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28 Jun 08:47

Energiebranche jetzt für Kohleausstieg bis 2030 – aber wo bleiben die Stromspeicher?

by Admin

Dabei bleibt die Frage unbeantwortet, wo nachts bei Windstille oder in Windflauten im Winter der Strom herkommen soll, denn das einzige z.Z. diskutierte Stromspeicherverfahren Power-to-Gas wird die in 2030 erforderliche tägliche im Mittel zu speichernde Strommenge von 408 Gigawattstunden( weder technisch noch kostenmäßig bewältigen können, von längeren Windflauten z.B. von 14 Tagen bei einem erforderlichen Speichervolumen von 1036 Gigawattstunden ganz abgesehen.
Der durch den „Klimaschutzplan 2050“ mögliche abbaubare CO2-Gehalt der Atmosphäre kann nur in nicht meßbaren Spuren erfolgen, ganz zu schweigen von den über die gesamte Braunkohle erzeugbaren lachhaften 22,7 Gigawatt.

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Die neue Präsidentin des größten deutschen Energieverbandes BDEW, Marie -Luise Wolff, verlangt einen zügigen Ausstieg aus der Kohlenutzung, im Gleichklang mit dem Umweltministerium. So sagte sie der FAZ vom 13.06.2018: „Wir reden jetzt über 61% Emissionsminderung bis 2030 und einen Anteil von 65% Erneuerbaren am Stromverbrauch“.
Weiter: „Diese Ziele müssen wir unter einen Hut kriegen, und da ist es entscheidend, dass der Kohleausstieg nicht zu spät kommt.“
Zur Erreichung dieser Ziele seien Gaskraftwerke für die Großindustrie ebenso nötig wie die Bereitschaft, viele Technologien für den Umbau des Energiesystems zuzulassen. „Falls uns noch Besseres einfällt als Wind und Sonne, dann sollten wir das machen“.
Letztere Aussage insinuiert das Vorhandensein von vielen möglichen Verfahren zur erfolgreichen Durchführung der im Rahmen des „Klimaschutzplanes 2050“ festgelegten Ziele, der Rückführung des CO2-Ausstoßes in allen Sektoren gegen null (Strom, Verkehr, Industrie, etc.).
Was für ein Optimismus?
Wo bleiben die kritischen Aussagen ihres Vorgängers, Herrn Kapferer, dem noch Vorsitzenden des BDEW, dass niemand wisse, wie nach dem Ausstieg aus der Kernenergie 2022 die Elektrizitätsversorgung in Deutschland dauerhaft gesichert werden soll. (1)
Schließlich stellt sich doch stets insbesondere mit steigenden Anteilen an volatilem Strom aus Wind und Sonne die Frage, wo nachts bei Windstille oder im Winter in längeren Windflauten der Strom herkommen soll und die von Frau Wolff für die Kohleausstiegskommisssion genannten wichtigsten Zielsetzungen wie Arbeitsplätze, Strompreise und Versorgungssicherheit gesichert werden sollen.
Denn ausgehend von den Zielsetzungen des „Klimaschutzplanes 2050“ müssen schon in 2030 bei gleichbleibender Stromerzeugung wie in 2016 nachts bei Windstille bei einer täglichen Stromerzeugung von 1775 Gigawattstunden im Mittel 408 Gigawattstunden/Tag gespeichert werden können, um eine Stromerzeugung überhaupt gewährleisten zu können. (2) Dieser Mittelwert schließt natürlich nicht aus, dass im Winter bei Windflauten Wind und Sonne über einen längeren Zeitraum keinen Strom liefern (Windflauten im Winter von 10-14 Tagen sind hinlänglich bekannt), so dass die Kapazitäten für die Stromspeicher z.B. bezogen auf einen Tag auf 1775 Gigawattstunden (74 Gigawatt) ausgelegt sein müßten, bei Windflauten von z.B. 14 Tagen läge der Speicherbedarf bei nicht weniger als 1036 Gigawattstunden. Andererseits können je nach Windstärke und Sonneneinstrahlung weit überhöhte Strommengen täglich anfallen. (Zum Vergleich: der tägliche Stromverbrauch Österreichs liegt bei etwa 200 Gigawattstunden).

Stromspeicher

Aber die Auswahl an geeigneten und bezahlbaren Speicherverfahren für die zu speichernde Strommenge in 2030 geht gegen null.
Das einzige z. Z. diskutierte Speicherverfahren Power-to-Gas ist von einer technischen Reife und Bezahlbarkeit zur Speicherung von im Mittel 408 Gigawattstunden/Tag (17 Gigawatt) im Jahre 2030 weit entfernt. Da bei der Anwendung dieses Verfahrens Wasserstoff oder „grünes Erdgas“ für eine Gasspeicherung erzeugt wird, müßte zudem ein entsprechendes Leitungssystem – ergänzend zu dem bereits existierenden – bis 2030 aufgebaut sein, von den zu bauenden Gaskraftwerken abgesehen.
Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas (FNB), Herrn Ralph Bahke, sind z. Z. 30 Power-to-Gas-Anlagen in Deutschland in Betrieb. Im Jahre 2025 sollen Anlagen in der Größenordnung von 1,5 Gigawatt installiert sein, in 2030 7,5 Gigawatt (3), nur 44% der in 2030 erforderlichen auf einen Tagesmittelwert bezogenen 17 Gigawatt. Bezogen auf eine 14-tägige Windflaute läge die Speicherdeckung bei lächerlichen 0,7%.
Außerdem wollen die Netzbetreiber Open Grid Europe (OGE) und Amprion jetzt zusammen großvolumige Elektrolyseure zunächst zur Wasserstoffgewinnung in einer Größe bauen, wie es sie in Deutschland noch nicht gibt. Die zitierten 30 erprobten Power-to-Gas-Modellprojekte mit bis zu 6 Megawatt seien zu klein. Man will im ersten Schritt in die 100 Megawatt- Klasse vordringen, Anlagen mit einer Größenordnung von 3000 Megawatt sind das Ziel bis 2030. (4)
Das Verfahren Power- to- Gas könnte den anfallenden Überschußstrom nutzen über die Spaltung von H2O über Elektrolyseure und das entstehende H2 für verschiedene Zwecke nutzen, z.B. auch unter Zusatz von CO2 in „grünes Erdgas“ (Methanisierung) überführen.
Aber die hohe Zahl der Arbeitsschritte
          Strom  —  Elektrolyse (H2)  —  Speicherung  —  Methanisierung (CH4)  —  Strom
sowie die niedrigen Wirkungsgrade der Verfahrensschritte lassen eine Wirtschaftlichkeit nicht erwarten.
Es stellt sich bei den vielen Verfahrensschritten, der Wirkungsgrade des Power-to-Gas-Verfahrens sowie der lächerlich kleinen Verfügbarkeit die Frage, ob die täglich geforderten mittleren 408 Gigawattstunden (17 Gigawatt) über die Verstromung von H2 oder „grünem Erdgas“ in 2030 sicher und zu erträglichen Kosten dargestellt werden können, ganz zu schweigen von den möglichen geforderten 1775 Gigawattstunden/Tag (74 Gigawatt) im Winter bei Windstille oder Windflauten von 14 Tagen mit einem erforderlichen Stromspeichervolumen von 1036 Gigawatt.

