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23 Mar 21:04

Streaming: Netflix bietet in Deutschland wieder erheblich mehr Titel an

Bei Netflix gibt es kaum was Neues? Das stimmt nicht, die Anzahl der Fernsehserien ist wieder massiv gestiegen, so eine inoffizielle Zählung. Ein VPN in die USA lohnt sich dagegen weniger. (Netflix, Streaming)
23 Mar 21:00

Police Body Cams Have Real-Time Facial Recognition

23 Mar 20:58

Pixar offers free online lessons in storytelling via Khan Academy

23 Mar 20:58

Alles, was du über den Goldenen Schnitt im Webdesign wissen musst

by Dieter Petereit

Abgestimmte Proportionen haben eine besondere Ästhetik. Als perfekt gilt weithin der Goldene Schnitt. Was hat es damit auf sich?

Der Goldene Schnitt kann unter vielerlei Aspekten betrachtet werden: knallhart mathematisch, kunsthistorisch oder sogar fast schon esoterisch. Wir müssen uns also entscheiden, denn alles zusammen geht nicht und beißt sich sogar. Außerdem sind wir hier nicht an der Uni und auch nicht Teil eines wissenschaftlichen Projekts. Erwartet also jetzt keine akademischen Abhandlungen, denn die wären zum einen schnarch-langweilig und zum anderen so komplex, dass ein Artikel hier auf t3n weder das richtige Forum, noch das richtige Format dafür wäre.

Vielmehr will ich auf der praktischen Ebene versuchen, euch das Phänomen des Goldenen Schnitts zu vermitteln. Das Ziel des Beitrags ist es, zu verstehen, inwieweit das Konzept des Goldenen Schnitts oder eine seiner Näherungen hilfreich für eure Designs sein kann.

Der Goldene Schnitt: Mathematik und dennoch Mysterium

Der so genannte Goldene Schnitt bezeichnet ein mathematisches Teilungsverhältnis eines Elements. Dabei entspricht das Verhältnis des Ganzen zu seinem größeren Teil dem Verhältnis des größeren zum kleineren Teil. Dieses Teilungsverhältnis beträgt 1:1,618. 1,618 ist der Beginn der irrationalen Zahl Phi, die sich nicht als Bruch ganzer Zahlen darstellen lässt.

Im Zusammenhang mit Phi steht die so genannte Fibonacci-Folge. Die Fibonacci-Folge ist die unendliche Folge von natürlichen Zahlen, die mit zweimal der Zahl 1 beginnt. Von der zweiten Stelle an ist jedes Glied der Folge gleich der Summe der beiden vorhergehenden Zahlen. Nach 0, 1 und 1 kommt demnach 2, gefolgt von 3, gefolgt von 5, gefolgt von 8, gefolgt von 13 und so weiter. Die darin enthaltenen Zahlen werden als Fibonacci-Zahlen bezeichnet.

Je weiter man der Fibonacci-Folge folgt, desto mehr nähert sich der Quotient aufeinanderfolgender Zahlen dem Goldenen Schnitt an. Der Mathematiker Fibonacci brachte seine Folge nie selbst in Verbindung mit der Bezeichnung „Goldener Schnitt”, vielmehr benutzte er die Zahlenfolge, um im Jahr 1202 das Wachstum einer Kaninchenpopulation mathematisch zu beschreiben.

Um 1490 entstand die bekannteste Illustration des Künstlers Leonardo da Vinci, nämlich der „vitruvianische Mensch”. Das ist von Bedeutung, weil der Mathematiker Luca Pacioli eben sowohl die Person war, die da Vinci in die Mathematik einführte, als auch jene, die 1509 eine Abhandlung über die „Göttliche Proportion” schrieb. Diese Abhandlung beeinflusste in der Folge viele Künstler und Geisteswissenschaftler, wurde aber dennoch erst durch das Buch „Neue Lehre von den Proportionen des menschlichen Körpers” des deutschen Lehrers Adolf Zeising im Jahre 1854 populär.

Der vitruvianische Mensch (Leonardo da Vinci) „Der vitruvianische Mensch” von Leonardo da Vinci | Foto: www.lucnix.be | Lizenz: Public Domain

Erst durch die romantisch verklärte Verknüpfung von Natur- und Geisteswissenschaften entstand in der Folgezeit ein Mysterium rund um den Goldenen Schnitt. Insbesondere das Vorkommen eben jener Proportionen in der Natur, wie Zeising es etwa für den menschlichen Körper beschrieb, oder in der Architektur und Kunst in quasi unbewusster Verwendung, sorgte dafür, dass der Goldene Schnitt zu einem Geschenk Gottes und dem göttlichen Bauplan des Universums verklärt wurde. Fortan galt der Goldene Schnitt, der zu dieser Zeit gar als „göttlicher Schnitt” bezeichnet wurde, als diejenige Proportion, die von allen Menschen als schönste empfunden werden würde.

Der Mythos vom Goldenen Schnitt funktioniert allerdings nur so lange, wie daran geglaubt wird. Tatsächlich entstanden selbst die Kunstwerke, die dem Goldenen Schnitt zugesprochen wurden, nicht unter Verwendung dieses Proportionsverhältnisses – etwa da Vincis bereits genannte Proportionsstudie nach Vitruv. Und von einer quasi natürlichen, gottgegebenen Dominanz kann auch keine Rede sein. Dazu reicht ein Blick auf beliebige Alltagsobjekte.

Doch wie kam es zu dieser verklärten Betrachtung? Das ist im Grunde ganz einfach. Die Gelehrten gingen davon aus, dass die Kunstwerke aller Epochen unter Verwendung der „göttlichen Formel” entstanden sein mussten, betrachteten sie ausschließlich unter diesem Gesichtspunkt und interpretierten so lange an ihnen herum, bis es passte. Dabei gibt es kein einziges Dokument, in dem irgendein Künstler je beschreibt, den Goldenen Schnitt als Gestaltungsmaxime genutzt zu haben.

Der Goldene Schnitt in der heutigen Zeit

Natürlich gibt es auch heutzutage noch glühende Verfechter der alten Theorien, teils entbrennen in diesem Themenfeld wahre Ideologieschlachten. Wir sollten uns daran nicht beteiligen, weil durchaus unstreitig ist, dass harmonische Proportionen wichtig für die ästhetische Gestaltung sind.

Wir benötigen also ohnehin einen Ansatz für die Erstellung von proportionalen Design. Und da ist der Goldene Schnitt, abgespeckt auf die Basics, nicht die schlechteste Möglichkeit, die wir haben. Was heutzutage tatsächlich stattfindet, allerdings nur in Maßen, ist die Verwendung der Fibonacci-Folge als Grundlage für die Erstellung von Gestaltungsrastern. Und Gestaltungsraster braucht insbesondere der Webdesigner immer wieder. Das Gute an der Verwendung von Teilungsverhältnissen auf Basis der Fibonacci-Zahlen ist immerhin, dass die Proportionen sich vom größten bis zum kleinsten Gestaltungselement wiederholen, also konsistent bleiben. Dadurch wirken Designs auf dieser Basis immer homogen.

