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01 Aug 07:23

Linkedin-Gründer verrät, woran du einen mittelmäßigen CEO erkennst

Linkedin-Gründer Reid Hoffman war jahrelang CEO, ist noch immer Board-Mitglied in großen Tech-Firmen und zudem Investor. Er weiß, was einen guten von einem mittelmäßigen CEO unterscheidet.

Reid Hoffman ist ein erfahrener Gründer. Er hat Linkedin im Jahr 2003 gestartet und somit den Grundstein für das erfolgreichste Karriere-Netzwerk weltweit gelegt. Doch Hoffman ist nicht nur das. Er hat das Unternehmen auch als CEO einige Jahre begleitet. Insgesamt zweimal, denn der US-Amerikaner trat während der Firmengeschichte mehrmals als Geschäftsführer zurück und überließ anderen Managern ...

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01 Aug 07:23

Alle 60 Jahre mehr Regen im Hochsommer

by Klaus-eckart Puls

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Dr. Ludger Laurenz  )*

Besonders in der nördlichen Hälfte von Deutschland klagen die Landwirte seit einigen Jahren über regenreiche Hochsommer mit Problemen bei der Mähdruschernte von Getreide und Raps, übernässten Böden und Schwierigkeiten bei der Herbstbestellung. In den neuen Bundesländern wundern sich viele Landwirte darüber, dass die zu DDR-Zeiten immer wieder auftretenden Dürresommer in den letzten Jahren ausgeblieben sind und freuen sich über die heute unerwartet guten Erträge. Fragt man ältere Landwirte, ob sie sich an eine solche Häufung von regenreichen Hochsommern erinnern, wird schnell die Zeit um 1960 genannte, wo es ähnlich nass gewesen sein soll.

An den historischen Klimadaten der Wetterstation Münster und dem Flächenmittel mehrerer Bundesländer lässt sich nachweisen, dass sich die heutige Phase mit vermehrt nassem Hochsommer schon früher im Abstand von 60 Jahren mehrfach wiederholt hat. Die Klimadaten sind in Archiven des Deutschen Wetterdienstes (DWD) über das Internet frei verfügbar.

Wetterstation Münster mit Daten seit 1853

Für die Wetterstation Münster liegen Niederschlagsdaten seit 1853 vor, eine außergewöhnlich lange Periode. Zur Darstellung der Niederschlagszyklen im Sommer wurden die Niederschlagssumme von Juli und August gewählt. Aus der Literatur ist bekannt, dass  sich die zyklischen Schwankungen der Sommerniederschläge über Jahrzehnte am besten in diesen beiden Monaten offenbaren. Der Langzeit-Trend  der Niederschlagssumme dieser beiden Monate wurde in der folgenden Abbildung als gleitendes 11-jähriges Mittel dargestellt. Das ist in der Klimawissenschaft durchaus üblich, um Schwankungen und Trends über längere Zeiträume anschaulicher zu machen, auch um Einzeljahresextreme zu „glätten“. Mit dieser wissenschaftlich üblichen Methode werden die 5 vor und 5 hinter jedem Einzeljahr liegenden Niederschlagssummen übergreifend gemittelt.

Abb.1 (Quelle: ludger.laurenz@gmx.de)

Das Ergebnis in Abb.1 zeigt: Bei den Niederschlagssummen von Juli und August in Münster gibt es seit 1853 mehreren Zyklen mit ca. 60 Jahren Abstand. Regenreiche Phasen mit fast 200 mm Niederschlagssumme im Juli und August wechseln mit „Trockenphasen“ zwischen 110 und 150 mm ab. Der wesentliche Einflussfaktor auf die Hochsommerniederschläge geht ganz offensichtlich und sehr wahrscheinlich von der Atlantische Multidekadische Oszillation AMO aus. Dazu gibt es unzählige wissenschaftliche Publikationen. Die AMO ist ein Index der nordatlantischen Meeresoberflächentemperatur. Der AMO-Index ist mit den Niederschlägen und Lufttemperaturen in weiten Teilen der nördlichen Hemisphäre korreliert. In Phasen mit positivem AMO-Index  sind die Hochsommerniederschläge in weiten Teilen von Europa, der Sahelzone und Indiens deutlich höher als in Phasen mit negativem Index. In Phasen mit positivem AMO-Index ist das Risiko von Dürre im Mittleren Westen und Südwesten der USA  sowie das Risiko von schweren atlantischen Wirbelstürmen erhöht.

Klimadaten des Mittels der Bundesländer seit 1881

Der Einfluss der AMO auf die Hochsommerniederschläge nimmt in Deutschland von Nord nach Süd ab. Das ergibt die Auswertung historischer Klimadaten des Flächenmittels einzelner Bundesländer. Die Klimadaten dazu sind beim DWD für den Zeitraum ab 1881 abrufbar. Beispielhaft für verschieden Klimazonen in Deutschland wurde die Daten von den Bundesländern Schleswig-Holstein, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Bayern gewählt. Der Trend der Niederschlagssumme von Juli und August wurde wie schon am Beispiel der Wetterstation Münster berechnet und in der folgenden Abbildung (Abb. 2) dargestellt.

Abb.2  (Quelle: Ludger.Laurenz@gmx.de)

Grundsätzlich unterscheiden sich die Bundesländer in der Höhe der Niederschlagssummen von Juli und August. In Mittel von Bayern regnet es im Hochsommer fast doppelt so viel wie in Brandenburg. In Bayern wirkt sich die AMO praktisch nicht aus. Der Einfluss scheint auf die nördliche Hälfte von Deutschland beschränkt zu sein.

Die Schwankungen zwischen Minimum und Maximum der Niederschlagssummen sind besonders ab 1950 beachtlich. In den letzten 15 Jahren ist die Niederschlagssumme im eigentlich dürregeplagten Brandenburg höher als in den 70er und 80iger Jahren in Schleswig-Holstein oder Nordrhein-Westfalen. Im Phasenabschnitt seit 1950 ist der Unterschied der Niederschlagssumme zwischen positiver AMO-Phase und negativer AMO-Phase deutlich größer als im Phasenbereich vor 1950.  Um 1920 herum sind die Sommerniederschläge trotz negativer AMO kaum zurückgegangen, weil der negative kühle AMO-Trend vom positiven Trend der Nordatlantischen Oszillation NAO überlagert wurde.

Grundsätzlich werden die Klimaschwankungen auf den verschieden Kontinenten von mehreren Taktgebern beeinflusst. Das sind vor allen AMO, PDO (60-jährige Pazifische Dekadische Oszillation) und für unseren Klimabereich die Schwankung der Nord-Atlantischen Oszillation (NAO). Diese ist – im Gegensatz zu den maritimen Oszillationen AMO und PDO – eine zyklische Schwankung der Atmosphären-Strömung („Wind“) mit wechselnder Phasenlänge.  Je nachdem, ob sich diese zeitlich versetzten Taktgeber gegenseitig verstärken oder kompensieren, entstehen Phasen mit starkem oder schwachem Trend.

Im Gegensatz zu den verstärkten Hochsommerniederschlägen haben sich in den letzten 10 bis 15 Jahren die Frühjahrsniederschläge im März und April auffällig verringert. Auch diese Häufung dürfte im Zusammenhang mit der AMO-Phase stehen. So waren auch in der letzten positiven AMO-Phase um 1960 die Frühjahrsniederschläge vorrübergehend niedriger.

Auswirkungen auf die Pflanzenproduktion

Unterschiedliche Niederschlagsmengen im Juli und August wirken sich direkt auf die Erntebedingungen der Mähdruschfrüchte aus. In Phasen mit positiver AMO wie um 1960 oder um 2010ist die Ernte wesentlich problematischer als in Phasen mit negativem AMO-Index. Ein regenreicher Hochsommer wirkt sich häufig auch auf die Bestellbedingungen im Herbst aus. Zum einen erzeugen die Erntearbeiten auf wassergesättigten Böden Fahrspurverdichtungen. Zum andern trocknen die Böden im September und Oktober eventuell nicht mehr ausreichend ab, mit erneuten Spurschäden durch die Bestellung. Folgen mehrere Jahre mit nassem Hochsommer und eher feuchtem Herbst, leidet die Bodenstruktur von Jahr zu Jahr mehr.

Die Niederschlagshöhe im Juli und August bestimmt die Ertragshöhe der Fruchtarten gegensätzlich. Im Juli werden bei Getreide und Raps die Körner gefüllt.  Je mehr es in dieser Zeit regnet, umso weniger scheint die Sonne, umso schwächer ist die Einstrahlung und Photosynthese, umso kleiner bleiben die Körner. Der Effekt verstärkt sich, wenn die Hochsommerniederschlagsphase schon Ende Juni beginnt. Je mehr und häufiger es regnet, umso mehr leidet der Ertrag auch unter Schadpilzen.

