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11 Aug 13:59

Altes Promo-Video zeigt, was das Lumia 950 (XL) hätte sein sollen

by Albert Jelica

Ein nun durchgesickertes Promo-Video des Lumia 950 und Lumia 950 XL zeigt die eigentliche Intention hinter dem weiterhin aktuellen Microsoft-Flaggschiff aus dem Jahr 2015.

Im Video sind einige Pläne des Unternehmens zu sehen, wie das Produkt hätte vermarktet werden sollen. Im Fokus stand einerseits das Arbeiten mit Continuum, andererseits auch die Produktivität, welche auch Stiftunterstützung beinhaltete. Vor dem Launch des Smartphones im Oktober 2015 wurde heftig darüber spekuliert, ob Stiftunterstützung beim neuen Microsoft-Flaggschiff integriert sein wird. Bis heute hat das Unternehmen das Feature nicht implementiert, wie wir bereits bei unserem Hands-On Ende 2015 ausprobiert haben.

Es sind eine ganze Reihe von Funktionen im Video zu sehen, darunter auch Konzeptbilder von 3D-Touch Features, offizielle Hüllen mit Vorschau bei Anrufen und die besagte Unterstützung des Surface Pen.

Microsoft hat sich allerdings am Ende dazu entschlossen, die Lumia-Reihe nicht weiter zu entwickeln und unterstützt das Betriebssystem nicht mehr in dem Ausmaß wie bislang. Das Unternehmen plant wohl Windows 10 Mobile in ein reines Business-System umzuwandeln.


Quelle: WC

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03 Jun 19:39

Bundeswehr: Ohne die Wehrmacht geht es nun mal nicht

by ZEIT ONLINE: Kultur - Jens Jessen
In der Debatte um die Bundeswehrtraditionen wird fleißig verrührt und verdächtigt. Aber eine demokratische Armee muss sich den Gespenstern der Vergangenheit stellen.
30 May 07:09

Produktions-Stopp: BMW wartet auf Lenkgetriebe von Bosch

by Benny

Aufgrund von Problemen beim Zulieferer Bosch steht die Produktion in manchen BMW-Werken seit Tagen still. Offenbar fehlen Lenkgetriebe für die BMW 1er-, 2er-, 3er- und 4er-Reihe, weshalb die entsprechenden Fahrzeuge nicht wie geplant gebaut werden können. Bosch selbst hat allem Anschein nach Probleme mit einem Zulieferer von Gussteilen, weshalb die vertraglich vereinbarte Lieferung von Lenkgetrieben nicht planmäßig erfolgen kann und ein Produktions-Stopp unvermeidlich ist.

Das Resultat ist klar: In den Werken München, Leipzig, Tiexi und Rosslyn ist die Produktion stark eingeschränkt, tausende Fahrzeuge pro Tag können nicht gebaut werden. Darunter leiden eventuell auch die Kunden, deren bestellte Fahrzeuge nicht zum vereinbarten Termin ausgeliefert werden können – je nach Dauer des Zulieferer-Ausfalls lassen sich die Probleme der letzten Tage aber eventuell über einen Zeitraum mehrerer Wochen auch wieder aufholen, ohne dass tausende Kunden auf einen späteren Termin vertröstet werden müssen.

Einkaufsvorstand Markus Duesmann geht davon aus, dass Bosch für den vom Produktions-Ausfall entstandenen Schaden – die Rede ist von mehreren Millionen Euro – aufkommt und die BMW Group entsprechend entschädigt. Wie hoch die Schadenssumme letztlich ausfällt, hängt natürlich von der weiteren Dauer des Ausfalls ab und lässt sich derzeit noch nicht sagen.

Da in der Automobil-Produktion seit Jahren auf große Teilelager vor Ort verzichtet und stattdessen nach den deutlich effizienteren Konzepten just-in-time oder just-in-sequence gearbeitet wird, wirken sich Ausfälle bei einzelnen Zulieferern schnell auf die Arbeitsfähigkeit ganzer Werke aus. Fällt ein wichtiges Bauteil wie das Lenkgetriebe aus, kann das auch andere Zulieferer betreffen: Wenn sie ihre planmäßig gelieferten Teile nicht im Werk des Kunden abliefern können, müssen auch sie auf den Produktions-Stopp reagieren und ihre Fertigung entsprechend anpassen oder kurzfristig Lagerkapazitäten organisieren.