Wenn euch allerdings jemand mit der Nautilus-Spirale oder noch komplexeren Ausprägungen des Goldenen Schnitts daherkommt, solltet ihr durchaus einen vorsichtigen Schritt rückwärts machen. Alle Interpretationen, die ich bislang für Websites gesehen habe, wirkten völlig beliebig – wie schon die Fehlinterpretationen der letzten Jahrhunderte. Bei der Komplexität der verschiedenen Varianten des Goldenen Schnitts ist jedoch klar: Irgendein Element findet sich immer, das mehr oder weniger präzise auf einer Teilungslinie liegt – das muss dann nur noch interpretatorisch zum bedeutendsten Bildteil erklärt werden.

Nautilus-Spirale. (Screenshot: t3n)

Natürlich schadet es nicht, die Ratio von 1,618 auf euer Seitenlayout anzuwenden. Angenommen, wir wollen ein Grid mit einer Gesamtbreite von 1.080 Pixeln mit zwei Spalten erstellen, so wäre das Anteilsverhältnis nach dem Goldenen Schnitt:

1080 : 1,618 = 667 Pixel 1080 - 667 = 413 Pixel

Danach wäre der Contentbereich 667 Pixel breit, der kleinere Sidebarbereich 413 Pixel – selbstverständlich in Zeiten von fluiden Designs nur ein Beispiel. Ich wette aber, ihr wärt auf eine Verteilung von 667 zu 413 nicht selber gekommen.

Wenn wir nun 667 durch 413 teilen, was kommt dann dabei heraus? Genau: 1,615, also fast der Goldene Schnitt. Und wenn wir 1.080 durch 667 teilen, erhalten wir mit 1,619 ebenfalls wieder fast den Goldenen Schnitt. Niemand hindert euch übrigens daran, die gleichen Berechnungen mit relativen Werten, wie etwa em, zu machen.

Der Goldene Schnitt für jedermann: die Drittelregel

Wenn euch jetzt der Kopf schwirrt und ihr euch fragt, bei welchem Projekt jemals eine solche Vorgehensweise erforderlich sein könnte: Lest ruhig trotzdem weiter. Denn es gibt den Goldenen Schnitt auch für jedermann: Er heißt dann „Drittelregel”.

Zugegebenermaßen ist die Drittelregel weit weniger komplex als der Goldene Schnitt, führt aber ebenfalls zu einer harmonischen Komposition und ist ganz ohne Mathematik für jeden zu machen.

Unter Verwendung der Drittelregel teilen wir ein Bild oder sonstiges Werk, wie den Viewport eines Browserfensters in neun gleiche Teile auf. Wir dritteln horizontal mit zwei Linien in gleichen Abständen und wiederholen das in der Vertikalen. Jetzt liegt ein Grid mit drei mal drei Zellen über dem Element, also dem Foto oder der Website.

Das folgende Beispiel stammt aus der Wikipedia und zeigt, wie die Anwendung der Drittelregel aussehen kann. Zu diesem konkreten Bild ist jedoch kritisch anzumerken, dass es hier sinnvoller gewesen wäre, den Panoramacharakter des Bildes zu erhalten, anstatt es zu einem unnatürlichen Quadrat zu verstümpern.

Rivertree thirds md.gif

Foto von User:Moondigger | Lizenz: CC BY-SA 2.5 | Link

Nach der Drittelregel würden wir jetzt die bildwichtigen (bei Fotos) Elemente in einen der vier Kreuzungspunkte des Grid legen. Dadurch wirkt das Bild interessanter und lebendiger, als hätten wir das Motiv ganz simpel zentriert. Wichtig ist, dass ihr nicht alle vier Kreuzungspunkte mit wichtigen Elementen belegt, denn das Hauptprinzip ist ja, dass durch die Platzierung Aufmerksamkeit erzielt werden soll. Bei Websites geht es zudem nicht vordergründig um die Ästhetik, sondern um Fragen des Kommunikationsdesigns. Was will ich transportieren? Vielleicht den Call-to-Action?

Die Drittelregel könnt ihr nun natürlich noch weiter detaillieren, etwa indem ihr die neun entstandenen Zellen jeweils einzeln erneut mit einem Neuner-Grid verseht. So lässt sich die Harmonisierung der Gestaltung im Zweifel bis auf das letzte Pixel herunterbrechen.

Und all das ganz ohne Fibonacci. Für jene unter euch, die Wert darauf legen, den Goldenen Schnitt nicht bloß in abgespeckter Form, sondern in seiner ganzen Pracht zu realisieren, haben wir noch einige Tools zusammengestellt, die euch genau dabei behilflich sein können. Das komplexeste Werkzeug hört auf den Namen Atrise Golden Section und beherrscht sogar die wildesten Varianten. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Tools zur Umsetzung des Goldenen Schnitts

Modular Scale

Modular Scale. (Screenshot: t3n)

Die Web-App Modular Scale erlaubt die Umrechnung verschiedener Fontgrößen auf Basis verschiedener Relationen, darunter befindet sich auch die Ratio 1,618 – der Goldene Schnitt.

Golden Ratio von UXTriggers

Golden Ratio. (Screenshot: t3n)

Mit diesem Web-Tool legt ihr ein goldenes Rechteck über eine beliebige Website, die ihr per URL spezifiziert. Das Rechteck lässt sich an die Darstellungsgröße anpassen. Leider ist das Rechteck nur in der Größe anpassbar, kann aber nicht horizontal oder vertikal gespiegelt werden. So lässt sich stets nur eine Ausprägung beurteilen.

Atrise Golden Section

Atrise Golden Section. (Screenshot: t3n)

Atrise Golden Section legt einen transparenten Fibonacci-Grid über deinen Bildschirm. Diesen verschiebt ihr dann an die Stelle, an der ihr ihn braucht und verändert ihn in der Größe. So habt ihr bis ins kleinste Detail stets die richtigen Proportionen nach dem Goldenen Schnitt vor Augen. Das Tool läuft nur unter Windows und kann 30 Tage lang kostenlos getestet werden.

Atrise Golden Section kennt alle Varianten des Goldenen Schnitts und legt auf Wunsch auch eine Spirale oder ein Dreieck über dein Design. Die Orientierung lässt sich ebenfalls verändern. Damit bietet Atrise die wohl vollständigste Hilfestellung für Designer überhaupt. Inwieweit euch das 50 US-Dollar wert ist, müsst ihr natürlich selbst entscheiden.

Phiculator

Phiculator. (Screenshot: t3n)

Der Phiculator ist ein kostenloses Widget für macOS, mit dessen Hilfe ihr zu jeder beliebigen Zahl die korrespondierende Zahl nach den Regeln der Fibonacci-Folge ermitteln könnt. Ihr gebt die Ausgangszahl entweder in den größeren oder den kleineren Eingabebereich ein und erhaltet entsprechend entweder den passenden größeren oder kleineren Zahlenwert.

Golden Section Finder

Golden Section Finder. (Foto: Areaware)

Der Golden Section Finder von Areaware ist ein Tool für die reale Nutzung in der echten Welt – seltsam, nicht? Es handelt sich um eine kleine durchsichtige Schablone, die ihr quasi als Motivfinder nach den Regeln des Goldenen Schnitts einsetzen kannst und ist damit in erster Linie für Fotografen gedacht.

Der Golden Section Finder kostet 12 US-Dollar. Für den Versand nach Deutschland kommen noch einmal 10 Dollar dazu.

Passend zum Thema: Designer erstellt 25 Logos in 25 Tagen auf Basis des goldenen Schnitts

27 Feb 16:50

Managing Security Settings on Nano Server with DSC

by Zachary J Alexander

We have released DSC resources building upon the previously released security and registry cmdlets for applying security settings. You can now implement Microsoft-defined security baselines using DSC.