Kohlekommission

Ungeachtet dieser Fakten soll nun über eine aus 42 Mitgliedern bestehende Mammutkommision der Ausstieg aus der Kohle vorbereitet werden (das letzte Kernkraftwerk schließt im Übrigen in 2022), schließlich soll die Welt vor einem Verglühen durch das sog. Treibhausgas CO2 gerettet werden, auch wenn der CO2-Abbau in der Atmosphäre durch den „Klimaschutzplan 2050“ – so er denn gelingt – nur in nicht meßbaren Spuren erfolgen könnte (2), ganz zu schweigen von den über die gesamte Braunkohle erzeugbaren lachhaften 22,7 Gigawatt (5) – von den ungeheueren Kosten abgesehen.
Zudem erinnert die Marschrichtung dieser Kohlekommission zur Wegbereitung des Kohleausstieges in ihrer Zusammensetzung und Vorgehensweise an die Ethikkommision in 2011 zum Ausstieg aus der Kernenergie. Setzte sich die Ethikkommission in 2011 aus geistlichen Würdenträgern  und Geisteswissenschaftlern zusammen, so fällt die Kohleausstiegskommision durch ein starkes grün-linkes Übergewicht auf (Greenpeace, etc.), das teilweise nicht einmal demokratisch legitimiert ist.
Andere Länder wie z. B. China, Indien, etc. steigern die Kohlekraftwerkskapazitäten beträchtlich: in China kommen 280 Gigawatt hinzu, in Indien 174 Gigawatt. Insgesamt wird die Kohlekraftwerkskapazität weltweit um 43% erweitert. Da nimmt sich die insgesamt mögliche Stromherstellung über Braunkohle in Deutschland von 22,7 Gigawatt bescheiden aus, dennoch will sich Deutschland durch die Stilllegung dieser 22,7 Gigawatt als Musterschüler und Wegbereiter der Weltrettung über einen lächerlichen CO2-Abbau gerieren.
Damit Deutschland am Ende nicht als Agrarland endet, sollte es als führende Industrienation vor dem Ausstieg aus der Kohle emotionslos die Fakten prüfen, denn eine gesicherte und bezahlbare Stromerzeugung in Deutschland stellt die Grundlage für unsere Industrie und damit unseren Wohlstand dar.
Sollten unsere Politiker, unsere Gesellschaft das nicht begreifen (wollen), stellt sich die Frage, wie tief Deutschland noch fallen will.

Quellen

1. FAZ, 14.06.2018
2. Beppler, E.: „Der beschleunigte Zwang zur Elektromobilität – wie soll es funktionieren: eine technische Analyse hinsichtlich der Stromversorgung und der CO2-Minderung“, EIKE, 07.05.2018
3. „Klimaschutz für alle“. Bahke, R.: „Die Wirksamkeit von Power-to-Gas ist bewiesen“
4. FAZ, 21.06.2018
5. Vahrenholt, F.: EIKE, 18.06.2018

28 Jun 08:45

Ökopax Greenpeace darf alles – Fahrverbote etc – Fragwürdige Aktionen für den „Klimaschutz“

by Admin
Geht es noch abwegiger? Da kippt Greenpeace in Berlin tausende von Litern gelber Farbe auf die Straße rund um die Siegessäule und verwandelt den Asphalt in eine gefährlich glatte Fläche.

Die »Umweltorganisation« geht dabei völlig unbedarft mit der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu Felde. Sie nimmt in Kauf, dass auf der rutschigen Fläche Fahrradfahrer zu Fall kommen. Am frühen Morgen war einem Bericht des Tagesspiegel zufolge bereits eine Radfahrerin auf der schmierig glatten Fahrbahn gestürzt und saß minutenlang unter Schock auf dem Pflaster. Sie blieb bis auf Prellungen und Schürfwunden unverletzt. Auf dem Bild ist ein Kindersitz zu sehen, in dem zum Glück kein Kind saß. Eine Anzeige wollte sie den Angaben der Polizei zufolge nicht erstatten, sie müsse sofort in ihren Unterricht.

Autos fuhren vorsichtig und verteilten gleichzeitig mit ihren Reifen die Farbe. 3.500 Liter wertvolles Wasser verschwendeten die Umweltschützer bei ihrer Aktion. Die Farbe sei umweltfreundlich, behauptet Greenpeace. Umweltfreundliche Farbe gibt es jedoch nicht, es müssen immer farbige Pigmente verwendet werden, sonst würde keine Farbe zu sehen sein. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Interessant dürften Ermittlungen wegen des Aufstieges einer Drohne werden, mit der die Luftbilder gemacht wurden. Das muss bei der zuständigen Luftbehörde angemeldet und genehmigt werden. Zudem gilt drei nautische Meilen rund um den Reichstag ein Flugbeschränkungsgebiet (Restricted Area ED-R146). Aufstiege von Drohnen sind in diesem Gebiet nur mit Auflagen erlaubt und nur dann, wenn spätestens eine Stunde vor dem Flug das Lagezentrum der Polizei unterrichtet wurde. Ohne eine Genehmigung stellt ein solcher Durchflug ein Straftatbestand dar.

In der Hauptstadt wollte der Millionenkonzern Greenpeace (Spenden in Deutschland 58,5 Millionen Euro (2016)) gegen Klimapolitik protestieren. Was ist schon körperliche Unversehrtheit gegen den Klimawandel!

Derweil stauten sich am Montag in Deutschlands zweitgrößter Stadt Hamburg die Autofahrer in der Max-Bauer-Allee bis hin zum Altonaer Rathaus. Die Polizei sperrte die Straße, baute eine Kontrollstelle auf und prüfte Dieselfahrzeuge, ob sie die für ältere Diesel verbotenen 580 Meter fahren dürfen oder nicht. Das hat in einer Sternstunde die Hamburger Umweltbehörde festgelegt, geht nicht ohne einen Blick in den Fahrzeugschein und darauf, ob die Motoren nur die alten Euronormen erfüllen. Deren Fahrer müssen sich deutlich längere Ausweichrouten suchen, wenn sie nicht Anlieger oder Handwerker sind. Die dürfen fahren, ebenso wie Lieferdienste.

Folge: Große Verkehrsbehinderungen und Staus im morgendlichen Berufsverkehr verbunden mit entsprechend hohen Abgasströmen. Es droht ein Verwarngeld von 20 Euro. Verständlich, dass die Polizisten lieber Autofahrer kontrollieren, als sich von Noch-nicht-solange-hier-seienden einen auf die Nase zu riskieren. Dieselfahrer leisten noch nicht so viel Widerstand. Bisher jedenfalls.

Jetzt sind Klagewellen der betroffenen Autofahrer um die Korrektheit der Messungen möglich. Die sind sehr fraglich, wie das unsere Leseraktion »Messstationen« gezeigt hat. Die Station an der Max-Brauer-Straße steht unter einem dichten Blätterdach, das ist gemäß Vorschriften nicht erlaubt, weil die Messwerte damit verfälscht werden. »Die Messstation steht selbstverständlich auch hier in einer engen Häuserschlucht. Besonders dreist: Sie ist in der Mitte der Fahrbahn auf einem Parkstreifen aufge-stellt. Aufgrund einer Ampel kommt es auch hier regelmäßig zu stehendem Verkehr. Stark frequentierte Bushaltestationen auf beiden Seiten der Fahrbahn dürften hier ihren Teil zur Emission beitragen.« berichtete ein Leser.

Inzwischen trat in Berlin die sogenannte Kohlekommission erstmals zusammen. Diese Kommission soll bis Ende dieses Jahres klären, wie Deutschland die CO2-Lücke zum Klimaziel für das Jahr 2020 schließen kann. Das Rezept ist von der Kernenergiekommission her bekannt. Pfarrer und Sozialpädagogen erklären Stromerzeugung mit Hilfe von Kraftwerken kurzerhand für unethisch.

Da könnte Annalena Baerbock von den Grünen unbefangen fordern: »Huch, Kraftwerke abschalten!« Sonst wird das nix mit der Begrenzung der globalen Erwärmung unter 1,5 und 2 Grad Celsius. Dieses Planziel hatten seinerzeit die Pariser Klimakämpfer doch so nett formuliert. Mit der kleinen Petitesse, dass Deutschland und die USA ihren Energieverbrauch einschränken und vor allem zahlen sollten, während fast alle anderen Länder ihre Kohlenutzung ausweiten dürfen und nichts bezahlen sollen. Kein Wunder, dass US-Präsident Trump als eine der ersten Maßnahmen diese verrückte Entscheidung kassierte.

Aber vielleicht ist die Erde doch noch nicht verloren. Siehe, es gibt Hoffnung. Sie kommt unter anderen von der Engländerin Oonagh Dalgliesh, 32 und »Eventmanagerin«. Sie gehört zu jener Gruppe von jungen Engländerinnen, die auch schon mal mit Schildern »Rette den Planeten, töte dich selbst!« Durch die Gegend rennen, ohne dass sie aber selbst den Anfang machen wollen.

