Holt ein Rechtsanwalt seine Post bei einer Postfiliale in der Fußgängerzone, handelt es sich nicht um Lieferverkehr im Sinne der Straßenverkehrsordnung. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden.
Der Anwalt war mit seinem Mercedes bei der Postfiliale in der Fußgängerzone vorgefahren, um dort sein Postfach für die Post seiner Anwaltskanzlei zu leeren. Gegen das Bußgeld von 30 Euro hatte er sich mit Hinweis auf das Schild „Lieferverkehr frei“ gewehrt.
Das OLG Köln bestätigte die Auffassung des Amtsgericht Leverkusens, das Holen von Anwaltspost sei kein „Lieferverkehr“. Schon nach dem Wortsinn sei unter Lieferverkehr in erster Linie der Transport von Waren und Gegenständen von und zum Kunden gemeint.
Fußgängerzonen dienten dem Schutz der Fußgänger, die Gelegenheit haben sollen, sich dort unbehindert und unbelästigt von Kraftfahrzeugen aufzuhalten, ohne dass sie dabei erschreckt, gefährdet oder überrascht werden. Deshalb seien nur eng begrenzte Ausnahmen vom Verbot des motorisierten Straßenverkehrs zuzulassen.
Es sei nicht Sinn und Zweck der Ausnahmevorschrift, Geschäftsleute, Handwerker oder Freiberufler bei der Vornahme von Allerweltsgeschäften zu privilegieren, wie sie ja sogar auch bei Privatpersonen anfallen. Dies sei beim Holen der Anwaltspost der Fall (Aktenzeichen III-1 RBs 113/18).
Mobilfunkanbieter dürfen bei einem monatlichen Paketpreis den Kunden nicht zusätzlich zur Kasse bitten, wenn dieser nicht telefoniert oder keine SMS schreibt. Genau diese „Nichtnutzungsgebühr“ von monatlich 4,95 Euro hatte die Firma mobilcom-debitel über Jahre verlangt, wenn Kunden mehr als drei Monate ihr Handy nicht nutzten. Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein erklärte diese Praxis jetzt für rechtswidrig.
Moblilcom-debitel muss 419.000 Euro an den Bundeshaushalt abführen. Das ist der Betrag, den die Firma nach Berechnung des Gerichts zu Unrecht von den Kunden kassiert hat. Mobilcom-debitel scheiterte mit dem Versuch, fiktive Kosten gegenzurechnen. Das hält das Gericht für unzulässig.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband hatte die gesetzlich möglich „Gewinnabschöpfung“ angestoßen, weil mobilcom-debitel auch nach einer Abmahnung im Jahr 2011 die Gebühren 13 Monate weiter berechnete. Die Verbraucherzentrale betrachtet das Urteil als großen Erfolg. Unternehmen werde deutlich gemacht, dass erhebliche Rechtsverstöße sich nicht lohnen. Gleichwohl wäre es nach Auffassung der Verbraucherschützer besser, wenn das erstrittene Geld nicht in den Staatshaushalt, sondern an die betroffenen Kunden zurückfließt.
Der Verbraucherzentrale Bundesverband unterstützt deshalb eine EU-Initiative für einen „New Deal“ bei Verbraucherrechten. Dieser soll Verbandsklagen ermöglichen, mit denen eine Gewinnabschöpfung zu Gunsten der Geschädigten möglich wird.
Fast einen Meter misst der Fußabdruck eines in den USA gefundenen Dinosauriers – ein Rekord. Forscher haben die Versteinerung nun einer Gattung zuordnen können.
Eine Nachlässigkeit beim Pairing erlaubt es Angreifer, sich in die Verbindung einzuklinken. Betroffen sind etliche Hersteller, darunter Apple und Qualcomm.
An der A9 zwischen Leipzig und Dessau steht, ein wenig verloren, das schöne Hinweisschild „Solar Valley“. Erinnert an „Silicon Valley“. Soll es wohl auch, sehr englisch und irgendwie Zukunft verheißend. Aber auch ein bisschen großmäulig. Kein Wunder, denn Politiker glaubten hier, was sie immer glauben, nämlich ganz viele „Arbeitsplätze schaffen“ zu können.
Dafür machten sie einen Plan. Und griffen tief in die Staatskasse, um die deutsche Solarzellenindustrie zu kreieren. Eine leuchtende Bastion politisch korrekter Wertschöpfung im Herzen des bösen Braunkohletagebau-Gebietes. Dafür nahmen Sie hunderte Millionen Euro von braven Steuerzahlern, um sie weniger braven Steuerzahlern hinterher zu werfen. 142 Millionen in Brandenburg, 120 Millionen in Sachsen-Anhalt und 143 Millionen Euro in Thüringen flossen aus den Fördertöpfen der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ vor allem in die Solarindustrie.
Inzwischen ist die Kohle weg – nur die gute alte Braunkohle liegt noch in der Gegend rum. Death Valley statt Solar Valley. Die Solar-Windbeutel haben sich aus dem Staub gemacht, von den versprochenen Arbeitsplätzen ist kaum noch einer vorhanden. Ganz einfach, weil sie in China Solarzellen viel billiger bauen können. Auf dem Umweg über Energiewende-Subventionen schuf der deutsche Steuerzahler durchaus Arbeitsplätze, aber nicht, wie geplant, in Bitterfeld, sondern in so schönen Städten wie Guangzhou, Hangzhou oder Xi’an. Wie sagt Bert Brecht in der Ballade „Von der Unzulänglichkeit menschlichen Planens“:
Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch ‚nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.
Fahren wir ab morgen rückwärts?
Nun ist der Mensch nach einer solchen Pleite meist klüger. Allerdings nicht unbedingt in Deutschland. Und schon gar nicht, wenn es sich um Amtsinhaber handelt. So hat der niedersächsische Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) der FAZ gestern ein Interview gegeben, in dem es um die Zukunft der Autoindustrie geht. Weil meint zunächst mal, man möge es mit verschärften Abgas-Grenzwerten nicht übertreiben, weil Volkswagen & Co sonst aus der Kurve getragen werden könnten. Das klingt eigentlich ganz vernünftig, schließlich lebt Niedersachsen nicht zuletzt von Steuerzahlungen, die von Volkswagen oder seinen Mitarbeitern geleistet werden.
Wer das Interview liest, muss sich aber dennoch sehr wundern. Denn da stehen sehr merkwürdige Sätze drin, von denen ich einige mal zitieren möchte. Zum Beispiel:
„Wir müssen mit der Verkehrswende ambitioniert weiter machen. Dazu gehört vor allem auch eine Transformation der Automobilindustrie“.
Wen meint der Mann mit „Wir“? (Mich kann er jedenfalls nicht in sein Gebet mit einbeziehen). Und was meint der Mann mit Verkehrswende? Fahren wir ab morgen rückwärts? Und was heißt „ambitioniert weitermachen?“ Ambitioniert rückwärts fahren? Was haben wir unter einer „Transformation der Autoindustrie“ zu verstehen? Fahrräder können die Chinesen doch billiger. Oder denkt er etwa an die „Große Transformation“, also eine Lichterscheinung, die nur Ökopäpste sehen können, während alle anderen merken, dass es dunkel wird. Und vor allem: Wie kommt ein Politiker darauf, einer florierenden Industrie eine Transformation verpassen zu wollen? Hat er nichts wichtigeres zu tun? Gibt’s sonst nix zu transformieren?