AuditPolicyDsc

SecurityPolicyDsc

GPRegistryPolicy

Install all 3 from the Gallery with the command:

install-module SecurityPolicyDsc, AuditPolicyDsc, GpRegistryPolicy 

A sample configuration, below, takes the Security Baselines for Windows Server 2016 and extracts the .inf, .csv and .pol containing the desired security settings from the exported Group Policy Objects. (You can find information on extracting the necessary files in the Registry cmdlets blogpost.) Simply pass the files into the new DSC resources, and you have successfully implemented security baselines using DSC!

This is most useful for Nano Server, since Nano Server doesn’t support Group Policy. However, this approach will work for all installation options. It’s not a good idea to manage the same server using both Group Policy and DSC since the two engines will constantly attempt to overwrite each other if they are both managing the same setting.

WARNING: As with all security settings, you can easily lock yourself out of remote access to your machine if you are not careful. Be sure to carefully review security settings before applying them to Nano Server, and stage test deployments before using security baselines in production!

Configuration SecurityBaseline
{
    Import-DscResource -ModuleName AuditPolicyDsc, SecurityPolicyDSC, GpRegistryPolicy
    node localhost
    {
        SecurityTemplate baselineInf
        {
            Path = "C:\Users\Administrator\Documents\GptTmpl.inf"
            # https://msdn.microsoft.com/powershell/dsc/singleinstance
            IsSingleInstance = "Yes"
        }
        AuditPolicyCsv baselineCsv
        {
            IsSingleInstance = "Yes"
            CsvPath = "C:\Users\Administrator\Documents\audit.csv"
        }
        RegistryPolicy baselineGpo
        {
            Path = "C:\Users\Administrator\Documents\registry.pol"
        }
    }
}
#Compile the MOF file
SecurityBaseline 
Start-DscConfiguration -Path ./SecurityBaseline 
21 Feb 14:10

How to use 'Windows Store Apps' troubleshooter to fix apps on Windows 10

by Mauro Huculak

When apps or the Store on Windows 10 aren't working, use this guide to get the "Windows Store Apps" troubleshooter to fix any issue automatically.

On Windows 10, at one point, you may come across problems trying to use Windows Store apps. It could happen that apps won't open after upgrading to a new version of the operating system. You may encounter errors, or the Store may stop updating or prevent you from downloading new apps.

While there are a number of ways to fix problems with apps, Windows 10 includes the "Windows Store Apps" troubleshooter, which is an application that automatically scans and fixes any issues that may prevent apps you acquired in the Store from working properly.

In this Windows 10 guide, we'll walk you through the steps to use the Windows Store Apps troubleshooter to fix any issue that may be blocking apps from working as expected.

21 Feb 14:04

Microsoft Fotos erhält optische Verbesserungen für Windows 10 Mobile

by Armin Osaj

Ein Update für die Fotos-App, welches die Versionsnummer 17.202.10012.0 trägt, wurde heute für alle Nutzer im Production Ring verteilt. Seit Längerem wurde die App von Microsoft nicht mehr für Nutzer außerhalb des Insider-Programms aktualisiert. Das gilt jedoch nur für die Windows 10 Mobile-Version, denn auf dem Desktop sind alle Neuerungen bereits seit geraumer Zeit enthalten.

Neuerungen

Die App wurde mit neuen Animationen aufgewertet. Wenn man ein Foto öffnet, dann wird das Bild in einer schönen Animation vergrößert. Eine ähnliche Animation wird nun auch abgespielt, wenn ein Foto geschlossen wird. Dies gilt jedoch nicht für alle Typen von Bildern. Auf unserem Testgerät wird die Animation nur bei Screenshots und gespeicherten Bildern abgespielt, nicht bei selbst geschossenen Fotos. Außerdem wurden die Übergänge in Diashows/Bildschirmpräsentationen optimiert und sollten nun viel weicher abgespielt werden.

Neben den neuen Animationen wurde auch das Optische der App ein wenig überarbeitet. Die größten Unterschiede gibt es bei der Ansicht von Alben. Das Titelbild ist nun nicht mehr so riesig wie zuvor, und es werden deutlich mehr Bilder auf einmal dargestellt. Auch einige Symbole der App wurden überarbeitet, wie das neue Teilen-Symbol, welches erst mit dem Creators Update Systemweit vorfindbar wird.

Zu guter letzt ist in den Einstellungen eine neue Option dazugekommen, welche es erlaubt, zwischen dunklen und hellen Design zu wählen.

Kritik am Update

Weiterhin fehlt jede Spur von einem überarbeiteten Foto-Editor. Nutzer müssen auf Lumia Creative Studio zurückgreifen, oder andere Apps aus dem Store nutzen. Zudem ist es sehr schade, dass die neuen Animationen nicht bei allen Bildtypen abgespielt werden. Ähnlich sieht es mit der Animation aus, wenn man ein Bild mithilfe eines doppeltippes zoomt. Diese wird nämlich nur in eigenen Aufnahmen abgespielt, nicht bei Screenshots oder Bildern aus anderen Quellen.

Das Update steht nun jedem Windows 10 Mobile-Nutzer zur Verfügung und kann aus dem Windows Store heruntergeladen werden.

WP-Appbox: Microsoft Fotos (Kostenlos, Windows Store) →


Enthält Partnerlinks.

Der Beitrag Microsoft Fotos erhält optische Verbesserungen für Windows 10 Mobile erschien zuerst auf WindowsArea.de.

21 Feb 14:03

Populismus rettet nicht vor Populismus

by Udo Vetter

Ich begegne berufsbedingt häufig Mitarbeitern der Justiz und der Polizei. Neulich habe ich auch mal einen neuen Reisepass beantragt, da war ich im großen Dienstleistungszentrum der Stadt Düsseldorf. Dort arbeiten hunderte von Leuten. Das mit dem Pass hat übrigens wunderbar unanstrengend geklappt. Was mir bei all meinen Behördenkontakten, gerade als Anwalt, in weitaus mehr als 20 Jahren noch nie, nie begegnet ist, macht die Bundesregierung jetzt zum Gegenstand eines sehr ambitionierten, aus meiner Sicht aber ebenso nutzlosen Gesetzentwurfes. Beamte sollen bei der Arbeit ihr Gesicht künftig nicht mehr verhüllen dürfen.

Der Gesetzentwurf (hier abrufbar als PDF) erwähnt es zwar an keiner Stelle. Aber offenkundig hat jemand in der Regierung, federführend ist der Innenminister, ein Staatsgefährdungspotenzial durch muslimische Beamtinnen ausgemacht, die auf der Arbeit Schleier, Burka, Taschador oder ähnliche Kleidungsstücke tragen und ihr Gesicht zumindest teilweise verhüllen.

Dazu postuliert der Gesetzentwurf folgendes:

Für die Funktionsfähigkeit der Verwaltung und für das Selbstverständnis des demokratischen Rechtsstaats ist eine vertrauensvolle Kommunikation der staatlichen Funktionsträger mit den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unabdingbar.

Daher ist von staatlichen Funktionsträgern zu verlangen, dass sie bei Ausübung ihres Dienstes oder bei Tätigkeiten mit unmittelbarem Dienstbezug ihr Gesicht nicht verhüllen.

Eine nähere Begründung für diese bemerkenswerte Auffassung?

Keine.