Profiteure positiver AMO-Phasen mit mehr Hochsommerniederschlägen sind die Sommerfrüchte wie Mais, Rüben und Kartoffeln. Bundesweit haben die Erträge der Sommerfrüchte in den letzten 20 stark zugelegt, während die Erträge von Getreide und Raps stagnieren oder sogar rückläufig sind. Der Ertragszuwachs bei Mais und Rüben wird immer wieder auf die großen züchterischen Erfolge zurückgeführt, dürfte aber auch nach dieser Analyse von der positiven AMO-Phase beeinflusst worden sein.

Auf die Sommerfrüchte wirken sich positive AMO-Phasen nicht nur über vermehrte Sommerniederschläge aus, sondern auch über höhere Temperaturen. Dazu gibt es mehrere wissenschaftlich begutachtete Studien.  In Phasen mit positivem AMO-Index sind die Temperaturen in Mitteleuropa ca. 1 °C höher als in Phasen mit negativem AMO-Index.

Fazit und Ausblick

Das Wetter kann von Jahr zu Jahr extrem unterschiedlich sein. Selbst in Zyklusphasen mit stark erhöhten Sommerniederschlägen kann es Einzeljahre mit extremer Dürre geben. Die sind aber in diesen Phasen seltener. Aus Klimatrends lässt sichnichtauf den Wettercharakter des nächsten Jahres  oder einzelner Jahre schließen. Niemand kann in einem chaotischen Wettersystem die Zukunft vorhersagen.

Wir können aber wissenschaftlich belegte Klimazyklen der Vergangenheit mit aller Vorsicht auf die Zukunft übertragen. Es ist wahrscheinlich, dass die Monate Juli und August in den nächsten 10 Jahren allmählich wieder trockener werden, wenn wir wieder in eine negative AMO-Phase eintauchen. Dann dürfte es bei uns auch wieder ein bisschen kühler werden.

Sorgen hinsichtlich einer leichten Abkühlung in den nächsten Jahrzehnten werden auch von allgemein stark abnehmender Sonnenfleckenaktivität genährt. Hunderte von weltweit durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen der letzten  Jahre über den Zusammenhang zwischen Sonnenfleckenaktivität und Klima zeigen eindeutige Korrelationen, auch an der Wetterstation Münster. Global sind Phasen mit niedriger Sonnenfleckenaktivität überwiegend mit Abkühlung korreliert. Wir dürfen uns deshalb nicht wundern,  wenn der Temperaturtrend in den nächsten Jahrzehnten durch die Abkühlung des Nordatlantik und stark abfallender Sonnenfleckenaktivität  weiter stagniert, eventuell sogar sinkt und die Vegetationszeit wieder kürzer wird.

Nachtrag vom 26.07.2018 mit Kommentar zum Dürresommer 2018

Das Wetter kann von Jahr zu Jahr extrem unterschiedlich sein. Selbst in Zyklusphasen mit stark erhöhten Sommerniederschlägen kann es Einzeljahre mit extremer Dürre geben.

Eventuell befinden wir uns aktuell aber auch in einer Umstellungsphase bei der AMO. Bisher war das Wasser des Nordatlantiks über ca. 20 Jahre überdurchschnittlich warm. Seit Anfang 2018 ist im Nordatlantik vermehrt kaltes Tiefenwasser an die Oberfläche gekommen, wie die Temperatur-Anomalie vom 14.06.2018 in der folgenden Abbildung zeigt.

Abb.3  (https://www.ospo.noaa.gov/data/sst/anomaly/2018/anomnight.6.14.2018.gif)

Der Umschwung von Warmphase zur Kaltphase erfolgt historisch betrachtet in der Regel innerhalb kurzer Zeit, im Extrem auch schon innerhalb eines Jahres.

Die derzeitige Temperaturanomalie des Nordatlantikwassers entspricht der Anomalie in negativen AMO-Phasen. Damit schließt sich der Kreis zum Dürresommer 2018. Vom unterkühlten Nordatlantikwasser dampft deutlich weniger Wasserdampf in die Atmosphäre als von wärmerem Wasser, mit geringerer Niederschlagsaktivität im nördlichen Mitteleuropa, wie in den beiden Abbildungen weiter oben für längere Zeiträume beschrieben wurde.

Gleichzeitig befinden wir uns 2018 in einem Tal des 11-jährigen Sonnenfleckenzyklus. In Zyklusphasen mit geringer Sonnenfleckenaktivität ist ebenfalls mit geringerer Niederschlagssumme von April bis Juli zu rechnen.

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)* Ludger Laurenz  ist freier Berater für Pflanzenproduktion und Umwelt,

 Erstveröffentlichung dieses Beitrages bei TOPAGRAR (2017), LV-Verlag Münster; EIKE dankt TOPAGRAR für die frndl. Nachdruck-Genehmigung.

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01 Aug 07:23

Deutsche Umwelthilfe (DUH) will private Autos vorerst reduzieren

by Admin
Chefpropagandist Jürgen Resch sieht mit seiner NGO Deutsche Umwelthilfe (DUH) offenbar jetzt die Chance, nun das ganz große Rad zu drehen und daran mitzuwirken, den individuellen Verkehr in Deutschland zu stoppen.

Über seine Haus- und Hofagentur dpa verkündet er: »Diesel-Fahrverbote bieten die Chance, jetzt die kollektiven Verkehre auszubauen und zu stärken.« Er selbst fährt weiterhin zwar individuell und fliegt rastlos Tausende von Kilometern im Jahr herunter. Die amerikanischen Anwälte mit ihren NGOs wie ClientEarth, die auch hinter der DUH stehen, machen offenbar gehörig Druck und wollen wohl mehr Kohle sehen. Also schwingt Jürgen Resch das große Wort und will nicht nur den Diesel, sondern gleich Autos verbieten.

Die Luft in den Städten ist zwar gut geworden, wie Daten des Umweltbundesamtes ausweisen, aber dennoch redet er von »Abgasgiften«, die Bürger reihenweise umbringen. Wenn die Grenzwerte praktisch kaum noch überschritten werden, halbiert er sie kurzerhand aus Dramagründen und meint, es dürften nur noch 20 µg NOx pro Kubikmeter Luft enthalten sein und nicht wie zur Zeit festgelegt 40 µg. Also müssten noch mehr Fahrverbote her.

»Wir brauchen mehr Busse, Bahnen und Straßenbahnen, bessere Fahrrad-Infrastruktur und Fußwege«, fordert er und will wohl auch Ältere und Gebrechlichere zum Zweirad verdonnern oder sie gleich zum Daheimbleiben bewegen.

Den Hit der Woche landete Greenpeace mit der Forderung nach weniger privatem Autobesitz. Dieser Verein muss erst einmal mindestens 14.000 Euro für die Reinigung der Fahrbahn rund um die Berliner Siegessäule bezahlen und fordert eifrig Spendengelder. Greenpeace hatte vor kurzem in einer mißlungenen Aktion den Asphalt mit umweltkritischer gelber Farbe verschmutzt. Als PR-Klamauk erhebt der Verein die Forderung, dass nur noch jeder Fünfte ein Auto besitzen darf und hofft auf reichlich Spenden.

Der Fall zeigt: Demokratisch nicht legitimierte NGOs versuchen, das Kommando ganz zu übernehmen und kräftig daran zu verdienen, die individuelle Mobilität der Mehrheit zu beschränken. Folgen für Autobesitzer: Es gibt keine Rechtssicherheit mehr. Wer heute etwas nach geltenden Regeln kauft, kann nicht sicher sein, dass er das morgen noch benutzen darf, wenn Grüne die Regeln ändern wollen. Auf den Schrottplätzen zeigt sich der gesamte Wahnsinn: Drei, vier Jahre alte Autos werden aus irrwitzigen Gründen verschrottet, eine gigantische Vernichtung von Kapital und natürlich selbst Umweltbelastung.Autofahrer-Protest-Kolonnen nach gutem alten Bauern-Vorbild bleiben aus. Die machten mit ihren Traktoren seinerzeit immer wieder so viel Dampf, dass die Politik bald einknickte.

Der Beitrag erschien zuerst bei TICHYS Einblick hier

26 Jul 13:22

Die Lügenmacher Teil II – Beim Lügen erwischt!

by Admin

Am 23.07.2018 ab 21.45 Uhr sendete Das Erste Fake Science – Die Lügenmacherhier . Schaut man sich die Sendung an, dann drängt sich anschließend sofort die Frage auf, wie weit man als Journalist noch sinken kann, wenn man den Auftrag bekommt, aus einem Missstand im Wissenschaftsbetrieb, der unzweifelhaft vorhanden ist, einen Riesenskandal zu produzieren?