Offenbar nein, denn Stephan-„Wir“-Weil sagt: „Wir müssen diese Industrie auf dem Weg in eine umweltgerechte Zukunft begleiten“. Begleiten ist wirklich ein sehr schönes Wort. So wie er das sagt, muss man aber davon ausgehen, dass die Autoindustrie demnächst ins Hospiz wechselt, zwecks verständnisvoller Sterbebegleitung durch Stephan Weil. Denn „die Autos sind zwar effizenter geworden, aber es gibt mehr Autos und sie sind größer geworden. Das wird sich ändern müssen“. Also weniger Autos, na gut. Und kleine Autos. Auch ne prima Idee, mit denen kann man nämlich kein Geld verdienen. Einfach gesagt: Die Autoindustrie muss schlicht aufhören, die Autos zu bauen, die die Bürger kaufen wollen. Dann wird alles gut. Die „große Transformation“ ist gewissermaßen ein Fortbildungsprogramm für den deutschen Umwelt-Ignoranten, der starrsinnig massenweise Autos kauft, und dann auch noch große. Geht ja gar nicht.
Die Autoindustrie einem finalen Crashtest unterziehen
Der Plan des VW-Aufsichtsrates Weil sieht so aus:
„Der Witz ist ja, dass das schönste Elektroauto für die Ökobilanz völlig unbedeutend ist, wenn es mit Kohlestrom betrieben wird. Der zielstrebige Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine notwendige Bedingung dafür, dass wir eine erfolgreiche Verkehrswende schaffen.“
Nachdem wir mit der Energiewende bereits gegen die Wand laufen, holen wir jetzt also turbomäßig Schwung, um auch die Autoindustrie einem finalen Crashtest zu unterziehen.
Wie sagt Stephan Weil so schön zur Energiewende: „Das Schüsselproblem ist damals gewesen, dass der Atomausstieg aus guten Gründen angeordnet worden ist. Mit der Frage der Umsetzung hat man sich erst später befasst. Umgekehrt wäre es klüger gewesen, wir hatten und haben deshalb erhebliche Probleme“.
Ich versuche diesen Gedankengang jetzt mal zu ordnen: Nachdem wir mit der Energiewende gegen die Wand gefahren sind und „erhebliche Probleme haben“, brauchen wir jetzt noch mehr Windrädchen und chinesische Solarzellen, um auch die Autoindustrie gegen die Wand fahren zu können und noch mehr erhebliche Probleme zu haben. Und damit das auch zuverlässig klappt, machen wir sicherheitshalber die Kohlekraftwerke platt. Auf diese geniale Weise bringen wir den Bürger dazu, sehr kleine Elektroautos zu kaufen, die zwangsläufig deutlich billiger in China produziert werden können. Nachdem die Arbeitsplätze dann erfolgreich nach China transformiert wurden, steigen wir aufs Fahrrad um und machen einen Ausflug von Bitterfeld ins Saale-Unstrut-Solar Valley, um uns mit einem guten Tropfen die Kante zu geben.
Google has not had any of its 85,000+ employees successfully phished on their work-related accounts since early 2017, when it began requiring all employees to use physical Security Keys in place of passwords and one-time codes, the company told KrebsOnSecurity.
A YubiKey Security Key made by Yubico. The basic model featured here retails for $20.
Security Keys are inexpensive USB-based devices that offer an alternative approach to two-factor authentication (2FA), which requires the user to log in to a Web site using something they know (the password) and something they have (e.g., a mobile device).
A Google spokesperson said Security Keys now form the basis of all account access at Google.
“We have had no reported or confirmed account takeovers since implementing security keys at Google,” the spokesperson said. “Users might be asked to authenticate using their security key for many different apps/reasons. It all depends on the sensitivity of the app and the risk of the user at that point in time.”
The basic idea behind two-factor authentication is that even if thieves manage to phish or steal your password, they still cannot log in to your account unless they also hack or possess that second factor.
The most common forms of 2FA require the user to supplement a password with a one-time code sent to their mobile device via text message or an app. Indeed, prior to 2017 Google employees also relied on one-time codes generated by a mobile app — Google Authenticator.
In contrast, a Security Key implements a form of multi-factor authentication known as Universal 2nd Factor (U2F), which allows the user to complete the login process simply by inserting the USB device and pressing a button on the device. The key works without the need for any special software drivers.
Once a device is enrolled for a specific Web site that supports Security Keys, the user no longer needs to enter their password at that site (unless they try to access the same account from a different device, in which case it will ask the user to insert their key).
U2F is an emerging open source authentication standard, and as such only a handful of high-profile sites currently support it, including Dropbox, Facebook, Github (and of course Google’s various services). Most major password managers also now support U2F, including Dashlane, and Keepass.Duo Security [full disclosure: an advertiser on this site] also can be set up to work with U2F.
With any luck, more sites soon will begin incorporating the Web Authentication API — also known as “WebAuthn” — a standard put forth by the World Wide Web Consortium in collaboration with the FIDO Alliance. The beauty of WebAuthn is that it eliminates the need for users to constantly type in their passwords, which negates the threat from common password-stealing methods like phishing and man-in-the-middle attacks.
Currently, U2F is supported by Chrome, Mozilla Firefox, and Opera. In both Firefox and Quantum (the newer, faster version of Firefox), U2F is not enabled by default. To turn it on, type “about:config” in the browser bar, type or paste “security.webauth.u2f” and double-click the resulting entry to change the preference’s value from “false” to “true.”
Microsoft says it expects to roll out updates to its flagship Edge browser to support U2F later this year. According to a recent article at 9to5Mac.com, Apple has not yet said when or if it will support the standard in its Safari browser.
Probably the most popular maker of Security Keys is Yubico, which sells a basic U2F key for $20 (it offers regular USB versions as well as those made for devices that require USB-C connections, such as Apple’s newer Mac OS systems). Yubikey also sells more expensive U2F keys designed to work with mobile devices.
If a site you frequent does not yet support WebAuthn, please consider hardening your login with another form of 2FA. Hundreds of sites now support multi-factor authentication. Twofactorauth.org maintains probably the most comprehensive list of which sites support 2FA, indexing each by type of site (email, gaming, finance, etc) and the type of 2FA offered (SMS, phone call, software token, etc.).
In general, using SMS and automated phone calls to receive a one-time token is less secure than relying on a software token app like Google Authenticator or Authy. That’s because thieves can intercept that one-time code by tricking your mobile provider into either swapping your mobile device’s SIM card or “porting” your mobile number to a different device. However, if the only 2FA options offered by a site you frequent are SMS and/or phone calls, it is still better than simply relying on a password.
While we’re on the subject of multi-factor authentication, I should note that Google now offers an extra set of security measures for all of its properties called Advanced Protection. Exactly how Google’s Advanced Protection works (and the trade-offs involved in turning it on) will likely be the subject of another story here, but Wired.comrecently published a decent rundown about it. Incidentally, this article includes a step-by-step guide on how to incorporate Security Keys into Advanced Protection.
I have been using Advanced Protection for several months now without any major issues, although it did take me a few tries to get it set up correctly. One frustrating aspect of having it turned on is that it does not allow one to use third-party email applications like Mozilla’s Thunderbird or Outlook. I found this frustrating because as far as I can tell there is no integrated solution in Gmail for PGP/OpenGPG email message encryption, and some readers prefer to share news tips this way. Previously, I had used Thunderbird along with a plugin called Enigmail to do that.
Update, 4:09 p.m. ET: An earlier version of this story incorrectly stated that password manager LastPass supports U2F with Yubikeys. Several readers commented that LastPass in fact does not support U2F, despite literature on the company’s site that seems to suggest otherwise. I checked with the company, and they confirmed that only Yubikey plus a one-time password (OTP) will work with LastPass for now. From their statement:
“Although supported by some large organizations, including Google and Github, U2F still doesn’t have widespread support among web sites. Although we have been following its progress since it was first announced, LastPass does not support U2F at this time. Only Yubikey with OTP will work with LastPass right now. However, since Yubikey added U2F to their keys, they have a dual OTP+U2F mode, which is the default. The chip on the key can tell whether the computer is asking for the OTP or U2F, and to send the right response.”
