Bild Text der Titelseite einer Lokalzeitung vom 10. Juni 2018 zum Artikel „Rekordfahrt mit (Tesla) Elektroauto“
In Wirklichkeit betrug die Ladezeit 9,52 Stunden
So stand es dann auch im weiterführenden Artikel auf den Innenseiten. Doch spiegelt der Fehler den redaktionellen Irrsinn wieder, den unsere Medien verbreiten. Entspricht eine Meldung den politisch korrekten, grünen Vorgaben, wird jeglicher – vielleicht noch vorhandene – Restverstand abgeschaltet.
Denn so muss man den gravierenden Fehler auf der Titelseite (der ja nicht nur ein Kommafehler ist) interpretieren, welcher trotz seiner himmelschreienden Unmöglichkeit niemandem in der Redaktion und sonst bei der Zeitung auffiel – und auch nicht in späteren Ausgaben zwecks einer Entschuldigung korrigiert oder erwähnt wurde.
Ansonsten ist die Rekordfahrt ein Beispiel für die Probleme von Elektroautos
oekonews.at 4.8.2017: [1] … Nun- im Juli 2017 – deckt das TESLA-Supercharger-Netzwerk ganz Westeuropa ab. Also beschlossen Michael Willberg, Martin Wrobel und Frank Mischkowski, den damaligen Rekord zu verbessern, sowohl mit der Zeit, als auch dadurch, dass es nun vom Nordkapp nach Tarifa mit dem TESLA Supercharger Netzwerk eine entsprechende Ladeinfrastruktur gibt. Gestartet wurde … am Nordkap in Norwegen … Die Tour umfasste eine Strecke von ca. 6.200 km, gefahren wurde mit einem TESLA Modell S 100D … Man braucht wohl nicht darauf hinzuweisen, dass das Auto im Wert von deutlich über 100.000 EUR von Tesla für die Fahrt verliehen wurde. Die Fahrzeit anhand der durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeiten (ca. 120 km/h, Spanien 110 km/h) beträgt netto ca. 58 Stunden. Die benötigte netto-Fahrzeit von 72,4 h besagt damit, dass zur Stromersparnis langsamer gefahren wurde.
Stolz wird dazu noch berichtet, dass die ganze Fahrt rein gar nichts gekostet hat. Denn (Öko-) Strom gibt es schließlich (bei Tesla) umsonst [1]: Verbrauch: 1.051,7 kWh; Stromkosten: 0,00 Euro
Nun zu den Daten. Der Autor hat die aus dem Artikel dazu etwas aufbereitet:
Reale Ladezeit
Die Tesla-Supercharger – an denen ausschließlich geladen wurde – können bis zu 140 kW Ladeleistung schaffen, falls an der Doppelsäule nur ein Auto geladen werden muss. Wie oft ein Akku das aushält, steht auf einem anderen Blatt, für eine Rekordfahrt ist das ohne Belang.
Die heutigen Autobahn-Ladesäulen für Normalsterbliche und deren Elektroautos können gängig mit bis zu 44 kW laden, selten mit höherer Leistung, die außerhalb von Autobahnen in aller Regel mit 22 kW.
Bild Verteilung von E-Auto-Ladesäulen und deren Leistung (kW) im Großraum Nürnberg
Wer die gleiche Fahrt also ohne einen Tesla (und bei nirgendwo zufällig doppelt besetzter Tesla-Ladesäule) durchführt, muss bei den aktuell möglichen 44 kW mit einer Ladezeit bei gleichen, 25 Ladestops, von 24 Stunden rechnen. Natürlich nur, wenn immer eine Säule frei ist. Er verbringt also einen vollen Tag nur mit Aufladen, sofern immer eine Ladesäule frei wäre. Außerhalb von ausreichend mit solchen Ladesäulen bestückten Autobahnen sollte er dann allerdings wirklich nicht fahren.
Dieses Problem ist allerdings bereits fast Vergangenheit. Wie immer, hat unsere Politik schon eine Lösung: Schnelladestationen, welche die Supercharger von Tesla weit in den Schatten stellen. Eine davon mit 350 kW Leistung wurde gerade an einer deutschen Autobahn in Betrieb genommen [4].
„Ladeerlebnis wie bei einem normalen Tankvorgang“
So beschreibt die SZ den Erfolg der Schnelladestationen [5]. Ergänzt allerdings: „Noch ist das Schnelladen nicht mehr als eine Vision“. Aber sie beschreibt, wie viel Geld (auch vom Staat) dafür ausgegeben wird, um ein neues Erlebnis zu schaffen, welches man bereits seit Jahrzehnten haben kann.
Doch die EU fordert es von Deutschland: [5] „Deutschland hat bereits ein Mahnschreiben der EU-Kommission aus Brüssel erhalten, weil zu wenig Elektro-, Gas- und Wasserstofftankstellen gebaut werden“.
Die Kosten der Planung betragen (lt. SZ): [5] Regierungsplanung zum Jahr 2020
100.000 Ladesäulen, mindestens ein Drittel davon mit Turbo-Schnellladung ...
Eine Einfachsäule kostet inclusive Anschlusskosten ca. 100.000 EUR, eine Turbo-Schnelladesäule 200.000 EUR. In Summe sind das ca. 3 … 6 Milliarden EUR. Gegenüber den wesentlich mehr Milliarden Euro, welche unsere Kanzlerin inzwischen konsequent nur zum eigenen Machterhalt in die weite Welt hinaus schmeißt, eigentlich Peanuts.
Während die eine Zeitung euphorisch darüber berichtet: [4] … Viele Autobauer kämen in den nächsten eineinhalb bis zwei Jahren mit neuen E-Modellen auf den Markt: „Audi, Mercedes und Porsche sind im Anmarsch, viele andere auch“. Diese neue Elektroauto-Generation könne dann mit bis zu 350 kW laden … Für eine Reichweite von 400 Kilometern werde man zwischen 15 und 20 Minuten brauchen. Das sei vier Mal schneller als bisher an den Autobahn-Ladestationen – natürlich abhängig vom Fahrzeugtyp, vom Zustand der Batterie und von der Außentemperatur … Ist der Redakteur der SZ vorsichtiger und lässt sagen: [5] „Doch eine Massenmotorisierung sei mit der jetzigen und der absehbaren Batterietechnik nicht zu machen … wir sollten den Elektro-Massenmarkt nicht nach dem Vorbild der großen Batterien und Ultraschnellader aufbauen“, so Schuh, „das ist ein Irrweg“.
Davor beschreibt er, was die Akkus von Elektro-Rennautos bei einem solchen Ladevorgang „umtreibt“: [5] „… Der I.D. Pikes Peak muss mit riesigen Kühlschläuchen temperiert werden, um seine Zellen vor dem Hitzetod zu schützen. Auch das hat durchaus Symbolcharakter für die automobile Zukunft: Beim Ultraschnelladen mit 175 oder gar 350 kW werden alle Komponenten so heiß, dass sie wasssergekühlt werden müssen … “.
Es bleibt abzuwarten, wie die neue Generation von Akkus solche Schnell-Ladeprozeduren dann übersteht. Bei aktuellen vermeidet man öfteres 44 kW „Schnelladen“, weil es die Akkus stark schädigt und man damit auch nicht voll aufladen kann. Wahrscheinlich findet die Politik dazu dann eine „technische“ Lösung durch Subventionierung zu schnell verschlissener Akkus.
Die alternative Lösungs-Erfindungen engagierter Start-Ups, angelehnt an die unserer Vorväter, welche bei den Postkutschen anstelle auf das „Hafer-Nachtanken“ zu warten, die Pferde wechselten, erwiesen sich als konstruktiv nicht umsetzbar und die Start-Ups sind deshalb verschwunden.
Das Ganze erinnert irgendwie an das EEG: Zuerst das Geld für teure, symbolische Maßnahmen ausgeben, und dabei nicht mehr als hoffen, dass es irgendwann auch eine Lösung dazu geben wird.
Kommt die technische Lösung nicht, wird eine „subventionstechnische“ gefunden. Über den Ladestrom macht sie es schon.
Unit 1 of the Sanmen nuclear power plant in China has been connected to the grid, becoming the world's first AP1000 to achieve grid connection and power generation. The milestone came just one day after Taishan 1, also in China, became the first EPR to reach the same milestone.