30 May 05:22

Deploying the new Onedrive Next Generation Sync client as MSI through Intune to Windows 10

by Jos

Onedrive for Business’s client, the new Next Generation Sync client, is awesome. Obviously.

So you want it on your devices, but Microsoft distributes it as .exe. Nasty, because I want to manage Windows 10 as mobile devices through Intune, and that only allowes me to distribute as MSI.

I created an MSI for Onedrive for Business’s Next Generation Client using Advanced Installer. Because I’m not allowed to redistribute Microsoft’s .exe, this MSI downloads the .exe from Microsoft’s website, it uses /silent and /takeover as installation switches.

This is the installer that self-downloads Onedrive NGen: OnedriveNGSC.msi (right click, save as).

Optionally, you can change the URL from which the .exe installer is downloaded by supplying downloadURI as parameter to the MSI. (e.g. msiexec /i OnedriveNGSC.msi downloadURI=”http://www.example.com/file.exe”)

The MSI is an empty placeholder for the following Powershell script:

 

Param(
$downloadURI
)

function runProcess ($cmd, $params, $windowStyle=1) {
    $p = new-object System.Diagnostics.Process
    $p.StartInfo = new-object System.Diagnostics.ProcessStartInfo
    $exitcode = $false	
    $p.StartInfo.FileName = $cmd
    $p.StartInfo.Arguments = $params
    $p.StartInfo.UseShellExecute = $False
    $p.StartInfo.RedirectStandardError = $True
    $p.StartInfo.RedirectStandardOutput = $True
    $p.StartInfo.WindowStyle = $windowStyle; #1 = hidden, 2 =maximized, 3=minimized, 4=normal
    $null = $p.Start()
    $output = $p.StandardOutput.ReadToEnd()
    $exitcode = $p.ExitCode
    $p.Dispose()	
    $exitcode
    $output
}

#download the client
$exePath = Join-Path $Env:Temp "onedriveNGSC.exe"
try{
		invoke-webrequest $downloadURI -OutFile $exePath -ErrorAction Stop
}catch{
		Throw "Failed to download the installer from $downloadURI"
}

$res = runProcess $exePath "/silent /takeover"

#check if return code is 0
if(0 -ne $res[0]){
		Throw "Failed to install client: $($res[0]) $($res[1])"
}
30 May 05:20

Eine nicht zu unterschätzende Waffe

by Udo Vetter

Der Mandant verstand von Anfang an nicht, was ihm die Polizei vorwirft.

Demgemäß äußerte er sich auch in mehreren Schreiben. Seine Argumente stießen allerdings auf taube Ohren. Und zwar bei der Polizei. Bei der Staatsanwaltschaft. Und beim zuständigen Richter. Letzterer unterschrieb jedenfalls einen Strafbefehl. Damit legte er meinem Mandanten eine saftige Geldstrafe auf, verbunden mit einem Eintrag im Bundeszentralregister. Auch als Vorstrafe bekannt.

Weil der Mandant die Welt nicht mehr verstand, kriegte ich den Auftrag zu schauen, was juristisch zu machen ist. Ich legte gegen den Strafbefehl Einspruch ein und beantragte Akteneinsicht. Die Akte erhielt ich postwendend. Verbunden mit der schriftlichen Mitteilung des Gerichts, dass ja auch eine Einstellung des Verfahrens in Betracht komme. So ganz ohne negative Konsequenzen. Ob mein Mandant denn damit einverstanden sei?

Hier hat anscheinend mal wieder der bloße Briefkopf vom Anwalt gewirkt. Eine nicht zu unterschätzende Waffe, wie es scheint.

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29 May 16:15

Linke pöbeln und greifen Polizisten an – Zwei Festnahmen

Im Rahmen einer Kontrolle haben Linke eine Polizeistreife angegriffen. Die Beamten nahmen zwei Männer fest. 
29 May 15:30

Einzelhandel: Kaufhäuser wollen an Sonntagen häufiger öffnen

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Sonntags wird eingekauft – allerdings online. Dem wollen die Warenhäuser nicht tatenlos zusehen und die Ladenöffnungszeiten ausweiten. Linke und Kirchen protestieren.
29 May 15:30