Wenn Zeugen bei der Polizei oder gar vor dem Staatsanwalt aussagen sollen, gibt es mitunter gute Gründe, einen Anwalt mitzunehmen. Deshalb bin ich öfter auch als Zeugenbeistand tätig. Das ist mittlerweile eine gesetzlich geregelte Sache. Zumindest als Zeugenbeistand erschienene Rechtsanwälte kann man praktisch nicht mehr vor die Tür setzen, auch wenn der Zeuge sich aus Sicht der Vernehmungsbeamten natürlich dann leider weniger effektiv heißmangeln lässt.
Letzte Woche hatte ich wieder das Vergnügen. Die Vernehmung meines Mandanten war voll von Ärgernissen. Vor allem deswegen, weil er unter Berufung auf § 55 StPO inhaltlich nichts sagte. Erfolgreich, übrigens. Am Ende des fast dreistündigen Hickhacks, der sich immerhin in einem fünfseitigen Protokoll niederschlug, stand ein Ärgernis, über das ich gerne was sagen möchte.
Der Umstand nämlich, dass Zeugen zwar regelmäßig das erstellte Protokoll lesen und unterschreiben sollen. So emsig wie auf eine Unterschrift gedrungen wird, so ungern wird dem Zeugen aber eine Kopie der Niederschrift zugestanden. „Eine Kopie der Aussage? Da haben Sie keinen Anspruch drauf.“ Die Staatsanwältin freute sich sichtlich, mir das um die Ohren hauen zu können.
Das ist juristisch richtig. Es steht nirgends, dass dem Zeugen eine Kopie des Protokolls zusteht. Es steht aber auch nirgends, dass ihm keine Kopie ausgehändigt werden darf. Ich sage dazu immer, dass niemand im Möbelhaus einen Schrank bestellt, ohne sich eine Kopie des Vertrages geben zu lassen. Aber bei einer Aussage, für deren Wahrheitsgehalt man als Zeuge möglicherweise mit einer Gefängnisstrafe „bürgt“, soll man auf eine Quittung verzichten?
Die Staatsanwältin blieb hart und genoss ihren kleinen Triumph. Als sie den Kuli rüberschnippte, damit mein Mandant – oder vielleicht besser ich – nicht länger nervt, schob ich den Kugelschreiber dezent zurück. Es begann dann eine Diskussion darüber, ob ein Zeuge das Vernehmungsprotokoll unterschreiben muss. Die Staatsanwältin, die offensichtlich selten mit Leuten zu tun hat, die ihre Rechte kennen, behauptete zunächst ersteres. Dann sah sie es ein: Nirgends steht im Gesetz, dass ein Zeuge seine Aussage unterschreiben muss. Es war an mir zu sagen: „Da haben Sie also keinen Anspruch drauf.“
Tja, wir trennten uns dann so. Mein Mandant ohne Kopie der Aussage. Die Staatsanwältin ohne Unterschrift auf ihrem tollen Protokoll. Logischerweise wertet eine fehlende Unterschrift so ein Dokument nicht unbedingt auf. Ich persönlich hätte dem Zeugen lieber seine Kopie gegeben, wenn ich dafür eine Unterschrift kriege.
Also merken, wenn ihr mal das Vergnügen habt als Zeuge befragt zu werden: Ohne Kopie des Protokolls gibt’s keine Unterschrift. Auch wenn euer Gesprächspartner tobt – ihr seid im Recht.
Der polnische Führerschein meines Mandanten stammte nicht aus Polen. Sondern aus einer Fälscherwerkstatt in Mazedonien. Jedenfalls kamen jene Leute von dort, die meinem Mandanten erzählten, ihre Führerscheine sind so super, dass er durch jede Kontrolle kommt. Das sei doch 3.000 Euro wert.
Nun ja, bei so herausragender Dokumentenqualität muss der Mandant nächtens an einen besonderes qualifizierten Polizisten geraten sein. Nach drei Minuten hörte er nämlich schon den Tatvorwurf: Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gebrauchmachen von einer gefälschten Urkunde.
Letztlich erging gegen den Mandanten ein Strafbefehl. Er wollte eigentlich Einspruch einlegen und es auf eine Verhandlung ankommen lassen. Irgendwie schien er immer noch unter dem Eindruck dessen zu stehen, was ihm die Fahrerlaubnisdealer erzählt haben. Absolut wasserdichte Sache und so.
Ich konnte dem Mandanten den Einspruch aber ausreden. Ein Detail war ihm nämlich nicht aufgefallen. Der Richter hat vergessen, die an sich fällige Sperre für die Neu- bzw. Wiedererteilung einer Fahrerlaubnis anzuordnen (§ 69a StGB). Üblicherweise gibt es in solchen Fällen eine Sperre zwischen 9 und 12 Monaten, gerne auch mal etwas mehr. Doch genau die steht nicht im Strafbefehl. Der Einspruch wäre geradezu eine Sünde, denn dann würde der Strafbefehl erst mal verpuffen – und der Richter könnte nachbessern und die Sperre noch verhängen.
Es wird ohnehin für den Mandanten schwer, wenn er das Straßenverkehrsamt überzeugen möchte, ihm seine erste echte Fahrerlaubnis auszustellen. Dass das Gericht laut Urteil eine Sperre nicht für nötig hielt, kann da als Argument jedenfalls nicht schaden.
There are two new flow integrations: with the new Flow button in Excel, you can create and trigger automation directly on tables in your worksheets, and, you can now create flows that sync tasks to Microsoft ToDo in the Outlook Web App. Second, we are introducing a new type of flow: the Business process flow -- a stateful, human-interactive flow based on the Common Data Service for Apps. Finally, Microsoft Flow has four new connectors: Azure IoT Central, Survey 123, LMS365 and ProjectWise Design Integration, and, improvements to the SharePoint connector.
Tesla soll Zulieferer zu einem sogenannten Cashback aufgefordert haben. Sie sollten ihre Rechnungen nachträglich reduzieren. Dies deutet auf Liquiditätsprobleme des Elektroautoherstellers hin. (Tesla, Börse)
Vertreten wird es von Personen, welche in großer Sorge sind:
Manifest: [1]Wir sind Bürgerinnen und Bürger dieses Landes und stellen besorgt fest: Die älteste Übereinkunft der Menschheit ist in Gefahr – der Generationenvertrag.
… Selten hatten so viele Menschen Sorge um die Zukunft ihrer Kinder und Enkel. Wir auch! Dabei geht es nicht um unsere Rente, die von der (in hohem Maß verbeamteten und überversorgten) Politik nach Belieben geplündert wird, sondern um die Rettung der Welt vor der düsteren Zukunft.
Während die vergangenen Generationen angeblich immer nur „versucht (haben) … eine bessere und gerechtere Welt zu hinterlassen … „ (worauf sich diese fabulöse Behauptung begründet, steht nirgens) sind ausgerechnet wir die, welche überhaupt nicht mehr an so etwas denken und egoistisch diese Zukunft zerstören. Glücklich ändern soll dies nun ein juristischer Vertrag:
Manifest: [1] … weiter der Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen entziehen oder umdenken und mit mutigem Handeln die Chancen künftiger Generationen auf Gesundheit, Erfüllung und Glück wiederherstellen.
