio playback improvements including better handling of tags, better scraping and revised scanning behaviour
We've also been working hard on improving OSMC. With this new version of Kodi we're proud to show off our new skin, based on countless hours of hard work from our graphic designer and skinner as well as your own feedback. We think you'll like it. We have also been making steady progress with Bluetooth audio streaming and we will have further news on this soon.
Here's what's new in OSMC's update:
Improvements to the user experience
- Add support for LIRC GPIO receivers on pins > 24 for Raspberry Pi in My OSMC
- Improved CEC compatibility and performance
- Improved Bluetooth audio streaming support
- Improved loading time when streaming via NFS
- Improved video synchronisation on Vero 2
- Ensure that Adjust Refresh Rate is enabled by default
- Ensure that Expert Settings are enabled by default
Miscellaneous
- Add support for Vero 4K
You can read the official announcement on the Kodi blog here.
We were able to get this update out to you so quickly thanks to the thousands of testers that already tested earlier builds of this new version of Kodi and provided us with feedback to improve the OSMC experience and make sure it was ready on release day for others.
Database upgrade
Please be aware that this version of Kodi Krypton uses a new database schema that is incompatible with older versions of Kodi. If you are using Kodi on other devices with a shared MySQL library, then you should ensure that those devices can also be upgraded to Kodi Krypton as well before proceeding.
Add-on compatibility issues
Your skins or add-ons of choice may not necessarily be compatible with the new version of Kodi. You should check with the developer of any add-ons or skins before updating and enquire if there is a Krypton compatible version. Most add-ons should work without issue, however Kodi's skinning engine has been significantly revamped in this version. We recommend that you switch to the OSMC skin before upgrading, then attempt to switch back to your skin of choice if you use a different skin.
You should also note that some add-ons may be disabled by default after upgrading. You can re-enable them manually to get them working again.
4K, H265 and 10-bit support
We are aware that many users are interested in the ability to play back 4K content, as well as HEVC/H265 and 10-bit content.
As you may have noticed, Vero 2 has been out of stock for some time. We will be announcing a new successor to our flagship device shortly. If you'd like to know when this device launches, click here to sign up to our Newsletter.
Wrap up
To get the latest and greatest version of OSMC, simply head to My OSMC -> Updater and check for updates manually on your exising OSMC set up. Of course — if you have updates scheduled automatically you should receive an update notification shortly.
If you enjoy OSMC, please follow us on Twitter or like us on Facebook and consider making a donation if you would like to support further development.
Enjoy!
New Service Health Dashboard for Office 365
The Service Health Dashboard in the Office 365 admin portal provides customers with a view of the health of the wide variety of services in Office 365. Microsoft uses the Service Health Dashboard to notify us about known issues, incidents, and planned maintenance. Now Microsoft has given the SHD a much needed overhaul, with a new look that they hope will provide a clearer picture of the status of our tenants. The new SHD is rolling out to customers right now, and should be completed by the end of February.
Looking at the new SHD (on the left) and the previous design (on the right) the changes are mostly cosmetic. If you happen to prefer the old SHD, you can still get to it by clicking a link to the “v2 Service Health page”, but I don’t think anyone is going to cling to the old version. The new one is easy to read and use, so there’s no real reason not to start using it, and it is the default SHD view anyway.

The biggest improvements come to light after you click on an incident or advisory to see more information. A summary is presented, with just enough detail to let you know what’s going on.

The “Show details” link takes you to a full history of the incident, with a timeline of updates as Microsoft investigates and resolves the issue. This detail was also available in the previous SHD, it just wasn’t quite as obvious how to get to it. Interestingly, for the incident that was active while I was looking around the new SHD, there’s more information presented in the new SHD than the old one.

Customers have long complained about the Service Health Dashboard, with most of the gripes being about the timeliness and accuracy of the information provided by Microsoft. Timeliness is a tough one, because customers will often make up their mind that there is a problem in Office 365 well before Microsoft has gathered enough information from support tickets and their own monitoring to confidently post an incident to the SHD about it. Back in June 2015 Microsoft announced that they had reduced the time between an incident occurring and the first alert appearing in affected customers’ SHD by 60%, but I suspect they’ll never be able to fully eliminate the perception of a delay.
Accuracy is the other primary complaint, and the new SHD provides a feedback channel for customers to let Microsoft know what they think about each incident notification. Hopefully constructive feedback from customers helps Microsoft to further improve the information published in the SHD.