EU-WLAN-Standardisierung: Übergangsfrist gegen Engpässe

Ein WLAN-Logo wird in einem Café auf dem Bidschirm eines Tablet-Computers angezeigt.Am 12. Juni tritt die neue EU-Richtlinie für die WLAN-Standardisierung in Kraft. Um Engpässe bei WLAN-fähigen Geräten zu vermeiden, soll der bisherige Standard aber nun noch für ein weiteres Jahr gelten.
29 May 15:30

Störung bei Apple: iMessage und FaceTime derzeit nicht aktivierbar

iMessage mit AktivierungsproblemenDie Aktivierung von iMessage und FaceTime schlägt derzeit laut Medienberichten in allen Mobilfunknetzen fehl. Anstelle der Freischaltung erhalten die Kunden nur kryptische SMS.
29 May 15:29

Unicode is hard

29 May 15:25

Hintergrund: Windows-Diagnose: Programme und Prozesse meistern

Windows-Diagnose: Tasks und Prozesse meistern

Wer mehr über das wissen will, was unter der Haube von Windows so vorgeht, kommt weder am Task-Manager noch am Sysinternals-Tool ProcMon vorbei.

29 May 14:17

99,9 Prozent der Mobil-Malware zielt auf Android

Laut Jahresbericht des APCERT richtete sich 2016 die Mehrzahl der Malware-Attacken im Raum Asien-Pazifik gegen das Android-Betriebssystem.
29 May 14:17

Blick ins Werk der Doppeltraktionszüge

Die jüngste Tram-Bestellung der SWM/MVG umfasst eine Charge besonderer Züge: sogenannte Doppeltraktionswagen. Das sind Trambahnen, die bei Bedarf zusammengekoppelt werden können - für ein Extra an Platz. Der wird auf mehreren Linien dringend benötigt.

Neun Zweiteiler, neun Dreiteiler und vier Vierteiler vom Typ Avenio fertigt der Hersteller Siemens im Wiener Werk für München. Die zwei- und dreiteiligen Züge können zusammengekoppelt werden. Die 22 Züge verstärken den Tram-Fuhrpark  - das ist auch notwendig, weil jedes Jahr mehr Fahrgäste die Straßenbahn nutzen.

Da die Züge sich lange Zeit in München nützlich machen sollen - sie sind für 30 bis 40 Jahre Betriebsdauer ausgelegt -, baut die MVG gleich vor und schafft Flexibilität: Wo besonders viele Fahrgäste mitmöchten, bringen die Doppeltraktionszüge in naher Zukunft richtig viel Kapazität. Jeder Zug kann aber auch solo losgeschickt werden - in Zeiten geringerer Nachfrage spart das Energie und schont das Material. 

Im Wiener Werk sind derzeit mehrere Züge in unterschiedlichen Entwicklungsstadien zu sehen. Hier laufen beispielsweise Schweißarbeiten an der Karosserie eines Kopfteils: 

Eingerüstet steht ein bereits weiter ausgebautes Wagenteil in der großen Halle:

Hier ist der Innenausbau schon vorangeschritten - wenngleich die Sitze noch polsterlos sind:

Acht vierteilige - allerdings nicht koppelbare - Avenios besitzt die MVG bereits seit 2014. Zufrieden mit den modernen, hellen, kapazitäts- und zugstarken Trambahnen sind seither die Fahrer und auch die Fahrgäste. Mit dem Nachschub vom gleichen Fahrzeugtyp wird die Zufriedenheit der Nutzer hoffentlich ebenso hoch sein. Den Werkstätten erleichtert der höhere Anteil von Zügen des Typs T zudem die Vorratshaltung von Ersatzteilen und die Wartungsabläufe.

Foto unten: Bitte noch nicht einsteigen - auch wenn es fast schon danach aussieht. Das Kopfteil lässt eine leicht veränderte Form im Vergleich zum Vorgängermodell erkennen.

Die 22 neuen Züge sollen ab 2018 nach und nach zu SWM/MVG kommen.

Aktuell können nur wenige Trambahnen im Münchner Tram-Fuhrpark gekoppelt werden, nämlich die letzten im Betrieb verbliebenen "Oldies", die P-Wagen. Diese Gespanne aus den 1960er-Jahren bestehen jedoch aus einem Triebfahrzeug und einem Anhänger, der selbst ohne Antrieb ist. Im Gegensatz dazu verfügen alle Avenio-Züge der jüngst bestellten Charge - auch die kurzen Zweiteiler - über einen Motor und einen Fahrerstand. 

