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03 Jun 19:33

Explodierendes iPad Ursache für den Egypt-Air-Absturz?

Ein explodierendes iPad könnte die Ursache für den Absturz der Egypt Air 804 im letzten Jahr gewesen sein.
03 Jun 19:33

Grafikpower für dein Projekt: Die 15 besten Seiten für kostenlose Icons und Icon-Fonts

Ohne gute Icons kommt kaum ein Web-Projekt aus. Wer kostenlose Icons sucht, kommt an den folgenden Icon-Findern und Font-Generatoren auf keinen Fall vorbei.

Icons sind im Web allgegenwärtig – es wimmelt geradezu vor Icon-Sammlungen für jeden Anlass und Geschmack. Hier bei t3n haben wir euch schon kostenlose Icons wie die Iconmelon-Sammlung oder  Googles kostenfreie SVG-Icons vorgestellt.

Die Zeit, die Designer in die Auswahl geeigneter Symbole investieren, zahlt sich in der Regel aus – in Form von aussagekräftigen, persönlichen Websites mit dem gewissen Etwas. Doch nicht immer muss man die Tiefen des Netzes durchforsten, um den perfekten Satz Web-Icons für das nächstes Projekt zu finden. Wir stellen euch die wichtigsten Icon-Finder, die massenweise Icon-Sets für euch aggregieren, sowie die populärsten Generatoren für Icon-Fonts vor.

Einige der im Folgenden vorgestellten Anbieter präsentieren sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Icons und Icon-Sets. Darauf weisen wir in der Beschreibung jeweils hin – trotzdem solltet ihr natürlich auch selbst vor der Verwendung noch einmal prüfen, welchen Nutzungsbedingungen die von euch gewählten Icons unterliegen.

1. Kostenlose Web-Icons finden mit Glyphsearch

GlyphSearch vereint populäre Icon-Sets in einer Suchmaske. (Screenshot: GlyphSearch)
Glyphsearch vereint populäre Icon-Sets in einer Suchmaske. (Screenshot: Glyphsearch)

Die Icon-Suchmaschine Glyphsearch lässt Nutzer nach Symbolen aus den populären freien Sammlungen Font Awesome, Glyphicons, Icomoon, Ionicons, Material Design und Foundation suchen – auch Githubs Octicons sind mit von der Partie. Insgesamt kommen auf diese Weise über 1.000 Web-Icons zusammen, die man per Klick kopieren und in sein eigenes Webprojekt einfügen kann.

2. Flaticon – der Klassiker unter den Icon-Findern

Bei Flaticon gibt es eine große Anzahl kostenloser Icons – aber auch viele Premium-Icons. (Screenshot: Flaticon)

Den Icon-Finder Flaticon haben wir bei t3n schon einmal im Detail vorgestellt. Der Dienst bietet nicht nur Zugriff auf mittlerweile mehr als eine Million Icons – er ermöglicht es auch, über ein eigenes Photoshop-Plugin ohne den Umweg über die Flaticon-Website auf die gesamte Symbolsammlung zuzugreifen. Wer nicht für die Premium-Lizenz zahlen will, muss allerdings per Namensnennung und Link auf den Urheber verweisen. Die Macher von Flaticon stehen ebenfalls hinter dem Dienst Freepik, den wir als Nächstes vorstellen.

3. Freepik crawlt das Netz nach kostenlosen Icons und Grafiken

Kostenlose Design-Ressourcen spürt der Icon-Finder Freepik auf. (Screenshot: Freepik)

Freepik ist ein Icon-Finder im klassischen Sinne: Der Dienst durchsucht das Netz automatisiert nach kostenlosen Grafiken, Icons, Fotos und Vektoren für Webdesigner und gibt diese nach Kategorien geordnet für seine Nutzer aus. Parallel dazu erstellen aber auch einige Designer exklusive Dateien, die sich ebenfalls umsonst bei Freepik finden. Insgesamt kommen so laut Freepik über eine Million kostenfreie Grafik-Ressourcen zusammen. Die genauen Nutzungsbedingungen solltet ihr aber zusätzlich auf den Seiten der Original-Anbieter checken.

4. The Noun Project: Beeindruckende Icon-Bibliothek mit Abstrichen für Nicht-Zahler

Besonders individuelle Icons finden sich in der Bibliothek des Noun Projects. (Screenshot: The Noun Project)

Das Noun Project hat sich ganz der visuellen Sprache im Netz verschrieben. Mehr als eine Million Icons, von einer Designer-Community kreiert und von den Betreibern der Plattform kuratiert, sind hier zu finden. Dabei ist nicht nur die Bandbreite der abgedeckten Themen besonders hoch, sondern auch die Qualität und Kreativität der Logos. Der Wermutstropfen: Wer die Stärken des Noun Projects vollumfänglich nutzen will, muss entweder 9,99 US-Dollar für einen Monat oder 39,99 Dollar pro Jahr berappen. Warum die Seite sich trotzdem in unserer Übersicht findet? Auch als nicht zahlendes Mitglied der Community lassen sich viele Icons herunterladen und nutzen – wenn auch nur in Schwarz und mit Namensnennung des Erstellers. Genaue Angaben zur Preisgestaltung findet ihr hier.

5. Iconfinder: Stattliche Anzahl frei verfügbarer Icons

Nicht nur, aber auch kostenlose Icons finden sich auf iconfinder.com. (Screenshot: Iconfinder)

Mehr als zwei Millionen Icons hat der Dienst Iconfinder mittlerweile angehäuft. Davon sind zwar längst nicht alle kostenlos. Der Dienst hat es aber trotzdem in unsere Sammlung geschafft, denn die Suchergebnisse lassen sich leicht nach „Free Icons“, „For commercial use“ und „No link back“ filtern – und zurück bleibt in den meisten Fällen immer noch eine beachtliche Anzahl verfügbarer Icons.

6. Icons Made in Germany: Iconmonstr

Iconmonstr ist ein Projekt des Münsteraner Entwicklers Alexander Kahlkopf. (Screenshot: Iconmonstr)

Bei Iconmonstr handelt es sich um ein Projekt des Münsteraner Entwicklers Alexander Kahlkopf. Bis heute haben sich auf der Plattform mehr als 4.300 in Schwarz-Weiß gehaltene Icons angesammelt, die allesamt kostenlos für private und kommerzielle Zwecke genutzt werden können – auch ohne Namensnennung.

7. Icons-8

Grafikpower: Die Icons von Icons-8 dürfen unter bestimmten Bedingungen auch kostenlos genutzt werden. (Screenshot: Icons-8)

Mehr als 80.000 Icons hat die Plattform Icons-8 zu bieten, täglich werden neue, eigens erstellte Icons hinzugefügt. Dabei gehen die Macher der Website explizit auf die Icon-Requests der Nutzer ein und halten sich an die Designrichtlinien von Apple, Microsoft und Google. Wer sie kostenlos nutzen will, kann sie allerdings nur im PNG-Format herunterladen und muss einen Backlink zu Icons-8 setzen. Für die weitergehende Nutzung werden 19,90 Dollar im Monat oder 199 US-Dollar pro Jahr fällig – womit dann das Noun Project (siehe Punkt 4) wieder die günstigere Alternative wäre.

8. Der erste Icon-Font-Generator überhaupt: Icomoon

Der Klassiker unter den Icon-Font-Generatoren: IcoMoon.
Der Klassiker unter den Icon-Font-Generatoren: Icomoon. (Screenshot: Icomoon)

Bei Icomoon handelt es sich um eine Web-App, mit der Nutzer eine Vielzahl an Icon-Sammlungen durchsuchen und eine beliebige Auswahl an Symbolen zu einem eigenen Icon-Font zusammenstellen können. Der Vorteil bei solchen Font-Generatoren: Webdesigner müssen nicht komplette Icon-Sets herunterladen beziehungsweise in ihr Web-Projekt integrieren, sondern können aus verschiedenen Sets genau die Symbole wählen, die sie verwenden wollen. Auf seiner Website gibt Icomoon an, der erste Anbieter eines solchen Font-Generators überhaupt gewesen zu sein. Auch bei Icomoon gibt es nicht nur kostenlose Icons – insgesamt finden sich laut den Angaben der Macher aber über 4.000 kostenlose und Open-Source-Icons in der Bibliothek.

9. Über 5.000 kostenlose Icons im Dry-Icons-Archiv

Bei Dry-Icons gibt es über 6.000 kostenlose Icons und Vektoren. (Screenshot: Dry-Icons)

Bei Dry-Icons können Nutzer auf die mehr als 5.000 kostenlosen Icons und mehr als 1.700 Vektorgrafiken zugreifen, die die Designer des Dry-Icons-Projektes aus Mazedonien seit 2007 kreiert haben. Die Sammlung enthält sowohl minimalistische Icons als auch Hochglanz- und saisonale Icon-Sets, die unter einer freien Lizenz bei Namensnennung der Urheber und Backlink genutzt werden können.