Personally, I’m still disappointed in the lack of email notifications. Yes, there are notifications in the various Office 365 admin apps that Microsoft maintains for Windows, iOS and Android, although mine have a habit of logging themselves out, which causes the notifications to stop showing up. Notifications are also easily missed when you aren’t actively using a device, which is why I prefer email notifications. Much like the Message Center, this is a problem I am solving with PowerShell for now, and I will likely have a script to share in the near future.

The Office 365 road map has an item in development that will see email and text notifications available, but no timeline on when that feature will arrive.

Of course, the SHD isn’t just for admins. It’s also a useful resource for non-technical people in the organization who need to be aware of service health issues in Office 365. Rather than requiring them to ask one of your IT team for information, you can simply grant them Service administrator access in Office 365 (note this also gives them access to open support tickets).

All up the new Service Health Dashboard is a reasonable improvement for Office 365 customers.
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Bis zu 344 Prozent mehr Sichtbarkeit: So wurde Pinterest in Deutschland zum SEO-Champion
Den Betreibern der Bilderplattform Pinterest ist es gelungen: Im Jahr 2016 hat in Deutschland keine andere Seite ihre Sichtbarkeit innerhalb der Suchmaschine so stark gesteigert wie Pinterest.
150 Millionen Menschen weltweit nutzen Pinterest nach Angaben der Betreiber mindestens einmal im Monat: Sie speichern („pinnen“) Bilder, die sie auf der Bilder-Plattform selbst, aber auch auf anderen Websites finden, bei Pinterest auf so genannten Boards und sammeln für sich so visuelle Anregungen zu einer Vielzahl von unterschiedlichen Themen wie Kochen, Design oder Inneneinrichtung (wir hatten uns bereits an dieser Stelle ausführlicher mit Pinterest beschäftigt). 75 Milliarden einzelne Pins sollen so bereits zustande gekommen sein.
„Welche Pins und Boards sollten wir Google zeigen?“
Wie macht man solch eine Masse an Content einer Suchmaschine zugänglich? „Suchmaschinen werden nicht 50 Milliarden Pins oder eine Million Boards crawlen – welche sind also jene Pins und Boards, die es wert sind, dass wir sie der Suchmaschine zeigen? Auf die Beantwortung dieser Frage verwenden wir sehr viel Energie“, so Casey Winters in einer Folge des Podcasts „Growth Everywhere“ aus dem Oktober 2015. Er war von Juli 2015 bis September 2016 bei Pinterest für das Wachstum verantwortlich und damit auch für das Thema Suchmaschinenoptimierung.
Winters dürfte damit auch Veränderungen angestoßen haben, die für die SEO-Erfolge von Pinterest im vergangenen Jahr mit entscheidend waren. Sowohl laut dem SEO-Tool Searchmetrics als auch laut dem von Mitbewerber Sistrix lag Pinterest im vergangenen Jahr mit 144 bzw. 337 Prozent Sichtbarkeitsgewinn unter den SEO-Gewinnern auf dem ersten Rang.
Pinterest reduziert die Zahl der indexierten Seiten
Die SEO-Branche spricht im Zusammenhang mit umfangreichen Websites auch vom „Crawling“ oder „Crawl Budget“: Die Zahl der Unterseiten, die Google von einer bestimmten Website maximal crawlt. Ebenso gibt es nur ein bestimmtes „Index-“ oder „Indexierungs-Budget“, also eine maximale Zahl an Seiten, die Google für die eigene Suchmaschine indexiert. Den Prozess des Herausfindens, welche Seiten man der Suchmaschine zeigt und welche man von dieser indexieren lässt, um die bestmögliche Sichtbarkeit zu erzielen, nennt man „Crawl-Budget-Optimierung“ (und Index-Budget-Optimierung).
Pinterest war in diesem Bereich in Deutschland zuletzt offenbar sehr aktiv und hat die Zahl der indizierten Seiten deutlich reduziert. Waren zu Anfang des Jahres laut Sistrix noch rund 80 Millionen Seiten von Pinterest in der deutschsprachigen Version von Google indexiert, sank diese Zahl zwischenzeitlich auf 26 Millionen. Mit dem jüngsten Wachstum im Rücken und den daraus gezogenen Learnings, traut sich das Unternehmen aktuell offenbar, gegenüber Google wieder mehr zu zeigen: Aktuell liegt die Zahl der indexierten Seiten bei 56 Millionen.