Wo die nagelneuen Doppeltraktionszüge als erstes fahren werden, steht schon fest: auf der Linie 20/21, wo durch die Hochschule besonders großer Andrang herrscht. Davon profitieren aber auch weitere Linien: Die großen Züge, die derzeit auf der Linie 20/21 im Einsatz sind, wechseln auf die stark ausgelasteten Schienenstrecken entlang der Arnulfstraße sowie über Lehel und Max-Weber-Platz in Richtung St. Emmeram. Das bedeutet auch dort mehr Kapazität - die Fahrgäste wird es freuen.

Fotos: Wolfgang Wellige

Mehr zur aktuellen Tram-Bestellung lesen Sie im MVG Kundenmagazin MVGinfo 2/2017.

 

 

29 May 14:16

Smart Home: Die Vermessung der Küchenwelt

by ZEIT ONLINE: Mobil - Eike Kühl
Läuft der Wasserhahn? Ist der Kühlschrank offen und der Kaffee fertig? All das können Sensoren erkennen. Gepaart mit künstlicher Intelligenz sind sie smarter denn je.
29 May 14:15

NTFS bug lets anyone hang or crash Windows 7 or 8.1

29 May 14:15

Tipps mit 3D Touch fürs iPhone 7, iPhone 6S

Das 3D Touch am iPhone ist in etwa wie die ALT-Taste am Mac: Zuweilen sind damit nützliche Funktionen möglich, die man auf den ersten Blick gar nicht vermutet.
29 May 14:01

802.eleventy what? Why Wi-Fi kind of sucks

29 May 14:01

Linux Insides

29 May 14:01

How sharing a bed changed my sleep data

29 May 13:53

Die Reise nach Bochum

by Udo Vetter

Als Pflichtverteidiger eines Mandanten habe ich neulich einen Termin am Landgericht Bochum wahrgenommen. Einige Tage später schickte ich meine Kostenberechnung ans Gericht.

Heute kam der Anruf einer Kostenbeamtin. Sie fragte nach, ob ich an dem Tag noch einen anderen Verhandlungstermin in Bochum hatte. Ganz unbegründet war die Nachfrage nicht, auch wenn’s bei einem Düsseldorfer Anwalt vielleicht etwas sehr nach Stochern im Nebel wirkt. Wenn die Reise nicht der einzige „Geschäftszweck“ ist, müssten die Fahrtkosten und Abwesenheitsgeld irgendwie angemessen aufgeteilt werden. Mit anderen Worten: Doppelt kassieren kommt gar nicht gut.

Das war also sehr vorausschauend gedacht, vermutlich, um die gebeutelte Staatskasse zu entlasten. Ich musste die Mitarbeiterin aber leider enttäuschen. An dem Tag war ich wirklich nur wegen der einen Sache in Bochum. Eine gute Nachricht hatte die Beamtin aber auch für mich: Ansonsten gibt es wohl an meinem Antrag nichts zu kritisieren. Das ist ja auch schon mal eine schöne Erfahrung…

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29 May 13:09

What's the difference between the com and exe extensions? (2008)

29 May 13:04

Kernenergie ist sexy!

by Rainer Klute

Gastbeitrag von Dieter König

Behälterlager des ZWILAG

Behälterlager des ZWILAG. Der gesamte hochradioaktive Atommüll der Schweiz passt in eine einzige Lagerhalle. Quelle: ZWILAG AG

Drei Tage nach der Annahme der Energiestrategie 2050 durch das Schweizer Wahlvolk nahmen meine Frau und ich an einer Besichtigung des Zwischenlagers ZWILAG bei Würenlingen teil – zur Überwindung der Abstimmungsdepression und um den Blick meiner Frau über ihre diffus-grüne Grundüberzeugung hinaus etwas zu erweitern. Die von Urs Bolt hervorragend organisierte und von Dr. Uwe Kasemeyer fachlich bestens geführte Tour mit einer Gruppe von Gleichgesinnten führte uns in eine lediglich mittelgroße, bestens gesicherte Industriehalle.

Auf dem vergleichsweise kleinen Areal dieser Halle und in einer zweiten Halle am Standort des KKW Beznau lagert der gesamte hochradioaktive Abfall der Schweiz in großen, speziell hierfür ausgelegten, zylinderförmigen Containern. Eigenen Auges konnte unsere Gruppe quasi den gesamten hochradioaktiven Abfall der Schweiz aus mehr als 45 Jahren nuklearer Energieerzeugung überblicken. That’s it!