10. Kostenfreie Vektorkunst bei Vecteezy

Vecteezy bezeichnet sich selbst als die „größte Vektorgrafik-Community der Welt“. (Screenshot: Vecteezy)

Die Plattform Vecteezy für Icons und Vektorgrafiken hat sowohl Premium-Inhalte als auch kostenlos nutzbare Icons in petto. Nutzer der Standard-Lizenz müssen auf den Urheber des gewählten Icons verweisen. Insgesamt finden sich laut Anbieter mehr als 100.000 Vektorgrafiken, Clip-Arts und Icons bei Vecteezy.

11. Open-Source-Depot mit Usability-Schwächen: Iconspedia

Nicht immer gut fürs Auge: Die Plattform IconsPedia versammelt eine Vielzahl kostenloser Icons. (Screenshot: IconsPedia)
Nicht immer gut fürs Auge: Die Plattform Iconspedia versammelt eine Vielzahl kostenloser Icons. (Screenshot: Iconspedia)

Auch bei Iconspedia finden sich kostenlose Icons in Hülle und Fülle, die Seite selbst ist in Sachen Usability allerdings weniger empfehlenswert. Wer sich hier auf die Suche machen will, muss sich auf buntes 90er-Jahre-Design und verwirrend viele Werbebanner einstellen – zudem empfiehlt es sich, genau nach Lizenzen zu filtern, denn hier gibt es zum Teil auch Icon-Sets, die nur für private oder zumindest nicht-kommerzielle Zwecke freigegeben sind.

12. Font-Generator mit SVG-Import: Fontello

Fontello ähnelt anderen Icon-Font-Generatoren wie IcoMoon oder Fontastic. (Screenshot: Fontello)
Fontello ähnelt anderen Icon-Font-Generatoren wie Icomoon oder Fontastic. (Screenshot: Fontello)

Bei Fontello handelt es sich um einen einfach zu bedienenden Icon-Font-Generator. Ähnlich wie bei Icomoon oder Fontastic können Nutzer in einer großen Auswahl an frei verfügbaren Icon-Sets stöbern. Mit dabei: Font Awesome, Typicons, Modern Pictograms oder die Fontello-eigenen Icon-Sets Fontelico und Brandico. Die meisten Icon-Sets bei Fontello stehen unter der offenen SIL-Lizenz und können somit auch in kommerziellen Projekten genutzt werden. Die Icons, die Nutzer sich zur Verwendung ausgesucht haben, können sie zu einem eigenen Package zusammenstellen. Bei Fontello bietet sich zusätzlich die Möglichkeit, eigene Icons beziehungsweise SVG-Dateien hochzuladen.

13. Kostenlose Icons im Iconarchive

Open-Source-Icons finden sich im Iconarchive. (Screenshot: Iconarchive)

Mehr als eine halbe Million kostenlose Icons finden sich bei Iconarchive – Webdesigner sollten allerdings darauf achten, dass das gewählte Icon-Set auch tatsächlich zur kommerziellen Nutzung freigegeben ist. Entsprechende Suchfilter sind vorhanden. Bei manchen der kostenlosen Icons muss im Falle der Verwendung ein Backlink gesetzt werden. Zudem kann bei Iconarchive in über 40 verschiedenen Kategorien von Business bis Vintage gesucht oder nach den neuesten oder beliebtesten Icons gefiltert werden.

14. Pictonic: Ein Font-Generator mit kostenlosen und kostenpflichtigen Icons

Nicht annähernd so viele kostenlose Icons wie Fontello oder IconFont: Der Font-Generator Pictonic. (Screenshot: Pictonic)
Nicht annähernd so viele kostenlose Icons wie Fontello oder IconFont: Der Font-Generator Pictonic. (Screenshot: Pictonic)

Bei Pictonic handelt es sich um einen weiteren Icon-Font-Generator im Stile von Fontello oder Fontastic. Wermutstropfen bei diesem Dienst: Nur 362 der verfügbaren Icons sind kostenlos, alle weiteren kosten 59 Cent pro Stück. Größe, Farbe und Schattierung der Icons können sehr einfach angepasst und auch später noch verändert werden.

15. Font-Generator mit Herz: We Love Icon Fonts

We Love Icon Fonts ähnelt Diensten wie Fontello, Fontastic oder IcoMoon. (Screenshot: We Love Icon Fonts)
We Love Icon Fonts ähnelt Diensten wie Fontello, Fontastic oder Icomoon. (Screenshot: We Love Icon Fonts)

Der Dienst We Love Icon Fonts beschreibt sich selbst als Google-Web-Fonts, nur speziell für Icon-Fonts. Hier sind verschiedenste Open-Source-Icon-Sets gebündelt, aus denen Nutzer ihre Favoriten in eine eigene Font exportieren können. Die Auswahl der verfügbaren Packages ist denen der anderen Icon-Font-Generatoren sehr ähnlich. Die personalisierte Icon-Font wird per Embed-Code ausgegeben und kann dann via CSS angepasst werden. Allerdings raten die Macher mittlerweile auf ihrer Website davon ab, die Icon-Fonts auch im Produktivbetrieb zu nutzen und empfehlen ihre Einbindung lediglich für Tests und Mockups.

Übrigens: Kennt ihr die animierten Icons im GIF-Format von Animaticons? Einige davon sind ebenfalls kostenlos. Und wo sucht ihr am liebsten nach Icons für eure Projekte? Wir freuen uns auf eure Kommentare!

Dieser Artikel wird regelmäßig aktualisiert. Letztes Update des Artikels: 26. September 2018.

03 Jun 19:32

Was bringt die Zukunft? 5 Experten über die Blockchain

Die Blockchain-Technologie ist die Basis von Kryptowährungen und Smart Contracts. Wir haben fünf Experten gefragt, wie sich der Hypertrend auf die Technologie auswirkt und wie es weitergehen muss.

Der Bitcoin knackte erst kürzlich die 2000-Dollar-Marke und löste damit eine Art Goldgräberstimmung aus. Für Laien dagegen mehr oder weniger unbemerkt legte Etherum ein Plus von 2.400 Prozent seit Jahresbeginn hin. Ihre Gemeinsamkeit, die Blockchain-Technologie, erlangt langsam aber stetig immer mehr öffentliches Interesse. Dabei steckt sie hinter so viel mehr als nur Kryptowährungen und wird in Zukunft die Basis komplett neuer Geschäftsmodelle bilden. Im Vorfeld der Blockchain-Konferenz „The Block“ haben wir fünf Experten, die auf der Veranstaltung sprechen werden, zum Kurzinterview gebeten: Fabian Vogelsteller, Ricardo Ferrer Rivero, Joachim Lohkamp, Dr. Nina-Luisa Siedler  und Frank B. Sonder.

t3n: In letzter Zeit bekommt das Thema ja sehr viel Aufmerksamkeit. Welche Konsequenzen ergeben sich für das Ansehen der Blockchain-Technologie im Bezug auf den aktuellen Hypertrend? Chance oder Risiko?

Fabian Vogelsteller: Wie jede neue, und besonders jede distributive Technologie gibt es den Gartner Hype-Cycle mit einem starken Hype in den ersten Jahren einer Technologie. Genau das gleiche finden wir gerade bei der Blockchain-Technologie. Diese Phase ist wichtig, denn sie schafft ein Bewusstsein für die Technologie und ihr Potenzial. Und das ist gerade bei so etwas wie Blockchain-Tech wichtig, da diese konzeptuell anders funktioniert, als wir das Internet und Technologie bis jetzt erlebt haben.

Sie ermöglicht sozial-ökonomische Interaktionen und Business-Modelle, die vorher einfach undenkbar waren. Gleichzeitig gibt es natürlich das Risiko, dass die Technologie und ihr aktueller Stand überschätzt wird, was dann auch der Grund für die „Despair“-Phase im Gartner Hype-Cycle darstellt. Denn auch wenn die Blockchain-Technologie durch ihre Eigenschaften ein unendlich großes Potenzial erzeugt, ist sie noch nicht so skalierbar oder Privatsphären-schützend, wie man sich das wünschen würde.

Ricardo Ferrer Rivero: Ich denke, dass es eher ein Risiko ist, weil die Erwartungen durch den Hype automatisch höher werden. Viele Menschen denken, dass Blockchain ein Allheilmittel ist. Das könnte dazuführen, dass die Technologie bei Projekten eingesetzt wird, für die sie gar keinen Vorteil bringt und zu Enttäuschungen führt.

Ricardo Ferrer Rivero ist Gründer und CEO von PEY und Initiator von „The Block“ (Foto: Marcel Wogram, MINT collective)

Dr. Nina-Luisa Siedler: Risiko: Bislang halten sich die BaFin und andere Regulatoren noch auffällig zurück, zumeist mit Hinweis auf die bislang „fehlende Relevanz“. Allerdings hat die BaFin bereits im März geäußert, dass sich das Argument nicht mehr lange halten lassen wird und sie sich das Thema nun ernsthaft anschauen müsse. Die steigenden Bewertungen und zunehmende Verbreitung werden daher absehbar eine intensivere Befassung der Aufsicht mit ICOs und anderen Finanzierungsmodellen auf Basis von Kryptowährungen sowie der generellen Nutzung dieser Parallelwährungen auslösen.

Chance: International zu beobachten ist aber gleichzeitig eine zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen in der Wirtschaft bis hin zu ausdrücklicher staatlichen Anerkennung.