Gut, im Text folgt ein sehr bemühter, formelhafter und wenig überzeugender Hinweis auf die Neutralitätspflicht des Staates. Die unzähligen Kreuze in deutschen Amtsstuben und Gerichtssälen sowie eine beachtliche Schar Nonnen im öffentlichen Dienst lassen herzlich grüßen.

Deshalb frage ich mich: Ist es für eine vertrauensvolle Kommunikation mit der Dame, die meinen Reisepass-Antrag bearbeitet, wirklich unabdingbar, dass ich ihr unverhülltes Gesicht sehe? Wenn ich auf einer Justiz-Geschäftsstelle eine Akte abhole, macht es dann einen Unterschied, ob mir eine verhüllte oder unverhüllte Mitarbeiterin die Akte in die Hand drückt? Wird das Protokoll einer Gerichtsverhandlung dadurch schlechter, dass es eine verhüllte Mitarbeiterin in den Computer schreibt?

Es gibt so viele Tätigkeiten der öffentlichen Verwaltung, bei denen sich die „Vertrauensfrage“ in den Mitarbeiter gar nicht stellen dürfte. (Anders sicherlich bei unabhängigen Richtern.) Und wenn doch, würde es dann nicht reichen, ein Widerspruchsrecht gegen eine verhüllte Mitarbeiterin einzuführen? Wer seinen Pass oder Angelschein nicht bei einer Burka-Trägerin beantragen möchte, sagt Bescheid und wird an einen anderen Schalter gebeten.

Das Weisungsrecht der Behördenleiter würde das problemlos hergeben. Man bräuchte im Zweifel kein Gesetz, sondern eine Verwaltungsanweisung würde reichen. Zumal die Quote von Beamtinnnen, die verhüllt oder teilverhüllt ihrer Tätigkeit nachgehen möchten, ohnehin kaum messsbar sein dürfte. Falls jemand schon mal einer verhüllten Staatsbediensteten mit muslimischen Hintergrund begegnet ist, kann er das ja gerne in die Kommentare schreiben. Wer wie ich nicht, natürlich auch.

Ohnehin ist abzusehen, dass die staatliche Kraftprobe mit verhüllten Behördenmitarbeitern in einem juristischen Desaster endet. Die Religionsfreiheit gilt auch für den öffentlichen Dienst. Das Grundrecht kann nur eingeschränkt werden, wenn es tatsächlich notwendig ist. Das ist ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

Die Richter werden also einen konkreten Grund verlangen, warum eine Sachbearbeiterin ihr Gesicht nicht verhüllen darf. Ein pauschales Verbot ist mit der geltenden Verfassung nicht zu machen. Das sagt, neben vielen anderen, zum Beispiel auch der Verfassungsrechtler Christian Kirchberg.

Letztlich ist der Gesetzentwurf nichts weiter als der Versuch, vor der Bundestagswahl dem Populismus mit Populismus zu begegnen. Das könnte sich rächen.

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21 Feb 13:59

Google veröffentlicht erneut eine Windows-Sicherheitslücke

by Albert Jelica

Der Patch Tuesday im Februar wurde wegen eines schwerwiegenden Fehlers verschoben, jedoch wollte Microsoft nicht mitteilen, um welchen es sich dabei handelt, wohl auch, um Gefahren von den Nutzern abzuwenden. Erst am 14. März gibt es wieder Sicherheitsupdates für Windows 10, in der Zwischenzeit ist die Gefahr vor Angriffen etwas größer.

Zwei Bugs sind der Öffentlichkeit bereits bekannt, einerseits eine offene Sicherheitslücke in Flash für Microsoft Edge, andererseits der SMB-Bug. Beide Fehler sind nicht leicht auszunutzen, vor allem, da letzterer einen direkten Zugang zur Maschine erfordert. Googles ProjectZero, eine spezielle Abteilung auf der Suche nach Sicherheitslücken in fremder Software, hat gestern erneut eine Sicherheitslücke öffentlich gemacht sowie auch eine Beweisführung präsentiert, die als Anleitung verstanden werden kann.

Erstes Update behob Problem nicht

Google hat die Sicherheitslücke am 9. Juni 2016 zum ersten Mal an Microsoft berichtet und kurz danach wurde ein Update für die gdi32.dll-Datei veröffentlicht. Microsoft war davon ausgegangen, dass das Problem damit gelöst sei und Google auch. Als man im November 2016 nochmal nachprüfte, stellte man fest, dass der Fehler für die meisten, aber nicht alle Anwendungen gelöst werden konnte und man reichte erneut den Fehler ein. Microsoft hat seitdem kein Update mehr veröffentlicht und daher hat Google die Sicherheitslücke im eigenen Blog der Öffentlichkeit präsentiert. Dass diese Veröffentlichung ausgerechnet kurz nach Absage eines Patchdays kommt, dürfte reiner Zufall sein.

Auch bei diesem Bug wird allerdings direkter Zugriff auf die Maschine benötigt, um den Fehler auszunutzen, sodass sich Windows-User, die ihre Maschine nicht ausleihen, keine Sorgen machen müssen. Es bleibt dennoch zu hoffen, dass Microsoft mit dem kommenden Patch Tuesday auch dieses Problem behebt.


Quelle: Google

Der Beitrag Google veröffentlicht erneut eine Windows-Sicherheitslücke erschien zuerst auf WindowsArea.de.

21 Feb 13:56

Run Your Business Like a Drug Lord (2015)

21 Feb 13:54

JavaScript Errors and Stack Traces in Depth

21 Feb 13:50

Why Do Americans Refrigerate Their Eggs?

21 Feb 12:30

Wer braucht Trends? Das hier läuft wirklich im Design 2017

by Dieter Petereit

Ist dir schon mal aufgefallen, dass es Trends im Webdesign nur auf der eher mittelfristigen Ebene gibt? Was heute in ist, war es meist gestern schon. Aber was ist in?

Trends im Webdesign sind langlebig

Es sind die meistgelesenen Beiträge in jedem Designmagazin – die Glaskugelblicke auf die Trends der Zukunft. Wenn man sie allerdings mal genauer liest und mit dem Wissen eines aktiven Designers betrachtet, dann fällt auf, dass die vermeintlichen Zukunftstrends selten wirklich neu sind. Oft handelt es sich um schon etablierte Techniken, die sich im besten Falle etwas stärker durchsetzen als bislang. Meist ist es schlicht das „Weiter so!” aus dem letzten Jahr.

Glaubst du nicht? Schau mal in diesen spontan ergoogelten Betrag auf Designrfix. Er behandelt die Trends des Jahres 2014 (!). Und was finden wir? Flat Design, Typografie, Long Scrolling, Mobile First, HTML5, designunterstützter Content, Minimalismus, Whitespace, Videos und Bilder als Hero-Elemente, Farben als Designelemente und Storytelling. Wo sind denn bloß die letzten zwei Jahre hin?

Andererseits ist das nicht weiter verwunderlich. Neue Trends mit echten Innovationen können sich ohnehin erst dann zeigen, wenn die Browserhersteller sich bequemen, bestimmte Features, meinetwegen auch mit Prefix, in ihre Seitenbetrachter zu implementieren. Der Flaschenhals unserer Innovationsmöglichkeiten ist stets der Browser, und wenn nicht der konkrete, dann doch die Vielfalt derer, die es zu unterstützen gilt.