… Wir engagieren uns auf gesellschaftlicher Ebene für einen neuen Generationenvertrag, einen Vertrag, der zum ersten Mal die Bedürfnisse kommender Generationen und deren Herausforderungen wirklich ernst nimmt.
Man sollte den „Generationenvertrag“ im Original weiterlesen. Er hat den Inhalt und die Substanz, wie man sich mit 16 Jahren die Welt vorstellt, weil man selbst in einem behüteten – und gut versorgten – Elternhaus wohnt, dies allen Menschen dieser Erde genau so wünscht und noch keine Ahnung davon hat, dass, und warum, im größeren Rest der Welt teils vollkommen andere, gesellschaftliche Ansichten herrschen. Und vor allem nicht, warum aus soziologischen und religiösen Gründen daran oft wenig geändert werden kann, schon gar nicht von außen [8]. Darum klingt er auch wie eine Predigt unserer verbeamteten Priesterschaft, um den Klingelbeutel ordentlich zum Klingeln zu bringen.
Klima: Mit allen Mitteln die Klimakatastrophe abwenden
Und das Generationenmanifest wäre ohne den allgegenwärtigen Klimawandel nicht zeitgemäß. Er kommt sowohl im Manifest vor, aber auch in fast jeder Präsentation in den Videos.
Manifest: [1] Klima: Mit allen Mitteln die Klimakatastrophe abwenden … Auch in Deutschland müssen wir unsere Anstrengungen im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen massiv erhöhen. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2040 zu beenden sowie ein tragfähiges Konzept für CO2-Besteuerung bzw. Emissionshandel vorzulegen. Aus den Erträgen soll ein Zukunftsfonds aufgelegt werden, der Innovationen fördert und für künftige Generationen spart. Die Idee, dass Politik für zukünftige Generationen spart, dürfte wohl die absurdeste sein, auf die man kommen kann. Es dürfte weltweit keinen „Fonds“ geben, der sich in politischer Hand befindet und nicht konsequent von dieser für ganz andere Zwecke geplündert wird. Auch unsere Bundesregierung macht es mit aktuell ca. 2 Billarden Euro Schulden vor und der Klimafonds ist genau dafür sogar explizit vorgesehen.
Irma und Harvey. Ja glaubt ihr denn, das sei ein Zufall?
Der bayerische „möchtegern-Messias“, welcher seit Längerem als Katastrophenprediger (vorwiegend auf GEZ-Zwangsgebührensalär) durch unsere Medien geistert, unterstützt es. Vor allem auch mit der Verbreitung schlichtweg nicht belegter Behauptungen.
Video, H. Lesch: … ich war so froh, dass es endlich gekommen ist … wir müssen uns darum kümmern, dass es keinen Krieg mehr gibt, wir müssen uns darum kümmern, dass es mit dem Klimawandel so nicht weitergeht, weil wir mit dem Kohlenstoff, den wir in die Atmosphäre jagen, natürlich alles erwärmen. Wir haben es jetzt doch gesehen … Irma und Harvey.
Ja glaubt ihr denn, das sei ein Zufall? Dies ist kein Zufall. die Meere sind so warm, dass sie ruck-zuck Hurrikans entwickeln. Und was für welche! Auch die Starkregenereignisse in Deutschland. Das ist doch kein Zufall!. Was red ich. Der Klimawandel ist da. Brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen …
Was Herr Lesch sagt und was die Daten sagen
Es ist bekannt, dass Irma und Harvey kein Klimawandel-Menetekel, sondern natürliche Extrem-Ereignisse waren [2]. Und es ist belegbar, dass die Starkregenereignisse in Deutschland Klimawandel-bedingt, bisher nicht zunehmen [3], und Extremwetter ebenfalls nicht [5]. Einfach, weil es solche Ereignisse – teils viel schlimmer – schon immer gab.
Doch was kümmert das einen H. Lesch. Weil ich es sage, ist es so: „ … brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen“. Es fehlt nur noch, dass er sich zum Klimapapst ausruft und für unbezweifelbar erklärt.
kaltesonne.de 5. Februar 2018: [2] Hurrikanaktivität hat während der vergangenen 65 Jahre abgenommen Die Hurrikansaison ist erstmal vorbei. Das bietet eine gute Gelegenheit, unaufgeregt in die Fachliteratur hineinszuschauen. Was gibt es Neues? Am 8. Dezember 2017 erschien in den Geophysical Research Letters eine Arbeit von Ryan Truchelut und Erica Staehling. Sie untersuchten die Entwicklung der nordamerikanischen Hurrikane auf Basis der sogenannten “angehäuften Zyklonenergie” (accumulated cyclone energy, ACE). Die Forscher fanden eine statistisch signifikante Abnahme der Hurrikanaktivität während der vergangenen 65 Jahre. Die Hurrikanflaute der letzten Jahre (mit Ausnahme des sehr aktiven Jahres 2017) stellte dabei die inaktivste Phase des gesamten Untersuchungszeitraums dar. Abstract:
An Energetic Perspective on United States Tropical Cyclone Landfall Droughts The extremely active 2017 Atlantic hurricane season concluded an extended period of quiescent continental United States tropical cyclone landfall activity that began in 2006, commonly referred to as the landfall drought. We introduce an extended climatology of U.S. tropical cyclone activity based on accumulated cyclone energy (ACE) and use this data set to investigate variability and trends in landfall activity. The drought years between 2006 and 2016 recorded an average value of total annual ACE over the U.S. that was less than 60% of the 1900–2017 average. Scaling this landfall activity metric by basin-wide activity reveals a statistically significant downward trend since 1950, with the percentage of total Atlantic ACE expended over the continental U.S. at a series minimum during the recent drought period.
Das CO2 in der Atmosphäre steigt unablässig, die Hurrikanaktivität sinkt. Offenbar haben die beiden Trends wenig miteinander zu tun. Angesichts der klaren Faktenlage wundert es nicht, dass die NOAA (über das Geophysical Fluid Dynamics Laboratory, GFDL) in einem offiziellen Statement vor einer Verknüpfung von Treibhausgasen und Hurrikanen dringend warnt …
„Brauchen wir nicht mehr darüber zu sprechen“. Sollte man aber
SPON 08.09.2015: Streit über Umwelt-PR: So irreführend sind die Wissenslücken der Klimaforscher … Der Befund schien eindeutig. Nachdem Hurrikan „Katrina“ vor zehn Jahren New Orleans verwüstet hatte, offenbarte eine Studie Dramatisches: Die Klimaerwärmung hätte dafür gesorgt, dass Stürme heftiger würden. Der Mensch also stecke hinter der Katastrophe, lautete die Botschaft.
Andere Forscher kritisierten die Behauptung. Unsicherheiten in den Ergebnissen seien ignoriert worden. Der Uno-Klimarat IPCC überging die Einwände. In seinem vierten Sachstandsbericht 2007 diagnostizierte der Rat eine Zunahme der Intensität von Hurrikanen.
Die Feststellung war voreilig, wie sich nun zeigt; die These von den stärker werdenden Hurrikanen lässt sich nicht halten, wie mehrere Studien zeigen. Immer klarer wird: Die Klimaforschung hat ein Kommunikationsproblem: Unsicherheiten, also Wissenslücken, ihrer Ergebnisse bleiben allzu häufig verborgen – und das liegt nicht nur an den Wissenschaftlern …
Im nächsten, dem fünften IPCC-Sachstandsbericht von 2013 wurde es mit den Hurrikans dann auch korrigiert:
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin.”
Übersetzung: “Keine robusten Trends bei den jährlichen Zahlen von tropischen Stürmen, Hurrikans und Stark-Hurrikans konnten in den letzten 100 Jahren im Nordatlantischen Becken ausgemacht werden.