Ein sehr schöner Briefkopf des Amtsgerichts Nürnberg:
Man ist also allgemein zuständig. Aber halt auch spezial – für was auch immer. Nur erläutert wird das nirgends.
Das Ganze hat natürlich seine hergebrachte Richtigkeit, aber was soll das dem formaljuristisch mitunter ja nicht vorgebildeten Empfänger denn nun nahebringen? Am Ende bleibt ein gewisser Abschreckungseffekt. Aber vielleicht ist genau dieser ja gewollt.
There’s a new culture of work; one that is increasingly diverse, geographically distributed, and mobile. Connectivity is ubiquitous and the ability to work remotely has become an ingrained part of the work practice. People have come to expect to be able to access email and documents from anywhere on any device - and for that experience to be seamless, among these trends includes the increasing use of shared systems, such as kiosks to access and work with corporate data.
SharePoint and OneDrive include a set of controls to help keep your data safe no matter where people are when they access or share data, what device they’re working on, and how secure their network connection is. These controls can help you customize the level of access granted to people while making sure the resulting constraints meet your organizational security requirements. They also allow you to balance security and user productivity and prevent overexposure, leakage, and oversharing of your sensitive data.
To help safeguard your information on these systems, we’re pleased to announce idle session timeout policies are now generally available.
Session lifetimes are an important part of authentication for Office 365 and are an important component in balancing security and the number of times users are prompted for their credentials.
Idle session timeout provides an Office 365 administrator to configure a threshold at which a user is warned and subsequently signed out of SharePoint or OneDrive after a period of inactivity.
In the demonstration above, the Tenant is configured with the idle-session timeout policy. A user is working with content on a sensitive site (Legal) configured with Unmanaged Device-Based Access Policies on a shared system and has left that session unattended. Following a period of 15 seconds a prompt indicates the session is about to be terminated and in the event a response is not received within 10 seconds, the session is subsequently closed preventing unintended overexposure of information.
Idle session timeout policies allow Office 365 administrators to automatically sign out inactive sessions preventing the overexposure of information in the event a user leaves a shared system unattended.
Configuring Idle Session Timeout
Idle-session timeout is configured using Windows PowerShell.
Before you get started using PowerShell to manage SharePoint Online, make sure that the SharePoint Online Management Shell is installed, and you have connected to SharePoint Online.
Install the SharePoint Online Management Shell by downloading and running the SharePoint Online Management Shell. You only need to do this once for each computer from which you are running SharePoint Online PowerShell commands.
To open the SharePoint Online Management Shell command prompt, from the Start screen, type sharepoint, and then click SharePoint Online Management Shell.
To connect to SharePoint Online with a username and password run the following commands at the SharePoint Online Management Shell command prompt:
-Enabled specifies whether idle session timeout is enabled or disabled using $true, $false respectively.
-WarnAfter specifies the amount of after which a user is notified that they will be signed out after a period of inactivity as a New-TimeSpan which can be configured in seconds, minutes, or hours.
-SignOutAfter specifies the amount of time after which is a user is signed out of Office 365 if they do not respond to the -WarnAfter prompt.
To view the idle browser sign-out settings, use the Get-SPOBrowserIdleSignOut cmdlet.
NOTE
Mouse movement or scrolling up and down is not included as activity. Activity is counted as requests sent to SharePoint Online. Mouse clicks within the context of a site are considered activity.
Idle-session timeout is limited to SharePoint Online and OneDrive for Business browser sessions; however, will sign users out of all Office 365 workloads within that browser session.
It will not sign out users who are on managed devices or select Keep Me Signed In during sign-in.
The WarnAfter and SignOutAfter values cannot be the same.
The policy is applicable to entire tenant and cannot be scoped to user/users or SharePoint sites.
Is idle session timeout enabled by default, can I control the settings?
No. Idle session timeout is disabled by default. The warning and timeout timespans, as well as enabling idle session timeout are administrator controlled. Instructions will follow as we start to roll out this feature.
Does the policy effect existing signed in sessions?
No, only new sign-ins to new browsers
How long does it take to effect across a Tenant following enabling the policy with Windows PowerShell?
Approx. 15 minutes
What is considered a managed device?
A device is managed if Azure Active Directory indicates to SharePoint Online that the device state was evaluated, and the device is at least one of the following:
Admins can choose to hide this new prompt for users by using the “Show option to remain signed in” setting in company branding.
NOTE
Existing configurations of this setting will carry forward, so if you previously chose to hide the “Keep me signed in” checkbox in your tenant, we won’t show the new prompt to users in your tenant.
This change won’t affect any token lifetime settings you have configured.
Get this summer started off on the right foot and accelerate your migration to Office 365. More than 200,000 organizations and 190 million people have SharePoint for intranets, team sites and content management, join the ranks of those transforming their workplace with the SharePoint Migration Tool from Microsoft.
Helping people share files and collaborate on content has always been central to SharePoint. At the core of these principles is the content itself, the documents you create, the documents you manage, the documents you share and now we’re making it easier than ever to take advantage of the power content management and collaboration capabilities in SharePoint and OneDrive so you can share and manage content, knowledge, and applications to empower teamwork, quickly find information, and seamlessly collaborate across your organization.
Based on your feedback, today we’re pleased to share that we’re adding new support for Windows PowerShell to the SharePoint Migration Tool. With these new capabilities you’ll be able to address scale migrations and deliver automated, programmatic migration solutions through the SharePoint Migration Tool.
If you’re not familiar with the SharePoint Migration Tool we invite you to learn more about it here https://aka.ms/spmt.
New capabilities in this release include:
Ability to script migration jobs with new Windows PowerShell CmdLets:
Register-SPMTMigration : Creates a SPMT migration session
Add-SPMTTask : Adds a new migration task to the registered migration session
Remove-SPMTTask : Removes an existing migration task from the registered migration
Start-SPMTMigration : Starts the current migration session
Get-SPMTMigration : Returns the object of current session. It includes information regarding to current tasks and current settings
Show-SPMTMigration : Displays the task ID, data source location, target location and migration status in the console
Stop-SPMTMigration : Stops/cancels the current migration session
Unregister-SPMTMigration : Removes the SPMT migration session created.
If you’re just starting your migration journey, it’s a good practice to know what, if any, issues you may face before committing to the migration and how to remediate those issues before you get started.
In addition to the SharePoint Migration Tool,, to help you bring you content to the cloud, we’ve also engineered the SharePoint Migration Assessment Tool to help you diagnose and resolve pre-migration issues. To learn more about the SharePoint Migration Assessment Tool visit https://aka.ms/smat.
“We’ve been migrating our entire customer community to Azure and Office 365, where we’ve seen our threat risk diminish extraordinary, especially around email. That’s given us tremendous confidence.” - Brett Bailey, Vice-President, WBM Technologies
Kick start your migration to Office 365 to take advantage of the latest in communications, collaboration, and security and join a growing number of customers moving to Office 365.
Die Polizeibeamtin N. ermittelt gegen meinen Mandanten und einige seiner Freunde. Es geht um Körperverletzung, nachts vor einem Club. Alltagskriminalität sozusagen.
Heute meldete sich die Polizistin telefonisch. „Könnten Sie nicht mal mit Ihrem Mandanten sprechen?“, wollte sie wissen. „Vor einigen Tagen sollen sich die Herren vor einer Zeugin aufgebaut und sie eingeschüchtert haben.“
Ich erklärte mich bereit, mal ein paar Worte mit meinem Mandanten zu reden. Wobei ich natürlich klarstellte, dass ich deswegen nicht davon ausgehe, an den Vorwürfen könnte was dran sein. Die Beamtin freute sich über meine positive Reaktion. „Ich habe unheimlich viele Sachen auf dem Tisch“, sagte sie. „Solche Gefährderansprachen würden mir jetzt gerade noch fehlen.“
Aber gerne doch. Man hilft, wo man kann. Auch wenn ich jetzt noch nicht so genau weiß, ob und wie ich die zusätzliche Arbeit meinerseits gebührentechnisch erfassen kann.
Donald Trump hat die Nato-Verbündeten ermahnt, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen. Die USA würden die Geduld verlieren. Auch Deutschland erhielt Post vom Präsidenten.
Windows 10 ist bereits seit dem 29. Juli 2015 auf dem Markt und das Dritte Jahrestag nähert sich nun langsam. Im ersten Jahr bot Microsoft das Betriebssystem bekanntlich als kostenloses Update für Windows 7 und 8 an. Während dieser Zeit gab es das stärkste Wachstum des Nutzeranteils.