Neue Trends, wenn man sie denn dann überhaupt so nennen will, zeigen sich eher im Detail. Ein paar der Trends, die sich praktisch ausschließlich an Details austoben, sind:

Mikrointeraktionen

Mikrointeraktionen sind die kleinen Bedienelemente, die dafür sorgen, dass etwas überhaupt erst funktioniert. Du drehst den Zündschlüssel um, um dein Auto zu starten. Dabei ist das Drehen des Zündschlüssels die Mikrointeraktion. Ohne das Drehen des Zündschlüssels würde dein Wagen nicht anspringen, wir dürfen also durchaus von einer sehr wichtigen Interaktion sprechen.

Lange Zeit kümmerten sich Webdesigner nur nachlässig um die Gestaltung dieser Elemente. Dann eröffnete Apple die Ära des Skeuomorphismus für die Gestaltung von Benutzeroberflächen. Da Skeuomorphismus darauf abzielt, Elemente aus dem realen Leben in die digitale Welt so zu übertragen, wie sie in echt auch aussehen, sind derartige Darstellungen zwar intuitiv zu bedienen – dennoch sind die Nachteile auf lange Sicht größer als dieser Vorteil.

Switch Animation | Eugene Cheporov

Detailgetreue Nachbildungen limitieren vor allem dein Designkonzept. Außerdem wirken diese Darstellungen schnell langweilig. Verwenden nun viele Designer derlei Elemente, wird das Design beliebig. Vor allem aber kannst du mit den Elementen von gestern nicht das UI der Zukunft erschaffen.

Wo wir gerade von beliebig sprechen: Seit einigen Jahren beobachten wir den Trend, dass sich Websites immer stärker ähneln. Es gab vor ein paar Jahren sogar eine breite Diskussion darüber, ob Webdesign nicht schon als tot zu bezeichnen ist.

Fluid Switch | Leo Zakour

Konstatieren wir, dass diese Annahme richtig ist, kommt gerade den Mikrointeraktionen steigende Bedeutung zu. Denn der komplette Umgang mit deinem Design aus Sicht des Besuchers passiert auf der Basis von vielen Mikrointeraktionen. Je besser diese gestaltet sind, desto flüssiger, nahtloser fühlt sich dein Designprodukt an.

Moderne Mikrointeraktionen sollten auf jeden Fall auch responsiv reagieren. Dazu verwendest du kleine Animationen, die zum einen erklären, was passiert und zum anderen Feedback geben, ob eine Interaktion erfolgreich war oder nicht.

Wir haben hier bei t3n einen Grundlagenartikel zu Mikrointeraktionen.

Funktionale Animationen

Funktionale Animationen unterstützen die Rezeption des eigentlichen Content. So könntest du etwa beim Scrollen einer langen Seite auf eine eingebettete Galerie in der Form hinweisen, dass sich diese beim Scrollen nach rechts und links ausklappt, also statt des mittigen Bildes alleine eine Reihe von drei Bildern zeigt. So wird der Nutzer ohne Umschweife und langes Nachdenken geleitet.

Funktionale Animationen sind aber auch schlicht solche, die über den Zustand eines Vorgangs informieren, etwa den Downloadfortschritt einer Datei oder das Eintreffen neuer E-Mails in deinem Posteingang.

Elastic Progress | Tympanus

Beim Einsatz funktionaler Animationen musst du darauf achten, dass du sie nicht zum Selbstzweck werden lässt. Dieser Wunsch ist verständlich, denn eine schicke Animation sieht nun mal schick aus. Wenn sie aber entbehrlich ist, weil sie den eigentlichen Vorgang nicht unterstützt, lass sie weg. Auch kleine, unnötige Verzögerungen nerven deine Besucher irgendwann.

Das Smashing Magazine hat hier einen Grundlagenartikel zum Thema.

Illustrationen

Wenn du es dir leisten kannst, dann solltest du auf jeden Fall auf diesen Trend setzen. Denn nach Hero-Images und Hero-Videos kommen die Hero-Illustrationen. Mit Illustrationen meine ich natürlich nicht solche, die du dir kostenlos aus einem Vektorgrafikportal ziehst, sondern tatsächlich handgezeichnete, die zu deinem übrigen Design und insbesondere zum Thema der Seite passen. So wie dieses hier:

(Screenshot: education.iceandsky.com)

Mehr zum Thema:

21 Feb 12:29

Inder zwingt Zug zur Vollbremsung - und will mitfahren

by Kathrin Garbe
Ein Inder hat in Markt Schwaben eine lebensgefährliche Abkürzung genommen. Er marschierte über ein Gleis und zwang einen Zug zur Vollbremsung. Dann wurde es richtig dreist.
21 Feb 12:27

BGH: Papierrechnung muss nicht immer kostenlos sein

Ein Hinweisschild mit Bundesadler vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.Der Bundes­gerichts­hof hat erneut entschieden, dass ein Extra-Entgelt für die Zusendung einer Papier­sendung nicht grundsätzlich erlaubt ist. Eine Ausnahme bilden dabei nämlich reine Online-Verträge.
20 Feb 16:10

Löschen, nicht lügen: Tipps für deine nächste Geschäftsreise in die USA

by Jörn Brien

Du planst eine Geschäftsreise in die USA, Sightseeing oder einen Urlaub? Dann empfiehlt es sich, einige Vorbereitungen zu treffen, um bei der Einreise so wenige Daten wie möglich preiszugeben.

Geschäftsreise: Datenhunger bei US-Behörden

Schon bisher waren die Kontrollen bei der Einreise in die USA teils recht streng. Jetzt wollen die Grenzbeamten aber auch an sensible Daten, etwa Passwörter oder Social-Media-Profile. Der NASA-Mitarbeiter Sidd Bikkanvar etwa musste zuletzt sein Smartphone samt Daten an die Security-Mitarbeiter übergeben. Dabei stand Bikkanvar auf einer speziellen Liste, dank der eine schnellere Einreise gewährleistet werden sollte. Die Kollegen der US-Tech-Plattform The Verge haben jetzt eine Reihe von Tipps für eine möglichst datensichere Einreise veröffentlicht.

Bei der Geschäftsreise in die USA Daten möglichst löschen oder auslagern. (Foto: Shutterstock)

Wichtigster Tipp: So viele Daten wie möglich auf dem Smartphone oder Laptop löschen, die mit auf die Reise genommen werden sollen. Social-Media-Apps wie jene von Facebook oder Twitter sollten am besten deinstalliert werden. Auch ein guter Hinweis: Passwörter nicht auswendig kennen und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen. Dann kommt man auch nicht in die Bredouille, wenn man nach Passwörtern gefragt wird. Wer die Beamten anlügt, könnte leicht vom einem strafrechtlichen Verfahren wegen Behinderung der Justiz betroffen sein. Dann wird zudem auch die Einreise verweigert.

Geschäftsreise in die USA: Daten in die Cloud laden

Gehindert an der Einreise können aber auch all jene Reisenden werden, die sich auf Anfrage hin weigern, etwa ihr Smartphone zu entsperren. Die Hürden für das Verweigern der Einreise sind laut Electronic Frontier Foundation in solchen Fällen nicht sonderlich hoch. The Verge empfiehlt daher, sensible Daten von den Geräten zu entfernen und in eine Cloud zu laden, um sie nach der Geschäftsreise wieder auf Smartphone oder Laptop zu bringen. Allerdings empfiehlt sich eine Cloudlösung, auf die US-Behörden keinen Zugriff haben.

via derstandard.at

20 Feb 16:05

Has There Been a Nuclear Incident in the Arctic?