Video der ARD Sendung vom 23.07.2018

Warum hielten es deren Macher, unter Führung der „Investigativ Journalistin“ des ndr, Svea Eckert für angebracht, das tragische Ende einer an Krebs verstorbenen jungen Frau, auch wenn es evtl. eine Journalisten-Kollegin war, zu instrumentalisieren, ja gewissenlos zu missbrauchen, um gewisse Missstände, die es im Wissenschaftsliteraturbetrieb eindeutig gibt, zu benennen? Der Beitrag selber gibt diese Antwort nicht, wohl aber die Begleitumstände derselben.

Denn offenbar fürchteten die Macher am Ende ihrer Recherchen, dass das Skandal Potential sonst viel zu gering wäre. Also stiegen sie auf die unterste moralische Stufe herab und missbrauchten das tragische Ende der Miriam Pielhau in einer viele Minuten lange Startsequenz, um am Ende nur das aufzuzeigen, was jeder der im Wissenschaftsbetrieb zu publizieren versucht, seit langem weiß: Ja, es gibt schwarze Schafe unter den Wissenschaftsverlegern und  ja es gibt schwarze Schafe unter den Wissenschaftsautoren!

Doch um das moralisch zum Skandal aufzublasen, wurden die tödliche Krebserkrankung dieser jungen Frau schamlos instrumentalisiert. Tödlich erkrankt und in ihrer Verzweiflung wandte sie sich von der Schulmedizin ab, verweigerte eine weitere Chemotherapie, die ihr Leben vielleicht um eine kurze Zeit verlängert hätte und vertraute auf Wundermittel, die mit angeblich seriösen wissenschaftlichen Studien beworben wurden. Zu Recht steht derzeit der Produzent dieser  Wundermittel und der Studien vor Gericht. Soweit, so tragisch!

Und diese traurige Geschichte verwendeten nun Svea Eckert und ihren Kollegen als Aufhänger, um in einem Rundumschlag verblüffende, tlw. wahre, aber eben zum sehr großen Teil völlig unbelegte Behauptungen über obskure Wissenschaftsverlage und deren Autoren in die Welt zu setzen.

Fast alles wurde am Beispiel des Verlages WASET abgehandelt – einer obskuren türkischen Familien-Firma- die man nun gezielt unter die Lupe nahm. Es ist ein Verlag von dem geschätzte 99 % der Wissenschaftler und 100 % der Öffentlichkeit noch nie etwas gehört haben. Deren schlechtes Beispiel aber nahm die Machertruppe nun symptomatisch zum Anlass, um auch ihnen missliebige Wissenschafts-Autoren in dieselbe Ecke zu stellen. Das gehörte offensichtlich zu ihrem Auftrag. EIKE Autoren gehörten an vorderster Stelle auch dazu. Also wurde über EIKE groß berichtet.

Dumm nur, dass vieles  nicht nur falsch, sondern bewusst falsch dargestellt wurde. Es wurde also glatt gelogen. Und weil man damit meinte, auch der AfD gleich eins mit auswischen zu können, sie damit – ebenso wie EIKE- als unseriös darstellen kann, wurde umso heftiger gelogen. Der Zweck heiligt eben Mittel!

Nach dem ersten moralischen Tiefpunkt mit dem Missbrauch der Leidensgeschichte der Frau Pielhau war dies der zweite Tiefpunkt, diesmal in journalistischer Hinsicht.

Die Lügenmacher bei der Arbeit.

Da wurde behauptet EIKE sei „AfD nah!“.

Das ist gelogen.

EIKE ist nicht nur laut Satzung überparteilich, sondern auch real. Allerdings nehmen EIKE Mitglieder ebenso wie Unterstützer ihre bürgerlichen Rechte privat wahr und engagieren sich in politischen Parteien. Ist EIKE deswegen „SPD nah“, weil evtl. manche Mitglieder der SPD angehören? Ist EIKE „FDP nah“, weil  evtl. manche Mitglieder der FDP angehören?  Ist EIKE „CDU nah“, weil  evtl. manche Mitglieder der CDU angehören? Die Antwort lautet in jedem Fall „Nein“!

Da wurde behauptet EIKE beriete die AfD! Wieder gelogen!

Tatsache ist, dass der Autor privat als Mitglied der AfD, in verschiedenen Gremien der Partei aktiv ist, und dort sein Wissen einbringt.

Video des Interviews mit Michael Limburg anlässlich der Sendung „Fake Science – Die Lügenmacher“ vom 8. Mai 2018 im Home-Office. Aufgenommen und wieder gegeben mit Zustimmung der Interviewerinnen mit Bordmitteln (iPhone 6 Plus) durch den Autor

Da wurde mit von der Off-Stimme (vermutlich Svea Eckert)  behauptet:

Ein Institut für Energie & Klima, das die AfD wissenschaftlich berät: Für EIKE publizieren Michael Limburg und zahlreiche weitere Wissenschaftler ihre Studien, die angeblich auch einen Peer-Review durchlaufen haben. Sie präsentieren sich serös!

Wieder enthält der Satz eine Lüge. Nämlich, dass die Studien zahlreicher weiterer Wissenschaftler, nur angeblich auch einen Peer-Review durchlaufen hätten.

Tatsache ist: Wenn wir angeben, dass die Studien den Begutachtungsprozess durchlaufen haben, dann wurden sie auch peer-reviewed. Wir können das belegen. Svea Eckert und Konsorten hingegen können DAS nicht. Ich komme später nochmals darauf zurück.

Und dann meine Antwort darauf – aus dem Kontext gerissen – zu zeigen: 

Limburg: „Sie gewinnen damit Glaubwürdigkeit

Dieser Satz entstand aber in ganz anderem Zusammenhang und hatte mit der AfD und EIKE überhaupt nichts zu tun.

Im Interview fragte mich Svea Eckert:

Herr Limburg, warum ist es wichtig wissenschaftlich zu veröffentlichen?

Antwort Limburg:

Sie gewinnen damit Glaubwürdigkeit…wir sind immer noch hoffentlich im Zeitalter der Aufklärung und die Wissenschaft .. wenn man sie richtig macht.. gibt uns die Möglichkeit den Dingen auf den Grund zu gehen und Glauben von Wissen zu trennen.

Und kurz darauf kam von mir aus der Hinweis auf den Missbrauch durch das Peer-Review-Verfahren.  Ich wies auf eine Email des IPCC Leitautors Phil Jones hin, der den Peer-Review-Prozess „neu erfinden“ wollte, um eine missliebige Studie – es ging um die Fake News vom Hockeystick, nicht zu veröffentlichen und ergänzte:

Limburg: …es ist ein wichtiger Prozess, aber wird eben auch oft missbraucht.

Dieser klare und gut dokumentierte Missbrauch seitens der „Medienmonopol-Inhaber“ wurde von den Machern des TV-Beitrags jedoch unterschlagen. Es darf ihn einfach nicht geben, deshalb wird er dann wohl besser nicht erwähnt!

Und wenig später die nächste Lüge:

Offstimme zur Szene aus der Anhörung im Brandenburger Landtag:

Michael Limburg warnt vor den Gesundheitsgefahren der Windkraft...

Soweit korrekt, das tat ich, wie man hören kann..

und kurze Zeit später

Michael Limburg beruft sich dabei auf Studien, die den Klimawandel als Naturphänomen ausgemacht haben wollen

Falsch! In meiner Rede wurde auf keine einzige Studie zum Klimawandel Bezug genommen.

Wahr ist stattdessen, dass ich sehrwohl von den gut dokumentierten Gesundheitsstörungen durch Infraschall gesprochen habe, aber mich mit keinem Wort – weder in meinem Vortrag noch im Interview – auf irgendwelche Studien berufen habe. Das ist leicht nachzulesen im Protokoll, das vom Brandenburger Landtag veröffentlicht ist, und auch im Interview.

Überdies zeigt dieser maliziöse gemeinte Hinweis auf „..auf Studien, die den Klimawandel als Naturphänomen ausgenacht haben wollen“ einmal mehr die komplette Ahnungslosigkeit der Macherinnen dieses TV-Beitrages auf. Ihnen ist immer noch nicht klar geworden, dass „Klimawandel“ und „Klima“ zwei Seiten derselben Medaille sind.

Wenn sie dann am Schluss des Beitrages – wie auch im entsprechenden Artikel der Süddeutschen Zeitung – behaupten, sie hätten 175.000 Studien als Fake entlarvt, dann darf man sich über diese Kompetenzanmaßung nur wundern. Wer von diesen wissenschaftlichen Analphabeten wäre überhaupt in der Lage ein wissenschaftliche Studie zu lesen, geschweige denn zu verstehen, um dann die Spreu vom Weizen zu trennen?

Keiner!

Und damit tritt man niemandem zu nahe. Es ist einfach so!