Erfolge mit besserer Bildbeschreibung
Eine weitere Schwierigkeit für Pinterest im Bereich SEO: Die Plattform ist sehr bildlastig. „Google wusste am Anfang häufig gar nicht, worum es auf der jeweiligen Seite bei uns ging“, so Winters. Wie Pinterest-Entwicklerin Julie Ahn in einem Blog-Post aus dem Januar 2015 schreibt, hat das Unternehmen mit der Verbesserung der Bildbeschreibungen gute Erfolge erzielt. „Pins werden von vielen unterschiedlichen Nutzern hinzugefügt, und einige schreiben ausführlichere Texte als andere. Wir haben deswegen für viele Pins die Bildbeschreibung von anderen Pins, die dasselbe Bild beinhaltet haben, übernommen, und diese zusätzlich angezeigt.“
Für Experimente dieser Art habe Pinterest außerdem ein Framework entwickelt: So führe das Team immer an einem geringen Prozentsatz (etwa 10 Prozent) von Seiten Versuche durch und erstelle zuvor eine „Kontrollgruppe“ aus Seiten mit ähnlichen Inhalten und vergleichbarem Engagement.
Das größte Problem: Massenhafter Duplicate Content
Die weitaus größte Herausforderung für Pinterest im SEO-Bereich dürfte jedoch sein, dass die Plattform nahezu ausschließlich Inhalte aggregiert, die bereits auf anderen Seiten vorhanden sind. „Google schätzt Webseiten, die lediglich Inhalte anderer Seiten publizieren, prinzipiell wenig, worunter sämtliche solcher Modelle, wie Preisvergleiche und vertikale Suchmaschinen, aber eben auch Pinterest sehr leiden“, so SEO-Experte Philipp Klöckner gegenüber Online Marketing Rockstars.
„Zudem potenziert sich im Fall von Pinterest das Problem, da durch die Internationalisierung auf Subdomains wie de.pinterest.com oder fr.pinterest.com die gleichen Inhalte nun auch noch intern dupliziert werden. Erschwerend kommt ebenfalls hinzu, dass auch das ‚Re-Pinnen’ der Inhalte neue URLs erzeugt und somit die Inhalte intern vervielfältigt.“
Die Lösung: „Explore Pages“
Wie Matt Cutts, bei Google lange für das Thema Web-Spam verantwortlich, einmal in einem Interview andeutete, kann sich massenhafter Duplicate Content auch negativ auf das Crawl Budget einer Seite auswirken: „Stell Dir vor, dass wir drei Seiten einer Website crawlen und dann feststellen, dass zwei davon Duplikate der dritten waren. Wir werfen zwei der drei Seiten raus, behalten nur eine und ziehen den Schluss, dass die Seite weniger gute Inhalte hat. Möglicherweise crawlen wir also von dieser Seite nicht so viel wie von anderen.“
Pinterests Lösung an dieser Stelle, neben der bereits erwähnten Reduzierung der indizierten Seiten: Spezielle Landingpages, die gezielt Inhalte zu einem bestimmten Keyword oder Thema aggregieren. Die so genannten „Explore Pages“ hat Pinterest in den USA bereits Anfang 2014 eingeführt. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen offenbar auch ihre Verbreitung in Deutschland forciert und dafür möglicherweise auch englischsprachige Seiten übersetzt. Die größten Zugewinne in der Sichtbarkeit bei Google hat Pinterest jedenfalls mit Explore Pages erzielt, wie Klöckner erklärt.
Dieser Beitrag erschien zuerst auf OnlineMarketingRockstars Daily
Microsoft Andromeda: Neue Desktop-Erfahrung für Windows 10 in Arbeit

Microsoft arbeitet bereits etwas länger an einem Projekt mit dem Codenamen Andromeda, jedoch mangelte es bislang an Details. Nun sind neue Informationen bekanntgeworden, die auf eine interessante Zukunft für Windows 10 Mobile deuten.
Aus dem Bericht geht nämlich hervor, dass Microsoft eine „universelle Desktop-Experience“ plant, welche tatsächlich sehr große Auswirkungen auf Windows 10 Mobile haben wird. Aktuell haben sämtliche Windows 10-Geräte den Kernel, also den OneCore, gemeinsam, jedoch unterscheiden sie sich in der Shell, also der Oberfläche. Windows 10 Mobile und Windows 10 haben eine gänzlich andere Shell, dasselbe gilt für Xbox One und HoloLens. Mit der Composable Shell will Microsoft auch diese Komponenten vereinen, sodass tatsächlich Großteils dasselbe System auf den unterschiedlichen Geräten läuft. Das bedeutet, dass ein Smartphone mit Windows 10 ARM-Unterstützung zwar mit Windows 10 läuft, jedoch aufgrund des kompakten Formfaktors unterwegs im Smartphone-Modus funktioniert. Es würde auf das Prinzip hinauslaufen, das aktuell bereits im Falle des Tablet-Modus in Windows 10 verwendet wird.