20 Feb 12:23

Realface: Apple kauft israelischen Gesichtserkennungsspezialisten

Apple soll das israelische Unternehmen Realface, das sich auf Gesichtserkennung spezialisiert hat, gekauft haben. Mit deren Technik könnte eine neue Authentifizierungsfunktion für iOS und MacOS einziehen. (Gesichtserkennung, Apple)
20 Feb 12:23

Ruhestands-Kündigungen

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Man sollte es gar nicht meinen, aber sowas gibt es gar nicht so unhäufig:

Mit diesem Schreiben kündige ich meinen Vertrag, denn ich gehe mit 1.06.2017 in den Ruhestand. Bedanke mich aber für die vielen Jahre sehr guter Zusammenarbeit und wünsche weiterhin viel Erfolg.
Eigentlich der schönste Grund für eine Kündigung.
17 Feb 21:04

Five new services and improved advanced capabilities for JSON and HTTP

We five new services in the last week: Azure Data Lake, Bitbucket, Eventbrite, Infusionsoft and Pipedrive. In the flow designer it's now possible to use authentication with custom HTTP endpoints, and to parse JSON objects returned from APIs. Finally, we added more options for filtering flow runs.
17 Feb 20:59

Atomwissen ohne Risiko? Nicht bei Harald Lesch!

by Rainer Klute

Von Harald Lesch etwas über Kernenergie lernen, womöglich gar über moderne Reaktorkonzepte wie Thorium-Flüssigsalzreaktoren? Wer das probiert, läuft das Risiko, haarsträubendem Unsinn aufzusitzen.

Der aus dem Fernsehen bekannte Harald Lesch, ist laut Wikipedia ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hochschullehrer, nämlich Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.

In seinem YouTube-Kanal »Terra X Lesch & Co« veröffentlichte er heute einen achtminütigen Videobeitrag zum Thema »Atomkraft ohne Risiko? Der Flüssigsalzreaktor«.

Harald Lesch erklärt die atomare Welt.

Harald Lesch erklärt die atomare Welt. – Quelle: YouTube, Terra X Lesch & Co

Wer nun aber glaubt, dort risikolos etwas über Thorium-Flüssigsalzreaktoren zu erfahren, wird getäuscht. Wer Lesch glaubt, geht das Risiko ein, für dumm verkauft zu werden, ohne es zu merken.

Lesch mag Physik-Professor sein, aber Kernphysik und Kerntechnik zählen offenbar nicht zu seinen Stärken. Er verfügt gewiß über ein nukleares Halbwissen, kennt sich aber nicht wirklich aus und erzählt vieles, das schlicht und ergreifend falsch sind.

Hier drei Beispiele aus dem oben genannten Video:

  1. Ja, in Hamm-Uentrop hat man einen Thorium-Reaktor gebaut. Das war allerdings kein Thorium-Flüssigsalzreaktor, wie Lesch behauptet, sondern der Thorium-Hochtemperaturreaktor THTR-300. Bei diesem sogenannten Kugelhaufenreaktor befand sich der Kernbrennstoff in tennisballgroßen Kugeln befand. Dieses Reaktorkonzept hat Deutschland nach dem Tschernobyl-Unglück aufgegeben. China hat es aufgegriffen und errichtet gerade im Kernkraftwerk Shidaowan in Shandong eine 210-Megawatt-Anlage, die 2018 in Betrieb gehen soll. Beim Kugelhaufenreaktor kann es übrigens zu keiner Kernschmelze kommen, wie Versuche 1967 und 1979 am AVR Jülich im Experiment bestätigten.
  2. Nein, Harald Lesch, der Thorium-Hochtemperaturreaktor in Hamm war kein Schneller Brüter, auch wenn Sie das behaupten. Einen Schnellen Brüter, nämlich den SNR-300, hatte Deutschland zwar ebenfalls gebaut, aber nicht in Hamm, sondern in Kalkar. Na gut, das war ungefähr zur gleichen Zeit, und Hamm wie Kalkar liegen beide in Nordrhein-Westfalen. Klar, da kann man schon mal durcheinanderkommen, auch wenn die Reaktorkonzepte völlig unterschiedlich sind. Übrigens eignet sich ein Schneller Brüter – genauer: ein Schneller Reaktor – sehr wohl dazu, den langlebigen, hochradioaktiven Atommüll zu verwerten und Strom daraus zu machen. Russland zeigt ganz praktisch, wie das geht, nachzulesen in »Strom aus Atommüll: Schneller Reaktor BN-800 im kommerziellen Leistungsbetrieb«.
  3. Lesch erklärt die Selbstregulierung eines Thorium-Flüssigsalzreaktors: Wenn der Reaktor zu heiß wird, geht die Reaktivität zurück, und er kühlt sich selbst wieder ab. Das ist völlig richtig. Allerdings macht das, anders als Lesch behauptet, jeder herkömmliche Kernreaktor ganz genauso. Nein, er explodiert nicht, wenn er zu heiß wird, wie Lesch glaubt – Stichwort: negativer Reaktivitätskoeffizient. Eine Ausnahme ist lediglich der russische RBMK-Reaktor (Tschernobyl-Typ), von dem leider noch 11 Blöcke laufen.

Es ist erschütternd, daß Harald Lesch grundlegenden Dinge nicht weiß – oder nicht wissen will – und derart haarsträubenden Unfug verbreitet. Was sich daraus für seine »naturphilosophischen« Schlußfolgerungen ergibt, dürfte klar sein: »Ex falso quodlibet«, wie der Lateiner sagt. Aus Falschem folgt Beliebiges.

Dieser Beitrag erschien im Original im Blog des Autors.

Der Beitrag Atomwissen ohne Risiko? Nicht bei Harald Lesch! erschien zuerst auf Nuklearia.

17 Feb 20:53

Tunnelblick: U-Bahn aus der Fahrerperspektive

Der Arbeitsplatz eines Münchner U-Bahnfahrers bietet Aussichten, die normalerweise ihm - und seinen Kolleginnen und Kollegen - vorbehalten sind. Wir zeigen hier im MVG Blog, was es sonst selten zu sehen gibt...

Arbeitsplatz U-Bahn: Sitzt man im gut 100 Meter langen Zug vorn - und wir meinen: ganz vorn -, dann erscheint das U-Bahnnetz mitunter ganz anders, als es die vielen Alltagsnutzer kennen. Unser Fahrer-Kollege hat seine Eindrücke mit der Kamera festgehalten.


Eine U-Bahn vom jüngsten Fahrzeugtyp Typ C2 am Bahnsteig. Durch den Farbfilter bekommt die Aufnahme des wartenden Zugs an der U6-Station Klinikum Großhadern eine besondere Atmosphäre.


Das bekommt man nur mit U-Bahnführerschein zu sehen: die Bedienelemente im Cockpit dieses Zugs vom Typ A, der ersten Generation der Münchner U-Bahnen. Mit zum Arbeitsplatz gehört der Tunnelblick: die Strecken zwischen den Bahnhöfen sind in der Regel nur spärlich beleuchtet.


Die Züge werden, wenn alle Fahrgäste die Wagen verlassen haben, zwischenzeitlich auch im Tunnelnetz abgestellt. Doch dort gibt es keinen Bahnsteig. Schmale Stege ermöglichen dem Fahrer einen Aus -und Einstieg, bei dem er nicht den Meter Höhenunterschied zwischen Tür und Gleis überwinden muss.