Wenig später reduziert die Offstimme die anfangs verkündete Behauptung vom Anfang, dass …

zahlreiche (EIKE) Wissenschaftler vermeintlich Peer Reviewed veröffentlich hätten…

auf, Offstimme:

…doch wir finden heraus, dass einige der EIKE-Studien genau bei den Verlagen erschienen sind, die jeden Quatsch veröffentlichen!

Auch das ist gelogen, zumindest falsch. Statt zahlreicher Wissenschaftler sind es nun einige. Und jedwede Nennung dieser Verlage fehlt.

Doch im Interview wurde ich auch danach gefragt und dabei kam etwas ganz anderes heraus:

SVEA ECKERT:

Lüdecke hat veröffentlicht bei „benthamopen“ und „science domain“

11:20: Limburg:

Es hat lange gedauert bis Lüdecke damit durchgekommen ist… der schlechte Leumund kommt eben daher, dass wir andere Resultate veröffentlichen als der veröffentlichte Mainstream und die Wissenschaft zu diesem Thema.

11:55: SVEA ECKERT:

wenn nun diese beiden Verleger als unseriös gelten, warum veröffentlichen Sie trotzdem da?

12:01: LIMBURG

Pfhhh..das „unseriös“ ist ja eine Meinungsäußerung. Nach der alten Geschichte, wenn ich mit der Botschaft nicht fertig werde, richte ich den Botschafter hin….Was soll ich dazu sagen? Es ist ein Versuch. Das ist ein Versuch DAS abzuwerten…ohne sich mit dem Inhalt beschäftigen zu müssen.

13:09: SVEA ECKERT :

Wortsalat sage ich mal, also Computer generierte Papiere, die sind bei genau solchen Verlagen durchgegangen ..da hat es also kein Peer-Review gegeben, das fanden wir merkwürdig. (13:14) ..

13:16: LIMBURG

Also sie sagen, bei diesen Journalen bei denen Lüdecke veröffentlicht hat, ist Wortsalat durchgegangen? Können Sie das belegen?

SVEA ECKERT:

…Jaaa… wir haben bei zwei Verlegern …

LIMBURG:

…NEIN, ich rede von denen bei denen Lüdecke veröffentlicht hat.


SVEA ECKERT:

Nein, die haben wir noch nicht getestet, ehrlich gesagt…ich meine können wir ja auch noch mal einreichen.

 

13:32: LIMBURG:

Das ist eine Behauptung, die Sie nicht belegen können…. Hätten Sie mal bei NATURE eingereicht, vielleicht wäre es Ihnen auch DA passiert…und Lüdecke hat zwei Jahre gebraucht .. das war garantiert nicht automatisiert.

 

15:10: LIMBURG:

Tatsache ist, dass der Peer-Review-Prozess keine Garantie bietet, dass das, was dort durchkommt, den Fakten entspricht, wahr ist. Natürlich die Schlussfolgerungen sind immer diskussionswürdig.

 

Ganz klar ist, Frau Eckert hat bei diesen Fragen ins Blaue geschossen und wurde beim Schummeln erwischt. Deswegen fängt sie an, rumzueiern.

Doch im Beitrag „DIE LÜGENMACHER“ bleibt sie bei dieser Darstellung .. reduziert aber die zuvor zahlreichen Wissenschaftler, über einige Wissenschaftler, auf einen Wissenschaftler und sagt.

Offstimme (Svea Eckert?):

…doch wir finden heraus, dass einige der EIKE Studien genau bei den Verlagen erschienen sind, die jeden Quatsch veröffentlichen!

Wieder falsch, denn jede Nennung dieser Verlage fehlt.

Und weiter:

Offstimme (Svea Eckert?): 

Ich reiche eine neue Phantasie-Studie ein, bei genau der gleichen Fachzeitschrift bei der auch ein EIKE Wissenschaftler veröffentlicht hat.

— Welcher bleibt unbekannt. Namen werden nicht genannt.

Offstimme (Svea Eckert?) 16:32

… unser Unsinn geht durch. Genau wie die EIKE Studie!…

Welche EIKE Studie bleibt offen!

Offstimme (Svea Eckert?):

Unsere ist ja völliger Quatsch! Und die Studien von EIKE? Zumindest Zweifel wären angebracht finden wir!

Woran?

16:45 Offstimme (Svea Eckert?)

…und Michael Limburg?

Um dann völlig aus dem Zusammenhang gerissen, und damit ins Überhebliche geschoben, zwei Satzteile aneinander geschnitten, um mich dann verballhornt so zu Wort kommen zu lassen:

LIMBURG:

…Niemand hat Einsteins Relaitivitätstheorie jemals einem Peer-Review unterzogen….Was soll ich dazu sagen? Das ist ein Versuch das abzuwerten..ohne sich mit dem Inhalt beschäftigen zu müssen.

Der ganze zusammenhängende Interviewtext lautet hingegen so:

Minute 6:50: SVEA ECKERT:

Das Stichwort ist ja Peer Review….wie wichtig sehen Sie diesen Prozess, wie wichtig ist Ihnen das Peer Review?

Limburg:

Da ist im Grunde eine Reaktion auf die Überfülle von Studien. Niemand hat Einsteins Relativitätstheorie oder Plancks Berichte zum Planckschen Wirkungsquantum oder zu anderen jemals einem Peer Review unterzogen. ..Das ist heute noch in manchen Fächern stark (verbreitet) in manchen weniger stark. Es wird gehofft durch die Einschaltung von neutralen Spezialisten auch auf diese Weise die Spreu vom Weizen zu trennen, hat aber bei ideologisch aufgeladenen Themen wie es nun mal die Klimageschichte ist, dass Wissenschaftler genauso wie alle anderen Menschen auch von Gefühlen, oder Sachzwängen geleitet wird….

11:55: SVEA ECKERT:

…“wenn nun diese beiden Verleger als unseriös gelten, warum veröffentlichen Sie trotzdem da?

Limburg: 12:01

Pfhhh..das „unseriös“ ist ja eine Meinungsäußerung. Nach der alten Geschichte, wenn ich mit der Botschaft nicht fertig werde, richte ich den Botschafter hin….Was soll ich dazu sagen? Es ist ein Versuch Das ist ein Versuch das abzuwerten..ohne sich mit dem Inhalt beschäftigen zu müssen.

Um dann unüberprüfbar erneut dieselbe Lüge aufzutischen

17:00 Offstimme (Svea Eckert?)

Studien mit vorgetäuschtem Peer Review!

Niemand von EIKE hat ein Peer Review vorgetäuscht.

Ganz kindisch wird der Versuch, mangelnde eigene Kompetenz durch Anleihen bei Dritten vorzutäuschen, durch das Vorführen des, ein wenig wie ein Musterschüler wirkenden, Prof. Dr. Gerd Antes.

Der ist Medizin-Mathematiker und leitet eine mir bis dahin unbekannte Cochrane Stiftung in Freiburg.

Es darf vermutet werden, dass der sicher – hoffentlich – von seinem Fachgebiet Ahnung hat, aber keine Ahnung von der Klimawissenschaft haben wird. Das dass mit Sicherheit so ist, verkünden seine Einlassungen z.B.:

…wenn Sie dort jetzt, mit gefakten Wissenschafts und Forschungsergebnissen rauskommen, dann ist es ja einleuchtend, dass der Schaden maximal ist.

D.h. der Professor aus Freiburg glaubt nach Hörensagen dem, was ihm die Interviewerin über EIKE erzählt hat und macht dann eine typische konditionierte vorsichtige „WENN–DANN“-Aussage. Der Schaden wäre maximal, glaubt er – fragt sich nur welcher Schaden und für wen – wenn die Voraussage denn überhaupt stimmt. Dass sie nicht stimmt, erzählt ihm Frau Eckert nicht und er hält es nicht für nötig, sich selber schlau zu machen.

Dann schlussendlich die letzte Lüge, wenn die Offstimme behauptet:

17:30 OFFSTIMME (SVEA ECKERT?)

Die AfD macht offenbar auch mit ungeprüften Studien Politik ..auf Nachfrage dazu: Keine Antwort.

Trotz monatelangem Aufwand und 45 Minuten Sendezeit brachte sie es hingegen nicht fertig, auch nur einen einzigen Beleg auch für diese Behauptung zu liefern.

Aber, etwas Dreck wird schon hängen bleiben, dachten sich wohl die Lügenmacher, die diesen „Report“ produzierten. Und damit war der Auftrag erfüllt.

Fazit: Das eigentliche Thema über die Existenz von finsteren Gestalten, auch im Wissenschaftsliteraturbetrieb, hätte eine seriöse Beschäftigung mit dem Thema und seinen auch für viele Wissenschaftler schlechten Folgen bitter nötig gehabt.