Mittlerweile ist dieses Wachstum beinahe vollkommen zurückgegangen. Größere Zugewinne für Windows 10 gibt es mittlerweile ausschließlich durch Upgrades von Unternehmen oder zu Zeiten, wenn besonders viele neue Windows-PCs angeschafft werden. Beispielsweise will die Porsche AG bis 2019 ihre PCs auf Windows 10 umstellen.
Windows 10 Marktanteil 2018 – Juni
Im Juni 2018 stand Windows 10 weltweit bei einem Marktanteil von knapp 35 Prozent unter allen Betriebssystemen. Microsoft hat vor wenigen Wochen erst bekanntgegeben, dass das Betriebssystem bereits auf 700 Millionen Geräten genutzt wird. Microsofts neueste Betriebssystem-Version hat im letzten beiden Monaten ein kleines Wachstum von etwa 2 Prozent erfahren. Windows 7 dominiert allerdings weiterhin bei Betriebssystemen mit einem Marktanteil von knapp 43 Prozent. Auch Microsofts vorletzte Windows-Version hat allein im letzten Monat 2 Prozent dazugewonnen.
Windows 8.1 liegt heute nur noch bei etwas über 5 Prozent und Windows XP läuft weltweit auf 4,47 Prozent aller Rechner. mac OS 10.13 läuft auf 5,1 Prozent aller PCs, während Linux es kombiniert auf 1,4 Prozent Marktanteil im Desktop-Bereich schafft.
Windows 10 Marktanteil 2018 – Methodik
Die aktuellsten Statistiken stammen von netmarketshare. Dabei analysiert man die Besucherzahlen von unterschiedlichen Partnerseiten mit insgesamt rund 100 Millionen gültigen Sessions pro Monat.
Entsprechend bilden die Statistiken möglicherweise nicht den gesamten Markt realistisch ab, da es natürlich auch auf den Inhalt der Partnerseite ankommt. Insgesamt ist netmarketshare eine verlässliche Quelle für den Windows 10 Marktanteil 2018, wenn es auch Monat zu Monat kleinere Abweichungen gibt, da die gemessene Gruppe natürlich nicht alle PCs abbilden kann.
Nicht jeden zieht es gleich in die Politik, aber eine Präsentation oder einen Vortrag muss wohl jede mal im Berufsleben halten. Unsere Gastautorin hat sich dafür hilfreiche Tipps von Barack Obamas Redenschreibern geholt und teilt sie mit euch.Redenschreiber helfen Politikern und Führungskräften, mit überzeugenden Vorträgen Menschen zu begeistern und Veränderungen zu beeinflussen. Bei der diesjährigen SXSW erklärten Sarada Peri und Andy Barr, die als Redenschreiber für Präsident Barack Obama tätig waren, wie Überzeugungskraft funktioniert. In ihrem Talk „We Help Politicians Persuade. We’ll Help You, Too“ gaben sie Tipps, die – auch außerhalb der Politik – für Präsentationen, Pitches oder Konferenz-Vorträge nützlich sind.
Was ist die eine, zentrale Idee?
Im besten Fall dreht sich ein Vortrag oder eine Präsentation um eine einzige, zentrale Idee. Die wird illustriert mit Beispielen oder Storys, aber es geht um eine Idee, die man kommunizieren will. Ein gutes Beispiel dafür sind die meisten TED-Talks, die in 18 Minuten ihren Zuhörern eine einzige Idee oder Perspektive näherbringen. Die eine Idee, also worum es in dem Talk geht, wird dabei bereits im Titel zitiert:
Was wäre, wenn wir Politiker mit zufällig ausgewählten Leuten ersetzen würden?
Was denken Babies?
Wie Technologie Extremismus und Online-Belästigungen bekämpfen kann
Das Weihnachtsbaum-Problem
Das Problem bei vielen Reden – so Sarada Peri – ist, was sie als „Weihnachtsbaum-Problem“ bezeichnet. Man hat zwar vielleicht eine zentrale Idee, aber man versucht andere Ideen dort auch noch unterzubringen und „anzuhängen“.
„Plötzlich hat man immer mehr Weihnachtsbaumschmuck und irgendwann bricht der Baum unter dem Gewicht zusammen. Das Weihnachtsbaum-Problem existiert und es geht darum, den Baum vor seinem eigenen Gewicht zu schützen.“
Peri rät, alles herauszukürzen, was nicht wirklich zu der einen, zentralen Idee beiträgt. „Wenn es der Argumentation nicht hilft, dann gehört es nicht in den Vortrag.“
Mit Storytelling überzeugen
„Die Grundlage von Überzeugungskraft ist Storytelling“, erklärt Peri. Storys helfen, mit anderen mitzufühlen, eine andere Perspektive einzunehmen und Veränderungen herbeizuführen.
Bei einem Vortrag geht es allerdings um mehr als die eigene Story. Persönliches Erleben kann als Ausgangspunkt dienen – so Peri – aber von da muss es weiter gehen zu einer universelleren Story, die über den Einzelfall hinausgeht und die im besten Fall einen Bezug zur Gegenwart hat. Die Frage ist dann: Wieso ist diese Story jetzt wichtig?
Für den Vortrag bedeutet das, dass man mit der „Story of Self“ beginnt, dann zur „Story of Us“ wechselt und danach zur „Story of Now“ übergeht. Dies ist das Grundprinzip jeder politischen Rede, so Peri, bei der es darum geht, Werte und eine Perspektive zu vermitteln.
Bei der „Story of Self“ geht es um das persönliche Narrativ, um Entscheidungen, die man getroffen hat und um Werte, die diese Entscheidungen geleitet haben.
Bei der „Story of Us“ wird die persönliche Story in einem größeren Kontext, nämlich dem einer Gesellschaft, verankert.
Peri erklärt, dass Obama in seinen Reden nie selbst der Protagonist war. „Der Protagonist war nie er selbst. Der Protagonist war Amerika.“ Er schaffte es, durch eigene Erfahrungen einen Bogen zu schlagen zu den Erfahrungen seiner Zuhörer.
Die „Story of Now“ verdeutlicht, warum das Thema gerade jetzt wichtig ist. Warum kommt das Thema gerade jetzt auf? Was sind die Umstände? Wieso ist das Thema jetzt relevant?
Jeder Vortrag braucht eine Struktur
Einer der populärsten TED-Talks stammt von Sir Ken Robinson. Der Education-Experte erklärte dem Head of TED, Chris Anderson, dass die meisten seiner Talks einer sehr simplen Struktur folgen, nämlich:
Einleitung
Kontext – warum ist das Thema wichtig?
Haupt-Thesen
Praktische Implikationen
Fazit
Diese Strukur hilft, das Thema in einem Kontext zu verankern und eine praktische Relevanz sicherzustellen. Sicherlich ist das nicht die einzig richtige Möglichkeit, einen Talk aufzubauen, aber es ist eine Möglichkeit, an der man sich orientieren kann.
Kontext schaffen
Präsentationen sind dann am überzeugendsten, wenn sie abstrakte Zusammenhänge veranschaulichen. Peri spricht zum Beispiel davon, Zahlen an praktischen Beispielen zu verdeutlichen.
„Zahlen bedeuten nichts. Sprich stattdessen lieber über die Personen, die davon betroffen sind. Zahlen sind niemals so bedeutsam wie die Story einer einzelnen Person.“
Chris Anderson gibt in seinem Buch „TED Talks: The Official Guide to Public Speaking“ einen ähnlichen Ratschlag, wenn er auf die Kraft von Metaphern verweist. Metaphern schaffen eine Verbindung und machen Sachverhältnisse leichter verständlich. Anderson nennt als Beispiel den Harvard Professor Dan Gilbert, der einen populären TED-Talk mit dem Thema „The Surprising Science of Happiness“ gehalten hat. Gilbert benutzte dabei die Metapher des „psychologischen Immunsystems“, um zu verdeutlichen, dass das, was für unsere physische Gesundheit gilt, auch auf unsere mentale Gesundheit zutrifft.
Mit dieser Metapher gelingt es ihm unmittelbar, ein etabliertes Konzept („Immunsystem“) in einen neuen Zusammenhang zu übertragen und somit die Zuhörer mit ihrem vorhandenen Wissen dort abzuholen, wo sie sind.