Gute Nachbarschaft im Untergrund: Zwei U-Bahnen vom Typ A sind nebeneinander abgestellt.

Noch eine besondere Perspektive: Wer sich abseits der U-Bahnhöfe bewegt, der muss eine entsprechende Sicherheitsausbildung haben. Deshalb dürfen nur Mitarbeiter des Betriebs oder von SWM/MVG beauftragter Spezialfirmen in die Tunnel - und erst nachdem sie sich im Betriebszentrum der U-Bahn vorgemeldet haben.


Blick auf ein wichtiges Element der Zugsicherung. Das Zugsicherungssystem, bei dem verschiedene Komponenten ineinander greifen, ist die technische Garantie, dass nie zwei Züge zugleich auf ein- und demselben Streckenabschnitt fahren. Dieser gelb markierte Fahrsperrmagnet hat sein Gegenstück im Unterbau der U-Bahn. Er greift, falls ein Fahrer hier trotz Stop-Signal weiterfahren sollte: Die U-Bahn wird dann über ein Magnetfeld zwangsgebremst.

Fotos: Jonathan Hofmann

Haben Sie auch Lust auf neue Perspektiven bekommen? Die MVG sucht in diesem Jahr 200 neue Kolleginnen und Kollegen im Fahrdienst. Mehr Infos zu den Anforderungen und Aussichten im Fahrer-Job gibt es hier im Internet.

17 Feb 20:48

„ZDF“ erklärt AfD-Anhänger zu Abschiebegegnern

by Moritz Tschermak

In den vergangenen Tagen muss es dramatische Umwälzungen bei den Anhängern der politischen Parteien hier in Deutschland gegeben haben. Und fast kein Medium hat es gemerkt. Einzig das „ZDF“ hat ordentlich aufgepasst und die neue politische Landschaft publik gemacht.

Im „Politbarometer“ von heute zeigt der Sender unter anderem, welcher Anteil der jeweiligen Parteianhänger für beziehungsweise gegen die „vermehrte Abschiebung abgelehnter Asylbewerber auch in unsichere Länder“ ist. Es geht dabei zum Beispiel um die aktuelle Abschiebung von Afghanen. Die große Überraschung: Die Anhänger der Grünen sollen neuerdings die stärksten Abschiebeunterstützer sein. Dahinter gleichauf die Anhänger der SPD und die der Linken. AfD-Anhänger sollen hingegen die stärksten Abschiebegegner sein:

Diese Werte hätten wir bei diesem Thema nun nicht unbedingt erwartet. In der zum „Politbarometer“ stets veröffentlichten Pressemitteilung schreibt das „ZDF“:

Aktuell wird darüber gestritten, ob abgelehnte Asylbewerber unter anderem nach Afghanistan abgeschoben werden sollen. Eine knappe Mehrheit von 49 Prozent ist dagegen, dass ausreisepflichtige Asylbewerber vermehrt auch in ihre Heimatländer abgeschoben werden, wenn es umstritten ist, dass sie dort sicher sind, 44 Prozent sprechen sich dafür aus. Eine so verschärfte Abschiebepraxis wird von Mehrheiten der SPD-, Linken- und Grünen-Anhänger abgelehnt, die Anhänger der CDU/CSU und der FDP sind eher geteilter Auffassung und nur die der AfD sprechen sich mit deutlicher Mehrheit dafür aus.

Dass Text und Grafik nicht so recht zusammenpassen, hat im Laufe des Tages wohl auch jemand beim „ZDF“ gemerkt. Einmal kurz das „gut“ durch ein „nein“ ersetzt — und schon befinden sich alle Anhänger der politischen Parteien wieder auf ihren angestammten Positionen:

Mit Dank an @Montanis für den Hinweis!

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17 Feb 20:46

Polizei Bochum: Ein paar Schlückchen nach dem Dienst

by Udo Vetter

Der Konsum von Alkohol ist verboten. Die Aufbewahrung von Alkohol in den Diensträumen auch. Da hat die Bochumer Polizei klare Regeln. Doch so richtig durchgedrungen scheint die Dienstanweisung auf Bochumer Polizeiwachen nicht. Auf mehreren Dienststellen fanden sich bei einer unangemeldeten Kontrolle Bier und Schnaps in den Kühlschränken oder Lagerräumen.

Auslöser für die Überprüfung war ein anonymes Schreiben, berichtet der WDR. In dem Brief gab ein mutmaßlicher Insider an, auf einer Wache werde (nach dem Dienst) schon mal gerne einer, zwei oder auch mehr gehoben. Anschließend würden Beamte ganz normal mit dem Auto nach Hause fahren.

Ein Einzelfall scheint das alles nicht zu sein. Die Bochumer Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben acht Wachen. Auf allen Wachen fand sich Alkohol. Die Staatsanwaltschaft soll jetzt entscheiden, ob und wie mutmaßlichen Verkehrssünder unter den Beamten ermittelt werden.

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17 Feb 20:45

Post-it mit Grüßen von der Polizei

by Udo Vetter

Das ist natürlich eine Schrecksekunde, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt und an der Wohnungstür ein Post-it klebt mit schönen Grüßen von der Polizei.

„Wir haben auf Bitten des Nachbarn Ihre Wohnung geöffnet“, stand auf dem Zettel. „Der Wecker wurde ausgeschaltet. Schönen Tag noch. PHMin Nolte.“

Ich kam ins Spiel, weil der Mandant fürchtete, dass die Polizeibeamten sich bei der Gelegenheit etwas näher in der Wohnung umgesehen haben. Womöglich machte dem Mandanten irgendwas Sorge. Denken wir zum Beispiel – natürlich rein hypothetisch und äußerst spekulativ – an eine krümelartige Substanz in der Nachttisch-Schublade.

Ich habe den Mandanten beruhigt. Wenn in so einem Fall die Beweismittel nicht unübersehbar rum- oder olfaktorisch in der Luft liegen, werden wohl 99 % der Polizisten nicht in seinen privaten Sachen kramen. Die Gefahr, dass da noch was nachkommt, scheint mir deshalb sehr gering. Was der Mandant daraus für Konsequenzen zieht, ist natürlich seine Sache.

Auf jeden Fall holt er sich jetzt aber einen Wecker, der nur drei Minuten klingelt.

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17 Feb 20:43

OneDrive for Business | neue Version 17.3.6798.0207

by Hans Brender

neuer NGSC Client zur Synchronisation mit Office 365

Still und heimlich hat Microsoft auf den Knopf gedrückt. Ich habe jetzt zwei Tage gewartet, aber bis heute hat Microsoft kein Change-Log veröffentlicht. Ich habe vereinzelt  Meldungen erhalten, dass nach dem Update der Next Generation Sync Client (NGSC) gestartet und sich sofort verabschiedet hat. Bei mir hat sich der NGSC an drei verschiedenen Geräten automatisch auf die Version 17.3.6798.0207 angehoben und ich habe unter Windows 8.1 und Windows 10 keine Probleme.

Wie schon öfter beschrieben, wird der NGSC automatisch auf eine neue Version angehoben, wenn Microsoft auf den Knopf drückt. Damit kann sowohl Änderungen, die Microsoft auf OneDrive for Business, OneDrive oder in SharePoint Online durchführt UND die eine Änderung am Client benötigen, durch ein Update auf dem Client auslösen. Ein Administrator muss nichts tun. Selbstverständlich kann man das Update auch selbst durchführen und den Client manuell herunterladen.