Ihr Mann jedenfalls will gern ein Kind, sie den Planeten Erde retten. Sie kommt zum Schluss: Passt nicht zusammen, gibt kein Kind. Der Planet Erde komme mit der Überbevölkerung nicht mehr zurecht, daher müsse es ein Ende haben: »Childfreedom!«. Der gute alte Malthus, der bereits im 18. Jahrhundert vor Bevölkerungsexplosion und Hungersnöten warnte, lässt grüßen. Schluss mit Babies, Schluss mit Ressourcenverbrauch, Erde retten. Es sei unverantwortlich, vier oder fünf Kinder zu haben. Was bedeutet das für Afrika, Arabien und mohammedanische Länder? Und Einwanderer von dort?

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

28 Jun 08:43

Beginner | Flow of the Week: Stay Up To Date With The News

Come learn how to build a Flow to help you tweet the news from Microsoft MVP. Pieter Veenstra. Learn about the RSS Connector, approvals and how to automatically tweet the approved items!
28 Jun 08:42

Don't Provide Your References to a Recruiter Until After Your Last Interview

28 Jun 08:40

Office 365 Roadmap Updated: 2018-06-27

Additions : 1
Updates : 3

More Details At: www.roadmapwatch.com


New Features Current Status
Outlook for Windows: Show URL in Safelinks In Development
 
Updated Features Current Status Update Type
Outlook for Windows: Add attendees in Scheduling Assistant In Development Status, Title, Description
Known Folder Move for ODB Rolling Out Status, Description
Live event broadcasting capability in Microsoft Stream Cancelled Status, Description
28 Jun 08:29

Exposing the secret Office 365 detailed activity logs and forensics tool

28 Jun 08:29

AI Can Detect Illnesses in Human Breath

27 Jun 13:28

BGH: Lebensversicherung dürfen Kunden weniger auszahlen

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Anbieter von Lebensversicherungen kürzen aufgrund von einer Neuregelung häufiger die Beteiligung an den Bewertungsreseren. Laut Bundesgerichtshof ist die Praxis rechtens.
27 Jun 13:27

Public Beta von iOS 12 wieder löschen

Heute Abend gegen 19 Uhr wird Apple die finale Version von iOS 12 veröffentlichen. Zeit wird's, die Beta zu löschen.
27 Jun 13:26

Microsoft Azure AD: Anmeldung bald nur noch mit Multi-Faktor-Authentifizierung

Künftig sollen sich Azure-Admins nicht mehr nur mit ihrem Passwort anmelden können. Neue Tools und Mechanismen sollen Passwörter schützen.
27 Jun 13:24

Going IPv6 Only [pdf]

27 Jun 13:23

Morbus Prawda und Energiewende-Agitprop: Die Medien zwischen Information und Desinformation.

by Admin

Die Mitglieder des SED-Politbüros waren im Grunde arm dran, denn Westberlin stand offen und die westlichen Radio- und Fernsehsender zeigten täglich allen Berlinern und den meisten DDR-Bürgern im Lande (bis auf das „Tal der Ahnungslosen“im Süden,wo man keinen Empfang der Westsender hatte), wie die Ost-Zeitungen – allen voran das „Neue Deutschland“ – und die drahtlosen DDR-Medien Fakten verdrehten, Informationen unterdrückten und generell Lügen verbreiteten. Der sowjetische Geheimdienst KGB hatte dafür die treffende Bezeichnung „Desinformation“ eingeführt.
Und der Sozialismus wollte einfach nicht siegen. Vielleicht lag das  – nach einem alten DDR-Witz – an den 4 Todfeinden des Sozialismus: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Heute gibt es leider immer noch Diktaturen – und nicht nur kommunistische – in denen die Medien mit den Methoden des „Neuen Deutschland“ oder der „Prawda“ (der Name dieser russischen Tageszeitung bedeutet zynischerweise „Wahrheit“) ihre Bevölkerung lenken, erziehen, aber vor allem von unliebsamen westlichen Einflüssen schützen wollen.
Aber auch in den westlichen Demokratien existieren Zeitschriften und TV-Sender, deren Redaktionen die Leser und Zuschauer keineswegs objektiv informieren möchten. Es sind politische Ziele, die dort das Aussortieren unwillkommener Nachrichten bestimmen. Dass in vielen Redaktionen Personen mit grüner und/oder linker politischer Einstellung zu etwa zwei Dritteln überwiegen, wie Befragungen ergeben haben sollen, stellt einen bedeutsamen Erfolg der betreffenden Parteien dar, die trotz geringer Prozentzahlen in den Parlamenten viele der strategisch wichtigen Medien mit ihren Parteisoldaten mehrheitlich erobert haben.

Die Auswirkungen dieses Verlusts an journalistischer Arbeitsethik sind besonders ausgeprägt bei der Berichterstattung über die Energiewende. Dieses nach dem Vorbild der ehemals sozialistischen Länder des Ostblocks konstruierte planwirtschaftliche Programm, das von den ehemals die Marktwirtschaft a la Ludwig Erhard vertretenden Unionsparteien beschlossen wurde, hat die „Transformation“ der deutschen Volkswirtschaft in eine utopisch-grüne Ökowirtschaft zum Ziel. Als wissenschaftliche Begründung wird die stark umstrittene Theorie vom menschengemachten katastrophalen Klimawandel beigezogen; tatsächlich geht es aber um die Abschaffung der heutigen, kapitalistischen Wirtschaftsordnung und deren Ersatz durch eine Form der Ökodiktatur. Diese Politik trägt die Handschrift Angela Merkels, die damit die Ziele der Grünen als ihre eigenen Ziele übernahm.

Was man als Ingenieur, Techniker oder Ökonom seit dem Beginn der Umsetzung dieser Planwirtschaft in der Kommentierung und Berichterstattung zur Energiewende durch die Medien erleben musste, stellt eine dermaßen extreme und verantwortungslose Fälschung und Verdrehung von Fakten sowie ein bewusstes Belügen und Irreführen der Bürger dar, dass ein Vergleich mit den Propagandapraktiken der deutschen Diktaturen von 1933 bis 1945 – und in Ostdeutschland noch bis 1989 – nahe liegt. Die heute zur Verteidigung der Energiewende benutzten Falschbehauptungen übertreffen selbst die Propagandalügen der Diktaturen in einem speziellen Punkt: Ein beachtlicher Teil der Verfälschungen betrifft die Physik; also die Naturgesetze. So weit ist man selbst in der ehemaligen Sowjetunion und in der DDR nicht gegangen.
Die Folgen dieser in einem demokratischen Staat unbekannten politischen Medien-Benutzung  (in der DDR gab es dafür offiziell die sogar zutreffende Bezeichnung „Agitprop“)  sind weitreichend:
Lange Zeit konnten in Deutschland die Bürger ziemlich sicher sein, dass sie sowohl sachlich korrekte als auch vollständige Informationen von ihren Medien erhielten. Bei den Tageszeitungen und den Magazinen setzte jedoch durch die geschilderte Besetzung der Redaktionen eine Tendenz zur politischen Desinformation ein, die vor allem in den ehemals zur  DDR gehörenden Bundesländern zu drastischen Reaktionen der Bürger mit Beschimpfungen als „Lügenpresse“ oder – treffender –  „Lückenpresse“ geführt hat.
Die Erklärung dafür ist einfach: Wer über 40 Jahre lang täglich von den östlichen Staatsmedien angelogen worden ist, der verträgt es nicht mehr, wenn er nun von einigen West-Medien den Eindruck erhält, dass sich im Grunde bezüglich der Nachrichtenunterdrückung und –Verdrehung nur wenig geändert hat.
Und die „Ossis“ haben in den Jahren der sozialistischen Medienberieselung empfindliche Antennen entwickelt, die das Lesen zwischen den Zeilen, das Entdecken von Lücken, wo Informationen hingehören und auch das Vorliegen offensichtlicher  Fälschungen anzeigen.