Andromeda ist Teil dieses Projekts, das sich um den Desktop kümmern will und welches die Grundlage für eine Windows 10-Experience auf allen Geräten darstellen soll. Ein erster Schritt wird sein, Continuum für Smartphones zu verbessern, was Microsoft bereits zuvor angekündigt hat. Continuum für Windows 10 Mobile soll künftig mehr wie der Desktop wirken und einen Fenstermodus bringen sowie eine echte Taskleiste und ein verbessertes Action-Center.
Google und Microsoft im Andromda-Wettrennen
So Google's rumored Andromeda is a hybrid OS designed for hybrid devices, and MS Andromeda is the same thing, hard to believe its coincident
— WalkingCat (@h0x0d) February 6, 2017
Interessanterweise arbeitet auch Google seit längerer Zeit an einem „Project Andromeda“ und dieses ist tatsächlich dasselbe wie bei Microsoft. Entwickelt wird nämlich ein Betriebssystem, das für sämtliche Formfaktoren geeignet ist, unabhängig, ob Notebook, Smartphone, Tablet, PC oder Fernseher. Während die Entwicklung bei Google bei den Apps bereits einen ersten Schritt in diese Richtung gemacht hat, da Tablet-Apps einfach auf Fernsehern und Notebooks ausgeführt werden können, hat Microsoft mit der Universal Windows Platform einen etwas anderen Ansatz. Google wird diesen Prozess wohl vom Smartphone aufwärts angehen, Microsoft wird dagegen diese Entwicklung mit dem Desktop im Zentrum angehen, sprich dort, wo der jeweilige Konzern die größeren Stärken hat. Welcher Ansatz bei den Kunden beliebter ist, wird die Zukunft weisen, denn es wird nicht allzu lange dauern bis Kunden tatsächlich vor der Entscheidung stehen, Android-Apps auf dem Notebook oder Windows-Programme auf dem Smartphone zu verwenden.
Quelle: mspu
Der Beitrag Microsoft Andromeda: Neue Desktop-Erfahrung für Windows 10 in Arbeit erschien zuerst auf WindowsArea.de.
Katholische Kirche: Tausende Fälle von Kindesmissbrauch in Australien
Setting a Windows Cookie with Powershell (using InternetSetcookie in WinInet)
As I’m trying to improve OnedriveMapper, I’ve been looking into methods to avoid using Browser Emulation to authenticate with Office 365.
This wasn’t difficult, but storing the cookie posed a challenge. There are no available methods in Powershell to do so, thus I went searching until I ran into a post on Stackoverflow that shows how to store a cookie using C#
Since Powershell can eat C#, this ended up being my working code to set a persistent OS cookie from Powershell:
$source=@"
using System.Runtime.InteropServices;
using System;
namespace Cookies
{
public static class setter
{
[DllImport("wininet.dll", CharSet = CharSet.Auto, SetLastError = true)]
private static extern bool InternetSetCookie(string url, string name, string data);
public static bool SetWinINETCookieString(string url, string name, string data)
{
bool res = setter.InternetSetCookie(url, name, data);
if (!res)
{
throw new Exception("Exception setting cookie: Win32 Error code="+Marshal.GetLastWin32Error());
}else{
return res;
}
}
}
}
"@
$compilerParameters = New-Object System.CodeDom.Compiler.CompilerParameters
$compilerParameters.CompilerOptions="/unsafe"
Add-Type -TypeDefinition $source -Language CSharp -CompilerParameters $compilerParameters
[DateTime]$dateTime = Get-Date
$dateTime.AddDays(1)
$str = $dateTime.ToString("R")
[Cookies.setter]::SetWinINETCookieString("https://cookieURL","cookieNAME","value;Expires=$str")
edit: don’t use the Get-Hotfix PS command before you run above code, for some reason it breaks things.
Announcing the Preview of Team Flows
Noch Anwalt oder schon Targobank?
Telefonnotiz:
Frau N. bittet um Rückruf. Sie sagte, dass ihr Verlobter, Herr W., wegen einem Bußgeld verhaftet wurde und fragt, ob es möglich ist, dass Sie als Anwalt eine Kaution hinterlegen, damit er aus dem Gefängnis entlassen wird, welche er dann an Sie zurück zahlt.