Ideen statt Ego
Die zentrale Idee von Peri und Barrs Vortrag bei der SXSW, aber auch von Chris Anderson ist, dass es in Präsentationen um Ideen geht und nicht um Egos. Es geht nicht um eine Selbstpräsentation oder ein Produkt oder Unternehmen. Auch dann nicht, wenn es um einen Sales-Pitch geht.
Anderson schreibt: „Das zentrale Prinzip ist, dass die Aufgabe des Speakers im Geben und nicht im Nehmen besteht. Auch in einem Business-Kontext bei einem Sales-Pitch sollte das der Fall sein. Die effektivsten Sales-Leute hören zu, versetzen sich in ihren Zuhörer hinein und versuchen herauszufinden, wie sie am besten helfen können.“
Eine gute Präsentation überzeugt durch Storys, die vom persönlichen Narrativ ausgehen und dann über sich hinausweisen. Storys, die nicht nur helfen, eine andere Person besser zu verstehen, sondern gleichzeitig uns selbst. Die uns mehr erzählen über unsere Gesellschaft und die Zeit, in der wir leben.
Die Autorin
Rebecca Vogels ist Gründerin der Agentur All of the Above für Brand Communication und PR. Sie liebt gute Stories, Podcasts und New York.
Estland fordert, den Bau der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 zu stoppen. Das Projekt sei ein Hebel für Russland, um in Europas Politik einzugreifen.
Segway will Elektrorollschuhe auf den Markt bringen, die Stürze verhindern, indem sie selbst die Balance halten. Die Drift W1 E-Skates sind eine Mischung aus Hoverboard und traditionellem Segway. (Segway, Technologie)
Führungskräfte suchen händeringend nach dem Einschaltknopf für die Motivation der Mitarbeiter. Sie suchen in Büchern. Auf Seminaren. In Leckerlis. Doch der Knopf liegt ganz woanders.
Mitarbeiter, die mit Elan an die Arbeit gehen und das Beste fürs Unternehmen herausholen? Das steht sicher ganz oben auf dem Wunschzettel jeder Führungskraft. Weil das so ist, lebt eine ganze Seminar- und Autorenzunft davon, Manager darin zu qualifizieren, die Mitarbeiter nach Leibeskräften zu motivieren. Das Spektrum reicht von Belohnung bei Erreichen der Ziele bis Bestrafung bei Nichterreichen derselben, von Obstkorb bis Kicker, von Empathie im Führungsverhalten bis zu coolen Mitarbeiter-Incentives. Was für ein Hokuspokus. Dabei ist die Sache eigentlich ganz simpel…
Einfach mal fragen
„Ich war bei der Bundeswehr als Reserveoffiziersanwärter“, erzählt André Corterier, Referatsleiter bei der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. „Eines Morgens trafen wir uns mal wieder auf dem Truppenübungsplatz zum Geländemarsch.“ Man habe ihm die Gruppe zugewiesen, die nur eingeschränkt diensttauglich war. „Die Jungs durften nur wenig tragen und wenig laufen und waren allgemein eher wenig motiviert“, so Corterier. Er möge mit der Gruppe bitte nicht zu früh zurückkommen, weil das die anderen demotivieren würde, so die Bitte der leitenden Offiziere.
„Also zog ich mit den Kameraden erstmal im Wald umher und wir beobachteten, wie die anderen Gruppen stumpf ihren Marsch abrissen“, erinnert sich Corterier und stellte damals spontan die Frage in die Runde: „Wie würden Sie das besser machen?“. „Was dann passierte, war erstaunlich“, so Corterier. „Plötzlich wurde die bisherige Agenda hinterfragt, und es kam Bewegung in die Köpfe.“ Bei dem „wie würde man es besser machen“ sei es nicht geblieben. „Es setzte sich vielmehr ein Prozess in Richtung: ‚Ja, dann machen wir es doch auch besser‘ in Gang“, so Corterier. „Dazu gehörte nicht nur die Bewegung in stärker aufgelockerten Gruppen am Weg entlang statt nur auf dem Weg, sondern auch eine möglichst unsichtbare Überquerung eines scheinbar deckungslosen Feldes, indem wir durch den Schlamm der Drainagefurche krochen.“ Nach einiger Zeit hätten sich die Rekruten mit ihrer Motivation selbst überrascht.
Jeder will Sinn stiften
Wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter danach fragen, wie sie eine Tätigkeit denn sinnvollerweise ausführen würden, setzen sie einen starken Impuls. „Selbst wenn wir etwas nur tun, weil wir es tun müssen, tun wir es lieber, wenn wir den Sinn dahinter verstehen“, so Corterier. „Daraus schöpfen wir unsere eigentliche Motivation.“ Im Unternehmensalltag würde diese Sinnsuche jedoch durch ein dichtes Netz aus Anweisungen überlagert. „Die Frage: ‚Wie würdest du es denn besser machen‘ weckt diese Suche wieder“, weiß Corterier aus eigener Erfahrung. „Der Mitarbeiter beginnt in dem Moment damit, sich ernsthaft mit dem jeweiligen Prozess auseinanderzusetzen – und zwar nicht via Order, sondern aus einem inneren Antrieb heraus“, erklärt Corterier. Das setze eine Riesenenergie frei. „Indem sich der Mitarbeiter gedanklich auf den Weg macht, habe ich ihn schon halb“, so Corterier. „Jetzt braucht es nicht mehr viel, um die Ideen auch umzusetzen.“
Mit möglichst wenig Aufwand
Nun schwingt sich möglicherweise nicht jeder Mensch automatisch zu gedanklichen Höhenflügen auf. „Nicht jeder Mitarbeiter will mit der Mammutfalle gleich den Innovationspreis einheimsen“, so Corterier. Mancher wolle womöglich einfach mit wenig Aufwand eine gut funktionierende Falle bauen – und im Anschluss lieber noch ein Bild an die Höhlenwand malen. Auch gut. „Was als Antrieb immer funktioniert, ist Effizienz“, weiß Corterier. „Selbst wenn ich keine eigene Motivation habe, dann verrichte ich meine Arbeit lieber so, dass ich möglichst wenig Energie investiere.“ Damit sei der Mitarbeiter schon mal auf einem guten Weg. Der Clou: Über kurz oder lang bekäme das Effizienzstreben sogar Zuwachs. „Effizienz kann ich ja an zwei Stellschrauben beeinflussen: Ich kann ein bestimmtes Ergebnis mit weniger Aufwand erzielen oder mit dem schon veranschlagten Aufwand ein besseres Ergebnis erreichen. Sobald ich auch nur darüber nachdenke, wie ich einen Prozess effizient gestalte, will ich irgendwann auch, dass am Ende mehr herauskommt“, ist Corterier überzeugt. „Damit ist der Mitarbeiter schon auf dem Weg, ernsthaft motiviert zu sein.“
Draußen nur Kännchen
Wenn sich Führungskräfte motivierte Mitarbeiter wünschen, dann helfen Möhren und Co. nicht weiter. Denn Motivation lässt sich nicht durch externe Anreize erreichen. Sie steckt vielmehr in jedem von uns – von Geburt an. „Der Schlüssel ist, die ureigene Motivation eines Mitarbeiters wachzurufen, indem ich ihn darum bitte, die Arbeit auf die für ihn beste Art und Weise zu verrichten“, so Corterier. Und wenn nichts kommt? „Dann steckt der Mitarbeiter womöglich im falschen Job oder im falschen Unternehmen.“
Vor dem industriellen Zeitalter, welches mit den ersten praktischen, mit Kohle und Holz angetriebenen Dampfmaschinen begann (zwischen 1712 und 1776) waren Sklaverei und Leibeigene allgemein verbreitet. Im Jahre 1800 machte diese Gruppe über 90% der Weltbevölkerung aus. Einige wenige Menschen, die in Saus und Braus lebten, bedurften Massen von Dienern und Haustieren, um für sie die Arbeit zu machen. Jetzt, im Zeitalter von Strom, Petroleum und Kernkraftwerken, kann die meiste Arbeit durch Maschinen erledigt werden. Nicht länger leben einige wenige wohlhabende Menschen von der Arbeit Anderer – jeder mit Zugang zu Energie kann gut leben.
Vor dem industriellen Zeitalter war fast jeder extrem arm, wie Abbildung 1 zeigt. Heute sind es weniger als 10%, die in extremer Armut leben.