Speziell die an Wirtschafts- und Technikthemen Interessierten konnten jedoch sicher sein, dass in den Redaktionen ihrer Fachzeitschriften keinerlei politische Einflussnahme wirksam war. Das verbot sich auch insofern, als man es mit seriöser Wissenschaft; in den technologischen Fragen auch noch mit physikalischen Naturgesetzen zu tun hat, deren Konsequenzen sich nicht nach der Politik richten. Das glaubte man jedenfalls als Ingenieuwissenschaftler : Im Bereich der Technik hätte die Desinformation keine Chance: Denn sie ist fast immer unplausibel und verdächtig und auch schnell durchschaubar.
Das stellte sich aber als eine Täuschung heraus. Zwar gelten die Gesetze der Physik nach wie vor unverändert, aber durch den Druck von politischen Parteien entstand eine zuvor nie existierende Klasse von „Pseudo-Fachleuten“, oft mit akademischen Titeln ausgestattet, die durch das Ignorieren wesentlicher Aspekte und Fakten – manchmal  sogar durch Falschbehauptungen –  politische Ziele zu begründen und zu verteidigen begannen.
In der Wissenschaft haben solche Leute eine spezielle Bezeichnung: Scharlatane.
Man findet sie als „Experten“ in politischen Parteien, recht häufig in Forschungsinstituten, deren Leiter auf Fördermittel von Ministerien hoffen, aber sogar bei führenden Vertretern von Wirtschaftsverbänden, die es eigentlich nicht nötig haben, Parteipolitikern nach dem Munde zu reden und die im Grunde unwürdig sind, ihre Verbandsmitglieder zu vertreten.

Sogar die Lektüre von einigen Fachzeitschriften – die im Grunde diese Bezeichnung nicht mehr verdienen – zeigt inzwischen, wie die Methode des Weglassens störender Argumente und Fakten selbst dort angewendet wird. Fälschungen findet man dort nicht. Aber geradezu symptomatisch ist das Ignorieren von hohen Kosten und der dadurch schlechten Aussichten für die Realisierung von Projekten, die von Parteifunktionären und Ministerialbeamten als politisch wichtig und gerne als  „Zukunftstechniken“ und „Leuchttürme“ hochgejubelt werden.

Eine schnelle Nachprüfung, ob das Thema „Kosten“ unterschlagen wurde, führt rasch zu der Antwort, wie seriös die betreffenden „Experten“ sind. Gleichzeitig bringt diese Prüfung auch die Antwort, wie es in der zuständigen Redaktion aussieht, die solche Pseudoexperten immer wieder zu Worte kommen lässt; ihnen Zeilenzahl und Sendezeit einräumt.
Weiterhin gehört das Unterschlagen der immer existierenden, oft überlegenen technischen Alternativen zu den bejubelten politisch markierten Projekten zur Methode.

Wer diese Form der Behandlung und der Lobhudelei bestimmter technischer Themen durch Politiker und Medien über einige Jahre verfolgt hat, dem sind einige typische Besonderheiten aufgefallen:
— Manche „Zukunftsprojekte“ werden im Laufe von etlichen Jahren mehrfach aus der
Mottenkiste herausgeholt und neu aufgeputzt. Dass und aus welchem Grund sie „damals“
gescheitert sind, bleibt unerwähnt. Aktuelle Beispiele: Das Elektroauto. Die Brennstoffzelle.
Die elektrische Nachtspeicherheizung. Das synthetische Benzin. Und das neue
Schreckgespenst Digitalisierung ist schließlich seit über 40 Jahren präsent und seither in
stetiger Ausbreitung und Durchdringung der Wirtschaft begriffen. Und jetzt entdecken das
plötzlich die Parteien.
— Es gibt mehrere Gründe für das Recycling „oller Kamellen“ durch die Politik: Der wichtigste
Grund ist der Mangel an tatsächlich neuen und wichtigen Projekten, die nicht schon längst
in der Wirtschaft ohne staatliche Einflussnahme in der Entwicklung stehen. Für die Politik
bleiben nur die Ladenhüter als zu fördernde Kandidaten. Der Reiz für Politiker, den diese
erneute Ernennung alter Projekte zu „Leuchttürmen“ hat (sehr gerne benutzter Begriff),
besteht darin, dass man tolle Presseankündigungen veröffentlichen kann (der mit Abstand
wichtigste Aspekt); und dass die Legislaturperiode bis zur nächsten Wahl maximal 5 Jahre
dauert, aber ein positives Projektergebnis – abgeschlossene Entwicklung und
Markteinführung – leider frühestens in 10 Jahren vorliegen kann, was aber für einen
Minister völlig uninteressant ist. Niemand fragt Jahre später, was denn nun aus dem einen
Leuchtturmprojekt geworden ist. Wenn es scheiterte, spricht man nicht darüber.
Und in weiteren 6 bis 8 Jahren kann man das gleiche Thema wieder exhumieren und als
neu verkaufen. Die Medien merken nichts. Die Opposition schon gar nicht. Nur das Geld ist
weg.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Auflagen der Printmedien stetig zurückgehen. Es liegt mindestens zum Teil an dieser seltsamen Krankheit, die durch politisch korrekte Regierungsfrömmigkeit mit Selbstzensur-Schüben samt Gewichtsverlust (Auflageschwund) gekennzeichnet ist. Mediziner würden das als „Morbus Prawda“ bezeichnen. Das ist nicht die Folge einer bedauerlichen Lesefaulheit der Bevölkerung, sondern einer abnehmenden Wertschätzung dieses einst so wichtigen Informationskanals aus den genannten Gründen.
Wer sich im Internet die zahlreichen seriösen Webseiten aus der Masse des Angebots herausgesucht hat (eventuell diese hier ?) – oft durch andere Nutzer oder auch durch Links auf diese Quellen aufmerksam gemacht – der verliert leider sein Interesse am bedruckten Papier. Es ist ein Kampf um Zeit.  Zeit für die Aufnahme von interessanten, als nützlich angesehenen Informationen. Diesen Zeitaufwand möchte der Leser/Zuschauer optimal eingesetzt wissen.

Auch das Interesse am Nachrichten-Angebot des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nimmt ab, denn es beschäftigt in seinen Redaktionen die gleichen Leute, die auch in den Redaktionen der Zeitschriften und Journale ihre parteipolitische Selbstzensur praktizieren.

Aber das Informationsmonopol der klassischen Medien ist Vergangenheit.
Das Internet ist die Alternative gegen die bröckelnde Macht der innerlich politisch ausgerichteten Medien. Ein riesiger Fortschritt. Dieses neue Medium präsentiert uns aber auch Zeitungsartikel aus dem Ausland – zum Beispiel den britischen, den nordamerikanischen, und  auch den erfrischenden schweizerischen Journalismus. Und wir können nur neidvoll  registrieren, wie es hier bei uns noch sein könnte…
Aber Johannes Gutenbergs Erfindung wird weiterhin gebraucht, wenn auch nicht unbedingt für Zeitungen: Die Bücher. Sie dürfen nicht untergehen – und das werden sie auch nicht. Davor bewahrt sie ihre unkontrollierbare Vielfalt, das kreative Chaos, das in einer Demokratie (so man in einer lebt) gegen die  Prawda-Seuche immun ist.

27 Jun 07:45

Azure and Windows PowerShell: Getting Information

by Nicolas Prigent

The series so far:

  1. Azure and Windows PowerShell: The Basics
  2. Azure and Windows PowerShell: Getting Information

PowerShell provides a great way of automating many things thus saving the time and effort of an Azure administrator. In the case of Automating Azure tasks, Microsoft has provided the Microsoft Azure PowerShell Module, which can be used to write scripts. As described in the first part of this series, this module is great and provides functionalities that will be described all along this series. But one of the main things to do when you will write your Azure scripts is that you must sign onto your Azure subscription first. You need to install the AzureAD PowerShell module and then use the Login-AzureRMAccount cmdlet. This cmdlet can be used to perform the login process, but the login needs to be done manually by entering the login and password of the Azure account in the popup window. As obvious it is, there can be no manual intervention during this process! Therefore, before going deeper in this article, I will explain how to get around this problem using Azure Service Principal to automate this login process.

What is a Service Principal?

A service principal is an identity your application can use to log in and access Azure resources. Azure Administrators need to perform a one-time activity to set up a Service Principal, which is similar to a service account. Following are the steps that need to be done so that they can automate the process:

  • Create an AD Application: This application will be used to log on to Azure.

  • Create a Service Principal: This account will be mapped to the application created above.

  • Assign a role to the Application: Configure the access level for the user account which can be Reader, Contributor, …

PowerShell

Service Principal requires you configure your Azure Active Directory domain. Navigate to Azure Active Directory, click Custom Domain Names and you will see your Azure Tenant Domain:

You will get the TenantID from the results of the Login-AzureRMAccount command. Use the Connect-AzureAD cmdlet to connect to your Azure AD tenant, which also asks you for your credentials:

PS > Login-AzureRmAccount
PS > Connect-AzureAD -TenantId <Tenant_ID>

The output is below:

Copy the tenant domain and paste it in the following commands. First, create the Azure AD Application with the New-AzureRmAdApplication cmdlet, then use the New-AzureRmAdServicePrincipal cmdlet to create the application and, finally, to access resources in your subscription, you must assign the application to a role. In this example, assign the contributor role with the New-AzureRmRoleAssignment cmdlet. To learn more about the available roles, read this guide.