Ich habe Frau N. zurückgerufen und ihr gesagt, dass ich keinen Anwalt kenne, der so was macht. Aber wenn sie einen findet, soll sie mir seine Adresse geben. Ich empfehle den Kollegen dann gerne weiter.
Ihre SIM-Karten-Nr., bitte!
Der Mobilfunkanbieter blau.de kann eines wirklich gut. Ehemalige Kunden verärgern. Und dafür sorgen, dass diese wirklich nie, nie mehr wieder zu dem Laden zurückkehren.
Ich habe bei blau.de vor kurzem eine alte Prepaid-Karte aufgelöst und zu einem anderen Anbieter umgezogen. Da auf der Karte noch stattliches Guthaben war, schrieb ich einen Brief an blau.de. Der Laden gehört nach dem Ableben von E-Plus nun zu Telefónica Deutschland. blau.de / Telefónica antwortete, dass eine Auszahlung des Guthabens möglich ist. Aber nur, wenn ich ein Formular einreiche.
Ok, ich fülle also das Formular aus. Dabei stelle ich fest, ich soll neben meiner Rufnummer auch die SIM-Karten-Nummer angeben. „Ohne Angabe dieser Nummer kann der Auftrag nicht bearbeitet werden.“ Wie es sich für ein ordentliches Büro gehört, haben wir alle Unterlagen abgeheftet und damit greifbar, die uns blau.de jemals zu der Handynummer geschickt hat. Ich habe PIN 1. PIN 2. PUK 1. Und PUK 3. Sowie einige weitere Papiere.
Von einer SIM-Karten-Nr. steht nirgends was. Auch auf der SIM-Karte selbst, die ich vor einiger Zeit mal in eine Nano SIM umgetauscht hatte, steht keine Nummer. Auf dieser Karte steht noch nicht mal blau.de drauf, sondern die Karte ist einfach nur grau.de. Für den Umtausch der alten SIM-Karte in eine Nano-SIM brauchte ich übrigens keine SIM-Karten-Nr. Da reichte komischerweise die Telefon-Nr.
Also ein Anruf bei der Kundenhotline. Überraschenderweise geht jemand dran, wenn auch nach etwa 20 Minuten. Leider kann mir die Mitarbeiterin auch nicht erklären, woher ich die SIM-Karten-Nr. nehmen soll. „Die müsste man Ihnen doch mitgeteilt haben.“ Eben. Hat man aber nicht.
Den Ratschlag, mal in den Online-Bereich zu schauen, nehme ich dankend zur Kenntnis. Vielleicht stehe dort ja die SIM-Karten-Nr., mutmaßt die Mitarbeiterin. Was sie nicht weiß: Den Online-Bereich für die Rufnummer hat blau.de noch an dem Tag gekappt, als die Rufnummer umgezogen ist. Immerhin war ich schnell genug, noch einen Screenshot vom verbliebenen Guthaben zu machen.
Insgesamt empfinde ich das als eine schöne Taktik, irgendwie um die Erstattung eines Guthabens herumzukommen. Ich schicke das Formular jetzt mit einem Begleitschreiben ohne die SIM-Karten-Nr. zurück. In dem Begleitschreiben steht, dass ich mein Guthaben bis spätestens Ende Februar 2017 auf dem Konto haben will. Sonst klären wir das vor dem Amtsgericht München. Und zwar ohne jede weitere ermüdende Korrespondenz. Im schönen München war ich jetzt sowieso schon einige Monate nicht mehr.
Aber eines mache ich nicht. Klein beigeben und Telefónica das Guthaben schenken.
Tabelle: Alle Einschränkungen bei Office 365 Modern Teamsites gegenüber klassischen SharePoint Teamsites
[Den vollständigen Beitrag finden Sie auf der Website]
Überwachungsfirma Cellebrite: Hacker veröffentlicht iPhone-Cracking-Tools
Sicherheit in Deutschland: Frauen fühlen sich zunehmend unsicher
Dieser schicke Roboter von den Vespa-Machern bringt deine Einkäufe nach Hause
Der Vespa-Hersteller Piaggio hat Gita vorgestellt: Der stylische rollende Roboter soll dir künftig vom Supermarkt nach Hause folgen und deine Einkäufe tragen – und dabei schick aussehen.