Tropische Zyklone
IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 216: “Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century and it remains uncertain whether any reported long-term increases in tropical cyclone frequency are robust, after accounting for past changes in observing capabilities.”
Übersetzung: “Aktuelle Datensätze zeigen keine signifikanten beobachteten Trends bei der weltweiten tropischen Wirbelsturmfrequenz während des letzten Jahrhunderts und es ist ungewiss, ob ein berichteter langfristiger Anstieg der tropischen Wirbelsturm-Frequenz robust ist, nach Berücksichtigung der letzten Änderungen in den Beobachtungs-Möglichkeiten.“
Zum Schluss dazu noch ein Bild des ACE-Index dieser Region: NOAA: The ACE index is a wind energy index, defined as the sum of the squares of the maximum sustained surface wind speed (knots) measured every six hours for all eastern Pacific named systems while they are at least tropical storm strength.der Hurricantätigkeit
Bild 2 [6] NOAA ACE-Index 1970 – 2016, East North PacificWas der Autor an Daten zu Starkregen zusammengetragen und gesichtet hat, lässt sich ebenfalls nachlesen. Ihm ist es ein Rätsel, wie Herr Lesch seine Aussage dazu begründen könnte.:
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
Der Herr Professor befindet sich damit in guter Gesellschaft. Immerhin hat er es damit zum Mitglied im Bayerischen Klimarat gebracht. Wohl, weil sein Vorgehen dem entspricht, was unsere „Intelligenz“ den Bürgern vorspielt: Nur eine ideologisch korrekte Information ist die richtige Information. Wenn überhaupt, kommt dieder Wirklichkeit näherkommende noch ganz klein am Ende:
kaltesonne 19. Juli 2018:SRF nimmt es beim Meeresspiegel in Louisiana nicht so genau mit der Wahrheit SRF: Steigender Meeresspiegel– Louisiana versinkt im Golf von Mexiko Bereits sind im Süden Louisianas tausende Quadratkilometer verschwunden. Der Landverlust kann bloß verlangsamt werden … Und jetzt steigt wegen des Klimawandels auch noch der Meeresspiegel immer schneller …
In Wirklichkeit sinkt dort das Marschland rapide, zum Beispiel wegen der Eindeichungen:
kaltesonne: … Laut Karte sinkt das Land im betreffenden Bereich um 12-25 mm pro Jahr ab. Das ist das sechs- bis zwölffache des globalen Meeresspiegelbetrags zur Überflutung in Südlouisiana. Und was ist mit dem dort „immer schneller“ steigenden Meerespegelanstieg? Man ahnt es: Das wird vermutet. Es klingt auch „gut“ und „gehört“ sich einfach in eine (öffentlich rechtliche) Küstenreportage. Nur machen tut es der Meerespegel auch dort nicht:
EIKE 18.05.2017: Die Amis bleiben beim Klimawandel weiter reserviert, nur in Europa „rennt man damit offene Türen ein“ – oder: In den USA gibt es noch Klimavernunft bei Behörden
EIKE 11.12.2016: Nach Überzeugung der SZ scheinen Milliardäre in Amerika wohl generell etwas „beschränkt“ zu sein: Die Redaktion fand dort schon den zweiten, der nicht fest an den Klimawandel glaubt
EIKE 13.08.2017: Manila versinkt durch Wasserentnahme im austrocknenden Untergrund. Der (reiche) Westen mit seinem CO2 soll daran schuld sein – und zahlen
Ich kann Ihnen versichern, dass die Wissenschaft genügend Belege hat, dass das mit dem Klimawandel zu tun hat, dass die Stürme stärker werden …
So eine der Aussagen von Herrn Schellnhuber bei der Pressekonferenz dazu (Bild 3). Kein wichtiges, gesellschaftliches Ereignis mit Klimarelevanz, ohne den Papst der Klimasimulation und des Klima-Kipppunktes. Da das Manifest wohl nur der Beginn der versuchten Umsetzung der „Großen Transformation“ [4][9] ist, bei der das PIK eine Vorreiterrolle einnimmt, darf dessen Leiter nie fehlen.
Genau die kritischen Punkte, welche im SPON-Artikel angesprochen wurden: Unsicherheiten und Wissenslücken, löst Herr Schellnhuber problemlos: Er versichert eben, dass bei der Klimawandeltheorie alles stimmt. Ganz einfach, Klimatheologie in Reinform.
Dass die von ihm vertretenen Theorien das Gegenteil aussagen, nämlich: Die Stürme müssten mit zunehmendem Klimawandel schwächer werden, weil die Temperaturgegensätze dadurch abnehmen:
EIKE 21.02.2018: [11]Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
kaltesonne 21. Dezember 2017: [7] Neue Modellierungsergebnisse: Wirbelstürme werden in Zukunft wohl seltener und weniger intensiv … Immer wenn ein Hurrikan wütet, gibt es stets einen aufmerksamen Klimaaktivisten, der den Auslöser ganz genau kennt: Der Klimawandel! Und er ist sich dann ganz sicher: In Zukunft wird es alles noch viel ärger. Haltet inne, übet Verzicht, kehret um! Ihr seit auf dem Weg des Teufels, elendiger CO2-Sünder. Zahle und tue Buße!
Nun ja, aber es gibt zum Glück auch noch eine wissenschaftliche Seite, die leider viel zu selten in den Medien zu Wort kommt. Denn die Wahrheit ist sehr viel unspektakulärer als uns eingeflüstert wird. Am 4. Oktober 2017 erschien eine Studie von Yoshida und Kollegen. Darin enthalten sind die Ergebnisse von Simulationen der tropischen Wirbelstürme und ihre zukünftige Entwicklung. Laut Modellen wird sich die Anzahl der tropischen Wirbelstürme im globalen Maßstab um 33% verringern. Zudem wird es wohl deutlich weniger Stürme der besonders starken Kategorien 4 und 5 geben. Letzteres ist bemerkenswert, denn lange glaubte man, dass zwar die Anzahl der Wirbelstürme abnehmen könnte, dafür aber die Intensität zunimmt. Die neuen Ergebnisse lehnen diese Sichtweise nun deutlich ab.
Muss man in solchen Momenten vom Podium aus ja nicht sagen. Besser ist es da, mit den 100 Millionen Klimaflüchtlingen zu drohen, das ist viel werbewirksamer.
Video: Schellnhuber: …. als Klimaforscher sage ich ihnen, dass (die bisherige Flüchtlingssituation) nur der Beginn ist einer Völkerwanderung und die wird sich dann nicht drehen um eine Millionen, sondern um 100 Millionen Menschen und mehr.
Und ich kann Ihnen versichern, dass die Wissenschaft genügend Belege hat, dass das mit dem Klimawandel zu tun hat, dass die Stürme stärker werden. Dass das aber erst der Beginn einer dramatischen Entwicklung ist. Wenn wir das Pariser Abkommen nicht umsetzen, werden Ereignisse dieser Art die neue Normalität werden ….
Kürzlich hat Herr Frey für EIKE einen informativen Artikel übersetzt: Jüngste Studie mit der Prophezeiung „könnte noch viel schlimmer sein als prophezeit“ ist massenhaft heiße Luft Es muss nicht alles in dieser Darlegung die einzige Wahrheit sein. Die Aussagen von Herrn Schellnhuber sind es aber mit Sicherheit ebenfalls nicht.
Was Vorhersagen von „Klimafachpersonen“ wirklich „Wert“ sind, zeigen exemplarisch auch die folgenden Bilder. Den Personen/Institutionen schaden solche exorbitanten Fehler in aller Regel jedoch nicht, wie es Al Gore herausragend belegt.