Reicht für den gesamten hochradioaktiven Atommüll der Schweiz: zwei Lagerhallen

Laut Dosimetern erhielten wir während der mehrstündigen Tour etwa die gleiche Strahlendosis wie während einer Stunde auf einem Flug von Zürich nach New York. Dazu zählte auch ein Aufenthalt direkt zwischen den Transport- und Lagerbehältern mit den hochradioaktiven Abfällen. Die Kühlrippen fühlen sich wie recht warme Radiatoren einer Zentralheizung im Winter an. Verbrennen kann man sich daran zwar nicht, aber man spürt die gewaltige Restenergie des »Abfalls« auch noch nach Jahren.

Diese sogenannte Nachzerfallswärme entsteht durch radioaktive Zerfälle vor allem der Spaltprodukte im Inneren der Behälter. Die Nachzerfallsleistung eines Behälters beträgt anfänglich etwa 20 bis 50 Kilowatt und nimmt im Lauf der Zeit ab. Nach 40 Jahren Zwischenlagerung sind die hochaktiven Abfälle soweit abgeklungen, dass sie einer Tiefenlagerung zugeführt werden können. Alternativ könnte man das enthaltene Uran und die Transurane als Brennstoff in Schnellen Reaktoren der Generation IV als Brennstoff nutzen, doch ist das in der Schweiz nicht vorgesehen.

Beim abschließenden Kontaminations-Check wurde bei keinem von uns auch nur ein Becquerel an Kontamination entdeckt – und wir alle wurden wieder problemlos aus der kontrollierten Zone entlassen. Auch hier: That’s it!

Überschlägig geschätzt entspricht die im ZWILAG gelagerte Menge an Abfall – beziehungsweise an Wertstoff für Kernreaktoren der Generation IV – der Energieerzeugung von mehr als 100 Gigawattjahren Elektrizität seit 1969. Dies wiederum entspricht etwa einer Gigatonne vermiedener CO2-Emissionen im Vergleich mit Kohlekraft beziehungsweise 300 bis 400 Millionen Tonnen CO2 im Vergleich mit modernsten, aber teuren GuD-Gaskraftwerken – ganz zu schweigen von den vermiedenen Emissionen verschiedenster Luftschadstoffe und Feinstaub.

Grüner Tunnelblick verhindert Sicht auf Lösungen

Trotz Klimawandels behaupten »Grüne« weiterhin allen Ernstes, dass »die enormen Risiken der Atomkraft« deren Vorteile bei weitem überwögen. Den Kernkraftkritikern ist es in über 40 Jahren unermüdlichen Einsatzes gelungen, die Diskurshegemonie zu erobern, also zu bestimmen, was öffentlich sagbar ist und was nicht, was verwerflich und was moralisch ist, was rückständig und was fortschrittlich. Sie brachten die etwa 100 Millionen Menschen umfassende deutschsprachige Bevölkerung dazu, die Kernenergie mehrheitlich abzulehnen. Kein Wunder: Die grünen Strategien funktionieren ja, die Spendengelder fließen, sogar bürgerliche Parteien erliegen grünen Kommunikationsstrategien.

In der Retrospektive mag zwar der ungezügelte Fortschrittsglaube der sechziger Jahre heute etwas gar naiv anmuten, andererseits darf man ohne weiteres annehmen, dass der heute vorherrschende, im Wesentlichen dem Zeitgeist geschuldete und zuweilen völlig übertriebene Technikpessimismus in künftigen Zeiten ebenfalls einer recht kritischen Betrachtung und Bewertung unterzogen wird.

Denn er ist heute mindestens ebenso übertrieben und verhindert durch den dadurch induzierten »Röhrenblick«, dass vorhandene kraftvolle Lösungspotentiale politisch entweder völlig übersehen oder zumindest massiv unterschätzt werden.

Unverzichtbar für ein angemessenes Lebensniveau: stabile, saubere Stromversorgung

Doch den Menschen einer Welt, welche bis 2050 wohl bis zu 10 Milliarden Menschen tragen wird, können Humanisten ein anständiges Lebensniveau nicht verweigern. Dieses ist aber ohne eine für alle ausreichende Energieversorgung auf einem minimalen, stabilen Niveau schlichtweg undenkbar.