Abbildung 1: prozentualer Anteil der Bevölkerung in extremer Armut (Einkommen weniger als 1,90 Dollar pro Tag oder etwa 2774 Dollar pro Jahr) im Jahre 2011. PPP (purchase power parity) ist orange dargestellt mit der Skala rechts. Der gesamte Verbrauch fossiler Energie in Terawattstunden (ein Terawatt entspricht 1X1012 Watt) ist blau dargestellt mit der Skala rechts. Die Daten bzgl. Armut und Verbrauch fossiler Treibstoffe stammen von ourworldindata.org von Hannah Ritchie und Max Roser. Die älteren Daten stammen von (Bourguignon and Morrisson 2002) und die jüngeren Daten von der Weltbank.
Während über 90% der Menschen im 19. Jahrhundert in extremer Armut lebten, ist diese extreme Armut seitdem in der westlichen Welt vollständig verschwunden und auch in der Dritten Welt rapide und mit sich beschleunigender Rate auf dem Rückzug. Abbildung 2 zeigt die Anzahl der Menschen in verschiedenen ausgewählten Gebieten und der ganzen Welt, die in extremer Armut leben. Die USA, die EU und Kanada sind nicht gezeigt, weil in diesen Ländern niemand in extremer Armut lebt.
Abbildung 2: Anzahl der Menschen in extremer Armut in ausgewählten Gebieten und der ganzen Welt. Heruntergeladen von ourworldindata.org, Daten zusammengestellt von der Weltbank.
Das einzige Gebiet mit einer signifikanten Zunahme extremer Armut in Abbildung 2 findet sich in Afrika südlich der Sahara, aber diese Zunahme hat sich seit 2010 merklich abgeflacht. Die meisten übrigen sehr Armen leben in China, Indien und Afrika. Die sehr Armen verfügen typischerweise zu Hause nicht über fließendes Wasser oder sanitäre Einrichtungen und auch nicht über Strom. Jedwedes Obdach, das sie haben, ist in schlechtem Zustand, sie haben keinen Zugang zum Transportwesen und oft auch nicht zu Schulen. Sie beziehen ihre Energie aus der Verbrennung von Holz, Kohle oder Dung – in ihren Unterkünften ohne angemessene Ventilation. Dies ist der primäre Grund dafür, dass über vier Millionen Menschen jedes Jahr an Verschmutzung in Innenräumen sterben (hier), wie von der WHO verlautet.
In diesem Beitrag ziehen wir die Definition der Weltbank bzgl. extremer Armut heran. Als extrem arm gelten Menschen mit einem Einkommen unter 1,90 Dollar pro Tag (2011). PPP-Dollar ist eine Angabe zu Korrekturen der Unterschiede des Preisniveaus lebensnotwendiger Güter von Land zu Land. Diese Menge scheint eine Andere zu sein als die bisher gültige Definition von 1 Dollar pro Tag, aber da diese bereits seit dem Jahr 1996 galt, ist die neue Definition aus dem Jahr 2011 dazu in etwa äquivalent. Im Jahre 2011 gilt jede vierköpfige Familie als extrem arm, wenn deren Gesamteinkommen (im Grunde ihr Gesamtverbrauch) unter 2774 Dollar pro Jahr liegt.
Homi Kharas hat in einem Weißbuch der Brookings Institution im Jahre 2007 mit dem Titel [übersetzt] „Die beispiellose Ausdehnung der globalen Mittelklasse“ geschätzt, dass diese jährlich um etwa 140 Millionen Menschen zunimmt, und die Zahl scheint jedes Jahr noch weiter zu steigen. Ende 2016 gab es 3,2 Milliarden der Mittelklasse zugeordnete Menschen – eine erstaunliche Zahl, sind es doch über 42% der Erdbevölkerung. Kharas definiert die globale Mittelklasse, wenn eine vierköpfige Familie über 16.060 Dollar pro Jahr und weniger als 160.600 Dollar pro Jahr verdient, jeweils nach 2011 PPS-Dollar.
Die Weltbank definiert die Menschengruppe zwischen extrem arm und der Mittelklasse (also all jene, die mit einem Einkommen über 1,90 und unter 10 Dollar pro Tag auskommen müssen) als mit „geringem Einkommen“. Auch diese Gruppe wächst rapide. Im Gegensatz dazu lautet die Definition von Armut in den USA, dass eine vierköpfige Familie ein Einkommen unter 24.339 Dollar pro Jahr hat, nicht enthalten der Wert kostenloser Nahrungsmittel und medizinischer Versorgung. Die Steuern in den USA steigen rapide mit dem Einkommen, aber trotzdem werden die höheren Steuern nicht berücksichtigt beim Vergleich des Einkommens der „Armen“ nach US-Definition mit den mehr Verdienenden. Dies verzerrt die Maßzahl der Ungleichheit erheblich (mehr dazu hier). Nach den Weltstandards ist eine Familie mit einem derartigen Einkommen fest der Mittelklasse zuzuordnen. Aber die „Armen“ in den USA verfügen über Handys, Autos, Appartements, fließendes Wasser, sanitäre Anlagen, Zugang zu Schulen sowie über ein verfügbares Einkommen, welches fast so hoch ist wie bei den Gruppen mit niedrigem Einkommen und der Mittelklasse in den USA. Über all diese Einrichtungen verfügen in weniger entwickelten Ländern ausschließlich die Mittelklasse und reichere Menschen.
Die Korrelation zwischen der Reduktion extremer Armut und totalem verbrauch fossiler Treibstoffe in Abbildung 1 ist sehr verführerisch. Abbildung 3 zeigt diese Relation mittels Daten von 1820 bis 2015. Die Daten wurden heruntergeladen von ourworldindata.org. Die frühen Energiedaten in Abbildung 3 stammen aus dem Buch von Vaclav Smil Energy Transitions: Global and National Perspectives (2. edition) (Smil 2017), und die späteren Daten aus BP Statistical Review of World Energyhier. Die Daten bzgl. Armut stammen von (Bourguignon and Morrisson 2002) sowie von der Weltbank.
Abbildung 3: Der Gesamtverbrauch fossiler Treibstoffe ist auf der X-Achse aufgetragen und der prozentuale Anteil extrem armer Menschen an der Gesamt-Weltbevölkerung auf der Y-Achse. Die Relation ist mit einem Wert R² von 0,99 sehr hoch. Andere Energiequellen wie etwa Kern- und Wasserkraft wurden ignoriert, da sie erst zum Ende des Zeitraumes 1820 bis 2015 in Erscheinung traten. Die sich durch Regression ergebende Relation ergibt, dass sich extreme Armut um 1% reduziert mit jeder Zunahme des globalen Verbrauchs fossiler Treibstoffe um 1628 TWh. Die Regression ist signifikant bei einem F der Regression von 3,7 X 10-21, das ist viel höher als 99,999. 23 Werte sind geplottet und der Regression unterzogen worden. Zusammenstellung der Daten (siehe oben) von Hannah Ritchie und Max Roser.
Aus Abbildung 3 geht nicht hervor, dass sich das Niveau extremer Armut verringert hat aufgrund des gesteigerten Verbrauchs fossiler Treibstoffe, aber sie zeigt die starke Relation zwischen beidem und dass der Verbrauch fossiler Treibstoffe der Hauptgrund gewesen sein könnte für die Reduktion der Armut. Energieverbrauch und Armut sind heute ungleich in der Welt verteilt. Abbildung 4 zeigt die globale Verteilung des Gesamt-Energieverbrauchs:
Abbildung 4: Energieverbrauch der Welt. Daten und Graphik erstellt von Hannah Ritchie und Max Moser.
Wie zu erwarten war, zeigt Abbildung 4, dass die wohlhabenderen Länder viel mehr Energie verbrauchen als die ärmeren Länder. Trägt man den Gesamt-Energieverbrauch gegen das BIP des Jahres 2011 in konstanten internationalen Dollars auf, ergibt sich die Graphik in Abbildung 5. Dabei handelt es sich um eine Graphik erstellt aus Daten aus 211 Ländern und Regionen. Die Daten wurden wieder von ourworldindata.org heruntergeladen und von den UN, der IEA und der Weltbank zusammengestellt.
Abbildung 5: Graphik und Regression des BIP pro Kopf in konstanten internationalen Dollars im Vergleich zum Energieverbrauch in kg Öl-Äquivalent. Es sind 212 Länder und Regionen erfasst, die Werte sind das Mittel des Zeitraumes 1990 bis 2014. Datenquellen siehe oben.