PS > $SecureStringPassword = ConvertTo-SecureString -String 'P@$$w0rd' -AsPlainText -Force
PS > $azureAdApplication = New-AzureRmADApplication -DisplayName "AzureAuto" -HomePage "https://<tenant domain>/" -IdentifierUris "<tenant domain>/AzureAuto" -Password $SecureStringPassword
PS > New-AzureRmADServicePrincipal -ApplicationId $azureAdApplication.ApplicationId
PS > sleep 20
PS > New-AzureRmRoleAssignment -ServicePrincipalName $azureAdApplication.ApplicationId.Guid -RoleDefinitionName Contributor

The output is below:

If you run all these commands at one time without the sleep command, you will get the following error:

New-AzureRmRoleAssignment : Principal xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx does not exist in the directory.

After creating the Azure Service Principal, you must wait around 10 or 15 seconds before running the New-AzureRMRoleAssignment cmdlet to replicate the content in your Azure Subscription.

Confirm the login process by running the following commands in a new PowerShell console. Copy in the ID and tenant ID from the previous results.

PS > $SecureStringPassword = ConvertTo-SecureString -String '<Password>' -AsPlainText -Force
PS > $azureAccountName = "<AppID>"
PS > $psCred = New-Object System.Management.Automation.PSCredential($azureAccountName, $SecureStringPassword)
PS > Login-AzureRmAccount -Credential $psCred -ServicePrincipal -tenant <TENANT_ID>

Azure CLI

For those of you who want to use Azure CLI, it is possible to automate the same process using an Azure Service Principal. Run the az login command to log in to your Azure account. You will be prompted to authenticate with a code. This command is similar to the Login-AzureRmAccount cmdlet:

az login

Then use the az account set command to select the desired subscription using the name parameter:

az account set -s <Azure_Subscription_Name>

Finally, run the az ad sp command to create the service principal. Be sure to replace the service principal name and strong password.

az ad sp create-for-rbac --name <Service_Principal_Name> --password <StrongPassword>

After running the az login command, copy the tenant ID and app ID for the next command.

Now it’s time to test the new service principal. Run the az login command in a new window and provide the following parameters to log in with a service principal:

  • –username: the service principal name using the AppID or the name but don’t forget to include ‘http://’

  • –password: the service principal password

  • –tenant: the tenant associated with the service principal

az login --service-principal --username <AppID> --password <Password> --tenant <TenantID>

The output is shown below:

Azure Portal

As you may imagine, creating a service principal can also be done with the Azure Portal. Log in to your Azure Account through the Azure portal. Then, select Azure Active Directory, App registrations and New application registration.

Provide a name and URL for the application. Select Web app / API for the type of application you want to create. Replace the URL with your tenant domain.

Note: you cannot create credentials for a Native application; therefore, that type does not work for an automated application.

To retrieve the App ID, go to the App registrations tab and select the newly created application. Do not forget to switch from My Apps to All Apps to list all the Applications:

Copy the Application ID and save it on your machine because you will need to use it when connecting in your scripts.

The App ID equals to the login, so now, create a key for this application that will be used as a password. Click Settings Keys to create the key:

Add a description, and a duration. This duration is used to limit access. Click Save to generate the key and then copy the key value because you won’t be able to retrieve it after you leave this blade.

At this step, the Application is created, and the ID and the key are generated. The last step will add a role to the application. Go to the Subscriptions blade and select your subscription, navigate to Access control and click Add:

Here is a very nice bug! By default, Azure Active Directory applications are not displayed. It means that you must manually provide the name to find the application and click Save:

Validate and test your service principal using Azure CLI or PowerShell. In this example, run the az login followed by the username which is the AppID, the password which is the generated key and your Tenant ID. Now confirm you are authenticated:

Retrieving information

Before going deeper in this series, I will discuss in this part of all the necessary commands to retrieve information about your Azure account including:

  • Subscription

  • Resources

  • Cost

  • And logs

Azure Subscription

After logging in to your Azure subscription, the login-AzureRmAccount cmdlet returns the same output as the Get-AzureRmContext cmdlet. Run this cmdlet to display information about the subscription. This cmdlet is helpful when you need to retrieve the tenant ID:

PS > Get-AzureRmContext

The same information can be retrieved using Azure CLI but in JSON. Run the following command:

az account list

Depending your needs, you may work with multiple Azure subscriptions. When you login, you get a default subscription set, so running some commands may fail if you don’t set the correct subscription. To switch between them, use the following PowerShell commands:

PS > Set-AzureRmContext -SubscriptionId <Subscription_ID>

Retrieve the Azure subscriptions with Azure CLI:

az account list --output table

And switch to a new subscription:

az account set --subscription <Azure Subscription Name>

Note: You can use either the subscription ID or the subscription name to select the subscription.

Azure Resources

Getting all Azure Resource Manager resource groups with PowerShell is very simple. Just use the Get-AzureRMResourceGroup cmdlet:

PS > Get-AzureRMResourceGroup

Depending the number of Resource Groups your Azure subscription contains, you can filter the output:

PS > Get-AzureRMResourceGroup | Where-Object { $_.ResourceGroupName –like ‘*Nico*’ }

Note: depending which service principal you use to connect to your Azure subscription, some results could be incomplete due to the assigned role (e.g. Contributor, Reader).

For better visibility, I recommend the Out-GridView cmdlet:

PS > Get-AzureRMResourceGroup | Select-Object ResourceGroupName, location | Out-GridView -Title 'Azure Resource Groups'

The output is below:

Working with Tags in Azure is helpful when you need to manage a large number of items. To list all the resource groups with their tags, run the Get-AzureRmResourceGroup cmdlet.

PS > Get-AzureRmResourceGroup | Select-Object ResourceGroupName, tags

You can easily get the pair ‘key=value’ for a specific resource group by using the following command:

PS > (Get-AzureRmResourceGroup -ResourceGroupName <RG_Name>).tags

You can add tags on a Virtual Machine, a Resource Group, a Virtual Network, etc., using PowerShell and the Azure Portal:

To add tags to a resource group without existing tags, use the Set-AzureRMResourceGroup command with the tag parameter:

To add tags to a resource group that has existing tags, retrieve the existing tags, add the new tag, and reapply the tags:

To finish with the Resource Groups, of course you can list Resource Groups using Azure CLI:

az group list

Filtering by tag is very simple as well:

az group list --tag Measure=Test

The output is below:

Azure Costs

Monitoring and visualizing cloud usage and costs can be done using PowerShell. In my opinion, the Azure Portal is a nice way to get the information about Azure costs, but sometimes, you may need to retrieve this information by command line to generate some reports, for instance. You can use the Get-UsageAggregates cmdlet to get billing information. Several parameters can be used to filter the results:

  • ReportedStartTime

  • ReportedEndTime

  • AggregationGranularity

  • ShowDetails

Below is the syntax:

PS > Get-UsageAggregates -ReportedStartTime "2018-01-01" -ReportedEndTime "2018-01-07" -AggregationGranularity "Daily" -ShowDetails $true

In this example, I can get usage details of the current subscription between 2018-01-17 to 2018-01-19:

Listing the details of Azure resource consumption can be performed with the following Azure CLI command:

az consumption usage list

This command can be filtered because, depending your subscription, it can take a long time to run. You can add the –top parameter to limit the number of items to return:

az consumption usage list –top 100

Listing the resource consumption by date can be performed by using the start-date and end-date parameters:

az consumption usage list --start-date "2017-06-01" --end-date "2018-01-01"

Azure Logs

The command line is interesting to automate some tasks, but Azure logs is very well implemented in the Azure Portal. So of course, PowerShell and Azure CLI can be used to get the log activities, but the Azure Portal allows creating great dashboards, and performing rich data exploration with interactive queries. Using the Azure Logs, you can determine the “what, who, and when” for any operations taken on the resources in your subscription. Azure logs are different from Windows logs or Linux logs. It means that if you deploy a Virtual Machine in your subscription, Azure logs contains information regarding the deployment of this VM. Information about the operating system itself will not be displayed.

