
French regulators announced that they are dropping a privacy complaint against Windows 10 because of changes Microsoft has made.
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Following an announcement about new security features coming in the next version of Windows 10, Microsoft today revealed some management improvements too.
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Nach einer Hausdurchsuchung, für die es keinen richterlichen Beschluss gab und bei der ersichtlich keine Gefahr im Verzuge vorlag, setzte sich die Kriminaloberkommissarin hin und brachte folgendes zu Papier:
Der Durchsuchung wurde seitens des Beschuldigten nachträglich zugestimmt.
So eine Ehrlichkeit hinsichtlich des Zeitpunkts der Zustimmung kann ich als Strafverteidiger nur loben. Darauf lässt sich juristisch aufbauen.
Die Fehlersuche in Javascript kann selbst für erfahrene Entwickler aufwändig sein. Ein professioneller Workflow verspricht Abhilfe – so geht’s.
Am Ende einer langen Suche nach einem Fehler, der im Internet Explorer aufgetreten ist, stellt sich ein fehlendes oder falsch platziertes Semikolon als der Übeltäter heraus: Das ist Entwickleralltag. Dabei sollten sich Entwickler heute nicht länger mit Syntaxfehlern herumschlagen, weil statische Code-Analysen über JSHint, JSCS oder ESLint entsprechende Hilfe leisten. Neben einer automatischen Fehler- und potenziellen Problemsuche können diese auch die im Team oder Unternehmen festgelegten JavaScript-Konventionen überprüfen.
Ergänzend zum Artikel gibt es ein Github Repository, indem eine Vielzahl der beschriebenen Grunt Tasks bereits eingerichtet sind [1]. In dieser Demo führen folgende Befehle statische Code-Analysen im Terminal aus:
Statische Code-Analysen
grunt eslint grunt jscs grunt jshint
Listing 1
Wer bereits JSCS im Einsatz hat, sollte perspektivisch zu ESLint wechseln, da sich beide Teams dazu entschlossen haben, künftig zusammenzuarbeiten und die Entwicklung von JSCS zugunsten von ESLint einzustellen.
Die gängigen Browser haben mächtige Werkzeuge, um JavaScript effektiv zu debuggen. Die Developer-Tools von Chrome und Firefox liefern sich dabei seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Einen klaren Gewinner gibt es nicht und so entscheidet am Ende die persönliche Präferenz. Ein grundlegendes Werkzeug ist beim Debugging im Browser noch immer die JavaScript-Konsole. Hier loggt der Browser die zuvor im Quellcode definierten Ausgaben.
Debugging in der Browser Konsole
console.log('test');
Listing 2
Die gängigen Browser orientieren sich an der „Console API“, die unter anderem umfangreiches Profiling, die Ausgabe des aktuellen Stack-Trace und sogar individuelle Zeitmessungen erlaubt.
Funktionen der „Console API“
console.profile('test');
console.profileEnd();
console.trace();
console.time('test');
console.timeEnd('test');
Listing 3
Wirklich spannend wird es jedoch erst mit der „Command Line API“, die das Monitoring von Funktionen und Events erleichtert.
Funktionen und Events monitoren
monitor(function); monitorEvents(document, 'click'); getEventListeners(document);
Listing 4
Die JavaScript-Konsole erlaubt auch die Eingabe und somit das Ausführen von Quellcode im Browser – also ohne den Umweg über die IDE.
Vielen Entwicklern erscheint es zunächst reizvoll, ihren Quellcode mit unzähligen Konsolen-Ausgaben zu bestücken, mit denen sie Variablen, Events oder Conditions nachvollziehen können. Doch was wäre, wenn sie die Ausführung des Quellcodes an einem bestimmten Zeitpunkt pausieren lassen und von da an schrittweise untersuchen könnten? Wie wäre es mit der Manipulation von Variablen und Parametern? So genannte „Breakpoints“ machen dies möglich. Durch die Platzierung eines „debugger statement“ legt der Browser an entsprechender Stelle eine Pause ein und liefert nebenbei den für das Debuggen nützlichen Call-Stack.
Mittels debugger statement die Ausführung anhalten
debugger;
Listing 5
Um ein Vielfaches mächtiger ist die Steuerung innerhalb der Developer-Tools. Neben den statischen Breakpoints, die an eine bestimmte Code-Zeile gebunden sind, gibt es hier auch solche, die folgende Ereignisse im Browser auslösen:
Auf diese Weise können Entwickler JavaScript von Drittanbietern ohne Vorkenntnisse untersuchen und anhand von ausgelösten Ereignissen zum Quellcode springen.
Wer komprimierten Quellcode vernünftig debuggen will, muss Sourcemaps generieren. Diese stellen eine Verknüpfung zum ursprünglichen Quellcode her und zeigen beispielsweise das zu JavaScript kompilierte CoffeeScript direkt im Browser an.
Zu den großen Herausforderungen in Zeiten des Responsive Designs gehören vor allem externe Geräte. Zum Beispiel gilt die mobile Browser-Version von Safari nicht grundlos als neuer Internet Explorer: Apple hinkt seit Jahren in der Entwicklung hinterher und bemüht sich nicht gerade, die Bedürfnisse der Community zu erfüllen. Entwickler, die eine mangelhaft implementierte JavaScript API oder nicht funktionierende Touch-Gesten auf einem externen Gerät debuggen wollen, können sich mit Hilfe von mindestens drei Ansätzen auf die Fehlersuche begeben: dem USB-, dem WLAN- und dem Browser-Remote-Debugging.
Der Klassiker hierbei ist das USB-Remote-Debugging, bei dem ein USB-Kabel den Test-PC mit dem externen Gerät verbindet. In den Entwickleroptionen von Android befindet sich ein Schalter, um es zu aktivieren. Chrome, Firefox und Safari bieten dafür unterschiedliche Optionen:
Zuerst die schlechte Nachricht: Debugging über das lokale Netzwerk ist mit Chrome nur im Terminal zu bewerkstelligen. Vermutlich verliert die offizielle Dokumentation deshalb auch kein Wort darüber. Es gibt also keine offizielle Anleitung, die unter anderem Root-Zugriff benötigt.