In Abbildung 5 ist der primäre Pro-Kopf-Energieverbrauch aufgetragen im Vergleich mit dem BIP pro Kopf. Die Punktwerte sind die Mittelwerte der jährlichen Gesamtzahlen von 1994 bis 2014. Die Korrelation ist nicht allzu groß, aber akzeptabel, das F der Regression ist signifikant auf dem Niveau 1,4 X 10-67. Dies zeigt, dass die beiden geplotteten Werte sehr eng korrelieren und dass jedes Kilogramm Öl-Äquivalent (Pro-Kopf-Verbrauch) das BIP im Mittel um 53 Cent pro Person wachsen ließ, und zwar im Zeitraum 1990 bis 2011. Ein Barrel Öl enthält 140 kg Öl, welches derzeit etwa 68 Dollar kostet (grob etwa 63,50 Dollar im Jahre 2011) oder 45 Cent pro Kilogramm. Die gleichen Werte kann man in der Zeitdimension von Abbildung 6 betrachten.
Abbildung 6: Während der mit Daten belegten Jahre zeigen Energieverbrauch und BIP den gleichen Trend. Originaldaten stammen von der IEA und der Weltbank.
Die in Abbildung 5 erkennbare Korrelation erscheint auch in Abbildung 6. In Abbildung 7 vergleichen wir den weltweiten Energieverbrauch pro Kopf mit dem BIP pro Kopf, aber jede Beobachtung umfasst ein Jahr anstatt eines Landes oder einer Region wie in Abbildung 5. Man erinnere sich, dass wir in Abbildung 5 einfach die Daten von 1990 bis 2014 verglichen haben, während die Jahre in Abbildung 7 separat geplottet sind.
Abbildung 7: Weltweiter Energieverbrauch in kg Öl-Äquivalent im Vergleich zum BIP in konstanten internationalen 2011-Dollars. Jede Beobachtung umfasst ein Jahr (1990 bis 2014). Daten von der IEA und der Weltbank.
Das R² hat sich gegenüber Abbildung 5 mit dieser jährlichen Betrachtung verbessert.Obwohl wir in dieser Regression nur 25 Beobachtungen haben im Vergleich zu den 212 Beobachtungen in Abbildung 5, ist die F-Statistik der Regression signifikant bei 1,2 X 10-12. Gelangen Menschen aus Armut zur Unter- und Mittelklasse, geben sie mehr Geld aus. Das ist der Grund, warum sich die Energiezunahme in Asien und dem Pazifik konzentriert, wie Abbildung 8 zeigt:
Abbildung 8: Energieverbrauch der Welt nach Region. Datenquellen wie vor.
In Abbildung 9 sind die Daten bzgl. fossiler Treibstoffe für ausgewählte Länder und Regionen dargestellt. Das Bild ist eindeutig: Während der Verbrauch fossiler Treibstoffe in der EU, der OECD und den USA rückläufig ist, steigt er viel schneller in Afrika, China und Indien. Teils liegt das daran, dass in diesen Regionen viel mehr Menschen leben, aber auch an der rapiden Abnahme extremer Armut in der Dritten Welt. Wenn die Menschen aus der Armut herausgefunden haben, verbrauchen sie mehr Energie, und zwar für grundlegende Dinge wie sauberes Wasser, sanitäre Anlagen und gesunde Nahrungsmittel – aber auch für Luxus wie Autos, Air Condition, Heizung und Handys.
Abbildung 9: Verbrauch fossiler Treibstoffe in ausgewählten Ländern und Regionen. Datenquellen wie vor.
Pro Dollar BIP verbrauchen Menschen mit niedrigem Einkommen mehr Energie. Aber wenn ihr Einkommen steigt, verbrauchen sie die Energie effizienter, wie aus Abbildung 10 hervorgeht. Die Graphik zeigt das Verhältnis zwischen BIP und verbrauchter Energie für Länder mit niedrigem bzw. hohen Einkommen. Dies kann dem Umstand geschuldet sein, dass Länder mit hohem Einkommen die Infrastruktur zur Energieversorgung bereits fertig eingerichtet haben, während sie in Ländern mit niedrigem Einkommen erst hergestellt werden muss. Solange die Infrastruktur nicht vorhanden ist, ist der Energietransport teuer und unzuverlässig.
Abbildung 10: Energieeffizienz dargestellt als BIP pro verbrauchte Energie in Ländern mit hohem bzw. niedrigem Einkommen. Datenquellen wie vor.
Die Infrastruktur in China ist fast vollendet, und wie man Abbildung 9 entnehmen kann, ist die rapide Zunahme des Verbrauchs fossiler Treibstoffe dort abgeflacht nach der sehr starken Zunahme von 2002 bis 2013. Kohle ist bei Weitem die populärste Energiequelle bei der zuverlässigen Erzeugung von Strom. Kohle deckt nach wie vor immer noch 40% des Welt-Strombedarfs, egal was man aus den blaffenden Nachrichtenmedien hört – siehe Abbildung 11:
Abbildung 11: Kohle ist der größte primäre Treibstoff bei der Stromerzeugung – heute ebenso wie in vorhersehbarer Zukunft.
Während der weltweite Kohleverbrauch von 2013 bis 2016 sank, hat er 2017 wieder zugenommen. ExxonMobil und die IEA erwarten, dass sie noch mindestens bis zum Jahr 2030 der primäre Energielieferant bleibt.
Abbildung 12 zeigt, dass der Kohleverbrauch während des Ausbaus der Infrastruktur in China in dem Land in die Höhe geschnellt ist.
Abbildung 12: Kohleverbrauch in ausgewählten Ländern. Daten wie vor von ourworldindata.org.
Afrika, ein Kontinent mit sehr begrenzter Energie-Infrastruktur, aber bewohnt von über einer Milliarde zumeist armer Menschen, zeigt kaum Veränderungen von Jahr zu Jahr. Indiens Kohleverbrauch steigt und sieht aus wie der in China vor 25 Jahren. Indien verfügt über gewaltige Kohlereserven, den fünftgrößten weltweit, sowie über eine Milliarde Menschen, zumeist sehr arm. Das Land holt ökonomisch sehr schnell auf, und da Zugang zu zuverlässigem Strom für eine vitale Ökonomie lebenswichtig ist, könnte der Verbrauch dem Weg Chinas folgen. Indiens Verpflichtung, CO2-Emissionen und den Kohleverbrauch zu reduzieren, beträgt ein Prozent des BIP (Energieeffizienz). Falls man also dort dem normalen Verlauf der Infrastruktur-Entwicklung folgt wie China, wird man seiner Verpflichtung gerecht, aber die CO2-Emissionen steigen.
Strom ist in gewisser Weise verschwenderisch, weil nur 28% der Primärenergie zu dessen Erzeugung in brauchbarer Form an die Verbraucher geliefert wird (EIA 2012), aber Strom ist nichtsdestotrotz unabdingbar für sauberes Wasser und sanitäre Einrichtungen, Krankenhäuser und Kommunikation. Aus diesen und vielen anderen Gründen ist er Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Reduktion der Armut, wie aus den Abbildungen 13 und 14 hervorgeht:
Abbildung 13: Pro-Kopf-BIP und Prozentanteil der Bevölkerung mit Zugang zu Strom pro Jahr für die Welt.Abbildung 14: Korrelation zwischen dem Prozentanteil der Bevölkerung mit Zugang zu Strom und BIP pro Kopf für den Zeitraum 1990 bis 2014. Datenquelle wie vor.
Wie beim Verbrauch fossiler Treibstoffe und dem Gesamt-Energieverbrauch ist auch der Zugang zu und der Verbrauch von Strom sehr eng korreliert mit Wohlstand. Infolge der Bedeutung von Strom für die Aufbereitung und Zulieferung von sauberem Wasser, sanitäre Anlagen und Gesundheitsvorsorge ist Strom auch unabdingbar für die Gesundheit eines Volkes.
Schlussfolgerungen und Diskussion
Die Korrelation zwischen Zugang zu Energie, vor allem Strom, und ökonomischen Wohlstand ist sehr stark. Diese starke Korrelation zeigt, beweist aber nicht, dass verfügbare und bezahlbare Energie unabdingbar ist, wenn man die Armut zurückdrängen will. Es zeigt auch, dass wenn man einem Volk den Zugang zu Energie verwehrt die Armut deutlich zunimmt. Andere Faktoren können ebenfalls zu Armut beitragen, etwa Korruption der Regierung, ausufernde Kriminalität und Kriege, aber mit Sicherheit ist der Zugang zu bezahlbarer Energie eine entscheidende Komponente für wirtschaftlichen Erfolg.