Bild 4 [10] Vorhersageverlauf des arktischen Sommereis-Minimums und die WirklichkeitBild 5 [10] Vorhersageverlauf der Globaltemperatur und die WirklichkeitUnd mit der „Versicherung“ ist es auch so eine Sache. Das machen viele und ist auch nicht schwer, löst das Hauptproblem, welches die Klimawandeltheorie hat, aber nicht. Denn nur eines ist beim „Klimawandel“ ganz sicher: Nichts:
WELT Mittwoch, 18. Juli 2018: [12] Was passiert in Europa, wenn der Golfstrom versiegt? … Bislang gingen die meisten Klimaforscher davon aus, dass eine Schwächung des warmen Golfstroms zu einer Abkühlung in Europa führen würde. Eine neue Studie sieht genau das Gegenteil voraus …
Wenn man nichts zu sagen hat, lass doch einen Sack Reis in Indien umfallen
Ein Herr Nathan Bedford-Strohm – Medizinstudent (den Vater kann man ahnen) -, beklagt vom Podium aus, dass in Indien durch einen Pharmakonzern beim Produzieren von Antibiotika wegen ungereinigter Abwässer multiresistente Keime entstehen.
Wenn das Problem durch diese Fabrik so schlimm ist, fragt man sich, welche Lösung dazu ein Generationenvertrag in Berlin beitragen soll, oder irgendeine CO2-Vermeidung. In Deutschland – und teils in der EU – gelang es durch einfache, aber konkrete Vorgaben, solche Probleme zu lösen. So sehr, dass die Fische im Bodensee über Hunger klagen (die Fischer als deren Vertretung).
Ansonsten sieht der Autor in vielen Statements sein eingangs Gesagtes bestätigt. Was bisher mit viel, viel Geld nicht gelang, wird möglich, wenn wir nur fester daran glauben – und CO2 besteuern. Sind alle gleich arm, fällt es viel weniger auf. Es geschieht uns auch ganz recht, denn schließlich sind wir ja mit Schuld daran. Andere Erkenntnisse sind in Deutschland „not amused“ [8].
Also gilt: Nichts tun geht nicht. Neue Lösungen fallen uns aber auch nicht ein. Also muss wenigstens viel Geld ausgegeben werden. Dieses „Klingeln“ beruhigt seit Jahrhunderten schlechte Gewissen.
Manifest: [1]Armutsbekämpfung: Hunger, Armut und Überbevölkerung beenden.
Wir fordern die Bundesregierung auf, hier entschlossener zu handeln und die bereits gemachten Zusagen einzuhalten. Die Lösung liegt in der Durchsetzung von fairen Löhnen, einer fairen Arbeitsteilung und fairen Regeln für die Produktion des globalen Konsums. Deutschland soll hier Vorreiter werden. Manifest: [1]Migration: Menschen werden kommen, sie haben ein Recht darauf.
Unser Egoismus und unsere Profitgier sind mitverantwortlich für die Flüchtlingsströme. Wir müssen hier Verantwortung übernehmen und uns der Situation stellen.
Zudem: Es ist alles doch so einfach, wenn man die Tatkräftigen nur agieren lässt – und ihnen dafür Geld gibt:
RHEIN-NECKAR-ZEITUNG 08.07.2018: Entwicklungsminister Es kostet nur 15 Cent am Tag, ein Menschenleben zu retten Gerd Müller im RNZ-Interview – Er will Afrika helfen – Dazu bräuchte er mehr Geld vom Finanzminister
Ein Glück, dass Deutschland schon immer innovativ war
Nicht nur Deutschland, auch die Schweiz kämpft verbissen gegen das Klima an. Und dadurch entsteht der sich gegenseitig befruchtende Konkurrenzkampf um die innovativsten Lösungen, mit dem Ziel, nur das Beste zu schaffen. Aktuell ist eine Schweizer Firma Sieger [3]. Ihr gelang es, das ultimative Elektroauto zu entwickeln [4].
Es ist wirklich alles dran, was ein Auto benötigt. Vor allem hat es mit 12.000 EUR einen unschlagbar niedrigen Basispreis. Trotzdem löst es alle Zukunftsprobleme auch unserer Städte. Es braucht fast keine Parkfläche. Durch den Vorderausstieg kann es innovativst – viel enger als ein Smart – quer parken. Es kommt mit wenig Strom aus – überlastet also keine EEG-Einspeisung und Zuleitungen – und vor allem kann es sich auch leicht zwischen einer linken und rechten Spur Fahrradschnellweg hindurchzwängen. Und den Autor macht es ganz nostalgisch: DIe 90 kmh erinnern ihn an seinen 2CV der Jugendzeit, der damals auch nicht schneller fahren konnte.
Unsere Stadtväter werden begeistert sein und zumindest die Fahrverbote beschleunigt einführen. Schließlich muss irgend jemand im Klimakrieg ja endlich die vielen Ladesäulen besetzen.
Bild 1 [1] Elektroauto Microlino der Schweizer Firma m-croUnd stolz dürfen wir darauf auch sein. Denn das Entwicklungsprinzip ist von uns innovativen Deutschen abgekupfert. Wir sehen nach hinten zurück und bauen Windmühlen nach, allerdings mit ganz neuen Dimensionen. Die Schweizer Firma scheut ebenfalls zurück, baut aber eine ehemalige Innovation aus Deutschland nach – in der gleichen Dimension, nur ein klein bisschen optisch „aufgepeppt“. Man merkt sofort, wer immer noch wirklich in Führung ist.
Eigentlich unverständlich, warum die damalige Bevölkerung die Innovation nicht verstanden hat. Aber klar: Damals war es ja ein Benziner.
Bild 2 [2] BMW-Isetta von 1956 und aktueller [1] MicrolinoWer die Technikgeschichte des Autos kennt, kommt nun zusätzlich auf ganz andere Gedanken. Gäbe es die DDR vielleicht heute noch als Innovationsstandort, wenn sie früh genug auf die Idee gekommen wäre, ihren bewährten Trabant auf Elektromotor umzurüsten? Braunkohle-Grundlastkraftwerke hatte sie ja schon. Fragen über Fragen.
Doch was macht dann unser Obergrüner in Württemberg. Ihm – als ehemaligem Maoisten – ist sogar sein Dienstmercedes zu klein: Tichys Einblick: Größenwahn oder nur peinlich? Der alte Maoist und der Mercedes Habt Mitleid mit dem Fahrer einer S-Klasse von Mercedes! Auch das größte (räumlich) und teuerste (in diesem Fall für den Steuerzahler) Auto ist zu klein für den größten Ministerpräsidenten aller Schwaben. FOCUS ONLINE 16.01.2018: Winfried Kretschmann (Grüne) fühlt sich in der S-Klasse von Daimler eingeengt „Wie eine Sardine in der Büchse“
Gibt es dann „Sardinenbüchsen“ fürs gemeine Volk und Luxus(Platz)fahrzeuge nur noch für die, welche es dem Volk vorschreiben? Solche Länder gab und gibt es bereits. (GRÜNE) Zukunftsinnovation durch den nächsten Blick in die Vergangenheit?
(Export-)Wunder gibt es immer wieder
Aber zurück zur Innovation. Es bewahrheitet sich, was GRÜNE Vordenker schon immer sagen: Der Kampf gegen das Klima führt zu einem Exportwunder neuer Technik. Wer schon einmal etwas mit Rädern gemacht hat, – zum Beispiel Scooter produzieren – ,kann auch ein Elektroauto problemlos bauen [3] . Mehr, als eine Verdopplung der Räderzahl ist es im Kern ja nicht.