Die gute Nachricht: Firefox macht es besser, denn in der WebIDE ist Debugging über das lokale Netzwerk schon seit einigen Releases fest verbaut und kinderleicht. Hierfür müssen Entwickler in den erweiterten Einstellungen des mobilen Firefox nur die Erlaubnis für WLAN-Debugging aktivieren und schon erscheint das Gerät in der WebIDE. Um die Verbindung mit dem externen Gerät zu bestätigen, muss man eine Client-Identifikation über einen QR-Code-Scanner bestätigen.
Wenn kein direkter Zugang über USB oder WLAN möglich ist oder es keinen Support für das externe Gerät gibt, sitzen Entwickler zuweilen ziemlich in der Patsche. Glücklicherweise gibt es auch in diesem Fall eine Lösung. Während die Browser-Hersteller über „Remote Debugging Protocols“ arbeiten, machen sich Werkzeuge wie Weinre, JS Console und Vorlon.JS die so genannte „Dynamic Script Injection“ zunutze.
Vorlon.JS-Server starten
grunt vorlon
Listing 6
Nun muss man nur noch die „vorlon.html“ aufrufen und schon ist im Vorlon.JS-Dashboard ein neuer Client registriert. Die Kommunikation zwischen dem Server und dem Client verläuft über das Skript http://localhost:1337/vorlon.js in der „vorlon.html“. Wirklich beeindruckend ist der Proxy, der sich über http://localhost:1337/httpproxy erreichen lässt. Denn hier können Entwickler das DOM einer beliebigen Website in Vorlon.JS laden und untersuchen.
Das Werkzeug ist plattformunabhängig, aber Entwickler können damit nicht auf die internen Schnittstellen der Browser zugreifen. Vorlon.JS ist deshalb keine Allzweckwaffe oder gar ein Ersatz für native Developer-Tools. Im Vergleich zu den nativen Developer-Tools ist der Funktionsumfang überschaubar, auch wenn die Vorlon-Macher mit Plugins versuchen, diesen Limitierungen entgegenzuwirken.
Das automatisierte Testen kritischer Quellcode-Bereiche ist ein wesentlicher Punkt der Qualitätssicherung und Fehlerprävention. Entwickler sollten sich dabei weniger im Debugging des kryptischen Quellcodes üben, als viel mehr ihre Zeit und Energie in die testgetriebene Refaktorisierung (TDR) investieren. In der JavaScript-Welt gibt es dafür unzählige Testing-Frameworks und Libraries. Doch nur wenige überzeugen im Alltag. Die Erfahrung zeigt, dass sich für eine erfolgreiche Testing-Suite folgende Komponenten bewährt haben:
In der Demo startet der Aufruf der Datei „mocha.html“ die Testing-Suite direkt in einem Browser:
In der Demo lässt sich die Testing-Suite im Terminal mit folgendem Befehl ausführen:
Testing-Suite mocha ausführen
grunt mocha
Listing 7
In seltenen Fällen müssen JavaScript-Entwickler einen Test, der Schwierigkeiten macht, direkt im Browser debuggen. Dafür nutzt die Demo dieses Artikels den Node-Inspector, der im Terminal mit den folgenden Befehlen startet. Anschließend lässt er sich unter http://localhost:8080/debug?port=5858 via Chrome aufrufen.
Node-Inspector starten
grunt node-inspector grunt mocha-debug
Listing 8
Die hohe Schule des Unit-Testing ist mit Hilfe so genannter Test-Runner möglich, die eine weitere Abstraktionsebene über dem Testing-Framework bilden. Test-Runner erstellen einen Webserver, der die Testing-Suite auf lokalen oder Cloud-basierten Browsern ausführen kann und anschließend die Testergebnisse einsammelt. Da nicht jeder Entwickler über ein Device-Lab verfügt, gibt es Cloud-Testing-Anbieter wie Browserstack und SaurceLabs, um den Code auch mal auf einem älteren Android oder dem aktuellen iPhone auf Herz und Nieren prüfen zu können.
Der hauseigene Testing-Runner des AngularJS-Teams unterstützt PhantomJS sowie lokale Browser und bietet offizielle Plugins für SaurceLabs und Browserstack.
Karma starten
grunt karma
Listing 9
Das Projekt stammt aus der YUI-Familie, deren Entwicklung mittlerweile eingestellt ist. Es unterstützt PhantomJS sowie lokale Browser, SaurceLabs und Browserstack über eine hauseigene Tunnel-Software.
Yeti starten
grunt yeti
Listing 10
Das von dem Entwickler Roman Shtylman ins Leben gerufene Projekt unterstützt PhantomJS sowie lokale Browser und hat eine fest verbaute SaurceLabs-Intergration.
Zuul starten
grunt zuul
Listing 11
Der Entwickler Remy Sharp bezeichnet Debugging in seinen Talks nicht umsonst als eine Kunstform, die sich im Wesentlichen um das Replizieren, Isolieren und Eliminieren von Fehlern dreht. Grundsätzlich hat er damit recht. Allerdings ist zu häufiges Debugging vor allem ein Anzeichen für eine schlechte Software-Architektur oder die mangelnde Disziplin bei der Entwicklung. Im Vergleich zur klassischen Entwicklung – mit entsprechendem Debugging – funktioniert die testgetriebene Entwicklung (TDD) wesentlich besser und erzeugt darüber hinaus qualitativ sehr hochwertigen und bereits getesteten Quellcode.
Im Alltag geht es jedoch meist nicht ohne Debugging. Deshalb ist es wichtig, die vorhandenen Möglichkeiten zu kennen, um Fehler zielgerichtet und effektiv beheben zu können. Es braucht jedoch auch ausreichend Disziplin, damit Entwickler nicht in alte Muster zurückfallen.
Embracing a BYOD strategy is usually a good thing for your users and your company, but it also creates some concerns about the devices and applications that are being used to access corporate data.
To demonstrate the type of issues that arise I've connected an iPad to a user's Exchange Online mailbox by setting up an account using the native email app on iOS. The user is able to make an ActiveSync connection to their mailbox, download email messages, and save any attachments to his personal Dropbox account that is also set up on the device.