Joachim Lohkamp ist Technology Advisor vom BlockchainHub Berlin und Jolocom.com Gründer.

Joachim Lohkamp: Der Hype ist da, und die Frage ist, wie man mit dieser Situation umgeht. Blockchain steht nicht zuletzt für Vertrauen, und um dies sicherzustellen und vor allem auch nicht zu gefährden, sehe ich Transparenz als einen essentiellen Faktor. Transparenz erlaubt es uns, schneller zu lernen und zu verstehen, was man mit Blockchain machen kann, wie sie funktioniert, wo ihre Stärken und Schwächen sind, aber natürlich auch die Technologie weitaus schneller zu verbessern und zu integrieren.

Frank B. Sonder: Getreu meinem Vortragsmotto gilt auch hier „Distrust the Hype“. Wenngleich der vorübergehenden Enttäuschung auch im Falle der Blockchain die produktive Entfaltung folgen wird. Viel kritischer allerdings sehe ich die allgegenwärtige Vereinnahmung durch die Banken. Selbst die leistungsfähigste Kettensäge werden sie nicht an dem Ast ansetzen, auf dem sie sitzen.

Bei „The Block“, der Blockchain-Konferenz in Hannover, geht es um die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Perspektiven der Blockchain-Technologie und um mögliche Geschäftsmodelle und Anwendungsfelder.

t3n: Ist die Blockchain-Technologie schon reif, um in den produktiven Einsatz zu gehen?

Vogelsteller: Das kommt ganz auf den Anwendungsfall an. Bei Transaktionszahlen von zehn bis 40 Transaktionen pro Sekunde funktioniert das für viele Anwendungsfälle, jedoch bei Dingen wie Massenwaren-Supply-Chain-Tracking auf der Blockchain muss wohl mit intelligenten architektonischen Umwegen gearbeitet werden. Auch stellt Privatsphäre ein Problem auf öffentlichen Blockchains dar, kann aber durch Pseudonymität und benutzen von digitalen Fingerabdrücken umgangen werden.

Frank B. Sonder ist Unternehmer, Redner und Consultant. Er ist Co-Autor des FintechBook über die finanztechnische Disruption und die Möglichkeiten, die darin liegen.

Lohkamp: Es hängt sehr vom Use-Case ab. Bitcoin und andere Coins zeigen ja schon, dass es für die Blockchain konkrete und funktionierende Anwendungen gibt. Auch im Bereich Identity kann ich mir relativ bald eine Marktreife vorstellen.

Sonder: Bei umfassenderen Themen wie Nationbuilding, Governance und Constitutional Code besteht noch erheblicher Forschungsbedarf, bevor man weitergehen kann und sollte. Mir scheint auch mehr der menschliche als der technologische Reifegrad entscheidend. Oder wärest du schon bereit für Fair-Trade-Music mehr zu bezahlen, als für dein Spotify-Abo?

t3n: Welche Aktivitäten sind dazu geeignet, der Blockchain-Technologie schneller zum weltweiten Erfolg zu verhelfen?

Vogelsteller: Ich weiss gar nicht, ob ich eine noch schnellere Verbreitung bevorzugen würde. Diese Industrie und der Markt entwickelt sich in einer rapiden Geschwindigkeit. Was aber helfen würde, wären einfachere Zugänge zu Kryptowährungen - wie zum Beispiel die Möglichkeit, Bitcoin-Coupons in Kiosken zu kaufen.

Auf der anderen Seite werden viele Prozesse unter der Oberfläche auf Blockchains laufen oder mit diesen kommunizieren, was der Benutzer vermutlich in vielen Anwendungsfällen gar nicht merken wird. Prozesse werden einfach schneller und reibungsloser laufen.

Nina-Luisa Siedler ist Rechtsanwältin im Finance Bereich und ist Partnerin bei DWF.law.

Dr. Nina-Luisa Siedler: Die Schaffung eines einheitlichen Rechtsrahmens auf internationaler Ebene wäre sicherlich ein bedeutender Schritt zum Durchbruch dieser Technologie. Das ist allerdings in weiter Ferne. Solange helfen nur lokale oder regionale Initiativen, die Rechtssicherheit zu verbessern. Ferner stets hilfreich für eine verbesserte Akzeptanz und Verbreitung sind auch Standardisierungen. Diese helfen Unternehmen, sich in der Vielfalt von Blockchain-Möglichkeiten schneller zurecht zu finden, auf bewährte Ansätze zu vertrauen, erleichtert zu implementieren und verzahnte Lösungen zu schaffen.

Ferrer Rivero: Die komplexe Blockchain-Technologie muss unsichtbar gemacht werden. Das schafft man, indem man sich auf die neuen Produkte und Geschäftsmodelle konzentriert, die diese Technologie ermöglicht. Wichtig dabei ist zu schauen, was die Kunden davon haben. Wir brauchen viel Know-How bei Organisationen in den betroffenen Branchen, um gute Anwendungen gestalten zu können. Zur Zeit ist Blockchain ein nerdiges Nischenthema. Erst wenn es eine Killer-App für die breite Masse gibt, werden wir anfangen, das Potenzial wirklich zu nutzen.

Sonder: Mehr Geld, aber weder von den alten noch von den neuen Mittelsmännern. Mehr Charlottenburger Philosophie im Kreuzberger Hinterhof. Mehr Kreuzberger Coder im Wilmersdorfer Salon. Mehr Experimente sowieso.

t3n: Ein schönes Schlusswort. Danke für eure Expertise

Du willst mehr Blockchain-Know-How? Dann besuche „The Block", die Blockchain-Konferenz und Barcamp von PEY und t3n.

Programm und Tickets

03 Jun 19:31

Keine Lust? Greif zum Textbaustein

by Udo Vetter

Regeln sind schön und gut. So lange sie für andere gelten. Das denken sich auch immer mal wieder Staatsanwälte, also jene Menschen, die ganz besonders wachsam sind, ob du und ich gewisse Regeln einhalten.

Heute kriege ich beispielsweise mal wieder ein Schreiben der Staatsanwaltschaft auf den Schreibtisch, mit dem diese gegen ein Urteil des Schöffengerichts Berufung einlegt. Das ist ihr gutes Recht. Allerdings gelten für Staatsanwälte besondere Vorschriften, wenn sie mit einem Urteil nicht leben zu können meinen. Sie müssen ihr Rechtsmittel begründen, wozu der Angeklagte nicht verpflichtet ist.

Dazu heißt es in Ziff. 156 der Richtlinien für das Straf- und Bußgeldverfahren:

Der Staatsanwalt muss jedes von ihm eingelegte Rechtsmittel begründen, auch wenn es sich nur gegen das Strafmaß richtet.

Nun ja, schauen wir uns die Begründung an in unserem Fall. Sie umfasst einen Satz und lautet wie folgt:

Das Strafmaß wird dem Unrechtsgehalt der Tat und der Persönlichkeit des Angeklagten nicht gerecht.

Das ist in dieser Form keine Begründung, sondern eine Behauptung (These). Die Begründung zum Beleg der These müsste jetzt konsequenterweise kommen, üblicherweise eingeleitet durch eine Formulierung wie „… wird nicht gerecht, weil…“. Was hier als Begründung daherkommt, ist also nicht mehr als Augenwischerei. Ein müdes Kaschieren des Umstandes, dass man keine Lust hat – und sich nicht um die Regeln schert. Man könnte auch von einer Simulation des Rechtsstaates sprechen.

Das Ganze wird nicht besser dadurch, dass es sich in unserem Fall um einen Textbaustein handeln dürfte. Die Floskel taucht nämlich epedemisch in einzelnen Bundesländern auf. In einigen Monaten werde ich dem Staatsanwalt im Gericht gegenübersitzen. Er wird dann voraussichtlich mit Blick auf meinen Mandanten, den angeklagten Sünder, darüber schwadronieren, wie wichtig es doch ist, sich an die Vorschriften zu halten.

Ich werde Mühe haben, mir ein müdes Lächeln zu verkneifen.

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03 Jun 19:31

Microsoft plant angeblich einen Neustart im Smartphone-Markt

by Albert Jelica

Laut einem aktuellen Bericht plant Microsoft einen weiteren Neustart mit Windows Phone, sprich im Smartphone-Markt. Zwei Quellen des sehr bekannten Microsoft-Blogs thurrott.com sollen bestätigt haben, dass das Unternehmen bereits intern eigene Hardware testet in einer eigenen Abteilung für Windows Mobile.

Neues Interface

Microsoft wolle mit diesem neuen Geräte ein „neues Benutzererlebnis bringen“, somit also auch neue Software damit ausliefern. Das Interface soll sich ebenfalls von dem unterscheiden, was Windows 10 Mobile-Nutzer heute kennen. Die Änderungen sind noch in einem sehr frühen Stadium und werden sich über die nächste Zeit entwickeln.

Kein Support für Windows Phone-Apps

Einer der Unterschiede zum aktuellen mobilen Betriebssystem von Microsoft besteht laut dem Bericht darin, dass Microsoft die Unterstützung für ältere Anwendungen einstellen will. Demnach könnten Windows Phone-Apps mit der neuen Version des Systems nicht mehr funktionieren.