Einige der Beispiele, die gezeigt wurden, lassen diesen Schluss durchaus zu. Nur wurde das ganze notorisch dadurch abgewertet, dass die Macher – allenvoran die dauerbetroffene SVEA ECKERT –  mit erhobener Moralkeule erst das schlimme Schicksal der Miriam Pielhau missbrauchten, um dann in einem mit Lügen durchsetztem Schmierenbeitrag, EIKE und den Klimarealisten eins auswischen wollten und dabei meinten, die Gelegenheit nutzen zu können, auch auf die AfD einzudreschen.

Bleibt die immer wiederkehrende Frage: Wer glaubt denen noch?

26 Jul 13:22

Electronic Circuit Simulator in the Browser

26 Jul 13:19

Relativitätstheorie: Schwarzes Loch bestätigt Albert Einstein

by ZEIT ONLINE: Wissen -
Erstmals haben Astronomen Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie erfolgreich an einem Schwarzen Loch getestet. Sie konnten die Gravitations-Rotverschiebung nachweisen.
26 Jul 12:01

The carbs-obesity hypothesis

26 Jul 12:00

Klares Urteil?

by Udo Vetter

Die sogenannte Urteilsformel eines Strafurteils soll klar zum Ausdruck bringen, wegen welcher Straftaten jemand verurteilt wird. Jetzt lest euch das mal durch:

Der Angeklagte ist schuldig des sexuellen Missbrauchs von Kindern in 5 Fällen, davon in 3 Fällen in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen und Herstellung kinderpornografischer Schriften, und der Herstellung kinderpornografischer Schriften in 3 Fällen und des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen mit schwerem sexuellen Missbrauch von Kindern und mit Herstellung kinderpornografischer Schriften und des sexuellen Missbrauchs von Kindern mit Herstellung kinderpornografischer Schriften in 2 Fällen und des Besitzes kinder- mit Besitz jugendpornografischer Schriften.

Immerhin hat das Gericht in die Urteilsbegründung eine Tabelle eingefügt. Darin werden die aufgezählten juristischen Tatbestände in Bezug gesetzt zu den konkreten Tatkomplexen. Ich bin dafür wirklich dankbar, so konnte ich einigermaßen schnell nachvollziehen, ob die Urteilsformel wirklich mit dem Inhalt des Urteils übereinstimmt.

Das tut sie. Wer aber möchte und sich dazu imstande sieht, kann ja ohne die Tabelle mal sagen, über wie viele Taten wir reden, welche Tatbestände miteinander in Tateinheit stehen, wo Tatmehrheit vorliegt und so weiter. Ich freue mich auf eine lebhafte Diskussion.

26 Jul 12:00

Stromknappheit in Kalifornien aufgrund hoher Belastung durch Klimaanlagen erwartet

by Andreas Demmig

Die nordamerikanische Electric Reliability Corporation (NERC) warnte im Mai davor, dass Kalifornien „einem erheblichen Risiko ausgesetzt sei, Bedingungen zu erleben, die zu einem Mangel an Betriebsreserven führen könnten“.

Der erwartete Strombedarf wird in Kalifornien die verfügbare Erzeugungskapazität am kommenden Dienstag um etwa 5.000 Megawatt übertreffen, so der California Independent System Operator (CAISO) [Netzbetreiber].

Quelle: California Independent System Operator

Warum der Mangel an Energiekapazität? CAISO geht davon aus, dass die Nachfrage nach Klimaanlagen während der Hitzewelle das Angebot aufgrund „reduzierter Stromimporte, knapper Erdgaslieferungen“ und hohen Flächenbrandrisiken überfordern wird.

Der Netzbetreiber hat am Montag eine flexible Warnung an die Kunden ausgegeben und damit begonnen, alle verfügbaren Erzeugungskapazitäten zu mobilisieren. Aber das ist nicht genug, und CAISO fordert Bewohner und Unternehmen auf, ihren Stromverbrauch zu reduzieren, um „sich ausbreitende Stromausfälle“ zu verhindern.

Genau davor warnte NERC, basierend auf der eigenen Einschätzung von CAISO Anfang dieses Jahres. NERC fand ein erhöhtes Risiko von Stromausfällen als „Folge niedrigerer Wasserstände in den Wasserkraftwerken und der Stilllegung von 789 MW abrufbarer Energie aus Erdgaskraftwerken, die in früheren Sommern verfügbar gewesen war, um Hochlastbedingungen zu erfüllen.“

„Beschränkungen von Erdgas und Pipeline-Ausfälle könnten diese Bedingungen verschlimmern„, stellte NERC fest.

(RELATED: New Study Claims Global Warming Will Cause Thousands More To Commit Suicide)

[Neue Studie behauptet, dass die globale Erwärmung Tausende mehr dazu bringen wird, Selbstmord zu begehen –
Kurzfassung:  … wie viel Selbstmorde (!) in „normalen“ Monaten , zum Vergleich., wie viel in heißen Monaten, dann Hochrechnung mit der Temperaturdifferenz – ergibt xx Todesfälle (je plus 1° um + 0,7% in USA; 2,1% in Mex.  Es gab aber auch Gegenden, wo die Anzahl der Selbstmorde zurückging, der Übersetzer]

Zehntausende von Kaliforniern bekamen keine Energie, als eine Hitzewelle Anfang Juli die Temperaturen in die Höhe trieb und neue Rekorde in der Gegend von Los Angeles aufzeichnete. Der Einsatz von Klimaanlagen belastet das Stromnetz zu stark und überlastet die Stromverteilung.

CAISO forderte die Kunden auf, „vor allem am späten Nachmittag und Abend Strom zu sparen, wenn die Klimaanlagen in der Regel am stärksten genutzt werden“ , das gilt für Dienstag und Mittwoch, wenn die Temperaturen in Südkalifornien voraussichtlich dreistellig sind. [Bilder mit Link]

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Quelle @Ryan Maue ; weathermodels.com; Link : Nutzung auf nicht-kommerziellen Webseiten erlaubt

 Am Dienstag wird in Palm Springs, Kalifornien, eine Temperatur von 50° C erwartet  – ein Ort, an dem die extremsten Temperaturen in den Südwesten der USA unter dem #heatdome beobachtet werden können. Die Höchststände in der Region liegen zwischen 5° – 7° höher als normal  für Mitte Juli und werden Tageshöchststände setzen oder erreichen – einschließlich Phoenix bei 46°C

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Stattdessen reagieren Medien reflexartig als Echo von Aktivisten, die sagen, jedes Feuer sei ein Beweis für den globalen Klimawandel. Das ist große Propaganda, aber es ist keine Wissenschaft. Es ist falsch. Erklären Sie einfach genau, was vor sich geht … Menschen werden Wissenschaftlern / Medien mehr vertrauen, wenn diese ehrlich sind.

Erschienen auf The Daily Caller am 24.07.2018

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2018/07/24/california-heat-wave-electricity-use/

26 Jul 12:00

Elektroroller steht in Flammen: Feuerwehr muss sich Fachmann für Batterien holen

Ein E-Roller fängt beim Fahren das Rauchen an - und steht wenig später im Vollbrand. Für die Feuerwehr offenbarte der Einsatz ganz neue Probleme - vor allem wegen der Akkus.
26 Jul 11:59

Störerhaftung endgültig am Ende: Alles zum BGH-Urteil

Der Bundesgerichtshof hat die Abschaffung der Störerhaftung bestätigt. Betreiber öffentlicher WLAN-Hotspots bleiben jedoch verpflichtet, Sperransprüche von Urheberrechtsvertretern durchzusetzen. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Betreiber öffentlicher WLAN-Hotspots künftig nicht mehr auf Unterlassung verklagt werden können, wenn jemand ihre Internetverbindung zum Hochladen urheberrechtlich geschützter Werke nutzt. Damit bestätigt der BGH die gesetzliche Neuregelung des Telemediengesetzes von 2017, mit der die sogenannte Störerhaftung abgeschafft wurde. Das sei grundsätzlich rechtskonform, da Urheber von WLAN-Betreibern verlangen können, Internetangebote zu sperren, um erneute Rechtsverletzungen zu verhindern. Aufgrund dieser Regelung sei das Telemediengesetz auch mit dem europäischen Urheberrecht vereinbar und den Schutzansprüchen von Urhebern Genüge getan. In dem konkreten Fall ging es um einen öffentlichen WLAN-Hotspot, über den 2013 eine Raubkopie des PC-Spiels „Dead Island“ hochgeladen wurde. Der Spiele-Publisher Koch Media forderte daraufhin Schadenersatz von dem Betreiber des Hotspots. Der Fall ging vor Gericht und der Publisher bekam sowohl vor dem Landgericht als auch dem Oberlandesgericht Düsseldorf recht. Der BGH bestätigt in seinem Urteil zwar, dass die Abmahnung zum damaligen Zeitpunkt rechtens war, allerdings könne der Beklagte nicht auf Unterlassung verurteilt werden, die Handlung sei zum Zeitpunkt der Revision nicht mehr rechtswidrig gewesen.