Dropbox itself is not necessarily a problem. The concern for the organization is that users will save corporate data to untrusted or insecure external services that are owned by the individual user. There's multiple strategies that can be implemented to mitigate this risk, one of which is Intune conditional access policies in combination with Intune mobile application management (MAM) policies.
To begin, lets set up conditional access in Intune for Exchange Online and SharePoint Online. In the Azure portal navigate to Intune mobile application management, and then go to the two conditional access settings. For each of Exchange Online and SharePoint Online, configure the Allowed apps to “Allow apps that support Intune app policies.”

After saving the change, go to Restricted user groups and add the groups that contain the users you want the conditional access policies to apply to. For this example I'm using the same Azure AD group that is used to assign the EMS licenses to users, rather than create a separate group. For your own deployment you might choose to target MAM conditional access policies at a separate group that represents approved BYOD users.

Make sure you repeat the same steps for SharePoint Online.
After creating the conditional access policies it will take a short time before they take effect for users. When the policies take effect the users who are targeted by the policies will no longer be able to connect to Exchange Online and SharePoint Online with apps that don't support Intune policies. That will prevent the native mail app on iOS or Android from connecting, as well as a wide range of third party mail apps. An email notification is sent to the user to let them know that they need to use Outlook. This email notification will appear on the mobile device, but no other new emails will arrive on the device.

The user in this example will need to install the Outlook app for iOS. They'll also need to install the Microsoft Authenticator app to act as an authentication broker for the managed Outlook app (Android devices need the Company Portal app instead). However, the user does not need to enrol their device in Intune, which is ideal for employee owned devices (BYOD).
When I was working through this demonstration I ran into what seems to be a bug with Outlook for iOS at the moment. When the user sets up Outlook to connect to the Exchange Online mailbox, they are prompted to authenticate via the Microsoft Authenticator app.

This is the normal process, but right now instead of a successful authentication the Outlook app returns an “Oops, something went wrong” message.

When I repeat the login process with another app on the device, the Microsoft Teams app, the authentication process takes me to the correct step to register the device. Registering a device for MAM conditional access is not the same as full enrolment in Intune, but is required for the MAM policies to be able to be enforced.

Registration takes just a few seconds, after which the user can access Exchange Online and SharePoint Online with managed apps (e.g. Outlook starts working after the device is registered successfully via Teams).
At this stage we've solved part of the original problem. Users are prevented from accessing Exchange Online or SharePoint Online using unmanaged apps such as the native mail app on iOS, and instead are required to use managed apps like Outlook, OneDrive, Teams and so on. However, the user can still access Dropbox from within the Outlook app.
The solution to that problem is to configure an App policy in Intune App Protection. App policies are quite comprehensive and flexible. Among other things, you can use an app policy to restrict the transfer of data in or out of policy managed apps, including copy and paste of data. For this example I've configured:

After creating the policy we then need to go into the policy settings and configure an assignment to target the policy to a security group. Again I am using the same security group that is used to assign my Intune licenses.

The policy assignment doesn't take effect until the device or application checks in. You can see the status of the app policy for a user in the App protection user report that is available in the Intune App Protection area of the Azure portal. In the example below, the user's Word app has picked up the app policy, but the other apps haven't yet applied it.

Word will now enforce the configured policy by preventing the user from saving corporate data to unmanaged apps. For example, a Word document opened from OneDrive for Business can't be saved to Dropbox.

As you can see it is possible to use Intune mobile application management to prevent corporate data from leaking when it is accessed by users on personal devices. These features do require an Intune license for the user, but do not require the user to enrol their personal device for full MDM, which is often more appealing to them as they don't need to allow total control over the device by corporate IT.
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Im Musikstreaming ist der schwedische Anbieter Spotify aktuell der Marktführer mit Millionen zahlender Kunden. Einige davon haben ein Familien-Abo abgeschlossen und genau da wird das Unternehmen strenger hinschauen.

Ein sehr beliebtes Feature des Windows Media Players war der Mini-Player. Hierbei handelt es sich um ein sehr kleines Fenster des Programms, das nur die grundlegenden Steuerelemente anzeigte, welche bei der Musikwiedergabe notwendig sind.
Groove Musik wird ebenfalls ein solches Feature erhalten und erlauben, die Musik in einem kleinen Fenster zu pausieren, den nächsten Song abspielen zu lassen oder zum vorherigen Titel zurückzuspulen. Derzeit wird die Aktualisierung im Windows Insider-Programm getestet, jedoch bekommen das Update nicht alle Windows Insider, weil Microsoft im Moment die Updates für System-Apps pausiert hat. Erst, wenn das Update dann für alle Nutzer ausgerollt wird, dürften wir den Mini-Player zu Gesicht bekommen.