„Release nicht zu weit weg“

Die wichtigste Frage bei Microsofts mobilen Plänen kann der Blog allerdings auch nicht beantworten. In den kommenden Monaten könnten sich die Pläne selbstverständlich noch dramatisch ändern, allerdings sei das Unternehmen bereits weiter als in der reinen Entwicklungsphase. In der Welt von Microsoft könnte der Release aber sogar ein Jahr oder länger weg sein.

Fakt ist: Das Unternehmen will keineswegs den mobilen Markt aufgeben, sucht allerdings weiterhin nach einer Nische, in der man Erfolg haben kann. Für das Unternehmen geht es um sehr viel, denn für den langfristigen Erhalt des Windows-Betriebssystems muss dieses auch auf mobiler Hardware vorhanden sein. Jeder weitere misslungene Neustart wirft das Unternehmen um Jahre zurück, während sich die Konkurrenz weiter in dem Bereich breitmachen kann.

Was haltet ihr davon? Was denkt ihr, bereitet Microsoft für den mobilen Markt vor? 


Quelle: thurrott.com

Der Beitrag Microsoft plant angeblich einen Neustart im Smartphone-Markt erschien zuerst auf WindowsArea.de.

03 Jun 19:31

Seeing a Command Prompt box flash quickly on Windows 10? It's because of Office, and here's the fix.

by Mauro Huculak

Do you see a Command Prompt box flash quickly on Windows 10? It's Office 365 fault. There is a fix coming, but here's what you can do now.

If you recently started noticing a Command Prompt box flashing quickly every hour on your Windows 10 computer, you should know that it's not a virus or malware trying to steal your information. It's actually a bug with Microsoft Office 365.

The anomaly is caused by two tasks, including OfficeBackgroundTaskHandlerRegistration and OfficeBackgroundTaskHandlerLogon that Office 365 automatically configures with the Task Scheduler on Task Scheduler Library > Microsoft > Office. And every time they run, they cause a window to appear quickly in the screen every hour, and every time you sign in to Windows 10. However, this is not an issue affecting everyone; it only seems to be happening for those users who are enrolled in the Fast ring of the Office Insider Program.

03 Jun 19:31

Crack in CRISPR Facade After Unanticipated in Vivo Mutations Arise

03 Jun 19:31

Server room with seismic isolation floor in Japan earthquake disaster [video]

03 Jun 19:28

Sachin Kulkarni Describes the Architecture Behind Facebook Live

03 Jun 19:27

Microsoft and HRL Labs researchers create new 'sharper' curved camera sensor

Yes, yes, this will be a year or two out before it reaches production hardware but MSPU has dug up a research paper about curved phone camera sensors, the aim being to help eliminate the optical distortion that comes from passing light through a lens onto a flat, two dimensional sensor. The paper's authors are from Microsoft and HRL Labs.

01 Jun 10:08

Building Searchable Encrypted Databases with PHP and SQL

31 May 07:57

Bitcoins kaufen: So kommt die Kryptowährung Schritt für Schritt auf dein Konto

Mehr wert als Gold und seit Wochen steigende Kurse: Bitcoins sind dieser Tage ein beliebtes Spekulationsobjekt. Wir erklären dir, was es beim Kauf zu beachten gilt und wie du die begehrte Krypto-Währung handelst.Wer die Schlagzeilen rund um Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen verfolgt, kommt leicht auf die Idee, am Boom rund um Bitcoin, Ethereum und Co. teilhaben zu wollen. Doch die Kryptowährungen sind eher Spekulationsobjekt als solide Geldanlage und du solltest nur dann damit handeln, wenn du auch damit klar kommst, dass die hoch spekulativen Währungen von einen auf den anderen Tag mal 10 oder 20 Prozent weniger wert sein können.

Handel mit Bitcoins: Welche Plattform ist seriös?

Bitcoins handeln – wie geht das eigentlich? Während man Aktien, Fonds und Anleihen ganz einfach über die Börse und seine Bank kaufen kann, ist das bei Bitcoins etwas schwieriger. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du damit handelst und in welcher Form Bitcoins aufbewahrt werden.

Grundsätzlich kannst du entweder die Bitcoins bei jemandem eintauschen, den du kennst und der bereits über die Währung verfügt. Da dies bei den meisten nicht der Fall sein dürfte, bleibt nur der Weg über einen möglichst vertrauenswürdigen Händler. Hier bietet sich Bitcoin.de an, ein Anbieter, der eng mit der Fidor-Bank zusammenarbeitet und dank regelmäßiger Sicherheits-Audits als seriös und zuverlässig angesehen werden kann.

Dennoch solltest du beachten, dass Bitcoins nicht der für Banken üblichen Einlagensicherung unterliegen. Das bedeutet, dass im Falle eines Bankrotts von Bitcoin.de deine Bitcoins verloren sind, sofern du sie nicht vorher in ein Wallet übernommen oder in einen Vault genannten Tresor überführt hast. Für seine Dienstleistungen rund um den Kauf auf der Plattform berechnet das Unternehmen 1 Prozent Provision, die zur Hälfte von Käufer und Verkäufer getragen wird.

Bitcoins sicher kaufen: Bitcoin.de ist eine deutsche Plattform. (Screeenshot: Bitcoin.de)

Schritt für Schritt: So kommst du an deine Bitcoins

  1. Zunächst meldest du dich bei Bitcoin.de an und gibst deine persönlichen Daten ein. Die Verifizierung erfolgt kurze Zeit später über dein Smartphone.
  2. Als Nächstes musst du dein Bankkonto mit Bitcoin.de verknüpfen. Am einfachsten geht das, wenn du über ein Konto der Fidor-Bank verfügst, da hier eine erneute Verifikation nicht erforderlich ist. Alle anderen müssen einen kurzen Verifikationsprozess auf der Basis von Sofortüberweisung durchführen. Wer nicht bereit ist, die hierzu benötigten Daten anzugeben, auf die dann ja ein Dritter – neben dir und der eigenen Bank – Zugriff hat, kann über die telefonische Hotline von Bitcoin.de ein Postident anfordern, muss die Kosten hierfür aber selbst tragen. Achtung: Bis zur vollständigen Legitimation kannst du lediglich Transaktionen über 2.500 Euro jährlich ausführen.
  3. Nach der Verifikation kannst du Bitcoins in unbegrenzter Zahl erwerben. Bitcoin.de funktioniert dabei nicht wie eine herkömmliche Wertpapierbörse, sondern in Form von Einzeltransaktionen zwischen den Partnern, ähnlich wie man das von Handelsplattformen wie Ebay kennt. Du kannst entweder dein eigenes Kaufgesuch platzieren oder direkt auf ein Kaufangebot eingehen.
  4. Bei der Auswahl des Handelspartners gibt es ein paar Dinge zu beachten: Setze zunächst den Haken bei „nur Angebote anzeigen, die ich mit meinem Trust Level, Legitimationsstatus und Sitz meiner Bank bedienen kann“ und wähle nur vollständig identifizierte Verkäufer aus. Beim jeweiligen Angebot siehst du nicht nur, wie viele Bitcoins der Handelspartner insgesamt anbietet, sondern auch, in welcher Mindeststückelung er das tut, also ob dies zu deinem Kaufwunsch passt.
  5. Sobald du dich für einen Handelspartner entschieden und sein Angebot angenommen hast, friert Bitcoin.de die entsprechende Zahl an Bitcoins auf dem Konto ein und reserviert diese so für dich.
  6. Der Handel selbst gestaltet sich ebenfalls einfacher, wenn man Fidor-Kunde ist, da es hier einen Express-Dienst gibt, über den sich die Transaktion mit wenigen Klicks durchführen lässt. Andernfalls überweist du den Gegenwert auf das Konto des Handelspartners und bestätigst dies bei Bitcoin.de zusammen mit der Transaktions-ID.
  7. Sobald der Verkäufer den Geldeingang bestätigt hat, werden die Bitcoins auf dein Konto transferiert. Dies erfolgt mit einer Verzögerung von ein bis zwei Tagen.
  8. Zum Schluss solltest du deine Bitcoins noch vom Onlinewallet bei Bitcoin.de auf ein eigenes Offline-Wallet übertragen, um sie vor fremden Zugriffen zu schützen. Wir empfehlen hier Bither, das als App für Android und iOS oder als Windows-Anwendung für den PC erhältlich ist. Klicke dazu bei Bitcoin.de auf „Auszahlung“ und gib die Adresse deines Bither-Wallets an. Zuletzt bestätigst du die Transaktion mit einer SMS-TAN, die du von Bitcoin.de erhalten hast.

Das könnte dich auch interessieren: 

31 May 07:33

BMW Group baut “auf lange Sicht Verbrennungsmotoren”

by Benny

Elektromobilität erscheint vielen Menschen als Ausweg aus Benzin und Diesel, aber zumindest auf absehbare Zeit scheint dennoch klar zu sein: Ohne saubere und effiziente Verbrennungsmotoren wird der Automobilmarkt auch im Jahr 2030 nicht funktionieren. Die BMW Group bietet ihren Kunden schon heute die Wahl zwischen zahlreichen Plug-in-Hybriden, hat seit Jahren eines der weltweit erfolgreichsten Elektroautos im Programm und zählt auch auf dem Gebiet der Otto- und Dieselmotoren zur absoluten Weltspitze. Damit das so bleibt, wurden nun weitere Investitionen in das BMW Werk Steyr beschlossen, das in diesem Jahr sein 35. Produktionsjubiläum feiert.