Nevertheless, PowerShell provides the Get-AzureRmLog cmdlet to show logs. By default, this cmdlet will query all the resource groups:

PS > Get-AzureRmLog

Filtering certain resource group, for certain actions and from a given time is possible. Depending on the start time you specify, the previous commands can return a long list of operations for the resource group. For instance, to find all logs in the last day and for a specific Resource Group, the following command retrieve this information:

PS > Get-AzureRmLog -ResourceGroup <RG_Name> -StartTime (Get-Date).AddDays(-1)

Note: If you do not specify a start and end time, entries for the last hour are returned.

You can also look up the actions taken by a particular user using the –Caller parameter:

PS > Get-AzureRmLog -ResourceGroup <RG_Name> -StartTime (Get-Date).AddDays(-14) -Caller someone@domain.com

You can filter for failed operations using the –Status parameter:

PS > Get-AzureRmLog -ResourceGroup <RG_Name> -Status Failed

Now, if you need more information about Azure deployments, in order to get the status of a Virtual Machine deployment, for example, use the Get-AzureRmResourceGroupDeployment cmdlet:

PS > Get-AzureRmResourceGroupDeployment -ResourceGroupName <RG_Name>

This cmdlet is very helpful for Azure administrators, because troubleshooting can be done very quickly by filtering the output. For instance, filtering by failed deployment status can be perform using the following command:

Here is one of my favorite command to quickly and easily check deployment status in the current Azure subscription:

PS > Get-AzureRmResourceGroupDeployment -ResourceGroupName <RG_Name> | Select-Object DeploymentName, ResourceGroupName, ProvisioningState, Timestamp | Out-GridView -Title 'Deyploment status'

The az monitor activity-log list command return Azure logs with Azure CLI:

az monitor activity-log list --resource-group <RG_Name>

Conclusion

This second article in this series described important steps to automate Azure tasks and retrieve the required information from your Azure account:

  • Creating a service principal

  • Automating the login process using PowerShell, Azure CLI and Azure Portal

  • Retrieving Azure Resources information

  • Viewing Azure costs

  • and getting the Azure logs

At this step, you know how to automate the login process using PowerShell and Azure CLI. It means that you can create your own scripts in order to interact with your Azure resources. In the next articles, I will describe how to create and manage your Azure Resources in practice, such as:

  • Creating Virtual Network

  • Creating and attaching Disk to a VM

  • Backing up Virtual Machines

  • Deploying Network devices (Load Balancer, …)

I will not explain how to create Virtual Machines in detail, because Robert Cain published a great series about Azure VMs: Create Azure VMs

The post Azure and Windows PowerShell: Getting Information appeared first on Simple Talk.

27 Jun 07:42

Doing Windows, Part 1: MS-DOS and Its Discontents

27 Jun 07:40

Große Koalition: Koalitionsspitzen einigen sich beim Baukindergeld

by ZEIT ONLINE: Deutschland -
Die Quadratmeter-Begrenzung beim geplanten Baukindergeld soll nun doch nicht kommen. Darauf haben sich CDU, CSU und SPD geeinigt.
26 Jun 18:56

DSGVO-Abmahnung: 12.500 Euro Schmerzensgeld für fehlendes SSL-Zertifikat

Ein Händler hat seine Website nicht verschlüsselt – er wurde deshalb abgemahnt und soll jetzt Schmerzensgeld zahlen.

Seit die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) offiziell gilt, ist die Angst vor Abmahnanwälten groß. Und die Angst ist oft begründet – seit dem 25. Mai hört man regelmäßig von Unternehmen, die wegen Verstößen gegen den Datenschutz abgemahnt wurden. Der Händlerbund berichtet jetzt von einem besonders drastischen Fall: Ein Händler soll satte 12.500 Euro zahlen, weil bei einem Kontaktformular auf der Website des Unternehmens das SSL-Zertifikat fehlte.

Händlerbund rät dringend zur SSL-Verschlüsselung

„Händlern, die ihre Webseiten noch nicht verschlüsseln, ist anzuraten, dies dringend nachzuholen“, rät der Jurist Ivan Bremers in dem Bericht. Die SSL-Verschlüsselung sei heute Standard – wenn sie fehle, könne das ein Verstoß gegen die DSGVO sein. Und genau das wurde im aktuellen Fall beanstandet.

Die verlangte Summe von 12.500 Euro ist allerdings ungewöhnlich hoch. Der Abmahner begründet die Höhe mit dem „personal distress“, unter dem er wegen der fehlenden SSL-Verschlüsselung litt. Bei der geforderten Summe handelt es sich deshalb um Schmerzensgeld.

Ein SSL-Zertifikat verschlüsselt Daten, die von einem Computer einem Server übermittelt werden. Im beschriebenen Fall waren also die Daten, die User der Website in das Kontaktformular des Händlers eingetragen haben, nicht verschlüsselt. Ob die Abmahnung, und die geforderte Summe von 12.500 Euro deshalb berechtigt sind, müsse man zwar juristisch prüfen – aber in jedem Fall sollten Händler, die noch kein SSL-Zertifikat nutzen, das nachholen, rät Bremers.

Mehr zum Thema:

26 Jun 18:54

Lehrergehälter: Verbeamtet alle Lehrer!

by ZEIT ONLINE: Schule - Tina Groll
Die Lohnunterschiede zwischen verbeamteten und angestellten Lehrern sind ungerecht. Dabei sind angestellte Lehrer nicht einmal billiger.
26 Jun 18:54

Unpatched WordPress vulnerability allows code execution for authors

26 Jun 15:14

Flexibles Arbeiten: Wozu brauchen wir noch Büros?

by ZEIT ONLINE: Arbeit - Stefan Boes
Bei einigen Unternehmen kann sich man sich heute selbst aussuchen, wo man arbeitet. Funktioniert Zusammenarbeit, wenn man sich nie sieht?
26 Jun 13:51

Forbes: Grünauto-Produk­tion von Tesla lenkt ab von Solar-City-Katas­trophe

by Chris Frey

Teslas fortwährendes Geschrei kann nicht die Tatsache aus der Welt schaffen, dass Solar City stirbt

Jim Collins

Ich bin davon überzeugt, dass die Finanzmedien niemals ihre Faszination über Tesla verlieren, und gerade die letzte Woche war noch mehr angefüllt mit Intrigen als die meisten anderen Wochen. Während die Aktivitäten des selbst ernannten Whistleblowers Martin Tripp – einschließlich seines außerordentlichen E-Mail-Wechsels mit Direktor Elon Musk – die meisten Schlagzeilen geziert hat, gibt es andere, wichtigere Nachrichten für Investoren. Der Artikel bei Reuters beschreibt die Details der abrupten Aufgabe eines wesentlichen Bereiches seines Solar City-Netzwerkes sowie die Beendigung der Partnerschaft des Unternehmens mit Home Depot. Letzteres wurde vorige Woche in der Presseerklärung verkündet, in der die Einschränkungen von Tesla detailliert worden sind.

Während die Schlagzeilen bestimmt werden durch Teslas Schwierigkeiten in seinem Autowerk in Fremont, signalisieren die Nachrichten von Solar City dem Markt eine Realität, von der ich schon seit einiger Zeit überzeugt war: Solar City ist wertlos. Das Augenmerk muss sich also jetzt auf diese Transaktion konzentrieren, in welcher das ehemalige Unternehmen Tesla Motors 11 Millionen Anteile an ein Unternehmen verkauft hat, bei dem er ebenfalls Vorsitzender und Direktor war und das von seinem Cousin (dem ehemaligen Direktor von Solar City Lyndon Rive) betrieben worden ist. Die Interessenkonflikte waren nur zu offensichtlich, und sogar obwohl die meisten Vorstandsmitglieder von Tesla sich selbst wegen Befangenheit aus dem Übernahme-Prozess zurückzogen, bleibt die einfache Tatsache bestehen, dass sich Tesla mit Solar City übernommen hat.

Solar City wird ein gewaltiger Abfluss der Werte eines Autounternehmens sein und wurde Jahre lang massiv überbewertet.