Für eine solche, hoffentlich deutlich bessere, Welt braucht es in der Summe jedoch gewaltige Mengen klimaneutraler, zuverlässiger und im Vergleich mit anderen Energieerzeugungsformen sehr sauberer Energie.

Auch der alles andere als für eine euphorische pronukleare Einstellung bekannte IPCC hat sich in den letzten Jahren dieser Einschätzung angeschlossen. Er geht sogar davon aus, dass die Pariser Klimaziele 2015 nur mit einer Verdoppelung, ja Verdreifachung nuklearer Energieerzeugungskapazitäten erreicht werden kann. Die Internationale Energieagentur (IEA) kommt zu ähnlichen Schlussfolgerungen.

Allerdings verschließen sich die grünen Ideologen solchen Einsichten weiterhin ganz bewusst, um ihre Basis bei der Stange zu halten – obwohl auch renommierte Klimaforscher wie Dr. James Hansen und Dr. James Lovelock händeringend die sinnvolle Nutzung aller faktisch klimaneutraler Energieformen fordern. Dazu gehören Wasserkraft und Erneuerbare, aber eben auch Kernenergie – insbesondere deren weiterentwickelte Formen.

Deshalb ist es allerhöchste Zeit, hier sehr deutlich gegenzusteuern! Kernenergie und die damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Positionsbezüge sollen wieder »sexy« werden! Offensichtlicher Stuss, Ignoranz, Verzagtheit durch bei weitem überzogenem Betroffenheitsdenken und damit verbundenes traditionelles Gloom-and-Doom-Denken der grünen Ideologen ist aber das genaue Gegenteil davon.

Sachargumente statt grüner Diskurshoheit

Nicht wir – als Kernenergiebefürworter heute eine Minderheit – haben uns für unsere scheinbaren Außenseiterpositionen zu rechtfertigen, sondern die Kernenergiegegner. Denn angesichts des Klimawandels argumentieren sie bewusst selektiv antiwissenschaftlich und handeln durch Ablehnung der Kernenergie faktisch pro Klimawandel.

Kernenergiegegner waren früher auch einmal eine recht kleine, aber dafür umso lautstärkere Minderheit. Es ist allerhöchste Zeit, sie und vor allem ihre Anführer mit den besseren Argumenten, die wir auf unserer Seite wissen, für ihre verantwortungslose Haltung zum Klimawandel lautstark und selbstbewusst in die Verantwortung zu nehmen.

Im etwas idealisierten Setting des »herrschaftsfreien Diskurses« (Jürgen Habermas) bei welchem ausschließlich die fair vorgetragenen Argumente zählen und nicht die politischen, gesellschaftlichen Positionen der Diskutanten in der »menschlichen Hackordnung« zählen, sollten wir leicht die Oberhand gewinnen.

Denn schließlich haben wir heute die besseren Argumente!

Update 2017-05-29

Die ZWILAG machte uns freundlicherweise auf einige sachliche Fehler aufmerksam. Der Text ist jetzt entsprechend korrigiert beziehungsweise erweitert. Die wichtigsten Änderungen:

  • Am Standort des Kernkraftwerks Beznau existiert ein weiteres Zwischenlager mit Transport- und Lagerbehältern. An der Tatsache, dass die Menge hochradioaktiver Abfälle insgesamt klein ist, ändert das aber nichts.
  • Kurze Erläuterung der Nachzerfallswärme ergänzt.

Update 2017-08-19

Im Text korrigiert: Bei der Ausgangskontrolle wird eine etwaige Kontamination in Becquerel gemessen (Aktivität), nicht in Mikrosievert (Dosis).


Dieter König

Dieter König ist Geschäftsführer einer Management- und ICT-Beratungsfirma. Bis zum Fukushima-Unglück war er »lauwarmer Atomgegner« (König über König) und begann danach, sich ernsthaft mit Umwelt-, Energie- und Nuklearthemen auseinanderzusetzen. Seitdem ist König »semi-professioneller Hinterfrager medial vermittelter Realitäten« und Überzeugungstäter in Sachen Kernkraft.