Roboter: Gymnastikball auf Rädern trägt deine Einkäufe
Der italienische Zweiradhersteller Piaggio hat mit Gita einen rollenden Roboter vorgestellt, der künftig die Einkäufe seiner Besitzer vom Supermarkt nach Hause tragen soll. Entwickelt wurde Gita von dem in Boston angesiedelten Unternehmensstrang Piaggio Fast Forward. Gita erinnert ein wenig an einen Gymnastikball auf Rädern, aber in dem Gerät steckt jede Menge Technik. Der Roboter kann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 35 Kilometern pro Stunde erreichen, hält also auch mit Fahrradfahrern mit.
Der Roboter verfügt über eine Reihe integrierter Kameras und kann entweder hinter dem Besitzer her rollen oder sich selbstständig eine bestimmte Strecke entlang navigieren. Eine Akkuladung reicht laut Herstellerangaben für 8 Stunden durchgängigen Betrieb. Gita ist rund 56 Zentimeter hoch und kann bis zu 20 Kilogramm schwere Einkaufsbeutel schleppen.
Kleiner Roboter im Test
Noch kann man Gita nicht kaufen. Der kleine Roboter wird in den kommenden sechs Monaten in verschiedenen Städten und auf dem Campus einiger Colleges in den USA ausführlich getestet. Darüber hinaus soll Gita noch eine Menge Daten über das Navigieren sammeln, die sich nicht mit Quellen wie Google Maps erlernen lassen, etwa das Fahren im Inneren von Gebäuden. Sollte das übrigens einmal nicht erlaubt sein, kann Gita sicher außerhalb des Gebäudes geparkt werden, wie die Macher versprechen.
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Zielgruppe für den Gita-Roboter sind nicht nur Privatpersonen, die ihre Einkäufe bequem nach Hause getragen haben wollen. Piaggio Fast Forward denkt auch an Einsatzorte wie Universitäten, Schulen oder Altersheime. Außerdem könnten auch Arbeiter davon profitieren, die den ganzen Tag lang schwere Gerätschaften mit sich tragen müssen, etwa Gärtner. Wann und zu welchem Preis Gita auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt.
- t3n-360-Grad-Reportage: Dieser Roboter bringt Pakete bis zur Haustür
- „Pummelchens“ Rache: Chinesischer Roboter verletzt Mann
- Dieser Roboter-Koffer folgt dir bei Geschäftsreisen auf Schritt und Tritt
via www.theverge.com
BMW M760Li 2017: Tacho-Video 0-200 zum V12-7er mit 610 PS
Wer in den USA ein Tacho-Video vom neuen BMW M760Li xDrive aufnehmen will, befindet sich nach spätestens vier Sekunden jenseits des Gesetzes. Angesichts von 610 PS und der Strenge des amerikanischen Gesetzes, steht man nur wenige Augenblicke später mit einem Bein im Gefängnis – weshalb wir uns für ein etwas anderes Setup entschieden haben und der Verlockung endlos langer und praktisch unbefahrener Highways widerstanden haben.
Um rechtlich auf der sicheren Seite zu bleiben, haben wir einen der BMW-Instruktoren gebeten, die längste Gerade der Rennstrecke des Thermal Club am Steuer des BMW M760Li xDrive in Angriff zu nehmen und sich von unserer am Lenkrad befestigten Kamera einfach nicht stören zu lassen. Dass der Instruktor beim gewünschten Race-Start auf die Launch-Control verzichtet hat und die Gerade nicht völlig eben verläuft, ist angesichts der sichtbaren Beschleunigung verschmerzbar – weniger als vier Sekunden sind es auf jeden Fall, die der 7er mit V12-Biturbo bis zum Erreichen der 100er-Marke benötigt.
Was sich in unserem kurzen Video nur ansatzweise erkennen lässt, ist die beinahe beiläufige Art und Weise, mit der sich der BMW M760Li xDrive 2017 in Richtung Horizont arbeitet. Spätestens, wenn man die Beschleunigung von 100 auf 200 km/h mit unserem Tacho-Video vom keinesfalls langsamen BMW M6 Gran Coupé vergleicht wird klar, dass sich auch mit einem vergleichsweise zurückhaltenden Fahrzeug wie der V12-Variante der 7er-Reihe extrem imposante Fahrleistungen darstellen lassen.