Das Werk in Steyr ist das größte Motorenwerk der BMW Group und hat allein im Jahr 2016 fast 1,3 Millionen Motoren produziert, wobei die Selbstzünder mit rund 860.000 Einheiten klar die Mehrheit stellen. Derzeit läuft ein 180 Millionen Euro teurer Umbau, der die Linien für neue Motoren anpasst und die Flexibilität weiter steigern soll. Eine weitere Investition in Höhe von 63 Millionen Euro soll wird die Linie der Kurbelwellenfertigung umfangreich modernisiert, ein seit Werkseröffnung im Jahr 1982 für den Härtungsprozess genutzter Nitrier-Ofen wird dabei ausgemustert und in den wohlverdienten Ruhestand befördert.

Dass die BMW Group auch weiterhin an den Diesel-Motor glaubt, zeigt sich am derzeit stattfindenden Ausbau des Diesel-Entwicklungszentrums. Rund 100 Millionen Euro werden unter anderem in 30 neue Prüfstände investiert, die die Entwicklung von noch effizienteren Selbstzündern vorantreiben sollen. Auf den neuen Motorenprüfständen können unter anderem diverse Klimabedingungen simuliert werden, die Einsätzen in bis zu 5.000 Meter über dem Meeresspiegel sowie bei Temperaturen von minus 40 bis plus 50 Grad Celsius entsprechen.

Gerhard Wölfel (Geschäftsführer BMW Werk Steyr): “Wir werden noch auf lange Sicht hocheffiziente Verbrennungsmotoren brauchen und bauen. Wir bekennen uns zu Österreich und werden auch in den nächsten 35 Jahren weiter investieren – in unser Entwicklungszentrum, in die Modernisierung unserer Produktionsanlagen und in digitale Innovationen. Unser erklärtes Ziel dabei: Das weltweit führende Produktionssystem im Automobilbereich zu werden.”

31 May 07:12

TooManyBadItemsPermanentException error when migrating to Exchange Online?

by The Exchange Team

Some of you may have noticed that more migrations might be failing due to encountering 'too many bad items'. Upon closer review, you may notice that the migration report contains entries referencing corrupted items and being unable to translate principals. I wanted to take a few minutes and provide more information to help understand what this means, why these are now occurring, and what can be done about them. Ready to geek out?

During a mailbox migration, there are several stages we go through. We start off with copying the folder hierarchy (including any views associated with those folders), then perform an initial copy of the data (what we call the Initial Sync). Once the initial data copy process is complete, we then copy rules and security descriptors. Reviewing a move report shows entries similar to these.

Stage: CreatingFolderHierarchy. Percent complete: 10
Initializing folder hierarchy from mailbox <guid>: X folders total
Folder hierarchy initialized for mailbox <guid>: X folders created
Stage: LoadingMessages
Copying messages is complete. Copying rules and security descriptors.

For our discussion today, we are interested in the stage of “Copying rules and security descriptors”. Security descriptors are Access Control Lists (ACLs), which are then comprised of Access Control Entries (ACEs, or the individual permissions entries) and stored in SDDL format. In the context of a mailbox, we include both the Mailbox security descriptor (Mailbox permissions) as well as Folder security descriptors (permissions on individual folders). When we look at the Mailbox Security descriptor, it should be noted that only Explicit mailbox permissions are copied. These would include permissions granted by using the Add-MailboxPermission cmdlet, by using the Exchange Management Console (2010) or Exchange Admin Center (2013 and 2016) to add Full Access rights. Any Inherited permissions are not evaluated during the copy process. For example, granting the Receive-As permission on a database object in Active Directory results in an Inherited Allow for Full Access for all mailboxes on that database. When mailboxes on that database are migrated to Exchange Online, those Inherited permissions will not get copied.

Now that we have briefly covered security descriptors, let’s look at the issue. About midway through 2016, a change was introduced to Exchange Online whereby if a security principal could not be successfully validated/mapped to an Exchange Online object, it would be marked as a bad item. Previously, the behavior was that invalid permissions would simply be ignored, and administrators were then left to wonder why some permissions no longer worked after the migration. With this new behavior, corrupt/invalid permissions are now logged so that administrators will know that there are problems with permissions. From my perspective as a Support Engineer, this is a change for the better because as Administrators, you are now able to see when there are issues with permissions. It is possible that this behavior will continue to evolve over time, but I would advise to become familiar with this new behavior so that you understand what is happening.

Now how does this affect you? Since we are now incrementing the bad item count for each corrupt/invalid permission, this means that if we encounter more corrupt/invalid permissions than your current bad item limit is set to (default is 10 for a migration batch), the migration will fail. Depending on the state of permissions, you could potentially see a LOT of bad entries being logged. If you are looking at the migration report text file (downloadable from the Exchange Online Portal), you may see entries similar to the following:

11/12/2016 8:44:43 AM [EXO MRS Server] A corrupted item was encountered: Unable to translate principals for folder "Folder Name"/"FolderNTSD": Failed to find a principal from the source forest.
5/19/2016 6:33:50 PM [EXO MRS Server] A corrupted item was encountered: Unable to translate principals to the target mailbox: Failed to find a principal in the target forest that corresponds to the following source forest principal values: Alias: <alias>; DisplayName: <Display Name>; MailboxGuid: <mailbox guid>; SID: <SID of User>; ObjectGuid:
<Object GUID>; LegDN: <legacyExchangeDN>; Proxies: [X500:<legacyExchagneDN format>; SMTP:user@contoso.com;];.
5/19/2016 6:33:50 PM [EXO MRS Server] A corrupted item was encountered: Unable to translate principals to the target mailbox: Failed to find a principal in the target forest that corresponds to the following source forest principal values: SID: <SID of User>; ObjectGuid: <Object GUID>;.

So, what is the logic used to validate permissions?

I’m glad you asked! Here is the process spelled out. There are four basic steps to this process, broken out as follows.

  1. Exchange Online - I need to resolve this SID which is present in the security descriptor (Folder or Mailbox)
  2. Exchange Online - Make a request to the On-Premises MRS Proxy, passing the SID to resolve
  3. On-Premises MRS Proxy - Look up the SID against Active Directory and return a set of attributes (including primary SID and legacyExchangeDN)
  4. Exchange Online – Take the legExchangeDN value provided, and attempt to match it up with a user account in the cloud which has that stamped as an X500 proxy address.

Normally, Directory Synchronization will take care of stamping the legacyExchangeDN from each side as an X500 proxy address, but this does mean that the On-Premises legacyExchangeDN must match a Mail-enabled recipient (i.e. Mailbox, MailUser, Mail-enabled Security Group) in the cloud by an X500 Proxy. If it does not, then resolving that permission entry will fail.

I do want to differentiate between the different types of permissions errors you may see.

SourcePrincipalMappingException – these mean that when MRS Proxy tried to look up the SID against On-Premises Active Directory, it couldn’t be resolved. This is a common scenario when users leave the company and their accounts are deleted. You could also encounter these issues if the SID in question is part of the SIDHistory of an On-Premises account. When MRS Proxy attempts to look up the SID, we only search by ObjectSID or msExchMasterAccountSID. MRS Proxy does not evaluate against SIDHistory, so the SID failing to be resolved would be expected behavior. SIDHistory being populated won’t be a common scenario, but it is nonetheless something to be aware of.

Note: Exchange Online has a special built-in bad item limit of 1000 for these Source Principal Mapping errors, so these moves will not fail unless you encounter more than 1000 of these types of bad items.

TargetPrincipalMappingException – these mean that we can’t map the permission to a user account in the Target forest (Exchange Online). A common scenario here would be if a user or group was given permissions on a mailbox, but that user or group is not in your dirsync scope. After trying to move that mailbox via MRS, that user or group is not going to be present in Exchange Online, so this error would be expected. Another scenario is if a security group (not mail-enabled!) was used to assign permissions. Non mail-enabled security groups are not synchronized to Exchange Online, so they won’t exist in the Target forest.

To resolve this issue, there are really two options.

  1. Increase the bad item limit to account for permissions errors. In complex legacy environments where multiple Exchange versions have been in place, and there has been a lot of user turnover, I’ve seen where permissions errors can number into the thousands. Be prepared that you may need to increase the bad item limit to a number higher than you expect. The good news here is that with improvement to Exchange over the years, the odds of encountering actual bad messages is relatively slim, so odds are good that the vast majority of bad items are bad permissions. The second bit of good news here is that we log the type of bad item that is encountered and make this information available in the move report. I’ll show you how to dig into a move report and look at the bad items later on in this blog post.
  2. Cancel the move, fix the bad permissions from the folder or mailbox by either removing them or fixing the issue causing the user/group to not be resolved in Exchange Online, and then submit the move again. But – you may ask – what if I want to fix the permissions on the current move and then resume it? Well, I’m not going to stop you from fixing bad permissions. But I will tell you that it won’t make any difference for the current move. We only evaluate permissions once, at the end of the initial data copy. If the move fails due to bad items (permissions), even if you fix the bad permissions we won’t re-evaluate the now fixed-up permissions and allow the move to complete successfully. You either have to up the bad item limit, or remove the move and fix the permissions and submit a new move.