Was schon bei Solar gut funktioniert (hat), lässt sich so wiederholen: Wir exportieren die Ideen, die anderen bauen es und verkaufen es an uns. Bald braucht man so endlich auch kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wir würden alle anderen Länder mit unseren Waren nur übervorteilen. Ein ruhiges Gewissen ist schließlich genau so viel Wert wie Exportwerte.
Die Landespolitiker im VW-Aufsichtsrat arbeiten bereits daran, dass es schnell Wirklichkeit wird
Der Traum von Herrn Weil sind kleine Elektroautos. Darin sieht er die Zukunft. Da er im VW Aufsichtsrat sitzt, versucht er, seine Vision auch Wirklichkeit werden zu lassen. Wie die Solarindustrie bereits transformiert wurde, schwebt es ihm mit der Autoindustrie vor:
Achgut.com: Der Sonntagsfahrer: Spurensuche im Solar Valley … So hat der niedersächsische Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD) der FAZ gestern ein Interview gegeben, in dem es um die Zukunft der Autoindustrie geht … „Wir müssen mit der Verkehrswende ambitioniert weiter machen. Dazu gehört vor allem auch eine Transformation der Automobilindustrie“ … Stephan-„Wir“-Weil sagt: „Wir müssen diese Industrie auf dem Weg in eine umweltgerechte Zukunft begleiten“. Begleiten ist wirklich ein sehr schönes Wort. So wie er das sagt, muss man aber davon ausgehen, dass die Autoindustrie demnächst ins Hospiz wechselt, zwecks verständnisvoller Sterbebegleitung durch Stephan Weil. Denn „die Autos sind zwar effizenter geworden, aber es gibt mehr Autos und sie sind größer geworden. Das wird sich ändern müssen“ …
Das QTM052-Antennenmodul wird für 5G-Smartphones mit dem Snapdragon-855-Chip und dem X50-Modem benötigt. Qualcomm erwartet erste Geräte im Frühling 2019, passend dazu gibt es 5G von der Deutschen Telekom. (5G, Qualcomm)
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Der erste Schritt ist, dass die alten, unflexiblen Kraftwerke vom Netz gehen
Und so kann der Bürger bei den GRÜNEN weiterhin lesen, wie sich diese Partei den Energie(Unter)gang Deutschlands herbeisehnt:
Bündnis 90/Die Grünen: [1]… Dank dieses Engagements kann Deutschland jetzt die Stromversorgung mit 100 Prozent Ökostrom gewährleisten …
… Der erste Schritt ist, dass die alten, unflexiblen Kraftwerke vom Netz gehen. Die Atommeiler werden bis 2022 abgeschaltet. Doch sehr schnell müssen jetzt auch die alten Kohlekraftwerke raus aus der Produktion …
Wie es aussähe, wenn die GRÜNEN in der Lage wären, ihre Ziele in die Tat umzusetzen, kann die Folgen auf Agora live mit ansehen: Deutschland hätte die letzten vier Wochen zu keinem einzigen Zeitpunkt auch nur im Ansatz ausreichend Energie zur Verfügung gehabt, aber fast jeden Tag fast keine.
Bild 1 Wind- und Sonnenstromeinspeisung vom 18.06. – 18.07.2018. Quelle: Agora-Viewer
Wie viel die zum Glück noch am Netz befindlichen, nach den GRÜNEN aber unbedingt zu verschwindenden, konventionellen Kraftwerke aushelfen müssen (wobei sie nicht aushelfen, sondern den Energiebetrieb überhaupt ermöglichen) zeigt das folgende Bild.
Bild 2 Stromeinspeisung durch Kohle- und Kernkraft vom 18.06. – 18.07.2018. Quelle: Agora-Viewer
Um den sehnsüchtigen Wunsch nach vollständiger Zerstörung des bewährten, deutschen Energiesystems trotzdem Wirklichkeit werden zu lassen, tagt die Kohleausstiegskommission – unter fast vollkommenem Ausschluss von Fachpersonen -, jedoch mit viel Kirche und vor allem die Welt vor irgend etwas rettenden NGOs. Beide mit keinerlei demokratischer Legitimation.
Dafür allerdings mit pseudowissenschaftlicher. Greenpeace, wie die GRÜNEN darin geübt, ihre Meinung bestätigende Studien in Auftrag zu geben – und immer die gewünschten Ergebnisse zu erhalten -, hat der Kommission die Notwendigkeit des Kohleausstiegs schon vorauseilend belegen lassen: Umfrage der Universität im Schweizerischen St. Gallen im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace. [3] Vorwort
Stürme werden stärker, Starkregen heftiger und der Golfstrom verliert an Kraft. Die zunehmenden Wetterextreme der vergangenen Jahre führen uns deutlich vor Augen: Wir erleben bereits heute, was verharmlosend als Klimawandel bezeichnet wird. Doch noch können wir beeinflussen, wie drastisch die Folgen der Erderhitzung ausfallen werden.
… Dazu benötigt Deutschland einen raschen, konsequenten Kohleausstieg …
Dass die meisten Menschen in unserem Land dies verstanden haben und unterstützen, belegt die repräsentative Umfrage und Studie der Universität St. Gallen, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde …
Man könnte fast meinen, ein paar der GRÜNEN Führungspersonen haben Solar und dazu teure – sich nicht amortisierende – Batteriespeicher im Keller und wollen dadurch unbedingt auch einmal einen Vorteil gegenüber den übrigen Untertanen genießen:
EIKE 18.05.2017: Rechnerisch lohnt sich die solare Eigenversorgung nicht – so lange unser Versorgungsnetz stabil ist. Doch das wird sich ja ändern
Warum Frau Merkel das gleiche Ziel hat, weiß der Autor allerdings nicht.
Holen wir uns den fehlenden Strom doch aus Norwegen
Wie jeder weiß, hat Norwegen so viel Wasserkraft-Überschussstrom, dass es unsere Speichern und jederzeit fehlenden liefern kann. Es ist nach einhelliger „Expertenmeinung“ sozusagen unsere Backup-Reserve.
Management Circle 24. August 2016: Norwegen: Der Energiespeicher Europas … Schon lange wird im Kontext der Energiewende das Speicherproblem thematisiert. Können wir in Deutschland genug Kapazitäten schaffen, um die Schwankungen in der Erzeugung erneuerbarer Energien abzudämpfen? Viele Speichertechnologien sind entweder teuer oder ineffizient. Natürlich wird an vielem geforscht. Aber eine mögliche Antwort glaubt man im Ausland gefunden zu haben. Genauer: In Norwegen. Denn das Land in Skandinavien wird nicht umsonst häufiger als die „Superbatterie“ Europas bezeichnet… … Deutschland ist nicht das erste Land, welches diesen „Tausch“ plant. In Dänemark und den Niederlanden laufen bereits ähnliche Verbindungen zu Norwegen durch die Nordsee. Vor allem Dänemark ist prädestiniert für ein solches Geschäft, denn das Land deckt über 40 Prozent seines eigenen Bedarfs mit Windstrom und hat damit einen der höchsten Windstromanteile der Welt. Und auch Großbritannien hat letztes Jahr ein Kabel in Auftrag gegeben: Mit dem North Sea Network wird eine ähnlich starke Leitung wie NordLink und NorGer bis 2021 betriebsbereit sein. Mit dem Ausbau dieses Netzes werden Norwegens Seen langsam aber sicher zum Stromspeicher Europas.