Doch genug der Worte, Vorhang auf für:
- den bisher stärksten Serien-BMW (610 PS)
- den bisher schnellsten Serien-BMW (3,7s 0-100 km/h)
- den derzeit teuersten Serien-BMW (166.900 Euro Grundpreis)
- den Serien-BMW mit dem größten Hubraum (6,6 Liter)
Aber natürlich hat die Performance des BMW M760Li xDrive auch einen großen Nachteil: Kaum hat das Video begonnen, ist auch schon das Ende der kurzen Gerade des Thermal Club Raceway erreicht.
(Direkt-Link zum Video für Mobile-User)
Fahrbericht BMW M760Li: Wenn Superlative nur der Anfang sind
Superlative gehören bei neuen Luxus-Automobilen wie dem BMW M760Li xDrive irgendwie dazu. Aber wenn man vor der Limousine steht und sich bewusst macht, wie vielfältig der 7er mit seinem V12-Biturbo neue Maßstäbe in der Welt von BMW setzt, macht sich unweigerlich etwas Ehrfurcht breit. Denn nicht nur im echten Leben, auch in einem fiktiven BMW-Auto-Quartett ist der M760Li so etwas wie der Super-Joker: Kein Serienautomobil aus München hatte bisher mehr Hubraum, keines war stärker, keines beschleunigte schneller von 0 auf 100, keines hatte einen höheren Grundpreis – und natürlich müssen auch die 12 Zylinder oder die 800 Newtonmeter Drehmoment keinen Vergleich scheuen.
Und doch zeigt sich schon auf den ersten Metern unserer Fahrt im neuen BMW M760Li xDrive G12, das Superlative und Quartett-Bestwerte in der realen Welt weit weniger wichtig sind als am Stammtisch. Denn während die Sprintzeit von 3,7 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h bei fast jedem anderen Auto im Mittelpunkt stehen würde, stellt sie im Fall des BMW M760Li 2017 eher eine Randnotiz dar. Ja, dieser 7er kann dank V12-Biturbo und Allradantrieb wie entfesselt davonstürmen, aber das neue Topmodell wahrt selbst beim Launch-Control-Start jederzeit die Contenance und überzeugt lieber mit messbarer Performance als mit auffälligen Starallüren.
Fahrbericht BMW M760Li: V12-7er vereint Luxus und Power
Zwar haben die Entwickler dem BMW M760Li xDrive 2017 eine Vielzahl sportlicher Zutaten verpasst und rechtfertigen damit auch die Tatsache, dass der V12-G12 als erster 7er überhaupt ein M im Namen tragen darf. Aber aller Dynamik zum Trotz handelt es sich eben doch nicht um einen BMW M7: Genau wie die übrigen BMW M Performance Automobile bleibt auch der M760Li der Alltagstauglichkeit verpflichtet – nichts spricht gegen Dynamik und Leistung, aber im Kern bleibt das neue Marken-Flaggschiff jederzeit ein 7er: ausgesprochen komfortabel, betont luxuriös und ideal auf die Bedürfnisse von Langstrecken-Fahrern abgestimmt.
Dass der BMW M760Li xDrive trotzdem auch auf der Rennstrecke des Thermal Club in Palm Springs eine gute Figur abgeben kann, verdankt er einem Hightech-Fahrwerk der Extraklasse. Die philosophische Vorlage lieferte den Entwicklern dabei ganz offensichtlich eine vielzitierte Oscar-Wilde-Weisheit: “Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach: Man nehme von allem nur das Beste.” Denn was bei den übrigen Varianten der 7er-Reihe nur gegen Aufpreis erhältlich ist, hat das V12-Topmodell bereits serienmäßig an Bord. So liest sich die Serienausstattung in Sachen Fahrwerk wie ein Fünf-Sterne-Menü aus den hochwertigsten Zutaten: Allradantrieb, Allradlenkung, adaptive Dämpfer, Luftfederung, aktive Rollstabilisierung – und das alles professionell abgeschmeckt mit einer M Performance-Abstimmung, die den BMW M760Li auf Knopfdruck zum bisher dynamischsten 7er aller Zeiten macht.