Now, I promised earlier that I would go through how to review the permissions errors. You can do this by using PowerShell and saving the move report into a variable where it is stored in memory. I typically have the move report exported out to an XML file because I don’t have direct access to customer tenant information. If you are reviewing failed moves within your own tenant, there is no need to do that if you don’t want. I’ll provide the context to do both just in case you want to know both methods.

To save the move report to a variable, you would run the following from PowerShell connected to Exchange Online.

$movereport = Get-MoveRequestStatistics <move request identity> -IncludeReport

To save the move report to an XML file, then import the XML file into PowerShell, you would run the following from PowerShell connected to Exchange Online.

Get-MoveRequestStatistics <move request identity> -IncludeReport | Export-CliXml c:\temp\movereport.xml

Once the file is saved, then you import it into PowerShell. Note that this PowerShell instance does not have to be connected to Exchange Online. It can be just a regular PowerShell instance.

$movereport = Import-CliXml c:\temp\movereport.xml

If you never dug into a move report, let me just say that there are all sorts of golden nuggets of information buried inside (which won’t show in the text file from the Portal, by the way!)

Now that you have the move report imported as a variable, you can access all the rich information within the report. We specified our variable earlier as $movereport, so we just need to call that variable, and access the information stored inside it.

$movereport.report.baditems – this gives you a list of all the bad items encountered. A cool tip is that you can use the Out-GridView PowerShell function to open another window with the list.

$movereport.report.baditems | Out-GridView

What is nice about the Grid View is that you can then filter the output. For example, to validate that all of your bad items are permissions errors, you can simply choose “Add criteria”, check the “Kind” box, and click “Add”.

image

Change “Contains” to “Does not contain”, and type Security. This will quickly show you if there are any other types of bad items.

image

Now that we have identified the behavior change, and gone over how to address it, let’s end by talking about what approach should be taken for migrating mailboxes.

The recommended approach to this new change in behavior would be to continue to migrate using low bad item counts, and then manually remediate those that fail. We recommend this approach because migrations that fail would indicate either a LOT of bad source permissions (more than 1000), or it indicates there are valid, working permissions On-Premises that are failing to be correctly mapped to objects in Exchange Online. Both of these conditions should not be common, so investigation would be warranted to ensure that you are in fact dealing with bad permissions.

Special thanks to Brad Hughes and the rest of the MRS team for their assistance and review of this content.

Ben Winzenz

30 May 14:54

Uckermark: 17-jähriger Terrorverdächtiger in Brandenburg festgenommen

by ZEIT ONLINE: Zeitgeschehen -
Der junge Syrer soll einen Anschlag in Berlin geplant haben, konkrete Gefahr bestand nicht. Die Polizei beschlagnahmte bei ihm Handys. Sprengstoff fand sie nicht.
30 May 14:53

Sicherheitspolitik: Vorsätzlich eingebaute Software-Hintertüren sind eine Katastrophe

Die CSU will Whatsapp-Gespräche zur Terrorbekämpfung mitlesen. Doch die dafür notwendigen Hintertüren, richten sich viel zu oft gegen die eigene Bevölkerung. Ein Kommentar von Andreas Weck.

Ist es nur Wahlkampf oder einfach brachiale technische Inkompetenz? Anfang der Woche forderte CSU-Politiker Joachim Hermann öffentlichkeitswirksam den Zugriff auf Whatsapp-Gespräche für deutsche Polizeibehörden. Der Innenminister Bayerns will das Thema im Rahmen einer neuen Bundesregierung durchsetzen. Und es scheint sehr wichtig zu sein. Denn er bedient sich am Argument der Terrorabwehr. Angeblich habe er Informationen darüber erhalten, dass sich Extremisten, wie der Terrorist von Ansbach, über die Messenger-App organisieren würden. CSU-Spitzenkandidat Hermann will jetzt Sicherheit schaffen, doch genau betrachtet, würde er damit genau das Gegenteil bewirken.

Hintertüren in Software für Behörden sind eine Gefahr: Die USA liefern Beispiele

Joachim Hermann von der CSU (links) fordert Zugriff auf Whatsapp zur Terrorbekämpfung. Doch Hintertüren in Software sind eine Gefahr. (Foto: dpa)

Was zunächst nachvollziehbar klingen mag, ist nämlich vielmehr eine Insellösung, die kurz-, mittel- und langfristig Risiken birgt. Risiken, die eigentlich bekannt sein dürften. Das Problem von vorsätzlich eingebauten Hintertüren in Software für Sicherheitsbehörden, wurde zuletzt in den USA breit diskutiert – beispielsweise während des Streits zwischen Apple und dem FBI. Wir erinnern uns: 2016 versuchte die US-amerikanische Bundespolizei den IT-Konzern per Gericht dazu zu zwingen, ein Tool bereitzustellen, das bei Bedarf iPhone-Passwörter knackt. Auch das FBI argumentierte entlang der Terrorabwehr. Wie sich später sogar herausstellte, war das nur eines von vielen Gerichtsverfahren: US-Behörden führten zur gleichzeitg noch zwölf andere Prozesse – allein gegen Apple.

„Ohne Zweifel sind das die Schlüssel zum Königreich.“

Der IT-Konzern kritisierte, dass Tools, die die eigenen iPhones angreifbar machen, genauso gut auch von Kriminellen oder ausländischen Spionen unterwandert oder aber sogar gestohlen werden könnten. Das Argument stieß dann schnell auf fruchtbaren Boden: Nur kurze Zeit später leakte eine Palette an NSA-Werkzeugen, die mutmaßlich russische Hacker abgegriffen haben. Die Werkzeugkiste enthielt verschiedene Backdoors und Exploits, die Zugriff auf global agierende Internetdienste ermöglichten. Eine Katastrophe für viele US-amerikanische IT-Unternehmen. Ehemalige NSA-Mitarbeiter gaben sogar zu: „Ohne Zweifel sind das die Schlüssel zum Königreich.“ Viele Experten waren sich anschließend einig: Dieser Hack bewies, dass Hintertüren nicht für Sicherheitsbehörden erstellt werden dürfen, da sie immer die Gefahr bergen, auch in falsche Hände zu gelangen.

Einer dieser Experten, Christopher Soghoian, der als Cheftechnologe des „Speech, Privacy and Technology Projects“ der Bürgerrechtsvereinigung American Civil Liberties Union (ACLU) tätig ist, kommentierte die Situation anschließend ziemlich pointiert auf Twitter: „Apple: ‚Wenn wir gezwungen werden, ein Werkzeug zu bauen, mit dem iPhones gehackt werden können, wird es jemand stehlen.’ FBI: ‚Blödsinn.’ Russland: ‚Wir haben gerade die Hackwerkzeuge der NSA veröffentlicht.’“ Soghoian provozierte damit und befeuerte eine Debatte, die anfangs noch zu heftigen Glaubenskriegen zwischen den Parteien führte: Wem nutzen derartige Überwachungstechniken wirklich? Sind Hintertüren in Programmen hilfreich oder eher gefährlich? Die Antwort war danach ziemlich eindeutig.

Christopher Soghoian über Hintertüren in Software: Nichts ist so sicher, wie eine geschlossene Sicherheitslücke. (Screenshot: t3n.de)

Der Innenminister Joachim Hermann und seine CSU scheinen vor einem Jahr jedoch nicht mitgelesen zu haben. Sie glauben tatsächlich das Thema im Griff zu haben. Jedoch, und da werden wohl die meisten Leser einstimmen, ist es doch so: Wenn sogar die NSA – also der größte, kompetenteste und am besten finanzierte Geheimdienst der Welt – sich nicht vor solchen Diebstählen schützen und für die Sicherheit der Werkzeuge garantieren kann, dürfte wohl eine im Vergleich kleine deutsche Polizeibehörde erst recht bei dem Versuch scheitern. Der Kampf gegen den Terror ist zwar wichtig, aber er darf nicht zu blindem politischem Aktionismus führen. Wer absichtlich die Sicherheit von Internetdiensten stört, öffnet Tür und Tor für Gruppen, die die Werkzeuge gegen die eigene Bevölkerung richten. Ein Innenminister hätte damit auf ganzer Linie versagt.

Ihr stimmt dem Autor zu oder seid anderer Meinungen? Diskutiert mit ihm auf Twitter oder gemeinsam auf unserer Facebook-Seite. Wir sind gespannt auf eure Sichtweise!

30 May 14:52

Türkei: SPD-Fraktion fordert schnellen Abzug aus Incirlik

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Abgeordneten der SPD haben sich für einen Rückzug der Bundeswehr von dem türkischen Stützpunkt ausgesprochen. Kanzlerin Merkel will noch weitere Gespräche abwarten.
30 May 13:06

Schwere Gewitter ziehen über SH und Hamburg - Verkehrsbehinderungen auf A7

Starkregen behindert den Berufsverkehr auf der A7, in Pinneberg stehen Keller unter Wasser.
30 May 13:05

Apple und die Steuern: Wieder nur Peanuts für den deutschen Staat

23,47 Millionen Euro hat der Computerkonzern Apple im vergangenen Jahr in Deutschland an Steuern gezahlt. Das sind immerhin zwei Drittel mehr als im vergangenen Jahr – soweit die guten Nachrichten.