Üblicherweise ist es eine Sache von mehreren Tagen bis wenigen Wochen bevor ein Update aus dem Windows Insider-Programm für die breite Masse an Windows 10-Nutzern ausgerollt wird. Insider und Fans hatten ein solches Feature sehr lange gefordert und nachdem Microsoft es mit dem Windows 10 Creators Update dank der neuen Mini-Overlay-Schnittstelle ermöglicht hat, kann auch Groove Musik davon profitieren.
Einige glückliche Windows Insider können das Update bereits jetzt aus dem Windows Store herunterladen, doch der Rest von uns wird wohl noch eine Weile warten müssen bis der Mini-Player für Groove Musik offiziell erhältlich ist. Ob ihr zu den wenigen ausgewählten Insidern gehört, könnt ihr nur prüfen, indem ihr Groove im Windows Store aufruft und nachschaut, ob für euch auch ein Update bereitsteht.
Groove-Musik (Kostenlos, Windows Store) →
via mspu
Der Beitrag Groove Musik unter Windows 10 bekommt einen Mini-Player erschien zuerst auf WindowsArea.de.
Buzzsumo hat 100 Millionen Posts auf Facebook analysiert und verrät, was läuft und was nicht. Jeder Content-Creator sollte die Ergebnisse genau studieren.
Aufmerksamkeit ist die Währung im Internet. Wer Aufmerksamkeit in sozialen Medien generiert, zieht potenzielle Fans und Follower an. Der Mechanismus ist da ganz eindeutig. Nicht so eindeutig ist manchmal, wie diese Aufmerksamkeit geschaffen wird. Menschen, die sich beruflich in sozialen Netzwerke bewegen, wissen ganz genau: Viralität ist nicht planbar. Jedoch können Konzepter das Potenzial zum Erfolg einer Kampagne deutlich erhöhen – etwa durch Emotionalität oder Humor. Beide Attribute sind essenziell, wenn ein Viral am Reißbrett konzipiert wird.
Derartige Erkenntnisse hat auch Buzzsumo jetzt bestätigt. Das Social-Analytics-Unternehmen hat über 100 Millionen Postings ausgewertet und daraufhin Rückschlüsse gezogen, welche Phrasen in Überschriften die Nutzer besonders aktivieren. Oft, so schreibt der Analyst Steve Rayson, wird der Titel noch eher geteilt als der Artikel selbst. Wer also die passenden Reizwörter verwendet, erhöht die Teilbarkeit enorm. Buzzsumo hat in dem Rahmen verschiedene Rankings aufgestellt, die Marketing-Experten wie auch Medienvertreter gleichermaßen interessieren dürften.
Vor allem Facebook gilt als stärkster Aufmerksamkeitslieferant der sozialen Netzwerke. Besonders interessant ist insofern, welche Phrasen die Gemeinschaft beim blauen Riese aktivieren. Auf Platz eins bis drei finden sich: „will make you“, „this is why“ und „can we guess“ – frei übersetzt heißt das: „machen dich“, „darum“ und „können wir erraten“. Letztere Phrase wird häufig im Rahmen von Quiz-Formaten genutzt. Beispiele wären unter anderem „Can We Guess Your Age by the Words You Use?“ oder „Can We Guess What You Look Like from these 10 Questions?“
Beide Titel zahlen auf die oberen Attribute ein: Das Alter sowie das Aussehen sind hoch emotionale Themen. Der Umstand, dass das eigene Profil anhand von simplen Wörtern scharfgezeichnet werden soll, verspricht einiges an Spaß. Vergleichen mit dem Erstplatzierten ist „can we guess“ allerdings noch ziemlich harmlos. „Will make you“ hat fast dreimal so viele Interaktionen hervorgerufen. Buzzsumo hat das jedoch überrascht. So schreibt Steve Rayson: „Als wir anfingen, nach Trigrammen zu suchen, war die Redensart nicht einmal auf unserer Liste.“
Ein wichtiger Punkt, warum diese drei Phrasen funktionieren, liegt für Buzzsumo neben der emotionalen Tragweite zudem darin, dass sie verknüpfen: Sie verbinden die Betrachter mit dem jeweiligen Inhalt – und zwar auf einer direkten und persönlichen Ebene. Zudem machen sie deutlich, warum der Rezipient sich um den Inhalt kümmern sollte. Es werden Einordnungen und Analysen suggeriert. Insofern die Überschriften nicht nur Clickbaits sind, enthalten sie enormes Potenzial, auch noch nach dem Klick weit durch Facebook hindurch geteilt zu werden.
Entgegen den oberen Beispielen funktionieren andere Phrasen deutlich weniger. Buzzsumo hat sich dahingehend auch mit einem Negativ-Ranking beschäftigt. Es sind Floskeln wie „control of your“, „your own business“ und „work for you“ – frei übersetzt heißt das: „kontrolliere dein“, „dein eigenes Geschäft“ und „funktioniert für dich“. Letzteres Ergebnis lesen Interessierte häufig in Ratgebertexten wie „Use this Founder's Top Tip to Make Your Meetings Work for You“ oder „How to Make Short-Term Credit Work for You“. Definitiv Titel, die keineswegs schlecht sind, aber die eben auch keine Rekorde brechen.
Die Themen sind schlichtweg langweilig für eine breite Zielgruppe. Sie funktionieren allenfalls im professionellen Bereich. Das heißt, dass sie womöglich eher auf Karrierenetzwerken wie Xing oder Linkedin gut laufen. Jede Zielgruppe hat ihre eigenen Plattformen. Das müssen Texter und Konzepter berücksichtigen – wie auch Buzzsumo-Analyst Steve Rayson anhand einer Phrase beschreibt. Er hat sich „on budget“, was so viel heißt wie „im Budget“, genauer angeschaut und festgestellt, dass sie auf Pinterest für ziemlich große Aufmerksamkeit in den Überschriften sorgt.
Ausgehend von der Erkenntnis, dass emotionale Überschriften auf Facebook gut laufen, stellt sich natürlich die Frage, an welche Emotionen ein Texter oder Konzepter appellieren sollte. Buzzsumo hat einige Phrasen herausgearbeitet, die sich an Freude, Angst, Neugierde aber auch Mitleid richten. Darunter finden sich „tears of joy“, „make you cry“ oder „give you goosebumps“. Frei übersetzt heißt das: „Freudentränen“, „bringt dich zum Weinen“ oder „verschafft dir Gänsehaut“. Allesamt Floskeln, die Leser häufig im Zusammenhang mit Clickbait lesen. Es bleibt zu bezweifeln, dass jemals jemand nach dem Lesen eines Artikel mit derartigen Überschriften geweint hat.
Trotz der starken Performance von emotionalen Beiträgen sollten Content-Kreatoren zunehmend vorsichtiger sein, wenn sie dermaßen sensationelle Sprache verwenden. Zum einen reagieren immer mehr Leser regelrecht allergisch darauf und machen ihrem Unmut in den Kommentarspalten oder im Rahmen einer Abmeldung ordentlich Luft. Zum anderen hat aber auch Facebook selbst im Mai 2017 angekündigt, dass es Schlagzeilen, die die Details einer Geschichte mit sensationellen Phrasen übertreiben, künftig abstrafen möchte. Nicht alles, was funktioniert, gehört ins Regelwerk. Manchmal ist weniger mehr.
Übrigens: ob Zahlen, Fragezeichen oder versprochene Überraschungen: Überschriften mit diesen Attributen verkaufen sich wie geschnitten Brot. Doch warum eigentlich? Wir haben drei erfolgreiche Überschriften analysiert. Lies auch: Warum klicken wir? Erfolgreiche Überschriften und die Psychologie dahinter