Wie es wirklich aussieht – und wie unsere „Energieexperten“ mit unserer Versorgung konsequentes „Harakiri“ betreiben (dürfen), zeigt der diesjährige Sommer:
Business Portal Norwegen Juli 5, 2018: ENERGIE Heißes Wetter – Norwegen wird zum Stromimporteur OSLO, 4. Juli 2018. Norwegen importiert in diesem Sommer Energie aus Dänemark und Schweden. Grund für den Einkauf aus den Nachbarländern sei das warme und trockene Frühjahr, das die Wasserkraftreserven des Landes reduziert und die norwegischen Strompreise nach oben getrieben hat, erklärte der norwegische Netzbetreiber Statnett. Es sei das erste Mal seit vielen Jahren, dass Norwegen als Stromimporteur agiere. Normalerweise exportiere das Land zu dieser Jahreszeit überschüssigen Strom … Die niedrigere Wasserstände führen auch dazu, dass Elektrizität für die Verbraucher viel teurer ist, der Import von Strom dagegen billiger wird. Der norwegische Strompreis lag in diesem Sommer bei über 45 Euro pro Megawattstunde und ist damit fast doppelt so hoch wie im Vorjahr.
Mal sehen, was unsere Industrie einmal sagen wird, wenn ihre Forderungen in Erfüllung gehen und sie im Sommer zeitweise ohne Strom „produzieren“ soll.
EIKE 18.11.2016: Ich bitte dich, komm sei so gut, mach meine heile Welt kaputt… … Klare Signale seien entscheidend, „damit sich Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten können“. … Zu den Unterzeichnern zählen die Commerzbank und der Baukonzern Hochtief, die Energieversorger EnBW und MVV Energie, aber auch der Händler Metro, die Deutsche Telekom und die Sportartikler Adidas und Puma.
Ziel müsse der „zügige Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien“ sein, fordern die Unternehmen. Ein solcher Plan könne „weltweit Ausstrahlung entfalten und wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten beitragen“.
EIKE 02.05.2018:Die deutsche Industrie vereint sich im Endkampf gegen den Klimawandel mit unserer Regierung
Tesla wünscht sich von einigen Zulieferunternehmen Geld zurück. Das Ganze deutet auf ein ernsthaftes Cashflow-Problem hin.
In einem Memo hat Tesla einige Zulieferer darum gebeten, dem Elektroautobauer Teile von seit 2016 gemachten Zahlungen zurückzuerstatten. In dem Dokument heißt es nach Angaben des Wall Street Journals, dass Tesla das Geld für den weiteren Betrieb benötige. Den Zulieferern wird in dem Memo erklärt, sie sollten die Rückzahlung als Investition in das Wachstum von Tesla ansehen. Wie viele Zulieferer dazu angehalten wurden, rückwirkend Rabatte auf ihre Produkte zu geben, ist nicht bekannt.
Nachdem es bei der Produktion des Model 3 immer wieder Verzögerungen gab, versucht Tesla-Chef Elon Musk seit einiger Zeit auf verschiedenen Wegen, die Verluste zu minimieren. Mitte Juni 2018 kündigte Musk daher die Entlassung von neun Prozent aller Tesla-Mitarbeiter an. Etwa 3.000 Angestellte sollen von den Stellenstreichungen betroffen sein. Außerdem wurden Model-3-Vorbestellter aus den USA Anfang Juli 2018 dazu aufgefordert, zu den bereits angezahlten 1.000 US-Dollar weitere 2.500 US-Dollar anzuzahlen.
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Tesla: Model 3 soll es richten
Nachdem sich die Model-3-Produktion immer wieder verzögert hat, hat Tesla im letzten Quartal erstmals das Produktionsziel von 5.000 Automobilen pro Monat erreicht. Sollte Tesla die Produktionsgeschwindigkeit aufrechterhalten, könnten etwaige Cashflow-Probleme vorläufig gelöst sein. Zumal das Forschungs- und Beratungsunternehmen Munro & Associates nach einer Analyse des Model 3 davon ausgeht, dass Tesla den Wagen mit einer Gewinnmarge von 30 Prozent bauen könnte.
Gleichzeitig schätzte allerdings die New Yorker Investmentbank Needham & Co., dass rund ein Viertel der ursprünglich 400.000 Model-3-Reservierungen zurückgezogen wurden. Im Juni 2018 kam die Analyseplattform Second Measure zu einem ähnlichen Ergebnis. Tesla-Chef Musk widerspricht diesen Schätzungen. Im ersten Quartal 2018 machte Tesla einen Verlust von 710 Millionen US-Dollar. Es ist das fünfte Quartal in Folge, in dem Tesla einen Rekordverlust ausweist. Die Aktie des Unternehmens fiel in den vergangenen zwölf Monaten um etwa 4,5 Prozent.
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Daimler und Bosch setzen bei ihren selbstfahrenden Autos auf künstliche Intelligenz. Doch das Trainieren der neuronalen Netzwerke ist mühselig und mit viel Handarbeit verbunden. Ein Bericht von Friedhelm Greis (Autonomes Fahren, Digitalkamera)
Microsoft hat heute den Quartalsbericht für das vierte Quartal im Fiskaljahr FY18 veröffentlicht. Das Unternehmen hat in diesem Quartal 30,1 Milliarden US-Dollar Umsatz verzeichnen können und einen Gewinn von 10,4 Milliarden US-Dollar. Dies ergibt eine Steigerung von 17 bzw. 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Im Folgenden haben wir die Highlights der aktuellsten Microsoft Bilanz für euch zusammengefasst:
Umsatz: 30,1 Milliaden US-Dollar, + 17 %
Gewinn: 10,4 Milliarden US-Dollar, + 35 %
Gewinn je Aktie: 1,13 US-Dollar
Microsoft hat mit dem Abschluss des vierten Quartals im FY18 auch die Jahresbilanz veröffentlicht. Insgesamt konnte Microsoft einen Umsatz in Höhe von mehr als 100 Milliarden US-Dollar verzeichnen. Microsoft befindet sich erst am Anfang der Umstellung von einem traditionellen Software-Lizenzgeber hin zu einem Cloud-Dienstleister und angesichts dieser Tatsache kann Microsofts aktuelle Bilanz nur als höchst erstaunlich bezeichnet werden.
Dass Microsoft noch einen langen Weg vor sich hat, zeichnet sich auch in FY18 Q4 in den Zahlen ab. Weiterhin ist die Sparte More Personal Computing der umsatzreichste Bereich im Unternehmen. Die Sparte allein erzielte einen Umsatz in Höhe von 10,8 Milliarden US-Dollar. Die Umsätze durch die Lizenzierungen von Windows an Computerhersteller stiegen um 7 Prozent, während die Umsätze mit Surface um 25 Prozent gesteigert werden konnten. Im Gaming-Bereich konnte Microsoft ein Plus von 39 Prozent beim Umsatz erzielen.
Dahinter befindet sich die Sparte Productivity and Business Processes, worin Office, Dynamics und LinkedIn zusammengefasst sind. Hier gab es insgesamt ein Plus von 13 Prozent, was zum Teil durch das Umsatzwachstum bei Office 365 für Unternehmen von 38 Prozent zu erklären ist.
Microsofts Intelligent Cloud-Sparte bleibt weiterhin von Umsatz hinter den „traditionellen“ Geschäftsbereichen des Unternehmens zurück, wächst dafür allerdings auch deutlich stärker. Der Umsatz stieg hier insgesamt um 23 Prozent auf 9,6 Milliarden US-Dollar. Azure performt weiterhin großartig und die Umsätze mit der Cloud-Lösung konnten erneut um 89 Prozent gesteigert werden.
Die Mietpreisbremse ist offenbar wirkungslos. Seit ihrer Einführung 2015 seien die Mietpreise in München um 19 Prozent gestiegen, meldet das Portal Immowelt.