Microsoft hat dafür eine eigene Seite mit den Änderungen veröffentlicht, aber wie oben beschrieben, hier gibt es nur alte Versionen *)

Ich führe aber auch eigenes Change-Log über alle Versionen

OneDrive for Business | Next Generation Sync Client (alle Versionen)

und dort kann man weiter unten in der Tabelle auch die jeweiligen gewünschte Version herunterladen **) und installieren. (Da ich keinen MAC habe, kann ich hier kein Download anbieten)

 

Irgendwie ist der Wurm drin bei Microsoft. Erst keine Sicherheitsupdates, dann eine neue NGSC Version, aber keine Veröffentlichung. Hoffen wir, dass es besser wird.

*) [Update 18.02.17]

Die englische Change-Log Seite hat inzwischen ein Update erfahren. Ich gehe davon aus, dass die Seite nun auch übersetzt in der nächsten Woche das Update erhält.

Was mich allerdings wundert ist die Tatsache, dass zwischen Version 6743 und 6798  so viele Versionen erstellt wurden und Microsoft nur eine einzelne Zeile für die neuste Version spendiert: “Die wichtigsten Probleme im Zusammenhang mit Synchronisierungssicherheit und Anwendungsstabilität wurden behoben."

**) Es gibt derzeit 3 Orte, von denen man die neuste Version des NGSC herunterladen kann.

Ort Version
Neuer OneDrive-Synchronisierungsclient – Anmerkungen zu dieser Version 17.3.6743.1212
Aktivieren von Benutzern zum Synchronisieren von SharePoint-Dateien mit dem neuen OneDrive-Synchronisierungsclient 17.3.6743.1212
OneDrive für Windows 17.3.6743.1212

17 Feb 20:42

Merkels NSA-Vernehmung: Die unerträgliche Uninformiertheit der Kanzlerin

Unwissen ist ein Segen - für die Kanzlerin. Gerade die Frau, die Politik sonst als wissenschaftliches Experiment betrachtet, ignoriert im Bereich der Geheimdienste aktiv alle Fakten. Weil sie es kann. Ein IMHO von Hauke Gierow (IMHO, Internet)
17 Feb 20:41

Windows 10 on the Surface 'coffee table' works surprisingly well

by Zac Bowden

Windows 10 is everywhere these days. You can find it on phones, PCs, tablets, Xbox consoles, mirrors, toasters, even tables.

As I teased in my Surface 'coffee table' review, I've managed to get Windows 10 running on a 10-year-old table, with everything pretty much working as you'd expect. I bought the table with the intention of running Windows 10, and in this article I want to detail the experience of how awesome it is running Windows 10 on a table!

Retro review: Microsoft's 2008 Surface 'coffee table' in 2017

It's worth noting that getting Windows 10 running on the Surface 1.0 is more of a project rather than an actual thing you should do if you own one of these. Due to iffy drivers, touch doesn't work all that well, plus a few other issues. This is more of a proof of concept, showcasing what it would be like running Windows 10 on a table.

As a recap, here are the specifications of the Microsoft Surface table. It's 10 years old, so they're nothing spectacular.

Surface Table specifications

17 Feb 20:40

Microsoft schließt grundlos Konten von Entwicklern von Google-Apps

by Armin Osaj

Es ist kein Geheimnis, dass viele populäre Dienste keine App für Windows 10 Mobile anbieten. Zum Glück gibt es engagierte Entwickler, welche den Windows Store mit Drittanbieter-Apps bereichern und somit einige Lücken stopfen.

Google ist ein gutes Beispiel hierfür. Das Unternehmen möchte für Microsofts mobiler Plattform keine Apps anbieten. Trotzdem lassen sich im Windows Store einige gute alternativen finden, wie gMaps für Google Maps, myTube für YouTube oder auch GMessenger für Google Hangouts.

Letztere ist jedoch kürzlich spurlos aus dem Windows Store verschwunden. Ziemlich fragwürdig, da der Zustand der App sehr gut war. Das Design war ausgereift, der Funktionsumfang sehr groß und die Performance wirklich gut. Wieso also wurde die App aus dem Windows Store entfernt?

Microsoft schließt Entwicklerkonten ohne Angabe von Gründen

Auf Nachfrage gab der Entwickler eine ausführliche Antwort. Dieser sagte uns gegenüber, dass das Entwicklerkonto von Microsoft grundlos gelöscht worden sei. Somit sind alle ihre Apps auch aus dem Store verbannt worden. Aktuell versuche man, das Konto wiederherzustellen, jedoch wird dies höchstwahrscheinlich nicht funktionieren, da einfach kein Grund für die Kontolöschung angegeben wurde. Der Entwickler versicherte jedoch, dass man die App wieder zurückbringen und für eine kurze Zeit lang kostenlos anbieten wird, damit Nutzer nicht zweimal bezahlen müssen.

GMessenger ist jedoch nicht die einzige Google Hangouts-App, welche aus dem Windows Store verschwand. Auch die universelle App Client for Hangouts ist spurlos verschwunden. Interessanterweise wurde auch hier das Entwicklerkonto ohne konkreten Grund gekündigt.

Besonders ärgerlich ist dies, wenn man sich mal die weiteren Apps der beiden engagierten Entwickler anschaut. So bietet der Client for Hangouts Entwickler auch weitere Google Apps an, für Google Music, Photos und Drive. Neben den ganzen Clients bot man auch viele weitere sehr empfehlenswerte Apps an, wie einen Mediaplayer, der sehr viele Codecs unterstützt oder auch einen sehr modernen Geräte-Manager. Es ist also ziemlich fraglich, wieso Microsoft sofort den gesamten Entwickleraccount sperren lässt.

Wer steckt dahinter?

An dieser Stelle kann man eigentlich nur noch spekulieren, was die Ursache für die Sperre ist. Microsoft will es den Entwicklern nämlich nicht sagen. Es könnte sein, dass diese Accounts im Auftrag von Google entfernt wurden, da beide Clients für deren Dienste anboten. Die Entwickler betonen allerdings, dass man mit Google in der Vergangenheit keine Probleme gehabt hätte. Wir haben bei Microsoft diesbezüglich angefragt und melden uns, sobald uns eine Antwort gegeben wurde.


Quelle: Tech Toderici (YouTube) & Apps4Store (Faebook)

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16 Feb 17:40

Februar-Update für Windows 10 kommt erst am 14. März

by Albert Jelica

Microsoft hat vor wenigen Tagen in einem kurzen Blogpost auf TechNet mitgeteilt, dass der Patch Tuesday an dem dafür vorgesehenen zweiten Dienstag im Monat nicht stattfinden wird.

Seitdem hat der Redmonder Softwarekonzern zwar nicht bekanntgegeben, was denn die tatsächliche Ursache dafür war, aber dafür einen Ersatztermin angekündigt. Am 14. März 2017 wird das für letzten Dienstag vorgesehene Update dann tatsächlich ausgeliefert. Man habe in letzter Minute einen schwerwiegenden Bug gefunden, welcher den Rollout verhindert habe, heißt es offiziell. Nähere Infos gibt es bislang nicht.

Weil Microsoft dieses Update nicht ausliefert, wird ein bekanntes Bug nicht gefixt, das ein System zum Absturz bringen konnte, wenn ein SMB-Server damit verbunden werden kann.


Quelle: Microsoft

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