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29 May 12:56

Anwesenheit trotz Abwesenheit dank Homematic IP Sicherheitslösungen

by HomeMatic-INSIDE
Es ist wieder Urlaubszeit. Doch oft bleibt ein flaues Gefühl im Magen: Ist das Fenster wirklich zu? Ist das Licht wirklich aus? Und wie sicher ist mein Haus, wenn ich mehrere Tage oder Wochen nicht da bin? Abhilfe schafft hier das Smart-Home-System Homematic IP von eQ-3, dem Europamarktführer im Bereich Smart Home. Das Smart-Home Sicherheitsset ist schnell in den eigenen vier Wänden installiert. Per App können Anwender von unterwegs erkennen, wie der jeweilige Status zu Hause ist. Zudem kann die Anwesenheit im eigenen Heim simuliert werden.
Für viele Haushalte bedeuten die Sommermonate Urlaubszeit – für mehrere Wochen steht das Haus in dieser Zeit leer. Wer sich am Strand nicht mit einem mulmigen Gefühl bezüglich des allein gelassenen Heims plagen möchte, ist mit den Homematic IP Sicherheitslösungen bestens bedient. Ganz gleich, ob es sich um das Eigenheim oder um eine Mietwohnung handelt, ist das Starter Set Sicherheit der perfekte Einstieg in den Komfort eines von unterwegs steuerbaren Zuhauses. Das Set bringt alles mit, was für den Start in eine smarte und sichere Wohnumgebung benötigt wird. Ein Bewegungsmelder für den Inneneinsatz und der innovative Homematic IP Fenster- und Türkontakt liegen dem Lieferumfang bei. Der neue Fensterkontakt mit verdecktem Einbau erkennt über eine integrierte Infrarot-Lichtschranke zuverlässig geöffnete bzw. geschlossene Fenster und Türen. Der verdeckte Einbau ist durch die mitgelieferten Klebestreifen möglich, die in den Rahmen von Kunststofffenstern und -türen montiert werden können. Bei geschlossenem Fenster bzw. geschlossener Tür ist das Gerät nicht sichtbar und somit besonders unauffällig. Zusätzlich kann mit der Homematic IP Sirene bei vorheriger Aktivierung Alarm ausgelöst werden, sobald ein Fenster bzw. eine Tür geöffnet wird. Geöffnete Fenster und Türen werden direkt in der Homematic IP App angezeigt – so ist auch von unterwegs der aktuelle Status Zuhause jederzeit einsehbar.

Die Kombination von unterschiedlichen Produkten ermöglicht eine simulierte Anwesenheit, um potenzielle Einbrecher abzuschrecken. Mit den Homematic IP Rolladenaktoren für Markenschalter ist eine komfortable und automatisierte Steuerung abhängig vom Sonnenauf- und untergang möglich. Nach der Inbetriebnahme der Rolladenaktoren mit automatischer Kalibrierfahrt lassen sich individuelle Wochenprofile definieren. Auch die Homematic IP Dimmer-Steckdose sorgt für eine Simulation der Anwesenheit. Diese wird in eine vorhandene Steckdose gesteckt und ermöglicht im Anschluss das Schalten und Dimmen angeschlossener Lampen. So können Leuchtmittel stufenlos und bequem per App gedimmt werden.

Der Homematic IP Access Point verbindet und verschlüsselt die angelernten Homematic IP Produkten im eigenen Zuhause via Cloud. Dadurch können die Komponenten sowohl in den eigenen vier Wänden, als auch per Smartphone mobil gesteuert werden. Da bei der Einrichtung keine persönlichen Daten abgefragt werden, bleibt die Nutzung anonym. Weitere Sensoren, Bewegungs- und Rauchmelder sowie Alarmsirenen können bei Bedarf problemlos hinzugefügt werden. So wissen Sie immer, ob zu Hause alles in Ordnung ist – bequem per App.

Die verschiedenen Geräte von Homematic IP können problemlos zu einer vollumfassenden Smart-Home-Lösung ausgebaut werden. Homematic IP ist leicht zu installieren, lässt sich problemlos nachrüsten und basiert auf dem Internetprotokoll IPv6. Damit ist es bestens für das Internet of Things gerüstet.
29 May 11:31

Digitale Medien: Zu viel Smartphone macht Kinder krank

by ZEIT ONLINE: Familie -
Unkonzentriert, hyperaktiv, sprachverzögert: Die übermäßige Nutzung digitaler Medien schadet Kindern, belegt eine Studie. Und fordert von den Eltern mehr Fürsorge.
29 May 08:59

Mini-review: AUKEY 3-port car Quick Charge 3.0 adapter

I've reviewed 12V adapters for smartphones before, of course. Back in the day there would be a single wire heading off to microUSB or similar. Then we saw twin USB port (e.g. here), slimline adapters - how did they fit the electronics into such a small inline plug? And now we have the logical end of the line, using just about all the frontal area of a 12V 'cigarette lighter' car socket - with three standard USB ports. Impressive. And one of them is Quick Charge 3.0-enabled, which is a useful nod to the future.