Erkunden lässt sich das Potenzial dieses Genießer-Menüs am besten auf der Rennstrecke, denn trotz des stattlichen Gewichts von mehr als 2,2 Tonnen erlaubt der M760Li imposante Kurvengeschwindigkeiten. Zwar lässt sich die enorme Masse gerade in sehr engen Kurven nicht völlig verbergen, aber der hecklastig ausgelegte Allradantrieb xDrive und die gelenkten Hinterräder sorgen in Kombination mit dem bereits ab 1.550 Umdrehungen anliegenden und satte 800 Newtonmeter schweren Drehmoment-Hammer sowie den speziell für den M760Li abgestimmten Michelin Pilot Super Sport-Reifen immerhin dafür, dass sich der V12-7er ein paar hundert Kilogramm leichter anfühlt als er tatsächlich ist. Auch bei vollem Leistungseinsatz bleibt der 7er stets der Neutralität verpflichtet und lässt sich vom V12-Biturbo traumwandlerisch auf die nächste Gerade ziehen. Dank der hochgradig variablen Kraftverteilung kann die Power des bisher stärksten Triebwerks aller BMW-Serienautomobile praktisch immer ohne Regeleingriffe in Vortrieb umgewandelt werden.
Speed enforced by aircraft? Challenge accepted!
Die hohe Kunst der Fahrwerksentwicklung wird aber erst dann wirklich deutlich, wenn der 7er auch grobe Unebenheiten auf amerikanischen Nebenstraßen souverän von den Insassen fernhält. Denn trotz spürbar gesteigerter Dynamik im Sport-Modus ist es den Ingenieuren gelungen, den BMW M760Li xDrive im Comfort-Setup genauso verzeihend wie die weniger sportlichen Basismodelle auszulegen. Die beachtliche Spreizung zwischen komfortabelstem und sportlichstem Setup lässt dabei immer wieder kurz die Frage aufkommen, ob man hier wirklich noch im gleichen Auto sitzt wie vor wenigen Stunden.
An diesem Erlebnis hat auch die serienmäßige Sport-Abgasanlage mit Klappensteuerung ihren Anteil, denn im Comfort-Modus bleibt der 6,6 Liter große Zwölfzylinder fast immer unhörbar. Gönnt man sich und den eigenen Ohren allerdings den Sport-Modus, erwacht der mächtige Vollaluminium-Motor mit seinen beiden TwinScroll-Turboladern auch akustisch zum Leben und verwöhnt mit einem fein komponierten Sound, der eine angesichts von 610 PS zweifellos gerechtfertigte Präsenz mit standesgemäßer Würde und Eleganz verbindet – niemals aufdringlich, aber doch stets so vernehmbar, dass zu keiner Zeit Zweifel an seiner berechtigten Mitgliedschaft im exklusiven Club der zwölfzylindrigen Hochleistungsgesellschaft aufkommen.
Doch egal in welchem Fahrmodus sich der BMW M760Li xDrive gerade befindet, ein kräftiger Druck auf das Gaspedal löst in jeder Lebenslage eine beeindruckende und gleichzeitig völlig selbstverständlich wirkende Beschleunigung auf dem Niveau eines Sportwagens aus. Wer in einem solchen Moment dennoch versucht, den hochauflösenden Infotainment-Touchscreen zu bedienen, wird zwangsläufig scheitern und stattdessen mit Nachdruck in das edle Nappaleder der für alle Insassen serienmäßig verbauten Komfortsitze gepresst. Dass der mindestens 166.900 Euro teure BMW M760Li xDrive in Kombination mit dem optionalen M Driver’s Package selbst bei einer Geschwindigkeit von 305 km/h noch künstlich eingebremst werden muss, glaubt man nicht nur während der wenigen auch in Amerika legalen Vollgas-Sekunden sofort.
Und dennoch hat uns das neue Flaggschiff aus München auf unserer ersten Fahrt vor allem mit den Eigenschaften beeindruckt, die man auf der Suche nach Superlativen im Autoquartett nicht finden kann. Was den BMW M760Li xDrive ausmacht, hat nur am Rande mit besonders großen oder möglichst kleinen Zahlen zu tun – es ist das Gefühl in einem Auto zu sitzen, das ganz verschiedene Stärken so gekonnt unter einen Hut bringt, dass selbst scheinbare Gegensätze wie Komfort und Platz im Überfluss bei gleichzeitiger Beschleunigung auf Sportwagen-Niveau plötzlich völlig selbstverständlich wirken. Dass sich die Allzweckwaffe M760Li dabei weder so agil und knackig wie ein echter Sportwagen noch sonderlich sparsam bewegen lässt, spielt für die ernsthaften Interessenten in diesem Segment der Luxusklasse keine Rolle – schließlich findet sich in den großen Garagen der kleinen Zielgruppe meist noch der eine oder andere Spezialist, falls jenseits des Alltags einmal andere Qualitäten als die des V12-7ers gefragt sein sollten.
























































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