Netzsperren: Anspruch auf mögliche Sperrung von Inhalten muss Oberlandesgericht klären

Der vorliegende Fall ist mit der Entscheidung des BGH noch nicht gänzlich entschieden. Die Richter halten die Sperrung von Internetangeboten, um wiederholte Rechtsverletzungen zu vermeiden, für grundsätzlich rechtskonform. Ob der Kläger in diesem konkreten Fall jedoch ein Anrecht darauf hat, dass der Hotspot-Betreiber solche Netzsperren einsetzt, muss jetzt ein anderes Gericht klären. Dazu wurde der Fall an das Oberlandesgericht zurückverwiesen. Ebenfalls interessant:
26 Jul 08:20

Hier kommt Münchens Energie her: Die Ökostrom-Offensive rollt

by Peter T. Schmidt
Die Stadtwerke München (SWM) treiben den Ausbau der erneuerbaren Energien voran.
26 Jul 08:19

Still All on One Server: Perforce at Scale (2011) [pdf]

25 Jul 14:40

Retrieving a headless silent token for main.iam.ad.ext.azure.com using Powershell

by Jos

A lot of the things we can click on in the Azure Portal cannot be done through Powershell Cmdlets published by Microsoft.

However, using Fiddler, we can see that there is a ‘hidden’ API we can use, for example, to set permissions. I’ve written a ‘clean’ function to retrieve this token silently that you can use in your scripts, it is not compatible with MFA.

https://gitlab.com/Lieben/assortedFunctions/blob/master/get-azureRMtoken.ps1

Please be careful using this for production workflows as this is NOT supported by Microsoft.

25 Jul 14:40

Retrieving ALL Azure AD registered applications that Get-AzureRMAdApplication does not return

by Jos

The Microsoft supplied Get-AzureRMADApplication Powershell cmdlet does not return all applications you can see in the Enterprise Applications and App registrations blades in Azure AD.

In addition, Get-AzureRmAdApplication also does not return information such as:

  • Publisher Name
  • logoUrl
  • tags
  • enabled/disabled status
  • if it is a MicrosoftFirstParty application

So, here’s a custom PS function to help you out: https://gitlab.com/Lieben/assortedFunctions/blob/master/get-azureRMADAllApplications.ps1

It requires a special token generated by my get-AzureRMtoken function to log in.

As usual when using unsupported API’s, be careful!

25 Jul 14:38

Using Microsoft Graph to get a PDF preview of a file in SharePoint by file path

by Mikael Svenson

The viewfinder of a camera shows a photo of the sunset.
Photo by Glenn Carstens-Peters on Unsplash

There are multiple ways to get a PDF version of a file, so I figured I’d show how you via a path to a file in SharePoint can use the Microsoft Graph API to get a PDF version of that file. I’ll be using the Graph drive item conversion API for this.

A sample URL could look something like this: https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/FooLib/lala/Document.docx

[Update]

After posting the question on Stack Overflow I received an answer from Vadim Gremyachev which takes it down to one API call.

Basically he clued me onto how you can create a sharing token for the item URL which is actually the file id. Code for this is listed in the Graph Sharing API docs.

First you base64 encode the URL, replace some characters and prefix with u!, then access the files via the /sharing API. The below code is using PowerShell to construct the token.

$url = 'https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/FooLib/lala/Document.docx'
"u!"+[Convert]::ToBase64String([Text.Encoding]::UTF8.GetBytes($url)).TrimEnd('=').Replace('/','_').Replace('+','-')

u!aHR0cHM6Ly9jb250b3NvLnNoYXJlcG9pbnQuY29tL3NpdGVzL2FzaXRlL0Zvb0xpYi9sYWxhL0RvY3VtZW50LmRvY3g

Armed with the token the result API call is:

https://graph.microsoft.com/v1.0/shares/u!aHR0cHM6Ly9jb250b3NvLnNoYXJlcG9pbnQuY29tL3NpdGVzL2FzaXRlL0Zvb0xpYi9sYWxhL0RvY3VtZW50LmRvY3g/driveItem/content?format=pdf

[Original post]

In order to get to the actual file two API calls are needed, one to fetch the drive (library) id, and one to fetch the file.

Note: This solution will not work on the root site collection as I make assumptions on the number of parts of a URL. The following file formats are supported: csv, doc, docx, odp, ods, odt, pot, potm, potx, pps, ppsx, ppsxm, ppt, pptm, pptx, rtf, xls, xlsx.

Deconstructing the file URL

Splitting the URL on slashes we get the parts needed to get the id of the document library and the id of the file.

0 https:
1
2 contoso.sharepoint.com
3 sites
4 pub
5 FooLib
6 lala
7 Document.docx

Part 2 is the tenant hostname, part 3+4 is the site path, part 5 is the document library, and part 6 and out is the item path relative to the document library.

Getting the drive id (id of document library)

Using the sample URL above we combine the sites and drives API’s in one query:

/v1.0/sites/{hostname}:{server-relative-path}:/drives

resulting in the following query where we select id and url

https://graph.microsoft.com/v1.0/sites/contos.sharepoint.com:/sites/asite:/drives?$select=id,weburl

The output of this call are all the libraries in the site.

{
"@odata.context": "https://graph.microsoft.com/v1.0/$metadata#drives(id,webUrl)",
"value": [
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_psgYyKuXH2VR7fGsvWPyBOt",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/Documents"
},
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_pv8T5clDnpiRZq2uVmXgGRU",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/FooLib"
},
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_psUQF8PSnx9T7aXwvRalLc_",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/PublishingImages"
},
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_pv01hj6qcWyR5wulob7Lk7-",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/Pages"
},
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_pvEaXdch-3DToEk0qR4g-xx",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/SiteCollectionDocuments"
},
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_ptwBh2OaBQOTbJMXT5jLKwi",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/SiteCollectionImages"
},
{
"id": "b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_pv-q5N0D8gWSLB-0MY7_RS3",
"webUrl": "https://contoso.sharepoint.com/sites/asite/Translation%20Packages"
}
]
}

Ideally you would use a $filter query to pick out just the library you want, but this is not supported for the drives endpoint, so you need to post-filter yourself.

By filtering out the item which has a webUrl  matching part 2,3 and 4 combined you have the library you are looking for.

Getting the PDF URL for the file

With the id of the document library in hand, it’s time for the next query which will return the URL of the PDF version in a 302 Location header.

/v1.0/drives/{drive-id}/root:/{item-path}:/content?format=pdf

Using the drive id from the previous call together with the document path I end up with the following URL

https://graph.microsoft.com/v1.0/drives/b!H11aFSof8062NsPf4rr-qE3OKQpUIjVEp7PzqdeT_pv8T5clDnpiRZq2uVmXgGRU/root:/FooLib/lala/Document.docx:/content?format=pdf

If you look at the Location header in the returned response you will find something similar to:

https://northeurope1-mediap.svc.ms/transform/pdf?provider=spo&inputFormat=docx&cs=N2FiNzg2….

This is a pre-authenticated URL which can be called directly from anywhere without the need to logging in, and the URL is valid for a few minutes only.

25 Jul 14:38

Unterstützung für ein Kino in Wedel

Unterschriften für das Großprojekt werden gesammelt.
25 Jul 12:58

Neue Spectre-Lücke endeckt - schon wieder!

Zwei Unis haben unabhängig voneinander auf eine neue Variante der berüchtigten Spectre-Sicherheitslücke hingewiesen.
25 Jul 12:57

Microsoft bringt den Nachtmodus für Outlook Web

Der Trend geht zur dunklen Umgebung, die besonders am Abend Augen schonen soll. Microsoft hat Outlook Web darauf optimiert.
25 Jul 11:19

Öffentliche Verwaltung: Finanzverwaltung Niedersachsen wechselt von Linux zu Windows

Nach über zehn Jahren Linux-Betrieb sollen die Client-Systeme der Finanzverwaltung Niedersachsen auf Windows migriert werden. Betroffen sind rund 13.000 Systeme. Für die Umstellung steht ein zweistelliger Millionenbetrag bereit. (Windows, Linux)
25 Jul 10:58

Konkurrenzanalyse: 14 Tools, um mehr über deinen Wettbewerber herauszufinden

Egal, ob Gründer, Blogger oder Agenturfachmann: Jeder hat Wettbewerber. Mit einer Konkurrenzanalyse lassen sich die Stärken anderer zum eigenen Vorteil nutzen. Diese Tools helfen dabei.

Im Kampf um Leser, Kunden oder ganze Märkte lohnt ein Vergleich mit Wettbewerbern. Wurden beim Planen der SEO-Strategie beispielsweise alle relevanten Keywords bedacht? Nutzt die Konkurrenz eine Webtechnologie, die auch meiner Agentur weiterhelfen könnte? Oder wie verhält es sich mit meiner Preispolitik im Onlineshop: Ist die konkurrenzfähig? Diese und andere Fragen lassen sich mit einer ...

weiterlesen auf t3n.de
25 Jul 10:56

Annoyed by Restaurant Playlists, a Master Musician Made His Own

25 Jul 10:53

Hitzefrei im Büro? Das sagt der Gesetzgeber

Ganz schön heiß, oder? Ab wann gibt es im Büro eigentlich Hitzefrei? Wir haben die Antwort für euch.