Einer der größten Microsoft-Kunden im Enterprise-Bereich ist Accenture, ein weltweit führendes Managementberatungs- und Outsourcing-Unternehmen.
Seit 2015 arbeitet das Unternehmen daran, Windows 10 auf den mehr als 400.000 Unternehmensrechnern zu installieren. Nach erfolgreicher Kompatibilitätsprüfung hat man im April 2016 dann ein optionales Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 angeboten, welches Mitarbeiter und Abteilungen eigenständig installieren konnten. Seit August 2016 wird Microsofts aktuellste Betriebssystem-Version mittels eines automatisierten In-Place-Updates auf den übrigen Rechnern im Unternehmen installiert. Microsoft beschreibt im eigenen Blog, dass man aufgrund des automatisierten Upgrade-Prozesses keinen IT-Admin in die Büros rund um den Globus schicken musste, sondern die Mitarbeiter selbst konnten das Betriebssystemupgrade dann durchführen, wenn es am besten gepasst hat.
Die Umstellung aller PCs im Unternehmen von Windows 7 auf Windows 10 wird bis 2018 abgeschlossen sein, womit ein weiterer großer Microsoft-Kunde einen ordentlichen Teil zum Wachstum des Windows 10-Marktanteils beiträgt.
Das Unternehmen, welches andere Firmen in Sachen digitale Transformation berät, setzt seit Jahren auf Office 365 und die Microsoft-Cloud sowie die darin angebotenen Management- und Sicherheitslösungen.
Quelle: Microsoft
Der Beitrag Accenture wird 400.000 Mitarbeiter-PCs auf Windows 10 umstellen erschien zuerst auf WindowsArea.de.
Bei einem Spitzengespräch von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), den führenden Köpfen der bayerischen Autobauer BMW und Audi sowie dem MAN-Vorstandsvorsitzenden Joachim Drees haben sich die Beteiligten auf ein Programm zur Nachrüstung älterer Fahrzeuge mit Diesel-Motor geeinigt. Dabei geht es ausdrücklich nicht um etwaige Nachbesserungen, weil zuvor gültige Gesetze nicht eingehalten wurden. Ziel ist es vielmehr, die vor einigen Jahren gesetzeskonformen Euro-5-Diesel mit Hilfe heutiger Technik auf einen noch saubereren Stand zu bringen und so die große Bestandsflotte nachträglich zu optimieren.
Neben dem Software-Update (Details siehe unten) für ältere Euro-5-Diesel schreibt die gemeinsame Erklärung auch fest, dass die bayerische Staatsregierung noch im Juli Vorschläge für ein zeitlich befristetes Programm mit Kaufanreizen für aktuelle Euro-6-Diesel machen soll. Insbesondere alte Diesel mit den Abgasnormen Euro 3 und Euro 4 sollen so aus dem Stadtbild verschwinden und durch aktuelle, erheblich sauberere Modelle abgelöst werden.
Zum Thema Nachrüstung und Software-Update für ältere Diesel führt die “Gemeinsame Erklärung der Bayerischen Staatsregierung und der bayerischen Fahrzeugindustrie zur Luftreinhaltung” aus:
Ertüchtigung von Euro-5-Diesel-Pkw
Audi und BMW sagen zu, dass mindestens 50 Prozent ihrer Euro-5-Diesel-Pkw-Flotte ein für die Absenkung der Stickstoffoxid-Emissionen im innerstädtischen Bereich relevantes Niveau erreichen können. Würde dies bundesweit und markenübergreifend in gleicher Weise umgesetzt werden, könnten rund 20 Prozent Absenkung der Stickstoffoxide im Euro-5-Bestand in den kommenden fünf Jahren erreicht werden. Dazu bietet ein von der TU Graz entwickeltes Konzept eine sehr gute Basis. Dieses Konzept könnte laut Audi und BMW Grundlage für eine bundesweit einheitliche Regelung sein. Die bayerische Automobilindustrie empfiehlt, dieses Konzept und die dort genannten technischen Randbedingungen zur Erreichung der Optimierung von Euro-5-Dieselfahrzeugen anzuwenden. Die bayerische Automobilindustrie startet umgehend die Vorbereitungen und kann die hierfür nötige Software-Entwicklung und Bereitstellung im Service ab Festlegung aller wesentlichen Rahmenbedingungen im Dialog mit den zuständigen Bundesbehörden binnen Jahresfrist zusagen.
Die für diesen Software-Upgrade geeigneten Diesel-Pkw mit Euro-5-Standard werden damit auf den modernsten Stand gebracht. Die Bayerische Staatsregierung setzt sich für eine zügige Definition einer bundeseinheitlichen Regelung für einen Software-Upgrade bei Euro-5-Diesel-Pkw ein. Diese soll im Einklang mit der bestehenden Zertifizierung erfolgen, soll also keine negativen Auswirkungen auf die zertifizierten Eigenschaften zu Verbrauch, CO2-Ausstoß sowie Geräuschen oder auf die Haltbarkeit eines Fahrzeugs haben. Die bayerische Automobilindustrie regt an, den Nachweis der Schadstoffreduzierung durch eine erweiterte Prüfstandmessung auf Basis eines auf innerstädtischen Verkehr modifizierten WLTC-Zyklus zu erbringen. Das Messprogramm soll durch eine unabhängige Stelle begutachtet werden. Die bayerische Automobilindustrie verpflichtet sich, die Kosten für die Umrüstung hinsichtlich der Entwicklung und Zertifizierung zu übernehmen und in den Werkstätten zum Selbstkostenpreis anzubieten. Vorbehaltlich einer bundeseinheitlichen Regelung wird eine Kostenneutralität für die Kunden angestrebt.
Horst Seehofer (Bayerischer Ministerpräsident): “Unser gemeinsames Ziel ist es, die Stickstoffoxidbelastung zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung in den besonders betroffenen größeren Städten Bayerns schnell, wirksam und nachhaltig zu senken. Wir wollen dabei aber auch dem Mobilitätsbedürfnis der Menschen und der Wirtschaft Rechnung tragen, die Funktionsfähigkeit unserer Städte gewährleisten und die Attraktivität Bayerns als führendem Automobilstandort erhalten. Es gilt, Mobilität, Gesundheitsschutz und Ökologie miteinander zu vereinen und pauschale Fahrverbote in Innenstädten zu vermeiden.
Die heutige gemeinsame Erklärung ist Grundlage für die weiteren Gespräche mit Kommunen und Wirtschaft. Sie kann ein Vorbild sein für den angekündigten nationalen Autogipfel für ganz Deutschland. Als weltweit führender Automobilstandort werden wir auch die Aufgabe der Luftreinhaltung gemeinsam und im engen Schulterschluss mit den Fahrzeugherstellern bewältigen.”