Mehr: https://www.forbes.com/sites/jimcollins/2018/06/22/teslas-constant-turmoil-cant-hide-the-fact-that-solarcity-is-dying/

Wie anders wäre alles gewesen, wenn Hillary Clinton die Wahl gewonnen hätte. Sie hat versprochen, 500 Millionen Solarpaneele während ihrer Präsidentschaft zu installieren (hier). Solar City hätte wahrscheinlich ganz oben auf der Liste der Versorgung mit Solarpaneelen gestanden, und Elon Musk hätte sich Milliarden Doller der Steuerzahler in die Tasche gesteckt, um Clinton bei der Einhaltung ihres Versprechens zu helfen.

Vielleicht hatte Musk einen Sieg von Clinton im Hinterkopf, als er Solar City aufkaufte und bindende Verträge unterzeichnet hat, um jene extravaganten Giga-Fabriken zu bauen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/06/22/forbes-tesla-green-car-production-circus-distracting-from-solar-city-woes/

26 Jun 13:26

WPA3: Neuer WLAN-Verschlüsselungsstandard verabschiedet

Die Wi-Fi Alliance hat mit WPA3 einen neuen Verschlüsselungsstandard für drahtlose Netze vorgestellt. Darin werden einige Macken von früheren Standards ausgebessert, wie etwa Offline-Passwort-Angriffe unterbunden und Forward Secrecy eingeführt. (WPA3, WLAN)
26 Jun 13:24

Software-Defined Radio for Engineers [pdf]

26 Jun 13:21

Facial recognition CEO: software is not ready for use by law enforcement

26 Jun 13:17

Bei Wind und Regen

by Udo Vetter

Anzeigenblätter werden ja gern auch mal in Stapeln vor die Haustüren gelegt. Zum Beispiel, wenn die Briefkästen nicht von außen zugänglich sind. Der Eigentümer eines Mietshauses muss das aber nicht hinnehmen, entschied das Amtsgericht Magdeburg.

Der Eigentümer hatte gegen den Verlag eines Anzeigenblattes geklagt, das zwei Mal in der Woche erscheint. Die liegengebliebenen Anzeigenblätter musste er nach seinen Angaben immer mühsam entsorgen, was gerade bei Wind und Regen sicher nicht sehr angenehm ist. Für das Gericht liegt darin ein Eingriff in das Eigentum des Klägers, der zu einem Unterlassungsanspruch führt.

Der Verlag hatte eingewandt, es würden ja auch schon mal Handzettel verteilt. Das ließ das Gericht mit dem Hinweis nicht gelten, ein Anzeigenblatt sei viel dicker, die Verschmutzung durch umherfliegende Blätter deshalb deutlich höher (Aktenzeichen 150 C 518/17).

26 Jun 10:57

Gehalt: Mindestlohn soll in zwei Stufen auf 9,35 Euro steigen

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Die Mindestlohnkommission hat sich auf eine Erhöhung der Untergrenze für den Stundenlohn verständigt. Es wird erwartet, dass die Regierung den Vorschlag übernimmt.
26 Jun 10:53

London: Heathrow bekommt eine dritte Startbahn

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Das britische Parlament hat den Ausbau des Flughafens Heathrow beschlossen. Das Projekt sorgt für Streit in der Regierung May: Außenminister Boris Johnson ist dagegen.
26 Jun 10:53

Windige Hinterlassenschaft

by Admin

In weit über 300.000 Haushalten ging in den vergangenen Jahre das Licht aus, in dem einen Jahr waren es ein paar mehr, im anderen ein paar weniger. Es kann mehrere Wochen oder Monate dauern, bis der Stromversorger die Leitung kappt, nachdem  die Rechnung nicht bezahlt wurde, aber sicher ist: Der Tag kommt. Strom ist teuer in Deutschland: Mit im Durchschnitt 30,5 Cent für die Kilowattstunde steht teilen sich Deutschland und Dänemark den Spitzenplatz in Europa. Zum Vergleich: In Frankreich kostet die Kilowattstunde nur  16,9, in Bulgarien 9,6 Cent. Wer auf Unterstützungsleistungen des Staates wie HartzIV oder die Grundsicherung angewiesen ist, hat kaum eine Chance, durch Einsparungen an anderer Stelle die steigenden Energiepreise aufzufangen und vom zur Verfügung gestellten Budget werden sie in der tatsächlichen Höhe ohnehin nicht abgedeckt, weswegen Sozialverbände wie die Caritas der Erhöhung der Regelsätze. Aber auch wer arbeiten geht, tut sich zunehmend schwer, die Stromrechnung zu bezahlen: Während die Löhne real in den vergangenen 20 Jahren im einstelligen Bereich wuchsen, hat sich der Strompreis von 15 auf 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh) verdoppelt.

Was für die einen Dunkelheit und Kälte bedeutet, ist für viele andere eine Erfolgsgeschichte: Das  am29.  März 2000 in Kraft getretene und von der damaligen rot-grünen Bundesregierung beschlossene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sicherte die Förderung von Wind- Wasser- und Solaranlagen in einem bis dahin unvorstellbaren Ausmaß. Geld, dass von den Stromkunden, mit Ausnahme von energieintensiven Betrieben, bezahlt werden muss und neben den hohen Steuern, der wichtigste Preistreiber im Energiebereich ist.

Für andere bedeutete das EEG allerdings viel Geld: Zwischen 6,19 und 9,10 Cent/kWh erhielten die Betreiber von Windenergieanalagen seinerzeit. Oft waren es Fonds, die eine hohe Rendite mit einem guten Gewissen verbanden und für die Vermögenden eine lukrative Anlage darstellten. Der Zuschuss, der über 20 Jahre vom Staat garantiert wurde, unabhängig davon, ob der Strom, den die Anlagen gerade lieferten auch benötigt wurde oder nicht, sorgte für eine gute Rendite. Das Gesetz löste einen Boom aus, der bis heute anhält: Drehten sich 2000 gerade einmal gut 6000 Windräder, sind es heute an die 30.000. Ob sich diese Zahl wird halten können ist indes unsicher, denn ab dem Jahr 2020 läuft Jahr für Jahr für Tausende Anlagen die Förderung aus. Für die meisten Windräder wird dies das Aus bedeuten: „Die Anlagen werden bei einem Strompreis von 3 Cent an der Börse nicht zu betreiben sein. Schon die Kosten für Wartung und Instandsetzung werden sich darüber kaum finanzieren lassen, sagt Fritz Vahrenholt, der Vorsitzende der Wildtier Stiftung. Der Sozialdemokrat war früher nicht nur Umweltsenator in Hamburg, sondern auch Vorstand von REpower Systems, einem der ersten Unternehmen der Windbranche. Für ihn war das EEG in erster Linie einen große Umverteilung von unten nach oben: „Das Geld floss nur in die Taschen der Vermögenden, die in die Windanlagen investiert haben, Arbeiter, kleine Angestellte, Rentner und HartzIV-Empfänger zahlten, ohne vom Boom etwas zu haben.“ Die versprochenen Jobs im Bereich der Erneuerbaren Energien seien, so sie denn überhaupt je entstanden, seien nach den Pleiten von Solarworld oder Fuhrländer oft schon wieder weg. Auf die Betreiber der Altanlagen sieht er große Probleme zukommen: „Es wird ein Entsorgungsproblem geben. Viele Jahre konnte der Abbau der Anlagen gut finanziert werden. Es gab, zum Beispiel in Afrika, einen Markt für  gebrauchte Anlagen und wenn sie sich nicht mehr verkaufen ließ, war der verbaute Stahl soviel wert, dass man mit dem Schrott noch genug verdiente, um den Rückbau zu finanzieren.“ Doch wenn ab dem Jahr 2020 jede Jahr tausende Anlagen auf diesen Markt kämen, würden die Einnahmen zur Finanzierung des Rückbaus nicht mehr ausreichen. „Das Geld wurde in die Rücklagen hineingerechnet.“

Was die Entsorgung der alten Windräder so teuer macht, sind die Rotoren. Sie bestehen aus einem Mix an Kunststoffen und ihre dauerhafte Lagerung auf Deponien ist kostspielig.