Im Jahre 1990 lebten etwa 2 Milliarden Menschen in extremer Armut. Inzwischen ist diese Zahl auf 700 Millionen gesunken. Gegenwärtig kommen jeden Tag über 200.000 Menschen aus der Armut und gelangen in die niedrige oder mittlere Klasse. Einkommens-Ungleichheit in der Welt ist heute geringer als zu jeder Zeit der Menschheitsgeschichte. Sogar in den USA hat sich diese Ungleichheit substantiell erniedrigt, unabhängig davon, was die Medien hinaus posaunen. Phil Gramm und Robert Ekelund haben sogar spekuliert, dass es die steigende Gleichheit zwischen der arbeitenden Bevölkerung und Empfängern von Wohlfahrtshilfe war, was zur Wahl von Donald Trump als Präsident beigetragen hat. Sie schrieben in einem Op-Ed am 24. Juni 2018 im Wall Street Jorunal:
Die neue Analyse (Early 2018) wurde im April von John F. Early vom Cato Institute veröffentlicht. Er war einst leitendes Kommissionsmitglied im Bureau for Labor Statistics. Seine Analyse enthält die derzeit umfassendste Darstellung, wie Steuern und Regierungs-Zahlungen die Verteilung des Einkommens in den USA beeinflussen. Seine Studie enthält auch die Ausgaben der Regierung von etwa 1 Billion Dollar, welche in den Tabellen der Einkommens-Verteilung des Census-Büros der USA nicht auftauchen. Das schließt u. A. Gesundheitshilfe, Essensmarken, Steuernachlässe und 85 andere regierungsamtliche Zahlungen und Dienstleistungen ein, zusammen mit ähnlichen Verteilungen in [US-]Staaten und Regionen. In der Studie werden auch Steuern vom registrierten Einkommen eines Individuums subtrahiert, was ebenfalls in den Census-Daten nicht erfolgt ist.
Das überraschendste Ergebnis ist der erstaunliche Grad von Gleichheit unter den 60% Amerikanern mit niedrigerem Einkommen, teilweise erzeugt durch die Explosion der Ausgaben für soziale Belange und die ökonomische und gehaltliche Stagnation während der Obama-Ära. Hart arbeitende Familien mit mittlerem oder geringem Einkommen müssen erkannt haben, dass ihre Bemühungen sie nur wenig besser dastehen lassen als die wachsende Zahl von Empfängern regierungsamtlicher Hilfen. Die empfundene Ungerechtigkeit diese Gleichheit half bei der politischen Verschiebung unter den Arbeitern, von denen viele die Pro-Wachstum-Kandidatur von Donald Trump im Jahre 2016 unterstützten, obwohl sie während der vorangegangenen beiden Präsidentenwahlen für Mr. Obama gestimmt hatten.
Infolge der starken Steigerung der Steuerrate mit steigendem Einkommen und den erheblichen Zahlungen der Regierung an das untere Fünftel der US-Bevölkerung kam die Early-Studie zu dem Ergebnis, dass während das untere Fünftel nur 2,5% des verdienten Einkommens vom gesamten verdienten Einkommen ausmacht, sie den gleichen Anteil am verfügbaren Einkommen haben wie das zweite Fünftel. Arbeiter mit mittlerem Einkommen verdienten etwa sechs mal so viel wie das untere Fünftel, verfügten aber nur über 20% mehr verfügbares Einkommen. Sie folgerten, dass diese grundlegende Unfairness gegenüber der Arbeiterklasse von der Öffentlichkeit bemerkt wurde und eine große Rolle bei der Präsidentenwahl gespielt hat.
Richter William Alsup, ein Bezirksrichter der USA in Kalifornien, wies jüngst eine Klage verschiedener Gemeinden in Kalifornien gegen eine Anzahl von Öl- und Gasunternehmen ab [hier, in deutscher Übersetzung beim EIKE hier]. Die Gemeinden verlangten Entschädigungszahlungen gegen ein potentielles zukünftiges Steigen des Meeresspiegels, welches ihren Behauptungen zufolge den steigenden Kohlendioxid-Emissionen durch die Verbrennung von Öl und Gas geschuldet ist. Die Ansicht des Richters (seine Begründung steht hier) bestätigt den Tenor dieses Beitrags ziemlich genau:
Hinsichtlich des Gleichgewichtes zwischen der sozialen Dienstleistung und der Schwere des vermeintlichen Schadens ist es richtig, dass Kohlendioxid aus der Verbrennung fossiler Treibstoffe globale Erwärmung verursacht hat. Aber gegen dieses Negativ müssen wir das Positiv aufrechnen: unsere industrielle Revolution und die Entwicklung unserer modernen Welt wurde buchstäblich durch Kohle und Öl überhaupt erst möglich. Ohne diese Treibstoffe wäre dies unmöglich gewesen. Alle haben wir davon profitiert. Nachdem wir die Vorteile dieses historischen Prozesses eingeheimst haben, ist es dann wirklich fair, jetzt unsere eigene Verantwortung bzgl. des Verbrauchs fossiler Treibstoffe zu ignorieren und die Verantwortung für globale Erwärmung jenen aufbürden, die geliefert haben, was wir haben wollten? Ist es im Lichte dieser Vorteile wirklich fair zu sagen, dass der Verkauf fossiler Treibstoffe unvernünftig war?*
[*Übernommen aus der Übersetzung des entsprechenden Beitrags beim EIKE hier].
Der Richter argumentiert, dass wir fossile Treibstoffe nicht verbannen können, vor allem Kohle, oder deren Verbrauch verbieten können ohne auch die Folgen dieser Maßnahmen zu bedenken. Die Restriktion fossiler Treibstoffe oder auch schon die Verteuerung derselben wird mit Sicherheit die Reduktion von Armut in der Welt verlangsamen, wenn sie nicht sogar der Ausbreitung von Armut Vorschub leistet. Ist das fair?
Smil, Vaclav. 2017. Energy Transitions, Global and National Perspectives. Santa Barbara: Praeger. https://books.google.com/books? l=en&lr=&id=X2doDQAAQBAJ&oi=fnd&pg=PP1&dq=Energy+Transitions:+Global+and+National+Perspectives+(2nd+edition)+&ots=sdzvQtrjOU&sig=CleGMY22BPMcJrOAbgbJJ1Wp-Vo#v=onepage&q=Energy%20Transitions%3A%20Global%20and%20National%20Pe.
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Mitarbeiter der Sparkassen testen laut Medienberichten Apple Pay in Deutschland. Der Start soll mit iOS 12 erfolgen, allerdings nicht zwingend bereits im Herbst 2018.
M-net hat wieder einen Abschnitt bei seinem FTTB-Ausbau abgeschlossen. Damit ist München eine der am besten versorgten Städte in Deutschland. (Glasfaser, Huawei)
Warburtons – eine große Backfirma in der Nähe von Manchester, England, und der größte Produzent von Crumpets in Großbritannien – sagte, dass es keine andere Wahl habe, als die Produktion der Frühstücksdelikatesse in zwei seiner vier Bäckereien auszusetzen. Das Unternehmen gibt an, es habe nicht genug CO2 Gas für die Verwendung in Verpackungen, die die Frische und Haltbarkeit der Kuchenstückchen verlängern.
„Wir arbeiten hart, um die Verfügbarkeit sicherzustellen, aber wir haben bereits Defizite, und das wird sich nur noch verschlimmern, wenn sich das Angebot an CO2 nicht bald wieder normalisiert. Angesichts der schwierigen Handelsbedingungen, mit denen wir alle schon kämpften, ist es fair zu sagen, dass dies eine unwillkommene Herausforderung ist, mit der wir uns gerade beschäftigen müssen.“ sagte ein Sprecher von Warburtons gegenüber dem Guardian.
Warburtons erreicht derzeit nur etwa 50 Prozent des normalen Produktionsvolumens – ein großes Problem für Großbritannien, wo die beliebten Kuchenstückchen ein Muss bei Frühstücken und Snacks sind.