Harald Krüger (Vorstandsvorsitzender der BMW Group): “Unsere Kunden verlassen sich zu Recht darauf, dass BMW-Dieselfahrzeuge alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Sie haben deshalb einen Anspruch auf stabile Rahmenbedingungen. Wir meinen, es gibt intelligentere Optionen als Fahrverbote. Schon die Diskussion darüber verunsichert Millionen von Autofahrern. Deshalb unterstützen wir die Initiative der Bayerischen Staatsregierung für eine umfassende und nachhaltige Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten.”
Prof. Rupert Stadler (Vorstandsvorsitzender der Audi AG): “Wir werden gemeinsam an vielen Stellschrauben drehen müssen. Dazu gehört neben der Optimierung älterer Diesel-Aggregate auch eine intelligente Verkehrssteuerung, der Ausbau der Elektromobilität aber auch der Ausbau des Erdgasantriebs. Wir haben mit unserer Pilotanlage, die synthetisches Methangas mit Hilfe regenerativer Energie erzeugt, dazu eine vielversprechende Technologie entwickelt.”
Joachim Drees (Vorstandsvorsitzender der MAN SE und der MAN Truck & Bus AG): “Auch wenn mancher noch ein anderes Bild im Kopf haben mag – moderne Lkw- und Busdieselmotoren sind heute schon sehr sauber. Seit Ende 2012 wird die Einhaltung der niedrigen Abgaswerte im realen Straßenbetrieb überprüft. Trotzdem ist der Weg für MAN klar: Die Zukunft des städtischen Personennahverkehrs und des Lieferverkehrs in der Stadt ist elektrisch. Wir starten darum Ende 2019 mit der Serienproduktion eines vollelektrischen Stadtbusses. Öffentliche Verkehrsmittel – am besten mit Elektromotor angetrieben – spielen für uns die entscheidende Rolle zur Bewältigung städtischer Verkehrsprobleme. Die Erklärung, die wir heute unterzeichnet haben, und die Unterstützung, die uns die Bayrische Regierung für die Flottenerneuerung zugesagt hat, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.”
Gute Nachrichten für Fans alter Rechner: Mit diesem WLAN-Modem bringt ihr Klassiker wie den Apple IIe, Macintosh SE oder Amiga 1000 ins Internet.
Bevor das Internet seinen Siegeszug angetreten hat, vernetzten sich Computer-Enthusiasten über sogenannte Mailboxen. In die wählten sich Nutzer per Telefon-Modem ein. Durch das Internet verlor die Szene nach und nach an Bedeutung, ganz ausgestorben ist das „Bulletin-Board-System“ (BBS), wie es im angelsächsischen Raum genannt wurde, jedoch nie. Tatsächlich gibt es mittlerweile auch Mailboxen, die sich über das Internet erreichen lassen.
Um das auch wirklich stilvoll zu machen, hat der US-Amerikaner Paul Rickards ein WLAN-Modem für serielle Schnittstellen mit DB-25-Anschluss entwickelt. Das Gerät ermöglicht die Verbindung zu eurem WLAN und emuliert ein klassisches AT-Modem. So könnt ihr auch mit richtig alter Hardware auf ein Internet-fähige BBS zugreifen.
Rickards hat sein WLAN-Modem bereits mit einer ganzen Reihe klassischer Computer getestet. Mit den folgenden Geräten solltet ihr keine Probleme haben, allerdings müsst ihr in einigen Fällen einen Adapter verwenden.
Theoretisch sollte aber jeder Rechner funktionieren, der über einen RS-232-Port verfügt. Das WLAN-Modem könnt ihr als Bausatz zum Preis von 33 US-Dollar erwerben. Zusammengebaut kostet es 49 US-Dollar. Derzeit ist es zwar ausverkauft, demnächst solltet ihr über diese Website aber wieder in der Lage sein, das Modem zu erwerben.
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Ebenfalls interessant:
Heute stellt Google die zweite Version von Test My Site vor. Das Tool bewertet die Geschwindigkeit deiner mobilen Site und erklärt, wie du die Bremse löst.
Internetnutzer haben wenig Geduld, insbesondere, wenn sie nach Inhalten auf dem Smartphone oder Tablet suchen. Dass vor allem im Mobilbereich die Performance und die Geschwindigkeit einer Site wichtig ist, haben diverse Studien bewiesen. Gerade einmal 3,6 Sekunden sind Nutzer bereit, auf eine Website im Mobilgerät zu warten, danach gehen sie davon aus, dass diese down ist oder ein anderes Problem aufweist, und surfen weiter.
Bei den meisten Websites bricht tatsächlich die Hälfte aller Nutzer den Besuch während des Ladevorgangs ab. Für 46 Prozent der Nutzer gibt es beim Surfen auf dem Smartphone laut einer Google-Umfrage nämlich nichts Frustrierenderes, als warten zu müssen, bis langsame Seiten geladen werden.
Doch viele Website-Betreiber sind sich nicht darüber im Klaren, wie schnell oder langsam ihre eigenen Seiten eigentlich wirklich sind. Hierfür hat Google jetzt die zweite Version des Analyse-Tools Test My Site zur Verfügung gestellt. Test My Site kann die Geschwindigkeit der mobilen Website ermitteln und zeigt aufgrund dessen an, wie viele Benutzer du so möglicherweise verlieren würdest. Außerdem erfährst du, wie gut sie im Vergleich zu anderen Unternehmen oder Websites in deinem Bereich abschneidet.
Außerdem gibt Test My Site Tipps, wie du deine Website schneller machen kannst. Dazu bekommst du einen Report per E-Mail, der dir verrät, mit welchen spezifischen Empfehlungen du deiner Website Flügel verleihen kannst.
Hier mal ein Beispiel aus der Praxis: Der deutsche Onlinebuchhändler Buecher.de hat mit Hilfe von Test My Site eine Google-Pagespeed Insights-Analyse durchgeführt, um die Geschwindigkeit seiner mobilen Website zu verbessern. Die Ladezeit der mobilen Adwords-Zielseiten konnte um fast zwei Sekunden von 5,3 auf 3,5 Sekunden gesenkt werden. Zudem werden Inhalte „above the fold“, die im oberen Bereich ohne Scrollen sichtbar sind, jetzt schneller geladen (Geschwindigkeitsindex bei Webpagetest.org: 2,5 Sekunden). Dadurch stieg das Pagespeed-Ergebnis um 30 Punkte von 63 auf 93 – laut Search-Marketing-Manager Ruslan Pakentryger auf jeden Fall ein Fortschritt: „Das Marketingziel hinter diesen Optimierungen war ganz klar eine Conversion-Steigerung. Bessere Ladezeiten führen zu einer besseren Nutzererfahrung und unterstützen damit direkt unsere Adwords-Aktivitäten, Effizienz- und Umsatzziele, vor allem im Bereich Mobile.“