29 May 08:59

Designkonzept zeigt den Ressourcenmonitor im Fluent Design

by Albert Jelica

Microsoft arbeitet momentan an einer neuen Designsprache für Windows 10, welche man als Fluent Design System bezeichnet. Langsam wird eine Anwendung nach der anderen entsprechend des neuen Designs aktualisiert.

Die bisherigen Desktop-Programme haben bislang allerdings die neue Designsprache nicht gesehen, was vor allem daran liegt, dass diese Anwendungen nicht auf der Univesal Windows-Plattform basieren.

Ein Reddit-Nutzer hat nun ein Konzept erstellt, das eine der wichtigsten Anwendungen des erfahrenen Windows-Nutzers im neuen Fluent Design erstrahlen lässt: Den Ressourcenmonitor.

Die bisherige Anwendung ist seit Windows XP praktisch nicht mehr verändert worden und ein Redesign würde der Systemanwendung auf jeden Fall sehr gut stehen. Das Design wurde im Konzept vereinfacht und der Hintergrund wurde leicht transparent gestaltet.

Wie gefällt euch die Anwendung im Fluent Design? Sollte Microsoft damit beginnen, auch Systemapps in die neue Designsprache umzuwandeln?


Quelle: reddit

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29 May 08:57

Raspberry Pi VPN Server: Build Your Own Virtual Private Network

29 May 08:55

An Introduction to the Theory of Elliptic Curves [pdf]

29 May 08:53

Ask HN: What are some examples of highly successful single-person businesses?

29 May 06:52

Dieser Designer erklärt, wie du perfekte Icons gestaltest – in nur 60 Minuten

Wie sollten Icons für Webprojekte und Apps wirklich aussehen? Ein kostenloser Online-Kurs lehrt die Grundkenntnisse – in nur einer Stunde.

Wer als Webdesigner oder Entwickler tätig ist, hat unter anderem auch mit der Gestaltung von Icons zu tun. Die richtige Machart vorausgesetzt, können sie ein Projekt enorm aufwerten und strahlen eine gewisse Professionalität aus.

Eine entsprechende Sammlung an Seiten mit kostenlosen Icons haben wir vor einiger Zeit bereits in diesem Artikel vorgestellt. Nun sind vorgefertigte Icons für Gestalter nicht immer die erste Wahl, gerade wenn möglichen Konflikten beim Urheberrecht aus dem Weg gegangen oder der individuelle Charakter des Vorhabens gewahrt werden soll. In diesem Fall kann es nur eine Strategie geben: selbst Hand anlegen.

Kostenloser Online-Kurs vermittelt Grundtechniken für die Gestaltung von Icons

Doch was tun, wenn die Kenntnisse im Bereich des Icondesigns entweder gar nicht oder nur rudimentär vorhanden sind? Was macht erfolgreiche Icons überhaupt aus? Auf welche Grundtechniken lässt sich bei der Gestaltung immer zurückgreifen?

Gut verdauliche Antworten auf diese Fragen verspricht ein neuer Online-Kurs, der von Matt D. Smith angeboten wird. Der US-Designer und Inhaber einer Agentur bietet auf seiner Website introtoicons.com einen Crashkurs bestehend aus 20 kurzen Lehrvideos rund um das Thema Icondesign zum Abruf an.

Der Online-Kurs zur Gestaltung von Icons ist kostenlos. (Screenshot: t3n.de)

Anhand von Beispielen aus der Praxis analysiert Smith nach eigenen Angaben die Icons verschiedener Apps und leitet daraus Techniken für die Gestaltung eines ansprechenden Icons ab. Darüber hinaus, so verspricht der Designer, wird Teilnehmern auch Wissen für die Arbeit mit dem offenen Grafikstandard SVG vermittelt. Erfreulich: Geld wird dafür keines verlangt. Den insgesamt einstündigen Online-Kurs können Teilnehmer kostenlos absolvieren, wenn sie zuvor ihre E-Mail-Adresse hinterlegen. Einziger Wermutstropfen: Der Online-Kurs ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Passend zum Thema: E-Learning-Plattformen – 34 supernützliche Websites, die dir was beibringen