Es ist Mitte Juni und das Wetter zwingt bereits so manch einen Berufstätigen in die Knie. Tagsüber wird geschwitzt und in der Nacht wird einem der Schlaf geraubt. Der Deutsche Wetterdienst verweist regelmäßig auf Temperaturen über 30 Grad. Nicht wenige Arbeitnehmer denken deshalb auch unweigerlich an Hitzefrei. Viele kennen das zwar nur aus der Schule, doch auch im Büro kann es unter Umständen ...

weiterlesen auf t3n.de
25 Jul 10:52

Rückzug der Bürokraten: Transition zu Wind & Solar vor 2040 gilt nun als unmöglich

by Andreas Demmig

Erzählt wurde den Menschen: „technologieunabhängig“ zu sein, „unvermeidliche Übergänge“ und das Wind und Sonne tatsächlich mit Kohle, Gas und Wasser konkurrieren würden. Das sagt mehr über die Absichten und den Zustand der Protagonisten als alles andere.

Als es dann offensichtlich wurde, dass an einem toten, frostigen Morgen im Juli  – wenn die Leute aus dem Bett sind, aber die Sonne noch hinter dem Horizont verborgen –  jedes letzte Volt, Watt und Ampere die Energieausbeute von Kohle, Gas und Hydro ist, begann die Demaskierung. Kein Geld oder grüne Tugend kann Wind- oder Solarenergie bei diesen Gelegenheiten kaufen (und auch nicht bei den vielen anderen Situationen, wenn die Sonne untergeht oder das ruhige Wetter einsetzt).

Üblicherweise folgt dann ein Gemurmel über „Technologieverbesserung“; “Einstein-Smarte Netze“; „Mega-Speicher“ (für die Vergeudung großer Mengen Strom, um Wasser bergauf zu pumpen , oder wahnsinnig teure Batterien, die noch gebaut werden müssen); und smart-home mit “ Nachfragesteuerung “ (dh.  zugewiesene Stromausfälle).

Dann, aus heiterem Himmel, kam ein Eingeständnis von Australiens Obereiferin der Erneuerbaren, Audrey Zibelman [Seit Jan. 2017 Geschäftsführerin des australischen Energiemarktbetreibers AEMO, kam aus New York, wo sie Angestellte Staates New York war, Leiterin für die Regulierung und Sicherheit der Strom-, Wasser- und Telefonversorgung der Stadt]. Audrey übernahm den Posten bei AEMO mit der Mission, Australiens erschwingliche und zuverlässige Stromversorgung zu zerstören. So erfolgreich war sie, dass sie zu einem Rückzug aus erneuerbaren Energien gezwungen wurde.

Mit der Einführung von Richtlinien, die die Wirtschaftlichkeit von Kohlekraftwerken zunichtemachen sollen, diktiert Audrey nun Bedingungen, nach denen sie weiter funktionieren werden, bis Wind und Sonne wirklich, endlich und tatsächlich bereit sind, mit den konventionellen zu konkurrieren.

Mit anderen Worten, für immer.

Denn „konkurrieren“ auf einem Markt, der Energie nach Bedarf benötigt, bedeutet, 24h x 365 Tage liefern zu können. Was ist, wenn Frau Audrey meint, dass sie das Wetter und die Erdrotation kontrollieren kann? – ansonsten können Wind und Sonne zu jederzeit ausgeschlossen werden, zwischen jetzt und dem kommenden Himmelreich auf Erden.

Quelle AEMO, STT; Windenergie aller markierten Standorte

 

Hier ist Alan Moran vom Quadrant online, der über die panischen gewordenen Eiferer Erneuerbaren-Energien schreibt.

Energie: Süchtig nach Geschwafel und Katastrophen
17. Juli 2018

Wie für Hunde, die sich um Schafe einer Herde sorgen, scheint die destruktive Einmischung der Politiker in unser Energiesystem ein Zwang zu sein. Während Australiens Debakel immer ruinöser und absurd wird und eine Wahl sich nähert, kommt es keinem Politiker in den Sinn, dass dem Verrat an der Herde, in diesem Fall der Konsumenten, die Strafe auf dem Fuße folgt?

Im vergangenen Jahr lasen wir den irreführenden Bericht  „Wiederherstellung der Erschwinglichkeit von Strom und Australiens Wettbewerbsvorteil “ [*1]  von Chefwissenschaftler Finkel ,[ACC Australian Competition and Consumer Commission ~ Verbraucherschutzbehörde] und jetzt einen neuen Jahresbericht des Marktbetreibers AEMO [*2]. Hinzu kommen einige Dutzend Reviews zu spezifischen Marktmechanismen sowie regelmäßige Berichte der AEMC [~Energieministerium] und untergeordneter  Regulierungsbehörden.

*1 … höhere Nachfrage nach Elektrizität und höhere Kosten für Kohle und Gas…

*2 … Die Nachfrage nach Strom im Netz nimmt aufgrund des Wachstums der Dachflächen-Photovoltaik ab, … die thermischen Energieressourcen, altern und nähern sich dem Ende ihres technischen Lebens. Diese Ressourcen müssen nach und nach ersetzt werden…

All diese Berichte stammen aus staatlichen Quellen eines Sektors, der Berichte von Personen erstellen lässt, die nicht an der realen Bereitstellung und Nutzung von Elektrizität beteiligt sind. Angeblich versuchen die Autoren, die Fehler zu korrigieren, die von den Vorgängern der gegenwärtigen Manager in den Aufsichtsräten und ihrer politischen Sponsoren gemacht wurden. Fehler, die unnötigerweise die Kosten verdoppelt und die Zuverlässigkeit der Stromversorgung verringert haben. Die Markteinmischung, vor allem die Subventionierung von erneuerbaren Energien, hat Australien als Heimat der billigsten Energie der Welt zu der teuersten katapultiert.

Der neueste AEMO-Bericht folgt dem inzwischen ausgetretenen Weg in die Katastrophe. Es bietet angeblich eine Blaupause für das, was es als „die kostengünstigste Option für einen geordneten Übergang zu erneuerbaren Energien“ ansieht.

Wie AEMO-Chefin Audrey Zibelman sagt: „Wir erleben Unterbrechungen in fast allen Bereichen der Wertschöpfungskette … Es muss mehr denn je darauf geachtet werden, diese Transformation zu bewältigen, um Kosten und Risiken zu minimieren und den Nutzen für die Verbraucher zu maximieren.“

Aber es gibt keine Diskussion darüber, dass diese Umwandlung durch Subventionen verursacht wird, die zuletzt in den 26% -Emissionsreduktionen enthalten waren, die im Pariser Abkommen gefordert werden.

Die davon betroffenen Anbieter wie  Airbnb, eBay und Amazon, die uns gegenüber das Vokabular „Störung“ eingeführt haben, missverstehen die Ursachen der Katastrophe in der Stromversorgung völlig falsch. Die Unterbrechung der Stromversorgung ist ausschließlich auf regulatorische Eingriffe zurückzuführen und nicht auf Auswirkungen technologischer Entwicklungen zurückzuführen, die neue Versorgungssysteme hervorbringen, die die bestehenden Anbieter überflügeln.

Frau Zibelman beschreibt den Bericht von AEMO als eine Brücke in eine Zukunft, in der erneuerbare Energieträger als die kostengünstigste Energiequelle triumphieren werden. Zukünftige Abgänge von Kohlekraftwerken wird prophezeit. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass neue Kohlekraftwerke gebaut werden, obwohl die Wettbewerbsfähigkeit der Kohle in den weltweit mehr als tausend gebauten Einheiten und dem erklärten Ehrgeiz von mindestens zwei bedeutenden Akteuren (Sunrise und Alinta) zum Bau neuer Kapazitäten veranschaulicht wird. Vernachlässigt ist die Forderung der ACCC nach staatlicher vertraglicher Unterstützung für neue „zuverlässige“ Kapazitäten, dh. Kohlekraftwerke. Auch scheint AEMO nicht die sinnvolle ACCC-Empfehlung zu berücksichtigen, die Subvention für Dach-Solaranlagen zu beenden.

Die AEMO-Modelle projektieren bis 2030 einen Anteil erneuerbarer Energien an Kapazität und Erzeugung von 50%, was den Zielen der Labor Partei entspricht! Hier ist das Modell der kommenden Jahre.