(Foto: Google)
Zum Einsatz kommen hier Accelerated Mobile Pages (AMP), die dank eines speziellen HTML-Codes (AMP-HTML) nicht nur bis zu viermal schneller sind, sondern auch deutlich schlanker als herkömmliche Seiten. Durch Limitierung bestimmter Elemente einer Website wird das Lesen bereits während des Ladevorgangs ermöglicht, auch weil die Seiten in zwei Schüben geladen werden – zunächst nur der Teil, der gleich verfügbar sein soll. Auch Zalando testet, so erklärt Google, diese Technik bei Produktdetailseiten, ebenso die Direktbank Comdirect.
Nicht alle Dinge machen Sinn, wie man heute so gerne sagt. Das gilt mitunter auch für Bewährungsbeschlüsse, die Richter verkünden. So machte ein Amtsgericht meinem Mandanten unter anderem die Auflage, sich innerhalb der dreijährigen Bewährungsfrist regelmäßig auf Drogenkonsum screenen zu lassen, und zwar mit einem negativen Ergebnis. Sonst müsse er damit rechnen, dass die Bewährung widerrufen und seine achtmonatige Haftstrafe vollstreckt wird.
Drogenfrei leben, das ist natürlich ein hehres Ziel. Aber einfach zu erreichen ist es nicht, wenn man Drogen konsumiert. Deshalb habe ich beim Gericht eine Änderung beantragt. Die Begründung lautete so:
Es besteht Anlass, die Weisungen abzuändern.
Der Verurteilte hat sich ausweislich des Urteils unwiderlegt dahin eingelassen, dass er die fraglichen Betäubungsmittel zum Eigenverbrauch angebaut hat. Überdies hat der Verurteilte angegeben, dass er seinen Tag im wesentlichen mit dem Konsum von Marihuana verbringt, und das schon seit Jahren.
Es spricht also viel dafür, den Verurteilten als suchtkrank anzusehen.
Bei einer Abhängigkeit im Sinne einer Sucht besteht nach gängiger Definition das unabweisbare Verlangen nach einem bestimmten Erlebniszustand. Diesem Verlangen werden die Kräfte des Verstandes untergeordnet. Es beeinträchtigt die freie Entfaltung einer Persönlichkeit, zerstört die sozialen Bindungen und die sozialen Chancen eines Individuums.
Bei einer Suchterkrankung hat der Einzelne ohne fachkundige medizinische und therapeutische Hilfe nicht die Möglichkeit, sich selbst aus der Abhängigkeit zu lösen.
Der Verurteilte ist also nach derzeitigem Stand aufgrund einer Abhängigkeit nicht in der Lage, entsprechend der Weisung des Gerichts negative Drogenscreenings beizubringen. Auch wenn bei ihm der Wunsch nach Abstinenz sicher vorhanden ist, wird er ein drogenfreies Leben nicht alleine durch den Druck eines möglichen Bewährungswiderrufs führen können.
In rechtlicher Hinsicht ist darauf hinzuweisen, dass dem Verurteilten keine Weisungen auferlegt werden dürfen, welche unzumutbare Anforderungen an ihn stellen (§ 56 Abs. 1 S. 2 StGB). Vorliegend ist es dem Angeklagten aus den dargelegten faktisch unmöglich, den Weisungen ohne fachkundige medizinische und therapeutische Hilfe entsprechen zu können.
Das Gericht hat so entschieden.
Die Auflage wird dahingehend abgeändert, dass dem Verurteilten auferlegt wird, Kontakt zur Drogenberatung aufzunehmen und dem sich aus den Gesprächen mit der Drogenberatung ergebenden eventuellen Therapiebedarf zu entsprechen. Drogenscreenings entfallen.
Das Ganze hat noch einen weiteren positiven Effekt. Während mein Mandant die Drogenscreenings selbst hätte bezahlen müssen, wird die Krankenkasse die Kostenübernahme für die Suchtbehandlung nun wohl kaum verweigern können. Ob der Mandant seine (neue) Chance nutzt, das liegt ganz in seinen Händen.