Die Crumpet-Krise kommt daher, dass viele Regionen in Europa mit CO2-Engpässen konfrontiert sind. Das Problem liegt in einer länger als normalen Sommerpause bei der Produktion von Ammoniak, bei wichtigen Kohlendioxid- Lieferanten auf dem Kontinent. Eine Reihe von Ammoniakanlagen in Europa wurden vorübergehend wegen Wartungsarbeiten stillgelegt – am stärksten betroffen ist Großbritannien mit nur einer Ammoniakanlage, die derzeit in Betrieb ist.
Die CO2-Krise hat auch andere populäre Hersteller von Nahrungsmittel in Großbritannien betroffen, Bier, Soda-Getränke und andere Produkte wie auch Fleisch (-verpackungen) wurden rationiert.
Es wird jedoch erwartet, dass das Problem gemildert wird, sobald eine große Ammoniakanlage in Großbritannien am 7. Juli wieder ihren Betrieb aufnimmt.
Die Bäcker sind das jüngste Opfer der wachsenden CO2-Krise, die in den letzten Wochen die Nahrungsmittel- und Getränkeproduktion in Großbritannien stark beeinflusst hat.
Die Blasen, die aus Bier und Soda sprudeln, sind eigentlich Nebenprodukte aus der Ammoniakproduktion, die in der Düngemittelindustrie verwendet wird. Im Laufe des Sommers haben mehrere große Ammoniak-Anlagen in Europa wegen Wartungsarbeiten geschlossen, was wiederum den Mangel ausgelöst hat.
Das CO2 Gas wird zur Verlängerung der Genießbarkeit auch in der Fleischproduktion und für Tiefkühlkost und überhaupt für Produktverpackungen verwendet.
Das Problem wurde in Großbritannien verschärft , wo nur eine Ammoniakanlage normal funktioniert. Lebensmittel- und Getränkehersteller gehen davon aus, dass der Mangel zumindest noch einige Wochen anhalten wird. Anfang dieser Woche kündigte ein großer britischer Großhändler an, dass er Bierlieferungen rationieren müsste, da der Mangel fortbestehe.
Das Problem kommt zu einer unpassenden Zeit, die Nachfrage im Land steigt, da England an der Weltmeisterschaft teilnimmt und das Land eine längere Periode herrlichen Wetters erlebt.
Wer ist durch CO2-Mangel betroffen?
„Wir haben vorausgesagt, dass wir in den Gruppenphasen der WM 14 Millionen Bier extra einschenken„, sagte Brigid Simmonds, CEO des British Beer & Pub Association, bevor sie fortfuhr, dass Englands Aufstieg in die Final 16 ihre Prognosen um weitere 10 Millionen Pints erhöhte.
„Das führt in der britischen Wirtschaft zu 42 Millionen Pfund mehr Umsatz“, fügte sie hinzu.
Letzte Woche warnte Heineken, dass einige Marken in Großbritannien während der Knappheit nicht verfügbar seien und Coca Cola warnte, dass die Produktion auf einigen Linien unterbrochen wurde, aber die Lieferungen noch nicht betroffen waren.
Microsoft has been working on improving the message tracking experience in Office 365. In this blog post we’ll look at the new message tracking features that are available in Office 365, and compare how the new interface is different from the old message tracing feature.
Message tracking within your messaging environment is the easy part. Office 365 keeps track of messages as they move around your tenant, and it gives you access to that data. So message tracking is very useful for finding out what happened to messages that were sent to your tenant, or that were sent within your tenant.
The problem with message tracking is it can't see what happens to messages before they arrive in your tenant, or after they leave your tenant. This means that you won’t be able to tell a user that their outbound email was delivered to a recipient outside your organization. But you can show them that it was delivered to the destination organization.
Classic Message Tracing in the Exchange Admin Center
Let’s take a quick look at the classic message tracking features in the Exchange Admin Center for Office 365. The interface for message trace in EAC is not complicated. Select a date range, and some information about the message you are looking for, and click on Search. Below I searched for all the messages from Paul for the last seven days.
Paul sent me a few messages about writing this article. You can see the messages listed below.
Selecting one of those messages will show you more detailed information about that message.
In the screenshot above we can see this message sent by Paul was delivered to my mailbox, into the Inbox folder. That is possible to know because this message was delivered to me, and my mailbox is in the Office 365 tenant that I am searching on. When I do the opposite search for messages I sent to Paul it doesn’t give me that same level of surety that the message was delivered to the recipients Inbox. I can only see that Office 365 successfully sent the email to the destination organization.
Again, it’s important to understand what message tracking can and cannot do. You can get lots of information about the message within your organization. The information you can get about messages for someone else’s environment is limited.
Message Tracking in the Security and Compliance Center
Microsoft has done some work to improve this message trace experience. They’ve released a new message tracking interface is in the Security and Compliance Center. You can find it under the Mail Flow section. There are two new areas: Dashboard and Message trace.
The dashboard is a quick view of some important information that can be useful for diagnosing problems, such as:
How many messages are sent and received in my tenant
How many connections were made with TLS security applied
How many messages were queued for more than an hour
None of these reports tell you much by themselves. Together with other information you can gain a picture of the health of your environment.
Moving on to what we’re here for, let’s go to the Message Trace tab. The interface for this new message trace is built to be more intuitive for administrators who may not be specialized in email tracking. The first thing you’ll see in the Message trace section is five default queries that Microsoft has provided for you.
These default queries will cover a lot of the information that many administrators will be looking for here. That’s fine and all but let’s look at what you can do yourself.
The first situation I thought to test was the help desk call from a user who did not receive a specific message they were expecting. When I get this question, my first step is always to look for messages being filtered as spam. I did a search on my mailbox for all messages filtered as spam over the last day. Here are the results.
I blacked out the send addresses because some of them weren’t spam. This report is a quick way to verify if a specific message was moved to spam and missed. You can also search for messages to and from specific accounts. That may be more appropriate in the situation where an end-user is looking for a specific message.
At the top of the screenshot above you can also see the Filter results button. This is a handy tool when your original search turns up too many messages for you to scan.
Another great feature of this new interface is the saved queries. The last 10 queries I have run are saved for me in the “autosaved queries” section. Selecting one of those queries gives you the option to save that query with the Save button at the bottom.
There are three report types to choose from:
Summary report, which provides instant access to view the results in your web browser
Enhanced summary report
Extended report
Both Enhanced summary and Extended reports are completed using archived message trace data. This means that they can take several hours to generate results, but also that they provide more detailed information.
Summary reports are limited to data for the last 10 days, while the other two report types can pull from data for the last 90 days. Any query can be run for any report type. Saved queries do not have to be run against one report type or the other.
All the reports run in the Security and Compliance center and the Exchange Admin Center run against the same data and return the same results if run with the same options and selection. The difference between the two portals is the look and feel of the interface, and the format of the results.
What About PowerShell?
Wouldn’t it be great if all this new message trace also worked in PowerShell? I thought so too. Unfortunately, it does not. I connected to my Security and Compliance Center PowerShell session, but I do not have any cmdlets that include “*MessageTrace*” as I do in my regular Exchange Online PowerShell session. Hopefully Microsoft will add these cmdlets soon.
Summary
The new message trace in the Office 365 Security and Compliance center is a nifty new interface for tracking messages in your Office 365 tenant. It’s not revolutionary. It’s not going to change your life. It is a nice new interface that is easy to use. If this new interface saves you a few minutes a week, then it’s doing its job.
Wir hatten einem Kunden eine Stundung seiner offenen Rechnungen angeboten. Ohne, dass er danach gefragt hatte.
Manchmal sagt einem das Bauchgefühl, dass jemand in einer finanziellen Ausnahmesituation ist, die für ihn so unangenehm ist, dass er lieber nicht selbst auf uns zukommt, und stattdessen versucht, wenigstens Teile seiner Rechnungen zu begleichen.
Wir hatten ihm daher proaktiv eine Stundung angeboten, damit es für ihn einfach entspannter wird.
entschuldigen Sie bitte die verspätete Antwort, ich war leider die letzten Tage krank.
Ich möchte mich ganz herzlich für dieses großzügige Entgegenkommen bedanken und dieses Angebot gerne annehmen!
Bisher muss ich wirklich sagen, ich habe noch nie ein Dienstleistungsunternehmen erlebt, bei dem der Slogan "Menschlich. Einfach besser." so ehrlich und absolut zutreffend ist, wie bei Ihnen!
Das werde ich auch gleich mal auf Facebook und Twitter kommunizieren.