„Besondere Herausforderungen in der Demontage und dem Recycling von Rotorblättern besteht zum einen in der großvolumigen Bauweise, dem Materialmix der dem Recycler nicht bekannt ist, der geringen Werthaltigkeit des Glasfasermaterials gegenüber Primärmaterial sowie fehlender kontinuierlicher Rücklaufmengen“, sagt Elisa Seiler vom Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT im baden-württembergischen Pfinztal.  Das Fraunhofer-Institut arbeitet an einem Verfahren, mit dem die Kunststoffe der Rotoren getrennt und dann recycelt werden können: Die energetische Demontage, bei der die verschiedenen Stoffe zum Teil voneinander abgesprengt werden. Bis es großflächig eingesetzt werden kann, wird es allerdings noch dauern, sagt Seiler: „Das Verfahren funktioniert im Labor, bedarf aber noch weiterer Optimierung für einen industriellen Einsatz.“

Da in Deutschland jährlich um die 200.000 Tonnen glasfaserverstärkte Bauteile produziert werden und man beim Fraunhofer-Institut in Pfinztal davon ausgeht, dass diese Menge in Zukunft deutlich ansteigen wird, sei eine nachhaltige Methode zur Rückführung der Verbundstoffe dringend erforderlich.

Wenn die Betreiber der Windanlage über die Jahrzehnte Rücklagen gebildet haben, kommen auf sie zwar hohe Kosten zu, aber sie wären, gedeckt, sagt Mario Burda vom Landesverband Erneuerbare Energien Nordrhein-Westfalen: „Die Kosten für den Rückbau und die entsprechenden Rücklagen einer Windenergieanlage und für die Entsiegelung lassen sich nicht pauschal beziffern, lagen jedoch laut einer Datenerhebung von 2012 bereits auf einem durchschnittlich niedrigen Niveau von 4-5 Prozent der Betriebskosten.“ Doch wenn die Rücklagen nicht ausreichen, werden sich die Behörden an die Betreiber der Anlagen wenden, sagt Burda:  „Sofern der Betreiber nach Nutzungsaufgabe der Anlage nicht über ausreichende Mittel für den Rückbau verfügt, wird die Bauaufsichtsbehörde im Falle der Ersatzvornahme auf die Sicherheitsleistung, die im Regelfall aus der selbstschuldnerischen Bürgschaft des Betreibers bei einer Bank besteht, zurückgreifen.“ Und da der Betreiber in den meisten Fällen eine Kommanditgesellschaft ist, haften die Kommanditen mit ihrem Privatvermögen. „Viele Investoren haben keine Rückstellungen gebildet“, weiß Fritz Varenholt und ist sich sicher, das in Berlin die Lobbyisten bereits daran arbeiten, dass sich auch bei der Entsorgung der Windräder am Ende die Allgemeinheit an den Kosten beteiligen wird. Kein unwahrscheinliches Szenario: Bei der Kernenergie ist es genau so gelaufen und für den Fall, dass die Ewigkeitskosten des Bergbaus nicht von der RAG Stiftung verdient werden, wird auch der Steuerzahler einspringen müssen.

Allerdings kann der Staat auch heute schon hilfreich sein und dafür sorgen, dass der Rückbau eines Windrades nicht ganz so teuer wird: Die Region Dithmarschen verzichtet nach einem Bericht der Norddeutschen Rundfunks  darauf, dass die Windradbetreiber die viele Meter tiefen Betonsockel ganz entsorgen. Es reicht, wenn man sie nicht mehr sieht.

26 Jun 10:52

Logitech ZeroTouch Test: „intelligente“ KFZ-Halterung

Logitech nennt die ZeroTouch eine „intelligente Smartphone-Halterung“. Zum am Lüftungsgitter anklemmbaren Handy-Halter gehört eine spezielle App, die eine sprachgesteuerte Bedienung erlaubt. Ob das Produkt hält, was er verspricht, haben wir uns im Test angeschaut.

Funktionsweise

Auf den ersten Blick handelt es sich der Logitech ZeroTouch Lüftung um eine simple Handy-Halterung für das Lüftungsgitter im KFZ. Das Handy haftet magnetisch an dem 38 Millimeter im Durchmesser und 31 Millimeter in der Tiefe messenden Gadget. Für diesen Zweck gibt es zwei im Lieferumfang befindlichen Metalladapter, von denen einer davon am Smartphone befestigt werden muss. Der längliche der beiden Metalladapter ist für die Befestigung direkt auf der blanken Rückseite, der runde Adapter für die Nutzung zwischen Rückseite und Smartphone-Schutzhülle vorgesehen. Beide Metalladapter sind hinten mit einer Klebeschicht versehen, die für guten Halt am Smartphone sorgt. Das Entfernen ging im Test auch problemlos, hierbei ist allerdings Werkzeug in Form beispielsweise einer Scheckkarte und ein klein wenig Fingerspitzengefühl nötig.

Die Verbindung zwischen mit Metalladapter versehenem Handy und der Halterung ist in der Praxis gut und ausreichend stark genug, ebenso die Verbindung zwischen Halterung und Lüftungsgitter. Dazu hat die Halterung hinten eine Kunststofflippe, mit der sie an einer der Luftschlitz-Rippen befestigt wird. Bei dieser Art von Befestigung sollte sich der Nutzer jedoch darüber im Klaren sein, dass die Möglichkeiten der Positionierung von den Gegebenheiten des Kraftfahrzeugs abhängt – also wo sich die Lüftungsschlitze befinden und ob sich das Handy dort so ausrichten lässt, dass es sich nicht mit KFZ-Bedienelementen ins Gehege kommt. Im Test hatten wir auch mit dem verhältnismäßig großen und schweren Xiaomi-Smartphone Mi Max 2 keine Probleme und keine Abstürze des Smartphones bei der Fahrt.

Sprachsteuerung

Während ZeroTouch soweit schon mal eine gute Figur macht, verspricht der Hersteller jedoch noch einiges mehr: nämlich eine intelligente KFZ-Halterung. Zu diesem Zweck gibt es eine spezielle App, die dem Nutzer auch bei der Installation von Halterung und Metalladaptern per entsprechendem Tutorial hilft. Der eigentliche Clou ist allerdings die integrierte Sprachsteuerung. Halterung und Smartphone verbinden sich bei Berührung automatisch per Bluetooth 4.0. Das entsprechende Funkmodul sitzt in der Halterung und wird von einer austauschbaren CR2016-Batterie mit Strom versorgt, die laut Hersteller bis zu zwei Jahre lang hält. Die ZeroTouch-App wird dann durch kurzes Abdecken des Näherungssensors oberhalb des Displays durch die Hand gestartet, und der Nutzer kann Sprach-Befehle erteilen. Die Applikation gibt es übrigens nur für Android-Smartphones.

Die Spracherkennung funktionierte im Test größtenteils zuverlässig, die verfügbaren Möglichkeiten sind vielfältig. Sie beinhalten beispielsweise Musik mit gewünschten Apps starten, Navigieren, Applikationen der Wahl öffnen und Telefonate tätigen. Besonders gut hat uns die Möglichkeit gefallen, Nachrichten vorgelesen zu bekommen. Dies funktioniert mit SMS, E-Mail, WhatsApp, Hangouts und Facebook Messenger. Das Versenden von Nachrichten über diese Dienste ist auch möglich. Wer Alexa nutzt, der kann Amazons persönlichen Assistenten direkt in die ZeroTouch-App integrieren und Alexa darüber ansprechen. Für eine möglichst effektive Nutzung gibt es innerhalb der App eine ausführliche Hilfe, die über alle verfügbaren Optionen aufklärt.

Fazit

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist top: Für mittlerweile unter 10 Euro (UVP seinerzeit 59,90 Euro) bekommt man mit der Logitech ZeroTouch Lüftung eine gute KFZ-Handy-Halterung inklusive brauchbarer Sprachsteuerung. Und selbst wenn diese nicht zum Einsatz kommt, weil der Nutzer beispielsweise lieber Google Assistant zur Steuerung seines Smartphones hernimmt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis immer noch gut. Für eine einfache Smartphone-Halterung macht die ZeroTouch ihren Job nämlich sehr gut.

Kompletter Beitrag
26 Jun 10:51

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Fleischer: Frankreichs Metzger beklagen Angriffe von Veganern

by ZEIT ONLINE: Gesellschaft -
Schaufenster wurden mit falschem Blut bespritzt, Fleischereien verwüstet. Französische Metzger machen dafür Veganer verantwortlich. Sie fordern Hilfe von der Regierung.