© AEMO 2018, Integrated System Plan¸ Modellierter, zukünftiger Energiemix, S. 37

© AEMO 2018, Integrated System Plan; modelliertes Szenario, S. 40 […Wenn die bestehende Generation [der Kohlekraftwerke]  in den Ruhestand geht, wird verstärkt auf Speichertechnologien vertraut. Es wird prognostiziert, dass die Energiespeicher-Lade-Ineffizienz nach 2030 den betrieblichen Verbrauch erhöhen wird, wobei Energiespeicher stärker genutzt werden.]

Hinweis: Minus der Y-Achse, die für Batterie- und Pumpspeicher „weggehende“ Energie

 

Der globale Promotor der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, nennt dies einen „besorgniserregenden Trend“ . Die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien sind im vergangenen Jahr zurückgegangen und sind auch in diesem Jahr rückläufig. Ein großer Teil davon ist auf reduzierte Subventionen, vor allem in China, und Zweifel an zukünftiger Unterstützung in anderen Ländern zurückzuführen.

Obwohl AEMO denkt, dass die Zukunft in erneuerbaren Energien liegt, erkennt man an, dass ihre inhärente Unzuverlässigkeit eine fortlaufende Komponente der Kohle-Zuverlässigkeit erfordert, plus eine ständig wachsende Ausweitung der (kundenfinanzierten) Übertragung. Die Übertragungserweiterung besteht aus drei Elementen:

  • Sofortige Maßnahmen, u.a. zur Erhöhung der Übertragungskapazität zwischen und innerhalb der Bundesstaaten, verursacht durch das Wachstum der dezentralen erneuerbaren Energien und die damit verbundene „Überlastung“
  • Zukünftige Erweiterungen zur Unterstützung der Renewable Energy Zones (REZ  ~Gebiete der EE), von denen 33 identifiziert werden, und die „strategischen Speicherinitiativen“ von Snowy2  [Pumpspeicherkraftwerk] und Batterien
  • Eine weitere massive Ausweitung der Übertragungskapazität nach 2030, wenn die Kohlekapazitäten in den Ruhestand gehen.

Zumindest wird nicht mehr über die vorzeitige Schließung von Kohlekraftwerken gesprochen, um neuen Wind- und Solaranlagen mehr Raum für den Markteintritt zu geben – es geht vielmehr darum, vorzeitige Schließungen zu verhindern. Aber der Glaube an die bevorstehende Verdrängung fossiler Brennstoffe durch erneuerbare Energien taumelt – wie seit 35 Jahren – immer kurz vor der Kostensenkung. AEMO betont die damit verbundenen Anforderungen für neue Übertragungsnetze im Hinblick auf den Ersatz von Kohle durch Wind, Sonne, Pumpspeicher und Batterien.

Der Bericht vermeidet Kostenvoranschläge für all dies und beschränkt sich auf „wichtige Betrachtungen“, die einen Nutzen für die Verbraucher in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar aus den von ihr vorgeschlagenen Entwicklungen der  Übertragungskapazität vorsehen. Obwohl einige der REZ angeblich über eine überschüssige Übertragungskapazität verfügen, ebnet dies den Weg, die Kosten auf die Verbraucherrechnungen aufzuschlagen, anstatt in die Kosten der Anbieter einzubeziehen.

Wie es in der Werbung heißt: „Das steht nicht in den Instruktionen, Harold“.

Der Code, den der AEMO vordergründig anwendet, verlangt, dass ein neu auf den Markt kommender Teilnehmer die Einführung selbst bezahlt. Wenn eine neue Lieferquelle auf den Markt kommt, sollte diese und nicht die Verbraucher für die Kosten, die mit der Lieferung des Stroms an die Kunden verbunden sind, bezahlen.

Also, Gewinnmitnahmen und Subventionen für die politisch korrekten erneuerbare Energien bleibt die Leitlinie der nächsten drei Jahrzehnte. Selbst mit den heroischen Annahmen eines bevorstehenden Anstiegs der Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien, erkennt die Marktregulierungsbehörde an, dass diese noch bis in die 2040er Jahre Unterstützung benötigen werden!

Mit all den verfügbaren Berichten und der Flexibilität der vorgeschlagenen Ziele der nationalen Energiegarantie für flexible CO2-Steuern, haben wir bei weitem nicht die Regulierungssicherheit, die ein vermeintliches Ziel all dieser Modelle und Strukturen ist. Wir haben uns sogar noch weiter davon entfernt, Australien zur erfolgreichsten Energieindustrie der Welt zu machen.

Wie Hunde, die sich um ihre Schafe sorgen, sind Politiker süchtig danach, ihre destruktiven Eingriffe in die Energieversorgung fortzusetzen. Und sie haben ein endloses Aufgebot an Beamten und Interessengruppen geschaffen, die ihnen sagen werden, wie sie diese Interventionen variieren können, aber sie haben wenig Lust, den Markt zu verlassen und dem Markt die Freiheit zu lassen, ohne Vorschriften und Richtlinien zu operieren.
Quadrant Online

Gefunden auf Stopthesethings

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2018/07/22/bureaucrats-backtrack-transition-to-wind-solar-now-deemed-impossible-before-2040/

 

Ergänzung: Energieanteile nach Quellen aufgeschlüsselt.

Danach haben Braun- und  Steinkohle einen Anteil von zusammen 68%

Quelle: OpenNem Projekt , finanziert durch Energy Consumers Australia  und University of Melbourne

 interaktive Grafik: https://opennem.org.au/#/all-regions

25 Jul 10:46

Satellitennavigationssystem: Esa komplettiert Galileo

Mit 26 Satelliten um die Welt: Die Esa schießt am 25. Juli vier weitere Satelliten für Galileo in den Orbit. Damit ist die Konstellation groß genug, um mit dem europäischen Satellitennavigationssystem allein auf der ganzen Welt zu navigieren. (Galileo, GPS)
25 Jul 10:42

o2: Free-Tarife sorgen für 54 Prozent mehr mobile Daten

o2 Telefónica Deutschland verzeichnet Wachstumsplus im ersten Halbjahr.Der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland Holding AG, o2, kann für das erste Halbjahr ein Plus verzeichnen. Das liegt nicht nur an der Fusion mit E-Plus, sondern auch an der Neukundengewinnung.
25 Jul 06:58

How VCs See Your KPIs

25 Jul 06:48

Vorfahrt gilt in jede Richtung

by Udo Vetter

Hier in Düsseldorf stießen zwei Radfahrerinnen zusammen. Die eine bog aus einem Waldweg heraus auf den Radweg. Meine Mandantin befuhr genau diesen Radweg, allerdings auf der für sie linken Seite. Meine Mandantin fuhr also entgegengesetzt der Richtung, für die ihr Radweg eigentlich freigegeben ist.

Eine alltägliche Situation, wäre die Dame, die aus dem Waldweg gefahren ist, sich ihrer Sache nicht so übermäßig sicher. Sie bombardiert Polizei, Staatsanwaltschaft und die beteiligten Haftpflichtversicherungen mit Stellungnahmen dazu, wie übel ihr mitgespielt worden ist. Geradezu ein Skandal, dass eine junge Frau (meine Mandantin) entgegengesetzt der eigentlichen Fahrtrichtung radelt und böswillig einen Unfall verursacht. Das soll für meine Mandantin sehr teuer werden, zumindest nach den Vorstellungen der Frau. Mal abgesehen vom Jugendknast, in dem sie meine Mandantin wahrscheinlich gerne sehen würde.

Ich habe die Tiraden der Frau mit Staunen gelesen. Man braucht nämlich nicht lange juristische Datenbanken oder Google zu bemühen, um auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu stoßen, der die Frage mal grundsätzlich geklärt hat (Link). Aus dem Beschluss:

Ein Radfahrer auf der Vorfahrtstraße hat auch dann die Vorfahrt gegenüber den aus einer untergeordneten Straße kreuzenden oder einbiegenden Fahrzeugen, wenn er … den in seiner Fahrtrichtung … nicht freigegebenen linken von zwei vorhandenen Radwegen benutzt.

Zur Begründung heißt es zusammengefasst, Verkehrsregeln müssen klar und einfach sein. Ansonsten bricht Chaos aus. Das Chaos erwarte ich auch, wenn jemand dem mutmaßlichen Unfall“opfer“ mal erklärt, wieso ihr als völlig unschuldigen Menschen ein Strafbefehl ins Haus geschickt wird.

25 Jul 06:47

Announcing APIs and PowerShell Cmdlets for Power BI Administrators

Power BI enables organizations to adopt a data-driven culture where every person can get value from data. Front and center are business users creating reports and dashboards, sharing insights, making…
25 Jul 06:47

Brexit: Auslandsinvestitionen in Großbritannien brechen ein

by ZEIT ONLINE: Wirtschaft -
Laut einer Studie sind die Investitionen aus dem Ausland in Großbritannien um 80 Prozent zurück gegangen. In andere EU-Länder hingegen wurde mehr investiert.