Microsoft hat im Jahr 2012 das erste Surface Pro vorgestellt, doch schon zuvor gab es Tablets mit Windows 7. Steve Jobs wollte Microsoft damals zeigen, wie man es richtig macht, erzählt der Erfinder des iPhones Tony Fadell nun in einem Interview.
Seit einigen Jahren ensteht immer mehr der Eindruck, als laufe Apple den Redmondern innovationstechnisch hinterher. Das Surface-Tablet wurde 2013 noch von Apple-Chef Tim Cook belächelt und 2015 schließlich doch kopiert. Genauso löste auch das Surface Studio eine kleine Krise bei Apple aus. Apple erklärte den PC Ende 2015 für tot, doch aufgrund vieler Zweifel von Mitarbeitern und Fans, vor allem nach der Vorstellung des Surface Studio, versprach man neue Produkte im PC-Bereich und lieferte mit dem iMac Pro nun auch einen Konkurrenten. Weiterhin weigert sich Apple, einen Touchscreen in die Laptop und PCs zu verbauen, allerdings hätte die Geschichte auch anders kommen können.
Jahre vor Windows 8, das bekanntlich den Convertible-Formfaktor erst beflügelt hat, gab es bereits Tablets mit Windows 7. Das Betriebssystem war nicht wirklich für die Touch-Bedienung ausgelegt und die Geräte waren dem 2011 verstorbenen Apple-Gründer ein Dorn im Auge. Laut der Aussage des iPhone-Erfinders Tony Fadell wollte Apple in den Jahren zuvor selbst ein MacBook Pro mit Touchscreen bauen, um mit den Windows-Tablets zu konkurrieren.
„Steve war angefressen und wollte ihnen zeigen, wie man es richtig macht.“
Apple sah im Laufe der Entwicklung allerdings ein, dass es nicht reicht, eine Touchscreen in ein MacBook Pro zu verbauen, sondern dass eine ganze Menge bei der Software geändert werden muss. Es brauchte neue Apps und neue Software, welche für Touchdisplays optimiert wurde und zudem war man unsicher, ob man den Multitouch-Bildschirm auf die Größe eines MacBooks hätte skalieren können.

Apple gab das Projekt auf und 2012 stellte dann Microsoft selbst eigene Hardware vor. Surface-Chef Panos Panay, Steve Ballmer und der ehemalige Windows-Chef Steven Sinofsky stellten das Surface RT und Surface Pro vor und hatten mit Windows 8 auch ein Betriebssystem samt Touch-optimierter Anwendungen. Microsoft ging ein sehr großes Risiko ein und spürt die Folgen dieser sehr schwerwiegenden Entscheidung bis heute, denn weiterhin sind nicht alle Programme für Touch-Displays optimiert, doch die eigene Surface-Reihe und die Einführung des Convertibles sollte am Ende den PC-Markt eine zweite Chance geben.
Quelle: WIRED
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