Apple nutzt legale Steuerschlupflöcher

Dass Apple wie auch etliche andere weltweit agierende Unternehmen das kann, ist der unterschiedlichen Besteuerung zuzuschreiben. Zwar verhandeln die Finanzminister der Industriestaaten seit langer Zeit darüber, wie die hier genutzten Steuervermeidungsstrategien in den Griff zu bekommen sind – passiert ist allerdings noch nicht viel.

Viele internationale Konzerne verteilen ihre Gewinne immer noch weitgehend nach Belieben zwischen den verschiedenen Staaten und zahlen so deutlich weniger Steuern als sie eigentlich müssten – nach aktueller Rechtslage vollkommen legal, wenn auch nicht legitim. So werden Patente vieler Unternehmen meist bei Tochterfirmen in den Niederlanden verortet. Die jeweiligen Landesgesellschaften, die hierfür dann Lizenzgebühren zahlen, tun dies gern an eine niederländische Gesellschaft, da diese hier besonders niedrig besteuert werden. Auch Irland, das mit 12,5 Prozent Steuerbelastung den Unternehmen sehr weit entgegenkommt, ist bei Apples Steuerexperten sehr beliebt.

Die Frage ist, wo Apple seine Steuern zahlen müsste

Dass für das deutsche Geschäft inzwischen mehr Steuern übrig bleiben, begründet das Unternehmen laut eines FAZ-Berichts etwas nebulös mit „einer Anpassung im Rahmen einer internen Kostenanalyse“. Im Geschäftsjahr davor (Apple rechnet jeweils von Oktober bis September) hatte das Unternehmen noch 14 Millionen Euro Steuern gezahlt, jetzt sind es immerhin 9 Millionen Euro mehr. Schon im vergangenen Jahr hatte Apples Chefjurist gegenüber der FAZ gesagt, man zahle sämtliche Steuern, die man zahlen müsse und es ginge in dem Streit nur darum, wo man dies tue.

Apple argumentiert wie andere US-Konzerne damit, dass man in Deutschland nur verkaufe, nicht entwickle und nicht produziere – und dass dies nicht der komplizierteste Teil der Wertschöpfung sei. Umgekehrt zahlen deutsche Konzerne einen Großteil ihrer Steuern in Deutschland, obwohl hier nur ein Bruchteil ihrer Umsätze verortet ist. Auch hier erhalten die Staaten, in denen das Geschäft gemacht wird, nur einen Bruchteil des Steueraufkommens.

0,14 Prozent Steuern bei geschätzt 10 Milliarden Euro Umsatz

Doch insgesamt machte Apple im Fiskaljahr 2016 weltweit 84 Milliarden Euro Gewinn, fast ein Fünftel hatte der Konzern an Steuern zu zahlen. In Deutschland verblieben, obwohl man hier rund 10 Milliarden Euro der weltweiten Umsätze macht, nur rund 0,14 Prozent der Steuern. Selbst, wenn man die Mitarbeiterzahl zugrunde legt, die bei rund 2 Prozent der Gesamtbelegschaft liegt, zahlt das Unternehmen immer noch wenig an den Fiskus. Rechnet man die Umsätze ab, die bei anderen Partnern wie den Elektronikmärkten oder den Mobilfunkanbietern versteuert werden, bleiben laut FAZ-Berechnungen immer noch rund 5 Milliarden Euro Umsatz.

30 May 13:03

Pflegedienste: Bundesweites Betrüger-Netzwerk vermutet

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Ambulante Pflegedienste sollen gemeinsame Sache mit Ärzten und Patienten gemacht haben. Die Anbieter werden wegen nicht erbrachter Leistungen verdächtigt.
30 May 12:58

"House of Cards": Welcome to Washington

by ZEIT ONLINE: Film - Adrian Daub
"House of Cards" hat die Regierung Trump antizipiert. Doch ausgerechnet im Moment ihrer größten Aktualität droht die Serie zu scheitern.
30 May 12:57

In dieser Firma wird im Sommer nur vier Tage gearbeitet – das sind die Argumente

Freitags Hitzefrei – das kann sich euer Unternehmen nicht leisten? Die Firma Basecamp hat „Sommerstunden“ eingeführt – und so die Produktivität gesteigert. Sieben Argumente für die Vier-Tage-Woche.

Was siehst du, wenn du nach draußen schaust? – Möglicherweise den Ort, an dem du jetzt gern wärst? Es ist heiß, die Sonne scheint, deine Balkonpflanzen vermissen dich. Kris Niles, Produkt-Designer bei Basecamp, hat gerade in seinem Blog erklärt, warum die Vier-Tage-Woche das Unternehmen noch produktiver gemacht hat. Sie gilt vier Monate lang, vom 1. Mai bis zum 31. August. Und sie wird ernst genommen: „Wir verteilen unsere 40 Arbeitsstunden nicht auf vier Tage. Wenn wir sagen, wir arbeiten vier Tage, also 32 Stunden, dann meinen wir das so.“

Heißt das nun also, dass einfach ein Teil der Arbeit einfach nicht gemacht wird?

Kurz gesagt: Ja. „Die Summer Hours schärfen unsere Fähigkeit zum priorisieren“, berichtet Niles. „Wenn du einen Tag der Woche rausnimmst, bist du gezwungen, dich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Und den Rest sein zu lassen.“

Damit die Vier-Tage-Woche nicht zur Routine wird, gilt sie bei Basecamp übrigens nur im Sommer. Und auch das hat seine Vorteile: „Wir freuen uns auf diese Wochen und holen das Beste aus ihnen raus.“

Alles klar – aber das nimmt dir dein Chef nicht ab? Hier kommen ein paar sehr handfeste Argumente:

1. Weniger arbeiten macht uns produktiver

Statistisch gesehen ist der Zusammenhang schonmal gut belegt: Wer länger arbeitet, der ist unproduktiver. Das hat die OECD errechnet und deutet mit dem Finger auf Griechenland: Die hatten 2013 die zweitlängste Arbeitszeit (nach Korea), trotzdem lief es mit der Wirtschaft nicht gut. In Deutschland arbeitet man mehr als ein Viertel weniger – bei 70 Prozent mehr Output. Der Unternehmer Stephan Aarstol sagt: „Wenn man mal ehrlich ist, arbeiten wir alle nur zwei bis drei Stunden am Tag ernsthaft.“ Den Rest der Zeit verdaddeln wir mit Konferenzen, Social Media, Online-Shopping oder Fußballberichten. Und – Aarstols schärfstem Dorn im Auge – der Mittagspause.

2. Weniger arbeiten macht uns gesünder

Das Mittagessen dehnen einige viel zu lange aus, andere schlingen es hinunter oder lassen es gleich ganz ausfallen – so werden Mitarbeiter unzufrieden, essen ungesunde Dinge, nehmen zu, werden krank. Wer länger arbeitet, der hat auch ein höheres Schlaganfall-Risiko, belegten Mediziner in einer internationalen Mega-Studie mit Daten von mehr als 600.000 Patienten. Auch andere Gesundheitsrisiken sind bereits mit der Arbeitszeit verknüpft, Herzinfarkt zum Beispiel. Gleichzeitig kam bei einem Pilotversuch im Schweden raus, dass die Teilnehmer seltener krank wurden. Und übrigens: Wer weniger arbeitet, der hat auch mehr Zeit für Sport.

3. Weniger arbeiten macht uns kreativer

Schwedische Unternehmer berichteten auch, dass ihre Mitarbeiter durch die kürzere Arbeitszeit kreativer wurden. Pflegekräfte boten ihren Patienten mehr Aktivitäten an, ein Internet-Startup berichtet von Kollegen, die herausfanden, wie sie das meiste aus ihrer Zeit herausholen können. Oder, wie Kris Niles von Basecamp es formuliert: „Es geht nicht darum, schneller zu arbeiten. Sondern klüger.“

4. Weniger arbeiten macht uns glücklicher

Viele von uns arbeiten so viel, dass es sie unglücklich macht. So argumentiert die britische Ärztin Anna Thomas, die für eine kürzere Arbeitswoche kämpft. Viele der Glücksfaktoren in unserem Alltag hängen mit der Arbeit zusammen: Pendeln macht unglücklich und hebt das Stresslevel. Zeit mit Freunden und Familie bewirkt das Gegenteil, ebenso eine gute Mahlzeit und das Gefühl, das Leben im Griff zu haben. Und dafür braucht es Lebenszeit. Auch das berichten die Teilnehmer des Pilotversuchs in Schweden.

5. Weniger arbeiten dient der Gesellschaft

Wer seine Arbeitszeit reduziert, der tut das eher nicht aus Faulheit. Es passiert in der Regel, weil Eltern Zeit mit den Kindern verbringen wollen oder die eigenen Eltern mehr Hilfe brauchen. Der Gedanke, dass weniger Arbeitszeit, und sei es auch nur für ein paar Sommermonate, die Welt zu einem besseren Ort macht, ist also gar nicht so unrealistisch. Und übrigens: So gehen auch weniger wertvolle Fachkräfte verloren, weil sie nach einem Komplett-Ausstieg den Anschluss an ihr Fachgebiet verloren haben.

6. Weniger arbeiten schont das Klima

Oh, wie schön wäre eine Stadtautobahn, wenn auch nur 20 Prozent der Autos heute zuhause geblieben wären? Ja, auch das haben Wissenschaftler bereits errechnet: Reduzieren wir unsere Arbeitszeit, schonen wir das Klima. Es ist einfach viel weniger Transportaufwand nötig. Die Ökonomin Anna Coote argumentiert außerdem, dass Menschen mit weniger Zeit einen größeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen: Sie fliegen eher oder nutzen das Auto, statt einen Zug oder das Fahrrad zu besteigen.

7. Weniger arbeiten ist gerechter

Wer in Deutschland einen Vollzeit-Job hat, der arbeitet laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 41,4 Stunden pro Woche. In Teilzeitjobs sind es nur 19,0 Stunden. Auf alle Arbeitnehmer gerechnet sind es 35,2 Stunden Arbeitszeit pro Woche – ein Wert mit deutlichen Ausreißern also. Vielleicht sollten wir mal wieder darüber sprechen, wie viele Jobs gewonnen wären, gäbe es weniger Überstunden.

Auch spannend:

30 May 12:57

Net-Based LAN Services: T-Systems bietet WLAN as a Service ab Juni

Die Dienstleistung Net-Based LAN Services umfasst Aufbau und Wartung von WLAN-Netzwerken durch T-Systems direkt beim Kunden. Auch die Integration in bereits vorhandene Netzwerke soll durch die zentrale Cloud-Anbindung kein Problem sein. Die Hürde: Vertrauen in den Anbieter. (T-Systems, WLAN)
30 May 12:56

GPS Share: Gnome-Anwendung teilt GPS-Daten im LAN

Mit GPS Share 0.1.0 hat Gnome-Entwickler Zeeshan Ali eine in Rust verfasste Software veröffentlicht, die es ermöglichen soll, die GPS-Ortsbestimmung im lokalen Netzwerk zu teilen. (Gnome, GPS)
30 May 12:56

Land, das seit Jahrzehnten völkerrechtswidrig Kriege führt, plötzlich nicht mehr verlässlich

by noreply@blogger.com (Der Postillon)
Berlin (dpo) - Geht da eine alte Freundschaft in die Brüche? Völlig überraschend hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die USA, also das Land, das seit Jahrzehnten weltweit völkerrechtswidrige Kriege führt, für massive Umweltverschmutzung verantwortlich ist und befreundete Staaten ausspioniert, als nicht mehr verlässlich bezeichnet. mehr...

Kompletten Artikel auf www.der-postillon.com lesen.
30 May 12:54

Pfandflaschen aus Altglascontainern fischen – strafbar?

by Udo Vetter

Darf man Pfandflaschen aus Altglascontainern fischen? Nein, meinten Anwohner einer Straße in München. Sie zeigten Altglassammler an. Die Staatsanwaltschaft München wollte tatsächlich, dass die Flaschensammler, die einen Greifarm benutzt hatten, bestraft werden. Doch beim zuständigen Richter am Amtsgericht stießen sie auf Widerstand. Dieser lehnte den Erlass eines Strafbefehls ab.

Zur Begründung – bislang gibt es nur eine Pressemitteilung – stellt der Richter auf den wirtschaftlichen Wert der Flaschen ab. Zwar hätten die Flaschen ein Pfand von 1,44 Euro gehabt. Allerdings wurde wohl ermittelt, dass die Flaschen vom Containerbetreiber bzw. dessen Abnehmern gar nicht mehr sortiert werden. Vielmehr wird alles eingeschmolzen. Deshalb, so das Gericht, könne höchstens der Materialwert der Flaschen (als Recyclinggut) angesetzt werden. Dieser ließ sich laut Gericht nicht ermitteln, weil er so minimal war.

Aber: Der Wert einer Sache ist normalerweise nicht bedeutsam für die Frage, ob diese gestohlen werden kann. Schon aus § 248a StGB ergibt sich nämlich, dass auch „geringwertige Sachen“ entwendet werden können. Dann wird die Tat allerdings nur auf Antrag verfolgt. Oder wenn die Staatsanwaltschaft ein besonderes öffentliches Interesse bejaht, was sie ohne nähere Begründung tun darf. Somit ist der geringe Wert der Pfandflaschen juristisch eher ein schwaches Argument.

Überzeugender scheint mir der argumentative Weg, den das Amtsgericht Tiergarten im Jahr 2011 gegangen ist. Das Gericht weist nämlich darauf hin, dass es bei Pfandflaschen jedenfalls daran fehlen dürfte, dass der Täter sich diese im Sinne des § 242 StGB „aneignen“ will. Flaschensammler hätten es gerade nicht darauf abgesehen, die Flaschen in ihr Eigentum zu überführen. Vielmehr würden sie diese ja zurückgeben, um das Pfand einzulösen. Interessanterweise kommen in so einem Fall zumindest Individualpfandflaschen (zum Beispiel von Coca Cola) an ihren Eigentümer zurück. Was ja dann überraschenderweise sozusagen das Gegenteil von Diebstahl ist.

Wie auch immer: Um juristische müssen sich wohl nur Jurastudenten sorgen (die aber dringend, denn der Fall ist natürlich ein dankbares Prüfungsthema). Für alle anderen bleibt die Erkenntnis: Pfandflaschen aus Containern klauben ist kein Fall für den Staatsanwalt – und zwar nach beiden Urteilen.

AG München Aktenzeichen 843 Cs 238 Js 238969/16

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30 May 12:53

Letztes Wort im Gericht: Auch Eltern dürfen was sagen

by Udo Vetter

„Rechte, die kaum einer kennt“ – so hieß vor kurzem ein Beitrag im law blog. Es ging darum, dass die Berliner Polizei sich nicht darum bemüht hatte, vor einer Vernehmung tatverdächtiger Jugendlicher die Eltern zu kontaktieren. Folge: Die Aussagen der jungen Männer waren vor Gericht nicht verwertbar.

Das ist nicht der einzige Fallstrick im Jugendgerichtsverfahren, den Ermittlungsbehörden und Gerichte gern übersehen. So beachten nach meiner Erfahrung im Alltag die wenigsten Jugendgerichte, dass im Strafprozess gegen einen Minderjährigen mehrere Personen das Recht auf ein letztes Wort haben. Nämlich der Angeklagte. Und seine Eltern beziehungsweise sein gesetzlicher Vertreter (Vormund). Wenn die Erziehungsberechtigten also im Gerichtssaal anwesend sind, müssen sie Gelegenheit bekommen, sich im Rahmen eines letzten Wortes zu äußern.

Wird das vergessen (und es wird oft vergessen), ist das ein Revisionsgrund. Das zeigt aktuell ein Beschluss des Bundesgerichtshofs in einem Mordprozess. Der Bundesgerichtshof kassiert die Strafe schon allein deswegen, weil der im Gerichtssaal anwesende Vormund nicht Gelegenheit zu einem letzten Wort bekam. Der Prozess muss jetzt komplett neu aufgerollt werden.

Für einen minderjährigen Angeklagten ist es natürlich immer gut, wenn die Eltern im Gerichtssaal anwesend sind und Rückendeckung geben. Aber dass diese Anwesenheit auch eine Möglichkeit sein kann, ein unerfreuliches Urteil wegen Verfahrensfehlern zu kippen, das sollte man im Falle des Falles wissen. Und vielleicht den eigenen Anwalt darauf aufmerksam machen. Sofern es dieser nicht weiß, was ich nicht ausschließen möchte.

Detlef Burhoff zum gleichen Thema

Nachtrag: Ein Anwaltskollege hat die Sache mit dem letzten Wort auch mal auf die spitze getrieben

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30 May 12:52

AnyRoom – Open-source conference calling

30 May 07:13

Someone forged my resignation letter

30 May 07:08

Aktuelle oder spätere Rechnungen

by nospam@example.com (Manuel Schmitt)
Der Ton gefällt mir nicht:
Um aktuelle oder spätere Rechnungen begleichen zu können, müssen wir Sie Sie in unserem System als Lieferant anlegen.

Dazu benötigen wir von Ihnen folgende Dokumente:
(von einem neuen Inhaber eines bisherigen Kunden)

Ich feile noch an einer passenden Antwort im gleichen Stil. :-D

Nachtrag 31.05.2017 09:44 Uhr
Da es aus dem Hinweis "von einem neuen Inhaber eines bisherigen Kunden" offenbar nicht eindeutig genug hevor ging, hier nochmals in aller Detailtreue.

Es geht um ein Kunden-Verhältnis, das über Jahre besteht. Das Unternehmen wurde verkauft. Die Dokumente fordert der neue Inhaber an.

Das, was er anfordert, sind nicht nur "Stammdaten", sondern ein NDA, Dokumente zu betrieblichen Versicherungen, Bankbestätigungen etc.

Vom Erhalt dieser Dokumente macht der neue Inhaber die Begleichung von Rechnungen aus einem übernommenen Vertrag abhängig.